Mausala Parva

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Mausala Parva (Sanskrit: मौसलपर्व mausalaparva n.) wörtl.: "das Buch (Parvan) vom Keulenkampf (Mausala)"; das sechzehnte Buch im Epos Mahabharata. Es handelt vom Kampf der Yadavas. Das Buch beschreibt den Tod von Krishna und Balarama und die Vernichtung der Yadavas. Dvaraka ist im Meer versunken.

Mausala Parva beschreibt ein Ereignis, das sich 35 Jahre nach dem Krieg von Kurukshetra ereignete. Weise und Rishis erklären diese Ereignisse Samba, dem Sohn Krishnas, der als Frau verkleidet ist und sich dadurch über die Rishis lustig macht.

Krishna suchte Gandhari auf, um zu kondolieren. Gandhari war in Rage und schwor, dass Krishna und die ganze Yadu Dynastie nach 36 Jahren ausgelöscht werde. Sie gab Krishna die Schuld für den Krieg und war sich sicher, dass Er ihn hätte verhindern können. Krishna erklärte, wie oft Er versucht hatte Frieden zu stiften, wie Er von Duryodhana jedoch jedes Mal abgelehnt wurde. Krishna wusste, dass die Yadavas ausgelöscht würden, er nahm Gandharis Fluch als einen Segen.

Die Yadavas, die einst Anhänger Krishnas waren, verloren ihre Moral und ihren Respekt vor der Kultur. Sie spielten den Rishis Vishvamitra, Durvasa, Vasishtha, Narada und anderen Streiche, als sie auf einer Pilgerschaft durch die Stadt Krishnas kamen. Sie verkleideten Krishnas Sohn, Samba, als eine Schwangere und wollten von den Rishis das Geschlecht des Kindes wissen. Da die Rishis das Spiel durchschauten, verfluchten sie Samba, einen Eisenklumpen zu gebären. In Panik rannten die Kinder zu König Ugrasena. Er riet ihnen, den Klumpen zu pulverisieren, ein kleiner Teil jedoch ließ sich nicht pulverisieren. Sie warfen alles in den Prabhasa See und vergaßen die Geschichte. Sie waren sicher, dass Krishna nichts davon mitbekommen hatte. Das Pulver wurde zu mächtigen Bambusstäben und später zu Streitkolben, Mausala.

Schlechte Omen überzogen die Stadt. Das Sudarshana Chakra, die Muschel Krishnas, Sein Wagen und Waffen Balaramas verschwanden. Die Einwohner wandten sich an Krishna. Er riet ihnen, auf Pilgerreise zu gehen. Die Einwohner verließen die Stadt zu Beginn einer Finsternis, die an sich ein böses Omen ist. Sie verfielen dem Alkohol, nachdem sie den Prabhasa See erreicht hatten. Satyaki, der auf Seiten der Pandavas kämpfte und Kritavarma, der auf Seiten der Kauravas kämpfte stritten sich. Daraufhin tötete Satyaki Kritavarma. Danach fielen die Yadavas übereinander her. Die gesamte Familie Krishnas wurde ausgelöscht.

Krishna ging in den Wald und meditierte unter einem Baum. Der Jäger Jara sah nur einen Fuß von Krishna, hielt ihn für das Ohr eines Rehs und schoss einen Pfeil der Krishna verwundete und seinen Körper tötete. Das Buch endet damit, dass die Pandavas ihre weltlichen Interessen verlieren, nachdem sie vom Untergang der Yadavas und dem Tod Krishnas hörten. Sie krönten Parikshit zum König und zogen sich in den Himalaya zurück.

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