Sivajnana Siddhiyar
Sivajnana Siddhiyar (Tamil: சிவஞான சித்தியார்; wissenschaftliche Umschrift: Civañāṉa Cittiyār, auch Sivagnana Siddhiyar) ist ein grundlegendes Lehrgedicht des tamilischen Shaiva Siddhanta. Sein Verfasser, Arunandi Shivacharya (Aruṇanti Civācāriyar), entfaltet die kurze Lehre seines Gurus Meykandar im Sivajnana Bodham zu einer umfassenden Betrachtung über Shiva, die Seele, ihre Bindungen und den Weg der Befreiung. Der Titel lässt sich sinngemäß als „Vollendung der Erkenntnis Shivas“ verstehen.

Im Mittelpunkt von Sivajnana Siddhiyar steht eine Frage, die weit über gelehrtes Nachdenken hinausreicht: Wie kann die Seele ihre Verwirrung überwinden und in der Gegenwart des Göttlichen frei werden? Arunandi verbindet klare Unterscheidung mit inniger Hingabe. Er lädt dazu ein, das wechselnde Spiel von Körper, Sinnen und Gedanken zu durchschauen und sich dem Licht zuzuwenden, das jedes Erkennen erst möglich macht.
Die Seele muss diesen Weg nicht allein gehen. Shiva ist ihr als innerster Grund schon nahe. Durch Gnade, Unterweisung und gereifte Liebe erschließt sich diese Nähe als lebendige Erfahrung. Aufrichtiges Handeln, Dienst, Verehrung, Yoga und Meditation werden zu Schritten auf dem Weg zu wacher, bleibender Seligkeit.
Das Werk gehört zu den vierzehn tamilischen Siddhanta-Lehrschriften. Arunandi gilt als Schüler Meykandars und wird gewöhnlich dem 13. Jahrhundert zugeordnet. Das kurze Sivajnana Bodham bildet den Grundriss; das Siddhiyar entfaltet dessen Lehre in philosophischer Prüfung, anschaulichen Gleichnissen und Hinweisen zur spirituellen Praxis.[1]
Zwei Werkteile des Sivajnana Siddhiyar – ein Weg zur Klarheit
- Parapakkam, 301 Verse: Darstellung und Kritik anderer philosophischer Positionen, unter anderem Materialismus, buddhistische und jainische Schulen, Mimamsa, verschiedene Vedanta-Deutungen, Sankhya und Pancharatra. Der Autor prüft, wie diese Lehren Erkenntnis, Seele, Welt und Befreiung erklären.
- Supakkam, 328 Verse: Die eigene Darlegung des Shaiva Siddhanta mit einer Einführung in die Erkenntnismittel und zwölf an das Sivajnana Bodham angelehnten Lehrabschnitten. Sie führt von der Weltursache über die Seele und ihre Zustände bis zur Gnade des Gurus, Mantrabetrachtung und gelebten Befreiung.
Ein Hinweis zur Lektüre von Sivajnana Siddhiyar
Der Parapakkam ist eine mittelalterliche religiöse Streit- und Lehrschrift, keine neutrale Gesamtdarstellung anderer Religionen. Seine fremden Lehrpositionen sind durch den Blick des shaivischen Autors vermittelt. Manche Aussagen über andere Gemeinschaften, Frauen, körperliche Reinheit und gesellschaftlichen Rang sind scharf und zeitgebunden. Sie werden hier als historische Textaussagen wiedergegeben. Besonders die Darstellungen des Buddhismus, Jainismus, Advaita Vedanta und der Vishnu-Verehrung sollten nicht mit deren umfassendem Selbstverständnis gleichgesetzt werden.
Für einen ersten spirituellen Zugang eignen sich besonders S.67: Seine Gestalt ist Gnade, S.113–118: Tugend und Verehrung, S.253: Das Gleichnis vom Königssohn, S.270–291: Die Wege zur Erkenntnis und S.310–328: Befreiung und gelebte Hingabe. Sie zeigen das Herzstück der Schrift: Erkenntnis wird durch Liebe reif, und Liebe findet in Erkenntnis ihren festen Grund. Die vollständige Reihenfolge beider Teile bleibt in dieser Ausgabe erhalten.
Deutsche Übersetzung von Sivajnana Siddhiyar
Die eigene deutsche Übertragung folgt dem Versgang sinngemäß und stellenweise erläuternd. Als Grundlage dienen der tamilische Text und die historische englische Übersetzung von J. M. Nallaswami Pillai. P bezeichnet den Parapakkam, S den Supakkam; die fett gesetzten Zwischenüberschriften sind redaktionell ergänzt. Hinweise zur Textgrundlage stehen im Quellenabschnitt.
Im Parapakkam wechseln die jeweils dargestellte Gegenposition und die Antwort des Autors. Anführungszeichen markieren längere Gegenpositionen. Auch die Antworten sprechen aus der bestimmten religiösen Sicht des Werkes.
Parapakkam – Prüfung anderer Lehrsysteme - Teil 1 von Sivajnana Siddhiyar
Tiruchitrambalam – ehrfürchtige Anrufung der heiligen Halle des göttlichen Bewusstseins.
Anrufung, Lehrerverehrung und Anliegen des Werkes Sivajnana Siddhiyar
P.1. O Gott mit dem Elefantenantlitz, einem Stoßzahn, zwei Ohren, drei Schläfenströmen, herabhängendem Mund und fünf Händen! Du bist der Sohn dessen, dessen wallendes Haar den Fluss, die Mondsichel und die Konrai-Blüten trägt. Deine Füße lösen die Verkrümmung des Herzens jener, die sich Tag und Nacht in schmelzender Liebe vor dir verneigen. Was könnten ihnen dann noch die Herrlichkeiten Brahmas und Vishnus bedeuten?
P.2. Das grenzenlose Licht ohne Anfang, Mitte und Ende, die Gestalt der Gnade und Erkenntnis, birgt die Mutter der Welten in seiner einen Hälfte. Als Kronjuwel der Himmlischen wird es von der Welt verehrt. Unter korallenroten, mondgeschmückten Haarflechten tanzt der Höchste in der Halle strahlenden Lichtes. Seine blütenstaubreichen Lotusfüße wollen wir auf unser Haupt nehmen und in unermüdlicher Liebe wachsen.
P.3. Sie ist des Herrn Gnade, Wille, Erkenntnis, Wirken und Seligkeit; sie wirkt im Zurücknehmen, im Erleben und im Entfalten der Welt. Formlos, mit und ohne Gestalt und in Gestalten erscheint sie als Göttin, Welt und Fülle. Sie gebiert die unzähligen Wesen, behütet sie, gewährt ihnen Erfahrung und beendet ihre Wiedergeburt. Die Lotusfüße dieser Mutter, die mit dem Vater in den Herzen der von Begierde freien Verehrer wohnt, tragen wir auf unserem Haupt.
P.4. Damit dieses Werk in schönem Tamil ohne Hindernisse gelinge, verehren wir liebevoll die Lotusfüße des Elefantengottes. Der allgegenwärtige Herr des großen Lichtes zeugte ihn im Spiel mit der Tochter des Berges: fünf Hände, vier Schultern, drei Augen, zwei Füße, ein langer Stoßzahn und ein großer Bauch zeichnen ihn aus. Möge die Liebe zu ihm in unserem Herzen wachsen.
P.5. Der gnadenvolle jugendliche Guru lehrte Agastya den Sinn der schwer zugänglichen Veden, Agamas und Wissenschaften. Er ist der Weise unter den Weisen, der Gott der Götter, Shivas geliebter Sohn, Gott der Asketen und Held der Helden. Kanda schenkt denen, die ihn unablässig mit Blumen und Wasser verehren, Freiheit von erneuter Geburt. Seine beiden Füße wollen wir in Herz und Haupt bewahren.
P.6. Die Sonne der Gnade erschien auf Erden und öffnete die Lotusknospen der Herzen. Die Bienen der alten Veden summten; frischer Honig der Erkenntnis strömte, und Shivas Duft verbreitete sich. Es ist Meykanda Deva, der große Lehrer des Shaivismus im blütenreichen Vennai. Seine goldenen Füße, vor denen der Lotus sich neigt, mögen auf meinem Haupt ruhen; immer will ich sie verehren.
P.7. Vor den edlen Asketen, die Veden, Agamas und andere Schriften erkannt haben und allein zu den Füßen des Herrn streben, möchte ich den Urgrund erklären, den Brahma und Vishnu nicht erfassen. Ist mein Versuch nicht wie das Wasser in einer Kuhhufspur, das sich mit der gewaltigen Flut aller sieben vereinten Meere vergleichen will?
P.8. Eltern lieben das stammelnde Geplauder ihrer Kinder, auch wenn darin kaum ein klarer Sinn zu erkennen ist. Sie halten es für ihren kostbarsten Schatz. Ebenso werden die Meister der tamilischen Sprache aus Gnade die Fehler meiner Verse übersehen und dieses Werk freundlich aufnehmen.
P.9. Die Agamas des aus sich selbst leuchtenden, reinen Herrn laufen auf dasselbe Ziel zu, wie verschiedene Wege in eine Stadt führen. Wer dagegen den widersprüchlichen Reden unbeständiger, unwissender Menschen folgt, gleicht einem Wanderer, der den goldenen Berg erreichen möchte und ins Meer stürzt.
P.10. Für die Suchenden, die nach dem Weg zur Befreiung fragen, lege ich diese Lehre dar – nicht für jene, deren Erkenntnis schon vollendet ist, und nicht für jene, die sich der Einsicht verschließen. Einst offenbarte der Herr das Wissen dem Nandi; Nandi gab es Sanatkumara weiter. In dieser Überlieferung empfing unser Guru die Lehre und schenkte sie uns, damit die Verwirrung weiche. Ich erläutere sie unter dem Namen »Vollendung der Shiva-Erkenntnis«.
P.11. Ich will den Herrn, seine Offenbarung, die Erkenntnismittel, die Wirklichkeit der Dinge, die erforderliche Übung sowie Bindung und Befreiung erläutern. Durch Fragen und Antworten prüfe ich die Lehrwege, deren trügerischer Schein dem Wasser einer Luftspiegelung gleicht, und lege nach meinem Vermögen die Wahrheit ohne Verwirrung dar.
Lokayata: Die materialistische Position
P.12. Der Lokayata, dessen Schultern mit Sandel gesalbt und mit duftenden Kränzen geschmückt sind, hängt an der Welt. Ohne den verborgenen Zweck der Lehre des Priesters Indras zu verstehen, trägt er seine Auffassung vor.
P.13. »Allein unmittelbare Wahrnehmung gilt als Erkenntnismittel; mit dem Geist zusammen hat sie sechs Formen. Schlussfolgerungen und andere Beweise brauchen wir nicht. Wirklich sind die Elemente mit ihren Eigenschaften: Festigkeit, Kühle, Hitze und Bewegung.
P.14. Sie heißen Erde, Wasser, Feuer und Luft. Ihre wahrnehmbaren Eigenschaften sind Geruch, Geschmack, Gestalt und Berührung. Diese Elemente bestehen immer; aus ihrer Verbindung entsteht die Welt.
P.15. Wie aus Erde verschiedene Töpfe hervorgehen, so entstehen durch ihre Verbindung die vielen Gestalten. Verstand, Eigenschaften, Sinne und Sinneserfahrungen bilden sich daraus wie Blasen im Wasser.
P.16. Löst sich die Verbindung der Elemente, so vergehen Verstand, Sinne und Wahrnehmungen; so enden bewegliche und unbewegliche Wesen. Die entstandenen Gestalten und Eigenschaften gehen in ihre vier Ursachen zurück. Dies zu erkennen ist wahres Wissen.
P.17. Wer daneben Karma, Seele und Gott behauptet – was haben die Menschen ihm getan? Seine Behauptung gleicht der Geschichte, der Sohn einer unfruchtbaren Frau sei auf ein Hasenhorn gestiegen und habe eine Blüte des Himmels gepflückt.
P.18. Wie soll das Karma früherer Geburt diesen Leib erreichen, wenn mit dem Leib auch seine Handlungen vergehen? Zu sagen, es bestehe unsichtbar weiter, ist, als behaupte man eine Flamme ohne den Docht, an dem sie brennt.
P.19. Verrottendes Stroh kann neues Wachstum fördern, wo es als Dünger auf das Feld gelangt. Damit ist aber kein Fortbestehen körperloser Handlungen bewiesen. Ebenso erhältst du Ausscheidungen, wenn du einen Hungrigen ernährst: Ein sichtbarer stofflicher Zusammenhang liegt vor.
P.20. Wenn unterschiedliche Körper, Eigenschaften und Begabungen aus Karma kämen, welches Karma machte dann die Finger einer Hand verschieden? Solche Unterschiede entstehen durch unterschiedliche Anteile der Elemente.
P.21. Du führst Freude und Schmerz auf Karma zurück. Welches Karma lässt dann Sandelwasser angenehm und Feuer schmerzhaft wirken? Dies liegt an der Natur der betreffenden Dinge.
P.22. Behaupte keine vom Körper getrennte Seele, solange keine der sechs Wahrnehmungsarten sie aufzeigt. Was der Wahrnehmung widerspricht, ist so unbegründet wie die Angabe einer bestimmten Länge für ein Hasenhorn.
P.23. Ist Gott formlos, so wäre er wie der Raum ohne Bewusstsein; hat er Gestalt, so gehört er zu den Dingen. Wie könnte er beides zugleich sein? Kannst du einen Stein frei im Himmel aufhängen?
P.24. Eure eigene heilige Überlieferung sagt, dass aus den Elementen Nahrung, daraus der Körper und daraus die geistigen Kräfte entstehen und in entsprechender Folge zurückgehen. Warum also verirrt ihr euch auf leidvolle andere Wege?
P.25. Wer die Freude vor seinen Augen aufgibt und nach himmlischer Freude verlangt, gleicht einem Durstigen, der vorhandenes Wasser verlässt und einer Luftspiegelung nachläuft, bis er verdurstet.
P.26. Sei gegrüßt, Anhänger des linken Weges, reiche mir die Hand! Du bist mein Freund, weil du wie ich den von den Ängstlichen geschmähten Wegen von Töten, Rauben und Ausschweifung folgst und im Kreis schöner Frauen glänzt.
P.27. Shiva, Brahma, Vishnu und Indra erlangten ihre Größe mit ihren Göttinnen. Willst auch du solche Größe erreichen, so genieße die Verbindung mit Frauen, deren Haar duftet.
P.28. Mit der Geliebten streiten und sich wieder vereinen, ihre lotusgleichen Füße mit roter Farbe schmücken und sie am ganzen Leib empfangen: Wer das nicht tut, verirrt sich in der Verkleidung eines falschen religiösen Weges.
P.29. Wer nicht die duftende Geliebte umarmt, den Nektar ihres roten Mundes genießt und an ihren sanften Schultern ruht, sondern mit verdüstertem Herzen nach einer anderen Welt verlangt, verfehlt das Leben.
P.30. Im mondhellen Hof bei einer Frau mit leuchtender Stirn sitzen, ihr Lächeln und ihre Nähe genießen, während das Mondlicht alles erfüllt: Solche frische Freude geben die Anhänger armseliger Lehren auf.
P.31. Liebesstreit sei Fasten; das sehnsüchtige Schmachten nach der Geliebten und das Fallen zu ihren Füßen sei strenge Askese. Vereinigung, in der die Besinnung schwindet und das Begehren alles erfüllt, sei süße Befreiung. Wer darin verweilt, sei befreit.
P.32. Warum erschöpft ihr euch auf der Suche nach einer angeblichen Befreiung? Zeigt einen, der sie gewiesen, gesehen oder verlässlich von ihr gehört hat! Lebt im Einklang mit dem Gesetz des Königs, erwerbt Besitz und genießt hier die Freude.«
Antwort: Wahrnehmung, Folgerung und lebendige Seele
P.33. O Lokayata, warum soll nur das unmittelbar Gesehene wahr und alles Erschlossene falsch sein? Wenn dein Vater vor deiner Geburt und deine Mutter bei deiner Geburt starben, woher weißt du von ihnen? Hier ist Erkenntnis ohne eigene Anschauung nötig.
P.34. Wenn du aus Blitz, Donner und dunklen Wolken Regen erwartest oder aus dem Hochwasser mit herabgetragenen Hölzern auf Regen im Gebirge schließt, erkennst du durch Schlussfolgerung, nicht durch unmittelbares Sehen des betreffenden Regens.
P.35. Nennst du dies Wahrnehmung, weil frühere Wahrnehmungen zugrunde liegen, wie erkennst du dann das Entstehen des Bewusstseins aus den Elementen? Dass Erkenntnis durch Sinne erfolgt und der sichtbare Leib aus nicht unmittelbar sichtbaren Ursachen entsteht, behauptest auch du aufgrund eines Schlusses.
P.36. Auch Aussagen überlieferter Schriften finden Bestätigung: Berechnete Himmelsereignisse treten ein, und nach schriftlichen Angaben werden verborgene Schätze aufgefunden. Darum darfst du überliefertes Wissen nicht unterschiedslos verwerfen.
P.37. Wie kannst du den Stoff unveränderlich nennen, wenn sich seine Gestalten ändern? Wie der Topf auf den Töpfer verweist, erfordert Veränderung eine wirkende Ursache. Selbst Wasserblasen entstehen nicht ursachlos, sondern unter Mitwirkung der Luft.
P.38. Die Blase bleibt stofflich wie ihre Ursachen. Wie soll aus dem stofflichen Leib ein andersartiges Bewusstsein hervorgehen? Die beim Kauen von Betel entstehende Röte bleibt an den Stoff gebunden; das Leben dagegen verlässt den Leib, während dieser zurückbleibt.
P.39. Betel und Nuss bringen eine bestimmte Röte hervor. Wie sollte die bloße Verbindung von Stoffen die verschiedenartigen Sinne, Wahrnehmungen und Eigenschaften erklären? Auch Betel und Nuss werden durch jemanden zusammengebracht; die Verbindung verlangt ein wirkendes Prinzip.
P.40. Entstehen Sinne, Hunger, Schlaf, Furcht und Begierde ohne leitende Ursache wie ein Spinnenfaden, warum entsteht ein solcher Faden nicht aus dem bloßen Raum? Eine gleichförmige Elementverbindung erklärt auch die unterschiedlichen Geschlechter und Lebensformen nicht.
P.41. Ohne Karma bleiben die verschiedenen Lebensformen mit einem bis fünf Sinnen unerklärt. Bloßer Stoff erklärt weder die Abstufung des Erkennens noch die Verschiedenheit von Lernen, Erleben und Eigenschaften; diese stehen im Zusammenhang mit früherem Wirken.
P.42. Wenn Stoff von sich aus erkennt, warum erkennen Erde, Wasser und die übrigen Elemente nicht? Wenn erst der Körper Erkenntnis erzeugt, warum erkennt der Leichnam nicht? Führst du es auf den Atem zurück, warum fehlt dann im Schlaf das gewöhnliche Bewusstsein, obwohl der Atem fortbesteht?
P.43. Wäre Bewusstsein ein bloßes Erzeugnis des Körperumfangs, müsste es vom kleinen Tier bis zum Elefanten entsprechend zunehmen. Doch ein großer Leib kann weniger Verständnis zeigen als ein kleinerer. Wie erklärst du das?
Karma und die Verschiedenheit der Erfahrung
P.44. Du meinst, weniger grobe Materie ergebe mehr Erkenntnis und mehr grobe Materie weniger. Dann müsste die einmal entstandene Verbindung gleichbleiben. Tatsächlich aber wachsen und verfallen die Körper im Lauf der Zeit.
P.45. Berufst du dich allein auf Natur, erkläre die Verschiedenheit von Mann und Frau und ihre Bedeutung für die Zeugung. Deine Erklärung durch bloßen Stoff reicht nicht aus; ein ordnendes Wirken entspricht dem jeweiligen Karma.
P.46. Du vergleichst die Bildung männlicher und weiblicher Körper mit Töpfen aus Lehm. Doch die Elemente besitzen gegensätzliche Eigenschaften. Wie vereinen sie sich von allein? Hast du Feuer gesehen, das im Wasser unverändert weiterbrennt?
P.47. Entstehen die Körper allein durch Stoffverbindung, weshalb bedarf es dann des Begehrens zwischen den Geschlechtern? Auch diese Verbindung vollzieht sich innerhalb der Ordnung des Herrn und seiner Kraft.
P.48. Du fragtest nach dem Karma, das Sandelwasser angenehm und heißes Wasser schmerzhaft macht. Dein Beispiel zeigt selbst, dass ein Stoff unter verschiedenen Bedingungen verschieden wirkt. So erlebt die Seele aufgrund ihres Karmas Freude und Schmerz; nicht der Leib allein ist der Erlebende.
P.49. Im Genuss nennst du alles Natur; weshalb leidest du dann unter seinem Ausbleiben? Darin reift früheres Handeln. Aber auch Karma verteilt seine Früchte nicht selbstständig: Der Herr ordnet sie den Seelen zu, mit denen das Karma anfangslos verbunden ist.
P.50. Dass Seele und Bindung anfangslos sind, macht eine ordnende Ursache nicht überflüssig. Unwissenheit, Maya, Karma, Seele und Shiva sind anfangslos; doch das unbewusste Karma kann nicht selbst einen passenden Körper bilden und mit der Seele verbinden. Dies geschieht durch den Herrn.
P.51. Weil die Sinne die Seele nicht sehen, bestreitest du ihre Existenz. Sieht etwa der Topf das Auge, das ihn sieht? Die Seele erkennt die Sinne und ihre Gegenstände; die Sinne erkennen die Seele nicht. Gerade dieser Unterschied weist auf sie hin.
P.52. Feuer tritt durch einen Brennstoff hervor; ebenso entfaltet die Seele ihre weltliche Tätigkeit durch einen Körper. Wie eine Lampe mit Öl und Docht brennt, so erlebt die Seele ihr Karma in Verbindung mit dem Leib.
P.53. Du verlangst, eine vom Körper verschiedene Seele müsse ihre Erkenntnis unverändert bewahren. Doch weißt du im Traum stets, dass du träumst? Ist dein Erkennen jetzt dasselbe wie bei deiner Geburt? Die gebundene Seele besitzt keine ununterbrochen klare Erkenntnis.
Vergänglicher Genuss und bleibende Seligkeit
P.54. Warum soll Erkenntnis nach ihrem Zurücktreten nicht wieder hervortreten können? Im Schlaf fehlt das gewöhnliche Bewusstsein, beim Erwachen erscheint es wieder. Der Wechsel der Körper lässt sich mit diesem Zurücktreten und Wiedererwachen vergleichen.
P.55. Wie können verlorene Sinneskräfte erneut erscheinen? Ein Ohnmächtiger verliert vorübergehend Atemwahrnehmung und Bewusstsein und gewinnt sie wieder. Auch vom Abnehmen und Zunehmen des Mondes spricht man wie von Tod und Geburt; so ist der Wechsel der Seelenverkörperung zu verstehen.
P.56. Erkenne: Weil die stoffliche Welt entsteht und vergeht, bedarf sie einer wirkenden Ursache. Selbst dein Vergleich des Körpers mit einem Topf aus Lehm setzt neben dem Stoff den Töpfer voraus.
P.57. Der Herr, den Götter und Veden nicht leicht erkennen, ging für seinen treuen Verehrer Sundara als Bote zur Geliebten. So nahe kommt er seinen Liebenden. Suche unablässig seine Lotusfüße; er gewährt auch die Gaben, nach denen du hier verlangst.
P.58. Ein kostbares Goldstück, das mit Schmutz bedeckt ist, berühren wir ungern. So prüfe auch dein Begehren nach dem Frauenkörper: Blut und Ausscheidungen gehören zu ihm. Welchen bleibenden Gewinn erhoffst du, wenn du dich allein an ihn verlierst?
P.59. Was ist der Körper der Frau, deren fischgleichen Augen du besingst? Haut, Blut, Fleisch, Fett, Knochen und Absonderungen. Betrachte seine Vergänglichkeit und Unreinheit, statt ihn durch dein Begehren zu verklären.
P.60. Sich an erniedrigendem Sinnengenuss zu erfreuen, gleicht dem Wälzen eines Schweines im Schmutz. Die Freude aus der Verehrung des Herrn dagegen ist ein reines, bleibendes Meer der Seligkeit.
P.61. Wer im Zorn lebt, kennt den Segen der Geduld nicht; wer in Begierde versinkt, kennt die Freude ihrer Überwindung nicht. Halte dich an die Füße des Herrn der Götter. Dann kann eine unauslöschliche Seligkeit in dir aufsteigen: Dies ist wahr.
P.62. Du hältst Begierde und ähnliche Regungen für Glück. Doch wie Wärme im Winter und Kühlung im Sommer verschaffen sie nur bedingte Erleichterung. Auf dem Weg zum Göttlichen findest du die Freude, die nicht wieder vergeht.
P.63. Wir vertiefen uns in die Shiva-Agamas und erkennen die Wahrheit von Herr, Seele und Bindung. Wir preisen und verehren unablässig die Füße des Herrn, lassen Begierde und ihre Gefährten los und halten uns an seine Gnade. Die drei Verhüllungen zu überwinden und beim makellosen Herrn zu verweilen: Das ist Befreiung.
Sautrantika: Die buddhistische Position
P.64. Vier buddhistische Schulen verwerfen die vedische Ordnung und folgen den Pitakas. Sie halten fünf oder zehn Gebote, tragen rötliche Gewänder und verehren den Bodhibaum. Zuerst spricht der Sautrantika, der die Unterscheidung der Kasten nicht anerkennt.
P.65. »Unser Herr ist Buddha, der große Weise. Er erlangte umfassendes Wissen, verwarf die fünf schweren Verfehlungen, darunter das Töten, und nahm voll Erbarmen das Leiden anderer auf sich. Er lehrte die heiligen Pitakas, welche selbst die Götter preisen.
P.66. Die Pitakas erkennen Wahrnehmung und Schlussfolgerung als Erkenntnismittel an. Erkennendes und Erkanntes vergehen von Augenblick zu Augenblick. Wir unterscheiden Form, Formloses, Befreiung und sprachlich gefasste Auffassung; jede dieser vier Gruppen hat zwei Unterarten.
P.67. Form umfasst die Elemente und die von ihnen abhängigen Formen; Formloses umfasst Bewusstsein und Karma. Befreiung betrifft die Fehler und die Daseinsgruppen. Auffassungen wiederum sind richtig oder falsch.
P.68. Erde, Wasser, Feuer und Luft sind die Grundelemente; Festigkeit, Geschmack, Geruch und Farbe gehören zu den abhängigen Formen. Ihre Verbindung bildet sichtbare Dinge. Das Bewusstsein nimmt durch die Sinne wahr; die Bewertung als angenehm oder unangenehm hängt mit Karma zusammen.
P.69. Das Aufgeben von Begierde und anderen Fehlern ist Befreiung von den Fehlern. Das Erlöschen der Bindung an Form, Benennung und die weiteren Gruppen ist Befreiung von den Daseinsgruppen. Richtige und falsche Auffassungen betreffen Zusammensetzung, Folge sowie Entstehen und Vergehen.
P.70. Richtig ist: Was wir Mensch nennen, ist die Verbindung der fünf Daseinsgruppen. Falsch ist: Zusätzlich zu diesen Gruppen besteht ein eigenständiges, unveränderliches Wesen.
P.71. Richtig ist, eine Folge von Ursachen und Wirkungen anzuerkennen. Falsch ist, innerhalb dieser Folge eine Seele anzunehmen, die unverändert durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besteht.
P.72. Richtig ist, dass alles Entstandene vergeht. Falsch ist, dass es unzerstörbar sei und die Wirkung bereits unverändert in der Ursache bestehe.
P.73. Neben wahrer und falscher Aussage unterscheiden wir vier Verknüpfungen von Sein und Nichtsein. Eine zutreffende Aussage nennt etwa die Stoßzähne des Elefanten; eine unzutreffende schreibt dem Hasen solche zu.
P.74. Dass Erkenntnis bei entsprechendem Kontakt entsteht, verbindet Vorhandenes mit Vorhandenem. Dass nach einer Erkenntnis keine weitere entstehen könne, verbindet Vorhandenes mit Nichtsein. Ursachenloses Erkennen verbindet Nichtsein mit Sein. Haar auf einer Handfläche und ein daraus gedrehter Strick verknüpfen Nichtsein mit Nichtsein.
Einwände gegen Seele, Raum und Zeit
P.75. Über diese Grundbestimmungen hinaus verstehen wir eure Behauptungen nicht. Raum, eigenständige Zeit, Himmelsrichtungen, Seele und ein Gott jenseits von Denken und Sprache: Was rechtfertigt die Annahme solcher Wesenheiten?
P.76. Raum lässt sich bei keiner Herstellung als wirkender Stoff verwenden. Wie soll das Formlose alles tragen? Töne entstehen durch geformte Dinge, nicht durch einen selbstständigen Raum. Seine angebliche Allgegenwart erklärt keine bestimmte Erscheinung.
P.77. Wenn der Mensch eine selbstständig erkennende Seele besitzt, warum braucht er Sinne, Gegenstände und Unterweisung? Soll sie durch deren Verbindung erkennen, weshalb bleibt dann im Dunkeln die Farbe eines ergriffenen Tuches ungewiss?
P.78. Der Mensch erkennt durch seine Sinne. Eine zusätzliche Seele erklärt nicht, weshalb jeder Sinn nur sein eigenes Gebiet erfasst. Behauptest du bloß, Erkennen entstehe in Verbindung mit den Sinnen, so näherst du dich bereits unserer Auffassung.
P.79. Ist der von dir neben Erkenntnis und Erkanntem angenommene Erkennende bewusst oder unbewusst? Unbewusst wäre er wie Erde. Ist er bewusst, setzt du neben das Erkennen unnötig nochmals Erkenntnis – wie Hülsenfrüchte als Beilage zu einem Gericht aus Hülsenfrüchten.
P.80. Ist die Seele formlos, wie verbindet sie sich mit einem geformten Leib? Hat sie Gestalt, wie passt ein Körper in einen anderen? Ist sie winzig wie ein Atom, weshalb entweicht sie nicht durch eine Körperöffnung? Ist sie ewig, wie erklären sich ihr Erscheinen und Verschwinden?
P.81. Allgegenwärtig kann die Seele nicht sein, denn unser Erkennen reicht nicht überallhin. Ist sie genau so ausgedehnt wie der Leib, müsste sie mit ihm vergehen. Wohnt sie nur in einem Organ, wie empfindet sie dann an Kopf und Füßen?
P.82. Was ist Zeit außer dem Entstehen, Bestehen und Vergehen der Dinge? Ohne diese Vorgänge ist sie nicht aufzuzeigen. Drei eigenständige Zeiten statt verschiedener Zustände der Dinge anzunehmen, ist eine unbegründete Auffassung.
P.83. Für jemanden östlich von mir stehe ich im Westen; für jemanden westlich von mir im Osten. Welche Richtung gehört mir also an sich? Auch die Richtungen bestehen in Beziehungen, nicht als unabhängige Wesenheiten.
Einwände gegen einen Schöpfer
P.84. Du sagst, Gott habe die Erde erschaffen. Bestand sie vorher, brauchte sie nicht erst geschaffen zu werden; bestand sie nicht, wie konnte sie entstehen? Sprichst du vom Hervorgehen einer Wirkung aus einer Ursache, dann behauptest du zugleich ihr Sein und Nichtsein.
P.85. Wenn Gott wie ein Töpfer die Welt schafft, wo steht er dabei? Auf der Welt – dann bestand diese schon vorher. Überall – dann setzt dein »überall« bereits einen Raum voraus. Du hast die Voraussetzung der Schöpfung noch nicht erklärt.
P.86. Schuf Gott aus Erbarmen, weshalb schuf er tödliche Tiere und den Tod? Entstanden Löwen, Tiger und andere Gefahren nur zur Schaustellung seiner Macht, weshalb sollten wir eine solche Willkür verehren?
P.87. Welchen Zweck hat die Schöpfung? Ist sie ein Spiel, erscheint ihr Urheber wie ein Kind. Folgt sie dem Karma, müssen handelnde Wesen schon vorher bestehen. Die Welt hat also keinen solchen ersten Schöpfungsbeginn.
P.88. Hat Gott eine Gestalt, wer bildete sie? Nimmt er sie bloß durch Wünschen an, warum können nicht alle dasselbe? Beruht eine Gestalt auf Karma, so geht dieses ihrer Entstehung voraus.
P.89. Ist Gott formlos wie Raum, wie befreit er uns? Ist er wie der Schatten eines Baumes, kommt das Verdienst denen zu, die ihn aufsuchen; außerdem wäre er örtlich begrenzt. Wie erklärst du allwissendes Erkennen ohne eine entsprechende Grundlage?
P.90. Du beweist Gott mit den Veden und Agamas, diese Schriften aber wiederum mit Gott. Zugleich nennst du sie ohne Urheber. Wie soll eine solche wechselseitige Begründung Gewissheit schaffen?
P.91. Pflanzen entstehen und vergehen wie Haare und Hörner am Körper; sie besitzen nach unserer Auffassung kein eigenes Erkennen. Sie dienen den aus Ei, Feuchtigkeit oder Mutterleib geborenen Lebewesen.
P.92. Man soll nicht töten; bereits von anderen getötetes Fleisch darf man essen, denn es ist leblos wie Erde. Wer trägt bei einer Wasserstelle das Verdienst: derjenige, der das Wasser bereitstellt, oder der Trinkende?
P.93. Die Behauptung, die fünf Daseinsgruppen würden nur in ihre Ursache zurückgehen, hält an der Grundlage neuer Geburt fest. Ihr vollständiges Erlöschen zu erkennen führt dagegen zum Frieden der Befreiung.
P.94. Begierde, Neid und andere Fehler aufgeben, heilsam handeln, das Verlangen der Sinne und das Anhaften an Freude und Schmerz überwinden, den achtfachen rechten Wandel üben und falsches Verhalten lassen: Diese Erkenntnis führt zur unvergänglichen Sammlung, zum Nirvana.«
Antwort: Zusammenhang, Erkenntnis und Überlieferung
P.95. Du nennst Buddha allwissend. Wie erfasst ein augenblicklich vergehendes Bewusstsein die unermessliche Wirklichkeit? Erfasst es alles nacheinander, wäre das Unermessliche abzählbar; erfasst es alles zugleich, reicht die von dir behauptete flüchtige Erkenntnis dafür nicht aus.
P.96. Die Kenntnis einiger Beispiele einer Gattung ergibt noch kein Wissen aller unzähligen Besonderheiten. Auch Vergleichen und Unterscheiden setzen voraus, dass frühere Erkenntnis nicht vollständig verloren ist. Wie ermöglicht deine Augenblickslehre diesen Zusammenhang?
P.97. Lehrte Buddha erst nach dem völligen Erlöschen der Daseinsgruppen, wie konnte er noch sprechen? Lehrte er vorher, war seine Befreiung noch nicht vollendet. Wie kann einer andere sicher über einen Strom führen, dessen Tiefe und Breite er selbst nicht überwunden hat?
P.98. Unser Herr erhält die Wesen, indem er ihnen innewohnt wie Geschmack dem Wasser. Wer dagegen selbst in leidvolle Geburt gerät, um andere zu retten, gleicht einem Hirsch, der die gefangenen Gefährten befreien will und selbst ins Netz fällt. Eine bloß erklärte gute Absicht unterscheidet ihn noch nicht von anderen Geborenen.
P.99. Du sagst, er habe zahllose Geburten zur Verbreitung der Lehre angenommen. Entstanden sie durch Karma oder durch freien Willen? Letzteres könnte jeder behaupten. Auch die Erzählung von seiner außergewöhnlichen Geburt und dem Tod seiner Mutter bedarf einer Erklärung, wenn sie seine grenzenlose Güte bezeugen soll.
P.100. Wenn er als Raubtier geboren wurde, tötete und fraß er dann andere Wesen oder lebte er von Gras? Du sagst, er habe das Leiden anderer getragen. Wie sind damit die überlieferten Handlungen gegenüber der Frau, die ihren Mann verlor, und dem Vogelfänger vereinbar?
P.101. Zwischen einem Gedanken, seiner sprachlichen Form und seiner Niederschrift liegen viele Augenblicke. Wie bewahrt ein stets vollständig vergehendes Bewusstsein den Zusammenhang einer Lehre? Weder bloße Wiederholung noch die Behauptung einer jeweils besseren Erkenntnis erklärt die Einheit eines verlässlichen Lehrtextes.
P.102. Wenn Buddha durch gute Taten allwissend wurde und dann die Pitakas lehrte, wer bestimmte zuvor, was gut und schlecht ist? Ein früherer Lehrer wirft dieselbe Frage auf. Deine Begründung schreitet immer weiter zurück, ohne einen Grund der Gültigkeit aufzuweisen.
P.103. Wen verehrte Gautama als seinen Herrn, und welche vorangehende Unterweisung beglaubigt seine Lehre? Wir berufen uns auf den anfangslosen, unbegrenzt erkennenden Herrn, der auch bei der Auflösung der Welt besteht und Veden und Agamas offenbart. Seine Weisen lehren Sinnesbeherrschung und Askese. Eure Regel, vor Sonnenaufgang ungewaschen Fleisch zu essen, hält dieser Prüfung nach meiner Auffassung nicht stand.
P.104. Es gibt ursprüngliche Offenbarung, ihr entsprechende erläuternde Lehre und die daran anschließende, erfahrungsbestätigte Darlegung. Zu welcher dieser Arten gehört eure Schrift? Ohne eine solche verlässliche Grundlage ist ihr Anspruch nicht erwiesen.
Beständigkeit im Wandel
P.105. Wen verehrst du als den ins Nirvana eingegangenen Buddha, wenn nichts von ihm besteht? Soll die Verehrung den Lebenden helfen, müssen fortbestehende Wesen und die Vermittlung ihrer Früchte erklärt werden. Sonst gleicht sie dem Nachfüllen von Öl in eine endgültig erloschene Lampe.
P.106. Aus einem Buch kannst du auf einen Verfasser schließen. Aber Himmel und Hölle erkennst du dadurch nicht unmittelbar. Hier stützt du dich auf das Zeugnis einer Lehre. Verwirfst du dieses Erkenntnismittel, entziehst du auch den Aussagen deiner Pitakas die Grundlage.
P.107. Was soll vollständig vernichtet werden: Seiendes, Nichtseiendes oder beides? Nichtseiendes ist schon nicht vorhanden; wirklich Seiendes wird nicht bloß zu nichts. Was du entstehen, wachsen und sterben siehst, ist die grobe Gestalt; damit ist nicht die Vernichtung ihrer feinen Grundlage bewiesen.
P.108. Wenn aus dem Samen ein Spross wird, beschreibst du Veränderung und nicht völlige Vernichtung. Jugend, Reife und Alter sind wechselnde Zustände. Aus dem Vergehen einer sichtbaren Gestalt folgt nicht, dass auch ihr feiner ursächlicher Zusammenhang vollständig aufhört.
P.109. Was bildet den Körper? Die gegensätzlichen Elemente, Samen und Blut, gutes und schlechtes Karma, Nahrung oder Bewusstsein erklären ihn nicht jeweils für sich. Nahrung verhindert das Altern nicht; Formloses wird nicht ohne Vermittlung zu Stoff. Entstehung aus völligem Nichts wäre so unmöglich wie eine Himmelsblüte.
P.110. Der Baum ist im Samen als Möglichkeit seiner bestimmten Art enthalten. Wäre nichts angelegt, weshalb entstünde aus Reis kein Palmenbaum? Gerade die bestimmte Folge von Ursache und Wirkung zeigt: Nicht beliebiges Nichtsein bringt irgendeine beliebige Gestalt hervor.
P.111. Die vier Elemente und ihre Eigenschaften sind Gegenstände der Wahrnehmung. Ihre unterschiedlichen, teils gegensätzlichen Naturen erklären noch nicht, wie sie sich geordnet zu einem Körper verbinden. Keines besitzt für sich alle Fähigkeiten der anderen.
P.112. Vergleichst du die Verbindung mit Arzneistoffen, die in ein Öl eingehen, so bedarf es wie dort eines kundigen Zubereiters. Bloßer Stoff erklärt die Verschiedenheit der Gestalten nicht. Auch kannst du die Eigenschaften nicht als selbstständige Dinge von ihren Trägern ablösen.
P.113. Wenn eine Erkenntnis völlig vergeht, wie erzeugt sie die nächste und überträgt ihr früher Erkanntes? Bestehen beide zusammen, ist die strenge Augenblicklichkeit aufgegeben. Bleibt etwas wirksam, ist nicht alles vernichtet. Auch verrottendes Stroh wirkt weiter, weil es in einen feineren Zustand übergeht.
P.114. Ein Strom mag ununterbrochen erscheinen; doch was eine Wassermenge mitführt, geht mit ihr fort. Wie gelangen unter deiner Voraussetzung Verdienste und eingeübte Betrachtungen vom erloschenen Bewusstsein zum nächsten? Ein ununterbrochener Erkenntniszusammenhang verlangt mehr als lauter voneinander getrennte Vernichtungen.
Erkennen, Erinnerung und das erkennende Ich
P.115. Ist der fortgesetzte Zusammenhang Ursache, Wirkung oder beides? In jedem Fall behauptest du damit eine fortbestehende Ordnung. Unterscheide das Erkennen von den Sinneswerkzeugen; mache nicht das Erkennen zum bloßen Gegenstand und die Sinne zu selbstständig Erkennenden.
P.116. Entstehen und Vergehen können nicht unterschiedslos derselbe Vorgang sein. Auch ein äußerst kurzer Ablauf besitzt eine Folge: Eine Nadel durchdringt hundert Lotusblätter nacheinander. So bleibt zeitliche Unterscheidung sinnvoll, selbst wenn der Vorgang beinahe augenblicklich erscheint.
P.117. Vollständig erloschenes Bewusstsein erzeugt kein weiteres. Sollte der Körper allein es erzeugen, müsste er auch im Tiefschlaf bewusst erkennen. Sollten die fortbestehenden Sinne genügen, wäre wiederum die behauptete vollständige Unterbrechung nicht erklärt.
P.118. Du lässt Karma Bewusstsein und Bewusstsein Karma erzeugen. Doch das unbewusste Karma besitzt nicht die Erinnerung des Erkennenden. Bei vollständiger Augenblicklichkeit fehlt jeder Übergang. Feuer kann sein Brennholz verbrennen, bringt aber damit nicht ein neues Stück Holz hervor.
P.119. Auch Götter und andere Wesen, deren Körper nicht durch menschliche Eltern entstehen, benötigen Ursachen. Untersuche sie als stoffliche, mitwirkende und leitende Ursache. Erst die Unterscheidung dieser drei macht die Entstehung verständlich.
P.120. Wenn allein der Verstand die fünf Daseinsgruppen erkennt, wer erkennt dann den Verstand? Eine Lampe beleuchtet Dinge und macht sich sichtbar, doch es bedarf des Auges, das beides sieht. Ebenso ist die Seele von den erkannten geistigen Werkzeugen zu unterscheiden.
P.121. Der Leib erkennt im Schlaf nicht; jeder äußere Sinn bleibt auf sein Gebiet begrenzt; ein bloß augenblicklicher Geist erklärt keine zeitübergreifende Erkenntnis. Das wirkliche Ich erkennt Körper, Sinne und Geist als seine Werkzeuge, nimmt durch sie wahr und handelt mit dem Leib.
P.122. Wenn du sagst: »Ich habe gesprochen«, meinst du nicht bloß den Mund. Ebenso bezeichnet »Ich erkenne« denjenigen, der durch die verschiedenen Werkzeuge erkennt. Dieses Ich denkt mit dem Geist, spricht mit dem Mund und handelt mit dem Körper: Es ist die Seele.
P.123. Wenn äußeres und inneres Erkennen einander nur ablösen, wie hängt Traumerfahrung mit Wacherfahrung zusammen? Ein blind Geborener besitzt keine entsprechende Farberfahrung. Im Tiefschlaf ruhen beide Arten des Erkennens; dennoch kehren sie wieder. Ihr Träger ermöglicht Wollen, Erkennen und Handeln in den verschiedenen Zuständen.
P.124. Ein Mensch kann denselben Gesprächspartner sehen und hören. Die einzelnen Sinne erfassen jeweils nur ihr Gebiet und benötigen den Geist; auch dieser ist ein Werkzeug. Was die unterschiedlichen Wahrnehmungen zusammenhängend erkennt, ist das von ihnen zu unterscheidende Ich.
Leben, Mitgefühl und Befreiung
P.125. Woher kehrt beim Aufwecken das Bewusstsein zurück? Weder die unbewussten Sinnesgegenstände noch ein vollständig vernichteter Geist erklären dies. Eine Lampe mit verbrauchtem Docht flammt nicht aus dem Tongefäß allein wieder auf. Frage also nach dem Träger, der während der Bewusstlosigkeit fortbesteht.
P.126. Begehren, Abneigung, Freude, Schmerz, Erkennen und Handeln gehören zur Seele. Das Verlangen nach einer Frucht verweist auf Erfahrung; ebenso ihre Ablehnung. Weil solche Regungen Vergangenheit und Zukunft verbinden, nehmen die Weisen eine fortbestehende Seele an.
P.127. Der Raum gibt den Dingen Platz und gewährt sowohl Licht als auch Dunkelheit Raum; sein Merkmal ist der Klang. Aus ihm entfalten sich die weiteren Elemente und gehen zurück. Zeit ordnet Morgen, Mittag, Abend sowie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch die Richtungen bilden eine beständige räumliche Ordnung.
P.128. Wie der Topf verlangt die entstandene Welt eine wirkende Ursache. Veden und Agamas unterweisen über die vier Lebensziele und erhellen Erkennen und Handeln. Zu ihrem Verständnis bedarf es eines befähigten Lehrers; ihr ursprünglicher Offenbarer und Wahrheitsgrund ist der höchste Shiva.
P.129. Pflanzen sind lebendig: Sie welken ohne Wasser und wachsen, wenn sie versorgt werden. Tote Pflanzen werden durch Bewässerung nicht wieder lebendig. Auch Ei und Keim besitzen Leben, bevor deutlich ausgebildete Sinne sichtbar sind; Blüten und Früchte bezeugen die eigenen Lebensorgane der Pflanzen.
P.130. Wird ein abgeschnittener Zweig eingepflanzt, teilt sich deshalb nicht eine Seele in mehrere. Seelen verkörpern sich in Samen, Wurzeln, Zweigen und Knospen. Fehlende Fortbewegung beweist keine Leblosigkeit; auch ein gelähmtes Tier oder ein gelähmter Mensch bleibt lebendig. Die Lebensformen sind vielfältig.
P.131. Wer Fleisch nachfragt, trägt dazu bei, dass andere Tiere töten. Ohne diese Nachfrage würden sie es nicht für ihn tun. Wie ist es Mitgefühl, einem Gastgeber die Schuld des Tötens zu überlassen? Wenn du den eigenen Leib als unrein betrachtest, warum begehrst du das Fleisch anderer Wesen?
P.132. Der Schatten eines Schirms und das Spiegelbild verschwinden mit ihrer Grundlage. Wenn sämtliche Daseinsgruppen samt Erkenntnis völlig erlöschen, wer wird dann befreit? Berufst du dich auf bleibende karmische Eindrücke wie beim Erwachen, hast du einen fortdauernden Zusammenhang bereits anerkannt.
P.133. Du vergleichst das Nirvana mit Kampfer, der restlos verbrennt: Daseinsgruppen, Erkennen, Begehren und Leiden sollen erlöschen. Wer erfährt dann seine Seligkeit? Niemand – dann fehlt der Befreite. Bleibt ein Erkennender, ist nicht alles vernichtet. Erkläre diesen Unterschied.
P.134. Höre, was wir Befreiung nennen: Der anfangslos freie, höchste, unwandelbare, allwissende und gütige Herr lässt seine Kraft in die Seele herabsteigen, wenn ihre Bindung an gutes und schlechtes Karma zum Gleichgewicht gelangt. Er verzehrt die Unreinheiten im Blick der Erkenntnis, beruhigt die Werkzeuge und lehrt seine Verehrung. Mit der Hand seiner großen Gnade hebt er sie aus dem leidvollen Geborenwerden in bleibende Seligkeit.
Yogachara: Bewusstsein und Welt
P.135. Der Yogachara erklärt: »Das Bewusstsein entfaltet sich als Sinne und wahrgenommene Gestalten. In Verbindung mit Erfahrung wird es offenbar, bleibt selbst jedoch formlos. Die Welt gleicht daher einem Traum; wirklich ist allein das Bewusstsein.«
P.136. Du unterscheidest Bewusstsein und Erfahrung: Dann sind es bereits zwei. Sind sie eins, so bedenke, dass Erfahrung die durch Begehren angeregte Tätigkeit des Bewusstseins gegenüber Klang, Gestalt und anderen Gegenständen ist. Auch Träume setzen frühere Wahrnehmung voraus.
P.137. Wäre Bewusstsein dasselbe wie der Körper, müsste das Ich mit dem Leib identisch sein. Tatsächlich sind sie unterscheidbar. In seiner Verbindung mit den Gegenständen tritt das Bewusstsein jedoch hinter deren Erscheinung zurück, wie ein Kristall hinter den Farben, die er annimmt.
Madhyamika: Teile, Ganzes und Erkennen
P.138. Der Madhyamika sagt: »Was als Körper erscheint, besteht aus den zehn Sinnes- und Handlungsorganen. Ohne sie ist kein gesonderter Körper aufzuzeigen. Wo kein solcher Körper besteht, besteht auch kein damit verbundenes eigenständiges Bewusstsein.«
P.139. Die Teile eines Topfes sind nicht die eines Tuches. Ihre jeweilige Verbindung bewahrt eine bestimmte Einheit: das Ganze. Teile und Ganzes sind zu unterscheiden. Daher ist ein Körper anzuerkennen und ebenso die erkennende Seele.
P.140. Auch wenn Sinne und Gegenstände vorhanden sind, fehlt im Tiefschlaf die Wahrnehmung, weil die Seele nicht entsprechend mit den Werkzeugen verbunden ist. Tritt die Verbindung ein, wird erkannt. Seele und ihr Erkennen sind daher wirklich.
Vaibhashika: Wahrnehmung und Gegenstand
P.141. Der Vaibhashika lehrt: »Wie beim Vermischen zweier Stoffe Röte entsteht, erscheint die wahrgenommene Welt durch das Zusammentreffen von Erkenntnis und Gegenstand. Wer dies klar durchschaut, erlangt Befreiung.«
P.142. Der Gegenstand ist außen, das geistige Erkennen innen; der eine besitzt Gestalt, das andere nicht. Ihre bloße Vermischung kann die Wahrnehmung deshalb nicht erklären. Mit dieser Behauptung allein ist der Erkenntnisvorgang nicht begründet.
Niganda: Die jainische Position
P.143. Nun folgt die Lehre der unbekleideten Asketen, die den blütenreichen Ashokabaum verehren, staubbedeckt die Häuslichkeit verlassen und Matten und Pfauenfedern mitführen. Ihre Askese weicht von der vedischen Ordnung ab.
P.144. »Unser Herr Aruga ist unvergänglich und von den Göttern gepriesen. Die acht Mängel hat er überwunden und trägt die acht makellosen Vorzüge, wie der Vollmond seine Kühle.
P.145. Durch vollendete Askese hat er die Herrschaft der Sinne überwunden. Er erkennt in einem Augenblick alle Orte und Zeiten und erweist Verehrenden wie Nichtverehrenden Güte. Seine weiteren Eigenschaften seien dargelegt.
P.146. Hunger, Durst, Furcht, Neid, Anhänglichkeit, Begierde, unruhiges Denken, Schmähung, Krankheit, Tod, Schweiß, Verwunderung, Stolz, Essen, Geburt und Schlaf hat er überwunden. Mit den acht Vorzügen ausgestattet, verkündet er im höchsten Bereich den um ihn versammelten Vollendeten das eine Wort.
P.147. Die Vollendeten entfalten dieses Wort in Lehren über Wandel, Yoga und andere Gebiete. Sie erklären Zeit, Raum, die Prinzipien von Bewegung und Ruhe, Verdienst und Schuld, Materie, Seele, Bindung und Befreiung als grundlegende Wirklichkeiten.
P.148. Zeit umfasst Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Seele erfüllt ihren jeweiligen Körper ganz, erfährt dessen Jugend, Reife und Alter und bleibt bei diesen Veränderungen ein erkennendes, beständiges Wesen.
P.149. Das Dharma-Prinzip lässt aufwärtsstreben und bewirkt Veränderung und Vergehen; das Adharma-Prinzip lässt abwärts und zur Ruhe kommen und bewirkt Fortbestand. Verdienst fördert das Heilsame, Schuld das Unheilsame. Der Raum gewährt den Dingen ihren Ort. Nun sei die Beschaffenheit der Materie erläutert.
P.150. Materie erscheint in geformten Dingen wie Eisen, Stein und Bäumen. Sinnliche Verstrickung bindet. Die Überwindung ihrer Herrschaft durch Askese führt zu günstigeren Geburten. Sind schließlich Verdienst und Schuld durch ihre Früchte erschöpft, wird Befreiung erlangt.«
Antwort zur jainischen Position
P.151. Du vergleichst die Vorzüge Arugas mit der natürlichen Kühle des Mondes. Doch wenn er zuvor Mängel besaß und sie überwinden musste, war seine Reinheit erworben. Dann gehört er zunächst zu den gebundenen Seelen.
P.152. Erreichte er Vollendung durch tugendhaftes Handeln, wer offenbarte die Ordnung, durch die dieses Handeln zur Befreiung führt? Unterscheide den Offenbarer des Weges von dem, der ihn beschreitet. Welchen von beiden nennst du den höchsten Herrn?
P.153. Du behauptest, Aruga erkenne alles ohne körperliche Werkzeuge, hältst aber zugleich an seinem unvergänglichen Leib fest. Wie verhält sich sein Erkennen zu Geist und Sinnen? Dass ein solches körpergebundenes Erkennen alle Zeiten zugleich erfasst, ist damit nicht bewiesen.
P.154. Die Überwindung von Zorn und anderen Fehlern erklärt noch nicht die höchste Herrschaft. Aruga war nach deiner Darstellung eine verkörperte Seele. Vergleichst du ihn mit einem König, der andere begünstigt, warum verweilt er dann abgesondert in der goldenen Himmelsstadt?
P.155. Die Vollendeten sollen das eine Wort Arugas empfangen und weitergeben. Wenn du ihnen jedoch die dazu erforderlichen Erkenntnis- und Sprachwerkzeuge absprichst, gleicht dies einem Stummen, der einen anderen Stummen durch Worte unterweist.
P.156. Wie erkennt der im seligen Bereich Verweilende das Leiden der Welt, um es zu heilen? Bleibt ihm dieses fremd, kann er nicht entsprechend helfen; erfährt er es selbst, muss seine vollkommene Leidfreiheit genauer erklärt werden.
P.157. Füllt die Seele den Leib genau nach dessen Umfang, müsste sie mit jedem Verlust eines Körperteils ebenfalls weniger werden. Beim Zerfall des Körpers müsste auch sie zerfallen, wie Wasser aus einem zerbrochenen Gefäß entweicht.
P.158. Wie sollen Bewegung und Ruhe denselben Körper zur gleichen Zeit in entgegengesetzter Weise bestimmen? Auch ein Vogel oder ein Käfer fliegt und sitzt nicht im selben Sinn zugleich. Die Unterscheidung ihrer Wirksamkeit bleibt zu erklären.
P.159. Ohne einen wissenden Vermittler ist nicht erklärt, wie jedem sein gutes und schlechtes Karma zugeordnet wird. Vergleichst du es mit einem Pfeil, der sein Ziel erreicht, so setzt dein Bild einen Schützen voraus. Ebenso bedarf die karmische Ordnung einer leitenden Erkenntnis.
P.160. Du schreibst auch Eisen und Stein eine Seele mit einem Sinn zu. Bei Lebewesen beobachten wir jedoch Lebensäußerung und Tod, bei solchen Dingen nicht entsprechend. Sollten auch sie im selben Sinn leben, müsste ihr Weg zur Befreiung erklärt werden.
P.161. Du nennst das Verstummen der sechs Wahrnehmungsweisen Askese. Doch ohne tätigen Einsatz entsteht kein Gewinn, wie Handel einen Einsatz erfordert. Berufst du dich auf früheres Karma, so erklärt dieses auch das wechselnde Hervortreten der Sinne; bloße Untätigkeit genügt nicht.
P.162. Wäre die Qual des Körpers die höchste Askese, müssten schwer Kranke zuerst befreit werden. Schmerz allein ist kein Weg zur Seligkeit. Auch eine absichtliche Verletzung des eigenen Leibes beweist noch keine befreiende Erkenntnis.
P.163. Wie willst du durch bloßes Erleben sämtliches anfangsloses Karma erschöpfen? Solange neues Wirken hinzukommt, fehlt ein Ende. Die Hoffnung gleicht einer Katze, die auf das Austrocknen des Meeres wartet, um seine Fische zu fressen.
P.164. Ohne göttliche Hilfe zur höchsten Freiheit gelangen zu wollen gleicht einem Topf, der sich selbst aus der Tiefe eines Brunnens heben möchte. Wie eine Hand ihn heraufzieht, so bedarf es der Gnade. Erkenne dies und wende dich Shiva zu.
Ajivaka: Grundteilchen und Lebensordnung
P.165. Nun sei die Lehre der Ajivakas dargelegt: Sie erklären, allen Wesen wie sich selbst Güte zu erweisen, verlangen aber schmerzhafte Übungen, ähnlich dem Leiden, das sie sich beim Ausreißen der Haare zufügen.
P.166. »Der unbegrenzt erkennende Herr lehrt fünf Grundwesen: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Seele. Erde ist fest, Wasser kühl, Feuer heiß, Luft bewegt; die Seele ist erkennend.
P.167. Erde und Wasser breiten sich nach unten aus, Feuer und Luft nach oben. Die Seele tritt in ihre Verbindungen ein und erlebt die Beschaffenheit des jeweiligen Körpers. So vollzieht sich ihr Zusammenwirken.
P.168. Die vier stofflichen Grundwesen erkennen einander nicht; keines verwandelt sich in ein anderes oder geht vollständig in ihm auf. Dennoch verbinden sie sich zu lebendigen Körpern. Sie entstehen nicht neu und vergehen nicht; ihre eigene Natur bleibt gewahrt.
P.169. Die Grundteilchen werden weder geschaffen noch zerstört. Sie selbst werden nicht verzehrt, verdaut oder ausgespien und weder gemacht noch ungemacht. Sie durchziehen die weiten Welten und alle Körper und bewahren ihre Beschaffenheit.
P.170. Die Seele ist dem Auge unsichtbar. Durch Karma nimmt sie einen geformten Leib an, ohne gewöhnlichen Menschen sichtbar zu werden; die Götter erkennen sie. Die Verbindung der übrigen vier Grundwesen ist nun zu erklären.
P.171. Die Verbindungen besitzen eine Ordnung: In der Erde wirken alle vier zusammen, im Wasser die drei entsprechenden Prinzipien, im Feuer Feuer und Luft; Luft kann für sich auftreten. Nicht beliebige Zusammenstellungen bilden dieselbe Stufe.
P.172. Es gibt sechs Farbstufen, darunter Weiß, Gold, Rot, Blau, Grün und vollkommen reines Weiß. Die höchste Reinheit gehört zum befreiten Bereich; die übrigen bestimmen die verkörperten Zustände, die durch Sinne erfahren werden.
P.173. Reichtum und Armut, Freude und Schmerz, Aufenthalt in der Heimat oder Fremde, Alter und Tod sind dem Wesen schon im Mutterleib gemäß früherem Wirken zugeordnet. Unter dieser Ordnung vollzieht sich der Weltlauf.
P.174. Mit Verdienst und Schuld ist die Reihe der grundlegenden Wirklichkeiten vollständig. Wer diese Lehre unseres Herrn erkennt, gelangt zum höchsten Bereich.«
Antwort: Die leitende Ursache
P.175. Aus endgültiger Befreiung kehrt man nicht in gebundene Geburt zurück. Wie kann daher dein befreiter Herr zur Verkündigung zurückkehren? Gelangen die stofflichen Grundwesen nicht in diesen Bereich, fehlt ihm dort auch der von dir vorausgesetzte Körper. Sein Lehren und Erkennen sind so nicht erklärt.
P.176. Du unterscheidest irdische und vollkommene Lehrer und lässt die ersteren zurückkehren. Dann unterscheiden sie sich zunächst nicht von anderen gebundenen Seelen. Du kannst ihnen nicht ohne Erklärung zugleich die Eigenschaften völliger Befreiung und irdischer Gebundenheit zusprechen.
P.177. Wenn die volle Verbindung von Seele und Leib schon vollkommene Erkenntnis hervorbringt, weshalb ist diese beim Säugling oder bei einem Menschen mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten nicht vorhanden? Deine Aussage erklärt die unterschiedlichen Erkenntniszustände nicht.
P.178. Wie bilden nach unten und nach oben strebende Teilchen einen einheitlichen Körper? Verändern sie dabei ihre Natur, ist ihre Unveränderlichkeit aufgegeben; bleiben sie völlig getrennt, bleiben Zwischenräume und bloße Vielheit. Ihre geordnete Verbindung bedarf einer Erklärung.
P.179. Auch unzählige Teilchen ergeben nicht von selbst eine geordnete Einheit. Ihre verschiedenen und entgegengesetzten Tendenzen erklären keinen für eine Seele geeigneten Leib. Tausend lose Stäbe sind noch keine tragende Säule.
P.180. Unbewusste Teilchen ordnen sich nicht selbst wissend zur passenden Verkörperung. Auch Luft kennt weder die Seele noch deren Karma; das Karma selbst ist ebenfalls unbewusst. Erkenne daher den Einen, der Stoffe, Körper und Seelen ihrem Wirken entsprechend zusammenführt.
Bhatta-Mimamsa: Veden, Opfer und Handlung
P.181. Nun folgt die von Bhattacharya erläuterte Lehre Jaiminis: »Die Veden sind wahr; eines lenkenden Gottes bedarf es nicht. Durch die vorgeschriebenen Handlungen wird der himmlische Zustand erreicht.
P.182. Menschliche Seelen sind mit Begierde und weiteren Eigenschaften behaftet. Ihr Wissen wächst durch Lernen; ohne Unterweisung bleiben sie unwissend. Darum kann ein begrenzter Mensch nicht der ursprüngliche Verfasser der vollkommenen Veden sein.
P.183. Nennt ihr den Verfasser Gott, so stellt sich dieselbe Frage: Mit einem Körper hätte er begrenzte Werkzeuge und müsste lernen. Ohne Körper fehlten ihm Mund und Geist zum Sprechen und Denken.
P.184. Götter, Weise und Vollendete überliefern nicht, die Veden erstmals von einem Verfasser empfangen zu haben. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben. Ihr Wissen von künftigen Geburten überschreitet menschliche Autorschaft.
P.185. Die sechs Hilfswissenschaften und die ergänzenden Wissensgebiete sind in den Veden begründet. Sie sind ohne Anfang und Ende, bewahren ihren Zusammenhang und werden beständig überliefert.
P.186. Sie enthalten Gebote und Verbote, Wege, Mantras, Gottheiten und unterschiedliche Opferhandlungen. Diese Verschiedenheit ist sachgemäß. Denjenigen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erkennen, tritt ihre Wahrheit in entsprechender Form hervor.
P.187. Die vedischen Wörter sind richtig zu gliedern und auszusprechen, die vorgeschriebenen Handlungen fehlerfrei auszuführen. Dadurch wird die höchste Gabe erlangt und Bindung überwunden.
P.188. Die weite Welt ist anfangs- und endlos, nicht von jemandem erschaffen. Sie umfasst Seelen, die anfangslos mit Karma verbunden sind, und die Wirklichkeitsprinzipien bis zur Erde.
P.189. Die Seele ist beständig, allgegenwärtig, erkennend, rein und formlos. Mit Verstand und anderen Werkzeugen verbunden, erhält sie dem früheren Karma entsprechende Körper und erkennt durch die Sinne.
P.190. Wie Gras und Blätter als Dünger neues Wachstum ermöglichen, so bringt vergangenes Handeln in einer späteren Geburt seine Früchte hervor.
P.191. Die ordnungsgemäß ausgeführten täglichen Riten führen zu Wohlergehen. Durch das Feueropfer werden gewünschte Gaben und durch vedische Opfer die höheren Ziele erlangt.
P.192. Erkenntnislehre und Handlungslehre gehören zusammen. Wer allein Erkenntnis sucht und die vorgeschriebenen Riten aufgibt, verlässt die vedische Ordnung; für eine solche Abkehr bietet sie keinen eigenen Heilsweg.
P.193. Wenn die Veden das Töten eines Opfertieres im Opfer als rechtmäßig bezeichnen, ist ihrem Gebot zu folgen. Die dazugehörigen Mantras und Handlungen bringen ihre Frucht hervor, wie Nahrung den Hunger stillt.«
Antwort: Offenbarung und befreiende Erkenntnis
P.194. Wo lehren die Veden selbst, dass sie keinen Offenbarer hätten? Wie das Mahabharata einen Verfasser und Töpfe und Gewebe einen Hersteller haben, so setzt eine sinnvolle Lehre einen wissenden Urheber voraus. Der mondgeschmückte Herr wird als ihr Offenbarer bezeugt.
P.195. Ohne erkennenden Offenbarer wären die Veden bloßer Laut wie ein Geräusch am Himmel. Eine Lampe macht sichtbar, besitzt aber eine bestimmte, begrenzte Wirkweise. Auch die Behauptung, eine zunächst formlose Lehre nehme später Form an, erklärt ihren Ursprung nicht.
P.196. Du sagst, die Veden erschienen in einem geeigneten Menschen. Doch wer bestimmt diese Eignung und die Bedeutung des Gesagten? Auch bei einem aus fernen Ländern kommenden Stoff schließen wir auf einen Weber, obwohl wir ihn nicht gesehen haben. So bedarf es eines wissenden Ursprungs.
P.197. Dass Menschen vieler Länder die Veden anerkennen, beweist ihre Verfasserlosigkeit nicht. Auch Töpfe gibt es vielerorts. Sinnvolle Wörter verlangen eine verständige Fügung; ohne sie wäre die Rede wie das bedeutungslose Rauschen des Meeres.
P.198. Wie wir mit unserem Körper verbunden sind, durchdringt der Herr die Welt und offenbart gnädig das Wort. Weil dessen Ursprung der anfangslose Herr ist, nennt man auch seine Offenbarung anfangslos – wie ein königliches Schreiben als Gegenwart des Königs geehrt wird.
P.199. Wenn du vedisches Wissen auf drei gesellschaftliche Gruppen beschränkst, erkläre die entsprechenden Kenntnisse anderer und die unterschiedliche Praxis in verschiedenen Ländern. Die bedeutungsvolle Fülle der Veden ohne wissenden Ursprung anzunehmen gleicht der Behauptung von Kindern ohne Mutter.
P.200. Entstünde die Erkenntnis der Seele allein aus dem Körper, müsste sie mit ihm vergehen. Die unbewussten Organe verbinden sich aber nicht selbst wissend mit der Seele. Wie Pflanzen wachsen und vergehen, wechseln Körper und Weltgestalten; daraus folgt nicht ihre unveränderliche Ewigkeit.
P.201. Eine schon in jeder Hinsicht allgegenwärtige Seele müsste nicht erst Wege zu anderen Zuständen beschreiten. Wäre sie lediglich im Körper eingeschlossen wie Duft in einem Gefäß, müsste sie mit dessen Zerfall betroffen sein. Beachte dagegen die überlieferte Fähigkeit der Yogis, den Körper zu verlassen und einen anderen zu betreten.
P.202. Vergangene Handlungen bringen nicht ohne Vermittlung einen passenden neuen Leib hervor. Dein Düngerbild erklärt die Zuordnung zur jeweiligen Seele nicht. Wie ein Auftraggeber Arbeit angemessen entlohnt, ordnet der gnadenvolle Herr jedem Wesen die Früchte seines Handelns zu.
P.203. Opfer um erwünschter Früchte willen fördern das Verlangen nach den Mitteln und nach weiterem Genuss. Mehr Genuss nährt weiteres Begehren. Wer auf diese Weise Himmel sucht, setzt den Kreislauf der Handlung fort; die befreiende Erkenntnis ist damit noch nicht erlangt.
Prabhakara: Die unsichtbare Nachwirkung der Handlung
P.204. Nun ist darzulegen, wie Prabhakara innerhalb der auf Jaimini zurückgeführten vedischen Lehre von Bhattacharya abweicht.
P.205. »Aus vollzogenem Opfer entsteht eine neue, unsichtbare Wirksamkeit, Apurva, welche später die Frucht hervorbringt. Hat die Seele alle Handlungen und Folgen hinter sich gelassen und ruht ohne Tätigkeit wie Erde oder Stein, so ist sie befreit.«
P.206. Du stellst zwischen Handlung und Frucht eine neue Größe. Wodurch ist deren Wirksamkeit erwiesen? Eine von ihrer wirklichen Ursache abgelöste Frucht anzunehmen gleicht der Behauptung, eine Himmelsblüte habe nach dem Tragen auf dem Haupt Duft gewonnen.
P.207. Die Veden sprechen von Seligkeit in der Befreiung. Bloßes Erlöschen von Erkennen und Handeln wäre nicht diese Seligkeit; sonst wäre Ohnmacht Befreiung. Wie Feuer ohne Hitze seine Eigenart verlöre, wäre eine Seele ohne jedes Erkennen nicht mehr als Seele erklärt.
Klang-Brahman: Wort und Wirklichkeit
P.208. Der Vertreter des Klang-Brahman sagt: »Allein Klang ist wirklich; als Welt wird er verkannt. Ein von ihm unabhängiger Gegenstand ist eine Vorstellung der Unwissenden. Die Einsicht darin ist Befreiung.
P.209. Die Entfaltung und Differenzierung des Klanges erscheint als sichtbare Welt. Was ihr Gegenstand oder Bedeutung nennt, geht aus ihm hervor. Zeigt einen bestimmbaren Gegenstand, der ohne Benennung erkannt wird!
P.210. Dasselbe Wort kann Verschiedenes bedeuten: etwa Blume oder Erde, Göttin oder Tier. Der Laut bleibt, während die Bedeutung wechselt. Im Wort liegen also die verschiedenen Erscheinungsmöglichkeiten, wie aus Reis gerösteter Reis wird.
P.211. Erst durch das ausgesprochene Wort wird ein Gegenstand verständlich. Darum ist der Klang die eigentliche Wirklichkeit. Auch wenn du seine Bedeutung erklärst, gebrauchst du wiederum Wörter.«
Antwort: Die Bedeutung reicht über den Laut hinaus
P.212. Wenn Klang durch Täuschung als Welt erscheint, musst du auch diese Täuschung erklären. Die bloße Behauptung, Klang allein sei wirklich, ersetzt nicht den in den Veden gelehrten Weg von geordnetem Handeln und Erkenntnis.
P.213. Wie sollte formloser Klang aus sich geformte Welt hervorbringen? Vergleichst du es mit Milch, die zu Dickmilch wird, so kann diese nicht einfach wieder Milch werden. Dann verlöre der ursprüngliche Klang durch die Veränderung seine behauptete Unvergänglichkeit.
P.214. Wenn Klang sich wirklich verändert, ist er veränderlich. Die von Wörtern bezeichneten Gegenstände sind nicht deshalb erst vorhanden, weil jemand sie nennt. Wörter dienen vielmehr dazu, auf sie hinzuweisen.
P.215. Das Wort »Hari« kann Vishnu oder einen Affen bezeichnen. Wäre die Lautgestalt selbst der Gegenstand, müssten beide dasselbe sein. Gerade die Mehrdeutigkeit zeigt den Unterschied von Benennung und Benanntem.
P.216. Reis wird nicht allein durch seinen Namen geröstet; es bedarf des Feuers. Ebenso verlangt das Verständnis eines Wortes die Unterscheidung seiner Bedeutungen. Wirkliche Erkenntnis erfasst die betreffenden Dinge, nicht bloß ihren Laut.
P.217. Ein Name weist auf etwas bereits Wahrgenommenes oder noch Wahrzunehmendes hin. Das Wahrgenommene ist der Gegenstand. Warum setzt du an seine Stelle die Benennung selbst?
P.218. Wahrnehmung entsteht im Zusammenwirken von Seele, inneren und äußeren Werkzeugen, ihrer Grundlage, dem Gegenstand und dem Licht des Herrn. Im unmittelbaren Erfassen ist zunächst der Gegenstand gegeben, nicht notwendig seine sprachliche Benennung.
P.219. Wie eine Lampe Verborgenes sichtbar macht, helfen Wörter, Dinge zu verstehen. Der hörbare Klang entsteht und vergeht. Er ist ein vom Herrn ermöglichtes Mittel und nicht selbst der höchste Herr.
Mayavada: Die nichtduale Position
P.220. Nun wird die Lehre des Mayavadi dargelegt, der sich selbst für das Höchste und die Welt für eine trügerische Erscheinung hält, während er doch verkörpert bleibt und andere Seelen unterweisen will.
P.221. »Brahman ist Ursache aller Welten: grenzenlose Seligkeit und Erkenntnis, formlos, allgegenwärtig, ewig, wahr und rein. Es besitzt keine begrenzenden Merkmale oder Eigenschaften und wird durch die Veden bezeugt. Erkennender und Erkenntnis sind darin nicht verschieden.
P.222. Wie eine Sonne in vielen Wassergefäßen erscheint und doch darüber hinaus bleibt, so wohnt das eine Göttliche in den Körpern. Sinne und innere Werkzeuge erfassen es nicht; die gewöhnlichen Erkenntnismittel reichen nicht zu ihm.
P.223. Im Dunkeln erscheint ein Seil als Schlange. Im Licht wird das Seil erkannt, und die vermeintliche Schlange verschwindet. Ebenso erscheint dem Getäuschten die Welt als endgültig wirklich; in reiner Erkenntnis erweist sich allein das Bewusstsein als wahr.
P.224. Die Welt erscheint aus dem nicht abschließend bestimmbaren Grund; unabhängig davon könnte sie nicht entstehen. Ihre Veränderlichkeit zeigt ihren Scheincharakter. Wie Muschel und echtes Silber bei einer Prüfung verschieden bestehen, so bleibt in höchster Einsicht das Unwandelbare wahr und der Weltschein vergeht.
P.225. Das Wirkliche ist die Ursache der Welt. Wie eine Spinne den Faden aus sich hervorbringt, zum Netz entfaltet und wieder einzieht, so bringt das Höchste die Welt hervor, erhält sie und nimmt sie zurück. Von ihrem Ursprung her ist auch ihre Erscheinung im Wirklichen gegründet.
P.226. Aus Brahman entsteht Raum, daraus Luft, daraus Feuer, daraus Wasser, daraus Erde. Aus den Elementen entstehen Pflanzen, aus Pflanzen Nahrung und aus Nahrung der Körper mit seinen Bestandteilen.
P.227. Aus den sechs Körperbestandteilen entsteht die Nahrungshülle. In ihr wirkt die Hülle des Lebensatems; weiter innen werden die Geisteshülle und die Erkenntnishülle unterschieden. Hinzu kommt die Seligkeitshülle. So sind die fünf Hüllen miteinander verbunden.
P.228. In diesem aus fünf Hüllen bestehenden Leib erscheint Brahman, wie sich das Licht der fernen Sonne in vielen Gefäßen spiegelt. Die Verbindung befleckt es nicht; Bindung kann das Höchste nicht wirklich fesseln.
P.229. Wie ein Faden durch verschiedenfarbige Perlen geführt wird und scheinbar deren Farben annimmt, so erscheint das eine Göttliche in verschiedenen Körpern. Es scheint deren unterschiedliche Erfahrungen zu durchleben, ohne selbst wirklich verändert zu werden.
P.230. Das eine Brahman erscheint unter verschiedenen Namen als Erfahrender und in seinen Erfahrungen. Es durchläuft Wachen, Traum, Tiefschlaf und den vierten Zustand. Im Wachen wirken vierzehn Werkzeuge, im Traum vier, im Tiefschlaf eines. Im vierten Zustand ruhen sie alle; die bedingten Erfahrungen schwinden, während das Unvergängliche bleibt.
Selbsterkenntnis und Befreiung in dieser Position
P.231. Den Körper und seine Organe für das Selbst zu halten ist Bindung. Das Aufhören dieses Irrtums ist Befreiung. Unwissenheit ist ihr Same; durch sie scheinen Maya und ihre Erzeugnisse Brahman anzuhaften. Schwindet Unwissenheit, schwindet diese Verwechslung und Erkenntnis leuchtet auf.
P.232. Geordnete Handlungen reinigen die inneren Werkzeuge. Daraus erwächst Erkenntnis: »Ich bin Brahman.« Wenn diese Einsicht gefestigt ist, wird das Selbst im beruhigten Erscheinungsgrund klar, wie der Mond sich in stillem Wasser spiegelt.
P.233. Brahman-Erkenntnis heißt, das Ich als Brahman zu erkennen. Das Selbst ruht im Selbst und erfährt sich selbst; Namen und Gestalten von Leib, Sinnen und Atem verlieren ihren bindenden Anspruch. Auch die Elemente werden überschritten, während das Selbst unwandelbar bleibt.
P.234. Die großen Sätze der Veden, etwa »Das bist du«, lehren diese Einheit. Wer sie noch nicht unmittelbar erkennt, übt Verehrung, die entsprechenden Sitzweisen und den achtgliedrigen Yoga, um die Einsicht »Ich bin Er« zu verwirklichen.«
Antwort aus der Sicht des Shaiva Siddhanta
P.235. Deine Behauptung »Ich bin Gott« erklärt weder die rechte Betrachtung der Einheit noch die Seligkeit der Befreiung. Werden ihre Voraussetzungen nicht geklärt, ist sie so widersprüchlich wie die Erzählung von einer unfruchtbaren Krähe, die ihre Jungen mit aus einem Stein gewonnenem Fleisch ernährt.
P.236. Die Veden sprechen vom Einen, unterscheiden aber auch Erkennenden, Erkenntnis und Erkanntes. Ihr Zusammenhang muss verstanden werden, statt eine Aussage gegen die andere zu stellen. Ohne eine vom Herrn unterscheidbare Seele bleibt unerklärt, wer seine Seligkeit empfängt.
P.237. Dein Sonnenbild setzt Sonne, Wassergefäße und einen Betrachter voraus. Es beweist daher nicht, dass überhaupt keine Unterscheidung besteht. Ohne eine zweite Grundlage könnte kein Spiegelbild auftreten; das Bild erklärt keine ausschließliche Einzigkeit.
P.238. Die verkörperte Seele erkennt mithilfe äußerer und innerer Werkzeuge; auch die Schriften bestätigen dies. Das allwissende Brahman dagegen hängt nicht so von ihnen ab. Die Behauptung ihrer unterschiedslosen Gleichheit erklärt die Begrenzung der Seele nicht.
P.239. Rubin und Glanz sind untrennbar, aber als Träger und Eigenschaft unterscheidbar. Dein Vergleich hebt diese Unterscheidung nicht auf. Sprichst du dem Höchsten auch Wille, Erkenntnis und Wirksamkeit ab, wie erklärst du dann seine schöpferische Herrschaft?
P.240. Wenn die Welt nur wie eine irrtümlich gesehene Schlange erscheint, wer ist dann der Getäuschte? Wäre auch er lediglich eine Veränderung Brahmans, würdest du dem Höchsten selbst Täuschung zuschreiben. So ist befreiende Klarheit noch nicht gewonnen.
P.241. Wie bestimmst du die Welt als weder seiend noch nichtseiend? Was entsteht, muss eine Grundlage haben; aus völligem Nichtsein entsteht nichts. Wenn wir von Nichtvorhandensein sprechen, kann damit der Rückgang in einen unsichtbaren ursächlichen Zustand gemeint sein.
P.242. Die Verwechslung einer Muschel mit Silber setzt unterscheidbare Gegebenheiten voraus. Dass eine falsche Auffassung berichtigt wird, vernichtet nicht deren wirkliche Grundlage. Die Welt verändert ihre Gestalten, ohne dadurch bloßes Nichts zu sein; ihre ursächliche Wirklichkeit bleibt.
P.243. Bringt Brahman die stoffliche Welt wie eine Spinne ihr Netz aus sich hervor, schreibst du dem reinen Bewusstsein stoffliche Veränderung zu. Dass die Spinne nicht in ihrem eigenen Netz gefangen ist, beantwortet diese Frage nicht. Aus Lehm entsteht schließlich auch kein Tuch.
Unwissenheit und die Reinheit des Höchsten
P.244. Wenn Gott selbst in jedem Körper unmittelbar erkennt, warum tritt dieses Erkennen im Traum, Tiefschlaf oder Tod zurück? Berufst du dich auf ruhende Werkzeuge, unterscheidest du bereits deren bedingtes Erkennen von der ununterbrochenen Erkenntnis des Höchsten.
P.245. Du nennst das verkörperte Wesen völlig ungebunden; dennoch klammert es sich an den alternden, leidenden Leib und fürchtet seinen Verlust. Erkläre die tatsächlich erfahrene Bindung, statt sie nur durch eine Behauptung zu verneinen.
P.246. Dein Bild der Perlen auf dem Faden ist treffend, wenn die wechselnden Welten die Perlen und der unwandelbare Herr ihr durchgehender Halt sind. Es zeigt gerade Verbindung bei bleibender Unterscheidung und nicht die Aufhebung jedes Unterschieds.
P.247. Du lässt Brahman unter Unwissenheit Freude und Schmerz erfahren und nennst es zugleich stets unberührt. Beide Aussagen benötigen eine klare Unterscheidung ihrer Träger. Die eigene leidvolle Erfahrung wird nicht dadurch aufgehoben, dass man sich zum jenseits aller Begrenzung stehenden Höchsten erklärt.
P.248. Wäre die Seele in jeder Hinsicht uneingeschränkt gegenwärtig und wissend, wie könnte ihre Tätigkeit in den Zuständen zurücktreten? Wenn nur die Werkzeuge ruhen, erkläre ihr Verhältnis zum Herrn. Das Bild des Magneten allein erklärt noch nicht diesen Wechsel.
P.249. Erst wenn die Sonne selbst durch Dunkelheit verhüllt werden könnte, wäre verständlich, wie das reine Brahman unwissend werden sollte. Deine Erklärung macht das immer Reine zunächst unrein und lässt es dann seine Reinheit zurückgewinnen.
P.250. Reinheit ist dem Höchsten nicht zufällig, sondern wesentlich. Überträgst du die Unwissenheit der Seele auf ihren höchsten Grund, verwechselst du Seele, Bindung und Herrn. Auch das im Holz verborgene Feuer zeigt unterschiedliche Grundlagen und beweist keine unterschiedslose Einerleiheit.
P.251. Wenn das Selbst sich selbst genießt, unterscheidest du bereits Erleben und Erlebenden. Auch die Beseitigung der Unwissenheit lässt Erkennen bestehen. Erklärst du dagegen jedes Erkennen zu bloßer Maya, gefährdest du auch die von dir behauptete Wirklichkeit Brahmans.
P.252. Verstehe den vedischen Satz »Das bist du« recht. Erkenne deine Beziehung zum höchsten Grund und übe die Betrachtung »Ich bin Er«, ohne Seele und Herrn gedankenlos zu verwechseln. Durch die geeigneten Übungen, Yoga und Erkenntnis nähere dich seinen selbst für Götter schwer erfassbaren Füßen.
Parinamavada: Die Lehre von der wirklichen Umwandlung
P.253. Die nun folgende Lehre stimmt in der Berufung auf die Veden mit der vorigen überein, deutet deren Ziel aber als zugleich bestehende Verschiedenheit und Nichtverschiedenheit von Brahman und Welt.
P.254. »Bewusstsein entfaltet sich durch wirkliche Umwandlung als Welt und Seelen; deshalb ist alles im Brahman gegründet. Die Veden weisen den Weg zur Seligkeit. Folgt die Seele ihm, verliert sie ihre abgesonderte Stellung und wird eins mit Brahman.«
P.255. Wie kann dieselbe Wirklichkeit unbewusster Stoff werden und zugleich unverändert von ihm verschieden bleiben? Salz im Meerwasser bewahrt seine eigene Beschaffenheit. Das erkennende Subjekt wird nicht durch bloße Behauptung zugleich zum unbewussten Objekt.
P.256. Soll die Welt nur ein Teil Gottes sein, würde dieser Teil entstehen und vergehen. Ginge er wieder in Brahman zurück, schriebst du dem Höchsten wechselnde stoffliche Zustände zu. Auch das strebende Erkennen der Seele wäre dann bloß ein solcher wandelbarer Teil.
P.257. Vergleichst du Brahman mit einem Samen und die Welt mit dem Baum, ist seine Unveränderlichkeit nicht gewahrt. Außerdem benötigt der Same Erde und weitere Bedingungen. Welche entsprechende Grundlage soll das uneingeschränkte Höchste benötigen?
P.258. Das Bild von Gold und Schmuck setzt einen Goldschmied und Menschen voraus, die den Schmuck tragen. Es zeigt nicht allein einen Stoff, sondern auch einen Gestalter und die Empfänger. Beachte die vollständige Bedeutung deines eigenen Vergleichs.
P.259. Wenn das Erkennen und Wollen der Seele völlig erlischt, wer vereinigt sich dann mit Brahman und erfährt Befreiung? Bleibt die Seele erkennend, erkläre ihre Beziehung zum Höchsten. Bloßes Zerstören ihrer Fähigkeiten begründet keine Seligkeit.
Sankhya ohne Schöpfergott
P.260. Der gottlose Sankhya erklärt: »Die Urnatur entfaltet sich als Grundnatur, feiner achtfacher Leib und weitere Veränderungen. In Gegenwart des reinen Purusha entfaltet sie spielerisch die vielen Welten und Lebensformen und nimmt sie wieder zurück.«
P.261. Wäre der Purusha bereits uneingeschränkt rein, wie könnte die Urnatur ihn verhüllen? Könnte sie es dennoch, wäre auch nach Befreiung erneute Bindung möglich. Die Befreiung von ihrer Macht bedarf des Lichtes der höchsten Gnade, das selbst von ihr unberührt bleibt.
P.262. In Verbindung mit der Natur erkennt die Seele begrenzt und lenkt deren unbewusste Tätigkeit, wie ein Lahmer auf den Schultern eines Blinden dessen Weg weist. Doch keiner von beiden ist deshalb der höchste Herr. Der Makellose ermöglicht ihre Verbindung und ihr Zusammenwirken.
P.263. Die Seele erkennt nicht völlig aus sich selbst; die Natur erkennt überhaupt nicht. Verstehe daher die leitende Ursache ihrer Verbindung. Ihre Trennung gelingt nicht durch eine bloße begriffliche Feststellung. Beschreite die vier Wege des Dienens, Verehrens, Yoga und Erkennens und empfange die befreiende Gnade.
Pancharatra: Die Verehrung Vishnus
P.264. Der Anhänger des Pancharatra lehrt: »Vishnu ist der ursprüngliche, formlose, ungeteilte, allgegenwärtige Grund und das Licht der Erkenntnis. Aus freiem Willen nimmt er Gestalt an, ruht gnädig auf dem großen Meer und offenbart die Pancharatra-Agamas.
P.265. Aus seinem Nabel lässt er Brahma hervorgehen und durch ihn die Welten entstehen. Er setzt Hara für ihre Auflösung ein und erhält sie selbst. So gründet in ihm das Erschaffen, Bewahren und Zurücknehmen.
P.266. Aus großer Güte erschien er als Fisch, Schildkröte, Eber, Mensch-Löwe, Zwerg, Parashurama, Rama, Balarama und Krishna; als Kalki wird er erneut erscheinen. Er ist der Gott der Götter.
P.267. Als Fisch trug er die Meere, als Schildkröte den Berg, als Eber hob er die versunkene Erde. Als Mensch-Löwe zerriss er Hiranya, als Zwerg durchmaß er die Welten; als königlicher Held schützte er die Erde vor den Asuras. Auch künftig wird er sie bewahren.
P.268. Als der Elefant im Rachen des Krokodils gefangen war und den ursprünglichen Herrn um Hilfe rief, eilte Vishnu herbei, tötete das Krokodil und befreite den Elefanten. Ihn verehren wir als unseren Retter.
P.269. Er ließ das Meer quirlen, gab den Göttern den Unsterblichkeitstrank, besiegte die schädigenden Asuras und bewahrte die Welten. Seinen Verehrern erschloss er gnädig den wahren Sinn der Schriften; dadurch erweist er sich als der Höchste.
P.270. Er selbst ist Maya, Seele und die Entfaltung der Maya; durch seine Macht entsteht die Bindung und allein durch seine Hilfe endet sie. Wer ihn in dieser Überzeugung verehrt, wird von der Bindung gelöst und nach Vaikuntha geführt.«
Shaivische Antwort: Höchster Grund und göttliche Ämter
P.271. Ein zeitlicher Anfang hätte auch ein Ende; das Höchste aber ist jenseits beider. Ist Vishnu reines Erkenntnislicht, wie sollte er selbst zur verdunkelnden Maya werden? Besteht sein Leib aus unvergänglicher Erkenntnis, darf er nicht zugleich als gewöhnlicher Körper mit dessen Bestandteilen gelten.
P.272. Die Erzählung von Shankaras Bettelgang schildert Vishnu als einen, dessen geöffnetes Haupt Blut verliert, bis er ohnmächtig wird. Der Herr richtet ihn wieder auf. Ein solcher leidender Leib bezeugt nicht von selbst uneingeschränkte höchste Freiheit.
P.273. Könnte Hari seine Gestalt uneingeschränkt aus freiem Willen bilden, weshalb stellte er nach Virabhadras Angriff beim großen Opfer sein Haupt nicht selbst wieder her? Die Überlieferung schreibt dessen Wiederherstellung der Gnade des Herrn zu.
P.274. Du schreibst Vishnu die ursprüngliche Offenbarung zu. Doch wer lehrte unter dem Banyanbaum die höchste Wahrheit, als die Welt den Sinn der Veden nicht verstand? Der dort lehrende Shiva ist ihr ursprünglicher Offenbarer.
P.275. Wenn Vishnu Brahma vollständig hervorbringt, weshalb stellte er dessen von Rudra entferntes fünftes Haupt nicht wieder her? Auch die Behauptung, Brahma sei die letzte Ursache Rudras, ist damit zu prüfen. Erkenne hinter diesen Vorgängen Shivas Wirken.
P.276. Du nennst den in verschiedenen Mutterleibern Geborenen den uneingeschränkt freien Weltherrn. Brahma selbst, unfähig zu schaffen, wandte sich jedoch an Hara. Dieser erschien aus seiner Stirn und lehrte ihn das Erschaffen.
P.277. Brahma und Narayana werden in verschiedenen Weltfolgen wechselseitig als Ursprung beschrieben. Ihr gemeinsamer Grund ist der Herr, der den Elefantendämon überwand. Darum erscheinen beide als in ihm gegründet, nicht als voneinander unabhängige höchste Ursachen.
P.278. Wie könnte Hari die letzte Ursache aller Auflösung sein, wenn auch seine eigene Weltgestalt am Ende vergeht? Rudra trägt die Zeichen vergangener Weltzyklen. Der zuletzt zurücknehmende Shiva ist ebenso Grund des erneuten Entstehens und Bestehens.
P.279. Vishnu empfing das Rad zur Bekämpfung der Asuras durch Verehrung des Herrn. Seine bewahrende Kraft ist daher nicht ohne diesen Grund zu verstehen. Auch im Schutz der Welt wirkt Shankaras Macht.
Deutung der Avatar-Erzählungen
P.280. Die shaivische Erzählung berichtet, dass Vishnu als gewaltiger Fisch die Meere an sich nahm und die Welt bedrohte. Der Herr mit dem Dreizack bezwang ihn und nahm Zeichen seiner Gestalt als Schmuck an.
P.281. Als Schildkröte trug Vishnu den Berg und beanspruchte, allein die Welt zu tragen. Während die Götter schwiegen, überwand Hara diesen Stolz und trug den Schild als Zeichen seiner Herrschaft.
P.282. Als Eber durchdrang Vishnu die Welten und trug sie auf seinem Hauer. Als er sich allein zum höchsten Licht erklärte, bezwang ihn der auf dem Verbrennungsplatz tanzende Herr und nahm den Hauer an sich.
P.283. Als Hiranya die Säule schlug, erschien Vishnu als Mensch-Löwe und tötete ihn. Als diese Gestalt ungebändigte Macht beanspruchte, erschien Hara als Sharabha und brachte sie zur Ruhe.
P.284. Vishnu erbat drei Schritte Land, durchmaß damit die Welt und band den großzügigen Geber Bali. Wer seinen Wohltäter auf diese Weise überlistet, hat damit seine höchste Vollkommenheit nicht erwiesen.
P.285. Rama erkannte das trügerische Reh nicht und verlor durch die List des Rakshasa seine Frau. Nach dem Sieg verehrte er den göttlichen Vater, um die Schuld des Tötens zu lösen. Eine solche Geschichte verlangt Unterscheidung zwischen dem Helden und dem höchsten Herrn.
P.286. Parashurama besiegte die Könige als Verehrer Parameshvaras und übte anschließend Askese zur Reinigung von den Folgen. Auch Balarama versenkte sich in die Betrachtung des Herrn Umas, den die Welt verehrt.
P.287. Der Weise Upamanyu blickte Krishna gnädig an, legte ihm die Hand aufs Haupt und weihte ihn in die Verehrung Parameshvaras ein. Krishna widmete seinem Lehrer Leib, Leben und Besitz und verneigte sich vor ihm.
P.288. Du kündigst die künftige Erscheinung als Kalki an. Was dann geschieht, ist noch nicht gezeigt. Die früheren Erzählungen aber stellen nach dieser Überlieferung immer wieder die Herrlichkeit des konraigeschmückten Herrn heraus.
P.289. Dass der Elefant »Urgrund!« rief und Vishnu ihm half, beweist nicht allein dessen höchste Ursächlichkeit. Ruft jemand nach königlicher Gerechtigkeit, kann ein beauftragter Amtsträger Hilfe bringen, ohne selbst der König zu sein.
P.290. Auch die Anrede eines Verehrers begründet keine uneingeschränkte Herrschaft. Dein Diener nennt dich »mein Herr«; dadurch wirst du nicht zum höchsten Gott. So muss auch die Anrede des Elefanten verstanden werden.
Weltbewahrung und höchste Gnade
P.291. Bevor die Götter den Unsterblichkeitstrank empfingen, stieg das tödliche Gift aus dem Meer. Sie suchten Schutz beim höchsten Pashupati. Hätte er das Gift nicht aufgenommen, wie hätten sie den Nektar genießen können?
P.292. Kumara besiegte Surapadma, Kali überwand den Asura Taruka; die drei Dämonenstädte wurden verbrannt und Jalandhara bezwungen. Durch diese vielfältigen Erscheinungen bewahrt Ishvara die Welt.
P.293. Du nimmst Vishnus Worte an Arjuna, der seine Verwandten nicht töten wollte, als höchste Autorität. Wie unterscheidest du dann diese Unterweisung von den ihm ebenfalls zugeschriebenen irreführenden Lehren gegenüber den Dämonen der drei Städte? Die Zuschreibung allein entscheidet nicht über den Sinn einer Lehre.
P.294. Maya wird nicht zur Seele, die Seele nicht zu Maya; der Herr wird nicht zu beiden, und beide werden nicht zum Herrn. Bindung, Seele und Herr sind anfangslos zu unterscheiden. Durch seine allgegenwärtige Macht erscheint er in allem, ohne seine Natur aufzugeben.
P.295. Die Agamas lehren Befreiung als Lösung der Seele von ihrer Bindung und als Vereinigung mit dem Herrn. Wenn du dagegen den Makellosen selbst zur unwissenden, gebundenen Seele werden lässt, verwischst du gerade den Unterschied, der Befreiung verständlich macht.
P.296. Als Brahma und Vishnu um den höchsten Rang stritten, stand der Höchste zwischen ihnen als unermessliche Feuersäule. Sie konnten ihn nicht ergründen. Wie beweist dieser Streit die uneingeschränkte Höchsteigenschaft eines der beiden?
P.297. Wer im Kampf mit dem Weisen Dadhichi unterliegt, zeigt dadurch nicht die unüberwindliche Macht des höchsten Herrn.
P.298. Wer durch den Weisen Durvasa gezüchtigt wird und ein Mal auf der Brust trägt, ist als Träger solcher Begrenzung nicht ohne Weiteres mit dem Makellosen gleichzusetzen.
P.299. Als Bhrigu das seiner Frau durch Vishnu zugefügte Leid sah, verfluchte er ihn im Vertrauen auf Shiva zu zehn leidvollen Geburten. Vishnu erschrak und fiel nieder.
P.300. Vishnu suchte darauf Zuflucht beim Höchsten. Dieser erschien und hörte seine Bitte. Weil Bhrigu sein Verehrer war, hob er dessen Wort nicht einfach auf; auf Vishnus weitere Bitte versprach er jedoch, ihm in jeder Geburt rettend beizustehen.
P.301. Wer unter einem Fluch wiederholt geboren wird und Leiden erfährt, ist in dieser Gestalt nicht der anfangslos makellose Herr. Unterscheide daher die göttlichen Ämter vom höchsten Grund und verehre die Lotusfüße des blaukehligen Gottes der Götter.
Hier endet der Parapakkam des Sivajnana Siddhiyar.
Supakkam – Darlegung des Shaiva Siddhanta
Tiruchitrambalam – ehrfürchtige Anrufung der heiligen Halle des göttlichen Bewusstseins.
Verehrung und Hinführung
S.1. O Elefantengott mit einem Stoßzahn, zwei Ohren, drei Schläfenströmen, herabhängendem Mund und fünf Händen, Sohn des Herrn mit fluss-, mond- und blütengeschmücktem Haar! Deine Füße lösen die Verkrümmung des Herzens jener, die Tag und Nacht in schmelzender Liebe an dich denken. Was bedeuten ihnen dann noch Brahmas und Vishnus Herrlichkeiten?
S.2. Shiva begegnet den sechs religiösen Wegen als ihr jeweiliges Ziel und übersteigt doch ihre besonderen Vorstellungen. Er reicht über die begrenzenden Aussagen von Veden und Agamas hinaus und wohnt durch Gnade im Erkennen. Als Mutter und Vater durchdringt er alles, ohne je von ihm getrennt zu sein. Seine heiligen Füße wollen wir auf unser Haupt nehmen.
S.3. Meykanda im von leuchtenden Hainen umgebenen Vennai hob mich aus der Macht der Wiedergeburt, setzte den Herrn gnädig in mein Herz und seine Füße auf mein Haupt. Sein Werk ehrfürchtig tragend, beginne ich die Wahrheit des Shaivismus zu erläutern.
S.4. Die aufgrund früherer guter Übung zur Hingabe gereiften Diener führt der Höchste selbst zum reinen Ziel. Denjenigen, die durch das Studium der Schriften Befreiung suchen, will ich den Weg zu seinen Lotusfüßen erklären.
S.5. Der Urherr entzieht sich Veden, Brahma, Vishnu, Denken, Sprache und den gewöhnlichen Erkenntnismitteln. Dass ich nun seine Lotusfüße beschreiben möchte, mag den wahrhaft Weisen Anlass zu einem Lächeln geben.
S.6. Durch seine Gnade können wir Shiva in den Agamas erkennen und mit klarem Denken verstehen. In der Übung der Erkenntnis schauen wir ihn im Herzen. Verwirrung weicht, das Dunkel wiederkehrender Geburt verliert seine Macht, und wir dürfen in der Gemeinschaft seiner Liebenden leben.
Wie verlässliche Erkenntnis entsteht
S.7. Manche nennen sechs Erkenntnismittel: Wahrnehmung, Schlussfolgerung, verlässliches Zeugnis, Nichtvorhandensein, notwendige Annahme und Vergleich. Andere fügen Ausschluss, Einschluss, Überlieferung und natürliche Bedeutungserschließung hinzu. Alle lassen sich unter Wahrnehmung, Schlussfolgerung und verlässlichem Zeugnis zusammenfassen.
S.8. Reine Wahrnehmung erfasst ohne Zweifel, Verwechslung und hinzugesetzte Bestimmungen. Schlussfolgerung erkennt Verborgenes durch ein Merkmal in untrennbarem Zusammenhang mit ihm. Verlässliche Offenbarung erschließt, was diesen beiden Mitteln nicht zugänglich ist.
S.9. Zweifel schwankt zwischen zwei Deutungen; Irrtum hält eines für ein anderes. Bestimmendes Erkennen unterscheidet Name, Gattung, Eigenschaft, Tätigkeit und Gegenstand. Unbestimmte Wahrnehmung erfasst zunächst die Gegenwart des Gegenstandes, ohne diese begriffliche Gliederung.
S.10. Wahrnehmung ist sinnlich, geistig, inneres Erleben oder yogisches Schauen. Schlussfolgerung dient der eigenen Einsicht oder der Erklärung für andere. Offenbarung gliedert sich in Tantra, Mantra und Unterweisung. An den Gegenständen unterscheiden wir besondere und allgemeine Beschaffenheit.
S.11. Die besondere Beschaffenheit unterscheidet etwas von anderen Arten und von den anderen Angehörigen seiner eigenen Art. Die allgemeine Beschaffenheit verbindet es mit seiner Art und grenzt diese gegen andere ab. Unter diesen beiden Gesichtspunkten lassen sich alle Gegenstände erkennen.
S.12. Sinnliche Wahrnehmung entsteht, wenn die Seele durch ihre Werkzeuge Gestalt und andere Gegenstände ohne Irrtum zunächst erfasst. Geistige Wahrnehmung verarbeitet diese Sinneserkenntnis und lässt ihren bestimmten Inhalt im Erkennen der Seele deutlich werden.
S.13. Inneres Erleben ist das Bewusstsein von Freude und Schmerz, vermittelt durch die entsprechenden inneren Kräfte. Yogisches Schauen entsteht, wenn Sammlung die Verunreinigungen schwächt: Dann werden auch räumlich und zeitlich entfernte Dinge erkannt.
Schlussfolgerung, Offenbarung und Denkfehler
S.14. Die eigene Schlussfolgerung prüft die drei Vergleichsfelder und die drei Arten von Gründen. Die Schlussfolgerung für andere stellt diesen Zusammenhang in Worten dar. Ihre Darlegung kann durch zustimmende Verbindung oder durch ausschließende Gegenprobe erfolgen.
S.15. Die drei Felder sind der untersuchte Fall, der gleichartige Vergleichsfall und der ungleichartige Gegenfall. Im ersten wird die Behauptung geprüft, im zweiten ihr Zusammenhang gezeigt; im dritten fehlt das zu Beweisende.
S.16. Drei Arten von Gründen sind Eigenart, Wirkung und Nichtwahrnehmung. Die Eigenart zeigt etwa, dass ein Mangobaum ein Baum ist; Rauch verweist als Wirkung auf Feuer. Das Fehlen der notwendigen Kälte weist entsprechend auf das Fehlen von Frost hin.
S.17. »Hier ist Feuer, weil Rauch vorhanden ist, wie in einer Küche« ist die bejahende Verbindung. »Wo kein Feuer ist, ist kein solcher Rauch, wie im blütenreichen Wasser« ist die Gegenprobe. Manche entfalten den Beweis in fünf Gliedern.
S.18. Aus Duft auf eine Blüte zu schließen beruht auf früherer Wahrnehmung. Aus einer geordneten Darlegung auf das Verständnis des Sprechers zu schließen ist eine geistige Folgerung. Dass früheres Handeln gegenwärtige und heutiges Handeln künftige Früchte trägt, erschließt sich im Zusammenhang mit überlieferter Unterweisung.
S.19. Agama ist die Lehre des anfangslos reinen Erkennenden. Tantra ordnet den beständigen Vollzug des Weges. Mantra dient der Sammlung der inneren Werkzeuge und wahrhaften Gottesverehrung. Unterweisung erschließt das Wesen dessen, der ohne Anfang und Ende ist.
S.20. Die Fehlerlehre unterscheidet vier fehlerhafte Behauptungsansätze, einundzwanzig fehlerhafte Gründe, achtzehn fehlerhafte Beispiele und zweiundzwanzig Gründe des Unterliegens im Streitgespräch. Zusammen ergeben sie fünfundsechzig Arten, die in der Logik erläutert werden.
Erstes Sutra: Der höchste Grund der Welt
S.21. Die Welt, die wir mit »er«, »sie« und »es« bezeichnen, entsteht, besteht und vergeht. Darum bedarf es eines Grundes, der diese Folge ermöglicht. Anfangslos frei und von der Natur des Bewusstseins, besteht der Eine als Ursprung und Ziel: Hara, der höchste Herr.
S.22. Wer behauptet, die Welt entstehe und vergehe überhaupt nicht, wird schon durch die Wahrnehmung ihrer Teile widerlegt. An ihnen sehen wir Entstehen und Vergehen; dafür bedarf es keiner entfernten Beweisführung.
S.23. »Es geschieht durch Natur« ist noch keine Erklärung ihrer geordneten Veränderung. Die vier Elemente sind selbst unbewusst. Ihre wechselnden Verbindungen weisen auf einen leitenden Grund, der nicht wiederum bloß eine solche Verbindung ist.
S.24. Luft, Feuer, Wasser und Erde können nicht je für sich die letzte Ursache sein. Sie entfalten sich und werden zurückgenommen. Darum bedarf es eines Grundes, der nicht mit ihnen entsteht und vergeht.
S.25. Wer allein augenblickliche Entstehung aus vorangehenden Bedingungen annimmt, muss erklären, was entsteht: etwas bereits Vorhandenes oder völlig Nichtvorhandenes? Das erste bedarf einer Zustandsänderung; aus völligem Nichts entsteht nichts. Die bloße Verneinung beider Möglichkeiten löst die Frage nicht.
S.26. Wirkungen entstehen aus entsprechenden Ursachen. Der Töpfer macht aus Lehm einen Topf, aber kein Tuch. Diese Bestimmtheit zeigt, dass die Wirkung in ihrer Ursache begründet ist; beliebiges Nichtsein bringt sie nicht hervor.
S.27. Dasselbe kann nicht im selben Sinn zugleich bestehen und nicht bestehen. Ursache und Wirkung unterscheiden sich in ihrem Zustand; die Wirkung ist in der Ursache angelegt. Der Übergang verlangt dennoch eine wirkende Ursache.
S.28. Du siehst den Tod eines Leibes, aber nicht das Ende der ganzen Welt. Dennoch lässt sich aus ihrer stufenweisen Entfaltung von Raum und Elementen auch ihre Rücknahme erschließen; fehlende unmittelbare Beobachtung widerlegt sie nicht.
S.29. Nicht nur einzelne Teile wechseln. Auch die gesamte Weltordnung wird zu ihrer Zeit zurückgenommen und erneut entfaltet, wie eine Pflanzenzeit gemeinsam aufblüht und wieder vergeht.
S.30. Zeit ist nicht selbst der wissende Herr dieser Vorgänge. Sie ist ein unbewusstes Mittel. Dass Veränderungen in der Zeit geschehen, erklärt sich durch den leitenden Herrn, der auch dieses Mittel wirksam werden lässt.
Stoffliche, mitwirkende und leitende Ursachen
S.31. Atome und Karma sind ebenfalls unbewusst. Sie schaffen nach der großen Auflösung nicht aus eigener Einsicht die neue Welt. Auch die atomaren Gestalten gehören zu dem, was zurückgenommen wird.
S.32. Die Welt kann dennoch erneut entstehen, weil ihre stoffliche Grundlage, Maya, fortbesteht. Dass du nur die Teilchen siehst, widerlegt diese nicht: Die sichtbaren Teilchen sind ihre hervorgetretenen Wirkungen.
S.33. Was Gestalt und unterscheidbare Teile besitzt, ist eine entstandene Wirkung und kann zerfallen, wie ein Topf. Daher sind solche Teilchen nicht die letzte unveränderliche Ursache; ihre Grundlage ist die nicht in dieser Weise zerfallende Maya.
S.34. Die Weisen lehren Maya als Weltgrundstoff. Auch ein Same enthält die Möglichkeit des Baumes mit seinen Zweigen; sonst könnten diese nicht aus ihm hervorgehen. Verstehe entsprechend die ursächliche Grundlage der Erscheinungen.
S.35. Ohne ursächliche Grundlage wäre die Welt so unmöglich wie ein Hasenhorn. Abgefallene Blätter müssen nicht als dieselben Blätter zurückkehren; in feinere Zustände übergegangen, können ihre Stoffe unter entsprechenden Bedingungen erneut Wachstum ermöglichen.
S.36. Ursache und Wirkung sind wirklich; insofern vergeht die Grundlage der Welt nicht. Ihre Gestalten aber entstehen und enden durch das Wirken des Herrn. Beständigkeit der Grundlage und Vergänglichkeit ihrer Zustände widersprechen einander nicht.
S.37. Maya ist unbewusst; die gebundene Seele erkennt erst mithilfe der aus Maya gebildeten Werkzeuge. Keines erklärt daher unabhängig die Entfaltung der Welt. Der aus sich selbst erkennende Herr ermöglicht diese geordnete Verbindung.
S.38. Drei Ursachen sind zu unterscheiden: Stoff, Hilfsmittel und wirkender Gestalter. Beim Topf sind dies Lehm, Drehscheibe und Töpfer. Entsprechend bildet der Herr die Welt aus Maya mithilfe seiner Shakti.
S.39. Aus den Stufen reiner und unreiner Maya entfalten sich die entsprechenden Wirklichkeiten. Aus der reinen Grundlage gehen die vier Sprachstufen hervor, aus der weiteren Maya die begrenzenden Kräfte, aus der Urnatur die drei Eigenschaften. Alles entfaltet sich in der Gegenwart Shivas.
Die vier Stufen der Sprache
S.40. Die hörbar ausgesprochene Sprache, Vaikhari, besitzt verständliche Laute und wird durch das Gehör aufgenommen. Ihre körperliche Äußerung geschieht mit den Kräften des aufwärtswirkenden und des allgemeinen Lebensatems.
S.41. Madhyama ist die innere, noch nicht voll ausgesprochene Sprache. Im Inneren verständlich, wird sie nicht wie äußere Rede vom Ohr vernommen. Sie ist vom Lebensatem getragen und unterscheidet sich sowohl vom hörbaren Wort als auch von der noch ungeschiedenen Sprachgestalt.
S.42. Wie im Ei die gesamte spätere Gestalt des Pfaus noch unentfaltet enthalten ist, so enthält Pashyanti die verschiedenen Laute in einem feinen, ungeschiedenen, leuchtenden Zustand.
S.43. Die feinste Sprache ist ein leuchtender Grund, aus dem die weiteren Sprachstufen hervorgehen. Wer dieses feine Licht erkennt, gelangt zu einem beständigen Zustand von Erkenntnis und Freude jenseits gewöhnlicher Geburt, Ermüdung und Veränderung.
S.44. Die vier Sprachstufen wirken verschieden in Verbindung mit den fünf Kalas, beginnend mit Nivritti. Sie entfalten sich aus der großen Maya, nicht durch stoffliche Umwandlung oder Täuschung des höchsten Herrn: eher wie ein Stoff zu einer Zeltgestalt entfaltet wird.
S.45. Die Worte, Laute, Welten, Mantras, Wirklichkeitsstufen, Körper, Werkzeuge und Erfahrungen der höheren Mantra- und Wissensherren entstehen aus Bindu, der reinen Maya-Grundlage.
S.46. Die drei Klassen von Seelen erkennen zunächst in Verbindung mit der Kraft der reinen Maya und den Sprachstufen. Erst wenn sie auch dieses vermittelte Erkennen überschreiten, erreichen sie die Füße des höchsten Shiva.
S.47. Aus unsichtbarer, feiner Maya entfaltet sich die Welt in zunehmend groben Gestalten und wird in umgekehrter Folge zurückgenommen. Die Wirkungen sind mit ihrer Ursache verbunden und zugleich unterscheidbar. Auch der Herr ist der Welt innewohnend, von ihr verschieden und mit ihr untrennbar verbunden.
S.48. Dass Sichtbares aus Unsichtbarem hervorgeht, ist nicht widersinnig. Der Raum gewährt den übrigen Elementen ihren Ort; aus zunächst nicht deutlich sichtbaren Bedingungen entstehen Wolken, Blitz und Donner.
Das Wirken des unwandelbaren Herrn
S.49. Der Töpfer bildet Töpfe aus Lehm. Ebenso lässt der Herr die verschiedenen Gestalten jeweils aus ihren entsprechenden stofflichen Ursachen hervorgehen. Nun höre, wie sein Wirken zu verstehen ist.
S.50. Kein weltlicher Vergleich erfasst sein Wesen vollständig. Annähernd lässt sich sein Wirken mit der Zeit vergleichen, innerhalb deren die Welten entstehen, bestehen und vergehen, ohne dass sie selbst ein einzelnes dieser Gebilde wäre.
S.51. Wie gelernte Wörter und Gedanken im Geist ruhen und wieder hervortreten, wie Wachen und Schlaf sich im Leben ablösen, so entfaltet der Herr die Welten und nimmt sie zurück. Er ist mit ihnen verbunden und bleibt doch ungebunden.
S.52. Nach der Auflösung werden die Welten erneut entfaltet, weil die grundlegende Verhüllung der Seelen noch nicht aufgehoben ist. Die Rücknahme gewährt Ruhe nach der Erschöpfung der Werkzeuge. Der Herr lässt die Wirkungen in ihre Ursachen zurückgehen und bildet sie erneut.
S.53. Schöpferisches Wirken muss den Herrn nicht verändern. In der Gegenwart der Sonne öffnet sich der Lotus, ein Brennkristall entzündet Feuer und Wasser verdunstet. Die Wirkungen sind verschieden, ohne dass die Sonne zu ihnen wird.
S.54. Brahma, Vishnu und andere Gottheiten üben ihre besonderen Aufgaben durch die ihnen verliehene Kraft des höchsten Herrn aus. Darum kann die dreifache Welttätigkeit auf den Einen zurückgeführt werden.
S.55. Bei der umfassenden Auflösung bleibt der höchste Grund bestehen. Gäbe es mehrere voneinander unabhängige letzte Weltträger, wäre die Rücknahme nicht umfassend. Hara nimmt alles zurück; aus ihm als leitendem Grund beginnt die Weltordnung erneut.
S.56. Sein Wirken heißt göttliches Spiel, weil es nicht aus Mangel geschieht. Zugleich ist es Gnade: Die Seelen erfahren ihre karmischen Früchte, ihre Verhüllung reift zur Auflösung, und sie werden zur Befreiung geführt.
S.57. Auflösung gewährt Ruhe; Schöpfung gibt Gelegenheit zur Erfahrung; Erhaltung trägt deren Verlauf. Verhüllung lässt die Bindung ausreifen; Gnade löst sie. Alle fünf Tätigkeiten dienen dem Weg der Seele. Verkenne sie nicht.
Gestalt und Formlosigkeit
S.58. Fragst du, ob der Schöpfer geformt, formlos oder zugleich jenseits und innerhalb der Gestalt sei: Alle diese Erscheinungsweisen gehören dem einen höchsten Herrn.
S.59. Unsere Körper brauchen eine Ursache, die wir nicht selbst bestimmen. Der Herr dagegen nimmt frei die zur Hilfe geeignete Gestalt an. Schon die überlieferten Fähigkeiten der Siddhas zeigen, dass Gestalt nicht ausschließlich nach gewöhnlichen Bedingungen beurteilt werden darf.
S.60. Die Siddhas verfügen über solche Kräfte nur durch göttliche Gnade; darum stehen sie nicht auf derselben Stufe wie deren Ursprung. Dass gewöhnliche Körper aus Maya entstehen, beweist noch nicht denselben Ursprung der göttlichen Gnadengestalt.
S.61. Maya-Körper werden den durch Grundverhüllung gebundenen Seelen zugeordnet. Der Höchste aber ist davon frei, reines Erkennen und Grund ihrer Erkenntnis und Kraft. Seine Gnadengestalt ist Ausdruck seiner eigenen Shakti.
S.62. Auch der Einwand, jede Gestalt müsse gewöhnlicher Veränderung unterliegen, begrenzt den Herrn nach weltlichen Maßstäben. Er ist nicht eines der sechs Erscheinungsgebiete. Höre daher weiter über seine diese Einteilung übersteigende Natur.
S.63. Weltliche Dinge können sichtbar geformt oder unsichtbar sein. Nennst du den unbegrenzt Erkennenden lediglich »formlos«, ordnest du ihn noch immer einer dieser Gegenstandsklassen zu. Damit ist seine höchste Natur nicht ausgeschöpft.
S.64. Er ist weder eine gebundene noch eine erst später befreite Seele. Ohne Anfang und Ende ist er unbegrenzt. Darum lässt er sich nicht auf »nur dies« festlegen oder durch »jenes kann er nicht sein« abschließend bestimmen.
S.65. Er ist kein begrenzter Wahrnehmungsgegenstand. Vollkommene Erkenntnis und Kraft gehören ihm; Vorliebe und Abneigung binden ihn nicht. Aus Gnade kann der Makellose jede geeignete Gestalt annehmen.
S.66. Nähme er keine Gnadengestalt an, wer offenbarte Veden und Agamas? Wer unterwiese als Guru Götter, Menschen und andere Wesen? Ohne diese Zuwendung wäre der Weg zur Befreiung nicht erschlossen.
Seine Gestalt ist Gnade
S.67. Seine Gestalt ist Gnade. Seine Eigenschaften und seine Erkenntnis sind Gnade. Seine fünf Tätigkeiten sind Gnade. Hände und Füße, Mondsichel und Schmuck: Alles ist Ausdruck seiner Gnade. Der Makellose nimmt diese Gestalten zum Wohl der Wesen an, nicht um einen eigenen Mangel zu stillen.
S.68. Manche erkennen nicht, dass seine Gestalt die Welt übersteigt, dass aus seiner Macht die Welt hervortritt und in sie zurückgeht und dass er ihr inneres Leben ist. Darum halten sie ihn irrtümlich für ein begrenztes Wesen innerhalb der Welt.
S.69. Sie nennen Shiva nur einen unter den Göttern und verstehen nicht seine Beziehung zu den drei Welttätigkeiten und zu Uma, die seine Hälfte ist. Brahma und Vishnu konnten sein unermessliches Licht nicht ergründen; auch die daraus hervortretende Gestalt ist nicht gewöhnlich.
S.70. In seiner freudespendenden Gestalt gewährt er Erfahrung, in seiner Yogagestalt führt er Yogis zur Vollendung, in seiner furchtbaren Gestalt lässt er die karmischen Folgen reifen. Wer ihn nur für einen begrenzten Gott hält, übersieht diesen Zusammenhang.
S.71. Gerade dass der Eine so verschiedene, scheinbar gegensätzliche Gestalten annimmt, zeigt, dass er nicht auf eine weltliche Form begrenzt ist. Jede dient einer bestimmten Weise seiner Gnade.
S.72. Als Uma spielerisch seine Augen bedeckte, wurden die Welten dunkel; sein drittes Auge gab ihnen Licht. Diese Überlieferung weist darauf hin, dass die Lichter der Welt in seinem höchsten Licht gegründet sind.
S.73. Als Shiva sich in Yoga versenkte, stockte das sinnliche Leben der Wesen. Kama, der ihn daraus lösen sollte, verbrannte im Feuer seines Stirnauges. Durch die Verbindung des Herrn mit der gnädigen Mutter erwachte die Lebensfreude erneut.
S.74. Ohne seine zugänglichen Gestalten wären die fünf göttlichen Tätigkeiten, die Zuwendung zu den Verehrern und die Offenbarung nicht verständlich. Durch sie werden karmische Erfahrung, Yoga und befreiende Einweihung ermöglicht.
S.75. Dass der Herr Gestalt annimmt, schließt seine Gestaltlosigkeit nicht aus. Hinzu kommt die vermittelnde Erscheinungsweise von Gestalt und Formlosigkeit. Alle drei dienen dazu, unsere Bindung an vergängliche Körper zu lösen.
Mantra, Kraft und göttliche Erscheinungsweisen
S.76. Die Veden nennen die verschiedenen Erscheinungsgebiete seinen Leib, weil er alles untrennbar durchdringt und bewusstes wie unbewusstes Sein wirksam werden lässt. Er bleibt der beständige innere Grund dieser Vielheit.
S.77. Besonders Mantras heißen sein Leib. Unter den stofflichen Grundlagen Bindu, unreiner Maya und Urnatur ist Bindu die reinste und der göttlichen Kraft unmittelbar zugeordnet.
S.78. Aus diesem reinen Bindu geht Mantra hervor, durchdrungen und wirksam gemacht von der höchsten Shakti. Weil er die Seele aufwärtsführt und ihre Befreiung unterstützt, nennen die Veden ihn besonders den Leib Haras.
S.79. Unter den Mantras werden die fünf, beginnend mit Ishana, besonders hervorgehoben. Sie stehen am Anfang der weiteren Mantra-Entfaltung und sind den fünf ursprünglichen Kräften zugeordnet.
S.80. Brahma und die anderen Gottheiten können als Erscheinungen Haras gelten, weil seine Kraft in ihren Aufgaben wirkt. Jede einzelne übt jedoch eine begrenzte Funktion aus; damit ist der umfassende Herr noch nicht ersetzt.
S.81. Shakti ist eine, obwohl ihre Tätigkeiten vielfältig sind. Wie eine königliche Macht durch verschiedene Amtsträger ausgeübt wird, wirkt Hara durch die Gottheiten und gewährt nach seiner höchsten Freiheit Erfahrung und Befreiung.
S.82. Das Wesen dieser Shakti ist ungehinderte Erkenntnis. Wille und Wirksamkeit stehen nicht außerhalb davon: Wo Erkenntnis ist, können auch Wollen und Handeln hervortreten. In der unverhüllten göttlichen Erkenntnis sind beide vollkommen.
S.83. Die eine höchste Kraft erscheint als Wille, Erkenntnis und Wirken. Als Wille ist sie Liebe zum Wohl der Wesen; als Erkenntnis kennt sie jedes Wesen und seine Lage; als Wirkkraft entfaltet sie gnädig die Welten.
Shiva und Shakti
S.84. Auch die Seele will, erkennt und handelt, ist deshalb aber nicht dem Herrn gleich. Ihre Fähigkeiten werden durch anfangslose Verhüllung begrenzt. Sie erkennt und empfängt ihre Früchte durch seine Gnade; die höchste Befreiung bewirkt sie nicht unabhängig aus sich.
S.85. Reine Erkenntnis heißt Shiva, reine Wirksamkeit Shakti. In ihrem Gleichgewicht erscheint Sadashiva; bei vorherrschender Wirksamkeit Maheshvara, bei vorherrschender Erkenntnis die Stufe des reinen Wissens. Durch diese Erscheinungsweisen werden Ruhe, Erfahrung und Entfaltung ermöglicht.
S.86. Diese fünf bilden die leuchtenden reinen Wirklichkeitsstufen. Weil sie der gewöhnlichen Zeitentfaltung vorausliegen, werden sie beständig genannt. Ihre Reihenfolge bezeichnet die Entfaltung von Erkenntnis- und Wirkkraft, nicht bloß zeitliche Abfolge.
S.87. Wie ein Schauspieler verschiedene Rollen übernimmt und doch derselbe bleibt, wirkt der Eine durch die vielen Gestalten seiner Kraft. Shiva und Shakti gehören untrennbar zusammen wie Baum und tragender innerer Kern.
S.88. Ein Kristall zeigt verschiedene Farben und bleibt in sich klar. So erscheint der Herr in den Gestalten seiner Kraft, ohne seine Reinheit und Einheit zu verlieren. Er wird erkannt, indem er sich durch seine Gnadenkraft erschließt.
S.89. Die Welt zeigt die Verbundenheit Shivas und Shaktis. In männlichen und weiblichen Formen, in Gemeinsamkeit und Verschiedenheit wirkt diese Ordnung. Durch die Kraft geschieht das Wohl der Wesen. Darauf weisen auch Shiva-Linga und sein tragender Sockel hin.
S.90. Shiva ist weder auf Gestalt noch auf Formlosigkeit festzulegen, weder auf begrenztes Bewusstsein noch auf unbewussten Stoff. Er ist kein gewöhnlicher Schöpfer, Asket, Yogi oder Genießer. Durch seine Gnade wird all dies möglich; er wirkt darin und bleibt doch von jeder Begrenzung frei.
Zweites Sutra: Gott, Seele und Welt
S.91. Eins mit der Welt, von ihr verschieden und untrennbar mit ihr verbunden, strahlt der Herr als ihr inneres Licht. Er führt die zahllosen Seelen seiner Ordnung und ihrem Karma gemäß. Von ihren Begrenzungen unberührt, bleibt er makellos und überall gegenwärtig.
S.92. Die Veden verkünden den Einen ohne zweiten Herrn; damit verneinen sie nicht die Seelen. Seine Beziehung zu ihnen gleicht der des Lautes A zu den anderen Lauten: Er ermöglicht ihre Wirksamkeit, ohne ihre Unterschiede auszulöschen.
S.93. Wie die Seele dem Leib innewohnt und doch von ihm verschieden ist, so wohnt der Herr den Seelen inne. Die Seele wird nicht zum Herrn und der Herr nicht zur begrenzten Seele. Nähe und Unterscheidung gehören zusammen.
S.94. Unter gutem und schlechtem Karma erfährt die Seele Geburt, Tod, Freude und Schmerz. Der Herr vermittelt die entsprechenden Früchte, wie eine königliche Ordnung Lohn und Strafe zuweist. Die unbewussten Folgen verbinden sich nicht selbstständig mit einem künftigen Leib.
S.95. Wären Freude und Schmerz unveränderliche natürliche Eigenschaften, wäre ihr gegensätzlicher Wechsel nicht erklärt. Du vergleichst sie mit Wasser, das durch Blumen duftet oder durch Feuer heiß wird; bedenke die Bedeutung deines Vergleichs.
S.96. Das Wasser erhält Duft und Wärme durch Verbindungen, nicht allein aus seiner eigenen Natur. Ebenso haften der Seele die beiden Arten des Karmas an. Freude und Schmerz werden von einem Erkennenden erlebt, nicht von unbewusstem Stoff als solchem.
S.97. Du wendest ein: »Anstrengung schafft Wohlstand und Genuss; ohne Fleiß erreicht man nichts. Wenn Karma alles bewirkt, müssten auch Untätige reich werden.«
S.98. Auch Neigungen zu Fleiß und Trägheit haben Voraussetzungen im früheren Wirken. Trotz Anstrengung kann Besitz durch Feuer oder Diebstahl vergehen, während andere ohne entsprechende Mühe in Überfluss leben. Gegenwärtige Anstrengung allein erklärt diese Unterschiede nicht.
S.99. Gewinn und Verlust, Freude und Schmerz, Lebensdauer und Tod sind bereits mit der Verkörperung durch frühere Handlungen bedingt. Gegenwärtiges Wirken trägt wiederum spätere Früchte. So sind die Lebensfolgen miteinander verbunden.
Karma als Folge und neue Saat
S.100. Du fragst, wie Karma einen Körper erzeugt, wenn Handlungen bereits einen Körper voraussetzen. Früherer Leib und früheres Wirken bedingen den folgenden Leib, wie Samen und Baum einander in einer anfangslosen Folge voraussetzen.
S.101. Während früheres Karma erlebt wird, entsteht durch die Reaktion darauf neues Handeln. Freude und Schmerz werden Anlass weiterer Regungen und Taten. So bildet sich in der Erfahrung selbst die Grundlage künftiger Erfahrung.
S.102. Die Ernte gibt zugleich Nahrung für heute und Saatgut für morgen. Ebenso bringen Handlungen gegenwärtiges Erleben hervor und hinterlassen Ursachen künftiger Früchte. Dies ist die fortgesetzte Ordnung des Karmas.
S.103. Gutes und schlechtes Karma entstehen durch Denken, Sprechen und körperliches Handeln. Gut ist, was den Wesen hilft; schädigend ist das Gegenteil. Der höchste Herr kennt das Wirken und vermittelt die entsprechenden Erfahrungen von Freude und Schmerz.
S.104. Wie ordnet er die Früchte zu? Weil er alles durchdringt und die Wesen zur Freiheit führen will. Er lässt förderliches Handeln seine heilsame und schädigendes Handeln seine schmerzhafte Folge tragen.
S.105. Auch die schmerzhafte Zurechtweisung dient in dieser Ordnung der Umkehr. Der Fehlende soll sein Verhalten erkennen und zum Guten finden. So werden die göttlichen Tätigkeiten aus der Liebe zu den Wesen erklärt.
S.106. Eltern weisen ein eigensinniges Kind zurecht, weil sie sein Wohl wünschen. Mit diesem Bild lässt sich auch die strenge Seite göttlicher Führung verstehen: Ihr Ziel ist nicht Hass, sondern Heilung.
S.107. Du sagst, die Handlungen allein brächten ihre Früchte hervor und machten einen Herrn überflüssig. Doch die sichtbare Handlung vergeht hier. Wie bleibt ihre bestimmte Zuordnung zur handelnden Seele über den Tod hinaus erhalten?
S.108. Du vergleichst die Nachwirkung mit Dünger oder Arznei, die wirken, obwohl ihre ursprüngliche Gestalt verschwindet. Doch nicht jede Handlung wirkt in derselben Weise oder am selben Empfänger weiter; das Speisen eines Hungrigen zeigt eine andere Beziehung von Handelndem und Erlebendem.
S.109. Auch Gaben bei einem Opfer werden hier verbraucht. Dass etwas an einem Ort Folgen hat, erklärt noch nicht seine bestimmte Frucht in einer anderen Welt. Der Vergleich ersetzt die Erklärung dieser Vermittlung nicht.
Göttliche Ordnung und liebevolle Verehrung
S.110. Soll alles nur als Eindruck im Geist fortbestehen, werden damit die gemeinsamen Erfahrungswelten nicht erklärt. Himmel, Hölle und Erde entstehen nicht einfach als private Erzeugnisse eines einzelnen Geistes.
S.111. Gabe, Geber, Empfänger und äußere Opferhandlung vergehen in ihren jeweiligen Gestalten. Deshalb ist ein beständiger Erkennender als Vermittler der Früchte erforderlich. Wer der heilsamen Ordnung des Herrn folgt, wird von seiner grundlegenden Krankheit befreit.
S.112. Erfahrung benötigt Leib, Organe, Ort, Zeit, Ordnung, Tätigkeit und Gegenstand. Diese unbewussten Bedingungen ordnen sich nicht selbst der Seele zu; die gebundene Seele wählt sie nicht unabhängig. Der unbegrenzte Herr fügt sie durch seine leitende Kraft zusammen.
S.113. Guter Wandel, Liebe und Erbarmen, Reinheit des Verhaltens, Gastfreundschaft und Verbundenheit, klare Einsicht, untadelige Askese, Freigebigkeit und Achtung, Wahrhaftigkeit, Entsagung und Demut: Wo diese Tugenden wachsen, wird die heilsame Ordnung des liebenden Herrn lebendig.
S.114. Wer Zorn, Begierde und andere Fehler ablegt, Tugend übt und seine geliebte Gottheit mit gesammeltem Geist, Lobworten, Mantras und Blumen verehrt, dessen Verehrung nimmt der älteste, ursprüngliche Herr gnädig an.
S.115. Welche Gottheit du auch aufrichtig verehrst: In dieser Gestalt kommt der Herr, der die Göttin als seine Hälfte trägt, dir entgegen. Die begrenzten Gottheiten unterliegen Werden, Vergehen und Tätigkeit; der davon freie Höchste kennt deine Hingabe und schenkt Gnade.
S.116. Wie die Ehrung von Eltern nicht bedeutet, dass sie selbst jede künftige Frucht gewähren, so wirken auch die Gottheiten nicht unabhängig. Durch die ihnen verliehene Macht vermittelt der höchste Herr seine Gaben.
S.117. Weil Shiva letztlich Gnade schenkt, ist die Liebe zu ihm die höchste Ausrichtung. So lehren es die Shiva-Agamas. Er braucht unsere Verehrung nicht zur Erfüllung eines eigenen Mangels; aus Güte gewährt er, was uns weiterführt. Bleibe daher seiner Verehrung treu.
S.118. In der unbeweglichen heiligen Gestalt und in seinen lebendigen Dienern nimmt der Höchste Verehrung an und schenkt Gnade. Ihn im Herzen zu tragen und dort zu verehren ist ebenfalls erfüllte Anbetung. Auf welche Weise du dich ihm auch näherst: Liebe und verehre ihn täglich.
Äußere Handlung und innere Hingabe
S.119. Eine äußerlich verwerfliche Handlung eines wahrhaft Liebenden kann im heiligen Zusammenhang anders gewertet werden als ein äußerlich verdienstvolles, aber liebloses Ritual. Dakshas großes Opfer blieb fruchtlos; die überlieferte Handlung des jungen Verehrers wurde angenommen. Entscheidend ist die innere Hingabe.
S.120. Die Veden verkünden die Ordnung des Herrn. Wer ihr entgegenhandelt, erfährt leidvolle Folgen; wer ihr folgt, gelangt zu heilsamen Zuständen. Freude und Schmerz stehen innerhalb dieser Ordnung.
S.121. Ein König wendet das Gesetz an, weist Rechtsbruch zurecht und verleiht den Gesetzestreuen Güter und Ämter. In verschiedenen Ergebnissen bleibt dieselbe leitende Ordnung wirksam.
S.122. Auch die gerechte Ahndung schwerer Verfehlungen kann der karmischen Reinigung dienen. Durch das Erleben der Folgen wird der Weg zur Umkehr eröffnet. Irdisches Leiden und die in den Schriften beschriebenen jenseitigen Folgen stehen in diesem Zusammenhang.
S.123. Wer die gnädig gelehrte Ordnung verletzt, erfährt die leidvollen Früchte; wer Gutes tut, die freudvollen. Beides sind im Bild des höchsten Arztes unterschiedliche Heilmittel, durch welche die Bindung der Seele ausreifen und weichen kann.
S.124. Wer einer heilsamen Lebensordnung folgt, vermeidet manches Leiden; wer sie missachtet, benötigt Behandlung. Der Arzt passt sein Heilmittel der Krankheit an und kann auch durch andere geeignete Mittel helfen. So ist die Vielfalt göttlicher Hilfe zu verstehen.
S.125. Der Arzt behandelt manche Leiden durch Schneiden und Brennen, andere durch milde, nährende Mittel. Ebenso werden Freude und Schmerz als unterschiedliche Wege verstanden, durch die der Herr die Folgen des Karmas zur Reife bringt.
Tod, feiner Leib und Wiedergeburt
S.126. Wenn der grobe Leib stirbt, bleibt die Seele mit dem achtteiligen feinen Leib verbunden. Der göttlichen Ordnung gemäß erfährt sie entsprechende Zustände und tritt danach in eine neue Keimanlage ein, um wieder verkörpert zu werden.
S.127. Nach dem Ende eines Leibes kann eine neue Verkörperung rasch folgen oder erst nach einer ruhenden Zwischenzeit. Zeit und Art der neuen Gestalt entsprechen dem karmischen Zusammenhang und der göttlichen Ordnung.
S.128. Die Schlange streift ihre Haut ab, der Vogel verlässt die Eischale; der Yogi verlässt einen Leib, und der Wachende tritt in den Traum. Diese Bilder veranschaulichen, wie die Seele den groben Körper verlässt, ohne selbst mit ihm zu verschwinden.
S.129. Karma umfasst gutes und schlechtes Handeln und seine Folgen: Gewinn, Verlust, Freude und Schmerz. Es gehört zu den anfangslosen Bindungen und tritt als Tätigkeit von Geist, Sprache und Körper hervor.
S.130. Der karmische Zusammenhang ist anfangslos; einzelne Handlungen beginnen und ihre Früchte enden. Bei der großen Auflösung ruhen sie mit ihrer Grundlage, bei neuer Entfaltung wirken sie mit dem feinen Leib weiter. In wechselnden feinen und groben Zuständen stehen sie unter Haras Ordnung.
S.131. Du behauptest, jedes Wesen werde stets nur in derselben Lebensart wiedergeboren. Wenn Menschen jedoch in himmlische Zustände gelangen, erleben sie diese als gewöhnliche Menschen oder in einer entsprechenden himmlischen Gestalt?
S.132. Bleiben sie dort in jeder Hinsicht gewöhnlich menschlich, ist der besondere himmlische Zustand nicht erklärt. Nehmen sie eine andere Gestalt an und kehren später menschlich zurück, hast du selbst einen Wechsel der Verkörperungsart zugestanden.
S.133. Schon die Verwandlung einer Larve zum geflügelten Tier zeigt einen Wechsel der Erscheinung. Ebenso werden dem Karma entsprechende unterschiedliche Verkörperungen anerkannt. Warum sollte die Seele auf eine einzige Gestaltklasse beschränkt bleiben?
S.134. Die Überlieferungen von Ahalyas Steingestalt, Vishnus verschiedenen Erscheinungen, der Sonnendynastie und von Spinne oder Maus, die als Könige wiedergeboren werden, veranschaulichen solche Veränderungen.
S.135. Du nennst dafür besondere Ursachen und willst sie vom Karma trennen. Doch der Herr kennt alle Arten des Wirkens und ihrer Bedingungen. Auch besondere Übergänge stehen nicht außerhalb seiner umfassenden Ordnung.
Der Herr vermittelt die Verkörperung
S.136. Karma erkennt weder selbst die passende Welt noch den passenden Körper. Auch die gebundene Seele vermag dies nicht unabhängig. Der Herr verbindet sie wissend mit den ihrem Wirken entsprechenden Bedingungen.
S.137. Der grobe Leib geht aus der feinen Maya-Grundlage hervor. Dass diese eine gemeinsame Grundlage ist, erzwingt keine gleichen Gestalten: Aus Gold entstehen verschiedene Schmuckstücke. Der eine Shiva ermöglicht die Vielfalt der Weltkörper.
S.138. Der feine Leib wird dabei nicht vollständig in einen groben Leib umgewandelt und vernichtet. Er trägt die Möglichkeit weiterer Verkörperung, wie aus einer erhaltenen Wurzel nach dem Fällen erneut ein Baum wachsen kann.
S.139. Unter göttlicher Leitung geht der grobe Leib aus seiner feinen Grundlage hervor; weder diese allein noch Karma allein erklärt die geordnete Entstehung. Wie die Mondgestalten abnehmen und wieder zunehmen, wechseln die sichtbaren Körper, während ihr Zusammenhang fortbesteht.
S.140. Der grobe Leib gründet im achtfachen feinen Leib, dieser in der Urnatur, diese in unreiner Maya und deren höherer Grundlage Bindu. Über ihnen wirken Shakti und Shiva. Erreicht die Seele den Höchsten, endet ihre Bindung an diese gestuften Körper.
S.141. Die Tätigkeiten des Herrn sind Liebe. Er gibt den Seelen passende Körper und Welten, lässt sie die Früchte ihres Handelns erfahren und heilt dadurch ihre Bindung. Schließlich schenkt er die höchste Seligkeit und krönt sie mit seinen Lotusfüßen.
S.142. Du fragst, wie Maya, selbst eine Bindung, die andere Bindung lösen könne. Ein Wäscher gebraucht Erde und andere Stoffe, um Schmutz aus Stoff zu entfernen. So gebraucht der ursprüngliche Herr Maya als Mittel gegen die tiefere Verhüllung.
Die Entfaltung der Tattvas
S.143. Maya ist beständig, formlos, eine gemeinsame Grundlage, Same der Welten, unbewusst und allgegenwärtig. Unter der Macht des Vollkommenen wird sie zur Ursache von Körpern, Werkzeugen und Erfahrungswelten. Sie gehört zu den drei Bindungen und ermöglicht auch Täuschung.
S.144. Aus Maya entstehen Zeit, begrenzende Ordnung und begrenzte Wirkkraft. Zeit ordnet unter dem Willen des Herrn Entstehen, Bestehen und Vergehen sowie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und die einzelnen Zeitmaße.
S.145. Niyati regelt die bestimmte Zuordnung karmischer Folgen. Kala schwächt die Verhüllung so weit, dass begrenztes Handeln möglich wird. Aus ihr geht Vidya hervor, welche die begrenzte Erkenntnisfähigkeit entfaltet.
S.146. Raga lässt gemäß dem Karma Verlangen nach Erfahrung entstehen. Mit den Hüllen des begrenzten Wollens, Erkennens und Handelns verbunden, erscheint die Seele als erfahrender Purusha innerhalb der Wirklichkeitsstufen.
S.147. Aus Kala entfaltet sich die noch ungeschiedene Urnatur. Aus ihr treten die drei Eigenschaften hervor, die sich wiederum miteinander verbinden und alles durchziehen. Mit ihnen verbunden, wird die Seele für die unterschiedlichen Erfahrungen empfänglich.
S.148. Aus dieser Grundlage entsteht das erinnernde und betrachtende Chitta, ebenso der unterscheidende Verstand. Dieser beurteilt heilsam und unheilsam und wird durch Verblendung, Freude und Schmerz beeinflusst; so wirkt er auf Erkennen und Handeln.
S.149. Aus dem Verstand entsteht das Ichsetzen: »Ich« und »mein«, der Anspruch, mit anderen nicht vergleichbar zu sein. Gemäß den drei Eigenschaften entfaltet sich dieses Ahamkara in drei Formen, aus denen die weiteren Werkzeuge hervorgehen. Sie heißen Taijasa, Vaikari und Bhutadi.
S.150. Aus der lichten Form entstehen Manas und die Erkenntnissinne. Manas richtet sich auf Gegenstände, erinnert, unterscheidet und zweifelt. Aus der tätigen Form entstehen die Handlungsorgane.
Sinne, Elemente und innere Werkzeuge
S.151. Die Erkenntnissinne sind Ohr, Auge, Nase, Zunge und Haut. Ihre Gegenstände sind Klang, Gestalt beziehungsweise Farbe, Geruch, Geschmack und Berührung. Jeder steht in besonderer Beziehung zu einem der fünf Elemente.
S.152. Die fünf Handlungsorgane dienen Sprechen, Gehen, Greifen, Ausscheiden und Zeugung beziehungsweise geschlechtlichem Genuss. Ihnen entsprechen Mund, Füße, Hände und die beiden unteren Organsysteme.
S.153. Erkenntnis- und Handlungsorgane sind äußere Werkzeuge; Manas und die übrigen geistigen Kräfte sind innere. Noch grundlegender wirken Raga und die weiteren begrenzenden Hüllen. Unter diesen aus Maya entstandenen Kräften lebt die gebundene Seele.
S.154. Aus der stoffbildenden Form des Ichprinzips entstehen die fünf feinen Sinnesqualitäten: Klang, Berührung, Gestalt, Geschmack und Geruch. Mit Manas, Verstand und Ichsetzen bilden sie den achtfachen feinen Leib.
S.155. Aus den fünf feinen Qualitäten entstehen Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Jede folgende Stufe trägt eine zusätzliche wahrnehmbare Eigenschaft. Die feine Grundlage verhält sich zu den groben Erscheinungen wie das innerlich Tragende zu seinem Ausdruck.
S.156. Raum gibt Platz; Luft bewegt und verbindet; Feuer erhitzt und verwandelt; Wasser kühlt und erweicht; Erde ist fest und trägt. So unterscheiden sich die Funktionen der fünf groben Elemente.
S.157. Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum werden durch Quadrat, Halbmond, Dreieck, Sechseck und Kreis dargestellt. Ihre Farben sind Gold, Weiß, Rot, Schwarz und Rauchfarbe; ihre Buchstaben la, va, ra, ya und ha.
S.158. Ihre Zeichen sind der harte Blitz beziehungsweise die diamantene Waffe, Lotus, Swastika, sechs Punkte und Nektartropfen. Ihnen sind Brahma, Vishnu, Rudra, Maheshvara und Sadashiva zugeordnet, ebenso den entsprechenden fünf Kalas.
Die sechsunddreißig Wirklichkeitsstufen
S.159. Die fünf reinen und die folgenden einunddreißig Stufen ergeben sechsunddreißig Tattvas. Die ersten heißen erkennend; die erfahrende Seele steht zwischen bewusstem und unbewusstem Bereich. Die weiteren dreißig bilden die unbewussten Werkzeuge und Gegenstände.
S.160. Fünf Stufen heißen rein, die nächsten sieben rein-unrein und die vierundzwanzig ab der Urnatur unrein. Sie bilden die Bereiche der leitenden Mächte, des begrenzten Erfahrenden und seiner Erfahrungsgegenstände.
S.161. Alles Geformte, Formlose und Vermittelnde innerhalb der Welt entfaltet sich in diesen Tattvas, jeweils grob, fein und feinster Art. Auch die darin wirkenden Wesen werden nach ihren Bereichen benannt. So ist die Erscheinungswelt durch die Tattvas gegliedert.
S.162. Die vierundzwanzig unteren Tattvas gehen in das Atma-Tattva zurück, die sechs darüberliegenden in das Vidya-Tattva und die drei folgenden in das Shiva-Tattva. Diese drei Sammelstufen werden beständig genannt. Die verbleibenden beiden reinen Stufen gehen schließlich in den reinen Shiva ein. Auch die Entfaltung vollzieht sich in entsprechender Ordnung.
S.163. Die verschiedenen Lehren nehmen ihren Ausgang in unterschiedlichen Wirklichkeitsstufen, von den Elementen bis zur Maya. Die inneren shaivischen Wege reichen in die höheren reinen Bereiche. Unser höchster Herr aber ist jenseits der gesamten Tattva-Ordnung.
S.164. Der eine Herr wirkt durch neun Erscheinungsweisen: Shiva, Shakti, Nada und Bindu als formlose, Sadashiva als vermittelnde sowie Maheshvara, Rudra, Vishnu und Brahma als geformte. Jede erfüllt ihre besondere Aufgabe.
S.165. Den göttlichen Erscheinungsweisen entsprechen die Kräfte Shakti, Bindu-Shakti, Manonmani, Maheshi, Uma, Lakshmi und Sarasvati. Sie sind Ausdruck der einen höchsten Kraft; in welcher Weise der Herr erscheint, in dieser erscheint auch sie.
S.166. Shakti entfaltet die Erscheinungsweisen von Nada an, und Shiva trägt die gesamte Entfaltung. Wo eine Gestalt aus der Kraft hervortritt, wirken Shiva und Shakti zusammen. Die Kraft ist seine unvergleichliche, untrennbare Gefährtin.
S.167. Shiva bringt Shakti hervor, und Shakti lässt Shiva in seiner Offenbarung hervortreten. In ihrer glückseligen Einheit entfalten sich Welten und Verkörperungen. Dennoch bleibt Shiva ungebunden und die Göttin ewig jungfräulich: Die Weisen erkennen den Sinn dieses Geheimnisses.
S.168. Die Tattvas bilden Körper, Sinne, Welten und Erfahrungen; durch deren Beziehung zur Seele werden Bindung und deren Überwindung verständlich. Wer sie erkennt und eines nach dem anderen als Werkzeug unterscheidet, erkennt den Höchsten jenseits ihrer. Dies ist wahre Weisheit.
S.169. Warum wird die Seele mit all diesen Tattvas verbunden? Damit ihr früheres Karma ausreift, sein Same keine neue Bindung mehr hervorbringt und die grundlegende Verhüllung weicht. Die Weltordnung dient diesem Weg.
Die drei und die fünf Bindungen
S.170. Die Grundverhüllung Anava ist eine, besitzt aber viele Wirkkräfte. Wie eine dem Kupfer anhaftende Unreinheit verbindet sie sich mit zahllosen Seelen, hemmt deren Erkennen und Handeln und ist Quelle ihrer Unwissenheit und begrenzten Erfahrungsweise.
S.171. Anava ist nicht bloß eine Wirkung der Maya. Maya ermöglicht begrenztes Wollen, Erkennen und Handeln; Anava verhüllt diese. Anava haftet der Seele an, während Maya als ihre Körper, Werkzeuge, Welten und Gegenstände hervortritt.
S.172. Ein Einwand lautet: »Wie eine dunkle Wolke die Sonne verdeckt, verhüllt der Maya-Leib Erkenntnis und Handeln. Wenn er verschwindet, müsste die Seele daher wie die wolkenfreie Sonne in voller Klarheit strahlen.«
S.173. Darauf die Antwort: Wollen, Erkennen und Handeln treten gerade durch die geeigneten Körperwerkzeuge hervor. Fehlen diese im gebundenen Zustand, bleibt nicht automatisch reine Erkenntnis, sondern die Dunkelheit der grundlegenden Verhüllung.
S.174. Anava verhüllt die Seele so innig, dass es wie eine Eigenschaft erscheinen kann. Maya dagegen gibt ihr Werkzeuge von Kala an, durch welche diese Verhüllung allmählich überwunden werden kann. In dieser Hinsicht wirken beide wie Dunkelheit und Licht.
S.175. Unwissenheit ist nicht das eigentliche Wesen der Seele. Sonst wäre sie von Natur unbewusster Stoff. Auch ein Augenleiden gehört nicht zur unverzichtbaren Natur des Auges. Die Bindung verdunkelt; die Seele selbst ist ihrem Wesen nach erkennend.
S.176. Die drei Bindungen Anava, Maya und Karma begrenzen die Seele, ermöglichen ihre gebundene Erfahrung und verknüpfen sie mit deren Folgen. Wie Keim, Kleie und Hülle am Reiskorn wirken sie verschieden zusammen. Zwei weitere Bezeichnungen sind zu ergänzen.
S.177. Mayeya bezeichnet die aus Maya hervorgegangenen Werkzeuge und Gegenstände. Tirodhayi ist die verhüllende Kraft des Reinen, welche die Bindungen ihre Aufgaben erfüllen lässt. Unter Einbeziehung beider wird von fünf Bindungen gesprochen.
S.178. Unter diesen fünf Einflüssen wandert die Seele nach der Ordnung des Herrn durch Geburt und Tod, irdische, höhere und tiefere Zustände. Der rasche Wechsel gleicht einem geschwungenen Feuerbrand oder einem kreisenden Wirbelwind.
Die kostbare menschliche Geburt
S.179. Nach der Überlieferung gibt es 8,4 Millionen Lebensformen aus Ei, Feuchtigkeit, Keim und Mutterleib. Durch sie hindurch eine menschliche Geburt zu erlangen ist so selten, wie den weiten Ozean mit den eigenen Händen zu durchschwimmen.
S.180. Seltenes Verdienst ist es, in einem Land aufzuwachsen, in dem die vier Veden gelehrt werden, statt in einem Land ohne diese Bildung. Noch seltener gilt hier eine Geburt jenseits der als niedrig bezeichneten Gruppen, in einer zur Askese zugelassenen Gemeinschaft, und das Glück, nicht auf andere religiöse Wege abzuirren.
S.181. Noch seltener ist es, ohne Hochmut des Wohlstands und ohne Zermürbung durch Armut dem shaivischen Weg demütig zu folgen. Wer den mondgeschmückten Herrn mit wahrer Shiva-Erkenntnis verehrt, hat seine Gnade empfangen.
S.182. Die menschliche Geburt ist dazu gegeben, Hara mit Geist, Wort und Leib zu dienen, ihn, der mit den fünf Gaben der Kuh gesalbt wird. Selbst die Himmlischen kommen zu seiner Verehrung. Wer nur den fleischlichen Leib umherträgt, verfehlt diese höhere Möglichkeit.
S.183. Der Leib kann schon im Mutterleib vergehen, bei der Geburt, im Kindesalter, in der Jugend oder im ergrauten Alter. Zu jeder Zeit begleitet ihn die Vergänglichkeit. Darum wende dich der Freiheit zu, solange dir Kraft und Gelegenheit gegeben sind.
S.184. Während ein Sinn seinen Gegenstand erfährt, treten andere Erfahrungen zurück; keine erschöpft alles zugleich. Im Schlaf verschwinden sie ganz. Weltliche Erlebnisse vergehen rasch wie Trugbilder oder später wie Träume. Wer dies erkennt, löst ihre bindende Macht.
S.185. Mit Duftstoffen gesalbt, mit Kränzen und goldenen Gewändern geschmückt, von Dienern getragen und von Musik begleitet: Auch ein solcher Mensch gleicht einem Leichnam, wenn er ohne Einsicht nur in seinem Ansehen ruht.
S.186. Du erschöpfst Leib, Kraft und Verstand im Dienst solcher Menschen, um den eigenen augenblicklich vergänglichen Körper zu nähren. Warum verehrst du nicht einmal Hara? Seine Gnade verleiht eine Würde, vor der selbst vermeintlich Höhere sich verneigen.
Drittes Sutra: Die Seele ist mehr als ihre Werkzeuge
S.187. Es gibt eine Seele, die vom Körper verschieden ist. Mit dem Leib verbunden, setzt sie »ich« und »mein«, will, erkennt und handelt, erinnert sich nach dem Traum und erfährt Freude und Schmerz. Sie durchläuft fünf Zustände und bleibt auch bestehen, wenn im tiefsten Rückzug die Werkzeuge ruhen.
S.188. Wäre der Körper selbst der Erkennende, warum erkennt der Leichnam nicht? Wäre allein der Atem entscheidend, weshalb fehlt im Tiefschlaf das gewöhnliche Erkennen, obwohl der Atem fortbesteht? Seele, Leib und Atem sind zu unterscheiden.
S.189. Die fünf Sinne erkennen nicht im Schlaf und erfassen jeweils nur ihr eigenes Gebiet. Was ihre verschiedenen Wahrnehmungen zusammenhängend kennt, muss von jedem einzelnen Sinn verschieden sein. Dieses verbindende Erkennen gehört der Seele.
S.190. Auch der Lebensatem ist nicht die Seele. Er wirkt im Tiefschlaf, ohne gewöhnliches Bewusstsein hervorzubringen. Die Seele gebraucht und lenkt den Atem zusammen mit den übrigen Werkzeugen; sie ist nicht mit ihm identisch.
Viertes Sutra: Seele und Bewusstseinszustände
S.191. Die inneren Werkzeuge erfüllen unterschiedliche Aufgaben und erkennen nicht selbstständig alle Tätigkeiten der anderen. Die Seele erkennt durch sie, führt sie zusammen und erlebt ihr Hervortreten und Ruhen. Sie ist daher nicht bloß eines dieser Werkzeuge.
S.192. Manas, Verstand, Erinnerungsvermögen und Ichsetzen dienen der Seele. Ihre enge Verbindung lässt sie wie die Seele selbst erscheinen. Wer sie als Hilfsmittel unterscheidet, gewinnt Selbsterkenntnis; diese bereitet die höhere Erkenntnis des Herrn vor.
S.193. A, U, M, Bindu und Nada sind den Stufen von Ichsetzen, Verstand, Manas, Chitta und Seele zugeordnet. Zusammen bilden sie den feinen Pranava. Wie Wellen steigen und sinken die damit verbundenen Erkenntnisvorgänge; ihre Wirkweise ist sorgfältig zu untersuchen.
S.194. Brahma, Vishnu, Rudra, Maheshvara und Sadashiva leiten diese fünf Lautstufen. Durch ihre Verbindung erkennt die Seele zunächst vermittelt und begrenzt. In der yogischen Sammlung der beiden Atembewegungen lässt sich diese Ordnung erschließen.
S.195. Auch die Summe der Werkzeuge ist nicht schon die Seele. Wer sie untersucht, erkennt ihre verschiedenen Funktionen. Derjenige, der diese als Gegenstände zusammenhängend erkennt, ist von ihnen als Erkennender zu unterscheiden.
S.196. Du machst die Seele zu einer Eigenschaft des Höchsten, wie Hitze zum Feuer gehört, und schreibst ihr dessen vollkommenes Wollen, Wissen und Wirken zu. Dann wäre nicht erklärt, weshalb sie zum Erkennen Werkzeuge benötigt.
S.197. Soll die Seele bloßes Bewusstsein ohne Wollen und Wirken sein, woher kommen diese Fähigkeiten? Entstünden sie allein aus dem Körper in ihrer Gegenwart, müssten sie auch im Tiefschlaf oder im leblosen Körper entsprechend wirken. Die bloße Anwesenheit erklärt ihren Wechsel nicht.
S.198. Der Magnet zieht Eisen in einer bestimmten Weise an. Die Seele ermöglicht dagegen vielfältige, gegensätzliche Tätigkeiten: Denken und Vergessen, Laufen und Sitzen, Liegen und Stehen. Der Vergleich erklärt diese Vielfalt nicht vollständig.
S.199. Hätte die Seele eine sichtbare stoffliche Gestalt, müsste sie im Körper oder beim Eintritt in eine neue Verkörperung wahrnehmbar sein. Zudem gehörte sie zum veränderlichen Stoff. Nennst du sie unsichtbar fein, hast du die Behauptung einer gewöhnlichen sichtbaren Gestalt bereits verlassen.
Die Seele ist kein feinstofflicher Gegenstand
S.200. Der feine Leib aus fünf Sinnesqualitäten und drei inneren Werkzeugen ist nicht die Seele. Auch noch feinere Kräfte wie Kala, Raga und Vidya bleiben unbewusste, bedingte Werkzeuge. Feinheit allein macht einen Gegenstand nicht zum erkennenden Selbst.
S.201. Form und Formlosigkeit sind nicht beliebig austauschbare Eigenschaften derselben stofflichen Gestalt. Das Bild vom Feuer im Holz zeigt, dass Verborgenes sichtbar werden kann; es beweist aber nicht, dass die Seele beim Hervortreten eine sichtbare stoffliche Form annimmt.
S.202. Auch der Mond zeigt sichtbare und verborgene Phasen, bleibt jedoch ein geformter Gegenstand. Wenn du den Körper zur unmittelbaren stofflichen Erscheinung der Seele machst, bindest du sie an dessen Veränderungen und erklärst ihre Befreiung nicht.
S.203. Die Seele ist nicht einfach ein untätiger Raum. Mit einem Körper verbunden, ermöglicht sie Gehen und andere Handlungen. Ihre Formlosigkeit muss daher von der Unbewusstheit des Raumes unterschieden werden.
S.204. Wäre sie unbewusst, könnte sie nichts erkennen. Eine bloße Mischung von Bewusstheit und Unbewusstheit erklärt ihr Wesen ebenfalls nicht. Ist sie erkennend, muss wiederum verständlich werden, weshalb dieses Erkennen im gebundenen Zustand Werkzeuge benötigt.
S.205. Die Seele ist kein stoffliches Atom, das durch Körperöffnungen entweichen könnte. Als zusammengesetztes oder räumlich begrenztes Teilchen wäre sie vergänglich. Ihre Fähigkeit zu Erfahrung und Leiden ist damit nicht erklärt.
S.206. Beschränkst du sie auf einen einzelnen Körperort, wie empfindet sie dann an anderen Stellen? Auch das Bild einer Lampe mit ausstrahlendem Licht erklärt nicht vollständig, weshalb unterschiedliche Sinne zu unterschiedlichen Zeiten erkennen.
S.207. Ist sie einfach mit dem Körperumfang identisch, müsste ihre Erkenntnis mit dessen Größe wachsen und beim Verlust eines Gliedes abnehmen. Auch Schlaf und wechselnde Sinnestätigkeit bleiben dann unerklärt. Die Seele ist nicht bloß die Ausdehnung des Leibes.
S.208. Nennst du sie allgegenwärtig, musst du dennoch ihre begrenzten Zustände und Erfahrungen erklären. Warum erkennt sie nicht alles zugleich, sondern durch jeweils bestimmte Werkzeuge? Wie erlebt sie unterschiedliche Welten und Zustände?
S.209. Wäre allein Maya die verdunkelnde Ursache, dürften ihre Werkzeuge keine Erkenntnis ermöglichen. Wäre die Seele dagegen bereits anfangslos uneingeschränkt frei und selbstleuchtend, könnte Bindung sie gar nicht treffen. Unterscheide daher Seele, Werkzeug und Grundverhüllung.
Die Seele und ihre Hüllen
S.210. Die Seele ist formlos und nicht auf einen stofflichen Ort begrenzt; dennoch ist sie kein unbewusster Raum. Sie nimmt die Färbung dessen an, womit sie verbunden ist. Weil ihre Erkenntnis und Wirkkraft anfangslos durch Anava verhüllt sind, heißt sie Pashu, die gebundene Seele.
S.211. Durch die Verbindung mit Maya treten Wollen, Erkennen und Wirken begrenzt hervor. Mit Kala, Raga und Vidya, danach mit den drei Eigenschaften und den inneren Werkzeugen ausgestattet, erkennt sie in enger Verbindung mit diesen.
S.212. Mit feinem und grobem Leib verbunden, durchläuft sie die fünf Zustände. Sie wird wiederholt geboren, handelt gut und schlecht und erfährt die entsprechenden Früchte.
S.213. Die fünf Hüllen heißen Seligkeits-, Erkenntnis-, Geistes-, Lebensatem- und Nahrungshülle, von der feineren zur gröberen geordnet. Sie entstehen aus Maya. Die formlose Seele lebt durch sie, bleibt aber von ihnen unterscheidbar.
S.214. Die Seele lenkt den Leib, wie ein Spieler die Figuren des Schatten- oder Puppenspiels bewegt und ein Wagenlenker den Wagen führt. Sie gleicht einem Schauspieler, der sich verkleidet und seine Rolle spielt. Betrachte den Unterschied zwischen der wechselnden Erscheinung und dem, der durch sie handelt.
S.215. Du sagst »mein Körper«, »meine Sinne«, »mein Verstand«, wie du »mein Haus« oder »mein Vieh« sagst. Auch Haare und Nägel, die zu dir zu gehören schienen, können abgetrennt werden. Erkenne den Unterschied zwischen dem Selbst und seinem Besitz beziehungsweise Werkzeug.
S.216. Mit Seide, Schmuck und Blumen bekleidet, fühlst du sie beinahe als Teil deiner selbst. Werden sie abgelegt, erkennst du den Unterschied. Entsprechend lerne, dich vom Körper zu unterscheiden, mit dem du dich so eng identifizierst.
S.217. Du verstehst, dass der Körper nicht dein Selbst ist, und fragst nach dem Verstand. Auch ihn nennst du »mein Erkennen«. Die Wendung »meine Seele« allein widerlegt diese Unterscheidung nicht; ungenauer Sprachgebrauch ersetzt keine unmittelbare Selbsterkenntnis.
S.218. In übertragener Rede heißen Verstand und Geist wechselseitig ebenso, Chitta wird Seele und Seele Chitta genannt; auch Herr und Seele werden in ihrer innigen Beziehung entsprechend bezeichnet. Die Wendung »Seele meiner Seele« verweist auf den höchsten innewohnenden Grund.
Wachen, Träumen und tiefer Rückzug
S.219. Schriften können Körper, Geist und andere Hüllen im übertragenen Sinn »Selbst« nennen, wie man den Lampenträger »Lampe« nennt. Ihre Funktionen bleiben verschieden. Die Seele erkennt sie als Gegenstände; Erkennender und Erkanntes sind zu unterscheiden.
S.220. Im Wachen erkennt sie durch die Sinne, im Traum durch innere Bilder, im Tiefschlaf ruht die gewöhnliche Tätigkeit bei fortwirkendem Atem. Beim Erwachen erinnert sie sich an Traum und Ruhe und nimmt ihre Handlungen wieder auf. So durchläuft sie ihre Zustände mithilfe der Hüllen.
S.221. Wäre die Seele uneingeschränkt selbstleuchtend, brauchte sie diese Werkzeuge nicht. Weil Anava ihr Erkennen verhüllt, wird es durch sie teilweise erschlossen. Ihre Beziehung zu den Werkzeugen gleicht der eines Königs zu seinen Beratern.
S.222. Wie ein König beim Eintritt in die inneren Räume seines Palastes nach und nach sein Gefolge zurücklässt, zieht sich die Seele in tiefere Zustände zurück. Der Atem bleibt wie ein Wächter an der inneren Schwelle, bevor auch die feineren Tätigkeiten ruhen.
S.223. Im Wachen werden Seele und mitwirkende Kräfte als fünfunddreißig gezählt und dem Stirnbereich zugeordnet; im Traum fünfundzwanzig dem Hals. Im Tiefschlaf bleiben drei im Herzen, im vierten Zustand zwei im Nabelbereich. Im darüber hinausgehenden Rückzug bleibt eines am Wurzelzentrum: die Seele.
S.224. Die jeweils wirksamen höheren Kräfte werden entsprechend in fünf, vier, drei, zwei und eine gegliedert. So wirken die leitenden Prinzipien durch Maya und Urnatur in den unterschiedlichen Zuständen der Seele. Verstehe ihre gestufte Tätigkeit.
S.225. Auch innerhalb des Wachzustandes lassen sich unterschiedliche Grade von Hervortreten und Rückzug der Werkzeuge erkennen. Daneben gibt es die gereinigten höheren Zustände, in denen die Weisen durch göttliche Gnade die Wiedergeburt überwinden.
S.226. Die gewöhnlichen, verhüllten Zustände halten den Kreislauf der Geburt aufrecht. Die gereinigten führen aus ihm heraus. Der in Sammlung gereifte Yogi wird auf dem weiteren Weg zur Befreiung geführt.
Verhüllung, Erfahrung und Reinheit
S.227. Drei grundlegende Zustände heißen Kevala, Sakala und Shuddha. In Kevala ruht die Seele ohne entfaltete Werkzeuge unter der Verhüllung; in Sakala ist sie mit den Werkzeugen verbunden; in Shuddha ist sie von den Bindungen und von erneuter Geburt frei.
S.228. In Kevala bleibt die Seele formlos und unvergänglich, aber ohne entfaltetes Erkennen, Wollen, Handeln und Erleben. Raga, Kala und die übrigen Werkzeuge wirken noch nicht. Sie ist nicht an einen bestimmten Leib gebunden, doch von Anava verhüllt.
S.229. In Sakala erhält sie Körper und innere wie äußere Werkzeuge. Das Verlangen nach Sinneserfahrung erwacht, und sie durchläuft die verschiedenen Geburten und ihre Früchte.
S.230. Die Seele gelangt zum Gleichmut gegenüber gutem und schlechtem Karma, wird von der Kraft des Herrn berührt und empfängt die Gnade des Gurus. Sie nähert sich dem Yoga der Erkenntnis und löst die drei alten Fesseln. Ihr eng begrenztes Wissen weitet sich, und sie erreicht die Füße des Herrn. Dies ist der reine Zustand.
Fünftes Sutra: Erkenntnis durch Gnade
S.231. Die Sinne erkennen nur durch die Seele, können aber die Seele selbst nicht erfassen. Ebenso erkennt die Seele durch die Gnade des Herrn, ohne ihn zum gewöhnlichen Gegenstand machen zu können. Shiva allein erkennt alles aus sich und ermöglicht das Erkennen aller.
S.232. Dass Gott Erkenntnis ermöglicht, bedeutet nicht, dass alle gleich erkennen. Er erschließt sie entsprechend dem Karma und der Reife, wie die Erde gemäß der Bearbeitung Frucht trägt und die Sonne die entsprechend gereiften Lotusknospen öffnet.
S.233. Die Seele benötigt ein höheres Erkenntnislicht: Sie erkennt durch Werkzeuge, vergisst, lernt von anderen und kennt sich selbst nicht ohne Weiteres. Diese Begrenzungen zeigen, dass ihr Wissen nicht unabhängig aus ihr allein hervorgeht.
S.234. Durch Sinne, Gegenstände, Licht, Zeit, Karma, Körper, Schriften, vernünftige Prüfung und das Wort des Gurus erschließt der eine Herr ihr Erkenntnis. Ohne solche Hilfe bleibt die im Kevala-Zustand verhüllte Seele ohne entfaltetes Erkennen.
S.235. Der Herr dagegen erkennt alles und lässt alle erkennen, ohne selbst auf Körper, Organe, Licht, Zeit, Karma oder Unterweisung angewiesen zu sein. Als Seele aller Seelen ist er ihnen innewohnend und zugleich von ihnen verschieden.
S.236. In seiner Gegenwart entfaltet sich die Weltordnung. Er selbst wird nicht von Maya verhüllt; vor seinem reinen Erkenntnislicht hat Unwissenheit keine eigene Macht. Die verkörperten Seelen aber werden durch diese Ordnung zur Erkenntnis geführt.
S.237. Die Welt ist seine Gestalt, die Lebensformen sind ihre Glieder; Wille, Erkenntnis und Wirksamkeit sind seine inneren Kräfte. Er schenkt den zahllosen Seelen durch ihre Sinne Erkenntnis und vollführt mit seinen fünf heilsamen Tätigkeiten das große Schauspiel des Lebens.
S.238. Er verbindet die Seelen mit sinnenbegabten Körpern und lässt sie durch viele Geburten Freude, Schmerz und Erfahrung sammeln. Dann wendet er sich ihnen erbarmend als Guru zu, schenkt höhere Erkenntnis und führt sie zum höchsten Ziel.
S.239. Haras Kraft ist Gnade. Ohne Gnade kein sich offenbarender Shiva, ohne Shiva keine Shakti. Wie die Sonne durch ihr Licht die Dunkelheit vor den Augen vertreibt, so löst der Herr durch seine Gnade die Verwirrung und schenkt den Seelen Seligkeit.
Sechstes Sutra: Shiva jenseits gewöhnlicher Gegenstände
S.240. Ist Gott ein gewöhnlich erkennbarer Gegenstand, wäre er bedingt und unbewusst; wäre er in jeder Hinsicht unerkennbar, bliebe er für uns wie nicht vorhanden. Der allgegenwärtige Shiva ist weder das eine noch das andere: Er ist wirkliches Bewusstsein. In seiner durch den rechten Weg erschlossenen Gegenwart verliert das Bedingte seine Herrschaft.
S.241. Die gewöhnlichen Erkenntnisgegenstände entstehen und vergehen. Sie erscheinen als Welten, Genuss, Körper und Werkzeuge, werden zunächst mit dem Selbst verwechselt und später von ihm unterschieden. Als Maya-Wirkungen heißen sie Asat: nicht das unvergängliche höchste Wirkliche.
S.242. Das Leben auf Erden, die Herrlichkeit der Götter und die zahllosen Lebensformen gleichen in ihrer Vergänglichkeit einem Zauberspiel, Traum oder einer Luftspiegelung. Sie erscheinen und entschwinden. In diesem Sinn wird die Welt Asat genannt.
S.243. Wäre der Herr schlechterdings unerkennbar und ohne Beziehung zu uns, könnte er weder helfen noch uns durchdringen oder Befreiung gewähren. Seine fünf Tätigkeiten wären bedeutungslos; er wäre für uns wie eine Himmelsblüte. So darf seine Transzendenz nicht verstanden werden.
S.244. Du nennst ihn weder Sein noch Nichtsein noch beides. Doch auf die Frage, ob er wirklich ist, musst du sein Wirklichsein anerkennen. Er ist bewusstes Sein jenseits gewöhnlicher Begriffe; das vom begrenzten Geist Erfasste ist nicht schon seine ganze Wirklichkeit.
S.245. Wie wird der jenseits gewöhnlicher Gegenstände stehende Herr erkannt? Durch seine Gnade erkennt ihn die ihm zugewandte Seele. Erkennender und Erkannter sind untrennbar verbunden und dennoch unterscheidbar; ihre Einheit hebt die Beziehung nicht auf.
S.246. Eine selbst entworfene Vorstellung Gottes bleibt ein geistiger Gegenstand. Auch die bloße Vorstellung eines Unvorstellbaren oder die Behauptung »ich selbst bin es« genügt nicht. Lass diese begrenzenden Entwürfe zurück und erkenne ihn durch seine eigene Gnade.
S.247. Er ist dir nicht äußerlich fremd, wohnt deinem Erkennen inne und ermöglicht von innen jeden Gedanken. Er steht jenseits von »ich« und »mein«. Darum kann dein begrenztes Erkennen ihn nicht wie einen anderen Gegenstand vor sich stellen.
S.248. Schon die Aussage »Einer« wird von einem Sprechenden über etwas ausgesagt. Der Herr ist zugleich nicht fern, weil er dir untrennbar innewohnt und das unterscheidende Denken übersteigt. Wegen dieser innersten Gegenwart kann die Seele in ihrer Vereinigung mit ihm Shiva genannt werden.
Siebtes Sutra: Das besondere Wesen der Seele
S.249. Wäre alles unterschiedslos das höchste Sein, wäre gegenständliches Erkennen nicht erklärt. Unbewusste Werkzeuge werden auch nicht selbst zum Erkennenden. Wie Dunkelheit vor Licht besteht das Bedingte nicht als eigenständige Erkenntnismacht vor dem höchsten Wirklichen.
S.250. Was sowohl das höchste Wirkliche als auch das Bedingte erkennt, ist die Seele. Sie ist weder mit dem Herrn noch mit dem unbewussten Stoff identisch; deshalb heißt sie Sadasat. Sie bleibt beständig und tritt in ihren Beziehungen hervor, wie Duft sich an einer Blüte erschließt.
S.251. Unwissenheit haftet nicht am reinen Erkenntnislicht des Herrn, sondern an der Seele. Die Schriften unterscheiden anfangslos Herrn, Seele und Bindung. Das Meer, sein Wasser und das darin gelöste Salz veranschaulichen Nähe ohne unterschiedslose Gleichheit.
S.252. Weil die Seele durch Erschließung erkennt und nicht vernichtet wird, heißt sie in entsprechendem Sinn bewusst und wirklich. Der Herr ist dagegen anfangslos rein, frei und wissend; durch seine Gnade befreit er die Seelen von ihren Verhüllungen.
Achtes Sutra: Der Herr als Guru
S.253. Ein Königssohn wächst unter Jägern auf und kennt weder seinen Vater noch seine eigene Herkunft. Da kommt der König, nimmt ihn zu sich und lässt ihn in seiner wahren Würde leben. So erscheint der Herr als gnädiger Guru der Seele, die unter der Herrschaft der fünf Sinne sich selbst vergessen hat. Er löst ihre Verhüllung, lässt sie an seiner Herrlichkeit teilhaben und birgt sie unter seinen Blütenfüßen.
S.254. Drei Klassen von Seelen werden unterschieden: Vijnanakalar unterliegen der Grundverhüllung allein, Pralayakalar zusätzlich dem Karma, Sakalar außerdem der Maya. Den ersten beiden erschließt sich der Herr ohne äußere Lehrerstütze durch zwei Weisen des Herabkommens seiner Kraft. Den Sakalar erscheint er bei gereiftem Gleichmut gegenüber dem Karma als Guru; durch vier abgestufte Weisen seiner Gnade löst er ihre Verhüllung.
S.255. Einweihung geschieht durch Blick, Berührung, Mantrawort, innere Verbindung, Schriftenunterweisung und Yoga. Die opfergestützte Einweihung kann innerlich als Erkenntnisvollzug oder äußerlich durch rituelle Handlung geschehen. Die rituelle Form wird wiederum als mit oder ohne fortbestehende Verpflichtungen unterschieden.
S.256. Die Einweihung ohne umfassende Ritualpflichten wird Kindern, Jugendlichen, Alten, Frauen, Menschen mit vielen weltlichen Bindungen und Kranken erteilt. Sie reinigt und führt die Aufgenommenen zu den ihrem Stand und ihren Kräften entsprechenden täglichen Übungen. Die befreiende Einweihung wird danach unterschieden, ob sie ihre volle Frucht unmittelbar oder beim Ende des Körpers gewährt.
S.257. Die Einweihung mit Verpflichtungen gilt den in Wissen und Lebensführung Gereiften. Sie übernehmen tägliche, anlassbezogene und besondere Aufgaben und können als Übende oder Lehrer wirken. Die verschiedenen Stufen der Aufnahme, Vertiefung und befreienden Einweihung sind darin zusammengefasst.
S.258. Durch Erkenntnis- oder Handlungseinweihung reinigt Hara die sechs Wege des Erscheinens: Mantra, Wort, Buchstabe, Welt, Tattva und Kala. Die umfassenderen tragen die engeren. Die Kalas sind von Shakti durchdrungen, und Shakti ruht in Shiva.
Die sechs Wege und ihre Reinigung
S.259. Die ersten fünf Erscheinungswege entfalten sich innerhalb der Kalas. Nivritti umfasst zwei Mantras, achtundzwanzig Worteinheiten, einen Buchstaben, hundertacht Welten und das Erd-Tattva; ihr Hüter ist Brahma. Pratishtha umfasst zwei Mantras, einundzwanzig Worteinheiten, vierundzwanzig Buchstaben, sechsundfünfzig Welten und dreiundzwanzig Tattvas; ihr Hüter ist Vishnu.
S.260. Vidya umfasst zwei Mantras, zwanzig Worteinheiten, sieben Buchstaben, siebenundzwanzig Welten und sieben Tattvas; ihr Hüter ist Rudra. Shanti umfasst zwei Mantras, elf Worteinheiten, drei Buchstaben, achtzehn Welten und drei Tattvas; ihr Hüter ist Maheshvara.
S.261. Shantyatita umfasst drei Mantras, eine Worteinheit, sechzehn Buchstaben, fünfzehn Welten und zwei Tattvas; ihr Hüter ist Sadashiva. Insgesamt werden elf Mantras, einundachtzig Worteinheiten, einundfünfzig Buchstaben, zweihundertvierundzwanzig Welten, sechsunddreißig Tattvas und fünf Kalas gezählt.
S.262. Das durch Geist, Wort und Körper geschaffene Karma reift im Bereich dieser sechs Wege. Wenn die Grundverhüllung genügend ausgereift ist, erscheint der Herr als Guru. Er nimmt dem neuen Handeln die Kraft zu weiterer Geburt und löst die Bindung; bereits wirksames Karma wird durch Reinigung und Erfahrung zu Ende geführt.
Schrift, Einsicht und religiöse Wege
S.263. Der Weg führt nach dieser Darstellung durch geordneten Lebenswandel, religiöse Pflichten, Askese und Studium von Veden und Puranas zum Verständnis des Vedanta und weiter zum Shaiva Siddhanta. Durch Dienen, Verehren und Yoga gereift, erreicht die Seele durch Erkenntnis Shivas Füße.
S.264. Manche nennen Sinnengenuss Befreiung, andere den Aufenthalt in Himmelswelten, das Erlöschen der Daseinsgruppen, besondere Vollkommenheiten, empfindungslose Ruhe, unterscheidende Einsicht oder eine göttliche Gestalt. Wir nennen das Erreichen der Füße des Herrn die höchste Befreiung.
S.265. Lehren und Schriften widersprechen einander. Welche ist wahr? Diejenige, die die begründeten Einsichten der anderen in einen widerspruchsfreien Zusammenhang bringen kann. Darum sind diese Einsichten in Veden und Shiva-Agamas enthalten, und beide ruhen unter Haras heiligen Füßen.
S.266. Veden und Agamas heißen ursprüngliche Offenbarung, weil sie die Wahrheit grundlegend erschließen. Ihr reicher Sinn wird durch von Gnade getragene Lehrer entfaltet. Smritis, Puranas und Fachlehren dienen als weiterführende, andere Darlegungen als unterstützende Schriften. Eigenmächtige Deutung führt dagegen zu widerstreitenden Schulen.
S.267. Veden und Shiva-Agamas sind die beiden maßgeblichen Offenbarungen des vollkommenen Herrn. Die Veden lehren allgemein, die Agamas vertiefend für entsprechend Gereifte. Sie entfalten den wesentlichen Sinn der Veden und des Vedanta: Andere Darlegungen sind vorbereitende Positionen, die Shiva-Agamas die abschließende Lehre.
S.268. Der höchste Shiva verheißt, die Gereiften schon in diesem Leben von ihren Verhüllungen zu reinigen, sie im Meer der Erkenntnis zu baden und die Seligkeit kosten zu lassen. Von künftiger Geburt frei, ruhen sie schließlich unter seinen Füßen. Warum verliert sich die Welt dennoch in Zweifel und Verfehlung?
S.269. Vollkommene Erkenntnis, Macht und Güte gehören dem Herrn. Seine Offenbarungen bezeugen sein Wissen; die geordnete Zuteilung der Früchte seine Macht. Dass er durch deren Ausreifen die Bindung löst, bezeugt seine Güte. So erkennen wir Shivas Herrlichkeit.
Dienen, Verehren, Yoga und Erkenntnis
S.270. Vier Wege führen zu ihm: der Weg des Dieners, des Kindes, des Freundes und der Wahrheit. Sie entsprechen Charya, Kriya, Yoga und Jnana. Ihre Früchte heißen Aufenthalt in seiner Welt, Nähe, Ähnlichkeit und innigste Vereinigung. Die durch Erkenntnis erschlossene Vereinigung ist das höchste Ziel.
S.271. Tempel reinigen, Blumen sammeln und Kränze binden, Gärten pflegen, Lichter entzünden, den Herrn preisen und seinen Verehrern demütig dienen: Dies ist der Weg des Dienens. Wer ihn aufrichtig geht, gelangt in Shivas heiligen Bereich.
S.272. Duftende Blumen, Räucherwerk, Licht, Waschung und Speise darbringen, die erforderlichen Reinigungen vollziehen und die heilige Gestalt als Ort göttlichen Lichtes verehren: Dazu gehören Gebet, Lobpreis und Opfer. So führt der Weg der rituellen Verehrung in die Nähe des Herrn.
S.273. Der Weg der Freundschaft sammelt Sinne, Atem und Geist, erschließt die sechs inneren Zentren und überschreitet sie zum leuchtenden Mondbereich. Die überlieferte Betrachtung lässt den Nektar den ganzen Leib erfüllen und ruht im höchsten Licht. Durch den achtgliedrigen Yoga weicht Bindung, und die Seele gewinnt göttliche Ähnlichkeit.
S.274. Der Weg der Wahrheit prüft Wissenschaften, Veden, Puranas und religiöse Lehren und erkennt ihre jeweilige Reichweite. Er hält an der Wahrheit von Herr, Seele und Bindung fest und findet den Weg zu Shiva. In der unmittelbaren Erkenntnis tritt die trennende Gegenüberstellung von Erkennendem, Erkennen und Erkanntem zurück.
S.275. Erkenntnisschriften lesen, sie anderen erklären, sich unterweisen lassen und über ihren Sinn nachdenken: Dies ist Verehrung durch Erkenntnis. Opferhandlung, Askese, Rezitation und Meditation besitzen abgestufte Früchte; wer endgültige Befreiung sucht, richtet sie auf die Erkenntnis des Herrn aus.
S.276. Hören, Nachsinnen, klare Einsicht und festes Verweilen sind vier Stufen des Erkenntnisweges. Wer im letzten Zustand vollendet ist, erlangt Befreiung. Wer noch weiter reift, erfährt höhere Zustände und findet durch erneute günstige Geburt und die Gnade des Erkenntnislehrers zur Vollendung.
S.277. Freigebigkeit, Opfer, Pilgerfahrt, Lebenspflichten, Askese und Gelübde führen zu heilsamen Früchten, aber nicht notwendig zum Ende der Geburt. Die Shiva zugewandten Wege führen weiter; je nach Reife empfängt die Seele die höchste Gnade unmittelbar oder nach weiterer Entwicklung durch Erkenntnis.
S.278. Selbst eine kleine Gabe an einen wahrhaft Shiva-Erkennenden kann eine große heilsame Frucht tragen. Sie schützt vor tieferem Versinken im Geburtenmeer, führt zu günstigen Bedingungen und schließlich zu jener Erkenntnis, die unmittelbar die Lotusfüße des Herrn erschließt.
Das Aufleuchten der befreienden Erkenntnis
S.279. Veden, Agamas und Puranas lehren Erkenntnis als entscheidend für Befreiung. Handeln im gebundenen Ich erzeugt weitere Bindung; wahre Erkenntnis löst sie wie Licht die Dunkelheit. Gemeint ist nicht bloße rechthaberische Lehrmeinung, sondern die Erkenntnis und Liebe des einen höchsten Herrn.
S.280. Wie im Brennkristall Feuer aufleuchtet, sobald ihn die Sonne berührt, so erwacht Shiva-Erkenntnis in der Seele, wenn der gnadenvolle Guru ihr begegnet. Dann offenbaren sich Shiva, ihr eigenes wahres Wesen und die Welt in ihrem Zusammenhang. Der Feinste und Größte wird als Leben allen Lebens erkannt, überall gegenwärtig.
S.281. Wenn die Seele gereift ist, die Kraft des Herrn sie berührt und der Guru sie gnädig unterweist, führt gelebte Erkenntnis in tiefe Sammlung. Schon hier wird sie frei. Vorliebe und Abneigung verlieren ihre Macht; Gold und Tonscherbe bestimmen ihren Wert nicht mehr. Sie verlässt den Herrn nicht, und der Herr verlässt sie nicht. In ihm ruhend, erkennt sie seine Gegenwart in allem.
S.282. Lass Unwissenheit und begrenztes Gegenstandswissen hinter dir. Erkenne durch Gnade die Erkenntnis im Innersten des Erkennens, ohne sie zum Gegenstand zu machen. Löse dich von der Bindung an die inneren Werkzeuge und verweile, ohne zu ermüden, in schmelzender Hingabe. Dann offenbart sich Shiva, der dir niemals fern war: als Gegenwart in allen Erscheinungen und zugleich jenseits ihrer, von keiner Stütze abhängig.
S.283. Gutes Karma führt zu höheren, schlechtes zu niederen Zuständen. Wer durch die aus Gottesverehrung erwachsene Erkenntnis beide Bindungen überschreitet, ist schon hier frei. Nichts fehlt ihm mehr. Beim Ende des Körpers geht er in die Fülle des höchsten Herrn ein und lebt in dieser Fülle.
S.284. Die in Erkenntnissammlung Vollendeten sind frei von Begehren und Abneigung. Äußere Standesregeln, Zeichen, asketische Leistungen und gesellschaftlicher Rang bestimmen sie nicht mehr. Ohne innere Verunreinigung gleichen sie bisweilen Kindern, Verrückten oder Entrückten; sie singen und tanzen in Freude.
S.285. Ihre Verbundenheit hängt nicht mehr von einem bestimmten Ort, Zeitpunkt oder Sitz ab. Beim Gehen und Sitzen, Schlafen und Wachen, Essen und Fasten, in Reinheit und Unreinheit, Wohlstand und Armut, Freude und Schmerz verlassen sie die Füße des Herrn nicht. Was immer äußerlich geschieht: Ihr Geist schwankt nicht mehr zwischen Begehren und Abwehr.
Die Erkenntnis im Alltag bewahren
S.286. Hast du diesen Zustand noch nicht erreicht, erkenne Gott in allem und alles in Gott. Sammle deine inneren Kräfte und lebe die Unterweisung deines Erkenntnisgurus. Wende dich dem Herrn zu, der dir bereits innewohnt. In seiner Nähe werden deine Fähigkeiten von seiner Gnade durchdrungen. Erkenne ihn auch im Wachleben, damit die Shiva-Erfahrung zu deiner eigenen lebendigen Erfahrung wird.
S.287. Wer den Höchsten auch im gewöhnlichen Wachsein verwirklicht, besitzt vollkommene innere Entsagung. Selbst als König bleibt er ungebunden. Wer diese Sammlung nicht erreicht, kann äußerlich alles verlassen und doch die Wurzel neuer Geburt in sich tragen.
S.288. Jenseits gewöhnlicher Sinneserkenntnis liegt nicht notwendig Leere. Wie die Freude zweier Liebender nur den Erlebenden unmittelbar bekannt ist, erschließt sich göttliche Nähe durch ihre eigene Erfahrung. Ohne Gnade wird sie verkannt; durch Gnade erkennt die Seele sich und den Herrn jenseits gewöhnlichen Gegenstandswissens.
S.289. Erkenne die Seele wie einen Kristall, der die Farben seiner Umgebung annimmt. Die wechselnden Tätigkeiten der Sinne sind nicht ihr innerstes Wesen. Unterscheidet sie sich durch Gnade von diesen Färbungen und vereinigt sich mit dem Herrn, bleibt sie bei ihm, wie ein Strom, der das Meer erreicht hat, nicht in sein altes Bett zurückkehrt.
S.290. Gottes Allgegenwart macht den Weg nicht überflüssig. Das Auge kann andere Organe sehen, doch diese nicht das Auge; ebenso erkennt die Seele zunächst durch die Tattvas. Durch Gnade empfängt sie die Erkenntnis des Herrn, wie ein vormals Blinder das stets gegenwärtige Licht nun sehen kann.
S.291. Ein Stein teilt die Wasserpflanzen auf einem Teich; bald schließen sie sich wieder. So können die Bindungen nach einem Augenblick der Sammlung erneut hervortreten. Wer mit beständiger Liebe bei den Füßen des Herrn bleibt, bewahrt die Sammlung. Für diejenigen, denen dies noch nicht gelingt, wird nun ein weiterer Weg zur Lösung der Fesseln gewiesen.
Neuntes Sutra: Fünfsilber und innere Verehrung
S.292. Wenn du den Herrn noch nicht durch ausreichende Erkenntnis und Liebe erreichst, durchschau die Verlockungen der Welt wie eine Luftspiegelung und löse dich von ihrem Griff. Betrachte nach der überlieferten Ordnung den heiligen Fünfsilber. Dann tritt der Höchste gnädig ins Herz und vertreibt seine Dunkelheit.
S.293. Schriftwissen, Wissenschaften und die Stufen von Laut und Mantra gehören zunächst zum vermittelten Wissen über die Bindungswelt. Auch die begriffliche Selbstaussage »Ich bin Brahman« bleibt begrenztes Seelenwissen, solange die Seele einzeln lernt und durch andere erkennt. Shiva erkennt ohne solche äußere Hilfe.
S.294. Das bloße Ruhen der Sinne ist keine Befreiung. Sonst wären Schlafende, Ohnmächtige, Keime und andere Wesen ohne entfaltete Wahrnehmung schon frei. Auch tiefe Versenkung kann die Grundverhüllung bestehen lassen. Erkenne die Füße dessen, der die drei Städte verbrannte; durch diese Erkenntnis verbrennen die Bindungen.
S.295. Der Herr wird durch das Licht seiner Gnade erkannt, weil gewöhnliches Denken, Sprechen und Handeln ihn nicht umfassen. Diese Gnade löst die Verwechslung der Seele mit ihren Werkzeugen und erschließt ihr wahres Wesen. Darum heißen seine Füße die Füße der Erkenntnis.
S.296. Das Auge sieht sich und seinen inneren Lenker nicht; die geistigen Werkzeuge erkennen die Seele nicht aus sich; die Seele erkennt weder sich noch ihren innersten Herrn unabhängig. Shiva offenbart sich und lässt sie sich selbst erkennen. Halte ihn im Herzen fest; auch wenn alte Bindungen sich melden, bleibe bei seinen Füßen.
S.297. Lass selbst besondere Eigenschaften, yogische Kräfte und hohe Götterwelten als endgültiges Ziel zurück. Überschreite die sechs Erscheinungswege. Dann erfüllt der von Aufstieg und Abstieg freie, durch keine begrenzende Eigenschaft erfassbare Herr dein Herz aus eigener Gnade mit unermesslicher Liebe und seltener Seligkeit.
Einheitsbetrachtung und Herzenslotus
S.298. Erkenne: »Ich bin nicht diese wahrgenommenen Dinge; ich bin auch nicht der jenseits des gewöhnlichen Erkennens stehende höchste Herr.« Wende dich ihm in schmelzender Hingabe zu. Weil er deinem Herzen untrennbar innewohnt, betrachte: »Ich bin Er.« Dann offenbart er sich dir ohne Trennung, und die Verhüllungen weichen – wie im Bild der Garuda-Betrachtung das Gift. So verstehe die von den alten Veden gelehrte Einheitsbetrachtung.
S.299. Erkenne durch den Fünfsilber deine Zugehörigkeit zum Herrn und seine heilige Gestalt. Vollziehe die überlieferten Zuordnungen an Händen und Körper, verehre ihn im Herzen und sammle die innere Feuerkraft. In der aufsteigenden Betrachtung und geordneten Mantrarezitation wird seine verborgene Gegenwart offenbar.
S.300. Der Herzenslotus wird als innere Weltordnung betrachtet: seine Wurzel im Nabel, sein Stiel die unteren Tattvas, sein Kelch Maya, seine acht Blätter das reine Wissen. Buchstaben, göttliche Erkenntnisstufen und Kräfte bilden seine weiteren Teile. Über seiner innersten Shakti thront Shiva. Verehre ihn in diesem Verständnis.
S.301. Die innere Verehrung bringt Sandel, Blumen, Duft, Licht, Waschung und Speise in ihrem inneren Sinn dar und reinigt die Seele. Wenn du den Herrn erkenntnisvoll immer wieder im Herzen betrachtest, wird er darin offenbar wie Licht in einem gereinigten Spiegel. So weichen die Verhüllungen.
S.302. Willst du ihn äußerlich verehren, bringe Blumen dar und preise den höchsten Shiva in seiner heiligen Gestalt. Verbinde damit dieselbe innere Sammlung. Überlasse ihm die Früchte deines Handelns und erkenne seine Gegenwart innen wie außen. Beständigkeit darin ist die Größe wahrer Hingabe.
S.303. Wie Feuer im Holz, Butter in der Milch, Saft in der Frucht und Öl im Samen ist seine Gegenwart verborgen. Wer sie liebend verehrt, erfährt seine Gnade. Er tritt ins Herz, löst die Verhüllung und durchdringt die Seele, wie Feuer das Eisen glühend seiner eigenen Gestalt ähnlich macht.
Zehntes Sutra: Handeln ohne neue Bindung
S.304. Was dieser Mensch in der Welt an Gutem oder Schädlichem getan hat, fällt denen zu, die ihm Gutes oder Schädliches tun. Indem er in der Vereinigung mit Hara ganz in dessen Dienst steht, weicht seine Verstrickung. Shiva nimmt sein Tun als das eigene an und das ihm Angetane als an sich geschehen. Er bleibt ihm liebend verbunden und löst die Wiedergeburt; selbst eine schwer schuldhafte Handlung verwandelt er in diesem Zustand der Liebe in Dienst.
S.305. Im Feuer der Erkenntnis verbrennen »ich« und »mein« und der Anspruch: »Ich habe dies getan, andere haben jenes getan.« Wer so fest im Weg steht, dem offenbart sich der Feine und löst seine karmische Fessel. Wer am Eigenanspruch festhält, erlebt weiter dessen Früchte und wird erneut geboren. Durch Shiva-Erkenntnis wird die Wurzel dieses Anspruchs überwunden.
S.306. Die Sinne sind mit dir verbunden, aber nicht uneingeschränkt deiner Macht unterworfen. Erkenne ihren höchsten Lenker, verehre seine Füße und lass durch Gnade die leidenschaftliche Verstrickung verbrennen. Wenn frühere Eindrücke nachwirken, mache sie nicht zu neuem eigennützigem Anspruch; so entsteht keine neue bindende Saat.
S.307. Der Herr ist nicht parteiisch: Er lässt das im Eigenwillen vollzogene Tun seine Früchte tragen. Wer den Anspruch auf unabhängige Urheberschaft aufgibt, wird von ihm behütet. »Du wohnst in uns und wirkst durch uns; dein Wille möge geschehen«: In solcher Hingabe verliert Karma seine fesselnde Macht.
S.308. Ferne Pilgerreisen, Höhlenleben, Fasten und lange Lebensdauer befreien ohne diese Erkenntnis nicht. Wer sie besitzt, kann äußerlich mitten im Leben stehen und doch im Herzen an den Füßen des Herrn ruhen. Entscheidend ist die verwirklichte Erkenntnis, nicht allein die äußere Lebensform.
S.309. Wie nach überlieferter Vorstellung Feuer oder Gift durch entsprechende Mittel unwirksam gemacht werden, so verlieren gute und schlechte Folgen ihre bindende Macht über den Erkennenden. Frühere Eindrücke können noch nachwirken wie Duft im geleerten Gefäß oder die weiterlaufende Töpferscheibe. Mit dem Ende dieses Leibes endet auch dieser Rest, ohne neue Geburt zu erzeugen.
Elftes Sutra: Die Seligkeit der Befreiung
S.310. Wie die Seele das Auge sehen lässt und selbst durch es sieht, so lässt der Herr die gereinigte Seele erkennen und ist in ihrem Erkennen gegenwärtig. Wer ihn darin liebt, wird schon in diesem Leib frei. Von den Fesseln gelöst, ruht die Seele unter Haras Lotusfüßen und empfängt unerschöpflich die Seligkeit seiner Gegenwart.
S.311. Wer den Höchsten durch höchste Erkenntnis schaut, ruht in ihm. Bloß verschiedenes Gegenstandswissen, auch erlerntes Schriftwissen, bleibt vermittelt. Selbst die gedankliche Gliederung in Erkennenden, Erkennen und Erkanntes ist noch nicht die unmittelbare Shiva-Erkenntnis, in der der Befreite verweilt.
S.312. Eine an einen ewigen Erfahrungsleib gebundene Befreiung wäre nur ein begrenzter höherer Zustand. Wo der bedingte Körper bleibt, bleiben entsprechende Maya- und Karma-Bezüge. Der Leib ist ein Heilmittel gegen Bindung; ist die Krankheit geheilt, wird dieses Mittel nicht mehr benötigt.
S.313. Verbindet sich die Seele mit der wahren, gewöhnlichem Denken unzugänglichen Erkenntnis, leuchtet Shiva auf: Sie ist schon im Leben frei. Wie Licht die Dunkelheit oder ein Heilmittel Gift unwirksam macht, verliert die Bindung ihre Macht. Ihr verbleibender Rest endet mit dem Leib und erzeugt keinen neuen.
S.314. Anfangslosigkeit der Verhüllung bedeutet nicht, dass sie niemals gelöst werden kann. Auch Metall bleibt bestehen, wenn seine Unreinheit entfernt wird. Die Seele wird nicht vernichtet, sondern gereinigt. Wie Dunkelheit durch die Sonne weicht, geschieht diese Reinigung in der Verbindung mit den Füßen des Herrn.
S.315. Reiskorn, Kleie und Hülse sind von Anfang an verbunden und können doch getrennt werden. Aus der abgetrennten Hülse entsteht nicht erneut dasselbe keimfähige Korn. Ebenso enden in der Verbindung mit Shiva die bindende Macht von Verhüllung, Karma und Körper, obwohl sie für noch gebundene Seelen fortbesteht.
Untrennbare Nähe bei bleibender Unterscheidung
S.316. Zu keiner Zeit erkennt oder handelt die Seele ohne die tragende Gnade des Herrn. Er wohnt ihrem Herzen inne und ermöglicht ihre Tätigkeit, wie A die anderen Laute trägt. Wie könnte deshalb die endgültig befreite Seele wieder von Haras Füßen getrennt werden?
S.317. Gott ist überall gegenwärtig; dennoch sieht ihn nicht jeder. Auch die Sonne bleibt einem blinden Auge verborgen. Wie ihr Licht den gereiften Lotus öffnet, so schenkt der Herr der gereiften Seele das Auge der Erkenntnis. Dann offenbart er sich als Licht allen Lichtes.
S.318. Gott ist nicht bloß ein untätiger Baumschatten, den die Seele aus eigener Macht aufsucht. Auch wird sie in der Vereinigung nicht vernichtet: Was nicht mehr wäre, könnte keine Seligkeit erfahren. Die Verbindung ist ebenso wenig eine unterschiedslose Vermischung gleichartiger Stoffe wie Wasser mit Wasser.
S.319. Das Bild von gereinigtem Kupfer, das goldgleich wird, ist nur begrenzt gültig. Der Herr ist vor allem die reinigende Ursache und nimmt die Seele unter seine goldenen Füße. Die höchste Weltlenkung bleibt sein Wirken; die befreite Seele empfängt die Seligkeit.
S.320. Shiva und die Seele sind beide erkennend, doch nicht in derselben Weise. Er ist Gnade schenkendes Bewusstsein; sie empfängt seine Gnade. Er führt durch Erfahrung zur Befreiung; sie wird geführt. Er erkennt aus sich selbst und lässt erkennen; sie empfängt Erkenntnis. Auch in untrennbarer Vereinigung werden beide daher nicht unterschiedslos gleich. Wie der Verstand gegenüber der Seele ein unbewusstes Werkzeug ist, so ist ihr begrenztes Erkennen gegenüber dem Herrn abhängig.
S.321. Wie ein Magnet Eisen anzieht, zieht der Herr die Seele zu sich. Wie Feuer Eisen durchglüht, macht er sie seiner Gegenwart ähnlich. Er verzehrt die Verhüllung wie Feuer das Holz und verbindet sich mit ihr wie Salz mit Wasser; zugleich bleibt er ihr höchster Grund. In der Befreiung ist seine Nähe ungeteilt süß wie vereinter Zuckerrohrsaft, Honig, Milch, Fruchtnektar und Kandis.
Zwölftes Sutra: Gemeinschaft, Verehrung und Gnade des Gurus
S.322. Die Shiva-Erkennenden lösen die drei Fesseln und suchen die Gemeinschaft der Liebenden. Sie verehren deren heilige Gestalten und die Tempel als Gegenwart Haras. Singend und tanzend leben sie in der Würde ihrer Freiheit: Niemandem innerlich versklavt, nennen sie sich doch Diener der Diener des mondgeschmückten Herrn.
S.323. Wer die Verehrer des Herrn nicht liebt, liebt weder Gott noch die Wesen noch sich selbst. Suche nicht die Gemeinschaft, die dich in Geburt und Tod verstrickt. Schließe dich liebend den wahrhaft Hingebenden an, mache ihren Dienst zu deinem, sprich demütig und bleibe in der gnädigen Erkenntnis. Verneige dich und tanze in Freude.
S.324. Der Herr gibt den Leib, damit das schwer Erkennbare erkannt werde, und wohnt als Leben im Leben. Darum kann die Gestalt seines verwirklichten Verehrers als seine Gestalt geehrt werden. In der Shiva-Betrachtung und inneren Vereinigung tritt die abgesonderte Ichbehauptung zurück. Verehre solche Menschen liebevoll, damit deine Bindung weiche.
S.325. Wer die Tempelgestalt als Shiva verehrt, erfährt seine Gegenwart darin. Auch in Mantra und innerer Betrachtung offenbart er sich. Wie verborgenes Feuer im Holz oder Milch, die aus dem Euter hervorströmt, wird der überall gegenwärtige Herr den Liebenden an ihrem Ort der Verehrung offenbar.
S.326. Erkenntnis, Yoga, rituelle Verehrung und Dienst sind Wege des Herrn. Der Erkenntnisvollendete kann alle vier sinnvoll ausüben; die übrigen Stufen umfassen jeweils die vorausgehenden. Darum kann der makellose Erkenntnisguru alle Übenden führen. Verehre in ihm die Gegenwart des Herrn.
S.327. Mantras, Arzneien, Yoga, besondere Stoffe und andere in den Tantras genannte Mittel können außerordentliche Kenntnisse und Kräfte erschließen. Die Erkenntnis, welche zu den Füßen des Herrn führt, erwächst jedoch aus der Gnade des Gurus, nicht aus diesen Fähigkeiten allein. Auch deren heilsamer Gebrauch steht unter seiner Gnade.
S.328. Verehre den Gnadenguru als Offenbarung des höchsten Brahman, des höchsten Shiva, der höchsten Erkenntnis und des alles Übersteigenden. In ihm werden die vom Herrn geschenkten Vollendungen lebendig. Wie im überlieferten Bild Vogel, Schildkröte und Fisch ihre Brut durch Berührung, innere Zuwendung und Blick fördern, so wirkt er durch Berührung, Denken und Schauen und führt die Seele zur Einheit mit Shiva.
Hier endet der Supakkam des Sivajnana Siddhiyar.

Tamilischer Text in römischer Schrift
Die Umschrift folgt den geschriebenen tamilischen Zeichen einschließlich der Worttrennungen der Vorlage. Sie ist eine Lesehilfe, keine genaue Lautschrift. Lange Vokale tragen einen Strich: ā, ī, ū, ē, ō. ṭ, ṇ und ḷ bezeichnen zurückgebogene Laute; ḻ steht für den besonderen tamilischen Laut, ṟ und ṉ für die entsprechenden tamilischen Zeichen. c gibt das tamilische ச wieder; die Aussprache von k, c, t und p kann sich im Wortzusammenhang ändern. Sanskrit-Lehnwörter werden hier in ihrer tamilischen Schreibgestalt belassen.
Parapakkam – Prüfung anderer Lehrsysteme
tirucciṟṟampalam
Anrufung, Lehrerverehrung und Anliegen des Werkes
P.1. orukōṭṭaṉ iruceviyaṉ mummatattaṉ nālvāy aiṅ karattaṉ āṟu
tarukōṭṭam piṟaiyitaḻit tāḻcaṭaiyāṉ tarumoru vāraṇattiṉ tāḷkaḷ,
urukōṭṭaṉ poṭum vaṇaṅki ovātē iravupakal uṇarvōr cintait,
tirukōṭṭum ayaṉtirumāl celvamumoṉ ṟōeṉṉaic ceyyum tēvē.
P.2. maṅkala vāḻttu
civaperumāṉ
ātinaṭu antamilā aḷavil cōti
aruḷñāṉa mūrttiyāy akilam īṉṟa,
mātiṉaiyum orupākat taṭakki vāṉōr
makuṭacū ḷāmaṇiyāy vaiyam pōṟṟap,
pātimati yaṇipavaḷac caṭaikaḷ tāḻap
paṭaroḷiam palattāṭum paraṉār pātat,
tātumali tāmaraikaḷ cirattē vaittut
taḷarāta pēraṉpu vaḷarā niṟpām.
P.3. catti
īcaṉaruḷ iccaiaṟi viyaṟṟal iṉpam.
ilayamoṭu pōkamati kāra mākit,
tēcaruvam aruvuruvam uruva mākit
tēviyumāyt tēcamoṭu celva mākip,
pēcariya uyiraiyelām peṟṟu nōkkip perumpōkam
avaiya ḷittup piṟappiṉaiyum oḻittiṭ(ṭu),
ācakalum aṭiya ruḷat tappaṉuṭa ṉirukkum
aṉṉaiyaruṭ pātamalar ceṉṉi vaippām.
P.4. vināyakak kaṭavuḷ
iyampunūl iruntamiḻiṉ ceyyu ḷāṟṟal
iṭaiyūṟu tīrntiṉitu muṭiya vēṇṭit,
tayaṅkupēr oḷiyāki eṅku niṉṟa
talaivaṉār malaimātu taṉṉō ṭāṭip,
payanta aiṅ karanāṟṟōḷ mukkaṇiru
pātap pariyatoru nīḷ kōṭṭup periya paṇṭik,
kayantaṉaṭik kamalaṅkaḷ nayantu pōṟṟik
karuttiluṟa viruttimikak kātal ceyvām.
P.5. cuppiramaṇiyak kaṭavuḷ
arumaṟaiā kamamaṅkam aruṅkalainūl
terinta akattiyaṉuk kōtturaikkum aruṭkuruvāṅ kuruḷai,
tirumaṟaimā muṉivarmuṉi tēvarkaḷtan tēvaṉ
civaṉaruḷ cēr tirumatalai tavanilaiyōr teyvam,
porumaṟaiyār kaḻalvīrar vīraṉ kaiyil
pūnīrkoṇ ṭōvātu pōṟṟum aṭi yārkaḷ,
karumaṟaiyā vakaiyaruḷik kativaḻaṅkuṅ kan taṉ
kaḻaliṇaika ḷeñcirattiṟ karuttil vaippām.
P.6. meykaṇṭatēva nāyaṉār
paṇṭaimaṟai vaṇṭāṟṟap pacuntēṉ
ñāṉam parin toḻukac civakantam parantu nāṟak,
kaṇṭairu tayakamala mukaika ḷeḷalāṅ
kaṇtiṟappak kāciṉimēl vantaaruṭ katirōṉ,
viṇṭamalarp poḻilpuṭaicūḻ veṇṇey
mēvu meykaṇṭa tēvaṉmiku caiva nātaṉ,
puṇṭarika malar tāḻac cirattē vāḻum poṟpātam
eppōtum pōṟṟal ceyvām.
P.7. avaiyaṭakkam
mālayaṉmā maṟaiaṟiyā āti mārkkam
vaiyakattā kamamvēta maṟṟu muḷḷa,
nūlaiyelām uṇarntiṟaivaṉ kaḻalē
nōkku nōṉmaiarun tavarmuṉyāṉ nuvalu māṟu,
vēlaiyulā vuntiraikaḷ vīci yēṟi
vēṟēḻu moṉ ṟāki niṉṟa pōtu,
cālavumāṉ kuḷappiṭiyiṟ ṟaṅki niṉṟa
calamatutā ṉēreṉṉuṟ taṉmait tālō.
P.8. nīṭupukaḻ ulakutaṉil maintar mātar
nēyamoṭu tām payanta putalvar vāyil,
kūṭumoḻi maḻalaiyoṭu kuḻaṟi oṉṟum
kuṟipparitā yiṭiṉumikak kulavip pōṟṟi,
māṭu namak kituveṉṟu koṇṭu vāḻvar
atupōla maṉṉu tamiḻp pulamai yōreṉ,
pāṭukavik kuṟṟaṅkaḷ pārār innūl
pārāṭṭā niṟpar aruṭ parici ṉālē.
P.9. cuttavaṭi viyalpāka vuṭaiya cōti
colliyaā kamaṅ kaḷelāñ cūḻap pōyum,
ottumuṭi yuṅkūṭa ōri ṭattē orupatikkup
palaneṟika ḷuḷavā ṉāṟpōṟ,
pittarkuṇa matupōla orukā luṇṭāyp
piṉṉorukāl aṟiviṉṟip pētai yōrāyk,
kattiṭumāṉ mākkaḷuraik kaṭṭiṟ paṭṭōr
kaṉakavarai kuṟittuppōyk kaṭaṟkē vīḻvār.
P.10. nūṟkatikāriyum nūlvaḻiyum nūṟpeyarum
pōtamikut tōrtokutta pētai maikkē
poruntiṉō rivarkkaṉṟik katippāṟ cella,
ētuneṟi yeṉumavarkaṭ kaṟiya muṉṉā
ḷiṟaivaṉaru ṇantitaṉak kiyampa nanti,
kōtilaruṭ caṉaṟkumā raṟkuk kūṟak kuvala
yattiṉ avvaḻiyeṅ kurunātaṉ koṇṭu,
tītakala emak kaḷitta ñāṉa nūlait
tērnturaippaṉ civañāṉa citti yeṉṟē.
P.11. nūṟkaruttu
iṟaivaṉaiyum iṟaivaṉāl iyampu nūlum
īṇṭaḷavum poruḷiyalpum vēṇṭuñ ceyti,
muṟaimaikaḷum pettamoṭu mutti yellā
mūtulakil emakkiyaṉṟa muyaṟci yālē,
ciṟaiyulavum puṉalnilavit tōṉṟum pēyttērc
ceykaipō luṇṭāya poykoḷ mārkkat
tuṟaipalavuṅ kaṭāviṭaiyāṟ collip pōkkit
tukaḷtīra innūliṟ colla kiṟpām.
Lokayata: Die materialistische Position
P.12. intira purōkitaṉ iyampumoru nūliṉ
tantira meṉātaṟivi ṉōṭruḷi lāmal
cantaṇai puyattumaṇa mālaikaḷ tayaṅka
untiyula kattilula kāyata ṉuraippāṉ.
P.13. īṇṭaḷavai kāṭcimaṉa mātiiru mūṉṟāy
vēṇṭumaṉu māṉamuta lāṉapala vēṇṭā
pūṇṭaporuḷ pūtamavai pukaḻkaṭiṉa cītan
tīṇṭariya vemmaicala ṉattiṉoṭu cērvē.
P.14. cāṟṟupeya rāṉavai talampuṉal kaṉaṟpiṉ
kāṟṟumeṉa lāmivai kalantakuṇa mōtiṉ
nāṟṟamira tamuruvam naṟparica mākum
pōṟṟumivai nittaiyal pāmivai puṇarppē.
P.15. ottuṟu puṇarcciyiṉ urukkaḷpala vākum
vaittuṟu kaṭātipala maṇṇiṉvaru māpōṟ
puttikuṇa naṟpoṟi pulaṉkaḷivai yellām
ittilvarum nīriṉil eḻuṅkumiḻi ottē.
P.16. pūtamatiṉ oṉṟupiri yappulaṉ iṟakkum
nītiyiṉiṉ niṟpaṉa naṭappaṉavum muṟpōl
ōtumvakai yākiuṟu kāriyam ulantāl
ātiyavai yāmitaṉai yaṟivataṟi vāmē.
P.17. ippaṭi yaṉṟik kaṉmam uyiriṟai vēṟuṇ ṭeṉṟu
ceppiṭum avarkku maṇṇōr ceytiṭuṅ kuṟṟa meṉṉō
oppilā malaṭi peṟṟa makaṉoru muyaṟkom pēṟit
tappilā kāyap pūvaip paṟittamai cāṟṟi ṉārē.
P.18. cēytiṭum kaṉma mellām ceytavar tammaip paṟṟi
eytiṭu meṉṉil iṅkē māyntiṭum ēyva teṅṅaṉ
meytaru tūlaṅ keṭṭuc cūkkamāy mēvu meṉṉil
aiyaṉē tīpam pōṉāl ataṉoḷi yāva tuṇṭō.
P.19. māyntupiṉ vayali liṭṭa vaitaḻai palikku māpōl
ēyntiṭum kaṉma meṉṉil iṭṭiṭat ticaiyum mēṉi
ōyntuvan tavarai uṇṇap paṇṇuñcō ṟutarat taṟṟāl
vāyntiṭum malam vayiṟṟiṟ koṇṭiṭum vaḻakku vaittāy.
P.20. uruvamum uṇarvum ceyti ottirā kaṉmam eṉṉiṉ
maruvukai viralkaḷ tammiṉ vaḷarvuṭaṉ kuṟaivuṇ ṭāki
varuvatiṅ keṉṉa kaṉmam ceytumuṉ matiyi lātāy
perukupū taṅkaḷ tammiṉ mikukuṟaip peṟṟi yāmē.
P.21. iṉpoṭu tuṉpa mellām eytuva kaṉma meṉṉil
naṉpuṉal canta ṉāti naṇukavum aṇuka voṇṇā
miṉpoli aḻali ṉōṭu mēvuva naṉmai tīmai
eṉceyta tiyampi ṭāynī ivaiyelām iyalpa tāmē.
P.22. kāyattiṉ kuṇama taṉṟik kaṇṭatāṉ māvuṇ ṭāyiṉ
māyattiṟ colli ṭātē maṉamutal āṟi ṉukkum
nēyatta tāka vēṇṭum aṉṟiyē nikaḻttu muṇmai
tēyattiṉ muyaṟkom pellai ceppu vōrcey tiyāmē.
P.23. aruvamē iṟaiva ṉākil aṟiviṉṟā kāya mākum
uruvamē yeṉṉiṟ pūtak kūṭṭattil oruva ṉākum
maruviya iraṇṭuṅ kūṭi niṟpavaṉ eṉṉiṉ maṇmēl
iruvicum porukal lēnti niṟkumō iyampi ṭāyē.
P.24. pūtattē aṉṉa māki aṉṉattāl uṭampu putti
pētittē maṉamu mākip pirintamai tirunta iṉṟu
vētattē yuraikka eṉṉō mētiṉi yōrka ḷellām
kētattē vīḻntu vēṟu neṟiyal kēṭku māṟē.
P.25. pōkattai maṇṇiṟkaṇṭu viṭṭuppōy viṇṇiṟkoḷḷa
mōkatta rāki allal muyaṉṟuḻal mūṭa rellām
tākattil taṇṇī kaṇṭu viṭṭuppōyt taṇṇīr kēṭṭuc
cōkittē uṇṇa veṇṇit tuyaruṟu vārka ḷantō.
P.26. vāḻavē vallai vāmi valakkaitā veṉṉu yirkkut
tōḻaṉī yuṉṉai yoppār colliṭi ṉillai kaṇṭāy
kōḻaimā ṉuṭartī teṉṉuṅ kolaikaḷa vāti koṇṭē
cūḻumvār kuḻalār moyppac cuṭareṉat tōṉṟi ṉāyē.
P.27. īcaṉār ayaṉār mālō ṭintiraṉ terivai mārpāṟ
pēcoṇā vakaika ḷellāñ ceytaṉṟō periyayōrāṉār
ācaiyāl avarpōl nāmum ākavē vēṇṭu māyiṉ
vācamār kuḻalā rōṭum vallavā kūṭi vāḻmiṉ.
P.28. taiyalār ūṭa lāṭat tāmava rōṭuṅ kūṭic
ceyyatā maraiyai veṉṟa cīṟaṭi cempañ cūṭṭi
meyyelām pātañ cūṭum vēṭattār meyyiṟ kūṭā
maiyalmā ṉuṭarpoy mārkka vēṭattē māykiṉ ṟārē.
P.29. vācamār kuḻali ṉārkaḷ maṇialkul taṭattē mūḻki
nēcamār kumutac cevvāy amutiṉai niṟaiya uṇṭu
tēculā maṇimeṉ tōḷmēṟ cērntuvīṟ ṟiruntiṭātē
māculā maṉattōrellām maṟumaikoṇ ṭaḻivar maṉṉō.
P.30. matinilā nutalā rōṭu maṇinilā muṉṟi lēṟi
mutirnilā veṟippac cevvāy iḷanilā mukiḻppa moytta
katirnilā vaṭaṅkoḷ koṅkaik kaṇkaḷmār pakalamūḻkum
putunilā viyanaṉ pōkam viṭuvarpuṉ camayat tōrē.
P.31. ūṭuva tuṇāva tuṟṟa kalavimaṅ kaiyarai yuḷki
vāṭuva taṭiyil vīḻntu varuntuva tarunta vampiṉ
kūṭuva tuṇarvu keṭṭuk kuṇamelām vēṭkai pēyāy
nīṭuva tiṉ mutti yittilniṉ ṟārkaḷ muttar.
P.32. vīṭṭiṉai uḷateṉ ṟōṭi melivatiṅ keṉṉai vīṭu
kāṭṭiṉōr kaṇṭōr kēṭṭōr kariyavai uṇṭēl kāṭṭīr
nāṭṭiṉil araca ṉāṇaik kicaiyavē naṭantu nāḷum
īṭṭiya poruḷkoṇ ṭiṅkē iṉpattuḷ icainti ṭīrē.
Antwort: Wahrnehmung, Folgerung und lebendige Seele
P.33. ulakāyataṉmata maṟutalai
uḷḷa tāvatu kaṇṭa teṉṟurai koṇṭa teṉṉula kattunī,
piḷḷai yāyvaḷar kiṉṟa nāḷuṉaip peṟṟa tāyoṭu tantaiyaik,
kaḷḷa mēpuri kāla ṉāruyi ruṇṇa viṉṟoru kāḷaiyāy,
meḷa vēyuḷa reṉṟu koṇṭu virumpu māṟu viḷampiṭē.
P.34. iṭittu miṉṉi iruṇṭu mēka meḻunta pōtitu peyyumeṉ,
ṟaṭutta tumakil canta munti alaittu vārvuṉal āṟukoṇ,
ṭeṭuttu vantiṭa, mālva raikka ṇiruntu koṇṭal corinta teṉṟu,
muṭitta tumivai kāṭci yaṉṟaṉu māṉa meṉṟu moḻintiṭē.
P.35. kāṇṭa lōanu māṉa māvatum kāṭci maṉṉatum kāṭciyēl,
pūṇṭa pūta uṭampi ṉuḷeḻu pōta meṉkoṭu kaṇṭaṉai,
māṇṭa vāyiṉ maṉaṅkoḷ ñāṉa muṇarnta tumanu māṉameṉ,
ṟīṇṭu pūta miyainta tivvuṭaṉ eṉpa teṉpira māṇamē.
P.36. paḻuti lāmaṟai kaṇṭa nūlpaḻu tiṉṟi yuṇṭatu pāriṉmēṉ,
moḻivar cōtiṭa muṉṉi yiṉṉatu muṭiyu meṉpatu muṉṉamē,
aḻivi lātatu kaṇṭa ṉamavai yaṉṟi yuñcila ākamaṅkaḷiṉ,
eḻuti yōrpaṭi eṉṟu koṇṭiru nitiye ṭuppatum eṇṇiṭē.
P.37. pūta māṉavai nitta meṉṟu pukaṉṟa teṉṉai uruk kaḷāy,
āta lōṭaḻi vāku mātali ṉākku vōravar vēṇṭiṭum,
kāta lōṭu kaṭāti maṇko ṭiyaṟṟu vōruḷar kaṇ ṭaṉam,
cīta nīri leḻunta koppuḷ nikaḻnta mārutac ceykaiyē.
P.38. nīriṉ vanteḻu koppuḷ nīratu vāye ḻumnikaḻ pūtamum
ōriṉ vēṟuṇar vāye ḻāavai pūta māki utittiṭum
tēriṉ nūṟaṭai kāyce ṟintavai cēra vēṟu civappeḻum
pāri ṉiṟpiri yātu punti paḻippu ṭampu kiṭakkavē.
P.39. kūṟu cērvaiyiṉ vanta pōtu civappeṉum kuṇam oṉṟumē,
vēṟu vēṟu pulaṉku ṇaṅkaḷ uṭaṟkaṇ vantu viḷaintateṉ,
nūṟu kāyaṭai kūṭum vēṟoru vaṉna ṉāleṉa nōkkinī,
tēṟu pūta ceyaṟkum vēṇṭum orutta ṉeṉṟu teḷintiṭē.
P.40. āṉa aimpoṟi uṇṭi nittirai accam maituṉam ātiyāy,
ūṉil vantiṭu muṉpi lātavai yeṉṟu raikkiṉ ulūtaipōl,
vāṉiṉ vantiṭum mātar āṇali yāki māṉuṭar ātiyāy,
yōṉi paṉmaiyum iṉṟu pūtam uṟumpu ṇarcciyor taṉmaiyē.
P.41. aintu nāṉkoru mūṉṟi raṇṭuṭaṉ oṉṟa tāyuṭa laṅkaḷiṉ,
vanti ṭāvuṇar vinti yaṅkaḷum vaṉṉa paṉmaiyum iṉmaiyām,
punti yōṭiya vaṉṉa pōka kuṇaṅkaḷ pūta puṇarccitāṉ,
tanti ṭātivai pēta māyiṭa vanta vāviṉai tantavā.
P.42. aṟivu pūtama teṉṉil vēṟu puṟatta taṟintamai kaṇṭaṭilam
ceṟivu tāṉu ṭalatte ṉilcava māṉa pōtuṭal pētarumō
kuṟiko ḷātuṭal vāyuvāṉatu kūṭi ṭāmaiyiṉ eṉṉiṉnī
piṟita rātuyir niṟka ñāṉam uṟakka meṉpiṟa vātatē.
P.43. aṟivu ṭaṟkuṇa meṉṉil āṉaiya tatati antam eṟumpatā
uṟumu ṭaṟperi tāṉa vaṟṟil utitti ṭumperi tākavē
ciṟuvu ṭaṟceṟi ñāṉa mumciṟi tāyi ṭumpari ṇāmamum
peṟumu ṭaṟciṟi tāva teṉperi tāvateṉcila pēciṭē.
Karma und die Verschiedenheit der Erfahrung
P.44. pōta mammeli vavaki yummali pūta māṉavai kūṭaliṟ
pēta mōṭu peruttu ṭaṟkaḷciṟutta peṟṟimai eṉṟiṭiṉ
ōtu ṭaṟperi tāṉa vuñciṟi tāyi ṭāciṟi tāṉavum
nīti yiṟperi tāyi ṭāmuṉam uḷḷa taṉmaiyiṉ nīṭumē.
P.45. iyalpu kāṇivai yeṉṉil vēṟicai peṇṇō ṭāṇiru taṉmaiyāñ,
ceyalko ḷāivar ceyti kāraṇa māka vantu ceṉippateṉ,
iyalla tāmuṭal pūta kāriya māva tummilāā yākumāl,
mayala tāmpiāā yālo ruttaṉ vakutta taṉmaiyiṉ vantatē.
P.46. kāra ṇamavai yeṉṟa teṉṉai kaṭāti pōlnikaḻ kāriyam,
nēra ṇaintu camaintu niṉṟiṭum eṉpa tumatu nērkilōm,
pōra ṇaintiṭu moṉṟo ṭoṉṟu poruntu mākil varuntiyum,
nīra ṇaintoru tīyi ṉiṉṟatu kaṇṭa tāyiṉ nikaḻttiṭē.
P.47. pūta mēvu puṇarcci yēpuri kāya kāraṇa mākumēl
kātal āṇoṭu peṇṇum mēvu puṇarcci kakaraṇa māvate
āti yēula kattil āṇoṭu peṇṇu māyaṇai kāriyam(ṉ)
nātaṉ nāyaki yōṭu kūṭi nayanta kāraṇam eṉparē.
P.48. kantam vemmai kalanti ṭumpuṉal kaṉmam eṉceyta teṉṟaṉai
canta ṉantaḻal cāra nīriru taṉmai yuṟṟiṭu māṟatōr
tanta kaṉmam iraṇṭa ṇaintu taruñcu kattoṭu tukkamum
cinti yāeḻu cīva ṉuṟṟiṭum aaṟu ṭaṟkilai tēṟiṭē.
P.49. iṉpam eyti iruntu nīviṉai illai iṅkiyal peṉ ṟiṭil,
tuṉpam eytiṭu vāṉeṉ maṟṟitu colli ṭāy cola vallaiyēl,
muṉpu ceytiṭu kaṉma meṉṟaṟi kaṉma mummutal vaṉṉaṟin,
taṉpi ṉāluṟu vikku mappayaṉ āṅka maippo ṭanātiyē.
P.50. anāti yēlamai viṉṟe ṉiṉmala māāā kaṉmam aṇuccivaṉ
anāti kaṉmam aṇukkaḷ ceyya aṟintu kaṉmam uṭaṟceyā
anāti kāriya māmu ṭaṟkaḷ acēta ṉammaṇai yāvaṟin(tu)
anāti yāti amaikka vēṇṭum amaippi ṉōṭum anātiyē.
P.51. kāṇo ṇākara ṇaṅka ḷukkuyir kaṇṭi ṭāmaiyiṉ iṉṟeṉil
kāṇu mōkaṭaṅ kaṇṭa kaṇṇiṉaik kaṇṭu niṟpatuṅ kaṇṇatē
kāṇo ṇātuyir tāṉu mippaṭi kaṇṭi ṭuṅkara ṇaṅkaḷaik
kāṇo ṇākara ṇaṅka ḷukkuyi ruṇmai yāvatuṅ kaṇṭiṭē.
P.52. aṅki yāṉatu tāṉu moṉṟai aṇaintu niṉṟu nikaḻntiṭum
paṅki yātuyir tāṉu mippaṭi paṟṟi yallatu niṉṟiṭā(tu)
eṅku mārtayi lattai yuṇṭeḻu tīpa māṉa terintiṭum
aṅka tāmuṭal niṉṟu kaṉmam arunti yāruyi rāvatē.
P.53. aṟivu tāṉuṭa lattiṉ vēṟatu vāyi ṟantu piṟantiṭiṉ
aṟivu muṉpuḷa tiṅku vantum aṟinti ṭāmaiya tiṉṟeṉiṉ
aṟivai yōkaṉa vattu nīnaṉa vattai aṉṟu tarattirun
taṟiyu mavvaṟi vōma yaṭkakaṟi vāta lālaṟi yātukāṇ.
Vergänglicher Genuss und bleibende Seligkeit
P.54. iṟanti ṭumaṟi vēpi ṟantiṭu meṉpa tiṅkicai yāteṉiṉ,
uṟaṅki ṭumpoḻu tiṉṟi niṉṟuṇar viṅku tittiṭu māṟatōr,
piṟanta ivvuṭal pōka vēṟuṭal piṉpu vantamai pēciṭiṉ,
maṟanti ṭuṅkaṉa vattiṉ vēṟu ṭal vanta vāṟu matittiṭē.
P.55. karaṇam vāyu viṭatta ṭaṅka aṭaṅki vanteḻu kāriyam
maraṇa māṉa viṭattu maṟṟivai māyntu piṉpu varuñceyal
kiraṇa mārkalai keṭṭu tippa iṟappi ṉōṭu piṟappaiyum
taraṇi yōrkaḷ matikku raippa ruyirkku mippaṭi cāṟṟiṭē.
P.56. pūta māṉavai kāri yaṅkaḷ polintu maṉṉi aḻintiṭum
āta lāloru nātaṉ iṅkuḷaṉ eṉṟa ṟintukoḷ aiyaṉē
pēta māṉa kaṭāti maṇṇiṉil vanta vāṟu piṭittiṭil
pōti lāta kulāla ṉālvaru ceykai yeṉṟu kuṟipparē.
P.57. vētaṉ nāraṇaṉ āra ṇammaṟi yāvi ḻupporuḷ pētaipāl,
tūta ṉāyiru kālna ṭantiṭu tōḻaṉ vaṉṉama cey toṇṭaṉuk(ku),
āta lālaṭi yārka ḷukkeḷi yāṉa ṭikkama laṅkaḷnī,
kāta lālaṇai īṇṭaṉ vēṇṭiṉa immai yētaruṅ kaṇṭiṭē.
P.58. poṉku lāvu maṇikka laṉkaḷ malampu kilkai poruntiṭā,
miṉku lāmiṭai yārkaḷ tāmula kattiṉ vēṭkai viṭumporuḷ,
puṉpu lālmala mūtti rāti pocintu nāṟu pulaikkalam,
eṉko lāmivar mēlvi ḻunta tivaṟṟiṉ eṉpeṟa eṇṇiyē.
P.59. tōli rattam iṟaicci mētai yelumpu maccai cuvētanī
rāle ṭutta muṭaikku rampai aḻutti ṉōṭu puḻukkuḻām
nūlo ḻukkiṭu kōḻai īral nuraikku mūttira pāttiram
cēla ṭarttakaṇ ṇārka ḷeṉpatu tērma lattiraḷ tiṇṇamē.
P.60. ācai yuṟṟuḻal cūka raṅkaḷ acutta mēvi aḷaintutiṉ
ṟēcu kittaṉa vāyi ṭuñcukam ēḻai yōṭuṟum iṉpam nī
māca taṟṟoḷir nitta cutta vaḷanta ruñcuka vārikāṇ
īca ṉukkaṭi maitti ṟattiṉ icaintu nāmpeṟum iṉpamē.
P.61. kurōta mēkuṇa māyi runtavar cānti naṉmai kuṟikkoḷār
arāka mēyaṇai vārka ḷācai aṟutta iṉpam aṟintiṭār
parāvu tēvar parāvu tūya parāpa raṉaṭi paṟṟinī
virāvu meyyil viṭāta iṉpam viḷaintiṭum itumeymmaiyē.
P.62. kāma māti kuṇaṅka ḷaiccuka meṉṟu koṇṭaṉai kātalāl
tūma māraḻal aṅki cīta malinta pōtu cukantarum
nāma mārtaru cītam vemmai nalinta pēpatu taruñcukam
cēca mākiya iṉpa māmiku teyva naṉṉeṟi cēravē.
P.63. paṭikku nūlkaḷ civāka mampacu pācamoṭu patittiṟam,
eṭutti yampuva tīcaṉ vārkaḻa lētti ṭuntoḻi leṉṟumē,
viṭutti ṭumporuḷ kāma mātikaḷ vēṇṭi ṭum poru ḷīṇṭaruḷ,
muṭittu mummalam viṭṭu niṉmala ṉōṭu niṉṟiṭaṉ muttiyē.
Sautrantika: Die buddhistische Position
P.64. nītiyār vēta nūliṉ neṟiyalā aṟaṅkaḷ nāḷum
ōtiyōr aintu cīlam uṭaiyarāy uṭala mūṭip
pōtinīḷ marattiṉ mēvum puttarnāl variṉum vaittuc
cātitāṉ ilāta koḷkaic cauttirān tikaṉmuṉ cāṟṟum.
P.65. muḻutuṇarn tulakiṟ kōṟal mutaṟceyal muṇintu maṟṟum
paḻutilā aruḷi ṉālē paratukka tukka ṉātit
toḻutuvā ṉavarum pōṟṟat tolpiṭa kaṅka ḷāṉa
vaḻuvilā kamaṅkaḷ coṉṉa mātavaṉ nanata ṉāvāṉ.
P.66. maruviya aḷavai kāṭci māṉameṉ ṟiraṇṭi vaṟṟaṟal
karutiya poruḷkaḷ ñāṉa ñēyamāyk kaṇattiṟ paṅkam
varumuru aruvam vīṭu vaḻakkeṉa nāṉka tātit
tarumavai oṟi raṇṭāyt tāṉvirin teṭṭi ṉāmē.
P.67. uruiyal pūta mōṭaṅ kupātāya rūpa mākum
aruiyal cittam kaṉmam eṉṟiraṇ ṭākum vīṭṭiṉ
maruviyal kuṟṟam kanta meṉavaḻaṅ kiṭumva ḻakkiṉ
iruiyal uḷḷa tōṭaṅ killatām iyampuṅ kālē.
P.68. maṇpuṉal aṉalkāl pūtam valikantam iratam vaṉṉam
eṇṭarum upātā yamtā ṉivaiiru nāṉkuṅ kūṭi
uṇṭoru poruḷu rūpam uṟupulaṉ upāṅka mōṭak
kaṇṭatu cittam kaṉmam naṉṟutī teṉṟaṭa kāṇē.
P.69. kuṟṟavī ṭarāka māti kuṇaṅkaḷaik kuṟaitata lākum
maṟṟavī ṭuruva māti aintaiyu māyt lākum
coṟṟarun tokaito ṭarcci mikutturai yeṉṟu mūṉṟāy
uṟṟiṭum vaḻakki raṇṭum oṉṟumūṉ ṟāki āṟām.
P.70. oruvaṉeṉ ṟōtap paṭṭāṉ uruvāti aintum kūṭi
varupava ṉeṉṟu raittal tokaiyuṇmai vaḻakka tākum
uruvamaṅ kāti yāya aintaiyum oruvaṉ iṉṟu
taruvatu tokaiyiṉiṉmai vaḻakka tāñcāṟ ṟuṅkālē.
P.71. kāraṇa kāri yattiṉ toṭarcciyāyk kāla mūṉṟiṉ
cōrvaṟat tōṉṟum keṭṭu vaḻiyeṉkai toṭarcci yuṇmai
ōrtariṉ oruva ṉēek kālattam uḷḷā ṉeṉṟu
tērvatu toṭarcciyiṉmai vaḻakkatām ceppuṅkālē.
P.72. tōṉṟiya poruḷka ḷellām nācamām eṉṟu collum
māṟṟamuṉ ṉuraittal maṟṟai mikutturai vaḻakki ṉuṇmai
pōṟṟiya poruḷkaṇ kaṭkup pōṉatu pōlmu tirntu
vēṟṟumaip paṭṭa teṉkai mikutturai ilvaḻakkē.
P.73. uḷvaḻak kilva ḻakkuḷ ḷatucārnta uḷva ḻakkō(ṭu)
uḷḷatu cārnta iṉmai vaḻakkuṭaṉ iṉmai cārnta
uḷvāk kiṉmai cārnta ilvaḻak keṉṟō rāṟām
uḷvaḻakkuḷa tuṇṭeṉkai muyaṟkōṭiṉ ṟilvaḻakkē.
P.74. uṇarvucārn tuṇarvu tikkai yuḷḷatu cārnta vuṇmai
uṇarvupi ṉiṉṟā meṉkai yuḷḷatu cārnta iṉmai
uṇarvumuṉ piṉṟit tōṉṟal illatu cārnta vuṇmai
uṇariṉil latucā riṉmai uḷḷaṅkai urōma nāṇē.
Einwände gegen Seele, Raum und Zeit
P.75. coṉṉanāl vakaiyu miṉṟic colliṭum poruḷka ḷellām
eṉṉaiyō aṟiki lōmpit tēṟiyō vāṉam āṉmā
maṉṉukā laṅkaṭikku maṉamuṭaṉ vākki ṟantiṭ(ṭu)
uṉṉumōr iṟaiyum uṇṭeṉ ṟuraippatu nitta maṉṟē.
P.76. īṅkuvavaṉ ceyaṟku vārā iyampiya poruḷka ḷellām
tāṅkuvāṉ uḷatē yeṉṉil tarittiṭā taruva mātal
ōṅkuvāṉ ōcaik kakati yeṉilataṅ kuruviṉ kūṭṭam
nīṅkuvā ṉiṉṟi eṅkum niṉṟatēl eṅku miṉṟē.
P.77. pōtamuṇ ṭuyirkaṭ keṉṉil vāyilaim pulaṉum nūlum
āytaliṉ ṟoṭṭut tīṭṭuk kalappiṉil aṟiyu meṉṉil
ētamuṇ ṭiraviṟ paccai civappuṭaṉ ēynta pōtu
kētaniṉ ṟeṉṉō eṉṉum aiyamuṉ kiṭatta lālē.
P.78. aṟintiṭā vāyi liṉṟēl aṟiviṉṟām aintum paṟṟi
aṟintiṭum aṟivuṇ ṭeṉṉil aintiṉum aṟivoṉ ṟāka
aṟintiṭa vēṇṭum cārpiṉ aṟintiṭu meṉṉil uṉṉai
aṟintilōm putta ṉeṉṟiṅ kaḻakitu coṉṉa vāṟē.
P.79. ñāṉañē yaṅka ḷaṉṟi ñātiru eṉṟu colla
āṉatiṅ kaṟivēva aṉṟō aṉṟeṉil avaṉi pōlum
tātiṅ kaṟivē eṉṉil camaintiṭu naṉpa ruppup
pōṉaka mataṟkut tāṉē kaṟiyeṉap pukaṉṟa tāmē.
P.80. uyiriṉai aruva teṉṉil uruvuṭaṉ uṟṟu nillā(tu)
uyiriṉai uruva teṉṉil uṭaliṉil uṭala ṭaṅkā(tu)
uyiriṉai aṇuva teṉṉil uṭalpala tuvāra mōṭum
uyiriṉai nitta meṉṉil uṇarvuta yānta miṉṟē.
P.81. eṅkumāy niṉṟa tāṉmā eṉṟiṭiṉ eṅkum iṉṟām
taṅkiṭu niṟaivu tattam carīraṅkaḷ tōṟu meṉṉiṉ
maṅkiṭum uṭalat tōṭē vaṭiviṉil ōriṭattē
aṅkatu niṉṟa teṉṉil aṭimuṭi aṟiviṉ ṟāmē.
P.82. cāṟṟiya kālam iṅkut taṅkiya vāṟi teṉṉai(ṉil)
tōṟṟuvit taḷittup pōkkum toḻilavai kāla meṉ
pōṟṟiya poruḷil pukkup piṇaṅkiṭum poruṭpiṉ iṉṟām
tēṟṟiya ilva ḻakkut tiraviyat tiyalpi ṉāmē.
P.83. eṉakkunī kiḻakki runtā yākiṉmēṟ keṉṟā yeṉpāl
eṉakkumēṟ kiruntāṉ eṉpāṟ kiḻakkeṉa iyampun tikkut
taṉakkunām koḷva teppāl cāṟṟiṭāy illa ḻakkut
taṉakkuḷa tākum uṇmai tāṉila tāku maṉṟē.
Einwände gegen einen Schöpfer
P.84. ulakiṉaip paṭaittāṉ eṉṟāy oruvaṉiṅ kuḷḷa tāyiṉ
ulakiṉaip paṭaikka vēṇṭā illaiyēl paṭaikka voṇṇā(tu)
ulakiṉuk kupātā nantāṉ uḷḷatāyk kāri yattām
ulakiṉaip paṭaikkil aṅkum uḷatila tāva tuṇṭē.
P.85. uḷḷatu kaṭāti pōla utippittāṉ eṉṟu raikkiṉ
meḷavē yeṅku niṉṟu vitittaṉaṉ ulakiṉ mītu
vaḷḷal tāṉniṉṟā ṉeṉṉil vantatām ulaka muṉṉē
taḷḷiṭā teṅku niṟkiṉ eṅkumuṉ tanta tāmē.
P.86. illatu karuṇai yālē iyaṟṟiṉaṉ iṟaivaṉ eṉṉil
kollari uḻuvai nākaṅ kūṟṟamuṅ koṇṭu tōṟṟa
vallavaṉ karuṇai yeṉṉō valiyiṉāl vēṇṭiṟ ṟellām
palkavē paṭaittā ṉāyiṟ pittaraip paṇinti ṭāyē.
P.87. peṟuvatiṅ keṉpapaṭattup peṟṟatu viḷaiyāṭ ṭeṉṉil
ciṟumaḻa viṟaiya tākum ceytiṭum kaṉmat teṉṉiṉ
uṟuperuṅ kaṉmañ ceyvōr muṉpuḷa rāva ruṇmai
aṟivuṟiṉ ñāla mellām anātiyeṉ ṟaṟinti ṭāyē.
P.88. uruvoṭu niṉṟā ṉeṉṉiṉ uruvamuṉ paṭaittār vēṇṭum
uruvavaṉ iccai yeṉṉil ulakelām iccai yākum
uruvula kattu ḷōrkaṭ kuṟuvatu kaṉmā leṉṉiṉ
uruvuṭai yōrkaṭ kellām uṟṟatu kaṉmat tāmē.
P.89. aruveṉil pavatti ṉiṉṟum eṭuttiṭāṉ ākā campōl
maruviṉaṉ niḻalpō leṉṉiṉ maruviṉōrk kākummāṭci
perukiya aṟivuṇ ṭeṉṟu pēciṭiṉ nēcat tōṭum
karutiṭa uruvam vēṇṭum illaiyēṟ karuta liṉṟē.
P.90. eṅkaḷnūl anāti yayaka iṟaivaṉuṇ ṭeṉṉu meṉṉiṉ
uṅkaḷnūl uraippā riṉṟi ōtuva taḻaki tākum
aṅkavaṉ taṉāā nūlkoṇ ṭaṟintaṉam avaṉaik koṇṭē
iṅkunūl aṟintō meṉṉil ītōrāc cariya māmē.
P.91. uṟṟeḻu maraṅka ḷāti uyiriṉṟip pūta rūpam
paṟṟiyip pāriṉ mītu pāṅkiṉāṟ palavu mākip
puṟṟoṭu mayirkom pāti pōlavē tōṉṟi māyum
maṟṟuḷa yōṉi kaṭkup payaṉeṉa vaḻaṅku maṉṟē.
P.92. koṇṟiṭa lākā teṉṟum koṉṟavai koṇṭu nāḷum
tiṉṟiṭa lāku maṇṇō ṭottiṭum cetta vellāma
oṉṟiya vāca mūṭṭi uṇṇunīr vaitta varkkō
ceṉṟuniṉ ṟuṇṭa varkkō puṇṇiyam ceppi ṭāyē.
P.93. ōṅkiya uruva mōṭum vētaṉai kuṟippi ṉōṭum
tāṅkupā vaṉaiviñ ñāṉam tāmivai aintuṅ kūṭip
pāṅkiṉāṟ cantā ṉattiṟ keṭuvatu panta tukkam
aṅkavai poṉṟak kēṭāy aḻivatu mutti yiṉpam.
P.94. aḻittiṭum arāka māti akaṟṟinal laṟaṅkaḷ pūrit(tu)
iḻittiṭum pulaṉkaḷ pōkki iṉpoṭu tuṉpam vāṭṭip
paḻittiṭāp paḻutil vāḻkkai eṭṭaiyum pārit tellām
oḻittiṭu ñāṉa cīlam camātiyiṉ uṟuti yāmē.
Antwort: Zusammenhang, Erkenntnis und Überlieferung
P.95. cauttirāntikaṉ mata maṟutalai
aṉaittiṉaiyum uṇarntāṉem iṟaiva
ṉeṉṟiṅ kaṟiyātu puttanī aṟaintā yeṉṟum,
aṉaittiṉaiyum aṟintiṭāṉ aḷavi lāmai
oṉṟoṉṟā aṉaittiṉaiyum aṟintā ṉeṉṉiṉ,
aṉaittiṉaiyum aḷaviṟanta teṉṉa vēṇṭā
aḷavilā ñāṉattāl aṟiyiṉ ñāṉam,
aṉaittiṉaiyum aṟiyātu kaṇattil tōṉṟi
aḻitalāl aṟinta maiyiṉ ṟāku maṉṟē.
P.96. cilaporuḷai aṟintavaṟṟiṉ tiṟattē yoṭṭic
cintippaṉ epporuḷum eṉṉiṟ ceṉṟu,
palaporuḷāy oṉṟupala pēta mākip payiṉṟuvaru
mātalāṟ pārkku māṟeṉ,
ulakutaṉil oruporuḷaṅ kuṇarum pōtiṉ
uṟṟuṇartal ārāytal teḷita luṇṭāy,
nilavumata ṉāl uṇarvu paṉmai muṉpiṉ
niṉṟiṭā niṉpaiyellām niṉaippa teṅkē.
P.97. muttinilam kaṇṭaṟaṅkaḷ moḻintā ṉāyiṉ
mutal muḻutum poṉṟippiṉ moḻinta vaṇṇam,
ottiṭuntēṉ neykūṭṭi uṇṭiṟantōṉ
oruvaṉ ulakiṉilvan titutīteṉ ṟuraittāl okkum,
cettatupiṉ ṉeṉ ṟuraikkil katiyil
cellāt tēraṉurai nīrperukic ceṉṟā ṟākum,
attiṉaḷa vaṟiyātik karaiyōr tammai
yakkaraikkē cellaviṭum ācai yāmē.
P.98. nīrpōla niṉṟuyirkaṭ kaḷitti ṭātē
neruppāya tuyarppiṟappiṉ nikaḻntu niṉṟu,
pārōruk kaḷittapaṭi valaiyiṟ paṭṭa
palakalaimāṉ kaṇṭorunīḷ kalaipāyn tōṭi
nērēceṉ ṟavvalaikkē nērntā
lokkum nīḷpāvak kuḻiyilviḻu nīrmai yākum,
ārōviṅ kavaṉoppār aṟattai
yākkap piṟantaṟamāk kiṉaṉeṉṉil aṭaṅka vāmē.
P.99. alakiṟanta yōṉikaḷil pukunta tellām
aṟattai aḷit tiṭaveṉṉil avaṟṟi ṉellām,
nilavuvatu kaṉmattā lāku maṉṟi
niṉaintatōr iccaiyiṉāl nikaḻntā ṉākil,
ulakutaṉi luḷḷōrkkum atuvē yākum
orutti vayiṟ ṟiṉiliruntaṅ kutaran taḷḷit,
talamatilvan tāṉeṉṉil tāyaik
koṉṟāṉ tarumattai yiṉṟeṉakkuc cāṟṟi ṭēlē.
P.100. ariyiṉoṭu nariuḻuvai āti yāka
āṉapō taṟan tirintu kōṟa lāti,
pariviṉoṭum ceytaṉaṉām illai
yākiṟ pacitaṉakkut tiṉpatavaṉ paḻutai yōtāṉ,
karutilavaṉ paratukka tukka ṉākiṟ
kaṇavaṉiḻan tōrkaṭkuṅ kaṇṇi kuttit,
tiriyumavar tuyariṉukkum iraṅku vōṉṟaṉ
ceyalaṟattuk kaḻakiyatāñ ceppuṅ kālē.
P.101. oruporuḷait tēṭiataṟ kuraiyun tēṭi
uraippataṉmuṉ uṇarviṟakkum uṉakku nūleṉ,
maruvivaruñ cantāṉa vaḻiyil eṉṉil
vāyuraitta tēyuraittu vaḻaṅkumākum,
perukuvatu keṭṭeṉṉil atupō
lāmpiṉ pitturaitta taṟiyātu pētai collum,
taruvatu nūl epparicu mutalnaṭuvō
ṭiṟuti tāṉ virutta miṉṟiyatu cāṟṟi ṭāyē.
P.102. muṉṉākap palaaṟaṅkaḷ pūrittem iṟaivaṉ
muḻu tuṇarntiṅ karuḷiṉāl uyirkaḷ mutti aṭaiyap,
piṉṉākap piṭakanūl uraittā ṉeṉṟu
pēciṉāy ivaṉmuṉpu pēraṟaṅkaḷ purinūl,
coṉṉarār ivaṉaippōṉ muṉṉoruvaṉ
eṉṉil avaṉukkuc coṉṉārār eṉattoṭarcciyāki,
aṉṉāypiṉ aṉavattaip paṭumoruvaṉ
iṉṟām ārōuṉ pāḻiyirup pāritaṉai aṟaiyē.
P.103. innūlaic coṉṉavaṉtāṉ iṅkiruntā
ṉeṉṉil ivaṉirutti yēttumavaṉ eṅkiruntā ṉevaṉō,
annūlō kuruvanta aṭaivumuṉak killai
aṭaivutariṉ muṭiviṉkaṇ anāti pōtaṉ,
coṉṉāṉām avaiyētā kamaṅka ḷākuñ
curukkiyūṉ tavampuriyac colluva tellōrum,
uṉnūlkaṇ kaḻuvātē utippa taṉmuṉ
pulālō ṭuṇpāṉōr ūṉpiriya ṉuraittatoru nūlō.
P.104. muṉnūlum vaḻinūlum cārpu nūlum
mūṉṟākum. ulakattu moḻinta nūlkaḷ,
innūlil uṉnūliṅ kennū leṉṉil
innūlkā ṇeṉnūleṉ ṟiyampa māṭṭāy,
uṉnūlum orunūlāy uraippa teṉṉē
ulaṭṭunūl paruttinūl cilampi nūlkaḷ,
annūlu mallātē poyn nūl
koṇṭiṅ kaṟanōṟṟut tirintavā ṟaḻaki tāmē.
Beständigkeit im Wandel
P.105. puttaṉavaṉ poṉṟakkeṭ ṭuppōṉā ṉeṉṟu
pōṟṟuvatiṅ kārainī poyttavañcey puttā,
cetta varkkuc cilakiriyai ceyya iṅkuc
ceytavarkkum puṇṇiyamā meṉṟu ceppiṉ,
nittamuyi rātalāṟ palikkuñ ceyti
niṉaintutaru vāṉumuḷaṉ uṉakkivvā ṟillai,
vaittacuṭart tīpamaṟa māyntakkā
lataṟku maruvutiri ney kūṭṭu matikēṭuṉ vaḻakkē.
P.106. nūluraittāṉ oruvaṉuḷaṉ eṉṟanumā
ṉattāl nūlkoṇṭiṅ kaṟintāṟpōl nūlā nūliṉ,
pāluraitta poruḷkaḷellām anumāṉa
meṉṉiṟ paralōka pātāḷa lōkaṅka ḷorucol,
lāluraitta nūliṉṟi aṟaiyā yiṉṟēl
avaiyaṟinta paṭiyeṉuṉa tanumāṉa maṉṟē,
mēluraikkum piramāṇa muṉakkillai
kāṭci yanumāṉam viṭṭaporuḷ viḷakkuvatā kamamē.
P.107. epporuḷum anittameṉa iyampiṭuvai
anittam illataṟkō uḷḷataṟkō uḷatilatā ṉataṟkō,
ceppi ṭiṉil lataṟkilla teṉṟu millai
ceṉṟaṭaiva tuḷḷataṟkēl uḷḷateṉṟu muṇṭām,
appaṭitāṉ uḷatilatām apporuḷuk
keṉṉil uḷatilatā kātilatum uḷḷa tākā,
tipporuḷuk kanittamilai eṉṟoṉṟaik
kāṭṭāy eṉiltōṉṟum poruḷniṉṟiṅ kiṟuti yāmē.
P.108. aṅkuramvit tiṉkēṭṭil tōṉṟumatu pōla
aṉaitturuvuṅ keṭṭuvaḻi yāku meṉṉiṉ,
aṅkavaṟṟuk kākkakkē ṭaṟaintā yellām.
anittameṉum uraimaṟantāy arukaṉumā ṉāynī,
iṅkumuḷai yilaimaramāy eḻuntīṇṭic
cellā tiṟantatē eḻuntapaṭi nillā teṉṉiṉ,
maṅkiyiṭā tēpāla taruṇavirut taiyāy
varumvaṭivu tirintu niṉṟu māyuṅ kāṇē.
P.109. uṭalpūta meṉiloṉṟuk koṉṟupakai
oṉṟā vutiracuk kilameṉṉiṉ marattiṉuḷuk kalli,
ṉiṭamākat tavaḷaiyuru vantavā ṟiyampāy
iruviṉaikā ṇeṉiṉviṉaika ḷiraṇ ṭuruvāy niṟkum,
tiṭamāka vaṉṉamuru veṉiṉuṇṇa
vuṇṇac ceṉṟuvaḷa ruṅkāyan tēyamuṇar veṉṉiṉ,
maṭavōṉē aruvuṇarviṅ kacētaṉamāy
uruvāy vaḷarātu varumillā teṉiṉmalarvāṉ varumē.
P.110. eṉṟumilā toṉṟiṉṟāy varumuruvam
vittiṉ eḻurampō leṉiṉvitti ṉuṇṭāyniṉ ṟeḻuṅkāṇ,
niṉṟatēl vittiṉmaraṅ kaṇṭatillai
yeṉṉiṉ neṟkamukāy nīḷātu nellāyē nīḷum,
oṉṟiloṉṟaṅ kilāmaiyiṉā lutiyākā
raṇampeṟ ṟutippatukā riyamatuva muṉṉatākum,
maṉṟamatik kalaipōlak kanta maintu
maruviyuḷa teṉumuraiyum maṟantaṉaiyō iṉṟē.
P.111. uruvamelām pūtavupā tāya cuttāṭ
ṭakavuruva meṉṉiṉ nī ulavattukku,
maruvumaṉa lōṭunīr maṇkanta miratam
vaṉṉamilai vaṉṉikku vaḷinīrmaṇ vācan,
tarumirata milainīrkkut taḻalkālmaṇ
kantan tāṉillait talattiṉukkuc calamaṉalkāl kūṭi,
varuvatilai intiriya viṭayamāṉa
māpūtaṅ kaḷumaṟiyāy matikeṭṭāyē.
P.112. marutteṇṇey taṉiṉmaruntu niṉṟāṟ
pōla maṟainteṭṭum cūkkumamāy maruvu meṉṉil,
tiruttumavaṉ marunteṇṇey cērttāṟ
pōlac cērppa vaṉvē ṟuṇṭellā vuruvum eṭṭum,
poruttiyatē lorutaṉmai yāmporuḷka
ḷoṉṟiṉ kuṇamoṉṟiṟ pukātaṟaikai poruḷaṟiyāy pūta,
urupporuḷvē ṟupātāyap poruḷvēṟu
kāṭṭā yupātāyam pūtakuṇaṅ kuṇa kuṇiyā mulakē.
P.113. aḻintuṇarvai uṇarvutaru meṉiṉaḻinta
takkā tāmuṇarviṟ poruḷviṉaikaḷ aṇaiyā vākum,
aḻintiṭuva tākkiyeṉiṉ muṉṉorukā
lattē aṟiviraṇṭu nillātaṅ kaṟakkē ṭiṉṟi,
aḻintuṇarvai uṇarvutaru meṉiṉnittā
nittam aṭaiyumuṇar vukkanitta māyē cellā,
taḻinteruvai ākkuvatu pōlākku
meṉṉiṉ āmporuḷvē ṟaḻintucatti kiṭantākkum avaiyē.
P.114. kēṭilāc cantāṉat tēpalikku meṉṟu
kiḷakkumnī cantāṉam nitta mākum,
ōṭunīr pōḻintā muṇarvoḻukkai
meṉṉiṉ oḻukunī riṭṭatellā muṭaṉkaḻital pōlat
tēṭuporuḷa cīlampā vaṉaikuṟiviñ
ñāṉañ ceṉṟavuṇar vōṭēku niṉṟuṇarviṉ ēyā,
nīṭunīr muṉṉoḻukik keṭātuniṟain
tōṭu nikaḻuṇarvuṅ kēṭiṉṟi niṟaintu celuṅ kāṇē.
Erkennen, Erinnerung und das erkennende Ich
P.115. cantāṉaṅ kāraṇamō kāriyamō iraṇṭiṉ
taṉmai yatō kāraṇamuṅ kāriyamum nittam,
vantāruñ cantāṉat toṭarcciyeṉiṉ
ataṟkum varunittan tōṟṟakkē ṭaṭai taliṉmaṟ ṟoṉṟēl,
aintāṉa kantaṅka ḷaṉṟāy nittam
aṭaiporuḷām aṟivumaṟi vaṭaivu miṉṟic,
cintā muṉ piṉṉākip piṉmuṉ ṉākit
tirintuvarun tirivaṟintu tērā tērē.
P.116. orukālat tuṇarvukeṭṭā meṉiṉutippī
ṟoṉṟām oruporuḷiṉ tirivuṉakkuk kāla māṉāl,
varukāla nikaḻ kālaṅ kaḻikāla meṉṟu
vaḻaṅkuvateṉ poruḷvaravu nilaikaḻivāl iṉṟēl,
tirikālam ceppiṭāy poruṭ ceyalu moṉṟām
ceyalmūṉṟum orakaṇattē cēru meṉṉil,
tarukāla mūṉṟākum tāmarainū ṟitaḻil
taḷḷūci yuṅkāla mūṉṟiṉaiyan tarumē.
P.117. uṇarvukā raṇamuṇarvuk keṉṉiṉ
nittam uṇarvukkuṇ ṭākiniṉ ṟuṇarvaiyutip piyātiṅ,
kuṇarvucan tāṉa viṭat toḻintāṟ
piṉṉai yuṇṭākā tuṭaluṇarvuk kupātāka meṉṉiṉ,
uṇarvuṭaliṉ iṭaiyaṟā tutikka vēṇṭum
uṭaluṇarviṉ viṉaiyiṉāl uṇarvutikku meṉṉil,
uṇarvuviṉai yuḷatoṭuṅkā tuṇarvutaruñ
ceyti uṇarvaiviṉai tariṉoruvaṉ ceyalviṉaiyiṉ ṟāmē.
P.118. viṉaiyuṇarvu tarumviṉaiyai uṇarvutaru
meṉṟum viḷampiṉnī uṇarvupōl viṉaiyi ṉukku,
niṉaivuvarum oṉ ṟaiyoṉṟu nikaḻtti
ṭāpiṉ nilaiyiṉmai yāṉikaḻttik keṭutal ceyyā,
kaṉalviṟakil piṟantataṉaip poṭicey
tāṟpōl karuttuviṉai yiṟṟōṉṟik kaḻikkumviṉai yeṉṉiṉ,
muṉamuṇarvu piṟantaḷavē viṉaikeṭukkum
muṉpiṉ utiyātu mukiḻneruppiṉ viṟakutiyā vāṟē.
P.119. pēyunara karumcararum piramarumāy ulakiṟ
pitāmātā ātāra moṉṟu miṉṟik,
kāyamoṭu tāmvaruvar eṉṟuraippai kāyaṅ
kāriyamāy varutaliṉāl kāraṇamuṇ ṭākum,
āyumuṇar vōcutta aṭṭakamō kaṉmam
vaṭit tatō vaṭivuceytu vaittārum uṇṭō,
āyumuṇar vuṇṭākil aṟaintiṭāy
ulakuk kātituṇai nimittakā raṇamaṟiva taṟivē.
P.120. uruvāki kantaṅkaḷ aintuṅ kūṭi oruvaṉvē
ṟoruvaṉilai yeṉṟuraikkum puttā,
uruvāti aintiṉaiyum uṇarpavaṉvē ṟeṉṉa
uṇarumviñ ñāṉameṉṟāy aññāṉam uṇarntavarār,
uruvāti poruḷkāṭṭit taṉaik kāṭṭum cuṭarpōl
uṇarvupiṟi tiṉaiyuṇarttit taṉai yuṇarttu meṉṉiṉ,
uruvāti poruḷiṉaiyum cuṭariṉaiyum kāṇum
ulōcaṉampōl uṇarvuporuḷ uṇarvatuvē ṟuṇṭē.
P.121. kāyamuṭaṉ intiyam maṉamnāṉ eṉṟu kataṟuvāy
kāyamuṟak kattaṟiyā vākum,
vāyilkaḷum appaṭiyi loṉṟaiyoṉṟaṅ kaṟiyā
maṉaṅkaṇattiṟ keṭuṅkāla mūṉṟiṉvara vaṟiyā(tu),
āyumaṟi vākiyuṭal poṟimaṉamūṉ ṟaṟintāṅ
kavaināṉal lēṉeṉṟum aṟintumaṉat tālē,
ēyumoru poruḷkaruti intiriyap pālē
icaivittuk kāyattāl iyaṟṟuvatāṉ māvē.
P.122. kaḻintauṇar vēpiṉṉum yāṉaṟintē ṉeṉṟu
karutaliṉav vuṇarvaṟinta teṉṉiṉ muṉṉē,
moḻinta moḻi nāṉmoḻintē ṉeṉṟāl
vāytāṉ moḻintatō moḻintavaṉvē ṟāṉāṟ pōla,
eḻuntavuṇar vellāṅkoṇ ṭiyāṉaṟintē
ṉeṉṟa tetuatukāṇ uyiruṇarvāl vākkāl maṟṟai,
oḻintakā yantaṉṉāl uṇarnturaittuc ceytaṅ
kuṇarviṉukkum ātāra māy niṟkum uyirē.
P.123. intiriya vītieḻuñ cittam neñcat
teḻuñcitta meṉṟiraṇṭu moṉṟukeṭṭē yoṉṟu,
vanteḻuva teṉilkaṉavil kaṇṭapaṭi naṉaviṉ
vāytiṟavār naṉavu kaṇṭa paṭikaṉaviṟ kāṇār,
antaṉuru vaṉṉaṅka ḷaṟintiṭā ṉiṉṟēl
aṟikaṉavum iṟantuṇarvum aḻintuṟakkam aṭaintāl,
untuvatōr cantāṉa millaiyuṇar vutippa
uyirkaṉavu naṉaviṉaiyum uṇaruṅ kāṇē.
P.124. orukālat tōriṭattil oruṇarvēl cevitāṉ
oṉṟuṇarā tiruceviyum uṇarum ōcai,
orukālat tiru kaṇṇum iruceviyum maṉamum
oruvaṉaikkaṇ ṭavaṉurai kēṭ ṭuṇarntiṭumaim poṟiyum,
orukālum uṇarāvuḷ uṇarviṉṟip poṟikaḷ
oṉṟoṉṟā vuṇarvatuḷ ḷuṇar vaintum uṇarā,
orukālum poṟivikaṟpit tuṇarāvuḷ ḷuṇarvuk
kuḷḷatukāṇ vikaṟpamiraṇ ṭummuṇarva tuyirē.
Leben, Mitgefühl und Befreiung
P.125. aruuṇarvu māyāṟum māṟi māṟi aṅkaṅkē
tōṉṟiyiṭiṉ akattunilai yiṉṟi,
uruviṉoṭu pālataru ṇavruttā vattai uṇṭākā
tuṟakkattiṉ uṭal taṭṭa aḻaippa,
varuvatuṇar veṅkiruntu neñcilirun teṉṉil
vāyilviṉai yaṟinteḻuppa āyuaṟi yātām,
tiriyoḻiya iṭiñciltoṭat tīpameḻā aṭakkañ
ceṉṟa poḻu tāluṇarvu niṉṟanilai ceppē.
P.126. iccaiveṟup piyaṟṟaliṉpat tuṉpam ñāṉam
ivai yaṇaviṉ kuṟiyākum ivaṟṟil iccai,
naccinukarn toru paḻattiṉ iṉaṅkaṇṭu muṉpu
nāṉnukarnta kaṉiyiṉiṉa meṉṟu naccal piṉpu,
meccaveṟup pātikaḷum ippaṭiyē yākum
ivaimuṉpum piṉpumuṇarn tiṭuta lālē,
niccaya kart tāoruva ṉuḷaṉeṉṟu nallōr
niṟuttiṭuvar veṟuttiṭuvar niṉṉuṭaiya poruḷē.
P.127. epporuṭṭum irantaramāy iṭaṅkoṭuttu nīṅkā
tiruḷoḷitā ṉaṉṟiiraṇ ṭiṉukkumiṭa vakaiyāy,
op pilkuṇañ cattamatāy vāyuvāti utittoṭuṅka
niṟkumvā ṉuyirmuṉṉē koṉṉōm,
ceppiṭuṅkā lampoḻutu nāḷāti yākit
tirivitamāyt tīmainaṉmai ceyyun tikkut,
tappilkuṇak kukkuṭakkut teṟkuvaṭak kāti
tāṉākit tiriyātē niṉṟupalan tarumē.
P.128. kāriyamāy ulakelām irutta lālē kaṭātikaḷpōl
kāriyakart tāvoruvaṉ vēṇṭum,
āriyamāy aṟam poruḷō ṭiṉpavī ṭellām
aṟaintuyirkaṭ kaṟivuceyal aḷippatunūl annūl,
kūriyarāy uḷḷavarkaḷ ōtaōtik koṇṭuvara
lāṉmuṉṉē kuṟṟa miṉṟic,
cīriyapē raṟivuṭaiyōṉ ceppa vēṇṭum
ceyaliṉukkuṅ karivēṇṭuñ civaṉuḷaṉeṉ ṟaṟiyē.
P.129. maraṅkaḷuyi rallaveṉṟu maṟuttuc coṉṉāy
vāṭutalpū rittalāl maraṅkaḷuyi rākum,
tiraṅkunīr peṟāto ḻiyiṟ peṟiṟcirattai cērum
cīvaṉala eṉiṉulakil cīva ṉellām,
uraṅkoḷva tūṇpeṟiṟ cōrum ūṉperu ṟāvēl
ularntamara nīrpeṟṟā luyyātuḷ ḷuyirkaḷ,
karatciṉai muṭṭaikaṭku vāyiliṉṟu vāyil
kaṇṭilatēṟ pūttukkāyt teḻalmaraṅkaḷ uyirē.
P.130. orumarattiṉ uyiroṉṟēl kompocittu naṭṭāl
uyyumuyir muṉṟupala vāmō veṉṉil,
karumarattiṉ vittuvēr kompukoṭi kiḻaṅku
kaṇkalantu koḷḷu muyir aṇṭam vērpput,
tarupiṟappuc carāyucaṅkaḷ canana mumpeṟ ṟāṟpōl
tāṉaṭaiyum uṟpiccam talanaṭavā veṉṉil,
perunilattil kālilār naṭapparō pētāy
piṟappiṉvitam anēkaṅkāṇ pēcuṅ kālē.
P.131. tiṉṉumatu kuṟṟamilai cettateṉum puttā
tiṉpai yeṉak koṉṟuṉakkut tīṟṟiṉarkkup pāvam,
maṉṉuvatuṉ kāraṇattāl tiṉṉā tārkku
vataittoṉṟai iṭāmaiyiṉāl vataittavarkkē pāvam,
eṉṉiluṉai yūṭṭiṉarkkup pāvañ cēra
eṉṉatavam purikiṉṟāy pulālkaṭavuṭ kiṭāyō,
uṉṉuṭalam acuciyeṉa nāṇi vēṟōr
uṭaluṇṇil acuciyeṉa uṇarntilaikāṇ nīyē.
P.132. kuṭainiḻalum kaṇṇāṭic cāyaiyumpōl
piṟappuk koḷḷumuṇar veṉṉalkā raṇamaḻiya aḻiyum,
aṭai niḻalpōl kantamaintum aḻiyumuṉak
kiṅkē avaiyaḻintāl aruṅkatiyiṉ aṇaiyumuṇar viṉṟām,
iṭaikaṉavil eḻumuṇarvu naṉavuṇarvā ṉāṟpōl
eḻumuṇarvu kaṉmattāl niṉaintukati yeṉṉil,
miṭaiciṉaiyum antaṉumuṭ ṭaiyumuyirviṭ
ṭakkāṉ mēvuvateṉ piṟappiṉuṭal viṭātu kaṉma vuṇarvē.
P.133. aintukantam cantāṉat taḻitalpanta tukkam aṟak
keṭukai muttiyiṉpam eṉṟaṟaintāy kantam,
aintumaḻintālmutti aṇaipavaryā reṉṉa
aṇaipavarvē ṟillai yeṉṟāy ārkkumutti yiṉpam,
aintiluṇar viṉukkeṉṉil aḻiyāta uṇarvuṇ
ṭākavē avviṭattum uruvāti kantam,
aintumuḷa vāmatuvum panta māki arantai
tarum muttiyiṉpam aṟintilaikāṇ nīyē.
P.134. anātimutta ṉāypparaṉāy acalaṉā yellā
aṟivu toḻil anukkiraka muṭaiyaaraṉ kaṉmam,
nuṉātikamaṟ ṟottaviṭat tēcatti nipāta
nuḻaivittu malaṅkaḷellām nuṅka nōkki,
maṉātikara ṇaṅkaḷellām aṭakkit taṉṉai
vaḻipaṭunal laṟivaruḷi mākkaruṇaik kaiyāl,
iṉāta piṟap piṉilniṉṟu meṭuttu māṟā
iṉpa muttik kēvaippaṉ eṅkaḷmutti yituvē.
Yogachara: Bewusstsein und Welt
P.135. pōtamē poruḷāyt tōṉṟum poruḷatāy eḻalāṟ pōtam
vātaṉai ataṉāṟkūṭi varutalāl vaṭivilāmai
ātalāṟ kaṉavē pōlum cakamuḷa taṟivē yāmeṉ(ṟu)
ōtiṉāṉ ōtā ṉāya uṇarviṉāl yōkā cāraṉ.
P.136. yōkācāraṉ mata maṟutalai
pōtamun tavira vēṟōr vātaṉai pukaṉṟāy pōtam
vātaṉai iraṇṭuṇ ṭeṉṉāy pōtavā taṉaiyum eṉṉiṟ
kātalāṟ poruḷi ṉōṭu kalantapiṉ eḻuṅka ruttām
vātaṉai kaṉavu kaṇṭa poruḷiṉmēl varuṅka karuttē.
P.137. aṟivatē poruḷa tāyiṉ akamcaṭam eṉṉa vēṇṭum
piṟiporu ḷākum pētit titampira pañca meṉṉil
uṟuporuḷ uruvan tōyntāl uṇarvu mavvuruvāy niṟkum.
Madhyamika: Teile, Ganzes und Erkennen
P.138. avayavam poruḷāyt tōṉṟum avayavam oḻintāṟ piṉṉai,
ivaiporu ḷeṉṉa vēṟoṉ ṟilāmaiyāṟ poruḷkaḷ iṉṟām,
avaiporuḷ ilāmai yālē aṟivumiṉ ṟāku meṉṟu,
navaitaru moḻiyi ṉālē navilumāt tiyami kaṉṟāṉ.
P.139. māttiyamikaṉ mata maṟutalai
kaṭattiṉil avayavaṅkaḷ paṭattiṉil pukāmaṟ kāttum,
paṭattiṉil avayavaṅkaḷ kaṭattiṉiṟ pukāmaṟ koṇṭum,
ittiṉil niṟkum ākum avayavi iraṇṭuṅ kūṭi,
uṭaittoru poruḷuṇ ṭākap poruḷumuṇ ṭuṇarvum uṇṭē.
P.140. karuviyum oḷiyum vēṟu karutiṭuṅ karuttum niṟkap
poruḷpuṇa rāmai yālē pōtamvan teḻuva tiṉṟām
maruviṭam poruḷuṇ ṭāka vanteḻum punti yāṉāl
poruḷuḷa tāku mākap pōtamum uḷḷa tāmē.
Vaibhashika: Wahrnehmung und Gegenstand
P.141. aricaṉam nūṟu kūṭa varuṇamvan teḻuntāṟ pōla
viricakam poruḷkaḷ ñāṉam viraviṭa mēvit tōṉṟum
tericaṉa mituvē yeṉṟu teḷintiṭum tērar vīṭu
parivoṭum aṭaivī reṉṟu pakarumvai pāṭi kaṉṟāṉ.
P.142. vaipāṭikaṉ mata maṟutalai
poruḷatu puṟampa tākum pōtaman tarama tākum
teruḷiṭiṉ iraṇṭuñ ceṉṟu cērntiṭu māṟa tiṉṟām
aruvuṇar uruva ñēya mātali ṉāluṅ kūṭā
uruvaru vuṭaiya vaipā ṭikaṟkiṉi māṟṟam iṉṟē.
Niganda: Die jainische Position
P.143. vāca māmalar acōku pēṇimaṟai nīti yōṭumalai yuntavat(tu),
ācai yāluṭai akaṉṟu māciṉai aṭaintil vāḻtarum aṟattiṉil,
pāca māṉatu tavirntu paṇṭipaṭa vuṇṭu pāyiṉoṭu pīlimēl,
nēca māyavai tarittuḷōr kaḷiṉ nikaṇṭa vātiyai nikaḻttuvām.
P.144. īṟi lātaṉa ananta ñāṉamutal eṇku ṇaṅkaḷeṉum oṇkuṇam,
māṟi lātamati mēvu cītameṉa maṉṉi vāṉavar vaṇaṅkavē,
vēṟu lāvukuṇa ñāṉa āvaraṇi yāti eṭṭiṉaiyum viṭṭacīr,
ēṟu pāṉmaiyuṭai nīṭu vāḻarukaṉ eṅka ḷukkiṟaivaṉ eṉṟaṉaṉ.
P.145. karuvi kaṇpaṭu toṭakko ḻintuvaru kāla mūṉṟiṉ nikaḻ kāriyam,
peruka niṉṟoru kaṇatti lēuṇar perunta vakkaṭavuḷ pīṭiṉāl,
maruvi niṉṟuvaḻi paṭṭa varkkummalai vuṟṟa varkkummaṉam ottiṭum,
kurici leṅkaḷiṟai yeṉṟu piṉṉumnikaḻ kuṟṟa miṉmaiyatu kūṟuvāṉ.
P.146. pacittal tākapaya ceṟṟa mōṭuvakai mōka cintaṉai paḻittaṉōy,
nacittal vērviṉoṭu kēta mōṭumatam vēṇṭa līṇṭati cayittalum,
pucippu vantiṭu piṟappu ṟakka mivai viṭṭo raṇṇakuṇa pūtaṉāy,
vacitta vaṉṉulakiṉ mēli runtorucol ikala ṉukkaruḷum eṉṟaṉaṉ.
P.147. anta vāymoḻiyi ṉālavaṉcaraṇa māti yōkamutalāṉanūl,
inta mānilam mayaṅki ṭātavakai iṅki yampiṉaṉ itapporuḷ,
vanta kālamuyir tam taṉmiaṟam maṟṟum viṇmaruvu puṟkalam,
pantam vīṭṭiṉo ṭanātiyā yivai paṭaippa tiṉṟiyuḷa pattumē.
P.148. niṟṟa lōṭutalai pōtal aṉmaiyai nikaḻttu nīṭuvēti rēkamum,
uṟṟa tāmivai kaṇatti lēmaruvi uḷḷa vāpuriyu māṟutāṉ,
kaṟṟa kālamaḷa veyti vāḻumuyir kāya mēviniṟai vāṉatē,
peṟṟu vēṟuvaru taṉmai nēraṟivu peṟṟa tākiyuḷa pēcilē.
P.149. parantu mītutaru mātti kāyamaḻi vit(tu) anittamatu paṇṇiṭum,
nirantu kīḻataru mātti kāyamatu nitta māymika niṟuttiṭum,
puranta puṇṇiya mitaṟku naṉmaipukal pāva māṉavatu tīmaiyē,
tarumpo ruṭkiṭama tākum vāṉamiku puṟka laṉkaḷavai cāṟṟuvām.
P.150. ēṇum oṉṟuṭaiya vāki eṅkumaṇu vāyirumpukal maraṅkaḷum,
pūṇum aṅkuruve lāmu mākumivai puṟka lapporuḷkaḷ eṉṉalām,
kāṇum aṅkaṟu vakaitto ḻilkaḷavai kaṭṭu viṭṭaneṟi kaṉmamēl,
māṇa niṉṟuvaru māṟi māṟimuṉ vakainta tuṇṭuviṭa māṭciyē.
Antwort zur jainischen Position
P.151. nikaṇṭavāti mata maṟutalai
arukaṉuk kaṉanta ñāṉa māti āti yākavē
peruka niṟṟal cītammā matikka ṭainta peṟṟiyēl
oruvum iṭṭa oppavaṉ ṉuyirtti ṟatti ṉuḷḷapiṉ
maruvu mikka kuṟṟammēl aṟattiṉ maṉṉi ṉāṉeṉil.
P.152. aṟattiṉ maṉṉu vittavaṉ orutta ṉāyavaṉ aṟat
tiṟatti ṉiṟṟal maṟṟorutta ṉālvi ḷainta ceytiyām
maṟattiṉ aṟṟa varkkelām vaṇakkam uṉiṟaikkumēṟ
piṟakkumiṅ kavattai koṇṭa tārai yiṉṟu pēciṭē.
P.153. karuvitaṉ toṭakko ḻintu kaṇṭu vāḻu meṉṟiyēl
uruvu koṇṭu niṉṟa teṉṉil uṇṭutāṉ manātikaḷ
oruvi niṉṟa teṉṉil atta moṉṟaiyum uṇarntiṭāṉ
poruḷte rintu pōkai kāla moṉṟilē puṇarntiṭāṉ.
P.154. ārva kōpa māṉavai aṭainto ṟuppa varkkelām
cērva tiṉmai ceppiliṉṟu cīvaṉ mēvu kāyamāl
oru maṉṉar pōlavē uyirkka ḷitta leṉṟiyēl
ērkoḷ poṉe yiliṭat tiruttal peṟṟa teṉkolō.
P.155. colla toṉṟu koṇṭikaliṉ āttaṉ nāṭavēcoliṉ
illai yām manātitāṉ iyampu māṟa teṅṅaṉē
nalla vām manātitāṉ avarkku nāṭa vēyilai
ollai ūmar ūmaruk kuraitta vāṟa tokkumē.
P.156. iṉpa pūmi cērikalil nātaṉ ivvi runilat
tuṉpamaṅ kuṇarnti ṭāmai iṅku vanta colliṭāṉ
iṉpa pūmi yilirun tirunti yāvum eytiṭil
tuṉpa pūmi yāmuṇarntu colla valla tillaiyē.
P.157. niṟaintu kāya mōṭu cīvaṉ niṉṟa tākil ivvuṭal
kuṟainta pōtu tāṉum itto ṭokkavē kuṟaintiṭum
iṟantu pōkum ikkaṭam iṟanta pōtu nīrkuṭat(tu)
uṟaintu ṭainti ṭakkuṭam ularnta vāṟa tokkumē.
P.158. kaṇṭanūl taruntaṉ mātti kāya mōṭa taṉmamum
uṇṭu mītu kīḻulāvi uṟṟu niṉṟi ṭapporuḷ
koṇṭa teṉṉil attamiv viraṇṭu taṉmai kūṭiṭā
vaṇṭu puṭkaḷ pōleṉiṉ vaḻaṅki ṭāka ṇattilē.
P.159. nīṭu pāva puṇṇi yaṅka ḷālniraya vāṉakam
kūṭu vērkaḷ iṉṟu niṉṟu kūṭṭu vōrkaḷ iṉmaiyiṉ
ōṭu māka ṇaitti ṟattiṉ uṟṟavā ṟuraittiyēl
vīṭu māka ṇaikku nāṭum villi pōla vēṇṭumē.
P.160. ēṇa toṉṟu puṟkalattiṉ eytu meṉṉiṉ nācamē
kāṇa lākum akkaṭam kaḻinta taṉmai illavai
pūṇa vēṇṭum mēluṟum porutta miṉmai yoṉṟiṉiṉ
māṇavē aṇupporuḷ nikaṇṭa vāti vaittatē.
P.161. āṟu kāri yaṅkaḷmāṟa vēta vaṅka ḷāmeṉiṉ
māṟi vāṇi kañceyā tirukka vanti ṭātaṉam
īṟi lāta vūḻateṉṉiṉ eṅku muḷḷa tūḻatē
pēṟu kāri yamviṭap piṟappa tillai pēcilē.
P.162. uṭalva runtal mātavaṅakaḷ uṟuti yeṉṟu raittiṭil
paṭava runtu nōyiṉōrkaḷ paṭarvar poṉṉe yileṉāy
tiṭavē runta iṉpamiccai ceytal ceytiyēl
keṭaarinti ṭāyuṉ nāci kēṭil iṉpam uṉṉiyē.
P.163. pūrva kaṉmam aṟṟiṭap pucitta piṉpu poṉṉeyil
nērva teṉṉiṉ akkaṉ mattu niccaya milāmaiyil
tīrva tiṉmai tīriyiṉvāyil cērva tiṉmai teṇkaṭal
nīrva ṟanta piṉpupūñai mīṉa runta niṉṟatē.
P.164. kūṟu kūval maṉṉumak kuṭam kuṟittu nīḷkarai
ēṟa luṟṟa taṉmai nī orutta riṉṟi ēṟutal
vēṟo ruttaṉ akkuṭattai mītu niṉṟe ṭukkavē
ēṟa luṟṟa taṉmaiyil civaṉti ṟattu niṉṟiṭē.
Ajivaka: Grundteilchen und Lebensordnung
P.165. eṉuyi rataṟkup pōla evarkkumot tiruppaṉ eṉṟu
taṉṉuyir varuntat tāṉum talaiyiṉaip paṟittup pārmēl
maṉuyir evaṟṟi ṉukkum varuntavē aṟaṅkaḷ collum
aṉṉatōr vāymai ācī vakaṉama ṇarkaḷiṟ kūṟum.
P.166. varampilā aṟivaṉ āti vaittanūṟ poruḷkaḷ tāmum
nirampavē aṇukkaḷ aintu nilampuṉal tīkāl cīvaṉ
parantivai niṉṟa pāṉmai pāratu kaṭiṉam cītam
tarumpuṉal cuṭumtī vāyuc calittiṭum uyirpōtat tām.
P.167. pārpuṉal parakkum kīḻmēl paṭarntiṭum tēyu vāyuc
cērvatu vilaṅkiṉ uḷḷam avaṟṟoṭum cērum vēṟu
cārvatu peṟṟa pōtu cārntaap poruḷiṉ taṉmai
nērvatu māki niṟkum ituporuḷ nikaḻttu māṟē.
P.168. uṇartarā aṇukkaḷ nāṉkum oṉṟukeṭ ṭoṉṟa tākara
puṇartarā oṉṟil pukkoṉ ṟāyiṉum porunti vāḻum
aṇaitarā putiya vantiṅ kaḻitarā paḻaiya vāṉa
iṇaitarā oṉṟoṉ ṟāki māṟutal oṉṟum iṉṟē.
P.169. koṇṭumuṉ virittal nīṭṭal kuṟukkutal kuvittal ūṉṟal,
uṇṭutiṉ ṟularttal mīṭṭal uṭaittiṭal oṉṟum oṇṇā,
viṇṭupiṉ puṟampum pōkum vēṟuniṉ ṟuḷḷu mēvum,
paṇṭumiṉ ṟeṉṟum eṅkum parantoru taṉmaip pālē.
P.170. kaṇṇiṉil kāṇa voṇṇā caṉittantak kaṉmat tālē
naṇṇiṭum urukka ḷāki niṉṟapiṉ nararō kāṇpār
viṇṇiṉil tēvar kāṇpar ōraṇu mikka nāṉkāy
eṇṇiya poruḷka ḷellām icaivateṉ ṟiyampumiṉṉē.
P.171. oṉṟiṉai oruvi mūṉṟaṅ kuṟṟiṭā tiraṇṭu viṭṭu
niṉṟiṭā tiraṇṭu kūṭum neṟinilam nāṉku nīrmūṉ(ṟu)
iṉṟiraṇ ṭaḻalkā loṉṟāy icaintiṭum pūmi yivvā
ṟeṉṟunīr tīkā lāki īṇṭuva teṉṟi yampum.
P.172. veṇmainaṉ poṉmai cemmai nīlkaḻi veṇmai paccai
uṇmaiyiv vāṟiṉ uḷḷum kaḻiveṇmai ōṅku vīṭṭiṉ
vaṇmaiya tākac cērum maṟṟavai uruvam paṟṟi
uṇmaiyav voṭṭuttīṭṭuk kalappiṉil uṇarum eṉṟāṉ.
P.173. pēṟiḻa viṭaiyū ṟiṉpam pirivilā tirukkai maṟṟum
vēṟoru nāṭṭiṟ cēṟal viḷaintiṭu mūppuc cātal
kūṟiya eṭṭum muṉṉē karuviṉuṭ koṇṭa tākum
tēṟi ūḻiṟ paṭṭuc celvativ vulakam eṉṟāṉ.
P.174. puṇṇiya pāvam eṉṉum iraṇṭaṇup porunta vaittē
eṇṇiya ivaṟṟi ṉōṭum ēḻeṉa eṅka ḷōṭu
naṇṇiya oruvaṉ kūṟum ñāṉamiv vāṟa teṉṟu
kaṇṇiya karutti ṉōrkaḷ katiyiṉaik kāṇpar eṉṟāṉ.
Antwort: Die leitende Ursache
P.175. ācīvakaṉ mata maṟutalai
vārāneṟi vīṭāṉayiṉ maṇmēl avaṉ vantu
tārāmaiyiṉ nūlāṉatu tāṉōuḷa tiṉṟām
cērāmaiyil aṇuvāṉavai aintumoru tēyat(tu)
ōrāṉoru kālattiṉil oṉṟāmuṇar viṉṟām.
P.176. irupāṉmaiyar ivarmaṇṭalar cempōtakar eṉṟē
varupāṉmaiyar ivarmaṇṭalar maṇmēlvaru nūlum
tarupāṉmaiyar eṉiṉnītala matilvāḻpavar tampōl
orupāṉmaiyiṉ uḷarākuvar uṇarāturai ceytāy.
P.177. uyirāṉavai uṭaltīṇṭiṭal oṭṭukkalap peytum
payilvāluṇar veytummeṉum moḻiyāṉavai paḻutām
tuyilārtaru mavarpālakar toṭarāraṟi viṉainī
ceyirārtarum uraiyētarum atuvōuṉa ceyalē.
P.178. aṇuvāṉavai kīḻmēluḷa vāṉālava yavamum
naṇukāveṉa lāmēvariṉ nācamavai yeytum
aṇukāveṉiṉ iṟaitoḷḷaikoḷ ākammuḷa vākum
tuṇivālivai kalavāpala tokaiyāmvakai ilavām.
P.179. mikaiyāmaṇu uḷavākaiyiṉ avaiyāmmika veṉṉil
tokaināliṭai aṟalālavai tokumāṟila vākum
pakaiyākaiyiṉ micaitāḻmaiyiṉ nilaiyāvakai paṇṇum
nakaiyāmurai kaḻiyāyiram avaitūṇeṉa naṇṇā.
P.180. kūṭāaṇu aṟiyāmaiyiṉ vaḷikūṭṭutal kūṟiṉ
nāṭāvaḷi aṇuvāṉavai naṇukacceyum avarai
nīṭāviṉai taṉṉāleṉiṉ niṉaiviṉṟatu iṉṟām
tēṭāyoru vaṉainīivai ceyvāṉuḷa ṉeṉṟē.
Bhatta-Mimamsa: Veden, Opfer und Handlung
P.181. vētamē yōti nātaṉ ilaiyeṉṟu viṇṇil ēṟac
cētamāṅ kaṉmañ ceyyac caimiṉi ceppum nūliṉ
nītiyē koṇṭu paṭṭā cāriyaṉ nikaḻttum nīrmai
ōtanīr ñālat tuḷḷē uḷḷavā ṟuraikka luṟṟām.
P.182. uṟṟiṭuṅ kāma māti kuṇaṅkaḷtām uyirkaṭ kuṇṭām
maṟṟivai tarumē yākiṉ maṟaimoḻi vāymai yiṉṟām
kaṟṟanūl aḷavāṟ pōtam kalappatu kalvi yiṉṟēl
peṟṟiṭum maḻavu mūṅkai eṉṉavē pēca lāmē.
P.183. uṇṭoru kaṭavuḷ vētam uraittiṭa uyiriṉ taṉmai
koṇṭavaṉ allaṉ eṉṟuṅ kūṟiṭiṉ uruvaṅ kūṭil
paṇṭaiya uyirē yākuma paṭittanū laḷavu ñāṉam
kaṇṭiṭum uruva miṉṟēl karutuva tillai eṉṟāṉ.
P.184. tēvarum muṉivar tāmum cittarum nararum maṟṟum
yāvarum uraippar vētam iyampiṉar iṉṉa reṉṉap
pōvataṉ ṟeṉṟu nāḷum paramparai pukalva tākum
kūvalni reṉṉil koḷḷēm maṟumaiyaik kuṟitta lālē.
P.185. uṉṉiya aṅka māṟum mūṉṟupa vētan tāṉum
taṉṉuḷē aṭakki vēṟu taṅkiṭā vakaiyaic cārntu
muṉṉamōr tōṟṟa miṉṟi muṭiviṉṟi nitta māki
maṉṉiyōr iyalpē yāki vaḻaṅkiṭum maṟaiya teṉṟāṉ.
P.186. ceytiyum neṟiyum mēvun tēvarum poruḷum ellām
eytiya paṉmai yālē ōriyal piyampā tākum
aiyamil kālam mūṉṟum aṟintapiṉ neñca kattāy
meyyatāy vantu tōṉṟi viḷaṅkiṭum vēta nūlē.
P.187. tappilā vākun tātu pirattiyan taṉṉi ṉōṭē
oppilā tāmpi rāti patikamām uṟuppuṅ koṇṭu
cempapumām vētam coṉṉa vitippaṭi ceyyac cēma
vaippatām vīṭu pācam maruvalām oruva lāmē.
P.188. pōkkoṭu varavu kālam oṉṟiṉil puṇarva tiṉṟi
ākkavē ṟorava riṉṟi anātiyāy aṇukka ḷāki
nīkkiṭā viṉaiyiṟ kūṭi nilamuta lāka nīṭi
ūkkamā rulakam eṉṟum uḷḷateṉ ṟuraikka lāmē.
P.189. nittamāy eṅku muṇṭāy nīṭuyir aṟivu tāṉāyp
puttitāṉ āti yāya karuviyiṉ puṟatta tākic
cuttamāy aruva mākit tollaival viṉaiyiṉ taṉmaik(ku)
ottatōr uruvam paṟṟip pulaṉvaḻi uṇarntu niṟkum.
P.190. ceyaltaru viṉaikaḷ māyntu cintaiyiṟ cērntu niṉṟu
payaṉoṭu paliyā niṟkum palālamum taḻaiyu mellām
vayaltaṉiṉ maruvi nācam vantapiṉ palattai vantiṅ(ku)
iyalporun tantāṟ pōla eṉṟumpiṉ iyampu kiṉṟāṉ.
P.191. nītiyā nitta kaṉmam nikaḻttiṭac cupattai nīṅkār
tītilā iccā kaṉmañ centaḻal ōmpic ceyya
ētutāṉ vēṇṭiṟ ṟellām eytalāñ cōma yākam
ātitāṉ ācai vīci amaittiṭa vīṭa tāmē.
P.192. karutiya kaṉmam ñāṉam iraṇṭuṅkā lākak koṇṭu
maruviṭa lākum vīṭu matitaṉai matittuc ceyti
oruviṭil patita ṉākum patitaṉaik katiyiṉ uykkat
taruvatōr neṟitāṉ illai eṉṉavuñ cāṟṟi ṉāṉē.
P.193. pacuppaṭut(tu) yākam paṇṇap puṇṇiyam āva teṉṟu
vacippiṉāṉ maṟaikaḷ coṉṉa vaḻakkiṉāl vāymai yāka
nacippilā manti raṅkaḷ naviṟṟaliṉ iṉpa mākum
pacippuḷāṉ oruvaṉ uṇṇap paciyatu tīrnta paṇpē.
Antwort: Offenbarung und befreiende Erkenntnis
P.194. paṭṭācāriyaṉ mata maṟutalai
vētañ cuyampuveṉa vētanta vāymoḻiyil vēṟum piramāṇa muḷatēl,
nītantu kāṇiṅku mātuṅka pāratamum nērkaṇṭa tākum atupōl,
ōtuñ colāyvaruta lāṉuṅka ṭātipaṭa mōvanti ṭāoruvarā,
lētanta tāmaṟaika ḷāyvanta vāymoḻiyum vēṟintu cēka raṉatē.
P.195. uraitanti ṭāṉaoruvaṉ eṉilinta vāṉiṉiṭai oli koṇṭu mēvi uḷatām,
puraitanta vāmmaṟaikaḷ apiveñca māyoḷirkai poruḷtanta tīpa matuvēl,
varai tanta tālilvurai kapilaṉco lākumatu maṟaikiṉṟa vāṟum varavum,
viraiviṉco lāyitaṉai yetukoṇṭu mēvuvatu viṭaikoṇṭa tāluṉ uraiyē.
P.196. uruviṉka ṇēmaruvi variliṉṟu tēraiurai uḷatuṅkaḷ nūliṉ maṟaiyum,
tarukiṉṟa nātaravar ivareṉṟu nāmamatu taravanti ṭāmai yataṉāl,
varumeṉṟu nēṭiyeṉil vaḷarkiṉṟa tīvataṉil varukinṟa vāṭai palavāl,
orutantu vāyaṉavaṉ ivaṉeṉṟa pōtilivai uḷateṉṟu nīṭiya vaiyē.
P.197. maṟainiṉṟu nāluticai yavaroṉṟa tākavarum urai tanta vāymai ataṉāl,
niṟaiveṉṟu nīṭumeṉil vaṉaiyuṅka ṭātipala colavoṉṟi nīṭi yuḷatām,
kuṟaiviṉṟi nāṭum moḻi avaiceṉṟu kūṭuvator kuṇamuṇṭa tāku malartāṉ,
uṟaikiṉṟa mālaitaṉil uḷateṉṟa tākumeṉiṉ uṇarviṉṟa tāḻi oliyē.
P.198. uṭalniṉṟu nāmuṇaru matukaṇṭa vāṟoruvaṉ ulakaṅka ḷēu ruvamāy,
iṭainiṉṟu māmaṟaika ḷavaiaṉṟu vāymoḻiya ivaikoṇṭu lōka neṟiyiṉ,
kaṭaṉiṉṟu vāḻumatu karutumpiṉ āṇaivaḻi karumañcey kāciṉi yuḷōr,
tiṭameṉṟu cīraraca ṉuraitaṅkum ōlaitiru mukameṉṟu cūṭu ceyalē.
P.199. muṭiviṉṟi vētiyarkaḷ mutalvanta mūvarkaḷum moḻi yumcol āriya meṉil,
kaṭiviṉṟi yēkaṇita ravarkaṇṭa vāṟatuveṉ vaṭakaṇṭa cāti kaṭiyā(tu),
oṭiviṉṟi ōtuvateṉ uraitaṅku vētamoḻi uḷateṉṟu kūṟu mavartām,
aṭiyiṉṟu tāṉeṉuma taṟiviṉṟi īṉumavar ilaiyeṉṟa āta ravatē.
P.200. aṟikiṉṟa pāṉmaiava yavaniṉṟa tākilaṇu aḻiyuṅka ṭāti yeṉavē,
ceṟikiṉṟa vāṟatilai yeṉiṉvantu cērumatu tiṭamaṉṟukūṭa voruvaṉ,
kuṟikoṇṭu kāriṉ muḷai varukiṉṟa pīcamavai kulaiyoṉṟi vēṉi laḻiyum,
uṟukiṉṟa kālamavai uṭaṉiṉṟu pōyaḻiyum ulakeṉṟu nīṭi yilatē.
P.201. niṟaiveṅku mākiluyir neṟiniṉṟu pōyvarutal aṇaiviṉṟa tām uṭalilē,
kuṟaiviṉṟe lāmumuḷa kuṭakanta mākil avai viṭaniṉṟa vāṟu kuṟiyā,
uṟaikiṉṟa mātavarkaḷ uṭaṉiṉṟu pōyvaṟitor uṭalkoṇṭu mīḷva tuṇarāy,
maṟaitanta vāymaitaṉil niṟaiviṉṟi yēyulakiṉ malaikiṉṟa tāluṉ uraiyē.
P.202. aḻikiṉṟa tālviṉaikaḷ ākiṉṟa vāṟeṉera vatu maṅki yāṉa paricēl,
oḻiviṉṟi ōtanamum aṟavuṇṇa nām viṉaikaḷ uṟukiṉṟa vāṟateṉalām,
kaḻikiṉṟa tālaṟivu viṉaitanti ṭāviṉaiñar karumaṅkaḷ nāṭi yuṟuvōr,
paḻutiṉṟi yēutavum atupaṇpa tākaaruḷ paramaṉka ṇākum viṉaiyē.
P.203. karumaṅkaḷ ñāṉamatu vuṭaṉniṉṟa lalmaruvu katitaṅka lāku meṉiṉnī,
tarum aṅka rākamutal avaitaṅka mēlaṟiva tavirumpiṉ vīṭum aṇaiyā,
poruḷ niṉṟu tēṭivaru payaṉ uṇṭu pōviṉai purikiṉṟa vāṟa teṉavē,
tiruniṉṟa pōkam vaḷar aviceṉṟu mēviyatu celavuṇṭu cūḻava ceyalē.
Prabhakara: Die unsichtbare Nachwirkung der Handlung
P.204. aruntavaṉām caimiṉipaṇ ṭāraṇanūl āyntāṉāyt
tiruntumula kiriṟkoṇṭu ceppiyanūl tiṟamataṉaip
parintupira pākaraṉpaṭ ṭācāṉil vēṟākip
purinturaicey neṟiyataṉaip puvaṉimicaip pukaṉṟiṭuvām.
P.205. aruñceyaliṉ apāvattē apūrvameṉum atu tōṉṟit,
taruñceyalniṉ ṟaḻiyilpiṉ palippippa tākumatu,
varuñceyaloṉ ṟiṉṟiyē maṇcilaipō lāmuttit,
taruñaceyalī teṉavuṇarntu tāraṇimēl avaṉ cāṟṟum.
P.206. pirapākaraṉ mata maṟutalai
vēṟupalan taruvatutāṉ viṉaiyeṉṟu vētaṅkaḷ
kūṟavōr apūrvantāṉ koṭukkumeṉak koṇṭavurai
māṟutaru maṟaiyōṭu muṉpiṉṟi vantatāl
tēṟiyaviṇ pūmuṭimēṟ cērntumaṇan tikaḻntatuvām.
P.207. ānantam katiyeṉṉa aṟivaḻikai vīṭeṉkai
ūṉampiṉ uṇarviḻantōrk kuḷatākum uyarmutti
tāṉiṅkuc civappoḻiyat taḻalniṟku māṟillai
ñāṉaṅkeṭ ṭuyirniṟkum eṉumuraitāṉ naṇṇātāl.
Klang-Brahman: Wort und Wirklichkeit
P.208. uraiyā ṉatumai yaliṉāl ulakām
puraiyō ruṇarum poruḷpoy yitaṉai
viraiyā tuṇarum atuvī ṭeṉavē
varaiyā turaivā tivakut taṉaṉē.
P.209. pariṇā mamvivart tanammā yamatil
tarumām ulakuḷ ḷatucat tamatē
poruḷā vatucol nalamal laveṉil
maruvā tuporuṭ ṭiṟamaṟ ṟilaiyē.
P.210. pūmā veṉavē uraiyum poruḷum
āmām poruḷoṉ ṟilaṇain tilatāl
nāmā taravey tucolnaṉ karuvāyt
tāmām poruḷneṟ poritā ṉeṉavē.
P.211. colvan teḻalum poruḷtōṉ ṟutalāl
collē poruḷeṉ ṟutuṇin tiṭunī
collum poruḷum uṭaṉiṉ ṟateṉiṉ
collum poruḷiṉ ṟucolniṉ ṟatuvē.
Antwort: Die Bedeutung reicht über den Laut hinaus
P.212. cattap piramavāti mata maṟutalai
uraiyā ṉatumai yaliṉāl ulakēl
uraiyāy orumai yalumuḷ ḷateṉa
varaiyā tuṇarum atuvaṇ katiyēl
varaiyā maṟaiyō ṭumalain taṉaiyē.
P.213. aruvam uraiyā taliṉav vuruvāy
maruvum pariṇā mammaṟan tiṭumām
parukun tatiyā ṉatupā lateṉil
uruvam atuvāy aḻiyum uraiyē.
P.214. āyam uṭaṉan tavivart tanamum
māyav vuḷateṉ ṟucolev viṭamu
māyniṉ ṟamaiyiṉ uraiyiṉ nalamum
āyum poruḷuk kaṟinā mamatē.
P.215. uraipōl poruḷuk kuruviṉ maiyiṉav
uraiyē poruḷeṉ ṟaṉaiiṉ ṟariyeṉ
uraiyē kavimā lavaṉuk kuḷatām
uraiyāy kaviyā kavormā liṉaiyē.
P.216. nellil poriyā vatunī ṭaḻalil
collil poruḷoṉ ṟoṭutok kiṭalāl
kalvit tiṟamām uraikāṭ ciyiṉāl
mallaṟ poruḷcā lavaḷan tarumē.
P.217. muṉkaṇ ṭaporuḷ peyarā taliṉāl
piṉkaṇ ṭapiḻam puṇarum peyarāl
naṉkaṇ ṭaporuṭ korunā camatiṉ(ṟu)
eṉkaṇ ṭaṉaikā raṇamiṉ ṟaḻivē.
P.218. poruḷin tiriyam uṇarvō ṭupumāṉ
iruḷiṉ ṟiyiṭum oḷiit taṉaiyum
maruvum poḻutil varuñā ṉamatiṉ
oruvum peyarart tamutit tiṭumē.
P.219. arttam teḷitaṟ koḷiyā ṉatupōl
cattam poruḷtāṉ aṟitaṟ kuḷatām
nittam atuvaṉ ṟurainiṉ ṟaḻiyum
cittaṉ oruvaṉ uraicey taṉaṉē.
Mayavada: Die nichtduale Position
P.220. nāṉē piramam eṉṟuraittu ñālam pēyttē reṉaeṇṇi,
ūṉē pukuntu niṉṟuyirkaṭ kupatē caṅkaḷ uraittuvarum,
māṉā matikē ṭaṉumāya māyā vāti pēyākit,
tāṉē uraikkum annūliṉ uṇmai taṉṉaic cāṟṟuvām.
P.221. aṟivāy akila kāraṇamāy anantā nanta māyaru vāyc,
ceṟivāy eṅkum nittamāyt tikaḻanta cattāyc cuttamāyk,
kuṟitāṉ kuṇaṅka ḷoṉṟiṉṟik kūṟum vētam taṉakkaḷavāyp,
piṟiyā anupū tikantaṉakkāy niṉṟa tantap piramantāṉ.
P.222. oṉṟām iravi palapāṇṭat(tu) uṇṭām utakat taṅkaṅkē,
niṉṟāṟ pōla uṭaltōṟum nikaḻntu niṟkum poruḷ mēṟkaṇ,
ceṉṟāṟ pōlap pulaṉkaḷukkuñ cintai taṉakkun terivaritām,
eṉṟāl kāṭci mutalāya irumūṉ ṟaḷavaik keṭṭātāl.
P.223. iruḷil paḻutai araveṉavē icaintu niṟkum iruṅkatirkaḷ,
aruḷap paḻutai meyyāki aravum poyyām atuvēpōl,
maruḷil cakamuña cattāki maruvit tōṉṟum mācillāt
teruḷil cittē cattākum pittām cakattiṉ ceyalellām.
P.224. ulakan tāṉum tiruvacanat tuṇṭām iṉṟēl utiyātu
nilavi yuṇṭēl aḻiyātu niṟpa tākum mittaiyāl
ilaku cutti kaṉalcēra iṉṟām veḷi niṉṟatām
kulavu cakamum avikāram paramārt tattil koḷḷātāl.
P.225. tāṅkum ulakuk kupātānam cattām cilampi nūltaṉpāl,
vāṅki vaittuk kāppatupōl vaiyamellām taṉpakkal,
ōṅka utippit tuḷatākki niṟutti oṭukkat tilatākkum,
āṅku vanta vāṟataṉāl cattām cakattiṉ amaivellām.
P.226. maṉṉum piraman taṉiṉvāṉāy vāṉiṉ vaḷiyāy antavaḷi,
taṉṉiṉ aḻalāy aḻaliṉpāl calamāyc calattil tāraṇiyāyc,
coṉṉa itaṉiṉ maruntākit tōṟṟum maruntil aṉṉamāy,
aṉṉa mataṉil tuvakkāti āṟu tātu āyiṉavāl.
P.227. āṟu tātuk kaḷumkūṭi vanta kōcam aṉṉamayam
māṟil pirāṇa kōcamayam maṉṉu mataṉil maṉōmayantāṉ
vēṟu varumviñ ñāṉamayam mēvum ataṉiṉ atutaṉṉil
kūṟi varumā nantamayam kōca mayampiṉ kūṭiyatāl.
P.228. kōca uruvil piramantāṉ kūṭit tōṉṟum nīṭumoru
kācam maruvum kaṭaṟtōṟum niṉṟāṟ pōlak katiravaṉtaṉ
vīcu kiraṇam uruviṉkaṇ veḷippaṭṭa ṭiṭuva tatiṟpaṟṟum
pācam ataṉuk kiṉṟākum eṉṟāṟ parattiṟ paṟṟuṇṭō.
P.229. alakil maṇika ḷavaikōvai aṭainta poḻutiṉ aṅkaṅkē,
nilavum orunūl palaniṟamāy niṉṟāṟ pōla nīṭuruvam,
palavum maruvu pētattāl paṉmai yākum piramantāṉ,
kulavu pōka pōkkiyaṅkaḷ koḷḷum pōṉṟu koḷḷātāl.
P.230. pōṟṟum ceyalāl palanāmam puṉaintu pōka pōkkiyattil,
tōṟṟum naṉavu kaṉaviṉuṭaṉ cuḻutti turiyam eytum itaṟ(ku),
ēṟṟa karaṇam nirainiraiyē īrēḻ nāloṉ ṟellāmum,
māṟṟi niṟkum kēṭiṉṟi vanta pōkam māyntiṭal.
Selbsterkenntnis und Befreiung in dieser Position
P.231. karuvi yellām nāṉeṉavē karutal pantam akkaruttai
oruva mutti yuṇṭākum uḷḷam vittām ceytiyiṉāl
maruvum māyā kāriyaṅkaḷ avittai māya vēmāyai
piriyum piriya ñāṉamatu piṟakkum piṟavā pētamē.
P.232. āṉa kaṉma anuṭṭayaṅkaḷ antak karaṇa cuttitarum
ūṉa miṉṟi accutti ñāṉa mataṉai uṇṭākkum
ñāṉa matutāṉ piramattai nāṉeṉ ṟuṇarttum nāṉpiṟantāl
vāṉa matinīrt tuḷakkameṉak kāṇun taṉṉai māyaiyilē.
P.233. tāṉē tāṉāy anupōkam taṉṉil taṉṉai anupavittiṭ(ṭu)
ūṉē uyirē uṇarvēyeṉ ṟoṉṟu miṉṟi uraiyiṟantu
vāṉē mutalām pūtaṅkaḷ māya māyā tēmaṉṉi
nāṉē piramam eṉatteḷiyum ñāṉam pirama ñāṉamē.
P.234. cāṟṟum maṟaitat tuvamacimā vākki yaṅkaḷ tamaiyuṇarntāl
pōṟṟi atunī yāṉāyeṉ ṟaṟaiva tallāl poruḷiṉṟē
tēṟṟu mitaṉait teḷiyātāc teḷiyap pañca ātanamēl
ēṟṟa iyama niyamāti yōkam irunāṉ kiyaṟṟuvarāl.
Antwort aus der Sicht des Shaiva Siddhanta
P.235. māyāvāti mata maṟutalai
ēkam nāṉeṉa iyampi ippaṭi aṟintu muttiyaṭai miṉṉeṉa,
mōka māṉaurai cōkam iṉpoṭu muṭinti ṭātumala ṭākiya,
pāka māṉatu karuṅka liṉtacai paṟit taḻuṅkariya kuñciyiṉ,
tāka mārpaci tavirkka vāyiṭai koṭuttateṉ ṟuraicey taṉmaiyē.
P.236. nīṭu vētamaḷa vāka ēkameṉum nīti tāṉnikaḻva tākumēl,
nāṭi ñātiruvum ñāṉa ñēyamuṭaṉ nāḷu nāṉmaṟaiyum ōtalāl,
ōṭu mākumuṉa(tu) ēkam ōtumivai ūṉa mākiurai māṟukōḷ,
kūṭu mākumanu pūti tāṉumatu kūṭiṭātaṟivi lāmaiyāl.
P.237. nītiyāl oḷikoḷ pāṉu vāṉa(tu)aka ṉīri lēnikaḻu māṟupōl,
āti tāṉuruva māya kāyamataṉ mēvi āvatilai yākumām,
tīti lāaruva mātalāl niḻalkaḷ cēra vēṟiṭami lāmaiyāl,
ōti ōrakaliṉ nīri lēyoruvar kāṇalāl ilatuṉ ēkamē.
P.238. vēṟu vāyilpula ṉōṭu mēlmaṉamum mēvi ṭātupira māṇamu,
kūṟi ṭātaṟivu tāṉe ṉāuṇartal kōṭu nī muyaliṉ nāṭiṉāy,
īṟi lātaparam ēka mēyeṉa iyampu nī icaiyum ñāṉamum,
pēṟa tāvatilai pēta māṉaitu pēṇa vēyuḷatu pēcilē.
P.239. ilaku cōtimaṇi eṉavum ēkameṉiṉ itaṉil ēka matu vilakiṉāy,
kulavu kācumoḷi atuvum nīṭivaḷar kuṇamum nāṭuvator kuṇiyumām,
palavu māṉakuṇa moruvum ēkamatu eṉavum nīpakaril nikarilā,
ulaka māṉataṉai utavu māṟatilai uṇarvu tāṉumilai uṇarilē.
P.240. puṟṟi ṉērpaḻutai tokka pōtumayir puḷakamāka araviravilē,
uṟṟa tāmataṉai yokka vēulaku tikku māṟumoru cattilē,
peṟṟa tākumeṉiṉ appi rāntiyuṭai yōrum appirama pētamāy,
niṟpar nīpakariṉ muṟṟum aiyanilai peṟṟum iṉpamati lātatām.
P.241. ōti yēulaka mātaṉai nīyumniru vacaṉa mākaurai ceyvateṉ,
pētai yōyuḷatum ilatum allaporuḷ pēcu vārumuḷa rōcolāy,
āti yēyuḷatu varuta lālilati lāva tiṉmaiya taṇintupōm,
nīti yāluḷati lāmai nērva teṉiṉ nērmai yākiyatu niṉṟatē.
P.242. vēṟa tākiyatu pōli runtamaiyil veḷi cutti yeṉil aiyamē,
kūṟa lāmorupa ratto ṭottaporuḷ koṇṭu viṇṭanilai kaṇṭaṉam,
māṟi ṭātunilam nīra tāki aṉal vāyu vākiavai māṟiyum,
cēṟi lātuviva kāra maṉṟupara mārtta māyatu ceṟintatē.
P.243. māya nūlatuci lampi vāyiṉiṭai vanta vāṟataṉai māṉavē,
āya tēulaka māṉa tumpirama mataṉi lēyeṉil aṭaṅkiniṉ(ṟu),
ēyu mākumoru cittu mattuṭaṉni lāta teṉṟupiṉ iyampiṉnī,
pēya ṉēkaṭammi ruttil vantatu piṟappa tāvatilai pēcilē.
Unwissenheit und die Reinheit des Höchsten
P.244. vēṟa tākumuru vatti lēparamve ḷippa ṭummeṉa viḷampilnī,
ūṟi lāurua catti lēpiramam uṇṭu tāṉuṇarvi lātateṉ,
māṟi vāyuvuma ṉāti yāṉavaiyum vanti ṭāmaiyiṉi liṉṟeṉil,
īṟu tāṉuṭaiya tāya tōpirama meṉko lōivai iṟappatē.
P.245. paṟṟa tiṉṟiuṭal niṉṟi ṭumparame ṉappa karntaṉaipa rintuṭaṉ,
uṟṟu ṭampunarai tiraikaḷ nōyciṟai uṟuppa ḻintivaiyu muḷḷapiṉ,
kuṟṟa meṉṟitaṉai viṭṭi ṭātuviṭa veṉṟa lumkulaivu koṇṭiṭum,
peṟṟi kaṇṭumoru paṟṟa ṟumparicu pēca vēuḷatu ṉācaiyē.
P.246. cōti māmaṇikaḷ ūṭu pōṉatoru nūlu māṉanilai colliṭum,
nīti yālmaṇikaḷ pēta mākioru nūliṉ niṉṟamaini kaḻttiṉāy,
āti tāṉoruva ṉāki yēpala ananta yōṉil amarntavaṉ,
pēti yātanilai pēciṉāy ulaku pēta mēilata pētamē.
P.247. ottu niṉṟuliṉ iṉpa tuṉpamavai uṟṟum uṟṟiṭuva tiṉṟeṉum,
pitta uṉṉaraiyiṉ uṟṟa tēyilatu peṟṟa tiṉṟilatu peṟṟatēl,
tuytta leṉṉuṟutal cīva pāvamatu colli ṉoṉṟiṉuntōy vilāmainī,
vaittu nittamaṉa vākki ṟantapara meṉṉa māṉamilai iṉṉamē.
P.248. eṅkum niṉṟiṭil avattai yiṉṟiṭum icainti ṭuṅkaraṇa meṉṉilnī,
aṅku niṉṟaparam eṅko ḷittatatu niṉṟa tēlavai aṭaṅkiṭā,
iṅku niṉṟatoru kānta māṉakal irumpu cannitii yaṅkunēr,
taṅki niṉṟateṉil nīṅki mīḷumvakai taṅki ṭātuṉurai tappatē.
P.249. iruḷpo tintatoru pariti ivvulakil icaiyil iṉṟuṭalam nāṉeṉum,
maruḷpo tintatoru pirama miṅkuḷatu maruvi niṉṟauru oruviyē,
teruḷpo tintu paramnāṉe ṉumteḷivu ceṉṟa pōtukati yeṉṟiṭum,
poruḷpo tintateṉil amala ṉukkumalam varuta lāluḷatu puṉmaiyē.
P.250. cutta māṉatupa ratti ṉukkaṇaiva tiṉṟu cuttamata nātinī,
vaitta māyamuṟu cit(tu) acuttamuṟa maṟṟa taṟku malam vaittaṉai,
otta cīvaṉmala kaṉma māyaiyuṟu kiṉṟa kāraṇamu ṇarntiṭāy,
pitta ṉēviṟaki ṉiṟpi ṟappateri yeṉṉilvē ṟuporuḷ peṟṟatē.
P.251. uṉṉiṉ niyum anupōka meṉṟapoḻu tuṟṟi ṭum tuvitam maṟṟatiṅ(ku),
eṉṉil illaiyeṉil illai nīyumaṟi viṉmai kaṇṭaiṭam uṇmaiyēl,
maṉṉu mōruṇarvu vanti ṭummuṇarve lāmu māyaiyeṉil māyaiyē,
coṉṉa tōrpirama māyi ṭumpiramam māyai yāyaṟivu cōrumē.
P.252. āra ṇaṅkaḷ taru tattu vamacipa taṅka ḷiṉporuḷ aṟintiṭāy,
kāra ṇamatuvum nīyum eṉṟirumai kaṇṭu vēṟatiṉmai karutiṭāy,
nāra ṇaṉpirama ṉālum nāṭariya nāya kaṉkaḻalkaḷ naṇṇinī,
ēra ṇaintupoli cāta naṅkaḷ koṭu yōka ñāṉamum iyaṟṟiṭē.
Parinamavada: Die Lehre von der wirklichen Umwandlung
P.253. maṉṉu maṟaiyiṉ muṭiveṉṟu māyā vāti uṭaṉmalaintu
piṉṉa mākip piramattaip pētā pētam cātittup
paṉṉu morunūl atuvākap pāriṉ mītu pāṟkariyaṉ
coṉṉaitaṉai innūliṉ akattē tōṉṟac colluvām.
P.254. cittē ulakāyp pariṇamittuc cīvaṉākit tikaḻnta maiyāl,
cattē yellām muttiyiṉaiḷ cārak kaṇṭa ñāṉaṅkaḷ,
vaittē moḻiyum māmaṟaikaḷ coṉṉa marapē vantakkāl,
ottē keṭṭup piramattō ṭoṉṟāyp pōmeṉ ṟuraittaṉaṉē.
P.255. pāṟkariyaṉ mata maṟutalai
iyampu kiṉṟatula kāyi ṭātucaṭa miṉṟi niṉṟucaṭa mākiyē,
muyaṅku kiṉṟamaiyil ilavaṇattirata muḻutumē kaṉatai muyalkaipōl,
payanta teṉṉilaṟi yappa ṭumporum aṟivu meṉṟupala vākumō,
tiyaṅku kiṉṟa teṉu raitti ṭāykaṭiṉa māti yākivaru cittaṉē.
P.256. uṉṉu kiṉṟapira matti lēciṟitiv vulaka māṉateṉa ōtiṉnī,
maṉṉu kiṉṟacila kāla mōṭaḻiyum aḻiya vantutavu māyaiyāl,
taṉṉi loṉṟumeṉil varuta lōṭiṟuti taruta lālatuca ṭattatām,
uṉṉo ṭaccakamum uṇmai yaṉṟucaṭa meṉṉa vēuṟuti maṉṉumē.
P.257. vitte ḻuntumara māyvi ḷaintamai viḷampi ṉāy uvamai vēṟunī,
nitta meṉṟavurai poyttu nīṭucaṭa māye ḻuntaḻiyum niṉparam,
otte ḻumpoḻutu vitti ṉukkavaṉi yuṇṭu tārakamu ṉakkeṉā,
pitta ṉeṉṟula kuraitti ṭumpirama māyi ṉāyivaipi taṟṟilē.
P.258. cūṉa kamkaṭakam mōtiram cavaṭi toṭaro ṭārammaṭi tōṭunāṇ,
āṭa kantaruva tākum appaṭiya ṉaittu mappicama mākumēl,
nīṭum appaṇikaḷ cetu ḷōravaipu ṉaintu ḷōrkaḷai nikaḻttiṭum,
nāṭi ṭumcakami yaṟṟu vōr koṭu naṭattu vōruḷarna viṟṟilē.
P.259. aṟivi ṉōṭuceyal māṟil vīṭataṉai aṇuko ṇātavaii raṇṭiṉāl,
uṟuti yāṉapira matti ṉōṭaḻiya oṉṟa lāmeṉa uraittikāṇ,
iṟuti yēlataṉo ṭicaiva tiṉṟicaiva tuḷḷa tāyiṭiṉav viṉpamē,
peṟuti nīuṭalo ṭuyirka ḷāyaṟivu piriyu māṟuceyal peṟuvateṉ.
Sankhya ohne Schöpfergott
P.260. mūlam puriyaṭ ṭakamvikirti yāki mūṉṟāyp pirakiruti
tūṭa cūkkam paramāyac cutta puruṭaṉ cannitiyil
pālaṉ cēṭṭai purintulakam yōṉi palavāyp parantoṭuṅkum
cāla veṉṟu nirīccuvara cāṅki yaṉṟāṉ cāṟṟiṭumē.
P.261. nirīccuracāṅkiyaṉ mata maṟutalai
cuttaṉ aṟivaṉ puruṭaṉeṉil cūḻā tākum pirakiruti
pettam nīṅki ṉālumpiṉ petta ṉāvaṉ pēraṟivāl
katta mēvum pirakiruti kaṇṭu kaḻikka māṭṭāṉēl
mutta ṉākāṉ cuttaṉukku mūlap piraki rutiyilaiyām.
P.262. puruṭaṉ piraki rutipeṟṟāl pōm ciṟitaṅ kuṇṭākik,
kuruṭaṉ mutukiṉ mutukiṉ muṭavaṉirun tūrntāṟ pōlap pirakiruti,
iruṭa ṉiṭattē iruntiyaṅkum kaṉmāl iṟaiyaṉ ṟiraṇṭiṉaiyum,
maruṭa ṉuruvāyc cēṭṭippit taṟiyum amalaṉ araṉēyām.
P.263. aṟiyāṉ puruṭaṉ pirakiruti acēta namkā riyatti ṉukkuk,
kuṟiyāy nātaṉ uḷaṉeṉṟu kūṟu mutti vivēkameṉil,
ceṟivām taḷaipō kātaṟiyil cērttōṉ vēṇṭum ceyaliṟpōm,
neṟiyāl paṇicey tuṭaṟpācam nīkkik koḷnī niṉmalaṉāl.
Pancharatra: Die Verehrung Vishnus
P.264. ātiyāy aruva māki akaṇṭapū raṇamāy ñāṉac
cōtiyāy niṉṟa māyaṉ cuvēccaiyāl uruvu koṇṭu
nītiyār karuṇai yālē nīḷkaṭal tuyiṉṟu nūlum
ōtiṉā ṉeṉṟu pāñca rāttiri uraippa ṉuṟṟē.
P.265. untiyil ayaṉai īṉṟum avaṉaikkoṇ ṭulakuṇ ṭākki
antanal lulaka ḻikka araṉaiyum ākku vittut
yūntiṭuñ cakatti ṉukkut titikarttā tāṉē yāki
vantiṭum tōṟṟam īṟum nilaimaiyum paṇṇum māyaṉ.
P.266. mīṉāmai kēḻal nāra ciṅkamvā maṉaṉāy veṉṟi
āṉāta irāmar mūvar āyaṉāy aḷittāṉ kaṟki
tāṉāyum varuvaṉ iṉṉa meṉṟavaṉ cāṟṟit tēvar
kōṉāyum niṟpa ṉeṉṟu kūṟuvaṉ kuṟippi ṉōṭē.
P.267. ēḻkaṭal celuvil ēṟṟum iruṅkiri mutukil ēṟṟum
tāḻtalam muḻutuṅ kaṇṭum tapaniyaṉ uṭalpi ḷantum
vāḻula kaḷantum maṉṉāy maṉṉarkku maṉṉa rāyum
pāḻpaṭa uḻaṟap pārum nōkkumpiṉ pariyu māyē.
P.268. poykaivāy mutalai vāyil pōtakam māṭṭā(tu)
aiyaṉē nātā āti mūlamē eṉṟa ḻaippa
uyyayām paṇimāl ōla ōlaveṉ ṟōṭic ceṉṟu
veyyavāy mutalai vīṭṭik karikkumvī ṭaruḷi ṉāṉē.
P.269. alaikaṭal kaṭaintum vāṉōrk kamutiṉai aḷittun tīya
kolaipuri acurar tammaik koṉṟula kaṅkaḷ kāttum
kalaimali poruḷaṉ parkkuk karuṇaiyāl uraittum mikka
talaimaiyil niṟpaṉ māya ṉeṉṟumpiṉ cāṟṟi ṉāṉē.
P.270. māyaiyāy uyirāy māyā kāriya māki maṉṉi
māyaiyāṟ pantañ ceytu vāṅkiṭum avaṉā laṉṟi
māyaipō kāteṉ ṟeṇṇi māyaṉai vaṇaṅkap piṉṉai
māyaipōm pōṉāl māyaṉ vaikuṇṭam vaippaṉaṉṟē.
Shaivische Antwort: Höchster Grund und göttliche Ämter
P.271. pāñcarāttiri mata maṟutalai
ātitā ṉākil ātik(ku) antamuṇ ṭākum antak
kōtilāṉ iṟaiva ṉeṉṟu kūṟiṭum vētam ñāṉac
cōtiyāy niṉṟā ṉākil tōyntiṭāṉ māyai ñāṉat
tītilā uruva meṉṉil cērntiṭāṉ tātuc ceṉṟē.
P.272. tātuvā ṉatuē teṉṉil caṅkaraṉ palikkuc cellat
tītilāk kōtaṇ ṭattait tiṟantavaṉ viṭṭa pōtu
pōtuva tutira maṉṟō pōntumūrc cittu vīḻntāṉ
nātaṉār eḻuppap piṉṉē naṭantaṉaṉ kiṭanta vaṉṟāṉ.
P.273. iccaiyāl uruvaṅ koḷvaṉ ariyeṉil ikaḻvēḷ vikkaṇ
eccaṉāy uṇṇap pukkaṅ kiruntaaṉ ṟīca ṉālē
accamār talaiya ṟuppuṇ ṭāṉtalai yākkik koḷḷāṉ
nacciṉār pōṟṟa nātaṉ nāraṇaṉ talaiko ṭuttāṉ.
P.274. nūliṉai uraitta vēta nūliṉai nuvalum vaṇṇam
mālaruḷ ceytā ṉeṉṟāy maṟainīti ulaki yaṟkai
cālavē teriyāka tākik kiṭantanāḷ cakattu yārkkum
āliṉkī ḻiruntu vētam aruḷiṉāṉ aṟaintāṉ nūlē.
P.275. ayaṉṟaṉaip payantā ṉeṉṟāy ariayaṉ cirañcē tippap
payantiṭāṉ talaimāl tāṉum paṭaittiṭāṉ cirattaik kiḷḷum
cayantarum araṉait tantāṉ ayaṉeṉkai tappē yaṉṟō
tiyaṅkiṭā tuṇarāy ellāñ civaṉceya leṉṟu tērntē.
P.276. cīvaṉkaḷ cananam pōlac cilarvayiṟ ṟutitta mālait
tēveṉṟē ulakaṅ kākkac cuvēccaiyāṟ canittā ṉeṉpīr
pūvaṉpiṉ paṭaikka māṭṭā taraṉaṭi pōṟṟa vētak
kōvantu mukattil tōṉṟic ciruṭṭiyaik koṭuttal kūṟum.
P.277. nāraṇaṉ ayaṉai yīṉṟum ayaṉumnā raṇaṉai yīṉṟum
kāraṇam oruva rukkaṅ koruvartām iruva rukkum
vāraṇa muritta vaḷḷal kāraṇa ṉeṉṟu maṉṟa
āraṇam uraikkum pakkat tavarkaḷum aṭaintā raṉṟē.
P.278. aḻip(pu)ari yēva leṉṟāy aritaṉai yaḻikkum aṉṟaṅ(ku)
aḻippatu tavirkka māṭṭāṉ aṅkamum aḻittē pūṇṭāṉ
aḻip(pu)ari yēva leṉṟapē kaṟaintatum aḻinta taṉṟō
aḻittiṭum araṉē ākkam nōkkamum ākku vāṉē.
P.279. vāṉamkīḻ maṇṇu mellām māyaṉē kāppā ṉeṉṟāy
tāṉañcum kalanta raṉtaṉ uṭalkīṇṭa cakka rattai
āṉañcum āṭu vāṉpāṟ peṟṟula kaḷitta vārttai
tāṉeṅku māku mellām caṅkaraṉ kāppē yāmē.
Deutung der Avatar-Erzählungen
P.280. māliṉār cēli ṉārāy vārikaḷ aṭakkik koṇṭaṉ(ṟu)
āliyā ulaka mellām aḻippavaṉ nāṉē eṉṉac
cēliṉār tamaippi ṭittuc celuviṉai iṭantu kaṇṇaic
cūliyār mēla ṇintāṉ cūlitā ṉāku maṉṟē.
P.281. āmaiyāy mērut tāṅki aṭaikalāyk kiṭanta pōtu
nāmeṉā ulakā tāra nātaṉeṉ ṟakantai paṇṇa
āmeṉā raṉṟu meṉṉār amararu māṉār pārttut
tāmanāḷ āmaiyārait takarttōṭu tarittā raṉṟē.
P.282. eḻutalam iṭantu paṉṟi yāyiruṅ kompi lēṟṟut
toḻutula kiṟaiñca niṉṟa cōtinā ṉeṉṟa pōtaṉ(ṟu)
aḻutala mantu vīḻa aruṅkōṭu paṟitta taṇintāṉ
kaḻutala manta kāṭṭil āṭiṭuṅ kaṭavu ḷaṉṟē.
P.283. iṅkaṭā vuḷaṉō māleṉ ṟiraṇiyaṉ tūṇai eṟṟa
uṅkaṭā mōta raṉṟāṉ uranara ciṅka māki
eṅkaṭā pōva teṉṉā uṭalpiḷan tiṟaiyā ṉeṉṉa
aṅkaṭā cimpu ḷāki yeṭuttaṭart tāṉ araṉṟāṉ.
P.284. tāṉameṉ ṟirantu cellat taṉakkumū vaṭikoṭuppa
vāṉamum aḷantu koṇṭu māpali taṉṉaip piṉṉai
īṉamāñ ciṟaiyi liṭṭāṉ iṟaiyaṉṟoṉ ṟīntōṉ taṅkaṭ(ku)
ūṉañcey tiṭuvōr tāṅkaḷ uttama ralla rākum.
P.285. māyamāṉ taṉṉaip poymmā ṉeṉaaṟi yāta rakkaṉ
māyaiyi lakappaṭ ṭuttaṉ malaiviyaik koṭuttāṉ taṉṉai
māyaikkut karttā veṉpai matikeṭṭapē kavaṉaik koṉṟu
nāyaṉār tamaippū cittāṉ kolaippāva naṇuki ṭātē.
P.286. paracuṭaṉ piṟantāṉ tāṉum pattaṉāyap paraci ṉālē
aracaṟut taraṉai nōkki aruntavam parintāṉ aṉṟu
paraciya paracu rāmaṉ palatēva ṉulaka mellām
uraiceyum umaiyāḷ kōṉai uḷniṉain tiyōki ṉiṉṟāṉ.
P.287. ōtiya vācu tēvar tamaiupa maṇiyu tēvar
tītilā nōkkañ ceytu civakarañ cirattiṟ cērtti
ātipā laṭimai yākka ariuṭal pirāṇaṉ attam
ītelām koḷnī eṉṟaṅ kiṟaiñciṉār aṟinti ṭāyē.
P.288. piṉvarum paritā ṉāki ariyeṉṟāy piṉpu vantāl
eṉvaru mīca ṉāleṉ ṟaṟikilōm ivuḷi yārkku
muṉvarum avatā raṅkaḷ muṭintamai aṟintā yaṉṟē
poṉvarum caṭaiyi ṉāṉtaṉ pukaḻeṅkum pukka taṉṟē.
P.289. kaivarai mūla mēyō eṉakkarik kutavuṅ kāṭṭiṉ
moyvarai eṭuttāṉ mūlam āyiṭa vēṇṭu mōtāṉ
aiyaṉēmuṟaiyō eṉṟāl aracaṉō aṅkuc celvāṉ
vaiyakaṅ kāppāṉceykai vaḻakkaṉṟō ūrkāppāṉpōl.
P.290. aṉṟiyum āṉai māluk kaṭimaiyāy mūla mēyō
eṉṟiṭu mataṉāl māltāṉ iṟaivaṉeṉ ṟiyampa vēṇṭā
uṉṟaṉak kaṭimai yāṉār uṉṉaiyem perumā ṉeṉṟāl
iṉṟunī vaṇaṅku muṉṟaṉ emperu māṉō nīyē.
Weltbewahrung und höchste Gnade
P.291. ñālamuṇ ṭavaṉāl uṇṭār nallamu tamarar eṉṟāy
vēlainañ ceḻamā lāti viṇṇavar ventu ceṉṟa
kālamiṉ ṟemakkuk kāvāy kaṭavuḷē yeṉṉa nātaṉ
ālamuṇ ṭilaṉēl tēvar amutamuṇ ṭiṭuva teṅkē.
P.292. añciyaṉ ṟaritā ṉōṭa acuraṉaik kumara ṉālē
tuñcuvit torupeṇṇālē tārakaṉ uṭaltuṇippit(tu)
añciṭap puramtī yūṭṭic calantara ṉuṭalkīṇ ṭōta
nañciṉai yuṇṭu maṉṟō nāyakaṉ ulakaṅ kāttāṉ.
P.293. pārttaṉār iratamēṟip paṭaitaṉaip pārttuc cārpaik,
kūrttaam pālē eytu koṉṟa cāḷē ṉeṉṉat,
tērttaṉi liruntu māyai ceytumāl kollac ceppum,
vārttainū lākkik koṇṭāy puraṅkol nūṭala matitti ṭāyē.
P.294. māyaitāṉ uyirka ḷākā tuyirkaḷtām māyai yākā
māyavaṉ ivaitā ṉākāṉ ivaitāṉu māya ṉākayā
ēyumām anāti yāka iṟaipacu pāca meṉṟē
tūyavaṉ kalappi ṉālē ellāmāyt tōṉṟu vaṉkāṇ.
P.295. pācattaip pacukkaḷ viṭṭup patiyiṉai aṭaiya mutti
ācaṟṟa āka maṅkaḷ aṟaintiṭa aṟiviṉ ṟiṅkē
mācaṟṟa mālmā cāki māyaiyu muṟuva ṉeṉṉil
kūcippiṉ koḷḷār nallōr uṉakkāmik kuḻappu nūlē.
P.296. piramamnā ṉeṉṟa pōtu piramaṉō ṭariyuṅ kūṭip
paramaṉār ikali ṭāmē pārttiṭar paṇṇi niṉṟa
uramaṉār aḻalu rūpam taṉṉaiyu muṇara māṭṭāṉ
karamaṉāḷ tikiri ēṟṟāṉ kaṭavuḷeṉṟaṟaivateṉṉē.
P.297. tōri iṟaiyaṉ ṟeṉṟē civamuṉi tatīci yōṭē
pōrpurin tikala mālaip pukkavaṉ piṭitta ṭittu
mārpiṉi lutaittu māltaṉ cakkaram vayiṟṟil vaittiṭ(ṭu)
ērmali paṭaipa ṭaittiṭ ṭaripaṭa veṟintā ṉaṉṟē.
P.298. cūlikāṇ iṟaimāl allaṉ cūliyait toḻuntuyar vācaṉ
māliṉār mārmi tippat tirumaṟu mārpa ṉāki
nūliṉār mārpaṉ nōṉṟāḷ paṭṭiṭañ cutta meṉṟu
pāliṉār kaṭalāṉāṅkē parivoṭum tiruvai vaittāṉ.
P.299. tavakuṇa ṉāymāl ceṉṟu tīviyaiḷ cakka rattāl
avakuṇañ ceytaṉ ṟōṭap pirukuvan tavaṉaip pārttuc
civaṉaṭaya taṟiyē ṉākil ituceytōṉ ceṟikap pattup
pavameṉa moḻiya mālum payappaṭṭup pataṟi vīḻantāṉ.
P.300. payappaṭṭup paraṉainōkkit tavampaṇṇap paraṉumtōṉṟi
nayattañca leṉṟu vēṇṭiṟ ṟeṉṉeṉa nār ṇaṉtāṉ
peyarttaruḷ piruku cāpa meṉaaṉpaṉ piruku veṉṉa
uyarkoḷnī pavantō ṟeṉṉa ōmeṉṟāṉ ulaka nātaṉ.
P.301. ippaṭip piruku cāpat tīraintu piṟappiṉ vīḻntu
meyppaṭu tuyara muṟṟu varupavaṉ vimalaṉ allaṉ
eppaṭi yāṉuñ coṉṉēṉ iṟaiari alla ṉeṉṟē
maippaṭi kaṇṭaṉ aṇṭaṉ malaraṭi vaṇaṅki ṭāyē.
civañāṉacittiyār parapakkam muṟṟiṟṟu
Supakkam – Darlegung des Shaiva Siddhanta - Teil 2 von Sivajnana Siddhiyar
tirucciṟṟampalam
Verehrung und Hinführung
S.1. orukōṭṭaṉ iruceviyaṉ mummatattaṉ
nālvāyaiṅ karattaṉāṟu
tarukōṭṭam piṟaiyitaḻit tāḻcaṭaiyāṉ
tarumoruvā raṇattiṉ tāḷkaḷ
urukōṭṭaṉ poṭumvaṇaṅki ovātē
iravupakal uṇarvōr cintait
tirukōṭṭum ayaṉtirumāl celvamumoṉ
ṟōveṉṉac ceyyum tēvē.
S.2. aṟuvakai camayat tōrkkum avvavar poruḷāy vēṟām
kuṟiyatu vuṭaittāy vētā kamaṅkaḷiṉ kuṟiyi ṟantaṅ(ku)
aṟiviṉil aruḷāl maṉṉi ammaiyō ṭappa ṉākic
ceṟivoḻi yātu niṉṟa civaṉaṭi ceṉṉi vaippām.
S.3. eṉṉaiip pavattiṟ cērā vakaiyeṭut teṉcit tattē
taṉṉaivait taruḷi ṉālē tāḷiṇai talaimēṟ cūṭṭum
miṉṉamar poḻilcūḻ veṇṇey mēvivāḻ meykaṇ ṭāṉnūl
ceṉṉiyiṟ koṇṭu caivattiṟattiṉait terikkaluṟṟām.
S.4. paṇṭainaṟ ṟavattāl tōṉṟip paramaṉaip patti paṇṇum
toṇṭarait tāṉē tūya katiyiṉil tokuppaṉ mārkkar
kaṇṭanū lōti vīṭu kātalip pavarkaṭ kīcaṉ
puṇṭa rikattāḷ cērum pariciṉaip pukala luṟṟām.
S.5. maṟaiyiṉāṉ ayaṉāṉ mālāṉ maṉattiṉāṉ vākkāṉ maṟṟum
kuṟaivilā aḷavi ṉāṉuṅ kūṟoṉā tāti niṉṟa
iṟaivaṉār kamala pātam iṉṟiyāṉ iyampum ācai
niṟaiyiṉār kuṇattōrk kellām nakaiyiṉai niṟuttu maṉṟē.
S.6. aruḷiṉāl āka mattē aṟiyalām aḷavi ṉālum
teruḷalāñ civaṉai ñāṉac ceytiyāṟ cintai yuḷḷē
maruḷelā nīṅkak kaṇṭu vāḻalām piṟavi māyā
iruḷelā mirikka lākum aṭiyarō ṭirukka lāmē.
Wie verlässliche Erkenntnis entsteht
S.7. aḷavai
aḷavai kāṇṭal karutalurai apāvam poruḷop pāṟeṉpar,
aḷavai mēlum oḻipuṇmai aitikattō ṭiyal peṉanāṉ(ku),
aḷavai kāṇpar avaiyiṟṟiṉ mēlu maṟaivar avaiyellām,
aḷavai kāṇṭal karutalurai eṉṟim mūṉṟiṉ aṭaṅkiṭumē.
S.8. mācaṟu kāṭci aiyan tiriviṉṟi vikaṟpa muṉṉā
ācaṟa aṟiva tākum aṉumāṉam aviṉā pāvam
pēcuṟu mētuk koṇṭu maṟaiporuḷ peṟuva tākum
kācaṟu muṟaiyim māṉat taṭaṅkiṭāp poruḷaik kāṭṭum.
S.9. kaṇṭa poruḷai iraṭṭuṟavē karutal aiyam tiriyavē,
koṇṭal tirivām peyarccātti kuṇamē kaṉmam poruḷeṉaain,
tuṇṭa vikaṟpa uṇarviṉukkup poruḷi ṉuṇmai māttirattiṉ,
viṇṭa villā aṟivākum vikaṟpa millāk kāṭciyē.
S.10. kāṇṭal vāyil maṉamtaṉvē taṉaiyō(ṭu) yōkak kāṭciyeṉa,
īṇṭu nāṉkām aṉumāṉam taṉakkum piṟarkku meṉṟiraṇṭām,
māṇṭa uraitant ramantrattō ṭupatē caccol leṉamūṉṟām,
pūṇṭa aḷavaik ketir pulaṉtaṉ ṉiyalpu potuveṉ ṟiraṇṭāmē.
S.11. aṉṉiya cāti yumataṉ cātiyum akaṉṟu niṟṟal
taṉṉiyal paṉṉi yattait tavirntutaṉ cātik kottal
tuṉṉiya potui yaṟkai coṉaṉaiv viraṇṭi ṉuḷḷē
maṉṉiya poruḷkaḷ yāvum aṭaṅkiṭu māṉa muṟṟāl.
S.12. uyiriṉō ṭuṇarvu vāyil oḷiyuru vāti paṟṟic
ceyiroṭu vikaṟpa miṉṟit terivatin tiriyak kāṭci
ayarvilin tiriya ñāṉam aimpulaṉ cārntu yirkkaṇ
mayarvaṟa vanta ñāṉam māṉatak kāṇṭa lāmē.
S.13. aruntiṉpat tuṉpam uḷḷat taṟiviṉuk karāka māt
tarumtaṉvē taṉaiyāṅ kāṭci camātiyāṉ malaṅkaḷ vāṭṭip
poruntiya tēca kāla iyalpakal poruḷka ḷellām
iruntuṇar kiṉṟa ñāṉa miyōkanaṟ kāṇṭa lāmē.
Schlussfolgerung, Offenbarung und Denkfehler
S.14. pakka mūṉṟiṉ mūṉṟētu vuṭaiya poruḷaip pārttuṇarat,
takka ñāṉan taṉporuṭṭām piṟartam poruṭṭām aṉumāṉam,
tokka ivaṟṟāṟ piṟarteḷiyac collalākum accollum,
mikka vannu vayattiṉoṭu vetirē kakcol leṉairaṇṭām.
S.15. mūṉṟu pakkam pakkamnikar pakkam nikaril pakkameṉat,
tōṉṟum pakkan tuṇiporuḷuk kiṭamām uvamai nikar pakkam,
āṉṟa poruḷceṉ ṟaṭaiyāta viṭamā nikaril pakkamutal,
ēṉṟa iraṇṭum poruḷuṇmaik kiṭamām oṉṟu poruḷiṉṟām.
S.16. ētu mūṉṟām iyalpukā riyattō ṭanupa lattiyivai,
ōti ṉiyalpu māmarattaik kāṭṭal uṟukā riyam pukaitaṉ,
āti yāya aṉalkāṭṭa lākum anupa lattiyatu,
cīta miṉmai paṉiyiṉmai kāṭṭal pōluñ ceppiṭilē.
S.17. pukaiyāl aṉaluṇ ṭaṭukkaḷaipō leṉṉap pukaṟal annuvayam,
vakaiyām aṉali lāviṭattup pukaiyiṉ ṟākum malariṉoṭu,
mukaiyār nīriṟ pōleṉṟu moḻital vetirē kaccolivai,
tokaiyāl uṟuppain toṭuṅ kūṭac collu vāru muḷartuṇintē.
S.18. pōtu nāṟṟat tālaṟital pūrvak kāṭci aṉumāṉam
ōtu muṟaiyā laṟiviṉaḷa vuṇartal karutal aṉumāṉam
nīti yāṉmuṟ kaṉmapala nikaḻva tippō ticceyti
āti yāka varumpayaṉeṉ ṟaṟital uraiyāl aṉumāṉam.
S.19. anātiyē amala ṉāya aṟivaṉnūl āka mantāṉ
piṉātimā ṟiṉṟip pēṇal tantira manti raṅkaḷ
maṉātikaḷ aṭakkit teyvam vaḻipaṭum vāymai yākum
taṉātiī ṟilātāṉ taṉmai yuṇarttul upatē cantāṉ.
S.20. īṇṭu pakkap pōlināṉ kētup pōli yorumūṉṟāṉ,
vēṇṭum eḻumūṉ ṟākumviḷaṅ kuvamaip pōli yīroṉpāṉ,
kāṇṭun tōlvit tāṉamiraṇ ṭirupat tiraṇṭām karutilivai,
yāṇṭu moḻivar avaiyellām aḷakkil aṟupat taintākum.
Erstes Sutra: Der höchste Grund der Welt
S.21. oruvaṉō ṭoruttī oṉṟeṉ ṟuraittiṭum ulakamellām
varumuṟai vantu niṉṟu pōvatum āta lālē
tarupavaṉ oruvaṉ vēṇṭum tāṉmutal īṟu māki
maruviṭum anāti mutta citturu maṉṉi niṉṟē.
S.22. utippatum īṟu muṇṭeṉ ṟuraippatiṅ keṉṉai muṉṉōr
matittula kanāti yāka maṉṉiya teṉpa reṉṉiṉ
itaṟkiyāṉ aṉumā ṉāti yeṭēṉippū tāti yellām
vitippaṭi tōṟṟi māyak kāṇalām mēti ṉikkē.
S.23. iyalpukāṇ tōṟṟi māykai eṉṟiṭiṉ iyalpiṉukkuc,
ceyalatiṉ ṟiyalpu ceyti ceytiyēl iyalpa tiṉṟām,
iyalpatām pūtan tāṉē iyaṟṟiṭuñ ceyti yeṉṉil,
ceyalceyvāṉ oruvaṉ vēṇṭuñ ceyaṟpaṭum acēta ṉattāl.
S.24. nilampuṉal aṉalkāl kāṇa niṟuttiṭum aḻikkum ākkum
palantaru moruva ṉiṅkup paṇṇiṭa vēṇṭā veṉṉiṉ
ilaṅkiya tōṟṟa niṟṟal īṟivai icaita lālē
nalaṅkiḷar tōṟṟa nācam taṉakkilā nātaṉ vēṇṭum.
S.25. cārpiṉil tōṉṟu mellām tarupavaṉ illai yeṉṉil
tēriṉil lataṟkō tōṟṟam uḷḷataṟ kōnī ceppāy
ōriṉil latuvun tōṉṟā tuḷḷatēl utikka vēṇṭā
cōrvilā tiraṇṭu miṉṟi niṟpatu tōṉṟu maṉṟē.
S.26. uḷḷatu milatu miṉṟi niṉṟatoṉ ṟuḷatē luṇṭām
illatē lillai yākum tōṟṟamum icaiyā tākum
uḷḷakā raṇatti luṇṭām kāriya mutikkum maṇṇil
illatām paṅka ṭāti eḻiltaru miyaṟṟu vāṉāl.
S.27. oruporu ḷoruva ṉiṉṟi uḷatila tāku meṉṉil
taruporuḷuṇṭēliṉṟām taṉmaiyiṉ ṟiṉṟē luṇṭāy
varutaliṉ ṟilatu kārya mutaluḷa tāku meṉṉil
karutukā riyamu muṇṭāyt tōṟṟamuṅ karuttā vālām.
S.28. kāyattiṉ aḻivu tōṟṟam kaṇṭaṉam ulakaṟ kāṇā
nīittai uraitta vāṟiṅ keṉṉeṉil nikaḻattu muṇmai
māyatta ulakam pūnīr tīvaḷi vāṉa māti
yāyittā ṉoṉṟi ṉoṉṟu tōṉṟiniṉ ṟaḻita lālē.
S.29. ōriṭam aḻiyap piṉṉum ōriṭam niṟkum okkap
pāriṭam aḻiva tiṉṟām eṉṟiṭiṟ payilvit tellām
kāriṭa mataṉiṟ kāṭṭum aṅkuraṅ kaḻiyum vēṉil
cīruṭait tulaku kālañ cērntiṭap peyarntu cellum.
S.30. kālamē kaṭavu ḷākak kaṇṭaṉam toḻiluk keṉṉil
kālamō aṟiviṉ ṟākum āyiṉuṅ kāri yaṅkaḷ
kālamē taravē kāṇṭum kāraṇaṇ vitiyi ṉukkuk
kālamuṅ kaṭavu ḷēva lāltuṇaik kāra ṇaṅkāṇ.
Stoffliche, mitwirkende und leitende Ursachen
S.31. aḻintapiṉ aṇukkaḷ tāmē akilamāy vantu niṉṟu
kaḻintiṭuṅ kaṉmat teṉṉil kaṉmamum aṇuvuṅ kūṭa
moḻintiṭuñ caṭamē yāki moḻitalāṉ muṭiyā ceyti
oḻintiṭum aṇurū paṅkaḷ ulakelā moṭuṅku maṉṟē.
S.32. kāraṇa aṇukkaḷ keṭṭāṟ kāriya ulakiṉ ṟeṉṉil
kāraṇa māyai yākak kāriyaṅ kāṇa lākum
kāraṇa māyai yeṉṉai kāṇpatiṅ kāṇuvē yeṉṉil
kāraṇa māyai yēkāṇ kāriyam aṇuviṟ kaṇṭāl.
S.33. kāriya meṉpa teṉṉai kāraṇa aṇuvai yeṉṉil
kāriyam avaya vattāṟ kaṇṭaṉaṅ kaṭāti pōlak
kāriya uruva mellām aḻitaruṅ kāra ṇattāl
kāriya uṟuppiṉ māyai tarumeṉak karuti ṭāyē.
S.34. tōṟṟamum nilaiyu mīṟum māyaiyiṉ toḻila teṉṟē
cāṟṟiṭu mulakam vittuc cākāti aṇukka ḷāka
ēṟṟatē līṇṭu niṟkum illatē liyaiva tiṉṟām
māṟṟanī maṟantā yittāl māyaiyai matitti ṭāyē.
S.35. māyaiyi ṉuḷḷa vañcam varuvatu pōva tākum
nīyatiṅ killai yeṉṉil nikaḻttiṭu muyaliṟ kōṭu
pōyukum ilaika ḷellām maraṅkaḷil pukkup pōtiṉ
āyiṭum atuvu meṉṉiṟ kāraṇaṅ kiṭakka vāmē.
S.36. karutukā raṇamuṇ ṭākak kāriya muḷḷa tāki
varutalāl anāti vaiya maṟṟoru kaṭavu ḷittait
tarutalāl āti yākac cāṟṟalu māku māyaik
koruvaṉā reṉṉiṅ keṉṉiṉ uḷḷavā ṟuraippak kēḷnī.
S.37. puttimaṟ kāri yattāl pūtāti puruṭaṉ tāṉum
attaṉu karaṇam peṟṟāl aṟitalāl avaṟṟai māyai
uyttiṭum ataṉāṉ māyaik kuṇarvoṉṟu millaiyeṉṟē
vaittiṭu mataṉāl ellām varuvippā ṉoruvaṉ vēṇṭum.
S.38. kāriya kāra ṇaṅkaḷ mutaltuṇai nimittam kaṇṭām
pāriṉmaṇ tirikai paṇṇu mavaṉmutal tuṇaini mittam
tēriṉmaṇ māyai yākat tirikaitaṉ catti yāka
āriyaṉ kulāla ṉāyniṉ ṟākkuvaṉ akila mellām.
S.39. vintuviṉ māyai yāki māyaiyiṉ avvi yattam
vantiṭum vintut taṉpāl vaikari yāti māyai
muntiṭum arāka māti mukkuṇa māti mūlam
tantiṭuñ civaṉa vaṉtaṉ canniti taṉṉil niṉṟē.
Die vier Stufen der Sprache
S.40. vaikari ceviyil kēṭpa tāyatta vacaṉa māki
meytarum utāṉa vāyu mēviṭa viḷainta vaṉṉam
poyyaṟa aṭaivu ṭaittāyp puntikā raṇama tāki
aiyamil pirāṇa vāyu aṭainteḻun taṭaivu ṭaittām.
S.41. uḷḷuṇar ōcai yākic ceviyiṉil uṟutal ceyyā(tu)
oḷiya pirāṇa vāyu viruttiyai uṭaiya taṉṟit
teḷiya akka raṅkaḷ cintiṭuñ ceyala tiṉṟi
meḷavē eḻuva tākum mattimai vēṟa tāyē.
S.42. vēṟṟumaip paṭṭa vaṉṉam vevvēṟu vipāka mākit
tōṟṟutal aṭaivo ṭukkic coyampira kāca mākic
cāṟṟiṭu mayili ṉaṇṭam tarittiṭum calamē pōṉṟaṅ(ku)
āṟṟavē uṭaiya tākip paicanti amarntu niṟkum.
S.43. cūkkuma vākka tuḷḷōr cōtiyāy aḻiva tiṉṟi
ākkiṭum atikā rattiṟ kaḻiviṉai taṉṉaik kaṇṭāl
nīkkamil aṟivā ṉantam mutaṉmainit tiyamu ṭaittāyp
pōkkoṭu varavi ḷaippum vikāramum puruṭa ṉiṉṟām.
S.44. nikaḻntiṭum vākku nāṉku nivirttāti kalaiyaip paṟṟit
tikaḻntiṭum añca tākac ceyalpari ṇāma maṉṟu
pukaḻntiṭum virutti yākum paṭaṅkuṭi lāṉāṟ pōla
makiḻntiṭum pirama maṉṟu māmāyai eṉpar nallōr.
S.45. vittaikaḷ vittai īcar catācivar eṉṟi varkku
vaittuṟum pataṅkaḷ vaṉṉam puvaṉaṅkaḷ manti raṅkaḷ
tattuvam carīram pōkam karaṇaṅkaḷ tāme lāmum
uyttiṭum vainta vantāṉ upātāṉa māki niṉṟē.
S.46. mūvakai aṇukka ḷukku maṟaimaiyāl vintu ñāṉam
mēviṉa tillai yākil viḷaṅkiya ñāṉa miṉṟām
ōviṭa vintu ñāṉam utippatōr ñāṉa muṇṭēl
cēvuyar koṭiyi ṉāṉṟaṉ cēvaṭi cēra lāmē.
S.47. aruviṉil uruvan tōṉṟi aṅkāṅki pāva māki
uruviṉil uruva māyē utittiṭum ulaka mellām
perukiṭum curuṅkum pētā pētamō ṭapēta mākum
oruvaṉē yellā māki allavā yuṭaṉu māvaṉ.
S.48. aruuru īṉā tākum vikāramum avikā rattiṉ
varuvatu millai eṉṉiṉ vāṉvaḷi yāti pūtam
taruvatu taṉṉiṉ mēka calaṉacat taṅka ḷōṭum
uruvamiṉ urumē ṟellām utittiṭum uṇarntu koḷḷē.
Das Wirken des unwandelbaren Herrn
S.49. maṇṇiṉiṟ kaṭāti yellām varuvatu kulāla ṉālē
eṇṇiya uruva mellām iyaṟṟuvaṉ īcaṉ tāṉum
kaṇṇukā riyaṅka ḷellām kāraṇa mataṉiṟ kāṇpaṉ
paṇṇuva teṅkē niṉṟiṅ keṉṟiṭiṟ pakarak kēḷnī.
S.50. cīlamō ulakam pōlat terippari tataṉāl niṟkum
kōlamum aṟivā rillai āyiṉuṅ kūṟak kēḷnī
ñālamē ḻiṉaiyun tantu niṟuttippiṉ nācam paṇṇum
kālamē pōlak koḷnī nilaiceyal kaṭavuṭ kaṇṇē.
S.51. kaṟṟanūṟ poruḷum collum karuttiṉil aṭaṅkit tōṉṟum
peṟṟiyum cākki rāti uyiriṉiṟ piṟanto ṭukkam
uṟṟatum pōla vellā ulakamum utitto ṭuṅkap
paṟṟoṭu paṟṟa tiṉṟi niṉṟaṉaṉ paraṉu maṉṟē.
S.52. uyiravai oṭuṅkip piṉṉum utippateṉ araṉpā leṉṉil
ceyiruṟu malatti ṉākum citaintatē teṉṉiṟ citta(tu)
ayarvorik kāri yaṅkaḷ aḻiyuṅkā raṇaṅki ṭakkum
payiltaru kāri yampiṉ paṇṭupōṟ paṇṇu mīcaṉ.
S.53. tōṟṟuvittaḷittup piṉṉum tuṭaittaruḷ toḻilkaḷ mūṉṟum
pōṟṟavē uṭaiya ṉīcaṉ pukuntatu vikāra meṉṉil
cāṟṟiya katirōṉ niṟkat tāmarai alaruṅ kāntam
kāṟṟiṭum kaṉalai nīrum karantiṭum kāci ṉikkē.
S.54. uraittait toḻilkaḷ mūṉṟum mūvaruk kalakam ōta
varaittoru vaṉukkē yākki vaittatiṅ keṉṉai yeṉṉiṉ
viraikkama lattōṉ mālum ēvalāṉ mēvi ṉōrkaḷ
puraittati kāra catti puṇṇiyam naṇṇa lālē.
S.55. iṟutiyām kālan taṉṉil oruvaṉē iruva runtam
uṟutiyiṉ niṉṟā reṉṉiṉ iṟutitā ṉuṇṭā kātām
aṟutiyil araṉē yellām aḻittalāl avaṉā liṉṉum
peṟutunām ākkam nōkkam pērati karaṇat tālē.
S.56. coṉṉait toḻilka ḷeṉṉa kāraṇantōṟṟa veṉṉiṉ
muṉṉavaṉ viḷaiyāṭ ṭeṉṟu moḻitalu māmu yirkku
maṉṉiya putti mutti vaḻaṅkavum aruḷāl muṉṉē
tuṉṉiya malaṅkaḷ ellām tuṭaippatuñ colla lāmē.
S.57. aḻippiḷaip pāṟṟal ākkam avvavar kaṉma mellām
kaḻittiṭal nukarac ceytal kāppatu kaṉma voppil
teḻittiṭal malaṅka ḷellām maṟaipparuḷ ceyti tāṉu
paḻippoḻa pantam vīṭu pārttiṭiṉ aruḷē ellām.
Gestalt und Formlosigkeit
S.58. aruvamō uruvā rūpa māṉatō aṉṟi niṉṟa
uruvamō uraikkum karttā vaṭiveṉak kuṇarttiṅ keṉṉiṉ
aruvamum uruvā rūpam āṉatu maṉṟi niṉṟa
uruvamum mūṉṟuñ coṉṉa oruvaṉuk kuḷḷa vāmē.
S.59. naṇṇiṭum uruva meṉṉiṉ namakkuḷa uruvam pōlap
paṇṇiṭa oruvaṉ vēṇṭum iccaiyēṟ palarum iccai
kaṇṇiya uruvaṅ koḷḷēm yāmperuṅ kaṭavuḷ tāṉum
eṇṇiya yōka cittar pōluru icaippaṉ kāṇē.
S.60. vittaka yōka cittar vēṇṭuruk koḷḷu māpōl
uttamaṉ koḷva ṉeṉṉiṉ avarkaḷi loruva ṉāvaṉ
attakai yavarka ḷellām ākkuva taruḷā lāṅku
vaittatu māyai yeṉṉiṉ vaṭivelā māyai yāmē.
S.61. māyaitāṉ malattaip paṟṟi varuvatōr vaṭiva mākum
māyaā ṇavama kaṉṟa aṟivoṭu toḻilai ārkkum
nāyakaṉ ellā ñāṉat toḻiṉmutal naṇṇa lālē
kāyamō māyai yaṉṟu kāṇpatu catti taṉṉāl.
S.62. cattiyē vaṭiveṉ ṟālum tāṉpari ṇāma mākum
nittamō aḻiyum attāl niṉmalaṉ aruvē yeṉṉiṉ
attuvā mārkkat tuḷḷāṉ alaṉivaṉ arumai taṉṉaip
puttitā ṉuṭaiyai pōla iruntaṉai pukalak kēḷnī.
S.63. ulakiṉil patārtta mellām uruvamō ṉaruva māki
nilaviṭu moṉṟoṉ ṟākā niṉṟaan nilaiyē pōla
alakilā aṟivaṉ ṟāṉum aruvamē yeṉṉi lāyntu
kulaviya patārttat toṉṟāyk kūṭuvaṉ kuṟittiṭāyē.
S.64. pantamum vīṭu māya patapatārt taṅka ḷallāṉ
antamum āti yillāṉ aḷappila ṉāta lālē
entaitāṉ iṉṉa ṉeṉṟum iṉṉatā miṉṉa tāki
vantiṭā ṉeṉṟuñ colla vaḻakkoṭu māṟṟa miṉṟē.
S.65. kuṟittatoṉ ṟāka māṭṭāk kuṟaivilaṉ āta lāṉum
ceṟippaṭa niṟainta ñāṉat toḻiluṭai nilaimai yāṉum
veṟuppoṭu virupput taṉpāl mēvutal ilāmaiyāṉum
niṟuttiṭum niṉainta mēṉi niṉmalaṉ aruḷi ṉālē.
S.66. āraṇam āka maṅkaḷ aruḷiṉāl uruvu koṇṭu
kāraṇaṉ aruḷā ṉākil katippava rillai yākum
nāraṇaṉ mutalā yuḷḷa curarnarar nākark kellām
cīraṇi kurucan tāṉac ceytiyum ceṉṟi ṭāvē.
Seine Gestalt ist Gnade
S.67. uruvaruḷ kuṇaṅka ḷōṭum uṇarvaruḷ uruviṟ ṟōṉṟum
karumamum aruḷa raṉṟaṉ karacara ṇāti cāṅkam
tarumaru ḷupāṅka mellām tāṉaruḷ taṉakkoṉ ṟiṉṟi
aruḷuru uyiruk keṉṟē ākkiṉaṉ acinta ṉaṉṟē.
S.68. ulakiṉai iṟantu niṉṟa taraṉuru veṉpa tōrār
ulakava ṉuruvil tōṉṟi oṭuṅkiṭu meṉṟum ōrār
ulakiṉuk kuyiru māki ulakumāy niṉṟa tōrār
ulakiṉi loruva ṉeṉpar uruviṉai yuṇarā rellām.
S.69. tēvari ṉoruva ṉeṉpar tiruvuruc civaṉait tēvar
mūvarāy niṉṟa tōrār mutalurup pāti mātar
āvatu muṇarār āti ariayaṟ kaṟiya voṇṇā
mēvuru nilaiyu mōrār avaṉuru viḷaivu mōrār.
S.70. pōkiyā yiruntu yirkkup pōkattaip purital ōrār
yōkiyā yōka mutti utavutal atuvum ōrār
vēkiyā ṉāṟpōṟ ceyta viṉaiyiṉai vīṭṭa lōrār
ūkiyā mūṭa rellām umpariṉ oruva ṉeṉpar.
S.71. oṉṟoṭoṉ ṟovvā vēṭam oruvaṉē tarittuk koṇṭu
niṉṟalāl ulaka nīṅki niṉṟaṉaṉ eṉṟu mōrār
aṉṟiav vēṭa mellām aruḷpuri toḻileṉ ṟōrār
koṉṟatu viṉaiyaik koṉṟu niṉṟaak kuṇameṉ ṟōrār.
S.72. nāyakaṉ kaṇna yappāl nāyaki putaippa eṅkum
pāyiru ḷāki mūṭap parintula kiṉukku neṟṟit
tūyanēt tiratti ṉālē cuṭaroḷi koṭutta paṇpil
tēyamā roḷika ḷellāñ civaṉurut tēca teṉṉār.
S.73. kaṇṇutal yōki ruppak kāmaṉniṉ ṟiṭavēṭ kaikku
viṇṇucu tēva rāti melintamai ōrār māltāṉ
eṇṇivēḷ mataṉai ēva eriviḻit timavāṉ peṟṟa
peṇṇiṉaip puṇarntu yirkkup pēriṉpa maḷitta tōrār.
S.74. paṭaippākit toḻilum pattark karuḷumpā vaṉaiyum nūlum,
iṭappāka māta rāḷō ṭiyaintuyirk kiṉpa meṉṟum,
aṭaippāṉām atuvum mutti yaḷittiṭu miyōkum pākan,
tuṭaippāṉān toḻilum mēṉi toṭakkāṉēṟ collo ṇātē.
S.75. urumēṉi tarittuk koṇṭa teṉṟalum uruvi ṟanta
arumēṉi yatuvuṅ kaṇṭōm aruvuru vāṉa pōtu
tirumēṉi upayam peṟṟōm ceppiya mūṉṟum nantaṅ
karumēṉi kaḻikka vanta karuṇaiyiṉ vaṭivu kāṇē.
Mantra, Kraft und göttliche Erscheinungsweisen
S.76. attuvā mūrtti yāka aṟaikuva teṉṉai eṉṉiṉ
nittaṉāy niṟainta vaṟṟiṉ nīṅkiṭā nilaimai yāṉum
cittuṭaṉ acittiṟ kellām cēṭṭita ṉāta lāṉum
vaittatām attu vāvum vaṭiveṉa maṟaika ḷellām.
S.77. mantira mattu vāviṉ mikuttoru vaṭiva mākat
tantateṉ araṉuk keṉṉil cakattiṉuk kupātā ṉaṅkaḷ
vintumō kiṉimāṉ mūṉṟā mivaṟṟiṉmē lāki vintuc
cintaiyā ratīta māṉa civacatti cērntu niṟkum.
S.78. cuttamām vintut taṉṉil tōṉṟiya āta lāṉum
cattitāṉ pirērit tuppiṉ tāṉatiṭ ṭittuk koṇṭē
attiṉāṟ putti mutti aḷittalāl araṉuk keṉṟē
vaittavā manti raṅkaḷ vaṭiveṉa maṟaika ḷellām.
S.79. mantira mataṉiṟ pañca mantiram vaṭiva mākat
tantiram coṉṉa vāṟiṅ keṉṉeṉiṟ cāṟṟak kēḷnī
muntiya tōṟṟat tālum mantira mūlat tāṉum
antamil catti yātik kicaittalu māku maṉṟē.
S.80. ayaṉṟaṉ aiāti āka araṉuru veṉpa teṉṉai
payantiṭuñ catti yāti patitalāṟ paṭaippu mūlam
muyaṉṟaṉar ivarē yāyiṉ muṉṉava ṉeṉṉai muṟṟum
nayantiṭum avaṉi varkku naṇṇuva torōvoṉ ṟāmē.
S.81. cattitāṉ palavō veṉṉil tāṉoṉṟē anēka māka
vaittiṭuṅ kāri yattāṉ mantiri yātik kellām
uyttiṭu moruvaṉ catti pōlaraṉ uṭaiya tākip
puttimut tikaḷai yellām purintavaṉ niṉainta vāṟām.
S.82. cattitaṉ vaṭivē teṉṉil taṭaiyilā ñāṉa mākum
uyttiṭu miccai ceyti ivaiñāṉat tuḷavō veṉṉiṉ
ettiṟa ñāṉa muḷḷa tattiṟa miccai ceyti
vaittalāṉ maṟaippil ñāṉāl maruviṭuṅ kiriyai ellām.
S.83. oṉṟatāy iccā ñāṉak kiriyaiyeṉ ṟorumūṉ ṟāki
niṉṟiṭuñ catti iccai uyirkkaruḷ nēca mākum
naṉṟelām ñāṉa catti yālnayan taṟivaṉ nātaṉ
aṉṟaruṭ kiriyai taṉṉāl ākkuvaṉ akila mellām.
Shiva und Shakti
S.84. cīvaṉum iccā ñāṉak kiriyaiyāṟ civaṉai yoppāṉ
āvaṉeṉ ṟiṭiṉa nāti malamivaṟ ṟiṉaima ṟaikkum
kāvala ṉivaṉcey kaṉmat taḷaviṉiṟ koṭuppak kāṇpaṉ
pāviyām putti muttip payaṉkoḷum paṇpiṟ ṟākum.
S.85. ñāṉamē yāṉa pōtu civaṉtoḻil ñāṉa mokkiṉ
īṉamil catāci vaṉpē rīcaṉān toḻila tēṟiṉ
ūṉamēṟ kiriyai vittai uruttiraṉ ilaya pōkam
āṉapē ratikā rattō ṭatikara ṇatta ṉāmē.
S.86. vittaiyō ṭīcar cātāk kiyañcatti civaṅkaḷ aintuñ
cuttatat tuvañci vaṉtaṉ cutantira vaṭiva mākum
nittameṉ ṟuraippar kāla nīṅkiya nilaimai yālē
vaittilar muṟpiṟ pāṭu varuvittār karumat tālē.
S.87. oruvaṉē irāva ṇāti pāvaka muṟṟāṟ pōlat
taruvaṉiv vuruva mellām taṉmaiyum tiriyā ṉākum
varumvaṭi vellāñ catti cattitāṉ maramuṅ kāḻppum
irumaiyum pōlamaṉṉic civattiṉō ṭiyaintu niṟkum.
S.88. poṉmainī lāti vaṉṉam poruntiṭap paḷiṅka vaṟṟiṉ
taṉmaiyāy niṟku māpōl cattitaṉ pēta mellām
niṉmalaṉ tāṉāyt tōṉṟi nilaimaiyoṉ ṟāyē niṟpaṉ
muṉṉaruṭ catti taṉpāl mukiḻkkuntāṉ muḷaiyā ṉaṉṟē.
S.89. cattiyuñ civamu māya taṉmaiiv vulaka mellām
ottovvā āṇum peṇṇum uṇarkuṇa kuṇiyu māki
vaittaṉaṉ avaḷāl vanta ākkamiv vāḻkkai yellām
ittaiyum aṟiyār pīṭa liṅkatti ṉiyalpu mōrār.
S.90. civaṉaru uruvum allaṉ cittiṉō ṭacittum allaṉ
pavamutal toḻilka ḷoṉṟum paṇṇiṭu vāṉum allaṉ
tavamuta liyōka pōkam tarippava ṉallaṉ tāṉē
ivaipeṟa iyaintu moṉṟum iyaintiṭā iyalpiṉāṉē.
Zweites Sutra: Gott, Seele und Welt
S.91. ulakelā māki vēṟāy uṭaṉumāy oḷiyāy ōṅki
alakilā uyirkaḷ kaṉmat tāṇaiyiṉ amarntu cellat
talaivaṉāy ivaṟṟiṉ taṉmai taṉakkeyta liṉṟit tāṉē
nilavucīr amala ṉāki niṉṟaṉaṉ nīṅkā teṅkum.
S.92. oṉṟeṉa maṟaika ḷellām uraittiṭa uyirkaḷ oṉṟi
niṉṟaṉaṉ eṉṟu paṉmai nikaḻttuva teṉṉai yeṉṉiṉ
aṉṟavai patitāṉ oṉṟeṉ ṟaṟaiyumak karaṅkaḷ tōṟum
ceṉṟiṭum akaram pōla niṉṟaṉaṉ civaṉuñ cērntē.
S.93. uruvoṭu karuvi yellām uyirkoṭu niṉṟu vēṟāy
varuvatu pōla īcaṉ uyirkaḷiṉ maruvi vāḻvaṉ
tarumuyi ravaṉai yākā uyiravai tāṉu mākāṉ
varupava ṉivaitā ṉāyum vēṟumāy maṉṉi niṉṟē.
S.94. iruviṉai iṉpat tuṉpat tivvuyir piṟanti ṟantu
varuvatu pōva tākum maṉṉiya viṉaippa laṉkaḷ
tarumaraṉ taraṇi yōṭu tarāpati pōlat tāmē
maruviṭā vaṭivuṅ kaṉma palaṉkaḷum maṟumaik kaṇṇē.
S.95. iruviṉai yeṉṉai iṉpat tuṉpaṅkaḷ iyalpa teṉṉiṉ
orutaṉmai iyalpuk kuḷḷa toruvaṉuk kiraṇṭu ceyti
varuvateṉ malarun tīyum maruvaliṉ vācam vemmai
taruvateṉ nīreṉ ceytu tāṉiyal pāku maṉṟē.
S.96. taṉṉiyal poḻiyap pūvum taḻalumvan taṇaiya nīriṉ
maṉṉiya tiraṇṭu ceyti varumiru viṉaiyi ṉāṉum
uṉṉiya iṉpat tuṉpam uṟumuyi ruṇarvi lāta
tuṉṉiya acittai iṉpat tuṉpaṅkaḷ cūḻnti ṭāvē.
S.97. immaiyiṉ muyaṟci yālē iruniti īṭṭi iṉpam
immaiyē nukarvar ceyti ilātavar poruḷu miṉṟi
immaiyē iṭaru ḻappar vēṟiru viṉaiya tuṇṭēl
immaiyiṉ muyaṟci yiṉṟi eytiṭa vēṇṭum iṅkē.
S.98. iruviṉaic ceyalkāṇ immai irumporu ḷiṉpam vēṇṭi
varuviṉai ceyyuṅ kālai maṭivarum maṭiyu miṉṟit
taruviṉai yataṉil antan tāṉaṟum tuyarun taṅkum
oruviṉai ceyyā tōrum uṭaiyariv vulakat tuḷḷē.
S.99. pēṟiḻa viṉpa mōṭu piṇimūppuc cākkā ṭeṉṉum
āṟumuṉ karuvuṭ paṭṭa tavviti aṉupa vattāl
kūṟiṭum muṉpu ceyta kaṉmamiṅ kivaṟṟiṟ kētu
tēṟunī iṉiccey kaṉmam mēluṭaṟ cēru meṉṟē.
Karma als Folge und neue Saat
S.100. uṭaṟceyal kaṉmam inta uṭalvanta vāṟē teṉṉiṉ
viṭappaṭu muṉṉu ṭampiṉ viṉaiinta uṭalvi ḷaikkum
toṭarcciyāl oṉṟuk koṉṟu toṉṟutoṭ ṭanāti vittiṉ
iṭattiṉiṉ maramma rattiṉ vittumvan tiyaiyu māpōl.
S.101. muṟceyal vitiyai inta muyaṟciyō ṭaṉupa vittāṉ
icceyal palikku māṟeṉ itamaki taṅkaḷ muṉṉar
acceya lāṉāl iṅkum avaiceyiṉ mēlaik kākum
piṟceyā taṉupa vippa tiṉṟupiṉ toṭaruñ ceyti.
S.102. mēlaikku vittu māki viḷaintavai uṇavu māki
ñālattu varumā pōla nāmceyyum viṉaika ḷellām
mēlattāṉ palamāc ceyyum itamaki taṅkaṭ kellām
mūlatta tāki yeṉṟum vantiṭum muṟaimai yōṭē.
S.103. itamaki taṅkaḷ eṉpa tikalmaṉa vākkuk kāyat(tu)
itamuyirk kuṟuti ceytal akitamaṟ ṟatucey yāmai
itamaki taṅka ḷellām iṟaivaṉē ēṟṟuk koṇṭiṅ(ku)
itamaki tattāl iṉpat tuṉpaṅkaḷ īva ṉaṉṟē.
S.104. iṟaivaṉiṅ kēṟpa teṉṉai itamaki taṅka ḷeṉṉiṉ
iṟaipara ṉuyirkku vaitta nēcattiṉ nilaimai yākum
aṟamali itañcey vōruk kaṉukkira kattaic ceyvaṉ
maṟali akitañ ceyyiṉ nikkira kattai vaippaṉ.
S.105. nikkira kaṅkaḷ tāṉum nēcattāl īcaṉ ceyva(tu)
akkira mattāl kuṟṟam aṭittuttīrt taccam paṇṇi
ikkira matti ṉālē īṇṭaṟam iyaṟṟi ṭeṉpaṉ
ekkira matti ṉālum iṟaiceyal aruḷē yeṉṟum.
S.106. tantaitāy peṟṟa tattam putalvarkaḷ tamco lāṟṟiṉ
vantiṭā viṭiṉ uṟukki vaḷāriṉāl aṭittut tīya
pantamum iṭuvar ellām pārttiṭil parivē yākum
intanīr muṟaimai yaṉṟō īcaṉār muṉivu meṉṟum.
S.107. ceyalkaḷē palattaic ceyyum teyvamvēṇ ṭāiṅ keṉṉiṉ
muyalumic ceyalka ḷiṅkē muḻuvatum aḻiyu meṅkē
payaṉaḷip paṉava ḻintē palaṉkaḷaip paṇṇuṅ keṭṭē
vayaliṭum taḻaiyum tiṉṉum maruntumpiṉ palikku māpōl.
S.108. ceykkiṭun taḻaiyum tiṉṉun tiraviya matuvum pōla
uyttiṭuñ ceyti keṭṭē uṟuvikkum palattai yeṉṉi
vaittiṭuñ cōṟum pākkum aruntiṉar vayiṟṟiṉmāyntāl
meyttiṭum palamuṉakku malamalāṉ vēṟu muṇṭō.
S.109. tiraviyam uvamai yaṉṟu ceytikkaṇ tiravi yaṅkaḷ
viraviya viṭattē vīntu palantarum immai ammai
paravinī pārnīr aṅki pātatirat tiṭṭa vellām
karaviṭu miṅkē eṅkē palaṉkoḷak karuti ṉāyē.
Göttliche Ordnung und liebevolle Verehrung
S.110. ceytavar maṉattē ellāc ceytiyum kiṭantu piṉṉar
eytavē palaṉka ḷīṉum eṉṟiṭiṉ iruñ cuvarkkam
poyyarvāḻ narakam pūmi puntiyiṟ kiṭantu pōnta(tu)
aiyaṉē aḻaki tuṉcol intira cāla māyttē.
S.111. tāṉañcey poruḷ tarittōr ceytavar takka ceyti
ūṉampiṉ ṉuṟavē kāṇṭum palamuṟu vippāṉ vēṇṭum
īṉamil ceyti īca ṉiṭumpaṇi ivainām ceytāl
nūṉaṅkaḷ atika nōkki nakarvippaṉ viṉainōy tīra.
S.112. ulakuṭal karaṇaṅ kālam uṟupalam niyati ceyti
palavivai koṇṭukaṉmam paṇṇuva tuṇpatāṉāl
nilaviṭā tivaitām ceṉṟu niṉaintuyir niṟuttik koḷḷā(tu)
alakilā aṟiva ṉāṇai aṇaittiṭum aruḷi ṉālē.
S.113. oḻukkamaṉ paruḷā cāram upacāram uṟavu cīlam
vaḻukkilāt tavamtā ṉaṅkaḷ vantittal vaṇaṅkal vāymai
aḻukkilāt tuṟava ṭakkam aṟivoṭarc citta lāti
iḻukkilā aṟaṅka ḷāṉāl iraṅkuvāṉ paṇiya ṟaṅkaḷ.
S.114. maṉamatu niṉaiya vākku vaḻuttaman tiraṅkaḷ colla
iṉamalar kaiyiṟ koṇṭaṅ kiccitta teyvam pōṟṟic
ciṉamuta lakaṟṟi vāḻum ceyalaṟa māṉā liyārkkum
muṉamoru teyva meṅkum ceyaṟkumuṉ ṉilaiyā maṉṟē.
S.115. yātoru teyvaṅ koṇṭīr atteyva māki āṅkē
mātoru pāka ṉārtām varuvarmaṟ ṟattey vaṅkaḷ
vētaṉaip paṭum iṟakkum piṟakkummēl viṉaiyuñ ceyyum
ātalāṉ ivaiyi lātāṉ aṟintaruḷ ceyva ṉaṉṟē.
S.116. iṅkunām cilarkkup pūcai iyaṟṟiṉāl ivarkaḷōvan(tu)
aṅkuvāṉ taruvā raṉṟēl atteyva matta ṉaikkāṇ
eṅkumvāḻ teyvamellām iṟaivaṉāṇaiyiṉāl niṟpa(tu)
aṅkunām ceyyuñ ceytik kāṇaivaip pāla ḷippaṉ.
S.117. kāṇpavaṉ civaṉē yāṉāl avaṉaṭik kaṉpu ceykai
māṇpaṟam araṉṟaṉ pātam maṟantucey aṟaṅkaḷellām
vīṇceya liṟaivaṉ coṉṉa vitiyaṟam viruppoṉṟillāṉ
pūṇṭaṉaṉ vēṇṭal ceyyum pūcaṉai purintu koḷḷē.
S.118. tāpara caṅka maṅka ḷeṉṟiraṇ ṭucaravil niṉṟu
māparaṉ pūcai koṇṭu maṉṉuyirk karuḷai vaippaṉ
nīparaṉ taṉṉai neñcil niṉaivaiyēl niṟainta pūcai
yāyparam poruḷai nāḷum arccinī aṉpu ceytē.
Äußere Handlung und innere Hingabe
S.119. araṉaṭik kaṉpar ceyyum pāvamum aṟama tākum
paraṉaṭik kaṉpi lātār puṇṇiyam pāva mākum
varamuṭait takkaṉ ceyta māvēḷvi tīmai yāki
narariṉiṟ pālaṉ ceyta pātakam naṉmai yāyttē.
S.120. maṟaikaḷī caṉcol accol vaḻavārā uyirai vaikkum,
ciṟaikaḷmā nirayam iṭṭa paṇiceyvōr celvat tōṭum,
uṟaiyummā patikaḷ umpa rulaṅkaḷ yōṉik kellām,
iṟaivaṉā ṇaiyiṉāl iṉpat tuṉpaṅkaḷ iyaivatākum.
S.121. āṇaiyāl avaṉi maṉṉaṉ arumaṟai muṟaicey yārai
āṇaiyil taṇṭañ ceytum aruñciṟai yiṭṭum vaippaṉ
āṇaiyiṉ vaḻicel vōruk karumpati celvam nalki
āṇaiyum vaippaṉ eṅkum āṇaiyē āṇai yēkāṇ.
S.122. aracaṉum ceyva tīcaṉ aruḷvaḻi arumpā vaṅkaḷ
taraiyuḷōr ceyyil tīya taṇṭaliṉ vaittut taṇṭat
turaiceytu tīrppaṉ piṉpu colvaḻi naṭappar tūyōr
nirayamum cērār anta nirayamuṉ nīrmai ītām.
S.123. aruḷiṉāl uraitta nūliṉ vaḻivārā tataṉmañ ceyyiṉ
iruḷulā nirayat tuṉpat tiṭṭirum pāvan tīrppaṉ
poruḷulāñ cuvarkka māti pōkattāṟ puṇiyan tīrppaṉ
maruḷulā malaṅkaḷ tīrkkum maruntivai vayitya nātaṉ.
S.124. maruttuvaṉ uraitta nūliṉ vaḻivariṟ piṇikaḷ vārā
varuttiṭum piṇikaḷ tappil tappiya vaḻiyuñ ceyyat
tiruttiṉaṉ maruntu ceyyā tuṟumpiṇi ceṉṟun tīrppaṉ
uraittanūṟ civaṉumiṉṉē uṟuṅkaṉma mūṭṭit tīrppaṉ.
S.125. maṇṇuḷē cilavi yāti maruttuvaṉ arutti yōṭum
tiṇṇamā yaṟuttuk kīṟit tīrttiṭuñ cilanō yellām
kaṇṇiya kaṭṭi pālum kalantuṭaṉ koṭuttut tīrppaṉ
aṇṇalum iṉpat tuṉpam aruttiyē viṉaiya ṟuppaṉ.
Tod, feiner Leib und Wiedergeburt
S.126. pūtaṉā carīram pōṉāl puriyaṭṭa rūpan tāṉē
yātaṉā carīra māki iṉpattuṉ paṅka ḷellām
nātaṉār āṇai yuykka narakoṭu cuvarkkam tuyttut
tītilā aṇuvā yōṉi cērntiṭum cīva ṉellām.
S.127. uṭalviṭā yōṉi paṟṟi utippiṉum utikku moṉṟiṟ
paṭarvuṟā tuṟumpā vattāṟ pāṭāṇam pōṟki ṭantu
kaṭaṉatām kālañ ceṉṟāṟ kaṭunara kataṉil vīḻntaṅ(ku)
iṭaruṟum uruvaṅkaṉmat taḷaviṉil eṭukku maṉṟē.
S.128. paṉṉakam aṇṭa caṅkaḷ parakāyan taṉṉiṟ pāyvōr
tuṉṉutōl muṭṭai yākkai tuṟantucel vatuvē pōla
uṉṉiya vuyirkaḷ tūla vuṭalviṭṭu vāṉi ṉūṭu
maṉṉiṭu naṉavu māṟik kaṉaviṉai maruvu māpōl.
S.129. taṉmamō ṭataṉma vākit tāṉiru payaṉun tantu
naṉmaitī maiyiṉu miṉpat tuṉpiṉu nāṭik kāṇa
muṉṉamē āṉmā viṉtaṉ mummalat toṉṟa tākik
kaṉmamu mūlaṅ kāṭṭik kāmiya malamāy niṟkum.
S.130. iruviṉai anāti yāti iyaṟṟalāl nukarvāl antam
varumalañ cārntu māyā uruvukaḷ maruvi yārttut
taruceyal muṟaimai yālē tāṉpala pētaṅ kāṭṭi
aruvatāy niṉṟa raṉtaṉ āṇaiyiṉ amarntu cellum.
S.131. caṅkamam tāpa raṅkaḷ tattamkaṉ mattuk kīṭā
aṅkuru yōṉi māṟum accumā ṟātiṅ keṉṉiṉ
iṅkumā ṉuṭari yaṟṟum puṇṇiyat tiṉpa īṭṭam
iṅkuvāṉ curarḷāyō nararkaḷāy aruntu vārō.
S.132. nararkaḷāyt tuyppa reṉṉiṉ nararpati curaru lōkam
curarkaḷāyt tuyppa reṉṉiṟ coṉṉaac caḻiyu mākum
curarkaḷāyp palaṉkaḷ tuyttut tāmiṅkut tōṉṟum pōtu
nararkaḷāyp piṟappar ñālat tamararāy naṇṇiṭārē.
S.133. vaṇṭuka ḷāki māṟum mayirkkuṭṭi maṟṟōr centup
paṇṭaiya uruvan tāṉē vēṭṭuva ṉāyppi ṟakkum
kaṇṭukoḷ yōṉi yellām kaṉmattāl māṟu meṉṟē
koṇṭaṉa camaya mellām iccol nī koṇṭa teṅkē.
S.134. akaliyai kalla tāṉāḷ aripala piṟavi yāṉāṉ
pakalavaṉ kulattiṟ ṟōṉṟip pārelā muḻutum āṇṭu
nikarilā araca ṉākum nilantinī ṭulakam pōṟṟac
cakamatil elitā ṉaṉṟō māvali yāyttut tāṉē.
S.135. ceppiṉāy māṟa vēṟu cilarviti yālē kaṉmāl
vaippuṟu miyōṉi ellām māṟivan tiṭāviṅ keṉṉiṉ
eppaṭi yāṉuñ ceytik kiṟaikari yāva ṉeṉṟē
muṟpaṭa moḻintē ṉellām mutalvaṉtaṉ vitiyē yākum.
Der Herr vermittelt die Verkörperung
S.136. avvava yōṉi tōṟum avvava ulakan tōṟum
cevvitiṉ aṟintu kaṉmam cērntiṭā cīvaṉ cērā
ivvakai tammiṟ cērvum iṟaiceya lāṉāṟ ceyta
evvuru vuntaṉ kaṉmāṉ māṟṟuvaṉ iṟaivaṉ tāṉē.
S.137. māṟiyiv vuruva mellām varuvateṅ kēniṉ ṟeṉṉil
kūṟiya cūkku mattām uruveṉiṟ kuṟiyoṉ ṟeṉṉiṉ
vēṟoru kuṟiyā māram vīracaṅ kiliyu mākum
tēṟunī yoruva ṉālic ceyalelām civaṉā lākum.
S.138. cūkkumaṅ keṭṭut tūlan tōṉṟiṭā cūkku mattiṉ
ākkiyō ruṭalki ṭappa tiṉṟuṭa lākkun taṉmaik(ku)
ōkkiya catti yuṇṭāy uṭaltaruṅ kālam uṟṟu
nīkkiṭa marampiṉ vērōr nīḷmara nikaḻttu māpōl.
S.139. vitippaṭic cūkku mattē uruvarum viṉaiyā liṅkē
utittiṭā uruva māka uruvaru maraṅkaḷ vittil
katitteḻu maramum vittum kaḻiyumpiṉ aḻiyuñ cūkka
matikkeḻu kalaikaḷ pōla varuvatu pōva tāmē.
S.140. tūlamā muruvi ṉukkuc cūkkuma mutala taṟku
mūlamā ṉataṟku mūla mōkiṉi ataṉmu taṟṟāṉ
mēlatām vintu catti civamivai micaiyā mellām
cālaviṉ ṟākum āṉmāc civattiṉaic cārnta pōtu.
S.141. araṉviti yaruḷa teṉṟē aṟaintaṉam atuvu muṉṉē
tarainara karuntu ṟakkam taṉukara ṇāti yellām
varuvatuñ ceyta nāti malaṅkaḷim maruntāl tīrttup
parakati yatuvun tantu pātapaṅ kayamum cūṭṭum.
S.142. eḻumuṭal karaṇa māti ivaimalam malama lattāṟ
kaḻuvuva ṉeṉṟu coṉṉa kāraṇa meṉṉai yeṉṉil
ceḻunava aṟuvai cāṇi uvarceṟi vitta ḻukkai
muḻuvatuṅ kaḻippaṉmāyai koṭumala moḻippaṉ muṉṉōṉ.
Die Entfaltung der Tattvas
S.143. nittamāy aruvāy ēka nilaiyatāy ulakat tiṟkōr
vittumāy acittā yeṅkum viyāpiyāy vimala ṉukkōr
cattiyāyp puvaṉa pōkan taṉukara ṇamumu yirkkāy
vaittatōr malamāy māyai mayakkamum ceyyu maṉṟē.
S.144. māyaiyiṟ kāla mōṭu niyatipiṉ kalāti tōṉṟum
āyaak kāla mūṉṟāy ākkiyu maḷittum pōkkik
kāyamō ṭulakuk kellām kālacaṅ kaiyiṉaip paṇṇi
nāyaka ṉāṇai yālē naṭattiṭuñ cakattai yellām.
S.145. niyatipiṉ tōṉṟik kaṉma niccayam paṇṇi niṟkum
ayarvilāk kalaipiṉ tōṉṟi āṇavam otukkic cittiṉ
ceyalpuri kiriyā catti terivikkuñ ciṟitē vittai
uyarkalai yataṉil tōṉṟi aṟiviṉai utikkap paṇṇum.
S.146. viccaiyiṉ arākan tōṉṟi viṉaivaḻi pōkat tiṉkaṇ
iccaiyaip paṇṇi niṟkum toḻilaṟi viccai mūṉṟum
vaiccapō ticcā ñāṉak kiriyaimuṉ maruvi āṉmā
niccayam puruṭa ṉākip potumaiyiṉ niṟpa ṉaṉṟē.
S.147. varuṅkuṇa vaṭivāy mūlap pirakiruti kalaiyil tōṉṟit
taruṅkuṇa mūṉṟāy oṉṟiṟ ṟāṉmūṉṟāy mummūṉ ṟākum
iruṅkuṇa rūpa māki iyaintiṭu meṅkum āṉmāp
peruṅkuṇa vaṭivāyp pōka cātaṉam penta māmē.
S.148. cittamām avvi yattam cintaṉai yatuvuñ ceyyuñ
puttiav viyattil tōṉṟip puṇṇiya pāvañ cārntu
vattunic cayamum paṇṇi varuñcuka tukka mōkap
pittiṉiṉ mayaṅki ñāṉak kiriyaiyum pēṇi niṟkum.
S.149. āṅkāram putti yiṉkaṇ utittakan taikku vittāy
īṅkārtāṉ eṉṉō ṭoppār eṉṟiyāṉ eṉṉa teṉṟē
nīṅkātē niṟkun tāṉum mūṉṟatāy nikaḻu meṉpar
pāṅkārpū tāti vaikā rikamtaica tamtā ṉeṉṟē.
S.150. matumatu taica tattiṉ vantoru poruḷai munti
niṉaivatuñ ceytaṅ kaiya nilaimaiyiṉ niṟku māṅkē
iṉamala cōtti rāti kaṉmain tiriya mellām
muṉamurai ceyta vaikā rikamtaru meṉpar muṉṉōr.
Sinne, Elemente und innere Werkzeuge
S.151. naṟcevi tuvakkuk kaṇnā nāciain tiṉaiyu nallōr
puttiin tiriya meṉṟu pukaṉṟaṉar ivaita makkuc
cattanaṟ parica rūpa iratakan taṅka ḷaintum
vaittaṉar viṭaya māka aṭaiviṉiṉ maruvu meṉṟē.
S.152. vākkoṭu pātam pāṇi pāyuvō ṭupatta maintu
nīkkiṉar muṉṉē kaṉmēn tiriyaṅka ḷeṉani ṉaintē
ākkiya vacaṉa kamaṉa tāṉamum vicarkkā ṉantam
ūkkamār aintu maintiṉ toḻileṉa ōti ṉārē.
S.153. vāyāti cōtti rāti puṟattuvāḻ karuvi yākum
ōyāta maṉāti kāyat tuṇarumuṭ karuvi yākum
āyvārkaṭ karāka māti avaṟṟiṉuṭ karuvi yeṉpar
māyāḷtaṉ vayiṟṟi vaṟṟāl tuṭakkuṇṭu vāḻu māṉmā.
S.154. ōcainaṟ parica rūpa iratakan taṅka ḷeṉṟu
pēcumāt tiraika ḷaintum piṟakkumpū tāti kattiṉ
nēcain tiriyaṅ kaṭku nikaḻaṟi vitaṉāṟ kāṇṭum
ācaicēr maṉāti taṉmāt tiraipuri yaṭṭa kantāṉ.
S.155. cāṟṟiya pañca taṉmāt tiraikaḷiṟ catta muṉṉāt
tōṟṟumvāṉ vaḷitī nīrmaṇ toṭakkiyē oṉṟukkoṉṟaṅ(ku)
ēṟṟa māmōcai yāti iruṅkuṇa miyaintu niṟkum
āṟṟavē viṭaya pūtam aṅkāṅki pāvat tāmē.
S.156. irantara māki vāṉṟāṉ iṭaṅkoṭut tiṭumca littup
parantavai tiraṭṭum kāltīc cuṭṭoṉṟu vittal paṇṇum
nirantaraṅ kuḷirntu niṉṟu patañceyum nīrmaṇ tāṉum
urantaru kaṭiṉa mākit tarittiṭum uṇarntu koḷḷē.
S.157. maṇpuṉal aṉalkāṉ vāṉpāl paṭivunāṟ kōṇa mākum
taṇpiṟai mūṉṟu kōṇam takumaṟu kōṇam vaṭṭam
vaṇpoṉmai veṇmai cemmaikaṟuppoṭu tūmavaṉṉam
eṇtarum eḻuttut tāṉum lavaraya havvu māmē.
S.158. kuṟikaḷvac ciratti ṉōṭu kōkana tañcu vatti
aṟupuḷḷi amuta vintu atiteyvam ayaṉmā lāti
ceṟipuka ḻīca ṉōṭu catācivam pūta teyvam
neṟitaru kalaiain tiṟkum nikaḻttuvar inta nīrmai.
Die sechsunddreißig Wirklichkeitsstufen
S.159. cuttatat tuvaṅka ḷeṉṟu muṉṉamē coṉṉa aintum
ittakai maiyiṉi yampum ivaimuppat toṉṟu mākat
tattuva muppat tāṟāñ caitaṉṉi yaṅka ḷaintu
cittacit tāṉmā voṉṟu muppatum acittē ceppil.
S.160. aintucut tattiṉ kīḻēḻ cuttācut tama cuttan
tantiṭum pumāṉkī ḻeṇmūṉ ṟāyatat tuvañcī vaṟku
vantiṭum pirēra kāṇṭam maruvupōka cayitti rattō(ṭu)
antamil aṇukka ḷukkup pōkkiya kāṇṭa māmē.
S.161. tattuva rūpa mākum tarumaru vuruva mellām
tattuvam tūla cūkka paraṅkaḷu māki niṟkum
tattuvam taṉṉiṟ cārum aṇukkaḷcā tākki yattil
tattuva cattam cārum cakalamum tattu vaṅkāṇ.
S.162. tattuvam eṇmūṉ ṟumceṉ(ṟu) āṉmatat tuvatto ṭuṅkum,
vittaiyi ṉoṭuṅkum āṟum civattiṉi ṉoṭuṅkum mūṉṟum,
nittatat tuvamim mūṉṟum eṉparkaḷ iraṇṭu niṉṟa,
cuttamām civatto ṭuṅkum tōṟṟamum itupō lākum.
S.163. moytaru pūta māti mōkiṉi anta mākap
poytaru camaya mellām pukkuniṉ ṟiṭumpu kaṉṟu
meytaruñ caiva māti irumūṉṟum vittai yāti
eytutat tuvaṅka ḷēyum oṉṟumiṉ ṟemmi ṟaikkē.
S.164. civañcatti nātam vintu catācivaṉ tikaḻum īcaṉ
uvantaruḷ urutti raṉtāṉ mālayaṉ oṉṟiṉoṉṟāyp
pavantarum aruva nāliṅ kuruvanā lupaya moṉṟāy
navantaru pētam ēka nātaṉē naṭippa ṉeṉpar.
S.165. cattiyāy vintu catti yāymaṉōṉ maṉitā ṉāki
ottuṟu makēcai yāki umaitiru vāṇi yāki
vaittuṟum civātik kiṅṅaṉ varuñcatti yorutti yākum
ettiṟa niṉṟāṉ īcaṉ attiṟam avaḷum niṟpaḷ.
S.166. cattitāṉ nāta māti tāṉākuñ civamu mantac
cattitā ṉāti yākum tarumvaṭi vāṉa vellām
cattiyum civamu mākum cattitāṉ catta ṉukkōr
cattiyām cattaṉ vēṇṭiṟ ṟellāmāñ cattitāṉē.
S.167. civamcatti taṉṉai īṉṟum cattitāṉ civattai īṉṟum
uvantiru varumpu ṇarntiṅ kulakuyi rellā mīṉṟum
pavaṉpirama cāri yākum pāṉmoḻi kaṉṉi yākum
tavantaru ñāṉat tōrkkit taṉmaitāṉ teriyumaṉṟē.
S.168. taṉukaraṇa puvaṉa pōkam taṟparam pantam vīṭeṉ(ṟu)
aṇuviṉō ṭellā māki aṭaintiṭun tattu vaṅkaḷ
iṉitaṟin tivaini virtti mutalkalai yiṭattē nīkki
naṉipara muṇarntō ṉantat tattuva ñāṉi yāvaṉ.
S.169. ellāmāyt tattuvaṅkaḷ iyaintateṉ aṇuvuk keṉṉil
tollāya kaṉmamellām tuyppittut tuṭaittaṟ kumpiṉ
nillāmai muṟṟu vittu nīkkavum kūṭi niṉṟa
pollāta āṇavattaip pōkkavum pukunta taṉṟē.
Die drei und die fünf Bindungen
S.170. oṉṟatāy anēka catti yuṭaiyatāy uṭaṉāy āti
aṉṟatāy āṉmā viṉtaṉ aṟivoṭu toḻilai ārttu
niṉṟupōt tiruttu vattai nikaḻtticcem piṉiṟkaḷimpēyn(tu)
eṉṟumañ ñāṉaṅ kāṭṭum āṇavam iyaintu niṉṟē.
S.171. malameṉa vēṟoṉ ṟillai māyākā riyama teṉṉiṉ
ilakuyirk kiccā ñāṉak kiriyaikaḷ eḻuppum māyai
vilakiṭum malami vaṟṟai vēṟumaṉ ṟatuvē ṟāki
ulakuṭal karaṇa māki utittiṭum uṇarntu koḷḷē.
S.172. māyaiyē āṉma ñāṉak kiriyaiyai maṟaittu niṟkum
tūyavem pariti taṉṉaic cuṭarmukil maṟaittāṟ pōlap
pōymukil akalac cōti purintiṭu matuvē pōlak
kāyamu makala ñāṉat toḻilpira kāca māmē.
S.173. paritiyai mukil maṟaippap pāyoḷi patuṅki ṉāṟpōl
uruvuyir maṟaikkiṉ ñāṉak kiriyaikaḷ oḷikku mākum
karutiṭum iccā ñāṉa kāriyam kāyam peṟṟāl
maruviṭum uyirkkuk kāyam vantiṭā viṭiṉmaṟaippē.
S.174. pōtakā riyamma ṟaittu niṉṟatu pukalma laṅkāṇ
ōtalām kuṇamu māka uyiriṉuḷ virava lālē
kātalāl avittai cintat tarumkalai yāti māyai
ātalā liraṇṭuñ cōti iruḷeṉa vēṟā maṉṟē.
S.175. puruṭaṉtaṉ kuṇam avittai yeṉilcaṭam puruṭa ṉākum
kuruṭaṉtaṉ kaṇṇiṉ kuṟṟam kaṇṇiṉtaṉ kuṇamō kūṟāy
maruḷtaṉṟaṉ kuṇama tāki malamacit tāki niṟkum
teruḷtaṉṟaṉ kuṇama tākic citteṉa niṟkum cīvaṉ.
S.176. mummalam nelli ṉukku muḷaiyoṭu taviṭu mippōl
mammarcey taṇuvi ṉuṇmai vaṭiviṉai maṟaittu niṉṟu
poymmaicey pōka panta pōttirut tuvaṅkaḷ paṇṇum
immalam mūṉṟi ṉōṭum irumala micaippaṉ iṉṉum.
S.177. māyaiyiṉ kāri yattai māyēya malama teṉṟum
ēyummum malaṅkaḷ tattan toḻiliṉai iyaṟṟa ēvum
tūyavaṉ taṉatōr catti tirōtāṉa kariya teṉṟum
āyvarim malaṅkaḷ aintum aṇukkaḷai aṇaintu niṟkum.
S.178. malammāyai kaṉmam māyē yamtirō tāyi maṉṉic
calamārum piṟappi ṟappil taṅkiit taraikīḻ mēlum
nilaiyāta koḷḷi vaṭṭaṅ kaṟaṅkeṉa nimiṭat tiṉkaṇ
alamārum iṟaiva ṉāṇai yāluyir naṭakku maṉṟē.
Die kostbare menschliche Geburt
S.179. aṇṭacam cuvēta caṅkaḷ uṟpiccam carāyu cattō(ṭu)
eṇtaru nāleṇ pattu nāṉkunū ṟāyi rattāl
uṇṭupal yōṉi yellām oḻittumā ṉuṭattu tittal
kaṇṭiṭil kaṭalaik kaiyāl nīntiṉaṉ kāri yaṅkāṇ.
S.180. nararpayil tēyan taṉṉil nāṉmaṟai payilā nāṭṭil
viravuta loḻintu tōṉṟal mikkapuṇ ṇiyantā ṉākum
taraiyiṉiṟ kīḻai viṭṭut tavañceycā tiyiṉil vantu
paracama yaṅkaḷ cellāp pākkiyam paṇṇo ṇātē.
S.181. vāḻveṉum maiyal viṭṭu vaṟumaiyām ciṟumai tappit
tāḻveṉum taṉmai yōṭum caivamām camayam cārum
ūḻpeṟa laritu cāla uyarciva ñāṉat tālē
pōḻiḷa matiyi ṉāṉaip pōṟṟuvār aruḷpeṟ ṟārē.
S.182. māṉuṭap piṟavi tāṉum vakuttatu maṉavāk kāyam
āṉiṭat taintu māṭum araṉpaṇik kāka vaṉṟō
vāṉiṭat tavarum maṇmēl vantaraṉ ṟaṉaiarc cippar
ūṉeṭut tuḻalum ūmar oṉṟaiyum uṇarār.
S.183. karuviṉuḷ aḻiva tāyum kaḻintiṭā taḻiva tāyum
pariṇamit taḻiva tāyum pālaṉāy aḻiva tāyum
taruṇaṉāy aḻiva tāyum tāṉnarait taḻiva tāyum
uruvamē yaḻiyē yāṉāl uḷḷapō tēpār uyya.
S.184. orupulaṉ nukarum pōtaṅ koṉṟillai oṉṟaṉ pālum
varupayaṉ māṟi māṟi vantiṭum ellām māṟum
orupoḻu tuṇari ṉuṇṭām allativ vallal vāḻkkai
maruḷkaṉa vatuvum pōla māyumpiṉ māyu maṉṟē.
S.185. aricaṉam pūci mālai aṇintupoṉ ṉāṭai cāttip
paricaṉam piṉpu cellap pārakar parikkak koṭṭa
variciṉṉa mūtat toṅkal vantiṭa vuṇarvu māṇṭu
periyavar pēccu miṉṟik kiṭattalāl piṇattō ṭoppar.
S.186. piṇattiṉai ottu vāḻvōr piṉṉaṭaip piṇaṅkaḷ pōla
uṇakkiyē uḻalvīr uṅka ḷuṭaluyir uṇarvu mellām
kaṇattiṭait tōṉṟi māyum kāyameṉ ṟaṟinto rukkāl
vaṇakkuṟīr araṉai eṉṟum vāṉavar vaṇaṅka vaippaṉ.
Drittes Sutra: Die Seele ist mehr als ihre Werkzeuge
S.187. uyireṉap paṭuva tinta uṭaliṉvē ṟuḷatāy uṟṟuc
ceyiruṟum iccā ñāṉac ceytika ḷuṭaiya tākip
payilvuṟum iṉpat tuṉpap palaṅkaḷum nukarum pārkkil
tuyiloṭum añca vattaip paṭumuṇmai turiyā tītam.
S.188. uṭaliṉvē ṟuyirēṉ inta uṭalaṉṟō uṇarva teṉṉiṉ
uṭalcava māṉa pōtum uṭaliṉuk kuṇarvuṇ ṭōtāṉ
uṭaliṉiṉ vāyup pōṉāl uṇarcciyiṉ ṟuṭalukkeṉṉiṉ
uṭaliṉiṉ vāyup pōkā tuṟakkattum uṇarva tiṉṟē.
S.189. aṟivataim poṟiyē yeṉṉiṉ uṟakkatti ṉaṟiyāvākum
aṟivatum oṉṟoṉ ṟāka oṉṟoṉṟāy aṟiyu meṉṉiṉ
aṟivuka ḷoṉṟai yoṉṟaṅ kaṟintiṭā aintaiyuṅ koṇ(ṭu)
aṟivatoṉ ṟuṇṭa tāṉmā aimpoṟi aṟinti ṭāvē.
S.190. aṟintiṭum pirāṇa vāyu aṭaṅkutal viṭutal ceytāl
aṟintiṭā tuṭalu ṟakkat taṟiviṉmai karaṇa miṉmai
aṟintiṭu mutali yākiṉ atuniṟkak karaṇam pōkā
aṟintiṭum pirāṇaṉ taṉṉai aṭakkiyum viṭṭum āṉmā.
Viertes Sutra: Seele und Bewusstseinszustände
S.191. uṇarvaṉa karaṇa meṉṉiṉ oṉṟaiyoṉ ṟuṇarā vevvē(ṟu)
aṇaitaruñ ceyalkaḷ nāṉkum aṟintavai aṭakki ākkip
puṇarumuṭ karaṇa mākkip puṟakkaru viyiṉum pōkki
iṇaitaru mivaṟṟiṉ vēṟāy yāṉeṉa teṉpa tāṉmā.
S.192. karuviyām maṉamum putti akaṅkāram cittam nāṉkum
maruviāṉ māvē eṉṉa varumtīpa meṉatte rintāṅ(ku)
oruviyāṉ māvi ṉuṇmai uṇarntavar tamaiyu ṇarntōr
tarumitu pacuñā ṉampiṉ civañāṉan taṉakku mēlām.
S.193. avvuṭaṉ uvvum mavvum maṉam maṉamputti akaṅkā raṅkaḷ
cevviya vintu nātañ cittamō ṭuḷḷa mākum
ovveṉum eḻuttām aintum uṇarvutit toṭuṅkumā
pavvamum tiraiyum pōlum pārkkilip paṇpun tōṉṟum.
S.194. ayaṉari araṉu mīcar catācivam atitey vaṅkaḷ
uyavarum avvō ṭuvvu mavvintu nātaṅ kaṭkup
payaṉuṟum añcil āṉmāp paraviṭil acittām pārkkil
cayamuṟu vaḷiyi raṇṭum tavirttuṟil tāṉun tōṉṟum.
S.195. āṉmāviṉ vaṭivu tāṉē anēkārttak kūṭṭa meṉṉil
pārppārkaṭ kāṉmā iṉṟāyp palaporu ḷuṇmaiyākum
cērppāya palavē uṇmai eṉṟiṭil ceṉṟi vaṟṟai
ōrppāṉvē ṟuṇarvōrk kellām uṇarporuḷ vēṟatāmē.
S.196. aṟiviccai ceyalkaḷellām aṭaintaṉal vemmai yumpōl
kuṟiyuṟṟaṅ kēkā nēka kuṇakuṇi pāva māki
neṟiyuṟṟu niṟku meṉṉil nikaḻapulaṉ karaṇa mellām
ceṟivuṟṟaṅ kaṟivu koḷḷa vēṇṭumā cīva ṉārkkē.
S.197. kuṇaṅkaḷai yiṉṟi yoṉṟām kuṟiyu ṭaittāṉmā veṉṉiṉ
iṇaṅkiṭā iccā ñāṉak kiriyaikaḷ ivaiyu ṭaṟkaṭ
piṇaṅkiṭuñ canni tikkaṇ eṉiṟpiṇat tuṟakkat tiṉṟām
uṇaṅkiṭum karaṇa meṉṉil canniti oḻinta taṉṟē.
S.198. canniti kuṇama tākum tāṉeṉpōl eṉṉiṟ kāntam
muṉṉirum peṉṟā yīrkku muṟaimaiyuṇ ṭakaṟṟa liṉṟām
uṉṉuta loṭuṅkal ōṭal iruttalē kiṭattal niṟṟal
eṉṉumit toḻilkaḷ maṟṟum iyaṟṟuva tāṉmā veṉṉē.
S.199. uruvuyi reṉṉiṉ inta uṭaliṉuṭ kāṇa vēṇṭum
varuvatu pariṇā mattāy anittamām pūta mākum
karuviṉil nuḻaiyu māṟum kāṭṭiṭa vēṇṭum kaṇṇiṉ
maruviṭā teṉṉiṉ uṉṟaṉ vāyiṉāl uruvaṉ ṟeṉṉē.
Die Seele ist kein feinstofflicher Gegenstand
S.200. cūkkuma uruva teṉṉil tūlakā raṇam tākum
ākkiya maṉāti taṉmāt tiraivaṭi vacēta ṉampiṉ
nīkkiya cūkku mattē niṟpatō ruruvuṇ ṭeṉṉiṉ
ākkiṭum uruvamellām acittumāy anitta māmē.
S.201. aruvuru veṉṉil āṉmā aruvuru vāva tiṉṟām
uruvaru vākā tākum oruporuṭ kiraṇṭu taṉmai
varuvatu millai kāṭṭa vaṉṉipōl maruvu meṉṉiṉ
uruvamuṅ kāṇa vēṇṭum uṇmaiyum oḻintu pōmē.
S.202. cantiraṉ vaṭivu pōlat tāṉaru vuruva meṉṉiṉ
vantunaṅ kaṇṇiṟ ṟōṉaṟum vaṭivuḷa tāmu yirkkum
intavū ṉuruvan tāṉāy eḻuvatu muyirē yeṉṉil
pantamāy acittā yāṉmāp pavutika māku maṉṟē.
S.203. aruvavi kāri yāṉmā ākāyam pōla veṉṉiṉ
uruviṉaik kaṭṭi yāṭṭi ōṭṭimīṭ ṭulāvap paṇṇi
maruviniṟ piti ruttik kiṭattimaṇ puraṭṭi maṟṟum
peruvikā raṅka ḷellām taruvateṉ pēci ṭāyē.
S.204. acitteṉiṉ uṇarātāṉmā acittuccit tākumeṉṉiṉ
acittuccit tākā tākum cittacit tāva tillai
acittoru puṟamā yoṉṟil cittoru puṟamāynillā(tu)
acittuṟāc cittē yeṉṉiṉ acittaṭain taṟiva tiṉṟām.
S.205. uyiriṉai aṇuva teṉṉiṉ uṭalpala tuvāra mōṭum
payilvuṟak kaṭṭu ṇātu pāramum tarittuc cellā(tu)
ayarvuṟum acittāyp pūta aṇukkaḷi ṉoṉṟa tākum
iyalpuṟum avaya vattāl aṇuvuru iṟakku maṉṟē.
S.206. uṭaliṉiṉ ēka tēci uyireṉiṉ uruvāy māyum
paṭarvuṟu maṟiviṉ ṟeṅkum cuṭaroḷip paṇpa teṉṉil
cuṭartoṭiṟ cuṭuva teṅkum toṭṭiṭam aṟivuṇ ṭākum
aṭarpulaṉ iṭattu mokka aṟiveḻa vēṇṭumaṉṟē.
S.207. uruviṉil niṟaintu niṉṟaṅ kuṇarntiṭum uyira teṉṉiṉ
maruviṭā tuṟakkam vāyil aṟivokka vaḻaṅka vēṇṭum
perukiṭum curuṅkum pōtam pēruṭal ciṟṟu ṭaṟkaṇ
varumuṭaṟ kuṟaikka vokkak kuṟaintupiṉ māyumaṉṟē.
S.208. eṅkuntāṉ viyāpi yāyniṉ ṟuṇarumiv vāṉmā veṉṉil,
taṅkiṭum avatta pōkku varavukaḷ cāṟṟāl vēṇṭum,
paṅkamār pulaṉoṉ ṟoṉṟāyp pārttiṭal pakaral vēṇṭum,
iṅkelām oḻintāṉ niṟpa teṅṅaṉam iyampal vēṇṭum.
S.209. cuttamām āṉma cittait tukaḷuṭal maṟaitta teṉṉiṉ
vaittuṟā tuṭaṟkaṇ vāyil karaṇaṅkaḷ vaḻiyāl ñāṉam
ottuṟum malamaṟ ṟālum uṟumalam vīṭu miṉṟām
pettamu maṭaiyāṉ mutta ṉāyppira kāca ṉāmē.
Die Seele und ihre Hüllen
S.210. acittaru viyāpa kampōl viyāpakam aruva miṉṟāy
vacittiṭa varumvi yāpi yeṉumvaḻak kuṭaiya ṉāki
nacittiṭā ñāṉac ceyti anātiyē maṟaittu niṟkum
pacuttuva muṭaiya ṉākip pacuveṉa niṟku māṉmā.
S.211. māyaiyiṉ vayiṟṟuḷ maṉṉi varuñceyal ñāṉa miccai
ēyumak kalāti mūṉṟāl ēkatē catti ṉēyntiṅ(ku)
āyumuk kuṇaṅkaḷ antak karaṇaṅka ḷāti yellām
kāyapet taṅka ḷākik kalantuṭaṉ niṟku māṉmā.
S.212. cūkkuma tēki yākit tūlarū pattiṉ maṉṉic
cākkira mutalā yuḷḷa avattaiyuḷ taṅki yeṅkum
pōkkoṭu varavu mellām purintupuṇ ṇiyaṅkaḷ pāvam
ākkiyum palaṉka ḷellām aruntiyum niṟku māṉmā.
S.213. maruvā ṉantam viññāṉa maṉōpi rāṇaṉ aṉṉamayam
uruvān taṉmai yuṇṭāymu oṉṟuk koṉṟu cūkkumamāy
varumām aṉṉa mayampaṟṟi māyai mutaṟkā raṇamākum
aruvā yāṉmāaiṅ kōcattārp puṇṭavaṟṟiṉ akam puṟamām.
S.214. tōṟpāvaik kūttum tollai marappāvai iyakkamum cīrt
tērppāriṟ celavumvēṟāyc celuttuvōr ceytitāṉum
pārppāya vēṭaṅ kaṭṭi āṭuvōr paricu pōlum
ārppāya kāyan taṉṉai āṉmāniṉ ṟāṭṭu māṟē.
S.215. eṉṉuṭal poṟipi rāṇaṉ karaṇameṉ ṉuṇarveṉ ṟakkāl
taṉṉiṉvē ṟākum nīeṉ ṟaṉmaṉai yeṉṟa vellām
niṉṉiṉvē ṟākum eṉṉiṉ nīṅkiṭā ivaiyiṅ keṉṉiṉ
uṉṉiṉa vākum nīyām ukirmayir ukavuṅ kāṇṭi.
S.216. poṉṉaṇi yāṭai mālai pōtumē lāṉa pōtiṅ(ku)
eṉṉaṇi yāṉeṉ ṟuṉṉi iruntaṉai pirinta pōtu
niṉṉaṇi nīyu malla vāyiṉai kāya niṉṉil
aṉṉiya mākum uṉṉai aṟintunī pirintu pārē.
S.217. uṭaliyā ṉallēṉ inta uṇarvuyāṉ alla vāṉa
kaṭaṉiyā teṉṉiṉ vēṟu kaṇṭuṇar veṉṉa teṉṉakai
iṭarilā eṉṟa ṉāṉmā eṉṟapō tāṉmā vēṟō
tiṭaṉatā uyirai vēṟu kaṇṭiṭār ceppa lēkāṇ.
S.218. puntiyai maṉama teṉṟum maṉamatu punti yeṉṟum
cintaiyaic cīva ṉeṉṟum cīvaṉaic cintai yeṉṟum
muntaṉai yāṉmā veṉṟum āṉmāvai munta ṉeṉṟum
vantiṭu meṉṟa ṉāṉmā eṉṟatu maṟṟoṉ ṟaikkāṇ.
Wachen, Träumen und tiefer Rückzug
S.219. aṟivuṭal cintai yāṉmā aṇaitalāl āṉmā veṉpar
eṟicuṭar viḷakki rukku miṭattaiyum viḷakkeṉṟāṟpōl
poṟipulaṉ karaṇa mellām pulappaṭum apēta mākip
piṟitarā taṟiva tāṉmara aṟiporuḷ piṉṉa māmē.
S.220. kaṇṭuṇar puruṭaṉ vēṟu kaṉavukaṇ ṭoṭuṅkik kāyam
uṇṭiyum viṉaiyu miṉṟik kiṭantuyirt tiṭavu ṇarntu
kaṇṭiṭuṅ kaṉavuñ colli oṭukkamuṅ karuti vēṟāy
uṇṭiyum viṉaiyum uṟṟiṅ kuṇarttiṭa uṇarā niṟkum.
S.221. puruṭaṉē aṟiva ṉākil poṟipula ṉāti pōtam
taruvateṉ aṟivu māyā taṉukara ṇāti paṟṟi
varuvatiṅ kanāti yāka malattiṉiṉ maṟaintu niṟpaṉ
aruvaṉāy ivaṟṟō ṭāḷum amaiccarum aracum pōlvaṉ.
S.222. paṭaikoṭu pavaṉi pōtum pārmaṉṉaṉ pukumpō tillil
kaṭaitoṟum viṭṭu viṭṭuk kāvalu miṭṭup piṉṉar
aṭaitarun taṉiyē antap purattiṉil atupō lāṉmā
uṭaliṉiṉ añca vattai uṟumuyir kāva lāka.
S.223. cākkira muppat taintu nutaliṉiṟ kaṉavu taṉṉil
ākkiya irupat taintu kaḷattiṉiṟ cuḻumuṉai mūṉṟu
nīkkiya itayan taṉṉil turiyatti liraṇṭu nāpi
nōkkiya turiyā tītam nuvaliṉmū latti ṉoṉṟē.
S.224. iruvakaic cākki rāti avattaika ḷiyalpu tāṉum
iruvakai kīḻē nūkki uṟpavaṅ kāṭṭu moṉṟu
perukamēl nōkkit tīya piṟappaṟun tiṭumi yōkil
taruvatōr camāti tāṉum tāntupiṉ caṉaṉañ cārum.
S.225. aṟitaru mutala vattai aṭaitaru miṭattē aintum
ceṟitaruṅ karaṇan taṉṉil ceyaltoṟupē kaṇṭu koḷnī
piṟivilā ñāṉat tōrum piṟappaṟa aruḷā lāṅkē
kuṟiyoṭum añca vattai kūṭuvar vīṭu kūṭa.
S.226. aintucāk kirattiṉ nāṉku kaṉaviṉil cuḻuṉai mūṉṟu
vantiṭun turiyan taṉṉiṉ iraṇṭoṉṟu turiyā tītam
tantiṭum cākki rāti avattaikaḷ tāṉan tōṟum
untiṭuṅ karaṇantaṉṉil ceyaltoṟu muṇarntu koḷḷē.
Verhüllung, Erfahrung und Reinheit
S.227. kēvala cakala cuttam eṉṟumūṉ ṟavattai yāṉmā
mēvuvaṉ kēva lantaṉ ṉuṇmaimey poṟika ḷellām
kāvalaṉ koṭutta pōtu cakalaṉā malaṅka ḷellām
ōviṉa pōtu cutta muṭaiyaṉuṟ pavantu ṭaittē.
S.228. aṟivilaṉ amūrttaṉ nittaṉ arākāti kuṇaṅka ḷōṭum
ceṟivilaṉ kalāti yōṭum cērvilaṉ ceyalka ḷillāṉ
kuṟiyilaṉ karuttā vallaṉ pōkattiṟ koḷkai yillāṉ
piṟivilaṉ malatti ṉōṭum viyāpikēvalattil āṉmā.
S.229. uruviṉaik koṇṭu pōka pōkkiyat tuṉṉal ceppal
varuceyal maruvic catta mātiyam viṭayam taṉṉil
purivatuñ ceytiṅ kellā yōṉiyum pukku ḻaṉṟu
tiritarum cakala māṉa avattaiyiṟ cīvaṉ ceṉṟē.
S.230. iruviṉaic ceyalka ḷoppiṉ īcaṉtaṉ catti tōyak
kuruvaruḷ peṟṟu ñāṉa yōkattaik kuṟuki muṉṉait
tirimala maṟuttup paṇṭaic ciṟṟaṟi voḻintu ñāṉam
perukinā yakaṉtaṉ pātam peṟuvatu cutta māmē.
Fünftes Sutra: Erkenntnis durch Gnade
S.231. poṟipulaṉ karaṇa mellām puruṭaṉāl aṟintāṉ māvai
aṟitarā avaiyē āṉmākka ḷaṉaittu meṅkum
ceṟitarum civaṉṟa ṉālē aṟintiṭum civaṉaik kāṇā
aṟitarum civaṉē yellām aṟintaṟi vittu niṟpaṉ.
S.232. iṟaivaṉē aṟivip pāṉēl īṇṭaṟi vevarkkum okkum
kuṟaivati kaṅkaḷ tattam kaṉmamēṟ kōmāṉ vēṇṭā
muṟaitaru ceyaṟkup pārum muḷarikaṭ kiravi yumpōl
aṟaitarum tattaṅ kaṉmat taḷaviṉuk kaḷippaṉ āti.
S.233. aṟintiṭum āṉmā voṉṟai oṉṟiṉāl aṟita lāṉum
aṟintavai maṟatta lāṉum aṟivikka aṟita lāṉum
aṟintiṭun taṉṉai yuntāṉ aṟiyāmai yāṉun tāṉē
aṟintiṭum aṟivaṉ aṉṟām aṟivikka aṟiva ṉaṉṟē.
S.234. karuviyāl poruḷāl kāṭṭāl kālattāl karuman taṉṉāl
uruviṉāl aḷavāl nūlāl oruvarā luṇartta lāṉum
aruvaṉāy uṇmai taṉṉil aṟiyātu niṟṟa lāṉum
oruvaṉē ellāt tāṉum uṇarttuvaṉ aruḷi ṉālē.
S.235. karuviyum poruḷum kāṭṭum kālamum kaṉman tāṉum
uruvamum aḷavum nūlum oruvaru muṇartta liṉṟi
aruvaṉā yulaka mellām aṟintavai yākki vēṟāy
oruvaṉē uyirkaṭ kellām uyirumāy uṇartti niṟpaṉ.
S.236. iṟaivaṉtaṉ canni tikkaṇ ulakiṉṟaṉ cēṭṭai yeṉṉum
maṟaikaḷum maṟantāy māyai maruviṭāṉ civaṉa vaṉkaṇ
uṟaitarā tacēta ṉattāl uruvuṭai uyirkaṭ kellām
niṟaiparaṉ canni tikkaṇ nīṭuṇar vutikku maṉṟē.
S.237. ulakamē uruva māka yōṉikaḷ uṟuppa tāka
ilakupē riccā ñāṉak kiriyaiyuṭ karaṇa māka
alakilā uyirppu laṉkaṭ kaṟiviṉai yākki aintu
nalamiku toḻilka ḷōṭum nāṭakam naṭippaṉ nātaṉ.
S.238. terintukoṇ ṭorōvoṉ ṟākac ceṉṟaintu pulaṉum paṟṟip,
purintiṭum uṇarvi ṉōṭum pōkamuṅ koṭutti yōṉi,
tirintiṭu matuvuñ ceytu ceytikaṇ ṭuyirkaṭ kellām,
virintiṭum aṟivuṅ kāṭṭi vīṭṭaiyum aḷippaṉ mēlōṉ.
S.239. aruḷatu catti yākum araṉtaṉak karuḷai yiṉṟit
teruḷciva millai antac civamiṉṟic catti yillai
maruḷiṉai aruḷāl vāṭṭi maṉṉuyirk kaḷippaṉ kaṇkaṭ(ku)
iruḷiṉai oḷiyā lōṭṭum iraviyaip pōla īcaṉ.
Sechstes Sutra: Shiva jenseits gewöhnlicher Gegenstände
S.240. aṟivuṟum poruḷō īca ṉaṟivuṟā tavaṉō veṉṉiṉ
aṟiporuḷ acitta cattām aṟiyāta tiṉṟām eṅkum
ceṟicivam iraṇṭu miṉṟic cittoṭu cattāy niṟkum
neṟitaruña cattiṉ muṉṉar acattelām niṉṟiṭāyē.
S.241. āvatāy aḻiva tāki varutalāl aṟivu tāṉum
tāvalāl ulaku pōkam taṉukara ṇāti yāki
mēvalāl malaṅka ḷāki viravalāl vēṟu māki
ōvalāl acattām cuṭṭi uṇarporu ḷāṉa vellām.
S.242. maṇtaṉil vāḻvum vāṉat taracayaṉ mālār vāḻvum
eṇtaru pūta pēta yōṉikaḷ yāvu mellām
kaṇṭain tiramā cālam kaṉākkaḻu tirataṅ kāṭṭi
uṇṭupōl iṉṟām paṇpiṉ ulakiṉai acatta meṉpar.
S.243. uṇarāta poruḷcat teṉṉiṉ orupaya ṉillait tāṉum
puṇarātu nāmum ceṉṟu poruntuva tiṉṟām eṉṟum
taṇavāta karuma moṉṟum taruvatu millai vāṉat(tu)
iṇarārpūn toṭaiyu miyāmaik keḻumayirk kayiṟum pōlum.
S.244. tattuvam cat(tu) acattuc catacattu maṉṟeṉ ṟāleṉ
uyttuṇarn tuṇṭō iṉṟō eṉṟavark kuṇṭeṉ ṟōtil
vaittiṭum cattē yākum maṉattoṭu vākki ṟanta
citturu atua cittām maṉttiṉāl tērva tellām.
S.245. aṟiporuḷ acittāy vēṟām aṟivuṟāp poruḷcatteṉṉiṉ
aṟipavaṉ aṟiyā ṉākil atuiṉṟupayaṉu millai
aṟipavaṉ aruḷi ṉālē anniya mākak kāṇpaṉ
aṟiporu ḷaṟivāy vēṟāy aṟivaru ḷuruvāy niṟkum.
S.246. pāvippa teṉṉiṟ pāvam pāvakaṅ kaṭattiṟ pāvam
pāvikkum atunā ṉeṉṉil pāvakam pāvaṅ keṭṭup
pāvippa teṉṉiṟ pāvam pāvaṉai iṟantu niṉṟu
pāvikkap paṭuva tākum paramparaṉ aruḷi ṉālē.
S.247. aṉṉiya milāmai yāṉum aṟiviṉuḷ niṟṟa lāṉum
uṉṉiya vellām uḷniṉ ṟuṇarttuvaṉ āta lāṉum
eṉṉati yāṉeṉ ṟōtum iruñceruk kaṟutta lāṉum
taṉṉaṟi vataṉāṟ kāṇum takaimaiyaṉ allaṉ īcaṉ.
S.248. oṉṟeṉu mataṉāl oṉṟeṉ ṟuraippatuṇ ṭākai yālē
niṉṟaṉaṉ vēṟāyt taṉṉiṉ niṅkiṭā nilaimai yālē
piṉṟiya vuṇarvuk keṭṭāp perumaiyaṉ aṟivi ṉuḷḷē
eṉṟuniṉ ṟiṭuta lālē ivaṉava ṉeṉṉa lāmē.
Siebtes Sutra: Das besondere Wesen der Seele
S.249. aṉaittuñcat teṉṉiṉ oṉṟai aṟintiṭā tacattā leṉṉiṉ,
muṉaittiṭā tacattuc cattiṉ muṉṉiruḷ iravi muṉpōl,
niṉaippatiṅ kacattē yeṉṉil cattiṉ muṉnilāmai yāṉum,
taṉaikkoṭoṉ ṟuṇarta lāṉum tāṉacat tuṇarā taṉṟē.
S.250. cattacat taṟiva tāṉmāt tāṉcattum acattu maṉṟu
nittaṉāyc catacat tāki niṉṟiṭum iraṇṭiṉ pālum
ottuṭa ṉutittu nillā tutiyātu niṉṟi ṭātu
vaittiṭun tōṟṟam nāṟṟam malariṉiṉ varutal pōlum.
S.251. cuttameyñ ñāṉa mēṉic cōtipāl acattañ ñāṉam
ottuṟā kuṟṟa mellām uṟṟiṭu muyiriṉ kaṇṇē
cattuḷa pōtē vēṟām catacattum acattu mellām
vaittiṭum anāti yāka vārinīr lavaṇam pōlum.
S.252. aṟivikka aṟita lāṉum aḻiviṉṟi niṟṟa lāṉum
kuṟipeṟṟa cittum cattum kūṟuva tuyiruk kīcaṉ
neṟinitta mutta cutta citteṉa niṟpaṉ aṉṟē
piṟivippaṉ malaṅka ḷellām piṉṉuyirk karuḷiṉālē.
Achtes Sutra: Der Herr als Guru
S.253. maṉṉavaṉtaṉ makaṉvēṭa riṭattē taṅki
vaḷarn(tu)avaṉai aṟiyātu mayaṅki niṟpap
piṉṉavaṉum eṉmakaṉnī eṉṟavariṟ pirittup
perumaiyoṭum tāṉākkip pēṇu māpōl
tuṉṉiyaaim pulavēṭar cuḻaliṟ paṭṭut
tuṇaivaṉaiyum aṟiyātu tuyaruṟumtol luyirai
maṉṉumaruṭ kuruvāki van(tu)avariṉ nīkki
malamakaṟṟit tāṉākki malaraṭikkīḻ vaippaṉ.
S.254. uraitarumip pacuvarkkam uṇariṉ mūṉṟām
uyarumviñ ñāṉakalar piraḷayā kalarcakalar
niraiyiṉmalam malaṅkaṉmam malaṅkaṉma māyai
niṟkummuta liruvarkku nirātāra mākik
karaiyilaruṭ paraṉtuvitā cattinipā tattāl
kaḻippaṉmalam cakalarkkuk kaṉma voppil
taraiyilā cāṉmūrtti ātāra mākit
tarittoḻippaṉ malamcaturttā cattinipā tattāl.
S.255. palavitamā cāṉpāca mōcaṉantāṉ paṇṇum
paṭinayaṉat taruḷparicam vācakammā ṉatamum
alakilcāt tiramyōka mautti rāki
anēkamuḷa avaṟṟiṉaut tiriiraṇṭu tiṟaṉām
ilakuñā ṉaṅkiriyai yeṉañāṉa maṉattāl
iyaṟṟuvatu kiriyaieḻiṟ kuṇaṭmaṇṭa lāti
nilavuvittuc ceytalkiri yāvatitāṉ iṉṉum
nirppīcam capīcameṉa iraṇṭāki nikaḻum.
S.256. pālaroṭu vālīcar viruttarpaṉi moḻiyār
palapōkat tavarviyātip paṭṭavarkkup paṇṇum
cīlamatu nirppīcam camayā cāram
tikaḻcutti camayiput tirarkku nittat(tu)
ēlumati kārattai iyaṟṟit tāṉum
eḻilnirati kāraiyeṉa niṉṟiraṇṭāy viḷaṅkum
cālanikaḻ tēkapā tatti ṉōṭu
cattiyanir vāṇameṉac cāṟṟuṅ kālē.
S.257. ōtiyuṇarn toḻukkaneṟi iḻukkā nalla
uttamarkkuc ceyvatuyar pīcamivar tammai
nītiyiṉāl nittiyanai mittikakā miyattiṉ
niṟuttiniram patikāra nikaḻttuvatum ceytu
cātakarā cāriyarum ākki vīṭu
taruvikkum ulōkaciva tarumiṇiyeṉ ṟiraṇṭām
ātaliṉāṉ atikārai yāmcamayam vicēṭam
niruvāṇam apiṭēkam ivaṟṟaṉaṅku maṉṟē.
S.258. aḻivilāk kiriyaiyiṉāṉ ātalcatti mattāṉ
ātalattu vācutti paṇṇimala makaṟṟi
oḻivilāc civampirakā cittaṟku ñāṉam
utippittuṟ pavantuṭaippaṉ araṉorumū varkkum
vaḻuvilā vaḻiāṟām mantiraṅkaḷ pataṅkaḷ
vaṉṉaṅkaḷ puvaṉaṅkaḷ tattuvaṅkaḷ kalaikaḷ
kaḻivilā turaittamuṟai yoṉṟiṉoṉṟu viyātti
karutukalai cattiyiṉkaṇ catticivaṉ kaṇṇām.
Die sechs Wege und ihre Reinigung
S.259. mantiraṅkaḷ mutal aintum kalaiaintiṉ viyātti
maruvumman tiramiraṇṭu pataṅkaḷ nālēḻ
antanilai yeḻuttoṉṟu puvaṉam nūṟṟeṭ(ṭu)
avaṉitat tuvamoṉṟu nivirttiayaṉ teyvam
vantiṭuman tiramiraṇṭu pataṅkaḷ mūvēḻ
vaṉṉaṅkaḷ nālāṟu puramaimpat tāṟu
tantiṭumtat tuvaṅkaḷiru pattu mūṉṟu
tarumpiratiṭ ṭākalaimāl atiteyvam tāṉām.
S.260. vittaiyiṉman tiramiraṇṭu patamnā laintu
viravumeḻut tēḻupuram irupat tēḻu
tattuvamu mōrēḻu taṅkumati teyvam
tāvilurut tiraṉākum cānti taṉṉil
vaittaṉaman tiramiraṇṭu pataṅkaḷpati ṉoṉṟu
vaṉṉamoru mūṉṟupuram patiṉeṭ ṭākum
uttamamām tattuvamum orumūṉ ṟākum
uṇarilati tēvataiyum uyarīca ṉāmē.
S.261. cāntiyā tītakalai taṉṉiṉman tiraṅkaḷ
tāmmūṉṟu patamoṉ(ṟu)ak karaṅkaḷpati ṉāṟu
vāyntapuram mūvaintu tattuvaṅka ḷiraṇṭu
maruvumati tēvataiyum maṉṉucatā civarām
ēyntamuṟai mantiraṅkaḷ patiṉoṉṟu pataṅkaḷ
eṇpattoṉ ṟakkaraṅkaḷ aimpattoṉ ṟākum
āyntapuram irunūṟṟō ṭirupattu nālām
aṟitarutat tuvammuppat tāṟukalai aintē.
S.262. mūṉṟutiṟat taṇukkaḷceyum kaṉmaṅ kaṭku
muṉṉilaiyām mūviraṇṭām attu vāviṉ
āṉṟamuṟai avaiarutti aṟuttumala mutirvit(tu)
arumparuvam aṭaitalumē ācā ṉākit
tōṉṟinuka rātavakai muṟcey kaṉmat
tukaḷaṟuttaṅ kattuvāt toṭakkaṟavē cōtit(tu)
ēṉṟauṭaṟ kaṉmamana pavattiṉāl aṟuttiṅ(ku)
iṉicceykaṉ mammūla malamñāṉat tāliṭippaṉ.
Schrift, Einsicht und religiöse Wege
S.263. puṟaccamaya neṟiniṉṟum akaccamayam pukkum
pukaṉmiruti vaḻiuḻaṉṟum pukalumāc cirama
aṟattuṟaikaḷ avaiyaṭaintum aruntavaṅkaḷ purintum
aruṅkalaikaḷ palaterintum āraṇaṅkaḷ paṭittum
ciṟappuṭaiya purāṇaṅkaḷ uṇarntum vēta
cirapporuḷai mikatteḷintum ceṉṟāl vaicat
tiṟattaṭaivar itiṟcariyai kiriyā yōkam
celuttiyapiṉ ñāṉattāl civaṉaṭiyaic cērvar.
S.264. immaiyē īreṭṭāṇ ṭeytieḻi lārum
ēntiḻaiyār muttiyeṉṟum iruñcuvarkka mutti
ammaiyē yeṉṟamutti aintu kantam
aṟakkeṭukai yeṉṟumaṭṭa kuṇamutti yeṉṟum
meymmaiyē pāṭāṇam pōlkaimutti yeṉṟum
vivēkamutti yeṉṟumtaṉ meyvaṭivām civattaic
cemmaiyē peṟukaimutti yeṉṟumcep puvarkaḷ
civaṉaṭiyaic cērumutti ceppuvatiṅ kiyāmē.
S.265. ōtucama yaṅkaḷ poruḷuṇaru nūlkaḷ
oṉṟōṭoṉ ṟovvāmal uḷapalavum ivaṟṟuḷ
yātucama yamporuḷnūl yātiṅ keṉṉil
ituvākum atuvalla teṉumpiṇakka tiṉṟi
nītiyiṉāl ivaiyellām ōriṭattē kāṇa
niṉṟatiyā torucamayam atucamayam poruḷnūl
ātaliṉāl ivaiyellām arumaṟaiā kamattē
aṭaṅkiyiṭum avaiyiraṇṭum araṉaṭikkīḻ aṭaṅkum.
S.266. arumaṟaiyā kamamutaṉūl aṉaittumuraik kaiyiṉāṉ
aḷapparitām apporuḷai araṉaruḷāl aṇukkaḷ
taruvarkaḷpiṉ taṉittaṉiyē tāmaṟinta aḷivil
tarkkamoṭut taraṅkaḷiṉāṟ camayamcā tittu
mirutipurā ṇamkalaikaḷ maṟṟu mellām
meynnūliṉ vaḻipuṭaiyām aṅkamvē tāṅkam
curuticivā kamamoḻiyac colluvatoṉ ṟillai
colluvārt makkaṟaiyō collo ṇātē.
S.267. vētanūl caivanūleṉ ṟiraṇṭē nūlkaḷ
vēṟuraikkum nūlivaṟṟiṉ virinta nūlkaḷ
ātinūl anātiama laṉtarunū riṇṭum
āraṇanūl potucaivam aruñciṟappu nūlām
nītiyiṉāl ulakarkkum cattinipā tarkkum
nikaḻttiyatu nīḷmaṟaiyi ṉoḻiporuḷvē tāntat
tītilporuḷ koṇṭuraikkum nūlcaivam piṟanūl
tikaḻpūrvam civākamaṅkaḷ cittānta mākum .
S.268. cittāntat tēcivaṉtaṉ tirukkaṭaikkaṇ cērttic
ceṉaṉamoṉṟi lēcīvaṉ mutta rāka
vaittāṇṭu malaṅkaḻuvi ñāṉa vāri
maṭuttāṉan tampoḻintu varumpiṟappai aṟuttu
muttāntap pātamalark kīḻvaippaṉ eṉṟu
moḻintiṭavum ulakarellām mūrkka rākip
pittāntap perumpitaṟṟup pitaṟṟip pāvap
peruṅkuḻiyil vīḻntiṭuvar ituveṉṉa pirānti.
S.269. iṟaivaṉā vāṉñāṉa mellā mellā
mutaṉmaiaṉuk kirakamellā miyalpuṭaiyāṉ iyampu
maṟaikaḷā kamaṅkaḷiṉāṉ aṟivellān tōṟṟum
marapiṉvaḻi varuvōrkkum vārā tōrkkum
muṟaimaiyiṉāl iṉpattuṉ paṅkoṭutta lālē
mutaṉmaiyelām aṟintumuyaṅ kiraṇṭu pōkat
tiṟamataṉāl viṉaiaṟukkuñ ceyti yālē
cērumaṉuk kirakamelām kāṇutumnām civaṟkē.
Dienen, Verehren, Yoga und Erkenntnis
S.270. caṉmārkkam cakamārkkam caṟputra mārkkam
tātamārkkam meṉṟuñcaṅ karaṉai yaṭaiyum
naṉmārkkam nālavaitām ñāṉa yōkam
naṟkiriyā cariyaiyeṉa naviṟṟuvatum ceyvar
caṉmārkka muttikaḷcā lōkkiyacā mīppiya
cārūppiya cāyucciya meṉṟucatur vitamām
muṉmārkka ñāṉattāl eytu mutti
muṭiveṉpar mūṉṟiṉukkum muttipata meṉpar.
S.271. tātamārk kamcāṟṟiṟ caṅkaraṉtaṉ kōyil
talamalakiṭ ṭilakutiru meḻukkum cāttip
pōtukaḷuṅ koytupūn tārmālai kaṇṇi
puṉitaṟkup palacamaittup pukaḻntu pāṭit
tītiltiru viḷakkiṭṭut tirunanta vaṉamum
ceytutiru vēṭaṅkaṇ ṭālaṭiyēṉ ceyva(tu)
yātupaṇi yīreṉṟu paṇintavartam paṇiyum
iyaṟṟuvatic cariyaiceyvōr īcaṉula kiruppar.
S.272. puttiramārk kampukalil putiyaviraip pōtu
pukaiyoḷimañ caṉamamutu mutalkoṇ ṭaintu
cutticeytā caṉammūrtti mūrtti māṉām
cōtiyaiyum pāvittā vākittuc cutta
pattiyiṉāl aruccittup paravip pōṟṟip
pariviṉoṭum eriyilvaru kāriyamum paṇṇi
nittalumik kiriyaiyiṉai iyaṟṟu vōrkaḷ
niṉmalaṉtaṉ arukiruppar niṉaiyuṅ kālē.
S.273. cakamārkkam pulaṉoṭukkit taṭuttuvaḷi iraṇṭum
calippaṟṟu muccatura mutalātā raṅkaḷ
akamārkka maṟintavaṟṟiṉ arumporuḷkaḷ uṇarntaṅ
kaṇaintupōy mēlēṟi alarmatimaṇ ṭalattiṉ
mukamārkka amutuṭalam muṭṭat tēkki
muḻuccōti niṉaintiruttal mutalāka viṉaikaḷ
ukamārkka aṭṭāṅka yōka muṟṟum
uḻattaluḻan tavarcivaṉtaṉ uruvattaip peṟuvar.
S.274. caṉmākkam cakalakalai purāṇa vēta
cāttiraṅkaḷ camayaṅkaḷ tāmpalavum uṇarntu
paṉmārkkap poruḷpalavum kīḻāka mēlām
patipacupā camterittup paracivaṉaik kāṭṭum
naṉmārkka ñāṉattai nāṭi ñāṉa
ñēyamoṭu ñātiruvu nāṭā vaṇṇam
piṉmārkkac civaṉuṭaṉām peṟṟi ñāṉap
perumaiyuṭai yōrcivaṉaip peṟuvar tāṉē.
S.275. ñāṉanūl taṉaiyōtal ōtu vittal
naṟporuḷaik kēṭpittal tāṉkēṭṭal naṉṟā
īṉamilāp poruḷataṉaic cintittal aintum
iṟaivaṉaṭi aṭaivikkum eḻilñāṉa pūcai
ūṉamilāk kaṉmaṅkaḷ tapamcepaṅkaḷ tiyāṉam
oṉṟukkoṉ ṟuyarumivai ūṭṭuvatu pōkam
āṉavaiyāṉ mēlāṉa ñāṉattāl araṉai
aruccippar vīṭeyta aṟintō rellām.
S.276. kēṭṭaluṭaṉ cintittal teḷital niṭṭai
kiḷattaleṉa īriraṇṭām kiḷakkiṉ ñāṉam
vīṭṭaiyaṭain tiṭuvarniṭṭai mēvi ṉōrkaḷ
mēvātu tappiṉavar mēlāya pataṅkaṭ(ku)
īṭṭiyapuṇ ṇiyanāta rāki iṉpam
iṉitunukarn taraṉaruḷāl intap pārmēl
nāṭṭiyanaṟ kulattiṉilvan tavatarittuk kuruvāl
ñāṉaniṭṭai aṭaintavar nātaṉ tāḷē.
S.277. tāṉamyā kamtīrttam ācciramam tavaṅkaḷ
cāntivira tamkaṉma yōkaṅkaḷ carittōr
īṉamilāc cuvarkkampeṟ ṟimaippaḷaviṉ mīḷvar
īcaṉiyō kakkiriyā cariyaiyiṉil niṉṟōr
ūṉamilā muttipatam peṟṟulaka mellām
oṭuṅkumpō taraṉmuṉnilā toḻiyiṉuṟpa vittu
ñāṉaneṟi aṭaintaṭaivar civaṉai aṅku
nātaṉē muṉṉiṟkiṉ naṇukuvarnaṟ ṟāḷē.
S.278. civañāṉac ceyaluṭaiyōr kaiyil tāṉam
tilamaḷavē ceytiṭiṉum nilamalaipōl nikaḻntu
pavamāyak kaṭaliṉaḻun tātavakai eṭuttup
parapōkan tuyppittup pācattai aṟukkat
tavamārum piṟappoṉṟiṟ cārap paṇṇic
cariyaikiri yāyōkan taṉṉiṉumcā rāmē
navamākum tattuvañā ṉattai nalki
nātaṉaṭik kamalaṅkaḷ naṇukuvikkum tāṉē.
Das Aufleuchten der befreienden Erkenntnis
S.279. ñāṉattāl vīṭeṉṟē nāṉmaṟaikaḷ purāṇam
nallaā kamañcolla allavā meṉṉum
ūṉattā reṉkaṭavar aññā ṉattāl
uṟuvatutāṉ pantamuyar meyññā ṉantāṉ
āṉattā latupōva talarkatirmuṉ ṉiruḷpōl
aññāṉam viṭappantam aṟummutti yākum
īṉattār ñāṉaṅkaḷ allā ñāṉam
iṟaivaṉaṭi ñāṉamē ñāṉa meṉpar.
S.280. cūriyakān takkalli ṉiṭattē ceyya
cuṭartōṉṟi yiṭaccōti tōṉṟu māpōl
āriyaṉām ācāvan taruḷāl tōṉṟa
aṭiñāṉam āṉmāvil tōṉṟum tōṉṟat
tūriyaṉām civaṉtōṉṟum tāṉun tōṉṟum
tollulaka mellāmtaṉ ṉuḷḷē tōṉṟum
nēriyaṉāyp pariyaṉumāy uyirkkuyirāy eṅkum
niṉṟanilai yellāmmuṉ nikaḻntu tōṉṟum.
S.281. mikkatoru pakkuvattiṉ mikucatti nipātam
mēvutalum ñāṉamviḷain tōrkuruviṉ aruḷāl
pukkaṉuṭṭit tēniṭṭai purintu ḷōrkaḷ
pūtalattil pukaḻcīvaṉ mutta rākit
takkapiri yāppiriya miṉṟi ōṭṭil
tapaṉiyattil camaputti paṇṇiccaṅ karaṉō(ṭu)
okkavuṟain tivaravaṉai avaṉivarai viṭātē
uṭantaiyāyc civaṉtōṟṟa moṉṟumē kāṇpar.
S.282. aṟiyāmai aṟivakaṟṟi aṟivi ṉuḷḷē
aṟivutaṉai aruḷiṉāṉ aṟiyātē aṟintu
kuṟiyātē kuṟittantak karaṇaṅka ḷōṭum
kūṭātē vāṭātē kuḻaintiruppai yāyil
piriyāta civaṉtāṉē pirintu tōṉṟip
pirapañca pētamelān tāṉāyt tōṉṟi
neṟiyālē ivaiyellām alla vāki
niṉṟeṉṟun tōṉṟiṭuvaṉ nirātāra ṉāyē.
S.283. puṇṇiyamēl nōkkuvikkum pāvaṅkīḻ nūkkum
puṇṇiyaṉaip pūcitta puṇṇiyatti ṉālē
naṇṇiyañā ṉattiṉāl iraṇṭiṉaiyum aṟuttu
ñālamoṭu kīḻmēlum naṇṇā ṉāki
eṇṇumika lōkattē muttipeṟum ivaṉṟāṉ
eṅkeḻileṉ ñāyiṟemak keṉṟukuṟai viṉṟik
kaṇṇutaltaṉ niṟaivataṉiṟ kalantu kāyam
kaḻintakkāl eṅkumāyk karutaraṉpōl niṟpaṉ.
S.284. ñālamatiṉ ñāṉaniṭṭai yuṭaiyō rukku
naṉmaiyoṭu tīmaiyilai nāṭuvatoṉ ṟillai
cīlamilai tavamillai viratamoṭāc ciramac
ceyalillai tiyāṉamilai cittamala millai
kōlamilai pulaṉillai karaṇa millai
kuṇamillai kuṟiyillai kulamu millai
pālaruṭaṉ uṉmattar picācarkuṇa maruvip
pāṭaliṉo ṭāṭalivai payiṉṟiṭiṉum payilvar.
S.285. tēcamiṭam kālamtik kācaṉaṅka ḷiṉṟic
ceyvatoṉṟu pōlceyyāc ceyalataṉaic ceytaṅ(ku)
ūcalpaṭu maṉamiṉṟi ulāval niṟṟal
uṟakkamuṇar vuṇṭipaṭ ṭiṉiyiruttal kiṭattal
mācataṉil tūymaiyiṉiṉ vaṟumai vāḻviṉ
varuttattil tiruttattil maituṉattil ciṉattiṉ
ācaiyiṉiṉ veṟuppiṉivai yallātu mellām
aṭaintālum ñāṉikaḷtām araṉaṭiyai akalār.
Die Erkenntnis im Alltag bewahren
S.286. innilaitāṉ illaiyēl ellā mīcaṉ
iṭattiṉiṉum īcaṉellā viṭattiṉiṉum niṉṟa
annilaiyai aṟintantak karaṇaṅkaḷ aṭakki
aṟivatoru kuṟikuruviṉ aruḷiṉāl aṟintu
maṉṉucivaṉ taṉaiyaṭaintu niṉṟavaṉṟa ṉālē
maruvupacu karaṇaṅkaḷ civakaraṇa mākat
tuṉṉiyacāk kiramataṉil turiyā tītam
tōṉṟamuyal civāṉupavam cuvāṉupū tikamām.
S.287. cākkirattē atītattaip purintavarkaḷ ulakiṟ
caruvacaṅka nivirttivanta tapōtaṉarkaḷ ivarkaḷ
pākkiyattaip pakarvatuveṉ immaiyilē uyiriṉ
paṟṟaṟuttup parattaiyaṭai parāvuciva raṉṟō
ākkumuṭi kavittaracāṇ ṭavarkaḷari vaiyarō(ṭu)
aṉupavittaṅ kiruntiṭiṉum akappaṟṟaṟ ṟiruppar
nōkkiyitu puriyātōr puṟappaṟṟaṟ ṟālum
nuḻaivarpiṟap piṉiṉviṉaikaḷ nuṅki ṭāvē.
S.288. karuvikaḻin tāṟkāṇā roṉṟumeṉiṟ kāṇār
kāṇātār kaṉṉikaitāṉ kāmaracaṅ kāṇāḷ
maruviiru varumpuṇara vanta iṉpam
vāyiṉāṟ pēcaritu maṇantavartām uṇarvar
uruviṉuyir vaṭivatuvum uṇarntilaikāṇ civaṉai
uṇarātār uṇarviṉāl uṇarvatukaṟ paṉaikāṇ
aruḷpeṟiṉav viruvaraiyum aṟiviṟantaṅ kaṟivar
aṟiyārēṟ piṟappumviṭā tāṇavamum aṟātē.
S.289. paṉṉiṟaṅkaḷ avaikāṭṭum paṭikampāl uḷḷam
palapulaṉkaḷ niṟaṅkāṭṭum paricupārt tiṭ(ṭu)
inniṟaṅkaḷ eṉṉiṟamaṉ ṟeṉṟu taṉṟaṉ
eḻilniṟaṅkaṇ ṭaruḷiṉāl inniṟattiṉ vēṟāyp
poynniṟaaim pulaṉniṟaṅkaḷ poyyeṉamey kaṇṭāṉ
poruntiṭuvaṉ civattiṉoṭum pōtāṉ piṉṉai
muṉṉiṟainīr ciṟaimuṟiya muṭuki yōṭi
munnīrcērn tannīrāyp piṉṉīṅkā muṟaipōl.
S.290. eṅkuntāṉ eṉṉiṉām eyta vēṇṭā
eṅkumilaṉ eṉṉiṉvē ṟiṟaiyu mallaṉ
aṅkañcēr uyirpōlvaṉ eṉṉiṉ aṅkat(tu)
avayavaṅkaḷ kaṇpōlak kāṇā āṉmā
iṅkunām iyampuntat tuvaṅkaḷiṉ vaittaṟiva(tu)
iṟaiñāṉan tantutā ḷītalcuṭa riḻanta
tuṅkaviḻic cōtiyumuṭ cōtiyumpeṟ ṟāṟpōl
cōtikkuṭ cōtiyāyt tōṉṟivaṉ kāṇē.
S.291. pācipaṭu kuṭṭattiṟ kalliṉaiviṭ ṭeṟiyap
paṭumpoḻutu nīṅkiatu viṭumapoḻutiṟ parakkum
mācupaṭu malamāyai aruṅkaṉmam aṉaittum
araṉaṭiyai uṇarumpō takalumpiṉ aṇukum
nēcamoṭun tiruvaṭikkīḻ nīṅkātē tūṅkum
niṉaivuṭaiyōr niṉṟiṭuvar nilaiyatuvē yāki
ācaiyoṭum aṅkumiṅku mākiala maruvōr
arumpāca maṟukkum vakai aruḷiṉvaḻi yuraippām.
Neuntes Sutra: Fünfsilber und innere Verehrung
S.292. pācañā ṉattālum pacuñāṉat tālum
pārppariya paramparaṉaip patiñāṉat tālē
nēcamoṭum uḷḷattē nāṭip pāta
nīḻaṟkīḻ nillātē nīṅkip pōtiṉ
ācaitarum ulakamelām alakaittē rāmeṉ(ṟu)
aṟintakala annilaiyē yākum piṉṉum
ōcaitarum añceḻuttai vitippaṭi uccarikka
uḷḷattē pukuntaḷippaṉ ūṉamelā mōṭa.
S.293. vētacāt tiramiruti purāṇakalai ñāṉam
virumpacapai vaikariyā tittiṟaṅkaḷ mēlām
nātamuṭi vāṉavellām pāca ñāṉam
naṇukiāṉ māivaikīḻ nāṭa lālē
kātaliṉāl nāṉpirama meṉṉu ñāṉam
karutupacu ñāṉamiva ṉuṭaliṟ kaṭṭuṇ(ṭu)
ōtiyuṇarn toṉṟoṉṟā uṇarntiṭalāṟ pacuvām
oṉṟākac civaṉiyalpiṉ uṇarntiṭuvaṉ kāṇē.
S.294. karaṇaṅkaḷ keṭavirukkai muttiyā meṉṉil
katiyākum ciṉaimuṭṭai karumarattiṉ uyirkaḷ
maraṇaṅkoṇ ṭiṭauṟaṅki mayaṅkimūrc cikka
vāyuttam paṉaipaṇṇa valviṭattai aṭaiyac
caraṇaṅkaḷ pukuniḻalpōl taṉaiaṭaiyuñ camāti
tavirātu malamituvum pacuñāṉa mākum
araṇaṅka ḷerittavaṉtaṉ aṭiyaiaṟi viṟantaṅ(ku)
aṟintiṭar ceṟintatukaḷ akaṟṟi ṭīrē.
S.295. civaṉaiavaṉ tiruvaṭiñā ṉattāṟ cērac
ceppuvatu ceyalvākkuc cintai yellām
avaṉaiyaṇu kāveṉṟum āta lāṉum
avaṉaṭiav voḷiñāṉa māta lāṉum
ivaṉumiyāṉ tuvakkutira miṟaicci mētai
eṉpumaccai cukkilamō intiriyak kottō
avamakala eṉaiyaṟiyēṉ eṉumaiya makala
aṭikāṭṭi āṉmāvaik kāṭṭa lāṉum.
S.296. kaṇṭiṭuṅkaṇ taṉaikkāṇā karaṇam kāṇā
karaṇaṅkaḷ tamaikkāṉa uyiruṅ kāṇā
uṇṭiyamar uyirtāṉun taṉṉaik kāṇā(tu)
uyirkkuyirām oruvaṉaiyuṅ kāṇā tākum
kaṇṭacivaṉ taṉaikkāṭṭi uyiruṅ kāṭṭik
kaṇṇākik karaṇaṅkaḷ kāṇamal niṟpaṉ
koṇṭāṉai uḷattiṟkaṇ ṭaṭikūṭiṟ pācam
kūṭātu kūṭiṭiṉum kuṟittaṭiyiṉ niṟuttē.
S.297. kuṟittaṭiyiṉ niṉ(ṟu)aṭṭa kuṇameṭṭuc citti
kōkaṉataṉ mutalvāḻvu kulavupata mellām
veṟuttuneṟi aṟuvakaiyum mēloṭukī ḻaṭaṅka
veṟumpoyeṉa niṉaintirukka mēloṭukī ḻillāṉ
niṟuttuvatōr kuṇamillāṉ taṉṉaiyoru varkku
niṉaippariyāṉ oṉṟumilāṉ nērpaṭavan tuḷḷē
poṟuppariya pēraṉpai aruḷiyataṉ vaḻiyē
pukuntiṭuvaṉ eṅkumilāp pōkattaip purintē.
Einheitsbetrachtung und Herzenslotus
S.298. kaṇṭaivai yallēṉnāṉ eṉṟakaṉṟu kāṇāk
kaḻiparamum nāṉallēṉ eṉakkarutik kacinta
toṇṭiṉoṭum uḷattavaṉṟāṉ niṉṟakalap pālē
cōkameṉap pāvikkat tōṉṟuvaṉvē ṟiṉṟi
viṇṭakalum malaṅkaḷellām karuṭatiyā ṉattāl
viṭamoḻiyum atupōla vimalataiyum aṭaiyum
paṇṭaimaṟai kaḷumatunā ṉāṉē ṉeṉṟu
pāvikkac colluvatip pāvakattaik kāṇē.
S.299. añceḻuttāl āṉmāvai araṉuṭaiya paricum
araṉuruvum añceḻuttāl amaintamaiyum aṟintiṭ(ṭu)
añceḻuttāl aṅkakara niyācam paṇṇi
āṉmāviṉ añceḻuttāl itayattarc cit(tu)
añceḻuttāṟ kuṇṭaliyiṉ aṉalai yōmpi
aṇaivariya kōtaṇṭam aṇaintaruḷiṉ vaḻiniṉ(ṟu)
añceḻuttai vitippaṭiuc carikkamati yarukkaṉ
aṇaiyaravam pōṟṟōṉṟum āṉmāvil araṉē.
S.300. nāṭṭumita yantāṉum nāpiyiṉil aṭiyāy
ñālamutal tattuvattāl eṇviral nāḷattāy
mūṭṭumō kiṉicutta vittaimala reṭṭāy
muḻuvitaḻeṭ ṉakkaraṅkaḷ muṟaimaiyiṉiṉ uṭaittāyk
kāṭṭukama lācaṉamēl īcarcatā civamum
kalāmūrtta māmivaṟṟiṉ kaṇṇākuñ catti
vīṭṭaiaruḷ civaṉmūrtti māṉākic catti
mēlāki niṟpaṉinta viḷaivaṟintu pōṟṟē.
S.301. antariyā kantaṉṉai matticā taṉamāy
aṟaintiṭuvar atutāṉum āṉmacutti yākum
kantamalar pukaiyoḷimañ caṉamamutu mutalāk
kaṇṭaṉae lāmmaṉattāṟ karutik koṇṭu
cintaiyiṉiṟ pūcittuc civaṉaiñā ṉattāl
cintikkac cintikkat tarppaṇattai viḷakka
vantiṭumav voḷipōla maruviara ṉuḷattē
varavaravan tiṭuvaṉpiṉ malamāṉa taṟumē.
S.302. puṟampēyum araṉkaḻalkaḷ pūcikka vēṇṭil
pūmarattiṉ kīḻutirnta pōtukaḷuṅ koṇṭu
ciṟantāruñ cīrccivaṉai ñāṉattā laṅkuc
cintikkum paṭiiṅkuc cintittup pōṟṟi
aṟamapāvaṅ kaṭkunām eṉkaṭavē meṉṟum
āṇṭavaṉaik kaṇṭakkāl akampuṟameṉ ṉātē
tiṟampātē paṇiceytu niṟkai yaṉṟō
cīraṭiyār tammuṭaiya ceyti tāṉē.
S.303. intaṉattiṉ eripāliṉ neypaḻattiṉ iratam
eḷḷiṉka ṇeṇṇeyumpōl eṅkumuḷaṉ iṟaivaṉ
vantaṉaicey teyviṭattum vaḻipaṭavē aruḷum
malamaṟuppō rāṉmāviṉ malaraṭiñā ṉattāṟ
cintaṉaicey tarccikka civaṉuḷattē tōṉṟit
tīirumpaic ceyvatupōṟ cīvaṉ taṉṉaip
pantaṉaiyai aṟuttuttā ṉākkittaṉ ṉuruvap
parappellāṅ koṭupōntu patippaṉivaṉ pālē.
Zehntes Sutra: Handeln ohne neue Bindung
S.304. ivaṉulakil itamakitam ceyta vellām
itamakitam ivaṉukkuc ceytārpāl icaiyum
avaṉivaṉāy niṉṟamuṟai ēka ṉāki
araṉpaṇiyiṉ niṉṟiṭavum akaluṅ kuṟṟam
civaṉumivaṉ ceytiyelām eṉceyti yeṉṟum
ceytateṉak kivaṉukkuc ceyta teṉṟum
pavamakala uṭaṉāki niṉṟukoḷvaṉ parivāṟ
pātakattaic ceytiṭiṉum paṇiyākki viṭumē.
S.305. yāṉceytēṉ piṟarceytār eṉṉatiyāṉ eṉṉum
ikkōṇai ñāṉaeri yālvetuppi nimirttut
tāṉcevvē niṉṟiṭaat tattuvaṉtāṉ nērē
taṉaiyaḷittu muṉniṟkum viṉaiyoḷittiṭ ṭōṭum
nāṉceytēṉ eṉumavarkkut tāṉaṅ kiṉṟi
naṇṇuvikkum pōkattaip paṇṇuvikkuṅ kaṉmam
ūṉceyyā ñāṉantāṉ utippi ṉallāl
oruvarukkum yāṉeṉatiṅ koḻiyā taṉṟē.
S.306. intiriya meṉaippaṟṟi niṉṟēeṉ vacattiṉ
icaiyātē taṉvacattē eṉaiyīrppa tivaṟṟait
tantavaṉṟa ṉāṇaivaḻi niṉṟiṭalāl eṉṟum
tāṉaṟintiṭ ṭivaṟṟiṉoṭun taṉaiyuṭaiyāṉ tāḷkaḷ
vantaṉaicey tivaṟṟiṉvali aruḷiṉāl vāṭṭi
vāṭṭamiṉṟi iruntiṭavum varuṅceyalka ḷuṇṭēl
muntaṉuṭaic ceyaleṉṟu muṭittoḻuka viṉaikaḷ
mūḷāaṅ kāḷāki mīḷā ṉaṉṟē.
S.307. calamilaṉāy ñāṉattāl taṉaiyaṭaintār tammait
tāṉākkit talaivaṉavar tāñceyviṉai taṉṉāl
nalamuṭaṉē piṟarceyviṉai yūṭṭiyoḻip pāṉāy
naṇukāmal viṉaiyavarai nāṭik kāppaṉ
ulakiṉileṉ ceyalellām uṉvitiyē nīyē
uḷniṉṟuñ ceyvittuñ ceykiṉṟā yeṉṟum
nilavuvatōr ceyaleṉakkiṉ ṟuṉceyalē yeṉṟum
niṉaivārkku viṉaikaḷellām nīṅkun tāṉē.
S.308. nāṭukaḷiṟ pukkuḻaṉṟum kāṭukaḷiṟ carittum
nākamuḻai pukkiruntum tākamutal tavirntum
nīṭupala kālaṅkaḷ nittarā yiruntum
niṉmalañā ṉattaiyillār nikaḻntiṭuvar piṟappiṉ
ēṭutaru malarkkuḻalār mulaittalaikkē iṭaikkē
eṟiviḻiyiṉ paṭukaṭaikkē kiṭantumiṟai ñāṉaṅ
kūṭumavar kūṭariya vīṭuṅ kūṭik
kuñcitta cēvaṭiyum kumpiṭṭē iruppār.
S.309. aṅkittam paṉaivallārk kaṉalcuṭā tākum
auṭataman tiramuṭaiyārk karuviṭaṅka ḷēṟā
eṅkittaik kaṉmamelāñ ceytālum ñāṉik(ku)
iruviṉaikaḷ ceṉṟaṇaiyā muṟceyviṉai iṅkut
taṅkippōm pāttiramum kulālaṉviṉai tavirnta
cakkaramuma kantittuc cuḻalu māpōl
maṅkippōy vātaṉaiyāl uḻalvikkum ellā
malaṅkaḷumpiṉ kāyamoṭu māyu maṉṟē.
Elftes Sutra: Die Seligkeit der Befreiung
S.310. kāyamoḻin tāṟcutta ṉāki āṉmāk
kāṭṭakkaṇ ṭiṭuntaṉmai yuṭaiya kaṇṇuk(ku)
ēyumuyir kāṭṭikkaṇ ṭiṭumā pōla
īcaṉuyirk kukkāṭṭik kaṇṭiṭuvaṉ ittai
āyumaṟi vuṭaiyaṉāy aṉpu ceyya
annilaimai innilaiyiṉ aṭaintamuṟai yālē
māyamelām nīṅkiaraṉ malaraṭikkī ḻiruppaṉ
māṟāta civāṉupavam maruvik koṇṭē.
S.311. parañāṉat tāṟparattait taricittōr paramē
pārttiruppar patārttaṅkaḷ pārār pārkka
varuñāṉam palañāṉam aññāṉa vikaṟpam
vācciyavā cakañāṉam vaintavattiṉ kalakkam
taruñāṉam pōkañā tiruñāṉa ñēyam
taṅkiyañā ṉañcaṅkaṟ paṉaiñāṉa mākum
tiruñāṉam ivaiyelāṅ kaṭantaciva ñāṉam
ātalāṟ cīvaṉmuttar civamēkaṇ ṭiruppar.
S.312. anātiuṭal oṉṟiṉaiviṭ ṭoṉṟupaṟṟik kaṉmāl
āyaḻintu varutalāl anta millai
piṉātiyaruḷ peṟṟavarkaḷ nittavuru vattaip
peṟṟirukkai muttiyeṉiṟ peṟumpatamē ituvum
iṉātunilai itutāṉuṅ kāya muṇṭēl
iruṅkaṉma māyaimala mellā muṇṭām
maṉātitaru muṭalāti kāriyattāl anāti
malamaṟukkum maruntaṟṟāl uṭaṉmāyuṅ kāṇē.
S.313. terivariya meyññāṉam cērnta vāṟē
civampirakā cikkumiṅkē cīvaṉmutta ṉākum
uriyamala mauṭatattāl taṭuppuṇṭa viṭamum
oḷeriyiṉ oḷimuṉṉar iruḷun tēṟṟiṉ
varuparalcēr nīrmaruvu kalaṅkalumpō lāki
māyātē taṉcatti māyntu kāyam
tiriyumaḷa vumuḷatāyp piṉpu kāyañ
cērāta vakaitāṉun tēyu maṉṟē.
S.314. āṇavantāṉ anātianta maṭaiyā tākum
aṭaiyiṉanta āṉmāvum aḻiyumeṉiṟ cempiṟ
kāṇaluṟuṅ kaḷimpirata kuḷikaipari cikkak
kaḻiyuñcem puruniṟkak kaṇṭō maṉṟē
tāṇuviṉtaṉ kaḻalaṇaiyat tavirummalan tavirntāl
tāṉcutta ṉāyirukkai muttiaraṉ tāḷaip
pūṇavēṇ ṭuvatoṉṟu millaiyeṉiṉ arukkaṉ
pukutairuḷ pōmaṭiyiṟ poruntamalam pōmē.
S.315. nelliṉukkut taviṭumikaḷ anāti yāyē
nellaiviṭṭu nīṅkumvakai niṉṟanilai nikaḻttīr
colliyiṭil tukaḷaṟṟa ariciyiṉpā lillai
tokkiruntu maṟṟorunel tōṉṟi ṭāvām
mellaivai viṭumaṟavē ivaipōla aṇuvai
mēvumala muṭalkaṉmam anātiviṭṭē nīṅkum
nallaciva muttiyiṉkaṭ pettāṉ māvai
naṇukiniṟku mātalāl nācamumiṉ ṟāmē.
Untrennbare Nähe bei bleibender Unterscheidung
S.316. evviṭattum iṟaiyaṭiyai iṉṟiyamain toṉṟai
aṟintiyaṟṟi yiṭāuyirka ḷiṟaivaṉ ṟāṉum
cevvitiṉiṉ uḷampukuntu ceytiyelām uṇarntu
cēṭṭippit teṅkumāyc ceṟintu niṟpaṉ
ivvuyirkaḷ tōṟṟumpō tavaṉaiyiṉṟit tōṟṟā
ivaṟṟiṉukkam mutaleḻuttuk kellāmāy niṟkum
avvuyirpōl niṉṟiṭuvaṉ āta lālnām
araṉṭiyai akaṉṟuniṟpa teṅkē yāmē.
S.317. eṅkuntāṉ niṟaintucivaṉ niṉṟā ṉākil
ellāruṅ kāṇavē vēṇṭuntā ṉeṉṉil
iṅkuntāṉ antakaruk kiraviiru ḷākum
īcaṉaruṭ kaṇṇillārk koḷiyāyē yiruḷām
paṅkantā ṉeḻumpatumam pakkuvattai yaṭaiyap
patirialart tiṭuvatupōl paruvañcē ruyirkkut
tuṅkaaraṉ ñāṉakkaṇ koṭuttaruḷi ṉālē
cōtikkuṭ cōtiyāyt tōṉṟiṭuvaṉ kāṇē.
S.318. ceṉṟaṇaiyum niḻalpōlac civaṉniṟpa ṉeṉṉil
ceṉṟaṇaiyum avaṉmutali civattaiaṇain toṉṟāy
niṉṟatuyir keṭṭeṉṉil keṭṭataṇai viṉṟām
niṉṟatēṟ kēṭillai aṇaintukeṭṭa teṉṉil
poṉṟiṉatēṉ muttiyiṉaip peṟṟavarār pukalnī
poṉṟukaiyē muttiyeṉil puruṭaṉnitta ṉaṉṟām
oṉṟiyiṭu nīroṭunīr cērntāṟpōl eṉṉiṉ
oruporuḷām atipatiyō ṭuyirporuḷoṉ ṟaṉṟē.
S.319. cempirata kuḷikaiyiṉāṟ kaḷimpaṟṟup poṉṉāyc
cempoṉuṭaṉ cērummalañ citaintāṟ cīvaṉ
nampaṉuṭaṉ kūṭumeṉiṟ poṉpō lallaṉ
naṟkuḷikai pōlaaraṉ naṇukumalam pōkki
ampoṉaṭik kīḻvaippaṉ aruṅkaḷaṅka maṟukkum
akkuḷikai tāṉumpoṉ ṉākā tākum
umparpirā ṉuṟpatti yātikaḷuk kuriyaṉ
uyirtāṉuñ civāṉupava moṉṟiṉukku murittē.
S.320. civaṉcīva ṉeṉṟiraṇṭuñ cittoṉṟā meṉṉil
civaṉaruṭcit tivaṉaruḷaic cēruñcit tavaṉṟāṉ
pavaṅkeṭuput timutti paṇṇuñcit tivaṟṟiṟ
paṭiyuñcit taṟivikkap paṭuñcittu mivaṉṟāṉ
avaṉṟāṉē aṟiyuñcit tātaliṉā liraṇṭum
aṇaintālu moṉṟākā tananniyamāka yirukkum
ivaṉṟāṉum puttiyuñcit tivaṉāmō putti
ituacitteṉ ṟiṭilavaṉuk kivaṉumacit tāmē.
S.321. irumpaikkān tamvalittāṟ pōliyaintaṅ kuyirai
eriyirumpaic ceyvatupōl ivaṉaittā ṉākki
arumpittin taṉattaiaṉa laḻippatupōl malattai
aṟuttamalaṉ appaṇainta uppēpō laṇaintu
virumpippoṉ ṉiṉaikkuḷikai yoḷippatupōl aṭakki
mēḷittut tāṉellām vētippā ṉākik
karumpaittē ṉaippālaik kaṉiyamutaik kaṇṭaik
kaṭṭiyaiot tiruppaṉanta muttiyiṉiṟ kalantē.
Zwölftes Sutra: Gemeinschaft, Verehrung und Gnade des Gurus
S.322. ceṅkamalat tāḷiṇaikaḷ cēra loṭṭāt
tirimalaṅkaḷ aṟuttīcaṉ nēcaroṭuñ ceṟintiṭ(ṭu)
aṅkavartan tiruvēṭam ālayaṅka ḷellām
araṉeṉavē toḻutiṟaiñci āṭip pāṭi
eṅkumiyām oruvarkku meḷiyō mallōm
yāvarkkum mēlāṉōm eṉṟiṟumāp peytit
tiṅkaḷmuṭi yāraṭiyār aṭiyē meṉṟu
tirintiṭuvar civañāṉac ceytiyuṭai yōrē.
S.323. īcaṉukkaṉ pillār aṭiyavarkkaṉ pillār
evvuyirkkum aṉpillār tamakkumaṉ pillār
pēcuvateṉ aṟivilāp piṇaṅkaḷainām iṇaṅkiṟ
piṟappiṉiṉum iṟappiṉiṉum piṇaṅkiṭuvar viṭunī
ācaiyoṭum araṉaṭiyār aṭiyārai aṭaintiṭ(ṭu)
avarkarumam uṉkaruma mākac ceytu
kūcimoḻin taruḷñāṉak kuṟiyil niṉṟu
kumpiṭṭut taṭṭamiṭṭuk kūttāṭit tiriyē.
S.324. aṟivariyāṉ taṉaiyaṟiya yākkai yākki
aṅkaṅkē uyirkkuyirāy aṟivukoṭut taruḷāl
ceṟitaliṉāl tiruvēṭam civaṉuruvē yākum
civōkampā vikkumattāṟ civaṉu māvar
kuṟiyataṉāl itayattē araṉaik kūṭum
koḷkaiyiṉāl araṉāvar kuṟiyoṭutām aḻiyum
neṟiyataṉāṟ civamēyāy niṉṟiṭuva reṉṟāl
nēcattāl toḻutiṭunī pācattār viṭavē.
S.325. tirukkōyi luḷḷirukkum tirumēṉi taṉṉaic
civaṉeṉavē kaṇṭavarkkuc civaṉuṟaivaṉ aṅkē
urukkōli mantirattāl eṉaniṉaiyum avarkkum
uḷaṉeṅkum ilaṉiṅkum uḷaṉeṉ pārkkum
viruppāya vaṭivāki intaṉattiṉ eripōl
mantirattiṉ vantutittu mikuñcurapik keṅkum
urukkāṇa voṇṇāta pālmulaippāl vimmi
oḻukuvatu pōlveḷippaṭ ṭaruḷuvaṉaṉ parkkē.
S.326. ñāṉayō kakkiriyā cariyai nālum
nātaṉtaṉ paṇiñāṉi nāliṉikkum uriyaṉ
ūṉamilā yōkamutal mūṉṟiṉukkum uriyaṉ
yōkikiri yāvāṉtāṉ oṇkiriyai yāti
āṉairaṇ ṭiṉukkuriyaṉ cariyaiyiṉil niṉṟōṉ
accariyaik kēuriyaṉ ātaliṉāl yārkkum
īṉamilā ñāṉakuru vēkuruvum ivaṉē
īcaṉivaṉ tāṉeṉṟum iṟaiñci ēttē.
S.327. mantirattāṉ maruntukaḷāl vāyttaviyō kattāl
maṇiirata kuḷikaiyiṉāl maṟṟum maṟṟum
tantirattē coṉṉamuṟai ceyya vēta
cakalakalai ñāṉaṅkaḷ tirikāla ñāṉam
antamilā aṇimāti ñāṉaṅka ḷellām
aṭaintiṭumā cāṉaruḷāl aṭicēr ñāṉam
vantiṭumaṟ ṟoṉṟālum vārā tākum
maṟṟavaiyum avaṉaruḷāl maruvu maṉṟē.
S.328. parampiramam ivaṉeṉṟum paracivaṉtā ṉeṉṟum
parañāṉam ivaṉeṉṟum parāparaṉtā ṉeṉṟum
araṉtaruñcīr nilaiyellām ivaṉē yeṉṟum
aruṭkuruvai vaḻipaṭavē avaṉivaṉtā ṉāyē
iraṅkiyavā raṇamyāmai mīṉaṇṭam ciṉaiyai
iyalpiṉoṭum paricittum niṉaintum pārttum
parintivaitā mākkumā pōlcivamē yākkum
paricittum cintittum pārttum tāṉē.
civañāṉacittiyār cupakkam muṟṟiṟṟu
Sivajnana Siddhiyar Tamilischer Originaltext
Der folgende tamilische Text des Sivajnana Siddhiyar entspricht demselben Versumfang. Offenkundige Zeichenbeschädigungen der tabellarischen Vorlage wurden mithilfe der ebenfalls vorliegenden tamilischen Shaivam-Fassung berichtigt. Die fortlaufende Verszählung wurde vereinheitlicht; Einzelheiten stehen im Quellenabschnitt.
Parapakkam – Prüfung anderer Lehrsysteme
திருச்சிற்றம்பலம்
Anrufung, Lehrerverehrung und Anliegen des Werkes
P.1. ஒருகோட்டன் இருசெவியன் மும்மதத்தன் நால்வாய் ஐங் கரத்தன் ஆறு
தருகோட்டம் பிறையிதழித் தாழ்சடையான் தரும்ஒரு வாரணத்தின் தாள்கள்,
உருகோட்டன் பொடும் வணங்கி ஒவாதே இரவுபகல் உணர்வோர் சிந்தைத்,
திருகோட்டும் அயன்திருமால் செல்வமும்ஒன் றோஎன்னைச் செய்யும் தேவே.
P.2. மங்கல வாழ்த்து
சிவபெருமான்
ஆதிநடு அந்தமிலா அளவில் சோதி
அருள்ஞான மூர்த்தியாய் அகிலம் ஈன்ற,
மாதினையும் ஒருபாகத் தடக்கி வானோர்
மகுடசூ ளாமணியாய் வையம் போற்றப்,
பாதிமதி யணிபவளச் சடைகள் தாழப்
படரொளிஅம் பலத்தாடும் பரனார் பாதத்,
தாதுமலி தாமரைகள் சிரத்தே வைத்துத்
தளராத பேரன்பு வளரா நிற்பாம்.
P.3. சத்தி
ஈசனருள் இச்சைஅறி வியற்றல் இன்பம்.
இலயமொடு போகமதி கார மாகித்,
தேசருவம் அருவுருவம் உருவ மாகித்
தேவியுமாய்த் தேசமொடு செல்வ மாகிப்,
பேசரிய உயிரையெலாம் பெற்று நோக்கிப் பெரும்போகம்
அவைய ளித்துப் பிறப்பினையும் ஒழித்திட்(டு),
ஆசகலும் அடிய ருளத் தப்பனுட னிருக்கும்
அன்னையருட் பாதமலர் சென்னி வைப்பாம்.
P.4. விநாயகக் கடவுள்
இயம்புநூல் இருந்தமிழின் செய்யு ளாற்றல்
இடையூறு தீர்ந்தினிது முடிய வேண்டித்,
தயங்குபேர் ஒளியாகி எங்கு நின்ற
தலைவனார் மலைமாது தன்னோ டாடிப்,
பயந்த ஐங் கரநாற்றோள் முக்கண்இரு
பாதப் பரியதொரு நீள் கோட்டுப் பெரிய பண்டிக்,
கயந்தன்அடிக் கமலங்கள் நயந்து போற்றிக்
கருத்திலுற விருத்திமிகக் காதல் செய்வாம்.
P.5. சுப்பிரமணியக் கடவுள்
அருமறைஆ கமம்அங்கம் அருங்கலைநூல்
தெரிந்த அகத்தியனுக் கோத்துரைக்கும் அருட்குருவாங் குருளை,
திருமறைமா முனிவர்முனி தேவர்கள்தந் தேவன்
சிவனருள் சேர் திருமதலை தவநிலையோர் தெய்வம்,
பொரும்அறையார் கழல்வீரர் வீரன் கையில்
பூநீர்கொண் டோவாது போற்றும் அடி யார்கள்,
கருமறையா வகையருளிக் கதிவழங்குங் கந் தன்
கழலிணைக ளெஞ்சிரத்திற் கருத்தில் வைப்பாம்.
P.6. மெய்கண்டதேவ நாயனார்
பண்டைமறை வண்டாற்றப் பசுந்தேன்
ஞானம் பரிந் தொழுகச் சிவகந்தம் பரந்து நாறக்,
கண்டஇரு தயகமல முகைக ளெளலாங்
கண்திறப்பக் காசினிமேல் வந்தஅருட் கதிரோன்,
விண்டமலர்ப் பொழில்புடைசூழ் வெண்ணெய்
மேவு மெய்கண்ட தேவன்மிகு சைவ நாதன்,
புண்டரிக மலர் தாழச் சிரத்தே வாழும் பொற்பாதம்
எப்போதும் போற்றல் செய்வாம்.
P.7. அவையடக்கம்
மாலயன்மா மறைஅறியா ஆதி மார்க்கம்
வையகத்தா கமம்வேத மற்று முள்ள,
நூலையெலாம் உணர்ந்திறைவன் கழலே
நோக்கு நோன்மைஅருந் தவர்முன்யான் நுவலு மாறு,
வேலையுலா வுந்திரைகள் வீசி யேறி
வேறேழு மொன் றாகி நின்ற போது,
சாலவுமான் குளப்பிடியிற் றங்கி நின்ற
சலமதுதா னேரென்னுற் தன்மைத் தாலோ.
P.8. நீடுபுகழ் உலகுதனில் மைந்தர் மாதர்
நேயமொடு தாம் பயந்த புதல்வர் வாயில்,
கூடுமொழி மழலையொடு குழறி ஒன்றும்
குறிப்பரிதா யிடினுமிகக் குலவிப் போற்றி,
மாடு நமக் கிதுவென்று கொண்டு வாழ்வர்
அதுபோல மன்னு தமிழ்ப் புலமை யோரென்,
பாடுகவிக் குற்றங்கள் பாரார் இந்நூல்
பாராட்டா நிற்பர் அருட் பரிசி னாலே.
P.9. சுத்தவடி வியல்பாக வுடைய சோதி
சொல்லியஆ கமங் களெலாஞ் சூழப் போயும்,
ஒத்துமுடி யுங்கூட ஓரி டத்தே ஒருபதிக்குப்
பலநெறிக ளுளவா னாற்போற்,
பித்தர்குண மதுபோல ஒருகா லுண்டாய்ப்
பின்னொருகால் அறிவின்றிப் பேதை யோராய்க்,
கத்திடுமான் மாக்களுரைக் கட்டிற் பட்டோர்
கனகவரை குறித்துப்போய்க் கடற்கே வீழ்வார்.
P.10. நூற்கதிகாரியும் நூல்வழியும் நூற்பெயரும்
போதமிகுத் தோர்தொகுத்த பேதை மைக்கே
பொருந்தினோ ரிவர்க்கன்றிக் கதிப்பாற் செல்ல,
ஏதுநெறி யெனுமவர்கட் கறிய முன்னா
ளிறைவனரு ணந்திதனக் கியம்ப நந்தி,
கோதிலருட் சனற்குமா ரற்குக் கூறக் குவல
யத்தின் அவ்வழியெங் குருநாதன் கொண்டு,
தீதகல எமக் களித்த ஞான நூலைத்
தேர்ந்துரைப்பன் சிவஞான சித்தி யென்றே.
P.11. நூற்கருத்து
இறைவனையும் இறைவனால் இயம்பு நூலும்
ஈண்டளவும் பொருளியல்பும் வேண்டுஞ் செய்தி,
முறைமைகளும் பெத்தமொடு முத்தி யெல்லா
மூதுலகில் எமக்கியன்ற முயற்சி யாலே,
சிறையுலவும் புனல்நிலவித் தோன்றும் பேய்த்தேர்ச்
செய்கைபோ லுண்டாய பொய்கொள் மார்க்கத்
துறைபலவுங் கடாவிடையாற் சொல்லிப் போக்கித்
துகள்தீர இந்நூலிற் சொல்ல கிற்பாம்.
Lokayata: Die materialistische Position
P.12. இந்திர புரோகிதன் இயம்பும்ஒரு நூலின்
தந்திர மெனாதறிவி னோட்ருளி லாமல்
சந்தணை புயத்துமண மாலைகள் தயங்க
உந்தியுல கத்திலுல காயத னுரைப்பான்.
P.13. ஈண்டளவை காட்சிமன மாதிஇரு மூன்றாய்
வேண்டும்அனு மானமுத லானபல வேண்டா
பூண்டபொருள் பூதமவை புகழ்கடின சீதந்
தீண்டரிய வெம்மைசல னத்தினொடு சேர்வே.
P.14. சாற்றுபெய ரானவை தலம்புனல் கனற்பின்
காற்றுமென லாம்இவை கலந்தகுண மோதின்
நாற்றம்இர தம்உருவம் நற்பரிச மாகும்
போற்றுமிவை நித்தஇயல் பாமிவை புணர்ப்பே.
P.15. ஒத்துறு புணர்ச்சியின் உருக்கள்பல வாகும்
வைத்துறு கடாதிபல மண்ணின்வரு மாபோற்
புத்திகுண நற்பொறி புலன்களிவை யெல்லாம்
இத்தில்வரும் நீரினில் எழுங்குமிழி ஒத்தே.
P.16. பூதமதின் ஒன்றுபிரி யப்புலன் இறக்கும்
நீதியினின் நிற்பன நடப்பனவும் முற்போல்
ஓதும்வகை யாகிஉறு காரியம் உலந்தால்
ஆதியவை யாம்இதனை யறிவதறி வாமே.
P.17. இப்படி யன்றிக் கன்மம் உயிர்இறை வேறுண் டென்று
செப்பிடும் அவர்க்கு மண்ணோர் செய்திடுங் குற்ற மென்னோ
ஒப்பிலா மலடி பெற்ற மகனொரு முயற்கொம் பேறித்
தப்பில்ஆ காயப் பூவைப் பறித்தமை சாற்றி னாரே.
P.18. சேய்திடும் கன்ம மெல்லாம் செய்தவர் தம்மைப் பற்றி
எய்திடு மென்னில் இங்கே மாய்ந்திடும் ஏய்வ தெங்ஙன்
மெய்தரு தூலங் கெட்டுச் சூக்கமாய் மேவு மென்னில்
ஐயனே தீபம் போனால் அதனொளி யாவ துண்டோ.
P.19. மாய்ந்துபின் வயலி லிட்ட வைதழை பலிக்கு மாபோல்
ஏய்ந்திடும் கன்ம மென்னில் இட்டிடத் திசையும் மேனி
ஓய்ந்துவந் தவரை உண்ணப் பண்ணுஞ்சோ றுதரத் தற்றால்
வாய்ந்திடும் மலம் வயிற்றிற் கொண்டிடும் வழக்கு வைத்தாய்.
P.20. உருவமும் உணர்வும் செய்தி ஒத்திரா கன்மம் என்னின்
மருவுகை விரல்கள் தம்மின் வளர்வுடன் குறைவுண் டாகி
வருவதிங் கென்ன கன்மம் செய்துமுன் மதியி லாதாய்
பெருகுபூ தங்கள் தம்மின் மிகுகுறைப் பெற்றி யாமே.
P.21. இன்பொடு துன்ப மெல்லாம் எய்துவ கன்ம மென்னில்
நன்புனல் சந்த னாதி நணுகவும் அணுக வொண்ணா
மின்பொலி அழலி னோடு மேவுவ நன்மை தீமை
என்செய்த தியம்பி டாய்நீ இவையெலாம் இயல்ப தாமே.
P.22. காயத்தின் குணம தன்றிக் கண்டதான் மாவுண் டாயின்
மாயத்திற் சொல்லி டாதே மனமுதல் ஆறி னுக்கும்
நேயத்த தாக வேண்டும் அன்றியே நிகழ்த்து முண்மை
தேயத்தின் முயற்கொம் பெல்லை செப்பு வோர்செய் தியாமே.
P.23. அருவமே இறைவ னாகில் அறிவின்றா காய மாகும்
உருவமே யென்னிற் பூதக் கூட்டத்தில் ஒருவ னாகும்
மருவிய இரண்டுங் கூடி நிற்பவன் என்னின் மண்மேல்
இருவிசும் பொருகல் லேந்தி நிற்குமோ இயம்பி டாயே.
P.24. பூதத்தே அன்ன மாகி அன்னத்தால் உடம்பு புத்தி
பேதித்தே மனமு மாகிப் பிரிந்தமை திருந்த இன்று
வேதத்தே யுரைக்க என்னோ மேதினி யோர்க ளெல்லாம்
கேதத்தே வீழ்ந்து வேறு நெறியல் கேட்கு மாறே.
P.25. போகத்தை மண்ணிற்கண்டு விட்டுப்போய் விண்ணிற்கொள்ள
மோகத்த ராகி அல்லல் முயன்றுழல் மூட ரெல்லாம்
தாகத்தில் தண்ணீ கண்டு விட்டுப்போய்த் தண்ணீர் கேட்டுச்
சோகித்தே உண்ண வெண்ணித் துயருறு வார்க ளந்தோ.
P.26. வாழவே வல்லை வாமி வலக்கைதா வென்னு யிர்க்குத்
தோழனீ யுன்னை யொப்பார் சொல்லிடி னில்லை கண்டாய்
கோழைமா னுடர்தீ தென்னுங் கொலைகள வாதி கொண்டே
சூழும்வார் குழலார் மொய்ப்பச் சுடரெனத் தோன்றி னாயே.
P.27. ஈசனார் அயனார் மாலோ டிந்திரன் தெரிவை மார்பாற்
பேசொணா வகைக ளெல்லாஞ் செய்தன்றோ பெரியயோரானார்
ஆசையால் அவர்போல் நாமும் ஆகவே வேண்டு மாயின்
வாசமார் குழலா ரோடும் வல்லவா கூடி வாழ்மின்.
P.28. தையலார் ஊட லாடத் தாமவ ரோடுங் கூடிச்
செய்யதா மரையை வென்ற சீறடி செம்பஞ் சூட்டி
மெய்யெலாம் பாதஞ் சூடும் வேடத்தார் மெய்யிற் கூடா
மையல்மா னுடர்பொய் மார்க்க வேடத்தே மாய்கின் றாரே.
P.29. வாசமார் குழலி னார்கள் மணிஅல்குல் தடத்தே மூழ்கி
நேசமார் குமுதச் செவ்வாய் அமுதினை நிறைய உண்டு
தேசுலா மணிமென் தோள்மேற் சேர்ந்துவீற் றிருந்திடாதே
மாசுலா மனத்தோரெல்லாம் மறுமைகொண் டழிவர் மன்னோ.
P.30. மதிநிலா நுதலா ரோடு மணிநிலா முன்றி லேறி
முதிர்நிலா வெறிப்பச் செவ்வாய் இளநிலா முகிழ்ப்ப மொய்த்த
கதிர்நிலா வடங்கொள் கொங்கைக் கண்கள்மார் பகலமூழ்கும்
புதுநிலா வியநன் போகம் விடுவர்புன் சமயத் தோரே.
P.31. ஊடுவ துணாவ துற்ற கலவிமங் கையரை யுள்கி
வாடுவ தடியில் வீழ்ந்து வருந்துவ தருந்த வம்பின்
கூடுவ துணர்வு கெட்டுக் குணமெலாம் வேட்கை பேயாய்
நீடுவ தின் முத்தி யித்தில்நின் றார்கள் முத்தர்.
P.32. வீட்டினை உளதென் றோடி மெலிவதிங் கென்னை வீடு
காட்டினோர் கண்டோர் கேட்டோர் கரியவை உண்டேல் காட்டீர்
நாட்டினில் அரச னாணைக் கிசையவே நடந்து நாளும்
ஈட்டிய பொருள்கொண் டிங்கே இன்பத்துள் இசைந்தி டீரே.
Antwort: Wahrnehmung, Folgerung und lebendige Seele
P.33. உலகாயதன்மத மறுதலை
உள்ள தாவது கண்ட தென்றுரை கொண்ட தென்னுல கத்துநீ,
பிள்ளை யாய்வளர் கின்ற நாளுனைப் பெற்ற தாயொடு தந்தையைக்,
கள்ள மேபுரி கால னாருயி ருண்ண வின்றொரு காளையாய்,
மெள வேயுள ரென்று கொண்டு விரும்பு மாறு விளம்பிடே.
P.34. இடித்து மின்னி இருண்டு மேக மெழுந்த போதிது பெய்யுமென்,
றடுத்த தும்அகில் சந்த முந்தி அலைத்து வார்வுனல் ஆறுகொண்,
டெடுத்து வந்திட, மால்வ ரைக்க ணிருந்து கொண்டல் சொரிந்த தென்று,
முடித்த தும்இவை காட்சி யன்றனு மான மென்று மொழிந்திடே.
P.35. காண்ட லோஅநு மான மாவதும் காட்சி மன்னதும் காட்சியேல்,
பூண்ட பூத உடம்பி னுள்எழு போத மென்கொடு கண்டனை,
மாண்ட வாயின் மனங்கொள் ஞான முணர்ந்த தும்அநு மானமென்,
றீண்டு பூத மியைந்த திவ்வுடன் என்ப தென்பிர மாணமே.
P.36. பழுதி லாமறை கண்ட நூல்பழு தின்றி யுண்டது பாரின்மேன்,
மொழிவர் சோதிட முன்னி யின்னது முடியு மென்பது முன்னமே,
அழிவி லாதது கண்ட னம்அவை யன்றி யுஞ்சில ஆகமங்களின்,
எழுதி யோர்படி என்று கொண்டிரு நிதியெ டுப்பதும் எண்ணிடே.
P.37. பூத மானவை நித்த மென்று புகன்ற தென்னை உருக் களாய்,
ஆத லோடழி வாகு மாதலி னாக்கு வோரவர் வேண்டிடும்,
காத லோடு கடாதி மண்கொ டியற்று வோருளர் கண் டனம்,
சீத நீரி லெழுந்த கொப்புள் நிகழ்ந்த மாருதச் செய்கையே.
P.38. நீரின் வந்தெழு கொப்புள் நீரது வாயெ ழும்நிகழ் பூதமும்
ஓரின் வேறுணர் வாயெ ழாஅவை பூத மாகி உதித்திடும்
தேரின் நூறடை காய்செ றிந்தவை சேர வேறு சிவப்பெழும்
பாரி னிற்பிரி யாது புந்தி பழிப்பு டம்பு கிடக்கவே.
P.39. கூறு சேர்வையின் வந்த போது சிவப்பெனும் குணம் ஒன்றுமே,
வேறு வேறு புலன்கு ணங்கள் உடற்கண் வந்து விளைந்ததென்,
நூறு காயடை கூடும் வேறொரு வன்ந னாலென நோக்கிநீ,
தேறு பூத செயற்கும் வேண்டும் ஒருத்த னென்று தெளிந்திடே.
P.40. ஆன ஐம்பொறி உண்டி நித்திரை அச்சம் மைதுனம் ஆதியாய்,
ஊனில் வந்திடு முன்பி லாதவை யென்று ரைக்கின் உலூதைபோல்,
வானின் வந்திடும் மாதர் ஆண்அலி யாகி மானுடர் ஆதியாய்,
யோனி பன்மையும் இன்று பூதம் உறும்பு ணர்ச்சியொர் தன்மையே.
P.41. ஐந்து நான்கொரு மூன்றி ரண்டுடன் ஒன்ற தாய்உட லங்களின்,
வந்தி டாவுணர் விந்தி யங்களும் வன்ன பன்மையும் இன்மையாம்,
புந்தி யோடிய வன்ன போக குணங்கள் பூத புணர்ச்சிதான்,
தந்தி டாதிவை பேத மாயிட வந்த வாவினை தந்தவா.
P.42. அறிவு பூதம தென்னில் வேறு புறத்த தறிந்தமை கண்டடிலம்
செறிவு தான்உ டலத்தெ னில்சவ மான போதுடல் பேதருமோ
குறிகொ ளாதுடல் வாயுவானது கூடி டாமையின் என்னின்நீ
பிறித ராதுயிர் நிற்க ஞானம் உறக்க மென்பிற வாததே.
P.43. அறிவு டற்குண மென்னில் ஆனைய தததி அந்தம் எறும்பதா
உறுமு டற்பெரி தான வற்றில் உதித்தி டும்பெரி தாகவே
சிறுவு டற்செறி ஞான மும்சிறி தாயி டும்பரி ணாமமும்
பெறுமு டற்சிறி தாவ தென்பெரி தாவதென்சில பேசிடே.
Karma und die Verschiedenheit der Erfahrung
P.44. போத மம்மெலி வவகி யும்மலி பூத மானவை கூடலிற்
பேத மோடு பெருத்து டற்கள்சிறுத்த பெற்றிமை என்றிடின்
ஓது டற்பெரி தான வுஞ்சிறி தாயி டாசிறி தானவும்
நீதி யிற்பெரி தாயி டாமுனம் உள்ள தன்மையின் நீடுமே.
P.45. இயல்பு காண்இவை யென்னில் வேறிசை பெண்ணோ டாணிரு தன்மையாஞ்,
செயல்கொ ளாஇவர் செய்தி காரண மாக வந்து செனிப்பதென்,
இயல்ல தாமுடல் பூத காரிய மாவ தும்மில்ஆஆ யாகுமால்,
மயல தாம்பிஆஆ யாலொ ருத்தன் வகுத்த தன்மையின் வந்ததே.
P.46. கார ணம்அவை யென்ற தென்னை கடாதி போல்நிகழ் காரியம்,
நேர ணைந்து சமைந்து நின்றிடும் என்ப தும்அது நேர்கிலோம்,
போர ணைந்திடு மொன்றொ டொன்று பொருந்து மாகில் வருந்தியும்,
நீர ணைந்தொரு தீயி னின்றது கண்ட தாயின் நிகழ்த்திடே.
P.47. பூத மேவு புணர்ச்சி யேபுரி காய காரண மாகுமேல்
காதல் ஆணொடு பெண்ணும் மேவு புணர்ச்சி ககரண மாவதெ
ஆதி யேஉல கத்தில் ஆணொடு பெண்ணு மாயணை காரியம்(ன்)
நாதன் நாயகி யோடு கூடி நயந்த காரணம் என்பரே.
P.48. கந்தம் வெம்மை கலந்தி டும்புனல் கன்மம் என்செய்த தென்றனை
சந்த னந்தழல் சார நீரிரு தன்மை யுற்றிடு மாறதோர்
தந்த கன்மம் இரண்ட ணைந்து தருஞ்சு கத்தொடு துக்கமும்
சிந்தி யாஎழு சீவ னுற்றிடும் அஅறு டற்கிலை தேறிடே.
P.49. இன்பம் எய்தி இருந்து நீவினை இல்லை இங்கியல் பென் றிடில்,
துன்பம் எய்திடு வானென் மற்றிது சொல்லி டாய் சொல வல்லையேல்,
முன்பு செய்திடு கன்ம மென்றறி கன்ம மும்முதல் வன்னறிந்,
தன்பி னாலுறு விக்கு மப்பயன் ஆங்க மைப்பொ டநாதியே.
P.50. அநாதி யேலமை வின்றெ னின்மல மாஆஆ கன்மம் அணுச்சிவன்
அநாதி கன்மம் அணுக்கள் செய்ய அறிந்து கன்மம் உடற்செயா
அநாதி காரிய மாமு டற்கள் அசேத னம்மணை யாவறிந்(து)
அநாதி யாதி அமைக்க வேண்டும் அமைப்பி னோடும் அநாதியே.
P.51. காணொ ணாகர ணங்க ளுக்குயிர் கண்டி டாமையின் இன்றெனில்
காணு மோகடங் கண்ட கண்ணினைக் கண்டு நிற்பதுங் கண்ணதே
காணொ ணாதுயிர் தானு மிப்படி கண்டி டுங்கர ணங்களைக்
காணொ ணாகர ணங்க ளுக்குயி ருண்மை யாவதுங் கண்டிடே.
P.52. அங்கி யானது தானு மொன்றை அணைந்து நின்று நிகழ்ந்திடும்
பங்கி யாதுயிர் தானு மிப்படி பற்றி யல்லது நின்றிடா(து)
எங்கு மார்தயி லத்தை யுண்டெழு தீப மான தெரிந்திடும்
அங்க தாம்உடல் நின்று கன்மம் அருந்தி யாருயி ராவதே.
P.53. அறிவு தானுட லத்தின் வேறது வாயி றந்து பிறந்திடின்
அறிவு முன்புள திங்கு வந்தும் அறிந்தி டாமைய தின்றெனின்
அறிவை யோகன வத்து நீநன வத்தை அன்று தரத்திருந்
தறியு மவ்வறி வோம யட்ககறி வாத லாலறி யாதுகாண்.
Vergänglicher Genuss und bleibende Seligkeit
P.54. இறந்தி டும்அறி வேபி றந்திடு மென்ப திங்கிசை யாதெனின்,
உறங்கி டும்பொழு தின்றி நின்றுணர் விங்கு தித்திடு மாறதோர்,
பிறந்த இவ்வுடல் போக வேறுடல் பின்பு வந்தமை பேசிடின்,
மறந்தி டுங்கன வத்தின் வேறு டல் வந்த வாறு மதித்திடே.
P.55. கரணம் வாயு விடத்த டங்க அடங்கி வந்தெழு காரியம்
மரண மான விடத்து மற்றிவை மாய்ந்து பின்பு வருஞ்செயல்
கிரண மார்கலை கெட்டு திப்ப இறப்பி னோடு பிறப்பையும்
தரணி யோர்கள் மதிக்கு ரைப்ப ருயிர்க்கு மிப்படி சாற்றிடே.
P.56. பூத மானவை காரி யங்கள் பொலிந்து மன்னி அழிந்திடும்
ஆத லால்ஒரு நாதன் இங்குளன் என்ற றிந்துகொள் ஐயனே
பேத மான கடாதி மண்ணினில் வந்த வாறு பிடித்திடில்
போதி லாத குலால னால்வரு செய்கை யென்று குறிப்பரே.
P.57. வேதன் நாரணன் ஆர ணம்மறி யாவி ழுப்பொருள் பேதைபால்,
தூத னாயிரு கால்ந டந்திடு தோழன் வன்னம செய் தொண்டனுக்(கு),
ஆத லாலடி யார்க ளுக்கெளி யான டிக்கம லங்கள்நீ,
காத லாலணை ஈண்டன் வேண்டின இம்மை யேதருங் கண்டிடே.
P.58. பொன்கு லாவு மணிக்க லன்கள் மலம்பு கில்கை பொருந்திடா,
மின்கு லாம்இடை யார்கள் தாமுல கத்தின் வேட்கை விடும்பொருள்,
புன்பு லால்மல மூத்தி ராதி பொசிந்து நாறு புலைக்கலம்,
என்கொ லாமிவர் மேல்வி ழுந்த திவற்றின் என்பெற எண்ணியே.
P.59. தோலி ரத்தம் இறைச்சி மேதை யெலும்பு மச்சை சுவேதநீ
ராலெ டுத்த முடைக்கு ரம்பை அழுத்தி னோடு புழுக்குழாம்
நூலொ ழுக்கிடு கோழை ஈரல் நுரைக்கு மூத்திர பாத்திரம்
சேல டர்த்தகண் ணார்க ளென்பது தேர்ம லத்திரள் திண்ணமே.
P.60. ஆசை யுற்றுழல் சூக ரங்கள் அசுத்த மேவி அளைந்துதின்
றேசு கித்தன வாயி டுஞ்சுகம் ஏழை யோடுறும் இன்பம் நீ
மாச தற்றொளிர் நித்த சுத்த வளந்த ருஞ்சுக வாரிகாண்
ஈச னுக்கடி மைத்தி றத்தின் இசைந்து நாம்பெறும் இன்பமே.
P.61. குரோத மேகுண மாயி ருந்தவர் சாந்தி நன்மை குறிக்கொளார்
அராக மேயணை வார்க ளாசை அறுத்த இன்பம் அறிந்திடார்
பராவு தேவர் பராவு தூய பராப ரன்அடி பற்றிநீ
விராவு மெய்யில் விடாத இன்பம் விளைந்திடும் இதுமெய்ம்மையே.
P.62. காம மாதி குணங்க ளைச்சுக மென்று கொண்டனை காதலால்
தூம மாரழல் அங்கி சீத மலிந்த போது சுகந்தரும்
நாம மார்தரு சீதம் வெம்மை நலிந்த பேபது தருஞ்சுகம்
சேச மாகிய இன்ப மாமிகு தெய்வ நன்னெறி சேரவே.
P.63. படிக்கு நூல்கள் சிவாக மம்பசு பாசமொடு பதித்திறம்,
எடுத்தி யம்புவ தீசன் வார்கழ லேத்தி டுந்தொழி லென்றுமே,
விடுத்தி டும்பொருள் காம மாதிகள் வேண்டி டும் பொரு ளீண்டருள்,
முடித்து மும்மலம் விட்டு நின்மல னோடு நின்றிடன் முத்தியே.
Sautrantika: Die buddhistische Position
P.64. நீதியார் வேத நூலின் நெறியலா அறங்கள் நாளும்
ஓதியோர் ஐந்து சீலம் உடையராய் உடல மூடிப்
போதிநீள் மரத்தின் மேவும் புத்தர்நால் வரினும் வைத்துச்
சாதிதான் இலாத கொள்கைச் சௌத்திராந் திகன்முன் சாற்றும்.
P.65. முழுதுணர்ந் துலகிற் கோறல் முதற்செயல் முணிந்து மற்றும்
பழுதிலா அருளி னாலே பரதுக்க துக்க னாதித்
தொழுதுவா னவரும் போற்றத் தொல்பிட கங்க ளான
வழுவிலா கமங்கள் சொன்ன மாதவன் நநத னாவான்.
P.66. மருவிய அளவை காட்சி மானமென் றிரண்டி வற்றறல்
கருதிய பொருள்கள் ஞான ஞேயமாய்க் கணத்திற் பங்கம்
வருமுரு அருவம் வீடு வழக்கென நான்க தாதித்
தருமவை ஒறி ரண்டாய்த் தான்விரிந் தெட்டி னாமே.
P.67. உருஇயல் பூத மோடங் குபாதாய ரூப மாகும்
அருஇயல் சித்தம் கன்மம் என்றிரண் டாகும் வீட்டின்
மருவியல் குற்றம் கந்த மெனவழங் கிடும்வ ழக்கின்
இருஇயல் உள்ள தோடங் கில்லதாம் இயம்புங் காலே.
P.68. மண்புனல் அனல்கால் பூதம் வலிகந்தம் இரதம் வன்னம்
எண்டரும் உபாதா யம்தா னிவைஇரு நான்குங் கூடி
உண்டொரு பொருளு ரூபம் உறுபுலன் உபாங்க மோடக்
கண்டது சித்தம் கன்மம் நன்றுதீ தென்றட காணே.
P.69. குற்றவீ டராக மாதி குணங்களைக் குறைதத லாகும்
மற்றவீ டுருவ மாதி ஐந்தையு மாய்த் லாகும்
சொற்றருந் தொகைதொ டர்ச்சி மிகுத்துரை யென்று மூன்றாய்
உற்றிடும் வழக்கி ரண்டும் ஒன்றுமூன் றாகி ஆறாம்.
P.70. ஒருவனென் றோதப் பட்டான் உருவாதி ஐந்தும் கூடி
வருபவ னென்று ரைத்தல் தொகையுண்மை வழக்க தாகும்
உருவமங் காதி யாய ஐந்தையும் ஒருவன் இன்று
தருவது தொகையினின்மை வழக்க தாஞ்சாற் றுங்காலே.
P.71. காரண காரி யத்தின் தொடர்ச்சியாய்க் கால மூன்றின்
சோர்வறத் தோன்றும் கெட்டு வழியென்கை தொடர்ச்சி யுண்மை
ஓர்தரின் ஒருவ னேஎக் காலத்தம் உள்ளா னென்று
தேர்வது தொடர்ச்சியின்மை வழக்கதாம் செப்புங்காலே.
P.72. தோன்றிய பொருள்க ளெல்லாம் நாசமாம் என்று சொல்லும்
மாற்றமுன் னுரைத்தல் மற்றை மிகுத்துரை வழக்கி னுண்மை
போற்றிய பொருள்கண் கட்குப் போனது போல்மு திர்ந்து
வேற்றுமைப் பட்ட தென்கை மிகுத்துரை இல்வழக்கே.
P.73. உள்வழக் கில்வ ழக்குள் ளதுசார்ந்த உள்வ ழக்கோ(டு)
உள்ளது சார்ந்த இன்மை வழக்குடன் இன்மை சார்ந்த
உள்வாக் கின்மை சார்ந்த இல்வழக் கென்றோ ராறாம்
உள்வழக்குள துண்டென்கை முயற்கோடின் றில்வழக்கே.
P.74. உணர்வுசார்ந் துணர்வு திக்கை யுள்ளது சார்ந்த வுண்மை
உணர்வுபி னின்றா மென்கை யுள்ளது சார்ந்த இன்மை
உணர்வுமுன் பின்றித் தோன்றல் இல்லது சார்ந்த வுண்மை
உணரினில் லதுசா ரின்மை உள்ளங்கை உரோம நாணே.
Einwände gegen Seele, Raum und Zeit
P.75. சொன்னநால் வகையு மின்றிச் சொல்லிடும் பொருள்க ளெல்லாம்
என்னையோ அறிகி லோம்பித் தேறியோ வானம் ஆன்மா
மன்னுகா லங்கடிக்கு மனமுடன் வாக்கி றந்திட்(டு)
உன்னுமோர் இறையும் உண்டென் றுரைப்பது நித்த மன்றே.
P.76. ஈங்குவவன் செயற்கு வாரா இயம்பிய பொருள்க ளெல்லாம்
தாங்குவான் உளதே யென்னில் தரித்திடா தருவ மாதல்
ஓங்குவான் ஓசைக் ககதி யெனிலதங் குருவின் கூட்டம்
நீங்குவா னின்றி எங்கும் நின்றதேல் எங்கு மின்றே.
P.77. போதமுண் டுயிர்கட் கென்னில் வாயிலைம் புலனும் நூலும்
ஆய்தலின் றொட்டுத் தீட்டுக் கலப்பினில் அறியு மென்னில்
ஏதமுண் டிரவிற் பச்சை சிவப்புடன் ஏய்ந்த போது
கேதநின் றென்னோ என்னும் ஐயமுன் கிடத்த லாலே.
P.78. அறிந்திடா வாயி லின்றேல் அறிவின்றாம் ஐந்தும் பற்றி
அறிந்திடும் அறிவுண் டென்னில் ஐந்தினும் அறிவொன் றாக
அறிந்திட வேண்டும் சார்பின் அறிந்திடு மென்னில் உன்னை
அறிந்திலோம் புத்த னென்றிங் கழகிது சொன்ன வாறே.
P.79. ஞானஞே யங்க ளன்றி ஞாதிரு என்று சொல்ல
ஆனதிங் கறிவேவ அன்றோ அன்றெனில் அவனி போலும்
தாதிங் கறிவே என்னில் சமைந்திடு நன்ப ருப்புப்
போனக மதற்குத் தானே கறியெனப் புகன்ற தாமே.
P.80. உயிரினை அருவ தென்னில் உருவுடன் உற்று நில்லா(து)
உயிரினை உருவ தென்னில் உடலினில் உடல டங்கா(து)
உயிரினை அணுவ தென்னில் உடல்பல துவார மோடும்
உயிரினை நித்த மென்னில் உணர்வுத யாந்த மின்றே.
P.81. எங்குமாய் நின்ற தான்மா என்றிடின் எங்கும் இன்றாம்
தங்கிடு நிறைவு தத்தம் சரீரங்கள் தோறு மென்னின்
மங்கிடும் உடலத் தோடே வடிவினில் ஓரிடத்தே
அங்கது நின்ற தென்னில் அடிமுடி அறிவின் றாமே.
P.82. சாற்றிய காலம் இங்குத் தங்கிய வாறி தென்னை(னில்)
தோற்றுவித் தளித்துப் போக்கும் தொழிலவை கால மென்
போற்றிய பொருளில் புக்குப் பிணங்கிடும் பொருட்பின் இன்றாம்
தேற்றிய இல்வ ழக்குத் திரவியத் தியல்பி னாமே.
P.83. எனக்குநீ கிழக்கி ருந்தா யாகின்மேற் கென்றா யென்பால்
எனக்குமேற் கிருந்தான் என்பாற் கிழக்கென இயம்புந் திக்குத்
தனக்குநாம் கொள்வ தெப்பால் சாற்றிடாய் இல்ல ழக்குத்
தனக்குள தாகும் உண்மை தானில தாகு மன்றே.
Einwände gegen einen Schöpfer
P.84. உலகினைப் படைத்தான் என்றாய் ஒருவனிங் குள்ள தாயின்
உலகினைப் படைக்க வேண்டா இல்லையேல் படைக்க வொண்ணா(து)
உலகினுக் குபாதா நந்தான் உள்ளதாய்க் காரி யத்தாம்
உலகினைப் படைக்கில் அங்கும் உளதில தாவ துண்டே.
P.85. உள்ளது கடாதி போல உதிப்பித்தான் என்று ரைக்கின்
மெளவே யெங்கு நின்று விதித்தனன் உலகின் மீது
வள்ளல் தான்நின்றா னென்னில் வந்ததாம் உலக முன்னே
தள்ளிடா தெங்கு நிற்கின் எங்குமுன் தந்த தாமே.
P.86. இல்லது கருணை யாலே இயற்றினன் இறைவன் என்னில்
கொல்லரி உழுவை நாகங் கூற்றமுங் கொண்டு தோற்ற
வல்லவன் கருணை யென்னோ வலியினால் வேண்டிற் றெல்லாம்
பல்கவே படைத்தா னாயிற் பித்தரைப் பணிந்தி டாயே.
P.87. பெறுவதிங் கென்பபடத்துப் பெற்றது விளையாட் டென்னில்
சிறுமழ விறைய தாகும் செய்திடும் கன்மத் தென்னின்
உறுபெருங் கன்மஞ் செய்வோர் முன்புள ராவ ருண்மை
அறிவுறின் ஞால மெல்லாம் அநாதியென் றறிந்தி டாயே.
P.88. உருவொடு நின்றா னென்னின் உருவமுன் படைத்தார் வேண்டும்
உருவவன் இச்சை யென்னில் உலகெலாம் இச்சை யாகும்
உருவுல கத்து ளோர்கட் குறுவது கன்மா லென்னின்
உருவுடை யோர்கட் கெல்லாம் உற்றது கன்மத் தாமே.
P.89. அருவெனில் பவத்தி னின்றும் எடுத்திடான் ஆகா சம்போல்
மருவினன் நிழல்போ லென்னின் மருவினோர்க் காகும்மாட்சி
பெருகிய அறிவுண் டென்று பேசிடின் நேசத் தோடும்
கருதிட உருவம் வேண்டும் இல்லையேற் கருத லின்றே.
P.90. எங்கள்நூல் அநாதி யயக இறைவனுண் டென்னு மென்னின்
உங்கள்நூல் உரைப்பா ரின்றி ஓதுவ தழகி தாகும்
அங்கவன் தன்ஆஆ நூல்கொண் டறிந்தனம் அவனைக் கொண்டே
இங்குநூல் அறிந்தோ மென்னில் ஈதோராச் சரிய மாமே.
P.91. உற்றெழு மரங்க ளாதி உயிரின்றிப் பூத ரூபம்
பற்றியிப் பாரின் மீது பாங்கினாற் பலவு மாகிப்
புற்றொடு மயிர்கொம் பாதி போலவே தோன்றி மாயும்
மற்றுள யோனி கட்குப் பயனென வழங்கு மன்றே.
P.92. கொண்றிட லாகா தென்றும் கொன்றவை கொண்டு நாளும்
தின்றிட லாகு மண்ணோ டொத்திடும் செத்த வெல்லாம
ஒன்றிய வாச மூட்டி உண்ணுநீர் வைத்த வர்க்கோ
சென்றுநின் றுண்ட வர்க்கோ புண்ணியம் செப்பி டாயே.
P.93. ஓங்கிய உருவ மோடும் வேதனை குறிப்பி னோடும்
தாங்குபா வனைவிஞ் ஞானம் தாமிவை ஐந்துங் கூடிப்
பாங்கினாற் சந்தா னத்திற் கெடுவது பந்த துக்கம்
அங்கவை பொன்றக் கேடாய் அழிவது முத்தி யின்பம்.
P.94. அழித்திடும் அராக மாதி அகற்றிநல் லறங்கள் பூரித்(து)
இழித்திடும் புலன்கள் போக்கி இன்பொடு துன்பம் வாட்டிப்
பழித்திடாப் பழுதில் வாழ்க்கை எட்டையும் பாரித் தெல்லாம்
ஒழித்திடு ஞான சீலம் சமாதியின் உறுதி யாமே.
Antwort: Zusammenhang, Erkenntnis und Überlieferung
P.95. சௌத்திராந்திகன் மத மறுதலை
அனைத்தினையும் உணர்ந்தானெம் இறைவ
னென்றிங் கறியாது புத்தநீ அறைந்தா யென்றும்,
அனைத்தினையும் அறிந்திடான் அளவி லாமை
ஒன்றொன்றா அனைத்தினையும் அறிந்தா னென்னின்,
அனைத்தினையும் அளவிறந்த தென்ன வேண்டா
அளவிலா ஞானத்தால் அறியின் ஞானம்,
அனைத்தினையும் அறியாது கணத்தில் தோன்றி
அழிதலால் அறிந்த மையின் றாகு மன்றே.
P.96. சிலபொருளை அறிந்தவற்றின் திறத்தே யொட்டிச்
சிந்திப்பன் எப்பொருளும் என்னிற் சென்று,
பலபொருளாய் ஒன்றுபல பேத மாகிப் பயின்றுவரு
மாதலாற் பார்க்கு மாறென்,
உலகுதனில் ஒருபொருளங் குணரும் போதின்
உற்றுணர்தல் ஆராய்தல் தெளித லுண்டாய்,
நிலவுமத னால் உணர்வு பன்மை முன்பின்
நின்றிடா நின்பையெல்லாம் நினைப்ப தெங்கே.
P.97. முத்திநிலம் கண்டறங்கள் மொழிந்தா னாயின்
முதல் முழுதும் பொன்றிப்பின் மொழிந்த வண்ணம்,
ஒத்திடுந்தேன் நெய்கூட்டி உண்டிறந்தோன்
ஒருவன் உலகினில்வந் திதுதீதென் றுரைத்தால் ஒக்கும்,
செத்ததுபின் னென் றுரைக்கில் கதியில்
செல்லாத் தேரனுரை நீர்பெருகிச் சென்றா றாகும்,
அத்தினள வறியாதிக் கரையோர் தம்மை
யக்கரைக்கே செல்லவிடும் ஆசை யாமே.
P.98. நீர்போல நின்றுயிர்கட் களித்தி டாதே
நெருப்பாய துயர்ப்பிறப்பின் நிகழ்ந்து நின்று,
பாரோருக் களித்தபடி வலையிற் பட்ட
பலகலைமான் கண்டொருநீள் கலைபாய்ந் தோடி
நேரேசென் றவ்வலைக்கே நேர்ந்தா
லொக்கும் நீள்பாவக் குழியில்விழு நீர்மை யாகும்,
ஆரோவிங் கவனொப்பார் அறத்தை
யாக்கப் பிறந்தறமாக் கினனென்னில் அடங்க வாமே.
P.99. அலகிறந்த யோனிகளில் புகுந்த தெல்லாம்
அறத்தை அளித் திடவென்னில் அவற்றி னெல்லாம்,
நிலவுவது கன்மத்தா லாகு மன்றி
நினைந்ததோர் இச்சையினால் நிகழ்ந்தா னாகில்,
உலகுதனி லுள்ளோர்க்கும் அதுவே யாகும்
ஒருத்தி வயிற் றினிலிருந்தங் குதரந் தள்ளித்,
தலமதில்வந் தானென்னில் தாயைக்
கொன்றான் தருமத்தை யின்றெனக்குச் சாற்றி டேலே.
P.100. அரியினொடு நரிஉழுவை ஆதி யாக
ஆனபோ தறந் திரிந்து கோற லாதி,
பரிவினொடும் செய்தனனாம் இல்லை
யாகிற் பசிதனக்குத் தின்பதவன் பழுதை யோதான்,
கருதிலவன் பரதுக்க துக்க னாகிற்
கணவனிழந் தோர்கட்குங் கண்ணி குத்தித்,
திரியுமவர் துயரினுக்கும் இரங்கு வோன்றன்
செயலறத்துக் கழகியதாஞ் செப்புங் காலே.
P.101. ஒருபொருளைத் தேடிஅதற் குரையுந் தேடி
உரைப்பதன்முன் உணர்விறக்கும் உனக்கு நூலென்,
மருவிவருஞ் சந்தான வழியில் என்னில்
வாயுரைத்த தேயுரைத்து வழங்குமாகும்,
பெருகுவது கெட்டென்னில் அதுபோ
லாம்பின் பித்துரைத்த தறியாது பேதை சொல்லும்,
தருவது நூல் எப்பரிசு முதல்நடுவோ
டிறுதி தான் விருத்த மின்றியது சாற்றி டாயே.
P.102. முன்னாகப் பலஅறங்கள் பூரித்தெம் இறைவன்
முழு துணர்ந்திங் கருளினால் உயிர்கள் முத்தி அடையப்,
பின்னாகப் பிடகநூல் உரைத்தா னென்று
பேசினாய் இவன்முன்பு பேரறங்கள் புரிநூல்,
சொன்னரார் இவனைப்போன் முன்னொருவன்
என்னில் அவனுக்குச் சொன்னாரார் எனத்தொடர்ச்சியாகி,
அன்னாய்பின் அனவத்தைப் படுமொருவன்
இன்றாம் ஆரோஉன் பாழியிருப் பார்இதனை அறையே.
P.103. இந்நூலைச் சொன்னவன்தான் இங்கிருந்தா
னென்னில் இவனிருத்தி யேத்துமவன் எங்கிருந்தா னெவனோ,
அந்நூலோ குருவந்த அடைவுமுனக் கில்லை
அடைவுதரின் முடிவின்கண் அநாதி போதன்,
சொன்னானாம் அவையேதா கமங்க ளாகுஞ்
சுருக்கியூன் தவம்புரியச் சொல்லுவ தெல்லோரும்,
உன்நூல்கண் கழுவாதே உதிப்ப தன்முன்
புலாலோ டுண்பானோர் ஊன்பிரிய னுரைத்ததொரு நூலோ.
P.104. முன்நூலும் வழிநூலும் சார்பு நூலும்
மூன்றாகும். உலகத்து மொழிந்த நூல்கள்,
இந்நூலில் உன்நூலிங் கெந்நூ லென்னில்
இந்நூல்கா ணென்நூலென் றியம்ப மாட்டாய்,
உன்நூலும் ஒருநூலாய் உரைப்ப தென்னே
உலட்டுநூல் பருத்திநூல் சிலம்பி நூல்கள்,
அந்நூலு மல்லாதே பொய்ந் நூல்
கொண்டிங் கறநோற்றுத் திரிந்தவா றழகி தாமே.
Beständigkeit im Wandel
P.105. புத்தனவன் பொன்றக்கெட் டுப்போனா னென்று
போற்றுவதிங் காரைநீ பொய்த்தவஞ்செய் புத்தா,
செத்த வர்க்குச் சிலகிரியை செய்ய இங்குச்
செய்தவர்க்கும் புண்ணியமா மென்று செப்பின்,
நித்தமுயி ராதலாற் பலிக்குஞ் செய்தி
நினைந்துதரு வானுமுளன் உனக்கிவ்வா றில்லை,
வைத்தசுடர்த் தீபமற மாய்ந்தக்கா
லதற்கு மருவுதிரி நெய் கூட்டு மதிகேடுன் வழக்கே.
P.106. நூலுரைத்தான் ஒருவனுளன் என்றநுமா
னத்தால் நூல்கொண்டிங் கறிந்தாற்போல் நூலா நூலின்,
பாலுரைத்த பொருள்களெல்லாம் அநுமான
மென்னிற் பரலோக பாதாள லோகங்க ளொருசொல்,
லாலுரைத்த நூலின்றி அறையா யின்றேல்
அவையறிந்த படியெனுன தநுமான மன்றே,
மேலுரைக்கும் பிரமாண முனக்கில்லை
காட்சி யநுமானம் விட்டபொருள் விளக்குவதா கமமே.
P.107. எப்பொருளும் அநித்தமென இயம்பிடுவை
அநித்தம் இல்லதற்கோ உள்ளதற்கோ உளதிலதா னதற்கோ,
செப்பி டின்இல் லதற்கில்ல தென்று மில்லை
சென்றடைவ துள்ளதற்கேல் உள்ளதென்று முண்டாம்,
அப்படிதான் உளதிலதாம் அப்பொருளுக்
கென்னில் உளதிலதா காதிலதும் உள்ள தாகா,
திப்பொருளுக் கநித்தமிலை என்றொன்றைக்
காட்டாய் எனில்தோன்றும் பொருள்நின்றிங் கிறுதி யாமே.
P.108. அங்குரம்வித் தின்கேட்டில் தோன்றுமது போல
அனைத்துருவுங் கெட்டுவழி யாகு மென்னின்,
அங்கவற்றுக் காக்கக்கே டறைந்தா யெல்லாம்.
அநித்தமெனும் உரைமறந்தாய் அருகனுமா னாய்நீ,
இங்குமுளை யிலைமரமாய் எழுந்தீண்டிச்
செல்லா திறந்ததே எழுந்தபடி நில்லா தென்னின்,
மங்கியிடா தேபால தருணவிருத் தையாய்
வரும்வடிவு திரிந்து நின்று மாயுங் காணே.
P.109. உடல்பூத மெனில்ஒன்றுக் கொன்றுபகை
ஒன்றா வுதிரசுக் கிலமென்னின் மரத்தினுளுக் கல்லி,
னிடமாகத் தவளையுரு வந்தவா றியம்பாய்
இருவினைகா ணெனின்வினைக ளிரண் டுருவாய் நிற்கும்,
திடமாக வன்னமுரு வெனின்உண்ண
வுண்ணச் சென்றுவள ருங்காயந் தேயமுணர் வென்னின்,
மடவோனே அருவுணர்விங் கசேதனமாய்
உருவாய் வளராது வருமில்லா தெனின்மலர்வான் வருமே.
P.110. என்றுமிலா தொன்றின்றாய் வருமுருவம்
வித்தின் எழுரம்போ லெனின்வித்தி னுண்டாய்நின் றெழுங்காண்,
நின்றதேல் வித்தின்மரங் கண்டதில்லை
யென்னின் நெற்கமுகாய் நீளாது நெல்லாயே நீளும்,
ஒன்றிலொன்றங் கிலாமையினா லுதியாகா
ரணம்பெற் றுதிப்பதுகா ரியமதுவ முன்னதாகும்,
மன்றமதிக் கலைபோலக் கந்த மைந்து
மருவியுள தெனும்உரையும் மறந்தனையோ இன்றே.
P.111. உருவமெலாம் பூதவுபா தாய சுத்தாட்
டகவுருவ மென்னின் நீ உலவத்துக்கு,
மருவும்அன லோடுநீர் மண்கந்த மிரதம்
வன்னம்இலை வன்னிக்கு வளிநீர்மண் வாசந்,
தருமிரத மிலைநீர்க்குத் தழல்கால்மண்
கந்தந் தானில்லைத் தலத்தினுக்குச் சலமனல்கால் கூடி,
வருவதிலை இந்திரிய விடயமான
மாபூதங் களுமறியாய் மதிகெட்டாயே.
P.112. மருத்தெண்ணெய் தனின்மருந்து நின்றாற்
போல மறைந்தெட்டும் சூக்குமமாய் மருவு மென்னில்,
திருத்துமவன் மருந்தெண்ணெய் சேர்த்தாற்
போலச் சேர்ப்ப வன்வே றுண்டெல்லா வுருவும் எட்டும்,
பொருத்தியதே லொருதன்மை யாம்பொருள்க
ளொன்றின் குணமொன்றிற் புகாதறைகை பொருளறியாய் பூத,
உருப்பொருள்வே றுபாதாயப் பொருள்வேறு
காட்டா யுபாதாயம் பூதகுணங் குண குணியா முலகே.
P.113. அழிந்துணர்வை உணர்வுதரு மெனின்அழிந்த
தக்கா தாமுணர்விற் பொருள்வினைகள் அணையா வாகும்,
அழிந்திடுவ தாக்கியெனின் முன்னொருகா
லத்தே அறிவிரண்டு நில்லாதங் கறக்கே டின்றி,
அழிந்துணர்வை உணர்வுதரு மெனின்நித்தா
நித்தம் அடையும்உணர் வுக்கநித்த மாயே செல்லா,
தழிந்தெருவை ஆக்குவது போலாக்கு
மென்னின் ஆம்பொருள்வே றழிந்துசத்தி கிடந்தாக்கும் அவையே.
P.114. கேடிலாச் சந்தானத் தேபலிக்கு மென்று
கிளக்கும்நீ சந்தானம் நித்த மாகும்,
ஓடுநீர் போழிந்தா முணர்வொழுக்கை
மென்னின் ஒழுகுநீ ரிட்டதெல்லா முடன்கழிதல் போலத்
தேடுபொருள சீலம்பா வனைகுறிவிஞ்
ஞானஞ் சென்றவுணர் வோடேகு நின்றுணர்வின் ஏயா,
நீடுநீர் முன்னொழுகிக் கெடாதுநிறைந்
தோடு நிகழுணர்வுங் கேடின்றி நிறைந்து செலுங் காணே.
Erkennen, Erinnerung und das erkennende Ich
P.115. சந்தானங் காரணமோ காரியமோ இரண்டின்
தன்மை யதோ காரணமுங் காரியமும் நித்தம்,
வந்தாருஞ் சந்தானத் தொடர்ச்சியெனின்
அதற்கும் வருநித்தந் தோற்றக்கே டடை தலின்மற் றொன்றேல்,
ஐந்தான கந்தங்க ளன்றாய் நித்தம்
அடைபொருளாம் அறிவும்அறி வடைவு மின்றிச்,
சிந்தா முன் பின்னாகிப் பின்முன் னாகித்
திரிந்துவருந் திரிவறிந்து தேரா தேரே.
P.116. ஒருகாலத் துணர்வுகெட்டா மெனின்உதிப்பீ
றொன்றாம் ஒருபொருளின் திரிவுனக்குக் கால மானால்,
வருகால நிகழ் காலங் கழிகால மென்று
வழங்குவதென் பொருள்வரவு நிலைகழிவால் இன்றேல்,
திரிகாலம் செப்பிடாய் பொருட் செயலு மொன்றாம்
செயல்மூன்றும் ஒரகணத்தே சேரு மென்னில்,
தருகால மூன்றாகும் தாமரைநூ றிதழில்
தள்ளூசி யுங்கால மூன்றினையந் தருமே.
P.117. உணர்வுகா ரணமுணர்வுக் கென்னின்
நித்தம் உணர்வுக்குண் டாகிநின் றுணர்வையுதிப் பியாதிங்,
குணர்வுசந் தான விடத் தொழிந்தாற்
பின்னை யுண்டாகா துடலுணர்வுக் குபாதாக மென்னின்,
உணர்வுடலின் இடையறா துதிக்க வேண்டும்
உடலுணர்வின் வினையினால் உணர்வுதிக்கு மென்னில்,
உணர்வுவினை யுளதொடுங்கா துணர்வுதருஞ்
செய்தி உணர்வைவினை தரினொருவன் செயல்வினையின் றாமே.
P.118. வினையுணர்வு தரும்வினையை உணர்வுதரு
மென்றும் விளம்பின்நீ உணர்வுபோல் வினையி னுக்கு,
நினைவுவரும் ஒன் றையொன்று நிகழ்த்தி
டாபின் நிலையின்மை யானிகழ்த்திக் கெடுதல் செய்யா,
கனல்விறகில் பிறந்ததனைப் பொடிசெய்
தாற்போல் கருத்துவினை யிற்றோன்றிக் கழிக்கும்வினை யென்னின்,
முனமுணர்வு பிறந்தளவே வினைகெடுக்கும்
முன்பின் உதியாது முகிழ்நெருப்பின் விறகுதியா வாறே.
P.119. பேயுநர கரும்சரரும் பிரமருமாய் உலகிற்
பிதாமாதா ஆதார மொன்று மின்றிக்,
காயமொடு தாம்வருவர் என்றுரைப்பை காயங்
காரியமாய் வருதலினால் காரணமுண் டாகும்,
ஆயுமுணர் வோசுத்த அட்டகமோ கன்மம்
வடித் ததோ வடிவுசெய்து வைத்தாரும் உண்டோ,
ஆயுமுணர் வுண்டாகில் அறைந்திடாய்
உலகுக் காதிதுணை நிமித்தகா ரணமறிவ தறிவே.
P.120. உருவாகி கந்தங்கள் ஐந்துங் கூடி ஒருவன்வே
றொருவனிலை யென்றுரைக்கும் புத்தா,
உருவாதி ஐந்தினையும் உணர்பவன்வே றென்ன
உணரும்விஞ் ஞானமென்றாய் அஞ்ஞானம் உணர்ந்தவரார்,
உருவாதி பொருள்காட்டித் தனைக் காட்டும் சுடர்போல்
உணர்வுபிறி தினையுணர்த்தித் தனை யுணர்த்து மென்னின்,
உருவாதி பொருளினையும் சுடரினையும் காணும்
உலோசனம்போல் உணர்வுபொருள் உணர்வதுவே றுண்டே.
P.121. காயமுடன் இந்தியம் மனம்நான் என்று கதறுவாய்
காயம்உறக் கத்தறியா வாகும்,
வாயில்களும் அப்படியி லொன்றையொன்றங் கறியா
மனங்கணத்திற் கெடுங்கால மூன்றின்வர வறியா(து),
ஆயுமறி வாகியுடல் பொறிமனமூன் றறிந்தாங்
கவைநானல் லேனென்றும் அறிந்துமனத் தாலே,
ஏயுமொரு பொருள்கருதி இந்திரியப் பாலே
இசைவித்துக் காயத்தால் இயற்றுவதான் மாவே.
P.122. கழிந்தஉணர் வேபின்னும் யானறிந்தே னென்று
கருதலினவ் வுணர்வறிந்த தென்னின் முன்னே,
மொழிந்த மொழி நான்மொழிந்தே னென்றால்
வாய்தான் மொழிந்ததோ மொழிந்தவன்வே றானாற் போல,
எழுந்தவுணர் வெல்லாங்கொண் டியானறிந்தே
னென்ற தெதுஅதுகாண் உயிருணர்வால் வாக்கால் மற்றை,
ஒழிந்தகா யந்தன்னால் உணர்ந்துரைத்துச் செய்தங்
குணர்வினுக்கும் ஆதார மாய் நிற்கும் உயிரே.
P.123. இந்திரிய வீதிஎழுஞ் சித்தம் நெஞ்சத்
தெழுஞ்சித்த மென்றிரண்டு மொன்றுகெட்டே யொன்று,
வந்தெழுவ தெனில்கனவில் கண்டபடி நனவின்
வாய்திறவார் நனவு கண்ட படிகனவிற் காணார்,
அந்தனுரு வன்னங்க ளறிந்திடா னின்றேல்
அறிகனவும் இறந்துணர்வும் அழிந்துறக்கம் அடைந்தால்,
உந்துவதோர் சந்தான மில்லையுணர் வுதிப்ப
உயிர்கனவு நனவினையும் உணருங் காணே.
P.124. ஒருகாலத் தோரிடத்தில் ஒருணர்வேல் செவிதான்
ஒன்றுணரா திருசெவியும் உணரும் ஓசை,
ஒருகாலத் திரு கண்ணும் இருசெவியும் மனமும்
ஒருவனைக்கண் டவனுரை கேட் டுணர்ந்திடுமைம் பொறியும்,
ஒருகாலும் உணராவுள் உணர்வின்றிப் பொறிகள்
ஒன்றொன்றா வுணர்வதுள் ளுணர் வைந்தும் உணரா,
ஒருகாலும் பொறிவிகற்பித் துணராவுள் ளுணர்வுக்
குள்ளதுகாண் விகற்பமிரண் டும்முணர்வ துயிரே.
Leben, Mitgefühl und Befreiung
P.125. அருஉணர்வு மாய்ஆறும் மாறி மாறி அங்கங்கே
தோன்றியிடின் அகத்துநிலை யின்றி,
உருவினொடு பாலதரு ணவ்ருத்தா வத்தை உண்டாகா
துறக்கத்தின் உடல் தட்ட அழைப்ப,
வருவதுணர் வெங்கிருந்து நெஞ்சிலிருந் தென்னில்
வாயில்வினை யறிந்தெழுப்ப ஆயுஅறி யாதாம்,
திரியொழிய இடிஞ்சில்தொடத் தீபமெழா அடக்கஞ்
சென்ற பொழு தாலுணர்வு நின்றநிலை செப்பே.
P.126. இச்சைவெறுப் பியற்றலின்பத் துன்பம் ஞானம்
இவை யணவின் குறியாகும் இவற்றில் இச்சை,
நச்சிநுகர்ந் தொரு பழத்தின் இனங்கண்டு முன்பு
நான்நுகர்ந்த கனியினின மென்று நச்சல் பின்பு,
மெச்சவெறுப் பாதிகளும் இப்படியே யாகும்
இவைமுன்பும் பின்புமுணர்ந் திடுத லாலே,
நிச்சய கர்த் தாஒருவ னுளனென்று நல்லோர்
நிறுத்திடுவர் வெறுத்திடுவர் நின்னுடைய பொருளே.
P.127. எப்பொருட்டும் இரந்தரமாய் இடங்கொடுத்து நீங்கா
திருளொளிதா னன்றிஇரண் டினுக்குமிட வகையாய்,
ஒப் பில்குணஞ் சத்தமதாய் வாயுவாதி உதித்தொடுங்க
நிற்கும்வா னுயிர்முன்னே கொன்னோம்,
செப்பிடுங்கா லம்பொழுது நாளாதி யாகித்
திரிவிதமாய்த் தீமைநன்மை செய்யுந் திக்குத்,
தப்பில்குணக் குக்குடக்குத் தெற்குவடக் காதி
தானாகித் திரியாதே நின்றுபலந் தருமே.
P.128. காரியமாய் உலகெலாம் இருத்த லாலே கடாதிகள்போல்
காரியகர்த் தாவொருவன் வேண்டும்,
ஆரியமாய் அறம் பொருளோ டின்பவீ டெல்லாம்
அறைந்துயிர்கட் கறிவுசெயல் அளிப்பதுநூல் அந்நூல்,
கூரியராய் உள்ளவர்கள் ஓதஓதிக் கொண்டுவர
லான்முன்னே குற்ற மின்றிச்,
சீரியபே ரறிவுடையோன் செப்ப வேண்டும்
செயலினுக்குங் கரிவேண்டுஞ் சிவனுளனென் றறியே.
P.129. மரங்களுயி ரல்லவென்று மறுத்துச் சொன்னாய்
வாடுதல்பூ ரித்தலால் மரங்களுயி ராகும்,
திரங்குநீர் பெறாதொ ழியிற் பெறிற்சிரத்தை சேரும்
சீவனல எனினுலகில் சீவ னெல்லாம்,
உரங்கொள்வ தூண்பெறிற் சோரும் ஊன்பெரு றாவேல்
உலர்ந்தமர நீர்பெற்றா லுய்யாதுள் ளுயிர்கள்,
கரத்சினை முட்டைகட்கு வாயிலின்று வாயில்
கண்டிலதேற் பூத்துக்காய்த் தெழல்மரங்கள் உயிரே.
P.130. ஒருமரத்தின் உயிரொன்றேல் கொம்பொசித்து நட்டால்
உய்யுமுயிர் முன்றுபல வாமோ வென்னில்,
கருமரத்தின் வித்துவேர் கொம்புகொடி கிழங்கு
கண்கலந்து கொள்ளு முயிர் அண்டம் வேர்ப்புத்,
தருபிறப்புச் சராயுசங்கள் சநந மும்பெற் றாற்போல்
தானடையும் உற்பிச்சம் தலநடவா வென்னில்,
பெருநிலத்தில் காலிலார் நடப்பரோ பேதாய்
பிறப்பின்விதம் அநேகங்காண் பேசுங் காலே.
P.131. தின்னுமது குற்றமிலை செத்ததெனும் புத்தா
தின்பை யெனக் கொன்றுனக்குத் தீற்றினர்க்குப் பாவம்,
மன்னுவதுன் காரணத்தால் தின்னா தார்க்கு
வதைத்தொன்றை இடாமையினால் வதைத்தவர்க்கே பாவம்,
என்னிலுனை யூட்டினர்க்குப் பாவஞ் சேர
என்னதவம் புரிகின்றாய் புலால்கடவுட் கிடாயோ,
உன்னுடலம் அசுசியென நாணி வேறோர்
உடலுண்ணில் அசுசியென உணர்ந்திலைகாண் நீயே.
P.132. குடைநிழலும் கண்ணாடிச் சாயையும்போல்
பிறப்புக் கொள்ளும்உணர் வென்னல்கா ரணமழிய அழியும்,
அடை நிழல்போல் கந்தமைந்தும் அழியுமுனக்
கிங்கே அவையழிந்தால் அருங்கதியின் அணையுமுணர் வின்றாம்,
இடைகனவில் எழுமுணர்வு நனவுணர்வா னாற்போல்
எழுமுணர்வு கன்மத்தால் நினைந்துகதி யென்னில்,
மிடைசினையும் அந்தனுமுட் டையுமுயிர்விட்
டக்கான் மேவுவதென் பிறப்பினுடல் விடாது கன்ம வுணர்வே.
P.133. ஐந்துகந்தம் சந்தானத் தழிதல்பந்த துக்கம் அறக்
கெடுகை முத்தியின்பம் என்றறைந்தாய் கந்தம்,
ஐந்துமழிந்தால்முத்தி அணைபவர்யா ரென்ன
அணைபவர்வே றில்லை யென்றாய் ஆர்க்குமுத்தி யின்பம்,
ஐந்திலுணர் வினுக்கென்னில் அழியாத உணர்வுண்
டாகவே அவ்விடத்தும் உருவாதி கந்தம்,
ஐந்துமுள வாமதுவும் பந்த மாகி அரந்தை
தரும் முத்தியின்பம் அறிந்திலைகாண் நீயே.
P.134. அநாதிமுத்த னாய்ப்பரனாய் அசலனா யெல்லா
அறிவு தொழில் அநுக்கிரக முடையஅரன் கன்மம்,
நுனாதிகமற் றொத்தவிடத் தேசத்தி நிபாத
நுழைவித்து மலங்களெல்லாம் நுங்க நோக்கி,
மனாதிகர ணங்களெல்லாம் அடக்கித் தன்னை
வழிபடுநல் லறிவருளி மாக்கருணைக் கையால்,
இனாத பிறப் பினில்நின்று மெடுத்து மாறா
இன்ப முத்திக் கேவைப்பன் எங்கள்முத்தி யிதுவே.
Yogachara: Bewusstsein und Welt
P.135. போதமே பொருளாய்த் தோன்றும் பொருளதாய் எழலாற் போதம்
வாதனை அதனாற்கூடி வருதலால் வடிவிலாமை
ஆதலாற் கனவே போலும் சகமுள தறிவே யாமென்(று)
ஓதினான் ஓதா னாய உணர்வினால் யோகா சாரன்.
P.136. யோகாசாரன் மத மறுதலை
போதமுந் தவிர வேறோர் வாதனை புகன்றாய் போதம்
வாதனை இரண்டுண் டென்னாய் போதவா தனையும் என்னிற்
காதலாற் பொருளி னோடு கலந்தபின் எழுங்க ருத்தாம்
வாதனை கனவு கண்ட பொருளின்மேல் வருங்க கருத்தே.
P.137. அறிவதே பொருள தாயின் அகம்சடம் என்ன வேண்டும்
பிறிபொரு ளாகும் பேதித் திதம்பிர பஞ்ச மென்னில்
உறுபொருள் உருவந் தோய்ந்தால் உணர்வு மவ்வுருவாய் நிற்கும்.
Madhyamika: Teile, Ganzes und Erkennen
P.138. அவயவம் பொருளாய்த் தோன்றும் அவயவம் ஒழிந்தாற் பின்னை,
இவைபொரு ளென்ன வேறொன் றிலாமையாற் பொருள்கள் இன்றாம்,
அவைபொருள் இலாமை யாலே அறிவுமின் றாகு மென்று,
நவைதரு மொழியி னாலே நவிலுமாத் தியமி கன்றான்.
P.139. மாத்தியமிகன் மத மறுதலை
கடத்தினில் அவயவங்கள் படத்தினில் புகாமற் காத்தும்,
படத்தினில் அவயவங்கள் கடத்தினிற் புகாமற் கொண்டும்,
இத்தினில் நிற்கும் ஆகும் அவயவி இரண்டுங் கூடி,
உடைத்தொரு பொருளுண் டாகப் பொருளுமுண் டுணர்வும் உண்டே.
P.140. கருவியும் ஒளியும் வேறு கருதிடுங் கருத்தும் நிற்கப்
பொருள்புண ராமை யாலே போதம்வந் தெழுவ தின்றாம்
மருவிடம் பொருளுண் டாக வந்தெழும் புந்தி யானால்
பொருளுள தாகு மாகப் போதமும் உள்ள தாமே.
Vaibhashika: Wahrnehmung und Gegenstand
P.141. அரிசனம் நூறு கூட வருணம்வந் தெழுந்தாற் போல
விரிசகம் பொருள்கள் ஞானம் விரவிட மேவித் தோன்றும்
தெரிசன மிதுவே யென்று தெளிந்திடும் தேரர் வீடு
பரிவொடும் அடைவீ ரென்று பகரும்வை பாடி கன்றான்.
P.142. வைபாடிகன் மத மறுதலை
பொருளது புறம்ப தாகும் போதம்அந் தரம தாகும்
தெருளிடின் இரண்டுஞ் சென்று சேர்ந்திடு மாற தின்றாம்
அருவுணர் உருவ ஞேய மாதலி னாலுங் கூடா
உருவரு வுடைய வைபா டிகற்கினி மாற்றம் இன்றே.
Niganda: Die jainische Position
P.143. வாச மாமலர் அசோகு பேணிமறை நீதி யோடுமலை யுந்தவத்(து),
ஆசை யாலுடை அகன்று மாசினை அடைந்தில் வாழ்தரும் அறத்தினில்,
பாச மானது தவிர்ந்து பண்டிபட வுண்டு பாயினொடு பீலிமேல்,
நேச மாயவை தரித்துளோர் களின் நிகண்ட வாதியை நிகழ்த்துவாம்.
P.144. ஈறி லாதன அநந்த ஞானமுதல் எண்கு ணங்களெனும் ஒண்குணம்,
மாறி லாதமதி மேவு சீதமென மன்னி வானவர் வணங்கவே,
வேறு லாவுகுண ஞான ஆவரணி யாதி எட்டினையும் விட்டசீர்,
ஏறு பான்மையுடை நீடு வாழ்அருகன் எங்க ளுக்கிறைவன் என்றனன்.
P.145. கருவி கண்படு தொடக்கொ ழிந்துவரு கால மூன்றின் நிகழ் காரியம்,
பெருக நின்றொரு கணத்தி லேஉணர் பெருந்த வக்கடவுள் பீடினால்,
மருவி நின்றுவழி பட்ட வர்க்கும்மலை வுற்ற வர்க்கும்மனம் ஒத்திடும்,
குரிசி லெங்களிறை யென்று பின்னும்நிகழ் குற்ற மின்மையது கூறுவான்.
P.146. பசித்தல் தாகபய செற்ற மோடுவகை மோக சிந்தனை பழித்தனோய்,
நசித்தல் வேர்வினொடு கேத மோடுமதம் வேண்ட லீண்டதி சயித்தலும்,
புசிப்பு வந்திடு பிறப்பு றக்க மிவை விட்டொ ரண்ணகுண பூதனாய்,
வசித்த வன்னுலகின் மேலி ருந்தொருசொல் இகல னுக்கருளும் என்றனன்.
P.147. அந்த வாய்மொழியி னால்அவன்சரண மாதி யோகமுதலானநூல்,
இந்த மாநிலம் மயங்கி டாதவகை இங்கி யம்பினன் இதப்பொருள்,
வந்த காலமுயிர் தம் தன்மிஅறம் மற்றும் விண்மருவு புற்கலம்,
பந்தம் வீட்டினொ டநாதியா யிவை படைப்ப தின்றியுள பத்துமே.
P.148. நிற்ற லோடுதலை போதல் அன்மையை நிகழ்த்து நீடுவேதி ரேகமும்,
உற்ற தாம்இவை கணத்தி லேமருவி உள்ள வாபுரியு மாறுதான்,
கற்ற காலமள வெய்தி வாழுமுயிர் காய மேவிநிறை வானதே,
பெற்று வேறுவரு தன்மை நேரறிவு பெற்ற தாகியுள பேசிலே.
P.149. பரந்து மீதுதரு மாத்தி காயம்அழி வித்(து) அநித்தமது பண்ணிடும்,
நிரந்து கீழதரு மாத்தி காயமது நித்த மாய்மிக நிறுத்திடும்,
புரந்த புண்ணிய மிதற்கு நன்மைபுகல் பாவ மானவது தீமையே,
தரும்பொ ருட்கிடம தாகும் வானமிகு புற்க லன்களவை சாற்றுவாம்.
P.150. ஏணும் ஒன்றுடைய வாகி எங்கும்அணு வாய்இரும்புகல் மரங்களும்,
பூணும் அங்குருவெ லாமு மாகுமிவை புற்க லப்பொருள்கள் என்னலாம்,
காணும் அங்கறு வகைத்தொ ழில்களவை கட்டு விட்டநெறி கன்மமேல்,
மாண நின்றுவரு மாறி மாறிமுன் வகைந்த துண்டுவிட மாட்சியே.
Antwort zur jainischen Position
P.151. நிகண்டவாதி மத மறுதலை
அருகனுக் கனந்த ஞான மாதி ஆதி யாகவே
பெருக நிற்றல் சீதம்மா மதிக்க டைந்த பெற்றியேல்
ஒருவும் இட்ட ஒப்பவன் னுயிர்த்தி றத்தி னுள்ளபின்
மருவு மிக்க குற்றம்மேல் அறத்தின் மன்னி னானெனில்.
P.152. அறத்தின் மன்னு வித்தவன் ஒருத்த னாய்அவன் அறத்
திறத்தி னிற்றல் மற்றொருத்த னால்வி ளைந்த செய்தியாம்
மறத்தின் அற்ற வர்க்கெலாம் வணக்கம் உன்இறைக்குமேற்
பிறக்குமிங் கவத்தை கொண்ட தாரை யின்று பேசிடே.
P.153. கருவிதன் தொடக்கொ ழிந்து கண்டு வாழு மென்றியேல்
உருவு கொண்டு நின்ற தென்னில் உண்டுதான் மநாதிகள்
ஒருவி நின்ற தென்னில் அத்த மொன்றையும் உணர்ந்திடான்
பொருள்தெ ரிந்து போகை கால மொன்றிலே புணர்ந்திடான்.
P.154. ஆர்வ கோப மானவை அடைந்தொ றுப்ப வர்க்கெலாம்
சேர்வ தின்மை செப்பில்இன்று சீவன் மேவு காயமால்
ஒரு மன்னர் போலவே உயிர்க்க ளித்த லென்றியேல்
ஏர்கொள் பொன்எ யிலிடத் திருத்தல் பெற்ற தென்கொலோ.
P.155. சொல்ல தொன்று கொண்டிகலின் ஆத்தன் நாடவேசொலின்
இல்லை யாம் மநாதிதான் இயம்பு மாற தெங்ஙனே
நல்ல வாம் மநாதிதான் அவர்க்கு நாட வேயிலை
ஒல்லை ஊமர் ஊமருக் குரைத்த வாற தொக்குமே.
P.156. இன்ப பூமி சேரிகலில் நாதன் இவ்வி ருநிலத்
துன்பம்அங் குணர்ந்தி டாமை இங்கு வந்த சொல்லிடான்
இன்ப பூமி யில்இருந் திருந்தி யாவும் எய்திடில்
துன்ப பூமி யாமுணர்ந்து சொல்ல வல்ல தில்லையே.
P.157. நிறைந்து காய மோடு சீவன் நின்ற தாகில் இவ்வுடல்
குறைந்த போது தானும் இத்தொ டொக்கவே குறைந்திடும்
இறந்து போகும் இக்கடம் இறந்த போது நீர்குடத்(து)
உறைந்து டைந்தி டக்குடம் உலர்ந்த வாற தொக்குமே.
P.158. கண்டநூல் தருந்தன் மாத்தி காய மோட தன்மமும்
உண்டு மீது கீழ்உலாவி உற்று நின்றி டப்பொருள்
கொண்ட தென்னில் அத்தமிவ் விரண்டு தன்மை கூடிடா
வண்டு புட்கள் போலெனின் வழங்கி டாக ணத்திலே.
P.159. நீடு பாவ புண்ணி யங்க ளால்நிரய வானகம்
கூடு வேர்கள் இன்று நின்று கூட்டு வோர்கள் இன்மையின்
ஓடு மாக ணைத்தி றத்தின் உற்றவா றுரைத்தியேல்
வீடு மாக ணைக்கு நாடும் வில்லி போல வேண்டுமே.
P.160. ஏண தொன்று புற்கலத்தின் எய்து மென்னின் நாசமே
காண லாகும் அக்கடம் கழிந்த தன்மை இல்லவை
பூண வேண்டும் மேலுறும் பொருத்த மின்மை யொன்றினின்
மாணவே அணுப்பொருள் நிகண்ட வாதி வைத்ததே.
P.161. ஆறு காரி யங்கள்மாற வேத வங்க ளாமெனின்
மாறி வாணி கஞ்செயா திருக்க வந்தி டாதனம்
ஈறி லாத வூழதென்னின் எங்கு முள்ள தூழதே
பேறு காரி யம்விடப் பிறப்ப தில்லை பேசிலே.
P.162. உடல்வ ருந்தல் மாதவஙகள் உறுதி யென்று ரைத்திடில்
படவ ருந்து நோயினோர்கள் படர்வர் பொன்னெ யில்எனாய்
திடவே ருந்த இன்பம்இச்சை செய்தல் செய்தியேல்
கெடஅரிந்தி டாய்உன் நாசி கேடில் இன்பம் உன்னியே.
P.163. பூர்வ கன்மம் அற்றிடப் புசித்த பின்பு பொன்னெயில்
நேர்வ தென்னின் அக்கன் மத்து நிச்சய மிலாமையில்
தீர்வ தின்மை தீரியின்வாயில் சேர்வ தின்மை தெண்கடல்
நீர்வ றந்த பின்புபூஞை மீன ருந்த நின்றதே.
P.164. கூறு கூவல் மன்னும்அக் குடம் குறித்து நீள்கரை
ஏற லுற்ற தன்மை நீ ஒருத்த ரின்றி ஏறுதல்
வேறொ ருத்தன் அக்குடத்தை மீது நின்றெ டுக்கவே
ஏற லுற்ற தன்மையில் சிவன்தி றத்து நின்றிடே.
Ajivaka: Grundteilchen und Lebensordnung
P.165. என்உயி ரதற்குப் போல எவர்க்கும்ஒத் திருப்பன் என்று
தன்னுயிர் வருந்தத் தானும் தலையினைப் பறித்துப் பார்மேல்
மன்உயிர் எவற்றி னுக்கும் வருந்தவே அறங்கள் சொல்லும்
அன்னதோர் வாய்மை ஆசீ வகன்அம ணர்களிற் கூறும்.
P.166. வரம்பிலா அறிவன் ஆதி வைத்தநூற் பொருள்கள் தாமும்
நிரம்பவே அணுக்கள் ஐந்து நிலம்புனல் தீகால் சீவன்
பரந்திவை நின்ற பான்மை பாரது கடினம் சீதம்
தரும்புனல் சுடும்தீ வாயுச் சலித்திடும் உயிர்போதத் தாம்.
P.167. பார்புனல் பரக்கும் கீழ்மேல் படர்ந்திடும் தேயு வாயுச்
சேர்வது விலங்கின் உள்ளம் அவற்றொடும் சேரும் வேறு
சார்வது பெற்ற போது சார்ந்தஅப் பொருளின் தன்மை
நேர்வது மாகி நிற்கும் இதுபொருள் நிகழ்த்து மாறே.
P.168. உணர்தரா அணுக்கள் நான்கும் ஒன்றுகெட் டொன்ற தாகர
புணர்தரா ஒன்றில் புக்கொன் றாயினும் பொருந்தி வாழும்
அணைதரா புதிய வந்திங் கழிதரா பழைய வான
இணைதரா ஒன்றொன் றாகி மாறுதல் ஒன்றும் இன்றே.
P.169. கொண்டுமுன் விரித்தல் நீட்டல் குறுக்குதல் குவித்தல் ஊன்றல்,
உண்டுதின் றுலர்த்தல் மீட்டல் உடைத்திடல் ஒன்றும் ஒண்ணா,
விண்டுபின் புறம்பும் போகும் வேறுநின் றுள்ளு மேவும்,
பண்டுமின் றென்றும் எங்கும் பரந்தொரு தன்மைப் பாலே.
P.170. கண்ணினில் காண வொண்ணா சனித்தந்தக் கன்மத் தாலே
நண்ணிடும் உருக்க ளாகி நின்றபின் நரரோ காண்பார்
விண்ணினில் தேவர் காண்பர் ஓரணு மிக்க நான்காய்
எண்ணிய பொருள்க ளெல்லாம் இசைவதென் றியம்புமின்னே.
P.171. ஒன்றினை ஒருவி மூன்றங் குற்றிடா திரண்டு விட்டு
நின்றிடா திரண்டு கூடும் நெறிநிலம் நான்கு நீர்மூன்(று)
இன்றிரண் டழல்கா லொன்றாய் இசைந்திடும் பூமி யிவ்வா
றென்றுநீர் தீகா லாகி ஈண்டுவ தென்றி யம்பும்.
P.172. வெண்மைநன் பொன்மை செம்மை நீல்கழி வெண்மை பச்சை
உண்மையிவ் வாறின் உள்ளும் கழிவெண்மை ஓங்கு வீட்டின்
வண்மைய தாகச் சேரும் மற்றவை உருவம் பற்றி
உண்மையவ் வொட்டுத்தீட்டுக் கலப்பினில் உணரும் என்றான்.
P.173. பேறிழ விடையூ றின்பம் பிரிவிலா திருக்கை மற்றும்
வேறொரு நாட்டிற் சேறல் விளைந்திடு மூப்புச் சாதல்
கூறிய எட்டும் முன்னே கருவினுட் கொண்ட தாகும்
தேறி ஊழிற் பட்டுச் செல்வதிவ் வுலகம் என்றான்.
P.174. புண்ணிய பாவம் என்னும் இரண்டணுப் பொருந்த வைத்தே
எண்ணிய இவற்றி னோடும் ஏழென எங்க ளோடு
நண்ணிய ஒருவன் கூறும் ஞானமிவ் வாற தென்று
கண்ணிய கருத்தி னோர்கள் கதியினைக் காண்பர் என்றான்.
Antwort: Die leitende Ursache
P.175. ஆசீவகன் மத மறுதலை
வாராநெறி வீடானயின் மண்மேல் அவன் வந்து
தாராமையின் நூலானது தானோஉள தின்றாம்
சேராமையில் அணுவானவை ஐந்தும்ஒரு தேயத்(து)
ஓரானொரு காலத்தினில் ஒன்றாமுணர் வின்றாம்.
P.176. இருபான்மையர் இவர்மண்டலர் செம்போதகர் என்றே
வருபான்மையர் இவர்மண்டலர் மண்மேல்வரு நூலும்
தருபான்மையர் எனின்நீதல மதில்வாழ்பவர் தம்போல்
ஒருபான்மையின் உளராகுவர் உணராதுரை செய்தாய்.
P.177. உயிரானவை உடல்தீண்டிடல் ஒட்டுக்கலப் பெய்தும்
பயில்வால்உணர் வெய்தும்மெனும் மொழியானவை பழுதாம்
துயிலார்தரு மவர்பாலகர் தொடரார்அறி வினைநீ
செயிரார்தரும் உரையேதரும் அதுவோஉன செயலே.
P.178. அணுவானவை கீழ்மேல்உள வானால்அவ யவமும்
நணுகாவென லாமேவரின் நாசம்அவை யெய்தும்
அணுகாவெனின் இறைதொள்ளைகொள் ஆகம்முள வாகும்
துணிவாலிவை கலவாபல தொகையாம்வகை இலவாம்.
P.179. மிகையாம்அணு உளவாகையின் அவையாம்மிக வென்னில்
தொகைநாலிடை அறலால்அவை தொகுமாறில வாகும்
பகையாகையின் மிசைதாழ்மையின் நிலையாவகை பண்ணும்
நகையாம்உரை கழியாயிரம் அவைதூணென நண்ணா.
P.180. கூடாஅணு அறியாமையின் வளிகூட்டுதல் கூறின்
நாடாவளி அணுவானவை நணுகச்செயும் அவரை
நீடாவினை தன்னாலெனின் நினைவின்றது இன்றாம்
தேடாயொரு வனைநீஇவை செய்வானுள னென்றே.
Bhatta-Mimamsa: Veden, Opfer und Handlung
P.181. வேதமே யோதி நாதன் இலையென்று விண்ணில் ஏறச்
சேதமாங் கன்மஞ் செய்யச் சைமினி செப்பும் நூலின்
நீதியே கொண்டு பட்டா சாரியன் நிகழ்த்தும் நீர்மை
ஓதநீர் ஞாலத் துள்ளே உள்ளவா றுரைக்க லுற்றாம்.
P.182. உற்றிடுங் காம மாதி குணங்கள்தாம் உயிர்கட் குண்டாம்
மற்றிவை தருமே யாகின் மறைமொழி வாய்மை யின்றாம்
கற்றநூல் அளவாற் போதம் கலப்பது கல்வி யின்றேல்
பெற்றிடும் மழவு மூங்கை என்னவே பேச லாமே.
P.183. உண்டொரு கடவுள் வேதம் உரைத்திட உயிரின் தன்மை
கொண்டவன் அல்லன் என்றுங் கூறிடின் உருவங் கூடில்
பண்டைய உயிரே யாகும படித்தநூ லளவு ஞானம்
கண்டிடும் உருவ மின்றேல் கருதுவ தில்லை என்றான்.
P.184. தேவரும் முனிவர் தாமும் சித்தரும் நரரும் மற்றும்
யாவரும் உரைப்பர் வேதம் இயம்பினர் இன்ன ரென்னப்
போவதன் றென்று நாளும் பரம்பரை புகல்வ தாகும்
கூவல்நி ரென்னில் கொள்ளேம் மறுமையைக் குறித்த லாலே.
P.185. உன்னிய அங்க மாறும் மூன்றுப வேதந் தானும்
தன்னுளே அடக்கி வேறு தங்கிடா வகையைச் சார்ந்து
முன்னமோர் தோற்ற மின்றி முடிவின்றி நித்த மாகி
மன்னியோர் இயல்பே யாகி வழங்கிடும் மறைய தென்றான்.
P.186. செய்தியும் நெறியும் மேவுந் தேவரும் பொருளும் எல்லாம்
எய்திய பன்மை யாலே ஓரியல் பியம்பா தாகும்
ஐயமில் காலம் மூன்றும் அறிந்தபின் நெஞ்ச கத்தாய்
மெய்யதாய் வந்து தோன்றி விளங்கிடும் வேத நூலே.
P.187. தப்பிலா வாகுந் தாது பிரத்தியந் தன்னி னோடே
ஒப்பிலா தாம்பி ராதி பதிகமாம் உறுப்புங் கொண்டு
செம்பபுமாம் வேதம் சொன்ன விதிப்படி செய்யச் சேம
வைப்பதாம் வீடு பாசம் மருவலாம் ஒருவ லாமே.
P.188. போக்கொடு வரவு காலம் ஒன்றினில் புணர்வ தின்றி
ஆக்கவே றொரவ ரின்றி அநாதியாய் அணுக்க ளாகி
நீக்கிடா வினையிற் கூடி நிலமுத லாக நீடி
ஊக்கமா ருலகம் என்றும் உள்ளதென் றுரைக்க லாமே.
P.189. நித்தமாய் எங்கு முண்டாய் நீடுயிர் அறிவு தானாய்ப்
புத்திதான் ஆதி யாய கருவியின் புறத்த தாகிச்
சுத்தமாய் அருவ மாகித் தொல்லைவல் வினையின் தன்மைக்(கு)
ஒத்ததோர் உருவம் பற்றிப் புலன்வழி உணர்ந்து நிற்கும்.
P.190. செயல்தரு வினைகள் மாய்ந்து சிந்தையிற் சேர்ந்து நின்று
பயனொடு பலியா நிற்கும் பலாலமும் தழையு மெல்லாம்
வயல்தனின் மருவி நாசம் வந்தபின் பலத்தை வந்திங்(கு)
இயல்பொருந் தந்தாற் போல என்றும்பின் இயம்பு கின்றான்.
P.191. நீதியா நித்த கன்மம் நிகழ்த்திடச் சுபத்தை நீங்கார்
தீதிலா இச்சா கன்மஞ் செந்தழல் ஓம்பிச் செய்ய
ஏதுதான் வேண்டிற் றெல்லாம் எய்தலாஞ் சோம யாகம்
ஆதிதான் ஆசை வீசி அமைத்திட வீட தாமே.
P.192. கருதிய கன்மம் ஞானம் இரண்டுங்கா லாகக் கொண்டு
மருவிட லாகும் வீடு மதிதனை மதித்துச் செய்தி
ஒருவிடில் பதித னாகும் பதிதனைக் கதியின் உய்க்கத்
தருவதோர் நெறிதான் இல்லை என்னவுஞ் சாற்றி னானே.
P.193. பசுப்படுத்(து) யாகம் பண்ணப் புண்ணியம் ஆவ தென்று
வசிப்பினான் மறைகள் சொன்ன வழக்கினால் வாய்மை யாக
நசிப்பிலா மந்தி ரங்கள் நவிற்றலின் இன்ப மாகும்
பசிப்புளான் ஒருவன் உண்ணப் பசியது தீர்ந்த பண்பே.
Antwort: Offenbarung und befreiende Erkenntnis
P.194. பட்டாசாரியன் மத மறுதலை
வேதஞ் சுயம்புவென வேதந்த வாய்மொழியில் வேறும் பிரமாண முளதேல்,
நீதந்து காணிங்கு மாதுங்க பாரதமும் நேர்கண்ட தாகும் அதுபோல்,
ஓதுஞ் சொலாய்வருத லானுங்க டாதிபட மோவந்தி டாஒருவரா,
லேதந்த தாமறைக ளாய்வந்த வாய்மொழியும் வேறிந்து சேக ரனதே.
P.195. உரைதந்தி டானஒருவன் எனிலிந்த வானினிடை ஒலி கொண்டு மேவி உளதாம்,
புரைதந்த வாம்மறைகள் அபிவெஞ்ச மாயொளிர்கை பொருள்தந்த தீப மதுவேல்,
வரை தந்த தாலில்வுரை கபிலன்சொ லாகுமது மறைகின்ற வாறும் வரவும்,
விரைவின்சொ லாயிதனை யெதுகொண்டு மேவுவது விடைகொண்ட தாலுன் உரையே.
P.196. உருவின்க ணேமருவி வரில்இன்று தேரைஉரை உளதுங்கள் நூலின் மறையும்,
தருகின்ற நாதரவர் இவரென்று நாமமது தரவந்தி டாமை யதனால்,
வருமென்று நேடியெனில் வளர்கின்ற தீவதனில் வருகிந்ற வாடை பலவால்,
ஒருதந்து வாயனவன் இவனென்ற போதிலிவை உளதென்று நீடிய வையே.
P.197. மறைநின்று நாலுதிசை யவர்ஒன்ற தாகவரும் உரை தந்த வாய்மை அதனால்,
நிறைவென்று நீடுமெனில் வனையுங்க டாதிபல சொலவொன்றி நீடி யுளதாம்,
குறைவின்றி நாடும் மொழி அவைசென்று கூடுவதொர் குணமுண்ட தாகு மலர்தான்,
உறைகின்ற மாலைதனில் உளதென்ற தாகுமெனின் உணர்வின்ற தாழி ஒலியே.
P.198. உடல்நின்று நாமுணரு மதுகண்ட வாறொருவன் உலகங்க ளேஉ ருவமாய்,
இடைநின்று மாமறைக ளவைஅன்று வாய்மொழிய இவைகொண்டு லோக நெறியின்,
கடனின்று வாழுமது கருதும்பின் ஆணைவழி கருமஞ்செய் காசினி யுளோர்,
திடமென்று சீர்அரச னுரைதங்கும் ஓலைதிரு முகமென்று சூடு செயலே.
P.199. முடிவின்றி வேதியர்கள் முதல்வந்த மூவர்களும் மொழி யும்சொல் ஆரிய மெனில்,
கடிவின்றி யேகணித ரவர்கண்ட வாறதுவென் வடகண்ட சாதி கடியா(து),
ஒடிவின்றி ஓதுவதென் உரைதங்கு வேதமொழி உளதென்று கூறு மவர்தாம்,
அடியின்று தானெனும தறிவின்றி ஈனுமவர் இலையென்ற ஆத ரவதே.
P.200. அறிகின்ற பான்மைஅவ யவநின்ற தாகில்அணு அழியுங்க டாதி யெனவே,
செறிகின்ற வாறதிலை யெனின்வந்து சேருமது திடமன்றுகூட வொருவன்,
குறிகொண்டு காரின் முளை வருகின்ற பீசமவை குலையொன்றி வேனி லழியும்,
உறுகின்ற காலமவை உடனின்று போயழியும் உலகென்று நீடி யிலதே.
P.201. நிறைவெங்கு மாகில்உயிர் நெறிநின்று போய்வருதல் அணைவின்ற தாம் உடலிலே,
குறைவின்றெ லாமும்உள குடகந்த மாகில் அவை விடநின்ற வாறு குறியா,
உறைகின்ற மாதவர்கள் உடனின்று போய்வறிதொர் உடல்கொண்டு மீள்வ துணராய்,
மறைதந்த வாய்மைதனில் நிறைவின்றி யேயுலகின் மலைகின்ற தாலுன் உரையே.
P.202. அழிகின்ற தால்வினைகள் ஆகின்ற வாறெனெர வது மங்கி யான பரிசேல்,
ஒழிவின்றி ஓதநமும் அறவுண்ண நாம் வினைகள் உறுகின்ற வாறதெனலாம்,
கழிகின்ற தாலறிவு வினைதந்தி டாவினைஞர் கருமங்கள் நாடி யுறுவோர்,
பழுதின்றி யேஉதவும் அதுபண்ப தாகஅருள் பரமன்க ணாகும் வினையே.
P.203. கருமங்கள் ஞானமது வுடன்நின்ற லல்மருவு கதிதங்க லாகு மெனின்நீ,
தரும் அங்க ராகமுதல் அவைதங்க மேலறிவ தவிரும்பின் வீடும் அணையா,
பொருள் நின்று தேடிவரு பயன் உண்டு போவினை புரிகின்ற வாற தெனவே,
திருநின்ற போகம் வளர் அவிசென்று மேவியது செலவுண்டு சூழவ செயலே.
Prabhakara: Die unsichtbare Nachwirkung der Handlung
P.204. அருந்தவனாம் சைமினிபண் டாரணநூல் ஆய்ந்தானாய்த்
திருந்தும்உல கிரிற்கொண்டு செப்பியநூல் திறமதனைப்
பரிந்துபிர பாகரன்பட் டாசானில் வேறாகிப்
புரிந்துரைசெய் நெறியதனைப் புவனிமிசைப் புகன்றிடுவாம்.
P.205. அருஞ்செயலின் அபாவத்தே அபூர்வமெனும் அது தோன்றித்,
தருஞ்செயல்நின் றழியில்பின் பலிப்பிப்ப தாகுமது,
வருஞ்செயல்ஒன் றின்றியே மண்சிலைபோ லாமுத்தித்,
தருஞசெயலீ தெனவுணர்ந்து தாரணிமேல் அவன் சாற்றும்.
P.206. பிரபாகரன் மத மறுதலை
வேறுபலந் தருவதுதான் வினையென்று வேதங்கள்
கூறவோர் அபூர்வந்தான் கொடுக்குமெனக் கொண்டவுரை
மாறுதரு மறையோடு முன்பின்றி வந்ததால்
தேறியவிண் பூமுடிமேற் சேர்ந்துமணந் திகழ்ந்ததுவாம்.
P.207. ஆநந்தம் கதியென்ன அறிவழிகை வீடென்கை
ஊனம்பின் உணர்விழந்தோர்க் குளதாகும் உயர்முத்தி
தானிங்குச் சிவப்பொழியத் தழல்நிற்கு மாறில்லை
ஞானங்கெட் டுயிர்நிற்கும் எனுமுரைதான் நண்ணாதால்.
Klang-Brahman: Wort und Wirklichkeit
P.208. உரையா னதுமை யலினால் உலகாம்
புரையோ ருணரும் பொருள்பொய் யிதனை
விரையா துணரும் அதுவீ டெனவே
வரையா துரைவா திவகுத் தனனே.
P.209. பரிணா மம்விவர்த் தநம்மா யம்அதில்
தருமாம் உலகுள் ளதுசத் தமதே
பொருளா வதுசொல் நலம்அல் லவெனில்
மருவா துபொருட் டிறமற் றிலையே.
P.210. பூமா வெனவே உரையும் பொருளும்
ஆமாம் பொருளொன் றில்அணைந் திலதால்
நாம்ஆ தரவெய் துசொல்நன் கருவாய்த்
தாமாம் பொருள்நெற் பொரிதா னெனவே.
P.211. சொல்வந் தெழலும் பொருள்தோன் றுதலால்
சொல்லே பொருளென் றுதுணிந் திடுநீ
சொல்லும் பொருளும் உடனின் றதெனின்
சொல்லும் பொருளின் றுசொல்நின் றதுவே.
Antwort: Die Bedeutung reicht über den Laut hinaus
P.212. சத்தப் பிரமவாதி மத மறுதலை
உரையா னதுமை யலினால் உலகேல்
உரையாய் ஒருமை யலும்உள் ளதென
வரையா துணரும் அதுவண் கதியேல்
வரையா மறையோ டுமலைந் தனையே.
P.213. அருவம் உரையா தலின்அவ் வுருவாய்
மருவும் பரிணா மம்மறந் திடுமாம்
பருகுந் ததியா னதுபா லதெனில்
உருவம் அதுவாய் அழியும் உரையே.
P.214. ஆயம் உடன்அந் தவிவர்த் தநமும்
மாயவ் வுளதென் றுசொல்எவ் விடமு
மாய்நின் றமையின் உரையின் நலமும்
ஆயும் பொருளுக் கறிநா மமதே.
P.215. உரைபோல் பொருளுக் குருவின் மையினவ்
உரையே பொருளென் றனைஇன் றரியென்
உரையே கவிமா லவனுக் குளதாம்
உரையாய் கவியா கவொர்மா லினையே.
P.216. நெல்லில் பொரியா வதுநீ டழலில்
சொல்லில் பொருளொன் றொடுதொக் கிடலால்
கல்வித் திறமாம் உரைகாட் சியினால்
மல்லற் பொருள்சா லவளந் தருமே.
P.217. முன்கண் டபொருள் பெயரா தலினால்
பின்கண் டபிழம் புணரும் பெயரால்
நன்கண் டபொருட் கொருநா சமதின்(று)
என்கண் டனைகா ரணமின் றழிவே.
P.218. பொருள்இந் திரியம் உணர்வோ டுபுமான்
இருளின் றியிடும் ஒளிஇத் தனையும்
மருவும் பொழுதில் வருஞா னமதின்
ஒருவும் பெயர்அர்த் தம்உதித் திடுமே.
P.219. அர்த்தம் தெளிதற் கொளியா னதுபோல்
சத்தம் பொருள்தான் அறிதற் குளதாம்
நித்தம் அதுவன் றுரைநின் றழியும்
சித்தன் ஒருவன் உரைசெய் தனனே.
Mayavada: Die nichtduale Position
P.220. நானே பிரமம் என்றுரைத்து ஞாலம் பேய்த்தே ரெனஎண்ணி,
ஊனே புகுந்து நின்றுயிர்கட் குபதே சங்கள் உரைத்துவரும்,
மானா மதிகே டனுமாய மாயா வாதி பேயாகித்,
தானே உரைக்கும் அந்நூலின் உண்மை தன்னைச் சாற்றுவாம்.
P.221. அறிவாய் அகில காரணமாய் அநந்தா நந்த மாய்அரு வாய்ச்,
செறிவாய் எங்கும் நித்தமாய்த் திகழந்த சத்தாய்ச் சுத்தமாய்க்,
குறிதான் குணங்க ளொன்றின்றிக் கூறும் வேதம் தனக்களவாய்ப்,
பிறியா அநுபூ திகந்தனக்காய் நின்ற தந்தப் பிரமந்தான்.
P.222. ஒன்றாம் இரவி பலபாண்டத்(து) உண்டாம் உதகத் தங்கங்கே,
நின்றாற் போல உடல்தோறும் நிகழ்ந்து நிற்கும் பொருள் மேற்கண்,
சென்றாற் போலப் புலன்களுக்குஞ் சிந்தை தனக்குந் தெரிவரிதாம்,
என்றால் காட்சி முதலாய இருமூன் றளவைக் கெட்டாதால்.
P.223. இருளில் பழுதை அரவெனவே இசைந்து நிற்கும் இருங்கதிர்கள்,
அருளப் பழுதை மெய்யாகி அரவும் பொய்யாம் அதுவேபோல்,
மருளில் சகமுஞ சத்தாகி மருவித் தோன்றும் மாசில்லாத்
தெருளில் சித்தே சத்தாகும் பித்தாம் சகத்தின் செயலெல்லாம்.
P.224. உலகந் தானும் திருவசநத் துண்டாம் இன்றேல் உதியாது
நிலவி யுண்டேல் அழியாது நிற்ப தாகும் மித்தையால்
இலகு சுத்தி கனல்சேர இன்றாம் வெளி நின்றதாம்
குலவு சகமும் அவிகாரம் பரமார்த் தத்தில் கொள்ளாதால்.
P.225. தாங்கும் உலகுக் குபாதாநம் சத்தாம் சிலம்பி நூல்தன்பால்,
வாங்கி வைத்துக் காப்பதுபோல் வையமெல்லாம் தன்பக்கல்,
ஓங்க உதிப்பித் துளதாக்கி நிறுத்தி ஒடுக்கத் திலதாக்கும்,
ஆங்கு வந்த வாறதனால் சத்தாம் சகத்தின் அமைவெல்லாம்.
P.226. மன்னும் பிரமந் தனின்வானாய் வானின் வளியாய் அந்தவளி,
தன்னின் அழலாய் அழலின்பால் சலமாய்ச் சலத்தில் தாரணியாய்ச்,
சொன்ன இதனின் மருந்தாகித் தோற்றும் மருந்தில் அன்னமாய்,
அன்ன மதனில் துவக்காதி ஆறு தாது ஆயினவால்.
P.227. ஆறு தாதுக் களும்கூடி வந்த கோசம் அன்னமயம்
மாறில் பிராண கோசமயம் மன்னு மதனில் மனோமயந்தான்
வேறு வரும்விஞ் ஞானமயம் மேவும் அதனின் அதுதன்னில்
கூறி வரும்ஆ நந்தமயம் கோச மயம்பின் கூடியதால்.
P.228. கோச உருவில் பிரமந்தான் கூடித் தோன்றும் நீடுமொரு
காசம் மருவும் கடற்தோறும் நின்றாற் போலக் கதிரவன்தன்
வீசு கிரணம் உருவின்கண் வெளிப்பட்ட டிடுவ ததிற்பற்றும்
பாசம் அதனுக் கின்றாகும் என்றாற் பரத்திற் பற்றுண்டோ.
P.229. அலகில் மணிக ளவைகோவை அடைந்த பொழுதின் அங்கங்கே,
நிலவும் ஒருநூல் பலநிறமாய் நின்றாற் போல நீடுருவம்,
பலவும் மருவு பேதத்தால் பன்மை யாகும் பிரமந்தான்,
குலவு போக போக்கியங்கள் கொள்ளும் போன்று கொள்ளாதால்.
P.230. போற்றும் செயலால் பலநாமம் புனைந்து போக போக்கியத்தில்,
தோற்றும் நனவு கனவினுடன் சுழுத்தி துரியம் எய்தும் இதற்(கு),
ஏற்ற கரணம் நிரைநிரையே ஈரேழ் நாலொன் றெல்லாமும்,
மாற்றி நிற்கும் கேடின்றி வந்த போகம் மாய்ந்திடல்.
Selbsterkenntnis und Befreiung in dieser Position
P.231. கருவி யெல்லாம் நானெனவே கருதல் பந்தம் அக்கருத்தை
ஒருவ முத்தி யுண்டாகும் உள்ளம் வித்தாம் செய்தியினால்
மருவும் மாயா காரியங்கள் அவித்தை மாய வேமாயை
பிரியும் பிரிய ஞானமது பிறக்கும் பிறவா பேதமே.
P.232. ஆன கன்ம அநுட்டயங்கள் அந்தக் கரண சுத்திதரும்
ஊன மின்றி அச்சுத்தி ஞான மதனை உண்டாக்கும்
ஞான மதுதான் பிரமத்தை நானென் றுணர்த்தும் நான்பிறந்தால்
வான மதிநீர்த் துளக்கமெனக் காணுந் தன்னை மாயையிலே.
P.233. தானே தானாய் அநுபோகம் தன்னில் தன்னை அநுபவித்திட்(டு)
ஊனே உயிரே உணர்வேயென் றொன்று மின்றி உரையிறந்து
வானே முதலாம் பூதங்கள் மாய மாயா தேமன்னி
நானே பிரமம் எனத்தெளியும் ஞானம் பிரம ஞானமே.
P.234. சாற்றும் மறைதத் துவமசிமா வாக்கி யங்கள் தமையுணர்ந்தால்
போற்றி அதுநீ யானாயென் றறைவ தல்லால் பொருளின்றே
தேற்று மிதனைத் தெளியாதாச் தெளியப் பஞ்ச ஆதநமேல்
ஏற்ற இயம நியமாதி யோகம் இருநான் கியற்றுவரால்.
Antwort aus der Sicht des Shaiva Siddhanta
P.235. மாயாவாதி மத மறுதலை
ஏகம் நானென இயம்பி இப்படி அறிந்து முத்தியடை மின்னென,
மோக மானஉரை சோகம் இன்பொடு முடிந்தி டாதுமல டாகிய,
பாக மானது கருங்க லின்தசை பறித் தழுங்கரிய குஞ்சியின்,
தாக மார்பசி தவிர்க்க வாயிடை கொடுத்ததென் றுரைசெய் தன்மையே.
P.236. நீடு வேதம்அள வாக ஏகமெனும் நீதி தான்நிகழ்வ தாகுமேல்,
நாடி ஞாதிருவும் ஞான ஞேயமுடன் நாளு நான்மறையும் ஓதலால்,
ஓடு மாகுமுன(து) ஏகம் ஓதுமிவை ஊன மாகிஉரை மாறுகோள்,
கூடு மாகும்அநு பூதி தானுமது கூடிடாதறிவி லாமையால்.
P.237. நீதியால் ஒளிகொள் பானு வான(து)அக னீரி லேநிகழு மாறுபோல்,
ஆதி தானுருவ மாய காயமதன் மேவி ஆவதிலை யாகுமாம்,
தீதி லாஅருவ மாதலால் நிழல்கள் சேர வேறிடமி லாமையால்,
ஓதி ஓர்அகலின் நீரி லேயொருவர் காணலால் இலதுன் ஏகமே.
P.238. வேறு வாயில்புல னோடு மேல்மனமும் மேவி டாதுபிர மாணமு,
கூறி டாதறிவு தானெ னாஉணர்தல் கோடு நீ முயலின் நாடினாய்,
ஈறி லாதபரம் ஏக மேயென இயம்பு நீ இசையும் ஞானமும்,
பேற தாவதிலை பேத மானஇது பேண வேயுளது பேசிலே.
P.239. இலகு சோதிமணி எனவும் ஏகமெனின் இதனில் ஏக மது விலகினாய்,
குலவு காசுமொளி அதுவும் நீடிவளர் குணமும் நாடுவதொர் குணியுமாம்,
பலவு மானகுண மொருவும் ஏகமது எனவும் நீபகரில் நிகரிலா,
உலக மானதனை உதவு மாறதிலை உணர்வு தானுமிலை உணரிலே.
P.240. புற்றி னேர்பழுதை தொக்க போதுமயிர் புளகமாக அரவிரவிலே,
உற்ற தாம்அதனை யொக்க வேஉலகு திக்கு மாறுமொரு சத்திலே,
பெற்ற தாகுமெனின் அப்பி ராந்தியுடை யோரும் அப்பிரம பேதமாய்,
நிற்பர் நீபகரின் முற்றும் ஐயநிலை பெற்றும் இன்பமதி லாததாம்.
P.241. ஓதி யேஉலக மாதனை நீயும்நிரு வசன மாகஉரை செய்வதென்,
பேதை யோய்உளதும் இலதும் அல்லபொருள் பேசு வாரும்உள ரோசொலாய்,
ஆதி யேயுளது வருத லால்இலதி லாவ தின்மைய தணிந்துபோம்,
நீதி யால்உளதி லாமை நேர்வ தெனின் நேர்மை யாகியது நின்றதே.
P.242. வேற தாகியது போல்இ ருந்தமையில் வெளி சுத்தி யெனில் ஐயமே,
கூற லாம்ஒருப ரத்தொ டொத்தபொருள் கொண்டு விண்டநிலை கண்டனம்,
மாறி டாதுநிலம் நீர தாகி அனல் வாயு வாகிஅவை மாறியும்,
சேறி லாதுவிவ கார மன்றுபர மார்த்த மாயது செறிந்ததே.
P.243. மாய நூலதுசி லம்பி வாயினிடை வந்த வாறதனை மானவே,
ஆய தேஉலக மான தும்பிரம மதனி லேயெனில் அடங்கிநின்(று),
ஏயு மாகுமொரு சித்து மத்துடன்நி லாத தென்றுபின் இயம்பின்நீ,
பேய னேகடம்மி ருத்தில் வந்தது பிறப்ப தாவதிலை பேசிலே.
Unwissenheit und die Reinheit des Höchsten
P.244. வேற தாகும்உரு வத்தி லேபரம்வெ ளிப்ப டும்மென விளம்பில்நீ,
ஊறி லாஉருஅ சத்தி லேபிரமம் உண்டு தானுணர்வி லாததென்,
மாறி வாயுவும னாதி யானவையும் வந்தி டாமையினி லின்றெனில்,
ஈறு தானுடைய தாய தோபிரம மென்கொ லோஇவை இறப்பதே.
P.245. பற்ற தின்றிஉடல் நின்றி டும்பரமெ னப்ப கர்ந்தனைப ரிந்துடன்,
உற்று டம்புநரை திரைகள் நோய்சிறை உறுப்ப ழிந்திவையு முள்ளபின்,
குற்ற மென்றிதனை விட்டி டாதுவிட வென்ற லும்குலைவு கொண்டிடும்,
பெற்றி கண்டுமொரு பற்ற றும்பரிசு பேச வேஉளது னாசையே.
P.246. சோதி மாமணிகள் ஊடு போனதொரு நூலு மானநிலை சொல்லிடும்,
நீதி யால்மணிகள் பேத மாகிஒரு நூலின் நின்றமைநி கழ்த்தினாய்,
ஆதி தானொருவ னாகி யேபல அநந்த யோனில் அமர்ந்தவன்,
பேதி யாதநிலை பேசினாய் உலகு பேத மேஇலத பேதமே.
P.247. ஒத்து நின்றுலின் இன்ப துன்பமவை உற்றும் உற்றிடுவ தின்றெனும்,
பித்த உன்னரையின் உற்ற தேயிலது பெற்ற தின்றிலது பெற்றதேல்,
துய்த்த லென்னுறுதல் சீவ பாவமது சொல்லி னொன்றினுந்தோய் விலாமைநீ,
வைத்து நித்தமன வாக்கி றந்தபர மென்ன மானமிலை இன்னமே.
P.248. எங்கும் நின்றிடில் அவத்தை யின்றிடும் இசைந்தி டுங்கரண மென்னில்நீ,
அங்கு நின்றபரம் எங்கொ ளித்ததது நின்ற தேல்அவை அடங்கிடா,
இங்கு நின்றதொரு காந்த மானகல் இரும்பு சந்நிதிஇ யங்குநேர்,
தங்கி நின்றதெனில் நீங்கி மீளும்வகை தங்கி டாதுனுரை தப்பதே.
P.249. இருள்பொ திந்ததொரு பரிதி இவ்வுலகில் இசையில் இன்றுடலம் நானெனும்,
மருள்பொ திந்ததொரு பிரம மிங்குளது மருவி நின்றஉரு ஒருவியே,
தெருள்பொ திந்து பரம்நானெ னும்தெளிவு சென்ற போதுகதி யென்றிடும்,
பொருள்பொ திந்ததெனில் அமல னுக்குமலம் வருத லாலுளது புன்மையே.
P.250. சுத்த மானதுப ரத்தி னுக்கணைவ தின்று சுத்தமத நாதிநீ,
வைத்த மாயமுறு சித்(து) அசுத்தமுற மற்ற தற்கு மலம் வைத்தனை,
ஒத்த சீவன்மல கன்ம மாயையுறு கின்ற காரணமு ணர்ந்திடாய்,
பித்த னேவிறகி னிற்பி றப்பதெரி யென்னில்வே றுபொருள் பெற்றதே.
P.251. உன்னின் நியும் அநுபோக மென்றபொழு துற்றி டும் துவிதம் மற்றதிங்(கு),
என்னில் இல்லையெனில் இல்லை நீயுமறி வின்மை கண்டஇடம் உண்மையேல்,
மன்னு மோருணர்வு வந்தி டும்முணர்வெ லாமு மாயையெனில் மாயையே,
சொன்ன தோர்பிரம மாயி டும்பிரமம் மாயை யாய்அறிவு சோருமே.
P.252. ஆர ணங்கள் தரு தத்து வம்அசிப தங்க ளின்பொருள் அறிந்திடாய்,
கார ணம்அதுவும் நீயும் என்றிருமை கண்டு வேறதின்மை கருதிடாய்,
நார ணன்பிரம னாலும் நாடரிய நாய கன்கழல்கள் நண்ணிநீ,
ஏர ணைந்துபொலி சாத நங்கள் கொடு யோக ஞானமும் இயற்றிடே.
Parinamavada: Die Lehre von der wirklichen Umwandlung
P.253. மன்னு மறையின் முடிவென்று மாயா வாதி உடன்மலைந்து
பின்ன மாகிப் பிரமத்தைப் பேதா பேதம் சாதித்துப்
பன்னு மொருநூல் அதுவாகப் பாரின் மீது பாற்கரியன்
சொன்னஇதனை இந்நூலின் அகத்தே தோன்றச் சொல்லுவாம்.
P.254. சித்தே உலகாய்ப் பரிணமித்துச் சீவனாகித் திகழ்ந்த மையால்,
சத்தே யெல்லாம் முத்தியினைள் சாரக் கண்ட ஞானங்கள்,
வைத்தே மொழியும் மாமறைகள் சொன்ன மரபே வந்தக்கால்,
ஒத்தே கெட்டுப் பிரமத்தோ டொன்றாய்ப் போமென் றுரைத்தனனே.
P.255. பாற்கரியன் மத மறுதலை
இயம்பு கின்றதுல காயி டாதுசட மின்றி நின்றுசட மாகியே,
முயங்கு கின்றமையில் இலவணத்திரத முழுதுமே கனதை முயல்கைபோல்,
பயந்த தென்னில்அறி யப்ப டும்பொரும் அறிவு மென்றுபல வாகுமோ,
தியங்கு கின்ற தெனு ரைத்தி டாய்கடின மாதி யாகிவரு சித்தனே.
P.256. உன்னு கின்றபிர மத்தி லேசிறிதிவ் வுலக மானதென ஓதின்நீ,
மன்னு கின்றசில கால மோடழியும் அழிய வந்துதவு மாயையால்,
தன்னி லொன்றுமெனில் வருத லோடிறுதி தருத லால்அதுச டத்ததாம்,
உன்னொ டச்சகமும் உண்மை யன்றுசட மென்ன வேஉறுதி மன்னுமே.
P.257. வித்தெ ழுந்துமர மாய்வி ளைந்தமை விளம்பி னாய் உவமை வேறுநீ,
நித்த மென்றவுரை பொய்த்து நீடுசட மாய்எ ழுந்தழியும் நின்பரம்,
ஒத்தெ ழும்பொழுது வித்தி னுக்கவனி யுண்டு தாரகமு னக்கெனா,
பித்த னென்றுல குரைத்தி டும்பிரம மாயி னாய்இவைபி தற்றிலே.
P.258. சூன கம்கடகம் மோதிரம் சவடி தொடரொ டாரம்மடி தோடுநாண்,
ஆட கந்தருவ தாகும் அப்படிய னைத்து மப்பிசம மாகுமேல்,
நீடும் அப்பணிகள் செது ளோர்அவைபு னைந்து ளோர்களை நிகழ்த்திடும்,
நாடி டும்சகமி யற்று வோர் கொடு நடத்து வோர்உளர்ந விற்றிலே.
P.259. அறிவி னோடுசெயல் மாறில் வீடதனை அணுகொ ணாதவைஇ ரண்டினால்,
உறுதி யானபிர மத்தி னோடழிய ஒன்ற லாமென உரைத்திகாண்,
இறுதி யேல்அதனொ டிசைவ தின்றிசைவ துள்ள தாயிடின்அவ் வின்பமே,
பெறுதி நீஉடலொ டுயிர்க ளாய்அறிவு பிரியு மாறுசெயல் பெறுவதென்.
Sankhya ohne Schöpfergott
P.260. மூலம் புரியட் டகம்விகிர்தி யாகி மூன்றாய்ப் பிரகிருதி
தூட சூக்கம் பரமாயச் சுத்த புருடன் சந்நிதியில்
பாலன் சேட்டை புரிந்துலகம் யோனி பலவாய்ப் பரந்தொடுங்கும்
சால வென்று நிரீச்சுவர சாங்கி யன்றான் சாற்றிடுமே.
P.261. நிரீச்சுரசாங்கியன் மத மறுதலை
சுத்தன் அறிவன் புருடனெனில் சூழா தாகும் பிரகிருதி
பெத்தம் நீங்கி னாலும்பின் பெத்த னாவன் பேரறிவால்
கத்த மேவும் பிரகிருதி கண்டு கழிக்க மாட்டானேல்
முத்த னாகான் சுத்தனுக்கு மூலப் பிரகி ருதியிலையாம்.
P.262. புருடன் பிரகி ருதிபெற்றால் போம் சிறிதங் குண்டாகிக்,
குருடன் முதுகின் முதுகின் முடவனிருந் தூர்ந்தாற் போலப் பிரகிருதி,
இருட னிடத்தே இருந்தியங்கும் கன்மால் இறையன் றிரண்டினையும்,
மருட னுருவாய்ச் சேட்டிப்பித் தறியும் அமலன் அரனேயாம்.
P.263. அறியான் புருடன் பிரகிருதி அசேத நம்கா ரியத்தி னுக்குக்,
குறியாய் நாதன் உளனென்று கூறு முத்தி விவேகமெனில்,
செறிவாம் தளைபோ காதறியில் சேர்த்தோன் வேண்டும் செயலிற்போம்,
நெறியால் பணிசெய் துடற்பாசம் நீக்கிக் கொள்நீ நின்மலனால்.
Pancharatra: Die Verehrung Vishnus
P.264. ஆதியாய் அருவ மாகி அகண்டபூ ரணமாய் ஞானச்
சோதியாய் நின்ற மாயன் சுவேச்சையால் உருவு கொண்டு
நீதியார் கருணை யாலே நீள்கடல் துயின்று நூலும்
ஓதினா னென்று பாஞ்ச ராத்திரி உரைப்ப னுற்றே.
P.265. உந்தியில் அயனை ஈன்றும் அவனைக்கொண் டுலகுண் டாக்கி
அந்தநல் லுலக ழிக்க அரனையும் ஆக்கு வித்துத்
யூந்திடுஞ் சகத்தி னுக்குத் திதிகர்த்தா தானே யாகி
வந்திடும் தோற்றம் ஈறும் நிலைமையும் பண்ணும் மாயன்.
P.266. மீன்ஆமை கேழல் நார சிங்கம்வா மனனாய் வென்றி
ஆனாத இராமர் மூவர் ஆயனாய் அளித்தான் கற்கி
தானாயும் வருவன் இன்ன மென்றவன் சாற்றித் தேவர்
கோனாயும் நிற்ப னென்று கூறுவன் குறிப்பி னோடே.
P.267. ஏழ்கடல் செலுவில் ஏற்றும் இருங்கிரி முதுகில் ஏற்றும்
தாழ்தலம் முழுதுங் கண்டும் தபநியன் உடல்பி ளந்தும்
வாழுல களந்தும் மன்னாய் மன்னர்க்கு மன்ன ராயும்
பாழ்பட உழறப் பாரும் நோக்கும்பின் பரியு மாயே.
P.268. பொய்கைவாய் முதலை வாயில் போதகம் மாட்டா(து)
ஐயனே நாதா ஆதி மூலமே என்ற ழைப்ப
உய்யயாம் பணிமால் ஓல ஓலவென் றோடிச் சென்று
வெய்யவாய் முதலை வீட்டிக் கரிக்கும்வீ டருளி னானே.
P.269. அலைகடல் கடைந்தும் வானோர்க் கமுதினை அளித்துந் தீய
கொலைபுரி அசுரர் தம்மைக் கொன்றுல கங்கள் காத்தும்
கலைமலி பொருளன் பர்க்குக் கருணையால் உரைத்தும் மிக்க
தலைமையில் நிற்பன் மாய னென்றும்பின் சாற்றி னானே.
P.270. மாயையாய் உயிராய் மாயா காரிய மாகி மன்னி
மாயையாற் பந்தஞ் செய்து வாங்கிடும் அவனா லன்றி
மாயைபோ காதென் றெண்ணி மாயனை வணங்கப் பின்னை
மாயைபோம் போனால் மாயன் வைகுண்டம் வைப்பனன்றே.
Shaivische Antwort: Höchster Grund und göttliche Ämter
P.271. பாஞ்சராத்திரி மத மறுதலை
ஆதிதா னாகில் ஆதிக்(கு) அந்தமுண் டாகும் அந்தக்
கோதிலான் இறைவ னென்று கூறிடும் வேதம் ஞானச்
சோதியாய் நின்றா னாகில் தோய்ந்திடான் மாயை ஞானத்
தீதிலா உருவ மென்னில் சேர்ந்திடான் தாதுச் சென்றே.
P.272. தாதுவா னதுஏ தென்னில் சங்கரன் பலிக்குச் செல்லத்
தீதிலாக் கோதண் டத்தைத் திறந்தவன் விட்ட போது
போதுவ துதிர மன்றோ போந்துமூர்ச் சித்து வீழ்ந்தான்
நாதனார் எழுப்பப் பின்னே நடந்தனன் கிடந்த வன்றான்.
P.273. இச்சையால் உருவங் கொள்வன் அரியெனில் இகழ்வேள் விக்கண்
எச்சனாய் உண்ணப் புக்கங் கிருந்தஅன் றீச னாலே
அச்சமார் தலைய றுப்புண் டான்தலை யாக்கிக் கொள்ளான்
நச்சினார் போற்ற நாதன் நாரணன் தலைகொ டுத்தான்.
P.274. நூலினை உரைத்த வேத நூலினை நுவலும் வண்ணம்
மால்அருள் செய்தா னென்றாய் மறைநீதி உலகி யற்கை
சாலவே தெரியாக தாகிக் கிடந்தநாள் சகத்து யார்க்கும்
ஆலின்கீ ழிருந்து வேதம் அருளினான் அறைந்தான் நூலே.
P.275. அயன்றனைப் பயந்தா னென்றாய் அரிஅயன் சிரஞ்சே திப்பப்
பயந்திடான் தலைமால் தானும் படைத்திடான் சிரத்தைக் கிள்ளும்
சயந்தரும் அரனைத் தந்தான் அயனென்கை தப்பே யன்றோ
தியங்கிடா துணராய் எல்லாஞ் சிவன்செய லென்று தேர்ந்தே.
P.276. சீவன்கள் சநநம் போலச் சிலர்வயிற் றுதித்த மாலைத்
தேவென்றே உலகங் காக்கச் சுவேச்சையாற் சநித்தா னென்பீர்
பூவன்பின் படைக்க மாட்டா தரனடி போற்ற வேதக்
கோவந்து முகத்தில் தோன்றிச் சிருட்டியைக் கொடுத்தல் கூறும்.
P.277. நாரணன் அயனை யீன்றும் அயனும்நா ரணனை யீன்றும்
காரணம் ஒருவ ருக்கங் கொருவர்தாம் இருவ ருக்கும்
வாரண முரித்த வள்ளல் காரண னென்று மன்ற
ஆரணம் உரைக்கும் பக்கத் தவர்களும் அடைந்தா ரன்றே.
P.278. அழிப்(பு)அரி யேவ லென்றாய் அரிதனை யழிக்கும் அன்றங்(கு)
அழிப்பது தவிர்க்க மாட்டான் அங்கமும் அழித்தே பூண்டான்
அழிப்(பு)அரி யேவ லென்றபே கறைந்ததும் அழிந்த தன்றோ
அழித்திடும் அரனே ஆக்கம் நோக்கமும் ஆக்கு வானே.
P.279. வானம்கீழ் மண்ணு மெல்லாம் மாயனே காப்பா னென்றாய்
தான்அஞ்சும் கலந்த ரன்தன் உடல்கீண்ட சக்க ரத்தை
ஆன்அஞ்சும் ஆடு வான்பாற் பெற்றுல களித்த வார்த்தை
தானெங்கு மாகு மெல்லாம் சங்கரன் காப்பே யாமே.
Deutung der Avatar-Erzählungen
P.280. மாலினார் சேலி னாராய் வாரிகள் அடக்கிக் கொண்டன்(று)
ஆலியா உலக மெல்லாம் அழிப்பவன் நானே என்னச்
சேலினார் தமைப்பி டித்துச் செலுவினை இடந்து கண்ணைச்
சூலியார் மேல ணிந்தான் சூலிதா னாகு மன்றே.
P.281. ஆமையாய் மேருத் தாங்கி அடைகலாய்க் கிடந்த போது
நாமெனா உலகா தார நாதனென் றகந்தை பண்ண
ஆமெனா ரன்று மென்னார் அமரரு மானார் பார்த்துத்
தாமநாள் ஆமையாரைத் தகர்த்தோடு தரித்தா ரன்றே.
P.282. எழுதலம் இடந்து பன்றி யாய்இருங் கொம்பி லேற்றுத்
தொழுதுல கிறைஞ்ச நின்ற சோதிநா னென்ற போதன்(று)
அழுதல மந்து வீழ அருங்கோடு பறித்த தணிந்தான்
கழுதல மந்த காட்டில் ஆடிடுங் கடவு ளன்றே.
P.283. இங்கடா வுளனோ மாலென் றிரணியன் தூணை எற்ற
உங்கடா மோத ரன்றான் உரநர சிங்க மாகி
எங்கடா போவ தென்னா உடல்பிளந் திறையா னென்ன
அங்கடா சிம்பு ளாகி யெடுத்தடர்த் தான் அரன்றான்.
P.284. தானமென் றிரந்து செல்லத் தனக்குமூ வடிகொடுப்ப
வானமும் அளந்து கொண்டு மாபலி தன்னைப் பின்னை
ஈனமாஞ் சிறையி லிட்டான் இறையன்றொன் றீந்தோன் தங்கட்(கு)
ஊனஞ்செய் திடுவோர் தாங்கள் உத்தம ரல்ல ராகும்.
P.285. மாயமான் தன்னைப் பொய்ம்மா னெனஅறி யாத ரக்கன்
மாயையி லகப்பட் டுத்தன் மலைவியைக் கொடுத்தான் தன்னை
மாயைக்குத் கர்த்தா வென்பை மதிகெட்டபே கவனைக் கொன்று
நாயனார் தமைப்பூ சித்தான் கொலைப்பாவ நணுகி டாதே.
P.286. பரசுடன் பிறந்தான் தானும் பத்தனாயப் பரசி னாலே
அரசறுத் தரனை நோக்கி அருந்தவம் பரிந்தான் அன்று
பரசிய பரசு ராமன் பலதேவ னுலக மெல்லாம்
உரைசெயும் உமையாள் கோனை உள்நினைந் தியோகி னின்றான்.
P.287. ஓதிய வாசு தேவர் தமைஉப மணியு தேவர்
தீதிலா நோக்கஞ் செய்து சிவகரஞ் சிரத்திற் சேர்த்தி
ஆதிபா லடிமை யாக்க அரிஉடல் பிராணன் அத்தம்
ஈதெலாம் கொள்நீ என்றங் கிறைஞ்சினார் அறிந்தி டாயே.
P.288. பின்வரும் பரிதா னாகி அரியென்றாய் பின்பு வந்தால்
என்வரு மீச னாலென் றறிகிலோம் இவுளி யார்க்கு
முன்வரும் அவதா ரங்கள் முடிந்தமை அறிந்தா யன்றே
பொன்வரும் சடையி னான்தன் புகழெங்கும் புக்க தன்றே.
P.289. கைவரை மூல மேயோ எனக்கரிக் குதவுங் காட்டின்
மொய்வரை எடுத்தான் மூலம் ஆயிட வேண்டு மோதான்
ஐயனேமுறையோ என்றால் அரசனோ அங்குச் செல்வான்
வையகங் காப்பான்செய்கை வழக்கன்றோ ஊர்காப்பான்போல்.
P.290. அன்றியும் ஆனை மாலுக் கடிமையாய் மூல மேயோ
என்றிடு மதனால் மால்தான் இறைவனென் றியம்ப வேண்டா
உன்றனக் கடிமை யானார் உன்னையெம் பெருமா னென்றால்
இன்றுநீ வணங்கு முன்றன் எம்பெரு மானோ நீயே.
Weltbewahrung und höchste Gnade
P.291. ஞாலம்உண் டவனால் உண்டார் நல்லமு தமரர் என்றாய்
வேலைநஞ் செழமா லாதி விண்ணவர் வெந்து சென்ற
காலமின் றெமக்குக் காவாய் கடவுளே யென்ன நாதன்
ஆலமுண் டிலனேல் தேவர் அமுதமுண் டிடுவ தெங்கே.
P.292. அஞ்சியன் றரிதா னோட அசுரனைக் குமர னாலே
துஞ்சுவித் தொருபெண்ணாலே தாரகன் உடல்துணிப்பித்(து)
அஞ்சிடப் புரம்தீ யூட்டிச் சலந்தர னுடல்கீண் டோத
நஞ்சினை யுண்டு மன்றோ நாயகன் உலகங் காத்தான்.
P.293. பார்த்தனார் இரதமேறிப் படைதனைப் பார்த்துச் சார்பைக்,
கூர்த்தஅம் பாலே எய்து கொன்ற சாளே னென்னத்,
தேர்த்தனி லிருந்து மாயை செய்துமால் கொல்லச் செப்பும்,
வார்த்தைநூ லாக்கிக் கொண்டாய் புரங்கொல் நூடல மதித்தி டாயே.
P.294. மாயைதான் உயிர்க ளாகா துயிர்கள்தாம் மாயை யாகா
மாயவன் இவைதா னாகான் இவைதானு மாய னாகயா
ஏயுமாம் அநாதி யாக இறைபசு பாச மென்றே
தூயவன் கலப்பி னாலே எல்லாமாய்த் தோன்று வன்காண்.
P.295. பாசத்தைப் பசுக்கள் விட்டுப் பதியினை அடைய முத்தி
ஆசற்ற ஆக மங்கள் அறைந்திட அறிவின் றிங்கே
மாசற்ற மால்மா சாகி மாயையு முறுவ னென்னில்
கூசிப்பின் கொள்ளார் நல்லோர் உனக்காமிக் குழப்பு நூலே.
P.296. பிரமம்நா னென்ற போது பிரமனோ டரியுங் கூடிப்
பரமனார் இகலி டாமே பார்த்திடர் பண்ணி நின்ற
உரமனார் அழலு ரூபம் தன்னையு முணர மாட்டான்
கரமனாள் திகிரி ஏற்றான் கடவுளென்றறைவதென்னே.
P.297. தோரி இறையன் றென்றே சிவமுனி ததீசி யோடே
போர்புரிந் திகல மாலைப் புக்கவன் பிடித்த டித்து
மார்பினி லுதைத்து மால்தன் சக்கரம் வயிற்றில் வைத்திட்(டு)
ஏர்மலி படைப டைத்திட் டரிபட வெறிந்தா னன்றே.
P.298. சூலிகாண் இறைமால் அல்லன் சூலியைத் தொழுந்துயர் வாசன்
மாலினார் மார்மி திப்பத் திருமறு மார்ப னாகி
நூலினார் மார்பன் நோன்றாள் பட்டிடஞ் சுத்த மென்று
பாலினார் கடலான்ஆங்கே பரிவொடும் திருவை வைத்தான்.
P.299. தவகுண னாய்மால் சென்று தீவியைள் சக்க ரத்தால்
அவகுணஞ் செய்தன் றோடப் பிருகுவந் தவனைப் பார்த்துச்
சிவனடய தறியே னாகில் இதுசெய்தோன் செறிகப் பத்துப்
பவமென மொழிய மாலும் பயப்பட்டுப் பதறி வீழந்தான்.
P.300. பயப்பட்டுப் பரனைநோக்கித் தவம்பண்ணப் பரனும்தோன்றி
நயத்தஞ்ச லென்று வேண்டிற் றென்னென நார் ணன்தான்
பெயர்த்தருள் பிருகு சாப மெனஅன்பன் பிருகு வென்ன
உயர்கொள்நீ பவந்தோ றென்ன ஓமென்றான் உலக நாதன்.
P.301. இப்படிப் பிருகு சாபத் தீரைந்து பிறப்பின் வீழ்ந்து
மெய்ப்படு துயர முற்று வருபவன் விமலன் அல்லன்
எப்படி யானுஞ் சொன்னேன் இறைஅரி அல்ல னென்றே
மைப்படி கண்டன் அண்டன் மலரடி வணங்கி டாயே.
சிவஞானசித்தியார் பரபக்கம் முற்றிற்று
Supakkam – Darlegung des Shaiva Siddhanta
திருச்சிற்றம்பலம்
Verehrung und Hinführung
S.1. ஒருகோட்டன் இருசெவியன் மும்மதத்தன்
நால்வாய்ஐங் கரத்தன்ஆறு
தருகோட்டம் பிறையிதழித் தாழ்சடையான்
தருமொருவா ரணத்தின் தாள்கள்
உருகோட்டன் பொடும்வணங்கி ஒவாதே
இரவுபகல் உணர்வோர் சிந்தைத்
திருகோட்டும் அயன்திருமால் செல்வமுமொன்
றோவென்னச் செய்யும் தேவே.
S.2. அறுவகை சமயத் தோர்க்கும் அவ்வவர் பொருளாய் வேறாம்
குறியது வுடைத்தாய் வேதா கமங்களின் குறியி றந்தங்(கு)
அறிவினில் அருளால் மன்னி அம்மையோ டப்ப னாகிச்
செறிவொழி யாது நின்ற சிவனடி சென்னி வைப்பாம்.
S.3. என்னைஇப் பவத்திற் சேரா வகையெடுத் தென்சித் தத்தே
தன்னைவைத் தருளி னாலே தாளிணை தலைமேற் சூட்டும்
மின்னமர் பொழில்சூழ் வெண்ணெய் மேவிவாழ் மெய்கண் டான்நூல்
சென்னியிற் கொண்டு சைவத்திறத்தினைத் தெரிக்கலுற்றாம்.
S.4. பண்டைநற் றவத்தால் தோன்றிப் பரமனைப் பத்தி பண்ணும்
தொண்டரைத் தானே தூய கதியினில் தொகுப்பன் மார்க்கர்
கண்டநூ லோதி வீடு காதலிப் பவர்கட் கீசன்
புண்ட ரிகத்தாள் சேரும் பரிசினைப் புகல லுற்றாம்.
S.5. மறையினான் அயனான் மாலான் மனத்தினான் வாக்கான் மற்றும்
குறைவிலா அளவி னானுங் கூறொனா தாதி நின்ற
இறைவனார் கமல பாதம் இன்றியான் இயம்பும் ஆசை
நிறையினார் குணத்தோர்க் கெல்லாம் நகையினை நிறுத்து மன்றே.
S.6. அருளினால் ஆக மத்தே அறியலாம் அளவி னாலும்
தெருளலாஞ் சிவனை ஞானச் செய்தியாற் சிந்தை யுள்ளே
மருளெலா நீங்கக் கண்டு வாழலாம் பிறவி மாயா
இருளெலா மிரிக்க லாகும் அடியரோ டிருக்க லாமே.
Wie verlässliche Erkenntnis entsteht
S.7. அளவை
அளவை காண்டல் கருதல்உரை அபாவம் பொருளொப் பாறென்பர்,
அளவை மேலும் ஒழிபுண்மை ஐதிகத்தோ டியல் பெனநான்(கு),
அளவை காண்பர் அவையிற்றின் மேலு மறைவர் அவையெல்லாம்,
அளவை காண்டல் கருதல்உரை என்றிம் மூன்றின் அடங்கிடுமே.
S.8. மாசறு காட்சி ஐயந் திரிவின்றி விகற்ப முன்னா
ஆசற அறிவ தாகும் அனுமானம் அவினா பாவம்
பேசுறு மேதுக் கொண்டு மறைபொருள் பெறுவ தாகும்
காசறு முறையிம் மானத் தடங்கிடாப் பொருளைக் காட்டும்.
S.9. கண்ட பொருளை இரட்டுறவே கருதல் ஐயம் திரியவே,
கொண்டல் திரிவாம் பெயர்ச்சாத்தி குணமே கன்மம் பொருளெனஐந்,
துண்ட விகற்ப உணர்வினுக்குப் பொருளி னுண்மை மாத்திரத்தின்,
விண்ட வில்லா அறிவாகும் விகற்ப மில்லாக் காட்சியே.
S.10. காண்டல் வாயில் மனம்தன்வே தனையோ(டு) யோகக் காட்சியென,
ஈண்டு நான்காம் அனுமானம் தனக்கும் பிறர்க்கு மென்றிரண்டாம்,
மாண்ட உரைதந்த் ரமந்த்ரத்தோ டுபதே சச்சொல் லெனமூன்றாம்,
பூண்ட அளவைக் கெதிர் புலன்தன் னியல்பு பொதுவென் றிரண்டாமே.
S.11. அன்னிய சாதி யுமதன் சாதியும் அகன்று நிற்றல்
தன்னியல் பன்னி யத்தைத் தவிர்ந்துதன் சாதிக் கொத்தல்
துன்னிய பொதுஇ யற்கை சொனனஇவ் விரண்டி னுள்ளே
மன்னிய பொருள்கள் யாவும் அடங்கிடு மான முற்றால்.
S.12. உயிரினோ டுணர்வு வாயில் ஒளியுரு வாதி பற்றிச்
செயிரொடு விகற்ப மின்றித் தெரிவதிந் திரியக் காட்சி
அயர்விலிந் திரிய ஞானம் ஐம்புலன் சார்ந்து யிர்க்கண்
மயர்வற வந்த ஞானம் மானதக் காண்ட லாமே.
S.13. அருந்தின்பத் துன்பம் உள்ளத் தறிவினுக் கராக மாத்
தரும்தன்வே தனையாங் காட்சி சமாதியான் மலங்கள் வாட்டிப்
பொருந்திய தேச கால இயல்பகல் பொருள்க ளெல்லாம்
இருந்துணர் கின்ற ஞான மியோகநற் காண்ட லாமே.
Schlussfolgerung, Offenbarung und Denkfehler
S.14. பக்க மூன்றின் மூன்றேது வுடைய பொருளைப் பார்த்துணரத்,
தக்க ஞானந் தன்பொருட்டாம் பிறர்தம் பொருட்டாம் அனுமானம்,
தொக்க இவற்றாற் பிறர்தெளியச் சொல்லலாகும் அச்சொல்லும்,
மிக்க வந்நு வயத்தினொடு வெதிரே கக்சொல் லெனஇரண்டாம்.
S.15. மூன்று பக்கம் பக்கம்நிகர் பக்கம் நிகரில் பக்கமெனத்,
தோன்றும் பக்கந் துணிபொருளுக் கிடமாம் உவமை நிகர் பக்கம்,
ஆன்ற பொருள்சென் றடையாத விடமா நிகரில் பக்கமுதல்,
ஏன்ற இரண்டும் பொருளுண்மைக் கிடமாம் ஒன்று பொருளின்றாம்.
S.16. ஏது மூன்றாம் இயல்புகா ரியத்தோ டநுப லத்தியிவை,
ஓதி னியல்பு மாமரத்தைக் காட்டல் உறுகா ரியம் புகைதன்,
ஆதி யாய அனல்காட்ட லாகும் அநுப லத்தியது,
சீத மின்மை பனியின்மை காட்டல் போலுஞ் செப்பிடிலே.
S.17. புகையால் அனலுண் டடுக்களைபோ லென்னப் புகறல் அந்நுவயம்,
வகையாம் அனலி லாவிடத்துப் புகையின் றாகும் மலரினொடு,
முகையார் நீரிற் போலென்று மொழிதல் வெதிரே கச்சொல்இவை,
தொகையால் உறுப்பைந் தொடுங் கூடச் சொல்லு வாரு முளர்துணிந்தே.
S.18. போது நாற்றத் தால்அறிதல் பூர்வக் காட்சி அனுமானம்
ஓது முறையா லறிவின்அள வுணர்தல் கருதல் அனுமானம்
நீதி யான்முற் கன்மபல நிகழ்வ திப்போ திச்செய்தி
ஆதி யாக வரும்பயனென் றறிதல் உரையால் அனுமானம்.
S.19. அநாதியே அமல னாய அறிவன்நூல் ஆக மந்தான்
பின்ஆதிமா றின்றிப் பேணல் தந்திர மந்தி ரங்கள்
மனாதிகள் அடக்கித் தெய்வம் வழிபடும் வாய்மை யாகும்
தனாதிஈ றிலாதான் தன்மை யுணர்த்துல் உபதே சந்தான்.
S.20. ஈண்டு பக்கப் போலிநான் கேதுப் போலி யொருமூன்றான்,
வேண்டும் எழுமூன் றாகும்விளங் குவமைப் போலி யீரொன்பான்,
காண்டுந் தோல்வித் தானம்இரண் டிருபத் திரண்டாம் கருதிலிவை,
யாண்டு மொழிவர் அவையெல்லாம் அளக்கில் அறுபத் தைந்தாகும்.
Erstes Sutra: Der höchste Grund der Welt
S.21. ஒருவனோ டொருத்தீ ஒன்றென் றுரைத்திடும் உலகமெல்லாம்
வருமுறை வந்து நின்று போவதும் ஆத லாலே
தருபவன் ஒருவன் வேண்டும் தான்முதல் ஈறு மாகி
மருவிடும் அநாதி முத்த சித்துரு மன்னி நின்றே.
S.22. உதிப்பதும் ஈறு முண்டென் றுரைப்பதிங் கென்னை முன்னோர்
மதித்துல கநாதி யாக மன்னிய தென்ப ரென்னின்
இதற்கியான் அனுமா னாதி யெடேனிப்பூ தாதி யெல்லாம்
விதிப்படி தோற்றி மாயக் காணலாம் மேதி னிக்கே.
S.23. இயல்புகாண் தோற்றி மாய்கை என்றிடின் இயல்பினுக்குச்,
செயலதின் றியல்பு செய்தி செய்தியேல் இயல்ப தின்றாம்,
இயல்பதாம் பூதந் தானே இயற்றிடுஞ் செய்தி யென்னில்,
செயல்செய்வான் ஒருவன் வேண்டுஞ் செயற்படும் அசேத னத்தால்.
S.24. நிலம்புனல் அனல்கால் காண நிறுத்திடும் அழிக்கும் ஆக்கும்
பலந்தரு மொருவ னிங்குப் பண்ணிட வேண்டா வென்னின்
இலங்கிய தோற்ற நிற்றல் ஈறிவை இசைத லாலே
நலங்கிளர் தோற்ற நாசம் தனக்கிலா நாதன் வேண்டும்.
S.25. சார்பினில் தோன்று மெல்லாம் தருபவன் இல்லை யென்னில்
தேரின்இல் லதற்கோ தோற்றம் உள்ளதற் கோநீ செப்பாய்
ஓரின்இல் லதுவுந் தோன்றா துள்ளதேல் உதிக்க வேண்டா
சோர்விலா திரண்டு மின்றி நிற்பது தோன்று மன்றே.
S.26. உள்ளது மிலது மின்றி நின்றதொன் றுளதே லுண்டாம்
இல்லதே லில்லை யாகும் தோற்றமும் இசையா தாகும்
உள்ளகா ரணத்தி லுண்டாம் காரிய முதிக்கும் மண்ணில்
இல்லதாம் பங்க டாதி எழில்தரு மியற்று வானால்.
S.27. ஒருபொரு ளொருவ னின்றி உளதில தாகு மென்னில்
தருபொருளுண்டேலின்றாம் தன்மையின் றின்றே லுண்டாய்
வருதலின் றிலது கார்ய முதலுள தாகு மென்னில்
கருதுகா ரியமு முண்டாய்த் தோற்றமுங் கருத்தா வாலாம்.
S.28. காயத்தின் அழிவு தோற்றம் கண்டனம் உலகற் காணா
நீஇத்தை உரைத்த வாறிங் கென்னெனில் நிகழத்து முண்மை
மாயத்த உலகம் பூநீர் தீவளி வான மாதி
யாயித்தா னொன்றி னொன்று தோன்றிநின் றழித லாலே.
S.29. ஓரிடம் அழியப் பின்னும் ஓரிடம் நிற்கும் ஒக்கப்
பாரிடம் அழிவ தின்றாம் என்றிடிற் பயில்வித் தெல்லாம்
காரிட மதனிற் காட்டும் அங்குரங் கழியும் வேனில்
சீருடைத் துலகு காலஞ் சேர்ந்திடப் பெயர்ந்து செல்லும்.
S.30. காலமே கடவு ளாகக் கண்டனம் தொழிலுக் கென்னில்
காலமோ அறிவின் றாகும் ஆயினுங் காரி யங்கள்
காலமே தரவே காண்டும் காரணண் விதியி னுக்குக்
காலமுங் கடவு ளேவ லால்துணைக் கார ணங்காண்.
Stoffliche, mitwirkende und leitende Ursachen
S.31. அழிந்தபின் அணுக்கள் தாமே அகிலமாய் வந்து நின்று
கழிந்திடுங் கன்மத் தென்னில் கன்மமும் அணுவுங் கூட
மொழிந்திடுஞ் சடமே யாகி மொழிதலான் முடியா செய்தி
ஒழிந்திடும் அணுரூ பங்கள் உலகெலா மொடுங்கு மன்றே.
S.32. காரண அணுக்கள் கெட்டாற் காரிய உலகின் றென்னில்
காரண மாயை யாகக் காரியங் காண லாகும்
காரண மாயை யென்னை காண்பதிங் காணுவே யென்னில்
காரண மாயை யேகாண் காரியம் அணுவிற் கண்டால்.
S.33. காரிய மென்ப தென்னை காரண அணுவை யென்னில்
காரியம் அவய வத்தாற் கண்டனங் கடாதி போலக்
காரிய உருவ மெல்லாம் அழிதருங் கார ணத்தால்
காரிய உறுப்பின் மாயை தருமெனக் கருதி டாயே.
S.34. தோற்றமும் நிலையு மீறும் மாயையின் தொழில தென்றே
சாற்றிடு முலகம் வித்துச் சாகாதி அணுக்க ளாக
ஏற்றதே லீண்டு நிற்கும் இல்லதே லியைவ தின்றாம்
மாற்றநீ மறந்தா யித்தால் மாயையை மதித்தி டாயே.
S.35. மாயையி னுள்ள வஞ்சம் வருவது போவ தாகும்
நீயதிங் கில்லை யென்னில் நிகழ்த்திடு முயலிற் கோடு
போய்உகும் இலைக ளெல்லாம் மரங்களில் புக்குப் போதின்
ஆயிடும் அதுவு மென்னிற் காரணங் கிடக்க வாமே.
S.36. கருதுகா ரணமுண் டாகக் காரிய முள்ள தாகி
வருதலால் அநாதி வைய மற்றொரு கடவு ளித்தைத்
தருதலால் ஆதி யாகச் சாற்றலு மாகு மாயைக்
கொருவனா ரென்னிங் கென்னின் உள்ளவா றுரைப்பக் கேள்நீ.
S.37. புத்திமற் காரி யத்தால் பூதாதி புருடன் தானும்
அத்தனு கரணம் பெற்றால் அறிதலால் அவற்றை மாயை
உய்த்திடும் அதனான் மாயைக் குணர்வொன்று மில்லையென்றே
வைத்திடு மதனால் எல்லாம் வருவிப்பா னொருவன் வேண்டும்.
S.38. காரிய கார ணங்கள் முதல்துணை நிமித்தம் கண்டாம்
பாரின்மண் திரிகை பண்ணு மவன்முதல் துணைநி மித்தம்
தேரின்மண் மாயை யாகத் திரிகைதன் சத்தி யாக
ஆரியன் குலால னாய்நின் றாக்குவன் அகில மெல்லாம்.
S.39. விந்துவின் மாயை யாகி மாயையின் அவ்வி யத்தம்
வந்திடும் விந்துத் தன்பால் வைகரி யாதி மாயை
முந்திடும் அராக மாதி முக்குண மாதி மூலம்
தந்திடுஞ் சிவன வன்தன் சந்நிதி தன்னில் நின்றே.
Die vier Stufen der Sprache
S.40. வைகரி செவியில் கேட்ப தாய்அத்த வசன மாகி
மெய்தரும் உதான வாயு மேவிட விளைந்த வன்னம்
பொய்யற அடைவு டைத்தாய்ப் புந்திகா ரணம தாகி
ஐயமில் பிராண வாயு அடைந்தெழுந் தடைவு டைத்தாம்.
S.41. உள்ளுணர் ஓசை யாகிச் செவியினில் உறுதல் செய்யா(து)
ஒளிய பிராண வாயு விருத்தியை உடைய தன்றித்
தெளிய அக்க ரங்கள் சிந்திடுஞ் செயல தின்றி
மெளவே எழுவ தாகும் மத்திமை வேற தாயே.
S.42. வேற்றுமைப் பட்ட வன்னம் வெவ்வேறு விபாக மாகித்
தோற்றுதல் அடைவொ டுக்கிச் சொயம்பிர காச மாகிச்
சாற்றிடு மயிலி னண்டம் தரித்திடும் சலமே போன்றங்(கு)
ஆற்றவே உடைய தாகிப் பைசந்தி அமர்ந்து நிற்கும்.
S.43. சூக்கும வாக்க துள்ளோர் சோதியாய் அழிவ தின்றி
ஆக்கிடும் அதிகா ரத்திற் கழிவினை தன்னைக் கண்டால்
நீக்கமில் அறிவா னந்தம் முதன்மைநித் தியமு டைத்தாய்ப்
போக்கொடு வரவி ளைப்பும் விகாரமும் புருட னின்றாம்.
S.44. நிகழ்ந்திடும் வாக்கு நான்கு நிவிர்த்தாதி கலையைப் பற்றித்
திகழ்ந்திடும் அஞ்ச தாகச் செயல்பரி ணாம மன்று
புகழ்ந்திடும் விருத்தி யாகும் படங்குடி லானாற் போல
மகிழ்ந்திடும் பிரம மன்று மாமாயை என்பர் நல்லோர்.
S.45. வித்தைகள் வித்தை ஈசர் சதாசிவர் என்றி வர்க்கு
வைத்துறும் பதங்கள் வன்னம் புவனங்கள் மந்தி ரங்கள்
தத்துவம் சரீரம் போகம் கரணங்கள் தாமெ லாமும்
உய்த்திடும் வைந்த வந்தான் உபாதான மாகி நின்றே.
S.46. மூவகை அணுக்க ளுக்கு மறைமையால் விந்து ஞானம்
மேவின தில்லை யாகில் விளங்கிய ஞான மின்றாம்
ஓவிட விந்து ஞானம் உதிப்பதோர் ஞான முண்டேல்
சேவுயர் கொடியி னான்றன் சேவடி சேர லாமே.
S.47. அருவினில் உருவந் தோன்றி அங்காங்கி பாவ மாகி
உருவினில் உருவ மாயே உதித்திடும் உலக மெல்லாம்
பெருகிடும் சுருங்கும் பேதா பேதமோ டபேத மாகும்
ஒருவனே யெல்லா மாகி அல்லவா யுடனு மாவன்.
S.48. அருஉரு ஈனா தாகும் விகாரமும் அவிகா ரத்தின்
வருவது மில்லை என்னின் வான்வளி யாதி பூதம்
தருவது தன்னின் மேக சலனசத் தங்க ளோடும்
உருவமின் உருமே றெல்லாம் உதித்திடும் உணர்ந்து கொள்ளே.
Das Wirken des unwandelbaren Herrn
S.49. மண்ணினிற் கடாதி யெல்லாம் வருவது குலால னாலே
எண்ணிய உருவ மெல்லாம் இயற்றுவன் ஈசன் தானும்
கண்ணுகா ரியங்க ளெல்லாம் காரண மதனிற் காண்பன்
பண்ணுவ தெங்கே நின்றிங் கென்றிடிற் பகரக் கேள்நீ.
S.50. சீலமோ உலகம் போலத் தெரிப்பரி ததனால் நிற்கும்
கோலமும் அறிவா ரில்லை ஆயினுங் கூறக் கேள்நீ
ஞாலமே ழினையுந் தந்து நிறுத்திப்பின் நாசம் பண்ணும்
காலமே போலக் கொள்நீ நிலைசெயல் கடவுட் கண்ணே.
S.51. கற்றநூற் பொருளும் சொல்லும் கருத்தினில் அடங்கித் தோன்றும்
பெற்றியும் சாக்கி ராதி உயிரினிற் பிறந்தொ டுக்கம்
உற்றதும் போல வெல்லா உலகமும் உதித்தொ டுங்கப்
பற்றொடு பற்ற தின்றி நின்றனன் பரனு மன்றே.
S.52. உயிரவை ஒடுங்கிப் பின்னும் உதிப்பதென் அரன்பா லென்னில்
செயிருறு மலத்தி னாகும் சிதைந்ததே தென்னிற் சித்த(து)
அயர்வொரிக் காரி யங்கள் அழியுங்கா ரணங்கி டக்கும்
பயில்தரு காரி யம்பின் பண்டுபோற் பண்ணு மீசன்.
S.53. தோற்றுவித்தளித்துப் பின்னும் துடைத்தருள் தொழில்கள் மூன்றும்
போற்றவே உடைய னீசன் புகுந்தது விகார மென்னில்
சாற்றிய கதிரோன் நிற்கத் தாமரை அலருங் காந்தம்
காற்றிடும் கனலை நீரும் கரந்திடும் காசி னிக்கே.
S.54. உரைத்தஇத் தொழில்கள் மூன்றும் மூவருக் கலகம் ஓத
வரைத்தொரு வனுக்கே யாக்கி வைத்ததிங் கென்னை யென்னின்
விரைக்கம லத்தோன் மாலும் ஏவலான் மேவி னோர்கள்
புரைத்ததி கார சத்தி புண்ணியம் நண்ண லாலே.
S.55. இறுதியாம் காலந் தன்னில் ஒருவனே இருவ ருந்தம்
உறுதியின் நின்றா ரென்னின் இறுதிதா னுண்டா காதாம்
அறுதியில் அரனே யெல்லாம் அழித்தலால் அவனா லின்னும்
பெறுதுநாம் ஆக்கம் நோக்கம் பேரதி கரணத் தாலே.
S.56. சொன்னஇத் தொழில்க ளென்ன காரணந்தோற்ற வென்னின்
முன்னவன் விளையாட் டென்று மொழிதலு மாம்உ யிர்க்கு
மன்னிய புத்தி முத்தி வழங்கவும் அருளால் முன்னே
துன்னிய மலங்கள் எல்லாம் துடைப்பதுஞ் சொல்ல லாமே.
S.57. அழிப்பிளைப் பாற்றல் ஆக்கம் அவ்வவர் கன்ம மெல்லாம்
கழித்திடல் நுகரச் செய்தல் காப்பது கன்ம வொப்பில்
தெழித்திடல் மலங்க ளெல்லாம் மறைப்பருள் செய்தி தானு
பழிப்பொழ பந்தம் வீடு பார்த்திடின் அருளே எல்லாம்.
Gestalt und Formlosigkeit
S.58. அருவமோ உருவா ரூப மானதோ அன்றி நின்ற
உருவமோ உரைக்கும் கர்த்தா வடிவெனக் குணர்த்திங் கென்னின்
அருவமும் உருவா ரூபம் ஆனது மன்றி நின்ற
உருவமும் மூன்றுஞ் சொன்ன ஒருவனுக் குள்ள வாமே.
S.59. நண்ணிடும் உருவ மென்னின் நமக்குள உருவம் போலப்
பண்ணிட ஒருவன் வேண்டும் இச்சையேற் பலரும் இச்சை
கண்ணிய உருவங் கொள்ளேம் யாம்பெருங் கடவுள் தானும்
எண்ணிய யோக சித்தர் போலுரு இசைப்பன் காணே.
S.60. வித்தக யோக சித்தர் வேண்டுருக் கொள்ளு மாபோல்
உத்தமன் கொள்வ னென்னின் அவர்களி லொருவ னாவன்
அத்தகை யவர்க ளெல்லாம் ஆக்குவ தருளா லாங்கு
வைத்தது மாயை யென்னின் வடிவெலா மாயை யாமே.
S.61. மாயைதான் மலத்தைப் பற்றி வருவதோர் வடிவ மாகும்
மாயஆ ணவம கன்ற அறிவொடு தொழிலை ஆர்க்கும்
நாயகன் எல்லா ஞானத் தொழின்முதல் நண்ண லாலே
காயமோ மாயை யன்று காண்பது சத்தி தன்னால்.
S.62. சத்தியே வடிவென் றாலும் தான்பரி ணாம மாகும்
நித்தமோ அழியும் அத்தால் நின்மலன் அருவே யென்னின்
அத்துவா மார்க்கத் துள்ளான் அலனிவன் அருமை தன்னைப்
புத்திதா னுடையை போல இருந்தனை புகலக் கேள்நீ.
S.63. உலகினில் பதார்த்த மெல்லாம் உருவமோ னருவ மாகி
நிலவிடு மொன்றொன் றாகா நின்றஅந் நிலையே போல
அலகிலா அறிவன் றானும் அருவமே யென்னி லாய்ந்து
குலவிய பதார்த்தத் தொன்றாய்க் கூடுவன் குறித்திடாயே.
S.64. பந்தமும் வீடு மாய பதபதார்த் தங்க ளல்லான்
அந்தமும் ஆதி யில்லான் அளப்பில னாத லாலே
எந்தைதான் இன்ன னென்றும் இன்னதா மின்ன தாகி
வந்திடா னென்றுஞ் சொல்ல வழக்கொடு மாற்ற மின்றே.
S.65. குறித்ததொன் றாக மாட்டாக் குறைவிலன் ஆத லானும்
செறிப்பட நிறைந்த ஞானத் தொழிலுடை நிலைமை யானும்
வெறுப்பொடு விருப்புத் தன்பால் மேவுதல் இலாமையானும்
நிறுத்திடும் நினைந்த மேனி நின்மலன் அருளி னாலே.
S.66. ஆரணம் ஆக மங்கள் அருளினால் உருவு கொண்டு
காரணன் அருளா னாகில் கதிப்பவ ரில்லை யாகும்
நாரணன் முதலா யுள்ள சுரர்நரர் நாகர்க் கெல்லாம்
சீரணி குருசந் தானச் செய்தியும் சென்றி டாவே.
Seine Gestalt ist Gnade
S.67. உருவருள் குணங்க ளோடும் உணர்வருள் உருவிற் றோன்றும்
கருமமும் அருள ரன்றன் கரசர ணாதி சாங்கம்
தருமரு ளுபாங்க மெல்லாம் தானருள் தனக்கொன் றின்றி
அருளுரு உயிருக் கென்றே ஆக்கினன் அசிந்த னன்றே.
S.68. உலகினை இறந்து நின்ற தரன்உரு வென்ப தோரார்
உலகவ னுருவில் தோன்றி ஒடுங்கிடு மென்றும் ஓரார்
உலகினுக் குயிரு மாகி உலகுமாய் நின்ற தோரார்
உலகினி லொருவ னென்பர் உருவினை யுணரா ரெல்லாம்.
S.69. தேவரி னொருவ னென்பர் திருவுருச் சிவனைத் தேவர்
மூவராய் நின்ற தோரார் முதலுருப் பாதி மாதர்
ஆவது முணரார் ஆதி அரிஅயற் கறிய வொண்ணா
மேவுரு நிலையு மோரார் அவனுரு விளைவு மோரார்.
S.70. போகியா யிருந்து யிர்க்குப் போகத்தைப் புரிதல் ஓரார்
யோகியா யோக முத்தி உதவுதல் அதுவும் ஓரார்
வேகியா னாற்போற் செய்த வினையினை வீட்ட லோரார்
ஊகியா மூட ரெல்லாம் உம்பரின் ஒருவ னென்பர்.
S.71. ஒன்றொடொன் றொவ்வா வேடம் ஒருவனே தரித்துக் கொண்டு
நின்றலால் உலக நீங்கி நின்றனன் என்று மோரார்
அன்றிஅவ் வேட மெல்லாம் அருள்புரி தொழிலென் றோரார்
கொன்றது வினையைக் கொன்று நின்றஅக் குணமென் றோரார்.
S.72. நாயகன் கண்ந யப்பால் நாயகி புதைப்ப எங்கும்
பாயிரு ளாகி மூடப் பரிந்துல கினுக்கு நெற்றித்
தூயநேத் திரத்தி னாலே சுடரொளி கொடுத்த பண்பில்
தேயமா ரொளிக ளெல்லாஞ் சிவனுருத் தேச தென்னார்.
S.73. கண்ணுதல் யோகி ருப்பக் காமன்நின் றிடவேட் கைக்கு
விண்ணுசு தேவ ராதி மெலிந்தமை ஓரார் மால்தான்
எண்ணிவேள் மதனை ஏவ எரிவிழித் திமவான் பெற்ற
பெண்ணினைப் புணர்ந்து யிர்க்குப் பேரின்ப மளித்த தோரார்.
S.74. படைப்பாகித் தொழிலும் பத்தர்க் கருளும்பா வனையும் நூலும்,
இடப்பாக மாத ராளோ டியைந்துயிர்க் கின்ப மென்றும்,
அடைப்பானாம் அதுவும் முத்தி யளித்திடு மியோகும் பாகந்,
துடைப்பானாந் தொழிலும் மேனி தொடக்கானேற் சொல்லொ ணாதே.
S.75. உருமேனி தரித்துக் கொண்ட தென்றலும் உருவி றந்த
அருமேனி யதுவுங் கண்டோம் அருவுரு வான போது
திருமேனி உபயம் பெற்றோம் செப்பிய மூன்றும் நந்தங்
கருமேனி கழிக்க வந்த கருணையின் வடிவு காணே.
Mantra, Kraft und göttliche Erscheinungsweisen
S.76. அத்துவா மூர்த்தி யாக அறைகுவ தென்னை என்னின்
நித்தனாய் நிறைந்த வற்றின் நீங்கிடா நிலைமை யானும்
சித்துடன் அசித்திற் கெல்லாம் சேட்டித னாத லானும்
வைத்ததாம் அத்து வாவும் வடிவென மறைக ளெல்லாம்.
S.77. மந்திர மத்து வாவின் மிகுத்தொரு வடிவ மாகத்
தந்ததென் அரனுக் கென்னில் சகத்தினுக் குபாதா னங்கள்
விந்துமோ கினிமான் மூன்றா மிவற்றின்மே லாகி விந்துச்
சிந்தையா ரதீத மான சிவசத்தி சேர்ந்து நிற்கும்.
S.78. சுத்தமாம் விந்துத் தன்னில் தோன்றிய ஆத லானும்
சத்திதான் பிரேரித் துப்பின் தானதிட் டித்துக் கொண்டே
அத்தினாற் புத்தி முத்தி அளித்தலால் அரனுக் கென்றே
வைத்தவா மந்தி ரங்கள் வடிவென மறைக ளெல்லாம்.
S.79. மந்திர மதனிற் பஞ்ச மந்திரம் வடிவ மாகத்
தந்திரம் சொன்ன வாறிங் கென்னெனிற் சாற்றக் கேள்நீ
முந்திய தோற்றத் தாலும் மந்திர மூலத் தானும்
அந்தமில் சத்தி யாதிக் கிசைத்தலு மாகு மன்றே.
S.80. அயன்றன் ஐஆதி ஆக அரனுரு வென்ப தென்னை
பயந்திடுஞ் சத்தி யாதி பதிதலாற் படைப்பு மூலம்
முயன்றனர் இவரே யாயின் முன்னவ னென்னை முற்றும்
நயந்திடும் அவனி வர்க்கு நண்ணுவ தொரோவொன் றாமே.
S.81. சத்திதான் பலவோ வென்னில் தானொன்றே அநேக மாக
வைத்திடுங் காரி யத்தான் மந்திரி யாதிக் கெல்லாம்
உய்த்திடு மொருவன் சத்தி போலரன் உடைய தாகிப்
புத்திமுத் திகளை யெல்லாம் புரிந்தவன் நினைந்த வாறாம்.
S.82. சத்திதன் வடிவே தென்னில் தடையிலா ஞான மாகும்
உய்த்திடு மிச்சை செய்தி இவைஞானத் துளவோ வென்னின்
எத்திற ஞான முள்ள தத்திற மிச்சை செய்தி
வைத்தலான் மறைப்பில் ஞானால் மருவிடுங் கிரியை எல்லாம்.
S.83. ஒன்றதாய் இச்சா ஞானக் கிரியையென் றொருமூன் றாகி
நின்றிடுஞ் சத்தி இச்சை உயிர்க்கருள் நேச மாகும்
நன்றெலாம் ஞான சத்தி யால்நயந் தறிவன் நாதன்
அன்றருட் கிரியை தன்னால் ஆக்குவன் அகில மெல்லாம்.
Shiva und Shakti
S.84. சீவனும் இச்சா ஞானக் கிரியையாற் சிவனை யொப்பான்
ஆவனென் றிடின்அ நாதி மலம்இவற் றினைம றைக்கும்
காவல னிவன்செய் கன்மத் தளவினிற் கொடுப்பக் காண்பன்
பாவியாம் புத்தி முத்திப் பயன்கொளும் பண்பிற் றாகும்.
S.85. ஞானமே யான போது சிவன்தொழில் ஞான மொக்கின்
ஈனமில் சதாசி வன்பே ரீசனாந் தொழில தேறின்
ஊனமேற் கிரியை வித்தை உருத்திரன் இலய போகம்
ஆனபே ரதிகா ரத்தோ டதிகர ணத்த னாமே.
S.86. வித்தையோ டீசர் சாதாக் கியஞ்சத்தி சிவங்கள் ஐந்துஞ்
சுத்ததத் துவஞ்சி வன்தன் சுதந்திர வடிவ மாகும்
நித்தமென் றுரைப்பர் கால நீங்கிய நிலைமை யாலே
வைத்திலர் முற்பிற் பாடு வருவித்தார் கருமத் தாலே.
S.87. ஒருவனே இராவ ணாதி பாவக முற்றாற் போலத்
தருவனிவ் வுருவ மெல்லாம் தன்மையும் திரியா னாகும்
வரும்வடி வெல்லாஞ் சத்தி சத்திதான் மரமுங் காழ்ப்பும்
இருமையும் போலமன்னிச் சிவத்தினோ டியைந்து நிற்கும்.
S.88. பொன்மைநீ லாதி வன்னம் பொருந்திடப் பளிங்க வற்றின்
தன்மையாய் நிற்கு மாபோல் சத்திதன் பேத மெல்லாம்
நின்மலன் தானாய்த் தோன்றி நிலைமையொன் றாயே நிற்பன்
முன்னருட் சத்தி தன்பால் முகிழ்க்குந்தான் முளையா னன்றே.
S.89. சத்தியுஞ் சிவமு மாய தன்மைஇவ் வுலக மெல்லாம்
ஒத்தொவ்வா ஆணும் பெண்ணும் உணர்குண குணியு மாகி
வைத்தனன் அவளால் வந்த ஆக்கமிவ் வாழ்க்கை யெல்லாம்
இத்தையும் அறியார் பீட லிங்கத்தி னியல்பு மோரார்.
S.90. சிவன்அரு உருவும் அல்லன் சித்தினோ டசித்தும் அல்லன்
பவமுதல் தொழில்க ளொன்றும் பண்ணிடு வானும் அல்லன்
தவமுத லியோக போகம் தரிப்பவ னல்லன் தானே
இவைபெற இயைந்து மொன்றும் இயைந்திடா இயல்பினானே.
Zweites Sutra: Gott, Seele und Welt
S.91. உலகெலா மாகி வேறாய் உடனுமாய் ஒளியாய் ஓங்கி
அலகிலா உயிர்கள் கன்மத் தாணையின் அமர்ந்து செல்லத்
தலைவனாய் இவற்றின் தன்மை தனக்கெய்த லின்றித் தானே
நிலவுசீர் அமல னாகி நின்றனன் நீங்கா தெங்கும்.
S.92. ஒன்றென மறைக ளெல்லாம் உரைத்திட உயிர்கள் ஒன்றி
நின்றனன் என்று பன்மை நிகழ்த்துவ தென்னை யென்னின்
அன்றவை பதிதான் ஒன்றென் றறையும்அக் கரங்கள் தோறும்
சென்றிடும் அகரம் போல நின்றனன் சிவனுஞ் சேர்ந்தே.
S.93. உருவொடு கருவி யெல்லாம் உயிர்கொடு நின்று வேறாய்
வருவது போல ஈசன் உயிர்களின் மருவி வாழ்வன்
தருமுயி ரவனை யாகா உயிரவை தானு மாகான்
வருபவ னிவைதா னாயும் வேறுமாய் மன்னி நின்றே.
S.94. இருவினை இன்பத் துன்பத் திவ்வுயிர் பிறந்தி றந்து
வருவது போவ தாகும் மன்னிய வினைப்ப லன்கள்
தருமரன் தரணி யோடு தராபதி போலத் தாமே
மருவிடா வடிவுங் கன்ம பலன்களும் மறுமைக் கண்ணே.
S.95. இருவினை யென்னை இன்பத் துன்பங்கள் இயல்ப தென்னின்
ஒருதன்மை இயல்புக் குள்ள தொருவனுக் கிரண்டு செய்தி
வருவதென் மலருந் தீயும் மருவலின் வாசம் வெம்மை
தருவதென் நீரென் செய்து தானியல் பாகு மன்றே.
S.96. தன்னியல் பொழியப் பூவும் தழலும்வந் தணைய நீரின்
மன்னிய திரண்டு செய்தி வருமிரு வினையி னானும்
உன்னிய இன்பத் துன்பம் உறும்உயி ருணர்வி லாத
துன்னிய அசித்தை இன்பத் துன்பங்கள் சூழ்ந்தி டாவே.
S.97. இம்மையின் முயற்சி யாலே இருநிதி ஈட்டி இன்பம்
இம்மையே நுகர்வர் செய்தி இலாதவர் பொருளு மின்றி
இம்மையே இடரு ழப்பர் வேறிரு வினைய துண்டேல்
இம்மையின் முயற்சி யின்றி எய்திட வேண்டும் இங்கே.
S.98. இருவினைச் செயல்காண் இம்மை இரும்பொரு ளின்பம் வேண்டி
வருவினை செய்யுங் காலை மடிவரும் மடியு மின்றித்
தருவினை யதனில் அந்தந் தானறும் துயருந் தங்கும்
ஒருவினை செய்யா தோரும் உடையர்இவ் வுலகத் துள்ளே.
S.99. பேறிழ வின்ப மோடு பிணிமூப்புச் சாக்கா டென்னும்
ஆறுமுன் கருவுட் பட்ட தவ்விதி அனுப வத்தால்
கூறிடும் முன்பு செய்த கன்மமிங் கிவற்றிற் கேது
தேறுநீ இனிச்செய் கன்மம் மேலுடற் சேரு மென்றே.
Karma als Folge und neue Saat
S.100. உடற்செயல் கன்மம் இந்த உடல்வந்த வாறே தென்னின்
விடப்படு முன்னு டம்பின் வினைஇந்த உடல்வி ளைக்கும்
தொடர்ச்சியால் ஒன்றுக் கொன்று தொன்றுதொட் டநாதி வித்தின்
இடத்தினின் மரம்ம ரத்தின் வித்தும்வந் தியையு மாபோல்.
S.101. முற்செயல் விதியை இந்த முயற்சியோ டனுப வித்தான்
இச்செயல் பலிக்கு மாறென் இதமகி தங்கள் முன்னர்
அச்செய லானால் இங்கும் அவைசெயின் மேலைக் காகும்
பிற்செயா தனுப விப்ப தின்றுபின் தொடருஞ் செய்தி.
S.102. மேலைக்கு வித்து மாகி விளைந்தவை உணவு மாகி
ஞாலத்து வருமா போல நாம்செய்யும் வினைக ளெல்லாம்
மேலத்தான் பலமாச் செய்யும் இதமகி தங்கட் கெல்லாம்
மூலத்த தாகி யென்றும் வந்திடும் முறைமை யோடே.
S.103. இதமகி தங்கள் என்ப திகல்மன வாக்குக் காயத்(து)
இதமுயிர்க் குறுதி செய்தல் அகிதமற் றதுசெய் யாமை
இதமகி தங்க ளெல்லாம் இறைவனே ஏற்றுக் கொண்டிங்(கு)
இதமகி தத்தால் இன்பத் துன்பங்கள் ஈவ னன்றே.
S.104. இறைவனிங் கேற்ப தென்னை இதமகி தங்க ளென்னின்
இறைபர னுயிர்க்கு வைத்த நேசத்தின் நிலைமை யாகும்
அறமலி இதஞ்செய் வோருக் கனுக்கிர கத்தைச் செய்வன்
மறலி அகிதஞ் செய்யின் நிக்கிர கத்தை வைப்பன்.
S.105. நிக்கிர கங்கள் தானும் நேசத்தால் ஈசன் செய்வ(து)
அக்கிர மத்தால் குற்றம் அடித்துத்தீர்த் தச்சம் பண்ணி
இக்கிர மத்தி னாலே ஈண்டறம் இயற்றி டென்பன்
எக்கிர மத்தி னாலும் இறைசெயல் அருளே யென்றும்.
S.106. தந்தைதாய் பெற்ற தத்தம் புதல்வர்கள் தம்சொ லாற்றின்
வந்திடா விடின் உறுக்கி வளாரினால் அடித்துத் தீய
பந்தமும் இடுவர் எல்லாம் பார்த்திடில் பரிவே யாகும்
இந்தநீர் முறைமை யன்றோ ஈசனார் முனிவு மென்றும்.
S.107. செயல்களே பலத்தைச் செய்யும் தெய்வம்வேண் டாஇங் கென்னின்
முயலுமிச் செயல்க ளிங்கே முழுவதும் அழியு மெங்கே
பயனளிப் பனவ ழிந்தே பலன்களைப் பண்ணுங் கெட்டே
வயலிடும் தழையும் தின்னும் மருந்தும்பின் பலிக்கு மாபோல்.
S.108. செய்க்கிடுந் தழையும் தின்னுந் திரவிய மதுவும் போல
உய்த்திடுஞ் செய்தி கெட்டே உறுவிக்கும் பலத்தை யென்னி
வைத்திடுஞ் சோறும் பாக்கும் அருந்தினர் வயிற்றின்மாய்ந்தால்
மெய்த்திடும் பலம்உனக்கு மலமலான் வேறு முண்டோ.
S.109. திரவியம் உவமை யன்று செய்திக்கண் திரவி யங்கள்
விரவிய விடத்தே வீந்து பலந்தரும் இம்மை அம்மை
பரவிநீ பார்நீர் அங்கி பாததிரத் திட்ட வெல்லாம்
கரவிடு மிங்கே எங்கே பலன்கொளக் கருதி னாயே.
Göttliche Ordnung und liebevolle Verehrung
S.110. செய்தவர் மனத்தே எல்லாச் செய்தியும் கிடந்து பின்னர்
எய்தவே பலன்க ளீனும் என்றிடின் இருஞ் சுவர்க்கம்
பொய்யர்வாழ் நரகம் பூமி புந்தியிற் கிடந்து போந்த(து)
ஐயனே அழகி துன்சொல் இந்திர சால மாய்த்தே.
S.111. தானஞ்செய் பொருள் தரித்தோர் செய்தவர் தக்க செய்தி
ஊனம்பின் னுறவே காண்டும் பலமுறு விப்பான் வேண்டும்
ஈனமில் செய்தி ஈச னிடும்பணி இவைநாம் செய்தால்
நூனங்கள் அதிக நோக்கி நகர்விப்பன் வினைநோய் தீர.
S.112. உலகுடல் கரணங் காலம் உறுபலம் நியதி செய்தி
பலவிவை கொண்டுகன்மம் பண்ணுவ துண்பதானால்
நிலவிடா திவைதாம் சென்று நினைந்துயிர் நிறுத்திக் கொள்ளா(து)
அலகிலா அறிவ னாணை அணைத்திடும் அருளி னாலே.
S.113. ஒழுக்கம்அன் பருள்ஆ சாரம் உபசாரம் உறவு சீலம்
வழுக்கிலாத் தவம்தா னங்கள் வந்தித்தல் வணங்கல் வாய்மை
அழுக்கிலாத் துறவ டக்கம் அறிவொடர்ச் சித்த லாதி
இழுக்கிலா அறங்க ளானால் இரங்குவான் பணிய றங்கள்.
S.114. மனமது நினைய வாக்கு வழுத்தமந் திரங்கள் சொல்ல
இனமலர் கையிற் கொண்டங் கிச்சித்த தெய்வம் போற்றிச்
சினமுத லகற்றி வாழும் செயலற மானா லியார்க்கும்
முனமொரு தெய்வ மெங்கும் செயற்குமுன் னிலையா மன்றே.
S.115. யாதொரு தெய்வங் கொண்டீர் அத்தெய்வ மாகி ஆங்கே
மாதொரு பாக னார்தாம் வருவர்மற் றத்தெய் வங்கள்
வேதனைப் படும் இறக்கும் பிறக்கும்மேல் வினையுஞ் செய்யும்
ஆதலான் இவையி லாதான் அறிந்தருள் செய்வ னன்றே.
S.116. இங்குநாம் சிலர்க்குப் பூசை இயற்றினால் இவர்களோவந்(து)
அங்குவான் தருவா ரன்றேல் அத்தெய்வ மத்த னைக்காண்
எங்கும்வாழ் தெய்வமெல்லாம் இறைவனாணையினால் நிற்ப(து)
அங்குநாம் செய்யுஞ் செய்திக் காணைவைப் பால ளிப்பன்.
S.117. காண்பவன் சிவனே யானால் அவனடிக் கன்பு செய்கை
மாண்பறம் அரன்றன் பாதம் மறந்துசெய் அறங்களெல்லாம்
வீண்செய லிறைவன் சொன்ன விதியறம் விருப்பொன்றில்லான்
பூண்டனன் வேண்டல் செய்யும் பூசனை புரிந்து கொள்ளே.
S.118. தாபர சங்க மங்க ளென்றிரண் டுசரவில் நின்று
மாபரன் பூசை கொண்டு மன்னுயிர்க் கருளை வைப்பன்
நீபரன் தன்னை நெஞ்சில் நினைவையேல் நிறைந்த பூசை
யாய்பரம் பொருளை நாளும் அர்ச்சிநீ அன்பு செய்தே.
Äußere Handlung und innere Hingabe
S.119. அரனடிக் கன்பர் செய்யும் பாவமும் அறம தாகும்
பரனடிக் கன்பி லாதார் புண்ணியம் பாவ மாகும்
வரமுடைத் தக்கன் செய்த மாவேள்வி தீமை யாகி
நரரினிற் பாலன் செய்த பாதகம் நன்மை யாய்த்தே.
S.120. மறைகளீ சன்சொல் அச்சொல் வழவாரா உயிரை வைக்கும்,
சிறைகள்மா நிரயம் இட்ட பணிசெய்வோர் செல்வத் தோடும்,
உறையும்மா பதிகள் உம்ப ருலங்கள் யோனிக் கெல்லாம்,
இறைவனா ணையினால் இன்பத் துன்பங்கள் இயைவதாகும்.
S.121. ஆணையால் அவனி மன்னன் அருமறை முறைசெய் யாரை
ஆணையில் தண்டஞ் செய்தும் அருஞ்சிறை யிட்டும் வைப்பன்
ஆணையின் வழிசெல் வோருக் கரும்பதி செல்வம் நல்கி
ஆணையும் வைப்பன் எங்கும் ஆணையே ஆணை யேகாண்.
S.122. அரசனும் செய்வ தீசன் அருள்வழி அரும்பா வங்கள்
தரையுளோர் செய்யில் தீய தண்டலின் வைத்துத் தண்டத்
துரைசெய்து தீர்ப்பன் பின்பு சொல்வழி நடப்பர் தூயோர்
நிரயமும் சேரார் அந்த நிரயமுன் நீர்மை ஈதாம்.
S.123. அருளினால் உரைத்த நூலின் வழிவாரா ததன்மஞ் செய்யின்
இருளுலா நிரயத் துன்பத் திட்டிரும் பாவந் தீர்ப்பன்
பொருளுலாஞ் சுவர்க்க மாதி போகத்தாற் புணியந் தீர்ப்பன்
மருளுலா மலங்கள் தீர்க்கும் மருந்திவை வயித்ய நாதன்.
S.124. மருத்துவன் உரைத்த நூலின் வழிவரிற் பிணிகள் வாரா
வருத்திடும் பிணிகள் தப்பில் தப்பிய வழியுஞ் செய்யத்
திருத்தினன் மருந்து செய்யா துறும்பிணி சென்றுந் தீர்ப்பன்
உரைத்தநூற் சிவனுமின்னே உறுங்கன்ம மூட்டித் தீர்ப்பன்.
S.125. மண்ணுளே சிலவி யாதி மருத்துவன் அருத்தி யோடும்
திண்ணமா யறுத்துக் கீறித் தீர்த்திடுஞ் சிலநோ யெல்லாம்
கண்ணிய கட்டி பாலும் கலந்துடன் கொடுத்துத் தீர்ப்பன்
அண்ணலும் இன்பத் துன்பம் அருத்தியே வினைய றுப்பன்.
Tod, feiner Leib und Wiedergeburt
S.126. பூதனா சரீரம் போனால் புரியட்ட ரூபந் தானே
யாதனா சரீர மாகி இன்பத்துன் பங்க ளெல்லாம்
நாதனார் ஆணை யுய்க்க நரகொடு சுவர்க்கம் துய்த்துத்
தீதிலா அணுவா யோனி சேர்ந்திடும் சீவ னெல்லாம்.
S.127. உடல்விடா யோனி பற்றி உதிப்பினும் உதிக்கு மொன்றிற்
படர்வுறா துறும்பா வத்தாற் பாடாணம் போற்கி டந்து
கடனதாம் காலஞ் சென்றாற் கடுநர கதனில் வீழ்ந்தங்(கு)
இடருறும் உருவங்கன்மத் தளவினில் எடுக்கு மன்றே.
S.128. பன்னகம் அண்ட சங்கள் பரகாயந் தன்னிற் பாய்வோர்
துன்னுதோல் முட்டை யாக்கை துறந்துசெல் வதுவே போல
உன்னிய வுயிர்கள் தூல வுடல்விட்டு வானி னூடு
மன்னிடு நனவு மாறிக் கனவினை மருவு மாபோல்.
S.129. தன்மமோ டதன்ம வாகித் தானிரு பயனுந் தந்து
நன்மைதீ மையினு மின்பத் துன்பினு நாடிக் காண
முன்னமே ஆன்மா வின்தன் மும்மலத் தொன்ற தாகிக்
கன்மமு மூலங் காட்டிக் காமிய மலமாய் நிற்கும்.
S.130. இருவினை அநாதி யாதி இயற்றலால் நுகர்வால் அந்தம்
வருமலஞ் சார்ந்து மாயா உருவுகள் மருவி யார்த்துத்
தருசெயல் முறைமை யாலே தான்பல பேதங் காட்டி
அருவதாய் நின்ற ரன்தன் ஆணையின் அமர்ந்து செல்லும்.
S.131. சங்கமம் தாப ரங்கள் தத்தம்கன் மத்துக் கீடா
அங்குரு யோனி மாறும் அச்சுமா றாதிங் கென்னின்
இங்குமா னுடரி யற்றும் புண்ணியத் தின்ப ஈட்டம்
இங்குவான் சுரர்ளாயோ நரர்களாய் அருந்து வாரோ.
S.132. நரர்களாய்த் துய்ப்ப ரென்னின் நரர்பதி சுரரு லோகம்
சுரர்களாய்த் துய்ப்ப ரென்னிற் சொன்னஅச் சழியு மாகும்
சுரர்களாய்ப் பலன்கள் துய்த்துத் தாமிங்குத் தோன்றும் போது
நரர்களாய்ப் பிறப்பர் ஞாலத் தமரராய் நண்ணிடாரே.
S.133. வண்டுக ளாகி மாறும் மயிர்க்குட்டி மற்றோர் செந்துப்
பண்டைய உருவந் தானே வேட்டுவ னாய்ப்பி றக்கும்
கண்டுகொள் யோனி யெல்லாம் கன்மத்தால் மாறு மென்றே
கொண்டன சமய மெல்லாம் இச்சொல் நீ கொண்ட தெங்கே.
S.134. அகலியை கல்ல தானாள் அரிபல பிறவி யானான்
பகலவன் குலத்திற் றோன்றிப் பாரெலா முழுதும் ஆண்டு
நிகரிலா அரச னாகும் நிலந்திநீ டுலகம் போற்றச்
சகமதில் எலிதா னன்றோ மாவலி யாய்த்துத் தானே.
S.135. செப்பினாய் மாற வேறு சிலர்விதி யாலே கன்மால்
வைப்புறு மியோனி எல்லாம் மாறிவந் திடாவிங் கென்னின்
எப்படி யானுஞ் செய்திக் கிறைகரி யாவ னென்றே
முற்பட மொழிந்தே னெல்லாம் முதல்வன்தன் விதியே யாகும்.
Der Herr vermittelt die Verkörperung
S.136. அவ்வவ யோனி தோறும் அவ்வவ உலகந் தோறும்
செவ்விதின் அறிந்து கன்மம் சேர்ந்திடா சீவன் சேரா
இவ்வகை தம்மிற் சேர்வும் இறைசெய லானாற் செய்த
எவ்வுரு வுந்தன் கன்மான் மாற்றுவன் இறைவன் தானே.
S.137. மாறியிவ் வுருவ மெல்லாம் வருவதெங் கேநின் றென்னில்
கூறிய சூக்கு மத்தாம் உருவெனிற் குறியொன் றென்னின்
வேறொரு குறியா மாரம் வீரசங் கிலியு மாகும்
தேறுநீ யொருவ னாலிச் செயலெலாம் சிவனா லாகும்.
S.138. சூக்குமங் கெட்டுத் தூலந் தோன்றிடா சூக்கு மத்தின்
ஆக்கியோ ருடல்கி டப்ப தின்றுட லாக்குந் தன்மைக்(கு)
ஓக்கிய சத்தி யுண்டாய் உடல்தருங் காலம் உற்று
நீக்கிட மரம்பின் வேரோர் நீள்மர நிகழ்த்து மாபோல்.
S.139. விதிப்படிச் சூக்கு மத்தே உருவரும் வினையா லிங்கே
உதித்திடா உருவ மாக உருவரு மரங்கள் வித்தில்
கதித்தெழு மரமும் வித்தும் கழியும்பின் அழியுஞ் சூக்க
மதிக்கெழு கலைகள் போல வருவது போவ தாமே.
S.140. தூலமா முருவி னுக்குச் சூக்கும முதல தற்கு
மூலமா னதற்கு மூல மோகினி அதன்மு தற்றான்
மேலதாம் விந்து சத்தி சிவமிவை மிசையா மெல்லாம்
சாலவின் றாகும் ஆன்மாச் சிவத்தினைச் சார்ந்த போது.
S.141. அரன்விதி யருள தென்றே அறைந்தனம் அதுவு முன்னே
தரைநர கருந்து றக்கம் தனுகர ணாதி யெல்லாம்
வருவதுஞ் செய்த நாதி மலங்களிம் மருந்தால் தீர்த்துப்
பரகதி யதுவுந் தந்து பாதபங் கயமும் சூட்டும்.
S.142. எழுமுடல் கரண மாதி இவைமலம் மலம லத்தாற்
கழுவுவ னென்று சொன்ன காரண மென்னை யென்னில்
செழுநவ அறுவை சாணி உவர்செறி வித்த ழுக்கை
முழுவதுங் கழிப்பன்மாயை கொடுமல மொழிப்பன் முன்னோன்.
Die Entfaltung der Tattvas
S.143. நித்தமாய் அருவாய் ஏக நிலையதாய் உலகத் திற்கோர்
வித்துமாய் அசித்தா யெங்கும் வியாபியாய் விமல னுக்கோர்
சத்தியாய்ப் புவன போகந் தனுகர ணமும்உ யிர்க்காய்
வைத்ததோர் மலமாய் மாயை மயக்கமும் செய்யு மன்றே.
S.144. மாயையிற் கால மோடு நியதிபின் கலாதி தோன்றும்
ஆயஅக் கால மூன்றாய் ஆக்கியு மளித்தும் போக்கிக்
காயமோ டுலகுக் கெல்லாம் காலசங் கையினைப் பண்ணி
நாயக னாணை யாலே நடத்திடுஞ் சகத்தை யெல்லாம்.
S.145. நியதிபின் தோன்றிக் கன்ம நிச்சயம் பண்ணி நிற்கும்
அயர்விலாக் கலைபின் தோன்றி ஆணவம் ஒதுக்கிச் சித்தின்
செயல்புரி கிரியா சத்தி தெரிவிக்குஞ் சிறிதே வித்தை
உயர்கலை யதனில் தோன்றி அறிவினை உதிக்கப் பண்ணும்.
S.146. விச்சையின் அராகந் தோன்றி வினைவழி போகத் தின்கண்
இச்சையைப் பண்ணி நிற்கும் தொழிலறி விச்சை மூன்றும்
வைச்சபோ திச்சா ஞானக் கிரியைமுன் மருவி ஆன்மா
நிச்சயம் புருட னாகிப் பொதுமையின் நிற்ப னன்றே.
S.147. வருங்குண வடிவாய் மூலப் பிரகிருதி கலையில் தோன்றித்
தருங்குண மூன்றாய் ஒன்றிற் றான்மூன்றாய் மும்மூன் றாகும்
இருங்குண ரூப மாகி இயைந்திடு மெங்கும் ஆன்மாப்
பெருங்குண வடிவாய்ப் போக சாதனம் பெந்த மாமே.
S.148. சித்தமாம் அவ்வி யத்தம் சிந்தனை யதுவுஞ் செய்யுஞ்
புத்திஅவ் வியத்தில் தோன்றிப் புண்ணிய பாவஞ் சார்ந்து
வத்துநிச் சயமும் பண்ணி வருஞ்சுக துக்க மோகப்
பித்தினின் மயங்கி ஞானக் கிரியையும் பேணி நிற்கும்.
S.149. ஆங்காரம் புத்தி யின்கண் உதித்தகந் தைக்கு வித்தாய்
ஈங்கார்தான் என்னோ டொப்பார் என்றியான் என்ன தென்றே
நீங்காதே நிற்குந் தானும் மூன்றதாய் நிகழு மென்பர்
பாங்கார்பூ தாதி வைகா ரிகம்தைச தம்தா னென்றே.
S.150. மதுமது தைச தத்தின் வந்தொரு பொருளை முந்தி
நினைவதுஞ் செய்தங் கைய நிலைமையின் நிற்கு மாங்கே
இனமல சோத்தி ராதி கன்மஇந் திரிய மெல்லாம்
முனமுரை செய்த வைகா ரிகம்தரு மென்பர் முன்னோர்.
Sinne, Elemente und innere Werkzeuge
S.151. நற்செவி துவக்குக் கண்நா நாசிஐந் தினையு நல்லோர்
புத்திஇந் திரிய மென்று புகன்றனர் இவைத மக்குச்
சத்தநற் பரிச ரூப இரதகந் தங்க ளைந்தும்
வைத்தனர் விடய மாக அடைவினின் மருவு மென்றே.
S.152. வாக்கொடு பாதம் பாணி பாயுவோ டுபத்த மைந்து
நீக்கினர் முன்னே கன்மேந் திரியங்க ளெனநி னைந்தே
ஆக்கிய வசன கமன தானமும் விசர்க்கா னந்தம்
ஊக்கமார் ஐந்து மைந்தின் தொழிலென ஓதி னாரே.
S.153. வாயாதி சோத்தி ராதி புறத்துவாழ் கருவி யாகும்
ஓயாத மனாதி காயத் துணருமுட் கருவி யாகும்
ஆய்வார்கட் கராக மாதி அவற்றினுட் கருவி யென்பர்
மாயாள்தன் வயிற்றி வற்றால் துடக்குண்டு வாழு மான்மா.
S.154. ஓசைநற் பரிச ரூப இரதகந் தங்க ளென்று
பேசுமாத் திரைக ளைந்தும் பிறக்கும்பூ தாதி கத்தின்
நேசஇந் திரியங் கட்கு நிகழறி விதனாற் காண்டும்
ஆசைசேர் மனாதி தன்மாத் திரைபுரி யட்ட கந்தான்.
S.155. சாற்றிய பஞ்ச தன்மாத் திரைகளிற் சத்த முன்னாத்
தோற்றும்வான் வளிதீ நீர்மண் தொடக்கியே ஒன்றுக்கொன்றங்(கு)
ஏற்ற மாமோசை யாதி இருங்குண மியைந்து நிற்கும்
ஆற்றவே விடய பூதம் அங்காங்கி பாவத் தாமே.
S.156. இரந்தர மாகி வான்றான் இடங்கொடுத் திடும்ச லித்துப்
பரந்தவை திரட்டும் கால்தீச் சுட்டொன்று வித்தல் பண்ணும்
நிரந்தரங் குளிர்ந்து நின்று பதஞ்செயும் நீர்மண் தானும்
உரந்தரு கடின மாகித் தரித்திடும் உணர்ந்து கொள்ளே.
S.157. மண்புனல் அனல்கான் வான்பால் படிவுநாற் கோண மாகும்
தண்பிறை மூன்று கோணம் தகுமறு கோணம் வட்டம்
வண்பொன்மை வெண்மை செம்மைகறுப்பொடு தூமவன்னம்
எண்தரும் எழுத்துத் தானும் லவரய ஹவ்வு மாமே.
S.158. குறிகள்வச் சிரத்தி னோடு கோகந தஞ்சு வத்தி
அறுபுள்ளி அமுத விந்து அதிதெய்வம் அயன்மா லாதி
செறிபுக ழீச னோடு சதாசிவம் பூத தெய்வம்
நெறிதரு கலைஐந் திற்கும் நிகழ்த்துவர் இந்த நீர்மை.
Die sechsunddreißig Wirklichkeitsstufen
S.159. சுத்ததத் துவங்க ளென்று முன்னமே சொன்ன ஐந்தும்
இத்தகை மையின்இ யம்பும் இவைமுப்பத் தொன்று மாகத்
தத்துவ முப்பத் தாறாஞ் சைதன்னி யங்க ளைந்து
சித்தசித் தான்மா வொன்று முப்பதும் அசித்தே செப்பில்.
S.160. ஐந்துசுத் தத்தின் கீழேழ் சுத்தாசுத் தம்அ சுத்தந்
தந்திடும் புமான்கீ ழெண்மூன் றாயதத் துவஞ்சீ வற்கு
வந்திடும் பிரேர காண்டம் மருவுபோக சயித்தி ரத்தோ(டு)
அந்தமில் அணுக்க ளுக்குப் போக்கிய காண்ட மாமே.
S.161. தத்துவ ரூப மாகும் தரும்அரு வுருவ மெல்லாம்
தத்துவம் தூல சூக்க பரங்களு மாகி நிற்கும்
தத்துவம் தன்னிற் சாரும் அணுக்கள்சா தாக்கி யத்தில்
தத்துவ சத்தம் சாரும் சகலமும் தத்து வங்காண்.
S.162. தத்துவம் எண்மூன் றும்சென்(று) ஆன்மதத் துவத்தொ டுங்கும்,
வித்தையி னொடுங்கும் ஆறும் சிவத்தினி னொடுங்கும் மூன்றும்,
நித்ததத் துவம்இம் மூன்றும் என்பர்கள் இரண்டு நின்ற,
சுத்தமாம் சிவத்தொ டுங்கும் தோற்றமும் இதுபோ லாகும்.
S.163. மொய்தரு பூத மாதி மோகினி அந்த மாகப்
பொய்தரு சமய மெல்லாம் புக்குநின் றிடும்பு கன்று
மெய்தருஞ் சைவ மாதி இருமூன்றும் வித்தை யாதி
எய்துதத் துவங்க ளேயும் ஒன்றுமின் றெம்மி றைக்கே.
S.164. சிவஞ்சத்தி நாதம் விந்து சதாசிவன் திகழும் ஈசன்
உவந்தருள் உருத்தி ரன்தான் மால்அயன் ஒன்றினொன்றாய்ப்
பவந்தரும் அருவ நாலிங் குருவநா லுபய மொன்றாய்
நவந்தரு பேதம் ஏக நாதனே நடிப்ப னென்பர்.
S.165. சத்தியாய் விந்து சத்தி யாய்மனோன் மனிதா னாகி
ஒத்துறு மகேசை யாகி உமைதிரு வாணி யாகி
வைத்துறும் சிவாதிக் கிங்ஙன் வருஞ்சத்தி யொருத்தி யாகும்
எத்திற நின்றான் ஈசன் அத்திறம் அவளும் நிற்பள்.
S.166. சத்திதான் நாத மாதி தானாகுஞ் சிவமு மந்தச்
சத்திதா னாதி யாகும் தரும்வடி வான வெல்லாம்
சத்தியும் சிவமு மாகும் சத்திதான் சத்த னுக்கோர்
சத்தியாம் சத்தன் வேண்டிற் றெல்லாமாஞ் சத்திதானே.
S.167. சிவம்சத்தி தன்னை ஈன்றும் சத்திதான் சிவத்தை ஈன்றும்
உவந்திரு வரும்பு ணர்ந்திங் குலகுயி ரெல்லா மீன்றும்
பவன்பிரம சாரி யாகும் பான்மொழி கன்னி யாகும்
தவந்தரு ஞானத் தோர்க்கித் தன்மைதான் தெரியுமன்றே.
S.168. தனுகரண புவன போகம் தற்பரம் பந்தம் வீடென்(று)
அணுவினோ டெல்லா மாகி அடைந்திடுந் தத்து வங்கள்
இனிதறிந் திவைநி விர்த்தி முதல்கலை யிடத்தே நீக்கி
நனிபர முணர்ந்தோ னந்தத் தத்துவ ஞானி யாவன்.
S.169. எல்லாமாய்த் தத்துவங்கள் இயைந்ததென் அணுவுக் கென்னில்
தொல்லாய கன்மமெல்லாம் துய்ப்பித்துத் துடைத்தற் கும்பின்
நில்லாமை முற்று வித்து நீக்கவும் கூடி நின்ற
பொல்லாத ஆணவத்தைப் போக்கவும் புகுந்த தன்றே.
Die drei und die fünf Bindungen
S.170. ஒன்றதாய் அநேக சத்தி யுடையதாய் உடனாய் ஆதி
அன்றதாய் ஆன்மா வின்தன் அறிவொடு தொழிலை ஆர்த்து
நின்றுபோத் திருத்து வத்தை நிகழ்த்திச்செம் பினிற்களிம்பேய்ந்(து)
என்றும்அஞ் ஞானங் காட்டும் ஆணவம் இயைந்து நின்றே.
S.171. மலமென வேறொன் றில்லை மாயாகா ரியம தென்னின்
இலகுயிர்க் கிச்சா ஞானக் கிரியைகள் எழுப்பும் மாயை
விலகிடும் மலமி வற்றை வேறுமன் றதுவே றாகி
உலகுடல் கரண மாகி உதித்திடும் உணர்ந்து கொள்ளே.
S.172. மாயையே ஆன்ம ஞானக் கிரியையை மறைத்து நிற்கும்
தூயவெம் பரிதி தன்னைச் சுடர்முகில் மறைத்தாற் போலப்
போய்முகில் அகலச் சோதி புரிந்திடு மதுவே போலக்
காயமு மகல ஞானத் தொழில்பிர காச மாமே.
S.173. பரிதியை முகில் மறைப்பப் பாயொளி பதுங்கி னாற்போல்
உருவுயிர் மறைக்கின் ஞானக் கிரியைகள் ஒளிக்கு மாகும்
கருதிடும் இச்சா ஞான காரியம் காயம் பெற்றால்
மருவிடும் உயிர்க்குக் காயம் வந்திடா விடின்மறைப்பே.
S.174. போதகா ரியம்ம றைத்து நின்றது புகல்ம லங்காண்
ஓதலாம் குணமு மாக உயிரினுள் விரவ லாலே
காதலால் அவித்தை சிந்தத் தரும்கலை யாதி மாயை
ஆதலா லிரண்டுஞ் சோதி இருளென வேறா மன்றே.
S.175. புருடன்தன் குணம் அவித்தை யெனில்சடம் புருட னாகும்
குருடன்தன் கண்ணின் குற்றம் கண்ணின்தன் குணமோ கூறாய்
மருள்தன்றன் குணம தாகி மலம்அசித் தாகி நிற்கும்
தெருள்தன்றன் குணம தாகிச் சித்தென நிற்கும் சீவன்.
S.176. மும்மலம் நெல்லி னுக்கு முளையொடு தவிடு மிப்போல்
மம்மர்செய் தணுவி னுண்மை வடிவினை மறைத்து நின்று
பொய்ம்மைசெய் போக பந்த போத்திருத் துவங்கள் பண்ணும்
இம்மலம் மூன்றி னோடும் இருமல மிசைப்பன் இன்னும்.
S.177. மாயையின் காரி யத்தை மாயேய மலம தென்றும்
ஏயும்மும் மலங்கள் தத்தந் தொழிலினை இயற்ற ஏவும்
தூயவன் தனதோர் சத்தி திரோதான கரிய தென்றும்
ஆய்வர்இம் மலங்கள் ஐந்தும் அணுக்களை அணைந்து நிற்கும்.
S.178. மலம்மாயை கன்மம் மாயே யம்திரோ தாயி மன்னிச்
சலமாரும் பிறப்பி றப்பில் தங்கிஇத் தரைகீழ் மேலும்
நிலையாத கொள்ளி வட்டங் கறங்கென நிமிடத் தின்கண்
அலமாரும் இறைவ னாணை யால்உயிர் நடக்கு மன்றே.
Die kostbare menschliche Geburt
S.179. அண்டசம் சுவேத சங்கள் உற்பிச்சம் சராயு சத்தோ(டு)
எண்தரு நாலெண் பத்து நான்குநூ றாயி ரத்தால்
உண்டுபல் யோனி யெல்லாம் ஒழித்துமா னுடத்து தித்தல்
கண்டிடில் கடலைக் கையால் நீந்தினன் காரி யங்காண்.
S.180. நரர்பயில் தேயந் தன்னில் நான்மறை பயிலா நாட்டில்
விரவுத லொழிந்து தோன்றல் மிக்கபுண் ணியந்தா னாகும்
தரையினிற் கீழை விட்டுத் தவஞ்செய்சா தியினில் வந்து
பரசம யங்கள் செல்லாப் பாக்கியம் பண்ணொ ணாதே.
S.181. வாழ்வெனும் மையல் விட்டு வறுமையாம் சிறுமை தப்பித்
தாழ்வெனும் தன்மை யோடும் சைவமாம் சமயம் சாரும்
ஊழ்பெற லரிது சால உயர்சிவ ஞானத் தாலே
போழிள மதியி னானைப் போற்றுவார் அருள்பெற் றாரே.
S.182. மானுடப் பிறவி தானும் வகுத்தது மனவாக் காயம்
ஆனிடத் தைந்து மாடும் அரன்பணிக் காக வன்றோ
வானிடத் தவரும் மண்மேல் வந்தரன் றனைஅர்ச் சிப்பர்
ஊனெடுத் துழலும் ஊமர் ஒன்றையும் உணரார்.
S.183. கருவினுள் அழிவ தாயும் கழிந்திடா தழிவ தாயும்
பரிணமித் தழிவ தாயும் பாலனாய் அழிவ தாயும்
தருணனாய் அழிவ தாயும் தான்நரைத் தழிவ தாயும்
உருவமே யழியே யானால் உள்ளபோ தேபார் உய்ய.
S.184. ஒருபுலன் நுகரும் போதங் கொன்றில்லை ஒன்றன் பாலும்
வருபயன் மாறி மாறி வந்திடும் எல்லாம் மாறும்
ஒருபொழு துணரி னுண்டாம் அல்லதிவ் வல்லல் வாழ்க்கை
மருள்கன வதுவும் போல மாயும்பின் மாயு மன்றே.
S.185. அரிசனம் பூசி மாலை அணிந்துபொன் னாடை சாத்திப்
பரிசனம் பின்பு செல்லப் பாரகர் பரிக்கக் கொட்ட
வரிசின்ன மூதத் தொங்கல் வந்திட வுணர்வு மாண்டு
பெரியவர் பேச்சு மின்றிக் கிடத்தலால் பிணத்தோ டொப்பர்.
S.186. பிணத்தினை ஒத்து வாழ்வோர் பின்னடைப் பிணங்கள் போல
உணக்கியே உழல்வீர் உங்க ளுடலுயிர் உணர்வு மெல்லாம்
கணத்திடைத் தோன்றி மாயும் காயமென் றறிந்தொ ருக்கால்
வணக்குறீர் அரனை என்றும் வானவர் வணங்க வைப்பன்.
Drittes Sutra: Die Seele ist mehr als ihre Werkzeuge
S.187. உயிரெனப் படுவ திந்த உடலின்வே றுளதாய் உற்றுச்
செயிருறும் இச்சா ஞானச் செய்திக ளுடைய தாகிப்
பயில்வுறும் இன்பத் துன்பப் பலங்களும் நுகரும் பார்க்கில்
துயிலொடும் அஞ்ச வத்தைப் படும்உண்மை துரியா தீதம்.
S.188. உடலின்வே றுயிரேன் இந்த உடலன்றோ உணர்வ தென்னின்
உடல்சவ மான போதும் உடலினுக் குணர்வுண் டோதான்
உடலினின் வாயுப் போனால் உணர்ச்சியின் றுடலுக்கென்னின்
உடலினின் வாயுப் போகா துறக்கத்தும் உணர்வ தின்றே.
S.189. அறிவதைம் பொறியே யென்னின் உறக்கத்தி னறியாவாகும்
அறிவதும் ஒன்றொன் றாக ஒன்றொன்றாய் அறியு மென்னின்
அறிவுக ளொன்றை யொன்றங் கறிந்திடா ஐந்தையுங் கொண்(டு)
அறிவதொன் றுண்ட தான்மா ஐம்பொறி அறிந்தி டாவே.
S.190. அறிந்திடும் பிராண வாயு அடங்குதல் விடுதல் செய்தால்
அறிந்திடா துடலு றக்கத் தறிவின்மை கரண மின்மை
அறிந்திடு முதலி யாகின் அதுநிற்கக் கரணம் போகா
அறிந்திடும் பிராணன் தன்னை அடக்கியும் விட்டும் ஆன்மா.
Viertes Sutra: Seele und Bewusstseinszustände
S.191. உணர்வன கரண மென்னின் ஒன்றையொன் றுணரா வெவ்வே(று)
அணைதருஞ் செயல்கள் நான்கும் அறிந்தவை அடக்கி ஆக்கிப்
புணருமுட் கரண மாக்கிப் புறக்கரு வியினும் போக்கி
இணைதரு மிவற்றின் வேறாய் யானென தென்ப தான்மா.
S.192. கருவியாம் மனமும் புத்தி அகங்காரம் சித்தம் நான்கும்
மருவிஆன் மாவே என்ன வரும்தீப மெனத்தெ ரிந்தாங்(கு)
ஒருவியான் மாவி னுண்மை உணர்ந்தவர் தமையு ணர்ந்தோர்
தருமிது பசுஞா னம்பின் சிவஞானந் தனக்கு மேலாம்.
S.193. அவ்வுடன் உவ்வும் மவ்வும் மனம் மனம்புத்தி அகங்கா ரங்கள்
செவ்விய விந்து நாதஞ் சித்தமோ டுள்ள மாகும்
ஒவ்வெனும் எழுத்தாம் ஐந்தும் உணர்வுதித் தொடுங்குமா
பவ்வமும் திரையும் போலும் பார்க்கில்இப் பண்புந் தோன்றும்.
S.194. அயன்அரி அரனு மீசர் சதாசிவம் அதிதெய் வங்கள்
உயவரும் அவ்வோ டுவ்வு மவ்விந்து நாதங் கட்குப்
பயனுறும் அஞ்சில் ஆன்மாப் பரவிடில் அசித்தாம் பார்க்கில்
சயமுறு வளியி ரண்டும் தவிர்த்துறில் தானுந் தோன்றும்.
S.195. ஆன்மாவின் வடிவு தானே அநேகார்த்தக் கூட்ட மென்னில்
பார்ப்பார்கட் கான்மா இன்றாய்ப் பலபொரு ளுண்மையாகும்
சேர்ப்பாய பலவே உண்மை என்றிடில் சென்றி வற்றை
ஓர்ப்பான்வே றுணர்வோர்க் கெல்லாம் உணர்பொருள் வேறதாமே.
S.196. அறிவிச்சை செயல்களெல்லாம் அடைந்தனல் வெம்மை யும்போல்
குறியுற்றங் கேகா நேக குணகுணி பாவ மாகி
நெறியுற்று நிற்கு மென்னில் நிகழபுலன் கரண மெல்லாம்
செறிவுற்றங் கறிவு கொள்ள வேண்டுமா சீவ னார்க்கே.
S.197. குணங்களை யின்றி யொன்றாம் குறியு டைத்தான்மா வென்னின்
இணங்கிடா இச்சா ஞானக் கிரியைகள் இவையு டற்கட்
பிணங்கிடுஞ் சந்நி திக்கண் எனிற்பிணத் துறக்கத் தின்றாம்
உணங்கிடும் கரண மென்னில் சந்நிதி ஒழிந்த தன்றே.
S.198. சந்நிதி குணம தாகும் தானென்போல் என்னிற் காந்தம்
முன்னிரும் பென்றா யீர்க்கு முறைமையுண் டகற்ற லின்றாம்
உன்னுத லொடுங்கல் ஓடல் இருத்தலே கிடத்தல் நிற்றல்
என்னுமித் தொழில்கள் மற்றும் இயற்றுவ தான்மா வென்னே.
S.199. உருவுயி ரென்னின் இந்த உடலினுட் காண வேண்டும்
வருவது பரிணா மத்தாய் அநித்தமாம் பூத மாகும்
கருவினில் நுழையு மாறும் காட்டிட வேண்டும் கண்ணின்
மருவிடா தென்னின் உன்றன் வாயினால் உருவன் றென்னே.
Die Seele ist kein feinstofflicher Gegenstand
S.200. சூக்கும உருவ தென்னில் தூலகா ரணம் தாகும்
ஆக்கிய மனாதி தன்மாத் திரைவடி வசேத னம்பின்
நீக்கிய சூக்கு மத்தே நிற்பதோ ருருவுண் டென்னின்
ஆக்கிடும் உருவமெல்லாம் அசித்துமாய் அநித்த மாமே.
S.201. அருவுரு வென்னில் ஆன்மா அருவுரு வாவ தின்றாம்
உருவரு வாகா தாகும் ஒருபொருட் கிரண்டு தன்மை
வருவது மில்லை காட்ட வன்னிபோல் மருவு மென்னின்
உருவமுங் காண வேண்டும் உண்மையும் ஒழிந்து போமே.
S.202. சந்திரன் வடிவு போலத் தான்அரு வுருவ மென்னின்
வந்துநங் கண்ணிற் றோனறும் வடிவுள தாமு யிர்க்கும்
இந்தவூ னுருவந் தானாய் எழுவது முயிரே யென்னில்
பந்தமாய் அசித்தா யான்மாப் பவுதிக மாகு மன்றே.
S.203. அருவவி காரி யான்மா ஆகாயம் போல வென்னின்
உருவினைக் கட்டி யாட்டி ஓட்டிமீட் டுலாவப் பண்ணி
மருவிநிற் பிதி ருத்திக் கிடத்திமண் புரட்டி மற்றும்
பெருவிகா ரங்க ளெல்லாம் தருவதென் பேசி டாயே.
S.204. அசித்தெனின் உணராதான்மா அசித்துச்சித் தாகுமென்னின்
அசித்துச்சித் தாகா தாகும் சித்தசித் தாவ தில்லை
அசித்தொரு புறமா யொன்றில் சித்தொரு புறமாய்நில்லா(து)
அசித்துறாச் சித்தே யென்னின் அசித்தடைந் தறிவ தின்றாம்.
S.205. உயிரினை அணுவ தென்னின் உடல்பல துவார மோடும்
பயில்வுறக் கட்டு ணாது பாரமும் தரித்துச் செல்லா(து)
அயர்வுறும் அசித்தாய்ப் பூத அணுக்களி னொன்ற தாகும்
இயல்புறும் அவய வத்தால் அணுவுரு இறக்கு மன்றே.
S.206. உடலினின் ஏக தேசி உயிரெனின் உருவாய் மாயும்
படர்வுறு மறிவின் றெங்கும் சுடரொளிப் பண்ப தென்னில்
சுடர்தொடிற் சுடுவ தெங்கும் தொட்டிடம் அறிவுண் டாகும்
அடர்புலன் இடத்து மொக்க அறிவெழ வேண்டுமன்றே.
S.207. உருவினில் நிறைந்து நின்றங் குணர்ந்திடும் உயிர தென்னின்
மருவிடா துறக்கம் வாயில் அறிவொக்க வழங்க வேண்டும்
பெருகிடும் சுருங்கும் போதம் பேருடல் சிற்று டற்கண்
வருமுடற் குறைக்க வொக்கக் குறைந்துபின் மாயுமன்றே.
S.208. எங்குந்தான் வியாபி யாய்நின் றுணரும்இவ் வான்மா வென்னில்,
தங்கிடும் அவத்த போக்கு வரவுகள் சாற்றால் வேண்டும்,
பங்கமார் புலனொன் றொன்றாய்ப் பார்த்திடல் பகரல் வேண்டும்,
இங்கெலாம் ஒழிந்தான் நிற்ப தெங்ஙனம் இயம்பல் வேண்டும்.
S.209. சுத்தமாம் ஆன்ம சித்தைத் துகளுடல் மறைத்த தென்னின்
வைத்துறா துடற்கண் வாயில் கரணங்கள் வழியால் ஞானம்
ஒத்துறும் மலமற் றாலும் உறுமலம் வீடு மின்றாம்
பெத்தமு மடையான் முத்த னாய்ப்பிர காச னாமே.
Die Seele und ihre Hüllen
S.210. அசித்தரு வியாப கம்போல் வியாபகம் அருவ மின்றாய்
வசித்திட வரும்வி யாபி யெனும்வழக் குடைய னாகி
நசித்திடா ஞானச் செய்தி அநாதியே மறைத்து நிற்கும்
பசுத்துவ முடைய னாகிப் பசுவென நிற்கு மான்மா.
S.211. மாயையின் வயிற்றுள் மன்னி வருஞ்செயல் ஞான மிச்சை
ஏயுமக் கலாதி மூன்றால் ஏகதே சத்தி னேய்ந்திங்(கு)
ஆயுமுக் குணங்கள் அந்தக் கரணங்க ளாதி யெல்லாம்
காயபெத் தங்க ளாகிக் கலந்துடன் நிற்கு மான்மா.
S.212. சூக்கும தேகி யாகித் தூலரூ பத்தின் மன்னிச்
சாக்கிர முதலா யுள்ள அவத்தையுள் தங்கி யெங்கும்
போக்கொடு வரவு மெல்லாம் புரிந்துபுண் ணியங்கள் பாவம்
ஆக்கியும் பலன்க ளெல்லாம் அருந்தியும் நிற்கு மான்மா.
S.213. மருவா னந்தம் விஞ்ஞான மனோபி ராணன் அன்னமயம்
உருவாந் தன்மை யுண்டாய்மு ஒன்றுக் கொன்று சூக்குமமாய்
வருமாம் அன்ன மயம்பற்றி மாயை முதற்கா ரணமாகும்
அருவா யான்மாஐங் கோசத்தார்ப் புண்டவற்றின் அகம் புறமாம்.
S.214. தோற்பாவைக் கூத்தும் தொல்லை மரப்பாவை இயக்கமும் சீர்த்
தேர்ப்பாரிற் செலவும்வேறாய்ச் செலுத்துவோர் செய்திதானும்
பார்ப்பாய வேடங் கட்டி ஆடுவோர் பரிசு போலும்
ஆர்ப்பாய காயந் தன்னை ஆன்மாநின் றாட்டு மாறே.
S.215. என்னுடல் பொறிபி ராணன் கரணம்என் னுணர்வென் றக்கால்
தன்னின்வே றாகும் நீஎன் றன்மனை யென்ற வெல்லாம்
நின்னின்வே றாகும் என்னின் நீங்கிடா இவையிங் கென்னின்
உன்னின வாகும் நீயாம் உகிர்மயிர் உகவுங் காண்டி.
S.216. பொன்னணி யாடை மாலை போதுமே லான போதிங்(கு)
என்னணி யானென் றுன்னி இருந்தனை பிரிந்த போது
நின்னணி நீயு மல்ல வாயினை காய நின்னில்
அன்னிய மாகும் உன்னை அறிந்துநீ பிரிந்து பாரே.
S.217. உடலியா னல்லேன் இந்த உணர்வுயான் அல்ல வான
கடனியா தென்னின் வேறு கண்டுணர் வென்ன தென்னகை
இடரிலா என்ற னான்மா என்றபோ தான்மா வேறோ
திடனதா உயிரை வேறு கண்டிடார் செப்ப லேகாண்.
S.218. புந்தியை மனம தென்றும் மனமது புந்தி யென்றும்
சிந்தையைச் சீவ னென்றும் சீவனைச் சிந்தை யென்றும்
முந்தனை யான்மா வென்றும் ஆன்மாவை முந்த னென்றும்
வந்திடு மென்ற னான்மா என்றது மற்றொன் றைக்காண்.
Wachen, Träumen und tiefer Rückzug
S.219. அறிவுடல் சிந்தை யான்மா அணைதலால் ஆன்மா வென்பர்
எறிசுடர் விளக்கி ருக்கு மிடத்தையும் விளக்கென்றாற்போல்
பொறிபுலன் கரண மெல்லாம் புலப்படும் அபேத மாகிப்
பிறிதரா தறிவ தான்மர அறிபொருள் பின்ன மாமே.
S.220. கண்டுணர் புருடன் வேறு கனவுகண் டொடுங்கிக் காயம்
உண்டியும் வினையு மின்றிக் கிடந்துயிர்த் திடவு ணர்ந்து
கண்டிடுங் கனவுஞ் சொல்லி ஒடுக்கமுங் கருதி வேறாய்
உண்டியும் வினையும் உற்றிங் குணர்த்திட உணரா நிற்கும்.
S.221. புருடனே அறிவ னாகில் பொறிபுல னாதி போதம்
தருவதென் அறிவு மாயா தனுகர ணாதி பற்றி
வருவதிங் கநாதி யாக மலத்தினின் மறைந்து நிற்பன்
அருவனாய் இவற்றோ டாளும் அமைச்சரும் அரசும் போல்வன்.
S.222. படைகொடு பவனி போதும் பார்மன்னன் புகும்போ தில்லில்
கடைதொறும் விட்டு விட்டுக் காவலு மிட்டுப் பின்னர்
அடைதருந் தனியே அந்தப் புரத்தினில் அதுபோ லான்மா
உடலினின் அஞ்ச வத்தை உறுமுயிர் காவ லாக.
S.223. சாக்கிர முப்பத் தைந்து நுதலினிற் கனவு தன்னில்
ஆக்கிய இருபத் தைந்து களத்தினிற் சுழுமுனை மூன்று
நீக்கிய இதயந் தன்னில் துரியத்தி லிரண்டு நாபி
நோக்கிய துரியா தீதம் நுவலின்மூ லத்தி னொன்றே.
S.224. இருவகைச் சாக்கி ராதி அவத்தைக ளியல்பு தானும்
இருவகை கீழே நூக்கி உற்பவங் காட்டு மொன்று
பெருகமேல் நோக்கித் தீய பிறப்பறுந் திடுமி யோகில்
தருவதோர் சமாதி தானும் தாந்துபின் சனனஞ் சாரும்.
S.225. அறிதரு முதல வத்தை அடைதரு மிடத்தே ஐந்தும்
செறிதருங் கரணந் தன்னில் செயல்தொறுபே கண்டு கொள்நீ
பிறிவிலா ஞானத் தோரும் பிறப்பற அருளா லாங்கே
குறியொடும் அஞ்ச வத்தை கூடுவர் வீடு கூட.
S.226. ஐந்துசாக் கிரத்தின் நான்கு கனவினில் சுழுனை மூன்று
வந்திடுந் துரியந் தன்னின் இரண்டொன்று துரியா தீதம்
தந்திடும் சாக்கி ராதி அவத்தைகள் தானந் தோறும்
உந்திடுங் கரணந்தன்னில் செயல்தொறு முணர்ந்து கொள்ளே.
Verhüllung, Erfahrung und Reinheit
S.227. கேவல சகல சுத்தம் என்றுமூன் றவத்தை யான்மா
மேவுவன் கேவ லந்தன் னுண்மைமெய் பொறிக ளெல்லாம்
காவலன் கொடுத்த போது சகலனா மலங்க ளெல்லாம்
ஓவின போது சுத்த முடையன்உற் பவந்து டைத்தே.
S.228. அறிவிலன் அமூர்த்தன் நித்தன் அராகாதி குணங்க ளோடும்
செறிவிலன் கலாதி யோடும் சேர்விலன் செயல்க ளில்லான்
குறியிலன் கருத்தா வல்லன் போகத்திற் கொள்கை யில்லான்
பிறிவிலன் மலத்தி னோடும் வியாபிகேவலத்தில் ஆன்மா.
S.229. உருவினைக் கொண்டு போக போக்கியத் துன்னல் செப்பல்
வருசெயல் மருவிச் சத்த மாதியம் விடயம் தன்னில்
புரிவதுஞ் செய்திங் கெல்லா யோனியும் புக்கு ழன்று
திரிதரும் சகல மான அவத்தையிற் சீவன் சென்றே.
S.230. இருவினைச் செயல்க ளொப்பின் ஈசன்தன் சத்தி தோயக்
குருவருள் பெற்று ஞான யோகத்தைக் குறுகி முன்னைத்
திரிமல மறுத்துப் பண்டைச் சிற்றறி வொழிந்து ஞானம்
பெருகிநா யகன்தன் பாதம் பெறுவது சுத்த மாமே.
Fünftes Sutra: Erkenntnis durch Gnade
S.231. பொறிபுலன் கரண மெல்லாம் புருடனால் அறிந்தான் மாவை
அறிதரா அவையே ஆன்மாக்க ளனைத்து மெங்கும்
செறிதரும் சிவன்ற னாலே அறிந்திடும் சிவனைக் காணா
அறிதரும் சிவனே யெல்லாம் அறிந்தறி வித்து நிற்பன்.
S.232. இறைவனே அறிவிப் பானேல் ஈண்டறி வெவர்க்கும் ஒக்கும்
குறைவதி கங்கள் தத்தம் கன்மமேற் கோமான் வேண்டா
முறைதரு செயற்குப் பாரும் முளரிகட் கிரவி யும்போல்
அறைதரும் தத்தங் கன்மத் தளவினுக் களிப்பன் ஆதி.
S.233. அறிந்திடும் ஆன்மா வொன்றை ஒன்றினால் அறித லானும்
அறிந்தவை மறத்த லானும் அறிவிக்க அறித லானும்
அறிந்திடுந் தன்னை யுந்தான் அறியாமை யானுந் தானே
அறிந்திடும் அறிவன் அன்றாம் அறிவிக்க அறிவ னன்றே.
S.234. கருவியால் பொருளால் காட்டால் காலத்தால் கருமந் தன்னால்
உருவினால் அளவால் நூலால் ஒருவரா லுணர்த்த லானும்
அருவனாய் உண்மை தன்னில் அறியாது நிற்ற லானும்
ஒருவனே எல்லாத் தானும் உணர்த்துவன் அருளி னாலே.
S.235. கருவியும் பொருளும் காட்டும் காலமும் கன்மந் தானும்
உருவமும் அளவும் நூலும் ஒருவரு முணர்த்த லின்றி
அருவனா யுலக மெல்லாம் அறிந்தவை யாக்கி வேறாய்
ஒருவனே உயிர்கட் கெல்லாம் உயிருமாய் உணர்த்தி நிற்பன்.
S.236. இறைவன்தன் சந்நி திக்கண் உலகின்றன் சேட்டை யென்னும்
மறைகளும் மறந்தாய் மாயை மருவிடான் சிவன வன்கண்
உறைதரா தசேத னத்தால் உருவுடை உயிர்கட் கெல்லாம்
நிறைபரன் சந்நி திக்கண் நீடுணர் வுதிக்கு மன்றே.
S.237. உலகமே உருவ மாக யோனிகள் உறுப்ப தாக
இலகுபே ரிச்சா ஞானக் கிரியையுட் கரண மாக
அலகிலா உயிர்ப்பு லன்கட் கறிவினை யாக்கி ஐந்து
நலமிகு தொழில்க ளோடும் நாடகம் நடிப்பன் நாதன்.
S.238. தெரிந்துகொண் டொரோவொன் றாகச் சென்றைந்து புலனும் பற்றிப்,
புரிந்திடும் உணர்வி னோடும் போகமுங் கொடுத்தி யோனி,
திரிந்திடு மதுவுஞ் செய்து செய்திகண் டுயிர்கட் கெல்லாம்,
விரிந்திடும் அறிவுங் காட்டி வீட்டையும் அளிப்பன் மேலோன்.
S.239. அருளது சத்தி யாகும் அரன்தனக் கருளை யின்றித்
தெருள்சிவ மில்லை அந்தச் சிவமின்றிச் சத்தி யில்லை
மருளினை அருளால் வாட்டி மன்னுயிர்க் களிப்பன் கண்கட்(கு)
இருளினை ஒளியா லோட்டும் இரவியைப் போல ஈசன்.
Sechstes Sutra: Shiva jenseits gewöhnlicher Gegenstände
S.240. அறிவுறும் பொருளோ ஈச னறிவுறா தவனோ வென்னின்
அறிபொருள் அசித்த சத்தாம் அறியாத தின்றாம் எங்கும்
செறிசிவம் இரண்டு மின்றிச் சித்தொடு சத்தாய் நிற்கும்
நெறிதருஞ சத்தின் முன்னர் அசத்தெலாம் நின்றிடாயே.
S.241. ஆவதாய் அழிவ தாகி வருதலால் அறிவு தானும்
தாவலால் உலகு போகம் தனுகர ணாதி யாகி
மேவலால் மலங்க ளாகி விரவலால் வேறு மாகி
ஓவலால் அசத்தாம் சுட்டி உணர்பொரு ளான வெல்லாம்.
S.242. மண்தனில் வாழ்வும் வானத் தரசயன் மாலார் வாழ்வும்
எண்தரு பூத பேத யோனிகள் யாவு மெல்லாம்
கண்டஇந் திரமா சாலம் கனாக்கழு திரதங் காட்டி
உண்டுபோல் இன்றாம் பண்பின் உலகினை அசத்த மென்பர்.
S.243. உணராத பொருள்சத் தென்னின் ஒருபய னில்லைத் தானும்
புணராது நாமும் சென்று பொருந்துவ தின்றாம் என்றும்
தணவாத கரும மொன்றும் தருவது மில்லை வானத்(து)
இணரார்பூந் தொடையு மியாமைக் கெழுமயிர்க் கயிறும் போலும்.
S.244. தத்துவம் சத்(து) அசத்துச் சதசத்து மன்றென் றாலென்
உய்த்துணர்ந் துண்டோ இன்றோ என்றவர்க் குண்டென் றோதில்
வைத்திடும் சத்தே யாகும் மனத்தொடு வாக்கி றந்த
சித்துரு அதுஅ சித்தாம் மன்த்தினால் தேர்வ தெல்லாம்.
S.245. அறிபொருள் அசித்தாய் வேறாம் அறிவுறாப் பொருள்சத்தென்னின்
அறிபவன் அறியா னாகில் அதுஇன்றுபயனு மில்லை
அறிபவன் அருளி னாலே அந்நிய மாகக் காண்பன்
அறிபொரு ளறிவாய் வேறாய் அறிவரு ளுருவாய் நிற்கும்.
S.246. பாவிப்ப தென்னிற் பாவம் பாவகங் கடத்திற் பாவம்
பாவிக்கும் அதுநா னென்னில் பாவகம் பாவங் கெட்டுப்
பாவிப்ப தென்னிற் பாவம் பாவனை இறந்து நின்று
பாவிக்கப் படுவ தாகும் பரம்பரன் அருளி னாலே.
S.247. அன்னிய மிலாமை யானும் அறிவினுள் நிற்ற லானும்
உன்னிய வெல்லாம் உள்நின் றுணர்த்துவன் ஆத லானும்
என்னதி யானென் றோதும் இருஞ்செருக் கறுத்த லானும்
தன்னறி வதனாற் காணும் தகைமையன் அல்லன் ஈசன்.
S.248. ஒன்றெனு மதனால் ஒன்றென் றுரைப்பதுண் டாகை யாலே
நின்றனன் வேறாய்த் தன்னின் நிங்கிடா நிலைமை யாலே
பின்றிய வுணர்வுக் கெட்டாப் பெருமையன் அறிவி னுள்ளே
என்றுநின் றிடுத லாலே இவன்அவ னென்ன லாமே.
Siebtes Sutra: Das besondere Wesen der Seele
S.249. அனைத்துஞ்சத் தென்னின் ஒன்றை அறிந்திடா தசத்தா லென்னின்,
முனைத்திடா தசத்துச் சத்தின் முன்னிருள் இரவி முன்போல்,
நினைப்பதிங் கசத்தே யென்னில் சத்தின் முன்நிலாமை யானும்,
தனைக்கொடொன் றுணர்த லானும் தானசத் துணரா தன்றே.
S.250. சத்தசத் தறிவ தான்மாத் தான்சத்தும் அசத்து மன்று
நித்தனாய்ச் சதசத் தாகி நின்றிடும் இரண்டின் பாலும்
ஒத்துட னுதித்து நில்லா துதியாது நின்றி டாது
வைத்திடுந் தோற்றம் நாற்றம் மலரினின் வருதல் போலும்.
S.251. சுத்தமெய்ஞ் ஞான மேனிச் சோதிபால் அசத்தஞ் ஞானம்
ஒத்துறா குற்ற மெல்லாம் உற்றிடு முயிரின் கண்ணே
சத்துள போதே வேறாம் சதசத்தும் அசத்து மெல்லாம்
வைத்திடும் அநாதி யாக வாரிநீர் லவணம் போலும்.
S.252. அறிவிக்க அறித லானும் அழிவின்றி நிற்ற லானும்
குறிபெற்ற சித்தும் சத்தும் கூறுவ துயிருக் கீசன்
நெறிநித்த முத்த சுத்த சித்தென நிற்பன் அன்றே
பிறிவிப்பன் மலங்க ளெல்லாம் பின்னுயிர்க் கருளினாலே.
Achtes Sutra: Der Herr als Guru
S.253. மன்னவன்தன் மகன்வேட ரிடத்தே தங்கி
வளர்ந்(து)அவனை அறியாது மயங்கி நிற்பப்
பின்னவனும் என்மகன்நீ என்றவரிற் பிரித்துப்
பெருமையொடும் தானாக்கிப் பேணு மாபோல்
துன்னியஐம் புலவேடர் சுழலிற் பட்டுத்
துணைவனையும் அறியாது துயருறும்தொல் லுயிரை
மன்னும்அருட் குருவாகி வந்(து)அவரின் நீக்கி
மலம்அகற்றித் தானாக்கி மலரடிக்கீழ் வைப்பன்.
S.254. உரைதரும்இப் பசுவர்க்கம் உணரின் மூன்றாம்
உயரும்விஞ் ஞானகலர் பிரளயா கலர்சகலர்
நிரையின்மலம் மலங்கன்மம் மலங்கன்ம மாயை
நிற்கும்முத லிருவர்க்கு நிராதார மாகிக்
கரையில்அருட் பரன்துவிதா சத்திநிபா தத்தால்
கழிப்பன்மலம் சகலர்க்குக் கன்ம வொப்பில்
தரையில்ஆ சான்மூர்த்தி ஆதார மாகித்
தரித்தொழிப்பன் மலம்சதுர்த்தா சத்திநிபா தத்தால்.
S.255. பலவிதம்ஆ சான்பாச மோசனந்தான் பண்ணும்
படிநயனத் தருள்பரிசம் வாசகம்மா னதமும்
அலகில்சாத் திரம்யோக மௌத்தி ராகி
அநேகமுள அவற்றினௌத் திரிஇரண்டு திறனாம்
இலகுஞா னங்கிரியை யெனஞான மனத்தால்
இயற்றுவது கிரியைஎழிற் குணட்மண்ட லாதி
நிலவுவித்துச் செய்தல்கிரி யாவதிதான் இன்னும்
நிர்ப்பீசம் சபீசமென இரண்டாகி நிகழும்.
S.256. பாலரொடு வாலீசர் விருத்தர்பனி மொழியார்
பலபோகத் தவர்வியாதிப் பட்டவர்க்குப் பண்ணும்
சீலமது நிர்ப்பீசம் சமயா சாரம்
திகழ்சுத்தி சமயிபுத் திரர்க்கு நித்தத்(து)
ஏலுமதி காரத்தை இயற்றித் தானும்
எழில்நிரதி காரையென நின்றிரண்டாய் விளங்கும்
சாலநிகழ் தேகபா தத்தி னோடு
சத்தியநிர் வாணமெனச் சாற்றுங் காலே.
S.257. ஓதியுணர்ந் தொழுக்கநெறி இழுக்கா நல்ல
உத்தமர்க்குச் செய்வதுயர் பீசமிவர் தம்மை
நீதியினால் நித்தியநை மித்திககா மியத்தின்
நிறுத்திநிரம் பதிகார நிகழ்த்துவதும் செய்து
சாதகரா சாரியரும் ஆக்கி வீடு
தருவிக்கும் உலோகசிவ தருமிணியென் றிரண்டாம்
ஆதலினான் அதிகாரை யாம்சமயம் விசேடம்
நிருவாணம் அபிடேகம் இவற்றனங்கு மன்றே.
S.258. அழிவிலாக் கிரியையினான் ஆதல்சத்தி மத்தான்
ஆதல்அத்து வாசுத்தி பண்ணிமல மகற்றி
ஒழிவிலாச் சிவம்பிரகா சித்தற்கு ஞானம்
உதிப்பித்துற் பவந்துடைப்பன் அரன்ஒருமூ வர்க்கும்
வழுவிலா வழிஆறாம் மந்திரங்கள் பதங்கள்
வன்னங்கள் புவனங்கள் தத்துவங்கள் கலைகள்
கழிவிலா துரைத்தமுறை யொன்றினொன்று வியாத்தி
கருதுகலை சத்தியின்கண் சத்திசிவன் கண்ணாம்.
Die sechs Wege und ihre Reinigung
S.259. மந்திரங்கள் முதல் ஐந்தும் கலைஐந்தின் வியாத்தி
மருவும்மந் திரமிரண்டு பதங்கள் நாலேழ்
அந்தநிலை யெழுத்தொன்று புவனம் நூற்றெட்(டு)
அவனிதத் துவமொன்று நிவிர்த்திஅயன் தெய்வம்
வந்திடுமந் திரம்இரண்டு பதங்கள் மூவேழ்
வன்னங்கள் நாலாறு புரம்ஐம்பத் தாறு
தந்திடும்தத் துவங்கள்இரு பத்து மூன்று
தரும்பிரதிட் டாகலைமால் அதிதெய்வம் தானாம்.
S.260. வித்தையின்மந் திரமிரண்டு பதம்நா லைந்து
விரவும்எழுத் தேழுபுரம் இருபத் தேழு
தத்துவமு மோரேழு தங்குமதி தெய்வம்
தாவில்உருத் திரனாகும் சாந்தி தன்னில்
வைத்தனமந் திரமிரண்டு பதங்கள்பதி னொன்று
வன்னமொரு மூன்றுபுரம் பதினெட் டாகும்
உத்தமமாம் தத்துவமும் ஒருமூன் றாகும்
உணரில்அதி தேவதையும் உயரீச னாமே.
S.261. சாந்தியா தீதகலை தன்னின்மந் திரங்கள்
தாம்மூன்று பதமொன்(று)அக் கரங்கள்பதி னாறு
வாய்ந்தபுரம் மூவைந்து தத்துவங்க ளிரண்டு
மருவும்அதி தேவதையும் மன்னுசதா சிவராம்
ஏய்ந்தமுறை மந்திரங்கள் பதினொன்று பதங்கள்
எண்பத்தொன் றக்கரங்கள் ஐம்பத்தொன் றாகும்
ஆய்ந்தபுரம் இருநூற்றோ டிருபத்து நாலாம்
அறிதருதத் துவம்முப்பத் தாறுகலை ஐந்தே.
S.262. மூன்றுதிறத் தணுக்கள்செயும் கன்மங் கட்கு
முன்னிலையாம் மூவிரண்டாம் அத்து வாவின்
ஆன்றமுறை அவைஅருத்தி அறுத்துமல முதிர்வித்(து)
அரும்பருவம் அடைதலுமே ஆசா னாகித்
தோன்றிநுக ராதவகை முற்செய் கன்மத்
துகளறுத்தங் கத்துவாத் தொடக்கறவே சோதித்(து)
ஏன்றஉடற் கன்மம்அந பவத்தினால் அறுத்திங்(கு)
இனிச்செய்கன் மம்மூல மலம்ஞானத் தால்இடிப்பன்.
Schrift, Einsicht und religiöse Wege
S.263. புறச்சமய நெறிநின்றும் அகச்சமயம் புக்கும்
புகன்மிருதி வழிஉழன்றும் புகலும்ஆச் சிரம
அறத்துறைகள் அவையடைந்தும் அருந்தவங்கள் புரிந்தும்
அருங்கலைகள் பலதெரிந்தும் ஆரணங்கள் படித்தும்
சிறப்புடைய புராணங்கள் உணர்ந்தும் வேத
சிரப்பொருளை மிகத்தெளிந்தும் சென்றால் வைசத்
திறத்தடைவர் இதிற்சரியை கிரியா யோகம்
செலுத்தியபின் ஞானத்தால் சிவனடியைச் சேர்வர்.
S.264. இம்மையே ஈரெட்டாண் டெய்திஎழி லாரும்
ஏந்திழையார் முத்தியென்றும் இருஞ்சுவர்க்க முத்தி
அம்மையே யென்றமுத்தி ஐந்து கந்தம்
அறக்கெடுகை யென்றும்அட்ட குணமுத்தி யென்றும்
மெய்ம்மையே பாடாணம் போல்கைமுத்தி யென்றும்
விவேகமுத்தி யென்றும்தன் மெய்வடிவாம் சிவத்தைச்
செம்மையே பெறுகைமுத்தி யென்றும்செப் புவர்கள்
சிவனடியைச் சேருமுத்தி செப்புவதிங் கியாமே.
S.265. ஓதுசம யங்கள் பொருளுணரு நூல்கள்
ஒன்றோடொன் றொவ்வாமல் உளபலவும் இவற்றுள்
யாதுசம யம்பொருள்நூல் யாதிங் கென்னில்
இதுவாகும் அதுவல்ல தெனும்பிணக்க தின்றி
நீதியினால் இவையெல்லாம் ஓரிடத்தே காண
நின்றதியா தொருசமயம் அதுசமயம் பொருள்நூல்
ஆதலினால் இவையெல்லாம் அருமறைஆ கமத்தே
அடங்கியிடும் அவையிரண்டும் அரனடிக்கீழ் அடங்கும்.
S.266. அருமறையா கமமுதனூல் அனைத்தும்உரைக் கையினான்
அளப்பரிதாம் அப்பொருளை அரனருளால் அணுக்கள்
தருவர்கள்பின் தனித்தனியே தாமறிந்த அளிவில்
தர்க்கமொடுத் தரங்களினாற் சமயம்சா தித்து
மிருதிபுரா ணம்கலைகள் மற்று மெல்லாம்
மெய்ந்நூலின் வழிபுடையாம் அங்கம்வே தாங்கம்
சுருதிசிவா கமம்ஒழியச் சொல்லுவதொன் றில்லை
சொல்லுவார்த் மக்கறையோ சொல்லொ ணாதே.
S.267. வேதநூல் சைவநூலென் றிரண்டே நூல்கள்
வேறுரைக்கும் நூலிவற்றின் விரிந்த நூல்கள்
ஆதிநூல் அநாதிஅம லன்தருநூ ரிண்டும்
ஆரணநூல் பொதுசைவம் அருஞ்சிறப்பு நூலாம்
நீதியினால் உலகர்க்கும் சத்திநிபா தர்க்கும்
நிகழ்த்தியது நீள்மறையி னொழிபொருள்வே தாந்தத்
தீதில்பொருள் கொண்டுரைக்கும் நூல்சைவம் பிறநூல்
திகழ்பூர்வம் சிவாகமங்கள் சித்தாந்த மாகும் .
S.268. சித்தாந்தத் தேசிவன்தன் திருக்கடைக்கண் சேர்த்திச்
செனனமொன்றி லேசீவன் முத்த ராக
வைத்தாண்டு மலங்கழுவி ஞான வாரி
மடுத்தானந் தம்பொழிந்து வரும்பிறப்பை அறுத்து
முத்தாந்தப் பாதமலர்க் கீழ்வைப்பன் என்று
மொழிந்திடவும் உலகரெல்லாம் மூர்க்க ராகிப்
பித்தாந்தப் பெரும்பிதற்றுப் பிதற்றிப் பாவப்
பெருங்குழியில் வீழ்ந்திடுவர் இதுவென்ன பிராந்தி.
S.269. இறைவனா வான்ஞான மெல்லா மெல்லா
முதன்மைஅனுக் கிரகமெல்லா மியல்புடையான் இயம்பு
மறைகளா கமங்களினான் அறிவெல்லாந் தோற்றும்
மரபின்வழி வருவோர்க்கும் வாரா தோர்க்கும்
முறைமையினால் இன்பத்துன் பங்கொடுத்த லாலே
முதன்மையெலாம் அறிந்துமுயங் கிரண்டு போகத்
திறமதனால் வினைஅறுக்குஞ் செய்தி யாலே
சேரும்அனுக் கிரகமெலாம் காணுதும்நாம் சிவற்கே.
Dienen, Verehren, Yoga und Erkenntnis
S.270. சன்மார்க்கம் சகமார்க்கம் சற்புத்ர மார்க்கம்
தாதமார்க்கம் மென்றுஞ்சங் கரனை யடையும்
நன்மார்க்கம் நாலவைதாம் ஞான யோகம்
நற்கிரியா சரியையென நவிற்றுவதும் செய்வர்
சன்மார்க்க முத்திகள்சா லோக்கியசா மீப்பிய
சாரூப்பிய சாயுச்சிய மென்றுசதுர் விதமாம்
முன்மார்க்க ஞானத்தால் எய்து முத்தி
முடிவென்பர் மூன்றினுக்கும் முத்திபத மென்பர்.
S.271. தாதமார்க் கம்சாற்றிற் சங்கரன்தன் கோயில்
தலம்அலகிட் டிலகுதிரு மெழுக்கும் சாத்திப்
போதுகளுங் கொய்துபூந் தார்மாலை கண்ணி
புனிதற்குப் பலசமைத்துப் புகழ்ந்து பாடித்
தீதில்திரு விளக்கிட்டுத் திருநந்த வனமும்
செய்துதிரு வேடங்கண் டால்அடியேன் செய்வ(து)
யாதுபணி யீரென்று பணிந்தவர்தம் பணியும்
இயற்றுவதிச் சரியைசெய்வோர் ஈசனுல கிருப்பர்.
S.272. புத்திரமார்க் கம்புகலில் புதியவிரைப் போது
புகையொளிமஞ் சனம்அமுது முதல்கொண் டைந்து
சுத்திசெய்தா சனம்மூர்த்தி மூர்த்தி மானாம்
சோதியையும் பாவித்தா வாகித்துச் சுத்த
பத்தியினால் அருச்சித்துப் பரவிப் போற்றிப்
பரிவினொடும் எரியில்வரு காரியமும் பண்ணி
நித்தலும்இக் கிரியையினை இயற்று வோர்கள்
நின்மலன்தன் அருகிருப்பர் நினையுங் காலே.
S.273. சகமார்க்கம் புலனொடுக்கித் தடுத்துவளி இரண்டும்
சலிப்பற்று முச்சதுர முதலாதா ரங்கள்
அகமார்க்க மறிந்தவற்றின் அரும்பொருள்கள் உணர்ந்தங்
கணைந்துபோய் மேலேறி அலர்மதிமண் டலத்தின்
முகமார்க்க அமுதுடலம் முட்டத் தேக்கி
முழுச்சோதி நினைந்திருத்தல் முதலாக வினைகள்
உகமார்க்க அட்டாங்க யோக முற்றும்
உழத்தல்உழந் தவர்சிவன்தன் உருவத்தைப் பெறுவர்.
S.274. சன்மாக்கம் சகலகலை புராண வேத
சாத்திரங்கள் சமயங்கள் தாம்பலவும் உணர்ந்து
பன்மார்க்கப் பொருள்பலவும் கீழாக மேலாம்
பதிபசுபா சம்தெரித்துப் பரசிவனைக் காட்டும்
நன்மார்க்க ஞானத்தை நாடி ஞான
ஞேயமொடு ஞாதிருவு நாடா வண்ணம்
பின்மார்க்கச் சிவனுடனாம் பெற்றி ஞானப்
பெருமையுடை யோர்சிவனைப் பெறுவர் தானே.
S.275. ஞானநூல் தனையோதல் ஓது வித்தல்
நற்பொருளைக் கேட்பித்தல் தான்கேட்டல் நன்றா
ஈனமிலாப் பொருளதனைச் சிந்தித்தல் ஐந்தும்
இறைவனடி அடைவிக்கும் எழில்ஞான பூசை
ஊனமிலாக் கன்மங்கள் தபம்செபங்கள் தியானம்
ஒன்றுக்கொன் றுயருமிவை ஊட்டுவது போகம்
ஆனவையான் மேலான ஞானத்தால் அரனை
அருச்சிப்பர் வீடெய்த அறிந்தோ ரெல்லாம்.
S.276. கேட்டலுடன் சிந்தித்தல் தெளிதல் நிட்டை
கிளத்தலென ஈரிரண்டாம் கிளக்கின் ஞானம்
வீட்டையடைந் திடுவர்நிட்டை மேவி னோர்கள்
மேவாது தப்பினவர் மேலாய பதங்கட்(கு)
ஈட்டியபுண் ணியநாத ராகி இன்பம்
இனிதுநுகர்ந் தரனருளால் இந்தப் பார்மேல்
நாட்டியநற் குலத்தினில்வந் தவதரித்துக் குருவால்
ஞானநிட்டை அடைந்தவர் நாதன் தாளே.
S.277. தானம்யா கம்தீர்த்தம் ஆச்சிரமம் தவங்கள்
சாந்திவிர தம்கன்ம யோகங்கள் சரித்தோர்
ஈனமிலாச் சுவர்க்கம்பெற் றிமைப்பளவின் மீள்வர்
ஈசனியோ கக்கிரியா சரியையினில் நின்றோர்
ஊனமிலா முத்திபதம் பெற்றுலக மெல்லாம்
ஒடுங்கும்போ தரன்முன்நிலா தொழியின்உற்ப வித்து
ஞானநெறி அடைந்தடைவர் சிவனை அங்கு
நாதனே முன்னிற்கின் நணுகுவர்நற் றாளே.
S.278. சிவஞானச் செயலுடையோர் கையில் தானம்
திலமளவே செய்திடினும் நிலமலைபோல் நிகழ்ந்து
பவமாயக் கடலின்அழுந் தாதவகை எடுத்துப்
பரபோகந் துய்ப்பித்துப் பாசத்தை அறுக்கத்
தவமாரும் பிறப்பொன்றிற் சாரப் பண்ணிச்
சரியைகிரி யாயோகந் தன்னினும்சா ராமே
நவமாகும் தத்துவஞா னத்தை நல்கி
நாதன்அடிக் கமலங்கள் நணுகுவிக்கும் தானே.
Das Aufleuchten der befreienden Erkenntnis
S.279. ஞானத்தால் வீடென்றே நான்மறைகள் புராணம்
நல்லஆ கமஞ்சொல்ல அல்லவா மென்னும்
ஊனத்தா ரென்கடவர் அஞ்ஞா னத்தால்
உறுவதுதான் பந்தமுயர் மெய்ஞ்ஞா னந்தான்
ஆனத்தா லதுபோவ தலர்கதிர்முன் னிருள்போல்
அஞ்ஞானம் விடப்பந்தம் அறும்முத்தி யாகும்
ஈனத்தார் ஞானங்கள் அல்லா ஞானம்
இறைவனடி ஞானமே ஞான மென்பர்.
S.280. சூரியகாந் தக்கல்லி னிடத்தே செய்ய
சுடர்தோன்றி யிடச்சோதி தோன்று மாபோல்
ஆரியனாம் ஆசாவந் தருளால் தோன்ற
அடிஞானம் ஆன்மாவில் தோன்றும் தோன்றத்
தூரியனாம் சிவன்தோன்றும் தானுந் தோன்றும்
தொல்லுலக மெல்லாம்தன் னுள்ளே தோன்றும்
நேரியனாய்ப் பரியனுமாய் உயிர்க்குயிராய் எங்கும்
நின்றநிலை யெல்லாம்முன் நிகழ்ந்து தோன்றும்.
S.281. மிக்கதொரு பக்குவத்தின் மிகுசத்தி நிபாதம்
மேவுதலும் ஞானம்விளைந் தோர்குருவின் அருளால்
புக்கனுட்டித் தேநிட்டை புரிந்து ளோர்கள்
பூதலத்தில் புகழ்சீவன் முத்த ராகித்
தக்கபிரி யாப்பிரிய மின்றி ஓட்டில்
தபனியத்தில் சமபுத்தி பண்ணிச்சங் கரனோ(டு)
ஒக்கவுறைந் திவர்அவனை அவன்இவரை விடாதே
உடந்தையாய்ச் சிவன்தோற்ற மொன்றுமே காண்பர்.
S.282. அறியாமை அறிவகற்றி அறிவி னுள்ளே
அறிவுதனை அருளினான் அறியாதே அறிந்து
குறியாதே குறித்தந்தக் கரணங்க ளோடும்
கூடாதே வாடாதே குழைந்திருப்பை யாயில்
பிரியாத சிவன்தானே பிரிந்து தோன்றிப்
பிரபஞ்ச பேதமெலாந் தானாய்த் தோன்றி
நெறியாலே இவையெல்லாம் அல்ல வாகி
நின்றென்றுந் தோன்றிடுவன் நிராதார னாயே.
S.283. புண்ணியமேல் நோக்குவிக்கும் பாவங்கீழ் நூக்கும்
புண்ணியனைப் பூசித்த புண்ணியத்தி னாலே
நண்ணியஞா னத்தினால் இரண்டினையும் அறுத்து
ஞாலமொடு கீழ்மேலும் நண்ணா னாகி
எண்ணுமிக லோகத்தே முத்திபெறும் இவன்றான்
எங்கெழிலென் ஞாயிறெமக் கென்றுகுறை வின்றிக்
கண்ணுதல்தன் நிறைவதனிற் கலந்து காயம்
கழிந்தக்கால் எங்குமாய்க் கருதரன்போல் நிற்பன்.
S.284. ஞாலமதின் ஞானநிட்டை யுடையோ ருக்கு
நன்மையொடு தீமையிலை நாடுவதொன் றில்லை
சீலமிலை தவமில்லை விரதமொடாச் சிரமச்
செயலில்லை தியானமிலை சித்தமல மில்லை
கோலமிலை புலனில்லை கரண மில்லை
குணமில்லை குறியில்லை குலமு மில்லை
பாலருடன் உன்மத்தர் பிசாசர்குண மருவிப்
பாடலினொ டாடலிவை பயின்றிடினும் பயில்வர்.
S.285. தேசமிடம் காலம்திக் காசனங்க ளின்றிச்
செய்வதொன்று போல்செய்யாச் செயலதனைச் செய்தங்(கு)
ஊசல்படு மனமின்றி உலாவல் நிற்றல்
உறக்கமுணர் வுண்டிபட் டினியிருத்தல் கிடத்தல்
மாசதனில் தூய்மையினின் வறுமை வாழ்வின்
வருத்தத்தில் திருத்தத்தில் மைதுனத்தில் சினத்தின்
ஆசையினின் வெறுப்பின்இவை யல்லாது மெல்லாம்
அடைந்தாலும் ஞானிகள்தாம் அரனடியை அகலார்.
Die Erkenntnis im Alltag bewahren
S.286. இந்நிலைதான் இல்லையேல் எல்லா மீசன்
இடத்தினினும் ஈசனெல்லா விடத்தினினும் நின்ற
அந்நிலையை அறிந்தந்தக் கரணங்கள் அடக்கி
அறிவதொரு குறிகுருவின் அருளினால் அறிந்து
மன்னுசிவன் தனையடைந்து நின்றவன்ற னாலே
மருவுபசு கரணங்கள் சிவகரண மாகத்
துன்னியசாக் கிரமதனில் துரியா தீதம்
தோன்றமுயல் சிவானுபவம் சுவானுபூ திகமாம்.
S.287. சாக்கிரத்தே அதீதத்தைப் புரிந்தவர்கள் உலகிற்
சருவசங்க நிவிர்த்திவந்த தபோதனர்கள் இவர்கள்
பாக்கியத்தைப் பகர்வதுவென் இம்மையிலே உயிரின்
பற்றறுத்துப் பரத்தையடை பராவுசிவ ரன்றோ
ஆக்குமுடி கவித்தரசாண் டவர்கள்அரி வையரோ(டு)
அனுபவித்தங் கிருந்திடினும் அகப்பற்றற் றிருப்பர்
நோக்கியிது புரியாதோர் புறப்பற்றற் றாலும்
நுழைவர்பிறப் பினின்வினைகள் நுங்கி டாவே.
S.288. கருவிகழிந் தாற்காணா ரொன்றுமெனிற் காணார்
காணாதார் கன்னிகைதான் காமரசங் காணாள்
மருவிஇரு வரும்புணர வந்த இன்பம்
வாயினாற் பேசரிது மணந்தவர்தாம் உணர்வர்
உருவினுயிர் வடிவதுவும் உணர்ந்திலைகாண் சிவனை
உணராதார் உணர்வினால் உணர்வதுகற் பனைகாண்
அருள்பெறின்அவ் விருவரையும் அறிவிறந்தங் கறிவர்
அறியாரேற் பிறப்பும்விடா தாணவமும் அறாதே.
S.289. பன்னிறங்கள் அவைகாட்டும் படிகம்பால் உள்ளம்
பலபுலன்கள் நிறங்காட்டும் பரிசுபார்த் திட்(டு)
இந்நிறங்கள் என்னிறம்அன் றென்று தன்றன்
எழில்நிறங்கண் டருளினால் இந்நிறத்தின் வேறாய்ப்
பொய்ந்நிறஐம் புலன்நிறங்கள் பொய்யெனமெய் கண்டான்
பொருந்திடுவன் சிவத்தினொடும் போதான் பின்னை
முன்னிறைநீர் சிறைமுறிய முடுகி யோடி
முந்நீர்சேர்ந் தந்நீராய்ப் பின்னீங்கா முறைபோல்.
S.290. எங்குந்தான் என்னினாம் எய்த வேண்டா
எங்குமிலன் என்னின்வே றிறையு மல்லன்
அங்கஞ்சேர் உயிர்போல்வன் என்னின் அங்கத்(து)
அவயவங்கள் கண்போலக் காணா ஆன்மா
இங்குநாம் இயம்புந்தத் துவங்களின் வைத்தறிவ(து)
இறைஞானந் தந்துதா ளீதல்சுட ரிழந்த
துங்கவிழிச் சோதியும்உட் சோதியும்பெற் றாற்போல்
சோதிக்குட் சோதியாய்த் தோன்றிவன் காணே.
S.291. பாசிபடு குட்டத்திற் கல்லினைவிட் டெறியப்
படும்பொழுது நீங்கிஅது விடுமபொழுதிற் பரக்கும்
மாசுபடு மலமாயை அருங்கன்மம் அனைத்தும்
அரனடியை உணரும்போ தகலும்பின் அணுகும்
நேசமொடுந் திருவடிக்கீழ் நீங்காதே தூங்கும்
நினைவுடையோர் நின்றிடுவர் நிலையதுவே யாகி
ஆசையொடும் அங்குமிங்கு மாகிஅல மருவோர்
அரும்பாச மறுக்கும் வகை அருளின்வழி யுரைப்பாம்.
Neuntes Sutra: Fünfsilber und innere Verehrung
S.292. பாசஞா னத்தாலும் பசுஞானத் தாலும்
பார்ப்பரிய பரம்பரனைப் பதிஞானத் தாலே
நேசமொடும் உள்ளத்தே நாடிப் பாத
நீழற்கீழ் நில்லாதே நீங்கிப் போதின்
ஆசைதரும் உலகமெலாம் அலகைத்தே ராமென்(று)
அறிந்தகல அந்நிலையே யாகும் பின்னும்
ஓசைதரும் அஞ்செழுத்தை விதிப்படி உச்சரிக்க
உள்ளத்தே புகுந்தளிப்பன் ஊனமெலா மோட.
S.293. வேதசாத் திரமிருதி புராணகலை ஞானம்
விரும்பசபை வைகரியா தித்திறங்கள் மேலாம்
நாதமுடி வானவெல்லாம் பாச ஞானம்
நணுகிஆன் மாஇவைகீழ் நாட லாலே
காதலினால் நான்பிரம மென்னு ஞானம்
கருதுபசு ஞானம்இவ னுடலிற் கட்டுண்(டு)
ஓதியுணர்ந் தொன்றொன்றா உணர்ந்திடலாற் பசுவாம்
ஒன்றாகச் சிவன்இயல்பின் உணர்ந்திடுவன் காணே.
S.294. கரணங்கள் கெடவிருக்கை முத்தியா மென்னில்
கதியாகும் சினைமுட்டை கருமரத்தின் உயிர்கள்
மரணங்கொண் டிடஉறங்கி மயங்கிமூர்ச் சிக்க
வாயுத்தம் பனைபண்ண வல்விடத்தை அடையச்
சரணங்கள் புகுநிழல்போல் தனைஅடையுஞ் சமாதி
தவிராது மலமிதுவும் பசுஞான மாகும்
அரணங்க ளெரித்தவன்தன் அடியைஅறி விறந்தங்(கு)
அறிந்திடர் செறிந்ததுகள் அகற்றி டீரே.
S.295. சிவனைஅவன் திருவடிஞா னத்தாற் சேரச்
செப்புவது செயல்வாக்குச் சிந்தை யெல்லாம்
அவனையணு காவென்றும் ஆத லானும்
அவனடிஅவ் வொளிஞான மாத லானும்
இவனுமியான் துவக்குதிர மிறைச்சி மேதை
என்புமச்சை சுக்கிலமோ இந்திரியக் கொத்தோ
அவமகல எனையறியேன் எனும்ஐய மகல
அடிகாட்டி ஆன்மாவைக் காட்ட லானும்.
S.296. கண்டிடுங்கண் தனைக்காணா கரணம் காணா
கரணங்கள் தமைக்கான உயிருங் காணா
உண்டியமர் உயிர்தானுந் தன்னைக் காணா(து)
உயிர்க்குயிராம் ஒருவனையுங் காணா தாகும்
கண்டசிவன் தனைக்காட்டி உயிருங் காட்டிக்
கண்ணாகிக் கரணங்கள் காணமல் நிற்பன்
கொண்டானை உளத்திற்கண் டடிகூடிற் பாசம்
கூடாது கூடிடினும் குறித்தடியின் நிறுத்தே.
S.297. குறித்தடியின் நின்(று)அட்ட குணமெட்டுச் சித்தி
கோகனதன் முதல்வாழ்வு குலவுபத மெல்லாம்
வெறுத்துநெறி அறுவகையும் மேலொடுகீ ழடங்க
வெறும்பொயென நினைந்திருக்க மேலொடுகீ ழில்லான்
நிறுத்துவதோர் குணமில்லான் தன்னையொரு வர்க்கு
நினைப்பரியான் ஒன்றுமிலான் நேர்படவந் துள்ளே
பொறுப்பரிய பேரன்பை அருளியதன் வழியே
புகுந்திடுவன் எங்குமிலாப் போகத்தைப் புரிந்தே.
Einheitsbetrachtung und Herzenslotus
S.298. கண்டஇவை யல்லேன்நான் என்றகன்று காணாக்
கழிபரமும் நானல்லேன் எனக்கருதிக் கசிந்த
தொண்டினொடும் உளத்தவன்றான் நின்றகலப் பாலே
சோகமெனப் பாவிக்கத் தோன்றுவன்வே றின்றி
விண்டகலும் மலங்களெல்லாம் கருடதியா னத்தால்
விடமொழியும் அதுபோல விமலதையும் அடையும்
பண்டைமறை களும்அதுநா னானே னென்று
பாவிக்கச் சொல்லுவதிப் பாவகத்தைக் காணே.
S.299. அஞ்செழுத்தால் ஆன்மாவை அரனுடைய பரிசும்
அரனுருவும் அஞ்செழுத்தால் அமைந்தமையும் அறிந்திட்(டு)
அஞ்செழுத்தால் அங்ககர நியாசம் பண்ணி
ஆன்மாவின் அஞ்செழுத்தால் இதயத்தர்ச் சித்(து)
அஞ்செழுத்தாற் குண்டலியின் அனலை யோம்பி
அணைவரிய கோதண்டம் அணைந்தருளின் வழிநின்(று)
அஞ்செழுத்தை விதிப்படிஉச் சரிக்கமதி யருக்கன்
அணையரவம் போற்றோன்றும் ஆன்மாவில் அரனே.
S.300. நாட்டுமித யந்தானும் நாபியினில் அடியாய்
ஞாலமுதல் தத்துவத்தால் எண்விரல் நாளத்தாய்
மூட்டுமோ கினிசுத்த வித்தைமல ரெட்டாய்
முழுவிதழ்எட் னக்கரங்கள் முறைமையினின் உடைத்தாய்க்
காட்டுகம லாசனமேல் ஈசர்சதா சிவமும்
கலாமூர்த்த மாம்இவற்றின் கண்ணாகுஞ் சத்தி
வீட்டைஅருள் சிவன்மூர்த்தி மானாகிச் சத்தி
மேலாகி நிற்பன்இந்த விளைவறிந்து போற்றே.
S.301. அந்தரியா கந்தன்னை மத்திசா தனமாய்
அறைந்திடுவர் அதுதானும் ஆன்மசுத்தி யாகும்
கந்தமலர் புகையொளிமஞ் சனம்அமுது முதலாக்
கண்டனஎ லாம்மனத்தாற் கருதிக் கொண்டு
சிந்தையினிற் பூசித்துச் சிவனைஞா னத்தால்
சிந்திக்கச் சிந்திக்கத் தர்ப்பணத்தை விளக்க
வந்திடும்அவ் வொளிபோல மருவிஅர னுளத்தே
வரவரவந் திடுவன்பின் மலமான தறுமே.
S.302. புறம்பேயும் அரன்கழல்கள் பூசிக்க வேண்டில்
பூமரத்தின் கீழுதிர்ந்த போதுகளுங் கொண்டு
சிறந்தாருஞ் சீர்ச்சிவனை ஞானத்தா லங்குச்
சிந்திக்கும் படிஇங்குச் சிந்தித்துப் போற்றி
அறமபாவங் கட்குநாம் என்கடவே மென்றும்
ஆண்டவனைக் கண்டக்கால் அகம்புறமென் னாதே
திறம்பாதே பணிசெய்து நிற்கை யன்றோ
சீரடியார் தம்முடைய செய்தி தானே.
S.303. இந்தனத்தின் எரிபாலின் நெய்பழத்தின் இரதம்
எள்ளின்க ணெண்ணெயும்போல் எங்குமுளன் இறைவன்
வந்தனைசெய் தெய்விடத்தும் வழிபடவே அருளும்
மலமறுப்போ ரான்மாவின் மலரடிஞா னத்தாற்
சிந்தனைசெய் தர்ச்சிக்க சிவன்உளத்தே தோன்றித்
தீஇரும்பைச் செய்வதுபோற் சீவன் தன்னைப்
பந்தனையை அறுத்துத்தா னாக்கித்தன் னுருவப்
பரப்பெல்லாங் கொடுபோந்து பதிப்பனிவன் பாலே.
Zehntes Sutra: Handeln ohne neue Bindung
S.304. இவனுலகில் இதமகிதம் செய்த வெல்லாம்
இதமகிதம் இவனுக்குச் செய்தார்பால் இசையும்
அவனிவனாய் நின்றமுறை ஏக னாகி
அரன்பணியின் நின்றிடவும் அகலுங் குற்றம்
சிவனும்இவன் செய்தியெலாம் என்செய்தி யென்றும்
செய்ததெனக் கிவனுக்குச் செய்த தென்றும்
பவமகல உடனாகி நின்றுகொள்வன் பரிவாற்
பாதகத்தைச் செய்திடினும் பணியாக்கி விடுமே.
S.305. யான்செய்தேன் பிறர்செய்தார் என்னதியான் என்னும்
இக்கோணை ஞானஎரி யால்வெதுப்பி நிமிர்த்துத்
தான்செவ்வே நின்றிடஅத் தத்துவன்தான் நேரே
தனையளித்து முன்நிற்கும் வினையொளித்திட் டோடும்
நான்செய்தேன் எனுமவர்க்குத் தானங் கின்றி
நண்ணுவிக்கும் போகத்தைப் பண்ணுவிக்குங் கன்மம்
ஊன்செய்யா ஞானந்தான் உதிப்பி னல்லால்
ஒருவருக்கும் யானெனதிங் கொழியா தன்றே.
S.306. இந்திரிய மெனைப்பற்றி நின்றேஎன் வசத்தின்
இசையாதே தன்வசத்தே எனையீர்ப்ப திவற்றைத்
தந்தவன்ற னாணைவழி நின்றிடலால் என்றும்
தானறிந்திட் டிவற்றினொடுந் தனையுடையான் தாள்கள்
வந்தனைசெய் திவற்றின்வலி அருளினால் வாட்டி
வாட்டமின்றி இருந்திடவும் வருங்செயல்க ளுண்டேல்
முந்தனுடைச் செயலென்று முடித்தொழுக வினைகள்
மூளாஅங் காளாகி மீளா னன்றே.
S.307. சலமிலனாய் ஞானத்தால் தனையடைந்தார் தம்மைத்
தானாக்கித் தலைவன்அவர் தாஞ்செய்வினை தன்னால்
நலமுடனே பிறர்செய்வினை யூட்டியொழிப் பானாய்
நணுகாமல் வினையவரை நாடிக் காப்பன்
உலகினில்என் செயலெல்லாம் உன்விதியே நீயே
உள்நின்றுஞ் செய்வித்துஞ் செய்கின்றா யென்றும்
நிலவுவதோர் செயலெனக்கின் றுன்செயலே யென்றும்
நினைவார்க்கு வினைகளெல்லாம் நீங்குந் தானே.
S.308. நாடுகளிற் புக்குழன்றும் காடுகளிற் சரித்தும்
நாகமுழை புக்கிருந்தும் தாகமுதல் தவிர்ந்தும்
நீடுபல காலங்கள் நித்தரா யிருந்தும்
நின்மலஞா னத்தையில்லார் நிகழ்ந்திடுவர் பிறப்பின்
ஏடுதரு மலர்க்குழலார் முலைத்தலைக்கே இடைக்கே
எறிவிழியின் படுகடைக்கே கிடந்தும்இறை ஞானங்
கூடுமவர் கூடரிய வீடுங் கூடிக்
குஞ்சித்த சேவடியும் கும்பிட்டே இருப்பார்.
S.309. அங்கித்தம் பனைவல்லார்க் கனல்சுடா தாகும்
ஔடதமந் திரமுடையார்க் கருவிடங்க ளேறா
எங்கித்தைக் கன்மமெலாஞ் செய்தாலும் ஞானிக்(கு)
இருவினைகள் சென்றணையா முற்செய்வினை இங்குத்
தங்கிப்போம் பாத்திரமும் குலாலன்வினை தவிர்ந்த
சக்கரமும கந்தித்துச் சுழலு மாபோல்
மங்கிப்போய் வாதனையால் உழல்விக்கும் எல்லா
மலங்களும்பின் காயமொடு மாயு மன்றே.
Elftes Sutra: Die Seligkeit der Befreiung
S.310. காயமொழிந் தாற்சுத்த னாகி ஆன்மாக்
காட்டக்கண் டிடுந்தன்மை யுடைய கண்ணுக்(கு)
ஏயும்உயிர் காட்டிக்கண் டிடுமா போல
ஈசனுயிர்க் குக்காட்டிக் கண்டிடுவன் இத்தை
ஆயுமறி வுடையனாய் அன்பு செய்ய
அந்நிலைமை இந்நிலையின் அடைந்தமுறை யாலே
மாயமெலாம் நீங்கிஅரன் மலரடிக்கீ ழிருப்பன்
மாறாத சிவானுபவம் மருவிக் கொண்டே.
S.311. பரஞானத் தாற்பரத்தைத் தரிசித்தோர் பரமே
பார்த்திருப்பர் பதார்த்தங்கள் பாரார் பார்க்க
வருஞானம் பலஞானம் அஞ்ஞான விகற்பம்
வாச்சியவா சகஞானம் வைந்தவத்தின் கலக்கம்
தருஞானம் போகஞா திருஞான ஞேயம்
தங்கியஞா னஞ்சங்கற் பனைஞான மாகும்
திருஞானம் இவையெலாங் கடந்தசிவ ஞானம்
ஆதலாற் சீவன்முத்தர் சிவமேகண் டிருப்பர்.
S.312. அநாதிஉடல் ஒன்றினைவிட் டொன்றுபற்றிக் கன்மால்
ஆயழிந்து வருதலால் அந்த மில்லை
பினாதியருள் பெற்றவர்கள் நித்தவுரு வத்தைப்
பெற்றிருக்கை முத்தியெனிற் பெறும்பதமே இதுவும்
இனாதுநிலை இதுதானுங் காய முண்டேல்
இருங்கன்ம மாயைமல மெல்லா முண்டாம்
மனாதிதரு முடலாதி காரியத்தால் அநாதி
மலம்அறுக்கும் மருந்தற்றால் உடன்மாயுங் காணே.
S.313. தெரிவரிய மெய்ஞ்ஞானம் சேர்ந்த வாறே
சிவம்பிரகா சிக்குமிங்கே சீவன்முத்த னாகும்
உரியமல மௌடதத்தால் தடுப்புண்ட விடமும்
ஒளெரியின் ஒளிமுன்னர் இருளுந் தேற்றின்
வருபரல்சேர் நீர்மருவு கலங்கலும்போ லாகி
மாயாதே தன்சத்தி மாய்ந்து காயம்
திரியுமள வும்உளதாய்ப் பின்பு காயஞ்
சேராத வகைதானுந் தேயு மன்றே.
S.314. ஆணவந்தான் அநாதிஅந்த மடையா தாகும்
அடையின்அந்த ஆன்மாவும் அழியுமெனிற் செம்பிற்
காணலுறுங் களிம்பிரத குளிகைபரி சிக்கக்
கழியுஞ்செம் புருநிற்கக் கண்டோ மன்றே
தாணுவின்தன் கழலணையத் தவிரும்மலந் தவிர்ந்தால்
தான்சுத்த னாயிருக்கை முத்திஅரன் தாளைப்
பூணவேண் டுவதொன்று மில்லையெனின் அருக்கன்
புகுதஇருள் போம்அடியிற் பொருந்தமலம் போமே.
S.315. நெல்லினுக்குத் தவிடுமிகள் அநாதி யாயே
நெல்லைவிட்டு நீங்கும்வகை நின்றநிலை நிகழ்த்தீர்
சொல்லியிடில் துகளற்ற அரிசியின்பா லில்லை
தொக்கிருந்து மற்றொருநெல் தோன்றி டாவாம்
மெல்லஇவை விடுமறவே இவைபோல அணுவை
மேவுமல முடல்கன்மம் அநாதிவிட்டே நீங்கும்
நல்லசிவ முத்தியின்கட் பெத்தான் மாவை
நணுகிநிற்கு மாதலால் நாசமுமின் றாமே.
Untrennbare Nähe bei bleibender Unterscheidung
S.316. எவ்விடத்தும் இறையடியை இன்றியமைந் தொன்றை
அறிந்தியற்றி யிடாஉயிர்க ளிறைவன் றானும்
செவ்விதினின் உளம்புகுந்து செய்தியெலாம் உணர்ந்து
சேட்டிப்பித் தெங்குமாய்ச் செறிந்து நிற்பன்
இவ்வுயிர்கள் தோற்றும்போ தவனையின்றித் தோற்றா
இவற்றினுக்கம் முதலெழுத்துக் கெல்லாமாய் நிற்கும்
அவ்வுயிர்போல் நின்றிடுவன் ஆத லால்நாம்
அரன்டியை அகன்றுநிற்ப தெங்கே யாமே.
S.317. எங்குந்தான் நிறைந்துசிவன் நின்றா னாகில்
எல்லாருங் காணவே வேண்டுந்தா னென்னில்
இங்குந்தான் அந்தகருக் கிரவிஇரு ளாகும்
ஈசனருட் கண்ணில்லார்க் கொளியாயே யிருளாம்
பங்கந்தா னெழும்பதுமம் பக்குவத்தை யடையப்
பதிரிஅலர்த் திடுவதுபோல் பருவஞ்சே ருயிர்க்குத்
துங்கஅரன் ஞானக்கண் கொடுத்தருளி னாலே
சோதிக்குட் சோதியாய்த் தோன்றிடுவன் காணே.
S.318. சென்றணையும் நிழல்போலச் சிவன்நிற்ப னென்னில்
சென்றணையும் அவன்முதலி சிவத்தைஅணைந் தொன்றாய்
நின்றதுயிர் கெட்டென்னில் கெட்டதணை வின்றாம்
நின்றதேற் கேடில்லை அணைந்துகெட்ட தென்னில்
பொன்றினதேன் முத்தியினைப் பெற்றவரார் புகல்நீ
பொன்றுகையே முத்தியெனில் புருடன்நித்த னன்றாம்
ஒன்றியிடு நீரொடுநீர் சேர்ந்தாற்போல் என்னின்
ஒருபொருளாம் அதிபதியோ டுயிர்பொருளொன் றன்றே.
S.319. செம்பிரத குளிகையினாற் களிம்பற்றுப் பொன்னாய்ச்
செம்பொனுடன் சேரும்மலஞ் சிதைந்தாற் சீவன்
நம்பனுடன் கூடுமெனிற் பொன்போ லல்லன்
நற்குளிகை போலஅரன் நணுகுமலம் போக்கி
அம்பொனடிக் கீழ்வைப்பன் அருங்களங்க மறுக்கும்
அக்குளிகை தானும்பொன் னாகா தாகும்
உம்பர்பிரா னுற்பத்தி யாதிகளுக் குரியன்
உயிர்தானுஞ் சிவானுபவ மொன்றினுக்கு முரித்தே.
S.320. சிவன்சீவ னென்றிரண்டுஞ் சித்தொன்றா மென்னில்
சிவனருட்சித் திவன்அருளைச் சேருஞ்சித் தவன்றான்
பவங்கெடுபுத் திமுத்தி பண்ணுஞ்சித் திவற்றிற்
படியுஞ்சித் தறிவிக்கப் படுஞ்சித்து மிவன்றான்
அவன்றானே அறியுஞ்சித் தாதலினா லிரண்டும்
அணைந்தாலு மொன்றாகா தநந்நியமாக யிருக்கும்
இவன்றானும் புத்தியுஞ்சித் திவனாமோ புத்தி
இதுஅசித்தென் றிடில்அவனுக் கிவனும்அசித் தாமே.
S.321. இரும்பைக்காந் தம்வலித்தாற் போல்இயைந்தங் குயிரை
எரியிரும்பைச் செய்வதுபோல் இவனைத்தா னாக்கி
அரும்பித்திந் தனத்தைஅன லழிப்பதுபோல் மலத்தை
அறுத்தமலன் அப்பணைந்த உப்பேபோ லணைந்து
விரும்பிப்பொன் னினைக்குளிகை யொளிப்பதுபோல் அடக்கி
மேளித்துத் தானெல்லாம் வேதிப்பா னாகிக்
கரும்பைத்தே னைப்பாலைக் கனியமுதைக் கண்டைக்
கட்டியைஒத் திருப்பன்அந்த முத்தியினிற் கலந்தே.
Zwölftes Sutra: Gemeinschaft, Verehrung und Gnade des Gurus
S.322. செங்கமலத் தாளிணைகள் சேர லொட்டாத்
திரிமலங்கள் அறுத்தீசன் நேசரொடுஞ் செறிந்திட்(டு)
அங்கவர்தந் திருவேடம் ஆலயங்க ளெல்லாம்
அரனெனவே தொழுதிறைஞ்சி ஆடிப் பாடி
எங்குமியாம் ஒருவர்க்கு மெளியோ மல்லோம்
யாவர்க்கும் மேலானோம் என்றிறுமாப் பெய்தித்
திங்கள்முடி யார்அடியார் அடியே மென்று
திரிந்திடுவர் சிவஞானச் செய்தியுடை யோரே.
S.323. ஈசனுக்கன் பில்லார் அடியவர்க்கன் பில்லார்
எவ்வுயிர்க்கும் அன்பில்லார் தமக்கும்அன் பில்லார்
பேசுவதென் அறிவிலாப் பிணங்களைநாம் இணங்கிற்
பிறப்பினினும் இறப்பினினும் பிணங்கிடுவர் விடுநீ
ஆசையொடும் அரனடியார் அடியாரை அடைந்திட்(டு)
அவர்கருமம் உன்கரும மாகச் செய்து
கூசிமொழிந் தருள்ஞானக் குறியில் நின்று
கும்பிட்டுத் தட்டமிட்டுக் கூத்தாடித் திரியே.
S.324. அறிவரியான் தனையறிய யாக்கை யாக்கி
அங்கங்கே உயிர்க்குயிராய் அறிவுகொடுத் தருளால்
செறிதலினால் திருவேடம் சிவனுருவே யாகும்
சிவோகம்பா விக்கும்அத்தாற் சிவனு மாவர்
குறியதனால் இதயத்தே அரனைக் கூடும்
கொள்கையினால் அரனாவர் குறியொடுதாம் அழியும்
நெறியதனாற் சிவமேயாய் நின்றிடுவ ரென்றால்
நேசத்தால் தொழுதிடுநீ பாசத்தார் விடவே.
S.325. திருக்கோயி லுள்ளிருக்கும் திருமேனி தன்னைச்
சிவனெனவே கண்டவர்க்குச் சிவனுறைவன் அங்கே
உருக்கோலி மந்திரத்தால் எனநினையும் அவர்க்கும்
உளனெங்கும் இலன்இங்கும் உளனென் பார்க்கும்
விருப்பாய வடிவாகி இந்தனத்தின் எரிபோல்
மந்திரத்தின் வந்துதித்து மிகுஞ்சுரபிக் கெங்கும்
உருக்காண வொண்ணாத பால்முலைப்பால் விம்மி
ஒழுகுவது போல்வெளிப்பட் டருளுவன்அன் பர்க்கே.
S.326. ஞானயோ கக்கிரியா சரியை நாலும்
நாதன்தன் பணிஞானி நாலினிக்கும் உரியன்
ஊனமிலா யோகமுதல் மூன்றினுக்கும் உரியன்
யோகிகிரி யாவான்தான் ஒண்கிரியை யாதி
ஆனஇரண் டினுக்குரியன் சரியையினில் நின்றோன்
அச்சரியைக் கேஉரியன் ஆதலினால் யார்க்கும்
ஈனமிலா ஞானகுரு வேகுருவும் இவனே
ஈசனிவன் தான்என்றும் இறைஞ்சி ஏத்தே.
S.327. மந்திரத்தான் மருந்துகளால் வாய்த்தவியோ கத்தால்
மணிஇரத குளிகையினால் மற்றும் மற்றும்
தந்திரத்தே சொன்னமுறை செய்ய வேத
சகலகலை ஞானங்கள் திரிகால ஞானம்
அந்தமிலா அணிமாதி ஞானங்க ளெல்லாம்
அடைந்திடும்ஆ சான்அருளால் அடிசேர் ஞானம்
வந்திடுமற் றொன்றாலும் வாரா தாகும்
மற்றவையும் அவனருளால் மருவு மன்றே.
S.328. பரம்பிரமம் இவனென்றும் பரசிவன்தா னென்றும்
பரஞானம் இவனென்றும் பராபரன்தா னென்றும்
அரன்தருஞ்சீர் நிலையெல்லாம் இவனே யென்றும்
அருட்குருவை வழிபடவே அவனிவன்தா னாயே
இரங்கியவா ரணம்யாமை மீன்அண்டம் சினையை
இயல்பினொடும் பரிசித்தும் நினைந்தும் பார்த்தும்
பரிந்திவைதா மாக்குமா போல்சிவமே யாக்கும்
பரிசித்தும் சிந்தித்தும் பார்த்தும் தானே.
சிவஞானசித்தியார் சுபக்கம் முற்றிற்று
Bedeutung des Sivajnana Siddhiyar
Eine Brücke zwischen prüfendem Denken und Hingabe
Das Besondere dieser Schrift liegt in der Verbindung von genauer Unterscheidung und tiefer Gottesliebe. Der Autor fragt nicht nur, ob eine Lehre tröstlich klingt. Er prüft, ob sie Erinnerung, Wahrnehmung, Handeln und Befreiung verständlich macht. Die logische Einführung des Supakkam gehört deshalb zum geistlichen Anliegen: Wer Verwechslungen durchschaut, kann auch die Verwechslung von Selbst und Werkzeugen lösen.
Zugleich endet die Untersuchung nicht in begrifflicher Überlegenheit. Der Herr wird nicht wie ein Topf oder eine Blume zum Gegenstand vor den Augen. Die höchsten Verse sprechen vielmehr davon, dass das Licht, durch das wir erkennen, sich selbst erschließt. Das fordert einen Übergang vom bloßen Reden über Wahrheit zum stillen, liebenden Verweilen in ihr. Besonders Supakkam 282 verdichtet diesen Übergang: erkennen, ohne das Erkannte auf einen Gegenstand zu reduzieren; sich hingeben, ohne in Unbewusstheit zu versinken.
Herr, Seele und Bindung
Drei Grundbegriffe strukturieren die gesamte Darstellung:
| Begriff | Bedeutung in dieser Schrift | Bedeutung für das Verständnis |
|---|---|---|
| Pati – der Herr | Shiva als anfangslos freier, erkennender und gnädiger Grund | Er ermöglicht Erkenntnis, Weltordnung und Befreiung, ohne selbst gebunden zu werden. |
| Pashu – die Seele | Das erkennende Wesen, dessen Fähigkeiten zunächst verhüllt sind | Sie ist mehr als Leib und Gedanken, aber noch nicht aus eigener Macht allwissend. |
| Pasha – die Bindung | Vor allem Grundverhüllung, Karma und Maya | Ihre Lösung vernichtet die Seele nicht, sondern erschließt ihr freies Erkennen und Erleben. |
Diese Unterscheidung macht verständlich, wer liebt, wer sich offenbart und was überwunden wird. Die Seele ist dem Herrn innig verbunden. Ihre Verwirrung kann weichen, weil der Grund ihrer Erkenntnis selbst unverhüllt bleibt. So begründet die Lehre zugleich die Möglichkeit menschlicher Entwicklung und das Vertrauen in göttliche Gnade.
Einheit, die Beziehung nicht auslöscht
Das Werk verwendet starke Bilder der Vereinigung: Feuer durchglüht Eisen, ein Strom erreicht das Meer, Süße verbindet sich mit Süße. Zugleich warnt es davor, jedes Bild über seine Reichweite hinaus auszudehnen. Shiva und die befreite Seele werden nicht zu zwei austauschbaren Trägern derselben göttlichen Weltlenkung. Er schenkt Gnade; sie erfährt die durch diese Gnade eröffnete Freiheit und Seligkeit (S.319–321).
Darum ist die Einheitsbetrachtung „Ich bin Er“ hier eine geistliche Übung innerhalb der Beziehung von Seele und Herr. Sie ist weder Selbstüberhöhung noch eine bloße Behauptung, die gewöhnliche Persönlichkeit sei schon allwissend. Der Vers S.298 verbindet diese Betrachtung ausdrücklich mit Unterscheidung, Demut und Liebe. Wer aus einer Vedanta-Tradition liest, kann darin eine verwandte Übungsabsicht entdecken und zugleich die besondere Lehrgestalt des Shaiva Siddhanta achten.
Die Welt als Schule der Befreiung
Maya ist nicht einfach ein nutzloses Übel. Sie gibt der Seele Werkzeuge, durch die begrenztes Erkennen möglich wird. Der überraschende Vergleich mit dem Wäscher macht dies anschaulich: Ein Stoff, der selbst nicht die endgültige Reinheit ist, kann helfen, einen anderen Schmutz zu entfernen (S.142). Körper, Sinne, Zeit und Erfahrung bilden daher einen Lernzusammenhang.
Das macht den menschlichen Alltag bedeutsam. Eine aufrichtige Antwort, ein Dienst ohne Eitelkeit, das Eingeständnis eines Irrtums oder ein Moment bewusster Gegenwart können die Richtung des Lebens verändern. Diese heutige Anwendung ist eine Anregung aus den Themen des Werkes; sie ersetzt nicht seine traditionelle Lehre von Einweihung, Guru und religiöser Übung.
Die Lehre von Karma und leidvollen Folgen wird im Text durch Bilder ärztlicher Behandlung erläutert. Daraus folgt für heutige Leser keine Berechtigung, das Leiden anderer Menschen vorschnell als verdient zu beurteilen. Innerhalb der Schrift stehen zugleich Mitgefühl, Freigebigkeit, Gastfreundschaft und Demut als verbindliche Tugenden im Vordergrund (S.113).

Vier Wege, die einander vertiefen
| Weg | Grundhaltung | Ausdruck im Werk |
|---|---|---|
| Charya | Dienen | Tempel pflegen, Lichter entzünden, Blumen sammeln, Menschen auf dem Weg unterstützen. |
| Kriya | Verehren | Puja, Gebet, heilige Darbringung und geordneter ritueller Vollzug. |
| Yoga | Sich sammeln | Sinne, Atem und Geist ausrichten; die zerstreuten Kräfte in die innere Gegenwart führen. |
| Jnana | Erkennen und darin ruhen | Hören, Nachsinnen, klare Einsicht und gefestigtes Verweilen in der vom Herrn erschlossenen Wahrheit. |
Diese Wege sind in S.270–276 entfaltet. Bemerkenswert ist, dass die höchste Erkenntnis Dienst und Verehrung nicht verächtlich macht. Am Ende des Werkes heißt es gerade, dass der Erkennende alle vier Wege sinnvoll leben kann (S.326). Freiheit zeigt sich auch darin, einer einfachen Handlung ihre Würde zu lassen.
Warum der Guru so wichtig ist
Das Bild des unter Jägern aufgewachsenen Königssohnes (S.253) gehört zu den eindringlichsten Gleichnissen der Schrift. Der Sohn wird nicht erst durch die Begegnung wertvoll. Er entdeckt seine vergessene Herkunft und gewinnt eine andere Orientierung. Entsprechend erscheint der Guru als jemand, durch den die Seele aus einer verengten Selbstauffassung erwacht.
Der Text beschreibt verschiedene Formen der Diksha: Blick, Berührung, Wort, innere Zuwendung und geordnete Unterweisung. Ihr gemeinsamer Sinn ist nicht die Verehrung bloßer äußerer Autorität, sondern das Aufleuchten der Gnade, die Bindung löst. Der Schlussvers kehrt zu diesem Thema zurück: Erkenntnis wird lebendig vermittelt und entfaltet sich in einer tragenden geistlichen Beziehung.
Befreiung mitten im Leben
Die Schrift kennt ausdrücklich Jivanmukti, Freiheit schon während dieses Lebens. Ihre Kennzeichen sind nicht zuerst Schauereignisse oder außergewöhnliche Kräfte. Genannt werden nachlassende Vorliebe und Abneigung, Gleichmut, Freiheit vom eigennützigen Anspruch und ein unablässiges Ruhen in Gottes Gegenwart (S.281–287).
Der Vergleich mit der nachlaufenden Töpferscheibe (S.309) erklärt, warum ein befreiter Mensch dennoch einen Körper und eine Lebensgeschichte hat. Frühere Bedingungen können auslaufen, ohne dass sie neue innere Fesseln erzeugen. Der Text unterscheidet damit tiefe Freiheit von der Vorstellung, jede körperliche Begrenzung müsse sofort verschwinden.
Die starken Aussagen über das Handeln der Befreiten in S.119 und S.304 gehören zu diesem besonderen Lehrzusammenhang. Sie sind keine allgemeine Erlaubnis, anderen zu schaden, und kein Beweis, dass jeder Anspruch auf Erleuchtung zutrifft. Die ausdrücklich gelehrten Tugenden und die Auflösung des eigennützigen Anspruchs bleiben für das Verständnis wesentlich.
Beziehung zu den anderen tamilischen Schriften
Das Sivajnana Bodham ist die unmittelbare Lehrgrundlage. Sivaprakasam und Tiruvarutpayan eröffnen weitere Zugänge zur gleichen tamilischen Siddhanta-Tradition, besonders zur Gnade und zum Verhältnis von Seele und Herrn. Das Tirumantiram bietet ein breites poetisches Feld von Shiva-Verehrung, Yoga, Mantra und innerer Verwandlung.
Unmai Vilakkam bietet einen knappen Zugang zu zentralen Siddhanta-Begriffen. Sivavakkiyam, Avvai Kural und Vinayagar Agaval setzen andere Akzente. Sie sollten nicht als bloße Wiederholung derselben Lehre gelesen werden. Gerade im Vergleich werden die Vielfalt der tamilischen Spiritualität und die besondere gedankliche Präzision des Siddhiyar sichtbar. Kandar Anubhuti ergänzt die Lektüre durch die Sprache unmittelbarer Hingabe und Gotteserfahrung.
Anregungen für Schriftenstudium und Alltag
Die folgenden Anregungen sind heutige Anwendungen, keine zusätzlichen Verse des Sivajnana Siddhiyar.
- Erkenntnis und Güte verbinden: Lies S.113 und wähle für den Tag eine konkrete Form von Wahrhaftigkeit, Gastfreundschaft oder hilfreichem Handeln.
- Werkzeug und Erkennenden unterscheiden: Lies S.187–192. Beobachte für einige Minuten Gedanken und Sinneseindrücke. Erkenne ihren Wechsel, ohne sie abzuwerten oder gewaltsam zu unterdrücken.
- Eine kleine Handlung zur Verehrung machen: Lies S.118 und S.271. Entzünde bewusst ein Licht oder tue einen stillen Dienst. Lass die Handlung von innerer Aufmerksamkeit getragen sein.
- Die Quelle des Erkennens bedenken: Lies S.239 und S.282. Lass nach dem Nachdenken eine stille Zeit folgen. Der Text lädt nicht zu einer neuen Selbstbehauptung ein, sondern zu empfänglicher Klarheit.
- Die Früchte loslassen: Lies S.305–307. Erfülle eine Aufgabe sorgfältig und gib den inneren Anspruch auf, durch ihr Ergebnis deinen Wert beweisen zu müssen.
Für gemeinsames Studium können die fett gesetzten Abschnitte als Leseblöcke dienen. Nach jedem Block eignen sich drei Fragen: Welche Unterscheidung hilft mir hier? Welche Aussage ist an den historischen Kontext gebunden? Was lässt sich heute aufrichtig leben?
Mantra und innere Verehrung
Der heilige Fünfsilber
In S.292 und S.299 wird der Fünfsilber als Weg der Sammlung und Gottesnähe hervorgehoben. Die Verse nennen ihn, schreiben aber an diesen Stellen keine vollständige Silbenfolge aus. Der allgemein bekannte Shiva-Fünfsilber lautet namaḥ śivāya – „Verehrung Shiva“. Seine vertraute Erweiterung mit Om ist Om Namah Shivaya. Diese ausgeschriebene Form ist hier eine erläuternde Ergänzung zur genannten Mantratradition, kein vorgetäuschtes wörtliches Zitat dieser Verse.
Die in S.299 beschriebenen Zuordnungen am Körper, die innere Feuerbetrachtung und das Aufsteigen der Sammlung gehören zur traditionellen Unterweisung. Der Vers ist keine vollständige praktische Anleitung zu Nyasa oder intensiver Kundalini-Übung. Für die allgemeine Andacht steht die aufmerksame, liebevolle Erinnerung an Shiva im Vordergrund.
Einheitsbetrachtung und Pranava
- Soham – „Ich bin Er“: ausdrücklich Thema von S.298, vorbereitet durch P.252. Im Siddhanta-Kontext ist dies eine Betrachtung der innigen Verbindung mit dem Herrn.
- „Ich bin Brahman“: in P.232–234 innerhalb der dargestellten nichtdualen Gegenposition und in S.293 als Gegenstand der Unterscheidung zwischen begrifflichem Seelenwissen und höchster Erkenntnis.
- Shivoham-Betrachtung: S.324 verbindet die Betrachtung der Shiva-Gegenwart mit dem verwirklichten Verehrer.
- Pranava: S.193–194 erläutert A, U, M, Bindu und Nada als eine gestufte innere Ordnung. Die lautliche Form und die feineren Stufen sind dabei zu unterscheiden.
- Die fünf Mantras, beginnend mit Ishana: genannt in S.79, aber dort nicht vollständig ausgeschrieben.
- Die elf Mantras der fünf Kalas: als Gruppe gezählt in S.259–261, nicht als elf vollständig zitierte Rezitationsformeln überliefert.
- Elementbuchstaben la, va, ra, ya, ha: S.157 nennt die einfachen Buchstaben. Eine Erweiterung zu Bija-Silben mit weiteren Lautbestandteilen wird hier nicht stillschweigend vorgenommen.
Die Garuda-Betrachtung in S.298 und Hinweise auf Mantras gegen Feuer oder Gift in S.309 dienen als traditionelle Vergleichsbilder. Die betreffenden Formeln werden im Grundtext nicht ausgeschrieben; sie werden deshalb hier nicht ergänzt.
Videos zur Vertiefung
Die folgenden Yoga-Vidya-Videos führen allgemein in die Shiva-Spiritualität ein; sie sind keine Verskommentare zum Sivajnana Siddhiyar. Die Einbindungen sind auf der Wiki-Seite Shiva belegt.
Shiva – Bedeutung und spiritueller Zugang
Weitere Vertiefung zur Shiva-Verehrung
Quellen und Hinweise zur Ausgabe Sivajnana Siddhiyar
Verwendete Textgrundlagen
- Tamilischer Grundtext: civanjAna cittiyAr of aruNanti civam (para paksham, supaksham), Project Madurai, 2006, in der vorliegenden tabellarischen Unicode-Fassung. Der überlieferte Dank nennt Subramanian Ganesan, die Mitarbeitenden von Shaivam.org und K. Kalyanasundaram. Project Madurai.
- Tamilische Parallelfassung: Sivagyana Siththiyar, Shaivam.org. Verwendet wurde der mitgelieferte Text dieser Seite, besonders zur Berichtigung beschädigter Zeichen.
- Englische Verständnishilfe: J. M. Nallaswami Pillai, Sivagnana Siddhiyar – Parapaksham und Sivagnana Siddhiyar – Supaksham, in den mitgelieferten Fassungen. Die zusätzlichen englischen Anmerkungen wurden vom Grundtext unterschieden und nicht als dessen Verse ausgegeben.
- Medien und Wiki-Konventionen: Bilder und Videoeinbindungen aus Shiva; Seminar-Feeds in den bestehenden Artikeln Shiva, Kundalini Yoga, Chakra und Indische Schriften belegt.
Umfang und Übersetzungsweise
Diese sprachlich und inhaltlich schlussredigierte Leseausgabe von Sivajnana Siddhiyar enthält 301 Verse des Parapakkam und 328 Verse des Supakkam, jeweils auf Deutsch, in römischer Umschrift und in tamilischer Schrift. Nummerierte Eingangsverse und wiederkehrende Anrufungen sind erhalten. Die deutsche Fassung ist eine eigene sinngemäße, stellenweise erläuternde Übertragung unter Benutzung der historischen englischen Übersetzung. Sie ist keine durchgehend unabhängig am Tamilischen geprüfte philologische Neuübersetzung oder kritische Edition. Besonders verdichtete Lehr- und Ritualstellen lassen weiterhin unterschiedliche Auslegungen zu.
Die fortlaufende tamilische Zählung ist maßgeblich. Offenkundig beschädigte Versnummern wurden nach der Textfolge berichtigt; der außerhalb der Tabelle stehende Vers S.240 wurde an seinem Platz aufgenommen. Zeichenbeschädigungen wurden anhand der zweiten tamilischen Fassung berichtigt. Die Umschrift folgt regelbasiert den bereinigten tamilischen Zeichen und bewahrt die Wortgliederung der Vorlage.
Bei S.259–261 gelten die tamilischen Zahlen: 108, 56, 27, 18 und 15 Welten ergeben zusammen 224; die Worteinheiten ergeben 81. Abweichende Zahlen der englischen Hilfsfassung wurden entsprechend berichtigt. Bei S.157 folgen der letzte Elementbuchstabe ha und die Rauchfarbe des Raumelementes ebenfalls dem Tamilischen. Die in P.149 wiedergegebene Deutung der jainischen Prinzipien ist die Darstellung des shaivischen Autors; sie ersetzt keine Erläuterung der jainischen Lehre aus deren eigenen Quellen.
Historische Einordnung von Sivajnana Siddhiyar und heutige Lektüre
Die ältere englische Übersetzung mischt in ihren Anmerkungen Textauslegung mit zeitgebundenen religionsvergleichenden, gesellschaftlichen und naturkundlichen Urteilen. Solche Zusätze sind nicht als Lehre Arunandis übernommen. Die polemischen Wertungen des tamilischen Grundtextes selbst bleiben als historische Position erkennbar. Seine Elementlehre, Kosmologie und physiologischen Zuordnungen werden als traditionelle Lehren wiedergegeben, nicht als Aussagen heutiger Naturwissenschaft.
- ↑ J. M. Nallaswami Pillai: Sivagnana Siddhiyar – Parapaksham, Einleitung, mit ungefährer Einordnung um 1200; tamilischer Werktext, Parapakkam 10 und Supakkam 3. Siehe die Textfassungen im Quellenabschnitt.
Siehe auch
Tamilische Schriften und verwandte Lehren
- Sivajnana Bodham
- Sivaprakasam
- Unmai Vilakkam
- Tiruvarutpayan
- Tirumantiram
- Sivavakkiyam
- Avvai Kural
- Vinayagar Agaval
- Kandar Anubhuti
- Shaiva Siddhanta
- Tamilische Schriften im Yoga-Wiki
Weitere Tantra- und Yoga-Schriften
Die folgenden Werke bieten Vergleichsmöglichkeiten; sie vertreten nicht durchgehend dieselbe Lehre wie das tamilische Siddhiyar.
- Vijnana Bhairava Tantra
- Kularnava Tantra
- Mahanirvana Tantra
- Shiva Samhita
- Shiva Sutra
- Spanda Karika
- Tantraloka
- Malinivijayottara Tantra
- Netra Tantra
- Svacchanda Tantra
- Tantra-Schriften im Yoga-Wiki
Seminare
Kundalini Yoga
- 30.10.2026 - 01.11.2026 Kundalini Yoga Mittelstufe
Intensives Kundalini Yoga Seminar zur Erweckung der inneren Kundalini Energie, Erweiterung des Bewusstseins und Entfaltung des vollen Potentials. Yoga A…- Arjuna Wingen
- 06.11.2026 - 08.11.2026 Kundalini Yoga Einführung
Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (…- Arjuna Wingen
Indische Schriften
- 26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung
Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…- Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
- 01.01.2027 - 10.01.2027 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A1 - Jnana Yoga und Vedanta
Kompakte, vielseitige Weiterbildung für Yogalehrer rund um Jnana Yoga und Vedanta.
Tauche tief ein ins Jnana Yoga und Vedanta, studiere die indischen S…- Vedamurti Dr Olaf Schönert
Chakras
- 20.11.2026 - 22.11.2026 Heilreise durch die Chakren
Tauche ein in eine transformative Reise durch die sieben Hauptchakren und erfahre, wie du deine Energiezentren aktivieren, ausbalancieren und für dein …- Nese Niekrens, Gajendra Sebastian Niekrens
- 26.12.2026 - 01.01.2027 Kundalini Yoga Intensiv Praxis - Live Online
Intensives Praktizieren der im Mittelstufen-Seminar gelernten Übungen für noch tiefere Erfahrung und Erweiterung des Bewusstseins ohne viel Theorie. L…- Sukadev Bretz, Shaktipriya Vogt, Radharani Birkner
Energiearbeit
- 30.10.2026 - 01.11.2026 Kundalini Yoga Mittelstufe
Intensives Kundalini Yoga Seminar zur Erweckung der inneren Kundalini Energie, Erweiterung des Bewusstseins und Entfaltung des vollen Potentials. Yoga A…- Arjuna Wingen
- 04.11.2026 - 04.11.2026 Einführung in die Chakratherapie - Online Workshop
Uhrzeit: 18 - 21 Uhr
Ein Chakra ist ein feinstoffliches Kraftzentrum des Körpers, welches wichtige Körperfunktionen steuert und bestimmten Organen zug…- Beate Menkarski
Schlussgedanke zu Sivajnana Siddhiyar
Das Sivajnana Siddhiyar beginnt mit Verehrung und mündet in die Gnade des Gurus. Zwischen beiden liegt ein weiter Weg der Unterscheidung. Sein Ziel ist ein Herz, das klar erkennt und frei liebt.
Die wechselnden Gedanken und Erfahrungen erschöpfen nicht dein Wesen. Du darfst sie aufmerksam wahrnehmen und zugleich tiefer vertrauen. Lass deine Erkenntnis in Demut wachsen und deine Liebe im täglichen Handeln Gestalt gewinnen. Diene, sammle dich und bleibe empfänglich für das Licht, das dich trägt.
Im Bild der Schrift ist die Sonne bereits gegenwärtig. Wenn das Auge sich öffnet, wird ihr Licht zur eigenen Erfahrung. So kann aus dem Studium heiliger Worte ein Leben in wacher Gottesnähe werden.