Karna Parva

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Karna Parva (Sanskrit: कर्णपर्व karṇaparva n.) wörtl.: "das Buch (Parvan) von Karna"; das achte Buch im Epos Mahabharata. Es schildert den weiteren Verlauf des Krieges zwischen den Pandavas und den Kauravas. Letzteren stand nach Bhishmas und Dronas Tod Karna als Heerführer vor.

Karna wird von Arjuna im Kampf getötet

Das Buch beschreibt den 16. und 17. Tag des Kurukshetra Krieges. Karna ist der Kommandant der Kaurava Armee. In Erwartung eines Kampfes auf Leben und Tod zwischen Karna und Arjuna, sprach Krishna:

‚Höret, oh Söhne Pandus! Karna ist ein großer Krieger, wenn nicht sogar der größte. Tretet ihm in der Schlacht ehrenhaft entgegen. Er ist Agni gleich. Er ist Vayu gleich. Er ist die Vernichtung selbst. In seinem Körper steckt ein Löwe. Er ist von gewaltiger Statur. Seine Arme sind lang. Sein Brustkorb ist breit. Er ist unbesiegbar. Er ist wahrlich ein Held. Er ist der Held der Helden‘.

Karna besiegte ihn am 16. Tag des Krieges Bhima, doch ließ er ihn am Leben, da er jünger war als er. Er besiegte Yudhishthira, ließ ihn am Leben und sprach:

‚offenbar hast du alles vergessen was dich dein Lehrer lehrte, übe erst und dann komme zurück in den Kampf‘. Er besiegte Nakula und Sahadeva und ließ sie am Leben, weil er seiner Mutter versprochen hatte keinen Pandava außer Arjuna zu töten.

Danach fuhr Karna mit seinem Wagenlenker Shalya dorthin wo Arjuna im Gefecht stand. Er schoss seine göttliche Waffe Nagastra auf Arjuna, Krishna bewahrte ihn vor dem sicheren Tod, indem er mit Seinem Zeh Arjunas Wagen leicht niederdrückte und die Waffe ihn so verfehlte. Ärgerlich schoss Arjuna alle seine Pfeile ab, doch keine konnte Karna treffen. Arjuna war nun waffenlos, der Tag senkte sich und der Kampf endete. Es war eine Vereinbarung nur bei Tag zu kämpfen.

Am 17. Tag ging der Kampf zwischen den beiden Kontrahenten weiter. Arjunas Bogensehne riss mehrmals, doch immer war er in der Lage sie wieder zusammenzufügen. Zu Shalya gewandt nannte Karna Arjuna den besten Bogenschützen der Welt. Der Kampf lag unentschieden, als sich die beiden Flüche erfüllten, die über Karna verhängt waren. Sein Wagenrad versank im weißen Grund und er konnte sich nicht mehr an das Mantra für seine göttlichen Waffen erinnern. Er sprang vom Wagen um das Rad herauszuziehen und bat Arjuna den Kampf aus Höflichkeit zu unterbrechen.

Krishna erinnerte Arjuna daran, dass Karna kein Recht auf Höflichkeit habe, da er zu viele Schandtaten vollbrachte, die jede Höflichkeit vermissen ließen. Er tötete Abhimanyu auf unfaire Weise, er war dabei als die Pandavas verbrannt werden sollten, er unterstützte Duryodhana beim Würfelspiel und der Demütigung Draupadis. Krishna erklärte Arjuna, dass es nicht gegen das Dharma ist einen Mann zu töten, der sein Leben lang dem Unehrenhaften verbunden war. Die Aufzählung all der Taten brachte Arjuna in Rage, er nahm seine Anjalika Waffe und enthauptete Karna während dieser mit seinem Wagenrad beschäftigt war.

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