Pranayamakurs Mittelstufe - 4. Woche - 4A

Aus Yogawiki

Pranayamakurs Mittelstufe - 4. Woche - 4A - In diesem 6-wöchigen Pranayamakurs für Übende der Mittelstufe erhälst du wichtige Informationen und Tipps für deine Pranayamapraxis - strukturiert und aufeinander aufbauend inklusive Übungsreihen der verschiedensten Pranayamatechniken - verteilt auf 6 verschiedene Wochenkurse zu jeweils 3 Kursvideos je Woche (A, B, C und teilw. weitere Folgen). Darüber hinaus enthält jede Kurswoche auch einen entsprechenden Begleittext. Diese Folge 4A beginnt nach dem Inhaltsverzeichnis.

Durch regelmäßige Atemübungen bzw. Pranayama bekommst du mehr Energie, Lebensfreude, geistige Kraft und kannst eine spirituelle Öffnung erfahren. Dieser Kurs hat also eine starke Wirkung.

ABER: Du solltest mit Bauchatmung, Wechselatmung und Kapalabhati vertraut sein, bevor du mit diesem Video bzw. diesen Videokurs übst. Sollte das nicht der Fall sein, dann übe zunächst den Pranayamakurs für Anfänger.

Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, teilt sein reichhaltiges Wissen über die subtilsten Aspekte des Pranayama.

Diese Video-Reihe ist auch als Begleitmaterial gedacht für Pranayama Mittelstufenkurse, wie sie bei Yoga Vidya gelehrt werden in den Yoga Vidya Zentren oder von Atemkursleitern, die bei Yoga Vidya ausgebildet wurden. Dieser Pranayama Mittelstufenkurs ist sehr umfassend und gibt sehr viele Hintergrundinformationen. Auch Yogalehrer, Pranayama Begeisterte und Yoga Übende mit viel Erfahrung werden von diesem Pranayamakurs neue Anregungen bekommen.


Hier gehts weiter zu Pranayamakurs Mittelstufe - 4. Woche - 4B - Einen Link zu weiteren Kurswochen findest du am Ende dieses Kurses ganz unten.

Kurs 4. Woche - 4A - Themenübersicht: Die fünf Prana Vayus, Mudras für Asanas, Pranayama zur Aktivierung der Vayus, Meditation und Übungen für den Alltag

  • Die 5 Prana Vayus, die fünf Manifestationen der Lebenskraft


Vorschau - Praxisübungen in diesem Video:Pranayama zur Aktivierung der Vayus, insbesondere Samana Vayu und Apana Vayu

  • Praxisübung 1 - Kapalabhati mit Mula Bandha beim Einatmen
  • Praxisübung 2 - Kapalabhati mit Plavini Mudra
  • Praxisübung 3 - Wechselatmung mit Agni Sara nach dem Ausatmen
  • Praxisübung 4 - Wechselatmung mit Uddiyana Bandha mit leeren Lungen
  • Praxisübung 5 - Wechselatmung mit Plavini Mudra
  • Praxisübung 6 - Wechselatmung mit Ashwini Mudra
  • Praxisübung 7 - Wechselatmung mit Vajroli Mudra
  • Praxisübung 8 - Brahmari mit Maha Vedha und Maha Khechari
  • Praxisübung 9 - Plavini Kumbhaka, gefolgt von Kevala Kumbhaka und Meditation



Begleittext zum Kursvideo 4. Woche - 4A : Die fünf Prana Vayus, Mudras für Asanas, Pranayama zur Aktivierung der Vayus, Meditation und Tipps für den Alltag

Einführung

(unbearbeitete Transkription) Beginne deine Kursstunde in dieser Woche wieder mit dem dreimaligen Om-Singen, um so deinen Körper, Geist und Seele zur Harmonie zu führen.

In diesem Kursvideo spricht Sukadev über die fünf Prana Vayus, die fünf Manifestationen der Lebenskraft. Und ich möchte ein Thema beginnen, das „Mudras“ heißt, Mudras und Bandhas dieses Mal, und die nächste Woche werde ich dich einführen in die verschiedenen Mudras. Und um zu verstehen, wie die Mudras funktionieren, ist es auch erstmal gut, etwas zu verstehen über die Vayus.

====Die 5 Prana Vayus (unbearbeitete Transkription)

Man könnte sagen, die Vayus, die fünf Manifestationen von Prana. Im Pranayama-Anfängerkurs, Atemkurs für Anfänger habe ich ja schon viel gesprochen über Prana. Prana ist die Lebensenergie, Prana ist die Lebenskraft, Prana steckt hinter allem Leben, Prana steuert den physischen Körper, Prana ist der Unterschied zwischen Leben und Tod. Man kann auch sagen, Prana ist das Leben aller. Prana ist auch das subjektive Gefühl von Energie, du kannst spüren, dass du mehr Prana hast, mehr Energie, und weniger Prana. Prana steckt hinter Emotionen und Gefühlen. Es gibt Gefühle, die eher unruhiges Prana sind, es gibt Gefühle, die eher wenig Prana sind, und es gibt Gefühle, die starkes Prana sind, weites Prana sind, subtiles Prana. Prana ist auch die Ausstrahlung eines Menschen, Prana ist auch die Schönheit, die Wirkung auf andere, auch die Klarheit des Geistes. All das hängt mit Prana zusammen. Man kann sagen, ist das Pranafeld harmonisch, dann fühlt sich der Mensch wohl und verbunden, es gibt auch physische Gesundheit und geistige Klarheit. Ist das Pranafeld gestört, kommen innere Unruhe und Reizbarkeit. Ist das Prana blockiert, kann es zu Depressivität kommen. Ist das Prana ganz subtil, erfährt der Mensch Liebe, Verbundenheit und göttliche Gegenwart. Man kann sagen, die einfachste und machtvollste Weise, den Geist positiv zu stimmen und letztlich subtile Aspekte des Lebens zu erfahren, ist Pranayama, die Beeinflussung des Pranas durch Atemübungen. Das Prana kann unterschiedliche Charakteristika annehmen, je nachdem durch welches Chakra es fließt. Prana kann unterschiedliche Charakteristika annehmen, je nachdem durch welche Nadis, Energiekanäle es fließt. Und Prana kann auf unterschiedliche Weisen auf verschiedenen Ebenen des Körpers und der Psyche wirken.

Man kann dabei die so genannten fünf Vayus unterscheiden, fünf verschiedene Energieströme. Fünf Prana Vayus, Vayu heißt auch Hauch, heißt etwas, was geblasen ist, Vayu heißt also der Energiestrom, fünf Arten, man könnte sagen, fünf Vayus. Die 5 Prana Vayus sind:

1. Prana Vayu

Als erstes gibt es Prana Vayu im engeren Sinne, zunächst die Energie hinter dem Atmen und hinter dem Überlebensinstinkt.


2. Apana Vayu

Das zweite ist Apana Vayu, normalerweise das nach unten strömende Prana. Apana Vayu ist die Energie hinter Ausscheidung, Sexualität, Menstruation, wie auch hinter Kreativität.


3. Samana Vayu

Dann gibt es Samana Vayu, die Energie hinter dem Verdauungsfeuer, der Verdauung, auch hinter Mut und Willenskraft.


4. Samana Vayu

Als viertes gibt es Udana Vayu, die Energie des Nervensystems, der Kommunikation, der Sprache.


5. Vyana Vayu

Und als fünftes gibt es Vyana Vayu, die Energie des Herzens, des Herz-Kreislaufsystems, auch des Bewegungs- und Muskelsystems.


Praxisübung 1 -

(unbearbeitete Transkription)


Praxisübung 2 -

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Praxisübung 3 -

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Praxisübung 4 -

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Praxisübung 5 -

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Praxisübung 6 -

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Praxisübung 7 -

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Praxisübung 8 -

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Praxisübung 9 -

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Praxistipp - Hier ein paar Tipps für die Praxis zu Hause

(unbearbeitete Transkription)

Wenn du Asanas übst, was ich ja vermute, dann kannst du auch die Asanas verbinden mit diesen Mudras. Du kannst z.B. in den verschiedenen Asanas nach dem Ausatmen kurze Atempause üben und Uddiyana Bandha oder Agni Sara ausprobieren. Und du kannst auch beim Anhalten, also nach dem Einatmen in den Asanas auch die Luft anhalten und dabei probieren, Ashwini Mudra, Mula Bandha oder auch Vajroli Mudra. Bei manchen Asanas kommt das zu wunderschönen Energieerfahrungen. Oder auch wenn dir die Meditation nicht so leicht fällt, kannst du auch die Meditation verbinden mit so genanntem Sukha Pranayama, das heißt mit einfachem Pranayama. Also, einatmen, anhalten und dabei Mula Bandha üben, oder Ashwini Mudra oder Vajroli Mudra. Manche empfinden, dass, wenn sie während der ersten Minuten der Meditation solche Atemtechniken einfügen, dass die Meditation leichter geht. Natürlich angenommen, du bist jemand, dem die Meditation sehr leicht fällt, dann empfindest du in der Meditation diese ganzen Mudras eher als Ablenkung, dann setze dich einfach hin und meditiere und genieße die Meditation. Wenn du aber merkst, dass du beim Pranayama viel konzentrierter und bewusster bist als bei der Meditation, dann integriere ein bisschen Pranayama in die Meditation und die Meditation wird noch schöner sein.

Genauso auch kannst du Pranayama im Alltag integrieren, du kannst eben z.B. wenn dich etwas emotional berührt hat und du irgendwo in die nächste Sitzung oder in die nächste Tätigkeit gehen willst, aber ohne diese alte Emotion mitzunehmen, zwischendurch kurz Agni Sara üben, oder auch Uddiyana Bandha und Agni Sara, und dann bist du wieder frisch für den nächsten Menschen, mit dem du zu tun hast. Oder falls es dir geschieht, dass du mal einem Vortrag zuhören musst, der etwas langweilig ist oder in einer Sitzung bist, einem Meeting, das langweilig ist oder du irgendwo warten musst, dann integriere einfach Pranayama dabei. Übe einatmen, halte die Luft an, beim Anhalten Mula Bandha oder Ashwini Mudra oder Vajroli Mudra, da kriegt ja keiner was mit, wenn du gelernt hast, diese Dinge zu machen, ohne dass sich Bauch oder Oberschenkel bewegen. Und dann kannst du ausatmen, also einatmen, anhalten, ausatmen, anhalten mit Mula Bandha, Ashwini Mudra, Vajroli Mudra und vielleicht kannst du dir dann auch noch vorstellen, dass du zu den anderen im Meeting Prana ausstrahlst oder zu dem, der den Vortrag gibt, Prana ausstrahlst und so hast du zusätzliche Pranayama-Einheiten im Alltag.

Das sind einige Anregungen und weiter die Anregung, wenn du dein Prana gründlich erhöhen willst, komme für ein paar Tage in einen der Yoga Vidya Ashrams. Und wenn du dort ein paar Tage bist, viel Pranayama kannst du dort üben, viel Asanas, Meditation, in einer wunderschönen Umgebung mit gesunder Ernährung, so erhöhst du dein Prana sehr gut. Und wenn du diese Atemübungen gründlicher lernen willst, mache erst eine Yogalehrerausbildung, wenn du eine Yogalehrerausbildung gemacht hast, dann gibt es den fünftägigen Pranayama-Yogalehrer-Weiterbildungskurs, dort lernst du, wie du all diese Atemübungen auch kompetent anleiten kannst und lernst sie natürlich auch integrieren in deine eigene Praxis, auch in die Asana-Praxis und die Meditation.


Hier gelangst du zur nächsten Folge: Pranayamakurs Mittelstufe - 4. Woche - 4B


Siehe auch

Weitere Informationen zum Thema:

Wo kannst du bei Yoga Vidya Pranayama lernen und gemeinsam praktizieren?

Du kannst Yoga Vidya Pranayama lernen

Pranayama lehren

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

Atem-Praxis

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Kundalini Yoga

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Seminare zum Thema bzw. im indirekten Zusammenhang

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