Pranayamakurs Mittelstufe - 5. Woche - 5B

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Pranayamakurs Mittelstufe - 5. Woche - 5B - In diesem 6-wöchigen Pranayamakurs für Übende der Mittelstufe erhälst du wichtige Informationen und Tipps für deine Pranayamapraxis - strukturiert und aufeinander aufbauend inklusive Übungsreihen der verschiedensten Pranayamatechniken - verteilt auf 6 verschiedene Wochenkurse zu jeweils 3 Kursvideos je Woche (A, B, C und teilw. weitere Folgen). Darüber hinaus enthält jede Kurswoche auch einen entsprechenden Begleittext. Diese Folge 5B beginnt nach dem Inhaltsverzeichnis.

Durch regelmäßige Atemübungen bzw. Pranayama bekommst du mehr Energie, Lebensfreude, geistige Kraft und kannst eine spirituelle Öffnung erfahren. Dieser Kurs hat also eine starke Wirkung.

ABER: Du solltest mit Bauchatmung, Wechselatmung und Kapalabhati vertraut sein, bevor du mit diesem Video bzw. diesen Videokurs übst. Sollte das nicht der Fall sein, dann übe zunächst den Pranayamakurs für Anfänger.

Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, teilt sein reichhaltiges Wissen über die subtilsten Aspekte des Pranayama.

Diese Video-Reihe ist auch als Begleitmaterial gedacht für Pranayama Mittelstufenkurse, wie sie bei Yoga Vidya gelehrt werden in den Yoga Vidya Zentren oder von Atemkursleitern, die bei Yoga Vidya ausgebildet wurden. Dieser Pranayama Mittelstufenkurs ist sehr umfassend und gibt sehr viele Hintergrundinformationen. Auch Yogalehrer, Pranayama Begeisterte und Yoga Übende mit viel Erfahrung werden von diesem Pranayamakurs neue Anregungen bekommen.


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Kurs 5. Woche - 5B - Themenübersicht: Pranayama Praxisübungen 1 - 3: Kapalabhati, Wechselatmung, intensivem Kapalabhati und Kevala Kumbhaka, Meditation mit verschiedenen kleinen und größeren Energietechniken, Mudras und Sukha Pranayama, also Energie-Übertragung

Vorschau - Praxisübungen in diesem Video:

  • Praxisübung 1 - Kapalabhati mit vorderem, mittlerem und hinterem Mula Bandha
  • Praxisübung 2 - Anuloma Viloma mit vorderem, mittlerem, hinterem Mula Bandha in Kombination mit verschiedenen Energietechniken
  • Praxisübung 3 - intensives Kapalabhati, langsames Kapalabhati mit Bandhas und Mudras sowie Energieübertragung, also Sukha Pranayama


Begleittext zum Kursvideo 5. Woche - 5B : PPranayama Praxisübungen 1 - 3: Kapalabhati, Wechselatmung, intensivem Kapalabhati und Kevala Kumbhaka, Meditation mit verschiedenen kleinen und größeren Energietechniken, Mudras und Sukha Pranayama, also Energie-Übertragung

Praxisübungen

(unbearbeitete Transkription)

Wir wollen beginnen, indem wir dreimal gemeinsam Om singen, um so Körper, Geist und Seele zur Harmonie zu führen und Prana, die Lebensenergie, zum Fließen zu bringen. Das Om heißt ja auch Pranava, der Klang voller Energie.

Praxisübung 1 - Kapalabhati mit vorderem, mittlerem und hinterem Mula Bandha

Einführung

(unbearbeitete Transkription)

Wir wollen beginnen mit Kapalabhati. Sitze ganz gerade und atme erst ein paar Mal tief ein und aus. Der kleine Hinweis, wenn du einige dieser Übungen nicht kennst, die ich ansagen werde, dann gehe zum 5-A Pranayama-Kurs. Dort bekommst du diese Übungen erläutert.

Übung

(unbearbeitete Transkription)

1. Runde:

Beim Ausatmen vorderes Mula Bandha, also vordere Beckenbodenmuskeln anspannen beim Ausatmen. Einatmen, Bauch hinaus, ausatmen, Bauch hinein, dabei vorderes Mula Bandha, einatmen, Bauch hinaus und beginne: „Aus, ein, aus, ein, aus, ein…“ Fahre so fort und beim Ausatmen ziehe die vorderen Beckenbodenmuskeln zusammen. Noch einige Male und danach normal ausatmen oder die ganze Zeit: „Aus, ein, aus, ein, aus, ein…“ Vollständig ausgeatmet, jetzt Agni Sara, mit leeren Lungen Bauch vor- und zurückgeben. Und dann den Bauch nach vorne geben, tief, vollständig einatmen, dann vollständig nochmals ausatmen, einatmen zu dreiviertel, Luft anhalten und jetzt Ashwini Mudra, unteres Shambhavi Mudra, kleines Khechari. Ashwini Mudra heißt, du spannt die Beckenbodenmuskeln an und lässt sie wieder locker, oberes Shambhavi Mudra, du schaust bei geschlossenen Augen zum Punkt zwischen den Augenbrauen, kleines Khechari, du gibst die Zungenspitze nach hinten Richtung Kehle und du konzentrierst dich dabei auf den Beckenbereich, du aktivierst so die Energie in den unteren Chakras. Nach einer Weile kannst du auch Mula Bandha gleichmäßig halten und innerlich sagen: „Ich finde Zugang zu meiner Kraft, Zugang zu meiner Kraft.“ Wann immer der Atemimpuls kommt, atmest du wieder normal.

2. Runde:

Bei der nächsten Runde übst du mittleres Mula Bandha beim Ausatmen, das heißt, bei jedem Ausatmen spannst du die mittleren Beckenbodenmuskeln an. Zunächst atme tief ein, nochmal normal ausatmen, mittlere Beckenbodenmuskeln anspannen, normal einatmen und beginne: „Aus, ein, aus, ein, aus, ein…“ Weiter schnelles Aus- und Einatmen und beim Ausatmen immer mittlere Beckenbodenmuskeln anspannen, beim Einatmen lösen, beim Ausatmen anspannen, beim Einatmen lösen: „Eins, zwei, eins, zwei, eins, zwei…“ Und leere Lungen, Uddiyana Bandha, Bauch eingezogen, du kannst dabei entweder gerade sitzenbleiben oder Hände abstützen auf Knie, Oberschenkel, Hüftbeugen oder Boden, neben oder vor dir, Luft anhalten mit eingezogenen Bauch. Und wenn der Einatemimpuls kommt, gib den Bauch nach vorne, atme tief ein, dann atme nochmals vollständig aus, leere dich, entspanne dich. Dann atme bequem ein, fülle die Lungen zu etwa dreiviertel und halte die Luft an. Übe dabei Antar Kumbhaka, also Luftanhalten mit kleinem Vajroli Mudra, ziehe die Beckenbodenmuskeln wellenförmig zusammen, vorne unten, Mitte, nach hinten, vorne, Mitte, hinten usw., wieder und wieder. Gleichzeitig kannst du auch die Zungenspitze nach hinten geben und nochmals zum Punkt zwischen den Augenbrauen schauen. Mehrmals hintereinander, Beckenbodenmuskeln wellenförmig anspannen und so die Energie von den unteren zu den oberen Chakras bringen, also vom ersten Chakra (Sahasrara Chakra), zum zweiten Chakra (Ajna Chakra), zum dritten Chakra (Vishudda Chakra). Dann halte die Beckenbodenmuskeln gleichmäßig angespannt und ziehe die Energie nach oben. Dann atme ein paar Mal weiter, wenn du bereit bist.

3. Runde:

Bei der nächsten Runde kannst du Kapalabhati mit hinterem Mula Bandha üben. Du kannst jetzt schon einatmen und dann beim Ausatmen hinteres Mula Bandha üben, hintere Beckenbodenmuskeln anspannen, wieder lösen und einatmen und dann beginne: „Aus, ein, aus, ein, aus, ein…“ Und bei jedem Ausatmen hintere Beckenbodenmuskeln anspannen. Übe so weiter, mache das jetzt entweder weiter bei den nächsten Ausatmungen oder einfach nur ausatmen bei den nächsten Malen: „Eins, zwei, eins, zwei, eins, zwei…“ Und atme vollständig aus, übe jetzt vorderes Uddiyana Bandha, auch Plavini Mudra genannt, mit leeren Lungen Bauch nach vorne drücken und konzentriere dich auch die Stirn. Halte solange, wie angenehm und anschließend kannst du noch mal kurz den Bauch reingeben und dann beim Einatmen Bauch nach vorne, Brust nach vorne, vollständig einatmen, dann vollständig ausatmen. Und dann atme bequem ein, halte die Luft an mit mittlerem Mula Bandha, Laghu Jalandhara, mittleres Nabho Mudra, oberes Shambhavi Mudra. Also, ziehe die mittleren Beckenbodenmuskeln leicht an, Nacken lang machen, Zungenspitze an die Mitte des Gaumendaches, lächle nach oben, schaue mit den Augen leicht nach oben und bringe die Achtsamkeit zur Scheitelgegend und zum Raum darüber. Lächle nach oben, spüre nach oben, dehne deine Bewusstheit nach oben aus, spüre Licht von oben. Und wann immer der Atemimpuls kommt, atme ein paar Mal tief ein und aus. Wenn du bequem sitzt, bleibe weiter ruhig sitzen oder strecke kurz die Beine aus.

Praxisübung 2 - Anuloma Viloma mit vorderem, mittlerem, hinterem Mula Bandha in Kombination mit verschiedenen Energietechniken und langen LuAnhaltephasen

Einführung

(unbearbeitete Transkription)

Dann folgt Anuloma Viloma in drei Versionen, die hintereinander kommen, ein paar Runden Anuloma Viloma mit vorderem, mittlerem, hinterem Mula Bandha, dann ein paar Runden mit längerem Luftanhalten nach dem Ausatmen und dann klassisches Anuloma Viloma mit verschiedenen Energietechniken kombiniert.

Übung

(unbearbeitete Transkription)

Sitze also ganz gerade, atme sehr tief, vollständig aus, noch einmal tief einatmen, spüre Energie und Licht, atme vollständig aus, schließe das rechte Nasenloch und atme links ein mit vorderem Mula Bandha, ziehe die vorderen Beckenbodenmuskeln an. Halte die Luft an, schließe beide Nasenlöcher mit Daumen und Ringfinger, mache mittleres Mula Bandha und spüre die Energie im Beckenbodenbereich. Atme rechts aus mit hinterem Mula Bandha und schicke so die Energie nach oben. Atme rechts ein mit vorderem Mula Bandha, ziehe so die Energie nach unten, halte die Luft an, mittleres Mula Bandha, ziehe die mittleren Beckenbodenmuskeln zusammen und spüre so die Energie in der untersten Wirbelsäule. Langsam lösen und dann mit hinterem Mula Bandha schicke die Energie nach oben. Kurz lösen und dann links einatmen mit vorderem Mula Bandha, ziehe die Energie zum Beckenbodenbereich. Halte die Luft an, mache dabei mittleres Mula Bandha und spüre die Energie im Beckenbodenbereich und in den unteren Chakras und im unteren Bauch. Dann atme rechts aus, dann atme rechts mit vorderem Mula Bandha ein, halte die Luft an mit mittlerem Mula Bandha, ziehe also die mittleren Beckenbodenmuskeln an. Und atme links aus mit hinterem Mula Bandha.

Kurz lösen, dann links einatmen mit vorderem Mula Bandha, halte die Luft an, kurz lösen, dann mittleres Mula Bandha. Atme rechts aus mit hinterem Mula Bandha. Dann atme rechts ein mit vorderem Mula Bandha, halte die Luft an mit mittlerem Mula Bandha. Bandhas lösen und atme links aus, schicke die Energie dabei nach oben. Mit vorderem Mula Bandha atme ein, schicke die Energie nach unten zum Muladhara Chakra, halte die Luft an, spüre die Energie im Beckenbodenbereich und Bauchbereich. Und atme durch das rechte Nasenloch aus mit hinterem Mula Bandha, schicke die Energie hinten hoch. Dann atme rechts ein mit vorderem Mula Bandha, ziehe die Energie hinunter, halte die Luft an, mittleres Mula Bandha. Bei den nächsten Runden wirst du dann etwas länger die Luft anhalten mit leeren Lungen. Jetzt aber erst links ausatmen mit hinterem Mula Bandha. Dann atme links langsam ein, acht Sekunden, halte die Luft an mit Mula Bandha und Uddiyana Bandha, und atme rechts acht Sekunden lang aus, ein Rhythmus von acht Sekunden überall, und halte die Luft an und beim Anhalten übe Agni Sara, Bauch vor und zurück. Dann atme rechts ein, acht Sekunden lang, also recht langsam, halte die Luft an, acht Sekunden lang mit sanftem Mula und Uddiyana Bandha, dann atme links aus, acht Sekunden lang, Energie nach oben schicken, halte die Luft an, Agni Sara, Bauch vor und zurück, erzeuge Agni, Feuer im Bauch.

Dann atme links ein, recht langsam, acht Sekunden lang, halte die Luft an, acht Sekunden lang, mit Mula und Uddiyana Bandha, und atme rechts aus, acht Sekunden lang, Energie nach oben schicken, Luft anhalten, leere Lungen, Agni Sara, Bauch vor und zurück. Und dann wieder rechts einatmen, acht Sekunden lang, also recht langsam, Luft anhalten, Mula und Uddiyana Bandha, also Beckenboden anspannen, Unterbauch anspannen, und atme links aus mit sanftem Ujjayi-Klang, also sanftem Kehllaut, leere Lungen, Agni Sara, Bauch vor und zurück. Dann Bauch nach vorne, atme links acht Sekunden lang ein mit Ujjayi-Klang, halte die Luft an, Mula und Uddiyana Bandha, ziehe die Energie nach oben zum Ajna Chakra hin. Atme aus durch das rechte Nasenloch, acht Sekunden lang, halte die Luft an, jetzt mit Uddiyana Bandha, Bauch eingezogen und eigezogen halten, Konzentration zum Ajna Chakra. Und atme rechts ein, acht Sekunden lang, die Luft anhalten mit Mula und Uddiyana Bandha und bringe die Konzentration zum Ajna Chakra hin, Punkt zwischen den Augenbrauen. Atem links aus, atme vollständig aus, leere Lungen, Uddiyana Bandha, Bauch eingezogen, Punkt zwischen den Augenbrauen spüren.

Links einatmen, acht Sekunden lang, Luft anhalten, Konzentration Ajna Chakra, Mula Bandha und Uddiyana Bandha. Atme rechts aus, mit sanftem Ujjayi-Klang ausatmen, Energie hochschicken, kurz die Luft anhalten, Uddiyana Bandha, acht Sekunden lang. Und rechts wieder einatmen mit sanftem Ujjayi-Klang, langsam und vollständig einatmen, Luft anhalten, Mula, Uddiyana Bandha, und ausatmen durch das linke Nasenloch, vollständig ausatmen. Luft anhalten, Uddiyana Bandha mit leeren Lungen, links einatmen, Luft anhalten, und rechts ausatmen, leere Lungen und bei leeren Lungen drücke jetzt den Bauch nach vorne und spüre jetzt das Herz-Chakra. Rechts einatmen, zum Herz-Chakra hin, Luft anhalten, spüre Herz-Chakra bzw. Anahata Chakra, du kannst dabei auch den Brustkorb etwas wölben, Schultern zurück, wenn du willst, auch Kopf ganz leicht nach hinten, Zunge leicht nach hinten, und ausatmen durch das linke Nasenloch. Dann Luft anhalten, leere Lungen, Bauch nach vorne schieben und gleichzeitig Herz-Chakra spüren, und dann links einatmen, Luft anhalten, Mula Bandha, Uddiyana Bandha, Brustkorb leicht gewölbt, Herz-Chakra spüren, Zunge nach hinten. Und ausatmen durch das rechte Nasenloch, kurz die Luft anhalten, Bauch nach vorne schieben und Herz-Chakra spüren. Rechts einatmen, Luft anhalten, Herz-Chakra spüren, links ausatmen, Luft anhalten, mit leeren Lungen Bauch nach vorne schieben, Herz-Chakra spüren.

Und links einatmen, Luft anhalten und Konzentration jetzt hochziehen zum Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn. Und rechts ausatmen, jetzt leere Lungen und vollkommen entspannt sein, Konzentration Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn. Rechts einatmen mit Kehllaut, Konzentration zum Punkt zwischen den Augenbrauen, Luft anhalten, spüre Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn, sanftes Mula Bandha, Zungenspitze in die Nähe des Gaumens. Und atme aus durch das linke Nasenloch, Luft anhalten, leere Lungen, entspannter Bauch, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Dann atme links ein, Luft anhalten, spüre Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn, du kannst auch die Zunge an den Gaumen geben, in der Nähe der Schneidezähne. Atme rechts aus, vollkommen ausatmen, Luft anhalten, leere Lungen, entspannter Bauch, spüre den Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn. Und atme rechts ein, langsam mit Ujjayi-Klang, halte die Luft an, Mula Bandha, Zungenspitze Nähe des Gaumens, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Und atme links aus, entspannte Lungen, jetzt gehe zum klassischen Rhythmus über.

Atme links ein, halte die Luft an, beim Anhalten Mula Bandha, sanftes Uddiyana Bandha, Laghu Jalandhara, also Nacken lang, Zungenoberseite am Gaumen, Kehle leicht zusammengezogen, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Jetzt atme rechts aus, mit sanftem Ujjayi-Klang. Dann atme rechts ein, mit sanftem Ujjayi-Klang, halte die Luft an, Mula Bandha, Uddiyana Bandha, Nacken lang, Laghu Jalandhara, Zungenoberseite am Gaumen, Kehle leicht zusammengezogen, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Lösen, und atme links aus, schicke die Energie links hoch zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Dann atme links ein, halte die Luft an, Mula Bandha, Uddiyana Bandha, Nacken lang und Brustkorb nach vorne, Laghu Jalandhara, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen, Zungenoberseite am Gaumen, Kehle leicht zusammengezogen. Langsam lösen und ausatmen durch das rechte Nasenloch. Dann atme rechts ein, Luft anhalten, Mula und Uddiyana Bandha, Brustkorb gewölbt, Nacken lang, Zungenoberseite am Gaumen, Kehle leicht zusammengezogen, zum Punkt zwischen den Augenbrauen schauen, ziehe die Energie hoch. Lösen, und atme links aus, schicke die Energie links hoch.

Atme links ein, ziehe die Energie links hinunter, halte die Luft an, übe Mula Bandha, Uddiyana Bandha, Brustkorb gewölbt, Zungenoberseite am Gaumen, Kehle leicht zusammengezogen, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Langsam lösen, und atme aus durch das rechte Nasenloch, schicke die Energie hoch. Atme rechts ein, ziehe die Energie rechts hinunter, halte die Luft an, Mula Bandha und Uddiyana Bandha, Brustkorb gewölbt, Nacken lang, Laghu Jalandhara, Zungenoberseite am Gaumen, Kehle zusammengezogen, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen. Atme aus links, schicke die Energie hoch, atme links ein, jetzt Konzentration gleich zum Punkt zwischen den Augenbrauen, halte die Luft an, Konzentration Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn, spüre Ajna Chakra. Langsam lösen, und atme rechts aus. Atme rechts ein, die letzte Runde, halte die Luft an, und atme links aus. Dann senke die Hand, atme ein paar Mal tief ein und aus. Du hast jetzt all dein Prana in Harmonie gebracht.

Praxisübung 3 - intensives Kapalabhati, langsames Kapalabhati mit Bandhas und Mudras sowie Energieübertragung, also Sukha Pranayama

Einführung

(unbearbeitete Transkription)

Dann übe eine Runde intensives Kapalabhati, langsames Kapalabhati mit Bandhas und Mudras. Aber zunächst atme ein, Bauch hinaus, atme nochmals vollständig aus, Bauch hinein, atme ein, Bauch hinaus, beginne: „Eins, zwei, eins, zwei, eins, zwei…“ Atme vollständig aus, dann atme ein, fülle die Lungen zu etwa dreiviertel oder etwas mehr, halte die Luft an, ziehe die Beckenbodenmuskeln zusammen, Mula Bandha, auch sanftes Uddiyana, gibt die Zungenoberseiten an den Gaumen, mache den Nacken lang, spanne die Kehle leicht an, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen und ziehe das Prana nach oben. Spüre, wie die Energie nach oben strömt und fließt. Und wenn du bereit bist, atme ein paar Mal ein und aus, wenn du bequem sitzt, bleibe sitzen, ansonsten kannst du kurz die Beine ausstrecken. Das nächste wird sein, Sukha Pranayama für Energie-Übertragung. Du könntest schon überlegen, wem willst du Energie schicken.

Übung

(unbearbeitete Transkription)

Dann übe eine Runde intensives Kapalabhati, langsames Kapalabhati mit Bandhas und Mudras. Aber zunächst atme ein, Bauch hinaus, atme nochmals vollständig aus, Bauch hinein, atme ein, Bauch hinaus, beginne: „Eins, zwei, eins, zwei, eins, zwei…“ Atme vollständig aus, dann atme ein, fülle die Lungen zu etwa dreiviertel oder etwas mehr, halte die Luft an, ziehe die Beckenbodenmuskeln zusammen, Mula Bandha, auch sanftes Uddiyana, gibt die Zungenoberseiten an den Gaumen, mache den Nacken lang, spanne die Kehle leicht an, schaue zum Punkt zwischen den Augenbrauen und ziehe das Prana nach oben. Spüre, wie die Energie nach oben strömt und fließt. Und wenn du bereit bist, atme ein paar Mal ein und aus, wenn du bequem sitzt, bleibe sitzen, ansonsten kannst du kurz die Beine ausstrecken.

Das nächste wird sein, Sukha Pranayama für Energie-Übertragung. Du könntest schon überlegen, wem willst du Energie schicken. Zunächst atme wieder ein paar Mal ein und aus, dann übe beim Einatmen vorderes Mula Bandha, stelle dir vor, Energie strömt in dich hinein, halte die Luft an mit mittlerem Mula Bandha, fühle dich angereichert, atme aus mit hinterem Mula Bandha, schicke die Energie nach oben. Vorderes Mula Bandha, ziehe Energie vom Himmel in dich hinein, kurz die Luft anhalten mit mittlerem Mula Bandha, fühle dich angefüllt, und atme mit hinterem Mula Bandha aus. Noch einmal vorderes Mula Bandha, Energie aufnehmen, mittleres Mula Bandha, Energie angefüllt spüren, und hinteres Mula Bandha, lasse die Energie hinten hochgehen.

Dann stelle dir den Menschen vor, dem du Energie übertragen willst und stelle dir auch vor, dass Licht, Segen diesen Menschen erfüllt. Du willst diesem Menschen Licht schicken, du bittest Gott darum, diesem Menschen Licht zu schicken und du bittest darum, dass es auch göttliche Energie ist, die jetzt durch dich wirken will. Jetzt stelle dir beim Einatmen vor, Energie strömt in dich hinein, beim Anhalten fühle dich verbunden mit dem Menschen, und beim Ausatmen stelle dir vor, dass Lichtenergie zu diesem Menschen hinströmt. Einatmen, nimm von oben Lichtenergie auf, anhalten, spüre Energieverbindung zu diesem Menschen, und ausatmend schicke die Energie zu diesem Menschen hin, entweder von Bauch zum Herzen zum Menschen hin. Einatmen, Lichtenergie aufnehmen vom Göttlichen, kurz anhalten, und ausatmen, vom Bauch und vom Himmel über Herz und Stirn zu diesem Menschen hin. Einatmen, Lichtenergie von oben aufnehmen, anhalten, aufgeladen spüren und Verbindung spüren, und ausatmen dann entweder vom Bauch über Herz zu dem Menschen oder von oben über Stirn und Herz zu diesem Menschen. Mache das ein paar Mal, du kannst das eben mit Lichtvisualisierung verbinden, du könntest auch eine entsprechende Affirmation wiederholen oder Gedanken des Wohlwollens geistig formulieren.

Dann atme wieder normal ein und aus, und du könntest innerlich sagen: „Lieber, liebe „Name“, ich wünsche dir alles Gute, möge göttlicher Segen mit dir sein. Ich vertraue dich ganz dem Göttlichen an.“ Lasse so alles los, fühle dich selbst angefüllt mit Energie, fühle dich verbunden mit Lichtenergie von oben. Lasse den Atem sehr sanft fließen, Kevala Kumbhaka, spüre diese Freude von innen, diese Freude der Verbundenheit, genieße diese innere Stille. Wir singen dreimal gemeinsam Om, spüre so nochmals diese Kraft dieses Mantras und danach wiederholen wir ein Heilmantra. Du könntest nochmals an diese Person denken und ihr Licht schicken oder selbst Heilenergie in alle Richtungen ausstrahlen.


Hier gelangst du zur nächsten Folge: Pranayamakurs Mittelstufe - 5. Woche - 5C

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