Nachiyar Tirumoli

Aus Yogawiki

Nachiyar Tirumoli (Tamil: நாச்சியார் திருமொழி; Umschrift: Nācciyār tirumoḻi) ist eine Sammlung von 143 tamilischen Andachtsliedern der Dichterheiligen Andal. In vierzehn Liedfolgen spricht sie von ihrer Sehnsucht nach Vishnu und Krishna: Sie bittet, wartet, träumt von der Hochzeit, klagt über Trennung und sucht den Geliebten in den Farben und Stimmen der Natur. Ihr berühmter Hochzeitstraum Varanam Ayiram – „Tausend Elefanten“ bildet den sechsten Abschnitt. Das Werk gehört zum Nalayira Divya Prabandham, der großen tamilischen Hymnensammlung der Alvar.[1]

Krishna-Murti bei Yoga Vidya. In Nachiyar Tirumoli begegnet Krishna als göttlicher Geliebter, verspielter Hirte und ersehnte Zuflucht.

Der Titel bedeutet sinngemäß „Heilige Worte der verehrten Herrin“. Gemeint ist Andal, die in der Sri Vaishnava-Tradition als Heilige und göttliche Gestalt verehrt wird. Gebräuchliche Schreibweisen sind Nachiyar Thirumozhi, Nachiyar Tirumozhi, Nacciyar Tirumoli und Nācciyār Tirumoḻi.[2]

Nachiyar Tirumoli führt mitten in die Erfahrungswelt des Bhakti Yoga. Andals Liebe umfasst den ganzen Menschen: Gedanken und Sinne, Leib und Seele, Hoffnung und Verletzlichkeit. Die Dichtung lässt ihre weibliche Stimme hörbar werden; ihre leidenschaftlichen Bilder gehören zu ihrer religiösen Aussage. Für Menschen auf dem Weg des Yoga und der Meditation eröffnet sie einen Raum, in dem auch Sehnsucht und unbeantwortete Fragen zum Gebet werden dürfen.

Dieser Artikel enthält alle 143 Lieder der verwendeten Fassung: zuerst als eigene deutsche Übersetzung, anschließend in römischer Umschrift und tamilischer Schrift. Die Zählung Abschnitt.Vers – etwa 6.1 – gilt in allen drei Fassungen. Die traditionellen Lobverse vor dem Werk und die Verehrungsformeln stehen separat.

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Deutsche Übersetzung von Nachiyar Tirumoli

Die folgende Lesefassung übersetzt unmittelbar aus dem tamilischen Grundtext. Fettdruck kennzeichnet die Übersetzung; kursiv gesetzte Erläuterungen sind redaktionelle Lesehilfen. Eigennamen erscheinen in geläufiger deutscher Umschrift. Schwierige Wörter und einzelne mehrdeutige Wendungen werden bei der betreffenden Stelle erläutert. Die Deutungen sind keine Übertragung eines vollständigen traditionellen Kommentars.

Überlieferte Eingangsverehrung

Sri – Heil und Segen. Verehrung dem ehrwürdigen Ramanuja!

Diese Formel gehört zum überlieferten Rahmen der Ausgabe. Sie stammt nicht von Andal; Ramanuja lebte nach ihr.

Erster Taniyan: Andal als Licht von Puduvai

Sie ist die innige Gefährtin der erhabenen Göttin auf dem blütenreichen Lotus, die zarte Pfauenfrau, die das Land Malli beherrscht. Sie ruht an der Brust des Königs der Hirten: das Licht, das aus dem Geschlecht der Veyar im südlichen Puduvai hervorging.

Die Textquelle schreibt die vorgelagerten Lobverse Tirukkannamangai Andan zu. Der erste verbindet Andals örtliche Herkunft mit ihrer göttlichen Verehrung. „Gefährtin“ lässt die Beziehung zur Lotusgöttin bewusst offen; traditionell wird hier Andals Verbindung mit Bhudevi gelesen.

Zweiter Taniyan: ihre Füße als Zuflucht

Sie fragt die schöne, gewundene Muschel nach dem Wesen des roten Mundes des Wundersamen. Sie gehört zum südlichen Land Tirumalli, die edle Frau, die dem Herrn von Arangam eine Girlande schenkt, nachdem sie diese auf ihrem üppigen Haar getragen hat. Ihre reinen, segensreichen Füße sind unsere Zuflucht – die Füße dieser Frau, die einem Papagei im Hain gleicht.

Der Lobvers verbindet die Muschellieder des siebten Abschnitts mit der traditionellen Erzählung von Andals zuerst selbst getragenen Blumengirlanden.

1. Das Gelübde an den Gott der Liebe

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1.1 Den ganzen Monat Tai habe ich den Boden gereinigt und kühlende Mandalas gezeichnet. Zu Beginn des Masi schmückte ich die Straße mit feinem Sand. Ananga, Gott der Liebe, dich und deinen Bruder verehrte ich mit der Frage: Wird mir so Rettung zuteil? Bestimme mich für den Herrn von Venkata, der in seiner Hand das Rad trägt, aus dem heiße Flammen schlagen.

Tai, Masi und Panguni sind aufeinanderfolgende tamilische Monate. Ananga und Manmatha sind Namen Kamas. Die Anrufung des Liebesgottes dient hier dem einen Wunsch nach Vishnu; „dein Bruder“ wird in der Tradition auf Saman bezogen.

1.2 Mit feinem weißem Sand schmücke ich die Straße, bade noch vor dem Morgengrauen und entzünde ein Feuer aus dornenfreiem Reisig. So halte ich dein Gelübde, Kamadeva. Lege deinen honigsüßen Blütenpfeil an, schreibe darauf den Namen des Meeresfarbenen und schieße mich zu meinem Ziel: zu dem, der dem Vogeldämon den Schnabel spaltete.

1.3 Mit duftenden Datura- und Murukka-Blüten verehre ich dreimal täglich deine Füße. Lass mein Herz nicht so verbrennen, dass ich dich voller Bitterkeit einen Machtlosen schimpfe. Lege deinen Pfeil aus Blütenbüscheln an, schreibe Govindas Namen darauf und bestimme mich dazu, in das Licht des wundersamen Herrn von Venkata einzugehen.

1.4 Uralter Gott, deinen Namen schrieb ich an die Wand. Ich brachte dir Fahnen mit deinem Fischzeichen, Pferde, Wedelträgerinnen und den Zuckerrohrbogen dar. Sieh, Kamadeva: Seit meine Brüste zu wachsen begannen, habe ich sie in Liebe allein dem Herrn von Dvaraka geweiht. Erfülle diese Hingabe bald.

Die sinnliche Sprache gehört zur Stimme der Liebenden. Der Zuckerrohrbogen, die Blütenpfeile und das Fischzeichen sind Kennzeichen Kamas. Die genaue Gestalt der mit den Wedeln verbundenen Gabe ist in der Vorlage sprachlich nicht eindeutig.

1.5 Wenn ein Schakal aus dem Wald in das Opfer eindränge, das die Vedakundigen für die Himmelsgötter bereitet haben, und daran schnupperte – so wäre es, wenn man meine Brüste, die allein für den erhabenen Träger von Muschel und Rad herangewachsen sind, einem Menschen zuspräche. Das könnte ich nicht ertragen, Manmatha.

1.6 Mit schönen, jungen, rechtschaffenen Männern, die sich auf die Veden verstehen, begehe ich Tag für Tag im Monat Panguni dein Gelübde und erwarte dich auf der Straße, Kamadeva. Erwirke mir den liebevollen Blick seiner heiligen Augen: des Herrn, dunkel wie eine schwere Regenwolke, wie Kaya- und Karuvilai-Blüten, mit einem Antlitz so herrlich wie der Lotus.

1.7 Reisähren, Zuckerrohr, Zucker, Reis und Reisflocken habe ich bereitgestellt. Mit den Mantras der kundigen Vedensprecher verehre ich dich, Manmatha. Lass meinen schönen Leib und meine vollen Brüste die höchste Ehre auf Erden erfahren: dass Trivikrama, der einst die Welt durchmaß, mich mit seinen heiligen Händen berührt.

1.8 Mein Körper ist ungepflegt, mein Haar ungekämmt, meine Lippen sind blass; nur einmal am Tag esse ich. Strahlender, mächtiger Kamadeva, achte auf das Gelübde, das ich halte. Eine Bitte habe ich, mein Herr: Schenke mir zur Erfüllung meines Frauseins das Glück, diejenige zu sein, die dem vollkommenen Keshava die Füße hält.

Der Vers schildert ein strenges Gelübde. Die körperlichen Entbehrungen werden als Teil der Dichtung wiedergegeben, nicht als Empfehlung für heutige Yoga-Praxis.

1.9 Dreimal täglich verneige ich mich vor deinen Füßen, streue reine Blumen aus und singe dein Lob. Wenn ich dennoch nicht dazu gelange, allein dem Herrn des Milchozeans ungeteilt zu dienen, werde ich weinen, mich verzehren und klagen. Das fiele auf dich zurück: Es wäre, als ließe man einen Ochsen unter dem Joch pflügen und jagte ihn danach ohne Futter fort.

1.10 Vor Kama mit dem Zuckerrohrbogen und den Blütenpfeilen verneigte sich Kodai: „Bestimme mich für den juwelenfarbenen Herrn, der den Elefanten brüllen ließ, seinen Stoßzahn brach und dem Vogeldämon den Schnabel spaltete.“ Diese innige tamilische Liedergirlande stammt von Kodai, Tochter Vishnuchittas, des Herrn von Puduvai mit seinen berggleichen Häusern. Wer sie beherrscht, gelangt zu den Füßen des Herrn der Himmelsbewohner.

2. Die kleinen Sandhäuser

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2.1 Narayana, dessen tausend Namen gepriesen werden, Nara! Hätten wir dich zum Sohn unserer Schwiegermutter, wäre unser Leid wohl vorüber. Weil im Panguni die Zeit kommt, in der Kama erscheint, haben wir den Eingang geschmückt. Schelmischer Shridhara, komm nicht und zerstöre unsere kleinen Sandhäuser!

Die verwandtschaftliche Wendung entwirft Krishna als möglichen Bräutigam innerhalb einer familiären Beziehung. Nara wird hier als Anrede bewahrt.

2.2 Den ganzen Tag saßen wir über diesem kleinen Haus, bis uns der Rücken schmerzte. Schau es doch liebevoll an und stille unsere Sehnsucht! Unser Urgrund, der einst als Kind auf einem Banyanblatt schlief: Welches Unglück liegt über uns, dass sich dein Herz niemals unser erbarmt?

2.3 Mächtiger Löwe, der in tiefen Wassern ruht! Du hast den Elefanten aus der Gewalt seines Angreifers befreit. Quäle uns, die wir bei deinem Anblick in Liebe vergehen, nicht mit deinen Seitenblicken. Mit unseren geschmückten Händen haben wir mühsam den feinen Sand gesiebt. Herr, der auf dem klaren Wogenmeer ruht, zerstöre unsere kleinen Häuser nicht!

2.4 Du bist dunkel wie die große Regenwolke. Deine Worte und Taten verwirren uns und machen uns liebestrunken. Ist dein Gesicht selbst ein Zauberspruch? Weil wir kleine, verletzliche Kinder sind, wagen wir nicht, dir harte Worte zu sagen. Rotlotusäugiger, zerstöre unsere kleinen Sandhäuser nicht!

2.5 Aus feinem weißem Sand haben wir auf der Straße kunstvolle kleine Häuser gebaut. Selbst wenn du ihre schönen Muster zerstörst, können wir nicht zornig sein: Unser Herz eilt dir entgegen und schmilzt. Listiger Madhava, Keshava! Was du in deinem Gesicht trägst, sind wahrhaftig keine gewöhnlichen Augen.

2.6 Wir sind noch kleine Kinder, unsere Brüste sind noch nicht gewachsen. Was du Tag für Tag mit unseren Sandhäusern im Sinn hast, verstehen wir nicht. Held, der das Meer überbrückte, die Dämonenscharen vernichtete und Lanka zum Schlachtfeld machte: Quäle uns nicht!

Die Sprecherinnen bezeichnen sich ausdrücklich als Kinder. Diese Spielszene ist von der erwachsenen Liebesstimme anderer Abschnitte zu unterscheiden.

2.7 Mit denen, die solche Unterschiede schon verstehen, mögen deine Reden Freude machen. Doch was gewinnst du, wenn du uns ahnungslose Kinder bedrängst? Du von der Farbe des wogenden Meeres, wir beschwören dich bei deinen Gemahlinnen! Du, der die Brücke über das Meer baute: Zerstöre unsere kleinen Häuser nicht!

2.8 Mit rundmündigen Töpfchen, kleinen Worfelkörben und Sand spielen wir nach Herzenslust. Was bringt es dir, unsere kleinen Häuser zu zerstören? Stoße sie nicht an, tritt sie nicht ein und quäle uns nicht, Träger des strahlenden Rades. Meeresfarbener, du weißt doch: Selbst Zucker ist unerfreulich, wenn er bitter schmeckt.

2.9 Du kommst in unseren Hof, zeigst dein Gesicht und lächelst. Darfst du, Govinda, mit unseren Sandhäusern auch unsere Herzen verwirren? Du bist über die ganze Erde geschritten und bis zum Himmel emporgewachsen, um alles zu durchmessen. Was würden die Umstehenden sagen, wenn du uns festhieltest und an dich zögest?

2.10 „Du, der den Nektar von Sitas Lippen kostete, zerstöre unsere kleinen Häuser nicht!“ So sprechen die Hirtenmädchen beim Spiel auf der Straße. Kodai, Tochter Vishnuchittas aus Villiputtur, wo Vedakundige wohnen, hat ihre kindlichen Worte in Tamil gesungen. Wer diese Lieder beherrscht, gelangt unversehrt nach Vaikuntha.

3. Die Bitte um die Kleider

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3.1 Noch ehe der Hahn rief, kamen wir, um einzutauchen und zu baden. Nun ist der strahlende Sonnenherr aufgegangen. Du, der auf der Schlange ruht: Wir haben genug Hilflosigkeit erlitten und werden nie mehr an diesen Teich kommen. Meine Freundin und ich verneigen uns vor dir. Bitte gib uns unsere Kleider zurück!

Der Abschnitt gestaltet Krishnas Kleiderraub als mythische Szene. Die Stimmen der Badenden, ihre Not und ihre wiederholte Forderung nach Rückgabe bleiben in der Übersetzung erhalten.

3.2 Ach, was ist hier geschehen? Wie bist du an diesen Teich gelangt? Mal mit der honigduftenden Tulasi-Krone, Wunderbarer, unser Nektar! Was du verlangst, vermögen wir in unserer misslichen Lage nicht. Kluger Bursche, dränge uns nicht! Du, der auf der Schlange tanzte, reiche uns die Kleider vom Kurunta-Baum herab.

3.3 Was soll dieser jugendliche Übermut? Unsere Mütter würden es nicht dulden, wenn sie es sähen. Du erkennst gar nicht, wie übel du handelst, und sitzt auf dem blühenden Kurunta-Baum. Du hast Lanka mit deinem Bogen zerstört. Wir geben dir alles, was du möchtest; lass uns gehen, ehe viele uns sehen. Gib uns die seidenen Kleider zurück!

3.4 Mit weit geöffneten Augen schauen wir umher in diesem Teich, in dem so viele baden. Sieh, wie unsere Tränen unaufhörlich fließen! Du ohne Erbarmen, Herr, der Lanka zerstörte: Nun erkennen wir, dass du auch ein Affenkönig bist! Reiche die Kleider vom Kurunta-Baum herab.

„Affenkönig“ spielt scherzhaft auf den Baumkletterer an und erinnert zugleich an Ramas Verbindung mit dem Affenheer.

3.5 Kayal- und Valai-Fische schwimmen zwischen uns und beißen uns in die Beine. Was wäre das für ein Spiel, wenn unsere Brüder mit Speeren kämen und dich verjagten? Bleibe nicht mit all unseren schönen Kleidern dort oben sitzen. Herr von dunkler Schönheit, reiche sie vom Kurunta-Baum herab!

3.6 Die Stängel der großen Lotusblüten im Teich verletzen unsere Beine; es schmerzt, als hätten giftige Skorpione uns gestochen. Unser König, der Töpfe in die Luft werfen und dabei tanzen kann: Lass deine Streiche und gib uns unsere seidenen Kleider zurück!

3.7 Wir stehen erschöpft im Wasser. Du hast Unrechtes getan. Unser Dorf liegt sehr weit entfernt, du Kenner aller Weltzeiten. Unsere Liebe gehört dir allein; doch unsere Mütter würden dies nicht dulden. Lass uns gehen! Bleibe nicht mit unseren Kleidern auf dem blühenden Kurunta-Baum sitzen.

3.8 Hier sind nicht nur die Töchter deiner Tanten; auch andere sind gekommen. Du, dessen reine Blütenaugen in der uralten Nacht der Welt ruhen: Das ist wirklich nicht gut. Wir sagen es dir ganz deutlich. Zarter Spross der Hirten, reiche die Kleider vom Kurunta-Baum herab!

3.9 Damals entkamst du in tiefer Nacht den Schlingen Kamsas. Nun bist du gekommen, um uns jungen Frauen das Herz schwer zu machen. Yashoda weist dich nicht so zurecht, dass du dich fürchtest; sie lässt dich gewähren. Schamloser, der die Milch der trügerischen Dämonin trank: Gib die Kleider zurück!

3.10 Das Spiel unseres vollkommenen dunklen Herrn mit den jungen Frauen hat Kodai, Tochter des verehrten Herrn von Puduvai mit seinen goldenen Häusern, als wohlklingende Girlande von zehn Liedern besungen. Wer sie beherrscht, gelangt nach Vaikuntha und bleibt dort beim ewigen Madhava.

4. Das Kudal-Zeichen der erhofften Begegnung

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4.1 Wenn der Gott, vor dem viele Weise die Hände falten, der freigebige Bräutigam von Malirumcholai, mich an seiner Ruhestätte seine Füße massieren lässt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

Kudal bezeichnet hier ein Liebesorakel, bei dem ein gezeichnetes Zeichen oder eine Kreisfigur die erhoffte Vereinigung anzeigen soll. Der Kehrvers bittet um ein günstiges Ergebnis.

4.2 Wenn Vamana, der froh und unbeschwert im Wald von Venkata und in Kannapuram wohnt, herbeieilt, meine Hand ergreift und mich mit sich vereint: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.3 Der Lotusgeborene preist ihn, die Himmelsbewohner verehren ihn voll Verlangen. Er ist der erhabene Sohn Devakis mit der strahlenden Stirn, der königliche Sohn des hochgerühmten Vasudeva. Wenn er kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.4 Während Hirtinnen und Hirten bebten, kletterte er auf den hochgewachsenen, blühenden Kadamba-Baum, sprang hinab und tanzte auf Kaliya. Wenn dieser Tänzer zu mir kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.5 Er kam nach Mathura, der Stadt der großen Paläste, trat mitten auf ihre Straße und bezwang den mächtigen, geschmückten Elefanten. Wenn er sich mit mir vereint: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.6 Schon als er laufen lernte, brachte er die beiden Maruta-Bäume zu Fall. Listig überwand er den listigen Kamsa. Wenn der siegreiche Herr des strahlenden Mathura kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.7 Shishupala mit seinen bösen Taten, die hohen Maruta-Bäume, die Stiere, der Vogeldämon und der speermächtige Kamsa – sie alle brachte er zu Fall. Wenn dieser Sieger kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.8 Er wohnt am liebsten in den Herzen derer, die ihn sehnsüchtig lieben. Er beschützt das duftende Dvaraka und spielt als Hirte beim Hüten der Kälber. Wenn er kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.9 Als schön gestalteter Zwerg trat er einst an Mahabalis großes Opfer heran und gewann mit seinem Schritt Himmel und Erde. Wenn er kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.10 Er ist der Sinn der vier überlieferten Veden und schenkte dem mächtigen Elefanten Rettung. Unser Schöner lebt als jugendlicher Geliebter in den Herzen der geschmückten Hirtinnen. Wenn er kommt: Dann füge dich günstig, o Kudal-Zeichen!

4.11 Liebesstreit, Versöhnung, Verstehen und Vereinigung: Davon singen diese Kudal-Lieder der Hirtinnen von bleibendem Ruhm. Die zehn Lieder hat Kodai mit dem schönen Haar ausgesprochen. Wer sie beherrscht, bleibt frei von Sünde.

Das Schlusslied spricht von zehn Liedern; mit diesem abschließenden Segensvers enthält der Abschnitt elf Verse. Dasselbe Zählprinzip gilt für die Abschnitte 5 und 6.

5. Der Kuckuck als Bote

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5.1 Weil ich Madhava liebe, den ewig Gerühmten, den großen Juwelenfarbenen mit der kostbaren Krone, soll ich meine Armreifen verlieren – ist das gerecht? Kuckuck, der im Dickicht von Punnai, Kurukkatti, Nyalal und Cerunti wohnt: Rufe immer wieder, dass mein Geliebter mit den Korallenlippen bald zu mir komme!

Die Armreifen gleiten ab, weil die Liebende in der Trennung abmagert: ein wiederkehrendes poetisches Bild. Die Pflanzennamen sind als tamilische Namen belassen.

5.2 Der Reine mit der weißen, tönenden Muschel in seiner linken Hand zeigt mir seine Gestalt nicht. Er ist in mein Herz eingedrungen, lässt mich schwinden, erhält mich täglich am Leben und sieht zu, wie ich mich winde. Kuckuck, der du honigtriefende Champaka-Blüten durchsuchst und froh singst: Trillere nicht bloß leise vor dich hin; rufe meinen Herrn von Venkata herbei!

5.3 Matali hielt vorn im Wagen die Zügel, als der Wundersame Pfeilregen auf Ravana schickte und dessen Köpfe nacheinander fielen. Doch nirgends sehe ich diesen Herrn zu mir kommen. Kuckuck, du lebst mit deiner Gefährtin im frisch duftenden Blütenhain und hörst den Gesang der Bienen. Rufe meinen dunklen Edelstein herbei!

5.4 Meine Knochen schmelzen; seit vielen Tagen finden meine langen Augen keinen Schlaf. Ich treibe im Meer des Leids und finde das rettende Boot nicht: den Herrn von Vaikuntha. Auch du kennst doch den Schmerz der Trennung von einem geliebten Wesen, Kuckuck. Rufe den Heiligen mit dem goldglänzenden Leib und der Garuda-Fahne herbei!

5.5 Weil ich die goldenen Füße dessen sehen möchte, der in Villiputtur wohnt, wo sanft schreitende Schwäne spielen, schlafen meine fischgleichen Augen nicht. Meinen schönen Papagei, den ich mit süßem Reis und Milch aufgezogen habe, gebe ich dir zum Freund. Kuckuck, rufe den Herrn herbei, der die Welt durchmaß!

5.6 Hrishikesha, den die Himmelsbewohner in allen Richtungen preisen, behandelt mich hart. Mein roter Mund mit seinem perlweißen Lächeln und meine Brüste haben ihre Schönheit verloren. Junger Kuckuck, der im Blütenhain mit den klaren Teichen ruht: Rufst du den herbei, der mein wahrer Grund ist, kann ich dir nur mein Haupt in Dankbarkeit neigen.

5.7 Aus Sehnsucht nach der Umarmung dessen, der auf dem wogenden Milchozean ruht, schwellen meine Brüste, beben und bringen mein Leben in Unruhe. Schöner Kuckuck, was sollte ich dir verheimlichen? Wenn du den Herrn herbeirufst, dessen Hände Rad, Muschel und leuchtende Keule tragen, erwirbst du großes Verdienst.

5.8 Der Geschickte mit den kräftigen Händen, der den Sharnga-Bogen spannt, weiß um unsere Verbindung. Was wir zu Hause miteinander vereinbart haben, wissen nur er und ich. Kleiner Kuckuck, der im Mangohain mit süßen Früchten an roten Trieben pickt: Rufe Tirumal rasch herbei; dann wirst du sehen, wie ich ihm begegne!

5.9 Ich bin im Band des papageienfarbenen Shridhara gefangen. Kuckuck im Hain, in dem glänzende Bienen summen, höre genau zu: Rufe den Träger von Muschel und Rad herbei oder bringe mir meine goldenen Armreifen zurück. Wenn du hier weiter wohnen willst, musst du eines von beidem tun!

5.10 Ich liebe den Herrn, der einst die Welt durchmaß, und möchte ihm dienen; doch er fügt mir Schmerz zu. Nun dringen auch Südwind und Mond in mich ein und quälen mich – ich verstehe es nicht. Kuckuck, sitze nicht auch noch hier und peinige mich! Rufst du Narayana heute nicht herbei, vertreibe ich dich aus diesem Hain.

5.11 „Dunkler Kuckuck, rufe den Meeresfarbenen herbei, damit ich ihn sehe!“ So sprach die langäugige Frau in Liebe zu dem, dessen Schritt bis zum Himmel reichte. Kodai, Tochter des verehrten Herrn von Puduvai, wo die vier Veden erklingen, hat diese innige Wortgirlande gesungen. Wer sie beherrscht, wird sprechen: „Namo Narayanaya – Verehrung Narayana!“

Die Formel Namo Narayanaya ist im Grundtext ausdrücklich enthalten. Ihre Sanskritform lautet namo nārāyaṇāya: „Verehrung Narayana“.

6. Varanam Ayiram – der Hochzeitstraum

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6.1 Von tausend Elefanten umgeben zog der vollkommene Narayana feierlich ein. Ihm entgegen stellte man gefüllte goldene Krüge auf und schmückte ringsum alles mit Festgirlanden. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.2 „Morgen soll die Hochzeit sein“, wurde bestimmt. Unter den Festbaldachin, geschmückt mit Zweigen und Fruchtständen der Arekapalme, trat der löwengleiche Madhava, Govinda, stark wie ein Stier. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.3 Indra und die ganze Schar der Götter kamen. Sie besprachen meine Vermählung und bekräftigten sie. Man kleidete mich in das durch heilige Sprüche geweihte Hochzeitsgewand, und Antari legte mir die Brautgirlande um. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

Antari wird traditionell als Durga beziehungsweise als die göttliche Schwester des Bräutigams erklärt. Der Name ist im Vers selbst bewahrt.

6.4 Heiliges Wasser wurde aus den vier Himmelsrichtungen herbeigebracht und reichlich gesprengt. Viele kundige Brahmanen erhoben Lobgesänge. Mir und dem Reinen mit dem Blütenkranz band man die Schutzschnur um. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.5 Junge Frauen kamen ihm entgegen und trugen strahlende Lampen und Festkrüge. Der König von Mathura setzte seinen Fuß auf den Boden und trat ein, dass alles widerhallte. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.6 Die Trommeln schlugen und die gereihten Muschelhörner ertönten. Unter dem Baldachin, von dem Perlengirlanden herabhingen, kam mein Bräutigam, der vollkommene Madhusudana, und nahm meine Hand in seine. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.7 Kundige Stimmen rezitierten die heiligen Veden und Mantras. Frisches Gras wurde ausgelegt, die Hölzer wurden um das Feuer angeordnet. Stark wie ein mächtiger Elefant nahm er meine Hand und führte mich um das Feuer. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.8 Der vollkommene Narayana, dem wir gehören, ist unsere Zuflucht in diesem Leben und durch siebenmal sieben Geburten. Mit seiner aufrichtigen, heiligen Hand ergriff er meinen Fuß und setzte ihn auf den Mahlstein. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

Das Setzen des Fußes auf den Stein gehört zur Hochzeitsszene. Die feste Unterlage kann Beständigkeit veranschaulichen; der Vers nennt zugleich Narayana als bleibende Zuflucht.

6.9 Meine Brüder mit den bogenförmigen Brauen und strahlenden Gesichtern traten heran, schürten das Feuer und stellten mich davor. Meine Hand legten sie auf die Hand des löwengesichtigen Achyuta; gemeinsam brachten wir geröstete Reiskörner dar. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

Gemeint ist die Darbringung gerösteter Reiskörner ins Hochzeitsfeuer, traditionell mit Hilfe der Brüder der Braut.

6.10 Mit Kumkuma gesalbt und mit kühlender Sandelpaste bestrichen, zog ich mit ihm durch die festlichen Straßen. Wir ritten auf einem Elefanten und empfingen das Hochzeitsbad. Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!

6.11 Den Traum, den sie um des Hirten willen sah, besang Kodai, Tochter des Herrn von Villiputtur, das die Veyar preisen. Wer diese reine tamilische Girlande von zehn Liedern beherrscht, wird sich an guten Kindern erfreuen.

7. Die weiße Muschel und Krishnas Lippen

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7.1 Duftet es nach Kampfer? Duftet es nach Lotusblüten? Wie süß mag sein heiliger, korallenroter Mund schmecken! Sehnsüchtig frage ich nach Duft und Geschmack der Lippen Madhavas, der den Stoßzahn des Elefanten brach. Sage es mir, weiße Muschel aus dem Meer!

7.2 Du wurdest im Meer geboren und wuchsest im Leib Panchajanas auf. Von dort zogst du in die Hand des Herrn der Weltzeiten, sicher vor allem Leid. Gute Muschel, dein mächtiger Klang versetzt die bösen Asuras in Schrecken.

Panchajanya ist Vishnus Muschel; Panchajana bezeichnet hier das Wesen, in dessen Leib sie heranwuchs.

7.3 Wie der volle Herbstmond über einem großen Berg aufgeht, so hast du deinen Platz in der Hand Vasudevas, des Königs von Nord-Mathura, eingenommen. Dort thronst du, große, prächtige Muschel!

7.4 Wie die Scheibe des Mondes ruhst du ohne Abstand in Damodaras Hand. Rechtsgewundene Muschel, es scheint, als flüstertest du ihm ein Geheimnis ins Ohr. Nicht einmal Indra kann sich an Glück mit dir messen.

Das Wort mantiram kann einen heiligen Spruch oder eine vertrauliche Mitteilung bezeichnen. Hier ist das Bild eines ins Ohr geflüsterten Geheimnisses gewählt.

7.5 Niemand fragt nach denen, die mit dir im selben Meer lebten: Wer sind sie, und was ist aus ihnen geworden? Du aber, Panchajanya, trinkst Tag für Tag den Nektar aus dem Mund des königlichen Madhusudana.

7.6 Du musst nicht zu fernen heiligen Badeplätzen reisen. Du wohnst in der Hand dessen, der die beiden Maruta-Bäume stürzte. Rechtsgewundene Muschel, du darfst im heiligen Wasser seines Mundes baden, im Strom des rotäugigen Mal, der selbst der höchste heilige Badeort ist.

7.7 Wie ein Schwan Honig von einer frisch erblühten roten Lotusblume kostet, so steigst du in die Hand des dunkelgestaltigen, rotäugigen Vasudeva und ruhst dort verwöhnt. Königin der Muscheln, wie herrlich ist dein Glück!

7.8 Deine Nahrung ist der Nektar aus dem Mund dessen, der die Welt durchmaß. Wenn du schläfst, ruhst du in der Hand des Meeresfarbenen. Ganze Scharen von Frauen erheben Klage gegen dich. Panchajanya, dein Verhalten gibt ihnen reichlich Anlass dazu!

7.9 Sechzehntausend Gemahlinnen müssen zusehen, während du Madhavas Mundnektar trinkst, als leere man Honig. Dieser Genuss sollte allen gemeinsam sein. Wenn du dich vordrängst und ihn allein kostest – wie sollten sie dir nicht zürnen, große, glückliche Muschel?

Die Zahl gehört zur mythischen Darstellung von Krishnas Gemahlinnen. Die Übertreibung verstärkt die spielerische Eifersucht gegenüber der Muschel.

7.10 Diese zehn tamilischen Lieder besingen die innige Nähe Panchajanyas zu Padmanabha. Sie stammen von Kodai, Tochter des hochgerühmten Bhattar Piran aus dem reichen Puduvai. Wer sie verständig singt und preist, wird ebenfalls zu den Vertrauten des Herrn gehören.

8. Wolken als Liebesboten

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8.1 Wolken, ihr breitet euch wie ein blauer Baldachin über den Himmel: Ist mein Tirumal von Venkata, wo klare Wasser strömen, mit euch gekommen? Tränen tropfen auf meine Brüste, und ich vergehe. Ist es ihm eine Ehre, die Würde einer Frau so zugrunde zu richten?

8.2 Große Wolken, die ihr einen Schatz mächtiger Perlen ausschüttet: Welche Botschaft bringt ihr vom dunklen Herrn von Venkata, der die Welt durchschritt? Das Feuer der Liebe ist in mich eingedrungen und verzehrt mich. Mitten in der Nacht bin ich auch noch dem Südwind schutzlos preisgegeben.

Die aus den Wolken fallenden „Perlen“ sind ein dichterisches Bild des Niederschlags. Der dunkle Farbvergleich des Grundtexts ist sinngemäß wiedergegeben.

8.3 Mein Glanz, meine Farbe, meine Armreifen, mein klarer Sinn und mein Schlaf – alles hat mich verlassen und hilflos zurückgelassen. Ihr freundlichen Wolken, ich will Govindas Eigenschaften besingen, die meines Herrn von Venkata mit den kühlen Wasserfällen, und so mein Leben bewahren.

8.4 Wolken mit blitzenden Leibern, berichtet dem Herrn von Venkata, auf dessen herrlicher Brust die Göttin wohnt: Meine jungen Brüste sehnen sich täglich danach, seinen goldenen Leib zu umfangen. Sagt ihm, wie tief dieses Verlangen ist.

8.5 Große Wolken, die ihr den Himmel erfüllt und euch über Venkata sammelt! Ihr regnet, dass honigreiche Blüten verstreut werden. Fragt den Herrn, der Hiranyas Leib mit seinen scharfen Krallen aufriss, ob er die Armreifen zurückgeben wird, die er mir genommen hat, und berichtet es mir.

8.6 Kühle, wasserreiche Wolken, ihr steigt auf und regnet über Venkata, wo der wohnt, der Mahabali sein Land abnahm. Narayana ist in mich eingedrungen und hat meine Schönheit geraubt. Innen schwinde ich wie eine Vilam-Frucht, deren Inneres zerfressen ist. Erzählt ihm von meinem quälenden Leiden.

8.7 Kühle Wolken, legt diese demütige Bitte zu den roten Füßen des Herrn von Venkata, der das muschelreiche Meer quirlte: „Wenn du auch nur einen Tag kommst und bei mir bleibst, sodass bei unserer Umarmung die Kumkuma-Paste auf meiner Brust verwischt, wird mein Leben bei mir bleiben.“

8.8 Dunkle Wolken der Regenzeit, ich rufe den Namen des Herrn von Venkata, der sich einst zum Kampf erhob. Dabei sinke ich zusammen wie ein altes Erukkam-Blatt in der nassen Jahreszeit. Wird er mir nicht wenigstens für einen Tag ein Wort über seine Ankunft schenken?

8.9 Große Wolken, die ihr euch wie mächtige Elefanten erhebt und Venkata zu eurer Heimat macht: Was sagt der auf der Schlange Ruhende? Wenn man in der Welt sagen müsste: „Er, der allen Zuflucht sein soll, hat achtlos eine zarte Frau gequält“ – würde ihm das zur Ehre gereichen?

8.10 Diese Bitte sandte die schönstirnige Frau in Liebe zum Herrn auf dem Schlangenlager durch die Wolken an den König von Venkata. Es sind die tamilischen Worte Kodais, Tochter des Herrn von Puduvai, dessen Freude am Göttlichen nicht nachlässt. Wer sie im Herzen bewahrt und spricht, wird zu seinen Dienenden gehören.

9. Die Haine von Tirumalirumcholai

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9.1 Wie ausgestreutes rotes Zinnoberpulver haben sich die Indragopa-Insekten überall in Tirumalirumcholai ausgebreitet. Werden wir dem Zauber dessen entrinnen, der den Mandara-Berg aufstellte und beim Quirlen den süßesten Nektar gewann – des Herrn mit den schönen Schultern?

9.2 Im blühenden Wald von Malirumcholai, wo mächtige Elefanten kämpfen, zeigen die Girlanden der Mullai-Blüten ein weißes Lächeln. Auch die dunklen Pada-Ranken scheinen mich laut auszulachen; ich kann es nicht ertragen. Freundin, wem soll ich das Leid klagen, das die Sehnsucht nach seiner Girlande mir bereitet?

9.3 Leuchtende Karuvilai-Blüten, Kaya-Blüten! Ihr zeigt mir den Glanz von Tirumals Gestalt. Sagt mir einen Weg zur Rettung! Ist es recht, dass der vollkommene Herr von Tirumalirumcholai, auf dessen mächtigen Schultern die Göttin sich erfreut, in mein Haus eindringt und meine gestreiften Armreifen an sich nimmt?

9.4 Kuckucke in den grünen Hainen, Pfauen, strahlende Karuvilai-Blüten, duftende Kalan-Früchte und schöne, wohlriechende Puvai-Blüten: Ihr fünf großen Übeltäter! Ihr tragt die Farbe unseres Herrn, der im herrlichen Malirumcholai steht. Was soll ich mit euch anfangen?

9.5 Bienenschwärme, die ihr über den Blüten schwebt und der Gestalt des rotäugigen, dunklen Wolkenherrn gleicht, der im erhabenen Blütenhain von Tirumalirumcholai steht! Blütenreiche Teiche und rote Lotusblumen darin: Nennt mir eine Zuflucht!

9.6 Dem vollkommenen Herrn von Malirumcholai mit seinen duftenden Hainen habe ich feierlich hundert Gefäße Butter versprochen und hundert volle Gefäße Akkaravadisil, süßen Milchreis. Wird der Herr von immer wachsender Herrlichkeit heute kommen und diese Gaben annehmen?

Akkaravadisil ist ein süßes Reisgericht mit Milch, Zucker und weiteren reichen Zutaten. Das Versprechen wird im nächsten Lied durch den Wunsch nach Dienst und Gegenwart im Herzen vertieft.

9.7 Wenn er heute kommt und all dies als Nektar genießt, werde ich für jede Gabe hunderttausend weitere geben und ihm darüber hinaus dienen. Wenn nur der Herr, der in Tirumalirumcholai im duftenden Südwind steht, zu mir, seiner Dienerin, kommt und wirklich in meinem Herzen wohnt!

9.8 Früh am Morgen sind die Scharen dunkler Vögel aufgewacht. Sie singen entzückend und verkünden Mals Ankunft – ist es wahr? Sie sprechen von ihm, dem Herrn des bewaldeten Berges, unserem Herrn von Dvaraka, dem Herrn, der auf dem Banyanblatt lag.

9.9 In Malirumcholai, wo Kongu-Blüten die Haine schmücken, hängen die goldenen Blütengirlanden der Konrai-Bäume herab; mit ihnen hänge auch ich kraftlos da. Wann wird mich der Klang der Muschel erreichen, die er an sein blütenschönes Gesicht setzt? Wann das Schwirren der Sehne seines Sharnga-Bogens?

9.10 Der Fluss Silambaru trägt Sandel- und dunkles Adlerholz herab, stößt gegen seine Ufer und durchzieht Malirumcholai. Den Schönen, der dort steht, besang Kodai, deren Haar von Bienen umschwärmt wird, in diesen zehn edlen tamilischen Liedern. Wer sie beherrscht, gelangt zu Tirumals Füßen.

10. Klage an Blumen, Vögel, Regen und Meer

Deutsch · Umschrift · Tamil

10.1 Dunkle Kantal-Blüten! Der Herr von der Farbe des dunklen Meeres hat euch gegen mich zum Kampf gerüstet und ausgesandt. Wo ist er nun? Bei wem sollen wir klagen? Ach, ich vermag mein Herz nicht zurückzuhalten: Es läuft seiner schönen Tulasi-Girlande nach.

10.2 Hoch aufragende Blüten, verbrennt mich nicht wie das heiße Rad in der rechten Hand des vedischen Urherrn, dessen Licht über allen höheren Welten leuchtet. Nehmt mich vielmehr in die Gemeinschaft derer auf, die von dieser Glut verschont bleiben.

Die Wendung māṟṟōlaip paṭṭavar ist auslegungsbedürftig. Die Lesefassung gibt sie vorsichtig als Gemeinschaft der von der brennenden Glut Verschonten wieder; sie legt sich nicht auf eine genaue jenseitige Personengruppe fest.

10.3 Herrin Kovai-Ranke, nimm mir mit deinen reifen Früchten nicht das Leben! Ich fürchte mich vor dem Herrn mit dem schönen Mund. Für mich Unglückliche hat selbst der auf der Schlange Ruhende eine gespaltene Zunge bekommen wie seine Schlange. Und noch immer lebe ich ohne Scham!

Die roten Kovai-Früchte erinnern an den Mund des Geliebten. Das Bild der gespaltenen Schlangenzunge wird zum Vorwurf widersprüchlicher Worte.

10.4 Herrin Mullai, bringe mich mit deinem Blütenlächeln nicht in Not. Erhabene Schöne, bei dir suche ich Zuflucht! Wenn selbst die Worte des Prinzen, der der wilden Dämonin die Nase abschnitt, unwahr werden – ist dann nicht auch mein ganzes Dasein vergeblich?

10.5 Singende Kuckucke, was ist das jetzt für ein Lied? Kommt und singt, wenn der Herr des guten Venkata uns neues Leben schenkt. Wenn er mit der flatternden Garuda-Fahne kommt, uns Gnade erweist und sich mit uns vereint, dann ruft! Dann wollen wir euren Liedern zuhören.

10.6 Scharen prächtiger Pfauen, ihr tanzt in herrlicher Schönheit wie Krishnas heilige Gestalt. Ich falle euch zu Füßen. Seht, in welchen Zustand mich der Bräutigam versetzt hat, der seit unzähligen Zeiten auf der großen Schlange mit den ausgebreiteten Hauben ruht!

10.7 Große Pfauen, die ihr tanzt und eure Schwanzfedern ausbreitet: Ich Unglückliche habe keine Kraft mehr, euren Tanz anzusehen. Govinda, der Tänzer mit den Töpfen, hat wie ein gewaltsamer Herrscher meinen ganzen Besitz an sich genommen. Was könnt ihr nun noch von mir gewinnen?

10.8 Regen, o Regen! Wie Wachs im Innern einer Lehmhülle ausgeschmolzen wird, so zergehe ich. Lass den schönen Herrn von Venkata mit seinen reichen Quellen fest in mein Herz eintreten und mich umarmen. Kannst du dann über uns strömen, während ich mich an ihn schmiege?

Das Bild erinnert an Wachs, das aus einer Lehmform ausgeschmolzen wird. Der stark verdichtete Satz ist in der Übersetzung entfaltet: Der ersehnte Regen soll mit der Umarmung des Geliebten zusammentreffen.

10.9 Meer, o Meer! Er hat dich gequirlt, aufgewühlt, ist in dich eingedrungen und hat dir deinen köstlichen Saft genommen. Derselbe Wundersame dringt in meinen Leib ein und entzieht mir meine Lebenskraft. Gehe zu seinem Schlangenlager und berichte ihm all meine Qualen!

10.10 Meine gute Freundin, der Herr auf dem Schlangenlager ist reich und groß; wir sind nur kleine Menschen. Was vermögen wir? Wenn Vishnuchitta aus Villiputtur seinen Gott auf die ihm vertraute Weise herbeiruft, dann werden wir ihn sehen.

11. Der Geliebte von Srirangam

Deutsch · Umschrift · Tamil

11.1 Ihr geschmückten Frauen, sind die Muschelreifen, die wir an unseren Händen lieben, nicht wie die Muschel, die er in seiner Hand liebt? Doch der Herr von Tiruvarangam, der auf der feuergesichtigen Schlange ruht, sieht mich nicht an. Ach, ihr Mütter, ach!

Tamil canku bezeichnet sowohl die Muschel als auch einen daraus gefertigten Armreif. Dieses Wortspiel trägt die Frage nach der ungleichen Behandlung der geliebten Dinge.

11.2 Ihr schönen Mütter! Mein süßer Nektar von Arangam hat schönes Haar, einen schönen Mund und schöne Augen; schön ist der Lotus, der aus seinem Nabel wächst. Dieser mein Herr lässt mich so sehr vergehen, dass die Armreifen, die ich trug, nun von meinen Armen gleiten.

11.3 Unser Herr regiert unermüdlich die vom wogenden Meer umgebene Erde und die Himmelswelt. Er ist der reiche Herr von Tiruvarangam mit dem gerechten Herrscherstab. Müssen ausgerechnet meine schlichten Armreifen ihm aus einer Not helfen?

11.4 Der grünlich schimmernde Vamana von Arangam mit seinen hohen Häusern und Mauern nahm einst Wasser in die Hand, um seine Gabe zu empfangen. War dieses Almosen nicht genug? Begehrt er nun auch meine Armreifen? Dann möge er doch durch diese Straße kommen!

11.5 In listiger Zwergengestalt nahm unser Herr Wasser in seine goldene Hand und gewann, indem er sie durchmaß, sämtliche Welten. Nun ruht er im kühlen Arangam, wo gute Menschen wohnen, auf der Schlange. Es scheint, als wolle er auch uns Besitzlosen noch das Wenige aus der Hand nehmen.

11.6 Was ich an den Händen trug, hatte er schon genommen: der reiche Herr von Tiruvarangam, wo die Wasser der Kaveri durch die Felder strömen. Er ist der Grund aller Dinge und doch nicht leicht zu erlangen, der Sinn der Worte der vier Veden. Nun hat er auch mein eigentliches Wesen an sich genommen.

11.7 Einst aß und schlief er nicht, durchquerte das tosende Meer und ertrug alle Verwirrung der Liebe zu einer Frau. Denkt der Herr von Tiruvarangam mit seinen festen Mauern nicht mehr daran? Denkt er nur noch an seine eigene Herrlichkeit?

11.8 Um der Erdgöttin willen, die mit Algen bedeckt in der Tiefe lag, wurde er einst zum Eber, ohne auf Würde zu achten; von seinem schlammigen Leib rann Wasser. Die Worte dieses strahlenden Gottes, des reichen Herrn von Tiruvarangam, lassen sich nicht aus meinem Gedächtnis vertreiben.

11.9 Shishupala hatte die Hochzeit ausgerichtet und saß siegesgewiss da, bereit, die Hand der jungen Frau zu nehmen. Doch vor seinen staunenden Augen ergriff ein anderer ihre Hand, und sein Glanz verging. Arangam ist die geliebte Stadt dieses Beschützers der Frau.

Die nicht namentlich genannte Braut wird in der Krishna-Überlieferung als Rukmini verstanden.

11.10 Vishnuchitta hat das große, wahrhaftige Wort gehört, das der aufrichtige Herr von Tiruvarangam sprach: „Die mich lieben, die liebe ich.“ Wenn dieses Wort bei ihm selbst unwahr wird – wer könnte dann noch für seine Wahrheit einstehen?

12. Bringt mich an Krishnas Orte

Deutsch · Umschrift · Tamil

12.1 Mich hat eine Liebe zu Madhava ergriffen, die ihr Außenstehenden nicht verstehen könnt. Alles, was ihr mir sagt, ist wie ein Gespräch zwischen Tauben und Stummen. Bringt mich nach Mathura, wo der Vollkommene, der seine leibliche Mutter verließ und bei einer anderen aufwuchs, die Arena betrat, noch ehe der Ringkampf begann.

12.2 Scham hilft nun nichts mehr; alle Nachbarn wissen bereits Bescheid. Wenn ihr mich ohne Zögern heilen und wiederherstellen wollt, wie ich früher war: Beim Anblick des Wundersamen, der als junger Brahmane die Welt durchmaß, wird dieses Leiden weichen. Wollt ihr mich wirklich schützen, dann bringt mich nach Ayppadi!

12.3 „Sie ließ Vater, Mutter und Verwandte stehen und ging allein ihres Weges“ – ist dieses Gerücht erst da, lässt sich die Schande schwer abwenden. Der Wundersame erscheint vor mir und zeigt seine Gestalt. Bringt mich mitten in dunkler Nacht an Nandagopas Tür, an die Tür dessen, dessen Sohn Unruhe stiftet und unablässig Streiche spielt!

12.4 Seht diese Brüste, in einen roten Brustgürtel gehüllt, als trügen sie eine Augenbinde: Sie wollen kein anderes Gesicht sehen als das des Herrn mit dem Rad in der Hand und schämen sich vor gewöhnlichen Männern. Sie gehören Govinda allein. Lasst mich dieses Leben hier verlassen und bringt mich an das Ufer der Yamuna!

Der Vers personifiziert die verhüllten Brüste als Augen, die nur Govinda sehen wollen. Die Bildsprache ist deshalb in ihrer ungewöhnlichen Gestalt bewahrt.

12.5 Niemand kann dieses Leiden verstehen, ihr Mütter. Quält euch nicht mit Versuchen! Die erprobte Berührung des Meeresfarbenen allein kann es lösen. Bringt mich an den Teich, wo er vom Kadamba-Baum am Ufer auf Kaliyas Haupt sprang und seinen Tanz zu einem Kampf werden ließ.

Yōkam bezeichnet hier den wirksamen Zugang oder das erprobte Mittel der Berührung. Der Vers liefert keine Anleitung zu einer Körperübung.

12.6 Kühle dunkle Wolken, Karuvilai-, Kaya- und Lotusblüten ziehen mich zu sich und sagen: „Geh zu Hrishikesha!“ Bringt mich nach Bhaktavilochana, wo er, verschwitzt und hungrig, mit leerem Magen erwartungsvoll in die Ferne blickt, wenn es Zeit ist, den gewünschten Reis zu essen.

Bhaktavilochana gibt den Ortsnamen Pattavilocanam in geläufiger religiöser Benennung wieder. Die Szene wird mit dem hungrigen Krishna verbunden, der auf Speise wartet; Einzelheiten des Ortsbezugs bleiben auslegungsabhängig.

12.7 Meine Farbe verändert sich, mein Sinn gerät ins Schwanken, die Scham verlässt mich, die Lippen werden blass; ich kann nicht essen und schwinde von innen. All dies wird sich legen, wenn ihr mir die kühle Tulasi-Girlande des Meeresfarbenen umlegt. Bringt mich nach Bhandiravata, wo Baladeva den Pralamba besiegte und seine Macht zerstörte!

Bhandiravata bezeichnet den Banyan-Ort der Krishna-Erzählung; Baladeva ist Balarama, Krishnas Bruder.

12.8 Ja, er hütete Kälber; ja, er gehörte zu denen, die im Wald leben; ja, man packte und band ihn an einen Mörser. Ihr Unbedachten, ist das ein Grund, ihn zu verspotten? Redet nicht so, dass ihr selbst Tadel verdient. Bringt mich zum Govardhana, den er als siegreichen Schirm emporhielt, um die Herden vor dem Regen zu retten!

12.9 In seinem Käfig ruft mein Papagei ohne Unterlass: „Govinda! Govinda!“ Wenn ich ihm aus Ärger das Futter vorenthalte, ruft er umso lauter: „Du, der die Welt durchmaß!“ Zieht nicht Schande auf euch und verliert nicht euren guten Ruf. Bringt mich nach Dvaraka mit seinen hoch aufragenden, prächtigen Häusern!

12.10 Von dem beständigen Mathura bis zum reichen Dvaraka sollten ihre Angehörigen sie bringen: Dies war der feste Entschluss der Frau mit dem langen Haar. Kodai, Tochter Vishnuchittas, des Herrn von Puduvai mit den goldenen Häusern, sang ihn als wohlklingende Girlande edler Worte. Wer diese Lieder preisen kann, findet seine Heimat in Vaikuntha.

13. Zeichen seiner Nähe als Trost

Deutsch · Umschrift · Tamil

13.1 Ich liege hier, ganz erfüllt von der Schau des dunklen Gottes Krishna. Redet nicht von außen beschönigend auf mich ein, als würdet ihr Säure in eine Wunde gießen. Bringt das gelbe Gewand von den Hüften des Herrn, der nichts vom Leiden einer Frau versteht, und fächelt mir damit Kühlung zu, dass meine Qual nachlässt.

13.2 Ich bin im Netz des Höchsten gefangen, der einst auf einem Banyanblatt ruhte. Redet nicht nach Belieben auf mich ein, als wolltet ihr mit einem Speer eine Wunde nähen. Bringt die dunkle, kühle Tulasi des Hirten mit dem Stock, des Topftänzers, der in Kudandai ruht, und legt sie auf mein dichtes, gewelltes Haar.

13.3 Der dunkle Rankenspross, der Kamsa vernichtete, hat den gefiederten Pfeil seines Seitenblicks mitten durch mein Herz geschossen. Ich verliere den Halt und vergehe; doch er sagt nicht einmal: „Fürchte dich nicht.“ Wenn er ohne Täuschung die Waldblumengirlande von seiner Brust hergibt, bringt sie und wendet sie auf meiner Brust hin und her.

13.4 Wer auf der Welt könnte mich trösten? Der dunkle junge Stier, der in Ayppadi Essen stiehlt, hat mich so durcheinandergebracht, dass ich erschöpft und gebrochen daliege. Bringt den Nektar, der aus dem Mund dessen strömt, der unerschöpflicher Nektar ist. Gebt ihn mir frisch zu trinken und nehmt mir meine Erschöpfung.

13.5 Ob ich weine oder ihn verehre, er zeigt sich nicht und sagt nicht: „Fürchte dich nicht.“ Doch seine Gegenwart hat mich ganz durchdrungen, umkreist mich und lässt mich nicht los. Wenn der große Mal hinter den Herden durch den grünen Hain kommt und die Flöte bläst, bringt die Feuchtigkeit aus ihren Öffnungen und streicht sie kühlend auf mein Gesicht.

Der Vers verbindet die fehlende äußere Erscheinung des Geliebten mit seiner alles erfüllenden inneren Gegenwart. Die Feuchtigkeit aus der Flöte ist im Gedicht ein Zeichen seiner körperlichen Nähe.

13.6 In dieser Welt ohne rechte Ordnung hat mich der grausame, harte Tirumal, den man Nandagopas Sohn nennt, so niedergetreten, dass ich mich nicht einmal auf die Seite wenden kann. Bringt Staub aus den Fußspuren dieses Übermütigen und bestreicht damit meinen Leib, aus dem das Leben dennoch nicht weichen will.

Die Wendung kuḷappuk kūṟu ist schwer eindeutig aufzulösen; die Übersetzung versteht sie im Zusammenhang des folgenden Unvermögens, sich zu bewegen, als Bild des Niedergetretenseins.

13.7 Niemand wagt es, dem Herrn mit der siegreichen Garuda-Fahne entgegenzutreten. Seine Mutter brachte ihn zur Welt und zog ihn bitter wie einen Nimba-Baum auf. Drückt meine schuldlosen Brüste fest an die schönen, kräftigen Schultern dieses jungen Herrn, damit die Qual ihrer Trennung aufhört!

13.8 Ich schmelze und vergehe im Innern; doch der räuberische Schelm vom Govardhana fragt nicht einmal, ob ich noch lebe. Wenn ich ihn sehe, werde ich diese Brüste, die mir keinen Nutzen bringen, mit ihren Wurzeln ausreißen und gegen seine Brust werfen, um mein brennendes Leid zu stillen.

Diese erschütternde Gewaltdrohung gegen den eigenen Körper ist eine poetische Zuspitzung der Liebesklage. Sie wird zur Wahrung des Wortlauts übersetzt und ist weder ein spirituelles Ideal noch eine Handlungsanweisung.

13.9 Was nützt mir künftige Askese, wenn ich in diesem Leben nicht einmal einen kleinen Dienst für Govinda tun und das Leiden meiner vollen Brüste lindern kann? Auch wenn er mich nicht an seine aufrichtige Brust nimmt: Würde er mir nur eines Tages ins Gesicht sehen, die Wahrheit sagen und mich entlassen – selbst das wäre gut.

13.10 Den Herrn, der ihr Leid zufügte, die leuchtende Zierde Ayppadis, begehrt Kodai mit den Brauen, die den Bogen übertreffen, voller Sehnsucht. Sie ist die hochherzige Tochter Vishnuchittas aus Villiputtur. Wer ihre Worte inniger Liebe preisen kann, wird im Meer des Leids nicht versinken.

14. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen

Deutsch · Umschrift · Tamil

14.1 „Habt ihr den dunklen jungen Stier gesehen, der frei umherstreift, Baladevas jüngeren Bruder, der überall ausgelassen spielt? Ist er hier vorbeigekommen?“ – „Er trieb seine geliebten Kühe freundlich zusammen, gab ihnen Wasser und ließ sie wieder frei, um zu spielen. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

14.2 „Habt ihr den kleinen Stier gesehen, der mich durch die Trennung quält, in Ayppadi Essen stiehlt und nach Butter duftet, den Herrn vom Govardhana?“ – „Mit seinen Gefährten spielte er; seine Waldgirlande blitzte, als vereinigten sich Blitz und Wolke. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

14.3 „Habt ihr den Vollkommenen gesehen, der als Liebe erschien, den Bräutigam, der Liebe und Verwirrung schafft und unglaubliche Lügen erzählt? Ist er hier vorbeigekommen?“ – „Unter dem Baldachin der Flügel von Vinatas Sohn kam er daher, vor der sengenden Sonne geschützt. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

Die tamilischen Wiederholungen von māl verbinden Liebe, Liebesverwirrung und den Gottesnamen Mal. Die deutsche Fassung deutet dieses Wortspiel an. Vinatas Sohn ist Garuda.

14.4 „Habt ihr den Herrn gesehen, der mich mit dem langen Seil seiner kühlen Lotusaugen fesselt, zu sich zieht und mit mir spielt?“ – „Er stand schwitzend im Spiel, wie ein stattlicher junger Elefant, den ein perlenbesetztes Gewand bedeckt. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

14.5 „Habt ihr Madhava gesehen, mein Juwel, diesen Herrn, der sich von niemandem fangen lässt, wie ein Eber, der dem Netz entkommen ist?“ – „Das gelbe Gewand hing an ihm herab; wie eine mächtige junge Regenwolke kam er daher und füllte die Straße. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

14.6 „Habt ihr den Schelm gesehen, der nichts von Gerechtigkeit weiß, den Unzuverlässigen mit den schönen Brauen, geschwungen wie der Sharnga-Bogen in seiner Hand?“ – „Dunkel war sein Leib und rot sein Gesicht; er glich der Sonne, deren Strahlen sich über dem Berg des Aufgangs ausbreiten. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

14.7 „Habt ihr diesen vermeintlich verlässlichen Herrn gesehen, innen so dunkel wie außen, die große dunkle Wolke, die sich meinem Sinn entzieht?“ – „Wie der Himmel, dicht erfüllt von lieblichen Sternen, kam er in einem großen Kreis von Gefährten. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

Die scheinbare Zuverlässigkeit des Herrn ist im Zusammenhang mit der folgenden Klage ironisch gelesen. Das innere „Dunkel“ bezeichnet hier seine Undurchschaubarkeit für die Suchende.

14.8 „Habt ihr Tirumal gesehen, den Freundlichen mit der weißen Muschel, dem gelben Gewand und dem Rad?“ – „Seine duftenden Locken glänzten auf den breiten Schultern wie fröhlich umherschwärmende Bienen; so stand er da und spielte. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

14.9 „Habt ihr den Reinen gesehen, aus dessen Nabel der kühle große Lotus wuchs, der Brahma hervorbrachte und ihm auftrug, die Welt zu erschaffen, und der spielend für alles eine Stätte bereitet?“ – „Er hatte den Wald aufgesucht, Dhenuka, den Elefanten und den Vogeldämon bezwungen und kam von seiner Jagd zurück. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“

Die Wendung vīṭṭaip paṇṇi wird hier als spielerisches Bereiten einer Stätte verstanden; der genaue Bezug ist mehrdeutig. Der Vers stellt die kosmische Schöpfungsmacht neben Krishnas Taten im Wald.

14.10 Vom Höchsten, der dem Elefanten mit den mächtigen Beinen Gnade erwies, und von seiner Schau hier auf Erden in Vrindavan sprechen diese Worte Kodais, der Tochter Vishnuchittas. Wer sie als heilende Worte im Herzen bewahrt und mit ihnen lebt, wird unter den großen Füßen des Herrn bleiben und sich niemals von ihm trennen.

Überlieferte Schlussverehrung

Die heiligen Füße Shri Andals sind unsere Zuflucht.


Tamilischer Text in römischer Transkription

Die folgende Transliteration von Nachiyar Tirumoli bildet denselben tamilischen Textbestand ab wie der anschließende Originalabschnitt. Lange Vokale sind durch ā, ī, ū, ē und ō gekennzeichnet; ṭ, ṇ und ḷ bezeichnen rückgebogene Laute. ṉ unterscheidet sich von n, ṟ von r. ḻ steht für den besonderen tamilischen Laut, der im Wort tirumoḻi vorkommt. Konsonantenverdoppelungen bleiben erhalten. Ein Apostroph innerhalb einer verbundenen Form kennzeichnet einen selbstständigen Vokal. Die Umschrift folgt den Buchstaben und ersetzt keine Ausspracheanleitung; die Wortabstände bewahren weitgehend die Druckgestalt der Quelle.

Eingangsverehrung
srī:
srīmatē rāmāṉujāya nama:

Erster Taniyan
allināṭ ṭāmaraimē lāraṇaṅki ṉiṉtuṇaivi
mallinā ṭāṇṭa maṭamayil - melliyalāḷ,
āyar kulavēnta ṉākattāḷ, teṉputuvai
vēyar payanta viḷakku.

Zweiter Taniyan
kōlac curicaṅkai māyañcev vāyiṉ kuṇamviṉavum
cīlat taṉaḷ,teṉ tirumalli nāṭi, ceḻuṅkuḻalmēl
mālat toṭaiteṉ ṉaraṅkaruk kīyum matippuṭaiya
cōlaik kiḷi,avaḷ tūyanaṟ pātam tuṇainamakkē.

1. Das Gelübde an den Gott der Liebe

Deutsch · Umschrift · Tamil

1.1 · Sammlung 504
taiyoru tiṅkaḷum taraiviḷakkit
taṇmaṇ ṭalamiṭṭu mācimuṉṉāḷ,
aiyanuṇ maṇaṟkoṇṭu teruvaṇintu
aḻakiṉuk kalaṅkarit taṉaṅkatēvā,
uyyavu māṅkolō veṉṟucolli
uṉṉaiyu mumpiyai yumtoḻutēṉ,
veyyatōr taḻalumiḻ cakkarakkai
vēṅkaṭa vaṟkeṉṉai vitikkiṟṟiyē.

1.2 · Sammlung 505
veḷḷainuṇ maṇaṟkoṇṭu teruvaṇintu
veḷvaraip pataṉmuṉṉam tuṟaipaṭintu,
muḷḷumil lāccuḷḷi yerimaṭuttu
muyaṉṟuṉṉai nōṟkiṉṟēṉ kāmatēvā,
kaḷḷaviḻ pūṅkaṇai toṭuttukkoṇṭu
kaṭalvaṇṇa ṉeṉpatōr pēreḻuti,
puḷḷiṉai vāypiḷan tāṉeṉpatōr
ilakkiṉil pukaveṉṉai yeykiṟṟiyē.

1.3 · Sammlung 506
mattanaṉ ṉaṟumalar murukkamalar
koṇṭumup pōtumuṉ ṉaṭivaṇaṅki,
tattuva miliyeṉṟu neñcerintu
vācakat taḻittuṉṉai vaitiṭāmē,
kottalar pūṅkaṇai toṭuttukkoṇṭu
kōvinta ṉeṉpatōr pērēḻuti,
vittakaṉ vēṅkaṭa vāṇaṉeṉṉum
viḷakkiṉil pukaveṉṉai vitikkiṟṟiyē.

1.4 · Sammlung 507
cuvaril purāṇaniṉ pērēḻutic
cuṟavanaṟ koṭikaḷum turaṅkaṅkaḷum,
kavarip piṇākkaḷum karuppuvillum
kāṭṭittan tēṉkaṇṭāy kāmatēvā,
avaraip pirāyan toṭaṅki’eṉṟum
ātarit teḻuntaveṉ taṭamulaikaḷ,
tuvaraip pirāṉukkē caṅkaṟpittut
toḻutuvait tēṉollai vitikkiṟṟiyē.

1.5 · Sammlung 508
vāṉiṭai vāḻumav vāṉavarkku
maṟaiyavar vēḷviyil vakutta’avi,
kāṉiṭait tirivatōr naripukuntu
kaṭappatum mōppatum ceyvatoppa,
ūṉiṭai yāḻicaṅ kuttamarkkeṉṟu
uṉṉit teḻuntaveṉ taṭamulaikaḷ,
māṉiṭa varkkeṉṟu pēccuppaṭil
vāḻakil lēṉkaṇṭāy maṉmataṉē.

1.6 · Sammlung 509
uruvuṭai yāriḷai yārkaḷnallār
ōttuval lārkaḷaik koṇṭu,vaikal
teruviṭai yetirkoṇṭu paṅkuṉināḷ
tiruntavē nōṟkiṉṟēṉ kāmatēvā,
karuvuṭai mukilvaṇṇaṉ kāyāvaṇṇaṉ
karuviḷai pōlvaṇṇaṉ, kamalavaṇṇat
tiruvuṭai mukattiṉil tirukkaṇkaḷāl
tiruntavē nōkkeṉak karuḷukaṇṭay.

1.7 · Sammlung 510
kāyuṭai nelloṭu karumpamaittuk
kaṭṭi yarici yavalamaittu,
vāyuṭai maṟaiyavar mantirattāl
maṉmata ṉē.uṉṉai vaṇaṅkukiṉṟēṉ,
tēyamuṉ ṉaḷantavaṉ tirivikkiramaṉ
tirukkaika ḷāleṉṉait tīṇṭumvaṇṇam,
cāyuṭai vayiṟumeṉ taṭamulaiyum
taraṇiyil talaippukaḻ tarakkiṟṟiyē.

1.8 · Sammlung 511
mācuṭai yuṭampoṭu talaiyulaṟi
vāyppuram veḷuttoru pōtumuṇṭu,
tēcuṭai tiṟaluṭaik kāmatēvā.
nōṟkiṉṟa nōṉpiṉaik kuṟikkoḷkaṇṭāy,
pēcuva toṉṟuṇṭiṅ kemperumāṉ
peṇmaiyait talaiyuṭait tākkumvaṇṇam
kēcava nampiyaik kālpiṭippāḷ
eṉṉumip pēṟeṉak karuḷukaṇṭāy.

1.9 · Sammlung 512
toḻutumup pōtumuṉ ṉaṭivaṇaṅkit
tūmalar tūyttoḻu tēttukiṉṟēṉ,
paḻutiṉṟip pāṟkaṭal vaṇṇaṉukkē
paṇiceytu vāḻap peṟāviṭilnāṉ,
aḻutaḻu talamantam māvaḻaṅka
āṟṟavu matuvuṉak kuṟaikkuṅkaṇṭāy,
uḻuvatō reruttiṉai nukaṅkoṭupāyntu
ūṭṭamiṉ ṟitturan tālokkumē.

1.10 · Sammlung 513
karuppuvil malarkkaṇaik kāmavēḷaik
kaḻaliṇai paṇintaṅkōr kariyalaṟa,
maruppiṉai yocittuppuḷ vāypiḷanta
maṇivaṇṇaṟ keṉṉai vakuttiṭeṉṟu,
poruppaṉṉa māṭampo lintutōṉṟum
putuvaiyar kōṉviṭṭu cittaṉkōtai,
viruppuṭai yiṉtamiḻ mālaivallār
viṇṇavar kōṉaṭi naṇṇuvarē.

2. Die kleinen Sandhäuser

Deutsch · Umschrift · Tamil

2.1 · Sammlung 514
nāmamāyira mēttaniṉṟa
nārāyaṇānara ṉē,uṉṉai
māmitaṉmaka ṉākappeṟṟā
lemakkuvātai tavirumē,
kāmaṉpōtaru kālameṉṟupaṅ
kuṉināḷkaṭai pārittōm,
tīmaiceyyum cirītarā.eṅkaḷ
ciṟṟilvantu citaiyēlē.

2.2 · Sammlung 515
iṉṟumuṟṟum mutukunōva
iruntiḻaitta’ic ciṟṟilai,
naṉṟumkaṇṇuṟa nōkkināṅkoḷum
ārvantaṉṉait taṇikiṭāy,
aṉṟupālaka ṉākiyālilai
mēltuyiṉṟavem mātiyāy,
eṉṟumuṉṟaṉak keṅkaḷmēlirak
kammeḻātatem pāvamē.

2.3 · Sammlung 516
kuṇṭunīruṟai kōḷarī.mata
yāṉaikōḷviṭut tāy,uṉṉaik
kaṇṭumāluṟu vōṅkaḷaikkaṭaik
kaṇkaḷāliṭṭu vātiyēl,
vaṇṭalnuṇmaṇal teḷḷiyāmvaḷaik
kaikaḷālcira mappaṭṭō m,
teṇṭiraikkaṭaṟ paḷḷiyāy.eṅkaḷ
ciṟṟilvantu citaiyēlē.

2.4 · Sammlung 517
peyyumāmukil pōlvaṇṇā.uṉṟaṉ,
pēccumceykaiyum, eṅkaḷai
maiyalēṟṟi mayakkavuṉmukam
māyamantiran tāṉkolō,
noyyarpiḷḷaika ḷeṉpataṟkuṉṉai
nōvanāṅkaḷu raikkilōm,
ceyyatāmaraik kaṇṇiṉāyeṅkaḷ
ciṟṟilvantu citaiyēlē.

2.5 · Sammlung 518
veḷḷainuṇmaṇal koṇṭuciṟṟil
vicittirappaṭa, vītivāyt
teḷḷināṅkaḷi ḻaittakōla
maḻittiyākilum, uṉṟaṉmēl
uḷḷamōṭi yurukalallāl
urōṭamoṉṟu milōṅkaṇṭāy,
kaḷḷamātavā. kēcavā.uṉ
mukattaṉakaṇka ḷallavē.

2.6 · Sammlung 519
muṟṟilātapiḷ ḷaikaḷōmmulai
pōntilātōmai, nāṭoṟum
ciṟṟilmēliṭṭuk koṇṭunīciṟi
tuṇṭutiṇṇeṉa nāmatu
kaṟṟilōm,kaṭa laiyaṭaittarak-
karkulaṅkaḷai muṟṟavum
ceṟṟu,ilaṅkaiyaip pūcalākkiya
cēvakā.emmai vātiyēl.

2.7 · Sammlung 520
pētanaṉkaṟi vārkaḷōṭivai
pēciṉālperi tiñcuvai,
yātumoṉṟaṟi yātapiḷḷaika
ḷōmainīnalin teṉpayaṉ,
ōtamākaṭal vaṇṇā.uṉmaṇa
vāṭṭimāroṭu cūḻaṟum,
cētupantam tiruttiṉāyeṅkaḷ
ciṟṟilvantu citaiyēlē.

2.8 · Sammlung 521
vaṭṭavāycciṟu tūtaiyōṭu
ciṟucuḷakummaṇa luṅkoṇṭu,
iṭṭamāviḷai yāṭuvōṅkaḷaic
ciṟṟilīṭaḻit teṉpayaṉ,
toṭṭutaittunali yēlkaṇṭāycuṭarc
cakkaramkaiyi lēntiṉāy,
kaṭṭiyumkait tāliṉṉāmai
aṟitiyēkaṭal vaṇṇaṉē.

2.9 · Sammlung 522
muṟṟattūṭu pukuntuniṉmukaṅ
kāṭṭippuṉmuṟu valceytu,
ciṟṟilōṭeṅkaḷ cintaiyumcitaik
kakkaṭavaiyō kōvintā,
muṟṟamaṇṇiṭam tāviviṇṇuṟa
nīṇṭaḷantukoṇ ṭāy,emmaip-
paṟṟimeyppiṇak kiṭṭakkālintap
pakkamniṉṟava reñcollār?

2.10 · Sammlung 523
cītaivāyamu tamuṇṭāy.eṅkaḷ
ciṟṟilnīcitai yēl. eṉṟu,
vītivāyviḷai yāṭumāyar
ciṟumiyarmaḻa laiccollai,
vētavāyttoḻi lārkaḷvāḻvilli
puttūrmaṉviṭṭu cittaṉṟaṉ,
kōtaivāyttamiḻ vallavarkuṟai
viṉṟivaikuntam cērvarē.

3. Die Bitte um die Kleider

Deutsch · Umschrift · Tamil

3.1 · Sammlung 524
kōḻi yaḻaippataṉ muṉṉam
kuṭaintunī rāṭuvāṉ pōntōm,
āḻiyañ celva ṉeḻuntāṉ
aravaṇai mēlpaḷḷi koṇṭāy,
ēḻaimai yāṟṟavum paṭṭō m
iṉiyeṉṟum poykaikku vārōm,
tōḻiyum nāṉum toḻutōm
tukilaip paṇittaru ḷāyē.

3.2 · Sammlung 525
ituveṉ pukuntatiṅ kantō.
ippoykaik kevvāṟu vantāy,
matuviṉ tuḻāymuṭi mālē.
māyaṉē.eṅka ḷamutē,
vitiyiṉmai yālatu māṭṭō m
vittakap piḷḷāy. viraiyēl,
kutikoṇ ṭaravil naṭittāy.
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy.

3.3 · Sammlung 526
ellē yīteṉṉa iḷamai
emmaṉai mārkāṇi loṭṭār,
pollāṅkī teṉṟu karutāy
pūṅkurun tēṟi yirutti,
villāli laṅkai yaḻittāy.nī
vēṇṭiya tellām taruvōm,
pallārum kāṇāmē pōvōm
paṭṭaip paṇittaru ḷāyē.

3.4 · Sammlung 527
parakka viḻitteṅkum nōkkip
palarkuṭain tāṭum cuṉaiyil,
arakkanil lākaṇṇa nīrkaḷ
alamaru kiṉṟavā pārāy,
irakkamē loṉṟu milātāy.
ilaṅkai yaḻitta pirāṉē,
kurakkara cāva taṟintōm
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy.

3.5 · Sammlung 528
kālaik katuviṭu kiṉṟa
kayalōṭu vāḷai viravi,
vēlaip piṭittenṉai mārkaḷ
ōṭṭileṉ ṉaviḷai yāṭṭō ,
kōlacciṟ ṟāṭai palavuṅ
koṇṭunī yēṟi yirātē,
kōlaṅ kariya pirāṉē.
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy.

3.6 · Sammlung 529
taṭattaviḻ tāmaraip poykait
tāḷkaḷeṅ kālaik katuva,
viṭattē ḷeṟintālē pōla
vētaṉai yaṟṟavum paṭṭō m
kuṭattai yeṭuttēṟa viṭṭuk
kūttāṭa valla’eṅ kōvē,
paṭiṟṟaiyel lāmtavirn teṅkaḷ
paṭṭaip paṇittaru ḷāyē.

3.7 · Sammlung 530
nīrilē niṉṟayark kiṉṟōm
nītiyal lātaṉa ceytāy,
ūrakam cālavum cēyttāl
ūḻiyel lāmuṇar vāṉē,
ārva muṉakkē yuṭaiyōm
ammaṉai mārkāṇi loṭṭār,
pōra viṭāyeṅkaḷ paṭṭaip
pūṅkurun tēṟiyi rātē.

3.8 · Sammlung 531
māmimār makkaḷē yallōm
maṟṟumiṅ kellārum pōntār,
tūmalark kaṇkaḷ vaḷarat
tollaiyi rāttuyil vāṉē,
cēmamē laṉṟitu cālac
cikkeṉa nāmitu coṉṉōm,
kōmaḷa āyarko ḻuntē.
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy.

3.9 · Sammlung 532
kañcaṉ valaivaitta vaṉṟu
kāriru ḷellil piḻaittu,
neñcutuk kamceyyap pōntāy
niṉṟa’ik kaṉṉiya rōmai,
añca urappāḷ acōtai
āṇāṭa viṭṭiṭ ṭirukkum,
vañcakap pēyccipā luṇṭa
macimaiyi lī.kūṟai tārāy.

3.10 · Sammlung 533
kaṉṉiya rōṭeṅkaḷ nampi
kariya pirāṉviḷai yāṭṭai,
poṉṉiyal māṭaṅkaḷ cūḻnta
putuvaiyar kōṉpaṭṭaṉ kōtai,
iṉṉicai yālcoṉṉa mālai
īraintum vallavar tāmpōy,
maṉṉiya mātava ṉōṭu
vaikuntam pukkirup pārē.

4. Das Kudal-Zeichen der erhofften Begegnung

Deutsch · Umschrift · Tamil

4.1 · Sammlung 534
teḷḷi yārpalar kaitoḻum tēvaṉār,
vaḷḷal māliruñ cōlai maṇāḷaṉār,
paḷḷi koḷḷu miṭattaṭi koṭṭiṭa,
koḷḷu mākilnī kūṭiṭu kūṭalē.

4.2 · Sammlung 535
kāṭṭil vēṅkaṭam kaṇṇa puranakar,
vāṭṭa miṉṟi makiḻntuṟai vāmaṉaṉ,
ōṭṭa rāvanteṉ kaippaṟṟi, taṉṉōṭum
kūṭṭu mākilnī kūṭiṭu kūṭalē.

4.3 · Sammlung 536
pūma kaṉpukaḻ vāṉavar pōṟṟutaṟ
kāma kaṉ,aṇi vāṇutal tēvaki
māma kaṉ,miku cīrvacu tēvartam,
kōma kaṉvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.4 · Sammlung 537
āycci mārkaḷu māyaru mañciṭa,
pūtta nīḷkaṭam pēṟip pukappāyntu,
vāytta kāḷiyaṉ mēlnaṭa māṭiya,
kūtta ṉārvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.5 · Sammlung 538
māṭa māḷikai cūḻmatu raippati
nāṭi, nanteru viṉnaṭu vēvantiṭṭu,
ōṭai māmata yāṉai yutaittavaṉ,
kūṭu mākilnī kūṭiṭu kūṭalē.

4.6 · Sammlung 539
aṟṟa vaṉmaru tammuṟi yanaṭai
kaṟṟa vaṉ,kañ caṉaivañ caṉaiyiṉāl
ceṟṟa vaṉ,tika ḻummatu raippati,
koṟṟa vaṉvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.7 · Sammlung 540
aṉṟiṉ ṉātaṉa ceycicu pālaṉum,
niṉṟa nīḷmaru tummeru tumpuḷḷum,
veṉṟi vēlviṟaṟ kañcaṉum vīḻa,muṉ
koṉṟa vaṉvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.8 · Sammlung 541
āva laṉpuṭa yārtam maṉattaṉṟi
mēva laṉ,virai cūḻtuva rāpatik
kāva laṉ,kaṉṟu mēyttu viḷaiyāṭum,
kōva laṉvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.9 · Sammlung 542
koṇṭa kōlak kuṟaḷuru vāycceṉṟu,
paṇṭu māvali taṉperu vēḷviyil,
aṇṭa mumnila ṉum’aṭi yoṉṟiṉāl,
koṇṭa vaṉvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.10 · Sammlung 543
paḻaku nāṉmaṟai yiṉporu ḷāy,matam
oḻuku vāraṇa muyya vaḷitta,em
aḻaka ṉāraṇi yāycciyar cintaiyuḷ,
kuḻaka ṉārvaril kūṭiṭu kūṭalē.

4.11 · Sammlung 544
ūṭal kūṭa luṇartal puṇartalai,
nīṭu niṉṟa niṟaipuka ḻāycciyar,
kūṭa laikkuḻaṟ kōtaimuṉ kūṟiya,
pāṭal pattumval lārkkillai pāvamē.

5. Der Kuckuck als Bote

Deutsch · Umschrift · Tamil

5.1 · Sammlung 545
maṉṉu perumpukaḻ mātavaṉ māmaṇi
vaṇṇaṉ maṇimuṭi maintaṉ
taṉṉai, ukantatu kāraṇa māka’eṉ
caṅkiḻak kumvaḻak kuṇṭē,
puṉṉai kurukkatti ñāḻal ceruntip
potumpiṉil vāḻum kuyilē,
paṉṉiyep pōtu miruntu virainteṉ
pavaḷavā yaṉvarak kūvāy.

5.2 · Sammlung 546
veḷḷai viḷicaṅ kiṭaṅkaiyiṟ koṇṭa
vimala ṉeṉakkuruk kāṭṭāṉ,
uḷḷam pukunteṉṉai naivittu nāḷum
uyirpeytu kūttāṭṭuk kāṇum,
kaḷḷaviḻ ceṇpakap pūmalar kōtik
kaḷitticai pāṭuṅ kuyilē,
meḷḷa viruntu miḻaṟṟi miḻaṟṟāteṉ
vēṅkaṭa vaṉvarak kūvāy.

5.3 · Sammlung 547
mātali tērmuṉpu kōlkoḷḷa māyaṉ
irāvaṇaṉ mēl,cara māri
tāytalai yaṟṟaṟṟu vīḻat toṭutta
talaivaṉ varaveṅkuṅ kāṇēṉ,
pōtalar kāvil putumaṇam nāṟap
poṟivaṇṭiṉ kāmaraṅ kēṭṭu,uṉ
kātali yōṭuṭaṉ vāḻkuyi lē.eṉ
karumāṇik kamvarak kūvāy.

5.4 · Sammlung 548
eṉpuru kiyiṉa vēlneṭuṅ kaṇkaḷ
imaiporun tāpala nāḷum,
tuṉpak kaṭalpukku vaikunta ṉeṉpatōr
tōṇi peṟātuḻal kiṉṟēṉ,
aṉpuṭai yāraip pirivuṟu nōyatu
nīyu maṟiti kuyilē,
poṉpurai mēṉik karuḷak koṭiyuṭaip
puṇṇiya ṉaivarak kūvāy.

5.5 · Sammlung 549
meṉṉaṭai yaṉṉam parantuviḷaiyāṭum
villiput tūruṟai vāṉṟaṉ,
poṉṉaṭi kāṇpatō rācayi ṉāleṉ
porukayaṟ kaṇṇiṇai tuñcā,
iṉṉaṭi cilōṭu pālamu tūṭṭi
eṭuttaveṉ kōlak kiḷiyai,
uṉṉoṭu tōḻamai koḷvaṉ kuyilē.
ulakaḷan tāṉvarak kūvāy.

5.6 · Sammlung 550
etticai yumama rarpaṇin tēttum
iruṭīkē caṉvali ceyya,
muttaṉṉa veṇmuṟu vaṟceyya vāyum
mulayu maḻakaḻin tēṉnāṉ,
kottalar kāvil maṇittaṭam kaṇpaṭai
koḷḷu miḷaṅkuyi lē,eṉ
tattuva ṉaivarak kūkiṟṟi yākil
talaiyallāl kaimmāṟi lēṉē.

5.7 · Sammlung 551
poṅkiya pāṟkaṭal paḷḷikoḷ vāṉaip
puṇarvatō rācayi ṉāl,eṉ
koṅkai kiḷarntu kumaittuk kutukalit
tāviyai yākulañ ceyyum,
aṅkuyi lē.uṉak keṉṉa maṟaintuṟaivu
āḻiyum caṅkumoṇ taṇṭum,
taṅkiya kaiyava ṉaivarak kūvilnī,
cālat tarumam peṟuti.

5.8 · Sammlung 552
cārṅkam vaḷaiya valikkum taṭakkaic
caturaṉ porutta muṭaiyaṉ,
nāṅkaḷem millirun toṭṭiya kaccaṅkam
nāṉu mavaṉu maṟitum,
tēṅkaṉi māmpoḻil centaḷir kōtum
ciṟukuyi lē,tiru mālai
āṅku viraintollai kūkiṟṟi yākil
avaṉaināṉ ceyvaṉa kāṇē.

5.9 · Sammlung 553
paiṅkiḷi vaṇṇaṉ cirītara ṉeṉpatōr
pācat takappaṭṭi runtēṉ,
poṅkoḷi vaṇṭiraik kumpoḻil vāḻkuyi
lē.kuṟik koṇṭitu nīkēḷ,
caṅkoṭu cakkarat tāṉvarak kūvutal
poṉvaḷai koṇṭu tarutal,
iṅkuḷḷa kāviṉil vāḻak karutil
iraṇṭattoṉ ṟēltiṇṇam vēṇṭum.

5.10 · Sammlung 554
aṉṟula kammaḷan tāṉai yukantaṭi-
maikkaṇa vaṉvali ceyya,
teṉṟalun tiṅkaḷu mūṭaṟut teṉṉai
naliyum muṟaimai yaṟiyēṉ,
eṉṟumik kāvi liruntirun teṉṉait
takarttātē nīyum kuyilē,
iṉṟunā rāyaṇa ṉaivarak kūvāyēl
iṅkuttai niṉṟum turappaṉ.

5.11 · Sammlung 555
viṇṇuṟa nīṇṭaṭi tāviya maintaṉai
vēṟkaṇ maṭantai virumpi,
kaṇṇuṟa veṉkaṭal vaṇṇaṉaik kūvu
karuṅkuyi lē. eṉṟa māṟṟam,
paṇṇuṟa nāṉmaṟai yōrputu vaimaṉṉaṉ
paṭṭarpi rāṉkōtai coṉṉa,
naṇṇuṟu vācaka mālaival lārnamō-
nārāya ṇāyaveṉ pārē.

6. Varanam Ayiram – der Hochzeitstraum

Deutsch · Umschrift · Tamil

6.1 · Sammlung 556
vāraṇa māyiram cūḻava lamceytu,
nāraṇa nampi naṭakkiṉṟā ṉeṉṟetir,
pūraṇa poṟkuṭam vaittup puṟameṅkum,
tōraṇam nāṭṭak kaṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.2 · Sammlung 557
nāḷaiva tuvaima ṇameṉṟu nāḷiṭṭu,
pāḷai kamuku paricuṭaip pantaṟkīḻ,
kōḷari mātavaṉ kōvinta ṉeṉpāṉ,ōr
kāḷaipu kutakka ṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.3 · Sammlung 558
intira ṉuḷḷiṭṭa tēvarku ḻāmellām,
vantirun teṉṉaima kaṭpēci mantirittu,
mantirak kōṭiyu ṭuttima ṇamālai,
antari cūṭṭakka ṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.4 · Sammlung 559
nāṟṟicait tīrttaṅko ṇarntuna ṉinalki,
pārppaṉac ciṭṭarkaḷ pallāre ṭuttētti,
pūppuṉai kaṇṇippu ṉitaṉō ṭeṉṟaṉṉai,
kāppunāṇ kaṭṭakka ṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.5 · Sammlung 560
katiroḷi tīpam kalacamu ṭaṉēnti,
catiriḷa maṅkaiyar tāmvante tirkoḷḷa,
maturaiyār maṉṉa ṉaṭinilai toṭṭu,eṅkum
atirap pukutak kaṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.6 · Sammlung 561
mattaḷam koṭṭava ricaṅkam niṉṟūta,
muttuṭait tāma niraitāḻnta pantaṟkīḻ
maittuṉaṉ nampi matucūtaṉ vantu,eṉṉaik
kaittalam paṟṟak kaṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.7 · Sammlung 562
vāynal lārnalla maṟaiyōti mantirattāl,
pācilai nāṇal paṭuttup paritivaittu,
kāyciṉa mākaḷi ṟaṉṉāṉeṉ kaippaṟṟi,
tīvalam ceyyakka ṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.8 · Sammlung 563
immaikku mēḻēḻ piṟavikkum paṟṟāvāṉ,
nammaiyu ṭaiyavaṉ nārāya ṇaṉnampi,
cemmai yuṭaiya tirukkaiyāl tāḷpaṟṟi,
ammi mitikkak kaṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.9 · Sammlung 564
varicilai vāḷmukat teṉṉaimār tāmvantiṭṭu
erimukam pāritteṉ ṉaimuṉṉē niṟutti,
arimuka ṉaccutaṉ kaimmēleṉ kaivaittu,
porimukan taṭṭak kaṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.10 · Sammlung 565
kuṅkuma mappik kuḷircāntam maṭṭittu,
maṅkala vīti valamceytu maṇanīr,
aṅkava ṉōṭu muṭañceṉṟaṅ kāṉaimēl,
mañcaṉa māṭṭakka ṉākkaṇṭēṉ tōḻīnāṉ.

6.11 · Sammlung 566
āyaṉuk kākattāṉ kaṇṭa kaṉāviṉai,
vēyar pukaḻvilli puttūrkkōṉ kōtaicol,
tūya tamiḻmālai īraintum vallavar,
vāyunaṉ makkaḷaip peṟṟu makiḻvarē.

7. Die weiße Muschel und Krishnas Lippen

Deutsch · Umschrift · Tamil

7.1 · Sammlung 567
karuppūram nāṟumō kamalappū nāṟumō,
tiruppavaḷac cevvāytāṉ tittitti rukkummō,
maruppocitta mātavaṉṟaṉ vāyccuvaiyum nāṟṟamum,
viruppuṟṟuk kēṭkiṉṟēṉ collāḻi veṇcaṅkē.

7.2 · Sammlung 568
kaṭalil piṟantu karutātu, pañcacaṉaṉ
uṭalil vaḷarntupō yūḻiyāṉ kaittalat
tiṭaril kuṭiyēṟit tīya vacurar,
naṭalaip paṭamuḻaṅkum tōṟṟattāy naṟcaṅkē.

7.3 · Sammlung 569
taṭavarai yiṉmītē caraṟkāla cantiraṉ,
iṭaiyuvā vilvante ḻuntālē pōl,nīyum
vaṭamaturai yārmaṉṉaṉ vācutē vaṉkaiyil,
kuṭiyēṟi vīṟṟiruntāy kōlappe ruñcaṅke.

7.4 · Sammlung 570
cantira maṇṭalampōl tāmōta raṉkaiyil,
antara moṉṟiṉṟi yēṟi yavañceviyil,
mantiram koḷvāyē pōlum valampuriyē,
intiraṉu muṉṉōṭu celvattuk kēlāṉē.

7.5 · Sammlung 571
uṉṉō ṭuṭaṉē yorukaṭalil vāḻvārai,
iṉṉā riṉaiyāreṉ ṟeṇṇuvā rillaikāṇ,
maṉṉāki niṉṟa matucūtaṉ vāyamutam,
paṉṉāḷu muṇkiṉṟāy pāñcacaṉ ṉiyamē.

7.6 · Sammlung 572
pōyttīrtta māṭātē niṉṟa puṇarmarutam,
cāyttīrttāṉ kaittalattē yēṟik kuṭikoṇṭu
cēyttīrta māyniṉṟa ceṅkaṇmāl taṉṉuṭaya
vāyttīrttam pāyntāṭa vallāy valampuriyē.

7.7 · Sammlung 573
ceṅkamala nāṇmalarmēl tēṉukaru maṉṉampōl
ceṅkaṭ karumēṉi vācutē vaṉuṭaya,
aṅkait talamēṟi aṉṉa vacañceyyum,
caṅkaraiyā. uñcelvam cālava ḻakiyatē.

7.8 · Sammlung 574
uṇpatu colli lulakaḷantāṉ vāyamutam,
kaṇpaṭai koḷḷil kaṭalvaṇṇaṉ kaittalattē,
peṇpaṭai yāruṉmēl perumpūcal cāṟṟukiṉṟār,
paṇpala ceykiṉṟāy pāñcacaṉ ṉiyamē.

7.9 · Sammlung 575
patiṉāṟā māyiravar tēvimār pārttiruppa,
matuvāyil koṇṭāṟpōl mātavaṉṟaṉ vāyamutam,
potuvāka vuṇpataṉaip pukkunī yuṇṭakkāl,
citaiyārō vuṉṉōṭu celvappe ruñcaṅkē.

7.10 · Sammlung 576
pāñcacaṉ ṉiyattaip paṟpanā paṉōṭum,
vāyntape ruñcuṟṟa mākkiya vaṇputuvai,
ēyntapukaḻp paṭṭarpirāṉ kōtaitami ḻīraintum,
āyntētta vallā ravaru maṇukkarē.

8. Wolken als Liebesboten

Deutsch · Umschrift · Tamil

8.1 · Sammlung 577
viṇṇīla mēlāppu
virittāṟpōl mēkaṅkāḷ,
teṇṇīrpāy vēṅkaṭatteṉ
tirumālum pōntāṉē,
kaṇṇīrkaḷ mulaikkuvaṭṭil
tuḷicōrac cōrvēṉai,
peṇṇīrmai yīṭaḻikkum
itutamakkōr perumaiyē?

8.2 · Sammlung 578
māmutta niticoriyum
māmukilkāḷ, vēṅkaṭattuc
cāmattiṉ niṟaṅkoṇṭa
tāṭāḷaṉ vārttaiyeṉṉē,
kāmattī yuḷpukuntu
katuvappaṭṭu iṭaikkaṅkul,
ēmattōr teṉṟalukkiṅ-
kilakkāynā ṉiruppēṉē.

8.3 · Sammlung 579
oḷivaṇṇam vaḷaicintai
uṟakkattō ṭivaiyellām,
eḷimaiyā liṭṭeṉṉai
īṭaḻiyap pōyiṉavāl,
kuḷiraruvi vēṅkaṭatteṉ
kōvintaṉ kuṇampāṭi,
aḷiyatta mēkaṅkāḷ.
āvikāt tiruppēṉē.

8.4 · Sammlung 580
miṉṉākat teḻukiṉṟa
mēkaṅkāḷ, vēṅkaṭattut
taṉṉākat tirumaṅkai
taṅkiyacīr mārvaṟku,
eṉṉākat tiḷaṅkoṅkai
virumpittām nāṭō ṟum,
poṉṉākam pulkutaṟkeṉ
purivuṭaimai ceppumiṉē.

8.5 · Sammlung 581
vāṉkoṇṭu kiḷarnteḻunta
māmukilkāḷ, vēṅkaṭattut
tēṉkoṇṭa malarccitaṟat
tiraṇṭēṟip poḻivīrkāḷ,
ūṉkoṇṭa vaḷḷukirāl
iraṇiyaṉai yuṭaliṭantāṉ,
tāṉkoṇṭa carivaḷaikaḷ
tarumākil cāṟṟumiṉē.

8.6 · Sammlung 582
calaṅkoṇṭu kiḷarnteḻunta
taṇmukilkāḷ, māvaliyai
nilaṅkoṇṭāṉ vēṅkaṭattē
nirantēṟip poḻivīrkāḷ,
ulaṅkuṇṭa viḷaṅkaṉipōl
uḷmeliyap pukuntu,eṉṉai
nalaṅkoṇṭa nāraṇaṟkeṉ
naṭalainōy ceppumiṉē.

8.7 · Sammlung 583
caṅkamā kaṭalkaṭaintāṉ
taṇmukilkāḷ, vēṅkaṭattuc
ceṅkaṇmāl cēvaṭikkīḻ
aṭivīḻcci viṇṇappam,
koṅkaimēl kuṅkumattiṉ
kuḻampaḻiyap pukuntu,orunāḷ
taṅkumē leṉṉāvi
taṅkumeṉ ṟurayīrē.

8.8 · Sammlung 584
kārkālat teḻukiṉṟa
kārmukilkāḷ, vēṅkaṭattup
pōrkālat teḻuntaruḷip
porutavaṉār pērcolli,
nīrkālat terukkilam
paḻavilaipōl vīḻvēṉai,
vārkālat torunāḷtam
vācakamtan taruḷārē.

8.9 · Sammlung 585
matayāṉai pōleḻunta
māmukilkāḷ, vēṅkaṭattaip
patiyāka vāḻvīrkāḷ.
pāmpaṇaiyāṉ vārttaiyeṉṉē,
katiyeṉṟum tāṉāvāṉ
karutātu,ōr peṇkoṭiyai
vataiceytāṉ. eṉṉumcol
vaiyakattār matiyārē.

8.10 · Sammlung 586
nākatti ṉaṇaiyāṉai
naṉṉutalāḷ nayanturaicey,
mēkattai vēṅkaṭakkōṉ
viṭutūtil viṇṇappam,
pōkattil vaḻuvāta
putuvaiyarkōṉ kōtaitamiḻ,
ākattu vaitturaippār
avaraṭiyā rākuvarē.

9. Die Haine von Tirumalirumcholai

Deutsch · Umschrift · Tamil

9.1 · Sammlung 587
cinturac cempoṭippōl
tirumāliruñ cōlaiyeṅkum,
intira kōpaṅkaḷē
eḻuntumparan tiṭṭaṉavāl,
mantaram nāṭṭiyaṉṟu
maturakkoḻuñ cāṟukoṇṭa
cuntarat tōḷuṭaiyāṉ
cuḻalaiyiṉiṉ ṟuytuṅkolō.

9.2 · Sammlung 588
pōrkaḷi ṟuporummā
liruñcōlaiyam pūmpuṟavil,
tārkkoṭi mullaikaḷum
tavaḷanakai kāṭṭukiṉṟa,
kārkkoḷ paṭākkaḷniṉṟu
kaḻaṟiccirik kattariyēṉ,
ārkkiṭu kōtōḻi.
avaṉtārcceyta pūcalaiyē.

9.3 · Sammlung 589
karuviḷai yoṇmalarkāḷ.
kāyāmalar kāḷ,tirumāl
uruvoḷi kāṭṭukiṉṟīr
eṉakkuyvaḻak koṉṟuraiyīr,
tiruviḷai yāṭutiṇṭō ḷ
tirumāliruñ cōlainampi,
varivaḷai yilpukuntu
vantipaṟṟum vaḻkkuḷatē.

9.4 · Sammlung 590
paimpoḻil vāḻkuyilkāḷ.
mayilkāḷ.oṇ karuviḷaikāḷ,
vampak kaḷaṅkaṉikāḷ.
vaṇṇappūvai naṟumalarkāḷ,
aimperum pātakarkāḷ.
aṇimāliruñ cōlainiṉṟa,
emperu māṉuṭaiya
niṟamuṅkaḷuk keñceyvatē ?

9.5 · Sammlung 591
tuṅka malarppoḻilcūḻ
tirumāliruñ cōlainiṉṟa,
ceṅkaṭ karumukiliṉ
tiruvurup pōl,malarmēl
toṅkiya vaṇṭiṉaṅkāḷ.
tokupūñcuṉai kāḷ,cuṉaiyil
taṅkucen tāmaraikāḷ.
eṉakkōrcaraṇ cāṟṟumiṉē.

9.6 · Sammlung 592
nāṟu naṟumpoḻilmā
liruñcōlai nampikku, nāṉ
nūṟu taṭāvilveṇṇey
vāynērntu parāvivaittēṉ,
nūṟu taṭāniṟainta
akkāra vaṭicilcoṉṉēṉ,
ēṟu tiruvuṭaiyāṉ
iṉṟuvantivai koḷḷuṅkolō.

9.7 · Sammlung 593
iṉṟuvan tittaṉaiyum
amutucey tiṭappeṟil,nāṉ
oṉṟu nūṟāyiramāk
koṭuttuppiṉṉum āḷumceyvaṉ,
teṉṟal maṇaṅkamaḻum
tirumāliruñ cōlaitaṉṉuḷ
niṉṟa pirāṉ,aṭiyēṉ
maṉattēvantu nērpaṭilē.

9.8 · Sammlung 594
kālai yeḻuntiruntu
kariyakuru vikkaṇaṅkaḷ,
māliṉ varavucolli
maruḷpāṭutal meymmaikolō,
cōlai malaipperumāṉ
tuvarāpati yemperumāṉ,
āli ṉilaipperumāṉ
avaṉ vārttai yuraikkiṉṟatē.

9.9 · Sammlung 595
kōṅkala rumpoḻilmā-
liruñcōlayil koṉṟaikaḷmēl
tūṅkupoṉ mālaikaḷō-
ṭuṭaṉāyniṉṟu tūṅkukiṉṟēṉ,
pūṅkoḷ tirumukattu
maṭuttūtiya caṅkoliyum,
cārṅkavil nāṇoliyum
talaippeyvateñ ñāṉṟukolō.

9.10 · Sammlung 596
cantoṭu kārakilum
cumantutaṭaṅ kaḷporutu,
vantiḻi yumcilampā-
ṟuṭaimāliruñ cōlainiṉṟa,
cuntaraṉai, curumpār
kuḻalkōtai tokutturaitta,
centamiḻ pattumvallār
tirumālaṭi cērvarkaḷē.

10. Klage an Blumen, Vögel, Regen und Meer

Deutsch · Umschrift · Tamil

10.1 · Sammlung 597
kārkkōṭal pūkkāḷ. kārkkaṭal
vaṇṇaṉeṉ mēl’ummaip
pōrkkōlam ceytu pōra
viṭuttava ṉeṅkuṟṟāṉ,
ārkkō iṉinām pūca
liṭuvatu, aṇituḻāyt
tārkkōṭum neñcan taṉṉaip
paṭaikkaval lēṉantō.

10.2 · Sammlung 598
mēṟṟōṉṟip pūkkāḷ mēlula
kaṅkaḷiṉ mītupōy,
mēṟṟōṉṟum cōti vēta
mutalvar valaṅkaiyil,
mēṟṟōṉṟu māḻiyiṉ veñcuṭar
pōlac cuṭātu,emmai
māṟṟōlaip paṭṭavar kūṭṭattu
vaittukoḷ kiṟṟirē.

10.3 · Sammlung 599
kōvai maṇāṭṭi. nīyuṉ
koḻuṅkaṉi koṇṭu,emmai
āvi tolaiviyēl vāyaḻa-
kartammai yañcutum
pāvi yēṉtōṉṟip pāmpaṇai-
yārkkumtam pāmpupōl,
nāvu miraṇṭuḷa vāyttu
nāṇili yēṉukkē.

10.4 · Sammlung 600
mullaip pirāṭṭi.nīyuṉ
muṟuvalkaḷ koṇṭu,emmai
allal viḷaiviyē lāḻinaṅ
kāy.uṉṉa ṭaikkalam,
kollai yarakkiyai mūkkarin
tiṭṭa kumaraṉār
collum poyyāṉāl, nāṉum
piṟantamai poyyaṉṟē.

10.5 · Sammlung 601
pāṭum kuyilkāḷ. īteṉṉa
pāṭal,nal vēṅkaṭa
nāṭar namakkoru vāḻvutan
tālvantu pāṭumiṉ,
āṭum karuḷak koṭiyuṭai
yārvan taruḷceytu,
kūṭuva rāyiṭil kūvinum
pāṭṭukaḷ kēṭṭumē.

10.6 · Sammlung 602
kaṇamā mayilkāḷ. kaṇṇapi
rāṉtiruk kōlampōṉṟu,
aṇimā naṭampayiṉ ṟāṭukiṉ
ṟīrkkaṭi vīḻkiṉṟēṉ,
paṇamā ṭaravaṇaip paṟpala
kālamum paḷḷikoḷ,
maṇavāḷar nammai vaitta
paricitu kāṇmiṉē.

10.7 · Sammlung 603
naṭamāṭit tōkai virikkiṉṟa
māmayil kāḷ,ummai
naṭamāṭṭaṅ kāṇap pāviyēṉ
nāṉōr mutalilēṉ,
kuṭamāṭu kūttaṉ kōvintaṉ
kōmiṟai ceytu,emmai
uṭaimāṭu koṇṭā ṉuṅkaḷuk
kiṉiyoṉṟu pōtumē ?

10.8 · Sammlung 604
maḻaiyē. maḻaiyē. maṇpuṟam
pūciyuḷ ḷāyniṉṟa,
meḻukūṟṟi ṉāṟpōl ūṟṟunal
vēṅkaṭat tuḷniṉṟa,
aḻakap pirāṉār tammaiyeṉ
neñcat takappaṭat
taḻuvaniṉṟu, eṉṉait tatarttikkoṇ
ṭūṟṟavum vallaiyē?

10.9 · Sammlung 605
kaṭalē. kaṭalē. uṉṉaik
kaṭaintu kalakkuṟuttu
uṭaluḷ pukuntuniṉ ṟūṟal
aṟuttavaṟku, eṉṉaiyum
uṭaluḷ pukuntuniṉ ṟūṟal
aṟukkiṉṟa māyaṟku’eṉ
naṭalaika ḷellām nākaṇaik
kēceṉṟu raittiyē.

10.10 · Sammlung 606
nalla’eṉ tōḻi. nāka
ṇaimicai namparar,
celvar periyar ciṟumā
ṉiṭavarnām ceyvateṉ,
villi putuvai viṭṭucit
tartaṅkaḷ tēvarai,
valla paricu varuvippa
rēlatu kāṇṭumē.

11. Der Geliebte von Srirangam

Deutsch · Umschrift · Tamil

11.1 · Sammlung 607
tāmukakkum tamkaiyil caṅkamē pōlāvō,
yāmukakku meṅkaiyil caṅkamu mēntiḻaiyīr,
tīmukattu nākaṇaimēl cērum tiruvaraṅkar,
āmukattai nōkkārāl ammaṉē. ammaṉē.

11.2 · Sammlung 608
eḻiluṭaiya vammaṉaimīr. eṉṉaraṅkat tiṉṉamutar,
kuḻalaḻakar vāyaḻakar kaṇṇaḻakar, koppūḻil
eḻukamalap pūvaḻaka remmāṉār, eṉṉuṭaiya
kaḻalvaḷaiyait tāmum kaḻalvaḷaiyē yākkiṉarē.

11.3 · Sammlung 609
poṅkōtam cūḻnta puvaṉiyum viṇṇulakum,
aṅkātuñ cōrāmē yāḷkiṉṟa vemperumāṉ,
ceṅkō luṭaiya tiruvaraṅkac celvaṉār,
eṅkōl vaḷaiyā liṭartīrva rākātē.

11.4 · Sammlung 610
maccaṇi māṭa matiḷaraṅkar vāmaṉaṉār,
paccaip pacuntēvar tāmpaṇṭu nīrēṟṟa,
piccaik kuṟaiyāki yeṉṉuṭaiya peyvaḷaimēl,
iccai yuṭaiyarē litteruvē pōtārē ?

11.5 · Sammlung 611
pollāk kuṟaḷuruvāyp poṟkaiyil nīrēṟṟu,
ellā vulaku maḷantukoṇṭa vemperumāṉ,
nallārkaḷ vāḻum naḷiraraṅka nākaṇaiyāṉ,
illātōm kaipporuḷu meytuvā ṉottuḷaṉē.

11.6 · Sammlung 612
kaipporuḷkaḷ muṉṉamē
kaikkoṇṭār, kāvirinīr
ceyppuraḷa vōṭum
tiruvaraṅkac celvaṉār,
epporuṭkum niṉṟārkku
meytātu, nāṉmaṟaiyiṉ
coṟporuḷāy niṉṟāreṉ
meypporuḷum koṇṭārē.

11.7 · Sammlung 613
uṇṇā tuṟaṅkā tolikaṭalai yūṭaṟuttu,
peṇṇākkai yāppuṇṭu tāmuṟṟa pētellām,
tiṇṇār matiḷcūḻ tiruvaraṅkac celvaṉār,
eṇṇātē tammuṭaiya naṉmaikaḷē yeṇṇuvarē.

11.8 · Sammlung 614
pācitūrt tukkiṭanta pārmakaṭku, paṇṭorunāḷ
mācuṭampil nīrvāra māṉamilāp paṉṟiyām,
tēcuṭaiya tēvar tiruvaraṅkac celvaṉār,
pēci yiruppaṉakaḷ pērkkavum pērāvē.

11.9 · Sammlung 615
kaṇṇālaṅ kōṭittuk kaṉṉitaṉṉaik kaippiṭippāṉ,
tiṇṇārn tirunta cicupālaṉ tēcaḻintu,
aṇṇān tirukkavē yāṅkavaḷaik kaippiṭitta,
peṇṇāḷaṉ pēṇumūr pēru maraṅkamē.

11.10 · Sammlung 616
cemmai yuṭaiya
tiruvaraṅkar tāmpaṇitta,
meymmaip peruvārttai
viṭṭucittar kēṭṭiruppar,
tammai yukappārait
tāmukappa reṉṉumcol,
tammiṭaiyē poyyāṉāl
cātippā rāriṉiyē .

12. Bringt mich an Krishnas Orte

Deutsch · Umschrift · Tamil

12.1 · Sammlung 617
maṟṟirun tīrkaṭ kaṟiyalākā
mātava ṉeṉpatō raṉputaṉṉai,
uṟṟirun tēṉuk kuraippatellām
ūmaiya rōṭu ceviṭarvārttai,
peṟṟirun tāḷai yoḻiyavēpōyp
pērttoru tāyil vaḷarntanampi,
maṟporun tāmaṟ kaḷamaṭainta
maturaip puṟatteṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.2 · Sammlung 618
nāṇi yiṉiyōr karumamillai
nālaya lārum aṟintoḻintār,
pāṇiyā teṉṉai maruntu ceytu
paṇṭupaṇ ṭākka vuṟutirākil,
māṇi yuruvā yulakaḷanta
māyaṉaik kāṇil talaimaṟiyum,
āṇaiyāl nīreṉṉaik kākkavēṇṭil
āyppāṭik kēyeṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.3 · Sammlung 619
tantaiyum tāyumuṟ ṟārumniṟkat
taṉivaḻi pōyiṉāḷ. eṉṉumcollu,
vantapiṉ ṉaippaḻi kāpparitu
māyavaṉ vanturuk kāṭṭukiṉṟāṉ,
kontaḷa mākkip parakkaḻittuk
kuṟumpucey vāṉōr makaṉaippeṟṟa,
nantakō pālaṉ kaṭaittalaikkē
naḷḷiruṭ kaṇeṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.4 · Sammlung 620
aṅkait talattiṭai yāḻikoṇṭāṉ
avaṉmukat taṉṟi viḻiyēṉeṉṟu,
ceṅkaccuk koṇṭukaṇ ṇāṭaiyārttuc
ciṟumā ṉiṭavaraik kāṇilnāṇum,
koṅkait talamivai nōkkikkāṇīr
kōvinta ṉukkallāl vāyilpōkā,
iṅkuttai vāḻvai yoḻiyavēpōy
yamuṉaik karaikkeṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.5 · Sammlung 621
ārkkumeṉ nōyi taṟiyalākā
tammaṉai mīr.tuḻa tippaṭātē,
kārkkaṭal vaṇṇaṉeṉ pāṉoruvaṉ
kaikaṇṭa yōkam taṭavattīrum,
nīrkkarai niṉṟa kaṭampaiyēṟik
kāḷiya ṉucciyil naṭṭampāyntu,
pōrkkaḷa māka niruttañceyta
poykaik karaikkeṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.6 · Sammlung 622
kārttaṇ mukilum karuviḷaiyum
kāyā malarum kamalappūvum,
īrttiṭu kiṉṟaṉa veṉṉaivantiṭ
ṭiruṭīkē caṉpakkal pōkēyeṉṟu,
vērttup pacittu vayiṟacaintu
vēṇṭaṭi ciluṇṇum pōtu,īteṉṟu
pārttirun tuneṭu nōkkukkoḷḷum
pattavi lōcanat tuyttiṭumiṉ.

12.7 · Sammlung 623
vaṇṇam tirivum maṉaṅkuḻaivum
māṉami lāmaiyum vāyveḷuppum,
uṇṇa luṟāmaiyu muḷmelivum
ōtanīr vaṇṇaṉeṉ pāṉoruvaṉ,
taṇṇan tuḻāyeṉṉum mālaikoṇṭu
cūṭṭat taṇiyum, pilampaṉṟaṉṉaip
paṇṇaḻi yappala tēvaṉveṉṟa
pāṇṭi vaṭatteṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.8 · Sammlung 624
kaṟṟiṉam mēykkilum mēykkappeṟṟāṉ
kāṭuvāḻ cātiyu mākappeṟṟāṉ,
paṟṟi yuraliṭai yāppumuṇṭāṉ
pāvikāḷ. uṅkaḷuk kēccukkolō,
kaṟṟaṉa pēci vacaiyuṇātē
kālika ḷuyya maḻaitaṭuttu,
koṟṟak kuṭaiyāka vēntiniṉṟa
kōvart taṉatteṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.9 · Sammlung 625
kūṭṭi liruntu kiḷiyeppōtum
kōvintā. kōvintā. eṉṟaḻaikkum,
ūṭṭuk koṭātu ceṟuppaṉākil
ulakaḷan tāṉ. eṉ ṟuyarakkūvum,
nāṭṭil talaippaḻi yeytiyuṅkaḷ
naṉmai yiḻantu talaiyiṭātē,
cūṭṭuyar māṭaṅkaḷ cūḻntutōṉṟum
tuvarā patikkeṉṉai yuyttiṭumiṉ.

12.10 · Sammlung 626
maṉṉu maturai toṭakkamāka
vaṇtuva rāpati taṉṉaḷavum,
taṉṉait tamaruyttup peyyavēṇṭit
tāḻkuḻa lāḷtuṇin tatuṇivai,
poṉṉiyal māṭampo lintutōṉṟum
putuvaiyar kōṉviṭṭu cittaṉkōtai,
iṉṉicai yālcoṉṉa ceñcolmālai
ēttaval lārkkiṭam vaikuntamē.

13. Zeichen seiner Nähe als Trost

Deutsch · Umschrift · Tamil

13.1 · Sammlung 627
kaṇṇa ṉeṉṉum karunteyvam
kāṭci paḻakik kiṭappēṉai,
puṇṇil puḷippey tāṟpōlap
puṟaniṉ ṟaḻaku pēcātē,
peṇṇiṉ varutta maṟiyāta
perumā ṉaraiyil pītaka
vaṇṇa āṭai koṇṭu,eṉṉai
vāṭṭam taṇiya vīcīrē.

13.2 · Sammlung 628
pālā lilaiyil tuyilkoṇṭa
paramaṉ valaippaṭ ṭiruntēṉai,
vēlāl tuṉṉam peytāṟpōl
vēṇṭiṟ ṟellām pēcātē,
kōlāl niraimēyt tāyaṉāyk
kuṭantaik kiṭanta kuṭamāṭi,
nīlār taṇṇan tuḻāykoṇṭeṉ
neṟimēṉ kuḻalmēl cūṭṭīrē.

13.3 · Sammlung 629
kañcaik kāynta karuvalli
kaṭaikka ṇeṉṉum ciṟaikkōlāl,
neñcū ṭuruva vēvuṇṭu
nilaiyum taḷarntu naivēṉai,
añcē leṉṉā ṉavaṉoruvaṉ
avaṉmār vaṇinta vaṉamālai,
vañci yātē tarumākil
mārvil koṇarntu puraṭṭīrē.

13.4 · Sammlung 630
ārē yulakat tāṟṟuvār
āyar pāṭi kavarntuṇṇum,
kārē ṟuḻakka vuḻakkuṇṭu
taḷarntum muṟintum kiṭappēṉai,
ārā vamuta maṉaiyāṉṟaṉ
amuta vāyi lūṟiya,
nīrtāṉ koṇarntu pularāmē
parukki yiḷaippai nīkkirē.

13.5 · Sammlung 631
aḻilum toḻilu murukkāṭṭāṉ
añcē leṉṉā ṉavaṉoruvaṉ,
taḻuvi muḻukip pukunteṉṉaic
cuṟṟic cuḻaṉṟu pōkāṉāl,
taḻaiyiṉ poḻilvāy niraippiṉṉē
neṭumā lūti varukiṉṟa
kuḻaliṉ toḷaivāy nīrkoṇṭu
kuḷira mukattut taṭavīrē.

13.6 · Sammlung 632
naṭaiyoṉ ṟillā vulakattu
nanta kōpaṉ makaṉeṉṉum,
koṭiya kaṭiya tirumālāl
kuḷappuk kūṟu koḷappaṭṭu,
puṭaiyum peyara killēṉnāṉ
pōṭkaṉ mititta aṭippāṭṭil
poṭittāṉ koṇarntu pūcīrkaḷ
pōkā vuyireṉ ṉuṭampaiyē.

13.7 · Sammlung 633
veṟṟik karuḷa koṭiyāṉṟaṉ
mīmī tāṭā vulakattu,
veṟṟa veṟitē peṟṟatāy
vēmpē yāka vaḷarttāḷē,
kuṟṟa maṟṟa mulaitaṉṉaik
kumaraṉ kōlap paṇaittōḷōṭu,
aṟṟa kuṟṟa mavaitīra
aṇaiya vamukkik kaṭṭīrē.

13.8 · Sammlung 634
uḷḷē yuruki naivēṉai
uḷaḷō ilaḷō veṉṉāta,
koḷḷai koḷḷik kuṟumpaṉaik
kōvart taṉaṉaik kaṇṭakkāl,
koḷḷum payaṉoṉ ṟillāta
koṅkai taṉṉaik kiḻaṅkōṭum
aḷḷip paṟittiṭ ṭavaṉmārvil
eṟinteṉ aḻalai tīrvēṉē.

13.9 · Sammlung 635
kommai mulaika ḷiṭartīrak
kōvin taṟkōr kuṟṟēval,
immaip piṟavi ceyyātē
iṉippōyc ceyyum tavantāṉeṉ,
cemmai yuṭaiya tirumārvil
cērttā ṉēlum oruñāṉṟu,
meymmai colli mukamnōkki
viṭaitāṉ tarumēl mikanaṉṟē.

13.10 · Sammlung 636
allal viḷaitta perumāṉai
āyar pāṭik kaṇiviḷakkai,
villi putuvai nakarnampi
viṭṭu cittaṉ viyaṉkōtai,
villait tolaitta puruvattāḷ
vēṭkai yuṟṟu mikavirumpum,
collait tutikka vallārkaḷ
tuṉpak kaṭaḷuḷ tuvaḷārē.

14. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen

Deutsch · Umschrift · Tamil

14.1 · Sammlung 637
paṭṭi mēyntōr kārēṟu
palatē vaṟkōr kīḻkkaṉṟāy,
iṭṭī ṟiṭṭu viḷaiyāṭi
iṅkē pōtak kaṇṭīrē?-
iṭṭa māṉa pacukkaḷai
iṉitu maṟittu nīrūṭṭi,
viṭṭuk koṇṭu viḷaiyāṭa
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.2 · Sammlung 638
aṉuṅka veṉṉaip pirivucey
tāyar pāṭi kavarntuṇṇum,
kuṇuṅku nāṟik kuṭṭēṟṟaik
kōvart taṉaṉaik kaṇṭīrē?-
kaṇaṅka ḷōṭu miṉmēkam
kalantāṟ pōla, vaṉamālai
miṉuṅka niṉṟu viḷaiyāṭa
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.3 · Sammlung 639
mālāyp piranta nampiyai
mālē ceyyum maṇāḷaṉai,
ēlāp poyka ḷuraippāṉai
iṅkē pōtak kaṇṭīrē?-
mēlāl paranta veyilkāppāṉ
viṉatai ciṟuvaṉ ciṟakeṉṉum,
mēlāp piṉkīḻ varuvāṉai
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.4 · Sammlung 640
kārttaṇ kamalak kaṇṇeṉṉum
neṭuṅkayi ṟupaṭut ti,eṉṉai
īrttuk koṇṭu viḷaiyāṭum
īcaṉ ṟaṉṉaik kaṇṭīrē?-
pōrtta muttiṉ kuppāyap
pukarmāl yāṉaik kaṉṟēpōl,
vērttu niṉṟu viḷaiyāṭa
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.5 · Sammlung 641
māta vaṉ’eṉ maṇiyiṉai
valaiyil piḻaitta paṉṟipōl,
ētu moṉṟum koḷattārā
īcaṉ ṟaṉṉaik kaṇṭīrē?-
pītaka vāṭai yuṭaitāḻap
peruṅkār mēkak kaṉṟēpōl,
vīti yāra varuvāṉai
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.6 · Sammlung 642
taruma maṟiyāk kuṟumpaṉait
taṅkaic cārṅka matuvēpōl,
puruva vaṭṭa maḻakiya
porutta miliyaik kaṇṭīrē?-
uruvu karitāy mukamceytāy
utayap paruppa tattiṉmēl,
viriyum katirē pōlvāṉai
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.7 · Sammlung 643
porutta muṭaiya nampiyaip
puṟampō luḷḷum kariyāṉai
karuttaip piḻaittu niṉṟa’ak
karumā mukilaik kaṇṭīrē?-
aruttit tārā kaṇaṅkaḷāl
ārap peruku vāṉampōl,
viruttam peritāy varuvāṉai
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.8 · Sammlung 644
veḷiya caṅkoṉ ṟuṭaiyāṉaip
pītaka vāṭai yuṭaiyāṉai,
aḷinaṉ kuṭaiya tirumālai
āḻi yāṉaik kaṇṭīrē?-
kaḷivaṇ ṭeṅkum kalantāṟpōl
kaḻampūṅ kuḻalkaḷ taṭantōḷmēl,
miḷira niṉṟu viḷaiyāṭa
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.9 · Sammlung 645
nāṭṭaip paṭaiyeṉṟu ayaṉmutalāt
tanta naḷirmā malarunti,
vīṭṭaip paṇṇi viḷaiyāṭum
vimalaṉ ṟaṉṉaik kaṇṭīrē?-
kāṭṭai nāṭit tēṉukaṉum
kaḷiṟum puḷḷu muṭaṉmaṭiya,
vēṭṭai yāṭi varuvāṉai
viruntā vaṉattē kaṇṭō mē.

14.10 · Sammlung 646
paruntāṭ kaḷiṟṟuk karuḷceyta
paramaṉ ṟaṉṉai, pāriṉmēl
viruntā vaṉattē kaṇṭamai
viṭṭu cittaṉ kōtaicol,
maruntā meṉṟu tammaṉattē
vaittuk koṇṭu vāḻvārkaḷ,
peruntā ḷuṭaiya pirāṉaṭikkīḻp
piriyā teṉṟu miruppārē.

Überlieferte Schlussverehrung

srī āṇṭāḷ tiruvaṭikaḷē caraṇam


Tamilischer Text in tamilischer Schrift

நாச்சியார் திருமொழி – Nachiyar Tirumoli: vollständiger Grundtext der 143 Lieder nach Project Madurai, mit den vorgelagerten Taniyans und den überlieferten Verehrungsformeln. Die zusätzliche Angabe „Sammlung“ bezeichnet die Nummer im Nalayira Divya Prabandham. Zur Textgestalt und zu den entfernten redaktionellen Rezitationsmarkierungen siehe den Quellenabschnitt.

Eingangsverehrung
ஸ்ரீ:
ஸ்ரீமதே ராமானுஜாய நம:

Erster Taniyan
அல்லிநாட் டாமரைமே லாரணங்கி னின்துணைவி
மல்லிநா டாண்ட மடமயில் - மெல்லியலாள்,
ஆயர் குலவேந்த னாகத்தாள், தென்புதுவை
வேயர் பயந்த விளக்கு.

Zweiter Taniyan
கோலச் சுரிசங்கை மாயஞ்செவ் வாயின் குணம்வினவும்
சீலத் தனள்,தென் திருமல்லி நாடி, செழுங்குழல்மேல்
மாலத் தொடைதென் னரங்கருக் கீயும் மதிப்புடைய
சோலைக் கிளி,அவள் தூயநற் பாதம் துணைநமக்கே.

1. Das Gelübde an den Gott der Liebe

Deutsch · Umschrift · Tamil

தையொரு திங்கள்

1.1 · Sammlung 504
தையொரு திங்களும் தரைவிளக்கித்
தண்மண் டலமிட்டு மாசிமுன்னாள்,
ஐயநுண் மணற்கொண்டு தெருவணிந்து
அழகினுக் கலங்கரித் தனங்கதேவா,
உய்யவு மாங்கொலோ வென்றுசொல்லி
உன்னையு மும்பியை யும்தொழுதேன்,
வெய்யதோர் தழலுமிழ் சக்கரக்கை
வேங்கட வற்கென்னை விதிக்கிற்றியே.

1.2 · Sammlung 505
வெள்ளைநுண் மணற்கொண்டு தெருவணிந்து
வெள்வரைப் பதன்முன்னம் துறைபடிந்து,
முள்ளுமில் லாச்சுள்ளி யெரிமடுத்து
முயன்றுன்னை நோற்கின்றேன் காமதேவா,
கள்ளவிழ் பூங்கணை தொடுத்துக்கொண்டு
கடல்வண்ண னென்பதோர் பேரெழுதி,
புள்ளினை வாய்பிளந் தானென்பதோர்
இலக்கினில் புகவென்னை யெய்கிற்றியே.

1.3 · Sammlung 506
மத்தநன் னறுமலர் முருக்கமலர்
கொண்டுமுப் போதுமுன் னடிவணங்கி,
தத்துவ மிலியென்று நெஞ்செரிந்து
வாசகத் தழித்துன்னை வைதிடாமே,
கொத்தலர் பூங்கணை தொடுத்துக்கொண்டு
கோவிந்த னென்பதோர் பேரேழுதி,
வித்தகன் வேங்கட வாணனென்னும்
விளக்கினில் புகவென்னை விதிக்கிற்றியே.

1.4 · Sammlung 507
சுவரில் புராணநின் பேரேழுதிச்
சுறவநற் கொடிகளும் துரங்கங்களும்,
கவரிப் பிணாக்களும் கருப்புவில்லும்
காட்டித்தந் தேன்கண்டாய் காமதேவா,
அவரைப் பிராயந் தொடங்கிஎன்றும்
ஆதரித் தெழுந்தவென் தடமுலைகள்,
துவரைப் பிரானுக்கே சங்கற்பித்துத்
தொழுதுவைத் தேனொல்லை விதிக்கிற்றியே.

1.5 · Sammlung 508
வானிடை வாழுமவ் வானவர்க்கு
மறையவர் வேள்வியில் வகுத்தஅவி,
கானிடைத் திரிவதோர் நரிபுகுந்து
கடப்பதும் மோப்பதும் செய்வதொப்ப,
ஊனிடை யாழிசங் குத்தமர்க்கென்று
உன்னித் தெழுந்தவென் தடமுலைகள்,
மானிட வர்க்கென்று பேச்சுப்படில்
வாழகில் லேன்கண்டாய் மன்மதனே.

1.6 · Sammlung 509
உருவுடை யாரிளை யார்கள்நல்லார்
ஓத்துவல் லார்களைக் கொண்டு,வைகல்
தெருவிடை யெதிர்கொண்டு பங்குனிநாள்
திருந்தவே நோற்கின்றேன் காமதேவா,
கருவுடை முகில்வண்ணன் காயாவண்ணன்
கருவிளை போல்வண்ணன், கமலவண்ணத்
திருவுடை முகத்தினில் திருக்கண்களால்
திருந்தவே நோக்கெனக் கருளுகண்டய்.

1.7 · Sammlung 510
காயுடை நெல்லொடு கரும்பமைத்துக்
கட்டி யரிசி யவலமைத்து,
வாயுடை மறையவர் மந்திரத்தால்
மன்மத னே.உன்னை வணங்குகின்றேன்,
தேயமுன் னளந்தவன் திரிவிக்கிரமன்
திருக்கைக ளாலென்னைத் தீண்டும்வண்ணம்,
சாயுடை வயிறுமென் தடமுலையும்
தரணியில் தலைப்புகழ் தரக்கிற்றியே.

1.8 · Sammlung 511
மாசுடை யுடம்பொடு தலையுலறி
வாய்ப்புரம் வெளுத்தொரு போதுமுண்டு,
தேசுடை திறலுடைக் காமதேவா.
நோற்கின்ற நோன்பினைக் குறிக்கொள்கண்டாய்,
பேசுவ தொன்றுண்டிங் கெம்பெருமான்
பெண்மையைத் தலையுடைத் தாக்கும்வண்ணம்
கேசவ நம்பியைக் கால்பிடிப்பாள்
என்னுமிப் பேறெனக் கருளுகண்டாய்.

1.9 · Sammlung 512
தொழுதுமுப் போதுமுன் னடிவணங்கித்
தூமலர் தூய்த்தொழு தேத்துகின்றேன்,
பழுதின்றிப் பாற்கடல் வண்ணனுக்கே
பணிசெய்து வாழப் பெறாவிடில்நான்,
அழுதழு தலமந்தம் மாவழங்க
ஆற்றவு மதுவுனக் குறைக்குங்கண்டாய்,
உழுவதோ ரெருத்தினை நுகங்கொடுபாய்ந்து
ஊட்டமின் றித்துரந் தாலொக்குமே.

1.10 · Sammlung 513
கருப்புவில் மலர்க்கணைக் காமவேளைக்
கழலிணை பணிந்தங்கோர் கரியலற,
மருப்பினை யொசித்துப்புள் வாய்பிளந்த
மணிவண்ணற் கென்னை வகுத்திடென்று,
பொருப்பன்ன மாடம்பொ லிந்துதோன்றும்
புதுவையர் கோன்விட்டு சித்தன்கோதை,
விருப்புடை யின்தமிழ் மாலைவல்லார்
விண்ணவர் கோனடி நண்ணுவரே.

2. Die kleinen Sandhäuser

Deutsch · Umschrift · Tamil

நாமமாயிரம்

2.1 · Sammlung 514
நாமமாயிர மேத்தநின்ற
நாராயணாநர னே,உன்னை
மாமிதன்மக னாகப்பெற்றா
லெமக்குவாதை தவிருமே,
காமன்போதரு காலமென்றுபங்
குனிநாள்கடை பாரித்தோம்,
தீமைசெய்யும் சிரீதரா.எங்கள்
சிற்றில்வந்து சிதையேலே.

2.2 · Sammlung 515
இன்றுமுற்றும் முதுகுநோவ
இருந்திழைத்தஇச் சிற்றிலை,
நன்றும்கண்ணுற நோக்கிநாங்கொளும்
ஆர்வந்தன்னைத் தணிகிடாய்,
அன்றுபாலக னாகியாலிலை
மேல்துயின்றவெம் மாதியாய்,
என்றுமுன்றனக் கெங்கள்மேலிரக்
கம்மெழாததெம் பாவமே.

2.3 · Sammlung 516
குண்டுநீருறை கோளரீ.மத
யானைகோள்விடுத் தாய்,உன்னைக்
கண்டுமாலுறு வோங்களைக்கடைக்
கண்களாலிட்டு வாதியேல்,
வண்டல்நுண்மணல் தெள்ளியாம்வளைக்
கைகளால்சிர மப்பட்டோ ம்,
தெண்டிரைக்கடற் பள்ளியாய்.எங்கள்
சிற்றில்வந்து சிதையேலே.

2.4 · Sammlung 517
பெய்யுமாமுகில் போல்வண்ணா.உன்றன்,
பேச்சும்செய்கையும், எங்களை
மையலேற்றி மயக்கவுன்முகம்
மாயமந்திரந் தான்கொலோ,
நொய்யர்பிள்ளைக ளென்பதற்குன்னை
நோவநாங்களு ரைக்கிலோம்,
செய்யதாமரைக் கண்ணினாயெங்கள்
சிற்றில்வந்து சிதையேலே.

2.5 · Sammlung 518
வெள்ளைநுண்மணல் கொண்டுசிற்றில்
விசித்திரப்பட, வீதிவாய்த்
தெள்ளிநாங்களி ழைத்தகோல
மழித்தியாகிலும், உன்றன்மேல்
உள்ளமோடி யுருகலல்லால்
உரோடமொன்று மிலோங்கண்டாய்,
கள்ளமாதவா. கேசவா.உன்
முகத்தனகண்க ளல்லவே.

2.6 · Sammlung 519
முற்றிலாதபிள் ளைகளோம்முலை
போந்திலாதோமை, நாடொறும்
சிற்றில்மேலிட்டுக் கொண்டுநீசிறி
துண்டுதிண்ணென நாமது
கற்றிலோம்,கட லையடைத்தரக்-
கர்குலங்களை முற்றவும்
செற்று,இலங்கையைப் பூசலாக்கிய
சேவகா.எம்மை வாதியேல்.

2.7 · Sammlung 520
பேதநன்கறி வார்களோடிவை
பேசினால்பெரி திஞ்சுவை,
யாதுமொன்றறி யாதபிள்ளைக
ளோமைநீநலிந் தென்பயன்,
ஓதமாகடல் வண்ணா.உன்மண
வாட்டிமாரொடு சூழறும்,
சேதுபந்தம் திருத்தினாயெங்கள்
சிற்றில்வந்து சிதையேலே.

2.8 · Sammlung 521
வட்டவாய்ச்சிறு தூதையோடு
சிறுசுளகும்மண லுங்கொண்டு,
இட்டமாவிளை யாடுவோங்களைச்
சிற்றிலீடழித் தென்பயன்,
தொட்டுதைத்துநலி யேல்கண்டாய்சுடர்ச்
சக்கரம்கையி லேந்தினாய்,
கட்டியும்கைத் தாலின்னாமை
அறிதியேகடல் வண்ணனே.

2.9 · Sammlung 522
முற்றத்தூடு புகுந்துநின்முகங்
காட்டிப்புன்முறு வல்செய்து,
சிற்றிலோடெங்கள் சிந்தையும்சிதைக்
கக்கடவையோ கோவிந்தா,
முற்றமண்ணிடம் தாவிவிண்ணுற
நீண்டளந்துகொண் டாய்,எம்மைப்-
பற்றிமெய்ப்பிணக் கிட்டக்காலிந்தப்
பக்கம்நின்றவ ரெஞ்சொல்லார்?

2.10 · Sammlung 523
சீதைவாயமு தமுண்டாய்.எங்கள்
சிற்றில்நீசிதை யேல். என்று,
வீதிவாய்விளை யாடுமாயர்
சிறுமியர்மழ லைச்சொல்லை,
வேதவாய்த்தொழி லார்கள்வாழ்வில்லி
புத்தூர்மன்விட்டு சித்தன்றன்,
கோதைவாய்த்தமிழ் வல்லவர்குறை
வின்றிவைகுந்தம் சேர்வரே.

3. Die Bitte um die Kleider

Deutsch · Umschrift · Tamil

கோழியழைப்பதன்

3.1 · Sammlung 524
கோழி யழைப்பதன் முன்னம்
குடைந்துநீ ராடுவான் போந்தோம்,
ஆழியஞ் செல்வ னெழுந்தான்
அரவணை மேல்பள்ளி கொண்டாய்,
ஏழைமை யாற்றவும் பட்டோ ம்
இனியென்றும் பொய்கைக்கு வாரோம்,
தோழியும் நானும் தொழுதோம்
துகிலைப் பணித்தரு ளாயே.

3.2 · Sammlung 525
இதுவென் புகுந்ததிங் கந்தோ.
இப்பொய்கைக் கெவ்வாறு வந்தாய்,
மதுவின் துழாய்முடி மாலே.
மாயனே.எங்க ளமுதே,
விதியின்மை யாலது மாட்டோ ம்
வித்தகப் பிள்ளாய். விரையேல்,
குதிகொண் டரவில் நடித்தாய்.
குருந்திடைக் கூறை பணியாய்.

3.3 · Sammlung 526
எல்லே யீதென்ன இளமை
எம்மனை மார்காணி லொட்டார்,
பொல்லாங்கீ தென்று கருதாய்
பூங்குருந் தேறி யிருத்தி,
வில்லாலி லங்கை யழித்தாய்.நீ
வேண்டிய தெல்லாம் தருவோம்,
பல்லாரும் காணாமே போவோம்
பட்டைப் பணித்தரு ளாயே.

3.4 · Sammlung 527
பரக்க விழித்தெங்கும் நோக்கிப்
பலர்குடைந் தாடும் சுனையில்,
அரக்கநில் லாகண்ண நீர்கள்
அலமரு கின்றவா பாராய்,
இரக்கமே லொன்று மிலாதாய்.
இலங்கை யழித்த பிரானே,
குரக்கர சாவ தறிந்தோம்
குருந்திடைக் கூறை பணியாய்.

3.5 · Sammlung 528
காலைக் கதுவிடு கின்ற
கயலோடு வாளை விரவி,
வேலைப் பிடித்தெந்னை மார்கள்
ஓட்டிலென் னவிளை யாட்டோ ,
கோலச்சிற் றாடை பலவுங்
கொண்டுநீ யேறி யிராதே,
கோலங் கரிய பிரானே.
குருந்திடைக் கூறை பணியாய்.

3.6 · Sammlung 529
தடத்தவிழ் தாமரைப் பொய்கைத்
தாள்களெங் காலைக் கதுவ,
விடத்தே ளெறிந்தாலே போல
வேதனை யற்றவும் பட்டோ ம்
குடத்தை யெடுத்தேற விட்டுக்
கூத்தாட வல்லஎங் கோவே,
படிற்றையெல் லாம்தவிர்ந் தெங்கள்
பட்டைப் பணித்தரு ளாயே.

3.7 · Sammlung 530
நீரிலே நின்றயர்க் கின்றோம்
நீதியல் லாதன செய்தாய்,
ஊரகம் சாலவும் சேய்த்தால்
ஊழியெல் லாமுணர் வானே,
ஆர்வ முனக்கே யுடையோம்
அம்மனை மார்காணி லொட்டார்,
போர விடாயெங்கள் பட்டைப்
பூங்குருந் தேறியி ராதே.

3.8 · Sammlung 531
மாமிமார் மக்களே யல்லோம்
மற்றுமிங் கெல்லாரும் போந்தார்,
தூமலர்க் கண்கள் வளரத்
தொல்லையி ராத்துயில் வானே,
சேமமே லன்றிது சாலச்
சிக்கென நாமிது சொன்னோம்,
கோமள ஆயர்கொ ழுந்தே.
குருந்திடைக் கூறை பணியாய்.

3.9 · Sammlung 532
கஞ்சன் வலைவைத்த வன்று
காரிரு ளெல்லில் பிழைத்து,
நெஞ்சுதுக் கம்செய்யப் போந்தாய்
நின்றஇக் கன்னிய ரோமை,
அஞ்ச உரப்பாள் அசோதை
ஆணாட விட்டிட் டிருக்கும்,
வஞ்சகப் பேய்ச்சிபா லுண்ட
மசிமையி லீ.கூறை தாராய்.

3.10 · Sammlung 533
கன்னிய ரோடெங்கள் நம்பி
கரிய பிரான்விளை யாட்டை,
பொன்னியல் மாடங்கள் சூழ்ந்த
புதுவையர் கோன்பட்டன் கோதை,
இன்னிசை யால்சொன்ன மாலை
ஈரைந்தும் வல்லவர் தாம்போய்,
மன்னிய மாதவ னோடு
வைகுந்தம் புக்கிருப் பாரே.

4. Das Kudal-Zeichen der erhofften Begegnung

Deutsch · Umschrift · Tamil

தெள்ளியார் பலர்

4.1 · Sammlung 534
தெள்ளி யார்பலர் கைதொழும் தேவனார்,
வள்ளல் மாலிருஞ் சோலை மணாளனார்,
பள்ளி கொள்ளு மிடத்தடி கொட்டிட,
கொள்ளு மாகில்நீ கூடிடு கூடலே.

4.2 · Sammlung 535
காட்டில் வேங்கடம் கண்ண புரநகர்,
வாட்ட மின்றி மகிழ்ந்துறை வாமனன்,
ஓட்ட ராவந்தென் கைப்பற்றி, தன்னோடும்
கூட்டு மாகில்நீ கூடிடு கூடலே.

4.3 · Sammlung 536
பூம கன்புகழ் வானவர் போற்றுதற்
காம கன்,அணி வாணுதல் தேவகி
மாம கன்,மிகு சீர்வசு தேவர்தம்,
கோம கன்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.4 · Sammlung 537
ஆய்ச்சி மார்களு மாயரு மஞ்சிட,
பூத்த நீள்கடம் பேறிப் புகப்பாய்ந்து,
வாய்த்த காளியன் மேல்நட மாடிய,
கூத்த னார்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.5 · Sammlung 538
மாட மாளிகை சூழ்மது ரைப்பதி
நாடி, நந்தெரு வின்நடு வேவந்திட்டு,
ஓடை மாமத யானை யுதைத்தவன்,
கூடு மாகில்நீ கூடிடு கூடலே.

4.6 · Sammlung 539
அற்ற வன்மரு தம்முறி யநடை
கற்ற வன்,கஞ் சனைவஞ் சனையினால்
செற்ற வன்,திக ழும்மது ரைப்பதி,
கொற்ற வன்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.7 · Sammlung 540
அன்றின் னாதன செய்சிசு பாலனும்,
நின்ற நீள்மரு தும்மெரு தும்புள்ளும்,
வென்றி வேல்விறற் கஞ்சனும் வீழ,முன்
கொன்ற வன்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.8 · Sammlung 541
ஆவ லன்புட யார்தம் மனத்தன்றி
மேவ லன்,விரை சூழ்துவ ராபதிக்
காவ லன்,கன்று மேய்த்து விளையாடும்,
கோவ லன்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.9 · Sammlung 542
கொண்ட கோலக் குறளுரு வாய்ச்சென்று,
பண்டு மாவலி தன்பெரு வேள்வியில்,
அண்ட மும்நில னும்அடி யொன்றினால்,
கொண்ட வன்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.10 · Sammlung 543
பழகு நான்மறை யின்பொரு ளாய்,மதம்
ஒழுகு வாரண முய்ய வளித்த,எம்
அழக னாரணி யாய்ச்சியர் சிந்தையுள்,
குழக னார்வரில் கூடிடு கூடலே.

4.11 · Sammlung 544
ஊடல் கூட லுணர்தல் புணர்தலை,
நீடு நின்ற நிறைபுக ழாய்ச்சியர்,
கூட லைக்குழற் கோதைமுன் கூறிய,
பாடல் பத்தும்வல் லார்க்கில்லை பாவமே.

5. Der Kuckuck als Bote

Deutsch · Umschrift · Tamil

மன்னு பெரும்புகழ்

5.1 · Sammlung 545
மன்னு பெரும்புகழ் மாதவன் மாமணி
வண்ணன் மணிமுடி மைந்தன்
தன்னை, உகந்தது காரண மாகஎன்
சங்கிழக் கும்வழக் குண்டே,
புன்னை குருக்கத்தி ஞாழல் செருந்திப்
பொதும்பினில் வாழும் குயிலே,
பன்னியெப் போது மிருந்து விரைந்தென்
பவளவா யன்வரக் கூவாய்.

5.2 · Sammlung 546
வெள்ளை விளிசங் கிடங்கையிற் கொண்ட
விமல னெனக்குருக் காட்டான்,
உள்ளம் புகுந்தென்னை நைவித்து நாளும்
உயிர்பெய்து கூத்தாட்டுக் காணும்,
கள்ளவிழ் செண்பகப் பூமலர் கோதிக்
களித்திசை பாடுங் குயிலே,
மெள்ள விருந்து மிழற்றி மிழற்றாதென்
வேங்கட வன்வரக் கூவாய்.

5.3 · Sammlung 547
மாதலி தேர்முன்பு கோல்கொள்ள மாயன்
இராவணன் மேல்,சர மாரி
தாய்தலை யற்றற்று வீழத் தொடுத்த
தலைவன் வரவெங்குங் காணேன்,
போதலர் காவில் புதுமணம் நாறப்
பொறிவண்டின் காமரங் கேட்டு,உன்
காதலி யோடுடன் வாழ்குயி லே.என்
கருமாணிக் கம்வரக் கூவாய்.

5.4 · Sammlung 548
என்புரு கியின வேல்நெடுங் கண்கள்
இமைபொருந் தாபல நாளும்,
துன்பக் கடல்புக்கு வைகுந்த னென்பதோர்
தோணி பெறாதுழல் கின்றேன்,
அன்புடை யாரைப் பிரிவுறு நோயது
நீயு மறிதி குயிலே,
பொன்புரை மேனிக் கருளக் கொடியுடைப்
புண்ணிய னைவரக் கூவாய்.

5.5 · Sammlung 549
மென்னடை யன்னம் பரந்துவிளையாடும்
வில்லிபுத் தூருறை வான்றன்,
பொன்னடி காண்பதோ ராசயி னாலென்
பொருகயற் கண்ணிணை துஞ்சா,
இன்னடி சிலோடு பாலமு தூட்டி
எடுத்தவென் கோலக் கிளியை,
உன்னொடு தோழமை கொள்வன் குயிலே.
உலகளந் தான்வரக் கூவாய்.

5.6 · Sammlung 550
எத்திசை யுமம ரர்பணிந் தேத்தும்
இருடீகே சன்வலி செய்ய,
முத்தன்ன வெண்முறு வற்செய்ய வாயும்
முலயு மழகழிந் தேன்நான்,
கொத்தலர் காவில் மணித்தடம் கண்படை
கொள்ளு மிளங்குயி லே,என்
தத்துவ னைவரக் கூகிற்றி யாகில்
தலையல்லால் கைம்மாறி லேனே.

5.7 · Sammlung 551
பொங்கிய பாற்கடல் பள்ளிகொள் வானைப்
புணர்வதோ ராசயி னால்,என்
கொங்கை கிளர்ந்து குமைத்துக் குதுகலித்
தாவியை யாகுலஞ் செய்யும்,
அங்குயி லே.உனக் கென்ன மறைந்துறைவு
ஆழியும் சங்குமொண் தண்டும்,
தங்கிய கையவ னைவரக் கூவில்நீ,
சாலத் தருமம் பெறுதி.

5.8 · Sammlung 552
சார்ங்கம் வளைய வலிக்கும் தடக்கைச்
சதுரன் பொருத்த முடையன்,
நாங்களெம் மில்லிருந் தொட்டிய கச்சங்கம்
நானு மவனு மறிதும்,
தேங்கனி மாம்பொழில் செந்தளிர் கோதும்
சிறுகுயி லே,திரு மாலை
ஆங்கு விரைந்தொல்லை கூகிற்றி யாகில்
அவனைநான் செய்வன காணே.

5.9 · Sammlung 553
பைங்கிளி வண்ணன் சிரீதர னென்பதோர்
பாசத் தகப்பட்டி ருந்தேன்,
பொங்கொளி வண்டிரைக் கும்பொழில் வாழ்குயி
லே.குறிக் கொண்டிது நீகேள்,
சங்கொடு சக்கரத் தான்வரக் கூவுதல்
பொன்வளை கொண்டு தருதல்,
இங்குள்ள காவினில் வாழக் கருதில்
இரண்டத்தொன் றேல்திண்ணம் வேண்டும்.

5.10 · Sammlung 554
அன்றுல கம்மளந் தானை யுகந்தடி-
மைக்கண வன்வலி செய்ய,
தென்றலுந் திங்களு மூடறுத் தென்னை
நலியும் முறைமை யறியேன்,
என்றுமிக் காவி லிருந்திருந் தென்னைத்
தகர்த்தாதே நீயும் குயிலே,
இன்றுநா ராயண னைவரக் கூவாயேல்
இங்குத்தை நின்றும் துரப்பன்.

5.11 · Sammlung 555
விண்ணுற நீண்டடி தாவிய மைந்தனை
வேற்கண் மடந்தை விரும்பி,
கண்ணுற வென்கடல் வண்ணனைக் கூவு
கருங்குயி லே. என்ற மாற்றம்,
பண்ணுற நான்மறை யோர்புது வைமன்னன்
பட்டர்பி ரான்கோதை சொன்ன,
நண்ணுறு வாசக மாலைவல் லார்நமோ-
நாராய ணாயவென் பாரே.

6. Varanam Ayiram – der Hochzeitstraum

Deutsch · Umschrift · Tamil

வாரணமாயிரம்

6.1 · Sammlung 556
வாரண மாயிரம் சூழவ லம்செய்து,
நாரண நம்பி நடக்கின்றா னென்றெதிர்,
பூரண பொற்குடம் வைத்துப் புறமெங்கும்,
தோரணம் நாட்டக் கனாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.2 · Sammlung 557
நாளைவ துவைம ணமென்று நாளிட்டு,
பாளை கமுகு பரிசுடைப் பந்தற்கீழ்,
கோளரி மாதவன் கோவிந்த னென்பான்,ஓர்
காளைபு குதக்க னாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.3 · Sammlung 558
இந்திர னுள்ளிட்ட தேவர்கு ழாமெல்லாம்,
வந்திருந் தென்னைம கட்பேசி மந்திரித்து,
மந்திரக் கோடியு டுத்திம ணமாலை,
அந்தரி சூட்டக்க னாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.4 · Sammlung 559
நாற்றிசைத் தீர்த்தங்கொ ணர்ந்துந னிநல்கி,
பார்ப்பனச் சிட்டர்கள் பல்லாரெ டுத்தேத்தி,
பூப்புனை கண்ணிப்பு னிதனோ டென்றன்னை,
காப்புநாண் கட்டக்க னாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.5 · Sammlung 560
கதிரொளி தீபம் கலசமு டனேந்தி,
சதிரிள மங்கையர் தாம்வந்தெ திர்கொள்ள,
மதுரையார் மன்ன னடிநிலை தொட்டு,எங்கும்
அதிரப் புகுதக் கனாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.6 · Sammlung 561
மத்தளம் கொட்டவ ரிசங்கம் நின்றூத,
முத்துடைத் தாம நிரைதாழ்ந்த பந்தற்கீழ்
மைத்துனன் நம்பி மதுசூதன் வந்து,என்னைக்
கைத்தலம் பற்றக் கனாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.7 · Sammlung 562
வாய்நல் லார்நல்ல மறையோதி மந்திரத்தால்,
பாசிலை நாணல் படுத்துப் பரிதிவைத்து,
காய்சின மாகளி றன்னானென் கைப்பற்றி,
தீவலம் செய்யக்க னாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.8 · Sammlung 563
இம்மைக்கு மேழேழ் பிறவிக்கும் பற்றாவான்,
நம்மையு டையவன் நாராய ணன்நம்பி,
செம்மை யுடைய திருக்கையால் தாள்பற்றி,
அம்மி மிதிக்கக் கனாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.9 · Sammlung 564
வரிசிலை வாள்முகத் தென்னைமார் தாம்வந்திட்டு
எரிமுகம் பாரித்தென் னைமுன்னே நிறுத்தி,
அரிமுக னச்சுதன் கைம்மேலென் கைவைத்து,
பொரிமுகந் தட்டக் கனாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.10 · Sammlung 565
குங்கும மப்பிக் குளிர்சாந்தம் மட்டித்து,
மங்கல வீதி வலம்செய்து மணநீர்,
அங்கவ னோடு முடஞ்சென்றங் கானைமேல்,
மஞ்சன மாட்டக்க னாக்கண்டேன் தோழீநான்.

6.11 · Sammlung 566
ஆயனுக் காகத்தான் கண்ட கனாவினை,
வேயர் புகழ்வில்லி புத்தூர்க்கோன் கோதைசொல்,
தூய தமிழ்மாலை ஈரைந்தும் வல்லவர்,
வாயுநன் மக்களைப் பெற்று மகிழ்வரே.

7. Die weiße Muschel und Krishnas Lippen

Deutsch · Umschrift · Tamil

கருப்பூரம் நாறுமோ

7.1 · Sammlung 567
கருப்பூரம் நாறுமோ கமலப்பூ நாறுமோ,
திருப்பவளச் செவ்வாய்தான் தித்தித்தி ருக்கும்மோ,
மருப்பொசித்த மாதவன்றன் வாய்ச்சுவையும் நாற்றமும்,
விருப்புற்றுக் கேட்கின்றேன் சொல்லாழி வெண்சங்கே.

7.2 · Sammlung 568
கடலில் பிறந்து கருதாது, பஞ்சசனன்
உடலில் வளர்ந்துபோ யூழியான் கைத்தலத்
திடரில் குடியேறித் தீய வசுரர்,
நடலைப் படமுழங்கும் தோற்றத்தாய் நற்சங்கே.

7.3 · Sammlung 569
தடவரை யின்மீதே சரற்கால சந்திரன்,
இடையுவா வில்வந்தெ ழுந்தாலே போல்,நீயும்
வடமதுரை யார்மன்னன் வாசுதே வன்கையில்,
குடியேறி வீற்றிருந்தாய் கோலப்பெ ருஞ்சங்கெ.

7.4 · Sammlung 570
சந்திர மண்டலம்போல் தாமோத ரன்கையில்,
அந்தர மொன்றின்றி யேறி யவஞ்செவியில்,
மந்திரம் கொள்வாயே போலும் வலம்புரியே,
இந்திரனு முன்னோடு செல்வத்துக் கேலானே.

7.5 · Sammlung 571
உன்னோ டுடனே யொருகடலில் வாழ்வாரை,
இன்னா ரினையாரென் றெண்ணுவா ரில்லைகாண்,
மன்னாகி நின்ற மதுசூதன் வாயமுதம்,
பன்னாளு முண்கின்றாய் பாஞ்சசன் னியமே.

7.6 · Sammlung 572
போய்த்தீர்த்த மாடாதே நின்ற புணர்மருதம்,
சாய்த்தீர்த்தான் கைத்தலத்தே யேறிக் குடிகொண்டு
சேய்த்தீர்த மாய்நின்ற செங்கண்மால் தன்னுடய
வாய்த்தீர்த்தம் பாய்ந்தாட வல்லாய் வலம்புரியே.

7.7 · Sammlung 573
செங்கமல நாண்மலர்மேல் தேனுகரு மன்னம்போல்
செங்கட் கருமேனி வாசுதே வனுடய,
அங்கைத் தலமேறி அன்ன வசஞ்செய்யும்,
சங்கரையா. உஞ்செல்வம் சாலவ ழகியதே.

7.8 · Sammlung 574
உண்பது சொல்லி லுலகளந்தான் வாயமுதம்,
கண்படை கொள்ளில் கடல்வண்ணன் கைத்தலத்தே,
பெண்படை யாருன்மேல் பெரும்பூசல் சாற்றுகின்றார்,
பண்பல செய்கின்றாய் பாஞ்சசன் னியமே.

7.9 · Sammlung 575
பதினாறா மாயிரவர் தேவிமார் பார்த்திருப்ப,
மதுவாயில் கொண்டாற்போல் மாதவன்றன் வாயமுதம்,
பொதுவாக வுண்பதனைப் புக்குநீ யுண்டக்கால்,
சிதையாரோ வுன்னோடு செல்வப்பெ ருஞ்சங்கே.

7.10 · Sammlung 576
பாஞ்சசன் னியத்தைப் பற்பநா பனோடும்,
வாய்ந்தபெ ருஞ்சுற்ற மாக்கிய வண்புதுவை,
ஏய்ந்தபுகழ்ப் பட்டர்பிரான் கோதைதமி ழீரைந்தும்,
ஆய்ந்தேத்த வல்லா ரவரு மணுக்கரே.

8. Wolken als Liebesboten

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விண்ணீல மேலாப்பு

8.1 · Sammlung 577
விண்ணீல மேலாப்பு
விரித்தாற்போல் மேகங்காள்,
தெண்ணீர்பாய் வேங்கடத்தென்
திருமாலும் போந்தானே,
கண்ணீர்கள் முலைக்குவட்டில்
துளிசோரச் சோர்வேனை,
பெண்ணீர்மை யீடழிக்கும்
இதுதமக்கோர் பெருமையே?

8.2 · Sammlung 578
மாமுத்த நிதிசொரியும்
மாமுகில்காள், வேங்கடத்துச்
சாமத்தின் நிறங்கொண்ட
தாடாளன் வார்த்தையென்னே,
காமத்தீ யுள்புகுந்து
கதுவப்பட்டு இடைக்கங்குல்,
ஏமத்தோர் தென்றலுக்கிங்-
கிலக்காய்நா னிருப்பேனே.

8.3 · Sammlung 579
ஒளிவண்ணம் வளைசிந்தை
உறக்கத்தோ டிவையெல்லாம்,
எளிமையா லிட்டென்னை
ஈடழியப் போயினவால்,
குளிரருவி வேங்கடத்தென்
கோவிந்தன் குணம்பாடி,
அளியத்த மேகங்காள்.
ஆவிகாத் திருப்பேனே.

8.4 · Sammlung 580
மின்னாகத் தெழுகின்ற
மேகங்காள், வேங்கடத்துத்
தன்னாகத் திருமங்கை
தங்கியசீர் மார்வற்கு,
என்னாகத் திளங்கொங்கை
விரும்பித்தாம் நாடோ றும்,
பொன்னாகம் புல்குதற்கென்
புரிவுடைமை செப்புமினே.

8.5 · Sammlung 581
வான்கொண்டு கிளர்ந்தெழுந்த
மாமுகில்காள், வேங்கடத்துத்
தேன்கொண்ட மலர்ச்சிதறத்
திரண்டேறிப் பொழிவீர்காள்,
ஊன்கொண்ட வள்ளுகிரால்
இரணியனை யுடலிடந்தான்,
தான்கொண்ட சரிவளைகள்
தருமாகில் சாற்றுமினே.

8.6 · Sammlung 582
சலங்கொண்டு கிளர்ந்தெழுந்த
தண்முகில்காள், மாவலியை
நிலங்கொண்டான் வேங்கடத்தே
நிரந்தேறிப் பொழிவீர்காள்,
உலங்குண்ட விளங்கனிபோல்
உள்மெலியப் புகுந்து,என்னை
நலங்கொண்ட நாரணற்கென்
நடலைநோய் செப்புமினே.

8.7 · Sammlung 583
சங்கமா கடல்கடைந்தான்
தண்முகில்காள், வேங்கடத்துச்
செங்கண்மால் சேவடிக்கீழ்
அடிவீழ்ச்சி விண்ணப்பம்,
கொங்கைமேல் குங்குமத்தின்
குழம்பழியப் புகுந்து,ஒருநாள்
தங்குமே லென்னாவி
தங்குமென் றுரயீரே.

8.8 · Sammlung 584
கார்காலத் தெழுகின்ற
கார்முகில்காள், வேங்கடத்துப்
போர்காலத் தெழுந்தருளிப்
பொருதவனார் பேர்சொல்லி,
நீர்காலத் தெருக்கிலம்
பழவிலைபோல் வீழ்வேனை,
வார்காலத் தொருநாள்தம்
வாசகம்தந் தருளாரே.

8.9 · Sammlung 585
மதயானை போலெழுந்த
மாமுகில்காள், வேங்கடத்தைப்
பதியாக வாழ்வீர்காள்.
பாம்பணையான் வார்த்தையென்னே,
கதியென்றும் தானாவான்
கருதாது,ஓர் பெண்கொடியை
வதைசெய்தான். என்னும்சொல்
வையகத்தார் மதியாரே.

8.10 · Sammlung 586
நாகத்தி னணையானை
நன்னுதலாள் நயந்துரைசெய்,
மேகத்தை வேங்கடக்கோன்
விடுதூதில் விண்ணப்பம்,
போகத்தில் வழுவாத
புதுவையர்கோன் கோதைதமிழ்,
ஆகத்து வைத்துரைப்பார்
அவரடியா ராகுவரே.

9. Die Haine von Tirumalirumcholai

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சிந்தூரச் செம்பொடி

9.1 · Sammlung 587
சிந்துரச் செம்பொடிப்போல்
திருமாலிருஞ் சோலையெங்கும்,
இந்திர கோபங்களே
எழுந்தும்பரந் திட்டனவால்,
மந்தரம் நாட்டியன்று
மதுரக்கொழுஞ் சாறுகொண்ட
சுந்தரத் தோளுடையான்
சுழலையினின் றுய்துங்கொலோ.

9.2 · Sammlung 588
போர்களி றுபொரும்மா
லிருஞ்சோலையம் பூம்புறவில்,
தார்க்கொடி முல்லைகளும்
தவளநகை காட்டுகின்ற,
கார்க்கொள் படாக்கள்நின்று
கழறிச்சிரிக் கத்தரியேன்,
ஆர்க்கிடு கோதோழி.
அவன்தார்ச்செய்த பூசலையே.

9.3 · Sammlung 589
கருவிளை யொண்மலர்காள்.
காயாமலர் காள்,திருமால்
உருவொளி காட்டுகின்றீர்
எனக்குய்வழக் கொன்றுரையீர்,
திருவிளை யாடுதிண்டோ ள்
திருமாலிருஞ் சோலைநம்பி,
வரிவளை யில்புகுந்து
வந்திபற்றும் வழ்க்குளதே.

9.4 · Sammlung 590
பைம்பொழில் வாழ்குயில்காள்.
மயில்காள்.ஒண் கருவிளைகாள்,
வம்பக் களங்கனிகாள்.
வண்ணப்பூவை நறுமலர்காள்,
ஐம்பெரும் பாதகர்காள்.
அணிமாலிருஞ் சோலைநின்ற,
எம்பெரு மானுடைய
நிறமுங்களுக் கெஞ்செய்வதே ?

9.5 · Sammlung 591
துங்க மலர்ப்பொழில்சூழ்
திருமாலிருஞ் சோலைநின்ற,
செங்கட் கருமுகிலின்
திருவுருப் போல்,மலர்மேல்
தொங்கிய வண்டினங்காள்.
தொகுபூஞ்சுனை காள்,சுனையில்
தங்குசெந் தாமரைகாள்.
எனக்கோர்சரண் சாற்றுமினே.

9.6 · Sammlung 592
நாறு நறும்பொழில்மா
லிருஞ்சோலை நம்பிக்கு, நான்
நூறு தடாவில்வெண்ணெய்
வாய்நேர்ந்து பராவிவைத்தேன்,
நூறு தடாநிறைந்த
அக்கார வடிசில்சொன்னேன்,
ஏறு திருவுடையான்
இன்றுவந்திவை கொள்ளுங்கொலோ.

9.7 · Sammlung 593
இன்றுவந் தித்தனையும்
அமுதுசெய் திடப்பெறில்,நான்
ஒன்று நூறாயிரமாக்
கொடுத்துப்பின்னும் ஆளும்செய்வன்,
தென்றல் மணங்கமழும்
திருமாலிருஞ் சோலைதன்னுள்
நின்ற பிரான்,அடியேன்
மனத்தேவந்து நேர்படிலே.

9.8 · Sammlung 594
காலை யெழுந்திருந்து
கரியகுரு விக்கணங்கள்,
மாலின் வரவுசொல்லி
மருள்பாடுதல் மெய்ம்மைகொலோ,
சோலை மலைப்பெருமான்
துவராபதி யெம்பெருமான்,
ஆலி னிலைப்பெருமான்
அவன் வார்த்தை யுரைக்கின்றதே.

9.9 · Sammlung 595
கோங்கல ரும்பொழில்மா-
லிருஞ்சோலயில் கொன்றைகள்மேல்
தூங்குபொன் மாலைகளோ-
டுடனாய்நின்று தூங்குகின்றேன்,
பூங்கொள் திருமுகத்து
மடுத்தூதிய சங்கொலியும்,
சார்ங்கவில் நாணொலியும்
தலைப்பெய்வதெஞ் ஞான்றுகொலோ.

9.10 · Sammlung 596
சந்தொடு காரகிலும்
சுமந்துதடங் கள்பொருது,
வந்திழி யும்சிலம்பா-
றுடைமாலிருஞ் சோலைநின்ற,
சுந்தரனை, சுரும்பார்
குழல்கோதை தொகுத்துரைத்த,
செந்தமிழ் பத்தும்வல்லார்
திருமாலடி சேர்வர்களே.

10. Klage an Blumen, Vögel, Regen und Meer

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கார்க்கோடல் பூக்காள் .

10.1 · Sammlung 597
கார்க்கோடல் பூக்காள். கார்க்கடல்
வண்ணனென் மேல்உம்மைப்
போர்க்கோலம் செய்து போர
விடுத்தவ னெங்குற்றான்,
ஆர்க்கோ இனிநாம் பூச
லிடுவது, அணிதுழாய்த்
தார்க்கோடும் நெஞ்சந் தன்னைப்
படைக்கவல் லேனந்தோ.

10.2 · Sammlung 598
மேற்றோன்றிப் பூக்காள் மேலுல
கங்களின் மீதுபோய்,
மேற்றோன்றும் சோதி வேத
முதல்வர் வலங்கையில்,
மேற்றோன்று மாழியின் வெஞ்சுடர்
போலச் சுடாது,எம்மை
மாற்றோலைப் பட்டவர் கூட்டத்து
வைத்துகொள் கிற்றிரே.

10.3 · Sammlung 599
கோவை மணாட்டி. நீயுன்
கொழுங்கனி கொண்டு,எம்மை
ஆவி தொலைவியேல் வாயழ-
கர்தம்மை யஞ்சுதும்
பாவி யேன்தோன்றிப் பாம்பணை-
யார்க்கும்தம் பாம்புபோல்,
நாவு மிரண்டுள வாய்த்து
நாணிலி யேனுக்கே.

10.4 · Sammlung 600
முல்லைப் பிராட்டி.நீயுன்
முறுவல்கள் கொண்டு,எம்மை
அல்லல் விளைவியே லாழிநங்
காய்.உன்ன டைக்கலம்,
கொல்லை யரக்கியை மூக்கரிந்
திட்ட குமரனார்
சொல்லும் பொய்யானால், நானும்
பிறந்தமை பொய்யன்றே.

10.5 · Sammlung 601
பாடும் குயில்காள். ஈதென்ன
பாடல்,நல் வேங்கட
நாடர் நமக்கொரு வாழ்வுதந்
தால்வந்து பாடுமின்,
ஆடும் கருளக் கொடியுடை
யார்வந் தருள்செய்து,
கூடுவ ராயிடில் கூவிநும்
பாட்டுகள் கேட்டுமே.

10.6 · Sammlung 602
கணமா மயில்காள். கண்ணபி
ரான்திருக் கோலம்போன்று,
அணிமா நடம்பயின் றாடுகின்
றீர்க்கடி வீழ்கின்றேன்,
பணமா டரவணைப் பற்பல
காலமும் பள்ளிகொள்,
மணவாளர் நம்மை வைத்த
பரிசிது காண்மினே.

10.7 · Sammlung 603
நடமாடித் தோகை விரிக்கின்ற
மாமயில் காள்,உம்மை
நடமாட்டங் காணப் பாவியேன்
நானோர் முதலிலேன்,
குடமாடு கூத்தன் கோவிந்தன்
கோமிறை செய்து,எம்மை
உடைமாடு கொண்டா னுங்களுக்
கினியொன்று போதுமே ?

10.8 · Sammlung 604
மழையே. மழையே. மண்புறம்
பூசியுள் ளாய்நின்ற,
மெழுகூற்றி னாற்போல் ஊற்றுநல்
வேங்கடத் துள்நின்ற,
அழகப் பிரானார் தம்மையென்
நெஞ்சத் தகப்படத்
தழுவநின்று, என்னைத் ததர்த்திக்கொண்
டூற்றவும் வல்லையே?

10.9 · Sammlung 605
கடலே. கடலே. உன்னைக்
கடைந்து கலக்குறுத்து
உடலுள் புகுந்துநின் றூறல்
அறுத்தவற்கு, என்னையும்
உடலுள் புகுந்துநின் றூறல்
அறுக்கின்ற மாயற்குஎன்
நடலைக ளெல்லாம் நாகணைக்
கேசென்று ரைத்தியே.

10.10 · Sammlung 606
நல்லஎன் தோழி. நாக
ணைமிசை நம்பரர்,
செல்வர் பெரியர் சிறுமா
னிடவர்நாம் செய்வதென்,
வில்லி புதுவை விட்டுசித்
தர்தங்கள் தேவரை,
வல்ல பரிசு வருவிப்ப
ரேலது காண்டுமே.

11. Der Geliebte von Srirangam

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தாமுகக்கும்

11.1 · Sammlung 607
தாமுகக்கும் தம்கையில் சங்கமே போலாவோ,
யாமுகக்கு மெங்கையில் சங்கமு மேந்திழையீர்,
தீமுகத்து நாகணைமேல் சேரும் திருவரங்கர்,
ஆமுகத்தை நோக்காரால் அம்மனே. அம்மனே.

11.2 · Sammlung 608
எழிலுடைய வம்மனைமீர். என்னரங்கத் தின்னமுதர்,
குழலழகர் வாயழகர் கண்ணழகர், கொப்பூழில்
எழுகமலப் பூவழக ரெம்மானார், என்னுடைய
கழல்வளையைத் தாமும் கழல்வளையே யாக்கினரே.

11.3 · Sammlung 609
பொங்கோதம் சூழ்ந்த புவனியும் விண்ணுலகும்,
அங்காதுஞ் சோராமே யாள்கின்ற வெம்பெருமான்,
செங்கோ லுடைய திருவரங்கச் செல்வனார்,
எங்கோல் வளையா லிடர்தீர்வ ராகாதே.

11.4 · Sammlung 610
மச்சணி மாட மதிளரங்கர் வாமனனார்,
பச்சைப் பசுந்தேவர் தாம்பண்டு நீரேற்ற,
பிச்சைக் குறையாகி யென்னுடைய பெய்வளைமேல்,
இச்சை யுடையரே லித்தெருவே போதாரே ?

11.5 · Sammlung 611
பொல்லாக் குறளுருவாய்ப் பொற்கையில் நீரேற்று,
எல்லா வுலகு மளந்துகொண்ட வெம்பெருமான்,
நல்லார்கள் வாழும் நளிரரங்க நாகணையான்,
இல்லாதோம் கைப்பொருளு மெய்துவா னொத்துளனே.

11.6 · Sammlung 612
கைப்பொருள்கள் முன்னமே
கைக்கொண்டார், காவிரிநீர்
செய்ப்புரள வோடும்
திருவரங்கச் செல்வனார்,
எப்பொருட்கும் நின்றார்க்கு
மெய்தாது, நான்மறையின்
சொற்பொருளாய் நின்றாரென்
மெய்ப்பொருளும் கொண்டாரே.

11.7 · Sammlung 613
உண்ணா துறங்கா தொலிகடலை யூடறுத்து,
பெண்ணாக்கை யாப்புண்டு தாமுற்ற பேதெல்லாம்,
திண்ணார் மதிள்சூழ் திருவரங்கச் செல்வனார்,
எண்ணாதே தம்முடைய நன்மைகளே யெண்ணுவரே.

11.8 · Sammlung 614
பாசிதூர்த் துக்கிடந்த பார்மகட்கு, பண்டொருநாள்
மாசுடம்பில் நீர்வார மானமிலாப் பன்றியாம்,
தேசுடைய தேவர் திருவரங்கச் செல்வனார்,
பேசி யிருப்பனகள் பேர்க்கவும் பேராவே.

11.9 · Sammlung 615
கண்ணாலங் கோடித்துக் கன்னிதன்னைக் கைப்பிடிப்பான்,
திண்ணார்ந் திருந்த சிசுபாலன் தேசழிந்து,
அண்ணாந் திருக்கவே யாங்கவளைக் கைப்பிடித்த,
பெண்ணாளன் பேணுமூர் பேரு மரங்கமே.

11.10 · Sammlung 616
செம்மை யுடைய
திருவரங்கர் தாம்பணித்த,
மெய்ம்மைப் பெருவார்த்தை
விட்டுசித்தர் கேட்டிருப்பர்,
தம்மை யுகப்பாரைத்
தாமுகப்ப ரென்னும்சொல்,
தம்மிடையே பொய்யானால்
சாதிப்பா ராரினியே .

12. Bringt mich an Krishnas Orte

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மற்றிருந்தீர்

12.1 · Sammlung 617
மற்றிருந் தீர்கட் கறியலாகா
மாதவ னென்பதோ ரன்புதன்னை,
உற்றிருந் தேனுக் குரைப்பதெல்லாம்
ஊமைய ரோடு செவிடர்வார்த்தை,
பெற்றிருந் தாளை யொழியவேபோய்ப்
பேர்த்தொரு தாயில் வளர்ந்தநம்பி,
மற்பொருந் தாமற் களமடைந்த
மதுரைப் புறத்தென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.2 · Sammlung 618
நாணி யினியோர் கருமமில்லை
நாலய லாரும் அறிந்தொழிந்தார்,
பாணியா தென்னை மருந்து செய்து
பண்டுபண் டாக்க வுறுதிராகில்,
மாணி யுருவா யுலகளந்த
மாயனைக் காணில் தலைமறியும்,
ஆணையால் நீரென்னைக் காக்கவேண்டில்
ஆய்ப்பாடிக் கேயென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.3 · Sammlung 619
தந்தையும் தாயுமுற் றாரும்நிற்கத்
தனிவழி போயினாள். என்னும்சொல்லு,
வந்தபின் னைப்பழி காப்பரிது
மாயவன் வந்துருக் காட்டுகின்றான்,
கொந்தள மாக்கிப் பரக்கழித்துக்
குறும்புசெய் வானோர் மகனைப்பெற்ற,
நந்தகோ பாலன் கடைத்தலைக்கே
நள்ளிருட் கணென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.4 · Sammlung 620
அங்கைத் தலத்திடை யாழிகொண்டான்
அவன்முகத் தன்றி விழியேனென்று,
செங்கச்சுக் கொண்டுகண் ணாடையார்த்துச்
சிறுமா னிடவரைக் காணில்நாணும்,
கொங்கைத் தலமிவை நோக்கிக்காணீர்
கோவிந்த னுக்கல்லால் வாயில்போகா,
இங்குத்தை வாழ்வை யொழியவேபோய்
யமுனைக் கரைக்கென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.5 · Sammlung 621
ஆர்க்குமென் நோயி தறியலாகா
தம்மனை மீர்.துழ திப்படாதே,
கார்க்கடல் வண்ணனென் பானொருவன்
கைகண்ட யோகம் தடவத்தீரும்,
நீர்க்கரை நின்ற கடம்பையேறிக்
காளிய னுச்சியில் நட்டம்பாய்ந்து,
போர்க்கள மாக நிருத்தஞ்செய்த
பொய்கைக் கரைக்கென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.6 · Sammlung 622
கார்த்தண் முகிலும் கருவிளையும்
காயா மலரும் கமலப்பூவும்,
ஈர்த்திடு கின்றன வென்னைவந்திட்
டிருடீகே சன்பக்கல் போகேயென்று,
வேர்த்துப் பசித்து வயிறசைந்து
வேண்டடி சிலுண்ணும் போது,ஈதென்று
பார்த்திருந் துநெடு நோக்குக்கொள்ளும்
பத்தவி லோசநத் துய்த்திடுமின்.

12.7 · Sammlung 623
வண்ணம் திரிவும் மனங்குழைவும்
மானமி லாமையும் வாய்வெளுப்பும்,
உண்ண லுறாமையு முள்மெலிவும்
ஓதநீர் வண்ணனென் பானொருவன்,
தண்ணந் துழாயென்னும் மாலைகொண்டு
சூட்டத் தணியும், பிலம்பன்றன்னைப்
பண்ணழி யப்பல தேவன்வென்ற
பாண்டி வடத்தென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.8 · Sammlung 624
கற்றினம் மேய்க்கிலும் மேய்க்கப்பெற்றான்
காடுவாழ் சாதியு மாகப்பெற்றான்,
பற்றி யுரலிடை யாப்புமுண்டான்
பாவிகாள். உங்களுக் கேச்சுக்கொலோ,
கற்றன பேசி வசையுணாதே
காலிக ளுய்ய மழைதடுத்து,
கொற்றக் குடையாக வேந்திநின்ற
கோவர்த் தனத்தென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.9 · Sammlung 625
கூட்டி லிருந்து கிளியெப்போதும்
கோவிந்தா. கோவிந்தா. என்றழைக்கும்,
ஊட்டுக் கொடாது செறுப்பனாகில்
உலகளந் தான். என் றுயரக்கூவும்,
நாட்டில் தலைப்பழி யெய்தியுங்கள்
நன்மை யிழந்து தலையிடாதே,
சூட்டுயர் மாடங்கள் சூழ்ந்துதோன்றும்
துவரா பதிக்கென்னை யுய்த்திடுமின்.

12.10 · Sammlung 626
மன்னு மதுரை தொடக்கமாக
வண்துவ ராபதி தன்னளவும்,
தன்னைத் தமருய்த்துப் பெய்யவேண்டித்
தாழ்குழ லாள்துணிந் ததுணிவை,
பொன்னியல் மாடம்பொ லிந்துதோன்றும்
புதுவையர் கோன்விட்டு சித்தன்கோதை,
இன்னிசை யால்சொன்ன செஞ்சொல்மாலை
ஏத்தவல் லார்க்கிடம் வைகுந்தமே.

13. Zeichen seiner Nähe als Trost

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கண்ணனென்னும்

13.1 · Sammlung 627
கண்ண னென்னும் கருந்தெய்வம்
காட்சி பழகிக் கிடப்பேனை,
புண்ணில் புளிப்பெய் தாற்போலப்
புறநின் றழகு பேசாதே,
பெண்ணின் வருத்த மறியாத
பெருமா னரையில் பீதக
வண்ண ஆடை கொண்டு,என்னை
வாட்டம் தணிய வீசீரே.

13.2 · Sammlung 628
பாலா லிலையில் துயில்கொண்ட
பரமன் வலைப்பட் டிருந்தேனை,
வேலால் துன்னம் பெய்தாற்போல்
வேண்டிற் றெல்லாம் பேசாதே,
கோலால் நிரைமேய்த் தாயனாய்க்
குடந்தைக் கிடந்த குடமாடி,
நீலார் தண்ணந் துழாய்கொண்டென்
நெறிமேன் குழல்மேல் சூட்டீரே.

13.3 · Sammlung 629
கஞ்சைக் காய்ந்த கருவல்லி
கடைக்க ணென்னும் சிறைக்கோலால்,
நெஞ்சூ டுருவ வேவுண்டு
நிலையும் தளர்ந்து நைவேனை,
அஞ்சே லென்னா னவனொருவன்
அவன்மார் வணிந்த வனமாலை,
வஞ்சி யாதே தருமாகில்
மார்வில் கொணர்ந்து புரட்டீரே.

13.4 · Sammlung 630
ஆரே யுலகத் தாற்றுவார்
ஆயர் பாடி கவர்ந்துண்ணும்,
காரே றுழக்க வுழக்குண்டு
தளர்ந்தும் முறிந்தும் கிடப்பேனை,
ஆரா வமுத மனையான்றன்
அமுத வாயி லூறிய,
நீர்தான் கொணர்ந்து புலராமே
பருக்கி யிளைப்பை நீக்கிரே.

13.5 · Sammlung 631
அழிலும் தொழிலு முருக்காட்டான்
அஞ்சே லென்னா னவனொருவன்,
தழுவி முழுகிப் புகுந்தென்னைச்
சுற்றிச் சுழன்று போகானால்,
தழையின் பொழில்வாய் நிரைப்பின்னே
நெடுமா லூதி வருகின்ற
குழலின் தொளைவாய் நீர்கொண்டு
குளிர முகத்துத் தடவீரே.

13.6 · Sammlung 632
நடையொன் றில்லா வுலகத்து
நந்த கோபன் மகனென்னும்,
கொடிய கடிய திருமாலால்
குளப்புக் கூறு கொளப்பட்டு,
புடையும் பெயர கில்லேன்நான்
போட்கன் மிதித்த அடிப்பாட்டில்
பொடித்தான் கொணர்ந்து பூசீர்கள்
போகா வுயிரென் னுடம்பையே.

13.7 · Sammlung 633
வெற்றிக் கருள கொடியான்றன்
மீமீ தாடா வுலகத்து,
வெற்ற வெறிதே பெற்றதாய்
வேம்பே யாக வளர்த்தாளே,
குற்ற மற்ற முலைதன்னைக்
குமரன் கோலப் பணைத்தோளோடு,
அற்ற குற்ற மவைதீர
அணைய வமுக்கிக் கட்டீரே.

13.8 · Sammlung 634
உள்ளே யுருகி நைவேனை
உளளோ இலளோ வென்னாத,
கொள்ளை கொள்ளிக் குறும்பனைக்
கோவர்த் தனனைக் கண்டக்கால்,
கொள்ளும் பயனொன் றில்லாத
கொங்கை தன்னைக் கிழங்கோடும்
அள்ளிப் பறித்திட் டவன்மார்வில்
எறிந்தென் அழலை தீர்வேனே.

13.9 · Sammlung 635
கொம்மை முலைக ளிடர்தீரக்
கோவிந் தற்கோர் குற்றேவல்,
இம்மைப் பிறவி செய்யாதே
இனிப்போய்ச் செய்யும் தவந்தானென்,
செம்மை யுடைய திருமார்வில்
சேர்த்தா னேலும் ஒருஞான்று,
மெய்ம்மை சொல்லி முகம்நோக்கி
விடைதான் தருமேல் மிகநன்றே.

13.10 · Sammlung 636
அல்லல் விளைத்த பெருமானை
ஆயர் பாடிக் கணிவிளக்கை,
வில்லி புதுவை நகர்நம்பி
விட்டு சித்தன் வியன்கோதை,
வில்லைத் தொலைத்த புருவத்தாள்
வேட்கை யுற்று மிகவிரும்பும்,
சொல்லைத் துதிக்க வல்லார்கள்
துன்பக் கடளுள் துவளாரே.

14. Wir haben ihn in Vrindavan gesehen

Deutsch · Umschrift · Tamil

பட்டி மேய்ந்து

14.1 · Sammlung 637
பட்டி மேய்ந்தோர் காரேறு
பலதே வற்கோர் கீழ்க்கன்றாய்,
இட்டீ றிட்டு விளையாடி
இங்கே போதக் கண்டீரே?-
இட்ட மான பசுக்களை
இனிது மறித்து நீரூட்டி,
விட்டுக் கொண்டு விளையாட
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.2 · Sammlung 638
அனுங்க வென்னைப் பிரிவுசெய்
தாயர் பாடி கவர்ந்துண்ணும்,
குணுங்கு நாறிக் குட்டேற்றைக்
கோவர்த் தனனைக் கண்டீரே?-
கணங்க ளோடு மின்மேகம்
கலந்தாற் போல, வனமாலை
மினுங்க நின்று விளையாட
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.3 · Sammlung 639
மாலாய்ப் பிரந்த நம்பியை
மாலே செய்யும் மணாளனை,
ஏலாப் பொய்க ளுரைப்பானை
இங்கே போதக் கண்டீரே?-
மேலால் பரந்த வெயில்காப்பான்
வினதை சிறுவன் சிறகென்னும்,
மேலாப் பின்கீழ் வருவானை
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.4 · Sammlung 640
கார்த்தண் கமலக் கண்ணென்னும்
நெடுங்கயி றுபடுத் தி,என்னை
ஈர்த்துக் கொண்டு விளையாடும்
ஈசன் றன்னைக் கண்டீரே?-
போர்த்த முத்தின் குப்பாயப்
புகர்மால் யானைக் கன்றேபோல்,
வேர்த்து நின்று விளையாட
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.5 · Sammlung 641
மாத வன்என் மணியினை
வலையில் பிழைத்த பன்றிபோல்,
ஏது மொன்றும் கொளத்தாரா
ஈசன் றன்னைக் கண்டீரே?-
பீதக வாடை யுடைதாழப்
பெருங்கார் மேகக் கன்றேபோல்,
வீதி யார வருவானை
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.6 · Sammlung 642
தரும மறியாக் குறும்பனைத்
தங்கைச் சார்ங்க மதுவேபோல்,
புருவ வட்ட மழகிய
பொருத்த மிலியைக் கண்டீரே?-
உருவு கரிதாய் முகம்செய்தாய்
உதயப் பருப்ப தத்தின்மேல்,
விரியும் கதிரே போல்வானை
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.7 · Sammlung 643
பொருத்த முடைய நம்பியைப்
புறம்போ லுள்ளும் கரியானை
கருத்தைப் பிழைத்து நின்றஅக்
கருமா முகிலைக் கண்டீரே?-
அருத்தித் தாரா கணங்களால்
ஆரப் பெருகு வானம்போல்,
விருத்தம் பெரிதாய் வருவானை
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.8 · Sammlung 644
வெளிய சங்கொன் றுடையானைப்
பீதக வாடை யுடையானை,
அளிநன் குடைய திருமாலை
ஆழி யானைக் கண்டீரே?-
களிவண் டெங்கும் கலந்தாற்போல்
கழம்பூங் குழல்கள் தடந்தோள்மேல்,
மிளிர நின்று விளையாட
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.9 · Sammlung 645
நாட்டைப் படையென்று அயன்முதலாத்
தந்த நளிர்மா மலருந்தி,
வீட்டைப் பண்ணி விளையாடும்
விமலன் றன்னைக் கண்டீரே?-
காட்டை நாடித் தேனுகனும்
களிறும் புள்ளு முடன்மடிய,
வேட்டை யாடி வருவானை
விருந்தா வனத்தே கண்டோ மே.

14.10 · Sammlung 646
பருந்தாட் களிற்றுக் கருள்செய்த
பரமன் றன்னை, பாரின்மேல்
விருந்தா வனத்தே கண்டமை
விட்டு சித்தன் கோதைசொல்,
மருந்தா மென்று தம்மனத்தே
வைத்துக் கொண்டு வாழ்வார்கள்,
பெருந்தா ளுடைய பிரானடிக்கீழ்ப்
பிரியா தென்று மிருப்பாரே.

Überlieferte Schlussverehrung

ஸ்ரீ ஆண்டாள் திருவடிகளே சரணம்


Andal: Dichterin, Heilige und göttliche Braut

Andal heißt auch Kodai, Kotai oder Goda. Sie ist die einzige Frau unter den zwölf Alvar, den tamilischen Dichterheiligen der Vishnu-Verehrung. Ihr werden die dreißig Lieder der Tiruppavai und die 143 Lieder von Nachiyar Tirumoli zugeschrieben. Ihre Lebenszeit wird meist im frühen Mittelalter, häufig im 8. oder 9. Jahrhundert, angesetzt; genaue Lebensdaten sind nicht gesichert.[3][4]

Die religiöse Überlieferung erzählt, Periyalvar, auch Vishnuchitta genannt, habe Andal in einem Tempelgarten bei einer Tulasi-Pflanze gefunden und als Tochter aufgezogen. Sie soll die für Vishnu bestimmten Blumengirlanden zunächst selbst getragen haben. Als Vishnuchitta dies entdeckte, war er bestürzt; im Traum verlangte Vishnu jedoch gerade die von Andal getragenen Girlanden. So wird ihre Liebe als eine Hingabe erinnert, die Gott selbst annimmt.[2]

Die Dichtung bietet dafür einen eigenen, unmittelbaren Zugang: In vielen Schlussversen nennt sich Kodai ausdrücklich als Tochter Vishnuchittas aus Puduvai, dem heutigen Srivilliputtur. Solche dichterischen Selbstnennungen sind von den späteren ausführlichen Heiligenlegenden zu unterscheiden. In der Verehrung Andals geht es zugleich um die Dichterin und um eine göttliche Brautgestalt.

Aufbau und Bedeutung der vierzehn Liedfolgen

Die Abschnitte heißen jeweils nach ihren Anfangsworten. Die oft verwendete Bezeichnung „Dekade“ meint eine Liedfolge, die hier zehn oder elf Verse umfassen kann. Die Abschnitte 4, 5 und 6 enthalten jeweils elf Verse; die übrigen jeweils zehn. Daraus ergeben sich die 143 Verse des Werkes. Die Schlusslieder gehören zum Text: Sie nennen häufig Kodai und sprechen vom Segen des Singens und Erinnerns.[1]

Abschnitt Anfangsworte Inhalt
1 Tai oru tinkal Das Gelübde an Kama: Die Liebessehnsucht richtet sich auf Vishnu.
2 Namam ayiram Hirtenmädchen bitten Krishna, ihre Sandhäuser zu verschonen.
3 Kozhi azaippatan Die Badenden verlangen ihre von Krishna genommenen Kleider zurück.
4 Telliyar palar Das Kudal-Zeichen soll die erhoffte Begegnung anzeigen.
5 Mannu perumpukazh Ein Kuckuck soll den Geliebten herbeirufen.
6 Varanam ayiram Die Hochzeit mit Narayana erscheint im Traum.
7 Karuppuram narumo Die Muschel wird nach dem Nektar von Krishnas Lippen gefragt.
8 Vinnila melappu Wolken tragen die Botschaft der Sehnsucht nach Venkata.
9 Cinturac cempoti Naturbilder und Opfergaben für den Herrn von Tirumalirumcholai.
10 Karkkotal pukkal Blumen, Vögel, Regen und Meer werden zu Gegenübern der Klage.
11 Tam ukakkum Die Liebende ruft den Herrn von Srirangam zur Treue an seinem Wort auf.
12 Marriruntir Angehörige sollen die Sehnsüchtige an Krishnas Orte bringen.
13 Kannan ennum Gewand, Tulasi, Girlande und Fußstaub des Geliebten sollen Trost bringen.
14 Patti meyntu Auf die Frage nach Krishna folgt: „Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“
Vishnu trägt Muschel und Rad. Die Muschel Panchajanya wird im siebten Abschnitt von Nachiyar Tirumoli unmittelbar angesprochen.

Ein Weg mit mehreren Stimmen

Die Sammlung ist keine gleichförmig erzählte Lebensgeschichte. Im zweiten und dritten Abschnitt sprechen Gruppen von Mädchen und jungen Frauen; andere Lieder führen die Stimme der einzelnen Liebenden, einer Freundin oder antwortender Zeugen vor. Ein Kinderspiel, ein Traum und eine Klage müssen daher nicht als unmittelbar aufeinanderfolgende biografische Ereignisse gelesen werden.

Auch der Hochzeitstraum beendet die Sehnsucht noch nicht: Auf seine freudige Gewissheit folgen erneut Trennung und Suche. Erst die letzte Liedfolge lässt wiederholt eine Antwort erklingen. Das macht die Komposition für meditatives Lesen ergiebig: Nähe und Ferne stehen miteinander im Gespräch.

Vishnu, Krishna, Rama und die heiligen Orte

Der Geliebte trägt viele Namen und Gestalten: Narayana, Govinda, Madhava, Keshava, Damodara und Ranganatha. Seine Taten als Rama, Vamana, Trivikrama, Narasimha und Varaha werden in die Anrede einbezogen. Die Dichterin wechselt dabei zwischen mythischen Erzählungen und der Gegenwart des Herrn in Tempelorten wie Venkata, Srirangam und Tirumalirumcholai.

Das ist für das Verständnis entscheidend: Wenn eine Hirtin Krishna anredet und im nächsten Atemzug an Sita oder die Überbrückung des Meeres erinnert, verbindet das Gedicht verschiedene Erscheinungsformen desselben göttlichen Herrn.

Varanam Ayiram: Andals Hochzeitstraum

Varanam Ayiram bedeutet „Tausend Elefanten“. Diese eröffnen in 6.1 den feierlichen Zug Narayanas. Es folgen die Festsetzung des Hochzeitstages, die Ankunft der Götter, Schutzschnüre, das Ergreifen der Hand, der Gang um das Opferfeuer, das Setzen des Fußes auf den Stein, das Reisopfer und das Hochzeitsbad. Der wiederkehrende Ruf „Diesen Traum habe ich gesehen, meine Freundin!“ trägt die ganze Folge.

Für die Liebende ist der Traum ein Geschenk erfahrener Nähe. Die religiöse Lektüre kann in der Hochzeit die feste Zugehörigkeit zum Göttlichen erkennen. Zugleich bewahrt der Text die konkreten rituellen Handlungen einer Hochzeit. Der Abschnitt wird auch im Zusammenhang tamilischer Hochzeiten gesungen.[3] Die Segenszusage in 6.11 gehört zur poetisch-religiösen Sprache des Schlussverses; sie ist keine überprüfbare Zusicherung bestimmter Lebensereignisse.

Varanam Ayiram hören

Tamilische Darbietung des Hochzeitstraums, gesungen von Shantha Ranganathan; der Beitrag zeigt eine häusliche Verehrung Andals und Vishnus.

Zentrale Lehren: Hingabe, Sehnsucht und göttliche Nähe

Die ganze Person darf lieben

Andals Gebet bleibt nicht auf abstrakte Gedanken beschränkt. Augen, Lippen, Brüste, Hände, Haare und Armreifen tragen die Bewegung der Liebe. Die körperliche Bildsprache gehört zur weiblichen Stimme des Werkes. Eine spirituelle Auslegung kann darin die Sehnsucht der Seele nach Gott erkennen und zugleich den leiblichen Ausdruck des Gedichts ernst nehmen.

Die herabgleitenden Armreifen bezeichnen wiederholt das körperliche Schwinden in der Trennung. Wolken erinnern an Krishnas dunkle Gestalt; rote Früchte an seinen Mund; Blüten an sein Lächeln. So wird die Natur zum Spiegel einer Liebe, die überall den Geliebten sucht. Diese Beobachtungen ergeben sich unmittelbar aus den Liedern, besonders den Abschnitten 5 und 8–11.

Klage als Sprache der Beziehung

Andal nennt Krishna einen Schelm, einen Dieb und einen Unzuverlässigen. Solche Anreden stehen in einer Beziehung größter Vertrautheit. Die Liebende erinnert ihn an sein eigenes Wesen: Er rettet den Elefanten, schützt die Herden und nimmt sich derer an, die ihn lieben. Warum lässt er sie dann warten?

Besonders eindringlich ist 11.10: Die Liebende hält dem Herrn sein Wort entgegen, dass er die liebt, die ihn lieben. Das Gebet besteht hier aus Vertrauen und Widerspruch zugleich. Eine heutige Lesehilfe ist, darin Raum für aufrichtige Gefühle zu erkennen: Auch ein fragendes Herz kann sich an Gott wenden.

Die Nähe der Muschel

In Abschnitt 7 ist Panchajanya zugleich bewunderte Vertraute und beneidete Nebenbuhlerin. Sie darf in Vishnus Hand ruhen und seine Lippen berühren. Durch die Fragen an die Muschel kann Andal von einer Nähe sprechen, die sie selbst ersehnt. Die anschauliche Szene lässt sich meditativ auf das Hören und Empfangen beziehen; eine solche Anwendung ist eine heutige Deutung, keine zusätzliche Aussage des Verswortlauts.

Karuppuram Narumo hören

Musikalische Darbietung der Muschellieder aus Nachiyar Tirumoli.

Schenken und Dienen

Die hundert Gefäße Butter und die hundert Gefäße süßen Milchreises in 9.6 sind ein großes Versprechen. In 9.7 wächst die Gabe weiter – und die Liebende möchte darüber hinaus dienen. Der entscheidende Wunsch ist, dass der Herr in ihrem Herzen wohnt. Für Bhakti Yoga und Karma Yoga bietet das einen Anknüpfungspunkt: Eine Gabe erhält ihren geistigen Sinn durch die Liebe, mit der sie gegeben wird.

Inspiration für Yoga-Aspiranten

Nachiyar Tirumoli lässt sich langsam lesen, singen und in die Stille mitnehmen. Die folgenden Übungen sind heutige Praxisanregungen.

Die folgenden Anregungen verbinden die Lektüre mit Yoga und Meditation. Sie sind eigene Praxisimpulse und keine wörtlichen Vorschriften Andals.

1. Einen Vers im Herzen bewegen

Lies 4.8 oder 14.10 langsam. Sprich die deutsche Übersetzung noch einmal halblaut und sitze anschließend einige Minuten still. Frage dich: Was bedeutet es für mich, dem Göttlichen im Herzen Raum zu geben? Lass das Nachsinnen einfach werden; du musst keine besondere Stimmung herstellen.

2. Einen Namen mit Aufmerksamkeit wiederholen

In 5.11 steht ausdrücklich die Verehrung Namo Narayanaya; in 12.9 ruft der Papagei Govinda. Wenn Japa zu deinem Weg gehört, kannst du einen solchen Gottesnamen mit Liebe wiederholen. Höre auf den Klang und gönne dir danach Stille. Eine vertraute, von deinem Lehrer erhaltene Mantrapraxis kannst du ebenso beibehalten.

3. Sehnsucht in ein ehrliches Gebet verwandeln

Nimm wahr, was dich heute bewegt: Freude, Unsicherheit oder ein unerfüllter Wunsch. Bringe dies in wenigen eigenen Worten vor Gott. Andals Offenheit kann Mut machen, ohne die drastischen Zustände ihrer dichterischen Liebesklage nachzuahmen.

4. Eine kleine Gabe bewusst darbringen

Eine Blume, ein Licht oder eine hilfreiche Handlung kann deine Antwort auf 9.6–7 sein. Frage nicht zuerst nach der Größe der Gabe, sondern nach deiner Aufmerksamkeit. Verbinde die äußere Handlung mit dem Wunsch, weniger um dich selbst zu kreisen und liebevoller zu handeln.

5. Schönheit sehen und mit anderen teilen

Nimm beim nächsten Spaziergang eine Farbe, einen Vogelruf oder den Zug einer Wolke bewusst wahr. Erinnere dich daran, wie Andal Naturbilder in Beziehung zum Geliebten setzt. Lass daraus Dankbarkeit entstehen – und vielleicht eine freundliche Handlung gegenüber einem Menschen, dem du begegnest.

Nachiyar Tirumoli und verwandte Schriften

Die engste Verbindung besteht zur Tiruppavai, dem anderen Werk Andals. Lies beide nebeneinander und achte darauf, wie gemeinschaftliche Anrede, Gottesnamen, Gelübde und persönliche Sehnsucht gestaltet werden. Zum religiösen Umfeld gehören das Nalayira Divya Prabandham, die Lieder Periyalvars und die übrige Alvar-Dichtung.

Für ein vergleichendes Studium tamilischer Spiritualität bieten sich Tirumantiram, Pattinathar Padalgal, Sivavakkiyam, Unmai Vilakkam, Unmai Neri Vilakkam und Ozhivil Odukkam an. Dabei bleiben die Traditionen unterscheidbar: Nachiyar Tirumoli ist ein vishnuitisches Bhakti-Werk. Die Gemeinsamkeit einer intensiven spirituellen Suche hebt Unterschiede in Gottesverständnis, Sprache und Praxis nicht auf.

Schlussgedanken: eine Liebe, die Antwort sucht

Blüten werden bei Andal zu Trägern der Erinnerung. Auch ein stiller Augenblick kann Raum für Hingabe öffnen.

Die letzte Liedfolge von Nachiyar Tirumoli antwortet auf die lange Suche: „Wir haben ihn in Vrindavan gesehen.“ Nach den vielen Fragen, Botschaften und Klagen wird die Gegenwart des Geliebten ausgesprochen. Krishna erscheint dabei lebendig und unverwechselbar – spielend, von Gefährten umgeben, dunkel wie eine Wolke und mit einer blitzenden Girlande geschmückt.

Andals Worte laden dazu ein, den eigenen spirituellen Weg mit ganzem Herzen zu gehen. Du darfst dich freuen, fragen, suchen und neu vertrauen. Nimm einen Vers mit in die Stille und lass seine Wirkung im Alltag Gestalt gewinnen: als Dankbarkeit, als liebevolle Aufmerksamkeit oder als Bereitschaft zu dienen. So kann aus gelesener Dichtung gelebte Bhakti werden.

Siehe auch

Textgrundlage, Literatur und Quellen

Verwendeter Grundtext

Literatur zur Vertiefung

Zur Ausgabe und zum Übersetzungsstand

Der Bestand umfasst alle 143 Hauptverse, die beiden vorgelagerten Lobverse und die Verehrungsformeln der verwendeten Quelle. Die deutsche Übersetzung ist eine eigenständige Lesefassung aus dem Tamilischen; sie erhebt keinen Anspruch auf eine kritische Edition. Die moderne englische Übersetzung von Archana Venkatesan wurde nicht als Übersetzungsvorlage verwendet.

Der tamilische Wortlaut und seine ältere Worttrennung werden weitgehend bewahrt. Leerraum wurde vereinheitlicht; lokale und übergreifende Versnummern stehen als eigene Beschriftung. Die in der Quelle gelegentlich gesetzten Rezitationsmarkierungen „(2)“ wurden entfernt. Bei 7.6 fehlt in der Vorlage die lokale Endziffer; die fortlaufende Sammlungsnummer 572 identifiziert den Vers eindeutig. Die Überschrift mit „504–645“ ist ungenau: Der vollständig vorhandene Bereich reicht bis 646. Umschrift und Tamil wurden auf übereinstimmenden Umfang geprüft.

Die botanischen Namen bleiben dort als tamilische Pflanzennamen stehen, wo eine genaue deutsche Artbezeichnung unsicher wäre. Besonders die Wendungen in 10.2, 10.8, 12.6, 13.6 und 14.9 sind deutungsbedürftig; die Lesehilfen bei diesen Versen benennen die betreffenden Entscheidungen. Die Segensworte der Schlussverse sind als religiöse Zusagen übersetzt. Poetische Klagen und Beschreibungen von Askese werden nicht als praktische Empfehlungen ausgegeben.

Herkunft und Danksagung des verwendeten E-Texts

Project-Madurai-Logo und Herkunftskennzeichnung
nAlAyira divya pirapantam -part Ib (474-947)
(in Tamil script, Unicode/utf-8 format)
நாலாயிரத் திவ்வியப் பிரபந்தம் (பாடல்கள் 474-947)

Acknowledgements:
Our sincere thanks go to Dr. K. Kalyanasundaram, Lausanne, Switzerland for the preparation of this work for publication.
This etext was first put up in Inaimathi, Mylai versions on 1998 and then on TSCII in 1999.
The work is now presented in Unicode encoding (utf-8 format).
© Project Madurai, 1998-2021.
Project Madurai is an open, voluntary, worldwide initiative devoted to preparation of electronic texts of tamil literary works and to distribute them free on the Internet.
Details of Project Madurai are available at the website https://www.projectmadurai.org/
You are welcome to freely distribute this file, provided this header page is kept intact.
Feel free to send the corrections by email to the webmaster "pmadurai@gmail.com".

  1. ↑ 1,0 1,1 Project Madurai: Nalayira Divya Prabandham, Teil Ib. Verwendeter tamilischer Grundtext, Nachiyar Tirumoli: Sammlungsnummern 504–646; hinzu kommen die beiden vorgelagerten Taniyans. Der Bereich ist in einer Zwischenüberschrift der Quelle irrtümlich mit 504–645 bezeichnet; der tatsächlich vorhandene Schlussvers trägt die Nummer 646.
  2. ↑ 2,0 2,1 Sri Venkateswara Temple, Helensburgh: Goddess Andal. Darstellung der religiösen Überlieferung, der beiden Werke und der vierzehn Liedfolgen.
  3. ↑ 3,0 3,1 Yoga-Vidya-Wiki: Andal. Überblick zu Person, Überlieferung und Literatur.
  4. ↑ Archana Venkatesan: The Secret Garland: Āṇṭāḷ’s Tiruppāvai and Nācciyār Tirumoḻi. Oxford University Press, 2010. Bibliografischer Nachweis und Verlagsbeschreibung. Weiterführende wissenschaftliche Übersetzung; nicht Grundlage der hier vorliegenden deutschen Versübertragung.

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