Unvermögen

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Unvermögen - Überlegungen und Tipps als praktische Lebenshilfe. Unvermögen bedeutet, dass man etwas nicht kann. Unvermögen ist eine mangelnde Fähigkeit. Unvermögen kann z.B. bedeuten, dass man sich nicht an eine neue Situation anpassen kann. Unvermögen kann jeder Mangel an Können sein. Z.B. kann jemand sein handwerkliches Unvermögen gestehen.

Weisheit - ein Gegenpol zu Unvermögen

Manche haben das Unvermögen, sich in andere hineinzuversetzen. Manche haben nach einer Krankheit oder infolge eines Gebrechens körperliche Schwierigkeiten, und vermögen deshalb nicht mehr, ihren normalen Beruf wieder aufzugreifen. Unvermögen kann auch stehen für Impotenz, für Erektionsstörungen und Zeugungsunfähigkeit. Unvermögen ist auch ein rechtlicher Begriff, insbesondere im Schuldrecht. Offenheit und Ehrlichkeit ist oft am besten.

Mit eigenem Unvermögen umgehen lernen

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Wie geht man mit Unvermögen um?

Unvermögen heißt, dass man das eine oder andere nicht kann, dass man das eine oder andere nicht weiß, dass man das eine oder andere auch nicht tun kann. Wie geht man mit eigenem Unvermögen um?

  • Zunächst mal gilt es zu erkennen: "Ja da gibt es etwas was ich nicht kann" Das gilt es erst mal offen zu zugeben.
  • Der zweite Schritt wäre, falls jemand anderes dich darum bittet es zu tun, dann kannst du überlegen, gibst du dein Unvermögen zu? Sagst du: "Es tut mir Leid, das kann ich nicht" Oder du hast die zweite Möglichkeit wo du vielleicht sagst: "Ich kann das nicht" und diesmal wäre das eine Lüge, aber Satya,- die Wahrhaftigkeit ist im Yoga wichtig.
  • Du kannst auch sagen: "Ich kann es noch nicht, aber ich bin bereit es zu lernen." Als spiritueller Mensch sollte man bereit sein zu lernen und man sollte bereit sein neues zu lernen. Wenn man irgendwo sag: "Das kann ich nicht, das will ich nicht, das mag ich nicht", dann wird man nicht lernen. Wenn du aber sagst: "das kann ich nocht nicht", dann kannst du es durchaus lernen.

Eine andere Frage ist – ob du das jetzt wirklich lernen musst. Angenommen du musst schon zehn andere Dinge lernen, dann ist es vielleicht klüger nicht noch die halbe Sache gleichzeitig anzugehen.

Ruhe dich nicht auf deibem Unvermögen aus

Aber es gibt es gar nicht mal selten, das Menschen sich in ihrer Nische bequem gemacht haben. Sie haben irgendwo eine geregelte Arbeit, sie haben irgendwo sich arrangiert mit ihren Fähigkeiten und Nichtfähigkeiten. Gerade ab einem gewissen Alter, dann ist man ganz froh wenn man mit seinen Fähigkeiten im Leben gut zurecht kommt. Aber wenn man um etwas gebeten wird, was man nicht vermag, dann sagt man: "Das kann ich nicht, ist nicht mein Ding, das ist nicht meins." und andere Ausdrücke die man gerne sagt. Und damit hat man sich vornehm aus seinem eigenen Unvermögen heraus gemogelt und der Notwendigkeit ist man entgangen daran zu arbeiten es zu lernen. Daher mein Tipp:

  • Überlege, welche Fähigkeit entwickelst du jetzt oder in dieser Woche?
  • Was lernst du, was lernst du auf spirituellem Gebiet, welche neuen Asanas, welche neuen Pranayamas, welche neue Schrift liest du?
  • Was hast du über dich selbst erfahren?
  • Was tust du, was lernst du vielleicht auch an sonstigen Dingen über Ökologie, über Spiritualität, andere spirituellen Übungssysteme, was lernst du über dein eigenes spirituelles Übungssystem
  • Hast du da etwas neues gelernt?
  • Was vermagst du in deinem Aufgabengebiet zu tun?
  • Hast du beruflich etwas neues gelernt?
  • Hast du in deinem Hobby etwas neues gelernt?
  • Bist du jemand der seine Fähigkeiten und Fertigkeiten immer wieder ausdehnt oder ruhst du dich einfach auf deinem Unvermögen aus und bleibst bei dem was du kannst.
  • Falls du auf verschiedenen Wegen wenig weißt, bist du jemand der es einfach nur vorgibt zu wissen und sich nicht bemüht sein Vermögen also seine Fähigkeiten auszudehnen oder bist du einfach nur einer der etwas vorgibt?

Also, du siehst, meine Tipps wären: Ssei bereit zu lernen, sei bereit neue Fähigkeiten zu entwickeln und nutze nicht diese spirituellen Ausreden: "Das ist nicht meins, das ist nicht mein Ding, das entspricht mir nicht, das fühlt sich nicht stimmig an" usw, sondern, lerne, wachse, entwickle dich. Dann wenn du diene Fähigkeiten immer wieder neu nutzt immer wieder neu entwickelst, dann wirst du geistig jung bleiben und du wirst in der Lage sein auch spirituell umso besser zu wachsen. Wer rastet der rostet, auch auf spirituellem Gebiet.

Das waren ein paar Tipps zum Thema: Mit eigenem Unvermögen umgehen lernen, Unvermögen bewusst annehmen und dann seine Fähigkeiten ausdehnen

Aus folgendem Vortrag von Sukadev Bretz:

Umgang mit Unvermögen anderer

Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz (2016)

Was ist Unvermögen? Unvermögen heißt, dass jemand etwas nicht vermag, etwas nicht kann. Vielleicht bemerkst du, dass jemand anders nicht die Dinge beherrscht, von denen du denkst, dass er sie beherrschen sollte. Mein Tipp wäre: Bleibe demütig, erkenne, jeder Mensch hat seine besonderen Fähigkeiten, jeder Mensch ist auf seinem Gebiet ganz besonders gut. Jeder Mensch ist wertzuschätzen.

Daher urteile nicht über das Unvermögen anderen allgemein. Du kannst keinem Menschen Unvermögen vorwerfen, denn jeder Mensch vermag etwas anderes besonders gut. Daher wirf niemandem Unvermögen vor. Natürlich hat auch jeder irgendein Gebiet, auf dem er nicht so gut ist. Jeder hat so ein Gebiet, wo man sagen kann: Da hat er vielleicht Bildungslücken oder da weiß er vielleicht nicht so viel.

Also, anstatt allgemein über das Unvermögen eines Menschen zu sprechen, sprich lieber davon, wo er besonders gut ist, was er besonders gut kann und eventuell weise darauf hin, dass ein Mensch auf einem Gebiet noch entwicklungsfähig ist.

Unvermögen in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Unvermögen gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Unvermögen - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Unvermögen sind zum Beispiel Unfähigkeit, Unvermögen, Impotenz, Unzulänglichkeit, Untüchtigkeit, Ungeeignetheit, Ungenauigkeit, Unerfahrenheit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Unvermögen - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Unvermögen sind zum Beispiel Tauglichkeit, Qualifikation, Nutzen, Eignung, Vermögen, Befähigung, Verwendbarkeit, Überheblichkeit, Arroganz, Hochmut . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Unvermögen, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Unvermögen, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Unvermögen stehen:

Eigenschaftsgruppe

Unvermögen kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Unvermögen sind zum Beispiel das Adjektiv unvermögend , sowie das Substantiv Unvermögender.

Wer Unvermögen hat, der ist unvermögend beziehungsweise ein Unvermögender.

Siehe auch

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Seminare zum Thema Energiearbeit:

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