Ashtavakra

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Ashtavakra

Ashtavakra: (Sanskrit: अष्टावक्र aṣṭāvakra m.) wörtl.: "acht (Ashta) Krümmungen (Vakra) habend", indischer Weiser. Er lehrte einen reinen Weg des Jnana Yoga und gilt als legendärer Lehrer von Patanjali.

Ashtavakra war ein Brahmane, der Sohn von Kahoda, dessen Geschichte in der Mahabharata erzählt wird. Kahoda heiratete eine Tochter seines Lehrers, Uddalaka, jedoch war er so seinen Studien verfallen dass er seine Frau vernachlässigte. Als sie weit fortgeschritten in ihrer Schwangerschaft war, wurde der ungeborene Sohn durch das abweisende Verhalten des Vaters provoziert und wies ihn dafür zurecht. Kahoda ärgerte sich über die Impertinenz des Kindes und verfluchte ihn dazu gekrümmt geboren zu werden; so entsprang er mit seinen acht (ashta) Gliedmaßen gekrümmt (vakra); daher sein Name.

Kahoda ging zu einer großen Opferzeremonie am Hof von Janaka, König von Mithila. Dort war ein großer buddhistischer Weise anwesend, der zu einem Wortstreit herausforderte, auf der Grundlage des Verständnis, dass jeder der in der Argumentation besiegt würde, in den Fluss geworfen würde. Das war das Schicksal von vielen und unter ihnen befand sich auch Kahoda, der ertränkt wurde. In seinem zwölften Lebensjahr erfuhr Ashtavkara über die Art und Weise wie sein Vater ums Leben kam und er machte sich auf den Weg sich bei ihm zu rächen. Der junge Mann war mit großen Fähigkeiten und Weisheit ausgestattet. Er fand den Wetter des Weisen, der seinen Vater besiegt hatte und bestand darauf dass der Weise ins Wasser geworfen werden sollte. Dann gab der Weise zu erkennen, dass er ein Sohn von Varupa sei, Gott der Gewässer, der ihn ausgesand hatte Brahmanen einzuholen, die bei einem Opfer durch ihre Besiegung und den Schmiss ins Wasser fungieren sollten.

Als alles erklärt und richtig gestellt war, wies Kahoda seinen Sohn an im Samanga Fluss zu baden, woraufhin der junge Mann wieder vollkommen aufrecht wurde.

In der Vishnu Purana wird eine Geschichte erzählt, in der Ashtavakra Buße im Wasser stehend ausführte, als er von ein paar himmlischen Nymphen gesehen und von ihnen verehrt wurde. Er war sehr erfreut und sagte ihnen sie sollten um einen Segen bitten. Sie baten um den Besten aller Männer als Ehemann. Er kam aus dem Wasser und bat sich selber an. Als sie ihn sahen, hässlich und an acht stellen gekrümmt, lachten sie höhnisch. Er wurde wütend und konnte sich nicht mehr seiner Segenswünsche entsinnen und äußerte dass sie nachdem sie diese bekamen, sie in die Hände von Dieben fallen sollten.

Die Geschichte von Ashtavakra

Swami Sivananda

Auszug aus dem Buch "Jnana Yoga" von Swami Sivananda (Hrsg.: Divine Life Society, 2007), S. 162-167

In alter Zeit lebte der rechtschaffene und weise König Janaka. Einst vollzog er ein Opfer, um die Gottheit des Selbst (Atma Devi) günstig zu stimmen. Zu dem Opfer kamen Weise, Gelehrte, Asketen, Künstler, Brahmanen und viele andere. Zur selben Zeit begann Varuna (der Herr der Wasser) ebenfalls ein Opfer. Die Brahmanen wurden von König Janaka mit allen Ehren empfangen und dankten es ihm mit ihrer Anwesenheit. Obwohl sie von Varuna ebenfalls eingeladen wurden, entschieden sie sich für Janaka. Deshalb versuchte Varunas Sohn, sie durch Argumente und Erzählungen über seinen Vater umzustimmen. Als Brahmane verkleidet kam er zu Janakas Opferplatz, segnete ihn und begann zu den Versammelten in Form eines Streitgespräches zu sprechen.

Er sprach: ‚Meine Herren, hört! Oh König, dein Opferplatz erstrahlt nicht. Er erscheint wie der Lotusteich, auf dem Krähen sich niedergelassen haben. Wie ein Lotusteich um den sich Schwäne im Herbst versammelt haben, so erstrahlt die Versammlung weiser und gelehrter Persönlichkeiten. Oh König, mögest du erfolgreich sein. Doch für mich ist hier kein Platz in dieser Runde von Narren. Deshalb verlasse ich den Ort.‘ Als die Anwesenden dies hörten wurden sie ärgerlich und sprachen: ‚Oh Missgünstiger, als Brahmane bist du uns entgegengetreten. Welche deiner Lehren könnte uns alle überzeugen? Oh abartiger Geist, du prahlst vergeblich. Besiege uns erst mit Argumenten und dann gehe. Hier sind alle Weisen und Gelehrten dieser Welt versammelt. Wie glaubst du, uns alle besiegen zu können? Durch welche Lehre willst du uns besiegen?‘

Der Sohn Varunas antwortete: ‚Unter einer Bedingung werde ich mit euch debattieren. Wenn ihr mich besiegt, könnt ihr mich in den Ozean werfen. Wenn ich euch besiege, werde ich euch in den Ozean werfen.‘

Die Versammelten nahmen die Kondition an und begannen mit Varunas Sohn zu debattieren. Durch leere und leichtsinnige Argumente besiegte Varunas Sohn viele und warf tausende von ihnen in den Ozean. Sie gingen sofort unter und wurden von Varunas Boten zu dessen Opfer gebracht und ehrenvoll empfangen, was sie natürlich sehr erfreute. Als Ashtavakra, der Sohn von Kahola, hörte, dass sein Vater in den Ozean geworfen wurde, machte er sich auf zu Janaka, besiegte Varunas Sohn mit den verschiedensten Argumenten und warf ihn in den Ozean. Varunas Sohn, nun besiegt, legte seine Verkleidung ab und führte alle Brahmanen, die zu Varunas Opfer geschickt worden waren, zurück zu Janakas Hof. Als sie alle zurück waren, war Ashtavakra stolz auf sich, denn nur ihm hatten sie dies zu verdanken. Er ließ sich verleiten, sie zu demütigen und zu beleidigen. In dem Moment erschien eine Asketin und diese Brahmanen baten sie, ihre Wissenslücken zu schließen.

Die Asketin trug das Safrangewand, hatte verfilztes Haar und war bereit, ihre mentale Qual zu heilen. Herzlich wurde sie am Hofe Janakas empfangen. Sie sprach zu Ashtavakra: ‚Sohn von Kahola, du bist weise. Du hast Varunas Sohn besiegt und die Brahmanen zurück gebracht. Ich werde dir ein paar Fragen stellen. Durch welchen Bewusstseinszustand erreicht man Unsterblichkeit? Durch welchen Bewusstseinszustand sind alle Zweifel für immer vernichtet? Was ist Das, jenseits von Dem es nichts mehr zu wissen und zu wünschen gibt? Was ist Das, das unerkennbar ist? Wenn du meine Fragen verstanden hast, dann antworte mir nun.‘

Kaholas Sohn sprach: ‚Ich kenne diesen Bewusstseinszustand sehr wohl. Höre, was ich zu sagen habe. Nichts gibt es in dieser Welt, das mir nicht bekannt ist. Viele Schriften habe ich immer wieder gelesen. Ich werde dir deine Fragen beantworten. Höre, Asketin. Der Bewusstseinszustand ist der Grund der Welten. Er ist der reine unteilbare Chidrupa (reine Intelligenz, das Höchste Wesen); diese Welt hängt davon ab und strahlt wie eine im Spiegel reflektierte Stadt. Das ist dieser höchste Bewusstseinszustand. Wer diesen Zustand erlangt hat, der hat Unsterblichkeit erlangt. Wenn die Wahrheit des Spiegels erkannt ist, sind Zweifel vernichtet. Wenn das gesamte Universum als Spiegelbild erkannt ist, gibt es nichts mehr zu erkennen. Wer diesen höchsten Zustand erlangt hat, wo sollte für ihn ein weiterer Zustand sein? Da es niemanden gibt, der das weiß oder versteht, wird gesagt, es ist nicht zu erkennen. Ich beschreibe diesen höchsten Zustand, so wie er in den Schriften erwähnt wird.‘

Diese Worte Ashtavakras vernehmend sprach die Asketin: ‚Oh Sohn eines Asketen, alles was du gesagt hast, ist für uns alle annehmbar. Doch du sagtest, es gebe niemanden, der Es kenne, Es sei unerkennbar und durch Unsterblichkeit zu erlangen. Dies sind sich widersprechende Aussagen. Wenn Es unerkennbar ist, ist Es nicht existent. Wenn Es existent ist, muss Es zu erkennen sein. Dann kann ich nicht sagen, es ist unerkennbar. Deshalb, oh Brahmane, du hast einfach nur die Sastras wiedergegeben, doch du hast sie nicht verstanden. Du hast die direkte Wahrnehmung nicht erfahren. Du hast alle Bilder gesehen, doch hast du kein Wissen über die Existenz des Spiegels. Wie steht es damit? Solche Worte am Hofe Janakas sprechend, bemerkst du, dass du bereits Geringschätzung erfährst?‘

Dies hörend stand Ashtavakra still und dachte über sich nach. Er konnte ihr nicht antworten, so sprach er: ‚Verehrungswürdige, ich kenne die richtigen Antworten auf deine Fragen nicht. Lasse mich dein Schüler werden. Erkläre mir alles ganz genau. Niemals lüge ich.‘ Die Asketin antwortete: ‚Mein Kind, wenige kennen die Antworten auf diese Fragen. Es kann nicht durch Logik, Spekulation oder Diskussion erfasst werden. Es ist ein Geheimnis. Niemand in dieser Versammlung kennt Es. Keine noch so vielen Diskussionen geben eine Antwort zu diesen Fragen. Nur Gelehrte verstehen zu argumentieren. Auch wenn ein Mensch schon viel gelernt hat, ist ihm dieses Wissen verborgen. Nur durch den Dienst dem Guru gegenüber und durch die Gnade Gottes kann es verstanden werden. Oh Sohn eines Weisen, höre mir aufmerksam zu. Auch wenn du hörst - bevor du nicht darüber meditiert hast, wird es dir nicht klar sein. Solange das Wissen nicht erfahren ist, so lange ist es ohne Nutzen, auch wenn es tausend Mal gehört und wiederholt wurde. Der Mensch denkt irrtümlicherweise, dass seine Halskette gestohlen worden sei. Auch wenn ihm ein anderer sagt, dass die Kette um seinen Hals hängt, glaubt er es nicht. Er kann seinen Hals nicht sehen. Und er kann die Kette nicht zurückbekommen. So verhält es sich mit dem Wissen, über das ich sprach. Wenn man nur über diesen Bewusstseinszustand hört, egal wie belesen und intelligent man ist, ohne ihn erfahren zu haben, wie soll Es erkannt werden.

Innenschau - Meditation - lässt Dich das höchste Wissen erfahren.

Das Licht erhellt alles. Es braucht kein zweites, es strahlt aus sich selbst heraus. Selbst im Sonnenlicht erhellt das Licht alles und strahlt aus sich selbst. Wenn das Strahlen des Lichtes verdunkelt wird, wie kann man sagen, dass es nicht existiert? Chit Prakasha, der Glanz von Chit, erstrahlt. Chit ist das, durch das das Unerkennbare erkannt wird, welchen Zweifel kannst du noch hegen? Ob das strahlende Licht von Chidatma (der Höchste Geist) spontan oder nicht erscheint, das kannst du durch Kontemplation entscheiden. Wo und wann würde diese Chitsakti (Geisteskraft) nicht strahlen? Ist sie doch die Ursache von allem, der vierte Bewusstseinszustand, alles erhellend. Wenn sie nicht strahlt, wie könnte etwas anderes strahlen? Selbst wenn es nicht hell ist, strahlt sie. Wenn dieses Licht sichtbar ist, wie können wir sagen, dass Chitsakti (der Höchste Geist, dargestellt durch eine weibliche Gottheit, die erschaffende Energie), die alles erhellt, nicht scheinen würde? Wenn du sagst, dass Chit auch in diesem Lichte strahlt, wie strahlt es dann? Das musst du durch Innenschau erkennen und verstehen. Bei diesem Thema haben selbst Gelehrte und Weise keinen Blick nach innen und leiden im Ozean des Lebens.

Der Bewusstseinszustand des nach innen gekehrten Auges kann nicht erlangt werden, solange der Geist noch an externen Objekten haftet. Und so lange der Bewusstseinszustand des nach innen gekehrten Auges nicht erlangt ist, kann das reine Chit nicht erkannt werden. Die Innenschau ist der Zustand ohne Willenskraft (oder, wenn die Willenskraft überwunden ist, schaut der Geist nach innen). Wenn der Geist voll Willenskraft ist, wie soll da Ruhe möglich sein? Deshalb vernichte deine Willenskraft. Für einen Moment nur erhalte die Willenskraft, mit nach innen gerichtetem Geist, und dann entscheide durch deine Gedankenkraft für dich selbst, ob du für dich und für andere sichtbar bist. Danach wird dir alles klar darüber, wie das Unerkennbare erkannt werden kann. Wenn das Unerkennbare derart erkannt ist, ist Unsterblichkeit erlangt – das bedeutet einen Zustand ohne Verfall. Nun habe ich erklärt, worum du gebeten hattest. Ich danke dir. Ich gehe. Da es sehr kurz war, wirst du es nicht vollkommen verstanden haben. Der beste unter den Weisen und Gelehrten – dieser König – wird dich weiter lehren. Nenne ihm alle deine Zweifel, er wird sie auflösen.‘ So sprechend und von allen geehrt, entschwand sie wie eine Wolke im Wind.

Sukadev über Ashtavakra

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Ashtavakra

Ashtavakra bedeutet an acht Stellen gekrümmt, es ist der Name eines wichtigen Heiligen und Weisen, eines selbstverwirklichten Weisen. Ashta heißt acht. Avakra heißt gekrümmt. Ashtavakra heißt, an acht Stellen gekrümmt. Ashtavakra ist ein anderer Name für jemanden, der – heute würde man sagen – ein Krüppel ist oder schwerbehindert ist, so wie der Glöckner von Notre Dame auch, an mehreren Stellen gekrümmt. Ashtavakra war aber ein selbstverwirklichter Weiser, ein Heiliger, was heißen soll, der Körper mag seine Probleme haben, die Psyche kann sich davon lösen, und egal, wie dein Körper beschaffen ist, du kannst dein höchstes Selbst verwirklichen. Und so gilt es auch, wenn du andere Menschen anschaust, beurteile sie nicht nur nach ihrem Äußeren.

Auch Yoga ist möglich für Menschen, die vielleicht Hatha Yoga nicht so praktizieren können, wie es in manchen Büchern beschrieben ist, sondern es gilt, so zu praktizieren, wie du kannst. Ashtavakra bedeutet also an acht Stellen gekrümmt. Ashtavakra war auch der Guru von Janaka. Janaka war König von Videha, Vater von Sita und damit Schwiegervater von Rama. Janaka gilt auch als selbstverwirklichter Heiliger. Er ging bei Ashtavakra in die Lehre und nachdem er einige Zeit bei Ashtavakra in die Lehre gegangen war, entließ Ashtavakra ihn und sagte: "Ok, jetzt kannst du das, was du gelernt hast, bei dir umsetzen, im Alltag umsetzen." Dann sagte noch Janaka zu Ashtavakra: "Weißt du Ashtavakra, es ist üblich, dass der Schüler dem Lehrer zum Abschluss der Lehrzeit ein Geschenk überreicht.

Ich würde dir gerne etwas geben, aber ich weiß nicht, was. Du kannst dir aussuchen, was willst du haben?" Ashtavakra lächelte, schaute Janaka prüfend in die Augen, und sagte dann: "Ich kann mir wünschen, was ich will?" Da sagte Janaka: "Ja, Ashtavakra, du kannst dir wünschen, was du willst." Da lächelte Ashtavakra und sagte: "Ok, dann überschreibe mir dein Königreich." Janaka war nämlich König. Janaka musste jetzt schlucken. Ashtavakra schaute ihn prüfend an: "Na, stehst du zu deinem Wort?" Janaka schluckte und sagte: "Mein Wort gilt." Gut, Ashtavakra bat dann Janaka, die Abtretungsurkunde zu unterzeichnen, seinen Siegelring darauf zu setzen, er ließ noch ein paare andere seiner Schüler unterschreiben und sagte zu Janaka: "Danke dir, danke, dass du mir dein Königreich abgetreten hast." Und er sagte dann zu Janaka: "Ok, jetzt kannst du gehen." Janaka ging von dannen, er wusste jetzt nicht, wo er hingehen sollte, das einzige, was er gelernt hatte, war König zu sein, aber er vertraute, dass mit dem Segen seines Gurus alles in Ordnung sein würde.

Während er fast schon außer Hörweite war, hörte er plötzlich die laute Stimme seines Gurus, Ashtavakra. Ashtavakra sagte: "Janaka, komm wieder zurück." Janaka kehrte zurück und Ashtavakra sagte: "Weißt du, Janaka, ich weiß ja gar nicht, wie man ein Königreich regiert. Gehe du zurück nach Videha in das Königreich und regiere es, aber regiere es so, dass keiner weiß, dass ich der König bin. Tue so, dass du der König bist, regiere es aber für mich. Ab und zu mal werde ich vorbeischauen, zusammen mit deiner Abdankungsurkunde, und dann kann es sein, dass ich dann das Königreich übernehme. Bis dahin, es bleibt unser Geheimnis. Es ist mein Königreich, aber du regierst es und du tust so, als ob es dein Königreich wäre. So geschah es, Janaka ging zurück zu seinem Königreich, zur Hauptstadt Videha, er regierte das Königreich so gut, wie er es konnte, denn es war ja das Königreich seines Gurus, deshalb war es wichtig, das Königreich besonders gut zu regieren.

Ab und zu mal kam Ashtavakra vorbei, mit ein wenig Schalk in den Augen, und Janaka wusste: "Meine Königszeit kann jederzeit vorbei sein." So entwickelte Janaka Verhaftungslosigkeit, so entwickelte Janaka die Fähigkeit, loszulassen. Und so wurde Janaka zu einem Jnani, einem selbstverwirklichten Heiligen. Er lebte im Luxus, er lebte als König, er lebte mit allen Sorgen eines Königs und mit der Macht eines Königs, aber er wusste: "Ich bin kein König, das Königreich ist nur geliehen." Deshalb hatte er keine Verhaftung, deshalb erkannte er: "Aham Brahmasmi. Ich bin dieses Brahman." Dieses Prinzip kannst auch du umsetzen. Du musst nicht deinen Besitz einem Guru überschreiben, denn eigentlich gehört dir ja nichts. Eigentlich gehört alles Gott. Weil alles Gott gehört, deshalb tue, was du tust, so gut, wie du kannst für Gott und wisse, Gott kann jederzeit kommen, Gott kann jederzeit sein Eigentum wieder von dir nehmen. Daher, lerne die Lektion von Ashtavakra, die Lektion dieses großen Heiligen, der an acht Körperteilen gekrümmt war und dennoch die Selbstverwirklichung erreicht hat. Lerne es, verhaftungslos zu sein, wie es Ashtavakra dem Janaka gelehrt hat.

Siehe auch

Literatur

  • Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)
  • Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)
  • Swami Sivananda, Jnana Yoga, Hrsg.: Divine Life Society, 2007
  • Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)
  • Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)
  • Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)
  • Swami Sivananda, Autobiographie von Swami Sivananda (1999)
  • Swami Sivananda, Shrimad Bhagavad Gita. Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda (1998)
  • Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)
  • Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)
  • Swami Sivananda, Sadhana – Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit
  • Swami Sivananda: Feste und Fastentage im Hinduismus, Yoga Vidya Verlag
  • Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von Heute
  • Das Yoga-Lexikon von Wilfried Hunzermeyer, ISBN 978-3-931172-28-2, Edition Sawitri.
  • Spirituelles Wörterbuch Sanskrit-Deutschvon Martin Mittwede, ISBN 978-3-932957-02-4, Sathya Sai Vereinigung e.V.
  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005

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