Aufgeben

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Aufgeben - woher kommt das? Wie kann man das überwinden? Aufgeben bedeutet dass man ein Anliegen, einen Besitz, einen Plan aufgibt. Wenn man etwas nicht weiterverfolgt dann gibt man es auf. Es ist wichtig, bevor man etwas beginnt, sich genau zu überleben, ob man es wirklich will, ob es realistisch ist, ob man sich wirklich dafür einsetzen will. Wenn man eine solch klare Entscheidung getroffen hat, dann sollte man nicht gleich aufgeben, wenn es schwer fällt. Durchsetzungsvermögen in Verbindung mit Geduld und Ausdauer sind wichtige Strategien für den Erfolg.

Lachen ist die beste Medizin, manchmal auch hilfreich bei Aufgeben

Aufgeben kann in einem anderen Kontext jedoch wichtig sein. Gerade auf dem Gebiet fernöstlicher Spiritualität wird oft von Aufgeben im Sinne von Loslassen und Entsagung, gesprochen. Man kann und sollte Gewohnheiten aufgeben, z.B. Fleischessen, Alkoholtrinken etc. Man kann negative Einstellungen aufgeben. Manchmal ist es gut, einen Teil seines Besitzes aufzugeben. Besonders wichtig ist das Aufgeben von Wünschen, von Verhaftungen und Identifikationen. Wenn es einem gelingt, Erwartungen aufzugeben, dann kommt man in das bedingungslose Akzeptieren. Das ist eine wichtige Hilfe, um Gott zu erfahren.

Umgang mit aufgeben anderer

Manchmal hast du in deiner Umgebung Menschen, die etwas aufgeben. Ein Projekt, das ihnen wichtig war, eine Aufgabe die sie aufgeben. Manche geben sogar sich selbst auf. Wie gehst du damit um? Was könntest du machen? Zunächst einmal gilt es sich bewusst zu machen, manchmal muss man aufgeben. Manchmal wird man feststellen es ist sinnlos weiter zu machen. Manchmal ist das aufgeben ein Zeichen von Vernunft. Man könnte sagen das wäre das sattwige aufgeben.

Es gibt eine zweite Art von aufgeben, das würde man als rajassiges Aufgeben bezeichnen, d.h. wenn jemand merkt es bedarf mehr Anstrengung. Er hat ein Projekt begonnen und dachte es geht alles einfach, alle Menschen werden etwas tun und das Projekt könnte zum Erfolg geführt werden. Aber es ist ihm zu anstrengend. Wenn jemand auch solche rajassige weise aufgeht, dann wäre es klug Ihnen Ermutigung zu geben und ihm zu sagen: du stehst jetzt kurz vor dem Ziel, mache es weiter.

Es gibt auch Menschen die etwas vorzeitig aufgeben, weil sie eine neue Idee bekommen. Hier könntest du auch sagen, o. k. dann übernehme ich. Es gibt ja gerade diese Vata Typen, die ständig neue Projekte haben und meistens aufgeben bevor sie etwas zu Ende geführt haben. Die brauchen so genannte Pitta Typen, Menschen die Feuer haben und Durchsetzungsvermögen und Durchhaltevermögen, um gute Projekte fortzusetzen.

Manchmal musst du auch mit den Menschen die zum Aufgeben neigen, vorher Vereinbarungen treffen die sie warm machen und sie letztlich auch dazu verpflichten dass sie weitermachen.. Manchmal werden sie trotzdem nicht weiter machen aber manchmal kannst du sie dann trotzdem noch mal inspirieren, aber mindestens kannst du probieren ihnen zu helfen.

Und dann gibt es die dritte Art von aufgeben. Das sind Menschen die die verantwortungslos sind, Sie haben etwas begonnen und vieles ist richtig, aber jetzt geben sie einfach auf. Vielleicht aus wenigSelbstwertgefühl, vielleicht weil sie sich irgendwo beleidigt fühlen, vielleicht weil sie nicht ausreichen gelobt wurden, weil ihr persönlicher Anteil nicht ausreichend gelobt wurde und sie bringen dann die ganze Arbeitsgruppe oder das ganze Team, die ganze Familie in Probleme.

Also aufgeben und dabei andere in Probleme bringen, das wäre das tamassige aufgeben. Hier kann man an den Menschen appellieren weiterzumachen, man kann mit ihm sprechen, man kann ihn zu Wort kommen lassen und manchmal musst du eben in die Presche springen und andere dazu verleiten auch mit in die Presche zu springen. So gibt es also verschiedene Möglichkeiten mit dem aufgeben anderer umzugehen und es gibt sicherlich noch mehr. Die sind ja immer nur kurz Vorträge die ich mache, die vielleicht ein paar Denkanstöße geben sollen und dich dazu animieren sollen mehr nachzudenken. Mehr zu überlegen und zu deinen eigenen Schlüssen zukommen.

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Aufgeben in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Aufgeben gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Aufgeben - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Aufgeben sind zum Beispiel missachten, reglementieren, hinwerfen, kapitulieren,, loslassen, Nicht-anhaften, nachgeben .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Aufgeben - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Aufgeben sind zum Beispiel achten, wertschätzen, annehmen, dranbleiben, durchsetzen, widerstehen, erkämpfen, erschleichen, abluchsen . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Aufgeben, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Aufgeben, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Aufgeben stehen:

Eigenschaftsgruppe

Aufgeben kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Aufgeben sind zum Beispiel das Adjektiv aufgebend, das Verb aufgeben, sowie das Substantiv Aufgeber.

Wer Aufgeben hat, der ist aufgebend beziehungsweise ein Aufgeber.

Siehe auch

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