Zumutung

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Zumutung - was ist das? Wie geht man damit um? Zumutung ist etwas Unerträgliches oder schwer zu Akzeptierendes. Das Wort Zumutung wird in verschiedenen Kontexten gebraucht: (1) Zumutung bedeutet etwas Unerträgliches: Der Lärm ist eine Zumutung für alle Anwohner. Das Wetter dieses Jahr ist eine echte Zumutung. (2) Zumutung kann etwas ausdrücken was man nicht annehmen kann oder nicht akzeptieren kann: Die Arbeit, die du da gemacht hast, ist ein Zumutung. Oder auch: Die Abschlussarbeit des Studenten ist eine echte Zumutung. Das Wort Zumutung wird manchmal auch abgeschwächt verwendet. Z.B. kann der Chef zu seinen Mitarbeitern sagen: Ich weiß, worum ich euch bitte, ist eine Zumutung. Aber für das Überleben der Firma ist das notwendig. Letztlich ist das Leben selbst voller Zumutungen. Das althochdeutsche Wort muot bedeutete im 8. Jahrhundert Kraft des Denkens, Gemütszustand, Gesinnung. Zumuten ist also das was man einem Gemüt auferlegt.

Liebe hilft beim Umgang mit Zumutung

Zumutung in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Zumutung gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Zumutung - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Zumutung sind zum Beispiel Frechheit, Keckheit, Ungehorsam, Unverschämtheit, Unartigkeit, Patzigkeit, Dreistigkeit, Respektlosigkeit, Beleidigung, Ersuchung, Forderung, Wunsch, Vorschlag .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Zumutung - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Zumutung sind zum Beispiel Einfühlungsvermögen Gnade, Verstehen, Vergebung, Hilfsbereitschaft, Entgegenkommen, Feingefühl, Freundlichkeit, Gespür, Resonanz, Sinn, Verstand, Widerhall, Anklang, Bedauern, Herz, Mitgefühl, Nachsicht, Teilnahme,, Großzügigkeit, Behutsamkeit, Geduld, Gnade, Hochherzigkeit, Liberalität, Nachsicht, Rücksicht, Verständnis, Freizügigkeit, Großmut, Langmut, Milde, Schonung, Toleranz, Unerwünschtheit, Unbrauchbarkeit, Undurchführbarkeit, Untauglichkeit, Gewinnlosigkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Zumutung, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Zumutung, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Zumutung stehen:

Eigenschaftsgruppe

Zumutung kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Zumutung sind zum Beispiel das Adjektiv zugemutet, das Verb zumuten, sowie das Substantiv Zumuter.

Wer Zumutung hat, der ist zugemutet beziehungsweise ein Zumuter.

Siehe auch

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