Vergesslich

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Vergesslich Das bezeichnet eine Eigenschaft eines Menschen, der schnell etwas vergisst.

Vertrauen aufbauen ist wichtig im Umgang mit jemandem, der vergesslich ist oder so erscheint. Übe Yoga und entwickle Empathie, um das gut in Dein Leben zu integrieren und auch selbst bewusster zu werden.

Vergesslich

Manche Menschen haben ein gutes Gedächtnis, manche haben ein schlechteres und manche sind selektiv vergesslich. Sie vergessen manches und anderes nicht. Ab einem gewissen Alter, vielleicht auch bei bestimmten Erkrankungen, die unter Demenz zusammengefasst wird, sind Menschen vergesslicher.

Es gibt zwei wichtige Sachen im Kontext mit vergesslich und Vergesslichkeit: Das eine ist Training des Gedächtnisses und das zweite ist spirituelle Vergesslichkeit.

Training des Gedächtnisses

Das, was dir wirklich wertvoll und wichtig ist, daran wirst du dich erinnern. So kann es hilfreich sein, dass du das, was du erlebst mit großer Intensität erlebst und es dir bewusst machst. Wenn du zum Beispiel vergesslich bist bezüglich:

  • wo du deine Schlüssel hintust, dann mache dir bewusst, wenn du den Schlüssel irgendwo hintust, sage dir: ich lege jetzt den Schlüssel dorthin und ich möchte mich daran erinnern, dass ich den Schlüssel dorthin gelegt habe.
  • Termine, dann kannst du natürlich Hilfsmittel nutzen, wie zum Beispiel einen Terminplaner oder eine Terminplanungs-App, vielleicht mit einem Erinnerungslaut oder mit etwas, was hoch poppt, das kann dir helfen. Aber du könntest das auch selbst machen.

-Sage: bitte liebes Unterbewusstsein erinnere mich daran, heute um 12 Uhr 35, Herrn XY anzurufen.

-Oder du kannst sagen: ich befehle dir mich um 12 Uhr 35 daran zu erinnern.

-Du könntest sogar dein Unterbewusstsein bedrohen. Du könntest sagen: entweder du erinnerst mich daran um 12 Uhr 35 Herrn XY anzurufen oder es gibt kein Mittagessen. Auch das kann funktionieren.

Vergesslichkeit hast du weniger, für etwas was dir wichtig ist. Dir bewusst zu machen, dass die Gegenwart wichtig ist, hilft dir, dass du weniger vergessen wirst. Intensiver einem Menschen zuzuhören wird dazu führen, dass du seltener vergisst, was ihn ausmacht. Eine intensivere Herzensbeziehung zu einem Menschen aufzubauen, hilft dir, dass du dich mehr an das erinnerst, was er für dich bedeutet und was du für ihn tun wolltest oder er für dich. Dein Leben in der Gegenwart bewusst mit Intensität zu leben hilft dir gegen Vergesslichkeit.

Natürlich gibt es ansonsten noch Gedächtnisübungen, Konzentrationsübungen und so weiter. Da gibt es auch Internet Seiten dafür. Menschen, die intensiv und bewusst leben, haben mit Vergesslichkeit weniger ein Problem.

Spirituelle Vergesslichkeit

-Menschen vergessen gerne die wichtigsten Dinge im Leben. Eine wichtige Tatsache ist, der Körper ist vergänglich, der Körper wird sterben. Deshalb dich hauptsächlich um den Körper zu sorgen ist unsinnig. Menschen vergessen das, werden vergesslich. Sie vergessen, dass es unsinnig ist, nur wegen dem Körper sich um die Gesundheit des Körpers zu kümmern. Es ist wichtig, etwas zu tun, was über den Körper hinausgeht.

-Menschen werden vergesslich bezüglich des Rades des Schicksals. In den Tarot Karten gibt es das Rad des Schicksals. Welches sagt, was oben ist, ist irgendwann wieder unten und was unten ist, wieder oben. Menschen erwarten, dass es immer nur bergauf geht. Aber die Erfahrung zeigt, was hoch geht, geht auch wieder runter. Was kommt, vergeht. Menschen sind vergesslich bezüglich dieser Tatsache und glauben diesmal müsste alles anders sein.

-Auch Beziehungen verändern sich. Auch Menschen verändern sich. Du hast schon vieles erfahren. Sei nicht vergesslich bezüglich dieser Tatsache. Erinnere dich daran. „memento mori“ erinnere dich an den Tod, hieß es in der Barock Zeit und im Mittelalter. Als Motivator für spirituelle Praktiken sei nicht vergesslich gegenüber dieser Tatsache.

-Es ist wichtig, dass du an Gott denkst. Vergiss Gott nicht. Vergiss deine Vorsätze nicht. Viele Menschen sind irgendwann spirituell ergriffen und sagen: "ja, ich will Gott verwirklichen. Ich will meditieren". Aber sie vergessen das wieder. Sie erinnern sich nicht daran. Sie haben spirituell gesehen Gedächtnisschwund. Übe jeden Tag Meditation. Übe jeden Tag deine Yoga Übungen. Entwickle deine geistigen Fähigkeiten. Erinnere dich an Gott, wiederhole ein Mantra. Sei nicht vergesslich diesbezüglich.

-Wiederum gilt, wenn es dir wirklich wichtig ist, wirst du es nicht vergessen. Jemand der frisch verliebt ist, hat keine Schwierigkeiten die Geliebte oder den Geliebten vor Augen zu halten. Wenn du Gott wirklich liebst, dann wirst du nicht vergesslich sein. Wenn du auf dem spirituellen Weg eine tiefe Sehnsucht hast, dann wirst du die spirituellen Praktiken und deine Vorsätze nicht vergessen. So gilt auch hier, intensiviere dein spirituelles Streben, intensiviere deine spirituelle Sehnsucht. So wirst du nicht vergessen spirituell zu praktizieren und an dir zu arbeiten.

Vergesslich ist nicht endgültig

Vergesslich zu sein bedeutet, dass einem etwas aus dem Erinnerungsvermögen entschwunden ist. Vergessliche Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis. Menschen im Alter sind häufig vergesslicher als Jüngere. Vergesslich zu sein ist jedoch nichts Endgültiges. Durch regelmäßige Meditationspraxis kann man die Konzentration und das Gedächtnis schulen. Vergesslich zu sein kann auch ein Symptom für beginnende Demenz sein aber auch für Stress. Vergesslich zu sein ist ein Hindernis auf dem spirituellen Weg: Man vergisst seine guten Vorsätze, Sankalpas. Man vergisst, an Gott zu denken. Man vergisst, die Liebe auszustrahlen, die man ausstrahlen wollte. Diese Vergesslichkeit gilt es zu überwinden. Smarana, das Erinnern, ist eine der neun Praktiken im Bhakti Yoga: Erinnerung an die Gegenwart Gottes; Wiederholung eines Mantras, ein Gebet, um sich Gottes Gegenwart bewusst zu machen. Tagebuch schreiben hilft ebenfalls sehr.

Video Vergesslich

Videovortrag zum Thema Vergesslich :

Autor/Sprecher/Kamera: Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya.

Vergesslich Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Vergesslich :


Vergesslich in Beziehung zu anderen Eigenschaften

Vergesslich ist ein Adjektiv, das ein Persönlichkeitsmerkmal, eine Eigenschaft beschreibt, die oft zu den Schattenseiten oder gar zu den Lastern gezählt wird. Am besten versteht man eine Eigenschaft, wenn man sie in Beziehung setzt zu anderen Eigenschaften, zu ähnlichen Eigenschaften (Synonymen) und Gegenteilen (Antonymen).

Synonyme vergesslich - ähnliche Eigenschaften

Synonyme zum Adjektiv vergesslich sind zum Beispiel gedankenlos, zerfahren, geistig abwesend, fahrlässig, unbedacht, unbesonnen, unverständig, achtlos, dement, gedächtnisschwach, schwindelnd, erinnerungslos, erinnerungsschwach. Und es gibt Synonyme dieser Eigenschaft, die als positiv gelten, also z.B. gedächtnisschwach, schwindelnd, erinnerungslos, erinnerungsschwach.

Gegenteile von vergesslich - Antonyme

Gegenteile, also Antonyme, von vergesslich sind zum Beispiel achtsam, bewusst, aufmerksam, erinnernd, organisiert, strukturiert, penibel, kleinlich.

Auch die Antonyme kann man unterteilen in solche mit positiver Bedeutung, die für Tugenden stehen, und solche mit negativer Bedeutung. Gegenteile zu vergesslich mit positiver Bedeutung sind z.B. achtsam, bewusst, aufmerksam, erinnernd, organisiert, strukturiert. Man kann auch sagen: Ein wichtiger Gegenpol beziehungsweise wichtige Gegenpole zu Vergesslichkeit sind Achtsamkeit, Bewusstheit, Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen, Organisiertheit, Strukturiertheit.

Gegenteile, Antonyme, die selbst auch wieder negative Konnotation haben oder haben können, sind unter anderem penibel, kleinlich.

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach vergesslich kommen:

Siehe auch

Wörter, die in Beziehung stehen zu Vergesslichkeit und vergesslich

Hier findest du einige Wörter, die in Beziehung stehen zu vergesslich und Vergesslichkeit.

  • Positive Synonyme zu Vergesslichkeit sind zum Beispiel Gedächtnislücke, Gedächtnisschwäche, Gedächtnisschwund, Erinnerungslücke.
  • Positive Antonyme sind Achtsamkeit, Bewusstheit, Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen, Organisiertheit, Strukturiertheit.
  • Negative Antonyme sind Penibilität, Kleinlichkeit

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