Pranayamakurs Mittelstufe - 2. Woche - 2D

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Pranayamakurs Mittelstufe - 2. Woche - 2D - In diesem 6-wöchigen Pranayamakurs für Übende der Mittelstufe erhälst du wichtige Informationen und Tipps für deine Pranayamapraxis - strukturiert und aufeinander aufbauend inklusive Übungsreihen der verschiedensten Pranayamatechniken - verteilt auf 6 verschiedene Wochenkurse zu jeweils 3 Kursvideos je Woche (A, B, C und teilw. weitere Folgen). Darüber hinaus enthält jede Kurswoche auch einen entsprechenden Begleittext.

Durch regelmäßige Atemübungen bzw. Pranayama bekommst du mehr Energie, Lebensfreude, geistige Kraft und kannst eine spirituelle Öffnung erfahren. Dieser Kurs hat also eine starke Wirkung.

ABER: Du solltest mit Bauchatmung, Wechselatmung und Kapalabhati vertraut sein, bevor du mit diesem Video bzw. diesen Videokurs übst. Sollte das nicht der Fall sein, dann übe zunächst den Pranayamakurs für Anfänger.

Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, teilt sein reichhaltiges Wissen über die subtilsten Aspekte des Pranayama.

Diese Video-Reihe ist auch als Begleitmaterial gedacht für Pranayama Mittelstufenkurse, wie sie bei Yoga Vidya gelehrt werden in den Yoga Vidya Zentren oder von Atemkursleitern, die bei Yoga Vidya ausgebildet wurden. Dieser Pranayama Mittelstufenkurs ist sehr umfassend und gibt sehr viele Hintergrundinformationen. Auch Yogalehrer, Pranayama Begeisterte und Yoga Übende mit viel Erfahrung werden von diesem Pranayamakurs neue Anregungen bekommen.


Hier gehts weiter zu Pranayamakurs Mittelstufe - 2. Woche - 2C

Hier gehts weiter zu Pranayamakurs Mittelstufe - 3. Woche - 3A - Einen Link zu weiteren Kurswochen findest du am Ende dieses Kurses ganz unten.

Diese Folge 2D beginnt nach dem Inhaltsverzeichnis.

Kurs 2. Woche - 2D - Themenübersicht: Pranayama Praxisübungen 1 - 4: Die Herzens-Pranayamas - Brahmari, Shitali, Sitkari, Murccha, Plavini

Die Herzens Pranayamas sind eine Übungsfolge aus den folgenden Übungen:

  • Praxisübung 1 - Brahmari
  • Praxisübung 2 - Shitali bzw. Sitkari
  • Praxisübung 3 - Murccha
  • Praxisübung 4 - Plavini


Begleittext zum Kursvideo 2. Woche - 2D : Pranayama Praxisübungen 1 - 4: Die Herzens-Pranayamas - Brahmari, Shitali, Sitkari, Murccha, Plavini

Herzens-Pranayamas sind eine Abfolge von den Übungen Brahmari, Shitali, Sitkari, Murccha sowie Plavini, und dient dazu, mehr Freude zu empfinden und das Herz zu öffnen.

Praxisübung 1 - Brahmari

(unbearbeitete Transkription)

Zunächst Brahmari in Verbindung mit Maha Vedha und Maha Khechari. Atme sehr tief vollständig aus, atme ein mit dem hörbaren Schnarchklang, gehe dabei leicht in die Rückbeuge, gib die Hände hinter dir auf den Boden, spüre das Herz-Chakra weit. Und dann atme summend aus, gehe wieder zurück zur normalen Sitzhaltung. Dann wieder einatmen mit dem Schnarchklang, gehe leicht in die Rückbeuge, einen Moment Luft anhalten, vom Herzen nach oben geöffnet, dann atme summend aus, spüre dabei dein Herz, spüre Freude im Herzen.

Zurück zur normalen Sitzhaltung, dann atme wieder schnarchend ein, spüre dein Herz pulsieren, gehe leicht in die Rückbeuge, stütze dich hinter dir ab, Brustkorb weit. Und dann atme summend aus und kehre zurück zur normalen Sitzhaltung, spüre dein Herz pulsieren in Freude und Liebe. Dann atme wieder ein mit diesem Schnarchklang, gehe leicht in die Rückbeuge, Luft kurz anhalten. Und atme summend aus. Und atme so ein paar Runden im eigenen Rhythmus. Wenn du summend einatmest und die Hände hinter dir auf den Boden gibst, spüre das Herz, Freude und Liebe. Beim Anhalten fühle dich nach oben verbunden und beim Ausatmen lasse diese Freude, diese Liebe deines Herzens sich weit ausdehnen und verbinden. Wenn du einatmest, öffne dein Herz nach oben, wenn du anhältst, fühle dich nach oben verbunden, wenn du summend ausatmest, spüre dieses Pulsieren im Herzen, auch in der Kehle und in der Stirn, dehne dein Energiefeld, deine Freude aus. Schließe langsam ab, bleibe einen Moment lang ruhig sitzen, spüre diese Freude in deinem Herzen.

Praxisübung 2 - Shitali bzw. Sitkari

(unbearbeitete Transkription)

Dann übe Shitali oder Sitkari, der kühlende Atem, der regenerierende, harmonisierende Atem. Wenn du Shitali kannst, die Zunge senkrecht rollen, dann übe Shitali. Wenn das nicht geht, dann übe Sitkari, die Zunge quer rollen. Atme zunächst sehr tief, vollständig aus, rolle die Zunge längs oder quer, gib dabei den Kopf leicht nach oben, atme zischend ein, Kopf leicht nach oben, zum Herzen spüren, und dann atme durch die Nase aus und lasse die Energie vom Herzen hinunterströmen zu Bauch, Becken bis zu den Beinen. Kopf leicht nach hinten, Zunge gerollt, einatmen, nimm von oben Lichtenergie auf bis zum Herzen, spüre beim Anhalten kurz dein Herz, atme durch die Nase aus und lasse die Energie vom Herzen in Bauch, Becken und Beine gehen. Beim Einatmen zischend, kühlende, entspannende, regenerierende Energie von oben aufnehmen in dein Herz, kurz die Luft anhalten, Herz spüren, und ausatmen vom Herz in Bauch, Becken, in die Beine und Füße. Einatmend, zischend und Kopf leicht nach hinten, dich öffnen für Licht und Segen von oben, im Herzen berühren lassen, kurz im Herz spüren beim Anhalten, und dann ausatmen vom Herzen in Bauch, Becken bis Beine und Füße. Übe so noch etwa zwei-, drei Runden im eigenen Rhythmus. Schließe langsam diese Runde ab, atme danach ein paar Mal normal ein und aus und spüre weiter diese Herzensverbindung, nach oben, nach unten, in alle Richtungen.

Praxisübung 3 - Murccha

(unbearbeitete Transkription)

Nächste Übung ist Murccha. Murccha heißt große Freude, mit Armvariationen, Handgesten. Atme zunächst sehr tief, vollständig aus, dann atme zügig vollständig ein und gib die Hände dabei zum Herzen her und dann atme langsam aus und öffne deine Arme nach vorne und oben, fühle dich verbunden. Atme zügig ein, die Hände zum Herzen, und atme sehr langsam aus und gib dabei die Arme nach vorne und nach oben oder zur Seite, fühle dich verbunden. Dann atme zügig ein zum Herzen, dann atme langsam und vollständig aus, vom Herzen her weitwerden, als ob du die ganze Welt umarmst, dich verbinden willst mit der ganzen Welt. Zügig einatmen zu deinem Herzen, so dass du dein Herz spürst, und dann ausatmen und beim Ausatmen dich ganz öffnen, öffnen zu allen Wesen, öffnen zum Himmel. Wieder einatmen in die Tiefe deines Herzens gehen, Freude dort empfinden, und ausatmen, diese Freude weit werden lassen, in Liebe und Verbundenheit zum Himmel und zu allen Wesen. Übe so noch etwa zwei-, drei Runden. Du kannst dabei, wenn du willst, auch etwas in die Rückbeuge gehen oder lasse ansonsten die Wirbelsäule und den Kopf gerade. Große Freude, Liebe, Verbundenheit. Schließe langsam diese Runde ab.

Praxisübung 4 - Plavini

(unbearbeitete Transkription)

Und komme zu Plavini. Atme zunächst tief, vollständig aus, dann atme ein, fülle die Lungen zu etwa dreiviertel oder mehr oder weniger, so wie es angenehm ist. Und in die etwa dreiviertel oder mehr oder weniger gefüllten Lungen atme ganz sanft ein und aus. Der Brustkorb ist etwas gewölbt und in diese gefüllten Lungen atme wenig Luft ein und aus. Atme entweder zwei, drei Sekunden lang ein, zwei, drei Sekunden aus oder beschleunige das Ein- und Ausatmen, atme ganz wenig ein und aus, eine halbe bis eine Sekunde lang ein und aus, wieder und wieder, so dass praktisch das Ein- und Ausatmen nicht mehr merkbar ist, weil es wie oszillierend ist. Du kannst dabei auch den Kopf leicht oder stärker nach hinten geben, wenn du willst, Brustkorb gewölbt und spüre so, wie dein Herz offen ist, Freude, Liebe oder wie deine Kehle oder Stirn sanft pulsiert oder dein Energiekörper weit ist. Und wenn du willst, kannst du zwei-, dreimal tief ein- und ausatmen und noch einmal zu Plavini kommen. Das heißt dann wieder, die Lungen zu dreiviertel füllen, wenn es angenehm ist, auch mehr. Wenn die zu dreiviertel gefüllten Lungen nicht so angenehm war, dann fülle die Lungen eben nur zu sechzig Prozent, eben so, wie es angenehm ist, vielleicht nur auch etwas mehr als normal, oder eben die Lungen fast ganz gefüllt. Und dann in die gefüllten Lungen wenig Luft ein- und ausatmen, vielleicht sogar Kopf leicht nach hinten, vielleicht sogar Zunge leicht nach hinten für Khechari. Und spüre das Herz-Chakra pulsieren oder Kehle oder Stirn oder fühle dein ganzes Energiefeld weit, verbunden mit dem kosmischen Energiefeld, du schwebst in einem Energiefeld der Weite, du schwimmst in einem Ozean der Freude. Wenn es angenehm bleibt, dann bleibe noch eine Minute in Plavini oder atme wieder zwei-, dreimal tief ein und aus und bleibe weiter ruhig sitzen. Freude, Verbundenheit, Einheit.

Gehe danach in die Meditation oder schließe diese Pranayama-Sitzung mit dreimal Om.


Hier gelangst du zur nächsten Folge: Pranayamakurs Mittelstufe - 3. Woche - 3A


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Weitere Informationen zum Thema:

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