Pattinathar Padalgal

Aus Yogawiki

Pattinathar Padalgal (Tamil: பட்டினத்தார் பாடல்கள், wissenschaftliche Umschrift: Paṭṭiṉattār pāṭalkaḷ) bedeutet „Die Lieder Pattinathars“. Diese tamilischen Gedichte verbinden die Sehnsucht nach Shiva mit einer eindringlichen Frage: Was bleibt, wenn Besitz, Ansehen und selbst der Körper vergehen? Sie führen zu Hingabe, Selbsterkenntnis und einem Leben, in dem innere Freiheit und tätiges Mitgefühl zusammenfinden.

Shiva, geliebter Herr und göttlicher Lehrer: Die Pattinathar Padalgal besingen die Zuflucht in seiner Gnade.

Pattinathar spricht aus einem bewegten Herzen. Er fragt und klagt, bekennt seine Verfehlungen und bittet um Gnade. Dann wird seine Sprache zum Staunen: Die Augen füllen sich beim Anblick des göttlichen Tanzes mit Tränen, das Herz schmilzt in Liebe, und die Seele sehnt sich nach der Geborgenheit zu Shivas Füßen. Die Erinnerung an die Vergänglichkeit mündet immer wieder in die Suche nach dem Unvergänglichen.

Die Pattinathar Padalgal sind auch als Pattinathaar Padalgal, Pattinathar Paadalgal, Pattinathar-Lieder und Pattinattup Pillaiyar Padalgal bekannt. Sie gehören zum Überlieferungsraum tamilischer Siddha-Dichtung und Shiva-Frömmigkeit. Themen des Shaiva Siddhanta begegnen hier in Gebeten, anschaulichen Vergleichen und leidenschaftlicher Selbstbefragung. Neben Sivavakkiyam, Tirumantiram, Tiruvarutpayan und Unmai Vilakkam erschließen sie eine eigene, kraftvolle Stimme tamilischer Spiritualität.

Für Menschen auf dem Weg von Yoga und Meditation eröffnen die Lieder Raum zur Besinnung. Sie fragen nach der Liebe hinter der äußeren Übung, nach Großzügigkeit im Umgang mit Besitz und nach Wahrhaftigkeit im eigenen Leben. Ein einziger Vers kann zum Tagesbegleiter werden: langsam gelesen, in der Stille betrachtet und durch eine hilfreiche Handlung vertieft.

Auf die deutsche Übersetzung folgen die römische Umschrift, der tamilische Originaltext sowie Erläuterungen zu Autor, Werk und spiritueller Praxis. Vollständig wiedergegeben wird die Sammlung Project Madurai PM 0083 mit 204 kürzeren Strophen beziehungsweise Einzelgedichten und vier Agaval-Gedichten mit zusammen 207 Zeilen. Andere unter Pattinathars Namen überlieferte Sammlungen gehören nicht zum Umfang dieser Ausgabe.[1]

Pattinathar Padalgal: Deutsche Übersetzung

Die eigene deutsche Studienübersetzung geht unmittelbar vom tamilischen Text dieser Fassung aus. Sie folgt dem Sinn in gut lesbarer Prosa und bildet das Versmaß nicht nach. Die ursprüngliche Strophenzählung bleibt erhalten; bei den vier langen Agaval-Gedichten stehen stattdessen Zeilenbereiche. Eckige Klammern enthalten redaktionelle Hinweise, keine Worte des Dichters. Die kleineren Unterteilungen sind zur Orientierung fett gesetzt.

Zur Sprache der Lieder: Viele Strophen sprechen aus der Sicht eines männlichen Asketen; ihre schroffen Frauen- und Körperbilder gehören zu dieser historischen Perspektive. Eine ausführliche Einordnung folgt unter Die harten Bilder verantwortungsvoll lesen. Einen ergänzenden Blick eröffnet das Lied von Tiruvidaimarudur, Vers 1: Auch im Familienleben kann wahre Liebe zur Befreiung führen.

1. Tiruvekambamalai – Girlande für den Herrn von Kanchi
Umschrift · Tamil

Lesehilfe: Die Girlande richtet sich an Ekamban, Shiva in Kanchi. Ihre Gebete verbinden die Prüfung des eigenen Lebens mit der Bitte um Vergebung und inneren Halt.

1. Zehn Millionen Mal höher als der Mensch, der gute Werke tut, steht, wer sein Haus verlassen hat; eine Milliarde Mal höher als dieser steht, wer im Herzen entsagt. Wie aber soll ich die Größe dessen schildern, der alles Festhalten vergessen hat, in Erkenntnis ruht und frei von beiden Bedrängnissen gestorben ist? O Ekamban von Kanchi! [Die Zahlen sind dichterische Steigerungen. „Beide Bedrängnisse“ bleibt mehrdeutig; „gestorben“ kann im Zusammenhang das Erlöschen des Ichanspruchs bezeichnen.]

2. Die Frau, die dich umarmt, und deine Kinder werden weinen und laut klagen, wenn der Zimmermann Zeit deinen Körper wie einen Baum fällt. Doch werden sie, sobald der Verbrennungsplatz erreicht ist, auch nur einen Schritt darüber hinaus mit dir gehen? O Herr, Ekamban von Kanchi!

3. Während ihr angetrauter Mann schläft, legt sie seinen Arm behutsam beiseite, geht zum Nachbarhaus, verbringt dort die Nacht und kehrt zurück, um wieder bei ihm zu schlafen. Wie könnte ich ihr vertrauen? O Herr, Ekamban von Kanchi!

4. Kann eine Marionette noch tanzen und sich bewegen, wenn die festen Fäden, an denen sie hängt, gerissen sind? Ebenso bewege ich mich allein durch dich. Was könnte ich hier aus eigener Kraft vollbringen, wäre ich von dir getrennt? O Herr, Ekamban von Kanchi!

5. Was hat Bestand außer der Gemeinschaft mit guten Menschen, der Liebe zu deiner Verehrung und der Erkenntnis? Haus und Besitz, Frau und Verwandte, Kinder, Lebensglück und schöner Körper: Sie alle sind äußerer Zauber. O Herr, Ekamban von Kanchi!

6. Ich bin fehlbar, bleibe nicht auf dem rechten Weg und habe die fünf Sinne nicht bezwungen. Ich habe nicht gelernt, suche deine wahrhaftigen Diener nicht auf und spreche nicht wahrhaftig. Ohne Liebe zu deinen heiligen Füßen – wozu bin ich auf Erden geboren? O Ekamban von Kanchi!

7. Bei der Geburt haben wir nichts mitgebracht; beim Sterben nehmen wir nichts mit. Was soll ich von jenen Niedriggesinnten sagen, die den Reichtum zwischen Geburt und Tod nicht als Shivas Gabe erkennen, nichts davon teilen und so aus dem Leben gehen? O Ekamban von Kanchi!

8. Zuerst ist da die Sorge um Nahrung. Ist sie gestillt, kommt die endlose Sorge um Gold; dann die Sorge, schöne Frauen zu besingen, immer wieder. Welche Sorge hast du diesem verirrten Herzen gegeben? O Herr, Ekamban von Kanchi! [„Gold“ folgt der wahrscheinlichen Bedeutung der undeutlich geschriebenen zweiten Zeile.]

9. Vergib mir, dass ich nicht gelernt und nicht nachgesonnen habe; dass ich nicht in inniger Liebe verweilt und deiner nicht gedacht habe; dass ich deine fünf heiligen Silben nicht gesprochen, dich nicht gepriesen und mich nicht vor dir verneigt habe. Vergib mir alle Verfehlungen, Ekamban von Kanchi!

10. Lass trügerische Freunde und die als bleibende Befleckung bezeichnete Verlockung durch Frauen zurück. Geh hinaus mit der Mutter, der wahren Gnade; erreiche mit ihr den Vater und vergiss schließlich auch die Mutter. Dieses Aufgehen ist das beständige Ruhen in Versenkung: So sprach der schöne Ekamban von Kanchi.

11. Im Liebesrausch um Frauen mit speergleichen Augen irre ich umher. Ich spreche die fünf Silben nicht. Wem wird mein einsamer Körper als Nahrung dienen: Schakalen, Geiern, Falken, einem wilden Hund oder dem Feuer? O Herr, Ekamban von Kanchi!

12. Vor meinen Augen zeigt sich die Täuschung als Ohr, Nase und Auge und nennt sich Frau. Statt darin einen Boten des Todes zu erkennen, suche ich darin mein Glück. Wie soll ich diese törichte Gesinnung beschreiben? O Herr, Ekamban von Kanchi! [Die Wortform für das gesuchte Glück ist in der Vorlage undeutlich.]

13. Der Wohnort ist nicht beständig, die Verwandten sind nicht beständig, der erworbene Name ist nicht beständig. Frau, Kinder, Ansehen und Reichtum sind nicht beständig; niemand in diesem Land bleibt unverändert. Beständig sind deine Füße, Ekamban von Kanchi!

14. Das heftige Karma nimmt Frauengestalt an, wird zu gerundeten Brüsten und Fleisch. Aus der großen Grube, in der Ausscheidungen und Blut hervortreten und in die ich gefallen bin, finde ich keinen Weg zum rettenden Ufer. O Herr, Ekamban von Kanchi!

15. Wie man den Besitzenden an seinen Taten, den Tapferen auf dem Schlachtfeld und den Menschen von klarem Geist an seinem Antlitz erkennt, so erkennt man Menschen voller Gnade an Askese, Charakter, Erbarmen und Liebe – selbst an ihren schwer verständlichen Worten. O Ekamban von Kanchi! [Die letzte Wendung bleibt mehrdeutig.]

16. Sie mästen ihren Bauch wie einen Baumwollballen und füllen ihren Blasebalg mit den sechs Geschmacksarten. Doch für Entsagende bereiten sie keine stärkende Mahlzeit. Warum lässt du solche Menschen auf dieser Erde leben? O Herr, Ekamban von Kanchi!

17. Die Sonne vertreibt die schlimme Finsternis; für das Auge einer Eule aber ist sie wie Nacht. So bist du mächtig im Herzen der Erkennenden und bleibst den Unwissenden ein Rätsel. Alles hängt am getäuschten Sehen! O Herr, Ekamban von Kanchi!

18. Sie laufen zu Wortgefechten und Streit, führen Prozesse, helfen beim Unrecht, suchen täglich etwas zusammen, geben es einer Frau und verlieren sich in Verblendung, bis ihre Lebensfrist endet. Wozu sind sie geboren? O Herr, Ekamban von Kanchi!

19. Sie lügen unaufhörlich, schmähen gute Menschen und beschimpfen die eigene Mutter. Sie ersinnen tausend Listen, erforschen die Schriften nicht, helfen niemandem und geben den Schutzsuchenden nichts. Was macht es aus, ob sie bleiben oder gehen? O Ekamban von Kanchi!

20. Wasser ist an sich klar; doch je nach dem Boden, den es durchfließt, nimmt es verschiedene Eigenschaften an. So ist unser Herr auch in den noch unreifen und den gereiften Seelen gegenwärtig. O Ekamban von Kanchi!

21. Selbst ein Hund kann durch gute Jagd nützlich sein. Warum hast du Menschen geschaffen, die nach ihrer Geburt aus dem Mutterleib nichts geben – wie fruchtlose Bäume, trockene Teiche oder steinerne Kühe? O Ekamban von Kanchi! [Ein Ausdruck der zweiten Zeile ist unklar; die Folge der Vergleiche ist deutlich.]

22. Lass meine Liebe nicht wie Tamarinde vergehen, die man im Fluss auflöst. Nimm sie ganz in dein heiliges Herz auf! Du verbranntest die drei Städte; deine Füße bezwingen den Tod. Du führst den Berg als Bogen und den Stier im Banner. O Herr, Ekamban von Kanchi!

23. Ein trügerischer Dämon kam als Frau, packte mich, bannte mich mit den Augen, betörte mich mit den Brüsten und stürzte mich in die wunde Höhlung ihres Schoßes, um mir die kostbare Erkenntnis zu rauben. Ohne dies zu bedenken, vergaß ich dich. O Herr, Ekamban von Kanchi!

24. Sie reden süß und sagen: „Wenn ich von dir getrennt werde, sterbe ich!“ Dann essen sie mit dir. Ist deine Hand leer, schicken sie dich fort und stoßen dich vor den Kopf. Ist es das Schicksal der Männer, solchen Frauen ihren Besitz zu geben? O Herr, Ekamban von Kanchi!

25. Sie hören keine Erzählungen von Shiva, sagen guten Menschen nicht einmal im Traum die Wahrheit, geben Hungernden kein Essen, folgen dem Wort des Gurus nicht und denken weder an Rechtschaffenheit noch an deinen Namen. Was nützt ihr Leben, was ändert ihr Tod? Sage es, Ekamban von Kanchi!

26. Wer den Geschmack himmlischen Nektars nicht kennt, hält den Saft einer gewöhnlichen Frucht für köstlich. So erscheint denen, die nichts von der honigsüßen Klarheit der Erkenntnis erfahren haben, niedriger Genuss als etwas Gutes. Ist es nicht so, Ekamban von Kanchi?

27. Ich liebte diesen unreinen Körper: den schmutzigen Stall, den fleischumhüllten, löchrigen Blasebalg, den Hautsack voller Nahrung, das unbeständige Gefäß voll kaum begreiflichen Atems. Ich trug ihn voller Stolz umher. O Herr, Ekamban von Kanchi!

28. Verfehlungen durch Worte, Fehler des Denkens, böse Taten, Schuld des Blickes und das Unheil, das aus dem Hören dessen entsteht, was nicht zu heilsamer Lehre gehört: Vergib dies alles und jeden weiteren Fehler. O Ekamban von Kanchi!

29. Sie mischen feine Gelbwurz mit Öl, bringen das Gesicht zum Glänzen, schmücken sich mit Ringen, Stirnzeichen und glänzendem Ohrschmuck und bezaubern am hellen Tag. Befreie mich von meinem Verlangen nach diesen Frauen! O Herr, Ekamban von Kanchi!

30. Bin ich auf dieser Erde geboren, um in Krankheit zu wohnen, die höchste Seligkeit zu vergessen und kleinen Freuden nachzulaufen? Soll ich um Frauen kreisen, taumelnd Gold suchen, es ihnen geben und dann sterben? Hast du mir dies bestimmt, o Herr, Ekamban von Kanchi?

31. Jenseits der Elemente, der Sinnesorgane und ihrer fünf Gegenstände, ohne Unterschiede, Eigenschaften und gieriges Verlangen, jenseits von Vorher und Nachher und der inneren Werkzeuge: In dieser Schau der Seligkeit möge ich frei von allem Makel ruhen. O Herr, Ekamban von Kanchi!

32. Du Gütiger, gewähre mir eine Bitte: Wenn du mich Unwissenden sterben lässt, dann erst, nachdem meine Verehrung und mein Japa, die vorgeschriebenen Tempelhandlungen und die vielfältigen Lobgesänge vollendet sind. Erst dann nimm mich! O Ekamban von Kanchi!

33. Um diesen leblosen Topf zu füttern, töten sie viele Lebewesen, beißen in Fleisch und leben stolz dahin. Schließlich werden sie schwach und irren weiter umher. Was werden sie tun, wenn Yama ihre Hand ergreift und sie fortschleppt? O Ekamban von Kanchi! [Ein Bild der dritten Zeile ist unsicher.]

34. Dieser riechende Körper ist ein Bündel Nahrung für Schakale, ein Gefäß, das ich täglich mit Reis und Speisen fülle. Lass ihn nicht in die Höhlung stürzen, aus der Kot und Blut fließen; schenke mir den Aufstieg aus der Begierde! O Herr, Ekamban von Kanchi!

35. Wie Diebe, die sich in den Palast schleichen, stehlen und dann unverfroren vor den König treten, schmähen manche Shiva, Guru, Linga und die Gemeinschaft der Heiligen und verlangen dennoch Befreiung. Was soll ich von diesen hochmütigen „großen Asketen“ sagen? O Ekamban von Kanchi!

36. Sie leben im Wohlstand, wollen aber Gästen keine reichliche Mahlzeit geben. Sie preisen deinen Namen nicht und gedenken deiner nicht, der du die Göttin als deine Hälfte trägst. Was nützt ihr Dasein auf Erden? O Herr, Ekamban von Kanchi!

37. Sie haben alles gelesen und wollen alles wissen. Doch sie erkennen nicht, dass der Allvermögende ihr Inneres kennt. Verwirrt reden sie, geraten in die Folgen ihres Geschicks, leiden – und sagen erst dann: „Alles ist Shivas Tun!“ Sieh sie an, Ekamban von Kanchi!

38. An Gold denken sie und jagen ihm nach; beim Gedanken an eine schöne Frau schmelzen sie dahin. Was soll aus all den Hartherzigen auf Erden werden, die deiner nicht gedenken und dich nicht verehren? O Herr, Ekamban von Kanchi!

39. Warum hast du sie geschaffen: die groben Streithähne, die Niedrigen, die Schurken und Wollüstigen, die Toren, die nur schlimme Taten tun? Wie hohe Palmen wachsen sie auf, doch den Weg der Guten kennen diese Plagegeister nicht. O Herr, Ekamban von Kanchi!

40. Ich habe viele Lebewesen getötet; immer wieder tötete ich und aß sie. Darüber hinaus tat ich Unrecht. Nun stehe ich vor dir, damit es ein Ende nehme. Im Vertrauen darauf, dass du meine Schuld vergibst, habe ich mich dir zugewandt. O Herr, Ekamban von Kanchi!

41. Was helfen ein Heimatort, gute Menschen und hilfreiche Freunde? Was helfen die Mutter, die mich gebar, eine schöne Gattin, Ansehen, Auszeichnung und äußerer Glanz auf dieser Erde? Du Allvermögender, o Herr, Ekamban von Kanchi!

42. Einer schlägt dich mit dem Bogen, einer tritt dich mit dem Schuh, ein anderer wirft Steine oder schlägt mit dem Stock. Geschieht dies etwa, weil der Herr der Tanzhalle in Thillais dunklen, bienenumsummten Hainen weder Mutter noch Vater hat? O Herr, Ekamban von Kanchi!

Tiruvekamba-Viruttam – Zusatzgedicht
Umschrift · Tamil

1. Wie viele Mütter, wie viele Väter! Wie viele Frauen, wie viele Kinder! Wie viele frühere Geburten! Ich törichter Diener weiß es nicht. Wie viele Geburten stehen noch bevor? Was soll ich tun, Ekambanatha von Kanchi?

2. Tirutthillai – Lieder für den Herrn von Thillai
Umschrift · Tamil

1. Die vielen Begierden nach Frauen mit bambusgleichen Schultern, nach Gold und Land hat der Tote zurücklassen müssen. Um seinen Leichnam versammeln sich andere, wälzen sich klagend auf dem Boden – Leiber, die ebenfalls sterben werden! Was soll ich dazu sagen, Shankara von Thillai?

2. Das Land gibt Nahrung, der Abfallhaufen gibt Kleidung. Beim Anblick deiner hingebungsvollen Diener heben sich meine Hände zur Verehrung; schlechtes Karma fällt von mir ab. Sehe ich den Tanz des Herrn der kleinen Halle, dessen Leib heilige Asche trägt, strömen meine Augen über, und mein ganzes Inneres schmilzt in Liebe.

3. Statt wie Butter im Feuer zu schmelzen und im Schatten des Herrn der goldenen Halle Askese zu üben, flocht ich Blumengirlanden für das Haar hartherziger Frauen und verrichtete ihre kleinen Dienste. Mit einer kostbaren Schöpfvorrichtung bewässerte ich nutzloses Gras. So wirkte mein Geschick.

4. Schenke mir den Reichtum, der mich frei sein lässt von ruhelosem Umherlaufen und vergeblicher Mühe; bei dem ich mich nicht denen anschließe, die parteiisch reden und die Gemeinschaft der Guten nicht verlasse; bei dem ich keinen heftigen Zorn nähre, vom Guten nicht abweiche und nicht für heute und morgen horte. O Lehrer von Chidambaram!

5. Schenke mir den Reichtum, bei dem ich Bittende beachte und nicht mit einem Nein fortschicke, mich nicht durch verleumderische Worte mit Schuld belaste und nicht verzagten Herzens umherirre; bei dem ich mich nicht in den Dienst der Lieblosen begebe und ihre Nähe nicht suche. O Lehrer von Chidambaram! [Die Satzverknüpfung des Mittelstücks ist mehrdeutig.]

6. Schenke mir den Reichtum, bei dem ich nicht töte und Getötetes nicht esse, keine Hinterlist und Ränke lerne, mich nicht mit Betrügern verbinde, nicht einmal im Traum lüge und schlechten Worten nicht zuhöre; bei dem ich nicht der betörenden Täuschung durch Frauen folge. O Lehrer von Chidambaram!

7. Gekrönte Könige und alle anderen verbrennen zuletzt zu einer Handvoll Asche und werden Erde. Obwohl die Menschen dies sehen, klammern sie sich an dieses Leben. Niemand scheint zu erkennen, dass wir zu den Füßen des Herrn der goldenen Halle Zuflucht nehmen müssen, um gerettet zu werden.

8. Am Morgen plagen Kot und Harn, am Mittag Hunger und Durst, am Abend Schlaf und Begierde: So wirkt das angesammelte Karma. Wende dies ab und nimm mich in Gnade an, Herr der Halle, der du das tödliche Gift aufnahmst!

9. Wenn du dich dem viel gepriesenen Herrn der Halle in Thillai näherst, springt sein Stier und beißt seine Schlange. Folgst du ihm, ziehen Geister, Scharen und großköpfige Wesen hinterher. Was willst du dort tun, mein Herz? Sein Weg führt zum Leichenfeld!

10. Mit der Bettelschale in der Hand und einem Fell als Gewand zieht er langsam umher und empfängt von Haus zu Haus Almosen. Wie ein Mensch ohne Bindung tanzt dieser von Gnade ergriffene Bettler in der Halle. Was ist das für ein Geheimnis, ihn zu suchen, Sivakamasundari? [Die Schlussfrage wird sinngemäß wiedergegeben.]

11. Einer ist da in Thillais Halle: Er lässt essen und schlafen, verbindet eins mit dem anderen und lässt sie sich vereinen. Er bringt die Früchte begangener Taten zur Erscheinung und lässt die Wesen an den bindenden Fäden der beiden Arten von Karma tanzen.

12. Verneigst du dich vor den Füßen des Herrn der Halle, der seinen Dienern so nahe ist, empfängst du unvergänglichen Reichtum. Er ist der ewig Reine, den weder der hohe Vishnu, der die Welten durchmaß, noch Brahma schauen konnten. Wir gehören zum Haus seiner Gnade; er ist die Gottheit unserer Gemeinschaft.

13. Göttlicher Herr von Chidambaram! Wendest du deinen Willen ab, wo bleiben dann das Traumleben der Könige und ihre Welt? Wo bleiben der für wirklich gehaltene Reichtum, die Throne der Landesherren und die errichteten Schauspielhallen? Es ist ein Zauber vor den Augen.

14. Du bist es doch, der sich kleidet und Milchreis isst, der einen Menschen rettet und einen anderen zugrunde gehen lässt; der fragt: „Was ist dies?“, der alles hingibt, der bittet: „Gib mir!“, und der die Gabe verweigert. Bist nicht du dies alles, der du in Thillai den Tanz der Seligkeit tanzt?

15. Was hilft es, weitschweifig zu reden, auf eine Bühne oder einen Pfahl zu steigen, Silben zu rufen und im Kreis zu tanzen? Was helfen die begehrlichen Gespräche mit Angehörigen? Kein Tun geschieht außerhalb des Wortes des Herrn, der Thillai ganz erfüllt. [Mehrere Ausdrücke für die Vorführungen sind unsicher.]

16. Man soll um die Gnade bitten, nicht wieder geboren zu werden. Ist man aber geboren, gibt es eine Arznei gegen das Sterben. Wie ist das möglich? Mein Herz, vergiss die Lotusfüße des Herrn der Halle in Thillai, das für seine Rechtschaffenheit gepriesen wird nicht: Das ist deine heilsame Arznei.

17. Verzage nicht, mein Herz! Wiederhole die fünf Silben Shankaras, der in Thillai wohnt. Er ist der Quell der Erkenntnis, der die Welt erfüllt, der Vernichter der drei Städte, die unerlöschliche Lampe, der Tänzer der goldenen Halle. So wird die Befreiung ohne Wiedergeburt erlangt. [Ein beschädigter Ausdruck vor „wiederholen“ lässt die genaue Art der Rezitation offen.]

18. Wer nicht einmal den Verehrern des Herrn der Halle dient, dem verborgenen Sinn der vier Veden, wird gefesselt: Man legt seine Hände auf einen schwarzen Stein, bindet sie, hält ihn wieder an den Beinen fest und kommt, ihn erneut zu binden. [Das Strafbild und einzelne Verben sind textlich unsicher; es wird nicht zu einer konkreten historischen Strafe präzisiert.]

19. Die den tanzenden Herrn der Halle mit Fluss und Tumbai-Blüten nicht preisen, tragen nach diesem Lied ein Zeichen: ohne Nahrung, Wohlbefinden und Kleidung leiden sie auf Erden; selbst beim Betteln erhalten sie nichts und bleiben in Not.

20. Wie viele Millionen Weltalter müssen meine Augen Askese geübt haben, um ihn schauen zu dürfen: den Vater, den Herrn der dreihundertdreißig Millionen Götter, den Ewigen, den Geliebten der Mutter Sivakamasundari, unseren Tänzer, den Herrn, der in der goldenen Halle tanzt!

3. Erstes Koyil-Tiruagaval – Gedenke, mein Herz
Umschrift · Tamil

Lesehilfe: Das wiederholte „Gedenke, mein Herz“ trägt das Gedicht. Es führt durch die wechselnden Erfahrungen des Lebens zur Sammlung auf Shiva.

Zeilen 1–5 Gedenke, mein Herz, gedenke! Gedenke Shivas, des Herrn der rotgoldenen Halle! Gedenke, mein Herz, gedenke! Hege dieses trügerische Weltleben und den Körper nicht als deinen letzten Halt, die sich wie ein Gespensterwagen im wirbelnden Wind bewegen.

Zeilen 6–10 Was geboren ist, stirbt; was gestorben ist, wird geboren. Was erscheint, verschwindet; was verschwunden ist, erscheint. Großes wird klein, Kleines wird groß. Erkanntes wird vergessen, Vergessenes wird erkannt. Verbundenes trennt sich, Getrenntes verbindet sich.

Zeilen 11–15 Was gegessen wird, wird zu Kot; was man als Schmuck trägt, wird schmutzig. Geliebtes wird verhasst, Verhasstes wird geliebt. Dies alles hast du erkannt. Und doch: In Geburt um Geburt hast du alle Wesen getötet, und alle haben dich getötet.

Zeilen 16–20 Du hast alle gegessen, und alle haben dich gegessen. Du hast alle geboren, und alle haben dich geboren. Du hast alle behütet, und alle haben dich behütet. Im Reichtum hast du gejubelt, in Armut geweint. Im Himmel warst du, in der Hölle lagst du.

Zeilen 21–25 Auf der weiten Erde hast du Freude und Leid gekostet; keine dieser Erfahrungen blieb dir erspart. Und dennoch hältst du diesen dürftigen Verschlag, die vorübergehende Herberge, das Gehäuse der beiden Arten von Karma, für fester als Stein.

Zeilen 26–30 Aus einer Öffnung treten Tränen und Augenabsonderungen, aus einer anderen Ohrenschmalz. Aus einer fließen Wasser und Schleim, aus einer Speichel und Auswurf. Durch einen Ausgang gehen Wind und Kot.

Zeilen 31–35 Durch einen weiteren Weg fließen Harn und unreine Säfte. Von innen her beginnt dieses Gehäuse zu riechen, und zuletzt bleiben verbrannte Knochen. Erforsche tief dieses Leben im Körper und wende dich dem Gott zu, der duftende Kondrai-Blüten im Flechtenhaar trägt.

Zeilen 36–40 Verbinde dich mit der unvergänglichen, großen Seligkeit Shivas, so untrennbar wie ein Schatten. Lass „mein“ und das festhaltende Denken, beide Arten von Karma und Befleckung schwinden; lass Kommen und Gehen, Verwirrung und Dunkelheit, Nacht und Tag, Diesseits und Jenseits hinter dir.

Zeilen 41–45 Gedenke des Einen, des Ursprünglichen, des in Thillai aufstrahlenden Lichtes, des Königs der Halle, des Tänzers der Seligkeit. Schmilz in tiefer Ergriffenheit wie Harz im Feuer. Gedenke Shivas, der in der heiligen kleinen Halle leuchtet! Gedenke, mein Herz, gedenke!

Zeilen 46–47 Gedenke Shivas, des Herrn der rotgoldenen Halle! Gedenke, mein Herz, gedenke!

4. Zweites Koyil-Tiruagaval – Die vergängliche Hülle
Umschrift · Tamil

Zeilen 1–5 Meine Liebe und meine Gedanken kreisen um die unheilstiftenden jungen Frauen mit den bis zu den Ohren reichenden Augen und um das Spiel mit ihren wunden Leibern. Ich bin einsam und bedrängt; das Glück wurde mir nicht zuteil, deine beiden Lotusfüße auf meinem Haupt zu tragen.

Zeilen 6–10 Dieser Leib ist ein Wald, in dem fünf Diebe hierhin und dorthin laufen und Streit entfachen; ein Kasten für Harn und Kot, eine Truhe der beiden Arten von Karma; ein kleines Dorf, in das Wind, Galle und Schleim einziehen; eine schmutzige Hülle aus armseliger Haut und Blut.

Zeilen 11–15 Ein stinkendes Gefäß, vier Ellen lang, ein Fetzen mit neun Löchern; ein Garten gespenstischer Kürbisse, eine Stätte auf dem großen Verbrennungsfeld; ein Kreisel an der Schnur des Verlangens, ein Ort unaufhörlicher Krankheit, ein hölzernes Schiff. [Die Kürbis-Metapher und ein Ausdruck des Verbrennungsfeldes sind unsicher.]

Zeilen 16–20 Eine Verwandlung der Täuschung, ein Käfig des Todes; ein Blasebalg für Nahrung, ein Bündel von Unrat; ein im Wind fliegender Drachen, ein Holzstück, das der Todesherr nach dem Geschick spaltet, ein Hemd, das der Viergesichtige zusammennäht.

Zeilen 21–25 Ein kleines Mahl für das Feuer des Scheiterhaufens; dürres Laub, das im Feuer der Begierde versengt; eine Knolle, in der Würmer graben; ein verzweigter Stützpfahl, an dem die Ranke der Schuld emporwächst. Diese Gestalt bewegt sich festlich durch das Leben, doch an ihrem Ende – [Ein Wort im Knollenbild ist undeutlich.]

Zeilen 26–30 – liegt sie als Leichnam da, als etwas, das man nicht im Ort liegen lassen will. Sie gleicht lockerer Pflanzenwolle vor dem Wind, einer dichten Nebelmasse vor dem Morgenlicht und dem Regenbogen, der im Luftraum erscheint.

Zeilen 31–35 Sie ist der flüchtige Schatten einer donnernden Wolke, eine Blase auf dem Wasser, Schrift auf dem Wasser, ein Bild im Schlaftraum, ja ein noch schlimmerer Makel der Täuschung. Es genügt, es genügt, o Herr, es genügt!

Zeilen 36–38 Während die Tochter des Himalaya dich mit Segensrufen preist, zeige mir deinen Tanz der Seligkeit und nimm mich in deine Obhut. Darin offenbart sich die Schönheit deiner Gnade.

Der Shiva-Linga als Zeichen der Verehrung: Die Lieder verbinden Gottesgedenken mit Liebe und innerer Sammlung.

5. Drittes Koyil-Tiruagaval – Bei dir ist meine Zuflucht
Umschrift · Tamil

Lesehilfe: Der Ruf „Bei dir ist meine Zuflucht“ umschließt die eindringlichen Körperbilder. Das Gebet sucht Geborgenheit dort, wo die vergängliche Hülle keinen dauerhaften Schutz bieten kann.

Zeilen 1–5 Shiva, der du das schreckliche Gift, das beim Quirlen des Milchozeans aufstieg, in deiner heiligen Kehle zurückhieltest: Bei dir ist meine Zuflucht! Gott, der du den streng herrschenden Tod mit erhobenem Fuß bezwangst: Bei dir ist meine Zuflucht! Du rissest dem Schöpfer aller Welten den Kopf ab – [Die Vorlage hat im ersten Bild wörtlich eine ungewöhnliche Verbindung von „heftig“ und „Butter“; „Gift“ folgt dem eindeutig erkennbaren Mythos.]

Zeilen 6–10 – und hieltest ihn in deiner linken Hand. Herr, bei dir ist meine Zuflucht! Kostbarer Herr der rotgoldenen Halle, bei dir ist meine Zuflucht! Vater, bei dir ist meine Zuflucht; dein Diener nimmt Zuflucht! Dieses traumgleiche Leben, das den Geist verfallen lässt, und dieser ausgleitende Geist, der das höchste Gut nicht kennt –

Zeilen 11–15 – dazu das Denken, das in der Befleckung des Ichs entsteht, darin umherkriecht und sich wie ein Wurm im Fett windet; Täuschung und Schuld, beschämende Gedanken, Fehler und Neid, Geiz und leere Prahlerei, Hinterlist und Lüge und gewaltiger Zorn – [Einzelne Wörter der Aufzählung sind unsicher.]

Zeilen 16–20 – Streit und Töten und erniedrigende Gemeinheit, Feindschaft und Angst, Dreistigkeit und Zittern, die Verblendung durch die drei Eigenschaften und die fünf Sinne: All dies bedrängt diesen Körper voller Leid und Krankheit, diese Hütte, aus der der Vogel des Lebens fortfliegt.

Zeilen 21–25 Mit Knochen und Sehnen zusammengebunden, mit dichtem Fleisch überdacht: eine Hütte, die zusammenfällt; ein Gehäuse aus rotem Blut und kleinen Würmern; ein Topf voller Unrat, ein Behälter wechselnder Leiber, eine leidvolle Grube, die unaufhörlich Nahrung verlangt. [Die Wendung über die wechselnden Leiber ist nicht eindeutig.]

Zeilen 26–30 Ein Lager vieler tödlicher Waffen, ein Abfallhaufen voller ermüdender Taten, ein löchriger Sack, aus dem schlechte Säfte rinnen; der Blasebalg eines Schmiedes, der das Feuer des Zorns anfacht; ein Käfig, in dem die fünf Sinnesvögel landen.

Zeilen 31–35 Ein Dickicht, in dem nie endende Sorgen wachsen; ein Kreisel, den die Schnur des Verlangens antreibt; ein Windrad, das um Geld und Münzen kreist; eine Töpferscheibe, die sich im Wirken der Menschen verwirrt dreht; ein Wagenrad, das ein heftiger Wind weiterrollt.

Zeilen 36–40 Ein unheilvolles Holzschiff, das mit der Fracht der Schuld auf das Meer der Wiedergeburten hinausfährt, vom Sturm der Begierde geschüttelt wird und einem verderblichen Ufer zustrebt; ein armseliges Gefäß in den Fesseln beider Arten von Karma; ein Körper, der zittert, wenn der Todesrichter ruft.

Zeilen 41–45 Wenn ich ihn als Leichnam zurücklasse und fortgehe, gewähre mir Furchtlosigkeit bei deinen Lotusfüßen: Bei dir ist meine Zuflucht! Gott auf dem weißen Stier, dessen ungestümer Schritt wie donnernder Blitz im weiten Raum erscheint, bei dir ist meine Zuflucht! Herr der Götter, deren Augen niemals blinzeln, meine Zuflucht!

Zeilen 46–50 Du, der du deinen Dienern leicht zugänglich bist: Zuflucht, Zuflucht! Im Tanzsaal von Thillai, dem Ort der Vedenkundigen, tanzt du. Meer, das Wogen des Erbarmens aufwirft, meine Zuflucht! Götter und Weise treten vor dich und preisen dich, während du mit der schlanken, geschmückten Göttin liebevoll Gnade schenkst.

Zeilen 51–52 Unser großer Herr, bei deinen beiden Füßen suche ich Furchtlosigkeit. König der Halle, bei dir allein ist meine Zuflucht!

6. Viertes Agaval: Kanchi – Die Täuschung der Begierde
Umschrift · Tamil

Zeilen 1–5 Unter den sieben Daseinsformen, die der aus Vishnu hervorgegangene Viergesichtige erschafft, habt ihr menschliche Geburt erlangt. Doch statt die Blütenfüße des Gemahls der Bergtochter zu verehren und Shivas seligen Zustand zu erreichen, vergeudet ihr euer Leben und feiert die Liebe zu Frauen.

Zeilen 6–10 Allen solchen Menschen sage ich: Hört klar und aufmerksam zu! Ihr nennt die Fußsohle, die mühselig über Dornen und Steine geht, weich wie Baumwolle. Den Knöchel, der aus weißen Knochen besteht –

Zeilen 11–15 – preist ihr wie einen springenden Fisch; den fleisch- und knochengefüllten Schenkel vergleicht ihr mit einem Bananenstamm. Die Taille, die den langen Rumpf trägt, lobt ihr als schmal wie eine kleine Trommel.

Zeilen 16–20 Den Bauch mit Kot, Harn, Schleim und beweglichen Falten nennt ihr ein Banyanblatt. Die Brust, deren Adern sich spinnenartig verzweigen, die anschwillt, aus der Sekret fließt, die von Nägeln zerkratzt wird, vertrocknet und innen zerfällt –

Zeilen 21–25 – die schlaff herabhängt, auszehrt und zum Anlass des Spottes wird, nennt ihr eine Lotusknospe. Euch, die ihr blind vor Begierde taumelt, sage ich es! Die Hand kann sich ausstrecken und beugen, viele Dinge ergreifen, füttern und kneten –

Zeilen 26–30 – doch ihr nennt sie eine Kantal-Blüte. Den Hals voller Schweiß und Schmutz nennt ihr eine schöne Arekapalme. Den Mund mit Hitze und üblem Atem nennt ihr die reine, rote Blüte des Korallenbaums.

Zeilen 31–35 Die Zähne, die Reis und Speisen kauen und zermahlen, bezeichnet ihr als Perlen. Die spitze Nase, aus der unablässig Wasser und Schleim fließen, nennt ihr eine Kumil-Blüte; und obwohl Tränen und Absonderungen nie aufhören –

Zeilen 36–40 – nennt ihr die Augen Wasserlilien. Das Ohr, in dessen Innerem Schmalz verdirbt, preist ihr als schönen Vallai-Stängel. Wird das Haar nicht mit der Hand gepflegt und eingeölt, entstehen Schuppen und Läuse –

Zeilen 41–45 – dennoch nennt ihr das verfilzte Haar, das aus dem Schädel wächst, eine dichte Wolke. Mit vielen Worten lobt ihr das Tor, dem ihr begehrlich folgt und das der Dichter ein Tor zur Hölle nennt: Haut und Fleisch drängen sich dort, und Sekret fließt.

Zeilen 46–50 Eine Grube der Begierde, ein Feld, in dem Embryonen wachsen, der Weg des Menstruationsflusses, eine durchbrochene Öffnung, die große Bahn, aus der der acht Spannen lange Leib hervorkommt; der verborgene Ort, an dem sich irdische Lust entlädt und den der liebestolle Hund begehrlich sucht –

Zeilen 51–55 – ein Eingang, den er immer wieder verlangt; ein breiter Weg, auf dem jene hilflos umherirren, die nicht die Gnade des Herrn mit der Mondsichel im Haar erfahren. Man bedeckt ihn mit dem Gewand wie eine Wunde, eine geräuschvolle, nässende Wunde. [Ein Ausdruck der letzten Zeile bleibt unsicher.]

Zeilen 56–60 Ein Weg für die von Leidenschaft verblendeten Menschen, ein Weg für jene, deren Krankheit nicht aufhört; eine tiefe Grube für prahlende Wollüstige, eine kleine Grube für hochmütige Begierige; zugleich der große Weg, auf dem Frauen und Männer geboren werden.

Zeilen 61–65 Nahe dem Ausgang, aus dem Kot fällt, liegt der Wasserweg, durch den Harn fließt. Verlangt nicht danach als nach höchster Süße! Verehrt vielmehr den, der schon über die Gabe eines grünen Blattes Erbarmen mit seinen Verehrern empfindet und ihnen die Befreiung in Shivas Zustand schenkt.

Zeilen 66–70 Er ist der Herr der Befreiung, der nie alternde Ursprung, der Herr, der alle Weltensysteme und Welten schaut, der Gott von Kanchi, der eine Herr. Verneigt euch vor seinen beiden Füßen und lasst das Verherrlichen der Frauen als Gegenstände des Genusses hinter euch!

Weitere Ortslieder: Tiruchengodu
Umschrift · Tamil

1. Welchen Willen hegt der Herr mit feuerfarbenem Leib, der in Chengodu beim Schatten des Atti-Baumes weilt? Wird er mich nochmals in die dunkle Höhlung des Mutterleibes stoßen oder mir seine heiligen Füße schenken, die selbst Vishnu schwerlich schauen kann? Ich weiß es nicht. Es ist Shivas Wirken.

Tiruvottiyur
Umschrift · Tamil

1. Wenn der Schleim mich bedrängt, die Augen sich schließen, die Erkenntnis schwindet und der als wirklich geltende Leib unwirklich wird, habe ich eine Bitte: Herr des heiligen Tiruvottiyur, lass mich heilige Asche tragen, die Hände zur Verehrung falten und die fünf Silben sprechen.

2. Die dem Verbrennungsfeuer entgegengehen, wissen es nicht: Sich in den Straßen des fest ummauerten südlichen Otriyur niederzuwerfen, damit die goldenen Füße der Verehrer des Herrn, der die drei Städte verbrannte, das eigene Haupt berühren – sieh, mein Herz, das zerreißt das Blatt des Schicksals!

Tiruvidaimarudur
Umschrift · Tamil

Lesehilfe: Diese beiden Strophen stellen innere Liebe und die Unsicherheit äußerer Bindungen nebeneinander. Besonders Vers 1 würdigt die Möglichkeit geistiger Befreiung im Familienleben.

1. Was nützt es, im Wald zu leben, sich allein von Luft zu nähren, Lumpen zu tragen und mit der Bettelschale zu wandern, wenn im Herzen die Liebe fehlt? Die wahrhaft Liebenden des Herrn von Idaimarudur, dessen Himmel hoch erhaben ist, gelangen zur Seligkeit wahrer Erkenntnis und Befreiung, selbst wenn sie mit Frauen im Hause leben.

2. Die Mutter wird zur Gegnerin, die Ehefrau zur großen Gegnerin; auch die eigenen Kinder, Verwandten und die ganze Welt werden zu Gegnern, wenn man es prüft und der kostbare Reichtum verschwunden ist. Mein Herz, das du in dieser Liebe versinkst: Freiheit liegt bei den goldenen Füßen des Herrn von Marudur.

Tirukkazhukkunram
Umschrift · Tamil

1. Wird mein Körper im Wald fallen, im Gebüsch, am Meeresufer, in einem angesehenen Land, in einer Stadt oder mitten auf ihrem Platz, in einem guten Haus oder auf der äußeren Veranda? O erhabener Herr von Kazhukkunram, deine Füße sind meinem Leben Zuflucht und Begleitung.

Tirukkalahasti
Umschrift · Tamil

1. Nach zehn Monaten im Mutterleib wird man geboren, wächst auf, kleidet sich in Seide, schmückt sich mit Perlen und Korallen, läuft umher und spielt. Ist alles zu Ende, liegt da ein Leichnam; um ihn schreien andere Leiber, die noch sterben werden. Was ist das für ein Treiben, Herr von Kalahasti, dessen Stadt Kailasa ist?

2. Gold ist dem nützlich, der es besitzt. Doch welchen Nutzen hat das Gold von seinem Besitzer? Ebenso kommt durch dich alles Gute zu mir, das ich brauche; welchen Nutzen aber hast du von mir, der dich verehrt? O Ishvara von Kalahasti!

3. Ich vermag nicht, mein Kind mit dem Schwert zu zerlegen und als Speise darzubringen; ich vermag nicht, auf das Wort meiner Frau hin auf die Freuden der Jugend zu verzichten; ich vermag nicht, nach sechs Tagen des Dienens mein Auge herauszunehmen und einzusetzen. Wie soll ich nun ein Diener des Vaters von Tirukkalahasti werden?

4. Du hast mich dreimal am Tag essen und schlafen lassen, in Verlangen mit jungen Frauen zusammenkommen und beim Scheiden des Lebens mit tränenvollen Augen zurückbleiben lassen. O Vater, wann werde ich dich schauen können, Ishvara von Tirukkalahasti?

5. Tag und Nacht streife ich für Nahrung umher und ermüde. Dann kreise ich um den Schoß der Frauen, um die leidvolle Höhlung, aus der unreine Säfte fließen. Nimm mich Einsamen in Gnade an, Herr von Kalahasti, der du am Ufer der goldenen Mukali im Schatten des Kallala-Baumes sitzt und Gnade schenkst!

6. Der riechende Harnweg, die Hautöffnung, die täglich nässende Höhlung, das verborgene Tor der Lust, die Wunde, der Spalt im Fleisch: Lass mich den kleinen Genuss dieses verborgenen Ortes aufgeben und gewähre mir den aufwärtsführenden Zustand, Ishvara von Tirukkalahasti! [Das erste zusammengesetzte Bild ist sprachlich unsicher.]

Tirukkailayam – Kailasa
Umschrift · Tamil

1. König des silbernen Berges, an dem die Wälder sich neigen, ich vertraue deinen Füßen. Beende die Geburt im vergänglichen Fleisch! Für den Mann von Kavu neigtest du deine schöne Gestalt, sodass Hirsch und Axt in deinen Händen und der Honig deiner Kondrai-Girlande sich mitneigten, du leuchtender Shiva! [Der Orts- oder Personenbezug „Mann von Kavu“ ist nicht sicher identifiziert.]

2. Das Haus verlassen, bei Hunger still um Nahrung bitten, zahnlos und ohne jede Anhaftung werden, Wort und Bedeutung hinter sich lassen: Wann werde ich Tag und Nacht im seligen Schlaf der Wonne ruhen, Vater von Kailasa?

3. Ohne Gedanken, ohne Vorliebe und ohne Tun, jenseits des Gedachten und auch jenseits des Nichtdenkens, sorgenfrei und ganz allein: Wann werde ich in der Unendlichkeit verweilen, im Schlaf der Seligkeit, o Vater von Kailasa?

4. Die Hände zum Empfang der Nahrung öffnen und sie so essen, einen dunklen Stoff ungenäht tragen, vor dein Heiligtum treten und dich unablässig mit ganzem Wesen verehren, während die Härchen sich sträuben: Wann darf ich laut „Vater!“ rufen, Herr von Kailasa?

5. Mit Asche bedecktem Leib und vor Ergriffenheit gesträubtem Haar, mit einem Herzen, das immer wieder weich wird und zerfließt, in beständiger Meditation auf deine herrlichen Füße, von Seligkeit erfüllt, während Tränen wie Flüsse über die Brust strömen: Wann wird mir das zuteil, Vater von Kailasa?

6. Wann werde ich aufhören, reichen Menschen nachzulaufen, ihnen täglich meine Not vorzutragen und mit gequältem Lächeln zu schmeicheln? Wann werde ich an einem mir angemessenen einsamen Ort ohne Kummer in das Reich höchster Seligkeit eintreten, Vater von Kailasa?

7. Ich bin kein Affenjunges, das sich selbst festklammert. Was soll ich mit diesem denkenden Geist tun, obwohl ich den Weg kenne? Befreie mich vom Unheil und trage mich wie eine Katze ihr Junges. Ich gehöre dir, meinem Vater, dem Herrn von Kailasa. [Die erste und dritte Zeile sind textlich uneben; die Gegenüberstellung von Affenjungem und Katze ist erkennbar.]

8. Ich werde mich durch Geburt und Tod nicht mehr quälen lassen, den täuschenden Sinnen nicht folgen und nicht in die Hölle eingehen. Ich bleibe bei denen, die dich preisen, und verlasse ihre liebevolle Gemeinschaft nicht. Durch deine Gnade trinke ich den seltenen Honig der fünf Silben, Herr von Kailasa!

Madurai
Umschrift · Tamil

9. Kann ich dieses Weltleben loslassen? Wird mein Geist danach fest bleiben? Muss ich ohne deine Gnade Tag für Tag umherirren, an den Türen kleinlicher Menschen stehen und mit überströmenden Augen leiden? O Chokkanatha, schöner Pandya-Herr!

Video: Sukadev über Shiva
Der folgende Beitrag erschließt die Shiva-Spiritualität als ergänzenden Hintergrund; er ist kein Kommentar zu jeder Strophe der Pattinathar Padalgal.

7. Arutpulambal – Klage um Gnade: Anrufung des ursprünglichen Herrn
Umschrift · Tamil

Lesehilfe: Die Klage wandelt sich allmählich. Auf das Bekenntnis der eigenen Verstrickung folgen die Bitte um Gnade und die sehnsüchtige Betrachtung der göttlichen Gestalt.

1. O Herr des Kanni-Waldes, Herr des Kanni-Waldes! Ich kenne den Ursprung nicht, ich kenne das Ende und seine Vollendung nicht. Das Leid, das ich in der Welt erfahre, nimmt kein Ende.

2. Die Befleckung des Nichtwissens verdunkelte mein ursprüngliches Erkennen; die Folgen des Karmas, die mich nicht loslassen, raubten mir die Besinnung.

3. Ich hielt die vier, angefangen mit dem Körper, für mich selbst und geriet in Verwirrung. Im Netz der Kräfte, angefangen mit „Manu“, blieb ich gefangen. [Die zweite Aufzählung ist in dieser Lesung unklar.]

4. Im Wald, den man große Maya nennt, irre ich umher; mitten in der Welt gerät mein ganzes Wesen in Aufruhr. [Die zweite Zeile ist sinngemäß übertragen.]

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

5. Ich begehrte Land, und die Erde hat mich verschlungen. Die Gier nach Gold und Frauen sagt: „Ich gehe nicht fort!“

6. Das Verlangen nach Kindern und Verwandten sagt: „Ich lasse mich nicht vergessen!“ Der Wunsch, über alle Himmelsrichtungen zu herrschen, sagt: „Ich nehme kein Ende!“

7. Das Verlangen, Wissen und Künste zu lernen, sagt: „Ich lasse nicht los!“ Das Verlangen, Wunderkräfte zu erwerben, sagt: „Ich weiche nicht!“

8. Das Verlangen nach Mantras sagt: „Ich lasse mich nicht vergessen!“ Das Verlangen nach Schönheit sagt: „Ich lasse mich nicht aufgeben!“

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

9. Das Verlangen nach Kleidung und äußerem Schmuck sagt: „Ich löse mich nicht!“ Das Verlangen, Besitz zusammenzutragen, sagt: „Ich schwinde nicht!“ [Die beiden benannten Wünsche sind lexikalisch unsicher.]

10. Das Verlangen nach frischer, gewaschener Kleidung sagt: „Ich lasse mich nicht vergessen!“ Auch die Grube des Hungers sagt noch immer: „Ich werde nicht voll!“

11. Die fünf Sinne sagen: „Wir lassen uns nicht bändigen!“ Das Herz leidet und sagt: „Ich komme nicht zur Klarheit!“

12. Begierde und Zorn sagen: „Wir lassen uns nicht überwinden!“ Tag für Tag denkt das Ich: „Ich selbst bin König!“

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

13. Angst und Ichstolz sagen: „Wir lassen uns nicht stillen!“ Auch das weitere Festhalten sagt: „Ich lasse nicht los!“ [Die zweite Zeile ist beschädigt beziehungsweise nicht sicher deutbar.]

14. Den Körper, eine Wasserblase, hält der Geist für ewig. Das hochstrebende Verlangen sagt: „Ich vergehe nicht!“

15. Obwohl er direkt vor Augen sieht, wie ein Körper auf Holz verbrennt, denkt er dennoch: „Wir werden dauerhaft hierbleiben!“

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

16. Voller Zuneigung hält er das Vergängliche für unvergänglich. Er sagt: „Ich bleibe nicht allein; ich vergesse mich selbst nicht!“

17. Die höllische Grube sagt: „Noch werde ich dich verschlingen!“ Der Schoß, breit wie die Haube einer Schlange, sagt: „Ich werde dich zugrunde richten!“

18. Die jungen, kokosnussgleichen Brüste sagen: „Ich werde dein Haus verderben!“ Die knospenhaften Augen sagen: „Ich werde dein Leben verzehren!“

19. Der Tod nimmt Frauengestalt an und ersinnt Betrug. Ohne Halt schmelze ich hier wie Harz.

20. Herr des Kanni-Waldes, der du Kandan hervorgebracht hast: Auf welche Weise kann ich emporsteigen und zu dir gelangen?

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

21. Genügen nicht die Tage, an denen ich als Gras und Kraut welkte? Genügen nicht die Tage, die ich als Stein und Baum verbrachte?

22. Genügen nicht die verlorenen Tage als Mungo und anderes Tier? Genügen nicht die Tage als Wasserwesen und Kriechtier? [Zwei Tierbezeichnungen sind in der Vorlage unsicher.]

23. Genügen nicht die Tage als Geistwesen und Gott? Genügen nicht die Tage, an denen ich als leidverursachender Dämon fiel?

24. Genügen nicht die Tage, an denen ich im Mutterleib zugrunde ging? Genügen nicht die Tage, an denen ich als König lebte und starb?

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

25. Genügen nicht die Tage, die ich als Mutter und Ehefrau verbrachte? Genügen nicht die Tage als Kind und Mann?

26. Genügen nicht die Tage, an denen Krankheit mich verzehrte, ich abmagerte und litt? Genügen nicht die Geburten als Geist, anderen Geistern zum Fraß?

27. Genügen nicht die Tage in einem beeinträchtigten Leib, gebeugt oder blind? Genügen nicht die Tage, an denen ich mich mit armseliger Nahrung erschöpfte?

28. Genügen nicht die Müdigkeit und die Qual, die ich erlitt? Genügen nicht all die verlorenen Tage, ohne dass du meinen Ruf „Ich bin verloren!“ erhörtest? [Die zweite Zeile erlaubt auch eine weniger direkte Anrede.]

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

29. Genügen nicht die Tage, an denen ich über die Unbeständigkeit weinte? Genügen nicht die Tage, an denen alle anderen meine Last tragen mussten?

30. Genügt es nicht, den Pfeilen Kamas ausgeliefert zu sein? Genügt es nicht, immer wieder von Yamas Hand getroffen zu werden?

31. Genügt es nicht, von Brahmas Schicksalsblatt abgeschnitten zu werden? Genügt es nicht, vom Diskus dessen getroffen zu werden, der die honigduftende Tulasi trägt? [Beide Bilder sind in ihrer genauen Konstruktion unsicher.]

32. Genügen nicht die Tage, an denen Rudras Auflösung mich traf? Du hast meinen Schmerz nicht erkannt, hast mich nicht mit „Komm!“ gerufen.

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

33. Du hast die Geburt nicht abgewendet und mich nicht in dein Gefolge aufgenommen; du hast den Tod nicht abgewendet und nicht gefragt: „Was ist mit dir?“

34. Du hast die Fessel nicht verbrannt und meine Qual nicht beendet. Du hast mir keine heilige Asche gereicht und gesagt: „Trage sie!“

35. Du hast mich nicht deinen Diener genannt und mir keine Rudraksha-Perlen gegeben. Du hast mir nicht dein Gewand verliehen, damit ich dem Reich der Befreiung entgegengehe.

36. Du hast mich nicht in dich hineingerufen, mich nicht mit dir vereint; du hast mich nicht in die Gemeinschaft deiner Diener aufgenommen.

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

37. Von mir, der ich Diener der Diener des erhabenen Höchsten sein möchte, hast du nicht gesagt: „Hier ist einer unserer Diener.“

38. Du hast mir keinen Namen verliehen und bist nicht so in mir gegenwärtig geworden, dass mein Ich schwindet. In deiner schützenden Gnade hast du meiner nicht gedacht und mich nicht gerufen.

39. Du hast mir keine Befreiung verliehen, keine Stille geschenkt, keine Vollendung gewährt und mich nicht liebevoll angenommen.

40. Du hast meine Trennung nicht aufgehoben und mich nicht zu dir gemacht; du hast mein Verlangen, dieses kaum zu löschende Feuer, nicht beendet. [Das erste Wortspiel ist sinngemäß wiedergegeben.]

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

41. Du hast mich nicht in deinem beständigen Zustand fest gegründet. Du hast nicht darauf geblickt, dass die sich drängenden inneren Werkzeuge zusammen mit meiner Verstrickung vergehen.

42. Du hast deinen Blick noch nicht darauf gerichtet, die Fessel meiner verstrickten Weltsicht zu lösen. Du hast mich nicht mit „Verweile in fester Versenkung!“ bei dir gegründet.

43. Schenke mir den Gnadenblick aus deinem Augenwinkel, Herr des Kanni-Waldes! Bändige die verderbliche Befleckung und schau auf mich, damit ich dir nahekomme!

44. Wird meine Sehnsucht nicht gestillt? Werde ich dich nicht schauen und mich freuen? Werde ich dem Sterben nicht entgehen? Wird meine Bedrängnis nicht enden?

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

45. Werde ich dich nicht preisen, deinen Wohnort aufsuchen, deine goldenen Füße schauen und in Erfüllung verweilen?

46. Werde ich nicht die Freude deiner goldenen Fußschellen sehen, die Om erklingen lassen? Werde ich nicht die schönen Knöchelreife mit ihren vielen Glöckchen schauen?

47. Werde ich nicht den sieghaften Glanz deiner heldenhaften Glockenzier sehen? Werde ich nicht die Schönheit schauen, die die Himmlischen preisen? [Die Bezeichnung in der zweiten Zeile ist nicht sicher aufgelöst.]

48. Werde ich nicht die Schönheit des Tigerfells um deine Hüften sehen? Werde ich nicht deine Herrlichkeit schauen, wenn du auf dem Stier erscheinst?

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

49. Werde ich nicht deine Schönheit schauen, wenn du das Elefantenfell trägst? Werde ich nicht deine Blütenhand sehen, die den Hirsch hält?

50. Werde ich nicht die Schönheit deiner Brust mit der Schädelzier sehen? Werde ich nicht überall ausrufen: „Der Herr hat uns angenommen!“?

51. Werde ich nicht das Geheimnis deiner dunkel gewordenen Kehle sehen? Werde ich nicht deine Erscheinung inmitten der Schar deiner Diener schauen?

52. Werde ich nicht dein Antlitz schauen, einen vollen Mond, in dem die Gnade reift? Werde ich nicht die reiche Herrlichkeit deiner heiligen Augen und deines Flechtenhaares schauen? [Die zweite Zeile ist sprachlich uneben.]

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

53. Werde ich nicht die Schönheit deiner edlen Nase sehen? Werde ich nicht die Lippen schauen, die selbst die rote Frucht übertreffen? [Die erste Körperbezeichnung ist unsicher.]

54. Werde ich nicht dein Lächeln sehen, das wie Jasmin und Mondlicht strahlt? Werde ich nicht die Schönheit deiner dunklen Brauen schauen?

55. Werde ich nicht deine Ohren mit dem leuchtenden Makara-Schmuck sehen? Werde ich nicht die Schönheit deiner hochragenden Krone und deines rötlichen Flechtenhaares schauen?

56. Werde ich nicht den Anblick von Ganga und Mond sehen? Werde ich nicht schauen, wie du die sich aufrichtende Schlange im Haar trägst?

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

57. Werde ich nicht den Wald deiner Flechten mit blühenden Kondrai-Trauben sehen? Werde ich nicht deine unvergleichliche Zier aus Erukku, Arugu-Gras und Stechapfel schauen?

58. Werde ich nicht deine Festlichkeit mit dem Schmuck einer Reiherfeder sehen? Werde ich nicht die Seligkeit schauen, mit der du das Feuer hältst?

59. Werde ich nicht deinen erhobenen Fuß und die trommelschmale Taille sehen? Werde ich nicht deinen Tanz schauen, der Muyalakan niedertritt?

60. Werde ich nicht deinen schwingenden Arm und deine strahlende Entfaltung sehen? Werde ich nicht die Hand schauen, die Wünsche erfüllt und Furchtlosigkeit schenkt?

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

61. Hari und Brahma preisen dich, die Götter rufen „Sieg, Sieg!“ Werde ich nicht deine große Schönheit schauen, in der die große Mutter als deine Hälfte erscheint?

62. Werde ich nicht den schönen Glanz deiner heiligen Asche schauen? Werde ich nicht schauen, wie du als Chandrashekhara, der Mondträger, Erbarmen schenkst?

63. So viele Tage auch verloren gingen, wende mir jetzt deine Gnade zu! So viele Tage des Leidens auch vergingen, wird dein Zustand mir nicht zuteil?

64. Wird mir nicht jener Tag zuteil, der mich zur Reife bringt? Wird mir nicht die ungeteilte Stille zuteil, nachdem ich durch alle Lebensalter gekreist bin? [Die zweite Zeile ist sinngemäß übertragen.]

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

65. Wird mir nicht das Schweigen jenseits der Worte zuteil? Wird mir nicht jene ursprüngliche Reinheit zuteil, die unberührt besteht?

66. Wird mir nicht die offene Weite zuteil, die das brennende Leid beendet? Wird mir nicht die Klarheit zuteil, die auch das rastlose Denken stillt?

67. Wird mir nicht zuteil, den wahrhaftigen Dienern zu dienen? Wird mir nicht zuteil, ohne Mangel zur Erkenntnis geführt zu werden?

68. Was soll ich dir sagen, mein Guru? Höre mich! Für mich gibt es nichts anderes mehr als dich.

Kehrvers O Herr des Kanni-Waldes! O Herr des Kanni-Waldes!

69. Wird mir nicht der Ort zuteil, an dem die Sorge um Nahrung versiegt? Wird mir nicht der Ort zuteil, an dem die Sorge um Gold endet? [Die zweite Zeile hat dieselbe undeutliche Wortform wie die Girlande, Vers 8.]

70. Wird mir nicht der Ort zuteil, an dem alle weltliche Sorge endet? Wird mir nicht zuteil, nicht mehr unter den Bann der glänzenden Frauen und ihrer unreinen Körper zu geraten?

71. Wird mir nicht der Ort zuteil, an dem Vergleiche und Anhaftungen aufhören? Wird mir nicht die klare Stätte zuteil, die sich nicht in Worte fassen lässt?

72. Gnadenvoller Guru, der du mich ergreifst, damit ich in den Zustand jenseits von Wort und Geist eintrete: Deine beiden Füße preise ich! [Die genaue Benennung dieses Zustands ist in der Vorlage unsicher.]

8. Arutpulambal – Klage um Gnade: Rede an eine Freundin
Umschrift · Tamil

Lesehilfe: Die sprechende Stimme wendet sich an eine Freundin. Die untergehende Sippe und die brennende Festung stehen im Zusammenhang mit der Auflösung der Tattvas und der Wandlung durch den Guru.

1. Ich verneigte mich vor dem Fünfarmigen, um Gnade zu erlangen. Ohne zu zögern kam einer, zeigte mir seine wahre Gestalt und ergriff mich.

2. Um den alles raubenden Kreislauf der Geburt zu durchtrennen, nahm er die Gestalt des Gurus an. Er kam als die wirkende Ursache, um die Macht der trügerischen Sinne zu brechen, meine Freundin!

3. Die sechs Stützpunkte und die einundfünfzig Buchstaben, die ganze trügerische Festung verbrannte er, sodass die Befleckung schwand.

4. All die zahlreichen Tattvas, die so viele Veränderungen hervorbringen, verloren ihr Haupt und verbrannten, meine Freundin!

5. Alle, die mit mir geboren waren, gingen zugrunde. Ganz allein vermag ich nicht zu bleiben, meine Freundin!

6. Wann wird dieses Schlachtfeld, auf dem alle gefallen sind, verschwinden? Wenn ich davon erzähle und weine, wird mein Schmerz vielleicht gestillt, meine Freundin!

7. Ich sah die fünf Elemente, angefangen mit Erde, sterben und fallen. Ich sah die fünf Sinnesorgane, hier vom Raum her bezeichnet, verbrennen und fallen, meine Freundin!

8. Die fünf unablösbaren Sinnesbereiche verbrannten zu Asche. Ich sah die fünf Handlungsorgane, angefangen mit der Rede, sterben und fallen. [Die Vorlage hat „punal“; die Wiedergabe als Sinnesbereiche folgt dem Aufzählungskontext, keine gesicherte Textkorrektur.]

9. Alle inneren Werkzeuge, der Geist und die übrigen, gingen eines nach dem anderen zugrunde. Ich sah sie mit den zugehörigen Werkzeugen brennend fallen.

10. Die Atma-Tattvas verbrannten, Schicht um Schicht vernichtet. Wie soll ich ihn preisen, der das begrenzte Erkennen verschwinden ließ? [Der Bezug der zweiten Zeile ist mehrdeutig.]

11. Ich sah die Vidya-Tattvas verbrennen und fallen. Auch die fünf reinen Prinzipien verbrannte er, sodass jeder Makel schwand.

12. Die drei Zweige mit ihren sechsunddreißig Angehörigen verbrannte er, bis sie zusammenbrachen; die Wurzel weiterer Geburt schnitt er ab.

13. Kam er als Guru, oder kam er, um die ganze Sippe abzuschneiden? Kam er in Gestalt, oder kam er, um Gestalt zu vernichten?

14. Ich wusste nicht, dass dieser Untergang kommen würde. Ich erkannte den vergehenden Verstand nicht; ich wusste nicht, dass dieses Leid kommen würde, und lebte als Herrin meines Ortes. [Die Satzglieder dieser Strophe sind unsicher.]

15. Ich wusste nicht, dass dieser Ort das Schlachtfeld aller sein würde. Ich begegnete dem jenseits der Sinne, der das Unheil beendet.

16. Alle Bewohner der inneren Festung starben. Die sechzig Bewohner jener weiteren Festung gingen zugrunde.

17. Alle starben miteinander; alles wurde bis ins Innerste verbrannt. Die ganze steinerne Festung wurde zu einer Festung aus Kohle.

18. Alle sechsundneunzig verbrannte er, sodass die Befleckung schwand. Sein Blick traf mich; die Wurzel der Geburt schnitt er ab. [„Sein Blick“ ist eine kontextuelle Deutung der mehrdeutigen ersten Hälfte der zweiten Zeile.]

19. Omkara verging, alles darin Enthaltene ging dahin. Das Bilden des Ichs verging; er schnitt es an der Wurzel ab.

20. Von der aus Erde bestehenden Hütte an verbrannte alles vollständig. Das Verlangen nach Nahrung und die Bedrängnis des Geistes schnitt er ab. [Die mittlere Wortverbindung der ersten Zeile ist undeutlich.]

21. All das frühere Karma schnitt er vollständig ab. Um das eigene Wesen zu erkennen, wurde ich zu einer, die ganz allein ist.

22. Damit ich mich selbst erkenne, vernichtete er die Macht beider Arten von Karma. Er zeigte mir den Ort, an dem ich sein Wesen erkennen kann.

23. Ich erkannte das Selbst, meine Freundin! Ich wurde zur einzigen, alleinstehenden Jungfrau. Ist dies die Reife, ganz allein bei sich zu verweilen?

24. Niemand ist mehr im Haus; ich wurde zur offenen Weite. Alles, was ich gesehen hatte, wurde wie im Wald verschwendetes Mondlicht, wie ein Traum.

25. Werden die Zuschauer nicht lachen? Bin ich nicht zum Gerede des Landes geworden? Werden sie nicht feindselig sein? Bin ich ihnen nicht zum Spott geworden?

26. Er sah diesen Zustand, er war überall. Er nahm mir meine Jungfräulichkeit und brach meine Keuschheit, meine Freundin!

27. Dass er meine Keuschheit brach, die Wurzel der Geburt abschnitt, meinen äußeren Glanz auflöste und mein gewöhnliches Erkennen verschwinden ließ –

28. – welches weitere Geschick daraus entstehen wird, weiß ich noch nicht. Alles, was er gesprochen hatte, wurde ohne Abstrich wahr, meine Freundin!

29. Er zeigte mir den Ort ohne Nacht und Tag. Er beseitigte die Trennung; ich blieb im Schauen dessen, der mich angeschaut hatte.

30. Werden sie mich noch in die Kaste aufnehmen? Passt dies in die Schriften? Alles, was ich durch Lesen erkannt hatte, wurde wirkliche Erfahrung, meine Freundin!

31. Welchen Fehler habe ich begangen? Ohne dass alle es sahen – wissen Mutter und Verwandte es etwa nicht in dieser weiten Welt? [Die Fragen und ihr Bezug bleiben in dieser Fassung offen.]

32. Habe ich die Getöteten gegessen? Habe ich die Essenden getötet? Habe ich das Begehren vergessen, das an alles Undenkbare denkt? [Die erste Zeile kann auch aktiver verstanden werden: „die getötet haben“.]

33. Werden sie mich noch in die Kaste aufnehmen? Werden die Religionsanhänger mich anerkennen? Das ganze Leben in Unterscheidungen wurde zum Gegenstand des Geredes, meine Freundin!

34. Ist sie für die Sehenden nicht eine Frau? Auch die Nichtsehenden haben Begehren. Würden die, die gekostet haben, etwas anderes als die gekostete Speise essen? [Die Anspielung dieser Strophe ist unklar; die Bildfolge bleibt erhalten.]

35. Werden die, die nicht empfangen haben, alles empfangen, was die Empfangenden empfingen? Haben die Redenden geschaut? Reden die Schauenden?

36. Ist dies nicht die Art dessen, den die alten vier Veden besingen? Erscheint er im Herzen der dienenden Diener, um dort wieder zu versinken? [Die Frageform wird entsprechend der Vorlage bewahrt.]

37. Ist es leicht, ihn zu besingen? Ist es schwer für einen Menschen, ihn zu erkennen? Sieh: Er ist der Große, der überall ohne Trennung leuchtet.

38. Sieh: Er ist jenseits von Wort und Geist, in ihm kommt der Geist zur Ruhe. Er ist schwer zu schauen, feiner als das Feinste.

39. Sieh: Worte fassen ihn nicht; er steht jenseits der Worte. Er gleicht dem Feuer, dessen Licht im Stein verborgen liegt.

40. Er sagte mir, ich solle in der leeren Weite jenseits aller Bezeichnung weich werden und verweilen. Ist dies Schrift auf einem Blatt? Oder ein Versehen der Hand dessen, der es schrieb? [Die erste Wortverbindung ist unsicher.]

41. Er ließ mich einfach still sein. Das Geheimnis, durch das er dies tat, kenne ich nicht. Ach, meine Freundin! Als wäre ich ein Gegenstand, verschlang er mich ganz. [Der Ausruf und sein Bezug sind mehrdeutig.]

42. Wohin ich blickte, sah ich das Höchste. Ich verstehe nicht, wie die zuvor fest zusammengefügte Ordnung sich auflöste, meine Freundin!

43. Ohne das heilige Bad zu vollziehen, Blumen zu pflücken und darzubringen, wurde mein Herz zur leeren Weite. Ich kann den Zustand, in dem ich stehe, nicht erfassen, meine Freundin!

44. Obwohl ich gesungen und gelesen hatte: Ohne viele Blumen darzubringen und ohne umherzulaufen, verlor ich meine begrenzte Gestalt, meine Freundin!

45. Wie das Leuchten im Rubin war er im Innersten gegenwärtig. Sieh: Seine Größe wird von den Dienern, die ihn liebevoll verehren, nicht in Worte gefasst.

46. Von damals bis heute, auch in den Zeiten meines Nichtwissens, war er immer allen gemeinsam gegenwärtig: der Makellose.

47. Durch die Veränderungen des Gemüts sah ich ihn, dessen Wesen Bewusstsein ist nicht. Mein Verstand geriet in Verwirrung, und ich ging auf den Wegen der Sinne.

48. Ohne Hingabe zu kennen, stürzte ich in die Leere, meine Freundin! Habe ich etwa jenen Zustand dem Schlaf gleichgesetzt und darin verharrt? [Die abschließende Rückfrage ist in der Vorlage undeutlich; sie wird nicht in eine sichere Aussage über Verwirklichung umgedeutet.]

Überlieferter Schlussruf
Heilige kleine Tanzhalle! [Tiruchitrambalam: ein ehrender Schlussruf auf Shivas heilige Halle.]


Tamilischer Text in römischer Umschrift

Die schriftnahe Umschrift entspricht genau dem nachfolgenden tamilischen Bestand. ā, ī, ū, ē und ō sind lange Vokale; ṭ, ṇ und ḷ bezeichnen rückgebogene Laute. ṉ unterscheidet sich vom dentalen n, ṟ vom r; ḻ bezeichnet den besonderen tamilischen Laut. c wird je nach Lautumgebung unterschiedlich gesprochen. Verdoppelte Konsonanten bleiben doppelt. Ein Apostroph innerhalb einer verbunden geschriebenen Form kennzeichnet den Neubeginn mit einem selbstständigen Vokal. Die Umschrift ersetzt keine Anleitung zur tamilischen Aussprache. Bei den Agaval-Gedichten beziehen sich die Zahlen auf Zeilen, sonst auf Strophen.

1. Tiruvekambamalai – Girlande für den Herrn von Kanchi
Deutsch · Tamil

1.
aṟantā ṉiyaṟṟu mavaṉiluṅkōṭi yatikamillan
tuṟantāṉ, avaṉiṉ catakōṭi yuḷḷattuṟavuṭaiyōṉ;
maṟantā ṉaṟakkāṟ ṟaṟivōṭiruntiru vātaṉaiyaṟṟu
iṟantāṉ perumaiyaiyeṉ colluvēṉ ? kacciyēkampaṉē !

2.
kaṭṭiyaṇaittiṭum peṇṭiru makkaḷuṅ kālattaccaṉ
veṭṭimuṟikku marampōṟ carīrattai vīḻttiviṭṭāṟ
koṭṭimuḻakki yaḻuvār; mayāṉaṅ kuṟukiyappāl
eṭṭi yaṭivaippa rō? yiṟaivā ! kacciyēkampaṉē.

3.
kaippiṭi nāyakaṉ tūṅkaiyilē yavaṉkaiyeṭuttu
appuṟaṅtaṉṉi lacaiyāmal muṉvait tayalvaḷavil
oppuṭaṉceṉṟu tuyilnīttup piṉvan tuṟaṅkuvaḷai
eppaṭināṉ nampuvēṉ? iṟaivā ! kacciyēkampaṉē !

4.
naṉṉāril pūṭṭiya cūttirappāvai naṉṉārtappiṉāl
naṉṉālumāṭic calittiṭumō antat taṉmaiyaippōl
uṉṉālyāṉun tirivatallāl maṟṟuṉaip pirintāl
eṉṉāliṅ kāvatuṇṭō? iṟaivā ! kacciyēkampaṉē !

5.
nallā riṇakkamum, niṉpūcai nēcamum, ñāṉamumē
allātu vēṟu nilaiyuḷatō? akamum, poruḷum
illāḷum cuṟṟamum maintarum vāḻvum eḻiluṭampum
ellām veḷimayakkē iṟaivā, kacciyēkampaṉē !

6.
pollātavaṉ, neṟi nillātavaṉ, aimpulaṉkaḷtamai
vellātavaṉ, kalvi kallātavaṉ, meyyaṭiyavarpāl
cellātavaṉ, uṇmai collātavaṉ, niṉtiruvaṭikkaṉpu
illātavaṉ, maṇṇilēṉpiṟantēṉ ! kacciyēkampaṉē !

7.
piṟakkumpoḻutu koṭuvanta tillai, piṟantu maṇmēl
iṟakkumpoḻutu koṭupōva tillai; iṭainaṭuvil
kuṟikkumic celvañ civaṉ tantateṉṟu koṭukkaṟiyātu
iṟakkuṅ kulāmaruk keṉcolluvēṉ ? kacciyēkampaṉē !

8.
aṉṉavicāra matuvēvicāram atuvoḻintāl
coṉṉa vicāran tolaiyā vicāram naltōkaiyaraip
paṉṉavicāram palakāl vicāramip pāvineñcakku
eṉṉavicāram vaittāy iṟaivā, kacciyēkampaṉē !

9.
kallāp piḻaiyum, karutāp piḻaiyum, kacinturuki
nillāp piḻaiyu niṉaiyāp piḻaiyum, niṉṉañceḻuttaic
collāp piḻaiyun, tutiyāp piḻaiyun, toḻāp piḻaiyum
ellāp piḻaiyum poṟuttaruḷvāy kacciyēkampaṉē.

10.
māyanaṭ pōraiyum māyā malameṉum mātaraiyum
vīyaviṭṭōṭi veḷiyē puṟappaṭṭu meyyaruḷām
tāyuṭaṉ ceṉṟupiṉ tātaiyaik kūṭippiṉ tāyaimaṟan
tēyuma tēniṭṭai, yeṉṟā ṉeḻiṟ kacciyēkampaṉē.

11.
varikkōla vēlviḻiyār anurāka mayakkiṟceṉṟu
carikkōtuvēṉ eḻuttañcuñ colēṉ, tamiyēṉuṭalam
narikkō? kaḻukuparuntiṉukkō? veyyanāy taṉakkō?
erikkō? iraiyetaṟkō? iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

12.
kāteṉṟu mūkkeṉṟu kaṇṇeṉṟu kāṭṭiyeṉ kaṇṇetirē
māteṉṟu colli varumāyai taṉṉai maṟaliviṭṭa
tūteṉ ṟeṇṇāmaṟ kakameṉṟu nāṭumit turpputtiyai
ēteṉ ṟeṭutturaippēṉ? iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

13.
ūruñ catamalla, uṟṟār catamalla, uṟṟuppeṟṟa
pēruñ catamalla, peṇṭīr catamalla, piḷḷaikaḷum
cīruñ catamalla, celvañ catamalla, tēcattilē
yāruñ catamalla, niṉtāḷ cataṅkacci yēkampaṉē.

14.
cīṟumviṉaiyatu peṇṇuru vākit tiraṇṭuruṇṭu
kūṟumulaiyu miṟaicciyu mākik koṭumaiyiṉāl
pīṟumalamu mutiramuñ cāyum peruṅkuḻiviṭṭu
ēṟuṅkaraikaṇṭi lēṉ, iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

15.
poruḷuṭai yōraic ceyaliṉum vīraraip pōrkkaḷattum
teruḷuṭai yōrai mukattiṉun tērntu teḷivatupōl
aruḷuṭai yōrait tavattiṟ kuṇatti laruḷilaṉpil
iruḷuṟu colliṉun kāṇattakuṅ kacci yēkampaṉē.

16.
paruttip potiyiṉaippōlē vayiṟuparukkat taṅkaḷ
turuttikku aṟucuvai pōṭukiṉṟār, tuṟantōrtamakku
varutti yamutiṭamāṭṭār, avaraiyim mānilattil
iruttik koṇṭēṉiruntā yiṟaivā! kacciyēkampaṉē.

17.
pollā viruḷakaṟ ṟuṅkatir kūkaiyeṉ puṭkaṇṇiṉukku
allā yiruntiṭu māṟokkumē aṟivō ruḷattil
vallā raṟiyār tamakku mayakkaṅ kaṇṭāy,
ellām viḻimayak kēyiṟaivā, kacci yēkampaṉē.

18.
vātukkuc caṇṭaikkup pōvār, varuvār vaḻakkuraippar;
tītuk kutaviyuñ ceytiṭuvār, tiṉantēṭi oṉṟu
mātuk kaḷittu mayaṅkiṭuvār viti māḷumaṭṭum
ētukkivar piṟantār? iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

19.
ōyāmaṟ poycolvar, nallōrai nintippar, uṟṟuppeṟṟa
tāyārai vaivar, catiyāyirañ ceyvār, cāttiraṅkaḷ
āyār, piṟarkkupakārañ ceyyār, tamaiyaṇṭi ṉarkkoṉ
ṟīyā rirunteṉṉa pōyeṉṉakāṇ kacci yēkampaṉē.

20.
appeṉṟum veṇmaiyatāyiṉum āṅkannilattiyal pāyt
tappiṉṟiyē kuṇavēṟṟumai tāṉpala cārtaliṉāl
ceppil apakkuvam pakkuvamāyuḷḷa cīvarilum
ippaṭi yē niṟpaṉ entaipirāṉ kacciyēkampaṉē.

21.
nāyāyp piṟantiṭil nalvēṭṭai yāṭinayam puriyum
tāyāra vayiṟṟil nārāyp piṟantapiṉ kampaṉṉarāyk
kāyāmaramum vaṟaḷāṅ kuḷamum kallāvu maṉṉa
īyāmaṉitarai yēṉ paṭaittāy? kacci yēkampaṉē.

22.
āṟṟil karaitta puḷiyākkiṭāmaleṉ ṉaṉpai yellām
pōṟṟit tiruvuḷam paṟṟumai yāpura mūṉṟerittuk
kūṟṟaip paṇikoḷun tāḷuṭaiyāy, kuṉṟavilluṭaiyāy
ēṟṟuk koṭiyuṭaiyāy, iṟaivā ! kacciyēkampaṉē.

23.
peṇṇāki vantoru māyappi cācum piṭittiṭṭeṉṉaik
kaṇṇāl veruṭṭi mulaiyāl mayakkik kaṭitaṭattup
puṇṇāṅ kuḻiyiṭait taḷḷi eṉpōtapporuḷ paṟikka
eṇṇā tuṉaimaṟan tēṉiṟaivā ! kacciyēkampaṉē.

24.
nāvāra vēṇṭu mitañcolluvār uṉaināṉ pirintāṟ
cāvēṉeṉ ṟēyiruntokkavuṇ pārkaḷkaitāṉ vaṟaḷiṉ
pōyvāru meṉṟu naṭuttalaik kēkuṭṭum pūvaiyarkku
īvār talaivitiyō? iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

25.
kallār civakatai, nallōr tamakkuk kaṉavilummey
collār, pacittavark kaṉṉaṅ koṭār, kurucoṉṉapaṭi
nillār, aṟattai niṉaiyār, niṉnāmam niṉaivilcaṟṟum
illā rirunteṉ? iṟanteṉ? pukal, kacciyēkampaṉē.

26.
vāṉamu tattiṉ cuvaiyaṟi yātavar vaṉkaṉiyiṉ
tāṉamu tattiṉ cuvaiyeṇṇal pōlat taṉittaṉiyē
tēṉamu tattiṉ teḷivāya ñāṉañ ciṟitumillārk
īṉamu taccuvai naṉṟu allavō? kacciyēkampaṉē.

27.
ūṟṟaic carīrattai yāpācak koṭṭilai yūṉpotinta
pīṟṟaṟ tu ruttiyaic cōṟiṭun tōṟpaiyaip pēcariya
kāṟṟiṟ potinta nilaiyaṟṟa pāṇṭattaik kātal ceytē
yēṟṟit tirintuviṭ ṭēṉiṟaivā, kacciyēkampaṉē.

28.
collāl varuṅkuṟṟañ cintaṉaiyāl varuntōṭañceyta
pollāta tīviṉai pārvaiyiṟ pāvaṅkaḷ puṇṇiyanūl
allāta kēḷviyaik kēṭṭiṭun tīṅkukaḷ āyavumaṟṟu
ellāp piḻaiyum poṟuttaruḷ vāy kacciyēkampaṉē,

29.
muṭṭaṟṟa mañcaḷai yeṇṇeyiṟkūṭṭi mukamiṉukki
meṭṭiṭṭup poṭṭiṭṭup pittaḷaiyōlai viḷakkiyiṭṭup
paṭṭap pakalil veḷimayak kēceyum pāvaiyarmēl
iṭṭattai nītavirppāy iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

30.
piṟantumaṇmītiṟ piṇiyē kuṭikoṇṭu pēriṉpattai
maṟantu ciṟṟiṉpattiṉ mēlmayalākip puṉmātarukkuḷ
paṟantuḻaṉṟē taṭumāṟippoṉ tēṭiyap pāvaiyarkkīntu
iṟantiṭavō paṇittāy iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

31.
pūtaṅkaḷaṟṟup poṟiyaṟṟuc cāraim pulaṉkaḷaṟṟup
pētaṅkuṇamaṟṟup pērācai tāṉaṟṟup piṉmuṉ’aṟṟuk
kātaṅkaraṇaṅkaḷum aṟṟa āṉantak kāṭciyilē
ētaṅ kaḷaintirup pēṉiṟaivā, kacciyēkampaṉē.

32.
nallā yeṉakku maṉuvoṉṟu tantaruḷ, ñāṉamilāp
pollā eṉaikkoṉṟu pōṭumpoḻutiyal pūcaicepañ
collānaṟ kōyilniyamam palavakait tōttiramum
ellā muṭintapiṉ kollukaṇṭāy kacciyēkampaṉē.

33.
caṭakkaṭattuk iraitēṭip palavuyir tammaikkoṉṟu
viṭakkaṭittuk koṇṭiṟumān tiruntu mikamelintu
paṭaṅkaṭit tiṉṟuḻalvārkaḷ tamaikkaram paṟṟinamaṉ
iṭakkaṭikkum poḻutētu ceyvār? kacciyēkampaṉē.

34.
nāṟumuṭalai, narippoti cōṟṟiṉai, nāṉtiṉamuñ
cōṟuṅ kaṟiyumnirappiya pāṇṭattait tōkaiyartam
kūṟummalamum irattamuñ cōruṅ kuḻiyilviḻātu
ēṟum paṭiyaruḷvāy iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

35.
cokkiṭṭu araṇmaṉaip pukkuḷtiruṭiya tuṭṭarvantu
tikkuṟṟa maṉṉaraik kēṭpatupōl civanintaiceytu
mikkuk kuruliṅka caṅkamamnintittu, vīṭiccikkum
ekkup peruntavarkkeṉ colluvēṉ ? kacciyēkampaṉē.

36.
viruntāka vantavar taṅkaḷuk kaṉṉamikakkoṭukkap
poruntār vaḷampeṟa vāḻvārniṉ nāmattaippōṟṟi nittam
aruntā mulaippaṅka reṇṇātapātakar ampuviyil
iruntāvatētu? kaṇṭāy iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

37.
ellām aṟintu paṭittē yiruntemak kuḷḷapaṭi
vallāṉ aṟintuḷaṉ eṉṟuṇarātu matimayaṅkic
collāṉ malaintuṟu cūḻvitiyiṉpaṭi tukkittuppiṉ
ellām civaṉceyalē eṉpārkāṇ kacciyēkampaṉē.

38.
poṉṉainiṉaintu vekuvākat tēṭuvar, pūvaiyaṉṉāḷ
taṉṉainiṉaintu vekuvāy urukuvār, tāraṇiyil
uṉṉai niṉaintiṅ kuṉaippūciyāta uluttarellām
eṉṉaiyiruntu kaṇṭāy iṟaivā; kacciyēkampaṉē.

39.
kaṭuñcoliṉ vamparai īṉaraikkuṇṭaraik kāmukaraik
koṭumpāvamē ceyyum nirmūṭartammaik kuvalayattuḷ
neṭumpaṉaipōla vaḷarntu nallōr tamneṟiyaṟiyā
iṭumparai eṉvakuttāy; iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

40.
koṉṟēṉ aṉēkamuyirai elāmpiṉpu koṉṟukoṉṟu
tiṉṟē ataṉṟiyum tīṅkuceytēṉ atutīrkaveṉṟē
niṉṟēṉ niṉcaṉṉitikkē ataṉāl kuṟṟamnīpoṟuppāy
eṉṟē yuṉainampiṉēṉ iṟaivā, kacciyēkampaṉē.

41.
ūrirunteṉṉa ? nallōr irunteṉṉa upakāramuḷḷa
pērirunteṉṉa ? peṟṟatāy irunteṉ maṭappeṇkoṭiyāḷ
cīrirunteṉṉa ? ciṟappirun teṉṉa ittēyatatiṉil
ērirunteṉṉa ? vallāy iṟaivā kacciyēkampaṉē.

42.
villāl aṭikkac ceruppālutaikka vekuṇṭoruvaṉ
kallāl eṟiyap pirampāl aṭikkak kaḷivaṇṭukūrntu
allār poḻiltillai ampalavāṇarkku’ōr aṉṉaipitā
illātatāl allavō, iṟaivā kacci’ēkampaṉē.

Tiruvekamba-Viruttam – Zusatzgedicht
Deutsch · Tamil

1.
aṉṉai ettaṉai ettaṉai aṉṉaiyō?
appaṉ ettaṉai ettaṉai appaṉō?
piṉṉai ettaṉai ettaṉai peṇṭīrō?
piḷḷai ettaṉai ettaṉai piḷḷaiyō?
muṉṉai ettaṉai ettaṉai caṉmamō?
mūṭaṉāyaṭi yēṉuma ṟintilēṉ,
iṉṉa mettaṉai yettaṉai caṉmamō?
eṉcey vēṉ? kacciyēkampa nātaṉē?

2. Tirutthillai – Lieder für den Herrn von Thillai
Deutsch · Tamil

1.
kāmpiṇaṅkum paṇaittōḷārkkum poṉṉukkuṅ kāciṉikkum
tāmpiṇaṅkum pala’ācaiyum viṭṭuttaṇittuc cettup
pōmpiṇam taṉṉait tiraḷākakkūṭip puraṇṭiṉimēṟ
cāmpiṇam kattutaiyō ? eṉceyvēṉ tillaiccaṅkaraṉē.

2.
cōṟiṭumnāṭu, tuṇitaruṅ kuppai toṇṭaṉparaikkaṇṭu
ēṟiṭuṅkaikaḷ iṟaṅkiṭun tīviṉai, eppoḻutum
nīṟiṭum mēṉiyar ciṟṟampalavar niruttamkaṇṭāl
ūṟiṭuṅ kaṇkaḷ urukiṭumneñcameṉ ṉuḷḷamumē.

3.
aḻalukkuḷveṇṇey eṉavē urukip poṉṉampalattār
niḻalukkuḷ niṉṟutavam uñaṟṟāmal niṭṭūramiṉṉār
kuḻalukkicainta vakaimālai koṇṭu kuṟṟēvalceytu
viḻalukku muttulai iṭṭiṟaittēṉeṉ vitivacamē.

4.
ōṭāmaṟ pāḻukku uḻaiyāmal ōramuraippavarpāl
kūṭāmal nallavarkūṭṭam viṭāmal veṅkōpamneñcil
nāṭāmal naṉmaivaḻuvāmal iṉṟaikku nāḷaikkeṉṟu
tēṭāmal celvan taruvāy, citamparatēcikaṉē.

5.
pārāma lēṟpavark killaiyeṉṉāmaṟ paḻutucolli
vāramaṟ pāvaṅkaḷ vantaṇukāmal maṉamayarntu
pērāmaṟ cēvaipuriyāma laṉpupeṟā tavaraic
cērāmaṟ celvantaruvāy, citampara tēcikaṉē.

6.
kollāmaṟ koṉṟatait tiṉṉāmaṟ kuttiraṅkōḷkaḷ
kallāmaṟ kaitavarō ṭiṇaṅkāmaṟ kaṉaviṉumpoy
collāmaṟ coṟkaḷaik kēḷāmaṟ ṟōkaiyarmāyaiyilē
cellāmaṟ celvan taruvāy, citampara tēcikaṉē.

7.
muṭicārnta maṉṉaru maṟṟamuḷḷōru muṭiviloru
piṭicāmpa rāyventu maṇṇāvatuṅ kaṇṭupiṉṉumintap
piṭicārnta vāḻvai niṉaippatal lāṟpoṉṉiṉampalava
raṭicārntu nāmuyya vēṇṭumeṉṟē yaṟivārillaiyē.

8.
kālaiyupāti malañcala māmaṉṟik kaṭṭucciyiṟ
cālavupāti pacitāka mākumuṉ cañcitamām
mālaiyupāti tuyilkāma māmivai māṟṟiviṭṭē
ālamukantaru ḷampalavā, eṉṉai yāṇṭaruḷē.

9.
āyumpukaḻntillai yampalavāṇa rarukiṟ ceṉṟāṟ
pāyumiṭapaṅ, kaṭikkumaravam, piṉpaṟṟic ceṉṟāṟ
pēyuṅkaṇamum peruntalaip pūtamum piṉtoṭarum
pōyeṉceyvāy maṉamē ! piṇakkāṭavar pōmiṭamē.

10.
ōṭumeṭuttata ḷāṭaiyuñ cuṟṟi, yulāvimeḷḷa
vīṭukaṭōṟum palivāṅkiyē, viti yaṟṟavarpō
lāṭumaruṭ koṇṭiṅku ampalattēniṟku māṇṭitaṉṉait
tēṭuṅ kaṇakkeṉṉakāṇ ? civakāma cavuntariyē.

11.
ūṭṭuvippāṉu muṟaṅkuvippāṉumiṅ koṉṟō ṭoṉṟai
mūṭṭuvippāṉu muyaṅkuvippāṉu muyaṉṟa viṉai
kāṭṭuvippāṉu miruviṉaip pācak kayiṟṟiṉvaḻi
yāṭṭuvippāṉu moruvaṉuṇ ṭētillai yampalattē.

12.
aṭiyārk keḷiyava rampalavāṇa raṭipaṇintāl
maṭiyāmaṟcelva varampeṟalām, vaiyam ēḻaḷanta
neṭiyōṉum vētaṉuṅkāṇāta nitta nimalaṉaruṭ
kuṭikāṇu nāṅkaḷavarkāṇu meṅkaḷ kulateyvamē.

13.
teyvac citamparatēvā, uṉcittan tirumpiviṭṭāṟ
poyvaitta coppaṉamā maṉṉarvāḻvum puviyumeṅkē?
meyvaitta celvameṅkē? maṇṭalīkartam mēṭaiyeṅkē?
kaivaitta nāṭakacālaiyeṅkē? itu kaṇmayakkē.

14.
uṭuppāṉum pālaṉṉamuṇpāṉu muyvittoruvar tammaik
keṭuppāṉu mēteṉṟu kēḷviceyvāṉuṅ ketiyaṭaṅkak
koṭuppāṉun tēkiyeṉṟēṟpāṉum ēṟkak koṭāmaṉiṉṟu
taṭuppāṉu nīyallaiyō? tillaiyāṉantat tāṇṭavaṉē.

15.
vittāram pēciṉuñ cōṅkēṟiṉuṅ kampamītiruntu
tattāraveṉ ṟōtip pavurikoṇṭāṭiṉun tammuṉtampi
yattācaipēciṉu māvatuṇṭō? tillaiyuṇṇiṟainta
kattāviṉ coṟpaṭiyallātu vēṟillai kaṉmaṅkaḷē.

16.
piṟavātirukka varampeṟal vēṇṭum, piṟantuviṭṭā
liṟavātirukka maruntuṇṭu kāṇitu veppaṭiyō
aṟamār pukaḻttillai yampalavāṇa raṭikkamala
maṟavā tirumaṉamē, yatukāṇanal maruntuṉakkē.

17.
taviyātiru neñcamē, tillaimēviya caṅkaraṉaip
puviyārn tirukkiṉṟa ñāṉākaraṉaip purāntakaṉai
aviyāviḷakkaip poṉṉampalat tāṭiyai yainteḻuntāṟ
ceviyāmal nīcepittāṟ piṟavāmutti cittikkumē.

18.
nāliṉ maṟaipporu ḷampalavāṇarai nampiyavar
pālilorutarañ cēvikkoṇā tiruppārk karuṅkal
mēlileṭuttavar kaivilaṅkait taippar, mīṇṭumoru
kāliṉiṟuttuvar, kiṭṭiyun tāmvantu kaṭṭuvarē.

19.
āṟṟōṭu tumpai yaṇintāṭum ampalavāṇartammaip
pōṟṟātavarkku aṭaiyāḷamuṇ ṭēyintap pūtalattiṟ
cōṟṟāvi yaṟṟuccukamaṟṟuc cuṟṟat tuṇiyumaṟṟē
ēṟṟālum piccaikiṭaiyāma lēkkaṟ ṟiruppārkaḷē.

20.
attaṉai, muppattu mukkōṭi tēvark katipatiyai
nittaṉai, ammai civakāmacuntari nēcaṉai, yem
kūttaṉaip poṉṉam palattāṭu maiyaṉaik kāṇakkaṇkaḷ
ettaṉai kōṭi yukamō tavañcey tirukkiṉṟavē.

3. Erstes Koyil-Tiruagaval – Gedenke, mein Herz
Deutsch · Tamil

Zeilen 1–5
niṉaimiṉ maṉaṉē! niṉaimiṉ maṉaṉē!
civaperu māṉaic cempoṉam palavaṉai
niṉaimiṉ maṉaṉē! niṉaimiṉ maṉaṉē!
alakait tēri ṉalamaru kāliṉ
ulakappoy vāḻkkaiyai yuṭalaiyōm paṟka!

Zeilen 6–10
piṟantaṉa iṟakkum, iṟantaṉa piṟakkum;
tōṉṟiṉa maṟaiyum, maṟaintaṉa tōṉṟum;
peruttaṉa ciṟukkum, ciṟuttaṉa perukkum;
uṇarntaṉa maṟakkum, maṟantaṉa vuṇarum;
puṇarntaṉa piriyum, pirintaṉa puṇarum;

Zeilen 11–15
aruntiṉa malamām, puṉaintaṉa aḻukkām;
uvappaṉa veṟuppām, veṟuppaṉa uvappām;
eṉṟivai yaṉaittu muṇarntaṉai, aṉṟiyum
piṟantaṉa piṟantaṉa piṟavika ṭōṟum
koṉṟaṉai yaṉaittum, aṉaittuniṉaik koṉṟaṉa,

Zeilen 16–20
tiṉṟaṉa yaṉaittum, aṉaittuniṉait tiṉṟaṉa;
peṟṟaṉa yaṉaittum, aṉaittuniṉaip peṟṟaṉa;
ōmpiṉai yaṉaittum, aṉaittuniṉai yōmpiṉa;
celvattuk kaḷittaṉai, tarittirat taḻukiṉai;
cuvarkkat tiruntiṉai, narakiṟ kiṭantaṉai,

Zeilen 21–25
iṉpamum tuṉpamum irunilat taruntiṉai;
oṉṟeṉ ṟeḻiyā tuṟṟaṉai, aṉṟiyum;
puṟpatak kurampait tucci lotukkiṭam
eṉṉa niṉṟiyaṅku miruviṉaik kūṭṭaik
kalliṉum valitāk karutiṉai, itaṉuḷ,

Zeilen 26–30
pīḷaiyu nīrum pulappaṭu morupoṟi;
mīḷuṅ kuṟumpi veḷippaṭu morupoṟi;
caḷiyu nīrun tavaḻu morupoṟi;
umiḻnīr kōḻai yaḻuku moṟipoṟi;
vaḷiyu malamum vaḻaṅku moruvaḻi

Zeilen 31–35
calamuñ cīyuñ cariyu moruvaḻi;
uḷḷuṟat toṭaṅki veḷippaṭa nāṟuñ
caṭṭaka muṭiviṟ cuṭṭelum pākum
uṭaluṟu vāḻkkaiyai yuḷḷuṟat tērntu,
kaṭimalark koṉṟaic, caṭaimuṭik kaṭavuḷai

Zeilen 36–40
oḻivaruñ civaperum pōkaviṉ pattai;
niḻaleṉak kaṭavā nīrmaiyaṭu porunti,
eṉataṟa niṉaivaṟa iruvaṉai malamaṟa
varavoṭu celavaṟa maruḷaṟa iruḷaṟa
iravoṭu pakalaṟa ikapara maṟa’oru

Zeilen 41–45
mutalvaṉait tillaiyuṇ muḷaitteḻuñ cōtiyai
ampalat taracaṉai, āṉantak kūttaṉai,
neruppiṉi larakkeṉa nekkunek kurukit
tirucciṟ ṟampalat toḷiruñ civaṉai
niṉaimiṉ maṉaṉē! niṉaimiṉ maṉaṉē!

Zeilen 46–47
civaperumāṉaic cempoṉam palavaṉai,
niṉaimiṉ maṉaṉē! niṉaimiṉ maṉaṉē!

4. Zweites Koyil-Tiruagaval – Die vergängliche Hülle
Deutsch · Tamil

Zeilen 1–5
kātaḷa vōṭiya kalakap pātakak
kaṉṉiyar maruṅkiṟ puṇṇuṭa ṉāṭuṅ
kātaluṅ karuttu mallālniṉ ṉirutāḷ
paṅkayañ cūṭap pākkiyañ ceyyāc
caṅkaṭaṅ kūrnta tamiyēṉ pāṅkirun

Zeilen 6–10
taṅkō ṭiṅkō ṭalamaruṅ kaḷvar
aivar kalakamiṭ ṭalaikkuṅ kāṉakam;
calamalap pēḻai; yiruviṉaip peṭṭakam;
vātapit taṅkōḻai kuṭipukuñ cīṟūr;
ūttaip puṉtō lutirak kaṭṭaḷai;

Zeilen 11–15
nāṟṟap pāṇṭam, nāṉmuḻat toṉpatu
pīṟṟat tuṇṭam, pēyccurait tōṭṭam
aṭalaip periya cuṭalait tiṭaruḷ,
ācaik kayiṟṟi lāṭum pamparam
ōyā nōykkiṭam, ōru marakkalam;

Zeilen 16–20
māyā vikāram, maraṇap pañcaram;
cōṟṟut turutti, tūṟṟam pattam;
kāṟṟil paṟakkum kāṇap paṭṭam;
vitivaḻit tarumaṉ veṭṭuṅ kaṭṭai,
caturmukap pāṇaṉ taikkuñ caṭṭai

Zeilen 21–25
īmak kaṉali liṭucila viruntu;
kāmak kaṉaliṟ karukuñ caruku;
kirumik kiṇṭuṅ kiḻaṅkañ carumi,
pāvakkoḻun tēṟuṅ kavaikkoḻu kompu
maṇamāy naṭakkum vaṭiviṉ muṭiviṟ

Zeilen 26–30
piṇamāyk kiṭakkum piṇṭam, piṇamēl
ūriṟ kiṭakka voṭṭā vupāti
kāletir kuvitta pūḷai, kālaik
katiretirp paṭṭa kaṭumpaṉik kūṭṭam;
antarat tiyaṅku mintira cāpam;

Zeilen 31–35
atiru mēkat turuvi ṉaruniḻal
nīriṟ kumiḻi; nīrmē leḻuttu;
kaṇṭuyil kaṉaviṟ kaṇṭa kāṭci;
ataṉiṉum pollā māyak kaḷaṅkam;
amaiyu mamaiyum pirāṉē, yamaiyum

Zeilen 36–38
imaiya valli vāḻiyeṉ ṟētta
āṉantat tāṇṭavaṅ kāṭṭi
āṇṭukoṇ ṭaruḷkainiṉ ṉaruḷiṉuk kaḻakē.

5. Drittes Koyil-Tiruagaval – Bei dir ist meine Zuflucht
Deutsch · Tamil

Zeilen 1–5
pāṟkaṭal kaṭaiyap paṭuṅkaṭu veṇṇeyait
tirumiṭaṟ ṟaṭakkiya civaṉē yaṭaikkalam!
aṭaṅkalu maṭakkiṭuṅ kaṭuṅkōlaik kālaṉaik
kāleṭut taṭakkiya kaṭavuḷniṉ ṉaṭaikkalam
ulakaṭaṅ kalumpaṭait tuṭaiyavaṉ ṟalaipaṟittu

Zeilen 6–10
iṭakkaiyi laṭakkiya iṟaiva! niṉ ṉaṭaikkalam!
ceyyapoṉ ṉampalac celva! niṉ ṉaṭaikkalam!
aiya! niṉ ṉaṭaikkalam! aṭiyaniṉ ṉaṭaikkalam;
maṉavaḻi vilaittiṭuṅ kaṉaveṉum vāḻkkaiyum;
viḻupporu ḷaṟiyā vaḻukkuṟu maṉaṉum

Zeilen 11–15
āṇava malattutit taḷaintati ṉuḷaittiṭum
niṇavaip puḻuveṉat teḷinteṭu cintaiyum
paṭiṟum pāvamum paḻippuṟu niṉaippum
tavaṟum aḻukkāṟum ivaṟupoyc cāppum
kavaṭum poyyum cuvaṭum peruñciṉam

Zeilen 16–20
ikalum, kolaiyum, iḻippuṟu puṉmaiyuṅ
pakaiyum accamum tuṇivum paṉippum
mukkuṇa maṭamaiyum, aimpoṟi mayakkamum
iṭumpaiyum piṇiyu miṭukkiya ākkaiyai
uyireṉuṅ kururuviṭ ṭōṭuṅ kurampaiyai

Zeilen 21–25
elumpoṭu narampukoṇ ṭiṭaiyiṟ piṇittuk
koḻuntacai vēyntu moḻukkuviḻuṅ kuṭilaic
cempeḻu vutirac ciṟupuḻuk kurampaiyai,
malavuṭaṟ kuṭattaip palavuṭaṟ puṭṭilait
tolaivilāc cōṟṟut tuṉpak kuḻiyaik

Zeilen 26–30
kolaipaṭaik kalampala kiṭakkum kūṭṭaic
calippuṟu viṉaippala carakkuk kuppaiyaik
kōḷcarak koḻukum pīṟal kōṇiyaik
kōpattī mūṭṭuṅ kollaṉ turuttiyai
aimpulap paṟavai yaṭaiyumpañ carattai

Zeilen 31–35
pularāk kavalai viḷaimarap potumpai,
ācaik kayiṟṟi lāṭupam parattaik
kāciṟ paṇattiṟ cuḻaluṅ kāṟṟāṭiyai,
makkaḷ viṉaiyiṉ mayaṅkuṅ tikiriyaik
kaṭuveḷi yuruṭṭiya cakaṭak kālaip

Zeilen 36–40
pāvac carakkoṭu pavakkaṭal pukkuk
kāmak kāṟṟeṭut talaippak kalaṅkik
keṭuvaḻik karaicēr koṭumarak kalattai
iruviṉai vilaṅkoṭu miyaṅkupuṟ kalaṉai
naṭuvaṉvan taḻaittiṭa naṭuṅkiṭum yākkaiyaip

Zeilen 41–45
piṇameṉap paṭuttiyāṉ puṟappaṭum poḻutuniṉ
aṭimalark kamalattuk kapayaniṉ ṉaṭaikkalam
veḷiyiṭai yurumiṭi yiṭitteṉa veṟitteḻuṅ
kaṭunaṭai veḷviṭaik kaṭavuṇiṉ ṉaṭaikkalam
imaiyā nāṭṭat tiṟaiyē! aṭaikkalam.

Zeilen 46–50
aṭiyārk keḷiyāy! aṭaikkala maṭaikkalam;
maṟaiyavar tillai maṉṟu niṉ ṟāṭik
karuṇai moṇṭalaiyeṟi kaṭalē! aṭaikkalam;
tēvaru muṉivaruñ ceṉṟuniṉ ṟēttup
pāciḻaik koṭiyaṭu parintaruḷ puriyum

Zeilen 51–52
emperumā niṉ’iṇai yaṭikku kapayam;
ampalat taracē aṭaikkala muṉakkē!

6. Viertes Agaval: Kanchi – Die Täuschung der Begierde
Deutsch · Tamil

Zeilen 1–5
tirumāl payanta ticaimuka ṉamaittu
varumēḻ piṟaviyu māṉuṭat tutittu
malaimakaḷ kōmāṉ malaraṭi yiṟaiñcik
kulaviya civapataṅ kuṟukā tavamē
mātarai makiḻntu kātaṟ koṇṭāṭum

Zeilen 6–10
māṉiṭark kellām yāṉeṭut turaippēṉ;
viḻiveḷi mākkaḷ teḷivuṟak kēṇmiṉ,
muḷḷuṅ kallu muyaṉṟu naṭakkum
uḷḷaṅ kālaip pañceṉa vuraittum
veḷḷelum pālē mēviya kaṇaikkāl

Zeilen 11–15
tuḷḷum varāleṉac collit tutittum
tacaiyu melumpun takkakaṉ kuṟaṅkai
icaiyuṅ katalit taṇṭeṉa viyampum
neṭumuṭal tāṅki niṉṟiṭu miṭaiyait
tuṭipiṭi yeṉṟu collit tutittum

Zeilen 16–20
malamum calamum vaḻumpun tiraiyum
alaiyum vayiṟṟai yālilai yeṉṟum
cilanti pōlak kiḷaittumuṉ ṉeḻuntu
tiraṇṭu vimmic cīppāyn tēṟi
ukirāṟ kīṟa vularntuḷ ḷuruki

Zeilen 21–25
nakuvārk kiṭamāy nāṉṟu vaṟṟum
mulaiyaip pārttu muḷarimoṭ ṭeṉṟum
kulaiyuṅ kāmak kuruṭark kuraippēṉ;
nīṭṭavu muṭakkavu neṭumporuḷ vāṅkavum
ūṭṭavum picaiyavu mutaviyiṅ kiyaṟṟum

Zeilen 26–30
aṅkaiyaip pārttuk kāntaḷeṉ ṟuraittum
vērvaiyu maḻukku mēviya kaḻuttaip
pāriṉi liṉiya kamukeṉap pakarntum
veppu mūttaiyu mēviya vāyait
tuppu murukkiṉ tūymala reṉṟum

Zeilen 31–35
aṉṉamuṅ kaṟiyu macaiviṭ ṭiṟakkum
muṉṉiya pallai mutteṉa moḻintum
nīruñ caḷiyu niṉṟuniṉ ṟoḻukum
kūriya mūkkaik kumiḻeṉak kūṟiyum
taṇṇīr pīḷai tavirā toḻukum

Zeilen 36–40
kaṇṇaip pārttuk kaḻunī reṉṟum
uḷḷuṅ kuṟumpi yaḻukuṅ kātai
vaḷḷait taṇṭiṉ vaḷameṉa vāḻttiyum
kaiyu meṇṇeyuṅ kalavā toḻiyil
veyya vatarum pēṉum viḷaiyat

Zeilen 41–45
takka talaiyōṭ ṭiṉmuḷait teḻunta
cikkiṉ mayirait tiraṇmuki leṉṟum
coṟpala pēcit tutittu nīṅkaḷ
naccic cellu naraka vāyil
tōlu miṟaicciyun tutaintucīp pāyum

Zeilen 46–50
kāmap pāḻi, karuviḷai kaḻaṉi
tūmaik kaṭavaḻi, toḷaipeṟu vāyil
eṇcā ṇuṭampu miḻiyum peruvaḻi,
maṇpāṟ kāmaṅ kaḻikku maṟaiviṭam,
naccik kāmuka nāytā ṉeṉṟum

Zeilen 51–55
iccit tirukku miṭaikaḻi vāyil;
tiṅkaṭ caṭaiyōṉ tiruvaru ḷillār
taṅkit tiriyuñ cavalaip peruvaḻi
puṇṇitu veṉṟu puṭavaiyai mūṭi
uṇṇīr pāyu mōcaic ceḻumpuṇ,

Zeilen 56–60
mālkoṇ ṭaṟiyā māntar pukumvaḻi;
nōykoṇ ṭoḻiyā nuṇṇiyar pōmvaḻi;
tarukkiya kāmukar cārum paṭukuḻi
cerukkiya kāmukar cēruñ ciṟukuḻi
peṇṇu māṇum piṟakkum peruvaḻi

Zeilen 61–65
malañcorin tiḻiyum vāyiṟ karukē
calañcorin tiḻiyun taṇṇīr vāyil
ittai nīṅka ḷiṉiteṉa vēṇṭā
paccilai yiṭiṉum pattark kiraṅki
meccic civapata vīṭaruḷ pavaṉai

Zeilen 66–70
mutti nātaṉai mūvā mutalvaṉai
aṇṭa raṇṭamu maṉaittuḷa puvaṉamum
kaṇṭa vaṇṇalaik kacciyiṟ kaṭavuḷai
ēka nātaṉai, iṇaiyaṭi yiṟaiñcumiṉ
pōka mātaraip pōṟṟuta loḻintē!

Weitere Ortslieder: Tiruchengodu
Deutsch · Tamil

1.
neruppāṉa mēṉiyar ceṅkōṭṭi lātti niḻalarukē
iruppār tiruvuḷa meppaṭiyō iṉṉameṉṉai yaṉṉaik
karuppa cāyakkuḻikkē taḷḷumō kaṇṇaṉ kāṇariya
tiruppātamē tarumō teriyātu civaṉceyalē.

Tiruvottiyur
Deutsch · Tamil

1.
aiyuntoṭarntu, viḻiyuñ ceruki, yaṟivaḻintu
meyyum poyyāki viṭukiṉṟa pōtoṉṟu vēṇṭuvaṉyāṉ
ceyyun tiruvoṟṟi yūruṭaiyīr, tirunīṟumiṭṭuk
kaiyuntoḻappaṇṇi yainteḻut tōtavuṅ kaṟpiyumē.

2.
cuṭappaṭuvā raṟiyār purammuṉṟaiyuñ cuṭṭapirāṉ
tiṭappaṭu māmatilteṉ oṟṟiyūraṉ terupparappil
naṭappavar poṟpāta nantalaimēṟpaṭa naṉkuruṇṭu
kiṭappatu kāṇmaṉamē, vitiyēṭṭaik kiḻippatuvē.

Tiruvidaimarudur
Deutsch · Tamil

1.
kāṭē tirunteṉṉa? kāṟṟē pucitteṉṉa? kantaikaṟṟi
yōṭē yeṭutteṉṉa? uḷḷaṉpi lātava rōṅkuviṇṇōr
nāṭē yiṭaimaru tīcarkku meyyaṉpar nāriyarpāl
vīṭē yiruppaṉu meyññāṉa vīṭṭiṉpa mēvuvarē.

2.
tāyumpakai; koṇṭa peṇṭīr perumpakai; taṉṉuṭaiya
cēyumpakai; yuṟavōrum pakai; yiccekamum pakai;
āyum poḻuti laruñcelvam nīṅkil! ikkātaliṉāṟ
tōyuneñcē, marutīcar poṟpātañ cutantiramē.

Tirukkazhukkunram
Deutsch · Tamil

1.
kāṭō? ceṭiyō? kaṭaṟpuṟamō? kaṉamēmikunta
nāṭō? nakarō? nakarnaṭuvō? nalamēmikunta
vīṭō? puṟattiṇṇaiyō? tamiyēṉuṭal vīḻumiṭam,
nīṭōy kaḻukkuṉṟi līcā, uyirttuṇai niṉpatamē.

Tirukkalahasti
Deutsch · Tamil

1.
pattum pukuntu piṟantu vaḷarntupaṭ ṭāṭaicuṟṟi,
muttum pavaḷamum pūṇṭōṭi yāṭi muṭintapiṉpu
cettuk kiṭakkum piṇattaru kēyiṉic cāmpiṇaṅkaḷ
kattuṅ kaṇakkeṇṉa? kāṇkayilāpurik kāḷattiyē!

2.
poṉṉāṟ pirayōcaṉam poṉpaṭait tārkkuṇṭu; poṉpaṭaittōṉ
taṉṉāṟ pirayōcaṉam poṉṉukkaṅ kētuṇṭu? attaṉmaiyaippō
uṉṉāṟ pirayōcaṉam vēṇatellām uṇṭu’uṉaip paṇiyum
eṉṉāṟ pirayōcaṉa mētuṇṭu? kāḷatti yīccuraṉē!

3.
vāḷāl makavarintu ūṭṭavallēṉ allēṉ; mātucoṉṉa
cūḷāliḷamai tuṟakkavallēṉ allaṉ; toṇṭuceytu
nāḷāṟil kaṇṇiṭattu appavallēṉ allaṉnāṉ iṉicceṉṟu
āḷāvatu eppaṭiyō tirukkāḷatti apparukkē?

4.
muppōtu maṉṉam pucikkavun tūṅkavu mōkattiṉāṟ
ceppō tiḷamulai yāruṭaṉ cēravuñ cīvaṉviṭu
mappōtu kaṇkalakkap paṭavum vaittā yaiyaṉē,
eppōtu kāṇavallēṉ? tirukkāḷatti yīccuraṉē.

5.
iraikkē yiravum pakalun tirintiṅ kiḷaittumiṉṉār
araikkē yavalak kuḻiyaru kēyacum pārntoḻukum
puraikkē yuḻalun tamiyēṉai yāṇṭaruḷ, poṉmukalik
karaikkēkal lāla niḻaṟkī ḻamarntaruḷ kāḷattiyē.

6.
nāṟuṅ kutiraic calatārai tōṟpurai nāṭoṟuñcīḻ
ūṟu malakkuḻi kāmattuvāra moḷit tiṭumpuṇ
tēṟun tacaippiḷap pantaraṅ kattuḷa ciṟṟiṉpamviṭṭu
ēṟum patantaru vāy tirukkāḷatti yīccuraṉē.

Tirukkailayam – Kailasa
Deutsch · Tamil

1.
kāṉcāyum veḷḷi malaikkaracē, niṉkaḻal nampiṉēṉ
ūṉcāyuñ ceṉma moḻittiṭu vāy, kāvūraṉukkāy
māṉcāyuc ceṅkai maḻuvalañ cāya vaṉaintakoṉṟait
tēṉcāya nalla tirumēṉi cāytta civakkoḻuntē.

2.
illan tuṟantu pacivanta pōtaṅ kirantuniṉṟu
palluṅ karaiyaṟṟu veḷvāyumāy, oṉṟiṟ paṟṟumiṉṟic
collum poruḷu miḻantu cukāṉantat tūkkattilē
yallum pakalu miruppateṉṟō? kayilā yattaṉē.

3.
cintaṉai yaṟṟup piriyamun tāṉaṟṟuc ceykaiyaṟṟu
niṉaintatu maṟṟu niṉaiyā maiyumaṟṟu nirccintaṉāyt
taṉantaṉi yēyirun tāṉanta nittirai taṅkukiṉṟa
aṉantali leṉṟirup pēṉattaṉai! kayilāyattaṉē.

4.
kaiyāra ēṟṟuniṉ ṟaṅṅaṉan tiṉṟu karittuṇiyait
taiyā tuṭuttu niṉ cannitikkē vantucantatamu
meyyāra niṟpaṇin tuḷḷē yurōmam vitirvitirppa
aiyā veṉṟu ōlamiṭuvatu eṉṟō? kayilāyattaṉē.

5.
nīṟārtta mēṉi yurōmañcilirt, tuḷam nekkunekkuc
cēṟāyk kacintu kacintē yuruki, niṉcīraṭikkē
māṟāt tiyāṉamuṟ ṟāṉanta mēṟkoṇṭu mārpiṟkaṇṇīr
āṟāyp perukak kiṭaippa teṉṟō? kayilāyattaṉē.

6.
celvaraip piṉceṉṟu caṅkaṭam pēcit, tiṉantiṉamum
palliṉaik kāṭṭip paritaviyāmaṟ paramāṉantattiṉ
ellaiyiṟ pukkiṭa vēkāntamāy eṉakkām iṭattē
allal aṟṟu eṉṟirup pēṉattaṉē, kayilāyattaṉē.

7.
mantik kuruḷaiyat tēṉillai, nāyēṉ vaḻakkaṟintuñ
cintikkuñ cintaiyaiyāṉ eṉceyvēṉ eṉait tītakaṟṟip
puntip piriviṟ kuruḷaiyai yēntiya pūcaiyaippōl
entaik kuriyavaṉ kāṇ attaṉē, kayilāyattaṉē.

8.
varuntēṉ piṟantu miṟantum mayakkum pulaṉvaḻipōyp
poruntēṉ narakiṟ pukukiṉṟilēṉ, pukaḻ vāriṭattil
iruntēṉ iṉiyavar kūṭṭam viṭēṉ iyalañceḻuttām
aruntēṉ aruntuva niṉ aruḷāl, kayilāyattaṉē.

Madurai
Deutsch · Tamil

9.
viṭappaṭumō ippirapañca vāḻkkaiyai? viṭṭumaṉam
tiṭappaṭumō? niṉṉaruḷiṉṟiyē tiṉamē alaiyak
kaṭappaṭumō? aṟparvāyiliṟ ceṉṟu kaṇṇīrtatumpip
paṭappaṭumō? cokka nātā, cavuntara pāṇṭiyaṉē.

7. Arutpulambal – Klage um Gnade: Anrufung des ursprünglichen Herrn
Deutsch · Tamil

1.
kaṉṉivaṉanātā, kaṉṉivaṉanātā
mūlamaṟiyēṉ, muṭiyum muṭivaṟiyēṉ
ñālattuḷ paṭṭatuyar nāṭa naṭakkutaṭā;

2.
aṟiyāmai yāmmalattāl aṟivumutaṟ keṭṭaṉaṭā !
piriyā viṉaippayaṉāl pittup piṭittaṉaṭā.

3.
taṉuvāti nāṉkum tāṉāy mayaṅkiṉaṭā
maṉuvāti catti valaiyi lakappaṭṭaṉaṭā

4.
māmāyai yeṉṉum vaṉattil alaikiṟaṇṭā
tāmāy ulakaṉaittum tātu kalaṅkiṟaṇṭā.

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā !

5.
maṇṇācaip paṭṭēṉai maṇṇuṇṭu pōṭṭataṭā
poṉṉācai peṇṇācai pōkēṉē eṉkutē.

6.
makkaḷcuṟṟat tācai maṟakkēṉē yeṉkutē
tikkaracām ācaiyatu tīrēṉē yeṉkutē.

7.
vittaikaṟku mācaiyatu viṭṭoḻiyē ṉeṉkutē
cittukaṟku mācai citaiyēṉē yeṉkutē.

8.
mantiratti lācai maṟakkēṉē yeṉkutē
cuntaratti lācai tuṟakkēṉē yeṉkutē.

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā !

9.
kaṭṭuvarkkat tācai kaḻalēṉē yeṉkutē
ceṭṭutalil ācai citaiyēṉē yeṉkutē.

10.
māṟṟuñ calavai maṟakkēṉē yeṉkutē
cōṟṟuk kuḻiyumiṉṉan tūrēṉē yeṉkutē.

11.
aintu pulaṉu maṭaṅkēṉē yeṉkutē
cintai tavikkiṟatun tēṟēṉē yeṉkutē.

12.
kāmak kurōtam kaṭakkēṉē yeṉkutē
nāmē araceṉṟu nāṭōṟu meṇṇutē.

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā !

13.
acca māṅkāra maṭaṅkēṉē yeṉkutē
kaiccu miṉṉumāṉ kaḻalēṉē yeṉkutē.

14.
nīrkkumiḻi yāmuṭalai nittiyamā yeṇṇutē
ārkku muyarācai aḻiyēṉē yeṉkutē.

15.
kaṇṇukkuk kaṇṇetirē kaṭṭaiyil vēkakkaṇṭum
eṇṇun tiramā yiruppōmeṉ ṟeṇṇutē.

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā !

16.
anittiyattai nittiyameṉ ṟātaravā yeṇṇutē
taṉittirukkē ṉeṉkutē taṉaimaṟakkē ṉeṉkutē.

17.
narakak kuḻiyum’iṉṉum nāṉpucippē ṉeṉkutē
urakap paṭattalku luṉaikkeṭuppē ṉeṉkutē.

18.
kurumpai mulaiyuṅ kuṭikeṭuppē ṉeṉkutē
arumpuviḻiyu meṉṟa ṉāviyuṇpē ṉeṉkutē.

19.
mātaruruk koṇṭu maṟalivañca meṇṇutē
ātaravu maṟṟiṅ karakkā yurukiṟaṇṭā.

20.
kantaṉai yīṉṟaruḷuṅ kaṉṉivaṉa nātā!
enta vitattiṉā ṉēṟip paṭaruvaṇṭā.

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

21.
pullākip pūṭāyp pularntanāḷ pōtātō?
kallāy maramāyk kaḻintanāḷ pōtātō?

22.
kīriyāyk kiṭamāyk keṭṭanāḷ pōtātō?
nīriyā yūrvaṉavāy niṉṟanāḷ pōtātō?

23.
pūtamoṭu tēvarumāyp pōṉanāḷ pōtātō?
vētaṉaicey tāṉavarāy vīḻntanāḷ pōtātō?

24.
aṉṉai vayiṟṟi laḻintanāḷ pōtātō?
maṉṉavaṉāy vāḻntu marittanāḷ pōtātō?

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

25.
tāyākit tāramāyt tāḻntanāḷ pōtātō?
cēyāyp puruṭaṉumāyc ceṉṟanāḷ pōtātō?

26.
nōyuṇṇa vēmelintu nontanāḷ pōtātō?
pēyuṇṇap pēyāyp piṟantanāḷ pōtātō?

27.
ūṉavuṭal kūṉkuruṭā yuṟṟanāḷ pōtātō?
īṉap pucippu liḷaittanāḷ pōtātō?

28.
paṭṭa kaḷaippapum paritavippum pōtātō?
keṭṭanāḷ keṭṭē ṉeṉṟukēḷātum pōtātō?

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

29.
nillāmaikkē yaḻutu niṉṟanāḷ pōtātō?
ellāru meṉpāra meṭuttanāḷ pōtātō?

30.
kāmaṉ kaṇaiyāṟ kaṭaippaṭṭal pōtātō?
ēmaṉ karattāl nālumiṭiyuṇṭal pōtātō?

31.
nāṉmukaṉ paṭṭōlai naṟukkuṇṭal pōtātō?
tēṉtuḷapat tāṉnēmi tēkkuṇṭal pōtātō?

32.
uruttiraṉār caṅkārat tuṟṟanāḷ pōtātō?
varutta maṟintaiyilai, vāveṉ ṟaḻaittaiyilai

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

33.
piṟappait tavirttaiyilai; piṉṉākak koṇṭaiyilai,
iṟappait tavirttaiyilai; eṉṉeṉṟu kēṭṭaiyilai;

34.
pāca merittaiyilai; paratavippait tīrttaiyilai;
pūciya nīṟṟaip puṉaiyeṉ ṟaḷittaiyilai.

35.
aṭimaiyeṉṟu coṉṉaiyilai, akkamaṇi tantaiyilai;
viṭumulakam nōkki yuṉṟaṉvēṭa maḷittaiyilai.

36.
uṉṉi laḻaittaiyilai, oṉṟākkik koṇṭaiyilai,
niṉṉaṭiyār kūṭṭattil nīyaḻaittu vaittaiyilai;

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

37.
ōṅku parattuḷ oḷittavaṭi yārkkaṭiyāṉ
īṅkō raṭiyā ṉemakkeṉṟu uraittaiyilai;

38.
nāman tarittaiyilai, nāṉoḻiya niṉṟaiyilai,
cēma varuḷi leṉaiccintit taḻaittaiyilai.

39.
mutti yaḷittaiyilai; mōṉaṅ koṭuttaiyilai;
citti yaḷittaiyilai; cīrāṭṭik koṇṭaiyilai;

40.
tavirppait tavirttaiyilai; tāṉākkik koṇṭaiyilai;
avippariya tīyāmeṉ ṉācai tavirttaiyilai;

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

41.
niṉṟa nilaiyil niṟuttiyeṉai vaittaiyilai;
tuṉṟuṅ karaṇamoṭu tokkaḻiyap pārttaiyilai;

42.
kaṭṭavula kakkāṭcik kaṭṭoḻiyap pārttaiyilai;
niṭṭaiyilē nilleṉṟunī niṟuttik koṇṭaiyilai;

43.
kaṭaikkaṇ ṇaruḷtāṭā, kaṉṉivaṉa nātā!
keṭukku malamoṟukkik kiṭṭivarap pārēṭā!

44.
kātal taṇiyēṉō! kaṇṭu makiḻēṉō!
cātal tavirēṉō! caṅkaṭantāṉ tīrēṉō!

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

45.
uṉṉait tutiyēṉō, ūrnāṭi vārēṉō,
poṉṉaṭiyaip pārēṉō, pūrittu nillēṉō ?

46.
ōṅkārap poṟcilampi ṉullācam pārēṉō ?
pāṅkāṉa taṇṭai palamaṇiyum pārēṉō !

47.
vīrakaṇṭā maṇiyiṉ veṟṟitaṉaip pārēṉō !
cūrarkaṇṭi pōṟṟumantac cuntarattaip pārēṉō !

48.
iṭaiyil pulittō liruntanalam pārēṉō !
viṭaiyi leḻuntaruḷum veṟṟiyiṉaip pārēṉō !

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

49.
āṉai uripōrtta aḻakutaṉaip pārēṉō !
māṉaip piṭittēntu malarkkarattaip pārēṉō !

50.
māṇṭār talaipūṇṭa mārpaḻakaip pārēṉō;
āṇṭār namakkeṉṟu aṟaintu tiriyēṉō !

51.
kaṇṭaṅ kaṟuttuniṉṟa kāraṇattaip pārēṉō !
toṇṭar kuḻuviṉiṉṟa tōṟṟamataip pārēṉō !

52.
aruḷpaḻutta māmatiyā māṉaṉattaip pārēṉō !
tirunayaṉac caṭaiyaḷiruñ ceḻuṅkoḻumai pārēṉō !

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

53.
ceṅkuḻiyiṉ tuṇṭamvaḷar ciṅkāram pārēṉō ?
aṅkaṉiyai veṉṟa atarattaip pārēṉō !

54.
mullai nilaveṟikku mūraloḷi pārēṉō !
allār puruvat taḻakutaṉaip pārēṉō !

55.
makaraṅ kiṭantoḷirum vaḷḷaitaṉaip pārēṉō !
cikara muṭiyaḻakuñ ceñcaṭaiyum pārēṉō !

56.
kaṅkaiyōṭu tiṅkaḷ niṉṟakāṭcitaṉaip pārēṉō !
poṅku aravaittāṉcaṭaiyiṟ pūṇṭavitam pārēṉō

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

57.
carakkoṉṟai pūtta caṭaikkāṭṭaip pārēṉō ;
erukkaṟuku ūmattaiyaṇi yēkāntam pārēṉō !

58.
kokkiṟakuk kūṭiniṉṟa koṇṭāṭṭam pārēṉō !
akkiṉiyai yēntiniṉṟa āṉantam pārēṉō !

59.
tūkkiya kālun tuṭiyiṭaiyum pārēṉō !
tākku muyalakaṉ tāṇṭavattaip pārēṉō !

60.
vīcum karamum vikacitamum pārēṉō !
ācai aḷikku mapayakaram pārēṉō !

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

61.
aripiramar pōṟṟa amarar cayacayeṉap
periyammai pākamvaḷar pēraḻakaip pārēṉō !

62.
cuntara nīṟṟiṉ cokukataṉaip pārēṉō !
cantira cēkaraṉāyt tayavuceytal pārēṉō !

63.
keṭṭanāḷ keṭṭāluṅ kirupaiyiṉip pārēṭā !
paṭṭanāḷ paṭṭālum patameṉakkuk kiṭṭātō ?

64.
naṟparuva mākkumanta nāḷeṉakkuk kiṭṭātō ?
epparuva muṅcuḻaṉṟa ēkāntaṅ kiṭṭātō ?

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

65.
vākkiṟtu niṉṟa mavuṉamatu kiṭṭātō?
tākkiṟantu niṟkumantat taṟcutti kiṭṭātō ?

66.
ventuyarait tīrkkumanta veṭṭaveḷi kiṭṭātō ?
cintaiyaiyun tīrkkumantat tēṟalatu kiṭṭātō ?

67.
āṉa aṭiyārk kaṭimaikoḷak kiṭṭātō ?
ūṉamaṟa veṉṉai vuṇarttuvittal kiṭṭātō ?

68.
eṉṉeṉṟu colluvaṇṭā? eṉkuruvē? kēḷēṭā !
piṉṉai eṉakkunī yallāmaṟ piṟitilaiyē.

Kehrvers
kaṉṉi vaṉanātā! - kaṉṉi vaṉanātā!

69.
aṉṉa vicāramatu vaṟṟaviṭaṅ kiṭṭātō?
coṉṉa vicāran tolaintaviṭaṅ kiṭṭātō?

70.
ulaka vicāra moḻintaviṭaṅ kiṭṭātō?
malakkuḻuviṉ miṉṉār vaciyātuṅ kiṭṭātō?

71.
oppuvamai paṟṟō ṭoḻintaviṭaṅ kiṭṭātō?
cepputaṟku meṭṭā teḷintaviṭaṅ kiṭṭātō?

72.
vākku maṉātīta vacōkacattiṟ cellaveṉait
tākku maruṭkuruvē, niṉtāḷiṇaikkē yāṉpōṟṟi.

8. Arutpulambal – Klage um Gnade: Rede an eine Freundin
Deutsch · Tamil

1.
aiṅkaraṉai teṇṭaṉiṭṭē ṉaruḷaṭaiya vēṇṭumeṉṟu
taṅkāmal vantoruvaṉ taṉcorūpaṅ kāṭṭiyeṉai.

2.
koḷḷaip piṟappaṟukkak koṇṭāṉ kuruvaṭivam
kaḷḷap pulaṉaṟukkak kāraṇamāy vantāṇṭi

3.
ātāra mōrāṟu maimpattō raṭcaramum
cūtāṉa kōṭṭaiyellāñ cuṭṭāṉ turicaṟavē.

4.
metta vikāram viḷaikkum palapalavām
tattuvaṅka ḷellān talaikeṭṭu ventataṭi.

5.
eṉṉō ṭuṭaṉpiṟantā rellārum paṭṭārkaḷ;
taṉṉan taṉiyē taṉittirukka māṭṭēṇṭi.

6.
ellārum paṭṭakaḷa meṉṟu tolaiyumaṭi
colli yaḻutāṟ ṟuyaramaṉek kāṟumaṭi.

7.
maṇmutalā maimpūta māṇṭuviḻak kaṇṭēṇṭi !
viṇmutalā maimpoṟikaḷ ventu viḻak kaṇṭēṇṭi.

8.
nīṅkāp puṉalkaḷaintu nīṟāka ventataṭi
vākkāti aivaraiyum māṇṭuviḻaṅ kaṇṭēṇṭi.

9.
maṉakkaraṇa mattaṉaiyum vakaivakaiyē paṭṭaḻiya
iṉakkaraṇat tōṭē yerintuviḻak kaṇṭēṇṭi.

10.
āttumat tattuvaṅkaḷ aṭukkaḻiya ventataṭi !
pōṟṟumvakai yeppaṭiyō pōtamiḻan tāṉai.

11.
vittiyā tattuvaṅkaḷ ventuviḻak kaṇṭēṇṭi !
cuttavittai aintiṉaiyuñ cuṭṭāṉ turicaṟavē.

12.
muṉṟu vakaikkiḷaiyu muppat taṟuvaraiyum
kāṉṟuviḻac cuṭṭuk karuvē raṟuttāṇṭi.

13.
kuruvāki vantāṉō? kulamaṟukka vantāṉō?
uruvāki vantāṉō? uruvaḻikka vantāṉō?

14.
kēṭuvaru meṉṟaṟiyēṉ, keṭumatikaṇ ṭōṟṟāmal
pāṭuvaru meṉṟaṟiyēṉ, patiyāṇṭu iruntēṇṭi.

15.
ellārum paṭṭakaḷa miṉṉiṭa meṉṟaṟiyēṉ;
pollāṅku tīrkkum poṟiyiliyaik kaṇṭēṇṭi.

16.
uṭkōṭṭaik kuḷḷiruntā rokka maṭintārkaḷ,
akkōṭṭaik kuḷḷiruntā raṟupatupēr paṭṭārkaḷ.

17.
okka maṭintataṭi ! ūṭuruva ventataṭi !
kaṟkōṭṭai yellāṅ karikkōṭṭai yāccutaṭi.

18.
toṇṇūṟ ṟaṟuvaraiyuñ cuṭṭāṉ turicaṟivē
kaṇṇēṟu paṭṭataṭi karuvē raṟuttāṇṭi.

19.
ōṅkāraṅ keṭṭataṭi, uḷḷatellām pōccutaṭi
āṅkāraṅ keṭṭataṭi, aṭiyō ṭaṟuttāṇṭi.

20.
taraiyāṅ kuṭilaimutal taṭṭiruva ventataṭi !
iraiyu maṉattiṭumpai yellā maṟuttāṇṭi.

21.
muṉṉai viṉaiyellā muḻutu maṟuttāṇṭi
taṉṉai yaṟiyavē tāṉorutti yāṉēṇṭi.

22.
eṉṉaiyē nāṉaṟiya iruviṉaiyu mīṭaḻittut
taṉṉai yaṟiyat talameṉakkuc coṉṉāṇṭi.

23.
taṉṉai yaṟintēṇṭi ! taṉikkumari yāṉēṇṭi !
taṉṉan taṉiyē taṉiyirukkum pakkuvamō.

24.
vīṭṭi loruvarillai veṭṭaveḷi yāṉēṇṭi !
kāṭṭuk keṟittinilā kaṉavāccē kaṇṭatellām.

25.
nakaiyārō kaṇṭavarkaḷ? nāṭṭukkup pāṭṭalavō?
pakaiyārō kaṇṭavarkaḷ? pārttāruk kēccalavō?

26.
innilamai kaṇṭāṇṭi, eṅku miruntāṇṭi !
kaṉṉi yaḻittāṇṭi, kaṟpaik kulaittāṇṭi.

27.
kaṟpuk kulaittamaiyuṅ karuvē raṟuttamaiyum
poṟpuk kulaittamaiyum, pōta miḻantamaiyum.

28.
eṉṉa viṉaivarumō? iṉṉameṉak keṉṟaṟiyēṉ
coṉṉa collellām palittataṭi, cōrvaṟavē.

29.
kaṅkulpaka laṟṟiṭattaik kāṭṭik koṭuttāṇṭi !
paṅka maḻittāṇṭi, pārttāṉaip pārttiruntēṉ.

30.
cātiyiṟ kūṭṭuvārō? cāttirattuk kuḷḷāmō?
ōti yuṇarntellā muḷḷapaṭi yāccutaṭi !

31.
eṉṉakuṟṟañ ceytēṉō? ellārum kāṇāmal,
aṉṉaicuṟṟa mellā maṟiyārō vampuviyil?

32.
koṉṟārait tiṉṟēṉō? tiṉṟāraik koṉṟēṉō?
eṇṇātel lāmeṇṇu miccai maṟantēṉō?

33.
cātiyiṟ kūṭṭuvarō? camayattō reṇṇuvarō?
pētittu vāḻntatellām pēccuk kiṭamāccutaṭi !

34.
kaṇṭārkkup peṇṇallavō? kāṇārkkum kāmamaṭi
uṇṭārka ḷuṇṭatelā mūṇalla tuṇparkaḷō?

35.
koṇṭavarkaḷ koṇṭatellāṅ koḷḷātār koḷḷuvarō?
viṇṭavarkaḷ kaṇṭavarō? kaṇṭavarkaḷ viṇṭavarō?

36.
paṇṭāya nāṉmaṟaikaḷ pāṭum paricalavō?
toṇṭāya toṇṭaruḷan tōṟṟi yaṭuṅkumatō?

37.
ōta eḷitō? oruvar uṇarvaritō?
pētamaṟa eṅkum viḷaṅkum perumaiyaṉkāṇ.

38.
vākku maṉamuṅ kaṭanta maṉōlayaṉkāṇ !
nōkka ariyavaṉkāṇ, nuṇṇiyaril nuṇṇiyaṉkāṇ.

39.
colluk kaṭaṅkāṉkāṇ ! colliṟantu niṉṟavaṉkāṇ !
kallu ḷirunta kaṉaloḷipō ṉiṉṟavaṉkāṇ !

40.
cūṭṭiṟanta pāḻataṉiṟ kacintirukkac coṉṉavaṉkāṇ !
ēṭṭi leḻuttō? eḻutiṉavaṉ kaippiḻaiyō?

41.
cummā virukkavaittāṉ cūttirattai nāṉaṟiyēṉ
ammā ! poruḷiteṉa vaṭaiya viḻuṅkiṉaṇṭi !

42.
pārtta viṭamellām paramākak kaṇṭēṇṭi !
kōtta nilaikulainta koḷkai yaṟiyēṇṭi !

43.
mañcaṉamāṭṭi malarpaṟittuc cāttāmal
neñcuveṟum pāḻāṉēṉ niṉṟanilai kāṇēṇṭi !

44.
pāṭip paṭittiruntum paṉmalarkaḷ cāttāmal,
ōṭit tiriyāma lurukkeṭṭu viṭṭēṇṭi !

45.
māṇikkat tuḷḷaḷipōl maruvi yiruntāṇṭi
pēṇit toḻumaṭiyār pēcāp perumaiyaṉkāṇ

46.
aṉṟumuta liṉṟaḷavu maṟiyāp paruvamatil
eṉṟum potuvā yirunta nirāmayaṉkāṇ

47.
citta vikārattālē ciṉmayaṉaik kāṇāmal
putti kalaṅkip pukuntēṉ poṟivaḻiyē

48.
patti yaṟiyāmaṟ pāḻil kaviḻntēṇṭi !
ottaviṭa nittiraiyeṉ ṟottu miruntēṇṭi?

Überlieferter Schlussruf
tirucciṟṟampalam


Tamilischer Text in tamilischer Schrift

Grundtext der Sammlung Project Madurai PM 0083. Die Reihenfolge und der Textbestand entsprechen der deutschen Übersetzung und der Umschrift. Die ursprünglichen Strophennummern und die Zeilenbezüge der langen Agavals bleiben nachvollziehbar; Wortlaut und Quellenbesonderheiten werden im Editionsabschnitt erläutert.

1. Tiruvekambamalai – Girlande für den Herrn von Kanchi
Deutsch · Umschrift

1. திருவேகம்பமாலை

1.
அறந்தா னியற்று மவனிலுங்கோடி யதிகமில்லந்
துறந்தான், அவனின் சதகோடி யுள்ளத்துறவுடையோன்;
மறந்தா னறக்காற் றறிவோடிருந்திரு வாதனையற்று
இறந்தான் பெருமையையென் சொல்லுவேன் ? கச்சியேகம்பனே !

2.
கட்டியணைத்திடும் பெண்டிரு மக்களுங் காலத்தச்சன்
வெட்டிமுறிக்கு மரம்போற் சரீரத்தை வீழ்த்திவிட்டாற்
கொட்டிமுழக்கி யழுவார்; மயானங் குறுகியப்பால்
எட்டி யடிவைப்ப ரோ? யிறைவா ! கச்சியேகம்பனே.

3.
கைப்பிடி நாயகன் தூங்கையிலே யவன்கையெடுத்து
அப்புறங்தன்னி லசையாமல் முன்வைத் தயல்வளவில்
ஒப்புடன்சென்று துயில்நீத்துப் பின்வந் துறங்குவளை
எப்படிநான் நம்புவேன்? இறைவா ! கச்சியேகம்பனே !

4.
நன்னாரில் பூட்டிய சூத்திரப்பாவை நன்னார்தப்பினால்
நன்னாலுமாடிச் சலித்திடுமோ அந்தத் தன்மையைப்போல்
உன்னால்யானுந் திரிவதல்லால் மற்றுனைப் பிரிந்தால்
என்னாலிங் காவதுண்டோ? இறைவா ! கச்சியேகம்பனே !

5.
நல்லா ரிணக்கமும், நின்பூசை நேசமும், ஞானமுமே
அல்லாது வேறு நிலையுளதோ? அகமும், பொருளும்
இல்லாளும் சுற்றமும் மைந்தரும் வாழ்வும் எழிலுடம்பும்
எல்லாம் வெளிமயக்கே இறைவா, கச்சியேகம்பனே !

6.
பொல்லாதவன், நெறி நில்லாதவன், ஐம்புலன்கள்தமை
வெல்லாதவன், கல்வி கல்லாதவன், மெய்யடியவர்பால்
செல்லாதவன், உண்மை சொல்லாதவன், நின்திருவடிக்கன்பு
இல்லாதவன், மண்ணிலேன்பிறந்தேன் ! கச்சியேகம்பனே !

7.
பிறக்கும்பொழுது கொடுவந்த தில்லை, பிறந்து மண்மேல்
இறக்கும்பொழுது கொடுபோவ தில்லை; இடைநடுவில்
குறிக்குமிச் செல்வஞ் சிவன் தந்ததென்று கொடுக்கறியாது
இறக்குங் குலாமருக் கென்சொல்லுவேன் ? கச்சியேகம்பனே !

8.
அன்னவிசார மதுவேவிசாரம் அதுவொழிந்தால்
சொன்ன விசாரந் தொலையா விசாரம் நல்தோகையரைப்
பன்னவிசாரம் பலகால் விசாரமிப் பாவிநெஞ்சக்கு
என்னவிசாரம் வைத்தாய் இறைவா, கச்சியேகம்பனே !

9.
கல்லாப் பிழையும், கருதாப் பிழையும், கசிந்துருகி
நில்லாப் பிழையு நினையாப் பிழையும், நின்னஞ்செழுத்தைச்
சொல்லாப் பிழையுந், துதியாப் பிழையுந், தொழாப் பிழையும்
எல்லாப் பிழையும் பொறுத்தருள்வாய் கச்சியேகம்பனே.

10.
மாயநட் போரையும் மாயா மலமெனும் மாதரையும்
வீயவிட்டோடி வெளியே புறப்பட்டு மெய்யருளாம்
தாயுடன் சென்றுபின் தாதையைக் கூடிப்பின் தாயைமறந்
தேயும தேநிட்டை, யென்றா னெழிற் கச்சியேகம்பனே.

11.
வரிக்கோல வேல்விழியார் அநுராக மயக்கிற்சென்று
சரிக்கோதுவேன் எழுத்தஞ்சுஞ் சொலேன், தமியேனுடலம்
நரிக்கோ? கழுகுபருந்தினுக்கோ? வெய்யநாய் தனக்கோ?
எரிக்கோ? இரையெதற்கோ? இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

12.
காதென்று மூக்கென்று கண்ணென்று காட்டியென் கண்ணெதிரே
மாதென்று சொல்லி வருமாயை தன்னை மறலிவிட்ட
தூதென் றெண்ணாமற் ககமென்று நாடுமித் துர்ப்புத்தியை
ஏதென் றெடுத்துரைப்பேன்? இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

13.
ஊருஞ் சதமல்ல, உற்றார் சதமல்ல, உற்றுப்பெற்ற
பேருஞ் சதமல்ல, பெண்டீர் சதமல்ல, பிள்ளைகளும்
சீருஞ் சதமல்ல, செல்வஞ் சதமல்ல, தேசத்திலே
யாருஞ் சதமல்ல, நின்தாள் சதங்கச்சி யேகம்பனே.

14.
சீறும்வினையது பெண்ணுரு வாகித் திரண்டுருண்டு
கூறுமுலையு மிறைச்சியு மாகிக் கொடுமையினால்
பீறுமலமு முதிரமுஞ் சாயும் பெருங்குழிவிட்டு
ஏறுங்கரைகண்டி லேன், இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

15.
பொருளுடை யோரைச் செயலினும் வீரரைப் போர்க்களத்தும்
தெருளுடை யோரை முகத்தினுந் தேர்ந்து தெளிவதுபோல்
அருளுடை யோரைத் தவத்திற் குணத்தி லருளிலன்பில்
இருளுறு சொல்லினுந் காணத்தகுங் கச்சி யேகம்பனே.

16.
பருத்திப் பொதியினைப்போலே வயிறுபருக்கத் தங்கள்
துருத்திக்கு அறுசுவை போடுகின்றார், துறந்தோர்தமக்கு
வருத்தி யமுதிடமாட்டார், அவரையிம் மாநிலத்தில்
இருத்திக் கொண்டேனிருந்தா யிறைவா! கச்சியேகம்பனே.

17.
பொல்லா விருளகற் றுங்கதிர் கூகையென் புட்கண்ணினுக்கு
அல்லா யிருந்திடு மாறொக்குமே அறிவோ ருளத்தில்
வல்லா ரறியார் தமக்கு மயக்கங் கண்டாய்,
எல்லாம் விழிமயக் கேயிறைவா, கச்சி யேகம்பனே.

18.
வாதுக்குச் சண்டைக்குப் போவார், வருவார் வழக்குரைப்பர்;
தீதுக் குதவியுஞ் செய்திடுவார், தினந்தேடி ஒன்று
மாதுக் களித்து மயங்கிடுவார் விதி மாளுமட்டும்
ஏதுக்கிவர் பிறந்தார்? இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

19.
ஓயாமற் பொய்சொல்வர், நல்லோரை நிந்திப்பர், உற்றுப்பெற்ற
தாயாரை வைவர், சதியாயிரஞ் செய்வார், சாத்திரங்கள்
ஆயார், பிறர்க்குபகாரஞ் செய்யார், தமையண்டி னர்க்கொன்
றீயா ரிருந்தென்ன போயென்னகாண் கச்சி யேகம்பனே.

20.
அப்பென்றும் வெண்மையதாயினும் ஆங்கந்நிலத்தியல் பாய்த்
தப்பின்றியே குணவேற்றுமை தான்பல சார்தலினால்
செப்பில் அபக்குவம் பக்குவமாயுள்ள சீவரிலும்
இப்படி யே நிற்பன் எந்தைபிரான் கச்சியேகம்பனே.

21.
நாயாய்ப் பிறந்திடில் நல்வேட்டை யாடிநயம் புரியும்
தாயார வயிற்றில் நாராய்ப் பிறந்தபின் கம்பன்னராய்க்
காயாமரமும் வறளாங் குளமும் கல்லாவு மன்ன
ஈயாமனிதரை யேன் படைத்தாய்? கச்சி யேகம்பனே.

22.
ஆற்றில் கரைத்த புளியாக்கிடாமலென் னன்பை யெல்லாம்
போற்றித் திருவுளம் பற்றுமை யாபுர மூன்றெரித்துக்
கூற்றைப் பணிகொளுந் தாளுடையாய், குன்றவில்லுடையாய்
ஏற்றுக் கொடியுடையாய், இறைவா ! கச்சியேகம்பனே.

23.
பெண்ணாகி வந்தொரு மாயப்பி சாசும் பிடித்திட்டென்னைக்
கண்ணால் வெருட்டி முலையால் மயக்கிக் கடிதடத்துப்
புண்ணாங் குழியிடைத் தள்ளி என்போதப்பொருள் பறிக்க
எண்ணா துனைமறந் தேனிறைவா ! கச்சியேகம்பனே.

24.
நாவார வேண்டு மிதஞ்சொல்லுவார் உனைநான் பிரிந்தாற்
சாவேனென் றேயிருந்தொக்கவுண் பார்கள்கைதான் வறளின்
போய்வாரு மென்று நடுத்தலைக் கேகுட்டும் பூவையர்க்கு
ஈவார் தலைவிதியோ? இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

25.
கல்லார் சிவகதை, நல்லோர் தமக்குக் கனவிலும்மெய்
சொல்லார், பசித்தவர்க் கன்னங் கொடார், குருசொன்னபடி
நில்லார், அறத்தை நினையார், நின்நாமம் நினைவில்சற்றும்
இல்லா ரிருந்தென்? இறந்தென்? புகல், கச்சியேகம்பனே.

26.
வானமு தத்தின் சுவையறி யாதவர் வன்கனியின்
தானமு தத்தின் சுவையெண்ணல் போலத் தனித்தனியே
தேனமு தத்தின் தெளிவாய ஞானஞ் சிறிதுமில்லார்க்
ஈனமு தச்சுவை நன்று அல்லவோ? கச்சியேகம்பனே.

27.
ஊற்றைச் சரீரத்தை யாபாசக் கொட்டிலை யூன்பொதிந்த
பீற்றற் து ருத்தியைச் சோறிடுந் தோற்பையைப் பேசரிய
காற்றிற் பொதிந்த நிலையற்ற பாண்டத்தைக் காதல் செய்தே
யேற்றித் திரிந்துவிட் டேனிறைவா, கச்சியேகம்பனே.

28.
சொல்லால் வருங்குற்றஞ் சிந்தனையால் வருந்தோடஞ்செய்த
பொல்லாத தீவினை பார்வையிற் பாவங்கள் புண்ணியநூல்
அல்லாத கேள்வியைக் கேட்டிடுந் தீங்குகள் ஆயவுமற்று
எல்லாப் பிழையும் பொறுத்தருள் வாய் கச்சியேகம்பனே,

29.
முட்டற்ற மஞ்சளை யெண்ணெயிற்கூட்டி முகமினுக்கி
மெட்டிட்டுப் பொட்டிட்டுப் பித்தளையோலை விளக்கியிட்டுப்
பட்டப் பகலில் வெளிமயக் கேசெயும் பாவையர்மேல்
இட்டத்தை நீதவிர்ப்பாய் இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

30.
பிறந்துமண்மீதிற் பிணியே குடிகொண்டு பேரின்பத்தை
மறந்து சிற்றின்பத்தின் மேல்மயலாகிப் புன்மாதருக்குள்
பறந்துழன்றே தடுமாறிப்பொன் தேடியப் பாவையர்க்கீந்து
இறந்திடவோ பணித்தாய் இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

31.
பூதங்களற்றுப் பொறியற்றுச் சாரைம் புலன்களற்றுப்
பேதங்குணமற்றுப் பேராசை தானற்றுப் பின்முன்அற்றுக்
காதங்கரணங்களும் அற்ற ஆனந்தக் காட்சியிலே
ஏதங் களைந்திருப் பேனிறைவா, கச்சியேகம்பனே.

32.
நல்லா யெனக்கு மனுவொன்று தந்தருள், ஞானமிலாப்
பொல்லா எனைக்கொன்று போடும்பொழுதியல் பூசைசெபஞ்
சொல்லாநற் கோயில்நியமம் பலவகைத் தோத்திரமும்
எல்லா முடிந்தபின் கொல்லுகண்டாய் கச்சியேகம்பனே.

33.
சடக்கடத்துக் இரைதேடிப் பலவுயிர் தம்மைக்கொன்று
விடக்கடித்துக் கொண்டிறுமாந் திருந்து மிகமெலிந்து
படங்கடித் தின்றுழல்வார்கள் தமைக்கரம் பற்றிநமன்
இடக்கடிக்கும் பொழுதேது செய்வார்? கச்சியேகம்பனே.

34.
நாறுமுடலை, நரிப்பொதி சோற்றினை, நான்தினமுஞ்
சோறுங் கறியும்நிரப்பிய பாண்டத்தைத் தோகையர்தம்
கூறும்மலமும் இரத்தமுஞ் சோருங் குழியில்விழாது
ஏறும் படியருள்வாய் இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

35.
சொக்கிட்டு அரண்மனைப் புக்குள்திருடிய துட்டர்வந்து
திக்குற்ற மன்னரைக் கேட்பதுபோல் சிவநிந்தைசெய்து
மிக்குக் குருலிங்க சங்கமம்நிந்தித்து, வீடிச்சிக்கும்
எக்குப் பெருந்தவர்க்கென் சொல்லுவேன் ? கச்சியேகம்பனே.

36.
விருந்தாக வந்தவர் தங்களுக் கன்னமிகக்கொடுக்கப்
பொருந்தார் வளம்பெற வாழ்வார்நின் நாமத்தைப்போற்றி நித்தம்
அருந்தா முலைப்பங்க ரெண்ணாதபாதகர் அம்புவியில்
இருந்தாவதேது? கண்டாய் இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

37.
எல்லாம் அறிந்து படித்தே யிருந்தெமக் குள்ளபடி
வல்லான் அறிந்துளன் என்றுணராது மதிமயங்கிச்
சொல்லான் மலைந்துறு சூழ்விதியின்படி துக்கித்துப்பின்
எல்லாம் சிவன்செயலே என்பார்காண் கச்சியேகம்பனே.

38.
பொன்னைநினைந்து வெகுவாகத் தேடுவர், பூவையன்னாள்
தன்னைநினைந்து வெகுவாய் உருகுவார், தாரணியில்
உன்னை நினைந்திங் குனைப்பூசியாத உலுத்தரெல்லாம்
என்னையிருந்து கண்டாய் இறைவா; கச்சியேகம்பனே.

39.
கடுஞ்சொலின் வம்பரை ஈனரைக்குண்டரைக் காமுகரைக்
கொடும்பாவமே செய்யும் நிர்மூடர்தம்மைக் குவலயத்துள்
நெடும்பனைபோல வளர்ந்து நல்லோர் தம்நெறியறியா
இடும்பரை என்வகுத்தாய்; இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

40.
கொன்றேன் அனேகமுயிரை எலாம்பின்பு கொன்றுகொன்று
தின்றே அதன்றியும் தீங்குசெய்தேன் அதுதீர்கவென்றே
நின்றேன் நின்சன்னிதிக்கே அதனால் குற்றம்நீபொறுப்பாய்
என்றே யுனைநம்பினேன் இறைவா, கச்சியேகம்பனே.

41.
ஊரிருந்தென்ன ? நல்லோர் இருந்தென்ன உபகாரமுள்ள
பேரிருந்தென்ன ? பெற்றதாய் இருந்தென் மடப்பெண்கொடியாள்
சீரிருந்தென்ன ? சிறப்பிருந் தென்ன இத்தேயததினில்
ஏரிருந்தென்ன ? வல்லாய் இறைவா கச்சியேகம்பனே.

42.
வில்லால் அடிக்கச் செருப்பாலுதைக்க வெகுண்டொருவன்
கல்லால் எறியப் பிரம்பால் அடிக்கக் களிவண்டுகூர்ந்து
அல்லார் பொழில்தில்லை அம்பலவாணர்க்குஓர் அன்னைபிதா
இல்லாததால் அல்லவோ, இறைவா கச்சிஏகம்பனே.

Tiruvekamba-Viruttam – Zusatzgedicht
Deutsch · Umschrift

திருவேகம்பவிருத்தம்

1.
அன்னை எத்தனை எத்தனை அன்னையோ?
அப்பன் எத்தனை எத்தனை அப்பனோ?
பின்னை எத்தனை எத்தனை பெண்டீரோ?
பிள்ளை எத்தனை எத்தனை பிள்ளையோ?
முன்னை எத்தனை எத்தனை சன்மமோ?
மூடனாயடி யேனும றிந்திலேன்,
இன்ன மெத்தனை யெத்தனை சன்மமோ?
என்செய் வேன்? கச்சியேகம்ப நாதனே?

2. Tirutthillai – Lieder für den Herrn von Thillai
Deutsch · Umschrift

2. திருத்தில்லை

1.
காம்பிணங்கும் பணைத்தோளார்க்கும் பொன்னுக்குங் காசினிக்கும்
தாம்பிணங்கும் பலஆசையும் விட்டுத்தணித்துச் செத்துப்
போம்பிணம் தன்னைத் திரளாகக்கூடிப் புரண்டினிமேற்
சாம்பிணம் கத்துதையோ ? என்செய்வேன் தில்லைச்சங்கரனே.

2.
சோறிடும்நாடு, துணிதருங் குப்பை தொண்டன்பரைக்கண்டு
ஏறிடுங்கைகள் இறங்கிடுந் தீவினை, எப்பொழுதும்
நீறிடும் மேனியர் சிற்றம்பலவர் நிருத்தம்கண்டால்
ஊறிடுங் கண்கள் உருகிடும்நெஞ்சமென் னுள்ளமுமே.

3.
அழலுக்குள்வெண்ணெய் எனவே உருகிப் பொன்னம்பலத்தார்
நிழலுக்குள் நின்றுதவம் உஞற்றாமல் நிட்டூரமின்னார்
குழலுக்கிசைந்த வகைமாலை கொண்டு குற்றேவல்செய்து
விழலுக்கு முத்துலை இட்டிறைத்தேனென் விதிவசமே.

4.
ஓடாமற் பாழுக்கு உழையாமல் ஓரமுரைப்பவர்பால்
கூடாமல் நல்லவர்கூட்டம் விடாமல் வெங்கோபம்நெஞ்சில்
நாடாமல் நன்மைவழுவாமல் இன்றைக்கு நாளைக்கென்று
தேடாமல் செல்வந் தருவாய், சிதம்பரதேசிகனே.

5.
பாராம லேற்பவர்க் கில்லையென்னாமற் பழுதுசொல்லி
வாரமற் பாவங்கள் வந்தணுகாமல் மனமயர்ந்து
பேராமற் சேவைபுரியாம லன்புபெறா தவரைச்
சேராமற் செல்வந்தருவாய், சிதம்பர தேசிகனே.

6.
கொல்லாமற் கொன்றதைத் தின்னாமற் குத்திரங்கோள்கள்
கல்லாமற் கைதவரோ டிணங்காமற் கனவினும்பொய்
சொல்லாமற் சொற்களைக் கேளாமற் றோகையர்மாயையிலே
செல்லாமற் செல்வந் தருவாய், சிதம்பர தேசிகனே.

7.
முடிசார்ந்த மன்னரு மற்றமுள்ளோரு முடிவிலொரு
பிடிசாம்ப ராய்வெந்து மண்ணாவதுங் கண்டுபின்னுமிந்தப்
பிடிசார்ந்த வாழ்வை நினைப்பதல் லாற்பொன்னினம்பலவ
ரடிசார்ந்து நாமுய்ய வேண்டுமென்றே யறிவாரில்லையே.

8.
காலையுபாதி மலஞ்சல மாமன்றிக் கட்டுச்சியிற்
சாலவுபாதி பசிதாக மாகுமுன் சஞ்சிதமாம்
மாலையுபாதி துயில்காம மாமிவை மாற்றிவிட்டே
ஆலமுகந்தரு ளம்பலவா, என்னை யாண்டருளே.

9.
ஆயும்புகழ்ந்தில்லை யம்பலவாண ரருகிற் சென்றாற்
பாயுமிடபங், கடிக்குமரவம், பின்பற்றிச் சென்றாற்
பேயுங்கணமும் பெருந்தலைப் பூதமும் பின்தொடரும்
போயென்செய்வாய் மனமே ! பிணக்காடவர் போமிடமே.

10.
ஓடுமெடுத்தத ளாடையுஞ் சுற்றி, யுலாவிமெள்ள
வீடுகடோறும் பலிவாங்கியே, விதி யற்றவர்போ
லாடுமருட் கொண்டிங்கு அம்பலத்தேநிற்கு மாண்டிதன்னைத்
தேடுங் கணக்கென்னகாண் ? சிவகாம சவுந்தரியே.

11.
ஊட்டுவிப்பானு முறங்குவிப்பானுமிங் கொன்றோ டொன்றை
மூட்டுவிப்பானு முயங்குவிப்பானு முயன்ற வினை
காட்டுவிப்பானு மிருவினைப் பாசக் கயிற்றின்வழி
யாட்டுவிப்பானு மொருவனுண் டேதில்லை யம்பலத்தே.

12.
அடியார்க் கெளியவ ரம்பலவாண ரடிபணிந்தால்
மடியாமற்செல்வ வரம்பெறலாம், வையம் ஏழளந்த
நெடியோனும் வேதனுங்காணாத நித்த நிமலனருட்
குடிகாணு நாங்களவர்காணு மெங்கள் குலதெய்வமே.

13.
தெய்வச் சிதம்பரதேவா, உன்சித்தந் திரும்பிவிட்டாற்
பொய்வைத்த சொப்பனமா மன்னர்வாழ்வும் புவியுமெங்கே?
மெய்வைத்த செல்வமெங்கே? மண்டலீகர்தம் மேடையெங்கே?
கைவைத்த நாடகசாலையெங்கே? இது கண்மயக்கே.

14.
உடுப்பானும் பாலன்னமுண்பானு முய்வித்தொருவர் தம்மைக்
கெடுப்பானு மேதென்று கேள்விசெய்வானுங் கெதியடங்கக்
கொடுப்பானுந் தேகியென்றேற்பானும் ஏற்கக் கொடாமனின்று
தடுப்பானு நீயல்லையோ? தில்லையானந்தத் தாண்டவனே.

15.
வித்தாரம் பேசினுஞ் சோங்கேறினுங் கம்பமீதிருந்து
தத்தாரவென் றோதிப் பவுரிகொண்டாடினுந் தம்முன்தம்பி
யத்தாசைபேசினு மாவதுண்டோ? தில்லையுண்ணிறைந்த
கத்தாவின் சொற்படியல்லாது வேறில்லை கன்மங்களே.

16.
பிறவாதிருக்க வரம்பெறல் வேண்டும், பிறந்துவிட்டா
லிறவாதிருக்க மருந்துண்டு காணிது வெப்படியோ
அறமார் புகழ்த்தில்லை யம்பலவாண ரடிக்கமல
மறவா திருமனமே, யதுகாணநல் மருந்துனக்கே.

17.
தவியாதிரு நெஞ்சமே, தில்லைமேவிய சங்கரனைப்
புவியார்ந் திருக்கின்ற ஞானாகரனைப் புராந்தகனை
அவியாவிளக்கைப் பொன்னம்பலத் தாடியை யைந்தெழுந்தாற்
செவியாமல் நீசெபித்தாற் பிறவாமுத்தி சித்திக்குமே.

18.
நாலின் மறைப்பொரு ளம்பலவாணரை நம்பியவர்
பாலிலொருதரஞ் சேவிக்கொணா திருப்பார்க் கருங்கல்
மேலிலெடுத்தவர் கைவிலங்கைத் தைப்பர், மீண்டுமொரு
காலினிறுத்துவர், கிட்டியுந் தாம்வந்து கட்டுவரே.

19.
ஆற்றோடு தும்பை யணிந்தாடும் அம்பலவாணர்தம்மைப்
போற்றாதவர்க்கு அடையாளமுண் டேயிந்தப் பூதலத்திற்
சோற்றாவி யற்றுச்சுகமற்றுச் சுற்றத் துணியுமற்றே
ஏற்றாலும் பிச்சைகிடையாம லேக்கற் றிருப்பார்களே.

20.
அத்தனை, முப்பத்து முக்கோடி தேவர்க் கதிபதியை
நித்தனை, அம்மை சிவகாமசுந்தரி நேசனை, யெம்
கூத்தனைப் பொன்னம் பலத்தாடு மையனைக் காணக்கண்கள்
எத்தனை கோடி யுகமோ தவஞ்செய் திருக்கின்றவே.

3. Erstes Koyil-Tiruagaval – Gedenke, mein Herz
Deutsch · Umschrift

3. முதலாவது கோயிற்றிருவகவல் (திருமண்டில ஆசிரப்பா)

Zeilen 1–5
நினைமின் மனனே! நினைமின் மனனே!
சிவபெரு மானைச் செம்பொனம் பலவனை
நினைமின் மனனே! நினைமின் மனனே!
அலகைத் தேரி னலமரு காலின்
உலகப்பொய் வாழ்க்கையை யுடலையோம் பற்க!

Zeilen 6–10
பிறந்தன இறக்கும், இறந்தன பிறக்கும்;
தோன்றின மறையும், மறைந்தன தோன்றும்;
பெருத்தன சிறுக்கும், சிறுத்தன பெருக்கும்;
உணர்ந்தன மறக்கும், மறந்தன வுணரும்;
புணர்ந்தன பிரியும், பிரிந்தன புணரும்;

Zeilen 11–15
அருந்தின மலமாம், புனைந்தன அழுக்காம்;
உவப்பன வெறுப்பாம், வெறுப்பன உவப்பாம்;
என்றிவை யனைத்து முணர்ந்தனை, அன்றியும்
பிறந்தன பிறந்தன பிறவிக டோறும்
கொன்றனை யனைத்தும், அனைத்துநினைக் கொன்றன,

Zeilen 16–20
தின்றன யனைத்தும், அனைத்துநினைத் தின்றன;
பெற்றன யனைத்தும், அனைத்துநினைப் பெற்றன;
ஓம்பினை யனைத்தும், அனைத்துநினை யோம்பின;
செல்வத்துக் களித்தனை, தரித்திரத் தழுகினை;
சுவர்க்கத் திருந்தினை, நரகிற் கிடந்தனை,

Zeilen 21–25
இன்பமும் துன்பமும் இருநிலத் தருந்தினை;
ஒன்றென் றெழியா துற்றனை, அன்றியும்;
புற்பதக் குரம்பைத் துச்சி லொதுக்கிடம்
என்ன நின்றியங்கு மிருவினைக் கூட்டைக்
கல்லினும் வலிதாக் கருதினை, இதனுள்,

Zeilen 26–30
பீளையு நீரும் புலப்படு மொருபொறி;
மீளுங் குறும்பி வெளிப்படு மொருபொறி;
சளியு நீருந் தவழு மொருபொறி;
உமிழ்நீர் கோழை யழுகு மொறிபொறி;
வளியு மலமும் வழங்கு மொருவழி

Zeilen 31–35
சலமுஞ் சீயுஞ் சரியு மொருவழி;
உள்ளுறத் தொடங்கி வெளிப்பட நாறுஞ்
சட்டக முடிவிற் சுட்டெலும் பாகும்
உடலுறு வாழ்க்கையை யுள்ளுறத் தேர்ந்து,
கடிமலர்க் கொன்றைச், சடைமுடிக் கடவுளை

Zeilen 36–40
ஒழிவருஞ் சிவபெரும் போகவின் பத்தை;
நிழலெனக் கடவா நீர்மையடு பொருந்தி,
எனதற நினைவற இருவனை மலமற
வரவொடு செலவற மருளற இருளற
இரவொடு பகலற இகபர மறஒரு

Zeilen 41–45
முதல்வனைத் தில்லையுண் முளைத்தெழுஞ் சோதியை
அம்பலத் தரசனை, ஆனந்தக் கூத்தனை,
நெருப்பினி லரக்கென நெக்குநெக் குருகித்
திருச்சிற் றம்பலத் தொளிருஞ் சிவனை
நினைமின் மனனே! நினைமின் மனனே!

Zeilen 46–47
சிவபெருமானைச் செம்பொனம் பலவனை,
நினைமின் மனனே! நினைமின் மனனே!

4. Zweites Koyil-Tiruagaval – Die vergängliche Hülle
Deutsch · Umschrift

4. இரண்டாவது கோயிற்றிருவகவல்

Zeilen 1–5
காதள வோடிய கலகப் பாதகக்
கன்னியர் மருங்கிற் புண்ணுட னாடுங்
காதலுங் கருத்து மல்லால்நின் னிருதாள்
பங்கயஞ் சூடப் பாக்கியஞ் செய்யாச்
சங்கடங் கூர்ந்த தமியேன் பாங்கிருந்

Zeilen 6–10
தங்கோ டிங்கோ டலமருங் கள்வர்
ஐவர் கலகமிட் டலைக்குங் கானகம்;
சலமலப் பேழை; யிருவினைப் பெட்டகம்;
வாதபித் தங்கோழை குடிபுகுஞ் சீறூர்;
ஊத்தைப் புன்தோ லுதிரக் கட்டளை;

Zeilen 11–15
நாற்றப் பாண்டம், நான்முழத் தொன்பது
பீற்றத் துண்டம், பேய்ச்சுரைத் தோட்டம்
அடலைப் பெரிய சுடலைத் திடருள்,
ஆசைக் கயிற்றி லாடும் பம்பரம்
ஓயா நோய்க்கிடம், ஓரு மரக்கலம்;

Zeilen 16–20
மாயா விகாரம், மரணப் பஞ்சரம்;
சோற்றுத் துருத்தி, தூற்றம் பத்தம்;
காற்றில் பறக்கும் காணப் பட்டம்;
விதிவழித் தருமன் வெட்டுங் கட்டை,
சதுர்முகப் பாணன் தைக்குஞ் சட்டை

Zeilen 21–25
ஈமக் கனலி லிடுசில விருந்து;
காமக் கனலிற் கருகுஞ் சருகு;
கிருமிக் கிண்டுங் கிழங்கஞ் சருமி,
பாவக்கொழுந் தேறுங் கவைக்கொழு கொம்பு
மணமாய் நடக்கும் வடிவின் முடிவிற்

Zeilen 26–30
பிணமாய்க் கிடக்கும் பிண்டம், பிணமேல்
ஊரிற் கிடக்க வொட்டா வுபாதி
காலெதிர் குவித்த பூளை, காலைக்
கதிரெதிர்ப் பட்ட கடும்பனிக் கூட்டம்;
அந்தரத் தியங்கு மிந்திர சாபம்;

Zeilen 31–35
அதிரு மேகத் துருவி னருநிழல்
நீரிற் குமிழி; நீர்மே லெழுத்து;
கண்டுயில் கனவிற் கண்ட காட்சி;
அதனினும் பொல்லா மாயக் களங்கம்;
அமையு மமையும் பிரானே, யமையும்

Zeilen 36–38
இமைய வல்லி வாழியென் றேத்த
ஆனந்தத் தாண்டவங் காட்டி
ஆண்டுகொண் டருள்கைநின் னருளினுக் கழகே.

5. Drittes Koyil-Tiruagaval – Bei dir ist meine Zuflucht
Deutsch · Umschrift

5. மூன்றாவது கோயிற்றிருவகவல்

Zeilen 1–5
பாற்கடல் கடையப் படுங்கடு வெண்ணெயைத்
திருமிடற் றடக்கிய சிவனே யடைக்கலம்!
அடங்கலு மடக்கிடுங் கடுங்கோலைக் காலனைக்
காலெடுத் தடக்கிய கடவுள்நின் னடைக்கலம்
உலகடங் கலும்படைத் துடையவன் றலைபறித்து

Zeilen 6–10
இடக்கையி லடக்கிய இறைவ! நின் னடைக்கலம்!
செய்யபொன் னம்பலச் செல்வ! நின் னடைக்கலம்!
ஐய! நின் னடைக்கலம்! அடியநின் னடைக்கலம்;
மனவழி விலைத்திடுங் கனவெனும் வாழ்க்கையும்;
விழுப்பொரு ளறியா வழுக்குறு மனனும்

Zeilen 11–15
ஆணவ மலத்துதித் தளைந்ததி னுளைத்திடும்
நிணவைப் புழுவெனத் தெளிந்தெடு சிந்தையும்
படிறும் பாவமும் பழிப்புறு நினைப்பும்
தவறும் அழுக்காறும் இவறுபொய்ச் சாப்பும்
கவடும் பொய்யும் சுவடும் பெருஞ்சினம்

Zeilen 16–20
இகலும், கொலையும், இழிப்புறு புன்மையுங்
பகையும் அச்சமும் துணிவும் பனிப்பும்
முக்குண மடமையும், ஐம்பொறி மயக்கமும்
இடும்பையும் பிணியு மிடுக்கிய ஆக்கையை
உயிரெனுங் குருருவிட் டோடுங் குரம்பையை

Zeilen 21–25
எலும்பொடு நரம்புகொண் டிடையிற் பிணித்துக்
கொழுந்தசை வேய்ந்து மொழுக்குவிழுங் குடிலைச்
செம்பெழு வுதிரச் சிறுபுழுக் குரம்பையை,
மலவுடற் குடத்தைப் பலவுடற் புட்டிலைத்
தொலைவிலாச் சோற்றுத் துன்பக் குழியைக்

Zeilen 26–30
கொலைபடைக் கலம்பல கிடக்கும் கூட்டைச்
சலிப்புறு வினைப்பல சரக்குக் குப்பையைக்
கோள்சரக் கொழுகும் பீறல் கோணியைக்
கோபத்தீ மூட்டுங் கொல்லன் துருத்தியை
ஐம்புலப் பறவை யடையும்பஞ் சரத்தை

Zeilen 31–35
புலராக் கவலை விளைமரப் பொதும்பை,
ஆசைக் கயிற்றி லாடுபம் பரத்தைக்
காசிற் பணத்திற் சுழலுங் காற்றாடியை,
மக்கள் வினையின் மயங்குங் திகிரியைக்
கடுவெளி யுருட்டிய சகடக் காலைப்

Zeilen 36–40
பாவச் சரக்கொடு பவக்கடல் புக்குக்
காமக் காற்றெடுத் தலைப்பக் கலங்கிக்
கெடுவழிக் கரைசேர் கொடுமரக் கலத்தை
இருவினை விலங்கொடு மியங்குபுற் கலனை
நடுவன்வந் தழைத்திட நடுங்கிடும் யாக்கையைப்

Zeilen 41–45
பிணமெனப் படுத்தியான் புறப்படும் பொழுதுநின்
அடிமலர்க் கமலத்துக் கபயநின் னடைக்கலம்
வெளியிடை யுருமிடி யிடித்தென வெறித்தெழுங்
கடுநடை வெள்விடைக் கடவுணின் னடைக்கலம்
இமையா நாட்டத் திறையே! அடைக்கலம்.

Zeilen 46–50
அடியார்க் கெளியாய்! அடைக்கல மடைக்கலம்;
மறையவர் தில்லை மன்று நின் றாடிக்
கருணை மொண்டலையெறி கடலே! அடைக்கலம்;
தேவரு முனிவருஞ் சென்றுநின் றேத்துப்
பாசிழைக் கொடியடு பரிந்தருள் புரியும்

Zeilen 51–52
எம்பெருமா நின்இணை யடிக்கு கபயம்;
அம்பலத் தரசே அடைக்கல முனக்கே!

6. Viertes Agaval: Kanchi – Die Täuschung der Begierde
Deutsch · Umschrift

6. நான்காவது கச்சித் திருவகவல்

Zeilen 1–5
திருமால் பயந்த திசைமுக னமைத்து
வருமேழ் பிறவியு மானுடத் துதித்து
மலைமகள் கோமான் மலரடி யிறைஞ்சிக்
குலவிய சிவபதங் குறுகா தவமே
மாதரை மகிழ்ந்து காதற் கொண்டாடும்

Zeilen 6–10
மானிடர்க் கெல்லாம் யானெடுத் துரைப்பேன்;
விழிவெளி மாக்கள் தெளிவுறக் கேண்மின்,
முள்ளுங் கல்லு முயன்று நடக்கும்
உள்ளங் காலைப் பஞ்சென வுரைத்தும்
வெள்ளெலும் பாலே மேவிய கணைக்கால்

Zeilen 11–15
துள்ளும் வராலெனச் சொல்லித் துதித்தும்
தசையு மெலும்புந் தக்ககன் குறங்கை
இசையுங் கதலித் தண்டென வியம்பும்
நெடுமுடல் தாங்கி நின்றிடு மிடையைத்
துடிபிடி யென்று சொல்லித் துதித்தும்

Zeilen 16–20
மலமும் சலமும் வழும்புந் திரையும்
அலையும் வயிற்றை யாலிலை யென்றும்
சிலந்தி போலக் கிளைத்துமுன் னெழுந்து
திரண்டு விம்மிச் சீப்பாய்ந் தேறி
உகிராற் கீற வுலர்ந்துள் ளுருகி

Zeilen 21–25
நகுவார்க் கிடமாய் நான்று வற்றும்
முலையைப் பார்த்து முளரிமொட் டென்றும்
குலையுங் காமக் குருடர்க் குரைப்பேன்;
நீட்டவு முடக்கவு நெடும்பொருள் வாங்கவும்
ஊட்டவும் பிசையவு முதவியிங் கியற்றும்

Zeilen 26–30
அங்கையைப் பார்த்துக் காந்தளென் றுரைத்தும்
வேர்வையு மழுக்கு மேவிய கழுத்தைப்
பாரினி லினிய கமுகெனப் பகர்ந்தும்
வெப்பு மூத்தையு மேவிய வாயைத்
துப்பு முருக்கின் தூய்மல ரென்றும்

Zeilen 31–35
அன்னமுங் கறியு மசைவிட் டிறக்கும்
முன்னிய பல்லை முத்தென மொழிந்தும்
நீருஞ் சளியு நின்றுநின் றொழுகும்
கூரிய மூக்கைக் குமிழெனக் கூறியும்
தண்ணீர் பீளை தவிரா தொழுகும்

Zeilen 36–40
கண்ணைப் பார்த்துக் கழுநீ ரென்றும்
உள்ளுங் குறும்பி யழுகுங் காதை
வள்ளைத் தண்டின் வளமென வாழ்த்தியும்
கையு மெண்ணெயுங் கலவா தொழியில்
வெய்ய வதரும் பேனும் விளையத்

Zeilen 41–45
தக்க தலையோட் டின்முளைத் தெழுந்த
சிக்கின் மயிரைத் திரண்முகி லென்றும்
சொற்பல பேசித் துதித்து நீங்கள்
நச்சிச் செல்லு நரக வாயில்
தோலு மிறைச்சியுந் துதைந்துசீப் பாயும்

Zeilen 46–50
காமப் பாழி, கருவிளை கழனி
தூமைக் கடவழி, தொளைபெறு வாயில்
எண்சா ணுடம்பு மிழியும் பெருவழி,
மண்பாற் காமங் கழிக்கு மறைவிடம்,
நச்சிக் காமுக நாய்தா னென்றும்

Zeilen 51–55
இச்சித் திருக்கு மிடைகழி வாயில்;
திங்கட் சடையோன் திருவரு ளில்லார்
தங்கித் திரியுஞ் சவலைப் பெருவழி
புண்ணிது வென்று புடவையை மூடி
உண்ணீர் பாயு மோசைச் செழும்புண்,

Zeilen 56–60
மால்கொண் டறியா மாந்தர் புகும்வழி;
நோய்கொண் டொழியா நுண்ணியர் போம்வழி;
தருக்கிய காமுகர் சாரும் படுகுழி
செருக்கிய காமுகர் சேருஞ் சிறுகுழி
பெண்ணு மாணும் பிறக்கும் பெருவழி

Zeilen 61–65
மலஞ்சொரிந் திழியும் வாயிற் கருகே
சலஞ்சொரிந் திழியுந் தண்ணீர் வாயில்
இத்தை நீங்க ளினிதென வேண்டா
பச்சிலை யிடினும் பத்தர்க் கிரங்கி
மெச்சிச் சிவபத வீடருள் பவனை

Zeilen 66–70
முத்தி நாதனை மூவா முதல்வனை
அண்ட ரண்டமு மனைத்துள புவனமும்
கண்ட வண்ணலைக் கச்சியிற் கடவுளை
ஏக நாதனை, இணையடி யிறைஞ்சுமின்
போக மாதரைப் போற்றுத லொழிந்தே!

Weitere Ortslieder: Tiruchengodu
Deutsch · Umschrift

திருச்செங்கோடு

1.
நெருப்பான மேனியர் செங்கோட்டி லாத்தி நிழலருகே
இருப்பார் திருவுள மெப்படியோ இன்னமென்னை யன்னைக்
கருப்ப சாயக்குழிக்கே தள்ளுமோ கண்ணன் காணரிய
திருப்பாதமே தருமோ தெரியாது சிவன்செயலே.

Tiruvottiyur
Deutsch · Umschrift

திருவொற்றியூர்

1.
ஐயுந்தொடர்ந்து, விழியுஞ் செருகி, யறிவழிந்து
மெய்யும் பொய்யாகி விடுகின்ற போதொன்று வேண்டுவன்யான்
செய்யுந் திருவொற்றி யூருடையீர், திருநீறுமிட்டுக்
கையுந்தொழப்பண்ணி யைந்தெழுத் தோதவுங் கற்பியுமே.

2.
சுடப்படுவா ரறியார் புரம்முன்றையுஞ் சுட்டபிரான்
திடப்படு மாமதில்தென் ஒற்றியூரன் தெருப்பரப்பில்
நடப்பவர் பொற்பாத நந்தலைமேற்பட நன்குருண்டு
கிடப்பது காண்மனமே, விதியேட்டைக் கிழிப்பதுவே.

Tiruvidaimarudur
Deutsch · Umschrift

திருவிடைமருதூர்

1.
காடே திருந்தென்ன? காற்றே புசித்தென்ன? கந்தைகற்றி
யோடே யெடுத்தென்ன? உள்ளன்பி லாதவ ரோங்குவிண்ணோர்
நாடே யிடைமரு தீசர்க்கு மெய்யன்பர் நாரியர்பால்
வீடே யிருப்பனு மெய்ஞ்ஞான வீட்டின்ப மேவுவரே.

2.
தாயும்பகை; கொண்ட பெண்டீர் பெரும்பகை; தன்னுடைய
சேயும்பகை; யுறவோரும் பகை; யிச்செகமும் பகை;
ஆயும் பொழுதி லருஞ்செல்வம் நீங்கில்! இக்காதலினாற்
தோயுநெஞ்சே, மருதீசர் பொற்பாதஞ் சுதந்திரமே.

Tirukkazhukkunram
Deutsch · Umschrift

திருக்கழுக்குன்றம்

1.
காடோ? செடியோ? கடற்புறமோ? கனமேமிகுந்த
நாடோ? நகரோ? நகர்நடுவோ? நலமேமிகுந்த
வீடோ? புறத்திண்ணையோ? தமியேனுடல் வீழுமிடம்,
நீடோய் கழுக்குன்றி லீசா, உயிர்த்துணை நின்பதமே.

Tirukkalahasti
Deutsch · Umschrift

திருக்காளத்தி

1.
பத்தும் புகுந்து பிறந்து வளர்ந்துபட் டாடைசுற்றி,
முத்தும் பவளமும் பூண்டோடி யாடி முடிந்தபின்பு
செத்துக் கிடக்கும் பிணத்தரு கேயினிச் சாம்பிணங்கள்
கத்துங் கணக்கெண்ன? காண்கயிலாபுரிக் காளத்தியே!

2.
பொன்னாற் பிரயோசனம் பொன்படைத் தார்க்குண்டு; பொன்படைத்தோன்
தன்னாற் பிரயோசனம் பொன்னுக்கங் கேதுண்டு? அத்தன்மையைப்போ
உன்னாற் பிரயோசனம் வேணதெல்லாம் உண்டுஉனைப் பணியும்
என்னாற் பிரயோசன மேதுண்டு? காளத்தி யீச்சுரனே!

3.
வாளால் மகவரிந்து ஊட்டவல்லேன் அல்லேன்; மாதுசொன்ன
சூளாலிளமை துறக்கவல்லேன் அல்லன்; தொண்டுசெய்து
நாளாறில் கண்ணிடத்து அப்பவல்லேன் அல்லன்நான் இனிச்சென்று
ஆளாவது எப்படியோ திருக்காளத்தி அப்பருக்கே?

4.
முப்போது மன்னம் புசிக்கவுந் தூங்கவு மோகத்தினாற்
செப்போ திளமுலை யாருடன் சேரவுஞ் சீவன்விடு
மப்போது கண்கலக்கப் படவும் வைத்தா யையனே,
எப்போது காணவல்லேன்? திருக்காளத்தி யீச்சுரனே.

5.
இரைக்கே யிரவும் பகலுந் திரிந்திங் கிளைத்துமின்னார்
அரைக்கே யவலக் குழியரு கேயசும் பார்ந்தொழுகும்
புரைக்கே யுழலுந் தமியேனை யாண்டருள், பொன்முகலிக்
கரைக்கேகல் லால நிழற்கீ ழமர்ந்தருள் காளத்தியே.

6.
நாறுங் குதிரைச் சலதாரை தோற்புரை நாடொறுஞ்சீழ்
ஊறு மலக்குழி காமத்துவார மொளித் திடும்புண்
தேறுந் தசைப்பிளப் பந்தரங் கத்துள சிற்றின்பம்விட்டு
ஏறும் பதந்தரு வாய் திருக்காளத்தி யீச்சுரனே.

Tirukkailayam – Kailasa
Deutsch · Umschrift

திருக்கைலாயம்

1.
கான்சாயும் வெள்ளி மலைக்கரசே, நின்கழல் நம்பினேன்
ஊன்சாயுஞ் சென்ம மொழித்திடு வாய், காவூரனுக்காய்
மான்சாயுச் செங்கை மழுவலஞ் சாய வனைந்தகொன்றைத்
தேன்சாய நல்ல திருமேனி சாய்த்த சிவக்கொழுந்தே.

2.
இல்லந் துறந்து பசிவந்த போதங் கிரந்துநின்று
பல்லுங் கரையற்று வெள்வாயுமாய், ஒன்றிற் பற்றுமின்றிச்
சொல்லும் பொருளு மிழந்து சுகானந்தத் தூக்கத்திலே
யல்லும் பகலு மிருப்பதென்றோ? கயிலா யத்தனே.

3.
சிந்தனை யற்றுப் பிரியமுந் தானற்றுச் செய்கையற்று
நினைந்தது மற்று நினையா மையுமற்று நிர்ச்சிந்தனாய்த்
தனந்தனி யேயிருந் தானந்த நித்திரை தங்குகின்ற
அனந்தலி லென்றிருப் பேனத்தனை! கயிலாயத்தனே.

4.
கையார ஏற்றுநின் றங்ஙனந் தின்று கரித்துணியைத்
தையா துடுத்து நின் சந்நிதிக்கே வந்துசந்ததமு
மெய்யார நிற்பணிந் துள்ளே யுரோமம் விதிர்விதிர்ப்ப
ஐயா வென்று ஓலமிடுவது என்றோ? கயிலாயத்தனே.

5.
நீறார்த்த மேனி யுரோமஞ்சிலிர்த், துளம் நெக்குநெக்குச்
சேறாய்க் கசிந்து கசிந்தே யுருகி, நின்சீரடிக்கே
மாறாத் தியானமுற் றானந்த மேற்கொண்டு மார்பிற்கண்ணீர்
ஆறாய்ப் பெருகக் கிடைப்ப தென்றோ? கயிலாயத்தனே.

6.
செல்வரைப் பின்சென்று சங்கடம் பேசித், தினந்தினமும்
பல்லினைக் காட்டிப் பரிதவியாமற் பரமானந்தத்தின்
எல்லையிற் புக்கிட வேகாந்தமாய் எனக்காம் இடத்தே
அல்லல் அற்று என்றிருப் பேனத்தனே, கயிலாயத்தனே.

7.
மந்திக் குருளையத் தேனில்லை, நாயேன் வழக்கறிந்துஞ்
சிந்திக்குஞ் சிந்தையையான் என்செய்வேன் எனைத் தீதகற்றிப்
புந்திப் பிரிவிற் குருளையை யேந்திய பூசையைப்போல்
எந்தைக் குரியவன் காண் அத்தனே, கயிலாயத்தனே.

8.
வருந்தேன் பிறந்து மிறந்தும் மயக்கும் புலன்வழிபோய்ப்
பொருந்தேன் நரகிற் புகுகின்றிலேன், புகழ் வாரிடத்தில்
இருந்தேன் இனியவர் கூட்டம் விடேன் இயலஞ்செழுத்தாம்
அருந்தேன் அருந்துவ நின் அருளால், கயிலாயத்தனே.

Madurai
Deutsch · Umschrift

மதுரை

9.
விடப்படுமோ இப்பிரபஞ்ச வாழ்க்கையை? விட்டுமனம்
திடப்படுமோ? நின்னருளின்றியே தினமே அலையக்
கடப்படுமோ? அற்பர்வாயிலிற் சென்று கண்ணீர்ததும்பிப்
படப்படுமோ? சொக்க நாதா, சவுந்தர பாண்டியனே.

7. Arutpulambal – Klage um Gnade: Anrufung des ursprünglichen Herrn
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7. அருட்புலம்பல் - முதல்வன் முறையீடு

1.
கன்னிவனநாதா, கன்னிவனநாதா
மூலமறியேன், முடியும் முடிவறியேன்
ஞாலத்துள் பட்டதுயர் நாட நடக்குதடா;

2.
அறியாமை யாம்மலத்தால் அறிவுமுதற் கெட்டனடா !
பிரியா வினைப்பயனால் பித்துப் பிடித்தனடா.

3.
தனுவாதி நான்கும் தானாய் மயங்கினடா
மனுவாதி சத்தி வலையி லகப்பட்டனடா

4.
மாமாயை யென்னும் வனத்தில் அலைகிறண்டா
தாமாய் உலகனைத்தும் தாது கலங்கிறண்டா.

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா !

5.
மண்ணாசைப் பட்டேனை மண்ணுண்டு போட்டதடா
பொன்னாசை பெண்ணாசை போகேனே என்குதே.

6.
மக்கள்சுற்றத் தாசை மறக்கேனே யென்குதே
திக்கரசாம் ஆசையது தீரேனே யென்குதே.

7.
வித்தைகற்கு மாசையது விட்டொழியே னென்குதே
சித்துகற்கு மாசை சிதையேனே யென்குதே.

8.
மந்திரத்தி லாசை மறக்கேனே யென்குதே
சுந்தரத்தி லாசை துறக்கேனே யென்குதே.

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா !

9.
கட்டுவர்க்கத் தாசை கழலேனே யென்குதே
செட்டுதலில் ஆசை சிதையேனே யென்குதே.

10.
மாற்றுஞ் சலவை மறக்கேனே யென்குதே
சோற்றுக் குழியுமின்னந் தூரேனே யென்குதே.

11.
ஐந்து புலனு மடங்கேனே யென்குதே
சிந்தை தவிக்கிறதுந் தேறேனே யென்குதே.

12.
காமக் குரோதம் கடக்கேனே யென்குதே
நாமே அரசென்று நாடோறு மெண்ணுதே.

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா !

13.
அச்ச மாங்கார மடங்கேனே யென்குதே
கைச்சு மின்னுமான் கழலேனே யென்குதே.

14.
நீர்க்குமிழி யாமுடலை நித்தியமா யெண்ணுதே
ஆர்க்கு முயராசை அழியேனே யென்குதே.

15.
கண்ணுக்குக் கண்ணெதிரே கட்டையில் வேகக்கண்டும்
எண்ணுந் திரமா யிருப்போமென் றெண்ணுதே.

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா !

16.
அநித்தியத்தை நித்தியமென் றாதரவா யெண்ணுதே
தனித்திருக்கே னென்குதே தனைமறக்கே னென்குதே.

17.
நரகக் குழியும்இன்னும் நான்புசிப்பே னென்குதே
உரகப் படத்தல்கு லுனைக்கெடுப்பே னென்குதே.

18.
குரும்பை முலையுங் குடிகெடுப்பே னென்குதே
அரும்புவிழியு மென்ற னாவியுண்பே னென்குதே.

19.
மாதருருக் கொண்டு மறலிவஞ்ச மெண்ணுதே
ஆதரவு மற்றிங் கரக்கா யுருகிறண்டா.

20.
கந்தனை யீன்றருளுங் கன்னிவன நாதா!
எந்த விதத்தினா னேறிப் படருவண்டா.

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

21.
புல்லாகிப் பூடாய்ப் புலர்ந்தநாள் போதாதோ?
கல்லாய் மரமாய்க் கழிந்தநாள் போதாதோ?

22.
கீரியாய்க் கிடமாய்க் கெட்டநாள் போதாதோ?
நீரியா யூர்வனவாய் நின்றநாள் போதாதோ?

23.
பூதமொடு தேவருமாய்ப் போனநாள் போதாதோ?
வேதனைசெய் தானவராய் வீழ்ந்தநாள் போதாதோ?

24.
அன்னை வயிற்றி லழிந்தநாள் போதாதோ?
மன்னவனாய் வாழ்ந்து மரித்தநாள் போதாதோ?

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

25.
தாயாகித் தாரமாய்த் தாழ்ந்தநாள் போதாதோ?
சேயாய்ப் புருடனுமாய்ச் சென்றநாள் போதாதோ?

26.
நோயுண்ண வேமெலிந்து நொந்தநாள் போதாதோ?
பேயுண்ணப் பேயாய்ப் பிறந்தநாள் போதாதோ?

27.
ஊனவுடல் கூன்குருடா யுற்றநாள் போதாதோ?
ஈனப் புசிப்பு லிளைத்தநாள் போதாதோ?

28.
பட்ட களைப்பபும் பரிதவிப்பும் போதாதோ?
கெட்டநாள் கெட்டே னென்றுகேளாதும் போதாதோ?

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

29.
நில்லாமைக்கே யழுது நின்றநாள் போதாதோ?
எல்லாரு மென்பார மெடுத்தநாள் போதாதோ?

30.
காமன் கணையாற் கடைப்பட்டல் போதாதோ?
ஏமன் கரத்தால் நாலுமிடியுண்டல் போதாதோ?

31.
நான்முகன் பட்டோலை நறுக்குண்டல் போதாதோ?
தேன்துளபத் தான்நேமி தேக்குண்டல் போதாதோ?

32.
உருத்திரனார் சங்காரத் துற்றநாள் போதாதோ?
வருத்த மறிந்தையிலை, வாவென் றழைத்தையிலை

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

33.
பிறப்பைத் தவிர்த்தையிலை; பின்னாகக் கொண்டையிலை,
இறப்பைத் தவிர்த்தையிலை; என்னென்று கேட்டையிலை;

34.
பாச மெரித்தையிலை; பரதவிப்பைத் தீர்த்தையிலை;
பூசிய நீற்றைப் புனையென் றளித்தையிலை.

35.
அடிமையென்று சொன்னையிலை, அக்கமணி தந்தையிலை;
விடுமுலகம் நோக்கி யுன்றன்வேட மளித்தையிலை.

36.
உன்னி லழைத்தையிலை, ஒன்றாக்கிக் கொண்டையிலை,
நின்னடியார் கூட்டத்தில் நீயழைத்து வைத்தையிலை;

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

37.
ஓங்கு பரத்துள் ஒளித்தவடி யார்க்கடியான்
ஈங்கோ ரடியா னெமக்கென்று உரைத்தையிலை;

38.
நாமந் தரித்தையிலை, நானொழிய நின்றையிலை,
சேம வருளி லெனைச்சிந்தித் தழைத்தையிலை.

39.
முத்தி யளித்தையிலை; மோனங் கொடுத்தையிலை;
சித்தி யளித்தையிலை; சீராட்டிக் கொண்டையிலை;

40.
தவிர்ப்பைத் தவிர்த்தையிலை; தானாக்கிக் கொண்டையிலை;
அவிப்பரிய தீயாமென் னாசை தவிர்த்தையிலை;

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

41.
நின்ற நிலையில் நிறுத்தியெனை வைத்தையிலை;
துன்றுங் கரணமொடு தொக்கழியப் பார்த்தையிலை;

42.
கட்டவுல கக்காட்சிக் கட்டொழியப் பார்த்தையிலை;
நிட்டையிலே நில்லென்றுநீ நிறுத்திக் கொண்டையிலை;

43.
கடைக்கண் ணருள்தாடா, கன்னிவன நாதா!
கெடுக்கு மலமொறுக்கிக் கிட்டிவரப் பாரேடா!

44.
காதல் தணியேனோ! கண்டு மகிழேனோ!
சாதல் தவிரேனோ! சங்கடந்தான் தீரேனோ!

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

45.
உன்னைத் துதியேனோ, ஊர்நாடி வாரேனோ,
பொன்னடியைப் பாரேனோ, பூரித்து நில்லேனோ ?

46.
ஓங்காரப் பொற்சிலம்பி னுல்லாசம் பாரேனோ ?
பாங்கான தண்டை பலமணியும் பாரேனோ !

47.
வீரகண்டா மணியின் வெற்றிதனைப் பாரேனோ !
சூரர்கண்டி போற்றுமந்தச் சுந்தரத்தைப் பாரேனோ !

48.
இடையில் புலித்தோ லிருந்தநலம் பாரேனோ !
விடையி லெழுந்தருளும் வெற்றியினைப் பாரேனோ !

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

49.
ஆனை உரிபோர்த்த அழகுதனைப் பாரேனோ !
மானைப் பிடித்தேந்து மலர்க்கரத்தைப் பாரேனோ !

50.
மாண்டார் தலைபூண்ட மார்பழகைப் பாரேனோ;
ஆண்டார் நமக்கென்று அறைந்து திரியேனோ !

51.
கண்டங் கறுத்துநின்ற காரணத்தைப் பாரேனோ !
தொண்டர் குழுவினின்ற தோற்றமதைப் பாரேனோ !

52.
அருள்பழுத்த மாமதியா மானனத்தைப் பாரேனோ !
திருநயனச் சடையளிருஞ் செழுங்கொழுமை பாரேனோ !

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

53.
செங்குழியின் துண்டம்வளர் சிங்காரம் பாரேனோ ?
அங்கனியை வென்ற அதரத்தைப் பாரேனோ !

54.
முல்லை நிலவெறிக்கு மூரலொளி பாரேனோ !
அல்லார் புருவத் தழகுதனைப் பாரேனோ !

55.
மகரங் கிடந்தொளிரும் வள்ளைதனைப் பாரேனோ !
சிகர முடியழகுஞ் செஞ்சடையும் பாரேனோ !

56.
கங்கையோடு திங்கள் நின்றகாட்சிதனைப் பாரேனோ !
பொங்கு அரவைத்தான்சடையிற் பூண்டவிதம் பாரேனோ

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

57.
சரக்கொன்றை பூத்த சடைக்காட்டைப் பாரேனோ ;
எருக்கறுகு ஊமத்தையணி யேகாந்தம் பாரேனோ !

58.
கொக்கிறகுக் கூடிநின்ற கொண்டாட்டம் பாரேனோ !
அக்கினியை யேந்திநின்ற ஆனந்தம் பாரேனோ !

59.
தூக்கிய காலுந் துடியிடையும் பாரேனோ !
தாக்கு முயலகன் தாண்டவத்தைப் பாரேனோ !

60.
வீசும் கரமும் விகசிதமும் பாரேனோ !
ஆசை அளிக்கு மபயகரம் பாரேனோ !

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

61.
அரிபிரமர் போற்ற அமரர் சயசயெனப்
பெரியம்மை பாகம்வளர் பேரழகைப் பாரேனோ !

62.
சுந்தர நீற்றின் சொகுகதனைப் பாரேனோ !
சந்திர சேகரனாய்த் தயவுசெய்தல் பாரேனோ !

63.
கெட்டநாள் கெட்டாலுங் கிருபையினிப் பாரேடா !
பட்டநாள் பட்டாலும் பதமெனக்குக் கிட்டாதோ ?

64.
நற்பருவ மாக்குமந்த நாளெனக்குக் கிட்டாதோ ?
எப்பருவ முங்சுழன்ற ஏகாந்தங் கிட்டாதோ ?

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

65.
வாக்கிற்து நின்ற மவுனமது கிட்டாதோ?
தாக்கிறந்து நிற்குமந்தத் தற்சுத்தி கிட்டாதோ ?

66.
வெந்துயரைத் தீர்க்குமந்த வெட்டவெளி கிட்டாதோ ?
சிந்தையையுந் தீர்க்குமந்தத் தேறலது கிட்டாதோ ?

67.
ஆன அடியார்க் கடிமைகொளக் கிட்டாதோ ?
ஊனமற வென்னை வுணர்த்துவித்தல் கிட்டாதோ ?

68.
என்னென்று சொல்லுவண்டா? என்குருவே? கேளேடா !
பின்னை எனக்குநீ யல்லாமற் பிறிதிலையே.

Kehrvers
கன்னி வனநாதா! - கன்னி வனநாதா!

69.
அன்ன விசாரமது வற்றவிடங் கிட்டாதோ?
சொன்ன விசாரந் தொலைந்தவிடங் கிட்டாதோ?

70.
உலக விசார மொழிந்தவிடங் கிட்டாதோ?
மலக்குழுவின் மின்னார் வசியாதுங் கிட்டாதோ?

71.
ஒப்புவமை பற்றோ டொழிந்தவிடங் கிட்டாதோ?
செப்புதற்கு மெட்டா தெளிந்தவிடங் கிட்டாதோ?

72.
வாக்கு மனாதீத வசோகசத்திற் செல்லவெனைத்
தாக்கு மருட்குருவே, நின்தாளிணைக்கே யான்போற்றி.

8. Arutpulambal – Klage um Gnade: Rede an eine Freundin
Deutsch · Umschrift

8. அருட்புலம்பல் - மகடூ முன்னிலையாக உள்ளது

1.
ஐங்கரனை தெண்டனிட்டே னருளடைய வேண்டுமென்று
தங்காமல் வந்தொருவன் தன்சொரூபங் காட்டியெனை.

2.
கொள்ளைப் பிறப்பறுக்கக் கொண்டான் குருவடிவம்
கள்ளப் புலனறுக்கக் காரணமாய் வந்தாண்டி

3.
ஆதார மோராறு மைம்பத்தோ ரட்சரமும்
சூதான கோட்டையெல்லாஞ் சுட்டான் துரிசறவே.

4.
மெத்த விகாரம் விளைக்கும் பலபலவாம்
தத்துவங்க ளெல்லாந் தலைகெட்டு வெந்ததடி.

5.
என்னோ டுடன்பிறந்தா ரெல்லாரும் பட்டார்கள்;
தன்னந் தனியே தனித்திருக்க மாட்டேண்டி.

6.
எல்லாரும் பட்டகள மென்று தொலையுமடி
சொல்லி யழுதாற் றுயரமனெக் காறுமடி.

7.
மண்முதலா மைம்பூத மாண்டுவிழக் கண்டேண்டி !
விண்முதலா மைம்பொறிகள் வெந்து விழக் கண்டேண்டி.

8.
நீங்காப் புனல்களைந்து நீறாக வெந்ததடி
வாக்காதி ஐவரையும் மாண்டுவிழங் கண்டேண்டி.

9.
மனக்கரண மத்தனையும் வகைவகையே பட்டழிய
இனக்கரணத் தோடே யெரிந்துவிழக் கண்டேண்டி.

10.
ஆத்துமத் தத்துவங்கள் அடுக்கழிய வெந்ததடி !
போற்றும்வகை யெப்படியோ போதமிழந் தானை.

11.
வித்தியா தத்துவங்கள் வெந்துவிழக் கண்டேண்டி !
சுத்தவித்தை ஐந்தினையுஞ் சுட்டான் துரிசறவே.

12.
முன்று வகைக்கிளையு முப்பத் தறுவரையும்
கான்றுவிழச் சுட்டுக் கருவே ரறுத்தாண்டி.

13.
குருவாகி வந்தானோ? குலமறுக்க வந்தானோ?
உருவாகி வந்தானோ? உருவழிக்க வந்தானோ?

14.
கேடுவரு மென்றறியேன், கெடுமதிகண் டோற்றாமல்
பாடுவரு மென்றறியேன், பதியாண்டு இருந்தேண்டி.

15.
எல்லாரும் பட்டகள மின்னிட மென்றறியேன்;
பொல்லாங்கு தீர்க்கும் பொறியிலியைக் கண்டேண்டி.

16.
உட்கோட்டைக் குள்ளிருந்தா ரொக்க மடிந்தார்கள்,
அக்கோட்டைக் குள்ளிருந்தா ரறுபதுபேர் பட்டார்கள்.

17.
ஒக்க மடிந்ததடி ! ஊடுருவ வெந்ததடி !
கற்கோட்டை யெல்லாங் கரிக்கோட்டை யாச்சுதடி.

18.
தொண்ணூற் றறுவரையுஞ் சுட்டான் துரிசறிவே
கண்ணேறு பட்டதடி கருவே ரறுத்தாண்டி.

19.
ஓங்காரங் கெட்டதடி, உள்ளதெல்லாம் போச்சுதடி
ஆங்காரங் கெட்டதடி, அடியோ டறுத்தாண்டி.

20.
தரையாங் குடிலைமுதல் தட்டிருவ வெந்ததடி !
இரையு மனத்திடும்பை யெல்லா மறுத்தாண்டி.

21.
முன்னை வினையெல்லா முழுது மறுத்தாண்டி
தன்னை யறியவே தானொருத்தி யானேண்டி.

22.
என்னையே நானறிய இருவினையு மீடழித்துத்
தன்னை யறியத் தலமெனக்குச் சொன்னாண்டி.

23.
தன்னை யறிந்தேண்டி ! தனிக்குமரி யானேண்டி !
தன்னந் தனியே தனியிருக்கும் பக்குவமோ.

24.
வீட்டி லொருவரில்லை வெட்டவெளி யானேண்டி !
காட்டுக் கெறித்திநிலா கனவாச்சே கண்டதெல்லாம்.

25.
நகையாரோ கண்டவர்கள்? நாட்டுக்குப் பாட்டலவோ?
பகையாரோ கண்டவர்கள்? பார்த்தாருக் கேச்சலவோ?

26.
இந்நிலமை கண்டாண்டி, எங்கு மிருந்தாண்டி !
கன்னி யழித்தாண்டி, கற்பைக் குலைத்தாண்டி.

27.
கற்புக் குலைத்தமையுங் கருவே ரறுத்தமையும்
பொற்புக் குலைத்தமையும், போத மிழந்தமையும்.

28.
என்ன வினைவருமோ? இன்னமெனக் கென்றறியேன்
சொன்ன சொல்லெல்லாம் பலித்ததடி, சோர்வறவே.

29.
கங்குல்பக லற்றிடத்தைக் காட்டிக் கொடுத்தாண்டி !
பங்க மழித்தாண்டி, பார்த்தானைப் பார்த்திருந்தேன்.

30.
சாதியிற் கூட்டுவாரோ? சாத்திரத்துக் குள்ளாமோ?
ஓதி யுணர்ந்தெல்லா முள்ளபடி யாச்சுதடி !

31.
என்னகுற்றஞ் செய்தேனோ? எல்லாரும் காணாமல்,
அன்னைசுற்ற மெல்லா மறியாரோ வம்புவியில்?

32.
கொன்றாரைத் தின்றேனோ? தின்றாரைக் கொன்றேனோ?
எண்ணாதெல் லாமெண்ணு மிச்சை மறந்தேனோ?

33.
சாதியிற் கூட்டுவரோ? சமயத்தோ ரெண்ணுவரோ?
பேதித்து வாழ்ந்ததெல்லாம் பேச்சுக் கிடமாச்சுதடி !

34.
கண்டார்க்குப் பெண்ணல்லவோ? காணார்க்கும் காமமடி
உண்டார்க ளுண்டதெலா மூணல்ல துண்பர்களோ?

35.
கொண்டவர்கள் கொண்டதெல்லாங் கொள்ளாதார் கொள்ளுவரோ?
விண்டவர்கள் கண்டவரோ? கண்டவர்கள் விண்டவரோ?

36.
பண்டாய நான்மறைகள் பாடும் பரிசலவோ?
தொண்டாய தொண்டருளந் தோற்றி யடுங்குமதோ?

37.
ஓத எளிதோ? ஒருவர் உணர்வரிதோ?
பேதமற எங்கும் விளங்கும் பெருமையன்காண்.

38.
வாக்கு மனமுங் கடந்த மனோலயன்காண் !
நோக்க அரியவன்காண், நுண்ணியரில் நுண்ணியன்காண்.

39.
சொல்லுக் கடங்கான்காண் ! சொல்லிறந்து நின்றவன்காண் !
கல்லு ளிருந்த கனலொளிபோ னின்றவன்காண் !

40.
சூட்டிறந்த பாழதனிற் கசிந்திருக்கச் சொன்னவன்காண் !
ஏட்டி லெழுத்தோ? எழுதினவன் கைப்பிழையோ?

41.
சும்மா விருக்கவைத்தான் சூத்திரத்தை நானறியேன்
அம்மா ! பொருளிதென வடைய விழுங்கினண்டி !

42.
பார்த்த விடமெல்லாம் பரமாகக் கண்டேண்டி !
கோத்த நிலைகுலைந்த கொள்கை யறியேண்டி !

43.
மஞ்சனமாட்டி மலர்பறித்துச் சாத்தாமல்
நெஞ்சுவெறும் பாழானேன் நின்றநிலை காணேண்டி !

44.
பாடிப் படித்திருந்தும் பன்மலர்கள் சாத்தாமல்,
ஓடித் திரியாம லுருக்கெட்டு விட்டேண்டி !

45.
மாணிக்கத் துள்ளளிபோல் மருவி யிருந்தாண்டி
பேணித் தொழுமடியார் பேசாப் பெருமையன்காண்

46.
அன்றுமுத லின்றளவு மறியாப் பருவமதில்
என்றும் பொதுவா யிருந்த நிராமயன்காண்

47.
சித்த விகாரத்தாலே சின்மயனைக் காணாமல்
புத்தி கலங்கிப் புகுந்தேன் பொறிவழியே

48.
பத்தி யறியாமற் பாழில் கவிழ்ந்தேண்டி !
ஒத்தவிட நித்திரையென் றொத்து மிருந்தேண்டி?

Überlieferter Schlussruf
திருச்சிற்றம்பலம்

Werk, Autor und Überlieferung der Pattinathar Padalgal

Was bedeutet der Titel?

Pāṭal bedeutet Lied oder Gedicht; pāṭalkaḷ ist die Mehrzahl. Pattinathar Padalgal ist damit zunächst eine Sammelbezeichnung. Sie darf nicht ohne Angabe der Ausgabe mit einer überall gleich gezählten, abgeschlossenen Schrift gleichgesetzt werden. Die hier verwendete Sammlung heißt im tamilischen Innentitel Tiruppāṭal tiraṭṭu, etwa „Sammlung heiliger Lieder“.

Die Quelle gliedert ihren Inhalt in acht Hauptgruppen. Innerhalb der sechsten Gruppe folgen weitere kleinere Tempellieder, die im knappen Inhaltsverzeichnis nicht einzeln erscheinen. Diese Ausgabe bewahrt auch sie. Insbesondere bleibt das Madurai-Gedicht mit der in der Quelle fortgeführten Nummer 9 erhalten; es wird nicht stillschweigend als neunter Kailasa-Vers ausgegeben.

Textgruppe Umfang in PM 0083 Geistiger Schwerpunkt
Tiruvekambamalai mit anschließendem Viruttam 42 Strophen und 1 Zusatzgedicht Innere Entsagung, Großzügigkeit, Reue, Zuflucht
Tirutthillai 20 Strophen Shivas Tanz, ethische Lebensführung, Gottesgedenken
Erstes, zweites und drittes Koyil-Tiruagaval 47, 38 und 52 Zeilen Vergänglichkeit, Erkenntnis und Hingabe
Viertes Agaval: Kanchi 70 Zeilen Radikale Kritik erotischer Idealisierung
Weitere Ortslieder 21 Strophen beziehungsweise Einzelgedichte Tod, Gnade, innere Liebe und Meditation
Arutpulambal: Anrufung des ursprünglichen Herrn 72 Strophen mit wiederkehrendem Anruf Sehnsucht nach Gnade und Darshan
Arutpulambal: Rede an eine Freundin 48 Strophen Guru, Auflösung der Tattvas, Stille und Entgrenzung

Wer war Pattinathar?

Pattinathar wird als tamilischer Shiva-Verehrer, Dichter und Entsagender verehrt. Die geläufige Lebensgeschichte erzählt von einem wohlhabenden Kaufmann aus Kaveripumpattinam, der die Grenzen des Besitzes erkannte und sich dem geistigen Leben zuwandte. Besonders bekannt ist die Erzählung von einer Nadel ohne Öhr: Selbst ein so unbedeutender Gegenstand kann den Menschen auf seiner letzten Reise nicht begleiten. Die Geschichte veranschaulicht die Einsicht, dass Besitz keine endgültige Sicherheit schenkt.

Diese Erzählung gehört zur Heiligenüberlieferung. Sie ist keine zuverlässig datierte Lebenschronik und erscheint nicht als eigenständige Episode im hier übersetzten Werktext. In der Literatur werden außerdem ein älterer Pattinathar, dessen Werke zum Tirumurai gehören, und ein späterer asketischer Dichter gleichen Namens unterschieden; häufig werden dafür ungefähr das 10. beziehungsweise 14. Jahrhundert genannt. Ihre Lebensbilder sind in populären Überlieferungen ineinandergeflossen. Deshalb erhält die vorliegende Sammlung keine scheinbar genaue Entstehungszahl.[2]

Die Ehrentitel Pattinattup Pillaiyar und Pattinathar sowie unterschiedliche Umschriften können in Katalogen und Liedsammlungen nebeneinander stehen. Das erklärt, weshalb die Suche nach einem einzigen standardisierten Werktitel oft verschiedene Textbestände ergibt. Schon Project Madurai bietet unter PM 0270 einen weiteren umfangreichen Bestand mit eigenständigen Werktiteln an.[3]

Tempel, Orte und göttliche Namen

Die Lieder führen durch eine geistige Landschaft, in der Tempel, Ortsnamen und Formen Shivas zusammengehören. Der wiederkehrende Anruf Kacci Ēkampan bezeichnet den Herrn Ekamban in Kanchi. Tillai ist die traditionelle Bezeichnung des mit Chidambaram verbundenen heiligen Ortes. Der Herr der goldenen oder kleinen Halle ist Nataraja, Shiva als kosmischer Tänzer. In den Liedern wird der Tempel zugleich zum inneren Ort von Sammlung und Hingabe.

Die weiteren Ortslieder wenden sich an den Herrn von Tiruchengodu, Tiruvottiyur, Tiruvidaimarudur, Tirukkazhukkunram, Tirukkalahasti und Madurai sowie an den Herrn des Kailasa. Diese Namen werden als konkrete Anreden erhalten. Sie sind nicht bloß austauschbare Bezeichnungen einer abstrakten Idee. Das Gedicht kann sehr persönlich werden, gerade weil es „Du“ zu einer vertrauten Gestalt des Göttlichen sagt.

Zentrale Lehren und spirituelle Bedeutung

Vairagya: Freiheit im Herzen

Der erste Vers der Sammlung unterscheidet äußeres Entsagen und innere Entsagung. Wer ein Haus verlässt, hat damit noch nicht jedes Festhalten überwunden. Die entscheidende Bewegung geschieht im Herzen. Dieser Gedanke lässt sich mit Vairagya, der Freiheit von zwanghafter Anhaftung, in Beziehung setzen.

Die Lieder beschreiben Besitz, Körper, Beziehungen und Ruf als vergänglich. Dabei fragen sie nicht nur danach, was man aufgibt, sondern auch danach, worauf man sich ausrichtet. Immer wieder treten die Füße Shivas an die Stelle eines unsicheren Halts. Das Bild bedeutet im devotionalen Sprachraum Schutz, Nähe, Verehrung und Hingabe.

Der erste Vers von Tiruvidaimarudur ergänzt die schroffe Entsagungssprache: Ohne innere Liebe helfen Waldleben, Hungeraskese und Bettelschale nicht; mit wahrer Liebe kann auch ein Mensch im Hausstand Befreiung erlangen. Für die Lektüre der gesamten Sammlung ist das wesentlich. Äußere Strenge und geistige Reife sind nicht dasselbe.

Mitgefühl macht die Lehre konkret

Die Girlande von Kanchi fragt wiederholt, was ein Leben wert ist, das nur den eigenen Bauch füllt. Hungernde speisen, Gäste aufnehmen und Bedürftige unterstützen gehören zu ihren klarsten ethischen Forderungen. Vers 7 erinnert daran, dass Reichtum als Gabe Shivas verstanden und geteilt werden soll. Verse 16, 19, 21, 25 und 36 beleuchten verschiedene Formen von Geiz und Gleichgültigkeit.

In den Thillai-Liedern kommen Gewaltlosigkeit, der Verzicht auf das Essen getöteter Wesen und Wahrhaftigkeit hinzu. Das lässt sich mit Ahimsa, Satya und Karma Yoga ins Gespräch bringen. Diese Vergleiche helfen heutigen Lesern; die tamilischen Verse werden dadurch nicht nachträglich zu einem Kapitel eines Sanskrit-Yogalehrbuchs.

Die Anklage der Heuchelei ist ebenso wichtig. Große Worte und religiöse Ansprüche ersetzen keine Güte. Der Dichter bezieht sich selbst ein: Er bekennt Schuld, bittet um Vergebung und sucht einen neuen Anfang. Das bewahrt die Texte davor, bloß eine Sammlung von Urteilen über andere Menschen zu werden.

Bhakti, Gnade und das schmelzende Herz

Bhakti erscheint in den Pattinathar Padalgal als bewegte Beziehung: suchen, zweifeln, klagen, erinnern, lieben und danken. In der ersten Gnadenklage wagt der Sprecher sogar die wiederholte Anrede: „Du hast mich noch nicht angenommen.“ Das Gebet darf hier ungeschönt sein. Die Sehnsucht nach dem Göttlichen trägt auch die Erfahrung seiner scheinbaren Ferne.

Besonders fein ist das Katzenbild im Kailasa-Lied 7. Das Affenjunge hält sich selbst fest; die Katze trägt ihr Junges. Die textlich nicht ganz glatte Strophe bittet um ein Getragensein, das die eigene Kraft übersteigt. Sie macht daraus kein ausgearbeitetes Lehrsystem, eröffnet aber ein starkes Bild für Vertrauen und Hingabe an das Göttliche.

Das Schmelzen des Herzens bedeutet nicht den Verlust geistiger Klarheit. Es beschreibt, wie Verhärtung nachlässt. Erkenntnis wird fühlbar, und Liebe wird weit. Die Verse über Tränen, gesträubtes Haar und Seligkeit sind poetische Zeugnisse intensiver Hingabe; solche Empfindungen sind keine vorgeschriebene Messlatte für den eigenen Fortschritt.

Nataraja: Schönheit, Vergänglichkeit und Befreiung

Die erste Gnadenklage wendet sich ab Vers 45 ausführlich der göttlichen Gestalt zu. Sie betrachtet Füße und Schmuck, Hände und Antlitz, Mondsichel, Ganga, Schlangen, Blüten, Feuer und Tanz. Nachdem das menschliche Begehren beklagt wurde, erhält die Aufmerksamkeit eine neue Ausrichtung: Sie lernt, das Göttliche zu schauen.

Nataraja erscheint mit erhobenem Fuß und einer Hand, die Furchtlosigkeit schenkt. Muyalakan unter dem tanzenden Fuß gehört zu dieser Bildwelt. Die Verse laden zur liebenden Betrachtung ein. Wer sie langsam liest, kann bemerken, wie die wiederholte Frage „Werde ich nicht schauen?“ selbst zu einem Gebet wird.

Guru, Tattvas und die offene Weite

Die zweite Gnadenklage beginnt mit der Verehrung des fünfarmigen Ganesha: Der Rüssel wird zur Vierzahl seiner Arme hinzugerechnet. Dann erscheint das Göttliche in der Gestalt des Guru. Seine Gegenwart verbrennt die Festung der Verstrickung. Die sechs inneren Stützpunkte, 51 Buchstaben, 36 Tattvas und schließlich 96 Prinzipien gehören zur symbolischen Sprache dieser Auflösung.

Die Tattvas beschreiben im Shaiva Siddhanta unterschiedliche Ebenen und Bedingungen verkörperten Erlebens. Wenn die Strophe von ihrem Verbrennen spricht, ist sie als geistiges Erfahrungsbild zu lesen. Sie fordert weder körperliche Zerstörung noch das Zufügen von Leid an „Angehörigen“. Die im Text fallende Sippe und die Bewohner der Festung veranschaulichen die Auflösung bisheriger Identifikationen.

Der Gedichttitel kündigt die Anrede an eine Frau an. Deshalb wird die vertrauliche Endung aṭi hier mit „meine Freundin“ hörbar gemacht. Die sprechende Stimme nimmt weibliche Rollenbilder auf: Jungfrau, Hausbewohnerin, eine durch den göttlichen Geliebten Verwandelte. Die Verse 26–27 verwenden dabei ausdrücklich die Sprache verlorener Jungfräulichkeit und gebrochener Keuschheit. Der geistige Zusammenhang ist die Grenzüberschreitung durch Gnade; die konkrete Bildsprache wird weder ausgelassen noch in eine wörtliche biografische Episode verwandelt.

Veṭṭaveḷi, die offene oder leere Weite, und cumma iruttal, einfach still sein, bezeichnen hier eine Entgrenzung des gewöhnlichen Ich-Erlebens. Daraus folgt nicht, dass jeder Zustand innerer Leere bereits Befreiung wäre. Gerade die sprachlich schwierige Schlussstrophe unterscheidet beziehungsweise hinterfragt Leere, Schlaf und Hingabe. Eine sichere, glatte Schlussformel würde die überlieferte Schwierigkeit verdecken.

Wiederkehrende Bilder und Namen verstehen

  • Die beiden Arten von Karma: Gemeint sind gute und schlechte Taten beziehungsweise ihre bindenden Folgen. Die Befreiungssehnsucht richtet sich auf die Überwindung beider Bindungen.
  • Die fünf Diebe und fünf Vögel: Im Bildzusammenhang der Agavals stehen sie für die Sinne, die Aufmerksamkeit nach außen ziehen.
  • Die Mutter und der Vater: In der Kanchi-Girlande 10 wird die Mutter ausdrücklich mit der Gnade verbunden; der Weg führt durch sie zum göttlichen Vater. Das spätere „Vergessen“ der Mutter bezeichnet in dieser Lesart das Aufgehen jenseits getrennter Vorstellungen.
  • Der Schlaf der Seligkeit: Die Kailasa-Lieder verbinden dieses Bild mit Freiheit von Anhaftung und rastlosem Denken. Gewöhnliches Einschlafen allein erfüllt diese Beschreibung nicht.
  • Der Viergesichtige, Hari und Kandan: Die Namen bezeichnen Brahma, Vishnu und Murugan. Rudra ist eine Gestalt Shivas; Yama der Todesherr. Diese Namen gehören zur mythologischen Sprache der Gebete.

Das fünfsilbige Shiva-Mantra

Mehrfach nennen die Lieder die „fünf Silben“, etwa in der Kanchi-Girlande 9 und 11, in Thillai 17, Tiruvottiyur 1 und Kailasa 8. Sie verweisen damit auf das Panchakshara-Mantra der Shiva-Tradition. Die betreffenden Verse nennen die Silbenzahl, schreiben die Formel aber nicht vollständig aus. Als Hintergrund kann die verbreitete Sanskritform namaḥ śivāya – „Verehrung sei Shiva“ – herangezogen werden; die tamilisch-shaivitische Überlieferung kennt auch die Folge civāya nama.

Diese ergänzende Erklärung ist keine stillschweigend eingesetzte Zeile des Grundtextes. Das oft vorangestellte Om gehört zudem nicht zu den fünf Silben selbst. Aus dieser Sammlung lassen sich keine verbindliche Rezitationszahl, Atemregel oder besondere Einweihungsform ableiten. Für die eigene Japa-Praxis ist die empfangene Unterweisung maßgeblich.

Video: Die spirituelle Bedeutung des Namens Shiva

Die harten Bilder verantwortungsvoll lesen

Der vierte Agaval kehrt die üblichen Schönheitsvergleiche der Liebesdichtung um. Füße sind für den Dichter nicht Baumwolle, Augen nicht Wasserlilien und Zähne nicht Perlen: Er verweist auf Körperfunktionen, Alterung und Verfall. Diese rhetorische Strategie soll idealisierendes Begehren erschüttern. Sie erklärt die Form des Textes, hebt aber seine abwertenden Aussagen über Frauen nicht auf.

Eine heutige geistige Lektüre darf deshalb unterscheiden: Die Einsicht in Vergänglichkeit kann übernommen werden, ohne Menschen wegen ihres Geschlechts abzuwerten. Der Körper kann als vergängliches Werkzeug sorgsam gepflegt werden. Brahmacharya lässt sich im eigenen Lebensstand als verantwortungsvoller Umgang mit Lebenskraft verstehen; der Artikel erhebt die historische Polemik nicht zum Gebot für alle Leser.

Auch Thillai 19 ist ein hartes devotionales Drohbild. Armut wird dort mit mangelnder Verehrung verbunden. Das ist eine Aussage dieser Strophe, keine verlässliche Erklärung für die tatsächliche Not eines Menschen. Der praktische Auftrag der Sammlung liegt gerade im Helfen und Teilen, nicht im Verurteilen Bedürftiger.

Die Kalahasti-Strophe 3 spielt auf extreme Hingabeerzählungen an, darunter das Darbringen eines Kindes und eines eigenen Auges. Solche hagiografischen Motive sind keine Handlungsanweisungen. Im Vers bekennt der Sprecher seine Unfähigkeit zu außergewöhnlicher Hingabe und fragt, wie er dennoch dem Göttlichen dienen kann.

Inspiration für Yoga-Aspiranten: Die Lieder im Alltag leben

Die Pattinathar Padalgal können die Meditation durch Gottesgedenken, Selbsterforschung und innere Entsagung begleiten.

Die folgenden Anregungen sind heutige Anwendungen der Textthemen. Sie ergänzen die Übersetzung und werden nicht als ursprüngliche Übungsanweisungen Pattinathars ausgegeben.

  1. Beginne mit einer Frage nach dem Wesentlichen. Lies die Kanchi-Girlande 1 und Tiruvidaimarudur 1. Frage dich: An welcher inneren Bindung möchte ich arbeiten? Wähle eine kleine, konkrete Veränderung, etwa weniger Anerkennung einzufordern oder eine hilfreiche Handlung ohne Gegenleistung zu tun.
  2. Lass Vergänglichkeit zu Dankbarkeit werden. Lies die ersten zehn Zeilen des ersten Agaval. Bemerke im Sitzen das Kommen und Gehen von Geräuschen, Atemzügen und Gedanken. Würdige anschließend etwas Kostbares in deinem heutigen Leben. Vergänglichkeit kann die Aufmerksamkeit liebevoller machen.
  3. Verbinde Studium mit Geben. Nimm die Kanchi-Girlande 7 oder 25 als Tagesvers. Teile Nahrung, Zeit, Wissen oder ein offenes Ohr. So erhält Schriftenstudium eine konkrete, menschliche Gestalt.
  4. Vertiefe das Gottesgedenken. Lies Thillai 16–17 oder Kailasa 5. Wenn du ein Shiva-Mantra übst, wiederhole es aufmerksam und mit seiner Bedeutung im Herzen. Bleibe anschließend einige Augenblicke still. Es ist nicht nötig, besondere Gefühle hervorzurufen.
  5. Sprich ein ehrliches Gebet. Lies die erste Gnadenklage 43–44 oder 68. Formuliere in eigenen Worten, was dich bedrängt und wonach du dich sehnst. Gib der Bitte Raum, ohne eine bestimmte Erfahrung zu verlangen.
  6. Prüfe die Frucht der Praxis. Frage am Abend: War ich wahrhaftiger, freigebiger oder geduldiger? Die Lieder bieten neben großen Bildern der Befreiung solche einfachen Maßstäbe für den nächsten Schritt.

Für einen Studienkreis eignen sich drei Leseschritte: zunächst eine Strophe langsam hören, dann ihren konkreten Wortlaut und mögliche Schwierigkeiten besprechen, schließlich eine persönliche Anwendung formulieren. Die Erklärung sollte nicht an die Stelle des Textes treten. Besonders ergiebig sind die Kanchi-Girlande 1, 4, 7, 9 und 40, Thillai 4–6 und 16, Tiruvidaimarudur 1 sowie Kailasa 5–8.

Weiterführende Anregungen bieten die Yoga-Vidya-Seiten zu Yoga und Meditation. Regelmäßige Praxis, hilfreiche Gemeinschaft und ein verständnisvoller Umgang mit sich selbst können aus einem berührenden Vers einen beständigen Begleiter machen.

Abschluss: Ein Herz, das sich dem Wesentlichen öffnet

Stille und gelebte Aufmerksamkeit: Aus der Begegnung mit einem Vers kann eine tägliche geistige Ausrichtung wachsen.

Die Pattinathar Padalgal führen durch Unruhe, Vergänglichkeit und Sehnsucht zu einer immer neuen Hinwendung: „Gedenke, mein Herz.“ Dieser Ruf kann auch nach der Lektüre weiterklingen. Er lädt dazu ein, im Alltag innezuhalten und sich dessen zu erinnern, was dem Leben Tiefe gibt.

Der Weg beginnt dort, wo wir stehen. Eine Bindung ehrlich erkennen, einem hungrigen Menschen helfen, eine Verfehlung eingestehen, den göttlichen Namen mit Aufmerksamkeit wiederholen: Solche Schritte geben der großen Sehnsucht eine konkrete Gestalt. Das Herz wird empfänglich, wenn Verstehen und liebevolles Handeln zusammenwachsen.

Pattinathars Gebete geben auch dem Unvollkommenen eine Stimme. Der Mensch darf fragen, klagen und um Hilfe bitten. Er darf sich nach einer Freiheit sehnen, die er noch nicht verwirklicht hat. Und er darf Vertrauen schöpfen aus jenen Versen, in denen die Gnade wie Licht im Rubin und die Hingabe wie ein Strom von Tränen aufleuchtet.

Nimm einen Vers mit in deine nächste Meditation. Lass ihn langsam im Herzen nachklingen. Vielleicht wird daraus eine stille Bitte, vielleicht ein klarer Entschluss oder ein Augenblick dankbarer Gegenwart. So findet die alte Dichtung ihren lebendigen Widerhall im eigenen Leben.

Freie Betrachtung im Geist des Werkes: Möge mein Herz das Wesentliche erkennen. Möge ich das Empfangene mit anderen teilen. Möge die Liebe zu Shiva mein Denken klären, meine Worte wahrhaftig und mein Handeln gütig werden lassen. Möge ich in der Stille offen sein für die Gnade, die mich trägt.

Siehe auch

Tamilische Schriften und Dichter

Verwandte Tantra-, Agama- und Yoga-Schriften

Begriffe und Praxis

Die Vergleichslinks führen zu unterschiedlichen Traditionen. Gemeinsamkeiten der Themen bedeuten keine vollständige Gleichheit ihrer Lehren. Personenlinks dienen auch der künftigen Vernetzung biografischer Artikel.

Quellen, Literatur und Editionshinweise

  1. ↑ Project Madurai PM 0083: cittar pAtalkaL Series – part II, paTTinattAr pATalkaL / Tiruppāṭal tiraṭṭu. Unicode-Fassung; Texterfassung K. Kalyanasundaram, Korrektur S. Anbumani. Erstveröffentlichung laut Seite 22. August 2000, letzte Revision 26. August 2021. Abgerufen am 26. September 2026.
  2. ↑ Pattinathar: Überblick zu den beiden Dichterzuordnungen und zur Heiligenüberlieferung, mit Verweis auf Mohan Lal (Hrsg.), Encyclopaedia of Indian Literature, Sahitya Akademi, 1992, S. 4093. Der Überblick wurde benutzt; die dort angeführte Druckseite wurde nicht eigenständig eingesehen.
  3. ↑ Project Madurai PM 0270: paTTiNattAr pATalkaL – II. Unter anderem mit Tiruvidaimarudur Mummanikkovai, Tirukkazhumala Mummanikkovai, Tiruvekampamudaiyar Tiruvantati, Tiruvotriyurttokai und Tiruppatatrirattu. Der Kopf der Ausgabe nennt eine Druckgrundlage von 1887. Hier nur zur Abgrenzung des Werkbestands herangezogen, nicht zusätzlich übersetzt.

Verwendete Textgrundlage und Umfang

Grundlage aller drei Textfassungen ist ausschließlich der Werktext von Project Madurai PM 0083 in der am 26. September 2026 abgerufenen Unicode-Fassung. Die Sammlung wird vollständig übernommen, einschließlich des Tiruvekamba-Viruttam, der kleineren Ortslieder, der wiederkehrenden Anrufe und des abschließenden Tirucciṟṟampalam. Das Inhaltsverzeichnis der Quelle ist kürzer als ihr tatsächlicher Inhalt. Die Zählung von 204 kurzen Einheiten zuzüglich vier Langgedichten ist eine Bestandszählung dieser Ausgabe, keine traditionelle Gesamtzahl sämtlicher Pattinathar-Lieder.

PM 0270 dient nur zur werkgeschichtlichen Abgrenzung. Die dort zusätzlich überlieferten Werke werden hier nicht mit PM 0083 vermischt. Eine vollständige Gesamtausgabe aller Zuschreibungen an Pattinathar müsste diesen weiteren Bestand und andere Überlieferungen gesondert untersuchen.

Übersetzung und Umschrift

Die deutsche Fassung ist eine eigene, unmittelbar am Tamil erarbeitete Studienübersetzung. Eine moderne englische Gesamtübersetzung wurde nicht als Vorlage verwendet. Kurze kursiv gesetzte Lesehilfen erschließen ausgewählte Gedichtgruppen; sie sind von der Übersetzung getrennt. Sprunglinks verbinden die drei Textfassungen. Die längeren Gedichte werden zur Vergleichbarkeit in Fünfzeilengruppen erschlossen; über solche Grenzen laufende Sätze bleiben als zusammenhängender Sinn erkennbar. Die Übersetzung beansprucht keine metrische Nachdichtung.

Die römische Fassung ist eine schriftnahe Transliteration mit langen Vokalen und diakritischen Zeichen. Sie ist keine phonetische Lesefassung und keine Sanskrit-IAST-Ausgabe. Die Wortabstände und ungewöhnlichen Wortformen der Quelle bleiben weitgehend erhalten. Sanskritnamen können daher in der Umschrift anders erscheinen als in den deutschen Erläuterungen: beispielsweise civa gegenüber „Shiva“. Tamilische Lautverbindungen werden nicht stillschweigend nach Sanskrit normalisiert.

Unsichere Stellen

Die digitale Vorlage enthält einige ungewöhnliche oder offenbar gestörte Schreibungen. Die wichtigsten Probleme sind unmittelbar in der Übersetzung bezeichnet. Besonders betroffen sind einzelne Bilder in der Kanchi-Girlande, die Thillai-Strophen 15, 17–18, einige Körpermetaphern der Agavals, Kailasa 1 und 7 sowie mehrere Strophen der beiden Gnadenklagen. Wo der Sinnzusammenhang eine Deutung nahelegt, ist diese als solche gekennzeichnet; unklare Einzelwörter werden nicht als sicher rekonstruierte Lesarten ausgegeben.

In Thillai 17 wurde das nichttamilische Zeichen „£“ zwischen நீ und செபித்தாற் als technischer Fremdeintrag entfernt. Diese einzige ausdrücklich vorgenommene Zeichenbereinigung betrifft Tamil und Umschrift gleichermaßen. Die Frage, ob die umgebende Wortfolge weitere Fehler enthält, bleibt offen. Die Vorlage selbst ersetzt keinen Handschriftenvergleich. Diese Ausgabe ist eine vollständig abgedeckte Studienübersetzung der gewählten Quelle, nicht eine unabhängig philologisch geprüfte kritische Edition.

Überlieferungshinweis von Project Madurai

Die folgenden Angaben aus dem Kopf der elektronischen Ausgabe werden mitgeführt:

Acknowledgement:
Our Sincere thanks go to the following persons for their assistance in the preparation of this work.
Etext Preparation (input, HTML, PDF versions) : Dr. K. Kalyanasundaram, Lausanne, Switzerland.
Etext Preparation (proof-reading) : Mr. S. Anbumani, Blacksburg, Virginia, U.S.A.
This webpage presents the Etext in Tamil script in Unicode encoding.
This page was first put up on August 22, 2000
© Project Madurai, 1998-2021.
Project Madurai is an open, voluntary, worldwide initiative devoted to preparation of electronic texts of tamil literary works and to distribute them free on the Internet.
Details of Project Madurai are available at the website https://www.projectmadurai.org/
You are welcome to freely distribute this file, provided this header page is kept intact.

Weiterführende Literatur

  • Mohan Lal (Hrsg.): Encyclopaedia of Indian Literature, Sahitya Akademi, 1992, S. 4093. Bibliografischer Hinweis aus dem genannten biografischen Überblick; keine Grundlage der Versübersetzung.
  • Pattinathar Padalgal Vilakkavurai, Thiru. Vi. Ka., Palaniappa Brothers, 2004, 352 Seiten: bibliografischer Nachweis bei Google Books. Weiterführender tamilischer Kommentar; für diese Übersetzung nicht eingesehen.
  • British Library, EAP1217/1/697: Pattinaththar Padal. Katalogeintrag einer Handschrift mit 100 Gedichten. Er veranschaulicht einen weiteren überlieferten Sammlungsumfang; die Handschrift wurde hier nicht kollationiert.

Medien

Die eingebundenen Bilder stammen aus dem Yoga-Vidya-Wiki. Shiva-Vorträge und Seminarbausteine wurden aus der vorhandenen Projektvorlage zu Unmai Vilakkam übernommen. Die Videos sind allgemeine Beiträge zur Shiva-Spiritualität, keine Pattinathar-Rezitationen. Die Illustrationen zeigen spirituelle Motive und Praxis; sie werden nicht als historische Porträts Pattinathars oder Aufnahmen seiner konkreten Wirkungsstätten ausgegeben.

Seminare

Gemeinsames Studium, Meditation und hingebungsvolle Praxis können die Begegnung mit den Pattinathar Padalgal vertiefen. Die folgenden Angebote zu Kundalini und Energiearbeit ergänzen das allgemeine Yoga-Studium; die Gedichte selbst sind keine technische Anleitung zu Chakra- oder Atemübungen.

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