Kalika Purana

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Das Kalika Purana (Sanskrit: कालिका पुराण, Kālikā Purāṇa) befasst sich mit der Verehrung der Göttin Kali und ihrer vielfältigen Manifestationen, wie Girija, Devi, Bhadrakali und Mahamaya. Das Purana beschreibt im Detail die Berge und Flüsse des Kamarupa Tirthas (heute Assam) und erwähnt den Tempel der Göttin Kamakshya/Kamakshi. Es verherrlicht die Göttin und beschreibt die für sie wichtigen Riten. Es gehört damit zu der Shakta Literatur, in der die Göttin als die allerschaffende Kraft des Universums gilt.

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Kalika Purana ist der Göttin Kali gewidmet und verherrlicht die Muttergöttin Kamakhya. Kalika Purana ist eine großartige Arbeit, die im 10. Jahrhundert in Assam erstellt wurde. Dieser Lobgesang enthält über neuntausend Strophen und 98 Kapitel. Diese Texte sind die einzige Arbeit, die der Göttin Kali gewidment sind. Dies ist einer der wenigen hinduistischen Texte, die das Wort "Hindu" erwähnen.

Wie schon der Name darauf hindeutet, schildert Kalika Purana die verschiedenen Formen der Göttin Parvati oder Durga oder Kali. Die verschiedenen Ausprägungen von Devi Durga sind Girija, Devi, Bhadrakali, Kali und Mahamya. Die Kalika Purana gehört zu den Shakta-Anpassungen des hinduistischen Glaubens oder zur Anbetung der weiblichen Kräfte der Gottheiten. Die Kraft dieser Verehrung wird sehr deutlich auf den ersten Seiten des Werkes beschrieben. Es berichtet über die inzestuöse Leidenschaft von Brahma für seine Tochter Sandhya, in einem Ausmaß, das sich weder in den Vayu, Linga oder Shiva Puranas wiederfindet.

Dakshas Opfer

Die Kalika Purana enthält Ereignisse und Verhältnisse der weit entfernten Vergangenheit. Die Hochzeit von Shiva und Parvati ist beschrieben, mit dem Opfer von Daksha, sowie der Tod von Sati. Der Text schildert anschaulich wie Shiva den toten Körper von Parvati über die Welt trägt, und deren Körperteile über die Erde verstreut werden. An den Orten, an denen die Körperteile der Devi landeten, wurden 108 Pithasthanas geboren.

Diese Fabel resultiert aus den Geburten von Bhairava und Vetala. Deren Anbetung für verschiedene Formen von Devi liefert die Gelegenheit, um im Detail die Riten und Rezepte zu beschreiben, aus denen ihre Verehrung besteht.

Shiva trägt Sati auf seinem Dreizack.

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