Resignation

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Resignation - Umgang mit einer der Schattenseiten der menschlichen Existenz. Resignation ist das Aufgeben eines Unterfangens, das Aufgeben von Hoffnung. Wenn man vieles versucht hat und alles vergeblich erscheint, dann kann man in tiefe Resignation und Antriebslosigkeit verfallen. Resignation kann auch der Verzicht auf ein Amt sein, eine Amtsniederlegung, ein Rücktritt, eine Abdankung. Ein Präsident kann die Resignation eines Ministers entgegennehmen. Heutzutage wird Resignation häufiger als menschliche Stimmung verwendet. Chronische Resignation und Mutlosigkeit ist manchmal ein Anzeichen von Depressionen. Resignation ist oft eine Folge dauerhafter Frustration nach vielen Versuchen, die vergeblich waren. Resignation kann aber auch ein Ergeben in sein Schicksal sein.

Lebensfreude, der Gegenpol zu Resignation

Nicht immer ist Resignation etwas Negatives. Manchmal gilt es, eine Tatsache anzuerkennen und sich nach eine Phase des Rückzugs und der Neuorientierung anderen Aufgaben zu widmen. Das Substantiv Resignation kommt vom Verb resignieren, sich in sein Schicksal ergeben, sich abfinden, verzichten. Resignieren kommt vom lateinischen Wort resignare, entsiegeln, eröffnen, zurückgeben, verzichten, einen Besitz abtreten. Resignare kommt vom Lateinischen signare, mit einem Zeichen versehen, unterzeichnen, mit einem Siegel versehen. Resignare heißt dann entsiegeln, zurückziehen.

Resignation als Chance nutzen

Resignation ist nicht immer schlecht

Resignation muss nicht bloß schlecht sein. Manchmal gilt es, zu resignieren und festzustellen, es hat keinen Sinn mehr. Es nutzt nichts, ich kann nicht weitermachen. Selbst wenn ich mehr mache, es wird nichts bringen. Manchmal muss man realistisch sein und sagen, „Ja, hier geht es nicht weiter.“. Und dann kannst du Resignation als Chance nutzen. Dann kannst du überlegen, „Was kann ich stattdessen tun?“.

Gib nicht zu früh auf

Ich bin ja jemand, der sagt, „Gib nicht zu früh auf.“. Es gibt ja auch die indische Mythologie, die sagt: „Fange erst einmal an.“ auch "Anfängergeist" genannt, das ist das Ganesha–Prinzip. Und dann wenn es schwierig wird, kommt das Sharavanabhava–Prinzip: „Mach weiter!“ bzw. "Mach neue Anstrengungen." Saraswati–Prinzip: „offener Geist“. oder "Raum, für neue Möglichkeiten".Guru-Prinzip: „Bitte um Führung“ bzw. "Frage jemanden nach Rat" und "Bekomme neue Anregungen." Dann das Krishna-Rama-Prinzip: „Mach es mit neuer Freude, mit neuem Engagement!“. Shiva-Prinzip: „Einen Moment Ruhe, Abstand gewinnen, meditieren, nach innen gehen“. Narayana-Prinzip: „Schauen, wie du anderen helfen kannst!“. Vasudeva-Prinzip: Licht aller Geschöpfe: „Bitte um Liebe. Bitte um Licht. Bitte darum, das was du zu tun hast, mit Liebe und Freude zu tun.“

Resignation als Chance für einen Neubeginn

Nur irgendwann geht es vielleicht nicht. Irgendwann wirst du resignieren und sagen: "es hat keinen Sinn mehr". Anzeichen für Resignation sind Aussagen wie: „Ja in dieser Firma ist mein Aufstieg nicht mehr möglich.“ oder „Ich kann meine Aufgabe nicht mehr auf eine ethische Weise erledigen" oder „Ich sehe keine Perspektive mehr in unserer Beziehung." Wenn du das klar formulieren kannst, dir die Resignation eingestehst, liegt darin eine Chance für einen Neubeginn.

Dann beginnt vielleicht ein Trauerprozess des Loslassens, dann beginnen wieder Zweifel, dann kommen die chaotischen Emotionen, dann kommt die Trauer, dann kommt das "Nicht-wahr-haben-wollen", dann kommen Verherrlichungen der Vergangenheit und vieles mehr. Was eben alles zum Trauerprozess dazu gehört. Aber du kannst auch sagen: „Ich habe verschiedene Aufgaben in meinem Leben. Verschiedene karmische Lektionen und wenn das jetzt zu Ende ist, dann kommt etwas Neues. Und auch wenn ich jetzt trauere, auch wenn ich dies jetzt als Niederlage empfinde, in der Tiefe meines Wesens weiß ich, es wartet etwas Neues auf mich. Und wenn es da nicht weiter geht, ist anscheinend meine karmische Aufgabe hier erfüllt. (Samsara)

Resignation in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Resignation gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Resignation - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Resignation sind zum Beispiel Depression, Verzweiflung, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Nachdenklichkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Resignation - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Resignation sind zum Beispiel Hoffnung, Glaube, Vertrauen, Wagemut, Unverantwortlichkeit, Leichtsinn, Verantwortungslosigkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Resignation, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Resignation, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Resignation stehen:

Eigenschaftsgruppe

Resignation kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Leiden

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Resignation sind zum Beispiel das Adjektiv resigniert, das Verb resignieren, sowie das Substantiv Resignierer.

Wer Resignation hat, der ist resigniert beziehungsweise ein Resignierer.

Siehe auch

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