Unsittlichkeit

Aus Yogawiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unsittlichkeit - was ist das? Wie geht man damit um? Unsittlichkeit ist eine Handlung, die den guten Sitten widerspricht. Unsittlichkeit ist auch eine Äußerung, die dem Empfinden anderer widerspricht. Unsittlichkeit kann auch etwas Unmoralisches sein. Man kann von einem unsittlichen Menschen sprechen, wenn der betreffende Mensch regelmäßige unsittliche Handlungen ausführt.

Sehnsucht nach Schönheit, ein Grund für Unsittlichkeit

Heute spricht man von Unsittlichkeit insbesondere auf sexuellem Gebiet, etwas was auf gröbste Weise verletzend ist. Z.B. gehört dazu der Verkehr mit Minderjährigen. Es gibt die Unsittlichkeit in Bezug auf pornografischen Darstellungen in der Öffentlichkeit. Es gibt unsittliche Gesten und unsittliche Witze, was alles auf den sexuellen Kontext hinweist. Man spricht auch von einem unsittlichen Lebenswandel, der wechselnde sexuelle Beziehungen, insbesondere Untreue beinhaltet, aber auch Betrügerei und Verschwenderei mit einschließen kann.

Man spricht auch von einer unsittlichen Annäherung, wenn z.B. ein Vorgesetzter einer jüngeren Praktikantin zu nahe kommt. In vielerlei Hinsicht entspricht das, was heutzutage als Sittlichkeit bezeichnet wird dem, was unter dem Yoga-Begriff Brahmacharya zu verstehen ist. Brahmacharya bedeutet Vermeidung von sexuellem Fehlverhalten, kann enger und weiter ausgelegt werden. Beim Begriff Unsittlichkeit schwingt aber immer auch Vergehen gegen andere ethischen Prinzipien mit wie z.B. Wahrhaftigkeit, Nichtverletzen. Und manchmal gilt auch Verprassen von Reichtum, Zurschaustellung von seinen Gütern als Unsittlichkeit.

Umgang mit Unsittlichkeit anderer

Wenn du überlegst wie du mit Unsittlichkeit anderer umgehen sollst, musst du erst einmal verstehen was du unter Unsittlichkeit verstehst? Es gibt und Sittlichkeit im Sinne man verstößt gegen Sitten und Gebräuche, dass musst nicht weiter tragisch sein. Man kann sagen jemand hat einen zu tiefen Ausschnitt, jemand hat einen Kleidungsstil der nicht angemessen ist, jemand hat eine Ausdrucksweise die nicht vornehm genug ist oder jemand schüttelt die Hände nicht intensiv genug. Wenn man gegen solche Sitten und Gebräuche verstößt ist es nicht weiter tragisch.

Man mag etwas als Unsittlichkeit empfinden, wenn z.B. Paare sich in der Öffentlichkeit küssen, man mag es als unsittlich empfinden wenn Menschen Händchenhalten und durch die Gegend gehen. Oder am Arbeitsplatz oder in der Kirche das sind Dinge die man ignorieren sollte. Menschen haben unterschiedliche Sitten und Gebräuche. Es gibt auch Unsittlichkeit, die nicht gut ist. Also wenn zum Beispiel jemand andere sexuelle Ausbeute, ausnutzt. Wenn Erwachsene Sex mit Kindern haben, wird dies auch als Unsittlichkeit bezeichnet. Und dieser Art von Verhalten sollte man nicht tolerieren. Wenn es kriminell wird sollte man es zur Anzeige bringen. In der Mehrheit der Fälle ist der Ausdruck Unsittlichkeit heute nicht mehr angemessen.

Unsittlichkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Unsittlichkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Unsittlichkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Unsittlichkeit sind zum Beispiel Ungesittetheit, Beflecktheit, Unreinheit, Unanständigkeit, Anstößigkeit, Unenthaltsamkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Unsittlichkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Unsittlichkeit sind zum Beispiel Keuschheit, Enthaltsamkeit, Gesittetheit, Unbeflecktheit, Reinheit, Spießigkeit, Prüdheit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Unsittlichkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Unsittlichkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Unsittlichkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Unsittlichkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Unsittlichkeit sind zum Beispiel das Adjektiv unsittlich , sowie das Substantiv Unsittlicher.

Wer Unsittlichkeit hat, der ist unsittlich beziehungsweise ein Unsittlicher.

Siehe auch

Entwicklung von Positivem Denken Yoga Vidya Seminare

Seminare zum Thema Positives Denken, Raja Yoga und Gedankenkraft:

01. Feb 2019 - 03. Feb 2019 - Achtsam Sein
Achtsamkeit bedeutet, der Gegenwart volle Aufmerksamkeit zu schenken. Wir sind uns der einzigen Zeit bewusst, die es wirklich gibt: dem JETZT. Indem wir Achtsamkeit kultivieren, entdecken wir eine…
Daniela Burkhardt,
01. Feb 2019 - 03. Feb 2019 - Krieger des Lichts - vom Opfer zum Schöpfer
Thematik der Polaritäten. Helle und dunkle Anteile der Psyche aus der yogischen Sicht. Schattenfiguren. Funktionsweise und Strategien des Egos. Höheres Selbst. Gut und Böse. Umgang und meistern…
Maharani Fritsch de Navarrete,


Weitere Informationen zu Yoga und Meditation