Herzerkrankungen

Aus Yogawiki

Herzerkrankungen ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die das Herz betreffen. Die Kardiologie befasst sich mit der Wissenschaft und Behandlung dieser Krankheiten. Häufig treten die sogenannten koronaren Herzerkrankungen auf, welche durch eine allmähliche "Verkalkung“ der Herzkranzgefäße gekennzeichnet sind. Das kann zu einem Herzinfarkt führen, welcher akut lebensbedrohend ist. Den meisten Herzerkrankungen liegt als gemeinsames Symptom Bluthochdruck zugrunde, die meisten Herzerkrankungen haben darüber hinaus noch spezifische Symptome. Herzrasen, Schmerzen im Brustkorb und Atemnot können Symptome sein. [1] Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind über 30 Prozent der weltweiten Todesfälle den Herz- und Gefäßkrankheiten verschuldet. [2]

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Herzerkrankungen im Überblick

Dies sind die am häufigsten verbreiteten Herzkrankheiten[2]:

  • Koronare Herzkrankheiten: Die Koronararterien versorgen das Herz mit Blut. Diese Arterien werden durch Ablagerungen enger und können dann zur Arteriosklerose werden. Dies bewirkt eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels und damit einen Nähr- und Sauerstoffmangel von dem Herz. Diesen Sauerstoffmangel merkt man oft an Schmerzen in verschiedenen Körperregionen.
  • Angina pectoris: Das Krankheitsbild der als "Brustenge" bezeichneten Krankheit ist breit, es kann sich in Atemnot und einem Ziehen in der Herzgegend äußern, aber auch in Bauchschmerzen und Rückenschmerzen oder von der Brust ausstrahlende Schmerzen.
  • Herzklappendefekte: Herzklappen steuern den Blutstrom innerhalb des Herzens. Eine Kammer kann "verkleben“ und entleert sich daher nicht mehr vollständig. Dies ist eine Klappenstenose (Verengung). Es kann aber auch zu einer Klappeninsuffienz kommen; die Klappe ist undicht und fließt in die falsche Kammer zurück.
  • Herzinfarkt: Herzinfarkt wird hervorgerufen durch einen Blutpfropf (Thrombus), der eine Koronararterie verschließt. Die dahinter liegenden Regionen des Herzmuskels werden nicht mehr mit Blut versorgt. Eine sofortige Behandlung ist unerlässig, dann kann der Thrombus aufgelöst werden. Symptome, um den Herzinfarkt zu erkennen: Schmerzen in der Brust, beiden Armen, zwischen den Schulterblättern, in Hals oder Unterkiefer sowie im Oberbauch- dies ist natürlicherweise von starken Angstgefühlen begleitet. Oft ist das Gesicht blass und der Gesichtsausdruck ist völlig verfremdet, Kreislaufzusammenbruch, auch mit Ohnmacht, tritt auf. Der Notarzt muss gerufen werden.
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz): Das Herz verliert allmählich seine Kraft und pumpt nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf. Leidet man unter eine Rechtsherzinsuffizienz, pumpt die rechte Kammer ungenügend Blut in den Lungenkreislauf, während die linke Herzkammer regulär arbeitet. Das Blut staut sich im Körper. Andersherum, bei einer Linksherzinsuffizienz, staut sich das Blut in den Lungen. Per EKG kann man eine Herzschwäche erkennen.
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien):

1.Myokarditis ist eine Entzündung der Herzmuskulatur (durch Bakterien, Pilze, Viren hervorgerufen).

2.Hypertrophische Kardiomyopathie ist eine Verdickung der linken Herzkammer. Der Herzmuskel wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

3.Dilatative Kardiomyopathie schwächt den Herzmuskel, sodass er sich künstlich aufblähen muss, um zu funktionieren. Symptome sind ähnlich wie bei einer Herzschwäche.

  • Herzrhythmusstörungen: Mineralstoffmangel, Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Herzmuskelentzündungen sowie Herzklappenfehler oder hormonelle Störungen der Schilddrüse können die Ursache dafür sein, dass der Herzschlag Unterbrechungen hat oder zusätzliche Herzschläge vorkommen. Tachykardie ist ein zu schneller Herzschlag, Bradykardie ein zu langsames Schlagen des Herzens.

Yoga nach Herzinfarkt

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Yoga nach Herzinfarkt

Yoga bei chronischer Herzinsuffizienz | Chronische Herzschwäche

Transkription eines Vortragsvideos von Sukadev über chronische Herzinsuffizienz Was ist chronische Herzinsuffizienz? Was sind Ursachen dafür? Was sind Symptome davon? Was sind Gefahren der chronischen Herzinsuffizienz? Und darf man Yoga üben bei chronischer Herzinsuffizienz? Ist Yoga vielleicht sogar hilfreich und welche Yogaübungen sind dort hilfreich?

Das sind Fragen, auf die ich eingehen will. Mein Name ist Sukadev von https://www.yoga-vidya.de/

  • Bedeutung

Zunächst was bedeutet überhaupt chronische Herzinsuffizienz? Was ist Insuffizienz? Insuffizienz heißt irgendwo ungenügend. Suffizienz heißt genügen. Insuffizienz heißt nicht genügen. Chronische Herzinsuffizienz bedeutet, dass das Herz nicht ausreichend pumpt. Die Symptome für chronische Herzinsuffizienz sind z. B. Atemnot bei kleinster körperlicher Betätigung, also beim Treppensteigen oder wenn man etwas flotter geht. Zeichen für chronische Herzinsuffizienz können auch schnelle Ermüdung, mangelnde Konzentration, Gefühl von Lustlosigkeit und Energielosigkeit sein.

  • Ursachen für chronische Herzinsuffizienz

Es gibt verschiedene Ursachen für chronische Herzinsuffizienz. Eine der Ursachen kann die koronare Herzerkrankung sein. Das heißt die Arterien sind verstopft. Es fließt nicht genügend Blut in den Herzkranzgefäßen und deshalb pumpt der Herzmuskel nicht ausreichend. Und das führt dann dazu, dass insgesamt die Leistungsfähigkeit reduziert ist.

Es gibt auch Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt. Im Herzinfarkt ist ein Teil das Herzmuskels abgestorben. Anschließend pumpt das Herz nicht ausreichend. Es gibt auch die Herzinsuffizienz als fehlerhafte Bezeichnung für ein Lungenproblem. Eigentlich ist nicht das Herz das Problem, sondern eine COPD, (Chronical Obstructive Pulmenary Disease. Also eine chronischen Lungenerkrankung, die manchmal als Herzinsuffizienz dargestellt wird. Aber es ist mehr ein Lungenproblem.

  • Was hilft gegen chronische Herzinsuffizienz?

Schulmedizinisch würde man bei chronischer Herzinsuffizienz erst einmal schauen, ob das Kreislaufsystem stimmt? Stimmt das Herzsystem? Und dann gibt es verschiedene Dinge, die man schulmedizinisch machen kann. Man könnte etwas machen um die Blutfette zu senken, die Statine, z. Bsp. können dazu beitragen. Man kann probieren Blutverdünner zu geben. ASS ist dort ein typisches Mittel. Dann gibt es aber manchmal ein Problem. Oft sind diese Dinge paradoxerweise mit Bluthochdruck verbunden. Jetzt muss man Blutdrucksenker geben. Wenn man Blutdrucksenker gibt, entsteht eher noch mehr Müdigkeit. Gleichzeitig versucht man etwas, damit das Blut besser fließt. Es gibt also bestimmte Probleme. Und wenn man feststellt, dass es koronare Herzerkrankung ist, dann probiert man über einen Herzkatheter z. B. eine Ballondilatation zu machen. Das heißt man gibt durch eine Vene entweder eine Armvene oder auch durch eine Beinvene einen Katheter hindurch, bringt den dann irgendwo bis zu den Herzkranzgefäßen, weitet das Gefäß oder setzt einen Stent ein um das dauerhaft weit zu halten oder wenn es jetzt kein akutes Problem ist setzt man eben ein oder zwei oder mehrere Bypässe. Und tatsächlich die meisten Menschen haben anschließend wieder mehr körperliche Energie. Sie ermüden nicht so schnell.

  • Unterstützung durch Yoga

Es gibt aber ein kleines Problem bei diesen Dingen, die man macht. Menschen wiegen sich anschließend in Sicherheit. Sie haben ja jetzt wieder mehr Leistungsfähigkeit. Sie fühlen sich wieder gut. Aber die Ursache für die koronare Herzerkrankung geht ja weiter. Und in kleineren Arterien wurde keine Dilatation gemacht. Und die Gefahr für einen Herzinfarkt ist durchaus groß bei Menschen, die schon einen Stent bekommen haben, einen Bypass bekommen haben, usw. Das wird zwar schulmedizinisch dann gelöst durch Blutverdünner und Statine und andere Medikamente. Aber es gibt noch Anderes, was man machen kann bei der koronaren Herzerkrankung und auch gegen chronische Herzinsuffizienz.

Die erste wäre Sport zu treiben. Das zweite wäre, die Beine öfter hoch zu lagern. Und als drittes wird dann durchaus empfohlen, mehr Koffeingetränke zu trinken, als wenn man dieses Problem nicht hätte.

Vom Yogastandpunkt aus gibt es Einiges was wir tun können. Das Problem ist, dass Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz oft unter Antriebslosigkeit leiden. Es fällt ihnen schwer sich für körperliche Betätigung zu motivieren. Sie werden schnell müde und es macht ja keinen Spaß,wenn man anfängt zu gehen und dann irgendwo zügig müde wird.

Und hier gibt es etwas, was wenig anstrengend ist. Das sind Yoga Atemübungen. Tatsächlich gibt es empirische Studien, die zeigen das Yoga Atemübungen bei chronischer Herzinsuffizienz sehr hilfreich sind. Übe drei Runden Kapalabhati, zehn Runden Wechselatmung Brahmari und danach nochmals drei Runden Kapalabhati. Und dann wirst du merken, dass du in die Gänge kommst.

Tatsächlich helfen Atemübungen das Herz in Gang zu bringen. Atemübungen erhöhen den Blutdruck auf sanfte Weise während des schnellen Ein- und Ausatmens. Atemübungen erhöhen den Blutdruck sanft während des Luftanhaltens. Und Atemübungen helfen auch, dass der Blutdruck beim Einatmen wieder sinkt.

Ich habe auch einen Vortrag gegeben über Hypertonie, in dem ich etwas mehr spreche über die Auswirkung von Pranayama auf den Blutdruck. Aber Pranayama hilft nicht nur gegen Bluthochdruck. Sondern Pranayama hilft auch allgemein, die Leistung des Herzens und auch des Lungensystems zu erhöhen.

Wenn du chronische Herzinsuffizienz hast und sanft mit Atemübungen beginnst und diese schrittweise auf eine halbe Stunde erhöhst, vielleicht sogar zweimal am Tag, wirst du innerhalb von einem Monat merken, dass du neue Energie hast, dass auch die Blutwerte sich verbessern und dass du dann die Kraft hast, andere Übungen zu machen.

Und dann kannst du mit körperlichen Übungen beginnen. Die Yogaübungen sind zunächst auch relativ sanft. Jemand mit chronischer Herzinsuffizienz wird vielleicht den Sonnengruß [1] als zu anstrengend empfinden. Kein Problem. Es gibt genügend andere Yogaübungen. Von Bauchmuskelübungen, Anfangsentspannung, natürlich die Atemübungen, dann die Umkehrstellungen wie Schulterstand [2] und Pflug [3], die teilweise Umkehrstellungen des Fisches [4], Vorwärtsbeuge [5], Kobra [httsp://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/kobra-17/], Bogen [6], Drehsitz [7], Stehhaltungen, Tiefenentspannung. All das geht mit wenig Anstrengung. Und wenn du Schwierigkeiten hast in einen Yogakurs zu gehen, wegen chronischer Herzinsuffizienz, dann kannst du das auch mit Videos Zuhause machen. Besonders zu empfehlen ist Yoga für den Rücken oder Yoga für vollständige Anfänger. Videos dazu gibt es kostenlos auf unseren Internetseiten[8]. Wir haben auch einen Atemkurs für Anfänger [9], den du bei dir Zuhause üben kannst.

Geht es dir dann besser, kannst du auch in ein Yoga Studio gehen. Dort wirst du dann sanft in die Yogaübungen eingeführt.

Also hilfreich bei chronischer Herzinsuffizienz sind Atemübungen, insbesondere mit schnellem Atem und Atemübungen mit Luftanhalten. Zweitens: bestimmte Bauchübungen wie z. Bsp. Uddiyana Bandha und Agnisara. Diese stimulieren auch den Herzmuskel. Drittens: Umkehrstellungen sind besonders gut. Sanfte Yogaübungen sind gut, die auch das Prana, die Lebensenergie erhöhen. Und dann, wenn du durch diese Übungen wieder mehr Energie hast, sind natürlich Übungen gut wie Sonnengruß und die muskelkraftstärkenden Übungen, usw.

Und dann bekommst du auch die Energie zum Walken und Treppensteigen, usw.

Natürlich ergänzen diese Empfehlungen nur die medizinische Behandlung. Wenn die chronische Herzinsuffizienz ein Zeichen für ein dringend behandlungsbedürftiges medizinisches Problem ist, dann musst du alles mit deinem Arzt absprechen.


Kurzes Vortragsvideo zum Thema Yoga bei chronischer Herzinsuffizienz | Chronische Herzschwäche

Herzrasen - hilft Yoga?

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Herzrasen - hilft Yoga?

Yoga bei Herzrhythmusstörungen

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Yoga bei Herzrhythmusstörungen

Yoga bei Herzschrittmacher

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Yoga bei Herzschrittmacher

Herzschwäche - Yoga hilft

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Herzschwäche - Yoga hilft



Yoga bei künstlicher Herzklappe

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Yoga bei künstlicher Herzklappe

Swami Sivananda über Herzerkrankungen

Auszug aus dem Buch "Practice of Nature Cure" (1951) von Swami Sivananda, S.215-216. Divine Life Society

Sivananda über Herzerkrankungen

Das Herz ist das wichtigste Organ, welches am meisten arbeiten muss. Es ist ein Muskel, der das Blut ständig durch den Körper pumpt. Wenn das Blut durch Abfälle und Gifte verstopft ist, dann wird die Herztätigkeit beeinträchtigt. Wenn man gewohnheitsmäßig Kaffee, Tee und Alkohol trinkt und raucht, dann kann das dem Herzen schaden. Starke Anstrengung, Überarbeitung, nervliche Überbelastung, ein Übermaß jeglicher Art können das Herz angreifen.

Durch die Durchblutung wird Nahrung zu den Geweben gebracht, Abfälle werden beseitigt und Sauerstoff aus der Luft im Körper verteilt. Das Herz ist eine Pumpe mit vier Kammern. Zwei Kammern nehmen das Blut auf und zwei Kammern pumpen das Blut nach außen. Das Herz ist unterteilt in die linke und rechte Hälfte. Der Herzmuskel kann durch Rheuma oder andere Erkrankungen geschädigt sein. Der Schaden ist vorübergehend. Der Herzmuskel erholt sich schnell. Manchmal ist der Herzrhythmus gestört. Manchmal, insbesondere in fortgeschrittenem Alter, wird der Muskel schwächer, weil zu wenig Blut das Herz erreicht.

Der Durchlauf des Blutes durch das Herz ist durch Ventile reguliert. Diese Ventile lassen das Blut in nur eine Richtung fließen. Diese Ventile werden durch rheumatisches Fieber und Syphilis angegriffen. Sie verengen sich und funktionieren nicht mehr. Dadurch fließt das Blut in die falsche Richtung. In anderen Fällen wird das Herz durch eine Erkrankung der Blutgefäße beschädigt. Bei Arteriosklerose, wenn die Arterien sich verhärten, muss das Herz sehr viel pumpen. Letztendlich wird der Muskel unter der Anstrengung nachgeben. Der Muskel degeneriert zu Fett. Das ist eine andere Form von Herzkrankheit.

Symptome

Die Symptome sind Schmerzen in der Herzgegend, Herzrasen und Kurzatmigkeit, vor allem wenn man die Treppen hinaufsteigt. Der Herzschlag ist unregelmäßig. Das Herz kann sich vergrößern.

Behandlung

Bettruhe, körperliche und geistige Ruhe ist notwendig. Beseitige Verstopfung. Mache einen Einlauf. Beseitige Unreinheiten des Körpers. Vermeide übermäßiges Essen. Gib Zigaretten, Alkohol, Tee und Kaffee auf. Iss Obst und grünes Gemüse und gekeimte Bohnen. Die Ernährung sollte leicht und bekömmlich sein. Milch[3] und Obst sind gut.

Iss oft, aber wenig. Vermeide schwere Speisen vor dem Schlafengehen. Ein überladener Magen ist eine ständige Ursache für Herzstörungen. Geregelte Ernährung und gute Gewohnheiten halten gesund. Wenn der Körper geschwächt ist, dann muss das Herz mehr arbeiten und das Herz schlägt schneller. Erinnere dich an die goldene Regel: "Vermeide es, das Herz zu stark anzustrengen“. Vermeide zu harte Arbeit. Vermeide Überanstrengung und Überlastung.

Nimm ein kaltes Bad. Nimm ein Sonnenbad und mache leichte körperliche Übungen. Atme sanft und tief. Wenn man die Körperübungen schrittweise steigert, ist das gut. Überanstrenge dich dabei nicht, so dass du nicht in Atemnot gerätst. Vermeide plötzliche Anstrengungen. Arjun, Knoblauch und Punarnava sind gut. Kultiviere einen besonnenen Geist. Lebe ein regelmäßiges und diszipliniertes Leben. So wird der Körper rein und stark.

Herzerkrankungen und Ernährung

Herz- Kreislauferkrankungen sind typische Zivilisationskrankheiten. Mittlerweile sind sie die häufigsten Todesursachen. Bluthochdruck und Arteriosklerose, die Herzinfarkt und Schlaganfall verursachen, sind sogenannte Wohlstands-Erkrankungen, die sich mit einer ausgewogenen Lebens- und Ernährungsweise vermeiden ließen.[4]

Diese Ernährungsweise sollte Fertigprodukte vermeiden: sie machen satt, aber krank. Durch Verarbeitungsprozesse fehlt den Lebensmitteln alles (Vitamine, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe etc.), was der Körper braucht. Salz, Zucker, Weißmehlprodukte, Zusatzstoffe- all das belastet unseren Organismus enorm und führt zu einem gravierenden Mangel, was sich in unterschiedlichen Krankheiten zeigt.[4]

Keineswegs ist eine gesunde Ernährung "fettarm“- Öle wie Leinöl, Hanföl und Kokosöl machen Körper und Herz mit einem hohen Omega-3-Anteil fit. Sie erhalten die Gefäßwände, unterstützen die Durchblutung, hemmen die Bildung von Blutgerinnseln und reduzieren Entzündungsprozesse im Körper. Linolhaltige Lebensmittel hingegen sind zu meiden: Sie verstärken Entzündungsprozesse im Körper oder lösen sie aus. Dazu gehören z.B. Sonnenblumenöl, aber auch Fleisch- und Milchprodukte.[4]

Da Kohlenhydrate in Zucker umgewandelt werden und viele Menschen heutzutage einfache, sehr schnell verwertbare Kohlenhydrate (Weißmehle, Zucker) zu sich nehmen, produziert die Bauchspeicheldrüse ununterbrochen Insulin. Dies lässt den Cholesterinspiegel steigen und löst Entzündungen im Bereich der Arterienwände aus.[4]

Gesunde Ernährung stärkt das Herz!

Einige Lebensmittel, die gut für das Herz sind[4]:

  • Heidelbeeren und Johannisbeeren schützen die Blutgefäße vor Einlagerungen und wirken Arteriosklerose entgegen.
  • Wassermelone und Honigmelone helfen der Fließfähigkeit des Blutes.
  • Karotten (als Rohkost) zu verzehren beeinflussen den Cholesterinspiegel positiv. Hafer und Gerste ebenso.
  • Walnüsse wirken blutverdünnend, das Herz wird besser mit Vitalstoffen versorgt. Sie haben auch einen guten Einfluss auf den Cholesterinspiegel und sind somit sehr förderlich für die Herzgesundheit.
  • Ingwer wirkt ebenfalls blutverdünnend und verhindert somit die Entstehung von Blutgerinnseln.
  • Auch Knoblauch und Zwiebeln tragen zur Herzgesundheit bei.

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Siehe auch

Fußnoten

Weblinks

Literatur

Seminare

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