Arteriosklerose

Aus Yogawiki

Arteriosklerose Ablagerungen, die zu einer Verengung der Arterien führen. Yoga beugt Arteriosklerose vor und hilft dagegen.

Vegane,vitaminreiche Ernährung in Verbindung mit Yoga ist gut gegen Arteriosklerose

Arteriosklerose

So bezeichnet man Ablagerungen (Plaques) aus Blutfetten, Kalk und Bindegewebe, die zu einer Verengung der Arterien und damit auch zu einem Anstieg des Blutdrucks führen, da das Herz schneller pumpen muss, um die gleiche Blutmenge mit dem benötigten Sauerstoff zu transportieren.

Kurzes Vortragsvideo zum Thema Arteriosklerose - Yoga hilft

Sprecher/Autor/Kamera: Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Buchautor, Ausbildungsleiter zu Yoga und Meditation.

Yoga bei Arteriosklerose

Mit Yoga, Meditation und Tiefenentspannung kann man der Arteriosklerose nicht nur vorbeugen; der bekannte amerikanische Herzspezialist Dean Ornish setzt Yoga sogar gezielt in seinem Rehaprogramm für Herzkranke ein und amerikanische Krankenversicherungen bieten dies mittlerweile ebenfalls an. Ebenso wirken Yoga und Meditation gegen Stress und Bluthochdruck, bauen das gefährliche Bauchfett ab und helfen bei der Nikotinentwöhnung (siehe Wissenschaftliche Studien und Wissenschaftliche Studien Meditation). Schließlich kennt auch der Ayurveda Arteriosklerose als Ablagerungen in den Gefäßen ("Dhamani Praticaya"), die als kapha-dominierte Erkrankung behandelt werden (siehe Therapie).

Ursachen der Arteriosklerose

Überernährung und ungesunde Ernährung ist ein Risikofaktor für Arteriosklerose

Durch Überernährung, zu fette Ernährung und Bewegungsmangel haben immer mehr Menschen in den Industrieländern, zunehmend aber auch in den Schwellenländern, Übergewicht; besonders das Bauchfett gilt als gefährlich. Es führt zu erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten. An den durch kleine Verletzungen beschädigten Gefäßinnenseiten lagern sich Fette, Kalk und Bindegewebe ab (aus welchem Grund die Gefäßwände geschädigt sind, ist noch nicht völlig geklärt, es gibt verschiedene Hypothesen); durch die Ablagerungen verengt und verhärtet sich die Arterie (Arteriosklerose). Dadurch wiederum steigt der Blutdruck, da das Herz schneller pumpen muss, um die gleiche Menge Sauerstoff mit dem Blut zu den Zellen zu transportieren. Diese vier Faktoren (das "tödliche Quartett") und ihr Zusammenwirken werden auch als metabolisches Syndrom bezeichnet. Rauchen und Stress verschlimmern diesen Zustand noch, da sich der Blutdruck noch mehr erhöht. Auch Gicht und rheumatoide Arthritis sind Risikofaktoren. Metabolisches Syndrom (Übergewicht, Fett- und Zuckerstoffwechselstörung/Diabetes und Bluthochdruck und Arteriosklerose gehören zu den Krankheiten, die die meisten tödlichen Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Auch gibt es für Arteriosklerose eine genetische Veranlagung.

Diskutiert wird auch die Hypothese, ob Arteriosklerose auf Vitaminmangelzustände zurückzuführen sein kann. Bei der Seefahrerkrankheit Skorbut wurden Gefäßwände durch Vitamin-C-Mangel brüchig und brachen schließlich auf, so dass die Seefahrer verbluteten. Die orale Einnahme höherer Dosen bringt allerdings nichts, da der Überschuss ohnehin vom Darm ausgeschieden wird. Die normale Ernährung mit Salat, Obst und Gemüse reicht daher aus. Bei schweren Mangelerscheinungen wird Vitamin C durch Infusionen direkt der Blutbahn zugeführt.

Männer sind von Arteriosklerose häufiger betroffen als Frauen vor den Wechseljahren, da Östrogen vor Arteriosklerose schützt. Entsprechend steigt die Anzahl von Frauen mit Arteriosklerose nach der Menopause.

Folgeerkrankungen

Arteriosklerose kann schwerwiegende Krankheitsfolgen haben; so kann, wenn sich zusätzlich in den Arterien ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet, ein gefährlicher Gefäßverschluss entstehen. Durch den steigenden Druck, den möglichen Verschluss und die mangelnde [Elastizität der Gefäße drohen bei Arteriosklerose auch schwere Erkrankungen, wie koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Schlaganfall, Niereninsuffizienz und Durchblutungsstörungen der Beine.

...und Bewegungsmangel

Die sich oft erst nach langen Jahren zeigenden Folgen der Arteriosklerose, die sich meist an den Arterien von Herz, Gehirn, Hals, Becken und Beinen anlagert, sehen folgendermaßen aus:

  • bei Arteriosklerose der Herzkranzgefäße bekommt die Herzmuskulatur zu wenig Sauerstoff, es kommt zu koronarer Insuffizienz, unregelmäßigem Herzschlag (Arrhythmien) und zur koronaren Herzkrankheit (KHK) mit Schmerzen und Engegefühl in der Brust (Angina pectoris);
  • bei Arteriosklerose und zusätzlicher Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus), das die Herzkranzgefäße völlig verschließt, kommt es zum Herzinfarkt;
  • neurologische Ausfälle wie motorische Störungen, Seh- und Sprachstörungen, Schwindel und Lähmungen können auf einen Schlaganfall hindeuten, der durch Arteriosklersoe der Halsschlagadern entstehen kann;
  • Arteriosklerose in den Beinarterien kann zu Schmerzen in den Beinen durch mangelnde Durchblutung der Beine führen; diese Symptome sind typisch für die Schaufensterkrankheit oder pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit; die Betroffenen müssen wegen Schmerzen in den Beinen häufig stehenbleiben);
  • Arteriosklerose der Beckengefäße ist die häufigste Ursache für Impotenz;

Diagnostik der Arteriosklerose

Nach gründlicher Anamnese, bei der der Patient mit Arteriosklerose zu Ernährung, Bewegung, Rauchen und anderen Gewohnheiten befragt wird, folgt eine körperliche Untersuchung, bei der auch auf ungewöhnliche Strömungsgeräusche (Herz) geachtet wird. Auch Gewicht und ggf. Bauchumfang spielen eine Rolle. Ist das Herz betroffen, wird meist auch ein Belastungs-EKG gemacht. Die Elastizität der Gefäße und die Dicke der Arterienwände (samt Plaques) bei Arteriosklerose kann durch Ultraschall bzw. durch eine Angiografie (Darstellung von Blutgefäßen durch bildgebende Verfahren wie MRT und Röntgen) gemessen werden. Durch die Untersuchung des Blutes zeigen sich erhöhte Cholesterin- und Blutzuckerwerte; Blut- und Urinuntersuchung geben bei Arteriosklerose auch über den Zustand der Nierengefäße Aufschluss.

Prävention der Arteriosklerose

Durch gesunde, ballaststoffreiche, cholesterinarme Ernährung (auf tierische Fette wie Butter, Eier, Fleisch verzichten oder sie wenigstens reduzieren), Gewichtsreduktion, ausreichend Bewegung, Stressabbau durch Yoga, Meditation und Tiefenentspannung, die dafür sorgen, dass der Blutdruck sinkt und die Arterien nicht beschädigt werden und Verzicht auf Rauchen ist schon sehr viel gewonnen. Studien haben gezeigt, dass sich die für Arteriosklerose typischen Ablagerungen, die Plaques, im Frühstadium nach einer entsprechenden Lebensumstellung sogar zurückbilden können. Daher lohnt der Einsatz auf jeden Fall und macht sich auch in vielen anderen Bereichen positiv bemerkbar: allgemeine Gesundheit und Fitness, Leistungsfähigkeit, zurückgehende Schmerzen und mehr Lebensfreude, da Ernährung, Bewegung, Yoga und Entspannung auch dem Geist einen positiven Kick verpassen. Die Dehnübungen im Yoga, das haben Studien belegt, führen zur Entspannung und Veränderung der Herzschlagvariabilität (siehe Wissenschaftliche Studien), bauen Stresshormone ab und senken den Blutdruck.

Übrigens: Auch Sex ist bei Arteriosklerose gesund - er senkt ebenfalls den Blutdruck und das schädliche Cholesterin, stärkt das Immunsystem, baut Muskulatur auf und Stresshormone ab, sorgt für gute Durchblutung und wirkt schmerzlindernd und leistungssteigernd und obendrein wird auch noch das gesunde Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet.

Vegane Ernährung gegen Arteriosklerose

Therapie bei Arteriosklerose

Für die Therapie gilt alles, was bereits unter Prävention geschrieben wurde; mit etwas Disziplin kann der Patient erreichen, dass sich im Frühstadium bei entsprechender Lebensumstellung, Bewegung, Yoga, gesunder und vitaminreicher Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Salat, Vermeidung von negativem Stress, Rauchen und einem Übermaß an Alkohol die für die Arteriosklerose typischen Gefäßablagerungen von selbst zurückbilden. Dies konnte der amerikanische Herzspezialist Dean Ornisch mit einer Studie an Patienten mit Arteriosklerose und sogar koronarer Herzkrankheit belegen; bei den Patienten öffneten sich die verstopften Herzkranzgefäße von selbst, weil die Ablagerungen zurückgingen.

Parallele Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Störungen der Nieren müssen dabei ebenfalls behandelt und ggf. vorübergehend medikamentös eingestellt werden. Der Blutdruck sollte regelmäßig überprüft werden.

Blühender Bärlauch, Naturheilmittel helfen gegen Arteriosklerose.

Naturheilmittel gegen Arteriosklerose

Maria Treben empfiehlt bei Arteriosklerose in ihrem bekannten Buch "Gesundheit aus der Apotheke Gottes", einen Bärlauchgeist herzustellen (S. 17) und davon täglich ein paar Tropfen in Wasser einzunehmen. Bärlauch soll der Arteriosklerose vorbeugen und selbst bei befallenen Herzkranzgefäßen helfen. Auch Ehrenpreistee (S. 26) und Misteltee (S. 53) sollen Arteriosklerose reduzieren. Es empfiehlt sich auch hier, den Blutdruck regelmäßig überprüfen zu lassen.

Ayurveda bei Arteriosklerose

Wie bereits erwähnt, ist Arteriosklerose (Dhamani Praticaya) im Ayurveda eine kapha-dominierte Erkrankung und wird behandelt durch Ausleitungsverfahren, bei Übergewicht durch tägliche Pulvermassagen (Udvartana) und durch Verabreichung von Präparaten (wie Triphala-Guggulu), die die Gefäßablagerungen bei Arteriosklerose abtragen, wobei die verordnete Dosierung genau einzuhalten ist (Gupta/Stapelfeldt, Praxis Ayurveda-Medizin, S. 183/184). Dieses Abtragen wird als Lekhana ("Auskratzen") bezeichnet.

Auch hier wird vom Patienten bei Arteriosklerose eine Ernährungsumstellung verlangt; der Patient soll schwere und fette Nahrung, die die Srotas blockiert meiden, ebenso ist Tagesschlaf zu vermeiden; er soll sich aber bei der Bewegung nicht überanstrengen; hier ist, vor allem bei Übergewicht, bei Arteriosklerose regelmäßige Yogapraxis ideal, ebenso Atemübungen (Pranayama), Entspannung und Meditation (Praxis Ayurveda-Medizin, S. 184, Tabelle).

In Bad Meinberg kannst du dich bei Arteriosklerose von einer indischen Ayurveda-Ärztin in der Ayurveda-Oase nach vorheriger Terminabsprache im Einzelgespräch hinsichtlich der empfohlenen Nahrungsmittel beraten lassen.

Allopathie bei Arteriosklerose

Auch die Schulmedizin empfiehlt bei Arteriosklerose die oben beschriebene Lebensumstellung.

Bringt sie allein nicht den gewünschten Effekt oder hat der Patient nicht die Disziplin, die Umstellung auch in die Tat umzusetzen, dann werden oft Medikamente zur Blutdrucksenkung (ACE-Hemmer) und Cholesterinsenker verabreicht; zur Vermeidung von Blutgerinnseln und drohendem Gefäßverschluss wird bei Arteriosklerose Acetylsalicylsäure zur Blutverdünnung verordnet.

Die Blutfettwerte werden mit Wirkstoffen wie Omega-3-Säurenethylester u.a. gesenkt. Diabetes und Nierenstörungen sind auch hier gesondert zu behandeln.

Operativer Eingriff bei Arteriosklerose

Besteht die Arteriosklerose weiterhin und droht die Gefahr eines Gefäßverschlusses, dann gibt es mehrere Möglichkeiten eines operativen Eingriffs:

  • Zum einen kann bei durch Arteriosklerose drohendem Gefäßverschluss ein Ballonkatheter in die Arterie geführt werden, der dann aufgeblasen wird, um die Arterie wieder zu erweitern. Droht sie erneut zusammenzufallen, dann kann sie durch ein feines Drahtnetz (Stent) offen gehalten werden.
  • Mit Hilfe eines noch nicht von Arteriosklerose befallenen, körpereigenen Gefäßstücks, meist aus dem Unterschenkel, wird eine "Umleitung" (Bypass) gelegt.
  • Insbesondere an der Halsschlagader kann eine von Arteriosklerose befallene Arterie abgeklemmt, geöffnet und ausgeschabt werden.

Der Patient sollte dann allerdings wenigstens nach der OP seine Lebensweise umstellen, sonst hat er die Arteriosklerose bald wieder.

Arteriosklerose - Yoga hilft

Vortrag von Sukadev Volker Bretz

Yoga senkt den Blutdruck und schont die Gefäße.

Arteriosklerose ist wörtlich das Verknöchern von Arterien. Das heißt eine Beschädigung der Arterien, die zunächst damit beginnt, das die Arterienwände sich entzünden oder aus irgendwelchen Gründen leicht porös werden. Dann kommen Ablagerungen an die Arterienwände. Diese führen zu einem weiteren entzündlichen Prozess. Da gibt es verschiedene Materialien, die sich dort ablagern können, Cholesterin, Kalziumverbindungen, Eisenverbindungen, usw.

Wozu führt die Arteriosklerose

Diese Ablagerungen können sich soweit ausdehnen, das ein großer Teil der Arterien sich verschließt, bis sie sich ganz verschließen. Und dann entsteht ein Thrombus, also ein Arterienverschluss. Dieser kann an verschiedenen Stellen des Körpers passieren. Wenn die Arterie vollständig verschlossen ist, also eine Arterienstenose entstanden ist, dann führt das zum Absterben der durch diese Arterie versorgten Gewebeteile.

Wenn das in den Beinen passiert, dann können kleine Muskelteile und Teile des Gewebes in den Füßen absterben. In den Füßen kann das meistens wieder neu nachwachsen und versorgt werden. Das wird manchmal als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Menschen spüren plötzlich eine Schwäche in den Beinen, bleiben einen Moment stehen, bevor sie weiter gehen können.

In der Zeit ist eine kleine Arterie verschlossen gewesen und sie können sich nicht bewegen. Nachher geht es weiter. Wenn das regelmäßig passiert dann nennt sich das Raucherbein. Dann sterben irgendwann die Zehen und die Füße, usw. ab.

Wenn das im Herzen passiert, dann nennt sich das Herzinfarkt. Wenn es im Gehirn passiert, dann nennt sich das Schlaganfall. Im Gehirn gibt es noch eine Besonderheit. Verschlossene Arterien können auch reißen. Dann gibt es eine Hirnblutung. Und es kann auch in den Nieren passieren. Auch Nierenprobleme sind oft mitverursacht durch Arteriosklerose. Es kann auch noch in anderen Teilen passieren.

Und so sagt man, Arteriosklerose ist der Killer Nummer eins in den westlichen Gesellschaften. Arteriosklerose führt auch zu Bluthochdruck, weil die Gefäße steifer werden und nicht mehr so elastisch sind. So muss das Herz mit größerem Druck durch die Arterien hindurch pumpen. Das wiederum führt zu einer Dauerbelastung des Herzens und auch das wiederum kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, das Teile der Ablagerungen in den Arterienwänden sich an einer Stelle lösen und dann an einer anderen Stelle zu einem Thrombus führen, also zu einem Verschluss.

So kann Arteriosklerose zum Tod führen oder auch zu größeren Behinderungen durch Herzinfarkt, Nierenversagen, Schlaganfall, usw. Und so gilt es, Arteriosklerose zu vermeiden.

Medikamente gegen Arteriosklerose

Natürlich man kann medikamentös etwas machen. Man kann Medikamente geben, um den Cholesteringehalt zu senken. Man kann Blutdrucksenker nehmen, usw. Die haben alle Nebenwirkungen, aber haben sicherlich auch dazu beigetragen, das in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung weiter gestiegen ist.

Risikofaktoren für Arteriosklerose

Man weiß aber in der Medizin, das Arteriosklerose auch mitbedingt wird durch den Lebensstil. Natürlich, Arteriosklerose ist auch genetisch bedingt. Wenn deine Eltern und Großeltern nicht Arteriosklerose hatten ist es sehr unwahrscheinlich, das du Arteriosklerose entwickelst.

Aber es ist unwahrscheinlich, das alle vier Großeltern von dir keine Arteriosklerose hatten. Es ist recht verbreitet. Im Alter geschieht es relativ häufig. Und natürlich durch die westliche Lebensweise wird es zusätzlich begünstigt. Und so spricht man von Risikofaktoren für Arteriosklerose. Und das Schöne ist, Yoga wirkt all diesen Risikofaktoren entgegen. Neben der Genetik sind Risikofaktoren welche die Medizin nennt erstens Rauchen, zweitens falsche Ernährung, drittens mangelnde Bewegung, viertens Stress und fünftens auch eine bestimmte psychische Konstellation.

Sechstens aus irgendwelchen Gründen eine Neigung zu Entzündungen. Jemand, der auch Autoimmunerkrankungen hat, der auch sonst zu Entzündungen neigt, hat auch eine höhere Neigung zu Arteriosklerose. Die Entzündungsgefahr zu reduzieren hilft auch gegen Arteriosklerose.

Yoga gegen Arteriosklerose

Yoga hilft gegen alle Risikofaktoren, die von der Medizin anerkannt werden. Tatsächlich hat sich gezeigt, Menschen, die Yoga üben, haben erstens weniger Bluthochdruck, zweitens hat sich in großen empirischen Studien gezeigt, das auch Menschen mit fortgeschrittener Arteriosklerose bei koronaler Herzkrankheit, bei radikaler Umsetzung aller Yoga Lebensstilempfehlungen sogar medikamentenlos die Arteriosklerose reduzieren können, mindestens zum Stillstand bringen, zum Teil sogar weitestgehend wieder beseitigen können.

Es gibt ein Buch von Dean Ornish, „Revolution in der Herztherapie“ wo diese Studien genauer vorgestellt werden. Und wo du dann diese auch nachlesen kannst.

Yoga hilft gegen die Risikofaktoren

Yoga bekämpft auf vielfältige Weise die Arteriosklerose.

Risikofaktor Rauchen

Erster Risikofaktor ist Rauchen. Das ist der größte Risikofaktor. Wer raucht erhöht sein Risiko für Arteriosklerose. Man sagt jede Zigarette reduziert die Lebensdauer eines Menschen etwa sechs bis acht Minuten. Wenn also jemand jeden Tag dreißig Zigaretten raucht, dann sind das schonmal einige Stunden und man könnte sagen, pro Woche, wo jemand viel raucht, reduziert er seine Lebensdauer um einen Tag. Was hat das jetzt mit Yoga zu tun? Erstens Yogis empfehlen natürlich nicht zu rauchen. Das Interessante ist, das jemand, der täglich Hatha Yoga übt, dem wird es leichtfallen, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich schätze, das über die Hälfte der Menschen, die bei Beginn ihrer Yogapraxis geraucht haben, innerhalb von ein, zwei Monaten aufhören, sogar ohne sich das vorher bewusst vorgenommen zu haben. Einem weiteren Viertel wird es leichter fallen mit dem Rauchen aufzuhören. Sie haben sich das vorher vielleicht auch bewusst vorgenommen, haben vielleicht das schon 20 mal versucht. Und nachdem sie Yoga üben, geht es leichter.

Zugegebenermaßen gibt es noch ein letztes Achtel bis Viertel, denen das schwer fällt, trotz Hatha Yoga. Aber es gibt kaum ein Raucherentwöhnungsprogramm, das so anstrengungslos Menschen von der Zigarette wegbringt, wie regelmäßige Hatha Yoga Praxis.

Yoga hilft also schon deshalb gegen Arteriosklerose, weil es hilft, von dem Rauchen besser loszukommen. Zusätzlich zum Hatha Yoga kann man auch noch ein Mantra wiederholen. Und ich kenne einige Menschen, die über Wiederholung des Mantras sich von der Zigarette dann lösen konnten, plus Hatha Yoga.

Risikofaktor Ernährung

Zweiter Risikofaktor ist die Ernährung. Und wenn man alle empirischen Studien zur Ernährung genauer anschaut, läuft es darauf hinaus, je weniger tierische Produkte, umso besser. Und je mehr pflanzliche Produkte umso besser.

Gerade bezüglich Ernährung zeigt sich, das eine vegane Ernährung die beste Ernährung ist zur Vorbeugung von Arteriosklerose und auch um die Arteriosklerose zum Stillstand zu bringen.

Dafür gibt es einige schöne empirische Untersuchungen. Die Yoga Empfehlung auf Fleisch zu verzichten und eine gesunde, vollwertige Ernährung zu haben mit Vollkornprodukten, mit Hülsenfrüchten, mit Gemüse, Salate, Obst ist optimal gegen Arteriosklerose.

Risikofaktor mangelnde Bewegung

Dritter Risikofaktor für Arteriosklerose ist mangelnde Bewegung. Insbesondere wird empfohlen, sogenanntes Herz-Kreislauftraining zu machen, also Ausdauertraining. Mindestens 20 Minuten jeden Tag sich bewegen, das der Kreislauf in Gang kommt. Man hat in den 80er und 90er Jahren viel Wert gelegt auf eine so genannte Zielzone, in der der Puls sein sollte. Inzwischen spielt die nicht mehr die große Rolle. Es ist einfach nur notwendig, das man täglich 20 bis 30 Minuten den Puls steigert, das es einem warm wird, aber das man nicht außer Atem kommt.

Heutzutage weiß man, nicht nur Ausdauertraining ist wichtig, sondern auch Krafttraining. Und als drittes ist auch Flexibilitätstraining wichtig. Das Ausdauertraining erhöht die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Indem die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht wird, werden Ablagerungen an den Arterienwänden sich nicht festsetzen. Zum zweiten, der Körper ist ein Organismus, der sich an die Herausforderungen der Umwelt anpasst. Das was gefordert wird, wird gefördert und repariert.

Wenn man viel Sauerstoff braucht und deshalb das Herz gezwungen ist, mehr zu pumpen, dann wird der Körper auch dafür sorgen, das die Arterien selbst gesund bleiben. Daher, wer Herz-Kreislauftraining im Sinne von Ausdauertraining macht, der hat weniger Probleme mit den Arterienwänden. Auch jemand, der jetzt schon Bluthochdruck hat, der wird durch regelmäßiges Ausdauertraining diesen senken können und auch die Arteriosklerose damit verbessern, auch die Blutfettwerte verbessern können, usw.

Im Yoga haben wir auch ein gewisses Ausdauertraining. Wir haben es über den Sonnengruß, welcher auch den Puls in die Zielzone hinein bringt. Aber ich werde später noch schreiben, was wir im Yoga noch haben zu klassischem Ausdauertraining. Heute weiß man, das auch Krafttraining gut ist gegen Arteriosklerose. Die kausalen Gründe sind noch nicht so ganz bekannt. Im Yoga haben wir auch Krafttraining. Und man weiß, auch Flexibilitätstraining ist gut.

Dehnungen wirken Vorbeugend und Heilend

Wenn du den Körper dehnst, z. Bsp in die Vorwärtsbeuge gehst, die Beine dehnst, oder in der Rückbeuge die Vorderseite der Beine dehnst oder du den Drehsitz machst und damit die tiefen Bauchgefäße dehnst, wenn du die Arme in die eine oder andere Richtung dehnst, da dehnst du ja bei allem nicht nur die Muskeln, sondern dehnst auch die Arterien und die Venen. Und dieses Dehnen der Arterien verhindert, das sich Ablagerungen an den Arterien bilden.

Du brauchst übrigens keine Angst zu haben, dass das Dehntraining dazu führt, das Ablagerungen sich plötzlich lösen und dann zügig zu einem Thrombus oder einer Stenose führen. Ich habe noch nicht gehört, das jemand während einer Yogasitzung einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekommen hat.

Dieses Risiko existiert nicht. Aber es hilft der Gesundheit von Arterien und auch der Venen. Der nächste Risikofaktor ist Stress und Verspannung. Und so weiß man, das Menschen, die Tiefenentspannung üben, wie z. Bsp. Autogenes Training, PMR, Bodyscan oder auch Phantasiereisen, dass das hilft gegen Bluthochdruck und auch gegen Arteriosklerose und Herzkrankheiten.

Im Hatha Yoga ist immer auch Tiefenentspannung dabei.

Entspannung sehr wirkungsvoll

Man weiß auch aus der Entspannungsforschung heraus das, wenn der Mensch im Entspannungsmodus ist, er seinen Organismus repariert. Man weiß, das der Mensch verschiedene Grundmodi hat. Es gibt den Stressmodus. Im Stressmodus neigt der Körper dazu, Erkrankungen nicht mehr richtig zu bekämpfen. Er neigt dazu, Reparaturprozesse zu verlangsamen, auch die Immunabwehr wird geschwächt, usw.

Letztlich beruht ja die Stressreaktion auf dem Flucht-Kampfmechanismus. Wenn vor dir ein Tiger steht, dann ist es nicht im Vordergrund, das der Organismus jetzt irgendwelche Reparaturprozesse macht, sondern jetzt steht im Vordergrund, der Tiger muss bekämpft werden, der Flucht-Kampfmechanismus wird aktiviert.

Dauerstress führt eben dazu, das der Körper seine Selbstheilungskräfte reduziert und ständig in einem Modus ist, wie er fliehen oder kämpfen kann. Das führt bei vielen Menschen zu Dauerängsten oder auch zu einem Grundärger im System, eine Reizbarkeit, die schließlich in der Depression und auch im Burnout münden kann. Burnout ist der Kollaps des Systems durch ständige Überreizung.

So bringt die Tiefenentspannung den Menschen in die Entspannungsreaktion hinein. In der Entspannungsreaktion repariert der Körper seine Körpersysteme besser und wird auch Entzündungen wieder mindern können, die er vielleicht in der Stressreaktion einfach ungehemmt hat hochfahren lassen. Tiefenentspannung ist wichtig gegen Arteriosklerose.

Psychische Probleme beseitigen hilft

Der letzte Punkt ist, Arteriosklerose wird auch begünstigt durch bestimmte psychische Faktoren. Stress und psychische Faktoren gehören zusammen, Menschen, die unter starkem Stress leiden, haben auch bestimmte psychische Probleme. Und Menschen mit psychischen Problemen haben bestimmte Probleme mit dem Stress.

Dean Ornish schreibt in seinen Büchern über Herztherapie auch, das gerade eine feindselige Haltung und eine Haltung von Frust gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen, seinem Leben die Koronare Herzerkrankung, Arteriosklerose und Bluthochdruck begünstigt.

Wenn ein Mensch lernt, sich selbst besser anzunehmen, sich selbst mehr zu lieben, Mitgefühl und Liebe zu seinen Mitmenschen kultiviert, auch einen Sinn in seinem Leben sieht und mit etwas Liebe auf sein Leben schauen kann und auf seine Aufgaben, vielleicht sogar eine Liebe zu einer höheren Wirklichkeit, einem Göttlichen hat, dann wird er auch weniger unter Arteriosklerose leiden, der Blutdruck wird sich normalisieren.

Gerade bei Herzerkrankungen ist die psychische Komponente recht hoch. Übrigens im Unterschied zu z. Bsp. KrebsErkrankungen, wo die psychische Komponente recht klein zu sein scheint. Auch hier hilft regelmäßiges Üben des Hatha Yoga, sich selbst besser zu spüren, sich selbst besser zu mögen, einen positiven Zugang zu Körper und Psyche zu haben. Auch dadurch, das die Yogaübungen helfen, das Herzchakra zu öffnen, gehen viele Menschen aus der Yogastunde mit einem Gefühl von Liebe und von Freude, von Akzeptanz, die höhere Intuition wächst und damit auch das Verständnis für die Zusammenhänge im Leben und vielleicht auch Mitgefühl zu den Mitmenschen und eine Geborgenheit in einer höheren Wirklichkeit.

Entzündungen reduzieren

All das trägt dann dazu bei, das auch die Entzündungswahrscheinlichkeit im Körper sich reduziert. Eine der vielen Theorien über die Entstehung von Arteriosklerose ist ja, das auch die Arteriosklerose auf ein Autoimmunerkrankung beruht. Der Körper beschädigt aus irgendwelchen Gründen die Arterienwände. Irgendeine Entzündung entsteht. Aus dieser Entzündung heraus kann es dann passieren, das Cholesterin und andere Dinge, die zu hohem Maße in den Blutgefäßen sind, sich an die Arterienwände ansetzen. Und so gilt auch hier, die Neigung des Organismus zu Entzündungen muss reduziert werden.

Die kann man reduzieren durch alle möglichen Mittel. Aber man kann sie eben auch reduzieren durch alles, was wir im Yoga machen. Wir wissen Menschen, die regelmäßig Yoga üben, leiden weniger unter Asthma. Sie leiden weniger unter Neurodermitis, unter chronischer Darmentzündung und sie leiden weniger unter Rheuma. Sie leiden auch weniger unter Arteriosklerose.

Man kann also sagen, eine der großen Ursachen von Problemen heute, die übermäßige Entzündungsneigung, letztlich die Autoimmunerkrankungen, werden durch ganzheitliche Yogapraxis reduziert. Yoga spricht von Prana, von Lebensenergie. Biologisch-medizinisch könnte man Prana deuten als die Selbststeuerungsprozesse des Körpers. Man könnte sagen, es ist wie eine Hypothese für alle Selbststeuerungsprozesse des Körpers. Und wenn die Yogis davon sprechen, das Prana harmonisiert wird, das Pranablockaden aufgelöst werden, subtiler wird, manifestiert sich das auch in einer besseren Selbststeuerung aller Körperprozesse und das kann verhindern, das degenerative Erkrankungen geschehen und Autoimmunreaktionen passieren.

Zusätzlich zu dem, was schulmedizinisch oder größtenteils schulmedizinisch als gesichert sein kann, das Yogakörperübungen, Yogaentspannungsübungen die gesunde Vollkornernährung, die auf pflanzlichen Nahrungsmitteln beruht, plus Entspannungstechniken und Selbstakzeptanz, das alles gut ist gegen Arteriosklerose, gibt es noch ein paar mehr Dinge, die wir im Yoga machen.

=Pranayama gegen Arteriosklerose

Wir machen im Yoga Atemübungen, Pranayama. Und auch Prayama hilft der Selbststeuerung des Organismus und kann vermutlich auch Entzündungsreaktionen oder überschießende Entzündungsreaktionen reduzieren.

Reinigungsübungen gegen Arteriosklerose

Yoga enthält auch so genannte Kriyas. Kriyas sind Reinigungsübungen. Da gibt es Chad Kriya, insbesondere Dhauti und Basthi, zusätzlich Shank Prakshalana. Diese Reinigungsübungen helfen auch den Selbstreinigungsmechanismen des Körpers. Und letztlich ist ja Arteriosklerose eine Ablagerung an den Arterienwänden und nichts anderes als eine Form, das Schlackenstoffwechselprodukte nicht ausgeschieden werden, sondern abgelagert werden.

Mediziner schimpfen zwar öfters, wenn sie hören das bestimmte Mittel der Naturheilkunde Schlacken aus dem Körper ausschwemmen und behaupten es gäbe keine Schlacken. Aber hier ist die Aussage der Mediziner unsinnig. Schlacken sind z. Bsp die Ablagerungen an den Arterienwänden. Schlacken befinden sich in der Kalkschulter, wo der Körper Kaliumsalze in die Sehnenansätze, in den Schultergelenken einlagert. Schlacken sind Gichtkristalle in den Gelenken, usw. Oder auch bestimmte Abfallprodukte in den Zwischenzellenräumen.

Die Yogareinigungsmethoden helfen, das der Körper gesundet. Im Yoga wird auch regelmäßiges Fasten empfohlen. Heute ist in der Medizin Fasten geradezu ein Hype. Es gibt alle möglichen Studien, die zeigen, das Fasten gut ist gegen Bluthochdruck, Rheuma, gegen Artrose und verschiedenem Anderen.

Vor 20 Jahren wurde das in der Medizin fleißig geleugnet. Im Ayurveda gibt es Panchakarma und Anderes. Auch diese Reinigungsübungen sind hilfreich gegen Arteriosklerose. Mit anderen Worten können wir also sagen: Arteriosklerose? Yoga hilft.

Yoga hilft umfassend

Mit Yoga machst du alles, was lebensstilmäßig möglich ist, um gesünder zu sein. Eventuell magst du die Yogaempfehlungen noch etwas ausbauen, indem du zusätzlich irgendein Ausdauertraining machst. Also Fahrradfahren, walken, wandern, Nordic Walking, schwimmen, joggen oder Ergometertraining. Das kann zusätzlich noch hilfreich sein. Und eventuell kannst du die allgemeinen yogischen Ernährungsempfehlungen bei Arteriosklerose noch etwas spezifizieren, indem du die Ernährung sehr fettarm machst.

Dean Ornish empfiehlt ja sogar eine nahezu fettfreie Ernährung. Also noch nicht einmal kaltgepresste Öle über das Essen geben. Sogar jede Art von fetthaltiger Nahrung erheblich einzuschränken, wenn nicht ganz wegzulassen. Und außerdem die Ernährung vegan machen. Auch auf Zucker verzichten, auf Weißmehlprodukte verzichten. Dann bist du optimal eingestellt.

Risiken bei Arteriosklerose durch die Übung von Yoga

Es gibt einen Hauptrisikofaktor. Manche Menschen, die Yoga üben sind sich zu sicher, das sie mit Yoga alle Probleme bekämpfen, gehen nicht zum Arzt, selbst wenn sie Bluthochdruck haben oder zu hohe Fettwerte, trotz Yoga nehmen sie Medikamente nicht. Das ist vermutlich der größte Risikofaktor. Die Deutsche Krebshilfe hatte mal eine Anzeige geschaltet und gesagt: Ist Yoga schädlich? Darunter stand: Ja. Ganz klein stand darunter, wenn du denkst, das du keine Vorsorgeuntersuchungen brauchst.

Und auch wenn die Yogaverbände und auch unser Yoga Vidya Verband nachher dagegen protestiert haben und dann diese Anzeigenkampagne eingestellt wurde, musst Du dir innerlich sagen, ganz falsch ist sie nicht. Denn leider kenne ich auch Yogaübende, die unvernünftig geworden sind. Sie haben zwar mittels Yoga ihren Blutdruck um 20 Prozent senken können und sie haben auch die Blutfettwerte verbessern können. Aber im Laufe der Alterung ist doch ihr Blutdruck gestiegen. Die Blutfettwerte sind doch wieder schlechter geworden. Sie haben sich geweigert Medikamente zu nehmen und haben dann einen Herzinfarkt bekommen.

Es ist die Hauptnebenwirkung von Yoga, das Menschen den gesunden Menschenverstand verlieren können. Und ich kann nur appellieren: Behalte deinen gesunden Menschenverstand! Mach alles was natürlich möglich ist, um Arteriosklerose und Bluthochdruck in den Griff zu bekommen. Nimm noch zusätzlich Naturheilkundliche Verfahren. Es gibt ja noch im Ayurveda und in der Kräuterheilkunde und in der Tibetischen Medizin Weiteres, was du machen kannst gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck. Aber wenn das nichts nutzt, dann gibt es durchaus einen Platz und auch eine Notwendigkeit für schulmedizinische Blutdrucksenker und Blutfettregulierer.

Ansonsten gibt es keine echten Kontraindikationen. Es wird zwar manchmal gewarnt, das Menschen mit Arteriosklerose und Bluthochdruck keinen Kopfstand und Schulterstand machen dürfen. Meiner Ansicht nach ist das aber Unsinn. Man hat in den 50er und 60er Jahren noch gesagt, Menschen mit Bluthochdruck dürfen keinen Sport treiben. Heute weiß man, Sport ist im Gegenteil ausgesprochen gut. Umkehrstellungen erhöhen nur allgemein die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Wenn du walken darfst oder Treppensteigen, darfst du auch Kopfstand und Schulterstand machen. Kopfstand und Schulterstand sind nicht gefährlicher als Treppen zu steigen für die Gefäße im Kopf. Auch das Atemanhalten ist keine Kontraindikation. Ja, Atemanhalten erhöht den Blutdruck etwas, aber auch nicht mehr als Treppensteigen.

Zusammenfassung

Arteriosklerose ist eine der Hauptursachen für Sterblichkeit in westlichen Gesellschaften. Yoga senkt alle Risikofaktoren. Die kombinierte Praxis von Yoga ist ausgezeichnet. Aber falls es nicht ausreicht, muss man weiter mit schulmedizinischen Mitteln arbeiten.

Soweit meine Tipps. Mein Name ist Sukadev von https://www.yoga-vidya.de/

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

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