Tiruvaymoli
Tiruvaymoli (Tamil: திருவாய்மொழி, Tiruvāymoḻi; auch Thiruvaimozhi, Tiruvaimoli oder Thiruvaymozhi) ist das große tamilische Liedwerk Nammalvars über die hingebungsvolle Liebe zu Vishnu, Narayana und Krishna. Es umfasst 1.102 Verse in 100 Hymnen und gehört zum Nalayira Divya Prabandham, der Sammlung der Lieder der Alvar. In der Shri-Vaishnava-Tradition wird Tiruvaymoli als tamilischer Veda verehrt.[1]

Die Lieder lassen das Herz in vielen Stimmen sprechen: als Suchender, als Liebende, als besorgte Mutter und als Mensch, der sich von göttlicher Gnade getragen weiß. Der Herr, der die Welten in sich birgt, erscheint zugleich als Kind, das Butter stiehlt, als Geliebter, dessen Ausbleiben schmerzt, und als innerster Begleiter. Freude und Verzweiflung, Staunen und Vertrauen stehen nahe beieinander. Bhakti wird so zur Bewegung des ganzen Lebens: Denken, Empfinden, Sprechen und Handeln wenden sich dem Göttlichen zu.
Diese Ausgabe bietet die vollständige deutsche Übersetzung des Tiruvaymoli, anschließend die römische Transliteration und den tamilischen Originaltext. Alle drei Fassungen verwenden dieselben Versnummern. Die deutsche Fassung ist eine eigene, möglichst unmittelbar am Tamilischen orientierte Leseübersetzung. Schwierige Lesarten und Deutungsentscheidungen sind gekennzeichnet und im Quellenabschnitt erläutert. Die traditionell vorangestellten Lobverse sind gesondert wiedergegeben.
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Tiruvaymoli: vollständige deutsche Übersetzung
Die Nummern bezeichnen Großteil, Hymnus und Vers: 6.10.10 ist beispielsweise der zehnte Vers des zehnten Hymnus im sechsten Großteil. Die Namen Kannan, Mal, Tirumal und Narayana bezeichnen im Werk den verehrten Vishnu beziehungsweise Krishna. Eckige Klammern kennzeichnen erklärende Ergänzungen oder unsichere Stellen. Die wiederkehrenden Schlussverse mit ihren Verheißungen der Rezitation gehören zur Dichtung und sind vollständig übersetzt. Erläuterungen zu Lesarten stehen im Quellenabschnitt.
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Traditionelle Anrufung und Vorverse (Taniyans)
Diese sechs Lobverse stehen außerhalb der 1.102 Verse Nammalvars. Die Verfasserangaben folgen den traditionellen Zuschreibungen; T1 ist Sanskrit in tamilischer Schrift, T2–T6 sind Tamil. Die Vorverse bezeugen die spätere Verehrung und Auslegung des Tiruvaymoli.[2]
Shri – Heil und Segen. Verehrung dem ehrwürdigen Ramanuja.
T1 – Nathamuni zugeschrieben; Sanskrit
Ich verneige mich vor dem Meer des dravidischen Veda, vor der Dichtung Shri Shatakopas: Nektar für die Gottesliebenden, Freude für alle Menschen, Gewährer aller Lebensziele, Zusammenfluss der Upanishaden mit ihren tausend Zweigen.
T2 – Ishvaramuni zugeschrieben
Herz, denke klar und immerzu an die beiden Füße dessen, der die schwer zugänglichen heiligen Lehren als Antati dichtete und dabei das heilige Pandya-Land, das südliche Kurukur und die lieblich strömende, freigebige Porunal nannte.
T3 – Sottai Nambi zugeschrieben
Ich verneige mich vor niemandem außer der Gemeinschaft, die das reiche Kurukur mit Herz und Mund liebt. Auch an Reichtum fehlt mir nichts: Die Füße unseres Vaters Shatakopan sind unser Halt.
T4 – Anantalvan zugeschrieben
Ich verehre die trefflichen Blütenfüße des Weisen Ramanuja von großem, wohlbegründetem Ruhm. Möge ich ein standhaftes Herz gewinnen, das den Veda in edlem Tamil bewahrt – die Dichtung Shatakopans, dessen große Herrlichkeit sich dem Erforschen erschließt.
T5 – Parashara Bhattar zugeschrieben
Shatakopan ist die leibliche Mutter, die die tausend bewährten tamilischen Vedenlieder über den reichen Ruhm des Herrn von Arangam mit seinen Mauern und himmelhohen Hainen gebar. Ramanuja ist die fürsorgliche Pflegemutter, die sie kraftvoll großzog.
T6 – Parashara Bhattar zugeschrieben
Das Wesen des harfengleich melodischen Veda des Herrn von Kurukur ist dies: Er verkündet die erhabene Wirklichkeit Gottes, die wahre Wirklichkeit der Seele, den angemessenen Weg, das angesammelte Karma, das sich als Hindernis entgegenstellt, und das erfüllte Leben [den erlangten Heilszweck].
Großteil 1
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Hymnus 1.1
1.1.1 Er besitzt die höchste Güte, über die nichts hinausreicht. Er schenkte mir ein klares Erkennen, frei von Verblendung. Er ist der Herr der Unsterblichen, die keine Ermüdung kennen. Verehre seine leuchtenden, leidbefreienden Füße und erhebe dich, mein Herz!
1.1.2 Auch wenn das Herz von Unreinheit frei wird und sein Erkennen aufblüht, lässt er sich damit nicht ermessen; auch die Sinne erfassen ihn nicht. Er ist lauteres Erkennen und vollkommene Güte. In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist ihm niemand gleich. Er ist mein Leben; niemand steht über ihm.
1.1.3 Es ist schwer, ihn mit „Dies besitzt er, jenes fehlt ihm“ zu bestimmen. Auf Erden und im Himmel ist er Gestalt und Gestaltlosigkeit, sinnlich wahrnehmbar und jenseits der Sinne. Ohne Unterbrechung erfüllt er alles. Diesem Einen, dessen Wesen Güte ist, sind wir nahegekommen.
1.1.4 Wir, jener, dieser, der dort; jene, diese, die dort, wer immer sie sei; sie, jene und diese Menschen; jenes, dieses, das dort, was immer es sei; die vergänglichen Dinge, alles Gute und Schlimme, alles, was wird und geworden ist: Als all dies ist er gegenwärtig.
1.1.5 Die Menschen erkennen auf unterschiedliche Weise, jeder nach seinem Vermögen, und suchen die Füße der Gottheiten auf, die sie als ihre Herren verehren. Diese erfüllen ihre jeweiligen Aufgaben. Der vollkommene Herr ist in ihnen gegenwärtig und lässt jeden nach Maßgabe seines Schicksals sein Ziel erreichen.[3]
1.1.6 Er steht, sitzt, liegt und geht; er steht nicht, sitzt nicht, liegt nicht und geht nicht. Schwer lässt sich sagen: „So ist er immer.“ Und doch bleibt er stets in seinem eigenen Wesen: unser unverrückbarer Halt.
1.1.7 Als weiter Himmel, Feuer, Wind, Wasser und Erde und als alle Dinge, die sich darin ausbreiten, ist er gegenwärtig. In jedem einzelnen wohnt er verborgen wie das Leben im Leib. Er durchdringt alles: der in der leuchtenden Offenbarung gepriesene Herr, der diese Welten in sich aufgenommen hat.
1.1.8 Selbst die Götter können seinen Zustand kaum erkennen. Er ist der höchste Ursprung von allem, vom Himmel an, und nahm alles in sich auf. Er verbrannte die drei Städte und überstieg das Erkennen der Götter; als Aran und Ayan [Shiva und Brahma] löst er die Welt auf und bringt sie hervor.
1.1.9 Sagt man: „Er ist“, so sind diese Gestalten seine Gestalt. Sagt man: „Er ist nicht“, so ist dieses Gestaltlose seine Gestaltlosigkeit. Da Sein und Nichtsein zu seinen Erscheinungsweisen gehören, ist er in beidem gegenwärtig und durchdringt alles ohne Unterbrechung.
1.1.10 Er erfüllt jeden Tropfen des weiten, kühlen Meeres. Erde und Himmel dieses ausgedehnten Weltalls lässt er nirgends aus. In den kleinsten verborgenen Räumen und in jedem Ding ist er verborgen gegenwärtig. Alles durchdringt jener, der alles in sich aufgenommen hat.
1.1.11 Der Höchste ist Himmel, Feuer, Wind, Wasser und Erde; er ist ihre Wirksamkeit, Kraft, Wohltat und Tragfähigkeit. Über seine Füße sang Shatakopan aus Kurukur tausend wohlgeordnete Verse. Diese zehn daraus sind ein Weg zur Befreiung.
Hymnus 1.2
1.2.1 Lasst alles los. Habt ihr losgelassen, so gebt euer Leben dem hin, dem die Befreiung gehört.
1.2.2 Die Körper der Lebewesen sind unbeständiger als ein Blitz. Wenn ihr dies bedenkt, richtet euren Sinn auf den Herrn.
1.2.3 Tilgt „ich“ und „mein“ bis an die Wurzel und verbindet euch mit dem Herrn. Für die Seele gibt es nichts, was dieser Erfüllung gleichkäme.
1.2.4 Sein Wesen gehört weder zum Nichtseienden noch zum Seienden [im gewöhnlichen Sinn]. Löse deine Bindungen und umfange diese grenzenlose Güte.
1.2.5 Sind die Bindungen gelöst, ist Befreiung nahe. Hält sich aber fest, was die Seele bedrängt, so löse dich davon und halte dich an den Herrn.
1.2.6 Der Herr haftet an nichts und ist doch in allem gegenwärtig. Werde frei vom Anhaften und gehe ganz in seiner Fülle auf.
1.2.7 Sieh, wie aller glänzende Reichtum in ihm enthalten ist. Erkenne darin die Herrlichkeit des Herrn und werde innerlich still.
1.2.8 Denken, Sprechen und Handeln: Betrachte diese drei, bringe ihren eigenmächtigen Anspruch zur Ruhe und sammle dich im Herrn.
1.2.9 Ruhst du in ihm, lösen sich alle anderen Bindungen. Denke daran auch in der Stunde, in der du deinen Leib verlässt.
1.2.10 Narayana ist die leuchtende Wirklichkeit, deren Güte mit jedem Nachdenken größer erscheint und deren herrlicher Ruhm kein Ende hat. Suche seine festen, mit Fußringen geschmückten Füße auf.
1.2.11 Dies sind die zehn bedachten Verse aus den tausend kunstvoll gefügten Worten Shatakopans aus dem südlichen Kurukur mit seinen weiten Wasserbecken.
Hymnus 1.3
1.3.1 Den liebenden Dienern ist er leicht zugänglich, anderen bleibt er ein schwer erreichbares Wunder. Ihn liebt die Göttin auf der Blüte. Und doch wurde unser Herr wegen gestohlener, frisch gerührter Butter mit einem Seil an den Mörser gebunden. Wie erstaunlich seine Demut: Dort blieb er gefesselt und seufzte!
1.3.2 Es ist sein Wesen, sich leicht zugänglich zu machen; ohne Begrenzung nimmt er vielerlei Geburten an. Er ist leuchtende, vollkommene Güte und die anfangslose, unvergängliche Befreiung. Stets bleibt er in seiner klaren Wirklichkeit der Herr von allem, innen und außen gegenwärtig in erbarmender Gnade.
1.3.3 Er überragt die ganze wohlgeordnete Bahn der Tugend. Er ist die beständige Stätte ohne Anfang, Ende oder Unterbrechung. Er ist die Götter, alle Dinge und alle Wesen. Wer vermag die wunderbare Macht dieses vollkommenen Narayana zu verstehen?
1.3.4 Niemand kann unseren Herrn abschließend bestimmen, und doch kann jeder ihn erkennen. Unser Herr trägt tausend Namen und viele weitere. Ob ihm ein bestimmter Name und eine bestimmte Gestalt zukommen oder nicht zukommen: Darüber entsteht Streit.
1.3.5 Der anfangslose, endlose Bhagavan besitzt unzählbare Vorzüge. Er legte die Wege der sechs Lehrsysteme dar. Geht den Weg ehrfürchtiger Sammlung, jätet die ablenkenden Pfade aus und lasst die klebrige Bindung verdorren. Erkennt ihn durch das Erkennen, das von ihm kommt.
1.3.6 Ihr Seelen, selbst wenn ihr immer weiter forscht, in die Tiefe geht, euch ausweitet und emporsteigt, bleibt die göttliche Wirklichkeit schwer zu erkennen. Betrachtet und nennt immer wieder Hari, Ayan und Aran. Verehrt mit gesammeltem Herzen die eine Wirklichkeit, die euch innerlich gewiss wird.
1.3.7 Narayana von vollkommener Schönheit, der Viergesichtige und Aran stehen in einer Wirklichkeit, die sich schwer als eine oder viele begreifen lässt. Nehmt sie gesammelt ins Herz und löst eure zweifache Bindung. Unser Leben möge darin bestehen, uns dem zuzuwenden, der wahrhaft Gutes schenkt.
1.3.8 Die alten, grausamen Taten, die uns täglich bedrängen, werden vergehen; daran ist kein Mangel. Wascht das Herz rein von seiner Trübung und verehrt täglich die segensreichen Füße unseres Herrn, der mit Shri verbunden ist. Selbst im Sterben in Verehrung zu bleiben: Das ist wahre Stärke.
1.3.9 Den Zerstörer der drei Städte trägt er an seiner rechten Seite; aus seinem Nabel erhob sich der Viergesichtige. Die schöne, von diesem geschaffene Welt und er selbst treten hervor, und doch bleibt alles in seiner Welt enthalten. Mehr noch: Alles liegt in seinem Bauch. So wunderbar ist sein Wirken.
1.3.10 Seine wunderbaren Taten, größer als der Himmel, verwirren selbst die Götter, die in klarem Wissen ruhen. Er trägt die dunkle Farbe der Regenwolke. Seine schönen Blütenfüße durchmaßen die große Erde. Ohne ihn zu vergessen, werde ich ihn rufen, umfassen und hingebungsvoll verehren.
1.3.11 Die Unsterblichen verehren den, der das wogende Meer quirlte. Shatakopan aus dem reichen Kurukur mit seinen schönen Hainen brachte ihm tausend wohlschmeckende Lieder als bescheidenen Dienst dar. Wer diese zehn beherrscht, steigt zu den Unsterblichen empor und zerbricht das Gefängnis der Wiedergeburt.
Hymnus 1.4
1.4.1 Sanfte Reiherin mit schönen Flügeln, du Erbarmungsvolle! Hab mit deinem schön geflügelten Gefährten Mitleid mit mir. Geht als meine Boten zu ihm, der den mächtigen Vogel auf seinem Banner trägt. Und sollte er euch in ein festes Gefängnis sperren: Was könnte uns selbst das noch anhaben?
1.4.2 Ihr Scharen von Kuckucken, seid ihr nicht meine Boten? Was würde es euch kosten, meinem Herrn mit den roten Lotusaugen von mir zu erzählen? Wegen meiner früheren Taten habe ich versäumt, ihm zu Füßen zu dienen. Muss nun Trennung mein Schicksal bleiben?
1.4.3 Ihr sanft schreitenden Schwäne, die ihr nach guter Fügung mit euren Gefährtinnen vereint seid! Geht zu dem Listigen, der als kluger Zwerg die Welt erbat. Sagt ihm: „Eine Frau verliert den Verstand vor Kummer und fragt: Wird mein schweres Karma denn niemals vergehen?“
1.4.4 Mein wolkenblauer Herr sieht meinen Zustand und sagt dennoch nicht voll Erbarmen: „Das darf nicht sein.“ Was soll ich ihm sagen? Ihr dunklen Anril-Vögel, werdet ihr ihm wenigstens dieses eine Wort bringen: „Ihre Kraft und Schönheit können so nicht länger bestehen“? Werdet ihr es sagen oder nicht?
1.4.5 Kleiner gütiger Reiher, du suchst Nahrung in den wasserreichen Gärten! Wenn du Narayana siehst, frage: „Der du die sieben Welten erhältst und beschützt – kannst du nicht auch dieser vom Karma Bedrückten deine Gunst schenken?“ Bringe mir mit meinen tränenvollen Augen ein einziges Wort von ihm.
1.4.6 Gestreifte Biene, sei ein Meer des Erbarmens! Wenn du den Herrn siehst, dessen Wesen ein Meer der Gnade ist, sage: „Du hast ihr deine Gunst entzogen. Bevor ihr Leben verdorrt, lenke deinen Vogel doch einmal durch ihre Straße!“ Welches Unrecht hätten wir mit dieser Bitte getan?
1.4.7 Der kalte Wind durchdringt mich, als fädelte er meine Knochen auf. Tirumal denkt nur an meinen Fehler und gewährt keine Gnade. Junger Papagei, habe ich dich nicht aufgezogen? Was verlörest du, wenn du ihm sagtest: „Welchen Fehler hat sie gegen das Erbarmen deiner heiligen Füße begangen?“
1.4.8 Kleiner Mainavogel, bist du nicht mein Vertrauter? Ich bat dich, Nedumal als mein Bote von meinem Leiden zu erzählen; du aber bliebest stumm. Meine Anmut und edle Hautfarbe schwinden, ich sinke dahin. Suche dir nun einen anderen, der dir süßen Reis in den kleinen Schnabel legt.
1.4.9 Tag für Tag seltene Blumen suchen und sie Narayanas unverwelklichen Lotusfüßen darbringen – dazu sollte ich meine Kräfte gebrauchen. Was soll dieses unglückliche Leben, allein und von ihm getrennt? Kühler Wind, der zwischen ihm und mir hin und her zieht: Sage ihm dies, und zerreiße dann meinen Leib [äußerste Klage der Liebenden].[4]
1.4.10 Mein sanftes Herz, wenn du den Herrn mit dem mächtigen Diskus siehst, sage ihm dies. Er ist Leib, Geburt, Befreiung, Leben und alles Übrige; er brachte das Meer hervor und schläft darin. Lass ihn nicht los, bis wir vom Karma Beladenen mit ihm vereint sind.
1.4.11 Über Kannan, den Herrn aller Bewohner der sieben weiten Welten, sang Shatakopan aus dem reichen, von fruchtbaren Feldern umgebenen Kurukur tausend kunstvoll verkettete Verse. Durch die reichen Worte dieser zehn lässt sich die große, bis in den Himmel reichende Herrlichkeit erlangen.
Hymnus 1.5
1.5.1 Ihn, den Ursprung der sieben reichen Welten und Herrn der Himmlischen, nenne ich, vom Karma bedrängt: „Dieb, der heimlich von der Butter nahm!“ Dann denke ich an Nappinnai mit ihrem jasminweißen Lächeln und rufe: „Vater, als Anführer der Hirten bezwangst du um ihretwillen sieben junge, starke Stiere!“ So schmilzt mein Herz.
1.5.2 Wenn die vielen Götter und Weisen deiner gedenken, innerlich schmelzen und dir Kränze, Wasser, Sandel und Weihrauch darbringen: Kann ihre geistige Erkenntnis deine Größe überhaupt rein erfassen? Du bist der unzerstörbare erste Same aller denkbaren Dinge, du Wunderbarer!
1.5.3 Du erschufst den vollkommenen Viergesichtigen und gebotest ihm: „Schaffe die Lebensformen!“ Aus ihnen gingen Götter, Weise und alle wandernden Wesen hervor. Du bist jedem Erkennen fern und hast alle Himmelsrichtungen mit deinen Füßen durchmessen. Als Mutter jedes einzelnen Lebens bist du doch der Eine.
1.5.4 Er ist der eine Ursprung und einzigartige Same. Aus ihm sind die Drei, die vielen Götter, die Weisen und alles Weitere hervorgegangen. Er ließ das große Wasser aus sich entstehen und ruht darin. Dieser Herr der Himmlischen, der große Wunderbare, Vaikunthan, ist unser Herr.
1.5.5 Madhava, du trägst die zarte Göttin mit den rehgleichen Augen auf deiner Brust! Govinda, du hast den wie einen Spielbogen gekrümmten Rücken aufgerichtet [andere traditionelle Deutung: Ramas Spiel mit Lehmkügelchen]! Edelsteinfarbener, dessen Glanz den Himmel erfüllt, Madhusudana: Schenke mir, den das Karma bedrängt, den Weg zu deinen süß wie Honig aufblühenden Füßen.[5]
1.5.6 „Du bist die Arznei gegen mein Karma, Herr der Himmlischen, Keshava! Ursprung der Hirtenfamilien, großer Wunderbarer, Madhava! Du durchschossest die sieben dicht belaubten Mara-Bäume, Shridhara!“ So rufe ich, dein Diener, dich mit deinen vielen Gestalten und Namen und verzehre mich vor Sehnsucht.
1.5.7 Ich, dein Diener, habe nur geringe Erkenntnis. Kannan, den niemand leicht erkennt, trägt einen kühlen, duftenden Tulsi-Kranz. Tirumal befreit seine Diener von der Verbindung mit dem leidvollen Körper. Nach ihm schreie ich, um ihn zu sehen. Gibt es eine größere Torheit als diese meine Vermessenheit?
1.5.8 Einst verschlangst du die sieben Welten und gabst sie wieder frei. Dann nahmst du aus wunderbarer Macht die zerbrechliche Gestalt eines kleinen Menschen an und aßest Butter. War dieses Butteressen eine Arznei, damit die in dir haftende Erde sich löse und dir auch nicht das geringste menschliche Unwohlsein bereite, du Wunderbarer?
1.5.9 Wir gehen nicht zugrunde, denn wir halten uns an diese gewaltige göttliche Gestalt: an den Wunderbaren, der als reines Kind die vergiftete Milch wie Nektar trank und so die böse, betrügerische Dämonin tötete; an den einzigen Herrn der Himmlischen, Gemahl der Lotusgöttin, Mutter aller Wesen, ihren Herrn und meinen Herrn.
1.5.10 Er lässt die beiden mächtigen Arten von Karma schwinden, zerschneidet die täuschende Bindung und richtet das Herz auf sich aus; so bereitet er die Befreiung. Als volles Licht der Erkenntnis übersteigt er jedes Maß nach allen Seiten, unten und oben. Nedumal ist das Leben in allem Gestalteten und Gestaltlosen.
1.5.11 „Mal! Wunderbarer Herr! Großer Zauberer!“ Immer wieder so rufend und von Liebe erfüllt, sang Shatakopan aus dem beständigen Kurukur durch Mals Gnade tausend Verse. Menschen tamilischer Sprache, Musiker und Hingebungsvolle preisen sie. Wer diese zehn aus jener Sammlung beherrscht, kennt keinen Kummer mehr.
Hymnus 1.6
1.6.1 Ihr wollt den leidfreien Herrn besingen und euch weit zu ihm hin öffnen? Ohne Unterscheidung nach Rang bringt ihm gutes Wasser dar. Was es zum Verehren braucht, sind Weihrauch und Blumen.
1.6.2 Dem Herrn der uralten Veden, der kühlen, honigreichen Tulsi trägt, dient, ohne zu fragen: „Welche Arbeit wäre meiner würdig?“ Eben darin liegt die rechte Weise des Dienens.
1.6.3 Mein Herz weicht nicht von dem Herrn, der weder Verlust noch Zuwachs kennt. Meine Zunge singt sein Lied, und mein Leib tanzt wie von göttlicher Macht ergriffen.
1.6.4 Mein Leib tanzt wie besessen und beugt sich vor dem Herrn in Verehrung. Seine Haltung ist von edlen Eigenschaften erfüllt; selbst die Götter ringen miteinander um Worte, wenn sie ihn preisen.
1.6.5 Er kennt weder eigensüchtiges Annehmen noch Zurückweisen, weder Geringschätzung noch Begierde. Denen, die sich nach unzertrennlicher Nähe sehnen und sich innerlich mit ihm verbinden, ist er unvergleichlicher Nektar.
1.6.6 Nedumal mit dem hoch aufleuchtenden Diskus gab den Göttern den Unsterblichkeitstrank. Er selbst, der im weiten Meer mit seinen aufsteigenden Wogen ruht, ist noch viel süßer als dieser Nektar.
1.6.7 Er zerschlug Schultern und Häupter des Königs von Lanka, das vom weiten Meer umgeben ist. Beugt euer Haupt vor seinen Füßen; so lasst die Tage eures Lebens vergehen.
1.6.8 Ihr Diener, lasst eure Bindungen hinter euch und verehrt ihn. Wenn ihr ihn verehrt, vernichtet er das schwere Karma, das euch den Weg verstellt, und schenkt unvergängliches Gedeihen.
1.6.9 Er ist die seltene Frucht rechtschaffenen Handelns, der einzige Gemahl der erhabenen Göttin Shri. Dieser Herr von großer Herrlichkeit wird die zweifache Bindung des Karmas durchtrennen.
1.6.10 In weniger als einem Augenblick zerschneidet er die schlimmen Taten: Madhava von vollendeter Schönheit, der den mächtigen kämpfenden Vogel als Banner erhoben hat.
1.6.11 Über Madhava sprach Shatakopan tausend makellose, von Bösem und Vergeblichkeit freie Verse. Wer diese zehn daraus zu rezitieren vermag, wird nicht wiedergeboren.
Hymnus 1.7
1.7.1 Wer das Leid der Wiedergeburt beenden und im Wissen stehen will, wer das leuchtende Licht der Entsagung erlangen möchte, bewahrt ohne Vergessen den Gerechten im Herzen: den reinen Herrn mit dem Diskus als Waffe.
1.7.2 Er ist bewahrter Schatz und heilende Arznei. Er lässt seine Diener nicht unter der Gewalt des schweren Karmas und der fünf Sinne zugrunde gehen. In Güte überragt er alle, auf jeder Seite, und bleibt jenseits von allem: dieser junge Spross unserer Hirtenfamilie.
1.7.3 Als Kind der Hirten ließ sich der wunderbare Herr von ihnen sogar schlagen. Ihn, mein leuchtendes Juwel, meinen reinen Nektar, habe ich immer wieder getrunken. So zerschnitt ich die Verblendung dieser trügerischen Wiedergeburt.
1.7.4 Er nahm in meinem Herzen Wohnung und beendete meine Verblendung: das helle Strahlenbündel, das nur Erhebung schenkt, der ursprüngliche Spross der nie ermüdenden Unsterblichen, meine innere Harmonie. Mit welchem Grund könnte ich ihn jemals verlassen?
1.7.5 Könnte ich mein Licht, mein Leben verlassen, den Herrn, der mitten in mein Dasein trat, um mich zu retten? Er stiehlt, lässt sich von den jungen Hirtinnen ertappen und blickt sie dann mit unschuldigen Augen an – dieser mein Herr!
1.7.6 Er hob die große Erde empor. Sein Haupt trägt blühende, duftende Tulsi. Er ist der Wunderbare, der die Mara-Bäume durchschoss. Sollte er sagen, er wolle nicht mehr in mir wohnen: Würde ich ihn dann gehen lassen?
1.7.7 Ich sagte nicht: „Ich werde ihn zu mir ziehen und in mir festhalten.“ Er selbst kam, gewann mein einsames Herz mit seiner List, verband sich mit meinem Leib und vermischte sich mit meinem Leben. Wird er nun noch zulassen, dass ich ihm entgleite?
1.7.8 Selbst wenn er mich losließe, könnte er sich aus meinem guten Herzen nicht mehr entfernen. Er freut sich an Nappinnais langen, bambusgleichen Schultern: der machtvolle, ursprüngliche Urgrund aller Götter.
1.7.9 Meine Seele suchte und umschlang ihn fest, den Anfang und Ursprung aller Himmlischen, das Hirtenkind, das ihnen Nektar gab. Sie umfing ihn, bis er ganz in ihr ruhte. Wird sie sich jetzt noch von ihm trennen?
1.7.10 Wer sich entfernt, dem ist er fern; wer sich nähert, dem kommt er nahe. Unser Herr lässt sich schwer beschreiben und ist keinem anderen gleich. Wir singen seinen unvergleichlichen Ruhm und werden nicht müde, Tag und Nacht darin einzutauchen und zu baden.
1.7.11 Shatakopan aus dem südlichen Kurukur fand zu dem Herrn, dessen Tulsi-Krone Bienen durchwühlen und kosten. Von seinen tausend dicht gefügten Wortgirlanden lassen diese zehn die Krankheiten zerbrechen und davonfliehen.
Hymnus 1.8
1.8.1 Er reitet auf dem schnellen Vogel und trägt kühle Tulsi. Als Herr spielt er in allem, was beständig besteht.
1.8.2 Er ist der Herr und wurde zugleich unser eigener Ruhm: der großäugige Kannan, der dem wilden Ross das Maul zerriss.
1.8.3 Für Menschen und Himmlische bleibt er stets das Auge und der Wegweiser: der Herr des kühlen Venkata, des göttlichen Berges.
1.8.4 Er hob einen Berg empor und stand ohne Ermüdung da. Jeden Tag will ich die Herrlichkeit dieses Herrn lernen.
1.8.5 Täglich griff er mit seiner Hand in die Butter und aß. Derselbe verband sich ohne jede Täuschung mit meinem leibhaftigen Dasein.
1.8.6 Er vereinte sich mit meiner Seele und nahm ihre Liebe an: der Herr, der als Zwerg mit beherrschten Sinnen die Erde gewann.
1.8.7 Er bezwang sieben Stiere und verschlang die sieben Welten. Er machte mein Inneres zu seiner kühlen Wohnstatt und wurde selbst mein Denken.
1.8.8 Er wurde der Rinderhirt, wurde Fisch und Eber. Wenn er selbst solche Gestalten annahm, warum sollte ich zweifeln, dass er auch zu mir kommt?
1.8.9 Muschelhorn und Diskus trägt er in seinen schönen Händen. Überall ist er selbst gegenwärtig: unser Herr.
1.8.10 Mein Herr, mein Vater, besitzt die Füße, die die Welt gewannen. Sein Wesen ist das Meer der Veden, das wie der Ozean aufwallt.
1.8.11 Über den wasserfarbenen Herrn sang Shatakopan tausend Lieder. Diese Verse sind dem Nachsinnen über seine Herrlichkeit gewidmet.
Hymnus 1.9
1.9.1 Diese Dinge, jene und die dort, diese Menschen, jene und alle anderen: Alles wird in ihm, durch ihn geschaffen und durch ihn behütet. Ihr einziger Ursprung ist mein Herr Kannan, mein wohlschmeckender Nektar und Gemahl der Shri. Er ist jetzt rings um mich gegenwärtig.
1.9.2 Er vermag vielerlei wunderbare Listen. Einst wurde mein Herr Keshava zum Eber und hob die Erde empor; er brach die Stoßzähne des Elefanten. Selbst die Himmlischen können ihn kaum denken. Er ruht im tiefen, weiten Meer – und nun ist er ganz nahe bei mir.
1.9.3 Sein Ruhm nimmt niemals ab. Als erster Ursprung der Götter trägt er einen schönen dunkelblauen Leib und rote Lotusaugen. Freudig besteigt er den mächtigen Vogel; er ist der einzige Gemahl der Lotusgöttin. Er schenkte mir den Geschmack des einen sicheren Weges und bleibt ununterbrochen bei mir.
1.9.4 Drei geliebte Göttinnen wohnen bei ihm: Shri, die Erdgöttin und die zarte Hirtentochter. Drei sind auch die Welten, die er beherrscht. Er verschlang sie miteinander und ruhte auf einem Banyanblatt. Dieser meeresgleiche, wunderbare Herr Kannan sitzt nun an meiner Hüfte.
1.9.5 Die Dämonin nahm ihn auf den Schoß und bot ihm die Brust: „Trink!“ Er nahm sie an und trank mit ihrer Milch auch ihr Leben aus. Er ließ den Herrn Shiva, Brahma, Indra und alle anderen zugleich hervorgehen. Dieser wunderbare Gebieter wohnt nun in meinem Herzen.
1.9.6 Der Wunderbare ist in meinem Herzen, und ebenso wohnt er in jedem anderen. Er ist Leib und lebendige Seele, Wind und Feuer. Allen ist er fern und nah, für das Denken unfassbar. Er ist Reinheit, Staunen und Verwirrung – und nun ruht er auf meinen beiden Schultern.
1.9.7 Kühle, schöne Tulsi schmückt seine Schultern, seine edle Brust, sein strahlendes Haupt und seine beiden Füße. Er hat keinen ebenbürtigen Gefährten; seine Gestalt ist aufleuchtendes Licht. Tag für Tag nähert er sich und weicht keinen Augenblick. Nun wohnt er auf meiner Zunge.
1.9.8 Er ist Seele und Leib aller Wissensgebiete, die auf der Zunge aufblühen; er ist ihr Auflösen und Gewähren. Er besitzt vier breite, blütengleiche Arme und trägt den kämpfenden Diskus und das Muschelhorn. Der lotusäugige Kannan mit dem dunklen Blütenleib wohnt nun in meinen Augen.
1.9.9 Der Lotusäugige ist in meinen Augen; durch seine Augen sehe ich. Die fünf Sinne, die sich klar öffnen, sind seine Gestalt. Er brachte den vollkommenen Brahma auf dem Lotus und den Stirnäugigen [Shiva] hervor, schuf mit den lauteren Gottheiten die Welt – und wohnt nun in meiner Stirn.
1.9.10 Von meiner Stirn aus herrscht er über mich. Der Mondsichelträger, der Viergesichtige, Indra und alle übrigen Götter tragen seine Blütenfüße auf dem Haupt und verehren den schönen Kannan mit der Tulsi-Krone. Dieser Herr ist gekommen und wohnt nun auf meinem Scheitel.
1.9.11 Für Kannan, den Gott der Götter auf meinem Scheitel, ließ Shatakopan aus dem reichen Kurukur sein Verlangen in Worte fließen. Diese zehn gehören zu seinen tausend Liedern. Bringt sie unserem Herrn täglich als Bitte dar: Seine weitreichenden Füße werden euer Haupt berühren.
Hymnus 1.10
1.10.1 Mit mächtigem Diskus und Muschelhorn nahm er die Gestalt eines kleinen Brahmanenschülers an und wuchs empor, sodass alle sieben Welten seine heiligen Füße verehrten. Dieses dunkle Juwel steht nun vor meinen Augen.
1.10.2 Aus Liebe bleibt er in meinen Augen. Selbst wenn ich nur an seinen Dienst denke, kommt er. Was sollten wir noch verlangen von unserem Herrn, der sich als Erde, Wasser, Feuer, guter Wind und Himmel ausbreitet?
1.10.3 Mein sanftes Herz, verehre unseren Herrn, den Herrn meines Vaters und seiner Väter! Seine Augen sind kühle Lotusblüten. Auf seiner Brust wohnt die Göttin mit der rankengleichen, feinen Taille. Verehre unseren Wohltäter!
1.10.4 Herz, du bist gut, so gut! Wenn wir dich gewonnen haben, was vermögen wir nicht, und was könnte uns noch fehlen? Halte unablässig an dem Mächtigen fest, dem Gemahl der Lotusgöttin, selbst im Schlaf.
1.10.5 Hast du gesehen, mein Herz, wie alles gelingt und sich fügt, ohne dass du es zuvor auch nur ausgedacht hättest? Auch du hast ihn erkannt, der die sieben Welten verschlang und mit drei Schritten gewann.
1.10.6 Herz, ich sage dir: Wenn du und ich in dieser Haltung bleiben, lässt er keine weitere Krankheit an uns heran. Er ist uns in dieser Welt Mutter und Vater: der edelsteinfarbene Herr, unser Vater.
1.10.7 „Mein Vater! Unser Herr!“ So werde ich ihn im Denken bewahren und aussprechen, ich von Fehlern Beladener. Auch die Himmlischen tragen ihn im Herzen und nennen den Herrlichen: „Unser Vater, unser Herr!“
1.10.8 Sobald ich die Worte „Herrlicher Narayana“ höre, füllen sich meine Augen mit Tränen, und ich suche ihn. Welch ein Wunder! Nacht und hellen Tag schenkt der Vollkommene mir ohne Unterlass seine Gunst und lässt mich nicht mehr los.
1.10.9 Er steht als Nambi im südlichen Tirukkurunkudi; seine heilige Gestalt leuchtet wie reines Gold. Er ist das ursprüngliche, schöne Licht der himmlischen Götter, unser Wohltäter. Mit welchem Grund könnte ich ihn vergessen?
1.10.10 Von Vergessen und Erkenntnis verstand ich nichts. Damit ich nicht vergäße, kam er mit seinen roten Lotusaugen und nahm unverlierbar in mir Wohnung. Wie könnte ich nun dieses mein Juwel vergessen?
1.10.11 Shatakopan aus dem südlichen Kurukur sang tausend dienende Worte über das Juwel, den Kannan der Himmlischen und seinen eigenen Schmuck. Wer diese zehn daraus mit unermüdlichem Eifer lernt, dessen Lernen findet Erfüllung.
Großteil 2
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Hymnus 2.1
2.1.1 Sanfte Reiherin am Meeresufer, wo die Wellen aufschäumen! Selbst wenn deine Mutter und die ganze Welt schlafen, findest du keinen Schlaf. Krankheit und Blässe überziehen dich wie mich. Hat Tirumal auch dein Herz gefangen genommen?
2.1.2 Anril-Vogel mit dem spitzen Schnabel und dem gefangenen Sinn! In den endlosen Nachtstunden klagst du fern von deinem Gefährten. Sehnst auch du dich, wie wir ihm Unterworfenen, nach dem kühlen Tulsi-Kranz zu Füßen dessen, der auf der Schlange ruht?
2.1.3 Heil dir, rauschendes Meer! Tag und Nacht schließt du vor liebeskranker Hilflosigkeit kein Auge; dein Herz schmilzt, und du seufzt. Trifft dich dasselbe wie uns, die wir nach den Füßen dessen verlangen, der das südliche Lanka ganz dem Feuer übergab?
2.1.4 Kühler Wind, du durchsuchst Meer, Berge und Himmel. Wie wir findest du weder bei Tage noch bei Nacht Ruhe. Ist auch dein Leib erkrankt vor Sehnsucht, den Herrn mit dem siegreichen Diskus zu sehen – Weltalter um Weltalter?
2.1.5 Heil dir, Wolke! Weltalter um Weltalter bringst du der Erde Wasser und zerfließt dabei wie meine Freundinnen und ich. Bist auch du Madhusudanas Macht erlegen und schwindest vor Liebe zu ihm dahin?
2.1.6 Junger Mond, heute vertreibst du die Schwärze des Himmels nicht mehr, sondern wirst wie wir schwach und matt. Hast du die wahrhaftig klingenden Worte des Diskusherrn gehört, der auf der fünfköpfigen Schlange ruht, und darüber deinen eigenen Glanz verloren?
2.1.7 Heil dir, dichte Finsternis! Wir haben unser sanftes Herz an unseren Herrn Narayana verloren und weinen, indem wir ihm unsere Hilflosigkeit klagen. Du aber stellst dich grausamer als ein Fremder gegen uns. Wie viele Weltalter willst du noch unsere Feindin bleiben?
2.1.8 Dunkles, weites Brackwasser, du nimmst die Farbe der verdichteten Nacht an! Wenn alles in Trübsinn versinkt und Tag und Nacht ruht, findest du keine Ruhe. Leidest auch du so tief aus übergroßem Verlangen nach der Gnade des Herrn, der den rollenden Wagen forttrat?
2.1.9 Unverlöschliche Lampe, auch du bist zu bemitleiden! Die unstillbare Liebeskrankheit trocknet dein zartes Leben von innen aus. Brennst auch du vor Verlangen nach dem schönen, kühlen Tulsi-Kranz unseres Herrn mit den weiten roten Lotusaugen und dem fruchtroten Mund?
2.1.10 Die unstillbare Glut der Sehnsucht trocknet mein zartes Leben aus. Tag und Nacht hast du mich unaufhörlich zu dir hingezogen. Du zerrissest das Pferdemaul, gingst zwischen den Mara-Bäumen hindurch und durchmaßest die Erde. Altersloser Ursprung, verlass uns jetzt nicht!
2.1.11 Shatakopan aus Kurukur sang in unstillbarer Liebe tausend Verse dem Licht, das der unfehlbare Ursprung aller Dinge ist. Wer an diesen zehn daraus festhält und sie nicht aufgibt, wird gewiss nicht um Vaikuntha gebracht.
Hymnus 2.2
2.2.1 Unser Herr ist unverrückbar, ist Befreiung, Ursprung und alles. Er übersteigt jedes Denken. Kannan verschlang Erde und Himmel zugleich. Außer ihm gibt es für uns kein anderes Auge, keinen anderen Halt.
2.2.2 Welch beklagenswerte Verblendung! Wer könnte die sieben Welten aus eigener Gnade erhalten außer Gopala, dem mächtigen Löwen, der Aran [Shiva] eine Gabe spendete, damit seine große Schuld von ihm wich?
2.2.3 Er bewahrte den Stierreiter, den Lotusgeborenen und die Lotusgöttin ohne Trennung in sich, während der Himmel ihn verehrte. Dann wuchs er über sich hinaus und gewann die Erde. Gibt es einen Gott, der diesen Mal überragt?
2.2.4 Damit die Götter und alle Dinge erschaffen würden, brachte er den Viergesichtigen auf dem Lotus hervor. Wem außer diesem Gott, unserem Herrn, gebühren Blumen und Verehrung?
2.2.5 Als einzigartiger, ruhmreicher Ursprung brachte unser Herr, der schöne Lotusäugige, in sich die erhabenen Götter und alle Dinge hervor. Wer vermag etwas zu erkennen, das über sein überragendes Licht hinausreicht?
2.2.6 Alle Wesen und alle Dinge ruhen ohne Ausnahme in ihm. Seine Gestalt leuchtet als sich ausbreitende Flut des Erkennens. Er ist es, der auf dem schönen Lager im Meer ruht: unser Herr.
2.2.7 Sein Lager ist ein Banyanblatt, sein mächtiger Bauch fasst die sieben Welten: dieser freigebige große Herr! Wer könnte im Innersten die verborgenen, wunderbaren Absichten seines Herzens erkennen?
2.2.8 Durch seinen Gedanken rief der wunderbare Herr die Götter und alle Dinge hervor. Wer außer ihm vermöchte die drei Welten fest zu ordnen, in sich aufzunehmen und zu bewahren?
2.2.9 Es ist Kannans Wesen zu beschützen. Er brachte aus seinem Nabel den Viergesichtigen hervor und ließ mit ihm Indra, die Himmlischen und ihre göttlichen Welten entstehen.
2.2.10 „Du Listiger! Herr, der du uns und die sieben Welten in dir entstehen ließest!“ So preisen ihn der Reiter des weißen Stiers, der Viergesichtige, Indra und die Himmlischen. Sie beugen sich vor den Füßen dessen, der auf dem Vogel reitet.
2.2.11 Über den herrlichen Tänzer, der unter Lobpreis die sieben Welten gewann, sang Shatakopan aus Kurukur tausend treffende Verse. Wer ihn mit diesen zehn daraus preisen kann, dem wird kein Mangel bleiben.
Hymnus 2.3
2.3.1 Du Leben, das in meinem Leib wohnt: Wie gut bist du! Weil ich dich habe, vereinten sich Madhusudana, der Herr der Himmlischen, mein Herr, und ich ganz in ihm – wie Honig, Milch, Ghee, Zuckerrohrsaft und Nektar miteinander verschmelzen.
2.3.2 Großer Wunderbarer, du hast weder Gleichen noch Höheren! Du bist jedem Ding verbunden als sein Leben. Du wurdest mir gebärende Mutter und Vater und lehrtest mich, was ich nicht wusste. Vater, ich, dein Diener, vermag deine Wohltaten nicht zu ermessen.
2.3.3 Schon als ich noch nichts verstand, wecktest du in mir Liebe zu deinem Dienst und stelltest mich in dein unbegreifliches Wunder. Als Zwerg batest du Mahabali um drei Schritte Land und überlistetest ihn, ohne dass er es erkannte. Ebenso überraschend hast du dich nun mit meinem Leben vereint.
2.3.4 Als Gegengabe für die große Wohltat, dich mit meiner Seele zu vereinen, habe ich dir meine Seele geschenkt. Gibt es nun noch ein Zurück? Doch du selbst bist das Leben meines Lebens, Vater, der du die sieben Welten verschlangst. Was ist „meine Seele“, wer bin „ich“? Du gabst sie und nahmst sie wieder zu dir.
2.3.5 Vater, den keine Erkenntnis hoch genug erreichen kann! Reife Freude der Befreiung, mein Nektar, der nicht aus dem Meer stammt, Lebensgrund meiner Einsamkeit! Als Eber trugst du die sieben Welten auf der scharfen Spitze deines Hauers. Deine Füße habe ich erreicht.
2.3.6 Du bist tödliches Gift für die bösen Taten derer, die zu dir kommen, und zugleich ihre feste Klarheit. Du weichst nicht aus dem Herzen der Befreiten und lässt ihr Leben nicht wieder erschlaffen. Leuchtender, der du der Dämonin die Nase abschnittest: Dich hat dein Diener von Anbeginn als Zuflucht genommen.
2.3.7 Du bist der volle, gereifte Wohlklang der alten, kunstgerecht gespielten Harfensaiten! Höchster, bei dem viele Gute verweilen, Reiner, Zuckerrohr, Nektar, dunkle Regenwolke, mein Kannan! Außer dir habe ich nichts. Nimm mich bewusst als den Deinen an.
2.3.8 Was zielgerichtete Erkenntnis und Askese über viele Weltalter suchen, gewann ich durch seine List in wenigen Tagen dieses Lebens. Mein Herz folgte dem Herrn, der heimlich Milch und Butter aus den aufgehängten Töpfen isst. So schnitt ich das Leid der Wiedergeburt ab.
2.3.9 Kannan mit der duftenden, kühlen Tulsi ist der Herr der Himmlischen, der Reine jenseits von Erde und Himmel. In seine Herrlichkeit tauchte ich ein und badete, bis die bedrängenden Krankheiten vergingen. Ich, sein Diener, trank mit vollem Mund und wurde trunken vor Freude.
2.3.10 Wann werde ich frei von wechselnder Freude und Begehren, frei von Geburt, Krankheit, Alter und Tod, selbst lichtvoll mit den Scharen seiner Diener vereint sein? Er trägt den leuchtenden Diskus und das Muschelhorn und beschützt den regenspendenden Himmel und diese Erde: der wunderbare Herr.
2.3.11 Shatakopan aus dem belebten südlichen Kurukur sang wissend tausend zusammengehörige Verse über den Herrn, der zürnte und das Geschlecht des mächtigen Dämonenkönigs vernichtete. Ihr Diener, singt gemeinsam diese zehn daraus, schließt euch zusammen und tanzt!
Hymnus 2.4
2.4.1 [Die Mutter spricht:] Sie tanzt und tanzt, ihr Inneres schmilzt. Sie singt und singt, ihre Augen füllen sich mit Tränen. Überall sucht sie, immer wieder ruft sie: „Narasimha!“ So welkt meine Tochter mit der leuchtenden Stirn dahin.
2.4.2 Diese zarte junge Frau mit der strahlenden Stirn vergeht vor Verlangen, dich zu sehen. Du trenntest die tausend Arme des mächtigen Bana ab. Doch du hast kein Erbarmen, dich ihr zu zeigen.
2.4.3 Mit ihrem weich gewordenen Herzen gleicht sie Harz und Wachs, die an ein Feuer gelegt sind. Du lässt kein Mitleid aufkommen. Was kann ich da noch tun vor dir, der du Lanka, die Stadt des Dämons, bezwangst?
2.4.4 „Du Bezwinger Lankas!“, sagt sie, und dann: „Du mit dem mächtigen Vogel auf dem Banner!“ Ihr Herz gerät in Aufruhr, sie seufzt heiß. Tränen überströmen sie; verwirrt steht sie da und faltet die Hände.
2.4.5 Tag und Nacht redet sie wirr vor Sehnsucht; Tränen füllen ihre schönen, liliengleichen Augen. Nicht einmal deine kühle, herrliche Tulsi, um die Bienen schweben, gibst du ihr! Du Reiner – wo ist dein Erbarmen?[6]
2.4.6 „Du Erbarmungsvoller!“, sagt sie, dann: „Mein innig geliebter Herr! Nektar meines innersten Lebens!“ Ihr Herz löst sich auf und schmilzt ganz im Innern.
2.4.7 Ihr Leben trocknet in ihr aus, und sie ruft: „Du Freigebiger! Kannan!“ Dann sagt sie: „Du, der im weiten Wasser ruht!“ So tief ist die List, der dieses kluge Mädchen erlegen ist.
2.4.8 „Du Betrüger!“, sagt sie und faltet doch die Hände. Ihr Herz brennt; sie seufzt lang. Du überlistetest den mächtigen Kamsa. Dies muss sie nun erleiden, weil sie dich zur Zuflucht nahm!
2.4.9 Sie weiß nicht mehr, wann die Sonne untergeht und wann sie aufgeht. Sie redet nur von deiner duftenden, honigvollen, kühlen Tulsi. Herr mit dem leuchtenden, scharf geränderten Diskus: Was hast du mit dieser Armen vor?
2.4.10 Dieses hilflose, unschuldige Mädchen hat Tag und Nacht Tränen in seinen unvergleichlich schönen Augen. Du ließest das stolze Leben Lankas im Feuer untergehen. Lass nicht auch ihren zarten Blick verwelken!
2.4.11 Über Vamana von unvergänglichem Ruhm fügte der freigebige Shatakopan tausend klangvolle Lieder. Mit diesen zehn daraus lässt sich seinen Füßen eine schöne Blumengirlande darbringen.
Hymnus 2.5
2.5.1 Der Herr, der meine Seele liebevoll zu seiner schönen Wohnstatt machte, trägt Kranz und erhabene Krone, Muschelhorn, Diskus, heilige Schnur und Halsschmuck. Seine weiten Augen sind rote Lotusblüten, sein Mund ist eine rote Frucht, seine Hände und Füße sind rote Lotusse; sein heiliger Leib ist reines Gold.
2.5.2 Sein heiliger Leib ist himmlisches Licht, seine Augen sind rote Lotusse, seine Hände Lotusblüten. Seine Brust ist Shris Wohnstatt, sein Nabel Brahmas Sitz, und auch Aran hat seinen Platz in unserem Vater. Ohne irgendwo eine Lücke zu lassen, hat er sich ganz mit mir verbunden.
2.5.3 Der sich mit mir verband, hat einen fruchtroten Mund. An diesem leuchtenden Berg sind Augen, Hände und Füße rote Lotusblüten. Die ganzen sieben beständigen Welten liegen in seinem Bauch. Es gibt kein einziges Ding, das nicht in ihm enthalten wäre.
2.5.4 Er ist jedes Ding und gleicht einem Smaragdberg. Seine Augen, Füße und Hände sind frisch aufgeblühte Lotusse. Immer, an jedem Tag, in jedem Monat, Jahr und Weltalter, ist er mir in jedem Augenblick aufs Neue unerschöpflicher Nektar.
2.5.5 Als unstillbar süßer Nektar verband sich mein Herr Kannan mit meinem innersten Leben. Er gleicht einer dunklen Regenwolke. Sein Mund ist unvergleichliche rote Koralle, seine Augen, Hände und Füße sind Lotusse. Er trägt eine große Halskette, eine hohe Krone, einen Gürtel und viele weitere Schmuckstücke.
2.5.6 Vielfältig sind seine Schmuckstücke und Namen, vielfältig seine leuchtenden Gestalten und Eigenschaften. Unzählbar sind die Freuden des Sehens, Kostens, Hörens, Berührens und Riechens; vielfältig ist auch seine Erkenntnis: Alles gehört dem Herrn auf dem Schlangenlager.
2.5.7 Er ruhte auf der Schlange im Milchmeer, bezwang zugleich sieben Stiere für Nappinnai mit den bambusgleichen Schultern und durchschoss sieben Mara-Bäume im honigreichen Hain. Er ist der schöne kämpfende Stier, dessen goldene Krone kühle, blütenverflochtene Tulsi trägt.
2.5.8 Den schönen Kämpfer mit der goldenen Krone, unseren Herrn mit vier breiten Armen und kühler Tulsi-Girlande, kennt kein Ende. Er verband sich mit mir, ohne meine Begrenztheit zu beachten. Auch meine Worte finden kein Ende. Sagt mir: Was soll ich noch sagen?
2.5.9 Sagt, wie ich meinen Herrn nennen soll, das Leben meines Lebens, mein dunkel leuchtendes Juwel von grenzenlosem Ruhm! Er ist köstlicher Nektar und schwer erreichbare Befreiung, wie der Duft in einer Blüte gegenwärtig; er ist weder Mann noch Frau.
2.5.10 Er ist weder männlich noch weiblich, auch kein Wesen, das sich diesen beiden Geschlechtern entzieht [mehrdeutiges tamilisches ali]. Er lässt sich nicht sehen, ist weder einfach seiend noch nichtseiend. Wer ihn liebt, dem wird er zur geliebten Gestalt; zugleich übersteigt er sie. Unseren Herrn zu beschreiben ist voller schwer lösbarer Wendungen.[7]
2.5.11 Vom Herrn, der mit den Krügen tanzt, lässt sich niemals genug erzählen. Shatakopan aus Kurukur liebte eben dieses Erzählen und sang tausend miteinander verkettete Verse. Wer diese zehn daraus vorzutragen vermag, wird Vaikuntha erreichen.
Hymnus 2.6
2.6.1 Vaikuntha, Edelsteinfarbener, mein listiger heiliger Zwerg! Du bleibst in mir und wirst mir jeden Tag zum Nektar, du Stier des Himmels. Kunda, du nimmst deinen Dienern das schwere Unheil und fügst es den Asuras zu. Dich habe ich gepackt und halte dich ganz fest!
2.6.2 Er verschlang alle Welten so vollständig, dass nichts außerhalb blieb, und trat dann in mich ein. Seitdem ist er in mir eine unerschütterliche Lampe aus strömendem Erkenntnislicht und süßer Nektar. Mein Herr mit den frischen Lotusaugen blickt nun nach keiner anderen Seite.
2.6.3 Dem Lotusäugigen, dem Fürsten, den die Himmlischen preisen, dem Herrn mit dem duftenden Tulsi-Blütenkranz, dem goldenen Berg dürfen wir nahekommen. Er schenkte uns, ihn zu loben, zu bedenken und zu verehren, freudig zu tanzen und unsere Zunge in aufblühenden Liedern ruhen zu lassen. So freigebig ist er!
2.6.4 Du Freigebiger, Madhusudana, mein Smaragdberg! Vater, der du mir das sehnsüchtige Gedenken an dich schenktest, wie könnte ich dich verlassen? In der Flut deines Ruhmes habe ich gebadet, gesungen, getanzt und mich immer neu gefreut. Alle inneren Leiden wurden vertrieben; gerettet bin ich angekommen.
2.6.5 Mein endloses, brennendes Karma hast du vernichtet; ich bin gerettet und habe deinen unendlichen Dienst erreicht. Könnte ich dich verlassen, nachdem ich immer wieder deiner gedachte? Vater, auf der Schlange mit den fünf schönen, bewegten Köpfen ruhst du im Milchmeer im Yogaschlaf.
2.6.6 Indem ich immer wieder an dich dachte, deinen erhabenen Ruhm besang und tanzte, schnitt ich meine früheren bösen Taten an ihrer ganzen Wurzel ab. Mein uralter mächtiger Löwe, du zerrissest die breite Brust Hiranyas, der dich in seinem Denken verachtete. Was wäre mir nun noch unmöglich?
2.6.7 Was wäre mir noch unmöglich? Der alle sieben Welten verschlang, kam freudig und trat in mich, seinen Diener, ein. Er wird mich nicht mehr verlassen. Alle bedrängenden Leiden schwanden; meine Angehörigen, sieben Geschlechter vor mir und nach mir, müssen die grausame Hölle ohne Morgengrauen nicht mehr betreten.
2.6.8 Nach vielen wechselnden Geburten erreichte ich deine Füße; mein Herz wurde klar, und ich tauchte in die große Flut endloser Freude ein. Du thronst auf dem Vogel, der sich auf die Scharen der Asuras stürzt und sie zu Staub zerstreut. Vater, entferne dich nicht aus meinem Innern!
2.6.9 Vater, du stehst im kühlen Tiruvenkatam! Du bezwangst Lanka und spanntest den Bogen, dessen einzelner Pfeil sieben grün belaubte Mara-Bäume durchdrang. Du mit den dichten, kühlen Tulsi-Blüten, du Nektar, unser Mächtiger, der du dich mit mir vermischt hast, Stier des Himmels: Wohin willst du jetzt noch gehen?
2.6.10 In den vergangenen, gegenwärtigen und kommenden Zeiten bist du mir Mutter, Vater und Leben. Ich habe dich erreicht; könnte ich dich verlassen? Herr der drei Welten von weithin verbreitetem altem Ruhm, Höchster im kühlen Venkata, du trägst den duftenden Tulsi-Kranz!
2.6.11 Maran Shatakopan aus dem südlichen Kurukur besang den weitäugigen Kannan mit der kühlen Tulsi-Krone. Diese zehn gehören zu seinen tausend unermüdlich bedachten, miteinander verketteten Liedern. Wer sie mit Melodie und Musik singen kann, gehört zu Keshavas Gefährten.
Hymnus 2.7
2.7.1 Durch Narayana sind wir Keshavas Angehörige geworden, mit sieben Geschlechtern vor und sieben Geschlechtern nach uns. Welch großes Glück: Unser Leben findet Erfüllung! Er ist der Herr, mein dunkles Juwel, mein gerecht regierender Kannan, Fürst der Himmlischen, unser Wohltäter und Gebieter.
2.7.2 Narayana ist der Herr aller sieben Welten, das Wesen der Veden, Ursprung von Ursache, Handlung und Wirksamkeit, unser Vater. Göttliche Mächte, Himmlische und viele andere stehen vor ihm und preisen ihn. Er brach die Stoßzähne des Elefanten: mein Madhava.
2.7.3 Allein weil ich „Madhava“ sagte, trat er in mich ein und sprach: „Von nun an lasse ich kein Unheil mehr an dich heran.“ Er ist Nektar, der Böses und Vergeblichkeit auflöst, ein Berg mit roten Lotusaugen, mein makelloser Zuckerklumpen, unser Herr, mein Govinda.
2.7.4 „Govinda! Krugtänzer! Hirte!“ So ließ er mich mich beugen, seine Göttlichkeit besingen und tanzen. Er nahm mich an, schleuderte meine Schuld fort und machte sieben mal sieben Geburten meiner Angehörigen zu seinem beständigen Besitz. Das vermag unser mächtiger Herr Vishnu.
2.7.5 Seine Füße, Hände und Augen leuchten wie rote Lotusse; sein heiliger Leib ist ein Berg dunklen Glanzes. Sein herrliches Muschelhorn strahlt wie der Mond, sein Diskus wie die Sonne, seine Krone blitzt. All diese Schönheit gehört unserem Herrn Madhusudana.
2.7.6 „Außer Madhusudana habe ich nichts.“ So möge ich ohne anderes Ziel lobsingend und tanzend bestehen, Weltalter um Weltalter. Durch welche wechselnden Geburten ich auch gehe, er schenkt mir seine Gnade. Dieses gute Geschick wurde mir zuteil: mein Herr Trivikrama.
2.7.7 „Trivikrama, unser Herr mit roten Lotusaugen, meinem fruchtroten Mund und einer Gestalt, die wie weißer Kristall leuchtet!“ So deiner zu gedenken, dich zu preisen und mich zu verneigen, hast du mir geschenkt. Für unzählige Weltalter hast du mein Herz an die Verehrung deiner Lotusfüße gebunden. Wie mächtig bist du, mein Vamana!
2.7.8 „Vamana, mein Smaragdfarbener mit Lotusaugen, Vater des Liebesgottes!“ So singe ich deine Füße und beuge mich vor ihnen. Du nahmst mir den unheilsamen Sinn, machtest mein Herz rein und löstest die Verwirrung der Wiedergeburt. Was kann ich dir dafür geben, mein Shridhara?
2.7.9 „Shridhara, du mit den roten Lotusaugen!“ Tag und Nacht murmle ich es, bin außer mir, vergieße Tränen und seufze heiß. Das alte Karma vergeht, die Freude wächst Tag für Tag. Du selbst hast dich in mich hineingelegt, mein Hrishikesha.
2.7.10 „Hrishikesha, unser Wohltäter, der die Wildheit der Dämonen Lankas brach, unser Herr und Herr der Himmlischen!“ Mein Herz, wenn du Klarheit hast, verehre ihn in fester Gewissheit. Und selbst wenn Verwirrung dich erfasst, lass den vollkommenen Padmanabha nicht los.
2.7.11 Padmanabha ist von unüberbietbar hoher, großer Macht. Als mein höchster Herr nahm er mich an und gab mir sich selbst. Er ist mein wunscherfüllender Baum, mein Nektar, der dunklen Regenwolken gleichende Herr des schönen Venkata-Berges, Herr der Himmlischen, mein Vater Damodara.
2.7.12 Damodara, den einzigen Ursprung, der die Welt verschlang – wer könnte sein Wesen ermessen? Selbst Shiva und der Viergesichtige, die als seine Gestalten bestehen, verehren ihn mit dieser Frage. Können sie die Größe unseres Herrn erkennen, des Meeresfarbenen?
2.7.13 Shatakopan aus dem südlichen Kurukur flocht tausend tamilische Lieder um das farbenprächtige Juwelenlicht, den Fürsten der Himmlischen, Kannan und Nedumal. Diese zwölf Lieder mit den zwölf Namen, in ihrer Melodie gesungen, führen zu den Füßen des Herrn.
Hymnus 2.8
2.8.1 Er umfängt den Leib der Lotusgöttin auf dem Schlangenlager. Er ist mit den beiden [Brahma und Shiva] verbunden und zugleich ihr Ursprung. Allen Dingen ist er verbunden, Grund auch der Befreiung. Denen, die den Ozean der Geburten überqueren wollen, ist er das rettende Floß.
2.8.2 Das Durchschreiten schmerzlicher Geburten und alles Übrige, auch die Befreiung ohne Leid, steht in der Verbindung mit meinem einzigen Herrn. Mit seiner schönen, kühlen Tulsi befreite er den Elefanten aus der Not im blütenreichen, kühlen Teich.
2.8.3 Er ist Ayan, der zusammenfügt, und Aran, der auflöst; sie wohnen an seinem Nabel und an seinem Leib. Er ist mit Shri verbunden, die auf seiner Brust ruht. Die große Verbundenheit, die er stiftet, ist überall wahrzunehmen.
2.8.4 Ihr wollt die fünf Sinne und ihre fünf Gegenstandsbereiche überschreiten und das Land grenzenloser Güte betreten? Taucht ohne Unterlass in die machtvolle Herrlichkeit dessen ein, der die Asuras erschütterte und vernichtete.
2.8.5 Er ist der alterslose einzige Ursprung aller Dinge, auch der unaufhörlichen, leidvollen Wiedergeburt, und der Hüter der drei Welten. Er wird Tier, Schildkröte, Fisch und Mensch. Der große Herr, Gott der Götter, ist mein reinigendes Heiligtum.
2.8.6 Arjuna legte Blumenkränze auf die roten Füße, die die Welt durchmaßen, und sah sie danach auf Shivas Haupt wieder; dadurch gewann er Gewissheit. Wer könnte die Größe des Herrn mit der grünen Tulsi darüber hinaus noch aussprechen?
2.8.7 Er liegt, sitzt, steht und durchmisst die Erde. Als Eber steigt er hinab und hebt sie empor; er birgt sie in sich und gibt sie wieder frei, umfasst sie mit seinen breiten Schultern. Wer vermag die Liebe zu ermessen, die Mal der jungen Frau namens Erde erweist?
2.8.8 Wer kann unseren Herrn Kannan sehen, und auf welche Weise? Spricht man von seiner Nahrung, so genügen alle Welten nicht für einen einzigen Bissen. Ob höchste Befreiung, Seele oder irgendein anderes Ding: Nirgends fehlt seine Macht. Alles durchdringend ist er überall gegenwärtig.
2.8.9 „Kannan ist überall“, sagte Hiranyas Sohn. Zornig schlug Hiranya gegen eine Säule: „Hier ist er nicht!“ Genau dort erschien im selben Augenblick mein Löwenherr und brachte ihn zu Fall. Ist seine Größe etwas, das man ausforschen könnte?
2.8.10 Von der herrlichen Befreiung über Himmel und Hölle bis zu den mächtigen Göttern und allen übrigen Dingen ist er Wurzel, Ursprung und Same. Er durchdringt alles und bleibt der Eine. Diesen regenwolkenfarbenen Kannan habe ich gesehen.
2.8.11 Über den Herrn mit den weiten roten Augen und dem dunklen Leib sang der Dichter aus dem reichen Land der Pandya mit seinen bienensummenden Hainen tausend tamilische Lieder in Melodien. Wer diese zehn beherrscht, wird im Himmel thronen und unsere große Befreiung besitzen.
Hymnus 2.9
2.9.1 Von der großen Befreiung für uns will ich nicht einmal sprechen. Lege rasch deine herrlichen roten Lotusfüße auf mein Haupt! Herr, der du das Leid des Elefanten beendest: Dies allein begehrt dein Diener.
2.9.2 Dies ist meine Bitte an dich für alle Zeit, mein dunkel leuchtender, edelsteinfarbener Vater: Reiche mir die Hand der Erkenntnis, damit ich deine bisher unerreichbaren Füße erreiche. Lass die Zeit nicht ungenutzt verstreichen.
2.9.3 Kannan, dessen Hand der Diskus erfüllt, du gebietest mir gütig: „Tue nichts Böses!“ Selbst wenn mein Hals sich [im Sterben] mit Schleim verschließt, schenke mir die Gnade, deine Füße unermüdlich zu preisen.
2.9.4 „Diene allezeit allein mir!“ Mit diesen Worten kam er in mein Herz und bleibt dort ohne Unterbrechung; er nimmt mich ganz für sich an. Darin liegt die besondere Gabe, die ich mir von Kannan erbitte.
2.9.5 Mag ich beim Tod eine wenig begehrte Befreiung, Himmel oder Hölle erreichen oder auch nicht: Ich will mich immer an dem ungeborenen Herrn erfreuen, der viele Geburten annimmt, und ihn keinen Augenblick vergessen.
2.9.6 Herr, der du als selige Gottheit, als Welt und Jenseits, als freudenvolles Licht aufblühst! Komm, damit ich dich immer mit freudigem Denken, Sprechen und Handeln in Freude verehren kann.
2.9.7 Komm! Du hast mir noch nicht gewährt, für immer unter deinen heiligen Blütenfüßen anzukommen. Wenn ich dich aber in mir bewahre, bist du mir zu jeder Zeit eine Süße, an der ich mich niemals sättige.
2.9.8 Wenn du mir allezeit Vater bist und in mir bleibst, wünsche ich zu keiner Zeit etwas anderes. Du bist meine süße Zuckerfrucht, die die großen, reinen Kenner der Veden kosten. Dich allein wünsche ich.
2.9.9 Ohne mich selbst zu erkennen, lebte ich im Wahn: „Ich, ich selbst – und dies gehört mir.“ Doch ich selbst bin du, und auch mein Besitz bist du [in der traditionellen Auslegung: Ich und alles Meine gehören dir]. Du bist der Fürst der Himmlischen, den selbst der Himmel preist.[8]
2.9.10 Du besiegtest die sieben Stiere und machtest das schöne Lanka zu Asche, du hoch aufleuchtendes Licht! Vertraue meiner eigenen Kraft nicht, sondern führe mich rasch zu deinen goldenen Füßen und lass mich niemals wieder anderswohin gehen.
2.9.11 Shatakopan aus dem reichen Kurukur ließ niemals davon ab, den Herrn mit dem niemals fehlgehenden Diskus zu suchen. Von seinen tausend unvergänglichen Liedern schenken diese zehn denen, die sie vortragen, eine Befreiung, die nicht vergeht.
Hymnus 2.10
2.10.1 Bevor die leuchtende Jugend schwindet, ist es weise, ohne Erschlaffen Maliruncolai aufzusuchen: den von jungen, wachsenden Hainen umgebenen Tempelberg, wo der Wunderbare von wachsendem Glanz wohnt.
2.10.2 Miss dem verlockenden Umgang mit anmutigen jungen Frauen nicht das höchste Gewicht bei. Erhebe dich und preise Maliruncolai, dessen Gipfel der Mond berührt: den Tempelort des Schönen mit dem donnernd klingenden Muschelhorn. Darin liegt wahrer Gewinn.
2.10.3 Mein Herz, nutzloses Tun bringt keinen Gewinn. Unser Werk ist es, den nahen Berg Maliruncolai zu erreichen, umgeben von berauschend schönen Hainen: die Wohnstatt, die der regenwolkenfarbene Herr liebt.
2.10.4 Um die starke Fessel des Karmas abzuwerfen und dem Umherirren zu entkommen, suche gerade diesen heiligen Berg auf: Maliruncolai, über dessen Hänge die Regenwolken ziehen, den erhabenen Tempel dessen, der einst den großen Berg emporhob.
2.10.5 Vermehre mit deiner Kraft nicht die bösen Taten. Übe Rechtschaffenheit und gehe zu den Hängen Maliruncolais, wo reine, wasserreiche Quellen liegen. Dort ist der Tempel des Herrn mit dem Diskus. Dies ist das hilfreiche Mittel.
2.10.6 Bedenkt diesen Weg und tut nichts Niedriges. Richtet euren Sinn darauf, Maliruncolai auf dem rechten Pfad zu erreichen, wo Rehe mit ihren Jungen beisammen sind. Dort wohnt der Herr, der Butter aus den aufgehängten Töpfen aß.
2.10.7 Erkennt darin euer Heil und versinkt nicht in der Hölle. Maliruncolai, an dessen Höhen der makellose Mond steht, ist die dauernde Wohnstatt dessen, der einst die Erde emporhob. Ihn ehrfürchtig zu umrunden und dort zu verweilen, ist wahre Stärke.
2.10.8 Lasst eure Tage nicht kraftlos verstreichen. Umrundet täglich Maliruncolai, den auch die Himmlischen umrunden, den Tempel des wunderbaren Hirten, der Schutz gewährt. Macht dieses ehrfürchtige Umkreisen und Verweilen zu eurer Gewohnheit.
2.10.9 Erkennt darin den rechten Brauch und versinkt nicht im schweren Karma. In Maliruncolai, wo junge Elefanten in Herden leben, wohnt der Herr, der die verderbliche Dämonin tötete. Fest zu beschließen, ihn dort zu verehren: Das ist die kluge Entscheidung.
2.10.10 Haltet Täuschung, Diebstahl und Glücksspiel nicht für Klugheit. Der Herr, der einst die Veden entfaltete, liebt Maliruncolai, wo Pfauen mit ihren Weibchen leben. Den Berg mit den sich öffnenden Blüten zu betreten, ist ein lohnendes Ziel.
2.10.11 Über den Ruhm dessen, der diese Welt sinnvoll erschuf, sang der freigebige Shatakopan aus dem klaren, reichen Kurukur tausend erhellende Verse. Diese zehn daraus führen ihre Hörer schließlich zu den Füßen des Gnädigen.
Großteil 3
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 3.1
3.1.1 Ist der Glanz deines Antlitzes als Glanz deiner Krone aufgeblüht? Ist das Licht deiner Füße zum Lotus geworden, auf dem du stehst? Hat sich der goldene Glanz deiner Hüfte in Gewand und vielerlei Schmuck ausgebreitet? Tirumal, erkläre es mir!
3.1.2 Wenn man genau spricht, gleicht kein Lotus deinen Augen, Füßen und Händen; selbst geläutertes Gold erreicht nicht das Licht deines heiligen Leibes. Alle Vergleiche, mit denen diese Welt dich lobt, erweisen sich überwiegend als bloße, armselige Rede, du höchstes Licht!
3.1.3 Höchstes Licht, du bist das Höchste! Weil es jenseits von dir kein höheres Licht gibt, leuchtest du ohne Vergleich. In dir erschufst du die weite Welt, unser höchstes Licht, Govinda. Deine Eigenschaften vermag ich nicht auszusprechen.
3.1.4 Und doch hast du dieser weiten Erde vielerlei religiöse Vorstellungen gegeben, die den Geist nicht bei deiner unvergleichlich schönen Blütengestalt verweilen lassen. Du selbst liebst den blühenden Tulsi-Kranz. Muss die große Welt dabei nicht leiden?
3.1.5 Dein strahlender Leib gleicht sich öffnenden Sonnenstrahlen, deine seltene Sammlung kennt keine Mühsal, deine Erkenntnis keine Anstrengung. Grenzenlos durchdringst du alles. Als Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit erhältst du die Welt zugleich. Wie könnte ich beim Erzählen deiner Herrlichkeit an ein Ende gelangen?
3.1.6 Alles, was die Rezitierenden vortragen, und alle Dinge in jeder Welt sind in Wahrheit nichts anderes als Erscheinungsweisen deines Ruhmes. Du trägst blühende Tulsi im Haar und die Lotusgöttin auf deiner Brust. Mit welchen Worten soll ich dich segnen?
3.1.7 Damit viele dich preisen, brachtest du zuerst den Viergesichtigen in dir hervor und sprachst: „Erschaffe die Welten, die im Wasser versunken liegen!“ Wenn nun die aufgestiegenen Götter, angefangen bei Aran, dich umringen und loben: Könnte ihr begrenztes Lob deinen uralten Ruhm nicht trüben?
3.1.8 Dein Lichtleib ist makellos; dein Wissen wächst und schrumpft nicht und kennt keinen Flecken. Du bist alles und durchdringst alles. Wenn dich der König der Himmlischen in seiner glänzenden Himmelsgestalt verehrt: Wird nicht selbst dabei das reine Licht deiner Blütenfüße verdunkelt?
3.1.9 In deiner starken Rechten ruht der Diskus, dessen scharfe Spitze nie stumpf wird. Du kamst auf deinem Vogel, um den liebevoll verehrenden Elefanten zu retten. Du brauchst nur dein unfehlbares Wissen als Waffe. Wenn du den Dienern in dieser weiten Welt zu Hilfe kommst, bleibt dein strahlender Glanz dabei nicht verborgen?
3.1.10 Aufblühendes Licht in den vier offenbarten Veden! Nach rechter Ordnung erschufst du alle Welten, hobst sie empor, verschlangst sie, gabst sie frei und durchmaßest sie. Ist es da ein Wunder, dass der Mondsichelträger, Brahma und Indra dich als ihren Herrn erkennen, preisen und vor deinem Thron stehen?
3.1.11 Den wunderbaren Herrn, für den nichts ein Wunder ist, den Wissenden der wahren Erkenntnis, verehrte Shatakopan aus dem weiten Kurukur, wo viele Ruhmreiche wohnen. Er sang ohne Schwanken tausend Verse. Diese zehn daraus retten in der meerumrauschten Welt und beenden die Wiedergeburt.
Hymnus 3.2
3.2.1 Unser Wolkenfarbener, der du die vom Meer umgebene Welt erschufst! In dem Körper, den du mir damals gabst, irre ich umher. Wann werde ich die Taten mit ihrer Wurzel überwinden, sodass das lange, grausame Leiden endet, und endlich zu dir kommen?
3.2.2 Unser Vamana, der du die gewaltige Erde durchmaßest! Ich versenke mich in deine vielen wunderbaren Geburten. Wann werde ich die uralten, starken Ketten des Karmas an ihrem Anfang abschneiden und fest an deinen herrlichen Füßen stehen?
3.2.3 Vater, im Bharata-Krieg führtest du mit dem eigentlich nicht tötenden Wagenlenkerstab die Vernichtung der ganzen Heere auf der weiten Erde herbei. Die Verbindung mit diesem leidvollen Körper vermag ich nicht zu lösen. Sage mir einen Weg, auf dem ich dich erreichen kann.
3.2.4 Vater, du bist das strahlende Licht umfassender Erkenntnis und erfüllst alles ohne Aufstieg oder Verfall. Komm und schenke mir einen Weg, alle erniedrigenden Bindungen anderswo abzulegen und das Leben unter deinen beiden Füßen zu gewinnen.
3.2.5 Du kamst, als würdest du wirklich kommen, und doch verhinderst du nicht, dass mein Herz zerbricht. Wenn dies so bleibt: Wo soll ich dich aufsuchen und dir nahekommen, Vater mit der heiligen Farbe üppiger Kaya-Blüten?
3.2.6 Früher fragte ich nicht, was ich vermochte und was nicht; ich kostete die nichtigen Vergnügungen und entfernte mich immer weiter. Höchster, der du viele Tausende von Wesen erschufst: Wann werde ich deinen schönen, golden leuchtenden Füßen nahekommen?
3.2.7 Mein Herz, wie lange wollen wir immer wieder dasitzen und klagen, ohne wahres Wissen, versunken in karmisch bedingter Geburt? Suchen wir Kannan auf, das Licht wahrer Erkenntnis, das jederzeit und überall lückenlos gegenwärtig ist.
3.2.8 Die leidvollen Taten, die mich festhalten, habe ich nicht aufgegeben; deine Füße habe ich nicht unablässig verehrt. Kannan von weithin verbreitetem uraltem Ruhm, mein höchstes Licht! Ich rufe, um dich zu sehen. Wohin muss ich gelangen, um dich zu rufen?
3.2.9 Immer wieder rufe ich, ich Schuldvoller, und stehe im Dickicht grausamen Karmas. Schon lange irre ich verwirrt über den Weg umher. Wo soll ich nun den Herrn antreffen, der einst liebevoll die Rinderherde schützte und alle Welten durchschritt?
3.2.10 Wenn die bestimmte Stunde kommt und Yamas Diener die Schlinge werfen, droht große Qual. Damit all dieses Leiden weiche, hat mein Herz Kannan erkannt, den Quell der vielfältigen Erkenntnis, festen Halt gewonnen und dauerhaftes Leben empfangen.
3.2.11 Über den, dem alle Seelen und Welten gehören, sang Shatakopan aus dem südlichen Kurukur mit seinen kuckuckbelebten Hainen tausend makellose Wort- und Klanggirlanden. Diese zehn lösen die Verbindung der Seele mit dem fleischlichen Körper.
Hymnus 3.3
3.3.1 Für alle Zeit wollen wir bei ihm bleiben und ihm fehlerlos dienen: dem schönen Licht in Tiruvenkatam mit seinen rauschenden Wasserfällen, dem Vater unseres Vaters und aller unserer Väter.
3.3.2 Er steht vor meinem Vater und dessen Vätern bis zum Ursprung. Die Himmlischen kommen mit ihrem König nach Tiruvenkatam, streuen Blumen und freuen sich. Dort wohnt der Herr von endlosem Ruhm und regenwolkengleicher Schönheit.
3.3.3 Der Herr ist wunderbar: geschmückt mit roten Lotusaugen und fruchtrotem Mund, ein dunkles Juwel. In Tiruvenkatam, dessen Quellen voll klaren Wassers sind, wohnt der Gebieter der Himmlischen von unzählbarem altem Ruhm.
3.3.4 Wenn ich sage: „Er ist der Herr der Himmlischen“, ist das wirklich die besondere Ehre des Herrn von Tiruvenkatam? Seine Größe zeigt sich darin, dass dieses höchste Strahlenlicht Liebe zu mir setzte, obwohl ich niedrig und ohne jede Vollkommenheit bin.
3.3.5 „Er ist das Licht, die ursprüngliche Gestalt, die alle Welten verehren“: Könnte ihn das schon ermessen? Er ist der Nektar der gesamten Veden für ihre Kenner, der Herr von Tiruvenkatam mit seinem makellosen Ruhm.
3.3.6 Wer die Pflicht auf sich nimmt, zu sagen: „Verehrung dem, der in Venkata wohnt“, tut sich selbst das wahrhaft Gute. Alle karmischen Lasten, die am Leib haften, werden verbrennen.
3.3.7 Die Himmlischen kommen mit ihrem König, tragen große Blumen, Wasser, Licht und Weihrauch herbei, verneigen sich und erheben sich wieder. Der weite Berg Tiruvenkatam schenkt auch uns die Befreiung in ebenbürtiger Gemeinschaft.
3.3.8 Er hob einen Berg und schützte vor dem kalten Regen; einst durchmaß dieser höchste Wohltäter die Welt. Wenn wir nur den großen Berg Tiruvenkatam verehren, an dem er nun wohnt, wird unser Karma zur Ruhe kommen.
3.3.9 Wer die Füße des Hirten in Tiruvenkatam, Lotusse wie frisch aufgeblühte Blumen, im Mund und im Herzen bewahrt, dem lässt er Alter, Geburt, Tod und Krankheit schwinden.
3.3.10 Bevor die Grenze eurer bestimmten Lebenstage nahe rückt und ihr erschöpft zusammensinkt, sucht die dichten Haine und blütenreichen Wasserbecken an den Hängen Tiruvenkatams auf. Dort wohnt der Herr auf der Schlange mit der ausgebreiteten Haube.
3.3.11 Über den Herrn, der seine Füße ausstreckte und die Erde durchschritt, sang Shatakopan aus dem hainreichen Kurukur tausend unvergleichliche Verse. Wer diese zehn beherrscht, wird erfülltes Leben erlangen und unter dem Lob der Welt leben.
Hymnus 3.4
3.4.1 Wie soll ich Kannan anrufen? Als den Einen, Guten, den alle preisen? Als Erde von unvergleichlicher Herrlichkeit, als leuchtendes kühles Meer, als Feuer, Wind oder weiten Raum? Als die beiden großen Himmelslichter? Oder als all dies ohne Ausnahme?
3.4.2 Ich weiß nicht, wie ich ihn nennen soll. Alle Berge? Den segensreichen Regen? Die leuchtenden Sterne? Die sprachgetragenen Künste? Die gute, erkennende Seele? So suche ich unseren Herrn Kannan von ausgebreitetem Ruhm zu nennen, den Lotusäugigen.
3.4.3 Soll ich ihn den Lotusäugigen nennen, den Korallenmund, den mit den schön strahlenden Füßen, den Dunkelfarbigen? Den mit der rot leuchtenden Krone, der heiligen Zeichnung auf der Brust, dem Muschelhorn und dem Diskus? Wie nenne ich dieses Juwel edelster Art?
3.4.4 Ein Juwel edelster Art? Glänzendes Gold oder eine Perle? Einen vorzüglichen Diamanten, ein unerschöpfliches Licht? Das ursprüngliche schöne Leuchten, den ursprünglichen Purusha? Wie soll ich Achyuta, den Reinen nennen, meinen Vater, der schon war, als noch nichts bestand?
3.4.5 Achyuta, der Reine? Die begehrte große Arznei, die das Karma seiner Diener vernichtet? Den guten Nektar des Meeres, einen wohlschmeckenden Zuckerklumpen, Speise mit allen sechs Geschmacksrichtungen? Klaren Trank, köstlich wie Ghee? Eine Frucht? Milch?
3.4.6 Milch? Den Ertrag der vier Veden? Die Schriften über religiöse Ordnung? Vielgestaltiges gehörtes Wissen und Musik? Das Gute über all diesem, die höchste Frucht des Handelns? Kannan, Mal, der Wunderbare – wie nenne ich den Ursprung der Götter?
3.4.7 Den Ursprung der Himmlischen? Ihren Gott, ihre Freude, ihre ganze Erfüllung? Makellosen Reichtum, makellosen Himmel, makellose Befreiung? Wie nenne ich den, dessen Farbe wie ein leuchtendes Juwel ist?
3.4.8 Das leuchtende Juwel? Den mit der kühlen Mondsichel im Haar, den man als den Einen preist? Den viergesichtigen Gott? Unser Herr mit dem Tulsi-Kranz erschuf alle Welten in freudiger Güte, und sie stehen vor ihm im Lobpreis. Wie nenne ich diesen wunderbaren Kannan?
3.4.9 Kannan, den Wunderbaren, den Herrn, der das Meer quirlte und Nektar gewann, Achyuta, den Unendlichen, der auf Ananta ruht, Mal, der die Welt verschlang und wieder freigab – ich weiß nicht, wie ich ihn im Denken umfassen soll. Er ist alle Dinge und alle Wesen.
3.4.10 Er ist alle Dinge und Wesen, wird aber von ihren jeweiligen religiösen Vorstellungen nicht begrenzt. Den fünf Sinnen ist er nicht beschreibbar; er ist die Gestalt des Erkennens. Gelangt man im Innersten des lebendigen Selbst zu einer Betrachtung ohne jedes Anhaften, kann man auch ihn erreichen.
3.4.11 Über den Wolkenfarbenen mit dem kühlen Kranz, um den Bienen schwärmen, sang der freigebige Shatakopan aus Kurukur mit seinen rings blühenden Hainen tausend Lieder. Wer diese zehn daraus beherrscht, gewinnt unaufhörliche Freude; die Himmlischen werden ihn liebend umringen.
Hymnus 3.5
3.5.1 Kannan von dunkler Wolkenfarbe schenkte dem Elefanten Gnade, als das Krokodil ihn im Teich des dichten Blütenhains gefangen hielt. Ihr Bewohner der meerumschlossenen Erde, sagt: Was tun diejenigen mit ihrem Leben, die unseren Herrn nicht besingen, sich erheben, springen und vor Freude tanzen?
3.5.2 Tirumal fügt jenen stark gepanzerten Asuras Unheil zu, die die Bewohner der meerumschlossenen Erde niederschlagen und als Beute verschlingen. Wer ihn nicht in Melodien besingt, umherspringt, sich beugt und tanzt, wird vom schweren Karma überwältigt erneut in dieser Erdenwelt geboren.
3.5.3 Er hob den Berg, schützte die Rinderherde vor dem Hagelsturm und rettete sie vor dem Untergang. Wer diesen Wohltäter nicht immer wieder besingt, nicht unablässig vor Freude springt und Überschläge macht, bis der Kopf den Boden berührt, der bleibt in der leidvollen Hölle versunken und müht sich dort ohne Ende ab.[9]
3.5.4 Für die duftgeschmückte Geliebte bezwang er sieben mächtige Stiere: Shridhara mit dem Mund wie geballte rote Koralle. Wer seinen alten Ruhm nicht besingt, die Hände faltet, tanzt und jubelnd umhergeht – welchen Nutzen hat dessen Geburt inmitten guter Menschen?
3.5.5 Um Kamsa zu vernichten, der die Guten quälte, ließ der Ursprung der Veden seine uranfängliche Lichtgestalt dort [im Himmel] und wurde hier geboren. Was für Menschen sind jene vor den Augen der Wissenden, die ihn nicht besingen und durch alle Straßen tanzen?
3.5.6 Der Einzige, selbst ungeboren, nahm wunderbare Geburten als Mensch und als alles andere an. Er ruht im weiten Meer. Wer ihn ohne Widerwillen als Frucht, süßen Zuckerrohrsaft, Zucker, Honig und Nektar preist und sich tanzend beugt, besitzt die Art vollkommener Erkenntnis.
3.5.7 Er schenkte den Fünfen Gnade, sodass die ungerechten Hundert fielen, und ließ die erdbedeckenden Heere untergehen. Wer dieses höchste Licht nicht bedenkt und tanzt, keine Tränen vergießt und nicht im Herzen schmilzt, sondern nur seinen Leib und Bauch mästet: Was leistet der den Edlen?
3.5.8 Wer die vielen Namen unseres Vaters im nördlichen Tiruvenkatam mit seinen schönen, kühlen Wasserfällen stammelt, sodass andere ihn verrückt nennen; wer durch Orte zieht oder an einem Ort bleibt und unter dem Lachen der Welt in wachsender Liebe tanzt – den werden die Himmlischen verehren.
3.5.9 Einige vermögen den von den Himmlischen verehrten Herrn aller Welten durch Yoga fest im Herzen zu vereinen und in Einheit mit ihm zu ruhen. Allen anderen ist dies das rechte Tun: Seiner beständig gedenken, sich erheben, tanzen und ihn laut anrufen.
3.5.10 Er ist Handlung, Handlungsfrucht und ihr Ursprung, der heilige Edelsteinfarbene, der rotäugige Mal, der Wohltäter der Götter. Bewahrt ihn mit ungeteiltem Herzen, lasst euer Inneres schmelzen, erhebt euch und tanzt. Legt Stolz und Scham ab und ruft ihn, frei von Verblendung, immer wieder an.
3.5.11 Achyuta von vollendetem Ruhm vermag seine entschlossenen Diener zu läutern und in Dienst zu nehmen. Über ihn, den Herrn der Himmlischen, sang Shatakopan aus dem kühlen, reichen Kurukur mit seinen fruchtbaren Feldern tausend treffende Verse. Diese zehn machen schweres Karma zu Asche.
Hymnus 3.6
3.6.1 Seht den mit den roten Lotusaugen, der die sieben Welten verschlang! Er ist Erde, Himmel, Menschen, Götter und alles Weitere. Als schönes, umfassendes Erkenntnislicht trat er hervor und erschuf all dies. Dann bestand er wieder als dichtes Licht: die eine Gestalt, die zu den Drei wurde.
3.6.2 Preist die Gestalt, die zu den Drei wurde, den Ursprung selbst der drei ursprünglichen Götter! Er nimmt alle Flüche hinweg, ruht im weiten Meer, ist Gott der Götter. Als Bogenschütze ließ er Lanka im Feuer aufgehen. Preist den Vernichter der Schuld mit den weiten Lotusaugen!
3.6.3 Der Höchste steht im Lobpreis der Himmlischen, das höchste Licht. Er ist der junge Tänzer im Rundreigen, der Edelsteinfarbene, der Krugtänzer, der Herr, der auf der Schlange im wogenden Meer ruht. Richtet euren Sinn darauf, ihn Tag und Nacht unablässig zu preisen.
3.6.4 „Bewahrt die Herrlichkeit des Wunderbaren in eurem Herzen“, sage ich. Doch was könnten Leute wie wir darüber sagen? Selbst der König der Himmlischen, der Viergesichtige und der Herr mit dem verfilzten Haar bedenken täglich in rechter Haltung seine Lotusfüße und ziehen lobend umher.
3.6.5 Der bewegte Wind, der weite Himmel, die feste Erde, das ausgebreitete Meer, das brennende Feuer, die beiden Himmelslichter, die Götter und alles andere sind Erscheinungen unseres Herrn: Kannan mit dunklem Leib, roten Lotusaugen, vielen schwarzen Locken und strahlender Krone.
3.6.6 Er ist frei von Geburt und Tod und erscheint und entschwindet doch nach seinem Willen. In einzigartiger Gestalt [als Narasimha] stand er da: zornig und doch voller Gnade, sodass der von ihm Gesegnete [Prahlada] unter seinen Füßen Zuflucht fand. Er, Mal mit den rötlich leuchtenden Augen, ist Geruch, Gestalt, Geschmack, Klang und Berührung, der Herr unserer Himmlischen. Außer ihm habe ich in sieben Geburten keinen anderen.[10]
3.6.7 Verehrt mit reinem Herzen den, der meiner Seele durch sieben Geburten süßer Nektar ist: mein kostbares Leben, das strahlende Licht, den Edelsteinfarbenen, den Krugtänzer, die Zuckerfrucht, welche edle Götter und Weise kosten. Dann werden die Leiden keinen Augenblick mehr bestehen.
3.6.8 Er ist das Karma mit seinen leid- und freudbringenden Früchten und steht zugleich darüber; er ist das erhabene Licht, das die sieben Welten verschlang und wieder freigab. Für Yamas Diener, die uns erschöpft fortziehen wollen, ist er tödliches Gift. Außer Achyuta, Dasharathas Sohn, habe ich keine Zuflucht.
3.6.9 Ihr Menschen der Welt, verzagt nicht und verwirrt euch nicht mit „jener“ und „dieser“. Der Meeresfarbene ist die schützende Mutter, der Vater und das eigene Selbst und übersteigt sie alle. Er ist Ursprung der unvergänglichen Himmlischen und der Drei. In welcher Gestalt man ihn im Herzen bedenkt, in dieser kommt er entgegen.
3.6.10 Der Meeresfarbene Kannan, dunkles Juwel der Himmlischen, mein kostbares Leben, das höchste Licht auf dem Schlangenlager, lenkte damals im grausamen Krieg für die Fünf den Wagen, bis das angreifende Heer der Hundert zerfiel. Meine Augen, wann werdet ihr seine klingenden Füße sehen?
3.6.11 Den Augen ist er schwer sichtbar, dem Denken der Liebe leicht zugänglich. Er schenkt allen Wesen der Erdenwelt Gnade. Über diesen Herrn der Himmlischen sang Shatakopan, Fürst von Kurukur im hain- und klangreichen Pandya-Land, tausend musikalische Verse. Übt diese zehn daraus; so könnt ihr zu seinen Hingebungsvollen werden.
Hymnus 3.7
3.7.1 Wer immer den bleibenden Reichtum besitzt, sich mit der leuchtenden Gestalt, dem Lotusäugigen, unserem lieblich nahen Höchsten im Milchmeer zu verbinden: Diese Menschen sind unsere erhabenen Herren in jeder kommenden Geburt.
3.7.2 Die den herrschenden Höchsten Kannan, den Diskusherrn mit vier Schultern und reinem Juwelenleib, verehren und vor seinen Füßen die breiten Hände falten: Sie sind täglich und in jeder Geburt unsere rechtmäßigen Herren.
3.7.3 Erde und Himmel preisen den Herrn mit den duftenden Tulsi-Blüten, unseren Vater mit dem großen goldenen Diskus. Diejenigen, die sich vor Menschen verneigen, die seine Füße verehren können, sind unsere Herren durch alle künftigen Geburten.
3.7.4 Er trägt ein vollkommenes Gewand, Halsketten, Hüftband, goldene heilige Schnur, goldene Krone und vielerlei Schmuck: der heilige Narayana. Die Diener seiner Diener sind in jeder Geburt unsere großen, verehrungswürdigen Menschen.
3.7.5 Er ist der Herr der Großen und gab einst den Himmlischen den kostbaren Nektar, um ihre Not zu beenden. Diejenigen, die jene preisen, die überschwänglich von seiner Größe sprechen, sind die Wohltäter, die uns in diesem und im kommenden Leben behüten.
3.7.6 Wer den bewahrenden Höchsten Kannan, den Diskusherrn mit seinem honigtropfenden duftenden Kranz und reinen Juwelenleib, dieses strahlende Licht, ins Herz nimmt, wird uns unermüdlich führen und Geburt um Geburt beschützen.
3.7.7 Der Vater schützt seine Diener von Geburt zu Geburt, führt sie weiter, lässt sie ihr wahres Wesen gewinnen und nimmt sie unter seine beiden Füße auf. Wer die Menschen preist, die seine alte Herrlichkeit verkünden, ist unser verlässlicher Retter und führt uns Tag für Tag zum Guten.
3.7.8 Wenn selbst Bewohner der kochenden Hölle den Vertrauenswürdigen preisen, der die Welt erschuf, Shri auf der Brust trägt und selbst den Himmlischen schwer erkennbar bleibt, dann sind auch sie durch unsere vielen Geburten die Gemeinschaft, vor der wir uns verneigen.
3.7.9 Selbst wenn Menschen unterhalb aller vier gesellschaftlichen Stände eingeordnet werden, als niedrigste Chandala unter Chandala gelten und man ihnen jede Tugend abspricht: Haben sie sich innerlich mit dem Edelsteinfarbenen, dem Herrn mit dem mächtigen Diskus, als seine Diener verbunden, dann sind die Diener dieser Diener unsere Meister.
3.7.10 Unser Vater verschlang die weite Erde und ruht als unvergleichliches Kind auf einem Banyanblatt. Wir sind Diener der Diener seiner Diener, Diener der Diener jener Diener – Diener in einer immer weiter reichenden Kette des Dienens.
3.7.11 Dem Erhabenen, der den Fünfen Gnade schenkte und die machtvollen Hundert fallen ließ, widmete Shatakopan aus dem südlichen Kurukur tausend dienende Verse. Diese zehn handeln von seinen Dienern. Wer sie bis zur Vollendung lernt, gelangt zum Ende weiterer Geburt.
Hymnus 3.8
3.8.1 „Gekrönter Herr! Du mit den ruhmreichen Füßen, welche die drei Welten verehren! Du quirltest das tiefe Meer, fährst auf dem Vogel und trägst ihn im Banner! Wolkenfarbener, über den höchsten Himmel Hinausragender!“ So ruft mein Herz ohne Ende.
3.8.2 „Du hast mein Herz zu deiner weiten Stadt gemacht, meine Zuflucht! Gift für den König des kühlen Lanka! Listiger, der du zum Zwerg wurdest, um die Erde zu gewinnen!“ Dies sind immerzu meine Worte.
3.8.3 „Fürst der Himmlischen, der du meinen Worten die Gnade schenkst, dich zu preisen! Du befreitest den jungen Mond aus seinem Griff und aßest Milch und Butter aus den Häusern der Hirten. Du bist ihnen Mutter!“ So suchen meine Hände tastend nach dir.
3.8.4 Jeden Tag falte ich die Hände und verehre dich ohne die Unterbrechung auch nur eines Augenblicks. Höchster, der du auf der Schlange mit ausgebreiteter Haube ruhst: Meine Augen verlangen danach, dich leibhaftig zu sehen.
3.8.5 „Wird er kommen, damit die Augen ihn sehen?“ In dieser Sehnsucht stellen sich meine Ohren den klangvollen Flügelschlag des Vogels vor, den Vamana, der die Erde gewann, freudig besteigt. Gespannt liegen sie lauschend da.
3.8.6 Mit den Ohren koste ich zur Genüge die Gedichte, Früchte deines Ruhmes, aus denen Melodie und Honig strömen. Meine Seele liebt auf dieser Erde ohne Erlöschen allein dich, den Träger des großen goldenen Diskus.
3.8.7 Mein Leben, mein kostbarer Nektar, mein Herr mit dem schön gefiederten Vogel und dem leuchtenden Diskus! Wie oft habe ich dich gerufen, während mein schuldvolles Herz klagte. Deine schöne Gestalt durfte ich dennoch nicht sehen.
3.8.8 Du Schönheit, du Dunkelblau mit Lotusaugen, du Güte, die mein Leben an sich zieht! Du bist die Zeit, die vor allem Vergangenen und noch nicht Vergangenen steht. An welchem Tag werde ich dich endlich sehen?
3.8.9 „Mahabali, gib mir drei Schritte Land, die nehme ich!“ So sprachst du, du Listiger. Du überlistetest Kamsa und trenntest Banas tausend Arme ab, damit seine innere Härte weiche. Mächtiger Herr des Vogels, wann werde ich mit dir zusammenkommen?
3.8.10 Unser großherziger Herr, du gingst zwischen den eng stehenden Mara-Bäumen hindurch. Um deine Füße zu sehen, bin ich vor Sehnsucht verwirrt. Wie lange noch soll ich hier sitzen und dich mit einer Girlande aus klagenden Worten anrufen?
3.8.11 Über den Herrn, der die von Klage erfüllte Erde durchmaß, sang Shatakopan aus dem guten Kurukur tausend kraftvolle Verse. Wer diese zehn daraus ausspricht, wird, wer immer er sei, zum leuchtenden Himmel aufsteigen.
Hymnus 3.9
3.9.1 Auch wenn diese Worte Widerspruch erregen, werde ich sie sagen; hört zu! Die süße Dichtung meiner Zunge gebe ich keinem Menschen. Denn in Tiruvenkatam, wo die Bienen „tenna, tena“ summen, lebt mein mächtiger Elefant, mein Vater, unser Herr.
3.9.2 Was bringt es, einen Menschen zu besingen, der sich für etwas Dauerhaftes hält und seinen Reichtum überschätzt, während man den Vater aufgibt, der wirklich in Kannans Kurunkudi mit seinen Teichen und Feldern gegenwärtig ist – meinen Vater und höchsten Herrn?
3.9.3 Ihr Dichter, unser Herr der Himmlischen schenkt einen Weg, auf dem man ohne Unterbrechung durch unzählige Weltalter besteht. Wozu ihn verlassen und die unvergleichlich schöne Dichtkunst herabsetzen, indem man einen Menschen besingt?
3.9.4 Ihr Dichter, was wird aus dem großen Vermögen, das ihr durch das Besingen vergänglicher Menschen gewinnt, und wie viele Tage wird es reichen? Singt ihr vom Vater der Himmlischen mit der blitzenden Juwelenkrone, nimmt er euch als die Seinen an und beendet eure Wiedergeburt.
3.9.5 Ihr Dichter verliert eure Wahrhaftigkeit, wenn ihr den Besitzer eines Reichtums, der einem aufgewühlten Müllhaufen gleicht, als Freigebigen preist. Daraus kommt kein bleibender Gewinn. Kommt und besingt meinen makellosen, edelsteinfarbenen Wohltäter, dessen Vorrat nie erschöpft ist und der alles Gewünschte schenkt.
3.9.6 Kommt, ihr Dichter, müht euren Leib und lebt von eurer Hände Arbeit! Wir haben nachgesehen: Wirklich Freigebige sind in dieser Welt gegenwärtig selten. Wenn ihr mit euren süßen Gedichten jeweils die Gottheit eures Herzens preist, gelangt euer Lob zu meinem Tirumal mit der rot aufblitzenden Krone.
3.9.7 Außer dem Herrn von grenzenlosem Ruhm und Freigebigkeit, der tausend Namen trägt, kann ich keinen besingen. Ich vermag über einen bloßen Menschen auf Erden nicht die blanken Lügen zu sagen: „Seine Hand spendet wie Regen, seine festen Schultern gleichen einem mächtigen Berg.“
3.9.8 Ich will den grenzenlosen großen Ruhm des Gemahls Nappinnais mit ihren schönen bambusgleichen Schultern besingen und nach dem Ablegen des Leibes unter seine beiden Füße gelangen. Wie könnte ich mit meinem Mund vergängliche Menschen besingen?
3.9.9 Ich bin kein Dichter, der kam, um Menschen zu besingen. Mir gehört der herrliche Freigebige, der Herr des Diskus. Er vollendet dieses vergängliche Leben und schenkt zugleich Befreiung mit den Worten: „Sieh selbst das Land der Himmlischen!“ Unverrückbar bleibt er dabei.
3.9.10 Er will, dass ich diesen lange getragenen Leib verlasse, zu ihm weiterziehe, ihn erkenne und die Wiedergeburten beende. Ich bin zum Dichter dessen geworden, der die Welten zusammenfügte und erschuf. Könnte von nun an jemals einem anderen meine Dichtung gebühren?
3.9.11 Dem Herrn der Himmlischen Kannan, dem großer Ruhm gebührt, widmete Shatakopan aus dem reichen Kurukur tausend würdige, ruhmreiche Worte. Wer diese zehn daraus mit dem ihnen gebührenden Lob vortragen kann, hat keine weitere Geburt.
Hymnus 3.10
3.10.1 In vielen Geburten trat er sichtbar hervor, trug Muschelhorn, Diskus, Bogen, herrlichen Mörserstößel, leuchtendes Schwert und Keule und ritt auf dem Vogel. Mit seinen Waffen bekämpfte er die gewalttätigen Rakshasas und Asuras. Ich durfte die Herrlichkeit dieses Gütigen preisen: Mir fehlt nichts.
3.10.2 Im grenzenlosen Meer liegt er auf der mächtigen Schlange, als schliefen seine schönen roten Lotusaugen, und ruht doch im Yoga. Der leuchtend edelsteinfarbene Kannan lenkte den Vogel mit dem blutbefleckten Schnabel gegen die Asuras. Indem ich seinen vollen Ruhm preise, singe und tanze, kenne ich kein Hindernis.
3.10.3 Er ist der einzige Herr ungehinderter Freuden und gehört den drei Welten: Zucker, Honig, Nektar, gute Milch, Frucht und Zuckerrohr. Ich verehrte ihn, dessen Krone honigreiche, kühle Tulsi trägt, und gehörte fortan ihm. Seitdem habe ich im Herzen keinen Kummer mehr, auch nicht für einen Augenblick.
3.10.4 „Wir werden Bana beschützen!“ So traten einst der Zerstörer der drei Städte, sein Sohn und der Feuergott mit ihren Heeren entgegen, mussten aber im Kampf weichen. Der Wunderbare lenkte den mächtigen Vogel gegen sie. Ich halte mich an diesen Hirten, Hari mit dem goldenen Diskus, Achyuta: Kein Leid bleibt mir.
3.10.5 Einst lenkte er ohne Mühe den festen Wagen mit Arjuna und einem Brahmanen über alle Welten hinaus. Aus seinem eigenen strahlenden Licht brachte er die Kinder des Brahmanen mit ihren Körpern zurück und übergab sie ihm. An diesen Herrn halte ich mich; ich kenne keinen Kummer.
3.10.6 Sein leidfreies Licht bleibt unverändert, und doch kommt er sichtbar in eine menschliche Geburt voller Leiden. Er nimmt Mühsal auf sich und führt die Welt zu seinem göttlichen Zustand. Indem ich den leidfreien Ruhm dieses wunderbaren Kannan koste, habe ich selbst kein Leiden mehr.
3.10.7 Er ist das Handeln, das Leid und Freude trägt, ist die Welten, die freudlose grausame Hölle und die lieblichen Himmel. Er ist die vielen beständigen Seelen und freut sich an seinem Spiel vielfältiger wunderbarer Erscheinungen. Ihn habe ich gewonnen; keine Bedrängnis bleibt mir.
3.10.8 Seine leidfreie Freude überschreitet jedes Maß, seine Schönheit strahlt ringsum. Er ist die entzückende Freude der Lotusgöttin. Grenzenlos ist seine Erkenntnis, und allein durch sie vollbringt er alle Werke. Ich halte mich an die Füße dieses grenzenlos wunderbaren Kannan und kenne keine Trauer.
3.10.9 Der Herr mit der Tulsi-Girlande ist leidfreies Erkenntnislicht. In vielerlei Wundern wirkt er unvergleichlich und nimmt jede gewünschte Gestalt an. Er kann alle Wesen und Dinge, angefangen bei Shiva und Brahma, verschlingen und in sich bergen. Ihn habe ich gewonnen; keine Erschöpfung bleibt mir.
3.10.10 Er ist stets und überall ohne Ermüdung ausgebreitet, der einzige Ursprung als reines Erkennen. Den begrenzten fünf Sinnen unerfassbar steht er gestaltlos da. Er ist wachsendes Licht, Gestalt, die fünf Elemente und die beiden Himmelslichter. An die Füße des leuchtenden wunderbaren Kannan halte ich mich: Für immer bin ich frei vom Verderben.
3.10.11 Shatakopan aus Kurukur sang tausend Lieder über Keshava von unvergänglichem Ruhm. Wer diese zehn einüben kann, dem bereitet der Herr einen glücklichen Zug, während Land und Stadt zusehen; er schenkt Befreiung und eine besondere Herrschaft über seine drei Welten.
Großteil 4
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 4.1
4.1.1 Menschen, die einst als alleinige Herrscher die ganze Welt regierten, werden noch in diesem Leben mit zerbrochenen Bettelschalen umherziehen, von schwarzen Hunden in die Füße gebissen, vor den Augen ihres großen Reiches. Bedenkt rechtzeitig die Füße des heiligen Narayana und rettet euch!
4.1.2 „Bringt Tribut, wenn ihr leben wollt!“ So herrschten sie über die Welt. Noch in diesem Leben müssen sie ihre geliebten Frauen anderen überlassen, in Wälder mit sengend blitzender Sonne fliehen und dort elend essen. Sucht rasch die Füße Tirumals mit der rot leuchtenden Krone auf.
4.1.3 Könige legten ihre Kronen zu ihren Füßen, während in ihren Höfen Trommeln wie Donner erklangen. Doch auch diese Herrscher werden zu staubbedeckten Teilchen vergehen. Darum denkt ohne Zögern an Kannans Füße, dessen Krone duftende Tulsi trägt.
4.1.4 Bedenkt es: Mehr als die feinen Sandkörner am Meeresufer sind jene, die über alle Weltalter hinweg diese Erde regierten und vergingen. Wir sehen nur, wie selbst Haus und Sippe spurlos verschwinden. Verehrt die Füße dessen, der den rasenden Elefanten mit den palmenstarken Beinen bezwang.
4.1.5 „Dient mir, erweist mir Gunst!“ So genossen sie auf kühlen, blumenreichen Lagern die nektargleiche Vereinigung mit Frauen von weichen, geschmückten Haaren. Später ziehen sie mit herabhängenden Lumpen umher, verspottet selbst von vielen Armen. Lebt, indem ihr die Namen unseres Wunderbaren mit dem juwelenglänzenden Leib nennt.
4.1.6 Von Anbeginn bis heute sehen wir: Das Leben der Lebenden zerplatzt und versinkt wie Blasen im starken Regen. Niemand, der lebte, bleibt einfach für immer am Leben. Wollt ihr Bestand gewinnen, so werdet Diener des Herrn, der im tiefen Meer ruht.
4.1.7 Sie aßen Speisen mit allen sechs köstlichen Geschmacksrichtungen, bis sie satt waren, und aßen auf das Bitten sanft sprechender Frauen noch mehr. Später taumeln sie umher und flehen: „Gebt uns einen einzigen Bissen!“ Darum reiht die Eigenschaften des ursprünglichen schönen Lichtes mit der Tulsi-Krone aneinander.
4.1.8 Selbst tugendreiche, ruhmvolle Könige, die ihre Pflicht zum Schenken erfüllen und einträchtig die ganze Welt beherrschen, kehren zurück, wenn ihnen die Verbindung mit ihm fehlt – auch nach dem Genuss himmlischer Freuden. Wollt ihr nicht zurückkehren, vertieft euch in die heiligen Namen des Herrn auf der Schlange.
4.1.9 Selbst wer alle irdischen Besitztümer samt Anhaften abwirft, die fünf Sinne bezwingt und den bedrängenden Leib durch Askese zügelt, kehrt wieder, wenn er den Herrn nicht erreicht – auch nach einem langen Aufenthalt im lieblichen Himmel. Sucht die Füße des Herrn mit dem Vogelbanner: Dort endet die Rückkehr.
4.1.10 Auch dem Wissenden, der alles loslässt und durch scharfe innere Schau fest in der Erkenntnis verweilt, nützt dies nicht, wenn das eigentliche Ziel fehlt. Bleibt auch nur eine feine Bindung im Denken, gibt es noch keine Befreiung. Den unerschütterlichen Herrn zu ergreifen und nicht mehr loszulassen: Das ist Befreiung.
4.1.11 „Dies ist der Weg zur Rettung.“ So widmete Shatakopan aus Kurukur, umgeben von Hainen voller pflückbarer Blumen, Kannans Füßen tausend schöne Liedgirlanden als Dienst. Wer diese zehn ohne Nachlassen lernt, wird das tiefe Leid überwinden und gerettet werden.
Hymnus 4.2
4.2.1 [Die Mutter spricht:] „Die schöne, kühle Tulsi an den beiden Füßen des Herrn, der als Kind die sieben Welten verschlang und sorglos auf einem Banyanblatt ruhte!“ Nur davon redet meine zarte Tochter und verliert sich in Liebe. Schweres Karma lastet auf mir.
4.2.2 „Die duftende Tulsi an den guten Füßen dessen, der mit den rankengleich schlanken Hirtinnen ungestüm spielte und sich mit ihnen zum Rundtanz verband!“ Nur davon spricht meine puppengleiche Tochter, ich vom Karma Umschlossene.
4.2.3 „Die rotgoldene Tulsi an seinen roten Füßen, vor denen die Götter und großen Weisen mit vielerlei Girlanden vedischer Lieder stehen!“ So ruft meine kranzgeschmückte Tochter, ich vom mächtigen Karma Ergriffene.
4.2.4 „Die frischgoldene Tulsi an den Füßen des höchsten Herrn!“ So spricht meine breitschultrige Tochter, ich von altem Karma Beladene. Religionsgelehrte nennen seinen makellosen Ruhm und streiten doch verwirrt in widersprechenden Erklärungen über ihn.
4.2.5 „Die schöne, kühle Tulsi an den Füßen des Hirten, des Krugtänzers, der für Nappinnai mit den schönen Schultern sieben Stiere umschlang und bezwang!“ Darüber vergeht meine Tochter Tag um Tag.
4.2.6 „Die frischgoldene Tulsi an den Füßen dessen, der zu Urzeiten als Eber die weite Erde emporhob, um der geliebten Erdgöttin willen!“ Meine Tochter hat eine Liebe erreicht, in der sie nur dies noch ausspricht.
4.2.7 Ihr Frauen mit leuchtender Stirn! Unser Herr trägt die junge Shri, die Göttin auf dem schönen Lotus, auf seiner breiten, kranzgeschmückten Brust. Nach den kühlen Tulsi-Blüten, die seine Füße als Girlande schmücken, sinkt meine sanfte, rankengleiche Tochter vor Sehnsucht zusammen.
4.2.8 Um der rankengleichen Sita willen ließ er mit seinen Pfeilen Feuer auf Lanka fallen. Allein auf die duftenden, kühlen Tulsi-Blüten an seinen Füßen setzt meine Tochter ihre Hoffnung. Was kann ich dagegen tun, ihr Frauen?
4.2.9 Ihr Frauen, auch ihr habt Töchter geboren und liebevoll aufgezogen. Wie soll ich euch meine arme Tochter beschreiben? „Muschelhorn“, sagt sie, „Diskus“, sagt sie, „Tulsi“, sagt sie. So spricht sie Tag und Nacht. Was soll ich tun?
4.2.10 Was kann ich tun, ihr Frauen? Mein unschuldiges, zartes Kind folgt weder meinen Worten noch meinem Willen. Sie welkt dahin und begehrt die Tulsi von Kannans Füßen auf ihren goldgeschmückten weichen Brüsten; seine eigene Brust trägt blitzenden Schmuck.
4.2.11 Über Kannans Füße, die das zehrende Leiden heilen, sang Shatakopan aus dem ruhmreichen Kurukur tausend weithin klingende Verse. Wer diese zehn beherrscht, wird zur schönen Zier der ruhmreichen Himmlischen.
Hymnus 4.3
4.3.1 Für die Geliebte mit dem roten Kovai-Fruchtmund brachst du die Nacken der Stiere. Du spanntest den Bogen, bis der König des befestigten Lanka fiel, und brachst die Stoßzähne des edlen Elefanten. Auch wenn ich dich nicht mit Blumen und Wasser zu den rechten Zeiten verehre: Mein Herz ist die Sandelpaste für deinen dunklen Blütenleib.
4.3.2 Mein Herz ist die Sandelpaste, meine Girlande aus Worten dein Kopfschmuck und dein himmlisches Seidengewand. Meine gefalteten Hände sind dein herrlicher Schmuck. All dies gehört dem Einen, unserem Vater und Herrn, der die Welt verschlang und wieder freigab.
4.3.3 Du wurdest eine Gestalt, zwei Gestalten, drei und viele, die fünf Elemente und die beiden Himmelslichter; zugleich bist du gestaltlos. Narayana, der du auf der Schlange mitten im Meer schläfst! Meine Seele hat dein ganzes Wesen in ihr Inneres aufgenommen und ihr Leid getilgt.
4.3.4 Die betrügerische Dämonin bot dir die Brust, um dich zu töten; du nahmst ihr das Leben, wunderbares Hirtenkind, Vamana, Madhava! Auch wenn ich dich nicht zu den rechten Zeiten mit kühlen Blumengirlanden verehre: Mein Leben ist der Kranz für dein hohes, blumengeschmücktes Haupt.
4.3.5 Meine lebendige Liebe ist sein Kranz, seine goldstrahlende Krone, sein zahlloser Schmuck und sein angemessenes Gewand. Sie ist auch der Ruhm, den die drei Welten in seiner Nähe verkünden: Alles gehört Kannan, unserem Wohltäter und Herrn, dem Träger des Zeitrades.
4.3.6 „Du trägst den Diskus der Zeit und das weiße Muschelhorn! Narayana, du verschlangst die ganze Welt und gabst sie wieder frei!“ So rufe ich laut. Selbst wenn du nicht kommst, sind deine lotusgleichen, klingenden Füße der Schmuck meines Hauptes.
4.3.7 Schöner Vamana, du strecktest deine klingenden Füße aus und gewannst die Erde! Wunderbarer, du stehst denen nahe, die vor deinen Füßen die Hände falten. Auch wenn ich dich nicht mit duftenden Blumen und Wasser preisen kann: Deine vielgerühmte Lichtgestalt ruht auf meiner Seele.
4.3.8 Du ruhst auf meiner Seele und erfüllst die sieben schönen Welten als Gestalt strahlender Erkenntnis. Meine Seele gehört dir, und dein Leben gehört mir. Wie könnte ich die Weise aussprechen, in der du dich so mit mir verbunden hast?
4.3.9 Ich kann es nicht aussprechen. Wann werde ich das Ufer der Flut deines unendlichen Ruhmes erreichen? Liebesrausch hat mich ergriffen. Unvergleichlicher Höchster, wahrhaftiges höchstes Licht! Während die edlen Großen dich laut preisen, habe auch ich dich gepriesen.
4.3.10 Wenn ich ihn preise und alle sieben Welten ihn ganz preisen, und wenn er danach sogar sich selbst preist: Wohin könnte dieses immer neue Preisen gelangen? Doch weil er süß wie Honig, Milch, Zuckerrohr und Nektar ist, habe auch ich unseren Herrn gepriesen – damit ich gerettet werde.
4.3.11 Shatakopan aus dem südlichen Kurukur mit seinen Feldern roter Lotusse erkannte, dass es keinen anderen Weg zur Rettung gibt, und sang über Kannans leuchtende Füße tausend wahrhaftige Lieder. Wer diese zehn beherrscht, wird auf Erden fest und herrlich bestehen und von hier aus auch den Himmel regieren.
Hymnus 4.4
4.4.1 [Die Mutter spricht:] Sie sitzt da, tastet die Erde ab und sagt: „Dies ist Vamanas Erde.“ Sie verehrt den Himmel, zeigt hinauf und sagt: „Vaikuntha, wo er wohnt!“ Tränen füllen ihre Augen; sie ruft: „Meeresfarbener!“ Was soll ich mit dem tun, der meine Tochter so sehr verwirrte, ihr armreifengeschmückten Frauen?
4.4.2 Sie faltet ihre geschmückten Hände: „Das ist das Meer, in dem unser Herr ruht!“ Sie zeigt auf die rote Sonne: „Dies ist Shridharas Gestalt.“ Sie vergeht, steht tränenüberströmt da und sagt: „Narayana!“ Mutter, ich verstehe nicht, was mein kleines Reh von göttlicher Schönheit tut.
4.4.3 Sie umfasst das rote Feuer, ruft „Achyuta!“ und verbrennt nicht. Sie umarmt den wehenden kühlen Wind: „Mein Govinda!“ Nach duftenden Tulsi-Blüten riecht sie, mein kleines Reh mit den eng sitzenden Armreifen. Ist das, was ich sie tun sehe, überhaupt zu begreifen?
4.4.4 Sie zeigt auf den Mond: „Leuchtendes Juwel!“ Sie blickt auf den aufragenden Berg und ruft: „Nedumal, komm!“ Sieht sie reichlichen Regen, jubelt sie: „Narayana ist gekommen!“ Wann hat er meinem zarten Kind diese vielerlei Liebesverwirrungen angetan?
4.4.5 Sie umarmt ein zartes junges Kalb: „Govinda hat solche gehütet!“ Sie läuft einer jungen Schlange nach: „Das ist sein Lager!“ Ich verstehe kein Maß und Ende dieses Spiels, das der Wunderbare mit meiner sanften, rankengleichen Tochter treibt, indem er sie in Liebe versetzt.
4.4.6 Wenn Tänzer mit Krügen tanzen, läuft sie hin: „Das ist Govinda!“ Hört sie schönen Flötenklang, verliert sie sich: „Der Wunderbare!“ Sieht sie die Butter der Hirtinnen, sagt sie: „Das ist die Butter, die er aß.“ Solcher Liebeswahnsinn um den, der an der Brust der Dämonin trank, hat meine Tochter ergriffen.
4.4.7 In ihrem gesteigerten Rausch sagt sie: „Alle Welten sind Kannans Schöpfung.“ Sieht sie jemanden sorgfältig Asche auftragen, läuft sie hin: „Nedumals Diener!“ Sieht sie duftende Tulsi-Blüten: „Dies ist Narayanas Kranz.“ Ob bei klarem Sinn oder außer sich, dieses schöne Kind gehört allein dem Wunderbaren.
4.4.8 Sieht sie glückbegabte Könige, sagt sie: „Ich habe Tirumal gesehen.“ Bei schönen Farben und Gestalten springt sie auf: „Der die Welt durchmaß!“ Alle geheiligten Tempel nennt sie Tempel des Meeresfarbenen. Ob erschrocken oder niedersinkend, sie lässt nicht ab, Kannans Füße zu begehren.
4.4.9 Sieht sie ehrwürdige Gottesverehrer, begrüßt sie sie: „Du hast die weite Erde verschlungen!“ Bei großen dunklen Wolken ruft sie „Kannan!“ und springt empor. Sieht sie Herden auf weitem Weideland, folgt sie ihnen: „Unser Herr ist dort!“ Der Wunderbare lässt mein kostbares Mädchen rufen und sich verzehren.
4.4.10 Sie wird matt, blickt ringsum und schaut dann weit in die Ferne. Sie schwitzt, ihre großen Augen strömen, sie seufzt heiß, ihr Körper sinkt zusammen. Wieder sagt sie: „Kannan!“ Wieder ruft sie: „Herr, komm!“ Eine gewaltige, verwirrende Liebe erfüllt mein unschuldiges Kind. Was kann ich von schwerem Karma Bedrängte tun?
4.4.11 Über Kannan, der schweres Karma beendet, formte Shatakopan aus dem reichen Kurukur tausend kunstvolle Lieder. Wer diese zehn als gutes Werk lernt, erreicht das segensreiche Vaikuntha; das alte Karma endet, alle verneigen sich, und der Erlöste thront in Herrlichkeit.
Hymnus 4.5
4.5.1 Er thront und regiert die sieben Welten unter einem einzigen Zepter mit unvergänglichem Ruhm und großer Kraft. Er zerriss das wilde Pferd. „Heil dir!“ Mit gefalteten Händen durfte ich ihn verehren und ihm Wortgirlanden darbringen. Welcher Mangel bliebe mir durch sieben Geburten hindurch?
4.5.2 Auf seiner Brust wohnt die dunkel geschminkte Göttin, die auf dem Lotus sitzt. Er besitzt schöne, weite rote Augen und ist Herr der Himmlischen. Mit dichten Worten und Klanggirlanden durfte ich ihn preisen und bedenken; so mögen alle grausamen Krankheiten auf der weiten Erde vergehen.
4.5.3 Unser Achyuta besitzt unvergängliche Freude jenseits jedes Maßes. Der Lotusäugige von unvergänglichem Ruhm ist Herr der Himmlischen. Ich durfte mich ihm in unendlicher Zeit mit Klanggirlanden nähern. Durch diese Nähe bin ich selbst in maßlose, unvergängliche Freude gelangt.
4.5.4 Er kommt den Verehrenden nahe, damit ihr Karma vergehe: der Herr mit dem schön gefiederten Vogel und dem kämpfenden Diskus. Ich durfte ihm durch die Sprachkunst meiner Zunge Klanggirlanden darbringen und nahekommen. Wie er mein innerstes Leben verwandelte, vermag ich selbst nicht zu erkennen.
4.5.5 Er zeigt den überaus guten Weg, ist der Fürst der Himmlischen und entfaltete alle Dinge, unser Herr. Ich flocht und sang Girlanden aus Worten und gewann täglich Freude. Schneller als der Wind vergingen die Krankheiten des Karmas.
4.5.6 Auf seinem dunklen Leib liegt ein wenig weißer Staub; seine weiten Augen sind von großer Schönheit. Diesen Herrn der Himmlischen durfte ich mit treffenden Worten und Klanggirlanden preisen und im Herzen tragen. Was wäre mir von heute an und für alle Zukunft noch schwer?
4.5.7 Er bleibt immer der Eine und hat weder Gleiche noch Höhere. Alle Welten gehören ihm. Mit einem einzigen Berg schützte er vor dem Regen. Wir erhielten das Glück, diesen Wohltäter mit schönen Wortgirlanden zu schmücken. Was könnte uns fehlen?
4.5.8 Er ist uns und der Göttin auf dem Lotus eine Freude, Herr der Erdenbewohner und der Himmlischen. Kühle Lotusblüten tragen seine Füße. Ich vermag Wortgirlanden für ihn zu fügen: Wer im weiten Himmel könnte mir nun gleichkommen?
4.5.9 Im Himmel und jenseits des Himmels, auf Erden und unter der Erde, in allen acht Richtungen ist er ohne Ausnahme gegenwärtig. In der breiten Hand trägt er das gewundene Muschelhorn, tanzt mit Krügen und regiert den Himmel. Ich darf ihn besingen – wer könnte mir noch entgegenstehen?
4.5.10 Er verschlang die Welt, gab sie frei, durchmaß und hob sie empor, lag, stand und thronte in gewählter Gestalt, vereinte sich mit seinen Gemahlinnen. In all diesen Weisen zeigte er: „Die Welt gehört mir.“ Ich durfte reiches Tamil über ihn weben, einen Freudenregen für seine Diener.
4.5.11 Maran Shatakopan, Sohn Karis aus Kurukur mit seinen stets wasserreichen grünen Blütenhainen, sang tausend Verse über den Herrn des kühlen, schönen Venkata-Berges, wo der Regen nie ausbleibt. Durch diese zehn daraus wird die Göttin auf der ewig duftenden Blüte das Karma lösen.
Hymnus 4.6
4.6.1 [Eine Vertraute spricht:] Ihr Mütter, wie sollten wir jetzt jemanden suchen, der sie heilt? Wir haben verstanden: Diese gute Krankheit der jungen Frau mit der hellen Stirn hat einen bestimmten Grund. Ihr Sinn sucht verwirrt nach dem wunderbaren Wagenlenker, der damals die Schlacht führte und den Fünfen den Sieg gab.
4.6.2 Ihr Zustand zeigt es deutlich: Hier wirkt die höchste große Gottheit, nicht eine kleine Geistermacht, für die ihr ohne passende Einsicht Besessenheitstänze veranstaltet. Sprecht klar von Muschelhorn und Diskus, sodass sie es hört. Dann wird, ihr werdet sehen, dieses Haus Gutes erfahren.
4.6.3 Seht es ein, ihr Mütter! Folgt nicht den Worten dieser Wahrsagerin und streut nicht allerlei Gaben von Alkohol und Fleisch aus. Preist die Füße des wunderbaren Herrn mit der honigreichen Tulsi-Krone: Das wird die seltene Arznei für die Krankheit sein, die sie ergriffen hat.
4.6.4 „Das wird sie heilen“, sagt diese trügerische Ritualfrau. Doch was nützt es, einen Opferplatz mit schwarzem und rotem Reis herzurichten? Könnt ihr den Namen des großen Gottes nennen, der die sieben Welten zugleich verschlang und wieder freigab, werdet ihr eure Tochter zurückgewinnen.
4.6.5 Ach, dieser Besessenheitstanz ist kein Weg, sie zurückzugewinnen! Ihre weiten Lilienaugen und ihr roter Kovai-Fruchtmund sind blass geworden. Bringt unter dem Namen des Herrn, der den wilden Elefanten bezwang, weißes Pulver und Wasser an; dann wird sie Ruhe finden [historische Ritualrede].
4.6.6 Ihr Mütter, während ihr den Besessenheitstanz vollzieht, gibt es keinen Augenblick der Linderung. Die Krankheit vergeht nicht, sie wächst. Versucht, sie mit dem Staub von den Füßen der Diener des schön juwelenfarbenen Wunderbaren zu schmücken. Eine andere Abhilfe für diese Ergriffenheit gibt es hier nicht.
4.6.7 „Dies ist die seltene Arznei gegen den Geist“, sagt ihr, opfert Ziege und Alkohol, werft euch im Tunankai-Tanz umher und schüttelt die Schultern. Was bringt dieses Lippenbewegen wie bei einem Esel, der das zum Trocknen Ausgelegte verdirbt [schwieriges Spottbild]? Verehrt lieber die Diener des wunderbaren Herrn, die die Veden kennen.
4.6.8 Ihr könntet mit Vedenkennern die heiligen Füße des Herrn der Himmlischen verehren und ihre Krankheit stillen. Stattdessen verkündet ihr Ungutes, handelt verkehrt, verspritzt im Streit den Alkohol, singt, trommelt und vollführt Geistertänze. Das ist ein niedriges Tun.
4.6.9 Ich mag das falsche Schauspiel nicht ansehen: Jemand, den ihr gering schätzt, schlägt die Trommel, und ihr tanzt dazu, während ihr erniedrigende Worte sagt. Dies allein ist Schutz für sieben Geburten und Arznei für dieses Leiden: Preist mit gesammeltem Sinn und in rechter Ordnung Kannans Füße.
4.6.10 Sie wird keine andere Gottheit verehren als ihn. Ihr Mütter, ihr werdet nur eure eigenen Wünsche aussprechen und die Schultern müde schütteln. Preist den fest in den Veden Gegenwärtigen, den König des reichen Dvaraka! Sobald ihr ihn preist, wird sie sich verneigen und tanzen.
4.6.11 Shatakopan aus dem reichen Kurukur von unfehlbarem altem Ruhm verehrte tanzend den reinen Juwelenfarbenen, diente ihm und wurde von seinem Leiden frei. Diese zehn über die Ergriffenheit gehören zu seinen tausend unfehlbaren Worten. Wer sie verehrend, tanzend und singend vortragen kann, wird kein Wesen des Kummers bleiben.
Hymnus 4.7
4.7.1 Ich bin klein und ohne Tugend, doch mein Karma ist gewaltig. „Du verschlangst die Welt, Gestalt der Erkenntnis, Narayana!“ So sitze ich immer wieder, schlage die Hände über dem Kopf zusammen und klage. Du kommst nicht, um deine schöne Gestalt zu zeigen, und rufst mich auch nicht zu dir.
4.7.2 „Mein Freigebiger, der du eine unermessliche, makellose Flut der Freude schenkst! Vamana, der du die Welt gewannst!“ So rufe ich in dunkler Nacht und hellem Tag. Verborgener Wunderbarer, komm doch und gewähre meinen Augen, dich zu sehen!
4.7.3 Wie viele erbarmungslose böse Taten habe ich wohl begangen? „Vater, der du die Welt durchschrittest! Damodara!“ Immer wieder rufe ich, mein Herz schmilzt, Tränen fließen. Komm, damit ich Schuldvoller dich sehe! Nicht einmal „Du Sünder!“ sagst du zu mir.
4.7.4 „Komm vor meine Augen, lass deine Lotusaugen sich bewegen; Vater mit dem Leib aus gediegenem Gold, stehe gnädig vor mir!“ Warum schreie ich armseliger, schamloser Mensch so nach dem machtvollen Vater, den selbst die liebenden Himmlischen nicht sehen können?
4.7.5 „Vater, Träger des siegreichen Diskus, Starker, der du das tiefe Meer quirltest! Werde ich deine vier Schultern sehen dürfen?“ So bin ich ständig voller Tränen, mein Leben trocknet aus. „Komm gerade jetzt!“ Hoffend schaut dieses arme Ich nach dir aus.
4.7.6 Ich suche immer wieder nach dir und verlange im Innersten meines Lebens nach deiner Schau, doch mir fehlt das Wissen. Tag für Tag erkenne ich: In meinem Körper, in meiner Seele und außerhalb von beiden bist du ohne Abstand überall gegenwärtig.
4.7.7 Immer tiefer erkennend und immer klarer werdend, habe ich dich als volle Gestalt des Wissens rein in meinem Innersten bewahrt. Die Torheit, fortwährend geboren zu werden, zu sterben und zu straucheln, ist vergangen. Herr mit dem duftenden Tulsi-Kranz: Ich habe dich erkannt.
4.7.8 Doch du kommst nicht in diese meerumgebene Welt, damit wir, deine Diener, dich sehen, mit vollen Händen die Blumen aller acht Richtungen zu deinen Füßen bringen und in wachsender Freude singen und tanzen. König mit dem reichen Tulsi-Kranz, komm!
4.7.9 Ich vermag keine Gabe zu geben, keine Speise zu bereiten, die fünf Sinne nicht zu bezwingen. Nicht einmal meine Pflicht, zu den rechten Zeiten Blumen zu pflücken und dich zu preisen, erfülle ich. Mein törichtes, hartes Herz wächst in Liebe, und ich taste verwirrt umher. Wo sehe ich den Herrn des Diskus?
4.7.10 „Herr des Diskus!“ Tief gebeugt und mit überströmenden Tränen schaue ich nach allen Seiten und mühe mich vergeblich; ich Schuldvoller sehe ihn nicht. Doch mit den rechten Augen der Erkenntnis will ich ihn schauen und umfassen: die volle Gestalt des Wissens, das Licht der Veden.
4.7.11 Aus innig umschlingender Liebe zum Lotusäugigen sprach Maran Shatakopan aus dem südlichen Kurukur mit seinen dicht stehenden Palästen tausend makellose, schöne tamilische Verse. Wer diese zehn liebevoll singt und tanzt, wird nach Vaikuntha aufsteigen.
Hymnus 4.8
4.8.1 Sein einzigartiger Leib gibt dem Stierreiter, dem Viergesichtigen und der Shri ihren Platz. Er formte seine Waffen und ließ ganze Geschlechter von Asuras zu Asche werden. Was nützt uns die juwelengleiche Schönheit unserer Haut, wenn dieser Herr sie nicht an sich zieht?
4.8.2 Auf seiner Brust wohnt die Lotusgöttin von makelloser Schönheit. Seine geschmückten Schultern gleichen Bergen, seine breite Hand trägt den kämpfenden Diskus. Er nahm mich in Dienst, ohne die Würde meines Dienens zu verletzen. Was nützt uns ein sanftes Herz, wenn der juwelenfarbene Wunderbare es nicht an sich zieht?
4.8.3 Eine Dämonin nahm die Gestalt einer liebevollen Mutter an, und das kleine Kind von großer Erkenntnis trank an ihrer vergifteten Brust. Er ist der höchste Purusha mit berggleichen Schultern, der auf der Schlange ruht. Was nützt uns unsere weibliche Zurückhaltung, wenn der große Wunderbare sie nicht an sich zieht?
4.8.4 Um Nappinnai mit ihren langen bambusgleichen Schultern in geduldiger Liebe zu umarmen, bezwang er freudig sieben kämpfende Stiere. Er trägt ein gesäumtes rötliches Gewand und in der Hand den Stab zum Treiben der Rinder. Was nützt uns die Farbe junger Blätter, wenn dieser geschickte Hirte sie nicht an sich zieht?
4.8.5 Um der lieblichen Frau mit papageiensüßer Sprache willen, die in einsamer Gefangenschaft litt, verbrannte er die Stadt des hochfahrenden Dämons. Seine duftende Krone trägt eine Tulsi-Blütengirlande; seine Güte erfüllt die meerumgebene Welt. Was nützt uns Wissen, wenn er es nicht an sich zieht?
4.8.6 Als einzige Gestalt vollkommenen Wissens erklärte er den Menschen der weiten Welt alle Wege. Dann nahm er die Gestalt eines kleinen Brahmanenschülers an und gewann mit erstaunlicher List die Erde. Was nützt uns unser leuchtender Glanz, wenn dieser Herr ihn nicht an sich zieht?
4.8.7 Als strahlender Löwe sprang er auf und zerriss freudig Hiranyas breite Brust. Er trägt den immer heller flammenden Diskus und das rechtsgewundene Muschelhorn; sein Glanz ist dunkelblau wie ein Juwel. Was nützen uns die gestreiften Armreifen, wenn er sie nicht an sich zieht?
4.8.8 Mit einem gewaltigen Muschelhornstoß trieb er die Unbeugsamen ins Feuer und befreite einst die weite Erde von Leid. Shiva, Brahma und der König der Götter verneigen sich und preisen seinen schwer erfassbaren, weitreichenden Ruhm. Was nützt uns der Hüftgürtel, wenn er ihn nicht an sich zieht?
4.8.9 Er trennte die Arme des mächtigen Bana ab, des berühmten Vaters der geliebten jungen Frau mit schmaler Taille und weitem Hüftbogen. Auf der Schlange scheint er zu schlafen und ruht doch im Yoga, während alle Welten in ihm geborgen sind. Was nützt uns der Leib, wenn er ihn nicht an sich zieht?
4.8.10 Er zerschlug die Asura-Scharen in viele Stücke, sodass ihre leblosen Körper wie abgebrochene Bergstücke dalagen. In einem Teil seines Leibes wohnt allein der Herr mit dem wassertragenden verfilzten Haar [Shiva]. Was nützt uns das Leben, wenn er es nicht an sich zieht?
4.8.11 Er birgt die sieben lebenerfüllten Welten in sich und aß doch Joghurt und Butter. Über ihn sang Shatakopan aus dem weiten Kurukur tausend fehlerlose Wort- und Klanggirlanden. Durch diese zehn zerschneidet man die diamantfeste Wiedergeburt und gelangt nach Vaikuntha.
Hymnus 4.9
4.9.1 Feinde lächeln, liebe Angehörige zerfließen vor Kummer; unermessliches Leid entsteht. Was ist dies für ein Wesen der Welt? Augenlieber Herr, du quirltest das Meer! Führe mich so, dass ich ohne Verzögerung zu deinen Füßen komme; lehre deinen Diener den Weg, dieses Leben zu beschließen.
4.9.2 Menschen sterben und gehen zugrunde; Verwandte und Freunde drängen zusammen, liegen verzweifelt da und klagen. Was ist dies für ein Wesen der Welt? Ich weiß keinen hilfreichen Weg. Herr auf dem Schlangenlager, richte deinen Blick auf mich und eile, mich zu dir zu rufen.
4.9.3 Feste, Familienstolz, Freunde, Verwandte, großer Reichtum und die Frau mit blumen- und bienengeschmücktem Haar bleiben im Haus zurück, wenn das Leben schwindet. Ich ertrage diesen Gang der Welt nicht. Meeresfarbener, behandle mich nicht wie zuvor: Rufe mich zu deinen Füßen und nimm mich in Dienst.
4.9.4 „Nimm mich!“ So drängt sich großer Reichtum auf und wird doch zu Feuer. „Nimm mich!“ So schließt die Dunkelheit uns ein. Was ist dies für ein Wesen der Welt? Freigebiger, Edelsteinfarbener, schenke mir den Weg zu deinen Füßen und ziehe deinen Diener durch deine Gnade zu dir.
4.9.5 Alle stehenden und beweglichen Wesen in dieser weiten, wasserumgebenen Welt werden durch Geburt, Tod, Krankheit und Alter zerschlagen; dazu kommt die grausame Hölle. Was ist dies für ein Wesen der Welt? Nimm mich zu dir, Edelsteinfarbener, weise deinen Diener nicht zurück.
4.9.6 Sie bedrängen Lebewesen, fangen sie in starken Netzen, quälen, töten und verzehren sie. Den Sinn der Tugend bedenken sie nicht. Was ist dies für ein Wesen der Welt? Herr mit der duftenden Tulsi-Krone, du nahmst mich Karma-Beladenen ganz als deinen Diener an. Mein kostbarer Nektar, rufe mich nun gnädig!
4.9.7 Du bist alles Stehende und Bewegliche dieser Welt; nichts besteht getrennt von dir. Rufe mich, deinen Diener, zu dir, damit Leid, Alter, Tod, Geburt und Krankheit schwinden. Lass mich nicht länger dieser grausamen Welt ausgesetzt sein.
4.9.8 Du bringst Erde, Wasser, Feuer, Himmel und Wind hervor, birgst sie und gibst sie wieder frei. Aus ihnen errichtest du die einzigartige Welt-Ei-Festung, in der die Himmlischen leben. Wann wirst du mich aus ihr herausführen und mit deinen schwer erreichbaren heiligen Füßen in der Höhe deines vollen Lichtes vereinen?
4.9.9 Du führst mich zu deinen klingenden Füßen und lässt mich dienen auf eine Weise, die selbst den Himmlischen verborgen bleibt. Herr auf dem Schlangenlager, das weiß auch dein Diener. Alle anderen Wünsche hast du gelöst und mich mit deinen schwer erreichbaren Füßen verbunden, damit ich sie überallhin trage. Das habe ich erfahren.
4.9.10 Die fünf Werkzeuge wandern durch Sehen, Hören, Berühren, Riechen und Schmecken; ihre Freuden sind bei aller unermesslichen Vielfalt doch klein und schwer recht zu beurteilen. Ich sah die wahre Erfüllung: Dich und Shri mit ihren hellen Armreifen, beständig vereint. So erreichte ich deine heiligen Füße.
4.9.11 Shatakopan aus dem reichen Kurukur sehnte sich nach den heiligen Füßen Narayanas, Keshavas, des höchsten Lichtes, und sang darüber tausend tamilische Verse. Diese zehn führen zu eben diesen Füßen. Sucht sie auf und findet dort eure Vereinigung.
Hymnus 4.10
4.10.1 Als weder Götter noch Welt, Seelen oder irgendetwas anderes bestanden, erschuf er den Viergesichtigen, die Götter, die Welten und die Seelen. Dieser ursprüngliche Herr steht in Tirukkurukur, dessen Juwelenpaläste wie Berge aufragen. Warum sucht ihr andere Gottheiten?
4.10.2 Er erschuf einst euch und auch die Gottheiten, die ihr suchend verehrt: der ursprüngliche Herr von unvergänglichem Ruhm. Ihr Bewohner der vielen Welten, zieht überallhin singend, tanzend und preisend zu seinem geliebten Tempelort Tirukkurukur mit den schönen Palästen.
4.10.3 Ihr habt gesehen, wie er die vielen Götter und Welten erschuf, zugleich verschlang, verbarg, wieder freigab, durchmaß und emporhob, und gewinnt dennoch keine Klarheit. Ihr Bewohner der Welten, sprecht es aus: Außer dem Höchsten in Tirukkurukur, vor dem die Himmlischen ihre Häupter beugen, gibt es keine andere höchste Gottheit.
4.10.4 Er ist der Herr des vielgerühmten Shiva, Brahmas und aller anderen. Erkennt dies an der Befreiung vom Schädel [der an Shiva haftete]. Was gewinnen die Anhänger des Linga damit, dem Gebieter im schön ummauerten Tirukkurukur einen Mangel zuzuschreiben?
4.10.5 Ihr Vertreter der Linga-Purana-Lehre, ihr Jainas, Buddhisten und hartnäckigen Streitenden: Er ist auch als ihr und eure Gottheiten gegenwärtig. Seht den strahlenden Herrn in Tirukkurukur, wo üppiger roter Reis wie Fächer wogt. Daran ist nichts falsch; preist ihn!
4.10.6 Er ließ euch andere Gottheiten verehren und gab euch diese Überzeugung, denn wenn alle befreit wären, bestünde die Welt nicht weiter. Erkennt darin die wunderbare Macht dessen, der im Tirukkurukur voller Reisfelder und Lotusse alles vermag. Versteht sie immer tiefer und eilt zu ihm.
4.10.7 Ihr seid durch viele Geburten geirrt, habt andere Gottheiten besungen, tanzend verehrt und viele Stufen des Weges erklommen. Nun seht: Das Ziel ist, in den Dienst der ursprünglichen Gestalt mit dem bewegten Vogelbanner einzutreten, die in Tirukkurukur unter dem Lob der versammelten Himmlischen steht.
4.10.8 Dass der Herr Shiva einst Markandeya rettete, der sich ihm im Dienst genähert und ihn geschaut hatte, geschah durch Narayanas Gnade. Der überragende ursprüngliche Herr steht in Tirukkurukur, umgeben von großen, weiß aufblühenden Schraubenpalmen. Warum verkündet ihr eine andere Gottheit?
4.10.9 Er ist in den sechs verkündeten Religionswegen gegenwärtig und bleibt doch jenseits dessen, was sie an ihm ermessen können. Er wohnt im schönen Tirukkurukur, umgeben von reichen, kühlen Feldern. Bewahrt diesen Ort in eurem inneren Wissen, wenn ihr zur Rettung geführt werden wollt.
4.10.10 Alle Gottheiten, Welten und übrigen Dinge bestehen in Verbindung mit seiner makellosen Gestalt. Was uns zukommt, ist der Dienst an dem großen Krugtänzer, der zur kleinen Gestalt eines Brahmanenschülers wurde und in Tirukkurukur wohnt, wo roter Reis und Zuckerrohr hoch wachsen.
4.10.11 Maran Shatakopan aus dem reichen Kurukur trägt einen frisch duftenden Bakula-Kranz auf der Brust. Durch seinen Dienst erreichte er den Diskusherrn und sang aus Verlangen tausend Lieder. Wer diese zehn beherrscht, hat die große Stadt Vaikuntha ohne Rückkehr gewiss in der Hand.
Großteil 5
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 5.1
5.1.1 „Mein dunkles Juwel mit dem Diskus in der Hand!“ So sagte ich immer wieder, zunächst nur vorgetäuschte Worte des Dienens, und tanzte äußerlich umher. Doch ich gewann ihn wirklich! Wenn sich das Geschick so erfüllt, wer könnte es hindern? Ach, Kannan, ich fordere dich heraus: Geh jetzt nur noch fort, wenn du kannst!
5.1.2 „Du gingst zwischen den großen Mara-Bäumen hindurch, mein unvergleichliches Juwel, mein Honig, mein süßer Nektar!“ Ich sprach nur ein paar spielerische Worte. Er aber, unser Herr, wurde ganz der Meine. Himmel, weite Erde und alles Übrige sind nun in mir enthalten.
5.1.3 Mein Inneres war anders, als meine äußeren Worte vorgaben. „Freigebiger, Edelsteinfarbener!“ So hätte mein falsches Herz sogar dich betrogen. Doch dieses Herz habe ich abgelegt, dich erkannt und Rettung gefunden. Herr auf dem Lager im Wasser, was sollte ich gewinnen, wenn ich dich nun verließe?
5.1.4 Auch wenn ich sage: „Was gewänne ich ohne dich?“, muss ich mein hartes, betrügerisches Herz zwingen und meine Tränen verbergen. Meine Seele vermag ich nicht aus ihrem Zustand zu lösen und ganz zu dir zu bringen. Kannan, tilge die Trübung in mir und rufe mich gnädig zu dir.
5.1.5 Kannan, dunkles Juwel und Nektar der Himmlischen, ist mir nahe, und doch kann ich ihm nicht nahekommen. Du hast mich inzwischen in einen Körper gesteckt, fest mit den harten Seilen vieler Taten gebunden, die Wunde verhüllt und mich weit draußen stehen lassen.
5.1.6 Damit ich nicht immer wieder in Körper eintrete, in denen die beiden starken Karma-Arten mich ringsum fesseln und quälen, habe ich ihn erkannt: den Herrn mit dem dunklen Leib, vier herrlichen breiten Schultern, rotem Mund, roten Lotusaugen und dem rechtschaffend kämpfenden Diskus in der schönen Hand.
5.1.7 Wo steht der erhabene Diskusherr, und wer bin ich? Doch auch uns großen Sündern kann das Glück aufgehen. „Du hast das Leid des Elefanten beendet!“ So klagte ich mit über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen. Daraus wurde wahre Liebe, und unser Herr kam über mich.
5.1.8 Die Götter droben und die heiligen Menschen auf Erden verehren Mal. Nun kam er und nahm im Herzen seines Dieners Wohnung. Frauen mit fischgleichen Augen, großer Reichtum, gute Kinder, höchste Mutter und Vater: All dies wird er mir fortan sein.
5.1.9 „Wer wird mir helfen?“ Wie ein Schiff im wogenden Meer schwankte ich im Ozean der Geburten. Da erschien er in göttlicher Schönheit mit heiligem Diskus und Muschelhorn, erbarmte sich mit einem mitleidigen Ruf und vereinte sich mit mir, seinem Diener.
5.1.10 Allein darüber, dass ich ihn als meinen Herrn anerkannte, freute er sich, kam von selbst, schenkte süße Gnade und erfüllte mich ganz mit sich. Er wurde Fisch, Schildkröte, Narasimha, Zwerg und Eber des Waldes und wird noch Kalki sein: dieser Wolkenfarbene.
5.1.11 Shatakopan aus Kurukur mit seinen schönen, fruchtbaren Feldern sang tausend herrliche tamilische Verse über den Wolkenfarbenen Kannan mit weiten Lotusaugen. Wer diese zehn mit liebevollem Eifer vorträgt, wird strahlend unter seine Füße gelangen.
Hymnus 5.2
5.2.1 Heil, Heil, Heil! Der schwere Fluch der Seelen ist vergangen; die quälende Hölle zerfällt, und Yama hat hier nichts mehr zu tun. Auch das Kali-Zeitalter wird enden, seht nur! Wir sahen, wie die Scharen des Meeresfarbenen in großer Zahl die Erde betraten und singend, tanzend umherzogen.
5.2.2 Wir haben es gesehen, gesehen, gesehen: einen Anblick, der die Augen erfreut! Ihr Diener, kommt alle, lasst uns immer wieder verehren und jubeln. Die Scharen Madhavas mit der bienenumschwärmten kühlen Tulsi singen auf Erden ihre Melodien, tanzen und ziehen überallhin.
5.2.3 Das umtreibende Kali-Zeitalter weicht; selbst die Götter kommen herbei, das große Krita-Zeitalter beginnt, und die Flut höchster Freude wächst. Die Scharen unseres dunklen, wolken- und meeresfarbenen Herrn strömen auf die Erde, singen und nehmen überall ihren Platz ein.
5.2.4 Als wollten sie alle fest verwurzelten Gegenlehren ausheben, erscheinen die Scharen des großen Herrn auf seinem Lager im weiten Meer. Liegend, sitzend und sich erhebend singen sie vielerlei Lieder; gehend, springend und sich beugend führen sie ihr heiliges Schauspiel auf.
5.2.5 Was ich sehe, erscheint mir eindeutig: Vaikunthas Scharen bestehen durch wunderbare Macht überall in dieser Welt. Daran ist kein Zweifel. Falls unter euch als Rakshasas oder Asuras Geborene sind, entkommt ihr nicht. Ihr Diener, ihr vernichtet das Üble und wendet das Weltalter [visionäre Kampfsprache des Hymnus].
5.2.6 Die Angehörigen des Diskusherrn sind gekommen, um tödliche Krankheit, Feindschaft, Hunger und alles Böse aus der Welt zu schneiden. Mit schönen Liedern, Sprüngen und Tänzen verbreiten sie sich über die Erde. Ihr Diener, geht zu ihnen, verehrt sie mit fest gerichtetem Sinn und gewinnt Rettung.
5.2.7 Selbst die Gottheiten, die ihr fest in eurem Herzen bewahrt, müssen auf ihn zurückgreifen, wenn sie euch retten wollen; Markandeya ist dafür Zeuge. Habt keinen finsteren Widerstand im Herzen. Außer Kannan gibt es keine höchste Gottheit; alles Bestehende ist seine Gestalt. Beugt euch vor ihm.
5.2.8 Damit in jeder Welt die gebührenden Opfer empfangen werden, stellte der Herr der Gottheiten seine Gestalten als Götter auf. Die Scharen dessen, dessen Brust das heilige Zeichen trägt, haben die Welt ohne Widerwillen mit Gesang erfüllt. Nähert euch, verehrt und gewinnt Rettung.
5.2.9 Nähert euch und verehrt! Die Welt ist erfüllt von Dienern und heiligen Menschen, die die reinen vedischen Hymnen auf der Zunge tragen und Achyuta nach der Ordnung der Erkenntnis verehren. Blumen, Weihrauch, Lampen, Sandelpaste und Wasser bringen sie reichlich dar.
5.2.10 In allen weiten Welten verbreiten sich die heiligen Gestalten Kannans und die versammelten Scharen der Götter, angefangen bei Shiva, Brahma und Indra. Ihr Diener, wenn ihr sie in dieser Zusammengehörigkeit verehren könnt, bleibt vom Kali-Zeitalter nichts übrig.
5.2.11 Der wunderbare Kannan ist die Gestalt überströmenden Lichtes; seinen Dienern schenkt er Gnade, sodass für sie kein Kali-Zeitalter besteht. Kari-Maran Shatakopan aus dem guten südlichen Kurukur mit seinen lebhaften Feldern sang tausend ruhmreiche Verse. Diese zehn reinigen das Herz von seinen Flecken.
Hymnus 5.3
5.3.1 [Die Liebende spricht:] Ich suche das makellose Licht, meinen juwelenhaften Berg mit rotem Mund, den von Fehlern freien Guten, die ursprüngliche Gestalt. Wie lange noch soll ich dabei meine Fassung und Einsicht verlieren? Freundin, was kann uns das boshafte Gerede der Stadt schon antun?
5.3.2 Was könnte das Gerede der Leute uns jetzt noch antun, Freundin? Mein rotäugiger Lotus-Kannan hat mir meine Zurückhaltung genommen. Die frühere schöne Hautfarbe ist verloren, der Leib ist mager geworden; mein roter Mund und meine dunklen Augen sind von Blässe überzogen.
5.3.3 Mit seinen Füßen trat er den rollenden Wagen fort, mit seinem roten Mund trank er an der Brust der Dämonin. Er nahm mir meine Fassung. Wohin ich mich auch wende, ich habe kein Wort außer über ihn. Meine verständige Freundin, was vermag da das Gerede der Leute?
5.3.4 Das Gerede der Stadt machte er zum Dünger, die Worte meiner Mutter zum Wasser. Auf dem großen Feld meines Herzens säte er den feuchten Reis der Liebe, ließ ihn keimen und zu einer meeresgleichen Liebesfülle wachsen. Unser wolkenfarbener Kannan ist wahrlich hart, Freundin!
5.3.5 Er ist hart, grausam, der hohe Mal mit den Füßen, die die Welt gewannen, der Wunderbare mit einer dem Erkennen entzogenen Gestalt. Dennoch liegt mein widerspenstiges Herz da und ruft nur nach ihm. Sanfte Freundin mit der trommelschlanken Taille, was kann meine Mutter dagegen tun?
5.3.6 Was bedeutet es, was die Mutter tut oder die Stadt sagt, ihr Freundinnen? Für mich habt ihr nun keine Aussicht mehr. Ich bin gefangen im Netz des ursprünglichen Herrn der Himmlischen, des Königs des reichen Dvaraka, des edelsteinfarbenen Vasudeva.
5.3.7 Er fing mich im Netz und rief mein gutes Herz zu sich. Freundin mit dem reich bekleideten Hüftbogen, werden wir den Herrn auf dem Lager im wogenden Meer, den Diskusträger, mit eigenen Augen sehen und das Haupt vor ihm beugen dürfen – vor allen Frauen?
5.3.8 Er trank an der Dämonenbrust, trat den Wagen fort, ging zwischen den Mara-Bäumen hindurch und entwurzelte sie, zerriss den Vogelschnabel und tötete den Elefanten. Wann werden wir diesem Herrn mit dem reinen Lächeln und roten Fruchtmund nahekommen, Freundin, sodass die Mütter sich schämen müssen?
5.3.9 Er raubte mir Scham und Zurückhaltung, rief mein gutes Herz zu sich und sitzt nun hoch im weiten Himmel, der Herr der Götter. Ich schwöre dir, Freundin: Wir werden die Welt mit der Nachricht von ihm erfüllen, ungewöhnliche Dinge tun und öffentlich das Madal-Pferd reiten [Ritus der Liebesklage].
5.3.10 Wir werden das Madal reiten und den kühlen Tulsi-Blütenkranz mit seinen reinen Blättern von unserem Herrn mit dem Diskus erlangen und tragen. Ohne weibliche Scheu werden wir durch jede Straße ziehen, während die Nachbarinnen uns unablässig schmähen und das ganze Land davon widerhallt.
5.3.11 Über den dunklen, rauschenden Meeresfarbenen Kannan sang Shatakopan aus Kurukur mit seinen duftenden Hainen tausend wohlgefügte, miteinander verkettete Verse. Wer diese zehn daraus vortragen kann, dem wird jeder Wohnort zu Vaikuntha.
Hymnus 5.4
5.4.1 Die ganze Stadt schläft; dichte Finsternis umhüllt die Welt. Alle Wasser sind still und klar geworden, und die Nacht dehnt sich endlos. Unser Herr auf dem Schlangenlager, der die ganze Erde verschlang, kommt nicht. Ach, wer wird jetzt mein vom Karma bedrängtes Leben behüten?
5.4.2 Wer wird mein Leben noch behüten? Die tiefe See, Erde und Himmel sind verhüllt; in ungeheurer Verwandlung dehnt sich eine gewaltsame Nacht aus. Mein Kannan mit der dunklen Blütenfarbe kommt nicht. Herz der Schuldvollen, auch du stehst nicht zu mir!
5.4.3 Auch du bist nicht auf meiner Seite, mein Herz. Die lange Nacht findet kein Ende und wächst zu einem Weltalter. Mein Kakutstha [Rama] mit dem grimmigen Bogen kommt nicht. Ich, durch schweres Karma als Frau geboren, weiß nicht einmal, wie ich vergehen könnte.
5.4.4 „Das große Leid der als Frauen Geborenen will ich nicht sehen“, scheint die strahlende Sonne zu sagen; sie verbirgt sich und kommt nicht. Auch unser dunkler Stier mit den großen Augen und dem roten Mund, der die Erde durchmaß, kommt nicht. Wer heilt diese unermessliche Krankheit meines Denkens?
5.4.5 Wer wird nach mir sehen? Mütter und Freundinnen fragen nicht einmal: „Wie geht es dir?“, sondern schlafen die lange Nacht hindurch. Auch unser wolkenleibiger Kannan kommt nicht. Ich vom schweren Karma Beladene vergehe nicht einmal; selbst mein Name bleibt hinter mir zurück [verdichtete Klage].
5.4.6 Von hinten bedrängt die Liebeskrankheit mein Herz gewaltig; von vorn verschließt eine weltalterlange Nacht meinen Blick. Unser Wunderbarer mit dem beständigen Diskus kommt nicht. Wer wird an diesem Ort das Leben bewahren, das noch in mir ausharrt?
5.4.7 Wer wird mich hier behüten? Die Nacht zieht als feine Tropfen dichter Finsternis dahin und reicht wie ein Weltalter in die Ferne. Er mit dem milchweißen Muschelhorn und dem Diskus erscheint nicht. Ihr Götter, was soll ich tun, von brennendem Karma Gequälte?
5.4.8 Ihr Götter, was soll ich tun? Eine Nacht ist zu sieben Weltaltern geworden und steht leibhaftig vor mir, um mein Leben zu schwächen. Mein Kannan mit dem Diskus in der Hand kommt nicht. Der sanft streichende kühle Südwind verbrennt mich heftiger als eine heiße Flamme.
5.4.9 Als feiner Tropfen der wachsenden Finsternis brennt er heißer als Feuer. Der hohe, geschmückte Wagen der strahlenden Sonne zeigt sich nicht; auch der Herrliche mit den rot leuchtenden Lotusaugen kommt nicht. Wer wird nun das Leid meines Herzens lösen? Ich stehe da und schmelze.
5.4.10 Wie ich schmelzend dastehe, scheint auch der weite Himmel zu schmelzen und als feiner Tau in dieser Nacht zu vergehen. Doch die Welt schläft, ohne auch nur einmal zu sagen: „Der Herr, der einst die Erde durchmaß, kommt nicht.“
5.4.11 Über den Herrn, der Yoga übt, als schliefe er, sang Shatakopan aus Kurukur mit seinen herrlichen Hainen tausend farbenreiche, miteinander verkettete Verse. Wer diese zehn kennt – wie sollte er nach dem Tod Vaikuntha nicht erreichen?
Hymnus 5.5
5.5.1 Ihr Mütter, wie könnt ihr mir zürnen? Seit ich Nambi in unserem schönen Tirukkurunkudi gesehen habe, geht mein Herz mit seinem Muschelhorn, seinem Diskus, seinen Lotusaugen und diesem einen fruchtroten Mund mit ihm fort.
5.5.2 Schaut mit meinem Herzen und zürnt mir nicht! Seit ich Nambi im südlichen Tirukkurunkudi mit den guten Hainen sah, stehen überall vor mir seine blitzende heilige Schnur, seine Ohrringe, das heilige Brustzeichen, sein dauerhafter Schmuck und seine vier Schultern.
5.5.3 „Sie steht nur da, ist verwirrt und vergeht“, sagt ihr Mütter und zürnt. Seit ich Nambi in Tirukkurunkudi mit den berggleichen Palästen sah, erscheinen sein siegreicher Bogen, seine Keule, sein Schwert, sein Diskus und sein Muschelhorn ständig vor mir. Aus Augen und Herzen weichen sie nicht.
5.5.4 „Ihre Tränen hören nicht auf“, sagt ihr Mütter und zürnt. Seit ich Nambi im honighainreichen Tirukkurunkudi sah, sind sein kühler Tulsi-Blütenkranz, seine goldene Krone und Gestalt, sein schön liegendes Seidengewand und Hüftband stets an meiner Seite, der Schuldvollen.
5.5.5 „Sie blickt zur Seite, steht still und vergeht“, sagt ihr Mütter und zürnt. Seit ich Nambi im ruhmreichen Tirukkurunkudi sah, ruhen sein lichtvoller roter Fruchtmund, seine langen Brauen und seine schönen Lotusaugen auf meinem innersten Leben.
5.5.6 „Sie bringt noch größeren Schimpf über unsere Familie“, sagt die Mutter und lässt mich ihn nicht sehen. Doch seit ich Nambi im kühlen, hainumgebenen Tirukkurunkudi sah, erfüllen seine schöne lange Nase, seine Lotusaugen, sein Fruchtmund, sein blauer Leib und seine vier Schultern mein Herz.
5.5.7 „Sie bringt vollständige Schande über unsere Familie“, sagt die Mutter und verweigert mir seinen Anblick. Doch seit ich Nambi im weithin ruhmreichen Tirukkurunkudi sah, steht er ganz in mir: sein hoher goldener Leib von einer vollen Lichtflut umgeben, der Diskus in seiner schönen Hand.
5.5.8 „Sie legt das schöne Gesicht in die Hände und vergeht“, sagt ihr Mütter und zürnt. Seit ich Nambi in Tirukkurunkudi mit den wolkenberührten Palästen sah, stehen seine roten Lotusaugen, seine Hüften, seine schmale Mitte, seine Gestalt und die von langen dichten Locken bedeckten Schultern vor mir.
5.5.9 „Du hast dich ihm offen gegenübergestellt“, tadeln mich Freundinnen und Mütter. Seit ich Nambi in Tirukkurunkudi mit den beständigen Palästen sah, kam er mit hohem Kopfschmuck und unendlichen Kleinodien als Zuckerrohr, Milch und Nektar in mein Herz und verlässt es nicht.
5.5.10 „Ihre Liebe ist maßlos geworden“, sagt die Mutter und lässt mich ihn nicht sehen. Doch seit ich Nambi im makellos ruhmreichen Tirukkurunkudi sah, erhebt sich in meinem Herzen eine Gestalt aus einer Flut von Licht, vor der Scharen von Göttern die Hände falten. Niemand kann sie leicht begreifen.
5.5.11 Shatakopan aus dem guten Kurukur rief den schwer erkennbaren Herrn mit dem schönen Diskus an und suchte gute duftende Blumen für ihn. Unter seinen tausend zielgerichteten Liedern stehen diese zehn über Tirukkurungudi. Wer sie verständig lernt und beherrscht, ist ein Vaishnava in dieser vom tiefen Meer umgebenen Welt [nach der Parallelüberlieferung vaiṭṭaṇavar].[11]
Hymnus 5.6
5.6.1 [Die Mutter spricht:] „Ich habe die meerumgürtete Welt geschaffen; ich bin diese Welt; ich gewann sie, hob sie empor und verschlang sie“, sagt sie. Hat der Herr der meerumgürteten Welt von ihr Besitz ergriffen? Was soll ich euch, Menschen dieser Welt, über all das sagen, was meine Tochter hier lernt?
5.6.2 „Dem Wissen, das man lernen kann, setze ich keine Grenze. Ich bin das Wissen, bringe es hervor, führe es zur Vollendung und bin sein innerster Gehalt“, sagt sie. Hat der Herr aller Erkenntnis sie ergriffen? Was soll ich euch Gelehrten über das sagen, was meine Tochter in ihrem Lernen schaut?
5.6.3 „Die ganze sichtbare Erde bin ich, der ganze sichtbare Himmel bin ich; das brennende Feuer, der wehende Wind und das ganze Meer bin ich“, sagt sie. Hat der Meerfarbene sie ergriffen? Was soll ich euch Menschen, die dies sehen, über das Tun meiner schönen Tochter sagen?
5.6.4 „Alles gegenwärtige Geschehen bin ich, alles noch bevorstehende und alles vergangene Tun bin ich. Ich genieße die Früchte der Taten und bringe die Handelnden hervor“, sagt sie. Hat der Herr mit den roten Lotusaugen sie ergriffen? Was soll ich euch guten Menschen über mein junges Reh mit den fruchtroten Lippen sagen?
5.6.5 „Unfehlbar beschütze ich die Erde; unfehlbar hob ich den Berg. Ich erschlug die Asuras, bewahrte damals durch meine Kunst die fünf Brüder und quirlte unfehlbar das Meer“, sagt sie. Hat der verlässliche Meerfarbene sie ergriffen? Was soll ich euch standhaften Menschen über das sagen, was meiner schönen Tochter widerfahren ist?
5.6.6 „Den Berg mit seinen Bambusdickichten hob ich, die mächtigen Stiere bezwang ich. Die Kälber weidete ich, die Kuhherden beschützte ich; ich bin das Haupt der Hirten“, sagt sie. Hat der Herr der Götterschar sie ergriffen? Ihr guten Frauen mit den beiden speergleichen Augen, was sage ich euch über das Geschick meiner Tochter mit ebensolchen Augen?
5.6.7 „Niemand ist mein Verwandter; alle hier sind meine Verwandten. Ich bringe die Verwandten hervor und vernichte sie; ich bin der Nächste aller, die mir nahestehen“, sagt sie. Hat der Wunderbare, der keinen Verwandten braucht, sie ergriffen? Ihr Angehörigen, wie soll ich euch erklären, was mein junges Mädchen in diesem Zustand sagt?
5.6.8 „Ich bin der gepriesene dreiäugige Herr; ich bin der viergesichtige Brahma. Ich bin die Götter, ihr König und die Weisen, von denen man spricht“, sagt sie. Hat der gepriesene Wolkenfarbene sie ergriffen? Was soll ich euch darüber sprechenden Menschen von meiner zarten, leuchtenden Ranke sagen?
5.6.9 „Kein böses Karma haftet an mir. Ich bin das böse Karma, bringe es hervor und beende es. Ich zerstörte Lanka des Grausamen“, sagt sie. Hat der Herr mit dem Vogelbanner sie ergriffen? Ihr harten Menschen dieser Welt, was sage ich euch über die Zustände meiner rankengleichen Tochter, ich Unglückliche?
5.6.10 „Ich bin der herrliche Himmel und die hässliche Hölle; ich bin die strahlende Befreiung und die Lebewesen mit ihren Gestalten. Ich bin der eine erhabene Ursprung“, sagt sie. Hat der schöne Wolkenfarbene sie ergriffen? Was soll ich euch Menschen dieser schönen Welt über meine Tochter mit dem prächtigen, blumengeschmückten Haar sagen?
5.6.11 Dem Gemahl der blumenhaarigen Shri, der Erdgöttin und des jungen Sprosses des Hirtengeschlechts diente Shatakopan aus dem beständigen Kurukur im reichen Land der Pandyas. Wer diese zehn aus seinen tausend sorgfältig gefügten tamilischen Liedern beherrscht, erlangt in der Welt großen Reichtum und das glückliche Verdienst, Tirumals Diener zu verehren.
Hymnus 5.7
5.7.1 Ich habe keine Gelübde erfüllt und keine feine Erkenntnis gewonnen. Dennoch vermag ich nun nichts mehr ohne dich, Herr auf dem Schlangenlager! Mein Vater, der in Shrivaramangalanagar thront, wo Lotusblüten zwischen rotem Reis aus dem Schlamm wachsen: Dort bin ich dir doch nicht einer zu viel!
5.7.2 Ich gehöre weder dorthin noch hierher; in der Sehnsucht, dich zu sehen, bin ich gefallen und finde nirgends einen Ort. Herr, der Lanka vernichtete! Du mit Muschel und Diskus, der in Shrivaramangalanagar wohnt, dessen Juwelenpaläste den Mond berühren: Erweise mir Einsamem deine Gnade!
5.7.3 Du mit Garuda im Banner und dem Diskus als Waffe, Herr des Himmelslandes, mein Regenwolkenfarbener! Mich Wertlosen hast du wertvoll gemacht und als Diener angenommen. Du gewährtest Shrivaramangalanagar, wo viele Kenner der vier erhellenden Veden leben, deine Gegenwart. Ich weiß dir nichts dafür zu vergelten.
5.7.4 Um der fünf willen führtest du damals den wunderbaren Krieg, in dem die hundert mit ihrem feindlichen Heer untergingen und zu Asche wurden. Mein Vater, Herr, der die Erde emporhob! Du thronst in Shrivaramangalanagar bei Menschen klarer Erkenntnis, deren vedische Opfer nicht aufhören. Wohin soll ich rufen, um dich zu erreichen?
5.7.5 Kann ich dich überhaupt durch mein Rufen erreichen? Dunkelgestaltiger Herr, der als inneres Wesen jeder Gottheit dasteht und seine verborgenen Spiele spielt! In Shrivaramangalanagar, wo die opfernden Erdgötter [Brahmanen] nicht fehlen, hast du Wohnung genommen, damit man dich mit gefalteten Händen verehrt. Auch ich habe dies erkannt.
5.7.6 Mein Vater, der als Eber die Erde emporhob! Kannan, mein ewiger Herr, Fürst des Himmels, funkelnder Edelstein! Vanamamalai, verehrt von den Bewohnern des kühlen Shrivaramangalam mit seinen großen honigreichen Hainen: Komm in Gnade, damit ich, dein Diener, dich verehre!
5.7.7 Du kamst in Gnade und nahmst mein Herz zur Wohnung, Ursprung der Himmlischen, erste Mutter und erster Vater der Welt! Du verschlangst alle sieben Welten. Unendlich Berühmter von Shrivaramangalanagar, wo kundige Priester unablässig vedische Opfer vollziehen: Stoße deinen Diener nicht von dir!
5.7.8 Ich kenne die fünf mächtigen, täuschenden Sinne, die du eingesetzt hast, um mich fortzuziehen. Du hast mich entfernt und in schwer entkommbaren Schlamm fallen lassen. Bewohner von Shrivaramangai mit den sonnenhellen Juwelenpalästen, mein Vater, den keine Rede je erschöpft, du, der den Vogelschnabel spaltete!
5.7.9 Du spaltetest den Vogelschnabel, gingst zwischen den beiden Marutam-Bäumen hindurch und bezwangst sieben Stiere. Mein listiger Wundertäter, Leuchten eines dunklen Juwels! Mein Vater im kühlen Shrivaramangai, wo viele klare Geister die vier heiligen Veden beherrschen: Zeige mir gnädig den Weg zur Rettung!
5.7.10 Als Weg und Zuflucht hast du mir allein deine Füße gegeben. Ich habe dir nichts zu vergelten; auch mein Leben gehört dir. König der Götter, dessen Krone nach blühendem, kühlem Tulasi duftet! Du wohnst im kühlen Shrivaramangai, reich an üppigem Zuckerrohr und großen Feldern roten Reises.
5.7.11 Auf die beiden Füße des Götterfürsten Narayana, des Trivikrama, dichtete Shatakopan aus Kurukur, umgeben von Hainen voller pflückbarer Blumen, tausend Lieder. Wer täglich diese zehn über den Herrn im kühlen Shrivaramangai singen kann, ist den Himmlischen ein Nektar, an dem sie sich nicht sättigen.
Hymnus 5.8
5.8.1 Unerschöpflicher Nektar! Neṭumal, du lässt meinen Leib ganz Liebe zu dir werden, flüssig zerfließen, sich auflösen und dahinschmelzen. In Tirukkudanthai, reich an Wasser, wo prächtiger roter Reis wie ein Wedel schwingt, liegst du in strahlend schöner Gestalt. Ich habe dich gesehen, mein Herr!
5.8.2 Mein Herr, meine reine, lichte Gestalt, du, der über mich gebietet! Du nimmst jede herrliche Form an, wie du es willst, schöner Stier! In Tirukkudanthai blühen große rote Lotusblumen auf reichen Wassern. Dort ruhen deine großen Blumenaugen. Was soll ich tun?
5.8.3 Was soll ich tun? Wer hilft mir? Was tust du mit mir? Von niemandem außer dir will ich etwas erbitten. Du liegst in Kudanthai hinter seinen festen Mauern. Wann wird mein schweres Leben enden? Sorge dafür, dass ich an jenem Tag fortgehe, fest an deine Füße geklammert.
5.8.4 Dein Ruhm reicht so weit, wie die Sehenden zu sehen vermögen. Grenzenloser, einzige Gestalt, der alle Welten gehören! Du liegst in Kudanthai unter Menschen großer Güte. Um dich zu sehen, erschöpfe ich mich, blicke zum Himmel, weine und bete dich an.
5.8.5 Ich weine, bete, tanze, singe und rufe laut, um dich zu sehen. Unter der Last meines anhaftenden Karmas blicke ich scheu zur Seite und sitze beschämt mit gesenktem Kopf. Rotlotusäugiger, der in Kudanthai bei fruchtbaren, glänzenden Feldern liegt: Finde einen Weg, mich Anbetenden zu deinen Füßen zu führen!
5.8.6 Fasse den Entschluss, mein altes Karma abzuschneiden und mich zu deinen Füßen zu bringen! Wie lange soll ich getrennt bleiben, auf diese Stunde warten und die unfüllbare Grube [des Leibes] füllen? Du liegst im seit alters berühmten Kudanthai, König der Himmlischen! Harfenklang, Nektar, Frucht der Erkenntnis, mächtiger Löwe!
5.8.7 Löwe, mein schönes Goldlicht, rotäugige dunkle Wolke, feurig leuchtender Korallenberg, mein vierarmiger Vater! Allein durch deine Gnade nahmst du mich zu untrennbarem Dienst an, Tirumal von Kudanthai. Ich kann es nicht länger ertragen: Gib mir deine Zuflucht und beende mein Geborenwerden!
5.8.8 Ob du mein Leid behebst oder es bestehen lässt: Ich habe keine andere Hilfe. Du mit dem kreisrunden Diskus, großer Wunderbarer auf dem Lager in Kudanthai! Wenn mein Leib erschlafft und mein Leben entweicht, gewähre mir, ohne Schwäche deine beiden Füße festzuhalten und so fortzugehen.
5.8.9 Herr, bringe es dahin, dass ich unter deinen beiden Füßen sitzen darf! Führer der Führer der unwandelbaren Himmlischen, erhabene Urgestalt! In Tirukkudanthai leuchten kostbare Juwelen wie Regenbögen nach allen Richtungen. Dort liegst du, gepriesen von der unvergänglichen Welt. Komm, damit ich dich sehe!
5.8.10 Mein Wunderbarer, der unzugänglich und gestaltlos ist und doch kommt, du unvergängliche Gestalt! Unerschöpflicher Nektar, du schmeckst süß im Innersten meines Lebens. Du nahmst mich an, damit mein endloses Karma ende. Herr von Tirukkudanthai, soll ich, obwohl ich dir gehöre, noch immer umherirren?
5.8.11 Shatakopan aus Kurukur nahm allein die Füße dessen zur Zuflucht, der durch die Brust der Dämonin mit ihren dürren Knochen auch ihr Leben aussog. Diese zehn aus seinen tausend Liedern klingen lieblicher als die Flöte. Wer sie ohne kindliches Stocken beherrscht, wird für Frauen mit rehgleichen Blicken einem Liebesgott gleichen.
Hymnus 5.9
5.9.1 Ihr Guten mit den rehgleichen Blicken! Während ich unter meinem Karma täglich schwächer werde, duften himmelhohe Arekapalmen und süßer Jasmin in den honigreichen Hainen um Tiruvallavazh. Wann werde ich, sein Diener, die Füße des Königs erreichen, der dort wohnt?
5.9.2 Wann wird es geschehen, Freundinnen? Was erreicht ihr, indem ihr mich bedrängt? Über goldglänzende Punnai-Blüten, Bakula und frische Madhavi-Blüten streicht der duftende Südwind in Tiruvallavazh. Wann dürfen wir den Staub von den Füßen des dort stehenden Herrn auf unser Haupt legen?
5.9.3 Ihr mit blumengeschmücktem Haar! Ich, die Leidende, werde schwach. In Tiruvallavazh dröhnt der Gesang der guten Veden wie die Wellen des Meeres; überall steigt duftender Opferrauch hoch empor. Werden wir täglich die Füße des Herrn sehen, der beständig in dieser kühlen Stadt wohnt?
5.9.4 Freundinnen, was erreicht ihr, indem ihr mich täglich bedrängt? In Tiruvallavazh ragen hohe, grünbelaubte Arekapalmen, Jackfruchtbäume, Kokospalmen und Bananen bis über die geschmückten Dachgeschosse. Dort ruht unser Herr auf der giftigen Schlange: Seine herrliche Güte [hat mich so werden lassen; Satzschluss ergänzend erschlossen].
5.9.5 Meine lieben, guten Freundinnen! Der Opferrauch guter Brahmanen steigt dunkel auf und verhüllt den hohen Himmel über dem kühlen Tiruvallavazh. Wann werden meine Augen ihn sehen: den süßen Zuckerklumpen, die Frucht, den köstlichen Nektar, das Licht, das mir meine Schönheit nimmt?
5.9.6 Ihr Mädchen mit fruchtgleichen Lippen, wann werde ich Karmabeladene sie sehen? Zusammen mit den melodischen Stimmen der Bienen durchweht sanfter Wind die üppigen Haine von Tiruvallavazh mit ihren hochragenden Ästen. Wann sehe ich die blühenden Lotusfüße des Herrn in seiner edlen Zwergengestalt?
5.9.7 Ihr schönen, puppengleichen Mädchen, werden wir täglich seine Füße mit Blumen schmücken und ihn anbeten können? In den weiten, bewegten Teichen von Tiruvallavazh stehen große Lotusblüten und rote Wasserlilien wie die strahlenden Gesichter und Augen von Frauen. Sein Herr ist unser Beschützer, der diese Welt verschlang.
5.9.8 Ihr mit der schönen Stirn, werden wir Tag für Tag ohne Unterbrechung seine weiten Füße verehren können, die die Erde durchmaßen? Ringsum stehen süßes Zuckerrohr für die Presse und reifender roter Reis; blumenreiche Teiche liegen an den Feldern um das kühle Tiruvallavazh, wo der Herr beständig wohnt.
5.9.9 Werden wir seine uralte Gnade sehen und ihn mit gefalteten Händen verehren, sodass die abrutschenden Armreifen wieder fest sitzen? In den kühlen Hainen von Tiruvallavazh trinken gestreifte Bienen Honig und singen mit zarten Stimmen wie Flöte und Harfe. Dort wohnt der große Herr des wirbelnden Diskus.
5.9.10 Freundinnen, werden wir durch seine alte Gnade und unser gutes Verdienst Narayanas Namen aussprechen dürfen? In Tiruvallavazh, der heiligen Stadt seiner ursprünglichen Gnade, steht er, verehrt von Erde und Himmel. Tausend gnadenreiche Diener tragen dort das Gute; unser großer Herr ist voller wohltätiger Gnade.
5.9.11 Shatakopan aus dem geschützten südlichen Kurukur sprach mit Einsicht tausend Namenlieder auf die Füße unseres Herrn der tausend Namen. Wer diese zehn über Tiruvallavazh, die gesegnete südliche Stadt, rezitiert, wird unter den Geborenen hervorragen.
Hymnus 5.10
5.10.1 Wie du geboren wurdest und aufwuchst, wie du im großen Bharata-Krieg den fünf Brüdern halfst und deine wunderbaren Künste offenbartest: All dies dringt in meinen Leib, lässt mein Leben immer wieder schmelzen und verzehrt es. Du erhabenes Himmelslicht, wann werde ich dich erreichen?
5.10.2 Als von der Hochzeit die Rede war, sprangst du auf die Stiere; du spaltetest dem trügerischen Pferdedämon das Maul und verbandest dich im Reigentanz mit den Frauen mit duftendem Haar. Deine Taten lassen sich nicht als dieses, jenes oder etwas dort festlegen; sie lassen mich vergehen. Ursprung der uralten Welt, wann werde ich zu dir gelangen?
5.10.3 Dein Mut als Kind, das an der Brust der blumenhaarigen Dämonin trank; deine kleine Heldentat, als ein einziger roter Fuß den Wagen zerschmetterte; und wie du, als die Mutter wegen der gegessenen Butter den Stock nahm, ganz still dastandest, die Lotusaugen voller Tränen: Dies alles kommt und lässt mein Herz schmelzen.
5.10.4 Wie du in täuschender Verkleidung in die Stadt gingst, dich unter die Asuras mischtest, ihre Herzen verwirrtest und ihnen mit deinen Mitteln das Leben nahmst; wie du offenbar machtest, dass auch der Herr mit dem Wasser im verfilzten Haar nicht von dir getrennt ist: Dies bohrt sich in mein Herz, lässt mein Leben schmelzen und verzehrt es.
5.10.5 Du aßest den Reis, den die Hirten dem König der Himmlischen bereitet hatten; du hobst den prächtigen großen Berg und schütztest vor dem Regen. Du erschufst die Erde, verschlangst sie, gabst sie wieder frei, durchmaßest sie, hobst sie empor und verbandest dich mit ihr. Bei jedem Gedanken an diese Wunder wird mein Herz wie Wachs vor dem Feuer.
5.10.6 Wie du stehst, sitzt und liegst, ist kaum zu erfassen. Deine Wunder sind vielfältige Gestalt und Gestaltlosigkeit. Immer wieder denke ich darüber nach: Wie kann ich dich denken? Sage mir Unglücklichem eines deutlich, helles Licht, das die Welt verschlang!
5.10.7 Du bist strahlendes Licht und Dunkel, Sein und Nichtsein; dann verbirgst du dich meinen Augen. Was tust du mit mir? In meinem grübelnden Herzen vergehe ich, mein dunkler Edelstein. Gewähre meinen Augen wenigstens eines Tages, deine heilige Gestalt fest und deutlich zu sehen!
5.10.8 Deine ruhende heilige Gestalt; Brahmas schöpferisches Wirken, als der Viergesichtige im Schoß des roten Lotus aus deinem Nabel thronte; deine unvergleichliche, alleinige Herrschaft: Sooft ich davon höre, zergeht mein Herz, und Tränen stürzen wie ein Wasserfall. Was soll ich, dein Diener, tun?
5.10.9 Wie du um drei Schritte Land batest und dann, aufrecht stehend, mit zwei Schritten das tiefe Meer, die Erde und den Himmel vollständig erfasstest: Sooft ich höre, wie dies erzählt wird, schmilzt mein Herz und ergießt sich ganz zu dir. Wann werde ich, von hartem Karma Gebundener, mit dir vereint sein?
5.10.10 Wie du das Wasser zusammen mit den anderen quirltest; wie du mit deiner Kunst die Götter den Nektar trinken ließest und den Untergang der Asuras bewirktest: Du dringst in mich, lässt mein Leben schmelzen und verzehrst es. Sage mir, wie ich dich suchen soll, Herr auf dem Lager der giftigen Schlange!
5.10.11 „Allein die Füße unseres Herrn auf dem Schlangenlager sind unsere Zuflucht“, dachte Maran Shatakopan aus Kurukur täglich mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Unter den tausend Antati-Liedern, die er so wob, stehen diese zehn. Wer sie beherrscht, wird im weiten Vaikuntha Tag für Tag Freude erfahren.
Großteil 6
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Hymnus 6.1
6.1.1 Ihr Scharen von Wasservögeln, die täglich an der blühenden Lagune Nahrung suchen! Seht meinen Herrn mit fruchtrotem Mund und dem Diskus in der Hand, der in Tiruvanvandur wohnt, wo hoher roter Reis auf den Feldern steht. Faltet die Hände und erzählt ihm von der Liebe dieser karmageplagten Frau!
6.1.2 Dunkler Reiher, der mit seinem geliebten, zarten Weibchen Nahrung sucht! Sieh unseren Herrn, der die ganze Welt verschlang, den Gebieter des kühlen Tiruvanvandur, wo der Klang vedischer Opfer ertönt. Verehre mit gefalteten Händen seine Füße und berichte ihm von mir, seiner Dienerin!
6.1.3 Ihr mannigfaltigen Vogelscharen, die überall zwischen den Feldern umherziehen! Seht den Herrn mit fruchtrotem Mund und dem kreisenden Diskus, der im überaus reichen Tiruvanvandur wohnt. Habt Erbarmen, verehrt ihn und berichtet von der Not seiner Dienerin!
6.1.4 Ihr zarten Schwäne, die gemeinsam spielen, versunken in ungetrübten Genuss! Seht im kühlen Tiruvanvandur, wo ununterbrochen die Veden erklingen, den meerfarbenen Herrn, Kannan, Neṭumal. Macht ihm klar: „Eine Frau vergeht; ihr Leib wird schwach und schmilzt dahin.“
6.1.5 Ihr zarten Schwäne, die Liebesstreit und Versöhnung verstehen und zusammen Nahrung suchen! In Tiruvanvandur liegen Muscheln auf festen Sandbänken. Seht unseren Herrn mit der Krone aus kühlem, blühendem Tulasi. Faltet die Hände und preist ihn auch für mich, seine Dienerin!
6.1.6 Ihr schönen Kuckucke auf den Punnai-Bäumen, ich lobpreise euch und bitte! Im Tiruvanvandur, wo Fische aus dem Schlamm springen, seht den Herrn der Himmlischen mit dem mächtigen Diskus in seiner schönen Hand. Bringt mir gnädig eine Antwort, damit meine Verwirrung irgendwie endet!
6.1.7 Glänzender Papagei, finde einen Weg hinein und bringe mir eine Nachricht! Tiruvanvandur liegt bei der rötlich leuchtenden See, umgeben von dichten blühenden Hainen. Erkenne ihn genau an seinen Zeichen: dunkle Gestalt, roter Mund, rote Augen, rote Hände und Füße, der glänzende Kampfdiskus und die Muschel!
6.1.8 Schöner kleiner Mainavogel, sieh ihn genau und bringe mir Nachricht! Im kühlen Tiruvanvandur stehen Serunti-, Njalal-, Bakula- und Punnai-Bäume. Der Herr hat große kühle Lotusaugen, eine hohe Krone und vier breite Schultern; seine heilige Gestalt gleicht einer mächtigen dunklen Regenwolke.
6.1.9 Ihr Schwäne, die ihr auf Blüten ruht, ich verehre eure Füße mit gefalteten Händen! Seht den schwer zugänglichen Wundertäter, Kannan, Neṭumal, im Tiruvanvandur, wo bei Tagesanbruch Muscheln ertönen. Nehmt ihn beiseite und erzählt ihm vom Zustand der Frau mit dem schweren, grausamen Karma!
6.1.10 Ihr duftberauschten Bienen, euch allein bitte ich! In Tiruvanvandur am nördlichen Ufer der klaren Pampa wohnt der stiergleiche Held, der die Mauern des im Kampf unbezwinglichen Rakshasa zu Asche machte und sich daran freute. Sagt ihm: „Auch sie lebt noch!“
6.1.11 Shatakopan aus Kurukur sang auf die Füße des mächtigen Diebes, der als Zwerg mit blitzender heiliger Schnur die weite Welt gewann. Wer diese zehn lieblichen Lieder über Tiruvanvandur aus seinen tausend melodischen Gesängen beherrscht, gleicht für die Frauen mit blitzschmaler Taille dem Liebesgott.
Hymnus 6.2
6.2.1 [Eine Hirtin spricht zu Krishna:] Vor den Mädchen mit blitzschmaler Taille, die deine Gunst tragen, fürchte ich mich. Wunderbarer, der die Festung im königlichen Lanka verbrannte! Deine Streiche kenne ich; was willst du damit noch ausrichten? Gib mir meinen Ball und meine Spielnüsse zurück und geh, Vollkommener!
6.2.2 Geh, Vollkommener! Haben wir etwa darum asketische Verdienste erworben, dass deine beiden Lotusaugen und das Lächeln deines roten Mundes uns verwirren und zugrunde richten? Die pfauengleichen Mädchen, die deine Gunst tragen, sollen aufhorchen und aufstehen: Lass die Kühe weiterziehen, setz dich dort hin und blase die Flöte!
6.2.3 Geh und erzähle es denen, die deine Täuschungen nicht kennen, Vollkommener! Dein roter Mund, die dunkle Frucht, und deine Augen verhalten sich heute wunderlich. Welche von den Frauen mit breiten bambusgleichen Schultern wird diese besondere Gunst des großen Herrn empfangen, der das weite dunkle Meer quirlte?
6.2.4 Du verschlangst einst sieben Welten und lagst auf einem langen Banyanblatt. Selbst die Götter im hohen Himmel kennen deine Wunder nicht; wie könnten wir es? Du verstehst es, die Kühe so zu weiden, dass du immer dort bist, wo Mädchen mit großen speergleichen Augen spielen. Schilt uns nicht!
6.2.5 Schilt nicht, Vollkommener! Erde und Himmel kennen deine List. Du mit dem mächtigen Diskus, der uralten schirmenden Waffe, ich sage dir eines: Lass nicht die Mädchen mit honigsüßer, zarter Stimme, die deine Gunst tragen, betrübt dastehen, während du mit unserem plappernden Mainavogel und unserem Papagei spielst!
6.2.6 Mit uns zu scherzen, unsere Sandspielburgen zu nehmen und eigenmächtig zu handeln, ist kein würdiges Tun. Sind wir, die vertraut hier leben, etwa solchen großen Gunsterweisen gewachsen? Es gibt viele Schöne, die Königinnen aller drei Welten sein könnten. Betritt unseren Spielplatz nicht, Vollkommener; solches Tun ist auch deiner nicht würdig.
6.2.7 Uns die Puppe aus der Hand zu reißen, ist kein rechtes Tun. Makelloser, Hoher, der die meerumgürtete Welt verschlang: Auch bei dir bleibt Unrecht Unrecht. Du neckst uns mit harten Worten. Hören unsere Brüder davon, werden sie nicht nach Recht und Unrecht fragen; eines Tages gibt es Streit mit Stöcken!
6.2.8 Du verbindest alles und alle, unterscheidest sie ohne Irrtum und bleibst doch ungeschieden: Gestalt der Erkenntnis, Flut strahlenden Lichts, grenzenlos berühmt! Unsere Freundinnen luden uns ein: „Kommt spielen!“ Darum kamen wir. Wenn du uns nun bedrängst und einkreist, was werden die Missgünstigen dazu sagen?
6.2.9 Damit unsere Herzen vor Freude schmelzen und ins weite Netz deiner großen Lotusblicke geraten, hast du uns bezwungen. Mit deinen heiligen Füßen handeltest du rücksichtslos [gegen unsere Spielbauten]. Als du unsere kleinen Häuser und den kleinen Reis sahst, den wir kochten, standest du doch lächelnd da, dein Gesicht voller Licht!
6.2.10 Du mit der aufragenden, leuchtenden Krone, mit der langen Siegesaxt, die einundzwanzigmal die Könige wie Unkraut ausrottete! Du erschufst einst die weite Welt. Heute erschienest du als dunkler Juwelenglanz, damit dieses Hirtengeschlecht Rettung und Befreiung finde. Doch wir Hirtinnen leiden durch dich immer nur Bedrängnis!
6.2.11 Unser Vater, der Tänzer, weinte damals unter dem Zorn seiner Hirtenmutter, als es um die Butter ging. Ihn pries Shatakopan aus Kurukur in tausend tamilischen Liedern. Wer diese zehn davon mit eigener Zunge melodisch rezitiert, wird keinen Mangel leiden.
Hymnus 6.3
6.3.1 Er ist Armut und Reichtum, Hölle und Himmel, siegreiche Feindschaft und Freundschaft, Gift und Nektar. Der große Herr breitet sich in vielerlei Weise aus und gebietet über mich. Ich sah ihn in Tiruviṇṇagar unter den reich gesegneten Bewohnern.
6.3.2 Er ist erfahrene Freude und Leid, Verwirrung und Klarheit, Strafe und Milde, Glut und Schatten. Schwer zu erkennen ist der große Herr, der mich beherrscht. Seine schöne Stadt ist Tiruviṇṇagar, umgeben von Wasser mit klaren Wellen.
6.3.3 Er ist Städte und Länder, Erkenntnis und Unwissenheit, unvergleichlich umstrahlendes Licht und Dunkel, Erde und Himmel. Der Herr wohnt in Tiruviṇṇagar zwischen hohen Palästen. Für niemanden gibt es heiliges Verdienst außerhalb seines strahlenden Ruhmes.
6.3.4 Er ist Verdienst und Schuld, Vereinigung und Trennung, Erinnerung und Vergessen, Sein und Nichtsein – und ist all dies nicht. Der Herr wohnt in Tiruviṇṇagar zwischen festen Palästen. Erkennt Kannans süße Gnade! Könnte sie Täuschung sein?
6.3.5 Er ist List und Aufrichtigkeit, Schwarz und Weiß, Wahrheit und Lüge, Jugend und Alter, Neues und Altes. Seht: Die drei Welten mit ihren großen Göttern stehen unter dem Schutz des Herrn, der im fest ummauerten Tiruviṇṇagar wohnt.
6.3.6 Er ist die drei Welten und ist sie nicht; er ist Wohlgefallen und Zorn, die lotusbewohnende Göttin und ihre ältere Schwester [Glück und Unglück], Lob und Tadel. Der Herr von Tiruviṇṇagar, den die Götter gern verehren, ist das höchste Licht, das im Herzen meiner schuldhaften Person wohnt.
6.3.7 Er nimmt einen Leib höchsten Lichtes und einen von Schmutz bedeckten Leib an, verbirgt sich, erscheint, steht da und wirkt seine Spiele. Der Herr wohnt in Tiruviṇṇagar, wo die Himmlischen mit gesenktem Haupt ihn verehren. Außer seinen segenspendenden Füßen gibt es für niemanden eine feste Zuflucht.
6.3.8 Den Göttern ist er feste Zuflucht, den Asuras der grausame Tod. Er stellt die Welt unter den Schatten seiner Füße und lässt sie auch außerhalb. Der Herr von Tiruviṇṇagar, Zuflucht der südlichen Gegend, ist meine Zuflucht, mein Kannan, mein Vater, dem ich gehöre.
6.3.9 Er ist mein Vater, mein Helfer, mein Freund und die Mutter, die mich gebar. Er ist mein goldener Herr, mein Juwel, meine Perle und mein unvergleichlicher Vater. Der Vater im goldummauerten, blitzenden Tiruviṇṇagar hat keinen Ebenbürtigen. Er gab mir den Schatten seiner Füße.
6.3.10 Er ist Schatten und Sonne, Kleinheit und Größe, Kürze und Länge, das Bewegte und das Unbewegte und alles andere – und ist all dies nicht. Der Herr wohnt beständig in Tiruviṇṇagar, wo Bienen mit zarten Stimmen leben. Erkennt: Außer seinen Füßen haben wir keine andere Hilfe!
6.3.11 Als riefe er: „Seht, Menschen der Welt!“, erhoben sich vor aller Augen seine beiden Füße. Über ihn sprach Shatakopan aus Kurukur tausend verbindliche Lieder. Wer daraus diese zehn über Tiruviṇṇagar beherrscht, wird ohne Abweg den Himmlischen für immer ein Lehrer sein.
Hymnus 6.4
6.4.1 Er verband sich mit den Hirtinnen im Reigentanz, hob einen Berg und bezwang die Schlange im wasserreichen Teich. Dies und viele weitere wunderbare Taten des Herrn auf dem Schlangenlager rufe ich aus; weder bei Nacht noch am hellen Tag lasse ich davon. Welcher Mangel könnte mir bleiben?
6.4.2 Er spielte süße Melodien auf der Flöte, weidete die Herden und umarmte Pinnai mit den fischgleichen Augen und dem duftenden Blumenhaar. An diese und viele weitere Taten des Herrn in wunderbarer Gestalt denke ich, mein Herz schmilzt, und die Zeit vergeht in Liebe. Welche Welt könnte dem für mich gleichkommen?
6.4.3 Er erschlug die unübertrefflichen Ringer, weidete die Herden und tötete den riesigen, berggleichen Elefanten mit langem Rüssel. Über diese und andere Taten des ruhmvoll strahlenden Herrn sinne und klage ich. Mir wurde gewährt, sie täglich immer neu zu genießen. Was könnte mir jetzt noch wehtun?
6.4.4 Er jammerte, als die Hirtin ihn schmerzhaft an den Mörser band; er trank die Milch der trügerischen Frau bis zu ihrem Tod und zertrat den fahrenden Wagen. Wenn ich an diese Taten des Herrn in göttlicher Schönheit denke, schmilzt mein Herz. Solche beglückenden Zeiten habe ich gewonnen: Was könnte ich noch wünschen?
6.4.5 Auf das Flehen der Götter hin kam er zur Geburt. In tiefer Nacht verließ er seine weinende Mutter und trat in ein Hirtengeschlecht ein; unbemerkt wuchs er auf und plante Kamsas Tod. Dies darf ich hier laut verkünden. Welche Feindschaft könnte mich noch treffen?
6.4.6 Er spaltete den feindlichen Vogel, bezwang die buckligen Stiere und brach den Kuruntu-Baum im hohen Hain. Diese und viele andere Wunder meines Vaters, der die weite Erde ausmaß, darf ich Tag und Nacht preisen. Welche Herzensangst könnte mir bleiben?
6.4.7 Aus innerem Erbarmen wird er selbst im unreinen Menschengeschlecht geboren. Er nimmt die jeweils gewünschte Gestalt an und führt seinen Zorn zum Ziel. Mein Vater trägt frischen Tulasi auf dem Haupt und Kränze auf der Brust. Ich habe ein Herz, das allein seiner Wunder gedenkt: Wer auf der weiten Erde ist mir jetzt gleich?
6.4.8 Er führte gewaltige Schlachten, über die weite Erde und Himmel staunten, und hieb Banas tausend Arme ab. Diese und viele weitere Wunder meines Vaters, der als junger Brahmanenschüler die Erde gewann, schaut mein Herz. Welche Verwirrung könnte mir noch bleiben?
6.4.9 Er lenkte den Wagen, bis sieben Meere, sieben Berge und sieben Welten erbebten, und fuhr über sie hinaus an das Ende. Dieses und viele weitere Wunder gehören dem dunkelglänzenden Herrn mit dem Diskus rechts und der Muschel links. Meine Zunge ruft ihn unablässig [wörtlich: bedrängt ihn]. Habe ich auf dieser Erde einen Ebenbürtigen?
6.4.10 Damit die große Last der Erde schwinde, führte er den gewaltigen Bharata-Krieg, wirkte seine Wunder, zerschlug die Heere und ging schließlich in seine eigene himmlische Wohnstatt ein. Ich durfte mich den Füßen dieses Lichtes nähern und sie verehren. Wer sonst könnte noch mein Herr sein?
6.4.11 Er ist Herr aller sieben Welten; er ließ sie in seinen Mund eingehen und gab sie wieder frei. Er ist sie und ist sie nicht. Auf die beiden Füße Keshavas sang Shatakopan aus Kurukur tausend reine Lieder. Durch diese zehn daraus werden die Menschen zu unerschütterlichen Verehrern.
Hymnus 6.5
6.5.1 [Eine Vertraute spricht:] Mütter, gebt eure Hoffnung auf sie auf! Sie verehrt Tholaivillimangalam mit seinen hohen, makellosen Juwelenpalästen. „Die weiße glänzende Muschel, der Diskus, die großen Lotusaugen!“, ruft sie und schluchzt immer wieder; ihre leuchtenden Wasserlilienaugen füllen sich mit Tränen.
6.5.2 Ihr brachtet die Frau mit der weichen, nektargleichen Stimme nach Tholaivillimangalam, wo Festeslärm dröhnt. So habt ihr sie von euch entfernt, als hättet ihr keine Hoffnung mehr auf sie. Wie berauscht steht sie da, flüstert nur „Herr der Götter!“, die Augen voller Tränen, und zergeht erschüttert und schwach.
6.5.3 Ihr führtet die Frau mit der vielgerühmten süßen Rede nach Tholaivillimangalam mit grünen Uferhainen und kühlen Feldern. So habt ihr sie von euch entfernt, als hättet ihr sie aufgegeben. Nur noch davon redet sie: wie er sich im wogenden Meer niederließ, die Welt mit Schritten ausmaß und die Herden weidete. Ihre großen Augen stehen voller Tränen.
6.5.4 Seit sie Tholaivillimangalam gesehen hat, wo beständige Kenner der vier Veden leben, kennt sie keine Zurückhaltung mehr; seht, Mütter, wie sie aufgeblüht ist! Alles, was sie lernt, ist: „Herr Kannan, dunkel wie das Meer!“ Ohne Schwäche freut sie sich immer wieder, innerlich beglückt und weich vor Liebe.
6.5.5 Ihr brachtet das zarte Mädchen mit dem strahlenden, schmelzenden Gesicht nach Tholaivillimangalam und zeigtet ihr den schmuckstrahlenden Herrn mit roten Lotusaugen. Seit jenem Tag strömen ihre Tränen wie Regen; ihre Gedanken versinken in ihm. Mütter, sie blickt einzig in jene Richtung und betet an!
6.5.6 Am Nordufer der kühlen Porunal liegt das reiche Tholaivillimangalam. Wohin man schaut, wachsen Zuckerrohr und roter Reis, und rote Lotusblumen blühen. Sie blickt nur in diese Richtung, in keine andere. Mütter, Tag für Tag spricht ihr Mund ausschließlich den Namen des Juwelenfarbenen!
6.5.7 Mütter, dieses kleine Reh, dieser prächtige Pfau hat sich unserem Griff entwunden. Auf kein Wort hört sie mehr außer „Tholaivillimangalam“. Ist dies die Wirkung früher geübter Askese oder der Zauber des Wolkenfarbenen? Genau seine Kennzeichen und heiligen Namen trägt sie auf den Lippen.
6.5.8 Im reichen Tholaivillimangalam am Nordufer der Porunal gedeihen rechte Vedenrezitation, Opfer und glückverheißende Frauen. Seit dem Tag, da die Großäugige mit den dunklen Augen dort die Hände zum Gebet faltete, sitzt sie immer wieder da, ruft „Aravindalochana, Lotusäugiger!“ und vergeht in sehnsüchtiger Klage.
6.5.9 Täglich klagt sie, wiederholt unablässig ihre Worte und weint so sehr, dass selbst Bäume Mitleid empfänden. „Du Juwelenfarbener!“, ruft sie. Seit sie den heiligen Ortsnamen gelernt hat, faltet sie die Hände und verehrt Tholaivillimangalam, die Wohnstatt dessen, der dem Pferdedämon das Maul aufriss.
6.5.10 Ist Pinnai hier geboren worden, die große Erdgöttin oder Shri? Was für ein Wunder ist dieses Mädchen! Sie steht und ruft nur „Neṭumal!“ Mit dem Haupt verneigt sie sich vor Tholaivillimangalam, wo er von sich aus gekommen ist, steht, sitzt und wohnt. Ihr einziger Gedanke ist, den heiligen Namen dieser Stadt zu hören.
6.5.11 Mit Gedanken, Worten und Taten nahm Shatakopan aus dem reichen Kurukur allein den Herrn der Götter als Vater und Mutter zur Zuflucht. Wer diese zehn edlen tamilischen Lieder über Tholaivillimangalam aus seinen ursprünglichen tausend beherrscht, wird Tirumal dienen.
Hymnus 6.6
6.6.1 [Die Mutter spricht:] An Mal, den Bräutigam, der die Welt durchmaß, an den einer dunkelblauen Wolke Gleichenden, den Herrn mit schönen roten Lotusaugen, verlor meine Tochter mit duftendem, pollenreichem Blumenhaar ihre Muschelarmreifen.
6.6.2 An den Herrn, dessen Hände Muschel, Bogen, Schwert, Keule und Diskus tragen, mit roten fruchtgleichen Lippen und roten Lotusaugen, mit kühlem, schönem, honigblühendem Tulasi auf dem Haupt, verlor mein Mädchen die dunkle Frische ihrer Haut.
6.6.3 An den Dunkelfarbigen, an den kleinen Dieb, dessen machtvoller Mund die weite Welt verschlang, an den Herrn mit dem wirbelnden Diskus verlor meine Tochter mit dem üppigen langen Haar ihre stolze Würde.
6.6.4 An den Schöpfer des erhabenen viergesichtigen Brahma, an den Bräutigam, der die reiche Welt durchmaß, an den Vollkommenen, der als Bote zu den Landesherren ging, verlor meine Tochter mit den schönen Hüften ihre Zurückhaltung.
6.6.5 An den Höchsten, der die edlen Veden hervorbrachte, an Varaha, der die Erde emporhob, an unseren göttlichen Herrn auf dem Lager im klaren Wasser verlor meine schön geschmückte Tochter ihre keusche Selbstbeherrschung.
6.6.6 An ihn mit den vielen herrlichen Schultern wie ein Hain von Wunschbäumen, mit der kühlen Blumenkrone wie ein goldstrahlender Berg und den vielen Händen wie frisch erblühte Lotusse verlor meine rankengleiche Tochter mit bogenförmigen Brauen ihren Leib [seine Kraft und Fülle].
6.6.7 An den Herrn, der seinen Leib mit vielen kostbaren Schmuckstücken ziert, auf der Schlange mit der ausgebreiteten Haube ruht und als Kannan rote Hände und Füße hat, verlor mein Mädchen ihre eigene zarte Anmut.
6.6.8 An den Einzigartigen, der den Kuruntu-Baum brach und fällte, an den Bräutigam, der den trügerischen Wagen zertrat, an den Herrn, der Milch trank, bis die Dämonin tot dalag, verlor meine Tochter mit duftendem Haar ihre Würde.
6.6.9 An unseren wunderbaren Zwerg von erhabener Schönheit, an die rot leuchtende Gestalt wie ein hoher strahlender Berg, an unseren vollkommenen Kakutstha [Rama] von großartiger Erscheinung verlor meine Tochter mit den geschmückten zarten Brüsten ihre Schönheit.
6.6.10 An den Herrn mit prächtiger hoher Krone und kühlem, blühendem Tulasi, den Wunderbaren mit Schultern, die Ringer bezwingen, der in vielen beständigen Gestalten dasteht, verlor mein tugendhaftes Mädchen ihre Selbstbeherrschung.
6.6.11 Über den Bewohner des guten Venkata mit seinen dichtschönen Hainen sprach Shatakopan aus dem dichtschönen südlichen Kurukur tausend kunstvoll schöne Lieder. Wer diese zehn daraus beherrscht, wird die herrlichen Freuden der Himmlischen genießen.
Hymnus 6.7
6.7.1 „Der Reis, den ich esse, das Wasser, das ich trinke, das Betelblatt, das ich kaue – alles ist Kannan, unser großer Herr“, sagt sie, die Augen voller Tränen. Sie fragt nach seinem Ort auf Erden, reich an seinem herrlichen Segen. Gewiss: Der Ort, den mein junges Reh betreten wird, ist Tirukkolur.
6.7.2 Sie bringt Stadt, Land und Welt dazu, wie sie selbst nur seine Namen und Kränze zu besingen; die hohe Grenze ihrer Zurückhaltung hat sie überschritten. Wird sie nach Tirukkolur mit seinen reichen, fruchtbaren Feldern gehen? Sagt es mir, Mainavögel meiner rankengleichen Tochter, mir Unglücklicher!
6.7.3 Mainavögel, grüne Papageien, Ball, Spieltöpfchen und kleine Blumenkörbe: Bei allem ruft mein puppengleiches Mädchen nur Tirumals heilige Namen und steht auf. Nun ist sie nach Tirukkolur mit seinen kühlen Feldern gegangen. Was wird sie dort tun, mit bebenden roten Lippen und regenfeuchten Augen?
6.7.4 Werden die schwatzhaften Frauen und die Nachbarschaft sagen: „Sie hat alle Grenzen überschritten“, oder: „Sie besitzt große Tugend“? Ach! Mein junges Reh hat beschlossen, mit schwankender schmaler Taille nach dem reichen Tirukkolur zu gehen, wo er liegt.
6.7.5 Meine kleine Göttin sehnt sich, wird immer schwächer und will nicht mehr spielen. Nun ist sie nach Tirukkolur zu ihrem Tirumal gegangen. Wenn sie die blühenden Haine, Teiche und seinen Tempel sieht: Wie wird sie sich heute freuen, innerlich bis in die Seele erfrischt!
6.7.6 Mein junges Reh ist heute fortgegangen, ohne bei mir zu bleiben. Nun wird sie Tirukkolur erreichen, das einem Stirnzeichen der südlichen Himmelsrichtung gleicht. Sie wird die heiligen Augen und den roten Mund ihres Tirumal sehen und immer wieder in Sehnsucht vergehen, die großen Augen voller Tränen.
6.7.7 Mit tränennassen Augen und liebesverwirrtem Herzen ruft sie bei Nacht und am hellen Tag „Neṭumal!“ Nun ist sie aufgebrochen. Wie wird die Schwache, Schritt um Schritt schwankend, das reiche Tirukkolur erreichen, wo er liegt?
6.7.8 Wird sie eine Hand auf ihre erschöpfte schmale Taille legen und unter Schmerzen weitergehen, das Herz zerschmolzen, die Augen übervoll von Tränen? Unsere Schöne hat uns mit schmelzendem Herzen verlassen, um Tirukkolur zu erreichen, den Ort des Gemahls der zarten, leuchtenden Lotusgöttin.
6.7.9 Sah sie etwas Gutes, sagte sie voller Zärtlichkeit: „Das ist für meinen Kannan.“ Nun hat sie all das liegengelassen und ist gegangen. Während im Viertel Vorwürfe und Gerede laut werden, ging die schön Geschmückte nach Tirukkolur. An uns dachte sie dabei nicht.
6.7.10 Ich kann es nicht begreifen, ihr Götter! Mein junges Reh mit den großen Augen ist aufgebrochen und wird den Lotusäugigen, dem alle Welten gehören, nicht einmal für einen Augenblick verlassen. An den großen Tadel, der ihr Haus trifft, denkt sie nicht. Sie hat sich auf den Weg zu seinem Tirukkolur gemacht.
6.7.11 Madhusudana, den sicher verwahrten großen Schatz, rief Shatakopan aus Kurukur mit seinen büschelblühenden Hainen laut an. Wer diese zehn aus seinen tausend Liedern mit dem Herzen bei Tirukkolur, wo jener wohnt, rezitiert, wird über die strahlende goldene Welt herrschen.
Hymnus 6.8
6.8.1 Möchtet ihr die goldene Himmelswelt regieren oder die ganze Erde? Ihr überaus guten Vogelscharen, ich karmageplagte Frau bitte euch: Erzählt dem wolkenfarbenen Kannan, der einst alle Welten schuf, dem Herrn, der mir meine Schönheit nahm, von meinem Zustand!
6.8.2 Ihr Papageien, möchtet ihr täglich auf meiner Hand sitzen und vor den Frauen mit langen, dunkel umrandeten Augen süßen Butterreis und Milch genießen? Seht meinen Herrn mit fruchtrotem Mund und dem Diskus in der Hand, erzählt ihm von meiner leibhaftigen Liebe und eilt zurück!
6.8.3 Ihr versammelten Bienen, kommt schnell und summt über den leuchtenden großen Blumen in meinem Haar! Tut es mit euren Mündern voller reinen Honigs aus dem kühlen Tulasi, den der Herr trägt. Für die fünf Herrscher des Kuru-Landes zerschlug er die gewaltigen rollenden Wagenheere zu Staub.
6.8.4 Ihr Hummeln, wenn ihr mit honiggefüllten Mündern zum Nektar meiner Jasminblüten kommt, seht zuvor den König der Himmlischen mit der kühlen Tulasi-Krone, aus der reichlich Honig fließt. Er täuschte mich Unglückliche und ging fort. Sagt ihm in unserem Namen: „Ist dies angemessen?“ Das ist eure Aufgabe!
6.8.5 Kommt, Papageien, die ich aufzog; ich will euch etwas sagen! Sucht, wo immer er ist, die rotäugige dunkle Wolke, den üppigen Wunschbaum mit rotem Mund. Er kam auf dem Vogel mit dem grimmigen Blick und raubte mein Herz. Fragt ihn: „Ist dies angemessen?“
6.8.6 Mein Herr mit blitzender heiliger Schnur auf der Brust, mein dunkler Gebieter, mein Kannan: Er wird uns gewiss den kühlen Tulasi seiner beständigen weiten Füße geben. Kleine Mainavögel, die ich Unglückliche aufzog, geht und sprecht die Worte, die ich euch mit „Lernt sie!“ beigebracht habe!
6.8.7 Er hat die Farbe der Puvai-Blüte und Lotusaugen; als alles und alle steht der Wunderbare da, mein Herr des Diskus. Ihr schönen Vögel, könnt ihr Madhusudana, der das mächtige Pferdemaul aufriss, meine Botschaft bringen und die leidvolle Sehnsucht dieser karmageplagten Frau lindern?
6.8.8 Wie viele Weltalter soll ich Unglückliche noch in solcher Sehnsucht vergehen? Weißer Reiher mit makellosen Federn, hab Erbarmen! Sieh eines Tages den König der Himmlischen mit der reinen blauleuchtenden Krone und sage: „Außer Euch, dem Tadellosen, richtet sie ihren Blick auf niemanden mehr.“
6.8.9 Ich karmageplagte Frau habe keine andere Hilfe. Ihr Wasservögel, die auf den Wellen umherziehen und Nahrung suchen! Seht Kannan, den König der Himmlischen, einer dichten großen Regenwolke gleich. Bringt gnädig Nachricht von ihm; kommt täglich, bleibt bei mir und erzählt sie!
6.8.10 Ihr Schwäne, die mit euren juwelenschönen Männchen ungetrennt auf Blüten ruhen! Sagt meinem Herrn mit Shri auf der Brust vertraulich eines: „Seht, so steht es um sie!“ Macht ihm meinen Zustand klar und berichtet mir seine Antwort.
6.8.11 Shatakopan aus Kurukur, umgeben von duftenden Blumenhainen, erwog seine Worte und sang tausend anschauliche Lieder auf die Füße Madhusudanas. Wer diese zehn daraus beherrscht, wird wie feiner Sand an einer Quelle zerfließen und ganz zu Wasser schmelzen.
Hymnus 6.9
6.9.1 Du bist Wasser, Erde, Feuer, Wind und weiter Himmel, die beiden prächtigen Himmelslichter, Shiva und Brahma. Komm eines Tages zu mir Unglücklichem, den scharfen Diskus und die weiße Muschel tragend, damit Erde und Himmel sich freuen!
6.9.2 Wunderbarer Herr, der als Zwerg seine Macht zeigte und Erde und Himmel gewann, zur Freude beider! Komm mir nahe und gehe eines Tages durch diese Welt, damit ich dich aus der Nähe sehe, mich freue und vor Freude tanze!
6.9.3 Du gehst, stehst, liegst und sitzt in der Welt, um die Lebewesen durch viele Tage und jedes Weltalter hindurch zu schützen. Soll ich, dein Diener, noch lange erschlaffen, ohne mit dir und der schönen großen Göttin Shri zusammenzukommen?
6.9.4 Du setztest deinen heiligen Fuß ein, damit der Wagen-Asura gebrochen, auseinandergerissen und getötet würde, großer Herr! Komm eines Tages sichtbar am Himmel, umgeben vom erhabenen Brahma, Shiva, Indra und den Himmlischen, damit ich dich sehen kann!
6.9.5 Du sitzt im Himmel, stehst auf dem Berg, ruhst am Meer und wandelst auf der Erde; in allem wohnst du verborgen. Du bist jenseits der unzähligen äußeren Weltsphären. Willst du auch im Innersten meines Lebens spielen und dich verstecken, ohne mir deine Gestalt zu zeigen?
6.9.6 Mit einem weit ausgreifenden Schritt brachtest du die ganze meerumgürtete Erde unter deinen Fuß; mit dem anderen umspanntest du alle Welten. Wunderbarer, wie lange soll ich mich danach quälen, dich zu sehen, und in dieser Welt umhergehen wie Wachs am Feuer?
6.9.7 Du bist der Lauf des Karmas, der die Welt bewegt, bist die Welt und ihr einziges Leben. Du Gestaltloser, der als die zehn Richtungen in grenzenlosem Glanz über die äußeren Weltsphären hinausreicht! Erbarme dich meiner, dem die grenzenlos leuchtende Erkenntnis fehlt!
6.9.8 Erbarme dich meiner Unwissenheit, du Leben der Wissenden, berauschend strahlende Gestalt, mein Neṭumal! Willst du mich durch deine List draußen lassen und noch weiter zugrunde richten, während das Leben deines Dieners, der nichts anderes kennt, verwirrt ist?
6.9.9 Willst du mir Schuldhaftem viele geringe Freuden zeigen, mit denen die fünf Sinne mich bedrängen und meine Seele verwirren? Rückt die Zeit noch immer nicht näher, da du mich zu den großen Lotusfüßen rufst, mit denen du die Welt ausschreitend gewannst?
6.9.10 Und wären mir durch unzählige Weltalter grenzenlose Freuden beschieden, ohne Verkürzung, Verlängerung oder Ende, ohne Abnahme oder Zunahme: Könnten sie, recht betrachtet, auch nur einem kurzen Augenblick gleichen, in dem ich unwiderruflich allein dir gehöre, Wunderbarer? Ach, gewiss nicht!
6.9.11 Shatakopan ist Diener der Diener der Diener, die Tirumal gehören, der sich weder prüfen noch denken noch ermessen lässt. Diese zehn aus den tausend Liedern, die er verständlich aussprach, machen die Menschen zu zugehörigen Dienern dessen, der die Welt verschlang.
Hymnus 6.10
6.10.1 Du mit dem großen Mund, der die Welt verschlang, Herr von unerschöpflichem Ruhm, Gestalt aus allseits leuchtendem Licht! Hoher, kostbares Leben deines Dieners, unser Herr auf Tiruvenkatam, dem Stirnzeichen der Welt! Ich bin seit alters dein Diener in meiner ganzen Linie. Sage mir, wie ich deine Füße erreichen kann!
6.10.2 Dein heiliger Diskus brennt zornig, bis die Geschlechter der grausamen, mächtigen Asuras zerstückelt, zu Asche und Erde geworden sind. Mächtiger, göttlicher König! Du wohnst auf Tiruvenkatam, wo Lotusblumen in schlammreichen Quellteichen wie rotes Feuer blühen. Gewähre mir in meiner unstillbaren Liebe, deine Füße zu erreichen!
6.10.3 Schönwolkenfarbener, dessen Farbe betört, wunderbarer Herr! Du trittst in meine Gedanken und schmeckst süß wie Nektar, Gebieter der Unsterblichen. Auf Tiruvenkatam wirbeln klare Wasserfälle Edelsteine, Gold und Perlen. Herr, erbarme dich, damit dein Diener zu deinen Füßen gelange!
6.10.4 Ohne Erbarmen quälten die Asuras die Welt; du ließest feurige Pfeile auf ihr Leben regnen, Herr des Bogens, Gemahl der großen Göttin Shri! Du wohnst auf Tiruvenkatam, geliebt von Göttern, Asuras und Scharen von Weisen. Füge es, dass ich mit meinem schweren Karma deine blumengeschmückten Füße erreiche!
6.10.5 Einziger Held des Bogens, der damals sieben zusammenstehende Bäume mit einem Pfeil durchbohrte! Ursprung, der zwischen den beiden beieinanderstehenden Bäumen hindurchging! Auf Tiruvenkatam sammeln sich Elefanten wie dichte Wolken. Herr des starken Sharnga-Bogens, wann werde ich, dein Diener, deine Füße erreichen?
6.10.6 „Wann werden wir die beiden Lotusfüße sehen, die die Erde durchmaßen?“, rufen die Himmlischen Tag für Tag. In Scharen preisen sie dich, verneigen sich und verehren dich mit Leib, Zunge und Geist auf Tiruvenkatam. Wann werde ich wirklich zu dir gelangen und an deinen Füßen wohnen?
6.10.7 Nektar, den ich, dein Diener, innig begehre, Herr der Himmlischen! Du trägst den kämpfenden Vogel als Banner, großer Herr mit schönem, fruchtgleichem Mund. Heilmittel gegen dicht verstricktes Karma, unser Herr auf Tiruvenkatam! Nicht einmal den Augenblick eines Fingerschnippens ertrage ich es, deine Füße nicht zu sehen.
6.10.8 „Ich ertrage es nicht länger; ich muss deine Füße sehen!“ So sehnen sich der feinsinnige Herr mit blauem Hals, der vollkommene Viergesichtige und Indra, umgeben von vielen Frauen mit fischgleichen Augen, nach Tiruvenkatam. Du verwirrst mich in Liebe: Komm wirklich zu deinem Diener, wie du zu kommen scheinst!
6.10.9 Du scheinst zu kommen und kommst nicht; du scheinst nicht zu kommen und kommst doch! Rotlotusäugiger, rotfruchtmundiger, vierarmiger Nektar, mein Leben! Auf Tiruvenkatam machen strahlende Wunschjuwelen die Nacht zum Tag. Ach, ich vermag mich nicht einmal einen Augenblick von deinen Füßen zu entfernen!
6.10.10 „Nicht einen Augenblick werde ich mich entfernen“, sagt die Lotusgöttin und wohnt auf deiner Brust. Du von unvergleichlichem Ruhm, Besitzer der drei Welten, mein Herr! Du wohnst auf Tiruvenkatam, geliebt von unvergleichlichen Himmlischen und Scharen von Weisen. Ich habe keine andere Zuflucht: Ich bin unter deine Füße eingetreten und habe dort meinen Platz gefunden.[12]
6.10.11 „Kommt unter meine Füße, Diener, und lebt dort!“, gewährt der unvergleichliche Herr immer wieder in Gnade. Shatakopan aus dem feldreichen Kurukur sang tausend Lieder, um ihn zu erreichen. Wer diese zehn über Tiruvenkatam festhält – ja, festhält –, wird erhaben in der großen Himmelswelt wohnen.
Großteil 7
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Hymnus 7.1
7.1.1 Du lässt die fünf, die in mir wohnen, mich bedrängen. Planst du noch immer, mich so zu quälen, dass ich deine Lotusfüße nicht erreiche? Unermesslich Wunderbarer, von den Himmlischen Gepriesener, Herr der drei Welten, Nektar, Vater, mein Gebieter!
7.1.2 Du hast diese fünf harten Herrscher über mich eingesetzt, lässt sie Tag und Nacht gegen mich kämpfen und verhinderst so, dass ich mich dir nähere. Zuckerrohr, Nektar, Regenwolkenfarbener! Du mit dem blitzenden Diskus, der die meerumgürtete Welt schützt, mein vedischer Herr trotz meines Karmas!
7.1.3 Du lässt die fünf listigen Betrüger mich Karmabeladenen angreifen und hinderst mich, deine heiligen Füße zu erreichen. Was gewinnst du dadurch? Ach, Ursprung, der die weite Welt schuf, verschlang, aus sich entließ, durchmaß und emporhob! Du mit der hohen leuchtenden Krone, Madhusudana deines Dieners!
7.1.4 Du führst mich im Kreis, ohne dass ich dein Spiel durchschaue, stellst mir diese fünf vor und hinderst mich, mich deinen Blütenfüßen zu nähern. Als nichts und niemand mehr außen blieb, nahmst du alles in dein Inneres und lagst als kleines Kind auf einem langen Banyanblatt. Du bist das Heilmittel gegen mein Karma!
7.1.5 Wie fünf unheilbare Krankheiten werfen mich die fünf in ihre Presse und drehen mich darin. Du scheinst sie unmittelbar neben mir eingeschlossen zu haben, um mich zu zermürben [verdichtetes Bild des Eingesperrtseins]. Wer soll nun mein Heilmittel sein? Du trugst den siegreichen Diskus und rottetest die mächtigen Asura-Geschlechter aus, Herr der Himmlischen! O!
7.1.6 Diese fünf Sinne greifen sogar die Diener des Herrn der Himmlischen an. Was würden sie mit mir auf Erden nicht tun, wenn auch du mich verlässt? Du bist in der Melodie, in der Dichtung und in der Hingabe, höchster Herr! Komm in meine Augen, mein Herz und meine Worte; sage mir eines!
7.1.7 Wann könnte ich diese fünf grausamen Schurken besiegen, die eines sagen und dabei nicht einmal einig bleiben, wenn deine heilige Gnade fehlt? Mein Vater, du legtest einst die Schlange um einen Berg im wogenden Meer, damit Götter und Asuras daran zogen. Du bist der süße Nektar, den ich Unglücklicher trinke!
7.1.8 Du ließest die fünf als süßen Nektar erscheinen, um alle zu betören. Schneide die gesamte alte Täuschung mit der Wurzel ab! Gewähre mir, deiner Zeichen und deiner heiligen Gestalt zu gedenken, dich zu preisen und mit gefalteten Händen zu verehren, mein Herr, mein Kannan, Ursprung des Göttergeschlechts!
7.1.9 Die fünf werfen mich in die grausame, tiefe Grube bösen Karmas, das eine ganze Familie vernichten kann. Gewähre mir die Gabe, ihre Macht von Grund auf zu brechen! Von der Erde an erschufst du alle Welten mit ihren vielen bewegten und unbewegten Dingen, mein Kannan, mein höchstes Licht!
7.1.10 „Mein höchstes Licht!“, möchte ich rufen und in Liebe zu deinen beiden Lotusfüßen schmelzen. Statt mich darin ruhen zu lassen, legtest du mir eine Last auf. Die fünf nehmen schwere Bürden und zerren mich in alle Richtungen. O Gestalt, die einst das Meer quirlte und Nektar gewann!
7.1.11 Er nimmt drei Gestalten an und erschafft, erhält und vernichtet mittels der Eigenschaften; unser Vater mit dem Lotusnabel liegt auf dem Wasser. Shatakopan ist Diener der Diener seiner Diener. Wer diese zehn aus seinen tausend Liedern versteht und singen kann, dessen Karma vergeht bei Nacht und Tag.
Hymnus 7.2
7.2.1 [Die Mutter spricht:] Weder nachts noch tagsüber kennt sie Schlaf; mit den Händen schöpft sie ihre Tränen. „Muschel und Diskus!“, ruft sie mit gefalteten Händen; „Lotusaugen!“, sagt sie und wird schwach. „Wie ertrage ich es ohne dich?“, fragt sie und tastet sitzend die weite Erde ab. Herr von Tiruvarangam, wo rote Fische im Wasser springen: Was tust du mit ihr?
7.2.2 „Was tust du, mein Lotusäugiger?“, sagt sie, die Augen voller Tränen. „Was soll ich tun, Herr von Tiruvarangam mit seinen wogenden Wassern?“ Unter heißen Seufzern zergeht sie. „Mein früheres Karma, tritt hervor! Wolkenfarbener, ist dies recht?“ Du schufst einst diese Welt, verschlangst sie, gabst sie frei und durchmaßest sie. Wie wird es mit ihr enden?
7.2.3 Sie kennt keine Scheu mehr, ruft „Juwelenfarbener!“, blickt zum Himmel und gerät außer sich. „Einziger, der das Leben aller furchterregenden Asuras verschlang!“, sagt sie und schmilzt im Innern. „Unsichtbarer, gewähre mir, dich zu sehen, Kakutstha, Kannan!“ Herr von Tiruvarangam mit festen, fahnenbesetzten Mauern, was hast du ihr angetan?
7.2.4 Sie sitzt mit reglosen Händen und Füßen, steht auf, irrt verwirrt umher und faltet die Hände. „Liebe ist Qual!“, sagt sie und verliert die Besinnung. „Meerfarbener, du bist grausam! Du mit dem runden Diskus in der Rechten, komm!“, ruft sie immer wieder. Kundiger Herr des wasserreichen Tiruvarangam, was hast du für sie beschlossen?
7.2.5 Sie sinnt nach, wird verwirrt, kommt zu sich und faltet die Hände: „Du in Tiruvarangam!“ Sie betet, die regenfeuchten Augen voller Tränen, und ruft wieder außer sich: „Komm!“ Du zerrissest den Asura in der Abenddämmerung, köstlicher Nektar, der das wogende Meer quirlte. Dieses Mädchen wollte nur dir begegnen und deine Füße erreichen; du hast sie betört!
7.2.6 „Du hast mich betört und mein Herz geraubt! Großer Wunderbarer, Juwel mit rotem Mund, Herr von Tiruvarangam, umgeben von kühlem Wasser! Ursprung der Himmlischen, der scharfes Schwert, Keule, Muschel, Diskus und Bogen trägt!“, sagt sie. Du auf der Schlange mit ausgebreiteter Haube, erweise ihr Gnade. Das ist alles, was ich Unglückliche für sie tun kann.
7.2.7 „Du erschufst die zugeteilten Leiden und Freuden und stehst als Halt für die Haltlosen da. Herr des Zeitrades, meerfarbener Kannan, der im Meer Wohnung nahm! Herr von Tiruvarangam, umgeben von kühlem, fischreichem Wasser, mein Reinigender!“ So spricht mein zarter Spross und sitzt da, die schönen großen Regenaugen voller Tränen.
7.2.8 „Ursprung der Himmlischen! Du hobst den Berg und beschütztest die Kuhherde!“, sagt sie, weint und betet. Ihr Leben glüht; sie stößt heiße Seufzer aus und ruft „Schwarz wie Augenschminke!“ Sie erhebt sich, blickt unverwandt nach oben und fragt: „Wie kann ich ihn sehen?“ Herr von Tiruvarangam mit reichen, weiten Wassern, was soll ich für meine schöne Tochter tun?
7.2.9 „Du mit meiner Göttin Shri auf der Brust, mein Leben! Gemahl der Erdgöttin, die du mit deinem heiligen Hauer emporhobst! Geliebter des Hirtenmädchens, das du einst durch das Bezwingen der sieben Stiere gewannst!“ So ruft sie. Du, der im südlichen Tiruvarangam seinen Tempel hat: Ich erkenne nicht, wie es mit ihr enden wird.
7.2.10 Ich weiß nicht, welches Ende ihr bestimmt ist. Sie ruft: „Herr der drei Welten! Du mit duftendem Konrai im verfilzten Haar! Viergesichtiger Gott! Führer der herrlichen Himmlischen! Freigebiger Herr von Tiruvarangam!“ Als hätte sie seine Füße noch nicht erreicht, trat sie näher und gelangte doch an die Füße des Wolkenfarbenen [bewusst gespannte poetische Aussage].
7.2.11 Shatakopan aus dem reichen, von Hainen umgebenen Kurukur an der wasserreichen Porunal mit ihren klaren, stoffhell glänzenden Fluten erreichte die Füße des Wolkenfarbenen, empfing seine Gnade und wurde gerettet. Wer diese zehn aus seinen tausend Wortgirlanden auf dessen Füße beherrscht, wird im wolkenfarbenen Himmel, von Unsterblichen umgeben, in einer Flut höchster Freude wohnen.
Hymnus 7.3
7.3.1 Seht, wie der Lotusäugige, weiße gewundene Muschel und Diskus tragend, seinen Vogel mitten durch mein Herz lenkt! Mütter, wie soll ich das erklären? Ich werde Tirupperai erreichen, wo er in einer Flut von Glück thront und niemals die Vedenrezitation, der Festesklang und der Lärm spielender Kinder aufhören.
7.3.2 Freundinnen mit duftendem dunklem Haar, Mütter und Nachbarinnen! Dieses einsame Herz kann ich nicht bewahren; es steht nicht in meiner Gewalt. Tag und Nacht geht es zum fruchtroten Mund Kannans, des juwelenfarbenen Himmelsherrn, der im südlichen Tirupperai thront, umgeben von honigreichen Blumenhainen und kühlen Feldern.
7.3.3 Mein Herz gehört seinem fruchtroten Mund, verneigt sich vor seiner hohen rotstrahlenden Krone, freut sich an Muschel und Diskus und hat sich ganz seinen Lotusaugen ergeben. Freundin, an unseren Herrn im südlichen Tirupperai, wo die Feste Monat um Monat und Tag um Tag nicht enden, verlor mein Herz Scheu und Selbstbeherrschung.
7.3.4 Mein Herz, das auszog, die verlorene Schönheit zurückzuholen, blieb selbst dort. Mit wem soll ich mich nun in meiner Mühe beraten? Überall wächst wie Meeresbrausen der Klang der guten Veden im südlichen Tirupperai. Ich versank im Zauber des dort thronenden Herrn mit der tönenden Muschel. Mütter, warum zürnt ihr mir?
7.3.5 Er trat zornig den Wagen, trank an der Brust der trügerischen Dämonin, ging zwischen den Marutam-Bäumen hindurch und schleuderte das Kalb gegen die reifen Vila-Früchte. An Herrn Kannan verlor ich meine weibliche Zurückhaltung. Was hilft nun euer Zorn, Mütter? Bringt mich rechtzeitig nach Tirupperai mit seinen fruchtreichen Hainen, wo er selbst gekommen ist und thront!
7.3.6 Bringt mich rechtzeitig dorthin! Meine Liebe ist viel größer als das Meer. Unser Herr von blauer Wolkenfarbe steht vor mir, doch kommt er nicht in meine Arme. Er thront hier auf Erden in Tirupperai, wo Kenner der vier Veden unablässig opfern, prächtiger roter Reis wie Wedel schwingt und die Wasser zusammenströmen.
7.3.7 Mein Herz ging nach Perai, wo der Herr thront, der das meerumgürtete südliche Lanka mit seinen großen Mauern zerstörte. Ich suche es überall, doch finde es nicht, um es zurückzuholen. Wen haben wir hier noch, Freundin? Niemand kann mein Herz zurückrufen. Mit wem soll ich nun etwas ausrichten? Was mein Herz erkannt hat, habe auch ich erkannt.
7.3.8 Alle taten sich aufgrund dessen, was sie gesehen hatten, zusammen und verbreiteten Gerede über mich und den Dunkelmeerfarbenen. Seitdem ist meine Liebe, wenn ich sie beschreibe, Freundin, größer als die feste Erde, die sieben Meere und der weite Himmel zusammen. Ich werde zum südlichen Tirupperai gehen, wo er, umgeben von klaren Wellen, thront.
7.3.9 Ich werde hingehen, meine Freundinnen! Mütter, versucht nicht, mich umzustimmen. Was sollen eure Worte hier? Herz und Selbstbeherrschung sind nicht mehr bei mir. Mein Ziel ist die große Stadt des südlichen Tirupperai mit schönen, fruchtbaren, glänzenden Feldern, wo der Wolkenfarbene, Herr Kannan, der die dunkle meerumgürtete Welt verschlang, gekommen ist und thront.
7.3.10 Ich werde Städte, Länder und alles andere durchsuchen; Scheu habe ich nicht, Freundinnen! Der Wunderbare mit langen Makara-Ohrringen thront im südlichen Tirupperai mit seinen hohen Juwelenpalästen. Der unvergleichliche Wolkenfarbene mit dem Diskus zerschlug einst die hundert. Wie viele Weltalter ist es her, dass er mein Herz geraubt hat?
7.3.11 Weltalter für Weltalter wechseln seine Gestalt, sein Name und sein Tun, mit denen er die Welt schützt: Achyuta, meerwasserfarben. Über ihn sang Shatakopan aus dem schönen Kurukur tausend unvergleichliche Antati-Lieder. Wer diese zehn über den Bewohner Tirupperais zum Lob des Herrn mit dem Diskus beherrscht, ist ein Meer hingebungsvollen Dienens.
Hymnus 7.4
7.4.1 Diskus, Muschel und Bogen erhoben sich; aus allen Richtungen stieg Segensruf auf, Keule und Schwert ragten empor. Die Weltsphäre erbebte, Krone und Fuß stiegen auf, die Weltzeit erhob sich: So gewann unser Vater die Welt [stufenweise sich steigerndes kosmisches Bild].
7.4.2 Man hörte die Wasser gegen den Berg strömen, die Schlange sich winden und am Berg reiben, das Meer gegenläufig wirbeln und aufschreien. So war es an jenem Tag, als unser Vater den Nektar gewann und daraus ein Fest machte.
7.4.3 Die sieben Erden hingen nicht herab, sondern blieben an ihrem Ort; ebenso die sieben Berge, ebenso die sieben Meere. So war es an dem Tag, als unser Vater fest ansetzte, die Erde emporhob und sie auf seinem Hauer trug.
7.4.4 Zeit, Erde und Wasser erhoben sich, Himmel und Gestirne, Feuer und Wind, die Berge bis zu ihren Füßen und die leuchtenden Himmelskörper. Unter aufsteigendem Getöse nahm unser Vater seine Mahlzeit ein: Er verschlang die Welt.
7.4.5 Es krachte, als die kraftstrotzenden Ringer zerbrachen; die tapferen Heere der Könige erbebten; im Himmel wurden die Jubelrufe der erhabenen Götter laut. So war es, als unser Vater das weithin sichtbare Bharata-Geschehen mit sicherer Hand entschied [knappe Wendung, sinngemäß erschlossen].
7.4.6 Im schwachen Rot der sinkenden Abendzeit schien ringsum der Himmel in Blutfluten aufzusteigen. Wie ein Löwe, der einen Berg von unten aufspaltet, war unser Vater, als er dem Asura tiefes Leid bereitete und ihn tötete.
7.4.7 Pfeile rauschten einander in Reihen entgegen; Hunderte von Leichen rollten wie Berge. Blutfluten stauten sich zu Flüssen und Meer. So war es, als unser Vater Lanka bis zur völligen Vernichtung bezwang.
7.4.8 Der mit dem Hahn im Banner floh aus der Schlacht; auch der flammende Feuergott floh, und auch die dreiäugige Gestalt floh, seht! So geschah es an dem Tag, als unser Vater seinem Gegner Bana die mächtigen Arme nahm.
7.4.9 Damals entstanden Erde, Wasser, Feuer, Wind, Himmel und Berge; damals die beiden Lichter und das Übrige; damals Regen, Lebewesen, Götter und alles andere. So erschuf unser Vater am Anfang die Welt.
7.4.10 Die weidenden Herden traten darunter; wilde Tiere rollten herab, und aus den vollen Bergteichen ergoss sich Wasser mit lautem Brausen. Das Hirtenlager samt den Kuhherden fand dort Schutz. Unser Vater hob den Berg und bewahrte sie vor dem verderblichen Regen.
7.4.11 Shatakopan blieb vereint mit den Dienern des Herrn, der den Berg hob. Unter seinen tausend kunstvoll zum Guten gefügten Worten stehen diese zehn. Sie bringen denen Sieg, die sie mit Freude lernen.
Hymnus 7.5
7.5.1 Wer lernen möchte – würde er sich einem anderen zuwenden als dem gütigen Herrn Rama? Alle bewegten und unbewegten Wesen, die im guten Ayodhya dieser von Brahma hervorgebrachten Welt lebten – vom sprießenden Gras bis zur kleinsten Ameise –, führte er zum guten Ziel [zur höchsten Wohnstatt], obwohl sie selbst kein Mittel zur Rettung besaßen.[13]
7.5.2 Könnten Menschen, die im Land geboren werden, anderen gehören als Narayana, wenn sie hören, wie er hier geboren wurde, um der Menschen willen Unerträgliches ertrug, die das Land bedrängenden Rakshasas aufsuchte und erschlug, das Land beschützte und zu seinem Heil wirkte?
7.5.3 Wer zuhört, würde er anderes hören als Keshavas Ruhm? Man kennt die Geschichte des alten, fernen Feindes Shishupala: Er überschüttete ihn nur mit niedrigen Beschimpfungen, die den Hörenden die Ohren verbrannten, und erreichte dennoch seine heiligen Füße. Wer das von Kundigen erfährt, worauf sollte er sonst hören?
7.5.4 Wer sein Wesen erkennt, könnte er etwas anderes sein als sein Diener? In der langen leeren Zeit, als nichts von der mannigfaltigen Welt vorhanden war, schuf er das gute Wasser und Brahma. Bedenkt, wie er das alte, in ihm Verborgene wieder hervortreten ließ!
7.5.5 Wer seine rettenden Mittel bedenkt, worauf sollte er sinnen außer auf die Füße des Wunderbaren? Man hört und erkennt doch, wie er die heilige Ebergestalt annahm und die im tiefen Wasser versunkene Welt auf einem seiner Hauer trug, damit sie nicht weiter absank.
7.5.6 Wer gehört und verstanden hat, könnte er anderen gehören als Keshava? Mahabali, dessen freigebige Hand nicht ermüdete, bedrängte die Götterschar. Sie kamen und baten um Hilfe. Man sieht doch, wie der Herr als Vamana mit bittend ausgestreckter Hand sein Spiel vollzog und ihre Not beendete!
7.5.7 Wer gesehen, Klarheit gewonnen und gelernt hat, könnte einem anderen dienen als Kannan? Markandeya trug einen Blumenkranz, an dem Bienen tranken. Als die Zeit seiner Rettung gekommen war, nahm ihn der Herr mit dem verfilzten Haar [Shiva] mit, um den Höchsten aufzusuchen. Dieser nahm Markandeya bei sich auf und führte ihn mit sich, für immer mit ihm vereint. Wer dies verstanden hat – wem sollte er sonst dienen?[14]
7.5.8 Wer es wirklich verstanden hat, würde er anderes lernen als den Ruhm des Glückreichen? Hiranya bedrängte mit der Macht seiner grenzenlosen Askese die Götter auf vielerlei grausame Weise. Der Herr nahm die Gestalt eines mächtigen Löwen an und wirkte sein Wunder an Hiranyas Brust. Wer dies kennt, worauf sollte er sonst sinnen?
7.5.9 Wer seine Wunder kennt, könnte er anderen gehören als dem Wunderbaren? Um der fünf willen wurde er, aller Welt bekannt, zum Wagenlenker. Er vernichtete das Heer, sodass die hundert, die um das Erbe stritten, untergingen. Wer diese gute Kunde von seinem Wirken kennt, wem sollte er sonst dienen?
7.5.10 Wer seine Botschaft kennt, könnte er anderen gehören als dem Wunderbaren? Klar erkennt man seinen Schutz: Er entfernt die umhüllende Geburt, Krankheit, Alter und Tod, reißt das große Leid mit der Wurzel aus und nimmt die Menschen unter seine Füße auf.
7.5.11 Kannan von vollkommener Klarheit eröffnet denen, die klar und unbeirrbar bleiben, den Weg zur Freude. Über ihn sang Shatakopan aus dem südlichen Kurukur tausend klare Lieder. Wer diese zehn daraus beherrscht, wird in den drei weit ausgebreiteten Welten ein Mensch mit klarem Herzen sein.
Hymnus 7.6
7.6.1 O Padmanabha, der die drei weiten Welten erschuf! O Lotusfüßiger, der die drei weiten Welten durchmaß! O Lotusäugiger, einziger Herr meiner Einsamkeit! O Lotushändiger, wann werde ich dich erreichen?
7.6.2 Wann, ach wann werde ich deinen roten heiligen Fuß erreichen, den Hara und der Viergesichtige preisen? O Vater, der als Erde, Wasser, Feuer, Wind, Himmel, Leben und alles andere besteht! O unser Tänzer, der den Berg hob, die Kuhherden weidete und sie beschützte!
7.6.3 O unser Tänzer, der durch das Heben des Berges vor dem Hagel schützte! Du mit kühlem, blühendem Tulasi auf dem Haupt, du mit Konrai geschmücktem rotem Flechtenhaar, mein trefflicher Viergesichtiger! Du bist gekommen und mein kostbares Leben geworden. Dein Ruhm ist kaum zu preisen; wo soll ich dich erreichen?
7.6.4 Wo soll ich dich erreichen? Du bist die drei schönen Welten, dort der erhabene dreiäugige Herr und der große Brahma. Du bist die Gottheiten, angefangen bei Indra mit dem scharfstrahlenden Vajra in der Hand. Mein Hirte mit der Krone aus kühlem, schönem, honigblühendem Tulasi!
7.6.5 Mein Hirte, mein dunkler unversehrter Edelstein! Die drei Welten breiten sich aus der Blüte deines Nabels aus. Wie wird mein kostbares Leben dich inmitten deiner Lichtflut erblicken und zu dir gelangen?
7.6.6 Ich weiß nicht, wie ich ihn erreichen kann: meinen Herrn mit Shri auf der Brust. Sein reicher blauer Glanz wächst, rote Lichter blühen darin wie in einem einzigen Juwel. Über dem Grund dieser Gestalt strahlen rotes Seidengewand, Füße, Nabel, Hände, Brust, Augen und Mund in rotem Licht.
7.6.7 Werde ich ihn nicht sehen: meinen Herrn mit Shri auf der Brust, den, dessen eine Hälfte die Bergestochter ist, den Viergesichtigen, der stets die Göttin der Rede bei sich trägt, und den Gemahl Shachis? Er hob die Erde empor, verbrannte die drei Burgen, siegte über die Sinne und herrscht über den Himmel [mehrere göttliche Gestalten werden in einer Anrede zusammengeführt].
7.6.8 Werden wir ihn sehen? Wie Füchse vor einem Löwen, einem kampfmächtigen Fabeltier, schrien die Rakshasas, flohen über Lanka hinaus und versteckten sich in Höhlen. Er lenkte den tapferen Vogel, erschlug den starken Mali und häufte danach die Gegner zu mannshohen Bergen, als er sie niedermachte.
7.6.9 Werden wir ihn sehen, mein Herz, den Löwen unter den Unsterblichen? Er vernichtete das Geschlecht des Rakshasa mit männlicher Kraft und heldenstarken Schultern, der sich nur um grausame Taten mühte. Dann schenkte er das wasserumgürtete Lanka dessen Bruder, übte seine Herrschaft aus und ging in sein eigenes Licht ein.
7.6.10 Hari gewährt uns das schwer erreichbare Vaikuntha. Er trat als neugeborenes Kind in das Hirtengeschlecht ein, wirkte lauter Wunder, erschlug den todesgleichen Kamsa und vernichtete für die fünf Brüder das grausame Heer. Der überaus Mächtige ging in das große höchste Licht ein.
7.6.11 Er trat als Löwe hervor, zerriss den Leib des Asura und freute sich daran, der herrliche Träger des Diskus. Über ihn sang Shatakopan aus Kurukur tausend erhabene Lieder. Wer diese zehn daraus beherrscht, wird von versammelten Frauen mit Segensgesängen für lange Jahre und mit Wedeln geehrt werden.
Hymnus 7.7
7.7.1 Sind es zwei Todesmächte, die das Leben zarter Frauen verzehren? Ich weiß es nicht. Sind es die heiligen Augen des Herrn Kannan mit dem schönen Diskus? Ich weiß es nicht. Seht, ringsum erscheinen sie wie frisch erblühte Lotusse! Freundinnen, Mütter, was soll ich Leidende tun?
7.7.2 Mütter, warum plagt ihr mich, indem ihr mich herumzerrt und beschimpft? Ist es eine Ranke am hohen Wunschbaum oder sein junger Spross? Ich weiß es nicht. Die heilige Nase dessen, der die aufbewahrte Butter aß, steht rein und hell in meinem Leben wie die Flamme einer fest aufgestellten Lampe.
7.7.3 Ist es eine reife Frucht oder das schwere Karma meiner unglücklichen Person? Ist es ein herrlicher dichter Korallenspross? Ich weiß es nicht. Der efeufruchtrote Mund des Herrn, dessen heilige Gestalt einer großen blauen Wolke gleicht, erscheint meinem süßen Leben in jeder Richtung.
7.7.4 Sind es zwei dunkle Bogen, die sich gegen das kostbare Leben zarter Frauen spannen? Sind es die Zuckerrohrbogen des stets ruhmreichen Liebesgottes? Die Brauen des großen Kannan, des Vaters des Liebesgottes, richten sich immerzu gegen mein Leben und töten es.
7.7.5 Ist es weißer Blitz, der beständig mit sanftem rötlichem Glanz leuchtet, oder schöne Perlen, die mein Leben vernichten? Ich weiß es nicht. Das Lächeln des Herrn, der den Berg hob, verzehrt mein Leben. Mütter, ich kenne überhaupt keinen Ort, an dem ich Rettung finden könnte!
7.7.6 „Wo wäre Rettung für zarte Frauen, Asuras und Rakshasas?“, scheinen sie leuchtend zu fragen. Sind es Sprosse, an denen Makaras gedeihen, oder die heiligen Ohren mit den Ohrringen des Herrn auf der giftigen Schlange mit ausgebreiteter Haube? Seht, sie töten mich, ohne auch nur einmal loszulassen!
7.7.7 Ich weiß nicht, wie ich es euch zeigen und sagen soll: „Seht, Mütter!“ Ist es der beständige junge weiße Mond oder ein Giftblatt für die Liebenden? Die heilige Stirn des himmelhohen Herrn mit den vier breiten Schultern nimmt mein Leben in Besitz und vernichtet es, als hätte sie meinen Tod geplant.
7.7.8 Lotusblüten, Ranke, Koralle, Bogen, kühle Perlen, Sprosse und die kühle himmlische Mondsichel: Ist dies ein üppiger Lichtkreis, der all diese bezaubernden Schmuckstücke in sich trägt? Als Kannans strahlendes, reich geschmücktes Gesicht nimmt er mir Unglücklicher das Leben.
7.7.9 Ist es eine Fülle feiner blauer Fäden, in dichten Locken gekämmt aus verschlingender Finsternis? Nein, es ist das Haar des Wunderbaren! Es kommt mit dem Duft sich öffnenden, kühlen Tulasis und beraubt mich meines Lebens. Mütter, ihr versteht es nicht und hört nicht auf, mich zu schelten!
7.7.10 „Bleib im Hof!“, sagt ihr und umringt mich mit drohend geballten Händen. Doch mein Herz hat sich mit dem strahlenden Haupt verbunden, dessen leuchtende Juwelenfarbe sich über alle drei Welten ausbreitet. Mütter, welche Hoffnung bleibt euch bei mir?
7.7.11 Selbst für den schwer schaubaren Brahma, für Shiva und Indra ist Kannan schwer zu sehen. Ihn besang Shatakopan aus Kurukur in tausend ehrfurchtgebietenden Liedern. Wer diese zehn daraus beherrscht, wird mit den ehrwürdigen Himmlischen vereint niemals vergehen.
Hymnus 7.8
7.8.1 Wunderbarer Vamana, Madhusudana, gewähre deine Gnade! Du bist Feuer, Wasser, Erde, Himmel und Wind, Mutter, Vater, Kinder, alles andere und das Ganze; dabei bleibst du du selbst. Nach welcher Ordnung bestehen diese deine Weisen des Seins?
7.8.2 Achyuta mit kühlem, schönem, honigblühendem Tulasi auf der Krone, gewähre Gnade! Du bist Mond und Sonne, die vielen reichen Lichter und die Dunkelheit, der mächtig niederströmende Regen, Lob und Tadel; dazu bist du der grausam blickende Tod. Was sind das für Wunder!
7.8.3 Lenker des prächtigen Wagens, Herr des heiligen Diskus, gewähre Gnade! Du bist sämtliche Weltalter und die unzähligen, in ihnen wirkenden, einander entsprechenden herrlichen Dinge; du bist ihre Ordnung und stehst in unergründlicher Kunst da. Was sind dies für erstaunliche Spiele?
7.8.4 Kannan mit den honigöffnenden Lotusaugen, erkläre mir gnädig eines! Du bist das Seiende und das Nichtseiende, das Unendliche und seine Ordnung. Im weiten, wasserüberströmenden Meer ruhst du auf der giftigen Schlange und vollziehst im Innern mannigfachen Yoga. Was sind dies für Mittel deines Wirkens?
7.8.5 Wunderbarer mit duftenden, kühlen Tulasi-Blüten auf dem Haupt, löse meine Fesseln, nimm mich ganz für dich und gewähre Gnade! Du bist Leib und Seele, Vergehen und Geburt; immer neue Wunder richtest du ein. Was sind das für betörende Verwirrungen?
7.8.6 Betörender Vamana, gewähre mir eine Erklärung, die ich verstehen kann! Du bist Vergessen und Klarheit, Glut und Kälte, Ordnung und Staunen, Siege, Tat und Frucht. Dazu stehst du als Verwirrung da. Was sind dies für Leiden?
7.8.7 Kannan, der Leiden schafft, du mit der hohen leuchtenden Krone, gewähre Gnade! Du bist leidbringender Stolz, Leidenschaft und Freude, schmerzende Begierden, Maß, Stillstand und Bewegung. So richtest du Leiden ein: Was sind dies für Streiche?
7.8.8 Mit welchen Streichen stehst du da, Kannan, der über mich gebietet? Niemand kann dich eindeutig als einen von bestimmter Art erfassen. Du bist die uralten drei Welten, hast sie geschaffen und bist weiterhin in ihnen und außerhalb. Was sind das für Wesensweisen?
7.8.9 In welchen Wesensweisen, auf welche Art bestehst du, mein Kannan? Alle verbundenen Glieder, angefangen bei Händen und Füßen, und sämtliche erfahrbaren Geschmäcke, sichtbaren Formen, Berührungen, Klänge und Gerüche bist du selbst. Will man dich erkennen, nehmen die Feinheiten kein Ende.
7.8.10 „Es gibt keine feinere Lehre darüber hinaus“: So lehren die alten guten Schriften Gestalt und Gestaltlosigkeit – beides bist du. Mein Achyuta, dessen Brust ein blühender Tulasi-Kranz schmückt! Welche Weise man auch mit seinem Vermögen beschreibt, auch diese ist eine Weise deines Seins.
7.8.11 Hari lässt sich schwer als einer von dieser oder jener bestimmten Art erkennen. Shatakopan aus Kurukur erkannte und beschrieb ihn, so weit es möglich war, in tausend schönen tamilischen Liedern. Wer diese zehn daraus nach seinem Vermögen rezitiert, wird für immer zu innerer Erfüllung gelangen.
Hymnus 7.9
7.9.1 An jenem Tag nahm er mich an, um mich für immer zu retten; Tag um Tag machte er mich zu dem Seinen und sang durch mich in süßem Tamil von sich selbst. Was könnte ich über diesen Herrn sagen, mein Licht, das als Ursprung dasteht?
7.9.2 Was könnte ich sagen? Heute wurde er eins mit meinem kostbaren Leben und ließ es heißen: „Dies ist ein schönes Gedicht, das ich mit meinen Worten gesprochen habe.“ Doch der Wunderbare pries sich selbst mit seinen eigenen Worten. Er ist mein Ursprung, der sich auch als die drei zuvor genannten Gestalten zeigt.
7.9.3 „Dieser ist der wahre Ursprung“, ließ er mich klar erkennen. Er trat zuerst in meine Zunge ein und sprach durch schöne, süße Gedichte von sich selbst zu seinen reinen, ursprünglichen Verehrern. Wann könnte ich meinen Vater vergessen, den Ursprung der Worte meines Mundes?
7.9.4 Wann könnte ich den Vater vergessen? Er wurde mein inneres Selbst und sprach ohne Fehler selbst die Gedichte über sich. Mich mit meinem unvergleichlich schlimmen Karma nahm er zur Rettung an und wirkt immerzu zu meinem Besten. Diesen Ruhm habe ich gesehen!
7.9.5 Mir fehlt die Fähigkeit, seinen Ruhm zu erkennen und daraus rechte, gute, süße Gedichte passend zu sprechen. Darum machte der Höchste mich ohne eigenes Vermögen zu dem Seinen und singt durch mich süße Gedichte über sich, die die Welt preist.
7.9.6 Mein Herr von Vaikuntha ließ seine eigenen Lieder über sich nicht von den höchsten Dichtern süßer Verse singen. Heute kam er wohlwollend, verband sich mit mir und singt durch mich kraftvolle Gedichte über sich selbst.
7.9.7 Sobald ich „Herr von Vaikuntha“ sage, lässt Mukunda mein hartes Karma vollständig vergehen. Er macht sich zu meinem Selbst und schafft durch mich reiche, süße Gedichte, die ihn als Herrn von Vaikuntha preisen. Wann werde ich mich je daran sättigen, über ihn nachzusinnen?
7.9.8 Selbst wenn Erde, Himmel und Wasser sich alle vereinigten, um mit mir den Ruhm unseres Herrn mit dem Diskus zu trinken: Könnte ich mich je sättigen an dem, was er tat? Mich Unvermögenden machte er zu dem Seinen und sprach durch mich süße Gedichte zu seinem Ruhm.
7.9.9 Selbst wenn ich durch vergangene und künftige Zeiten hindurch Tirumals Ruhm genösse, den seiner Größe angemessenen Genuss: Könnte ich mich je sättigen an seiner Hilfe? Er machte mich, der ihn nicht vergisst, zu dem Seinen und sprach durch mich viele innige, süße Gedichte über sich.
7.9.10 Wenn ich genau bedenke: „Mein Leben sei der Dank für seine Hilfe“, dann gehört auch dieses bereits ihm. Dem Vater, der durch mich wohlgefügte süße Gedichte über sich sang, kann ich weder hier noch dort irgendetwas als Gegengabe leisten.
7.9.11 Shatakopan aus dem reichen Kurukur erkannte: Weder hier noch dort gibt es etwas ohne Tirumal. So sprach er diese tausend Lieder. Diese zehn daraus bringen Freude, auf welche Weise man sie auch ausspricht.
Hymnus 7.10
7.10.1 Unser Herr thront mit der schönen Lotusgöttin in Freude und regiert die sieben Welten zu ihrem Glück. Voller Liebe wohnt er in Tiruvaranvilai, umgeben von schönen Hainen. Werden die Tage kommen, da ich dort voller Liebe verweilen, ihn rechtsherum umschreiten und mit gefalteten Händen verehren kann?
7.10.2 Wird es ohne Zweifel geschehen? Unser Vater, der heilige Zwerg, wuchs so empor, dass die gesamte weite Erde nur zwei Schritte ausmachte. Er wohnt in Tiruvaranvilai, wo ummauerte Paläste mit Fahnen in den Himmel ragen. Werde ich kostbares Duftwasser sprengen, ihn umschreiten und mit gefalteten Händen verehren können?
7.10.3 Wird es mir täglich möglich sein, Govinda, Madhusudana, den mächtigen Löwen, auf dem bewegten Vogel zu sehen und anzubeten? Und werde ich beständig Tiruvaranvilai mit seinen weiten Hainen verehren dürfen, wo er wohnt, unter Menschen, die die vier ruhmvollen Veden, fünf Opfer und sechs Hilfswissenschaften rezitieren?
7.10.4 Werde ich hier im Herzen stets und immerzu seiner Blütenfüße gedenken dürfen? Herr Kannan von strahlender Juwelenfarbe, in Mathura geboren, ist der weithin berühmte Herr der drei Welten. Er wohnt in Tiruvaranvilai, umgeben von Feldern mit gedeihendem Zuckerrohr und großem rotem Reis.
7.10.5 Damit ich seine Blütenfüße immer in meinem Herzen bewahre und verehre, gab der Vater auf dem Schlangenlager einst vor vielen Dienern seine Gnade. Er wohnt im blühenden Tiruvaranvilai mit hohen Juwelenpalästen und weiten Mauern. Wenn wir dessen weltweiten Ruhm singen, bleibt kein Karma auf uns; es vergeht.
7.10.6 Nichts bleibt: Alles böse Karma vergeht. Diener, gedenkt dessen und verehrt! Einst gewann er die Schlacht und umarmte die schönen langen Schultern Rukminis. Er wohnt in meinem Innern, damit mein Herz ihn immer und zu jeder Zeit preise. Die große Stadt, in der er steht, heißt das schöne Tiruvaranvilai.
7.10.7 Dies ist die große Stadt: Tiruvaranvilai, umgeben von blühenden Hainen. Ihr Herr ist Neṭumal, Kannan, König der Himmlischen. Er zog in Banas Stadt, kämpfte grausame Kämpfe, in denen der dreiäugige Herr zurückwich, und hieb Bana tausend Arme ab. Außer seinen Füßen haben wir nichts als Zuflucht.
7.10.8 „Außer deinen Füßen haben wir keine andere Zuflucht“, pries der Elefant im weiten großen Teich seine langen Füße. Der Herr beendete die Herzensnot des Tieres und wohnt nun freudig im hainreichen Tiruvaranvilai. Werden wir uns dort vereint zur Umschreitung einfinden? Dann kann böses Karma im Herzen keinen Halt finden.
7.10.9 Selbst wenn böses Karma keinen Halt mehr in meinem Herzen findet und ich zum klaren Himmel aufsteigen darf, bleibt dies mein Gedanke: Werde ich Tiruvaranvilai mit seinen Hainen, wohin alle zur Verehrung kommen, in Worten, Gedanken und beständigem Tun loben, aufsuchen, umschreiten und mit gefalteten Händen verehren können?
7.10.10 Der göttliche Herr weiß, dass mein Herz keinem anderen zugewandt ist. Keine heimliche Regung meines Herzens bleibt ihm unbekannt, seit ich dem Reinen gehöre, der im herzerfreuenden Tiruvaranvilai wohnt. Dort verehren ihn die Scharen der Erdgötter [Brahmanen] mit Gedanken, Worten und Taten.
7.10.11 „Seit ich dem Reinen gehöre, habe ich keine andere Zuflucht“, dachte Shatakopan aus dem reichen Kurukur und richtete sein geläutertes Herz allein auf ihn. Wer diese zehn aus seinen tausend reinigenden Liedern beherrscht, den werden die Götter täglich ehren und ihren Göttinnen anerkennend sagen: „Diese Menschen selbst sind heilige Stätten der Reinigung.“
Großteil 8
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Hymnus 8.1
8.1.1 Shri und die Erdgöttin sind deine Gemahlinnen; auf deinen Befehl dienen die übrigen Himmlischen. Die drei Welten sind dein Reich, jede gewünschte Gestalt ist deine Gestalt. Juwel mit korallrotem Mund und Lotusaugen, die mich Unglücklichen bezwingen! Leben, Nektar, Vater, der das wogende Meer quirlte: Gewähre mir, dich zu sehen!
8.1.2 „Gewähre mir, dich zu sehen!“, rufe ich immer wieder, verwirrt und überströmend von Tränen. Lass mich Unglücklichen dich auf jede Weise lieben und nur deinen Namen stammeln! Ach, gewähre mir, dich zu sehen, Kakutstha, Kannan, Frucht des Wunschbaums für deinen Diener, Nektar für die Liebenden, Großherziger, der die von weiten kühlen Wassern umgebene Erde emporhob!
8.1.3 Geliebter kleiner Sohn des großen Nandagopa, der dich aufzog! Junger Elefant deines Geschlechts, Yashodas höchstes Glück, großer Herr deines Dieners! Unser Meer, du zerrissest mit deinen Fingernägeln den Leib des grausam kämpfenden Asura in zwei Teile. Wenn du heute nicht in zugänglicher Gestalt kommst, wie sollen die Deinen Gewissheit finden?
8.1.4 Die Gestalt, die deine Menschen jeweils innig lieben, wird deine Gestalt; dein wunderbares Tun entspricht dem, woran deine Liebenden Freude finden. Doch ich Karmabeladener zweifle an jedem vermeintlichen Erkennen. Herr, der im Krieg die die weite Erde umringenden tödlichen Heere vernichtete! Nektar der Götter, Gift der Asuras, mein kostbares Leben!
8.1.5 O kostbares Leben! Großes Leben, das die weite Welt ganz erschuf, emporhob, verschlang, freigab und durchmaß! Herrliches Leben, das die großen Wasser schuf, darin ruhte, sie quirlte, mit einem Damm überschritt und den Damm zerbrach! Wie Götter für Menschen bist du Gott für die Götter, einziges Leben aller Welten. Wo soll ich hinkommen, um dich zu erreichen?
8.1.6 Wo soll ich dich erreichen, mein Gebieter? Du bist die sieben Welten, die Gottheiten, die du ihren Bewohnern zugeordnet hast, und deren jeweiliges Wirken. Falls es jenseits davon noch Dinge gibt, bist du auch sie. Du bist die feine, unserem verdunkelten Wissen entgehende Wahrheit und das, was selbst die höchsten Sinne übersteigt.
8.1.7 Du bist das Vergangene und das Zukünftige; ebenso bist du das Gegenwärtige. Wie sollte ich dein erhabenes Wesen als dieses, jenes oder etwas dort sicher erkennen? Ich Schuldhafter zweifle. Frisch gemolkene Milch, Butter darin und süßer Geschmack der Butter! Nektar im Meer, Süße dieses Nektars und Frucht dieser Süße! Großer Hirte, der Pinnai umarmte!
8.1.8 Großer Hirte, der sie heiratete, deine Eigenschaften ziehen mich mit all meinem schweren Karma durch deinen Zauber vollständig an. Tod der gewalttätigen Asuras, du mit dem Vogel im hohen Banner! Du ruhst auf der Schlange mit tausend Hauben im Milchmeer. Ich weiß nicht, wie ich dich verehren soll: Geist, Rede, Tun und auch ich selbst bist ja du [Aussage völliger Abhängigkeit und göttlicher Gegenwart].
8.1.9 Dass auch ich in dir bin, ist wahr [wörtlich: „auch ich bin du“]. Wenn selbst die schrecklichen Höllen du bist, was macht es aus, ob ich himmelhohe Freude oder Hölle erreiche? Und doch fürchte ich mich sehr davor, in die Hölle zu gelangen, auch wenn mir unsere Zusammengehörigkeit immer klarer wird. Du thronst in höchster himmlischer Freude: Gewähre mir deine Füße!
8.1.10 Zum Dank für deine große Hilfe, mit der du mir deine Füße immer neu und immer herrlicher gewährtest, habe ich deine Schultern innig umfasst und dir mein Leben ganz übereignet, o Licht! Du mit tausend Schultern, tausend Kronen, tausend Paar Blumenaugen, tausend Füßen und tausend Namen, großer Vater meiner Einsamkeit!
8.1.11 Den großen Vater, Brahmas Vater, Rudras Vater, den Vater der Weisen und Götter, den einzigen Vater der Welt besang der freigebige Shatakopan aus dem großen, reichen Kurukur. Diese zehn passenden Wortgirlanden gehören zu seinen tausend Liedern. Diener, durch sie können wir Rettung finden!
Hymnus 8.2
8.2.1 Gefährtinnen mit gestreiften Armreifen! Vor unseren Widersachern schäme ich mich. Ich suche überall nach einer Weise, euch eines zu sagen, finde sie aber nicht. Meine Muschelreifen glitten ab, meine Anmut schwand, meine vollen Brüste wurden goldblass, und ich erschöpfte mich auf der Suche nach unserem König von Venkata, dem Lenker des grimmig blickenden Vogels.
8.2.2 Wenn nur jemand durch Suchen etwas erlangen könnte! Ach, nicht einmal euch Freundinnen kann ich erklären, wie es hier um mich steht, mich Leidende. Sehe ich den Dieb mit den sehenswerten Lotusaugen, den König der Himmlischen, unseren König, so nimmt er mir die verbliebenen Reifen und meine Beherrschung. Wie lange erschöpfe ich mich noch!
8.2.3 Seht: Eher ermüdet die Zeit als ich Unglückliche! Vor aller Welt habe ich Schande auf mich genommen. Ihr mit der schönen Stirn, was hilft mir nun noch Scham? Wie lange es auch dauert, ich werde die Vereinigung suchen, um meine schönen Reifen und meine Hautfrische zurückzuerlangen, die Kannan nahm, der großen Wolke gleich und von blauem Blumenglanz umgeben.
8.2.4 Ich ging, um mich mit ihm zu vereinen; was kann ich noch geben? Schöne Reifen, Herz und alles Weitere verlor ich restlos und stehe täglich entwürdigt vor den vielfach geschmückten Frauen. Ich liebte den wunderbaren Tänzer westlich des südlichen Kulandai mit seinen fahnenbesetzten Palästen und Mauern: den siegreichen Diskusträger mit dem bewegten Vogel im hohen Banner.
8.2.5 Freundinnen, steht es etwa in unserer Macht, den Diskusträger zu lieben oder ihn zu uns kommen zu lassen? Darüber zu sprechen ist hier schwer. Bedenkt das ursprüngliche schöne Licht: Weltalter für Weltalter bleibt es einzig, und selbst Kundige vermögen seine Wirkungsweisen nicht zu erfassen.
8.2.6 Bedenke ich das alte schöne Licht, reicht meine Sprache nicht hin; selbst für die Himmlischen ersinnt es unendliche Wege. Lassen wir das! Er nahm meine schöne Hautfarbe und gibt mir nicht einmal seinen kühlen, blühenden Tulasi-Kranz. Wem soll ich nun mein Leid klagen? Sagt es! Mal ruht mit geschlossenen großen Blumenaugen in Kudanthai, umgeben von rankenreichen Feldern.
8.2.7 „Mal, Hari, Keshava, Narayana, Shri Madhava, Govinda, Vaikuntha!“, lässt er mich rufen und verlässt mich dann. Nicht die geringste Gestalt oder Spur zeigt er. Mütter mit duftendem Blumenhaar, meine Freundinnen, was soll ich tun? Selbst nach langer Zeit werden wir ihn sehen – das schwöre ich euch. Zwischen euch und mir soll darin kein Zweifel bleiben [gedrängte Schlusswendung].
8.2.8 Papageien, Mainavögel, Kuckucke und Pfauen, die ich aufzog! Es gibt keinen Zwischenraum mehr [für einen anderen Halt]. Er nahm unsere Schönheit, die Muschelreifen und das Herz und ließ nichts zurück. Vaikuntha, das Milchmeer und der dunkle Berg sind seine Wohnstätten; er lässt sie erst schauen, wenn alle anderen Bindungen restlos aufgegeben sind.
8.2.9 Niemandem lässt er sich einfach zeigen. Mit unerreichbarer Wunderkunst erschien er als edler Zwerg, wuchs, bis er Erde und Himmel erfüllte, und entfaltete viele himmelhoch strahlende Schultern. Dem göttlichen Herrn gab ich meine Beherrschung und Scham. Was kann ich noch geben, ihr Freundinnen mit schönen Stirnen?
8.2.10 Meine Freundinnen mit schönen Stirnen, was soll ich nun tun? Mein Herz sagte: „Ich gehöre nicht mehr dir“, verließ mich und erreichte seine Füße wie frisch erblühte Blumen. Er trägt Diskus und Muschel in beiden Händen und gleicht einem herankommenden schönen blauen Berg mit mächtig strahlender Sonne und milchweißem Mond.
8.2.11 Aus Liebe dazu, seine Füße zu erreichen, gab Shatakopan aus dem reichen Kurukur alle übrigen Bindungen auf. Er sang tausend makellose Antati-Lieder auf die Füße Kannans von tadellosem Ruhm. Wer diese zehn melodisch beherrscht, wird frei von allem Unheil und findet hier und dort umfassende Erfüllung.
Hymnus 8.3
8.3.1 Hier und dort können Himmlische, Danavas und alle anderen nirgends erkennen: „So bist du.“ Sie rufen laut und sagen: „Unsere Zuflucht ist der Herr mit Muschel und Diskus, an dessen Leib die Lotusgöttin, die Erdgöttin und das Hirtenmädchen sich schmiegen.“
8.3.2 Ohne uns auf die vier Veden als Schutzschriften zu stützen, haben wir Tod, Geburt, schwere Krankheit und Alter vernichtet: Wir wurden Diener des Herrn, der die mächtige Schutzwaffe trägt, den feurigen Diskus, der davoneilt und alle gegnerischen Waffenverbindungen zerschlägt [dichte militärische Metaphorik].
8.3.3 Niemand ist da, der ihm dient, seinen Diskus und seine Muschel trägt oder mit Schwert und Bogen hinter ihm geht [Klage des sich allein fühlenden Sprechers]. Ich sehe seine Füße, Schultern und Hände nicht, um sie innig zu verehren. Tag für Tag suche ich, sein Diener, hier auf Erden.
8.3.4 Herr, der die Welt als Nahrung nahm, eine kleine unvollendete Gestalt annahm und auf dem großen Banyanblatt die Ruhe nach dem Essen genoss! Mir Unglücklichem, der versinkt in der Sehnsucht, deine schöne Wolkenfarbe zu sehen, vergeht die Zeit wie ein dunkles Weltalter der Nacht.
8.3.5 In Kolur mit seinen fahnenreichen Palästen und in Puliyangudi ruhst du gerade jetzt unermüdlich und mit Freude. Ist es die Erschöpfung vom Beheben der Not deiner Diener oder vom weiten Ausschreiten über diese Erde? Sage es!
8.3.6 Seht ihn: Er selbst ist die Demut und Hingabe der Himmlischen, die sich verneigen. Er trägt den prächtigen Diskus und die Muschel. Um das unstillbare, brennende Leiden in dieser Welt zu beenden, kommt er mit seinem herrlichen blaujuwelenfarbenen Leib und umgibt mein Herz.
8.3.7 Menschen kommen und gehen; doch sie berichten meinem Herrn mit Shri auf der Brust im reichen Vanparisaram nichts von mir. Warum sagen sie nicht: „Auch hier ist ein Diener, der Euren schönen Diskus und Eure Muschel tragen und an Eurer Seite umhergehen möchte“?
8.3.8 Wann wirst du beschließen, mich gnädig anzunehmen, damit ich beständig unter deinen schönen, vollkommenen Füßen stehe und diene? Tirumal mit dem Diskus und den weiten Füßen, die sieben Berge, sieben Erdgebiete und sämtliche sieben meerumgürteten Welten ausschreitend durchmaßen!
8.3.9 Tirumal, der Viergesichtige, der Rothaarige mit den Flechten: Wer könnte das Wesen unseres Herrn erkennen? Was nützt die Rede? Von Liebe aufgewühlt sage ich nur: „Einziger großer Ursprung, Herr der Weltalter, du mit der dunklen mächtigen Gestalt, dem ich gehöre!“
8.3.10 Weise von ungetrübter guter Askese, die das jenseitige Ufer erkannt haben, und alle unerschütterlichen Himmlischen verehren ihn, der das große Meer erschütternd quirlte. Wie könnten wir ihn erschöpfend preisen? Was sollen wir tun? Sagt es!
8.3.11 Shatakopan aus Kurukur mit seinen berggleichen Palästen fügte tausend treffende Wortketten über den Herrn mit der hohen Krone, der Gnade schenkt, damit unsagbar brennendes Leiden vergeht. Wer diese zehn in ihrer Folge beherrscht, wird in der weiten Welt nicht wiedergeboren.
Hymnus 8.4
8.4.1 Er brach die beiden berggipfelgleichen Hauer des riesigen Elefanten, dessen Brunstsaft wie ein Wasserfall floss, und rollte ihn nieder; er tötete den starken Lenker und die Ringer in der Arena. Die Könige auf den umliegenden Tribünen flohen; er zerschmetterte Kamsa auf dem hohen Sitz. Unsere Zuflucht ist Tiruchitraru in Tiruchengunrur, der Ort dieses ruhmreichen jungen Hirten.
8.4.2 Unsere Zuflucht, unser Nektar, Vater der Himmlischen und mein Vater! Er erschafft, erhält und vernichtet die drei großen Welten in drei entsprechenden Gestalten, unser Gestaltloser. Außer dem Ursprung in Tiruchitraru von Tiruchengunrur, umgeben von süßen Feldern mit springenden roten Fischen, wer könnte mein bleibender Gefährte sein?
8.4.3 Mein innig geliebter Herr, Herr der Himmlischen, unser Herr, der die weite Erde emporhob! Er gebietet über mich, sodass mein altes hartes Karma vollständig vergeht. In Tiruchengunrur, dem Schmuck des Südens, steht er am Ufer des Tiruchitraru. Außer seinen Füßen gibt es für mich nicht einmal in Gedanken eine andere Zuflucht.
8.4.4 Ich habe keinen anderen Schutz als die beiden Füße unseres Herrn: des kleinen Brahmanenschülers, der sich zur großen Gestalt erhob und die drei Welten erfüllte, des schönen Juwels, das das tosende Meer quirlte. In Tiruchitraru von Tiruchengunrur, umgeben von dicht tragenden Bananen, Areka- und Kokospalmen, steht er als erkennbare Wirklichkeit.
8.4.5 Es gibt keinen anderen Schutz außerhalb von ihm. Selbst wenn es einen gäbe, könnte mein Leben sich nicht innig an ihn schmiegen. Deshalb ist Tiruchitraru in Tiruchengunrur mit seinen guten hohen Palästen mein sicherer Schutz: Dort wohnt er, und der duftende Rauch vedischer Opfer verhüllt das Licht des Himmels.
8.4.6 Meine sichere Zuflucht, mein kostbares Leben, Vater und Mutter der Himmlischen, dessen Wesen selbst ihm unermesslich ist, den Herrn auf dem Lager im weiten Meer sah ich in Tiruchitraru von Tiruchengunrur. Dort leben dreitausend im Herzen ruhmreiche Menschen, Shiva, Brahma und ihm selbst vergleichbar, zwischen gewichtigen festen Palästen.
8.4.7 Die heilige Gestalt, die ich in Tiruchitraru von Tiruchengunrur sah, wohnt immer strahlend in meinem Herzen: rote Lotusaugen, roter Mund, rote Füße und Hände, roter Lotusnabel, die Brust mit der roten Lotusgöttin, rotes Gewand, heilige glänzende Krone, Halsgeschmeide und Waffen.
8.4.8 Er wohnt leuchtend in meinem Herzen und am Ufer des Tiruchitraru in Tiruchengunrur, wohin die reichen Erdgötter, Kenner der vier Veden, ihre gefalteten Hände zum Lob richten. Zuflucht der ruhmreichen Himmlischen, grausamer Tod der gewalttätigen Asuras! Er erschafft, vernichtet und beschützt die drei Welten. Ich weiß nicht, wie ich ihn preisen soll.
8.4.9 Er ist der Schöpfer, Vernichter und Beschützer, der höchste Brahma und Herr Shiva. Keine dazwischenliegende Gestalt bleibt außerhalb: Er ist alles, und sein Lob ist unerschöpflich. In Tiruchitraru von Tiruchengunrur wohnt der Herr unter Menschen von großem Spendenruhm, ihm ähnlich, voller genauer Bildung, guter Lebensführung und regelmäßiger Opfergaben.
8.4.10 Ich hänge an dem dort wohnenden Herrn, der als die jeweiligen Gestalten zu den Menschen kommt und ihnen Gnade gewährt. Er wohnt am Ufer des Tiruchitraru im kühlen, feldreichen Tiruchengunrur, dem Ort der dreitausend ruhmreichen Vedenkundigen. Ich hänge an dem Wunderbaren, der ihr Leben erfüllt, am dreiäugigen Herrn und am Viergesichtigen.
8.4.11 Honig, gute Milch, Zuckerrohr und Nektar ist der Herr, der die ganze Welt verschlang. Der Wunderbare schuf den himmlischen Viergesichtigen auf der Blume seines kühlen, geöffneten Lotusnabels. Über diesen König sang der freigebige Shatakopan aus dem reichen Kurukur tausend Lieder. Diese zehn heben durch Gnade zum Himmel empor und beenden das große täuschende Schauspiel der Wiedergeburten.
Hymnus 8.5
8.5.1 Wunderbarer Tänzer, Vamana, Kannan deines karmabeladenen Dieners! Augen, Hände und Füße sind reine rote Blüten, der strahlende rote Mund eine Knospe, deine dunkle heilige Gestalt das kühle grüne Laub. Du kommst wie ein weiter, duftender Lotusteich. Komm eines Tages, damit ich dich sehe!
8.5.2 „Komm, damit ich dich sehe!“, rufe ich, bis Augen und Mund austrocknen, und irre beschämt in dieser guten Welt umher. Hab Erbarmen, ach, und komm eines Tages! Herr mit strahlender Lichtkrone, du gleichst einem prächtigen dunklen Juwelenberg, über dem eine dunkle Sonne aufgeht.
8.5.3 Herr mit gekröntem Haupt, großer Herr mit der duftenden Girlande aus dicht blühendem, kühlem Tulasi! Wenn ich dich so sehnsüchtig unter Tränen rufe, erscheine doch wie eine reine Regenwolke: mit herabhängenden Makara-Ohrringen, korallrotem Mund, vier Schultern und einer Taille wie eine kleine Trommel!
8.5.4 Wie deine strahlende Gestalt einer reinen Regenwolke gleich, dein Fruchtmund und deine honigreichen Lotusaugen kamen und mein Denken erfüllten, kann ich nicht aussprechen, mein Vater. Im reinen Meer schläfst du wie eine blaue, reich regnende Wolke auf einem großen silbernen Berg.
8.5.5 Ich kann nicht aussprechen, wie deine lichtbewegten heiligen Füße in mir wohnen, zwei jungen Sonnen von grenzenloser Herrlichkeit gleich. Wie könnte das Dunkel namens Leid da noch eindringen? Du verschlangst die ganze mächtige meerumgürtete Welt, du von der Farbe einer wasserreichen Wolke!
8.5.6 „Wolkenfarbener, Topftänzer, Kannan dieses karmabeladenen Dieners! Kannan, Bewohner meiner Weltsphäre!“, rufe ich dich, damit du mich annimmst. Erscheine eines Tages, sei es am Himmel, auf Erden, im weiten Meer oder anderswo, damit ich, dein Diener, deine Füße sehen kann!
8.5.7 Komm und erscheine! Oder rufe mich vor dein Angesicht und nimm mich in Dienst, sodass ich eilends unter deinen Blütenfüßen stehe, die die Welt durchmaßen. Mit kühlen roten Lotusaugen, Händen und Füßen und rotem Mund gleichst du einer erblühten dunklen Sonne, die grenzenlose Strahlen aussendet, Herr!
8.5.8 „Das gleicht der Gestalt meines Herrn!“, denke ich, und mein Herz schmilzt; jedes Mal, wenn ich dichte Wolkenscharen sehe, vergehe ich. Einziger Lenker des guten Wagens, der für die würdigen fünf in die Schlacht zog, bis die hundert fielen: Komm! Ist dies etwa angemessen?
8.5.9 „Ist dies angemessen? Du mit dem blitzenden Diskus, der den großgeflügelten Vogel reitet und als Banner erhebt!“ Wenn ich so sehnsüchtig weine, was magst du darüber denken? Wunderbarer, du wurdest in Mathura im Norden mit seinen honigreichen Hainen geboren, um die Last dieser großen Welt zu nehmen!
8.5.10 Wunderbarer deiner Geburt, Wunderbarer des Bharata-Krieges! Du bist der mächtige Wind, Feuer, Wasser, Himmel, Erde und alles andere. Wie Butter in frisch gemolkener Milch bist du überall darin zu erkennen und bleibst doch darüber hinaus, großer Wunderbarer. Wo soll ich dich sehen?
8.5.11 „Wo werde ich den Herrn des zarten Tulasis sehen?“, fragte Shatakopan aus dem schönen kühlen Kurukur mit tief gesenkten, hingebungsvollen Worten. Diese zehn gehören zu seinen tausend rötlich leuchtenden [edlen] Liedern. Wer sie beherrscht, wird ihn hier sehen und sich noch in dieser Geburt bei Nacht und Morgen freuen.
Hymnus 8.6
8.6.1 Er gewährt gerade uns seine gute Gnade, sodass wir nachts und morgens aufstehen und seiner gedenken. Die Stadt unseres Vaters mit der Krone aus schönem, kühlem, blühendem Tulasi ist Tirukkadittanam, wo gesegnete Menschen leben.
8.6.2 Seht den Herrn, der Tirukkadittanam und mein Herz zugleich zu seiner inneren Wohnung genommen hat! Er ist der Einzige, der einst im heftigen Kampf Pfeile regnen ließ, bis die verwirrten Rakshasas ihre Gestalt verloren.
8.6.3 Er steht als einer, als zwei und als drei da, verbirgt seine Gestalt und schmeckt bei jedem Gedanken an ihn süß. Der Herr mit Shri auf der Brust wohnt innig verbunden mit Tirukkadittanam, der wunderbare Gebieter.
8.6.4 Sobald ich „Wunderbarer Herr!“ sage, lässt er mein hartes Karma ganz vergehen. Aus Liebe hat er das Land meines Herzens zur Wohnung genommen. Und Tirukkadittanam mit seinen duftenden Hainen und den wie Götter lebenden Menschen erwählte er zum bleibenden Tempel.
8.6.5 Er machte Tirukkadittanam zu seinem Tempel und zusammen damit auch das Innere meines Herzens. Der Herr, der mit Töpfen tanzt, nahm Vaikuntha zum Tempel, wo ihn alle Gottheiten ihrer jeweiligen Heiligtümer verehren.
8.6.6 Der Herr des Tanzes, der all mein unglückliches Leid vernichtete, Herr Madhusudana wohnt im kühlen Tirukkadittanam mit blühenden Hainen. Merkt es euch: Wer diesen Ort preist, bei dem bleibt kein Leid bestehen.
8.6.7 Nehmt Govinda in euer Herz auf, damit eure Not vergeht! Seine schönen Lotusfüße durchmaßen Erde und Himmel vollständig. Menschen verehren sie, und Himmlische kommen zur Stadt Tirukkadittanam, um sich ihnen zu nähern.
8.6.8 Überall stehen seine heiligen Wohnstädte an erster Stelle. Zwar gehören Himmel, diese Erde und das Meer insgesamt unserem Wunderbaren; doch mein Herz und die Stadt Tirukkadittanam sind seine eigenen angestammten Wohnorte.
8.6.9 In seinen angestammten Heiligtümern thront er überall erhaben in wunderbarer Macht. In Tirukkadittanam, dem Ort der göttlichen Bewohner, wohnt eben dieser Wunderbare, der Gebieter der Hirten.
8.6.10 Der Wunderbare, Narayana, Hari, Vamana steht und verweilt gern in meinem Herzen und in Tirukkadittanam mit seinen Wunschbaumhainen. Dort lassen ruhmreiche Vedenkundige die vier Veden beständig laut erklingen.
8.6.11 Über Tirumal im hainreichen Tirukkadittanam sprach Shatakopan aus dem ummauerten Kurukur tausend Worte, Milch und Nektar gleich. Diese zehn daraus werden euch auf wunderbare Weise im höchsten Vaikuntha wohnen lassen.
Hymnus 8.7
8.7.1 „Er wird mich voller Wohlwollen unter seine goldenen Füße setzen“, hoffte ich und rief ihn viele Tage lang voller Sehnsucht. Seht: Der hilfreiche Vamana selbst trat ein und thronte fest in meinem Denken, das er erkannt hatte.
8.7.2 Er nahm alles wahr und blieb, bis die fünf unverbesserlichen Herrscher über mein armes Herz restlos vergingen. Der große Herr, der dem Elefanten mit den mächtigen Füßen Gnade erwies, wird seine Gnade selbst geben. Was sie darüber hinaus sein mag, weiß ich nicht.
8.7.3 Ich kenne keine andere Gnade: Er thront in mir, und mein Dunkel vergeht. Wenn dies der wahre Wert ist, sind die drei Welten daneben ohne Wert. Ist das Verblendung? Oder die betörende Betörung seines wunderbaren Zaubers?
8.7.4 Mein Herr, der Hirte, der Löwe unter den Himmlischen, betörte und überlistete mich mit seinem wunderbaren Zauber. Er erwies seine weithin leuchtende heilige Gnade und stellte sein reines strahlendes Licht in mein Inneres.
8.7.5 Er gewährte seine strahlende Gnade, zeigte und schenkte mir den Ruhm, den die Welt preist, und stand in mir wie ein einziger leuchtender Juwelenberg. Was könnte mir nun anderes Lob und Gepriesenwerden noch bedeuten?
8.7.6 Wenn er sogar mich als etwas Wertvolles gelten lässt und bei sich einfügt, wem würde er sich dann nicht schenken? Er gleicht einem dunklen Juwelenberg mit Lotusblüten: heilige Brust, Füße, Augen, Hände, roter Mund und Nabel.
8.7.7 Roter Mund, Nabel, weiße Zähne und leuchtende Ohrringe überstrahlen einander, als wollte jeder Glanz dem anderen zuvorkommen. Mit lächelndem rotem Mund wohnt er in meinem Herzen. Außer diesem Mund kenne ich keine andere Gnade.
8.7.8 Ich kenne keine andere Gnade. Mein Herr schenkt sie frei; er freut sich an denen, denen er sie schenkt. In meinem kleinen Herzen hat er sich niedergelassen, die drei Welten auf seine eigene Weise in seinem Bauch tragend.
8.7.9 Alle, die in seinem Bauch aufgenommen wurden, und sämtliche drei Welten trägt Mal weiterhin in sich. Ihn, der so dasteht, habe ich durch meine Erkenntnis in mein eigenes Inneres aufgenommen und fest darin wohnen lassen.
8.7.10 Durch mein Denken habe ich unseren höchsten Herrn in mein Herz gesetzt; niemals und zu keiner Zeit werde ich darin ermatten und aufhören. Er liegt im kühlen Milchmeer, an das dichte Wogen schlagen, auf der strahlenden Schlange mit weit ausgespannter Haube.
8.7.11 Um die Füße unseres höchsten Herrn Tirumal auf dem leuchtenden Schlangenlager zu erreichen, sprach Shatakopan aus dem reichen Kurukur tausend Lieder. Diese zehn daraus blicken mit geröteten Augen auf das Geborenwerden, bis sein Gift vollständig schwindet [personifizierendes Bild des tamilischen Schlusses].
Hymnus 8.8
8.8.1 Seine Augen sind groß und rot, sein Mund rot und reif; darin leuchten weiße Zähne. Helle Makara-Ohrringe strahlen zu beiden Seiten. Wolkenfarben, lichtgekrönt, vierarmig, mit gebogenem Sharnga, glänzender Muschel, Keule, Schwert und Diskus: Dieser Eine wohnt in mir, seinem Diener.
8.8.2 Er ist in mir und in meinem Leib, innerhalb und außerhalb der Weltsphäre. Man kann nicht sagen: „Genau so ist er.“ Der Höchste des Höchsten ist im süßen Duft, jenseits der vergänglichen Weisen von Freude und Schmerz, von ungebrochener großer Seligkeit. Der Eine übersteigt das Erkennen.
8.8.3 Um durch seine Gnade den Einen jenseits des Erkennens zu erreichen, setzte ich ihn in mein Bewusstsein; auch dies war seine süße Gnade. Erkenntnis, Leben, Leib und zahllose andere Dinge verlieren ihren Eigenwert. Er führte mich zur Erkenntnis, über alles hinaus, und blieb so, dass auch mein Ich ganz in ihm war [die verdichtete Identitätsrede ist auslegungsbedürftig].
8.8.4 Ich erkannte den Einen, der auch mein Ich in sich aufnahm, der allem und allen vorausgeht, den einzigen Ursprung, der als er selbst, Shiva und Brahma hervortritt. Honig, Milch, Zuckerrohr und Nektar gleich steht er süß in meinem Fleisch, meinem Leben und meinem Bewusstsein.
8.8.5 Ich habe den beständigen Einen erkannt; doch seine feine Wirklichkeit kann niemand als dieses oder jenes erfassen. Selbst nach dem Erkennen ist weiteres Schauen schwer. Immer weiter geht sie über alles hinaus, bis alle Abgrenzung schwindet; weder als gut noch als schlecht bestimmbar übersteigt sie heilsam jedes Wissen.
8.8.6 Geht über das auf Äußeres gerichtete Wissen hinaus, zieht alle Sinne zurück und erkennt immer tiefer die schwer erfassbare, grenzenlose Weite der Urnatur, die mit der Seele wie eins verbunden ist. Wenn Freude und Schmerz mit ihren Ursachen abgelegt sind und keine Anhaftung bleibt, dann, in eben diesem Augenblick, ist Freiheit. Das ist Befreiung – auch dies ist Befreiung [hier: Freiheit in der Erfahrung des Selbst].[15]
8.8.7 Dies ist Befreiung und die Freude ihrer Erlangung: dies klar erkennen und an überhaupt nichts mehr hängen, ohne irgendetwas als Eigenes zu behalten. Dies ist Befreiung und ihre Freude. Wer es nicht klar erkennt und fragt: „Was ist Befreiung, was Freude?“, erschöpft sich, erschöpft sich, erschöpft sich.
8.8.8 „Er ist erschöpft, erschöpft, erschöpft!“, rufen Angehörige und Außenstehende, drängen sich zusammen und umfangen den Fortgehenden. Wenn dann wie im göttlichen Wahnsinn Liebe aufsteigt und überströmt, wenn das Herz mit unserem Herrn übereinstimmt und sich dort mit ihm vereinigt: Das ist wahrhaft feste Erfüllung.
8.8.9 Gelingt diese Vereinigung, ist sie feste Erfüllung. Erreicht man das schwer Erreichbare, ist dies eben das Sein unseres Wunderbaren mit dem tanzenden Vogel im hohen Banner [knappe Aussage zur Vereinigung, keine schlichte Gleichsetzung]. Es gibt auch Yogis, die sich Befreiung auf eine bestimmte Weise zurechtlegen und in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit umherziehen; solche Menschen fehlen nicht.
8.8.10 Er ist; er ist nicht bloß nicht. Er besteht und entzieht sich zugleich dem Festlegen auf Sein und Nichtsein. Unser Einziger kam und wohnt in meinem Herzen. Verfall und Wachstum wie abnehmender und zunehmender Mond, Klarheit und Verwirrung wie wachsendes Licht und Dunkel haben wir überwunden.
8.8.11 Unser Herr überwindet Klarheit und Verwirrung und setzt uns gnädig unter seine vollkommenen rotgoldenen Füße. Er ist der Gebieter, Brahma und Shiva. Durch diese zehn aus den tausend Liedern Shatakopans, der Tirumals Gnade empfing, wird unser dunkles Juwel uns gnädig unter seinen Füßen wohnen lassen.
Hymnus 8.9
8.9.1 [Eine Vertraute spricht:] Wie Haine großer Juwelenlotusse auf einem dunklen Edelsteinberg sind seine rote heilige Brust, sein Mund, seine Augen, Hände, sein Nabel, seine Füße und sein Gewand. Mütter, sie spricht nur den Namen unseres Herrn Tirumal, des schwer fassbaren Wunderbaren in Tiruppuliyur im wasserreichen Reisland Kuttanadu. Was soll ich dagegen tun?
8.9.2 Mütter, was soll ich tun? Seine hohe blitzende Krone, Halsketten und vielen Schmuckstücke gleichen der strahlenden Sonne und weiteren Lichtern, die dicht um den schönen Meru kreisen. Sie preist Tiruppuliyur, umgeben von schönen Punnai-Hainen, den Ort unseres Herrn.
8.9.3 Tag und Nacht steht sie da und preist den Reichtum Tiruppuliyurs mit seinen leuchtenden hohen Juwelenpalästen. Dort wohnt der Herr, der ruhmreiche Kampfwaffen, voran den strahlenden Diskus, trug und die Asuras im Krieg vernichtete, als zöge das wogende Meer, überall in Flammen stehend, voran.
8.9.4 Heute spricht diese reich Geschmückte nur vom großen Namen des göttlichen Herrn, der die drei Welten verschlang und wieder freigab. In Tiruppuliyur im Kuttanadu wachsen Stadtreichtum, Haine, Zuckerrohr und großer roter Reis; schöne kühle Felder umgeben es.
8.9.5 Ihr Schmuck, ihr Gewand und ihre frische Schönheit lassen sich nicht auf gewöhnliche Weise erklären, wenn man genauer darüber nachdenkt. Sie ist in die heilige Gnade des Vaters, des Herrn der drei Welten versunken, der im kühlen Tiruppuliyur wohnt, wo große Lotusblumen in den Teichen blühen.
8.9.6 Täglich ist sie in die Gnade des wasserfarbenen Kannan versunken. Deutliche Zeichen zeigen, dass sie seine Gnade und seine Nähe erlangt hat: Die roten Lippen der Zarten gleichen der hellen Arekafrucht aus dem gesegneten, kühlen Tiruppuliyur, wo er aus Gnade Wohnung nahm.
8.9.7 Zarte, üppige Betelranken umschlingen junge, kräftige Arekastämme; breitblättrige Bananen mit süßen Früchten verbreiten ringsum Duft, und Wind streicht durch die schmalen Blätter der Kokospalmen. Im kühlen Tiruppuliyur hat dieses junge Mädchen die Füße des schönen, mächtig reichen Kannan erreicht.
8.9.8 Was soll ich euch sanften Müttern erklären? Im kühlen Tiruppuliyur steigt aus der Butterflamme der Opfer der reich gesegneten Kenner der nordsprachigen Veden Rauch empor und verdeckt im festen Himmel das Land der Götter. Außer dem Namen des Herrn auf der Schlange mit ausgebreiteter Haube preist sie nichts.
8.9.9 Tag und Nacht preist sie allein den Ruhm Tiruppuliyurs des kühlwasserfarbenen Kannan. Die vereinten melodischen Vedenstimmen der Kundigen tönen wie das Meer; in den großen Teichen blühen Lotusfelder wie aufgestellte Lampen. Fruchtbare, beschützte Reisfelder umgeben den Ort.
8.9.10 Welchen anderen Grund gäbe es dafür, dass sie nach schönem, kühlem Tulasi duftet? Tiruppuliyur im Kuttanadu gleicht dem Stirnzeichen des Südens; Gruppen prächtiger Paläste mit großen Juwelenstockwerken ragen wie Berge auf. Es ist die heilige Gnade des dort stehenden Wunderbaren, die sie erreicht hat.
8.9.11 Shatakopan ist Diener der Diener der Diener der Diener, die in rechtem Dienst zum Herrn aller drei erfüllten Welten stehen. Unter seinen tausend wohlgefügten tamilischen Girlanden stehen diese zehn. Wer sich ihnen zuwendet, wendet sich dem Dienst an Neṭumal zu.
Hymnus 8.10
8.10.1 Als wollte ich Neṭumal dienen, wandte ich mich ihm zu; auf wunderbare Weise wurde ich dabei von sämtlichen unvermeidlichen schlimmen Wegen befreit. Bedenke ich diese Kunst: Was wäre für mich mit meinem schweren Karma noch Befreiung, außer mich den Füßen seiner Diener anzuschließen? Ach, selbst der Gewinn der drei weiten Welten wäre nichts dagegen!
8.10.2 Selbst wenn ich die drei weiten Welten gewänne oder allein mein eigenes Selbst genösse: Könnte dies für mich Unglücklichen dem Nutzen und der Freude gleichen, die ich schon hier empfange? Ich verehre die heiligen Füße derer, die beständig unter den geschmückten Blütenfüßen meines regenwolkenfarbenen Herrn dienen.
8.10.3 Wäre es für mich Unglücklichen passend, nur unter die duftenden, frisch erblühten Füße meines rotlotusäugigen heiligen Zwergs einzugehen, der seine kleine schöne Gestalt erhob und alle drei Welten ausfüllte, während seine Diener, in menschlich kleinen und doch großen Gestalten meine Herren, noch hier umhergehen?
8.10.4 Welcher Nachteil träfe mich, wenn ich hier umherginge, durch Gnade ständig verehrend? Der Ruhm meines recht regierenden Herrn mit Korallenmund und roten Lotusaugen, der einst die große Erde verschlang und freigab, wäre auf meinen Lippen; seine sinnenhaft erfahrbare Gestalt in meinem Herzen; passende Blumen trüge ich in den Händen.
8.10.5 Selbst wenn ich die Gnade ständigen Dienens erhielte und unter den schönen Blütenfüßen des Wunderbaren in der wirbelnden Flut strahlenden Lichts Freude genösse: Könnte all das dem Genuss des Gedichtnektars gleichen, der aus meiner Rede fließt, während ich, in diesem vergänglichen Leib geboren, seinen Ruhm lerne?
8.10.6 Könnte die Befreiung von den drei Welten solchem Genuss gleichkommen: dem einzigartigen großen Ruhm meines Herrn mit dem goldenen Diskus? Er tötete den unvergleichlichen Elefanten mit geflecktem rotem Gesicht und lenkt den Vogel, der umherzieht und die Leben der hochgewachsenen Asuras mit roten Haaren und Feueraugen vernichtet.
8.10.7 Damit sein einzigartiger großer Ruhm ewig bestehe, erschien er selbst, wurde zum ursprünglichen Samen des großen weisen Brahma und ließ die drei Welten hervorsprießen. Möge uns täglich nicht bloß das Eingehen unter die sprosszarten Füße dieser einzigen großen Gottheit zuteilwerden, sondern die überreiche Freude an der Gemeinschaft seiner Diener!
8.10.8 Möge uns täglich die Gemeinschaft seiner Angehörigen zuteilwerden! Er schuf das kühle Meer und breitete zahllose unvergleichliche Füße, Schultern und Häupter aus. So lag er da wie ein Juwelenberg mit einem weit ausladenden blühenden Wunschbaumhain und der Lichtfülle vieler Sonnen.
8.10.9 Er hat vier Gestalten und vernichtet das schwere Karma, das sich bei seinen Angehörigen sammelt. Diskus, Muschel, Schwert, Bogen, Keule und viele weitere Waffen trägt er; ewig jung ist er der Vater des schönen fünfpfeiligen Liebesgottes. Mir Einsamem möge die Würde zuteilwerden, zu den Angehörigen der Angehörigen der Angehörigen seiner makellosen Diener zu gehören!
8.10.10 Möge mir Einsamem Weltalter um Weltalter diese gute Bestimmung zuteilwerden: zu den Familien zu gehören, die einzig jenen unseren Herren dienen, den Dienern der Diener der Diener seiner untrennbaren Diener! Mein Herr hat die Farbe der großen Kaya-Blüte, vier Schultern und den goldenen Diskus in der Hand.
8.10.11 Den Lotusäugigen, der die drei wohlgeordneten Welten ganz erfüllt, besang Shatakopan aus dem schönen kühlen Kurukur in tausend Liedern. Wer diese zehn daraus beherrscht, wird mit gutem Lebensstand sein Haus führen, zusammen mit Ehefrau und Kindern.
Großteil 9
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Hymnus 9.1
9.1.1 Ehefrauen, Kinder, Verwandte, Angehörige und andere: Ihre Liebe reicht oft nur so weit wie das, was sie sehen und erfahren. Erkennt: Es gibt keine verlässliche Hilfe außer der Rettung als Diener des Herrn, der alle acht Richtungen, das Unten und das Oben vollständig verschlang.
9.1.2 Verwandte und andere scheinen Gefährten und Stützen zu sein; fällt euch Besitz zu, saugen sie daran wie Blutegel. Erkennt: Es gibt keinen bleibenden Wert, außer unseren Regenwolkenfarbenen zum rettenden Floß zu nehmen, der mit einem einzigen Pfeil sieben Bäume durchbohrte.
9.1.3 Sehen sie euch mit Geld in der Hand kommen, springen sie auf und begrüßen euch ehrerbietig. Sehen sie euch im dunklen Leid der Armut, sagt keiner auch nur „Ach!“ Erkennt: Es gibt keinen Schutz, außer durch Gnade Diener dessen zu werden, der in Mathura geboren wurde, damit die trügerisch handelnden Asuras untergehen.
9.1.4 „Sie werden in der Not unser Schutz sein“, denkt man immer wieder und bindet Menschen an sich. Doch sie entziehen sich wie Schuldner, die davongehen. Hätte man sie nicht an sich gebunden, wäre es ebenso. Wozu dies weiter beschreiben? Erkennt: Die einzige kluge Rettung ist, den reichen Ruhm dessen, der in Mathura geboren wurde, zur Zuflucht zu nehmen.[16]
9.1.5 Die sich selbst für geschickt halten und den süßen Genuss mit lieblich sprechenden Frauen auskosten, werden später etwas anderes erfahren. Erkennt: Es gibt keine bleibende Freude, außer bereitwillig Diener dessen zu werden, der in Mathura geboren wurde, damit die Asuras mit ihren erschütternden Taten untergehen.
9.1.6 Seht, darin gibt es keine bleibende Freude, ach! Ohne an die Wirklichkeit zu denken, wie viele Menschen sind seit alters erschienen und vergangen! Es bleibt nichts, außer den reichen Ruhm dessen zu sprechen, der im mächtigen alten Mathura geboren wurde, und so zur Rettung zu gehen.
9.1.7 Wir haben es kurz gesagt: Für kein Lebewesen auf der großen Erde gibt es etwas anderes. Zürnt nicht; darüber nachzudenken genügt, seht! Es ist kein Unrecht: Der in Mathura Geborene ist uns wie unsere leibliche Mutter. Seine makellose Herrlichkeit zu lernen und täglich darin zu leben, ist wahre Güte.
9.1.8 Seht, so zu leben ist gut! Wer nicht so kleinlich ist, dass er seine Zeit nicht im Nachdenken und im Lob der Füße des Wunderbaren verbringen könnte, erhält den reichen Ruhm des in Mathura Geborenen als Lebensgefährten und geliebte Stütze. Es gibt nichts Höheres.
9.1.9 „Es gibt nichts Größeres als das“, denken Menschen über ihren Besitz, häufen Vorräte an und suchen sie zu bewahren; doch auch ihr letztes Stück Lebenszeit vergeht. Erkennt: Es gibt keine Zuflucht außer Kannan mit pollenbestäubten Schultern, geboren in Mathura mit seinen Palästen und Fahnen aus kostbaren Stoffen.
9.1.10 Erkennt: Es gibt keine Zuflucht außer Kannan. Dies steht fest. Er wurde in Mathura geboren, um die Last der Erde zu nehmen. Wenn ihr tatsächlich etwas Eigenes habt, bringt es zu seinen Füßen und findet Rettung! Ihr braucht nicht lange zu rechnen: Nichts von euch besteht unabhängig von ihm.
9.1.11 „Nichts besteht außerhalb von ihm“: In dieser festen Gewissheit sang Shatakopan aus Kurukur über Kannan mit den pollenbestäubten Schultern tausend schöne, fehlerlose tamilische Lieder. Die edlen Menschen, die diese zehn daraus rezitieren können, sind von jeher unsere Herren.
Hymnus 9.2
9.2.1 Seit alten Tagen haben wir deine Gnade und die Gnade der Lotusgöttin empfangen; Familie um Familie, Generation um Generation reinigen wir deinen Tempel und dienen auf vielerlei Weise. Erweise uns Dienern Gnade, öffne deinen strahlenden Mund und blicke uns mit deinen Lotusaugen an, du auf dem Lager in Tiruppulingudi, umgeben von kühlen Feldern an der klarwelligen Porunal!
9.2.2 Wir setzen unser ganzes Haus für deinen Dienst ein, leisten reine, bescheidene Dienste und gehen den überlieferten Weg, ohne deine goldenen Füße zu verlassen. Erbarme dich deiner Diener und lege eines Tages deinen Lotusfuß, den du zum Maß der Erde erhobst, als Schmuck auf unser Haupt! Du ruhst in Tiruppulingudi mit kühlen Feldern, Hainen und goldenen, fahnenbesetzten Mauern.
9.2.3 Du liegst seit langem; wie lange wirst du noch liegen, bis dein heiliger Leib ermüdet? Erweise denen Gnade, die unablässig kleine Dienste tun und seit alters dienen. Öffne die großen Lotusaugen, erhebe dich und nimm mit deiner Lotusgöttin gnädig Platz, damit die drei weiten Welten dich verehren, du Ruhender in Tiruppulingudi!
9.2.4 In Pulingudi liegst du, in Varagunamangai sitzt du, in Vaikuntham stehst du. Ohne mein geklärtes Herz zu verlassen, gebiete über mich und gewähre Gnade! Komm sichtbar, den fruchtroten Mund wie Koralle in einer klaren Regenwolke leuchtend, sodass die drei prächtigen Welten staunen und wir tanzen, jubeln und rufen!
9.2.5 Komm sichtbar mit korallrotem Fruchtmund; schenke ein Lächeln, dessen Perlzähne Mondstrahlen aussenden, und lass deine heiligen Lotusaugen leuchten. Du ruhst im kühlen Tiruppulingudi an der Porunal, wo Muscheln unter schönen Korallen liegen. Auf dem grimmigen Vogel kamst du zum Teich, um die Not des großen Elefanten zu beenden!
9.2.6 Auf dem grimmigen Vogel reitend, wie eine Regenwolke über einem goldenen Berg, standest du in flammendem Zorn vor Mali und seinen Gefährten, damit die Zornmächtigen fielen. Zorniger König, lichtgekrönter Herr des feldreichen Tiruppulingudi! Du trägst den wütenden Diskus, Muschel, Schwert, Bogen und Keule, um unsere Not abzuschneiden.
9.2.7 Du beseitigst hier unsere Not und gebietest über mich; den Himmlischen bist du dort ebenso nahe. Im kühlen Tiruppulingudi mit Feldern voll rotblättriger Lotusse ruhst du. Freue dich am Jubel deiner Diener! Damit wir froh werden und unser Herz gedeihe, sitze eines Tages vor unseren Augen, sichtbar auch für die unwissenden Menschen dieser Welt.
9.2.8 Vor unseren Augen sollen alle Menschen deine beiden Füße verehren, sich erheben und verneigen und dich nach dem Vermögen ihrer Worte immer herrlicher mit voller Liebe anbeten. Herr von Tiruppulingudi mit seinen mondhohen Palästen, Gott in Tiru Vaikuntham! Nimm auch hier in dieser großen Welt eines Tages sichtbar deinen erhabenen Sitz ein!
9.2.9 Nimm auch hier in dieser weiten großen Welt deinen Thron ein, damit wir Diener dich unablässig preisen, unsere Augen sich erfrischen und wir deinen Leib wie eine frische Blüte trinken. Herr von Tiruppulingudi mit üppigen Feldern, wo junge Fische zwischen rotem Reis aus dem Schlamm springen! Du, Meister grausam wirksamer Waffen, wurdest zum Tod und rottetest die Asura-Geschlechter aus.
9.2.10 Mächtig mit deinen furchtbar wirkenden Waffen beendest du die Not der Götter und bringst den Asuras Leid, heftig wirkendes Gift und doch mein Nektar! Herr des feldreichen Tiruppulingudi: Die unvergleichlich schöne Lotusgöttin und die Erdgöttin halten deine zarten Füße. Rufe mich eines Tages oder komm, damit auch ich mit meinem schweren Karma sie halten darf!
9.2.11 „Rufe mich oder komm!“, bat Shatakopan aus dem Pandya-Land an der wasserreichen Porunal innig den Herrn, der das tosende Meer quirlte. Wer diese zehn aus seinen tausend zungengeeigneten Liedern beherrscht, wird unablässig im Herzen über die beiden Füße dessen nachsinnen, der die drei Welten durchmaß.
Hymnus 9.3
9.3.1 Tausendfach schützt er die sieben Welten; mit tausend Namen besitzt er erhabene Würde. Seine schöne dunkle Gestalt gleicht der Regenwolke. Narayana, er allein ist unser Herr.
9.3.2 Er selbst schuf die weite Welt und hob sie empor; er verschlang sie, gab sie frei und durchmaß sie. Er selbst ist jener und jener und jener [die drei göttlichen Gestalten]; er ist auch alles andere. Dies haben wir erkannt.
9.3.3 Die Veden und die Schriften ihres tiefen Sinnes wissen darum; nehmt an, was sie erkannt haben: Er ist die schwer fassbare Wirklichkeit. Alle, die Hari verehrten und erkannten, erkannten das Heilmittel, das die Leiden abschneidet.
9.3.4 „Du bist das Heilmittel für unsere Freude und unseren Genuss!“, rufen die großen Götterscharen zum Herrn. Mein Herz, vergiss den dunklen Gott nicht, unseren Herrn Kannan, den Gott, der die Himmelswelt schenkt!
9.3.5 Mein Herz, ich von hartem Karma Geplagter bitte dich und sage es eindringlich: Vergiss dies nicht! Erreiche den Unvergleichlichen mit dem Kranz aus frischem, blühendem, kühlem Tulasi.
9.3.6 Er sucht die Schultern der schönen Lotusgöttin; er führt harte Kämpfe gegen die Asuras; er quirlt im Meer den Nektar. Allein für ihn soll mein Herz ganz aufbrechen.
9.3.7 Er nahm die Gestalt Narasimhas an und spaltete einen Leib mit scharfen Krallen. Um das große Vaikuntha zu sehen, in dem er wohnt, denkt mein Herz einzig an den Aufbruch dorthin, ohne Unterschied von Nacht und Tag.
9.3.8 Er vernichtet die beiden Arten von Karma restlos und rettet, sodass man keinen weiteren Leib annimmt. Venkata, wo er steht, liegt auf der weiten Erde; die Götter gehen dorthin und verehren ihn mit gefalteten Händen.
9.3.9 „Wir bringen große Blumen, Wasser, Licht und Weihrauch, beten an und erheben uns“: Selbst dies scheint zu viel an eigenem Anspruch. Du von makellosem altem Ruhm auf dem Schlangenlager, ich weiß nicht, wie ich deine Füße umfangen soll.
9.3.10 Der im gestielten Lotus sitzt, ist an deinem Nabel; der Träger der langen glänzenden Axt ist an deinem Leib. Die Himmlischen dienen dir und beten dich an. Wie soll ich Tag für Tag deine zugängliche Güte preisen?
9.3.11 Auf die Füße dessen, dessen Güte grenzenlos ist, fügte Shatakopan aus dem weiten, schön geschmückten Kurukur tausend Wortgirlanden. Wer diesen zehn zugetan ist, dessen natürliche Bestimmung ist der Aufstieg nach Vaikuntha.
Hymnus 9.4
9.4.1 Tirumal, auf dessen heiliger Brust die rote Lotusgöttin mit dunklen, geschminkten Augen wohnt! Du mit dem heiß strahlenden Diskus und der gewundenen Muschel in den Händen: Meine Augen begehren, dich zu sehen.
9.4.2 Mein Augapfel, mein Herz möchte dich sehen und spricht, ganz von diesem einen Gedanken erfüllt. Dich, den Himmlische und Weise stets schwer schauen können, rufe ich an: „Ich werde nicht ablassen, bevor ich dich erreicht habe!“
9.4.3 Ich niedriger Diener rufe dich, und mein Herz bewegt sich weich wie der kurze Schwanz eines wedelnden Hundes. Du hobst einst den Berg gegen den Regen und beschütztest die Kuhherde! Verwirrt fürchte ich: „Deine Gnade verfehlt mich.“
9.4.4 „Dies ist das rechte Ziel“, dachte ich und stellte mich in deinen Dienst. Doch mein törichtes Herz wird unruhig und fragt: „Was werde ich von dir empfangen?“ O Herr als Hari, den Götter und Danavas stets schwer erkennen können!
9.4.5 Mein Denken begehrt, die Füße des dunklen Herrn zu sehen: Hari, Herr der Himmlischen, der Große, der einst Brahma schuf und auf der gestreiften, hellen Schlange als Lager ruht.
9.4.6 Du Ziel meines Denkens! Um dich zu sehen, habe ich dich fest in mein Herz gesetzt. Urältester aller Götter, einziges höchstes strahlendes Licht! Mein Inneres gedenkt deiner voller Freude.
9.4.7 Makelloser, im Innersten meines Herzens, das freudig deiner gedenkt, hast du selbst innig Wohnung genommen. Du zerrissest mit deinen Krallen die breite Brust des mächtigen Danava in zwei Teile, Gestalt des Narasimha!
9.4.8 Er steht den sechs entstandenen Lehren als Widersacher gegenüber; er ist der unsichtbare Ursprung aller Dinge, der Ursprung aller Götter: Diesen Kannan habe ich geschaut.[17]
9.4.9 Ich habe ihn gesehen und mich mit beiden Augen satt gefreut; ich schnitt das alte Karma samt seiner Bindung ab. Wortgirlanden sprach ich, damit die Diener sie als Nektar genießen. Ich bin Diener des Herrn der Himmlischen in der Weltsphäre.
9.4.10 „Dieser ist mein Diener“, sagt der Hohe und gewährt mir reiche Gnade. Er trägt den schön geflügelten, vollberühmten Vogel im Banner, und seine Füße durchmaßen die Welt ohne Mangel. Indem ich ihn erreichte, wurde ich, sein Diener, gerettet.
9.4.11 Über den Herrn, der den unablässig brünstigen Elefanten bezwang, sprach Shatakopan aus dem südlichen Kurukur mit seinen schlammreichen Feldern tausend wohlgefügte Lieder. Diese zehn daraus schenken selbst dem kostbaren Leben der Himmlischen Erhebung.
Hymnus 9.5
9.5.1 Ihr Kuckucksweibchen, wie lange ruft ihr hier mit euren heiß geliebten Männchen einander zu? Zwitschert nicht so, dass mein Leben schmerzt! Meinen Herrn Kannan, mein Leben, ruft ihr nicht herbei. Müssen selbst die, die mein Leben fortgeben wollen, so weit gehen?
9.5.2 So viel ist nicht nötig, ach, ihr Anril-Weibchen! Wie lange klagt und seufzt ihr mit euren Männchen? Der kunstvolle Govinda ist niemandem verlässlich zu greifen. So steht es: Mein Leben liegt nun in seiner Hand.
9.5.3 Mein kostbares Leben liegt in seiner Hand, ihr Anril-Weibchen. Was wollt ihr mir sagen, wenn ihr rings um mich eintaucht und spielt? Habe ich unglückliche Frau, die keine Askese geübt hat, überhaupt noch Leben hier? Was soll ich sagen und wie bestehen, wenn ich eure sehnsüchtigen Rufe höre?
9.5.4 Unser wunderbarer Kannan erscheint nicht, obwohl er mein Rufen hört. Ihr Vögel, stimmt mit euren Männchen keine weitere Tonfolge an! Worte, Denken und Handeln sind bei mir schon dort; nur Leib und Leben irren noch im Zwischenraum umher.
9.5.5 Meine Mainavögel, die ihr im Zwischenraum umherfliegt! Für euch ist hier kein Platz zum Plaudern; plappert nicht! Unser Herr mit Shri auf der Brust gewann durch seine zauberhaften Spiele die sieben Welten. Er hat fest beschlossen, nun auch unser Leben zu verzehren.
9.5.6 Kleiner Papagei, den ich mit großer Sorgfalt aufzog, plappere nicht mit deiner süßen Stimme! Kakutstha, mein kostbares Leben, hat einen Mund wie deinen roten Schnabel, ebenso schöne Augen, Hände und Füße und deine grünlich dunkle Farbe. Er vereinte sich mit mir und ging fort.
9.5.7 Ihr Wolkenscharen mit gespanntem Regenbogen und Blitzen gleicht meinem makellosen dunklen Juwel, dem wunderbaren Kannan mit schönen Lotusaugen und rotem Mund, der sich mit mir vereinte und mich verließ. Zeigt eure Gestalt nicht: Sie ist der Tod für mein Leben!
9.5.8 „Es ist der Tod für mein Leben“, bat ich euch. Doch ihr jungen Kuckucke tötetet mich, indem ihr gerade Kannans Namen plappertet. Ich gab euch Joghurt mit gekochtem Reis und Milchreis und lehrte euch sprechen. Welch reichen Dank habt ihr mir erwiesen, ihr Tugendhaften [bitter-zärtliche Ironie]!
9.5.9 Ihr guten Bienen und Hummeln, summt keine Melodien! Eure süßen Stimmen sind wie Speere, die in eine offene Wunde stoßen. Kannan mit den großen Augen, wie erblühte Lotusse in einem weiten kühlen Teich, hat sich genähert, um mein Leben zu verzehren und sich dann zu entfernen.
9.5.10 Auch wir sind aufgebrochen, haben uns genähert und uns mit unserem Herrn des Himmelslandes vereint. Ihr guten Reiher der Felder, wozu noch euer vertrautes Rufen? Auch der wohlgefügte Leib hat sich allmählich aufgelöst. Reiche Freude hat uns erreicht und breitet sich überall aus.
9.5.11 Freude kam und wuchs überall für viele Weltalter: Der Wunderbare gewährte ihm, seinen eigenen Ruhm zu preisen. Shatakopan aus dem südlichen Kurukur sang darüber tausend Worte. Vor diesen neun und einem Lied daraus schmelzen alle drei Welten.
Hymnus 9.6
9.6.1 Mein Herz schmilzt, mein Verlangen wächst über das hinaus, was mein Leben tragen kann. Was soll ich, sein Diener, tun, sooft ich an den Zauber des Wunderbaren denke, der in Tirukkatkarai wohnt, wo alle Straßen nach Wasserlilien duften?
9.6.2 Bei jedem Gedanken, jedem Wort bricht mein Herz auf und zerfließt. Auch wenn ich den Ruhm seiner Taten singe, brennt mein kostbares Leben. Mein Vater im südlichen Katkarai mit teichreichen Blumenhainen, ich vermag die Weise, wie ich dir diene, nicht zu fassen.
9.6.3 Durch seine Zugänglichkeit überlistete er mein Herz, trat ein, machte mich weich vor Liebe, wurde mein Leben und verzehrte mein Leben. Meines Vaters im hainreichen südlichen Katkarai, des Regenwolkenfarbenen, Diebeskunst verstehe ich nicht.
9.6.4 Alle Welten bestehen in ihm, und nach seiner Ordnung besteht er selbst in ihnen. Mein Vater im südlichen Katkarai mit berauschend duftenden Hainen verzehrte mein kleines kostbares Leben. Diese seine heilige Gnade begreife ich nicht.
9.6.5 Als wollte er heilige Gnade erweisen, trat er in mich ein und verschlang zugleich meine Gestalt und mein kostbares Leben. Das sind die Diebeskünste meines dunkelstrahlenden Kannan, meines Vaters im südlichen Katkarai mit herrlich wachsenden Hainen!
9.6.6 Kannans Diebeskunst steht mir klar vor Augen. Dies ist der Rest meines kostbaren Lebens, das der Schönäugige verzehrte: Es gerät in Elend, klagt bei Nacht und Tag, ruft „Mein Kannan!“ und preist sein Katkarai.
9.6.7 Es preist Katkarai und ruft darin „Kannan!“ Die Krankheit der Sehnsucht wächst; im Gedenken schmilzt es und fließt dahin. Der Wunderbare tat, als wollte er mich als Diener annehmen, und verzehrte mein Leben. Mein kostbares Leben ist durch dieses Verschlungenwerden nur noch ein Rest.
9.6.8 Er nahm nicht bloß Besitz von mir; er kam und verschlang mein Leben selbst. Tag um Tag kam er und verzehrte mich ganz. Mein Vater im südlichen Katkarai, dunkel wie eine wasserreiche Wolke: Wurde ich ihm nicht als Diener unterstellt? Was musste mein kostbares Leben dabei erfahren!
9.6.9 Wessen kostbares Leben hat er so getroffen wie meines? Er hat große, breitblättrige Lotusaugen, einen Fruchtmund und die Schönheit einer Regenwolke. Im südlichen Katkarai wohnt dieses göttliche Meer mit seinen vier breiten, herrlich schönen Schultern.
9.6.10 „Wenn ich dich sehe, werde ich dich an mich reißen und verschlingen“, sehnte ich mich. Doch bevor ich es konnte, verlangte er selbst danach und trank mich vollständig aus. Der wolkengleiche Vater von Katkarai ist mir zu mächtig!
9.6.11 Über den Herrn, der Kamsa mit überlegener Härte erschlug, sprach Shatakopan aus dem südlichen Kurukur mit seinen fahnenbesetzten Mauern tausend wohlgeformte Lieder. Durch diese zehn enden unsere Geburten, und die Fata Morgana [des Samsara] wird vernichtet, seht![18]
Hymnus 9.7
9.7.1 Zarter rotbeiniger Reiher, der in der Lagune unseres Küstenhains Nahrung sucht und hier glücklich verweilt! Gehe als mein Bote zum Topftänzer mit honigblühendem Tulasi auf dem Haupt, der in Tirumuzhikkalam wohnt. Möchtest du danach mit deinen Angehörigen deine Füße auf mein Haupt setzen?
9.7.2 Ihr Vogelscharen, die mit euren Männchen und Angehörigen ungetrennt in beständiger Liebe lebt! Fragt den Bewohner des schönen Muzhikkalam: „Warum werden wir hier selbst von unseren Angehörigen getadelt und herabgesetzt? Sind wir seiner nicht würdig, der dort mit den Seinen wohnt?“
9.7.3 „Sind wir deiner nicht würdig?“ Fragt so, ihr Störche und Reiher, die in weiten Wassern Nahrung suchen, den Herrn im kühlen Muzhikkalam! Augen, Hände und Füße sind wie rote Lotusblüten, der Mund wie rote Frucht, die heilige Gestalt wie das Blatt dieses Lotus.
9.7.4 Ihr schönen Wolken über der reichen Stadt namens Tirumuzhikkalam! Geht als Boten dieser karmageplagten Frau zum Herrn von heiliger Gestalt. Wenn ihr sagt: „Gewährt ihr Eure heilige Gestalt“, wird dann der Glanz seines Leibes euch vertreiben und aus dem klaren Himmel jagen [besorgte Frage der Liebenden]?
9.7.5 Leuchtende Wolken, die rasch durch den klaren Himmel ziehen, von Feuer umgeben und blitzend! Sagt dem hellen Licht in Tirumuzhikkalam meine Botschaft. Er hat den klaren Himmel als heiliges Land und wohnt doch im Herzen meiner schuldhaften Person; aus seinem Haar tropft Honig.
9.7.6 Ihr Bienenscharen mit klaren Stimmen, überbringt meine Botschaft! Im hainreichen Muzhikkalam schwirrt ihr an Blumen und trinkt Honig. Sagt meine Worte dem Herrn, der die Göttin auf seiner Brust trägt. Wenn ihr als Boten sprecht, [bittet ihn um] meine leuchtenden Armreifen und mein Gewand [der Satz wird im folgenden Vers fortgesetzt].
9.7.7 Er nahm meine leuchtenden Reifen und mein Gewand und verließ die Schultern dieser karmageplagten Frau. Ihr Reiher der weiten Haine, seht eines Tages den weithin Berühmten in Tirumuzhikkalam mit Lotusaugen und leuchtendem Korallenmund. Bringt mir eine einzige klare Nachricht von ihm!
9.7.8 Ihr Bienen und Hummeln, die in den großen Hainen Nahrung suchen und sich nach Herzenslust niederlassen! Leistet mir einen Dienst bei dem Herrn mit frischer Kaya-Blütenfarbe und blühender Tulasi-Krone, der in Tirumuzhikkalam hinter schweren, festen Mauern wohnt.
9.7.9 Junger Reiher am hohen Wasser! Sagt dem Herrn von Tirumuzhikkalam mit blühendem Tulasi auf dem Haupt und goldenem Diskus in der Hand: „Es ist nicht recht, dass Ihr Euch selbst entzieht und fortgeht, während ihre geschmückten Brüste erblassen und ihre beiden Blumenaugen vor Tränen überlaufen.“
9.7.10 „Es ist nicht recht“, sagt es dem Herrn von Tirumuzhikkalam, ihr Schwäne mit sanftem Gang, die in weiten Wassern Nahrung suchen und voller Freude verweilen! Sagt es, bevor mein Leib völlig abmagert, der Hüftgürtel seinen Halt verliert und mein inneres Wesen ganz vergeht.
9.7.11 Das Mädchen mit unablässig schöner, zarter Papageienstimme rief nach dem strahlenden Licht, das beständig in Tirumuzhikkalam wohnt. Diese Worte sprach Shatakopan aus dem makellosen reichen Kurukur treffend aus. Diese zehn aus seinen tausend unvergänglichen Liedern schneiden die Krankheit ab.
Hymnus 9.8
9.8.1 Er schneidet alles Karma derer ab, die ihn im Innern festhalten und deren Gedanken sich im Herzen mit ihm vereinen. Gibt es auch für mich Unglücklichen einen Weg, dem Tirunavay näherzukommen, das von berauschend duftenden, kühlen Blumenhainen umgeben ist?
9.8.2 Er ist Gemahl der Lotusgöttin mit rankengleicher Taille und Bräutigam der sanften Pinnai mit großen, scharfen Speeraugen. Wann kommt der Tag, da ich, sein Diener, mich Tirunavay mit seinen Hainen nähern darf, wo der Hohe wohnt?
9.8.3 „Wann darf ich mich nähern?“, denke ich immerzu; ohne geteiltes Herz vergieße ich Tränen. Ich weiß keinen Tag, an dem ich in die Gemeinschaft von Tirunavay eintreten kann, wo der makellose heilige Narayana wohnt.
9.8.4 Ich weiß nicht, welche Tage mir noch verbleiben. Ich bin eingetreten, um unwiderruflich Dienst zu leisten. Bräutigam der sanften Pinnai mit großen schwertgleichen Augen, du wohnst in Tirunavay, umgeben von weiten Blumenhainen!
9.8.5 Er ist Gemahl der Lotusgöttin und der Erdgöttin, der wie ein Auge sorgende Beschützer aller Lebewesen und Götter, Herr des Himmels. Wann werde ich hier Tirunavay sehen, wo er gern wohnt, und meine Augen daran satt erfreuen?
9.8.6 Wann werden meine Augen hier schauen und sich freuen? Ich habe mich ohne Makel ganz deinem Dienst überlassen. Unser König der Hirten, der Tirunavay mit seinen bienenreichen Blumenhainen zur Wohnung genommen hat!
9.8.7 Du nahmst König Mahabali die Erde, bezwangst den Kampf zwischen Göttern und Asuras, Tirumal! Mein vollkommener Narayana, der in Navay wohnt: Erbarme dich und sage: „Ach, dieser ist mein Diener!“
9.8.8 Ob du mir die Gnade verweigerst oder sie gewährst, mich wertvoll machst und unter deine goldenen Füße eintreten lässt: Gib mir wenigstens die klare Erkenntnis, dich ohne Verwirrung in meinem Herzen zu bewahren, mein Gott im südlichen Tirunavay!
9.8.9 Er ist selbst für Götter und Weise immer schwer zu sehen, Ursprung der Drei und Herr der drei Welten. Wer wird sich jetzt Tirunavay nähern dürfen, wo dieser Gott gern wohnt? Ach!
9.8.10 „Ach, wann kommt der Tag, da ich mich nähern darf?“, frage ich immerzu, mein Denken verwirrt, und rufe „Tirumal!“ Unser großer Juwelenfarbener, du bist gekommen und wohnst in Tirunavay, umgeben von Hainen mit dichten Blütenbüscheln.
9.8.11 Den Herrn im guten Navay mit bunten Juwelenpalästen besang Shatakopan aus dem fest ummauerten südlichen Kurukur. Wer diese zehn aus seinen tausend melodischen tamilischen Liedern beherrscht, wird die Erde regieren und wie Jasmin duften.
Hymnus 9.9
9.9.1 Ach, der nach Jasmin duftende Südwind zerschneidet mich; die reiche Kurinji-Melodie bedrängt mich, der Abend mit seinen sinkenden Strahlen verwirrt mich, die schönen roten Wolken zerbrechen mich. Unser lotusäugiger Kannan, Stier der Hirten, mächtiger Löwe, unser Wunderbarer umarmte diese Brüste und Schultern. Nun sind wir allein und kennen keine Zuflucht, ach!
9.9.2 Wir sind allein und kennen keine Zuflucht. Glocken, Südwind und Ambal-Flötenklang klagen, ach; der tagverzehrende Abend, kräftiger Sandelduft, Panchama-Ton, Jasmin und kühler Nordwind kommen hinzu. Der wunderbare Hirte, der die weite Welt schuf, hob, verschlang, freigab, ausmaß und überall schützt, der Tod der Asuras im Kampf, kommt nicht. Wie soll ich noch bleiben und mein Leben bewahren?
9.9.3 Wie soll ich noch mein Leben bewahren? Der Dieb Kannan vereinte sich innig mit mir, bis beide Brüste weich wurden und die schmale Taille schwankte; er tauchte in meinen Leib ein, verließ mich und ging fort. Unser Wunderbarer, der einzigartige junge Löwe, kommt nicht. Seine Lotusaugen, sein roter Mund, dunkles kühles Haar und vier Schultern stehen im Herzen meiner unglücklichen Person und zerreißen es.
9.9.4 Sie stehen in meinem Herzen und zerreißen es. Der kühle Nordwind ist brennender Wind, der geliebte kühle Mond ein heißer Mond, das weiche Blumenbett ein glühendes Bett. Die göttliche Biene mit dem schön gefiederten Vogel hat die Blume unserer Weiblichkeit berührt. Dies alles übersteigt die Kraft des Lebens; auch unser eigenes Herz ist keine Hilfe mehr, ach!
9.9.5 Auch unser Herz ist keine Hilfe. Der Abend, da die Kühe heimkehren, ist da. Das Herz unseres Hirten ist Stein; seine süße Flöte zerschneidet uns. Selbst die Freundinnen, die wir unsere Stütze nennen, vergehen noch vor uns um seinetwillen. Wie bewahren wir unser kostbares Leben? Die Stunde seiner Gnade ist schwer zu erlangen.
9.9.6 Schwer ist die Stunde seiner Gnade zu erlangen; keine andere Gunst ist wahre Gnade. Doch bis dahin hält das Leben nicht aus. Ich sehe keinen Ausweg vor dem mörderischen Abend und meinem Herzen. Sein heiliger Leib, an dem Shiva, Brahma und die freigebige Shri wohnen, zerschneidet unser Leben. Wohin sollen wir nun gehen, was soll ich tun, wem was sagen, Mütter?
9.9.7 Wem soll ich was sagen, Mütter? Dieser scharfkalte Nordwind ist mehr, als mein Leben trägt. Unser wolkenleibiger Kannan raubte durch seine List das einsame Herz; es ist bei ihm. Adlerholzrauch, Harfensaiten, Panchama-Ton und kühle frische Sandelpaste verbünden sich mit dem kämpfenden Wind; er nimmt den frischen Duft kühler Jasminblüten auf und schleudert ihn gegen mich, ach!
9.9.8 Frischen Duft schleudert er gegen mich, der aufbrausende junge Nordwind im schwachen Abendrot. Die List unseres Kannan, der sich vereinte und fortging, ist grausamer noch als Kannan selbst. Darüber hinaus erklingt seine süße Flöte für die Hirtinnen: Mit Honigjasmin, mildem Kovai-Duft und frischem Sandel verbindet sie den Panchama-Ton zu süßer Gunst. Dies werde ich nicht überleben.
9.9.9 Diese süß geblasene Flöte werde ich nicht überleben. Dazwischen spricht er eines mit seinen schön gestalteten Augen als Boten, blickt ein anderes durch die Melodie seiner klaren Worte, zeigt ein betörendes Gesicht und singt leidenschaftlich, bis das törichte Herz restlos zerbricht. Wir verstehen überhaupt nichts davon. Ach, ach! Der Abend ist gekommen; der Wunderbare kommt nicht.
9.9.10 Der Abend ist gekommen; der Wunderbare kommt nicht. Große Glocken klagen, schöne junge Kühe schmiegen sich an die kräftigen Stiere und springen umher; grausame Flöten tönen. Weiße Jasminblüten öffnen sich aus dunklen Knospen, die Bienen summen laut daran. Selbst das Meer schreit bis in den Himmel. Was könnte ich sagen, um hier ohne ihn weiterzuleben?
9.9.11 Die schön geschmückten Hirtinnen ertragen das Leben fern von ihm nicht und klagen am Abend. Maran Shatakopan aus dem schönen Kurukur empfand selbst den Schmerz der Trennung und sprach diese zehn innerhalb seiner tausend Lieder über den Herrn, der die Erde verschlang und freigab. Diener, ruft sie hier auf Erden aus und findet Rettung; nähert euch Mal, von dem diese Wortgirlande spricht, und verehrt ihn!
Hymnus 9.10
9.10.1 Nähert euch Mal, betet an und erhebt euch, damit das Karma vergehe! Bringt morgens und abends Lotusblumen zu den beiden Füßen dessen, der auf dem Banyanblatt ruhte und in Tirukkannapuram wohnt, umgeben von Mauern, an die das Meer schlägt.
9.10.2 Bringt Blumen, die Honig freigeben, und verneigt euch! Diener, denkt täglich an Tirukkannapuram und betet an: an die Stadt mit silbrig glänzenden Mauern, Gräben und Feldern, auf denen Krabben zusammenkommen.
9.10.3 Diener, damit eure Not vergehe, bringt mit ungeteiltem Herzen aufgeblühte, unverwelkte Blumen und verneigt euch vor dem Herrn der Weltsphäre, dem Herrn der Himmlischen in Tirukkannapuram, umgeben von Hainen mit singenden Bienen.
9.10.4 Verehrt mit unwelken Blumen den Gemahl der sanften Pinnai mit dem rehgleichen Blick, den süßen Honig! Der große Herr, der Tirukkannapuram mit seinen himmelhohen Mauern liebt, wird eure Zuflucht sein.
9.10.5 Allen, die seine Füße erreichen, ist er Zuflucht; beim Tod schenkt der Herr Vaikuntha. Der Herrscher der Erde in Tirukkannapuram mit schützenden Mauern wird für seine Liebenden selbst zur Liebe.
9.10.6 Allen, die seine Füße erreichen, wird er ein Freund. Er zerriss den Leib des goldglänzenden Asura. Der liebevolle Herr in Tirukkannapuram mit schönen goldenen Mauern ist denen, die ihm wahrhaft zugehören, Tag für Tag wahrhaft treu.
9.10.7 Für alle, die ihn liebevoll verehren, ist er wahr; denen, die ihn nur äußerlich verehren, entzieht er sich. In Tirukkannapuram springen Fische auf den Feldern. Der Herr ist denen nahe, die ihn im Herzen umarmen.
9.10.8 Allen, die seine Füße erreichen, ist er nahe. Krankheit haftet nicht an; er beseitigt Wiedergeburt und nimmt sie an. Verehrt täglich die Füße des Höchsten in Tirukkannapuram mit seinen edelstein- und goldgeschmückten Mauern.
9.10.9 Verehrt man täglich seine Füße, beruhigt sich das Leiden, und Unheil kommt nicht heran. Welcher Mangel bleibt mir nun? Wer den Ursprung in Tirukkannapuram erreicht, das die Menschen mit vedengeübter Zunge lieben, kennt keine Bedrängnis.
9.10.10 Wenn es für mich keine Bedrängnis gibt, welcher Mangel bleibt? Auf seiner heiligen Brust wohnt die Lotusgöttin. Wer täglich von seinem steinummauerten Tirukkannapuram spricht, dem nähert sich keine leidvolle Not.
9.10.11 Ihr, die ihr wollt, dass Karma nicht anhaftet und seine Bindung ganz aufhört! Singt diese zehn aus den tausend tamilischen Liedern Shatakopans aus Kurukur mit hohen Palästen, tanzt dazu und verehrt seine Füße!
Großteil 10
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Hymnus 10.1
10.1.1 Tirumogur hat Felder, geschmückt mit großen Teichen gestielter Lotusblumen. Dort steht er täglich gern und fest, die Asuras zerschlagend: vier Schultern, lockiges Haar, Lotusaugen, fruchtroter Mund, eine dunkle Regenwolke. Außer ihm haben wir kein anderes Ziel.
10.1.2 Für immer haben wir kein anderes Ziel als den weiten Schatten der guten Füße des Herrn mit tausend Namen und dem schönen Kranz aus zartem, kühlem Tulasi. In Tirumogur leben die bewährten Kenner der vier Veden; dort wohnt er.
10.1.3 „Wir haben keine andere Zuflucht!“, rufen Brahma, Hara und die Götter immer wieder und suchen ihn. Siegreich schützt er die drei Welten und wandelt umher. Lasst uns nun seinem guten Tirumogur nahekommen, damit unsere Not vergehe!
10.1.4 „Komm und beschütze uns, damit die Not vergehe!“, preisen Götter und Weise das strahlende Licht und folgen ihm. In Tirumogur ruht er auf der weit ausgebreiteten Schlange. Diener, kommt, wir preisen seine Füße, damit unsere Not vergehe!
10.1.5 Diener, kommt! Unser strahlendes Licht, der einzige Ursprung, maß die drei Welten der Weltsphäre aus. Im schönen Tirumogur gedeihen in allen acht Richtungen süßes Zuckerrohr und großer roter Reis. Lasst uns seinen Tempel umschreiten und hier den Freudentanz tanzen!
10.1.6 Tänzer, Hirte, Tod der mächtigen lärmenden Asuras! Für uns Lobpreisende, die Himmlischen und Weisen ist er Freude. Im reichen Tirumogur mit kühlen, fruchtbaren Feldern wohnt unser vertrauter Herr. Außer seinen Lotusfüßen haben wir keinen Schutz.
10.1.7 Wir haben keinen anderen Schutz. Als einziger Ursprung in der großen himmlischen Leere schuf er die umgebenden Wasser, daraus den alten Weisen [Brahma] und alle Götter samt der Welt. Wenn wir sein Tirumogur rechtsherum umschreiten, wird unsere Not rasch vergehen.
10.1.8 Eure Not vergeht rasch: Diener, kommt herbei und verehrt! Im leuchtenden Tirumogur mit hohen Hainen und schönen großen Teichen wohnt der Smaragdteich, Dasharathas Sohn, in dem die mächtigen Rakshasas mit ihren tausend Namen versanken.
10.1.9 Juwelengleich weite Füße, Blumenaugen, korallroter Mund und vier schön geschmückte breite Schultern hat dieser Gott, der gewaltige Held, der stets die Asuras zerschneidet. Sein hainreiches Tirumogur ist nahe. Wir haben unsere gute Zuflucht erreicht.
10.1.10 Wenn die guten Himmlischen vor den übeltätigen mächtigen Asuras fliehen und ihn als sichere Zuflucht erreichen, nimmt er die jeweils nötige Gestalt an, erhebt sich und schützt sie. Ihr Unsrigen, sprecht nur den Namen Tirumogur, bedenkt ihn und singt sein Lob!
10.1.11 „Ihr Unsrigen, preist ihn!“, sagte Shatakopan aus Kurukur über den Herrn, der selbst den Topftanz tanzt. Unter seinen tausend passenden Liedern des Dienstes stehen diese zehn, dem reichen Tirumogur gegeben. Wer sie zu singen versteht, dessen Not vergeht.
Hymnus 10.2
10.2.1 Wer täglich „Keshava!“ sagt, dessen sämtliche Nöte vergehen; selbst die grausam handelnden Diener des Todes können sich ihm nicht nähern. Lasst uns heute die Stadt Anantapuram betreten, geschmückt mit teichreichen Feldern und summenden Bienen, wo er gern auf der giftigen Schlange ruht!
10.2.2 Geht ihr heute hinein, wird euch durch sieben Geburten kein Unheil anhaften. Neben berggleichen Palästen stehen Kuruntu, Serunti und Punnai in offen blühenden Hainen. Der Wunderbare von Anantapuram hat tausend zusammengehörige Namen. Wer ihrer gedenkt, dem gehört die Stadt der Himmlischen.
10.2.3 Der Vogel ist sein Reittier und zugleich sein Banner. Er verschlang alle Welten und gab sie frei. Wenn ihr entschlossen das kühle Anantapuram betretet, in dem er wohnt, enden alle Leiden und karmischen Taten. Dies sagen wir mit Gewissheit: Sprecht wenigstens einen seiner tausend Namen!
10.2.4 Sprecht ohne Scheu! Anantapuram ist von großen Meereswassern umgeben, geschmückt mit Feldern und lauter duftenden Hainen. Wer dem dort liebevoll wohnenden Herrn nach rechter Weise Blumen streut und Verehrung darbringt, tut wahrhaft verdienstvolles Werk.
10.2.5 Tut Gutes, streut reines Wasser und Blumen und bedenkt den Namen unseres Vaters! Er schneidet dieses Geborenwerden ab. Darüber hinaus sagen wir mit Gewissheit: Wer sich den Lotusfüßen des Herrn im dichtbewachsenen Anantapuram nähert, wird unsterblich.
10.2.6 In Anantapuram wohnt der Ursprung jener, die als Unsterbliche leben. Der Götterkönig betet ihn dort an, und die Himmlischen leisten vertraute Dienste. Ihr Unsrigen, hört uns zu: Auch wir müssen hingehen und uns Govinda nähern, dem Vater des jungen Liebesgottes, der das Leid getilgt hat!
10.2.7 Govinda selbst tilgte das Leid: Unsere höchste Gestalt schuf Welt, Leben, Götter und alles andere und legte sich auf die Schlange. Anantapuram zieren Felder, in deren Bewässerungsöffnungen Fische springen. Dürfen wir auch nur seine Eingangsschwelle reinigen, können wir schweres Karma loswerden.
10.2.8 Schweres Karma lässt sich beseitigen. Der junge Held, der den Liebesgott hervorbrachte, hat, so heißt es, das schön geschmückte Anantapuram zur Wohnung genommen. Ihr Unsrigen, geht, um die Füße dessen zu sehen, der auf der Schlange mit der Haube ruht! Dies haben wir euch zur Erkenntnis gesagt.
10.2.9 Die Tage, von denen wir euch sprachen, sind nahe. Anantapuram mit dichten Hainen bietet wahrhaft guten Schutz. Wählt sorgfältig makellosen Weihrauch und duftende Blumen und preist: „Für Vamanas Füße!“ Dann vergeht das Karma restlos.
10.2.10 Wer täglich „Madhava!“ sagt, dessen Karma vergeht von selbst. Wer für unseren Vater in der goldummauerten Stadt Anantapuram sorgfältig gute Sandelpaste, Lampen, Weihrauch und Lotusblumen auswählt und ihn preist, erlangt endlosen Ruhm.
10.2.11 Den ursprünglichen Herrn der unendlich berühmten Stadt Anantapuram besang Maran aus Kurukur mit büschelblühenden Hainen in tausend Worten. Wer diese fünf und fünf Lieder daraus beherrscht, wird in der Welt der Unsterblichen die beiden bambusgleichen Schultern von Frauen mit grünen Armreifen umfangen.
Hymnus 10.3
10.3.1 Ach, meine beiden bambusgleichen Schultern werden schmal. Ohne meine Schwäche und Einsamkeit zu beachten, rufen liebliche Kuckucke, und die Pfauenscharen tanzen gemeinsam. Wenn du gehst, die Kuhherden zu weiden, wird ein einziger Tag zu tausend Weltaltern. Mit deinen Lotusaugen zerschneidest du mich. Du hast kein Erbarmen, kein Erbarmen, Kannan!
10.3.2 Du hast kein Erbarmen, Kannan! Bei jeder Umarmung meiner vollen Brüste übersteigt eine unstillbare Flut der Freude den Himmel, überflutet mein Bewusstsein und vergeht dann wie ein Traum. Sie dringt ins Innerste meines Lebens; ach, die Sehnsucht übersteigt dessen Kraft. Wie sollte ich nun erst recht deine Trennung ertragen? Dein Aufbruch zum Kühehüten bringt mir den Tod.
10.3.3 Ich vergehe, wenn du zum Kühehüten gehst; mein Leben brennt unter heißen Seufzern. Niemand hilft mir, wenn ich hierbleibe und das Spiel deiner augenschminkedunklen Gestalt nicht sehe. Ein einziger Tag vergeht nicht, wenn du fort bist; die Tränen meiner beiden fischgleichen Augen halten nicht an. Für uns geborene Hirtinnen und Dienerinnen ist Einsamkeit der Tod.
10.3.4 Govinda, du denkst nicht an die Einsamkeit deiner Dienerinnen und den Schmerz der vom Gefährten Getrennten. Du liebst nur die Kühe in deinem Stall, lässt uns zurück und gehst, sie zu weiden. Die listigen sanften Worte deines fruchtroten Mundes drangen wie eine Flut süßen Saftes aus reifem Nektar in jeden Winkel meines Herzens. Sooft ich ihrer gedenke, brennt mein Leben.
10.3.5 Beim Gedanken an deine sanften Worte brennt mein Leben, Kannan, der tagsüber die Herden weiden ging! Der Wind streut den Duft sich öffnenden Jasmins aus; der schwer berauschende Abend ist gekommen. Lass meine schönen Brüste an deiner juwelenreichen Brust nach Jasmin duften, gib den Nektar deines Mundes und lege, ach, deine herrlich schöne Lotushand auf das Haupt deiner Dienerinnen!
10.3.6 Lege deine schönen Füße auf unser Haupt, Kannan mit dem herrlichen Diskus! Viele andere Frauen halten sie bereits in ihrer Mitte; doch wir ertragen es in unserer weiblichen Sehnsucht nicht. Aus den großen scharfen Augen fließen unaufhörlich Tränen, auch der Geist findet keinen Halt. Dein Aufbruch zum Kühehüten zerreißt uns; unser Leben schmilzt wie Wachs in Flammen.
10.3.7 Unser Leben verbrennt und zerfließt wie Wachs; weiße Armreifen und Hüftgürtel fallen ab, aus beiden Blumenaugen strömen Perlen, die Brüste erblassen, die Schultern welken. Großer Juwelenfarbener, du gehst, sodass deine zarten roten Lotusfüße schmerzen, und weidest fröhlich die Kühe. Was geschieht, wenn Asuras dort auf dich treffen?
10.3.8 „Was geschieht, wenn Asuras dort auf dich treffen?“ In dieser Sorge versinkt mein kostbares Leben. Geh nicht hinter den Kühen her! Zärtlichkeit, Verlangen und die Erinnerung an unsere Vereinigung bedrängen mich; entgleite meiner Hand nicht. Zeige deine bezaubernden Lotusaugen, deinen Mund, die Hände und das gelbe Gewand und ziehe hier mit den guten jungen Hirtinnen von fein geschwungener Taille umher, die du liebst!
10.3.9 Wenn du mit deinen geliebten Guten umherziehst und jede Not deines heiligen Herzens vergeht, freuen wir uns staunend. Unsere weibliche Sehnsucht hält es nicht aus: Unser Herr, geh nicht Kühe hüten! Auf Kamsas Befehl wandern viele Asuras in beliebigen Verkleidungen umher. Triffst du auf sie, entstehen dort zwischen ihnen und dir Gefahren. Höre auf mein Wort, ach!
10.3.10 Gefahren entstehen, höre auf mein Wort! Die gewalttätigen Asuras wandern auf Kamsas Befehl umher und beunruhigen selbst die Asketen. Du bist sehr allein; nicht einmal Rama [Balarama] nimmst du dort mit. Immer wieder dringt mir dies ins Herz und lässt mein Leben brennen. Lieber noch als den Himmel liebst du das Weiden der Kühe, unser fruchtrotmundiger Gott der Hirten!
10.3.11 Auf die heiligen Füße unseres fruchtrotmundigen Hirtengottes sang der freigebige Shatakopan aus dem reichen südlichen Kurukur an der muschelgeschmückten Porunal tausend Worte. Diese zehn gehören zur wohlgefügten Girlande der Hirtinnen: Eine Frau klagt über die Trennung und spricht, um ihn davon abzuhalten, seine Kuhherde weiden zu gehen.
Hymnus 10.4
10.4.1 Die Füße Damodaras sind die Stütze des Weges der Askese. Er ist regenwolkenfarben und lotusäugig, steht als Wasser, Himmel, Erde, Feuer und Wind da, trägt den Diskus und ist so erhaben, dass die großen Himmlischen seine Namen stammeln.
10.4.2 Groß ist er und selbst den Unsterblichen im Himmel schwer zu schauen; denen, die ihn nicht im Herzen umfangen, bleibt er stets unzugänglich. Der rotäugige Mal, an dessen heiligem Leib Shri wohnt, schneidet täglich die beiden Arten von Karma ab und gebietet hier über mich.
10.4.3 Der Diskusträger gebietet über mich: Durch wen könnte uns noch Mangel entstehen? Die Not der Wiedergeburt kehrt nicht zurück; wir haben sie abgeschnitten. Ich erkannte die Füße des Gemahls der sanften Pinnai mit glänzenden fischgleichen Augen und setzte sie als Schmuck auf mein Haupt.
10.4.4 Seine Füße setzte ich auf mein Haupt: Er schlief auf dem Banyanblatt, steht auf dem Berg zur Verehrung der Unsterblichen und wohnt in meinem Herzen. Ich bin fest entschlossen, ihn von diesem Platz nicht mehr weichen zu lassen.
10.4.5 Fest habe ich beschlossen, dass er mein Herz nicht verlässt. Der Herr mit dem Diskus in der Hand ist ein großer Dieb; anderen erschließt er sich nicht, und er versteht Täuschung, die wie Wahrheit erscheint. Uns ist der Herr auf dem Schlangenlager lieb und begehrenswert.
10.4.6 Ich verehrte die Füße des Herrn auf der Schlange, der denen Gnade gewährt, die ihn täglich mit Erkenntnis im Herzen umfangen. Er hat den Herrn mit dem jungen Himmelsmond im Flechtenhaar an seiner Seite aufgenommen.
10.4.7 Herz, verehre täglich den Höchsten des Höchsten! Kein Leiden wird anhaften; er vernichtet die Wiedergeburt und nimmt dich an. Juwelenlicht ist Madhusudana, mein Herr mit dem schön leuchtenden rotgoldenen Siegesdiskus.
10.4.8 Er trägt den Diskus, steht jenseits des Meeres und der Himmlischen, ist die Weltzeit und hat sie erschaffen; er weidete die Herden und hob mit mächtigen schönen Schultern den Berg. Mein Herz, lebe gesegnet! Lebe, ohne seine Füße zu vergessen!
10.4.9 Ich sah seine Lotusblütenfüße; kaum hatte ich sie gesehen, löste sich alles Karma und verging. Immerzu Dienst zu leisten, zu verehren und dem Weg zu folgen: Dies ist die Art des Dienens, die der Höchste schon seit alters aufgetragen hat.
10.4.10 Mit gesammeltem Herzen kommen die Himmlischen täglich aus allen Richtungen und verehren Madhava mit Weihrauch, Lampen, frischen Blumen und Wasser. Die Füße dieses Erhabenen sind für seine Angehörigen der einzige Halt.
10.4.11 „Dies ist der Halt“, dachte der Dichter aus dem reichen Pandya-Land und hielt am Höchsten des Höchsten fest, an Mal mit den ringkampfstarken Schultern. Wer diese zehn aus seinen tausend Antati-Wortketten lernt, dem werden Kannans beide Füße ein sicherer Halt.
Hymnus 10.5
10.5.1 Ihr, deren Herz Kannans beide Füße erreichen will: Der heilige Name, den ihr bedenken sollt, ist gewiss Narayana.
10.5.2 Narayana ist unser Herr, der Gebieter der Erdgöttin; er bezwang den Elefanten und ist selbst die Ursache aller Dinge.
10.5.3 Er selbst ist alle Welt. Er schuf und hob sie; er verschlang und entließ sie. Er allein regiert sie.
10.5.4 Der Herr ruht im Meerwasser auf der Schlange mit dem mächtigen Maul. Legt Blumen an seine Füße und sucht ihn täglich!
10.5.5 Sucht ihn jeden Tag mit unwelken Blumen! Singt seinen Namen: Ihr könnt Befreiung erlangen.
10.5.6 Auf Venkata wohnt der Kaya-Blütenfarbene. Sein Mund trank an der Brust der Dämonin: Er ist Madhava.
10.5.7 Wenn ihr immer wieder „Madhava“ sprechen könnt, erreicht euch nichts Böses, und Unheil kommt nicht heran.
10.5.8 Unheil haftet nicht an. Wer die Namen des wasserreichen Wolkenfarbenen erfüllt ausspricht – wer von ihnen wäre kein Unsterblicher?
10.5.9 Für die Himmlischen ist er schwer erreichbar, für die Seinen leicht. Wer ihn innig verehrt, an dem bleibt Karma nicht haften.
10.5.10 Die feindlichen Mächte namens Karma und dichtes Dunkel fliehen erschrocken. Bringt schöne Teichblumen dar und gedenkt des Hohen!
10.5.11 Shatakopan trägt die Gnade des Hohen. Diese zehn seiner tausend Aussprüche sind für die Diener der Gewinn göttlicher Gnade.
Hymnus 10.6
10.6.1 Der Diskusträger bereitet sich darauf vor, mir, dem Diener seiner begnadeten Diener, Gnade zu geben. So ist unsere Bestimmung. In dieser großen Welt, die Dunkel bereitet, will ich nicht mehr geboren werden. Törichtes Herz, lass die Verwirrung und verehre die Füße des Herrn von Vattaru!
10.6.2 Hast du gehört, törichtes Herz? Verehre die Füße des Herrn von Vattaru, um die Geburt in dieser großen Welt abzuschneiden! Wir sangen viele Lieder über Keshava, unseren Herrn, lösten die Bindungen alten Karmas, ließen die gewöhnliche Weltverbundenheit hinter uns und näherten uns Narayana.
10.6.3 Wir näherten uns Narayana, indem wir viele Namen aussprachen. Der Herr des auf Erden überaus reichen Vattaru kommt heute und eilt, uns die Himmelswelt zu geben: So ist die Bestimmung. Mein Herz, diese Dinge geschehen anders, als wir sie uns ausgerechnet haben!
10.6.4 In meinem Herzen sitzend sprach er hier diese große tamilische Schrift. Der Herr von Vattaru zerriss die Brust des hartherzigen Hiranya und griff im Bharata-Krieg für die Pandavas zur Waffe, sodass die Könige zitterten. Gutes Herz, unser großer Herr wird uns selbst Gnade erweisen!
10.6.5 Der Herr von Vattaru eröffnete den Weg zum Himmel; nach seinem Auftrag darf ich aufsteigen. Herz, lache über die Hölle! Seine Füße strahlen mit honigreichen Tulasi-Blüten. Die beiden Füße dessen, der auf dem prächtigen Vogel umherreitet, ruhen auf meinem Haupt.
10.6.6 Die beiden Füße sind auf meinem Haupt; mein lotusäugiger Herr bleibt immer unverrückbar in meinem Herzen. Der Herr von Vattaru mit berggleichen Palästen ruht auf der Schlange und brach die Hauer des mordlustigen brünstigen Elefanten. Wir haben seine klingenden Fußspangen erreicht.
10.6.7 Wir erreichten seine klingenden Füße; unser Govinda hat Wohnung genommen. Vattaru mit bergartig gruppierten Juwelenpalästen gleicht dem Stirnzeichen des vom Wellenmeer umgebenen Südlandes. Der duftreiche Tulasi von seinen Blütenfüßen verbreitet seinen Duft nun wirklich an unserem Leib.
10.6.8 Er trägt die vom Tulasi-Duft erfüllte heilige Krone und den Diskus in der Hand. Seine Gestalt gleicht einem dunklen, von Wassern umspülten Berg; Vattaru ist sein geliebter Ort. Welche Wohltat hätte ich ihm erwiesen, dass er so in meinem Herzen strahlt?
10.6.9 Zusammen mit Shri auf seiner leuchtenden Brust erstrahlt Tirumal; sein Wohnort ist das kühle Vattaru. Er reitet den berühmten Vogel und vernichtete die kämpfenden Rakshasa-Geschlechter. Ohne mich geringzuschätzen, bleibt er immer in meinem Herzen und verlässt es nicht.
10.6.10 „Diene, ohne dich zu entfernen“, sagte er, schnitt die Wiedergeburt ab und nahm mich ganz als Diener an. Einst wurde er zum Löwen und zerriss Hiranyas Leib. Der Herr von Vattaru auf der gestreiften Schlange mit dem scharfen Maul zeigte, wie man durch den Dienst am Großen die unerreichbare Frucht empfängt.
10.6.11 Unser Herr von Vattaru zeigte seine klingenden Füße und verhinderte den Eintritt in die grausame Hölle. Ihn besang Shatakopan aus dem reichen Kurukur in tausend tamilischen Liedgirlanden. An diesen zehn edlen Worten, süß für das Ohr, können selbst die Himmlischen sich nicht satthören.
Hymnus 10.7
10.7.1 Dichter edler Worte, bewahrt euer Leben und dient! Der listige Dieb, der große Wunderbare von Tirumaliruncholai, kam als zauberhafte Dichtung, mischte sich in mein Herz und mein Leben und verschlang beides, ohne dass die Umstehenden es merkten. Als er selbst erfüllte er alles.
10.7.2 Er erfüllte alles als er selbst, war sämtliche Welten und Leben, wurde auch der Sprecher „Ich“ und pries sich selbst. Für mich wurde er Honig, Milch, Zuckerrohr und Nektar, der König von Tirumaliruncholai, und blieb so, nachdem er mein Leben ganz verzehrt hatte.
10.7.3 Er verzehrte mein Leben ganz, trat in diesen vergänglichen Leib ein und stand da als mein ganzes Selbst, der wunderbare Herr. Ich faltete die Hände in Richtung seines guten südlichen Tirumaliruncholai und näherte mich ihm. Werde ich dennoch weiterziehen? Was ist das für eine heilige Gnade meines Herrn!
10.7.4 Wie wunderbar ist die heilige Gnade meines Herrn! Er ist Welt und Leben und lässt meinen Leib nicht los. Er geht und wirkt in der Welt; damit die feindlichen Asuras leiden, verlässt er auch unseren Berg Tirumaliruncholai nicht, der als Stirnzeichen der südlichen Himmelsrichtung dasteht.
10.7.5 Damit feindliche Asuras Not erfahren, gute Himmlische glänzen und die Freude der Weisen, die Undenkbares bedenken, sich vollendet, wird mein Herr selbst zu mir. Er singt in melodischen Liedern und süßen Gedichten von sich und ruft „Südlicher Herr!“ Er ist der Herr von Tirumaliruncholai.
10.7.6 Als Bewohner von Tirumaliruncholai birgt Tirumal die drei reichen Welten in seinem einen großen Bauch und beschützt sie Weltalter um Weltalter. Mal, der über mich gebietet, ist der Herr, der Shiva und Brahma Gnade gab, als sie ihn nicht sehen konnten, in tiefe Sehnsucht gerieten und seine Füße priesen.
10.7.7 „Gewähre Gnade, mein Herr!“, sagt der dreiäugige Gebieter. Ihn preisen auch der einsichtige Brahma, der König der Götter, die Götter und die Weisen, die Dunkel vertreiben. Sein heiliger Berg ist der Juwelenberg Tirumaliruncholai, der die Verblendungen abschneidet.
10.7.8 Der Berg Tirumaliruncholai, das heilige Milchmeer, mein Haupt, Tirumals Vaikuntha, das kühle Tiruvenkatam, mein Leib, mein wunderbar geschaffenes Leben, mein Denken, meine Rede und mein Tun: Nicht einen Augenblick verlässt sie der Eine, mein ursprünglicher Herr der Weltalter.
10.7.9 Er allein ist der Ursprung der Weltzeit. Weltalter um Weltalter erschafft, erhält und vernichtet er in sich sämtliche Welten, mein meerfarbener Herr. Lebe gesegnet, mein Herz! Lass das schöne kühle Tirumaliruncholai nicht los; lass vielmehr Leib und gebundenes Leben dahinschwinden.
10.7.10 Lass deine große Maya vergehen, unser König von Tirumaliruncholai, der du mein Ich in dich aufnahmst und mich beschütztest! Lass die fünf mächtigen Sinnesgegenstände, die fünf Wahrnehmungsorgane, die Handlungsorgane, die fünf Elemente und die dieser Seele anhaftende Prakriti samt Mahat, Ahamkara und Manas vergehen [Aufzählung der materiellen Prinzipien].
10.7.11 Damit Mahat, Ahamkara und Manas endeten und die fünf Gewalttätigen verschwänden, trat er selbst als inneres Ich ein und blieb allein er selbst. Über ihn sprach Shatakopan aus Kurukur mit honigrauschenden Hainen tausend Worte. Diese zehn von erhabener Innigkeit gehören dem Berg Tirumaliruncholai [mehrdeutige Wiederaufnahme von āṅkāram im Schluss].
Hymnus 10.8
10.8.1 Kaum sagte ich „Berg Tirumaliruncholai“, kam Tirumal und trat ein, bis mein Herz ganz erfüllt war. Sein weiterer Wohnort ist das südliche Tirupper am Südufer der Ponni, deren Wasser große kostbare Juwelen herantragen.
10.8.2 Der Herr, der in Per wohnt, kam heute, sagte „Ich werde nicht fortgehen“ und trat ein, bis mein Herz erfüllt war. Ich habe den ganz umfangen, dessen Bauch sich nicht sättigte, obwohl er sieben Meere, sieben Berge und sieben Welten verschlang.
10.8.3 Ich habe ihn festgehalten, die Wiedergeburt beendet und bin von Leiden frei. Die Täuschung, die im häuslichen Leben festhält, habe ich zusammengefaltet und abgelegt. So leicht wurde es mir, die Füße des Herrn von Tirupper mit seinen fahnenreichen Tortürmen und Palästen zu erreichen!
10.8.4 „Wie leicht ist es geworden!“, freuen sich meine Augen. Mein Denken ist selbst zur Freude geworden, und ich freue mich. Der Herr von Tirupper, umgeben von Hainen, in denen Papageien hüpfen, wird mir den klaren hohen Himmel schenken.
10.8.5 Um mir den Himmel zu schenken, verband er sich mit mir und trat heute in diese fleischliche Hütte ein. Er selbst beseitigte das Karma, das mich umherirren ließ, der Herr der südlichen Stadt Tirupper mit ihren honigreichen Hainen.
10.8.6 Der Herr der Stadt Tirupper, der auf dem Berg Tirumaliruncholai wohnt, kam heute, sagte „Ich werde bleiben“ und erfüllte mein Herz. Ich erhielt, was ich liebte, trank Nektar und freute mich.
10.8.7 Ich habe getrunken und mich gefreut; welchen weiteren Mangel könnte ich haben? Ich erhielt Worte, um in freudigem, erhabenem Dienst am Abend anzubeten. Der Herr von Tirupper mit seinen bienenumjubelten Hainen steht in meinen Augen und weicht nicht, damit ich ihn sehe und mich freue.
10.8.8 Er weicht nicht aus meinen Augen und ist größer als mein Denken. Er ist die unzählige feine Wirklichkeit und der süße Gehalt der sieben Töne. Der Herr von Tirupper mit seinen schönen bunten Juwelenpalästen ist heute fest und ganz in mein Herz eingezogen.
10.8.9 Heute machte er mich wertvoll und setzte sich in mich. Warum hatte er mich früher nach außen gehen lassen? Den Herrn von Tirupper mit berggleich strahlenden Palästen möchte ich um die gnädige Erklärung dieser einen Sache bitten.
10.8.10 Ich kam zu dir, diente freudig und empfing deine Füße. Eben dies wünsche ich weiterhin, mein Vater! Die Diener, die sich dem Herrn von Tirupper ganz ergeben, wo gelehrte Vedenkundige versammelt sind, behalten keine Bedrängnis.
10.8.11 Bedrängnis bleibt nicht bei denen, die diese zehn beherrschen. Über Tirupper, umgeben von weiten Feldern, sprach Shatakopan aus Kurukur, wo viele Gute leben, tausend wortreiche tamilische Lieder. Der weite goldene Himmel ist das Reich dieser Diener.
Hymnus 10.9
10.9.1 Die schönen Wolken am weiten Himmel ließen Festinstrumente dröhnen; die Wellen des tiefen Meeres hoben ihre Arme und tanzten. Freudig sahen sie die Angehörigen Narayanas, meines Vaters von lebendigem Ruhm, der die sieben Erdgebiete in Fülle trägt.
10.9.2 Freudig sahen die guten Regenwolken Narayanas Angehörige und füllten im hohen Himmel goldene Vollgefäße. Die wasserreichen Meere brausten auf; überall errichtete die Welt Reihen von berghohen Festbögen und verneigte sich.
10.9.3 Die Bewohner der Welten verneigten sich und ließen Weihrauch und gute Blumen regnen vor den Angehörigen dessen, der einst die Erde durchmaß. Auf beiden Seiten sangen die Weisen: „Erhebt euch!“ Sie kamen ihnen entgegen und sagten: „Dies ist der Weg nach Vaikuntha.“
10.9.4 Die Unsterblichen bereiteten ihnen entgegenkommend Sitzplätze. Die Sonnengötter zeigten jeweils ihre Strahlenhände; lautstarke Trommeln klangen wie das wogende Meer. All dies geschah für Madhavas Angehörige, dessen Tulasi-Krone Honig verströmt.
10.9.5 „Es sind Madhavas Angehörige! Kommt, betretet unsere Stätte!“, riefen die Himmlischen an den Toren. Kinnaras und Garudas sangen Lieder; die mit vedengeübtem Mund richteten Opfer zu.
10.9.6 Während die Opfer vollzogen wurden und duftender Rauch aufstieg, erklangen überall Hörner und rechtsgewundene Muscheln gemeinsam. Frauen mit hellen, strahlenden Augen segneten sie freudig: „Ihr Angehörigen des Diskusträgers, herrscht über den Himmel!“
10.9.7 Als die Frauen ihren Segen sprachen, folgten Maruts und Vasus und sangen überall Lobpreis. Sie ehrten die erblichen Diener unseres Keshava mit der strahlenden Juwelenkrone, der im tiefen Meer ruht, unseres Hirten von Kudanthai.
10.9.8 „Dies sind Govindas angestammte Diener“, sagten die gekrönten Himmlischen und empfingen sie einer nach dem anderen. Sie näherten sich den hohen, fahnenbesetzten Mauern und dem Torturm, um das Vaikuntha des schön gestalteten Madhava zu betreten.
10.9.9 Als sie Vaikuntha betraten, riefen die Himmlischen am Tor: „Die Angehörigen des Herrn von Vaikuntha gehören zu uns; sie sollen unsere Stätte betreten!“ Die Unsterblichen und Weisen in Vaikuntha staunten: Menschen der Erde war bestimmt, Vaikuntha zu erreichen.
10.9.10 „Sie sind gemäß ihrer Bestimmung eingetreten“, sagten die guten Vedenkundigen und wuschen ihnen am passenden Ort der Wohnstatt die Füße. Mondgesichtige Frauen kamen und trugen Schätze, gutes Duftpulver, volle Krüge und Lampen.
10.9.11 So kamen sie ihnen entgegen und empfingen sie; in der großen Juwelenhalle saßen sie mit den Dienern in grenzenloser höchster Freude. Diese Szene besang Shatakopan aus Kurukur mit seinen büschelblühenden Hainen. Wer diese Lieder aus seinen tausend rhythmischen Versen beherrscht, ist ein Weiser.
Hymnus 10.10
10.10.1 Weiser, Viergesichtiger, dreiäugiger Vater! Mein makelloses dunkles Juwel mit fruchtgleichem Mund und Lotusaugen, mein Dieb, kostbares Leben meiner Einsamkeit! Du bist gekommen und hast dein Zeichen auf mein Haupt gesetzt. Nun lasse ich dich nicht mehr gehen. Täusche mich in keiner Weise!
10.10.2 Täusche mich nicht! Bei der heiligen Herrin auf deiner Brust, der Frau mit duftendem Blumenhaar: Ihr heiliger Eid sei dein Eid! Du nahmst mich liebevoll an, ohne zu zögern, sodass mein Leben nicht mehr getrennt von dir, sondern mit dir vereint ist. Ach, komm und rufe mich zu dir!
10.10.3 Ach, komm und rufe mich zu dir, mein makelloses dunkles Juwel! Für die Ranke meines Lebens kenne ich keine andere Stütze als dich. Du Wurzel des Nabel-Lotus, aus dem Brahma und mit ihm Shiva, Indra und alle Verehrenden hervorgehen, du Wirklichkeit jenseits des Höchsten!
10.10.4 O erhabene, schöne, kühle Weite [pāḻ: hier die unentfaltete Urnatur]! Du bist in ihr und über ihr. Du bist der Raum und sein herrliches Licht, darin Brahma und Hara. Du bist der Weise, der die Himmlischen und alle anderen Wesen erschuf. Obwohl du die Sorge für mich auf dich genommen hast, hast du mich hier zurückgelassen![19]
10.10.5 Wenn du mich nun loslässt und wieder nach außen schickst, mit wem soll ich dann etwas ausrichten? Ach, was heißt „mein“, was heißt „ich“? Du wurdest für mich unerschöpflicher Nektar, um mein kostbares Leben ganz in dich zu trinken, wie glühendes Eisen Wasser restlos aufnimmt.
10.10.6 Als unerschöpflicher Nektar für mich hast du mein Leben, mein kostbares Leben, mit unstillbarem Herzen vollständig getrunken. Nun trinke es auch ganz zu Ende! Du hast die Farbe der frischen Kaya-Blüte, Lotusaugen und einen fruchtroten Mund. Geliebter der schönen Blumengöttin, die zu dir passt, o meine Liebe!
10.10.7 O meine Liebe, der du die Liebe der schönen Blumengöttin bist! Mein Vater, du wurdest zum prächtigen Eber und trugst die Erde zwischen den Hauern, wie ein blauer Berg, der zwei Mondsicheln im Maul hält und sich erhebt. Du quirltest das blaue Meer. Nun habe ich dich gewonnen: Werde ich dich wieder gehen lassen?
10.10.8 Werde ich dich, einmal gewonnen, wieder gehen lassen, mein einziges großes Leben? Du bist das anhaftende zweifache Karma, das Leben, die Frucht und alles damit Verbundene. Die ganzen drei Welten wurden zum großen Dickicht; du tratest darin ein und verbargst dich völlig. O mein ursprünglicher, einziger Same!
10.10.9 O ursprünglicher einziger Same von allem, angefangen bei den vollständigen drei Welten! Dich, den einzigen Ursprung, wann werde ich dich erreichen? Hier und dort bist du der ganz erfüllende, lebendige unentfaltete Grund, der eine Ursprung, alles umgebend, weit, tief und hoch, o Endloser!
10.10.10 O endlose große Weite, alles umgebend, weit, tief und hoch! O höchstes, gutes, blühendes Licht, das sie umgibt und noch größer ist! O Freude strahlender Erkenntnis, die jenes umgibt und noch größer ist! Meine Sehnsucht war größer als dies alles: Du hast sie ganz umfangen, bis sie restlos zur Ruhe kam.[20]
10.10.11 Shatakopan aus Kurukur rief Hari an, der ihn ganz umfing und seine Sehnsucht erfüllte, und nannte ihn Brahma und Hara [als ihren inneren Herrn]. Seine Sehnsucht kam zur Erfüllung, und er erlangte Befreiung. Mit diesen aus liebender Sehnsucht gesprochenen Antati-Liedern sind die tausend vollendet. Wer diese letzten zehn Antati-Verse versteht, wird unter den Geborenen erhaben sein.[21]
Tiruvaymoli in römischer Transliteration
Die schriftgetreue Umschrift folgt dem unten wiedergegebenen Tamiltext. Lange Vokale erscheinen als ā, ī, ū, ē und ō; ṭ, ṇ, ḷ, ḻ, ṟ und ṉ bezeichnen unterschiedliche tamilische Laute. Die Umschrift ist keine vereinfachte Ausspracheanleitung. Nur die vorangestellte Sanskrit-Anrufung und der Sanskrit-Taniyan T1 erscheinen in normalisierter Sanskrit-Umschrift (IAST); die fünf weiteren Taniyans und alle 1.102 Werkverse folgen der tamilischen Schrift.
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Deutsche Übersetzung · Transliteration · Tamilischer Text
Traditionelle Anrufung und Vorverse (Taniyans)
Diese sechs Lobverse stehen außerhalb der 1.102 Verse Nammalvars. Die Verfasserangaben folgen den traditionellen Zuschreibungen; T1 ist Sanskrit in tamilischer Schrift, T2–T6 sind Tamil. Die Vorverse bezeugen die spätere Verehrung und Auslegung des Tiruvaymoli.[2]
śrīmate rāmānujāya namaḥ
T1 – Nathamuni zugeschrieben; Sanskrit
sarvārthadaṃ śrīśaṭhakopavāṅmayam
sahasraśākhopaniṣatsamāgamaṃ
T2 – Ishvaramuni zugeschrieben
maruviṉiya vaṇporunal eṉṟum, – arumaṟaikaḷ
antāti ceytāṉ aṭiyiṇaiyē eppoḻutum,
T3 – Sottai Nambi zugeschrieben
iṉattārai yallā tiṟaiñcēṉ, – taṉattālum
ētuṅ kuṟaivilēṉ entai caṭakōpaṉ,
T4 – Anantalvan zugeschrieben
vāyntamalarp pātam vaṇaṅkukiṉṟēṉ, – āyntaperuñ
cīrār caṭakōpaṉ centamiḻ vētantarikkum,
T5 – Parashara Bhattar zugeschrieben
āṉṟa tamiḻmaṟaikaḷ āyiramum, – īṉṟa
mutaltāy caṭakōpaṉ, moympāl vaḷartta
T6 – Parashara Bhattar zugeschrieben
takka neṟiyum taṭaiyākit – tokkiyalum,
ūḻviṉaiyum vāḻviṉaiyum ōtum kurukaiyarkōṉ,
Großteil 1
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Hymnus 1.1
1.1.1
mayarvu aṟa mati nalam aruḷiṉaṉ evaṉ? avaṉ
ayarvu aṟum amararkaḷ atipati evaṉ? avaṉ
1.1.2
maṉaṉ uṇarvu aḷavu ilaṉ poṟi uṇarvu avai ilaṉ
iṉaṉ uṇar muḻu nalam etir nikaḻ kaḻiviṉum
1.1.3
nilaṉiṭai vicumpiṭai uruviṉaṉ aruviṉaṉ
pulaṉoṭu pulaṉ alaṉ oḻivu ilaṉ paranta an
1.1.4
tām avar ivar uvar atu itu utu etu
vīm avai ivai uvai avai nalam tīṅku avai
1.1.5
avaravar iṟaiyavar eṉa aṭi aṭaivarkaḷ
avaravar iṟaiyavar kuṟaivu ilar iṟaiyavar
1.1.6
niṉṟilar iruntilar kiṭantilar tirintilar
eṉṟum ōr iyalviṉar eṉa niṉaivu ariyavar
1.1.7
paṭar poruḷ muḻuvatum āy avaiavaitoṟum
uṭalmicai uyir eṉak karantu eṅkum parantuḷaṉ
1.1.8
varaṉ mutalāy avai muḻutu uṇṭa paraparaṉ
puram oru mūṉṟu erittu amararkkum aṟiviyantu
1.1.9
uḷaṉ alaṉ eṉil avaṉ aruvam iv aruvukaḷ
uḷaṉ eṉa ilaṉ eṉa ivai kuṇam uṭaimaiyil
1.1.10
paranta aṇṭam itu eṉa nilam vicumpu oḻivu aṟak
karanta cil iṭantoṟum iṭam tikaḻ poruḷtoṟum
1.1.11
varaṉ navil tiṟal vali aḷi poṟai āyniṉṟa
paraṉ aṭimēl kurukūrc caṭakōpaṉ col
Hymnus 1.2
1.2.1
vīṭu ceytu um uyir
vīṭu uṭaiyāṉiṭai
1.2.2
maṉ uyir ākkaikaḷ
eṉṉum iṭattu iṟai
1.2.3
vērmutal māyttu iṟai
cērmiṉ uyirkku ataṉ
1.2.4
allatu avaṉ uru
ellai il an nalam
1.2.5
uṟṟatu vīṭu uyir
ceṟṟa atu maṉ uṟil
1.2.6
muṟṟavum niṉṟaṉaṉ
paṟṟu ilaiyāy avaṉ
1.2.7
aṭaṅkak kaṇṭu īcaṉ
aṭaṅku eḻil aḵtu eṉṟu
1.2.8
uḷḷa im mūṉṟaiyum
uḷḷik keṭuttu iṟai
1.2.9
oṭuṅkalum ellām
viṭum piṉṉum ākkai
1.2.10
oṇ poruḷ īṟu ila
vaṇ pukaḻ nāraṇaṉ
1.2.11
kūrc caṭakōpaṉ col
cīrt toṭai āyirattu
Hymnus 1.3
1.3.1
piṟarkaḷukku ariya
vittakaṉ malarmakaḷ virumpum nam
arumpeṟal aṭikaḷ
mattu uṟu kaṭai veṇṇey kaḷaviṉil
uraviṭai yāppuṇṭu
ettiṟam uraliṉōṭu iṇaintiruntu
1.3.2
ila pala piṟappāy
oḷivarum muḻu nalam mutal ila
kēṭu ila vīṭu ām
teḷitarum nilaimaiyatu oḻivu ilaṉ
muḻuvatum iṟaiyōṉ
aḷivarum aruḷiṉōṭu akattaṉaṉ
1.3.3
uyarvu aṟa uyarntu
amaivu uṭai mutal keṭal oṭivu iṭai
aṟa nilam atu ām
amaivu uṭai amararum yāvaiyum
yāvarum tāṉ ām
amaivu uṭai nāraṇaṉ māyaiyai
1.3.4
ariya em perumāṉ
yārum ōr nilaimaiyaṉ eṉa aṟivu
eḷiya em perumāṉ
pērum ōr āyiram piṟa pala
uṭaiya em perumāṉ
pērum ōr uruvamum uḷatu illai
1.3.5
neṟi uḷḷi uraitta
kaṇakku aṟu nalattaṉaṉ antam il
āti am pakavaṉ
vaṇakku uṭait tavaneṟi vaḻiniṉṟu
puṟaneṟi kaḷaikaṭṭu
uṇakkumiṉ pacai aṟa avaṉuṭai
1.3.6
viyanta in nilaimai
uṇarntu uṇarntu uṇarilum iṟainilai
uṇarvu aritu uyirkāḷ
uṇarntu uṇarntu uraittu uraittu ari ayaṉ
araṉ eṉṉum ivarai
uṇarntu uṇarntu uraittu uraittu iṟaiñcumiṉ
1.3.7
vaṭiviṉuḷ niṉṟa
naṉṟu eḻil nāraṇaṉ nāṉmukaṉ
araṉ eṉṉum ivarai
oṉṟa num maṉattu vaittu uḷḷi num
iru pacai aṟuttu
naṉṟu eṉa nalam ceyvatu avaṉiṭai
1.3.8
koṭuviṉai uṭaṉē
māḷum ōr kuṟaivu illai maṉaṉ akam
malam aṟak kaḻuvi
nāḷum nam tiru uṭai aṭikaḷ tam
nalam kaḻal vaṇaṅki
māḷum ōr iṭattilum vaṇakkoṭu
1.3.9
iṭampeṟat tuntit
talattu eḻu ticaimukaṉ paṭaitta nal
ulakamum tāṉum
pulappaṭa piṉṉum taṉ ulakattil
akattaṉaṉ tāṉē
colap pukil ivai piṉṉum vayiṟṟu uḷa
1.3.10
amararait tuyakkum
mayakku uṭai māyaikaḷ vāṉilum
periyaṉa vallaṉ
puyal karu niṟattaṉaṉ peru nilaṅ
kaṭanta nal aṭip pōtu
ayarppilaṉ alaṟṟuvaṉ taḻuvuvaṉ
1.3.11
kaṭaintavaṉ taṉṉai
amar poḻil vaḷaṅ kurukūrc
caṭakōpaṉ kuṟṟēvalkaḷ
amar cuvai āyirattu avaṟṟiṉuḷ
ivai pattum vallār
amararōṭu uyarvil ceṉṟu aṟuvar tam
Hymnus 1.4
1.4.1
am ciṟaiya cēvalumāy āā eṉṟu eṉakku aruḷi
vem ciṟaip puḷ uyarttārkku eṉ viṭu tūtāyc ceṉṟakkāl
1.4.2
eṉ ceyyum uraittakkāl? iṉak kuyilkāḷ nīr alirē?
muṉ ceyta muḻuviṉaiyāl tiruvaṭikkīḻk kuṟṟēval
1.4.3
matiyiṉāl kuṟaḷ māṇāy ulaku iranta kaḷvarkku
matiyilēṉ val viṉaiyē māḷātō? eṉṟu orutti
1.4.4
eṉ nīla mukil vaṇṇaṟku eṉ colli yāṉ collukēṉō?
naṉ nīrmai iṉi avarkaṇ taṅkātu eṉṟu oru vāyccol
1.4.5
nalkat tāṉ ākātō? nāraṇaṉaik kaṇṭakkāl
malku nīrp puṉal paṭappai irai tēr vaṇ ciṟu kurukē
1.4.6
aruḷ āḻip puṭkaṭavīr avar vīti orunāḷ eṉṟu
aruḷ āḻi ammāṉaik kaṇṭakkāl itu colli
1.4.7
eṉ piḻaiyē niṉaintaruḷi aruḷāta tirumālārkku
eṉ piḻaittāḷ tiruvaṭiyiṉ takaviṉukku eṉṟu oru vāyccol
1.4.8
nōy eṉatu nuval eṉṉa nuvalātē iruntoḻintāy
cāyaloṭu maṇi māmai taḷarntēṉ nāṉ iṉi uṉatu
1.4.9
vāṭāta malar aṭikkīḻ vaikkavē vakukkiṉṟu
vīṭāṭi vīṟṟiruttal viṉai aṟṟatu eṉ ceyvatō?
1.4.10
kaṭal āḻi nīr tōṟṟi ataṉuḷḷē kaṇvaḷarum
aṭal āḻi ammāṉaik kaṇṭakkāl itu colli
1.4.11
vaḷa vayal cūḻ vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ vāyntu uraitta
aḷavu iyaṉṟa antāti āyirattuḷ ip pattiṉ
Hymnus 1.5
1.5.1
vāṉōr iṟaiyai aruviṉaiyēṉ
kaḷavēḻ veṇṇey toṭu uṇṭa
kaḷvā eṉpaṉ piṉṉaiyum
taḷavu ēḻ muṟuval piṉṉaikku āy
val āṉ āyar talaivaṉāy
iḷa ēṟu ēḻum taḻuviya
1.5.2
imaiyōr palarum muṉivarum
puṉainta kaṇṇi nīr cāntam
pukaiyōṭu ēnti vaṇaṅkiṉāl
niṉainta ellāp poruḷkaṭkum
vittuāy mutalil citaiyāmē
maṉam cey ñāṉattu uṉ perumai
1.5.3
vāṉōr palarum muṉivarum
nī yōṉikaḷaip paṭai eṉṟu
niṟai nāṉmukaṉaip paṭaittavaṉ
cēyōṉ ellā aṟivukkum
ticaikaḷ ellām tiruvaṭiyāl
tāyōṉ ellā ev uyirkkum
1.5.4
taṉṉiṉ mūvar mutalāya
vāṉōr palarum muṉivarum
maṟṟum maṟṟum muṟṟum āy
tāṉ ōr perunīr taṉṉuḷḷē
tōṟṟi ataṉuḷ kaṇvaḷarum
vāṉōr perumāṉ mā māyaṉ
1.5.5
mārpil koṇṭāy mātavā
kūṉē citaiya uṇṭai vil
niṟattil teṟittāy kōvintā
vāṉ ār cōti maṇivaṇṇā
matucūtā nī aruḷāy uṉ
tēṉē malarum tiruppātam
1.5.6
viṇṇōr talaivā kēcavā
maṉai cēr āyar kula mutalē
mā māyaṉē mātavā
ciṉai ēy taḻaiya marāmaraṅkaḷ
ēḻum eytāy cirītarā
iṉaiyāy iṉaiya peyariṉāy
1.5.7
aṟital ārkkum ariyāṉai
kaṭi cēr taṇ am tuḻāyk kaṇṇi
puṉaintāṉ taṉṉai kaṇṇaṉai
ceṭi ār ākkai aṭiyāraic
cērtal tīrkkum tirumālai
aṭiyēṉ kāṇpāṉ alaṟṟuvaṉ
1.5.8
umiḻntu māyaiyāl pukku
uṇṭāy veṇṇey ciṟu maṉicar
uvalai ākkai nilai eyti
maṇ tāṉ cōrntatu uṇṭēlum
maṉicarkku ākum pīr ciṟitum
aṇṭāvaṇṇam maṇ karaiya
1.5.9
peru mā vañcap pēy vīyat
tūya kuḻaviyāy viṭap pāl
amutā amutu ceytiṭṭa
māyaṉ vāṉōr taṉit talaivaṉ
malarāḷ maintaṉ ev uyirkkum
tāyōṉ tammāṉ eṉ ammāṉ
1.5.10
carittu māyap paṟṟu aṟuttu
tīrntu taṉpāl maṉam vaikkat
tirutti vīṭu tiruttuvāṉ
ārnta ñāṉac cuṭar āki
akalam kīḻ mēl aḷavu iṟantu
nērnta uruvāy aruvākum
1.5.11
mā māyavaṉē eṉṟu eṉṟu
mālē ēṟi māl aruḷāl
maṉṉu kurukūrc caṭakōpaṉ
pāl ēy tamiḻar icaikārar
pattar paravum āyirattiṉ
pālē paṭṭa ivai pattum
Hymnus 1.6
1.6.1
virivatu mēval uṟuvīr
pirivakai iṉṟi nal nīr tūy
1.6.2
mutu vēta mutalavaṉukku
etu ētu eṉ paṇi eṉṉātu
1.6.3
māṭu viṭātu eṉ maṉaṉē
pāṭum eṉ nā avaṉ pāṭal
1.6.4
vaṇaṅki vaḻipaṭum īcaṉ
piṇaṅki amarar pitaṟṟum
1.6.5
eḷkal irākam ilātāṉ
viḷkai viḷḷāmai virumpi
1.6.6
nimir cuṭar āḻi neṭumāl
amutilum āṟṟa iṉiyaṉ
1.6.7
tōḷkaḷ talai tuṇiceytāṉ
tāḷkaḷ talaiyil vaṇaṅki
1.6.8
toḻumiṉ avaṉai toḻutāl
vaḻi niṉṟa valviṉai māḷvittu
1.6.9
tirumakaḷār taṉik kēḷvaṉ
perumai uṭaiya pirāṉār
1.6.10
noṭiyārum aḷavaikkaṇ
koṭiyā aṭu puḷ uyartta
1.6.11
tītu avam iṉṟi uraitta
ētam il āyirattu ip pattu
Hymnus 1.7
1.7.1
tuṟavic cuṭar viḷakkam talaippeyvār
aṟavaṉai āḻippaṭai antaṇaṉai
1.7.2
tuppu ām pulaṉ aintum tuñcakkoṭāṉ avaṉ
eppāl evarkkum nalattāl uyarntu uyarntu
1.7.3
māyap pirāṉai eṉ māṇikkac cōtiyai
tūya amutaip parukip paruki eṉ
1.7.4
uyarviṉaiyē tarum oṇ cuṭark kaṟṟaiyai
ayarvu il amararkaḷ ātik koḻuntai eṉ
1.7.5
naṭuvē vantu uyyak koḷkiṉṟa nātaṉai
toṭuvē ceytu iḷa āycciyar kaṇṇiṉuḷ
1.7.6
virā ay malart tuḻāy vēynta muṭiyaṉ
marāmaram eyta māyavaṉ eṉṉuḷ
1.7.7
tāṉ oṭṭi vantu eṉ taṉi neñcai vañcittu
ūṉ oṭṭi niṉṟu eṉ uyiril kalantu iyal
1.7.8
taṉṉai akalvikkat tāṉum killāṉ iṉi
piṉṉai neṭum paṇait tōḷ makiḻ pīṭu uṭai
1.7.9
amararkku amutu īnta āyar koḻuntai
amara aḻumpat tuḻāvi eṉ āvi
1.7.10
pukalum ariyaṉ poru allaṉ emmāṉ
nikar il avaṉ pukaḻ pāṭi iḷaippu ilam
1.7.11
aṭainta teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ
miṭainta col toṭai āyirattu ip pattu
Hymnus 1.8
1.8.1
cūṭum taṇ tuḻāy
nīṭu niṉṟavai
1.8.2
em māṇpum āṉāṉ
vem mā vāy kīṇṭa
1.8.3
maṇṇōr viṇṇōrkku
taṇ ār vēṅkaṭa
1.8.4
oṟkam iṉṟiyē
niṟkum ammāṉ cīr
1.8.5
kaikalantu uṇṭāṉ
poy kalavātu eṉ
1.8.6
nalam koḷ nātaṉ
pulaṉ koḷ māṇāy
1.8.7
uṇṭāṉ ēḻ vaiyam
taṇ tāmam ceytu eṉ
1.8.8
mīṉōṭu ēṉamum
tāṉ āṉāṉ eṉṉil
1.8.9
aṅkaiyil koṇṭāṉ
eṅkum tāṉāya
1.8.10
pātaṉ eṉ ammāṉ
ōtam pōl kiḷar
1.8.11
cīr caṭakōpaṉ
nērtal āyirattu
Hymnus 1.9
1.9.1
ivarum avarum uvarum
evaiyum evarum taṉṉuḷē
ākiyum ākkiyum kākkum
avaiyuḷ taṉimutal emmāṉ
kaṇṇa pirāṉ eṉ amutam
cuvaiyaṉ tiruviṉ maṇāḷaṉ
1.9.2
tollai am kālattu ulakaik
kēḻal oṉṟu āki iṭanta
kēcavaṉ eṉṉuṭai ammāṉ
vēḻa maruppai ocittāṉ
viṇṇavarkku eṇṇal ariyāṉ
āḻa neṭuṅ kaṭal cērntāṉ
1.9.3
amararkaḷ āti mutalvaṉ
karukiya nīla naṉ mēṉi
vaṇṇaṉ centāmaraik kaṇṇaṉ
poru ciṟaip puḷ uvantu ēṟum
pūmakaḷār taṉik kēḷvaṉ
orukatiyiṉ cuvai tantiṭṭu
1.9.4
tirumakaḷ maṇmakaḷ āyar
maṭa makaḷ eṉṟu ivar mūvar
āḷum ulakamum mūṉṟē
uṭaṉ avai okka viḻuṅki
āl ilaic cērntavaṉ emmāṉ
kaṭal mali māyap perumāṉ
1.9.5
uṇ eṉṟu tantiṭa vāṅkic
cekkam ceka aṉṟu avaḷpāl
uyir ceka uṇṭa perumāṉ
nakka pirāṉōṭu ayaṉum
intiraṉum mutalāka
okkavum tōṟṟiya īcaṉ
1.9.6
maṟṟum evarkkum atuvē
kāyamum cīvaṉum tāṉē
kālum eriyum avaṉē
cēyaṉ aṇiyaṉ evarkkum
cintaikkum kōcaram allaṉ
tūyaṉ tuyakkaṉ mayakkaṉ
1.9.7
mēlum cuṭar muṭi mēlum
tāḷ iṇai mēlum puṉainta
taṇ am tuḻāy uṭai ammāṉ
kēḷ iṇai oṉṟum ilātāṉ
kiḷarum cuṭar oḷi mūrtti
nāḷ aṇaintu oṉṟum akalāṉ
1.9.8
ñāṉak kalaikaḷukku ellām
āviyum ākkaiyum tāṉē
aḻippōṭu aḷippavaṉ tāṉē
pū iyal nāl taṭam tōḷaṉ
poru paṭai āḻi caṅku ēntum
kāvi naṉ mēṉik kamalak
1.9.9
kāṇpaṉ avaṉ kaṇkaḷālē
amalaṅkaḷ āka viḻikkum
aimpulaṉum avaṉ mūrtti
kamalattu ayaṉ nampi taṉṉaik
kaṇṇutalāṉoṭum tōṟṟi
amalat teyvattoṭu ulakam
1.9.10
nirai malarp pātaṅkaḷ cūṭik
kaṟṟait tuḻāy muṭik kōlak
kaṇṇa pirāṉait toḻuvār
oṟṟaip piṟai aṇintāṉum
nāṉmukaṉum intiraṉum
maṟṟai amararum ellām
1.9.11
tēvaṟkuk kaṇṇa pirāṉukku
iccaiyuḷ cella uṇartti
vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
ic coṉṉa āyirattuḷḷē
ivaiyum ōr pattu empirāṟku
niccalum viṇṇappam ceyya
Hymnus 1.10
1.10.1
tiru mā nīḷ kaḻal ēḻ ulakum toḻa
oru māṇik kuṟaḷ āki nimirnta ak
1.10.2
eṇṇilum varum eṉ iṉi vēṇṭuvam
maṇṇum nīrum eriyum nal vāyuvum
1.10.3
tampirāṉai taṇ tāmaraik kaṇṇaṉai
kompu arāvu nuṇ nēr iṭai mārpaṉai
1.10.4
eṉ ceyyōm? iṉi eṉṉa kuṟaiviṉam?
maintaṉai malarāḷ maṇavāḷaṉait
1.10.5
eṇ tāṉum iṉṟiyē vantu iyalumāṟu
uṇṭāṉai ulaku ēḻum ōr mūvaṭi
1.10.6
nōyum cārkoṭāṉ neñcamē coṉṉēṉ
tāyum tantaiyum āy iv ulakiṉil
1.10.7
cintaiyuḷ vaippaṉ colluvaṉ pāviyēṉ
entai em perumāṉ eṉṟu vāṉavar
1.10.8
malkum kaṇ paṉi nāṭuvaṉ māyamē
allum naṉ pakalum iṭaivīṭu iṉṟi
1.10.9
cempoṉē tikaḻum tiru mūrttiyai
umpar vāṉavar āti am cōtiyai
1.10.10
maṟakkum eṉṟu centāmaraik kaṇṇoṭu
maṟappu aṟa eṉ uḷḷē maṉṉiṉāṉ taṉṉai
1.10.11
aṇiyai teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ col
paṇicey āyirattuḷ ivai pattuṭaṉ
Großteil 2
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Hymnus 2.1
2.1.1
āyum amar ulakum tuñcilum nī tuñcāyāl
nōyum payalaimaiyum mītu ūra emmēpōl
2.1.2
cēṇ paṭṭa yāmaṅkaḷ cērātu iraṅkutiyāl
āḷ paṭṭa emmēpōl nīyum aravu aṇaiyāṉ
2.1.3
nī muṟṟak kaṇtuyilāy neñcu uruki ēṅkutiyāl
tī muṟṟat teṉ ilaṅkai ūṭṭiṉāṉ tāḷ nayanta
2.1.4
cuṭar koḷ irāppakal tuñcāyāl taṇ vāṭāy
aṭal koḷ paṭai āḻi ammāṉaik kāṇpāṉ nī
2.1.5
tōḻiyarum yāmum pōl nīrāy nekiḻkiṉṟa
vāḻiya vāṉamē nīyum matucūtaṉ
2.1.6
mai vāṉ iruḷ akaṟṟāy māḻāntu tēmputiyāl
ai vāy aravu aṇaimēl āḻip perumāṉār
2.1.7
āṟṟāmai colli aḻuvōmai nī naṭuvē
vēṟṟōr vakaiyil koṭitāy eṉai ūḻi
2.1.8
maruḷuṟṟu irāppakal tuñcilum nī tuñcāyāl
uruḷum cakaṭam utaitta perumāṉār
2.1.9
nantā viḷakkamē nīyum aḷiyattāy
centāmarait taṭaṅkaṇ ceṅkaṉi vāy em perumāṉ
2.1.10
ōvātu irāppakal uṉpālē vīḻttu oḻintāy
mā vāy piḷantu marutiṭai pōy maṇ aḷanta
2.1.11
ārāta kātal kurukūrc caṭakōpaṉ
ōrāyiram coṉṉa avaṟṟuḷ ivai pattum
Hymnus 2.2
2.2.1
eṇṇiṉ mītiyaṉ em perumāṉ
maṇṇum viṇṇum ellām uṭaṉ uṇṭa nam
2.2.2
ī pāvam ceytu aruḷāl aḷippār ār
mā pāvam viṭa araṟkup piccai pey
2.2.3
vēṟuiṉṟi viṇ toḻat taṉṉuḷ vaittu
mēl taṉṉai mītiṭa nimirntu maṇ koṇṭa
2.2.4
pūvil nāṉmukaṉaip paṭaitta
tēvaṉ em perumāṉukku allāl
2.2.5
mikum tēvum ep poruḷum paṭaikkat
takum kōlat tāmaraik kaṇṇaṉ emmāṉ
2.2.6
kavarvu iṉṟit taṉṉuḷ oṭuṅka niṉṟa
pavar koḷ ñāṉa veḷḷac cuṭar mūrtti
2.2.7
vaḷḷal val vayiṟṟup perumāṉ
uḷ uḷ ār aṟivār avaṉ taṉ
2.2.8
varuttitta māyap pirāṉ aṉṟi yārē
tiruttit tiṇ nilai mūvulakum tammuḷ
2.2.9
cērkkai ceytu taṉ untiyuḷḷē
vāytta ticaimukaṉ intiraṉ vāṉavar
2.2.10
uḷḷē tōṟṟiya iṟaiva eṉṟu
veḷ ēṟaṉ nāṉmukaṉ intiraṉ vāṉavar
2.2.11
kūttaṉaik kurukūrc caṭakōpaṉ col
vāytta āyirattuḷ ivai pattuṭaṉ
Hymnus 2.3
2.3.1
vāṉ uḷār perumāṉ matucūtaṉ eṉ ammāṉ
tāṉum yāṉum ellām taṉṉuḷḷē kalantoḻintōm
2.3.2
ottāy ep poruṭkum uyir āy eṉṉaip peṟṟa
at tāy āy tantai āy aṟiyātaṉa aṟivittu
2.3.3
aṟiyā mā māyattu aṭiyēṉai vaittāyāl
aṟiyāmaik kuṟaḷ āy nilam māvali mūvaṭi eṉṟu
2.3.4
eṉatu āvi tantoḻintēṉ iṉi mīḷvatu eṉpatu uṇṭē?
eṉatu āvi āviyum nī poḻil ēḻum uṇṭa entāy
2.3.5
kaṉivār vīṭṭu iṉpamē eṉ kaṭal paṭā amutē
taṉiyēṉ vāḻ mutalē poḻil ēḻum ēṉam oṉṟāy
2.3.6
tīrntār tam maṉattup piriyātu avar uyiraic
cōrntē pukal koṭāc cuṭarai arakkiyai mūkku
2.3.7
pal nalār payilum paraṉē pavittiraṉē
kaṉṉalē amutē kār mukilē eṉ kaṇṇā
2.3.8
kiṟikkoṇṭu ip piṟappē cila nāḷil eytiṉaṉ yāṉ
uṟikkoṇṭa veṇṇey pāl oḷittu uṇṇum ammāṉ piṉ
2.3.9
paṭi vāṉam iṟanta paramaṉ pavittiraṉ cīr
ceṭi ār nōykaḷ keṭa paṭintu kuṭaintu āṭi
2.3.10
oḷikkoṇṭa cōtiyumāy uṭaṉkūṭuvatu eṉṟu kolō
tuḷikkiṉṟa vāṉ in nilam cuṭar āḻi caṅku ēnti
2.3.11
kuḻām koḷ teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ terintu uraitta
kuḻām koḷ āyirattuḷ ivai pattum uṭaṉ pāṭi
Hymnus 2.4
2.4.1
pāṭip pāṭik kaṇṇīr malki eṅkum
nāṭi nāṭi naraciṅkā eṉṟu
2.4.2
kāṇum ācaiyuḷ naikiṉṟāḷ viṟal
vāṇaṉ āyiram tōḷ tuṇittīr ummaik
2.4.3
arakkum meḻukum okkum ivaḷ
irakkam eḻīr itaṟku eṉ ceykēṉ
2.4.4
valam koḷ puḷ uyarttāy eṉṉum uḷḷam
malaṅka vev uyirkkum kaṇṇīr mikak
2.4.5
kuvaḷai oṇ kaṇṇa nīr koṇṭāḷ vaṇṭu
tivaḷum taṇ am tuḻāy koṭīr eṉa
2.4.6
mika virumpum pirāṉ eṉṉum eṉatu
aka uyirkku amutē eṉṉum uḷḷam
2.4.7
vaḷḷalē kaṇṇaṉē eṉṉum piṉṉum
veḷḷa nīrk kiṭantāy eṉṉum eṉa
2.4.8
neñcam vēva neṭitu uyirkkum viṟal
kañcaṉai vañcaṉai ceytīr ummait
2.4.9
maṭṭu alar taṇ tuḻāy eṉṉum cuṭar
vaṭṭa vāy nuti nēmiyīr numatu
2.4.10
kēḻ il oṇ kaṇṇa nīr koṇṭāḷ kiḷar
vāḻvai vēva ilaṅkai ceṟṟīr ivaḷ
2.4.11
kūṭṭi vaṇ caṭakōpaṉ col amai
pāṭṭu ōr āyirattu ip pattāl aṭi
Hymnus 2.5
2.5.1
am tāmam vāḻ muṭi caṅku āḻi nūl āram uḷa
centāmaraittaṭam kaṇ ceṅkaṉi vāy ceṅkamalam
2.5.2
tiru iṭamē mārvam ayaṉ iṭamē koppūḻ
oruvu iṭamum entai perumāṟku araṉē ō
2.5.3
miṉṉum cuṭar malaikkuk kaṇ pātam kai kamalam
maṉṉum muḻu ēḻ ulakum vayiṟṟiṉ uḷa
2.5.4
appoḻutait tāmaraippūk kaṇ pātam kai kamalam
eppoḻutum nāḷ tiṅkaḷ āṇṭu ūḻi ūḻitoṟum
2.5.5
kār ār karumukil pōl eṉ ammāṉ kaṇṇaṉukku
nērā vāy cempavaḷam kaṇ pātam kai kamalam
2.5.6
palapalavē cōti vaṭivu paṇpu eṇṇil
palapala kaṇṭu uṇṭu kēṭṭu uṟṟu mōntu iṉpam
2.5.7
kāmpu aṇai tōḷ piṉṉaikku āy ēṟu uṭaṉ ēḻ ceṟṟatuvum
tēm paṇaiya cōlai marāmaram ēḻ eytatuvum
2.5.8
taṉ muṭivu oṉṟu illāta taṇ tuḻāy mālaiyaṉai
eṉ muṭivu kāṇātē eṉṉuḷ kalantāṉai
2.5.9
ellai il cīr eṉ karumāṇikkac cuṭarai
nalla amutam peṟaṟku ariya vīṭum āy
2.5.10
kāṇalum ākāṉ uḷaṉ allaṉ illai allaṉ
pēṇuṅkāl pēṇum uru ākum allaṉum ām
2.5.11
kūṟutalē mēvik kurukūrc caṭakōpaṉ
kūṟiṉa antāti ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 2.6
2.6.1
tirukkuṟaḷā eṉṉuḷ maṉṉi
vaikum vaikal tōṟum amutu āya vāṉ ēṟē
cey kuntā arum tīmai uṉ aṭiyārkkut tīrttu
acurarkkut tīmaikaḷ
2.6.2
taṉṉuḷḷē ulakukaḷ
okkavē viḻuṅkip pukuntāṉ pukuntataṟpiṉ
mikka ñāṉa veḷḷac cuṭar viḷakkuāy tuḷakku
aṟṟu amutam āy eṅkum
2.6.3
tuḻāy viraip
pū maruvu kaṇṇi em pirāṉai poṉmalaiyai
nām maruvi naṉku ētti uḷḷi vaṇaṅki nām
makiḻntu āṭa nāvu alar
2.6.4
uṉai niṉaintu
eḷkal tanta entāy uṉṉai eṅṅaṉam viṭukēṉ
veḷḷamē purai niṉ pukaḻ kuṭaintu āṭip
pāṭik kaḷittu ukantu ukantu
2.6.5
nācam ceytu uṉatu
antam il aṭimai aṭaintēṉ viṭuvēṉō
aintu paintalai āṭu aravu aṇai mēvip pāṟkaṭal
yōka nittirai
2.6.6
pāṭi āṭi eṉ
muṉṉait tīviṉaikaḷ muḻu vēr arintaṉaṉ yāṉ
uṉṉaic cintaiyiṉāl ikaḻnta iraṇiyaṉ akal
mārvam kīṇṭa eṉ
2.6.7
uṇṭāṉ ukantu vantu
aṭiyēṉ uṭpukuntāṉ akalvāṉum allaṉ iṉi
ceṭi ār nōykaḷ ellām turantu emar kīḻ
mēl eḻu piṟappum
2.6.8
uḷḷam tēṟi
īṟu il iṉpattu iru veḷḷam yāṉ mūḻkiṉaṉ
pāṟip pāṟi acurar tam pal kuḻāṅkaḷ nīṟu eḻa
pāy paṟavai oṉṟu
2.6.9
ceṟṟāy marāmaram
paintāḷ ēḻ uruva oru vāḷi kōtta villā
kontu ār taṇ am tuḻāyiṉāy amutē uṉṉai
eṉṉuḷḷē kuḻaitta em
2.6.10
tāy tantai uyir
ākiṉṟāy uṉṉai nāṉ aṭaintēṉ viṭuvēṉō?
pākiṉṟa tol pukaḻ mūvulakukkum nātaṉē
paramā taṇ vēṅkaṭam
2.6.11
kaṇṇaṉaip pukaḻ
naṇṇi teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ māṟaṉ coṉṉa
eṇṇil cōrvu il antāti āyirattuḷ ivaiyum
ōr pattu icaiyoṭum
Hymnus 2.7
2.7.1
mā catir itu peṟṟu nammuṭai vāḻvu vāykkiṉṟavā!
īcaṉ eṉ karumāṇikkam eṉ ceṅkōlak kaṇṇaṉ viṇṇōr
2.7.2
kāraṇam kiricai karumam ivai mutalvaṉ entai
cīr aṇaṅku amarar piṟar palarum toḻutu ētta niṉṟu
2.7.3
yātu avaṅkaḷum cērkoṭēṉ eṉṟu eṉṉuḷ pukuntu iruntu
tītu avam keṭukkum amutam centāmaraik kaṇ kuṉṟam
2.7.4
tēvum taṉṉaiyum pāṭi āṭat tirutti eṉṉaik koṇṭu eṉ
pāvam taṉṉaiyum pāṟak kaittu emar ēḻ eḻu piṟappum
2.7.5
viṭṭu ilaṅku karuñcuṭar malaiyē tiru uṭampu
viṭṭu ilaṅku matiyam cīr caṅku cakkaram pariti
2.7.6
tuti cūḻnta pāṭalkaḷ pāṭi āṭa niṉṟu ūḻi ūḻitoṟum
etir cūḻal pukku eṉaittōr piṟappum eṉakkē aruḷkaḷ ceyya
2.7.7
uruvil polinta veḷḷaip paḷiṅku niṟattaṉaṉ eṉṟu eṉṟu uḷḷi
paravip paṇintu pal ūḻi ūḻi niṉ pāta paṅkayamē
2.7.8
kāmaṉaip payantāy eṉṟu eṉṟu uṉ kaḻal pāṭiyē paṇintu
tū maṉattaṉaṉāyp piṟavit tuḻati nīṅka eṉṉait
2.7.9
verīi alamantu kaṇkaḷ nīr malki vevvuyirttu uyirttu
marīiya tīviṉai māḷa iṉpam vaḷara vaikal vaikal
2.7.10
muruṭu tīrtta pirāṉ emmāṉ amarar pemmāṉ eṉṟu eṉṟu
teruṭiyākil neñcē vaṇaṅku tiṇṇam aṟi aṟintu
2.7.11
eṟparaṉ eṉṉai ākkik koṇṭu eṉakkē taṉṉait tanta
kaṟpakam eṉ amutam kār mukil pōlum vēṅkaṭa nal
2.7.12
āmō taram aṟiya oruvarkku? eṉṟē toḻum avarkaḷ
tāmōtaraṉ uru ākiya civaṟkum ticaimukaṟkum
2.7.13
kaṇṇaṉai neṭumālait teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ
paṇṇiya tamiḻ mālai āyirattuḷ ivai paṉṉiraṇṭum
Hymnus 2.8
2.8.1
puṇarvatu iruvar avar mutalum tāṉē
iṇaivaṉ ām ep poruṭkum vīṭu mutal ām
2.8.2
nīntum tuyar illā vīṭu mutal ām
pūn taṇ puṉal poykai yāṉai iṭar kaṭinta
2.8.3
puṇartta taṉ untiyoṭu ākattu maṉṉi
puṇartta tiruākit taṉ mārvil tāṉ cēr
2.8.4
nalam antam illatu ōr nāṭu pukuvīr
alamantu vīya acuraraic ceṟṟāṉ
2.8.5
mūvāt taṉi mutalāy mūvulakum kāvalōṉ
mā āki āmai āy mīṉ āki māṉiṭam ām
2.8.6
cērtti avaiyē civaṉ muṭimēl tāṉ kaṇṭu
pārttaṉ teḷintoḻinta paintuḻāyāṉ perumai
2.8.7
iṭantiṭum taṉṉuḷ karakkum umiḻum
taṭam perun tōḷ ārat taḻuvum pār eṉṉum
2.8.8
ūṇ pēcil ellā ulakum ōr tuṟṟu āṟṟā
cēṇ pāla vīṭō uyirō maṟṟu ep poruṭkum
2.8.9
iṅku illaiyāl eṉṟu iraṇiyaṉ tūṇ puṭaippa
aṅku appoḻutē avaṉ vīyat tōṉṟiya eṉ
2.8.10
īrmai koḷ tēvar naṭuvā maṟṟu ep poruṭkum
vēr mutal āy vittu āy parantu taṉi niṉṟa
2.8.11
vaṇṭu alampum cōlai vaḻuti vaḷa nāṭaṉ
paṇ talaiyil coṉṉa tamiḻ āyirattu ip pattum valār
Hymnus 2.9
2.9.1
cem mā pāṭa paṟput talai cērttu ollai
kaimmā tuṉpam kaṭinta pirāṉē
2.9.2
mai tōy cōti maṇivaṇṇa entāy
eytā niṉ kaḻal yāṉ eyta ñāṉak
2.9.3
kai ār cakkarak kaṇṇa pirāṉē
ai ār kaṇṭam aṭaikkilum niṉ kaḻal
2.9.4
maṉakkē vantu iṭaivīṭu iṉṟi maṉṉi
taṉakkē āka eṉaik koḷḷum ītē
2.9.5
iṟappil eytuka eytaṟka yāṉum
piṟappu il pal piṟavip perumāṉai
2.9.6
makiḻ koḷ cōti malarnta ammāṉē
makiḻ koḷ cintai col ceykai koṇṭu eṉṟum
2.9.7
pērātē yāṉ vantu aṭaiyumpaṭi
tārātāy uṉṉai eṉṉuḷ vaippil eṉṟum
2.9.8
ek kālattilum yātoṉṟum vēṇṭēṉ
mikkār vēta vimalar viḻuṅkum eṉ
2.9.9
yāṉē eṉ taṉatē eṉṟu iruntēṉ
yāṉē nī eṉ uṭaimaiyum nīyē
2.9.10
nīṟē ceyta neṭuñ cuṭarc cōti
tēṟēl eṉṉai uṉ poṉ aṭi cērttu ollai
2.9.11
viṭal il vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
keṭal il āyirattuḷ ivai pattum
Hymnus 2.10
2.10.1
vaḷar oḷi māyōṉ maruviya kōyil
vaḷar iḷam poḻil cūḻ māliruñcōlai
2.10.2
atir kural caṅkattu aḻakar tam kōyil
mati tavaḻ kuṭumi māliruñcōlaip
2.10.3
puyal maḻai vaṇṇar purintu uṟai kōyil
mayal miku poḻil cūḻ māliruñcōlai
2.10.4
perumalai eṭuttāṉ pīṭu uṟai kōyil
varu maḻai tavaḻum māliruñcōlait
2.10.5
aṟam muyal āḻip paṭaiyavaṉ kōyil
maṟu il vaṇ cuṉai cūḻ māliruñcōlaip
2.10.6
uṟi amar veṇṇey uṇṭavaṉ kōyil
maṟiyoṭu piṇai cēr māliruñcōlai
2.10.7
nilam muṉam iṭantāṉ nīṭu uṟai kōyil
malam aṟu mati cēr māliruñcōlai
2.10.8
valañceyyum āya māyavaṉ kōyil
valañceyyum vāṉōr māliruñcōlai
2.10.9
aḻakkoṭi aṭṭāṉ amar peruṅkōyil
maḻak kaḷiṟṟu iṉam cēr māliruñcōlai
2.10.10
vētam muṉ virittāṉ virumpiya kōyil
mātu uṟu mayil cēr māliruñcōlaip
2.10.11
maruḷ il vaṇ kurukūr vaṇ caṭakōpaṉ
teruḷ koḷḷac coṉṉa ōr āyirattuḷ ip pattu
Großteil 3
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Hymnus 3.1
3.1.1
aṭic cōti nī niṉṟa tāmaraiyāy alarntatuvō?
paṭic cōti āṭaiyoṭum pal kalaṉāy niṉ paim poṉ
3.1.2
cuṭṭu uraitta naṉ poṉ uṉ tirumēṉi oḷi ovvātu
oṭṭu uraittu iv ulaku uṉṉaip pukaḻvu ellām perumpālum
3.1.3
param cōti iṉmaiyiṉ paṭi ōvi nikaḻkiṉṟa
parañcōti niṉṉuḷḷē paṭar ulakam paṭaitta em
3.1.4
māṭṭu āya malar puraiyum tiruvuruvam maṉam vaikka
māṭṭāta pala camaya mati koṭuttāy malart tuḻāy
3.1.5
varuntāta ñāṉam āy varampu iṉṟi muḻutu iyaṉṟāy
varum kālam nikaḻ kālam kaḻi kālam āy ulakai
3.1.6
cātuvāy niṉ pukaḻiṉ takai allāl piṟitu illai
pōtu vāḻ puṉam tuḻāy muṭiyiṉāy pūviṉmēl
3.1.7
mūḻtta nīr ulaku ellām paṭai eṉṟu mutal paṭaittāy
kēḻtta cīr araṉ mutalāk kiḷar teyvamāyk kiḷarntu
3.1.8
mācūṇā ñāṉam āy muḻutum āy muḻutu iyaṉṟāy
mācūṇā vāṉ kōlattu amarar kōṉ vaḻippaṭṭāl
3.1.9
toḻum kātal kaḷiṟu aḷippāṉ puḷ ūrntu tōṉṟiṉaiyē
maḻuṅkāta ñāṉamē paṭai āka malar ulakil
3.1.10
muṟaiyāl iv ulaku ellām paṭaittu iṭantu uṇṭu umiḻntu aḷantāy
piṟai ēṟu caṭaiyāṉum nāṉmukaṉum intiraṉum
3.1.11
cayap pukaḻār palar vāḻum taṭam kurukūrc caṭakōpaṉ
tuyakku iṉṟit toḻutu uraitta āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 3.2
3.2.1
an nāḷ nī tanta ākkaiyiṉvaḻi uḻalvēṉ
vem nāḷ nōy vīya viṉaikaḷai vēr aṟap pāyntu
3.2.2
pal mā māyap pal piṟaviyil paṭikiṉṟa yāṉ
tol mā valviṉait toṭarkaḷai mutal arintu
3.2.3
ellāc cēṉaiyum iru nilattu avitta entāy
pollā ākkaiyiṉ puṇarviṉai aṟukkal aṟā
3.2.4
ēḻcci kēṭu iṉṟi eṅkaṇum niṟainta entāy
tāḻcci maṟṟu eṅkum tavirntu niṉ tāḷ iṇaikkīḻ
3.2.5
cintāmal ceyyāy ituvē itu ākil
kontu ār kāyāviṉ koḻu malart tiru niṟatta
3.2.6
aṟpa cāraṅkaḷ avai cuvaittu akaṉṟoḻintēṉ
paṟpal āyiram uyir ceyta paramā niṉ
3.2.7
meyññāṉam iṉṟi viṉai iyal piṟappu aḻunti
eññāṉṟum eṅkum oḻivu aṟa niṟaintu niṉṟa
3.2.8
ōvutal iṉṟi uṉ kaḻal vaṇaṅkiṟṟilēṉ
pāvu tol cīrk kaṇṇā eṉ parañcuṭarē
3.2.9
pāviyēṉ pala kālam vaḻi tikaittu alamarkiṉṟēṉ
mēvi aṉṟu ā nirai kāttavaṉ ulakam ellām
3.2.10
alaippūṇ uṇṇum av allal ellām akala
kalaip pal ñāṉattu eṉ kaṇṇaṉaik kaṇṭukoṇṭu
3.2.11
kuyil koḷ cōlait teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ
ceyir il col icai mālai āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 3.3
3.3.1
vaḻu ilā aṭimai ceyyavēṇṭum nām
teḻi kural aruvit tiruvēṅkaṭattu
3.3.2
muntai vāṉavar vāṉavar kōṉoṭum
cintu pū makiḻum tiruvēṅkaṭattu
3.3.3
kaṇṇaṉ ceṅkaṉi vāyk karumāṇikkam
teḷ niṟai cuṉai nīrt tiruvēṅkaṭattu
3.3.4
tēcamō tiruvēṅkaṭattāṉukku?
nīcaṉēṉ niṟaivu oṉṟum ilēṉ eṉkaṇ
3.3.5
ātimūrtti eṉṟāl aḷavu ākumō
vētiyar muḻu vētattu amutattai
3.3.6
tāṅkaḷ taṅkaṭku nallaṉavē ceyvār
vēṅkaṭattu uṟaivārkku nama eṉṉal
3.3.7
amarntu vāṉavar vāṉavar kōṉoṭum
namaṉṟu eḻum tiruvēṅkaṭam naṅkaṭkuc
3.3.8
aṉṟu ñālam aḷanta pirāṉ paraṉ
ceṉṟu cēr tiruvēṅkaṭa mā malai
3.3.9
vīyumāṟu ceyvāṉ tiruvēṅkaṭattu
āyaṉ nāḷ malar ām aṭittāmarai
3.3.10
eyttu iḷaippataṉ muṉṉam aṭaimiṉō
paitta pāmpu aṇaiyāṉ tiruvēṅkaṭam
3.3.11
nīḷ poḻil kurukūrc caṭakōpaṉ col
kēḻ il āyirattu ip pattum vallavar
Hymnus 3.4
3.4.1
poru il cīrp pūmi eṉkō?
tikaḻum taṇ paravai eṉkō?
tī eṉkō? vāyu eṉkō?
nikaḻum ākācam eṉkō?
nīḷ cuṭar iraṇṭum eṉkō?
ikaḻvu il iv aṉaittum eṉkō?
3.4.2
kuṉṟaṅkaḷ aṉaittum eṉkō?
mēvu cīr māri eṉkō?
viḷaṅku tārakaikaḷ eṉkō?
nā iyal kalaikaḷ eṉkō?
ñāṉa nal āvi eṉkō?
pāvu cīrk kaṇṇaṉ emmāṉ
3.4.3
pavaḷac cevvāyaṉ eṉkō?
am katir aṭiyaṉ eṉkō?
añcaṉa vaṇṇaṉ eṉkō?
ceṅkatir muṭiyaṉ eṉkō?
tiru maṟu mārpaṉ eṉkō?
caṅku cakkarattaṉ eṉkō?
3.4.4
cavi koḷ poṉ muttam eṉkō?
cāti nal vayiram eṉkō?
tavivu il cīr viḷakkam eṉkō?
āti am cōti eṉkō?
āti am puruṭaṉ eṉkō?
ātum il kālattu entai
3.4.5
aṭiyavar viṉai keṭukkum
naccum mā maruntam eṉkō?
nalaṅ kaṭal amutam eṉkō?
ac cuvaik kaṭṭi eṉkō?
aṟucuvai aṭicil eṉkō?
neyc cuvait tēṟal eṉkō?
3.4.6
payaṉ eṉkō? camaya nīti
nūl eṉkō? nuṭaṅku kēḷvi
icai eṉkō? ivaṟṟuḷ nalla
mēl eṉkō? viṉaiyiṉ mikka
payaṉ eṉkō? kaṇṇaṉ eṉkō?
māl eṉkō? māyaṉ eṉkō?
3.4.7
vāṉavar teyvam eṉkō?
vāṉavar pōkam eṉkō?
vāṉavar muṟṟum eṉkō?
ūṉam il celvam eṉkō?
ūṉam il cuvarkkam eṉkō?
ūṉam il mōkkam eṉkō?
3.4.8
oruvaṉ eṉṟu ētta niṉṟa
naḷir matic caṭaiyaṉ eṉkō?
nāṉmukak kaṭavuḷ eṉkō?
aḷi makiḻntu ulakam ellām
paṭaittu avai ētta niṉṟa
kaḷi malart tuḷavaṉ emmāṉ
3.4.9
kaṭal kaṭaintu amutam koṇṭa
aṇṇalai accutaṉai
aṉantaṉai aṉantaṉ taṉmēl
naṇṇi naṉku uṟaikiṉṟāṉai
ñālam uṇṭu umiḻnta mālai
eṇṇum āṟu aṟiyamāṭṭēṉ
3.4.10
avaravar camayam tōṟum
tōyvu ilaṉ pulaṉ aintukkum
colappaṭāṉ uṇarviṉ mūrtti
āvi cēr uyiriṉ uḷḷāl
ātum ōr paṟṟu ilāta
pāvaṉai ataṉaik kūṭil
3.4.11
koṇṭal pōl vaṇṇaṉ taṉṉai
māṭu alar poḻil kurukūr
vaṇ caṭakōpaṉ coṉṉa
pāṭal ōr āyirattuḷ
ivaiyum ōr pattum vallār
vīṭu ila pōkam eyti
Hymnus 3.5
3.5.1
mutalaic ciṟaippaṭṭu niṉṟa
kaimmāvukku aruḷ ceyta
kār mukil pōl vaṇṇaṉ kaṇṇaṉ
emmāṉaic collip pāṭi
eḻuntum paṟantum tuḷḷātār
tammām karumam eṉ? collīr
3.5.2
tamakku iraiyāt taṭintu uṇṇum
tiṇ kaḻal kāl acurarkkut
tīṅku iḻaikkum tirumālaip
paṇkaḷ talaikkoḷḷap pāṭi
paṟantum kuṉittum uḻalātār
maṇ koḷ ulakil piṟappār
3.5.3
kāttu pacunirai taṉṉait
tolaivu tavirtta pirāṉaic
collic colli niṉṟu eppōtum
talaiyiṉōṭu ātaṉam taṭṭat
taṭukuṭṭamāyp paṟavātār
alai koḷ narakattu aḻuntik
3.5.4
māl viṭai ēḻum aṭartta
cempavaḷat tiraḷ vāyaṉ
cirītaraṉ tol pukaḻ pāṭi
kumpiṭu naṭṭam iṭṭu āṭi
kōku ukaṭṭuṇṭu uḻalātār
tam piṟappāl payaṉ eṉṉē
3.5.5
kañcaṉaic cātippataṟku
āti am cōti uruvai
aṅku vaittu iṅkup piṟanta
vēta mutalvaṉaip pāṭi
vītikaḷ tōṟum tuḷḷātār
ōti uṇarntavar muṉṉā
3.5.6
māyap piṟavi piṟanta
taṉiyaṉ piṟappili taṉṉai
taṭaṅ kaṭal cērnta pirāṉai
kaṉiyai karumpiṉ iṉ cāṟṟai
kaṭṭiyai tēṉai amutai
muṉivu iṉṟi ēttik kuṉippār
3.5.7
aivarkku aruḷceytu niṉṟu
pār malku cēṉai avitta
parañcuṭarai niṉaintu āṭi
nīr malku kaṇṇiṉar āki
neñcam kuḻaintu naiyātē
ūṉ malki mōṭu paruppār
3.5.8
vaṭa tiruvēṅkaṭattu entai
pēr pala collip pitaṟṟi
pittar eṉṟē piṟar kūṟa
ūr pala pukkum pukātum
ulōkar cirikka niṉṟu āṭi
ārvam perukik kuṉippār
3.5.9
aṉaittu ulakukkum pirāṉai
amara maṉattiṉuḷ yōku puṇarntu
avaṉ taṉṉōṭu oṉṟu āka
amarat tuṇiya vallārkaḷ
oḻiya allātavar ellām
amara niṉaintu eḻuntu āṭi
3.5.10
ākiya kāraṇaṉ taṉṉai
tiru maṇi vaṇṇaṉai ceṅkaṇ
māliṉai tēvapirāṉai
orumai maṉattiṉuḷ vaittu
uḷḷam kuḻaintu eḻuntu āṭi
perumaiyum nāṇum tavirntu
3.5.11
tiruttip paṇikoḷḷa valla
ārnta pukaḻ accutaṉai
amarar pirāṉai emmāṉai
vāynta vaḷa vayal cūḻ taṇ
vaḷaṅ kurukūrc caṭakōpaṉ
nērnta ōr āyirattu ip pattu
Hymnus 3.6
3.6.1
ēḻum uṇṭa avaṉ kaṇṭīr
vaiyam vāṉam maṉicar teyvam
maṟṟum maṟṟum maṟṟum muṟṟum āy
ceyya cūḻ cuṭar ñāṉam āy veḷip
paṭṭu ivai paṭaittāṉ piṉṉum
moy koḷ cōtiyōṭu āyiṉāṉ oru
3.6.2
mūvarkkum mutalvaṉ taṉṉai
cāvam uḷḷaṉa nīkkuvāṉai
taṭaṅ kaṭal kiṭantāṉ taṉṉai
tēva tēvaṉai teṉ ilaṅkai
eri eḻac ceṟṟa villiyai
pāva nācaṉai paṅkayat taṭaṅ
3.6.3
paramaṉai parañcōtiyai
kuravai kōtta kuḻakaṉai maṇi
vaṇṇaṉai kuṭak kūttaṉai
aravam ēṟi alai kaṭal
amarum tuyilkoṇṭa aṇṇalai
iravum naṉ pakalum viṭātu eṉṟum
3.6.4
uraikkiṉṟa māyavaṉ cīrmaiyai
emmaṉōrkaḷ uraippatu eṉ? atu niṟka
nāḷtoṟum vāṉavar
tammai āḷum avaṉum nāṉmukaṉum
caṭaimuṭi aṇṇalum
cemmaiyāl avaṉ pāta paṅkayam
3.6.5
tiṇinta maṇ kiṭanta kaṭal
eriyum tīyōṭu iru cuṭar teyvam
maṟṟum maṟṟum muṟṟum āy
kariya mēṉiyaṉ ceyya tāmaraik
kaṇṇaṉ kaṇṇaṉ viṇṇōr iṟai
curiyum pal karuṅ kuñci eṅkaḷ
3.6.6
avaṉ oru mūrttiyāy
cīṟṟattōṭu aruḷ peṟṟavaṉ aṭik
kīḻp puka niṉṟa ceṅkaṇmāl
nāṟṟam tōṟṟam cuvai oli uṟal
āki niṉṟa em vāṉavar
ēṟṟaiyē aṉṟi maṟṟoruvarai
3.6.7
amutattiṉai eṉatu ār uyir
keḻumiya katirc cōtiyai maṇi
vaṇṇaṉai kuṭak kūttaṉai
viḻumiya amarar muṉivar
viḻuṅkum kaṉṉal kaṉiyiṉai
toḻumiṉ tūya maṉattar āy
3.6.8
viṉaikaḷ āy avai allaṉ āy
uyara niṉṟatu ōr cōti āy ulaku
ēḻum uṇṭu umiḻntāṉ taṉṉai
ayara vāṅkum namaṉ tamarkku aru
nañciṉai accutaṉ taṉṉai
tayarataṟku makaṉ taṉṉai aṉṟi
3.6.9
tāṉum āy avai allaṉ āy
eñcal il amarar kulamutal
mūvar tammuḷḷum ātiyai
añci nīr ulakattuḷḷīrkaḷ
avaṉ ivaṉ eṉṟu kūḻēṉmiṉ
neñciṉāl niṉaippāṉ evaṉ avaṉ
3.6.10
karumāṇikkam eṉatu ār uyir
paṭa araviṉ aṇaikkiṭanta
parañcuṭar paṇṭu nūṟṟuvar
aṭa varum paṭai maṅka aivarkaṭku
āki vem camattu aṉṟu tēr
kaṭaviya perumāṉ kaṉai kaḻal
3.6.11
āy karuttukku naṉṟum eḷiyaṉ āy
maṇ koḷ ñālattu uyirkku ellām
aruḷ ceyyum vāṉavar īcaṉai
paṇ koḷ cōlai vaḻuti nāṭaṉ
kurukaikkōṉ caṭakōpaṉ col
paṇ koḷ āyirattu ip pattāl
Hymnus 3.7
3.7.1
payila iṉiya nam pāṟkaṭal cērnta paramaṉai
payilum tiru uṭaiyār evarēlum avar kaṇṭīr
3.7.2
tōḷum ōr nāṉku uṭait tū maṇi vaṇṇaṉ emmāṉ taṉṉai
tāḷum taṭak kaiyum kūppip paṇiyum avar kaṇṭīr
3.7.3
pōtaṉai poṉ neṭum cakkarattu entai pirāṉ taṉṉai
pātam paṇiya vallāraip paṇiyum avar kaṇṭīr
3.7.4
puṭai ār poṉ nūliṉaṉ poṉ muṭiyaṉ maṟṟum palkalaṉ
naṭaiyā uṭait tirunāraṇaṉ toṇṭar toṇṭar kaṇṭīr
3.7.5
arumai oḻiya aṉṟu ār amutu ūṭṭiya appaṉai
perumai pitaṟṟa vallāraip pitaṟṟum avar kaṇṭīr
3.7.6
tuḷikkum naṟum kaṇṇit tū maṇi vaṇṇaṉ emmāṉ taṉṉai
oḷik koṇṭa cōtiyai uḷḷattuk koḷḷum avar kaṇṭīr
3.7.7
taṉmai peṟuttit taṉ tāḷiṇaikkīḻk koḷḷum appaṉai
toṉmai pitaṟṟa vallāraip pitaṟṟum avar kaṇṭīr
3.7.8
umpar ulakiṉil yārkkum uṇarvu ariyāṉ taṉṉai
kumpi narakarkaḷ ēttuvarēlum avar kaṇṭīr
3.7.9
nalam tāṉ ilāta caṇṭāḷa caṇṭāḷarkaḷ ākilum
valam tāṅku cakkarattu aṇṇal maṇivaṇṇaṟku āḷ eṉṟu uḷ
3.7.10
paṭi yātum il kuḻavippaṭi entai pirāṉ taṉakku
aṭiyār aṭiyār tam aṭiyār aṭiyār tamakku
3.7.11
neṭiyōṉait teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ kuṟṟēvalkaḷ
aṭi ārnta āyirattuḷ ivai pattu avaṉ toṇṭarmēl
Hymnus 3.8
3.8.1
aṭiyāṉē āḻ kaṭalaik kaṭaintāy puḷ ūr
koṭiyāṉē koṇṭal vaṇṇā aṇṭattu umparil
3.8.2
tañcaṉē taṇ ilaṅkaikku iṟaiyaic ceṟṟa
nañcaṉē ñālam koḷvāṉ kuṟaḷ ākiya
3.8.3
nāyakaṉē nāḷ iḷam tiṅkaḷaik kōḷ viṭuttu
vēy akam pāl veṇṇey toṭu uṇṭa āṉ āyar
3.8.4
vaikalum māttiraip pōtum ōr vīṭu iṉṟi
pai koḷ pāmpu ēṟi uṟai paraṉē uṉṉai
3.8.5
maṇ koṇṭa vāmaṉaṉ ēṟa makiḻntu cel
paṇ koṇṭa puḷḷiṉ ciṟaku oli pāvittu
3.8.6
kavikaḷē kālap paṇ tēṉ uṟaippat tuṟṟu
puviyiṉmēl poṉ neṭum cakkarattu uṉṉaiyē
3.8.7
tūvi am puḷ uṭaiyāy cuṭar nēmiyāy
pāviyēṉ neñcam pulampap palakālum
3.8.8
nīlamē niṉṟu eṉatu āviyai īrkiṉṟa
cīlamē ceṉṟu cellātaṉa muṉ nilām
3.8.9
kaḷvaṉē kañcaṉai vañcittu vāṇaṉai
uḷ vaṉmai tīra ōr āyiram tōḷ tuṇitta
3.8.10
peruntakāy uṉ kaḻal kāṇiya pētuṟṟu
varunti nāṉ vācakamālai koṇṭu uṉṉaiyē
3.8.11
nalam koḷ cīr naṉ kurukūrc caṭakōpaṉcol
valam koṇṭa āyirattuḷ ivaiyum ōr pattu
Hymnus 3.9
3.9.1
eṉ nāvil iṉ kavi yāṉ oruvarkkum koṭukkilēṉ
teṉṉā teṉā eṉṟu vaṇṭu mural tiruvēṅkaṭattu
3.9.2
vaḷaṉā matikkum im māṉiṭattaik kavi pāṭi eṉ
kuḷaṉ ār kaḻaṉi cūḻ kaṇṇaṉ kuṟuṅkuṭi meymmaiyē
3.9.3
vaḻiyait tarum naṅkaḷ vāṉavar īcaṉai niṟkap pōy
kaḻiya mika nallavāṉ kavi koṇṭu pulavīrkāḷ
3.9.4
maṉṉā maṉicaraip pāṭip paṭaikkum perum poruḷ?
miṉ ār maṇi muṭi viṇṇavar tātaiyaip pāṭiṉāl
3.9.5
vaḷḷal pukaḻntu num vāymai iḻakkum pulavīrkāḷ
koḷḷak kuṟaivu ilaṉ vēṇṭiṟṟu ellām tarum kōtu il eṉ
3.9.6
im maṉ ulakiṉil celvar ippōtu illai nōkkiṉōm
num iṉ kavi koṇṭu num num iṭṭā teyvam ēttiṉāl
3.9.7
pērum uṭaiya pirāṉai allāl maṟṟu yāṉ kilēṉ
māri aṉaiya kai māl varai okkum tiṇ tōḷ eṉṟu
3.9.8
āya perum pukaḻ ellai ilātaṉa pāṭippōy
kāyam kaḻittu avaṉ tāḷ iṇaikkīḻp pukum kātalaṉ
3.9.9
āykoṇṭa cīr vaḷḷal āḻip pirāṉ eṉakkē uḷaṉ
cāy koṇṭa immaiyum cātittu vāṉavar nāṭṭaiyum
3.9.10
ceṉṟu ceṉṟu ākilum kaṇṭu caṉmam kaḻippāṉ eṇṇi
oṉṟioṉṟi ulakam paṭaittāṉ kavi āyiṉēṟku
3.9.11
ēṟkum perum pukaḻ vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ col
ēṟkum perum pukaḻ āyirattuḷ ivaiyum ōr pattu
Hymnus 3.10
3.10.1
caṅkoṭu cakkaram vil
oṇmai uṭaiya ulakkai oḷ vāḷ
taṇṭu koṇṭu puḷ ūrntu ulakil
vaṉmai uṭaiya arakkar acurarai
māḷap paṭai poruta
naṉmai uṭaiyavaṉ cīr paravap peṟṟa
3.10.2
kōlac centāmaraikkaṇ
uṟaipavaṉ pōla ōr yōku puṇarnta oḷi maṇi
vaṇṇaṉ kaṇṇaṉ
kaṟai aṇi mūkku uṭaip puḷḷaik kaṭāvi acuraraik
kāynta ammāṉ
niṟai pukaḻ ēttiyum pāṭiyum āṭiyum
3.10.3
mūvulakukku uriya
kaṭṭiyai tēṉai amutai naṉpālai
kaṉiyai karumpu taṉṉai
maṭṭu aviḻ taṇ am tuḻāy muṭiyāṉai
vaṇaṅki avaṉ tiṟattup
paṭṭa piṉṉai iṟaiyākilum yāṉ eṉ
3.10.4
paṭaiyoṭum vantu etirnta
tiripuram ceṟṟavaṉum makaṉum piṉṉum
aṅkiyum pōr tolaiya
poru ciṟaip puḷḷaik kaṭāviya māyaṉai
āyaṉai poṉ cakkarattu
ariyiṉai accutaṉaip paṟṟi yāṉ
3.10.5
ulakum kaḻiya
paṭar pukaḻp pārttaṉum vaitikaṉum uṭaṉ ēṟa
tiṇ tēr kaṭavi
cuṭar oḷiyāy niṉṟa taṉṉuṭaic cōtiyil
vaitikaṉ piḷḷaikaḷai
uṭaloṭum koṇṭu koṭuttavaṉaip paṟṟi
3.10.6
niṉṟa vaṇṇam niṟkavē
tuyaril maliyum maṉicar piṟaviyil
tōṉṟi kaṇ kāṇa vantu
tuyaraṅkaḷ ceytu taṉ teyvanilai ulakil
puka uykkum ammāṉ
tuyaram il cīrk kaṇṇaṉ māyaṉ pukaḻ tuṟṟa
3.10.7
āy ulakaṅkaḷum āy
iṉpam il vem naraku āki iṉiya nal vāṉ
cuvarkkaṅkaḷum āy
maṉ pal uyirkaḷum āki palapala
māya mayakkukkaḷāl
iṉpuṟum iv viḷaiyāṭṭu uṭaiyāṉaip peṟṟu
3.10.8
aḻaku amar cūḻ oḷiyaṉ
alli malar makaḷ pōka mayakkukkaḷ
ākiyum niṟkum ammāṉ
ellai il ñāṉattaṉ ñāṉam aḵtē koṇṭu
ellāk karumaṅkaḷum cey
ellai il māyaṉai kaṇṇaṉait tāḷ paṟṟi
3.10.9
tuḻāy alaṅkal perumāṉ
mikka pal māyaṅkaḷāl vikirtam ceytu
vēṇṭum uruvu koṇṭu
nakka pirāṉōṭu ayaṉ mutalāka ellārum
evaiyum taṉṉuḷ
okka oṭuṅka viḻuṅka vallāṉaip peṟṟu
3.10.10
taṉimutal ñāṉam oṉṟāy
aḷavu uṭai aimpulaṉkaḷ aṟiyāvakaiyāl
aruvu āki niṟkum
vaḷar oḷi īcaṉai mūrttiyai pūtaṅkaḷ
aintai iru cuṭarai
kiḷar oḷi māyaṉai kaṇṇaṉait tāḷ paṟṟi
3.10.11
kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
pāṭal ōr āyirattuḷ ivai oru pattum
payiṟṟa vallārkaṭku avaṉ
nāṭum nakaramum naṉkuṭaṉ kāṇa
nalaṉiṭai ūrti paṇṇi
vīṭum peṟuttit taṉ mūvulakukkum
Großteil 4
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Hymnus 4.1
4.1.1
karu nāy kavarnta kālar citaikiya pāṉaiyar
peru nāṭu kāṇa immaiyilē piccai tām koḷvar
4.1.2
tam iṉcuvai maṭavāraip piṟar koḷḷat tām viṭṭu
vem miṉ oḷi veyil kāṉakam pōyk kumaitiṉparkaḷ
4.1.3
iṭi cēr muracaṅkaḷ muṟṟattu iyampa iruntavar
poṭi cēr tukaḷāyp pōvarkaḷ ātalil nokkeṉak
4.1.4
eṉaittōr ukaṅkaḷum iv ulaku āṇṭu kaḻintavar
maṉaippāl maruṅku aṟa māytal allāl maṟṟuk kaṇṭilam
4.1.5
aṇi meṉ kuḻalār iṉpak kalavi amutu uṇṭār
tuṇi muṉpu nāla pal ēḻaiyar tām iḻippa celvar
4.1.6
āḻntār eṉṟu allāl aṉṟu mutal iṉṟu aṟutiyā
vāḻntārkaḷ vāḻntē niṟpar eṉpatu illai niṟkuṟil
4.1.7
tū meṉ moḻi maṭavār irakkap piṉṉum tuṟṟuvār
īmiṉ emakku oru tuṟṟu eṉṟu iṭaṟuvar ātaliṉ
4.1.8
iṇaṅki ulaku uṭaṉ ākkilum āṅku avaṉai illār
maṇam koṇṭa pōkattu maṉṉiyum mīḷvarkaḷ mīḷvu illai
4.1.9
ceṭi maṉṉu kāyam ceṟṟārkaḷum āṅku avaṉai illār
kuṭi maṉṉum iṉ cuvarkkam eytiyum mīḷvarkaḷ mīḷvu illai
4.1.10
iṟukal iṟappu eṉṉum ñāṉikkum ap payaṉ illaiyēl
ciṟuka niṉaivatu ōr pācam uṇṭām piṉṉum vīṭu illai
4.1.11
koy pūm poḻil cūḻ kurukūrc caṭakōpaṉ kuṟṟēval
cey kōlattu āyiram cīrt toṭaip pāṭal ivai pattum
Hymnus 4.2
4.2.1
āl ilai aṉṉavacam ceyyum aṇṇalār
tāḷ iṇaimēl aṇi taṇ am tuḻāy eṉṟē
4.2.2
kollaimai ceytu kuravai piṇaintavar
nal aṭimēl aṇi nāṟu tuḻāy eṉṟē
4.2.3
tēvarkaḷ mā muṉivar iṟaiñca niṉṟa
cēvaṭimēl aṇi cem poṉ tuḻāy eṉṟē
4.2.4
pētaṅkaḷ collip pitaṟṟum pirāṉ paraṉ
pātaṅkaḷ mēl aṇi paim poṉ tuḻāy eṉṟē
4.2.5
kōḷiyār kōvalaṉār kuṭak kūttaṉār
tāḷ iṇaimēl aṇi taṇ am tuḻāy eṉṟē
4.2.6
āti am kālattu akal iṭam kīṇṭavar
pātaṅkaḷmēl aṇi paim poṉ tuḻāy eṉṟē
4.2.7
taṭam koḷ tār mārpiṉil vaittavar tāḷiṉmēl
vaṭam koḷ pūm taṇ am tuḻāy malarkkē ivaḷ
4.2.8
ampu eri uyttavar tāḷ iṇaimēl aṇi
vampu aviḻ taṇ am tuḻāy malarkkē ivaḷ
4.2.9
eṅṅaṉē collukēṉ yāṉ peṟṟa ēḻaiyai?
caṅku eṉṉum cakkaram eṉṉum tuḻāy eṉṉum
4.2.10
eṉ collum eṉ vacamum allaḷ naṅkaimīr
miṉ cey pūṇ mārpiṉaṉ kaṇṇaṉ kaḻal tuḻāy
4.2.11
mali pukaḻ vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ col
oli pukaḻ āyirattu ip pattum vallavar
Hymnus 4.3
4.3.1
eruttam iṟuttāy matiḷ ilaṅkaik
kōvai vīyac cilai kuṉittāy
kula nal yāṉai maruppu ocittāy
pūvai vīyā nīr tūvip
pōtāl vaṇaṅkēṉēlum niṉ
pūvai vīyām mēṉikkup
4.3.2
puṉaiyum kaṇṇi eṉatuṭaiya
vācakam cey mālaiyē
vāṉ paṭṭu āṭaiyum aḵtē
tēcam āṉa aṇikalaṉum
eṉ kaikūppuc ceykaiyē
īcaṉ ñālam uṇṭu umiḻnta
4.3.3
mūṉṟu mūrtti pala mūrtti
āki aintu pūtam āy
iraṇṭu cuṭar āy aruvu āki
nākam ēṟi naṭuk kaṭaluḷ
tuyiṉṟa nārāyaṇaṉē uṉ
ākam muṟṟum akattu aṭakki
4.3.4
tanta māyap pēy uyir
māytta āya māyaṉē vāmaṉaṉē mātavā
pūt taṇ mālai koṇṭu uṉṉaip
pōtāl vaṇaṅkēṉēlum niṉ
pūt taṇ mālai neṭu muṭikkup
4.3.5
kaṉakac cōti muṭi mutalā
eṇ il pal kalaṉkaḷum
ēlum āṭaiyum aḵtē
naṇṇi mūvulakum
naviṟṟum kīrttiyum aḵtē
kaṇṇaṉ em pirāṉ emmāṉ
4.3.6
caṅkam kai ēntiṉāy
ñālam muṟṟum uṇṭu umiḻnta
nārāyaṇaṉē eṉṟu eṉṟu
ōlam iṭṭu nāṉ aḻaittāl
oṉṟum vārāyākilum
kōlam ām eṉ ceṉṉikku uṉ
4.3.7
koṇṭa kōla vāmaṉā
kurai kaḻal kaikūppuvārkaḷ
kūṭa niṉṟa māyaṉē
virai koḷ pūvum nīrum koṇṭu
ēttamāṭṭēṉēlum uṉ
urai koḷ cōtit tiru uruvam
4.3.8
ēr koḷ ēḻ ulakamum
tuṉṉi muṟṟum āki niṉṟa
cōti ñāṉa mūrttiyāy
uṉṉatu eṉṉatu āviyum
eṉṉatu uṉṉatu āviyum
iṉṉa vaṇṇamē niṉṟāy
4.3.9
ulappu il kīrtti veḷḷattiṉ
karaikkaṇ eṉṟu celvaṉ nāṉ?
kātal maiyal ēṟiṉēṉ
puraippu ilāta paramparaṉē
poy ilāta parañcuṭarē
iraittu nalla mēṉmakkaḷ
4.3.10
muṟṟum ētti piṉṉaiyum
tāṉum ēttilum taṉṉai
ētta ētta eṅku eytum?
tēṉum pālum kaṉṉalum
amutum ākit tittippa
yāṉum em pirāṉaiyē
4.3.11
kaṇṇaṉ oṇ kaḻalkaḷ mēl
ceyya tāmaraip paḻaṉat
teṉṉaṉ kurukūrc caṭakōpaṉ
poy il pāṭal āyirattuḷ
ivaiyum pattum vallārkaḷ
vaiyam maṉṉi vīṟṟiruntu
Hymnus 4.4
4.4.1
vāmaṉaṉ maṇ itu eṉṉum
viṇṇait toḻutu avaṉ mēvu
vaikuntam eṉṟu kai kāṭṭum
kaṇṇai uḷnīr malka niṉṟu
kaṭalvaṇṇaṉ eṉṉum aṉṉē eṉ
peṇṇaip perumayal ceytāṟku
4.4.2
pirāṉ kiṭakkum kaṭal eṉṉum
ceyyatu ōr ñāyiṟṟaik kāṭṭi
cirītaraṉ mūrtti ītu eṉṉum
naiyum kaṇṇīr malka niṉṟu
nāraṇaṉ eṉṉum aṉṉē eṉ
teyva uruvil ciṟumāṉ
4.4.3
accutaṉ eṉṉum mey vēvāḷ
eṟiyum taṇ kāṟṟait taḻuvi
eṉṉuṭaik kōvintaṉ eṉṉum
veṟi koḷ tuḻāy malar nāṟum
viṉaiyuṭaiyāṭṭiyēṉ peṟṟa
ceṟi vaḷai muṉ kaic ciṟumāṉ
4.4.4
oḷi maṇi vaṇṇaṉē eṉṉum
niṉṟa kuṉṟattiṉai nōkki
neṭumālē vā eṉṟu kūvum
naṉṟu peyyum maḻai kāṇil
nāraṇaṉ vantāṉ eṉṟu ālum
eṉṟu iṉa maiyalkaḷ ceytāṉ
4.4.5
kōvintaṉ mēyttaṉa eṉṉum
pōm iḷa nākattiṉ piṉ pōy
avaṉ kiṭakkai ītu eṉṉum
ām aḷavu oṉṟum aṟiyēṉ
aruviṉaiyāṭṭiyēṉ peṟṟa
kōmaḷa valliyai māyōṉ
4.4.6
kōvintaṉ ām eṉā ōṭum
vāytta kuḻal ōcai kēṭkil
māyavaṉ eṉṟu maiyākkum
āycciyar veṇṇeykaḷ kāṇil
avaṉ uṇṭa veṇṇey ītu eṉṉum
pēycci mulai cuvaittāṟku
4.4.7
ulakum kaṇṇaṉ paṭaippu eṉṉum
nīṟu cevvē iṭak kāṇil
neṭumāl aṭiyār eṉṟu ōṭum
nāṟu tuḻāy malar kāṇil
nāraṇaṉ kaṇṇi ītu eṉṉum
tēṟiyum tēṟātum māyōṉ
4.4.8
tirumālaik kaṇṭēṉē eṉṉum
uru uṭai vaṇṇaṅkaḷ kāṇil
ulaku aḷantāṉ eṉṟu tuḷḷum
karu uṭait tēvu ilkaḷ ellām
kaṭal vaṇṇaṉ kōyilē eṉṉum
veruvilum vīḻvilum ōvāḷ
4.4.9
viyal iṭam uṇṭāṉē eṉṉum
karum peru mēkaṅkaḷ kāṇil
kaṇṇaṉ eṉṟu ēṟap paṟakkum
perum pula ā nirai kāṇil
pirāṉ uḷaṉ eṉṟu piṉ cellum
arum peṟal peṇṇiṉai māyōṉ
4.4.10
akalavē nīḷ nōkkuk koḷḷum
viyarkkum maḻaikkaṇ tuḷumpa
vevvuyir koḷḷum mey cōrum
peyarttum kaṇṇā eṉṟu pēcum
perumāṉē vā eṉṟu kūvum
mayal peruṅ kātal eṉ pētaikku
4.4.11
vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
col viṉaiyāl coṉṉa pāṭal
āyirattuḷ ivai pattum
nal viṉai eṉṟu kaṟpārkaḷ
nalaṉiṭai vaikuntam naṇṇi
tolviṉai tīra ellārum
Hymnus 4.5
4.5.1
āṟṟal mikku āḷum ammāṉai vem mā piḷantāṉ taṉṉai
pōṟṟi eṉṟē kaikaḷ ārat toḻutu col mālaikaḷ
4.5.2
ceyya kōlat taṭaṅ kaṇṇaṉ viṇṇōr perumāṉ taṉṉai
moyya collāl icaimālaikaḷ ētti uḷḷappeṟṟēṉ
4.5.3
vīvu il cīraṉ malark kaṇṇaṉ viṇṇōr perumāṉ taṉṉai
vīvu il kālam icaimālaikaḷ ētti mēvappeṟṟēṉ
4.5.4
tūvi am puḷ uṭaiyāṉ aṭal āḻi ammāṉ taṉṉai
nā iyalāl icaimālaikaḷ ētti naṇṇap peṟṟēṉ
4.5.5
ēṟṟai ellāp poruḷum virittāṉai emmāṉ taṉṉai
māṟṟa mālaip puṉaintu ētti nāḷum makiḻvu eytiṉēṉ
4.5.6
periya kōlat taṭaṅkaṇṇaṉ viṇṇōr perumāṉ taṉṉai
uriya collāl icaimālaikaḷ ētti uḷḷappeṟṟēṟku
4.5.7
iṉṟi niṉṟāṉai ellā ulakum uṭaiyāṉ taṉṉai
kuṉṟam oṉṟāl maḻai kātta pirāṉai col mālaikaḷ
4.5.8
tamakkum vāṉattavarkkum perumāṉai taṇ tāmarai
cumakkum pātap perumāṉai colmālaikaḷ collumāṟu
4.5.9
tāṉattum eṇ ticaiyum tavirātu niṉṟāṉ taṉṉai
kūṉal caṅkat taṭakkaiyavaṉai kuṭam āṭiyai
4.5.10
koṇṭa kōlattoṭu vīṟṟiruntum maṇam kūṭiyum
kaṇṭa āṟṟāl taṉatē ulaku eṉa niṉṟāṉ taṉṉai
4.5.11
vāri māṟāta paim pūm poḻil cūḻ kurukūr nakark
kāri māṟaṉ caṭakōpaṉ col āyirattu ip pattāl
Hymnus 4.6
4.6.1
ōrppāl iv oḷ nutal uṟṟa nal nōy itu tēṟiṉōm
pōrppāku tāṉ ceytu aṉṟu aivarai velvitta māyappōrt
4.6.2
icaippu iṉṟi nīr aṇaṅku āṭum iḷan teyvam aṉṟu itu
ticaippu iṉṟiyē caṅku cakkaram eṉṟu ivaḷ kēṭka nīr
4.6.3
etuvāṉum ceytu aṅku ōr kaḷḷum iṟaicciyum tūvēṉ miṉ
matu vār tuḻāy muṭi māyap pirāṉ kaḻal vāḻttiṉāl
4.6.4
karuñ cōṟum maṟṟaic ceñ cōṟum kaḷaṉ iḻaittu eṉ payaṉ?
oruṅkākavē ulaku ēḻum viḻuṅki umiḻntiṭṭa
4.6.5
kuvaḷait taṭaṅ kaṇṇum kōvaic cevvāyum payantaṉaḷ
kavaḷak kaṭāk kaḷiṟu aṭṭa pirāṉ tirunāmattāl
4.6.6
piṇiyum oḻikiṉṟatu illai perukum itu allāl
maṇiyiṉ aṇi niṟa māyaṉ tamar aṭi nīṟu koṇṭu
4.6.7
tuṇaṅkai eṟintu num tōḷ kulaikkappaṭum aṉṉaimīr
uṇaṅkal keṭak kaḻutai utaṭu āṭṭam kaṇṭu eṉ payaṉ?
4.6.8
pātam paṇintu ivaḷ nōy itu tīrttuk koḷḷātu pōy
ētam paṟaintu alla ceytu kaḷ ūṭu kalāyt tūy
4.6.9
nāḻmai pala colli nīr aṇaṅku āṭum poy kāṇkilēṉ
ēḻmaip piṟappukkum cēmam in nōykkum ītē maruntu
4.6.10
num iccai colli num tōḷ kulaikkappaṭum aṉṉaimīr
maṉṉappaṭum maṟaivāṇaṉai vaṇ tuvarāpati
4.6.11
vaḻuvāta tol pukaḻ vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ col
vaḻuvāta āyirattuḷ ivai pattu veṟikaḷum
Hymnus 4.7
4.7.1
ñālam uṇṭāy ñāṉa mūrtti nārāyaṇā eṉṟu eṉṟu
kālantōṟum yāṉ iruntu kaitalaipūcal iṭṭāl
4.7.2
vaḷḷalēyō vaiyam koṇṭa vāmaṉāvō eṉṟu eṉṟu
naḷ irāvum naṉ pakalum nāṉ iruntu ōlam iṭṭāl
4.7.3
tāvi vaiyam koṇṭa entāy tāmōtarā eṉṟu eṉṟu
kūvik kūvi neñcu uruki kaṇpaṉi cōra niṉṟāl
4.7.4
āṇi cempoṉ mēṉi entāy niṉṟu aruḷāy eṉṟu eṉṟu
nāṇam illāc ciṟu takaiyēṉ nāṉ iṅku alaṟṟuvatu eṉ
4.7.5
tuppaṉē uṉ tōḷkaḷ nāṉkum kaṇṭiṭakkūṭuṅkol? eṉṟu
eppoḻutum kaṇṇa nīr koṇṭu āvi tuvarntu tuvarntu
4.7.6
nākku nīḷvaṉ ñāṉam illai nāḷtōṟum eṉṉuṭaiya
ākkaiyuḷḷum āviyuḷḷum alla puṟattiṉuḷḷum
4.7.7
niṟainta ñāṉa mūrttiyāyai niṉmalamāka vaittu
piṟantum cettum niṉṟu iṭaṟum pētaimai tīrntoḻintēṉ
4.7.8
eṇ ticaiyum uḷḷa pūk koṇṭu ētti ukantu ukantu
toṇṭarōṅkaḷ pāṭi āṭa cūḻ kaṭal ñālattuḷḷē
4.7.9
kaṭavaṉ āki kālantōṟum pūp paṟittu ētta killēṉ
maṭa val neñcam kātal kūra valviṉaiyēṉ ayarppāyt
4.7.10
pakkam nōkki niṉṟu alantēṉ pāviyēṉ kāṇkiṉṟilēṉ
mikka ñāṉa mūrtti āya vēta viḷakkiṉai eṉ
4.7.11
kuḻuvu māṭat teṉ kurukūr māṟaṉ caṭakōpaṉ col
vaḻuvu ilāta oṇ tamiḻkaḷ āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 4.8
4.8.1
kūṟu āḷum taṉi uṭampaṉ kulam kulamā acurarkaḷai
nīṟu ākumpaṭiyāka nirumittu paṭai toṭṭa
4.8.2
aṇi māṉat taṭa varaittōḷ aṭal āḻit taṭakkaiyaṉ
paṇi māṉam piḻaiyāmē aṭiyēṉaip paṇikoṇṭa
4.8.3
viṭa nañca mulai cuvaitta miku ñāṉac ciṟu kuḻavi
paṭa nākattu aṇaik kiṭanta paru varait tōḷ parampuruṭaṉ
4.8.4
poṟaiyiṉāl mulai aṇaivāṉ poru viṭai ēḻ aṭarttu ukanta
kaṟaiyiṉār tuvar uṭukkai kaṭai āviṉ kaḻi kōl kaic
4.8.5
kiḷimoḻiyāḷ kāraṇamāk kiḷar arakkaṉ nakar eritta
kaḷi malart tuḻāy alaṅkal kamaḻ muṭiyaṉ kaṭal ñālattu
4.8.6
neṟi ellām eṭuttu uraitta niṟai ñāṉattu orumūrtti
kuṟiya māṇ uru āki koṭuṅ kōḷāl nilam koṇṭa
4.8.7
kiḷar oḷiya iraṇiyaṉatu akal mārpam kiḻittu ukanta
vaḷar oḷiya kaṉal āḻi valampuriyaṉ maṇi nīla
4.8.8
eri aḻalam puka ūti iru nilam muṉ tuyar tavirtta
terivu ariya civaṉ piramaṉ amarar kōṉ paṇintu ēttum
4.8.9
pōkamakaḷ pukaḻt tantai viṟal vāṇaṉ puyam tuṇittu
nākamicait tuyilvāṉpōl ulaku ellām naṉku oṭuṅka
4.8.10
kiṭantaṉapōl tuṇi palavā acurar kuḻām tuṇittu ukanta
taṭam puṉala caṭaimuṭiyaṉ taṉi orukūṟu amarntu uṟaiyum
4.8.11
tayir veṇṇey uṇṭāṉait taṭam kurukūrc caṭakōpaṉ
ceyir il col icaimālai āyirattuḷ ip pattāl
Hymnus 4.9
4.9.1
eṇ ārāt tuyar viḷaikkum ivai eṉṉa ulaku iyaṟkai
kaṇṇāḷā kaṭal kaṭaintāy uṉa kaḻaṟkē varum paricu
4.9.2
ēmāṟik kiṭantu alaṟṟum ivai eṉṉa ulaku iyaṟkai
ām āṟu oṉṟu aṟiyēṉ nāṉ aravu aṇaiyāy ammāṉē
4.9.3
vaṇṭu ār pūṅ kuḻalāḷum maṉai oḻiya uyir māytal
kaṇṭu āṟṟēṉ ulaku iyaṟkai! kaṭalvaṇṇā aṭiyēṉaip
4.9.4
koḷ eṉṟu tamam mūṭum ivai eṉṉa ulaku iyaṟkai
vaḷḷalē maṇivaṇṇā uṉa kaḻaṟkē varumparicu
4.9.5
āṅku uyirkaḷ piṟappu iṟappup piṇi mūppāl takarppuṇṇum
īṅku itaṉmēl vem narakam ivai eṉṉa ulaku iyaṟkai
4.9.6
aṟapporuḷai aṟintu ōrār ivai eṉṉa ulaku iyaṟkai
veṟit tuḷava muṭiyāṉē viṉaiyēṉai uṉakku aṭimai
4.9.7
nīyē maṟṟu oru poruḷum iṉṟi nī niṉṟamaiyāl
nōyē mūppu iṟappu piṟappu piṇiyē eṉṟu ivai oḻiya
4.9.8
īṭṭi nī vaittu amaitta imaiyōr vāḻ taṉi muṭṭaik
kōṭṭaiyiṉil kaḻittu eṉṉai uṉ koḻum cōti uyarattuk
4.9.9
āṭṭuti nī aravu aṇaiyāy aṭiyēṉum aḵtu aṟivaṉ
vēṭkai ellām viṭuttu eṉṉai uṉ tiruvaṭiyē cumantu uḻalak
4.9.10
kaṇṭa iṉpam terivu ariya aḷavu illāc ciṟṟiṉpam
oṇ toṭiyāḷ tirumakaḷum nīyumē nilāniṟpa
4.9.11
tiruvaṭi cērvatu karuti ceḻuṅ kurukūrc caṭakōpaṉ
tiruvaṭimēl uraitta tamiḻ āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 4.10
4.10.1
maṟṟum yātum illā
aṉṟu nāṉmukaṉ taṉṉoṭu tēvar
ulakōṭu uyir paṭaittāṉ
kuṉṟam pōl maṇi māṭam nīṭu
tirukkurukūr ataṉuḷ
4.10.2
muṉ paṭaittāṉ
vīṭu il cīrp pukaḻ ātippirāṉ avaṉ
mēvi uṟai kōyil
māṭa māḷikai cūḻntu aḻaku āya
tirukkurukūr ataṉaip
pāṭi āṭi paravic celmiṉkaḷ
4.10.3
uṭaṉē viḻuṅki
karantu umiḻntu kaṭantu iṭantatu
kaṇṭum teḷiyakillīr
ciraṅkaḷāl amarar vaṇaṅkum
tirukkurukūr ataṉuḷ
paraṉ tiṟam aṉṟi pal ulakīr teyvam
4.10.4
taṉakkum piṟarkkum
nāyakaṉ avaṉē kapāla nal mōkkattuk
kaṇṭukoṇmiṉ
tēca mā matiḷ cūḻntu aḻaku āya
tirukkurukūr ataṉuḷ
īcaṉpāl ōr avam paṟaital eṉ āvatu
4.10.5
camaṇarum cākkiyarum
valintu vātu ceyvīrkaḷum maṟṟum num
teyvamum āki niṉṟāṉ
malintu cennel kavari vīcum
tirukkurukūr ataṉuḷ
polintu niṉṟa pirāṉ kaṇṭīr oṉṟum
4.10.6
puṟattiṭṭu ummai iṉṉē
tēṟṟi vaittatu ellīrum vīṭu peṟṟāl
ulaku illai eṉṟē
cēṟṟil cennel kamalam ōṅku
tirukkurukūr ataṉuḷ
āṟṟa vallavaṉ māyam kaṇṭīr atu
4.10.7
maṟṟu ōr teyvam
pāṭi āṭip paṇintu palpaṭikāl
vaḻi ēṟik kaṇṭīr
kūṭi vāṉavar ētta niṉṟa
tirukkurukūr ataṉuḷ
āṭu puḷ koṭi āti mūrttikku
4.10.8
mārkkaṇṭēyaṉ avaṉai
nakka pirāṉum aṉṟu uyyakkoṇṭatu
nārāyaṇaṉ aruḷē
kokku alar taṭam tāḻai vēlit
tirukkurukūr ataṉuḷ
mikka ātippirāṉ niṟka maṟṟait
4.10.9
maṟṟum taṉpāl
aḷantu kāṇṭaṟku ariyaṉ ākiya
ātippirāṉ amarum
vaḷam koḷ taṇ paṇai cūḻntu aḻaku āya
tirukkurukūr ataṉai
uḷam koḷ ñāṉattu vaimmiṉ ummai
4.10.10
maṟṟum taṉpāl
maṟu il mūrttiyōṭu ottu ittaṉaiyum
niṉṟavaṇṇam niṟkavē
ceṟuvil cennel karumpoṭu ōṅku
tirukkurukūr ataṉuḷ
kuṟiya māṇ uru ākiya nīḷ kuṭak
4.10.11
vaṇ kurukūrnakarāṉ
nāḷ kamaḻ makiḻ mālai mārpiṉaṉ
māṟaṉ caṭakōpaṉ
vēṭkaiyāl coṉṉa pāṭal āyirattuḷ
ip pattum vallār
mīṭci iṉṟi vaikunta mānakar
Großteil 5
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Hymnus 5.1
5.1.1
poyyē kaimmai colli puṟamē puṟamē āṭi
meyyē peṟṟoḻintēṉ viti vāykkiṉṟu kāppār ār?
5.1.2
tēṉē iṉ amutē eṉṟu eṉṟē cila kūttuc colla
tāṉēl em perumāṉ avaṉ eṉ āki oḻintāṉ
5.1.3
vaḷḷal maṇivaṇṇaṉē eṉṟu eṉṟē uṉṉaiyum vañcikkum
kaḷḷa maṉam tavirntē uṉṉaik kaṇṭukoṇṭu uyntoḻintēṉ
5.1.4
vaṉ kaḷvaṉēṉ maṉattai valittu kaṇṇa nīr karantu
niṉkaṇ neruṅkavaittē eṉatu āviyai nīkkakillēṉ
5.1.5
naṇṇiyum naṇṇakillēṉ naṭuvē ōr uṭampil iṭṭu
tiṇṇam aḻuntak kaṭṭip pala ceyviṉai vaṉ kayiṟṟāl
5.1.6
muṟai muṟai yākkai pukal oḻiyak kaṇṭu koṇṭoḻintēṉ
niṟam uṭai nāl taṭam tōḷ ceyya vāy ceyya tāmaraikkaṇ
5.1.7
em mā pāviyarkkum viti vāykkiṉṟu vāykkum kaṇṭīr
kaimmā tuṉpu oḻittāy eṉṟu kaitalaipūcal iṭṭē
5.1.8
mālār vantu iṉanāḷ aṭiyēṉ maṉattē maṉṉiṉār
cēl ēy kaṇṇiyarum perum celvamum naṉmakkaḷum
5.1.9
nāvāy pōl piṟavikkaṭaluḷ niṉṟu nāṉ tuḷaṅka
tēvu ār kōlattoṭum tiruc cakkaram caṅkiṉoṭum
5.1.10
tāṉē iṉ aruḷ ceytu eṉṉai muṟṟavum tāṉ āṉāṉ
mīṉ āy āmaiyum āy naraciṅkamum āy kuṟaḷ āy
5.1.11
ēr vaḷa oṇ kaḻaṉik kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
cīr vaṇṇam oṇ tamiḻkaḷ ivai āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 5.2
5.2.1
pōyiṟṟu val uyirc cāpam
naliyum narakamum nainta
namaṉukku iṅku yātu oṉṟum illai
kaliyum keṭum kaṇṭukoṇmiṉ
kaṭalvaṇṇaṉ pūtaṅkaḷ maṇmēl
maliyap pukuntu icai pāṭi
5.2.2
kaṇṇukku iṉiyaṉa kaṇṭōm
toṇṭīr ellīrum vārīr
toḻutu toḻutu niṉṟu ārttum
vaṇṭu ār taṇ am tuḻāyāṉ
mātavaṉ pūtaṅkaḷ maṇmēl
paṇ tāṉ pāṭi niṉṟu āṭi
5.2.3
tēvarkaḷ tāmum pukuntu
periya kitayukam paṟṟi
pēriṉpa veḷḷam peruka
kariya mukilvaṇṇaṉ emmāṉ
kaṭalvaṇṇaṉ pūtaṅkaḷ maṇmēl
iriyap pukuntu icai pāṭi
5.2.4
eṭuttuk kaḷaivaṉa pōlē
taṭam kaṭal paḷḷip perumāṉ
taṉṉuṭaip pūtaṅkaḷē āy
kiṭantum iruntum eḻuntum
kītam palapala pāṭi
naṭantum paṟantum kuṉittum
5.2.5
okkiṉṟatu iv ulakattu
vaikuntaṉ pūtaṅkaḷē āy
māyattiṉāl eṅkum maṉṉi
aiyam oṉṟu illai arakkar
acurar piṟantīr uḷḷīrēl
uyyum vakai illai toṇṭīr
5.2.6
pakai paci tīyaṉa ellām
niṉṟu iv ulakil kaṭivāṉ
nēmip pirāṉ tamar pōntār
naṉṟu icai pāṭiyum tuḷḷi
āṭiyum ñālam parantār
ceṉṟu toḻutu uymmiṉ toṇṭīr!
5.2.7
teyvaṅkaḷ ummai uyyakkoḷ
maṟuttum avaṉōṭē kaṇṭīr
mārkkaṇṭēyaṉum kariyē
kaṟutta maṉam oṉṟum vēṇṭā
kaṇṇaṉ allāl teyvam illai
iṟuppatu ellām avaṉ mūrtti
5.2.8
ev ulakukkum taṉ mūrtti
niṟuttiṉāṉ teyvaṅkaḷ āka
at teyva nāyakaṉ tāṉē
maṟut tiru mārvaṉ avaṉ taṉ
pūtaṅkaḷ kītaṅkaḷ pāṭi
veṟuppu iṉṟi ñālattu mikkār
5.2.9
vētap puṉita irukkai
nāvil koṇṭu accutaṉ taṉṉai
ñāṉaviti piḻaiyāmē
pūvil pukaiyum viḷakkum
cāntamum nīrum malintu
mēvit toḻum aṭiyārum
5.2.10
mēvi kaṇṇaṉ tirumūrtti
nakka pirāṉōṭu ayaṉum
intiraṉum mutalākat
tokka amarar kuḻāṅkaḷ
eṅkum parantaṉa toṇṭīr
okkat toḻa kiṟṟirākil
5.2.11
aṭiyārkku aruḷceyyum
maliyum cuṭar oḷi mūrtti
māyap pirāṉ kaṇṇaṉ taṉṉai
kali vayal teṉ naṉ kurukūrk
kārimāṟaṉ caṭakōpaṉ
oli pukaḻ āyirattu ip pattu
Hymnus 5.3
5.3.1
ācu aṟu cīlaṉai āti mūrttiyai nāṭiyē
pācaṟavu eyti aṟivu iḻantu eṉai nāḷaiyam?
5.3.2
eṉ ceyya tāmaraik kaṇṇaṉ eṉṉai niṟai koṇṭāṉ
muṉ ceyya māmai iḻantu mēṉi melivu eyti
5.3.3
cārntu cuvaitta cevvāyaṉ eṉṉai niṟai koṇṭāṉ
pērntum peyarntum avaṉōṭu aṉṟi ōr col ilēṉ
5.3.4
īra nel vitti muḷaitta neñcap peruñ ceyyuḷ
pēr amar kātal kaṭal puraiya viḷaivitta
5.3.5
aṭiyaṉ aṟivu aru mēṉi māyattaṉ ākilum
koṭiya eṉ neñcam avaṉ eṉṟē kiṭakkum ellē
5.3.6
eṉṉai iṉi umakku ācai illai akappaṭṭēṉ
muṉṉai amarar mutalvaṉ vaṇ tuvarāpati
5.3.7
alai kaṭal paḷḷi ammāṉai āḻippirāṉ taṉṉai
kalai koḷ akal alkul tōḻī nam kaṇkaḷāl kaṇṭu
5.3.8
pōy mutal cāyttu puḷ vāy piḷantu kaḷiṟu aṭṭa
tū muṟuval toṇṭaivāyp pirāṉai en nāḷkolō
5.3.9
cēṇ uyar vāṉattu irukkum tēva pirāṉ taṉṉai
āṇai eṉ tōḻī ulakutōṟu alar tūṟṟi ām
5.3.10
tū maṭal taṇ am tuḻāy malar koṇṭu cūṭuvōm
ām maṭam iṉṟi teruvutōṟu ayal taiyalār
5.3.11
viraik koḷ poḻil kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
niraik koḷ antāti ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 5.4
5.4.1
nīr ellām tēṟi ōr nīḷ iravu āy nīṇṭatāl
pār ellām uṇṭa nam pāmpu aṇaiyāṉ vārāṉāl
5.4.2
mā vikāram āy ōr val iravu āy nīṇṭatāl
kāvi cēr vaṇṇaṉ eṉ kaṇṇaṉum vārāṉāl
5.4.3
ōyum poḻutu iṉṟi ūḻi āy nīṇṭatāl
kāyum kaṭum cilai eṉ kākuttaṉ vārāṉāl
5.4.4
oṇ cuṭarōṉ vārātu oḷittāṉ im maṇ aḷanta
kaṇ periya cevvāy em kār ēṟu vārāṉāl
5.4.5
nīr eṉṉē eṉṉātē nīḷ iravum tuñcuvarāl
kār aṉṉa mēṉi nam kaṇṇaṉum vārāṉāl
5.4.6
muṉniṉṟu irā ūḻi kaṇ putaiya mūṭiṟṟāl
maṉ niṉṟa cakkarattu em māyavaṉum vārāṉāl
5.4.7
cēṇ pālatu ūḻi āy celkiṉṟa kaṅkulvāyt
tūp pāla veṇ caṅku cakkarattaṉ tōṉṟāṉāl
5.4.8
mey vantu niṉṟu eṉatu āvi melivikkum
kaivanta cakkarattu eṉ kaṇṇaṉum vārāṉāl
5.4.9
am cuṭara veyyōṉ aṇi neṭum tēr tōṉṟātāl
ceñ cuṭart tāmaraikkaṇ celvaṉum vārāṉāl
5.4.10
ceṉṟu uruki nuṇ tuḷi āy celkiṉṟa kaṅkulvāy
aṉṟu orukāl vaiyam aḷanta pirāṉ vārāṉ eṉṟu
5.4.11
ciṟanta poḻil cūḻ kurukūrc caṭakōpaṉ col
niṟam kiḷarnta antāti āyirattuḷ ip pattāl
Hymnus 5.5
5.5.1
eṉṉai muṉivatu nīr?
naṅkaḷ kōlat tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
caṅkiṉōṭum nēmiyōṭum
tāmaraik kaṇkaḷōṭum
ceṅkaṉi vāy oṉṟiṉōṭum
5.5.2
eṉṉai muṉiyātē
teṉ naṉ cōlait tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
miṉṉu nūlum kuṇṭalamum
mārpil tirumaṟuvum
maṉṉu pūṇum nāṉku tōḷum
5.5.3
aṉṉaiyarum muṉitir
kuṉṟa māṭat tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
veṉṟi villum taṇṭum vāḷum
cakkaramum caṅkamum
niṉṟu tōṉṟik kaṇṇuḷ nīṅkā
5.5.4
aṉṉaiyarum muṉitir
tēṉ koḷ cōlait tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
pūn taṇ mālait taṇ tuḻāyum
poṉ muṭiyum vaṭivum
pāṅku tōṉṟum paṭṭum nāṇum
5.5.5
aṉṉaiyarum muṉitir
takka kīrttit tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
tokka cōtit toṇṭai vāyum
nīṇṭa puruvaṅkaḷum
takka tāmaraik kaṇṇum pāviyēṉ
5.5.6
aṉṉai kāṇakkoṭāḷ
cōlai cūḻ taṇ tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
kōla nīḷ koṭi mūkkum tāmaraik
kaṇṇum kaṉi vāyum
nīla mēṉiyum nāṉku tōḷum
5.5.7
aṉṉai kāṇakkoṭāḷ
ciṟanta kīrttit tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
niṟainta cōti veḷḷam cūḻnta
nīṇṭa poṉ mēṉiyoṭum
niṟaintu eṉ uḷḷē niṉṟoḻintāṉ
5.5.8
aṉṉaiyarum muṉitir
mai koḷ māṭat tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
ceyya tāmaraik kaṇṇum alkulum
ciṟṟiṭaiyum vaṭivum
moyya nīḷ kuḻal tāḻnta tōḷkaḷum
5.5.9
aṉṉaiyarum muṉitir
maṉṉu māṭat tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
ceṉṉi nīḷ muṭi āti āya
ulappu il aṇikalattaṉ
kaṉṉal pāl amutu āki vantu eṉ
5.5.10
aṉṉai kāṇakkoṭāḷ
vaḻu il kīrttit tirukkuṟuṅkuṭi
nampiyai nāṉ kaṇṭapiṉ
kuḻumit tēvar kuḻāṅkaḷ kaitoḻac
cōti veḷḷattiṉuḷḷē
eḻuvatu ōr uru eṉ neñcuḷ eḻum
5.5.11
āḻi aṅkaiyaṉaiyē alaṟṟi
naṟiya naṉ malar nāṭi
naṉ kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
kuṟi koḷ āyirattuḷ ivai pattum
tirukkuṟuṅkuṭi ataṉmēl
aṟiyak kaṟṟu vallār
Hymnus 5.6
5.6.1
kaṭal ñālam āvēṉum yāṉē eṉṉum
kaṭal ñālam koṇṭēṉum yāṉē eṉṉum
kaṭal ñālam kīṇṭēṉum yāṉē eṉṉum
kaṭal ñālam uṇṭēṉum yāṉē eṉṉum
kaṭal ñālam īcaṉ vantu ēṟakkolō?
kaṭal ñālattīrkku ivai eṉ collukēṉ
5.6.2
kaṟkum kalvi āvēṉum yāṉē eṉṉum
kaṟkum kalvic ceyvēṉum yāṉē eṉṉum
kaṟkum kalvi tīrppēṉum yāṉē eṉṉum
kaṟkum kalvic cāramum yāṉē eṉṉum
kaṟkum kalvi nātaṉ vantu ēṟakkolō?
kaṟkum kalviyīrkku ivai eṉ collukēṉ
5.6.3
kāṇkiṉṟa vicumpu ellām yāṉē eṉṉum
kāṇkiṉṟa vem tī ellām yāṉē eṉṉum
kāṇkiṉṟa ik kāṟṟu ellām yāṉē eṉṉum
kāṇkiṉṟa kaṭal ellām yāṉē eṉṉum
kāṇkiṉṟa kaṭalvaṇṇaṉ ēṟakkolō?
kāṇkiṉṟa ulakattīrkku eṉ collukēṉ
5.6.4
ceyvāṉ niṉṟaṉakaḷum yāṉē eṉṉum
ceytu muṉ iṟantavum yāṉē eṉṉum
ceykaip payaṉ uṇpēṉum yāṉē eṉṉum
ceyvārkaḷaic ceyvēṉum yāṉē eṉṉum
ceyya kamalakkaṇṇaṉ ēṟakkolō?
ceyya ulakattīrkku ivai eṉ collukēṉ
5.6.5
tiṟampāmal malai eṭuttēṉē eṉṉum
tiṟampāmal acuraraik koṉṟēṉē eṉṉum
tiṟam kāṭṭi aṉṟu aivaraik kāttēṉē eṉṉum
tiṟampāmal kaṭal kaṭaintēṉē eṉṉum
tiṟampāta kaṭalvaṇṇaṉ ēṟakkolō?
tiṟampāta ulakattīrkku eṉ collukēṉ
5.6.6
iṉa ēṟukaḷ ceṟṟēṉum yāṉē eṉṉum
iṉa āṉ kaṉṟu mēyttēṉum yāṉē eṉṉum
iṉa ā nirai kāttēṉum yāṉē eṉṉum
iṉa āyar talaivaṉum yāṉē eṉṉum
iṉat tēvar talaivaṉ vantu ēṟakkolō?
iṉa vēl kaṇ nallīrkku ivai eṉ collukēṉ
5.6.7
uṟṟārkaḷ eṉakku iṅku ellārum eṉṉum
uṟṟārkaḷaic ceyvēṉum yāṉē eṉṉum
uṟṟārkaḷai aḻippēṉum yāṉē eṉṉum
uṟṟārkaḷukku uṟṟēṉum yāṉē eṉṉum
uṟṟār ili māyaṉ vantu ēṟakkolō?
uṟṟīrkaṭku eṉ collic collukēṉ yāṉ
5.6.8
uraikkiṉṟa ticaimukaṉ yāṉē eṉṉum
uraikkiṉṟa amararum yāṉē eṉṉum
uraikkiṉṟa amarar kōṉ yāṉē eṉṉum
uraikkiṉṟa muṉivarum yāṉē eṉṉum
uraikkiṉṟa mukilvaṇṇaṉ ēṟakkolō?
uraikkiṉṟa ulakattīrkku eṉ collukēṉ
5.6.9
koṭiya viṉai āvēṉum yāṉē eṉṉum
koṭiya viṉai ceyvēṉum yāṉē eṉṉum
koṭiya viṉai tīrppēṉum yāṉē eṉṉum
koṭiyāṉ ilaṅkai ceṟṟēṉē eṉṉum
koṭiya puḷ uṭaiyavaṉ ēṟakkolō?
koṭiya ulakattīrkku ivai eṉ collukēṉ
5.6.10
kōlam il narakamum yāṉē eṉṉum
kōlam tikaḻ mōkkamum yāṉē eṉṉum
kōlam koḷ uyirkaḷum yāṉē eṉṉum
kōlam koḷ taṉimutal yāṉē eṉṉum
kōlam koḷ mukilvaṇṇaṉ ēṟakkolō?
kōlam koḷ ulakattīrkku eṉ collukēṉ
5.6.11
kula āyar koḻuntukkum kēḷvaṉ taṉṉai
vāynta vaḻuti vaḷa nāṭaṉ maṉṉu
kurukūrc caṭakōpaṉ kuṟṟēval ceytu
āynta tamiḻ mālai āyirattuḷ
ivaiyum ōr pattum vallār ulakil
ēntu perum celvattarāyt tirumāl
Hymnus 5.7
5.7.1
iṉi uṉṉai viṭṭu oṉṟum
āṟṟa kiṟkiṉṟilēṉ araviṉ aṇai ammāṉē
cēṟṟut tāmarai cennel ūṭu malar
cirīvaramaṅkala nakar
5.7.2
kāṇum avāvil vīḻntu nāṉ
eṅkuṟṟēṉum allēṉ ilaṅkai ceṟṟa ammāṉē
tiṅkaḷ cēr maṇi māṭam nīṭu
cirīvaramaṅkalanakar uṟai
5.7.3
kārmukil vaṇṇā
poruḷ allāta eṉṉaip poruḷākki aṭimaikoṇṭāy
teruḷ koḷ nāṉmaṟai vallavar palar vāḻ
cirīvaramaṅkalanakarkku
5.7.4
māyappōr paṇṇi
nīṟu ceyta entāy nilam kīṇṭa ammāṉē
tēṟu ñāṉattar vēta vēḷvi aṟāc
cirīvaramaṅkalanakar
5.7.5
tevvattuḷ āyumāy niṉṟu
kaitavaṅkaḷ ceyyum karu mēṉi ammāṉē
ceyta vēḷviyar vaiyattēvar aṟāc
cirīvaramaṅkalanakar
5.7.6
eṉṉai āḷuṭai
vāṉa nāyakaṉē maṇi māṇikkaccuṭarē
tēṉa māmpoḻil taṇ cirīvaramaṅkalattavar
kaitoḻa uṟai
5.7.7
koḻuntē ulakukku ōr
muntait tāy tantaiyē muḻu ēḻ ulakum uṇṭāy
centoḻilavar vēta vēḷvi aṟāc
cirīvaramaṅkalanakar
5.7.8
naṉku aṟintaṉaṉ
akaṟṟi eṉṉaiyum nī arum cēṟṟil vīḻttikaṇṭāy
pakal katir maṇi māṭam nīṭu cirīvaramaṅkai
vāṇaṉē eṉṟum
5.7.9
erutu ēḻ aṭartta eṉ
kaḷḷa māyavaṉē karumāṇikkac cuṭarē
teḷḷiyār tiru nāṉmaṟaikaḷ vallār mali
taṇ cirīvaramaṅkai
5.7.10
uṉakku ōrkaim
māṟu nāṉ oṉṟu ilēṉ eṉatu āviyum uṉatē
cēṟu koḷ karumpum perum cennelum mali
taṇ cirīvaramaṅkai
5.7.11
tirivikkiramaṉ aṭi iṇaimicai
koy koḷ pūm poḻil
cūḻ kurukūrc caṭakōpaṉ
ceyta āyirattuḷ ivai taṇ
cirīvaramaṅkai mēya pattuṭaṉ
vaikal pāṭa vallār
Hymnus 5.8
5.8.1
nīrāy alaintu karaiya urukkukiṉṟa neṭumālē
cīr ār cennel kavari vīcum ceḻu nīrt tirukkuṭantai
5.8.2
em mā uruvum vēṇṭum āṟṟāl āvāy eḻil ēṟē
cem mā kamalam ceḻu nīrmicaikkaṇ malarum tirukkuṭantai
5.8.3
uṉṉāl allāl yāvarālum oṉṟum kuṟai vēṇṭēṉ
kaṉ ār matiḷ cūḻ kuṭantaik kiṭantāy aṭiyēṉ aru vāḻnāḷ
5.8.4
ulappu ilāṉē ellā ulakum uṭaiya oru mūrtti
nalattāl mikkār kuṭantaik kiṭantāy uṉṉaik kāṇpāṉ nāṉ
5.8.5
taḻu valviṉaiyāl pakkam nōkki nāṇik kaviḻntiruppaṉ
ceḻu oṇ paḻaṉak kuṭantaik kiṭantāy centāmaraik kaṇṇā
5.8.6
ūḻ kaṇṭiruntē tūrākkuḻi tūrttu eṉai nāḷ akaṉṟu iruppaṉ?
vāḻ tol pukaḻār kuṭantaik kiṭantāy vāṉōr kōmāṉē
5.8.7
eri ēy pavaḷak kuṉṟē nāl tōḷ entāy uṉatu aruḷē
piriyā aṭimai eṉṉaik koṇṭāy kuṭantait tirumālē
5.8.8
vaḷai vāy nēmip paṭaiyāy kuṭantaik kiṭanta mā māyā
taḷarā uṭalam eṉatu āvi carintu pōmpōtu
5.8.9
acaivu il amarar talaivar talaivā ātip peru mūrtti
ticai vil vīcum ceḻu mā maṇikaḷ cērum tirukkuṭantai
5.8.10
ārā amutāy aṭiyēṉ āvi akamē tittippāy
tīrā viṉaikaḷ tīra eṉṉai āṇṭāy tirukkuṭantai
5.8.11
kaḻalkaḷ avaiyē caraṇ ākak koṇṭa kurukūrc caṭakōpaṉ
kuḻaliṉ maliyac coṉṉa ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 5.9
5.9.1
vāṉ ār vaṇ kamukum matu mallikai kamaḻum
tēṉ ār cōlaikaḷ cūḻ tiruvallavāḻ uṟaiyum
5.9.2
poṉtikaḻ puṉṉai makiḻ putu mātavi mītu aṇavi
teṉṟal maṇam kamaḻum tiruvallavāḻ nakaruḷ
5.9.3
pāṭum nal vēta oli paravait tirai pōl muḻaṅka
māṭu uyarntu ōmap pukai kamaḻum taṇ tiruvallavāḻ
5.9.4
paccilai nīḷ kamukum palavum teṅkum vāḻaikaḷum
maccu aṇi māṭaṅkaḷ mītu aṇavum taṇ tiruvallavāḻ
5.9.5
main nalam koṇṭu uyar viṇ maṟaikkum taṇ tiruvallavāḻ
kaṉṉal am kaṭṭi taṉṉai kaṉiyai iṉ amutam taṉṉai
5.9.6
pāṇ kural vaṇṭiṉoṭu pacun teṉṟalum āki eṅkum
cēṇ ciṉai ōṅku marac ceḻuṅ kāṉal tiruvallavāḻ
5.9.7
ōta neṭun taṭattuḷ uyar tāmarai ceṅkaḻunīr
mātarkaḷ vāḷ mukamum kaṇṇum ēntum tiruvallavāḻ
5.9.8
āṭu uṟu tīṅ karumpum viḷai cennelum āki eṅkum
māṭu uṟu pūn taṭam cēr vayal cūḻ taṇ tiruvallavāḻ
5.9.9
kuḻal eṉṉa yāḻum eṉṉa kuḷir cōlaiyuḷ tēṉ arunti
maḻalai vari vaṇṭukaḷ icai pāṭum tiruvallavāḻ
5.9.10
tol aruḷ maṇṇum viṇṇum toḻa niṉṟa tirunakaram
nal aruḷ āyiravar nalaṉ ēntum tiruvallavāḻ
5.9.11
cēmam koḷ teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ terintu uraitta
nāmaṅkaḷ āyirattuḷ ivai pattum tiruvallavāḻ
Hymnus 5.10
5.10.1
kaiceytu aivarkkut
tiṟaṅkaḷ kāṭṭiyiṭṭuc ceytu pōṉa māyaṅkaḷum
niṟam taṉ ūṭu pukku eṉatu āviyai niṉṟu niṉṟu
urukki uṇkiṉṟa ic
5.10.2
vāy piḷantatum
matuvai vār kuḻalār kuravai piṇainta kuḻakum
atu itu utu eṉṉalāvaṉa alla eṉṉai uṉ
ceykai naivikkum
5.10.3
pērntu ōr cāṭu iṟac
ceyya pātam oṉṟāl ceyta niṉ ciṟuc cēvakamum
ney uṇ vārttaiyuḷ aṉṉai kōl koḷḷa nī uṉ
tāmaraik kaṇkaḷ nīr malka
5.10.4
kalantu acurarai
uḷḷam pētam ceytiṭṭu uyir uṇṭa upāyaṅkaḷum
veḷḷa nīrc caṭaiyāṉum niṉṉiṭai vēṟu alāmai
viḷaṅka niṉṟatum
5.10.5
aṭicil uṇṭatum
vaṇṇa māl varaiyai eṭuttu maḻai kāttalum
maṇṇai muṉ paṭaittu uṇṭu umiḻntu kaṭantu iṭantu
maṇanta māyaṅkaḷ
5.10.6
niṉaippu ariyaṉa
oṉṟu alā uruvu āy aruvu āya niṉ māyaṅkaḷ
niṉṟu niṉṟu niṉaikkiṉṟēṉ uṉṉai eṅṅaṉam
niṉaikiṟpaṉ? pāviyēṟku
5.10.7
iṉmaiyāy vantu eṉ
kaṇ koḷāvakai nī karantu eṉṉaic ceykiṉṟaṉa
eṇ koḷ cintaiyuḷ naikiṉṟēṉ eṉ kariya
māṇikkamē eṉ kaṇkaṭkut
5.10.8
centāmaraimēl ticaimukaṉ
karuvuḷ vīṟṟiruntu paṭaittiṭṭa karumaṅkaḷum
poru il uṉ taṉi nāyakam avai kēṭkumtōṟum
eṉ neñcam niṉṟu nekku
5.10.9
maṇṇum viṇṇum
muṭiya īr aṭiyāl muṭittukkoṇṭa mukkiyamum
noṭiyumāṟu avai kēṭkumtōṟum eṉ neñcam
niṉ taṉakkē karaintu ukum
5.10.10
uṇṇa acurarai
vīṭum vaṇṇaṅkaḷē ceytu pōṉa vittakamum
ūṭu pukku eṉatu āviyai urukki
uṇṭiṭukiṉṟa niṉ taṉṉai
5.10.11
namakku eṉṟu nāḷtoṟum
ēka cintaiyaṉāyk kurukūrc
caṭakōpaṉ māṟaṉ
āka nūṟṟa antāti āyirattuḷ
ivaiyum ōr pattum vallār
māka vaikuntattu
Großteil 6
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 6.1
6.1.1
cey koḷ cennel uyar tiruvaṇvaṇṭūr uṟaiyum
kai koḷ cakkarattu eṉ kaṉivāyp perumāṉaik kaṇṭu
6.1.2
vēta vēḷvi oli muḻaṅkum taṇ tiruvaṇvaṇṭūr
nātaṉ ñālam ellām uṇṭa nam perumāṉaik kaṇṭu
6.1.3
ciṟanta celvam malku tiruvaṇvaṇṭūr uṟaiyum
kaṟaṅku cakkarak kaik kaṉivāyp perumāṉaik kaṇṭu
6.1.4
viṭal il vēta oli muḻaṅkum taṇ tiruvaṇvaṇṭūr
kaṭaliṉ mēṉippirāṉ kaṇṇaṉai neṭumālaik kaṇṭu
6.1.5
tiṇartta vaṇṭalkaḷmēl caṅku cērum tiruvaṇvaṇṭūr
puṇartta pūn taṇ tuḻāy muṭi nam perumāṉaik kaṇṭu
6.1.6
cēṟṟil vāḷai tuḷḷum tiruvaṇvaṇṭūr uṟaiyum
āṟṟal āḻi aṅkai amarar perumāṉaik kaṇṭu
6.1.7
ceru oṇ pūm poḻil cūḻ cekkar vēlait tiruvaṇvaṇṭūr
karu vaṇṇam ceyya vāy ceyya kaṇ ceyya kai ceyya kāl
6.1.8
cerunti ñāḻal makiḻ puṉṉai cūḻ taṇ tiruvaṇvaṇṭūr
perum taṇ tāmaraikkaṇ peru nīḷ muṭi nāl taṭantōḷ
6.1.9
viṭivai caṅku olikkum tiruvaṇvaṇṭūr uṟaiyum
kaṭiya māyaṉ taṉṉai kaṇṇaṉai neṭumālaik kaṇṭu
6.1.10
tēṟu nīrp pampai vaṭapālait tiruvaṇvaṇṭūr
māṟu il pōr arakkaṉ matiḷ nīṟu eḻac ceṟṟu ukanta
6.1.11
vaṉ kaḷvaṉ aṭimēl kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
paṇ koḷ āyirattuḷ ivai pattum tiruvaṇvaṇṭūrkku
Hymnus 6.2
6.2.1
nāṉ atu añcuvaṉ
maṉ uṭai ilaṅkai araṇ kāynta māyavaṉē
uṉṉuṭaiya cuṇṭāyam nāṉ aṟivaṉ iṉi
atukoṇṭu ceyvatu eṉ?
6.2.2
cevvāy muṟuvalum
ākulaṅkaḷ ceyya aḻitaṟkē nōṟṟōmē yām
tōkai mā mayilārkaḷ niṉ aruḷ cūṭuvār
cevi ōcai vaittu eḻa
6.2.3
nampī niṉ ceyya
vāy iruṅ kaṉiyum kaṇkaḷum viparītam in nāḷ
vēy irum taṭam tōḷiṉār it tiruvaruḷ
peṟuvār evarkol
6.2.4
kiṭantāy uṉ māyaṅkaḷ
mēlai vāṉavarum aṟiyār iṉi em paramē?
vēliṉ nēr taṭam kaṇṇiṉār viḷaiyāṭu
cūḻalaic cūḻavē niṉṟu
6.2.5
naṉku aṟiyum tiṇ cakkara
niḻaṟu tol paṭaiyāy uṉakku oṉṟu uṇarttuvaṉ nāṉ
maḻaṟu tēṉ moḻiyārkaḷ niṉ aruḷ cūṭuvār
maṉam vāṭi niṟka em
6.2.6
kaṉmam oṉṟu illai
paḻaki yām iruppōm paramē it tiru aruḷkaḷ?
aḻakiyār iv ulakam mūṉṟukkum tēvimai
ītakuvār palar uḷar
6.2.7
kaṭal ñālam uṇṭiṭṭa
niṉmalā neṭiyāy uṉakkēlum piḻai piḻaiyē
vaṉmamē colli emmai nī viḷaiyāṭuti atu
kēṭkil eṉ aimmār
6.2.8
pētiyātatu ōr
kaṇakku il kīrtti veḷḷak katir ñāṉa mūrttiyiṉāy
iṇakki emmai em tōḻimār viḷaiyāṭap pōtumiṉ
eṉṉap pōntōmai
6.2.9
taṭam kaṇ viḻikaḷiṉ
aka valaip paṭuppāṉ aḻittāy uṉ tiruvaṭiyāl
takavu ceytilai eṅkaḷ ciṟṟilum yām aṭu
ciṟu cōṟum kaṇṭu niṉ
6.2.10
aracu kaḷaikaṭṭa
veṉṟi nīḷ maḻuvā viyaṉ ñālam muṉ paṭaittāy
iṉṟu iv āyar kulattai vīṭu uyyat tōṉṟiya
karumāṇikkac cuṭar
6.2.11
vārttaiyuḷ cīṟṟa muṇṭu aḻu
kūtta appaṉ taṉṉai kurukūrc caṭakōpaṉ
ēttiya tamiḻ mālai āyirattuḷ ivaiyum ōr pattu
icai yoṭum
Hymnus 6.3
6.3.1
velpakaiyum naṭpum viṭamum amutamum āy
palvakaiyum paranta perumāṉ eṉṉai āḷvāṉai
6.3.2
taṇṭamum taṇmaiyum taḻalum niḻalum āy
kaṇṭukōṭaṟku ariya perumāṉ eṉṉai āḷvāṉ ūr
6.3.3
nikar il cūḻ cuṭar āy iruḷ āy nilaṉ āy vicumpu āy
cikara māṭaṅkaḷ cūḻ tiruviṇṇakar cērnta pirāṉ
6.3.4
eṇṇam āy maṟappu āy uṇmai āy iṉmai āy allaṉ āy
tiṇṇa māṭaṅkaḷ cūḻ tiruviṇṇakar cērnta pirāṉ
6.3.5
mey poy iḷamai mutumai putumai paḻamaiyum āy
ceyta tiṇ matiḷ cūḻ tiruviṇṇakar cērnta pirāṉ
6.3.6
pūvil vāḻ makaḷ āy tavvai āy pukaḻ āy paḻi āy
tēvar mēvit toḻum tiruviṇṇakar cērnta pirāṉ
6.3.7
karantum tōṉṟiyum niṉṟum kaitavaṅkaḷ ceytum viṇṇōr
ciraṅkaḷāl vaṇaṅkum tiruviṇṇakar cērnta pirāṉ
6.3.8
taṉ caraṇ niḻaṟkīḻ ulakam vaittum vaiyātum
teṉ caraṇ ticaikkut tiruviṇṇakar cērnta pirāṉ
6.3.9
poṉ appaṉ maṇi appaṉ muttu appaṉ aṉ appaṉum āy
miṉṉap poṉ matiḷ cūḻ tiruviṇṇakar cērnta appaṉ
6.3.10
cuḻalvaṉa niṟpaṉa maṟṟum āy avai allaṉum āy
maḻalai vāy vaṇṭu vāḻ tiruviṇṇakar maṉṉu pirāṉ
6.3.11
tāḷ iṇaiyaṉ taṉṉaik kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
āṇai āyirattut tiruviṇṇakarp pattum vallār
Hymnus 6.4
6.4.1
kuṉṟam oṉṟu ēntiyatum
uravu nīrp poykai nākam kāyntatum
uṭpaṭa maṟṟum pala
aravil paḷḷip pirāṉ taṉ māya
viṉaikaḷaiyē alaṟṟi
iravum naṉ pakalum tavirkilaṉ
6.4.2
keṇṭai oṇ kaṇ
vācap pūṅ kuḻal piṉṉai tōḷkaḷ
maṇantatum maṟṟum pala
māyak kōlap pirāṉ taṉ ceykai
niṉaintu maṉam kuḻaintu
nēyattōṭu kaḻinta pōtu eṉakku
6.4.3
nīḷ neṭum kaic
cikara mā kaḷiṟu aṭṭatum ivai
pōlvaṉavum piṟavum
pukarkoḷ cōtip pirāṉ taṉ ceykai
niṉaintu pulampi eṉṟum
nukara vaikal vaikappeṟṟēṉ eṉakku
6.4.4
vañcap peṇṇaic
cāvap pāl uṇṭatum ūr cakaṭam
iṟac cāṭiyatum
tēvak kōlap pirāṉ taṉ ceykai
niṉaintu maṉam kuḻaintu
mēvak kālaṅkaḷ kūṭiṉēṉ eṉakku
6.4.5
vīṅku iruḷvāy
pūṇṭu aṉṟu aṉṉaip pulampa pōy aṅku ōr
āykkulam pukkatum
kāṇṭal iṉṟi vaḷarntu kañcaṉait tuñca
vañcam ceytatum
īṇṭu nāṉ alaṟṟappeṟṟēṉ eṉakku
6.4.6
ēṟukaḷ ceṟṟatuvum
uyar koḷ cōlaik kuruntu ocittatum
uṭpaṭa maṟṟum pala
akal koḷ vaiyam aḷanta māyaṉ eṉ
appaṉ taṉ māyaṅkaḷē
pakal irāp paravap peṟṟēṉ eṉakku
6.4.7
cātiyil tāṉpiṟantu
taṉakku vēṇṭu urukkoṇṭu tāṉ taṉa
cīṟṟattiṉai muṭikkum
puṉat tuḻāy muṭi mālai mārpaṉ eṉ
appaṉ taṉ māyaṅkaḷē
niṉaikkum neñcu uṭaiyēṉ eṉakku
6.4.8
pōrkaḷ ceytu
vāṇaṉ āyiram tōḷ tuṇittatum
uṭpaṭa maṟṟum pala
māṇi āy nilam koṇṭa māyaṉ eṉ
appaṉ taṉ māyaṅkaḷē
kāṇum neñcu uṭaiyēṉ eṉakku
6.4.9
kaḻiyak kaṭāy
ulakkat tērkoṭu ceṉṟa māyamum
uṭpaṭa maṟṟum pala
valakkai āḻi iṭakkaic caṅkam
ivai uṭai mālvaṇṇaṉai
malakkum nā uṭaiyēṟku māṟu uḷatō
6.4.10
pārata mā perum pōr
paṇṇi māyaṅkaḷ ceytu cēṉaiyaip pāḻpaṭa
nūṟṟiṭṭup pōy
viṇmicait taṉa tāmamē puka mēviya
cōti taṉ tāḷ
naṇṇi nāṉ vaṇaṅkappeṟṟēṉ eṉakku
6.4.11
āy muḻu ēḻ ulakum taṉ
vāyakam puka vaittu umiḻntu
avai āy avai allaṉum ām
kēcavaṉ aṭi iṇaimicaik
kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
tūya āyirattu ip pattāl
Hymnus 6.5
6.5.1
tolaivillimaṅkalam toḻum
ivaḷai nīr iṉi aṉṉaimīr umakku
ācai illai viṭumiṉō
tavaḷa oṇ caṅku cakkaram eṉṟum
tāmarait taṭam kaṇ eṉṟum
kuvaḷai oṇ malark kaṇkaḷ nīr malka
6.5.2
tolaivillimaṅkalam koṇṭupukku
amuta meṉ moḻiyāḷai nīr umakku
ācai iṉṟi akaṟṟiṉīr
timir koṇṭāl ottu niṟkum maṟṟu ivaḷ
tēva tēvapirāṉ eṉṟē
nimiyum vāyoṭu kaṇkaḷ nīr malka
6.5.3
tolaivillimaṅkalam koṇṭupukku
urai koḷ iṉ moḻiyāḷai nīr umakku
ācai iṉṟi akaṟṟiṉīr
tirai koḷ pauvattuc cērntatum
ticai ñālam tāvi aḷantatum
niraikaḷ mēyttatumē pitaṟṟi
6.5.4
tolaivillimaṅkalam kaṇṭapiṉ
aṟkam oṉṟum aṟa uṟāḷ malintāḷ
kaṇṭīr ivaḷ aṉṉaimīr
kaṟkum kalvi ellām karuṅ kaṭal
vaṇṇaṉ kaṇṇa pirāṉ eṉṟē
oṟkam oṉṟum ilaḷ ukantu ukantu
6.5.5
tolaivillimaṅkalam koṇṭupukku
iḻai koḷ cōtic centāmaraik kaṇ
pirāṉ iruntamai kāṭṭiṉīr
maḻai peytāl okkum kaṇṇa nīriṉoṭu
aṉṟu toṭṭum maiyāntu ivaḷ
nuḻaiyum cintaiyaḷ aṉṉaimīr toḻum
6.5.6
cennel ōṅku centāmarai
vāykkum taṇ porunal vaṭakarai
vaṇ tolaivillimaṅkalam
nōkkumēl at ticai allāl maṟu
nōkku ilaḷ vaikal nāḷtoṟum
vāykkoḷ vācakamum maṇivaṇṇaṉ
6.5.7
ivaḷ nammaik kaivalintu
eṉṉa vārttaiyum kēṭkuṟāḷ
tolaivillimaṅkalam eṉṟu allāl
muṉṉam nōṟṟa vitikolō? mukil
vaṇṇaṉ māyam kolō? avaṉ
ciṉṉamum tirunāmamum ivaḷ
6.5.8
tiru mā makaḷirum tām malintu
iruntu vāḻ porunal vaṭakarai
vaṇ tolaivillimaṅkalam
karun taṭam kaṇṇi kaitoḻuta an nāḷ
toṭaṅki in nāḷtoṟum
iruntu iruntu aravintalōcaṉa
6.5.9
kaṇṇa nīrkaḷ alamara
maraṅkaḷum iraṅkum vakai
maṇivaṇṇavō eṉṟu kūvumāl
turaṅkam vāy piḷantāṉ uṟai
tolaivillimaṅkalam eṉṟu taṉ
karaṅkaḷ kūppit toḻum av ūrt
6.5.10
tirumakaḷkol piṟantiṭṭāḷ?
eṉṉa māyamkolō ivaḷ neṭumāl
eṉṟē niṉṟu kūvumāl
muṉṉi vantu avaṉ niṉṟu iruntu
uṟaiyum tolaivillimaṅkalam
ceṉṉiyāl vaṇaṅkum av ūrt
6.5.11
ceykaiyiṉālum tēva pirāṉaiyē
tantai tāy eṉṟu aṭainta
vaṇ kurukūravar caṭakōpaṉ
muntai āyirattuḷ ivai tolai
villimaṅkalattaic coṉṉa
centamiḻp pattum vallār
Hymnus 6.6
6.6.1
nīlak karu niṟa mēka niyāyaṟku
kōlac centāmaraik kaṇṇaṟku eṉ koṅku alar
6.6.2
ceṅkaṉivāyc ceyya tāmaraik kaṇṇaṟku
koṅku alar taṇ am tuḻāy muṭiyāṉukku eṉ
6.6.3
tiṟam kiḷar vāyc ciṟuk kaḷvaṉ avaṟku
kaṟaṅkiya cakkarak kaiyavaṉukku eṉ
6.6.4
māṭu uṭai vaiyam aḷanta maṇāḷaṟku
nāṭu uṭai maṉṉarkkut tūtu cel nampikku eṉ
6.6.5
maṇ purai vaiyam iṭanta varākaṟku
teṇ puṉal paḷḷi em tēva pirāṉukku eṉ
6.6.6
poṉ cuṭark kuṉṟu aṉṉa pūn taṇ muṭiyaṟku
nal pala tāmarai nāḷ malark kaiyaṟku eṉ
6.6.7
pai araviṉ aṇaip paḷḷiyiṉāṉukku
kaiyoṭu kāl ceyya kaṇṇa pirāṉukku eṉ
6.6.8
māyac cakaṭam utaitta maṇāḷaṟku
pēyaip piṇampaṭap pāl uṇ pirāṉukku eṉ
6.6.9
cēṇ cuṭark kuṉṟu aṉṉa ceñcuṭar mūrttikku
kāṇ perum tōṟṟattu em kākutta nampikku eṉ
6.6.10
mal poru tōḷ uṭai māyap pirāṉukku
niṟpaṉa pal uruvāy niṟkum māyaṟku eṉ
6.6.11
kaṭṭu eḻil teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ col
kaṭṭu eḻil āyirattu ip pattum vallavar
Hymnus 6.7
6.7.1
kaṇṇaṉ em perumāṉ eṉṟu eṉṟē kaṇkaḷ nīr malki
maṇṇiṉuḷ avaṉ cīr vaḷam mikkavaṉ ūr viṉavi
6.7.2
pērum tārkaḷumē pitaṟṟa kaṟpu vāṉ iṭaṟi
cērum nal vaḷam cēr paḻaṉat tirukkōḷūrkkē
6.7.3
yāvaiyum tirumāl tirunāmaṅkaḷē kūvi eḻum eṉ
pāvai pōy iṉit taṇ paḻaṉat tirukkōḷūrkkē
6.7.4
cillai vāyp peṇṭukaḷ ayal cēri uḷḷārum? ellē
celvam malki avaṉkiṭanta tirukkōḷūrkkē
6.7.5
tēvi pōy iṉit taṉ tirumāl tirukkōḷūril
pū iyal poḻilum taṭamum avaṉ kōyilum kaṇṭu
6.7.6
teṉ ticait tilatam aṉaiya tirukkōḷūrkkē
ceṉṟu taṉ tirumāl tirukkaṇṇum cevvāyum kaṇṭu
6.7.7
allum naṉ pakalum neṭumāl eṉṟu aḻaittu iṉip pōy
celvam malki avaṉ kiṭanta tirukkōḷurkkē
6.7.8
kacinta neñciṉaḷāy kaṇṇa nīr tuḷumpac cellumkol
ocinta oṇ malarāḷ koḻunaṉ tirukkōḷūrkkē
6.7.9
īriyāy iruppāḷ itu ellām kiṭakka iṉip pōy
cēri pal paḻi tūuy iraippa tirukkōḷūrkkē
6.7.10
aṉaittu ulakum uṭaiya aravintalōcaṉaṉait
tiṉaittaṉaiyum viṭāḷ avaṉ cēr tirukkōḷūrkkē
6.7.11
kottu alar poḻil cūḻ kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
pattu nūṟṟuḷ ip pattu avaṉ cēr tirukkōḷūrkkē
Hymnus 6.8
6.8.1
nal nalap puḷḷiṉaṅkāḷ viṉaiyāṭṭiyēṉ nāṉ irantēṉ
muṉ ulakaṅkaḷ ellām paṭaitta mukilvaṇṇaṉ kaṇṇaṉ
6.8.2
ney amar iṉ aṭicil niccal pāloṭu mēvīrō
kai amar cakkarattu eṉ kaṉivāyp perumāṉaik kaṇṭu
6.8.3
kūṭiya vaṇṭiṉaṅkāḷ kurunāṭu uṭai aivarkaṭku āy
āṭiya mā neṭum tērppaṭai nīṟu eḻac ceṟṟa pirāṉ
6.8.4
pū matu uṇṇac cellil viṉaiyēṉaip poyceytu akaṉṟa
mā matu vār taṇ tuḻāy muṭi vāṉavar kōṉaik kaṇṭu
6.8.5
vem kaṇ puḷ ūrntu vantu viṉaiyēṉai neñcam kavarnta
ceṅkaṇ karumukilai ceyya vāyc ceḻuṅ kaṟpakattai
6.8.6
taṉ maṉṉu nīḷ kaḻalmēl taṇ tuḻāy namakku aṉṟi nalkāṉ
kalmiṉkaḷ eṉṟu ummai yāṉ kaṟpiyāvaitta māṟṟamcolli
6.8.7
yāvaiyum yāvarum āy niṉṟa māyaṉ eṉ āḻip pirāṉ
māvai val vāy piḷanta matucūtaṟku eṉ māṟṟam colli
6.8.8
ācu aṟu tūvi veḷḷaik kurukē aruḷceytu orunāḷ
mācu aṟu nīlac cuṭar muṭi vāṉavar kōṉaik kaṇṭu
6.8.9
nīrt tiraimēl ulavi irai tērum putā iṉaṅkāḷ
kārt tiraḷ mā mukil pōl kaṇṇaṉ viṇṇavar kōṉaik kaṇṭu
6.8.10
antaram oṉṟum iṉṟi alarmēl acaiyum aṉṉaṅkāḷ
eṉ tiru mārvaṟku eṉṉai iṉṉavāṟu ivaḷ kāṇmiṉ eṉṟu
6.8.11
nāṟṟaṅkoḷ pūm poḻil cūḻ kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
tōṟṟaṅkaḷ āyirattuḷ ivaiyum orupattum vallār
Hymnus 6.9
6.9.1
cīr ār cuṭarkaḷ iraṇṭu āy civaṉ āy ayaṉ āṉāy
kūr ār āḻi veṇ caṅku ēnti koṭiyēṉpāl
6.9.2
maṇṇum viṇṇum koṇṭa māya ammāṉē
naṇṇi uṉai nāṉ kaṇṭu ukantu kūttāṭa
6.9.3
cālap pala nāḷ ukamtōṟu uyirkaḷ kāppāṉē
kōlat tiru mā makaḷōṭu uṉṉaik kūṭātē
6.9.4
piḷantu vīya tirukkāl āṇṭa perumāṉē
kiḷarntu piramaṉ civaṉ intiraṉ viṇṇavar cūḻa
6.9.5
maṇmītu uḻalvāy ivaṟṟuḷ eṅkum maṟaintu uṟaivāy
eṇmītu iyaṉṟa puṟa aṇṭattāy eṉatu āvi
6.9.6
tāy ōr aṭiyāl ellā ulakum taṭavanta
māyōṉ uṉṉaik kāṇpāṉ varunti eṉaināḷum
6.9.7
ulakukkē ōr uyirum āṉāy puṟa aṇṭattu
alakil polinta ticai pattu āya aruvēyō
6.9.8
veṟi koḷ cōti mūrtti aṭiyēṉ neṭumālē
kiṟiceytu eṉṉaip puṟattiṭṭu iṉṉam keṭuppāyō
6.9.9
pāviyēṉaip pala nī kāṭṭip paṭuppāyō?
tāvi vaiyam koṇṭa taṭam tāmarai kaṭkē
6.9.10
ciṟukā perukā aḷavu il iṉpam cērntālum
maṟu kāl iṉṟi māyōṉ uṉakkē āḷākum
6.9.11
uriya toṇṭar toṇṭar toṇṭaṉ caṭakōpaṉ
teriyac coṉṉa ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 6.10
6.10.1
ulappu il kīrtti ammāṉē
nilavum cuṭar cūḻ oḷi mūrtti
neṭiyāy aṭiyēṉ ār uyirē
tilatam ulakukku āy niṉṟa
tiruvēṅkaṭattu em perumāṉē
kula tol aṭiyēṉ uṉa pātam
6.10.2
koṭu val acurar kulam ellām
cīṟā eriyum tiru nēmi
valavā teyvak kōmāṉē
cēṟu ār cuṉait tāmarai centī
malarum tiruvēṅkaṭattāṉē
āṟā aṉpil aṭiyēṉ uṉ
6.10.3
vaṇṇā māya ammāṉē
eṇṇam pukuntu tittikkum
amutē imaiyōr atipatiyē
teḷ nal aruvi maṇi poṉ muttu
alaikkum tiruvēṅkaṭattāṉē
aṇṇalē uṉ aṭi cēra
6.10.4
alaikkum acurar vāḻ nāḷmēl
tī vāy vāḷi maḻai poḻinta
cilaiyā tiru mā makaḷ kēḷvā
tēvā curarkaḷ muṉikkaṇaṅkaḷ
virumpum tiruvēṅkaṭattāṉē
pū ār kaḻalkaḷ aruviṉaiyēṉ
6.10.5
eyta oru vil valavā ō
puṇar ēy niṉṟa maram iraṇṭiṉ
naṭuvē pōṉa mutalvā ō
tiṇar ār mēkam eṉak kaḷiṟu
cērum tiruvēṅkaṭattāṉē
tiṇar ār cārṅkattu uṉa pātam
6.10.6
iṇait tāmaraikaḷ kāṇpataṟku eṉṟu
ennāḷum niṉṟu imaiyōrkaḷ
ētti iṟaiñci iṉam iṉamāy
meyn nā maṉattāl vaḻipāṭu
ceyyum tiruvēṅkaṭattāṉē
meyn nāṉ eyti en nāḷ uṉ
6.10.7
amutē imaiyōr atipatiyē
koṭiyā aṭu puḷ uṭaiyāṉē
kōlak kaṉivāyp perumāṉē
ceṭi ār viṉaikaḷ tīr maruntē
tiruvēṅkaṭattu em perumāṉē
noṭi ār poḻutum uṉa pātam
6.10.8
kāṇa eṉṟu nuṇ uṇarviṉ
nīl ār kaṇṭattu ammāṉum
niṟai nāṉmukaṉum intiraṉum
cēl ēy kaṇṇār palar cūḻa
virumpum tiruvēṅkaṭattāṉē
mālāy mayakki aṭiyēṉpāl
6.10.9
vārātāy pōl varuvāṉē
centāmaraik kaṇ ceṅkaṉi vāy
nāl tōḷ amutē eṉatu uyirē
cintāmaṇikaḷ pakar allaip
pakal cey tiruvēṅkaṭattāṉē
antō aṭiyēṉ uṉa pātam
6.10.10
alarmēl maṅkai uṟai mārpā
nikar il pukaḻāy ulakam mūṉṟu
uṭaiyāy eṉṉai āḷvāṉē
nikar il amarar muṉikkaṇaṅkaḷ
virumpum tiruvēṅkaṭattāṉē
pukal oṉṟu illā aṭiyēṉ uṉ
6.10.11
vāḻmiṉ eṉṟu eṉṟu aruḷkoṭukkum
paṭik kēḻ illāp perumāṉaip
paḻaṉak kurukūrc caṭakōpaṉ
muṭippāṉ coṉṉa āyirattut
tiruvēṅkaṭattukku ivai pattum
piṭittār piṭittār vīṟṟiruntu
Großteil 7
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Hymnus 7.1
7.1.1
uṉ pātapaṅkayam
naṇṇilāvakaiyē nalivāṉ iṉṉum eṇṇukiṉṟāy
eṇ ilāp peṟu māyaṉē imaiyōrkaḷ
ēttum ulakam mūṉṟu uṭai
7.1.2
irāppakal mōtuvittiṭṭu
uṉṉai nāṉ aṇukāvakai ceytu pōtikaṇṭāy
kaṉṉalē amutē kār mukil vaṇṇaṉē
kaṭal ñālam kākkiṉṟa
7.1.3
mōtuvittu uṉ tiruvaṭic
cātiyāvakai nī taṭuttu eṉ peṟuti? antō!
āti āki akal iṭam paṭaittu uṇṭu
umiḻntu kaṭantu iṭantiṭṭa
7.1.4
kāṭṭi uṉ aṭip
pōtu nāṉ aṇukāvakai ceytu pōtikaṇṭāy
yātum yāvarum iṉṟi niṉ akampāl oṭukki
ōr āliṉ nīḷ ilai
7.1.5
tirikkum aivarai
nēr maruṅku uṭaittā aṭaittu nekiḻppāṉ okkiṉṟāy
ār maruntu iṉi ākuvār aṭal āḻi ēnti
acurar vaṉ kulam
7.1.6
ceṟum aimpulaṉ ivai
maṇṇuḷ eṉṉaip peṟṟāl eṉ ceyyā maṟṟu nīyum viṭṭāl?
paṇṇuḷāy kavi taṉṉuḷāy pattiyiṉ uḷḷāy
paramīcaṉē vantu eṉ
7.1.7
ōr aivar vaṉ kayavarai
eṉṟu yāṉ velkiṟpaṉ uṉ tiruvaruḷ illaiyēl?
aṉṟu tēvar acurar vāṅka alaikaṭal
aravam aḷāvi ōr
7.1.8
mayakka nī vaitta
muṉṉam māyam ellām muḻu vēr arintu eṉṉai uṉ
ciṉṉamum tiru mūrttiyum cintittu ēttik
kaitoḻavē aruḷ eṉakku
7.1.9
vīḻkkum aivarai
valam mutal keṭukkum varamē tantaruḷkaṇṭāy
nilam mutal iṉi ev ulakukkum niṟpaṉa
celvaṉa eṉap poruḷ
7.1.10
uṉ iṇait tāmaraikaṭku
aṉpu uruki niṟkum atu niṟka cumaṭu tantāy
vaṉ paraṅkaḷ eṭuttu aivar ticai ticai
valittu eṟṟukiṉṟaṉar
7.1.11
aḷittu keṭukkum ap
puṇṭarīkak koppūḻp puṉal paḷḷi appaṉukkē
toṇṭar toṇṭar toṇṭar toṇṭaṉ
caṭakōpaṉ col āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 7.2
7.2.1
kaṇṇa nīr kaikaḷāl iṟaikkum
caṅku cakkaraṅkaḷ eṉṟu kai kūppum
tāmaraik kaṇ eṉṟē taḷarum
eṅṅaṉē tarikkēṉ uṉṉaiviṭṭu? eṉṉum
iru nilam kai tuḻā irukkum
ceṅkayal pāy nīrt tiruvaraṅkattāy
7.2.2
eṉṉum kaṇṇīr malka irukkum
eṉ ceykēṉ eṟi nīrt tiruvaraṅkattāy?
eṉṉum vevvuyirttu uyirttu urukum
muṉ ceyta viṉaiyē mukappaṭāy eṉṉum
mukilvaṇṇā takuvatō? eṉṉum
muṉ ceytu iv ulakam uṇṭu umiḻntu aḷantāy
7.2.3
vāṉamē nōkkum maiyākkum
uṭku uṭai acurar uyir ellām uṇṭa
oruvaṉē eṉṉum uḷ urukum
kaṭkilī uṉṉaik kāṇumāṟu aruḷāy
kākuttā kaṇṇaṉē eṉṉum
tiṇ koṭi matiḷ cūḻ tiruvaraṅkattāy
7.2.4
eḻuntu ulāy mayaṅkum kai kūppum
kaṭṭamē kātal eṉṟu mūrccikkum
kaṭalvaṇṇā kaṭiyaikāṇ eṉṉum
vaṭṭa vāy nēmi valaṅkaiyā eṉṉum
vantiṭāy eṉṟu eṉṟē mayaṅkum
ciṭṭaṉē ceḻu nīrt tiruvaraṅkattāy
7.2.5
tiruvaraṅkattuḷḷāy eṉṉum
vantikkum āṅkē maḻaikkaṇ nīr malka
vantiṭāy eṉṟu eṉṟē mayaṅkum
antippōtu avuṇaṉ uṭal iṭantāṉē
alai kaṭal kaṭainta ār amutē
cantittu uṉ caraṇam cārvatē valitta
7.2.6
eṉṉum mā māyaṉē eṉṉum
ceyya vāy maṇiyē eṉṉum taṇ puṉal cūḻ
tiruvaraṅkattuḷḷāy eṉṉum
veyya vāḷ taṇṭu caṅku cakkaram vil
ēntum viṇṇōr mutal eṉṉum;
pai koḷ pāmpu aṇaiyāy ivaḷtiṟattu aruḷāy
7.2.7
paṟṟilār paṟṟa niṉṟāṉē
kāla cakkarattāy kaṭal iṭam koṇṭa
kaṭalvaṇṇā kaṇṇaṉē eṉṉum
cēl koḷ taṇ puṉal cūḻ tiruvaraṅkattāy
eṉṉum eṉ tīrttaṉē eṉṉum
kōla mā maḻaikkaṇ paṉi malka irukkum
7.2.8
kō nirai kāttavaṉ eṉṉum
aḻum toḻum āvi aṉala vevvuyirkkum
añcaṉa vaṇṇaṉē eṉṉum
eḻuntu mēl nōkki imaippilaḷ irukkum
eṅṅaṉē nōkkukēṉ? eṉṉum
ceḻum taṭam puṉal cūḻ tiruvaraṅkattāy
7.2.9
eṉṉuṭai āviyē eṉṉum
niṉ tiru eyiṟṟāl iṭantu nī koṇṭa
nilamakaḷ kēḷvaṉē eṉṉum
aṉṟu uru ēḻum taḻuvi nī koṇṭa
āymakaḷ aṉpaṉē eṉṉum
teṉ tiruvaraṅkam kōyilkoṇṭāṉē
7.2.10
mūvulaku āḷiyē eṉṉum
kaṭi kamaḻ koṉṟaic caṭaiyaṉē eṉṉum
nāṉmukak kaṭavuḷē eṉṉum
vaṭivu uṭai vāṉōr talaivaṉē eṉṉum
vaṇ tiruvaraṅkaṉē eṉṉum
aṭi aṭaiyātāḷ pōl ivaḷ aṇuki
7.2.11
uyntavaṉ moy puṉal porunal
tukil vaṇṇat tū nīrc cērppaṉ vaṇ poḻil cūḻ
vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
mukilvaṇṇaṉ aṭimēl coṉṉa col mālai
āyirattu ip pattum vallār
mukil vaṇṇa vāṉattu imaiyavar cūḻa
Hymnus 7.3
7.3.1
tāmaraik kaṇṇaṉ eṉ neñciṉūṭē
puḷḷaik kaṭākiṉṟa āṟṟaik kāṇīr
eṉ collic collukēṉ aṉṉaimīrkāḷ?
veḷḷac cukam avaṉ vīṟṟirunta
vēta oliyum viḻā oliyum
piḷḷaik kuḻā viḷaiyāṭṭu oliyum
7.3.2
aṉṉaiyarkāḷ ayal cēriyīrkāḷ
nāṉ it taṉi neñcam kākkamāṭṭēṉ
eṉ vacam aṉṟu itu irāppakal pōy
tēṉ moytta pūmpoḻil taṇ paṇai cūḻ
teṉ tiruppēreyil vīṟṟirunta
vāṉap pirāṉ maṇivaṇṇaṉ kaṇṇaṉ
7.3.3
ceñ cuṭar nīḷ muṭi tāḻntatāyum
caṅkoṭu cakkaram kaṇṭu ukantum
tāmaraik kaṇkaḷukku aṟṟut tīrntum
tiṅkaḷum nāḷum viḻā aṟāta
teṉ tiruppēreyil vīṟṟirunta
naṅkaḷ pirāṉukku eṉ neñcam tōḻī
7.3.4
eṉ neñciṉārum aṅkē oḻintār
uḻantu iṉi yāraikkoṇṭu eṉ ucākō?
ōtak kaṭal oli pōla eṅkum
eḻunta nal vētattu oli niṉṟu ōṅku
teṉ tiruppēreyil vīṟṟirunta
muḻaṅku caṅkak kaiyaṉ māyattu āḻntēṉ
7.3.5
pēy mulai uṇṭu marutu iṭai pōy
kaṉinta viḷavukkuk kaṉṟu eṟinta
kaṇṇa pirāṉukku eṉ peṇmai tōṟṟēṉ
muṉintu iṉi eṉ ceytīr aṉṉaimīrkāḷ?
muṉṉi avaṉ vantu vīṟṟirunta
kaṉinta poḻil tiruppēreyiṟkē
7.3.6
kātal kaṭaliṉ mikap peritāl
nīla mukil vaṇṇattu em perumāṉ
niṟkum muṉṉē vantu eṉ kaikkum eytāṉ
ñālattu avaṉ vantu vīṟṟirunta
nāṉmaṟaiyāḷarum vēḷvi ōvā
kōlac cenneṟkaḷ kavari vīcum
7.3.7
ceṟṟa pirāṉ vantu vīṟṟirunta
pēreyiṟkē pukku eṉ neñcam nāṭi
pērttu vara eṅkum kāṇamāṭṭēṉ
ārai iṉi iṅku uṭaiyam tōḻī?
eṉ neñcam kūva vallārum illai
ārai iṉikkoṇṭu eṉ cātikkiṉṟatu?
7.3.8
kārk kaṭal vaṇṇaṉōṭu eṉ tiṟattuk
koṇṭu alar tūṟṟiṟṟu atu mutalāk
koṇṭa eṉ kātal uraikkil tōḻī
maṇ tiṇi ñālamum ēḻ kaṭalum
nīḷ vicumpum kaḻiyap peritāl
teṇ tirai cūḻntu avaṉ vīṟṟirunta
7.3.9
aṉṉaiyarkāḷ eṉṉait tēṟṟa vēṇṭā
nīrkaḷ uraikkiṉṟatu eṉ itaṟku?
neñcum niṟaivum eṉakku iṅku illai
kārvaṇṇaṉ kārk kaṭal ñālam uṇṭa
kaṇṇa pirāṉ vantu vīṟṟirunta
ēr vaḷa oṇ kaḻaṉip paḻaṉa
7.3.10
nāṇ eṉakku illai eṉ tōḻimīrkāḷ
cikara maṇi neṭu māṭam nīṭu
teṉ tiruppēreyil vīṟṟirunta
makara neṭuṅkuḻaik kātaṉ māyaṉ
nūṟṟuvarai aṉṟu maṅka nūṟṟa
nikar il mukilvaṇṇaṉ nēmiyāṉ eṉ
7.3.11
ceykaiyum vēṟavaṉ vaiyam kākkum
āḻi nīr vaṇṇaṉai accutaṉai
aṇi kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
kēḻ il antāti ōr āyirattuḷ
ivai tiruppēreyil mēya pattum
āḻi aṅkaiyaṉai ētta vallār
Hymnus 7.4
7.4.1
vāḻi eḻa taṇṭum vāḷum eḻa aṇṭam
mōḻai eḻa muṭi pātam eḻa appaṉ
7.4.2
ūṟu culāy malai tēykkum oli kaṭal
māṟu cuḻaṉṟu aḻaikkiṉṟa oli appaṉ
7.4.3
nāṉṟila ēḻ malai tāṉattavē piṉṉum
nāṉṟila ēḻ kaṭal tāṉattavē appaṉ
7.4.4
kōḷum eḻa eri kālum eḻa malai
tāḷum eḻa cuṭar tāṉum eḻa appaṉ
7.4.5
āṇ uṭaic cēṉai naṭuṅkum oli viṇṇuḷ
ēṇ uṭait tēvar veḷippaṭṭa oli appaṉ
7.4.6
cūḻum eḻuntu utirap puṉalā malai
kīḻtu piḷanta ciṅkam ottatāl appaṉ
7.4.7
nūṟu piṇam malaipōl puraḷa kaṭal
āṟu maṭuttu utirap puṉalā appaṉ
7.4.8
nērcarintāṉ eriyum aṉalōṉ piṉṉum
nērcarintāṉ mukkaṇ mūrtti kaṇṭīr appaṉ
7.4.9
aṉṟu cuṭar iraṇṭu piṟavum piṉṉum
aṉṟu maḻai uyir tēvum maṟṟum appaṉ
7.4.10
vāy niṟai nīr piḷiṟic coriya iṉa
ā niraipāṭi aṅkē oṭuṅka appaṉ
7.4.11
oṉṟi niṉṟa caṭakōpaṉ uraiceyal
naṉṟi puṉainta ōr āyirattuḷ ivai
Hymnus 7.5
7.5.1
pul pā mutalā pul eṟumpu āti oṉṟu iṉṟiyē
nal pāl ayōttiyil vāḻum carācaram muṟṟavum
7.5.2
nāṭṭil piṟantu paṭātaṉa paṭṭu maṉicarkkāy
nāṭṭai naliyum arakkarai nāṭit taṭintiṭṭu
7.5.3
kēṭpār cevi cuṭu kīḻmai vacaivukaḷē vaiyum
cēṇpāl paḻam pakaivaṉ cicupālaṉ tiruvaṭi
7.5.4
paṉmaip paṭar poruḷ ātum il pāḻ neṭum kālattu
naṉmaip puṉal paṇṇi nāṉmukaṉaip paṇṇi taṉṉuḷḷē
7.5.5
āḻap perum puṉal taṉṉuḷ aḻuntiya ñālattait
tāḻap paṭāmal taṉpāl oru kōṭṭiṭait tāṉ koṇṭa
7.5.6
vāṭṭam ilā vaṇ kai māvali vātikka vātippuṇṭu
īṭṭamkoḷ tēvarkaḷ ceṉṟu irantārkku iṭar nīkkiya
7.5.7
vaṇṭu uṇ malart toṅkal mārkkaṇṭēyaṉukku vāḻum nāḷ
iṇṭaic caṭaimuṭi īcaṉ uṭaṉkoṇṭu ucāc cella
7.5.8
ellai ilāta perum tavattāl pala cey miṟai
allal amararaic ceyyum iraṇiyaṉ ākattai
7.5.9
tāyam ceṟum oru nūṟṟuvar maṅka ōr aivarkku āy
tēcam aṟiya ōr cāratiyāyc ceṉṟu cēṉaiyai
7.5.10
pōrtta piṟappoṭu nōyoṭu mūppoṭu iṟappu ivai
pērttu perum tuṉpam vēr aṟa nīkki taṉ tāḷiṉkīḻc
7.5.11
teḷivuṟṟa kaṇṇaṉait teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ col
teḷivuṟṟa āyirattuḷ ivai pattum vallār avar
Hymnus 7.6
7.6.1
pā maru mūvulakum aḷanta paṟpa pātā ō
tāmaraik kaṇṇā ō taṉiyēṉ taṉi āḷā ō
7.6.2
niṉ tiruppātattai yāṉ? nilam nīr eri kāl viṇ uyir
eṉṟu ivai tām mutalā muṟṟum āy niṉṟa entāy ō
7.6.3
pūt taṇ tuḻāy muṭiyāy puṉai koṉṟai am ceñcaṭaiyāy
vāytta eṉ nāṉmukaṉē vantu eṉ ār uyir nī āṉāl
7.6.4
aṅku uyar mukkaṇ pirāṉ pirama perumāṉ avaṉ nī
vem katir vaccirak kai intiraṉ mutalāt teyvam nī;
7.6.5
uṉṉuṭai unti malar ulakam avai mūṉṟum parantu
uṉṉuṭaic cōtiveḷḷattu akampāl uṉṉaik kaṇṭu koṇṭiṭṭu
7.6.6
ceñcuṭarc cōtikaḷ pūttu oru māṇikkam cērvatu pōl
antaramēl cempaṭṭōṭu aṭi unti kai mārpu kaṇ vāy
7.6.7
eṉṟum eṉ nāmakaḷai akampāl koṇṭa nāṉmukaṉai
niṉṟa cacipatiyai nilam kīṇṭu eyil mūṉṟu eritta
7.6.8
ūḷai iṭṭu aṉṟu ilaṅkai kaṭantu pilam pukku oḷippa
mīḷi am puḷḷaik kaṭāy viṟal māliyaik koṉṟu piṉṉum
7.6.9
āṇ tiṟal mīḷi moympiṉ arakkaṉ kulattait taṭintu
mīṇṭum avaṉ tampikkē viri nīr ilaṅkai aruḷi
7.6.10
īṟṟu iḷam piḷḷai oṉṟāyp pukku māyaṅkaḷē iyaṟṟi
kūṟṟu iyal kañcaṉaik koṉṟu aivarkku āy koṭum cēṉai taṭintu
7.6.11
cakkarac celvaṉ taṉṉaik kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
mikka ōr āyirattuḷ ivai pattum vallār avarait
Hymnus 7.7
7.7.1
āḻi am kaṇṇa pirāṉ tirukkaṇkaḷkolō? aṟiyēṉ
cūḻavum tāmarai nāḷ malar pōl vantu tōṉṟum kaṇṭīr
7.7.2
māṭṭu uyar kaṟpakattiṉ valliyō? koḻuntō? aṟiyēṉ?
īṭṭiya veṇṇey uṇṭāṉ tirumūkku eṉatu āviyuḷḷē
7.7.3
kōlam tiraḷ pavaḷak koḻum tuṇṭamkolō? aṟiyēṉ
nīla neṭu mukil pōl tirumēṉi ammāṉ toṇṭaivāy
7.7.4
maṉṉiya cīr mataṉaṉ karuppuc cilaikol mataṉaṉ
taṉ uyirt tātai kaṇṇa perumāṉ puruvam? avaiyē
7.7.5
aṉṟi eṉ āvi aṭum aṇi muttamkolō? aṟiyēṉ
kuṉṟam eṭutta pirāṉ muṟuval eṉatu āvi aṭum
7.7.6
evviṭam eṉṟu ilaṅki makaram taḻaikkum taḷirkol
pai viṭap pāmpu aṇaiyāṉ tiruk kuṇṭalak kātukaḷē?
7.7.7
nāḷ maṉṉu veṇ tiṅkaḷ kol nayantārkaṭku naccu ilaikol
cēṇ maṉṉu nāl taṭam tōḷ perumāṉ taṉ tiru nutalē?
7.7.8
kōḷ iḻait taṇ muttamum taḷirum kuḷir vāṉ piṟaiyum
kōḷ iḻaiyā uṭaiya koḻum cōtivaṭṭam kol kaṇṇaṉ
7.7.9
uḷkoṇṭa nīla nal nūl taḻaikol? aṉṟu māyaṉ kuḻal
viḷkiṉṟa pūn taṇ tuḻāy virai nāṟa vantu eṉ uyiraik
7.7.10
cuṟṟiyum cūḻntum vaitir cuṭarc cōti maṇi niṟam āy
muṟṟa im mūvulakum virikiṉṟa cuṭar muṭikkē
7.7.11
kaṭku ariya kaṇṇaṉaik kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
uṭku uṭai āyirattuḷ ivaiyum oru pattum vallār
Hymnus 7.8
7.8.1
tī āy nīr āy nilaṉ āy vicumpu āy kāl āy
tāy āy tantai āy makkaḷ āy maṟṟum āy muṟṟum āy
7.8.2
tiṅkaḷum ñāyiṟum āy ceḻum pal cuṭar āy iruḷ āy
poṅku poḻi maḻai āy pukaḻ āy paḻi āy piṉṉum nī
7.8.3
ettaṉai ōr ukamum avai āy avaṟṟuḷ iyalum
otta ōṇ pal poruḷkaḷ ulappu illaṉa āy viyavu āy
7.8.4
uḷḷatum illatum āy ulappu illaṉa āy viyavu āy
veḷḷat taṭam kaṭaluḷ viṭa nāku aṇaimēl maruvi
7.8.5
vāca malart taṇ tuḻāy muṭi māyavaṉē aruḷāy
kāyamum cīvaṉum āy kaḻivu āy piṟappu āy piṉṉum nī
7.8.6
ayarppu āy tēṟṟamum āy aḻal āy kuḷir āy viyavu āy
viyappu āy veṉṟikaḷ āy viṉai āy payaṉ āy piṉṉum nī
7.8.7
tuyaram cey māṉaṅkaḷ āy mataṉ āki ukavaikaḷ āy
tuyaram cey kāmaṅkaḷ āy tulai āy nilai āy naṭai āy
7.8.8
iṉṉatu ōr taṉmaiyai eṉṟu uṉṉai yāvarkkum tēṟṟariyai
muṉṉiya mūvulakum avai āy avaṟṟaip paṭaittu
7.8.9
tuṉṉu karacaraṇam mutalāka ellā uṟuppum
uṉṉu cuvai oḷi ūṟu oli nāṟṟam muṟṟum nīyē
7.8.10
tollai nal nūlil coṉṉa uruvum aruvum nīyē
allit tuḻāy alaṅkal aṇi mārpa eṉ accutaṉē
7.8.11
ām vaṇṇattāl kurukūrc caṭakōpaṉ aṟintu uraitta
ām vaṇṇa oṇ tamiḻkaḷ ivai āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 7.9
7.9.1
aṉṟaikku aṉṟu eṉṉait taṉṉākki eṉṉāl taṉṉai
iṉ tamiḻ pāṭiya īcaṉai ātiyāy
7.9.2
eṉ collāl yāṉ coṉṉa iṉ kavi eṉpittu
taṉ collāl tāṉ taṉṉaik kīrttitta māyaṉ eṉ
7.9.3
nā mutal vantu pukuntu nal iṉ kavi
tū mutal pattarkkut tāṉ taṉṉaic coṉṉa eṉ
7.9.4
tapputal iṉṟi taṉaik kavi tāṉ colli
oppilāt tīviṉaiyēṉai uyyakkoṇṭu
7.9.5
nērpaṭa yāṉ collum nīrmai ilāmaiyil
ērvu ilā eṉṉait taṉṉākki eṉṉāl taṉṉaip
7.9.6
taṉ kavi tāṉ taṉṉaip pāṭuviyātu iṉṟu
naṉku vantu eṉṉuṭaṉ ākki eṉṉāl taṉṉai
7.9.7
cey kuntaṉ taṉṉai eṉ ākki eṉṉāl taṉṉai
vaikuntaṉ ākap pukaḻa vaṇ tīm kavi
7.9.8
pār viṇ nīr muṟṟum kalantu parukilum
ērvu ilā eṉṉait taṉṉākki eṉṉāl taṉṉaic
7.9.9
iṟappu etir kālam parukilum ārvaṉō
maṟappu ilā eṉṉait taṉṉākki eṉṉāl taṉṉai
7.9.10
atuvum maṟṟu āṅkavaṉ taṉṉatu eṉṉāl taṉṉaip
pataviya iṉ kavi pāṭiya appaṉukku
7.9.11
aṅṅaṉē vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
iṅṅaṉē coṉṉa ōr āyirattu ip pattum
Hymnus 7.10
7.10.1
iv ēḻ ulakai
iṉpam payakka iṉitu uṭaṉ vīṟṟiruntu
āḷkiṉṟa eṅkaḷ pirāṉ
aṉpuṟṟu amarntu uṟaikiṉṟa aṇi poḻil
cūḻ tiruvāṟaṉviḷai
aṉpuṟṟu amarntu valañceytu kaitoḻum
7.10.2
muṟṟavum īr aṭiyē
ākumparicu nimirnta tirukkuṟaḷ appaṉ
amarntu uṟaiyum
mākam tikaḻ koṭi māṭaṅkaḷ nīṭu
matiḷ tiruvāṟaṉviḷai
mā kanta nīrkoṇṭu tūvi valañceytu
7.10.3
matucūtaṉai kōḷariyai
āṭum paṟavaimicaik kaṇṭu kaitoḻutu
aṉṟi avaṉ uṟaiyum
pāṭum perum pukaḻ nāṉmaṟai vēḷvi aintu
āṟu aṅkam paṉṉiṉar vāḻ
nīṭu poḻil tiruvāṟaṉviḷai toḻa
7.10.4
īṅku niṉaikkappeṟa
vāykkum karumpum perum cennelum
vayal cūḻ tiruvāṟaṉviḷai
vāykkum perum pukaḻ mūvulaku īcaṉ
vaṭamaturaip piṟanta
vāykkum maṇi niṟak kaṇṇa pirāṉ taṉ
7.10.5
irutti vaṇaṅka
palar aṭiyār muṉpu aruḷiya pāmpu aṇai appaṉ
amarntu uṟaiyum
malariṉ maṇi neṭu māṭaṅkaḷ nīṭu
matiḷ tiruvāṟaṉviḷai
ulakam mali pukaḻ pāṭa nammēl viṉai
7.10.6
toḻumiṉ toṇṭīr!
aṉṟu aṅku amar veṉṟu uruppiṇi naṅkai
aṇi neṭum tōḷ puṇarntāṉ
eṉṟum eppōtum eṉ neñcam tutippa
uḷḷē irukkiṉṟa pirāṉ
niṉṟa aṇi tiruvāṟaṉviḷai eṉṉum
7.10.7
cūḻ tiruvāṟaṉviḷai
nīḷ nakarattu uṟaikiṉṟa pirāṉ neṭumāl
kaṇṇaṉ viṇṇavar kōṉ
vāṇapuram pukku mukkaṇ pirāṉait tolaiya
vem pōrkaḷ ceytu
vāṇaṉai āyiram tōḷ tuṇittāṉ caraṇ
7.10.8
akal irum poykaiyiṉvāy
niṉṟu taṉ nīḷ kaḻal ēttiya āṉaiyiṉ
neñcu iṭar tīrtta pirāṉ
ceṉṟu aṅku iṉitu uṟaikiṉṟa ceḻum poḻil
cūḻ tiruvāṟaṉviḷai
oṉṟi valañceyya oṉṟumō? tīviṉai
7.10.9
teḷi vicumpu ēṟaluṟṟāl
nāviṉuḷḷum uḷḷattuḷḷum amainta
toḻiliṉuḷḷum naviṉṟu
yāvarum vantu vaṇaṅkum poḻil
tiruvāṟaṉviḷai ataṉai
mēvi valañceytu kaitoḻak kūṭumkol?
7.10.10
tēva pirāṉ aṟiyum
cintaiyiṉāl ceyva tāṉ aṟiyātaṉa
māyaṅkaḷ oṉṟum illai
cintaiyiṉāl colliṉāl ceykaiyāl nilattēvar
kuḻu vaṇaṅkum
cintai makiḻ tiruvāṟaṉviḷai uṟai
7.10.11
illai eṉṟu eṇṇi tīrttaṉukkē
tīrtta maṉattaṉaṉ āki ceḻuṅ
kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
tīrttaṅkaḷ āyirattuḷ ivai pattum
vallārkaḷait tēvar vaikal
tīrttaṅkaḷē eṉṟu pūcittu nalki
Großteil 8
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Hymnus 8.1
8.1.1
ēva maṟṟu amarar āṭceyvār
mēviya ulakam mūṉṟu avai āṭci
vēṇṭu vēṇṭu uruvam niṉ uruvam
pāviyēṉ taṉṉai aṭukiṉṟa kamalak
kaṇṇatu ōr pavaḷa vāy maṇiyē
āviyē amutē alai kaṭal kaṭainta
8.1.2
kaṇṇa nīr alamara viṉaiyēṉ
pēṇumāṟu ellām pēṇi niṉ peyarē
pitaṟṟumāṟu aruḷ eṉakku antō
kāṇumāṟu aruḷāy kākuttā kaṇṇā
toṇṭaṉēṉ kaṟpakak kaṉiyē
pēṇuvār amutē periya taṇ puṉal cūḻ
8.1.3
iṉ uyirc ciṟuvaṉē acōtaikku
aṭutta pēriṉpak kula iḷam kaḷiṟē
aṭiyaṉēṉ periya ammāṉē
kaṭutta pōr avuṇaṉ uṭal iru piḷavāk
kaiukir āṇṭa em kaṭalē
aṭuttatu ōr uruvāy iṉṟu nī vārāy
8.1.4
āki uṉ taṉakku aṉpar āṉār
avar ukantu amarnta ceykai uṉ māyai
aṟivu oṉṟum caṅkippaṉ viṉaiyēṉ
amar atu paṇṇi akal iṭam puṭaicūḻ
aṭu paṭai avitta ammāṉē
amarar tam amutē acurarkaḷ nañcē
8.1.5
paṭaittu iṭantu uṇṭu umiḻntu aḷanta
pēr uyirēyō periya nīr paṭaittu aṅku
uṟaintu atu kaṭaintu aṭaittu uṭaitta
cīr uyirēyō maṉicarkkut tēvar
pōlat tēvarkkum tēvāvō
ōr uyirēyō ulakaṅkaṭku ellām!
8.1.6
ēḻ ulakaṅkaḷum nīyē
aṅku avarkku amaitta teyvamum nīyē
avaṟṟu avai karumamum nīyē
poṅkiya puṟampāl poruḷ uḷavēlum
avaiyumō nī iṉṉē āṉāl
maṅkiya aṟivām nērppamum nīyē
8.1.7
nikaḻvatō nī iṉṉē āṉāl
ciṟanta niṉ taṉmai atu itu utu eṉṟu
aṟivu oṉṟum caṅkippaṉ viṉaiyēṉ
kaṟanta pāl neyyē neyyiṉ iṉ cuvaiyē
kaṭaliṉuḷ amutamē amutil
piṟanta iṉ cuvaiyē cuvaiyatu payaṉē
8.1.8
valviṉaiyēṉai īrkiṉṟa
kuṇaṅkaḷai uṭaiyāy acurar vaṉ kaiyar
kūṟṟamē koṭiya puḷ uyarttāy
paṇaṅkaḷ āyiramum uṭaiya pain nākap
paḷḷiyāy pāṟkaṭal cērppā
vaṇaṅkumāṟu aṟiyēṉ maṉamum vācakamum
8.1.9
aru naraku avaiyum nī āṉāl
vāṉ uyar iṉpam eytil eṉ? maṟṟai
narakamē eytil eṉ? eṉiṉum
yāṉum nī tāṉāyt teḷitoṟum naṉṟum
añcuvaṉ narakam nāṉ aṭaital
vāṉ uyar iṉpam maṉṉi vīṟṟiruntāy!
8.1.10
tanta pēr utavik kaimmāṟāt
tōḷkaḷai ārat taḻuvi eṉ uyirai
aṟa vilai ceytaṉaṉ cōtī
tōḷkaḷ āyirattāy muṭikaḷ āyirattāy
tuṇaimalark kaṇkaḷ āyirattāy
tāḷkaḷ āyirattāy pērkaḷ āyirattāy
8.1.11
uruttiraṉ appaṉai muṉivarkku
uriya appaṉai amarar appaṉai
ulakukku ōr taṉi appaṉ taṉṉai
periya vaṇ kurukūr vaṇ caṭakōpaṉ
pēṇiṉa āyirattuḷḷum
uriya col mālai ivaiyum pattu ivaṟṟāl
Hymnus 8.2
8.2.1
nammuṭai ētalar muṉpu nāṇi
nuṅkaṭku yāṉ oṉṟu uraikkum māṟṟam
nōkkukiṉṟēṉ eṅkum kāṇamāṭṭēṉ
caṅkam carintaṉa cāy iḻantēṉ
taṭa mulai poṉ niṟamāyt taḷarntēṉ
veṅkaṇ paṟavaiyiṉ pākaṉ eṅkōṉ
8.2.2
eṉṉuṭait tōḻiyar nuṅkaṭkēlum
īṇṭu itu uraikkum paṭiyai antō
kāṇkiṉṟilēṉ iṭarāṭṭiyēṉ nāṉ
kāṇ taku tāmaraik kaṇṇaṉ kaḷvaṉ
viṇṇavar kōṉ naṅkaḷ kōṉaik kaṇṭāl
īṇṭiya caṅkum niṟaivum koḷvāṉ
8.2.3
nāṉ iḷaikkiṉṟilaṉ kaṇṭukoḷmiṉ
ñālam aṟiyap paḻi cumantēṉ
nal nutalīr iṉi nāṇit tāṉ eṉ
nīla malar neṭum cōti cūḻnta
nīṇṭa mukil vaṇṇaṉ kaṇṇaṉ koṇṭa
kōla vaḷaiyoṭum māmai koḷvāṉ
8.2.4
kōlvaḷai neñcat toṭakkam ellām
pāṭu aṟṟu oḻiya iḻantu vaikal
palvaḷaiyārmuṉ paricu aḻintēṉ
māṭak koṭi matiḷ teṉ kuḷantai
vaṇ kuṭapāl niṉṟa māyak kūttaṉ
āṭal paṟavai uyartta vel pōr
8.2.5
āṅku avaṉ nammil varavum ellām
tōḻiyarkāḷ nam uṭaiyamētāṉ?
colluvatō iṅku ariyatutāṉ
ūḻitōṟu ūḻi oruvaṉāka
naṉku uṇarvārkkum uṇaralākāc
cūḻal uṭaiya cuṭar koḷ ātit
8.2.6
col aḷavu aṉṟu imaiyōr tamakkum
ellai ilātaṉa kūḻppuc ceyyum
at tiṟam niṟka em māmai koṇṭāṉ
alli malart taṇ tuḻāyum tārāṉ
ārkku iṭukō iṉip pūcal? collīr!
valli vaḷa vayal cūḻ kuṭantai
8.2.7
kōvintaṉ vaikuntaṉ eṉṟu eṉṟu
ōlam iṭa eṉṉaip paṇṇi viṭṭiṭṭu
oṉṟum uruvum cuvaṭum kāṭṭāṉ
ēla malarkkuḻal aṉṉaimīrkāḷ
eṉṉuṭait tōḻiyarkāḷ eṉ ceykēṉ?
kālam pala ceṉṟum kāṇpatu āṇai
8.2.8
pūvaikaḷkāḷ kuyilkāḷ mayilkāḷ!
uṭaiya nam māmaiyum caṅkum neñcum
oṉṟum oḻiya oṭṭātu koṇṭāṉ
aṭaiyum vaikuntamum pāṟkaṭalum
añcaṉa veṟpum avai naṇiya
kaṭaiyaṟap pācaṅkaḷ viṭṭapiṉṉai
8.2.9
kaicey appālatu ōr māyam taṉṉāl
māṇ kuṟaḷ kōla vaṭivu kāṭṭi
maṇṇum viṇṇum niṟaiya malarnta
cēṇ cuṭart tōḷkaḷ pala taḻaitta
tēva pirāṟku eṉ niṟaiviṉōṭu
nāṇ koṭuttēṉ iṉi eṉ koṭukkēṉ
8.2.10
yāṉ iṉic ceyvatu eṉ eṉ neñcu eṉṉai
niṉ iṭaiyēṉ allēṉ eṉṟu nīṅki
nēmiyum caṅkum irukaik koṇṭu
pal neṭum cūḻ cuṭar ñāyiṟṟōṭu
pāl mati ēnti ōr kōla nīla
nal neṭum kuṉṟam varuvatu oppāṉ
8.2.11
maṟṟavaṉ pācaṅkaḷ muṟṟa viṭṭu
kōtu il pukaḻk kaṇṇaṉ taṉ aṭimēl
vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
tītu il antāti ōr āyirattuḷ
ivaiyum ōr pattu icaiyoṭum vallār
ātum ōr tītu ilar āki iṅkum
Hymnus 8.3
8.3.1
eṅkum iṉaiyai eṉṟu uṉṉai aṟiyakilātu alaṟṟi
aṅkam cērum pūmakaḷ maṇmakaḷ āymakaḷ
8.3.2
maraṇam tōṟṟam vāṉpiṇi mūppu eṉṟu ivai māyttōm
karaṇap pal paṭai paṟṟu aṟa ōṭum kaṉal āḻi
8.3.3
vāḷum villum koṇṭu piṉ celvār maṟṟu illai
tāḷum tōḷum kaikaḷai ārat toḻak kāṇēṉ
8.3.4
ālam pēr ilai aṉṉavacam ceyyum ammāṉē
kālam pērvatu ōr kār iruḷ ūḻi ottu uḷatāl uṉ
8.3.5
maṭiyātu iṉṉē nī tuyil mēvi makiḻntatu tāṉ
aṭiyār allal tavirtta acaivō? aṉṟēl ip
8.3.6
aṇi ār āḻiyum caṅkamum ēntum avar kāṇmiṉ
taṇiyā vem nōy ulakil tavirppāṉ tirunīla
8.3.7
tiruvāḻ mārvaṟku eṉ tiṟam collār ceyvatu eṉ
uru ār cakkaram caṅku cumantu iṅku ummōṭu
8.3.8
niṉṟē āṭceyya nī koṇṭaruḷa niṉaippatutāṉ?
kuṉṟu ēḻ pār ēḻ cūḻ kaṭal ñālam muḻu ēḻum
8.3.9
perumāṉ taṉmaiyai yār aṟikiṟpār? pēci eṉ?
oru mā mutalvā ūḻip pirāṉ eṉṉai āḷuṭaik
8.3.10
tuḷakkam illā vāṉavar ellām toḻuvārkaḷ
malakkam eyta mā kaṭal taṉṉaik kaṭaintāṉai
8.3.11
varai ār māṭam maṉṉu kurukūrc caṭakōpaṉ
urai ēy coltoṭai ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 8.4
8.4.1
maruppu iṇaik kuvaṭu iṟuttu uruṭṭi
ūr koḷ tiṇ pākaṉ uyir cekuttu araṅkiṉ
mallaraik koṉṟu cūḻ paraṇmēl
pōr kaṭā aracar puṟakkiṭa māṭam
mīmicaik kañcaṉait takartta
cīr koḷ ciṟṟāyaṉ tirucceṅkuṉṟūril
8.4.2
imaiyavar appaṉ eṉ appaṉ
poṅku mūvulakum paṭaittu aḷittu aḻikkum
poruntu mūvuruvaṉ em aruvaṉ
ceṅkayal ukaḷum tēm paṇai puṭai cūḻ
tirucceṅkuṉṟūrt tirucciṟṟāṟu
aṅku amarkiṉṟa ātiyāṉ allāl
8.4.3
iru nilam iṭanta em perumāṉ
muṉṉai val viṉaikaḷ muḻutu uṭaṉ māḷa
eṉṉai āḷkiṉṟa em perumāṉ
teṉ ticaikku aṇi koḷ tirucceṅkuṉṟūril
tirucciṟṟāṟṟaṅkarai mīpāl
niṉṟa em perumāṉ aṭi allāl caraṇ
8.4.4
niṟaiyap pēr uruvamāy nimirnta
kuṟiya māṇ emmāṉ kurai kaṭal kaṭainta
kōla māṇikkam eṉ ammāṉ
ceṟi kulai vāḻai kamuku teṅku aṇi cūḻ
tirucceṅkuṉṟūrt tirucciṟṟāṟu
aṟiya meymmaiyē niṉṟa em perumāṉ
8.4.5
atu poruḷ ākilum avaṉai
allatu eṉ āvi amarntu aṇaikillātu
ātalāl avaṉ uṟaikiṉṟa
nalla nāṉmaṟaiyōr vēḷviyuḷ maṭutta
naṟum pukai vicumpu oḷi maṟaikkum
nalla nīḷ māṭat tirucceṅkuṉṟūril
8.4.6
imaiyavar tantai tāy taṉṉai
taṉakkum taṉ taṉmai aṟivu ariyāṉai
taṭam kaṭal paḷḷi ammāṉai
maṉakkoḷ cīr mūvāyiravar vaṇ civaṉum
ayaṉum tāṉum oppār vāḻ
kaṉakkoḷ tiṇ māṭat tirucceṅkuṉṟūril
8.4.7
kaṇṭa at tiruvaṭi eṉṟum
tiruc ceyya kamalak kaṇṇum cevvāyum
cevvaṭiyum ceyya kaiyum
tiruc ceyya kamala untiyum ceyya
kamalai mārpum ceyya uṭaiyum
tiruc ceyya muṭiyum āramum paṭaiyum
8.4.8
ceḻu nilattēvar nāṉmaṟaiyōr
ticai kaikūppi ēttum tirucceṅkuṉṟūril
tirucciṟṟāṟṟaṅ karaiyāṉai
pukar koḷ vāṉavarkaḷ pukaliṭam taṉṉai
acurar vaṉ kaiyar vem kūṟṟai
pukaḻumāṟu aṟiyēṉ poruntu mūvulakum
8.4.9
paramparaṉ civappirāṉ avaṉē
iṭaippukku ōr uruvum oḻivu illai avaṉē
pukaḻvu illai yāvaiyum tāṉē
koṭaip perum pukaḻār iṉaiyar taṉ āṉār
kūriya viccaiyōṭu oḻukkam
naṭaip pali iyaṟkait tirucceṅkuṉṟūril
8.4.10
avarkku aruḷ aruḷum ammāṉai
amarnta taṇ paḻaṉat tirucceṅkuṉṟūril
tirucciṟṟāṟṟaṅ karaiyāṉai
amarnta cīr mūvāyiravar vētiyarkaḷ
tampati avaṉitēvar vāḻvu
amarnta māyōṉai mukkaṇ ammāṉai
8.4.11
tiruntu ulaku uṇṭa ammāṉai
vāṉa nāṉmukaṉai malarnta taṇ koppūḻ
malarmicaip paṭaitta māyōṉai
kōṉai vaṇ kurukūr vaṇ caṭakōpaṉ
coṉṉa āyirattuḷ ip pattum
vāṉiṉ mītu ēṟṟi aruḷceytu muṭikkum
Hymnus 8.5
8.5.1
viṉaiyēṉ kaṇṇā kaṇ kai kāl
tūya ceyya malarkaḷā
cōtic cevvāy mukiḻatā
cāyal cāmat tirumēṉi
taṇ pācaṭaiyā tāmarai nīḷ
vācat taṭampōl varuvāṉē
8.5.2
kaṇṇum vāyum tuvarntu aṭiyēṉ
nāṇi nal nāṭṭu alamantāl
iraṅki orunāḷ nī antō
kāṇa vārāy! karu nāyiṟu
utikkum karu mā māṇikka
nāḷ nal malaipōl cuṭarc cōti
8.5.3
moy pūm tāmat taṇ tuḻāyk
kaṭicēr kaṇṇip perumāṉē
eṉṟu eṉṟu ēṅki aḻutakkāl
paṭicēr makarak kuḻaikaḷum
pavaḷa vāyum nāl tōḷum
tuṭi cēr iṭaiyum amaintatu ōr
8.5.4
cuṭar koḷ vaṭivum kaṉivāyum
tē nīrk kamalak kaṇkaḷum
vantu eṉ cintai niṟaintavā
mā nīr veḷḷi malaitaṉmēl
vaṇ kār nīla mukil pōla
tū nīrk kaṭaluḷ tuyilvāṉē
8.5.5
tuḷaṅku cōtit tiruppātam
ellai il cīr iḷa nāyiṟu
iraṇṭupōl eṉ uḷḷavā
allal eṉṉum iruḷ cērtaṟku
upāyam eṉṉē āḻi cūḻ
mallai ñālam muḻutu uṇṭa
8.5.6
viṉaiyēṉ kaṇṇā kaṇṇā eṉ
aṇṭa vāṇā eṉṟu eṉṉai
āḷak kūppiṭṭu aḻaittakkāl
viṇ taṉmēl tāṉ maṇmēl tāṉ
viri nīrk kaṭal tāṉ maṟṟuttāṉ
toṇṭaṉēṉ uṉ kaḻalkāṇa
8.5.7
vaiyam tāya malar aṭikkīḻ
munti vantu yāṉ niṟpa
mukappē kūvip paṇikkoḷḷāy
centaṇ kamalak kaṇ kai kāl
civanta vāy ōr karu nāyiṟu
antam illāk katir parappi
8.5.8
uḷḷam kuḻaintu nāḷ nāḷum
tokka mēkap pal kuḻāṅkaḷ
kāṇumtōṟum tolaivaṉ nāṉ
takka aivar tamakkāy aṉṟu
īr aimpatiṉmar tāḷ cāyap
pukka naltērt taṉippākā
8.5.9
paṭaiyāy ēṟum irum ciṟaippuḷ
atuvē koṭiyā uyarttāṉē
eṉṟu eṉṟu ēṅki aḻutakkāl
etuvēyākak karutuṅkol
im mā ñālam poṟai tīrppāṉ
matu vār cōlai uttara
8.5.10
poruta māyā nī iṉṉē
ciṟanta kāl tī nīr vāṉ maṇ
piṟavum āya perumāṉē
kaṟanta pāluḷ neyyē pōl
ivaṟṟuḷ eṅkum kaṇṭukoḷ
iṟantu niṉṟa peru māyā
8.5.11
aṅkē tāḻnta coṟkaḷāl am taṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
ceṅkēḻ coṉṉa āyirattuḷ ivaiyum pattum vallārkaḷ
Hymnus 8.6
8.6.1
nalla aruḷkaḷ namakkē tantu aruḷ ceyvāṉ
alli am taṇ am tuḻāy muṭi appaṉ ūr
8.6.2
orukkaṭuttu uḷḷē uṟaiyum pirāṉ kaṇṭīr
ceruk kaṭuttu aṉṟu tikaitta arakkarai
8.6.3
uruvu karantu uḷḷumtōṟum tittippāṉ
tiru amar mārvaṉ tirukkaṭittāṉattai
8.6.4
nēcattiṉāl neñcam nāṭu kuṭikoṇṭāṉ
tēcattu amarar tirukkaṭittāṉattai
8.6.5
kōyil koṇṭāṉ ataṉōṭum eṉ neñcakam;
kōyilkoḷ teyvam ellām toḻa vaikuntam
8.6.6
māytta ammāṉ matucūta ammāṉ uṟai
pūtta poḻil taṇ tirukkaṭittāṉattai
8.6.7
maṇ viṇ muḻutum aḷanta oṇ tāmarai
maṇṇavar tām toḻa vāṉavar tām vantu
8.6.8
vāṉ in nilam kaṭal muṟṟum em māyaṟkē
āṉaviṭattum eṉ neñcum tirukkaṭit
8.6.9
māyattiṉāl maṉṉi vīṟṟiruntāṉ uṟai
tēcattu amarar tirukkaṭittāṉattuḷ
8.6.10
niṟpatu mēvi iruppatu eṉ neñcakam
nal pukaḻ vētiyar nāṉmaṟai niṉṟu atir
8.6.11
mālai matiḷ kurukūrc caṭakōpaṉ col
pālōṭu amutu aṉṉa āyirattu ip pattum
Hymnus 8.7
8.7.1
aruttittu eṉaittu ōr pala nāḷ aḻaittēṟku
poruttam uṭai vāmaṉaṉ tāṉ pukuntu eṉ taṉ
8.7.2
tiruntāta ōr aivarait tēyntu aṟa maṉṉi
perum tāḷ kaḷiṟṟukku aruḷceyta perumāṉ
8.7.3
iruḷ tāṉ aṟa vīṟṟiruntāṉ itu allāl
poruḷ tāṉ eṉil mūvulakum poruḷ alla
8.7.4
āyaṉ amararkku ariēṟu eṉatu ammāṉ
tūya cuṭarccōti taṉatu eṉ uḷ vaittāṉ
8.7.5
pukaḻum pukaḻ tāṉ atu kāṭṭit tantu eṉ uḷ
tikaḻum maṇik kuṉṟam oṉṟē ottu niṉṟāṉ
8.7.6
tarumēl piṉṉai yārkku avaṉ taṉṉaik koṭukkum
karu māṇikkak kuṉṟattut tāmaraipōl
8.7.7
evvāyc cuṭarum tammil muṉ vaḷāykkoḷḷa
cevvāy muṟuvalōṭu eṉatu uḷḷattu irunta
8.7.8
veṟitē aruḷceyvar ceyvārkaṭku ukantu
ciṟiyēṉuṭaic cintaiyuḷ mūvulakum taṉ
8.7.9
vayiṟṟil koṇṭu niṉṟu oru mūvulakum tam
vayiṟṟil koṇṭu niṉṟavaṇṇam niṉṟa mālai
8.7.10
eyttē oḻivēṉ allēṉ eṉṟum eppōtum
moyttu ēy tirai mōtu taṇ pāṟkaṭaluḷāl
8.7.11
aṭic cērvakai vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
muṭippāṉ coṉṉa āyirattu ip pattum caṉmam
Hymnus 8.8
8.8.1
vāyum civantu kaṉintu uḷḷē
veṇ pal ilaku cuṭar ilaku
vilaku makara kuṇṭalattaṉ
koṇṭal vaṇṇaṉ cuṭar muṭiyaṉ
nāṉku tōḷaṉ kuṉi cārṅkaṉ
oṇ caṅ(ku) katai vāḷ āḻiyāṉ
8.8.2
aṇṭattu akattāṉ puṟattuḷḷāṉ
paṭiyē itu eṉṟu uraikkalām
paṭiyaṉ allaṉ paramparaṉ
kaṭicēr nāṟṟattuḷ ālai
iṉpat tuṉpak kaḻi nērmai
oṭiyā iṉpap perumaiyōṉ
8.8.3
avaṉatu aruḷāl uṟaṟporuṭṭu eṉ
uṇarviṉ uḷḷē iruttiṉēṉ
atuvum avaṉatu iṉ aruḷē
uṇarvum uyirum uṭampum
maṟṟu ulappilaṉavum paḻutēyām
uṇarvaip peṟa ūrntu iṟa ēṟi
8.8.4
yātum evarkkum muṉṉōṉai
tāṉum civaṉum piramaṉum
ākip paṇaitta taṉi mutalai
tēṉum pālum kaṉṉalum
amutum ākit tittittu eṉ
ūṉil uyiril uṇarviṉil
8.8.5
ataṉ nuṇ nērmai atu itu eṉṟu
oṉṟum oruvarkku uṇaralākātu
uṇarntum mēlum kāṇpu aritu
ceṉṟu ceṉṟu paramparam āy
yātum iṉṟit tēyntu aṟṟu
naṉṟu tītu eṉṟu aṟivu aritāy
8.8.6
nal intiriyam ellām īrttu
oṉṟāyk kiṭanta arum perum pāḻ
ulappu il ataṉai uṇarntu uṇarntu
ceṉṟu āṅku iṉpat tuṉpaṅkaḷ
ceṟṟuk kaḷaintu pacai aṟṟāl
aṉṟē appōtē vīṭu
8.8.7
iṉpam tāṉum atu tēṟi
etuvē tāṉum paṟṟu iṉṟi
yātum ilikaḷ ākiṟkil
atuvē vīṭu vīṭupēṟṟu
iṉpam tāṉum atu tēṟātu
etuvē vīṭu? ētu iṉpam? eṉṟu
8.8.8
eṉṟu illattārum puṟattārum
moyttu āṅku alaṟi muyaṅka tām
pōkumpōtu uṉmattarpōl
pittē ēṟi anurākam
poḻiyumpōtu em pemmāṉōṭu
ottē ceṉṟu aṅku uḷḷam
8.8.9
kūṭāmaiyaik kūṭiṉāl
āṭal paṟavai uyar koṭi em
māyaṉ āvatu atu atuvē
vīṭaip paṇṇi oru paricē
etirvum nikaḻvum kaḻivumāy
ōṭit tiriyum yōkikaḷum
8.8.10
uḷarāy illai ākiyē
uḷar em oruvar avar vantu eṉ
uḷḷattuḷḷē uṟaikiṉṟār
vaḷarum piṟaiyum tēy piṟaiyum
pōla acaivum ākkamum
vaḷarum cuṭarum iruḷum pōl
8.8.11
aruḷi iruttum ammāṉām ayaṉām civaṉām
tirumālāl aruḷap paṭṭa caṭakōpaṉ ōr āyirattuḷ ip pattāl
Hymnus 8.9
8.9.1
tāmaraik kāṭukaḷ pōl
tirumārvu vāy kaṇ kai unti kāl uṭai
āṭaikaḷ ceyya pirāṉ
tirumāl emmāṉ ceḻu nīr vayal kuṭṭa
nāṭṭut tiruppuliyūr
aru māyaṉ pēr aṉṟip pēccu ilaḷ aṉṉaimīr!
8.9.2
mēruviṉ mītu ulavum
tuṉṉu cūḻ cuṭar ñāyiṟum aṉṟiyum
pal cuṭarkaḷum pōl
miṉṉu nīḷ muṭi āram pal kalaṉ tāṉ
uṭai emperumāṉ
puṉṉai am poḻil cūḻ tiruppuliyūr
8.9.3
kaṭal tīp paṭṭu eṅkum
tikaḻum eriyoṭu celvatu oppa
ceḻum katir āḻi mutal
pukaḻum poru paṭai ēnti pōr pukku
acuraraip poṉṟuvittāṉ
tikaḻum maṇi neṭu māṭam nīṭu
8.9.4
perum cennelum cūḻntu
ēr vaḷam kiḷar taṇ paṇaik kuṭṭa
nāṭṭut tiruppuliyūr
cīr vaḷam kiḷar mūvulaku uṇṭu umiḻ
tēva pirāṉ
pēr vaḷam kiḷarntaṉṟip pēccu ilaḷ
8.9.5
putukkaṇippum
niṉaiyum nīrmaiyatu aṉṟu ivaṭku itu niṉṟu
niṉaikkappukkāl
cuṉaiyiṉuḷ taṭam tāmarai malarum
taṇ tiruppuliyūr
muṉaivaṉ mūvulaku āḷi appaṉ
8.9.6
niṟak kaṇṇa pirāṉ
tiru aruḷkaḷum cērntamaikku aṭai
yāḷam tirunta uḷa
tiru aruḷ aruḷāl avaṉ ceṉṟu
cēr taṇ tiruppuliyūr
tiru aruḷ kamuku oṇ paḻattatu
8.9.7
vīṅku iḷam tāḷ kamukiṉ
mal ilai maṭal vāḻai īṉ kaṉi cūḻntu
maṇam kamaḻntu
pul ilait teṅkiṉūṭu kāl ulavum
taṇ tiruppuliyūr
mallal am celvak kaṇṇaṉ tāḷ aṭaintāḷ
8.9.8
mallaic celva
vaṭamoḻi maṟaivāṇar vēḷviyuḷ ney aḻal
vāṉ pukai pōyt
tiṭa vicumpil amarar nāṭṭai maṟaikkum
taṇ tiruppuliyūr
paṭa aravu aṇaiyāṉ taṉ nāmam allāl
8.9.9
niṟak kaṇṇa pirāṉ
viravu ār icai maṟai vētiyar oli vēlaiyiṉ
niṉṟu olippa
karavu ār taṭamtoṟum tāmaraik kayam
tīvikai niṉṟu alarum
puravu ār kaḻaṉikaḷ cūḻ tiruppuliyūrp
8.9.10
taṇ tuḻāy kamaḻtal
kuṉṟa mā maṇi māṭa māḷikaik kōlak
kuḻāṅkaḷ malki
teṉ ticait tilatam purai kuṭṭa
nāṭṭut tiruppuliyūr
niṉṟa māyap pirāṉ tiruvaruḷām
8.9.11
nērpaṭṭa toṇṭar toṇṭar toṇṭar toṇṭaṉ caṭakōpaṉ col
nērpaṭṭa tamiḻ mālai āyirattuḷ ivai pattum
Hymnus 8.10
8.10.1
avaṉaik karuta vañcittu
taṭumāṟṟu aṟṟa tīkkatikaḷ muṟṟum
tavirnta catir niṉaintāl
koṭu mā viṉaiyēṉ avaṉ aṭiyār
aṭiyē kūṭum itu allāl
viṭumāṟu eṉpatu eṉ antō!
8.10.2
tāṉē tāṉē āṉālum
puyal mēkampōl tirumēṉi
ammāṉ puṉai pūm kaḻal aṭikkīḻc
cayamē aṭimai talainiṉṟār
tiruttāḷ vaṇaṅki immaiyē
payaṉē iṉpam yāṉ peṟṟatu
8.10.3
ulakam mūṉṟum uṭaṉ niṟaiya
ciṟu mā mēṉi nimirtta eṉ
centāmaraikkaṇ tirukkuṟaḷaṉ
naṟu mā virai nāḷ malar aṭikkīḻp
pukutal aṉṟi avaṉ aṭiyār
ciṟu mā maṉicarāy eṉṉai
8.10.4
iru mā nilam muṉ uṇṭu umiḻnta
ceṅkōlatta pavaḷavāyc
centāmaraikkaṇ eṉ ammāṉ
poṅku ēḻ pukaḻkaḷ vāya āy
pulaṉkoḷ vaṭivu eṉ maṉattatu āy
aṅku ēy malarkaḷ kaiya āy
8.10.5
māyaṉ kōla malar aṭikkīḻc
cuḻipaṭṭu ōṭum cuṭarccōti
veḷḷattu iṉpuṟṟu iruntālum
iḻipaṭṭu ōṭum uṭaliṉil
piṟantu taṉ cīr yāṉ kaṟṟu
moḻipaṭṭu ōṭum kaviamutam
8.10.6
vīṭu pēṟu taṉ kēḻ il
pukarc cem mukatta kaḷiṟu aṭṭa
poṉ āḻikkai eṉ ammāṉ
nikarc cem paṅki eri viḻikaḷ
nīṇṭa acurar uyir ellām
takarttu uṇṭu uḻalum puḷ pākaṉ
8.10.7
niṟkum paṭiyāt tāṉ tōṉṟi
muṉi māp pirama mutal vittāy
ulakam mūṉṟum muḷaippitta
taṉi māt teyvat taḷir aṭikkīḻp
pukutal aṉṟi avaṉ aṭiyār
naṉi māk kalavi iṉpamē
8.10.8
naḷir nīrk kaṭalaip paṭaittu taṉ
tāḷum tōḷum muṭikaḷum
camaṉ ilāta pala parappi
nīḷum paṭar pūṅ kaṟpakak
kāvum niṟai pal nāyiṟṟiṉ
kōḷum uṭaiya maṇi malaipōl
8.10.9
nācam ceyyum catu mūrtti
amar koḷ āḻi caṅku vāḷ
vil taṇṭu āti pal paṭaiyaṉ
kumaraṉ kōla aiṅkaṇai vēḷ
tātai kōtu il aṭiyār tam
tamarkaḷ tamarkaḷ tamarkaḷām
8.10.10
ūḻi ūḻi mā kāyām
pūk koḷ mēṉi nāṉku tōḷ
poṉ āḻik kai eṉ ammāṉ
nīkkam illā aṭiyār tam
aṭiyār aṭiyār aṭiyār em
kōkkaḷ avarkkē kuṭikaḷāyc
8.10.11
mūṉṟiṉuḷḷum tāṉ niṟainta
allik kamalak kaṇṇaṉai
am taṇ kurukūrc caṭakōpaṉ
collappaṭṭa āyirattuḷ
ivaiyum pattum vallārkaḷ
nalla patattāl maṉai vāḻvar
Großteil 9
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Hymnus 9.1
9.1.1
kaṇṭatōṭu paṭṭatu allāl kātal maṟṟu yātum illai
eṇ ticaiyum kīḻum mēlum muṟṟavum uṇṭa pirāṉ
9.1.2
aṇaiya vanta ākkam uṇṭēl aṭṭaikaḷpōl cuvaippar
kaṇai oṉṟālē ēḻ maramum eyta em kār mukilaip
9.1.3
iruḷkoḷ tuṉpattu iṉmai kāṇil eṉṉē eṉpārum illai
maruḷkoḷ ceykai acurar maṅka vaṭamaturaip piṟantāṟku
9.1.4
iraṇam koṇṭa teppar āvar iṉṟiyiṭṭālum aḵtē
varuṇittu eṉṉē vaṭamaturaip piṟantavaṉ vaṇ pukaḻē
9.1.5
matura pōkam tuṟṟavarē vaiki maṟṟu oṉṟu uṟuvar
atirkoḷ ceykai acurar maṅka vaṭamaturaip piṟantāṟku
9.1.6
tollaiyārkaḷ ettaṉaivar tōṉṟik kaḻintoḻintār
mallai mūtūr vaṭamaturaip piṟantavaṉ vaṇ pukaḻē
9.1.7
ciṟṟa vēṇṭā cintippē amaiyum kaṇṭīrkaḷ antō
kuṟṟam aṉṟu eṅkaḷ peṟṟat tāyaṉ vaṭamaturaip piṟantāṉ
9.1.8
pōḻtu pōka uḷḷakiṟkum puṉmai ilātavarkku
vāḻ tuṇaiyā vaṭamaturaip piṟantavaṉ vaṇ pukaḻē
9.1.9
kātu ceyvāṉ kūtai ceytu kaṭaimuṟai vāḻkkaiyum pōm
mā tukiliṉ koṭikkoḷ māṭa vaṭamaturaip piṟanta
9.1.10
maṇṇiṉ pāram nīkkutaṟkē vaṭamaturaip piṟantāṉ
tiṇṇamā num uṭaimai uṇṭēl avaṉ aṭi cērttu uymmiṉō
9.1.11
tātu cēr tōḷ kaṇṇaṉaik kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
tītu ilāta oṇ tamiḻkaḷ ivai āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 9.2
9.2.1
paṅkayattāḷ tiru aruḷum
koṇṭu niṉ kōyil cīyttu palpaṭikāl
kuṭikuṭi vaḻivantu āṭceyyum
toṇṭarōrkku aruḷi cōti vāy tiṟantu uṉ
tāmaraik kaṇkaḷāl nōkkāy
teṇ tiraip porunal taṇ paṇai cūḻnta
9.2.2
aṭimaik kuṟṟēvalceytu uṉ poṉ
aṭik kaṭavātē vaḻi varukiṉṟa
aṭiyarōrkku aruḷi nī orunāḷ
paṭikku aḷavāka nimirtta niṉ pāta
paṅkayamē talaikku aṇiyāy
koṭikkoḷ poṉ matiḷ cūḻ kuḷir vayal cōlai
9.2.3
kiṭatti uṉ tiruuṭampu acaiya
toṭarntu kuṟṟēvalceytu tol aṭimai
vaḻi varum toṇṭarōrkku aruḷi
taṭam koḷ tāmaraik kaṇ viḻittu nī eḻuntu uṉ
tāmarai maṅkaiyum nīyum
iṭam koḷ mūvulakum toḻa iruntaruḷāy
9.2.4
iruntu vaikuntattuḷ niṉṟu
teḷinta eṉ cintaiyakam kaḻiyātē
eṉṉai āḷvāy eṉakku aruḷi
naḷirnta cīr ulakam mūṉṟuṭaṉ viyappa
nāṅkaḷ kūttu āṭi niṉṟu ārppa
paḷiṅku nīr mukiliṉ pavaḷam pōl kaṉivāy
9.2.5
vantu niṉ pal nilā muttam
tavaḻ katir muṟuval ceytu niṉ tirukkaṇ
tāmarai tayaṅka niṉṟaruḷāy
pavaḷa naṉ paṭarkkīḻ caṅku uṟai porunal
taṇ tiruppuḷiṅkuṭik kiṭantāy
kavaḷa mā kaḷiṟṟiṉ iṭar keṭat taṭattuk
9.2.6
mīmicaik kār mukil pōla
mā ciṉa māli mālimāṉ eṉṟu aṅku
avar paṭak kaṉaṉṟu muṉ niṉṟa
kāy ciṉa vēntē katir muṭiyāṉē
kali vayal tiruppuḷiṅkuṭiyāy
kāy ciṉa āḻi caṅku vāḷ vil taṇṭu
9.2.7
imaiyavar tamakkum āṅku aṉaiyāy
cem maṭal malarun tāmaraip paḻaṉat
taṇ tiruppuḷiṅkuṭik kiṭantāy
nammuṭai aṭiyar kavvaikaṇṭu ukantu
nām kaḷittu uḷam nalam kūra
im maṭa ulakar kāṇa nī orunāḷ
9.2.8
iṇai aṭi toḻutu eḻutu iṟaiñci
taṅkaḷ aṉpu āra tamatu col valattāl
talaittalaic ciṟantu pūcippa
tiṅkaḷ cēr māṭat tiruppuḷiṅkuṭiyāy
tiru vaikuntattuḷḷāy tēvā
iṅkaṇ mā ñālattu itaṉuḷum orunāḷ
9.2.9
itaṉuḷum iruntiṭāy aṭiyōm
pōṟṟi ōvātē kaṇ iṇai kuḷira
putu malar ākattaip paruka
cēṟṟu iḷa vāḷai cennelūṭu ukaḷum
ceḻum paṉait tiruppuḷiṅkuṭiyāy
kūṟṟamāy acurar kulamutal arinta
9.2.10
iṭar keṭa acurarkaṭku iṭar cey
kaṭu viṉai nañcē eṉṉuṭai amutē
kali vayal tiruppuḷiṅkuṭiyāy
vaṭivu iṇai illā malarmakaḷ maṟṟai
nilamakaḷ piṭikkum mel aṭiyaik
koṭuviṉaiyēṉum piṭikka nī orunāḷ
9.2.11
kurai kaṭal kaṭaintavaṉ taṉṉai
mēvi naṉku amarnta viyaṉ puṉal porunal
vaḻuti nāṭaṉ caṭakōpaṉ
nā iyal pāṭal āyirattuḷḷum
ivaiyum ōr pattum vallārkaḷ
ōvutal iṉṟi ulakam mūṉṟu aḷantāṉ
Hymnus 9.3
9.3.1
pēr āyiram koṇṭatu ōr pīṭu uṭaiyaṉ
kār āyiṉa kāḷa nal mēṉiyiṉaṉ
9.3.2
avaṉē aḵtu uṇṭu umiḻntāṉ aḷantāṉ
avaṉē avaṉum avaṉum avaṉum
9.3.3
aṟintaṉa koḷka arum poruḷ ātal
aṟintaṉar ellām ariyai vaṇaṅki
9.3.4
perum tēvar kuḻāṅkaḷ pitaṟṟum pirāṉ
karum tēvaṉ emmāṉ kaṇṇaṉ viṇ ulakam
9.3.5
kaṉamē colliṉēṉ itu cōrēl kaṇṭāy!
puṉam mēviya pūn taṇ tuḻāy alaṅkal
9.3.6
miṭaivatum acurarkku vem pōrkaḷē
kaṭaivatum kaṭaluḷ amutam eṉ maṉam
9.3.7
ākam vaḷ ukirāl piḷantāṉ uṟai
māka vaikuntam kāṇpataṟku eṉ maṉam
9.3.8
oṉṟi yākkai pukāmai uyyakkoḷvāṉ
niṉṟa vēṅkaṭam nīḷ nilattu uḷḷatu
9.3.9
eḻutum eṉṉum itu mikai ātaliṉ
paḻutu il tol pukaḻp pāmpu aṇaip paḷḷiyāy
9.3.10
vāḷ koḷ nīḷ maḻu āḷi uṉ ākattāṉ
āḷarāyt toḻuvārum amararkaḷ
9.3.11
kōlam nīḷ kurukūrc caṭakōpaṉ col
mālai āyirattuḷ ivai pattiṉiṉ
Hymnus 9.4
9.4.1
ceyyāḷ tirumārviṉil cēr tirumālē
veyyār cuṭar āḻi curi caṅkam ēntum
9.4.2
eṇṇē koṇṭa cintaiyatāy niṉṟu iyampum
viṇṇōr muṉivarkku eṉṟum kāṇpu ariyāyai
9.4.3
kuḻaikkiṉṟatu pōla eṉ uḷḷam kuḻaiyum
maḻaikku aṉṟu kuṉṟam eṭuttu ānirai kāttāy
9.4.4
peṟuvatu etukol eṉṟu pētaiyēṉ neñcam
maṟukal ceyyum vāṉavar tāṉavarkku eṉṟum
9.4.5
periyāṉai piramaṉai muṉ paṭaittāṉai
vari vāḷ araviṉ aṇaip paḷḷikoḷkiṉṟa
9.4.6
iruttāka iruttiṉēṉ tēvarkaṭku ellām
viruttā viḷaṅkum cuṭarccōti uyarattu
9.4.7
akam tāṉ amarntē iṭam koṇṭa amalā
mikum tāṉavaṉ mārvu akalam iru kūṟā
9.4.8
poru āki niṉṟāṉ avaṉ ellāp poruṭkum
aru ākiya ātiyai tēvarkaṭku ellām
9.4.9
paṇṭai viṉaiyāyiṉa paṟṟōṭu aṟuttu
toṇṭarkku amutu uṇṇac col mālaikaḷ coṉṉēṉ
9.4.10
neṭiyāṉai niṟai pukaḻ am ciṟaip puḷḷiṉ
koṭiyāṉai kuṉṟāmal ulakam aḷanta
9.4.11
cēṟu ār vayal teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ
nūṟē coṉṉa ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 9.5
9.5.1
eṉ uyir nōva miḻaṟṟēlmiṉ kuyil pēṭaikāḷ
eṉ uyirk kaṇṇa pirāṉai nīr varak kūvukilīr
9.5.2
ettaṉai nīrum num cēvalum karaintu ēṅkutir?
vittakaṉ kōvintaṉ meyyaṉ allaṉ oruvarkkum
9.5.3
evaṉ colli nīr kuṭaintu āṭutir puṭai cūḻavē?
tavam ceytillā viṉaiyāṭṭiyēṉ uyir iṅku uṇṭō
9.5.4
mēl kiḷai koḷḷēlmiṉ nīrum cēvalum kōḻikāḷ
vākkum maṉamum karumamum namakku āṅkatē
9.5.5
num tiṟattu ētum iṭai illai kuḻaṟēlmiṉō
intira ñālaṅkaḷ kāṭṭi iv ēḻ ulakum koṇṭa
9.5.6
iṉ kural nī miḻaṟṟēl eṉ ār uyirk kākuttaṉ
niṉ ceyya vāy okkum vāyaṉ kaṇṇaṉ kai kāliṉaṉ
9.5.7
vāṭṭam il eṉ karumāṇikkam kaṇṇaṉ māyaṉpōl
kōṭṭiya villoṭu miṉṉum mēkak kuḻāṅkaḷkāḷ
9.5.8
kuyil paitalkāḷ kaṇṇaṉ nāmamē kuḻaṟik koṉṟīr
tayirp paḻañ cōṟṟoṭu pāl aṭicilum tantu col
9.5.9
puṇ purai vēl koṭu kuttāl okkum num iṉ kural
taṇ peru nīrt taṭam tāmarai malarntāl okkum
9.5.10
paḻaṉa nal nāraik kuḻāṅkaḷkāḷ payiṉṟu eṉ iṉi?
iḻai nalla ākkaiyum paiyavē puyakku aṟṟatu
9.5.11
taṉ pukaḻ ēttat taṉakku aruḷ ceyta māyaṉait
teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ col āyirattuḷ ivai
Hymnus 9.6
9.6.1
perukumāl vēṭkaiyum eṉ ceykēṉ toṇṭaṉēṉ
teruvu ellām kāvi kamaḻ tirukkāṭkarai
9.6.2
viṉaikoḷ cīr pāṭilum vēm eṉatu ār uyir
cuṉaikoḷ pūñcōlait teṉ kāṭkarai eṉ appā
9.6.3
īrmaiceytu eṉ uyir āy eṉ uyir uṇṭāṉ
cīr malku cōlait teṉ kāṭkarai eṉ appaṉ
9.6.4
neṟimaiyāl tāṉum avaṟṟuḷ niṟkum pirāṉ
veṟi kamaḻ cōlait teṉ kāṭkarai eṉ appaṉ
9.6.5
uruvamum ār uyirum uṭaṉē uṇṭāṉ
tiru vaḷar cōlait teṉ kāṭkarai eṉ appaṉ
9.6.6
am kaṇṇaṉ uṇṭa eṉ ār uyirk kōtu itu
puṉkaṇmai eyti pulampi irāppakal
9.6.7
vēṭkai nōy kūra niṉaintu karaintu ukum
āṭkoḷvāṉ ottu eṉ uyir uṇṭa māyaṉāl
9.6.8
nāḷum nāḷ vantu eṉṉai muṟṟavum tāṉ uṇṭāṉ
kāḷa nīr mēkat teṉ kāṭkarai eṉ appaṟku
9.6.9
pēr itaḻt tāmaraik kaṇ kaṉi vāyatu ōr
kār eḻil mēkat teṉ kāṭkarai kōyil koḷ
9.6.10
ārvu uṟṟa eṉṉai oḻiya eṉṉil muṉṉam
pārittut tāṉ eṉṉai muṟṟap parukiṉāṉ
9.6.11
koṭi matiḷ teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ col
vaṭivu amai āyirattu ip pattiṉāl caṉmam
Hymnus 9.7
9.7.1
ceṅkāla maṭa nārāy tirumūḻikkaḷattu uṟaiyum
koṅku ār pūn tuḻāy muṭi em kuṭakkūttarkku eṉ tūtāy
9.7.2
amar kātal kuruku iṉaṅkāḷ aṇi mūḻikkaḷattu uṟaiyum
emarālum paḻippuṇṭu iṅku eṉ tammāl iḻippuṇṭu?
9.7.3
kokku iṉaṅkāḷ kuruku iṉaṅkāḷ kuḷirmūḻikkaḷattu uṟaiyum
cekkamalattu alar pōlum kaṇ kai kāl ceṅkaṉi vāy
9.7.4
tirumūḻikkaḷam eṉṉum ceḻu nakarvāy aṇi mukilkāḷ
tirumēṉi avaṭku aruḷīr eṉṟakkāl ummait taṉ
9.7.5
oḷi mukilkāḷ tirumūḻikkaḷattu uṟaiyum oṇcuṭarkku
teḷi vicumpu tirunāṭāt tīviṉaiyēṉ maṉattu uṟaiyum
9.7.6
pōtu iraittu matu nukarum poḻil mūḻikkaḷattu uṟaiyum
mātarait tam mārvakattē vaittārkku eṉ vāy māṟṟam
9.7.7
paṭar pukaḻāṉ tirumūḻikkaḷattu uṟaiyum paṅkayakkaṇ
cuṭar pavaḷa vāyaṉaik kaṇṭu orunāḷ ōr tūy māṟṟam
9.7.8
maṉakku iṉpam paṭa mēvum vaṇṭu iṉaṅkāḷ tumpikāḷ
kaṉakkoḷ tiṇ matiḷ puṭai cūḻ tirumūḻikkaḷattu uṟaiyum
9.7.9
ēntu nīr iḷam kurukē tirumūḻik kaḷattārukku
ēntu pūṇ mulai payantu eṉ iṇai malark kaṇ nīr tatumpa
9.7.10
mika iṉpam paṭa mēvum mēl naṭaiya aṉṉaṅkāḷ
mika mēṉi melivu eyti mēkalaiyum īṭu aḻintu eṉ
9.7.11
oḻivu illā aṇi maḻalaik kiḷimoḻiyāḷ alaṟṟiya col
vaḻu illā vaṇ kurukūrc caṭakōpaṉ vāyntu uraitta
Hymnus 9.8
9.8.1
niṟuttum maṉattu oṉṟiya cintaiyiṉārkku
veṟit taṇ malarc cōlaikaḷ cūḻ tirunāvāy
9.8.2
vaṭi vēl taṭam kaṇ maṭap piṉṉai maṇāḷaṉ
neṭiyāṉ uṟai cōlaikaḷ cūḻ tirunāvāy
9.8.3
kavaiyil maṉam iṉṟi kaṇṇīrkaḷ kaluḻvaṉ
navai il tirunāraṇaṉ cēr tirunāvāy
9.8.4
mīḷā aṭimaippaṇi ceyyap pukuntēṉ
nīḷ ār malarc cōlaikaḷ cūḻ tirunāvāy
9.8.5
kaṇṇāḷaṉ ulakattu uyir tēvarkaṭku ellām
viṇṇāḷaṉ virumpi uṟaiyum tirunāvāy
9.8.6
toṇṭē uṉakkāy oḻintēṉ turicu iṉṟi
vaṇṭu ār malarc cōlaikaḷ cūḻ tirunāvāy
9.8.7
tēvācuram ceṟṟavaṉē tirumālē
nāvāy uṟaikiṉṟa eṉ nāraṇa nampī
9.8.8
poruḷākki uṉ poṉ aṭik kīḻp puka vaippāy
maruḷē iṉṟi uṉṉai eṉ neñcattu iruttum
9.8.9
mūvar mutalvaṉ oru mūvulaku āḷi
tēvaṉ virumpi uṟaiyum tirunāvāy
9.8.10
cintai kalaṅkit tirumāl eṉṟu aḻaippaṉ
kontu ār malarc cōlaikaḷ cūḻ tirunāvāy
9.8.11
tiṇṇam matiḷ teṉ kurukūrc caṭakōpaṉ
paṇ ār tamiḻ āyirattu ip pattum vallār
Hymnus 9.9
9.9.1
vaṇ kuṟiñci icai tavarum ālō
cel katir mālaiyum mayakkum ālō
cekkar nal mēkaṅkaḷ citaikkum ālō
alli am tāmaraik kaṇṇaṉ emmāṉ
āyarkaḷ ēṟu ari ēṟu em māyōṉ
pulliya mulaikaḷum tōḷum koṇṭu
9.9.2
pulampuṟu maṇi teṉṟal āmpal ālō
pakal aṭu mālai vaṇ cāntam ālō
pañcamam mullai taṇ vāṭai ālō
akal iṭam paṭaittu iṭantu uṇṭu umiḻntu
aḷantu eṅkum aḷikkiṉṟa āyaṉ māyōṉ
ikaliṭattu acurarkaḷ kūṟṟam vārāṉ
9.9.3
iṇai mulai namuka nuṇ iṭai nuṭaṅka
tuṉi irum kalaviceytu ākam tōyntu
tuṟantu emmai iṭṭu akal kaṇṇaṉ kaḷvaṉ
taṉi iḷam ciṅkam em māyaṉ vārāṉ
tāmaraik kaṇṇum cevvāyum nīlap
paṉi irum kuḻalkaḷum nāṉku tōḷum
9.9.4
vāṭai taṇ vāṭai vev vāṭai ālō
mēvu taṇ matiyam vem matiyam ālō
meṉ malarp paḷḷi vem paḷḷi ālō
tūvi am puḷ uṭait teyva vaṇṭu
tutainta em peṇmai am pū itu ālō
āviyiṉ param alla vakaikaḷ ālō
9.9.5
ā puku mālaiyum ākiṉṟu ālō
yāmuṭai āyaṉ taṉ maṉam kal ālō
avaṉuṭait tīm kuḻal īrum ālō
yāmuṭait tuṇai eṉṉum tōḻimārum
emmil muṉ avaṉukku māyvar ālō
yāmuṭai ār uyir kākkumāṟu eṉ?
9.9.6
av aruḷ allaṉa aruḷum alla
avaṉ aruḷ peṟum aḷavu āvi nillātu
aṭu pakal mālaiyum neñcum kāṇēṉ
civaṉoṭu piramaṉ vaṇ tirumaṭantai
cēr tiru ākam em āvi īrum
evaṉ iṉip pukum iṭam? evaṉ ceykēṉō?
9.9.7
ār uyir aḷavu aṉṟu ik kūr taṇ vāṭai
kār okkum mēṉi nam kaṇṇaṉ kaḷvam
kavarnta at taṉi neñcam avaṉ kaṇaḵtē
cīr uṟṟa akil pukai yāḻ narampu
pañcamam taṇ pacum cāntu aṇaintu
pōr uṟṟa vāṭai taṇ mallikaippūp
9.9.8
poṅku iḷa vāṭai puṉ cekkar ālō
atu maṇantu akaṉṟa nam kaṇṇaṉ kaḷvam
kaṇṇaṉil koṭitu iṉi ataṉil umpar
matu maṇa mallikai mantak kōvai
vaṇ pacum cāntiṉil pañcamam vaittu
atu maṇantu iṉ aruḷ āycciyarkkē
9.9.9
atu moḻintu iṭai iṭai taṉ cey kōlat
tūtu cey kaṇkaḷ koṇṭu oṉṟu pēci
tū moḻi icaikaḷ koṇṭu oṉṟu nōkki
pētuṟu mukamceytu nontu nontu
pētai neñcu aṟavu aṟap pāṭum pāṭṭai
yātum oṉṟu aṟikilam amma amma
9.9.10
mā maṇi pulampa val ēṟu aṇainta
kōla nal nākukaḷ ukaḷum ālō
koṭiyaṉa kuḻalkaḷum kuḻaṟum ālō
vāl oḷi vaḷar mullai karumukaikaḷ
mallikai alampi vaṇṭu ālum ālō
vēlaiyum vicumpil viṇṭu alaṟum ālō
9.9.11
aṇi iḻai āycciyar mālaip pūcal
avaṉai viṭṭu akalvataṟkē iraṅki
aṇi kurukūrc caṭakōpaṉ māṟaṉ
avaṉi uṇṭu umiḻntavaṉmēl uraitta
āyirattuḷ ivai pattum koṇṭu
avaṉiyuḷ alaṟṟi niṉṟu uymmiṉ toṇṭīr
Hymnus 9.10
9.10.1
kālai mālai kamala malar iṭṭu nīr
vēlai mōtum matiḷ cūḻ tiruk kaṇṇapurattu
9.10.2
naḷḷi cērum vayal cūḻ kiṭaṅkiṉ puṭai
veḷḷi ēynta matiḷ cūḻ tiruk kaṇṇapuram
9.10.3
viṇṭu vāṭā malar iṭṭu nīr iṟaiñcumiṉ
vaṇṭu pāṭum poḻil cūḻ tirukkaṇṇapurattu
9.10.4
tēṉai vāṭā malar iṭṭu nīr iṟaiñcumiṉ
vāṉai untum matiḷ cūḻ tirukkaṇṇapuram
9.10.5
maraṇam āṉāl vaikuntam koṭukkum pirāṉ
araṇ amainta matiḷ cūḻ tirukkaṇṇapurat
9.10.6
cem poṉ ākattu avuṇaṉ uṭal kīṇṭavaṉ
naṉ poṉ ēynta matiḷ cūḻ tirukkaṇṇapurattu
9.10.7
poyyaṉ ākum puṟamē toḻuvārkku ellām
ceyyil vāḷai ukaḷum tirukkaṇṇapurattu
9.10.8
piṇiyum cārā piṟavi keṭuttu āḷum
maṇi poṉ ēynta matiḷ cūḻ tirukkaṇṇaram
9.10.9
ētam cārā eṉakkēl iṉi eṉkuṟai?
vēta nāvar virumpum tirukkaṇṇapurattu
9.10.10
alli mātar amarum tirumārpiṉaṉ
kallil ēynta matiḷ cūḻ tirukkaṇṇapuram
9.10.11
māṭam nīṭu kurukūrc caṭakōpaṉ col
pāṭalāṉa tamiḻ āyirattuḷ ippattum
Großteil 10
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Hymnus 10.1
10.1.1
nāḷum mēvi naṉku amarntu niṉṟu acurarait takarkkum
tōḷum nāṉku uṭaic curi kuḻal kamalak kaṇ kaṉi vāyk
10.1.2
alaṅkal am kaṇṇi āyiram pēr uṭai ammāṉ
nalam koḷ nāṉmaṟai vāṇarkaḷ vāḻ tirumōkūr
10.1.3
niṉṟu nāṉmukaṉ araṉoṭu tēvarkaḷ nāṭa
veṉṟu im mūvulaku aḷittu uḻalvāṉ tirumōkūr
10.1.4
cuṭar koḷ cōtiyait tēvarum muṉivarum toṭara
paṭar koḷ pāmpu aṇaip paḷḷi koḷvāṉ tirumōkūr
10.1.5
aṇṭam mūvulaku aḷantavaṉ aṇi tirumōkūr
eṇ ticaiyum īṉ karumpoṭu perum cennel viḷaiyak
10.1.6
ēttum naṅkaṭkum amararkkum muṉivarkkum iṉpaṉ
vāytta taṇ paṇai vaḷa vayal cūḻ tirumōkūr
10.1.7
cuṟṟum nīr paṭaittu ataṉ vaḻit tol muṉi mutalā
muṟṟum tēvarōṭu ulakuceyvāṉ tirumōkūr
10.1.8
uyar koḷ cōlai oṇ taṭam aṇi oḷi tirumōkūr
peyarkaḷ āyiram uṭaiya val arakkar pukku aḻunta
10.1.9
aṇik koḷ nāl taṭam tōḷ teyvam acurarai eṉṟum
tuṇikkum val araṭṭaṉ uṟai poḻil tirumōkūr
10.1.10
tīmai ceyyum val acurarai añcic ceṉṟu aṭaintāl
kāma rūpam koṇṭu eḻuntu aḷippāṉ tirumōkūr
10.1.11
kūttaṉaik kurukūrc caṭakōpaṉ kuṟṟēvalkaḷ
vāytta āyirattuḷ ivai vaṇ tirumōkūrkku
Hymnus 10.2
10.2.1
koṭuviṉai ceyyum kūṟṟiṉ tamarkaḷum kuṟukakillār
viṭam uṭai aravil paḷḷi virumpiṉāṉ curumpu alaṟṟum
10.2.2
kuṉṟu nēr māṭam māṭē kuruntu cēr cerunti puṉṉai
maṉṟu alar poḻil aṉantapuranakar māyaṉ nāmam
10.2.3
cērum taṇ aṉantapuram cikkeṉap pukutirākil
tīrum nōy viṉaikaḷ ellām tiṇṇam nām aṟiyac coṉṉōm
10.2.4
vācamē kamaḻum cōlai vayal aṇi aṉantapuram
nēcam ceytu uṟaikiṉṟāṉai neṟimaiyāl malarkaḷ tūvi
10.2.5
eṇṇumiṉ entai nāmam ip piṟappu aṟukkum appāl
tiṇṇam nām aṟiyac coṉṉōm ceṟi poḻil aṉantapurattu
10.2.6
amarar kōṉ arccikkiṉṟu aṅku akap paṇi ceyvar viṇṇōr
namarkaḷō collak kēḷmiṉ nāmum pōy naṇukavēṇṭum
10.2.7
paṭaitta em parama mūrtti pāmpu aṇaip paḷḷi koṇṭāṉ
maṭaittalai vāḷai pāyum vayal aṇi aṉantapuram
10.2.8
iṭavakai koṇṭatu eṉpar eḻil aṇi aṉantapuram
paṭam uṭai aravil paḷḷi payiṉṟavaṉ pātam kāṇa
10.2.9
cēmam naṉku uṭaittuk kaṇṭīr ceṟi poḻil aṉantapuram
tūmam nal virai malarkaḷ tuvaḷ aṟa āyntukoṇṭu
10.2.10
ēynta poṉ matiḷ aṉantapuranakar entaikku eṉṟu
cāntoṭu viḷakkam tūpam tāmarai malarkaḷ nalla
10.2.11
kontu alar poḻil kurukūr māṟaṉ col āyirattuḷ
aintiṉōṭu aintum vallār aṇaivar pōy amar ulakil
Hymnus 10.3
10.3.1
melivum eṉ taṉimaiyum yātum nōkkāk
kāmaru kuyilkaḷum kūvum ālō
kaṇa mayil avai kalantu ālum ālō
ā maruvu iṉa nirai mēykka nī pōkku
oru pakal āyiram ūḻi ālō
tāmaraik kaṇkaḷkoṇṭu īrti ālō
10.3.2
taṭa mulai puṇartoṟum puṇarccikku ārāc
cukaveḷḷam vicumpu iṟantu aṟivai mūḻkac
cūḻntu atu kaṉavu eṉa nīṅki āṅkē
aka uyir akam akamtōṟum uḷ pukku
āviyiṉ param alla vēṭkai antō
mika mika iṉi uṉṉaip pirivai āmāl
10.3.3
vevvuyir koṇṭu eṉatu āvi vēmāl
yāvarum tuṇai illai yāṉ iruntu uṉ
añcaṉa mēṉiyai āṭṭam kāṇēṉ
pōvatu aṉṟu oru pakal nī akaṉṟāl
poru kayal kaṇ iṇai nīrum nillā
cāvatu iv āykkulattu āycciyōmāyp
10.3.4
tuyaramum niṉaikilai kōvintā niṉ
toḻuttaṉil pacukkaḷaiyē virumpi
tuṟantu emmai iṭṭu avai mēykkap pōti
paḻutta nal amutiṉ iṉ cāṟṟu veḷḷam
pāviyēṉ maṉam akamtōṟum uḷpukku
aḻutta niṉ ceṅkaṉi vāyiṉ kaḷvap
10.3.5
pakal nirai mēykkiya pōya kaṇṇā
piṇi aviḻ mallikai vāṭai tūva
peru mata mālaiyum vantiṉṟu ālō
maṇi miku mārpiṉil mullaippōtu eṉ
vaṉa mulai kamaḻvittu uṉ vāy amutam tantu
aṇi miku tāmaraik kaiyai antō!
10.3.6
āḻi am kaṇṇā uṉ kōlap pātam
piṭittu atu naṭuvu uṉakku arivaiyarum
palar atu niṟka em peṇmai āṟṟōm
vaṭittaṭam kaṇ iṇai nīrum nillā
maṉamum nillā emakku atu taṉṉālē
veṭippu niṉ pacu nirai mēykkap pōkku
10.3.7
veḷ vaḷai mēkalai kaḻaṉṟu vīḻa
tū malark kaṇ iṇai muttam cōra
tuṇai mulai payantu eṉa tōḷkaḷ vāṭa
mā maṇi vaṇṇā uṉ ceṅkamala
vaṇṇa mel malar aṭi nōva nī pōy
ā makiḻntu ukantu avai mēykkiṉṟu uṉṉōṭu
10.3.8
āḻum eṉ ār uyir āṉ piṉ pōkēl
kacikaiyum vēṭkaiyum uḷkalantu
kalaviyum naliyum eṉ kaikaḻiyēl
vacicey uṉ tāmaraik kaṇṇum vāyum
kaikaḷum pītaka uṭaiyum kāṭṭi
ocicey nuṇ iṭai iḷa āycciyar nī
10.3.9
tiruvuḷḷam iṭar keṭumtōṟum nāṅkaḷ
viyakka iṉpuṟutum em peṇmai āṟṟōm
em perumāṉ pacu mēykkap pōkēl
mikap pala acurarkaḷ vēṇṭu uruvam koṇṭu
niṉṟu uḻitaruvar kañcaṉ ēva
akappaṭil avaroṭum niṉṉoṭu āṅkē
10.3.10
acurarkaḷ vaṉ kaiyar kañcaṉ ēva
tavattavar maṟuka niṉṟu uḻitaruvar
taṉimaiyum peritu uṉakku irāmaṉaiyum
uvarttalai uṭaṉ tirikilaiyum eṉṟu eṉṟu
ūṭuṟa eṉṉuṭai āvi vēmāl
tivattilum pacu nirai mēyppu uvatti
10.3.11
tiruvaṭi tiruvaṭimēl porunal
caṅku aṇi tuṟaivaṉ vaṇ teṉ kurukūr
vaṇ caṭakōpaṉ col āyirattuḷ
maṅkaiyar āycciyar āynta mālai
avaṉoṭum pirivataṟku iraṅki taiyal
aṅku avaṉ pacu nirai mēyppu oḻippāṉ
Hymnus 10.4
10.4.1
kār mēka vaṇṇaṉ kamala nayaṉattaṉ
nīr vāṉam maṇ eri kāl āy niṉṟa nēmiyāṉ
10.4.2
arumaiyaṉē ākattu aṇaiyātārkku eṉṟum
tiru mey uṟaikiṉṟa ceṅkaṇ māl nāḷum
10.4.3
mīḷkiṉṟatu illai piṟavit tuyar kaṭintōm
vāḷ keṇṭai oṇkaṇ maṭap piṉṉai taṉ kēḷvaṉ
10.4.4
ilaimēl tuyiṉṟāṉ imaiyōr vaṇaṅka
malaimēl tāṉ niṉṟu eṉ maṉattuḷ iruntāṉai
10.4.5
kaic cakkarattu aṇṇal kaḷvam peritu uṭaiyaṉ
meccappaṭāṉ piṟarkku meypōlum poy vallaṉ
10.4.6
ākattu aṇaippārkku aruḷceyyum ammāṉai
mākattu iḷa matiyam cērum caṭaiyāṉaip
10.4.7
piṇi oṉṟum cārā piṟavi keṭuttu āḷum
maṇi niṉṟa cōti matucūtaṉ eṉ ammāṉ
10.4.8
ūḻiyāṉ ūḻi paṭaittāṉ nirai mēyttāṉ
pāḻi am tōḷāl varai eṭuttāṉ pātaṅkaḷ
10.4.9
viṇṭē oḻinta viṉaiyāyiṉa ellām
toṇṭē ceytu eṉṟum toḻutu vaḻiyoḻuka
10.4.10
pukaiyāl viḷakkāl putu malarāl nīrāl
ticaitōṟu amararkaḷ ceṉṟu iṟaiñca niṉṟa
10.4.11
mal tiṇ tōḷ mālai vaḻuti vaḷanāṭaṉ
col toṭai antāti ōr āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 10.5
10.5.1
naṇṇum maṉam uṭaiyīr
eṇṇum tirunāmam
10.5.2
pār aṇaṅku āḷaṉ
vāraṇam tolaitta
10.5.3
tāṉē paṭaittu iṭantu
tāṉē uṇṭu umiḻntu
10.5.4
kōḷvāy aravu aṇaiyāṉ
tāḷvāy malar iṭṭu
10.5.5
vāṭā malarkoṇṭu
pāṭīr avaṉ nāmam
10.5.6
kāyāmalar vaṇṇaṉ
pēyār mulai uṇṭa
10.5.7
ōta vallīrēl
tītu oṉṟum aṭaiyā
10.5.8
nīr ār mukil vaṇṇaṉ
pēr ār ōtuvār
10.5.9
tamarkaṭku eḷiyāṉai
amarat toḻuvārkaṭku
10.5.10
muṉaikaḷ veruvip pōm
cuṉai nal malar iṭṭu
10.5.11
paṭiyāṉ caṭakōpaṉ
noṭi āyirattu ip pattu
Hymnus 10.6
10.6.1
aruḷtaruvāṉ amaikiṉṟāṉ atu namatu vitivakaiyē
iruḷ taru mā ñālattuḷ iṉip piṟavi yāṉ vēṇṭēṉ
10.6.2
kēṭṭāyē maṭa neñcē! kēcavaṉ em perumāṉaip
pāṭṭu āya pala pāṭi paḻaviṉaikaḷ paṟṟu aṟuttu
10.6.3
maṇ ulakil vaḷam mikka vāṭṭāṟṟāṉ vantu iṉṟu
viṇ ulakam taruvāṉāy viraikiṉṟāṉ vitivakaiyē
10.6.4
val neñcattu iraṇiyaṉai mārvu iṭanta vāṭṭāṟṟāṉ
maṉ añca pāratattup pāṇṭavarkkāp paṭaitoṭṭāṉ
10.6.5
nāṉ ēṟap peṟukiṉṟēṉ narakattai naku neñcē!
tēṉ ēṟu malart tuḷavam tikaḻ pātaṉ ceḻum paṟavai
10.6.6
nilaipērāṉ eṉ neñcattu eppoḻutum em perumāṉ
malai māṭattu aravu aṇaimēl vāṭṭāṟṟāṉ matam mikka
10.6.7
tirai kuḻuvu kaṭal puṭai cūḻ teṉ nāṭṭut tilatam aṉṉa
varai kuḻuvu maṇi māṭa vāṭṭāṟṟāṉ malar aṭimēl
10.6.8
kainniṉṟa cakkarattaṉ karutum iṭam porutu puṉal
mainniṉṟa varai pōlum tiru uruva vāṭṭāṟṟāṟku
10.6.9
tikaḻkiṉṟa tirumālār cērviṭam taṇ vāṭṭāṟu
pukaḻniṉṟa puḷ ūrti pōr arakkar kulam keṭuttāṉ
10.6.10
ari āki iraṇiyaṉai ākam kīṇṭāṉ aṉṟu
periyārkku āṭpaṭṭakkāl peṟāta payaṉ peṟumāṟu
10.6.11
vāṭṭāṟṟu em perumāṉai vaḷaṅ kurukūrc caṭakōpaṉ
pāṭṭāya tamiḻ mālai āyirattuḷ ip pattum
Hymnus 10.7
10.7.1
vañcak kaḷvaṉ mā māyaṉ māyak kaviyāy vantu eṉ
neñcum uyirum uḷ kalantu niṉṟār aṟiyāvaṇṇam eṉ
10.7.2
tāṉē yāṉ eṉpāṉ āki taṉṉait tāṉē tutittu eṉakkut
tēṉē pālē kaṉṉalē amutē tirumāliruñcōlaik
10.7.3
eṉṉai muṟṟum tāṉē āy niṉṟa māya ammāṉ cēr
teṉ naṉ tirumāliruñcōlait ticai kaikūppic cērnta yāṉ
10.7.4
naṉku eṉ uṭalam kaiviṭāṉ ñālattūṭē naṭantu uḻakki
teṉ koḷ ticaikkut tilatamāy niṉṟa tirumāliruñcōlai
10.7.5
eṇṇātaṉakaḷ eṇṇum nal muṉivar iṉpam talaiciṟappa
paṇ ār pāṭal iṉ kavikaḷ yāṉāyt taṉṉait tāṉ pāṭi
10.7.6
oru mā vayiṟṟiṉ uḷḷē vaittu ūḻi ūḻi talaiyaḷikkum
tirumāl eṉṉai āḷum māl civaṉum piramaṉum kāṇātu
10.7.7
teruḷ koḷ piramaṉ ammāṉum tēvar kōṉum tēvarum
iruḷkaḷ kaṭiyum muṉivarum ēttum ammāṉ tirumalai
10.7.8
tirumāl vaikuntamē taṇ tiruvēṅkaṭamē eṉatu uṭalē
aru mā māyattu eṉatu uyirē maṉamē vākkē karumamē
10.7.9
ūḻitōṟum taṉṉuḷḷē paṭaittu kāttu keṭuttu uḻalum
āḻivaṇṇaṉ eṉ ammāṉ am taṇ tirumāliruñcōlai
10.7.10
naṅkaḷ kōṉē yāṉē nī āki eṉṉai aḷittāṉē
poṅku aimpulaṉum poṟi aintum karumēntiriyam aimpūtam
10.7.11
tāṉ āṅkāramāyp pukku tāṉē tāṉē āṉāṉait
tēṉ āṅkārap poḻil kurukūrc caṭakōpaṉ col āyirattuḷ
Hymnus 10.8
10.8.1
tirumāl vantu eṉ neñcu niṟaiyap pukuntāṉ
kuru mā maṇi untu puṉal poṉṉit teṉpāl
10.8.2
pērēṉ eṉṟu eṉ neñcu niṟaiyap pukuntāṉ
kār ēḻ kaṭal ēḻ malai ēḻ ulaku uṇṭum
10.8.3
maṭittēṉ maṉai vāḻkkaiyuḷ niṟpatu ōr māyaiyai
koṭik kōpura māṭaṅkaḷ cūḻ tiruppērāṉ
10.8.4
kaḷitu ākiya cintaiyaṉāyk kaḷikkiṉṟēṉ
kiḷi tāviya cōlaikaḷ cūḻ tiruppērāṉ
10.8.5
ūṉ ēy kurampai itaṉuḷ pukuntu iṉṟu
tāṉē taṭumāṟṟa viṉaikaḷ tavirttāṉ
10.8.6
poruppē uṟaikiṉṟa pirāṉ iṉṟu vantu
iruppēṉ eṉṟu eṉ neñcu niṟaiyap pukuntāṉ
10.8.7
toṇṭu ukaḷittu anti toḻum collup peṟṟēṉ
vaṇṭu kaḷikkum poḻil cūḻ tiruppērāṉ
10.8.8
eṇṇil nuṇ poruḷ ēḻ icaiyiṉ cuvai tāṉē
vaṇṇa nal maṇi māṭaṅkaḷ cūḻ tiruppērāṉ
10.8.9
aṉṟu eṉṉaip puṟampōkap puṇarttatu eṉ ceyvāṉ?
kuṉṟu eṉṉat tikaḻ māṭaṅkaḷ cūḻ tiruppērāṉ
10.8.10
peṟṟēṉ ītē iṉṉam vēṇṭuvatu entāy
kaṟṟār maṟaivāṇarkaḷ cūḻ tiruppērāṟku
10.8.11
nallār palar vāḻ kurukūrc caṭakōpaṉ
col ār tamiḻ āyirattuḷ ivai pattum
Hymnus 10.9
10.9.1
āḻ kaṭal alai tiraik kai eṭuttu āṭiṉa:
ēḻ poḻilum vaḷam ēntiya eṉ appaṉ
10.9.2
pūraṇa poṉ kuṭam pūrittatu uyar viṇṇil
nīr aṇi kaṭalkaḷ niṉṟu ārttaṉa neṭu varait
10.9.3
poḻivaṉar pūmi aṉṟu aḷantavaṉ tamar muṉṉē
eḻumiṉ eṉṟu irumaruṅku icaittaṉar muṉivarkaḷ
10.9.4
katiravar avar avar kainnirai kāṭṭiṉar
atir kural muracaṅkaḷ alai kaṭal muḻakku otta
10.9.5
pōtumiṉ ematu iṭam pukutuka eṉṟalum
kītaṅkaḷ pāṭiṉar kiṉṉarar keruṭarkaḷ
10.9.6
kāḷaṅkaḷ valampuri kalantu eṅkum icaittaṉar
āḷmiṉkaḷ vāṉakam āḻiyāṉ tamar eṉṟu
10.9.7
toṭarntu eṅkum tōttiram colliṉar toṭukaṭal
kiṭanta em kēcavaṉ kiḷar oḷi maṇimuṭi
10.9.8
muṭi uṭai vāṉavar muṟai muṟai etirkoḷḷa
koṭi aṇi neṭu matiḷ kōpuram kuṟukiṉar
10.9.9
vaikuntaṉ tamar emar ematu iṭam pukuta eṉṟu
vaikuntattu amararum muṉivarum viyantaṉar
10.9.10
patiyiṉil pāṅkiṉil pātaṅkaḷ kaḻuviṉar
nitiyum nal cuṇṇamum niṟai kuṭa viḷakkamum
10.9.11
antam il pēriṉpattu aṭiyarōṭu iruntamai
kontu alar poḻil kurukūrc caṭakōpaṉ col
Hymnus 10.10
10.10.1
kaṉivāyt tāmaraik kaṇ karu māṇikkamē eṉ kaḷvā
taṉiyēṉ ār uyirē eṉ talaimicaiyāy vantiṭṭu
10.10.2
vācam cey pūṅ kuḻalāḷ tiru āṇai niṉ āṇaikaṇṭāy
nēcam ceytu uṉṉōṭu eṉṉai uyir vēṟu iṉṟi oṉṟākavē
10.10.3
āvikku ōr paṟṟukkompu niṉ alāl aṟikiṉṟilēṉ yāṉ
mēvit toḻum piramaṉ civaṉ intiraṉ ātikku ellām
10.10.4
amparam nal cōti ataṉuḷ piramaṉ araṉ nī
umparum yātavarum paṭaitta muṉivaṉ avaṉ nī
10.10.5
āraik koṇṭu ettai? antō eṉatu eṉpatu eṉ? yāṉ eṉpatu eṉ?
tīra irumpu uṇṭa nīr atu pōla eṉ ār uyirai
10.10.6
maṉakku ārāmai maṉṉi uṇṭiṭṭāy iṉi uṇṭoḻiyāy
puṉak kāyā niṟatta puṇṭarīkak kaṇ ceṅkaṉivāy
10.10.7
nīla varai iraṇṭu piṟai kavvi nimirntatu oppa
kōla varākam oṉṟāy nilam kōṭṭiṭaik koṇṭa entāy
10.10.8
uṟṟa iruviṉai āy uyir āy payaṉ āyavai āy
muṟṟa im mūvulakum perum tūṟu āy tūṟṟil pukku
10.10.9
mutal taṉi uṉṉai uṉṉai eṉai nāḷ vantu kūṭuvaṉ nāṉ
mutal taṉi aṅkum iṅkum muḻumuṟṟuṟu vāḻ pāḻāy
10.10.10
cūḻntu ataṉil periya para nal malarc cōtī ō
cūḻntu ataṉil periya cuṭar ñāṉa iṉpamē ō
10.10.11
avā aṟṟu vīṭu peṟṟa kurukūrc caṭakōpaṉ coṉṉa
avā il antātikaḷāl ivai āyiramum muṭinta
Tiruvaymoli in tamilischer Schrift
Vollständiger tamilischer Grundtext: 1.102 Verse. Grundlage und redaktionelle Berichtigungen sind im Quellenabschnitt erläutert.
Direkt zu den zehn Großteilen: 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10
Deutsche Übersetzung · Transliteration · Tamilischer Text
Traditionelle Anrufung und Vorverse (Taniyans)
Diese sechs Lobverse stehen außerhalb der 1.102 Verse Nammalvars. Die Verfasserangaben folgen den traditionellen Zuschreibungen; T1 ist Sanskrit in tamilischer Schrift, T2–T6 sind Tamil. Die Vorverse bezeugen die spätere Verehrung und Auslegung des Tiruvaymoli.[2]
ஸ்ரீமதே ராமாநுஜாய நம
T1 – Nathamuni zugeschrieben; Sanskrit
ஸர்வார்த்ததம் ஸ்ரீசடகோப வாங்க்மயம்
ஸஹஸ்ரசாகோபநிஷத்ஸமாகமம்
T2 – Ishvaramuni zugeschrieben
மருவினிய வண்பொருநல் என்றும், – அருமறைகள்
அந்தாதி செய்தான் அடியிணையே எப்பொழுதும்,
T3 – Sottai Nambi zugeschrieben
இனத்தாரை யல்லா திறைஞ்சேன், – தனத்தாலும்
ஏதுங் குறைவிலேன் எந்தை சடகோபன்,
T4 – Anantalvan zugeschrieben
வாய்ந்தமலர்ப் பாதம் வணங்குகின்றேன், – ஆய்ந்தபெருஞ்
சீரார் சடகோபன் செந்தமிழ் வேதந்தரிக்கும்,
T5 – Parashara Bhattar zugeschrieben
ஆன்ற தமிழ்மறைகள் ஆயிரமும், – ஈன்ற
முதல்தாய் சடகோபன், மொய்ம்பால் வளர்த்த
T6 – Parashara Bhattar zugeschrieben
தக்க நெறியும் தடையாகித் – தொக்கியலும்,
ஊழ்வினையும் வாழ்வினையும் ஓதும் குருகையர்கோன்,
Großteil 1
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 1.1
1.1.1
மயர்வு அற மதி நலம் அருளினன் எவன்? அவன்
அயர்வு அறும் அமரர்கள் அதிபதி எவன்? அவன்
1.1.2
மனன் உணர்வு அளவு இலன் பொறி உணர்வு அவை இலன்
இனன் உணர் முழு நலம் எதிர் நிகழ் கழிவினும்
1.1.3
நிலனிடை விசும்பிடை உருவினன் அருவினன்
புலனொடு புலன் அலன் ஒழிவு இலன் பரந்த அந்
1.1.4
தாம் அவர் இவர் உவர் அது இது உது எது
வீம் அவை இவை உவை அவை நலம் தீங்கு அவை
1.1.5
அவரவர் இறையவர் என அடி அடைவர்கள்
அவரவர் இறையவர் குறைவு இலர் இறையவர்
1.1.6
நின்றிலர் இருந்திலர் கிடந்திலர் திரிந்திலர்
என்றும் ஓர் இயல்வினர் என நினைவு அரியவர்
1.1.7
படர் பொருள் முழுவதும் ஆய் அவைஅவைதொறும்
உடல்மிசை உயிர் எனக் கரந்து எங்கும் பரந்துளன்
1.1.8
வரன் முதலாய் அவை முழுது உண்ட பரபரன்
புரம் ஒரு மூன்று எரித்து அமரர்க்கும் அறிவியந்து
1.1.9
உளன் அலன் எனில் அவன் அருவம் இவ் அருவுகள்
உளன் என இலன் என இவை குணம் உடைமையில்
1.1.10
பரந்த அண்டம் இது என நிலம் விசும்பு ஒழிவு அறக்
கரந்த சில் இடந்தொறும் இடம் திகழ் பொருள்தொறும்
1.1.11
வரன் நவில் திறல் வலி அளி பொறை ஆய்நின்ற
பரன் அடிமேல் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
Hymnus 1.2
1.2.1
வீடு செய்து உம் உயிர்
வீடு உடையானிடை
1.2.2
மன் உயிர் ஆக்கைகள்
என்னும் இடத்து இறை
1.2.3
வேர்முதல் மாய்த்து இறை
சேர்மின் உயிர்க்கு அதன்
1.2.4
அல்லது அவன் உரு
எல்லை இல் அந் நலம்
1.2.5
உற்றது வீடு உயிர்
செற்ற அது மன் உறில்
1.2.6
முற்றவும் நின்றனன்
பற்று இலையாய் அவன்
1.2.7
அடங்கக் கண்டு ஈசன்
அடங்கு எழில் அஃது என்று
1.2.8
உள்ள இம் மூன்றையும்
உள்ளிக் கெடுத்து இறை
1.2.9
ஒடுங்கலும் எல்லாம்
விடும் பின்னும் ஆக்கை
1.2.10
ஒண் பொருள் ஈறு இல
வண் புகழ் நாரணன்
1.2.11
கூர்ச் சடகோபன் சொல்
சீர்த் தொடை ஆயிரத்து
Hymnus 1.3
1.3.1
பிறர்களுக்கு அரிய
வித்தகன் மலர்மகள் விரும்பும் நம்
அரும்பெறல் அடிகள்
மத்து உறு கடை வெண்ணெய் களவினில்
உரவிடை யாப்புண்டு
எத்திறம் உரலினோடு இணைந்திருந்து
1.3.2
இல பல பிறப்பாய்
ஒளிவரும் முழு நலம் முதல் இல
கேடு இல வீடு ஆம்
தெளிதரும் நிலைமையது ஒழிவு இலன்
முழுவதும் இறையோன்
அளிவரும் அருளினோடு அகத்தனன்
1.3.3
உயர்வு அற உயர்ந்து
அமைவு உடை முதல் கெடல் ஒடிவு இடை
அற நிலம் அது ஆம்
அமைவு உடை அமரரும் யாவையும்
யாவரும் தான் ஆம்
அமைவு உடை நாரணன் மாயையை
1.3.4
அரிய எம் பெருமான்
யாரும் ஓர் நிலைமையன் என அறிவு
எளிய எம் பெருமான்
பேரும் ஓர் ஆயிரம் பிற பல
உடைய எம் பெருமான்
பேரும் ஓர் உருவமும் உளது இல்லை
1.3.5
நெறி உள்ளி உரைத்த
கணக்கு அறு நலத்தனன் அந்தம் இல்
ஆதி அம் பகவன்
வணக்கு உடைத் தவநெறி வழிநின்று
புறநெறி களைகட்டு
உணக்குமின் பசை அற அவனுடை
1.3.6
வியந்த இந் நிலைமை
உணர்ந்து உணர்ந்து உணரிலும் இறைநிலை
உணர்வு அரிது உயிர்காள்
உணர்ந்து உணர்ந்து உரைத்து உரைத்து அரி அயன்
அரன் என்னும் இவரை
உணர்ந்து உணர்ந்து உரைத்து உரைத்து இறைஞ்சுமின்
1.3.7
வடிவினுள் நின்ற
நன்று எழில் நாரணன் நான்முகன்
அரன் என்னும் இவரை
ஒன்ற நும் மனத்து வைத்து உள்ளி நும்
இரு பசை அறுத்து
நன்று என நலம் செய்வது அவனிடை
1.3.8
கொடுவினை உடனே
மாளும் ஓர் குறைவு இல்லை மனன் அகம்
மலம் அறக் கழுவி
நாளும் நம் திரு உடை அடிகள் தம்
நலம் கழல் வணங்கி
மாளும் ஓர் இடத்திலும் வணக்கொடு
1.3.9
இடம்பெறத் துந்தித்
தலத்து எழு திசைமுகன் படைத்த நல்
உலகமும் தானும்
புலப்பட பின்னும் தன் உலகத்தில்
அகத்தனன் தானே
சொலப் புகில் இவை பின்னும் வயிற்று உள
1.3.10
அமரரைத் துயக்கும்
மயக்கு உடை மாயைகள் வானிலும்
பெரியன வல்லன்
புயல் கரு நிறத்தனன் பெரு நிலங்
கடந்த நல் அடிப் போது
அயர்ப்பிலன் அலற்றுவன் தழுவுவன்
1.3.11
கடைந்தவன் தன்னை
அமர் பொழில் வளங் குருகூர்ச்
சடகோபன் குற்றேவல்கள்
அமர் சுவை ஆயிரத்து அவற்றினுள்
இவை பத்தும் வல்லார்
அமரரோடு உயர்வில் சென்று அறுவர் தம்
Hymnus 1.4
1.4.1
அம் சிறைய சேவலுமாய் ஆஆ என்று எனக்கு அருளி
வெம் சிறைப் புள் உயர்த்தார்க்கு என் விடு தூதாய்ச் சென்றக்கால்
1.4.2
என் செய்யும் உரைத்தக்கால்? இனக் குயில்காள் நீர் அலிரே?
முன் செய்த முழுவினையால் திருவடிக்கீழ்க் குற்றேவல்
1.4.3
மதியினால் குறள் மாணாய் உலகு இரந்த கள்வர்க்கு
மதியிலேன் வல் வினையே மாளாதோ? என்று ஒருத்தி
1.4.4
என் நீல முகில் வண்ணற்கு என் சொல்லி யான் சொல்லுகேனோ?
நன் நீர்மை இனி அவர்கண் தங்காது என்று ஒரு வாய்ச்சொல்
1.4.5
நல்கத் தான் ஆகாதோ? நாரணனைக் கண்டக்கால்
மல்கு நீர்ப் புனல் படப்பை இரை தேர் வண் சிறு குருகே
1.4.6
அருள் ஆழிப் புட்கடவீர் அவர் வீதி ஒருநாள் என்று
அருள் ஆழி அம்மானைக் கண்டக்கால் இது சொல்லி
1.4.7
என் பிழையே நினைந்தருளி அருளாத திருமாலார்க்கு
என் பிழைத்தாள் திருவடியின் தகவினுக்கு என்று ஒரு வாய்ச்சொல்
1.4.8
நோய் எனது நுவல் என்ன நுவலாதே இருந்தொழிந்தாய்
சாயலொடு மணி மாமை தளர்ந்தேன் நான் இனி உனது
1.4.9
வாடாத மலர் அடிக்கீழ் வைக்கவே வகுக்கின்று
வீடாடி வீற்றிருத்தல் வினை அற்றது என் செய்வதோ?
1.4.10
கடல் ஆழி நீர் தோற்றி அதனுள்ளே கண்வளரும்
அடல் ஆழி அம்மானைக் கண்டக்கால் இது சொல்லி
1.4.11
வள வயல் சூழ் வண் குருகூர்ச் சடகோபன் வாய்ந்து உரைத்த
அளவு இயன்ற அந்தாதி ஆயிரத்துள் இப் பத்தின்
Hymnus 1.5
1.5.1
வானோர் இறையை அருவினையேன்
களவேழ் வெண்ணெய் தொடு உண்ட
கள்வா என்பன் பின்னையும்
தளவு ஏழ் முறுவல் பின்னைக்கு ஆய்
வல் ஆன் ஆயர் தலைவனாய்
இள ஏறு ஏழும் தழுவிய
1.5.2
இமையோர் பலரும் முனிவரும்
புனைந்த கண்ணி நீர் சாந்தம்
புகையோடு ஏந்தி வணங்கினால்
நினைந்த எல்லாப் பொருள்கட்கும்
வித்துஆய் முதலில் சிதையாமே
மனம் செய் ஞானத்து உன் பெருமை
1.5.3
வானோர் பலரும் முனிவரும்
நீ யோனிகளைப் படை என்று
நிறை நான்முகனைப் படைத்தவன்
சேயோன் எல்லா அறிவுக்கும்
திசைகள் எல்லாம் திருவடியால்
தாயோன் எல்லா எவ் உயிர்க்கும்
1.5.4
தன்னின் மூவர் முதலாய
வானோர் பலரும் முனிவரும்
மற்றும் மற்றும் முற்றும் ஆய்
தான் ஓர் பெருநீர் தன்னுள்ளே
தோற்றி அதனுள் கண்வளரும்
வானோர் பெருமான் மா மாயன்
1.5.5
மார்பில் கொண்டாய் மாதவா
கூனே சிதைய உண்டை வில்
நிறத்தில் தெறித்தாய் கோவிந்தா
வான் ஆர் சோதி மணிவண்ணா
மதுசூதா நீ அருளாய் உன்
தேனே மலரும் திருப்பாதம்
1.5.6
விண்ணோர் தலைவா கேசவா
மனை சேர் ஆயர் குல முதலே
மா மாயனே மாதவா
சினை ஏய் தழைய மராமரங்கள்
ஏழும் எய்தாய் சிரீதரா
இனையாய் இனைய பெயரினாய்
1.5.7
அறிதல் ஆர்க்கும் அரியானை
கடி சேர் தண் அம் துழாய்க் கண்ணி
புனைந்தான் தன்னை கண்ணனை
செடி ஆர் ஆக்கை அடியாரைச்
சேர்தல் தீர்க்கும் திருமாலை
அடியேன் காண்பான் அலற்றுவன்
1.5.8
உமிழ்ந்து மாயையால் புக்கு
உண்டாய் வெண்ணெய் சிறு மனிசர்
உவலை ஆக்கை நிலை எய்தி
மண் தான் சோர்ந்தது உண்டேலும்
மனிசர்க்கு ஆகும் பீர் சிறிதும்
அண்டாவண்ணம் மண் கரைய
1.5.9
பெரு மா வஞ்சப் பேய் வீயத்
தூய குழவியாய் விடப் பால்
அமுதா அமுது செய்திட்ட
மாயன் வானோர் தனித் தலைவன்
மலராள் மைந்தன் எவ் உயிர்க்கும்
தாயோன் தம்மான் என் அம்மான்
1.5.10
சரித்து மாயப் பற்று அறுத்து
தீர்ந்து தன்பால் மனம் வைக்கத்
திருத்தி வீடு திருத்துவான்
ஆர்ந்த ஞானச் சுடர் ஆகி
அகலம் கீழ் மேல் அளவு இறந்து
நேர்ந்த உருவாய் அருவாகும்
1.5.11
மா மாயவனே என்று என்று
மாலே ஏறி மால் அருளால்
மன்னு குருகூர்ச் சடகோபன்
பால் ஏய் தமிழர் இசைகாரர்
பத்தர் பரவும் ஆயிரத்தின்
பாலே பட்ட இவை பத்தும்
Hymnus 1.6
1.6.1
விரிவது மேவல் உறுவீர்
பிரிவகை இன்றி நல் நீர் தூய்
1.6.2
முது வேத முதலவனுக்கு
எது ஏது என் பணி என்னாது
1.6.3
மாடு விடாது என் மனனே
பாடும் என் நா அவன் பாடல்
1.6.4
வணங்கி வழிபடும் ஈசன்
பிணங்கி அமரர் பிதற்றும்
1.6.5
எள்கல் இராகம் இலாதான்
விள்கை விள்ளாமை விரும்பி
1.6.6
நிமிர் சுடர் ஆழி நெடுமால்
அமுதிலும் ஆற்ற இனியன்
1.6.7
தோள்கள் தலை துணிசெய்தான்
தாள்கள் தலையில் வணங்கி
1.6.8
தொழுமின் அவனை தொழுதால்
வழி நின்ற வல்வினை மாள்வித்து
1.6.9
திருமகளார் தனிக் கேள்வன்
பெருமை உடைய பிரானார்
1.6.10
நொடியாரும் அளவைக்கண்
கொடியா அடு புள் உயர்த்த
1.6.11
தீது அவம் இன்றி உரைத்த
ஏதம் இல் ஆயிரத்து இப் பத்து
Hymnus 1.7
1.7.1
துறவிச் சுடர் விளக்கம் தலைப்பெய்வார்
அறவனை ஆழிப்படை அந்தணனை
1.7.2
துப்பு ஆம் புலன் ஐந்தும் துஞ்சக்கொடான் அவன்
எப்பால் எவர்க்கும் நலத்தால் உயர்ந்து உயர்ந்து
1.7.3
மாயப் பிரானை என் மாணிக்கச் சோதியை
தூய அமுதைப் பருகிப் பருகி என்
1.7.4
உயர்வினையே தரும் ஒண் சுடர்க் கற்றையை
அயர்வு இல் அமரர்கள் ஆதிக் கொழுந்தை என்
1.7.5
நடுவே வந்து உய்யக் கொள்கின்ற நாதனை
தொடுவே செய்து இள ஆய்ச்சியர் கண்ணினுள்
1.7.6
விரா அய் மலர்த் துழாய் வேய்ந்த முடியன்
மராமரம் எய்த மாயவன் என்னுள்
1.7.7
தான் ஒட்டி வந்து என் தனி நெஞ்சை வஞ்சித்து
ஊன் ஒட்டி நின்று என் உயிரில் கலந்து இயல்
1.7.8
தன்னை அகல்விக்கத் தானும் கில்லான் இனி
பின்னை நெடும் பணைத் தோள் மகிழ் பீடு உடை
1.7.9
அமரர்க்கு அமுது ஈந்த ஆயர் கொழுந்தை
அமர அழும்பத் துழாவி என் ஆவி
1.7.10
புகலும் அரியன் பொரு அல்லன் எம்மான்
நிகர் இல் அவன் புகழ் பாடி இளைப்பு இலம்
1.7.11
அடைந்த தென் குருகூர்ச் சடகோபன்
மிடைந்த சொல் தொடை ஆயிரத்து இப் பத்து
Hymnus 1.8
1.8.1
சூடும் தண் துழாய்
நீடு நின்றவை
1.8.2
எம் மாண்பும் ஆனான்
வெம் மா வாய் கீண்ட
1.8.3
மண்ணோர் விண்ணோர்க்கு
தண் ஆர் வேங்கட
1.8.4
ஒற்கம் இன்றியே
நிற்கும் அம்மான் சீர்
1.8.5
கைகலந்து உண்டான்
பொய் கலவாது என்
1.8.6
நலம் கொள் நாதன்
புலன் கொள் மாணாய்
1.8.7
உண்டான் ஏழ் வையம்
தண் தாமம் செய்து என்
1.8.8
மீனோடு ஏனமும்
தான் ஆனான் என்னில்
1.8.9
அங்கையில் கொண்டான்
எங்கும் தானாய
1.8.10
பாதன் என் அம்மான்
ஓதம் போல் கிளர்
1.8.11
சீர் சடகோபன்
நேர்தல் ஆயிரத்து
Hymnus 1.9
1.9.1
இவரும் அவரும் உவரும்
எவையும் எவரும் தன்னுளே
ஆகியும் ஆக்கியும் காக்கும்
அவையுள் தனிமுதல் எம்மான்
கண்ண பிரான் என் அமுதம்
சுவையன் திருவின் மணாளன்
1.9.2
தொல்லை அம் காலத்து உலகைக்
கேழல் ஒன்று ஆகி இடந்த
கேசவன் என்னுடை அம்மான்
வேழ மருப்பை ஒசித்தான்
விண்ணவர்க்கு எண்ணல் அரியான்
ஆழ நெடுங் கடல் சேர்ந்தான்
1.9.3
அமரர்கள் ஆதி முதல்வன்
கருகிய நீல நன் மேனி
வண்ணன் செந்தாமரைக் கண்ணன்
பொரு சிறைப் புள் உவந்து ஏறும்
பூமகளார் தனிக் கேள்வன்
ஒருகதியின் சுவை தந்திட்டு
1.9.4
திருமகள் மண்மகள் ஆயர்
மட மகள் என்று இவர் மூவர்
ஆளும் உலகமும் மூன்றே
உடன் அவை ஒக்க விழுங்கி
ஆல் இலைச் சேர்ந்தவன் எம்மான்
கடல் மலி மாயப் பெருமான்
1.9.5
உண் என்று தந்திட வாங்கிச்
செக்கம் செக அன்று அவள்பால்
உயிர் செக உண்ட பெருமான்
நக்க பிரானோடு அயனும்
இந்திரனும் முதலாக
ஒக்கவும் தோற்றிய ஈசன்
1.9.6
மற்றும் எவர்க்கும் அதுவே
காயமும் சீவனும் தானே
காலும் எரியும் அவனே
சேயன் அணியன் எவர்க்கும்
சிந்தைக்கும் கோசரம் அல்லன்
தூயன் துயக்கன் மயக்கன்
1.9.7
மேலும் சுடர் முடி மேலும்
தாள் இணை மேலும் புனைந்த
தண் அம் துழாய் உடை அம்மான்
கேள் இணை ஒன்றும் இலாதான்
கிளரும் சுடர் ஒளி மூர்த்தி
நாள் அணைந்து ஒன்றும் அகலான்
1.9.8
ஞானக் கலைகளுக்கு எல்லாம்
ஆவியும் ஆக்கையும் தானே
அழிப்போடு அளிப்பவன் தானே
பூ இயல் நால் தடம் தோளன்
பொரு படை ஆழி சங்கு ஏந்தும்
காவி நன் மேனிக் கமலக்
1.9.9
காண்பன் அவன் கண்களாலே
அமலங்கள் ஆக விழிக்கும்
ஐம்புலனும் அவன் மூர்த்தி
கமலத்து அயன் நம்பி தன்னைக்
கண்ணுதலானொடும் தோற்றி
அமலத் தெய்வத்தொடு உலகம்
1.9.10
நிரை மலர்ப் பாதங்கள் சூடிக்
கற்றைத் துழாய் முடிக் கோலக்
கண்ண பிரானைத் தொழுவார்
ஒற்றைப் பிறை அணிந்தானும்
நான்முகனும் இந்திரனும்
மற்றை அமரரும் எல்லாம்
1.9.11
தேவற்குக் கண்ண பிரானுக்கு
இச்சையுள் செல்ல உணர்த்தி
வண் குருகூர்ச் சடகோபன்
இச் சொன்ன ஆயிரத்துள்ளே
இவையும் ஓர் பத்து எம்பிராற்கு
நிச்சலும் விண்ணப்பம் செய்ய
Hymnus 1.10
1.10.1
திரு மா நீள் கழல் ஏழ் உலகும் தொழ
ஒரு மாணிக் குறள் ஆகி நிமிர்ந்த அக்
1.10.2
எண்ணிலும் வரும் என் இனி வேண்டுவம்
மண்ணும் நீரும் எரியும் நல் வாயுவும்
1.10.3
தம்பிரானை தண் தாமரைக் கண்ணனை
கொம்பு அராவு நுண் நேர் இடை மார்பனை
1.10.4
என் செய்யோம்? இனி என்ன குறைவினம்?
மைந்தனை மலராள் மணவாளனைத்
1.10.5
எண் தானும் இன்றியே வந்து இயலுமாறு
உண்டானை உலகு ஏழும் ஓர் மூவடி
1.10.6
நோயும் சார்கொடான் நெஞ்சமே சொன்னேன்
தாயும் தந்தையும் ஆய் இவ் உலகினில்
1.10.7
சிந்தையுள் வைப்பன் சொல்லுவன் பாவியேன்
எந்தை எம் பெருமான் என்று வானவர்
1.10.8
மல்கும் கண் பனி நாடுவன் மாயமே
அல்லும் நன் பகலும் இடைவீடு இன்றி
1.10.9
செம்பொனே திகழும் திரு மூர்த்தியை
உம்பர் வானவர் ஆதி அம் சோதியை
1.10.10
மறக்கும் என்று செந்தாமரைக் கண்ணொடு
மறப்பு அற என் உள்ளே மன்னினான் தன்னை
1.10.11
அணியை தென் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
பணிசெய் ஆயிரத்துள் இவை பத்துடன்
Großteil 2
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 2.1
2.1.1
ஆயும் அமர் உலகும் துஞ்சிலும் நீ துஞ்சாயால்
நோயும் பயலைமையும் மீது ஊர எம்மேபோல்
2.1.2
சேண் பட்ட யாமங்கள் சேராது இரங்குதியால்
ஆள் பட்ட எம்மேபோல் நீயும் அரவு அணையான்
2.1.3
நீ முற்றக் கண்துயிலாய் நெஞ்சு உருகி ஏங்குதியால்
தீ முற்றத் தென் இலங்கை ஊட்டினான் தாள் நயந்த
2.1.4
சுடர் கொள் இராப்பகல் துஞ்சாயால் தண் வாடாய்
அடல் கொள் படை ஆழி அம்மானைக் காண்பான் நீ
2.1.5
தோழியரும் யாமும் போல் நீராய் நெகிழ்கின்ற
வாழிய வானமே நீயும் மதுசூதன்
2.1.6
மை வான் இருள் அகற்றாய் மாழாந்து தேம்புதியால்
ஐ வாய் அரவு அணைமேல் ஆழிப் பெருமானார்
2.1.7
ஆற்றாமை சொல்லி அழுவோமை நீ நடுவே
வேற்றோர் வகையில் கொடிதாய் எனை ஊழி
2.1.8
மருளுற்று இராப்பகல் துஞ்சிலும் நீ துஞ்சாயால்
உருளும் சகடம் உதைத்த பெருமானார்
2.1.9
நந்தா விளக்கமே நீயும் அளியத்தாய்
செந்தாமரைத் தடங்கண் செங்கனி வாய் எம் பெருமான்
2.1.10
ஓவாது இராப்பகல் உன்பாலே வீழ்த்து ஒழிந்தாய்
மா வாய் பிளந்து மருதிடை போய் மண் அளந்த
2.1.11
ஆராத காதல் குருகூர்ச் சடகோபன்
ஓராயிரம் சொன்ன அவற்றுள் இவை பத்தும்
Hymnus 2.2
2.2.1
எண்ணின் மீதியன் எம் பெருமான்
மண்ணும் விண்ணும் எல்லாம் உடன் உண்ட நம்
2.2.2
ஈ பாவம் செய்து அருளால் அளிப்பார் ஆர்
மா பாவம் விட அரற்குப் பிச்சை பெய்
2.2.3
வேறுஇன்றி விண் தொழத் தன்னுள் வைத்து
மேல் தன்னை மீதிட நிமிர்ந்து மண் கொண்ட
2.2.4
பூவில் நான்முகனைப் படைத்த
தேவன் எம் பெருமானுக்கு அல்லால்
2.2.5
மிகும் தேவும் எப் பொருளும் படைக்கத்
தகும் கோலத் தாமரைக் கண்ணன் எம்மான்
2.2.6
கவர்வு இன்றித் தன்னுள் ஒடுங்க நின்ற
பவர் கொள் ஞான வெள்ளச் சுடர் மூர்த்தி
2.2.7
வள்ளல் வல் வயிற்றுப் பெருமான்
உள் உள் ஆர் அறிவார் அவன் தன்
2.2.8
வருத்தித்த மாயப் பிரான் அன்றி யாரே
திருத்தித் திண் நிலை மூவுலகும் தம்முள்
2.2.9
சேர்க்கை செய்து தன் உந்தியுள்ளே
வாய்த்த திசைமுகன் இந்திரன் வானவர்
2.2.10
உள்ளே தோற்றிய இறைவ என்று
வெள் ஏறன் நான்முகன் இந்திரன் வானவர்
2.2.11
கூத்தனைக் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
வாய்த்த ஆயிரத்துள் இவை பத்துடன்
Hymnus 2.3
2.3.1
வான் உளார் பெருமான் மதுசூதன் என் அம்மான்
தானும் யானும் எல்லாம் தன்னுள்ளே கலந்தொழிந்தோம்
2.3.2
ஒத்தாய் எப் பொருட்கும் உயிர் ஆய் என்னைப் பெற்ற
அத் தாய் ஆய் தந்தை ஆய் அறியாதன அறிவித்து
2.3.3
அறியா மா மாயத்து அடியேனை வைத்தாயால்
அறியாமைக் குறள் ஆய் நிலம் மாவலி மூவடி என்று
2.3.4
எனது ஆவி தந்தொழிந்தேன் இனி மீள்வது என்பது உண்டே?
எனது ஆவி ஆவியும் நீ பொழில் ஏழும் உண்ட எந்தாய்
2.3.5
கனிவார் வீட்டு இன்பமே என் கடல் படா அமுதே
தனியேன் வாழ் முதலே பொழில் ஏழும் ஏனம் ஒன்றாய்
2.3.6
தீர்ந்தார் தம் மனத்துப் பிரியாது அவர் உயிரைச்
சோர்ந்தே புகல் கொடாச் சுடரை அரக்கியை மூக்கு
2.3.7
பல் நலார் பயிலும் பரனே பவித்திரனே
கன்னலே அமுதே கார் முகிலே என் கண்ணா
2.3.8
கிறிக்கொண்டு இப் பிறப்பே சில நாளில் எய்தினன் யான்
உறிக்கொண்ட வெண்ணெய் பால் ஒளித்து உண்ணும் அம்மான் பின்
2.3.9
படி வானம் இறந்த பரமன் பவித்திரன் சீர்
செடி ஆர் நோய்கள் கெட படிந்து குடைந்து ஆடி
2.3.10
ஒளிக்கொண்ட சோதியுமாய் உடன்கூடுவது என்று கொலோ
துளிக்கின்ற வான் இந் நிலம் சுடர் ஆழி சங்கு ஏந்தி
2.3.11
குழாம் கொள் தென் குருகூர்ச் சடகோபன் தெரிந்து உரைத்த
குழாம் கொள் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும் உடன் பாடி
Hymnus 2.4
2.4.1
பாடிப் பாடிக் கண்ணீர் மல்கி எங்கும்
நாடி நாடி நரசிங்கா என்று
2.4.2
காணும் ஆசையுள் நைகின்றாள் விறல்
வாணன் ஆயிரம் தோள் துணித்தீர் உம்மைக்
2.4.3
அரக்கும் மெழுகும் ஒக்கும் இவள்
இரக்கம் எழீர் இதற்கு என் செய்கேன்
2.4.4
வலம் கொள் புள் உயர்த்தாய் என்னும் உள்ளம்
மலங்க வெவ் உயிர்க்கும் கண்ணீர் மிகக்
2.4.5
குவளை ஒண் கண்ண நீர் கொண்டாள் வண்டு
திவளும் தண் அம் துழாய் கொடீர் என
2.4.6
மிக விரும்பும் பிரான் என்னும் எனது
அக உயிர்க்கு அமுதே என்னும் உள்ளம்
2.4.7
வள்ளலே கண்ணனே என்னும் பின்னும்
வெள்ள நீர்க் கிடந்தாய் என்னும் என
2.4.8
நெஞ்சம் வேவ நெடிது உயிர்க்கும் விறல்
கஞ்சனை வஞ்சனை செய்தீர் உம்மைத்
2.4.9
மட்டு அலர் தண் துழாய் என்னும் சுடர்
வட்ட வாய் நுதி நேமியீர் நுமது
2.4.10
கேழ் இல் ஒண் கண்ண நீர் கொண்டாள் கிளர்
வாழ்வை வேவ இலங்கை செற்றீர் இவள்
2.4.11
கூட்டி வண் சடகோபன் சொல் அமை
பாட்டு ஓர் ஆயிரத்து இப் பத்தால் அடி
Hymnus 2.5
2.5.1
அம் தாமம் வாழ் முடி சங்கு ஆழி நூல் ஆரம் உள
செந்தாமரைத்தடம் கண் செங்கனி வாய் செங்கமலம்
2.5.2
திரு இடமே மார்வம் அயன் இடமே கொப்பூழ்
ஒருவு இடமும் எந்தை பெருமாற்கு அரனே ஓ
2.5.3
மின்னும் சுடர் மலைக்குக் கண் பாதம் கை கமலம்
மன்னும் முழு ஏழ் உலகும் வயிற்றின் உள
2.5.4
அப்பொழுதைத் தாமரைப்பூக் கண் பாதம் கை கமலம்
எப்பொழுதும் நாள் திங்கள் ஆண்டு ஊழி ஊழிதொறும்
2.5.5
கார் ஆர் கருமுகில் போல் என் அம்மான் கண்ணனுக்கு
நேரா வாய் செம்பவளம் கண் பாதம் கை கமலம்
2.5.6
பலபலவே சோதி வடிவு பண்பு எண்ணில்
பலபல கண்டு உண்டு கேட்டு உற்று மோந்து இன்பம்
2.5.7
காம்பு அணை தோள் பின்னைக்கு ஆய் ஏறு உடன் ஏழ் செற்றதுவும்
தேம் பணைய சோலை மராமரம் ஏழ் எய்ததுவும்
2.5.8
தன் முடிவு ஒன்று இல்லாத தண் துழாய் மாலையனை
என் முடிவு காணாதே என்னுள் கலந்தானை
2.5.9
எல்லை இல் சீர் என் கருமாணிக்கச் சுடரை
நல்ல அமுதம் பெறற்கு அரிய வீடும் ஆய்
2.5.10
காணலும் ஆகான் உளன் அல்லன் இல்லை அல்லன்
பேணுங்கால் பேணும் உரு ஆகும் அல்லனும் ஆம்
2.5.11
கூறுதலே மேவிக் குருகூர்ச் சடகோபன்
கூறின அந்தாதி ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 2.6
2.6.1
திருக்குறளா என்னுள் மன்னி
வைகும் வைகல் தோறும் அமுது ஆய வான் ஏறே
செய் குந்தா அரும் தீமை உன் அடியார்க்குத் தீர்த்து
அசுரர்க்குத் தீமைகள்
2.6.2
தன்னுள்ளே உலகுகள்
ஒக்கவே விழுங்கிப் புகுந்தான் புகுந்ததற்பின்
மிக்க ஞான வெள்ளச் சுடர் விளக்குஆய் துளக்கு
அற்று அமுதம் ஆய் எங்கும்
2.6.3
துழாய் விரைப்
பூ மருவு கண்ணி எம் பிரானை பொன்மலையை
நாம் மருவி நன்கு ஏத்தி உள்ளி வணங்கி நாம்
மகிழ்ந்து ஆட நாவு அலர்
2.6.4
உனை நினைந்து
எள்கல் தந்த எந்தாய் உன்னை எங்ஙனம் விடுகேன்
வெள்ளமே புரை நின் புகழ் குடைந்து ஆடிப்
பாடிக் களித்து உகந்து உகந்து
2.6.5
நாசம் செய்து உனது
அந்தம் இல் அடிமை அடைந்தேன் விடுவேனோ
ஐந்து பைந்தலை ஆடு அரவு அணை மேவிப் பாற்கடல்
யோக நித்திரை
2.6.6
பாடி ஆடி என்
முன்னைத் தீவினைகள் முழு வேர் அரிந்தனன் யான்
உன்னைச் சிந்தையினால் இகழ்ந்த இரணியன் அகல்
மார்வம் கீண்ட என்
2.6.7
உண்டான் உகந்து வந்து
அடியேன் உட்புகுந்தான் அகல்வானும் அல்லன் இனி
செடி ஆர் நோய்கள் எல்லாம் துரந்து எமர் கீழ்
மேல் எழு பிறப்பும்
2.6.8
உள்ளம் தேறி
ஈறு இல் இன்பத்து இரு வெள்ளம் யான் மூழ்கினன்
பாறிப் பாறி அசுரர் தம் பல் குழாங்கள் நீறு எழ
பாய் பறவை ஒன்று
2.6.9
செற்றாய் மராமரம்
பைந்தாள் ஏழ் உருவ ஒரு வாளி கோத்த வில்லா
கொந்து ஆர் தண் அம் துழாயினாய் அமுதே உன்னை
என்னுள்ளே குழைத்த எம்
2.6.10
தாய் தந்தை உயிர்
ஆகின்றாய் உன்னை நான் அடைந்தேன் விடுவேனோ?
பாகின்ற தொல் புகழ் மூவுலகுக்கும் நாதனே
பரமா தண் வேங்கடம்
2.6.11
கண்ணனைப் புகழ்
நண்ணி தென் குருகூர்ச் சடகோபன் மாறன் சொன்ன
எண்ணில் சோர்வு இல் அந்தாதி ஆயிரத்துள் இவையும்
ஓர் பத்து இசையொடும்
Hymnus 2.7
2.7.1
மா சதிர் இது பெற்று நம்முடை வாழ்வு வாய்க்கின்றவா!
ஈசன் என் கருமாணிக்கம் என் செங்கோலக் கண்ணன் விண்ணோர்
2.7.2
காரணம் கிரிசை கருமம் இவை முதல்வன் எந்தை
சீர் அணங்கு அமரர் பிறர் பலரும் தொழுது ஏத்த நின்று
2.7.3
யாது அவங்களும் சேர்கொடேன் என்று என்னுள் புகுந்து இருந்து
தீது அவம் கெடுக்கும் அமுதம் செந்தாமரைக் கண் குன்றம்
2.7.4
தேவும் தன்னையும் பாடி ஆடத் திருத்தி என்னைக் கொண்டு என்
பாவம் தன்னையும் பாறக் கைத்து எமர் ஏழ் எழு பிறப்பும்
2.7.5
விட்டு இலங்கு கருஞ்சுடர் மலையே திரு உடம்பு
விட்டு இலங்கு மதியம் சீர் சங்கு சக்கரம் பரிதி
2.7.6
துதி சூழ்ந்த பாடல்கள் பாடி ஆட நின்று ஊழி ஊழிதொறும்
எதிர் சூழல் புக்கு எனைத்தோர் பிறப்பும் எனக்கே அருள்கள் செய்ய
2.7.7
உருவில் பொலிந்த வெள்ளைப் பளிங்கு நிறத்தனன் என்று என்று உள்ளி
பரவிப் பணிந்து பல் ஊழி ஊழி நின் பாத பங்கயமே
2.7.8
காமனைப் பயந்தாய் என்று என்று உன் கழல் பாடியே பணிந்து
தூ மனத்தனனாய்ப் பிறவித் துழதி நீங்க என்னைத்
2.7.9
வெரீஇ அலமந்து கண்கள் நீர் மல்கி வெவ்வுயிர்த்து உயிர்த்து
மரீஇய தீவினை மாள இன்பம் வளர வைகல் வைகல்
2.7.10
முருடு தீர்த்த பிரான் எம்மான் அமரர் பெம்மான் என்று என்று
தெருடியாகில் நெஞ்சே வணங்கு திண்ணம் அறி அறிந்து
2.7.11
எற்பரன் என்னை ஆக்கிக் கொண்டு எனக்கே தன்னைத் தந்த
கற்பகம் என் அமுதம் கார் முகில் போலும் வேங்கட நல்
2.7.12
ஆமோ தரம் அறிய ஒருவர்க்கு? என்றே தொழும் அவர்கள்
தாமோதரன் உரு ஆகிய சிவற்கும் திசைமுகற்கும்
2.7.13
கண்ணனை நெடுமாலைத் தென் குருகூர்ச் சடகோபன்
பண்ணிய தமிழ் மாலை ஆயிரத்துள் இவை பன்னிரண்டும்
Hymnus 2.8
2.8.1
புணர்வது இருவர் அவர் முதலும் தானே
இணைவன் ஆம் எப் பொருட்கும் வீடு முதல் ஆம்
2.8.2
நீந்தும் துயர் இல்லா வீடு முதல் ஆம்
பூந் தண் புனல் பொய்கை யானை இடர் கடிந்த
2.8.3
புணர்த்த தன் உந்தியொடு ஆகத்து மன்னி
புணர்த்த திருஆகித் தன் மார்வில் தான் சேர்
2.8.4
நலம் அந்தம் இல்லது ஓர் நாடு புகுவீர்
அலமந்து வீய அசுரரைச் செற்றான்
2.8.5
மூவாத் தனி முதலாய் மூவுலகும் காவலோன்
மா ஆகி ஆமை ஆய் மீன் ஆகி மானிடம் ஆம்
2.8.6
சேர்த்தி அவையே சிவன் முடிமேல் தான் கண்டு
பார்த்தன் தெளிந்தொழிந்த பைந்துழாயான் பெருமை
2.8.7
இடந்திடும் தன்னுள் கரக்கும் உமிழும்
தடம் பெருந் தோள் ஆரத் தழுவும் பார் என்னும்
2.8.8
ஊண் பேசில் எல்லா உலகும் ஓர் துற்று ஆற்றா
சேண் பால வீடோ உயிரோ மற்று எப் பொருட்கும்
2.8.9
இங்கு இல்லையால் என்று இரணியன் தூண் புடைப்ப
அங்கு அப்பொழுதே அவன் வீயத் தோன்றிய என்
2.8.10
ஈர்மை கொள் தேவர் நடுவா மற்று எப் பொருட்கும்
வேர் முதல் ஆய் வித்து ஆய் பரந்து தனி நின்ற
2.8.11
வண்டு அலம்பும் சோலை வழுதி வள நாடன்
பண் தலையில் சொன்ன தமிழ் ஆயிரத்து இப் பத்தும் வலார்
Hymnus 2.9
2.9.1
செம் மா பாட பற்புத் தலை சேர்த்து ஒல்லை
கைம்மா துன்பம் கடிந்த பிரானே
2.9.2
மை தோய் சோதி மணிவண்ண எந்தாய்
எய்தா நின் கழல் யான் எய்த ஞானக்
2.9.3
கை ஆர் சக்கரக் கண்ண பிரானே
ஐ ஆர் கண்டம் அடைக்கிலும் நின் கழல்
2.9.4
மனக்கே வந்து இடைவீடு இன்றி மன்னி
தனக்கே ஆக எனைக் கொள்ளும் ஈதே
2.9.5
இறப்பில் எய்துக எய்தற்க யானும்
பிறப்பு இல் பல் பிறவிப் பெருமானை
2.9.6
மகிழ் கொள் சோதி மலர்ந்த அம்மானே
மகிழ் கொள் சிந்தை சொல் செய்கை கொண்டு என்றும்
2.9.7
பேராதே யான் வந்து அடையும்படி
தாராதாய் உன்னை என்னுள் வைப்பில் என்றும்
2.9.8
எக் காலத்திலும் யாதொன்றும் வேண்டேன்
மிக்கார் வேத விமலர் விழுங்கும் என்
2.9.9
யானே என் தனதே என்று இருந்தேன்
யானே நீ என் உடைமையும் நீயே
2.9.10
நீறே செய்த நெடுஞ் சுடர்ச் சோதி
தேறேல் என்னை உன் பொன் அடி சேர்த்து ஒல்லை
2.9.11
விடல் இல் வண் குருகூர்ச் சடகோபன்
கெடல் இல் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும்
Hymnus 2.10
2.10.1
வளர் ஒளி மாயோன் மருவிய கோயில்
வளர் இளம் பொழில் சூழ் மாலிருஞ்சோலை
2.10.2
அதிர் குரல் சங்கத்து அழகர் தம் கோயில்
மதி தவழ் குடுமி மாலிருஞ்சோலைப்
2.10.3
புயல் மழை வண்ணர் புரிந்து உறை கோயில்
மயல் மிகு பொழில் சூழ் மாலிருஞ்சோலை
2.10.4
பெருமலை எடுத்தான் பீடு உறை கோயில்
வரு மழை தவழும் மாலிருஞ்சோலைத்
2.10.5
அறம் முயல் ஆழிப் படையவன் கோயில்
மறு இல் வண் சுனை சூழ் மாலிருஞ்சோலைப்
2.10.6
உறி அமர் வெண்ணெய் உண்டவன் கோயில்
மறியொடு பிணை சேர் மாலிருஞ்சோலை
2.10.7
நிலம் முனம் இடந்தான் நீடு உறை கோயில்
மலம் அறு மதி சேர் மாலிருஞ்சோலை
2.10.8
வலஞ்செய்யும் ஆய மாயவன் கோயில்
வலஞ்செய்யும் வானோர் மாலிருஞ்சோலை
2.10.9
அழக்கொடி அட்டான் அமர் பெருங்கோயில்
மழக் களிற்று இனம் சேர் மாலிருஞ்சோலை
2.10.10
வேதம் முன் விரித்தான் விரும்பிய கோயில்
மாது உறு மயில் சேர் மாலிருஞ்சோலைப்
2.10.11
மருள் இல் வண் குருகூர் வண் சடகோபன்
தெருள் கொள்ளச் சொன்ன ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்து
Großteil 3
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 3.1
3.1.1
அடிச் சோதி நீ நின்ற தாமரையாய் அலர்ந்ததுவோ?
படிச் சோதி ஆடையொடும் பல் கலனாய் நின் பைம் பொன்
3.1.2
சுட்டு உரைத்த நன் பொன் உன் திருமேனி ஒளி ஒவ்வாது
ஒட்டு உரைத்து இவ் உலகு உன்னைப் புகழ்வு எல்லாம் பெரும்பாலும்
3.1.3
பரம் சோதி இன்மையின் படி ஓவி நிகழ்கின்ற
பரஞ்சோதி நின்னுள்ளே படர் உலகம் படைத்த எம்
3.1.4
மாட்டு ஆய மலர் புரையும் திருவுருவம் மனம் வைக்க
மாட்டாத பல சமய மதி கொடுத்தாய் மலர்த் துழாய்
3.1.5
வருந்தாத ஞானம் ஆய் வரம்பு இன்றி முழுது இயன்றாய்
வரும் காலம் நிகழ் காலம் கழி காலம் ஆய் உலகை
3.1.6
சாதுவாய் நின் புகழின் தகை அல்லால் பிறிது இல்லை
போது வாழ் புனம் துழாய் முடியினாய் பூவின்மேல்
3.1.7
மூழ்த்த நீர் உலகு எல்லாம் படை என்று முதல் படைத்தாய்
கேழ்த்த சீர் அரன் முதலாக் கிளர் தெய்வமாய்க் கிளர்ந்து
3.1.8
மாசூணா ஞானம் ஆய் முழுதும் ஆய் முழுது இயன்றாய்
மாசூணா வான் கோலத்து அமரர் கோன் வழிப்பட்டால்
3.1.9
தொழும் காதல் களிறு அளிப்பான் புள் ஊர்ந்து தோன்றினையே
மழுங்காத ஞானமே படை ஆக மலர் உலகில்
3.1.10
முறையால் இவ் உலகு எல்லாம் படைத்து இடந்து உண்டு உமிழ்ந்து அளந்தாய்
பிறை ஏறு சடையானும் நான்முகனும் இந்திரனும்
3.1.11
சயப் புகழார் பலர் வாழும் தடம் குருகூர்ச் சடகோபன்
துயக்கு இன்றித் தொழுது உரைத்த ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 3.2
3.2.1
அந் நாள் நீ தந்த ஆக்கையின்வழி உழல்வேன்
வெம் நாள் நோய் வீய வினைகளை வேர் அறப் பாய்ந்து
3.2.2
பல் மா மாயப் பல் பிறவியில் படிகின்ற யான்
தொல் மா வல்வினைத் தொடர்களை முதல் அரிந்து
3.2.3
எல்லாச் சேனையும் இரு நிலத்து அவித்த எந்தாய்
பொல்லா ஆக்கையின் புணர்வினை அறுக்கல் அறா
3.2.4
ஏழ்ச்சி கேடு இன்றி எங்கணும் நிறைந்த எந்தாய்
தாழ்ச்சி மற்று எங்கும் தவிர்ந்து நின் தாள் இணைக்கீழ்
3.2.5
சிந்தாமல் செய்யாய் இதுவே இது ஆகில்
கொந்து ஆர் காயாவின் கொழு மலர்த் திரு நிறத்த
3.2.6
அற்ப சாரங்கள் அவை சுவைத்து அகன்றொழிந்தேன்
பற்பல் ஆயிரம் உயிர் செய்த பரமா நின்
3.2.7
மெய்ஞ்ஞானம் இன்றி வினை இயல் பிறப்பு அழுந்தி
எஞ்ஞான்றும் எங்கும் ஒழிவு அற நிறைந்து நின்ற
3.2.8
ஓவுதல் இன்றி உன் கழல் வணங்கிற்றிலேன்
பாவு தொல் சீர்க் கண்ணா என் பரஞ்சுடரே
3.2.9
பாவியேன் பல காலம் வழி திகைத்து அலமர்கின்றேன்
மேவி அன்று ஆ நிரை காத்தவன் உலகம் எல்லாம்
3.2.10
அலைப்பூண் உண்ணும் அவ் அல்லல் எல்லாம் அகல
கலைப் பல் ஞானத்து என் கண்ணனைக் கண்டுகொண்டு
3.2.11
குயில் கொள் சோலைத் தென் குருகூர்ச் சடகோபன்
செயிர் இல் சொல் இசை மாலை ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 3.3
3.3.1
வழு இலா அடிமை செய்யவேண்டும் நாம்
தெழி குரல் அருவித் திருவேங்கடத்து
3.3.2
முந்தை வானவர் வானவர் கோனொடும்
சிந்து பூ மகிழும் திருவேங்கடத்து
3.3.3
கண்ணன் செங்கனி வாய்க் கருமாணிக்கம்
தெள் நிறை சுனை நீர்த் திருவேங்கடத்து
3.3.4
தேசமோ திருவேங்கடத்தானுக்கு?
நீசனேன் நிறைவு ஒன்றும் இலேன் என்கண்
3.3.5
ஆதிமூர்த்தி என்றால் அளவு ஆகுமோ
வேதியர் முழு வேதத்து அமுதத்தை
3.3.6
தாங்கள் தங்கட்கு நல்லனவே செய்வார்
வேங்கடத்து உறைவார்க்கு நம என்னல்
3.3.7
அமர்ந்து வானவர் வானவர் கோனொடும்
நமன்று எழும் திருவேங்கடம் நங்கட்குச்
3.3.8
அன்று ஞாலம் அளந்த பிரான் பரன்
சென்று சேர் திருவேங்கட மா மலை
3.3.9
வீயுமாறு செய்வான் திருவேங்கடத்து
ஆயன் நாள் மலர் ஆம் அடித்தாமரை
3.3.10
எய்த்து இளைப்பதன் முன்னம் அடைமினோ
பைத்த பாம்பு அணையான் திருவேங்கடம்
3.3.11
நீள் பொழில் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
கேழ் இல் ஆயிரத்து இப் பத்தும் வல்லவர்
Hymnus 3.4
3.4.1
பொரு இல் சீர்ப் பூமி என்கோ?
திகழும் தண் பரவை என்கோ?
தீ என்கோ? வாயு என்கோ?
நிகழும் ஆகாசம் என்கோ?
நீள் சுடர் இரண்டும் என்கோ?
இகழ்வு இல் இவ் அனைத்தும் என்கோ?
3.4.2
குன்றங்கள் அனைத்தும் என்கோ?
மேவு சீர் மாரி என்கோ?
விளங்கு தாரகைகள் என்கோ?
நா இயல் கலைகள் என்கோ?
ஞான நல் ஆவி என்கோ?
பாவு சீர்க் கண்ணன் எம்மான்
3.4.3
பவளச் செவ்வாயன் என்கோ?
அம் கதிர் அடியன் என்கோ?
அஞ்சன வண்ணன் என்கோ?
செங்கதிர் முடியன் என்கோ?
திரு மறு மார்பன் என்கோ?
சங்கு சக்கரத்தன் என்கோ?
3.4.4
சவி கொள் பொன் முத்தம் என்கோ?
சாதி நல் வயிரம் என்கோ?
தவிவு இல் சீர் விளக்கம் என்கோ?
ஆதி அம் சோதி என்கோ?
ஆதி அம் புருடன் என்கோ?
ஆதும் இல் காலத்து எந்தை
3.4.5
அடியவர் வினை கெடுக்கும்
நச்சும் மா மருந்தம் என்கோ?
நலங் கடல் அமுதம் என்கோ?
அச் சுவைக் கட்டி என்கோ?
அறுசுவை அடிசில் என்கோ?
நெய்ச் சுவைத் தேறல் என்கோ?
3.4.6
பயன் என்கோ? சமய நீதி
நூல் என்கோ? நுடங்கு கேள்வி
இசை என்கோ? இவற்றுள் நல்ல
மேல் என்கோ? வினையின் மிக்க
பயன் என்கோ? கண்ணன் என்கோ?
மால் என்கோ? மாயன் என்கோ?
3.4.7
வானவர் தெய்வம் என்கோ?
வானவர் போகம் என்கோ?
வானவர் முற்றும் என்கோ?
ஊனம் இல் செல்வம் என்கோ?
ஊனம் இல் சுவர்க்கம் என்கோ?
ஊனம் இல் மோக்கம் என்கோ?
3.4.8
ஒருவன் என்று ஏத்த நின்ற
நளிர் மதிச் சடையன் என்கோ?
நான்முகக் கடவுள் என்கோ?
அளி மகிழ்ந்து உலகம் எல்லாம்
படைத்து அவை ஏத்த நின்ற
களி மலர்த் துளவன் எம்மான்
3.4.9
கடல் கடைந்து அமுதம் கொண்ட
அண்ணலை அச்சுதனை
அனந்தனை அனந்தன் தன்மேல்
நண்ணி நன்கு உறைகின்றானை
ஞாலம் உண்டு உமிழ்ந்த மாலை
எண்ணும் ஆறு அறியமாட்டேன்
3.4.10
அவரவர் சமயம் தோறும்
தோய்வு இலன் புலன் ஐந்துக்கும்
சொலப்படான் உணர்வின் மூர்த்தி
ஆவி சேர் உயிரின் உள்ளால்
ஆதும் ஓர் பற்று இலாத
பாவனை அதனைக் கூடில்
3.4.11
கொண்டல் போல் வண்ணன் தன்னை
மாடு அலர் பொழில் குருகூர்
வண் சடகோபன் சொன்ன
பாடல் ஓர் ஆயிரத்துள்
இவையும் ஓர் பத்தும் வல்லார்
வீடு இல போகம் எய்தி
Hymnus 3.5
3.5.1
முதலைச் சிறைப்பட்டு நின்ற
கைம்மாவுக்கு அருள் செய்த
கார் முகில் போல் வண்ணன் கண்ணன்
எம்மானைச் சொல்லிப் பாடி
எழுந்தும் பறந்தும் துள்ளாதார்
தம்மாம் கருமம் என்? சொல்லீர்
3.5.2
தமக்கு இரையாத் தடிந்து உண்ணும்
திண் கழல் கால் அசுரர்க்குத்
தீங்கு இழைக்கும் திருமாலைப்
பண்கள் தலைக்கொள்ளப் பாடி
பறந்தும் குனித்தும் உழலாதார்
மண் கொள் உலகில் பிறப்பார்
3.5.3
காத்து பசுநிரை தன்னைத்
தொலைவு தவிர்த்த பிரானைச்
சொல்லிச் சொல்லி நின்று எப்போதும்
தலையினோடு ஆதனம் தட்டத்
தடுகுட்டமாய்ப் பறவாதார்
அலை கொள் நரகத்து அழுந்திக்
3.5.4
மால் விடை ஏழும் அடர்த்த
செம்பவளத் திரள் வாயன்
சிரீதரன் தொல் புகழ் பாடி
கும்பிடு நட்டம் இட்டு ஆடி
கோகு உகட்டுண்டு உழலாதார்
தம் பிறப்பால் பயன் என்னே
3.5.5
கஞ்சனைச் சாதிப்பதற்கு
ஆதி அம் சோதி உருவை
அங்கு வைத்து இங்குப் பிறந்த
வேத முதல்வனைப் பாடி
வீதிகள் தோறும் துள்ளாதார்
ஓதி உணர்ந்தவர் முன்னா
3.5.6
மாயப் பிறவி பிறந்த
தனியன் பிறப்பிலி தன்னை
தடங் கடல் சேர்ந்த பிரானை
கனியை கரும்பின் இன் சாற்றை
கட்டியை தேனை அமுதை
முனிவு இன்றி ஏத்திக் குனிப்பார்
3.5.7
ஐவர்க்கு அருள்செய்து நின்று
பார் மல்கு சேனை அவித்த
பரஞ்சுடரை நினைந்து ஆடி
நீர் மல்கு கண்ணினர் ஆகி
நெஞ்சம் குழைந்து நையாதே
ஊன் மல்கி மோடு பருப்பார்
3.5.8
வட திருவேங்கடத்து எந்தை
பேர் பல சொல்லிப் பிதற்றி
பித்தர் என்றே பிறர் கூற
ஊர் பல புக்கும் புகாதும்
உலோகர் சிரிக்க நின்று ஆடி
ஆர்வம் பெருகிக் குனிப்பார்
3.5.9
அனைத்து உலகுக்கும் பிரானை
அமர மனத்தினுள் யோகு புணர்ந்து
அவன் தன்னோடு ஒன்று ஆக
அமரத் துணிய வல்லார்கள்
ஒழிய அல்லாதவர் எல்லாம்
அமர நினைந்து எழுந்து ஆடி
3.5.10
ஆகிய காரணன் தன்னை
திரு மணி வண்ணனை செங்கண்
மாலினை தேவபிரானை
ஒருமை மனத்தினுள் வைத்து
உள்ளம் குழைந்து எழுந்து ஆடி
பெருமையும் நாணும் தவிர்ந்து
3.5.11
திருத்திப் பணிகொள்ள வல்ல
ஆர்ந்த புகழ் அச்சுதனை
அமரர் பிரானை எம்மானை
வாய்ந்த வள வயல் சூழ் தண்
வளங் குருகூர்ச் சடகோபன்
நேர்ந்த ஓர் ஆயிரத்து இப் பத்து
Hymnus 3.6
3.6.1
ஏழும் உண்ட அவன் கண்டீர்
வையம் வானம் மனிசர் தெய்வம்
மற்றும் மற்றும் மற்றும் முற்றும் ஆய்
செய்ய சூழ் சுடர் ஞானம் ஆய் வெளிப்
பட்டு இவை படைத்தான் பின்னும்
மொய் கொள் சோதியோடு ஆயினான் ஒரு
3.6.2
மூவர்க்கும் முதல்வன் தன்னை
சாவம் உள்ளன நீக்குவானை
தடங் கடல் கிடந்தான் தன்னை
தேவ தேவனை தென் இலங்கை
எரி எழச் செற்ற வில்லியை
பாவ நாசனை பங்கயத் தடங்
3.6.3
பரமனை பரஞ்சோதியை
குரவை கோத்த குழகனை மணி
வண்ணனை குடக் கூத்தனை
அரவம் ஏறி அலை கடல்
அமரும் துயில்கொண்ட அண்ணலை
இரவும் நன் பகலும் விடாது என்றும்
3.6.4
உரைக்கின்ற மாயவன் சீர்மையை
எம்மனோர்கள் உரைப்பது என்? அது நிற்க
நாள்தொறும் வானவர்
தம்மை ஆளும் அவனும் நான்முகனும்
சடைமுடி அண்ணலும்
செம்மையால் அவன் பாத பங்கயம்
3.6.5
திணிந்த மண் கிடந்த கடல்
எரியும் தீயோடு இரு சுடர் தெய்வம்
மற்றும் மற்றும் முற்றும் ஆய்
கரிய மேனியன் செய்ய தாமரைக்
கண்ணன் கண்ணன் விண்ணோர் இறை
சுரியும் பல் கருங் குஞ்சி எங்கள்
3.6.6
அவன் ஒரு மூர்த்தியாய்
சீற்றத்தோடு அருள் பெற்றவன் அடிக்
கீழ்ப் புக நின்ற செங்கண்மால்
நாற்றம் தோற்றம் சுவை ஒலி உறல்
ஆகி நின்ற எம் வானவர்
ஏற்றையே அன்றி மற்றொருவரை
3.6.7
அமுதத்தினை எனது ஆர் உயிர்
கெழுமிய கதிர்ச் சோதியை மணி
வண்ணனை குடக் கூத்தனை
விழுமிய அமரர் முனிவர்
விழுங்கும் கன்னல் கனியினை
தொழுமின் தூய மனத்தர் ஆய்
3.6.8
வினைகள் ஆய் அவை அல்லன் ஆய்
உயர நின்றது ஓர் சோதி ஆய் உலகு
ஏழும் உண்டு உமிழ்ந்தான் தன்னை
அயர வாங்கும் நமன் தமர்க்கு அரு
நஞ்சினை அச்சுதன் தன்னை
தயரதற்கு மகன் தன்னை அன்றி
3.6.9
தானும் ஆய் அவை அல்லன் ஆய்
எஞ்சல் இல் அமரர் குலமுதல்
மூவர் தம்முள்ளும் ஆதியை
அஞ்சி நீர் உலகத்துள்ளீர்கள்
அவன் இவன் என்று கூழேன்மின்
நெஞ்சினால் நினைப்பான் எவன் அவன்
3.6.10
கருமாணிக்கம் எனது ஆர் உயிர்
பட அரவின் அணைக்கிடந்த
பரஞ்சுடர் பண்டு நூற்றுவர்
அட வரும் படை மங்க ஐவர்கட்கு
ஆகி வெம் சமத்து அன்று தேர்
கடவிய பெருமான் கனை கழல்
3.6.11
ஆய் கருத்துக்கு நன்றும் எளியன் ஆய்
மண் கொள் ஞாலத்து உயிர்க்கு எல்லாம்
அருள் செய்யும் வானவர் ஈசனை
பண் கொள் சோலை வழுதி நாடன்
குருகைக்கோன் சடகோபன் சொல்
பண் கொள் ஆயிரத்து இப் பத்தால்
Hymnus 3.7
3.7.1
பயில இனிய நம் பாற்கடல் சேர்ந்த பரமனை
பயிலும் திரு உடையார் எவரேலும் அவர் கண்டீர்
3.7.2
தோளும் ஓர் நான்கு உடைத் தூ மணி வண்ணன் எம்மான் தன்னை
தாளும் தடக் கையும் கூப்பிப் பணியும் அவர் கண்டீர்
3.7.3
போதனை பொன் நெடும் சக்கரத்து எந்தை பிரான் தன்னை
பாதம் பணிய வல்லாரைப் பணியும் அவர் கண்டீர்
3.7.4
புடை ஆர் பொன் நூலினன் பொன் முடியன் மற்றும் பல்கலன்
நடையா உடைத் திருநாரணன் தொண்டர் தொண்டர் கண்டீர்
3.7.5
அருமை ஒழிய அன்று ஆர் அமுது ஊட்டிய அப்பனை
பெருமை பிதற்ற வல்லாரைப் பிதற்றும் அவர் கண்டீர்
3.7.6
துளிக்கும் நறும் கண்ணித் தூ மணி வண்ணன் எம்மான் தன்னை
ஒளிக் கொண்ட சோதியை உள்ளத்துக் கொள்ளும் அவர் கண்டீர்
3.7.7
தன்மை பெறுத்தித் தன் தாளிணைக்கீழ்க் கொள்ளும் அப்பனை
தொன்மை பிதற்ற வல்லாரைப் பிதற்றும் அவர் கண்டீர்
3.7.8
உம்பர் உலகினில் யார்க்கும் உணர்வு அரியான் தன்னை
கும்பி நரகர்கள் ஏத்துவரேலும் அவர் கண்டீர்
3.7.9
நலம் தான் இலாத சண்டாள சண்டாளர்கள் ஆகிலும்
வலம் தாங்கு சக்கரத்து அண்ணல் மணிவண்ணற்கு ஆள் என்று உள்
3.7.10
படி யாதும் இல் குழவிப்படி எந்தை பிரான் தனக்கு
அடியார் அடியார் தம் அடியார் அடியார் தமக்கு
3.7.11
நெடியோனைத் தென் குருகூர்ச் சடகோபன் குற்றேவல்கள்
அடி ஆர்ந்த ஆயிரத்துள் இவை பத்து அவன் தொண்டர்மேல்
Hymnus 3.8
3.8.1
அடியானே ஆழ் கடலைக் கடைந்தாய் புள் ஊர்
கொடியானே கொண்டல் வண்ணா அண்டத்து உம்பரில்
3.8.2
தஞ்சனே தண் இலங்கைக்கு இறையைச் செற்ற
நஞ்சனே ஞாலம் கொள்வான் குறள் ஆகிய
3.8.3
நாயகனே நாள் இளம் திங்களைக் கோள் விடுத்து
வேய் அகம் பால் வெண்ணெய் தொடு உண்ட ஆன் ஆயர்
3.8.4
வைகலும் மாத்திரைப் போதும் ஓர் வீடு இன்றி
பை கொள் பாம்பு ஏறி உறை பரனே உன்னை
3.8.5
மண் கொண்ட வாமனன் ஏற மகிழ்ந்து செல்
பண் கொண்ட புள்ளின் சிறகு ஒலி பாவித்து
3.8.6
கவிகளே காலப் பண் தேன் உறைப்பத் துற்று
புவியின்மேல் பொன் நெடும் சக்கரத்து உன்னையே
3.8.7
தூவி அம் புள் உடையாய் சுடர் நேமியாய்
பாவியேன் நெஞ்சம் புலம்பப் பலகாலும்
3.8.8
நீலமே நின்று எனது ஆவியை ஈர்கின்ற
சீலமே சென்று செல்லாதன முன் நிலாம்
3.8.9
கள்வனே கஞ்சனை வஞ்சித்து வாணனை
உள் வன்மை தீர ஓர் ஆயிரம் தோள் துணித்த
3.8.10
பெருந்தகாய் உன் கழல் காணிய பேதுற்று
வருந்தி நான் வாசகமாலை கொண்டு உன்னையே
3.8.11
நலம் கொள் சீர் நன் குருகூர்ச் சடகோபன்சொல்
வலம் கொண்ட ஆயிரத்துள் இவையும் ஓர் பத்து
Hymnus 3.9
3.9.1
என் நாவில் இன் கவி யான் ஒருவர்க்கும் கொடுக்கிலேன்
தென்னா தெனா என்று வண்டு முரல் திருவேங்கடத்து
3.9.2
வளனா மதிக்கும் இம் மானிடத்தைக் கவி பாடி என்
குளன் ஆர் கழனி சூழ் கண்ணன் குறுங்குடி மெய்ம்மையே
3.9.3
வழியைத் தரும் நங்கள் வானவர் ஈசனை நிற்கப் போய்
கழிய மிக நல்லவான் கவி கொண்டு புலவீர்காள்
3.9.4
மன்னா மனிசரைப் பாடிப் படைக்கும் பெரும் பொருள்?
மின் ஆர் மணி முடி விண்ணவர் தாதையைப் பாடினால்
3.9.5
வள்ளல் புகழ்ந்து நும் வாய்மை இழக்கும் புலவீர்காள்
கொள்ளக் குறைவு இலன் வேண்டிற்று எல்லாம் தரும் கோது இல் என்
3.9.6
இம் மன் உலகினில் செல்வர் இப்போது இல்லை நோக்கினோம்
நும் இன் கவி கொண்டு நும் நும் இட்டா தெய்வம் ஏத்தினால்
3.9.7
பேரும் உடைய பிரானை அல்லால் மற்று யான் கிலேன்
மாரி அனைய கை மால் வரை ஒக்கும் திண் தோள் என்று
3.9.8
ஆய பெரும் புகழ் எல்லை இலாதன பாடிப்போய்
காயம் கழித்து அவன் தாள் இணைக்கீழ்ப் புகும் காதலன்
3.9.9
ஆய்கொண்ட சீர் வள்ளல் ஆழிப் பிரான் எனக்கே உளன்
சாய் கொண்ட இம்மையும் சாதித்து வானவர் நாட்டையும்
3.9.10
சென்று சென்று ஆகிலும் கண்டு சன்மம் கழிப்பான் எண்ணி
ஒன்றிஒன்றி உலகம் படைத்தான் கவி ஆயினேற்கு
3.9.11
ஏற்கும் பெரும் புகழ் வண் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
ஏற்கும் பெரும் புகழ் ஆயிரத்துள் இவையும் ஓர் பத்து
Hymnus 3.10
3.10.1
சங்கொடு சக்கரம் வில்
ஒண்மை உடைய உலக்கை ஒள் வாள்
தண்டு கொண்டு புள் ஊர்ந்து உலகில்
வன்மை உடைய அரக்கர் அசுரரை
மாளப் படை பொருத
நன்மை உடையவன் சீர் பரவப் பெற்ற
3.10.2
கோலச் செந்தாமரைக்கண்
உறைபவன் போல ஓர் யோகு புணர்ந்த ஒளி மணி
வண்ணன் கண்ணன்
கறை அணி மூக்கு உடைப் புள்ளைக் கடாவி அசுரரைக்
காய்ந்த அம்மான்
நிறை புகழ் ஏத்தியும் பாடியும் ஆடியும்
3.10.3
மூவுலகுக்கு உரிய
கட்டியை தேனை அமுதை நன்பாலை
கனியை கரும்பு தன்னை
மட்டு அவிழ் தண் அம் துழாய் முடியானை
வணங்கி அவன் திறத்துப்
பட்ட பின்னை இறையாகிலும் யான் என்
3.10.4
படையொடும் வந்து எதிர்ந்த
திரிபுரம் செற்றவனும் மகனும் பின்னும்
அங்கியும் போர் தொலைய
பொரு சிறைப் புள்ளைக் கடாவிய மாயனை
ஆயனை பொன் சக்கரத்து
அரியினை அச்சுதனைப் பற்றி யான்
3.10.5
உலகும் கழிய
படர் புகழ்ப் பார்த்தனும் வைதிகனும் உடன் ஏற
திண் தேர் கடவி
சுடர் ஒளியாய் நின்ற தன்னுடைச் சோதியில்
வைதிகன் பிள்ளைகளை
உடலொடும் கொண்டு கொடுத்தவனைப் பற்றி
3.10.6
நின்ற வண்ணம் நிற்கவே
துயரில் மலியும் மனிசர் பிறவியில்
தோன்றி கண் காண வந்து
துயரங்கள் செய்து தன் தெய்வநிலை உலகில்
புக உய்க்கும் அம்மான்
துயரம் இல் சீர்க் கண்ணன் மாயன் புகழ் துற்ற
3.10.7
ஆய் உலகங்களும் ஆய்
இன்பம் இல் வெம் நரகு ஆகி இனிய நல் வான்
சுவர்க்கங்களும் ஆய்
மன் பல் உயிர்களும் ஆகி பலபல
மாய மயக்குக்களால்
இன்புறும் இவ் விளையாட்டு உடையானைப் பெற்று
3.10.8
அழகு அமர் சூழ் ஒளியன்
அல்லி மலர் மகள் போக மயக்குக்கள்
ஆகியும் நிற்கும் அம்மான்
எல்லை இல் ஞானத்தன் ஞானம் அஃதே கொண்டு
எல்லாக் கருமங்களும் செய்
எல்லை இல் மாயனை கண்ணனைத் தாள் பற்றி
3.10.9
துழாய் அலங்கல் பெருமான்
மிக்க பல் மாயங்களால் விகிர்தம் செய்து
வேண்டும் உருவு கொண்டு
நக்க பிரானோடு அயன் முதலாக எல்லாரும்
எவையும் தன்னுள்
ஒக்க ஒடுங்க விழுங்க வல்லானைப் பெற்று
3.10.10
தனிமுதல் ஞானம் ஒன்றாய்
அளவு உடை ஐம்புலன்கள் அறியாவகையால்
அருவு ஆகி நிற்கும்
வளர் ஒளி ஈசனை மூர்த்தியை பூதங்கள்
ஐந்தை இரு சுடரை
கிளர் ஒளி மாயனை கண்ணனைத் தாள் பற்றி
3.10.11
குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
பாடல் ஓர் ஆயிரத்துள் இவை ஒரு பத்தும்
பயிற்ற வல்லார்கட்கு அவன்
நாடும் நகரமும் நன்குடன் காண
நலனிடை ஊர்தி பண்ணி
வீடும் பெறுத்தித் தன் மூவுலகுக்கும்
Großteil 4
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 4.1
4.1.1
கரு நாய் கவர்ந்த காலர் சிதைகிய பானையர்
பெரு நாடு காண இம்மையிலே பிச்சை தாம் கொள்வர்
4.1.2
தம் இன்சுவை மடவாரைப் பிறர் கொள்ளத் தாம் விட்டு
வெம் மின் ஒளி வெயில் கானகம் போய்க் குமைதின்பர்கள்
4.1.3
இடி சேர் முரசங்கள் முற்றத்து இயம்ப இருந்தவர்
பொடி சேர் துகளாய்ப் போவர்கள் ஆதலில் நொக்கெனக்
4.1.4
எனைத்தோர் உகங்களும் இவ் உலகு ஆண்டு கழிந்தவர்
மனைப்பால் மருங்கு அற மாய்தல் அல்லால் மற்றுக் கண்டிலம்
4.1.5
அணி மென் குழலார் இன்பக் கலவி அமுது உண்டார்
துணி முன்பு நால பல் ஏழையர் தாம் இழிப்ப செல்வர்
4.1.6
ஆழ்ந்தார் என்று அல்லால் அன்று முதல் இன்று அறுதியா
வாழ்ந்தார்கள் வாழ்ந்தே நிற்பர் என்பது இல்லை நிற்குறில்
4.1.7
தூ மென் மொழி மடவார் இரக்கப் பின்னும் துற்றுவார்
ஈமின் எமக்கு ஒரு துற்று என்று இடறுவர் ஆதலின்
4.1.8
இணங்கி உலகு உடன் ஆக்கிலும் ஆங்கு அவனை இல்லார்
மணம் கொண்ட போகத்து மன்னியும் மீள்வர்கள் மீள்வு இல்லை
4.1.9
செடி மன்னு காயம் செற்றார்களும் ஆங்கு அவனை இல்லார்
குடி மன்னும் இன் சுவர்க்கம் எய்தியும் மீள்வர்கள் மீள்வு இல்லை
4.1.10
இறுகல் இறப்பு என்னும் ஞானிக்கும் அப் பயன் இல்லையேல்
சிறுக நினைவது ஓர் பாசம் உண்டாம் பின்னும் வீடு இல்லை
4.1.11
கொய் பூம் பொழில் சூழ் குருகூர்ச் சடகோபன் குற்றேவல்
செய் கோலத்து ஆயிரம் சீர்த் தொடைப் பாடல் இவை பத்தும்
Hymnus 4.2
4.2.1
ஆல் இலை அன்னவசம் செய்யும் அண்ணலார்
தாள் இணைமேல் அணி தண் அம் துழாய் என்றே
4.2.2
கொல்லைமை செய்து குரவை பிணைந்தவர்
நல் அடிமேல் அணி நாறு துழாய் என்றே
4.2.3
தேவர்கள் மா முனிவர் இறைஞ்ச நின்ற
சேவடிமேல் அணி செம் பொன் துழாய் என்றே
4.2.4
பேதங்கள் சொல்லிப் பிதற்றும் பிரான் பரன்
பாதங்கள் மேல் அணி பைம் பொன் துழாய் என்றே
4.2.5
கோளியார் கோவலனார் குடக் கூத்தனார்
தாள் இணைமேல் அணி தண் அம் துழாய் என்றே
4.2.6
ஆதி அம் காலத்து அகல் இடம் கீண்டவர்
பாதங்கள்மேல் அணி பைம் பொன் துழாய் என்றே
4.2.7
தடம் கொள் தார் மார்பினில் வைத்தவர் தாளின்மேல்
வடம் கொள் பூம் தண் அம் துழாய் மலர்க்கே இவள்
4.2.8
அம்பு எரி உய்த்தவர் தாள் இணைமேல் அணி
வம்பு அவிழ் தண் அம் துழாய் மலர்க்கே இவள்
4.2.9
எங்ஙனே சொல்லுகேன் யான் பெற்ற ஏழையை?
சங்கு என்னும் சக்கரம் என்னும் துழாய் என்னும்
4.2.10
என் சொல்லும் என் வசமும் அல்லள் நங்கைமீர்
மின் செய் பூண் மார்பினன் கண்ணன் கழல் துழாய்
4.2.11
மலி புகழ் வண் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
ஒலி புகழ் ஆயிரத்து இப் பத்தும் வல்லவர்
Hymnus 4.3
4.3.1
எருத்தம் இறுத்தாய் மதிள் இலங்கைக்
கோவை வீயச் சிலை குனித்தாய்
குல நல் யானை மருப்பு ஒசித்தாய்
பூவை வீயா நீர் தூவிப்
போதால் வணங்கேனேலும் நின்
பூவை வீயாம் மேனிக்குப்
4.3.2
புனையும் கண்ணி எனதுடைய
வாசகம் செய் மாலையே
வான் பட்டு ஆடையும் அஃதே
தேசம் ஆன அணிகலனும்
என் கைகூப்புச் செய்கையே
ஈசன் ஞாலம் உண்டு உமிழ்ந்த
4.3.3
மூன்று மூர்த்தி பல மூர்த்தி
ஆகி ஐந்து பூதம் ஆய்
இரண்டு சுடர் ஆய் அருவு ஆகி
நாகம் ஏறி நடுக் கடலுள்
துயின்ற நாராயணனே உன்
ஆகம் முற்றும் அகத்து அடக்கி
4.3.4
தந்த மாயப் பேய் உயிர்
மாய்த்த ஆய மாயனே வாமனனே மாதவா
பூத் தண் மாலை கொண்டு உன்னைப்
போதால் வணங்கேனேலும் நின்
பூத் தண் மாலை நெடு முடிக்குப்
4.3.5
கனகச் சோதி முடி முதலா
எண் இல் பல் கலன்களும்
ஏலும் ஆடையும் அஃதே
நண்ணி மூவுலகும்
நவிற்றும் கீர்த்தியும் அஃதே
கண்ணன் எம் பிரான் எம்மான்
4.3.6
சங்கம் கை ஏந்தினாய்
ஞாலம் முற்றும் உண்டு உமிழ்ந்த
நாராயணனே என்று என்று
ஓலம் இட்டு நான் அழைத்தால்
ஒன்றும் வாராயாகிலும்
கோலம் ஆம் என் சென்னிக்கு உன்
4.3.7
கொண்ட கோல வாமனா
குரை கழல் கைகூப்புவார்கள்
கூட நின்ற மாயனே
விரை கொள் பூவும் நீரும் கொண்டு
ஏத்தமாட்டேனேலும் உன்
உரை கொள் சோதித் திரு உருவம்
4.3.8
ஏர் கொள் ஏழ் உலகமும்
துன்னி முற்றும் ஆகி நின்ற
சோதி ஞான மூர்த்தியாய்
உன்னது என்னது ஆவியும்
என்னது உன்னது ஆவியும்
இன்ன வண்ணமே நின்றாய்
4.3.9
உலப்பு இல் கீர்த்தி வெள்ளத்தின்
கரைக்கண் என்று செல்வன் நான்?
காதல் மையல் ஏறினேன்
புரைப்பு இலாத பரம்பரனே
பொய் இலாத பரஞ்சுடரே
இரைத்து நல்ல மேன்மக்கள்
4.3.10
முற்றும் ஏத்தி பின்னையும்
தானும் ஏத்திலும் தன்னை
ஏத்த ஏத்த எங்கு எய்தும்?
தேனும் பாலும் கன்னலும்
அமுதும் ஆகித் தித்திப்ப
யானும் எம் பிரானையே
4.3.11
கண்ணன் ஒண் கழல்கள் மேல்
செய்ய தாமரைப் பழனத்
தென்னன் குருகூர்ச் சடகோபன்
பொய் இல் பாடல் ஆயிரத்துள்
இவையும் பத்தும் வல்லார்கள்
வையம் மன்னி வீற்றிருந்து
Hymnus 4.4
4.4.1
வாமனன் மண் இது என்னும்
விண்ணைத் தொழுது அவன் மேவு
வைகுந்தம் என்று கை காட்டும்
கண்ணை உள்நீர் மல்க நின்று
கடல்வண்ணன் என்னும் அன்னே என்
பெண்ணைப் பெருமயல் செய்தாற்கு
4.4.2
பிரான் கிடக்கும் கடல் என்னும்
செய்யது ஓர் ஞாயிற்றைக் காட்டி
சிரீதரன் மூர்த்தி ஈது என்னும்
நையும் கண்ணீர் மல்க நின்று
நாரணன் என்னும் அன்னே என்
தெய்வ உருவில் சிறுமான்
4.4.3
அச்சுதன் என்னும் மெய் வேவாள்
எறியும் தண் காற்றைத் தழுவி
என்னுடைக் கோவிந்தன் என்னும்
வெறி கொள் துழாய் மலர் நாறும்
வினையுடையாட்டியேன் பெற்ற
செறி வளை முன் கைச் சிறுமான்
4.4.4
ஒளி மணி வண்ணனே என்னும்
நின்ற குன்றத்தினை நோக்கி
நெடுமாலே வா என்று கூவும்
நன்று பெய்யும் மழை காணில்
நாரணன் வந்தான் என்று ஆலும்
என்று இன மையல்கள் செய்தான்
4.4.5
கோவிந்தன் மேய்த்தன என்னும்
போம் இள நாகத்தின் பின் போய்
அவன் கிடக்கை ஈது என்னும்
ஆம் அளவு ஒன்றும் அறியேன்
அருவினையாட்டியேன் பெற்ற
கோமள வல்லியை மாயோன்
4.4.6
கோவிந்தன் ஆம் எனா ஓடும்
வாய்த்த குழல் ஓசை கேட்கில்
மாயவன் என்று மையாக்கும்
ஆய்ச்சியர் வெண்ணெய்கள் காணில்
அவன் உண்ட வெண்ணெய் ஈது என்னும்
பேய்ச்சி முலை சுவைத்தாற்கு
4.4.7
உலகும் கண்ணன் படைப்பு என்னும்
நீறு செவ்வே இடக் காணில்
நெடுமால் அடியார் என்று ஓடும்
நாறு துழாய் மலர் காணில்
நாரணன் கண்ணி ஈது என்னும்
தேறியும் தேறாதும் மாயோன்
4.4.8
திருமாலைக் கண்டேனே என்னும்
உரு உடை வண்ணங்கள் காணில்
உலகு அளந்தான் என்று துள்ளும்
கரு உடைத் தேவு இல்கள் எல்லாம்
கடல் வண்ணன் கோயிலே என்னும்
வெருவிலும் வீழ்விலும் ஓவாள்
4.4.9
வியல் இடம் உண்டானே என்னும்
கரும் பெரு மேகங்கள் காணில்
கண்ணன் என்று ஏறப் பறக்கும்
பெரும் புல ஆ நிரை காணில்
பிரான் உளன் என்று பின் செல்லும்
அரும் பெறல் பெண்ணினை மாயோன்
4.4.10
அகலவே நீள் நோக்குக் கொள்ளும்
வியர்க்கும் மழைக்கண் துளும்ப
வெவ்வுயிர் கொள்ளும் மெய் சோரும்
பெயர்த்தும் கண்ணா என்று பேசும்
பெருமானே வா என்று கூவும்
மயல் பெருங் காதல் என் பேதைக்கு
4.4.11
வண் குருகூர்ச் சடகோபன்
சொல் வினையால் சொன்ன பாடல்
ஆயிரத்துள் இவை பத்தும்
நல் வினை என்று கற்பார்கள்
நலனிடை வைகுந்தம் நண்ணி
தொல்வினை தீர எல்லாரும்
Hymnus 4.5
4.5.1
ஆற்றல் மிக்கு ஆளும் அம்மானை வெம் மா பிளந்தான் தன்னை
போற்றி என்றே கைகள் ஆரத் தொழுது சொல் மாலைகள்
4.5.2
செய்ய கோலத் தடங் கண்ணன் விண்ணோர் பெருமான் தன்னை
மொய்ய சொல்லால் இசைமாலைகள் ஏத்தி உள்ளப்பெற்றேன்
4.5.3
வீவு இல் சீரன் மலர்க் கண்ணன் விண்ணோர் பெருமான் தன்னை
வீவு இல் காலம் இசைமாலைகள் ஏத்தி மேவப்பெற்றேன்
4.5.4
தூவி அம் புள் உடையான் அடல் ஆழி அம்மான் தன்னை
நா இயலால் இசைமாலைகள் ஏத்தி நண்ணப் பெற்றேன்
4.5.5
ஏற்றை எல்லாப் பொருளும் விரித்தானை எம்மான் தன்னை
மாற்ற மாலைப் புனைந்து ஏத்தி நாளும் மகிழ்வு எய்தினேன்
4.5.6
பெரிய கோலத் தடங்கண்ணன் விண்ணோர் பெருமான் தன்னை
உரிய சொல்லால் இசைமாலைகள் ஏத்தி உள்ளப்பெற்றேற்கு
4.5.7
இன்றி நின்றானை எல்லா உலகும் உடையான் தன்னை
குன்றம் ஒன்றால் மழை காத்த பிரானை சொல் மாலைகள்
4.5.8
தமக்கும் வானத்தவர்க்கும் பெருமானை தண் தாமரை
சுமக்கும் பாதப் பெருமானை சொல்மாலைகள் சொல்லுமாறு
4.5.9
தானத்தும் எண் திசையும் தவிராது நின்றான் தன்னை
கூனல் சங்கத் தடக்கையவனை குடம் ஆடியை
4.5.10
கொண்ட கோலத்தொடு வீற்றிருந்தும் மணம் கூடியும்
கண்ட ஆற்றால் தனதே உலகு என நின்றான் தன்னை
4.5.11
வாரி மாறாத பைம் பூம் பொழில் சூழ் குருகூர் நகர்க்
காரி மாறன் சடகோபன் சொல் ஆயிரத்து இப் பத்தால்
Hymnus 4.6
4.6.1
ஓர்ப்பால் இவ் ஒள் நுதல் உற்ற நல் நோய் இது தேறினோம்
போர்ப்பாகு தான் செய்து அன்று ஐவரை வெல்வித்த மாயப்போர்த்
4.6.2
இசைப்பு இன்றி நீர் அணங்கு ஆடும் இளந் தெய்வம் அன்று இது
திசைப்பு இன்றியே சங்கு சக்கரம் என்று இவள் கேட்க நீர்
4.6.3
எதுவானும் செய்து அங்கு ஓர் கள்ளும் இறைச்சியும் தூவேன் மின்
மது வார் துழாய் முடி மாயப் பிரான் கழல் வாழ்த்தினால்
4.6.4
கருஞ் சோறும் மற்றைச் செஞ் சோறும் களன் இழைத்து என் பயன்?
ஒருங்காகவே உலகு ஏழும் விழுங்கி உமிழ்ந்திட்ட
4.6.5
குவளைத் தடங் கண்ணும் கோவைச் செவ்வாயும் பயந்தனள்
கவளக் கடாக் களிறு அட்ட பிரான் திருநாமத்தால்
4.6.6
பிணியும் ஒழிகின்றது இல்லை பெருகும் இது அல்லால்
மணியின் அணி நிற மாயன் தமர் அடி நீறு கொண்டு
4.6.7
துணங்கை எறிந்து நும் தோள் குலைக்கப்படும் அன்னைமீர்
உணங்கல் கெடக் கழுதை உதடு ஆட்டம் கண்டு என் பயன்?
4.6.8
பாதம் பணிந்து இவள் நோய் இது தீர்த்துக் கொள்ளாது போய்
ஏதம் பறைந்து அல்ல செய்து கள் ஊடு கலாய்த் தூய்
4.6.9
நாழ்மை பல சொல்லி நீர் அணங்கு ஆடும் பொய் காண்கிலேன்
ஏழ்மைப் பிறப்புக்கும் சேமம் இந் நோய்க்கும் ஈதே மருந்து
4.6.10
நும் இச்சை சொல்லி நும் தோள் குலைக்கப்படும் அன்னைமீர்
மன்னப்படும் மறைவாணனை வண் துவராபதி
4.6.11
வழுவாத தொல் புகழ் வண் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
வழுவாத ஆயிரத்துள் இவை பத்து வெறிகளும்
Hymnus 4.7
4.7.1
ஞாலம் உண்டாய் ஞான மூர்த்தி நாராயணா என்று என்று
காலந்தோறும் யான் இருந்து கைதலைபூசல் இட்டால்
4.7.2
வள்ளலேயோ வையம் கொண்ட வாமனாவோ என்று என்று
நள் இராவும் நன் பகலும் நான் இருந்து ஓலம் இட்டால்
4.7.3
தாவி வையம் கொண்ட எந்தாய் தாமோதரா என்று என்று
கூவிக் கூவி நெஞ்சு உருகி கண்பனி சோர நின்றால்
4.7.4
ஆணி செம்பொன் மேனி எந்தாய் நின்று அருளாய் என்று என்று
நாணம் இல்லாச் சிறு தகையேன் நான் இங்கு அலற்றுவது என்
4.7.5
துப்பனே உன் தோள்கள் நான்கும் கண்டிடக்கூடுங்கொல்? என்று
எப்பொழுதும் கண்ண நீர் கொண்டு ஆவி துவர்ந்து துவர்ந்து
4.7.6
நாக்கு நீள்வன் ஞானம் இல்லை நாள்தோறும் என்னுடைய
ஆக்கையுள்ளும் ஆவியுள்ளும் அல்ல புறத்தினுள்ளும்
4.7.7
நிறைந்த ஞான மூர்த்தியாயை நின்மலமாக வைத்து
பிறந்தும் செத்தும் நின்று இடறும் பேதைமை தீர்ந்தொழிந்தேன்
4.7.8
எண் திசையும் உள்ள பூக் கொண்டு ஏத்தி உகந்து உகந்து
தொண்டரோங்கள் பாடி ஆட சூழ் கடல் ஞாலத்துள்ளே
4.7.9
கடவன் ஆகி காலந்தோறும் பூப் பறித்து ஏத்த கில்லேன்
மட வல் நெஞ்சம் காதல் கூர வல்வினையேன் அயர்ப்பாய்த்
4.7.10
பக்கம் நோக்கி நின்று அலந்தேன் பாவியேன் காண்கின்றிலேன்
மிக்க ஞான மூர்த்தி ஆய வேத விளக்கினை என்
4.7.11
குழுவு மாடத் தென் குருகூர் மாறன் சடகோபன் சொல்
வழுவு இலாத ஒண் தமிழ்கள் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 4.8
4.8.1
கூறு ஆளும் தனி உடம்பன் குலம் குலமா அசுரர்களை
நீறு ஆகும்படியாக நிருமித்து படை தொட்ட
4.8.2
அணி மானத் தட வரைத்தோள் அடல் ஆழித் தடக்கையன்
பணி மானம் பிழையாமே அடியேனைப் பணிகொண்ட
4.8.3
விட நஞ்ச முலை சுவைத்த மிகு ஞானச் சிறு குழவி
பட நாகத்து அணைக் கிடந்த பரு வரைத் தோள் பரம்புருடன்
4.8.4
பொறையினால் முலை அணைவான் பொரு விடை ஏழ் அடர்த்து உகந்த
கறையினார் துவர் உடுக்கை கடை ஆவின் கழி கோல் கைச்
4.8.5
கிளிமொழியாள் காரணமாக் கிளர் அரக்கன் நகர் எரித்த
களி மலர்த் துழாய் அலங்கல் கமழ் முடியன் கடல் ஞாலத்து
4.8.6
நெறி எல்லாம் எடுத்து உரைத்த நிறை ஞானத்து ஒருமூர்த்தி
குறிய மாண் உரு ஆகி கொடுங் கோளால் நிலம் கொண்ட
4.8.7
கிளர் ஒளிய இரணியனது அகல் மார்பம் கிழித்து உகந்த
வளர் ஒளிய கனல் ஆழி வலம்புரியன் மணி நீல
4.8.8
எரி அழலம் புக ஊதி இரு நிலம் முன் துயர் தவிர்த்த
தெரிவு அரிய சிவன் பிரமன் அமரர் கோன் பணிந்து ஏத்தும்
4.8.9
போகமகள் புகழ்த் தந்தை விறல் வாணன் புயம் துணித்து
நாகமிசைத் துயில்வான்போல் உலகு எல்லாம் நன்கு ஒடுங்க
4.8.10
கிடந்தனபோல் துணி பலவா அசுரர் குழாம் துணித்து உகந்த
தடம் புனல சடைமுடியன் தனி ஒருகூறு அமர்ந்து உறையும்
4.8.11
தயிர் வெண்ணெய் உண்டானைத் தடம் குருகூர்ச் சடகோபன்
செயிர் இல் சொல் இசைமாலை ஆயிரத்துள் இப் பத்தால்
Hymnus 4.9
4.9.1
எண் ஆராத் துயர் விளைக்கும் இவை என்ன உலகு இயற்கை
கண்ணாளா கடல் கடைந்தாய் உன கழற்கே வரும் பரிசு
4.9.2
ஏமாறிக் கிடந்து அலற்றும் இவை என்ன உலகு இயற்கை
ஆம் ஆறு ஒன்று அறியேன் நான் அரவு அணையாய் அம்மானே
4.9.3
வண்டு ஆர் பூங் குழலாளும் மனை ஒழிய உயிர் மாய்தல்
கண்டு ஆற்றேன் உலகு இயற்கை! கடல்வண்ணா அடியேனைப்
4.9.4
கொள் என்று தமம் மூடும் இவை என்ன உலகு இயற்கை
வள்ளலே மணிவண்ணா உன கழற்கே வரும்பரிசு
4.9.5
ஆங்கு உயிர்கள் பிறப்பு இறப்புப் பிணி மூப்பால் தகர்ப்புண்ணும்
ஈங்கு இதன்மேல் வெம் நரகம் இவை என்ன உலகு இயற்கை
4.9.6
அறப்பொருளை அறிந்து ஓரார் இவை என்ன உலகு இயற்கை
வெறித் துளவ முடியானே வினையேனை உனக்கு அடிமை
4.9.7
நீயே மற்று ஒரு பொருளும் இன்றி நீ நின்றமையால்
நோயே மூப்பு இறப்பு பிறப்பு பிணியே என்று இவை ஒழிய
4.9.8
ஈட்டி நீ வைத்து அமைத்த இமையோர் வாழ் தனி முட்டைக்
கோட்டையினில் கழித்து என்னை உன் கொழும் சோதி உயரத்துக்
4.9.9
ஆட்டுதி நீ அரவு அணையாய் அடியேனும் அஃது அறிவன்
வேட்கை எல்லாம் விடுத்து என்னை உன் திருவடியே சுமந்து உழலக்
4.9.10
கண்ட இன்பம் தெரிவு அரிய அளவு இல்லாச் சிற்றின்பம்
ஒண் தொடியாள் திருமகளும் நீயுமே நிலாநிற்ப
4.9.11
திருவடி சேர்வது கருதி செழுங் குருகூர்ச் சடகோபன்
திருவடிமேல் உரைத்த தமிழ் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 4.10
4.10.1
மற்றும் யாதும் இல்லா
அன்று நான்முகன் தன்னொடு தேவர்
உலகோடு உயிர் படைத்தான்
குன்றம் போல் மணி மாடம் நீடு
திருக்குருகூர் அதனுள்
4.10.2
முன் படைத்தான்
வீடு இல் சீர்ப் புகழ் ஆதிப்பிரான் அவன்
மேவி உறை கோயில்
மாட மாளிகை சூழ்ந்து அழகு ஆய
திருக்குருகூர் அதனைப்
பாடி ஆடி பரவிச் செல்மின்கள்
4.10.3
உடனே விழுங்கி
கரந்து உமிழ்ந்து கடந்து இடந்தது
கண்டும் தெளியகில்லீர்
சிரங்களால் அமரர் வணங்கும்
திருக்குருகூர் அதனுள்
பரன் திறம் அன்றி பல் உலகீர் தெய்வம்
4.10.4
தனக்கும் பிறர்க்கும்
நாயகன் அவனே கபால நல் மோக்கத்துக்
கண்டுகொண்மின்
தேச மா மதிள் சூழ்ந்து அழகு ஆய
திருக்குருகூர் அதனுள்
ஈசன்பால் ஓர் அவம் பறைதல் என் ஆவது
4.10.5
சமணரும் சாக்கியரும்
வலிந்து வாது செய்வீர்களும் மற்றும் நும்
தெய்வமும் ஆகி நின்றான்
மலிந்து செந்நெல் கவரி வீசும்
திருக்குருகூர் அதனுள்
பொலிந்து நின்ற பிரான் கண்டீர் ஒன்றும்
4.10.6
புறத்திட்டு உம்மை இன்னே
தேற்றி வைத்தது எல்லீரும் வீடு பெற்றால்
உலகு இல்லை என்றே
சேற்றில் செந்நெல் கமலம் ஓங்கு
திருக்குருகூர் அதனுள்
ஆற்ற வல்லவன் மாயம் கண்டீர் அது
4.10.7
மற்று ஓர் தெய்வம்
பாடி ஆடிப் பணிந்து பல்படிகால்
வழி ஏறிக் கண்டீர்
கூடி வானவர் ஏத்த நின்ற
திருக்குருகூர் அதனுள்
ஆடு புள் கொடி ஆதி மூர்த்திக்கு
4.10.8
மார்க்கண்டேயன் அவனை
நக்க பிரானும் அன்று உய்யக்கொண்டது
நாராயணன் அருளே
கொக்கு அலர் தடம் தாழை வேலித்
திருக்குருகூர் அதனுள்
மிக்க ஆதிப்பிரான் நிற்க மற்றைத்
4.10.9
மற்றும் தன்பால்
அளந்து காண்டற்கு அரியன் ஆகிய
ஆதிப்பிரான் அமரும்
வளம் கொள் தண் பணை சூழ்ந்து அழகு ஆய
திருக்குருகூர் அதனை
உளம் கொள் ஞானத்து வைம்மின் உம்மை
4.10.10
மற்றும் தன்பால்
மறு இல் மூர்த்தியோடு ஒத்து இத்தனையும்
நின்றவண்ணம் நிற்கவே
செறுவில் செந்நெல் கரும்பொடு ஓங்கு
திருக்குருகூர் அதனுள்
குறிய மாண் உரு ஆகிய நீள் குடக்
4.10.11
வண் குருகூர்நகரான்
நாள் கமழ் மகிழ் மாலை மார்பினன்
மாறன் சடகோபன்
வேட்கையால் சொன்ன பாடல் ஆயிரத்துள்
இப் பத்தும் வல்லார்
மீட்சி இன்றி வைகுந்த மாநகர்
Großteil 5
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 5.1
5.1.1
பொய்யே கைம்மை சொல்லி புறமே புறமே ஆடி
மெய்யே பெற்றொழிந்தேன் விதி வாய்க்கின்று காப்பார் ஆர்?
5.1.2
தேனே இன் அமுதே என்று என்றே சில கூத்துச் சொல்ல
தானேல் எம் பெருமான் அவன் என் ஆகி ஒழிந்தான்
5.1.3
வள்ளல் மணிவண்ணனே என்று என்றே உன்னையும் வஞ்சிக்கும்
கள்ள மனம் தவிர்ந்தே உன்னைக் கண்டுகொண்டு உய்ந்தொழிந்தேன்
5.1.4
வன் கள்வனேன் மனத்தை வலித்து கண்ண நீர் கரந்து
நின்கண் நெருங்கவைத்தே எனது ஆவியை நீக்ககில்லேன்
5.1.5
நண்ணியும் நண்ணகில்லேன் நடுவே ஓர் உடம்பில் இட்டு
திண்ணம் அழுந்தக் கட்டிப் பல செய்வினை வன் கயிற்றால்
5.1.6
முறை முறை யாக்கை புகல் ஒழியக் கண்டு கொண்டொழிந்தேன்
நிறம் உடை நால் தடம் தோள் செய்ய வாய் செய்ய தாமரைக்கண்
5.1.7
எம் மா பாவியர்க்கும் விதி வாய்க்கின்று வாய்க்கும் கண்டீர்
கைம்மா துன்பு ஒழித்தாய் என்று கைதலைபூசல் இட்டே
5.1.8
மாலார் வந்து இனநாள் அடியேன் மனத்தே மன்னினார்
சேல் ஏய் கண்ணியரும் பெரும் செல்வமும் நன்மக்களும்
5.1.9
நாவாய் போல் பிறவிக்கடலுள் நின்று நான் துளங்க
தேவு ஆர் கோலத்தொடும் திருச் சக்கரம் சங்கினொடும்
5.1.10
தானே இன் அருள் செய்து என்னை முற்றவும் தான் ஆனான்
மீன் ஆய் ஆமையும் ஆய் நரசிங்கமும் ஆய் குறள் ஆய்
5.1.11
ஏர் வள ஒண் கழனிக் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
சீர் வண்ணம் ஒண் தமிழ்கள் இவை ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 5.2
5.2.1
போயிற்று வல் உயிர்ச் சாபம்
நலியும் நரகமும் நைந்த
நமனுக்கு இங்கு யாது ஒன்றும் இல்லை
கலியும் கெடும் கண்டுகொண்மின்
கடல்வண்ணன் பூதங்கள் மண்மேல்
மலியப் புகுந்து இசை பாடி
5.2.2
கண்ணுக்கு இனியன கண்டோம்
தொண்டீர் எல்லீரும் வாரீர்
தொழுது தொழுது நின்று ஆர்த்தும்
வண்டு ஆர் தண் அம் துழாயான்
மாதவன் பூதங்கள் மண்மேல்
பண் தான் பாடி நின்று ஆடி
5.2.3
தேவர்கள் தாமும் புகுந்து
பெரிய கிதயுகம் பற்றி
பேரின்ப வெள்ளம் பெருக
கரிய முகில்வண்ணன் எம்மான்
கடல்வண்ணன் பூதங்கள் மண்மேல்
இரியப் புகுந்து இசை பாடி
5.2.4
எடுத்துக் களைவன போலே
தடம் கடல் பள்ளிப் பெருமான்
தன்னுடைப் பூதங்களே ஆய்
கிடந்தும் இருந்தும் எழுந்தும்
கீதம் பலபல பாடி
நடந்தும் பறந்தும் குனித்தும்
5.2.5
ஒக்கின்றது இவ் உலகத்து
வைகுந்தன் பூதங்களே ஆய்
மாயத்தினால் எங்கும் மன்னி
ஐயம் ஒன்று இல்லை அரக்கர்
அசுரர் பிறந்தீர் உள்ளீரேல்
உய்யும் வகை இல்லை தொண்டீர்
5.2.6
பகை பசி தீயன எல்லாம்
நின்று இவ் உலகில் கடிவான்
நேமிப் பிரான் தமர் போந்தார்
நன்று இசை பாடியும் துள்ளி
ஆடியும் ஞாலம் பரந்தார்
சென்று தொழுது உய்ம்மின் தொண்டீர்!
5.2.7
தெய்வங்கள் உம்மை உய்யக்கொள்
மறுத்தும் அவனோடே கண்டீர்
மார்க்கண்டேயனும் கரியே
கறுத்த மனம் ஒன்றும் வேண்டா
கண்ணன் அல்லால் தெய்வம் இல்லை
இறுப்பது எல்லாம் அவன் மூர்த்தி
5.2.8
எவ் உலகுக்கும் தன் மூர்த்தி
நிறுத்தினான் தெய்வங்கள் ஆக
அத் தெய்வ நாயகன் தானே
மறுத் திரு மார்வன் அவன் தன்
பூதங்கள் கீதங்கள் பாடி
வெறுப்பு இன்றி ஞாலத்து மிக்கார்
5.2.9
வேதப் புனித இருக்கை
நாவில் கொண்டு அச்சுதன் தன்னை
ஞானவிதி பிழையாமே
பூவில் புகையும் விளக்கும்
சாந்தமும் நீரும் மலிந்து
மேவித் தொழும் அடியாரும்
5.2.10
மேவி கண்ணன் திருமூர்த்தி
நக்க பிரானோடு அயனும்
இந்திரனும் முதலாகத்
தொக்க அமரர் குழாங்கள்
எங்கும் பரந்தன தொண்டீர்
ஒக்கத் தொழ கிற்றிராகில்
5.2.11
அடியார்க்கு அருள்செய்யும்
மலியும் சுடர் ஒளி மூர்த்தி
மாயப் பிரான் கண்ணன் தன்னை
கலி வயல் தென் நன் குருகூர்க்
காரிமாறன் சடகோபன்
ஒலி புகழ் ஆயிரத்து இப் பத்து
Hymnus 5.3
5.3.1
ஆசு அறு சீலனை ஆதி மூர்த்தியை நாடியே
பாசறவு எய்தி அறிவு இழந்து எனை நாளையம்?
5.3.2
என் செய்ய தாமரைக் கண்ணன் என்னை நிறை கொண்டான்
முன் செய்ய மாமை இழந்து மேனி மெலிவு எய்தி
5.3.3
சார்ந்து சுவைத்த செவ்வாயன் என்னை நிறை கொண்டான்
பேர்ந்தும் பெயர்ந்தும் அவனோடு அன்றி ஓர் சொல் இலேன்
5.3.4
ஈர நெல் வித்தி முளைத்த நெஞ்சப் பெருஞ் செய்யுள்
பேர் அமர் காதல் கடல் புரைய விளைவித்த
5.3.5
அடியன் அறிவு அரு மேனி மாயத்தன் ஆகிலும்
கொடிய என் நெஞ்சம் அவன் என்றே கிடக்கும் எல்லே
5.3.6
என்னை இனி உமக்கு ஆசை இல்லை அகப்பட்டேன்
முன்னை அமரர் முதல்வன் வண் துவராபதி
5.3.7
அலை கடல் பள்ளி அம்மானை ஆழிப்பிரான் தன்னை
கலை கொள் அகல் அல்குல் தோழீ நம் கண்களால் கண்டு
5.3.8
போய் முதல் சாய்த்து புள் வாய் பிளந்து களிறு அட்ட
தூ முறுவல் தொண்டைவாய்ப் பிரானை எந் நாள்கொலோ
5.3.9
சேண் உயர் வானத்து இருக்கும் தேவ பிரான் தன்னை
ஆணை என் தோழீ உலகுதோறு அலர் தூற்றி ஆம்
5.3.10
தூ மடல் தண் அம் துழாய் மலர் கொண்டு சூடுவோம்
ஆம் மடம் இன்றி தெருவுதோறு அயல் தையலார்
5.3.11
விரைக் கொள் பொழில் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
நிரைக் கொள் அந்தாதி ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 5.4
5.4.1
நீர் எல்லாம் தேறி ஓர் நீள் இரவு ஆய் நீண்டதால்
பார் எல்லாம் உண்ட நம் பாம்பு அணையான் வாரானால்
5.4.2
மா விகாரம் ஆய் ஓர் வல் இரவு ஆய் நீண்டதால்
காவி சேர் வண்ணன் என் கண்ணனும் வாரானால்
5.4.3
ஓயும் பொழுது இன்றி ஊழி ஆய் நீண்டதால்
காயும் கடும் சிலை என் காகுத்தன் வாரானால்
5.4.4
ஒண் சுடரோன் வாராது ஒளித்தான் இம் மண் அளந்த
கண் பெரிய செவ்வாய் எம் கார் ஏறு வாரானால்
5.4.5
நீர் என்னே என்னாதே நீள் இரவும் துஞ்சுவரால்
கார் அன்ன மேனி நம் கண்ணனும் வாரானால்
5.4.6
முன்நின்று இரா ஊழி கண் புதைய மூடிற்றால்
மன் நின்ற சக்கரத்து எம் மாயவனும் வாரானால்
5.4.7
சேண் பாலது ஊழி ஆய் செல்கின்ற கங்குல்வாய்த்
தூப் பால வெண் சங்கு சக்கரத்தன் தோன்றானால்
5.4.8
மெய் வந்து நின்று எனது ஆவி மெலிவிக்கும்
கைவந்த சக்கரத்து என் கண்ணனும் வாரானால்
5.4.9
அம் சுடர வெய்யோன் அணி நெடும் தேர் தோன்றாதால்
செஞ் சுடர்த் தாமரைக்கண் செல்வனும் வாரானால்
5.4.10
சென்று உருகி நுண் துளி ஆய் செல்கின்ற கங்குல்வாய்
அன்று ஒருகால் வையம் அளந்த பிரான் வாரான் என்று
5.4.11
சிறந்த பொழில் சூழ் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
நிறம் கிளர்ந்த அந்தாதி ஆயிரத்துள் இப் பத்தால்
Hymnus 5.5
5.5.1
என்னை முனிவது நீர்?
நங்கள் கோலத் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
சங்கினோடும் நேமியோடும்
தாமரைக் கண்களோடும்
செங்கனி வாய் ஒன்றினோடும்
5.5.2
என்னை முனியாதே
தென் நன் சோலைத் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
மின்னு நூலும் குண்டலமும்
மார்பில் திருமறுவும்
மன்னு பூணும் நான்கு தோளும்
5.5.3
அன்னையரும் முனிதிர்
குன்ற மாடத் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
வென்றி வில்லும் தண்டும் வாளும்
சக்கரமும் சங்கமும்
நின்று தோன்றிக் கண்ணுள் நீங்கா
5.5.4
அன்னையரும் முனிதிர்
தேன் கொள் சோலைத் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
பூந் தண் மாலைத் தண் துழாயும்
பொன் முடியும் வடிவும்
பாங்கு தோன்றும் பட்டும் நாணும்
5.5.5
அன்னையரும் முனிதிர்
தக்க கீர்த்தித் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
தொக்க சோதித் தொண்டை வாயும்
நீண்ட புருவங்களும்
தக்க தாமரைக் கண்ணும் பாவியேன்
5.5.6
அன்னை காணக்கொடாள்
சோலை சூழ் தண் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
கோல நீள் கொடி மூக்கும் தாமரைக்
கண்ணும் கனி வாயும்
நீல மேனியும் நான்கு தோளும்
5.5.7
அன்னை காணக்கொடாள்
சிறந்த கீர்த்தித் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
நிறைந்த சோதி வெள்ளம் சூழ்ந்த
நீண்ட பொன் மேனியொடும்
நிறைந்து என் உள்ளே நின்றொழிந்தான்
5.5.8
அன்னையரும் முனிதிர்
மை கொள் மாடத் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
செய்ய தாமரைக் கண்ணும் அல்குலும்
சிற்றிடையும் வடிவும்
மொய்ய நீள் குழல் தாழ்ந்த தோள்களும்
5.5.9
அன்னையரும் முனிதிர்
மன்னு மாடத் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
சென்னி நீள் முடி ஆதி ஆய
உலப்பு இல் அணிகலத்தன்
கன்னல் பால் அமுது ஆகி வந்து என்
5.5.10
அன்னை காணக்கொடாள்
வழு இல் கீர்த்தித் திருக்குறுங்குடி
நம்பியை நான் கண்டபின்
குழுமித் தேவர் குழாங்கள் கைதொழச்
சோதி வெள்ளத்தினுள்ளே
எழுவது ஓர் உரு என் நெஞ்சுள் எழும்
5.5.11
ஆழி அங்கையனையே அலற்றி
நறிய நன் மலர் நாடி
நன் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
குறி கொள் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும்
திருக்குறுங்குடி அதன்மேல்
அறியக் கற்று வல்லார்
Hymnus 5.6
5.6.1
கடல் ஞாலம் ஆவேனும் யானே என்னும்
கடல் ஞாலம் கொண்டேனும் யானே என்னும்
கடல் ஞாலம் கீண்டேனும் யானே என்னும்
கடல் ஞாலம் உண்டேனும் யானே என்னும்
கடல் ஞாலம் ஈசன் வந்து ஏறக்கொலோ?
கடல் ஞாலத்தீர்க்கு இவை என் சொல்லுகேன்
5.6.2
கற்கும் கல்வி ஆவேனும் யானே என்னும்
கற்கும் கல்விச் செய்வேனும் யானே என்னும்
கற்கும் கல்வி தீர்ப்பேனும் யானே என்னும்
கற்கும் கல்விச் சாரமும் யானே என்னும்
கற்கும் கல்வி நாதன் வந்து ஏறக்கொலோ?
கற்கும் கல்வியீர்க்கு இவை என் சொல்லுகேன்
5.6.3
காண்கின்ற விசும்பு எல்லாம் யானே என்னும்
காண்கின்ற வெம் தீ எல்லாம் யானே என்னும்
காண்கின்ற இக் காற்று எல்லாம் யானே என்னும்
காண்கின்ற கடல் எல்லாம் யானே என்னும்
காண்கின்ற கடல்வண்ணன் ஏறக்கொலோ?
காண்கின்ற உலகத்தீர்க்கு என் சொல்லுகேன்
5.6.4
செய்வான் நின்றனகளும் யானே என்னும்
செய்து முன் இறந்தவும் யானே என்னும்
செய்கைப் பயன் உண்பேனும் யானே என்னும்
செய்வார்களைச் செய்வேனும் யானே என்னும்
செய்ய கமலக்கண்ணன் ஏறக்கொலோ?
செய்ய உலகத்தீர்க்கு இவை என் சொல்லுகேன்
5.6.5
திறம்பாமல் மலை எடுத்தேனே என்னும்
திறம்பாமல் அசுரரைக் கொன்றேனே என்னும்
திறம் காட்டி அன்று ஐவரைக் காத்தேனே என்னும்
திறம்பாமல் கடல் கடைந்தேனே என்னும்
திறம்பாத கடல்வண்ணன் ஏறக்கொலோ?
திறம்பாத உலகத்தீர்க்கு என் சொல்லுகேன்
5.6.6
இன ஏறுகள் செற்றேனும் யானே என்னும்
இன ஆன் கன்று மேய்த்தேனும் யானே என்னும்
இன ஆ நிரை காத்தேனும் யானே என்னும்
இன ஆயர் தலைவனும் யானே என்னும்
இனத் தேவர் தலைவன் வந்து ஏறக்கொலோ?
இன வேல் கண் நல்லீர்க்கு இவை என் சொல்லுகேன்
5.6.7
உற்றார்கள் எனக்கு இங்கு எல்லாரும் என்னும்
உற்றார்களைச் செய்வேனும் யானே என்னும்
உற்றார்களை அழிப்பேனும் யானே என்னும்
உற்றார்களுக்கு உற்றேனும் யானே என்னும்
உற்றார் இலி மாயன் வந்து ஏறக்கொலோ?
உற்றீர்கட்கு என் சொல்லிச் சொல்லுகேன் யான்
5.6.8
உரைக்கின்ற திசைமுகன் யானே என்னும்
உரைக்கின்ற அமரரும் யானே என்னும்
உரைக்கின்ற அமரர் கோன் யானே என்னும்
உரைக்கின்ற முனிவரும் யானே என்னும்
உரைக்கின்ற முகில்வண்ணன் ஏறக்கொலோ?
உரைக்கின்ற உலகத்தீர்க்கு என் சொல்லுகேன்
5.6.9
கொடிய வினை ஆவேனும் யானே என்னும்
கொடிய வினை செய்வேனும் யானே என்னும்
கொடிய வினை தீர்ப்பேனும் யானே என்னும்
கொடியான் இலங்கை செற்றேனே என்னும்
கொடிய புள் உடையவன் ஏறக்கொலோ?
கொடிய உலகத்தீர்க்கு இவை என் சொல்லுகேன்
5.6.10
கோலம் இல் நரகமும் யானே என்னும்
கோலம் திகழ் மோக்கமும் யானே என்னும்
கோலம் கொள் உயிர்களும் யானே என்னும்
கோலம் கொள் தனிமுதல் யானே என்னும்
கோலம் கொள் முகில்வண்ணன் ஏறக்கொலோ?
கோலம் கொள் உலகத்தீர்க்கு என் சொல்லுகேன்
5.6.11
குல ஆயர் கொழுந்துக்கும் கேள்வன் தன்னை
வாய்ந்த வழுதி வள நாடன் மன்னு
குருகூர்ச் சடகோபன் குற்றேவல் செய்து
ஆய்ந்த தமிழ் மாலை ஆயிரத்துள்
இவையும் ஓர் பத்தும் வல்லார் உலகில்
ஏந்து பெரும் செல்வத்தராய்த் திருமால்
Hymnus 5.7
5.7.1
இனி உன்னை விட்டு ஒன்றும்
ஆற்ற கிற்கின்றிலேன் அரவின் அணை அம்மானே
சேற்றுத் தாமரை செந்நெல் ஊடு மலர்
சிரீவரமங்கல நகர்
5.7.2
காணும் அவாவில் வீழ்ந்து நான்
எங்குற்றேனும் அல்லேன் இலங்கை செற்ற அம்மானே
திங்கள் சேர் மணி மாடம் நீடு
சிரீவரமங்கலநகர் உறை
5.7.3
கார்முகில் வண்ணா
பொருள் அல்லாத என்னைப் பொருளாக்கி அடிமைகொண்டாய்
தெருள் கொள் நான்மறை வல்லவர் பலர் வாழ்
சிரீவரமங்கலநகர்க்கு
5.7.4
மாயப்போர் பண்ணி
நீறு செய்த எந்தாய் நிலம் கீண்ட அம்மானே
தேறு ஞானத்தர் வேத வேள்வி அறாச்
சிரீவரமங்கலநகர்
5.7.5
தெவ்வத்துள் ஆயுமாய் நின்று
கைதவங்கள் செய்யும் கரு மேனி அம்மானே
செய்த வேள்வியர் வையத்தேவர் அறாச்
சிரீவரமங்கலநகர்
5.7.6
என்னை ஆளுடை
வான நாயகனே மணி மாணிக்கச்சுடரே
தேன மாம்பொழில் தண் சிரீவரமங்கலத்தவர்
கைதொழ உறை
5.7.7
கொழுந்தே உலகுக்கு ஓர்
முந்தைத் தாய் தந்தையே முழு ஏழ் உலகும் உண்டாய்
செந்தொழிலவர் வேத வேள்வி அறாச்
சிரீவரமங்கலநகர்
5.7.8
நன்கு அறிந்தனன்
அகற்றி என்னையும் நீ அரும் சேற்றில் வீழ்த்திகண்டாய்
பகல் கதிர் மணி மாடம் நீடு சிரீவரமங்கை
வாணனே என்றும்
5.7.9
எருது ஏழ் அடர்த்த என்
கள்ள மாயவனே கருமாணிக்கச் சுடரே
தெள்ளியார் திரு நான்மறைகள் வல்லார் மலி
தண் சிரீவரமங்கை
5.7.10
உனக்கு ஓர்கைம்
மாறு நான் ஒன்று இலேன் எனது ஆவியும் உனதே
சேறு கொள் கரும்பும் பெரும் செந்நெலும் மலி
தண் சிரீவரமங்கை
5.7.11
திரிவிக்கிரமன் அடி இணைமிசை
கொய் கொள் பூம் பொழில்
சூழ் குருகூர்ச் சடகோபன்
செய்த ஆயிரத்துள் இவை தண்
சிரீவரமங்கை மேய பத்துடன்
வைகல் பாட வல்லார்
Hymnus 5.8
5.8.1
நீராய் அலைந்து கரைய உருக்குகின்ற நெடுமாலே
சீர் ஆர் செந்நெல் கவரி வீசும் செழு நீர்த் திருக்குடந்தை
5.8.2
எம் மா உருவும் வேண்டும் ஆற்றால் ஆவாய் எழில் ஏறே
செம் மா கமலம் செழு நீர்மிசைக்கண் மலரும் திருக்குடந்தை
5.8.3
உன்னால் அல்லால் யாவராலும் ஒன்றும் குறை வேண்டேன்
கன் ஆர் மதிள் சூழ் குடந்தைக் கிடந்தாய் அடியேன் அரு வாழ்நாள்
5.8.4
உலப்பு இலானே எல்லா உலகும் உடைய ஒரு மூர்த்தி
நலத்தால் மிக்கார் குடந்தைக் கிடந்தாய் உன்னைக் காண்பான் நான்
5.8.5
தழு வல்வினையால் பக்கம் நோக்கி நாணிக் கவிழ்ந்திருப்பன்
செழு ஒண் பழனக் குடந்தைக் கிடந்தாய் செந்தாமரைக் கண்ணா
5.8.6
ஊழ் கண்டிருந்தே தூராக்குழி தூர்த்து எனை நாள் அகன்று இருப்பன்?
வாழ் தொல் புகழார் குடந்தைக் கிடந்தாய் வானோர் கோமானே
5.8.7
எரி ஏய் பவளக் குன்றே நால் தோள் எந்தாய் உனது அருளே
பிரியா அடிமை என்னைக் கொண்டாய் குடந்தைத் திருமாலே
5.8.8
வளை வாய் நேமிப் படையாய் குடந்தைக் கிடந்த மா மாயா
தளரா உடலம் எனது ஆவி சரிந்து போம்போது
5.8.9
அசைவு இல் அமரர் தலைவர் தலைவா ஆதிப் பெரு மூர்த்தி
திசை வில் வீசும் செழு மா மணிகள் சேரும் திருக்குடந்தை
5.8.10
ஆரா அமுதாய் அடியேன் ஆவி அகமே தித்திப்பாய்
தீரா வினைகள் தீர என்னை ஆண்டாய் திருக்குடந்தை
5.8.11
கழல்கள் அவையே சரண் ஆகக் கொண்ட குருகூர்ச் சடகோபன்
குழலின் மலியச் சொன்ன ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 5.9
5.9.1
வான் ஆர் வண் கமுகும் மது மல்லிகை கமழும்
தேன் ஆர் சோலைகள் சூழ் திருவல்லவாழ் உறையும்
5.9.2
பொன்திகழ் புன்னை மகிழ் புது மாதவி மீது அணவி
தென்றல் மணம் கமழும் திருவல்லவாழ் நகருள்
5.9.3
பாடும் நல் வேத ஒலி பரவைத் திரை போல் முழங்க
மாடு உயர்ந்து ஓமப் புகை கமழும் தண் திருவல்லவாழ்
5.9.4
பச்சிலை நீள் கமுகும் பலவும் தெங்கும் வாழைகளும்
மச்சு அணி மாடங்கள் மீது அணவும் தண் திருவல்லவாழ்
5.9.5
மைந் நலம் கொண்டு உயர் விண் மறைக்கும் தண் திருவல்லவாழ்
கன்னல் அம் கட்டி தன்னை கனியை இன் அமுதம் தன்னை
5.9.6
பாண் குரல் வண்டினொடு பசுந் தென்றலும் ஆகி எங்கும்
சேண் சினை ஓங்கு மரச் செழுங் கானல் திருவல்லவாழ்
5.9.7
ஓத நெடுந் தடத்துள் உயர் தாமரை செங்கழுநீர்
மாதர்கள் வாள் முகமும் கண்ணும் ஏந்தும் திருவல்லவாழ்
5.9.8
ஆடு உறு தீங் கரும்பும் விளை செந்நெலும் ஆகி எங்கும்
மாடு உறு பூந் தடம் சேர் வயல் சூழ் தண் திருவல்லவாழ்
5.9.9
குழல் என்ன யாழும் என்ன குளிர் சோலையுள் தேன் அருந்தி
மழலை வரி வண்டுகள் இசை பாடும் திருவல்லவாழ்
5.9.10
தொல் அருள் மண்ணும் விண்ணும் தொழ நின்ற திருநகரம்
நல் அருள் ஆயிரவர் நலன் ஏந்தும் திருவல்லவாழ்
5.9.11
சேமம் கொள் தென் குருகூர்ச் சடகோபன் தெரிந்து உரைத்த
நாமங்கள் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும் திருவல்லவாழ்
Hymnus 5.10
5.10.1
கைசெய்து ஐவர்க்குத்
திறங்கள் காட்டியிட்டுச் செய்து போன மாயங்களும்
நிறம் தன் ஊடு புக்கு எனது ஆவியை நின்று நின்று
உருக்கி உண்கின்ற இச்
5.10.2
வாய் பிளந்ததும்
மதுவை வார் குழலார் குரவை பிணைந்த குழகும்
அது இது உது என்னலாவன அல்ல என்னை உன்
செய்கை நைவிக்கும்
5.10.3
பேர்ந்து ஓர் சாடு இறச்
செய்ய பாதம் ஒன்றால் செய்த நின் சிறுச் சேவகமும்
நெய் உண் வார்த்தையுள் அன்னை கோல் கொள்ள நீ உன்
தாமரைக் கண்கள் நீர் மல்க
5.10.4
கலந்து அசுரரை
உள்ளம் பேதம் செய்திட்டு உயிர் உண்ட உபாயங்களும்
வெள்ள நீர்ச் சடையானும் நின்னிடை வேறு அலாமை
விளங்க நின்றதும்
5.10.5
அடிசில் உண்டதும்
வண்ண மால் வரையை எடுத்து மழை காத்தலும்
மண்ணை முன் படைத்து உண்டு உமிழ்ந்து கடந்து இடந்து
மணந்த மாயங்கள்
5.10.6
நினைப்பு அரியன
ஒன்று அலா உருவு ஆய் அருவு ஆய நின் மாயங்கள்
நின்று நின்று நினைக்கின்றேன் உன்னை எங்ஙனம்
நினைகிற்பன்? பாவியேற்கு
5.10.7
இன்மையாய் வந்து என்
கண் கொளாவகை நீ கரந்து என்னைச் செய்கின்றன
எண் கொள் சிந்தையுள் நைகின்றேன் என் கரிய
மாணிக்கமே என் கண்கட்குத்
5.10.8
செந்தாமரைமேல் திசைமுகன்
கருவுள் வீற்றிருந்து படைத்திட்ட கருமங்களும்
பொரு இல் உன் தனி நாயகம் அவை கேட்கும்தோறும்
என் நெஞ்சம் நின்று நெக்கு
5.10.9
மண்ணும் விண்ணும்
முடிய ஈர் அடியால் முடித்துக்கொண்ட முக்கியமும்
நொடியுமாறு அவை கேட்கும்தோறும் என் நெஞ்சம்
நின் தனக்கே கரைந்து உகும்
5.10.10
உண்ண அசுரரை
வீடும் வண்ணங்களே செய்து போன வித்தகமும்
ஊடு புக்கு எனது ஆவியை உருக்கி
உண்டிடுகின்ற நின் தன்னை
5.10.11
நமக்கு என்று நாள்தொறும்
ஏக சிந்தையனாய்க் குருகூர்ச்
சடகோபன் மாறன்
ஆக நூற்ற அந்தாதி ஆயிரத்துள்
இவையும் ஓர் பத்தும் வல்லார்
மாக வைகுந்தத்து
Großteil 6
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 6.1
6.1.1
செய் கொள் செந்நெல் உயர் திருவண்வண்டூர் உறையும்
கை கொள் சக்கரத்து என் கனிவாய்ப் பெருமானைக் கண்டு
6.1.2
வேத வேள்வி ஒலி முழங்கும் தண் திருவண்வண்டூர்
நாதன் ஞாலம் எல்லாம் உண்ட நம் பெருமானைக் கண்டு
6.1.3
சிறந்த செல்வம் மல்கு திருவண்வண்டூர் உறையும்
கறங்கு சக்கரக் கைக் கனிவாய்ப் பெருமானைக் கண்டு
6.1.4
விடல் இல் வேத ஒலி முழங்கும் தண் திருவண்வண்டூர்
கடலின் மேனிப்பிரான் கண்ணனை நெடுமாலைக் கண்டு
6.1.5
திணர்த்த வண்டல்கள்மேல் சங்கு சேரும் திருவண்வண்டூர்
புணர்த்த பூந் தண் துழாய் முடி நம் பெருமானைக் கண்டு
6.1.6
சேற்றில் வாளை துள்ளும் திருவண்வண்டூர் உறையும்
ஆற்றல் ஆழி அங்கை அமரர் பெருமானைக் கண்டு
6.1.7
செரு ஒண் பூம் பொழில் சூழ் செக்கர் வேலைத் திருவண்வண்டூர்
கரு வண்ணம் செய்ய வாய் செய்ய கண் செய்ய கை செய்ய கால்
6.1.8
செருந்தி ஞாழல் மகிழ் புன்னை சூழ் தண் திருவண்வண்டூர்
பெரும் தண் தாமரைக்கண் பெரு நீள் முடி நால் தடந்தோள்
6.1.9
விடிவை சங்கு ஒலிக்கும் திருவண்வண்டூர் உறையும்
கடிய மாயன் தன்னை கண்ணனை நெடுமாலைக் கண்டு
6.1.10
தேறு நீர்ப் பம்பை வடபாலைத் திருவண்வண்டூர்
மாறு இல் போர் அரக்கன் மதிள் நீறு எழச் செற்று உகந்த
6.1.11
வன் கள்வன் அடிமேல் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
பண் கொள் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும் திருவண்வண்டூர்க்கு
Hymnus 6.2
6.2.1
நான் அது அஞ்சுவன்
மன் உடை இலங்கை அரண் காய்ந்த மாயவனே
உன்னுடைய சுண்டாயம் நான் அறிவன் இனி
அதுகொண்டு செய்வது என்?
6.2.2
செவ்வாய் முறுவலும்
ஆகுலங்கள் செய்ய அழிதற்கே நோற்றோமே யாம்
தோகை மா மயிலார்கள் நின் அருள் சூடுவார்
செவி ஓசை வைத்து எழ
6.2.3
நம்பீ நின் செய்ய
வாய் இருங் கனியும் கண்களும் விபரீதம் இந் நாள்
வேய் இரும் தடம் தோளினார் இத் திருவருள்
பெறுவார் எவர்கொல்
6.2.4
கிடந்தாய் உன் மாயங்கள்
மேலை வானவரும் அறியார் இனி எம் பரமே?
வேலின் நேர் தடம் கண்ணினார் விளையாடு
சூழலைச் சூழவே நின்று
6.2.5
நன்கு அறியும் திண் சக்கர
நிழறு தொல் படையாய் உனக்கு ஒன்று உணர்த்துவன் நான்
மழறு தேன் மொழியார்கள் நின் அருள் சூடுவார்
மனம் வாடி நிற்க எம்
6.2.6
கன்மம் ஒன்று இல்லை
பழகி யாம் இருப்போம் பரமே இத் திரு அருள்கள்?
அழகியார் இவ் உலகம் மூன்றுக்கும் தேவிமை
ஈதகுவார் பலர் உளர்
6.2.7
கடல் ஞாலம் உண்டிட்ட
நின்மலா நெடியாய் உனக்கேலும் பிழை பிழையே
வன்மமே சொல்லி எம்மை நீ விளையாடுதி அது
கேட்கில் என் ஐம்மார்
6.2.8
பேதியாதது ஓர்
கணக்கு இல் கீர்த்தி வெள்ளக் கதிர் ஞான மூர்த்தியினாய்
இணக்கி எம்மை எம் தோழிமார் விளையாடப் போதுமின்
என்னப் போந்தோமை
6.2.9
தடம் கண் விழிகளின்
அக வலைப் படுப்பான் அழித்தாய் உன் திருவடியால்
தகவு செய்திலை எங்கள் சிற்றிலும் யாம் அடு
சிறு சோறும் கண்டு நின்
6.2.10
அரசு களைகட்ட
வென்றி நீள் மழுவா வியன் ஞாலம் முன் படைத்தாய்
இன்று இவ் ஆயர் குலத்தை வீடு உய்யத் தோன்றிய
கருமாணிக்கச் சுடர்
6.2.11
வார்த்தையுள் சீற்ற முண்டு அழு
கூத்த அப்பன் தன்னை குருகூர்ச் சடகோபன்
ஏத்திய தமிழ் மாலை ஆயிரத்துள் இவையும் ஓர் பத்து
இசை யொடும்
Hymnus 6.3
6.3.1
வெல்பகையும் நட்பும் விடமும் அமுதமும் ஆய்
பல்வகையும் பரந்த பெருமான் என்னை ஆள்வானை
6.3.2
தண்டமும் தண்மையும் தழலும் நிழலும் ஆய்
கண்டுகோடற்கு அரிய பெருமான் என்னை ஆள்வான் ஊர்
6.3.3
நிகர் இல் சூழ் சுடர் ஆய் இருள் ஆய் நிலன் ஆய் விசும்பு ஆய்
சிகர மாடங்கள் சூழ் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த பிரான்
6.3.4
எண்ணம் ஆய் மறப்பு ஆய் உண்மை ஆய் இன்மை ஆய் அல்லன் ஆய்
திண்ண மாடங்கள் சூழ் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த பிரான்
6.3.5
மெய் பொய் இளமை முதுமை புதுமை பழமையும் ஆய்
செய்த திண் மதிள் சூழ் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த பிரான்
6.3.6
பூவில் வாழ் மகள் ஆய் தவ்வை ஆய் புகழ் ஆய் பழி ஆய்
தேவர் மேவித் தொழும் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த பிரான்
6.3.7
கரந்தும் தோன்றியும் நின்றும் கைதவங்கள் செய்தும் விண்ணோர்
சிரங்களால் வணங்கும் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த பிரான்
6.3.8
தன் சரண் நிழற்கீழ் உலகம் வைத்தும் வையாதும்
தென் சரண் திசைக்குத் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த பிரான்
6.3.9
பொன் அப்பன் மணி அப்பன் முத்து அப்பன் அன் அப்பனும் ஆய்
மின்னப் பொன் மதிள் சூழ் திருவிண்ணகர் சேர்ந்த அப்பன்
6.3.10
சுழல்வன நிற்பன மற்றும் ஆய் அவை அல்லனும் ஆய்
மழலை வாய் வண்டு வாழ் திருவிண்ணகர் மன்னு பிரான்
6.3.11
தாள் இணையன் தன்னைக் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
ஆணை ஆயிரத்துத் திருவிண்ணகர்ப் பத்தும் வல்லார்
Hymnus 6.4
6.4.1
குன்றம் ஒன்று ஏந்தியதும்
உரவு நீர்ப் பொய்கை நாகம் காய்ந்ததும்
உட்பட மற்றும் பல
அரவில் பள்ளிப் பிரான் தன் மாய
வினைகளையே அலற்றி
இரவும் நன் பகலும் தவிர்கிலன்
6.4.2
கெண்டை ஒண் கண்
வாசப் பூங் குழல் பின்னை தோள்கள்
மணந்ததும் மற்றும் பல
மாயக் கோலப் பிரான் தன் செய்கை
நினைந்து மனம் குழைந்து
நேயத்தோடு கழிந்த போது எனக்கு
6.4.3
நீள் நெடும் கைச்
சிகர மா களிறு அட்டதும் இவை
போல்வனவும் பிறவும்
புகர்கொள் சோதிப் பிரான் தன் செய்கை
நினைந்து புலம்பி என்றும்
நுகர வைகல் வைகப்பெற்றேன் எனக்கு
6.4.4
வஞ்சப் பெண்ணைச்
சாவப் பால் உண்டதும் ஊர் சகடம்
இறச் சாடியதும்
தேவக் கோலப் பிரான் தன் செய்கை
நினைந்து மனம் குழைந்து
மேவக் காலங்கள் கூடினேன் எனக்கு
6.4.5
வீங்கு இருள்வாய்
பூண்டு அன்று அன்னைப் புலம்ப போய் அங்கு ஓர்
ஆய்க்குலம் புக்கதும்
காண்டல் இன்றி வளர்ந்து கஞ்சனைத் துஞ்ச
வஞ்சம் செய்ததும்
ஈண்டு நான் அலற்றப்பெற்றேன் எனக்கு
6.4.6
ஏறுகள் செற்றதுவும்
உயர் கொள் சோலைக் குருந்து ஒசித்ததும்
உட்பட மற்றும் பல
அகல் கொள் வையம் அளந்த மாயன் என்
அப்பன் தன் மாயங்களே
பகல் இராப் பரவப் பெற்றேன் எனக்கு
6.4.7
சாதியில் தான்பிறந்து
தனக்கு வேண்டு உருக்கொண்டு தான் தன
சீற்றத்தினை முடிக்கும்
புனத் துழாய் முடி மாலை மார்பன் என்
அப்பன் தன் மாயங்களே
நினைக்கும் நெஞ்சு உடையேன் எனக்கு
6.4.8
போர்கள் செய்து
வாணன் ஆயிரம் தோள் துணித்ததும்
உட்பட மற்றும் பல
மாணி ஆய் நிலம் கொண்ட மாயன் என்
அப்பன் தன் மாயங்களே
காணும் நெஞ்சு உடையேன் எனக்கு
6.4.9
கழியக் கடாய்
உலக்கத் தேர்கொடு சென்ற மாயமும்
உட்பட மற்றும் பல
வலக்கை ஆழி இடக்கைச் சங்கம்
இவை உடை மால்வண்ணனை
மலக்கும் நா உடையேற்கு மாறு உளதோ
6.4.10
பாரத மா பெரும் போர்
பண்ணி மாயங்கள் செய்து சேனையைப் பாழ்பட
நூற்றிட்டுப் போய்
விண்மிசைத் தன தாமமே புக மேவிய
சோதி தன் தாள்
நண்ணி நான் வணங்கப்பெற்றேன் எனக்கு
6.4.11
ஆய் முழு ஏழ் உலகும் தன்
வாயகம் புக வைத்து உமிழ்ந்து
அவை ஆய் அவை அல்லனும் ஆம்
கேசவன் அடி இணைமிசைக்
குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
தூய ஆயிரத்து இப் பத்தால்
Hymnus 6.5
6.5.1
தொலைவில்லிமங்கலம் தொழும்
இவளை நீர் இனி அன்னைமீர் உமக்கு
ஆசை இல்லை விடுமினோ
தவள ஒண் சங்கு சக்கரம் என்றும்
தாமரைத் தடம் கண் என்றும்
குவளை ஒண் மலர்க் கண்கள் நீர் மல்க
6.5.2
தொலைவில்லிமங்கலம் கொண்டுபுக்கு
அமுத மென் மொழியாளை நீர் உமக்கு
ஆசை இன்றி அகற்றினீர்
திமிர் கொண்டால் ஒத்து நிற்கும் மற்று இவள்
தேவ தேவபிரான் என்றே
நிமியும் வாயொடு கண்கள் நீர் மல்க
6.5.3
தொலைவில்லிமங்கலம் கொண்டுபுக்கு
உரை கொள் இன் மொழியாளை நீர் உமக்கு
ஆசை இன்றி அகற்றினீர்
திரை கொள் பௌவத்துச் சேர்ந்ததும்
திசை ஞாலம் தாவி அளந்ததும்
நிரைகள் மேய்த்ததுமே பிதற்றி
6.5.4
தொலைவில்லிமங்கலம் கண்டபின்
அற்கம் ஒன்றும் அற உறாள் மலிந்தாள்
கண்டீர் இவள் அன்னைமீர்
கற்கும் கல்வி எல்லாம் கருங் கடல்
வண்ணன் கண்ண பிரான் என்றே
ஒற்கம் ஒன்றும் இலள் உகந்து உகந்து
6.5.5
தொலைவில்லிமங்கலம் கொண்டுபுக்கு
இழை கொள் சோதிச் செந்தாமரைக் கண்
பிரான் இருந்தமை காட்டினீர்
மழை பெய்தால் ஒக்கும் கண்ண நீரினொடு
அன்று தொட்டும் மையாந்து இவள்
நுழையும் சிந்தையள் அன்னைமீர் தொழும்
6.5.6
செந்நெல் ஓங்கு செந்தாமரை
வாய்க்கும் தண் பொருநல் வடகரை
வண் தொலைவில்லிமங்கலம்
நோக்குமேல் அத் திசை அல்லால் மறு
நோக்கு இலள் வைகல் நாள்தொறும்
வாய்க்கொள் வாசகமும் மணிவண்ணன்
6.5.7
இவள் நம்மைக் கைவலிந்து
என்ன வார்த்தையும் கேட்குறாள்
தொலைவில்லிமங்கலம் என்று அல்லால்
முன்னம் நோற்ற விதிகொலோ? முகில்
வண்ணன் மாயம் கொலோ? அவன்
சின்னமும் திருநாமமும் இவள்
6.5.8
திரு மா மகளிரும் தாம் மலிந்து
இருந்து வாழ் பொருநல் வடகரை
வண் தொலைவில்லிமங்கலம்
கருந் தடம் கண்ணி கைதொழுத அந் நாள்
தொடங்கி இந் நாள்தொறும்
இருந்து இருந்து அரவிந்தலோசன
6.5.9
கண்ண நீர்கள் அலமர
மரங்களும் இரங்கும் வகை
மணிவண்ணவோ என்று கூவுமால்
துரங்கம் வாய் பிளந்தான் உறை
தொலைவில்லிமங்கலம் என்று தன்
கரங்கள் கூப்பித் தொழும் அவ் ஊர்த்
6.5.10
திருமகள்கொல் பிறந்திட்டாள்?
என்ன மாயம்கொலோ இவள் நெடுமால்
என்றே நின்று கூவுமால்
முன்னி வந்து அவன் நின்று இருந்து
உறையும் தொலைவில்லிமங்கலம்
சென்னியால் வணங்கும் அவ் ஊர்த்
6.5.11
செய்கையினாலும் தேவ பிரானையே
தந்தை தாய் என்று அடைந்த
வண் குருகூரவர் சடகோபன்
முந்தை ஆயிரத்துள் இவை தொலை
வில்லிமங்கலத்தைச் சொன்ன
செந்தமிழ்ப் பத்தும் வல்லார்
Hymnus 6.6
6.6.1
நீலக் கரு நிற மேக நியாயற்கு
கோலச் செந்தாமரைக் கண்ணற்கு என் கொங்கு அலர்
6.6.2
செங்கனிவாய்ச் செய்ய தாமரைக் கண்ணற்கு
கொங்கு அலர் தண் அம் துழாய் முடியானுக்கு என்
6.6.3
திறம் கிளர் வாய்ச் சிறுக் கள்வன் அவற்கு
கறங்கிய சக்கரக் கையவனுக்கு என்
6.6.4
மாடு உடை வையம் அளந்த மணாளற்கு
நாடு உடை மன்னர்க்குத் தூது செல் நம்பிக்கு என்
6.6.5
மண் புரை வையம் இடந்த வராகற்கு
தெண் புனல் பள்ளி எம் தேவ பிரானுக்கு என்
6.6.6
பொன் சுடர்க் குன்று அன்ன பூந் தண் முடியற்கு
நல் பல தாமரை நாள் மலர்க் கையற்கு என்
6.6.7
பை அரவின் அணைப் பள்ளியினானுக்கு
கையொடு கால் செய்ய கண்ண பிரானுக்கு என்
6.6.8
மாயச் சகடம் உதைத்த மணாளற்கு
பேயைப் பிணம்படப் பால் உண் பிரானுக்கு என்
6.6.9
சேண் சுடர்க் குன்று அன்ன செஞ்சுடர் மூர்த்திக்கு
காண் பெரும் தோற்றத்து எம் காகுத்த நம்பிக்கு என்
6.6.10
மல் பொரு தோள் உடை மாயப் பிரானுக்கு
நிற்பன பல் உருவாய் நிற்கும் மாயற்கு என்
6.6.11
கட்டு எழில் தென் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
கட்டு எழில் ஆயிரத்து இப் பத்தும் வல்லவர்
Hymnus 6.7
6.7.1
கண்ணன் எம் பெருமான் என்று என்றே கண்கள் நீர் மல்கி
மண்ணினுள் அவன் சீர் வளம் மிக்கவன் ஊர் வினவி
6.7.2
பேரும் தார்களுமே பிதற்ற கற்பு வான் இடறி
சேரும் நல் வளம் சேர் பழனத் திருக்கோளூர்க்கே
6.7.3
யாவையும் திருமால் திருநாமங்களே கூவி எழும் என்
பாவை போய் இனித் தண் பழனத் திருக்கோளூர்க்கே
6.7.4
சில்லை வாய்ப் பெண்டுகள் அயல் சேரி உள்ளாரும்? எல்லே
செல்வம் மல்கி அவன்கிடந்த திருக்கோளூர்க்கே
6.7.5
தேவி போய் இனித் தன் திருமால் திருக்கோளூரில்
பூ இயல் பொழிலும் தடமும் அவன் கோயிலும் கண்டு
6.7.6
தென் திசைத் திலதம் அனைய திருக்கோளூர்க்கே
சென்று தன் திருமால் திருக்கண்ணும் செவ்வாயும் கண்டு
6.7.7
அல்லும் நன் பகலும் நெடுமால் என்று அழைத்து இனிப் போய்
செல்வம் மல்கி அவன் கிடந்த திருக்கோளுர்க்கே
6.7.8
கசிந்த நெஞ்சினளாய் கண்ண நீர் துளும்பச் செல்லும்கொல்
ஒசிந்த ஒண் மலராள் கொழுநன் திருக்கோளூர்க்கே
6.7.9
ஈரியாய் இருப்பாள் இது எல்லாம் கிடக்க இனிப் போய்
சேரி பல் பழி தூஉய் இரைப்ப திருக்கோளூர்க்கே
6.7.10
அனைத்து உலகும் உடைய அரவிந்தலோசனனைத்
தினைத்தனையும் விடாள் அவன் சேர் திருக்கோளூர்க்கே
6.7.11
கொத்து அலர் பொழில் சூழ் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
பத்து நூற்றுள் இப் பத்து அவன் சேர் திருக்கோளூர்க்கே
Hymnus 6.8
6.8.1
நல் நலப் புள்ளினங்காள் வினையாட்டியேன் நான் இரந்தேன்
முன் உலகங்கள் எல்லாம் படைத்த முகில்வண்ணன் கண்ணன்
6.8.2
நெய் அமர் இன் அடிசில் நிச்சல் பாலொடு மேவீரோ
கை அமர் சக்கரத்து என் கனிவாய்ப் பெருமானைக் கண்டு
6.8.3
கூடிய வண்டினங்காள் குருநாடு உடை ஐவர்கட்கு ஆய்
ஆடிய மா நெடும் தேர்ப்படை நீறு எழச் செற்ற பிரான்
6.8.4
பூ மது உண்ணச் செல்லில் வினையேனைப் பொய்செய்து அகன்ற
மா மது வார் தண் துழாய் முடி வானவர் கோனைக் கண்டு
6.8.5
வெம் கண் புள் ஊர்ந்து வந்து வினையேனை நெஞ்சம் கவர்ந்த
செங்கண் கருமுகிலை செய்ய வாய்ச் செழுங் கற்பகத்தை
6.8.6
தன் மன்னு நீள் கழல்மேல் தண் துழாய் நமக்கு அன்றி நல்கான்
கல்மின்கள் என்று உம்மை யான் கற்பியாவைத்த மாற்றம்சொல்லி
6.8.7
யாவையும் யாவரும் ஆய் நின்ற மாயன் என் ஆழிப் பிரான்
மாவை வல் வாய் பிளந்த மதுசூதற்கு என் மாற்றம் சொல்லி
6.8.8
ஆசு அறு தூவி வெள்ளைக் குருகே அருள்செய்து ஒருநாள்
மாசு அறு நீலச் சுடர் முடி வானவர் கோனைக் கண்டு
6.8.9
நீர்த் திரைமேல் உலவி இரை தேரும் புதா இனங்காள்
கார்த் திரள் மா முகில் போல் கண்ணன் விண்ணவர் கோனைக் கண்டு
6.8.10
அந்தரம் ஒன்றும் இன்றி அலர்மேல் அசையும் அன்னங்காள்
என் திரு மார்வற்கு என்னை இன்னவாறு இவள் காண்மின் என்று
6.8.11
நாற்றங்கொள் பூம் பொழில் சூழ் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
தோற்றங்கள் ஆயிரத்துள் இவையும் ஒருபத்தும் வல்லார்
Hymnus 6.9
6.9.1
சீர் ஆர் சுடர்கள் இரண்டு ஆய் சிவன் ஆய் அயன் ஆனாய்
கூர் ஆர் ஆழி வெண் சங்கு ஏந்தி கொடியேன்பால்
6.9.2
மண்ணும் விண்ணும் கொண்ட மாய அம்மானே
நண்ணி உனை நான் கண்டு உகந்து கூத்தாட
6.9.3
சாலப் பல நாள் உகம்தோறு உயிர்கள் காப்பானே
கோலத் திரு மா மகளோடு உன்னைக் கூடாதே
6.9.4
பிளந்து வீய திருக்கால் ஆண்ட பெருமானே
கிளர்ந்து பிரமன் சிவன் இந்திரன் விண்ணவர் சூழ
6.9.5
மண்மீது உழல்வாய் இவற்றுள் எங்கும் மறைந்து உறைவாய்
எண்மீது இயன்ற புற அண்டத்தாய் எனது ஆவி
6.9.6
தாய் ஓர் அடியால் எல்லா உலகும் தடவந்த
மாயோன் உன்னைக் காண்பான் வருந்தி எனைநாளும்
6.9.7
உலகுக்கே ஓர் உயிரும் ஆனாய் புற அண்டத்து
அலகில் பொலிந்த திசை பத்து ஆய அருவேயோ
6.9.8
வெறி கொள் சோதி மூர்த்தி அடியேன் நெடுமாலே
கிறிசெய்து என்னைப் புறத்திட்டு இன்னம் கெடுப்பாயோ
6.9.9
பாவியேனைப் பல நீ காட்டிப் படுப்பாயோ?
தாவி வையம் கொண்ட தடம் தாமரை கட்கே
6.9.10
சிறுகா பெருகா அளவு இல் இன்பம் சேர்ந்தாலும்
மறு கால் இன்றி மாயோன் உனக்கே ஆளாகும்
6.9.11
உரிய தொண்டர் தொண்டர் தொண்டன் சடகோபன்
தெரியச் சொன்ன ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 6.10
6.10.1
உலப்பு இல் கீர்த்தி அம்மானே
நிலவும் சுடர் சூழ் ஒளி மூர்த்தி
நெடியாய் அடியேன் ஆர் உயிரே
திலதம் உலகுக்கு ஆய் நின்ற
திருவேங்கடத்து எம் பெருமானே
குல தொல் அடியேன் உன பாதம்
6.10.2
கொடு வல் அசுரர் குலம் எல்லாம்
சீறா எரியும் திரு நேமி
வலவா தெய்வக் கோமானே
சேறு ஆர் சுனைத் தாமரை செந்தீ
மலரும் திருவேங்கடத்தானே
ஆறா அன்பில் அடியேன் உன்
6.10.3
வண்ணா மாய அம்மானே
எண்ணம் புகுந்து தித்திக்கும்
அமுதே இமையோர் அதிபதியே
தெள் நல் அருவி மணி பொன் முத்து
அலைக்கும் திருவேங்கடத்தானே
அண்ணலே உன் அடி சேர
6.10.4
அலைக்கும் அசுரர் வாழ் நாள்மேல்
தீ வாய் வாளி மழை பொழிந்த
சிலையா திரு மா மகள் கேள்வா
தேவா சுரர்கள் முனிக்கணங்கள்
விரும்பும் திருவேங்கடத்தானே
பூ ஆர் கழல்கள் அருவினையேன்
6.10.5
எய்த ஒரு வில் வலவா ஓ
புணர் ஏய் நின்ற மரம் இரண்டின்
நடுவே போன முதல்வா ஓ
திணர் ஆர் மேகம் எனக் களிறு
சேரும் திருவேங்கடத்தானே
திணர் ஆர் சார்ங்கத்து உன பாதம்
6.10.6
இணைத் தாமரைகள் காண்பதற்கு என்று
எந்நாளும் நின்று இமையோர்கள்
ஏத்தி இறைஞ்சி இனம் இனமாய்
மெய்ந் நா மனத்தால் வழிபாடு
செய்யும் திருவேங்கடத்தானே
மெய்ந் நான் எய்தி எந் நாள் உன்
6.10.7
அமுதே இமையோர் அதிபதியே
கொடியா அடு புள் உடையானே
கோலக் கனிவாய்ப் பெருமானே
செடி ஆர் வினைகள் தீர் மருந்தே
திருவேங்கடத்து எம் பெருமானே
நொடி ஆர் பொழுதும் உன பாதம்
6.10.8
காண என்று நுண் உணர்வின்
நீல் ஆர் கண்டத்து அம்மானும்
நிறை நான்முகனும் இந்திரனும்
சேல் ஏய் கண்ணார் பலர் சூழ
விரும்பும் திருவேங்கடத்தானே
மாலாய் மயக்கி அடியேன்பால்
6.10.9
வாராதாய் போல் வருவானே
செந்தாமரைக் கண் செங்கனி வாய்
நால் தோள் அமுதே எனது உயிரே
சிந்தாமணிகள் பகர் அல்லைப்
பகல் செய் திருவேங்கடத்தானே
அந்தோ அடியேன் உன பாதம்
6.10.10
அலர்மேல் மங்கை உறை மார்பா
நிகர் இல் புகழாய் உலகம் மூன்று
உடையாய் என்னை ஆள்வானே
நிகர் இல் அமரர் முனிக்கணங்கள்
விரும்பும் திருவேங்கடத்தானே
புகல் ஒன்று இல்லா அடியேன் உன்
6.10.11
வாழ்மின் என்று என்று அருள்கொடுக்கும்
படிக் கேழ் இல்லாப் பெருமானைப்
பழனக் குருகூர்ச் சடகோபன்
முடிப்பான் சொன்ன ஆயிரத்துத்
திருவேங்கடத்துக்கு இவை பத்தும்
பிடித்தார் பிடித்தார் வீற்றிருந்து
Großteil 7
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 7.1
7.1.1
உன் பாதபங்கயம்
நண்ணிலாவகையே நலிவான் இன்னும் எண்ணுகின்றாய்
எண் இலாப் பெறு மாயனே இமையோர்கள்
ஏத்தும் உலகம் மூன்று உடை
7.1.2
இராப்பகல் மோதுவித்திட்டு
உன்னை நான் அணுகாவகை செய்து போதிகண்டாய்
கன்னலே அமுதே கார் முகில் வண்ணனே
கடல் ஞாலம் காக்கின்ற
7.1.3
மோதுவித்து உன் திருவடிச்
சாதியாவகை நீ தடுத்து என் பெறுதி? அந்தோ!
ஆதி ஆகி அகல் இடம் படைத்து உண்டு
உமிழ்ந்து கடந்து இடந்திட்ட
7.1.4
காட்டி உன் அடிப்
போது நான் அணுகாவகை செய்து போதிகண்டாய்
யாதும் யாவரும் இன்றி நின் அகம்பால் ஒடுக்கி
ஓர் ஆலின் நீள் இலை
7.1.5
திரிக்கும் ஐவரை
நேர் மருங்கு உடைத்தா அடைத்து நெகிழ்ப்பான் ஒக்கின்றாய்
ஆர் மருந்து இனி ஆகுவார் அடல் ஆழி ஏந்தி
அசுரர் வன் குலம்
7.1.6
செறும் ஐம்புலன் இவை
மண்ணுள் என்னைப் பெற்றால் என் செய்யா மற்று நீயும் விட்டால்?
பண்ணுளாய் கவி தன்னுளாய் பத்தியின் உள்ளாய்
பரமீசனே வந்து என்
7.1.7
ஓர் ஐவர் வன் கயவரை
என்று யான் வெல்கிற்பன் உன் திருவருள் இல்லையேல்?
அன்று தேவர் அசுரர் வாங்க அலைகடல்
அரவம் அளாவி ஓர்
7.1.8
மயக்க நீ வைத்த
முன்னம் மாயம் எல்லாம் முழு வேர் அரிந்து என்னை உன்
சின்னமும் திரு மூர்த்தியும் சிந்தித்து ஏத்திக்
கைதொழவே அருள் எனக்கு
7.1.9
வீழ்க்கும் ஐவரை
வலம் முதல் கெடுக்கும் வரமே தந்தருள்கண்டாய்
நிலம் முதல் இனி எவ் உலகுக்கும் நிற்பன
செல்வன எனப் பொருள்
7.1.10
உன் இணைத் தாமரைகட்கு
அன்பு உருகி நிற்கும் அது நிற்க சுமடு தந்தாய்
வன் பரங்கள் எடுத்து ஐவர் திசை திசை
வலித்து எற்றுகின்றனர்
7.1.11
அளித்து கெடுக்கும் அப்
புண்டரீகக் கொப்பூழ்ப் புனல் பள்ளி அப்பனுக்கே
தொண்டர் தொண்டர் தொண்டர் தொண்டன்
சடகோபன் சொல் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 7.2
7.2.1
கண்ண நீர் கைகளால் இறைக்கும்
சங்கு சக்கரங்கள் என்று கை கூப்பும்
தாமரைக் கண் என்றே தளரும்
எங்ஙனே தரிக்கேன் உன்னைவிட்டு? என்னும்
இரு நிலம் கை துழா இருக்கும்
செங்கயல் பாய் நீர்த் திருவரங்கத்தாய்
7.2.2
என்னும் கண்ணீர் மல்க இருக்கும்
என் செய்கேன் எறி நீர்த் திருவரங்கத்தாய்?
என்னும் வெவ்வுயிர்த்து உயிர்த்து உருகும்
முன் செய்த வினையே முகப்படாய் என்னும்
முகில்வண்ணா தகுவதோ? என்னும்
முன் செய்து இவ் உலகம் உண்டு உமிழ்ந்து அளந்தாய்
7.2.3
வானமே நோக்கும் மையாக்கும்
உட்கு உடை அசுரர் உயிர் எல்லாம் உண்ட
ஒருவனே என்னும் உள் உருகும்
கட்கிலீ உன்னைக் காணுமாறு அருளாய்
காகுத்தா கண்ணனே என்னும்
திண் கொடி மதிள் சூழ் திருவரங்கத்தாய்
7.2.4
எழுந்து உலாய் மயங்கும் கை கூப்பும்
கட்டமே காதல் என்று மூர்ச்சிக்கும்
கடல்வண்ணா கடியைகாண் என்னும்
வட்ட வாய் நேமி வலங்கையா என்னும்
வந்திடாய் என்று என்றே மயங்கும்
சிட்டனே செழு நீர்த் திருவரங்கத்தாய்
7.2.5
திருவரங்கத்துள்ளாய் என்னும்
வந்திக்கும் ஆங்கே மழைக்கண் நீர் மல்க
வந்திடாய் என்று என்றே மயங்கும்
அந்திப்போது அவுணன் உடல் இடந்தானே
அலை கடல் கடைந்த ஆர் அமுதே
சந்தித்து உன் சரணம் சார்வதே வலித்த
7.2.6
என்னும் மா மாயனே என்னும்
செய்ய வாய் மணியே என்னும் தண் புனல் சூழ்
திருவரங்கத்துள்ளாய் என்னும்
வெய்ய வாள் தண்டு சங்கு சக்கரம் வில்
ஏந்தும் விண்ணோர் முதல் என்னும்;
பை கொள் பாம்பு அணையாய் இவள்திறத்து அருளாய்
7.2.7
பற்றிலார் பற்ற நின்றானே
கால சக்கரத்தாய் கடல் இடம் கொண்ட
கடல்வண்ணா கண்ணனே என்னும்
சேல் கொள் தண் புனல் சூழ் திருவரங்கத்தாய்
என்னும் என் தீர்த்தனே என்னும்
கோல மா மழைக்கண் பனி மல்க இருக்கும்
7.2.8
கோ நிரை காத்தவன் என்னும்
அழும் தொழும் ஆவி அனல வெவ்வுயிர்க்கும்
அஞ்சன வண்ணனே என்னும்
எழுந்து மேல் நோக்கி இமைப்பிலள் இருக்கும்
எங்ஙனே நோக்குகேன்? என்னும்
செழும் தடம் புனல் சூழ் திருவரங்கத்தாய்
7.2.9
என்னுடை ஆவியே என்னும்
நின் திரு எயிற்றால் இடந்து நீ கொண்ட
நிலமகள் கேள்வனே என்னும்
அன்று உரு ஏழும் தழுவி நீ கொண்ட
ஆய்மகள் அன்பனே என்னும்
தென் திருவரங்கம் கோயில்கொண்டானே
7.2.10
மூவுலகு ஆளியே என்னும்
கடி கமழ் கொன்றைச் சடையனே என்னும்
நான்முகக் கடவுளே என்னும்
வடிவு உடை வானோர் தலைவனே என்னும்
வண் திருவரங்கனே என்னும்
அடி அடையாதாள் போல் இவள் அணுகி
7.2.11
உய்ந்தவன் மொய் புனல் பொருநல்
துகில் வண்ணத் தூ நீர்ச் சேர்ப்பன் வண் பொழில் சூழ்
வண் குருகூர்ச் சடகோபன்
முகில்வண்ணன் அடிமேல் சொன்ன சொல் மாலை
ஆயிரத்து இப் பத்தும் வல்லார்
முகில் வண்ண வானத்து இமையவர் சூழ
Hymnus 7.3
7.3.1
தாமரைக் கண்ணன் என் நெஞ்சினூடே
புள்ளைக் கடாகின்ற ஆற்றைக் காணீர்
என் சொல்லிச் சொல்லுகேன் அன்னைமீர்காள்?
வெள்ளச் சுகம் அவன் வீற்றிருந்த
வேத ஒலியும் விழா ஒலியும்
பிள்ளைக் குழா விளையாட்டு ஒலியும்
7.3.2
அன்னையர்காள் அயல் சேரியீர்காள்
நான் இத் தனி நெஞ்சம் காக்கமாட்டேன்
என் வசம் அன்று இது இராப்பகல் போய்
தேன் மொய்த்த பூம்பொழில் தண் பணை சூழ்
தென் திருப்பேரெயில் வீற்றிருந்த
வானப் பிரான் மணிவண்ணன் கண்ணன்
7.3.3
செஞ் சுடர் நீள் முடி தாழ்ந்ததாயும்
சங்கொடு சக்கரம் கண்டு உகந்தும்
தாமரைக் கண்களுக்கு அற்றுத் தீர்ந்தும்
திங்களும் நாளும் விழா அறாத
தென் திருப்பேரெயில் வீற்றிருந்த
நங்கள் பிரானுக்கு என் நெஞ்சம் தோழீ
7.3.4
என் நெஞ்சினாரும் அங்கே ஒழிந்தார்
உழந்து இனி யாரைக்கொண்டு என் உசாகோ?
ஓதக் கடல் ஒலி போல எங்கும்
எழுந்த நல் வேதத்து ஒலி நின்று ஓங்கு
தென் திருப்பேரெயில் வீற்றிருந்த
முழங்கு சங்கக் கையன் மாயத்து ஆழ்ந்தேன்
7.3.5
பேய் முலை உண்டு மருது இடை போய்
கனிந்த விளவுக்குக் கன்று எறிந்த
கண்ண பிரானுக்கு என் பெண்மை தோற்றேன்
முனிந்து இனி என் செய்தீர் அன்னைமீர்காள்?
முன்னி அவன் வந்து வீற்றிருந்த
கனிந்த பொழில் திருப்பேரெயிற்கே
7.3.6
காதல் கடலின் மிகப் பெரிதால்
நீல முகில் வண்ணத்து எம் பெருமான்
நிற்கும் முன்னே வந்து என் கைக்கும் எய்தான்
ஞாலத்து அவன் வந்து வீற்றிருந்த
நான்மறையாளரும் வேள்வி ஓவா
கோலச் செந்நெற்கள் கவரி வீசும்
7.3.7
செற்ற பிரான் வந்து வீற்றிருந்த
பேரெயிற்கே புக்கு என் நெஞ்சம் நாடி
பேர்த்து வர எங்கும் காணமாட்டேன்
ஆரை இனி இங்கு உடையம் தோழீ?
என் நெஞ்சம் கூவ வல்லாரும் இல்லை
ஆரை இனிக்கொண்டு என் சாதிக்கின்றது?
7.3.8
கார்க் கடல் வண்ணனோடு என் திறத்துக்
கொண்டு அலர் தூற்றிற்று அது முதலாக்
கொண்ட என் காதல் உரைக்கில் தோழீ
மண் திணி ஞாலமும் ஏழ் கடலும்
நீள் விசும்பும் கழியப் பெரிதால்
தெண் திரை சூழ்ந்து அவன் வீற்றிருந்த
7.3.9
அன்னையர்காள் என்னைத் தேற்ற வேண்டா
நீர்கள் உரைக்கின்றது என் இதற்கு?
நெஞ்சும் நிறைவும் எனக்கு இங்கு இல்லை
கார்வண்ணன் கார்க் கடல் ஞாலம் உண்ட
கண்ண பிரான் வந்து வீற்றிருந்த
ஏர் வள ஒண் கழனிப் பழன
7.3.10
நாண் எனக்கு இல்லை என் தோழிமீர்காள்
சிகர மணி நெடு மாடம் நீடு
தென் திருப்பேரெயில் வீற்றிருந்த
மகர நெடுங்குழைக் காதன் மாயன்
நூற்றுவரை அன்று மங்க நூற்ற
நிகர் இல் முகில்வண்ணன் நேமியான் என்
7.3.11
செய்கையும் வேறவன் வையம் காக்கும்
ஆழி நீர் வண்ணனை அச்சுதனை
அணி குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
கேழ் இல் அந்தாதி ஓர் ஆயிரத்துள்
இவை திருப்பேரெயில் மேய பத்தும்
ஆழி அங்கையனை ஏத்த வல்லார்
Hymnus 7.4
7.4.1
வாழி எழ தண்டும் வாளும் எழ அண்டம்
மோழை எழ முடி பாதம் எழ அப்பன்
7.4.2
ஊறு சுலாய் மலை தேய்க்கும் ஒலி கடல்
மாறு சுழன்று அழைக்கின்ற ஒலி அப்பன்
7.4.3
நான்றில ஏழ் மலை தானத்தவே பின்னும்
நான்றில ஏழ் கடல் தானத்தவே அப்பன்
7.4.4
கோளும் எழ எரி காலும் எழ மலை
தாளும் எழ சுடர் தானும் எழ அப்பன்
7.4.5
ஆண் உடைச் சேனை நடுங்கும் ஒலி விண்ணுள்
ஏண் உடைத் தேவர் வெளிப்பட்ட ஒலி அப்பன்
7.4.6
சூழும் எழுந்து உதிரப் புனலா மலை
கீழ்து பிளந்த சிங்கம் ஒத்ததால் அப்பன்
7.4.7
நூறு பிணம் மலைபோல் புரள கடல்
ஆறு மடுத்து உதிரப் புனலா அப்பன்
7.4.8
நேர்சரிந்தான் எரியும் அனலோன் பின்னும்
நேர்சரிந்தான் முக்கண் மூர்த்தி கண்டீர் அப்பன்
7.4.9
அன்று சுடர் இரண்டு பிறவும் பின்னும்
அன்று மழை உயிர் தேவும் மற்றும் அப்பன்
7.4.10
வாய் நிறை நீர் பிளிறிச் சொரிய இன
ஆ நிரைபாடி அங்கே ஒடுங்க அப்பன்
7.4.11
ஒன்றி நின்ற சடகோபன் உரைசெயல்
நன்றி புனைந்த ஓர் ஆயிரத்துள் இவை
Hymnus 7.5
7.5.1
புல் பா முதலா புல் எறும்பு ஆதி ஒன்று இன்றியே
நல் பால் அயோத்தியில் வாழும் சராசரம் முற்றவும்
7.5.2
நாட்டில் பிறந்து படாதன பட்டு மனிசர்க்காய்
நாட்டை நலியும் அரக்கரை நாடித் தடிந்திட்டு
7.5.3
கேட்பார் செவி சுடு கீழ்மை வசைவுகளே வையும்
சேண்பால் பழம் பகைவன் சிசுபாலன் திருவடி
7.5.4
பன்மைப் படர் பொருள் ஆதும் இல் பாழ் நெடும் காலத்து
நன்மைப் புனல் பண்ணி நான்முகனைப் பண்ணி தன்னுள்ளே
7.5.5
ஆழப் பெரும் புனல் தன்னுள் அழுந்திய ஞாலத்தைத்
தாழப் படாமல் தன்பால் ஒரு கோட்டிடைத் தான் கொண்ட
7.5.6
வாட்டம் இலா வண் கை மாவலி வாதிக்க வாதிப்புண்டு
ஈட்டம்கொள் தேவர்கள் சென்று இரந்தார்க்கு இடர் நீக்கிய
7.5.7
வண்டு உண் மலர்த் தொங்கல் மார்க்கண்டேயனுக்கு வாழும் நாள்
இண்டைச் சடைமுடி ஈசன் உடன்கொண்டு உசாச் செல்ல
7.5.8
எல்லை இலாத பெரும் தவத்தால் பல செய் மிறை
அல்லல் அமரரைச் செய்யும் இரணியன் ஆகத்தை
7.5.9
தாயம் செறும் ஒரு நூற்றுவர் மங்க ஓர் ஐவர்க்கு ஆய்
தேசம் அறிய ஓர் சாரதியாய்ச் சென்று சேனையை
7.5.10
போர்த்த பிறப்பொடு நோயொடு மூப்பொடு இறப்பு இவை
பேர்த்து பெரும் துன்பம் வேர் அற நீக்கி தன் தாளின்கீழ்ச்
7.5.11
தெளிவுற்ற கண்ணனைத் தென் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
தெளிவுற்ற ஆயிரத்துள் இவை பத்தும் வல்லார் அவர்
Hymnus 7.6
7.6.1
பா மரு மூவுலகும் அளந்த பற்ப பாதா ஓ
தாமரைக் கண்ணா ஓ தனியேன் தனி ஆளா ஓ
7.6.2
நின் திருப்பாதத்தை யான்? நிலம் நீர் எரி கால் விண் உயிர்
என்று இவை தாம் முதலா முற்றும் ஆய் நின்ற எந்தாய் ஓ
7.6.3
பூத் தண் துழாய் முடியாய் புனை கொன்றை அம் செஞ்சடையாய்
வாய்த்த என் நான்முகனே வந்து என் ஆர் உயிர் நீ ஆனால்
7.6.4
அங்கு உயர் முக்கண் பிரான் பிரம பெருமான் அவன் நீ
வெம் கதிர் வச்சிரக் கை இந்திரன் முதலாத் தெய்வம் நீ;
7.6.5
உன்னுடை உந்தி மலர் உலகம் அவை மூன்றும் பரந்து
உன்னுடைச் சோதிவெள்ளத்து அகம்பால் உன்னைக் கண்டு கொண்டிட்டு
7.6.6
செஞ்சுடர்ச் சோதிகள் பூத்து ஒரு மாணிக்கம் சேர்வது போல்
அந்தரமேல் செம்பட்டோடு அடி உந்தி கை மார்பு கண் வாய்
7.6.7
என்றும் என் நாமகளை அகம்பால் கொண்ட நான்முகனை
நின்ற சசிபதியை நிலம் கீண்டு எயில் மூன்று எரித்த
7.6.8
ஊளை இட்டு அன்று இலங்கை கடந்து பிலம் புக்கு ஒளிப்ப
மீளி அம் புள்ளைக் கடாய் விறல் மாலியைக் கொன்று பின்னும்
7.6.9
ஆண் திறல் மீளி மொய்ம்பின் அரக்கன் குலத்தைத் தடிந்து
மீண்டும் அவன் தம்பிக்கே விரி நீர் இலங்கை அருளி
7.6.10
ஈற்று இளம் பிள்ளை ஒன்றாய்ப் புக்கு மாயங்களே இயற்றி
கூற்று இயல் கஞ்சனைக் கொன்று ஐவர்க்கு ஆய் கொடும் சேனை தடிந்து
7.6.11
சக்கரச் செல்வன் தன்னைக் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
மிக்க ஓர் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும் வல்லார் அவரைத்
Hymnus 7.7
7.7.1
ஆழி அம் கண்ண பிரான் திருக்கண்கள்கொலோ? அறியேன்
சூழவும் தாமரை நாள் மலர் போல் வந்து தோன்றும் கண்டீர்
7.7.2
மாட்டு உயர் கற்பகத்தின் வல்லியோ? கொழுந்தோ? அறியேன்?
ஈட்டிய வெண்ணெய் உண்டான் திருமூக்கு எனது ஆவியுள்ளே
7.7.3
கோலம் திரள் பவளக் கொழும் துண்டம்கொலோ? அறியேன்
நீல நெடு முகில் போல் திருமேனி அம்மான் தொண்டைவாய்
7.7.4
மன்னிய சீர் மதனன் கருப்புச் சிலைகொல் மதனன்
தன் உயிர்த் தாதை கண்ண பெருமான் புருவம்? அவையே
7.7.5
அன்றி என் ஆவி அடும் அணி முத்தம்கொலோ? அறியேன்
குன்றம் எடுத்த பிரான் முறுவல் எனது ஆவி அடும்
7.7.6
எவ்விடம் என்று இலங்கி மகரம் தழைக்கும் தளிர்கொல்
பை விடப் பாம்பு அணையான் திருக் குண்டலக் காதுகளே?
7.7.7
நாள் மன்னு வெண் திங்கள் கொல் நயந்தார்கட்கு நச்சு இலைகொல்
சேண் மன்னு நால் தடம் தோள் பெருமான் தன் திரு நுதலே?
7.7.8
கோள் இழைத் தண் முத்தமும் தளிரும் குளிர் வான் பிறையும்
கோள் இழையா உடைய கொழும் சோதிவட்டம் கொல் கண்ணன்
7.7.9
உள்கொண்ட நீல நல் நூல் தழைகொல்? அன்று மாயன் குழல்
விள்கின்ற பூந் தண் துழாய் விரை நாற வந்து என் உயிரைக்
7.7.10
சுற்றியும் சூழ்ந்தும் வைதிர் சுடர்ச் சோதி மணி நிறம் ஆய்
முற்ற இம் மூவுலகும் விரிகின்ற சுடர் முடிக்கே
7.7.11
கட்கு அரிய கண்ணனைக் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
உட்கு உடை ஆயிரத்துள் இவையும் ஒரு பத்தும் வல்லார்
Hymnus 7.8
7.8.1
தீ ஆய் நீர் ஆய் நிலன் ஆய் விசும்பு ஆய் கால் ஆய்
தாய் ஆய் தந்தை ஆய் மக்கள் ஆய் மற்றும் ஆய் முற்றும் ஆய்
7.8.2
திங்களும் ஞாயிறும் ஆய் செழும் பல் சுடர் ஆய் இருள் ஆய்
பொங்கு பொழி மழை ஆய் புகழ் ஆய் பழி ஆய் பின்னும் நீ
7.8.3
எத்தனை ஓர் உகமும் அவை ஆய் அவற்றுள் இயலும்
ஒத்த ஓண் பல் பொருள்கள் உலப்பு இல்லன ஆய் வியவு ஆய்
7.8.4
உள்ளதும் இல்லதும் ஆய் உலப்பு இல்லன ஆய் வியவு ஆய்
வெள்ளத் தடம் கடலுள் விட நாகு அணைமேல் மருவி
7.8.5
வாச மலர்த் தண் துழாய் முடி மாயவனே அருளாய்
காயமும் சீவனும் ஆய் கழிவு ஆய் பிறப்பு ஆய் பின்னும் நீ
7.8.6
அயர்ப்பு ஆய் தேற்றமும் ஆய் அழல் ஆய் குளிர் ஆய் வியவு ஆய்
வியப்பு ஆய் வென்றிகள் ஆய் வினை ஆய் பயன் ஆய் பின்னும் நீ
7.8.7
துயரம் செய் மானங்கள் ஆய் மதன் ஆகி உகவைகள் ஆய்
துயரம் செய் காமங்கள் ஆய் துலை ஆய் நிலை ஆய் நடை ஆய்
7.8.8
இன்னது ஓர் தன்மையை என்று உன்னை யாவர்க்கும் தேற்றரியை
முன்னிய மூவுலகும் அவை ஆய் அவற்றைப் படைத்து
7.8.9
துன்னு கரசரணம் முதலாக எல்லா உறுப்பும்
உன்னு சுவை ஒளி ஊறு ஒலி நாற்றம் முற்றும் நீயே
7.8.10
தொல்லை நல் நூலில் சொன்ன உருவும் அருவும் நீயே
அல்லித் துழாய் அலங்கல் அணி மார்ப என் அச்சுதனே
7.8.11
ஆம் வண்ணத்தால் குருகூர்ச் சடகோபன் அறிந்து உரைத்த
ஆம் வண்ண ஒண் தமிழ்கள் இவை ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 7.9
7.9.1
அன்றைக்கு அன்று என்னைத் தன்னாக்கி என்னால் தன்னை
இன் தமிழ் பாடிய ஈசனை ஆதியாய்
7.9.2
என் சொல்லால் யான் சொன்ன இன் கவி என்பித்து
தன் சொல்லால் தான் தன்னைக் கீர்த்தித்த மாயன் என்
7.9.3
நா முதல் வந்து புகுந்து நல் இன் கவி
தூ முதல் பத்தர்க்குத் தான் தன்னைச் சொன்ன என்
7.9.4
தப்புதல் இன்றி தனைக் கவி தான் சொல்லி
ஒப்பிலாத் தீவினையேனை உய்யக்கொண்டு
7.9.5
நேர்பட யான் சொல்லும் நீர்மை இலாமையில்
ஏர்வு இலா என்னைத் தன்னாக்கி என்னால் தன்னைப்
7.9.6
தன் கவி தான் தன்னைப் பாடுவியாது இன்று
நன்கு வந்து என்னுடன் ஆக்கி என்னால் தன்னை
7.9.7
செய் குந்தன் தன்னை என் ஆக்கி என்னால் தன்னை
வைகுந்தன் ஆகப் புகழ வண் தீம் கவி
7.9.8
பார் விண் நீர் முற்றும் கலந்து பருகிலும்
ஏர்வு இலா என்னைத் தன்னாக்கி என்னால் தன்னைச்
7.9.9
இறப்பு எதிர் காலம் பருகிலும் ஆர்வனோ
மறப்பு இலா என்னைத் தன்னாக்கி என்னால் தன்னை
7.9.10
அதுவும் மற்று ஆங்கவன் தன்னது என்னால் தன்னைப்
பதவிய இன் கவி பாடிய அப்பனுக்கு
7.9.11
அங்ஙனே வண் குருகூர்ச் சடகோபன்
இங்ஙனே சொன்ன ஓர் ஆயிரத்து இப் பத்தும்
Hymnus 7.10
7.10.1
இவ் ஏழ் உலகை
இன்பம் பயக்க இனிது உடன் வீற்றிருந்து
ஆள்கின்ற எங்கள் பிரான்
அன்புற்று அமர்ந்து உறைகின்ற அணி பொழில்
சூழ் திருவாறன்விளை
அன்புற்று அமர்ந்து வலஞ்செய்து கைதொழும்
7.10.2
முற்றவும் ஈர் அடியே
ஆகும்பரிசு நிமிர்ந்த திருக்குறள் அப்பன்
அமர்ந்து உறையும்
மாகம் திகழ் கொடி மாடங்கள் நீடு
மதிள் திருவாறன்விளை
மா கந்த நீர்கொண்டு தூவி வலஞ்செய்து
7.10.3
மதுசூதனை கோளரியை
ஆடும் பறவைமிசைக் கண்டு கைதொழுது
அன்றி அவன் உறையும்
பாடும் பெரும் புகழ் நான்மறை வேள்வி ஐந்து
ஆறு அங்கம் பன்னினர் வாழ்
நீடு பொழில் திருவாறன்விளை தொழ
7.10.4
ஈங்கு நினைக்கப்பெற
வாய்க்கும் கரும்பும் பெரும் செந்நெலும்
வயல் சூழ் திருவாறன்விளை
வாய்க்கும் பெரும் புகழ் மூவுலகு ஈசன்
வடமதுரைப் பிறந்த
வாய்க்கும் மணி நிறக் கண்ண பிரான் தன்
7.10.5
இருத்தி வணங்க
பலர் அடியார் முன்பு அருளிய பாம்பு அணை அப்பன்
அமர்ந்து உறையும்
மலரின் மணி நெடு மாடங்கள் நீடு
மதிள் திருவாறன்விளை
உலகம் மலி புகழ் பாட நம்மேல் வினை
7.10.6
தொழுமின் தொண்டீர்!
அன்று அங்கு அமர் வென்று உருப்பிணி நங்கை
அணி நெடும் தோள் புணர்ந்தான்
என்றும் எப்போதும் என் நெஞ்சம் துதிப்ப
உள்ளே இருக்கின்ற பிரான்
நின்ற அணி திருவாறன்விளை என்னும்
7.10.7
சூழ் திருவாறன்விளை
நீள் நகரத்து உறைகின்ற பிரான் நெடுமால்
கண்ணன் விண்ணவர் கோன்
வாணபுரம் புக்கு முக்கண் பிரானைத் தொலைய
வெம் போர்கள் செய்து
வாணனை ஆயிரம் தோள் துணித்தான் சரண்
7.10.8
அகல் இரும் பொய்கையின்வாய்
நின்று தன் நீள் கழல் ஏத்திய ஆனையின்
நெஞ்சு இடர் தீர்த்த பிரான்
சென்று அங்கு இனிது உறைகின்ற செழும் பொழில்
சூழ் திருவாறன்விளை
ஒன்றி வலஞ்செய்ய ஒன்றுமோ? தீவினை
7.10.9
தெளி விசும்பு ஏறலுற்றால்
நாவினுள்ளும் உள்ளத்துள்ளும் அமைந்த
தொழிலினுள்ளும் நவின்று
யாவரும் வந்து வணங்கும் பொழில்
திருவாறன்விளை அதனை
மேவி வலஞ்செய்து கைதொழக் கூடும்கொல்?
7.10.10
தேவ பிரான் அறியும்
சிந்தையினால் செய்வ தான் அறியாதன
மாயங்கள் ஒன்றும் இல்லை
சிந்தையினால் சொல்லினால் செய்கையால் நிலத்தேவர்
குழு வணங்கும்
சிந்தை மகிழ் திருவாறன்விளை உறை
7.10.11
இல்லை என்று எண்ணி தீர்த்தனுக்கே
தீர்த்த மனத்தனன் ஆகி செழுங்
குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
தீர்த்தங்கள் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும்
வல்லார்களைத் தேவர் வைகல்
தீர்த்தங்களே என்று பூசித்து நல்கி
Großteil 8
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 8.1
8.1.1
ஏவ மற்று அமரர் ஆட்செய்வார்
மேவிய உலகம் மூன்று அவை ஆட்சி
வேண்டு வேண்டு உருவம் நின் உருவம்
பாவியேன் தன்னை அடுகின்ற கமலக்
கண்ணது ஓர் பவள வாய் மணியே
ஆவியே அமுதே அலை கடல் கடைந்த
8.1.2
கண்ண நீர் அலமர வினையேன்
பேணுமாறு எல்லாம் பேணி நின் பெயரே
பிதற்றுமாறு அருள் எனக்கு அந்தோ
காணுமாறு அருளாய் காகுத்தா கண்ணா
தொண்டனேன் கற்பகக் கனியே
பேணுவார் அமுதே பெரிய தண் புனல் சூழ்
8.1.3
இன் உயிர்ச் சிறுவனே அசோதைக்கு
அடுத்த பேரின்பக் குல இளம் களிறே
அடியனேன் பெரிய அம்மானே
கடுத்த போர் அவுணன் உடல் இரு பிளவாக்
கைஉகிர் ஆண்ட எம் கடலே
அடுத்தது ஓர் உருவாய் இன்று நீ வாராய்
8.1.4
ஆகி உன் தனக்கு அன்பர் ஆனார்
அவர் உகந்து அமர்ந்த செய்கை உன் மாயை
அறிவு ஒன்றும் சங்கிப்பன் வினையேன்
அமர் அது பண்ணி அகல் இடம் புடைசூழ்
அடு படை அவித்த அம்மானே
அமரர் தம் அமுதே அசுரர்கள் நஞ்சே
8.1.5
படைத்து இடந்து உண்டு உமிழ்ந்து அளந்த
பேர் உயிரேயோ பெரிய நீர் படைத்து அங்கு
உறைந்து அது கடைந்து அடைத்து உடைத்த
சீர் உயிரேயோ மனிசர்க்குத் தேவர்
போலத் தேவர்க்கும் தேவாவோ
ஓர் உயிரேயோ உலகங்கட்கு எல்லாம்!
8.1.6
ஏழ் உலகங்களும் நீயே
அங்கு அவர்க்கு அமைத்த தெய்வமும் நீயே
அவற்று அவை கருமமும் நீயே
பொங்கிய புறம்பால் பொருள் உளவேலும்
அவையுமோ நீ இன்னே ஆனால்
மங்கிய அறிவாம் நேர்ப்பமும் நீயே
8.1.7
நிகழ்வதோ நீ இன்னே ஆனால்
சிறந்த நின் தன்மை அது இது உது என்று
அறிவு ஒன்றும் சங்கிப்பன் வினையேன்
கறந்த பால் நெய்யே நெய்யின் இன் சுவையே
கடலினுள் அமுதமே அமுதில்
பிறந்த இன் சுவையே சுவையது பயனே
8.1.8
வல்வினையேனை ஈர்கின்ற
குணங்களை உடையாய் அசுரர் வன் கையர்
கூற்றமே கொடிய புள் உயர்த்தாய்
பணங்கள் ஆயிரமும் உடைய பைந் நாகப்
பள்ளியாய் பாற்கடல் சேர்ப்பா
வணங்குமாறு அறியேன் மனமும் வாசகமும்
8.1.9
அரு நரகு அவையும் நீ ஆனால்
வான் உயர் இன்பம் எய்தில் என்? மற்றை
நரகமே எய்தில் என்? எனினும்
யானும் நீ தானாய்த் தெளிதொறும் நன்றும்
அஞ்சுவன் நரகம் நான் அடைதல்
வான் உயர் இன்பம் மன்னி வீற்றிருந்தாய்!
8.1.10
தந்த பேர் உதவிக் கைம்மாறாத்
தோள்களை ஆரத் தழுவி என் உயிரை
அற விலை செய்தனன் சோதீ
தோள்கள் ஆயிரத்தாய் முடிகள் ஆயிரத்தாய்
துணைமலர்க் கண்கள் ஆயிரத்தாய்
தாள்கள் ஆயிரத்தாய் பேர்கள் ஆயிரத்தாய்
8.1.11
உருத்திரன் அப்பனை முனிவர்க்கு
உரிய அப்பனை அமரர் அப்பனை
உலகுக்கு ஓர் தனி அப்பன் தன்னை
பெரிய வண் குருகூர் வண் சடகோபன்
பேணின ஆயிரத்துள்ளும்
உரிய சொல் மாலை இவையும் பத்து இவற்றால்
Hymnus 8.2
8.2.1
நம்முடை ஏதலர் முன்பு நாணி
நுங்கட்கு யான் ஒன்று உரைக்கும் மாற்றம்
நோக்குகின்றேன் எங்கும் காணமாட்டேன்
சங்கம் சரிந்தன சாய் இழந்தேன்
தட முலை பொன் நிறமாய்த் தளர்ந்தேன்
வெங்கண் பறவையின் பாகன் எங்கோன்
8.2.2
என்னுடைத் தோழியர் நுங்கட்கேலும்
ஈண்டு இது உரைக்கும் படியை அந்தோ
காண்கின்றிலேன் இடராட்டியேன் நான்
காண் தகு தாமரைக் கண்ணன் கள்வன்
விண்ணவர் கோன் நங்கள் கோனைக் கண்டால்
ஈண்டிய சங்கும் நிறைவும் கொள்வான்
8.2.3
நான் இளைக்கின்றிலன் கண்டுகொள்மின்
ஞாலம் அறியப் பழி சுமந்தேன்
நல் நுதலீர் இனி நாணித் தான் என்
நீல மலர் நெடும் சோதி சூழ்ந்த
நீண்ட முகில் வண்ணன் கண்ணன் கொண்ட
கோல வளையொடும் மாமை கொள்வான்
8.2.4
கோல்வளை நெஞ்சத் தொடக்கம் எல்லாம்
பாடு அற்று ஒழிய இழந்து வைகல்
பல்வளையார்முன் பரிசு அழிந்தேன்
மாடக் கொடி மதிள் தென் குளந்தை
வண் குடபால் நின்ற மாயக் கூத்தன்
ஆடல் பறவை உயர்த்த வெல் போர்
8.2.5
ஆங்கு அவன் நம்மில் வரவும் எல்லாம்
தோழியர்காள் நம் உடையமேதான்?
சொல்லுவதோ இங்கு அரியதுதான்
ஊழிதோறு ஊழி ஒருவனாக
நன்கு உணர்வார்க்கும் உணரலாகாச்
சூழல் உடைய சுடர் கொள் ஆதித்
8.2.6
சொல் அளவு அன்று இமையோர் தமக்கும்
எல்லை இலாதன கூழ்ப்புச் செய்யும்
அத் திறம் நிற்க எம் மாமை கொண்டான்
அல்லி மலர்த் தண் துழாயும் தாரான்
ஆர்க்கு இடுகோ இனிப் பூசல்? சொல்லீர்!
வல்லி வள வயல் சூழ் குடந்தை
8.2.7
கோவிந்தன் வைகுந்தன் என்று என்று
ஓலம் இட என்னைப் பண்ணி விட்டிட்டு
ஒன்றும் உருவும் சுவடும் காட்டான்
ஏல மலர்க்குழல் அன்னைமீர்காள்
என்னுடைத் தோழியர்காள் என் செய்கேன்?
காலம் பல சென்றும் காண்பது ஆணை
8.2.8
பூவைகள்காள் குயில்காள் மயில்காள்!
உடைய நம் மாமையும் சங்கும் நெஞ்சும்
ஒன்றும் ஒழிய ஒட்டாது கொண்டான்
அடையும் வைகுந்தமும் பாற்கடலும்
அஞ்சன வெற்பும் அவை நணிய
கடையறப் பாசங்கள் விட்டபின்னை
8.2.9
கைசெய் அப்பாலது ஓர் மாயம் தன்னால்
மாண் குறள் கோல வடிவு காட்டி
மண்ணும் விண்ணும் நிறைய மலர்ந்த
சேண் சுடர்த் தோள்கள் பல தழைத்த
தேவ பிராற்கு என் நிறைவினோடு
நாண் கொடுத்தேன் இனி என் கொடுக்கேன்
8.2.10
யான் இனிச் செய்வது என் என் நெஞ்சு என்னை
நின் இடையேன் அல்லேன் என்று நீங்கி
நேமியும் சங்கும் இருகைக் கொண்டு
பல் நெடும் சூழ் சுடர் ஞாயிற்றோடு
பால் மதி ஏந்தி ஓர் கோல நீல
நல் நெடும் குன்றம் வருவது ஒப்பான்
8.2.11
மற்றவன் பாசங்கள் முற்ற விட்டு
கோது இல் புகழ்க் கண்ணன் தன் அடிமேல்
வண் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
தீது இல் அந்தாதி ஓர் ஆயிரத்துள்
இவையும் ஓர் பத்து இசையொடும் வல்லார்
ஆதும் ஓர் தீது இலர் ஆகி இங்கும்
Hymnus 8.3
8.3.1
எங்கும் இனையை என்று உன்னை அறியகிலாது அலற்றி
அங்கம் சேரும் பூமகள் மண்மகள் ஆய்மகள்
8.3.2
மரணம் தோற்றம் வான்பிணி மூப்பு என்று இவை மாய்த்தோம்
கரணப் பல் படை பற்று அற ஓடும் கனல் ஆழி
8.3.3
வாளும் வில்லும் கொண்டு பின் செல்வார் மற்று இல்லை
தாளும் தோளும் கைகளை ஆரத் தொழக் காணேன்
8.3.4
ஆலம் பேர் இலை அன்னவசம் செய்யும் அம்மானே
காலம் பேர்வது ஓர் கார் இருள் ஊழி ஒத்து உளதால் உன்
8.3.5
மடியாது இன்னே நீ துயில் மேவி மகிழ்ந்தது தான்
அடியார் அல்லல் தவிர்த்த அசைவோ? அன்றேல் இப்
8.3.6
அணி ஆர் ஆழியும் சங்கமும் ஏந்தும் அவர் காண்மின்
தணியா வெம் நோய் உலகில் தவிர்ப்பான் திருநீல
8.3.7
திருவாழ் மார்வற்கு என் திறம் சொல்லார் செய்வது என்
உரு ஆர் சக்கரம் சங்கு சுமந்து இங்கு உம்மோடு
8.3.8
நின்றே ஆட்செய்ய நீ கொண்டருள நினைப்பதுதான்?
குன்று ஏழ் பார் ஏழ் சூழ் கடல் ஞாலம் முழு ஏழும்
8.3.9
பெருமான் தன்மையை யார் அறிகிற்பார்? பேசி என்?
ஒரு மா முதல்வா ஊழிப் பிரான் என்னை ஆளுடைக்
8.3.10
துளக்கம் இல்லா வானவர் எல்லாம் தொழுவார்கள்
மலக்கம் எய்த மா கடல் தன்னைக் கடைந்தானை
8.3.11
வரை ஆர் மாடம் மன்னு குருகூர்ச் சடகோபன்
உரை ஏய் சொல்தொடை ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 8.4
8.4.1
மருப்பு இணைக் குவடு இறுத்து உருட்டி
ஊர் கொள் திண் பாகன் உயிர் செகுத்து அரங்கின்
மல்லரைக் கொன்று சூழ் பரண்மேல்
போர் கடா அரசர் புறக்கிட மாடம்
மீமிசைக் கஞ்சனைத் தகர்த்த
சீர் கொள் சிற்றாயன் திருச்செங்குன்றூரில்
8.4.2
இமையவர் அப்பன் என் அப்பன்
பொங்கு மூவுலகும் படைத்து அளித்து அழிக்கும்
பொருந்து மூவுருவன் எம் அருவன்
செங்கயல் உகளும் தேம் பணை புடை சூழ்
திருச்செங்குன்றூர்த் திருச்சிற்றாறு
அங்கு அமர்கின்ற ஆதியான் அல்லால்
8.4.3
இரு நிலம் இடந்த எம் பெருமான்
முன்னை வல் வினைகள் முழுது உடன் மாள
என்னை ஆள்கின்ற எம் பெருமான்
தென் திசைக்கு அணி கொள் திருச்செங்குன்றூரில்
திருச்சிற்றாற்றங்கரை மீபால்
நின்ற எம் பெருமான் அடி அல்லால் சரண்
8.4.4
நிறையப் பேர் உருவமாய் நிமிர்ந்த
குறிய மாண் எம்மான் குரை கடல் கடைந்த
கோல மாணிக்கம் என் அம்மான்
செறி குலை வாழை கமுகு தெங்கு அணி சூழ்
திருச்செங்குன்றூர்த் திருச்சிற்றாறு
அறிய மெய்ம்மையே நின்ற எம் பெருமான்
8.4.5
அது பொருள் ஆகிலும் அவனை
அல்லது என் ஆவி அமர்ந்து அணைகில்லாது
ஆதலால் அவன் உறைகின்ற
நல்ல நான்மறையோர் வேள்வியுள் மடுத்த
நறும் புகை விசும்பு ஒளி மறைக்கும்
நல்ல நீள் மாடத் திருச்செங்குன்றூரில்
8.4.6
இமையவர் தந்தை தாய் தன்னை
தனக்கும் தன் தன்மை அறிவு அரியானை
தடம் கடல் பள்ளி அம்மானை
மனக்கொள் சீர் மூவாயிரவர் வண் சிவனும்
அயனும் தானும் ஒப்பார் வாழ்
கனக்கொள் திண் மாடத் திருச்செங்குன்றூரில்
8.4.7
கண்ட அத் திருவடி என்றும்
திருச் செய்ய கமலக் கண்ணும் செவ்வாயும்
செவ்வடியும் செய்ய கையும்
திருச் செய்ய கமல உந்தியும் செய்ய
கமலை மார்பும் செய்ய உடையும்
திருச் செய்ய முடியும் ஆரமும் படையும்
8.4.8
செழு நிலத்தேவர் நான்மறையோர்
திசை கைகூப்பி ஏத்தும் திருச்செங்குன்றூரில்
திருச்சிற்றாற்றங் கரையானை
புகர் கொள் வானவர்கள் புகலிடம் தன்னை
அசுரர் வன் கையர் வெம் கூற்றை
புகழுமாறு அறியேன் பொருந்து மூவுலகும்
8.4.9
பரம்பரன் சிவப்பிரான் அவனே
இடைப்புக்கு ஓர் உருவும் ஒழிவு இல்லை அவனே
புகழ்வு இல்லை யாவையும் தானே
கொடைப் பெரும் புகழார் இனையர் தன் ஆனார்
கூரிய விச்சையோடு ஒழுக்கம்
நடைப் பலி இயற்கைத் திருச்செங்குன்றூரில்
8.4.10
அவர்க்கு அருள் அருளும் அம்மானை
அமர்ந்த தண் பழனத் திருச்செங்குன்றூரில்
திருச்சிற்றாற்றங் கரையானை
அமர்ந்த சீர் மூவாயிரவர் வேதியர்கள்
தம்பதி அவனிதேவர் வாழ்வு
அமர்ந்த மாயோனை முக்கண் அம்மானை
8.4.11
திருந்து உலகு உண்ட அம்மானை
வான நான்முகனை மலர்ந்த தண் கொப்பூழ்
மலர்மிசைப் படைத்த மாயோனை
கோனை வண் குருகூர் வண் சடகோபன்
சொன்ன ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
வானின் மீது ஏற்றி அருள்செய்து முடிக்கும்
Hymnus 8.5
8.5.1
வினையேன் கண்ணா கண் கை கால்
தூய செய்ய மலர்களா
சோதிச் செவ்வாய் முகிழதா
சாயல் சாமத் திருமேனி
தண் பாசடையா தாமரை நீள்
வாசத் தடம்போல் வருவானே
8.5.2
கண்ணும் வாயும் துவர்ந்து அடியேன்
நாணி நல் நாட்டு அலமந்தால்
இரங்கி ஒருநாள் நீ அந்தோ
காண வாராய்! கரு நாயிறு
உதிக்கும் கரு மா மாணிக்க
நாள் நல் மலைபோல் சுடர்ச் சோதி
8.5.3
மொய் பூம் தாமத் தண் துழாய்க்
கடிசேர் கண்ணிப் பெருமானே
என்று என்று ஏங்கி அழுதக்கால்
படிசேர் மகரக் குழைகளும்
பவள வாயும் நால் தோளும்
துடி சேர் இடையும் அமைந்தது ஓர்
8.5.4
சுடர் கொள் வடிவும் கனிவாயும்
தே நீர்க் கமலக் கண்களும்
வந்து என் சிந்தை நிறைந்தவா
மா நீர் வெள்ளி மலைதன்மேல்
வண் கார் நீல முகில் போல
தூ நீர்க் கடலுள் துயில்வானே
8.5.5
துளங்கு சோதித் திருப்பாதம்
எல்லை இல் சீர் இள நாயிறு
இரண்டுபோல் என் உள்ளவா
அல்லல் என்னும் இருள் சேர்தற்கு
உபாயம் என்னே ஆழி சூழ்
மல்லை ஞாலம் முழுது உண்ட
8.5.6
வினையேன் கண்ணா கண்ணா என்
அண்ட வாணா என்று என்னை
ஆளக் கூப்பிட்டு அழைத்தக்கால்
விண் தன்மேல் தான் மண்மேல் தான்
விரி நீர்க் கடல் தான் மற்றுத்தான்
தொண்டனேன் உன் கழல்காண
8.5.7
வையம் தாய மலர் அடிக்கீழ்
முந்தி வந்து யான் நிற்ப
முகப்பே கூவிப் பணிக்கொள்ளாய்
செந்தண் கமலக் கண் கை கால்
சிவந்த வாய் ஓர் கரு நாயிறு
அந்தம் இல்லாக் கதிர் பரப்பி
8.5.8
உள்ளம் குழைந்து நாள் நாளும்
தொக்க மேகப் பல் குழாங்கள்
காணும்தோறும் தொலைவன் நான்
தக்க ஐவர் தமக்காய் அன்று
ஈர் ஐம்பதின்மர் தாள் சாயப்
புக்க நல்தேர்த் தனிப்பாகா
8.5.9
படையாய் ஏறும் இரும் சிறைப்புள்
அதுவே கொடியா உயர்த்தானே
என்று என்று ஏங்கி அழுதக்கால்
எதுவேயாகக் கருதுங்கொல்
இம் மா ஞாலம் பொறை தீர்ப்பான்
மது வார் சோலை உத்தர
8.5.10
பொருத மாயா நீ இன்னே
சிறந்த கால் தீ நீர் வான் மண்
பிறவும் ஆய பெருமானே
கறந்த பாலுள் நெய்யே போல்
இவற்றுள் எங்கும் கண்டுகொள்
இறந்து நின்ற பெரு மாயா
8.5.11
அங்கே தாழ்ந்த சொற்களால் அம் தண் குருகூர்ச் சடகோபன்
செங்கேழ் சொன்ன ஆயிரத்துள் இவையும் பத்தும் வல்லார்கள்
Hymnus 8.6
8.6.1
நல்ல அருள்கள் நமக்கே தந்து அருள் செய்வான்
அல்லி அம் தண் அம் துழாய் முடி அப்பன் ஊர்
8.6.2
ஒருக்கடுத்து உள்ளே உறையும் பிரான் கண்டீர்
செருக் கடுத்து அன்று திகைத்த அரக்கரை
8.6.3
உருவு கரந்து உள்ளும்தோறும் தித்திப்பான்
திரு அமர் மார்வன் திருக்கடித்தானத்தை
8.6.4
நேசத்தினால் நெஞ்சம் நாடு குடிகொண்டான்
தேசத்து அமரர் திருக்கடித்தானத்தை
8.6.5
கோயில் கொண்டான் அதனோடும் என் நெஞ்சகம்;
கோயில்கொள் தெய்வம் எல்லாம் தொழ வைகுந்தம்
8.6.6
மாய்த்த அம்மான் மதுசூத அம்மான் உறை
பூத்த பொழில் தண் திருக்கடித்தானத்தை
8.6.7
மண் விண் முழுதும் அளந்த ஒண் தாமரை
மண்ணவர் தாம் தொழ வானவர் தாம் வந்து
8.6.8
வான் இந் நிலம் கடல் முற்றும் எம் மாயற்கே
ஆனவிடத்தும் என் நெஞ்சும் திருக்கடித்
8.6.9
மாயத்தினால் மன்னி வீற்றிருந்தான் உறை
தேசத்து அமரர் திருக்கடித்தானத்துள்
8.6.10
நிற்பது மேவி இருப்பது என் நெஞ்சகம்
நல் புகழ் வேதியர் நான்மறை நின்று அதிர்
8.6.11
மாலை மதிள் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
பாலோடு அமுது அன்ன ஆயிரத்து இப் பத்தும்
Hymnus 8.7
8.7.1
அருத்தித்து எனைத்து ஓர் பல நாள் அழைத்தேற்கு
பொருத்தம் உடை வாமனன் தான் புகுந்து என் தன்
8.7.2
திருந்தாத ஓர் ஐவரைத் தேய்ந்து அற மன்னி
பெரும் தாள் களிற்றுக்கு அருள்செய்த பெருமான்
8.7.3
இருள் தான் அற வீற்றிருந்தான் இது அல்லால்
பொருள் தான் எனில் மூவுலகும் பொருள் அல்ல
8.7.4
ஆயன் அமரர்க்கு அரிஏறு எனது அம்மான்
தூய சுடர்ச்சோதி தனது என் உள் வைத்தான்
8.7.5
புகழும் புகழ் தான் அது காட்டித் தந்து என் உள்
திகழும் மணிக் குன்றம் ஒன்றே ஒத்து நின்றான்
8.7.6
தருமேல் பின்னை யார்க்கு அவன் தன்னைக் கொடுக்கும்
கரு மாணிக்கக் குன்றத்துத் தாமரைபோல்
8.7.7
எவ்வாய்ச் சுடரும் தம்மில் முன் வளாய்க்கொள்ள
செவ்வாய் முறுவலோடு எனது உள்ளத்து இருந்த
8.7.8
வெறிதே அருள்செய்வர் செய்வார்கட்கு உகந்து
சிறியேனுடைச் சிந்தையுள் மூவுலகும் தன்
8.7.9
வயிற்றில் கொண்டு நின்று ஒரு மூவுலகும் தம்
வயிற்றில் கொண்டு நின்றவண்ணம் நின்ற மாலை
8.7.10
எய்த்தே ஒழிவேன் அல்லேன் என்றும் எப்போதும்
மொய்த்து ஏய் திரை மோது தண் பாற்கடலுளால்
8.7.11
அடிச் சேர்வகை வண் குருகூர்ச் சடகோபன்
முடிப்பான் சொன்ன ஆயிரத்து இப் பத்தும் சன்மம்
Hymnus 8.8
8.8.1
வாயும் சிவந்து கனிந்து உள்ளே
வெண் பல் இலகு சுடர் இலகு
விலகு மகர குண்டலத்தன்
கொண்டல் வண்ணன் சுடர் முடியன்
நான்கு தோளன் குனி சார்ங்கன்
ஒண் சங்(கு) கதை வாள் ஆழியான்
8.8.2
அண்டத்து அகத்தான் புறத்துள்ளான்
படியே இது என்று உரைக்கலாம்
படியன் அல்லன் பரம்பரன்
கடிசேர் நாற்றத்துள் ஆலை
இன்பத் துன்பக் கழி நேர்மை
ஒடியா இன்பப் பெருமையோன்
8.8.3
அவனது அருளால் உறற்பொருட்டு என்
உணர்வின் உள்ளே இருத்தினேன்
அதுவும் அவனது இன் அருளே
உணர்வும் உயிரும் உடம்பும்
மற்று உலப்பிலனவும் பழுதேயாம்
உணர்வைப் பெற ஊர்ந்து இற ஏறி
8.8.4
யாதும் எவர்க்கும் முன்னோனை
தானும் சிவனும் பிரமனும்
ஆகிப் பணைத்த தனி முதலை
தேனும் பாலும் கன்னலும்
அமுதும் ஆகித் தித்தித்து என்
ஊனில் உயிரில் உணர்வினில்
8.8.5
அதன் நுண் நேர்மை அது இது என்று
ஒன்றும் ஒருவர்க்கு உணரலாகாது
உணர்ந்தும் மேலும் காண்பு அரிது
சென்று சென்று பரம்பரம் ஆய்
யாதும் இன்றித் தேய்ந்து அற்று
நன்று தீது என்று அறிவு அரிதாய்
8.8.6
நல் இந்திரியம் எல்லாம் ஈர்த்து
ஒன்றாய்க் கிடந்த அரும் பெரும் பாழ்
உலப்பு இல் அதனை உணர்ந்து உணர்ந்து
சென்று ஆங்கு இன்பத் துன்பங்கள்
செற்றுக் களைந்து பசை அற்றால்
அன்றே அப்போதே வீடு
8.8.7
இன்பம் தானும் அது தேறி
எதுவே தானும் பற்று இன்றி
யாதும் இலிகள் ஆகிற்கில்
அதுவே வீடு வீடுபேற்று
இன்பம் தானும் அது தேறாது
எதுவே வீடு? ஏது இன்பம்? என்று
8.8.8
என்று இல்லத்தாரும் புறத்தாரும்
மொய்த்து ஆங்கு அலறி முயங்க தாம்
போகும்போது உன்மத்தர்போல்
பித்தே ஏறி அநுராகம்
பொழியும்போது எம் பெம்மானோடு
ஒத்தே சென்று அங்கு உள்ளம்
8.8.9
கூடாமையைக் கூடினால்
ஆடல் பறவை உயர் கொடி எம்
மாயன் ஆவது அது அதுவே
வீடைப் பண்ணி ஒரு பரிசே
எதிர்வும் நிகழ்வும் கழிவுமாய்
ஓடித் திரியும் யோகிகளும்
8.8.10
உளராய் இல்லை ஆகியே
உளர் எம் ஒருவர் அவர் வந்து என்
உள்ளத்துள்ளே உறைகின்றார்
வளரும் பிறையும் தேய் பிறையும்
போல அசைவும் ஆக்கமும்
வளரும் சுடரும் இருளும் போல்
8.8.11
அருளி இருத்தும் அம்மானாம் அயனாம் சிவனாம்
திருமாலால் அருளப் பட்ட சடகோபன் ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தால்
Hymnus 8.9
8.9.1
தாமரைக் காடுகள் போல்
திருமார்வு வாய் கண் கை உந்தி கால் உடை
ஆடைகள் செய்ய பிரான்
திருமால் எம்மான் செழு நீர் வயல் குட்ட
நாட்டுத் திருப்புலியூர்
அரு மாயன் பேர் அன்றிப் பேச்சு இலள் அன்னைமீர்!
8.9.2
மேருவின் மீது உலவும்
துன்னு சூழ் சுடர் ஞாயிறும் அன்றியும்
பல் சுடர்களும் போல்
மின்னு நீள் முடி ஆரம் பல் கலன் தான்
உடை எம்பெருமான்
புன்னை அம் பொழில் சூழ் திருப்புலியூர்
8.9.3
கடல் தீப் பட்டு எங்கும்
திகழும் எரியொடு செல்வது ஒப்ப
செழும் கதிர் ஆழி முதல்
புகழும் பொரு படை ஏந்தி போர் புக்கு
அசுரரைப் பொன்றுவித்தான்
திகழும் மணி நெடு மாடம் நீடு
8.9.4
பெரும் செந்நெலும் சூழ்ந்து
ஏர் வளம் கிளர் தண் பணைக் குட்ட
நாட்டுத் திருப்புலியூர்
சீர் வளம் கிளர் மூவுலகு உண்டு உமிழ்
தேவ பிரான்
பேர் வளம் கிளர்ந்தன்றிப் பேச்சு இலள்
8.9.5
புதுக்கணிப்பும்
நினையும் நீர்மையது அன்று இவட்கு இது நின்று
நினைக்கப்புக்கால்
சுனையினுள் தடம் தாமரை மலரும்
தண் திருப்புலியூர்
முனைவன் மூவுலகு ஆளி அப்பன்
8.9.6
நிறக் கண்ண பிரான்
திரு அருள்களும் சேர்ந்தமைக்கு அடை
யாளம் திருந்த உள
திரு அருள் அருளால் அவன் சென்று
சேர் தண் திருப்புலியூர்
திரு அருள் கமுகு ஒண் பழத்தது
8.9.7
வீங்கு இளம் தாள் கமுகின்
மல் இலை மடல் வாழை ஈன் கனி சூழ்ந்து
மணம் கமழ்ந்து
புல் இலைத் தெங்கினூடு கால் உலவும்
தண் திருப்புலியூர்
மல்லல் அம் செல்வக் கண்ணன் தாள் அடைந்தாள்
8.9.8
மல்லைச் செல்வ
வடமொழி மறைவாணர் வேள்வியுள் நெய் அழல்
வான் புகை போய்த்
திட விசும்பில் அமரர் நாட்டை மறைக்கும்
தண் திருப்புலியூர்
பட அரவு அணையான் தன் நாமம் அல்லால்
8.9.9
நிறக் கண்ண பிரான்
விரவு ஆர் இசை மறை வேதியர் ஒலி வேலையின்
நின்று ஒலிப்ப
கரவு ஆர் தடம்தொறும் தாமரைக் கயம்
தீவிகை நின்று அலரும்
புரவு ஆர் கழனிகள் சூழ் திருப்புலியூர்ப்
8.9.10
தண் துழாய் கமழ்தல்
குன்ற மா மணி மாட மாளிகைக் கோலக்
குழாங்கள் மல்கி
தென் திசைத் திலதம் புரை குட்ட
நாட்டுத் திருப்புலியூர்
நின்ற மாயப் பிரான் திருவருளாம்
8.9.11
நேர்பட்ட தொண்டர் தொண்டர் தொண்டர் தொண்டன் சடகோபன் சொல்
நேர்பட்ட தமிழ் மாலை ஆயிரத்துள் இவை பத்தும்
Hymnus 8.10
8.10.1
அவனைக் கருத வஞ்சித்து
தடுமாற்று அற்ற தீக்கதிகள் முற்றும்
தவிர்ந்த சதிர் நினைந்தால்
கொடு மா வினையேன் அவன் அடியார்
அடியே கூடும் இது அல்லால்
விடுமாறு என்பது என் அந்தோ!
8.10.2
தானே தானே ஆனாலும்
புயல் மேகம்போல் திருமேனி
அம்மான் புனை பூம் கழல் அடிக்கீழ்ச்
சயமே அடிமை தலைநின்றார்
திருத்தாள் வணங்கி இம்மையே
பயனே இன்பம் யான் பெற்றது
8.10.3
உலகம் மூன்றும் உடன் நிறைய
சிறு மா மேனி நிமிர்த்த என்
செந்தாமரைக்கண் திருக்குறளன்
நறு மா விரை நாள் மலர் அடிக்கீழ்ப்
புகுதல் அன்றி அவன் அடியார்
சிறு மா மனிசராய் என்னை
8.10.4
இரு மா நிலம் முன் உண்டு உமிழ்ந்த
செங்கோலத்த பவளவாய்ச்
செந்தாமரைக்கண் என் அம்மான்
பொங்கு ஏழ் புகழ்கள் வாய ஆய்
புலன்கொள் வடிவு என் மனத்தது ஆய்
அங்கு ஏய் மலர்கள் கைய ஆய்
8.10.5
மாயன் கோல மலர் அடிக்கீழ்ச்
சுழிபட்டு ஓடும் சுடர்ச்சோதி
வெள்ளத்து இன்புற்று இருந்தாலும்
இழிபட்டு ஓடும் உடலினில்
பிறந்து தன் சீர் யான் கற்று
மொழிபட்டு ஓடும் கவிஅமுதம்
8.10.6
வீடு பேறு தன் கேழ் இல்
புகர்ச் செம் முகத்த களிறு அட்ட
பொன் ஆழிக்கை என் அம்மான்
நிகர்ச் செம் பங்கி எரி விழிகள்
நீண்ட அசுரர் உயிர் எல்லாம்
தகர்த்து உண்டு உழலும் புள் பாகன்
8.10.7
நிற்கும் படியாத் தான் தோன்றி
முனி மாப் பிரம முதல் வித்தாய்
உலகம் மூன்றும் முளைப்பித்த
தனி மாத் தெய்வத் தளிர் அடிக்கீழ்ப்
புகுதல் அன்றி அவன் அடியார்
நனி மாக் கலவி இன்பமே
8.10.8
நளிர் நீர்க் கடலைப் படைத்து தன்
தாளும் தோளும் முடிகளும்
சமன் இலாத பல பரப்பி
நீளும் படர் பூங் கற்பகக்
காவும் நிறை பல் நாயிற்றின்
கோளும் உடைய மணி மலைபோல்
8.10.9
நாசம் செய்யும் சது மூர்த்தி
அமர் கொள் ஆழி சங்கு வாள்
வில் தண்டு ஆதி பல் படையன்
குமரன் கோல ஐங்கணை வேள்
தாதை கோது இல் அடியார் தம்
தமர்கள் தமர்கள் தமர்களாம்
8.10.10
ஊழி ஊழி மா காயாம்
பூக் கொள் மேனி நான்கு தோள்
பொன் ஆழிக் கை என் அம்மான்
நீக்கம் இல்லா அடியார் தம்
அடியார் அடியார் அடியார் எம்
கோக்கள் அவர்க்கே குடிகளாய்ச்
8.10.11
மூன்றினுள்ளும் தான் நிறைந்த
அல்லிக் கமலக் கண்ணனை
அம் தண் குருகூர்ச் சடகோபன்
சொல்லப்பட்ட ஆயிரத்துள்
இவையும் பத்தும் வல்லார்கள்
நல்ல பதத்தால் மனை வாழ்வர்
Großteil 9
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 9.1
9.1.1
கண்டதோடு பட்டது அல்லால் காதல் மற்று யாதும் இல்லை
எண் திசையும் கீழும் மேலும் முற்றவும் உண்ட பிரான்
9.1.2
அணைய வந்த ஆக்கம் உண்டேல் அட்டைகள்போல் சுவைப்பர்
கணை ஒன்றாலே ஏழ் மரமும் எய்த எம் கார் முகிலைப்
9.1.3
இருள்கொள் துன்பத்து இன்மை காணில் என்னே என்பாரும் இல்லை
மருள்கொள் செய்கை அசுரர் மங்க வடமதுரைப் பிறந்தாற்கு
9.1.4
இரணம் கொண்ட தெப்பர் ஆவர் இன்றியிட்டாலும் அஃதே
வருணித்து என்னே வடமதுரைப் பிறந்தவன் வண் புகழே
9.1.5
மதுர போகம் துற்றவரே வைகி மற்று ஒன்று உறுவர்
அதிர்கொள் செய்கை அசுரர் மங்க வடமதுரைப் பிறந்தாற்கு
9.1.6
தொல்லையார்கள் எத்தனைவர் தோன்றிக் கழிந்தொழிந்தார்
மல்லை மூதூர் வடமதுரைப் பிறந்தவன் வண் புகழே
9.1.7
சிற்ற வேண்டா சிந்திப்பே அமையும் கண்டீர்கள் அந்தோ
குற்றம் அன்று எங்கள் பெற்றத் தாயன் வடமதுரைப் பிறந்தான்
9.1.8
போழ்து போக உள்ளகிற்கும் புன்மை இலாதவர்க்கு
வாழ் துணையா வடமதுரைப் பிறந்தவன் வண் புகழே
9.1.9
காது செய்வான் கூதை செய்து கடைமுறை வாழ்க்கையும் போம்
மா துகிலின் கொடிக்கொள் மாட வடமதுரைப் பிறந்த
9.1.10
மண்ணின் பாரம் நீக்குதற்கே வடமதுரைப் பிறந்தான்
திண்ணமா நும் உடைமை உண்டேல் அவன் அடி சேர்த்து உய்ம்மினோ
9.1.11
தாது சேர் தோள் கண்ணனைக் குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
தீது இலாத ஒண் தமிழ்கள் இவை ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 9.2
9.2.1
பங்கயத்தாள் திரு அருளும்
கொண்டு நின் கோயில் சீய்த்து பல்படிகால்
குடிகுடி வழிவந்து ஆட்செய்யும்
தொண்டரோர்க்கு அருளி சோதி வாய் திறந்து உன்
தாமரைக் கண்களால் நோக்காய்
தெண் திரைப் பொருநல் தண் பணை சூழ்ந்த
9.2.2
அடிமைக் குற்றேவல்செய்து உன் பொன்
அடிக் கடவாதே வழி வருகின்ற
அடியரோர்க்கு அருளி நீ ஒருநாள்
படிக்கு அளவாக நிமிர்த்த நின் பாத
பங்கயமே தலைக்கு அணியாய்
கொடிக்கொள் பொன் மதிள் சூழ் குளிர் வயல் சோலை
9.2.3
கிடத்தி உன் திருஉடம்பு அசைய
தொடர்ந்து குற்றேவல்செய்து தொல் அடிமை
வழி வரும் தொண்டரோர்க்கு அருளி
தடம் கொள் தாமரைக் கண் விழித்து நீ எழுந்து உன்
தாமரை மங்கையும் நீயும்
இடம் கொள் மூவுலகும் தொழ இருந்தருளாய்
9.2.4
இருந்து வைகுந்தத்துள் நின்று
தெளிந்த என் சிந்தையகம் கழியாதே
என்னை ஆள்வாய் எனக்கு அருளி
நளிர்ந்த சீர் உலகம் மூன்றுடன் வியப்ப
நாங்கள் கூத்து ஆடி நின்று ஆர்ப்ப
பளிங்கு நீர் முகிலின் பவளம் போல் கனிவாய்
9.2.5
வந்து நின் பல் நிலா முத்தம்
தவழ் கதிர் முறுவல் செய்து நின் திருக்கண்
தாமரை தயங்க நின்றருளாய்
பவள நன் படர்க்கீழ் சங்கு உறை பொருநல்
தண் திருப்புளிங்குடிக் கிடந்தாய்
கவள மா களிற்றின் இடர் கெடத் தடத்துக்
9.2.6
மீமிசைக் கார் முகில் போல
மா சின மாலி மாலிமான் என்று அங்கு
அவர் படக் கனன்று முன் நின்ற
காய் சின வேந்தே கதிர் முடியானே
கலி வயல் திருப்புளிங்குடியாய்
காய் சின ஆழி சங்கு வாள் வில் தண்டு
9.2.7
இமையவர் தமக்கும் ஆங்கு அனையாய்
செம் மடல் மலருந் தாமரைப் பழனத்
தண் திருப்புளிங்குடிக் கிடந்தாய்
நம்முடை அடியர் கவ்வைகண்டு உகந்து
நாம் களித்து உளம் நலம் கூர
இம் மட உலகர் காண நீ ஒருநாள்
9.2.8
இணை அடி தொழுது எழுது இறைஞ்சி
தங்கள் அன்பு ஆர தமது சொல் வலத்தால்
தலைத்தலைச் சிறந்து பூசிப்ப
திங்கள் சேர் மாடத் திருப்புளிங்குடியாய்
திரு வைகுந்தத்துள்ளாய் தேவா
இங்கண் மா ஞாலத்து இதனுளும் ஒருநாள்
9.2.9
இதனுளும் இருந்திடாய் அடியோம்
போற்றி ஓவாதே கண் இணை குளிர
புது மலர் ஆகத்தைப் பருக
சேற்று இள வாளை செந்நெலூடு உகளும்
செழும் பனைத் திருப்புளிங்குடியாய்
கூற்றமாய் அசுரர் குலமுதல் அரிந்த
9.2.10
இடர் கெட அசுரர்கட்கு இடர் செய்
கடு வினை நஞ்சே என்னுடை அமுதே
கலி வயல் திருப்புளிங்குடியாய்
வடிவு இணை இல்லா மலர்மகள் மற்றை
நிலமகள் பிடிக்கும் மெல் அடியைக்
கொடுவினையேனும் பிடிக்க நீ ஒருநாள்
9.2.11
குரை கடல் கடைந்தவன் தன்னை
மேவி நன்கு அமர்ந்த வியன் புனல் பொருநல்
வழுதி நாடன் சடகோபன்
நா இயல் பாடல் ஆயிரத்துள்ளும்
இவையும் ஓர் பத்தும் வல்லார்கள்
ஓவுதல் இன்றி உலகம் மூன்று அளந்தான்
Hymnus 9.3
9.3.1
பேர் ஆயிரம் கொண்டது ஓர் பீடு உடையன்
கார் ஆயின காள நல் மேனியினன்
9.3.2
அவனே அஃது உண்டு உமிழ்ந்தான் அளந்தான்
அவனே அவனும் அவனும் அவனும்
9.3.3
அறிந்தன கொள்க அரும் பொருள் ஆதல்
அறிந்தனர் எல்லாம் அரியை வணங்கி
9.3.4
பெரும் தேவர் குழாங்கள் பிதற்றும் பிரான்
கரும் தேவன் எம்மான் கண்ணன் விண் உலகம்
9.3.5
கனமே சொல்லினேன் இது சோரேல் கண்டாய்!
புனம் மேவிய பூந் தண் துழாய் அலங்கல்
9.3.6
மிடைவதும் அசுரர்க்கு வெம் போர்களே
கடைவதும் கடலுள் அமுதம் என் மனம்
9.3.7
ஆகம் வள் உகிரால் பிளந்தான் உறை
மாக வைகுந்தம் காண்பதற்கு என் மனம்
9.3.8
ஒன்றி யாக்கை புகாமை உய்யக்கொள்வான்
நின்ற வேங்கடம் நீள் நிலத்து உள்ளது
9.3.9
எழுதும் என்னும் இது மிகை ஆதலின்
பழுது இல் தொல் புகழ்ப் பாம்பு அணைப் பள்ளியாய்
9.3.10
வாள் கொள் நீள் மழு ஆளி உன் ஆகத்தான்
ஆளராய்த் தொழுவாரும் அமரர்கள்
9.3.11
கோலம் நீள் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
மாலை ஆயிரத்துள் இவை பத்தினின்
Hymnus 9.4
9.4.1
செய்யாள் திருமார்வினில் சேர் திருமாலே
வெய்யார் சுடர் ஆழி சுரி சங்கம் ஏந்தும்
9.4.2
எண்ணே கொண்ட சிந்தையதாய் நின்று இயம்பும்
விண்ணோர் முனிவர்க்கு என்றும் காண்பு அரியாயை
9.4.3
குழைக்கின்றது போல என் உள்ளம் குழையும்
மழைக்கு அன்று குன்றம் எடுத்து ஆநிரை காத்தாய்
9.4.4
பெறுவது எதுகொல் என்று பேதையேன் நெஞ்சம்
மறுகல் செய்யும் வானவர் தானவர்க்கு என்றும்
9.4.5
பெரியானை பிரமனை முன் படைத்தானை
வரி வாள் அரவின் அணைப் பள்ளிகொள்கின்ற
9.4.6
இருத்தாக இருத்தினேன் தேவர்கட்கு எல்லாம்
விருத்தா விளங்கும் சுடர்ச்சோதி உயரத்து
9.4.7
அகம் தான் அமர்ந்தே இடம் கொண்ட அமலா
மிகும் தானவன் மார்வு அகலம் இரு கூறா
9.4.8
பொரு ஆகி நின்றான் அவன் எல்லாப் பொருட்கும்
அரு ஆகிய ஆதியை தேவர்கட்கு எல்லாம்
9.4.9
பண்டை வினையாயின பற்றோடு அறுத்து
தொண்டர்க்கு அமுது உண்ணச் சொல் மாலைகள் சொன்னேன்
9.4.10
நெடியானை நிறை புகழ் அம் சிறைப் புள்ளின்
கொடியானை குன்றாமல் உலகம் அளந்த
9.4.11
சேறு ஆர் வயல் தென் குருகூர்ச் சடகோபன்
நூறே சொன்ன ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 9.5
9.5.1
என் உயிர் நோவ மிழற்றேல்மின் குயில் பேடைகாள்
என் உயிர்க் கண்ண பிரானை நீர் வரக் கூவுகிலீர்
9.5.2
எத்தனை நீரும் நும் சேவலும் கரைந்து ஏங்குதிர்?
வித்தகன் கோவிந்தன் மெய்யன் அல்லன் ஒருவர்க்கும்
9.5.3
எவன் சொல்லி நீர் குடைந்து ஆடுதிர் புடை சூழவே?
தவம் செய்தில்லா வினையாட்டியேன் உயிர் இங்கு உண்டோ
9.5.4
மேல் கிளை கொள்ளேல்மின் நீரும் சேவலும் கோழிகாள்
வாக்கும் மனமும் கருமமும் நமக்கு ஆங்கதே
9.5.5
நும் திறத்து ஏதும் இடை இல்லை குழறேல்மினோ
இந்திர ஞாலங்கள் காட்டி இவ் ஏழ் உலகும் கொண்ட
9.5.6
இன் குரல் நீ மிழற்றேல் என் ஆர் உயிர்க் காகுத்தன்
நின் செய்ய வாய் ஒக்கும் வாயன் கண்ணன் கை காலினன்
9.5.7
வாட்டம் இல் என் கருமாணிக்கம் கண்ணன் மாயன்போல்
கோட்டிய வில்லொடு மின்னும் மேகக் குழாங்கள்காள்
9.5.8
குயில் பைதல்காள் கண்ணன் நாமமே குழறிக் கொன்றீர்
தயிர்ப் பழஞ் சோற்றொடு பால் அடிசிலும் தந்து சொல்
9.5.9
புண் புரை வேல் கொடு குத்தால் ஒக்கும் நும் இன் குரல்
தண் பெரு நீர்த் தடம் தாமரை மலர்ந்தால் ஒக்கும்
9.5.10
பழன நல் நாரைக் குழாங்கள்காள் பயின்று என் இனி?
இழை நல்ல ஆக்கையும் பையவே புயக்கு அற்றது
9.5.11
தன் புகழ் ஏத்தத் தனக்கு அருள் செய்த மாயனைத்
தென் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல் ஆயிரத்துள் இவை
Hymnus 9.6
9.6.1
பெருகுமால் வேட்கையும் என் செய்கேன் தொண்டனேன்
தெருவு எல்லாம் காவி கமழ் திருக்காட்கரை
9.6.2
வினைகொள் சீர் பாடிலும் வேம் எனது ஆர் உயிர்
சுனைகொள் பூஞ்சோலைத் தென் காட்கரை என் அப்பா
9.6.3
ஈர்மைசெய்து என் உயிர் ஆய் என் உயிர் உண்டான்
சீர் மல்கு சோலைத் தென் காட்கரை என் அப்பன்
9.6.4
நெறிமையால் தானும் அவற்றுள் நிற்கும் பிரான்
வெறி கமழ் சோலைத் தென் காட்கரை என் அப்பன்
9.6.5
உருவமும் ஆர் உயிரும் உடனே உண்டான்
திரு வளர் சோலைத் தென் காட்கரை என் அப்பன்
9.6.6
அம் கண்ணன் உண்ட என் ஆர் உயிர்க் கோது இது
புன்கண்மை எய்தி புலம்பி இராப்பகல்
9.6.7
வேட்கை நோய் கூர நினைந்து கரைந்து உகும்
ஆட்கொள்வான் ஒத்து என் உயிர் உண்ட மாயனால்
9.6.8
நாளும் நாள் வந்து என்னை முற்றவும் தான் உண்டான்
காள நீர் மேகத் தென் காட்கரை என் அப்பற்கு
9.6.9
பேர் இதழ்த் தாமரைக் கண் கனி வாயது ஓர்
கார் எழில் மேகத் தென் காட்கரை கோயில் கொள்
9.6.10
ஆர்வு உற்ற என்னை ஒழிய என்னில் முன்னம்
பாரித்துத் தான் என்னை முற்றப் பருகினான்
9.6.11
கொடி மதிள் தென் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
வடிவு அமை ஆயிரத்து இப் பத்தினால் சன்மம்
Hymnus 9.7
9.7.1
செங்கால மட நாராய் திருமூழிக்களத்து உறையும்
கொங்கு ஆர் பூந் துழாய் முடி எம் குடக்கூத்தர்க்கு என் தூதாய்
9.7.2
அமர் காதல் குருகு இனங்காள் அணி மூழிக்களத்து உறையும்
எமராலும் பழிப்புண்டு இங்கு என் தம்மால் இழிப்புண்டு?
9.7.3
கொக்கு இனங்காள் குருகு இனங்காள் குளிர்மூழிக்களத்து உறையும்
செக்கமலத்து அலர் போலும் கண் கை கால் செங்கனி வாய்
9.7.4
திருமூழிக்களம் என்னும் செழு நகர்வாய் அணி முகில்காள்
திருமேனி அவட்கு அருளீர் என்றக்கால் உம்மைத் தன்
9.7.5
ஒளி முகில்காள் திருமூழிக்களத்து உறையும் ஒண்சுடர்க்கு
தெளி விசும்பு திருநாடாத் தீவினையேன் மனத்து உறையும்
9.7.6
போது இரைத்து மது நுகரும் பொழில் மூழிக்களத்து உறையும்
மாதரைத் தம் மார்வகத்தே வைத்தார்க்கு என் வாய் மாற்றம்
9.7.7
படர் புகழான் திருமூழிக்களத்து உறையும் பங்கயக்கண்
சுடர் பவள வாயனைக் கண்டு ஒருநாள் ஓர் தூய் மாற்றம்
9.7.8
மனக்கு இன்பம் பட மேவும் வண்டு இனங்காள் தும்பிகாள்
கனக்கொள் திண் மதிள் புடை சூழ் திருமூழிக்களத்து உறையும்
9.7.9
ஏந்து நீர் இளம் குருகே திருமூழிக் களத்தாருக்கு
ஏந்து பூண் முலை பயந்து என் இணை மலர்க் கண் நீர் ததும்ப
9.7.10
மிக இன்பம் பட மேவும் மேல் நடைய அன்னங்காள்
மிக மேனி மெலிவு எய்தி மேகலையும் ஈடு அழிந்து என்
9.7.11
ஒழிவு இல்லா அணி மழலைக் கிளிமொழியாள் அலற்றிய சொல்
வழு இல்லா வண் குருகூர்ச் சடகோபன் வாய்ந்து உரைத்த
Hymnus 9.8
9.8.1
நிறுத்தும் மனத்து ஒன்றிய சிந்தையினார்க்கு
வெறித் தண் மலர்ச் சோலைகள் சூழ் திருநாவாய்
9.8.2
வடி வேல் தடம் கண் மடப் பின்னை மணாளன்
நெடியான் உறை சோலைகள் சூழ் திருநாவாய்
9.8.3
கவையில் மனம் இன்றி கண்ணீர்கள் கலுழ்வன்
நவை இல் திருநாரணன் சேர் திருநாவாய்
9.8.4
மீளா அடிமைப்பணி செய்யப் புகுந்தேன்
நீள் ஆர் மலர்ச் சோலைகள் சூழ் திருநாவாய்
9.8.5
கண்ணாளன் உலகத்து உயிர் தேவர்கட்கு எல்லாம்
விண்ணாளன் விரும்பி உறையும் திருநாவாய்
9.8.6
தொண்டே உனக்காய் ஒழிந்தேன் துரிசு இன்றி
வண்டு ஆர் மலர்ச் சோலைகள் சூழ் திருநாவாய்
9.8.7
தேவாசுரம் செற்றவனே திருமாலே
நாவாய் உறைகின்ற என் நாரண நம்பீ
9.8.8
பொருளாக்கி உன் பொன் அடிக் கீழ்ப் புக வைப்பாய்
மருளே இன்றி உன்னை என் நெஞ்சத்து இருத்தும்
9.8.9
மூவர் முதல்வன் ஒரு மூவுலகு ஆளி
தேவன் விரும்பி உறையும் திருநாவாய்
9.8.10
சிந்தை கலங்கித் திருமால் என்று அழைப்பன்
கொந்து ஆர் மலர்ச் சோலைகள் சூழ் திருநாவாய்
9.8.11
திண்ணம் மதிள் தென் குருகூர்ச் சடகோபன்
பண் ஆர் தமிழ் ஆயிரத்து இப் பத்தும் வல்லார்
Hymnus 9.9
9.9.1
வண் குறிஞ்சி இசை தவரும் ஆலோ
செல் கதிர் மாலையும் மயக்கும் ஆலோ
செக்கர் நல் மேகங்கள் சிதைக்கும் ஆலோ
அல்லி அம் தாமரைக் கண்ணன் எம்மான்
ஆயர்கள் ஏறு அரி ஏறு எம் மாயோன்
புல்லிய முலைகளும் தோளும் கொண்டு
9.9.2
புலம்புறு மணி தென்றல் ஆம்பல் ஆலோ
பகல் அடு மாலை வண் சாந்தம் ஆலோ
பஞ்சமம் முல்லை தண் வாடை ஆலோ
அகல் இடம் படைத்து இடந்து உண்டு உமிழ்ந்து
அளந்து எங்கும் அளிக்கின்ற ஆயன் மாயோன்
இகலிடத்து அசுரர்கள் கூற்றம் வாரான்
9.9.3
இணை முலை நமுக நுண் இடை நுடங்க
துனி இரும் கலவிசெய்து ஆகம் தோய்ந்து
துறந்து எம்மை இட்டு அகல் கண்ணன் கள்வன்
தனி இளம் சிங்கம் எம் மாயன் வாரான்
தாமரைக் கண்ணும் செவ்வாயும் நீலப்
பனி இரும் குழல்களும் நான்கு தோளும்
9.9.4
வாடை தண் வாடை வெவ் வாடை ஆலோ
மேவு தண் மதியம் வெம் மதியம் ஆலோ
மென் மலர்ப் பள்ளி வெம் பள்ளி ஆலோ
தூவி அம் புள் உடைத் தெய்வ வண்டு
துதைந்த எம் பெண்மை அம் பூ இது ஆலோ
ஆவியின் பரம் அல்ல வகைகள் ஆலோ
9.9.5
ஆ புகு மாலையும் ஆகின்று ஆலோ
யாமுடை ஆயன் தன் மனம் கல் ஆலோ
அவனுடைத் தீம் குழல் ஈரும் ஆலோ
யாமுடைத் துணை என்னும் தோழிமாரும்
எம்மில் முன் அவனுக்கு மாய்வர் ஆலோ
யாமுடை ஆர் உயிர் காக்குமாறு என்?
9.9.6
அவ் அருள் அல்லன அருளும் அல்ல
அவன் அருள் பெறும் அளவு ஆவி நில்லாது
அடு பகல் மாலையும் நெஞ்சும் காணேன்
சிவனொடு பிரமன் வண் திருமடந்தை
சேர் திரு ஆகம் எம் ஆவி ஈரும்
எவன் இனிப் புகும் இடம்? எவன் செய்கேனோ?
9.9.7
ஆர் உயிர் அளவு அன்று இக் கூர் தண் வாடை
கார் ஒக்கும் மேனி நம் கண்ணன் கள்வம்
கவர்ந்த அத் தனி நெஞ்சம் அவன் கணஃதே
சீர் உற்ற அகில் புகை யாழ் நரம்பு
பஞ்சமம் தண் பசும் சாந்து அணைந்து
போர் உற்ற வாடை தண் மல்லிகைப்பூப்
9.9.8
பொங்கு இள வாடை புன் செக்கர் ஆலோ
அது மணந்து அகன்ற நம் கண்ணன் கள்வம்
கண்ணனில் கொடிது இனி அதனில் உம்பர்
மது மண மல்லிகை மந்தக் கோவை
வண் பசும் சாந்தினில் பஞ்சமம் வைத்து
அது மணந்து இன் அருள் ஆய்ச்சியர்க்கே
9.9.9
அது மொழிந்து இடை இடை தன் செய் கோலத்
தூது செய் கண்கள் கொண்டு ஒன்று பேசி
தூ மொழி இசைகள் கொண்டு ஒன்று நோக்கி
பேதுறு முகம்செய்து நொந்து நொந்து
பேதை நெஞ்சு அறவு அறப் பாடும் பாட்டை
யாதும் ஒன்று அறிகிலம் அம்ம அம்ம
9.9.10
மா மணி புலம்ப வல் ஏறு அணைந்த
கோல நல் நாகுகள் உகளும் ஆலோ
கொடியன குழல்களும் குழறும் ஆலோ
வால் ஒளி வளர் முல்லை கருமுகைகள்
மல்லிகை அலம்பி வண்டு ஆலும் ஆலோ
வேலையும் விசும்பில் விண்டு அலறும் ஆலோ
9.9.11
அணி இழை ஆய்ச்சியர் மாலைப் பூசல்
அவனை விட்டு அகல்வதற்கே இரங்கி
அணி குருகூர்ச் சடகோபன் மாறன்
அவனி உண்டு உமிழ்ந்தவன்மேல் உரைத்த
ஆயிரத்துள் இவை பத்தும் கொண்டு
அவனியுள் அலற்றி நின்று உய்ம்மின் தொண்டீர்
Hymnus 9.10
9.10.1
காலை மாலை கமல மலர் இட்டு நீர்
வேலை மோதும் மதிள் சூழ் திருக் கண்ணபுரத்து
9.10.2
நள்ளி சேரும் வயல் சூழ் கிடங்கின் புடை
வெள்ளி ஏய்ந்த மதிள் சூழ் திருக் கண்ணபுரம்
9.10.3
விண்டு வாடா மலர் இட்டு நீர் இறைஞ்சுமின்
வண்டு பாடும் பொழில் சூழ் திருக்கண்ணபுரத்து
9.10.4
தேனை வாடா மலர் இட்டு நீர் இறைஞ்சுமின்
வானை உந்தும் மதிள் சூழ் திருக்கண்ணபுரம்
9.10.5
மரணம் ஆனால் வைகுந்தம் கொடுக்கும் பிரான்
அரண் அமைந்த மதிள் சூழ் திருக்கண்ணபுரத்
9.10.6
செம் பொன் ஆகத்து அவுணன் உடல் கீண்டவன்
நன் பொன் ஏய்ந்த மதிள் சூழ் திருக்கண்ணபுரத்து
9.10.7
பொய்யன் ஆகும் புறமே தொழுவார்க்கு எல்லாம்
செய்யில் வாளை உகளும் திருக்கண்ணபுரத்து
9.10.8
பிணியும் சாரா பிறவி கெடுத்து ஆளும்
மணி பொன் ஏய்ந்த மதிள் சூழ் திருக்கண்ணரம்
9.10.9
ஏதம் சாரா எனக்கேல் இனி என்குறை?
வேத நாவர் விரும்பும் திருக்கண்ணபுரத்து
9.10.10
அல்லி மாதர் அமரும் திருமார்பினன்
கல்லில் ஏய்ந்த மதிள் சூழ் திருக்கண்ணபுரம்
9.10.11
மாடம் நீடு குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
பாடலான தமிழ் ஆயிரத்துள் இப்பத்தும்
Großteil 10
Deutsch · Transliteration · Tamil · Zur Abschnittsübersicht
Hymnus 10.1
10.1.1
நாளும் மேவி நன்கு அமர்ந்து நின்று அசுரரைத் தகர்க்கும்
தோளும் நான்கு உடைச் சுரி குழல் கமலக் கண் கனி வாய்க்
10.1.2
அலங்கல் அம் கண்ணி ஆயிரம் பேர் உடை அம்மான்
நலம் கொள் நான்மறை வாணர்கள் வாழ் திருமோகூர்
10.1.3
நின்று நான்முகன் அரனொடு தேவர்கள் நாட
வென்று இம் மூவுலகு அளித்து உழல்வான் திருமோகூர்
10.1.4
சுடர் கொள் சோதியைத் தேவரும் முனிவரும் தொடர
படர் கொள் பாம்பு அணைப் பள்ளி கொள்வான் திருமோகூர்
10.1.5
அண்டம் மூவுலகு அளந்தவன் அணி திருமோகூர்
எண் திசையும் ஈன் கரும்பொடு பெரும் செந்நெல் விளையக்
10.1.6
ஏத்தும் நங்கட்கும் அமரர்க்கும் முனிவர்க்கும் இன்பன்
வாய்த்த தண் பணை வள வயல் சூழ் திருமோகூர்
10.1.7
சுற்றும் நீர் படைத்து அதன் வழித் தொல் முனி முதலா
முற்றும் தேவரோடு உலகுசெய்வான் திருமோகூர்
10.1.8
உயர் கொள் சோலை ஒண் தடம் அணி ஒளி திருமோகூர்
பெயர்கள் ஆயிரம் உடைய வல் அரக்கர் புக்கு அழுந்த
10.1.9
அணிக் கொள் நால் தடம் தோள் தெய்வம் அசுரரை என்றும்
துணிக்கும் வல் அரட்டன் உறை பொழில் திருமோகூர்
10.1.10
தீமை செய்யும் வல் அசுரரை அஞ்சிச் சென்று அடைந்தால்
காம ரூபம் கொண்டு எழுந்து அளிப்பான் திருமோகூர்
10.1.11
கூத்தனைக் குருகூர்ச் சடகோபன் குற்றேவல்கள்
வாய்த்த ஆயிரத்துள் இவை வண் திருமோகூர்க்கு
Hymnus 10.2
10.2.1
கொடுவினை செய்யும் கூற்றின் தமர்களும் குறுககில்லார்
விடம் உடை அரவில் பள்ளி விரும்பினான் சுரும்பு அலற்றும்
10.2.2
குன்று நேர் மாடம் மாடே குருந்து சேர் செருந்தி புன்னை
மன்று அலர் பொழில் அனந்தபுரநகர் மாயன் நாமம்
10.2.3
சேரும் தண் அனந்தபுரம் சிக்கெனப் புகுதிராகில்
தீரும் நோய் வினைகள் எல்லாம் திண்ணம் நாம் அறியச் சொன்னோம்
10.2.4
வாசமே கமழும் சோலை வயல் அணி அனந்தபுரம்
நேசம் செய்து உறைகின்றானை நெறிமையால் மலர்கள் தூவி
10.2.5
எண்ணுமின் எந்தை நாமம் இப் பிறப்பு அறுக்கும் அப்பால்
திண்ணம் நாம் அறியச் சொன்னோம் செறி பொழில் அனந்தபுரத்து
10.2.6
அமரர் கோன் அர்ச்சிக்கின்று அங்கு அகப் பணி செய்வர் விண்ணோர்
நமர்களோ சொல்லக் கேள்மின் நாமும் போய் நணுகவேண்டும்
10.2.7
படைத்த எம் பரம மூர்த்தி பாம்பு அணைப் பள்ளி கொண்டான்
மடைத்தலை வாளை பாயும் வயல் அணி அனந்தபுரம்
10.2.8
இடவகை கொண்டது என்பர் எழில் அணி அனந்தபுரம்
படம் உடை அரவில் பள்ளி பயின்றவன் பாதம் காண
10.2.9
சேமம் நன்கு உடைத்துக் கண்டீர் செறி பொழில் அனந்தபுரம்
தூமம் நல் விரை மலர்கள் துவள் அற ஆய்ந்துகொண்டு
10.2.10
ஏய்ந்த பொன் மதிள் அனந்தபுரநகர் எந்தைக்கு என்று
சாந்தொடு விளக்கம் தூபம் தாமரை மலர்கள் நல்ல
10.2.11
கொந்து அலர் பொழில் குருகூர் மாறன் சொல் ஆயிரத்துள்
ஐந்தினோடு ஐந்தும் வல்லார் அணைவர் போய் அமர் உலகில்
Hymnus 10.3
10.3.1
மெலிவும் என் தனிமையும் யாதும் நோக்காக்
காமரு குயில்களும் கூவும் ஆலோ
கண மயில் அவை கலந்து ஆலும் ஆலோ
ஆ மருவு இன நிரை மேய்க்க நீ போக்கு
ஒரு பகல் ஆயிரம் ஊழி ஆலோ
தாமரைக் கண்கள்கொண்டு ஈர்தி ஆலோ
10.3.2
தட முலை புணர்தொறும் புணர்ச்சிக்கு ஆராச்
சுகவெள்ளம் விசும்பு இறந்து அறிவை மூழ்கச்
சூழ்ந்து அது கனவு என நீங்கி ஆங்கே
அக உயிர் அகம் அகம்தோறும் உள் புக்கு
ஆவியின் பரம் அல்ல வேட்கை அந்தோ
மிக மிக இனி உன்னைப் பிரிவை ஆமால்
10.3.3
வெவ்வுயிர் கொண்டு எனது ஆவி வேமால்
யாவரும் துணை இல்லை யான் இருந்து உன்
அஞ்சன மேனியை ஆட்டம் காணேன்
போவது அன்று ஒரு பகல் நீ அகன்றால்
பொரு கயல் கண் இணை நீரும் நில்லா
சாவது இவ் ஆய்க்குலத்து ஆய்ச்சியோமாய்ப்
10.3.4
துயரமும் நினைகிலை கோவிந்தா நின்
தொழுத்தனில் பசுக்களையே விரும்பி
துறந்து எம்மை இட்டு அவை மேய்க்கப் போதி
பழுத்த நல் அமுதின் இன் சாற்று வெள்ளம்
பாவியேன் மனம் அகம்தோறும் உள்புக்கு
அழுத்த நின் செங்கனி வாயின் கள்வப்
10.3.5
பகல் நிரை மேய்க்கிய போய கண்ணா
பிணி அவிழ் மல்லிகை வாடை தூவ
பெரு மத மாலையும் வந்தின்று ஆலோ
மணி மிகு மார்பினில் முல்லைப்போது என்
வன முலை கமழ்வித்து உன் வாய் அமுதம் தந்து
அணி மிகு தாமரைக் கையை அந்தோ!
10.3.6
ஆழி அம் கண்ணா உன் கோலப் பாதம்
பிடித்து அது நடுவு உனக்கு அரிவையரும்
பலர் அது நிற்க எம் பெண்மை ஆற்றோம்
வடித்தடம் கண் இணை நீரும் நில்லா
மனமும் நில்லா எமக்கு அது தன்னாலே
வெடிப்பு நின் பசு நிரை மேய்க்கப் போக்கு
10.3.7
வெள் வளை மேகலை கழன்று வீழ
தூ மலர்க் கண் இணை முத்தம் சோர
துணை முலை பயந்து என தோள்கள் வாட
மா மணி வண்ணா உன் செங்கமல
வண்ண மெல் மலர் அடி நோவ நீ போய்
ஆ மகிழ்ந்து உகந்து அவை மேய்க்கின்று உன்னோடு
10.3.8
ஆழும் என் ஆர் உயிர் ஆன் பின் போகேல்
கசிகையும் வேட்கையும் உள்கலந்து
கலவியும் நலியும் என் கைகழியேல்
வசிசெய் உன் தாமரைக் கண்ணும் வாயும்
கைகளும் பீதக உடையும் காட்டி
ஒசிசெய் நுண் இடை இள ஆய்ச்சியர் நீ
10.3.9
திருவுள்ளம் இடர் கெடும்தோறும் நாங்கள்
வியக்க இன்புறுதும் எம் பெண்மை ஆற்றோம்
எம் பெருமான் பசு மேய்க்கப் போகேல்
மிகப் பல அசுரர்கள் வேண்டு உருவம் கொண்டு
நின்று உழிதருவர் கஞ்சன் ஏவ
அகப்படில் அவரொடும் நின்னொடு ஆங்கே
10.3.10
அசுரர்கள் வன் கையர் கஞ்சன் ஏவ
தவத்தவர் மறுக நின்று உழிதருவர்
தனிமையும் பெரிது உனக்கு இராமனையும்
உவர்த்தலை உடன் திரிகிலையும் என்று என்று
ஊடுற என்னுடை ஆவி வேமால்
திவத்திலும் பசு நிரை மேய்ப்பு உவத்தி
10.3.11
திருவடி திருவடிமேல் பொருநல்
சங்கு அணி துறைவன் வண் தென் குருகூர்
வண் சடகோபன் சொல் ஆயிரத்துள்
மங்கையர் ஆய்ச்சியர் ஆய்ந்த மாலை
அவனொடும் பிரிவதற்கு இரங்கி தையல்
அங்கு அவன் பசு நிரை மேய்ப்பு ஒழிப்பான்
Hymnus 10.4
10.4.1
கார் மேக வண்ணன் கமல நயனத்தன்
நீர் வானம் மண் எரி கால் ஆய் நின்ற நேமியான்
10.4.2
அருமையனே ஆகத்து அணையாதார்க்கு என்றும்
திரு மெய் உறைகின்ற செங்கண் மால் நாளும்
10.4.3
மீள்கின்றது இல்லை பிறவித் துயர் கடிந்தோம்
வாள் கெண்டை ஒண்கண் மடப் பின்னை தன் கேள்வன்
10.4.4
இலைமேல் துயின்றான் இமையோர் வணங்க
மலைமேல் தான் நின்று என் மனத்துள் இருந்தானை
10.4.5
கைச் சக்கரத்து அண்ணல் கள்வம் பெரிது உடையன்
மெச்சப்படான் பிறர்க்கு மெய்போலும் பொய் வல்லன்
10.4.6
ஆகத்து அணைப்பார்க்கு அருள்செய்யும் அம்மானை
மாகத்து இள மதியம் சேரும் சடையானைப்
10.4.7
பிணி ஒன்றும் சாரா பிறவி கெடுத்து ஆளும்
மணி நின்ற சோதி மதுசூதன் என் அம்மான்
10.4.8
ஊழியான் ஊழி படைத்தான் நிரை மேய்த்தான்
பாழி அம் தோளால் வரை எடுத்தான் பாதங்கள்
10.4.9
விண்டே ஒழிந்த வினையாயின எல்லாம்
தொண்டே செய்து என்றும் தொழுது வழியொழுக
10.4.10
புகையால் விளக்கால் புது மலரால் நீரால்
திசைதோறு அமரர்கள் சென்று இறைஞ்ச நின்ற
10.4.11
மல் திண் தோள் மாலை வழுதி வளநாடன்
சொல் தொடை அந்தாதி ஓர் ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 10.5
10.5.1
நண்ணும் மனம் உடையீர்
எண்ணும் திருநாமம்
10.5.2
பார் அணங்கு ஆளன்
வாரணம் தொலைத்த
10.5.3
தானே படைத்து இடந்து
தானே உண்டு உமிழ்ந்து
10.5.4
கோள்வாய் அரவு அணையான்
தாள்வாய் மலர் இட்டு
10.5.5
வாடா மலர்கொண்டு
பாடீர் அவன் நாமம்
10.5.6
காயாமலர் வண்ணன்
பேயார் முலை உண்ட
10.5.7
ஓத வல்லீரேல்
தீது ஒன்றும் அடையா
10.5.8
நீர் ஆர் முகில் வண்ணன்
பேர் ஆர் ஓதுவார்
10.5.9
தமர்கட்கு எளியானை
அமரத் தொழுவார்கட்கு
10.5.10
முனைகள் வெருவிப் போம்
சுனை நல் மலர் இட்டு
10.5.11
படியான் சடகோபன்
நொடி ஆயிரத்து இப் பத்து
Hymnus 10.6
10.6.1
அருள்தருவான் அமைகின்றான் அது நமது விதிவகையே
இருள் தரு மா ஞாலத்துள் இனிப் பிறவி யான் வேண்டேன்
10.6.2
கேட்டாயே மட நெஞ்சே! கேசவன் எம் பெருமானைப்
பாட்டு ஆய பல பாடி பழவினைகள் பற்று அறுத்து
10.6.3
மண் உலகில் வளம் மிக்க வாட்டாற்றான் வந்து இன்று
விண் உலகம் தருவானாய் விரைகின்றான் விதிவகையே
10.6.4
வல் நெஞ்சத்து இரணியனை மார்வு இடந்த வாட்டாற்றான்
மன் அஞ்ச பாரதத்துப் பாண்டவர்க்காப் படைதொட்டான்
10.6.5
நான் ஏறப் பெறுகின்றேன் நரகத்தை நகு நெஞ்சே!
தேன் ஏறு மலர்த் துளவம் திகழ் பாதன் செழும் பறவை
10.6.6
நிலைபேரான் என் நெஞ்சத்து எப்பொழுதும் எம் பெருமான்
மலை மாடத்து அரவு அணைமேல் வாட்டாற்றான் மதம் மிக்க
10.6.7
திரை குழுவு கடல் புடை சூழ் தென் நாட்டுத் திலதம் அன்ன
வரை குழுவு மணி மாட வாட்டாற்றான் மலர் அடிமேல்
10.6.8
கைந்நின்ற சக்கரத்தன் கருதும் இடம் பொருது புனல்
மைந்நின்ற வரை போலும் திரு உருவ வாட்டாற்றாற்கு
10.6.9
திகழ்கின்ற திருமாலார் சேர்விடம் தண் வாட்டாறு
புகழ்நின்ற புள் ஊர்தி போர் அரக்கர் குலம் கெடுத்தான்
10.6.10
அரி ஆகி இரணியனை ஆகம் கீண்டான் அன்று
பெரியார்க்கு ஆட்பட்டக்கால் பெறாத பயன் பெறுமாறு
10.6.11
வாட்டாற்று எம் பெருமானை வளங் குருகூர்ச் சடகோபன்
பாட்டாய தமிழ் மாலை ஆயிரத்துள் இப் பத்தும்
Hymnus 10.7
10.7.1
வஞ்சக் கள்வன் மா மாயன் மாயக் கவியாய் வந்து என்
நெஞ்சும் உயிரும் உள் கலந்து நின்றார் அறியாவண்ணம் என்
10.7.2
தானே யான் என்பான் ஆகி தன்னைத் தானே துதித்து எனக்குத்
தேனே பாலே கன்னலே அமுதே திருமாலிருஞ்சோலைக்
10.7.3
என்னை முற்றும் தானே ஆய் நின்ற மாய அம்மான் சேர்
தென் நன் திருமாலிருஞ்சோலைத் திசை கைகூப்பிச் சேர்ந்த யான்
10.7.4
நன்கு என் உடலம் கைவிடான் ஞாலத்தூடே நடந்து உழக்கி
தென் கொள் திசைக்குத் திலதமாய் நின்ற திருமாலிருஞ்சோலை
10.7.5
எண்ணாதனகள் எண்ணும் நல் முனிவர் இன்பம் தலைசிறப்ப
பண் ஆர் பாடல் இன் கவிகள் யானாய்த் தன்னைத் தான் பாடி
10.7.6
ஒரு மா வயிற்றின் உள்ளே வைத்து ஊழி ஊழி தலையளிக்கும்
திருமால் என்னை ஆளும் மால் சிவனும் பிரமனும் காணாது
10.7.7
தெருள் கொள் பிரமன் அம்மானும் தேவர் கோனும் தேவரும்
இருள்கள் கடியும் முனிவரும் ஏத்தும் அம்மான் திருமலை
10.7.8
திருமால் வைகுந்தமே தண் திருவேங்கடமே எனது உடலே
அரு மா மாயத்து எனது உயிரே மனமே வாக்கே கருமமே
10.7.9
ஊழிதோறும் தன்னுள்ளே படைத்து காத்து கெடுத்து உழலும்
ஆழிவண்ணன் என் அம்மான் அம் தண் திருமாலிருஞ்சோலை
10.7.10
நங்கள் கோனே யானே நீ ஆகி என்னை அளித்தானே
பொங்கு ஐம்புலனும் பொறி ஐந்தும் கருமேந்திரியம் ஐம்பூதம்
10.7.11
தான் ஆங்காரமாய்ப் புக்கு தானே தானே ஆனானைத்
தேன் ஆங்காரப் பொழில் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல் ஆயிரத்துள்
Hymnus 10.8
10.8.1
திருமால் வந்து என் நெஞ்சு நிறையப் புகுந்தான்
குரு மா மணி உந்து புனல் பொன்னித் தென்பால்
10.8.2
பேரேன் என்று என் நெஞ்சு நிறையப் புகுந்தான்
கார் ஏழ் கடல் ஏழ் மலை ஏழ் உலகு உண்டும்
10.8.3
மடித்தேன் மனை வாழ்க்கையுள் நிற்பது ஓர் மாயையை
கொடிக் கோபுர மாடங்கள் சூழ் திருப்பேரான்
10.8.4
களிது ஆகிய சிந்தையனாய்க் களிக்கின்றேன்
கிளி தாவிய சோலைகள் சூழ் திருப்பேரான்
10.8.5
ஊன் ஏய் குரம்பை இதனுள் புகுந்து இன்று
தானே தடுமாற்ற வினைகள் தவிர்த்தான்
10.8.6
பொருப்பே உறைகின்ற பிரான் இன்று வந்து
இருப்பேன் என்று என் நெஞ்சு நிறையப் புகுந்தான்
10.8.7
தொண்டு உகளித்து அந்தி தொழும் சொல்லுப் பெற்றேன்
வண்டு களிக்கும் பொழில் சூழ் திருப்பேரான்
10.8.8
எண்ணில் நுண் பொருள் ஏழ் இசையின் சுவை தானே
வண்ண நல் மணி மாடங்கள் சூழ் திருப்பேரான்
10.8.9
அன்று என்னைப் புறம்போகப் புணர்த்தது என் செய்வான்?
குன்று என்னத் திகழ் மாடங்கள் சூழ் திருப்பேரான்
10.8.10
பெற்றேன் ஈதே இன்னம் வேண்டுவது எந்தாய்
கற்றார் மறைவாணர்கள் சூழ் திருப்பேராற்கு
10.8.11
நல்லார் பலர் வாழ் குருகூர்ச் சடகோபன்
சொல் ஆர் தமிழ் ஆயிரத்துள் இவை பத்தும்
Hymnus 10.9
10.9.1
ஆழ் கடல் அலை திரைக் கை எடுத்து ஆடின:
ஏழ் பொழிலும் வளம் ஏந்திய என் அப்பன்
10.9.2
பூரண பொன் குடம் பூரித்தது உயர் விண்ணில்
நீர் அணி கடல்கள் நின்று ஆர்த்தன நெடு வரைத்
10.9.3
பொழிவனர் பூமி அன்று அளந்தவன் தமர் முன்னே
எழுமின் என்று இருமருங்கு இசைத்தனர் முனிவர்கள்
10.9.4
கதிரவர் அவர் அவர் கைந்நிரை காட்டினர்
அதிர் குரல் முரசங்கள் அலை கடல் முழக்கு ஒத்த
10.9.5
போதுமின் எமது இடம் புகுதுக என்றலும்
கீதங்கள் பாடினர் கின்னரர் கெருடர்கள்
10.9.6
காளங்கள் வலம்புரி கலந்து எங்கும் இசைத்தனர்
ஆள்மின்கள் வானகம் ஆழியான் தமர் என்று
10.9.7
தொடர்ந்து எங்கும் தோத்திரம் சொல்லினர் தொடுகடல்
கிடந்த எம் கேசவன் கிளர் ஒளி மணிமுடி
10.9.8
முடி உடை வானவர் முறை முறை எதிர்கொள்ள
கொடி அணி நெடு மதிள் கோபுரம் குறுகினர்
10.9.9
வைகுந்தன் தமர் எமர் எமது இடம் புகுத என்று
வைகுந்தத்து அமரரும் முனிவரும் வியந்தனர்
10.9.10
பதியினில் பாங்கினில் பாதங்கள் கழுவினர்
நிதியும் நல் சுண்ணமும் நிறை குட விளக்கமும்
10.9.11
அந்தம் இல் பேரின்பத்து அடியரோடு இருந்தமை
கொந்து அலர் பொழில் குருகூர்ச் சடகோபன் சொல்
Hymnus 10.10
10.10.1
கனிவாய்த் தாமரைக் கண் கரு மாணிக்கமே என் கள்வா
தனியேன் ஆர் உயிரே என் தலைமிசையாய் வந்திட்டு
10.10.2
வாசம் செய் பூங் குழலாள் திரு ஆணை நின் ஆணைகண்டாய்
நேசம் செய்து உன்னோடு என்னை உயிர் வேறு இன்றி ஒன்றாகவே
10.10.3
ஆவிக்கு ஓர் பற்றுக்கொம்பு நின் அலால் அறிகின்றிலேன் யான்
மேவித் தொழும் பிரமன் சிவன் இந்திரன் ஆதிக்கு எல்லாம்
10.10.4
அம்பரம் நல் சோதி அதனுள் பிரமன் அரன் நீ
உம்பரும் யாதவரும் படைத்த முனிவன் அவன் நீ
10.10.5
ஆரைக் கொண்டு எத்தை? அந்தோ எனது என்பது என்? யான் என்பது என்?
தீர இரும்பு உண்ட நீர் அது போல என் ஆர் உயிரை
10.10.6
மனக்கு ஆராமை மன்னி உண்டிட்டாய் இனி உண்டொழியாய்
புனக் காயா நிறத்த புண்டரீகக் கண் செங்கனிவாய்
10.10.7
நீல வரை இரண்டு பிறை கவ்வி நிமிர்ந்தது ஒப்ப
கோல வராகம் ஒன்றாய் நிலம் கோட்டிடைக் கொண்ட எந்தாய்
10.10.8
உற்ற இருவினை ஆய் உயிர் ஆய் பயன் ஆயவை ஆய்
முற்ற இம் மூவுலகும் பெரும் தூறு ஆய் தூற்றில் புக்கு
10.10.9
முதல் தனி உன்னை உன்னை எனை நாள் வந்து கூடுவன் நான்
முதல் தனி அங்கும் இங்கும் முழுமுற்றுறு வாழ் பாழாய்
10.10.10
சூழ்ந்து அதனில் பெரிய பர நல் மலர்ச் சோதீ ஓ
சூழ்ந்து அதனில் பெரிய சுடர் ஞான இன்பமே ஓ
10.10.11
அவா அற்று வீடு பெற்ற குருகூர்ச் சடகோபன் சொன்ன
அவா இல் அந்தாதிகளால் இவை ஆயிரமும் முடிந்த
Wissenswertes über Tiruvaymoli und Nammalvar
Titel, Autor und geschichtlicher Zusammenhang
Der Name Tiruvāymoḻi lässt sich als „Wort des heiligen Mundes“ wiedergeben: tiru bezeichnet Heiligkeit oder ehrwürdige Herrlichkeit, vāy den Mund und moḻi das Wort beziehungsweise die Sprache. Die verbreiteten Schreibweisen Tiruvaymoli, Thiruvaimozhi und Tiruvaimoli meinen dasselbe Werk.
Nammalvar gehört zu den zwölf Alvar und heißt auch Maran oder Shatakopan (Tamil: Caṭakōpaṉ). Die Schlussverse nennen seine Heimat Kurukur, heute Alvar Tirunagari. Seine Lebenszeit ist unsicher: Venkatesan setzt ihn zwischen dem späten 8. und der Mitte des 9. Jahrhunderts an. Religiöse Lebensüberlieferungen und historische Datierungsversuche sind dabei zu unterscheiden.[1]
Aufbau: zehn Großteile, hundert Hymnen, 1.102 Verse
Das Tiruvaymoli gliedert sich in zehn pattu, hier „Großteile“ genannt. Jeder enthält zehn Hymnen, gewöhnlich mit zehn Liedversen und einem abschließenden Vers, der den Dichter nennt und die Frucht des Lernens oder Singens beschreibt. Hymnus 2.7 besitzt dreizehn Verse. Daraus ergeben sich 1.102 Verse: 112 im zweiten Großteil und jeweils 110 in den übrigen neun. Die traditionelle Rede von den „tausend“ Liedern ist eine Sammelbezeichnung, die auch im Werk selbst begegnet.
Im Antati greifen Versanfänge Wörter, Silben oder Formen des vorangehenden Versendes auf. So entsteht eine Kette.[1] Auch der Schluss mit uyarntē und der Beginn mit uyarvaṟa greifen den Wortstamm uyar, „hoch sein, sich erheben“, auf. Eine flüssige deutsche Übersetzung kann diese tamilische Klang- und Wortverknüpfung nur teilweise wiedergeben.
Überlieferung, Auslegung und lebendige Rezitation
Eine traditionelle Erzählung verbindet die Wiedergewinnung der Alvar-Lieder mit Nathamuni und den an Nammalvar gerichteten Versen Madhurakavis. Sie ist eine religiöse Überlieferungsgeschichte. Die spätere Kommentarkultur machte Tiruvaymoli zu einem Mittelpunkt der Shri-Vaishnava-Theologie. Ramanuja förderte seine Auslegung; Tirukkurukaippiran Pillans Kommentar und die mit Nampillai verbundene Tradition wurden besonders einflussreich.[22]
Die hier vorangestellten sechs Taniyans zeigen diese Verehrung besonders deutlich. Ein Vers nennt Nammalvar die Mutter, die die Lieder gebar, und Ramanuja die fürsorgliche Mutter, die sie großzog. Damit spricht die spätere Gemeinschaft über ihr Verhältnis zu Dichtung und Auslegung. Diese Lobverse stammen nach ihren traditionellen Zuschreibungen von anderen Verfassern und zählen nicht zu Nammalvars 1.102 Werkversen.[2]
Tiruvaymoli lebt im Vortrag, im Gesang und in der Tempelfeier weiter. Archana Venkatesans Berichte aus Alvar Tirunagari dokumentieren seine Rezitation während des Adhyayanotsavam-Festes. Ihre Zusammenarbeit mit dem Sänger Sikkil Gurucharan erschließt ausgewählte Verse außerdem musikalisch für ein heutiges Publikum.[23]
Poetische Stimmen und heilige Landschaft
Die sprechende Person wechselt. Nammalvars Lieder können als Rede einer Liebenden, ihrer Mutter oder einer Freundin gestaltet sein. Vögel, Wolken, Wind und Meer werden zu Boten. Das aus tamilischer Liebesdichtung vertraute Innenleben erhält einen religiösen Bezug: Sehnsucht gilt dem göttlichen Geliebten. Solche Stimmen sind poetische Gestalten; nicht jede Aussage ist als biografischer Bericht zu lesen.
Tempelorte sind zugleich konkrete Landschaften und Orte innerer Hinwendung. Blühende Haine, Reisfelder, Wasserläufe, summende Bienen und Muscheln lassen sie lebendig werden. Wiederholt begegnen unter anderem Kurukur, Tiruvenkatam, Arangam, Tirukkurungudi und Tirumaliruncolai. Die Ortsnamen bleiben in der Übersetzung weitgehend erhalten, damit diese tamilische Geografie sichtbar bleibt.
Wiederkehrende Namen und Bilder
Diese kleine Lesehilfe erschließt Ausdrücke, die im Tiruvaymoli häufig begegnen. Die unterschiedlichen Namen bleiben in der Übersetzung erhalten, weil sie zum Klang und zur Vielfalt der Anreden gehören.
| Ausdruck | Bedeutung im Tiruvaymoli |
|---|---|
| Kannan | Tamilischer Name Krishnas, besonders in den Liedern über seine Nähe zu den Hirten. |
| Mal, Tirumal | Namen Vishnus; Tiru trägt den Sinn von Heiligkeit und Herrlichkeit. |
| Shatakopan, Maran | Namen Nammalvars, häufig in den Schlussversen der Hymnen. |
| Tulsi, Tulasi; Tamil tuḻāy | Die heilige Basilikumpflanze Tulasi; ihr duftender Kranz ist ein wiederkehrendes Zeichen der Nähe des Herrn. |
| Diskus und Muschel | Kennzeichen Vishnus und Krishnas; der Diskus steht in vielen Versen für den Schutz der Hingebungsvollen. |
| Die göttlichen Füße | Bild der Zuflucht, Verehrung und liebevollen Zugehörigkeit. |
| Diener und Diener der Diener | Ausdruck des liebenden Dienstes und der Verbundenheit mit anderen Gottesverehrern. |
| „Tausend Lieder“ | Traditionelle Bezeichnung des Werkes, dessen tatsächlicher Umfang 1.102 Verse beträgt. |
Zentrale Lehren und spirituelle Bedeutung des Tiruvaymoli

Gnade als Anfang des Erkennens
Schon Vers 1.1.1 verbindet Erkenntnis mit einer Gabe des Herrn: Verwirrung weicht, weil er klares Erkennen schenkt. Im Hymnus 7.9 erscheint sogar das eigene Dichten als sein Wirken. Das lyrische Ich erlebt Sprache, Liebe und Einsicht als empfangen. Daraus erwächst eine Haltung der Dankbarkeit, in der sich persönliche Mühe und Offenheit für Gnade begegnen.
Der unermessliche Herr wird zugänglich
Vishnu umfasst die Welten und lässt sich dennoch ansprechen, lieben und suchen. Die Lieder erinnern an seine Erscheinungen als Krishna, Rama, Narasimha, Varaha und Vamana beziehungsweise Trivikrama. Der Weltenherr lässt sich als Kind von Yashoda binden; der Retter der Erde wohnt zugleich an einem vertrauten Tempelort. Gerade diese Nähe macht die Bhakti des Tiruvaymoli so eindringlich.
Das Werk spricht dabei aus einer ausgeprägten vaishnavischen Perspektive. Wenn Brahma und Shiva neben Vishnu genannt werden, meint dies je nach Zusammenhang Schöpfungs- und Auflösungsfunktionen, die göttliche Gegenwart in anderen Wesen oder den Vorrang Narayanas. Die Besonderheiten dieser Aussagen gehören zum Text.
Shri, Zuflucht und Hingabe

Vers 6.10.10 gehört zu den besonders bedeutsamen Gebeten des Werkes. Die Lotusgöttin Shri erklärt, den Herrn keinen Augenblick zu verlassen. Die betende Person bekennt, keine andere Zuflucht zu besitzen, und tritt unter seine Füße. Die traditionelle Auslegung liest darin Prapatti oder Sharanagati: das vorbehaltlose Sich-Anvertrauen an den göttlichen Beschützer. Seine Zugewandtheit trägt die Hoffnung auf Befreiung.[12]
Liebender Dienst und Gemeinschaft
Hymnus 3.3 entfaltet den Wunsch nach ununterbrochenem Dienst. Dieses Kainkarya meint ein Tun aus Zugehörigkeit und Liebe. Die Hymnen 3.7 und 8.10 weiten den Blick auf die Diener des Herrn und wiederum auf deren Diener. Verehrung wird zur Beziehung innerhalb einer Gemeinschaft. Für heutige Leser kann dies eine Anregung sein, selbstlosen Dienst, Dankbarkeit und gegenseitige Unterstützung miteinander zu verbinden.
Vers 3.7.9 verwendet historische Begriffe sozialer Ausgrenzung und kehrt deren Rangordnung im Blick auf Hingabe um: Selbst die gesellschaftlich Verachteten können zu verehrten Meistern werden. Die damalige Sprache bleibt in der Übersetzung erkennbar; die spirituelle Aussage erhebt die Gottesbeziehung über ererbtes Ansehen.
Nähe, Trennung und die Eigenständigkeit der Seele
Die im Werk gesprochene Liebe kann jubeln, drängen, klagen und sogar Vorwürfe machen. Im Hymnus 5.3 wird sie als öffentliche Liebesklage, als Madal, gestaltet. In anderen Liedern werden Schmuck, Schlaf oder Farbe des Körpers zu Zeichen des Trennungsschmerzes. Das sind Ausdrucksformen der Dichtung, durch die eine alles ergreifende Beziehung Sprache gewinnt.
Besonders verdichtet ist die Rede vom Selbst in 2.9.9 und 8.8. Nähe und Teilhabe können dort bis zur Identitätsrede reichen. Die Shri-Vaishnava-Auslegung versteht die Seele zugleich als ganz von Gott getragen und ihm zugehörig. Ihre Liebes- und Dienstbeziehung bleibt bedeutsam. Diese Perspektive wurde später im Vishishtadvaita systematisch entfaltet. Eine vorschnelle Gleichsetzung aller Aussagen mit einer unterschiedslosen Einheit würde die vielfältige Beziehungssprache des Tiruvaymoli verkürzen.[8]
Befreiung als Erfüllung der Liebe
Hymnus 10.9 gestaltet den Empfang in Vaikuntha als kosmisches Freudenfest. Im letzten Hymnus erklingt dennoch erneut der dringende Ruf nach dem Herrn. So erhält das Werk keine bloß geradlinige Folge geistiger Zustände: Gewissheit und Sehnsucht können einander durchdringen. Der Schluss erzählt von erfüllter Sehnsucht und erlangter Befreiung. Liebe findet ihre Antwort in der göttlichen Nähe.[24]
Historische Abgrenzungen verstehen
Die Hymnen enthalten auch scharfe religiöse Abgrenzungen. 4.6 stellt im Rahmen einer Liebesklage verschiedene rituelle Deutungen des Leidens gegeneinander; 4.10 und 9.4.8 vertreten mit Nachdruck den Vorrang des verehrten Herrn. Diese Passagen werden vollständig wiedergegeben und als Stimmen ihrer historischen religiösen Welt erklärt. Sie sind von der heutigen redaktionellen Darstellung zu unterscheiden.
Tiruvaymoli lesen, hören und meditieren

Ein behutsamer Zugang
Für die erste Begegnung eignen sich der Eröffnungsvers 1.1.1, der Ruf nach beständigem Dienst in 3.3.1, das Zufluchtsgebet 6.10.10 und die abschließenden Verse 10.10.10–11. Wer einen solchen Vers im Zusammenhang seines Hymnus liest, hört neben dem einzelnen Gedanken auch die Bewegung der Dichtung.
Eine heutige Betrachtung kann so aussehen:
- Lies einen Vers langsam auf Deutsch und nimm ein Bild oder eine Anrede wahr, die dich anspricht.
- Vergleiche ihn mit der Transliteration oder höre eine tamilische Rezitation. Lass auch den Klang auf dich wirken.
- Verweile still bei der ausgesprochenen Sehnsucht, Dankbarkeit oder Zuversicht.
- Frage dich, wie diese Haltung heute in einem freundlichen Wort oder einer hilfreichen Handlung Ausdruck finden kann.
Diese Anregung ist eine heutige Form der Textbetrachtung. Wer die traditionelle Rezitation und ihre liturgischen Zusammenhänge lernen möchte, kann sich an kundige Angehörige der Shri-Vaishnava-Tradition wenden. Weiterführende Zugänge bietet Yoga Vidya mit Informationen über Yoga, Meditation, Bhakti Yoga, Kirtan und Japa.
Tiruvaymoli gesungen: Sikkil Gurucharan
Die Aufnahme „Tiruvāymoḻi Episode 1 – Select 10 Verses from First Hundred“ der Charsur Arts Foundation bietet zehn ausgewählte Verse aus dem ersten Großteil. Sie vermittelt einen musikalischen Zugang zu Nammalvars tamilischer Dichtung.[23]
Om Namo Narayanaya: Bedeutung und Aussprache
Das Sanskrit-Mantra Om Namo Narayanaya richtet sich an Narayana. Dieses ergänzende Yoga-Vidya-Video erläutert das Mantra und seine Aussprache; es ist als eigener Zugang zur Narayana-Verehrung eingebunden.
Om Namo Narayanaya: langsame Rezitation
Eine langsame Rezitation desselben Mantras aus dem Kanal „Meditation und Rezitation – Yoga Vidya“ lädt zum bewussten Hören und Wiederholen ein.
Ein Wort, das weiterklingt
Tiruvaymoli lässt Raum für ein Herz, das noch sucht. Auch Unruhe, Fragen und das Gefühl der Ferne dürfen sich in Gebet verwandeln. Aus dieser Offenheit kann Vertrauen wachsen: getragen zu sein, ohne schon alles zu verstehen, und Liebe in einer kleinen täglichen Handlung sichtbar werden zu lassen. So führt das Lesen über die letzte Zeile hinaus – in Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und zugewandtes Leben.
Siehe auch
Tamilische Bhakti-Dichtung und ihre Überlieferung
- Nammalvar, Alvar, Nathamuni, Madhurakavi Alvar, Ramanuja
- Nalayira Divya Prabandham
- Tiruviruttam, Tiruvaciriyam, Periya Tiruvantati
- Tiruppallandu von Periyalvar
- Tiruppavai und Nachiyar Tirumoli von Andal
Weitere tamilische Schriften zum vergleichenden Lesen
- Tirumantiram, Tiruvundiyar, Sivajnana Bodham, Unmai Neri Vilakkam – Texte aus shivaitischen Zusammenhängen
- Agathiyar Jnanam, Kudambai Siddhar Padalgal, Akappey Siddhar – tamilische Siddha-Traditionen
- Aathichoodi – tamilische Lebensweisheit
Vaishnavische Agamas und andere Tantra-Schriften
Tiruvaymoli ist ein poetisches Bhakti-Werk. Die folgenden Schriften erschließen andere literarische und rituelle Zugänge. Insbesondere die vaishnavischen Pancharatra-Agamas bieten Vergleichsmöglichkeiten für Vishnu-Verehrung und Tempeltheologie.
- Sattvata Samhita, Jayakhya Samhita, Ahirbudhnya Samhita
- Padma Samhita, Parameshvara Samhita, Ishvara Samhita
- Sanatkumara Samhita, Vishnu Samhita, Parama Samhita
- Vijnana Bhairava Tantra und Kularnava Tantra – ergänzende Lektüre aus anderen tantrischen Traditionen
Zentrale Personen und Begriffe
- Vishnu, Narayana, Krishna, Lakshmi, Garuda, Shesha, Tulasi
- Bhakti, Bhakti Yoga, Prapatti, Sharanagati, Kainkarya, Vishishtadvaita
- Moksha, Vaikuntha, Karma, Seva, Satsang, Bhagavadgita
Quellen, Übersetzung und Anmerkungen
Tamilische Textgrundlage
- Project Madurai, E-Text 517: Tiruvaymoli, Teil 1 und Teil 2. Verwendet wurde der dort wiedergegebene alte tamilische Werktext. Die parallel veröffentlichte englische Übersetzung von Kausalya Hart ist ein eigenständiges modernes Werk und wird hier nicht reproduziert. Die elektronische Bereitstellung nennt Kausalya Hart und George Hart für die Textdatei sowie K. Kalyanasundaram für die HTML-/PDF-Fassung; auf der Seite wird der 20. September 2015 als Aktualisierungsdatum angegeben.
- Project Madurai, E-Text 8: Teil 1 und Teil 2. Diese ältere elektronische Tamilfassung wurde für ausgewählte Textvergleiche und die traditionellen Vorverse herangezogen.
Die deutsche Fassung ist eine eigene Leseübersetzung aus dem Tamilischen mit punktueller Unterstützung durch die unten genannten traditionellen Worterklärungen. Sie bewahrt Wiederholungen, mythologische Bezüge, Anreden und die abschließenden Verheißungsverse. Erklärende Zusätze stehen in eckigen Klammern. Die Ausgabe ist keine kritische Edition auf der Grundlage einer vollständigen Handschriftenvergleichung. Bei stark verdichteten oder mehrdeutigen Stellen bleibt Auslegung erforderlich.
Nummerierung, Umschrift und redaktionelle Berichtigungen
- Alle 1.102 Werkverse sind in identischer Reihenfolge dreimal wiedergegeben: deutsch, in Transliteration und in tamilischer Schrift. Die Nummerierung 1.1.1 bis 10.10.11 berücksichtigt die dreizehn Verse des Hymnus 2.7. Die Taniyans tragen die gesonderten Kennzeichen T1–T6.
- Die lateinische Transliteration bildet die Tamilbuchstaben mit diakritischen Zeichen ab. Sie erhält grundsätzlich die Worttrennung der elektronischen Vorlage; diese entspricht nicht immer einer grammatischen Zerlegung. Orts- und Personennamen sind im deutschen Text teilweise in einer geläufigeren Schreibweise wiedergegeben.
- Bei 2.2.10 wurde das versehentlich im Tamiltext stehende HTML-Fragment „br>“ entfernt; bei 2.6.9 wurde ein einzelnes „<“ beseitigt. Die Versgrenze von 4.5.11 wurde trotz der fehlerhaft formatierten Schlussnummer der Vorlage richtig zugeordnet. Der fortlaufende Prabandham-Zähler bei 10.7.11 wurde von der irrtümlich wiederholten 3858 auf 3859 berichtigt. Die Werknummer 10.7.11 blieb unverändert.
- Bei den Vorversen wurden technische Reste alter Zeichensatzkonversionen und überzählige Leerzeichen bereinigt. Die tamilische Schreibweise des Namens Ramanuja wurde in T4 und T5 zu இராமானுச standardisiert. Die Sanskrit-Anrufung und T1 sind in der römischen Fassung in normalisierter Sanskrit-Umschrift wiedergegeben. Die Verfasserangaben zu den Vorversen sind traditionelle Zuschreibungen.
Anmerkungen zu ausgewählten schwierigen Stellen
- 1.1.5: Die verschiedenen Gottheiten werden in ihrer jeweiligen Wirksamkeit anerkannt. Die traditionelle Erklärung sieht Narayana als ihren inneren Träger, durch den die Verehrenden das ihrem Karma entsprechende Ziel erreichen. Der Vers behauptet damit nicht, jede Verehrungsform führe unterschiedslos zur höchsten Befreiung.[3]
- 1.4.9: Vīṭu bedeutet hier Trennung. Die Liebende beklagt, vom Herrn getrennt zu sein, obwohl sie ihm dienen möchte. Ihr an den Wind gerichteter Todeswunsch gehört zur gesteigerten Sprache des Trennungsschmerzes.[4]
- 1.5.5: Die Kommentierung nennt zwei Bezüge: Krishna richtet Kubjas gebeugten Rücken auf; eine andere Erklärung erinnert an Ramas Spiel mit Lehmkügelchen und Mantharas Rücken. Die deutsche Hauptlesung folgt dem ersten Bezug und kennzeichnet die Alternative.[5]
- 2.4.5: Das bildhafte Beiwort tavaḷa vaṇṇar wird in der herangezogenen Kommentierung auf das reine Wesen des Herrn bezogen. Die Mutter fragt vorwurfsvoll, wo sein Erbarmen bleibt. Deshalb steht hier „Du Reiner“.[6]
- 2.5.10: Ali bezeichnet historisch ein Wesen außerhalb der Gegenüberstellung männlich/weiblich und besitzt je nach Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen. Hier wird der Herr als den menschlichen Einordnungen entzogen besungen. Die Übersetzung lässt diese Mehrdeutigkeit erkennen.[7]
- 2.9.9 und 8.8: Die knappe Rede von „Ich“ und „Du“ lässt sich ohne Deutung nur schwer in natürliches Deutsch übertragen. In 2.9.9 steht die Identitätsformulierung neben der traditionellen Erklärung vollständiger Zugehörigkeit. Die philosophisch dichten Verse 8.8.3 und 8.8.6–9 verlangen ebenfalls eine Auslegung im Zusammenhang des Hymnus.[8]
- 3.5.3: Das ungewöhnliche Tanzbild bezeichnet nach der traditionellen Erklärung Überschläge, bei denen der Kopf den Boden berührt. Es steigert poetisch die Freude des Gotteslobs.[9]
- 3.6.6: Die „einzigartige Gestalt“ wird als Narasimha erklärt. Sein Zorn gilt Hiranyakashipu, seine Gnade dem Schutz suchenden Prahlada. Diese Bezüge verdeutlichen, weshalb Zorn und Zuflucht im selben Vers stehen.[10]
- 5.5.11: Die verwendete elektronische Hauptvorlage bietet vaiṭṭavar (வைட்டவர்). Die Übersetzung „Vaishnava“ folgt der ausführlicheren Parallelüberlieferung vaiṭṭaṇavar (வைட்டணவர்); diese Lesart wird in der Shri-Vaishnava-Überlieferung ausdrücklich erklärt. Der Tamilblock und seine Umschrift bewahren hier den Wortlaut der Hauptvorlage, damit der Unterschied nachvollziehbar bleibt.[11]
- 7.5.1: Die „von Brahma hervorgebrachte Welt“ bezeichnet den Bereich, aus dem Rama die Wesen rettet. Das gute Ziel wird traditionell als höchste Wohnstatt verstanden. Gras und Ameise betonen die umfassende Reichweite seiner Gnade.[13]
- 7.5.7: In der hier vorausgesetzten vaishnavischen Überlieferung begleitet Shiva Markandeya zum höchsten Herrn, der den Weisen bei sich aufnimmt. Diese besondere Erzählfassung erklärt die sonst schwer verständliche Folge der Fürwörter.[14]
- 8.8.6: Pāḻ wird hier traditionell als Urnatur verstanden. Der Vers beschreibt die Freiheit von Bindung und die Erfahrung des Selbst. Im Zusammenhang des Hymnus steht diese Erfahrung innerhalb der Beziehung zu Gott; die Bilder von Weite und Leere bezeichnen keine schlichte Verneinung der Wirklichkeit.[15]
- 9.1.4: Die schwierige Wendung iraṇam koṇṭa teppar ist nach der traditionellen Worterklärung als Bild von Schuldnern wiedergegeben, die sich entziehen. Gemeint ist die Unzuverlässigkeit erhoffter menschlicher Beschützer.[16]
- 9.4.8: Poru āki ist hier im Sinn eines Gegenübers beziehungsweise Widersachers verstanden. Der Vers enthält damit eine konfessionelle Abgrenzung gegenüber sechs Lehren, keine allgemeine Anerkennung aller Lehrsysteme.[17]
- 9.6.11: Kāṉal wird als Fata Morgana verstanden; die traditionelle Erklärung bezieht das Bild auf Samsara. Deshalb ist die zerstörte Täuschung neben dem Ende der Geburten ausdrücklich wiedergegeben.[18]
- 10.10.4: Die Schlusszeile richtet eine Klage an den Herrn, der die Sorge für den Dichter übernommen hat und ihn dennoch zurückzulassen scheint. Die Übersetzung wahrt diesen persönlichen Bezug. Die vorausgehende kosmische Bildsprache macht die Klage umso eindringlicher.[19]
- 10.10.10: Die gesteigerten Bilder von Weite, Licht und Erkenntnisfreude sind bewusst poetisch übersetzt. Die traditionelle Auslegung ordnet sie der materiellen Natur, den Seelen und dem höchsten Herrn zu. Die alles übersteigende Sehnsucht wird durch seine umfassende Nähe erfüllt.[20]
- 10.10.11: Die Vorlage trennt avā il; die traditionelle Erklärung liest avāvil, „in der Sehnsucht“ beziehungsweise „aus Liebe“. Darum heißt es hier „aus liebender Sehnsucht gesprochen“. Die vorangehende Wendung avā aṟṟu ist als erfüllte Sehnsucht verstanden. Die Anreden Brahma und Hara werden traditionell auf Narayana als ihren inneren Herrn bezogen.[21]
Nachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Archana Venkatesan: Tiruvāymoḻi, Forschungs- und Übersetzungsprojekt, University of California, Davis. Angaben zu Werk, Autor, Datierung und poetischem Aufbau. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Tamiltext der sechs Taniyans: Project Madurai, E-Text 8, Teil 1. Traditionelle Zuschreibungen und Sanskrit-Lesung verglichen mit Tiruvaymoli of Sri Nammalvar: Taniyan – Invocations. Die modernen englischen Übersetzungen dieser Seite wurden nicht übernommen. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 3,0 3,1 KOYIL: Tiruvaymoli 1.1.5 – avaravar thamathamathu, Worterklärung und traditionelle Auslegung. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 4,0 4,1 KOYIL: Tiruvaymoli 1.4.9 – nAdAtha malar, insbesondere die Erklärung von vīṭu. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 5,0 5,1 KOYIL: Tiruvaymoli 1.5.5 – mAnEy nOkki, zwei Erklärungen zu kūṉē citaiya. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 6,0 6,1 KOYIL: Tiruvaymoli 2.4.5 – ivaL irAp pagal, Worterklärung zu tavaḷa vaṇṇar. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 7,0 7,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 2.5.10 – AN allan, traditionelle Worterklärungen. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 8,0 8,1 8,2 KOYIL: Thiruvaimozhi 2.9.9 – yAnE ennai, traditionelle Auslegung von Selbst, Besitz und Zugehörigkeit. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 9,0 9,1 KOYIL: Tiruvaymoli 3.5.3 – malaiyai eduththu, Erklärung des Tanzbildes. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 10,0 10,1 KOYIL: Tiruvaymoli 3.6.6 – thORRak kEdu, traditionelle Worterklärung. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 11,0 11,1 SriPedia: Tiruvaymoli 5.5, Vers 11; ergänzend KOYIL: Virodhi Pariharangal 34, mit dem tamilischen Zitat und der Erklärung vaiṭṭaṇavar als Vaishnavas. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 12,0 12,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 6.10.10 – agalagillEn, Teil 5, traditionelle Kommentarauslegung zur Zuflucht unter den göttlichen Füßen. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 13,0 13,1 KOYIL: Tiruvaymoli 7.5.1 – kaRpAr irAmapirAnai, syntaktische Zuordnung von Welt und Heilsziel. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 14,0 14,1 KOYIL: Tiruvaymoli 7.5.7 – kaNdum theLindhum, traditionelle Erklärung der Markandeya-Episode. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 15,0 15,1 KOYIL: Tiruvaymoli 8.8.6 – nanRAy gyAnam, Erklärung von pāḻ und ātmānubhava mokṣa. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 16,0 16,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 9.1.4 – araNamAvar, Worterklärung zu iraṇam und teppar. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 17,0 17,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 9.4.8 – uruvAgiya, traditionelle Worterklärung und Kommentare. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 18,0 18,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 9.6.11 – kadiyanAy, insbesondere die Erklärung des Schlussausdrucks. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 19,0 19,1 KOYIL: Tiruvaymoli 10.10.4 – umbar andhaN pAzhEyO, insbesondere die Schlusswendung em param cātikkaluṟṟu. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 20,0 20,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 10.10.10 – sUzhndhu aganRu, traditionelle Auslegung der Bildfolge. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 21,0 21,1 KOYIL: Thiruvaimozhi 10.10.11 – avAvaRachchUzh ariyai, insbesondere die Worterklärungen avāvil und avā aṟṟu. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ A. Srinivasa Raghavan: Tiruvaymoli, Kapitel aus einer Darstellung Nammalvars, 1974, online bei Ramanuja.org. Verwendet für die traditionelle Überlieferungs- und Auslegungsgeschichte. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ 23,0 23,1 Archana Venkatesan: Beiträge zu Tiruvaymoli, insbesondere zur musikalischen Zusammenarbeit mit Sikkil Gurucharan und zum Adhyayanotsavam. Die eingebundene Aufnahme stammt von der Charsur Arts Foundation. Abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ KOYIL: Thiruvaimozhi 10.10 – muniye, Einführung in den letzten Hymnus. Abgerufen am 26. September 2026.
Weiterführende Literatur
- Archana Venkatesan: Endless Song: Tiruvāymoḻi. Penguin Classics, 2020. Englische Übersetzung mit literarischer Einführung; hier als weiterführende Lektüre genannt.
- John Carman und Vasudha Narayanan: The Tamil Veda: Piḷḷāṉ’s Interpretation of the Tiruvāymoḻi. University of Chicago Press, 1989. Studie zur traditionellen Kommentierung; Verlagsangaben.
Bilder, Videos und Seminarverweise
Die vier Bilddateien wurden im Yoga-Vidya-Wiki auf Vorhandensein und Bildinhalt geprüft; Angaben zu Herkunft und Nutzung stehen auf den jeweiligen Dateiseiten. Die drei Videos wurden anhand von Titel und Herausgeber geprüft. Die Yoga-Vidya-Seminarfeeds waren beim Abruf erreichbar und enthielten Termine. Prüfstand: 26. September 2026. Die Mantra-Videos und Seminarangebote sind ergänzende Yoga-Vidya-Angebote; die musikalische Tiruvaymoli-Aufnahme ist eine Versauswahl.
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Die folgenden Angebote vertiefen die Beschäftigung mit indischen Schriften, Bhakti Yoga, dem Singen von Mantras und Meditation. Aktuelle Termine werden über die Seminarfeeds eingeblendet.
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- 31.10.2026 - 31.10.2026 Mantra-Konzert
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Mantras und Musik
- 31.10.2026 - 31.10.2026 Mantra-Konzert mit Gruppe Mudita
Konzert mit der Gruppe Mudita- Gruppe Mudita
- 31.10.2026 - 31.10.2026 Mantra-Konzert
18:45-19:45 Uhr- Shankari Susanne Hill
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