Zentralnervensystem

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Das Zentralnervensystem besteht aus Gehirn und Rückenmarkskanal. Hier erfährst du einiges über die Funktionsweise des zentralen Nervensystems, über Erkrankungen und Behandlung. Und du erfährst, wie du mit Yoga und [https:/www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] dein Zentralnervensystem gesund erhalten kannst.

Zentralnervensystem - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Zentralnervensystem

Das Zentralnervensystem ist einer der beiden Teile des Nervensystems. Yoga hilft, das Zentralnervensystem gut zu entwickeln. Das Nervensystem besteht aus zwei Teilen, dem zentralen Nervensystem, auch Zentralnervensystem bezeichnet und dem peripheren Nervensystem. Das Zentralnervensystem besteht wiederum aus zwei Teilen, nämlich dem Rückenmarkskanal und dem Gehirn.

Gehirn und Rückenmark zusammen sind also das Zentralnervensystem. Das Zentralnervensystem steuert den gesamten Körper, die Emotionen, die Psyche. Vom Yoga her würden wir allerdings nicht sagen, dass unser Bewusstsein durch das Nervensystem erzeugt wird. Yogis würden sagen, dass wir reines Bewusstsein sind. Und solange wir verkörpert sind, also einen physischen Körper haben, braucht es das Gehirn, damit das Bewusstsein in dieser Welt funktionieren kann.

Das Zentralnervensystem besteht aus vielen Nerven und die können gut oder weniger gut funktionieren.

Es gibt einige Nervenerkrankungen, die auf dem Zentralnervensystem beruhen wie Alzheimer oder Parkinson. Und es gibt andere Erkrankungen des Nervensystems, die eher im peripheren Nervensystem beginnen wie vermutlich Multiple Sklerose und ALS.

Für ein gesundes Zentralnervensystem ist Yoga ausgezeichnet. Ein gesundes Zentralnervensystem ist nicht nur gut für eine gute Körperkoordination sondern auch für Klarheit des Geistes. Es beugt Demenz vor sowie Parkinson und andere Hirnkrankheiten.

Training des Zentralnervensystems durch Yoga

Yoga macht vieles für ein gesundes Zentralnervensystem. Durch Tiefenentspannung und Meditation wird das Zentralnervensystem in einen anderen Modus versetzt. Und in diesem Modus der Tiefenentspannung und der Meditation kann sich das Zentralnervensystem gut regenerieren.

Man hat zeigen können, dass Menschen, die regelmäßig Tiefenentspannung oder Meditation üben, ihr Gedächtnis verbessern, sogar ihren Intelligenzquotienten erhöhen und einen klareren Geist haben.

Das sind alles Anzeichen für ein besseres Zentralnervensystem. Man weiß sogar, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, ihr Gehirn verändern, z. B. wird das Großhirn größer, insbesondere die Stirnlappen werden stärker ausgebildet und aktiver, was dafür spricht, dass der Mensch mehr Mitgefühl hat und seinen Geist besser steuern kann. Regelmäßige Meditation und Tiefenentspannung ist eine vorzügliche Sache für das Zentralnervensystem.

Ein zweites Element vom Yoga ist die gute Ernährung. Der Körper braucht eine gesunde Ernährung. Eine schlechte Ernährung wird langfristig auch das Zentralnervensystem beschädigen.

Es gibt eine Hypothese, dass viele Autoimmunerkrankungen, zu denen auch Multiple Sklerose gehört, durch ein Übermaß an tierischer Nahrung verursacht wird oder mindestens begünstigt werden kann. Veganer haben weniger Immunerkrankungen als Menschen, die tierische Produkte zu sich nehmen. Und so hilft eine gesunde vegane Ernährung mit ausreichend B-Vitaminen, z. B. über Hülsenfrüchte, zu einem gesunden Zentralnervensystem mit einer Einschränkung. Menschen können aus pflanzlichen Produkten kein B12 aufnehmen. Sie müssen zusätzlich Vitamin B-12 Tabletten einnehmen.

Aber die gesunde Ernährung, welche die Yogis empfehlen, ist gut für das Zentralnervensystem.

Pranayama

Pranayama sind die Atemübungen. Atemübungen bestehen typischerweise aus Einatmen, Anhalten und Ausatmen, Verlängern des Einatmens, Verlängern des Ausatmens, Verlängern des Anhaltens in einem bestimmten Rhythmus.

Was Atmung mit dem Gehirn zu tun hat, wird klar, wenn man unvermutet in die Hyperventilation geht.

Mit den Atemübungen wird nicht nur das Atmungssystem gesund erhalten, sie sind nicht nur ein gutes Training für das Kreislaufsystem, sondern Atemübungen sind auch vorzüglich für das Nervensystem.

Wer regelmäßig Wechselatmung übt, hat einen klareren Geist, eine bessere Konzentration, kann besser los lassen und sich besser von automatisierten und zwanghaften Gedanken lösen.

Asanas für ein gesundes Zentralnervensystem

Asanas sind die Yoga Körperübungen. Asana heißt ruhiges Halten einer Stellung und dabei alles entspannen, was man entspannen kann. Asanas heißt auch, bewusstes Anspannen einzelner Körperteile. Asanas kann außergewöhnliche Gleichgewichtsübungen usw. heißen.

Das Zentralnervensystem ist auch damit verbunden, die Körperteile zu bewegen. Im Yoga lernt man außergewöhnliche Bewegungen, außergewöhnliches Gleichgewicht und das Isolieren von einzelenen Muskeln. Man lernt z. B. nur einen Gesäßmuskel bewusst anzuspannen und den anderen zu entspannen. Man lernt, die mittleren Beckenbodenmuskeln anzuspannen und die anderen nicht. So entsteht eine ausgezeichnete Kontrolle über die verschiedenen Muskeln. All das ist ein vorzügliches Training des Zentralnervensystems.

Auch die Bewusstheit der verschiedenen Körperteile und Organe wie auch verschiedener Teile der Haut trainiert das Zentralnervensystem. Trainiert wird zwar zunächst das periphere Nervensystem genau wie die bewusste Steuerung von Armen und Beinen und einzelnen Muskeln. Aber das periphere Nervensystem gibt die Informationen an das Gehirn weiter. Durch eine Bewusstmachung einzelner Körperteile entsteht eine bessere Repräsentanz dieser Körperteile im Gehirn und das führt zu einer Verbesserung des Zentralnervensystems.

Und so nimmt es nicht Wunder, das z. B. nach einem Schlaganfall eine regelmäßige Asanapraxis hilft, dass die verbliebenen Hirnregionen mehr Aufgaben übernehmen können. Die regelmäßige Praxis von Yoga bei leichten bis mittelschweren Schlaganfällen hilft den Menschen, weitestgehend ihre Körperfunktionen und psychische Funktionen zu nutzen.

So hat Yoga eine vielfältige positive Wirkung auf das Zentralnervensystem. Wenn du ein gesundes Zentralnervensystem mit einem klaren Geist, Klarheit bis ins hohe Alter haben willst, dann übe Yoga mit all seinen Aspekten von der vegetarisch/veganen Ernährung über Entspannung, Meditation und Asanas.

Bleibt noch ein weiterer Faktor. Im Yoga lernt man auch, neugierig zu sein. Yogis sagen, der Sinn des Lebens ist es, immer wieder Neues zu lernen, Erfahrungen zu machen. Und heute weiß man, dass Neues zu lernen und offen zu sein für Erfahrungen das Zentralnervensystem stärkt und gesund hält. Auch tiefes Interesse an anderen Menschen ist ein wunderbares Training des Zentralnervensystems. Es passiert gar nicht selten, dass manche ältere Menschen nicht mehr an anderen Menschen interessiert sind, die sie bisher nicht kennengelernt haben.

Ich selbst kenne eine Reihe von Yogis, die über 80 und 90 Jahre alt waren oder sind und mich fasziniert immer ihr tiefes Interesse an einzelnen Menschen. Dieses Interesse verbunden mit Anteilnahme und einer gewissen Emotionalität ist ein weiteres Training des Zentralnervensystems.

Auch Menschen, die einen tiefen Sinn im Leben sehen, bleiben oft offen für Vieles bis ins hohe Alter. Sie geraten nicht in eine Art Resignation. Und diese Offenheit und die Überzeugung, dass es einen Sinn im Leben gibt, ist gut für das Zentralnervensystem.

Zentralnervensystem Video

Hier findest du ein Video zu Zentralnervensystem mit einigen Informationen und Anregungen:

Audiovortrag zu Zentralnervensystem

Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Zentralnervensystem anhören:

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Siehe auch

Zentralnervensystem gehört zu den Themengebieten Anatomie, Physiologie, Medizin, Organe.

Begriffe im Alphabet vor und nach Zentralnervensystem

Hier einige Infos zu Begriffen im Alphabet vor und nach Zentralnervensystem:

Seminare und Ausbildungen

Hier ein paar Links zu Seminaren und Ausbildungen, nicht nur zum Thema Zentralnervensystem:

Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft Seminare

03.07.2020 - 03.07.2020 - Yoga und die inneren Antreiber - Online Workshop am 3.7. von 18-21.00 Uhr
Das Konzept der Inneren Antreiber kommt aus der Transaktionsanalyse und zeigt die Psychodynamik des Selbstwertgefühls und dem damit verbundenen Verhalten. Es basiert auf typischen Wahrnehmungs- un…
Charry Devi Ruiz,
03.07.2020 - 05.07.2020 - Die Kunst Entscheidungen zu treffen und die "Psychologie der Wahl"
Wie treffe ich (richtige) Entscheidungen inmitten einer sich ständig verändernden Welt, mit ihrer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten? Normalerweise schwankt unser Geist – in einem Zustand der Verw…
Damodari Dasi Wloka,
10.07.2020 - 12.07.2020 - Die Biologie der Angst - nach Gerald Hüther
Was haben unsere ureigenen Ängste mit unserer Furcht und unserem Seelenleben im Gehirn zu tun?Schatten, die Berge versetzen - geistig, emotional, körperlich.Wieder und wieder schauen wir in unser…
Kati Tripura Voß,
10.07.2020 - 19.07.2020 - Yogalehrer Weiterbildung Intensiv D2 - Raja Yoga
Das Yoga Sutra des Patanjali Raja Yoga: Ausführliche Erläuterung des Yoga-Sutra von Patanjali, mit Schwerpunkt auf dem 3. und 4. Kapitel und praktischen fortgeschrittenen Meditationen. Zusammenfa…
Karuna M. Wapke,Gabi Jagadishvari Dörrer,


Weitere Infos

Hier ein paar Infos, die vage etwas mit Zentralnervensystem zu tun haben:

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