Unloyalität

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Unloyalität - Etymologie, Überlegungen und Tipps. Unloyalität ist eine andere Schreibweise für das üblichere Illoyalität. Unloyalität ist ein Verhalten, mit dem man das Vertrauen von jemandem missbraucht beziehungsweise enttäuscht. Loyalität bedeutet, dass Menschen, die in einem Beziehungsverhältnis, einem Vertrauensverhältnis zueinander stehen. Unloyalität ist dann das Gegenteil davon, dass man das Vertrauensverhältnis nicht beachtet.

Vergebung ist nicht leicht bei Unloyalität

Unloyalität beziehungsweise Illoyalität kann sogar ein Kündigungsgrund sein. Ursprünglich bedeutete Loyalität Gesetzmäßigkeit. Denn Loyalität leitet sich ab von Legalität. Heutzutage wird der Begriff Loyalität und damit auch Unloyalität aber sehr viel weiter gebraucht. Man spricht auch davon, dass ein Teamleiter loyal zu seinen Teammitglieder sein solle, also zu ihnen stehen solle. Auch ein Ehepartner soll loyal zu seiner Ehepartnerin sein und umgekehrt - die beiden sollen also zueinander stehen. Loyalität und Unloyalität bedeuten heutzutage also so etwas wie Vertrauen und Vertrauensbruch.

Umgang mit Unloyalität

Loyalität ist etwas Wichtiges im zwischenmenschlichen Leben. Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig vertraut und dass man zueinander in der Öffentlichkeit steht. Angenommen du bist Chef und hast einen Mitarbeiter, der dir in einer öffentlichen Versammlung in den Rücken fällt, dann ist das gar nicht gut. Klug ist, wenn du von vorneherein mit jemandem ausmachst, egal, ob Chef, Kollege, Mitarbeiter, dass dir Loyalität wichtig ist. Ihm sagen, dass er darauf bauen kann, dass du ihm in der Öffentlichkeit nicht in den Rücken fällst und umgekehrt baust du darauf, dass er dir in der Öffentlichkeit nicht in den Rücken fällt. Er kann auf dich bauen, du hilfst ihm.

Im Vier-Augen-Gespräch könnt ihr euch alles sagen. Im Vier-Augen-Gespräch kann er alles, was du sagst in Zweifel ziehen, dich kritisieren und das ist alles in Ordnung. Nur in der Öffentlichkeit erwartest du Loyalität. Wenn du ein solches Gespräch geführt hast und der Andere ist trotzdem unloyal, dann musst du ihm das in einem vertrauensvollen Vier-Augen-Gespräch mal sagen. Sagen, "Du, ich habe dir gesagt, dass Loyalität für mich wichtig ist. Du hast das und das gemacht und für mich kam das wie groß unloyal rüber. Ich würde dich bitten das künftig anders zu machen. Wie kannst du künftig damit umgehen?"

Aber eventuell hast du auch zu enge Vorstellungen von Loyalität und Unloyalität. Manchmal gibt es offene Diskussionen und da ist es gut frei sprechen zu können. In einer offenen Diskussion darf auch der Mitarbeiter mal das Gegenteil sagen, von dem, was der Chef sagt und in einer offenen Diskussion dürfen auch Freunde unterschiedliche Standpunkte vertreten. Das ist nicht immer unloyal. Manchmal musst du überlegen, ob das, was du als unloyal empfindest nicht etwas Anderes ist, wie zum Beispiel ein gewisser Freimut und der Wunsch zu einer guten Entscheidung zu kommen.


Unloyalität in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Unloyalität gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Unloyalität - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Unloyalität sind zum Beispiel Illoyalität, Regierungsfeindlich, Vertragsbruch, Treulosigkeit, Untreue, Unsolidarität, Unredlichkeit, Chuzpe, Eigenständigkeit, Impulsivität .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Unloyalität - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Unloyalität sind zum Beispiel Loyalität, Anstand, Treue, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Charakterfestigkeit, Ehrenhaftigkeit, Gesetzestreue, Folgsamkeit, Angepasstheit, Biederkeit, Devotion, Unterwürfigkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Unloyalität, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Unloyalität, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Unloyalität stehen:

Eigenschaftsgruppe

Unloyalität kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Unloyalität sind zum Beispiel das Adjektiv illoyal , sowie das Substantiv Unloyaler.

Wer Unloyalität hat, der ist illoyal beziehungsweise ein Unloyaler.

Siehe auch

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