Mahaprasthanika Parva

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Mahaprasthanika Parva (Sanskrit: महाप्रस्थानिकपर्व mahāprasthānikaparva n.) wörtl.: "das Buch (Parvan) vom Aufbruch zur letzten großen Reise" (Mahaprasthana); das siebzehnte Buch im Epos Mahabharata. Es handelt von der letzten Pilgerreise der Pandavas, die große Reise Yudhishthiras und seiner Brüder durch das Land und deren Aufstieg in den Himalaya. Alle Pandavas, außer Yudhishthira, starben. Nur er erreicht die himmlischen Sphären.

Die Pandavas auf ihrer letzten Pilgerreise

Auf ihrem Weg in den Himalaya kamen die Pandavas an vielen heiligen Plätzen vorbei. Zuerst besuchten sie das untergegangene Dvaraka und ließen die Schönheit der ehemaligen Stadt Revue passieren. Dann machten sie sich auf in Richtung Norden. Unterwegs trafen sie Agni, der von Arjuna seinen Bogen zurückverlangte, da er seinen Zweck erfüllt habe. Arjuna gab den Bogen zurück. In Rishikesh formten sie einen Lingam und beteten zu Shiva. Nun war der Himalaya nicht mehr fern. Ein Hund gesellte sich zu ihnen.

Draupadi war die erste, die starb. Bhima fragte Yudhishthira nach dem Grund. Yudhishthira erklärte, dass sie, obwohl sie mit allen verheiratet gewesen wäre, doch Arjuna mehr Zuneigung zeigte. Als nächstes starb Sahadeva. Yudhishthira erklärte, dass Sahadeva auf seine Weisheit zu stolz gewesen sei. Dann starb Nakula. Yudhishthira erklärte seinen Tod damit, dass er glaubte der freundlichste Mensch der Welt zu sein. Arjuna war der nächste, der starb. Yudhishthira erklärte, dass Arjuna einst schwor, die Kauravas an einem einzigen Tag zu vernichten, dieser Stolz auf seine Kriegskunst habe ihn sterben lassen. Bhima starb und fragte den ältesten Bruder warum auch er das Himmelreich nicht erreichen könne. Yudhishthira antwortete, dass Bhima zu viel aß, ohne an den Hunger anderer zu denken. So erreichten nur Yudhishthira und der Hund den Eingang in das Himmelreich.

Indra kam in seinem Wagen gefahren und bat Yudhishthira einzusteigen. Yudhishthira wollte den Hund mitnehmen, doch das erlaubte Indra nicht. Yudhishthira war jedoch nicht bereit, den Hund alleine zurückzulassen, der ihm so treu gefolgt war, lieber wollte er auf die Annehmlichkeiten des Himmels verzichten. Da verwandelte sich der Hund in Dharma, Yudhishthiras Vater. Dharma sprach, dass die Nachwelt in Yudhishthira auf ewig die personifizierte Rechtschaffenheit verehren werde.

Siehe auch

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