Dentalfluorose

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Dentalfluorose wird auch Zahnfluorose genannt und ist eine Erkrankung der Zähne durch eine erhöhte Zufuhr von Fluor über einen längeren Zeitraum. Durch Fluor kann sich der Zahnschmelz verändern, und das kann zu Dentalfluorose führen. Gefährdet können insbesondere Ungeborene sein und Kinder bis zum neunten Lebensjahr.

Fluor wird häufig als Kariesprophylaxe in der Zahnpasta verwendet

Flourose entsteht durch zu hohe Fluoridzufuhr

Fluorose ist die Bezeichnung für verschiedene Erkrankungen durch erhöhte Fluoridzufuhr. Es gibt die sogenannte akute Fluorose und es gibt die chronische Fluorose. Akute Fluorose ist eine akute Fluorvergiftung. Diese führt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und auch Parästhesie, also Missempfindungen. Akute Fluoridvergiftungen können zum Beispiel passieren, wenn Kinder Fluoridtabletten verschluckt haben, oder auch die Fluoridgele, die man in der Zahnarztpraxis appliziert, schlucken.

Es gibt die sogenannte chronische, das heißt, wenn Menschen über einen längeren Zeitraum Fluorid in einer erhöhten Dosis zu sich nehmen, kann das mit verschiedenen Krankheitserscheinungen einhergehen, zum Beispiel an der Haut, am Magen, Darm, aber auch anderen Organen, und kann zum Teil auch zu Missempfindungen führen. Diese Symptome sind nicht spezifisch für eine chronische Fluoridvergiftung, das heißt sie können auch bei anderen Erkrankungen auftreten, und so ist die Diagnose von chronischer Fluorose gar nicht so einfach.

Es gibt zwei Arten spezifischer Fluorosen

Es gibt die Knochenfluorose, die eintreten kann, wenn man mehr als 20mg Fluorid pro Tag aufnimmt. Die Knochen reagieren indem sie die kortikale, die äußere Knochenschicht, verdicken. Dies kann dann zu Problemen führen. Die Zahnfluorose kann geschehen, wenn man der Zahnentwicklung eine hohe Fluoridaufnahme hat. Die Zahnfluorose ist also eine nicht-entzündliche Erkrankung. Sie führt zu einer Verfärbung der Zähne mit typischer Fleckenbildung.

Die Zahnfluorose kommt bei einer Dosierung von mehr als 1mg Fluorid pro Tag. 1mg pro Tag ist ein wirksames Mittel zur Kariesprophylaxe, aber in höheren Dosen führt es zu Zahnfluorose. Es gibt zum Beispiel in der Schweiz die Fluorisierung des Trinkwassers, was auch negative Effekte haben. Fluorid hat sich tatsächlich auch als hilfreich erwiesen gegen Karies, aber Fluorid kann auch in andere Prozesse eingreifen und kann bei Knochen oder Zähnen zu Problemen führen, oder kann auch für andere Organe, Haut, und auch das Nervensystem giftig sein. Wie so oft muss man abwägen: ist es gut, fluoridhaltige Zahnpasta zu nehmen, um die Kariesgefahr zu senken und sich dafür der Gefahr einer anderen Symptomatik aussetzen?

Dentalfluorose Video

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Dieses Videoreferat zu Dentalfluorose soll dich zum Nachdenken anregen, dich zu einem gesunden Leben inspirieren.

Siehe auch

Themen im Sinnkontext von Dentalfluorose

Begriffe aus den Gebieten Naturheilkunde, Anatomie, Medizin und Psychologie, die im weitesten Sinn etwas zu tun haben mit Dentalfluorose, sind zum Beispiel

Dentalfluorose gehört zu Themen wie Ernährung, Fasten, Diäten, Krankheiten.

Verwandte Begriffe und Stichwörter

Hier einige Begriffe aus verschiedenen Themengebieten, die mit Dentalfluorose in Verbindung stehen:

Hinweis Gesundheitsthemen

Dieser Artikel über Dentalfluorose enthält eventuell z.T. auch gesundheitsbezogene Themen. Die Infos hier sind nicht zur Selbstdiagnose oder Selbsttherapie, sondern als allgemeine Infos gedacht und können evtl. ein Gespräch mit Arzt oder Heilpraktiker bereichern. Bitte beachte auch den Gesundheitsthemen Hinweis.

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