Nalayira Divya Prabhandam

Nalayira Divya Prabandham (Tamil: நாலாயிரத் திவ்வியப் பிரபந்தம்; wissenschaftlich: Nālāyirat Tivviyap Pirapantam; auch Nalayira Divya Prabandam, Naalayira Divya Prabandham und Divya Prabandham) ist die große tamilische Sammlung der Gotteslieder der zwölf Alvars. Ihr Name bedeutet sinngemäß „Heilige Sammlung der Viertausend“. In ihren Hymnen wird Bhakti, die liebende Hinwendung zum Göttlichen, zu einer lebendigen Sprache: Ein Mensch ruft nach Narayana, eine Mutter wiegt den kleinen Krishna, eine Liebende sehnt sich nach dem fernen Geliebten, eine Gemeinschaft singt vor den Füßen des Herrn.
Das Nalayira Divya Prabandham lädt dazu ein, das eigene Herz ganz in die spirituelle Suche einzubeziehen. Freude und Dankbarkeit haben darin ebenso Platz wie Sehnsucht, Ratlosigkeit und die Bitte um Gnade. Gott erscheint als unermesslicher Ursprung der Welt und zugleich als das Kind, dessen erste Schritte eine Mutter staunend begleitet. Gerade diese Nähe macht die Lieder für Menschen auf dem Weg des Yoga und der Meditation so berührend: Das Heilige kann mitten im Singen, Sorgen, Lieben und Dienen erfahrbar werden.
Die Sammlung gehört zur vishnuitischen, besonders zur shrivaishnavischen Tradition. Sie bewahrt deren eigene Sprache der Beziehung zwischen Seele und Gott. Die Hymnen wollen gehört, gesungen, betrachtet und im Herzen bewegt werden. Wer langsam liest und einen Vers eine Weile mit sich trägt, kann darin mehr entdecken als eine Aussage über Gott: eine Weise, ihm zu begegnen.
Umfang dieser Ausgabe: Die vier Übersetzungsartikel enthalten sämtliche Hauptwerke der gewählten Project-Madurai-Textfolge bis zur Schlussnummer 4000, jeweils zuerst vollständig auf Deutsch, anschließend in Transliteration und tamilischer Schrift. Dieser erste Artikel umfasst 1–947, vom Tiruppallandu bis zu Madhurakavis Kanninun Siruttambu. Die drei Fortsetzungen enthalten 948–2031, 2032–3419 und 3420–4000 einschließlich der 108 Ramanuja-Hymnen. Wegen abweichender Abschnittszählung der langen Madal-Gedichte stehen hinter den Nummern 2711–2712 keine eigenen Textblöcke: Die Ausgabe enthält 3998 nummerierte Blöcke, ohne dafür Verse zu erfinden. Ergänzende Taniyans stehen gesammelt im Anhang des vierten Artikels. Die vier separaten Textbeilagen dokumentieren zusätzlich den unbereinigten Quellenbestand.
Digitale Originalquellen: 1: Verse 1–947 · 2: Verse 948–2081 · 3: Abschnitt 2082–2790 · 4: Abschnitt 2791–4000. Die Grenzen beziehen sich auf die beabsichtigte Gesamtzählung; überlieferte Nummerierungsfehler werden in den Beilagen erläutert.
Deutsche Fortsetzung: Periya Tirumoli, Verse 948–2031 · Weitere Hymnen, Verse 2032–3419 · Tiruvaymoli: Fortsetzung ab 3420. Gemeinsam umfassen die Übersetzungsartikel die deutschen Verse 1–4000.
Eigenständige Textausgaben: Römische Umschrift ab 1 · Tamilische Schrift ab 1
Diese Ausgabe: 1–947 · 948–2031 · 2032–3419 · 3420–4000
Direkt lesen: Deutsch · Umschrift · Tamil
Sprung zu Vers: 1 · 100 · 200 · 300 · 400 · 500 · 600 · 700 · 800 · 900
Deutsche Übersetzung: Erster Sammlungsblock, Verse 1–947
Die folgende eigene Übersetzung folgt dem tamilischen Text. Kleine erklärende Ergänzungen und Unsicherheitsvermerke sind kursiv vom Liedtext getrennt. Die wiederkehrenden Schlussverse versprechen dem Singen oder Verstehen der jeweiligen Liedgruppe einen spirituellen Segen. Diese Aussagen werden als Aussagen der Hymnen wiedergegeben.
Wie diese Lieder sprechen
Periyalvar nimmt in vielen Versen die Stimme Yashodas an. Das „Ich“ ist dann die Mutter Krishnas, keine autobiographische Aussage des Dichters. Ihre zärtlichen Zurufe, neckenden Drohungen und alltäglichen Sorgen stehen neben den großen Taten Vishnus. Die wechselnden Namen bezeichnen unterschiedliche Gestalten und Beziehungen desselben verehrten Herrn. „Heil!“ gibt im Tiruppallandu den Segenswunsch pallāṇṭu wieder, wörtlich „viele Jahre“. Tālēlō ist ein Wiegenliedruf; accō ein liebevoller Ruf, das Kind in die Arme zu nehmen. Appūcci wird hier sinngemäß als Guck-guck-Spiel wiedergegeben, ohne damit eine einzige historische Spielgestalt festzulegen.
Andal spricht im Tiruppavai mit der Stimme einer Gemeinschaft und im Nachiyar Tirumoli häufig als sehnsüchtige Liebende. Kulashekara gestaltet unter anderem die Stimmen Devakis und Dasharathas. Tirumalishai verbindet philosophische Verdichtungen mit persönlichem Gebet. Tondaradippodi besingt Name, Gnade und den Tempel von Arangam; Tiruppan Alvar führt den Blick von den Füßen bis zum Antlitz des Herrn. Madhurakavi richtet den Schluss dieses Blocks auf seinen Lehrer Nammalvar. Die jeweilige Sprecherrolle ist deshalb für das Verständnis wichtig.
Tiruppallandu: Viele Jahre Heil! (1–12)
1. Viele Jahre, viele Jahre, viele tausend Jahre, viele Millionen mal hunderttausend Jahre! O Edelsteinfarbener mit den starken Schultern, der die Ringer bezwang: Mögen deine rötlichen, schönen Füße immerdar behütet sein!
2. Mögen wir, deine Diener, und du viele tausend Jahre ungetrennt bleiben! Heil der Göttin, die in Schönheit an deiner rechten Brust wohnt! Heil dem strahlenden Diskus, der in deiner schönen rechten Hand leuchtet! Heil auch Panchajanya, deinem Muschelhorn, das beim Einzug in die Schlacht ertönt!
3. Wer sich dem Dienst verschrieben hat, der zum wahren Leben führt, komme und nehme heilige Erde und Wohlgerüche! Wer sich nur um des Essens willen verdingt, den nehmen wir nicht in unsere Gemeinschaft auf. Wir bleiben ihm durch sieben Geschlechter ohne Untreue ergeben und singen: Heil dem, der mit seinem Heer gegen Lanka zog und das Land der Rakshasas verwüstete!
4. Kommt, ehe man euch zur Erde niederlegt, und tretet in unsere Gemeinschaft ein! Wer sich mit uns vereinen möchte, lasse alle Schranken fallen und komme rasch herbei. Ihr Frommen, die ihr „Namo Narayanaya“ singen wollt, sodass Land und Stadt es hören: Kommt und stimmt in unseren Segensruf ein!
5. Ihr aus der Gemeinschaft seiner Diener, kommt und verehrt die Füße Hrishikeshas! Er wurde zum Herrn der Welten und riss die Scharen der Asuras und Rakshasas aus wie dichtes Dornengestrüpp. Sprecht seine tausend Namen, lasst die frühere Zugehörigkeit hinter euch und ruft: Viele Jahre, viele tausend Jahre Heil!
6. Seit unserem Vater, seinem Vater und den Vätern vor ihm, seit sieben Generationen, dienen wir dir ohne Unterbrechung. Am heiligen Tiruvonam-Fest wollen wir dem, der zur Abenddämmerung Löwengestalt annahm und den Feind vernichtete, viele Jahre, viele tausend Jahre Heil singen, damit unsere Fesseln sich lösen.
7. Mit dem Zeichen des heiligen Diskus geprägt, der rotglühend wie Feuer leuchtet, dienen wir dir von Geschlecht zu Geschlecht. Heil dem mächtigen Träger des Diskus! Er ließ ihn gegen Bana mit seinem trügerischen Kriegsheer wirbeln, sodass aus dessen tausend Armen Blut hervorströmte.
8. Du gibst mir köstlichen Reis mit Ghee, meinen regelmäßigen Unterhalt, Dienst in deiner Audienzhalle, Betelnüsse für die Hand, Schmuck für Hals und Ohren und wohlriechende Sandelpaste für den Leib. Du vermagst mich zu einem reinen Wesen zu machen. Dir, dessen Banner den Feind der haubentragenden Schlangen zeigt, singe ich viele Jahre Heil!
9. Wir, deine Diener, tragen das gelbe Gewand, das du abgelegt hast, essen aus deinem Gefäß und schmücken uns mit den Tulasi-Blütengirlanden, die du zuvor getragen hast. Wir erfüllen den uns aufgetragenen Dienst an den jeweiligen Orten und singen beim Tiruvonam-Fest: Heil dem, der auf der ausgestreckten, haubentragenden Schlange ruht!
10. O unser Herr! Schon an dem Tag, an dem wir als deine Diener eingetragen wurden, erlangte unser ganzes Haus Befreiung und Rettung. Du hast in Mathura an jenem glückverheißenden Tag den Bogen gebogen und bist auf die Köpfe der fünfköpfigen Schlange gesprungen. Dir singen wir viele Jahre Heil!
11. O Tirumal, wie Selvan Abhimanatungan, der Herr des schönen Kottiyur, frei von unrechtem Handeln, bin auch ich seit alters dein Diener. „Namo Narayana“ sprechend und deine vielen Namen preisend, werde ich dir auf vielerlei Weise Heil singen, o Reiner!
12. Vishnuchitta aus Villiputtur sprach diese liebenden Worte: „Viele Jahre Heil!“ Sie gelten dem Reinen, dem Höchsten, dem Träger des Bogens Sharnga. Wer sie als glückverheißende Worte lernt und ausspricht, wird, „Namo Narayanaya“ singend, den höchsten Atman umgeben und ihm immerdar Heil und Lob darbringen.
Periyalvar Tirumoli 1.1: Die Geburt Krishnas (13–22)
13. Als Kannan, Keshava, der Vollkommene, in Tirukkottiyur mit seinen farbenprächtigen Häusern geboren wurde, warfen die Menschen einander Öl und duftendes Pulver zu. So vermischte sich alles und machte Kannans Hof zu einer schlammigen Feststätte.
14. Die einen rannten, die anderen stürzten; sie jubelten vor Freude und suchten ihn: „Wo ist unser Herr?“ Überall im Hirtendorf sang man, schlug vielerlei Trommeln und tanzte zu ihrem Klang.
15. Als das Kind von so liebenswerter Herrlichkeit geboren war, kamen die Menschen, um es zu sehen. Beim Hineingehen und Hinausgehen sagten sie: „Unter den Männern ist ihm keiner gleich! Seht, der zum Stern Tiruvonam gehört, wird die Welt beherrschen.“
16. Sie rollten die Hängegefäße in den Hof und tanzten; sie versprengten reichlich duftendes Ghee, Milch und Joghurt. Die weichen, dichten Haare lösten sich. Überall vergaßen die Hirten von Ayppadi sich selbst in ihrer Freude.
17. Die Hirten drängten herein: mit ihren Schlingen und Hängegefäßen, den schönen Äxten und Stäben, gewohnt, auf Matten aus Palmblättern zu ruhen. Ihre Zähne glichen eben geöffneten Jasminknospen. Sie badeten einander im Ghee.
18. Sie streckte seine Hände und Füße, badete ihn behutsam mit Wasser aus dem großen Gefäß und reinigte ihm mit frischer, feiner Kurkuma die Zunge. Als das Kind für sie den Mund öffnete, sah sie darin die sieben Welten.
19. Die Frauen, die in seinem Mund die Welt gesehen hatten, freuten sich: „Er ist nicht bloß ein Hirtenknabe; er ist eine unergründliche Gottheit! Dieses Kind von überströmender Herrlichkeit und Güte ist der Wunderbare selbst.“
20. Am zwölften Tag stellten die Hirten in allen Richtungen Siegeszeichen auf. Froh feierten sie das erste Aufrichten des Kindes, jenes Mächtigen, der den gewaltigen Berg als Quirl getragen hatte.
21. Liegt er in der Wiege, tritt er so heftig, dass sie zerreißen könnte. Nehme ich ihn auf, drückt er mir die Hüfte zusammen. Halte ich ihn fest umschlungen, springt er gegen meinen Bauch. Meine Liebe, ich habe nicht seine Kraft: Ich bin ganz erschöpft!
22. Diese klangvollen Lieder hat Vishnuchitta mit der leuchtenden heiligen Schnur entfaltet. Sie erzählen von der Geburt des vollkommenen Narayana, der in Tirukkottiyur wohnt, umgeben von Feldern voller rotem Reis. Wer sie zu singen versteht, den belastet keine Sünde.
1.2: Die Schönheit des Kindes – von den Füßen bis zum Haar (23–43)
23. Devaki gab dieses unschuldige Kindlein, süß wie der Nektar aus dem kühlen Meer, Yashoda mit ihrem blumengeschmückten Haar. Seht seine Lotusfüße, die es mit den Händen ergreift und genüsslich in den Mund nimmt! Ihr mit den korallenroten Lippen, kommt und schaut!
24. Als hätte man Perlen, Edelsteine, Diamanten und feinstes Gold nebeneinander eingesetzt, so harmonisch sind die zehn Zehen an den Füßen des Edelsteinfarbenen. Seht sie euch an! Ihr mit der leuchtenden Stirn, kommt und schaut!
25. Dieses Kind schmiegte sich an die milchreiche Brust der jungen Hirtin mit den kräftigen Schultern, trank sich satt und liegt nun da. Seht seine Fußknöchel, an denen die silbernen Ringe auf beiden Beinen glänzen! Ihr schönen Frauen, kommt und schaut!
26. Sie hatte sich gemüht, das duftende Ghee zu bereiten; er aß Topf um Topf davon leer. Zornig über den Verlust zog sie ihn heran und drohte ihm mit dem alten Seil des Butterquirls. Da kroch er voller Furcht davon. Seht seine Knie! Ihr mit den knospenden Brüsten, kommt und schaut!
27. Nachdem er an der Brust der gewaltigen Dämonin gesogen hatte, lag dieses Kind da, als schliefe es. Er ist derselbe, der einst die Brust des kriegerischen Hiranya aufriss. Seht seine Schenkel! Ihr mit den vollen Brüsten, kommt und schaut!
28. Achyuta erschien aus dem Leib Devakis, die das Herz Vasudevas, stark wie ein brünstiger Elefant, nie verlässt, am zehnten Stern von Hasta aus gezählt. Seht den zarten verborgenen Körperteil des Kindes! Ihr mit dem knospenden Lächeln, kommt und schaut!
29. Der Höchste eilt herbei, entreißt dem mächtigen, langrüsseligen Elefanten den von ihm Fortgezogenen und läuft davon. Seht seine Hüften, geschmückt mit dicht gereihten Korallen, einer geraden Hüftschnur und Perlen! Ihr mit der strahlenden Stirn, kommt und schaut! Die Beziehung der handelnden Personen in der ersten Vershälfte ist unsicher; die Wiedergabe ist vorläufig.
30. Nandas Kind spielt wie ein Elefant mit starken Stoßzähnen und überwältigt die Schar der herbeigekommenen Kinder. Seht seinen überaus schönen Nabel! Ihr mit dem leuchtenden Schmuck, kommt und schaut!
31. Die Hirtin gab dem Kind, dessen Farbe dem brausenden Meer gleicht, ihre süße Brust. Mit einer List hielt sie es fest und band es, ohne dass es entkommen konnte, mit dem alten Seil. Seht seinen Bauch! Ihr mit den glänzenden Armreifen, kommt und schaut!
32. Dieses Kind wurde an einen großen Mörser gebunden und brach dort die beiden mächtigen Maruda-Bäume. Seht seine heilige Brust, auf der eine Kette mit herrlichen Edelsteinen schimmert und sich bewegt! Ihr mit dem kostbaren Schmuck, kommt und schaut!
33. Schon als er erst vier oder fünf Monate alt war, streckte er seinen Fuß aus, zertrat den Wagen und raubte der Dämonin mit den scharfen, gebogenen Zähnen das Leben. Seht seine Schultern! Ihr mit den Locken, kommt und schaut!
34. Yashoda mit den weiten, dunkel umrandeten Augen zieht dieses kleine Kind auf, blau wie die Wasserlilie am Feldrand. Seht die Handflächen, in denen der scharfe Diskus und das Muschelhorn leuchten! Ihr mit den schweren Ohrringen, kommt und schaut!
35. Die Hirtin mit dem blumigen Haar, um das Bienen kreisen, nahm den kleinen Kuhhirten als ihren Sohn an und zieht ihn auf. Er verschlang das gesamte Weltall mitsamt seinen Ländern. Seht seinen Hals! Ihr schönen Frauen, kommt und schaut!
36. „Komm, unser kleiner Löwe mit dem roten Fruchtmund!“, sagen die Hirtinnen und nehmen ihn auf den Arm. Begierig nach dem Nektar seines Mundes küssen sie ihn mit ihren eigenen roten Lippen. Seht diesen roten, fruchtgleichen Mund! Ihr mit dem schönen Schmuck, kommt und schaut!
37. Yashoda schaut ihn aufmerksam an, reinigt ihm die Zunge mit fein zerriebener Kurkuma und badet den Vollkommenen. Erlebt seine Stimme, seht seine Augen, seinen Mund, sein Lächeln und seine Nase! Ihr mit den dichten Haaren, kommt und schaut!
38. Um das Leid der himmlischen Götter zu beenden, kam er als Sohn Vasudevas auf die Erde. Er wächst heran, um die starken Asuras zu überwinden. Seht seine Augen! Ihr mit den schweren Armreifen, kommt und schaut!
39. Noch ehe die Zeit erfüllt war, gebar Devaki, deren Gestalt der Shri gleicht, zur Rettung der ganzen Erde dieses dunkel leuchtende, edelsteinfarbene Kind. Seht seine Augenbrauen! Ihr mit dem Brustschmuck, kommt und schaut!
40. Dieses Kind verzehrt freudig Erde, Berge, Meer und alle sieben Welten, als wären sie seine Speise. Seht, wie schön und fest die farbenprächtigen Ohrringe in Makara-Gestalt an ihm sitzen! Ihr mit dem herrlichen Schmuck, kommt und schaut!
41. Die Mädchen bauen kleine Häuser, tragen winzige Worfelkörbe, Spielgefäße und Vögel auf ihren Unterarmen mit sich. Der Höchste packt ihre Spielsachen, entreißt sie ihnen und läuft davon. Seht seine Stirn! Ihr schön Geschmückten, kommt und schaut!
42. Mit einem schönen Stab aus feinem Gold in der Hand läuft er umher und hält die jungen Kälber zurück. Fußringe und Schellen klingen dabei durcheinander. Seht seine Haarlocken! Ihr mit den vollen Brüsten, kommt und schaut!
43. Yashoda mit ihrem Haar, um das Bienen schwirren, beschrieb ihn so von den heiligen Füßen bis zum Scheitel. Der Sänger aus dem südlichen Putuvai hat diese einundzwanzig Verse voller Liebe ausgesprochen. Wer sie rezitiert, wird nach Vaikuntha gelangen und dort in Verbundenheit verweilen.
1.3: Das Wiegenlied (44–53)
44. Brahma ließ dir mit großer Sorgfalt eine kleine, wunderschöne Wiege bringen: aus gediegenem Gold, mit Rubinen und dazwischen eingesetzten Diamanten. Du kostbarer kleiner Zwerg, schlaf, schlaf! Du, der die Welt ausmaß, schlaf, schlaf!
45. Ishvara, der Schädelträger, der auf dem Stier reitet, sandte dir ein schönes Hüftgehänge: schwere Edelsteine, dazwischen helle Granatapfelblüten, kunstvoll aneinandergereiht. Mein Herr, weine nicht, weine nicht, schlaf, schlaf! Du, der die Welt ausmaß, schlaf, schlaf!
46. Für meinen Herrn mit der schönen heiligen Brust und den harmonisch schönen Lotusfüßen brachte Indra selbst ein prachtvolles Schellenband. Glücklich steht er vor dir. Schlaf, schlaf, du mit den Lotusaugen, schlaf, schlaf!
47. Aus dem schönen Himmel brachten die Unsterblichen ein rechtsgewundenes Muschelhorn, Schellen für deine rötlichen Füße, Armreifen für die Hände, eine Schnur und eine Kette für die Hüfte. Du dunkle Wolke mit den rötlichen Augen, schlaf, schlaf! Du kleiner Löwe Devakis, schlaf, schlaf!
48. „Diese passen zu seiner herrlichen Brust“, dachte Vaishravana, dessen Freigebigkeit keine Fehler kennt. Er brachte das schöne Amulett der fünf Waffen und eine Halskette, verneigte sich und steht glücklich vor dir. Du von der Farbe eines reinen Edelsteins, schlaf, schlaf!
49. Varuna sandte eine Kette leuchtender Perlen aus dem wogenden Meer, erlesene Korallen und wohlgeformte Armreifen: „Diese sind seiner würdig.“ Du mit der lichtstrahlenden Krone, schlaf, schlaf! Du mit den schönen Schultern, schlaf, schlaf!
50. Die heilige Göttin auf der honigreichen Blüte sandte einen eigenhändig geflochtenen Kranz aus duftendem Tulasi des Waldes und einen Blumenkranz vom Kalpaka-Baum der üppigen himmlischen Haine. Mein König, weine nicht, weine nicht, schlaf, schlaf! Du, der in Kudandai ruht, schlaf, schlaf!
51. Die Göttin der Erde sandte Achyuta einen Gürtel, einen goldenen kleinen Dolch, goldene Armreifen, ein edelsteinbesetztes Stirnjuwel und Reihen goldener Blumen für die schönen Füße. Du, der an der vergifteten Brust trank, schlaf, schlaf! Narayana, weine nicht, schlaf, schlaf!
52. Die wilde Göttin, deren Reittier die Antilope ist, steht hier mit duftendem Puder und Kurkuma für deinen Körper, Augenschminke für deine großen rötlichen Augen und rotem Sindura. Mein Lieber, weine nicht, weine nicht, schlaf, schlaf! Du, der in Arangam auf dem Schlangenlager liegt, schlaf, schlaf!
53. Die Hirtin sang dem Dunkelfarbenen, der an der Brust der hinterlistig gekommenen Dämonin trank, dieses Wiegenlied. Der Sänger aus Putuvai, wo die Kenner der Veden in guter Sprache sprechen, hat ihre Worte besungen. Wer sie ohne Auslassung beherrscht, dem begegnet kein Leid.
1.4: Die Mutter ruft den Mond (54–63)
54. Sein Stirnjuwel schwingt hin und her, während er krabbelt. Seine goldenen Schellen klingen, und er wühlt im Staub. Junger, großer Mond! Wenn dein Antlitz Augen hat, schau doch hierher und sieh das Spiel meines Sohnes Govinda!
55. Mein kleiner Liebling, mein süßer Nektar, mein Herr, weist mit seinen kleinen Händen immer wieder auf dich und ruft dich. Willst du mit dem Dunkelfarbenen spielen, verstecke dich nicht in den Wolken! Großer Mond, komm fröhlich herbeigeeilt!
56. Mag dich ein leuchtender Kreis umgeben und dein Glanz sich überallhin ausbreiten: Was du auch tust, du kommst dem Gesicht meines Sohnes nicht gleich. Der Wunderkundige, der Herr von Venkata, winkt dir. Mond, komm rasch herbei, damit seine kleine Hand vom Rufen nicht schmerzt!
57. Sieh, der Diskusträger öffnet seine großen Augen weit und zeigt von meiner Hüfte aus immer wieder auf dich. Chandra, wenn du weißt, was recht ist, stelle dich nicht taub! Wenn du nicht selbst kinderlos bist und nichts davon verstehst, dann komm!
58. Aus seinem schönen Mund fließt klarer Nektar, und mit noch unvollkommenen, zarten Kinderworten ruft er nach dir. Wenn der kleine Shridhara immer wieder ruft und du dennoch nicht kommst: Sind deine Ohren etwa verschlossen, du gefleckter großer Mond?
59. Der mit den starken Händen, die Keule, Diskus und Sharnga-Bogen tragen, gähnt und möchte einschlafen. Doch ohne Schlaf wird die Muttermilch nicht verdaut. Du großer Mond, der am Himmel wohnt, komm eilends herbeigelaufen!
60. Missachte ihn nicht, weil er ein Säugling ist! Er ist derselbe kleine Knabe, der einst auf dem Blatt des Banyanbaums ruhte. Wird er zornig, springt er hoch und fängt dich. Unterschätze Mal nicht! Großer Mond, komm freudig herbeigeeilt!
61. Verachte meinen jungen Löwen nicht, weil er klein ist! Geh zu Mahabali und frage ihn, was es mit dieser Kleinheit auf sich hat. Wenn du denselben Fehler machst, wirst du die Folgen selbst tragen. Vollmond, der große Mal ruft dich dringend!
62. Sieh, unser Herr mit dem geräumigen Bauch hat die Butter aus dem Topf mit vollen Händen verschlungen; nun ruft er dich. Er wird seinen Diskus nach dir werfen, daran besteht kein Zweifel! Wenn du heil bleiben willst, großer Mond, komm freudig herbei!
63. So sprach Yashoda mit den großen, dunkel umrandeten Augen Worte, die ihrem Sohn angemessen waren. Vishnuchitta, der kundige Dichter aus dem strahlenden Putuvai, hat sie in diesen tamilischen Versen entfaltet. Wer sie alle zu sprechen vermag, bleibt von Leid frei.
1.5: Das Sengirai-Spiel (64–74)
64. Du mit dem edlen Bauch, der die Welt zu ihrer Rettung erschuf und in sich aufnahm! Höchster, der viele Weltzeiten hindurch sanft im Yoga-Schlaf auf einem Banyanblatt ruhte! Du mit langen Lotusaugen und dunklem Leib! Die rötlich strahlende Göttin hält deine Brust für ihre sichere Wohnung. Deine prächtigen Makara-Ohrringe glänzen. Mein Lieber, wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
65. Du nahmst die Gestalt des gewaltigen Löwen an und rissest mit scharfen Krallen den Leib des Asura auf, sodass das Blut hervorquoll, um seinem Sohn die Wahrheit zu bestätigen. Als der Herr der oberen Götter in Zorn geriet und schwarze Wolken Hagel und Regen herabstürzen ließ, hieltst du den Berg als Schirm über das Vieh. Lass mich dir dienen: Wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
66. Unser Herr, Sinn der vier Veden! Du wurdest zur Mutter des Viergesichtigen auf dem schönen Lotus deines Nabels. Du wuchsest gewaltig empor, durchmaßest die ganze Erde, die Sternenwelt und den Raum darüber hinaus. Du besiegtest den Elefanten und die sieben Stiere im wilden Kampf. Mein Lieber, wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
67. Zur Freude der Himmlischen brachtest du den starken Wagen zum Umstürzen und trankst das Gift der trügerischen Dämonenbrust. Mein dunkles Kälbchen, du schleudertest das Kalb gegen den starken Vilva-Baum, um seine Früchte herabzuschlagen. Wie ein Elefant zogst du in den donnernden Kampf, in dem Dhenuka, Mura und der grausame, mächtige Naraka untergingen. Wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
68. Du schöpftest heimlich den Joghurt, in dem noch der Quirl stand, und die Butter, welche die schönen Frauen mit langen Haaren aufbewahrt hatten, und verschlangst alles. Du stießest mit unwiderstehlicher Kraft gegen die beiden zusammenstehenden Maruda-Bäume. Noch ehe dein perlengleiches Lächeln ganz erblüht, schwingen die dichten, schönen Locken vor deinem Gesicht. Mein Vater, wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
69. Blütenfarbener, dessen Gestalt einer dunklen Wolke gleicht! Mein schöner kleiner Junge, du vollführtest deinen reinen Tanz auf dem Haupt Kaliyas im großen Waldteich. Du rissest dem hochgewachsenen, brünstigen Elefanten den Stoßzahn aus und vernichtetest ohne Zögern die Ringer, die dir mit List zum Kampf entgegentraten. Deine beiden Füße tanzten dabei. Mein Hirtenkind, wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
70. Du hieltest das Wort der tüchtigen Hirten und bezwangst die sieben starken Stiere um Nappinnai willen, der schönen Frau mit reinen, dunklen Haaren, einem Pfau vergleichbar. So wurdest du ihr mächtiger Herr. Du lenktest einen einzigen Wagen in den überreichen Lichtbereich, holtest die verschwundenen Kinder zurück und vereintest sie mit ihrer Mutter. Mein Vater, wiege dich einmal für mich im Sengirai-Spiel! Du kampfstarker Stier der Hirten, wiege dich, wiege dich!
71. Die jungen Frauen tragen dich auf ihrer Hüfte in ihre Häuser und spielen mit dir, wie ihr Herz es wünscht. Lass sie froh sein, lass die Augen aller Betrachter sich erfreuen und die Kundigen dich preisen! Erweise mir, die dich als Kind empfangen hat, deine Gunst. Bewohner von Kurungudi und Vellarai, König des von Mauern umgebenen Solai-Berges, Nektar von Kannapuram! Nimm meinen Kummer und wiege dich im Sengirai-Spiel! Herr der sieben Welten, wiege dich, wiege dich!
72. Du duftest nach Milch, Ghee, Joghurt, feinem Sandel, Champaka, Lotus und gutem Kampfer. In deinem schönen korallenroten Mund glänzen einige Zähnchen wie zarte silberne Sprossen. Der Nektar deiner fruchtgleichen Lippen tropft mitten auf das schöne Fünfwaffenamulett über deinem dunklen Leib. Du würdiger Sinn der Veden, wiege dich im Sengirai-Spiel! Herr der sieben Welten, wiege dich, wiege dich!
73. An deinen roten Lotusfüßen und den Zehen, die kleinen Blütenblättern gleichen, glänzen Ringe und Schellen. Um deine Hüfte liegen Goldschnur, granatapfelblütenförmiger Schmuck, goldene Glöckchen, Ringe und kleines Gehänge. Das glückverheißende Fünfwaffenamulett, Oberarmreifen, Ohrringe, Makara-Schmuck, Ohrspangen und Stirnjuwel leuchten miteinander. König unseres Hauses, wiege dich im Sengirai-Spiel! Herr der sieben Welten, wiege dich, wiege dich!
74. „Du wurdest zum Schwan, zum Fisch, zum Mannlöwen, zum Zwerg und zur Schildkröte. Herr der Hirten, nimm meinen Kummer! Wiege dich im Sengirai-Spiel! Herr der sieben Welten, wiege dich, wiege dich!“ So freute sich Yashoda mit ihrem schwanengleichen Gang. Der Sänger des ruhmreichen Putuvai hat ihre Worte zu diesen zehn süß klingenden tamilischen Liedern geflochten. Wer sie beherrscht, erlangt hier Freude und Ruhm in allen acht Himmelsrichtungen.
1.6: Klatsche in die Hände! (75–85)
75. Lass die rubinbesetzten Schellen erklingen und die sorgfältig aus reinem Gold gefertigten Glöckchen an deiner Hüfte schwingen! Lass die Perlenzähnchen in deinem korallenroten Mund glänzen! Klatsche mit den Händen, die einst das Land als Gabe empfingen! Mein kleiner Lockenkopf, klatsche in die Hände!
76. Die goldene Hüftschnur und die Edelsteinschellen schwingen an deinem Leib, das besondere Stirnjuwel hängt herab und tanzt. Steige von meiner Hüfte herunter und klatsche auf dem Schoß des Königs eurer Hirten! Wunderbarer, klatsche in die Hände!
77. Mein Edelsteinfarbener, dein goldener Ohrschmuck strahlt, als sei er mit kostbaren Steinen, Perlen und schönen Korallen besetzt. Lass die Perlen in deinem kostbaren Mund leuchten und klatsche auf dem schönen Schoß deiner Mutter! Du mit dem herrlichen Diskus in der Hand, klatsche!
78. „Heller Mond am Himmel, Chandra, komm in den reinen, mondbeschienenen Hof und spiele!“ So ruft sie und preist dich unaufhörlich. König der Hirten, klatsche, dass sie sich freut! Du, der in Kudandai ruht, klatsche in die Hände!
79. Du bringst Schlamm und Staub mit, häufst und drückst alles zusammen, schleichst unbemerkt ins Haus und isst den Joghurt aus dem Kochtopf und die Butter aus dem großen Gefäß. Mein ungebändigtes Kälbchen, klatsche! Padmanabha, klatsche in die Hände!
80. Die Hundert widersetzten sich dem Wort ihres Vaters und führten Krieg. Damit die Zuflucht Suchenden das Land regierten und die feindlichen Könige fielen, lenktest du damals für die Fünf den Wagen. Klatsche mit diesen Händen! Du kleiner Löwe Devakis, klatsche!
81. Du batest den weithin ausgebreiteten Ozean um einen Weg, doch die Wellen schlugen nur gegen deine bittend ausgestreckte Hand, und der Meeresgott blieb verborgen. Da legtest du den Pfeil an und brachtest das Meer zum Erzittern. Klatsche mit diesen Händen! Träger des Sharnga-Bogens, klatsche!
82. Mit dem Affenheer drängtest du das tosende Meer zurück und bautest eine Brücke. Mit tödlichen Pfeilen bedrängtest du die Rakshasas im wasserumgebenen Lanka, bis sie zugrunde gingen. Klatsche mit diesen Händen! Du mit dem Diskus in der Hand, klatsche!
83. Als er gegen die fest errichtete Säule schlug, wuchsest du dort empor in Löwengestalt mit scharfen Krallen. Du drangst bis zum Herzen vor und zerrissest Hiranyas breite, glänzende Brust. Klatsche mit diesen Händen! Du, der an der Dämonenbrust trank, klatsche!
84. Die Götter kamen zum tiefen Meer, drängten sich zusammen und stellten den Mandara-Berg als Quirl hinein. Du wandest Vasuki als starkes Seil darum und quirltest das Meer. Klatsche mit diesen Händen! Du von der Farbe einer Regenwolke, klatsche!
85. Der Sänger aus Villiputtur mit seinen stets duftenden Blumenhainen sprach voller Sehnsucht diese zehn Klatschlieder über den König der Hirten, der erschien, um uns in seinen Dienst zu nehmen. Wer sie mit solcher Sehnsucht spricht, dessen Karma vergeht.
1.7: Die ersten Schritte (86–96)
86. Wie ein Elefant langsam voranschreitet, an dem Ketten scheppern und hängende Goldglöckchen klingen, während an drei Stellen der Brunstsaft fließt: So sollen seine Schellen miteinander lärmen und die Glöckchen am Gürtel wie Trommeln tönen. Wird Sharngapani nicht auf seinen beiden breiten Füßchen seine ersten schwankenden Schritte tun?
87. Wie die kleine Mondsichel über einer feinen Zweigspitze am roten Abendhimmel erscheinen die frischen weißen Zähnchen im geöffneten roten Mund, wenn er lacht. Er trägt eine Muschelkette und ein Schildkrötenamulett, er, der auf Ananta ruht. Wird Vasudeva, der herrlich Edelsteinfarbene, nicht seine ersten schwankenden Schritte tun?
88. Wie Blitz und weißer Mond mit ihrem Lichtkreis leuchten das kleine Schmuckblatt und das gelbe Gewand an ihm. Mit seinem Halsreif gleicht er einer dunklen Wolke, durch die ein Blitz strahlt. Wird Hrishikesha, der aus sich selbst heraus leuchtet, nicht seine ersten schwankenden Schritte tun?
89. Als hätte jemand einen Krug voll Zuckerrohrsaft geöffnet, strömt seine Süße hervor. Mein Wolkenfarbener mit der heiligen Brust lacht hell, kommt freudig zu mir und gibt mir einen Kuss. Mir, seiner Mutter, schenkt er den Nektar seines Mundes und lässt mich neu aufblühen. Wird er nicht seine ersten schwankenden Schritte über die Köpfe seiner Feinde tun?
90. Vorne läuft eilig ein kleiner, schöner Silberberg; hinter ihm setzt sich ein kleiner dunkler Berg in Bewegung und folgt ihm Schritt für Schritt. So läuft sein großer Bruder Baladeva voraus, dessen unaufhörlichen Ruhm die Welt besingt, und er folgt ihm. Wird er nicht seine ersten schwankenden Schritte tun?
91. Auf einer Fußsohle trägt er das Muschelhorn, auf der anderen den Diskus. Mit beiden Füßen setzt er überall Zeichen auf den Boden, als schriebe er sie nieder. Über die immer wachsende Flut der Freude gießt er neuen Regen. Wird der Dunkle von der Farbe des Meeres, der Vater Kamas, nicht seine ersten schwankenden Schritte tun?
92. Wie kleine Tautropfen aus einer sich öffnenden Lotusblüte tropft es unaufhörlich aus seinem vollen roten Mund. Die Glöckchen seines Gewandes klingen hell wie die Halsglocke eines kräftigen Stieres. Wird Sharngapani nicht auf seinen beiden breiten Füßchen seine ersten schwankenden Schritte tun?
93. Wie Wasserfälle, die seitlich über einen kleinen schwarzen Felsen fließen, gleitet seine Muschelkette auf und ab und hängt herab, während sich seine geschmückten Hüften bewegen. Ein so kostbares Kind hat die Menschenwelt noch nie hervorgebracht. Wird Vasudeva, der herrlich Edelsteinfarbene, nicht seine ersten schwankenden Schritte tun?
94. Wie ein dunkles Elefantenjunges, das sich mit hellem Staub bestreut und darin wälzt, spielt Trivikrama im feinen Staub; kleine Schweißtropfen zeichnen seine Haut. Damit seine zarten, wie junge Lotusblüten geöffneten Füße nirgends schmerzen: Wird er nicht auf dem Lager kühler Blumen seine ersten schwankenden Schritte tun?
95. Wie der Mond über dem Wasser glänzt Keshavas Stirnjuwel vor seinem heiligen Gesicht und schwingt nach allen Seiten. Aus seinem kleinen Glied spritzen Tropfen, die nach dem Lied größere heilige Kraft verleihen als die mächtigen Wasser der Ganga. Wird der rotäugige Mal nicht seine ersten schwankenden Schritte tun?
96. Der Dunkelfarbene erschien unter den Hirten. Seine ersten schwankenden Schritte erfreuten die Mütter und ließen seine Feinde erzittern. Vishnuchitta, gerühmt unter den Veyar, hat dies in würdigen Versen entfaltet. Wer sie zu sprechen vermag, wird Kinder empfangen, die sich vor den Füßen des wunderbaren Edelsteinfarbenen verneigen.
1.8: Komm in meine Arme! (97–107)
97. Deine goldenen Schellen und dein Stirnjuwel schwingen; ihr eigener Klang tönt „schalan, schalan“. Wie eine vom Blitz erhellte Wolke, die rasch heranzieht, laufe an meine Hüfte: Achcho, achcho! Mein Herr, komm: Achcho, achcho!
98. Wie Bienen, die Honig aus einer roten Lotusblüte trinken, drängen sich deine Locken um deinen korallenroten Mund. Komm mit den Händen, die Muschelhorn, Bogen, Schwert, Keule und Diskus tragen: Achcho, achcho! Komm und umarme mich fest: Achcho, achcho!
99. Du wurdest zum Boten der Fünf und brachtest den Bharata-Krieg zum Austrag. Du betratest den schönen Teich, in dem die giftspeiende Schlange lag, sprangst auf ihre Hauben, sodass sie erschrak, und gewährtest ihr dann Gnade. Dunkelfarbener, komm: Achcho, achcho! Herr der Hirten, komm: Achcho, achcho!
100. „Gib uns ein wenig duftende Sandelpaste“, sagtest du. Vertrauensvoll salbte sie deinen heiligen Leib. Damals zogst du sie empor, sodass ihr ausgeprägter Buckel verschwand. Komm: Achcho, achcho! Mein Herr, komm: Achcho, achcho!
101. Umringt von Königen mit ihren Fußspangen saß Duryodhana da, strahlend wie die Sonne. Er setzte zum Aufstehen an, setzte sich wieder und schaute dich an, voll großer Hinterlist. Du blicktest so feurig auf ihn, dass er innerlich brannte. Komm: Achcho, achcho! Du mit dem schönen Diskus in der Hand: Achcho, achcho!
102. Du ordnetest den Kampf, um die Last der Erde zu lindern, und lenktest den Wagen für Vijaya mit seiner reichen Girlande. Großer dunkler Kannan, dessen Leib einer Regenwolke gleicht, komm und umarme mich fest: Achcho, achcho! Du kampfstarker Stier der Hirten: Achcho, achcho!
103. Beim Opfer des hochberühmten Mahabali verhinderte Shukra die Gabe: „Dies ist nicht recht!“ Mit einem Grashalm stachst du ihm ins Auge. Du mit dem Diskus in der Hand: Achcho, achcho! Du, der links das Muschelhorn trägt: Achcho, achcho!
104. „Was ist das für ein Trug? Mein Vater hat es nicht erkannt! Nimm wieder deine frühere Gestalt an und miss damit!“, sagte Namuchi. Du wirbeltest ihn in den Himmel. Du mit der leuchtenden Krone: Achcho, achcho! Herr von Venkata: Achcho, achcho!
105. „Nicht Meer, Berge und alle sieben Welten reichen aus, diese Schädelschale zu füllen! O Wolkenfarbener!“ So flehte Ishvara mit seinem blumengeschmückten, verfilzten Haar um eine Gabe. Du fülltest seine Schädelschale. Komm: Achcho, achcho! Du mit dem heiligen Zeichen auf der Brust: Achcho, achcho!
106. Dichte, große Finsternis umhüllte die Welt, und die beständigen vier Veden waren ganz verschwunden. Damit diese tiefe Dunkelheit von der Erde wich, nahmst du damals Schwanengestalt an. Komm: Achcho, achcho! Du gabst die kostbaren Veden zurück: Achcho, achcho!
107. „Komm, achcho!“ So rief die Hirtin Narayana, der denen entgegentritt, die ihn lieben. Diese Worte besang der Sänger, der Herr von Putuvai mit seinen schönen hohen Häusern. Wer sie täglich singt, wird den weiten Himmel bewohnen.
1.9: Er umarmt mich von hinten (108–117)
108. Wie eine Perle, die an der Spitze einer rubinroten Knospe inmitten einer Rundung hervortritt, fallen Tropfen um Tropfen. So kommt mein Kleiner und umarmt mich von hinten. Govinda umarmt mich von hinten. Das Bild beschreibt unbefangen den urinierenden kleinen Krishna.
109. Mit Schellen und kleinem Hüftgehänge, Armringen an den Händen und einer Kette am Hals kommt mein Kannan in seiner eigenen anmutigen Weise daher und umarmt mich von hinten. Mein Herr umarmt mich von hinten.
110. Jener Anführer wollte die Erde beherrschen, ohne den prunkvoll aufgetürmten großen Reichtum in Eintracht zu teilen und zu genießen. Unser Vater erschien, um sein Haus zu Fall zu bringen. Er kommt und umarmt mich von hinten. Der Stier der Hirten umarmt mich von hinten.
111. „Vollkommener Träger Nandakas, du bist meine Zuflucht!“, sprach Dhananjaya und verneigte sich. Für ihn lenkte der Herr auf Erden Vijayas festen, edelsteingeschmückten Wagen, sodass die Könige erschraken. Er umarmt mich von hinten. Der König der Himmlischen umarmt mich von hinten.
112. Er trägt sein kleines bronzenes Schmuckblatt und spielt unter den dunklen Laubbäumen, an denen viele Knospen hervortreten. Während vielerlei Lieder und Segensrufe erklingen, umarmt er mich von hinten, der einst die weiten Länder empfing. Vamana umarmt mich von hinten.
113. Als einzelner junger Brahmanenschüler, einen Schirm tragend, trat er zu dem einen hin, der am nördlichen Opferaltar stand. Vor den Augen der Kshatriyas empfing er das gesamte Land als Gabe. Er von der glückverheißenden Gestalt umarmt mich von hinten. Der die Erde ausmaß, umarmt mich von hinten.
114. Er drehte den hohlen Mörser um, stieg darauf und verschlang genüsslich die süße Milch und die Butter aus den großen Gefäßen, bis sein heiliger Bauch ganz gefüllt war. Unser Vater kommt und umarmt mich von hinten. Der Diskusträger umarmt mich von hinten.
115. Vor den Augen der älteren Frauen steigt er auf den alten Sandhügel, tanzt voller Freude und spielt auf der Flöte. Die würdigen Vedenkundigen verneigen sich, die Unsterblichen preisen ihn. So kommt er und umarmt mich von hinten. Mein Herr umarmt mich von hinten.
116. Seiner Geliebten, die nach dem Kalpaka-Hain verlangte, versprach er: „Ich gebe ihn dir jetzt!“ Er vollbrachte seine Tat in Indras Garten und brachte den Baum in ihren mondhellen Hof. Er umarmt mich von hinten. Der König der Himmlischen umarmt mich von hinten.
117. So sprach die Hirtin mit den breiten, bambusgleichen Schultern, als der Herr des Diskus sie von hinten umarmte. Vishnuchitta schenkte uns voller Freude diese zehn tamilischen Verse. Wer sie beherrscht, wird sich guter, wohlgeratener Kinder erfreuen.
2.1: Das Guck-guck-Spiel (118–127)
118. Er trägt links das weithin gerühmte Muschelhorn und spielt die schöne Bambusflöte. Für die geduldigen Könige, die im betrügerischen Würfelspiel verloren hatten, ging er als Bote; als er nicht einmal zehn Ortschaften erhielt, brachte er den Bharata-Krieg zum Austrag. Dieser Bote macht nun sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
119. Damit die Könige mit berggleichen Schultern, die großen Wagenkämpfer und viele andere erschüttert und die Hundert vernichtet wurden, stand der Rotäugige vorn auf dem starken Wagen, während Partha seinen Bogen spannte. Dieser Unbändige kommt und macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
120. Er betrat das brennende Wasser, kletterte auf den Kadamba-Baum und sprang auf Kaliyas böse Hauben. Mit klingenden Fußschellen tanzte er dort und stand dann als kunstreicher Spieler der Bambusflöte. Dieser Hirte kommt und macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
121. In der Dunkelheit geboren, kam er herbei, nahm den einfachen, starken Hirten ihre Verwirrung und brachte den grausamen Kamsa zu Fall. Einst nahm der Schelm uns die schönen Seidengewänder fort. Er kommt und macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
122. Er zertrümmerte den vor den Stieren stehenden Wagen. Als er Butter gestohlen hatte, fesselte Nandas Frau ihn mit dem Seil ihres Butterquirls. Er wand sich und hüpfte unter ihrer Strafe, doch damals blieb er gebunden. Nun macht er sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
123. Zur Freude der edlen Devaki mit den zarten, wohlgeformten Brüsten erschien er. Ghee, Milch und Joghurt, die wir im Hirtendorf aufbewahrt hatten, verschlang er. Dieser Vater kommt und macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
124. „Hat sie ihn angenommen, oder hat sie ihn selbst geboren?“ So fragt man sich bei Yashoda, deren Herz ganz zu ihm passt. Ihr junger Löwe, der mächtige Hirtenlöwe mit dichtem dunklem Lockenhaar, unser Vater kommt und macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
125. Dem Wort folgend, das die Frau mit dem starken Buckel aufgebracht hatte, überließ er Bharata die gewaltigen Elefanten, Pferde und das gesamte Königreich auf Erden und ging in den harten Wald. Dieser Schönäugige macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
126. Der Elefant, im Maul des grausamen Krokodils gefangen, schrie auf, hob die Hände im Gebet und rief: „Mein Kanna, Kanna!“ Auf dem Vogel kam der Herr zu Hilfe und löste sein schweres Leid. Er kommt und macht sein Guck-guck-Spiel! Ach, er macht sein Guck-guck-Spiel!
127. Der Bogenträger sandte seine Pfeile aus, sodass das mächtige Lanka erbebte. Vishnuchitta hat über ihn diese zehn wortreichen Lieder vom Guck-guck-Spiel entfaltet. Wer sie beherrscht, wird nach Vaikuntha gelangen und dort beständig verweilen.
Periyalvar Tirumoli 2.2: Die Einladung zum Trinken (128–138)
128. Du, dessen Lager die Schlange ist, Stier der Hirten, erwache und trinke an meiner Brust! Ohne nachts zu trinken bist du eingeschlafen, und nun ist schon Mittag. Ich sehe dich nicht kommen; dein Bauch ist leer geworden. Meine vollen Brüste fließen über. Setze deinen heiligen Mund an, trinke froh und strample dabei!
129. Seit deiner Geburt, mein Herr, finde ich nichts mehr von dem aufbewahrten Ghee, der aufgekochten Milch, dem festen Joghurt und der duftenden Butter wieder. So viel hast du angestellt! Doch ich werde dir nichts tun; fürchte dich nicht und werde nicht böse. Zeige dein perlengleiches Lächeln, schnupfe dein Näschen frei und trinke an meiner Brust!
130. Wenn ihre Kinder weinend fortgehen, können die Mütter es nicht ertragen. Sie kommen und streiten mit dir, Vasudeva, der du dich immer zu behaupten weißt. Dein Vater steht nicht einfach auf deiner Seite. Ich aber kann dich nicht einmal schelten. Schönes Kind Nandagopas, trinke die Milch, die meine Brust für dich hervorbringt!
131. Als du mit deinem weichen, baumwollgleichen Fuß gegen den trügerischen Wagen tratst, den Kamsa gegen dich ausgesandt hatte, und ihn ganz zerbrachst, hatte ich Angst, du könntest dir wehgetan haben. König der Unsterblichen, du gehst wahrlich über das Maß der Hirtenschar hinaus! Du fingst Kamsa in deiner eigenen List. Trinke an meiner Brust!
132. Der böse Kamsa ist zornig auf dich und wartet auf einen unbewachten Augenblick. Finge er dich mit seiner List, könnte ich nicht weiterleben, Vasudeva! Das Wort deiner Mutter hat Gewicht; ich sage es dir ausdrücklich: Geh nicht fort! Du schöne Leuchte des Hirtendorfes, komm und trinke ruhig an meiner Brust!
133. Du wohnst freudig in Villiputtur, wo Bienen in den offenen Haaren der Frauen mit blitzschlanken Hüften süß summen. Wer dich sieht, fragt: „Welches Gelübde hat wohl die Frau erfüllt, die dieses Kind in ihrem Leib getragen hat?“ Du lässt sie so über mich sprechen. Hrishikesha, trinke an meiner Brust!
134. Frauen leben in der Hoffnung, ein Kind wie dich zu bekommen. Wer dich gesehen hat, vergisst weiterzugehen. Mit beiden Augen schaust du sie so an, dass ihr Herz in Bewegung gerät. Die Frauen mit blumigem Haar, um das Bienen kreisen, stehen hier und möchten dich forttragen, um den Nektar deines Mundes zu kosten. Govinda, trinke du an meiner Brust!
135. Du vernichtetest die Körper der beiden Ringer, die wie zwei Berge gegen dich standen. Komm auf meinen Schoß und lehne deine heilig strahlende Brust an mich. Nimm die eine Brust in den Mund, umfasse die andere mit der Hand und trinke abwechselnd an beiden, immer wieder begierig!
136. Wie schöne Perlen, die in eine Lotusblüte fallen, glänzt Schweiß auf deinem roten Lotusgesicht. Treibe keine Streiche und wühle nicht in diesem Hof, bis dein ganzer Körper von Staub bedeckt ist! Mein Lieber, König der Unsterblichen, der ihnen damals Nektar schenkte: Trinke reichlich an meiner Brust!
137. Du kommst gelaufen und singst zum rhythmischen Klang deiner Schellen. Ich sitze hier und denke: „Das ist Padmanabha!“ Du tanzt und wiegst dich hin und her, immer mit neuen passenden Bewegungen. Laufe nicht immer wieder davon! Höchster, trinke an meiner Brust!
138. „Madhava, trink!“ So sprach die Hirtin mit dem Brustband. Diese Lieder stammen vom ruhmreichen Pattarpiran aus Villiputtur, wo wasserfrische blaue Lotusblumen duften, dessen alter Ruhm die Erde schmückt. Wer sie beherrscht, erhält einen Geist, der sich dem herrlichen, rotäugigen Mal zuwendet.
Ohrschmuck und mütterliche Geduld (139–151)
139. Dein Vater, der fortgegangen ist, verspätet sich; der kampfstarke Kamsa ist grausam. Niemand ist da, um dich zu beschützen, und du, Meerfarbener, wanderst überall allein umher. Du ungestümer kleiner Trinker an der Dämonenbrust, Keshava, mein Vollkommener! Alle Hirtenfrauen sind zum Ohrdurchstechen gekommen; ich habe die Betelgaben vorbereitet.
140. Mit schönen Korallen an deiner Hüfte und klingenden Schellen an den Blütenfüßen komm hierher, Narayana, der du das Herz derer nie verlässt, die sich dir verehrend nähern! Unbegreiflicher Herr, ich werde dir die kleine Rolle ins Ohr setzen, ohne dass es brennt. Sieh, hier liegen die goldenen Ohrgehänge, so schön anzuschauen.
141. Ich habe Makara-Ohrringe besorgt, deren Schmuck das weite, die Erde umgebende Meer hervorbringt. Rasch werde ich dir die Rolle in das Ohr setzen und dir alles geben, was du möchtest. Leuchtender Spross der Hirten, der du zu ihrer Rettung in dieser Gemeinschaft erschienen bist, Madhava, der du die Herzen der jungen Hirtinnen bezauberst: Komm hierher!
142. Diese Hirtenkinder benehmen sich gut: Sie tragen schön gefassten Diamantschmuck und lassen ihre langen Ohrläppchen damit weiten. Govinda, höre auf mein Wort! Wenn du dir dieses herrliche Paar Ohrgehänge einsetzen lässt, gebe ich dir süße Jackfrucht und meine schön gerundete Brust zu trinken. Ich bitte dich mit gefalteten Händen, Herr, komm!
143. Auch wenn ich dich anflehe: „Mein Herr, ich verneige mich!“, hörst du nicht. Du gehst zu den Lockenhaarigen, reihst dich in ihren Kuravai-Tanz ein und kommst dann zurück. Werde ich dich so gewähren lassen, mein Vollkommener? Ich gebe dir wieder große Kuchen, wenn du die Ohrröllchen einsetzen lässt. Vishnu mit dem dunklen Haar, den die Frauen mit den bambusgleichen Schultern lieben, komm!
144. Du weintest so laut, dass der ganze Himmel es hörte. Als ich aufmerksam in deinen Mund schaute und darin die ganze Erde sah, erschrak ich im Innersten und konnte nur „Madhusudana!“ denken. An deinen Ohren ist keine Wunde; die Öffnung wird sonst wieder zugehen. Gedulde dich nur einen Augenblick, mein Lieber! Kanna, meine dunkle Wolke, Meerfarbener, mein Beschützer: Trinke an meiner Brust!
145. „Ich will keine Milch!“, sagst du, läufst fort und reißt dir den Ohrschmuck heraus. Du hobst freudig den Berg, schütztest die Rinder vor dem Steinhagel und hütetest sie. Du zerbrachst den Bogen, Trivikrama, Herr des heiligen Hirtendorfes! War es nicht mein Fehler, deine Ohrlöcher nicht schon zu weiten, als du den Kopf noch nicht aufrecht halten konntest?
146. „Du brauchst nicht zu sagen, es sei dein Fehler! Als ich Erde gegessen hatte, hast du mich da etwa nur liebevoll angesehen? Hast du mich nicht geschlagen, festgehalten und allen vorgeführt?“ – Vollkommener Vamana, dessen Banner den Feind der starken, im Erdhügel lebenden Schlange trägt: Deine Ohrlöcher wachsen zu. Du nimmst uns alles Leid! Lass mich die Rolle einsetzen, dann will ich dir wahrhaftig antworten.
147. „Du glaubtest denen, die behaupteten, die Wahrheit zu sagen: Ich hätte die Butter aus dem Hängegefäß gegessen. Hast du mich da nicht bei der Hand gepackt und vor aller Augen an den Mörser gebunden?“ – Shridhara, wenn du nur meine Taten aufzählst und darüber lachst, schließen sich deine Ohrlöcher. Gib die Rolle in meine Hand, damit die hier stehenden Frauen nicht lachen!
148. „Wenn meine Ohren anschwellen und brennen, entsteht dann etwa dir und den schönen Frauen ein Schaden?“ – Weil ich fürchtete, dass du es nicht erträgst und dein Kopf schmerzt, ließ ich es bleiben: War das nicht mein Fehler? Sieh doch, alle Kinder des Viertels laufen mit geweiteten Ohrlöchern umher. Hrishikesha, der du die mächtigen Stiere bezwangst und das junge Kalb schleudertest, mein Augenstern!
149. Du blickst ringsum so freundlich, dass es die Augen erfrischt. Im Denken der Frauen mit duftendem Blumenhaar bleibst du immer gegenwärtig und schenkst ihnen Süße. Unser Herr, unser Nektar! Ich gebe dir Früchte zu essen und setze den Schmuck so ein, dass dein Ohr nicht schmerzt. Padmanabha, der du den Wagen zertratst und auseinanderbrechen ließest, komm!
150. „Du sagst: Komm!, greifst nach meiner Hand und drehst mir mit Gewalt den Schmuck ins Ohr, sodass es wehtut. Was macht das dir schon aus? Meine Ohren werden schmerzen; ich kann nicht!“ – Schau, mein Lieber, ich habe Jambu-Früchte bereitgelegt. Damodara, der du der trügerischen Frau die Milch aussaugtest, bis sie starb, und den Wagen mit einem Sprung vernichtetest: Komm hierher!
151. Yashoda wollte seine langen Ohrläppchen weiten und mit Makara-Schmuck versehen; darum sprach sie diese liebevollen Worte zu Tirumal. Damit sie im Herzen gegenwärtig bleiben, verfasste der Herr von Putuvai mit seinem alten, weltweiten Ruhm diese unerschöpfliche Antati-Folge mit zwölf Namen. Wer diese zwölf Anrufungen beherrscht, ist Achyutas Diener. Der Schlussvers spricht von zwölf Anrufungen; mit ihm selbst zählt diese Liedgruppe dreizehn Strophen.
Komm zum Baden! (152–161)
152. Du riechst nach der Butter, in der du gewühlt hast, und bist voll Staub vom Spielen. So lasse ich dich heute Nacht gewiss nicht liegen und das Bett beschmutzen! Schon lange warte ich hier mit Öl und Tamarindenfrüchten. Schwer erreichbarer Herr, Narayana, komm zum Baden!
153. Wenn du große Ameisen in die Ohren der Kälber setzt, sodass sie davonrennen, und alles durcheinandergerät, werde ich sehen, wie du ungestört die Butter zusammenscharren und verschlingen willst! Du brachtest die aufrechten Bäume zu Fall. Heute ist Tiruvonam, dein Geburtsstern; heute musst du baden. Mein Herr, lauf nicht fort, komm!
154. Seit ich sah, wie du an der Dämonenbrust trankst, kommt mein Herz nicht mehr zur Ruhe. Obwohl alle Hirtinnen zusammenkamen und laut riefen, gab ich dir selbst die Brust. Im großen Gefäß stehen heißes Wasser und Amla-Früchte bereit. Edelsteinfarbener von würdigem Ruhm, komm zu deinem Bad!
155. Du tratst den grausamen Wagen um, den Kamsa gegen dich gelenkt hatte, und setztest deinen Mund an die Brust der hinterlistigen Dämonin, bis sie starb. Mein Herr, Kurkuma, einen Kranz aus roten Wasserlilien, duftenden Sandel und Augenschminke habe ich bereitgelegt. Mein Schöner, komm zum Baden!
156. Ich habe Kuchen und kleine Leckerbissen gebacken, Zucker mit Milch vermischt und alles köstlich zubereitet. Möchtest du davon essen, mein Lieber? Die Frauen mit den zarten, wohlgeformten Brüsten werden sonst hinter deinem Rücken sprechen und lachen. Du musst ordentlich baden. Ich bitte dich, Herr, komm hierher!
157. Du rollst den Öltopf um, zwickst ein kleines Kind wach, verdrehst die Augen und schaust dabei so unschuldig drein; immer neue Streiche denkst du dir aus! Mein Herr, ich gebe dir Früchte zu essen. Mein schöner Vollkommener, farbenprächtig wie das Wasser des tosenden Meeres, komm zu deinem Bad!
158. Seit deiner Geburt, mein Herr, bleibt mir nichts von der frisch gemolkenen Milch, dem Joghurt und der gequirlten Butter in den Hängegefäßen. Doch damit niemand sagt: „Was für eine Mutter, sie schmäht ihr eigenes Kind!“, spreche ich vor anderen nicht einmal unbedacht davon. Komm zu deinem Bad!
159. Du bindest Palmblätter an den Schwanz des Kalbes, schleuderst etwas gegen die Früchte, bis sie fallen, und rennst hinterher. Es scheint, als hättest du gar eine Schlange ergriffen und geschwungen! Mein Lieber, ich bin dir nicht gewachsen. Heute ist dein heiliger Geburtstag; du musst richtig baden. Narayana, lauf nicht fort, komm!
160. Du gehst in den Rinderstall und wälzt deinen kostbaren Leib im Staub. Mir macht es große Freude, dich so zu sehen; andere aber werden dich tadeln. Du kennst überhaupt keine Scheu! Wenn Nappinnai dich sieht, wird sie lachen. Mein Rubin, mein Juwel, komm zu deinem Bad!
161. Yashoda mit ihren vollen Brüsten badete liebevoll den Herrn Kannan, dessen Leib wie eine dunkle Regenwolke schimmert. So besang es Pattarpiran, der Herr des alten, weltberühmten Putuvai. Wer diese herrlichen Lieder in schönem Tamil beherrscht, bleibt von bösem Karma frei.
Die Krähe soll das Haar kämmen (162–171)
162. Krähe, komm und kämme das Haar des Gemahls Nappinnais, der in Per ruht, des ursprünglichen, einzigartigen Keims der ersten Himmelswesen! Er ist der König, der mich und unser ganzes Haus in seinen Dienst genommen hat. Krähe, kämme Madhavas Haar!
163. Dieses Kind trank an der Dämonenbrust, zerstörte den trügerischen Wagen und zerbrach die Maruda-Bäume. Krähe, komm und kämme Kannans dunkle Locken sauber, seine Locken von der Farbe der Kaya-Blüte! Kämme das Haar des makellosen Edelsteinfarbenen!
164. Er verschlingt die Butter aus dem festen Gefäß hoch im schwingenden Hängekorb und schläft gleich darauf schnell ein. Krähe, komm und kämme den erhabenen Herrn der Unsterblichen, den Kannan der Hirten! Kämme die Locken des Regenwolkenfarbenen!
165. Ein hinterlistiger Asura kam in Gestalt eines Vogels, der in den Niederungen nach Nahrung sucht. Das Kind sah ihn und riss, als wäre es nur ein Vogel, rasch seinen Schnabel auseinander. Krähe, komm und kämme dieses Kind! Kämme den, der an der Dämonenbrust trank!
166. Er hütete die Rinder und ergriff ein Kalb, das er gegen den Baum schleuderte, um die Früchte herabzuschlagen. Krähe, laufe nicht schwatzend herum! Komm wenigstens jetzt und kämme das heilige Haupt des Höchsten! Kämme die Locken des Diskusträgers!
167. Er beschloss, die mächtigen Könige des östlichen Landes zu vernichten, und rottete sie mit seinem Diskus im Augenblick eines Blickes aus. Krähe, kämme seine Locken, sodass sie ihn schön schmücken! Kämme Govindas Haar! Die nähere Zuordnung der im Vers angedeuteten Königsgeschichte bleibt offen.
168. Laufe nicht umher, Krähe, um die Klumpen der Totenspeise und den wässrigen Reis der Geisteropfer zu fressen! Komm und kämme die schönen, bienenschwarzen Locken des Herrn der Götter im Weltall! Kämme die Locken des Wunderbaren!
169. Er erschuf den schönen Viergesichtigen auf der herrlichen Blume, die aus seinem Nabel aufstieg. Teile sein dichtes Haar, behandle es mit Tamarinde und kämme es mit dem Elfenbeinkamm! Krähe, kämme Damodaras Locken!
170. Damit die Königinnen des Herrn sich an seinem Anblick erfreuen, lege das goldgeschmückte Haupt dessen, der einst die gesamte Welt ausmaß, auf das weiche Blumenkissen. Setze dich dahinter und kämme es! Krähe, kämme den, der tausend Namen trägt!
171. „Krähe, komm und kämme die bienendunklen Locken des Wolkenfarbenen, damit niemand an seinem Anblick Anstoß nimmt!“ So sprach die Hirtin. Der Sänger, Herr von Villiputtur mit himmelhohen Mauern, hat ihre Worte besungen. Wer sie freudig preist und singt, dem nähert sich kein übles Karma.
Bring ihm einen Hirtenstab (172–181)
172. Er schneidet einen Zaunzweig ab, spannt seinen Spielzeugbogen, legt das kleine Amulett um seinen breiten Hals und bindet sich Pfauenfedern hinten an. Bring ihm einen Stab, wenn er den Rindern nachgeht! Bring dem Meerfarbenen einen Stab!
173. Mein Sohn zieht durch Kongu, Kudandai, Kottiyur und Per und spielt überall. Für seine große Hand, die das Muschelhorn hält, bring einen wohlgeformten, passenden Stab! Bring ihm einen glatt mit Lack überzogenen Stab!
174. Er tötete Kamsa, der ihm zornig entgegentrat, und riss den Schnabel des Vogels auseinander, der zum Angriff gekommen war. Mit zurückfliegenden Locken läuft er voraus, um die kleinen Kälber zu hüten. Bring ihm einen Stab! Bring dem Herrn der Götter einen Stab!
175. Duryodhana mit seiner prächtigen Krone blieb stets bei seiner einen Behauptung und wiederholte nur dasselbe Wort. Zu ihm ging der Herr und brachte dort den Bharata-Kampf zum Ausbruch. Bring ihm einen Stab zum Kälberhüten! Bring dem Meerfarbenen einen Stab!
176. Als würdiger Bote ging er zu Duryodhana und bat um eine Ortschaft, erhielt sie aber nicht. Zornig darüber führte er den weltumspannenden Bharata-Kampf herbei und lenkte für Partha den Wagen. Bring ihm einen Stab! Bring dem Herrn der Götter einen Stab!
177. Er liegt auf dem Banyanblatt, er ruht auf der Schlange; im blauen Meer schlief er lange Zeit. Schon in jungen Jahren erwies er Partha seine Gnade. Bring dem schönen Herrn einen Stab! Bring dem, der in Kudandai ruht, einen Stab!
178. Auf dem goldglänzenden Chitrakuta-Berg nahm dir jener mit dem dichten Haar ein Auge, als du in deiner damaligen Gestalt zu ihm kamst. Er kann streng sein: Bring rasch den Stab, ehe er dir auch das andere Auge nimmt! Bring dem vollkommenen Edelsteinfarbenen einen Stab! Die Mutter spricht zur Krähe und erinnert an die Krähenepisode des Ramayana.
179. Um Sitas willen, deren Taille einem Blitz gleicht, spannte er seinen unvergleichlichen Bogen, sodass die zehn edelsteingeschmückten Kronen des Königs von Lanka zugleich fielen. Bring dem Herrn mit der leuchtenden Krone einen Stab! Bring dem, der das Meer überbrückte, einen Stab!
180. Er schlug dem König des südlichen Lanka Köpfe und Arme ab und sprach zu Vibhishana mit dem blitzenden Schmuck: „Solange mein strahlender Name besteht, soll dir die Herrschaft gehören.“ Bring dem herrlich Geschmückten einen Stab! Bring dem Herrn von Venkata einen Stab!
181. „Krähe, bring dem Vollkommenen einen Stab!“ Die Worte jener vortrefflichen Frau hat der Sänger aus Villiputtur in diesen zehn tamilischen Liedern passend wiedergegeben. Wer sie beherrscht, wird sich hier auf Erden an seinen Kindern erfreuen.
Blumen für Krishna (182–191)
182. Du gehst Rinder hüten und weißt nicht, welch kostbares Heilmittel du selbst bist. Du streifst durch den ganzen Wald, bis dein dunkler, heiliger Leib ermattet, und trinkst Milch aus fremden Töpfen, sodass deine Gegner lachen. Mein Herr, süßer als Honig, komm, damit ich dich mit Champaka-Blüten schmücke!
183. Wenn meine Augen volle Regenwolken sehen, ist es, als sähen sie dich. Du Schöngestalteter, du wurdest geboren, damit die sieben Welten Bestand haben. Gemahl der Glückverleihenden, der du in Tiruvarangam ruhst, komm und lass dich mit innig duftenden Jasminblüten schmücken!
184. Du steigst in die Obergeschosse der Häuser, dringst in die Gemächer der Frauen ein, zerreißt ihre Brustbänder, ihre Seide und ihre feinen Gewänder und treibst täglich Unfug. Mein Vater auf dem hohen heiligen Venkata, komm, damit ich dich mit frischem Damanaka und Padiri-Blüten schmücke!
185. Bleibe nicht auf der Straße stehen, um den jungen Hirtinnen Streiche zu spielen! Das frische Damanaka und die prächtige Girlande duften. Mit deinen Brauen, dunklen Locken und der leuchtenden Stirn bist du schön wie eine kleine Regenwolke. Mein Vollkommener, komm freudig, damit ich dich damit schmücke!
186. Du zerrissest den Vogelschnabel und brachst dem Kampfelefanten den Stoßzahn ab; der hinterlistigen Rakshasi nahmst du die Nase, dem Herrscher den Kopf. Als du Butter in vollen Händen verschlangst, schlug ich, deine Dienerin, dich ohne Furcht. Komm, damit ich dich mit roten Wasserlilien schmücke, die im klaren Wasser wachsen!
187. Du kämpftest mit den Stieren, ohne etwas zurückzuhalten, mein Vollkommener. Entschlossen vollbrachtest du deine gewagten Taten, sprangst Kamsa mit den Füßen an, triebst auf der Straße Unfug und kehrtest vom heftigen Kampf mit den Ringern zurück. Mein Gold, komm, damit ich dich mit Punnai-Blüten schmücke!
188. Unser König, der du Töpfe hochwirfst und kunstvoll mit ihnen tanzt! Mein Sohn, der du die sanften Frauen mit den mondgleichen Gesichtern in Liebe versetzen kannst! Einst zerrissest du Hiranyas Brust in zwei Teile. Unser König, der du in Kudandai ruhst, komm, damit ich dich mit Kurukkatti-Blüten schmücke!
189. Du konntest mit Simalika Freundschaft schließen; dann beschlossest du seinen Tod und schlugst ihm mit dem Diskus den Kopf ab. Herr, der du weißt, wie alles geschehen soll, der du im schönen Arangam ruhst: Du hast mich von Täuschung befreit. Komm, damit ich dich mit Iruvatchi-Blüten schmücke!
190. Umringt von den Unsterblichen des Weltalls sitzt du dort in deiner Audienzhalle. In den Herzen deiner Diener wohnst du, Gemahl der Göttin auf der reinen Blüte. Du verschlangst die sieben Welten und schliefst auf einem einzigen Banyanblatt. Komm, damit ich dich mit Karumugai-Blüten schmücke und mich an deinem Anblick freue!
191. „Champaka, Jasmin, rote Wasserlilien, Iruvatchi und all die anderen genannten Blüten habe ich gebracht. Komm heute, damit ich dich damit schmücke!“ So sprach die Hirtin freudig zu dem, der das Land als Gabe empfing. Diese zehn Lieder als Blütengirlande sang Pattarpiran, der Herr des melodienreichen Villiputtur.
Der Schutzritus am Abend (192–201)
192. Indra, Brahma, Ishvara und alle Unsterblichen stehen hier verborgen, mit Mantras und prächtigen Blumen in den Händen. Du wohnst in Vellarai bei den Kundigen, wo der Mond die hohen Häuser berührt. Nun ist Abenddämmerung. Mein Schöner, komm zum Schutzritual!
193. Die Kälber sind ins Haus gekommen, und alle Kühe muhen. Ich bin müde geworden, hier zu stehen und nach dir zu rufen, du, der du gar keine Rücksicht nimmst! Bleibe in der Abendstunde nicht auf dem Dorfplatz. Herr im ummauerten Tiruvellarai, mein Wort meint es gut: Komm, damit ich dich beschütze!
194. Du zerstörtest die kleinen Reisgerichte und Spielhäuser der Mädchen mit den zarten Brüsten. Als ich dich deshalb schalt, gingst du fort und hast nicht einmal gegessen. Mein Gebieter, den die Götter dreimal täglich preisen, der du im Vellarai der Weisen wohnst: Jetzt werde ich dir nichts tun. Mein Herr, komm zum Schutzritual!
195. Unzählige Kinder kommen herbei und beschweren sich: „Er hat uns Sand in die Augen gestreut! Er hat uns mit den Füßen getreten!“ Wer sind sie nur alle? Kanna, Herr von Vellarai, jedem, den du siehst, spielst du einen Streich. Du von der Farbe des Meeres, Freigebiger, komm zum Schutzritual!
196. Tausende Kinder treiben in diesem Ort Unfug, und doch wird alles dir zugeschrieben. Mein Herr, komm hierher! Bewohner von Vellarai, wo gute Menschen leben, Licht der Erkenntnis! Komm, damit ich deine Gestalt mit reichen Worten segne und preise und dir sorgfältig Schutz verleihe!
197. Man erzählt, Kamsa habe aus Zorn eine dunkle, rothaarige Dämonin ausgeschickt, um dich mit einer List zu töten. Herr im ummauerten Tiruvellarai mit seinen edelsteingeschmückten Häusern, an denen Wolken entlangziehen: Ich fürchte mich, wenn du dort draußen stehst. Mein Schöner, komm zum Schutzritual!
198. Kleiner König, mit deinem Fuß zertrümmertest du den trügerischen Wagen und brachtest die Maruda-Bäume zu Fall. Seit du die Dämonin packtest und an ihrer Brust trankst, weiß ich nicht mehr, was ich von dir denken soll. Herr des leuchtenden Vellarai, es ist Zeit zum Schlafen. Höchster, komm zum Schutzritual!
199. Du steigerst unsere Freude, du bleibst selbst den Unsterblichen unerreichbar. König, der du den mächtigen Elefanten tötetest, Todesmacht im Herzen des grausamen Kamsa! Herr von Vellarai mit rotgoldenen Mauern, Kind, das in Fülle heranwächst: Sieh, dort ist der furchterregende Schädelträger! Komm rasch gelaufen zum Schutzritual! Der Ruf nach dem Schädelträger steht hier in der neckend-ängstigenden Sprache der Mutter.
200. Die würdigen Vedenkundigen sind gekommen, mit heiligem Wasser im Muschelhorn und vedischen Versen. Sei nicht eigensinnig, mein Vollkommener! Stehe nicht an der Wegkreuzung; höre wenigstens eine Weile auf deine Mutter. Herr des strahlenden Vellarai, komm, damit ich dir den heiligen Schutz anlege. Ich entzünde heute die Abendlampe, deren Licht deine Gestalt sichtbar macht.
201. So vollzog Yashoda, die vortrefflichste unter den Frauen, den Schutzritus für ihren Sohn, den Herrn von Tiruvellarai, vereint mit der auf der Blüte wohnenden Göttin. Diese Versgirlande sprach Vishnuchitta, der den Sinn der Veden zu erfassen versteht. Das Karma jener Frommen vergeht, die durch sie die Zuflucht zu seinen Füßen gewinnen.
Die Beschwerden der Nachbarinnen (202–212)
202. Er verschlingt die Butter, wirft das leere Gefäß gegen den Felsen und lauscht seinem Klang. Gegen die Künste, die euer Kannan gelernt hat, kommen wir nicht an. Hüte deinen Sohn! Einen Streich nach dem anderen vollbringt er, schmerzhaft wie Säure in einer Wunde. Edle Yashoda, Mutter dieses einzigartigen, herrlichen Kannan, rufe deinen Sohn!
203. Komm, komm, komm hierher! Vollkommener Vamana, komm! Unser vollkommener Kakutstha mit dunklen Locken und rotem Mund, komm! Meine Liebe, heute ist er selbst für mich schwer zu bändigen. Dunkelfarbener, ich ertrage nicht, dass die Nachbarn dich verächtlich tadeln. Komm zu mir armen Mutter!
204. Dein herrliches Kind kennt bei seinen Streichen keine Hemmung und besitzt dabei solchen Glanz! Die zum Schmelzen bereitgestellte Butter saugte er aus dem Topf, zerbrach ihn und steht nun draußen. Ist es etwa seine Gewohnheit, den Nachbarn Unrecht zu tun, Yashoda? Rufe deinen Sohn: „Komm!“ Madhusudana lässt uns nicht in Frieden leben.
205. Wolkenfarbener, komm hierher! Kind unseres Hauses, komm! Heiliger Narayana, der du im von klaren Wellen umgebenen Per ruhst, komm! „Ich habe schon getrunken, Mutter!“, sagt er und rennt ins Haus. Die Hirtin sieht ihn, geht ihm entgegen und nimmt ihn auf den Arm. So geschickt ist unser Kannan!
206. Ich molk die Milch und stellte sie auf den Herd; meine Tochter mit den vielen Armreifen blieb dort. Nur einen Augenblick ging ich ins Nachbarhaus, um Feuer zu holen, und sprach dort ein wenig. Der Vollkommene von Shalagrama kippte das Gefäß, trank alles aus und steht nun draußen. Edle Yashoda, deren Worte süß wie Zuckerrohr sind, rufe deinen Sohn!
207. Komm hierher, hörst du, komm! Sage nicht: „Ich komme nicht!“ Ich will nicht hören müssen, wie die Nachbarn dies oder jenes über dich reden. Mein übermütiger kleiner Junge, du hobst den Berg, du Tänzer mit den Töpfen! Sinn der Veden, mein Herr von Venkata, du Geschickter, komm hierher!
208. Aus rotem Reis, kleinen Hülsenfrüchten, Zucker, duftendem Ghee und Milch kochte ich eine Speise für das zwölfte Tiruvonam-Fest. Ich kannte seine Art bereits. „Noch mehr davon macht mir Freude!“, sagte das Kind, verschlang alles und ging hinaus. Edle Yashoda, rufe deinen Sohn! Das sind nur einige seiner Taten.
209. Keshava, komm hierher! Sage nicht: „Ich kann nicht!“ Spiele nicht im Haus derer, die dich nicht lieben; komm her! Wo die Mägde und Diener stehen und dich beschimpfen, bleibe nicht. Auf die Mutter zu hören ist das Rechte, sieh doch. Damodara, komm hierher!
210. Zuckerkugeln, knusprige Sidai und Bällchen aus dunklem Sesam legte ich in ein Gefäß und ging fort, weil es ja mein eigenes Haus war. Er kam herein, nahm sie sich und ging hinaus. Dann kehrte er nochmals zurück, schaute zum Hängegefäß und suchte nach der hellglänzenden Butter. Edle Yashoda, rufe deinen Sohn! Das sind nur einige seiner Taten.
211. Wenn ich es erzähle, wirst du zornig, meine Liebe; dein Kind ist voller Listen! Es kam ins Haus, rief meine Tochter und nahm ihr einen Armreif ab. Den gab es einer Frau, die im Hinterhof ihre Ware verkaufte, und bekam dafür schöne Jambu-Früchte. Nun lacht es und sagt: „Ich war es nicht!“
212. Die alten Spiele des Herrn vom südlichen Arangam an der strömenden Kaveri, umgeben von Hainen voller jubelnder Bienen, besang Pattarpiran Vishnuchitta. Wer diese Lieder singt und dazu tanzt, wird Govindas Diener und eine Leuchte für die acht Himmelsrichtungen. Die beiden Füße solcher Menschen seien auf meinem Haupt!
Die Hirtinnen erzählen seine Taten (213–222)
213. Als wir im Fluss spielten, bewarf er uns mit Schlamm, nahm Armreifen und Gewänder an sich und rannte schneller als der Wind ins Haus. Den ganzen heutigen Tag gibt er keine Antwort; den ganzen Tag spricht er kein Wort über unsere Armreifen!
214. Ohrringe, Locken und Hüftschnur hängen an ihm herab; Menschen aus allen acht Himmelsrichtungen verneigen sich, beten ihn an und preisen ihn. Doch er nahm die Gewänder der Frauen mit bienenumspieltem Blumenhaar und sitzt auf dem himmelhohen Baum. Den ganzen Tag bleibt er dort; auch wenn wir bitten, gibt er sie nicht zurück!
215. Er wühlte den weiten Lotusteich auf, ergriff die giftige Schlange am Schwanz und zog sie heran. Dann sprang er auf die ausgebreiteten Hauben und bewegte seinen Leib im Tanz. Den ganzen heutigen Tag tanzt er so; auf ihrem Haupt steht er!
216. Mit seinen breiten, mächtigen Schultern tötete er Dhenuka und schleuderte die Palmfrüchte herab. Den Regen, den der König der Himmlischen herabsandte, hielt er auf und beschützte die Rinder. Heute ist er ganz ihr Beschützer; er hat sie gerettet!
217. Er aß im Viertel der Hirtinnen reichlich Joghurt und Milch. Als sie zurückkamen, ihn sahen und ergriffen, wurde er gefangen. Bei den Frauen mit den bambusgleichen Schultern konnte er keine Butter mehr stehlen: Den ganzen Tag saß er festgebunden, wurde geschlagen und weinte!
218. Als kleines Kind machte er seine schwankenden Schritte, schaute der mit List gekommenen Dämonin tief ins Herz und sog an ihrer Brust, sodass ihr Leben bebend aus ihr wich. Heute zeigt sich seine ganze Macht: Er trank, bis ihre Bindung an den Leib endete!
219. In der Gestalt eines jungen Brahmanenschülers ging er zu Mahabalis Opfer und bat um drei Schritte Land. Mit einem Schritt umfasste er diese Erde; mit dem zweiten schritt er weit darüber hinaus. Heute zeigt sich seine ganze Größe: Er maß die Erde aus!
220. Der Elefant wurde im weiten, kühlen, von Schraubenbäumen und Wasserlilien gesäumten Teich von einem dort lebenden Krokodil gepackt und gequält. Um sein Leid zu beenden, ließ der Herr der Himmlischen den Diskus wirken. Heute zeigt sich sein Erbarmen: Er erwies dem Elefanten Gnade!
221. Wie eine am Himmel aufsteigende Regenwolke zog er überall durch den Wald, streifte freudig umher und spielte. Als Eber hob er diese Erde empor und setzte sie wieder an ihren Platz. Heute zeigt sich seine ganze Macht: Er hob die Erde aus der Tiefe!
222. Die guten jungen Frauen kamen zu Yashoda und klagten über den mit den schönen Lotusaugen. Ihre Worte gab der Sänger, der Herr von Putuvai, in diesen Liedern wieder. Wer sie beherrscht, dem widerfährt kein Unheil. Der wiederholte Ausdruck „iṉṟu muṟṟum“ wird hier je nach Satz als zeitlicher oder bekräftigender Refrain wiedergegeben; seine genaue Wirkung bleibt auslegungsbedürftig.
Die Mutter verweigert die Brust (223–233)
223. Mit tausend Spielgefährten seinesgleichen kommt er schwankenden Schrittes daher. Er hat goldenes Ghee und köstliche Milch gegessen und krabbelt nur zum Schein, dieser kleine Betrüger! Herr, der du deinen Mund an die Brust der hinterlistigen Frau mit blitzschlanker Taille legtest, bis sie starb: Nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
224. Ich badete dich, schön wie Gold, und gab dir zu trinken. Als ich fortging und zurückkam, hattest du den schweren, starken Wagen zertrümmert, warst in das nördliche Haus eingedrungen und hattest eine junge Frau mit blitzschlanker Taille verwandelt. Mein Lieber, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben. Die angedeutete Verwandlungsgeschichte ist hier nicht sicher bestimmt.
225. Du verschlangst Kummayam-Speise und Butter, kipptest den Joghurttopf und trankst daraus. Die Asuras in Gestalt der trügerischen Maruda-Bäume brachtest du um und bist nun zurückgekommen. Dich, mein vollkommenes Kind, das solche Wunder vermag, nennen die Leute meinen Sohn! Mein Lieber, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
226. Du bezauberst die Töchter der sanften Hirtinnen mit dunkel geschminkten Augen, gehst ihnen nach, greifst ihre blumengeschmückten Gewänder und treibst abseits vielerlei Unfug. Du Unaufrichtiger, ich habe gehört, wie viel die Leute hinter deinem Rücken erzählen – genug, um ein Buch zu füllen. Mein Herr, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
227. Du verschlingst den Joghurt und die Butter, die dreimal am Tag zusammengequirlt wurde, und kippst auch die Gefäße aus, welche die Hirten an ihren Tragstangen hergebracht haben. Dann schluchzt du unaufhörlich wie ein Säugling, der nach der Milch weint. Mein Vater, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
228. Während die Rinderherde in den weiten Zuckerrohrfeldern die reifen Ähren des roten Reises fraß, nahmst du das feindliche Kalb und schleudertest es gegen den Vilam-Baum, sodass die Früchte fielen. Einer jungen Frau mit bienenumspieltem, weichem Haar legst du überall deine List als Netz aus. Du Schelm, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
229. Mit der bezaubernden, zarten Flöte gingst du in den Hain, setztest sie an den Mund und spieltest im Hirtendorf. Die jungen Frauen mit weichen Locken kamen und standen verehrend um dich, du Licht! Mein Herr, ich besitze weder Vermögen noch ein Erbe; meine einzige Schuld ist, dich als Sohn zu haben. Du Übermütiger, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
230. Die Leute können nicht mehr ruhig zusehen: Du bezauberst ihre Töchter, legst die Arme um sie, vergnügst dich mit ihnen und tust Dinge, die man nicht aussprechen mag. Die Hirtenfamilien wollen von solchen Vorwürfen nichts hören. Ich bin verloren, so kann ich nicht leben! Nandas starker Sohn, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
231. Die Mütter gehen Buttermilch verkaufen, die Väter folgen den Rinderherden. Du aber nimmst die jungen Frauen des Hirtendorfes ungeniert mit dir. Ständig tust du gerade das, was deine Gegner freut, und ziehst umher, während die Zuschauer dich tadeln. Mein Hirte, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben.
232. Eine junge Frau mit blumengeschmückten Locken führtest du in den weiten Hain, umarmtest sie an ihrer perlengeschmückten Brust und kamst erst zurück, als einundzwanzig Nacht-Nazhigai vergangen waren. Gleichaltrige mögen dir entsprechende Worte sagen; ich kann dich nicht einmal schelten. Mein Vater, nun habe ich dich erkannt; ich fürchte mich, dir die Brust zu geben. Die Dichtung verbindet hier die Mutterstimme mit Krishnas Liebesgeschichten; die Szenen bilden keine durchgehende Kindheitschronologie.
233. „Andere köstliche, unerschöpfliche Speise gebe ich dir, aber die Brust gebe ich dir nicht!“ So sprach die Hirtin mit duftendem Blumenhaar zu unserem regenwolkenfarbenen Herrn. Diese Worte sang Pattarpiran, der König von Putuvai, dessen alter Ruhm die Welt erfüllt. Wer diese Girlanden schöner Melodien beherrscht, ist Hrishikeshas Diener.
Warum schickte ich ihn in den Wald? (234–243)
234. Ich badete den Dunkelfarbenen, den schönen Spross der Hirten. Damit er nicht von Haus zu Haus zieht, schickte ich das Kind den Kälbern nach, sodass die mit Fußspangen geschmückten Füße schmerzen, die Kamsa bezwangen. Warum tat ich das? Ach, welch eine Schuld!
235. Damit er sich nicht mit haftender Kurkuma bestreicht, bei den Mädchen im Dorf die kleinen Spielhäuser zerstört und überall Unfug treibt, sandte ich mein Kind den Kälbern nach in den Wald der Jäger mit ihren Köchern. Wozu tat ich das? Ach, welch eine Schuld!
236. Damit er nicht täglich mit den Frauen in kostbaren Edelsteingürteln umherzieht und seinen goldenen, juwelengleichen Leib im Staub wälzt, sandte ich meinen Edelsteinfarbenen hinter den Kälbern her auf die steinigen, widerhallenden Waldpfade. Ach, welch eine Schuld!
237. Damit die Frauen mit den schönen dunklen Locken nicht kommen und ihn öffentlich tadeln, weil er im ganzen Dorf allerlei Streiche spielt, sandte ich den Liebling meiner Augen, den Unermesslichen, den Kälbern nach auf die Waldpfade. Ach, welch eine Schuld!
238. Damit er nicht an all jene Orte geht, sich den Hirtenfrauen vertraulich nähert, ihnen seinen roten, fruchtgleichen Mund zum Kuss hinhält und sich mit ihnen einlässt, sandte ich den göttlichen Herrn hinter den Kälbern her in den Wald der Jäger mit ihren schießbereiten Bogen. Ach, welch eine Schuld!
239. Damit ihm nicht die Butter glucksend durch die Kehle gleitet und er anschließend im ganzen Dorf allerlei List treibt, sandte ich mein Kind den Kälbern nach auf die Waldpfade, wo wilde Tiere umherstreifen und er stolpern kann. Ach, welch eine Schuld!
240. Damit die Frauen mit den schlingpflanzenschlanken Hüften nicht kommen und ihn tadeln, weil er mit seinen Freunden hüpft, spielt und umherzieht, sandte ich den Herrn des Vogels auf die sengenden Waldpfade, wo selbst die Kalli-Pflanzen verdorren, den Kälbern nach. Ach, welch eine Schuld!
241. Mit der Innigkeit einer Mutter, die ihn zwölf Monate im Leib getragen hat, zog ich ihn auf und nährte ihn mit dem Nektar meiner Brust. Doch schon im Morgengrauen sandte ich meinen jungen Löwen hinter den Kälbern in den Wald, sodass seine goldenen Füße schmerzen. Ach, welch eine Schuld! Die zwölf Monate gehören zum Wortlaut der poetischen Mutterrede.
242. Ich gab Damodara weder Schirm noch Schuhe und schickte mein Kind, ich Grausame, hinter den Kälbern her in den rauen, glühenden Wald mit seinen scharfkantigen Steinen, die sich in die schmerzenden Fußsohlen bohren. Ach, welch eine Schuld!
243. „Meinen stets geliebten Edelsteinfarbenen habe ich den Kälbern nachgeschickt!“ So klagte Yashoda. Der Sänger, Herr von Putuvai mit goldglänzenden Häusern, gab ihre Worte in diesen lieblichen tamilischen Versgirlanden wieder. Wer sie beherrscht, bleibt von Leid frei.
Die Freude über seine Heimkehr (244–253)
244. An einem Ohr trägt er eine Tuchrolle, am anderen eine rote Kantallilie; dazu einen schönen breiten Gürtel, sein Gewand und kühlen Perlenschmuck. Kommt und schaut, wie der Meerfarbene hinter den Rindern heimkehrt! Ihr Frauen, unter allen Müttern der Welt bin ich allein es, die einen solchen Sohn erhalten hat; keine andere!
245. Madhusudana von bleibendem Ruhm, Keshava, Herr des südlichen Arangam an der Kaveri, umgeben von schönen Hainen und mächtigen, unversehrten Mauern! Ich Törichte wollte es mir bequem machen, gab dir am frühen Morgen zu essen und schickte dich zum Kälberhüten. Keine Frau hat ein härteres Herz als ich. Mein Kleiner, gib mir einen Kuss!
246. Du zogst durch die Wälder, hütetest die Kälber, ranntest hin und her und kommst nun mit dunklen Kantalblüten geschmückt zurück. Damodara, sieh nur den Staub der Herde auf deinem Leib! Gemahl Nappinnais mit der Anmut eines Pfauenweibchens, dein Bad ist bereit. Bade und iss! Auch dein Vater hat noch nichts gegessen; er möchte mit dir zusammen essen.
247. Herr von Venkata mit seinen duftenden Hainen, du dunkler Kampfstier! Ohne den Schirm, die Schuhe und die Flöte mitzunehmen, die du doch liebst und die ich dir bringen lassen wollte, gingst du fort, Mal. Mein kleiner Junge, du folgtest den Kälbern in den rauen, heißen Wald; deine roten Lotusfüße brennen, deine Augen sind gerötet. Du bist erschöpft, mein Herr!
248. Du kampfstarker Stier, der Panchajanya an den Mund setzte, sodass die Feinde zitterten! Mein kleiner Hirtenlöwe, Gemahl Sitas, kleiner rotäugiger Mal! Dein kurzes Gewand und dein kleines Schmuckblatt ließest du auf dem Bett liegen. Offenbar gingst du mit den jungen Hirten Kälber hüten und bist nun mit ihnen zurückgekommen.
249. Mein Schöner, in deiner Hand trägst du den herrlich strahlenden Diskus. Du stiegst in den Teich und kämpftest mit der giftspeienden Schlange, und ich blieb trotzdem am Leben! Warum bereitest du meinem Mutterleib solche Qual? Du hast überhaupt keine Furcht. Du tust gerade das, was Kamsas Herz erfreut, du von der Farbe der Kaya-Blüte!
250. Du wurdest Eber, Schildkröte und Fisch, du von der Farbe des Milchozeans. Die hinterlistigen Asuras kamen als Kalb auf die Weide, um dich anzugreifen. Du gingst hin, packtest sie mit deinen kleinen Händen und schleudertest sie offenbar gegen die Vilam-Früchte. So soll es allen ergehen, die meinem Kind Böses antun!
251. Unerhörte Dinge höre ich, Keshava! Den Reis, das Gemüse und den Joghurt, welche die Hirten Indra darbrachten, hast du offenbar alles zusammen gegessen. Ich habe nicht die Mittel, dich so zu ernähren; mit dir ist es für mich immer schwierig. Vasudeva von unvergänglichem Ruhm, von heute an fürchte ich mich vor dir!
252. Du mit dem mächtigen weißen Muschelhorn! In sieben Tagen ist dein heiliges Tiruvonam-Fest. Schon habe ich die Frauen mit melodischen Stimmen gerufen, Getreide keimen lassen und Segenslieder singen lassen. Für das Fest bereitete ich Gemüse und Reis in den Gefäßen vor. Kanna, gehe von morgen an nicht mehr den Kälbern nach; bleibe schön geschmückt hier!
253. Die gute Hirtin Yashoda mit ihren schlangenhaubenförmigen Hüften sah ihren Sohn Govinda vom Rinderhüten heimkehren und freute sich. Ihre liebevollen Worte gab Vishnuchitta aus dem südlichen Putuvai wieder, wo Menschen ohne Feindseligkeit leben. Wer diese Lieder lernt und singt, wird die beiden geschmückten Füße des Meerfarbenen schauen.
Die Sehnsucht der Hirtinnen (254–263)
254. Überall schwingen Blattgebinde und Gehänge; Trommeln, Hörner, tiefe Trommelschläge, hängende Pfauenfedern, Flöten und Gesang begleiten Govindas heranziehende Schar. „Kommt etwa eine Regenwolke?“, fragen die jungen Frauen. Sie drängen an Fenster und Türen, treten hinaus und bleiben stehen. Ihr Herz ist fortgetragen; sie vergessen zu essen.
255. Er breitet ein Gewand, zart wie das Blatt einer Ranke, makellos um seine heilige Hüfte und befestigt sein Schwert daran, fest anliegend wie eine kleine Eidechse. Ein breiter Gürtel hebt sich ab; zwischen vielen Blättern trägt er duftenden Jasmin und Vengai-Blüten. Inmitten der Hirtenschar kommt der Junge am Abend. Stellt euch ihm nicht entgegen und verliert dabei eure eng anliegenden Armreifen!
256. Seine Freunde tragen Dolch, kleinen Bogen, Wurfstock, Hirtenstab und Obergewand und laufen voraus. Er stützt eine Hand auf die Schulter eines anderen; das Muschelhorn ruft die Herden heim. Als der vom Weg ermüdete Kannan kam, sah meine Tochter seine Kurkumasalbung, seinen Leib und seine Gestalt. Sie stand nur in seiner Nähe und schaute! Daraus macht nun das ganze Dorf eine Geschichte.
257. Unser Herr hob den Berg und beschützte die Rinder. Als Hirte spielt er immer wieder auf der Flöte, weidet die Kälber und kehrt mit seinen Freunden zurück. Ich sah ihn auf der Straße. Meine Liebe, nie habe ich seinesgleichen gesehen; komm und schaue! Kein Armreif bleibt an mir; sie gleiten ab, und mein Gewand und meine jungen Brüste gehorchen mir nicht mehr.
258. Die Hirten standen ringsum und legten ihm Blattgebinde an; seine Locken waren mit einem schönen Band geschmückt. Ich sah ihn am Eingang des Hirtenhauses tanzen, während die anderen sangen. Seither lasse ich keine Heiratsverhandlung mit einem anderen zu als mit unserem Wunderbaren von Maliruncholai. Denkt: „Sie gehört dem Siegreichen!“, und gebt mich ihm. Sonst gibt es nur Verwirrung.
259. Sindura glänzt auf seiner heiligen Stirn, sein Kopfschmuck und seine Flöte sind schön gerichtet. Unter den kühlen Blätterhainen wirft er mit den herbeiziehenden Hirten den gebogenen Stab, während der Raum vom Klang erfüllt ist. Wenn dieser grenzenlos schöne Hirtenjunge wohlüberlegt unsere Straße entlanggeht, wollen wir ihn umringen und festhalten: „Er hat unseren Ball genommen!“ Dann sehen wir das Lächeln seines korallenroten Mundes, Freundin!
260. Hinter den vielen Herden, unter dem Blätterdach, strahlt sein heiliger Leib. Sein duftendes, dunkles Haar ist mit einem Band geschmückt; mitten unter den Hirten glänzen seine schönen roten Lotusaugen. Er spielt Flöte, singt, tanzt und jubelt mit ihnen, während er herankommt. Beim Anblick dieses schönen Hirtenjungen verliert meine Tochter die Besinnung.
261. Er bestreicht den Scheitel mit Sindurapulver und trägt das heilige Namenszeichen. Mit einem Blatt und einem schönen Band schmückt er sein dichtes, gewelltes Haar und kommt wie Indra daher. „Stelle dich nicht vor diesen Hirtenjungen, sonst verlierst du deine Armreifen!“, sagte ich. Doch seht, sie steht an der Kreuzung: Das Gewand und die locker gewordenen Armreifen gleiten ihr ab.
262. Am rechten Ohr trägt er eine Kantalblüte, dazu Jasmin-, Waldblumen- und Mauval-Girlanden. Liebevoll geschmückt lässt er die Locken herabhängen und spielt immer wieder auf der süßen Flöte. Statt diesem schönen Hirtenjungen auszuweichen, steht meine Tochter ihm gegenüber. Seht, ihre weißen Armreifen fallen ab, und ihr Leib wird schmal.
263. Die Unsterblichen im Himmel verehren ihn voller Liebe. Als Kannan aufrecht hinter den Rindern durch die Straßen des Hirtendorfes einzog, erblickten ihn die jungen Hirtinnen und verliebten sich. Davon sang Vishnuchitta, der Herr von Putuvai mit bienenerfüllten Hainen, diese zehn Verse. Die Frommen, die sie mit freudiger Melodie singen, gelangen zum höchsten Vaikuntha.
Govardhana, der siegreiche Schirm (264–274)
264. Er verschlang die aufgetürmten Berge gekochten Reises, die Teiche aus Joghurt und den fließenden Schlamm aus Ghee vollständig und zog sich so den feindlichen Regen zu. Der gewaltige Meerfarbene hielt den Berg empor: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort fangen die Bergfrauen sanfte Hirschkälber mit runden Augen in ihren Netzen und ziehen sie mit Milch aus kleinen Gefäßen auf.
265. Der König der Himmlischen, dessen Handeln sonst ohne Fehl sein sollte, geriet in heftigen Zorn und sandte den Regen. Sieben Tage fiel er und bedrängte die Tiere. Madhusudana hob den Berg auf und hielt ihn entgegen: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort jagt ein junger Löwe eine Elefantenmutter; sie kann den Verlust ihres Neugeborenen nicht ertragen, stellt das Junge zwischen ihre Beine und kämpft gegen ihn.
266. Die sanften Hirtinnen mit großen, schön geschminkten Augen, die Hirten und die Herden riefen laut: „Nimm uns unter deinen Schutz!“ Unser Vater mit dem leuchtenden Diskus hob den Berg: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort spannen die bergstarken Männer ihre Bogen und sagen zu den Frauen, die bei ihnen Zuflucht suchen: „Seht die Hirsche, die auf den Feldern äsen!“
267. Wie einer einem zornigen Elefanten mit furchtbaren Augen einen großen Futterballen reicht, griff der Herr der Unsterblichen unter den Berg, riss ihn empor und hielt ihn hoch: Govardhana, den siegreichen Schirm! Die Wolken ziehen zum Meer, senken sich, schöpfen gierig Wasser, steigen wieder auf und gießen es überall wie aus Krügen herab.
268. Als rufe er: „Ihr dort im Himmel! Wenn ihr stark seid, kommt und nehmt ihn mir ab!“, hob unser Vater, der Herr, der auch Ebergestalt annahm, den Berg mit links empor: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort hat ein wilder Elefant einen Stoßzahn verloren; mit rinnendem Brunstsaft hebt er den Rüssel und schaut nach oben, als begehre er die gekrümmte Mondsichel als Ersatz.
269. Der zaubermächtige Tirumal bog die fünf Finger seiner roten Lotushand zu den Streben des Schirms; sein langer edelsteinfarbener Arm wurde dessen Stiel. So hielt er den Berg: Govardhana, den siegreichen Schirm! Überall stürzen klare Wasserfälle herab, als bewegten sich leuchtende Ketten aus Edelsteinen und Perlen. Wie eine Schirmhülle bieten sie einen herrlichen Anblick.
270. Wie der Schlangenkönig mit seinen vielen Hauben daliegt und die weite Erde trägt, spreizte Damodara die fünf Finger seiner großen Hand und hielt den mächtigen Berg: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort wiegen Affenmütter ihre Jungen in den Armen in den Schlaf und singen von Hanumans Ruhm, der nach Lanka zog und es gründlich verwüstete.
271. Die großen, tückischen Wolkenscharen ergossen einen Pfeilregen über das Schlachtfeld und erfüllten alles mit Lärm. Wie ein Krieger, der seinen Schild gegen den Angreifer hebt, schützte Narayana mit dem Berg die Menschen vor sich: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort gehen wilde Tiger mit tödlichem Rachen mitten unter die großen Asketen in ihren Laubhütten; die Weisen kraulen ihnen das Kinn, und die Tiere schlafen stehend ein.
272. Der mit dem Mund, der an der mächtigen Dämonenbrust trank, Damodara, wurde einer starken Säule gleich und übernahm die gewaltige Last unter seinem eigenen Namen. Er trug den mächtigen Berg auf Erden: Govardhana, den siegreichen Schirm! Dort zeigen Affenscharen ihren Jungen den Weg, tragen sie auf dem Rücken, setzen sie auf die Äste und lehren sie das Springen.
273. Die schönen Finger seiner roten Lotushand verloren weder ihren Glanz noch ihre Frische; auch die herrlichen Nägel schmerzten nicht. Den Berg zu tragen war für den Edelsteinfarbenen ein leichtes Wunder: Govardhana, der siegreiche Schirm! Auf seinem Gipfel siedeln sich mächtige Wolkenscharen an und lassen es überall regnen, als wäre seine Stirn von weißem Haar bedeckt.
274. Er ruht auf der Schlange, vertrieb die Schlange und reitet auf dem Feind der Schlange. Sein Govardhana ist der siegreiche Schirm, an dem Jasminranken auf den Kurava-Bäumen ruhen. Über ihn sang der strahlende Pattarpiran aus Putuvai, wo würdige Vedenkundige leben, diese zehn Verse. Die Frommen, deren Herzen ihn freudig preisen, gelangen zum höchsten Vaikuntha.
Krishnas Flötenspiel (275–285)
275. Ihr Frauen, die ihr auf der großen Jambu-Insel lebt, hört dieses Wunder! Dem Flötenklang aus dem reinen Mund Tirumals, der das makellose rechtsgewundene Muschelhorn trägt, folgten die jungen Hirtinnen. Ihre Herzen und Körper gerieten in freudige Erregung; sie überwanden jede Bewachung, kamen wie zu einer langen Girlande gereiht herbei und standen ganz versunken vor ihm.
276. Er neigt die linke Seite seines Gesichts zur linken Schulter, führt beide Hände zusammen, hebt die zusammengezogenen Brauen und formt die Lippen zum Spiel. Als Govinda so auf der Flöte blies, standen die Frauen wie sanfte Pfauen und Hirschkühe da. Ihre Blumenhaare lösten sich, die Gewänder lockerten sich; mit einer Hand hielten sie den Stoff fest, schwankten und ließen ihre schönen Augen wandern.
277. Der junge Fürst des Himmels, der Liebling Vaikunthas, Vasudeva, der König von Mathura, der junge Sohn des Hirtenkönigs Nanda, der kleine Kuhhirte Govinda spielte auf der Flöte. Da kamen die jungen Himmelsfrauen in Scharen. Ihre Herzen schmolzen, ihre Blütenaugen füllten sich mit Tränen, die honigduftenden Haare lösten sich, Schweiß erschien auf ihren Stirnen; sie standen ganz Ohr da.
278. Er zertrat die giftigen Gewächse namens Dhenuka, Pralamba und Kaliya. Als der dunkle junge Held durch den Wald streifte und Flöte spielte, gerieten Menaka, Tilottama, Rambha und Urvashi in Scheu und Staunen. Auf ihren himmlischen Bühnen brachten sie keinen Laut mehr hervor; Gesang und Tanz verstummten.
279. Einst wurde er Narasimha, um dem Hochmut des Asura ein Ende zu setzen; die Könige der drei Welten fürchten Madhusudana. Als der Flötenklang aus seinem Mund die Ohren ergriff und an sich zog, vergaßen Tumburu mit seinen wohlgestimmten Saiten und Narada ihre Vinas. Auch die Kinnara-Paare sagten: „Unsere Instrumente werden wir nicht mehr anrühren.“
280. Er hat große rötliche Augen und kraftvolle Schultern, ist Devakis Sohn, der Löwe der Götter, unser Höchster. Hört, was denen widerfuhr, die heute sein Flötenspiel vernahmen: Die am Himmel wandernden Gandharvas wurden im Netz des nektargleichen Gesangs gefangen. „Das übersteigt unser Vermögen“, dachten sie, beschämt und überwältigt; kraftlos ließen sie die Hände sinken und standen still.
281. Hört das Wunder, das ich auf Erden sah! Mitten unter den jungen Hirten, die das Vieh weideten, spielte der Herr des Schlangenlagers Flöte, und die Musik reichte bis in die Götterwelt. Alle Himmlischen vergaßen ihre Opferspeise, kamen herab und füllten das Hirtendorf. Voll Freude an dieser Nahrung der Ohren folgten sie Govinda und ließen nie mehr von ihm ab.
282. Die kleinen Finger gleiten wechselnd über die Löcher, die rötlichen Augen bewegen sich, der rote Mund wölbt sich, und die leicht verschwitzten Brauen biegen sich. Als Govinda so Flöte spielte, verließen Vogelscharen ihre Nester, umringten ihn und ließen sich dicht wie ein Wald nieder. Die Kühe spreizten die Beine, senkten die Köpfe und wagten nicht einmal die Ohren zu bewegen.
283. Er gleicht einer dicht aufsteigenden Regenwolke; um sein Gesicht hängen dunkle, gewellte Locken wie Bienen um eine rote Lotusblüte. Als sein Flötenklang zu ihnen drang, vergaßen die Hirsche staunend zu äsen. Das bereits gepflückte Gras hing ihnen aus den Maulwinkeln. Sie schwankten nicht nach links oder rechts, bewegten sich nicht: Wie gemalte Bilder standen sie da.
284. Mit den dunkel gezeichneten Federn eines Pfauenschweifs geschmückt, das gelbe Gewand sorgfältig festgebunden, stand der Herr der Hirten da, seine Gestalt einem seltenen Juwel gleich. Als er allein die Flöte spielte, ließen die Bäume Honigströme fließen und Blüten fallen. Ihre hohen Äste senkten sich, neigten und schlossen sich; wohin Tirumal sich auch stellte, dorthin wandten sie sich.
285. Aus dem zarten Mund Govindas mit seinem dunklen, gewellten Haar strömte durch die Öffnungen der Flöte Nektar wie sprudelndes Wasser. Vishnuchitta, der Herr von Putuvai, wo Flöten und Trommeln erklingen, hat diesen Strom in tamilischen Liedern entfaltet. Wer sie beherrscht, erhält eine liebliche Stimme, welche selbst die Flöte übertrifft, und wird in die Gemeinschaft der Guten aufgenommen.
Die Mutter beobachtet ihre Tochter (286–296)
286. Ihr Körper ist vom hellen Staub bedeckt, in dem sie spielt, und ihre Rede ist noch ungeordnet. Nicht einmal das kleine Gewand aus rotem Garn kann sie richtig anziehen; von ihrem Spielgefäß und dem kleinen Worfelkorb trennt sie sich noch nicht. Und doch kommt sie Hand in Hand mit dem, der auf der haubentragenden Schlange ruht!
287. Die Zähne sind noch nicht ganz hervorgetreten, die Haare reichen noch nicht für einen Knoten. Sie spielt mit anderen kleinen Kindern und kommt von ihren unbedachten Spielen zurück. Dann spricht sie von ihrer eigenen Art und gerät in Liebe zu dem wunderbaren, großen Edelsteinfarbenen.
288. Wenn sie im Hof aus hellem Sand kleine Häuser baut, zeichnet sie nur Muschelhorn, Diskus, Keule, Schwert und Bogen hinein. Sie ist noch gar nicht herangewachsen. Tag für Tag wird mein Herz unruhig und voller Sorge, wenn ich an sie und Govinda denke.
289. Ein junger Bursche kam und bezauberte meine arglose Tochter; ihre vielen Freundinnen führten sie fort und planten mit ihm. Wem soll ich davon erzählen? Sie ließen sie in den tiefen Wirbel springen, den sie „Herr des Diskus“ nennen, und hielten sie darin fest. Selbst das alte Sprichwort „Der Schöpflöffel kennt den Salzgeschmack nicht“ versteht sie noch nicht!
290. Vor den Augen von Land und Stadt geht sie hinaus, schmückt sich mit einer guten Tulasi-Girlande und sucht überall nach den Orten, an denen Narayana vorbeikommt. Viele wünschen ihr Böses. „Stellt sie zusammen mit Keshava unter die Aufsicht des Dorfes!“, rufen sie immer wieder; die ganze Welt scheint in Aufruhr geraten.
291. Mit Stirnband, goldenen Ohrringen, Fußreifen und Schellen zog ich sie behutsam auf. Doch bei mir bleiben will sie nicht mehr. Plötzlich geht sie hinaus und ruft: „Du von der Farbe der Puvai-Blüte!“ Ihr Frauen mit den vollen, langen Haaren, sie ist ganz von Liebe ergriffen.
292. Meine arglose Tochter war so schüchtern, dass sie nicht einmal offen sprechen mochte. Jetzt ruft sie, unbefangen vor allen Leuten, wie über jedes Maß hinausgeraten: „Keshava! Unvergänglicher!“ So spricht sie mit ihrem blütenroten Mund. Ihr Frauen mit den duftenden langen Haaren, sie ist ganz von Liebe ergriffen.
293. Sie legt eine Halskette an, betrachtet sich im Spiegel und lässt die Armreifen an ihrer Hand klingen. Sie zieht ihr Gewand an, verliert sich in Gedanken und richtet ihre fruchtroten Lippen. Immer wieder kommt sie zu sich und redet dann ohne Ende über den Gott mit tausend Namen. Sie ist ganz in Liebe zu dem unvergleichlichen großen Edelsteinfarbenen versunken.
294. Was gewinnen wir, wenn wir all unser Vermögen für eine Hochzeit ausgeben und sie dann immer weiter bei uns festhalten? Es bringt uns nur Vorwürfe ein. Wie einen jungen Setzling, der auf dem Feld aufgeht, lasst sie an der Seite des dunkelwolkenfarbenen Herrn heranwachsen, damit er mit ihr tut, was er für richtig hält.
295. Wir denken daran, eine große, prächtige Hochzeit zu veranstalten und sie liebevoll bei uns im Haus zu behalten. Sie aber denkt an etwas anderes. Ehe es heißt, ihr Zustand sei nicht mehr zu heilen, bringt sie entschlossen zu dem, der die Welt ausmaß! Die Mutterrede dieser Liedgruppe ist eine poetische Darstellung der Gottessehnsucht, keine heutige Anleitung zum Umgang mit Kindern oder zur Eheschließung.
296. „Sie ist in Liebe zu Narayana versunken und freut sich, zu ihm, der die ganze Welt verschlang und auf dem Banyanblatt schlief!“ So sprach die Mutter. Diese zehn Verse gab Vishnuchitta, der Herr von Putuvai mit seinen schönen Hainen, als Girlande wieder. Wer sie beherrscht, dem naht kein Leid.
Die Tochter ist Krishna gefolgt (297–306)
297. Wie ein schöner Lotusteich, dessen frische Blüten betaut waren und nun ihre Blätter und ihren Blütenstaub verlieren, sodass seine Schönheit vergeht – so ist es hier. Das Haus steht leer. Nirgends sehe ich meine Tochter. Ist sie dem Bezwinger der Ringer gefolgt und in die Gegend von Mathura gegangen?
298. Wie die unbedarften Hirten ihre Kälber verwechseln, nahm er die junge Frau, die hier lebte, mit sich und ging mit großer List davon. Was Narayana da angestellt hat – wird es unserem ganzen Geschlecht für immer zum Vorwurf gereichen? Wird es so enden?
299. Werden sie die junge Frau vermählen, sie festlich schmücken und im Haus willkommen heißen? Werden sie Verwandten und anderen verkünden: „Sie gehört Damodara“, die Göttin und den Hochzeitspfosten verehren, laut die Trommeln schlagen und Festgirlanden aufhängen? Die genaue Deutung der im Mittelteil genannten Hochzeitsriten ist örtlich unsicher.
300. Ich hatte nur eine Tochter. Unter dem Lob der ganzen Welt zog ich sie auf wie die Göttin Shri. Der rotäugige Mal hat sie mitgenommen! Yashoda, die als angesehene Frau in ihrem Haus lebt und diesen großen Sohn empfing – wird sie sich an ihrer Schwiegertochter freuen und die Hochzeitsfeier ausrichten?
301. Wird ihr Schwiegervater Nandagopala meine Tochter in die Arme nehmen und sagen: „Sei stolz und glücklich“? Wird er ihre großen fischgleichen Augen, ihren roten Mund, ihre runde Brust, ihre Taille und die kräftigen bambusgleichen Schultern betrachten und sagen: „Die Mutter, die diese Tochter gebar, wird die Trennung jetzt kaum ertragen“?
302. Wird er einfach tun, was ihm gefällt, wie es bei einem kriegerischen Jägergeschlecht geschieht, und mit meiner Tochter leben, weil sie sich nun einmal zusammengefunden haben? Oder wird der Herr, der den Wagen zertrat, eine würdige Hochzeit feiern, vor den Augen von Land und Stadt, und auf rechte Weise ihre Hand ergreifen?
303. Wird der Diskusträger, Herr der Unsterblichen im Weltall, meiner Tochter heute alte Vorwürfe vorhalten und sie ohne Rücksicht beherrschen? Oder wird er ein geordnetes Hausleben mit ihr führen, ihr den Rang einer Hirtenfürstin geben und sie vor den früheren Gemahlinnen beschützen?
304. Ach, Kannan, Nandagopas Sohn, hat nichts von dem getan, was Menschen guter Herkunft tun; keine rechte Umgangsform hat er gewahrt, meine Liebe! Wird meine Tochter nun beim Ziehen des Quirlseils ihre Hüften nach beiden Seiten beugen, immer müder werden und seufzen, bis ihre Hände Schwielen tragen?
305. Kann sie denn vor dem ersten Morgenlicht aufstehen, ohne ausreichend geschlafen zu haben, und den weißen, dick gewordenen Joghurt quirlen? Wird der Weltenmesser mit den leuchtend roten Lotusaugen meine Tochter ohne Rücksicht arbeiten lassen und sie hart behandeln?
306. Die Mutter folgte dem Weg des Wunderbaren, hörte unterwegs verschiedene Berichte, ging auch in das Hirtenviertel und vernahm, was man dort erzählte. Ihre Worte gab der Sänger aus dem kühlen Putuvai in diesen zehn reinen tamilischen Liedern wieder. Wer sie beherrscht, ist Diener des reinen Edelsteinfarbenen.
Rama und Krishna im Undi-Spiel (307–317)
307. Einst verweigerte sie der Gemahlin meines Herrn die beglückende Blüte. Vor den Augen ihres eigenen Gatten ließ mein Herr den kühlen Blütenbaum durch den mächtigen, laut rufenden Vogel gewaltsam herausreißen. Besingt meines Herrn Stärke und springt empor! Besingt unseres Gebieters Kraft und springt empor!
308. „Sieh die Kraft meines Bogens, ehe du weitergehst!“, rief der, der ihm entgegentrat. Er nahm dessen Bogen an und überwand zugleich dessen asketische Macht; schon vorher hatte er den Bogen gespannt und die alte Dämonin getötet. Besingt die Kraft seines Bogens und springt empor! Besingt Dasharathis Wesen und springt empor!
309. Er hob die edle Rukmini auf den Wagen und fuhr freudig mit ihr davon. Als der Hochmütige rasch zur Verfolgung herankam, brach er seinen Heldenstolz und schor ihm den Kopf. Besingt seine Kraft und springt empor! Besingt Devakis Löwen und springt empor!
310. Die Stiefmutter sagte: „Geh in den Wald!“ Die leibliche Mutter folgte ihm weinend und rief: „Mein Herr!“ Dem Wort der todbringenden Mutter gehorchend, ging er ohne Zorn in den grausamen Wald. Besingt den Zornlosen und springt empor! Besingt Sitas Gemahl und springt empor!
311. Als Bote der Fünf führte er den Bharata-Kampf herbei. Er stieg in den schönen Teich, in dem die giftspeiende Schlange lag, sprang auf ihre Hauben, sodass sie erschrak, und erwies ihr anschließend Gnade. Besingt den Dunkelfarbenen und springt empor! Besingt Yashodas Löwen und springt empor!
312. Der in seinen Tugenden unvergleichliche Bharata folgte ihm: „Trage die Krone, regiere die drei Welten und gewähre mir, deinem Diener, Gnade!“ Damals gab er ihm seine Fußsandalen. Besingt ihn und springt empor! Besingt den König von Ayodhya und springt empor!
313. Er sprang in Kaliyas Teich, sodass das Wasser aufwühlte, stand auf seinen fünf hohen Köpfen und tanzte. Dann gewährte der Geschickte der Schlange wieder Gnade. Besingt die heldenhafte Kraft seiner Schultern und springt empor! Besingt den reinen Edelsteinfarbenen und springt empor!
314. Er überließ dem jüngeren, girlandengeschmückten Bruder die Herrschaft und ging auf das Wort der listigen Frau hin nach Dandaka. Surpanakha mit ihrer beweglichen Taille schnitt er Ohren und Nase ab, sodass sie schrie. Besingt ihn und springt empor! Besingt den König von Ayodhya und springt empor!
315. Er zertrat den trügerischen Wagen, zerbrach die Maruda-Bäume, zog mit den Hirten hinaus und beschützte die Rinder. Geschickt stand er da und spielte die schöne Bambusflöte. Besingt den Stier der Hirten und springt empor! Besingt den Hüter der Herden und springt empor!
316. Er überbrückte das dunkle Meer und betrat Lanka. Den uneinsichtigen König mit seinen zehn goldenen Kronen bezwang er und verlieh dessen Bruder die weite Herrschaft. Besingt den unerschöpflichen Nektar und springt empor! Besingt den König von Ayodhya und springt empor!
317. Die schön geschmückten Frauen besangen Nandas Sohn und Kakutstha und sprangen im Undi-Spiel empor. Ihre Worte gab Vishnuchitta aus dem südlichen Putuvai in schönem Tamil wieder. Wer diese zweimal fünf Lieder beherrscht, bleibt von Kummer frei.
Hanuman spricht zu Sita (318–327)
318. Sanfte Frau mit dichten dunklen Locken, höre die Bitte deines Dieners! Er zerbrach Janakas Bogen und gewann dich. Als sich seine Königswürde zeigte und der große Asket ihm den Weg versperrte, nahm er den starken Bogen an und brach dessen asketische Macht. Auch dies ist ein Erkennungszeichen. In dieser Liedgruppe spricht Hanuman zu Sita; die Zeichen sollen ihn als Ramas Boten ausweisen.
319. Du mit der Girlande schöner Blumen, ich verneige mich vor deinen Füßen. Höre gnädig, was ich dir sage, sanfte Hirschgleiche mit den beiden Blütenaugen! An einem Ort, an dem ihr am Abend glücklich beieinandersaßt, bandest du ihn mit einer großen Jasmingirlande. Auch dies ist ein Erkennungszeichen.
320. Kaikeyi forderte mit verwirrtem Herzen ihre Gaben. Der König war tief erschüttert und konnte sie nicht verweigern. Als er Abschied nahm: „Prinz unseres Geschlechts, geh und lebe im Wald“, zog Rama gemeinsam mit Lakshmana fort. Auch dies ist ein Erkennungszeichen.
321. Sanfte Frau mit dem Brustband, Vaidehi, höre meine Bitte! Große Königin des Herrn von Ayodhya mit seinen herrlichen Wagen, höre gnädig zu: An der Ganga schloss er mit Guha, dem starken Träger des scharfen Speers, eine edle Freundschaft. Auch dies ist ein Erkennungszeichen.
322. Du mit dem sanften Blick einer Hirschkuh, Vaidehi, höre meine Bitte! Als ihr über die steinigen Waldpfade gezogen wart und im Wald lebtet, hieltet ihr euch an den honigreichen Hängen von Chitrakuta auf. Dort verneigte sich der edle Bharata vor ihm, du mit der milchsüßen Rede. Auch dies ist ein Erkennungszeichen.
323. Als ihr in Chitrakuta lebtet, verletzte die kleine Krähe deine Brust. Er schleuderte eine geweihte Waffe nach ihr; sie floh durch alle Welten. „Geschickter Rama, ich suche deinen Schutz!“, rief sie schließlich. Die Waffe nahm ihr daraufhin nur ein Auge. Auch dies ist ein Erkennungszeichen.
324. Du mit blitzschlanker Taille, höre die Bitte deines treuen Dieners! Ein goldgleicher Hirsch kam herbei und spielte lieblich. Deinem liebevollen Wunsch folgend, nahm unser Herr den Bogen und ging fort; danach verließ auch Lakshmana den Ort. Auch dies ist ein Erkennungszeichen.
325. Vaidehi mit dem dunklen, blumengeschmückten Haar, höre meine Bitte! Der ruhmreiche König von Ayodhya verbündete sich mit dem ebenso berühmten Affenkönig, um dich zu suchen. Er selbst nannte diese Zeichen. Und hier ist das dazugehörige Zeichen: der Ring von seiner Hand.
326. Sita mit dem Blumenhaar sah den Ring dessen, dessen Ruhm alle Himmelsrichtungen erfüllt, der am Tag des Feueropfers mitten in der großen Versammlung den Bogen zerbrochen hatte. „Die Erkennungszeichen stimmen, Hanuman!“, sprach sie, legte den Ring auf ihr Haupt und freute sich.
327. Als der ruhmreiche, starke Hanuman Vaidehi erblickte, die sanfte Frau mit dem Brustband, nannte er ihr wohlbedacht diese Zeichen. Wer die Lieder Pattarpirans aus dem weltberühmten Putuvai beherrscht, wird im schönen Vaikuntha bei den Unsterblichen wohnen.
Wo ist der Herr zu finden? (328–337)
328. Sucht ihr den Aufenthaltsort Ramas von unvergleichlicher Größe, dessen hohe Krone glänzt, als strahlten tausend Sonnen zugleich? Es gibt Menschen, die ihn wahrhaft sahen: als Löwen, der die Brust Hiranyas mit den klingenden Fußspangen und kampfstarken Schultern aufriss und mit blutbenetzten Händen dastand.
329. Sucht ihr den Aufenthaltsort des großen Rama, der Nandaka, Muschelhorn, Keule, den klingenden Sharnga-Bogen und den heiligen Diskus trägt? Es gibt Menschen, die ihn bei König Janakas Opfer sahen, als er um Sita mit den knospengleichen Fingern den mächtigen Bogen spannte und zerbrach.
330. Sucht ihr ernsthaft den Gott, der dem tödlichen Elefanten den Stoßzahn ausriss, feindliche Heere vernichtete und mit seinem Bogen die Maruda-Bäume durchschoss? Es gibt Menschen, die ihn dort am wellenreichen Meeresufer sitzen sahen, während die Affenscharen große Felsen auf den Köpfen herbeitrugen, um das Meer zu überbrücken.
331. Sucht ihr das wunderbare Kind, das inmitten der ausgebreiteten Wasser seine uralte Gestalt annahm? Kommt, ich will euch eine Spur nennen. Es gibt Menschen, die ihn wirklich sahen, als er um Nappinnai, die sanfte Hirtentochter, die sieben mächtigen Stiere bezwang und schweißbedeckt dastand.
332. Sucht ihr Tirumal, den der Blaukehlige mit dem wassertragenden roten Haar und der Viergesichtige der Reihe nach mit würdigen Worten preisen? Es gibt Menschen, die ihn deutlich sahen, als er Rukmini mit dem Brustband entschlossen ergriff, auf den Wagen hob und mitten unter den Heeren kämpfte.
333. Sucht ihr den Ort des großen Edelsteinfarbenen, der an der Brust der abscheulichen Dämonin zu trinken vermochte, bis sie starb? Es gibt Menschen, die ihn im meerumtosten Dvaraka auf seinem Löwenthron sitzen sahen, umringt von vielen tausend großen Gemahlinnen und allen anderen.
334. Fragt ihr nach dem Ort dessen, der das weiße, tönende Muschelhorn und den heftig strahlenden Diskus trägt? Kommt einen Augenblick her, ich nenne euch seine Spur. Es gibt Menschen, die ihn vorn auf dem Wagen mit weißen Pferden und dem siegreichen Affenbanner sahen: Als listiger Verbündeter führte er den Bharata-Kampf.
335. Vor den Königen, die die Zeit abmaßen und Wache hielten, kämpfte Devakis Sohn, während die Stunden vergingen. Damals verdeckte er die Sonne mit dem Diskus und führte den Kampf so, dass Jayadrathas Kopf in die Öde rollte. Es gibt Menschen, die ihn unmittelbar dabei sahen.
336. Sucht ihr ernsthaft den Gott, der Erde, Berge, wogende Meere und alles andere restlos verschlang und wieder hervorgebracht hat? Es gibt Menschen, die ihn sahen, wie er als unbegreiflicher Eber in die Tiefe drang, die große Erde emporhob und sich mit der Frau mit schönen dunklen Locken vereinte.
337. Diese zehn Verse nennen die Spuren, an denen der wunderbare Herr mit dem regenwolkenfarbenen Leib zu finden war. Sie stammen vom glückbegabten Vedenkenner Pattarpiran aus Putuvai, dessen Felder reichen roten Reis tragen. Fromme, deren Herzen diese Girlande freudig preisen, gelangen zu den Füßen des Höchsten. Eine zusätzliche Landschaftswendung im tamilischen Schlussvers ist in der vorliegenden Lesung nicht sicher verständlich und hier nicht ausgedeutet.
Tirumaliruncholai: Der heilige Berg (338–348)
338. Der König vernichtete das Geschlecht der Rakshasas, die umherzogen, Menschen erschreckten und töteten, und stand als Leuchte seines Geschlechts da. Sein Berg ist das südliche Tirumaliruncholai: Dort kommen göttliche Frauen mit klingenden Fußschellen zum Tanz, und der herrliche Silambaru strömt dahin.
339. Er nahm dem Mächtigen die Arme, dem schwerttragenden Rakshasa die Köpfe und dessen Schwester die böse Nase. Auf diesem Berg wohnt er: im herrlichen südlichen Tirumaliruncholai, wo sich der Klang der Pallandu-Segenslieder überallhin ausbreitet.
340. Die Hinterlistigen, die würdige und große Menschen bedrängen, schickt der erhabene Herr auf den Weg nach Süden. Sein goldener Berg ist das kühle Maliruncholai. Den Dienern, die jederzeit zu ihm kommen und ihn verehren, erspart er jenen finsteren Weg. Der Süden bezeichnet hier den Bereich des Totengottes; der Vers stellt Gericht und rettende Zuflucht gegenüber.
341. Das Fest, das die Hirten gemeinsam vorbereitet hatten, ließ er anstelle des Königs der Götter dem Govardhana gelten. Sein Berg ist das südliche Tirumaliruncholai: Von den großen Kalpaka-Blütenbüscheln der Himmelswelt fällt Honig herab und fließt in Strömen.
342. Einen Elefanten nahm er am Teich unter seinen Schutz, einem anderen, Kamsas Elefanten, nahm er das Leben. Sein Wohnberg ist das kühle Maliruncholai. Dort läuft ein dunkler Elefantenbulle seiner fortgehenden Gefährtin nach und ruft gleichsam beim heiligen Gebot des Meerfarbenen, sie möge bleiben. Die Gebärde des Elefanten wird im Gedicht als Anrufung des göttlichen Gebots personifiziert.
343. Die Ringer traten ihm entgegen und hatten versprochen, den Befehl ihres Herrn auszuführen; er zerschmetterte sie tödlich, der Geschickte mit den sandelgesalbten Schultern. Sein Berg ist das südliche Tirumaliruncholai, wo Götter und gute Weise verweilen und ihn ehrerbietig begrüßen und verehren.
344. Damit die Könige erschraken, stand er vorn auf dem Wagen seiner Verwandten und ließ das Muschelhorn ertönen. Sein Berg ist das südliche Tirumaliruncholai, das der südliche König Nedumaran, Herr von Kudal, Träger des scharfen, tödlichen Speers, rühmt.
345. Den feindlichen Königen zerschlägt er ihre Verbände und treibt sie über schmale Pfade in den grausamen Wald. Sein goldener Berg ist das südliche Tirumaliruncholai. Dort singen die gestreiften, sechsbeinigen Bienen am frühen Morgen seine tausend Namen.
346. Die Geister schlagen ihre Opfer nieder, nehmen das rote Blut, bringen damit das Abendopfer dar und verehren unseren Vater. Sein Berg ist das südliche Tirumaliruncholai: Auf seinen Hängen erscheinen die roten Indragopa-Insekten in solcher Fülle, als wollten sie dem fruchtroten Mund unseres Herrn gleichen.
347. Der Makellose thront dort, während unzählige große Göttinnen in allen acht Himmelsrichtungen Glanz verbreiten. Sein Berg ist das südliche Tirumaliruncholai. Dort reiben sich frei umherziehende Elefantenkühe an den Bullen, ziehen weiter und spielen ausgelassen zur Abendzeit.
348. Unser Herr von der Farbe des dunklen Meeres erwählte den mit Maruda-Hainen geschmückten Berg Maliruncholai als Wohnung. Vishnuchitta aus Villiputtur preist ihn in gelübdetreuer Hingabe. Wer seine Worte mit innerer Aufmerksamkeit spricht, wird Kannans beide geschmückte Füße schauen.
Tirumaliruncholai: Zuflucht beim Herrn (349–359)
349. Rukmis Nachjagen, um die edle Rukmini zurückzuholen, brachte er zum Scheitern: Er trieb ihn vor sich her und bestrafte ihn entschieden. Sein Berg ist das weite Maliruncholai. Zwischen den Felsen stehen Konrai-Bäume, die mit Knospen, ring- und münzgleichen Blüten freudig Gold zu verschenken scheinen.
350. Der Edelsteinfarbene wuchs heran, um Kamsa, Kaliya, den Elefanten, die Maruda-Bäume und die Stiere in ihrer feindlichen List zu überwinden. Sein Berg ist Tirumaliruncholai. Dort richtet sich eine giftspeiende Schlange hoch auf und umschlingt mit ihrer rotglühenden Zunge gleichsam den großen kühlen Mond.
351. Er umzingelte den mächtigen Naraka, schloss ihn ein und vernichtete ihn; dann befreite der Meerfarbene die jungen Frauen aus seiner Gewalt. Sein Berg ist Maliruncholai, umgeben von Hainen, in denen Punnai, Serundi, wilde Vengai- und Kongu-Bäume wie Girlanden goldener Blüten stehen.
352. Er, der unvergleichliche starke Held, durchbrach die Bewachung am Wohnort von Banas Tochter; Bana war Mahabalis Sohn. Er liebt diesen Berg: Maliruncholai, wo die Frauen der Bergbevölkerung Kurinji-Melodien auf Govinda, den Herrn der Hirten, singen und dazu tanzen.
353. Shishupala schmähte ihn immer wieder mit vielerlei Worten; der schöne, herrlich geschmückte Herr setzte dessen Ungebärdigkeit ein Ende. Sein Berg ist Tirumaliruncholai: der erhabene Berg, der prächtige Berg, der große kühle Berg, der Siegesberg, der feste Berg, der weithin gestreckte Berg.
354. Alles Leid, das Panchali, die Frau der Pandavas, ertragen musste, ließ unser Vater dort auf die Frauen der Hundert zurückfallen. Sein Berg ist das alte Maliruncholai mit seinen Höhlungen. Die musikalischen Bienenscharen singen ihre Weisen und trinken Honig.
355. Um der Frau mit den schweren Ohrringen willen sandte unser Rama mit den schönen Schultern seine Pfeile aus und ließ die Geschlechter der Rakshasas wie auf Pfählen umkommen. Sein Berg ist das schöne Maliruncholai. Klare Wasserfälle tragen kostbare Dinge herab, umströmen ihn, und Scharen aus der weiten Welt kommen, um dort zu baden.
356. Mit feuerstreuenden Pfeilen aus seinem gezeichneten Bogen bezwang der König Lanka, beendete dessen Prahlerei und freute sich. Er wohnt auf Tirumaliruncholai, dem Berg, den die Götter und ihr König aufsuchen und den die drei leuchtenden Himmelsmächte umgeben.
357. Mit dem Stoßzahn hob er die Erde empor, nahm sie mit dem Wasser in seiner Hand als Gabe an und maß sie aus; dann verschlang er sie wieder und brachte sie hervor. Spielerisch handelt der Makellose. Sein Berg ist Maliruncholai mit dem kühlen Silambaru: Der Fluss eilt herbei und trägt seine gesammelten Schätze wie Opfergaben zu den Füßen unseres Herrn.
358. Tausend Arme breitet er aus, tausend Kronen blitzen; er ruht auf Ananta mit tausend schönen Hauben. Der Berg, über den er herrscht, ist Maliruncholai, mit tausend Flüssen, vielen tausend Quellen und tausend blühenden Hainen.
359. Vishnuchitta hat den Berggleichen besungen, dem der Berg Maliruncholai gehört: den Herrn der acht Gestalten, den Nektar aus dem Meer der vier Veden, den hohen himmlischen Wunschbaum, die Leuchte über dem kostbaren Sinn des Vedanta.
Tirukkottiyur und die Gottesdiener (360–370)
360. In Tirukkottiyur leben Menschen, deren Zunge nichts Unrechtes sagt. Täglich bewirten sie Gäste, erfüllen den Gottesdienst und studieren die Veden. Wie konnte der Schöpfer jene Übeltäter erschaffen, die dort nicht des Ursprünglichen gedenken, der die Aufgaben der Drei ordnet?
361. In Tirukkottiyur leben Freigebige ohne Fehler und Feindseligkeit; sie mehren ihre Tugenden und unterstützen ihre Lehrer. Wer den reinen Edelsteinfarbenen nicht verehrt, der die sieben Welten verschlang, ist wohl nur geboren, um dem Leib seiner Mutter schweren Schmerz zu bereiten.
362. Tirukkottiyur umgeben Veranden, in die kostbare bunte Steine und Smaragde eingesetzt sind, sodass ihr Glanz aufscheint. Doch jene Menschen zählen nicht einmal einen Augenblick lang die heiligen Namen Tirumals mit den dafür geeigneten Fingern. Stattdessen schieben sie ihrem unreinen, nur ans Essen gewöhnten Mund Bissen zu.
363. Schwanenscharen breiten sich über den roten Lotusfeldern von Tirukkottiyur aus, weiß wie das Muschelhorn in der Hand dessen, der weich auf der Schlange ruht. Wenn Menschen den Vernichter der Hölle nicht mit ihrer Zunge anrufen: Haben dann etwa sogar das Wasser, das sie trinken, und die Kleider, die sie tragen, Unrecht begangen?
364. Junge Vala-Fische springen auf den Rücken der Schildkröten, schlagen gegen reine Blüten und spielen übermütig in den Wassern von Tirukkottiyur. Den hartherzigen Erdenlasten, die nicht an den Herrn mit dem Diskus in der breiten Hand denken, nehmt ihren Reis weg und gebt ihnen Gras! Dies ist die schroffe polemische Rede des alten Hymnus, keine Handlungsaufforderung dieser Ausgabe.
365. In Tirukkottiyur leben freigebige Menschen, die im Umgang mit den fünf Elementen, den fünf Opfern und den fünf Sinnesbereichen samt ihren Organen ohne Makel sind. Weil der Fußstaub derer, die seinen Herrn Narasimha immer wieder preisen, über die Erde geht, hat diese Welt großes Glück erlangt.
366. Die kundigen Hüter der vier Veden treten zu dem, der den Kurundam-Baum zerbrach, feiern mit ihm, tanzen und preisen ihn Tag und Nacht in Tirukkottiyur. Welche Askese mögen die Menschen geübt haben, die in einem Ort wohnen dürfen, in dem die Frommen den dunkelwolkenfarbenen Herrn verehrend als ihre Zuflucht festhalten!
367. Der rotäugige Mal nahm täglich den Dienst des sanftmütigen, rechtschaffenen und klaren Selvan Abhimanatungan an. Govinda wohnt friedvoll in Tirukkottiyur. Nicht einmal die Rakshasas können sich des Getreides bemächtigen, das in dem Land wächst, wo Menschen seine Tugenden besingen.
368. In den zweigreichen Hainen singen die Kuckucke von Govindas Güte. Tirukkottiyur besitzt rotgoldene Mauern und fruchtbare Felder. Wenn ich die Menschen sehe, die seinen Vollkommenen, Narasimha, unablässig preisen, denke ich: „Diese sind die sichtbaren Zeichen unseres Herrn!“ Dann ist mein Sehnen gestillt.
369. Selbst wenn man Getreide teuer nach kleinen Maßen verkauft, verbergen die Freigebigen von Tirukkottiyur nichts, geben den Bedürftigen Reis und erwerben sich guten Ruf im Land. Seine Diener, die „Keshava! Purushottama! Strahlendes Licht! Kleiner Zwerg!“ rufen, dürfen über uns verfügen, ja selbst uns verkaufen.
370. Vishnuchitta, der makellose Pattarpiran, Herr des kühlen Putuvai, sprach über die Diener des Ursprünglichen von Tirukkottiyur mit seinen von kühlem Wasser umgebenen reichen Feldern und über jene, die ohne seinen Dienst umhergehen. Wer diese Worte ohne Fehler ausspricht, gehört Hrishikesha.
Gottesgedenken vor dem Tod (371–380)
371. Am Ende des Lebens schweifen die Gedanken oft begehrlich umher: „Mutter, Vater, meine Kinder, mein Land, die Frau mit duftendem langem Haar!“ Wer dann statt solcher verwirrten Rede „Keshava! Purushottama! Unvergänglicher, der du Ebergestalt annahmst!“ spricht – dessen erlangte Größe zu beschreiben übersteigt unsere Kraft.
372. Ehe sich die Wunde mit Eiter füllt, Krusten und Feuchtigkeit sie bedecken, Fliegen sie quälend reizen und du verwirrt an die letzte Grenze gelangst: Sprich „Namo Narayana“, lege die Hände über dem Haupt zusammen und gehe zu ihm. Danach lässt man dich nicht wieder in diese Welt zurückkehren, selbst wenn jemand dafür bürgen wollte.
373. „Wenn du Vermögen versteckt hast, sag es, sag es!“, werden die Umstehenden fragen, während du den Mund nicht mehr öffnen kannst. Ehe jene letzte Stunde kommt, errichte einen Tempel in deiner Brust, setze dort die Gottheit Madhava ein und bringe die Blume deiner innigen Liebe dar. Wer dies vermag, entgeht der schrecklichen Strafe des Todesreiches.
374. Ehe ein Atemstrom aufsteigt, sich tief in der Kehle zusammenzieht, Hände und Füße zucken und die Augen sich zum letzten Schlaf schließen: Nimm den ursprünglichen einen Laut in drei Zeiteinheiten innerlich auf und wende dich dem Meerfarbenen zu. So kannst du in der Himmelswelt wohnen. Der eine ursprüngliche Laut wird traditionell auf Om bezogen; die Stelle ist eine religiöse Anweisung des Gedichts, keine medizinische Atemanleitung.
375. Ehe Wasser unter dem Gewand austritt, die Sinne versagen, der in den Mund gegebene Brei wieder aus den Mundwinkeln läuft, die Kehle sich verschließt und die Augen sich schließen: Preise Hrishikesha! Dann packen dich die Hunde nicht an den Schenkeln, man durchbohrt dich nicht mit dem Dreizack, und auf jenem Weg wirst du auch deiner Kleidung nicht beraubt.
376. Ehe die fünf Sinne den Leib verlassen, man an der Nase nach dem Atem sucht, die Umstehenden von dir abrücken, hilflos die Hände wenden und langsam die Köpfe senken: Lass den wunderbaren Madhusudana, der im von Schiffen befahrenen Meer ruht, in deiner Brust wohnen. Wer dieses eine Werk vollbringt, kann das Bleibende erreichen.
377. Ehe die unerbittlichen Diener des südlichen Herrn eindringen wie Männer, die einen Stier niederzwingen, dich mit harten Seilen binden, werfen und hin und her zerren: Betrachte im Herzen aufmerksam, wer der Herr ist und wie er ist, bis die innere Finsternis weicht. Wer „Madhusudana ist mein König“ spricht, wird zu den Dienenden in der Himmelswelt gehören.
378. Ehe die Verwandten sich versammeln, deine Fehler verschweigen und deine guten Seiten verkünden, ehe sie klagend singen, dich auf eine Bahre legen und mit neuem Tuch bedeckt hinaustragen wie eine Gabe für die Schakale: Wenn dein Herz sich schon mit Govinda, dem Träger des Kaustubha, vereint und mit ihm froh ist, kannst du die zugemessene Grenze überschreiten und gerettet werden.
379. Ehe sich der Mund krampfhaft zur Seite zieht, die eingesunkenen Augen tränen und sich bewegen, Mutter, Vater und Gattin von allen Seiten klagen und schließlich das Feuer naht: Wer sich dem rotäugigen Mal in fester Verwandtschaft verbunden weiß und entschieden an seiner Seite steht, kann der schrecklichen Strafe des Todesreiches entgehen.
380. An den Augenblick des Sterbens zu denken und seine Handlungen auf den Herrn der Götter auszurichten – dies eröffnet das Glück jener, die in Hingabe sterben. Vishnuchitta mit den kräftigen Schultern, Herr von Putuvai, sammelte seinen Geist und flocht diese zehn Lieder für Tirumal. Wer sie beherrscht, erhält einen gesammelten Geist, der zu Tirumal geht.
Gebt den Kindern Gottes Namen (381–390)
381. Ihr Toren gebt einem Kind einen nichtigen Namen, weil ihr dafür Geld, ein eingefasstes Gewand oder ein Bündel erhofft! Gebt ihm Keshavas Namen und ruft ihn mit Freude. Die Mutter eines nach unserem Herrn Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
382. Ihr Toren gebt Namen vergänglicher Menschen, weil ihr ein einziges Tuch für die Hüfte begehrt. Ihr Frauen, ruft stattdessen: „Rotäugiger großer Mal! Shridhara!“ Die Mutter eines nach Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
383. Ihr freut euch über Öl für den Kopf, Stirnschmuck und Armreifen und lebt von den Gaben anderer. Wozu gebt ihr deren Namen? Selbst wenn ihr betteln müsst: Liebt den heiligen Namen unseres Herrn! Die Mutter eines nach Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
384. Ein Mensch ist unter Menschen geboren. Gebt ihr ihm wiederum nur den Namen eines Menschen, gewinnt ihr damit nichts für das jenseitige Leben. Ruft ihr aber: „Madhava, Herr des Himmels! Govinda!“, so wird die Mutter eines nach unserem Narayana benannten Kindes nicht in die Hölle gelangen.
385. Ein unreiner Körper wird aus einem unreinen Körper geboren. Gebt ihr ihm den Namen eines anderen unreinen Körpers, gewinnt ihr damit nichts für das jenseitige Leben. Ruft ihr aber: „Edler Govinda! Govinda!“, so wird die Mutter eines nach dem gütigen Narayana benannten Kindes nicht in die Hölle gelangen.
386. Gebt nicht vor den Augen von Land und Stadt bloß einen Menschennamen, um dann miteinander zu vergehen und in die Grube zu stürzen. Sucht ihn und ruft: „Herr, der du den Wagen zertratst! Damodara!“ Die Mutter eines nach Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
387. Ihr armen Menschen, die ihr einem Kind den Namen eines Sterblichen gebt, der aus Erde geboren wird und wieder Erde wird, und euch weiter nichts dabei denkt: Wendet euch dem Namen des augenbeglückenden Regenwolkenfarbenen zu! Die Mutter eines nach Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
388. Gebt ihr alltägliche Menschennamen wie Nambi und Pimbi, werden diese Nambis und Pimbis nach wenigen Tagen vergehen. Gebt ihm den Namen dessen mit den großen roten Lotusaugen und ruft ihn so! Ihr Guten, die Mutter eines nach Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
389. Wie Nektar, der in eine unreine Grube strömt: Gebt eurem noch einnässenden Kind den Namen meines Wolkenfarbenen. Nehmt es an euch, liebkost es, spielt fröhlich mit ihm und tragt es umher. Die Mutter eines nach dem zungenwürdigen Narayana benannten Kindes wird nicht in die Hölle gelangen.
390. Vishnuchitta von altem, kraftvollem Ruhm legte dar, wie man den heiligen Namen des herrlich geschmückten Mal geben soll. Wer diese zehn kostbaren Verse in schönem Tamil beherrscht, wird in dem ruhmreichen Vaikuntha für immer liebevoll bewahrt sein. Die Heilszusagen und die scharfe Rede über den vergänglichen Leib gehören zum theologischen Ausdruck dieser Liedgruppe.
Kandam am Ufer der Ganga (391–401)
391. Unser Rama, Dasharathas Sohn, ließ der Schwester die Nase und dem Bruder die Köpfe abschlagen; dann herrschte er, und überall erklang sein Ruhm. Die Wohnstatt unseres Purushottama ist die heilige Stadt Kandam am Ufer der Ganga. Schon das Wort »Ganga, Ganga« vermag schweres Karma zu lösen; dort steht sie vor uns, damit wir die Hände verehrend zusammenlegen.
392. Purushottama, der Herr von edelsteinfarbener Gestalt, erhob sich mit einem Leib voller Kraft und weit geöffnetem, Feuer speiendem Rachen so gewaltig, dass Mond und glühende Sonne erschraken. Er wohnt in der heiligen Stadt Kandam an der strahlenden Ganga. In ihren herabströmenden Wassern vermischen sich die Konrai-Blüten aus dem schönen Haargeflecht Shivas mit dem Tulasi von Narayanas Füßen.
393. Er bläst das rechtsgewundene Muschelhorn mit seiner dröhnenden Öffnung, schleudert den Feuer speienden Diskus und schlägt die Köpfe der ihm entgegentretenden Asuras nieder. Unser Purushottama wohnt in der heiligen Stadt Kandam an der Ganga: Sie ruhte in der Hand des Viergesichtigen, an den Füßen des Vierarmigen und in Shankaras Haargeflecht; nun strömt sie mit leuchtenden Edelsteinen herab.
394. Damit die Himmlischen unangefochten herrschen, schwingt unser Purushottama das Schwert Nandaka: Die zum Kampf anrückenden Heere gelangen dadurch in Yamas Stadt. Seine Stadt heißt Kandam. Sie liegt am Ufer der erhabenen, geduldig tragenden Ganga, in der vom Himalaya bis zum weiten Meer die Menschen beider Ufer jubelnd baden.
395. Pflug und Stampfkeule, Bogen, hell leuchtender Diskus und Muschelhorn, Axt und Schwert sind die Waffen des großen Purushottama. Seine Wohnstatt ist die heilige Stadt Kandam am Ufer der mächtigen Ganga: In einem Augenblick wäscht sie alle Verfehlungen ab, die sich in sieben Geburten angesammelt haben.
396. Als die wasserbeladenen Wolken heranzogen, donnerten und rauschend ihren Regen ausschütteten, schützte er die Seinen unter dem großen Berg als Schirm. Die Wohnstatt dieses Purushottama, des Herrn von Mathura, ist die heilige Stadt Kandam am Ufer der Ganga. In ihren bewegten Wellen tauchen die großen asketischen Weisen zum abschließenden Opferbad unter; ihre Strömung führt Pflüge mit sich.
397. Er ergriff und zerbrach den Bogen, überwältigte den Elefanten und schlug den Kopf des darauf Sitzenden; er sprang den Ringern entgegen, kämpfte und trat den König nieder. Die Wohnstatt dieses Purushottama ist die heilige Stadt Kandam an der Ganga. Mit ihrem Wasser fließen der Brunftsaft des wunderbaren Airavata, der duftende Sandel der jungen himmlischen Frauen und Blüten des Wunschbaumes herab.
398. Der König des fest ummauerten, vom wogenden Meer umgebenen Dvaraka vernichtete um seiner Verwandten willen eine Königsherrschaft und schenkte ihnen das Reich. Die Wohnstatt dieses Hari Purushottama ist die heilige Stadt Kandam an der Ganga. Lange Opferpfosten stehen dort Reihe an Reihe; der ununterbrochen aufsteigende Opferrauch erfüllt beide Ufer mit seinem Duft.
399. Mathura im Norden, Shalagrama, Vaikuntha, Dvaraka, Ayodhya und das weiträumige Badari sind Wohnstätten unseres Purushottama. Auch Kandam, die heilige Stadt an der Ganga, ist sein Sitz. Gewaltig stürzt der Fluss herab: Die großen Berge erbeben, der Boden birst und kracht, Bäume werden am Wurzelansatz vom Ufer gerissen, und selbst das Meer gerät in Unruhe.
400. Unser Purushottama ist voller Erbarmen mit jenen, die die drei Laute durch die drei Laute zu drei Lauten verbinden und die drei Laute in sich aufnehmen. Er erhob sich zu drei Schritten, erschien in den Dreien und nahm in den Dreien dreierlei Gestalt an. Seine Wohnstatt ist die heilige Stadt Kandam an der Ganga, umgeben von ausgedehnten Waldgärten. Die absichtlich verschlüsselte Laut- und Dreizahlensprache setzt traditionelle Mantra-Auslegung voraus; eine eindeutige Auflösung lässt sich aus dem Vers allein nicht gewinnen.
401. Vishnuchitta, der Herr von Villiputtur, den die schlimme Kali-Zeit nicht bedrängt, hat aus bleibender Liebe diese tamilische Blumengirlande den Füßen Purushottamas dargebracht, der in Kandam am Ufer der rauschenden Ganga wohnt. Wer diese Girlande auf seiner Zunge trägt, hat damit gleichsam in der Ganga unmittelbar unter den beiden Füßen Tirumals gebadet.
Tiruvarangam: Gottes rettende Taten (402–411)
402. Der Sohn des großen Asketen war in den Wogen des Meeres gestorben. Als Lohn für die empfangene Unterweisung gab der Herr ihn in seiner eigenen Gestalt zurück. Sein Ort heißt das wasserreiche Arangam: Wenn die reinen Vedakundigen ihre Waschungen vollziehen und an den Badeplätzen untertauchen, schlägt das Wasser überall hoch, und aus den Blüten ergießt sich der darin geborgene Honig.
403. Vier Kinder, die schon bei ihrer Geburt gestorben waren, brachte der mächtige Herr in einem Augenblick zurück und stellte die Familie wieder her. Sein Ort ist Tiruvarangam, wo ehrwürdige Vedakundige leben: Sie nähren das große heilige Feuer und bewirten die Gäste, die zu ihnen kommen.
404. Er gab dem Nachkommen seines Neffen das Leben zurück und bewahrte als führender Beschützer seine Verwandten davor, dass ihre Sippe ins Verderben fiel. Sein Ort heißt das wasserreiche Arangam. Dort blühen rote Lotusse wie sein heiliges Antlitz und dunkle Wasserlilien wie seine Körperfarbe; einander gegenüber stehend scheinen sie um den Vorrang zu wetteifern.
405. Als die bucklige Dienerin bösen Rat gab und er die harten Worte der grausamen Frau hörte, ließ er seine Mütter und das Königreich zurück. Er nahm den Weg durch den Wald und beseitigte die Übeltäter. Sein Ort ist Tiruvarangam mit seinen Blütengärten, an denen Honig hängt.
406. Ravana missbrauchte die großen Segensgaben, die er empfangen hatte. Der Herr trat ihm im offenen Kampf entgegen, vernichtete ihn und gab der Welt wieder Augenlicht. Sein Ort heißt Tiruvarangam, umgeben von kühlen Gärten, in denen Kuravu knospt, Kongu blüht und der Kuckuck ruft: Dort weilt mein Tirumal.
407. Er entsandte den Diskus gegen die Asuras der Unterwelt, vernichtete ihre Brut und rottete sie aus, damit sie nicht von neuem hervorkämen. Sein Ort ist Arangam. Dort streifen Bienenschwärme zwischen den Blattscheiden des Schraubenbaums hindurch, schmücken sich mit weißem Blütenstaub und lassen ein Saitenspiel gleichendes Summen ertönen.
408. Der Herr erschlug die frevelhaften Asuras, sodass fettes, reiches Blut sprudelnd hinabfloss und Blasen aufwarf. Sein Ort ist das herrliche Arangam. Dorthin kommt die rauschende Kaveri; von den großen Bergen führt sie kostbare Sandelstämme herbei und verehrt seine Füße.
409. Als Eber mit mächtigen Hauern hob er die grenzenlose Erde empor; als Löwe mit scharfen Zähnen riss er den Asura auf. Sein Ort heißt das ummauerte Arangam. Am Abend singen dunkel geflügelte Bienen von den Eigenschaften unseres Herrn und blasen die weißen Muschelhörner der Jasminblüten.
410. Seine Farbe gleicht einer schweren Wolke über den Bergen, dunklen Wasserlilien, dem brausenden Meer und dem tanzenden Pfau. Der Ort dieses großen Herrn ist das ummauerte Arangam. Die Südbrise zieht durch Bergwälder und Gärten, streift die Brüste der rankenschlanken Frauen und wandert durch die Versammlungsplätze.
411. Vishnuchitta entfaltete diese tamilische Girlande über Tiruvarangam, den heiligen Ort des Herrn der Shri, der den mit mächtigen Segensgaben ausgestatteten, unter Waffengeklirr heranstürmenden Feind im Kampf vernichtete. Wir sind Diener derer, die mit diesen Liedern den Herrn preisen können, der die Leiber der beiden verbrannte. Die abschließende Anspielung auf »die beiden« bleibt im Wortlaut unbestimmt.
Tiruvarangam: Der Herr und seine Diener (412–422)
412. Er hinterließ seinem jüngeren Bruder die hölzernen Sandalen als erhabenes Pfand, zog aus, brachte die Angelegenheit des Krieges in der betreffenden Himmelsrichtung zum Abschluss, damit die Himmlischen leben konnten, und kehrte zurück, die Welt zu regieren. Der Tempel dieses Tirumal ist das leuchtende Arangam. Blaue Wasserblumen zeigen dort gleichsam seine heiligen Füße, seine Gestalt und die Blütenaugen der Shri; vom Wind bewegt, wiegen sie sich rauschend.
413. Selbst wenn die Lotusfrau eine Klage gegen seine Diener vorbrächte, würde er wohl sagen: »Meine Diener tun so etwas nicht; und wenn sie es getan haben, haben sie gut gehandelt.« Um des königlichen Vibhishana willen blickt er mit seinen Lotusaugen in Richtung der ummauerten Stadt Lanka. Könnte ich irgendjemand anderem dienen als meinem Herrn von Tiruvarangam?
414. Die von Macht erfüllten Maruta-Bäume, den wütenden Elefanten, Pralamba, das wilde Pferd, den Dämonenwagen mit seinen Rädern und die Ringer ließ er zerbrechen und hörte ihren Untergang. Seine Diener führt er durch den Kreis der strahlenden Sonne, die die Dunkelheit vertreibt, hinauf; dann zieht er die Leiter zurück, schenkt ihnen Gnade und nimmt sie in seinen Dienst. Sein Wohnort ist das schöne Arangam.
415. Der Bräutigam thronte als Herr des ummauerten Dvaraka, umgeben von sechzehntausend Gemahlinnen, die ihm dienten. Sein bleibender Tempel ist das wasserreiche Arangam. Frisch erblühte Lotusse meinen dort, der Blume am goldenen Nabel unseres Herrn zu gleichen; sie halten sich für die Herrscher des Alls, richten sich stolz auf und streuen goldenen Blütenstaub.
416. Er selbst wurde Schildkröte, Ganga, tiefes Meer, Erde und mächtige Berge; er wurde der Viergesichtige, die vier Veden, das Opfer und der Opferlohn. Er ruht da, während der heilsame Narada immer wieder kommt, ihn preist und sich vor ihm verneigt. Sein Tempel ist das wasserreiche Arangam, wo Vogelscharen zwischen den Blüten weilen und den Ruhm des Herrn des Vogelkönigs zwitschern.
417. Er ließ die Geliebte seiner Verwandten ihr Haar wieder binden, machte diese zu Königen und rettete auch Uttarās kleinen Sohn. Der Tempel dieses Herrn des Lebens ist Tiruvarangam. Gläubige und Gottesdiener, Weise mit uralten Worten auf den Lippen, Menschen aus weiten Ländern und Siddhas verneigen sich dort; der Ort steht wie eine Leuchte für alle Himmelsrichtungen.
418. Als kleiner Brahmacharin brach er Mahabalis Übermut und nahm ihm sein Reich; in einem Augenblick schenkte er ihm freudig einen Wohnsitz in der Unterwelt. Im Tempel unseres Herrn, in Tiruvarangam, strahlen herrliche Edelsteine auf den prächtigen Hauben seines Schlangenbettes, als ginge die junge Sonne über einem leuchtenden Edelsteinberg auf.
419. Er packte Hiranyas Brust, bohrte seine Nagelspitzen in den glänzenden Leib und griff nach dem Kopf, sodass die Krone zerbrach, die Augen hervortraten und der Mund aufschrie; dabei brüllte er auf. Sein Tempel ist das kühle Arangam. Kräftige Lotusblüten erheben sich dort wie die roten Füße, die die Welt durchmaßen; an den Feldrändern neigt der rotkörnige Reis seine Halme und verbeugt die Ährenhäupter.
420. Als göttlicher Fisch, Schildkröte, Eber, Löwe und Zwerg erschien er, als Rama in drei Gestalten, als Krishna und als Kalki, der das Ende vollzieht. Sein Tempel ist das wasserreiche Arangam. Schwan und Schwänin steigen auf die roten Lotusblüten, schaukeln darauf und spielen, indem sie im aufwirbelnden roten Blütenstaub ihres Blumenbettes baden.
421. Herr des kampfstarken Vogels, Herr der Erde, Träger des einzigartigen kämpfenden Schwertes Nandaka, Herr der Veden, Herr eines Heeres, das nicht flieht, Herr der Vollkommenheit, Herr der Nacht und des Tages, mein Herr, der große Herr aller sieben Welten und Herr der Shri: In Tiruvarangam ruhen seine heiligen Augen in seligem Schlaf.
422. Vishnuchitta, wahrhaftig im Wort und ein wahrer Diener, hat diese tamilischen Verse über den heiligen Ort Tiruvarangam entfaltet, den Süden wie Norden verehren. Dort wohnt der Herr, dessen Waffe der flammende Diskus ist und der die Not des Elefanten beendete. Wer diese Verse sprechen kann, bleibt immer unter den beiden Füßen unseres Herrn, ohne sich jemals von ihnen zu trennen.
Für die Stunde des Todes (423–432)
423. Man sucht die Mächtigen auf, weil sie in der Stunde der Schwäche Beistand leisten können. Auch wenn ich dessen nicht würdig bin, habe ich bei dir Zuflucht gesucht: Du hast doch dem Elefanten Gnade erwiesen! Wenn die Erschöpfung über mich kommt und mich bedrängt, werde ich dann nicht mehr an dich denken können. Für jene Stunde habe ich es dir jetzt schon gesagt, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
424. Denke an mich, wenn ich sterbe, du Träger von Muschelhorn und Diskus! Yamas Diener rollen die Zunge und stehen bereit, mich auf vielerlei Weise zu strafen. Deine Maya vermag mich in der Stunde des Fortgehens völlig daran zu hindern, zu dir zu gelangen. Darum habe ich dich angerufen, solange ich es noch vermag, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
425. Wenn ich das Tor an der Grenze erreiche und Yamas Diener sich auf mich stürzen und mich packen, habe ich kein Mittel mehr, ihnen »Haltet ein!« zu sagen. Du Träger von Diskus und Muschelhorn! Solange ich sprechen konnte, habe ich alle deine Namen gesprochen. Denke an mich und bewahre mich davor, jemals in Not zu geraten, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
426. Deine Größe erkennen weder der Reiter des einzigen Stieres noch der Viergesichtige. Du bist die ganze Welt, der Urgrund, der zu den drei Lauten wurde! Wenn Yamas Diener meinen: »Seine Lebenszeit ist zu Ende«, und mich schrecklich zu ergreifen suchen, musst du mich an jenem Tag beschützen, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
427. Höchste Gestalt, die im Milchmeer auf der ausgebreiteten Schlange ruht! Um die Welt zu erschaffen, damit die Wesen zum Heil gelangen, ließest du den Viergesichtigen aus deinem Nabel entstehen. Weil du die Menschen auf Erden als unbeständig ansahst, schufst du zugleich den Tod. Mein Herr, nun musst du mich beschützen, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
428. Yamas Diener kennen kein kühlendes Erbarmen; sie verüben große Grausamkeiten. Du stehst da als Erde, Wasser, Feuer, Wind und auch als Raum. Solange ich denken konnte, habe ich alle deine Namen bedacht. Denke an mich und beschütze mich immer, mein Gebieter, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
429. Du bist der Sinn der Veden in ihren edlen Worten, Herr der Götter, unser Gebieter, mein unerschöpflicher süßer Nektar, Besitzer aller sieben Welten, mein Vater! Wenn Yamas Diener mit ihren täuschenden Gestalten mich gewaltsam bedrängen und ergreifen, beschütze mich mit den Worten: »Fürchte dich nicht!«, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
430. Ich verstehe nichts von deinem wunderbaren Wirken. Wenn Yamas Diener mich packen, bedrängen und mich mit dem Befehl »Geh in dieses Fleisch hinein!« vorwärtsstoßen, werde ich an dich überhaupt nicht denken können. Herr der himmlischen Götter, großer Wunderbarer, in Mathura geboren, mein Hirte: Du musst mich beschützen, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
431. Hirte, der den Berg hob und die Rinderherden schützte, du, der die Kühe weiden ließ, unser Herr! Von damals bis heute habe ich dich, das ursprüngliche schöne Licht, nie vergessen. Wenn Yamas äußerst grausame Diener mich bedrängen und mit Gewalt ergreifen, musst du mich dann und dort beschützen, du, der du in Arangam auf der Schlange ruhst!
432. Vishnuchitta, der Herr des von den Veyar gerühmten Villiputtur, hat diese Girlande aus zehn Liedern gesungen: über den Wunderbaren, Madhusudana, Madhava, den von Vedakundigen gepriesenen Stier unter den Hirten, Achyuta, der in Arangam auf der Schlange ruht. Wer sie mit reinem Herzen beherrscht, gehört als Diener dem Herrn von reiner Edelsteinfarbe.
Das Gebet des unvollkommenen Dieners (433–442)
433. Weil meine Rede nicht rein ist, wage ich es nicht, dich mit meinem Mund anzusprechen, Madhava. Doch meine Zunge kennt nichts außer dir; ich fürchte mich davor, und es liegt nicht in meiner Gewalt. Selbst wenn du zürnst und sagst: »Dieser Mensch redet ungebührlich«, kann ich meine Zunge nicht bändigen. Auch aus dem Schnabel einer Krähe nimmt man ein bedeutsames Wort an, du Urgrund, der Garuda auf seiner Fahne trägt!
434. Mit einer fehlerhaften Zunge habe ich dürftige Verse gesprochen, du, dessen Hände Muschelhorn und Diskus tragen. Ist es nicht die Pflicht der Großen, die Worte ihrer Diener zu dulden, auch wenn diese Fehler machen? Ich habe keine Augen, die anderswohin schauen; mein Herz hängt an niemandem außer dir. Ein Fleck mehr fällt auf einem gefleckten Hirsch nicht ins Gewicht, du, der am Weltende die sieben Welten verschlang und wieder hervorbrachte!
435. Ich kenne weder Gut noch Böse; ich kenne nur dieses eine Wort: »Narayana«. Tirumal, ich rede nicht aus Niedrigkeit schmeichelnd von dir, um dich mit falschem Lob zu gewinnen. Ich weiß nicht einmal recht, wie ich dich bedenken soll. Unablässig sage ich: »Namo Narayana«. Meine Stärke ist allein dies: dass ich ein Vaishnava heiße, der in deinem Tempel lebt.
436. Du hast dich erhoben und alle sieben Welten durchmessen, Unbefleckter, Hoher! Zögere nicht, mich, deinen Diener, in deinen Dienst aufzunehmen. Ich bitte nicht um Kleidung und Nahrung. Durch den königlichen Rang, dein Diener zu sein, werden sie sich überall von selbst einstellen. Du hast den grausamen Kamsa getötet und deinen Vater von seinen fest angelegten Fesseln befreit!
437. Garten, Haus, Frau, Kuhstall, Wasserlauf, Nutzland und Brunnen: All dies habe ich unversehrt im Schutzbereich deiner goldenen Füße angeordnet und darin mein Leben eingerichtet. Mit den Menschen dieser Welt komme ich schwer zurecht; viele begehren diese Dinge. Du nahmst die Gestalt des Ebers an und trugst die Erde auf deinem Hauer; du brachst den Stoßzahn, sodass der Elefant fiel!
438. Krishna, du Schöpfer des Viergesichtigen, Urgrund, Dunkelfarbiger! Wenn ich einen Tag lang nichts esse, empfinde ich, dein Diener, keinen Hunger. Doch wenn Tage kommen, an denen ich nicht unablässig »Namo Narayana« bedenke und deinen Füßen nicht mit den frischen Blüten des Rig-, Yajur- und Samaveda nahekomme, dann sind das für mich die wirklichen Hungertage.
439. Du breitest auf der weißen Flut eine Schlange als weiches Lager aus und hältst darauf deinen rätselhaften Schlaf. »Werde ich dies einmal sehen dürfen?« – aus solchem Verlangen schmilzt mein Herz, Freude steigt in mir auf und lässt mich schluchzen; aus allen Poren scheinen Tränen hervorzuspringen. Ich finde keinen Schlaf auf meinem Lager. Sage mir, wie ich dich erreichen kann!
440. Du hast den schönen großen Berg zum Schirm gemacht und vor dem Regen geschützt, Madhusudana, Krishna! Du hast den Elefanten aus dem Griff seines Feindes befreit, Urgrund, Herr, der den angreifenden Elefanten erschlug! Du beseitigst die Not derer, die deiner gedenken, und dein großer Ruhm ist kaum auszusprechen. Gewähre mir dieses Gute: dass ich dir nahe sein und dich jeden Tag preisen darf, unser Herr!
441. Verlässlicher, Herr derer, die dich mit geübter Stimme preisen können! Du wurdest Narasimha, König der Himmlischen; du hast die sieben Welten durchmessen und bist selbst das Weltzeitalter. Den Diskus vorantragend befreitest du den zitternden großen Elefanten aus dem Griff seines Feindes. Urgrund, der das Meer gequirlt hat, unser Herr, süßer Honig, dem ich gehöre: Nimm mir, dem Hilflosen, meine Not!
442. Vater des Liebesgottes, Löwe gegen seine Feinde, lieblich anzuschauender Knabe mit dunklen Locken, Vamana, mein Smaragdfarbiger, Madhava, Madhusudana: Über ihn hat Vishnuchitta, der Herr des wohlbehüteten Puduvai, diese zehn herrlichen tamilischen Verse gesungen. Wer sie immer wieder wie Gottes Namen ausspricht, erreicht bald Narayanas Welt.
Die Stadt des Leibes ist neu bewacht (443–452)
443. Ihr Krankheiten, die ihr überall dicht an dicht sitzt wie Ameisen, die an einem Ghee-Topf hinaufklettern: Geht rechtzeitig fort und rettet euch! Der Herr der Veden ist leibhaftig eingezogen und hat sich hier niedergelassen, zusammen mit seinem Lager, der Schlange mit geblähter Haube. Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher!
444. Das Siegel, das der Herr des Südens nach Chitraguptas Aufzeichnung eingebrannt hatte, ist getilgt; seine Boten sind geflohen und haben sich versteckt. Ich bin der Diener dessen, der am Meer mit seinen perligen Wellen wohnt, des Ersten unter den uralten Wissenden und des Nektars seiner Verehrer. Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher!
445. Er öffnete das Gefängnis im Mutterleib, unterwarf den Dienst für das harte Land, löste Seil und befestigenden Pflock und nahm die Schlinge von den Füßen. Mein Vater, der die Erde zwischen seinen Hauern trug, lässt mich Tag und Nacht rezitieren; er hat mich geschult und in seinen Dienst genommen. Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher! Der Vers verbindet mehrere Bilder der Gefangenschaft; Einzelheiten der zweiten Zeile bleiben auslegungsbedürftig.
446. Ihr schon geschwächten Krankheiten aus schwerem Karma: Auch euch trifft nun ein schweres Geschick! Kommt nicht hier herein, kommt nicht herein! Es ist nicht leicht, hier einzudringen; kommt nicht herein! Dies ist der heilige Tempel, in dem unser Herr, der Löwenherr, wohnt. Geht fort und rettet euch unversehrt! Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher!
447. Den Wunderbaren, der die Gestalt eines kleinen Brahmanenschülers annahm, habe ich liebevoll in mein Herz gebracht und dort allein aufgenommen. Seht, dies ist eine Schatzkammer voller Rubine! Ihr starken, gewalttätigen Räuber, die ihr noch darin seid: Zögert nicht, zieht ab! Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher!
448. Ihr schweren Leiden und Krankheiten, die ihr mich befallen habt, ich will euch etwas sagen; hört zu! Dies ist der heilige Tempel, den der Herr liebt, der die Rinder hütet. Ich sage euch noch ein Geheimnis, ihr tief verwurzelten Karmafolgen: Ihr habt hier keinen Halt mehr. Zieht ab! Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher!
449. Ich war im Dickicht der kleinen Berge, die man Brüste nennt, ausgeglitten und hineingefallen; ich war in eine Höhle geraten und lag tief darin, leidend und umhergetrieben. Der Herr von der Farbe des von Schiffen befahrenen Meeres hat das schwere Karma beseitigt und mich davor bewahrt, zugrunde zu gehen. Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher! Die sinnliche Bildsprache bezeichnet hier die Verstrickung in Begehren und Wiedergeburt.
450. Alle Übel hat er zum Weichen gebracht. Der Herr im gelben Gewand kam als höchster Lehrer in mich hinein, trat in mein kräftiges, lotusgleiches Herz ein und prägte den Abdruck seiner Füße auf die Höhe meines Hauptes. Diese Stadt ist jetzt anders bewacht als früher!
451. Schlaft nicht, schlaft nicht, schlaft nicht, hell strahlender Diskus und Muschelhorn! Schwert Nandaka, das gründlich zuschlägt, schöner Bogen Sharnga und Keule! Ihr acht unvergänglichen Hüter der Welträume! Vogelkönig, schlafe nicht! Richtet eure Aufmerksamkeit auf das Schlafgemach!
452. Mit seinem Schlangenlager, dem schönen Milchmeer und der Lotusfrau ist er in mein Inneres eingezogen und ruht dort, während die weiten Wellen vielfach gegeneinanderschlagen. Diesen Herrn preist Vishnuchitta, damit die Stadt bewacht werde.
Nun lasse ich dich nicht mehr gehen (453–462)
453. Ich habe das Netz vollständig zerrissen, das mich im Strudel des Leids umschloss, bin ins Innerste eingetreten und habe dich gefunden. Könnte ich dich nun wieder gehen lassen? Du wurdest fest entschlossen im Leib jener Mutter geboren, die sechs Kinder verloren hatte, weil man sie an einen Stein geschmettert hatte. Mein Vater von Tirumaliruncholai!
454. Ich habe dich eingeschlossen; nun lasse ich dich nicht mehr fort. Wenn du dich mit deinen Zauberkünsten verbergen willst, beschwöre ich dich bei deiner eigenen heiligen Herrschaft! Niemandem zeigst du dich ganz unverhüllt. Mein Vater von Tirumaliruncholai, wo das heilige Wasser ist: Menschen aus allen Ländern und Städten besprengen sich damit und umschreiten dich ehrfürchtig, um ihr schlimmes Karma aufzulösen.
455. Mir ist die Gnade zuteilgeworden, dir zu dienen. Wenn ich nun fortginge, mich vor einem anderen beugte und an dessen Tür stünde, wäre das eine Schmälerung deiner Würde! Mein Vater des schönen Maliruncholai: Die Kuravar pflücken Hirse auf ihren Feldern, bringen dir das neue Opfer dar und rufen: »Heil deinen goldenen Füßen!« Erst dann isst die Gemeinschaft von der neuen Ernte.
456. Ich bin viele Wegstrecken umhergeirrt und habe gelitten; dort gab es weder Schatten noch Wasser. Außer dem Schatten deiner Füße finde ich nirgendwo einen Ort, an dem ich wieder aufleben kann. Du gingst für die Pandavas aus dem Kuru-Geschlecht als Bote, sprachst dort von einer trügerischen Verwandtschaft, bewirktest die Trennung und ließest überall die Gefallenen liegen. Mein Vater von Tirumaliruncholai!
457. Meine Füße können sich nicht heben, die Tränen stehen nicht still, mein Körper wird schwach und zittert; die Stimme steigt nicht mehr auf, die Haare sträuben sich ohne Ende, die Schultern sinken immer wieder nieder, und mein Herz ist von Liebe überwältigt. Damit ich leben kann, habe ich dich erreicht, mein Vater von Tirumaliruncholai, umgeben von tiefen Teichen, in denen Fische springen!
458. Weder der Träger der Stierfahne noch Brahma, Indra oder irgendein anderer kennt ein Heilmittel gegen die Krankheit, die Geburt heißt. Du großer Edelsteinfarbiger stehst als Arzt bereit. Richte mich so zurecht, dass ich nicht erneut geboren werde, und lass mich durch das Tor deines Tempels eintreten, mein Vater von Tirumaliruncholai!
459. Ich war in das Meer des Unheils versunken, das »jenes Ufer« heißt. Durch deine große Gnade habe ich dieses Ufer erreicht und sitze nun erschöpft da. Hebe deine Hand über mich und sage: »Fürchte dich nicht!« Mit Diskus, breiten Händen, Augen und gelbem Gewand leuchtest du in der Röte des Abendhimmels, mein Vater von Tirumaliruncholai!
460. Wie viele Zeiten, wie viele Weltalter sind vergangen, während ich immer dachte: »Heute oder morgen«! So lange bin ich getäuscht worden. Jetzt lasse ich dich nicht mehr fort! Du hast deine Verwandten am Leben erhalten und ihre hundert Gegner vernichtet. Du weißt doch, dass mein Herz dir gehört, mein Vater von Tirumaliruncholai!
461. Schon damals, als ich noch im Mutterleib lag, war ich darauf ausgerichtet, dir zu dienen. Heute bin ich hierhergekommen und habe dich gefunden. Könnte ich dich nun wieder gehen lassen? Du zogst gegen Bana aus und schlugst mit deinem heiligen Diskus seine tausend Arme ab, sodass sie in alle Himmelsrichtungen fielen. Mein Vater von Tirumaliruncholai!
462. Vishnuchitta, der Herr von Puduvai mit seinen glänzenden goldenen Häusern, hat den Füßen des Herrn, der in Tirumaliruncholai steht, sein Verlangen nach dienender Hingabe aufrichtig vorgetragen. Zu den Teichen dieses Ortes kommen die Menschen der Welt und tauchen darin unter. Wer diese neun und das eine Lied singen kann, gehört zu den Vertrauten dessen, der die Welt durchmessen hat.
Freude über Gottes Einzug ins Herz (463–473)
463. Herr des kühlen Tiruvenkatam mit seinen hohen Gipfeln, Vollkommener, der zum Heil der Welt dasteht, Damodara, Geschickter! Mich und alles, was mir gehört, habe ich mit dem Zeichen deines Diskus prägen lassen und warte einzig auf deine Gnade. Was ist nun deine heilige Absicht mit mir?
464. Höchster Purusha, der auf dem Vogel reitet! Seit du mich angenommen hast, trocknet das Meer aus, das Wiedergeburt heißt, und wird zu festem, weitem Boden. Der Sündenwald, der den Tod hervorbringt, steht in Flammen und verbrennt. Der Nektarstrom, der Erkenntnis heißt, hat mich an seiner Quelle erfasst und fließt mir in den Mund.
465. Unser Herr, Gottheit meines Geschlechts, mein Gebieter! Wer in dieser Welt könnte das Glück erlangen, das ich gewonnen habe, indem ich in dir geborgen bin? Alle Verfehlungen dieser Welt, die wie Yama niederwerfen und erdrücken, haben mich unverzüglich losgelassen, sind geflohen und ins Dickicht gesprungen.
466. Wie man das Meer quirlt, Nektar gewinnt und damit einen Krug füllt, so bin ich innerlich geschmolzen, habe den Mund geöffnet, dich getrunken und mich mit dir erfüllt. Selbst der grausame Tod darf nicht in die Nähe meines Herrschaftsstabes kommen. Du Diskusträger mit Schultern wie große Berge, Held mit dem Bogen Sharnga!
467. Wie man Gold am Prüfstein reibt, bis seine Farbe sichtbar wird, so habe ich dich unablässig an meiner Zunge erklingen lassen. Ich habe dich in mich aufgenommen und mich selbst in dich hineingegeben. Mein Vater, mein Hrishikesha, Hüter meines Lebens!
468. Keine einzige deiner Heldentaten habe ich ausgelassen: Alle habe ich auf die inneren Wände meines Herzens geschrieben. Vollkommener Rama, der die Axt in der rechten Hand trug, um die Könige zu unterwerfen! Unser Herr ist zu mir gekommen; wohin sollte er jetzt noch gehen?
469. Wie der Fürst des Pandya-Geschlechts das Fischzeichen in den Berg eingravierte, hast du deine herrlichen roten Füße auf mein Haupt geprägt. »Du hast den Stoßzahn zerbrochen! Du hast die Ringer bezwungen!« – solche Worte über dich verleihen meiner Zunge ihren Glanz. Du hast mich dir zu eigen gemacht.
470. Du hast deine Zuwendung zu Ananta und Garuda ein wenig zurückgestellt, bist in mein Herz gekommen und dort geblieben, damit ich lebe, unser Herr. Indem ich dich in mir gegenwärtig weiß, schmilzt mein Inneres; aus meinen Augen fließen Tränen. In diesem Gedenken ist meine Mühsal vergangen, du Hoher mit dem Diskus!
471. Du hast die Gewohnheit aufgegeben, im kühlen Meer zu ruhen, bist herbeigeeilt und kannst nun im Meer meines Herzens wohnen, wunderbarer Bräutigam, Vollkommener! »Einzigartiges Meer! Einzigartiges Licht! Einzigartige Welt!« – so rufe ich immer wieder. Du hast mich dir zu eigen gemacht, damit ich deine Wohnstatt sei.
472. Wie eine lange weiße Fahne, die an einem mächtigen Berghang glänzend aufleuchtet, erscheinst du in meinem Herzen als strahlendes Licht, mein leuchtender Vollkommener! Die nördliche Weite, Vaikuntha und das ummauerte Dvaraka hast du als Wohnstätten hintangestellt und dir bei mir einen Wohnort genommen. Der geographische Ausdruck »nördliche Weite« ist in dieser Lesart nicht eindeutig.
473. Im Herzen Vishnuchittas, der im Geschlecht der Veyar geboren wurde, hat der Kuhhirte seinen Tempel errichtet. Er ist von der Farbe der dichten kühlen Wolke, der Stier unter den Hirten, König der Unsterblichen und Nektar der Brahmanen. Wer von ihm singen kann und ihm dabei wie sein Schatten folgt, gehört ebenfalls zu seinen nächsten Vertrauten.
Andal: Tiruppavai – das Gelübde im Margali-Monat (474–503)
474. Es ist Margali, ein guter Tag unter dem vollen Mond. Ihr schön Geschmückten, die ihr zum rituellen Bad gehen wollt, kommt! Ihr glücklichen Mädchen des reichen Hirtenortes! Narayana, der Sohn Nandagopas mit dem scharfen Speer und der entschlossenen Hand, der junge Löwe Yashodas mit ihren schönen Augen, der Dunkelleibige mit roten Augen und einem Antlitz wie Sonne und Mond: Er allein wird uns die Parai schenken. Lasst uns das Gelübde vollziehen, sodass die Welt uns lobt. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde! Parai bezeichnet eine Trommel und wird im Verlauf des Werkes zum Zeichen der erbetenen Gabe und des Gottesdienstes. Der Refrain ēlōr empāvāy wird hier sinngemäß als gemeinsamer Aufruf wiedergegeben.
475. Ihr Menschen dieser Welt, hört, welche Handlungen wir für unser Pavai-Gelübde vollziehen! Wir besingen die Füße des Höchsten, der im Milchmeer auf der Schlange ruht. Wir essen kein Ghee und trinken keine Milch; früh am Morgen baden wir. Wir schminken unsere Augen nicht und stecken keine Blumen ins Haar. Wir tun nichts Unrechtes und tragen keine bösen Worte weiter. Nach unseren Möglichkeiten geben wir Gaben und Almosen; freudig bedenken wir den Weg zum Heil. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
476. Wenn wir den Namen des Höchsten singen, der emporwuchs und die Welt durchmaß, unser Pavai-Gelübde verkünden und baden, wird es im ganzen Land dreimal im Monat ohne Schaden regnen. Zwischen den hohen roten Reispflanzen springen die Fische; gesprenkelte Bienen schlafen in den blauen Wasserblüten. Ohne zu zögern treten wir zu den großen, freigebigen Kühen, umfassen ihre vollen Euter und melken die Krüge voll. Bleibender Wohlstand wird das Land erfüllen. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
477. Du Herr des gewaltigen Regens, halte nichts zurück! Tauche ins Meer, schöpfe Wasser, steige donnernd empor und werde dunkel wie die Gestalt des Urherrn am Weltbeginn. Blitze wie der Diskus in der Hand des breitschultrigen Padmanabha, dröhne wie sein rechtsgewundenes Muschelhorn und regne ohne Verzögerung wie der Pfeilhagel, den Sharnga entsendet. Regne, damit die Welt lebt und auch wir freudig unser Margali-Bad nehmen können. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
478. Den Wunderbaren, den Sohn des beständigen Mathura im Norden, den Herrn der reinen großen Yamuna, die schöne Leuchte, die im Hirtengeschlecht erschien, Damodara, der den Leib seiner Mutter ehrte: Wenn wir rein zu ihm kommen, reine Blüten streuen, ihn verehren, mit dem Mund singen und im Herzen bedenken, werden vergangene Verfehlungen und solche, die uns noch bevorstehen, wie Staub im Feuer vergehen. Sprecht seinen Namen! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
479. Sieh, auch die Vögel zwitschern! Hörst du nicht den mächtigen Ruf des weißen Muschelhorns im Tempel des Herrn des Vogelkönigs? Kind, steh auf! Weise und Yogis tragen den Urkeim im Herzen: Ihn, der das Gift aus der Brust der Dämonin trank, den trügerischen Wagen mit einem Tritt zertrümmerte und auf der Schlange in den Wassern ruht. Langsam erheben sie sich; ihr lauter Ruf »Hari!« dringt ins Herz und kühlt es. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
480. Überall rufen die Anaichattan-Vögel miteinander »Kisu, kisu«; hast du ihr Stimmengewirr nicht gehört, du verschlafenes Mädchen? Hörst du nicht das Geräusch der gerührten Dickmilch, wenn die Hirtinnen mit duftendem Haar den Quirl bewegen und ihre Münz- und anderen Halsketten klirren? Du vornehmes Mädchen, hörst du uns Narayana, Keshava, besingen und bleibst dennoch liegen? Du Strahlende, öffne! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
481. Der östliche Himmel ist hell geworden. Sieh, die Büffel haben sich zur kurzen Morgenweide verteilt! Die übrigen Mädchen wollten schon weitergehen; wir haben sie zurückgehalten und sind gekommen, dich zu rufen. Du fröhliches Mädchen, steh auf! Wir wollen singen, die Parai empfangen und den Gott der Götter verehren, der dem Pferd das Maul aufriss und die Ringer niederwarf. Dann wird er uns voll Erbarmen ansehen, nach unserem Anliegen fragen und uns Gnade schenken. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
482. Tochter unseres Onkels, du schläfst auf deinem Lager im Haus aus reinen Edelsteinen; ringsum brennen Lampen, und Weihrauch duftet. Öffne den Riegel der kostbaren Tür! Tante, weckst du sie nicht? Ist deine Tochter stumm, taub oder nur verschlafen? Ist sie durch einen Zauber in tiefen, schützenden Schlaf versetzt? Wir sprechen viele Namen: »Großer Wunderbarer! Madhava! Herr von Vaikuntha!« Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
483. Du Herrin, die durch ihr Gelübde den Himmel erlangt, willst du uns nicht einmal antworten, wenn du schon die Tür nicht öffnest? Narayana mit dem duftenden Tulasi auf dem Haupt, der segensreiche Herr, den wir preisen und der uns die Parai schenkt, ließ einst Kumbhakarna dem Tod verfallen. Hat dieser sich dir geschlagen gegeben und dir seinen gewaltigen Schlaf überlassen? Du tief Verschlafene, du kostbares Kleinod, komm zur Besinnung und öffne! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
484. Goldene Ranke der untadeligen Hirten, die viele Herden milchgebender Kühe melken und ausziehen, um im Kampf die Kraft der Feinde zu brechen! Du mit der Hüfte wie die Haube einer Schlange an ihrem Bau, Pfau der Fluren, komm heraus! Alle deine Freundinnen aus der Nachbarschaft sind gekommen, haben deinen Hof betreten und singen den Namen des Wolkenfarbigen. Du glückliche junge Frau, warum schläfst du weiter, ohne dich zu regen oder zu sprechen? Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
485. Die jungen Büffelkühe rufen nach ihren Kälbern; voller Zuneigung denken sie an sie, und aus ihren Eutern strömt Milch, die das Haus durchnässt und den Boden in Schlamm verwandelt. Schwester des guten, wohlhabenden Hirten! Tau fällt auf unsere Köpfe, während wir am Eingang deines Hauses stehen und den unserem Herzen Lieben besingen, der im Zorn den König des südlichen Lanka vernichtete. Öffne deinen Mund! Steh endlich auf! Was ist das für ein gewaltiger Schlaf? Schon alle Häuser wissen davon. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
486. Alle Mädchen sind zum Ort des Pavai-Gelübdes gegangen und haben unterwegs den Ruhm dessen gesungen, der den Schnabel des Vogeldämons spaltete und den bösen Rakshasa gleichsam ausriss und beseitigte. Venus ist aufgegangen, Jupiter untergegangen; sieh, auch die Vögel zwitschern! Du mit den blütenschönen, geröteten Augen, liegst du noch im Bett, statt ganz einzutauchen und im kühlen Wasser zu baden? Mädchen, gib an diesem guten Tag deine List auf und schließe dich uns an! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
487. Sieh, im Teich eures hinteren Gartens öffnen die roten Wasserlilien ihre Münder, während die Ambal-Blüten sich schließen. Asketen mit weißen Zähnen und Gewändern von der Farbe roten Ziegelstaubs sind aufgebrochen, um in ihren Tempeln das Muschelhorn zu blasen. Du hattest doch versprochen, uns als Erste zu wecken! Steh auf, Schöne, du Schamlose mit der geschickten Zunge! Singe von dem Lotusäugigen, dessen breite Hände Muschelhorn und Diskus tragen. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
488. »He, junger Papagei, schläfst du noch?« – »Ruft nicht so schrill, ihr Damen! Ich komme.« – »Du bist gewandt mit deinen Ausreden; deine Zunge kennen wir schon lange.« – »Ihr seid die Gewandten! Aber gut, die Schuld soll bei mir liegen.« – »Komm rasch heraus! Was hast du denn Besonderes vor?« – »Sind alle gekommen?« – »Alle sind da; komm und zähle sie selbst! Singe den Wunderbaren, der den starken Elefanten tötete und die Macht seiner Gegner brechen kann.« Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
489. Du Wächter am Haus unseres führenden Nandagopa, du Wächter des mit Fahnen und Girlanden geschmückten Tores, öffne den Riegel der kostbaren Tür! Der wunderbare Edelsteinfarbige hat uns kleinen Hirtinnen schon gestern die laut schallende Parai zugesagt. Rein sind wir gekommen, um ihn mit unserem Gesang zu wecken. Lieber Herr, weise uns nicht gleich mit deinen Worten zurück! Öffne die festen, uns liebevoll schützenden Türflügel. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
490. Unser Herr Nandagopala, der rechtschaffen Kleidung, Wasser und Nahrung verschenkt, steh auf! Du zarter Spross unter den rankenschlanken Frauen, Leuchte des Geschlechts, unsere Herrin Yashoda, erwache! König der Himmlischen, der den Himmel durchstieß, emporwuchs und die Welt durchmaß, schlafe nicht, steh auf! Glücklicher Baladeva mit Füßen in rotgoldenen Fußringen: Dein jüngerer Bruder und du, freut euch mit uns! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
491. Nappinnai, Schwiegertochter Nandagopalas, der über mächtige brunftige Elefanten verfügt und dessen starke Schultern niemals zurückweichen! Du mit dem duftenden Haar, öffne die Tür! Sieh, überall haben die Hähne gerufen; auf der Laube der Madhavi-Ranken rufen die Kuckucksscharen schon immer wieder. Du, deren Finger den Ball halten, wir wollen den Namen deines Gemahls singen. Komm freudig und öffne mit deiner roten Lotushand, sodass die prächtigen Armreifen klingen! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
492. Die Stehlampen brennen. Auf dem Bett mit Beinen aus Elfenbein, auf der weichen Matratze, ruhst du mit deiner blütenschönen Brust an Nappinnais Busen; ihr Haar trägt Blütenbüschel. Öffne den Mund! Du mit den großen, dunkel geschminkten Augen lässt deinen Bräutigam keinen Augenblick aufstehen. Du kannst selbst die geringste Trennung nicht ertragen. Doch das entspricht weder deinem Wesen noch deinem Erbarmen! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
493. Du Held, der den dreiunddreißig Göttern vorangeht und ihnen das Zittern nimmt, erwache! Du Wahrhaftiger, Kraftvoller, Unbefleckter, der seinen Feinden glühende Bedrängnis bereitet, erwache! Nappinnai, schöne Herrin, Shri selbst, mit weichen Brüsten wie goldene Gefäße, rotem Mund und schmaler Taille, erwache! Gib uns Fächer und Spiegel, gib uns deinen Gemahl und lass uns jetzt das rituelle Bad vollziehen. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
494. Die bereitgestellten Krüge schäumen über und laufen über, weil die großen, freigebigen Kühe unaufhörlich Milch geben. Sohn dessen, der eine solche Fülle an Herden besitzt, erwache! Unerschütterlicher, Großer, Licht, das sichtbar in der Welt dasteht, steh auf aus deinem Schlaf! Wie deine Gegner, deren Kraft vor dir schwindet, hilflos an dein Tor kommen und sich vor deinen Füßen beugen, so sind wir gekommen, dich zu loben und zu preisen. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
495. Wie Könige dieser schönen weiten Welt ihren Stolz verlieren, zu dir kommen und sich unter deinem Bett versammeln, so sind auch wir zu dir gelangt. Werden sich deine roten Augen nicht ein wenig über uns öffnen, wie eine Lotusblüte, die nur so weit geöffnet ist wie der Mund eines Glöckchens? Wenn du uns mit beiden schönen Augen ansiehst, als gingen Mond und Sonne zugleich auf, fällt der Fluch von uns ab. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
496. Ein herrlicher Löwe, der während der Regenzeit in seiner Berghöhle liegt und schläft, erwacht mit feurigem Blick. Seine duftende Mähne sträubt sich; er bewegt sich, schüttelt alle Glieder, streckt sich mächtig, brüllt und tritt hervor. So, du von der Farbe der Puvai-Blüte, komm huldvoll aus deinem Haus hierher! Setze dich auf deinen prächtigen, wohlgestalteten Löwenthron, frage nach dem Anliegen, mit dem wir gekommen sind, und schenke uns Gnade. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
497. Du hast einst diese Welt durchmessen: Heil deinen Füßen! Du zogst zum südlichen Lanka und zerstörtest es: Heil deiner Stärke! Du tratst den Wagen zu Trümmern: Heil deinem Ruhm! Du schleudertest das Kalb wie einen Wurfstock: Heil deinen geschmückten Füßen! Du hobst den Berg zum Schirm: Heil deiner Güte! Heil dem Speer in deiner Hand, der siegt und Feindschaft vernichtet! Immer wieder wollen wir deine Heldentaten preisen. Heute sind wir gekommen, die Parai zu empfangen. Erbarme dich! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
498. Als Sohn der einen Mutter wurdest du geboren; noch in derselben Nacht begannst du, verborgen als Sohn einer anderen aufzuwachsen. Kamsa konnte dies nicht ertragen und sann auf Böses; du vereiteltest seine Absicht und wurdest wie Feuer in seinem Leib, du großer Herr. Voller Verlangen sind wir zu dir gekommen. Wenn du uns die Parai schenkst, singen wir von deinem der Shri würdigen Reichtum und deinen Heldentaten; unser Leid wird vergehen, und wir werden uns freuen. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
499. Du voller Liebe, Edelsteinfarbiger! Höre, was wir für das Margali-Bad benötigen, das wir nach dem Brauch der Alten begehen: Muschelhörner, milchweiß wie dein Panchajanya, deren mächtiger Klang die ganze Welt erbeben lässt; sehr große Trommeln, Sänger des Pallandu-Segens, schöne Lampen, Fahnen und einen Baldachin. Du, der auf dem Banyanblatt lag, gewähre uns dies! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
500. Govinda, dessen Herrlichkeit selbst die Widerstrebenden besiegt! Wir singen von dir und empfangen die Parai. Als Gabe werden wir Schmuck erhalten, den das ganze Land bewundert: Handreifen, Oberarmreifen, Ohrringe, Ohrblüten, Fußringe und viele weitere Kostbarkeiten werden wir anlegen. Wir werden schöne Gewänder tragen. Danach essen wir gemeinsam Milchreis, so reichlich mit Ghee übergossen, dass es bis zu den Ellbogen hinunterläuft. Zusammensitzend wird unser Herz kühl und froh. Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
501. Wir folgen den Kühen in den Wald und essen dort. In unserem Hirtengeschlecht, das nichts von gelehrtem Wissen versteht, bist du geboren: Welch großes Verdienst ist uns damit zuteilgeworden! Govinda, dem nichts fehlt, unsere Beziehung zu dir lässt sich durch nichts auflösen. Wir sind unwissende Kinder; wenn wir dich aus Liebe mit vertraulichen kleinen Namen gerufen haben, zürne uns bitte nicht. Herr, schenke uns die Parai! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
502. Höre, weshalb wir im allerfrühesten Morgengrauen zu dir kommen, dich verehren und deine goldenen Lotusfüße preisen! Du bist in dem Geschlecht geboren, das vom Hüten der Rinder lebt; du darfst uns nicht zurückweisen, wenn wir dir persönlich dienen wollen. Govinda, wir sind nicht bloß gekommen, um heute eine Trommel zu erhalten. Für immer, durch sieben mal sieben Geburten hindurch, wollen wir mit dir verbunden sein; dir allein wollen wir dienen. Wandle alle unsere anderen Wünsche! Hört, ihr Mädchen, auf unser Gelübde!
503. Die Mädchen mit mondgleichen Gesichtern und schönem Schmuck kamen zu Madhava, Keshava, der das von Schiffen befahrene Meer gequirlt hatte, verehrten ihn und empfingen dort die Parai. Darüber sang Kotai, die Tochter des Pattarpiran aus dem schönen Puduvai, der eine kühle Girlande aus frischen Lotusblüten trägt, diese Girlande von dreißig kunstvollen tamilischen Liedern. Wer sie hier auf diese Weise ohne Auslassung spricht, empfängt überall die heilige Gnade des herrlichen Tirumal mit seinen vier berggleichen Schultern, roten Augen und heiligem Antlitz und erfährt Freude. Ihr Mädchen!
Andal: Nachiyar Tirumoli – Gebet an Kama (504–513)
504. Den ganzen Monat Tai habe ich den Boden gereinigt und kühle Mandalas gelegt; zu Beginn des Masi schmückte ich die Straße mit feinem Sand und bereitete alles schön. Anangadeva, ich fragte: »Wird mir Rettung zuteil?«, und verehrte dich und deinen jüngeren Bruder. Bestimme mich für den Herrn von Venkatam, dessen Hand den Diskus trägt, der sengende Flammen speit!
505. Ich schmücke die Straße mit feinem weißem Sand, bade noch vor der Morgendämmerung am Wasserplatz, nähre das Feuer mit dornenfreien Zweigen und vollziehe mit Eifer mein Gelübde für dich, Kamadeva. Lege einen honigtriefenden Blumenpfeil auf, schreibe darauf den Namen »Meeresfarbiger« und schieße mich in das Ziel, das »Er, der dem Vogel den Schnabel spaltete« heißt!
506. Mit schönen duftenden Datura- und Murukku-Blüten verehre ich dreimal täglich deine Füße. Lass nicht zu, dass mein Herz brennt und ich dich mit vernichtenden Worten als einen schmähe, der seine Aufgabe nicht erfüllt. Lege einen Pfeil aus Blütenbüscheln auf, schreibe darauf den Namen »Govinda« und bestimme mich dazu, in das Licht einzugehen, das »der wunderkundige Bewohner von Venkatam« heißt!
507. Deinen alten, ehrwürdigen Namen habe ich an die Wand geschrieben; schöne Fahnen mit dem Fischzeichen, Pferde, Wedelträgerinnen und einen Zuckerrohrbogen habe ich dir dargebracht, Kamadeva. Seit dem Beginn meiner Jugend sind meine Brüste in stetiger Liebe zu ihm herangewachsen. Ich habe sie allein dem Herrn von Dvaraka geweiht und mich vor ihm verneigt. Führe mich rasch zu meiner Bestimmung!
508. Wenn ein im Wald umherstreifender Schakal in das Opfer eindränge und die von den Vedakundigen für die himmlischen Götter bestimmte Speise beschnupperte und entweihte, wäre es ebenso: Meine Brüste sind in dem Gedanken herangewachsen, allein dem Höchsten mit Diskus und Muschelhorn zu gehören. Wenn davon gesprochen wird, sie seien für einen sterblichen Mann bestimmt, kann ich nicht weiterleben, Manmatha!
509. Jeden Tag empfange ich auf der Straße schöne, junge, gute Menschen, die die heiligen Texte beherrschen; an den Tagen des Panguni vollziehe ich gewissenhaft mein Gelübde, Kamadeva. Gewähre mir, dass der Herr von der Farbe der schweren Wolke, der Kaya-Blüte und der dunklen Karuvilai-Blume mich mit den heiligen Augen seines herrlichen lotusfarbenen Antlitzes aufmerksam ansieht!
510. Ich richte unreifen Reis und Zuckerrohr her, dazu Zuckerklumpen, Reis und Reisflocken. Mit den Mantras redekundiger Brahmanen verehre ich dich, Manmatha. Lass Trivikrama, der einst die Welt durchmaß, mich mit seinen heiligen Händen berühren; verleihe meinem weichen Leib und meinen vollen Brüsten dadurch höchsten Ruhm auf Erden!
511. Mein Körper ist ungepflegt, mein Haar trocken, die Lippen sind blass, und ich esse nur einmal am Tag. Leuchtender, mächtiger Kamadeva, beachte das Gelübde, das ich vollziehe! Eines habe ich dir zu sagen, mein Gebieter: Damit mein Frausein seine Erfüllung findet, schenke mir das Glück, als diejenige zu gelten, die die Füße des vollkommenen Keshava umfasst.
512. Dreimal täglich verneige ich mich vor deinen Füßen, streue reine Blumen, verehre und preise dich. Wenn ich nicht das Glück erhalte, ohne Hindernis allein dem Herrn des Milchmeeres zu dienen und so zu leben, werde ich weinen und weinen, ratlos »Ach!« rufen; und das wird auch dich schwer treffen. Es wäre, als schlüge man einen pflügenden Ochsen mit dem Joch und jagte ihn fort, ohne ihm Futter zu geben.
513. Kotai, die Tochter Vishnuchittas, des Herrn von Puduvai mit seinen berggleich aufragenden Häusern, verneigte sich vor den beiden Füßen Kamas mit Zuckerrohrbogen und Blumenpfeilen und bat: »Bestimme mich für den Edelsteinfarbigen, der den Stoßzahn abbrach, sodass der Elefant brüllte, und dem Vogel den Schnabel spaltete!« Wer diese liebevolle Girlande süßer tamilischer Lieder beherrscht, erreicht die Füße des Königs der Himmlischen.
Zerstöre unsere kleinen Häuser nicht (514–523)
514. Narayana, der du dastehst, damit tausend Namen dich preisen, Nara! Hätte unsere Tante dich als Sohn erhalten, würde unser Leiden dann aufhören? Weil Panguni die Zeit ist, in der Kama kommt, haben wir den Platz vor unserem Haus geschmückt. Shridhara, du Unruhestifter, komm nicht und zerstöre unsere kleinen Sandhäuser!
515. Den ganzen heutigen Tag haben wir daran gebaut, bis uns der Rücken schmerzte. Betrachte dieses kleine Haus aufmerksam und stille unser Verlangen nach deiner Anerkennung! Unser Urherr, der einst als Säugling auf einem Banyanblatt schlief: Dass du niemals Mitleid mit uns empfindest, muss an unserem eigenen schlimmen Geschick liegen.
516. Mächtiger Löwe, der in den tiefen Wassern wohnt, du hast den Elefanten aus dem Griff seines Feindes befreit. Quäle uns, die wir uns beim Anblick deiner Gestalt in dich verlieben, nicht mit deinen Seitenblicken! Wir haben feinen Schwemmsand gesiebt und uns mit unseren reifengeschmückten Händen abgemüht. Du, der im klar wogenden Meer ruht, komm nicht und zerstöre unsere kleinen Sandhäuser!
517. Du von der Farbe der großen Regenwolke! Deine Worte und Taten versetzen uns in Verwirrung und machen uns ganz benommen. Ist dein Gesicht etwa ein Zaubermantra? Damit du uns nicht als schwache kleine Kinder abtust, sprechen wir keine Worte, die dich verletzen könnten. Du mit den roten Lotusaugen, komm nicht und zerstöre unsere kleinen Sandhäuser!
518. Mit feinem weißem Sand haben wir auf der Straße kunstvolle kleine Häuser gebaut und schöne Muster gestaltet. Auch wenn du sie zerstörst, läuft unser Herz dir entgegen und schmilzt; wir hegen keinen Zorn gegen dich. Listiger Madhava, Keshava, was du in deinem Gesicht trägst, sind wahrlich keine gewöhnlichen Augen!
519. Wir sind noch kleine, nicht herangewachsene Kinder, deren Brüste sich noch nicht entwickelt haben. Was du jeden Tag bei unseren Sandhäusern mit deinen Andeutungen bezweckst, verstehen wir nicht. Du Held, der das Meer überbrückte, die Geschlechter der Rakshasas vernichtete und Lanka zum Schlachtfeld machte: Bedränge uns nicht!
520. Wenn du solche Worte mit denen wechselst, die die Unterschiede und Andeutungen verstehen, mag das sehr reizvoll sein. Was gewinnst du aber, wenn du uns bedrängst, unwissende Kinder, die nichts davon verstehen? Du von der Farbe des großen wogenden Meeres, der die Sethubrücke errichtet hat, wir beschwören dich bei deinen Gemahlinnen: Komm nicht und zerstöre unsere kleinen Sandhäuser!
521. Mit kleinen rundmündigen Töpfchen, winzigen Worfelschwingen und Sand spielen wir nach Herzenslust. Was nützt es dir, unsere kleinen Häuser zu zerstören? Fasse sie nicht an, tritt sie nicht um und quäle uns nicht, du Träger des leuchtenden Diskus! Meeresfarbiger, du weißt doch: Selbst Zucker ist unangenehm, wenn er bitter schmeckt.
522. Du trittst durch den Hof herein, zeigst dein Gesicht und lächelst leise. Darfst du mit unseren kleinen Häusern auch unser Denken durcheinanderbringen, Govinda? Du hast dich über die ganze Erde erhoben, bis zum Himmel ausgestreckt und alles ausgemessen. Wenn du uns ergreifst und an dich ziehst, was werden dann die Leute hier in der Nachbarschaft sagen?
523. »Du hast den Nektar von Sitas Mund getrunken; zerstöre unsere kleinen Häuser nicht!« – so sprechen die Hirtinnenkinder, die auf der Straße spielen, mit ihren kindlichen Stimmen. Kotai, die Tochter Vishnuchittas, des Herrn von Villiputtur, wo Menschen mit den Veden auf den Lippen leben, hat dies in tamilische Verse gefasst. Wer sie beherrscht, gelangt ohne Mangel nach Vaikuntha.
Gib uns die Kleider zurück (524–533)
524. Noch bevor der Hahn rief, kamen wir, um einzutauchen und zu baden. Nun ist die Sonne mit ihrem Strahlenrad aufgegangen. Du, der auf dem Schlangenlager ruht, wir haben große Hilflosigkeit erlitten; nie wieder werden wir zu diesem Teich kommen! Meine Freundin und ich verneigen uns vor dir. Bitte gib uns unsere Kleider zurück!
525. Was ist denn hier geschehen? Ach, wie bist du an diesen Teich gekommen? Herr mit honigduftendem Tulasi auf dem Haupt, Wunderbarer, unser Nektar! Das Glück ist uns nicht günstig; das können wir nicht tun. Geschickter Junge, dränge uns nicht! Du bist auf die Schlange gesprungen und hast auf ihr getanzt. Gib die Kleider vom Kuruntu-Baum herunter!
526. He, was ist das für ein übermütiger Streich? Wenn unsere Mütter es sehen, werden sie es nicht dulden. Du denkst gar nicht daran, dass dies Unrecht ist, sondern sitzt oben im blühenden Kuruntu-Baum. Du hast mit deinem Bogen Lanka zerstört. Wir geben dir alles, was du verlangst; lass uns fortgehen, bevor die Leute uns sehen. Bitte gib uns unsere Seidengewänder zurück!
527. Schau, wie wir die Augen weit aufreißen und überall umherblicken, hier in dem Teich, in dem viele Menschen baden. Unsere Tränen lassen sich nicht zurückhalten; sie strömen vor Angst und Unruhe. Du kennst kein Erbarmen, Herr, der Lanka zerstörte! Jetzt haben wir verstanden, dass du König der Affen bist. Gib die Kleider vom Kuruntu-Baum herunter!
528. Kayal- und Valai-Fische schwimmen durcheinander und beißen uns in die Beine. Wenn unsere Brüder mit Speeren kommen und dich verjagen, was ist das dann noch für ein Spiel? Bleibe nicht mit all unseren schönen kleinen Gewändern dort oben sitzen. Schöner dunkler Herr, gib die Kleider vom Kuruntu-Baum herunter!
529. In dem Teich, in dem die Lotusse weit aufblühen, stechen uns ihre Stängel in die Beine. Wir leiden große Schmerzen, als hätte uns ein giftiger Skorpion gestochen. Unser König, der Töpfe hochwerfen und dabei tanzen kann, gib all deine Listen auf und gib uns unsere Seidengewänder zurück!
530. Wir stehen im Wasser und werden müde. Du hast Unrechtes getan! Das Dorf liegt sehr weit entfernt, du, der alle Weltalter kennt. Unsere Liebe gilt allein dir; doch unsere Mütter werden dies nicht dulden, wenn sie es sehen. Bleibe nicht oben im blühenden Kuruntu-Baum sitzen, sondern gib uns unsere Gewänder, damit wir gehen können!
531. Hier sind nicht nur die Töchter deiner Tanten; auch alle anderen sind gekommen. Du, dessen reine Blütenaugen im uralten nächtlichen Schlaf ruhen! Dies führt wahrlich nicht zum Guten; das sagen wir dir ganz bestimmt. Zarter Spross der Hirten, gib die Kleider vom Kuruntu-Baum herunter!
532. Als Kamsa dir seine Falle stellte, entkamst du in der finsteren Nacht. Nun bist du gekommen, um uns hier stehenden Mädchen Kummer ins Herz zu bringen. Yashoda wird dich nicht mit einschüchternden Worten zurechtweisen; sie lässt dich frei gewähren. Du Unverschämter, der die Milch der trügerischen Dämonin trank, gib uns die Kleider!
533. Kotai, die Tochter des verehrten Herrn von Puduvai, das von goldenen Häusern umgeben ist, hat in süßer Melodie diese Girlande von zweimal fünf Liedern gesungen: über das Spiel unseres vollkommenen dunklen Herrn mit den Mädchen. Wer sie beherrscht, wird nach Vaikuntha eingehen und dort mit dem ewigen Madhava wohnen.
Das Kudal-Orakel (534–544)
534. Der Gott, den viele Klarsehende mit gefalteten Händen verehren, der freigebige Bräutigam von Maliruncholai: Wenn er mich an dem Ort, an dem er ruht, aufnehmen wird, damit ich seine Füße massiere, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel! Kūṭal ist hier ein spielerisches Liebesorakel; der wiederkehrende Wunsch nach »Zusammenfinden« gilt zugleich dem Zeichen und der erhofften Vereinigung.
535. Vamana, der freudig und ohne Ermüdung im bewaldeten Venkatam und in der Stadt Kannapuram wohnt: Wenn er herbeieilen, meine Hand ergreifen und mich mit sich verbinden wird, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
536. Er, den der lotusgeborene Brahma preist und die Himmlischen verehren können, der große Sohn Devakis mit ihrer schönen hellen Stirn, der edle Sohn des hochberühmten Vasudeva: Wenn er kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
537. Während die Hirtinnen und Hirten erschraken, stieg er auf den hohen blühenden Kadamba-Baum, sprang ins Wasser und tanzte auf Kaliya. Wenn dieser Tänzer kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
538. Er zog nach Mathura mit seinen hohen Häusern und Palästen, kam mitten durch unsere Straße und trat den großen brunftigen Elefanten mit dem Stirnschmuck nieder. Wenn er sich mit mir vereint, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
539. Er ist frei von Bindung; als er das Gehen lernte, brachen die Maruta-Bäume entzwei. Er überlistete und tötete Kamsa und ist der siegreiche Herr des glänzenden Mathura. Wenn er kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
540. Er tötete einst den Übeltäter Shishupala; die hohen Maruta-Bäume, die Stiere, der Vogel und der mächtige Kamsa mit dem siegreichen Speer fielen durch ihn. Wenn er kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
541. Er wohnt nirgends lieber als im Herzen derer, die sehnsüchtige Liebe besitzen. Er ist der Hüter des duftumgebenen Dvaraka, der Kuhhirte, der Kälber weidet und dabei spielt. Wenn er kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
542. Er nahm die schöne Gestalt eines Zwerges an und ging einst zu Mahabalis großem Opfer; mit einem einzigen Schritt nahm er Weltenraum und Erde in Besitz. Wenn er kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
543. Er ist der Sinn der vier beständig rezitierten Veden. Er schenkte dem Elefanten, dessen Brunftsaft floss, Rettung. Unser Schöner, der jugendliche Herr im Herzen der geschmückten Hirtinnen: Wenn er kommt, dann füge dich günstig, Kudal-Orakel!
544. Vom Schmollen und Zusammenfinden, vom gegenseitigen Verstehen und der Vereinigung mit dem ewig ruhmreichen Herrn singen die Hirtinnen beim Kudal-Spiel. Die schönhaarige Kotai hat diese zehn Lieder zuerst ausgesprochen. Wer sie beherrscht, bleibt frei von Sünde.
Die Bitte an den Kuckuck (545–555)
545. Weil ich Madhava liebe, den Edelsteinfarbigen von bleibendem großem Ruhm, den jungen Herrn mit der juwelengeschmückten Krone, verliere ich meine Muschelarmreifen – ist das recht? Kuckuck, der im Dickicht von Punnai, Kurukkatti, Nyalal und Serunti wohnt, rufe immer wieder und unablässig, damit mein Herr mit dem korallenroten Mund rasch kommt!
546. Der Unbefleckte, der das weiße, schallende Muschelhorn in der linken Hand hält, zeigt mir seine Gestalt nicht. Er ist in mein Herz eingedrungen, lässt mich dahinschwinden, haucht mir täglich wieder Leben ein und schaut zu, wie ich mich in seinem Spiel bewege. Kuckuck, der honigreiche Champaka-Blüten zerpflückt und freudig singt, sitze nicht nur da und zwitschere leise: Rufe meinen Herrn von Venkatam herbei!
547. Matali führte vorn den Wagen mit seinem Treiberstab; der wunderbare Herr schoss einen Pfeilhagel auf Ravana, sodass dessen Köpfe immer wieder abgetrennt zu Boden fielen. Doch ich sehe diesen Herrn nirgendwo zu mir kommen. Kuckuck, der du im blühenden, frisch duftenden Garten den Gesang der gesprenkelten Bienen hörst und mit deiner Gefährtin lebst: Rufe meinen dunklen Rubin herbei!
548. Meine Knochen schmelzen, meine beiden langen speergleichen Augen schließen sich seit vielen Tagen nicht. Ich bin ins Meer des Leids geraten und werde umhergetrieben, ohne das Boot zu finden, das »Herr von Vaikuntha« heißt. Auch du kennst die Krankheit, von einem geliebten Wesen getrennt zu sein, Kuckuck. Rufe den segensreichen Herrn herbei, auf dessen Fahne Garuda mit seinem goldglänzenden Leib steht!
549. Aus Sehnsucht, die goldenen Füße dessen zu sehen, der in Villiputtur wohnt, wo sanft schreitende Schwäne ausgebreitet spielen, finden meine beiden fischgleichen Augen keinen Schlaf. Meinen schönen Papagei habe ich mit süßem Reis und köstlicher Milch aufgezogen; ich werde ihn dir zum Freund geben, Kuckuck. Rufe den herbei, der die Welt durchmessen hat!
550. Hrishikesha, den die Unsterblichen in allen Himmelsrichtungen verehrend preisen, bedrängt mich. Mein weißes, perlengleiches Lächeln, mein roter Mund und meine Brüste haben ihre Schönheit verloren. Junger Kuckuck, der im Garten voller Blütenbüschel schläft und seine kostbaren Augen schließt: Wenn du meinen wahren Herrn herbeirufst, kann ich dir nichts als mein Haupt zum Dank anbieten.
551. Weil ich mich danach sehne, mit dem zu vereinen, der im wogenden Milchmeer ruht, schwellen meine Brüste in Erregung, bedrängen mich und bringen mein Leben in Unruhe. Schöner Kuckuck, was sollte ich dir verheimlichen? Wenn du den herbeirufst, dessen Hände Diskus, Muschelhorn und glänzende Keule tragen, erwirbst du großes Verdienst.
552. Der Geschickte mit den breiten Händen, der den Bogen Sharnga kraftvoll spannt, ist der rechte Gefährte für mich. Das geheime Einverständnis, das wir in unserem Haus getroffen haben, kennen nur er und ich. Kleiner Kuckuck, der in den Mangogärten mit ihren süßen Früchten an roten jungen Blättern pickt: Wenn du Tirumal rasch hierher rufst, wirst du sehen, was ich mit ihm tun werde!
553. Ich bin im Netz dessen gefangen, der Shridhara heißt und die Farbe eines grünen Papageis hat. Kuckuck, der im leuchtenden Garten voller summender Bienen wohnt, höre genau zu: Entweder rufst du den Herrn mit Muschelhorn und Diskus herbei, oder du bringst mir meine goldenen Armreifen zurück. Wenn du in diesem Garten leben willst, musst du unbedingt eines von beidem tun!
554. Ich liebe den, der einst die Welt durchmaß, und diene ihm; doch er bedrängt mich. Ich begreife nicht, warum Südwind und Mond mich durchdringen und quälen dürfen. Kuckuck, sitze nicht auch noch ständig in diesem Garten und peinige mich! Wenn du Narayana heute nicht herbeirufst, werde ich dich von hier vertreiben.
555. Die junge Frau mit speergleichen Augen liebt den Helden, der sich bis zum Himmel streckte und mit seinem Schritt die Welt durchmaß. »Dunkler Kuckuck, rufe meinen Meeresfarbigen herbei, damit ich ihn sehen kann!« – so lauten ihre Worte. Kotai, die Tochter Pattarpirans, des Herrn von Puduvai unter den kundigen Sängern der vier Veden, hat diese innige Wortgirlande gesprochen. Wer sie beherrscht, wird »Namo Narayanaya« sagen.
Der Traum von der Hochzeit (556–566)
556. »Der vollkommene Narayana kommt, von tausend Elefanten umgeben, im feierlichen Umzug!« Ihm entgegen wurden gefüllte goldene Krüge aufgestellt und überall Festgirlanden angebracht. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
557. »Morgen ist die Hochzeit« – so wurde der Tag festgesetzt. Unter den Festbaldachin, geschmückt mit den Blütenscheiden der Arekapalme, trat der kraftvolle junge Stier ein, den man den mächtigen Löwen, Madhava und Govinda nennt. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
558. Indra und alle Scharen der Götter kamen, setzten sich nieder, baten um mich als Braut und berieten die Hochzeit. Man kleidete mich in das mit Mantras geweihte Festgewand; Antari legte mir die Hochzeitsgirlande um. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
559. Heiliges Wasser wurde aus allen vier Himmelsrichtungen herbeigebracht und reichlich gesprengt. Viele gelehrte Brahmanen erhoben ihre Stimmen zum Lob. Mir und dem Heiligen mit dem Blütenkranz band man die schützende Schnur um. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
560. Gewandte junge Frauen kamen mit strahlenden Lampen und heiligen Krügen, um ihn zu empfangen. Der König von Mathura trat mit seinen Füßen auf den Boden und zog ein, sodass alles ringsum erbebte. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
561. Die Trommeln dröhnten, die gestreiften Muschelhörner wurden lange geblasen. Unter dem Baldachin, von dem Reihen perlenbesetzter Girlanden herabhingen, kam mein Bräutigam, der vollkommene Madhusudana, und ergriff meine Hand. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
562. Männer mit reiner Rede rezitierten die guten Veden und ihre Mantras, breiteten frisches grünes Schilfgras aus und legten die Einfassung des Opferfeuers. Er, der einem mächtigen, zornig erregten Elefanten gleicht, nahm meine Hand und führte mich um das Feuer. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
563. Der vollkommene Narayana, dem wir gehören und der uns in diesem Leben und durch sieben mal sieben Geburten hindurch Halt gibt, ergriff mit seiner rechtschaffenen heiligen Hand meinen Fuß und ließ mich auf den Mahlstein treten. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
564. Meine Brüder mit bogengleichen Brauen und leuchtenden Gesichtern kamen, richteten das Feuer her und stellten mich davor. Sie legten meine Hand auf die Hand Achyutas mit dem löwengleichen Antlitz; gemeinsam schöpften wir gerösteten Reis und opferten ihn ins Feuer. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
565. Mit Kumkum bestrichen und mit kühler Sandelpaste gesalbt zogen wir durch die festlich geschmückten Straßen. Ich ging mit ihm zum großen Hochzeitsbad; auf dem Elefanten sitzend wurden wir mit dem heiligen Badewasser übergossen. Das habe ich im Traum gesehen, meine Freundin!
566. Kotai, die Tochter des Herrn von Villiputtur, das die Veyar preisen, hat den Traum ihrer Hochzeit mit dem Hirten in diese reine tamilische Girlande aus zweimal fünf Liedern gefasst. Wer sie beherrscht, wird gute Kinder erhalten und sich an ihnen freuen.
Das Glück des Muschelhorns (567–576)
567. Duftet er nach Kampfer? Duftet er nach der Lotusblüte? Wie süß mag sein heiliger korallenroter Mund schmecken? Voller Verlangen frage ich nach Geschmack und Duft des Mundes Madhavas, der den Stoßzahn abbrach. Sage es mir, weißes Muschelhorn aus dem Meer!
568. Du wurdest im Meer geboren und wuchsest unbeachtet im Leib Panchajanas heran. Dann nahmst du auf der erhobenen Handfläche des Herrn der Weltalter Wohnung. Nun ertönst du so, dass die bösen Asuras in Qual geraten. Solche Gestalt und Macht hast du, gutes Muschelhorn!
569. Wie der volle Herbstmond über einem mächtigen Berg aufgeht, so hast du auf der Hand Vasudevas, des Königs von Mathura im Norden, Wohnung genommen und thronst dort, du schönes großes Muschelhorn!
570. Wie die Mondscheibe sitzt du ohne jeden Abstand auf Damodaras Hand. Es sieht aus, als flüstertest du ihm ein Geheimnis ins Ohr, rechtsgewundenes Muschelhorn! Selbst Indra kommt dir an Glück und Reichtum nicht gleich.
571. Niemand fragt nach denen, die mit dir im selben Meer lebten: »Wer ist dieser, wer ist jener?« Du aber trinkst Tag um Tag den Mundnektar Madhusudanas, der als König dasteht, Panchajanya!
572. Du brauchst keine Pilgerfahrt zu heiligen Badeplätzen zu machen. Du bist auf die Hand dessen gestiegen, der die beiden beieinanderstehenden Maruta-Bäume niederzog, und hast dort Wohnung genommen. Rechtsgewundenes Muschelhorn, du darfst unmittelbar in das heilige Wasser aus dem Mund des rotäugigen Herrn eintauchen und darin baden, dessen heilige Stätte sonst fern ist!
573. Wie ein Schwan Honig von einer frisch erblühten roten Lotusblüte genießt, so bist du auf die schöne Handfläche Vasudevas mit den roten Augen und dem dunklen Leib gestiegen und ruhst dort königlich. König der Muschelhörner, wie herrlich ist dein Glück!
574. Fragt man nach deiner Nahrung, so ist es der Mundnektar dessen, der die Welt durchmaß. Willst du schlafen, so ruhst du auf der Hand des Meeresfarbigen. Die Scharen der Frauen erheben laute Klage gegen dich. Du treibst mancherlei Übermut, Panchajanya!
575. Während sechzehntausend Gemahlinnen zuschauen, trittst du hinzu und trinkst allein Madhavas Mundnektar, der doch allen gemeinsam zum Genuss bestimmt ist, als schlürftest du Honig. Werden sie darüber nicht mit dir streiten, glückliches großes Muschelhorn?
576. Kotai, die Tochter des ruhmreichen Pattarpiran aus dem freigebigen Puduvai, hat in diesen zweimal fünf tamilischen Liedern die innige Verwandtschaft zwischen Panchajanya und Padmanabha besungen. Wer sie aufmerksam betrachtet und damit lobpreist, gehört ebenfalls zu seinen Vertrauten.
Die Wolken als Boten (577–586)
577. Wolken, die ihr euch wie ein blauer Baldachin über den Himmel breitet! Ist auch mein Tirumal vom Venkatam, wo klares Wasser herabströmt, mit euch gekommen? Tränen tropfen auf die Wölbung meiner Brüste, und ich vergehe. Ist es für ihn etwa ein Ruhm, mein Frausein so zugrunde zu richten?
578. Große Wolken, die ihr einen Schatz mächtiger Perlen ausschüttet! Welche Nachricht gibt euch der tatkräftige Herr von Venkatam, dessen Farbe der tiefen Nacht gleicht? Das Feuer der Sehnsucht ist in mich eingedrungen und verzehrt mich. Soll ich mitten in der Nacht hier auch noch der Südbrise schutzlos ausgeliefert bleiben?
579. Glanz, Farbe, Armreifen, Sammlung und Schlaf: All das hat mich in meiner Hilflosigkeit verlassen und mich verwüstet zurückgelassen. Ihr mitleidsvollen Wolken, werde ich mein Leben erhalten können, indem ich die Eigenschaften meines Govinda vom Venkatam mit seinen kühlen Wasserfällen singe?
580. Wolken, in deren Leib die Blitze aufleuchten! Dem Herrn von Venkatam, dessen herrliche Brust der Wohnsitz der Shri ist, berichtet meine Liebe: Ich sehne mich danach, dass er meine jungen Brüste begehrt und mich täglich seinen goldenen Leib umarmen lässt.
581. Große Wolken, die ihr euch über den Himmel erhebt, euch über Venkatam sammelt und regnet, sodass die honigreichen Blüten verstreut werden! Er hat mit scharfen, fleischbedeckten Nägeln Hiranyas Leib aufgerissen. Sagt mir, ob er die Armreifen zurückgeben wird, die er mir genommen hat!
582. Kühle Wolken, die ihr wasserbeladen emporsteigt und dicht über Venkatam regnet, wo der Herr wohnt, der Mahabali die Erde nahm! Narayana ist in mich eingedrungen und hat mir meine Schönheit genommen; innerlich schwinde ich wie eine von Insekten ausgehöhlte Vila-Frucht. Berichtet ihm von meiner quälenden Krankheit!
583. Kühle Wolken! Tragt dem rotäugigen Herrn von Venkatam, der das große muschelreiche Meer gequirlt hat, diese Bitte vor, indem ihr euch unter seine roten Füße werft: »Wenn du nur einen Tag zu ihr kommst und bei ihr bleibst, sodass die Kumkumpaste auf ihren Brüsten verwischt, dann wird ihr Leben bei ihr bleiben.«
584. Dunkle Wolken, die ihr in der Regenzeit aufsteigt! Ich nenne den Namen dessen, der zur Zeit des Kampfes hervortrat und stritt und nun in Venkatam wohnt; dabei falle ich dahin wie ein altes schönes Erukku-Blatt in der Regenzeit. Wird er mir nicht eines Tages ein Wort über die Zeit seiner Ankunft schenken?
585. Große Wolken, die ihr euch wie brunftige Elefanten erhebt und Venkatam als eure Heimat bewohnt! Was sagt der auf der Schlange Ruhende? Er selbst soll doch immer die Zuflucht sein. Werden die Menschen dieser Welt nicht über die Nachricht urteilen: »Ohne Rücksicht hat er eine rankenzarte Frau zu Tode gequält«?
586. Die schönstirnige Frau liebt den auf dem Schlangenlager Ruhenden und trägt den Wolken ihre Bitte auf, damit sie als Boten zum Herrn von Venkatam ziehen. Kotai, die Tochter des Herrn von Puduvai, der nie aus der Freude an Gott fällt, hat diese tamilischen Lieder gesprochen. Wer sie im Herzen bewahrt und rezitiert, wird sein Diener.
Der Herr von Tirumaliruncholai (587–596)
587. Wie rotes Sindura-Pulver sind überall in Tirumaliruncholai die Indragopa-Insekten hervorgekommen und haben sich ausgebreitet. Werden wir dem Wirbel dessen entkommen, der schöne Schultern besitzt und einst den Mandara aufstellte, um den süßen, reichen Nektar zu gewinnen?
588. Im schönen Blütenwald von Maliruncholai, wo Kampfelefanten miteinander streiten, zeigen die girlandenartigen Mullai-Ranken ihr weißes Lächeln. Die in der Regenzeit blühenden Pita-Sträucher scheinen laut über mich zu lachen; ich kann es nicht ertragen. Bei wem soll ich klagen, Freundin, über die Unruhe, die seine Girlande in mir ausgelöst hat?
589. Leuchtende Karuvilai-Blüten, Kaya-Blüten! Ihr zeigt mir das Licht von Tirumals Gestalt. Nennt mir einen Weg, wie ich überleben kann! Ist es recht, dass der Vollkommene von Tirumaliruncholai, auf dessen festen Schultern Shri spielt, in mein Haus eindringt und meine gestreiften Armreifen als Pfand an sich nimmt?
590. Kuckucke in den grünen Gärten, Pfauen, leuchtende Karuvilai-Blüten, frische Kala-Früchte und duftende farbige Puvai-Blüten: Ihr fünf großen Übeltäter! Warum tragt ihr die Farbe unseres Herrn, der im schönen Maliruncholai steht, und was soll ich dagegen tun?
591. Bienenschwärme, die ihr an den Blüten hängt und der Gestalt der rotäugigen dunklen Wolke gleicht, die in Tirumaliruncholai inmitten hoher Blütengärten steht! Ihr dicht beieinanderliegenden Blütenteiche und ihr roten Lotusse in ihnen! Nennt mir eine Zuflucht!
592. Dem Vollkommenen von Maliruncholai mit seinen duftenden Gärten habe ich hundert große Gefäße Butter mit meinem Mund gelobt und im Gebet bereitgestellt. Ich habe ihm hundert Gefäße voll süßem Akkara-Adisil versprochen. Wird der Herr, dessen Herrlichkeit immer wächst, heute kommen und diese Gaben annehmen?
593. Wenn er heute kommt und all dies als Speise annimmt, werde ich jedes einzelne Gefäß hunderttausendfach geben und ihm darüber hinaus weiter dienen. Möge der Herr, der in Tirumaliruncholai steht, wo die Südbrise duftet, in mein dienendes Herz kommen und dort unmittelbar gegenwärtig sein!
594. Am Morgen erheben sich die Scharen dunkler Vögel und verkünden in ihrem Lied die Ankunft des Herrn. Ist dieser bezaubernde Gesang wahr? Sie sprechen doch die Worte des Herrn vom Gartenberg, unseres Herrn von Dvaraka, des Herrn auf dem Banyanblatt!
595. In Maliruncholai, in dessen Gärten Kongu blüht, hängen goldene Blütengirlanden von den Konrai-Bäumen herab. Mit ihnen hänge auch ich kraftlos dahin. Wann wird mich der Klang des Muschelhorns erreichen, das er an sein blütenschönes Antlitz setzt und bläst, und wann der Klang der Sehne seines Bogens Sharnga?
596. In Maliruncholai fließt der Silambaru herab: Er trägt Sandel und dunkles Adlerholz mit sich und stößt gegen seine breiten Ufer. Dem Schönen, der dort steht, hat Kotai mit ihrem von Bienen umschwärmten Haar diese zehn Lieder in edlem Tamil gewidmet. Wer sie beherrscht, erreicht Tirumals Füße.
Die Qual der Trennung (597–606)
597. Dunkle Kantal-Blüten! Der Herr von der Farbe des dunklen Meeres hat euch in Schlachtordnung gegen mich geschickt. Wohin ist er selbst gegangen? Bei wem sollen wir nun klagen? Ach, ich kann das Herz, das zu seiner schönen Tulasi-Girlande eilt, nicht wieder unter meine Gewalt bringen!
598. Hoch aufragende Blüten! Verbrennt mich nicht wie der glühende Diskus, der in der rechten Hand des Urherrn der Veden erstrahlt, dessen Licht über allen höheren Welten sichtbar ist. Könnt ihr mich stattdessen in die Gemeinschaft derer aufnehmen, die von solchem Leid frei geworden sind? Der Ausdruck māṟṟōlaip paṭṭavar in der Schlusszeile ist erklärungsbedürftig; die Übersetzung gibt den erkennbaren Gegensatz zum Verbrennen wieder.
599. Herrin Kovai-Ranke, raube mir mit deinen reifen Früchten nicht das Leben! Vor ihm mit dem schönen Mund fürchten wir uns. Für mich Unglückliche und Schamlose ist nun offenbar geworden: Auch der auf der Schlange Ruhende besitzt, wie seine Schlange, eine gespaltene Zunge!
600. Herrin Mullai-Ranke, bereite mir mit deinem Lächeln keine Qual! Erhabene Dame, bei dir suche ich Schutz. Wenn selbst das Wort des jungen Helden falsch ist, der der wilden Rakshasi die Nase abschnitt, ist dann nicht auch meine eigene Geburt vergeblich gewesen?
601. Singende Kuckucke, was ist das für ein Lied? Wenn der Herr des guten Venkatam uns ein Leben schenkt, dann kommt und singt! Wenn er mit der wehenden Garuda-Fahne kommt, Gnade erweist und sich mit mir vereint, werden wir euch herbeirufen und eure Lieder hören.
602. Ihr großen Pfauenscharen, vor euch werfe ich mich nieder, die ihr in schönem Tanz die heilige Gestalt Krishnas nachahmt! Seht nur, in welchen Zustand uns der Bräutigam versetzt hat, der seit unzähligen Zeiten auf dem Schlangenlager mit seinen ausgebreiteten Hauben ruht!
603. Große Pfauen, die ihr tanzt und eure Schwanzfedern ausbreitet! Ich Unglückliche habe keine Kraft mehr, euren Tanz anzusehen. Govinda, der Tänzer mit den Töpfen, hat wie ein König seinen Tribut von uns erhoben und all unseren Besitz an sich genommen. Braucht ihr noch etwas darüber hinaus?
604. Regen, o Regen! Wie Wachs in einer außen mit Lehm umhüllten Form von innen zum Schmelzen gebracht wird, so ergieße dich über mich! Kannst du herabströmen, während der schöne Herr von Venkatam mich umarmt und in meinem Herzen eingeschlossen ist, und uns dabei ganz ineinander verschmelzen lassen?
605. Meer, o Meer! Er hat dich gequirlt, in Unruhe versetzt und deine innere Essenz herausgenommen. Derselbe Wunderbare ist auch in meinen Leib eingedrungen und entzieht mir meine Lebenskraft. Wirst du zu seinem Schlangenlager gehen und ihm von all meinen Qualen erzählen?
606. Meine gute Freundin, der Herr auf dem Schlangenlager ist reich und groß. Wir sind kleine Menschen; was können wir tun? Wenn Vishnuchitta von Villiputtur seinen Gott auf die ihm mögliche Weise herbeibringen kann, dann werden wir ihn sehen.
Sehnsucht nach dem Herrn von Tiruvarangam (607–616)
607. Ihr schön Geschmückten, gleichen nicht die Muschelreifen, die wir an unseren Händen lieben, dem Muschelhorn, das er in seiner Hand liebt? Doch der Herr von Tiruvarangam, der auf der Schlange mit den feurigen Mäulern ruht, sieht mein Gesicht nicht an. Ach, meine Damen, ach!
608. Ihr schönen Mütter, mein süßer Nektar von Arangam ist schön an Haar, Mund und Augen; schön ist die Lotusblüte, die aus seinem Nabel aufsteigt. Unser Herr hat auch meine lockeren Armreifen tatsächlich zu heruntergleitenden Reifen gemacht!
609. Unser Herr regiert die vom brandenden Meer umgebene Erde und die Himmelswelt, ohne dass irgendwo etwas seiner Herrschaft entgeht. Der reiche Herr von Tiruvarangam hält das gerechte Zepter. Wird etwa erst mein schöner Armreif seine Not beheben?
610. Der Herr von Arangam mit seinen ummauerten, oben geschmückten Häusern, Vamana, der frische grüne Gott, empfing einst das Schenkungswasser. Wenn ihm damals beim Betteln etwas fehlte und er deshalb nun meine Armreifen begehrt, soll er dann nicht durch diese Straße kommen?
611. Unser Herr nahm die listige kleine Zwerggestalt an, empfing in seiner goldenen Hand das Schenkungswasser und maß alle Welten aus. Er ruht auf der Schlange im kühlen Arangam, wo gute Menschen wohnen. Nun scheint er auch noch nach dem wenigen Besitz zu greifen, den wir Mittellosen in Händen haben.
612. Schon zuvor nahm der reiche Herr von Tiruvarangam, wo das Wasser der Kaveri in die Felder strömt, den Schmuck meiner Hände an sich. Er steht als Wesen aller Dinge und bleibt doch für jeden unerreichbar; er ist der Wortsinn der vier Veden. Jetzt hat er auch mein eigentliches Sein an sich genommen.
613. Ohne zu essen oder zu schlafen durchquerte er das brausende Meer, gebunden an die Gestalt einer Frau. An all die Verwirrung, die er damals selbst erlitt, denkt der reiche Herr des fest ummauerten Tiruvarangam nicht mehr. Er denkt nur noch an seine eigene Größe!
614. Für die Erdentochter, die einst von Schlamm und Algen bedeckt dalag, nahm der strahlende Gott ohne Scheu die Gestalt eines Ebers an, dessen schmutziger Leib keine Schönheit besaß. Die Worte, die dieser reiche Herr von Tiruvarangam zu mir gesprochen hat, lassen sich nicht aus meinem Herzen entfernen, wie sehr ich es auch versuche.
615. Shishupala hatte alles für die Hochzeit vorbereitet und saß entschlossen da, die Hand der jungen Frau zu ergreifen. Doch er verlor seinen Glanz und musste fassungslos zusehen, wie der Herr ihre Hand nahm. Der Ort, den dieser Gebieter der Frauen liebt, heißt ebenfalls Arangam.
616. Vishnuchitta hat das große wahrhaftige Wort gehört, das der rechtschaffene Herr von Tiruvarangam verkündet hat: »Die mich lieben, liebe ich.« Wenn dieses Wort nun bei ihm selbst unwahr wird, wer könnte es dann noch zur Geltung bringen?
Bringt mich zu Krishnas Orten (617–626)
617. Ihr Außenstehenden könnt die Liebe, die Madhava heißt und die mich ganz ergriffen hat, nicht verstehen. Alles, was ihr mir sagt, ist wie ein Gespräch zwischen Tauben und Stummen. Der Vollkommene verließ die Mutter, die ihn geboren hatte, und wuchs im Haus einer anderen Mutter auf. Bringt mich vor Mathura, dorthin, wo er den Kampfplatz erreichte, ohne den Ringern auszuweichen!
618. Sich noch zu schämen hat keinen Sinn; alle Nachbarn ringsum wissen längst Bescheid. Wenn ihr mich unverzüglich heilen und wieder so werden lassen wollt wie früher: Beim Anblick des Wunderbaren, der als kleiner Schüler die Welt durchmaß, wird sich mein Zustand wenden. Wenn ihr mich wirklich retten wollt, bringt mich nach Aypadi!
619. Wenn sich erst das Gerücht verbreitet: »Sie hat Vater, Mutter und Verwandte zurückgelassen und ist allein ihres Weges gegangen«, wird es schwer sein, die Schande abzuwenden. Der Wunderbare kommt und zeigt mir immer wieder seine Gestalt. Bringt mich mitten in der dunklen Nacht an die Haustür Nandagopalas, der einen Sohn bekam, der Verwirrung stiftet, den guten Ruf gefährdet und seine Streiche treibt!
620. Seht diese meine Brüste: Als sprächen sie »Wir sehen kein anderes Gesicht als das dessen, der den Diskus auf seiner Hand trägt«, sind sie mit einem roten Band verhüllt und schämen sich beim Anblick gewöhnlicher Männer. Niemandem außer Govinda öffnen sie sich. Lasst dieses Leben hier hinter euch und bringt mich an das Ufer der Yamuna!
621. Niemand kann meine Krankheit verstehen, ihr Mütter; bemüht euch nicht vergeblich! Sie wird vergehen, wenn der eine, den man den Dunkelmeeresfarbigen nennt, mich mit seiner Hand berührt – das ist das erprobte Mittel. Er stieg auf den Kadamba-Baum am Ufer, sprang auf Kaliyas Kopf und tanzte dort wie auf einem Schlachtfeld. Bringt mich an das Ufer dieses Teiches!
622. Die dunkle kühle Wolke, die Karuvilai-Blüte, die Kaya-Blume und der Lotus kommen und ziehen mich fort: »Geh zu Hrishikesha!« Bringt mich nach Pattavilochanam, wo er schwitzend und hungrig, mit sich regendem Magen, nach der gewünschten Reisspeise Ausschau hält und sehnsüchtig wartet: »Jetzt ist die Zeit zum Essen.«
623. Meine veränderte Hautfarbe, mein verwirrtes Herz, meine verlorene Scheu, die blassen Lippen, die Unfähigkeit zu essen und das innere Dahinschwinden werden vergehen, wenn man mir die Girlande aus kühlem Tulasi umlegt, die dem Wogenfarbigen gehört. Bringt mich nach Pandivatam, wo Baladeva Pralamba besiegte und seine Macht zerstörte!
624. Ja, er durfte Kälber hüten; ja, er wurde in einem Geschlecht geboren, das im Wald lebt; ja, er ließ sich packen und an den Mörser binden. Ihr Unverständigen, ist das für euch ein Grund zum Spott? Redet nicht daher, was ihr gelernt habt, und zieht euch damit Beschimpfung zu! Bringt mich zum Govardhana, den er als siegreichen Schirm hochhielt und den Regen abwehrte, damit die Rinder leben konnten!
625. Der Papagei in seinem Käfig ruft immerzu: »Govinda, Govinda!« Wenn ich mich ärgere und ihm kein Futter gebe, ruft er noch lauter: »Er, der die Welt durchmessen hat!« Bringt euch nicht selbst in schwere öffentliche Schande und verliert nicht euren guten Ruf. Bringt mich nach Dvaraka, das von Häusern mit hohen, geschmückten Dächern umgeben ist!
626. Die Frau mit dem lang herabfallenden Haar fasste den festen Entschluss, ihre Angehörigen sollten sie zu seinen Orten bringen, vom beständigen Mathura bis zum reichen Dvaraka. Kotai, die Tochter Vishnuchittas, des Herrn von Puduvai mit seinen glänzenden goldenen Häusern, hat dies in einer wohlklingenden Girlande edler Worte ausgesprochen. Wer sie lobend rezitieren kann, hat seinen Wohnort in Vaikuntha.
Lindert die Krankheit der Liebe (627–636)
627. Ich liege da, ganz an den Anblick der dunklen Gottheit gewöhnt, die Krishna heißt. Steht nicht abseits und redet schöne Worte; das wäre, als gösse man Säure in eine Wunde. Bringt das gelbe Gewand von der Hüfte des Herrn, der das Leiden einer Frau nicht kennt, und fächelt mir damit zu, damit meine Qual nachlässt!
628. Ich bin ins Netz des Höchsten geraten, der auf dem milchsaftreichen Banyanblatt schlief. Redet nicht alles, was euch beliebt; das wäre, als nähte man mit einem Speer! Bringt den dunklen, kühlen Tulasi des Hirten, der mit dem Stab die Herden weidet, des Topftänzers, der in Kudantai ruht, und legt ihn auf meine sanften, gewellten Haare!
629. Der Dunkle mit dem Bogen, der Kamsa vernichtete, hat mit dem gefiederten Pfeil seines Seitenblicks mein Herz durchbohrt. Getroffen und brennend verliere ich den Halt und vergehe. Er allein sagt mir nicht: »Fürchte dich nicht!« Wenn er ohne Täuschung die Waldblumengirlande hergibt, die er auf der Brust trägt, bringt sie und legt sie auf meine Brust!
630. Wer in der Welt könnte dies ertragen? Der dunkle Stier, der im Hirtenort Nahrung stiehlt und isst, hat mich zerwühlt; erschöpft und zerbrochen liege ich da. Bringt die Feuchtigkeit, die aus dem nektargleichen Mund dessen quillt, der selbst unersättlicher Nektar ist. Lasst sie nicht vertrocknen, sondern gebt sie mir zu trinken und nehmt mir meine Erschöpfung!
631. Ob ich weine oder mich verehrend verneige, er zeigt seine Gestalt nicht; er sagt nicht: »Fürchte dich nicht!« Doch innerlich umfasst und durchdringt er mich, kreist um mich und geht nicht fort. Bringt die Feuchtigkeit von der Öffnung der Flöte, die der große Herr bläst, wenn er hinter den Rindern aus dem belaubten Hain kommt, und streicht sie kühlend auf mein Gesicht!
632. In dieser Welt ohne verlässliche Ordnung hat der grausame, harte Tirumal, den man Nandagopas Sohn nennt, mich wie unter Hufen zertreten. Ich kann mich nicht einmal zur Seite wenden. Bringt den Staub aus den Fußspuren, die dieser schonungslose Herr hinterlässt, und bestreicht damit meinen Leib, aus dem das Leben dennoch nicht weicht!
633. In dieser Welt, in der niemand sich dem Träger der siegreichen Garuda-Fahne widersetzt, hat ihn die Mutter, die ihn gebar, umsonst großgezogen: Sie hat ihn bitter wie Neem werden lassen! Presst und bindet meine untadeligen Brüste an die schönen mächtigen Schultern des jungen Herrn, damit der Mangel der Trennung endet!
634. Ich schmelze und vergehe innerlich, doch er fragt nicht einmal, ob ich noch lebe oder nicht. Wenn ich diesen plündernden Schelm, den Herrn des Govardhana, sehe, werde ich die Brüste, die mir zu nichts mehr nützen, mit ihrer Wurzel herausreißen und gegen seine Brust werfen, um mein Brennen zu stillen! Die erschütternde Übertreibung gehört zur dichterischen Darstellung äußerster Trennungsliebe; sie ist kein Aufruf zu einer Handlung.
635. Wenn ich Govinda nicht schon in diesem Leben einen persönlichen Dienst erweisen kann, der das Leiden meiner vollen Brüste beendet, welchen Sinn hätte dann eine Askese, die ich erst später vollziehe? Selbst wenn er mich nicht an seine edle Brust nimmt: Es wäre schon viel, wenn er mir eines Tages ins Gesicht sähe, die Wahrheit sagte und mir eine Antwort gäbe.
636. Die herrliche Kotai, deren Brauen den Bogen übertreffen, ist die Tochter des vollkommenen Vishnuchitta aus Villiputtur. Voller Verlangen und großer Liebe sprach sie diese Worte über den Herrn, der ihr Qual bereitet hat und die schöne Leuchte des Hirtenortes ist. Wer ihre Worte lobend rezitieren kann, wird im Meer des Leids nicht versinken.
Wir haben ihn in Vrindavan gesehen (637–646)
637. »Habt ihr den dunklen Stier hier vorbeikommen sehen, der frei umherweidet, als jüngerer Bruder Baladevas nach Herzenslust seine Streiche treibt und spielt?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Er trieb seine geliebten Kühe sanft zusammen, gab ihnen Wasser, ließ sie wieder frei und spielte mit ihnen.«
638. »Habt ihr den kleinen Stier gesehen, der nach Butter duftet, im Hirtenort Nahrung stiehlt und isst, den Herrn des Govardhana, der sich von mir getrennt hat und mich leiden lässt?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Er spielte mit seinen Scharen, und seine Waldblumengirlande glänzte, als mischten sich Blitze in dunkle Wolken.«
639. »Habt ihr den Vollkommenen hier vorbeikommen sehen, der als Liebe geboren wurde, den Bräutigam, der nichts als Liebesverwirrung schafft und unglaubliche Lügen erzählt?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Er kam unter dem Baldachin der Flügel von Vinatas Sohn daher, der ihn vor der von oben brennenden Sonne schützte.«
640. »Habt ihr den Herrn gesehen, der mich mit dem langen Seil seiner kühlen dunklen Lotusaugen fängt, zu sich zieht und mit mir spielt?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Schwitzend spielte er dort, einem gefleckten jungen Elefanten gleich, der ein perlengeschmücktes Gewand trägt.«
641. »Habt ihr Madhava, mein Juwel, gesehen, den Herrn, der wie ein Eber, der dem Netz entkommen ist, niemandem auch nur das Geringste zu fassen gibt?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Sein gelbes Gewand hing tief herab; wie eine junge, große dunkle Wolke kam er daher und erfüllte die ganze Straße.«
642. »Habt ihr den Schelm gesehen, der Dharma nicht kennt, dessen schöne Brauen so geschwungen sind wie der Bogen Sharnga in seiner Hand, den Treulosen?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Dunkel war sein Leib, rötlich sein Gesicht; er glich der Sonne, die ihre Strahlen über dem Berg des Aufgangs ausbreitet.«
643. »Habt ihr den so passenden Vollkommenen gesehen, der innen ebenso dunkel ist wie außen, diese große dunkle Wolke, die meinen Erwartungen entgleitet?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Er kam mit großem Gefolge daher, wie der Himmel, der sich mit den dicht gedrängten, ersehnten Sternenscharen füllt.«
644. »Habt ihr den Herrn gesehen, der ein weißes Muschelhorn besitzt und ein gelbes Gewand trägt, den liebevollen Tirumal mit dem Diskus?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Er stand und spielte; seine duftenden schönen Locken glänzten auf den breiten Schultern, als hätten sich dort überall freudige Bienen versammelt.«
645. »Habt ihr den Unbefleckten gesehen, dessen Nabel einen kühlen großen Lotus als Wohnstatt hervorbrachte und zuerst Brahma mit dem Auftrag entsandte: ›Erschaffe die Welt!‹ – ihn, der all dies spielend tut?« – »Wir haben ihn in Vrindavan gesehen: Er war im Wald auf Jagd gegangen, hatte Dhenuka, den Elefanten und den Vogel zur Strecke gebracht und kehrte zurück.«
646. Kotai, die Tochter Vishnuchittas, sprach diese Worte darüber, wie man den Höchsten, der dem großfüßigen Elefanten Gnade erwies, hier auf Erden in Vrindavan sah. Wer sie als Heilmittel im Herzen bewahrt und damit lebt, wird für immer unter den großen Füßen des Herrn bleiben, ohne sich von ihnen zu trennen.
Kulasekhara: Perumal Tirumoli – Wann werde ich ihn sehen? (647–657)
647. Auf dem hohen weißen Lager ruht er: Es ist Ananta, der herrlich leuchtende Schlangenkönig mit tausend schön gezeichneten Hauben, auf dessen Stirnen Edelsteine blitzen und das Dunkel vertreiben. In der großen Stadt Tiruvarangam streicht die klare Ponni mit ihren Wellenhänden über seine Füße. Wann kommt der Tag, an dem meine beiden Augen diesen dunklen Edelstein, diesen Zarten sehen und sich daran erfreuen?
648. Aus tausend Mäulern seines gewundenen Leibes speit die feurige Schlange rote Flammen. Wie ein unvergänglicher Blütenbaldachin breiten sie sich immer weiter über seinem Haupt aus. Darunter ruht der Wunderbare, einer Fülle von Kaya-Blüten gleich, auf dem Schlangenlager im duftenden Arangam. Wann kommt der Tag, an dem ich, die duftende Säule umfassend, dastehe und ihn mit vollem Mund preise?
649. Brahma preist ihn mit allen vier Zungen, mit seinen vier Gesichtern und acht schönen Augen nach allen Seiten; freudig verneigt er sich. Dieser goldglänzende Brahma erscheint auf der Lotusblüte am Nabel unseres Herrn, der im schönen Arangam auf der Schlange ruht. Wann kommt der Tag, an dem ich gemeinsam mit seinen Dienern zu ihm trete und Blüten unter seine beiden Füße lege?
650. Er riss dem Pferd das Maul auf und freute sich, der Meeresfarbige, mein Krishna; er hob den festen Berg und rettete damals die Kühe, der Stier unter den Hirten und Herr der Unsterblichen. Er ist das beglückende Lied des schönen Tamil und die Sprache des Nordens. Dieser König ruht auf der Schlange in Arangam, wo die Bindungslosen verweilen. Wann kommt der Tag, an dem meine Zunge ihn preist und meine Hände gepflückte Blumen streuen und sich vor ihm falten?
651. Tumburu und Narada verneigen sich freudig und preisen ihn zum unvergleichlich süßen Klang ihrer Saiteninstrumente. Der uralte lotusäugige Brahma verneigt sich und lobt ihn unablässig mit Hymnen der einzigartigen alten Veden. In dem reichen, ummauerten Arangam mit seinen kostbaren Häusern und Palästen ruht der Edelsteinfarbige auf der Schlange. Wann kommt der Tag, an dem ich meinen Herrn sehe und mein blütengeschmücktes Haupt vor ihm beuge?
652. Brahma auf der bienenumschwärmten Blüte, Hara, Indra, die Scharen der übrigen Unsterblichen, die himmlischen Tänzerinnen und die Weisen mit klarem Geist drängen aus allen Richtungen herbei und streuen Blumen. In Arangam mit seinen freudig blühenden Gärten ruht der Meeresfarbige auf der Schlange. Wann kommt der Tag, an dem ich seine Lotusaugen und sein mondhelles heiliges Antlitz sehe und mein Herz ganz dahinschmilzt?
653. Die Diener lassen die gewalttätige Gesinnung los, überwinden Täuschung und bändigen die starken Sinne. Sie legen die schwere Last leidvoller Bedrängnis ab, preisen ihn zu den sechs Tageszeiten und stehen fest auf dem grenzenlosen uralten Weg. Er ist die Zuflucht dieser Menschen, deren Herzen von Dharma leuchten. Wann sehe ich den Wunderbaren von strahlender Farbe, der im von der Ponni geschmückten Arangam auf der Schlange ruht, und stehe mit tränenvollen Augen vor ihm?
654. Der lange, pfeilbereite Bogen Sharnga, das gewundene Muschelhorn, der tödliche Diskus, die gewaltige Keule, das siegreiche glänzende Schwert und Garuda, der schnelle, starke, siegreiche Vogel: Sie alle umgeben und bewachen ihn. In Tiruvarangam, das von langen fischreichen Feldern und Gärten umgeben ist, ruht der Herr auf der Schlange. Wann werde ich, von schwerem Karma belastet, ihn sehen, die Freude der Vereinigung erfahren und wahrhaft leben?
655. Die Diener, deren Herzensliebe nicht versiegen kann, versammeln sich und singen vielerlei heilige Lobgesänge. In unstillbarer Freude weinen sie, ihre Tränen fallen wie Regen; täglich denken sie an ihn, schmelzen dahin und preisen ihn. In Tiruvarangam, wo der Klang der prächtigen Trommeln dem Meer gleicht, ruht der Herr mit dem kämpfenden Diskus auf der Schlange. Wann werde ich ihn sehen, vor Freude aufspringen und mich auf der Erde wälzen?
656. Damit der große starke Himmel, die Unsterblichen, die Erde und die Menschen auf ihr heil werden, damit schweres Leid weicht und ermüdungslose Freude wächst, damit seine innerlich frohen Diener leben, ruht er liebevoll nach Süden gewandt. Wann werde auch ich im heiligen Hof des schönen Arangam die große, überglückliche Gemeinschaft seiner Diener sehen, mich ihr anschließen und mit ihr zusammen sein?
657. Der freigebige Kulasekhara, König von Kudal, dessen mächtiges Heer von königlichen Schirmen glänzt und der ein siegreiches Schwert trägt, sehnt sich danach, den Herrn mit dem meeresglänzenden dunklen Leib mit eigenen Augen zu sehen: Er ruht auf der Schlange in Tiruvarangam, mitten in der Ponni mit ihren erhöhten Ufern. Wer die zehn Lieder dieser wohlgefügten tamilischen Girlande beherrscht, gelangt unter die Füße des heilvollen Narayana.
Diener der Diener Aranganathas (658–667)
658. Der schwer zu erlangende, kräftige Honig, der Herr des südlichen Arangam, trägt eine niemals welkende Waldgirlande auf der Brust, auf der Shri wohnt. Seine wahren Diener preisen ihn mit liebeüberwältigtem Herzen; sie tanzen, rufen sehnsüchtig und werden müde vor Hingabe. Wenn ich ihre Gemeinschaft sehen darf, dann haben meine Augen ihren Zweck erfüllt.
659. Er umarmte die beiden Schultern der blütenbewohnenden Göttin; mit einem strahlenden Pfeil durchbohrte er die hohen großen Bäume; er hütete die Herden. Daran denken seine Diener, tanzen und singen und rufen: »O Aranga!« Wenn wir im Staub ihrer Füße baden dürfen, wozu sollten wir dann noch wünschen, in das Wasser der Ganga einzutauchen?
660. Sie erzählen und singen, wie er die Stiere bezwang, als Eber die Erde aufgrub, einst als Rama seine Gegner besiegte und die Erde durchmaß. Ihre Tränen fließen wie der große freigebige Ponni-Fluss und verwandeln den heiligen Hof von Arangas Tempel in Schlamm. Mit diesem reichen Schlamm von den roten Füßen seiner Diener werde ich mein Haupt schmücken.
661. Er aß gekühlten Joghurt, Butter und Milch. Die Hirtin sah es, wurde zornig und band die Schultern unseres Herrn. Seine Diener dienen diesem meinem Aranga; sie rufen »Narayana«, bis ihre Zunge Schwielen bekommt, verneigen sich, bis ihr Körper davon gezeichnet ist, preisen ihn und erfahren Freude. Mein Herz wird die roten Füße dieser Diener preisen und segnen.
662. Er brach die Nacken der trügerisch brüllenden Stiere und bezwang die kämpfende Schlange. Der Herr des südlichen Arangam, umgeben von festen großen Mauern und strahlenden Zinnen, steht wie eine dunkle Wolke in ihren Herzen und leuchtet dort. Wenn ich an die denke, deren Körper bei seiner Gegenwart erschauert, erschauert auch mein eigenes Inneres. Die genaue Verbindung einzelner Wörter der ersten Vershälfte ist in dieser Lesart unsicher.
663. Er ist Anfang und Ende, unendlich und wunderbar, der Herr der Himmlischen. Damit selbst jene zum Heil gelangen, die noch keine Hingabe besitzen und sich seine großen Lotusfüße nicht aufs Haupt legen, ziehen seine Diener überall umher und zeigen den fehlerlosen guten Weg. Mein Herz wird in jeder Geburt diejenigen lieben, deren Liebe allein unserem Herrn Aranga gilt.
664. Sein Leib gleicht einer Wolkenschar, sein weißes Lächeln strahlenden Perlen; rot ist sein Mund und mit einer Kette geschmückt seine Brust. Aranga heißt dieses kostbare große Licht. Wer sich im Herzen mit ihm verbindet, schmilzt in dieser Nähe dahin und steht von strömenden Tränen benetzt. Den beiden Füßen solcher Menschen gehört die innige Zuneigung meines Herzens.
665. Er ruht im Meer; seine heilige Brust ist groß wie ein Berg und trägt eine duftende Tulasi-Girlande, in der Bienen wühlen. Er ist lotusäugig. Seine Diener stehen liebestrunken auf, tanzen, singen und wandern umher, ganz von Liebe zu unserem Herrn Aranga ergriffen. In das Leben dieser Diener hat sich mein Herz verliebt.
666. Tränen strömen dicht aus ihren Augen, die Körperhaare sträuben sich; sehnsüchtig und erschöpft stehen sie da, verneigen sich, fallen nieder, springen auf, tanzen, singen und huldigen. Sie sind Diener Arangas, meines Herrn und Vaters, und sind allein nach ihm verrückt. Diese sind keine Verrückten; alle anderen sind es!
667. Kulasekhara, Hüter von Kolli, Herr von Kudal und König von Koli, hat sein Herz für immer dem grenzenlosen Dienst an Arangas wahren Dienern gewidmet – Aranga, dem Gemahl der Göttin auf der großen Lotusblüte. Wer die süße tamilische Girlande seiner Worte beherrscht, wird zum Diener der Diener.
Gottestrunkenheit (668–676)
668. Ich verbinde mich nicht mit dieser Welt, die ein unwirkliches Leben für Wirklichkeit hält. »Mein Gebieter, Aranga!«, so rufe ich. Ich bin ganz von Liebe überwältigt zu meinem Herrn.
669. Ich verbinde mich nicht mit der Welt, deren Streben nur den Frauen mit fadenschlanken Taillen gilt. Laut jubelnd und rufend »Aranga!« bin ich ganz in Liebe zu meinem Herrn aufgegangen.
670. Ich verbinde mich nicht mit den Menschen dieser Erde, die dem grausamen, gestreiften Bogen des Liebesgottes dienen. Ich bin ein Verrückter nach Aranga mit der geschmückten Brust, dem Unendlichen, dem guten Narayana, dem Bezwinger Narakas.
671. Ich verbinde mich nicht mit dieser Welt, die voller Begierde nur nach Essen und Kleidung läuft. Seht, ich bin berauscht von dem Herrn des Alls, Aranga, dessen Mund die Brust der mächtigen Dämonin austrank.
672. Ich verbinde mich nicht mit denen, die vom fehlerlosen guten Weg abweichen und ihr Handeln dennoch für recht erklären. Ich bin ein Verrückter nach dem ursprünglichen Hirten, Aranga, dem herrlichen Bräutigam der zarten Göttin auf dem schönen Lotus.
673. Ich verbinde mich nicht mit denen, die unsere Hingabe nicht teilen, und halte selbst das Leben im Himmel nicht für einen Gewinn. Durch sieben Geburten hindurch bin ich verrückt nach dem Herrn der Unsterblichen, unserem Herrn in der Stadt Arangam.
674. Die Gesinnung, die sich auf jede Weise mit jedem verbinden will, habe ich aufgegeben. »Rotäugiger Herr, Vater, Aranga!«, so rufe ich. Ich bin ganz verrückt nach unserem Herrn geworden.
675. Alle erscheinen mir wie Besessene, und allen erscheine auch ich wie ein Besessener. Wozu darüber reden? »Mein Hirte, Aranga!«, so rufe ich. Ich bin ganz besessen von unserem Herrn geworden.
676. Kulasekhara, König der Kongar, sprach diese Worte als einer, dessen Geist bei den beiden Füßen Arangas mit dem Diskus in der Hand verweilt, als ein einzigartig großer Gottestrunkener. Wer seine Worte hier beherrscht, dem wird kein Unheil zuteil.
Irgendetwas auf dem Venkatam sein (677–687)
677. Ich wünsche keine leibliche Geburt mit Reichtum, der nur das Fleisch nährt. Ich wünsche nichts als den Dienst an dem, der sieben Stiere bezwang. Als Wasservogel möchte ich geboren werden und im Koneri-Teich auf dem Venkatam dessen leben, der das gebogene Muschelhorn in seiner linken Hand hält.
678. Ich wünsche weder den Reichtum der Himmelsherrschaft, umgeben von himmlischen Tänzerinnen und unerschöpflichem Überfluss, noch ein Königreich auf Erden. Möge mir das Geschick zuteilwerden, als Fisch in einem Teich des Tiruvenkatam geboren zu werden, inmitten honigreicher Blütengärten!
679. Durch das hohe Tor Vaikunthas können selbst der Herr mit dem nach hinten fallenden Haargeflecht, Brahma und Indra nur schwer eintreten. Möge ich die goldene Schale halten, in die der Herr von Venkatam mit dem blitzenden runden Diskus spuckt, und so unmittelbar mit ihm hineingehen dürfen!
680. Der Wunderbare ruht in seinem Milchmeer, in dem leuchtende Korallen umhergetragen werden. Um seine beiden geschmückten Füße zu sehen, möge ich das Glück besitzen, als Champaka-Baum auf dem Venkatam zu stehen, wo Bienenschwärme melodische Lieder singen!
681. Ich wünsche weder die lustvolle Pracht, auf dem Nacken eines bebenden brunftigen Elefanten zu sitzen, noch diese Königsherrschaft. Möge mir das Verdienst zuteilwerden, als Strauch auf dem schönen Venkatam-Berg unseres Gebieters und Herrn zu stehen!
682. Den Gesang und Tanz der blitzschlanken Urvashi, Menaka und ihrer Gefährtinnen begehre ich nicht. Möge ich die seltene Gnade empfangen, ein goldener Gipfel auf dem Venkatam zu sein, wo Bienenschwärme summend ihre Melodien singen!
683. Ich kenne kein Verlangen nach dem gefeierten Reichtum, als König der Könige unter einem weißen Schirm zu thronen, der dem großen Mond am Himmel gleicht. Mein Wunsch ist es, als Waldbach über den Tiruvenkatam-Berg mit seinen honigreichen Blütengärten zu fließen.
684. Er vollendet, was an den ordnungsgemäßen großen Opfern des Herrn mit dem Halbmond im Haar, Brahmas und Indras noch fehlt; er ist selbst der Veda. Möge ich als Weg auf dem Tiruvenkatam-Berg mit seinen kühlen, duftenden Gärten liegen!
685. Tirumal, du beseitigst das harte, verwilderte Karma! Hoher Herr von Venkatam, ich möchte als Stufe am Eingang deines Tempels liegen, über die Diener, Himmlische und himmlische Tänzerinnen gehen und vor der sie sich niederwerfen, und deinen korallenroten Mund sehen.
686. Selbst wenn ich die Himmelswelt unter einem einzigen Schirm regierte und die Liebe Urvashis mit ihrem schönen goldenen Gewand gewänne, würde ich es nicht begehren. Irgendetwas möchte ich auf dem goldenen Berg unseres Herrn mit dem roten Korallenmund sein, der Tiruvenkatam heißt.
687. Kulasekhara mit dem scharfen, tödlichen Speer sehnte sich danach, die goldenen roten Füße dessen zu sehen, der auf dem nördlichen Venkatam mit seinen beständig kühlen Hängen wohnt, und verneigte sich vor ihm. Wer die wohlgefügten tamilischen Verse seines Liedes beherrscht, ist ein inniger Verehrer.
Keine andere Zuflucht: Vittuvakkodu (688–697)
688. Auch wenn du das Leid, das mich trifft, nicht abwehrst, habe ich keine Zuflucht außer deinen Füßen, Herr von Vittuvakkodu, umgeben von duftenden Blütengärten. Ich bin wie ein Kind, das die eigene Mutter im Zorn von sich stößt und das dennoch nur an ihre Zuneigung denkt und weint.
689. Wie eine treue Frau keinen anderen kennt als ihren Gatten, selbst wenn er Dinge tut, die jeder Betrachter verachtet, so werde ich allein von deinen klingenden Fußringen sprechen, Herr des himmelhoch ummauerten Vittuvakkodu, auch wenn du mich nicht in deinen Dienst nimmst.
690. Herr von Vittuvakkodu, umgeben von weiten Feldern, in denen Fische zu sehen sind: Auch wenn du mich nicht ansiehst, habe ich keinen Halt außer dir. Ich bin wie die Untertanen, die auf das Zepter ihres girlandengeschmückten Königs blicken und davon leben, selbst wenn er sie missachtet und ihnen allerlei Leid zufügt.
691. Wie ein Kranker seine unerschütterliche Zuneigung zum Arzt bewahrt, selbst wenn dieser ihn mit dem Messer schneidet und die Wunde ausbrennt, so blicke ich, dein Diener, allein auf deine Gnade, Herr von Vittuvakkodu, auch wenn du mir durch dein wunderbares Wirken ein Leid gibst, das nicht weichen will.
692. Du hast den wild blickenden mächtigen Elefanten bezwungen, Herr von Vittuvakkodu! Wohin könnte ich gehen, um Rettung zu finden, wenn nicht zu deinen beiden Füßen? Ich bin wie ein großer Vogel, der überallhin fliegt, nirgends ein Ufer findet und auf dem brandenden Meer zum Mast des Schiffes zurückkehrt.
693. Selbst wenn rotes Feuer kommt und Hitze erzeugt, öffnet sich der rote Lotus allein der heißen Sonne am Himmel. Auch wenn du mein brennendes Leid nicht wegnimmst, Herr von Vittuvakkodu, wird mein Herz für nichts dahinschmelzen als für deine grenzenlose Herrlichkeit.
694. Wie lange auch der Himmel den Regen vergisst: Die grünen Saaten schauen weiterhin nur nach der großen dunklen Wolke aus. Ebenso richte ich, dein Diener, mein ganzes Denken auf dich, Herr von Vittuvakkodu, selbst wenn du mein wirkliches Leiden nicht aufhebst.
695. Alle glänzenden Flüsse sammeln sich, strömen weit dahin und können nicht außerhalb bleiben, ohne in das tiefe Meer einzugehen. Ebenso gehe ich nirgendwo ein als in deine durchdringende Herrlichkeit, du leuchtend Wolkenfarbiger, Herr von Vittuvakkodu, Segensreicher!
696. Wie Reichtum gerade den aufsucht, der nur dich begehrt und keinen großen Besitz wünscht, so stehe ich, dein Diener, da und begehre allein dich, wunderbarer Herr von Vittuvakkodu, dessen Diskus dem Blitz gleicht.
697. »Herr von Vittuvakkodu, selbst wenn du mich nicht willst, habe ich keinen anderen Halt«: In solcher Liebe zu seinen Füßen sprach Kulasekhara mit seinem siegreichen Speerheer diese zehn guten tamilischen Lieder. Wer sie beherrscht, gelangt nicht in die Hölle.
Die Hirtinnen tadeln Krishna (698–707)
698. Vasudeva, in diesem Dorf gibt es so viele Hirtinnen mit schönem blütengeschmücktem Haar. Obwohl ich wohl wusste, dass du kein Verlangen hast, mich an deine Brust zu nehmen, hörte ich auf deine Lüge. Auf einem hohen Sandhügel an der Yamuna stand ich bis zum Morgengrauen und wartete auf dich, vom Tau kalt wie von scharfem Regen getroffen, frierend, zitternd und voller Scheu.
699. Eine junge Frau mit leuchtenden fischgleichen Augen rührte im Haus im Osten den Joghurt. Du sahst sie, warfst deinen listigen Blick auf sie, tratest rasch ein und sagtest: »Auch ich will quirlen!« Ihr bienenumschwärmtes Blumenhaar fiel herab und bewegte sich, ihr helles Gesicht schwitzte und ihr roter Mund bebte. Wie du dort den kühlen Joghurt gequirlt hast, weiß ich sehr genau, Damodara!
700. Einer Frau mit dunklem, blütengeschmücktem Haar wirfst du Seitenblicke zu; einer anderen schenkst du dein Herz, zu einer dritten sprichst du, einer arglosen vierten gibst du ein falsches Versprechen. Dann vereinst du dich mit einer Frau mit gelocktem Haar – und auch ihr bist du nicht treu. Du, der die Maruta-Bäume brach: Mit deinem Wachsen wachsen offenbar auch deine Listen!
701. Obwohl die Milch an der Brust deiner Mutter wie Nektar war, krochst du fort, machtest unsichere Schritte, legtest den Mund an die Brust der Dämonin und trankst ihr Gift, sodass die anderen dich als verrückt verspotteten. Während ich in großer, sorgfältig gehegter Liebe auf dich wartete, genossest du ausgiebig die Freude mit meiner Botin, die ich zu dir geschickt hatte. Auch das passt zu deinem verkehrten Wesen!
702. Ich stand da und sah, wie du in tiefer Dunkelheit mit einer blitzschlanken Frau durch meine Straße gingst, in dein goldglänzendes Gewand gehüllt. Ich sah auch, wie du einer anderen, die dir begegnete, mit den Augen zuwinktest und sie mit der Hand herbeiriefst. Warum hast du jene verlassen und bist hierhergekommen? Vollkommener, geh nur wieder dorthin!
703. Vasudeva mit den Schultern, die zum Ringkampf taugen! Kaum war ich Unglückliche eingeschlafen, ließest du mich mitten in der Nacht auf dem weichen Lager zurück und gingst fort. Den Rest jener Nacht und noch den folgenden Tag warst du mit anderen Frauen zusammen; nun kommst du zurück. Warum bist du zu mir gekommen? Unser Herr, begib dich wieder fort!
704. Du, der auf der Schlange mit ausgebreiteter Haube ruht, wir sind nicht mehr die von früher. Wir sind auch nicht jene Frauen mit den leuchtenden, dunkel geschminkten Augen, die dir gefallen. Lass es sein, immer wieder in unser Viertel zu kommen. Einmal auf dein schönes Gewand, dein heiliges Gesicht, deinen roten Fruchtmund und dein Haar hereingefallen zu sein, genügt. Rede keine Schmeichelworte; geh, Vollkommener!
705. Du hattest mir ein Zeichen gegeben, ich solle kommen. Doch im Schatten der Laube voller Mullai-Blüten bliebst du bei einer anderen und gingst hinein, sie zu umarmen. Als du mich sahst, gerietest du ins Stammeln und ließest sie los. Du kannst dein goldenes Gewand in die Hand nehmen, Angst vorspielen und fortgehen. Aber wenn du mir hier noch einmal in die Hände gerätst, werde ich meinen Zorn an dir stillen!
706. Die segensreiche schöne Waldgirlande leuchtet auf deiner Brust; du trägst eine Pfauenfeder im Haar, ein üppig fallendes frisches Gewand um die Hüften und Blütenbüschel an den Ohren. Eng vertraut mit den Frauen, deren Haar von Blütenduft erfüllt ist, kommst du süß die Flöte spielend daher. Reicht die Musik deiner Flöte nicht aus, auch einmal nur zu uns zu kommen und für uns zu spielen?
707. Die jungen Hirtinnen lieben den Gemahl der göttlichen Frau auf dem Lotus. In der Nacht schmollen sie mit ihm und sprechen spöttische Worte. Kulasekhara, Herr der Stadt Kolli und König von Kudal, hat diese Worte in eine wohlklingende Girlande aus zehn süßen tamilischen Liedern gefasst. Wer sie sprechen kann, kennt kein Leid.
Devakis Klage (708–718)
708. »Du bist wie das lange süße Zuckerrohr für die Presse – schlaf ein! Du mit den großen Lotusaugen – schlaf ein! Du von der Farbe des Meerwassers – schlaf ein! Du wie ein kleiner Elefant – schlaf ein! Mein Sohn mit dem duftenden langen Haar – schlaf ein!« Dass ich dich so immer wieder mit vollem Mund wiegen durfte, dieses Glück wurde mir nicht zuteil. Unter den Müttern bin ich die geringste Mutter.
709. Deine roten Blütenaugen waren fein mit Augenschwärze geschmückt und blickten wohlig nach oben. Deine roten Lotusfüße und kleinen dunklen Beine waren angezogen; wie eine glänzende junge Regenwolke lagst du da, alle kleinen roten Finger in den Handflächen geborgen, ruhig auf deinem Lager. Diesen Anblick durfte ich nicht erleben. Ach, Keshava, ich vergehe, ich vergehe!
710. Die liebevollen Frauen aus der alten guten Verwandtschaft setzten dich der Reihe nach auf ihren Schoß: »Unser Herr, große Leuchte unseres Geschlechts, schöner junger Stier, der den aufziehenden Wolken ihren Glanz nimmt! Wer ist dein Vater?« Mit deinem roten Finger und deinem Seitenblick zeigtest du auf ihn. Nanda hat dieses Glück erhalten; unser Herr Vasudeva, dem das gute Geschick fehlte, erhielt es nicht.
711. Krishna, heute trinke ich mit meinen Augen die Freude deiner Jugend: dein Antlitz wie der herrliche volle Mond, deine kräftigen Arme, Brust und Schultern, den Halbmond unter den dunklen, mit frischen Blüten geschmückten Haaren und die großen Lotusaugen. Doch wenn ich daran denke: »Ich bin seine Mutter«, hält mein Leben nicht stand. Ich Unglückliche habe die unermessliche Freude an deiner Kindheit verloren.
712. Wenn ich dich küsste, hätte der Schmuck auf deiner heiligen Stirn geschwankt; ich hätte deinen juwelengleichen Mund geküsst und beim Anblick deiner Ähnlichkeit mit deinem Vater tiefes Glück empfunden. Du hättest den Finger an deinen kleinen roten Mund gelegt und mit trotzigem Gesicht gesprochen. Von all dem erhielt ich Unglückliche nichts. Die gottbegnadete Yashoda erhielt alles.
713. Krishna mit den kühlen schönen Lotusaugen! Du krochst, lerntest unsicher gehen, spieltest im roten Staub der Erde und kamst herbei – doch ich durfte dich nicht an meiner Brust ruhen lassen. Ich durfte nicht den Rest des Reises essen, den du mit all deinen schönen kleinen roten Fingern geschöpft und zum Mund geführt hattest. O ich mit dem harten Geschick! Wozu hat meine Mutter mich geboren?
714. Liebling, mein zartes Kind, Govinda! In meiner Armbeuge hättest du gelegen, mit einer kleinen Hand, schön wie ein frischer Spross, die andere Brust berührt und mir zwischendurch ein kindliches Lächeln geschenkt. Während die Brust in deinem Mund lag, hättest du mit deinen schönen heiligen Augen in mein Gesicht geschaut. Auch diesen Blick habe ich verloren, verloren!
715. Die kleine Hand wie eine junge Lotusknospe, die überall in der Butter wühlt, sie berührt und zum Mund führt; dein Zurückscheuen vor dem Seil, mit dem man dich schlagen will; der rote Mund, von weißem Joghurt bedeckt; dein Weinen, der ängstliche Blick, das Verziehen des schönen kleinen Mundes und dein bittendes Händefalten: Yashoda hat all dies gesehen und damit den äußersten Gipfel uralter Freude erreicht.
716. Du hieltest den Berg als Schirm, führtest den schönen Kuravai-Reigen an, tanztest mit Töpfen, schleudertest das Kalb gegen den Vila-Baum und tratest mit deinen Füßen auf Kaliyas Köpfe. Von all diesen siegreichen, guten Kinderspielen durfte ich kein einziges sehen und mein Herz daran kühlen. Wenn es jetzt noch einen Weg gibt, dass ich, deine Dienerin, sie sehe, gewähre ihn mir!
717. Du saugtest an der giftgefüllten runden Brust der Dämonin mit dem hinterlistigen Herzen, bis sie austrocknete, Sehnen und Adern hervortraten und ihr Leib schwarz zerfiel. Selbst ihr erwiesest du Gnade und wuchsest heran. Mein dunkler Wolkenherr, der Kamsas Leben nahm! Ich bin zurückgeblieben und habe meine Brüste vergeblich getragen; ohne irgendeinen Halt lebte ich weiter. Ja, du hast eine wahrhaft gute Mutter gefunden!
718. Er schickte den Herrn der großen reichen Stadt in den Himmel und kam hierher zurück; doch Devaki hatte die grenzenlosen wunderbaren Taten ihres Kindes nicht sehen können. Ihre Klage hat Kulasekhara, der Hüter von Kolli, dessen Haupt Tirumals Füße als Schmuck trägt, in eine wohlklingende tamilische Girlande gefasst. Wer sie beherrscht, gelangt bald in Narayanas Welt.
Das Wiegenlied für Rama (719–729)
719. Du bist aus dem kostbaren Leib der ewig berühmten Kausalya hervorgegangen; du ließest die Köpfe des Königs des südlichen Lanka fallen. Mein dunkles Juwel von Kannapuram, umgeben von schönen, unversehrten großen Mauern voller roten Goldes! Mein süßer Nektar, Raghava, schlaf ein, schlaf ein!
720. Du hast auf der Lotusblüte alle Welten erschaffen; du spanntest den Bogen, sodass der Pfeil die Brust der mächtigen Tataka durchdrang. Mein dunkles Juwel von Kannapuram, das die Herzen seiner Betrachter gewinnt, du Herr aller acht Himmelsrichtungen, Raghava, schlaf ein, schlaf ein!
721. Spross des Geschlechts Kausalyas mit ihrem dunklen, reich duftenden Haar, heiliger Schwiegersohn Janakas von bleibendem großem Ruhm, Sohn Dasharathas! Mein dunkles Juwel von Kannapuram, dessen heiliges Wasser selbst die Ganga übertrifft, süßer Nektar unseres Geschlechts, Raghava, schlaf ein, schlaf ein!
722. Du hast Brahma auf dem Lotus erschaffen, großer Sohn Dasharathas, Bräutigam Maithilis! Mein dunkles Juwel von Kannapuram, wo Bienenschwärme ihre lieblichen Melodien singen, mächtiger Bogenschütze mit den bereitliegenden Pfeilen, Raghava, schlaf ein, schlaf ein!
723. Du schenktest dem vollkommenen Bharata den ausgedehnten Reichtum der Weltherrschaft und gingst mit deinem jüngeren Bruder von unerschöpflicher Liebe in den schwer zugänglichen Wald. Du mit der berggleichen Brust, auf der Herrlichkeit wohnt, König von Tirukkannapuram, mein Sohn Dasharathas mit der hohen, girlandengeschmückten Krone, schlaf ein, schlaf ein!
724. Du zogst in den uralten Wald, während alle Angehörigen dir folgten. Kostbare Arznei für die Schutzlosen, Herr der Stadt Ayodhya, mein dunkles Juwel von Kannapuram, wo Gelehrte wohnen! Shri Rama, der dem Wort seiner Stiefmutter folgte, schlaf ein, schlaf ein!
725. Du verschlangst einst als Säugling auf dem Banyanblatt die Welt. Du tötetest Vali und gabst dem jüngeren Affenbruder das Königreich. Mein dunkles Juwel von Kannapuram, wo die Wasserläufe Edelsteine ans Ufer spülen, Herr der Stadt Ali, König von Ayodhya, schlaf ein, schlaf ein!
726. Du bautest aus Bergen eine Brücke und zerstörtest das ummauerte Lanka; du quirltest das wogende Meer und schenktest den Unsterblichen Nektar. Mein dunkles Juwel von Kannapuram, wo Kenner der Künste leben, mächtiger Bogenschütze, Held, Shri Rama, schlaf ein, schlaf ein!
727. Spross des Geschlechts Dasharathas mit seinem duftenden, locker fallenden Haar! Mit einem einzigen gespannten Bogen zerstörtest du das ummauerte Lanka. Mein dunkles Juwel von Kannapuram, wo rote Wasserlilien an den Feldrändern blühen, du voller Gnade für deine jüngeren Brüder, Raghava, schlaf ein, schlaf ein!
728. Du hast Götter, Asuras und Himmelsrichtungen erschaffen; du ruhst in der Stadt Arangam, damit alle kommen und deine Füße verehren. Mein dunkles Juwel von Kannapuram, wo die gute Kaveri fließt, mächtiger Träger des pfeilbereiten, gestreiften, schrecklichen Bogens, Raghava, schlaf ein, schlaf ein!
729. Den Füßen meines Kakutstha von Kannapuram, umgeben von schönen, unversehrten großen Mauern, gilt diese tamilische Girlande mit dem Ruf »Schlaf ein, schlaf ein!« Kulasekhara unter dem Königsschirm, der den tödlichen Speer meisterlich führt, hat sie gesprochen. Wer die zehn kunstvoll gefügten Lieder beherrscht, ist ein inniger Verehrer.
Dasharathas Klage (730–740)
730. Du standest bereit, König zu werden, während die reiche Stadt sich vor deinen beiden starken Füßen beugte, dich verehrte und pries; du solltest auf dem Löwenthron sitzen. Doch Kaikeyi, die dich wie eine Mutter aufzog, sagte: »Geh fort und zieh in den weiten Wald!« Unser Rama! Indem ich auf ihr Wort hörte, habe ich dich wahrlich vortrefflich die ganze Erde regieren lassen, mein guter Sohn! Dasharathas letzter Satz ist bitter ironisch.
731. Du hörtest die grausamen Worte aus meinem grausamen Mund und wolltest die weite Erde nicht mehr. Rasch verließest du die siegreichen Elefanten mit ihren dunklen Mäulern, die Wagen und die Pferde und zogst in den Wald. Die schön Geschmückte mit langen Augen wie eingeölte Speere und der junge Prinz folgten dir. Wie konntest du diesen Weg gehen, unser Rama, mein Herr? Was soll ich tun?
732. Spross Kausalyas mit langen, rotgezeichneten Augen wie tödliche Speere! Du trägst den gebogenen Bogen und besitzt kampfstarke Schultern wie Berge. Du hast gelernt, das Herz des mit schwerem Karma beladenen Vaters zum Schmelzen zu bringen. Früher schliefst du auf einem weichen Lager. Hast du nun gelernt, im weiten Wald im Schatten eines Baumes auf einem Steinlager zu schlafen, Kakutstha, dunkler König?
733. Komm! Geh! Komm noch einmal, lass dich ein einziges Mal sehen, bevor du gehst! Um der Frau mit blütengeschmücktem Haar und schönen bambusgleichen Schultern willen zerbrachst du den Bogen des Stierreiters. Mein Sohn, der mein unglückliches Herz zum Schmelzen bringt, du gehst heute in den weiten Wald, in dem wilde Tiere umherziehen. Wie kann mein Herz bestehen bleiben, statt beim Fortgehen in zwei Stücke zu brechen?
734. Spitze Steine wie die Speerspitzen in Feindeshand dringen ein, sodass deine zarten Füße bluten. Du wählst den Wald, den niemand begehrt, während die Sonne sengt und der quälende Hunger wächst. Heute gehst du fort, Sohn des großen Sünders! Ich hörte auf die Worte jener unglückseligen Tochter des Königs der Kekayas. Was soll ich mit meinem schweren Geschick tun? Ach, ich!
735. Ich höre nicht mehr deinen liebevollen, freudigen Ruf »Vater!« Ich kann dich nicht umarmen, sodass deine geschmückte Brust an meine Brust drückt, dich nicht ganz an mich nehmen und nicht an deinem Scheitel riechen. Ich sehe nicht deinen sanften Gang wie den eines Elefanten und dein lotusgleiches Gesicht. Ich Niedriger habe meinen Herrn, meinen Sohn verloren – und lebe dennoch weiter!
736. Mein Sohn mit den kräftigen Schultern hat sein duftendes, blütengeschmücktes Haar zu schlichtem Asketenhaar gebunden. Anstelle des schönen Stoffes trägt er reizloses Bastgewand, keinen Schmuck; die Schönheit seiner Glieder hat sich verändert. Er geht heute in den Wald, in den eigentlich ich gehen sollte. Ihr Kenner der reinen Veden, ist das angemessen? Sumantra, Vasishtha, sagt es mir!
737. Du hast den schönen, einem goldenen Veda gleichenden Sohn, seinen jüngeren Bruder und meine zarte Schwiegertochter mit der blitzschlanken Taille und der Anmut einer Blume in den Wald geschickt. Deinem eigenen Sohn, der nicht an dir hängt, hast du Schande bereitet, und mich schickst du in den weiten Himmel. Was hast du dadurch gewonnen, Kaikeyi? Du bleibst hier auf der großen Erde und lässt es dir wohl sein!
738. Einst nahmst du dem Axtträger den Bogen ab und brachst die ganze Macht seiner Askese. Ohne auf dich selbst, deine Kostbarkeit oder den Schmerz deiner Mutter zu achten, hieltst du mich und die Wahrhaftigkeit meines Wortes in Ehren und gingst in den Wald. Mein Herr, langarmiger König, möge ich dich durch sieben Geburten hindurch immer wieder als Sohn erhalten!
739. Kausalya mit dem von großen honigreichen Blüten geschmückten Haar und Sumitra leiden im Herzen. Du folgtest heute den Worten der Grausamen, die auf die böse bucklige Dienerin hörte, und nahmst voller Entschlossenheit den Weg in den Wald. Auch ich verlasse nun die reiche Stadt, die du verlassen hast, und gehe voller Verlangen in den Himmel, König des Geschlechts Manus!
740. Als der schöne dunkle große Herr als Rama in den Wald ging, konnte Dasharatha mit seinen girlandengeschmückten berggleichen Schultern dies nicht ertragen und erhob seine Klage. Kulasekhara, König der Koli unter dem Königsschirm und mächtiger Führer des scharfen Speers, fasste diese Klage in eine herrliche tamilische Girlande. Wer sie beherrscht, gerät nicht auf einen schlechten Weg.
Ramas Geschichte in Tillai Chitrakutam (741–751)
741. In der schönen Stadt Ayodhya, umgeben von hohen prächtigen Mauern, erschien er als Leuchte des Sonnengeschlechts, dessen strahlender Ahnherr die ganze Welt erhellt. Der Held rettete den ganzen Himmel: Rama, die große dunkle Wolke mit roten Augen. Wann kommt der Tag, an dem ich unseren einzigartigen Urherrn, unseren Gebieter, im heiligen Chitrakutam der Stadt Tillai sehe und meine Augen Kühlung finden?
742. Er entsandte einen harten Pfeil, der die Brust der angreifenden Tataka aufriss und ihr Blut strömen ließ. Er beschützte das Opfer des vedischen Weisen, der die Mantras beherrscht, und nahm den mächtigen Rakshasas das Leben. Seht diesen Helden! Im heiligen Chitrakutam von Tillai, inmitten üppiger kühler Gärten mit roten Sprossmündern und lächelnden Blüten, sitzt unser Herr auf einem schönen Edelsteinthron, von dreitausend Brahmanen gepriesen.
743. Um Sitas willen mit ihren langen dunklen, rotgezeichneten Augen zerbrach er den Bogen des Herrn des zornigen Stieres. Dem Axtträger nahm er den mächtigen gestreiften Bogen ab, siegte und brach die Feindschaft der speertragenden Könige. Rama mit den breiten Händen und dem schrecklichen Bogen weilt im heiligen Chitrakutam von Tillai, umgeben von hohen Befestigungen, vor denen Feinde erschrecken. Ich verneige mich vor den beiden Füßen derer, die sich vor diesem Helden verneigen.
744. Auf das Wort Kaikeyis mit ihren blütenbesetzten Locken verließ er die alte Stadt. Der hingebungsvolle Guha brachte ihn über die Ganga; er zog in den Wald, gab Bharata seine Sandalen und die Königsherrschaft und wohnte in Chitrakuta. Die Menschen dieser Erde, die ihn heute im heiligen Chitrakutam von Tillai nach Herzenslust sehen dürfen, werden selbst von den Himmlischen nicht erreicht.
745. Er tötete Viradha mit seinen gewaltigen berggleichen Schultern, empfing den gestreiften Bogen, den ihm der große Weise des reichen Tamil gab, ließ der Rakshasi mit dem verführerischen Blick die Nase abschneiden und nahm Khara und Dushana das Leben. Er spannte den Bogen und schoss, sodass das Reh fiel. Weil auf der Erde Menschen umhergehen, die im heiligen Chitrakutam von Tillai vor ihm den Kopf beugen, die Hände falten und ihn preisen können, besitzt diese Erde selbst das Verdienst der Askese.
746. Von der reichen Vaidehi getrennt, wurde er von Kummer überwältigt. Er führte Jatayu nach Vaikuntha, schloss Freundschaft mit dem Affenkönig des Waldes und tötete Vali. Durch Maruti ließ er Lanka verbrennen, um den Zorn seines Rakshasa-Königs zu brechen. Rama, unser Herr, weilt glücklich im heiligen Chitrakutam von Tillai. Ich preise die beiden Füße derer, die ihn preisen.
747. Mit einem mächtigen Pfeil versetzte er das brausende Meer in Aufruhr, errichtete eine Brücke und erreichte über sie das andere Ufer. Er nahm den Rakshasas mit ihren langen flammenden Speeren und dem König von Lanka das kostbare Leben, gab dessen jüngerem Bruder das Reich und vereinte sich freudig mit der göttlichen Frau. Außer der Königswürde, die Füße dieses im heiligen Chitrakutam von Tillai thronenden Herrn auf dem Haupt zu tragen, erkenne ich keine andere Königswürde als solche an.
748. Er kehrte nach Ayodhya mit seinen hohen goldenen, juwelengeschmückten Häusern zurück und trat die Herrschaft an. Aus Agastyas Mund hörte er die große alte Geschichte dessen, den er zuvor getötet hatte. Dann hörte er aus den korallenroten Mündern der Kinder, die die Herrin von Mithila zum Heil der Welt geboren hatte, seine eigene Geschichte. Wir trinken die Geschichte unseres Herrn im heiligen Chitrakutam von Tillai mit Ohren und Augen; selbst süßen Nektar achten wir daneben nicht.
749. Er ging hin und tötete den streng asketischen Shambuka, gab dem Sohn des Vedakundigen das Leben zurück und nahm den kostbaren, juwelenbesetzten Schmuck an, den ein Asket ihm schenkte. Durch seinen Bruder schickte er Lavana in den Himmel; auf das Verlangen eines Weisen hin trennte er sich von Lakshmana mit seiner strahlenden Kraft. Unser Herz vergisst den nicht, der im heiligen Chitrakutam von Tillai wohnt. Werden wir dann noch schweres Leid erfahren? Der Vers übernimmt auch umstrittene Episoden der überlieferten Rama-Erzählung; ihre Wiedergabe ist keine Rechtfertigung von Gewalt oder sozialer Ausgrenzung.
750. Damals führte er die beweglichen und unbeweglichen Wesen nach Vaikuntha. Er bestieg den mächtigen Feind der Schlangen, besiegte die Asuras und zeigte seine vier langen, edelsteingeschmückten Schultern. Der ganze Himmel kam ihm entgegen; er gelangte in seine eigene Wohnstatt und thronte dort glücklich. »Jener Herr ist dieser, der für immer im heiligen Chitrakutam von Tillai gegenwärtig ist« – so preist ihn und verneigt euch täglich und zu jeder Zeit, ihr Diener!
751. Von seiner Geburt als Sohn Dasharathas mit seinem grenzenlosen Ruhm bis zu seinem Eintritt in die eigene göttliche Welt handelt diese gute, süße tamilische Girlande über den Herrn, der mit dem mächtigen Maruti im heiligen Chitrakutam von Tillai sitzt. Kulasekhara, König der Koli unter dem Königsschirm, mit tödlichem Heer und siegreichem glänzendem Schwert, hat die zehn Lieder gesprochen. Wer sie beherrscht, gelangt unter die Füße des heilvollen Narayana.
Tirumalisai: Tiruchanda Viruttam – Gott, Welt und Hingabe (752–871)
752. Du bist die fünf Eigenschaften, die in der Erde bestehen, die vier im Wasser, die drei im Feuer, die beiden im vortrefflichen Wind und die eine im hohen Raum. So bestehst du als die verschiedenen Wesensarten. Wer vermag dich zu denken, wie du wirklich bist? Die Elementenreihe folgt der traditionellen Abstufung der sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften von Erde bis Raum.
753. Du bist sechs, sechs und sechs, fünf, fünf und fünf; du bist die herrlichen zwei, die drei, die sieben, die sechs und die acht. Du bist die verschiedenen Formen des Wissens, Wahrheit und Unwahrheit, die fünf Sinnesqualitäten mit Berührung und Klang. Du Hirte, du Wunderbarer! Die Zahlen verdichten unterschiedliche traditionelle Aufzählungen. Sie werden hier bewahrt; ohne Kommentar lässt sich ihre jeweilige Zuordnung nicht durchgehend sichern.
754. Du bist fünf, fünf und fünf, und du bist auch innerhalb dessen, was nicht zu ihnen gehört. Du stehst als fünf, drei und eins da, ursprünglicher Gott! Als fünf, fünf und fünf durchdringst du den Zwischenraum; du bist fünf und fünf. Wer vermag dich zu sehen?
755. Du bist drei, dreißig und sechs, dazu fünf, fünf und fünf; du bist die drei Gestalten, dreimal drei und nochmals drei. Du bist die drei sichtbar leuchtenden Lichter und das unerschütterliche Licht. Wie kommt es, dass du mich angenommen hast und in meine Seele eingegangen bist, unser Herr? Auch hier bleibt die verdichtete Zahlenfolge ohne willkürliche Auflösung erhalten.
756. Du bist das Leben in jeder der unzähligen unbeweglichen und beweglichen Gestalten und stehst, mit ihnen eins geworden, in ihrem Inneren. Niemand kann jemals dein Wesen auf einen Begriff bringen, unermesslicher Urgrund! Bist du nicht der ursprüngliche Gott, der einst aus seinem Nabel den Viergesichtigen hervorbrachte?
757. Den Meru-Berg, den die Schlange trägt, die Erde, die die Schlange trägt, den schlangentragenden Leib, den weiten Raum, die ausgebreiteten Wasser, die Wolken, Feuer und Wind: Die fünf ordnest und bewahrst du, und du trägst alles als Einheit. Diese Macht ist allein in dir gegründet. Die mehrfachen Bedeutungen von nākam und mākam machen diesen Wortspielvers schwierig; die Einzelzuordnung der ersten beiden Zeilen ist nicht gesichert.
758. Du bist die eine und die zwei Gestalten, Schlaf und Wachen; du bist die eine und die zwei Zeiten, Meer und Erde. Du bist das eine und die zwei Feuer, du Wunderbarer, der zum Hirten wurde. Kann selbst der mit einem und zwei Augen dich angemessen preisen? Die Wendung »eins und zwei« bezeichnet hier wiederholt eine Dreiheit; der dreiäugige Gott ist Shiva.
759. Du bist der Ursprung des Ursprungs für die ersten Götter und auch für die ursprünglichen Himmlischen jenseits des Weltalls. Du bestimmst das Ende jener uralten Himmelsbewohner. Wer vermag dich zu sehen, wie du am ursprünglichen Anfang der Zeit warst?
760. Unbefleckter, dessen Füße Shiva nach der rechten Ordnung verehrt, mit seinem roten Haargeflecht und der pollenreichen Konrai-Girlande! Die ehrwürdigen Vedakundigen, die Sänger, Opfernden und in rechtem Hören Geübten verehren dich nach der rechten Ordnung. Diese Verehrungswürdigkeit ist in dir selbst begründet.
761. Wie im weiten weißen Meer die Wogen aus ihm selbst aufsteigen, sich bewegen und wieder in ihm zur Ruhe kommen, so entstehen und vergehen in dir die unbeweglichen und beweglichen Wesen und gehen wieder in dir auf. Dieses Wesen ist dir eigen.
762. Du bist die Folge der Worte und der Sinn, den sie aussprechen. Du bist das Licht, das sich zeigt, ohne durch Worte ausgesprochen werden zu können. Auf dein Wort hin entsteht die Schöpfung. Können jene, die auf deinen Schöpfungsruf erschienen sind, deine Eigenschaften mit wenigen Worten vollständig beschreiben?
763. Du erschaffst die Welt, nimmst sie in dich zurück und bewahrst sie; dann wirst du wiederum in der Welt geboren. Doch du bist an keinen einzigen Ort gebunden. Die Welt steht in Einheit mit dir, und dennoch stehst du jenseits ihrer. Wer in der Welt vermag die Weise zu begreifen, in der du in ihr bist?
764. Es ist überhaupt nicht möglich zu sagen: »So bist du.« Diejenigen, die dein widerspruchsvolles Wesen erkannt haben, nennen dich den Gemahl der schmalhüftigen Pinnai. Wer könnte deine später angenommenen Gestalten, Namen, Orte und Anfänge ermessen, wenn er versucht, dich deinem Wesen nach zu denken?
765. Du bist Reinheit und Yoga, du mit der schmückenden Tulasi-Girlande! Du wurdest Schildkröte und ruhtest im tiefen Meer, ursprünglicher Gott. Auch wenn wir nicht imstande sind, eindeutig zu sagen, welcher dein Name ist: Bist du nicht der Diskusträger, den der Samaveda besingt?
766. Du bist die sechs Vedangas und die vier Veden und wohnst in ihnen. Du ruhst im weiten Meer auf der rotäugigen Schlange mit ausgebreiteter Haube und besitzt reichste Herrlichkeit. Bist du nicht Sharngapani, dessen Leib die Farbe des Muschelhorns hat?
767. Du erscheinst als die Vielzahl der Gruppen und als ihre leuchtenden Hervorbringungen. Auch wenn du sichtbar vor die beständigen Scharen trittst, können die vielen weitreichenden Wissenschaften dich mit Wortsinn und Denken nicht erfassen. Deine Erhabenheit lässt sich nur wie eine Fülle von Bergen ahnen. Dieser Vers ist in seiner kompakten Wortfügung besonders unsicher; die vorliegende Annäherung ersetzt keine gesicherte philologische Übersetzung.
768. Du bist eine Gestalt, drei Gestalten, vier Gestalten, die heilvolle Gestalt des Genusses, die Gestalt des Verdienstes und unzählige Gestalten. Auf der Schlangengestalt als Lager ruhst du im segensreichen Meer. Wie nahmst du darüber hinaus die Gestalt des Leibes an, ursprünglicher Gott?
769. Die Schlange besitzt tausend giftige Mäuler und zweitausend Augen, die glühendes Feuer ausstoßen; ihre unerschöpfliche Kraft, ihr großes Licht und ihre ganze Pracht bilden über dir einen Baldachin. Warum ruhst du im Meerwasser auf diesem ausgebreiteten Schlangenbett, du Meeresfarbiger?
770. Du wurdest ein Vogel und lehrtest die vier Veden. Dann spaltetest du den Schnabel eines Vogels, nahmst den Vogel auf deine Fahne und machtest ihn zu deinem Reittier. Du mit dem blitzenden Diskus, warum liebst du es dennoch, im Meer auf dem eigentlichen Feind des Vogels zu liegen?
771. Ohne die geringste Scheu legtest du die große Schlange im Meerwasser aus und ruhtest darauf, während die Götter kamen, darüber sprachen und sangen. Keshava, du wurdest auch die Schildkröte, die im Wasser unter dem Quirlseil lebte. Sage mir klar, weshalb du damals auf solche Weise dalagst; ich frage nicht, um dich zu verspotten.
772. Aranga! Als du das Meer quirltest, gerieten die Wellen in Aufruhr, die Bäume am Berg wurden abgeschliffen und die weite Erde erbebte; du schlangst die große Schlange darum und zogst sie straff. Was taten dabei die Götter, die danebenstanden? Mein Vater, der du die Affen gern in deinen Dienst nahmst, erkläre mir dies gesondert und deutlich!
773. Du bist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wurdest doch ein kleiner Knabe. Du verschlangst die sieben Welten und schliefst ganz auf dem Banyanblatt, ursprünglicher Gott! Du mit der kühlen Tulasi-Girlande, in der Bienen wühlen, du mit der Brust, auf der die herrliche Lotusfrau wohnt, Herr der Erde!
774. Als hellfarbiger Löwe drücktest du die Flächen deiner Krallen in den fleischlichen Leib dessen, der gebogene scharfe Zähne trug. Bist du nicht Padmanabha, der im milchfarbenen Meer ruht und den die herrlichen Kenner der vierfachen Veden in gutem Yoga verehren?
775. Unser Gebieter, dessen Lotusfuß das Wasser der Ganga hervorbrachte! Deine Hände tragen Diskus, Muschelhorn, Keule, Bogen und Schwert. Gott der Götter, der zum Löwen wurde, du mit der Brust, auf der die Frau aus der weichen honigreichen Blüte beständig wohnt, Wunderbarer mit dem meeresfarbenen Leib!
776. Jener mit den scharfen Zähnen vertraute stolz auf seine Segensgabe. Du legtest deine Hand auf seine Brust und bohrtest die Krallenspitzen hinein. Dann betteltest du – was für eine Verstellung ist das! –, obwohl du die erbettelte Erde in deinem Bauch verbirgst. Wer kann deine Absicht durchschauen, Krishna?
777. Du bist Mann und Frau, das Ungute und das Gute, Nahrung, Klang und Berührung, die vielfältige Maya. Du wurdest der Hirte, der seinen Schmuck liebt; du bist Unwahrheit und Wahrheit. Als kleiner Schüler, der ein Stück Land begehrte, gingst du verborgen hin, du göttlicher Dieb!
778. Licht jenseits des Himmels, leuchtende Verkörperung der Erkenntnis, Herr, der in einem Reich jenseits aller Melodien wohnt und Sünde vernichtet! Mit unergründlicher Macht gingst du als kleiner Schüler bettelnd hin und überschrittest die Erde. Wer könnte dich angemessen ermessen?
779. Du hast die von dir geschaffene Erde emporgehoben, ausgemessen, verschlungen und wieder hervorgebracht. Du schufst das Meerwasser, überbrücktest es, lagst darin und quirltest es einst. Gegen Mali und Maliman entsandtest du deine Waffen, sodass sie in die Stadt des Todes gelangten. Wunderbarer mit den breiten Händen, die viele Waffen tragen!
780. Du bist jenseits selbst des Höchsten, Urgrund! Du ruhst auf dem Lager im Meerwasser, trägst die eine Göttin freudig auf deiner Brust und wirst darüber hinaus unter Menschen geboren. Herr, Verkörperung der Erkenntnis, kann irgendjemand sagen: »So ist dein Wesen«?
781. Himmel, Erde, Berge und sieben Meere machte sich dein lotusgleiches Selbst zur Speise und schlief auf einem Banyanblatt. Du mit der schönen Girlande aus kühlem, duftendem, honigreichem Tulasi! Bist du nicht auch der siegreiche Bogenschütze, der die Bucklige mit einem Geschoss traf, sodass ihr Buckel eingedrückt wurde?
782. Tod des Kalanemi, du mit unermesslichem Ruhm! Du verschlangst einst die sieben Welten und nahmst die Gestalt eines kleinen Knaben an. Held mit siegreichem Zorn, der den Bogen spannte, sodass das Meer glühte: Deine Gestalt schenkt dem Geist der Verehrer, die dir gehören, Befreiung.
783. Du Urherr zogst mit dem Affenheer über das brausende Meer und entsandtest schreckliche Pfeile, sodass die Rakshasas dort zugrunde gingen. Bist du nicht auch der Lotusfüßige, der ohne jedes Erbarmen mit dem, der ihm auf seine Bitte Land schenkte, die Füße weit ausstreckte und alles in Besitz maß?
784. Du entsandtest schreckliche Pfeile, sodass der Rakshasa mit blitzenden Zähnen fiel, und schenktest seinem jüngeren Bruder Gnade und Königsherrschaft. Gemahl der schönen, sanft sprechenden Pinnai! Bist du nicht der Lotusgleiche von bleibender Herrlichkeit, der auch goldene Farbe annahm?
785. Du bist Ursprung, Ursprung, Ursprung; du bist der Anfang des Weltalls. Du bist das ungeprüfte, aus sich selbst leuchtende Licht und erstrahlst in dieser Wahrheit. Du bist Veda und Opfer, Himmel und Erde. Wie wunderbar ist das Wunder, dass du, der Urgrund, ein Hirte wurdest!
786. Du wurdest ein im Wasser lebender Fisch, dann eine Schildkröte und auch der Herr des Meeres. Deine Liebe wuchs über jedes Maß hinaus: Du wurdest darüber hinaus das Kind einer Hirtin mit rankenschlanker Taille und so unser naher Herr. Was ist das für ein Wesen, unser Gebieter?
787. Als Kind der Hirtin Yashoda mit goldenem Brustschmuck tratest du den Wagen um. Du nahmst dem Vogel das Leben und trankst die Milch der grausamen Brust, die die trügerische Dämonin dir zum Tod darbot. Mein Herr, wie kommt es, dass du auch den Mundnektar der Frauen mit goldenen Armreifen genossest?
788. Man nennt dich Krishna, dessen Hände die reifen Vila-Früchte herabfallen ließen, den blühenden Kuruntu-Baum niederbeugten und dem Pferd das Maul aufrissen. Du trankst die Milch der Hirtin, aßest Erde und Butter und trankst dann die Milch der Dämonin. Vamana, der du einst ein Eber wurdest!
789. Du brachst den Stoßzahn des wilden, brunftigen Elefanten und übtest deinen Tanz auf der giftigen Schlange im Teich, unser Herr. Wolkenfarbiger, der als Tänzer mit Töpfen auftrat, du mit der Brust, die eine gewundene Girlande aus kühlem Tulasi trägt, Tod des Kalanemi!
790. Du nahmst einen Berg und quirltest das Meerwasser. Du nahmst Berge und errichtetest einen Damm im Meer; du zerstörtest das von berggleichen Mauern umgebene Lanka im Meer. Bist du nicht auch der Wolkenfarbige, der einen Berg hob und vor dem Regen schützte?
791. Du rettetest einen Elefanten und tötetest einen Elefanten. Als Hirtenkind weidetest du die Kühe und aßest ihre Butter; einst schütztest du die Rinder unter einem einzigen Berg. Um der Frau mit den dunklen, rotgezeichneten Augen willen bezwangst du die Stiere. Was für ein Wunder ist dieses wunderbare Spiel! Der Tamilvers entfaltet ein Wortspiel mit ähnlich klingenden Bezeichnungen für Elefant und Rinder.
792. Du wurdest ein Hirte und begehrtest die bambusgleichen Schultern der Hirtin. Wer im Himmel oder auf Erden vermag dich zu erforschen? Wunderbarer, ist dies deine wunderbare Maya? Und selbst die Ordnung, die du gesetzt hast, hast du wieder zum Wunder gemacht. Dein ganzes Wirken ist Wunder!
793. Shiva trägt einen rötlichen Leib, Asche und verfilztes Haar mit der schmalen Mondsichel. Warum fülltest du die harte Schädelschale in seiner Hand mit strömendem rotem Blut? Du Herr, der die Stiere bezwang, erkläre es ohne Zurückhaltung!
794. Du brachst den weißen Stoßzahn des heftig zornigen Elefanten, vernichtetest den rasenden großen Kamsa und nahmst mit deinen Schritten die Erde in Besitz. Der täuschend herangekommenen Dämonin entzogst du mit der Milch zugleich das Leben. Bist du nicht der ursprüngliche Gott von der Farbe der Augenschwärze?
795. Milchweiß, rotgolden, grün wie die frische Außenseite von Wasserpflanzen und blau wie die Blüte im schönen Teich, um die Bienen fliegen: Diese Farben erfüllten die vier Zeitalter. Wie kommt es, dass die Welt dennoch Tirumals Wesen verhüllt?
796. Bist du auf Erden, bist du im Himmel? Entziehst du dich dem Denken derer, die verwirrt auf Erden stehen und dich zu begreifen versuchen? Was für ein Wunder! Bist du in den Augen deiner Diener oder bist du fern? Unser Segensreicher, der auf Ananta ruht, schöner Heiliger mit der Girlande aus Tulasi der Fluren!
797. Dein Haupt trägt eine schwingende Girlande aus kühlem Tulasi. Du hältst das Muschelhorn und den Diskus und reitest auf dem schön geflügelten Vogel. Auch wenn ich, der Niedrige wie ein Hund, mich dem Guten, das die Welt empfangen hat, nicht zugewandt habe: Kann ich dennoch Befreiung erlangen und Tod und Wiedergeburt abschneiden? Sage es mir!
798. Unser Krishna mit dem wolkengleichen Leib, Herr des Himmels! Man sagt, du liegst im Wasser auf dem Schlangenlager. Man sagt aber auch, du bist nicht an einem einzigen Ort und hast keine Grenze. Sage mir, wie ich, der Niedrige, deinen erreichbaren Aufenthaltsort erkennen und mich dort vor dir verneigen kann!
799. Du stehst auf dem Berg, thronst im Himmel und ruhst im weiten Meer. Du gingst über die Erde, verschlangst dieselbe Erde und hobst sie als Eber empor. Bist du nicht der ursprüngliche Gott, der in den vergangenen guten Tagen die Lebewesen erschuf und ihnen damals ihre göttlichen Hüter zuteilte?
800. Er schoss eine Kugel gegen den Buckel der Buckligen, über deren hochgebundenem, girlandengeschmücktem Haar Honigduft lag, und freute sich innerlich. Der Ort dieses Herrn ist das schöne, kühlwasserreiche Arangam: Reiher fressen Krebse und ziehen weiter, Valai-Fische springen, und Kendai-Fische schwimmen neben den blauen Wasserblüten.
801. Einst spannte der Held seinen mächtigen Bogen und schoss einen Pfeil ab, sodass das dunkle Meer mit den weißen Wellen rot wurde und glühte. Sein Wohnort ist das ewig herrliche Arangam, umhegt von bienensummenden Gärten, mit heiligen Wassern, in denen die Scharen aller acht Himmelsrichtungen verehrend baden.
802. Er spannte den Bogen, entsandte Pfeile und ließ die zehn abgetrennten Köpfe des Königs von Lanka zu Boden fallen. Der goldene Ort, an dem dieser reiche Herr beständig wohnt, heißt Arangam: Weite Wasser bringen verstreutes Gold heran und spülen es ans Ufer. Es ist der Tempel, den Brahma mit seinen vier Gesichtern verehrte.
803. Der erfahrene Herr ergriff den ausgewachsenen, berggleichen Elefanten, der ihm im Kampf entgegentrat, und brach seinen Stoßzahn ab. Sein Ort ist das schöne, kühlwasserreiche Arangam. Dort leben ringsum die von Bindung Befreiten, die sich in Einheit gesammelt haben und den aus reifem Bambus gefertigten dreifachen Stab tragen.
804. Als der Dreiäugige mit Modi und seinem versammelten Heer in die wilde Schlacht drängte, wurde er beschämt und musste fliehen. Der ursprüngliche große Herr schlug Bana die tausend Arme ab. Sein erhabener Tempel trägt den Namen Arangam, wo die Wasser zusammenfließen. Die erste Zeile der Quelle ist sprachlich schwierig; die Wiedergabe folgt dem erkennbaren Kampfzusammenhang.
805. Er entsandte Pfeile mit blattförmigen Spitzen und zerstörte die Befestigung Lankas. Der Herr wohnt in Arangam an der Kaveri: Auf dem Berg geboren, strömt sie herab, schiebt Sandelholz vor sich her, wirft es durcheinander, schlägt es auseinander und fließt mit aufgewühlter Kumkumpaste dahin.
806. Du bist der Gemahl der bleibenden Göttin auf der großen Blüte und der Erdentochter; dann vereintest du dich auch in Hochzeit mit den Schultern der Hirtin Pinnai. Darüber hinaus hast du mir gewährt, deine Füße dauerhaft in meinem Denken zu bewahren. Bist du nicht der Lotusgleiche, der in Arangam, umgeben von der Ponni, wohnt?
807. Du zogst einst aus, versetztest den König von Lanka in Schrecken, tötetest ihn und ließest seine zweimal fünf frischen Köpfe auf die Erde fallen, siegreicher Held! Bist du nicht auch der Herr, der in Kudantai ruht, während Träger der heiligen Schnur, Kenner der Veden und im rechten Hören Geübte ihn ehrfürchtig umschreiten?
808. Einer wollte an der Brust einer Frau mit muschelreifengeschmückten Unterarmen ruhen. Du gingst damals gegen ihn vor und schleudertest den Diskus, sodass seine Glieder zerfielen. Du Lotusgleicher ruhst im kühlen Kudantai, wo das Wasser aufwallt, wenn Frauen mit langem duftendem Haar darin baden. Der Gegner wird im Vers nicht namentlich genannt.
809. Du gingst zwischen den Bäumen hindurch und brachst sie nieder; du schlugst den mächtigen Kopf des brunftigen Elefanten, brachst einen Stoßzahn ab und freutest dich, Höchster! Du rissest dem Pferd das Maul auf und durchmaßest mit deinen Füßen die Erde. Bist du nicht der Herr, der in Kudantai ruht, damit die Vedakundigen Segen empfangen?
810. Hirte, der du im kühlen Kudantai mit seinen Reisfeldern, breiten Wassergräben, Blütengärten und hohen schönen Häusern wohnst! Held mit dem Bogen, du spanntest ihn, damit die Köpfe Kalanemis, Vakras, Kharas und Muras zum Tod gelangten.
811. Auf dem Venkatam stehst du, wo reichlicher Tau fällt und hohe Bambushalme sich niederbeugen, wieder aufrichten und an den Himmel schlagen. Bist du nicht derselbe Herr, der sich von dort erhob und im reichen Kudantai mit seinen honigreichen Blütengärten, dichtem Laub und großen fruchtbaren Teichen niederlegte?
812. Schmerzen die Füße, die so weit gegangen sind? Bebt dein Leib noch davon, dass du als Eber die zitternde Erde emporgehoben hast? Nachdem du die Schluchten der glänzenden großen Berge durchquert hast, liegst du nun in Kudantai am Ufer der ausgebreiteten Kaveri. Steh auf und sage, weshalb du so daliegst! Heil dir, Keshava!
813. Erhabener von Kurunkudi! In den Teichen spielen Wasservögel; große dunkle Palmfrüchte rollen hinein, und die Valai-Fische springen auf. Dich nennt man den Löwen, der den zornerfüllten Leib des breitschultrigen Hiranya in zwei Teile riss und sich daran erfreute.
814. Du Gott der Götter bist in das Denken derer eingezogen, die wohl gesammelt der rechten Ordnung des Yoga folgen, und hast ihr schlechtes Karma beseitigt. Was ist das für ein Wesen, dass du in Urakam stehst, in Padakam mit seinen berggleichen hohen Häusern sitzt und in Vehka auf dem Lager liegst?
815. Mein Vater stand in Urakam, mein Vater saß in Padakam, und einst lag er in Vehka – damals, bevor ich überhaupt da war. Damals war ich noch nicht geboren; seit meiner Geburt habe ich ihn nicht vergessen. Sein Stehen, Sitzen und Liegen geschieht nun in meinem Herzen.
816. Einst, bevor ich da war, stand er auf einem Berg, saß im Himmel und lag im guten großen wogenden Meer. Nun steht, sitzt und liegt der Wunderbare, der auf Ananta Ruhende, der Urgrund, Madhava, in meinem Herzen.
817. Jeder stirbt, sei es heute oder nach einer Weile; niemand kann dauerhaft in dieser Welt bleiben. Obwohl die Menschen dies sehen, warum bedenken sie nicht die Lotusfüße, die einst die Erde durchmaßen, und gehen hinauf, um als Himmlische dort zu leben?
818. Ihr, die ihr durch den Sonnenkreis hindurch Befreiung erlangen und darüber hinaus täglich die nie endende Freude der Liebe beim Schauen erfahren wollt: Nehmt den heiligen Ruhm des Lotusfüßigen mit euren Ohren auf und trinkt ihn! Befreit euch aus dem Leid eures schweren Karmas und gelangt zum Heil.
819. Die Niedrigen sind berauscht und verwirrt vom dreifachen Geschäft und von einem der beiden Wege darin. Wer darin stirbt und fortgeht, findet auf solche Weise kein Mittel zur Rettung. Wenn ihr heil werden wollt, preist den Herrn mit der schönen kühlen Tulasi-Girlande voller Blütenbüschel und lebt! Die wirtschaftliche Bildsprache der ersten Hälfte ist ohne traditionellen Kommentar nicht eindeutig aufzulösen.
820. Ihr Unverständigen, die ihr bei Göttern Schutz sucht, deren Gestalt nicht herrlich anzusehen ist, deren Ruhm dem Ohr nicht wohltut und die selbst bei Verehrung keine Kraft haben, Gaben zu gewähren: Wendet euch unserem Urherrn zu und zerschneidet den Widerstreit, der Wiedergeburt heißt! Der Vers spricht aus der ausschließlichen Vishnu-Hingabe des Dichters; die Polemik ist als Traditionsstimme zu lesen.
821. Am Tag, an dem er Banas zweimal fünfhundert Arme abtrennte, flohen die verbundenen Götter mit Lanzen, Dreizacken, Speeren, Wurfkeulen, Stäben und Schwertern auseinander in den Himmel. Welcher Aufruhr damals herrschte, das wissen die Unsterblichen selbst!
822. Um der Frau mit der von Bienen umschwärmten Girlande willen entbrannte der Kampf. Als unser Wunderbarer dem herandrängenden Bana seine zweimal fünfhundert Arme abtrennte, sah er den Schädelträger, den Aschebedeckten, dessen Söhne, den Fiebergeist, Modi und Agni fliehen. Er empfand Scheu und erbarmte sich Banas.
823. Die Frau auf dem Lotus und die Herrin der Erde sind seine Göttinnen. Der Viergesichtige, der auf der Blüte sitzt, ist sein Sohn; dessen Sohn ist, wie man sagt, derjenige, dessen eine Hälfte eine Frau ist und dessen Reittier der Stier ist. So lehren die Veden. Nach der Aussage dieses Verses ist dies die Wahrheit und keine andere Darstellung.
824. Einst entsandte er einen Pfeil durch die Bäume und einen weiteren durch Valis Brust, sodass dieser fiel. Unser Herr, der über die Himmlischen herrscht, gewährt vollkommene, dauernde Freude allein denen, die er in seiner Gnadenabsicht bewahrt. Selbst die Herrschaft im Himmel verleiht sie sonst niemandem.
825. Wenn man mit immer tieferem Verstehen Vamanas beide Füße verehrt, wachsen volle Erkenntnis und wahrer Reichtum. Wenn man den Herrn preist, der in den klaren aufwallenden Wellen ruht, wird das schlechte Karma ausgerissen und verliert seinen Halt: So ist sein Wirken.
826. In Einung festzustehen, gute Askese zu üben, Weltalter um Weltalter seine Eigenschaften zu bedenken und das Herz zu reinigen, immer weiter emporzugehen, über die Götter und ihre höchsten Herren hinaus: Wer könnte sonst unseren rotäugigen Herrn sehen?
827. Man verschließt die Wege der niedrigen Sinne und versiegelt sie, öffnet den guten inneren Weg und entzündet das schöne Licht der Erkenntnis. Bis in die Knochen weich geworden, mit schmelzendem Herzen und innerlich gereift, erhebt sich Liebe. Wer könnte den Diskusträger anders sehen als in solcher Liebe?
828. Er ist acht, acht und acht, sieben, sieben und sieben, acht und drei und eins, der ursprüngliche Gott. Wer ihn mit den acht Formen der Verehrung anbetet und seinen Namen in acht Silben rezitiert, vermag im Himmel zu herrschen. Der achtsilbige Name verweist auf das Mantra Oṃ namo Nārāyaṇāya.
829. Mit einer Liebe, die nicht müde wird, und einem Geist, dessen Verbindung nicht abreißt, verehren sie sehnsüchtig die heilvollen Füße des Unbefleckten, der im Wasser auf der Schlange ruht. Wer die acht Silben seines Namens voller Innigkeit rezitiert, vermag im Himmel zu herrschen.
830. Er ist zehn und zehn, sieben und neun, das Gute, das die Länder in den vier Himmelsrichtungen mit ihren Unterteilungen empfangen. Er ist der Urherr von einzigartiger Macht, der in zehn Gestalten erscheint. Können andere als seine Verehrer die Vollendung der Befreiung erlangen? Die Zahlen der ersten beiden Zeilen sind in ihrer genauen Zuordnung nicht eindeutig.
831. Dhenuka kam in tierischer Gestalt feindselig heran. Du schleudertest ihn gegen die guten fruchttragenden Palmen, richtetest deine Schultern auf und machtest seinem Leben ein Ende. Können andere als jene, die deine Füße ersehnen, zu Unsterblichen werden?
832. Er liegt im gequirlten Milchmeer und vernichtete Kalanemi. Als Rama kam er dem von Vali Bedrängten zu Hilfe und durchschoss alle sieben dicht stehenden Bäume. Sucht täglich die Füße dieses Herrn auf, der zum Venkatam gekommen ist, und gelangt zum Heil!
833. Du bist auf jede Weise allem nahe und zugleich über alles erhaben. Du ruhst in den mächtigen Wassern auf der Schlange. Für jene, die mit fest auf dich gerichtetem Denken alle anderen Fesseln loslassen, wird auf jede Weise Freude sein: hier, dort und überall.
834. Du mit der honigreichen kühlen Tulasi-Girlande! Selbst wenn man deine goldenen Füße verließe und in den Himmel aufstiege, um dort unvergänglichen Genuss zu finden: Die wirkliche Freude ist jene Liebe, die den Geist mit dem Seil von »acht und zwei« bindet und ihn nicht mehr loslässt. Das Zahlwort enthält eine Anspielung auf pattu, zugleich »zehn« und klanglich »Bindung/Hingabe«.
835. Hat der Diskusträger mich für eine spätere Wiedergeburt bestimmt? Oder kennt er bereits den Tag, an dem er mich in fester Liebe zu seinen Füßen stehen lässt? Ich bin unwissend und niedrig wie ein Hund und habe keine rechte Liebe zu ihm. Was hat unser Herr in seiner Absicht mit mir vorgesehen?
836. Herr, der du auf der Giftschlange ruhst! Du vermagst sogar das Denken, das ich auf deine Lotusfüße gesetzt habe, wieder zurückzuziehen und abzulenken. Darum habe ich deine Maya erkannt. Wunderbarer, stoße mich nicht erneut in deine Verwirrung und verwirre mich nicht!
837. Dein Fuß zertrat den Wagen. Du Herr tanztest auf dem kräftigen Nacken der sich windenden Schlange im wasserreichen Teich. Wenn ich täglich an deine roten Füße und deine das Muschelhorn tragende Hand denke, warum machst du die Befreiung dann nicht für mich wahr, Krishna?
838. Der Gott mit dem Auge auf der Stirn, der Herr des Himmels, der asketische Herr auf der Blüte und die übrigen Himmlischen verehren nach ihrer Erkenntnis deine Füße, Herr, du Veda selbst. Wenn ich es aussprechen soll: Ich habe keinen anderen Halt erlangt als die Bindung an dich.
839. Du stelltest den Berg ins weiße Meer, schlangst die Schlange mit den weißen Zähnen darum und quirltest es bis in den Schlamm. Als Schildkröte trugst du den gewaltigen Berg und schenktest den Himmlischen die Arznei, die ihre inneren Leiden heilte. Sollte ich irgendeine andere Gottheit achten als unseren freigebigen Herrn?
840. Um einst die übergroße Last der Erde zu beseitigen, standest du auf Arjunas Wagen und vollbrachtest wunderbare Taten. Du ließest die großen siegreichen Wagenkrieger fallen, gabst ihnen den Himmel und überließest die Erde den Fünf. Sollte ich irgendeine andere Gottheit achten als dich mit deiner überreichen Herrlichkeit?
841. Ich wurde in keinem der vier Stände geboren; ich bin in keiner der vier heilvollen heiligen Lehren geübt. Ich habe die fünf Sinne nicht besiegt und besitze kein Verdienst. Heiliger, unser Herr, ich habe keinen anderen Halt als deine strahlenden Füße.
842. Um der Frau willen, deren sanfte Rede von Melodie erfüllt ist und deren große Augen Waffen gleichen, bedrängtest du zahllose Rakshasas mit Feuer. Ich habe kein anderes sehendes Auge als dich und keinen anderen vertrauten Kreis. Du von unermesslichem Wunderwirken, entferne dich niemals aus meinem Inneren!
843. Du bezwangst die sieben Stiere und vereintest dich in Hochzeit mit den Schultern der Frau, deren Augen siegreichen Speeren gleichen. Hirte, du schufst das Meerwasser, überbrücktest es, ruhtest darin und quirltest es einst. Zu dir bin ich in Zuflucht gekommen: Du musst mir sagen: »Fürchte dich nicht!«
844. Herr von Arangam, erbarme dich meiner, der ich sehnsüchtig deine blühenden Füße verehre, bedeckt mit kühlem Tulasi, in dem Bienen tanzen! Du Zuckerklumpen aus dem Zuckerrohr, Krishna, der im Meer ruht, Rama mit dem Bogen, der schreckliche Pfeile entsandte, sodass selbst Eisen zerbrach!
845. Du bist das Leben, das im Fleisch wohnt, du bist Schlaf und Wachen. Du bist die fünf Erzeugnisse der Kuh und die Reinheit, die in ihnen besteht. Du bist Himmel und Erde und der Ertrag des reichen Meeres. Auch ich bin in dir gegründet; und darüber hinaus bist du mein Herr, Rama!
846. Ich habe die schwer zu bändigenden fünf Sinne gezügelt, ihre begehrlichen Fesseln abgeschnitten und bin gekommen, in deinem Dienst zu stehen. Auch wenn du mich verlassen wolltest, meine Hoffnung nicht erfülltest und mein Verlangen nur noch größer machtest: Ich habe keinen anderen Beistand als dich, der du im Meer ruhst, unser Gebieter.
847. Grenzenloser Wunderbarer! Selbst wenn die sieben Welten dich wahrhaftig durch unendliche Weltalter preisen, bleibt dein Ruhm ohne Grenze. Gewähre mir den rechten Segen, du Lotusgleicher, dass ich die unendliche Folge der Geburten abschneide, zu dir komme und deine Füße erreiche.
848. Herr, dessen herrliche Hände den schrecklichen Diskus, Muschelhorn, Keule, Bogen und Schwert tragen, und dessen Brust die Frau auf der roten Blüte beherbergt! Schenke mir ein Mittel, diese Krankheit des aus den fünf Elementen gebildeten Leibes abzuschneiden, zu deinen Füßen zu gelangen und heil zu werden.
849. Ich Niedriger habe Gewalttätigkeit aufgegeben, Täuschung überwunden und die Wünsche der fünf Sinne losgelassen; allein die Sehnsucht nach dir ist geblieben. Wunderbarer, vergiss mich nicht: Gewähre mir, aus dem Strudel großen Leids herauszukommen, in dem ich immer wieder geboren werde und sterbe.
850. Ich habe davon gehört, wie als Folge meines schweren Karmas der Geist festgelegt und zu unguten Handlungen gelenkt werden kann. Gemahl Pinnais, ich habe mein Leben mit dir verbunden. Du von der Farbe der Puvai-Blüte, stoße mich, der ich an dich gebunden bin, nicht aus dir heraus! Die syntaktisch schwierige erste Vershälfte wird hier vorsichtig sinngemäß wiedergegeben.
851. Wer im Strudel von Geburt und großem Leid steht, soll daraus frei werden. Auch Menschen von geringer Erkenntnis, bei denen diese Möglichkeit verkümmert ist, können ans rettende Ufer gelangen. Schwer zu erlangender Wunderbarer, schenke mir das ebenso schwer zu erlangende Mittel: die Bindung der Bhakti an deine Füße.
852. Ich habe eine Bitte vorzubringen; Heil dir, großer Herr von der Farbe des schützenden Wassers! Wenn du mich in deiner heiligen Absicht zur Gewährung einer Gabe bewahrt hast, dann wolle dies: dass mein Denken sich in bleibender Herrlichkeit sammelt und ununterbrochen deine Lotusfüße bedenkt.
853. Mit unzerstörbarer Liebe richte ich mein Denken auf deine leuchtenden Lotusfüße. Wie kann die Krankheit dieses fleischlichen Leibes vergehen? Wunderbarer, der auf den rauschenden Wassern ruht, siegreicher Held, der zum Eber wurde, Erhabener, der mit Bergen einen Damm gegen die springenden Wellen baute: Sage mir ein Wort!
854. Gott der Götter der Götter, dessen Brust mit Shri vereint ist! Unbefleckter, der du die rechte Ordnung der Veden und ihrer Hymnen bist, du mit dem Leib wie eine schwere dunkle Regenwolke: Lehre mich, deinen Namen ohne Unterlass auszusprechen und dabei vor Liebe zu schmelzen.
855. Wunderbarer mit den breiten Händen und vielen Waffen! Du zerteiltest den schrecklichen Kabandha und die Köpfe Vakras, Kharas und Muras. Gewähre mir eine Verbindung ohne Rückkehr, sodass ich beim Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen stets an deinen goldenen Füßen bleibe.
856. Du verschlangst die Erde und gabst sie wieder frei, erbetteltest sie später und maßest sie aus. Du bist die siegreiche Zeit, die zeigt: Die Erde besteht nicht außerhalb deines Blicks. Lotusäugiger, der an der Brust der Frau ruht, deren süße Worte die Musik übertreffen: Für mein Denken gibt es keine Gestalt außer deiner.
857. Du trägst den Diskus, mit dem du einst den zornig angreifenden Kalanemi zum Tod schicktest, dazu Muschelhorn, Keule, Bogen und Schwert. Um das Leiden der Herden zu beseitigen, trugst du einst den Berg. Mein Herz kennt keine Liebe außer zu deinem Ruhm.
858. Dem glühend zornigen König von Kashi, Vakra, Paundraka, dem zornigen Mali, Sumali, Keshi und Dhenuka nahmst du ihre Lebenszeit, sodass sie vernichtet fielen. Unser Herr, auf nichts anderes als auf deine Füße werde ich auf irgendeine Weise meine liebevolle Bindung richten.
859. Du schenkst unvergängliche Herrlichkeit. Selbst wenn ich die vergänglichen Reiche Brahmas, Haras und des Tausendäugigen erreichte, ja selbst wenn ich die Freude der Befreiung erlangte und darin thronte: Würde ich innerlich irgendeinen anderen Wunsch fassen als den, mit dir vereint zu sein?
860. Ohne dass jemand dich verkleinerte, wurdest du klein; nachdem du klein geworden warst, wurdest du groß, ohne dass jemand dich vergrößerte. Die Scharen der Weisen mit vedischen Hymnen auf den Lippen preisen dich als den Gott der Götter, der die schlechten Eigenschaften der Hochmütigen beseitigt. Auch ich habe dich gepriesen.
861. Ob ich rein bin oder nicht: Alles, womit ich, der Niedrige, dich verehre und lobe, du Wunderbarer mit dem kühlen, von Bienen umschwärmten Tulasi, mögest du in deiner Absicht geduldig annehmen und segnen. Meeresfarbiger, du wohnst auf dem Lager im Meerwasser und ebenso im Denken deiner Verehrer.
862. Man sagt, selbst diejenigen, die dich beschimpften und nach Kräften schmähten, und jene, die erbittert gegen dich kämpften und im Feuer deines Zorns verbrannten, können schließlich zu dir gelangen. Darum, unser Wunderbarer, Herr der Welt: Nimm auch die Verfehlung, die ich Niedriger begangen habe, als etwas Gutes an.
863. Wie Schwerter vergehen die Tage; die Kraft nimmt ab, das Alter kommt, und der Tag des Sterbens naht. Mein Herz, erkenne klar, dass es gut ist, sein Diener zu werden, und verehre und preise die Füße des Herrn, die darüber hinaus die Freude ohne Rückkehr gewähren müssen.
864. Dem mit wassertragendem roten Haargeflecht und dunkler Kehle, der durch die weiße Schädelschale und sein Vergehen in schwere Bedrängnis geraten war, gab er von seiner girlandengeschmückten Brust duftende Flüssigkeit und beendete sein Leid. Heil dir, mein Herz: Bedenke den Weg, wie du diesen heilvollen, erhabenen Herrn erreichen kannst!
865. Wenn du die acht niedrigen Begrenzungen ablegen, ohne Makel emporsteigen und im Himmel herrschen willst, mein Herz, verneige dich und preise! Bedenke die Füße unseres Vaters, der Erkenntnis und Sonne ist und als Eber mit seinem Hauer die ganze Erde emporhob.
866. Er ist Vater und Mutter, unser herrschender Gebieter; er beendet die vielen gleichen und ungleichen Geburten und nimmt uns in seinen Dienst. Der Freie, Mukunda, ist in uns eingezogen und wohnt nun in uns. Warum liegst du dennoch im Meer der Not, armes Herz?
867. Der Held verwandelte einst Lanka in Asche, zog hin, tötete den schwerttragenden Rakshasa, der sich ihm widersetzt hatte, und siegte. Da er mich in sich aufgenommen hat, ohne mich von sich zu trennen, kann Yama mich noch absondern und meine vergangenen Verfehlungen zählen?
868. Er wird Denken und Leib verwandeln, in denen Furcht, Krankheit, Leid, viele Geburten und das begehrliche Alter ihren Sitz haben, und uns in den Himmel erheben. Er ist Achyuta von unendlichem Ruhm, ohne Anfang und Ende, der Herr, der auf der Giftschlange ruht und von den Veden besungen wird.
869. In Wort und Tat, in einer Liebe, deren Verbindung nicht abreißt, bei Nacht und am guten Tag, am Abend und am Morgen hat mein Herz die Lotusfüße des Gemahls der Göttin auf der frisch erblühten Lotusblume umfangen. Es trägt diese Bindung ohne Untergang und ist nicht mehr davon zurückgekehrt.
870. Wunderbarer von der Farbe der Puvai-Blüte, der du in Arangam, umgeben von der Ponni, wohnst, höre! Aus dem schweren Karma, das mein Leben umschloss, ist ein Spross aufgestiegen. Er hat die reichen, hell leuchtenden Blüten umfangen, die deine Füße sind, und steht nun bleibend, ohne Verwelken und überall gegenwärtig da.
871. Der Wolkenfarbige hat mich aus der unablässigen Bewegung vieler Geburten herausgeführt, ist heute gekommen und hat mich gerettet. Er kam mir nahe und ließ mich ganz in ihm aufgehen, der bereits in mir war. Weil er sein beständiges Licht schenkte, hat meine Seele alle Unruhe abgeschnitten und die Befreiung unaufhörlicher Freude erlangt.
Tondaradippodi: Tirumalai – der Name und die Gnade (872–916)
872. Wir halten die Sinne unter Bewachung, springen über die Macht der Kali-Zeit hinweg und ziehen mit Siegesrufen über die Köpfe von Yamas Dienern. Urherr, der die drei Welten verschlang und wieder hervorbrachte: Sieh, diesen kühnen Mut besitzen wir, weil wir deinen Namen gelernt haben, du Bewohner der großen Stadt Arangam!
873. »Dein Leib ist wie ein großer grüner Berg, dein Mund wie Koralle, deine roten Augen wie Lotusse. Achyuta, Stier unter den Unsterblichen, zarter Spross der Hirten!« Die Süße, dich so anzurufen, möchte ich nicht aufgeben, selbst wenn mir dafür die Freude zuteilwürde, in Indras Welt zu herrschen, du Bewohner der großen Stadt Arangam! Die Quelle wiederholt hier irrtümlich die Gesamtzahl 872; dies ist Tirumalai 2, Gesamtvers 873.
874. Selbst wenn die Menschen die in den Veden genannte Lebensspanne von hundert Jahren erreichen, vergeht die Hälfte im Schlaf. Vom Rest sind fünfzehn Jahre unwissende Kindheit; dann kommen Krankheit, Hunger, Alter und Leid. Darum wünsche ich keine neue Geburt, du Bewohner der großen Stadt Arangam!
875. Selbst Kshatrabandhu, der mitten in einer Fülle schweren Karmas stand, erreichte durch den Namen mit den drei Silben das höchste Ziel. Obwohl wir unseren Aranga gewonnen haben, der so voller Liebe ist, dass er sich seiner Diener derart erbarmt, verstricken wir uns, ach, noch immer in die Wiedergeburt!
876. Um Lust mit Frauen zu genießen, lädt der Mensch große Mühsal auf sich. Er isst und liegt nachts da, sorgt sich nur um den Leib und verzehrt sich darüber. Statt als Vertrauter des Herrn mit der kühlen Tulasi-Girlande auf der Brust zu singen, zu tanzen, zu dienen und Nektar zu genießen, freut sich der Knecht über gewöhnlichen Reis.
877. Ihr errichtet eine Festung mit Mauern aus Gewalt und sammelt für das Jenseits nur Leere. Ihr erkennt nicht, wann dieses Haus mit der löchrigen Außenwand einstürzt. Statt Aranga zu dienen, der als Mauer des Dharma dasteht, schmückt ihr nur die äußere Wand und liegt schließlich da, den Vögeln zum Fraß.
878. Wer die Lehren gründlich studiert hat, wird der die buddhistischen und jainistischen Wege, die der Dichter als niedrigen Dharma bezeichnet, betrachten oder auf sie hören? Selbst wenn mein Kopf abgeschlagen wird, werde ich nicht sterben – seht, dies ist meine feste Wahrheit, ihr Herren: Der Gott, der mit seinem Bogen Lanka zerstörte, ist allein Gott. Die herabsetzende Wertung anderer Religionen gehört zur konfessionellen Polemik dieses Verses.
879. Wenn die hasserfüllten Jainas, die Kahlgeschorenen und die nach dieser Polemik fehlgeleiteten Buddhisten Unerträgliches über dich reden, wird schon das Fortgehen zum Schmerz. Wenn sich mir die Möglichkeit bietet und es gelingen kann, erscheint es mir als Aufgabe, ihnen dort den Kopf abzuschlagen, du Bewohner der großen Stadt Arangam! Der Vers enthält eine drastische historische Gewaltpolemik. Sie wird als Bestandteil der Quelle dokumentiert, nicht als Handlungsanweisung oder als Wertung der Redaktion übernommen.
880. Gibt es denn eine andere Gottheit, ihr unverständigen Menschen? Erst wenn die Not euch trifft, erkennt ihr den Einen. Ihr versteht kein tieferes Geheimnis: Außer ihm gibt es keinen Gott. Verehrt die beiden geschmückten Füße unseres Vaters, der die Kälberherden weidete!
881. Durch seine gute Gnade setzte er überall Gottheiten ein und zeigte Tiruvarangam, damit die zum Heil Strebenden heil werden. Hört, ihr Herren: Obwohl der auf Garuda Reitende bereitsteht, sitzt ihr im Schoß der Unglücksgöttin Jyestha und erwartet Reichtum!
882. Unser Held, der mit einem einzigen Bogen das hohe Meer bezwang und überbrückte, erschlug im Kampf den König der Rakshasas, damit die Welten gerettet würden. Sein großer, vertrauter Tempel ist das ummauerte Tiruvarangam. Ihr, denen schon im Mutterleib das Glück fehlte, nennt diesen Namen nicht und vergeudet eure Zeit!
883. Als Yama und Mudgala miteinander sprachen und die Wesen in der Hölle es hörten, wurde durch seine Namen selbst die Hölle zum Himmel. Der Vollkommene besitzt solche Namen! Dass die bedauernswerten Menschen dennoch nicht »Arangam, sein Wohnort« sagen, sondern erschöpft niederfallen und in Sorgen geraten – darüber allein mache ich mir Sorgen.
884. Alle Wesen auf der weiten Erde, die vom wild bewegten Meer umgeben ist, sollen den König der Himmlischen mit seiner duftenden Tulasi-Girlande preisen. Wenn selbst alle unwissenden Menschen »Arangam« riefen, würden die Höllen mit ihren Foltervorrichtungen veröden und von Gras überwachsen.
885. Gärten, in denen Bienen summen, Pfauen tanzen, Wolken die Wipfel berühren und Kuckucke rufen; Gärten, in denen der König der Himmlischen wohnt: das schöne Tiruvarangam! Nehmt den Hartgesottenen, die diesen Namen nicht sagen und nur nach ihrem Essen greifen, den Reis weg und gebt ihn den Hunden! Auch diese aggressive Aufforderung wird als historische dichterische Polemik wiedergegeben, nicht als praktische Anweisung.
886. Den Wahrhaftigen ist er wahrhaft gegenwärtig, den Falschen wie mir, dem das gute Geschick fehlt, entzieht er sich. Der König mit der Vogelfahne erscheint den zum Heil Erwachenden, sobald sie ihn als den Einen erkennen, in einer Schönheit, die jeden Zweifel abschneidet. Ist nicht Arangam der Ort dieses Schönen?
887. Als ich ein Spieler und Dieb war und mich mit Wüstlingen verband, war ich in das Netz der fischgleichen Augen der Frauen geraten und versank darin. Er sagte: »Komm heraus!«, trat in mein Denken ein und ließ die Liebe zu ihm wachsen. Ist nicht Arangam der Ort dieses Schönen?
888. Ich vermag nicht voller Liebe dazustehen und dich zu preisen; ich habe kein günstiges Geschick und keine Einsicht. Dennoch sehen meine beiden Augen das süße Zuckerrohr, das im großen Tempel von Arangam inmitten bienenreicher Gärten wohnt, und freuen sich, sodass mein eisenhartes Herz nach und nach schmilzt.
889. Unser lotusäugiger Herr liegt allein auf dem kühlen, aufgewühlten Meer, dessen Wellengischt gegen ihn schlägt, und herrscht von dort. Meine Augen haben Krishna mit seinem roten, reifen Früchten gleichenden Mund gesehen; nun lassen sie Tränentropfen fallen. Was soll ich Unglücklicher tun?
890. Sein Haupt liegt im Westen, seine Füße streckt er nach Osten aus; dem Norden kehrt er den Rücken zu und schaut nach Süden in Richtung Lanka. Wenn ich sehe, wie mein Vater, der meeresfarbene Gott, auf der Schlange schläft, schmilzt mein Leib dahin. Ihr Menschen dieser Welt, was soll ich tun?
891. Der Wunderbare ruht auf dem Schlangenlager in Arangam mit seinen strömenden Wassern. Seine schöne heilige Brust, seine smaragdfarbene Gestalt, seine Schultern, die reinen Lotusaugen, der korallenrote Mund mit rötlichen Lippen, die herrliche Krone und sein Glanz: Können diese jemals von einem Diener weichen?
892. Altes Herz, das nicht mit Demut gesammelt und entschlossen für Aranga mit dem Korallenmund leben kann, sage mir: Lässt sich mit bloßem Denken erfassen, wie das Juwel im Tempel ruht, der einem mächtigen, herrlich geschmückten Berg aus rotem Gold gleicht?
893. Wir können nur wiederholen, was schon gesagt wurde; seine Größe können wir nicht wirklich ermessen. Er lässt sich nur von denen erkennen, die frei von Begehren sind. Außer dass wir den verehren, der im Herzen der Unbefleckten wohnt, und so verweilen: Gibt es überhaupt etwas, das sich aussprechen ließe? Törichtes Herz, sage es!
894. Mitten in der Kaveri, die heiliger ist als die Ganga, im blütengartenreichen Arangam, wo die anschwellenden Wasser weit strömen, habe ich gesehen, wie unser großer Herr und Gebieter ruht. Wie könnte ich ihn vergessen und weiterleben? Ich Armer, ich Armer!
895. Im Arangam mit seinen weiten Gärten und überallhin strömenden Fluten hast du gesehen, wie der göttliche Dieb ruht, und sein schönes Lotusgesicht erblickt. Doch du scheinst hart zu bleiben, mein Herz! Du vermagst ihn nicht als den Einen zu erkennen; du liebst nur den Trug und verbringst deine Zeit in deiner eigenen Täuschung.
896. Die besondere Brahmanenpflicht, zu baden und die drei Feuer zu pflegen, habe ich verborgen und aufgegeben; sie ist nicht in mir. Auch bin ich kein wahrer Verehrer von dir. Worüber könnte ich mich freuen, Vollkommener? Meeresfarbiger, ich schreie auf. Hab Erbarmen und schenke mir Gnade, du Bewohner der großen Stadt Arangam!
897. Ich vermag nicht zu jeder Zeit Blumen herbeizubringen und deine goldenen Füße damit zu schmücken. Ich vermag nicht mit fehlerlosen Worten deine heiligen Eigenschaften zu schildern. In meinem Herzen hat sich keine tiefe Liebe mit Hingabe verbunden; deshalb bin ich Aranga fremd. Ach, wozu bin ich geboren?
898. Als die Affen Berge ins Meer schoben, badete das Eichhörnchen, wälzte sich im Sand und lief hin und her, um die Wellen zu dämmen. Nicht einmal diesem arglosen Eichhörnchen gleiche ich. Mit einem Herzen hart wie Holz bin ich voller Täuschung; statt Aranga von Herzen zu dienen, vergehe ich Elender in Müdigkeit.
899. Der Herr im Licht, den selbst die Himmlischen nicht erkennen können, kam um des Elefanten willen zornig gegen das Krokodil, das sich von rotem Fleisch ernährte. Liegt die Rettung etwa in unserer eigenen Macht? Ohne die Niedrigkeit von uns Hunden zu beachten, hilft unser Herr. Wozu bin ich geboren, wenn ich ihm nicht diene?
900. Ich habe keinen Heimatort, kein Stück Land und keinen anderen Angehörigen. Auf Erden habe ich mich nicht an deine Fußwurzel gehalten, höchste Gestalt. Du von der Farbe des dunklen Wolkenlichts, mein Krishna, ich schreie auf! Wer ist mein Beistand, Vater, du Bewohner der großen Stadt Arangam?
901. In meinem Herzen gibt es keine Reinheit, in meinem Mund kein freundliches Wort. Im Zorn blicke ich feindselig und stoße sinnlos verletzende Rufe aus. Du mit der Tulasi-Girlande der Fluren, Herr von Tiruvarangam, umgeben von der Ponni, König, dem ich gehöre: Sage mir, welche Zuflucht bleibt mir nun?
902. Ich gehöre nicht zu den Asketen und nicht zu denen, die Reichtum erworben haben. Meinen Angehörigen bin ich so wenig nützlich wie salziges Wasser. Selbst den Frauen mit den roten, zusammengepressten Lippen bin ich ganz unerwünscht geworden. Du hast mir eine vergebliche Geburt gegeben, Bewohner der großen Stadt Arangam!
903. Krishna mit dem Leib wie eine dichte Regenwolke, im schönen Tiruvarangam mit seinen laut summenden Bienengärten! Unter den Menschen, die keinen Weg kennen, dich zu sehen, bin ich besonders verfehlt und hart. So bin ich gekommen und stehe hier: Ich Hartherziger, ich Hartherziger!
904. Ich habe alle Wahrheit fahren lassen, mich in Frauen mit weit ausgebreitetem Haar verstrickt und alle Lüge in mir gesammelt. So bin ich Unwürdiger gekommen und stehe hier. Herr, Aranga, allein aus Sehnsucht nach dem, was deine Gnade heißt, bin ich Lügner gekommen und stehe hier: Ich Lügner, ich Lügner!
905. Ich Trügerischer habe keine Erkenntnis, um den Herrn zu bedenken, der im Herzen wohnt. Dennoch spielte auch ich den Diener und legte mir nur das äußere Gewand des Dienstes zu. Als ich begriff: »Du bist bei denen, die denken, und kennst alles, was sie denken«, schämte ich mich und lachte in meinem Inneren über mich selbst, bis mir die Seiten schmerzten.
906. Mein Vater, der einst mit seinem Schritt die ganze Welt in Besitz nahm! Rotäugiger Herr, ich werde niemanden außer dir verehren. Mein Leben, mein Nektar, Vater, der du mir so kostbar bist wie mein eigenes Leben! Ich Sünder werde nichts anderes als dich bedenken: Ich Sünder, ich Sünder!
907. Held, der einst den Berg gegen den Regen hochhielt, süßer Strom! Ich bin ins Netz derer geraten, deren Blick dem eines jungen Rehs gleicht, und leide darin. Wirst du mich unbeachtet lassen? Dich allein rufe ich, ursprüngliche Gestalt, Bewohner der großen Stadt Arangam!
908. Ist nicht das erhabene Licht in Tiruvarangam, das von aufgewühltem, trübem Wasser umgeben ist, selbst Vater und Mutter? Wäre ein wenig Gnade für mich nicht leicht zu gewähren? Doch unser Herr sagt nicht: »Unser armer Junge!« Ach, wie hart ist das!
909. Du scheinst jene zu lieben, die oberflächlichen Besitz loslassen, die Wahrheit tief erkennen und den rechten Weg verstehen, die fünf Sinne nach innen nehmen, sich den Kopf bis zur Wurzel scheren und am Eingang deines Tempels leben, ohne noch für sich selbst tätig zu sein. Du Bewohner des wasserumgebenen Arangam! Das Wort »Untätige« bezeichnet hier die von Eigenstreben freien, Gott ergebenen Diener.
910. Mehr als die vier Veden kundigen Brahmanen, die dem erblichen Dienst fremd bleiben, liebst du offenbar deine Diener, die deine dicht geschmückten Füße lieben, selbst wenn sie unter den gesellschaftlich Geringsten geboren sind. Du mit Tulasi auf dem Haupt, Bewohner der großen Stadt Arangam!
911. Du mit dem heiligen Mal auf der Brust! Wenn Menschen dich in ihrem Denken leuchten lassen und ihr Herz innig mit dir verbinden, werden sie die Folgen des schweren Karmas nicht erleiden, selbst wenn sie zuvor alle Wesen der großen Erde in Schrecken versetzt, getötet und verbrannt und so Karma angehäuft hätten, du Bewohner der großen Stadt Arangam! Der Vers überhöht die verwandelnde Kraft der Hinwendung; er ist keine Erlaubnis, Gewalt auszuüben.
912. Wenn sie sagen: »Himmlischer, den selbst die Himmelsbewohner nicht erkennen können!«, oder: »Du mit der honigreichen Tulasi-Girlande auf dem Haupt!« – dann sind selbst die Speisereste, die sie uns nach ihrem Essen geben, heilig, auch wenn sie Fleischverarbeiter sind und Tätigkeiten ausüben, die als unrein gelten.
913. Den vielen Brahmanen, die die vier Veden beherrschen und untadelig leben, hast du offenbar gesagt: »Auch wenn sie aus einem als niedrig geltenden Geschlecht stammen: Sind sie meine Diener, dann verehrt sie, gebt ihnen und nehmt von ihnen an!« So gewährtest du ihnen eine Verehrung gleich der deinen, Herr des ummauerten Tiruvarangam!
914. Selbst wenn Brahmanen von Geburt die sechs Vedangas und die vier Veden gründlich rezitiert haben und unter ihren Angehörigen an erster Stelle stehen: Wenn sie deine Menschen schmähen, werden sie im selben Augenblick selbst zu den Verachteten, du Bewohner der großen Stadt Arangam! Die Verse 910–914 stellen Gotteshingabe über erblichen Rang, verwenden dabei jedoch die sozialen Bezeichnungen ihrer Zeit.
915. Der mit der Frau in seinem Haargeflecht und Brahma übten unzählige Weltalter lang Askese, um dich zu sehen, und standen dennoch beschämt da. Du aber kamst einst, zum Staunen der Himmlischen, dem Elefanten zu Hilfe. Wie wunderbar, dass ich dich, den schwer zu Schauenden, als meinen Beistand betrachten darf!
916. Krishna tötete den großen, reich gefütterten Elefanten in der wohlhabenden Stadt Mathura mit ihren weißen hohen Häusern. Er ist der Herr von Arangam. Tondaradippodi von altem Ruhm dient ihm mit Tulasi und spricht diese Verse. Auch wenn sie junge, schlichte Dichtung sind, wie lieb sind sie doch unserem Herrn!
Tondaradippodi: Tiruppalli Eluchi – erwache, Herr von Arangam (917–926)
917. Die Sonne hat den östlichen Gipfel erreicht; das dichte Dunkel ist gewichen, der schöne Morgen ist da. Alle großen Blumen haben sich geöffnet und lassen Honig fließen. Die Könige der Himmlischen kommen immer wieder herbei und füllen den Raum vor dir. Mit ihnen sind große Elefantenherden und Elefantenkühe eingezogen; Trommeln dröhnen. Überall klingt es wie ein wogendes Meer. Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
918. Die Ostbrise streift die vollen Blüten der üppigen Mullai-Ranken und weht nun kräftig. Die Schwäne, die auf Blumenbetten ruhten, sind aufgestanden und schütteln den Tau von ihren großen Flügeln. Du nahmst dem Elefanten sein schweres Leid, als die weißen Zähne des Krokodils in seinem höhlengleichen Rachen ihn packten und er vor dessen Gift und Gewalt zitterte. Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
919. Strahlendes Licht hat sich in alle Richtungen ausgebreitet; der Glanz der dicht stehenden Sterne schwindet, und der kühle Mond mit seinem weiten Leuchten ist blass geworden. Die ausgebreitete Dunkelheit weicht. In den grünen Gärten brechen die Blütenscheiden der Arekapalmen auf und duften; die Morgenbrise wird kräftiger. Du mit der breiten Hand, in der der mächtig leuchtende Diskus glänzt, Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
920. Die Hirten lösen die Fesseln der kräftigen jungen Büffel. Der Klang ihrer Bambusflöten und die Stimmen der Stierglocken verbinden sich und breiten sich in alle Richtungen aus. Die Bienenschwärme fliegen in die Felder. Stier unter den Himmlischen, dessen gestreifter Bogen das Geschlecht Lankas vernichtete, unser kampfstarker König von Ayodhya, der das Opfer des großen Weisen schützte und das Abschlussbad ermöglichte: Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
921. An den Rändern der Blütengärten haben die Vögel gerufen. Die Nacht ist gegangen, die Dämmerung eingetreten; aus dem Osten mischt sich das Dröhnen des Meeres hinzu. Die Unsterblichen sind mit Girlanden aus vielerlei Blumen gekommen, in denen freudige Bienen summen, um deine beiden Füße zu verehren. Unser Herr in dem Tempel, den der König von Lanka verehrt, erwache huldvoll von deinem Lager!
922. Sind dies die Sonnengötter auf ihren hohen edelsteinbesetzten Wagen? Sind dies die elf Herren auf Stieren? Ist dies der Sechsgesichtige mit seinem Pfau? Maruts und Vasus kommen und sammeln sich, mit Pferden, Tanz, Gesang und Wagen; das Heer Kumaras zieht ein wie eine Flut. Sie stehen vor deinem berggleichen Tempel. Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
923. Sind dies die Scharen der Götter im Luftraum, die großen asketischen Weisen und die Maruts? Ist dies Indra, der selbst mit seinem Elefanten gekommen ist? Unser Herr, am Tor deines Tempels drängen sich die Schönen, die Vidyadharas schieben nach, und selbst die Yakshas geraten durcheinander, um deine Füße zu verehren. Weder am Himmel noch auf Erden bleibt noch Platz. Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
924. Die duftgeschmückten Himmlischen bringen ihre ehrerbietigen Gaben. Große Schätze, eine braune Kapila-Kuh, ein glänzender Spiegel und weitere glückverheißende Dinge für deinen morgendlichen Anblick werden herbeigetragen. Die guten Weisen Tumburu und Narada sind eingetroffen. Die Sonne ist erschienen und breitet funkelndes Licht aus; die Dunkelheit verlässt das Himmelsgewölbe. Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
925. Die reine Musik von Tannumai-Trommel, Ekkam, Mattali, Saiteninstrument, Flöte und großer Trommel erfüllt alle Richtungen. Die ganze Nacht hindurch haben Kinnaras, Garudas und Gandharvas Lieder gesungen. Asketen, Götter, Charanas, Yakshas und Siddhas drängen sich durcheinander, um deine Füße zu verehren. Gewähre ihnen darum deine morgendliche Audienz. Herr von Arangam, erwache huldvoll von deinem Lager!
926. Sieh, die duftenden Lotusse sind aufgeblüht; die Sonne ist aus dem brausenden Meer hervorgekommen. Die Frauen mit trommelschlanken Taillen haben ihre Locken ausgewrungen und ausgeschüttelt, sich angekleidet und sind aus dem Wasser gestiegen. Herr des wasserumgebenen Arangam! Dein Diener namens Tondaradippodi erscheint mit Girlanden-Tulasi und Korb an der Schulter. Erbarme dich seiner als eines Schutzbedürftigen und mache ihn zum Diener deiner Diener. Erwache huldvoll von deinem Lager!
Tiruppan: Amalan Adipiran – die Schau der göttlichen Gestalt (927–936)
927. Der Unbefleckte, ursprüngliche Wohltäter, hat mich zum Diener seiner Diener gemacht. Der Reine, König der Himmlischen, Herr des duftenden Venkatam, der Makellose, vollkommen Reine, gerechte Himmelsfürst, Herr des hoch ummauerten Arangam: Seine heiligen Lotusfüße sind gekommen und haben offenbar in meinen Augen Wohnung genommen.
928. Mit freudigem Herzen maß er die Welt aus; seine hohe Krone wuchs bis in den Weltenraum. Als Kakutstha entsandte er einst schreckliche Pfeile, die die angreifenden Nachtwanderer vernichteten. Mein Denken ist zu dem roten Gewand an den Hüften dieses Herrn von Arangam mit seinen duftenden Gärten gewandert.
929. Auf dem großen nördlichen Venkatam-Berg, wo Affen springen, steht er, damit die Himmlischen ihn zu den Gebetszeiten verehren. In Arangam ruht er auf der Schlange. Sein Gewand hat die Farbe der Abendröte; darüber liegt der schöne Nabel, aus dem er Brahma erschuf. Ist nicht dort das süße Leben im Herzen seines Dieners geborgen?
930. Er entsandte einen schrecklichen Pfeil und trieb den Herrn des kunstvoll ummauerten Lanka dahin, sodass seine zehn Köpfe fielen. Der Wogenfarbige ist der Herr von Arangam, wo große Bienen süß singen und mächtige Pfauen tanzen. Das Band um seinen heiligen Bauch ist in mein Herz eingezogen und bewegt sich darin.
931. Er schnitt die Bindung des schweren alten Karmas ab und machte mich zu seinem Vertrauten. Nicht nur das: Er trat in mich ein. Habe ich etwa große, strenge Askese vollbracht? Ich weiß es nicht. Ist es nicht die heilige, kettengeschmückte Brust des Herrn von Arangam, die mich in ihren Dienst genommen hat?
932. Er nahm dem Träger der schmalen weißen Mondsichel sein Leid. Der Vater wohnt in Arangam, umgeben von Gärten, in denen schön geflügelte Bienen leben. Seht seinen Hals, durch den er das Weltall, die Welten jenseits davon, die große Erde und die sieben mächtigen Berge ganz verschlang: Dieser Hals hat mich, seinen Diener, gerettet.
933. In seinen Händen liegen das gewundene Muschelhorn und der feurige Diskus. Sein Leib gleicht einem hohen Berg; die hohe Krone duftet von Tulasi. Unser Gebieter, der Schöne von Arangam, der Wunderbare auf dem Schlangenlager: Ach, sein roter Mund hat mein Denken geraubt!
934. Er riss den Leib des Asuras auf, der in gewaltiger Gestalt herangekommen war. Der ursprüngliche Herr bleibt selbst den Unsterblichen schwer erreichbar. Im Gesicht des Unbefleckten von Arangam liegen jene großen Augen: dunkel, weit ausgebreitet, glänzend, von roten Linien durchzogen und lang. Sie haben mich ganz außer mich gebracht.
935. Als kleiner Knabe auf dem Blatt des großen Banyanbaumes verschlang er die sieben Welten. Nun ruht er in Arangam auf dem Schlangenlager. Die prächtige große Edelsteinkette, die Perlengirlande und sein blauer Leib von grenzenloser Schönheit: Ach, sie haben mein Herz ganz in Besitz genommen!
936. Den Wolkenfarbigen, den Kuhhirten, dessen Mund Butter aß, den Räuber meines Herzens, den König der Himmlischen, den Schönen von Arangam, meinen Nektar: Die Augen, die ihn gesehen haben, sehen nichts anderes mehr.
Madhurakavi: Kanninun Siruttambu – Hingabe an Nammalvar (937–947)
937. Der große Wunderbare, mein Vater, ließ sich mit einer geknoteten, feinen, kurzen Schnur binden. Wenn ich mich nun dem Vollkommenen von Südkurukur zuwende und seinen Namen ausspreche, fließt jedes Mal Nektar über meine Zunge. Der Vollkommene von Kurukur ist hier Nammalvar; Madhurakavi richtet seine Hingabe ausdrücklich auf seinen Lehrer.
938. Indem ich ihn mit meiner Zunge immer wieder nannte, erlangte ich Freude. Wahrhaftig habe ich seine goldenen Füße erreicht. Ich kenne keine andere Gottheit als den Vollkommenen von Kurukur; seine süß klingenden Lieder singend werde ich umherziehen.
939. Auch wenn ich umherwandere, werde ich die schöne dunkle heilige Gestalt des Herrn der Götter sehen. Dieses Gute habe ich als Diener gewonnen, indem ich dem Vollkommenen der großen, freigebigen Stadt Kurukur zu eigen wurde.
940. Die vorzüglichen Kenner der vier Veden halten mich für gering. Darum ist Shatakopa, dessen Wesen es ist, mich als Mutter und Vater in seinen Dienst zu nehmen, mein vollkommener Herr.
941. Früher setzte ich mein Vertrauen auf den guten Besitz anderer und auf Frauen. Heute bin ich, sein Diener, klug geworden: Ich bin ein Liebender des Vollkommenen von Tirukkurukur mit seinen rotgoldenen Häusern.
942. Von heute an und durch sieben Geburten hindurch hat unser Herr mir gewährt, beständig seinen Ruhm zu preisen. Seht, der Vollkommene von Tirukkurukur mit seinen berggleichen Häusern wird mich niemals verachten.
943. Kari Maran, unser Herr, hat mich wahrgenommen und angenommen; in seiner Gnade hat er mein altes schweres Karma zerstreut. Ich werde davon sprechen, sodass alle acht Himmelsrichtungen es erfahren: von der Gnade Shatakopas mit seinem strahlenden Tamil.
944. Damit die Diener, die seine Gnade feiern, Freude erfahren, schenkte er ihnen den Sinn der schwer zugänglichen Veden. Aus Gnade sang er tausend süße tamilische Lieder. Seht, seine Gnade ist das Größte in dieser Welt.
945. Er sang den innersten Sinn der Veden der großen Vedakundigen so, dass er Bestand hat, und pflanzte ihn in mein Herz. Ist nicht die Liebe, mit der ich in den Dienst meines vollkommenen Herrn Shatakopa von würdigem Ruhm eingetreten bin, die eigentliche Frucht dieses Dienstes?
946. Auch wenn ihm daraus kein Nutzen entsteht und die Menschen ihm noch nicht nahestehen, richtet er ihr Handeln zum Guten aus und nimmt sie in seinen Dienst. Der Vollkommene von Kurukur, umgeben von Gärten voller Kuckucksrufe: Allein um die Liebe zu seinen dicht geschmückten Füßen bemühe ich mich.
947. Der Vollkommene der Stadt Südkurukur liebt alle, die bei ihm Zuflucht nehmen. Madhurakavi hat diese Worte aus Liebe zu ihm gesprochen. Seht: Wer ihnen vertraut, dessen Wohnstatt ist Vaikuntha.
Tamilischer Text in Transliteration: Verse 1–947
Schriftnahe Transliteration des unten wiedergegebenen tamilischen Textes; keine Umschrift der deutschen Aussprache. Die Gesamtzahlen stehen vor den Versen, lokale Quellenzahlen am Versende.
Tiruppallandu: Viele Jahre Heil! (1–12)
1. pallāṇṭu pallāṇṭu pallāyirattāṇṭu
palakōṭinūṟāyiram
mallāṇṭatiṇtōḷmaṇivaṇṇā. uṉ
cevvaṭicevvitirukkāppu. (1)
2. aṭiyōmōṭum niṉṉoṭum pirivu iṉṟi
āyiram pallāṇṭu
viṭivāy niṉ vala mārviṉil vāḻkiṉṟa
maṅkaiyum pallāṇṭu
vaṭivār cōti valattu uṟaiyum cuṭar
āḻiyum pallāṇṭu
paṭaipōr pukku muḻaṅkum ap pāñca
caṉṉiyamum pallāṇṭē (1)
3. vāḻāṭpaṭṭu niṉṟīr uḷḷīrēl vantu
maṇṇum maṇamum koṇmiṉ
kūḻāṭpaṭṭu niṉṟīrkaḷai eṅkaḷ
kuḻuviṉiṟ pukutaloṭṭōm
ēḻāṭkālum paḻippu ilōm nāṅkaḷ
irākkatar vāḻ ilaṅkai
pāḻāḷ ākap paṭai porutāṉukkup
pallāṇṭu kūṟutumē (2)
4. ēṭu nilattil iṭuvataṉ muṉṉam vantu
eṅkaḷ kuḻām pukuntu
kūṭu maṉam uṭaiyīrkaḷ varampu oḻi
vantu ollaik kūṭumiṉō
nāṭum nakaramum naṉku aṟiya namō
nārāyaṇāya eṉṟu
pāṭu maṉam uṭaip pattaruḷḷīr vantu
pallāṇṭu kūṟumiṉē (3)
5. aṇṭak kulattukku atipati āki
acurar irākkatarai
iṇṭak kulattai eṭuttuk kaḷainta
iruṭikēcaṉ taṉakku
toṇṭak kulattil uḷḷīr vantu aṭitoḻutu
āyira nāmam collip
paṇṭaik kulattait tavirntu pallāṇṭu pal
lāyirattāṇṭu eṉmiṉē (4)
6. entai tantai tantai tantai tam mūttappaṉ
ēḻpaṭikāl toṭaṅki
vantu vaḻivaḻi āṭceykiṉṟōm tiru
vōṇat tiruviḻavil
antiyam pōtil ariyuru āki
ariyai aḻittavaṉaip
pantaṉai tīrap pallāṇṭu pallāyirat
tāṇṭu eṉṟu pāṭutumē (5)
7. tīyiṟ polikiṉṟa ceñcuṭar āḻi
tikaḻ tiruccakkarattiṉ
kōyiṟ poṟiyālē oṟṟuṇṭu niṉṟu
kuṭikuṭi āṭceykiṉṟōm
māyap porupaṭai vāṇaṉai āyiran
tōḷum poḻi kuruti
pāyac cuḻaṟṟiya āḻi vallāṉukkup
pallāṇṭu kūṟutumē (6)
8. neyyiṭai nallatōr cōṟum niyatamum
attāṇic cēvakamum
kai aṭaikkāyum kaḻuttukkup pūṇoṭu
kātukkuk kuṇṭalamum
meyyiṭa nallatōr cāntamum tantu eṉṉai
veḷḷuyir ākkavalla
paiyuṭai nākappakaik koṭiyāṉukkup
pallāṇṭu kūṟuvaṉē (7)
9. uṭuttuk kaḷainta niṉ pītaka āṭai
uṭuttu kalattatu uṇṭu
toṭutta tuḻāymalarcūṭik kaḷaintaṉa
cūṭum ittoṇṭarkaḷōm
viṭutta ticaik karumam tiruttit tiru
vōṇat tiruviḻavil
paṭutta pain nākaṉaip paḷḷi koṇṭāṉukkup
pallāṇṭu kūṟutumē (8)
10. ennāḷ emperumāṉ uṉtaṉakku aṭi
yōm eṉṟu eḻuttuppaṭṭa
annāḷē aṭiyōṅkaḷ aṭikkuṭil
vīṭupeṟṟu uyntatu kāṇ
cennāḷ tōṟṟit tiru maturaiyiṟ
cilai kuṉittu aintalaiya
painnākat talaip pāyntavaṉē uṉṉaip
pallāṇṭu kūṟutumē (9)
11. alvaḻakku oṉṟum illā aṇi kōṭṭiyar
kōṉ apimāṉatuṅkaṉ
celvaṉaip pōla tirumālē nāṉum
uṉakkup paḻa aṭiyēṉ
nal vakaiyāl namō nārāyaṇā eṉṟu
nāmam pala paravi
pal vakaiyālum pavittiraṉē uṉṉaip
pallāṇṭu kūṟuvaṉē (10)
12. pallāṇṭu eṉṟu pavittiraṉaip para
mēṭṭiyaic cārṅkam eṉṉum
vil āṇṭāṉ taṉṉai villiputtūr viṭṭu
cittaṉ virumpiya col
nal āṇṭu eṉṟu naviṉṟu uraippār namō
nārāyaṇāya eṉṟu
pallāṇṭum paramātmaṉaic cūḻntiruntu
ēttuvar pallāṇṭē (11)
Periyalvar Tirumoli 1.1: Die Geburt Krishnas (13–22)
13. vaṇṇa māṭaṅkaḷ cūḻ tirukkōṭṭiyūrk
kaṇṇaṉ kēcavaṉ nampi piṟantiṉil
eṇṇey cuṇṇam etiretir tūviṭak
kaṇṇaṉ muṟṟam kalantu aḷaṟu āyiṟṟē (1)
14. ōṭuvār viḻuvār ukantu ālippār
nāṭuvār nampirāṉ eṅkuttāṉ eṉpār
pāṭuvārkaḷum palpaṟai koṭṭa niṉṟu
āṭuvārkaḷum āyiṟṟu āyppāṭiyē (2)
15. pēṇic cīr uṭaip piḷḷai piṟantiṉil
kāṇat tām pukuvār pukkup pōtuvār
āṇ oppār ivaṉ nēr illai kāṇ tiru-
vōṇattāṉ ulaku āḷum eṉpārkaḷē (3)
16. uṟiyai muṟṟattu uruṭṭi niṉṟu āṭuvār
naṟuney pāl tayir naṉṟākat tūvuvār
ceṟi meṉ kūntal aviḻat tiḷaittu eṅkum
aṟivu aḻintaṉar āyppāṭi āyarē (4)
17. koṇṭa tāḷ uṟi kōlak koṭumaḻut
taṇṭiṉar paṟiyōlaic cayaṉattar
viṇṭa mullaiyarumpu aṉṉa palliṉar
aṇṭar miṇṭip pukuntu neyyāṭiṉār (5)
18. kaiyum kālum nimirttuk kaṭāra nīr
paiya āṭṭip pacuñ ciṟu mañcaḷāl
aiya nā vaḻittāḷukku aṅkāntiṭa
vaiyam ēḻum kaṇṭāḷ piḷḷai vāyuḷē (6)
19. vāyuḷ vaiyakam kaṇṭa maṭanallār
āyar puttiraṉ allaṉ arunteyvam
pāya cīr uṭaip paṇpu uṭaip pālakaṉ
māyaṉ eṉṟu makiḻntaṉar mātarē (7)
20. pattu nāḷum kaṭanta iraṇṭām nāḷ
et ticaiyum cayamaram kōṭittu
matta mā malai tāṅkiya maintaṉai
uttāṉam ceytu ukantaṉar āyarē (8)
21. kiṭakkil toṭṭil kiḻiya utaittiṭum
eṭuttuk koḷḷil maruṅkai iṟuttiṭum
oṭukkip pulkil utarattē pāyntiṭum
miṭukku ilāmaiyāl nāṉ melintēṉ naṅkāya (9)
22. cennel ār vayal cūḻ tirukkōṭṭiyūr
maṉṉu nāraṇaṉ nampi piṟantamai
miṉṉu nūl viṭṭucittaṉ viritta ip
paṉṉu pāṭal vallārkku illai pāvamē (10)
1.2: Die Schönheit des Kindes – von den Füßen bis zum Haar (23–43)
23. cītak kaṭaluḷ amutu aṉṉa tēvaki
kōtaik kuḻalāḷ acōtaikkup pōttanta
pētaik kuḻavi piṭittuc cuvaittu uṇṇum
pātak kamalaṅkaḷ kāṇīrē
pavaḷa vāyīr vantu kāṇīrē (1)
24. muttum maṇiyum vayiramum naṉpoṉṉum
tattip patittut talaippeytāṟ pōl eṅkum
pattu viralum maṇivaṇṇaṉ pātaṅkaḷ
ottiṭṭu iruntavā kāṇīrē
oṇṇutalīr vantu kāṇīrē (2)
25. paṇaittōḷ iḷa āycci pāl pāynta koṅkai
aṇaittu āra uṇṭu kiṭanta ip piḷḷai
iṇaikkālil veḷḷit taḷai niṉṟu ilaṅkum
kaṇaikkāl iruntavā kāṇīrē
kārikaiyīr vantu kāṇīrē (3)
26. uḻantāḷ naṟuney orōr taṭā uṇṇa
iḻantāḷ eriviṉāl īrttu eḻil mattiṉ
paḻantāmpāl ōcca payattāl tavaḻntāṉ
muḻantāḷ iruntavā kāṇīrē
mukiḻmulaiyīr vantu kāṇīrē (4)
27. piṟaṅkiya pēycci mulai cuvaittu uṇṭiṭṭu
uṟaṅkuvāṉ pōlē kiṭanta ippiḷḷai
maṟam koḷ iraṇiyaṉ mārvai muṉ kīṇṭāṉ
kuṟaṅkukaḷai vantu kāṇīrē
kuvimulaiyīr vantu kāṇīrē (5)
28. mattak kaḷiṟṟu vacutēvar tammuṭaic
cittam piriyāta tēvakitaṉ vayiṟṟil
attattiṉ pattām nāḷ tōṉṟiya accutaṉ
muttam iruntavā kāṇīrē
mukiḻnakaiyīr vantu kāṇīrē (6)
29. iruṅkai matakaḷiṟu īrkkiṉṟavaṉaip
paruṅkip paṟittukkoṇṭu ōṭum paramaṉtaṉ
neruṅku pavaḷamum nērnāṇum muttum
maruṅkum iruntavā kāṇīrē
vāṇutalīr vantu kāṇīrē (7)
30. vanta matalaik kuḻāttai valiceytu
tantak kaḷiṟu pōl tāṉē viḷaiyāṭum
nantaṉ matalaikku naṉṟum aḻakiya
unti iruntavā kāṇīrē
oḷiyiḻaiyīr vantu kāṇīrē (8)
31. atiruṅ kaṭalniṟa vaṇṇaṉai āycci
maturamulai ūṭṭi vañcittu vaittup
pataṟap paṭāmē paḻan tāmpāl ārtta
utaram iruntavā kāṇīrē
oḷivaḷaiyīr vantu kāṇīrē (9)
32. peru mā uraliṟ piṇippuṇṭu iruntu aṅku
iru mā marutam iṟutta ip piḷḷai
kuru mā maṇippūṇ kulāvit tikaḻum
tirumārvu iruntavā kāṇīrē
cēyiḻaiyīr vantu kāṇīrē (10)
33. nāḷkaḷ ōr nālaintu tiṅkaḷ aḷavilē
tāḷai nimirttuc cakaṭattaic cāṭippōy
vāḷ koḷ vaḷaieyiṟṟu āruyir vavviṉāṉ
tōḷkaḷ iruntavā kāṇīrē
curikuḻalīr vantu kāṇīrē (11)
34. mait taṭaṅkaṇṇi yacōtai vaḷarkkiṉṟa
ceyttalai nīla niṟattuc ciṟuppiḷḷai
neyttalai nēmiyum caṅkum nilāviya
kaittalaṅkaḷ vantu kāṇīrē
kaṉaṅkuḻaiyīr vantu kāṇīrē (12)
35. vaṇṭu amar pūṅkuḻal āycci makaṉākak
koṇṭu vaḷarkkiṉṟa kōvalak kuṭṭaṟku
aṇṭamum nāṭum aṭaṅka viḻuṅkiya
kaṇṭam iruntavā kāṇīrē
kārikaiyīr vantu kāṇīrē (13)
36. em toṇṭai vāyc ciṅkam vā eṉṟu eṭuttukkoṇṭu
an toṇṭai vāy amutu ātarittu āycciyar
tam toṇṭai vāyāl tarukkip parukum ic
cen toṇṭai vāy vantu kāṇīrē
cēyiḻaiyīr vantu kāṇīrē (14)
37. nōkki yacōtai nuṇukkiya mañcaḷāl
nākku vaḻittu nīrāṭṭum in nampikku
vākkum nayaṉamum vāyum muṟuvalum
mūkkum iruntavā kāṇīrē
moykuḻalīr vantu kāṇīrē (15)
38. viṇ koḷ amararkaḷ vētaṉai tīra muṉ
maṇ koḷ vacutēvartam makaṉāy vantu
tiṇ koḷ acurarait tēya vaḷarkiṉṟāṉ
kaṇkaḷ iruntavā kāṇīrē
kaṉavaḷaiyīr vantu kāṇīrē (16)
39. paruvam nirampāmē pārellām uyyat
tiruviṉ vaṭivu okkum tēvaki peṟṟa
uruvu kariya oḷi maṇivaṇṇaṉ
puruvam iruntavā kāṇīrē
pūṇmulaiyīr vantu kāṇīrē (17)
40. maṇṇum malaiyum kaṭalum ulaku ēḻum
uṇṇun tiṟattu makiḻntu uṇṇum piḷḷaikku
vaṇṇam eḻilkoḷ makarakkuḻai ivai
tiṇṇam iruntavā kāṇīrē
cēyiḻaiyīr vantu kāṇīrē (18)
41. muṟṟilum tūtaiyum muṉkaimēl pūvaiyum
ciṟṟil iḻaittut tiritaruvōrkaḷaip
paṟṟip paṟittukkoṇṭu ōṭum paramaṉtaṉ
neṟṟi iruntavā kāṇīrē
nēriḻaiyīr vantu kāṇīrē (19)
42. aḻakiya paimpoṉṉiṉ kōl aṅkaik koṇṭu
kaḻalkaḷ cataṅkai kalantu eṅkum ārppa
maḻa kaṉṟiṉaṅkaḷ maṟittut tirivāṉ
kuḻalkaḷ iruntavā kāṇīrē
kuvimulaiyīr vantu kāṇīrē (20)
43. curuppār kuḻali yacōtai muṉ coṉṉa
tirup pātakēcattait teṉputuvaip paṭṭaṉ
viruppāl uraitta irupatōṭu oṉṟum
uraippār pōy vaikuntattu oṉṟiyirupparē (21)
1.3: Das Wiegenlied (44–53)
44. māṇikkam kaṭṭi vayiram iṭai kaṭṭi
āṇip poṉṉāl ceyta vaṇṇac ciṟuttoṭṭil
pēṇi uṉakkup piramaṉ viṭutantāṉ
māṇik kuṟaḷaṉē tālēlō
vaiyam aḷantāṉē tālēlō (1)
45. uṭaiyār kaṉamaṇiyōṭu oṇ mātuḷampū
iṭai viravik kōtta eḻiṟ teḻkiṉōṭum
viṭai ēṟu kāpāli īcaṉ viṭutantāṉ
uṭaiyāy aḻēl aḻēl tālēlō
ulakam aḷantāṉē tālēlō (2)
46. eṉtampirāṉār eḻiṟ tirumārvaṟkuc
cantam aḻakiya tāmarait tāḷaṟku
intiraṉ tāṉum eḻil uṭaik kiṇkiṇi
tantu uvaṉāy niṉṟāṉ tālēlō
tāmaraik kaṇṇaṉē tālēlō (3)
47. caṅkiṉ valampuriyum cēvaṭik kiṇkiṇiyum
aṅkaic carivaḷaiyum nāṇum araittoṭarum
aṅkaṇ vicumpil amararkaḷ pōttantār
ceṅkaṇ karumukilē tālēlō
tēvaki ciṅkamē tālēlō (4)
48. eḻil ār tirumārvukku ēṟkum ivai eṉṟu
aḻakiya aimpaṭaiyum āramum koṇṭu
vaḻu il koṭaiyāṉ vayicciravaṇaṉ
toḻutu uvaṉāy niṉṟāṉ tālēlō
tūmaṇi vaṇṇaṉē tālēlō (5)
49. ōtak kaṭaliṉ oḷimuttiṉ āramum
cātip pavaḷamum cantac carivaḷaiyum
mā takka eṉṟu varuṇaṉ viṭutantāṉ
cōtic cuṭar muṭiyāy tālēlō
cuntarat tōḷaṉē tālēlō (6)
50. kāṉ ār naṟuntuḻāy kaiceyta kaṇṇiyum
vāṉ ār ceḻuñcōlaik kaṟpakattiṉ vācikaiyum
tēṉ ār malarmēl tirumaṅkai pōttantāḷ
kōṉē aḻēl aḻēl tālēlō
kuṭantaik kiṭantāṉē tālēlō (7)
51. kaccoṭu poṟcurikai kāmpu kaṉakavaḷai
ucci maṇiccuṭṭi oṇtāḷ niraip poṟpū
accutaṉukku eṉṟu avaṉiyāḷ pōttantāḷ
naccumulai uṇṭāy tālēlō
nārāyaṇā aḻēl tālēlō (8)
52. mey timirum nāṉap poṭiyoṭu mañcaḷum
ceyya taṭaṅkaṇṇukku añcaṉamum cinturamum
veyya kalaippāki koṇṭu uvaḷāy niṉṟāḷ
aiyā aḻēl aḻēl tālēlō
araṅkattu aṇaiyāṉē tālēlō (9)
53. vañcaṉaiyāl vanta pēycci mulai uṇṭa
añcaṉa vaṇṇaṉai āycci tālāṭṭiya
ceñcol maṟaiyavar cēr putuvaip paṭṭaṉ col
eñcāmai vallavarkku illai iṭartāṉē (10)
1.4: Die Mutter ruft den Mond (54–63)
54. taṉmukattuc cuṭṭi tūṅkat tūṅkat tavaḻntu pōyp
poṉmukak kiṇkiṇi ārppap puḻuti aḷaikiṉṟāṉ
eṉmakaṉ kōvintaṉ kūttiṉai iḷa mā matī
niṉmukam kaṇṇuḷa ākil nī iṅkē nōkkip pō (1)
55. eṉ ciṟukkuṭṭaṉ eṉakku or iṉṉamutu empirāṉ
taṉ ciṟukkaikaḷāl kāṭṭik kāṭṭi aḻaikkiṉṟāṉ
añcaṉa vaṇṇaṉōṭu āṭal āṭa uṟutiyēl
mañcil maṟaiyātē mā matī makiḻntu ōṭi vā (2)
56. cuṟṟum oḷivaṭṭam cūḻntu cōti parantu eṅkum
ettaṉai ceyyilum eṉmakaṉ mukam nērovvāy
vittakaṉ vēṅkaṭa vāṇaṉ uṉṉai viḷikkiṉṟa
kaittalam nōvāmē ampulī kaṭitu ōṭi vā (3)
57. cakkarak kaiyaṉ taṭaṅkaṇṇāl malara viḻittu
okkalaimēl iruntu uṉṉaiyē cuṭṭik kāṭṭum kāṇ
takkatu aṟitiyēl cantirā calam ceyyātē
makkaṭ peṟāta malaṭaṉ allaiyēl vā kaṇṭāy (4)
58. aḻakiya vāyil amuta ūṟal teḷivuṟa
maḻalai muṟṟāta iḷañcollāl uṉṉaik kūkiṉṟāṉ
kuḻakaṉ cirītaraṉ kūvak kūva nī pōtiyēl
puḻaiyila ākātē niṉcevi pukar mā matī (5)
59. taṇṭoṭu cakkaram cārṅkam ēntum taṭakkaiyaṉ
kaṇ tuyilkoḷḷak karutik koṭṭāvi koḷkiṉṟāṉ
uṇṭa mulaippāl aṟā kaṇṭāy uṟaṅ kāviṭil
viṇtaṉil maṉṉiya mā matī viraintu ōṭi vā (6)
60. pālakaṉ eṉṟu paripavam ceyyēl paṇṭu ōr nāḷ
āliṉ ilai vaḷarnta ciṟukkaṉ avaṉ ivaṉ
mēl eḻap pāyntu piṭittukkoḷḷum vekuḷumēl
mālai matiyātē mā matī makiḻntu ōṭi vā (7)
61. ciṟiyaṉ eṉṟu eṉ iḷañ ciṅkattai ikaḻēl kaṇṭāy
ciṟumaiyiṉ vārttaiyai māvaliyiṭaic ceṉṟu kēḷ
ciṟumaip piḻai koḷḷil nīyum uṉ tēvaikku uriyai kāṇ
niṟaimatī neṭumāl viraintu uṉṉaik kūkiṉṟāṉ (8)
62. tāḻiyil veṇṇey taṭaṅkai āra viḻuṅkiya
pēḻai vayiṟṟu empirāṉ kaṇṭāy uṉṉaik kūkiṉṟāṉ
āḻikoṇṭu uṉṉai eṟiyum aiyuṟavu illai kāṇ
vāḻa uṟutiyēl mā matī makiḻntu ōṭi vā (9)
63. maittaṭaṅ kaṇṇi yacōtai taṉmakaṉukku ivai
ottaṉa colli uraitta māṟṟam oḷiputtūr
vittakaṉ viṭṭucittaṉ viritta tamiḻ ivai
ettaṉaiyum colla vallavarkku iṭar illaiyē (10)
1.5: Das Sengirai-Spiel (64–74)
64. uyya ulaku paṭaittu uṇṭa maṇivayiṟā
ūḻitoṟu ūḻi pala āliṉ ilaiyataṉmēl
paiya uyōku-tuyil koṇṭa paramparaṉē
paṅkaya nīḷ nayaṉattu añcaṉa mēṉiyaṉē
ceyyavaḷ niṉ akalam cēmam eṉak karuti
celvu poli makarak kātu tikaḻntu ilaka
aiya eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (1)
65. kōḷariyiṉ uruvaṅ koṇṭu avuṇaṉ uṭalam
kuruti kuḻampi eḻa kūr ukirāl kuṭaivāy
mīḷa avaṉmakaṉai meymmai koḷak karuti
mēlai amararpati mikku vekuṇṭu varak
kāḷa naṉ mēkamavai kalloṭu kāl poḻiyak
karuti varai kuṭaiyāk kālikaḷ kāppavaṉē
āḷa eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (2)
66. nammuṭai nāyakaṉē nāṉmaṟaiyiṉ poruḷē
nāviyuḷ naṟkamala nāṉmukaṉukku orukāl
tammaṉai āṉavaṉē taraṇi talamuḻutum
tārakaiyiṉ ulakum taṭavi ataṉ puṟamum
vimma vaḷarntavaṉē vēḻamum ēḻ viṭaiyum
viraviya vēlaitaṉuḷ veṉṟu varumavaṉē
amma eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (3)
67. vāṉavartām makiḻa vaṉ cakaṭam uruḷa
vañca mulaippēyiṉ nañcam atu uṇṭavaṉē
kāṉaka val viḷaviṉ kāy utirak karutik
kaṉṟu atu koṇṭu eṟiyum karuniṟa eṉkaṉṟē
tēṉukaṉum muraṉum tiṇtiṟal vennarakaṉ
eṉpavar tām maṭiyac ceru atirac cellum
āṉai eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (4)
68. mattu aḷavun tayirum vārkuḻal naṉmaṭavār
vaittaṉa ney kaḷavāl vāri viḻuṅki oruṅku
otta iṇaimarutam uṉṉiya vantavarai
ūru karattiṉoṭum untiya ventiṟalōy
muttiṉ iḷamuṟuval muṟṟa varuvataṉmuṉ
muṉṉa mukattu aṇiār moykuḻalkaḷ alaiya
atta eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (5)
69. kāya malarniṟavā karumukil pōl uruvā
kāṉaka mā maṭuviṟ kāḷiyaṉ ucciyilē
tūya naṭam payilum cuntara eṉciṟuvā
tuṅka matakkariyiṉ kompu paṟittavaṉē
āyam aṟintu poruvāṉ etirvanta mallai
antaram iṉṟi aḻittu āṭiya tāḷiṇaiyāy
āya eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (6)
70. tuppu uṭai āyarkaḷ tam col vaḻuvātu orukāl
tūya karuṅkuḻal naṟ tōkaimayil aṉaiya
nappiṉaitaṉ tiṟamā nal viṭai ēḻ aviya
nalla tiṟal uṭaiya nātaṉum āṉavaṉē
tappiṉa piḷḷaikaḷait taṉamiku cōtipukat
taṉi oru tēr kaṭavittāyoṭu kūṭṭiya eṉ
appa eṉakku orukāl āṭuka ceṅkīrai
āyarkaḷ pōrēṟē āṭuka āṭukavē (7)
71. uṉṉaiyum okkalaiyiṟ koṇṭu tam il maruvi
uṉṉoṭu taṅkaḷ karuttu āyiṉa ceytu varum
kaṉṉiyarum makiḻa kaṇṭavar kaṇkuḷira
kaṟṟavar teṟṟivara peṟṟa eṉakku aruḷi
maṉṉu kuṟuṅkuṭiyāy veḷḷaṟaiyāy matil cūḻ
cōlaimalaikku aracē kaṇṇapurattu amutē
eṉ avalam kaḷaivāy āṭuka ceṅkīrai
ēḻ ulakum uṭaiyāy āṭuka āṭukavē (8)
72. pāloṭu ney tayir oṇ cāntoṭu caṇpakamum
paṅkayam nalla karuppūramum nāṟi vara
kōla naṟumpavaḷac centuvar vāyiṉiṭaik
kōmaḷa veḷḷimuḷai pōl cila pal ilaka
nīla niṟattu aḻakār aimpaṭaiyiṉ naṭuvē
niṉ kaṉivāy amutam iṟṟu muṟintu viḻa
ēlum maṟaipporuḷē āṭuka ceṅkīrai
ēḻ ulakum uṭaiyāy āṭuka āṭukavē (9)
73. ceṅkamalak kaḻaliṟ ciṟṟitaḻ pōl viraliṟ
cēr tikaḻ āḻikaḷum kiṇkiṇiyum araiyiṟ
taṅkiya poṉvaṭamum tāḷa naṉ mātuḷaiyiṉ
pūvoṭu poṉmaṇiyum mōtiramum kiṟiyum
maṅkala aimpaṭaiyum tōḷvaḷaiyum kuḻaiyum
makaramum vāḷikaḷum cuṭṭiyum ottu ilaka
eṅkaḷ kuṭikku aracē āṭuka ceṅkīrai
ēḻ ulakum uṭaiyāy āṭuka āṭukavē (10)
74. aṉṉamum miṉ uruvum āḷariyum kuṟaḷum
āmaiyum āṉavaṉē āyarkaḷ nāyakaṉē
eṉ avalam kaḷaivāy āṭuka ceṅkīrai
ēḻ ulakum uṭaiyāy āṭuka āṭuka eṉṟu
aṉṉanaṭai maṭavāḷ acōtai ukanta paricu
āṉa pukaḻp putuvaip paṭṭaṉ uraitta tamiḻ
iṉṉicai mālaikaḷ ip pattum vallār ulakil
eṇticaiyum pukaḻ mikku iṉpam atu eytuvarē (11)
1.6: Klatsche in die Hände! (75–85)
75. māṇikkak kiṇkiṇi ārppa maruṅkiṉ mēl
āṇip poṉṉāṟ ceyta āypoṉ uṭai maṇi
pēṇi pavaḷavāy muttuilaṅka paṇṭu
kāṇi koṇṭa kaikaḷāl cappāṇi
karuṅkuḻaṟ kuṭṭaṉē cappāṇi (1)
76. poṉ araināṇoṭu māṇikkak kiṇkiṇi
taṉ arai āṭa taṉic cuṭṭi tāḻntu āṭa
eṉ arai mēlniṉṟu iḻintu uṅkaḷ āyartam
maṉ araimēl koṭṭāy cappāṇi
māyavaṉē koṭṭāy cappāṇi (2)
77. pal maṇi muttu iṉpavaḷam patittaṉṉa
eṉ maṇivaṇṇaṉ ilaṅku poṟ tōṭṭiṉ mēl
niṉ maṇivāy muttu ilaṅka niṉ ammaitaṉ
ammaṇi mēl koṭṭāy cappāṇi
āḻiyaṅ kaiyaṉē cappāṇi (3)
78. tū nilāmuṟṟattē pōntu viḷaiyāṭa
vāṉ nilā ampulī cantirā vā eṉṟu
nī nilā niṟ pukaḻāniṉṟa āyartam
kō nilāva koṭṭāy cappāṇi
kuṭantaik kiṭantāṉē cappāṇi (4)
79. puṭṭiyiṟ cēṟum puḻutiyum koṇṭuvantu
aṭṭi amukki akam pukku aṟiyāmē
caṭṭit tayirum taṭāviṉil veṇṇeyum uṇ
paṭṭik kaṉṟē koṭṭāy cappāṇi
paṟpanāpā koṭṭāy cappāṇi (5)
80. tārittu nūṟṟuvar tantai coṟ koḷḷātu
pōr uyttu vantu pukuntavar maṇ āḷap
pāritta maṉṉar paṭap pañcavarkku aṉṟu
tēr uytta kaikaḷāl cappāṇi
tēvaki ciṅkamē cappāṇi (6)
81. parantiṭṭu niṉṟa paṭukaṭal taṉṉai
irantiṭṭa kaimmēl eṟitirai mōtak
karantiṭṭu niṉṟa kaṭalaik kalaṅkac
caran toṭṭa kaikaḷāl cappāṇi
cārṅka viṟkaiyaṉē cappāṇi (7)
82. kurakku iṉattālē kuraikaṭal taṉṉai
nerukki aṇai kaṭṭi nīḷ nīr ilaṅkai
arakkar aviya aṭu kaṇaiyālē
nerukkiya kaikaḷāl cappāṇi
nēmiyaṅ kaiyaṉē cappāṇi (8)
83. aḷantu iṭṭa tūṇai avaṉ taṭṭa āṅkē
vaḷarntiṭṭu vāḷ ukirc ciṅka uruvāy
uḷan toṭṭu iraṇiyaṉ oṇmārvu akalam
piḷantiṭṭa kaikaḷāl cappāṇi
pēy mulai uṇṭāṉē cappāṇi (9)
84. aṭaintiṭṭu amararkaḷ āḻkaṭal taṉṉai
miṭaintiṭṭu mantaram mattāka nāṭṭi
vaṭam cuṟṟi vācuki vaṉkayiṟu ākak
kaṭaintiṭṭa kaikaḷāl cappāṇi
kārmukil vaṇṇaṉē cappāṇi (10)
85. āṭkoḷḷat tōṉṟiya āyartam kōviṉai
nāṭkamaḻ pūmpoḻil villiputtūrp paṭṭaṉ
vēṭkaiyāl coṉṉa cappāṇi īraintum
vēṭkaiyiṉāl colluvār viṉai pōtumē (11)
1.7: Die ersten Schritte (86–96)
86. toṭar caṅkilikai calār-pilār eṉṉat
tūṅku poṉmaṇi olippap
paṭu mummatap puṉal cōra vāraṇam
paiya niṉṟu ūrvatu pōl
uṭaṉ kūṭik kiṇkiṇi āravārippa
uṭai maṇi paṟai kaṟaṅka
taṭan tāḷiṇai koṇṭu cārṅkapāṇi
taḷarnaṭai naṭavāṉō (1)
87. cekkariṭai nuṉikkompiṟ tōṉṟum
ciṟupiṟai muḷaip pōla
nakka cen tuvarvāyt tiṇṇai mītē
naḷir veṇpal muḷai ilaka
akkuvaṭam uṭuttu āmaittāli
pūṇṭa aṉantacayaṉaṉ
takka mā maṇivaṇṇaṉ vācutēvaṉ
taḷarnaṭai naṭavāṉō (2)
88. miṉṉuk koṭiyum ōr veṇ tiṅkaḷum
cūḻ parivēṭamumāyp
piṉṉaṟ tulaṅkum aracilaiyum
pītakac ciṟṟāṭaiyoṭum
miṉṉiṟ polinta ōr kārmukil pōlak
kaḻuttiṉiṟ kāṟaiyoṭum
taṉṉiṟ polinta iruṭikēcaṉ
taḷarnaṭai naṭavāṉō (3)
89. kaṉṉaṟ kuṭam tiṟantāl ottu ūṟik
kaṇakaṇa cirittu uvantu
muṉ vantu niṉṟu muttam tarum eṉ
mukilvaṇṇaṉ tirumārvaṉ
taṉṉaip peṟṟēṟkut taṉvāy amutam
tantu eṉṉait taḷirppikkiṉṟāṉ
taṉ eṟṟu māṟṟalar talaikaḷ mītē
taḷarnaṭai naṭavāṉō (4)
90. muṉ nal ōr veḷḷip perumalaik kuṭṭaṉ
moṭumoṭu viraintu ōṭap
piṉṉait toṭarntatu ōr karumalaik kuṭṭaṉ
peyarntu aṭiyiṭuvatu pōl
paṉṉi ulakam paravi ōvāp pukaḻp
palatēvaṉ eṉṉum
taṉ nampi ōṭap piṉ kūṭac celvāṉ
taḷarnaṭai naṭavāṉō (5)
91. oru kāliṟ caṅku oru kāliṟ cakkaram
uḷḷaṭi poṟittu amainta
iru kāluṅ koṇṭu aṅku aṅku eḻutiṉāṟpōl
ilacciṉai paṭa naṭantu
perukāniṉṟa iṉpa-veḷḷattiṉmēl
piṉṉaiyum peytu peytu
taru kārk kaṭalvaṇṇaṉ kāmar tātai
taḷarnaṭai naṭavāṉō (6)
92. paṭar paṅkaiya malarvāy nekiḻap
paṉi paṭu ciṟutuḷi pōl
iṭaṅ koṇṭa cevvāy ūṟi ūṟi
iṟṟu iṟṟu vīḻaniṉṟu
kaṭuñ cēk kaḻuttiṉ maṇikkural pōl
uṭai maṇi kaṇakaṇeṉa
taṭan tāḷiṇai koṇṭu cāraṅkapāṇi
taḷarnaṭai naṭavāṉō (7)
93. pakkam karuñ ciṟuppāṟai mītē
aruvikaḷ pakarntaṉaiya
akkuvaṭam iḻintu ēṟit tāḻa
aṇi alkul puṭai peyara
makkaḷ ulakiṉiṟ peytu aṟiyā
maṇik kuḻavi uruviṉ
takka mā maṇivaṇṇaṉ vācutēvaṉ
taḷarnaṭai naṭavāṉō (8)
94. veṇ puḻuti mēṟ peytukoṇṭu aḷaintatu ōr
vēḻattiṉ karuṅkaṉṟu pōl
teṇ puḻutiyāṭi tirivikkiramaṉ
ciṟu pukarpaṭa viyarttu
oṇ pōtu alarkamalac ciṟukkāl uṟaittu
oṉṟum nōvāmē
taṇ pōtu koṇṭa taviciṉ mītē
taḷarnaṭai naṭavāṉō (9)
95. tirai nīrc cantira maṇṭalam pōlac
ceṅkaṇmāl kēcavaṉ taṉ
tiru nīr mukattut tulaṅku cuṭṭi
tikaḻntu eṅkum puṭaipeyara
peru nīrt tirai eḻu kaṅkaiyilum
periyatōr tīrtta palam
taru nīrc ciṟuccaṇṇam tuḷḷam cōrat
taḷarnaṭai naṭavāṉō (10)
96. āyar kulattiṉil vantu tōṉṟiya
añcaṉavaṇṇaṉ taṉṉait
tāyar makiḻa oṉṉār taḷarat
taḷarnaṭai naṭantataṉai
vēyar pukaḻ viṭṭucittaṉ cīrāl
virittaṉa uraikkavallār
māyaṉ maṇivaṇṇaṉ tāḷ paṇiyum
makkaḷaip peṟuvarkaḷē (11)
1.8: Komm in meine Arme! (97–107)
97. poṉ iyal kiṇkiṇi cuṭṭi puṟaṅ kaṭṭit
taṉ iyal ōcai calaṉ-calaṉ eṉṟiṭa
miṉ iyal mēkam viraintu etir vantāṟpōl
eṉ iṭaikku ōṭṭarā accō accō
emperumāṉ vārāy accō accō (1)
98. ceṅkamalap pūviṟ tēṉ uṇṇum vaṇṭē pōl
paṅkikaḷ vantu uṉ pavaḷavāy moyppa
caṅku vil vāḷ taṇṭu cakkaram ēntiya
aṅkaikaḷālē vantu accō accō
ārat taḻuvāy vantu accō accō (2)
99. pañcavar tūtaṉāyp pāratam kaiceytu
nañcu umiḻ nākam kiṭanta naṟ poykai pukku
añcap paṇattiṉmēl pāyntiṭṭu aruḷceyta
añcaṉavaṇṇaṉē accō accō
āyar perumāṉē accō accō (3)
100. nāṟiya cāntam namakku iṟai nalku eṉṉat
tēṟi avaḷum tiruvuṭampiṟ pūca
ūṟiya kūṉiṉai uḷḷē oṭuṅka aṉṟu
ēṟa uruviṉāy accō accō
emperumāṉ vārāy accō accō (4)
101. kaḻal maṉṉar cūḻak katir pōl viḷaṅki
eḻaluṟṟu mīṇṭē iruntu uṉṉai nōkkum
cuḻalai peritu uṭait tuccōtaṉaṉai
aḻala viḻittāṉē accō accō
āḻi aṅ kaiyaṉē accō accō (5)
102. pōr okkap paṇṇi ip pūmippoṟai tīrppāṉ
tēr okka ūrntāy ceḻuntār vicayaṟkāy
kār okku mēṉik karum peruṅ kaṇṇaṉē
ārat taḻuvāy vantu accō accō
āyarkaḷ pōrēṟē accō accō (6)
103. mikka perumpukaḻ māvali vēḷviyiṟ
takkatu itu aṉṟu eṉṟu tāṉam vilakkiya
cukkiraṉ kaṇṇait turumpāṟ kiḷaṟiya
cakkarak kaiyaṉē accō accō
caṅkam iṭattāṉē accō accō (7)
104. eṉ itu māyam? eṉ appaṉ aṟintilaṉ
muṉṉaiya vaṇṇamē koṇṭu aḷavāy eṉṉa
maṉṉu namuciyai vāṉiṟ cuḻaṟṟiya
miṉṉu muṭiyaṉē accō accō
vēṅkaṭavāṇaṉē accō accō (8)
105. kaṇṭa kaṭalum malaiyum ulaku ēḻum
muṇṭattukku āṟṟā mukilvaṇṇā ō eṉṟu
iṇṭaic caṭaimuṭi īcaṉ irakkoḷḷa
maṇṭai niṟaittāṉē accō accō
mārvil maṟuvaṉē accō accō (9)
106. tuṉṉiya pēriruḷ cūḻntu ulakai mūṭa
maṉṉiya nāṉmaṟai muṟṟum maṟaintiṭap
piṉ iv ulakiṉil pēriruḷ nīṅka aṉṟu
aṉṉamatu āṉāṉē accō accō
arumaṟai tantāṉē accō accō (10)
107. naccuvār muṉ niṟkum nārāyaṇaṉ taṉṉai
accō varuka eṉṟu āycci uraittaṉa
maccu aṇi māṭap putuvaikkōṉ paṭṭaṉ col
niccalum pāṭuvār nīḷ vicumpu āḷvarē (11)
1.9: Er umarmt mich von hinten (108–117)
108. vaṭṭu naṭuvē vaḷarkiṉṟa māṇikka-
moṭṭu nuṉaiyil muḷaikkiṉṟa muttē pōl
coṭṭuc coṭṭu eṉṉat tuḷikkat tuḷikka eṉ
kuṭṭaṉ vantu eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
kōvintaṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (1)
109. kiṇkiṇi kaṭṭik kiṟi kaṭṭik kaiyiṉiṟ
kaṅkaṇam iṭṭuk kaḻuttiṟ toṭar kaṭṭit
taṉ kaṇattālē catirā naṭantu vantu
eṉ kaṇṇaṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
empirāṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (2)
110. kattak katittuk kiṭanta peruñcelvam
ottup poruntikkoṇṭu uṇṇātu maṇ āḷvāṉ
kottut talaivaṉ kuṭikeṭat tōṉṟiya
attaṉ vantu eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
āyarkaḷ ēṟu eṉ puṟampulkuvāṉ (3)
111. nāntakam ēntiya nampi caraṇ eṉṟu
tāḻnta taṉañcayaṟku āki taraṇiyil
vēntarkaḷ uṭka vicayaṉ maṇit tiṇtēr
ūrntavaṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
umparkōṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (4)
112. veṇkalap pattiram kaṭṭi viḷaiyāṭik
kaṇ pala peyta karuntaḻaik kāviṉ kīḻp
paṇ pala pāṭip pallāṇṭu icaippa paṇṭu
maṇ pala koṇṭāṉ puṟampulkuvāṉ
vāmaṉaṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (5)
113. cattiram ēntit taṉi oru māṇiyāy
uttara vētiyil niṉṟa oruvaṉaik
kattiriyar kāṇak kāṇi muṟṟum koṇṭa
pattirākāraṉ puṟampulkuvāṉ
pār aḷantāṉ eṉ puṟampulkuvāṉ (6)
114. potta uralaik kaviḻttu ataṉmēl ēṟi
tittitta pālum taṭāviṉil veṇṇeyum
mettat tiruvayiṟu āra viḻuṅkiya
attaṉ vantu eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
āḻiyāṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (7)
115. mūttavai kāṇa mutu maṇaṟkuṉṟu ēṟik
kūttu uvantu āṭik kuḻalāl icai pāṭi
vāytta maṟaiyōr vaṇaṅka imaiyavar
ētta vantu eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
empirāṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (8)
116. kaṟpakak kāvu karutiya kātalikku
ippoḻutu īvaṉ eṉṟu intiraṉ kāviṉil
niṟpaṉa ceytu nilāt tikaḻ muṟṟattuḷ
uyttavaṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ
umparkōṉ eṉṉaip puṟampulkuvāṉ (9)
117. āycci aṉṟu āḻip pirāṉ puṟampulkiya
vēyt taṭantōḷi col viṭṭucittaṉ makiḻntu
ītta tamiḻ ivai īraintum vallavar
vāytta naṉmakkaḷaip peṟṟu makiḻvarē (10)
2.1: Das Guck-guck-Spiel (118–127)
118. meccu ūtu caṅkam iṭattāṉ nal vēy ūti
poyc cūtiṟ tōṟṟa poṟai uṭai maṉṉarkkāy
pattu ūr peṟātu aṉṟu pāratam kaiceyta
at tūtaṉ appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (1)
119. malai purai tōḷ maṉṉavarum māratarum maṟṟum
palar kulaiya nūṟṟuvarum paṭṭaḻiya pārttaṉ
cilai vaḷaiyat tiṇtērmēl muṉniṉṟa ceṅkaṇ
alavalai vantu appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (2)
120. kāyum nīr pukkuk kaṭampu ēṟi kāḷiyaṉ
tīya paṇattiṟ cilampu ārkkap pāyntu āṭi
vēyiṉ kuḻal ūti vittakaṉāy niṉṟa
āyaṉ vantu appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (3)
121. iruṭṭiṟ piṟantu pōy ēḻai val āyar
maruṭṭait tavirppittu vaṉ kañcaṉ māḷap
puraṭṭi annāḷ eṅkaḷ pūmpaṭṭuk koṇṭa
araṭṭaṉ vantu appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (4)
122. cēp pūṇṭa cāṭu citaṟit tiruṭi neykku
āppūṇṭu nantaṉ maṉaivi kaṭai tāmpāl
cōppūṇṭu tuḷḷit tuṭikkat tuṭikka aṉṟu
āppūṇṭāṉ appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (5)
123. ceppu iḷa meṉmulait tēvaki naṅkaikkuc
coppaṭat tōṉṟi toṟuppāṭiyōm vaitta
tuppamum pālum tayirum viḻuṅkiya
appaṉ vantu appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (6)
124. tattuk koṇṭāḷ kolō? tāṉē peṟṟāḷ kolō?
cittam aṉaiyāḷ acōtai iḷañciṅkam
kottu ār karuṅkuḻaṟ kōpāla kōḷari
attaṉ vantu appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (7)
125. koṅkai vaṉ kūṉicoṟ koṇṭu kuvalayat
tuṅkak kariyum pariyum irācciyamum
eṅkum parataṟku aruḷi vaṉkāṉ aṭai
aṅ kaṇṇaṉ appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (8)
126. pataka mutalaivāyp paṭṭa kaḷiṟu
kataṟik kaikūppi eṉ kaṇṇā kaṇṇā eṉṉa
utavap puḷ ūrntu aṅku uṟutuyar tīrtta
atakaṉ vantu appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ
ammaṉē appūcci kāṭṭukiṉṟāṉ (9)
127. vallāḷ ilaṅkai malaṅkac caran turanta
villāḷaṉai viṭṭucittaṉ viritta
col ārnta appūccip pāṭal ivai pattum
vallār pōy vaikuntam maṉṉi irupparē (10)
Periyalvar Tirumoli 2.2: Die Einladung zum Trinken (128–138)
128. aravu aṇaiyāy āyar ēṟē
ammam uṇṇat tuyileḻāyē
iravum uṇṇātu uṟaṅki nī pōy
iṉṟum ucci koṇṭatālō
varavuṅ kāṇēṉ;vayiṟu acaintāy
vaṉa mulaikaḷ cōrntu pāyat
tiru uṭaiya vāymaṭuttut
tiḷaittu utaittup parukiṭāyē (1)
129. vaitta neyyum kāynta pālum
vaṭi tayirum naṟu veṇṇeyum
ittaṉaiyum peṟṟaṟiyēṉ
empirāṉ nī piṟanta piṉṉai
ettaṉaiyum ceyyap peṟṟāy;
ētum ceyyēṉ katam paṭātē
muttu aṉaiya muṟuval ceytu
mūkku uṟiñci mulai uṇāyē (2)
130. tantam makkaḷ aḻutu ceṉṟāl
tāymār āvār tarikkakillār
vantu niṉmēṟ pūcal ceyya
vāḻa valla vācutēvā
untaiyār uṉtiṟattar allar
uṉṉai nāṉ oṉṟu urappamāṭṭēṉ
nantakōpaṉ aṇi ciṟuvā
nāṉ curanta mulai uṇāyē (3)
131. kañcaṉtaṉṉāl puṇarkkappaṭṭa
kaḷḷac cakaṭu kalakku aḻiya
pañci aṉṉa mellaṭiyāl
pāynta pōtu nontiṭum eṉṟu
añciṉēṉ kāṇ amarar kōvē
āyar kūṭṭattu aḷavaṉṟālō
kañcaṉai uṉ vañcaṉaiyāl
valaippaṭuttāy mulai uṇāyē (4)
132. tīya puntik kañcaṉ uṉmēl
ciṉam uṭaiyaṉ cōrvu pārttu
māyantaṉṉāl valaippaṭukkil
vāḻakillēṉ vācutēvā
tāyar vāyccol karumam kaṇṭāy
cāṟṟic coṉṉēṉ pōkavēṇṭā
āyar pāṭikku aṇiviḷakkē
amarntu vantu eṉ mulai uṇāyē (5)
133. miṉ aṉaiya nuṇ iṭaiyār
viri kuḻalmēl nuḻainta vaṇṭu
iṉ icaikkum villiputtūr
iṉitu amarntāy uṉṉaik kaṇṭār
eṉṉa nōṉpu nōṟṟāḷ kolō
ivaṉaip peṟṟa vayiṟu uṭaiyāḷ
eṉṉum vārttai eytuvitta
iruṭikēcā mulai uṇāyē (6)
134. peṇṭir vāḻvār niṉ oppāraip
peṟutum eṉṉum ācaiyālē
kaṇṭavarkaḷ pōkku oḻintār
kaṇṇiṇaiyāl kalakka nōkki
vaṇṭu ulām pūṅkuḻaliṉār uṉ
vāyamutam uṇṇa vēṇṭik
koṇṭu pōvāṉ vantu niṉṟār
kōvintā nī mulai uṇāyē (7)
135. iru malai pōl etirnta mallar
iruvar aṅkam ericeytāy uṉ
tiru malintu tikaḻu mārvu
tēkka vantu eṉ alkul ēṟi
oru mulaiyai vāymaṭuttu
oru mulaiyai neruṭikkoṇṭu
iru mulaiyum muṟai muṟaiyāy
ēṅki ēṅki iruntu uṇāyē (8)
136. aṅ kamalap pōtakattil
aṇi koḷ muttam cintiṉāṟpōl
ceṅ kamala mukam viyarppa
tīmai ceytu im muṟṟattūṭē
aṅkam ellām puḻutiyāka
aḷaiya vēṇṭā amma vimma
aṅku amararkku amutu aḷitta
amarar kōvē mulai uṇāyē (9)
137. ōṭa ōṭak kiṇkiṇikaḷ
olikkum ōcaip pāṇiyālē
pāṭip pāṭi varukiṉṟāyaip
paṟpanāpaṉ eṉṟu iruntēṉ
āṭi āṭi acaintu acaintiṭṭu
ataṉukku ēṟṟa kūttai āṭi
ōṭi oṭip pōyviṭātē
uttamā nī mulai uṇāyē (10)
138. vār aṇinta koṅkai āycci
mātavā uṇ eṉṟa māṟṟam
nīr aṇinta kuvaḷai vācam
nikaḻa nāṟum villiputtūrp
pār aṇinta tol pukaḻāṉ
paṭṭarpirāṉ pāṭal vallār
cīr aṇinta ceṅkaṇmāl mēl
ceṉṟa cintai peṟuvar tāmē (11)
Ohrschmuck und mütterliche Geduld (139–151)
139. pōyppāṭu uṭaiya niṉ tantaiyum tāḻttāṉ
poru tiṟaṟ kañcaṉ kaṭiyaṉ
kāppārum illai kaṭalvaṇṇā uṉṉai
taṉiyē pōy eṅkum tiriti
pēyppāl mulai uṇṭa pittaṉē kēcava
nampī uṉṉaik kātu kutta
āyp pālar peṇṭukaḷ ellārum vantār
aṭaikkāy tirutti nāṉ vaittēṉ (1)
140. vaṇṇap pavaḷam maruṅkiṉiṟ cātti
malarppātak kiṇkiṇi ārppa
naṇṇit toḻum avar cintai piriyāta
nārāyaṇā iṅkē vārāy
eṇṇaṟku ariya pirāṉē tiriyai
eriyāmē kātukku iṭuvaṉ
kaṇṇukku naṉṟum aḻakum uṭaiya
kaṉakak kaṭippum ivaiyām (2)
141. vaiyam ellām peṟum vārkaṭal vāḻum
makarakkuḻai koṇṭuvaittēṉ
veyyavē kātil tiriyai iṭuvaṉ nī
vēṇṭiya tellām taruvaṉ
uyya iv āyar kulattiṉil tōṉṟiya
oṇcuṭar āyarkoḻuntē
maiyaṉmai ceytu iḷa āycciyar uḷḷattu
mātavaṉē iṅkē vārāy (3)
142. vaṇam naṉṟu uṭaiya vayirak kaṭippu iṭṭu
vārkātu tāḻap perukkik
kuṇam naṉṟu uṭaiyar ik kōpāla piḷḷaikaḷ
kōvintā nī colluk koḷḷāy
iṇai naṉṟu aḻakiya ik kaṭippu iṭṭāl
iṉiya palāppaḻam tantu
cuṇam naṉṟu aṇi mulai uṇṇat taruvaṉ nāṉ
cōttam pirāṉ iṅkē vārāy (4)
143. cōttam pirāṉ eṉṟu irantālum koḷḷāy
curikuḻalāroṭu nī pōyk
kōttuk kuravai piṇaintu iṅku vantāl
kuṇaṅkoṇṭu iṭuvaṉō? nampī
pērttum periyaṉa appam taruvaṉ
pirāṉē tiriyiṭa oṭṭil
vēyt taṭantōḷār virumpum karuṅkuḻal
viṭṭuvē nī iṅkē vārāy (5)
144. viṇṇellām kēṭka aḻutiṭṭāy uṉvāyil
virumpi ataṉai nāṉ nōkki
maṇṇellām kaṇṭu eṉ maṉattuḷḷē añci
matucūtaṉē eṉṟu iruntēṉ
puṇ ētum illai uṉkātu maṟiyum
poṟuttu iṟaip pōtu iru nampī
kaṇṇā eṉ kārmukilē kaṭalvaṇṇā
kāvalaṉē mulai uṇāyē (6)
145. mulai ētum vēṇṭēṉ eṉṟu ōṭi niṉkātiṟ
kaṭippaip paṟittu eṟintiṭṭu
malaiyai eṭuttu makiḻntu kal-māri
kāttup pacunirai mēyttāy
cilai oṉṟu iṟuttāy tirivikkiramā
tiru āyarpāṭip pirāṉē
talai nilāp pōtē uṉkātaip perukkātē
viṭṭiṭṭēṉ kuṟṟamē aṉṟē? (7)
146. eṉ kuṟṟamē eṉṟu collavum vēṇṭā kāṇ
eṉṉai nāṉ maṇ uṇṭēṉāka
aṉpuṟṟu nōkki aṭittum piṭittum
aṉaivarkkum kāṭṭiṟṟilaiyē?
vaṉ puṟṟu araviṉ pakaik koṭi vāmaṉa
nampī uṉkātukaḷ tūrum
tuṉpuṟṟaṉa ellām tīrppāy pirāṉē
tiriyiṭṭuc collukēṉ meyyē (8)
147. mey eṉṟu colluvār collaik karutit
toṭuppuṇṭāy veṇṇeyai eṉṟu
kaiyaip piṭittuk karai uralōṭu eṉṉaik
kāṇavē kaṭṭiṟṟilaiyē?
ceytaṉa collic cirittu aṅku irukkil
cirītarā uṉkātu tūrum
kaiyiṟ tiriyai iṭukiṭāy inniṉṟa
kārikaiyār ciriyāmē (9)
148. kārikaiyārkkum uṉakkum iḻukku uṟṟu eṉ
kātukaḷ vīṅki eriyil?
tāriyā tākil talai nontiṭum eṉṟu
viṭṭiṭṭēṉ kuṟṟamē aṉṟē?
cēriyiṟ piḷḷaikaḷ ellārum kātu
perukkit tiriyavum kāṇṭi
ēr viṭai ceṟṟu iḷaṅkaṉṟu eṟintiṭṭa
iruṭikēcā eṉtaṉ kaṇṇē <10>
149. kaṇṇaik kuḷirak kalantu eṅkum nōkkik
kaṭikamaḻ pūṅkuḻalārkaḷ
eṇṇattuḷ eṉṟum iruntu tittikkum
perumāṉē eṅkaḷ amutē
uṇṇak kaṉikaḷ taruvaṉ kaṭippu oṉṟum
nōvāmē kātukku iṭuvaṉ
paṇṇaik kiḻiyac cakaṭam utaittiṭṭa
paṟpanāpā iṅkē vārāy (11)
150. vā eṉṟu colli eṉkaiyaip piṭittu
valiyavē kātiṟ kaṭippai
nōvat tirikkil uṉakku iṅku iḻukkuṟṟu eṉ?
kātukaḷ nontiṭum killēṉ
nāvaṟ paḻam koṇṭuvaittēṉ ivai kāṇāy
nampī muṉ vañca makaḷaic
cāvap pāl uṇṭu cakaṭu iṟap pāyntiṭṭa
tāmōtarā iṅkē vārāy (12)
151. vār kātu tāḻap perukki amaittu
makarakkuḻai iṭa vēṇṭic
cīrāl acōtai tirumālaic coṉṉa col
cintaiyuḷ niṉṟu tikaḻap
pār ār tol pukaḻāṉ putuvai maṉṉaṉ
paṉṉiru nāmattāl coṉṉa
ārāta antātip paṉṉiraṇṭum vallār
accutaṉukku aṭiyārē (13)
Komm zum Baden! (152–161)
152. veṇṇey aḷainta kuṇuṅkum
viḷaiyāṭu puḻutiyum koṇṭu
tiṇṇeṉa iv irā uṉṉait
tēyttuk kiṭakka nāṉ oṭṭēṉ
eṇṇey puḷippaḻam koṇṭu iṅku
ettaṉai pōtum iruntēṉ
naṇṇal ariya pirāṉē
nāraṇā nīrāṭa vārāy (1)
153. kaṉṟukaḷ ōṭac ceviyiṟ
kaṭṭeṟumpu piṭittu iṭṭāl
teṉṟik keṭum ākil veṇṇey
tiraṭṭi viḻuṅkumā kāṇpaṉ
niṉṟa marāmaram cāyttāy
nī piṟanta tiruvōṇam
iṉṟu nī nīrāṭa vēṇṭum
empirāṉ ōṭātē vārāy (2)
154. pēycci mulai uṇṇak kaṇṭu
piṉṉaiyum nillātu eṉneñcam
āycciyar ellārum kūṭi
aḻaikkavum nāṉ mulai tantēṉ
kāycciṉa nīroṭu nelli
kaṭārattiṟ pūrittu vaittēṉ
vāytta pukaḻ maṇivaṇṇā
mañcaṉam āṭa nī vārāy (3)
155. kañcaṉ puṇarppiṉil vanta
kaṭiya cakaṭam utaittu
vañcakap pēymakaḷ tuñca
vāy mulai vaitta pirāṉē
mañcaḷum ceṅkaḻunīriṉ
vācikaiyum naṟuñcāntum
añcaṉamum koṇṭu vaittēṉ
aḻakaṉē nīrāṭa vārāy (4)
156. appam kalanta ciṟṟuṇṭi
akkāram pāliṟ kalantu
coppaṭa nāṉ cuṭṭu vaittēṉ
tiṉṉal uṟutiyēl nampi
ceppu iḷa meṉmulaiyārkaḷ
ciṟupuṟam pēcic cirippar
coppaṭa nīrāṭa vēṇṭum
cōttam pirāṉ iṅkē vārāy (5)
157. eṇṇeyk kuṭattai uruṭṭi
iḷampiḷḷai kiḷḷi eḻuppik
kaṇṇaip puraṭṭi viḻittuk
kaḻakaṇṭu ceyyum pirāṉē
uṇṇak kaṉikaḷ taruvaṉ
olikaṭal ōtanīr pōlē
vaṇṇam aḻakiya nampī
mañcaṉam āṭa nī vārāy (6)
158. kaṟanta naṟpālum tayirum
kaṭaintu uṟimēl vaitta veṇṇey
piṟantatuvē mutalākap
peṟṟaṟiyēṉ empirāṉē
ciṟanta naṟṟāy alar tūṟṟum
eṉpataṉāl piṟar muṉṉē
maṟantum uraiyāṭa māṭṭēṉ
mañcaṉam āṭa nī vārāy (7)
159. kaṉṟiṉai vāl ōlai kaṭṭi
kaṉikaḷ utira eṟintu
piṉ toṭarntu ōṭi ōr pāmpaip
piṭittukkoṇṭu āṭṭiṉāy pōlum
niṉtiṟattēṉ allēṉ nampī
nī piṟanta tiru naṉṉāḷ
naṉṟu nī nīrāṭa vēṇṭum
nāraṇā ōṭātē vārāy (8)
160. pūṇit toḻuviṉiṟ pukkup
puḻuti aḷainta poṉ-mēṉi
kāṇap peritum ukappaṉ
ākilum kaṇṭār paḻippar
nāṇ ittaṉaiyum ilātāy
nappiṉṉai kāṇiṟ cirikkum
māṇikkamē eṉmaṇiyē
mañcaṉam āṭa nī vārāy (9)
161. kār mali mēṉi niṟattuk kaṇṇapirāṉai ukantu
vār mali koṅkai yacōtai mañcaṉam āṭṭiya āṟṟaip
pār mali tol putuvaik kōṉ paṭṭarpirāṉ coṉṉa pāṭal
cīr mali centamiḻ vallār tīviṉai yātum ilarē (10)
Die Krähe soll das Haar kämmen (162–171)
162. piṉṉai maṇāḷaṉai pēriṟ kiṭantāṉai
muṉṉai amarar mutaṟ taṉi vittiṉai
eṉṉaiyum eṅkaḷ kuṭi muḻutu āṭkoṇṭa
maṉṉaṉai vantu kuḻalvārāy akkākkāy
mātavaṉtaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (1)
163. pēyiṉ mulai uṇṭa piḷḷai ivaṉ muṉṉam
māyac cakaṭum marutum iṟuttavaṉ
kāyāmalar vaṇṇaṉ kaṇṇaṉ karuṅkuḻal
tūytu āka vantu kuḻalvārāy akkākkāy
tūmaṇi vaṇṇaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (2)
164. tiṇṇak kalattiṟ tirai uṟimēl vaitta
veṇṇey viḻuṅki viraiya uṟaṅkiṭum
aṇṇal amarar perumāṉai āyartam
kaṇṇaṉai vantu kuḻalvārāy akkākkāy
kārmukil vaṇṇaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (3)
165. paḷḷattil mēyum paṟavai uruk koṇṭu
kaḷḷa acuraṉ varuvāṉait tāṉ kaṇṭu
puḷ itu eṉṟu potukkō vāy kīṇṭiṭṭa
piḷḷaiyai vantu kuḻalvārāy akkākkāy
pēy mulai uṇṭāṉ kuḻalvārāy akkākkāy (4)
166. kaṟṟiṉam mēyttuk kaṉikku oru kaṉṟiṉaip
paṟṟi eṟinta paramaṉ tirumuṭi
uṟṟaṉa pēci nī ōṭit tiriyātē
aṟṟaikkum vantu kuḻalvārāy akkākkāy
āḻiyāṉtaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (5)
167. kiḻakkiṟ kuṭi maṉṉar kēṭu ilātārai
aḻippāṉ niṉaintiṭṭu av āḻiataṉāl
viḻikkum aḷavilē vēr aṟuttāṉaik
kuḻaṟku aṇi ākak kuḻalvārāy akkākkāy
kōvintaṉtaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (6)
168. piṇṭat tiraḷaiyum pēykku iṭṭa nīrc cōṟum
uṇṭaṟku vēṇṭi nī ōṭit tiriyātē
aṇṭattu amarar perumāṉ aḻaku amar
vaṇṭu ottu iruṇṭa kuḻalvārāy akkākkāy
māyavaṉtaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (7)
169. unti eḻunta uruva malartaṉṉil
cantac catumukaṉtaṉṉaip paṭaittavaṉ
kontak kuḻalaik kuṟantu puḷi aṭṭit
tantattiṉ cīppāl kuḻalvārāy akkākkāy
tāmōtaraṉtaṉ kuḻalvārāy akkākkāy (8)
170. maṉṉaṉtaṉ tēvimār kaṇṭu makiḻvu eyta
muṉ iv ulakiṉai muṟṟum aḷantavaṉ
poṉṉiṉ muṭiyiṉaip pū aṇaimēl vaittup
piṉṉē iruntu kuḻalvārāy akkākkāy
pēr āyirattāṉ kuḻalvārāy akkākkāy (9)
171. kaṇṭār paḻiyāmē akkākkāy kārvaṇṇaṉ
vaṇṭu ār kuḻalvāra vā eṉṟa āycci col
viṇ tōy matil villiputtūrk kōṉ paṭṭaṉ col
koṇṭāṭip pāṭak kuṟukā viṉai tāmē (10)
Bring ihm einen Hirtenstab (172–181)
172. vēlik kōl veṭṭi viḷaiyāṭu vil ēṟṟi
tālik koḻuntait taṭaṅkaḻuttiṟ pūṇṭu
pīlit taḻaiyaip piṇaittup piṟakiṭṭu
kālip piṉ pōvāṟku ōr kōl koṇṭu vā
kaṭal niṟa vaṇṇaṟku ōr kōl koṇṭu vā (1)
173. koṅkum kuṭantaiyum kōṭṭiyūrum pērum
eṅkum tirintu viḷaiyāṭum eṉmakaṉ
caṅkam piṭikkum taṭakkaikkut takka nal
aṅkam uṭaiyatu ōr kōl koṇṭu vā
arakku vaḻittatu ōr kōl koṇṭu vā (2)
174. kaṟuttiṭṭu etirniṉṟa kañcaṉaik koṉṟāṉ
poṟuttiṭṭu etirvanta puḷḷiṉ vāy kīṇṭāṉ
neṟitta kuḻalkaḷai nīṅka muṉ ōṭic
ciṟukkaṉṟu mēyppāṟku ōr kōl koṇṭu vā
tēvapirāṉukku ōr kōl koṇṭu vā (3)
175. oṉṟē uraippāṉ oru collē colluvāṉ
tuṉṟu muṭiyāṉ turiyōtaṉaṉ pakkal
ceṉṟu aṅkup pāratam kaiyeṟintāṉukkuk
kaṉṟukaḷ mēyppatu ōr kōl koṇṭu vā
kaṭal-niṟa vaṇṇaṟku ōr kōl koṇṭu vā (4)
176. cīr oṉṟu tūtāyt tiriyōtaṉaṉ pakkal
ūr oṉṟu vēṇṭip peṟāta urōṭattāl
pār oṉṟip pāratam kaiceytu pārttaṟkut
tēr oṉṟai ūrntāṟku ōr kōl koṇṭu vā
tēvapirāṉukku ōr kōl koṇṭu vā (5)
177. ālattu ilaiyāṉ araviṉ aṇai mēlāṉ
nīlak kaṭaluḷ neṭuṅkālam kaṇvaḷarntāṉ
pālap pirāyattē pārttaṟku aruḷceyta
kōlap pirāṉukku ōr kōl koṇṭu vā
kuṭantaik kiṭantāṟku ōr kōl koṇṭu vā (6)
178. poṟṟikaḻ cittirakūṭap poruppiṉil
uṟṟa vaṭivil oru kaṇṇum koṇṭa ak
kaṟṟaik kuḻalaṉ kaṭiyaṉ viraintu uṉṉai
maṟṟaik kaṇ koḷḷāmē kōl koṇṭu vā
maṇivaṇṇa nampikku ōr kōl koṇṭu vā (7)
179. miṉṉiṭaic cītai poruṭṭā ilaṅkaiyar
maṉṉaṉ maṇimuṭi pattum uṭaṉ vīḻat
taṉ nikar oṉṟu illāc cilai kāl vaḷaittu iṭṭa
miṉṉu muṭiyaṟku ōr kōl koṇṭu vā
vēlai aṭaittāṟku ōr kōl koṇṭu vā (8)
180. teṉ ilaṅkai maṉṉaṉ ciram tōḷ tuṇiceytu
miṉ ilaṅkum pūṇ vipīṭaṇa nampikku
eṉ ilaṅkum nāmattu aḷavum aracu eṉṟa
miṉ alaṅkāraṟku ōr kōl koṇṭu vā
vēṅkaṭa vāṇaṟku ōr kōl koṇṭu vā (9)
181. akkākkāy nampikkuk kōl koṇṭu vā eṉṟu
mikkāḷ uraitta col villiputtūrp paṭṭaṉ
okka uraitta tamiḻ pattum vallavar
makkaḷaip peṟṟu makiḻvar iv vaiyattē (10)
Blumen für Krishna (182–191)
182. āṉirai mēykka nī pōti
arumaruntu āvatu aṟiyāy
kāṉakam ellām tirintu uṉ
kariya tirumēṉi vāṭa
pāṉaiyiṟ pālaip parukip
paṟṟātār ellām cirippa
tēṉil iṉiya pirāṉē
ceṇpakap pūc cūṭṭa vārāy (1)
183. karu uṭai mēkaṅkaḷ kaṇṭāl
uṉṉaik kaṇṭāl okkum kaṇkaḷ
uru uṭaiyāy ulaku ēḻum
uṇṭāka vantu piṟantāy
tiru uṭaiyāḷ maṇavāḷā
tiruvaraṅkattē kiṭantāy
maruvi maṇam kamaḻkiṉṟa
mallikaip pūc cūṭṭa vārāy (2)
184. maccoṭu māḷikai ēṟi
mātarkaḷtam iṭam pukku
kaccoṭu paṭṭaik kiḻittu
kāmpu tukil avai kīṟi
niccalum tīmaikaḷ ceyvāy
nīḷ tiruvēṅkaṭattu entāy
paccait tamaṉakattōṭu
pātirip pūc cūṭṭa vārāy (3)
185. teruviṉkaṇ niṉṟu iḷa āycci
mārkaḷait tīmai ceyyātē
maruvum tamaṉakamum cīr
mālai maṇam kamaḻkiṉṟa
puruvam karuṅkuḻal neṟṟi
polinta mukiṟ-kaṉṟu pōlē
uruvam aḻakiya nampī
ukantu ivai cūṭṭa nī vārāy (4)
186. puḷḷiṉai vāy piḷantiṭṭāy
poru kariyiṉ kompu ocittāy
kaḷḷa arakkiyai mūkkoṭu
kāvalaṉait talai koṇṭāy
aḷḷi nī veṇṇey viḻuṅka
añcātu aṭiyēṉ aṭittēṉ
teḷḷiya nīril eḻunta
ceṅkaḻunīr cūṭṭa vārāy (5)
187. erutukaḷōṭu poruti
ētum ulōpāy kāṇ nampī
karutiya tīmaikaḷ ceytu
kañcaṉaik kālkoṭu pāyntāy
teruviṉkaṇ tīmaikaḷ ceytu
cikkeṉa mallarkaḷōṭu
porutu varukiṉṟa poṉṉē
puṉṉaip pūc cūṭṭa nī vārāy (6)
188. kuṭaṅkaḷ eṭuttu ēṟa viṭṭuk
kūttāṭa valla em kōvē
maṭam koḷ matimukattārai
mālceya valla eṉ maintā
iṭantiṭṭu iraṇiyaṉ neñcai
iru piḷavu āka muṉ kīṇṭāy
kuṭantaik kiṭanta em kōvē
kurukkattip pūc cūṭṭa vārāy (7)
189. cīmālikaṉ avaṉōṭu
tōḻamai koḷḷavum vallāy
cāmāṟu avaṉai nī eṇṇic
cakkarattāl talai koṇṭāy
āmāṟu aṟiyum pirāṉē
aṇi araṅkattē kiṭantāy
ēmāṟṟam eṉṉait tavirttāy
iruvāṭcip pūc cūṭṭa vārāy (8)
190. aṇṭattu amararkaḷ cūḻa
attāṇiyuḷ aṅku iruntāy
toṇṭarkaḷ neñcil uṟaivāy
tūmalarāḷ maṇavāḷā
uṇṭiṭṭu ulakiṉai ēḻum
ōr ālilaiyiṟ tuyil koṇṭāy
kaṇṭu nāṉ uṉṉai ukakkak
karumukaip pūc cūṭṭa vārāy (9)
191. ceṇpaka mallikaiyōṭu
ceṅkaḻunīr iruvāṭci
eṇ pakar pūvum koṇarntēṉ
iṉṟu ivai cūṭṭa vā eṉṟu
maṇ pakar koṇṭāṉai āycci
makiḻntu urai ceyta im mālai
paṇ pakar villiputtūrk kōṉ
paṭṭarpirāṉ coṉṉa pattē (10)
Der Schutzritus am Abend (192–201)
192. intiraṉōṭu piramaṉ
īcaṉ imaiyavar ellām
mantira mā malar koṇṭu
maṟaintu uvarāy vantu niṉṟār
cantiraṉ māḷikai cērum
caturarkaḷ veḷḷaṟai niṉṟāy
antiyam pōtu itu ākum
aḻakaṉē kāppiṭa vārāy (1)
193. kaṉṟukaḷ illam pukuntu
kataṟukiṉṟa pacu ellām
niṉṟoḻintēṉ uṉṉaik kūvi
nēcamēl oṉṟum ilātāy
maṉṟil nillēl antip pōtu
matiṟ tiruveḷḷaṟai niṉṟāy
naṉṟu kaṇṭāy eṉtaṉ collu
nāṉ uṉṉaik kāppiṭa vārāy (2)
194. ceppu ōtu meṉmulaiyārkaḷ
ciṟucōṟum illum citaittiṭṭu
appōtu nāṉ urappap pōy
aṭicilum uṇṭilai āḷvāy
mup pōtum vāṉavar ēttum
muṉivarkaḷ veḷḷaṟai niṉṟāy
ippōtu nāṉ oṉṟum ceyyēṉ
empirāṉ kāppiṭa vārāy (3)
195. kaṇṇil maṇalkoṭu tūvik
kāliṉāl pāyntaṉai eṉṟu eṉṟu
eṇ arum piḷḷaikaḷ vantiṭṭu
-ivar ār?- muṟaippaṭukiṉṟār
kaṇṇaṉē veḷḷaṟai niṉṟāy
kaṇṭāroṭē tīmai ceyvāy
vaṇṇamē vēlaiyatu oppāy
vaḷḷalē kāppiṭa vārāy (4)
196. pallāyiravar iv ūril
piḷḷaikaḷ tīmaikaḷ ceyvār
ellām uṉmēl aṉṟip pōkātu
empirāṉ nī iṅkē vārāy
nallārkaḷ veḷḷaṟai niṉṟāy
ñāṉac cuṭarē uṉmēṉi
col āra vāḻtti niṉṟu ēttic
coppaṭak kāppiṭa vārāy (5)
197. kañcaṉ kaṟukkoṇṭu niṉmēl
karu niṟac cem mayirp pēyai
vañcippataṟku viṭuttāṉ
eṉpatu ōr vārttaiyum uṇṭu
mañcu tavaḻ maṇi māṭa
matiṟ tiruveḷḷaṟai niṉṟāy
añcuvaṉ nī aṅku niṟka
aḻakaṉē kāppiṭa vārāy 6
198. kaḷḷac cakaṭum marutum
kalakku aḻiya utaiceyta
piḷḷaiyaracē nī pēyaip
piṭittu mulai uṇṭa piṉṉai
uḷḷavāṟu oṉṟum aṟiyēṉ
oḷiyuṭai veḷḷaṟai niṉṟāy
paḷḷikoḷ pōtu itu ākum
paramaṉē kāppiṭa vārāy (7)
199. iṉpam ataṉai uyarttāy
imaiyavarkku eṉṟum ariyāy
kumpak kaḷiṟu aṭṭa kōvē
koṭuṅ kañcaṉ neñciṉiṟ kūṟṟē
cempoṉ matil veḷḷaṟaiyāy
celvattiṉāl vaḷar piḷḷāy
kampak kapāli kāṇ aṅku
kaṭitu ōṭik kāppiṭa vārāy (8)
200. irukkoṭu nīr caṅkiṟ koṇṭiṭṭu
eḻil maṟaiyōr vantu niṉṟār
tarukkēl nampi canti niṉṟu
tāy colluk koḷḷāy cila nāḷ
tirukkāppu nāṉ uṉṉaic cātta
tēcu uṭai veḷḷaṟai niṉṟāy
uruk kāṭṭum anti viḷakku iṉṟu
oḷi koḷḷa ēṟṟukēṉ vārāy (9)
201. pōtu amar celvakkoḻuntu puṇar tiruveḷḷaṟaiyāṉai
mātarkku uyarnta acōtai makaṉtaṉṉaik kāppiṭṭa māṟṟam
vētap payaṉ koḷḷa valla viṭṭucittaṉ coṉṉa mālai
pātap payaṉ koḷḷa valla pattar uḷḷār viṉai pōmē (10)
Die Beschwerden der Nachbarinnen (202–212)
202. veṇṇey viḻuṅki veṟuṅ kalattai
veṟpiṭai iṭṭu ataṉ ōcai kēṭkum
kaṇṇapirāṉ kaṟṟa kalvi taṉṉaik
kākkakillōm uṉmakaṉaik kāvāy
puṇṇiṟ puḷip peytāl okkum tīmai
purai puraiyāl ivai ceyya valla
aṇṇaṟ kaṇṇāṉ ōr makaṉaip peṟṟa
acōtai naṅkāy uṉmakaṉaik kūvāy (1)
203. varuka varuka varuka iṅkē
vāmaṉa nampī varuka iṅkē
kariya kuḻal ceyya vāy mukattu em
kākutta nampī varuka iṅkē
ariyaṉ ivaṉ eṉakku iṉṟu naṅkāy
añcaṉavaṇṇā acalakattār
paripavam pēcat tarikkakillēṉ
pāviyēṉukku iṅkē pōtarāyē (2)
204. tiru uṭaip piḷḷaitāṉ tīyavāṟu
tēkkam oṉṟum ilaṉ tēcu uṭaiyaṉ
uruka vaitta kuṭattōṭu veṇṇey
uṟiñci uṭaittiṭṭup pōntu niṉṟāṉ
aruku iruntār tammai aniyāyam
ceyvatutāṉ vaḻakkō? acōtāy
varuka eṉṟu uṉmakaṉ taṉṉaik kūvāy
vāḻa oṭṭāṉ matucūtaṉaṉē (3)
205. koṇṭalvaṇṇā iṅkē pōtarāyē
kōyiṟ piḷḷāy iṅkē pōtarāyē
teṇ tirai cūḻ tiruppērk kiṭanta
tirunāraṇā iṅkē pōtarāyē
uṇṭu vantēṉ ammam eṉṟu colli
ōṭi akam puka āyccitāṉum
kaṇṭu etirē ceṉṟu eṭuttukkoḷḷak
kaṇṇapirāṉ kaṟṟa kalvi tāṉē (4)
206. pālaik kaṟantu aṭuppu ēṟa vaittup
palvaḷaiyāḷ eṉmakaḷ iruppa
mēlai akattē neruppu vēṇṭic
ceṉṟu iṟaippoḻutu aṅkē pēci niṉṟēṉ
cāḷakkirāmam uṭaiya nampi
cāyttup parukiṭṭup pōntu niṉṟāṉ
ālaik karumpiṉ moḻi aṉaiya
acōtai naṅkāy uṉmakaṉaik kūvāy (5)
207. pōtar kaṇṭāy iṅkē pōtar kaṇṭāy
pōtarēṉ eṉṉātē pōtar kaṇṭāy
ētēṉum colli acalakattār
ētēṉum pēca nāṉ kēṭkamāṭṭēṉ
kōtukalam uṭaikkuṭṭaṉēyō
kuṉṟu eṭuttāy kuṭam āṭu kūttā
vētap poruḷē eṉ vēṅkaṭavā
vittakaṉē iṅkē pōtarāyē 6
208. cennel arici ciṟu paruppuc
ceyta akkāram naṟuney pālāl
paṉṉiraṇṭu tiruvōṇam aṭṭēṉ
paṇṭum ip piḷḷai paricu aṟivaṉ
iṉṉam ukappaṉ nāṉ eṉṟu colli
ellām viḻuṅkiṭṭup pōntu niṉṟāṉ
uṉmakaṉ taṉṉai acōtai naṅkāy
kūvik koḷḷāy ivaiyum cilavē (7)
209. kēcavaṉē iṅkē pōtarāyē
killēṉ eṉṉātu iṅkē pōtarāyē
nēcam ilātār akattu iruntu
nī viḷaiyāṭātē pōtarāyē
tūcaṉam collum toḻuttaimārum
toṇṭarum niṉṟa iṭattil niṉṟu
tāycolluk koḷvatu taṉmam kaṇṭāy
tāmōtarā iṅkē pōtarāyē (8)
210. kaṉṉal ilaṭṭuvattōṭu cīṭai
kāreḷḷiṉ uṇṭai kalattil iṭṭu
eṉ akam eṉṟu nāṉ vaittup pōntēṉ
ivaṉ pukku avaṟṟaip peṟuttip pōntāṉ
piṉṉum akam pukku uṟiyai nōkkip
piṟaṅkuoḷi veṇṇeyum cōtikkiṉṟāṉ
uṉmakaṉ taṉṉai acōtai naṅkāy
kūvik koḷḷāy ivaiyum cilavē (9)
211. collil aracip paṭuti naṅkāy
cūḻal uṭaiyaṉ uṉpiḷḷai tāṉē
illam pukuntu eṉmakaḷaik kūvik
kaiyil vaḷaiyaik kaḻaṟṟikkoṇṭu
kollaiyil niṉṟum koṇarntu viṟṟa
aṅku oruttikku av vaḷai koṭuttu
nallaṉa nāvaṟ paḻaṅkaḷ koṇṭu
nāṉ allēṉ eṉṟu cirikkiṉṟāṉē (10)
212. vaṇṭu kaḷittu iraikkum poḻil cūḻ varupuṉaṟ kāvirit teṉṉaraṅkaṉ
paṇṭu avaṉ ceyta kirīṭai ellām paṭṭarpirāṉ viṭṭucittaṉ pāṭal
koṇṭu ivai pāṭik kuṉikka vallār kōvintaṉtaṉ aṭiyārkaḷ āki
eṇ ticaikkum viḷakkāki niṟpār iṇaiyaṭi eṉtalai mēlaṉavē (11)
Die Hirtinnen erzählen seine Taten (213–222)
213. āṟṟil iruntu viḷaiyāṭuvōṅkaḷaic
cēṟṟāl eṟintu vaḷai tukiṟ kaikkoṇṭu
kāṟṟiṟ kaṭiyaṉāy ōṭi akam pukku
māṟṟamum tārāṉāl iṉṟu muṟṟum
vaḷait tiṟam pēcāṉāl iṉṟu muṟṟum (1)
214. kuṇṭalam tāḻa kuḻal tāḻa nāṇ tāḻa
eṇ ticaiyōrum iṟaiñcit toḻutu ētta
vaṇṭu amar pūṅkuḻalār tukiṟ kaikkoṇṭu
viṇ tōy marattāṉāl iṉṟu muṟṟum
vēṇṭavum tārāṉāl iṉṟu muṟṟum (2)
215. taṭam paṭu tāmaraip poykai kalakki
viṭam paṭu nākattai vāl paṟṟi īrttu
paṭam paṭu paintalai mēl eḻap pāyntiṭṭu
uṭampai acaittāṉāl iṉṟu muṟṟum
ucciyil niṉṟāṉāl iṉṟu muṟṟum (3)
216. tēṉukaṉ āvi cekuttup paṉaṅkaṉi
tāṉ eṟintiṭṭa taṭam peruntōḷiṉāl
vāṉavar kōṉ viṭa vanta maḻai taṭuttu
āṉirai kāttāṉāl iṉṟu muṟṟum
avai uyyak koṇṭāṉāl iṉṟu muṟṟum (4)
217. āycciyar cēri aḷai tayir pāl uṇṭu
pērttu avar kaṇṭu piṭikkap piṭiyuṇṭu
vēyt taṭantōḷiṉār veṇṇey kōḷ māṭṭātu aṅku
āppuṇṭu iruntāṉāl iṉṟu muṟṟum
aṭiyuṇṭu aḻutāṉāl iṉṟu muṟṟum (5)
218. taḷḷit taḷar naṭai yiṭṭu iḷam piḷḷaiyāy
uḷḷattiṉ uḷḷē avaḷai uṟa nōkkika
kaḷḷattiṉāl vanta pēycci mulai uyir
tuḷḷac cuvaittāṉāl iṉṟu muṟṟum
tuvakku aṟa uṇṭāṉāl iṉṟu muṟṟum (6)
219. māvali vēḷviyil māṇ uruvāyc ceṉṟu
mūvaṭi tā eṉṟu iranta im maṇṇiṉai
oraṭi iṭṭu iraṇṭām aṭitaṉṉilē
tāvaṭi iṭṭāṉāl iṉṟu muṟṟum
taraṇi aḷantāṉāl iṉṟu muṟṟum (7)
220. tāḻai taṇ-āmpaṟ taṭam perum poykaivāy
vāḻum mutalai valaippaṭṭu vātippu uṇ
vēḻam tuyar keṭa viṇṇōr perumāṉāy
āḻi paṇi koṇṭāṉāl iṉṟu muṟṟum
ataṟku aruḷ ceytāṉāl iṉṟu muṟṟum (8)
221. vāṉattu eḻunta maḻai mukil pōl eṅkum
kāṉattu mēyntu kaḷittu viḷaiyāṭi
ēṉattu uruvāy iṭanta im maṇṇiṉait
tāṉattē vaittāṉāl iṉṟu muṟṟum
taraṇi iṭantāṉāl iṉṟu muṟṟum (9)
222. aṅ kamalak kaṇṇaṉtaṉṉai acōtaikku
maṅkai nallārkaḷ tām vantu muṟaippaṭṭa
aṅku avar collaip putuvaikkōṉ paṭṭaṉ col
iṅku ivai vallavarkku ētam oṉṟu illaiyē (10)
Die Mutter verweigert die Brust (223–233)
223. taṉnēr āyiram piḷḷaikaḷōṭu
taḷarnaṭaiiṭṭu varuvāṉ
poṉ ēy neyyoṭu pāl amutu uṇṭu oru
puḷḷuvaṉ poyyē tavaḻum
miṉnēr nuṇṇiṭai vañcamakaḷ koṅkai
tuñca vāyvaitta pirāṉē
aṉṉē uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (1)
224. poṉpōl mañcaṉam āṭṭi amutu ūṭṭip
pōṉēṉ varumaḷavu ippāl
vaṉ pārac cakaṭam iṟac cāṭi
vaṭakkil akam pukku iruntu
miṉpōl nuṇṇiṭaiyāḷ oru kaṉṉiyai
vēṟṟuruvam ceytu vaitta
aṉpā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ
uṉakku añcuvaṉ ammam taravē (2)
225. kummāyattoṭu veṇṇey viḻuṅkik
kuṭat tayir cāyttup paruki
poym māya marutu āṉa acuraraip
poṉṟuvittu iṉṟu nī vantāy
im māyam valla piḷḷai- nampī uṉṉai
eṉmakaṉē eṉpar niṉṟār
ammā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (3)
226. maiār kaṇ maṭa āycciyar makkaḷai
maiyaṉmai ceytu avar piṉpōy
koy ār pūntukil paṟṟit taṉi niṉṟu
kuṟṟam pala pala ceytāy
poyyā uṉṉaip puṟam pala pēcuva
puttakattukku uḷa kēṭṭēṉ
aiyā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (4)
227. muppōtum kaṭaintu īṇṭiya veṇṇeyi
ṉōṭu tayirum viḻuṅki
kappāl āyarkaḷ kāviṟ koṇarnta
kalattoṭu cāyttup paruki
meyppāl uṇṭu aḻu piḷḷaikaḷ pōla
vimmi vimmi aḻukiṉṟa
appā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (5)
228. karumpār nīḷ vayaṟ kāykatirc cennelaik
kaṟṟānirai maṇṭit tiṉṉa
virumpāk kaṉṟu oṉṟu koṇṭu viḷaṅkaṉi
vīḻa eṟinta pirāṉē
curumpār meṉkuḻaṟ kaṉṉi oruttikkuc
cūḻvalai vaittut tiriyum
arampā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ
uṉakku añcuvaṉ ammam taravē (6)
229. maruṭṭār meṉkuḻaṟ koṇṭu poḻil pukku
vāyvaittu av āyartam pāṭi
curuṭṭār meṉkuḻaṟ kaṉṉiyar vantu uṉṉaic
cuṟṟum toḻa niṉṟa cōti
poruḷ- tāyam ilēṉ emperumāṉ uṉṉaip
peṟṟa kuṟṟam allāl maṟṟu iṅku
araṭṭā uṉṉai aṟintu koṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (7)
230. vāḷā ākilum kāṇakillār piṟar
makkaḷai maiyaṉmai ceytu
tōḷāl iṭṭu avarōṭu tiḷaittu nī
collap paṭātaṉa ceytāy
kēḷār āyar kulattavar ip paḻi
keṭṭēṉ vāḻvillai nantaṉ
kāḷāy uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (8)
231. tāymār mōr viṟkap pōvar tamappaṉmār
kaṟṟā niraip piṉpu pōvar
nī āyppāṭi iḷaṅ kaṉṉimārkaḷai
nērpaṭavē koṇṭu pōti
kāyvārkku eṉṟum ukappaṉavē ceytu
kaṇṭār kaḻaṟat tiriyum
āyā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (9)
232. tottār pūṅkuḻaṟ kaṉṉi oruttiyaic
cōlait taṭam koṇṭu pukku
muttār koṅkai puṇarntu irā nāḻikai
mūvēḻu ceṉṟapiṉ vantāy
ottārkku ottaṉa pēcuvar uṉṉai
urappavē nāṉ oṉṟum māṭṭēṉ
attā uṉṉai aṟintukoṇṭēṉ uṉakku
añcuvaṉ ammam taravē (10)
233. kārār mēṉi niṟattu empirāṉaik
kaṭikamaḻ pūṅkuḻal āycci
ārā iṉṉamutu uṇṇat taruvaṉ nāṉ
ammam tārēṉ eṉṟa māṟṟam
pārār tolpukaḻāṉ putuvai maṉṉaṉ
paṭṭarpirāṉ coṉṉa pāṭal
ērār iṉṉicai mālaikaḷ vallār
iruṭikēcaṉ aṭiyārē (11)
Warum schickte ich ihn in den Wald? (234–243)
234. añcaṉa vaṇṇaṉai āyar kōlak koḻuntiṉai
mañcaṉam āṭṭi maṉaikaḷtōṟum tiriyāmē
kañcaṉaik kāynta kaḻal aṭi nōvak kaṉṟiṉpiṉ
eṉceyap piḷḷaiyaip pōkkiṉēṉ? ellē pāvamē (1)
235. paṟṟumañcaḷ pūcip pāvaimāroṭu pāṭiyiṟ
ciṟṟil citaittu eṅkum tīmai ceytu tiriyāmē
kaṟṟut tūḷiyuṭai vēṭar kāṉiṭaik kaṉṟiṉ piṉ
eṟṟukku eṉ piḷḷaiyaip pōkkiṉēṉ? ellē pāvamē (2)
236. naṉmaṇi mēkalai naṅkaimāroṭu nāḷtoṟum
poṉmaṇi mēṉi puḻutiyāṭit tiriyāmē
kalmaṇi niṉṟu atir kāṉ- atariṭaik kaṉṟiṉpiṉ
eṉ maṇivaṇṇaṉaip pōkkiṉēṉ ellē pāvamē (3)
237. vaṇṇak karuṅkuḻal mātar vantu alar tūṟṟiṭap
paṇṇip pala ceytu ip pāṭi eṅkum tiriyāmē
kaṇṇukku iṉiyāṉaik kāṉ -atariṭaik kaṉṟiṉpiṉ
eṇṇaṟku ariyāṉaip pōkkiṉēṉ ellē pāvamē (4)
238. avvav iṭam pukku av āyar peṇṭirkku aṇukkaṉāyk
kovvaik kaṉivāy koṭuttuk kūḻaimai ceyyāmē
evvum cilai uṭai vēṭar kāṉiṭaik kaṉṟiṉ piṉ
teyvat talaivaṉaip pōkkiṉēṉ ellē pāvamē (5)
239. miṭaṟu meḻumeḻuttu ōṭa veṇṇey viḻuṅkip pōyp
paṭiṟu pala ceytu ip pāṭi eṅkum tiriyāmē
kaṭiṟu pala tiri kāṉ -atariṭaik kaṉṟiṉ piṉ
iṭaṟa eṉpiḷḷaiyaip pōkkiṉēṉ ellē pāvamē (6)
240. vaḷḷi nuṭaṅku-iṭai mātar vantu alar tūṟṟiṭat
tuḷḷi viḷaiyāṭit tōḻarōṭu tiriyāmē
kaḷḷi uṇaṅku veṅkāṉ -atariṭaik kaṉṟiṉ piṉ
puḷḷiṉ talaivaṉaip pōkkiṉēṉ ellē pāvamē (7)
241. paṉṉiru tiṅkaḷ vayiṟṟiṟ koṇṭa ap pāṅkiṉāl
eṉ iḷaṅ koṅkai amutam ūṭṭi eṭuttu yāṉ
poṉṉaṭi nōvap pulariyē kāṉiṟ kaṉṟiṉ piṉ
eṉ iḷañ ciṅkattaip pōkkiṉēṉ ellē pāvamē (8)
242. kuṭaiyum ceruppum koṭātē tāmōtaraṉai nāṉ
uṭaiyum kaṭiyaṉa ūṉṟu vem paraṟkaḷ uṭaik
kaṭiya veṅ kāṉiṭaik kāl- aṭi nōvak kaṉṟiṉ piṉ
koṭiyeṉ eṉpiḷḷaiyaip pōkkiṉēṉ:ellē pāvamē (9)
243. eṉṟum eṉakku iṉiyāṉai eṉ maṇivaṇṇaṉaik
kaṉṟiṉ piṉ pōkkiṉēṉ eṉṟu acōtai kaḻaṟiya
poṉ tikaḻ māṭap putuvaiyarkōṉ paṭṭaṉ col
iṉ tamiḻ mālaikaḷ vallavarkku iṭar illaiyē (10)
Die Freude über seine Heimkehr (244–253)
244. cīlaik kutampai orukātu orukātu
cenniṟa mēṟ tōṉṟippū
kōlap paṇaik kaccum kūṟai- uṭaiyum
kuḷir muttiṉ kōṭālamum
kālip piṉṉē varukiṉṟa kaṭalvaṇṇaṉ
vēṭattai vantu kāṇīr
ñālattup puttiraṉaip peṟṟār naṅkaimīr
nāṉē maṟṟu ārum illai (1)
245. kaṉṉi naṉ mā matil cūḻtaru pūmpoḻiṟ
kāvirit teṉṉaraṅkam
maṉṉiya cīr matucūtaṉā kēcavā
pāviyēṉ vāḻvu ukantu
uṉṉai iḷaṅkaṉṟu mēykkac ciṟukālē
ūṭṭi oruppaṭuttēṉ
eṉṉiṉ maṉam valiyāḷ oru peṇ illai
eṉkuṭṭaṉē muttam tā (2)
246. kāṭukaḷ ūṭu pōyk kaṉṟukaḷ mēyttu
maṟiyōṭik kārkkōṭaṟpūc
cūṭi varukiṉṟa tāmōtarā kaṟṟut
tūḷi kāṇ uṉ uṭampu
pēṭai mayiṟ cāyaṟ piṉṉai maṇāḷā
nīrāṭṭu amaittu vaittēṉ
āṭi amutucey appaṉum uṇṭilaṉ
uṉṉōṭu uṭaṉē uṇpāṉ (3)
247. kaṭi ār poḻil aṇi vēṅkaṭavā karum
pōrēṟē nī ukakkum
kuṭaiyum ceruppum kuḻalum taruvikkak
koḷḷātē pōṉāy mālē
kaṭiya veṅ kāṉiṭaik kaṉṟiṉ piṉ pōṉa
ciṟukkuṭṭac ceṅ kamala-
aṭiyum vetumpi uṉkaṇkaḷ civantāy
acaintiṭṭāy nī empirāṉ (4)
248. paṟṟār naṭuṅka muṉ pāñcacaṉṉiyattai
vāyvaitta pōrēṟē eṉ
ciṟṟāyar ciṅkamē cītai maṇāḷā
ciṟukkuṭṭac ceṅkaṇ mālē
ciṟṟāṭaiyum ciṟuppattiramum ivai
kaṭṭiliṉ mēl vaittup pōy
kaṟṟāyarōṭu nī kaṉṟukaḷ mēyttuk
kalantu uṭaṉ vantāy pōlum (5)
249. añcuṭar āḻi uṉ kaiyakattu ēntum
aḻakā nī poykai pukku
nañcu umiḻ nākattiṉōṭu piṇaṅkavum
nāṉ uyir vāḻntiruntēṉ
eṉ ceyya eṉṉai vayiṟu maṟukkiṉāy?
ētum ōr accam illai
kañcaṉ maṉattukku ukappaṉavē ceytāy
kāyāmpū vaṇṇam koṇṭāy (6)
250. paṉṟiyum āmaiyum mīṉamum ākiya
pāṟkaṭal vaṇṇā uṉmēl
kaṉṟiṉ uruvāki mēypulattē vanta
kaḷḷa acurar tammaic
ceṉṟu piṭittuc ciṟukkaikaḷālē
viḷaṅkāy eṟintāy pōlum
eṉṟum eṉpiḷḷaikkut tīmaikaḷ ceyvārkaḷ
aṅṅaṉam āvarkaḷē (7)
251. kēṭṭu aṟiyātaṉa kēṭkiṉṟēṉ kēcavā
kōvalar intiraṟkuk
kāṭṭiya cōṟum kaṟiyum tayirum
kalantu uṭaṉ uṇṭāy pōlum
ūṭṭa mutal ilēṉ uṉtaṉṉaik koṇṭu
orupōtum eṉakku aritu
vāṭṭam ilāp pukaḻ vācutēvā uṉṉai
añcuvaṉ iṉṟu toṭṭum (8)
252. tiṇ ār veṇcaṅku uṭaiyāy tirunāḷ tiru
vōṇam iṉṟu eḻu nāḷ;muṉ
paṇnēr moḻiyāraik kūvi muḷai aṭṭip
pallāṇṭu kūṟuvittēṉ
kaṇṇālam ceyyak kaṟiyum kalattatu
ariciyum ākki vaittēṉ
kaṇṇā nī nāḷaittoṭṭuk kaṉṟiṉ piṉ pōkēl
kōlam ceytu iṅkē iru (9)
253. puṟṟaravu alkul acōtai nal āycci taṉ
puttiraṉ kōvintaṉaik
kaṟṟiṉam mēyttu varak kaṇṭu ukantu avaḷ
kaṟpitta māṟṟam ellām
ceṟṟam ilātavar vāḻtaru teṉputu
vai viṭṭucittaṉ col
kaṟṟu ivai pāṭa vallār kaṭalvaṇṇaṉ
kaḻaliṇai kāṇparkaḷē (10)
Die Sehnsucht der Hirtinnen (254–263)
254. taḻaikaḷum toṅkalum tatumpi eṅkum
taṇṇumai ekkam mattaḷi tāḻpīli
kuḻalkaḷum kītamum āki eṅkum
kōvintaṉ varukiṉṟa kūṭṭam kaṇṭu
maḻaikolō varukiṉṟatu eṉṟu colli
maṅkaimār cālaka vācal paṟṟi
nuḻaivaṉar niṟpaṉar āki eṅkum
uḷḷam viṭṭu ūṇ maṟantu oḻintaṉarē (1)
255. valli nuṇ itaḻ aṉṉa āṭai koṇṭu
vacai aṟat tiruvarai virittu uṭuttu
palli nuṇ paṟṟāka uṭaivāḷ cātti
paṇaikkaccu unti pala taḻai naṭuvē
mullai nal naṟumalar vēṅkai malar
aṇintu pal āyar kuḻām naṭuvē
elliyam pōtākap piḷḷai varum
etirniṉṟu aṅku iṉavaḷai iḻavēṉmiṉē (2)
256. curikaiyum teṟi-villum ceṇṭu-kōlum
mēlāṭaiyum tōḻaṉmār koṇṭu ōṭa
oru kaiyāl oruvaṉtaṉ tōḷai ūṉṟi
āniraiyiṉam mīḷak kuṟitta caṅkam
varukaiyil vāṭiya piḷḷai kaṇṇaṉ
mañcaḷum mēṉiyum vaṭivum kaṇṭāḷ
arukē niṉṟāḷ eṉpeṇ nōkkik kaṇṭāḷ
atu kaṇṭu iv ūr oṉṟu puṇarkkiṉṟatē (3)
257. kuṉṟu eṭuttu ānirai kātta pirāṉ
kōvalaṉāyk kuḻal ūti ūtik
kaṉṟukaḷ mēyttut taṉ tōḻarōṭu
kalantu uṭaṉ varuvāṉait teruviṟ kaṇṭu
eṉṟum ivaṉai oppārai naṅkāy
kaṇṭaṟiyēṉ ēṭi vantu kāṇāy
oṉṟumnillā vaḷai kaḻaṉṟu tukil
ēntu iḷa mulaiyum eṉ vacam alavē (4)
258. cuṟṟi niṉṟu āyar taḻaikaḷ iṭac
curuḷpaṅki nēttirattāl aṇintu
paṟṟi niṉṟu āyar kaṭaittalaiyē
pāṭavum āṭak kaṇṭēṉ aṉṟip piṉ
maṟṟu oruvarkku eṉṉaip pēcaloṭṭēṉ
māliruñcōlai em māyaṟku allāl
koṟṟavaṉukku ivaḷ ām eṉṟu eṇṇik
koṭumiṉkaḷ koṭīrākiṟ kōḻampamē (5)
259. cinturam ilaṅkat taṉ tiruneṟṟimēl
tiruttiya kōṟampum tirukkuḻalum
antaram muḻavat taṇ taḻaik kāviṉkīḻ
varum āyarōṭu uṭaṉ vaḷaikōl vīca
antam oṉṟu illāta āyap piḷḷai
aṟintu aṟintu iv vīti pōtumākil
pantu koṇṭāṉ eṉṟu vaḷaittu vaittup
pavaḷavāy muṟuvalum kāṇpōm tōḻī (6)
260. cālap pal niraip piṉṉē taḻaik kāviṉkīḻt
taṉ tirumēṉiniṉṟu oḷi tikaḻa
nīla nal naṟuṅkuñci nēttirattāl
aṇintu pal āyar kuḻām naṭuvē
kōlac centāmaraik kaṇ miḷirak
kuḻal ūti icaip pāṭik kuṉittu āyarōṭu
ālittu varukiṉṟa āyap piḷḷai
aḻaku kaṇṭu eṉmakaḷ ayarkkiṉṟatē (7)
261. cinturap-poṭi koṇṭu ceṉṉi appit
tirunāmam iṭṭu aṅku ōr ilaiyantaṉṉāl
antaram iṉṟit taṉ neṟi paṅkiyai
aḻakiya nēttirattāl aṇintu
intiraṉ pōl varum āyappiḷḷai
etirniṉṟu aṅku iṉavaḷai iḻavēl eṉṉa
cantiyil niṉṟu kaṇṭīr naṅkai taṉ
tukiloṭu carivaḷai kaḻalkiṉṟatē (8)
262. valaṅ kātil mēl-tōṉṟip pū aṇintu
mallikai vaṉamālai mauval mālai
ciliṅkārattāl kuḻal tāḻa viṭṭut
tīṅkuḻal vāymaṭuttu ūti ūti
alaṅkārattāl varum āyap piḷḷai
aḻaku kaṇṭu eṉmakaḷ
vilaṅki nillātu etirniṉṟu kaṇṭīr
veḷvaḷai kaḻaṉṟu meym melikiṉṟatē (9)
263. viṇṇiṉmītu amararkaḷ virumpit toḻa
miṟaittu āyar pāṭiyil vītiyūṭē
kaṇṇaṉ kālip piṉṉē eḻuntaruḷak
kaṇṭu iḷaāyk kaṉṉimār kāmuṟṟa
vaṇṇam vaṇṭu amar poḻiṟ putuvaiyarkōṉ
viṭṭucittaṉ coṉṉa mālai pattum
paṇ iṉpam varap pāṭum pattar uḷḷār
paramāṉa vaikuntam naṇṇuvarē (10)
Govardhana, der siegreiche Schirm (264–274)
264. aṭṭuk kuvi cōṟṟup paruppatamum
tayir- vāviyum ney- aḷaṟum aṭaṅkap
poṭṭat tuṟṟi mārip pakai puṇartta
poru mā kaṭalvaṇṇaṉ poṟutta malai
vaṭṭat taṭaṅkaṇ maṭa māṉ kaṉṟiṉai
valaivāyp paṟṟik koṇṭu kuṟamakaḷir
koṭṭait talaip pāl koṭuttu vaḷarkkum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (1)
265. vaḻu oṉṟum illāc ceykai vāṉavarkōṉ
valippaṭṭu muṉintu viṭukkappaṭṭa
maḻai vantu eḻu nāḷ peytu māt taṭuppa
matucūtaṉ eṭuttu maṟitta malai
iḻavu tariyātatu ōr īṟṟup piṭi
iḷañ cīyam toṭarntu muṭukutalum
kuḻavi iṭaik kāl iṭṭu etirntu porum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (2)
266. am mait taṭaṅkaṇ maṭa āycciyarum
āṉāyarum āniraiyum alaṟi
emmaic caraṇ ēṉṟukoḷ eṉṟu irappa
ilaṅku āḻik kai entai eṭutta malai
tammaic caraṇ eṉṟa tam pāvaiyaraip
puṉamēykiṉṟa māṉiṉam kāṇmiṉ eṉṟu
kommaip puyak kuṉṟar cilai kuṉikkum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (3)
267. kaṭu vāyc ciṉa veṅkaṇ kaḷiṟṟiṉukkuk
kavaḷam eṭuttuk koṭuppāṉ avaṉ pōl
aṭivāy uṟak kaiyiṭṭu eḻap paṟittiṭṭu
amararperumāṉ koṇṭu niṉṟa malai
kaṭalvāyc ceṉṟu mēkam kaviḻntu iṟaṅkik
katuvāyp paṭa nīrmukantu ēṟi eṅkum
kuṭavāyp paṭa niṉṟu maḻai poḻiyum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (4)
268. vāṉattil uḷḷīr valiyīr uḷḷīrēl
aṟaiyō vantu vāṅkumiṉ eṉpavaṉ pōl
ēṉattu uru ākiya īcaṉ entai
iṭavaṉ eḻa vāṅki eṭutta malai
kāṉak kaḷi-yāṉai taṉ kompu iḻantu
katuvāy matam cōrat taṉ kai eṭuttuk
kūṉaṟ piṟai vēṇṭi aṇṇāntu niṟkum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (5)
269. ceppāṭu uṭaiya tirumāl avaṉ taṉ
centāmaraik kaiviral aintiṉaiyum
kappu āka maṭuttu maṇi neṭuntōḷ
kāmpu ākak koṭuttuk kavitta malai
eppāṭum parantu iḻi teḷ aruvi
ilaṅku maṇi muttuvaṭam piṟaḻak
kuppāyam eṉa niṉṟu kāṭcitarum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (6)
270. paṭaṅkaḷ palavum uṭaip pāmpu- araiyaṉ
paṭar pūmiyait tāṅkik kiṭappavaṉ pōl
taṭaṅkai viral aintum malara vaittut
tāmōtaraṉ tāṅku taṭavaraitāṉ
aṭaṅkac ceṉṟu ilaṅkaiyai īṭaḻitta
aṉumaṉ pukaḻ pāṭit tam kuṭṭaṉkaḷaik
kuṭaṅkaik koṇṭu mantikaḷ kaṇvaḷarttum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (7)
271. cala mā mukil pal kaṇap pōrkkaḷattuc
cara- māri poḻintu eṅkum pūcaliṭṭu
nalivāṉ uṟak kēṭakam kōppavaṉ pōl
nārāyaṇaṉ muṉ mukam kātta malai
ilai vēy kurampait tava mā muṉivar
iruntār naṭuvē ceṉṟu aṇār coṟiyak
kolai vāyc ciṉa vēṅkaikaḷ niṉṟu uṟaṅkum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (8)
272. vaṉ pēymulai uṇṭatu ōr vāy uṭaiyaṉ
vaṉ tūṇ eṉa niṉṟatu ōr vaṉ parattai
taṉ pēr iṭṭuk koṇṭu taraṇi taṉṉiṟ
tāmōtaraṉ tāṅku taṭavarai tāṉ
muṉpē vaḻi kāṭṭa mucuk kaṇaṅkaḷ
mutukiṟ peytu tam uṭaik kuṭṭaṉkaḷaik
kompu ēṟṟi iruntu kuti payiṟṟum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (9)
273. koṭi ēṟu cen tāmaraik kaiviralkaḷ
kōlamum aḻintila vāṭiṟṟu ila
vaṭivu ēṟu tiruvukir nontum ila
maṇivaṇṇaṉ malaiyum ōr campiratam
muṭi ēṟiya mā mukiṟ pal kaṇaṅkaḷ
muṉ neṟṟi naraittaṉa pōla eṅkum
kuṭi ēṟi iruntu maḻai poḻiyum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaiyē (10)
274. araviṟ paḷḷikoṇṭu aravam turantiṭṭu
aravap-pakai ūrti avaṉuṭaiya
kuraviṟ koṭi mullaikaḷ niṉṟu uṟaṅkum
kōvarttaṉam eṉṉum koṟṟak kuṭaimēl
tiruviṟ poli maṟaivāṇar puttūrt
tikaḻ paṭṭarpirāṉ coṉṉa mālai pattum
paravu maṉam naṉku uṭaip pattar uḷḷār
paramāṉa vaikuntam naṇṇuvarē (11)
Krishnas Flötenspiel (275–285)
275. nāvalam periya tīviṉil vāḻum
naṅkaimīrkaḷ itu ōr aṟputam kēḷīr
tū valampuri uṭaiya tirumāl
tūya vāyiṟ kuḻal-ōcai vaḻiyē
kōvalar ciṟumiyar iḷaṅ koṅkai
kutukalippa uṭal uḷ-aviḻntu eṅkum
kāvalum kaṭantu kayiṟumālai
āki vantu kaviḻntu niṉṟaṉarē (1)
276. iṭa aṇarai iṭat tōḷoṭu cāyttu
irukai kūṭap puruvam nerintu ēṟak
kuṭavayiṟu paṭa vāy kaṭaikūṭak
kōvintaṉ kuḻalkoṭu ūtiṉa pōtu
maṭa mayilkaḷoṭu māṉpiṇai pōlē
maṅkaimārkaḷ malark kūntal aviḻa
uṭai nekiḻa ōrkaiyāl tukil paṟṟi
olki ōṭu arikkaṇ oṭa niṉṟaṉarē (2)
277. vāṉ iḷavaracu vaikuntak
kuṭṭaṉ vācutēvaṉ maturaimaṉṉaṉ nanta-
kōṉ iḷavaracu kōvalar kuṭṭaṉ
kōvintaṉ kuḻalkoṭu ūtiṉa pōtu
vāṉ iḷampaṭiyar vantu vantu īṇṭi
maṉam uruki malarkkaṇkaḷ paṉippat
tēṉ aḷavu ceṟi kūntal aviḻac
ceṉṉi vērppac cevi cērttu niṉṟaṉarē (3)
278. tēṉukaṉ pilampaṉ kāḷiyaṉ eṉṉum
tīppap pūṭukaḷ aṭaṅka uḻakkik
kāṉakam paṭi ulāvi ulāvik
karuñciṟukkaṉ kuḻal ūtiṉa pōtu
mēṉakaiyoṭu tilōttamai arampai
uruppaciyar avar veḷki mayaṅki
vāṉakam paṭiyil vāy tiṟappu iṉṟi
āṭal pāṭal ivai māṟiṉar tāmē (4)
279. muṉ naraciṅkamatu āki avuṇaṉ
mukkiyattai muṭippāṉ mūvulakil
maṉṉar añcum matucūtaṉaṉ vāyiṟ
kuḻaliṉ ōcai ceviyaip paṟṟi vāṅka
naṉ narampu uṭaiya tumpuruvōṭu
nārataṉum tam tam vīṇai maṟantu
kiṉṉara mituṉaṅkaḷum tam tam
kiṉṉaram toṭukilōm eṉṟaṉarē (5)
280. cem perun taṭaṅ- kaṇṇaṉ tiraḷ tōḷaṉ
tēvaki ciṟuvaṉ tēvarkaḷ ciṅkam
nam paramaṉ innāḷ kuḻal ūtak
kēṭṭavarkaḷ iṭar uṟṟaṉa kēḷīr
amparam tiriyum kāntappar ellām
amuta kīta valaiyāl curukkuṇṭu
nam param aṉṟu eṉṟu nāṇi mayaṅki
naintu cōrntu kaimmaṟittu niṉṟaṉarē (6)
281. puviyuḷ nāṉ kaṇṭatu or aṟputam kēḷīr
pūṇi mēykkum iḷaṅkōvalar kūṭṭattu
avaiyuḷ nākattu- aṇaiyāṉ kuḻal ūta
amaralōkattu aḷavum ceṉṟu icaippa
aviyuṇā maṟantu vāṉavar ellām
āyar-pāṭi niṟaiyap pukuntu īṇṭic
cevi-uṇāviṉ cuvai koṇṭu makiḻntu
kōvintaṉait toṭarntu eṉṟum viṭārē (7)
282. ciṟuviralkaḷ taṭavip parimāṟac
ceṅkaṇ kōṭac ceyya vāy koppaḷippaka
kuṟuveyarp puruvam kuṭilippak
kōvintaṉ kuḻalkoṭu ūtiṉa pōtu
paṟavaiyiṉ kaṇaṅkaḷ kūṭu tuṟantu
vantu cūḻntu paṭukāṭu kiṭappak
kaṟavaiyiṉ kaṇaṅkaḷ kāl parappiṭṭuk
kaviḻntu iṟaṅkic cevi āṭṭakillāvē (8)
283. tiraṇṭu eḻu taḻai maḻaimukil vaṇṇaṉ
ceṅkamala malar cūḻ vaṇṭiṉam pōlē
curuṇṭu iruṇṭa kuḻal tāḻnta mukattāṉ
ūtukiṉṟa kuḻal-ōcai vaḻiyē
maruṇṭu māṉ-kaṇaṅkaḷ mēykai maṟantu
mēynta pullum kaṭaivāy vaḻi cōra
iraṇṭu pāṭum tuluṅkāp puṭaipeyarā
eḻutu cittiraṅkaḷ pōla niṉṟaṉavē (9)
284. karuṅkaṇ tōkai mayiṟ pīli aṇintu
kaṭṭi naṉku uṭutta pītaka āṭai
aruṅkala uruviṉ āyar perumāṉ
avaṉoruvaṉ kuḻal ūtiṉa pōtu
maraṅkaḷ niṉṟu matu tāraikaḷ pāyum
malarkaḷ vīḻum vaḷar kompukaḷ tāḻum
iraṅkum kūmpum tirumāl niṉṟa niṉṟa
pakkam nōkki avai ceyyum kuṇamē (10)
285. kuḻal iruṇṭu curuṇṭu ēṟiya kuñcik
kōvintaṉuṭaiya kōmaḷa vāyiṟ
kuḻal muḻaiñcukaḷiṉ ūṭu kumiḻttuk
koḻittu iḻinta amutap puṉaltaṉṉaik
kuḻal muḻavam viḷampum putuvaikkōṉ
viṭṭucittaṉ viritta tamiḻ vallār
kuḻalai veṉṟa kuḷir vāyiṉarākic
cātukōṭṭiyuḷ koḷḷap paṭuvārē (11)
Die Mutter beobachtet ihre Tochter (286–296)
286. aiya puḻuti uṭampu aḷaintu ivaḷ
pēccum alantalaiyāyc
ceyya nūliṉ ciṟṟāṭai ceppaṉ
uṭukkavum vallaḷ allaḷ
kaiyiṉil ciṟutūtai yōṭu ivaḷ
muṟṟil pirintum ilaḷ
pai aravaṇaip paḷḷiyāṉoṭu
kaivaittu ivaḷvarumē (1)
287. vāyiṟ pallum eḻuntila mayi
rum muṭi kūṭiṟṟila
cāyvu ilāta kuṟuntalaic cila
piḷḷaikaḷōṭu iṇaṅki
tī iṇakku iṇaṅku āṭi vantu ivaḷ
taṉ aṉṉa cemmai colli
māyaṉ mā maṇivaṇṇaṉmēl ivaḷ
māl uṟukiṉṟāḷē (2)
288. poṅku veṇmaṇal koṇṭu ciṟṟilum
muṟṟattu iḻaikkaluṟil
caṅku cakkaram taṇṭu vāḷ villum
allatu iḻaikkaluṟāḷ
koṅkai iṉṉam kuvintu eḻuntila
kōvintaṉōṭu ivaḷaic
caṅkai yāki eṉ uḷḷam nāḷtoṟum
taṭṭuḷuppu ākiṉṟatē (3)
289. ēḻai pētai ōr pālakaṉ vantu eṉ
peṇmakaḷai eḷki
tōḻimār palar koṇṭupōyc ceyta
cūḻcciyai yārkku uraikkēṉ
āḻiyāṉ eṉṉum āḻa mōḻaiyil
pāycci akappaṭutti
mūḻai uppu aṟiyātu eṉṉum
mūturaiyum ilaḷē (4)
290. nāṭum ūrum aṟiyavē pōy
nalla tuḻāy alaṅkal
cūṭi nāraṇaṉ pōm iṭam ellām
cōtittu uḻitarkiṉṟāḷ
kēṭu vēṇṭukiṉṟār palar uḷar
kēcavaṉōṭu ivaḷaip
pāṭikāval iṭumiṉ eṉṟu eṉṟu
pār taṭumāṟiṉatē (5)
291. paṭṭam kaṭṭip poṟṟōṭu peytu ivaḷ
pāṭakamum cilampum
iṭṭa māka vaḷarttu eṭuttēṉukku
eṉṉōṭu irukkaluṟāḷ
poṭṭap pōyp puṟappaṭṭu niṉṟu ivaḷ
pūvaip pūvaṇṇā eṉṉum
vaṭṭa vār kuḻal maṅkaimīr ivaḷ
māl uṟukiṉṟāḷē (6)
292. pēcavum tariyāta peṇmaiyiṉ
pētaiyēṉ pētai ivaḷ
kūcamiṉṟi niṉṟārkaḷ tam etir
kōl kaḻintāṉ mūḻaiyāy
kēcavā eṉṟum kēṭilī eṉṟum
kiñcuka vāy moḻiyāḷ
vāca vārkuḻal maṅkaimīr ivaḷ
māl uṟukiṉṟāḷē 7
293. kāṟai pūṇum kaṇṇāṭi kāṇum taṉ
kaiyil vaḷai kulukkum
kūṟai uṭukkum ayarkkum taṉ
kovvaic cevvāy tiruttum
tēṟit tēṟi niṉṟu āyiram pērt
tēvaṉ tiṟam pitaṟṟum
māṟil mā maṇivaṇṇaṉmēl ivaḷ
māl uṟukiṉṟāḷē (8)
294. kaittalattu uḷḷa māṭu aḻiyak
kaṇṇālaṅkaḷ ceytu ivaḷai-
vaittu vaittukkoṇṭu eṉṉa vāṇipam?
nammai vaṭuppaṭuttum-
ceyttalai eḻu nāṟṟup pōl avaṉ
ceyvaṉa ceytukoḷḷa
mait taṭamukil vaṇṇaṉ pakkal
vaḷara viṭumiṉkaḷē (9)
295. perup perutta kaṇṇālaṅkaḷ ceytu
pēṇi nam illattuḷḷē
iruttuvāṉ eṇṇi nām irukka
ivaḷum oṉṟu eṇṇukiṉṟāḷ
maruttuvap patam nīṅkiṉāḷ eṉṉum
vārttai paṭuvataṉmuṉ
oruppaṭuttu iṭumiṉ ivaḷai
ulakaḷantāṉ iṭaikkē (10)
296. ñālam muṟṟum uṇṭu ālilait tuyil
nārāyaṇaṉukku ivaḷ
mālatāki makiḻntaṉaḷ eṉṟu
tāy urai ceytataṉai
kōlam ār poḻil cūḻ putuvaiyarkōṉ
viṭṭucittaṉ coṉṉa
mālai pattum vallavarkaṭku
illai varu tuyarē (11)
Die Tochter ist Krishna gefolgt (297–306)
297. nallatu ōr tāmaraip poykai
nāṇmalar mēl paṉi cōra
alliyum tātum utirntiṭṭu
aḻakaḻintāl ottatālō
illam veṟiyōṭiṟṟālō
eṉmakaḷai eṅkum kāṇēṉ
mallarai aṭṭavaṉ piṉpōy
maturaip puṟam pukkāḷ kollō? (1)
298. oṉṟum aṟivu oṉṟu illāta
uruvaṟaik kōpālar taṅkaḷ
kaṉṟu kāl māṟumā pōlē
kaṉṉi iruntāḷaik koṇṭu
naṉṟum kiṟi ceytu pōṉāṉ
nārāyaṇaṉ ceyta tīmai
eṉṟum emarkaḷ kuṭikku ōr
ēccukkol? āyiṭuṅ kollō? (2)
299. kumari maṇam ceytu koṇṭu
kōlam ceytu illattu irutti
tamarum piṟarum aṟiyat
tāmōtaraṟku eṉṟu cāṟṟi
amarar patiyuṭait tēvi
aracāṇiyai vaḻipaṭṭu
tumilam eḻap paṟai koṭṭit
tōraṇam nāṭṭiṭuṅ kollō? (3)
300. oru makaḷ taṉṉai uṭaiyēṉ
ulakam niṟainta pukaḻāl
tirumakaḷ pōla vaḷarttēṉ
ceṅkaṇ māl tāṉ koṇṭu pōṉāṉ
peru makaḷāyk kuṭi vāḻntu
perumpiḷḷai peṟṟa acōtai
marumakaḷaik kaṇṭu ukantu
maṇāṭṭup puṟamceyyuṅ kollō? (4)
301. tam māmaṉ nantakōpālaṉ
taḻīik koṇṭu eṉ makaḷ taṉṉaic
cemmāntirē eṉṟu colli
ceḻuṅ kayaṟ kaṇṇum cevvāyum
kommai mulaiyum iṭaiyum
koḻumpaṇait tōḷkaḷum kaṇṭiṭṭu
im makaḷaip peṟṟa tāyar
iṉit tariyār eṉṉuṅ kollō? (5)
302. vēṭar maṟakkulam pōlē
vēṇṭiṟṟuc ceytu eṉmakaḷaik
kūṭiya kūṭṭamē yākak
koṇṭu kuṭi vāḻuṅ kollō?
nāṭum nakarum aṟiya
nallatu ōr kaṇṇālam ceytu
cāṭu iṟap pāynta perumāṉ
takkavā kaippaṟṟuṅ kollō? (6)
303. aṇṭattu amarar perumāṉ
āḻiyāṉ iṉṟu eṉmakaḷaip
paṇṭap paḻippukkaḷ collip
paricu aṟa āṇṭiṭuṅ kollō?
koṇṭu kuṭi- vāḻkkai vāḻntu
kōvalap paṭṭam kavittup
paṇṭai maṇāṭṭimār muṉṉē
pātukāval vaikkuṅ kollō? (7)
304. kuṭiyiṟ piṟantavar ceyyum
kuṇam oṉṟum ceytilaṉ antō
naṭai oṉṟum ceytilaṉ naṅkāy
nantakōpaṉ makaṉ kaṇṇaṉ
iṭai irupālum vaṇaṅka
iḷaittu iḷaittu eṉmakaḷ ēṅkik
kaṭaikayiṟē paṟṟi vāṅkik
kai taḻumpu ēṟiṭuṅ kollō? (8)
305. veṇṇiṟat tōy tayir taṉṉai
veḷvaraippiṉ muṉ eḻuntu
kaṇ uṟaṅkātē iruntu
kaṭaiyavum tāṉvallaḷ kollō?
oṇṇiṟat tāmaraic ceṅkaṇ
ulakaḷantāṉ eṉmakaḷaip
paṇ aṟaiyāp paṇikoṇṭu
paricu aṟa āṇṭiṭuṅ kollō? (9)
306. māyavaṉ piṉvaḻi ceṉṟu vaḻiyiṭai māṟṟaṅkaḷ kēṭṭu
āyarkaḷ cēriyilum pukku aṅkuttai māṟṟamum ellām
tāyavaḷ colliya collaip taṇ putuvaip paṭṭaṉ coṉṉa
tūya tamiḻ pattum vallār tū maṇivaṇṇaṉukku āḷarē (10)
Rama und Krishna im Undi-Spiel (307–317)
307. eṉ nātaṉ tēvikku aṉṟu iṉpappū īyātāḷ
taṉ nātaṉ kāṇavē taṇpū marattiṉai
vaṉ nātap puḷḷāl valiyap paṟittiṭṭa
eṉ nātaṉ vaṉmaiyaip pāṭip paṟa
empirāṉ vaṉmaiyaip pāṭip paṟa (1)
308. eṉ vil vali kaṇṭu pō eṉṟu etirvantāṉ
taṉ villiṉōṭum tavattai etirvāṅki
muṉ vil valittu mutupeṇ uyiruṇṭāṉ
taṉ villiṉ vaṉmaiyaip pāṭip paṟa
tācarati taṉmaiyaip pāṭip paṟa (2)
309. uruppiṇi naṅkaiyait tēr ēṟṟik koṇṭu
viruppuṟṟu aṅku ēka viraintu etir vantu
cerukku uṟṟāṉ vīram citaiyat talaiyaic
ciraittiṭṭāṉ vaṉmaiyaip pāṭip paṟa
tēvaki ciṅkattaip pāṭip paṟa (3)
310. māṟṟuttāy ceṉṟu vaṉampōkē eṉṟiṭa
īṟṟuttāy piṉtoṭarntu empirāṉ eṉṟu aḻa
kūṟṟut tāy collak koṭiya vaṉam pōṉa
cīṟṟam ilātāṉaip pāṭip paṟa
cītai maṇāḷaṉaip pāṭip paṟa (4)
311. pañcavar tūtaṉāyp pāratam kaiceytu
nañcu umiḻ nākam kiṭanta naṟ poykai pukku
añcap paṇattiṉmēl pāyntiṭṭu aruḷceyta
añcaṉa vaṇṇaṉaip pāṭip paṟa
acōtaitaṉ ciṅkattaip pāṭip paṟa (5)
312. muṭi oṉṟi mūvulakaṅkaḷum āṇṭu uṉ
aṭiyēṟku aruḷ eṉṟu avaṉpiṉ toṭarnta
paṭiyil kuṇattup parata nampikku aṉṟu
aṭinilai īntāṉaip pāṭip paṟa
ayōttiyar kōmāṉaip pāṭip paṟa (6)
313. kāḷiyaṉ poykai kalaṅkap pāyntiṭṭu avaṉ
nīḷmuṭi aintilum niṉṟu naṭamceytu
mīḷa avaṉukku aruḷceyta vittakaṉ
tōḷ-vali vīramē pāṭip paṟa
tū maṇivaṇṇaṉaip pāṭip paṟa (7)
314. tārkku iḷantampikku aracu īntu taṇṭakam
nūṟṟavaḷ coṟkoṇṭu pōki nuṭaṅku- iṭaic
cūrppaṇakāvaic ceviyoṭu mūkku avaḷ
ārkka arintāṉaip pāṭip paṟa
ayōttikku aracaṉaip pāṭip paṟa (8)
315. māyac cakaṭam utaittu marutu iṟuttu
āyarkaḷōṭu pōy ānirai kāttu aṇi
vēyiṉ kuḻal ūti vittakaṉāy niṉṟa
āyarkaḷ ēṟṟiṉaip pāṭip paṟa
ānirai mēyttāṉaip pāṭip paṟa (9)
316. kārār kaṭalai aṭaittiṭṭu ilaṅkai pukku
ōrātāṉ poṉmuṭi oṉpatōṭu oṉṟaiyum
nērā avaṉtampikkē nīḷ aracu īnta
ārāvamutaṉaip pāṭip paṟa
ayōttiyar vēntaṉaip pāṭip paṟa (10)
317. nantaṉ matalaiyaik kākutta ṉainaviṉṟu
unti paṟanta oḷiyiḻai yārkaḷcol
centamiḻt teṉputu vaiviṭṭu cittaṉcol
aintiṉōṭu aintumval lārkkuallal illaiyē (11)
Hanuman spricht zu Sita (318–327)
318. neṟinta karuṅkuḻal maṭavāy niṉ aṭiyēṉ viṇṇappam
ceṟinta maṇi muṭic caṉakaṉ cilai iṟuttu niṉaik koṇarntatu
aṟintu aracu kaḷaikaṭṭa aruntavattōṉ iṭai vilaṅkac
ceṟinta cilaikoṭu tavattaic citaittatum ōr aṭaiyāḷam (1)
319. alliyampū malarkkōtāy aṭipaṇintēṉ viṇṇappam
collukēṉ kēṭṭaruḷāy tuṇaimalark kaṇ maṭamāṉē
elliyam pōtu iṉitiruttal iruntatu ōr iṭa vakaiyil
mallikai mā mālaikoṇṭu aṅku ārttatum ōr aṭaiyāḷam (2)
320. kalakkiya mā maṉattaṉaḷāyk kaikēci varam vēṇṭa
malakkiya mā maṉattaṉaṉāy maṉṉavaṉum maṟātu oḻiyak
kulakkumarā kāṭu uṟaiyap pō eṉṟu viṭai koṭuppa
ilakkumaṇaṉ taṉṉoṭum aṅku ēkiyatu ōr aṭaiyāḷam (3)
321. vār aṇinta mulai maṭavāy vaitēvī viṇṇappam
tēr aṇinta ayōttiyarkōṉ peruntēvī kēṭṭaruḷāy
kūr aṇinta vēl valavaṉ kukaṉōṭum kaṅkaitaṉṉiṟ
cīr aṇinta tōḻamai koṇṭatum ōr aṭaiyāḷam (4)
322. māṉ amarum meṉnōkki vaitēvī viṇṇappam
kāṉ amarum kal-atar pōyk kāṭu uṟainta kālattut
tēṉ amarum poḻiṟ cāral cittirakūṭattu iruppap
pālmoḻiyāy paratanampi paṇintatum ōr aṭaiyāḷam (5)
323. cittirakūṭattu iruppac ciṟukākkai mulai tīṇṭa
attiramē koṇṭu eṟiya aṉaittu ulakum tirintu ōṭi
vittakaṉē irāmāvō niṉ apayam eṉṟu aḻaippa
attiramē ataṉkaṇṇai aṟuttatum ōr aṭaiyāḷam (6)
324. miṉ otta nuṇ- iṭaiyāy mey- aṭiyēṉ viṇṇappam
poṉ otta māṉ oṉṟu pukuntu iṉitu viḷaiyāṭa
niṉ aṉpiṉ vaḻiniṉṟu cilai piṭittu empirāṉ ēkap
piṉṉē aṅku ilakkumaṇaṉ pirintatum ōr aṭaiyāḷam (7)
325. mait taku mā malarkkuḻalāy vaitēvī viṇṇappam
otta pukaḻ vāṉarakkōṉ uṭaṉ iruntu niṉait tēṭa
attaku cīr ayōttiyarkōṉ aṭaiyāḷam ivai moḻintāṉ
it takaiyāl aṭaiyāḷam ītu avaṉ kaim mōtiramē (8)
326. tikku niṟai pukaḻāḷaṉ tī vēḷvic ceṉṟa nāḷ
mikka perum capai naṭuvē vil iṟuttāṉ mōtiram kaṇṭu
okkumāl aṭaiyāḷam aṉumāṉ eṉṟu uccimēl
vaittukkoṇṭu ukantaṉaḷāl malarkkuḻalāḷ cītaiyumē (9)
327. vār ārum mulai maṭavāḷ vaitēvi taṉaik kaṇṭu
cīr ārum tiṟal aṉumaṉ terintu uraitta aṭaiyāḷam
pār ārum pukaḻp putuvaip paṭṭarpirāṉ pāṭal vallār
ēr ārum vaikuntattu imaiyavarōṭu iruppārē (10)
Wo ist der Herr zu finden? (328–337)
328. katir āyiram iravi kalantu eṟittāl otta nīḷmuṭiyaṉ
etir il perumai irāmaṉai irukkum iṭam nāṭutirēl
atirum kaḻaṟ poru tōḷ iraṇiyaṉ ākam piḷantu ariyāy
utiram aḷainta kaiyōṭu iruntāṉai uḷḷavā kaṇṭār uḷar (1)
329. nāntakam caṅku taṇṭu nāṇ olic cārṅkam tiruccakkaram
ēntu perumai irāmaṉai irukkum iṭam nāṭutirēl
kāntaḷ mukiḻ viraṟ cītaikku ākik kaṭuñcilai ceṉṟu iṟukka
vēntar talaivaṉ caṉakarācaṉtaṉ vēḷviyiṟ kaṇṭār uḷar (2)
330. kolaiyāṉaik kompu paṟittuk kūṭalar cēṉai porutu aḻiyac
cilaiyāl marāmaram eyta tēvaṉaic cikkeṉa nāṭutirēl
talaiyāl kurakkiṉam tāṅkic ceṉṟu taṭavarai koṇṭu aṭaippa
alai ār kaṭaṟkarai vīṟṟiruntāṉai aṅkuttaik kaṇṭār uḷar (3)
331. tōyam paranta naṭuvu cūḻaliṟ tollai vaṭivu koṇṭa
māyak kuḻavi yataṉai nāṭuṟil vammiṉ cuvaṭu uraikkēṉ
āyar maṭamakaḷ piṉṉaikku āki aṭal viṭai ēḻiṉaiyum
vīyap porutu viyarttu niṉṟāṉai meymmaiyē kaṇṭār uḷar (4)
332. nīr ēṟu ceñcaṭai nīlakaṇṭaṉum nāṉmukaṉum muṟaiyāl
cīr ēṟu vācakañ ceyya niṉṟa tirumālai nāṭutirēl
vār ēṟu koṅkai uruppiṇiyai valiyap piṭittukkoṇṭu
tēr ēṟṟic cēṉai naṭuvu pōr ceyyac cikkeṉak kaṇṭār uḷar (5)
333. pollā vaṭivu uṭaip pēycci tuñcap puṇarmulai vāymaṭukka
vallāṉai mā maṇivaṇṇaṉai maruvum iṭam nāṭutirēl
pallāyiram perun tēvimāroṭu pauvam eṟi tuvarai
ellārum cūḻac ciṅkācaṉattē iruntāṉaik kaṇṭār uḷar (6)
334. veḷḷai viḷicaṅku veñcuṭart tiruccakkaram ēntu kaiyaṉ
uḷḷa iṭam viṉavil umakku iṟai vammiṉ cuvaṭu uraikkēṉ
veḷḷaip puravik kurakku velkoṭit tērmicai muṉpuniṉṟu
kaḷḷap paṭaittuṇai ākip pāratam kaiceyyak kaṇṭār uḷar (7)
335. nāḻikai kūṟu iṭṭuk kāttu niṉṟa aracarkaḷtam mukappē
nāḻikai pōkap paṭai porutavaṉ tēvaki taṉ ciṟuvaṉ
āḻikoṇṭu aṉṟu iravi maṟaippac cayattirataṉ talaiyaip
pāḻil uruḷap paṭai porutavaṉ pakkamē kaṇṭār uḷar (8)
336. maṇṇum malaiyum maṟikaṭalkaḷum maṟṟum yāvum ellām
tiṇṇam viḻuṅki umiḻnta tēvaṉaic cikkeṉa nāṭutirēl
eṇṇaṟku ariyatu ōr ēṉam āki irunilam pukku iṭantu
vaṇṇak karuṅkuḻal mātarōṭu maṇantāṉaik kaṇṭār uḷar (9)
337. kariya mukil purai mēṉi māyaṉaik kaṇṭa cuvaṭu uraittup
puravi mukamceytu cennel ōṅki viḷai kaḻaṉip putuvait
tiruviṟ poli maṟaivāṇaṉ paṭṭarpirāṉ coṉṉa mālai pattum
paravum maṉam uṭaip pattar uḷḷār paramaṉ aṭi cērvarkaḷē (10)
Tirumaliruncholai: Der heilige Berg (338–348)
338. alampā veruṭṭāk koṉṟu tiriyum arakkaraik
kulam pāḻ paṭuttuk kulaviḷakkāy niṉṟa kōṉ malai
cilampu ārkka vantu teyva- makaḷirkaḷ āṭum cīrc
cilampāṟu pāyum teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (1)
339. vallāḷaṉ tōḷum vāḷ arakkaṉ muṭiyum taṅkai
pollāta mūkkum pōkkuvittāṉ poruntum malai
ellā iṭattilum eṅkum parantu pallāṇṭu oli
cellā niṟkum cīrt teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (2)
340. takkār mikkārkaḷaic cañcalam ceyyum calavarait
tekku ām neṟiyē pōkkuvikkum celvaṉ poṉmalai
ek kālamum ceṉṟu cēvittirukkum aṭiyarai
ak kāṉ neṟiyai māṟṟum taṇ māliruñ cōlaiyē (3)
341. āṉāyar kūṭi amaitta viḻavai amarartam
kōṉārkku oḻiyak kōvarttaṉattuc ceytāṉ malai
vāṉ nāṭṭiṉiṉṟu māmalark kaṟpakat tottu iḻi
tēṉ āṟu pāyum teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (4)
342. oru vāraṇam paṇi koṇṭavaṉ poykaiyil kañcaṉtaṉ
oru vāraṇam uyir uṇṭavaṉ ceṉṟu uṟaiyum malai
karu vāraṇam taṉ piṭi tuṟantu ōṭak kaṭalvaṇṇaṉ
tiruvāṇai kūṟat tiriyum taṇ māliruñ cōlaiyē (5)
343. ēviṟṟuc ceyvāṉ ēṉṟu etirntu vanta mallaraic
cāvat takartta cāntu aṇi tōḷ caturaṉ malai
āvat-taṉam eṉṟu amararkaḷum naṉ muṉivarum
cēvittirukkum teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (6)
344. maṉṉar maṟuka maittuṉaṉmārkku oru tēriṉmēl
muṉ aṅku niṉṟu mōḻai eḻuvittavaṉ malai
kol navil kūrvēṟ kōṉ neṭumāṟaṉ teṉkūṭaṟ kōṉ
teṉṉaṉ koṇṭāṭum teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (7)
345. kuṟukāta maṉṉaraik kūṭu kalakki veṅ kāṉiṭaic
ciṟukāl neṟiyē pōkkuvikkum celvaṉ poṉmalai
aṟukāl vari vaṇṭukaḷ āyira nāmam collic
ciṟukālaip pāṭum teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (8)
346. cintap puṭaittuc ceṅkuruti koṇṭu pūtaṅkaḷ
antip pali koṭuttu āvat-taṉam cey appaṉ malai
intira-kōpaṅkaḷ emperumāṉ kaṉi- vāy oppāṉ
cintum puṟaviṟ teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (9)
347. eṭṭut ticaiyum eṇ- iṟanta perun tēvimār
viṭṭu viḷaṅka vīṟṟirunta vimalaṉ malai
paṭṭip piṭikaḷ pakaṭu uriñcic ceṉṟu mālaivāyt
teṭṭit tiḷaikkum teṉ tirumāliruñ cōlaiyē (10)
348. marutap poḻil aṇi māliruñ cōlai malaitaṉṉaik
karuti uṟaikiṉṟa kārkkaṭal vaṇṇaṉ ammāṉtaṉṉai
viratam koṇṭu ēttum villiputtūr viṭṭucittaṉ col
karuti uraippavar kaṇṇaṉ kaḻaliṇai kāṇparē (11)
Tirumaliruncholai: Zuflucht beim Herrn (349–359)
349. uruppiṇi naṅkaitaṉṉai mīṭpāṉ toṭarntu ōṭic ceṉṟa
uruppaṉai ōṭṭik koṇṭiṭṭu uṟaittiṭṭa uṟaippaṉ malai
poruppiṭaik koṉṟai niṉṟu muṟi āḻiyum kācum koṇṭu
viruppoṭu poṉ vaḻaṅkum viyaṉ māliruñ cōlaiyatē (1)
350. kañcaṉum kāḷiyaṉum kaḷiṟum marutum erutum
vañcaṉaiyil maṭiya vaḷarnta maṇivaṇṇaṉ malai
nañcu umiḻ nākam eḻuntu aṇavi naḷir mā matiyaic
ceñcuṭar nā vaḷaikkum tirumāliruñ cōlaiyatē (2)
351. maṉṉu narakaṉtaṉṉaic cūḻ pōki vaḷaittu eṟintu
kaṉṉi makaḷirtammaik kavarnta kaṭalvaṇṇaṉ malai
puṉṉai ceruntiyoṭu puṉa vēṅkaiyum kōṅkum niṉṟu
poṉari mālaikaḷ cūḻ poḻil māliruñ cōlaiyatē (3)
352. māvali taṉṉuṭaiya makaṉ vāṇaṉ makaḷ irunta
kāvalaik kaṭṭaḻitta taṉik kāḷai karutum malai
kōvalar kōvintaṉaik kuṟa mātarkaḷ paṇ kuṟiñcip
pā oli pāṭi naṭam payil māliruñ cōlaiyatē (4)
353. pala pala nāḻam collip paḻitta cicupālaṉtaṉṉai
alaivalaimai tavirtta aḻakaṉ alaṅkāraṉ malai
kula malai kōla malai kuḷir mā malai koṟṟa malai
nila malai nīṇṭa malai tirumāliruñ cōlaiyatē (5)
354. pāṇṭavar tammuṭaiya pāñcāli maṟukkam ellām
āṇṭu aṅku nūṟṟuvartam peṇṭir mēl vaitta appaṉ malai
pāṇ taku vaṇṭiṉaṅkaḷ paṇkaḷ pāṭi matup parukat
tōṇṭal uṭaiya malai tollai māliruñ cōlaiyatē (6)
355. kaṉaṅkuḻaiyāḷ poruṭṭāk kaṇai pārittu arakkar taṅkaḷ
iṉam kaḻu ēṟṟuvitta ēḻiṟ tōḷ em irāmaṉ malai
kaṉam koḻi teḷ aruvi vantu cūḻntu akal ñālam ellām
iṉam kuḻu āṭum malai eḻil māliruñ cōlaiyatē (7)
356. eri citaṟum carattāl ilaṅkaiyiṉait taṉṉuṭaiya
vari cilai vāyiṟ peytu vāyk kōṭṭam tavirttu ukanta
araiyaṉ amarum malai amararoṭu kōṉum ceṉṟu
tiricuṭar cūḻum malai tiru māliruñ cōlaiyatē (8)
357. kōṭṭumaṇ koṇṭu iṭantu kuṭaṅkaiyil maṇ koṇṭu aḷantu
mīṭṭum atu uṇṭu umiḻntu viḷaiyāṭum vimalaṉ malai
īṭṭiya pal poruḷkaḷ empirāṉukku aṭiyuṟai eṉṟu
ōṭṭarum taṇ cilampāṟu uṭai māliruñ cōlaiyatē (9)
358. āyiram tōḷ parappi muṭi āyiram miṉ ilaka
āyiram paintalaiya aṉanta cayaṉaṉ āḷum malai
āyiram āṟukaḷum cuṉaikaḷ pala āyiramum
āyiram pūm poḻilum uṭai māliruñ cōlaiyatē (10)
359. māliruñcōlai eṉṉum malaiyai uṭaiya malaiyai
nāliru mūrttitaṉṉai nāl vētak-kaṭal amutai
mēl iruṅ kaṟpakattai vētānta viḻup poruḷiṉ
mēl irunta viḷakkai viṭṭucittaṉ virittaṉaṉē (11)
Tirukkottiyur und die Gottesdiener (360–370)
360. nā akāriyam col ilātavar
nāḷtoṟum viruntu ōmpuvār
tēva kāriyam ceytu vētam
payiṉṟu vāḻ tirukkōṭṭiyūr
mūvarkāriyamum tiruttum
mutalvaṉaic cintiyāta ap
pāvakārikaḷaip paṭaittavaṉ
eṅṅaṉam paṭaittāṉ kolō (1)
361. kuṟṟam iṉṟik kuṇam perukkik
kurukkaḷukku aṉukūlarāyc
ceṟṟam oṉṟum ilāta vaṇkaiyi
ṉārkaḷ vāḻ tirukkōṭṭiyūrt
tuṟṟi ēḻ ulaku uṇṭa tū maṇi
vaṇṇaṉ taṉṉait toḻātavar
peṟṟa tāyar vayiṟṟiṉaip peru
nōyceyvāṉ piṟantārkaḷē (2)
362. vaṇṇa nal maṇiyum marakatamum
aḻutti niḻal eḻum
tiṇṇai cūḻ tirukkōṭṭiyūrt tiru
mālavaṉ tirunāmaṅkaḷ
eṇṇak kaṇṭa viralkaḷāl iṟaip
pōtum eṇṇakilātu pōy
uṇṇak kaṇṭa tam ūttai vāykkuk
kavaḷam untukiṉṟārkaḷē (3)
363. uraka mel aṇaiyāṉ kaiyil uṟai
caṅkam pōl maṭa aṉṉaṅkaḷ
niraikaṇam parantu ēṟum ceṅ
kamala vayaṟ tirukkōṭṭiyūr
narakanācaṉai nāviṟ koṇṭu aḻai
yāta māṉiṭa cātiyar
paruku nīrum uṭukkuṅ kūṟaiyum
pāvam ceytaṉa tām kolō (4)
364. āmaiyiṉ mutukattiṭaik kuti
koṇṭu tū malar cāṭip pōyt
tīmai ceytu iḷavāḷaikaḷ viḷai
yāṭu nīrt tirukkōṭṭiyūr
nēmi cēr taṭaṅkaiyiṉāṉai
niṉaippu ilā vali neñcu uṭaip
pūmi-pāraṅkaḷ uṇṇum cōṟṟiṉai
vāṅkip pullait tiṇimiṉē (5)
365. pūtam aintoṭu vēḷvi aintu
pulaṉkaḷ aintu poṟikaḷāl
ētam oṉṟum ilāta vaṇkaiyi
ṉārkaḷ vāḻ tirukkōṭṭiyūr
nātaṉai naraciṅkaṉai naviṉṟu
ēttuvārkaḷ uḻakkiya
pāta tūḷi paṭutalāl iv
ulakam pākkiyam ceytatē (6)
366. kuruntam oṉṟu ocittāṉoṭum ceṉṟu
kūṭi āṭi viḻāc ceytu
tiruntu nāṉmaṟaiyōr irāppakal
ētti vāḻ tirukkōṭṭiyūrk
karun taṭamukil vaṇṇaṉaik kaṭaik
koṇṭu kaitoḻum pattarkaḷ
irunta ūril irukkum māṉiṭar
ettavaṅkaḷ ceytār kolō (7)
367. naḷirnta cīlaṉ nayācalaṉ api
māṉa tuṅkaṉai nāḷtoṟum
teḷinta celvaṉaic cēvakaṅ koṇṭa
ceṅkaṇ māl tirukkōṭṭiyūrk
kuḷirntu uṟaikiṉṟa kōvintaṉ kuṇam
pāṭuvār uḷḷa nāṭṭiṉuḷ
viḷainta tāṉiyamum irākkatar
mītu koḷḷakilārkaḷē (8)
368. kompiṉ ār poḻilvāyk kuyiliṉam
kōvintaṉ kuṇam pāṭu cīrc
cempoṉ ār matil cūḻ ceḻuṅ kaḻa
ṉi uṭait tirukkōṭṭiyūr
nampaṉai naraciṅkaṉai naviṉṟu
ēttuvārkaḷaik kaṇṭakkāl
empirāṉ taṉa ciṉṉaṅkaḷ ivar
ivar eṉṟu ācaikaḷ tīrvaṉē (9)
369. kāciṉ vāyk karam viṟkilum kara
vātu māṟṟu ili cōṟu iṭṭut
tēca vārttai paṭaikkum vaṇkaiyi
ṉārkaḷ vāḻ tirukkōṭṭiyūrk
kēcavā puruṭōttamā kiḷar
cōtiyāy kuṟaḷā eṉṟu
pēcuvār aṭiyārkaḷ emtammai
viṟkavum peṟuvārkaḷē (10)
370. cīta nīr puṭai cūḻ ceḻuṅ kaḻaṉi uṭait tirukkōṭṭiyūr
ātiyāṉ aṭiyāraiyum aṭimaiyiṉṟit tirivāraiyum
kōtil paṭṭarpirāṉ kuḷir putuvaimaṉ viṭṭucittaṉ col
ētam iṉṟi uraippavar iruṭīkēcaṉukku āḷarē (11)
Gottesgedenken vor dem Tod (371–380)
371. ācaivāyc ceṉṟa cintaiyar āki
aṉṉai attaṉ eṉ puttirar pūmi
vāca vār kuḻalāḷ eṉṟu mayaṅki
māḷum ellaikkaṇ vāy tiṟavātē
kēcavā puruṭōttamā eṉṟum
kēḻal ākiya kēṭilī eṉṟum
pēcuvār avar eytum perumai
pēcuvāṉ pukil nam param aṉṟē (1)
372. cīyiṉāl ceṟintu ēṟiya puṇmēl
ceṟṟal ēṟik kuḻampu iruntu eṅkum
īyiṉāl arippu uṇṭu mayaṅki
ellaivāyc ceṉṟu cērvataṉ muṉṉam
vāyiṉāl namō nāraṇā eṉṟu
mattakattiṭaik kaikaḷaik kūppip
pōyiṉāl piṉṉai it ticaikku eṉṟum
piṇai koṭukkilum pōka oṭṭārē (2)
373. cōrviṉāl poruḷ vaittatu uṇṭākil
collu col eṉṟu cuṟṟum iruntu
ār viṉavilum vāy tiṟavātē
anta kālam aṭaivataṉ muṉṉam
mārvam eṉpatu ōr kōyil amaittu
mātavaṉ eṉṉum teyvattai nāṭṭi
ārvam eṉpatu ōr pū iṭa vallārkku
arava taṇṭattil uyyalum āmē (3)
374. mēl eḻuntatu ōr vāyuk kiḷarntu
mēl miṭaṟṟiṉai uḷ eḻa vāṅkik
kālum kaiyum vitir vitirttu ēṟik
kaṇ uṟakkamatu āvataṉ muṉṉam
mūlam ākiya oṟṟai eḻuttai
mūṉṟu māttirai uḷ eḻa vāṅki
vēlai vaṇṇaṉai mēvutir ākil
viṇṇakattiṉil mēvalum āmē (4)
375. maṭi vaḻi vantu nīr pulaṉcōra
vāyil aṭṭiya kañciyum mīṇṭē
kaṭaivaḻi vārak kaṇṭam aṭaippak
kaṇ uṟakkamatu āvataṉ muṉṉam
toṭai vaḻi ummai nāykaḷ kavarā
cūlattāl ummaip pāyvatum ceyyār
iṭaivaḻiyil nīr kūṟaiyum iḻavīr
iruṭīkēcaṉ eṉṟu ētta vallīrē (5)
376. aṅkam viṭṭu avai aintum akaṟṟi
āvi mūkkiṉiṟ cōtitta piṉṉaic
caṅkam viṭṭu avar kaiyai maṟittup
paiyavē talai cāyppataṉ muṉṉam
vaṅkam viṭṭu ulavum kaṭaṟ paḷḷi
māyaṉai matucūtaṉai mārpil
taṅka viṭṭuvaittu āvatu ōr karumam
cātippārkku eṉṟum cātikkalāmē (6)
377. teṉṉavaṉ tamar ceppam ilātār
cē atakkuvār pōlap pukuntu
piṉṉum vaṉ kayiṟṟāl piṇittu eṟṟip
piṉ muṉ āka iḻuppataṉ muṉṉam
iṉṉavaṉ iṉaiyāṉ eṉṟu colli
eṇṇi uḷḷattu iruḷ aṟa nōkki
maṉṉavaṉ matucūtaṉaṉ eṉpār
vāṉakattu maṉṟāṭikaḷ tāmē (7)
378. kūṭik kūṭi uṟṟārkaḷ iruntu
kuṟṟam niṟka naṟṟaṅkaḷ paṟaintu
pāṭip pāṭi ōr pāṭaiyil iṭṭu
narip paṭaikku oru pākuṭam pōlē
kōṭi mūṭi eṭuppataṉ muṉṉam
kauttuvam uṭaik kōvintaṉōṭu
kūṭi āṭiya uḷḷattar āṉāl
kuṟippiṭam kaṭantu uyyalum āmē (8)
379. vāy oru pakkam vāṅki valippa
vārnta nīrk kuḻik kaṇkaḷ miḻaṟṟat
tāy oru pakkam tantai oru pakkam
tāramum oru pakkam alaṟṟa
tī oru pakkam cērvataṉ muṉṉam
ceṅkaṇ māloṭum cikkeṉac cuṟṟam
āy oru pakkam niṟka vallārkku
arava taṇṭattil uyyalum āmē (9)
380. cettup pōvatōr pōtu niṉaintu
ceyyum ceykaikaḷ tēvapirāṉmēl
pattarāy iṟantār peṟum pēṟṟaip
pāḻit tōḷ viṭṭucittaṉ puttūrkkōṉ
cittam naṉku oruṅkit tirumālaic
ceyta mālai ivai pattum vallār
cittam naṉku oruṅkit tirumāl mēl
ceṉṟa cintai peṟuvarkaḷ tāmē (10)
Gebt den Kindern Gottes Namen (381–390)
381. kācum kaṟai uṭaik kūṟaikkum aṅku ōr kaṟṟaikkum
ācaiyiṉāl aṅku avattap pēr iṭum ātarkāḷ
kēcavaṉ pēr iṭṭu nīṅkaḷ tēṉittu irumiṉō
nāyakaṉ nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (1)
382. aṅku oru kūṟai araikku uṭuppataṉ ācaiyāl
maṅkiya māṉiṭa cātiyiṉ pēr iṭum ātarkāḷ
ceṅkaṇ neṭumāl cirītarā eṉṟu aḻaittakkāl
naṅkaikāḷ nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (2)
383. ucciyil eṇṇeyum cuṭṭiyum vaḷaiyum ukantu
eccam polintīrkāḷ eṉ ceyvāṉ piṟar pēr iṭṭīr?
piccai pukku ākilum empirāṉ tirunāmamē
naccumiṉ nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (3)
384. māṉiṭa cātiyil tōṉṟiṟṟu ōr māṉiṭa cātiyai
māṉiṭa cātiyiṉ pēr iṭṭāl maṟumaikku illai
vāṉ uṭai mātavā kōvintā eṉṟu aḻaittakkāl
nāṉ uṭai nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (4)
385. malam uṭai ūttaiyil tōṉṟiṟṟu ōr mala ūttaiyai
malam uṭai ūttaiyiṉ pēr iṭṭāl maṟumaikku illai
kulam uṭaik kōvintā kōvintā eṉṟu aḻaittakkāl
nalam uṭai nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (5)
386. nāṭum nakarum aṟiya māṉiṭap pēr iṭṭuk
kūṭi aḻuṅkik kuḻiyil vīḻntu vaḻukkātē
cāṭu iṟap pāynta talaivā tāmōtarā eṉṟu
nāṭumiṉ nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (6)
387. maṇṇiṟ piṟantu maṇ ākum māṉiṭap pēr iṭṭu aṅku
eṇṇam oṉṟu iṉṟi irukkum ēḻai maṉicarkāḷ
kaṇṇukku iṉiya karumukil vaṇṇaṉ nāmamē
naṇṇumiṉ nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (7)
388. nampi pimpi eṉṟu nāṭṭu māṉiṭap pēr iṭṭāl
nampum pimpum ellām nālu nāḷil aḻuṅkip pōm
cemperun tāmaraik kaṇṇaṉ pēr iṭṭu aḻaittakkāl
nampikāḷ nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (8)
389. ūttaik kuḻiyil amutam pāyvatu pōl uṅkaḷ
mūttirap piḷḷaiyai eṉ mukil vaṇṇaṉ pēr iṭṭu
kōttuk kuḻaittuk kuṇālam āṭit tirimiṉō
nāt taku nāraṇaṉ tam aṉṉai narakam pukāḷ (9)
390. cīr aṇi māl tirunāmamē iṭat tēṟṟiya
vīr aṇi tolpukaḻ viṭṭucittaṉ viritta col
ōr aṇi oṇ tamiḻ oṉpatōṭu oṉṟum vallavar
pēr aṇi vaikuntattu eṉṟum pēṇi irupparē (10)
Kandam am Ufer der Ganga (391–401)
391. taṅkaiyai mūkkum tamaiyaṉait talaiyum
taṭinta em tācarati pōy
eṅkum taṉ pukaḻā iruntu aracāṇṭa
em puruṭōttamaṉ irukkai
kaṅkai kaṅkai eṉṟa vācakattālē
kaṭu viṉai kaḷaintiṭukiṟkum
kaṅkaiyiṉ karaimēl kaitoḻa niṉṟa
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (1)
392. calam poti uṭampiṉ taḻal umiḻ pēḻvāyc
cantiraṉ veṅkatir añca
malarntu eḻuntu aṇavum maṇivaṇṇa uruviṉ
māl puruṭōttamaṉ vāḻvu
nalam tikaḻ caṭaiyāṉ muṭikkoṉṟai malarum
nāraṇaṉ pātat tuḻāyum
kalantu iḻi puṉalāl pukar paṭu kaṅkaik
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (2)
393. atir mukam uṭaiya valampuri kumiḻtti
aḻal umiḻ āḻikoṇṭu eṟintu aṅku
etir muka acurar talaikaḷai iṭaṟum
em puruṭōttamaṉ irukkai
catumukaṉ kaiyiṟ catuppuyaṉ tāḷiṟ
caṅkaraṉ caṭaiyiṉiṟ taṅkik
katir mukam maṇikoṇṭu iḻi puṉaṟ kaṅkaik
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (3)
394. imaiyavar iṟumāntu iruntu aracāḷa
ēṟṟu vantu etir poru cēṉai
namapuram naṇuka nāntakam viciṟum
nam puruṭōttamaṉ nakartāṉ
imavantam toṭaṅki iruṅkaṭal aḷavum
iru karai ulaku iraittu āṭak
kamai uṭaip perumaik kaṅkaiyiṉ karaimēl
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (4)
395. uḻuvatu ōr paṭaiyum ulakkaiyum villum
oṇ cuṭar āḻiyum caṅkum
maḻuvoṭu vāḷum paṭaikkalam uṭaiya
māl puruṭōttamaṉ vāḻvu
eḻumaiyum kūṭi īṇṭiya pāvam iṟaip
poḻutu aḷaviṉil ellām
kaḻuviṭum perumaik kaṅkaiyiṉ karaimēl
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (5)
396. talaipeytu kumuṟic calam poti mēkam
calacala poḻintiṭak kaṇṭu
malaip perum kuṭaiyāl maṟaittavaṉ maturai
māl puruṭōttamaṉ vāḻvu
alaippu uṭait tiraivāy aruntava muṉivar
avapiratam kuṭaintu āṭak
kalappaikaḷ koḻikkum kaṅkaiyiṉ karaimēl
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (6)
397. viṟ piṭittu iṟuttu vēḻattai muṟukki
mēl iruntavaṉ talai cāṭi
maṟ porutu eḻap pāyntu araiyaṉai utaitta
māl puruṭōttamaṉ vāḻvu
aṟputam uṭaiya airāvata matamum
avar iḷampaṭiyar oṇ cāntum
kaṟpaka malarum kalantu iḻi kaṅkaik
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (7)
398. tirai poru kaṭal cūḻ tiṇmatiṟ tuvarai
vēntu taṉ maittuṉaṉmārkkāy
araciṉai aviya araciṉai aruḷum
ari puruṭōttamaṉ amarvu
nirai niraiyāka neṭiyaṉa yūpam
nirantaram oḻukkuviṭṭu iraṇṭu
karai purai vēḷvip pukai kamaḻ kaṅkaik
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (8)
399. vaṭa ticai maturai cāḷakkirāmam
vaikuntam tuvarai ayōtti
iṭam uṭai vatari iṭavakai uṭaiya
em puruṭōttamaṉ irukkai
taṭavarai atirat taraṇi viṇṭu iṭiyat
talaippaṟṟik karai maram cāṭik
kaṭaliṉaik kalaṅkak kaṭuttu iḻi kaṅkaik
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (9)
400. mūṉṟu eḻuttu ataṉai mūṉṟu eḻuttu ataṉāl
mūṉṟu eḻuttu ākki mūṉṟu eḻuttai
ēṉṟu koṇṭu iruppārkku irakkam naṉku uṭaiya
em puruṭōttamaṉ irukkai
mūṉṟu aṭi nimirttu mūṉṟiṉiṟ tōṉṟi
mūṉṟiṉil mūṉṟu uru āṉāṉ
kāṉ taṭampoḻil cūḻ kaṅkaiyiṉ karaimēl
kaṇṭam eṉṉum kaṭinakarē (10)
401. poṅku oli kaṅkaik karai mali kaṇṭattu
uṟai puruṭōttamaṉ aṭimēl
veṅkali naliyā villiputtūrk kōṉ
viṭṭucittaṉ viruppu uṟṟut
taṅkiya aṉpāl cey tamiḻ- mālai
taṅkiya nā uṭaiyārkkuk
kaṅkaiyiṟ tirumāl kaḻaliṇaik kīḻē
kuḷittirunta kaṇakku āmē (11)
tiruvaraṅkam (1)
Tiruvarangam: Gottes rettende Taten (402–411)
402. mā tavattōṉ puttiraṉ pōy
maṟikaṭalvāy māṇṭāṉai
ōtuvitta takkaṇaiyā
uruvuruvē koṭuttāṉ ūr
tōtavattit tūy maṟaiyōr
tuṟaipaṭiyat tuḷumpi eṅkum
pōtil vaitta tēṉ coriyum
puṉal araṅkam eṉpatuvē (1)
403. piṟappu akattē māṇṭu oḻinta
piḷḷaikaḷai nālvaraiyum
iṟaip poḻutil koṇarntu koṭuttu
oruppaṭutta uṟaippaṉ ūr
maṟaip perun tī vaḷarttiruppār
varuviruntai aḷittiruppār
ciṟappu uṭaiya maṟaiyavar vāḻ
tiruvaraṅkam eṉpatuvē (2)
404. marumakaṉ taṉ cantatiyai
uyirmīṭṭu maittuṉaṉmār
urumakattē vīḻāmē
kurumukamāyk kāttāṉ ūr
tirumukamāyc ceṅkamalam
tiruniṟamāyk karuṅkuvaḷai
poru mukamāy niṉṟu alarum
puṉal araṅkam eṉpatuvē (3)
405. kūṉ toḻuttai citaku uraippak
koṭiyavaḷ vāyk kaṭiyacoṟkēṭṭu
īṉṟu eṭutta tāyaraiyum
irācciyamum āṅku oḻiya
kāṉ toṭutta neṟi pōkik
kaṇṭakaraik kaḷaintāṉ ūr
tēṉtoṭutta malarc cōlait
tiruvaraṅkam eṉpatuvē (4)
406. peruvaraṅkaḷ avaipaṟṟip
piḻakku uṭaiya irāvaṇaṉai
uru araṅkap porutu aḻittu iv
ulakiṉaik kaṇpeṟuttāṉ ūr
kuravu arumpak kōṅku alarak
kuyil kūvum kuḷir poḻil cūḻ
tiruvaraṅkam eṉpatuvē
eṉ tirumāl cērviṭamē (5)
407. kīḻ ulakil acurarkaḷaik
kiḻaṅkiruntu kiḷarāmē
āḻi viṭuttu avaruṭaiya
karu aḻitta aḻippaṉ ūr
tāḻai- maṭal ūṭu uriñcit
tavaḷa vaṇṇap poṭi aṇintu
yāḻiṉ icai vaṇṭiṉaṅkaḷ
āḷam vaikkum araṅkamē (6)
408. koḻuppu uṭaiya ceḻuṅkuruti
koḻittu iḻintu kumiḻttu eṟiyap
piḻakku uṭaiya acurarkaḷaip
piṇam paṭutta perumāṉ ūr
taḻuppu ariya cantaṉaṅkaḷ
taṭavaraivāy īrttukkoṇṭu
teḻippu uṭaiya kāviri vantu
aṭitoḻum cīr araṅkamē (7)
409. val eyiṟṟuk kēḻalumāy
vāḷeyiṟṟuc cīyamumāy
ellai illāt taraṇiyaiyum
avuṇaṉaiyum iṭantāṉ ūr
elliyam pōtu iruñciṟai vaṇṭu
emperumāṉ kuṇam pāṭi
mallikai veṇcaṅku ūtum
matil araṅkam eṉpatuvē (8)
410. kuṉṟu āṭu koḻu mukil pōl
kuvaḷaikaḷ pōl kuraikaṭal pōl
niṉṟu āṭu kaṇamayil pōl
niṟam uṭaiya neṭumāl ūr
kuṉṟu ūṭu poḻil nuḻaintu
koṭi iṭaiyār mulai aṇavi
maṉṟu ūṭu teṉṟal ulām
matil araṅkam eṉpatuvē (9)
411. paru varaṅkaḷ avaipaṟṟip paṭai ālittu eḻuntāṉaic
ceru araṅkap porutu aḻitta tiruvāḷaṉ tiruppatimēl
tiruvaraṅkat tamiḻ-mālai viṭṭucittaṉ virittaṉa koṇṭu
iruvar aṅkam erittāṉai ētta vallār aṭiyōmē (10)
tiruvaraṅkam (2)
Tiruvarangam: Der Herr und seine Diener (412–422)
412. maravaṭiyait tampikku vāṉpaṇaiyam vaittuppōy
vāṉōr vāḻac
ceru uṭaiya ticaikkarumam tiruttivantu ulakāṇṭa
tirumāl kōyil
tiruvaṭitaṉ tiruuruvum tirumaṅkai malarkkaṇṇum
kāṭṭi niṉṟu
uru uṭaiya malarnīlam kāṟṟu āṭṭa olicalikkum
oḷi araṅkamē (1)
413. taṉ aṭiyār tiṟattakattut tāmaraiyāḷ ākilum
citaku uraikkumēl
eṉ aṭiyār atu ceyyār ceytārēl naṉṟu ceytār
eṉpar pōlum
maṉ uṭaiya vipīṭaṇaṟkā matil ilaṅkait ticainōkki
malarkkaṇ vaitta
eṉṉuṭaiya tiruvaraṅkaṟku aṉṟiyum maṟṟu oruvarkku
āḷ āvarē? (2)
414. karuḷ uṭaiya poḻil marutum katak kaḷiṟum pilampaṉaiyum
kaṭiya māvum
uruḷ uṭaiya cakaṭaraiyum mallaraiyum uṭaiya viṭṭu
ōcai kēṭṭāṉ
iruḷ akaṟṟum eṟi katirōṉ maṇṭalattūṭu ēṟṟi vaittu
ēṇi vāṅki
aruḷ koṭuttiṭṭu aṭiyavarai āṭkoḷvāṉ amarum ūr
aṇi araṅkamē (3)
415. patiṉāṟām āyiravar tēvimār paṇiceyyat
tuvarai eṉṉum
matil nāyakarāki vīṟṟirunta maṇavāḷar
maṉṉu kōyil
putu nāḷmalark kamalam emperumāṉ poṉ vayiṟṟiṟ
pūvē pōlvāṉ
potu-nāyakam pāvittu iṟumāntu poṉ cāykkum
puṉal araṅkamē (4)
416. āmaiyāyk kaṅkaiyāy āḻ kaṭalāy avaṉiyāy
aru varaikaḷāy
nāṉmukaṉāy nāṉmaṟaiyāy vēḷviyāyt takkaṇaiyāyt
tāṉum āṉāṉ
cēmam uṭai nārataṉār ceṉṟu ceṉṟu tutittu iṟaiñcak
kiṭantāṉ kōyil
pū maruvip puḷ iṉaṅkaḷ puḷ araiyaṉ pukaḻ kuḻaṟum
puṉal araṅkamē (5)
417. maittuṉaṉmār kātaliyai mayir muṭippittu avarkaḷaiyē
maṉṉar ākki
uttaraitaṉ ciṟuvaṉaiyum uyakkoṇṭa uyirāḷaṉ
uṟaiyum kōyil
pattarkaḷum pakavarkaḷum paḻamoḻivāy muṉivarkaḷum
paranta nāṭum
cittarkaḷum toḻutu iṟaiñcat ticai-viḷakkāy niṟkiṉṟa
tiruvaraṅkamē (6)
418. kuṟaḷ piramacāriyāy māvaliyaik kuṟumpu atakki
aracuvāṅki
iṟaippoḻutil pātāḷam kalavirukkai koṭuttu ukanta
emmāṉ kōyil
eṟippu uṭaiya maṇivaraimēl iḷañāyiṟu eḻuntāṟpōl
aravu-aṇaiyiṉ
ciṟappu uṭaiya paṇaṅkaḷmicaic ceḻumaṇikaḷ viṭṭu
eṟikkum tiruvaraṅkamē (7)
419. uram paṟṟi iraṇiyaṉai ukir-nutiyāl oḷḷiya mārvu
uṟaikka ūṉṟic
ciram paṟṟi muṭi iṭiyak kaṇ pituṅka vāy alaṟat
teḻittāṉ kōyil
uram peṟṟa malarkkamalam ulaku aḷanta cēvaṭi pōl
uyarntu kāṭṭa
varampu uṟṟa katirccennel tāḷcāyttut talaivaṇakkum
taṇ araṅkamē (8)
420. tēvu uṭaiya mīṉamāy āmaiyāy ēṉamari
kuṟaḷum āki
mū-uruvil irāmaṉāyk kaṇṇaṉāyk kaṟkiyāy
muṭippāṉ kōyil
cēvaloṭu peṭai aṉṉam ceṅkamala malar ēṟi
ūcal āṭip
pū-aṇaimēl tutaintu eḻu cempoṭi āṭi viḷaiyāṭum
puṉal araṅkamē (9)
421. ceru āḷum puḷḷāḷaṉ maṇṇāḷaṉ cerucceyum
nāntam eṉṉum
oru vāḷaṉ maṟaiyāḷaṉ ōṭāta paṭaiyāḷaṉ
viḻukkai yāḷaṉ
iravu āḷaṉ pakalāḷaṉ eṉaiyāḷaṉ ēḻu ulakap
perum pērāḷaṉ
tiruvāḷaṉ iṉitākat tirukkaṇkaḷ vaḷarkiṉṟa
tiruvaraṅkamē (10)
422. kainnākattu iṭar kaṭinta kaṉal āḻip paṭai uṭaiyāṉ
karutum kōyil
teṉnāṭum vaṭanāṭum toḻaniṉṟa tiruvaraṅkat
tiruppatiyiṉ mēl
meynnāvaṉ mey aṭiyāṉ viṭṭucittaṉ viritta tamiḻ
uraikka vallār
eññāṉṟum emperumāṉ iṇaiyaṭikkīḻ iṇai piriyātu
iruppar tāmē (11)
Für die Stunde des Todes (423–432)
423. tuppuṭaiyārai aṭaivatu ellām
cōrviṭattut tuṇai āvar eṉṟē
oppilēṉ ākilum niṉ aṭaintēṉ
āṉaikku nī aruḷ ceytamaiyāl
eyppu eṉṉai vantu naliyumpōtu aṅku
ētum nāṉ uṉṉai niṉaikkamāṭṭēṉ
appōtaikku ippōtē colli vaittēṉ
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (1)
424. cām iṭattu eṉṉaik kuṟikkoḷ kaṇṭāy
caṅkoṭu cakkaram ēntiṉāṉē
nā maṭittu eṉṉai aṉēka taṇṭam
ceyvatā niṟpar namaṉtamarkaḷ
pōm iṭattu uṉtiṟattu ettaṉaiyum
pukāvaṇṇam niṟpatōr māyai vallai
ām iṭattē uṉṉaic colli vaittēṉ
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (2)
425. ellaiyil vācal kuṟukac ceṉṟāl
eṟṟi namaṉ-tamar paṟṟumpōtu
nillumiṉ eṉṉum upāyam illai
nēmiyum caṅkamum ēntiṉāṉē
collalām pōtē uṉ nāmam ellām
colliṉēṉ eṉṉaik kuṟikkoṇṭu eṉṟum
allaṟ paṭāvaṇṇam kākka vēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (3)
426. oṟṟai viṭaiyaṉum nāṉmukaṉum
uṉṉai aṟiyāp perumaiyōṉē
muṟṟa ulaku ellām nīyē āki
mūṉṟu eḻuttu āya mutalvaṉē!ō
aṟṟatu vāḻnāḷ ivaṟku eṉṟu eṇṇi
añca namaṉtamar paṟṟal uṟṟa
aṟṟaikku nī eṉṉaik kākkavēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (4)
427. pai araviṉ aṇaip pāṟkaṭaluḷ
paḷḷi koḷkiṉṟa parama murtti
uyya ulaku paṭaikka vēṇṭi
untiyiṟ tōṟṟiṉāy nāṉmukaṉai
vaiya maṉicaraip poy eṉṟu eṇṇik
kālaṉaiyum uṭaṉē paṭaittāy
aiya iṉi eṉṉaik kākkavēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (5)
428. taṇṇaṉavu illai namaṉtamarkaḷ
cālak koṭumaikaḷ ceyyāniṟpar
maṇṇoṭu nīrum eriyum kālum
maṟṟum ākācamum āki niṉṟāy
eṇṇalām pōtē uṉ nāmam ellām
eṇṇiṉēṉ eṉṉaik kuṟikkoṇṭu eṉṟum
aṇṇalē nī eṉṉaik kākkavēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (6)
429. ceñcol maṟaipporuḷ āki niṉṟa
tēvarkaḷ nāyakaṉē emmāṉē
eñcalil eṉṉuṭai iṉ amutē
ēḻ ulakum uṭaiyāy eṉ appā
vañca uruviṉ namaṉtamarkaḷ
valintu nalintu eṉṉaip paṟṟumpōtu
añcalai eṉṟu eṉṉaik kākkavēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (7)
430. nāṉ ētum uṉ māyam oṉṟu aṟiyēṉ
namaṉtamar paṟṟi nalintiṭṭu inta
ūṉē pukē eṉṟu mōtumpōtu aṅku
uṉṉai nāṉ oṉṟum niṉaikkamāṭṭēṉ
vāṉ ēya vāṉavar taṅkaḷ īcā
maturaip piṟanta mā māyaṉē eṉ
āṉāy nī eṉṉaik kākkavēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (8)
431. kuṉṟu eṭuttu ānirai kātta āyā
kōnirai mēyttavaṉē emmāṉē
aṉṟu mutal iṉṟu aṟutiyāka āti añ cōti maṟantu aṟiyēṉ
naṉṟum koṭiya namaṉtamarkaḷ
nalintu valintu eṉṉaip paṟṟumpōtu
aṉṟu aṅku nī eṉṉaik kākkavēṇṭum
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉē (9)
432. māyavaṉai matucūtaṉaṉai
mātavaṉai maṟaiyōrkaḷ ēttum
āyarkaḷ ēṟṟiṉai accutaṉai
araṅkattu aravaṇaip paḷḷiyāṉai
vēyar pukaḻ villiputtūr maṉ
viṭṭucittaṉ coṉṉa mālai pattum
tūya maṉattiṉar āki vallār
tū maṇivaṇṇaṉukku āḷar tāmē (10)
Das Gebet des unvollkommenen Dieners (433–442)
433. vākkut tūymai ilāmaiyiṉālē
mātavā uṉṉai vāykkoḷḷa māṭṭēṉ
nākku niṉṉai allāl aṟiyātu
nāṉ atu añcuvaṉ eṉvacam aṉṟu
mūrkkup pēcukiṉṟāṉ ivaṉ eṉṟu
muṉivāyēlum eṉ nāviṉukku āṟṟēṉ
kākkai vāyilum kaṭṭurai koḷvar
kāraṇā karuḷak koṭiyāṉē (1)
434. caḻakku nākkoṭu puṉkavi coṉṉēṉ
caṅku cakkaram ēntu kaiyāṉē
piḻaippar ākilum tam aṭiyār col
poṟuppatu periyōr kaṭaṉ aṉṟē
viḻikkum kaṇṇilēṉ niṉ kaṇ maṟṟallāl
vēṟu oruvarōṭu eṉ maṉam paṟṟātu
uḻaikku ōr puḷḷi mikai aṉṟu kaṇṭāy
ūḻi ēḻ ulaku uṇṭu umiḻntāṉē (2)
435. naṉmai tīmaikaḷ oṉṟum aṟiyēṉ
nāraṇā eṉṉum ittaṉai allāl
puṉmaiyāl uṉṉaip puḷḷuvam pēcip
pukaḻvāṉ aṉṟu kaṇṭāy tirumālē
uṉṉumāṟu uṉṉai oṉṟum aṟiyēṉ
ōvātē namō nāraṇā eṉpaṉ
vaṉmai āvatu uṉ kōyilil vāḻum
vaiṭṭaṇavaṉ eṉṉum vaṉmai kaṇṭāyē (3)
436. neṭumaiyāl ulakēḻum aḷantāy
niṉmalā neṭiyāy aṭiyēṉaik
kuṭimai koḷvataṟku aiyuṟa vēṇṭā
kūṟai cōṟu ivai vēṇṭuvatillai
aṭimai eṉṉum ak kōyiṉmaiyālē
aṅkaṅkē avai pōtarum kaṇṭāy
koṭumaik kañcaṉaik koṉṟu niṉ tātai
kōtta vaṉ taḷai kōḷ viṭuttāṉē (4)
437. tōṭṭam illavaḷ āt toḻu ōṭai
tuṭavaiyum kiṇaṟum ivai ellām
vāṭṭam iṉṟi uṉ poṉṉaṭik kīḻē
vaḷaippu-akam vakuttukkoṇṭu iruntēṉ
nāṭṭu māṉiṭattōṭu eṉakku aritu
naccuvār palar kēḻal oṉṟu ākik
kōṭṭu maṇ koṇṭa koḷkaiyiṉāṉē
kuñcaram viḻak kompu ocittāṉē (5)
438. kaṇṇā nāṉmukaṉaip paṭaittāṉē
kāraṇā kariyāy aṭiyēṉ nāṉ
uṇṇā nāḷ paci āvatu oṉṟu illai
ōvātē namō nāraṇā eṉṟu
eṇṇā nāḷum irukku ecuc cāma
vēta nāḷmalar koṇṭu uṉa pātam
naṇṇā nāḷ avai tattuṟumākil
aṉṟu eṉakku avai paṭṭiṉi nāḷē (6)
439. veḷḷai veḷḷattiṉ mēl oru pāmpai
mettaiyāka virittu ataṉ mēlē
kaḷḷa nittirai koḷkiṉṟa mārkkam
kāṇalāṅkol eṉṟu ācaiyiṉālē
uḷḷam cōra ukantu etir vimmi
urōma kūpaṅkaḷāyk kaṇṇa nīrkaḷ
tuḷḷam cōrat tuyil aṇai koḷḷēṉ
collāy yāṉ uṉṉait tattuṟumāṟē (7)
440. vaṇṇa māl varaiyē kuṭaiyāka
māri kāttavaṉē matucūtā
kaṇṇaṉē kari kōḷ viṭuttāṉē
kāraṇā kaḷiṟu aṭṭa pirāṉē
eṇṇuvār iṭaraik kaḷaivāṉē
ēttarum peruṅ kīrttiyiṉāṉē
naṇṇi nāṉ uṉṉai nāḷtoṟum ēttum
naṉmaiyē aruḷcey empirāṉē (8)
441. nampaṉē naviṉṟu ētta vallārkaḷ
nātaṉē naraciṅkamatu āṉāy
umparkōṉ ulaku ēḻum aḷantāy
ūḻi āyiṉāy āḻi muṉ ēntik
kampa mā kari kōḷ viṭuttāṉē
kāraṇā kaṭalaik kaṭaintāṉē
empirāṉ eṉṉai āḷ uṭait tēṉē
ēḻaiyēṉ iṭaraik kaḷaiyāyē (9)
442. kāmar tātai karutalar ciṅkam
kāṇa iṉiya karuṅkuḻaṟ kuṭṭaṉ
vāmaṉaṉ eṉ marakata vaṇṇaṉ
mātavaṉ matucūtaṉaṉ taṉṉaic
cēma naṉku amarum putuvaiyar kōṉ
viṭṭucittaṉ viyaṉ tamiḻ pattum
nāmam eṉṟu naviṉṟu uraippārkaḷ
naṇṇuvār ollai nāraṇaṉ ulakē (10)
Die Stadt des Leibes ist neu bewacht (443–452)
443. neyk kuṭattaip paṟṟi ēṟum
eṟumpukaḷ pōl nirantu eṅkum
kaik koṇṭu niṟkiṉṟa nōykāḷ
kālam peṟa uyyap pōmiṉ
meyk koṇṭu vantu pukuntu
vētap pirāṉār kiṭantār
paik koṇṭa pāmpu- aṇaiyōṭum
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (1)
444. cittirakuttaṉ eḻuttāl
teṉpulak kōṉ poṟi oṟṟi
vaitta ilacciṉai māṟṟit
tūtuvar ōṭi oḷittār
muttut tiraik kaṭaṟ cērppaṉ
mūtaṟivāḷar mutalvaṉ
pattarkku amutaṉ aṭiyēṉ
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (2)
445. vayiṟṟiṟ toḻuvaip pirittu
vaṉpulac cēvai atakkik
kayiṟṟum akku āṇi kaḻittuk
kāliṭaip pācam kaḻaṟṟi
eyiṟṟiṭai maṇkoṇṭa entai
irāppakal ōtuvittu eṉṉaip
payiṟṟip paṇiceyyak koṇṭāṉ
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (3)
446. maṅkiya valviṉai nōykāḷ
umakkum ōr valviṉai kaṇṭīr
iṅkup pukēṉmiṉ pukēṉmiṉ
eḷitu aṉṟu kaṇṭīr pukēṉmiṉ
ciṅkap pirāṉ avaṉ emmāṉ
cērum tirukkōyil kaṇṭīr
paṅkappaṭātu uyyap pōmiṉ
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (4)
447. māṇik kuṟaḷ uru āya
māyaṉai eṉ maṉattuḷḷē
pēṇik koṇarntu pukuta
vaittuk koṇṭēṉ piṟitu iṉṟi
māṇikkap paṇṭāram kaṇṭīr
vali vaṉ kuṟumparkaḷ uḷḷīr
pāṇikka vēṇṭā naṭamiṉ
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (5)
448. uṟṟa uṟupiṇi nōykāḷ
umakku oṉṟu collukēṉ kēṇmiṉ
peṟṟaṅkaḷ mēykkum pirāṉār
pēṇum tirukkōyil kaṇṭīr
aṟṟam uraikkiṉṟēṉ iṉṉam
āḻviṉaikāḷ umakku iṅku ōr
paṟṟillai kaṇṭīr naṭamiṉ
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (6)
449. koṅkaic ciṟu varai eṉṉum
potumpiṉil vīḻntu vaḻukki
aṅku ōr muḻaiyiṉil pukkiṭṭu
aḻuntik kiṭantu uḻalvēṉai
vaṅkak kaṭal vaṇṇaṉ ammāṉ
valviṉai āyiṉa māṟṟip
paṅkap paṭāvaṇṇam ceytāṉ
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (7)
450. ētaṅkaḷ āyiṉa ellām
iṟaṅkal iṭuvittu eṉṉuḷḷē
pītaka vāṭaip piraṉār
pirama kuruvāki vantu
pōtil kamala vaṉ neñcam
pukuntu eṉ ceṉṉit tiṭariṟ
pāta ilacciṉai vaittār
paṇṭu aṉṟu paṭṭiṉam kāppē (8)
451. uṟakal uṟakal uṟakal
oṇcuṭar āḻiyē caṅkē
aṟa eṟi nāntaka vāḷē
aḻakiya cārṅkamē taṇṭē
iṟavu paṭāmal irunta
eṇmar ulōkapālīrkāḷ
paṟavai araiyā uṟakal
paḷḷiyaṟai kuṟikkoṇmiṉ (9)
452. aravattu amaḷiyiṉōṭum
aḻakiya pāṟkaṭalōṭum
aravintap pāvaiyum tāṉum
akampaṭi vantu pukuntu
paravait tirai pala mōtap
paḷḷi koḷkiṉṟa pirāṉaip
paravukiṉṟāṉ viṭṭucittaṉ
paṭṭiṉam kāvaṟ poruṭṭē (10)
Nun lasse ich dich nicht mehr gehen (453–462)
453. tukkac cuḻalaiyaic cūḻntu kiṭanta
valaiyai aṟap paṟittup
pukkiṉiṟ pukku uṉṉaik kaṇṭu koṇṭēṉ iṉip
pōka viṭuvatuṇṭē?
makkaḷ aṟuvaraik kalliṭai mōta
iḻantavaḷ taṉvayiṟṟiṟ
cikkeṉa vantu piṟantu niṉṟāy!tiru
māliruñ cōlai entāy (1)
454. vaḷaittu vaittēṉ iṉip pōkaloṭṭēṉ uṉ taṉ
intira-ñālaṅkaḷāl
oḷittiṭil niṉ tiruvāṇai kaṇṭāy nī
oruvarkkum meyyaṉ allai
aḷittu eṅkum nāṭum nakaramum tammuṭait
tīviṉai tīrkkal uṟṟut
teḷittu valañceyyum tīrttam uṭait tiru
māliruñ cōlai entāy (2)
455. uṉakkup paṇi ceytirukkum tavam uṭai
yēṉ iṉip pōy oruvaṉ
taṉakkup paṇintu kaṭaittalai niṟkai niṉ
cāyai aḻivu kaṇṭāy
puṉattiṉaik kiḷḷip putu avi kāṭṭi uṉ
poṉṉaṭi vāḻka eṉṟu
iṉattuk kuṟavar putiyatu uṇṇum eḻil
māliruñ cōlai entāy (3)
456. kātam palavum tirintu uḻaṉṟēṟku aṅku ōr
niḻal illai nīr illai uṉ
pāta niḻal allāl maṟṟōr uyirppiṭam
nāṉ eṅkum kāṇkiṉṟilēṉ
tūtu ceṉṟāy kuru pāṇṭavarkkāy aṅku ōr
poyccuṟṟam pēcic ceṉṟu
pētam ceytu eṅkum piṇampaṭuttāy tiru
māliruñ cōlai entāy (4)
457. kālum eḻā kaṇṇa nīrum nillā uṭal
cōrntu naṭuṅkik kural
mēlum eḻā mayirk kūccum aṟā eṉa
tōḷkaḷum vīḻvu oḻiyā
māl ukaḷāniṟkum eṉ maṉaṉē uṉṉai
vāḻat talaippeytiṭṭēṉ
cēl ukaḷāniṟkum nīḷ cuṉai cūḻ tiru
māliruñ cōlai entāy (5)
458. eruttuk koṭi uṭaiyāṉum piramaṉum
intiraṉum maṟṟum
oruttarum ip piṟavi eṉṉum nōykku
maruntu aṟivārum illai
maruttuvaṉāy niṉṟa mā maṇivaṇṇā
maṟu piṟavi tavirat
tirutti uṉ kōyiṟ kaṭaip pukap pey tiru
māliruñ cōlai entāy (6)
459. akkarai eṉṉum aṉattak kaṭaluḷ
aḻunti uṉ pēr aruḷāl
ikkarai ēṟi iḷaittiruntēṉai añ
cēl eṉṟu kai kaviyāy
cakkaramum taṭakkaikaḷum kaṇkaḷum
pītaka āṭaiyoṭum
cekkar niṟattuc civappuṭaiyāy tiru
māliruñ cōlai entāy (7)
460. ettaṉai kālamum ettaṉai ūḻiyum
iṉṟoṭu nāḷai eṉṟē
ittaṉai kālamum pōyk kiṟippaṭṭēṉ
iṉi uṉṉaip pōkaloṭṭēṉ
maittuṉaṉmārkaḷai vāḻvittu māṟṟalar
nūṟṟuvaraik keṭuttāy
cittam niṉpālatu aṟiti aṉṟē tiru
māliruñ cōlai entāy (8)
461. aṉṟu vayiṟṟiṟ kiṭantiruntē aṭi
mai ceyyal uṟṟiruppaṉ
iṉṟu vantu iṅku uṉṉaik kaṇṭukoṇṭēṉ iṉip
pōka viṭuvatuṇṭē?
ceṉṟu aṅku vāṇaṉai āyiram tōḷum
tiruc cakkaram ataṉāl
teṉṟit ticai ticai vīḻac ceṟṟāy tiru
māliruñ cōlai entāy (9)
462. ceṉṟu ulakam kuṭaintāṭum cuṉait tiru
māliruñ cōlai taṉṉuḷ
niṉṟa pirāṉ aṭimēl aṭimait tiṟam
nērpaṭa viṇṇappañ cey
poṉ tikaḻ māṭam polintu tōṉṟum putu
vaikkōṉ viṭṭucittaṉ
oṉṟiṉōṭu oṉpatum pāṭa vallār ula
kam aḷantāṉ tamarē (10)
Freude über Gottes Einzug ins Herz (463–473)
463. ceṉṉi ōṅku taṇ tiruvēṅ
kaṭam uṭaiyāy ulaku
taṉṉai vāḻa niṉṟa nampī
tāmōtarā catirā
eṉṉaiyum eṉ uṭaimaiyaiyum uṉ
cakkarap poṟi oṟṟikkoṇṭu
niṉ aruḷē purintiruntēṉ
iṉi eṉ tirukkuṟippē? (1)
464. paṟavai ēṟu paramapuruṭā
nī eṉṉaik kaikkoṇṭapiṉ
piṟavi eṉṉum kaṭalum vaṟṟip
perumpatam ākiṉṟatāl
iṟavu ceyyum pāvak kāṭu
tīkkoḷīi vēkiṉṟatāl
aṟivai eṉṉum amuta-āṟu
talaippaṟṟi vāykkoṇṭatē (2)
465. emmaṉā eṉ kulateyvamē
eṉṉuṭaiya nāyakaṉē
niṉṉuḷēṉāyp peṟṟa naṉmai iv
ulakiṉil ār peṟuvār?
nammaṉ pōlē vīḻttu amukkum
nāṭṭil uḷḷa pāvam ellām
cummeṉātē kaiviṭṭu ōṭit
tūṟukaḷ pāyntaṉavē (3)
466. kaṭal kaṭaintu amutam koṇṭu
kalacattai niṟaittāṟpōl
uṭal uruki vāy tiṟantu
maṭuttu uṉṉai niṟaittukkoṇṭēṉ
koṭumai ceyyum kūṟṟamum eṉ
kōl-āṭi kuṟukap peṟā
taṭa varait tōḷ cakkarapāṇī
cārṅka viṟ cēvakaṉē (4)
467. poṉṉaik koṇṭu uraikal mītē
niṟam eḻa uraittāṟ pōl
uṉṉaik koṇṭu eṉ nāvakampāl
māṟṟiṉṟi uraittukkoṇṭēṉ
uṉṉaik koṇṭu eṉṉuḷ vaittēṉ
eṉṉaiyum uṉṉil iṭṭēṉ
eṉ appā eṉ iruṭīkēcā
eṉ uyirk kāvalaṉē (5)
468. uṉṉuṭaiya vikkiramam
oṉṟu oḻiyāmal ellām
eṉṉuṭaiya neñcakampāl
cuvarvaḻi eḻutikkoṇṭēṉ
maṉ aṭaṅka maḻu valaṅkaik
koṇṭa irāma nampī
eṉṉiṭai vantu emperumāṉ
iṉi eṅkup pōkiṉṟatē? (6) 6
469. paruppatattuk kayal poṟitta
pāṇṭiyar kulapati pōl
tirup polinta cēvaṭi eṉ
ceṉṉiyiṉ mēl poṟittāy
maruppu ocittāy mal aṭarttāy
eṉṟu eṉṟu uṉ vācakamē
urup polinta nāviṉēṉai
uṉakku urittu ākkiṉaiyē (7)
470. aṉantaṉpālum karuṭaṉpālum
aitu noytāka vaittu eṉ
maṉantaṉuḷḷē vantu vaiki
vāḻac ceytāy empirāṉ
niṉaintu eṉṉuḷḷē niṉṟu nekkuk
kaṇkaḷ acumpu oḻuka
niṉaintiruntē ciramam tīrntēṉ
nēmi neṭiyavaṉē (8)
471. paṉik kaṭalil paḷḷi- kōḷaip
paḻakaviṭṭu ōṭivantu eṉ
maṉak kaṭalil vāḻa valla
māya maṇāḷa nampī
taṉik kaṭalē taṉic cuṭarē
taṉi ulakē eṉṟu eṉṟu
uṉakku iṭamāy irukka eṉṉai
uṉakku urittu ākkiṉaiyē (9)
472. taṭa varaivāy miḷirntu miṉṉum
tavaḷa neṭuṅkoṭi pōl
cuṭar- oḷiyāy neñciṉ uḷḷē
tōṉṟum eṉ cōti nampī
vaṭa taṭamum vaikuntamum
matiṟ tuvarāpatiyum
iṭa vakaikaḷ ikaḻntiṭṭu eṉpāl
iṭavakai koṇṭaṉaiyē (10)
473. vēyar taṅkaḷ kulattu utitta
viṭṭucittaṉ maṉattē
kōyilkoṇṭa kōvalaṉaik
koḻuṅkuḷir mukilvaṇṇaṉai
āyar-ēṟṟai amarar kōvai
antaṇartam amutattiṉaic
cāyai pōlap pāṭa vallār
tāmum aṇukkarkaḷē (11)
Andal: Tiruppavai – das Gelübde im Margali-Monat (474–503)
474. mārkaḻit tiṅkaḷ mati niṟainta naṉṉāḷāl
nīrāṭap pōtuvīr pōtumiṉō nēriḻaiyīr
cīr malkum āyppāṭic celvac ciṟumīrkāḷ
kūr vēṟ koṭuntoḻilaṉ nantakōpaṉ kumaraṉ
ēr ārnta kaṇṇi yacōtai iḷañciṅkam
kār mēṉic ceṅkaṇ katirmatiyam pōl mukattāṉ
nārāyaṇaṉē namakkē paṟai taruvāṉ
pārōr pukaḻap paṭintu-ēlōr empāvāy (1)
475. vaiyattu vāḻvīrkāḷ nāmum nam pāvaikkuc
ceyyum kiricaikaḷ kēḷīrō pāṟkaṭaluḷ
paiyiṟ tuyiṉṟa paramaṉ aṭi pāṭi
ney uṇṇōm pāl uṇṇōm nāṭkālē nīrāṭi
maiyiṭṭu eḻutōm malar iṭṭu nām muṭiyōm
ceyyātaṉa ceyyōm tīkkuṟaḷai ceṉṟu ōtōm
aiyamum piccaiyum āmtaṉaiyum kaikāṭṭi
uyyumāṟu eṇṇi ukantu-ēlōr empāvāy (2)
476. ōṅki ulaku aḷanta uttamaṉ pēr pāṭi
nāṅkaḷ nam pāvaikkuc cāṟṟi nīr āṭiṉāl
tīṅku iṉṟi nāṭu ellām tiṅkaḷ mummāri peytu
oṅku peruñ cennelūṭu kayal ukaḷap
pūṅkuvaḷaip pōtil poṟivaṇṭu kaṇpaṭuppat
tēṅkātē pukku iruntu cīrtta mulai paṟṟi
vāṅkak kuṭam niṟaikkum vaḷḷaṟ perum pacukkaḷ
nīṅkāta celvam niṟaintu- ēlōr empāvāy (3)
477. āḻi maḻaik kaṇṇā oṉṟu nī kai karavēl
āḻiyuḷ pukku mukantukoṭu ārttu ēṟi
ūḻi mutalvaṉ uruvampōl mey kaṟuttu
pāḻiyan tōḷ uṭaip paṟpanāpaṉ kaiyil
āḻipōl miṉṉi valampuripōl niṉṟu atirntu
tāḻātē cārṅkam utaitta caramaḻaipōl
vāḻa ulakiṉil peytiṭāy nāṅkaḷum
mārkaḻi nīr āṭa makiḻntu-ēlōr empāvāy (4
478. māyaṉai maṉṉu vaṭamaturai maintaṉait
tūya perunīr yamuṉait tuṟaivaṉai
āyar kulattiṉil tōṉṟum aṇi-viḷakkait
tāyaik kuṭal viḷakkam ceyta tāmōtaraṉai
tūyōmāy vantu nām tūmalar tūvit toḻutu
vāyiṉāl pāṭi maṉattiṉāl cintikka
pōya piḻaiyum pukutaruvāṉ niṉṟaṉavum
tīyiṉil tūcu ākum ceppu-ēlōr empāvāy (5)
479. puḷḷum cilampiṉa kāṇ puḷ-araiyaṉ kōyilil
veḷḷai viḷi caṅkiṉ pēr-aravam kēṭṭilaiyō?
piḷḷāy eḻuntirāy pēymulai nañcu uṇṭu
kaḷḷac cakaṭam kalakku aḻiyak kāl ōcci
veḷḷattu araviṟ tuyil amarnta vittiṉai
uḷḷattuk koṇṭu muṉivarkaḷum yōkikaḷum
meḷḷa eḻuntu ari eṉṟa pēr-aravam
uḷḷam pukuntu kuḷirntu-ēlōr empāvāy (6)
480. kīcu kīcu eṉṟu eṅkum āṉaiccāttaṉ kalantu
pēciṉa pēccu- aravam kēṭṭilaiyō? pēyp peṇṇē
kācum piṟappum kalakalappak kaipērttu
vāca naṟuṅ kuḻal āycciyar mattiṉāl
ōcai paṭutta tayir-aravam kēṭṭilaiyō?
nāyakap peṇpiḷḷāy nārāyaṇaṉmūrtti
kēcavaṉaip pāṭavum nī kēṭṭē kiṭattiyō?
tēcam uṭaiyāy tiṟa-ēlōr empāvāy (7)
481. kīḻvāṉam veḷḷeṉṟu erumai ciṟu vīṭu
mēyvāṉ parantaṉa kāṇ mikku uḷḷa piḷḷaikaḷum
pōvāṉ pōkiṉṟāraip pōkāmal kāttu uṉṉaik
kūvuvāṉ vantu niṉṟōm kōtukalam uṭaiya
pāvāy eḻuntirāy pāṭip paṟai koṇṭu
mā vāy piḷantāṉai mallarai māṭṭiya
tēvāti tēvaṉaic ceṉṟu nām cēvittāl
āvā eṉṟu ārāyntu aruḷ- ēlōr empāvāy (8)
482. tūmaṇi māṭattuc cuṟṟum viḷakku eriyat
tūmam kamaḻat tuyil-aṇaimēl kaṇvaḷarum
māmāṉ makaḷē maṇik katavam tāḷ tiṟavāy
māmīr avaḷai eḻuppīrō? uṉ makaḷ tāṉ
ūmaiyō? aṉṟic ceviṭō? aṉantalō?
ēmap peruntuyil mantirap paṭṭāḷō?
mā māyaṉ mātavaṉ vaikuntaṉ eṉṟu eṉṟu
nāmam palavum naviṉṟu ēlōr empāvāy (9)
483. nōṟṟuc cuvarkkam pukukiṉṟa ammaṉāy
māṟṟamum tārārō vācal tiṟavātār?
nāṟṟat tuḻāy muṭi nārāyaṇaṉ nammāl
pōṟṟap paṟai tarum puṇṇiyaṉāl paṇṭu orunāḷ
kūṟṟattiṉ vāyvīḻnta kumpakaraṇaṉum
tōṟṟum uṉakkē peruntuyiltāṉ tantāṉō?
āṟṟa aṉantal uṭaiyāy aruṅkalamē
tēṟṟamāy vantu tiṟa-ēlōr empāvāy (10)
484. kaṟṟuk kaṟavaik kaṇaṅkaḷ pala kaṟantu
ceṟṟār tiṟal aḻiyac ceṉṟu ceruc ceyyum
kuṟṟam oṉṟu illāta kōvalartam poṟkoṭiyē
puṟṟaravu-alkuṟ puṉamayilē pōtarāy
cuṟṟattut tōḻimār ellārum vantu niṉ
muṟṟam pukuntu mukilvaṇṇaṉ pēr pāṭac
ciṟṟātē pēcātē celvap peṇṭāṭṭi nī
eṟṟukku uṟaṅkum poruḷ?-ēlōr empāvāy (11)
485. kaṉaittu iḷaṅ kaṟṟu- erumai kaṉṟukku iraṅki
niṉaittu mulai vaḻiyē niṉṟu pāl cōra
naṉaittu illam cēṟu ākkum naṟ celvaṉ taṅkāy
paṉit talai vīḻa niṉ vācaṟ kaṭai paṟṟi
ciṉattiṉāl teṉ ilaṅkaik kōmāṉaic ceṟṟa
maṉattukku iṉiyāṉaip pāṭavum nī vāy tiṟavāy
iṉit tāṉ eḻuntirāy ītu eṉṉa pēr uṟakkam
aṉaittu illattārum aṟintu-ēlōr empāvāy (12)
486. puḷḷiṉ vāy kīṇṭāṉaip pollā arakkaṉaik
kiḷḷik kaḷaintāṉaik kīrttimaipāṭip pōy
piḷḷaikaḷ ellārum pāvaik-kaḷam pukkār
veḷḷi eḻuntu viyāḻam uṟaṅkiṟṟu
puḷḷum cilampiṉa kāṇ pōtu-arik kaṇṇiṉāy
kuḷḷak kuḷirak kuṭaintu nīrāṭātē
paḷḷik kiṭattiyō? pāvāy nī naṉṉāḷāl
kaḷḷam tavirntu kalantu-ēlōr empāvāy (13)
487. uṅkaḷ puḻaikkaṭait tōṭṭattu vāviyuḷ
ceṅkaḻunīr vāy nekiḻntu āmpal vāy kūmpiṉa kāṇ
ceṅkaṟpoṭik kūṟai veṇpaṟ tavattavar
taṅkaḷ tirukkōyiṟ caṅkiṭuvāṉ pōtantār
eṅkaḷai muṉṉam eḻuppuvāṉ vāy pēcum
naṅkāy eḻuntirāy nāṇātāy nāvuṭaiyāy
caṅkoṭu cakkaram ēntum taṭakkaiyaṉ
paṅkayak kaṇṇāṉaip pāṭu-ēlōr empāvāy (14)
488. ellē iḷaṅkiḷiyē iṉṉam uṟaṅkutiyō
cil eṉṟu aḻaiyēṉmiṉ naṅkaimīr pōtarkiṉṟēṉ
vallai uṉ kaṭṭuraikaḷ paṇṭē uṉ vāy aṟitum
vallīrkaḷ nīṅkaḷē nāṉē tāṉ āyiṭuka
ollai nī pōtāy uṉakku eṉṉa vēṟu uṭaiyai?
ellārum pōntārō? pōntār pōntu eṇṇikkoḷ
val āṉai koṉṟāṉai māṟṟārai māṟṟu aḻikka
vallāṉai māyaṉaip pāṭu-ēlōr empāvāy (15)
489. nāyakaṉāy niṉṟa nantakōpaṉuṭaiya
kōyil kāppāṉē koṭit tōṉṟum tōraṇa
vāyil kāppāṉē maṇikkatavam tāḷ tiṟavāy
āyar ciṟumiyarōmukku aṟai paṟai
māyaṉ maṇivaṇṇaṉ neṉṉalē vāynērntāṉ
tūyōmāy vantōm tuyileḻap pāṭuvāṉ
vāyāl muṉṉamuṉṉam māṟṟātē ammā nī
nēya nilaik katavam nīkku-ēlōr empāvāy (16)
490. amparamē taṇṇīrē cōṟē aṟañ ceyyum
emperumāṉ nantakōpālā eḻuntirāy
kompaṉārkku ellām koḻuntē kula viḷakkē
emperumāṭṭi yacōtāy aṟivuṟāy
amparam ūṭu aṟuttu ōṅki ulaku aḷanta
umpar kōmāṉē uṟaṅkātu eḻuntirāy
cempoṟ kaḻalaṭic celvā palatēvā
umpiyum nīyum ukantu-ēlōr empāvāy (17)
491. untu mata kaḷiṟṟaṉ ōṭāta tōḷ-valiyaṉ
nanta kōpālaṉ marumakaḷē nappiṉṉāy
kantam kamaḻum kuḻalī kaṭai tiṟavāy
vantu eṅkum kōḻi aḻaittaṉa kāṇ mātavip
pantarmēl palkāl kuyil-iṉaṅkaḷ kūviṉa kāṇ
pantār virali uṉ maittuṉaṉ pēr pāṭac
centāmaraik kaiyāl cīr ār vaḷai olippa
vantu tiṟavāy makiḻntu-ēlōr empāvāy (18)
492. kuttu viḷakku eriyak kōṭṭukkāṟ kaṭṭilmēl
metteṉṟa pañca-cayaṉattiṉ mēl ēṟik
kottu alar pūṅkuḻal nappiṉṉai koṅkaimēl
vaittuk kiṭanta malar mārpā vāytiṟavāy
mait taṭaṅkaṇṇiṉāy nī uṉ maṇāḷaṉai
ettaṉai pōtum tuyil eḻa oṭṭāy kāṇ
ettaṉai yēlum pirivu āṟṟakillāyāl
tattuvam aṉṟu takavu-ēlōr empāvāy (19)
493. muppattu mūvar amararkku muṉ ceṉṟu
kappam tavirkkum kaliyē tuyil eḻāy
ceppam uṭaiyāy tiṟal uṭaiyāy ceṟṟārkku
veppam koṭukkum vimalā tuyil eḻāy
ceppu aṉṉa meṉ mulaic cevvāyc ciṟu maruṅkul
nappiṉṉai naṅkāy tiruvē tuyil eḻāy
ukkamum taṭṭoḷiyum tantu uṉ maṇāḷaṉai
ippōtē emmai nīr āṭṭuēlōr empāvāy (20)
494. ēṟṟa kalaṅkaḷ etir poṅki mītu aḷippa
māṟṟātē pāl coriyum vaḷḷaṟ perum pacukkaḷ
āṟṟap paṭaittāṉ makaṉē aṟivuṟāy
ūṟṟam uṭaiyāy periyāy ulakiṉil
tōṟṟamāy niṉṟa cuṭarē tuyil eḻāy
māṟṟār uṉakku vali tolaintu uṉ vācaṟkaṇ
āṟṟātu vantu uṉ aṭipaṇiyumā pōlē
pōṟṟi yām vantōm pukaḻntu-ēlōr empāvāy (21)
495. aṅkaṇ mā ñālattu aracar apimāṉa
paṅkamāy vantu niṉ paḷḷikkaṭṭiṟ kīḻē
caṅkam iruppār pōl vantu talaippeytōm
kiṅkiṇivāyc ceyta tāmaraip pūp pōlē
ceṅkaṇ ciṟuc ciṟitē emmēl viḻiyāvō?
tiṅkaḷum ātittiyaṉum eḻuntāṟpōl
aṅkaṇ iraṇṭum koṇṭu eṅkaḷmēl nōkkutiyēl
eṅkaḷmēl cāpam iḻintu-ēlōr empāvāy (22)
496. māri malai muḻaiñcil maṉṉik kiṭantu uṟaṅkum
cīriya ciṅkam aṟivuṟṟut tī viḻittu
vēri mayir poṅka eppāṭum pērntu utaṟi
mūri nimirntu muḻaṅkip puṟappaṭṭup
pōtarumā pōlē nī pūvaippū vaṇṇā uṉ
kōyil niṉṟu iṅṅaṉē pōntaruḷi kōppu uṭaiya
cīriya ciṅkācaṉattu iruntu yām vanta
kāriyam ārāyntu aruḷ-ēlōr empāvāy (23)
497. aṉṟu iv ulakam aḷantāy aṭi pōṟṟi
ceṉṟu aṅkut teṉṉilaṅkai ceṟṟāy tiṟal pōṟṟi
poṉṟac cakaṭam utaittāy pukaḻ pōṟṟi
kaṉṟu kuṇilā eṟintāy kaḻal pōṟṟi
kuṉṟu kuṭaiyā eṭuttāy kuṇam pōṟṟi
veṉṟu pakai keṭukkum niṉkaiyil vēl pōṟṟi
eṉṟu eṉṟu uṉ cēvakamē ēttip paṟai koḷvāṉ
iṉṟu yām vantōm iraṅku-ēlōr empāvāy (24)
498. orutti makaṉāyp piṟantu ōr iravil
orutti makaṉāy oḷittu vaḷarat
tarikkilāṉ ākit tāṉ tīṅku niṉainta
karuttaip piḻaippittuk kañcaṉ vayiṟṟil
neruppu eṉṉa niṉṟa neṭumālē uṉṉai
aruttittu vantōm paṟai taruti yākil
tirut takka celvamum cēvakamum yām pāṭi
varuttamun tīrntu makiḻntu-ēlōr empāvāy (25)
499. mālē maṇivaṇṇā mārkaḻi nīr āṭuvāṉ
mēlaiyār ceyvaṉakaḷ vēṇṭuvaṉa kēṭṭiyēl
ñālattai ellām naṭuṅka muralvaṉa
pāl aṉṉa vaṇṇattu uṉ pāñcacaṉṉiyamē
pōlvaṉa caṅkaṅkaḷ pōyppāṭu uṭaiyaṉavē
cālap perum paṟaiyē pallāṇṭu icaippārē
kōla viḷakkē koṭiyē vitāṉamē
āliṉ ilaiyāy aruḷ-ēlōr empāvāy (26)
500. kūṭārai vellum cīrk kōvintā uṉtaṉṉaip
pāṭip paṟaikoṇṭu yām peṟu cammāṉam
nāṭu pukaḻum pariciṉāl naṉṟākac
cūṭakamē tōḷvaḷaiyē tōṭē cevip pūvē
pāṭakamē eṉṟu aṉaiya pal kalaṉum yām aṇivōm
āṭai uṭuppōm ataṉ piṉṉē pāṟ cōṟu
mūṭa ney peytu muḻaṅkai vaḻivārak
kūṭiyiruntu kuḷirntu-ēlōr empāvāy (27)
501. kaṟavaikaḷ piṉ ceṉṟu kāṉam cērntu uṇpōm
aṟivu oṉṟum illāta āyk kulattu uṉtaṉṉaip
piṟavi peṟuntaṉaip puṇṇiyam yām uṭaiyōm
kuṟaivu oṉṟum illāta kōvintā uṉtaṉṉōṭu
uṟavēl namakku iṅku oḻikka oḻiyātu
aṟiyāta piḷḷaikaḷōm aṉpiṉāl uṉtaṉṉaic
ciṟupēr aḻaittaṉavum cīṟiyaruḷātē
iṟaivā nī tārāy paṟai- ēlōr empāvāy (28)
502. ciṟṟañ ciṟukālē vantu uṉṉaic cēvittu uṉ
poṟṟāmarai aṭiyē pōṟṟum poruḷ kēḷāy
peṟṟam mēyttu uṇṇum kulattiṟ piṟantu nī
kuṟṟēval eṅkaḷaik koḷḷāmal pōkātu
iṟṟaip paṟaikoḷvāṉ aṉṟu kāṇ kōvintā
eṟṟaikkum ēḻ ēḻ piṟavikkum uṉtaṉṉōṭu
uṟṟōmē āvōm uṉakkē nām āṭceyvōm
maṟṟai nam kāmaṅkaḷ māṟṟu-ēlōr empāvāy (29)
503. vaṅkak kaṭal kaṭainta mātavaṉaik kēcavaṉait
tiṅkaḷ-tirumukattuc cēyiḻaiyār ceṉṟu iṟaiñci
aṅkup paṟaikoṇṭa-āṟṟai aṇi putuvaip
paiṅkamalat taṇ teriyal paṭṭarpirāṉ kōtai coṉṉa
caṅkat tamiḻmālai muppatum tappāmē
iṅku ip paricu uraippār īriraṇṭu māl varait tōḷ
ceṅkaṇ-tirumukattuc celvat tirumālāl
eṅkum tiruvaruḷ peṟṟu iṉpuṟuvar empāvāy (30)
Andal: Nachiyar Tirumoli – Gebet an Kama (504–513)
504. tai oru tiṅkaḷum tarai viḷakkit
taṇ maṇṭalam iṭṭu māci muṉṉāḷ
aiya nuṇ maṇal koṇṭu teru aṇintu
aḻakiṉukku alaṅkarittu aṉaṅkatēvā
uyyavum āmkolō? eṉṟu colli
uṉṉaiyum umpiyaiyum toḻutēṉ
veyyatu ōr taḻal umiḻ cakkarak kai
vēṅkaṭavaṟku eṉṉai vitikkiṟṟiyē (1)
505. veḷḷai nuṇ maṇalkoṇṭu teru aṇintu
veḷvaraippataṉ muṉṉam tuṟai paṭintu
muḷḷum illāc cuḷḷi eri maṭuttu
muyaṉṟu uṉṉai nōṟkiṉṟēṉ kāmatēvā
kaḷ aviḻ pūṅkaṇai toṭuttukkoṇṭu
kaṭalvaṇṇaṉ eṉpatu ōr pēr eḻuti
puḷḷiṉai vāy piḷantāṉ eṉaptu ōr
ilakkiṉiṟ puka eṉṉai eykiṟṟiyē (2)
506. matta naṉ naṟumalar murukka malar
koṇṭu muppōtum uṉ aṭi vaṇaṅkit
tattuvam ili eṉṟu neñcu erintu
vācakattu aḻittu uṉṉai vaitiṭāmē
kottu alar pūṅkaṇai toṭuttukkoṇṭu
kōvintaṉ eṉpatu ōr pēr eḻuti
vittakaṉ vēṅkaṭa vāṇaṉ eṉṉum
viḷakkiṉiṟ puka eṉṉai vitikkiṟṟiyē (3)
507. cuvaril purāṇa niṉ pēr eḻutic
cuṟava naṟ koṭikkaḷum turaṅkaṅkaḷum
kavarip piṇākkaḷum karuppu villum
kāṭṭit tantēṉ kaṇṭāy kāmatēvā
avaraip pirāyam toṭaṅki eṉṟum
ātarittu eḻunta eṉ taṭa mulaikaḷ
tuvaraip pirāṉukkē caṅkaṟpittut
toḻutu vaittēṉ ollai vitikkiṟṟiyē (4)
508. vāṉiṭai vāḻum av vāṉavarkku
maṟaiyavar vēḷviyil vakutta avi
kāṉiṭait tirivatu ōr nari pukuntu
kaṭappatum mōppatum ceyvatu oppa
ūṉiṭai āḻi caṅku uttamarkku eṉṟu
uṉṉittu eḻunta eṉ taṭa mulaikaḷ
māṉiṭavarkku eṉṟu pēccup paṭil
vāḻakillēṉ kaṇṭāy maṉmataṉē (5)
509. uruvu uṭaiyār iḷaiyārkaḷ nallār
ōttu vallārkaḷaik koṇṭu vaikal
teruviṭai etirkoṇṭu paṅkuṉi nāḷ
tiruntavē nōṟkiṉṟēṉ kāmatēvā
karuvuṭai mukil vaṇṇaṉ kāyāvaṇṇaṉ
karuviḷai pōl vaṇṇaṉ kamala vaṇṇat
tiru uṭai mukattiṉiṟ tiruk kaṇkaḷāl
tiruntavē nōkku eṉakku aruḷu kaṇṭāy (6)
510. kāy uṭai nelloṭu karumpu amaittu
kaṭṭi arici aval amaittu
vāy uṭai maṟaiyavar mantirattāl
maṉmataṉē uṉṉai vaṇaṅkukiṉṟēṉ
tēyam muṉ aḷantavaṉ tirivikkiramaṉ
tirukkaikaḷāl eṉṉait tīṇṭum vaṇṇam
cāy uṭai vayiṟum eṉ taṭa mulaiyum
taraṇiyil-talaippukaḻ tarakkiṟṟiyē (7)
511. mācu uṭai uṭampoṭu talai ulaṟi
vāyppuṟam veḷuttu orupōtum uṇṭu
tēcu uṭait tiṟal uṭaik kāmatēvā
nōṟkiṉṟa nōṉpiṉaik kuṟikkoḷ kaṇṭāy
pēcuvatu oṉṟu uṇṭu iṅku emperumāṉ
peṇmaiyait talai uṭaittu ākkum vaṇṇam
kēcava nampiyaik kāl piṭippāḷ
eṉṉum ip pēṟu eṉakku aruḷu kaṇṭāy (8)
512. toḻutu muppōtum uṉ aṭi vaṇaṅkit
tūmalar tūyt toḻutu ēttukiṉṟēṉ
paḻutu iṉṟip pāṟkaṭal vaṇṇaṉukkē
paṇiceytu vāḻap peṟāviṭil nāṉ
aḻutu aḻutu alamantu ammā vaḻaṅka
āṟṟavum atu uṉakku uṟaikkum kaṇṭāy
uḻuvatōr eruttiṉai nukaṅkoṭu pāyntu
ūṭṭam iṉṟit turantāl okkumē (9)
513. karuppu vil malark kaṇaik kāmavēḷaik
kaḻaliṇai paṇintu aṅku ōr kari alaṟa
maruppiṉai ocittup puḷ vāypiḷanta
maṇivaṇṇaṟku eṉṉai vakuttiṭu eṉṟu
poruppu aṉṉa māṭam polintu tōṉṟum
putuvaiyarkōṉ viṭṭucittaṉ kōtai
viruppu uṭai iṉtamiḻ mālai vallār
viṇṇavar kōṉ aṭi naṇṇuvarē (10)
Zerstöre unsere kleinen Häuser nicht (514–523)
514. nāmam āyiram ētta niṉṟa
nārāyaṇā naraṉē uṉṉai
māmi taṉ makaṉ ākap peṟṟāl
emakku vātai tavirumē
kāmaṉ pōtaru kālam eṉṟu paṅ
kuṉi nāḷ kaṭai pārittōm
tīmai ceyyum cirītarā eṅkaḷ
ciṟṟil vantu citaiyēlē (1)
515. iṉṟu muṟṟum mutuku nōva
iruntu iḻaitta ic ciṟṟilai
naṉṟum kaṇ uṟa nōkki nām koḷum
ārvantaṉṉait taṇikiṭāy
aṉṟu pālakaṉ āki ālilai
mēl tuyiṉṟa em ātiyāy
eṉṟum uṉ taṉakku eṅkaḷmēl irak
kam eḻātatu em pāvamē (2)
516. kuṇṭu nīr uṟai kōḷarī mata
yāṉai kōḷ viṭuttāy uṉṉaik
kaṇṭu māl uṟuvōṅkaḷaik kaṭaik
kaṇkaḷāl iṭṭu vātiyēl
vaṇṭal nuṇ maṇal teḷḷi yām vaḷaik
kaikaḷāl ciramap paṭṭōm
teṇ tiraikkaṭaṟ paḷḷiyāy eṅkaḷ
ciṟṟil vantu citaiyēlē (3)
517. peyyu mā mukilpōl vaṇṇā uṉtaṉ
pēccum ceykaiyum eṅkaḷai
maiyal ēṟṟi mayakka uṉ mukam
māya mantiram tāṉ kolō?
noyyar piḷḷaikaḷ eṉpataṟku uṉṉai
nōva nāṅkaḷ uraikkilōm
ceyya tāmaraik kaṇṇiṉāy eṅkaḷ
ciṟṟil vantu citaiyēlē (4)
518. veḷḷai nuṇ maṇal koṇṭu ciṟṟil
vicittirap paṭa vīti vāyt
teḷḷi nāṅkaḷ iḻaitta kōlam
aḻitti yākilum uṉ taṉ mēl
uḷḷam ōṭi urukalallāl
urōṭam oṉṟum ilōm kaṇṭāy
kaḷḷa mātavā kēcavā uṉ
mukattaṉa kaṇkaḷ allavē (5)
519. muṟṟu ilāta piḷḷaikaḷōm mulai
pōntilātōmai nāḷtoṟum
ciṟṟil mēl iṭṭuk koṇṭu nī ciṟitu
uṇṭu tiṇṇeṉa nām atu
kaṟṟilōm kaṭalai aṭaittu arak
kar kulaṅkaḷai muṟṟavum
ceṟṟu ilaṅkaiyaip pūcal ākkiya
cēvakā emmai vātiyēl (6)
520. pētam naṉku aṟivārkaḷōṭu ivai
pēciṉāl peritu iṉ cuvai
yātum oṉṟu aṟiyāta piḷḷaika
ḷōmai nī nalintu eṉ payaṉ?
ōta mā kaṭalvaṇṇā uṉ maṇa
vāṭṭimāroṭu cūḷaṟum
cētu-pantam tiruttiṉāy eṅkaḷ
ciṟṟil vantu citaiyēlē (7)
521. vaṭṭa vāyc ciṟutūtaiyōṭu
ciṟucuḷakum maṇalum koṇṭu
iṭṭamā viḷaiyāṭuvōṅkaḷaic
ciṟṟil īṭaḻittu eṉ payaṉ?
toṭṭu utaittu naliyēl kaṇṭāy
cuṭarc cakkaram kaiyil ēntiṉāy
kaṭṭiyum kaittāl iṉṉāmai
aṟitiyē kaṭalvaṇṇaṉē (8)
522. muṟṟattu ūṭu pukuntu niṉ mukam kāṭṭip puṉmuṟuval ceytu
ciṟṟilōṭu eṅkaḷ cintaiyum citaik
kak kaṭavaiyō? kōvintā
muṟṟa maṇṇiṭam tāvi viṇ uṟa
nīṇṭu aḷantu koṇṭāy emmaip
paṟṟi meyppiṇakku iṭṭakkāl intap
pakkam niṉṟavar eṉ collār? (9)
523. cītai vāyamutam uṇṭāy eṅkaḷ
ciṟṟil nī citaiyēl eṉṟu
vītivāy viḷaiyāṭum āyar
ciṟumiyar maḻalaic collai
vēta vāyt toḻilārkaḷ vāḻ villi
puttūr maṉ viṭṭu cittaṉtaṉ
kōtai vāyt tamiḻ vallavar kuṟaivu
iṉṟi vaikuntam cērvarē (10)
Gib uns die Kleider zurück (524–533)
524. kōḻi aḻaippataṉ muṉṉam
kuṭaintu nīrāṭuvāṉ pōntōm
āḻiyañ celvaṉ eḻuntāṉ
aravu-aṇaimēl paḷḷi koṇṭāy
ēḻaimai āṟṟavum paṭṭōm
iṉi eṉṟum poykaikku vārōm
tōḻiyum nāṉum toḻutōm
tukilaip paṇittaruḷāyē (1)
525. itu eṉ pukuntatu iṅku? antō
ip poykaikku evvāṟu vantāy?
matuviṉ tuḻāy muṭi mālē
māyaṉē eṅkaḷ amutē
viti iṉmaiyāl atu māṭṭōm
vittakap piḷḷāy viraiyēl
kutikoṇṭu aravil naṭittāy
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy (2)
526. ellē ītu eṉṉa iḷamai?
em aṉaimār kāṇil oṭṭār
pollāṅku ītu eṉṟu karutāy
pūṅkuruntu ēṟi irutti
villāl ilaṅkai aḻittāy
vēṇṭiyatu ellām taruvōm
pallārum kāṇāmē pōvōm
paṭṭaip paṇittaruḷāyē (3)
527. parakka viḻittu eṅkum nōkkip
palar kuṭaintu āṭum cuṉaiyil
arakka nillā kaṇṇa nīrkaḷ
alamarukiṉṟavā pārāy
irakkamēl oṉṟum ilātāy
ilaṅkai aḻitta pirāṉē
kurakku-aracu āvatu aṟintōm
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy 4
528. kālaik katuviṭukiṉṟa
kayaloṭu vāḷai viravi
vēlaip piṭittu eṉṉaimārkaḷ
ōṭṭil eṉṉa viḷaiyāṭṭō?
kōlac ciṟṟāṭai palavum
koṇṭu nī ēṟiyirātē
kōlam kariya pirāṉē
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy (5)
529. taṭattu aviḻ tāmaraip poykait
tāḷkaḷ em kālaik katuva
viṭat tēḷ eṟintālē pōla
vētaṉai āṟṟavum paṭṭōm
kuṭattai eṭuttu ēṟaviṭṭuk
kūttāṭa valla em kōvē
paṭiṟṟai ellām tavirntu eṅkaḷ
paṭṭaip paṇittaruḷāyē (6)
530. nīrilē niṉṟu ayarkkiṉṟōm
nīti-allātaṉa ceytāy
ūrakam cālavum cēyttāl
ūḻi ellām uṇarvāṉē
ārvam uṉakkē uṭaiyōm
ammaṉaimār kāṇil oṭṭār
pōra viṭāy eṅkaḷ paṭṭaip
pūṅkuruntu ēṟiyirātē (7)
531. māmimār makkaḷē allōm
maṟṟum iṅku ellārum pōntār
tūmalark kaṇkaḷ vaḷarat
tollai irāt tuyilvāṉē
cēmamēl aṉṟu itu cāla
cikkeṉa nām itu coṉṉōm
kōmaḷa āyar koḻuntē
kuruntiṭaik kūṟai paṇiyāy (8)
532. kañcaṉ valaivaitta aṉṟu
kāriruḷ elliṟ piḻaittu
neñcu tukkam ceyyap pōntāy
niṉṟa ik kaṉṉiyarōmai
añca urappāḷ acōtai
āṇāṭa viṭṭiṭṭu irukkum
vañcakap pēyccipāl uṇṭa
macimaiyilī kūṟai tārāy (9)
533. kaṉṉiyarōṭu eṅkaḷ nampi
kariya pirāṉ viḷaiyāṭṭaip
poṉ iyal māṭaṅkaḷ cūḻnta
putuvaiyarkōṉ paṭṭaṉ kōtai
iṉṉicaiyāl coṉṉa mālai
īraintum vallavar tām pōy
maṉṉiya mātavaṉōṭu
vaikuntam pukku iruppārē (10)
Das Kudal-Orakel (534–544)
534. teḷḷiyār palar kaitoḻum tēvaṉār
vaḷḷal māliruñcōlai maṇāḷaṉār
paḷḷi koḷḷum iṭattu aṭi koṭṭiṭak
koḷḷumākil nī kūṭiṭu kūṭalē (1)
535. kāṭṭil vēṅkaṭam kaṇṇapura nakar
vāṭṭam iṉṟi makiḻntu uṟai vāmaṉaṉ
ōṭṭarā vantu eṉ kaip paṟṟit taṉṉoṭum
kūṭṭu mākil nī kūṭiṭu kūṭalē (2)
536. pū makaṉ pukaḻ vāṉavar pōṟṟutaṟku
āmakaṉ aṇi vāṇutal tēvaki
mā makaṉ miku cīr vacutēvartam
kōmakaṉ varil kūṭiṭu kūṭalē (3)
537. āyccimārkaḷum āyarum añciṭa
pūtta nīḷ kaṭampu ēṟip pukap pāyntu
vāytta kāḷiyaṉmēl naṭam āṭiya
kūttaṉār varil kūṭiṭu kūṭalē (4)
538. māṭa māḷikai cūḻ maturaip pati
nāṭi nam teruviṉ naṭuvē vantiṭṭu
ōṭai mā mata yāṉai utaittavaṉ
kūṭumākil nī kūṭiṭu kūṭalē (5)
539. aṟṟavaṉ marutam muṟiya naṭai
kaṟṟavaṉ kañcaṉai vañcaṉaiyiṟ
ceṟṟavaṉ tikaḻum maturaip patik
koṟṟavaṉ varil kūṭiṭu kūṭalē (6)
540. aṉṟu iṉṉātaṉa cey cicupālaṉum
niṉṟa nīḷ marutum erutum puḷḷum
veṉṟi vēl viṟal-kañcaṉum vīḻa muṉ
koṉṟavaṉ varil kūṭiṭu kūṭalē (7)
541. āval aṉpu uṭaiyār tam maṉattu aṉṟi
mēvalaṉ virai cūḻ tuvarāpatik
kāvalaṉ kaṉṟu mēyttu viḷaiyāṭum
kōvalaṉ varil kūṭiṭu kūṭalē (8)
542. koṇṭa kōlak kuṟaḷ uruvāyc ceṉṟu
paṇṭu māvalitaṉ peru vēḷviyil
aṇṭamum nilaṉum aṭi oṉṟiṉāl
koṇṭavaṉ varil kūṭiṭu kūṭalē (9)
543. paḻaku nāṉmaṟaiyiṉ poruḷāy matam
oḻuku vāraṇam uyya aḷitta em
aḻakaṉār aṇi āycciyar cintaiyuḷ
kuḻakaṉār varil kūṭiṭu kūṭalē (10)
544. ūṭal kūṭal uṇartal puṇartalai
nīṭu niṉṟa niṟai pukaḻ āycciyar
kūṭalaik kuḻaṟ kōtai muṉ kūṟiya
pāṭal pattum vallārkku illai pāvamē (11)
Die Bitte an den Kuckuck (545–555)
545. maṉṉu perumpukaḻ mātavaṉ mā maṇi
vaṇṇaṉ maṇi-muṭi maintaṉ
taṉṉai ukantatu kāraṇamāka eṉ
caṅku iḻakkum vaḻakku uṇṭē?
puṉṉai kurukkatti ñāḻal ceruntip
potumpiṉil vāḻum kuyilē
paṉṉi eppōtum iruntu viraintu eṉ
pavaḷa-vāyaṉ varak kūvāy (1)
546. veḷḷai viḷicaṅku iṭaṅkaiyil koṇṭa
vimalaṉ eṉakku uruk kāṭṭāṉ
uḷḷam pukuntu eṉṉai naivittu nāḷum
uyirppeytu kūttāṭṭuk kāṇum
kaḷ aviḻ ceṇpakappū malar kōtik
kaḷittu icai pāṭum kuyilē
meḷḷa iruntu miḻaṟṟi miḻaṟṟātu eṉ
vēṅkaṭavaṉ varak kūvāy (2)
547. mātali tēr muṉpu kōlkoḷḷa māyaṉ
irāvaṇaṉ mēl cara-māri
tāy talai aṟṟu aṟṟu vīḻat toṭutta
talaivaṉ vara eṅkum kāṇēṉ
pōtu alar kāviṟ putumaṇam nāṟap
poṟi vaṇṭiṉ kāmaram kēṭṭu uṉ
kātaliyōṭu uṭaṉ vāḻ kuyilē eṉ
karumāṇikkam varak kūvāy (3)
548. eṉpu uruki iṉa vēl neṭuṅ kaṇkaḷ
imai poruntā pala nāḷum
tuṉpak kaṭal pukku vaikuntaṉ eṉpatu ōr
tōṇi peṟātu uḻalkiṉṟēṉ
aṉpu uṭaiyāraip pirivu uṟu nōyatu
nīyum aṟiti kuyilē
poṉ purai mēṉik karuḷak koṭi uṭaip
puṇṇiyaṉai varak kūvāy (4)
549. meṉṉaṭai aṉṉam parantu viḷaiyāṭum
villiputtūr uṟaivāṉ taṉ
poṉṉaṭi kāṇpatu ōr ācaiyiṉāl eṉ
poru kayaṟ kaṇṇiṉai tuñcā
iṉ aṭiciloṭu pāl-amutu ūṭṭi
eṭutta eṉ kōlak kiḷiyai
uṉṉoṭu tōḻamaik koḷḷuvaṉ kuyilē
ulaku aḷantāṉ varak kūvāy (5)
550. et ticaiyum amarar paṇintu ēttum
iruṭīkēcaṉ vali ceyya
muttu aṉṉa veṇ muṟuval ceyya vāyum
mulaiyum aḻaku aḻintēṉ nāṉ
kottu alar kāvil maṇittaṭam kaṇpaṭai
koḷḷum iḷaṅ kuyilē eṉ
tattuvaṉai varak kūkiṟṟiyākil
talai allāl kaimmāṟu ilēṉē (6)
551. poṅkiya pāṟkaṭal paḷḷikoḷvāṉaip
puṇarvatu ōr ācaiyiṉāl eṉ
koṅkai kiḷarntu kumaittuk kutukalittu
āviyai ākulam ceyyum
am kuyilē uṉakku eṉṉa maṟaintu uṟaivu?
āḻiyum caṅkum oṇ taṇṭum
taṅkiya kaiyavaṉai varak kūvil nī
cālat tarumam peṟuti (7)
552. cārṅkam vaḷaiya valikkum taṭakkaic
caturaṉ poruttam uṭaiyaṉ
nāṅkaḷ em illiruntu oṭṭiya kaccaṅkam
nāṉum avaṉum aṟitum
tēm kaṉi mām poḻil centaḷir kōtum
ciṟu kuyilē tirumālai
āṅku viraintu ollaik kūkiṟṟiyākil
avaṉai nāṉ ceyvaṉa kāṇē (8)
553. paiṅkiḷi vaṇṇaṉ cirītaraṉ eṉpatu ōr
pācattu akappaṭṭiruntēṉ
poṅku oḷi vaṇṭu iraikkum poḻil vāḻ kuyi
lē kuṟikkoṇṭu itu nī kēḷ
caṅkoṭu cakkarattāṉ varak kūvutal
poṉvaḷai koṇṭu tarutal
iṅku uḷḷa kāviṉil vāḻak karutil
iraṇṭattu oṉṟēl tiṇṇam vēṇṭum (9)
554. aṉṟu ulakam aḷantāṉai ukantu
aṭimaikkaṇ avaṉ vali ceyya
teṉṟalum tiṅkaḷum ūṭaṟuttu eṉṉai
naliyum muṟaimai aṟiyēṉ
eṉṟum ik kāvil iruntiruntu eṉṉait
tataittātē nīyum kuyilē
iṉṟu nārāyaṇaṉai varak kūvāyēl
iṅkuttai niṉṟum turappaṉ (10)
555. viṇ uṟa nīṇṭu aṭi tāviya maintaṉai
vēṟkaṇ maṭantai virumpik
kaṇṇuṟa eṉ kaṭal-vaṇṇaṉaik kūvu
karuṅkuyilē eṉṟa māṟṟam
paṇ uṟu nāṉmaṟaiyōr putuvaimaṉṉaṉ
paṭṭarpirāṉ kōtai coṉṉa
naṇ uṟu vācaka mālai vallār namō
nārāyaṇāya eṉpārē (11)
Der Traum von der Hochzeit (556–566)
556. vāraṇam āyiram cūḻa valañceytu
nāraṇaṉ nampi naṭakkiṉṟāṉ eṉṟu etir
pūraṇa poṟkuṭam vaittup puṟam eṅkum
tōraṇam nāṭṭak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (1)
557. nāḷai vatuvai-maṇam eṉṟu nāḷ iṭṭu
pāḷaik kamuku paricu uṭaip pantaṟ kīḻ
kōḷari mātavaṉ kōvintaṉ eṉpāṉ ōr
kāḷai pukutak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (2)
558. intiraṉ uḷḷiṭṭa tēvar-kuḻām ellām
vantiruntu eṉṉai makaṭ pēci mantirittu
mantirak kōṭi uṭutti maṇa-mālai
antari cūṭṭak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (3)
559. nāl-ticait tīrttam koṇarntu naṉi nalki
pārppaṉac ciṭṭarkaḷ pallār eṭuttu ētti
pūp puṉai kaṇṇip puṉitaṉōṭu eṉtaṉṉaik
kāppu-nāṇ kaṭṭak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (4)
560. katir-oḷit tīpam kalacam uṭaṉ ēntic
catir iḷa maṅkaiyar tām vantu etirkoḷḷa
maturaiyār maṉṉaṉ aṭinilai toṭṭu eṅkum
atirap pukutak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (5)
561. mattaḷam koṭṭa vari-caṅkam niṉṟu ūta
muttu uṭait tāmam nirai tāḻnta pantaṟ kīḻ
maittuṉaṉ nampi matucūtaṉ vantu eṉṉaik
kaittalam paṟṟak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (6)
562. vāy nallār nalla maṟai ōti mantirattāl
pācilai nāṇal paṭuttup pariti vaittu
kāy ciṉa mā kaḷiṟu aṉṉāṉ eṉ kaippaṟṟi
tī valañ ceyyak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (7)
563. immaikkum ēḻ ēḻ piṟavikkum paṟṟu āvāṉ
nammai uṭaiyavaṉ nārāyaṇaṉ nampi
cemmai uṭaiya tirukkaiyāl tāḷ paṟṟi
ammi mitikkak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (8)
564. varicilai vāḷ mukattu eṉṉaimār tām vantiṭṭu
erimukam pārittu eṉṉai muṉṉē niṟutti
arimukaṉ accutaṉ kaimmēl eṉ kai vaittup
porimukantu aṭṭak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (9)
565. kuṅkumam appik kuḷir cāntam maṭṭittu
maṅkala vīti valañ ceytu mā maṇa nīr
aṅku avaṉōṭum uṭaṉ ceṉṟu aṅku āṉaimēl
mañcaṉam āṭṭak kaṉāk kaṇṭēṉ tōḻī nāṉ (10)
566. āyaṉukkākat tāṉ kaṇṭa kaṉāviṉai
vēyar pukaḻ villiputtūrkkōṉ kōtai col
tūya tamiḻmālai īraintum vallavar
vāyum naṉ makkaḷaip peṟṟu makiḻvarē (11)
Das Glück des Muschelhorns (567–576)
567. karuppūram nāṟumō? kamalap pū nāṟumō?
tirup pavaḷac cevvāytāṉ tittittirukkumō?
maruppu ocitta mātavaṉ taṉ vāyccuvaiyum nāṟṟamum
viruppuṟṟuk kēṭkiṉṟēṉ col āḻi-veṇcaṅkē (1)
568. kaṭaliṟ piṟantu karutātu pañcacaṉaṉ
uṭalil vaḷarntupōy ūḻiyāṉ kaittalat
tiṭariṟ kuṭiyēṟi tīya acurar
naṭalaip paṭa muḻaṅkum tōṟṟattāy naṟ caṅkē (2)
569. taṭa varaiyiṉ mītē caraṟkāla cantiraṉ
iṭai uvāvil vantu eḻuntālē pōl nīyum
vaṭa maturaiyār-maṉṉaṉ vācutēvaṉ kaiyil
kuṭiyēṟi vīṟṟiruntāy kōlap peruñ caṅkē (3)
570. cantira-maṇṭalam pōl tāmōtaraṉ kaiyil
antaram oṉṟu iṉṟi ēṟi avaṉ ceviyil
mantiram koḷvāyē pōlum valampuriyē
intiraṉum uṉṉōṭu celvattukku ēlāṉē (4)
571. uṉṉōṭu uṭaṉē oru kaṭalil vāḻvārai
iṉṉār iṉaiyār eṉṟu eṇṇuvār illai kāṇ
maṉ āki niṉṟa matucūtaṉ vāyamutam
paṉṉāḷum uṇkiṉṟāy pāñcacaṉṉiyamē (5)
572. pōyt tīrttam āṭātē niṉṟa puṇar marutam
cāyttu īrttāṉ kaittalattē ēṟik kuṭikoṇṭu
cēyt tīrttamāy niṉṟa ceṅkaṇ māltaṉṉuṭaiya
vāyt tīrttam pāyntu āṭa vallāy valampuriyē (6)
573. ceṅkamala nāḷ-malarmēl tēṉ nukarum aṉṉam pōl
ceṅkaṇ karumēṉi vācutēvaṉuṭaiya
aṅkait talam ēṟi aṉṉa-vacañ ceyyum
caṅku-araiyā uṉ celvam cāla aḻakiyatē (7)
574. uṇpatu collil ulaku aḷantāṉ vāyamutam
kaṇpaṭai koḷḷil kaṭalvaṇṇaṉ kaittalattē
peṇ paṭaiyār uṉ mēl perum pūcal cāṟṟukiṉṟār
paṇ pala ceykiṉṟāy pāñcacaṉṉiyamē (8)
575. patiṉāṟām āyiravar tēvimār pārttiruppa
matu vāyiṟ koṇṭāṟpōl mātavaṉ taṉ vāyamutam
potuvāka uṇpataṉaip pukku nī uṇṭakkāl
citaiyārō uṉṉōṭu? celvap peruñcaṅkē (9)
576. pāñcacaṉṉiyattaip paṟpanāpaṉōṭum
vāynta peruñ cuṟṟam ākkiya vaṇputuvai
ēynta pukaḻp paṭṭarpirāṉ kōtai tamiḻ īraintum
āyntu ētta vallār avarum aṇukkarē (10)
Die Wolken als Boten (577–586)
577. viṇ nīla mēlāppu
virittāṟpōl mēkaṅkāḷ
teṇ nīr pāy vēṅkaṭattu eṉ
tirumālum pōntāṉē?
kaṇṇīrkaḷ mulaikkuvaṭṭiṟ
tuḷi cōrac cōrvēṉaip
peṇ nīrmai īṭaḻikkum
itu tamakku ōr perumaiyē? (1)
578. mā muttaniti coriyum
mā mukilkāḷ vēṅkaṭattuc
cāmattiṉ niṟaṅkoṇṭa
tāḷāḷaṉ vārttai eṉṉē?
kāmattī uḷpukuntu
katuvappaṭṭu iṭaik kaṅkul
ēmattu ōr teṉṟalukku
iṅku ilakkāy nāṉ iruppēṉē? (2)
579. oḷi vaṇṇam vaḷai cintai
uṟakkattōṭu ivai ellām
eḷimaiyāl iṭṭu eṉṉai
īṭaḻiyap pōyiṉavāl
kuḷir aruvi vēṅkaṭattu eṉ
kōvintaṉ kuṇam pāṭi
aḷiyatta mēkaṅkāḷ
āvi kāttu iruppēṉē? (3)
580. miṉ ākattu eḻukiṉṟa
mēkaṅkāḷ vēṅkaṭattut
taṉ ākat tirumaṅkai
taṅkiya cīr mārvaṟku
eṉ ākattu iḷaṅkoṅkai
virumpit tām nāḷtōṟum
poṉ ākam pulkutaṟku eṉ
purivuṭaimai ceppumiṉē (4)
581. vāṉ koṇṭu kiḷarntu eḻunta
mā mukilkāḷ vēṅkaṭattut
tēṉ koṇṭa malar citaṟat
tiraṇṭu ēṟip poḻivīrkāḷ
ūṉ koṇṭa vaḷ-ukirāl
iraṇiyaṉai uṭal iṭantāṉ
tāṉ koṇṭa cari-vaḷaikaḷ
tarumākiṟ cāṟṟumiṉē (5)
582. calaṅ koṇṭu kiḷarntu eḻunta
taṇ mukilkāḷ māvaliyai
nilaṅ koṇṭāṉ vēṅkaṭattē
nirantu ēṟip poḻivīrkāḷ
ulaṅku uṇṭa viḷaṅkaṉi pōl
uḷ meliyap pukuntu eṉṉai
nalaṅ koṇṭa nāraṇaṟku eṉ
naṭalai-nōy ceppumiṉē (6)
583. caṅka mā kaṭal kaṭaintāṉ
taṇ mukilkāḷ vēṅkaṭattuc
ceṅkaṇ māl cēvaṭik kīḻ
aṭi-vīḻcci viṇṇappam
koṅkai mēl kuṅkumattiṉ
kuḻampu aḻiyap pukuntu orunāḷ
taṅkumēl eṉ āvi
taṅkum eṉṟu uraiyīrē (7)
584. kār kālattu eḻukiṉṟa
kārmukilkāḷ vēṅkaṭattup
pōr kālattu eḻuntaruḷip
porutavaṉār pēr colli
nīr kālattu erukkiṉ am
paḻa ilai pōl vīḻvēṉai
vār kālattu orunāḷ tam
vācakam tantaruḷārē (8)
585. mata yāṉai pōl eḻunta
mā mukilkāḷ vēṅkaṭattaip
patiyāka vāḻvīrkāḷ
pāmpu-aṇaiyāṉ vārttai eṉṉē
kati eṉṟum tāṉ āvāṉ
karutātu ōr peṇ-koṭiyai
vatai ceytāṉ eṉṉum col
vaiyakattār matiyārē? (9)
586. nākattiṉ aṇaiyāṉai
naṉṉutalāḷ nayantu urai cey
mēkattai vēṅkaṭakkōṉ
viṭu tūtil viṇṇappam
pōkattil vaḻuvāta
putuvaiyarkōṉ kōtai tamiḻ
ākattu vaittu uraippār
avar aṭiyār ākuvarē (10)
Der Herr von Tirumaliruncholai (587–596)
587. cinturac cempoṭip pōl
tirumāliruñcōlai eṅkum
intira kōpaṅkaḷē
eḻuntum parantiṭṭaṉavāl
mantaram nāṭṭi aṉṟu
maturak koḻuñcāṟu koṇṭa
cuntarattōḷuṭaiyāṉ
cuḻalaiyiṉiṉṟu uytuṅ kolō? (1)
588. pōrkkaḷiṟu porum
māliruñcōlai am pūmpuṟavil
tārkkoṭi mullaikaḷum
tavaḷa nakai kāṭṭukiṉṟa
kārkkoḷ piṭākkaḷ niṉṟu
kaḻaṟic cirikkat tariyēṉ
ārkku iṭukō? tōḻī
avaṉ tār ceyta pūcalaiyē (2)
589. karuviḷai oṇmalarkāḷ
kāyā malarkāḷ tirumāl
uru-oḷi kāṭṭukiṉṟīr
eṉakku uy vaḻakku oṉṟu uraiyīr
tiru viḷaiyāṭu tiṇ tōḷ
tirumāliruñcōlai nampi
varivaḷai iṟ pukuntu
vantipaṟṟum vaḻakku uḷatē? (3)
590. paimpoḻil vāḻ kuyilkāḷ
mayilkāḷ oṇ karuviḷaikāḷ
vampak kaḷaṅkaṉikāḷ
vaṇṇap pūvai naṟumalarkāḷ
aim perum pātakarkāḷ
aṇi māliruñcōlai niṉṟa
emperumāṉuṭaiya
niṟam uṅkaḷukku eṉ ceyvatē? (4)
591. tuṅka malarp poḻil cūḻ
tirumāliruñcōlai niṉṟa
ceṅkaṇ karumukiliṉ
tiruvurup pōl malarmēl
toṅkiya vaṇṭiṉaṅkāḷ
toku pūñcuṉaikāḷ cuṉaiyiṟ
taṅku centāmaraikāḷ
eṉakku ōr caraṇ cāṟṟumiṉē (5)
592. nāṟu naṟum poḻil
māliruñcōlai nampikku nāṉ
nūṟu taṭāvil veṇṇey
vāynērntu parāvi vaittēṉ
nūṟu taṭā niṟainta
akkāra aṭicil coṉṉēṉ
ēṟu tiruvuṭaiyāṉ
iṉṟu vantu ivai koḷḷuṅ kolō? (6)
593. iṉṟu vantu ittaṉaiyum
amutu ceytiṭap peṟil nāṉ
oṉṟu nūṟāyiramāk
koṭuttup piṉṉum āḷum ceyvaṉ
teṉṟal maṇam kamaḻum
tirumāliruñcōlai taṉṉuḷ
niṉṟapirāṉ aṭiyēṉ
maṉattē vantu nērpaṭilē (7)
594. kālai eḻuntiruntu
kariya kuruvik kaṇaṅkaḷ
māliṉ varavu colli
maruḷ pāṭutal meymmaikolō?
cōlaimalaip perumāṉ
tuvārāpati emperumāṉ
āliṉ ilaip perumāṉ
avaṉ vārttai uraikkiṉṟatē (8)
595. kōṅku alarum poḻil
māliruñcōlaiyiṟ koṉṟaikaḷmēl
tūṅku poṉ mālaikaḷōṭu
uṭaṉāy niṉṟu tūṅkukiṉṟēṉ
pūṅkoḷ tirumukattu
maṭuttu ūtiya caṅku oliyum
cārṅka vil nāṇ-oliyum
talaippeyvatu eññāṉṟu kolō? (9)
596. cantoṭu kārakilum
cumantu taṭaṅkaḷ porutu
vantiḻiyum cilampāṟu
uṭai māliruñcōlai niṉṟa
cuntaraṉaic curumpu ār
kuḻaṟ kōtai tokuttu uraitta
centamiḻ pattum vallār
tirumālaṭi cērvarkaḷē (10)
Die Qual der Trennung (597–606)
597. kārkkōṭaṟ pūkkāḷ kārkkaṭal vaṇṇaṉ eṉmēl ummaip
pōrk kōlam ceytu pōra viṭuttavaṉ eṅku uṟṟāṉ?
ārkkō iṉi nām pūcal iṭuvatu? aṇi tuḻāyt
tārkku ōṭum neñcan taṉṉaip paṭaikka vallēṉ antō (1)
598. mēl-tōṉṟip pūkkāḷ mēl-ulakaṅkaḷiṉ mītu pōy
mēl tōṉṟum cōti vēta mutalvar valaṅkaiyil
mēl tōṉṟum āḻiyiṉ veñcuṭar pōlac cuṭātu emmai
māṟṟōlaip paṭṭavar kūṭṭattu vaittukkoḷkiṟṟirē? (2)
599. kōvai maṇāṭṭi nī uṉ koḻuṅkaṉi koṇṭu emmai
āvi tolaiviyēl vāyaḻakartammai añcutum
pāviyēṉ tōṉṟip pāmpu-aṇaiyārkkum tam pāmpupōl
nāvum iraṇṭu uḷa āyttu nāṇiliyēṉukkē (3)
600. mullaip pirāṭṭi nī uṉ muṟuvalkaḷ koṇṭu emmai
allal viḷaiviyēl āḻi naṅkāy uṉ aṭaikkalam
kollai arakkiyai mūkku arintiṭṭa kumaraṉār
collum poyyāṉāl nāṉum piṟantamai poy aṉṟē? (4)
601. pāṭum kuyilkāḷ ītu eṉṉa pāṭal? nal vēṅkaṭa-
nāṭar namakku oru vāḻvu tantāl vantu pāṭumiṉ
āṭum karuḷak koṭi uṭaiyār vantu aruḷceytu
kūṭuvarāyiṭil kūvi num pāṭṭukkaḷ kēṭṭumē (5)
602. kaṇa mā mayilkāḷ kaṇṇapirāṉ tirukkōlam pōṉṟu
aṇi mā naṭam payiṉṟu āṭukiṉṟīrkku aṭi vīḻkiṉṟēṉ
paṇam āṭu aravaṇaip paṟpala kālamum paḷḷikoḷ
maṇavāḷar nammai vaitta paricu itu kāṇmiṉē (6)
603. naṭam āṭit tōkai virikkiṉṟa mā mayilkāḷ ummai
naṭam-āṭṭam kāṇap pāviyēṉ nāṉ ōr mutal ilēṉ
kuṭam āṭu kūttaṉ kōvintaṉ kō-miṟai ceytu emmai
uṭai māṭu koṇṭāṉ uṅkaḷukku iṉi oṉṟu pōtumē? (7)
604. maḻaiyē maḻaiyē maṇ puṟam pūci uḷḷāy niṉṟu
meḻuku ūṟṟiṉāṟ pōl ūṟṟu nal vēṅkaṭattu uḷ niṉṟa
aḻakappirāṉār tammai eṉ neñcattu akappaṭat
taḻuva niṉṟu eṉṉait tataittukkoṇṭu ūṟṟavum vallaiyē? (8)
605. kaṭalē kaṭalē uṉṉaik kaṭaintu kalakku-uṟuttu
uṭaluḷ pukuntuniṉṟa ūṟal aṟuttavaṟku eṉṉaiyum
uṭaluḷ pukuntuniṉṟu ūṟal aṟukkiṉṟa māyaṟku eṉ
naṭalaikaḷ ellām nākaṇaikkē ceṉṟu uraittiyē? (9)
606. nalla eṉ tōḻi nākaṇaimicai namparar
celvar periyar ciṟu māṉiṭavar nām ceyvateṉ?
villi putuvai viṭṭucittar taṅkaḷ tēvarai
valla paricu varuvipparēl atu kāṇṭumē (10)
Sehnsucht nach dem Herrn von Tiruvarangam (607–616)
607. tām ukakkum tam kaiyiṟ caṅkamē pōlāvō
yām ukakkum em kaiyil caṅkamum? ēntiḻaiyīr
tī mukattu nākaṇaimēl cērum tiruvaraṅkar
ā mukattai nōkkārāl ammaṉē ammaṉē (1)
608. eḻil uṭaiya ammaṉaimīr eṉ araṅkattu iṉṉamutar
kuḻal aḻakar vāy aḻakar kaṇ aḻakar koppūḻil
eḻu kamalap pū aḻakar emmāṉār eṉṉuṭaiya
kaḻal vaḷaiyait tāmum kaḻal vaḷaiyē ākkiṉarē (2)
609. poṅku ōtam cūḻnta puvaṉiyum viṇ-ulakum
aṅku ātum cōrāmē āḷkiṉṟa emperumāṉ
ceṅkōl uṭaiya tiruvaraṅkac celvaṉār
em kōl-vaḷaiyāl iṭar tīrvar ākātē? (3)
610. maccu aṇi māṭa matil araṅkar vāmaṉaṉār
paccaip pacun tēvar tām paṇṭu nīr ēṟṟa
piccaik kuṟaiyāki eṉṉuṭaiya peyvaḷai mēl
iccai uṭaiyarēl it teruvē pōtārē? (4)
611. pollāk kuṟaḷ uruvāyp poṟ kaiyil nīr ēṟṟu
ellā ulakum aḷantu koṇṭa emperumāṉ
nallārkaḷ vāḻum naḷir araṅka nākaṇaiyāṉ
illātōm kaipporuḷum eytuvāṉ ottu uḷaṉē (5)
612. kaip poruḷkaḷ muṉṉamē kaikkoṇṭār kāviri nīr
ceyp puraḷa ōṭum tiruvaraṅkac celvaṉār
ep poruṭkum niṉṟu ārkkum eytātu nāṉ maṟaiyiṉ
coṟporuḷāy niṉṟār eṉ meypporuḷum koṇṭārē (6)
613. uṇṇātu uṟaṅkātu olikaṭalai ūṭaṟuttup
peṇ ākkai yāppuṇṭu tām uṟṟa pētu ellām
tiṇṇār matil cūḻ tiruvaraṅkac celvaṉār
eṇṇātē tammuṭaiya naṉmaikaḷē eṇṇuvarē (7)
614. pāci tūrttak kiṭanta pār-makaṭkup paṇṭu oru nāḷ
mācu uṭampil cīr vārā māṉam ilāp paṉṟi ām
tēcu uṭaiya tēvar tiruvaraṅkac celvaṉār
pēciyiruppaṉakaḷ pērkkavum pērāvē (8)
615. kaṇṇālam kōṭittuk kaṉṉitaṉṉaik kaippiṭippāṉ
tiṇ ārntu irunta cicupālaṉ tēcu aḻintu
aṇṇāntu irukkavē āṅku avaḷaik kaippiṭitta
peṇṇāḷaṉ pēṇum ūr pērum araṅkamē (9)
616. cemmai uṭaiya tiruvaraṅkar tām paṇitta
meymmaip peru vārttai viṭṭucittar kēṭṭiruppar
tammai ukappārait tām ukappar eṉṉum col
tammiṭaiyē poyyāṉāl cātippār ār iṉiyē? (10)
Bringt mich zu Krishnas Orten (617–626)
617. maṟṟu iruntīrkaṭku aṟiyalākā
mātavaṉ eṉpatu ōr aṉputaṉṉai
uṟṟu iruntēṉukku uraippatu ellām
ūmaiyarōṭu ceviṭar vārttai
peṟṟiruntāḷai oḻiyavē pōyp
pērttu oru tāy il vaḷarnta nampi
maṟ poruntāmaṟ kaḷam aṭainta
maturaip puṟattu eṉṉai uyttiṭumiṉ. (1)
618. nāṇi iṉi ōr karumam illai
nāl-ayalārum aṟintoḻintār
pāṇiyātu eṉṉai maruntu ceytu
paṇṭu paṇṭu ākka uṟutirākil
māṇi uruvāy ulaku aḷanta
māyaṉaik kāṇiṟ talaimaṟiyum
āṇaiyāl nīr eṉṉaik kākka vēṇṭil
āyppāṭikkē eṉṉai uyttiṭumiṉ. (2)
619. tantaiyum tāyum uṟṟārum niṟkat
taṉivaḻi pōyiṉāḷ eṉṉum collu
vanta piṉṉaip paḻi kāppu aritu
māyavaṉ vantu uruk kāṭṭukiṉṟāṉ
kontaḷam ākkip parakkaḻittuk
kuṟumpu ceyvāṉ ōr makaṉaip peṟṟa
nantakōpālaṉ kaṭaittalaikkē
naḷ-iruṭkaṇ eṉṉai uyttiṭumiṉ (3)
620. aṅkait talattiṭai āḻi koṇṭāṉ
avaṉmukattu aṉṟi viḻiyēṉ eṉṟu
ceṅkaccuk koṇṭu kaṇ āṭai ārttuc
ciṟu māṉiṭavaraik kāṇil nāṇum
koṅkaittalam ivai nōkkik kāṇīr
kōvintaṉukku allāl vāyil pōkā
iṅkuttai vāḻvai oḻiyavē pōy
yamuṉaik karaikku eṉṉai uyttiṭumiṉ. (4)
621. ārkkum eṉ nōy itu aṟiyalākātu
ammaṉaimīr tuḻatip paṭātē
kārkkaṭal vaṇṇaṉ eṉpāṉ oruvaṉ
kaikaṇṭa yōkam taṭavat tīrum
nīrk karai niṉṟa kaṭampai ēṟik
kāḷiyaṉ ucciyil naṭṭam pāyntu
pōrkkaḷamāka niruttam ceyta
poykaik karaikku eṉṉai uyttiṭumiṉ. (5)
622. kārt taṇ mukilum karuviḷaiyum
kāyā malarum kamalap pūvum
īrttiṭukiṉṟaṉa eṉṉai vantiṭṭu
iruṭīkēcaṉ pakkal pōkē eṉṟu
vērttup pacittu vayiṟu acaintu
vēṇṭu aṭicil uṇṇum pōtu ītu eṉṟu
pārttiruntu neṭu nōkkuk koḷḷum
pattavilōcaṉattu uyttiṭumiṉ (6)
623. vaṇṇam-tirivum maṉam-kuḻaivum
māṉam ilāmaiyum vāyveḷuppum
uṇṇa luṟāmaiyum uḷmelivum
ōta nīr vaṇṇaṉ eṉpāṉ oruvaṉ
taṇṇan tuḻāy eṉṉum mālai koṇṭu
cūṭṭat taṇiyum pilampaṉ taṉṉaip
paṇ aḻiyap palatēvaṉ veṉṟa
pāṇṭivaṭattu eṉṉai uyttiṭumiṉ (7)
624. kaṟṟiṉam mēykkilum mēykkap peṟṟāṉ
kāṭu vāḻ cātiyum ākap peṟṟāṉ
paṟṟi uraliṭai yāppum uṇṭāṉ
pāvikāḷ uṅkaḷukku ēccuk kolō?
kaṟṟaṉa pēci vacavu uṇātē
kālikaḷ uyya maḻai taṭuttuk
koṟṟak kuṭaiyāka ēnti niṉṟa
kōvarttaṉattu eṉṉai uyttiṭumiṉ (8)
625. kūṭṭil iruntu kiḷi eppōtum
kōvintā kōvintā eṉṟu aḻaikkum
ūṭṭak koṭātu ceṟuppaṉākil
ulaku-aḷantāṉ eṉṟu uyarak kūvu1m
nāṭṭil talaippaḻi eyti uṅkaḷ
naṉmai iḻantu talaiyiṭātē
cūṭṭu uyar māṭaṅkaḷ cūḻntutōṉṟum
tuvarāpatikku eṉṉai uyttiṭumiṉ. (9)
626. maṉṉu maturai toṭakkamāka
vaṇ tuvarāpatitaṉ aḷavum
taṉṉait tamar uyttup peyya vēṇṭit
tāḻkuḻalāḷ tuṇinta tuṇivai
poṉ iyal māṭam polintu tōṉṟum
putuvaiyarkōṉ viṭṭucittaṉ kōtai
iṉṉicaiyāl coṉṉa ceñcol mālai
ēttavallārkku iṭam vaikuntamē. (10)
Lindert die Krankheit der Liebe (627–636)
627. kaṇṇaṉ eṉṉum karunteyvam
kāṭcip paḻakik kiṭappēṉaip
puṇṇiṟ puḷip peytāṟ pōlap
puṟam niṉṟu aḻaku pēcātē
peṇṇiṉ varuttam aṟiyāta
perumāṉ araiyiṟ pītaka
vaṇṇa āṭai koṇṭu eṉṉai
vāṭṭam taṇiya vīcīrē (1)
628. pāl-ālilaiyil tuyil koṇṭa
paramaṉ valaippaṭṭu iruntēṉai
vēlāl tuṉṉam peytāṟ pōl
vēṇṭiṟṟu ellām pēcātē
kōlāl niraimēyttu āyaṉāyk
kuṭantaik kiṭanta kuṭam-āṭi
nīlār taṇṇan tuḻāy koṇṭu eṉ
neṟi meṉ kuḻalmēl cūṭṭirē (2)
629. kañcaik kāynta karuvilli
kaṭaikkaṇ eṉṉum ciṟaikkōlāl
neñcu ūṭuruva vēvuṇṭu
nilaiyum taḷarntu naivēṉai
añcēl eṉṉāṉ avaṉ oruvaṉ
avaṉ mārvu aṇinta vaṉamālai
vañciyātē tarumākil
mārviṟ koṇarntu puraṭṭīrē (3)
630. ārē ulakattu āṟṟuvār?
āyar-pāṭi kavarntu uṇṇum
kārēṟu uḻakka uḻakkuṇṭu
taḷarntum muṟintum kiṭappēṉai
ārāvamutam aṉaiyāṉ taṉ
amuta vāyil ūṟiya
nīrtāṉ koṇarntu pularāmē
parukki iḷaippai nīkkīrē (4)
631. aḻilum toḻilum uruk kāṭṭāṉ
añcēl eṉṉāṉ avaṉ oruvaṉ
taḻuvi muḻucip pukuntu eṉṉaic
cuṟṟic cuḻaṉṟu pōkāṉāl
taḻaiyiṉ poḻilvāy niraip piṉṉē
neṭumāl ūti varukiṉṟa
kuḻaliṉ toḷaivāy nīr koṇṭu
kuḷira mukattut taṭavīrē (5)
632. naṭai oṉṟu illā ulakattu
nantakōpaṉ makaṉ eṉṉum
koṭiya kaṭiya tirumālāl
kuḷappukkūṟu koḷappaṭṭu
puṭaiyum peyarakillēṉ nāṉ
pōḻkkaṉ mititta aṭippāṭṭil
poṭittāṉ koṇarntu pūcīrkaḷ
pōkā uyir eṉ uṭampaiyē (6)
633. veṟṟik karuḷak koṭiyāṉtaṉ
mīmītu āṭā ulakattu
veṟṟa veṟitē peṟṟa tāy
vēmpē āka vaḷarttāḷē
kuṟṟam aṟṟa mulaitaṉṉaik
kumaraṉ kōlap paṇaittōḷōṭu
aṟṟa kuṟṟam avai tīra
aṇaiya amukkik kaṭṭīrē (7)
634. uḷḷē uruki naivēṉai
uḷaḷō ilaḷō eṉṉāta
koḷḷai koḷḷik kuṟumpaṉaik
kōvarttaṉaṉaik kaṇṭakkāl
koḷḷum payaṉ oṉṟu illāta
koṅkaitaṉṉaik kiḻaṅkōṭum
aḷḷip paṟittiṭṭu avaṉ mārvil
eṟintu eṉ aḻalait tīrvēṉē (8)
635. kommai mulaikaḷ iṭar tīrak
kōvintaṟku ōr kuṟṟēval
immaip piṟavi ceyyātē
iṉip pōyc ceyyum tavamtāṉ eṉ?
cemmai uṭaiya tirumārvil
cērttāṉēṉum oru ñāṉṟu
meymmai colli mukam nōkki
viṭaitāṉ tarumēl mika naṉṟē (9)
636. allal viḷaitta perumāṉai
āyarpāṭikku aṇi-viḷakkai
villi putuvainakar nampi
viṭṭucittaṉ viyaṉ kōtai
villait tolaitta puruvattāḷ
vēṭkai uṟṟu mika virumpum
collait tutikka vallārkaḷ
tuṉpak kaṭaluḷ tuvaḷārē (10)
Wir haben ihn in Vrindavan gesehen (637–646)
637. paṭṭi mēyntu ōr kārēṟu
palatēvaṟku ōr kīḻk-kaṉṟāy
iṭṭīṟu iṭṭu viḷaiyāṭi
iṅkē pōtak kaṇṭīrē?
iṭṭamāṉa pacukkaḷai
iṉitu maṟittu nīr ūṭṭi
viṭṭuk koṇṭu viḷaiyāṭa
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (1)
638. aṉuṅka eṉṉaip pirivu ceytu
āyarpāṭi kavarntu uṇṇum
kuṇuṅku nāṟik kuṭṭēṟṟaik
kōvarttaṉaṉaik kaṇṭīrē?
kaṇaṅkaḷōṭu miṉ mēkam
kalantāṟ pōla vaṉamālai
miṉuṅka niṉṟu viḷaiyāṭa
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (2)
639. mālāyp piṟanta nampiyai
mālē ceyyum maṇāḷaṉai
ēlāp poykaḷ uraippāṉai
iṅkē pōtak kaṇṭīrē?
mēlāl paranta veyilkāppāṉ
viṉatai-ciṟuvaṉ ciṟaku eṉṉum
mēlāppiṉ kīḻ varuvāṉai
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (3)
640. kārt taṇ kamalak kaṇ eṉṉum
neṭuṅkayiṟu paṭutti eṉṉai
īrttuk koṇṭu viḷaiyāṭum
īcaṉtaṉṉaik kaṇṭīrē?
pōrtta muttiṉ kuppāyap
pukar māl yāṉaik kaṉṟē pōl
vērttu niṉṟu viḷaiyāṭa
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (4)
641. mātavaṉ eṉ maṇiyiṉai
valaiyiṟ piḻaitta paṉṟi pōl
ētum oṉṟum koḷat tārā
īcaṉtaṉṉaik kaṇṭīrē?
pītaka-āṭai uṭai tāḻa
peruṅ kārmēkak kaṉṟē pōl
vīti āra varuvāṉai
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (5)
642. tarumam aṟiyāk kuṟumpaṉait
taṉ kaic cārṅkam atuvē pōl
puruva vaṭṭam aḻakiya
poruttam iliyaik kaṇṭīrē?
uruvu karitāy mukam cēytāy
utayap paruppatattiṉmēl
viriyum katirē pōlvāṉai
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (6)
643. poruttam uṭaiya nampiyaip
puṟampōl uḷḷum kariyāṉaik
karuttaip piḻaittu niṉṟa ak
karu mā mukilaik kaṇṭīrē?
aruttit tārā-kaṇaṅkaḷāl
ārap peruku vāṉam pōl
viruttam peritāy varuvāṉai
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (7)
644. veḷiya caṅku oṉṟu uṭaiyāṉaip
pītaka-āṭai uṭaiyāṉai
aḷi naṉku uṭaiya tirumālai
āḻiyāṉaik kaṇṭīrē?
kaḷi vaṇṭu eṅkum kalantāṟpōl
kamaḻ pūṅkuḻalkaḷ taṭantōḷ mēl
miḷira niṉṟu viḷaiyāṭa
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (8)
645. nāṭṭaip paṭai eṉṟu ayaṉ mutalāt
tanta naḷir mā malar unti
vīṭṭaip paṇṇi viḷaiyāṭum
vimalaṉtaṉṉaik kaṇṭīrē?
kāṭṭai nāṭit tēṉukaṉum
kaḷiṟum puḷḷum uṭaṉ maṭiya
vēṭṭaiyāṭi varuvāṉai
viruntāvaṉattē kaṇṭōmē (9)
646. paruntāḷ-kaḷiṟṟukku aruḷceyta
paramaṉtaṉṉaip pāriṉ mēl
viruntāvaṉattē kaṇṭamai
viṭṭucittaṉ kōtai col
maruntām eṉṟu tam maṉattē
vaittuk koṇṭu vāḻvārkaḷ
peruntāḷ uṭaiya pirāṉ aṭikkīḻp
piriyātu eṉṟum iruppārē (10)
Kulasekhara: Perumal Tirumoli – Wann werde ich ihn sehen? (647–657)
647. iruḷ iriyac cuṭar-maṇikaḷ imaikkum neṟṟi
iṉattutti aṇi paṇam āyiraṅkaḷ ārnta
aravu-aracap peruñ cōti aṉantaṉ eṉṉum
aṇi viḷaṅkum uyar veḷḷai-aṇaiyai mēvit
tiruvaraṅkap peru nakaruḷ teṇṇīrp poṉṉi
tiraik kaiyāl aṭi varuṭap paḷḷikoḷḷum
karumaṇiyaik kōmaḷattaik kaṇṭukoṇṭu eṉ
kaṇṇiṇaikaḷ eṉṟukolō kaḷikkum nāḷē (1)
648. vāy ōr īraiññūṟu tutaṅkaḷ ārnta
vaḷai uṭampiṉ aḻal nākam umiḻnta centī
vīyāta malarc ceṉṉi vitāṉamē pōl
mēṉmēlum mika eṅkum parantataṉ kīḻ
kāyāmpū malarp piṟaṅkal aṉṉa mālai
kaṭi-araṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
māyōṉai maṇattūṇē paṟṟi niṉṟu eṉ
vāyāra eṉṟukolō vāḻttum nāḷē! (2)
649. em māṇpiṉ ayaṉ nāṉku nāviṉālum
eṭuttu ētti īriraṇṭu mukamum koṇṭu
emmāṭum eḻiṟkaṇkaḷ eṭṭiṉōṭum
toḻutu ētti iṉitu iṟaiñca niṉṟa cempoṉ-
ammāṉtaṉ malark kamalak koppūḻ tōṉṟa
aṇi-araṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
ammāṉtaṉ aṭiyiṇaik kīḻ alarkaḷ iṭṭu aṅku
aṭiyavarōṭu eṉṟukolō aṇukum nāḷē (3)
650. māviṉai vāy piḷantu ukanta mālai vēlai
vaṇṇaṉai eṉ kaṇṇaṉai vaṉ kuṉṟam ēnti
āviṉai aṉṟu uyak koṇṭa āyar-ēṟṟai
amararkaḷ tam talaivaṉai an tamiḻiṉ iṉpap
pāviṉai av vaṭamoḻiyai paṟṟu-aṟṟārkaḷ
payil araṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
kōviṉai nā uṟa vaḻutti eṉtaṉ kaikaḷ
koymmalar tūy eṉṟukolō kūppum nāḷē (4)
651. iṇaiyillā iṉṉicai yāḻ keḻumi iṉpat
tumpuruvum nārataṉum iṟaiñci ētta
tuṇaiyillāt tol maṟai nūl-tōttirattāl
tol malarkkaṇ ayaṉ vaṇaṅki ōvātu ētta
maṇi māṭa māḷikaikaḷ malku celva
matil-araṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
maṇivaṇṇaṉ ammāṉaik kaṇṭukoṇṭu eṉ
malarc ceṉṉi eṉṟukolō vaṇaṅkum nāḷē (5)
652. aḷi malarmēl ayaṉ araṉ intiraṉōṭu ēṉai
amararkaḷtam kuḻuvum arampaiyarum maṟṟum
teḷi mati cēr muṉivarkaḷtam kuḻuvum untit
ticai ticaiyil malar tūvic ceṉṟu cērum
kaḷi malar cēr poḻil-araṅkattu urakam ēṟik
kaṇvaḷarum kaṭalvaṇṇar kamalak kaṇṇum
oḷi mati cēr tirumukamum kaṇṭukoṇṭu eṉ
uḷḷam mika eṉṟukolō urukum nāḷē (6)
653. maṟam tikaḻum maṉam oḻittu vañcam māṟṟi
vaṉ pulaṉkaḷ aṭakki iṭarp pārat tuṉpam
tuṟantu iru muppoḻutu ētti ellai illāt
tol neṟikkaṇ nilainiṉṟa toṇṭarāṉa
aṟam tikaḻum maṉattavartam katiyai poṉṉi
aṇi araṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
niṟam tikaḻum māyōṉai kaṇṭu eṉ kaṇkaḷ
nīr malka eṉṟukolō niṟkum nāḷē (7)
654. kōl ārnta neṭuñcārṅkam kūṉaṟ caṅkam
kolaiyāḻi koṭuntaṇṭu koṟṟa oḷ vāḷ
kāl ārnta katik karuṭaṉ eṉṉum veṉṟik
kaṭumpaṟavai ivai aṉaittum puṟañcūḻ kāppa
cēl ārnta neṭuṅkaḻaṉi cōlai cūḻnta
tiruvaraṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
mālōṉaik kaṇṭu iṉpak kalavi eyti
valviṉaiyēṉ eṉṟukolō vāḻum nāḷē (8)
655. tūrāta maṉakkātal-toṇṭar taṅkaḷ
kuḻām kuḻumit tiruppukaḻkaḷ palavum pāṭi
ārāta maṉak kaḷippōṭu aḻuta kaṇṇīr
maḻai cōra niṉaintu uruki ētti nāḷum
cīr ārnta muḻavu-ōcai paravai kāṭṭum
tiruvaraṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
pōr āḻi ammāṉaik kaṇṭu tuḷḷip
pūtalattil eṉṟukolō puraḷum nāḷē! (9)
656. vaṉ peru vāṉakam uyya amarar uyya
maṇ uyya maṇ-ulakil maṉicar uyya
tuṉpam miku tuyar akala ayarvu oṉṟu illāc
cukam vaḷara akam makiḻum toṇṭar vāḻa
aṉpoṭu teṉticai nōkkip paḷḷikoḷḷum
aṇi-araṅkaṉ tirumuṟṟattu aṭiyār taṅkaḷ
iṉpa miku peruṅ kuḻuvu kaṇṭu yāṉum
icaintu uṭaṉē eṉṟukolō irukkum nāḷē (10)
657. tiṭar viḷaṅku karaip poṉṉi naṭuvupāṭṭut
tiruvaraṅkattu aravaṇaiyiṟ paḷḷikoḷḷum
kaṭal viḷaṅku karumēṉi ammāṉtaṉṉaik
kaṇṇārak kaṇṭu ukakkum kātaltaṉṉāl
kuṭai viḷaṅku viṟal-tāṉaik koṟṟa oḷ vāḷ
kūṭalarkōṉ koṭaik kulacēkaraṉ coṟ ceyta
naṭai viḷaṅku tamiḻ-mālai pattum vallār
nalantikaḻ nāraṇaṉ-aṭikkīḻ naṇṇuvārē (11)
Diener der Diener Aranganathas (658–667)
658. tēṭṭu arun tiṟal-tēṉiṉait teṉ
araṅkaṉait tirumātu vāḻ
vāṭṭam il vaṉamālai mārvaṉai
vāḻtti māl koḷ cintaiyarāy
āṭṭam mēvi alantu aḻaittu ayarvu-
eytum meyyaṭiyārkaḷtam
īṭṭam kaṇṭiṭak kūṭumēl atu
kāṇum kaṇ payaṉ āvatē (1)
659. tōṭu ulā malar-maṅkai tōḷiṇai
tōyntatum cuṭar-vāḷiyāl
nīṭu mā maram ceṟṟatum nirai
mēyttatum ivaiyē niṉaintu
āṭip pāṭi araṅka ō eṉṟu
aḻaikkum toṇṭar aṭip-poṭi
āṭa nām peṟil kaṅkai nīr kuṭaintu
āṭum vēṭkai eṉ āvatē? (2)
660. ēṟu aṭarttatum ēṉamāy nilam
kīṇṭatum muṉ irāmaṉāy
māṟu aṭarttatum maṇ aḷantatum
collip pāṭi vaṇ poṉṉip pēr-
āṟu pōl varum kaṇṇa nīr koṇṭu
araṅkaṉ kōyil-tirumuṟṟam
cēṟu cey toṇṭar cēvaṭic ceḻuñ
cēṟu eṉ ceṉṉikku aṇivaṉē (3)
661. tōytta taṇ tayir veṇṇey pāluṭaṉ
uṇṭalum uṭaṉṟu āycci kaṇṭu
ārtta tōḷ uṭai empirāṉ eṉ
araṅkaṉukku aṭiyārkaḷāy
nāt taḻumpu eḻa nāraṇā eṉṟu
aḻaittu mey taḻumpat toḻutu
ētti iṉpu uṟum toṇṭar cēvaṭi
ētti vāḻttum eṉ neñcamē (4)
662. poy cilaik kural ēṟṟu-eruttam
iṟuttap pōr-aravu īrtta kōṉ
cey cilaic cuṭar cūḻ oḷit tiṇṇa
mā matil-teṉ araṅkaṉām
mey cilaik karumēkam oṉṟu tam
neñcil niṉṟu tikaḻap pōy
mey cilirppavar tammaiyē niṉaintu
eṉ maṉam mey cilirkkumē (5)
663. āti antam aṉantam aṟputam
āṉa vāṉavar tampirāṉ
pāta mā malar cūṭum patti
ilāta pāvikaḷ uyntiṭat
tītil naṉṉeṟi kāṭṭi eṅkum
tirintu araṅkaṉ emmāṉukkē
kātal cey toṇṭarkku ep piṟappilum
kātal ceyyum eṉ neñcamē (6)
664. kār-iṉam purai mēṉi naṟ katir
mutta veṇṇakaic ceyya vāy
āra-mārvaṉ araṅkaṉ eṉṉum
arum peruñcuṭar oṉṟiṉaic
cērum neñciṉar ākic cērntu
kacintu iḻinta kaṇṇīrkaḷāl
vāra niṟpavar tāḷiṇaikku oru
vāram ākum eṉ neñcamē (7)
665. mālai uṟṟa kaṭaṟ kiṭantavaṉ
vaṇṭu kiṇṭu naṟuntuḻāy
mālai uṟṟa varaip perun tiru
mārvaṉai malark kaṇṇaṉai
mālai uṟṟu eḻuntu āṭippāṭit
tirintu araṅkaṉ emmāṉukkē
mālai uṟṟiṭum toṇṭar vāḻvukku
mālai uṟṟatu eṉ neñcamē (8)
666. moyttuk kaṇ paṉi cōra meykaḷ
cilirppa ēṅki iḷaittu niṉṟu
eyttuk kumpiṭu naṭṭam iṭṭu eḻuntu
āṭip pāṭi iṟaiñci eṉ
attaṉ accaṉ araṅkaṉukku aṭi
yārkaḷ āki avaṉukkē
pittarām avar pittar allarkaḷ
maṟṟaiyār muṟṟum pittarē (9)
667. alli mā malar-maṅkai nātaṉ
araṅkaṉ meyyaṭiyārkaḷ tam
ellai il aṭimait tiṟattiṉil
eṉṟum mēvu maṉattaṉām
kolli-kāvalaṉ kūṭal-nāyakaṉ
kōḻikkōṉ kulacēkaraṉ
colliṉ iṉtamiḻ mālai vallavar
toṇṭar toṇṭarkaḷ āvarē (10)
Gottestrunkenheit (668–676)
668. mey il vāḻkkaiyai mey eṉak koḷḷum iv
vaiyamtaṉṉoṭum kūṭuvatu illai yāṉ
aiyaṉē araṅkā eṉṟu aḻaikkiṉṟēṉ
maiyal koṇṭoḻintēṉ eṉtaṉ mālukkē (1)
669. nūliṉ nēr-iṭaiyār tiṟattē niṟkum
ñālam taṉṉoṭum kūṭuvatu illai yāṉ
āliyā aḻaiyā araṅkā eṉṟu
māl eḻuntoḻintēṉ eṉtaṉ mālukkē (2)
670. māraṉār vari veñ cilaikku āṭceyyum
pāriṉāroṭum kūṭuvatu illai yāṉ
āra-mārvaṉ araṅkaṉ aṉantaṉ nal
nāraṇaṉ narakāntakaṉ pittaṉē (3)
671. uṇṭiyē uṭaiyē ukantu ōṭum im
maṇṭalattoṭum kūṭuvatu illai yāṉ
aṇṭavāṇaṉ araṅkaṉ vaṉ pēy-mulai
uṇṭa vāyaṉtaṉ uṉmattaṉ kāṇmiṉē (4)
672. tītil naṉṉeṟi niṟka allātu cey
nītiyāroṭum kūṭuvatu illai yāṉ
āti āyaṉ araṅkaṉ an tāmaraip
pētai mā maṇavāḷaṉtaṉ pittaṉē (5)
673. em parattar allāroṭum kūṭalaṉ
umpar vāḻvai oṉṟākak karutalaṉ
tampirāṉ amararkku araṅka nakar
empirāṉukku eḻumaiyum pittaṉē (6)
674. et tiṟattilum yāroṭum kūṭum ac
cittantaṉṉait tavirttaṉaṉ ceṅkaṇ māl
attaṉē araṅkā eṉṟu aḻaikkiṉṟēṉ
pittaṉāy oḻintēṉ empirāṉukkē (7)
675. pēyarē eṉakku yāvarum yāṉum ōr
pēyaṉē evarkkum itu pēci eṉ
āyaṉē araṅkā eṉṟu aḻaikkiṉṟēṉ
pēyaṉāy oḻintēṉ empirāṉukkē (8)
676. aṅkai-āḻi araṅkaṉ aṭiyiṇai
taṅku cintait taṉip perum pittaṉāyk
koṅkarkōṉ kulacēkaraṉ coṉṉa col
iṅku vallavarkku ētam oṉṟu illaiyē (9)
Irgendetwas auf dem Venkatam sein (677–687)
677. ūṉ ēṟu celvattu uṭaṟpiṟavi yāṉ vēṇṭēṉ
āṉēṟu ēḻ veṉṟāṉ aṭimait tiṟam allāl
kūṉ ēṟu caṅkam iṭattāṉ taṉ vēṅkaṭattuk
kōṉēri vāḻum kurukāyp piṟappēṉē (1)
678. āṉāta celvattu arampaiyarkaḷ taṟ cūḻa
vāṉ āḷum celvamum maṇ-aracum yāṉ vēṇṭēṉ
tēṉ ār pūñcōlait tiruvēṅkaṭac cuṉaiyil
mīṉāyp piṟakkum viti uṭaiyēṉ āvēṉē (2)
679. piṉ iṭṭa caṭaiyāṉum piramaṉum intiraṉum
tuṉṉiṭṭup pukal ariya vaikunta nīḷ vācal
miṉ vaṭṭac cuṭar-āḻi vēṅkaṭakkōṉ tāṉ umiḻum
poṉ-vaṭṭil piṭittu uṭaṉē pukap peṟuvēṉ āvēṉē (3)
680. oṇ pavaḷa vēlai ulavu taṉ pāṟkaṭaluḷ
kaṇ tuyilum māyōṉ kaḻaliṇaikaḷ kāṇpataṟku
paṇ pakarum vaṇṭiṉaṅkaḷ paṇ pāṭum vēṅkaṭattuc
ceṇpakamāy niṟkum tiru uṭaiyēṉ āvēṉē (4)
681. kampa mata yāṉaik kaḻuttakattiṉmēl iruntu
iṉpu amarum celvamum iv aracum yāṉ vēṇṭēṉ
emperumāṉ īcaṉ eḻil vēṅkaṭa malaimēl
tampakamāy niṟkum tavam uṭaiyēṉ āvēṉē (5)
682. miṉ aṉaiya nuṇṇiṭaiyār uruppaciyum mēṉakaiyum
aṉṉavartam pāṭaloṭum āṭal avai ātariyēṉ
teṉṉa eṉa vaṇṭiṉaṅkaḷ paṇ pāṭum vēṅkaṭattuḷ
aṉṉaṉaiya poṟkuvaṭu ām aruntavattēṉ āvēṉē (6)
683. vāṉ āḷum mā mati pōl veṇ kuṭaikkīḻ maṉṉavartam
kōṉ āki vīṟṟiruntu koṇṭāṭum celvu aṟiyēṉ
tēṉ ār pūñcōlait tiruvēṅkaṭa malaimēl
kāṉāṟāyp pāyum karuttu uṭaiyēṉ āvēṉē (7)
684. piṟai ēṟu caṭaiyāṉum piramaṉum intiraṉum
muṟaiyāya peru vēḷvik kuṟai muṭippāṉ maṟai āṉāṉ
veṟiyār taṇ cōlait tiruvēṅkaṭa malaimēl
neṟiyāyk kiṭakkum nilai uṭaiyēṉ āvēṉē (8)
685. ceṭiyāya valviṉaikaḷ tīrkkum tirumālē
neṭiyāṉē vēṅkaṭavā niṉ kōyiliṉ vācal
aṭiyārum vāṉavarum arampaiyarum kiṭantu iyaṅkum
paṭiyāyk kiṭantu uṉ pavaḷavāy kāṇpēṉē (9)
686. umpar ulaku āṇṭu orukuṭaikkīḻ uruppacitaṉ
ampoṟ kalai alkul peṟṟālum ātariyēṉ
cem pavaḷa-vāyāṉ tiruvēṅkaṭam eṉṉum
emperumāṉ poṉmalaimēl ētēṉum āvēṉē (10)
687. maṉṉiya taṇ cāral vaṭa vēṅkaṭattāṉtaṉ
poṉ iyalum cēvaṭikaḷ kāṇpāṉ purintu iṟaiñcik
kol navilum kūrvēṟ kulacēkaraṉ coṉṉa
paṉṉiya nūṟ tamiḻ-vallār pāṅkāya pattarkaḷē (11)
Keine andere Zuflucht: Vittuvakkodu (688–697)
688. taru tuyaram taṭāyēl uṉ caraṇ allāl caraṇ illai
virai kuḻuvum malarp poḻil cūḻ vittuvakkōṭṭu ammāṉē
ari ciṉattāl īṉṟa tāy akaṟṟiṭiṉum maṟṟu avaḷtaṉ
aruḷ niṉaintē aḻum kuḻavi atuvē pōṉṟu iruntēṉē (1)
689. kaṇṭār ikaḻvaṉavē kātalaṉtāṉ ceytiṭiṉum
koṇṭāṉai allāl aṟiyāk kulamakaḷ pōl
viṇ tōy matil puṭai cūḻ vittuvakkōṭṭu ammā nī
koṇṭāḷāyākilum uṉ kuraikaḻalē kūṟuvaṉē (2)
690. mīṉ nōkkum nīḷ vayal cūḻ vittuvakkōṭṭu ammā eṉ-
pāl nōkkāyākilum uṉ paṟṟu allāl paṟṟu ilēṉ
tāṉ nōkkātu ettuyaram ceytiṭiṉum tār-vēntaṉ
kōl nōkki vāḻum kuṭi pōṉṟu iruntēṉē (3)
691. vāḷāl aṟuttuc cuṭiṉum maruttuvaṉpāl
māḷāta kātal nōyāḷaṉ pōl māyattāl
mīḷāt tuyar tariṉum vittuvakkōṭṭu ammā nī
āḷā uṉatu aruḷē pārppaṉ aṭiyēṉē (4)
692. veṅkaṇ-tiṇkaḷiṟu aṭarttāy vittuvakkōṭṭu ammāṉē
eṅkup pōy uykēṉ? uṉ iṇaiyaṭiyē aṭaiyal allāl
eṅkum pōyk karai kāṇātu eṟikaṭalvāy mīṇṭu ēyum
vaṅkattiṉ kūmpu ēṟum māp paṟavai pōṉṟēṉē (5)
693. centaḻalē vantu aḻalaic ceytiṭiṉum ceṅkamalam
antaram cēr veṅkatirōṟku allāl alarāvāl
ventuyar vīṭṭāviṭiṉum vittuvakkōṭṭu ammā uṉ
antamil cīrkku allāl akam kuḻaiya māṭṭēṉē (6)
694. ettaṉaiyum vāṉ maṟanta kālattum paiṅkūḻkaḷ
maittu eḻunta mā mukilē pārttirukkum maṟṟu avai pōl
meyt tuyar vīṭṭāviṭiṉum vittuvakkōṭṭu ammā eṉ
cittam mika uṉpālē vaippaṉ aṭiyēṉē (7)
695. tokku ilaṅki yāṟellām parantu ōṭit toṭukaṭalē
pukku aṉṟip puṟamniṟka māṭṭāta maṟṟu avai pōl
mikku ilaṅku mukil-niṟattāy vittuvakkōṭṭu ammā uṉ
pukku ilaṅku cīr allāl pukkilaṉ kāṇ puṇṇiyaṉē (8)
696. niṉṉaiyē tāṉ vēṇṭi nīḷ celvam vēṇṭātāṉ
taṉṉaiyē tāṉ vēṇṭum celvampōl māyattāl
miṉṉaiyē cēr tikiri vittuvakkōṭṭu ammāṉē
niṉṉaiyē tāṉ vēṇṭi niṟpaṉ aṭiyēṉē (9)
697. vittuvakkōṭṭu ammā nī vēṇṭāyē āyiṭiṉum
maṟṟu ārum paṟṟu ilēṉ eṉṟu avaṉait tāḷ nayantu
koṟṟa vēl-tāṉaik kulacēkaraṉ coṉṉa
naṟṟamiḻ pattum vallār naṇṇār narakamē (10)
Die Hirtinnen tadeln Krishna (698–707)
698. ēr malarp pūṅkuḻal āyar mātar
eṉaip palar uḷḷa iv ūril uṉtaṉ
mārvu taḻuvutaṟku ācaiyiṉmai
aṟintaṟintē uṉtaṉ poyyaik kēṭṭu
kūr maḻai pōl paṉik kūtal eytik
kūci naṭuṅki yamuṉai yāṟṟil
vār maṇaṟ kuṉṟiṟ pulara niṉṟēṉ
vācutēvā uṉ varavu pārttē (1)
699. keṇṭai oṇ kaṇ maṭavāḷ orutti
kīḻai akattut tayir kaṭaiyak
kaṇṭu ollai nāṉum kaṭaivaṉ eṉṟu
kaḷḷa-viḻiyai viḻittup pukku
vaṇṭu amar pūṅkuḻal tāḻntu ulāva
vāḷmukam vērppa cevvāy tuṭippa
taṇ tayir nī kaṭaintiṭṭa vaṇṇam
tāmōtarā mey aṟivaṉ nāṉē (2)
700. karumalark kūntal oruttitaṉṉaik
kaṭaikkaṇittu āṅkē oruttitaṉpāl
maruvi maṉam vaittu maṟṟoruttikku
uraittu oru pētaikkup poy kuṟittu
purikuḻal maṅkai oruttitaṉṉaip
puṇarti avaḷukkum meyyaṉ allai
marutu iṟuttāy uṉ vaḷarttiyūṭē
vaḷarkiṉṟatāl uṉtaṉ māyai tāṉē. (3)
701. tāy-mulaip pālil amutirukkat
tavaḻntu taḷarnaṭaiyiṭṭuc ceṉṟu
pēy-mulai vāyvaittu nañcai uṇṭu
pittaṉ eṉṟē piṟar ēca niṉṟāy
āymiku kātalōṭu yāṉ iruppa
yāṉ viṭa vanta eṉ tūtiyōṭē
nī miku pōkattai naṉku ukantāy
atuvum uṉ kōrampukku ēṟkum aṉṟē. (4)
702. miṉṉotta nuṇṇiṭaiyāḷaik koṇṭu
vīṅku iruḷvāy eṉtaṉ vītiyūṭē
poṉṉotta āṭai kukkūṭaliṭṭup
pōkiṉṟa pōtu nāṉ kaṇṭu niṉṟēṉ
kaṇṇuṟṟavaḷai nī kaṇṇāliṭṭuk
kai viḷikkiṉṟatum kaṇṭē niṉṟēṉ
eṉṉukku avaḷai viṭṭu iṅku vantāy?
iṉṉam aṅkē naṭa nampi nīyē. (5)
703. maṟ poru tōḷ uṭai vācutēvā
valviṉaiyēṉ tuyil koṇṭavāṟē
iṟṟai iraviṭai ēmattu eṉṉai
iṉṉaṇaimēl iṭṭu akaṉṟu nī pōy
aṟṟai iravum ōr piṟṟai nāḷum
arivaiyarōṭum aṇaintu vantāy
eṟṟukku nī eṉ maruṅkil vantāy?
emperumāṉ nī eḻuntaruḷē (6)
704. paiyaraviṉ aṇaip paḷḷiyiṉāy
paṇṭaiyōm allōm nām nī ukakkum
maiyari oṇ kaṇṇiṉārum allōm
vaiki em cēri varavu oḻi nī
ceyya uṭaiyum tirumukamum
ceṅkaṉivāyum kuḻalum kaṇṭu
poy oru nāḷ paṭṭatē amaiyum
puḷḷuvam pēcātē pōku nampī (7)
705. eṉṉai varuka eṉak kuṟittiṭṭu
iṉamalar mullaiyiṉ pantar-nīḻal
maṉṉi avaḷaip puṇarap pukku
maṟṟu eṉṉaik kaṇṭu uḻaṟā nekiḻntāy
poṉṉiṟa āṭaiyaik kaiyiṟ tāṅkip
poy-accam kāṭṭi nī pōtiyēlum
iṉṉam eṉ kaiyakattu īṅku oru nāḷ
varutiyēl eṉ ciṉam tīrvaṉ nāṉē (8)
706. maṅkala nal vaṉamālai mārvil
ilaṅka mayil-taḻaip pīli cūṭi
poṅku iḷa āṭai araiyiṟ cātti
pūṅkottuk kātiṟ puṇarap peytu
koṅku naṟuṅ kuḻalārkaḷōṭu
kuḻaintu kuḻal iṉitu ūti vantāy
eṅkaḷukkē orunāḷ vantu ūta
uṉ kuḻaliṉ icai pōtarātē? (9)
707. alli malart tirumaṅkai kēḷvaṉ
taṉṉai nayantu iḷa āyccimārkaḷ
ellip poḻutiṉil ēmattu ūṭi
eḷki uraitta uraiyataṉaik
kolli nakarkku iṟai kūṭaṟkōmāṉ
kulacēkaraṉ iṉṉicaiyil mēvic
colliya iṉ tamiḻ mālai pattum
colla vallārkku illai tuṉpan tāṉē. (10)
Devakis Klage (708–718)
708. ālai nīḷ karumpu aṉṉavaṉ tālō
ampuyat taṭaṅ kaṇṇiṉaṉ tālō
vēlai nīr niṟattu aṉṉavaṉ tālō
vēḻap pōtakam aṉṉavaṉ tālō
ēla vār kuḻal eṉmakaṉ tālō
eṉṟu eṉṟu uṉṉai eṉ vāyiṭai niṟaiyat
tāl olittiṭum tiruviṉai illāt
tāyariṟ kaṭai āyiṉa tāyē (1)
709. vaṭik koḷ añcaṉam eḻutu cem malarkkaṇ
maruvi mēl iṉitu oṉṟiṉai nōkki
muṭakkic cēvaṭi malarc ciṟu karuntāḷ
poliyum nīr-mukiṟ kuḻaviyē pōla
aṭakkiyārac ceñ ciṟu viral aṉaittum
aṅkaiyōṭu aṇaintu āṇaiyiṟ kiṭanta
kiṭakkai kaṇṭiṭap peṟṟilaṉ antō
kēcavā keṭuvēṉ keṭuvēṉē (2)
710. muntai naṉmuṟai aṉpu uṭai makaḷir
muṟai muṟai tam tam kuṟaṅkiṭai irutti
entaiyē eṉtaṉ kulap peruñ cuṭarē
eḻu mukiṟ kaṇattu eḻil kavar ēṟē
untai yāvaṉ eṉṟu uraippa niṉ ceṅkēḻ
viraliṉum kaṭaikkaṇṇiṉum kāṭṭa
nantaṉ peṟṟaṉaṉ nalviṉai yillā
naṅkaḷkōṉ vacutēvaṉ peṟṟilaṉē. (3)
711. kaḷi nilā eḻil matipurai mukamum
kaṇṇaṉē tiṇkai mārvum tiṇtōḷum
taḷir malark karuṅ kuḻaṟ piṟaiyatuvum
taṭaṅkoḷ tāmaraik kaṇkaḷum polinta
iḷamai-iṉpattai iṉṟu eṉtaṉ kaṇṇāl
parukuvēṟku ivaḷ tāyeṉa niṉainta
aḷavil piḷḷaimai-iṉpattai iḻanta
pāviyēṉ eṉatu āvi nillātē (4)
712. maruvum niṉ tiruneṟṟiyiṟ cuṭṭi
acaitara maṇivāyiṭai muttam
tarutalum uṉtaṉ tātaiyaip pōlum
vaṭivu kaṇṭukoṇṭu uḷḷam uḷ kuḷira
viralaic ceñ ciṟuvāyiṭaic cērttu
vekuḷiyāy niṉṟu uraikkum av uraiyum
tiruvilēṉ oṉṟum peṟṟilēṉ ellām
teyva naṅkai yacōtai peṟṟāḷē (5)
713. taṇ an tāmaraik kaṇṇaṉē kaṇṇā
tavaḻntu taḷarntatōr naṭaiyāl
maṇṇiṟ cempoṭi āṭi vantu eṉtaṉ
mārvil maṉṉiṭap peṟṟilēṉ antō
vaṇṇac ceñciṟu kaiviral aṉaittum
vāri vāykkoṇṭa aṭiciliṉ miccil
uṇṇap peṟṟilēṉ ō koṭu viṉaiyēṉ
eṉṉai eṉ ceyyap peṟṟatu em mōyē (6)
714. kuḻakaṉē eṉtaṉ kōmaḷap piḷḷāy
kōvintā eṉ kuṭaṅkaiyil maṉṉi
oḻuku pēr eḻil iḷañciṟu taḷirpōl
oru kaiyāl oru mulai-mukam neruṭā
maḻalai meṉṉakai iṭaiyiṭai aruḷā
vāyilē mulai irukka eṉ mukattē
eḻil koḷ niṉ tiruk kaṇṇiṉai nōkkan
taṉṉaiyum iḻantēṉ iḻantēṉē! (7)
715. muḻutum veṇṇey aḷaintu toṭṭu uṇṇum
mukiḻ iḷañ ciṟut tāmaraik kaiyum
eḻilkoḷ tāmpu koṇṭu aṭippataṟku eḷku
nilaiyum veṇ tayir tōynta cevvāyum
aḻukaiyum añci nōkkum an nōkkum
aṇikoḷ ceñ ciṟuvāy neḷippatuvum
toḻukaiyum ivai kaṇṭa acōtai
tollai-iṉpattu iṟuti kaṇṭāḷē (8)
716. kuṉṟiṉāl kuṭai kavittatum kōlak
kuravai kōttatuvum kuṭamāṭṭum
kaṉṟiṉāl viḷavu eṟintatum kālāl
kāḷiyaṉ talai mitittatum mutalā
veṉṟi cēr piḷḷai nal viḷaiyāṭṭam
aṉaittilum aṅku eṉ uḷḷam uḷkuḷira
oṉṟum kaṇṭiṭap peṟṟilēṉ aṭiyēṉ
kāṇumāṟu iṉi uṇṭeṉil aruḷē. (9)
717. vañcam mēviya neñcu uṭaip pēycci
varaṇṭu nār narampu eḻak karintu ukka
nañcam ārtaru cuḻimulai antō
cuvaittu nī aruḷceytu vaḷarntāy
kañcaṉ nāḷ kavar karumukil entāy
kaṭaippaṭṭēṉ vaṟitē mulai cumantu
tañca mēl oṉṟilēṉ uyntiruntēṉ
takkatē nalla tāyaip peṟṟāyē (10)
718. mallai mā nakarkku iṟaiyavaṉtaṉṉai
vāṉ celutti vantu īṅku aṇai māyattu
ellaiyil piḷḷai ceyvaṉa kāṇāt
teyvat tēvaki pulampiya pulampal
kolli kāvalaṉ māl aṭi muṭimēl
kōlamām kulacēkaraṉ coṉṉa
nallicait tamiḻ mālai vallārkaḷ
naṇṇuvār ollai nāraṇaṉ ulakē (11)
Das Wiegenlied für Rama (719–729)
719. maṉṉu pukaḻk kaucalaitaṉ maṇivayiṟu vāyttavaṉē
teṉ ilaṅkaik kōṉ muṭikaḷ cintuvittāy cempoṉ cēr
kaṉṉi naṉ mā matil puṭaicūḻ kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
eṉṉuṭaiya iṉṉamutē irākavaṉē tālēlō (1)
720. puṇṭarika malarataṉmēl puvaṉi ellām paṭaittavaṉē
tiṇ tiṟalāḷ tāṭakaitaṉ uram uruvac cilai vaḷaittāy
kaṇṭavartam maṉam vaḻaṅkum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
eṇ ticaiyum āḷuṭaiyāy irākavaṉē tālēlō (2)
721. koṅku mali karuṅkuḻalāḷ kaucalaitaṉ kula matalāy
taṅku perum pukaḻccaṉakaṉ tiru marukā tācaratī
kaṅkaiyilum tīrtta mali kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
eṅkaḷ kulattu iṉṉamutē irākavaṉē tālēlō (3)
722. tāmarai mēl ayaṉavaṉaip paṭaittavaṉē tayarataṉtaṉ
mā matalāy maitilitaṉ maṇavāḷā vaṇṭiṉaṅkaḷ
kāmaraṅkaḷ icaipāṭum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
ēmaruvum cilai valavā irākavaṉē tālēlō (4)
723. pār āḷum paṭar celvam parata nampikkē aruḷi
ārā aṉpu iḷaiyavaṉōṭu aruṅkāṉam aṭaintavaṉē
cīr āḷum varai mārpā tiruk kaṇṇapurattu aracē
tār ārum nīṇ muṭi eṉ tācaratī tālēlō (5)
724. cuṟṟam ellām piṉ toṭarat tol kāṉam aṭaintavaṉē
aṟṟavarkaṭku arumaruntē ayōtti nakarkku atipatiyē
kaṟṟavarkaḷtām vāḻum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
ciṟṟavaitaṉ coṟ koṇṭa cīrāmā tālēlō (6)
725. āliṉ ilaip pālakaṉāy aṉṟu ulakam uṇṭavaṉē
vāliyaik koṉṟu aracu iḷaiya vāṉarattukku aḷittavaṉē
kāliṉ maṇi karai alaikkum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
āli nakarkku atipatiyē ayōttimaṉē tālēlō (7)
726. malaiyataṉāl aṇai kaṭṭi matil-ilaṅkai aḻittavaṉē
alai kaṭalaik kaṭaintu amararkku amutu aruḷic ceytavaṉē
kalai valavartām vāḻum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
cilai valavā cēvakaṉē cīrāmā tālēlō (8)
727. taḷai aviḻum naṟuṅ kuñcit tayarataṉtaṉ kula matalāy
vaḷaiya oru cilaiyataṉāl matil-ilaṅkai aḻittavaṉē
kaḷai kaḻunīr maruṅku alarum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
iḷaiyavarkaṭku aruḷ uṭaiyāy irākavaṉē tālēlō (9)
728. tēvaraiyum acuraraiyum ticaikaḷaiyum paṭaittavaṉē
yāvarum vantu aṭi vaṇaṅka araṅkanakart tuyiṉṟavaṉē
kāviri nal nati pāyum kaṇapurattu eṉ karumaṇiyē
ē vari veñcilai valavā irākavaṉē tālēlō (10)
729. kaṉṉi naṉ mā matil puṭaicūḻ kaṇapurattu eṉ kākuttaṉ
taṉ aṭimēl tālēlō eṉṟu uraitta tamiḻmālai
kol navilum vēl valavaṉ kuṭaik kulacēkaraṉ coṉṉa
paṉṉiya nūl pattum vallār pāṅkāya pattarkaḷē (11)
Dasharathas Klage (730–740)
730. vaṉ tāḷiṉ iṇai vaṇaṅki vaḷanakaram
toḻutu ētta maṉṉaṉ āvāṉ
niṉṟāyai ariyaṇai mēl iruntāyai
neṭuṅ kāṉam paṭarap pōku
eṉṟāḷ em irāmāvō uṉaip payanta
kaikēci taṉ coṟ kēṭṭu
naṉṟāka nāṉilattai āḷvittēṉ
naṉmakaṉē uṉṉai nāṉē (1)
731. vevvāyēṉ vevvurai kēṭṭu irunilattai
vēṇṭātē, viraintu veṉṟi
maivāya kaḷiṟoḻintu tēroḻintu
māvoḻintu vaṉamē mēvi
neyvāya vēl neṭuṅkaṇ nēriḻaiyum
iḷaṅkōvum piṉpu pōka
evvāṟu naṭantaṉai? em irāmāvō
emperumāṉ eṉ ceykēṉē (2)
732. kol aṇai vēl vari neṭuṅ kaṇ kaucalaitaṉ
kula matalāy kuṉi vil ēntum
mal aṇainta varait tōḷā val viṉaiyēṉ
maṉam urukkum vakaiyē kaṟṟāy
mel aṇaimēl muṉ tuyiṉṟāy iṉṟu iṉippōy
viyaṉ kāṉa marattiṉ nīḻaṟ
kal aṇaimēl kaṇ tuyilak kaṟṟaṉaiyō?
kākuttā kariya kōvē (3)
733. vā pōku vā iṉṉam vantu orukāṟ
kaṇṭupō malarāḷ kūntal
vēypōlum eḻil-tōḷi taṉporuṭṭā
viṭaiyōṉtaṉ villaic ceṟṟāy
mā pōku neṭuṅ kāṉam valviṉaiyēṉ
maṉam urukkum makaṉē iṉṟu
nī pōka eṉ neñcam iru piḷavāyp
pōkātē niṟkumāṟē (4)
734. poruntār kai vēl-nutipōl paral pāya
mellaṭikaḷ kuruti cōra
virumpāta kāṉ virumpi veyil uṟaippa
vem pacinōy kūra iṉṟu
perumpāviyēṉ makaṉē pōkiṉṟāy
kēkayarkōṉ makaḷāyp peṟṟa
arumpāvi coṟ kēṭṭa aruviṉaiyēṉ
eṉ ceykēṉ antō yāṉē (5)
735. ammā eṉṟu ukantu aḻaikkum ārvaccol
kēḷātē aṇi cēr mārvam
eṉ mārvattiṭai aḻuntat taḻuvātē
muḻucātē mōvātu ucci
kaimmāviṉ naṭai aṉṉa meṉṉaṭaiyum
kamalam pōl mukamum kāṇātu
emmāṉai eṉ makaṉai iḻantiṭṭa
iḻitakaiyēṉ irukkiṉṟēṉē (6)
736. pū maruvu naṟuṅkuñci puṉcaṭaiyāp
puṉaintu pūn tukil cēr alkuṟ
kāmar eḻil viḻal uṭuttu kalaṉ aṇiyātu
aṅkaṅkaḷ aḻaku māṟi
ēmaru tōḷ eṉ putalvaṉ yāṉ iṉṟu
celattakka vaṉam tāṉ cērtal
tū maṟaiyīr itu takavō? cumantiraṉē
vaciṭṭaṉē collīr nīrē (7)
737. poṉ peṟṟār eḻil vētap putalvaṉaiyum
tampiyaiyum pūvai pōlum
miṉ paṟṟā nuṇmaruṅkul melliyal eṉ
marukiyaiyum vaṉattiṟ pōkki
niṉ paṟṟā niṉ makaṉ mēl paḻi viḷaittiṭṭu
eṉṉaiyum nīḷ vāṉil pōkka
eṉ peṟṟāy? kaikēci iru nilattil
iṉitāka irukkiṉṟāyē (8)
738. muṉ oru nāḷ maḻuvāḷi cilaivāṅki
avaṉtavattai muṟṟum ceṟṟāy
uṉṉaiyum uṉ arumaiyaiyum uṉ mōyiṉ
varuttamum oṉṟākak koḷḷātu
eṉṉaiyum eṉ meyyuraiyum meyyākak
koṇṭu vaṉam pukka entāy
niṉṉaiyē makaṉākap peṟap peṟuvēṉ
ēḻ piṟappum neṭuntōḷ vēntē! (9)
739. tēṉ naku mā malark kūntaṟ kaucalaiyum
cumittiraiyum cintai nōva
kūṉ uruviṉ koṭuntoḻuttai coṟkēṭṭa
koṭiyavaḷtaṉ coṟkoṇṭu iṉṟu
kāṉakamē mika virumpi nī tuṟanta
vaḷanakarait tuṟantu nāṉum
vāṉakamē mika virumpip pōkiṉṟēṉ
maṉu-kulattār taṅkaḷ kōvē (10)
740. ēr ārnta karu neṭumāl irāmaṉāy
vaṉam pukka ataṉukku āṟṟāt
tār ārnta taṭavarait tōḷ tayarataṉ tāṉ
pulampiya ap pulampaltaṉṉai
kūr ārnta vēl valavaṉ kōḻiyarkōṉ
kuṭaik kula cēkaraṉ coṟ ceyta
cīr ārnta tamiḻmālai ivai vallār
tī neṟikkaṇ cellār tāmē (11)
Ramas Geschichte in Tillai Chitrakutam (741–751)
741. aṅkaṇ neṭu matil puṭai cūḻ ayōtti eṉṉum
aṇi nakarattu ulaku aṉaittum viḷakkum cōti
veṅ katirōṉ kulattukku ōr viḷakkāyt tōṉṟi
viṇ muḻutum uyak koṇṭa vīraṉtaṉṉaic
ceṅkaṇ neṭuṅ karu mukilai irāmaṉtaṉṉait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
eṅkaḷ taṉi mutalvaṉai emperumāṉtaṉṉai
eṉṟu kolō kaṇ kuḷirak kāṇum nāḷē (1)
742. vantu etirnta tāṭakaitaṉ urattaik kīṟi
varu kuruti poḻitara vaṉkaṇai oṉṟu ēvi
mantiram koḷ maṟai muṉivaṉ vēḷvi kāttu
vallarakkar uyir uṇṭa maintaṉ kāṇmiṉ
centaḷirvāy malar nakai cēr ceḻuntaṇ cōlait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
antaṇarkaḷ oru mūvāyiravar ētta
aṇimaṇi-ācaṉattu irunta ammāṉ tāṉē (2)
743. cevvari naṟ karuneṭuṅkaṇ cītaikku ākic
ciṉaviṭaiyōṉ cilaiyiṟuttu maḻuvāḷ ēnti
vevvari naṟ cilaivāṅki veṉṟi koṇṭu
vēlvēntar pakai taṭinta vīraṉtaṉṉait
tevvar añcu neṭumpuricai uyarnta pāṅkart
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
evvari veñcilait taṭakkai irāmaṉ taṉṉai
iṟaiñcuvār iṇaiyaṭiyē iṟaiñciṉēṉē. (3)
744. tottu alar pūñ curikuḻal-kaikēci collāl
tol nakaram tuṟantu tuṟaik kaṅkaitaṉṉaip
patti uṭaik kukaṉ kaṭatta vaṉam pōyp pukku
parataṉukkup pātukamum aracum īntu
cittirakūṭattu iruntāṉtaṉṉai iṉṟu
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
ettaṉaiyum kaṇkuḷirak kāṇap peṟṟa
irunilattārkku imaiyavar nēr ovvārtāmē (4)
745. vali vaṇakku varai neṭuntōḷ virātaik koṉṟu
vaṇ tamiḻ mā muṉi koṭutta vari-vil vāṅki
kalai vaṇakku nōkku arakki mūkkai nīkki
karaṉōṭu tūṭaṇaṉtaṉ uyirai vāṅki
cilai vaṇakki māṉ maṟiya eytāṉtaṉṉait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
talai vaṇakkik kaikūppi ēttavallār
tiritalāl tavamuṭaittut taraṇitāṉē (5)
746. taṉam maruvu vaitēki piriyal uṟṟu
taḷarvu eytic caṭāyuvai vaikuntattu ēṟṟi
vaṉam maruvu kaviyaracaṉ kātal koṇṭu
vāliyaik koṉṟu ilaṅkainakar arakkarkōmāṉ
ciṉam aṭaṅka mārutiyāṟ cuṭuvittāṉait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
iṉitu amarnta ammāṉai irāmaṉtaṉṉai
ēttuvār iṇaiyaṭiyē ēttiṉēṉē. (6)
747. kurai kaṭalai aṭal ampāl maṟuka eytu
kulai kaṭṭi maṟukaraiyai ataṉāl ēṟi
eri neṭu vēl arakkaroṭum ilaṅkai vēntaṉ
iṉṉuyir koṇṭu avaṉtampikku aracum īntu
tirumakaḷōṭu iṉitu amarnta celvaṉtaṉṉait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
aracu-amarntāṉ aṭi cūṭum aracai allāl
aracu āka eṇṇēṉ maṟṟu aracu tāṉē (7)
748. am poṉ neṭu maṇimāṭa ayōtti eyti
aracu eyti akattiyaṉvāyt tāṉ muṉ koṉṟāṉ
taṉ peruntol katai kēṭṭu mitilaic celvi
ulaku uyyat tiru vayiṟu vāytta makkaḷ
cem pavaḷat tiraḷvāyt taṉ caritai kēṭṭāṉ
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
emperumāṉ taṉcaritai ceviyāl kaṇṇāl
parukuvōm iṉṉamutam matiyōm oṉṟē (8)
749. ceṟi tavac campukaṉtaṉṉaic ceṉṟu koṉṟu
ceḻu maṟaiyōṉ uyir mīṭṭu tavattōṉ īnta
niṟai maṇip pūṇ aṇiyum koṇṭu ilavaṇaṉ taṉṉait
tampiyāl vāṉ ēṟṟi muṉivaṉ vēṇṭat
tiṟal viḷaṅkum ilakkumaṉaip pirintāṉtaṉṉait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
uṟaivāṉai maṟavāta uḷḷantaṉṉai
uṭaiyōm maṟṟu uṟutuyaram aṭaiyōm aṉṟē (9)
750. aṉṟu carācaraṅkaḷai vaikuntattu ēṟṟi
aṭal aravap pakaiyēṟi acurartammai
veṉṟu ilaṅku maṇi neṭuntōḷ nāṉkum tōṉṟa
viṇ muḻutum etirvarat taṉ tāmam mēvi
ceṉṟu iṉitu vīṟṟirunta ammāṉtaṉṉait
tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
eṉṟum niṉṟāṉ avaṉ ivaṉeṉṟu ētti nāḷum
iṟaiñcumiṉō eppoḻutum toṇṭīr nīrē (10)
751. tillainakart tiruccitrakūṭan taṉṉuḷ
tiṟal viḷaṅku mārutiyōṭu amarntāṉ taṉṉai
ellai il cīrt tayarataṉtaṉ makaṉāyt tōṉṟiṟṟu
atu mutalāt taṉ ulakam pukkatu īṟā
kol iyalum paṭait tāṉaik koṟṟa oḷvāḷ
kōḻiyarkōṉ kuṭaik kulacēkaraṉ coṟ ceyta
nal iyal iṉ tamiḻmālai pattum vallār
nalan tikaḻ nāraṇaṉ aṭikkīḻ naṇṇuvārē (11)
Tirumalisai: Tiruchanda Viruttam – Gott, Welt und Hingabe (752–871)
752. pū nilāya aintumāy puṉaṟkaṇ niṉṟa nāṉkumāy
tī nilāya mūṉṟumāy ciṟanta kāl iraṇṭumāy
mī nilāyatu oṉṟum āki vēṟu vēṟu taṉmaiyāy
nī nilāya vaṇṇam niṉṉai yār niṉaikka vallarē? (1)
753. āṟum āṟum āṟumāy ōr aintum aintum aintumāy
ēṟu cīr iraṇṭum mūṉṟum ēḻum āṟum eṭṭumāy
vēṟu vēṟu ñāṉam āki meyyiṉōṭu poyyumāy
ūṟoṭu ōcaiyāya aintum āya āya māyaṉē (2)
754. aintum aintum aintum āki allavaṟṟu uḷāyumāy
aintu mūṉṟum oṉṟum āki niṉṟa ātitēvaṉē
aintum aintum aintum āki antarattu aṇaintu niṉṟu
aintum aintum āya niṉṉai yāvar kāṇa vallarē? (3)
755. mūṉṟu muppatu āṟiṉōṭu ōr aintum aintum aintumāy
mūṉṟu mūrtti āki mūṉṟu mūṉṟu mūṉṟu mūṉṟumāy
tōṉṟu cōti mūṉṟumāy tuḷakkam il viḷakkamāy
ēṉṟu eṉ āviyuḷpukuntatu eṉ kolō? em īcaṉē (4)
756. niṉṟu iyaṅkum oṉṟu alā urukkaḷ tōṟum āviyāy
oṉṟi uḷkalantu niṉṟa niṉṉa taṉmai iṉṉatu eṉṟu
eṉṟum yārkkum eṇ iṟanta ātiyāy niṉ untivāy
aṉṟu nāṉmukaṟ payanta ātitēvaṉ allaiyē? (5)
757. nākam ēntu mēru veṟpai nākam ēntu maṇṇiṉai
nākam ēntum āka mākam mākam ēntu vārpuṉal
mākam ēntu maṅkul tī ōr vāyu aintu amaintu kāttu
ēkam ēnti niṉṟa nīrmai niṉkaṇē iyaṉṟatē (6)
758. oṉṟu iraṇṭu mūrttiyāy uṟakkamōṭu uṇarcciyāy
oṉṟu iraṇṭu kālam āki vēlai ñālam āyiṉāy
oṉṟu iraṇṭu tīyum āki āyaṉ āya māyaṉē
oṉṟu iraṇṭu kaṇṇiṉāṉum uṉṉai ētta vallaṉē? (7)
759. āti āṉa vāṉavarkkum aṇṭam āya appuṟattu
āti āṉa vāṉavarkkum āti āṉa āti nī
āti āṉa vāṉa vāṇar anta-kālam nī uraitti
āti āṉa kālam niṉṉai yāvar kāṇa vallarē (8)
760. tātu ulāvu koṉṟai mālai tuṉṉu ceñcaṭaic civaṉ
nītiyāl vaṇaṅku pāta niṉmalā nilāya cīr
vēta vāṇar kīta vēḷvi nītiyāṉa kēḷviyār
nītiyāl vaṇaṅkukiṉṟa nīrmai niṉkaṇ niṉṟatē (9)
761. taṉṉuḷē tiraittu eḻum taraṅka veṇ taṭaṅkaṭal
taṉṉuḷē tiraittu eḻuntu aṭaṅkukiṉṟa taṉmai pōl
niṉṉuḷē piṟantu iṟantu niṟpavum tiripavum
niṉṉuḷē aṭaṅkukiṉṟa nīrmai niṉkaṇ niṉṟatē (10)
762. colliṉāl toṭarcci nī colappaṭum poruḷum nī
colliṉāl colappaṭātu tōṉṟukiṉṟa cōti nī
colliṉāl paṭaikka nī paṭaikka vantu tōṉṟiṉār
colliṉāl curuṅka niṉ kuṇaṅkaḷ colla vallarē? (11)
763. ulakutaṉṉai nī paṭaitti uḷ oṭukki vaitti mīṇṭu
ulakutaṉṉuḷē piṟatti ōriṭattai allaiyāl
ulaku niṉṉoṭu oṉṟi niṟka vēṟu niṟṟi ātalāl
ulakil niṉṉai uḷḷa cūḻal yāvar uḷḷa vallarē? (12)
764. iṉṉai eṉṟu collal āvatu illai yātum iṭṭiṭaip
piṉṉai kēḷvaṉ eṉpar uṉ piṇakku uṇarnta peṟṟiyōr
piṉṉai āya kōlamōṭu pērum ūrum ātiyum
niṉṉai yār niṉaikka vallar nīrmaiyāl niṉaikkilē? (13)
765. tūymai yōkam āyiṉāy tuḻāy-alaṅkal mālaiyāy
āmai āki āḻkaṭaṟ tuyiṉṟa ātitēva niṉ
nāmatēyam iṉṉatu eṉṉa vallam alla ākilum
cāma vēta kītaṉāya cakrapāṇi allaiyē? (14)
766. aṅkam āṟum vētam nāṉkum āki niṉṟu avaṟṟuḷē
taṅkukiṉṟa taṉmaiyāy taṭaṅkaṭaṟ paṇattalai
ceṅkaṇ nākaṇaik kiṭanta celvam malku cīriṉāy
caṅka vaṇṇam aṉṉa mēṉi cārṅkapāṇi allaiyē? (15)
767. talaik kaṇam tukaḷ kuḻampu-cāti cōti tōṟṟamāy
nilaik kaṇaṅkaḷ kāṇa vantu niṟṟiyēlum nīṭu irum
kalaik kaṇaṅkaḷ coṟ poruḷ karuttiṉāl niṉaikkoṇā
malaik kaṇaṅkaḷ pōl uṇarttum māṭci niṉtaṉ māṭciyē (16)
768. ēka mūrtti mūṉṟu mūrtti nālu mūrtti naṉmai cēr
pōka mūrtti puṇṇiyattiṉ mūrtti eṇ il mūrttiyāy
nāka mūrtti cayaṉamāy nalaṅ kaṭaṟ kiṭantu mēl
āka mūrtti āya vaṇṇam eṉ kol? ātitēvaṉē (17)
769. viṭatta vāy or āyiram irāyiram kaṇ ventaḻal
viṭuttu vīḻvu ilāta pōkam mikka cōti tokka cīr
toṭuttu mēl vitāṉamāya pauva-nīr arāvaṇaip
paṭutta pāyal paḷḷikoḷvatu eṉkol vēlaivaṇṇaṉē (18)
770. puḷḷatu āki vētam nāṉkum ōtiṉāy atu aṉṟiyum
puḷḷiṉvāy piḷantu puṭ koṭip piṭitta piṉṉarum
puḷḷai ūrti ātalāl atu eṉkol miṉ koḷ nēmiyāy
puḷḷiṉ meyp pakaik kaṭal kiṭattal kātalittatē? (19)
771. kūcam oṉṟum iṉṟi mācuṇam paṭuttu vēlai-nīr
pēca niṉṟa tēvar vantu pāṭa muṉ kiṭantatum
pācam niṉṟa nīril vāḻum āmaiyāṉa kēcavā
ēca aṉṟu nī kiṭantavāṟu kūṟu tēṟavē (20)
772. araṅkaṉē taraṅka nīr kalaṅka aṉṟu kuṉṟu cūḻ
maraṅkaḷ tēya mānilam kuluṅka mācuṇam culāy
neruṅka nī kaṭaintapōtu niṉṟa cūrar eṉ ceytār?
kuraṅkai āḷ ukanta entai kūṟu tēṟa vēṟu itē (21)
773. paṇṭum iṉṟum mēlumāy or pālaṉāki ñālam ēḻ
uṇṭu maṇṭi ālilait tuyiṉṟa ātitēvaṉē
vaṇṭu kiṇṭu taṇ tuḻāy-alaṅkalāy kalanta cīrp
puṇṭarīkap pāvai cērum mārpa pūminātaṉē (22)
774. vāl niṟattu ōr cīyamāy vaḷainta vāḷ-eyiṟṟavaṉ
ūṉ niṟattu ukirttalam aḻuttiṉāy ulāya cīr
nāl-niṟatta vētanāvar nalla yōkiṉāl vaṇaṅku
pāl-niṟak kaṭaṟkiṭanta paṟpanāpaṉ allaiyē? (23)
775. kaṅkai nīr payanta pāta-paṅkayattu em aṇṇalē
aṅkai āḻi caṅku taṇṭu villum vāḷum ēntiṉāy
ciṅkamāya tēvatēva tēṉ ulāvu meṉ malar-
maṅkai maṉṉi vāḻum mārpa āḻi mēṉi māyaṉē (24)
776. varattiṉiṟ cirattai mikka vāḷ-eyiṟṟu maṟṟavaṉ
urattiṉiṟ karattai vaittu ukirttalattai ūṉṟiṉāy
iratti nī-itu eṉṉa poy?-iranta maṇ vayiṟṟuḷē
karatti uṉ karuttai yāvar kāṇa vallar? kaṇṇaṉē (25)
777. āṇiṉōṭu peṇṇum āki allavōṭu nallavāy
ūṇoṭu ōcai ūṟum āki oṉṟu alāta māyaiyāy
pūṇi pēṇum āyaṉ āki poyyiṉōṭu meyyumāy
kāṇi pēṇum māṇiyāyk karantu ceṉṟa kaḷvaṉē (26)
778. viṇ kaṭanta cōtiyāy viḷaṅku ñāṉa mūrttiyāy
paṇ kaṭanta tēcam mēvu pāvanāca nātaṉē
eṇ kaṭanta yōkiṉōṭu irantu ceṉṟu māṇiyāy
maṇ kaṭanta vaṇṇam niṉṉai yār matikka vallarē? (27)
779. paṭaitta pār iṭantu aḷantu atu uṇṭu umiḻntu pauva nīr
paṭaittu aṭaittu atiṟ kiṭantu muṉ kaṭainta peṟṟiyōy
miṭaitta māli mālimāṉ vilaṅku kālaṉ-ūr pukap
paṭaikkalam viṭutta pal paṭait taṭakkai māyaṉē (28)
780. parattilum parattai āti pauva nīr aṇaik kiṭantu
urattilum oruttitaṉṉai vaittu ukantu atu aṉṟiyum
narattilum piṟatti nāta ñāṉamūrtti āyiṉāy
oruttarum niṉātu taṉmai iṉṉatu eṉṉa vallarē? (29)
781. vāṉakamum maṇṇakamum veṟpum ēḻ kaṭalkaḷum
pōṉakam ceytu ālilait tuyiṉṟa puṇṭarīkaṉē
tēṉ akañcey taṇ naṟum malart tuḻāy naṉ mālaiyāy
kūṉ akam pukat teṟitta koṟṟa villi allaiyē? (30)
782. kālanēmi kālaṉē kaṇakku ilāta kīrttiyāy
ñālam ēḻum uṇṭu paṇṭu or pālaṉ āya paṇpaṉē
vēlai vēva vil vaḷaitta vel ciṉatta vīra niṉ
pālar āya pattar cittam mutti ceyyum mūrttiyē (31)
783. kurakkiṉap paṭai koṭu kurai kaṭaliṉ mītu pōy
arakkar aṅku araṅka veñcaram turanta āti nī
irakka maṇ koṭuttavaṟku irakkam oṉṟum iṉṟiyē
parakka vaittu aḷantu koṇṭa paṟpapātaṉ allaiyē? (32)
784. miṉ niṟattu eyiṟṟu arakkaṉ vīḻa veñcaram turantu
piṉṉavaṟku aruḷ purintu aracu-aḷitta peṟṟiyōy
naṉṉiṟattu or iṉcol ēḻai piṉṉai kēḷva maṉṉu cīrp
poṉ niṟatta vaṇṇaṉ āya puṇṭarīkaṉ allaiyē? (33)
785. āti āti āti nī or aṇṭam āti ātalāl
cōtiyāta cōti nī atu uṇmaiyil viḷaṅkiṉāy
vētam āki vēḷvi āki viṇṇiṉōṭu maṇṇumāy
āti āki āyaṉ āya māyam eṉṉa māyamē? (34)
786. ampu ulāvu mīṉum āki āmai āki āḻiyār
tampirāṉum āki mikkatu aṉpu mikku atu aṉṟiyum
kompu arāvu nuṇmaruṅkul āyar-mātar piḷḷaiyāy
empirāṉum āya vaṇṇam eṉkolō? em īcaṉē (35)
787. āṭakatta pūṇ-mulai yacōtai āycci piḷḷaiyāy
cāṭu utaittu ōr puḷḷatu āvi kaḷḷa tāya pēymakaḷ
vīṭa vaitta veyya koṅkai aiya pāl amutuceytu
āṭakak kai mātar vāy-amutam uṇṭatu eṉkolō? (36)
788. kāytta nīḷ viḷaṅkaṉi utirttu etirnta pūṅ kuruntam
cāyttu mā piḷanta kait talatta kaṇṇaṉ eṉparāl
āycci pālai uṇṭu maṇṇai uṇṭu veṇṇey uṇṭu piṉ
pēycci pālai uṇṭu paṇṭu ōr ēṉam āya vāmaṉā (37)
789. kaṭam kalanta vaṉkari maruppu ocittu or poykaivāy
viṭam kalanta pāmpiṉ mēl naṭam payiṉṟa nātaṉē
kuṭam kalanta kūttaṉ āya koṇṭalvaṇṇa taṇtuḻāy
vaṭam kalanta mālai mārpa kālanēmi kālaṉē (38)
790. veṟpu eṭuttu vēlai-nīr kalakkiṉāy atu aṉṟiyum
veṟpu eṭuttu vēlai-nīr varampu kaṭṭi vēlai cūḻ
veṟpu eṭutta iñci cūḻ ilaṅkai kaṭṭaḻitta nī
veṟpu eṭuttu māri kātta mēkavaṇṇaṉ allaiyē? (39)
791. āṉai kāttu or āṉai koṉṟu atu aṉṟi āyar-piḷḷaiyāy
āṉai mēytti āṉey uṇṭi aṉṟu kuṉṟam oṉṟiṉāl
āṉai kāttu mai-arik kaṇ mātarār tiṟattu muṉ
āṉai aṉṟu ceṉṟu aṭartta māyam eṉṉa māyamē (40)
792. āyaṉ āki āyar-maṅkai vēya tōḷ virumpiṉāy
āya niṉṉai yāvar vallar amparattoṭu imparāy?
māya māya māyai kol? atu aṉṟi nī vakuttalum
māya māyam ākkiṉāy uṉ māyam muṟṟum māyamē (41)
793. vēṟu icainta cekkar mēṉi nīṟu aṇinta puṉcaṭaik
kīṟu tiṅkaḷ vaittavaṉ kai vaitta vaṉkapāl micai
ūṟu ceṅ kurutiyāl niṟaitta kāraṇantaṉai
ēṟu ceṉṟu aṭartta īca pēcu kūcam iṉṟiyē (42)
794. veñciṉatta vēḻa veṇ maruppu ocittu urutta mā
kañcaṉaik kaṭintu maṇ aḷantukoṇṭa kālaṉē
vañcaṉattu vanta pēycci āvi pāluḷ vāṅkiṉāy
añcaṉatta vaṇṇaṉ āya ātitēvaṉ allaiyē? (43)
795. pāliṉ nīrmai cempoṉ nīrmai pāciyiṉ pacum puṟam
pōlum nīrmai poṟpu uṭait taṭattu vaṇṭu viṇṭu ulām
nīla nīrmai eṉṟu ivai niṟainta kālam nāṉkumāy
māliṉ nīrmai vaiyakam maṟaittatu eṉṉa nīrmaiyē? (44)
796. maṇṇuḷāy kol? viṇṇuḷāy kol? maṇṇuḷē mayaṅki niṉṟu
eṇṇum eṇ akappaṭāy kol? eṉṉa māyai niṉ tamar
kaṇṇuḷāy kol? cēyai kol? aṉantaṉmēl kiṭanta em
puṇṇiyā puṉantuḻāy-alaṅkal am puṉitaṉē (45)
797. tōṭu peṟṟa taṇ tuḻāy-alaṅkal āṭu ceṉṉiyāy
kōṭu paṟṟi āḻi ēnti añciṟaip puḷ ūrtiyāl
nāṭu peṟṟa naṉmai naṇṇam illaiyēṉum nāyiṉēṉ
vīṭu peṟṟu iṟappoṭum piṟappu aṟukkumō colē (46)
798. kāroṭu otta mēṉi naṅkaḷ kaṇṇa viṇṇiṉ nātaṉē
nīr iṭattu arāvaṇaik kiṭatti eṉpar aṉṟiyum
ōr iṭattai allai ellai illai eṉpar ātalāl
cērvu-iṭattai nāyiṉēṉ terintu iṟaiñcumā colē (47)
799. kuṉṟil niṉṟu vāṉ iruntu nīḷ kaṭaṟ kiṭantu maṇ
oṉṟu ceṉṟu atu oṉṟai uṇṭu atu oṉṟu iṭantu paṉṟiyāy
naṉṟu ceṉṟa nāḷavaṟṟuḷ nal uyir paṭaittu avarkku
aṉṟu tēvu amaittu aḷitta ātitēvaṉ allaiyē? (48)
800. koṇṭai koṇṭa kōtai mītu tēṉ ulāvu kūṉi kūṉ
uṇṭai koṇṭu araṅka ōṭṭi uḷ makiḻnta nātaṉ ūr
naṇṭai uṇṭu nārai pēra vāḷai pāya nīlamē
aṇṭai koṇṭu keṇṭai mēyum an taṇ nīr araṅkamē (49)
801. veṇ tiraik karuṅ kaṭal civantu vēva muṉ or nāḷ
tiṇ tiṟaṟ cilaikkai vāḷi viṭṭa vīrar cērum ūr
eṇ ticaik kaṇaṅkaḷum iṟaiñci āṭu tīrtta nīr
vaṇṭu iraitta cōlai vēli maṉṉu cīr araṅkamē (50)
802. caraṅkaḷait turantu vil vaḷaittu ilaṅkai maṉṉavaṉ
ciraṅkaḷ pattu aṟuttu utirtta celvar maṉṉu poṉ-iṭam
parantu poṉ nirantu nunti vantu alaikkum vār puṉal
araṅkam eṉpar nāṉmukattu ayaṉ paṇinta kōyilē (51)
803. poṟṟai uṟṟa muṟṟal yāṉai pōr etirntu vantataip
paṟṟi uṟṟu maṟṟu ataṉ maruppu ocitta pākaṉ ūr
ciṟṟeyiṟṟu muṟṟal mūṅkil mūṉṟu taṇṭar oṉṟiṉar
aṟṟa paṟṟar cuṟṟi vāḻum antaṇ nīr araṅkamē (52)
804. mōṭiyōṭu ilaccaiyāya cāpam eyti mukkaṇāṉ
kūṭu cēṉai makkaḷōṭu koṇṭu maṇṭi veñcamattu
ōṭa vāṇaṉ āyiram karaṅ kaḻitta āti māl
pīṭu kōyil kūṭu nīr araṅkam eṉṟa pēratē (53)
805. ilait talaic caram turantu ilaṅkai kaṭṭaḻittavaṉ
malait talaip piṟantu iḻintu vantu nuntu cantaṉam
kulaittu alaittu iṟuttu eṟinta kuṅkumak kuḻampiṉōṭu
alaittu oḻuku kāviri araṅkam mēya aṇṇalē (54)
806. maṉṉu mā malark kiḻatti vaiya maṅkai maintaṉāy
piṉṉum āyar piṉṉai tōḷ maṇam puṇarntu atu aṉṟiyum
uṉṉa pātam eṉṉa cintai maṉṉa vaittu nalkiṉāy
poṉṉi cūḻ araṅkam mēya puṇṭarīkaṉ allaiyē? (55)
807. ilaṅkai maṉṉaṉ aintoṭu aintu paintalai nilattu uka
kalaṅka aṉṟu ceṉṟu koṉṟu veṉṟi koṇṭa vīraṉē
vilaṅku nūlar vēta nāvar nītiyāṉa kēḷviyār
valaṅ koḷak kuṭantaiyuḷ kiṭanta mālum allaiyē? (56)
808. caṅku taṅku muṉ kai naṅkai koṅkai taṅkal uṟṟavaṉ
aṅkam maṅka aṉṟu ceṉṟu aṭarttu eṟinta āḻiyāṉ
koṅku taṅku vār kuḻal maṭantaimār kuṭainta nīr
poṅku taṇ kuṭantaiyuḷ kiṭanta puṇṭarīkaṉē (57)
809. maram keṭa naṭantu aṭarttu matta yāṉai mattakattu
uram keṭap puṭaittu or kompu ocittu ukanta uttamā
turaṅkam vāy piḷantu maṇ aḷanta pāta vētiyar
varam koḷak kuṭantaiyuḷ kiṭanta mālum allaiyē? (58)
810. cāli vēli taṇ vayal taṭaṅkiṭaṅku pūmpoḻil
kōla māṭam nīṭu taṇ kuṭantai mēya kōvalā
kālanēmi vakkaraṉ karaṉ muraṉ ciram avai
kālaṉōṭu kūṭa viṟkuṉitta vil-kai vīraṉē (59)
811. ceḻuṅ koḻum perumpaṉi poḻintiṭa uyarnta vēy
viḻuntu ularntu eḻuntu viṇ puṭaikkum vēṅkaṭattuḷ niṉṟu
eḻuntiruntu tēṉ poruntu pūmpoḻil taḻaik koḻum
ceḻun taṭaṅ kuṭantaiyuḷ kiṭanta mālum allaiyē? (60)
812. naṭanta kālkaḷ nontavō? naṭuṅka ñālam ēṉamāy
iṭanta mey kuluṅkavō? ilaṅku māl varaic curam
kaṭanta kāl paranta kāvirik karaik kuṭantaiyuḷ
kiṭantavāṟu eḻuntiruntu pēcu vāḻi kēcaṉē (61)
813. karaṇṭam āṭu poykaiyuḷ karum paṉaip perum paḻam
puraṇṭu vīḻa vāḷai pāy kuṟuṅkoṭi neṭuntakāy
tiraṇṭa tōḷ-iraṇiyaṉ ciṉaṅ koḷ ākam oṉṟaiyum
iraṇṭu kūṟu ceytu ukanta ciṅkam eṉpatu uṉṉaiyē (62)
814. naṉṟu iruntu yōka nīti naṇṇuvārkaḷ cintaiyuḷ
ceṉṟu iruntu tīviṉaikaḷ tīrtta tēvatēvaṉē
kuṉṟu irunta māṭam nīṭu pāṭakattum ūrakattum
niṉṟu iruntu veḵkaṇaik kiṭantatu eṉṉa nīrmaiyē? (63)
815. niṉṟatu entai ūrakattu iruntatu entai pāṭakattu
aṉṟu veḵkaṇaik kiṭantatu eṉ ilāta muṉṉelām
aṉṟu nāṉ piṟantilēṉ piṟanta piṉ maṟantilēṉ
niṉṟatum iruntatum kiṭantatum eṉ neñcuḷē (64)
816. niṟpatum or veṟpakattu iruppum viṇ kiṭappatum
naṟperun tiraik kaṭaluḷ nāṉ ilāta muṉṉelām
aṟputaṉ aṉanta-cayaṉaṉ ātipūtaṉ mātavaṉ
niṟpatum iruppatum kiṭappatum eṉ neñcuḷē (65)
817. iṉṟu cātal niṉṟu cātal aṉṟi yārum vaiyakattu
oṉṟi niṉṟu vāḻtal iṉmai kaṇṭum nīcar eṉkolō
aṉṟu pār aḷanta pāta-pōtai uṉṉi vāṉiṉmēl
ceṉṟu ceṉṟu tēvarāy irukkilāta vaṇṇamē? (66)
818. caṇṭa maṇṭalattiṉ ūṭu ceṉṟu vīṭu peṟṟu mēl
kaṇṭu vīṭu ilāta kātal-iṉpam nāḷum eytuvīr
puṇṭarīka-pāta puṇya-kīrtti num cevi maṭuttu
uṇṭu num uṟuviṉait tuyaruḷ nīṅki uymmiṉō (67)
819. muttiṟattu vāṇiyattu iraṇṭil oṉṟum nīcarkaḷ
mattarāy mayaṅkukiṉṟatu iṭṭu atil iṟantu pōntu
ettiṟattum uyvatu ōr upāyam illai uykuṟil
tottu iṟutta taṇ tuḻāy naṉ mālai vāḻtti vāḻmiṉō (68)
820. kāṇilum urup polār cevikku iṉāta kīrttiyār
pēṇilum varantara miṭukku ilāta tēvarai
āṇam eṉṟu aṭaintu vāḻum ātarkāḷ em ātipāṟ
pēṇi num piṟappu eṉum piṇakku aṟukkakiṟṟirē (69)
821. kuntamōṭu cūlam vēlkaḷ tōmaraṅkaḷ taṇṭu vāḷ
pantamāṉa tēvarkaḷ parantu vāṉakam uṟa
vanta vāṇaṉ īraiññūṟu tōḷkaḷait tuṇitta nāḷ
anta anta ākulam amararē aṟivarē (70)
822. vaṇṭu ulāvu kōtai mātar kāraṇattiṉāl vekuṇṭu
iṇṭa vāṇaṉ īraiññūṟu tōḷkaḷait tuṇitta nāḷ
muṇṭaṉ nīṟaṉ makkaḷ veppu mōṭi aṅki ōṭiṭak
kaṇṭu nāṇi vāṇaṉukku iraṅkiṉāṉ em māyaṉē (71)
823. pōtil maṅkai pūtalak kiḻatti tēvi aṉṟiyum
pōtu taṅku nāṉmukaṉ makaṉ avaṉ makaṉ colil
mātu taṅku kūṟaṉ ēṟatu ūrti eṉṟu vēta nūl
ōtukiṉṟatu uṇmai allatu illai maṟṟu uraikkilē (72)
824. maram potac caram turantu vāli vīḻa muṉ or nāḷ
uram potac caram turanta umpar-āḷi empirāṉ
varam kuṟippil vaittavarkku alātu vāṉam āḷilum
nirampu nīṭu pōkam ettiṟattum yārkkum illaiyē (73)
825. aṟintu aṟintu vāmaṉaṉ aṭiyiṇai vaṇaṅkiṉāl
ceṟintu eḻunta ñāṉamōṭu celvamum ciṟantiṭum
maṟintu eḻunta teṇ tiraiyuḷ maṉṉu mālai vāḻttiṉāl
paṟintu eḻuntu tīviṉaikaḷ paṟṟu aṟutal pāṉmaiyē (74)
826. oṉṟi niṉṟu naṟṟavam ceytu ūḻi ūḻitōṟu elām
niṉṟu niṉṟu avaṉ kuṇaṅkaḷ uḷḷi uḷḷam tūyarāyc
ceṉṟu ceṉṟu tēvatēvar umpar umpar umparāy
aṉṟi eṅkaḷ ceṅkaṇ mālai yāvar kāṇa vallarē? (75)
827. puṉ pula vaḻi aṭaittu arakku-ilacciṉai ceytu
naṉ pula vaḻi tiṟantu ñāṉa naṟ cuṭarkoḷīi
eṉpu il eḷki neñcu uruki uḷ kaṉintu eḻuntatu ōr
aṉpil aṉṟi āḻiyāṉai yāvar kāṇa vallarē? (76)
828. eṭṭum eṭṭum eṭṭumāy or ēḻum ēḻum ēḻumāy
eṭṭum mūṉṟum oṉṟum āki niṉṟa ātitēvaṉai
eṭṭiṉ āya pētamōṭu iṟaiñci niṉṟu avaṉ peyar
eṭṭu eḻuttum ōtuvārkaḷ vallar vāṉam āḷavē (77)
829. cōrvu ilāta kātalāl toṭakku aṟā maṉattarāy
nīr arāvaṇaik kiṭanta niṉmalaṉ nalaṅ kaḻal
ārvamōṭu iṟaiñci niṉṟu avaṉ pēr eṭṭu eḻuttumē
vāram āka ōtuvārkaḷ vallar vāṉam āḷavē (78)
830. pattiṉōṭu pattumāy or ēḻiṉōṭu or oṉpatāy
pattu-nāl ticaikkaṇ niṉṟa nāṭu peṟṟa naṉmaiyāy
pattiṉ āya tōṟṟamōṭu or āṟṟal mikka ātipāl
pattarām avarkku alātu mutti muṟṟal ākumē? (79)
831. vāci āki nēcam iṉṟi vantu etirnta tēṉukaṉ
nācam āki nāḷ ulappa naṉmai cēr paṉaṅkaṉikku
vīci mēl nimirnta tōḷiṉ illai ākkiṉāy kaḻaṟku
ācai ām avarkku alāl amarar ākal ākumē? (80)
832. kaṭainta pāṟkaṭaṟ kiṭantu kālanēmiyaik kaṭintu
uṭainta vāli taṉ taṉakku utava vantu irāmaṉāy
miṭainta ēḻ maraṅkaḷum aṭaṅka eytu vēṅkaṭam
aṭainta māla pātamē aṭaintu nāḷum uymmiṉō (81)
833. ettiṟattum ottu niṉṟu uyarntu uyarnta peṟṟiyōy
muttiṟattu mūri nīr arāvaṇait tuyiṉṟa niṉ
pattu uṟutta cintaiyōṭu niṉṟu pācam viṭṭavarkku
ettiṟattum iṉpam iṅkum aṅkum eṅkum ākumē (82)
834. maṭṭu ulāvu taṇ tuḻāy-alaṅkalāy polaṉ kaḻal
viṭṭu vīḻvu ilāta pōkam viṇṇil naṇṇi ēṟiṉum
eṭṭiṉōṭu iraṇṭu eṉum kayiṟṟiṉāl maṉantaṉaik
kaṭṭi vīṭu ilātu vaitta kātal iṉpam ākumē (83)
835. piṉ piṟakka vaittaṉaṉ kol? aṉṟi niṉṟu taṉ kaḻaṟku
aṉpu uṟaikka vaitta nāḷ aṟintaṉaṉ kol āḻiyāṉ?
taṉ tiṟattu or aṉpilā aṟivu ilāta nāyiṉēṉ
eṉ tiṟattil eṉkol empirāṉ kuṟippil vaittatē? (84)
836. naccu-arā aṇaikkiṭanta nāta pāta-pōtiṉil
vaitta cintai vāṅkuvittu nīṅkuvikka nī iṉam
meyttaṉ vallai ātalāl aṟintaṉaṉ niṉ māyamē
uyttu niṉ mayakkiṉil mayakkal eṉṉai māyaṉē (85)
837. cāṭu cāṭu pātaṉē calam kalanta poykaivāy
āṭu arāviṉ vaṉpiṭar naṭam payiṉṟa nātaṉē
kōṭu nīṭu kaiya ceyya pātam nāḷum uḷḷiṉāl
vīṭaṉāka mey ceyāta vaṇṇam eṉkol? kaṇṇaṉē (86)
838. neṟṟi peṟṟa kaṇṇaṉ viṇṇiṉ nātaṉōṭu pōtiṉmēl
naṟṟavattu nātaṉōṭu maṟṟum uḷḷa vāṉavar
kaṟṟa peṟṟiyāl vaṇaṅku pāta nāta vēta niṉ
paṟṟu alāl or paṟṟu maṟṟatu uṟṟilēṉ uraikkilē (87)
839. veḷḷai vēlai veṟpu nāṭṭi veḷ eyiṟṟu arāvu aḷāy
aḷḷalāk kaṭainta aṉṟu aruvaraikku ōr āmaiyāy
uḷḷa nōykaḷ tīr maruntu vāṉavarkku aḷitta em
vaḷḷalārai aṉṟi maṟṟu or teyvam nāṉ matippaṉē? (88)
840. pār mikutta pāram muṉ oḻiccuvāṉ aruccuṉaṉ
tēr mikuttu māyam ākki niṉṟu koṉṟu veṉṟicēr
māratarkku vāṉ koṭuttu vaiyam aivar pālatām
cīr mikutta niṉ alāl or teyvam nāṉ matippaṉē? (89)
841. kulaṅkaḷāya īriraṇṭil oṉṟilum piṟantilēṉ
nalaṅkaḷāya naṟkalaikaḷ nālilum naviṉṟilēṉ
pulaṉkaḷ aintum veṉṟilēṉ poṟiyilēṉ puṉita niṉ
ilaṅku pātam aṉṟi maṟṟu or paṟṟu ilēṉ em īcaṉē (90)
842. paṇ ulāvu meṉ moḻip paṭait taṭaṅkaṇāḷ poruṭṭu
eṇ ilā arakkarai neruppiṉāl nerukkiṉāy
kaṇ alāl or kaṇ ilēṉ kalanta cuṟṟam maṟṟu ilēṉ
eṇ ilāta māya niṉṉai eṉṉuḷ nīkkal eṉṟumē (91)
843. viṭaik kulaṅkaḷ ēḻ aṭarttu veṉṟi vēṟ-kaṇ mātarār
kaṭik kalanta tōḷ puṇarnta kāli āya vēlai-nīr
paṭaittu aṭaittu atil kiṭantu muṉ kaṭainta niṉtaṉakku
aṭaikkalam pukunta eṉṉai añcal eṉṉa vēṇṭumē (92)
844. curumpu araṅku taṇ tuḻāy tutaintu alarnta pātamē
virumpi niṉṟu iṟaiñcuvēṟku iraṅku araṅkavāṇaṉē
karumpu irunta kaṭṭiyē kaṭal kiṭanta kaṇṇaṉē
irumpu araṅka veñcaram turanta vil irāmaṉē (93)
845. ūṉil mēya āvi nī uṟakkamōṭu uṇarcci nī
āṉil mēya aintum nī avaṟṟuḷ niṉṟa tūymai nī
vāṉiṉōṭu maṇṇum nī vaḷaṅ kaṭaṟ payaṉum nī
yāṉum nī atu aṉṟi empirāṉum nī irāmaṉē (94)
846. aṭakku arum pulaṉkaḷ aintu aṭakki ācaiyām avai
toṭakku aṟuttu vantu niṉ toḻiṟkaṇ niṉṟa eṉṉai nī
viṭak karuti meyceyātu mikku or ācai ākkilum
kaṭaṟ kiṭanta niṉ alāl or kaṇṇilēṉ em aṇṇalē (95)
847. varampu ilāta māya māya vaiyam ēḻum meymmaiyē
varampu il ūḻi ēttilum varampu ilāta kīrttiyāy
varampu ilāta pal piṟappu aṟuttu vantu niṉkaḻal
pontumā tirunta nī varamcey puṇṭarīkaṉē (96)
848. veyya āḻi caṅku taṇṭu villum vāḷum ēntu cīrk
kaiya ceyya pōtil mātu cērum mārpa nātaṉē
aiyil āya ākkai-nōy aṟuttu vantu niṉ aṭaintu
uyvatu ōr upāyam nī eṉakku nalka vēṇṭumē (97)
849. maṟam tuṟantu vañcam māṟṟi aimpulaṉkaḷ ācaiyum
tuṟantu niṉkaṇ ācaiyē toṭarntuniṉṟa nāyiṉēṉ
piṟantu iṟantu pēr iṭarc cuḻikkaṇiṉṟu nīṅkumā
maṟantiṭātu maṟṟu eṉakku māya nalka vēṇṭumē (98)
850. kāṭṭi nāṉ cey valviṉaip payaṉtaṉāl maṉantaṉai
nāṭṭi vaittu nalla-alla ceyya eṇṇiṉār eṉak
kēṭṭatu aṉṟi eṉṉatu āvi piṉṉai kēḷva niṉṉoṭum
pūṭṭi vaitta eṉṉai niṉṉuḷ nīkkal pūvai vaṇṇaṉē (99)
851. piṟappiṉōṭu pēr iṭarc cuḻikkaṇ niṉṟum nīṅkum aḵtu
iṟappa vaitta ñāṉa nīcaraik karaikkoṭu ēṟṟumā
peṟaṟku ariya niṉṉa pāta-patti āṉa pācaṉam
peṟaṟku ariya māyaṉē eṉakku nalka vēṇṭumē (100)
852. irantu uraippatu uṇṭu vāḻi ēma nīr niṟattu amā
varam tarum tirukkuṟippil vaittatu ākil maṉṉu cīr
paranta cintai oṉṟiniṉṟu niṉṉa pāta-paṅkayam
nirantaram niṉaippatāka nī niṉaikka vēṇṭumē (101)
853. viḷvu ilāta kātalāl viḷaṅku pāta-pōtil vaittu
uḷḷuvēṉatu ūṉa nōy oḻikkumā teḻikku nīrp
paḷḷi māya paṉṟi āya veṉṟi vīra kuṉṟiṉāl
tuḷḷunīr varampu ceyta tōṉṟal oṉṟu colliṭē (102)
854. tiruk kalantu cērum mārpa tēvatēva tēvaṉē
iruk kalanta vēta nīti āki niṉṟa niṉmalā
karuk kalanta kāḷamēka mēṉi āya niṉ peyar
uruk kalantu oḻivilātu uraikkumāṟu uraiceyē (103)
855. kaṭuṅ kavantaṉ vakkaraṉ karaṉ muraṉ ciram avai
iṭantu kūṟu ceyta pal paṭait taṭakkai māyaṉē
kiṭantu iruntu niṉṟu iyaṅku pōtum niṉṉa poṟkaḻal
toṭarntu mīḷvu ilātatu or toṭarcci nalka vēṇṭumē (104)
856. maṇṇai uṇṭu umiḻntu piṉ irantu koṇṭu aḷantu maṇ
kaṇṇuḷ allatu illai eṉṟu veṉṟa kālam āyiṉāy
paṇṇai veṉṟa iṉcol maṅkai koṅkai taṅku paṅkayak
kaṇṇa niṉṉa vaṇṇam allatu illai eṇṇum vaṇṇamē (105)
857. kaṟuttu etirnta kālanēmi kālaṉōṭu kūṭa aṉṟu
aṟutta āḻi caṅku taṇṭu villum vāḷum ēntiṉāy
toṟuk kalanta ūṉam aḵtu oḻikka aṉṟu kuṉṟam muṉ
poṟutta niṉ pukaḻkku alāl or nēcam illai neñcamē (106)
858. kāy ciṉatta kāci maṉṉaṉ vakkaraṉ pavuṇṭiraṉ
māciṉatta māli māṉ cumāli kēci tēṉukaṉ
nācam uṟṟu vīḻa nāḷ kavarnta niṉ kaḻaṟku alāl
nēca pācam et tiṟattum vaittiṭēṉ em īcaṉē (107)
859. kēṭu il cīr varattiṉāyk keṭum varattu ayaṉ araṉ
nāṭiṉōṭu nāṭṭam-āyirattaṉ nāṭu naṇṇiṉum
vīṭatu āṉa pōkam eyti vīṟṟirunta pōtilum
kūṭum ācai allatu oṉṟu koḷvaṉō kuṟippilē? (108)
860. curukkuvārai iṉṟiyē curuṅkiṉāy curuṅkiyum
perukkuvārai iṉṟiyē perukka meytu peṟṟiyōy
cerukkuvārkaḷ tīkkuṇaṅkaḷ tīrtta tēvatēvaṉ eṉṟu
irukku vāy muṉik kaṇaṅkaḷ ētta yāṉum ēttiṉēṉ (109)
861. tūyaṉāyum aṉṟiyum curumpu ulāvu taṇ tuḻāy
māya niṉṉai nāyiṉēṉ vaṇaṅki vāḻttum ītelām
nīyum niṉ kuṟippiṉiṟ poṟuttu nalku vēlai-nīrp
pāyalōṭu pattar cittam mēya vēlai vaṇṇaṉē (110)
862. vaitu niṉṉai vallavā paḻittavarkkum māṟil pōr
ceytu niṉṉa ceṟṟat tīyil ventavarkkum vantu uṉai
eytal ākum eṉpar ātalāl em māya nāyiṉēṉ
ceyta kuṟṟam naṟṟamākavē koḷ ñāla-nātaṉē (111)
863. vāḷkaḷ āki nāḷkaḷ cella nōymai kuṉṟi mūppu eyti
māḷum nāḷ atu ātalāl vaṇaṅki vāḻttu eṉ neñcamē
āḷatu ākum naṉmai eṉṟu naṉkuṇarntu atu aṉṟiyum
mīḷvu ilāta pōkam nalka vēṇṭum māla pātamē (112)
864. calam kalanta ceñcaṭaik kaṟutta kaṇṭaṉ veṇtalaip
pulaṉ kalaṅka uṇṭa pātakattaṉ vaṉ tuyar keṭa
alaṅkal mārvil vāca nīr koṭuttavaṉ aṭutta cīr
nalaṅkoḷ mālai naṇṇum vaṇṇam eṇṇu vāḻi neñcamē (113)
865. īṉamāya eṭṭum nīkki ētam iṉṟi mītupōy
vāṉam āḷa vallaiyēl vaṇaṅki vāḻttu eṉ neñcamē
ñāṉam āki ñāyiṟu āki ñāla muṟṟum ōr eyiṟṟu
ēṉamāy iṭanta mūrtti entai pātam eṇṇiyē (114)
866. attaṉ āki aṉṉai āki āḷum em pirāṉumāy
ottu ovvāta pal piṟappu oḻittu nammai āṭkoḷvāṉ
muttaṉār mukuntaṉār pukuntu nammuḷ mēviṉar
ettiṉāl iṭarkkaṭaṟ kiṭatti ēḻai neñcamē? (115)
867. māṟu ceyta vāḷ-arakkaṉ nāḷ ulappa aṉṟu ilaṅkai
nīṟu ceytu ceṉṟu koṉṟu veṉṟi koṇṭa vīraṉār
vēṟu ceytu tammuḷ eṉṉai vaittiṭāmaiyāl namaṉ
kūṟuceytu koṇṭu iṟanta kuṟṟam eṇṇa vallaṉē? (116)
868. accam nōyoṭu allal pal piṟappu avāya mūppu ivai
vaitta cintai vaitta ākkai māṟṟi vāṉil ēṟṟuvāṉ
accutaṉ aṉanta kīrtti āti antam illavaṉ
naccu nākaṉaik kiṭanta nātaṉ vēta kītaṉē (117)
869. colliṉum toḻiṟkaṇum toṭakku aṟāta aṉpiṉum
allum naṉ pakaliṉōṭum āṉa mālai kālaiyum
alli nāḷ-malark kiḻatti nāta pāta-pōtiṉaip
pulli uḷḷam viḷvu ilātu pūṇṭu mīṇṭatu illaiyē (118)
870. poṉṉi cūḻ araṅkam mēya pūvai-vaṇṇa māya kēḷ
eṉṉatu āvi eṉṉum valviṉaiyiṉuṭ koḻuntu eḻuntu
uṉṉa pātam eṉṉa niṉṟa oṇcuṭark koḻumalar
maṉṉa vantu pūṇṭu vāṭṭam iṉṟi eṅkum niṉṟatē (119)
871. iyakku aṟāta pal piṟappil eṉṉai māṟṟi iṉṟu vantu
uyakkoḷ mēkavaṇṇaṉ naṇṇi eṉṉilāya taṉṉuḷē
mayakkiṉāṉ taṉ maṉṉu cōti ātalāl eṉ āvi tāṉ
iyakku elām aṟuttu aṟāta iṉpa vīṭu peṟṟatē (120)
Tondaradippodi: Tirumalai – der Name und die Gnade (872–916)
872. kāvaliṟ pulaṉai vaittu
kalitaṉṉaik kaṭakkap pāyntu
nāvaliṭṭu uḻitarkiṉṟōm
namaṉ-tamar talaikaḷ mītē
mūvulaku uṇṭu umiḻnta
mutalva niṉ nāmam kaṟṟa
āvalippu uṭaimai kaṇṭāy
araṅka mā nakaruḷāṉē (1)
873. paccai mā malai pōl mēṉi
pavaḷavāy kamalac ceṅkaṇ
accutā amarar ēṟē
āyar tam koḻuntē eṉṉum
ic cuvai tavira yāṉ pōy
intira-lōkam āḷum
ac cuvai peṟiṉum vēṇṭēṉ
araṅka mā nakaruḷāṉē (2)
874. vēta nūṟ pirāyam nūṟu
maṉicar tām pukuvarēlum
pātiyum uṟaṅkip pōkum
niṉṟatiṟ patiṉaiyāṇṭu
pētai pālakaṉ atu ākum
piṇi paci mūpput tuṉpam
ātalāl piṟavi vēṇṭēṉ
araṅka mā nakaruḷāṉē (3)
875. moytta valviṉaiyuḷ niṉṟu
mūṉṟu eḻuttu uṭaiya pērāl
kattirapantum aṉṟē
parāṅkati kaṇṭu koṇṭāṉ
ittaṉai aṭiyar āṉārkku
iraṅkum nam araṅkaṉ āya
pittaṉaip peṟṟum antō
piṟaviyuḷ piṇaṅkumāṟē (4)
876. peṇṭirāl cukaṅkaḷ uyppāṉ
periyatu ōr iṭumpai pūṇṭu
uṇṭu irāk kiṭakkum appōtu
uṭalukkē karaintu naintu
taṇ tuḻāy-mālai mārpaṉ
tamarkaḷāyp pāṭi āṭi
toṇṭu pūṇṭu amutam uṇṇāt
toḻumparcōṟu ukakkumāṟē (5)
877. maṟam cuvar matil eṭuttu
maṟumaikkē veṟumai pūṇṭu
puṟam cuvar ōṭṭai māṭam
puraḷum pōtu aṟiya māṭṭīr
aṟam cuvar āki niṉṟa
araṅkaṉārkku āṭ ceyyātē
puṟañ cuvark kōlañ ceytu
puḷ kauvak kiṭakkiṉṟīrē (6)
878. pulai-aṟam āki niṉṟa
puttoṭu camaṇam ellām
kalai aṟak kaṟṟa māntar
kāṇparō? kēṭparō tām?
talai aṟuppu uṇṭum cāvēṉ
cattiyam kāṇmiṉ aiyā
cilaiyiṉāl ilaṅkai ceṟṟa
tēvaṉē tēvaṉ āvāṉ (7)
879. veṟuppoṭu camaṇar muṇṭar
viti il cākkiyarkaḷ niṉpāl
poṟuppu ariyaṉakaḷ pēcil
pōvatē nōyatu āki
kuṟippu eṉakku aṭaiyum ākil
kūṭumēl talaiyai āṅkē
aṟuppatē karumam kaṇṭāy
araṅka mā nakaruḷāṉē (8)
880. maṟṟum ōr teyvam uṇṭē?
mati ilā māṉiṭaṅkāḷ
uṟṟapōtu aṉṟi nīṅkaḷ
oruvaṉ eṉṟu uṇara māṭṭīr
aṟṟam mēl oṉṟu aṟiyīr
avaṉ allāl teyvam illai
kaṟṟiṉam mēytta entai
kaḻaliṇai paṇimiṉ nīrē (9)
881. nāṭṭiṉāṉ teyvam eṅkum
nallatu ōr aruḷtaṉṉālē
kāṭṭiṉāṉ tiruvaraṅkam
uypavarkku uyyum vaṇṇam
kēṭṭirē nampimīrkāḷ
keruṭavā kaṉaṉum niṟkac
cēṭṭaitaṉ maṭiyakattuc
celvam pārttu irukkiṉṟīrē (10)
882. oru villāl ōṅku munnīr
aṭaittu ulakaṅkaḷ uyyac
ceruvilē arakkarkōṉaic
ceṟṟa nam cēvakaṉār
maruviya periya kōyil
matil-tiruvaraṅkam eṉṉā
karuvilē tiru ilātīr
kālattaik kaḻikkiṉṟīrē (11)
883. namaṉum muṟkalaṉum pēca
narakil niṉṟārkaḷ kēṭka
narakamē cuvarkkam ākum
nāmaṅkaḷ uṭaiyaṉ nampi
avaṉatu ūr araṅkam eṉṉātu
ayarttu vīḻntu aḷiya māntar
kavalaiyuḷ paṭukiṉṟār eṉṟu
ataṉukkē kavalkiṉṟēṉē (12)
884. eṟiyum nīr veṟikoḷ vēlai
mānilattu uyirkaḷ ellām
veṟikoḷ pūntuḷava mālai
viṇṇavarkōṉai ētta
aṟivu ilā maṉicar ellām
araṅkam eṉṟu aḻaipparākil
poṟiyil vāḻ narakam ellām
pul eḻuntu oḻiyum aṉṟē (13)
885. vaṇṭiṉam muralum cōlai
mayiliṉam ālum cōlai
koṇṭal mītu aṇavum cōlai
kuyiliṉam kūvum cōlai
aṇṭarkōṉ amarum cōlai
aṇi tiruvaraṅkam eṉṉā
miṇṭarpāyntu uṇṇumcōṟṟai
vilakki nāykku iṭumiṉ nīrē (14)
886. meyyarkkē meyyaṉ ākum
viti ilā eṉṉaip pōlap
poyyarkkē poyyaṉ ākum
puṭkoṭi uṭaiya kōmāṉ
uyyappōm uṇarviṉārkaṭku
oruvaṉ eṉṟu uṇarnta piṉṉai
aiyappāṭu aṟuttut tōṉṟum
aḻakaṉ ūr araṅkam aṉṟē (15)
887. cūtaṉāyk kaḷvaṉākit
tūrttarōṭu icainta kālam
mātarār kayaṟkaṇ eṉṉum
valaiyuḷ paṭṭu aḻuntuvēṉaip
pōtarē eṉṟu collip
puntiyuḷ pukuntu taṉpāl
ātaram peruka vaitta
aḻakaṉ ūr araṅkam aṉṟē (16)
888. virumpi niṉṟu ētta māṭṭēṉ
viti ilēṉ mati oṉṟu illai
irumpupōl valiya neñcam
iṟai-iṟai urukum vaṇṇam
curumpu amar cōlai cūḻnta
araṅka mā kōyil koṇṭa
karumpiṉaik kaṇṭu koṇṭu eṉ
kaṇṇiṉai kaḷikkumāṟē (17)
889. iṉi tirait tivalai mōta
eṟiyum taṇ paravai mītē
taṉi kiṭantu aracu ceyyum
tāmaraikkaṇṇaṉ emmāṉ
kaṉi iruntaṉaiya cevvāyk
kaṇṇaṉaik kaṇṭa kaṇkaḷ
paṉi-arumpu utirumālō
eṉ ceykēṉ pāviyēṉē? (18)
890. kuṭaticai muṭiyai vaittuk
kuṇaticai pātam nīṭṭi
vaṭaticai piṉpu kāṭṭit
teṉticai ilaṅkai nōkkik
kaṭal-niṟak kaṭavuḷ entai
aravaṇait tuyilumā kaṇṭu
uṭal eṉakku urukumālō
eṉ ceykēṉ ulakattīrē? (19)
891. pāyum nīr araṅkan taṉṉuḷ
pāmpu-aṇaip paḷḷikoṇṭa
māyaṉār tiru naṉ mārvum
marakata-uruvum tōḷum
tūya tāmaraik kaṇkaḷum
tuvar-itaḻp pavaḷa-vāyum
āya cīr muṭiyum tēcum
aṭiyarōrkku akalal āmē? (20)
892. paṇiviṉāl maṉamatu oṉṟip
pavaḷa-vāy araṅkaṉārkkut
tuṇiviṉāl vāḻa māṭṭāt
tollai neñcē nī collāy
aṇiyiṉ ār cempoṉ āya
aruvarai aṉaiya kōyil
maṇi aṉār kiṭantavāṟṟai
maṉattiṉāl niṉaikkal āmē? (21)
893. pēciṟṟē pēcal allāl
perumai oṉṟu uṇaral ākātu
ācaṟṟār taṅkaṭku allāl
aṟiyal āvāṉum allaṉ
mācaṟṟār maṉattuḷāṉai
vaṇaṅki nām iruppatu allāl
pēcattāṉ āvatu uṇṭō?
pētai neñcē nī collāy (22)
894. kaṅkaiyiṟ puṉitam āya
kāviri naṭuvupāṭṭup
poṅkunīr parantu pāyum
pūmpoḻil araṅkan taṉṉuḷ
eṅkaḷ māl iṟaivaṉ īcaṉ
kiṭantatu ōr kiṭakkai kaṇṭum
eṅṅaṉam maṟantu vāḻkēṉ?
ēḻaiyēṉ ēḻaiyēṉē (23)
895. veḷḷa-nīr parantu pāyum
viri poḻil araṅkan taṉṉuḷ
kaḷvaṉār kiṭantavāṟum
kamala naṉ mukamum kaṇṭum
uḷḷamē valiyai pōlum
oruvaṉ eṉṟu uṇara māṭṭāy
kaḷḷamē kātal ceytu uṉ
kaḷḷattē kaḻikkiṉṟāyē (24)
896. kuḷittu mūṉṟu aṉalai ōmpum
kuṟikoḷ antaṇamai taṉṉai
oḷittiṭṭēṉ eṉkaṇ illai
niṉkaṇum pattaṉ allēṉ
kaḷippatu eṉ koṇṭu? nampī
kaṭalvaṇṇā kataṟukiṉṟēṉ
aḷittu eṉakku aruḷcey kaṇṭāy
araṅka mā nakaruḷāṉē (25)
897. pōtellām pōtu koṇṭu uṉ
poṉṉaṭi puṉaiya māṭṭēṉ
tītilā moḻikaḷ koṇṭu uṉ
tirukkuṇam ceppa māṭṭēṉ
kātalāl neñcam aṉpu
kalantilēṉ atu taṉṉālē
ētilēṉ araṅkarkku ellē
eṉ ceyvāṉ tōṉṟiṉēṉē? (26)
898. kuraṅkukaḷ malaiyai nūkkak
kuḷittut tām puraṇṭiṭṭu ōṭit
taraṅka nīr aṭaikkal uṟṟa
calam ilā aṇilum pōlēṉ
maraṅkaḷ pōl valiya neñca
vañcaṉēṉ neñcu taṉṉāl
araṅkaṉārkku āṭ ceyyātē
aḷiyattēṉ ayarkkiṉṟēṉē (27)
899. umparāl aṟiyal ākā
oḷiyuḷār āṉaikku ākic
cem pulāl uṇṭu vāḻum
mutalaimēl cīṟi vantār
nam param āyatu uṇṭē?
nāykaḷōm ciṟumai ōrā
empirāṟku āṭ ceyyātē
eṉ ceyvāṉ tōṉṟiṉēṉē (28)
900. ūr ilēṉ kāṇi illai
uṟavu maṟṟu oruvar illai
pāril niṉ pāta mūlam
paṟṟilēṉ parama mūrtti
kāroḷi vaṇṇaṉē eṉ
kaṇṇaṉē kataṟukiṉṟēṉ
ār uḷar kaḷaikaṇ? ammā
araṅka mā nakaruḷāṉē (29)
901. maṉattil ōr tūymai illai
vāyil ōr iṉcol illai
ciṉattiṉāl ceṟṟam nōkkit
tīviḷi viḷivaṉ vāḷā
puṉattuḻāy mālaiyāṉē
poṉṉi cūḻ tiruvaraṅkā
eṉakku iṉik kati eṉ collāy?
eṉṉai āḷuṭaiya kōvē (30)
902. tavattuḷār tammil allēṉ
taṉam paṭaittāril allēṉ
uvartta nīr pōla eṉtaṉ
uṟṟavarkku oṉṟum allēṉ
tuvartta cevvāyiṉārkkē
tuvakku aṟat turicaṉ āṉēṉ
avattamē piṟavi tantāy
araṅka mā nakaruḷāṉē (31)
903. ārttu vaṇṭu alampum cōlai
aṇi tiru araṅkan taṉṉuḷ
kārt tiraḷ aṉaiya mēṉik
kaṇṇaṉē uṉṉaik kāṇu
mārkkam oṉṟu aṟiyamāṭṭā
maṉicaril turicaṉāya
mūrkkaṉēṉ vantu niṉṟēṉ
mūrkkaṉēṉ mūrkkaṉēṉē (32)
904. mey ellām pōka viṭṭu
virikuḻalāriṟ paṭṭup
poy ellām potintu koṇṭa
pōḻkkaṉēṉ vantu niṉṟēṉ
aiyaṉē araṅkaṉē uṉ
aruḷ eṉṉum ācai taṉṉāl
poyyaṉēṉ vantu niṉṟēṉ
poyyaṉēṉ poyyaṉēṉē (33)
905. uḷḷattē uṟaiyum mālai
uḷḷuvāṉ uṇarvu oṉṟu illāk
kaḷḷattēṉ nāṉum toṇṭāyt
toṇṭukkē kōlam pūṇṭu
uḷḷuvār uḷḷiṟṟu ellām
uṭaṉ iruntu aṟiti eṉṟu
veḷkippōy eṉṉuḷḷē nāṉ
vilavu aṟac cirittiṭṭēṉē (34)
906. tāvi aṉṟu ulakam ellām
talaiviḷākkoṇṭa entāy
cēviyēṉ uṉṉai allāl
cikkeṉac ceṅkaṇ mālē
āviyē amutē eṉtaṉ
āruyir aṉaiya entāy
pāviyēṉ uṉṉai allāl
pāviyēṉ pāviyēṉē (35)
907. maḻaikku aṉṟu varai muṉ ēntum
maintaṉē matura āṟē
uḻaik kaṉṟē pōla nōkkam
uṭaiyavar valaiyuḷ paṭṭu
uḻaikkiṉṟēṟku eṉṉai nōkkātu
oḻivatē uṉṉai yaṉṟē
aḻaikkiṉṟēṉ ātimūrtti
araṅkamā nakaruḷāṉē (36)
908. teḷivilāk kalaṅkal nīr cūḻ
tiruvaraṅkattuḷ ōṅkum
oḷiyuḷār tāmē yaṉṟē
tantaiyum tāyum āvār?
eḷiyatu ōr aruḷum aṉṟē
eṉ tiṟattu? empirāṉār
aḷiyaṉ nam paiyal eṉṉār
ammavō koṭiyavāṟē (37)
909. mēm poruḷ pōka viṭṭu
meymmaiyai mika uṇarntu
ām paricu aṟintukoṇṭu
aimpulaṉ akattu aṭakkik
kāmpu aṟat talai ciraittu uṉ
kaṭaittalai iruntu vāḻum
cōmparai ukatti pōlum
cūḻ puṉal araṅkattāṉē (38)
910. aṭimaiyiṟ kuṭimai illā
ayal catuppētimāriṟ
kuṭimaiyiṟ kaṭaimai paṭṭa
kukkaril piṟapparēlum
muṭiyiṉil tuḷapam vaittāy
moy kaḻaṟku aṉpu ceyyum
aṭiyarai ukatti pōlum
araṅka mā nakaruḷāṉē 39
911. tirumaṟumārva niṉṉaic
cintaiyuḷ tikaḻa vaittu
maruviya maṉattar ākil
mā nilattu uyirkaḷ ellām
veruvu uṟak koṉṟu cuṭṭiṭṭu
īṭṭiya viṉaiyarēlum
aruviṉaip payaṉa tuyyār
araṅka mā nakaruḷāṉē (40)
912. vāṉuḷār aṟiyal ākā
vāṉavā eṉpar ākil
tēṉulām tuḷapa mālaic
ceṉṉiyāy eṉpar ākil
ūṉam āyiṉakaḷ ceyyum
ūṉakārakarkaḷēlum
pōṉakam ceyta cēṭam
taruvarēl puṉitam aṉṟē (41)
913. paḻutu ilā oḻukal-āṟṟup
pala catuppētimārkaḷ
iḻikulattavarkaḷēlum
em aṭiyārkaḷ ākil
toḻumiṉ nīr koṭumiṉ koṇmiṉ
eṉṟu niṉṉōṭum okka
vaḻipaṭa aruḷiṉāy pōl
matil-tiruvaraṅkattāṉē (42)
914. amara ōr aṅkam āṟum
vētam ōr nāṉkum ōtit
tamarkaḷiṟ talaivarāya
cāti-antaṇarkaḷēlum
numarkaḷaip paḻippar ākil
noṭippatu ōr aḷavil āṅkē
avarkaḷtām pulaiyar pōlum
araṅka mā nakaruḷāṉē (43)
915. peṇ ulām caṭaiyiṉāṉum
piramaṉum uṉṉaik kāṇpāṉ
eṇ ilā ūḻi ūḻi
tavam ceytār veḷki niṟpa
viṇ uḷār viyappa vantu
āṉaikku aṉṟu aruḷai īnta
kaṇṇaṟā uṉṉai eṉṉō?
kaḷaikaṇāk karutumāṟē (44)
916. vaḷa eḻum tavaḷa māṭa
maturai mā nakaran taṉṉuḷ
kavaḷa māl yāṉai koṉṟa
kaṇṇaṉai araṅka-mālait
tuḷavat toṇṭu āya tol cīrt
toṇṭaraṭip poṭi col
iḷaiya puṉ kavitaiyēlum
empirāṟku iṉiyavāṟē (45)
Tondaradippodi: Tiruppalli Eluchi – erwache, Herr von Arangam (917–926)
917. katiravaṉ kuṇaticaic cikaram vantu aṇaintāṉ
kaṉai iruḷ akaṉṟatu kālai am poḻutāy
matu virintu oḻukiṉa mā malar ellām
vāṉavar aracarkaḷ vantu vantu īṇṭi
etirticai niṟaintaṉar ivaroṭum pukunta
iruṅ kaḷiṟṟu īṭṭamum piṭiyoṭu muracum
atirtalil alai-kaṭal pōṉṟuḷatu eṅkum
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē (1)
918. koḻuṅkoṭi mullaiyiṉ koḻu malar aṇavik
kūrntatu kuṇa-ticai mārutam ituvō
eḻuntaṉa malar aṇaip paḷḷikoḷ aṉṉam
īṉpaṇi naṉainta tam iruñ ciṟaku utaṟi
viḻuṅkiya mutalaiyiṉ pilam purai pēḻvāy
veḷ eyiṟu uṟa ataṉ viṭattiṉukku aṉuṅki
aḻuṅkiya āṉaiyiṉ aruntuyar keṭutta
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē (2)
919. cuṭar-oḷi parantaṉa cūḻ ticai ellām
tuṉṉiya tārakai miṉṉoḷi curuṅkip
paṭar oḷi pacuttaṉaṉ paṉi mati ivaṉō
pāyiruḷ akaṉṟatu paim poḻiṟ kamukiṉ
maṭaliṭaik kīṟi vaṇ pāḷaikaḷ nāṟa
vaikaṟai kūrntatu mārutam ituvō
aṭal-oḷi tikaḻ taru tikiri am taṭakkai
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē (3)
920. mēṭṭu iḷa mētikaḷ taḷai viṭum āyarkaḷ
vēyṅkuḻal ōcaiyum viṭai maṇik kuralum
īṭṭiya icai ticai parantaṉa vayaluḷ
irintaṉa curumpiṉam ilaṅkaiyar kulattai
vāṭṭiya varicilai vāṉavar ēṟē
mā muṉi vēḷviyaik kāttu avapiratam
āṭṭiya aṭu tiṟal ayōtti em aracē
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē. (4)
921. pulampiṉa puṭkaḷum pūm poḻilkaḷiṉ vāy
pōyiṟṟuk kaṅkul pukuntatu pulari
kalantatu kuṇaticaik kaṉaikaṭal aravam
kaḷi vaṇṭu miḻaṟṟiya kalampakam puṉainta
alaṅkal am toṭaiyal koṇṭu aṭiyiṇai paṇivāṉ
amararkaḷ pukuntaṉar ātalil ammā
ilaṅkaiyarkōṉ vaḻipāṭu cey kōyil
emperumāṉ paḷḷi eḻuntaruḷāyē. (5)
922. iraviyar maṇi neṭun tēroṭum ivarō
iṟaiyavar patiṉoru viṭaiyarum ivarō
maruviya mayiliṉaṉ aṟumukaṉ ivaṉō
marutarum vacukkaḷum vantu vantu īṇṭi
puraviyoṭu āṭalum pāṭalum tērum
kumara-taṇṭam pukuntu īṇṭiya veḷḷam
aruvarai aṉaiya niṉ kōyil muṉ ivarō
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē (6)
923. antarattu amararkaḷ kūṭṭaṅkaḷ ivaiyō
aruntava muṉivarum marutarum ivarō
intiraṉ āṉaiyum tāṉum vantu ivaṉō
emperumāṉ uṉa kōyiliṉ vācal
cuntarar nerukka viccātarar nūkka
iyakkarum mayaṅkiṉar tiruvaṭi toḻuvāṉ
antaram pār iṭam illai maṟṟu ituvō
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē (7)
924. vampaviḻ vāṉavar vāyuṟai vaḻaṅka
māniti kapilai oṇ kaṇṇāṭi mutalā
emperumāṉ paṭimakkalam kāṇṭaṟku
ēṟpaṉa āyiṉa koṇṭu naṉ muṉivar
tumpuru nāratar pukuntaṉar ivarō
tōṉṟiṉaṉ iraviyum tulaṅku oḷi parappi
ampara talattiṉiṉṟu akalkiṉṟatu iruḷ pōy
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē (8)
925. ētam il taṇṇumai ekkam mattaḷi
yāḻ kuḻal muḻavamōṭu icai ticai keḻumi
kītaṅkaḷ pāṭiṉar kiṉṉarar keruṭarkaḷ
kentaruvar avar kaṅkuluḷ ellām
mātavar vāṉavar cāraṇar iyakkar
cittarum mayaṅkiṉar tiruvaṭi toḻuvāṉ
ātalil avarkku nāḷ-ōlakkam aruḷa
araṅkattammā paḷḷi eḻuntaruḷāyē. (9)
926. kaṭi-malark kamalaṅkaḷ malarntaṉa ivaiyō
katiravaṉ kaṉaikaṭal muḷaittaṉaṉ ivaṉō
tuṭiyiṭaiyār curi kuḻal piḻintu utaṟit
tukil uṭuttu ēṟiṉar cūḻ puṉal araṅkā
toṭai otta tuḷavamum kūṭaiyum polintu
tōṉṟiya tōḷ toṇṭaraṭippoṭi eṉṉum
aṭiyaṉai aḷiyaṉ eṉṟu aruḷi uṉ aṭiyārkku
āṭpaṭuttāy paḷḷi eḻuntaruḷāyē (10)
Tiruppan: Amalan Adipiran – die Schau der göttlichen Gestalt (927–936)
927. amalaṉ ātipirāṉ aṭiyārkku eṉṉai āṭpaṭutta
vimalaṉ viṇṇavarkōṉ viraiyār poḻil vēṅkaṭavaṉ
nimalaṉ niṉmalaṉ nīti vāṉavaṉ
nīḷ matil araṅkattu ammāṉ tiruk
kamala pātam vantu eṉ kaṇṇiṉ uḷḷaṉa okkiṉṟatē (1)
928. uvanta uḷḷattaṉāy ulakam aḷantu aṇṭam uṟa
nivanta nīḷ muṭiyaṉ aṉṟu nērnta nicācararaik
kavarnta veṅkaṇaik kākuttaṉ kaṭiyār
poḻil araṅkattu ammāṉ araic
civanta āṭaiyiṉ mēl ceṉṟatu ām eṉa cintaṉaiyē (2)
929. manti pāy vaṭa vēṅkaṭa mā malai vāṉavarkaḷ
canti ceyya niṉṟāṉ araṅkattu araviṉ aṇaiyāṉ
anti pōl niṟattu āṭaiyum ataṉ
mēl ayaṉaip paṭaittatu ōr eḻil
unti mēlatu aṉṟō aṭiyēṉ uḷḷattu iṉṉuyirē (3)
930. catura mā matil cūḻ ilaṅkaikku iṟaivaṉ talai pattu
utira ōṭṭi ōr veṅkaṇai uyttavaṉ ōtavaṇṇaṉ
matura mā vaṇṭu pāṭa mā mayil
āṭu araṅkattu ammāṉ tiru vayiṟṟu
utara pantam eṉ uḷḷattuḷ niṉṟu ulākiṉṟatē (4)
931. pāram āya paḻaviṉai paṟṟu aṟuttu eṉṉait taṉ
vāram ākki vaittāṉ vaittatu aṉṟi eṉ uḷ pukuntāṉ
kōra mātavam ceytaṉaṉ kol?
aṟiyēṉ araṅkattu ammāṉ tiru
āra mārvu atu aṉṟō aṭiyēṉai āṭkoṇṭatē (5)
932. tuṇṭa veṇ piṟaiyaṉ tuyar tīrttavaṉ añciṟaiya-
vaṇṭu vāḻ poḻil cūḻ araṅka nakar mēya appaṉ
aṇṭaraṇṭa pakiraṇṭattu oru
mā nilam eḻu māl varai muṟṟum
uṇṭa kaṇṭam kaṇṭīr aṭiyēṉai uyak koṇṭatē (6)
933. kaiyiṉ ār curi caṅku aṉa lāḻiyar nīḷ varaipōl
meyyaṉār tuḷapa viraiyār kamaḻ nīḷ muṭi em
aiyaṉār aṇi araṅkaṉār ara
viṉ aṇaimicai mēya māyaṉār
ceyya vāy aiyō eṉṉaic cintai kavarntatuvē (7)
934. pariyaṉ āki vanta avuṇaṉ uṭal kīṇṭa amararkku
ariya ātippirāṉ araṅkattu amalaṉ mukattuk
kariya ākip puṭai parantu
miḷirntu cevvari ōṭi nīṇṭa ap
periya āya kaṇkaḷ eṉṉaip pētaimai ceytaṉavē (8)
935. āla mā marattiṉ ilaimēl oru pālakaṉāy
ñālam ēḻum uṇṭāṉ araṅkattu araviṉ aṇaiyāṉ
kōla mā maṇi-āramum muttut
tāmamum muṭivu illatu ōr eḻil
nīla mēṉi aiyō niṟaikoṇṭatu eṉ neñciṉaiyē (9)
936. koṇṭalvaṇṇaṉaik kōvalaṉāy veṇṇey
uṇṭa vāyaṉ eṉ uḷḷam kavarntāṉai
aṇṭarkōṉ aṇi-araṅkaṉ eṉ amutiṉaik
kaṇṭa kaṇkaḷ maṟṟu oṉṟiṉaik kāṇāvē (10)
Madhurakavi: Kanninun Siruttambu – Hingabe an Nammalvar (937–947)
937. kaṇṇi nuṇ ciṟut tāmpiṉāl kaṭṭu uṇṇap
paṇṇiya peru māyaṉ eṉ appaṉil
naṇṇit teṉ kurukūr nampi eṉṟakkāl
aṇṇikkum amutu ūṟum eṉ nāvukkē (1)
938. nāviṉāl naviṟṟu iṉpam eytiṉēṉ
mēviṉēṉ avaṉ poṉṉaṭi meymmaiyē
tēvu maṟṟu aṟiyēṉ kurukūr nampi
pāviṉ iṉṉicai pāṭit tirivaṉē (2)
939. tiritantu ākilum tēvapirāṉ uṭaik
kariya kōlat tiruvuruk kāṇpaṉ nāṉ
periya vaṇ kurukūr nakar nampikku āḷ-
uriyaṉāy aṭiyēṉ peṟṟa naṉmaiyē (3)
940. naṉmaiyāl mikka nāṉmaṟaiyāḷarkaḷ
puṉmai ākak karutuvar ātalil
aṉṉaiyāy attaṉāy eṉṉai āṇṭiṭum
taṉmaiyāṉ caṭakōpaṉ eṉ nampiyē (4)
941. nampiṉēṉ piṟar naṉporuḷ taṉṉaiyum
nampiṉēṉ maṭavāraiyum muṉ elām
cempoṉ māṭat tiruk kurukūr nampikku
aṉpaṉāy aṭiyēṉ catirttēṉ iṉṟē (5)
942. iṉṟu toṭṭum eḻumaiyum empirāṉ
niṉṟu taṉ pukaḻ ētta aruḷiṉāṉ
kuṉṟa māṭat tiruk kurukūr nampi
eṉṟum eṉṉai ikaḻvu ilaṉ kāṇmiṉē (6)
943. kaṇṭu koṇṭu eṉṉaik kārimāṟap pirāṉ
paṇṭai val viṉai pāṟṟi aruḷiṉāṉ
eṇ ticaiyum aṟiya iyampukēṉ
oṇ tamiḻc caṭakōpaṉ aruḷaiyē (7)
944. aruḷ koṇṭāṭum aṭiyavar iṉpuṟa
aruḷiṉāṉ av aru maṟaiyiṉ poruḷ
aruḷkoṇṭu āyiram iṉ tamiḻ pāṭiṉāṉ
aruḷ kaṇṭīr iv ulakiṉil mikkatē (8)
945. mikka vētiyar vētattiṉ uṭporuḷ
niṟkap pāṭi eṉ neñcuḷ niṟuttiṉāṉ
takka cīrc caṭakōpaṉ eṉ nampikku āṭ-
pukka kātal aṭimaip payaṉ aṉṟē (9)
946. payaṉ aṉṟu ākilum pāṅku alar ākilum
ceyal naṉṟākat tiruttip paṇi koḷvāṉ
kuyil niṉṟu ār poḻil cūḻ kurukūr nampi
muyalkiṉṟēṉ avaṉ moy kaḻaṟku aṉpaiyē (10)
947. aṉpaṉ taṉṉai aṭaintavarkaṭku ellām
aṉpaṉ teṉ kurukūr nakar nampikku
aṉpaṉāy maturakavi coṉṉa col
nampuvār pati vaikuntam kāṇmiṉē (11)
Tamilischer Text: Verse 1–947
Grundlage: Project Madurai, tamilischer E-Text 621 für den ersten Werkblock, E-Text 622 für die Fortsetzung. Der Wortlaut bleibt einschließlich örtlicher Schwierigkeiten der Digitalisierung erhalten.
Tiruppallandu: Viele Jahre Heil! (1–12)
1. பல்லாண்டு பல்லாண்டு பல்லாயிரத்தாண்டு
பலகோடிநூறாயிரம்
மல்லாண்டதிண்தோள்மணிவண்ணா. உன்
செவ்வடிசெவ்விதிருக்காப்பு. (1)
2. அடியோமோடும் நின்னொடும் பிரிவு இன்றி
ஆயிரம் பல்லாண்டு
விடிவாய் நின் வல மார்வினில் வாழ்கின்ற
மங்கையும் பல்லாண்டு
வடிவார் சோதி வலத்து உறையும் சுடர்
ஆழியும் பல்லாண்டு
படைபோர் புக்கு முழங்கும் அப் பாஞ்ச
சன்னியமும் பல்லாண்டே (1)
3. வாழாட்பட்டு நின்றீர் உள்ளீரேல் வந்து
மண்ணும் மணமும் கொண்மின்
கூழாட்பட்டு நின்றீர்களை எங்கள்
குழுவினிற் புகுதலொட்டோம்
ஏழாட்காலும் பழிப்பு இலோம் நாங்கள்
இராக்கதர் வாழ் இலங்கை
பாழாள் ஆகப் படை பொருதானுக்குப்
பல்லாண்டு கூறுதுமே (2)
4. ஏடு நிலத்தில் இடுவதன் முன்னம் வந்து
எங்கள் குழாம் புகுந்து
கூடு மனம் உடையீர்கள் வரம்பு ஒழி
வந்து ஒல்லைக் கூடுமினோ
நாடும் நகரமும் நன்கு அறிய நமோ
நாராயணாய என்று
பாடு மனம் உடைப் பத்தருள்ளீர் வந்து
பல்லாண்டு கூறுமினே (3)
5. அண்டக் குலத்துக்கு அதிபதி ஆகி
அசுரர் இராக்கதரை
இண்டக் குலத்தை எடுத்துக் களைந்த
இருடிகேசன் தனக்கு
தொண்டக் குலத்தில் உள்ளீர் வந்து அடிதொழுது
ஆயிர நாமம் சொல்லிப்
பண்டைக் குலத்தைத் தவிர்ந்து பல்லாண்டு பல்
லாயிரத்தாண்டு என்மினே (4)
6. எந்தை தந்தை தந்தை தந்தை தம் மூத்தப்பன்
ஏழ்படிகால் தொடங்கி
வந்து வழிவழி ஆட்செய்கின்றோம் திரு
வோணத் திருவிழவில்
அந்தியம் போதில் அரியுரு ஆகி
அரியை அழித்தவனைப்
பந்தனை தீரப் பல்லாண்டு பல்லாயிரத்
தாண்டு என்று பாடுதுமே (5)
7. தீயிற் பொலிகின்ற செஞ்சுடர் ஆழி
திகழ் திருச்சக்கரத்தின்
கோயிற் பொறியாலே ஒற்றுண்டு நின்று
குடிகுடி ஆட்செய்கின்றோம்
மாயப் பொருபடை வாணனை ஆயிரந்
தோளும் பொழி குருதி
பாயச் சுழற்றிய ஆழி வல்லானுக்குப்
பல்லாண்டு கூறுதுமே (6)
8. நெய்யிடை நல்லதோர் சோறும் நியதமும்
அத்தாணிச் சேவகமும்
கை அடைக்காயும் கழுத்துக்குப் பூணொடு
காதுக்குக் குண்டலமும்
மெய்யிட நல்லதோர் சாந்தமும் தந்து என்னை
வெள்ளுயிர் ஆக்கவல்ல
பையுடை நாகப்பகைக் கொடியானுக்குப்
பல்லாண்டு கூறுவனே (7)
9. உடுத்துக் களைந்த நின் பீதக ஆடை
உடுத்து கலத்தது உண்டு
தொடுத்த துழாய்மலர்சூடிக் களைந்தன
சூடும் இத்தொண்டர்களோம்
விடுத்த திசைக் கருமம் திருத்தித் திரு
வோணத் திருவிழவில்
படுத்த பைந் நாகனைப் பள்ளி கொண்டானுக்குப்
பல்லாண்டு கூறுதுமே (8)
10. எந்நாள் எம்பெருமான் உன்தனக்கு அடி
யோம் என்று எழுத்துப்பட்ட
அந்நாளே அடியோங்கள் அடிக்குடில்
வீடுபெற்று உய்ந்தது காண்
செந்நாள் தோற்றித் திரு மதுரையிற்
சிலை குனித்து ஐந்தலைய
பைந்நாகத் தலைப் பாய்ந்தவனே உன்னைப்
பல்லாண்டு கூறுதுமே (9)
11. அல்வழக்கு ஒன்றும் இல்லா அணி கோட்டியர்
கோன் அபிமானதுங்கன்
செல்வனைப் போல திருமாலே நானும்
உனக்குப் பழ அடியேன்
நல் வகையால் நமோ நாராயணா என்று
நாமம் பல பரவி
பல் வகையாலும் பவித்திரனே உன்னைப்
பல்லாண்டு கூறுவனே (10)
12. பல்லாண்டு என்று பவித்திரனைப் பர
மேட்டியைச் சார்ங்கம் என்னும்
வில் ஆண்டான் தன்னை வில்லிபுத்தூர் விட்டு
சித்தன் விரும்பிய சொல்
நல் ஆண்டு என்று நவின்று உரைப்பார் நமோ
நாராயணாய என்று
பல்லாண்டும் பரமாத்மனைச் சூழ்ந்திருந்து
ஏத்துவர் பல்லாண்டே (11)
Periyalvar Tirumoli 1.1: Die Geburt Krishnas (13–22)
13. வண்ண மாடங்கள் சூழ் திருக்கோட்டியூர்க்
கண்ணன் கேசவன் நம்பி பிறந்தினில்
எண்ணெய் சுண்ணம் எதிரெதிர் தூவிடக்
கண்ணன் முற்றம் கலந்து அளறு ஆயிற்றே (1)
14. ஓடுவார் விழுவார் உகந்து ஆலிப்பார்
நாடுவார் நம்பிரான் எங்குத்தான் என்பார்
பாடுவார்களும் பல்பறை கொட்ட நின்று
ஆடுவார்களும் ஆயிற்று ஆய்ப்பாடியே (2)
15. பேணிச் சீர் உடைப் பிள்ளை பிறந்தினில்
காணத் தாம் புகுவார் புக்குப் போதுவார்
ஆண் ஒப்பார் இவன் நேர் இல்லை காண் திரு-
வோணத்தான் உலகு ஆளும் என்பார்களே (3)
16. உறியை முற்றத்து உருட்டி நின்று ஆடுவார்
நறுநெய் பால் தயிர் நன்றாகத் தூவுவார்
செறி மென் கூந்தல் அவிழத் திளைத்து எங்கும்
அறிவு அழிந்தனர் ஆய்ப்பாடி ஆயரே (4)
17. கொண்ட தாள் உறி கோலக் கொடுமழுத்
தண்டினர் பறியோலைச் சயனத்தர்
விண்ட முல்லையரும்பு அன்ன பல்லினர்
அண்டர் மிண்டிப் புகுந்து நெய்யாடினார் (5)
18. கையும் காலும் நிமிர்த்துக் கடார நீர்
பைய ஆட்டிப் பசுஞ் சிறு மஞ்சளால்
ஐய நா வழித்தாளுக்கு அங்காந்திட
வையம் ஏழும் கண்டாள் பிள்ளை வாயுளே (6)
19. வாயுள் வையகம் கண்ட மடநல்லார்
ஆயர் புத்திரன் அல்லன் அருந்தெய்வம்
பாய சீர் உடைப் பண்பு உடைப் பாலகன்
மாயன் என்று மகிழ்ந்தனர் மாதரே (7)
20. பத்து நாளும் கடந்த இரண்டாம் நாள்
எத் திசையும் சயமரம் கோடித்து
மத்த மா மலை தாங்கிய மைந்தனை
உத்தானம் செய்து உகந்தனர் ஆயரே (8)
21. கிடக்கில் தொட்டில் கிழிய உதைத்திடும்
எடுத்துக் கொள்ளில் மருங்கை இறுத்திடும்
ஒடுக்கிப் புல்கில் உதரத்தே பாய்ந்திடும்
மிடுக்கு இலாமையால் நான் மெலிந்தேன் நங்காய (9)
22. செந்நெல் ஆர் வயல் சூழ் திருக்கோட்டியூர்
மன்னு நாரணன் நம்பி பிறந்தமை
மின்னு நூல் விட்டுசித்தன் விரித்த இப்
பன்னு பாடல் வல்லார்க்கு இல்லை பாவமே (10)
1.2: Die Schönheit des Kindes – von den Füßen bis zum Haar (23–43)
23. சீதக் கடலுள் அமுது அன்ன தேவகி
கோதைக் குழலாள் அசோதைக்குப் போத்தந்த
பேதைக் குழவி பிடித்துச் சுவைத்து உண்ணும்
பாதக் கமலங்கள் காணீரே
பவள வாயீர் வந்து காணீரே (1)
24. முத்தும் மணியும் வயிரமும் நன்பொன்னும்
தத்திப் பதித்துத் தலைப்பெய்தாற் போல் எங்கும்
பத்து விரலும் மணிவண்ணன் பாதங்கள்
ஒத்திட்டு இருந்தவா காணீரே
ஒண்ணுதலீர் வந்து காணீரே (2)
25. பணைத்தோள் இள ஆய்ச்சி பால் பாய்ந்த கொங்கை
அணைத்து ஆர உண்டு கிடந்த இப் பிள்ளை
இணைக்காலில் வெள்ளித் தளை நின்று இலங்கும்
கணைக்கால் இருந்தவா காணீரே
காரிகையீர் வந்து காணீரே (3)
26. உழந்தாள் நறுநெய் ஒரோர் தடா உண்ண
இழந்தாள் எரிவினால் ஈர்த்து எழில் மத்தின்
பழந்தாம்பால் ஓச்ச பயத்தால் தவழ்ந்தான்
முழந்தாள் இருந்தவா காணீரே
முகிழ்முலையீர் வந்து காணீரே (4)
27. பிறங்கிய பேய்ச்சி முலை சுவைத்து உண்டிட்டு
உறங்குவான் போலே கிடந்த இப்பிள்ளை
மறம் கொள் இரணியன் மார்வை முன் கீண்டான்
குறங்குகளை வந்து காணீரே
குவிமுலையீர் வந்து காணீரே (5)
28. மத்தக் களிற்று வசுதேவர் தம்முடைச்
சித்தம் பிரியாத தேவகிதன் வயிற்றில்
அத்தத்தின் பத்தாம் நாள் தோன்றிய அச்சுதன்
முத்தம் இருந்தவா காணீரே
முகிழ்நகையீர் வந்து காணீரே (6)
29. இருங்கை மதகளிறு ஈர்க்கின்றவனைப்
பருங்கிப் பறித்துக்கொண்டு ஓடும் பரமன்தன்
நெருங்கு பவளமும் நேர்நாணும் முத்தும்
மருங்கும் இருந்தவா காணீரே
வாணுதலீர் வந்து காணீரே (7)
30. வந்த மதலைக் குழாத்தை வலிசெய்து
தந்தக் களிறு போல் தானே விளையாடும்
நந்தன் மதலைக்கு நன்றும் அழகிய
உந்தி இருந்தவா காணீரே
ஒளியிழையீர் வந்து காணீரே (8)
31. அதிருங் கடல்நிற வண்ணனை ஆய்ச்சி
மதுரமுலை ஊட்டி வஞ்சித்து வைத்துப்
பதறப் படாமே பழந் தாம்பால் ஆர்த்த
உதரம் இருந்தவா காணீரே
ஒளிவளையீர் வந்து காணீரே (9)
32. பெரு மா உரலிற் பிணிப்புண்டு இருந்து அங்கு
இரு மா மருதம் இறுத்த இப் பிள்ளை
குரு மா மணிப்பூண் குலாவித் திகழும்
திருமார்வு இருந்தவா காணீரே
சேயிழையீர் வந்து காணீரே (10)
33. நாள்கள் ஓர் நாலைந்து திங்கள் அளவிலே
தாளை நிமிர்த்துச் சகடத்தைச் சாடிப்போய்
வாள் கொள் வளைஎயிற்று ஆருயிர் வவ்வினான்
தோள்கள் இருந்தவா காணீரே
சுரிகுழலீர் வந்து காணீரே (11)
34. மைத் தடங்கண்ணி யசோதை வளர்க்கின்ற
செய்த்தலை நீல நிறத்துச் சிறுப்பிள்ளை
நெய்த்தலை நேமியும் சங்கும் நிலாவிய
கைத்தலங்கள் வந்து காணீரே
கனங்குழையீர் வந்து காணீரே (12)
35. வண்டு அமர் பூங்குழல் ஆய்ச்சி மகனாகக்
கொண்டு வளர்க்கின்ற கோவலக் குட்டற்கு
அண்டமும் நாடும் அடங்க விழுங்கிய
கண்டம் இருந்தவா காணீரே
காரிகையீர் வந்து காணீரே (13)
36. எம் தொண்டை வாய்ச் சிங்கம் வா என்று எடுத்துக்கொண்டு
அந் தொண்டை வாய் அமுது ஆதரித்து ஆய்ச்சியர்
தம் தொண்டை வாயால் தருக்கிப் பருகும் இச்
செந் தொண்டை வாய் வந்து காணீரே
சேயிழையீர் வந்து காணீரே (14)
37. நோக்கி யசோதை நுணுக்கிய மஞ்சளால்
நாக்கு வழித்து நீராட்டும் இந் நம்பிக்கு
வாக்கும் நயனமும் வாயும் முறுவலும்
மூக்கும் இருந்தவா காணீரே
மொய்குழலீர் வந்து காணீரே (15)
38. விண் கொள் அமரர்கள் வேதனை தீர முன்
மண் கொள் வசுதேவர்தம் மகனாய் வந்து
திண் கொள் அசுரரைத் தேய வளர்கின்றான்
கண்கள் இருந்தவா காணீரே
கனவளையீர் வந்து காணீரே (16)
39. பருவம் நிரம்பாமே பாரெல்லாம் உய்யத்
திருவின் வடிவு ஒக்கும் தேவகி பெற்ற
உருவு கரிய ஒளி மணிவண்ணன்
புருவம் இருந்தவா காணீரே
பூண்முலையீர் வந்து காணீரே (17)
40. மண்ணும் மலையும் கடலும் உலகு ஏழும்
உண்ணுந் திறத்து மகிழ்ந்து உண்ணும் பிள்ளைக்கு
வண்ணம் எழில்கொள் மகரக்குழை இவை
திண்ணம் இருந்தவா காணீரே
சேயிழையீர் வந்து காணீரே (18)
41. முற்றிலும் தூதையும் முன்கைமேல் பூவையும்
சிற்றில் இழைத்துத் திரிதருவோர்களைப்
பற்றிப் பறித்துக்கொண்டு ஓடும் பரமன்தன்
நெற்றி இருந்தவா காணீரே
நேரிழையீர் வந்து காணீரே (19)
42. அழகிய பைம்பொன்னின் கோல் அங்கைக் கொண்டு
கழல்கள் சதங்கை கலந்து எங்கும் ஆர்ப்ப
மழ கன்றினங்கள் மறித்துத் திரிவான்
குழல்கள் இருந்தவா காணீரே
குவிமுலையீர் வந்து காணீரே (20)
43. சுருப்பார் குழலி யசோதை முன் சொன்ன
திருப் பாதகேசத்தைத் தென்புதுவைப் பட்டன்
விருப்பால் உரைத்த இருபதோடு ஒன்றும்
உரைப்பார் போய் வைகுந்தத்து ஒன்றியிருப்பரே (21)
1.3: Das Wiegenlied (44–53)
44. மாணிக்கம் கட்டி வயிரம் இடை கட்டி
ஆணிப் பொன்னால் செய்த வண்ணச் சிறுத்தொட்டில்
பேணி உனக்குப் பிரமன் விடுதந்தான்
மாணிக் குறளனே தாலேலோ
வையம் அளந்தானே தாலேலோ (1)
45. உடையார் கனமணியோடு ஒண் மாதுளம்பூ
இடை விரவிக் கோத்த எழிற் தெழ்கினோடும்
விடை ஏறு காபாலி ஈசன் விடுதந்தான்
உடையாய் அழேல் அழேல் தாலேலோ
உலகம் அளந்தானே தாலேலோ (2)
46. என்தம்பிரானார் எழிற் திருமார்வற்குச்
சந்தம் அழகிய தாமரைத் தாளற்கு
இந்திரன் தானும் எழில் உடைக் கிண்கிணி
தந்து உவனாய் நின்றான் தாலேலோ
தாமரைக் கண்ணனே தாலேலோ (3)
47. சங்கின் வலம்புரியும் சேவடிக் கிண்கிணியும்
அங்கைச் சரிவளையும் நாணும் அரைத்தொடரும்
அங்கண் விசும்பில் அமரர்கள் போத்தந்தார்
செங்கண் கருமுகிலே தாலேலோ
தேவகி சிங்கமே தாலேலோ (4)
48. எழில் ஆர் திருமார்வுக்கு ஏற்கும் இவை என்று
அழகிய ஐம்படையும் ஆரமும் கொண்டு
வழு இல் கொடையான் வயிச்சிரவணன்
தொழுது உவனாய் நின்றான் தாலேலோ
தூமணி வண்ணனே தாலேலோ (5)
49. ஓதக் கடலின் ஒளிமுத்தின் ஆரமும்
சாதிப் பவளமும் சந்தச் சரிவளையும்
மா தக்க என்று வருணன் விடுதந்தான்
சோதிச் சுடர் முடியாய் தாலேலோ
சுந்தரத் தோளனே தாலேலோ (6)
50. கான் ஆர் நறுந்துழாய் கைசெய்த கண்ணியும்
வான் ஆர் செழுஞ்சோலைக் கற்பகத்தின் வாசிகையும்
தேன் ஆர் மலர்மேல் திருமங்கை போத்தந்தாள்
கோனே அழேல் அழேல் தாலேலோ
குடந்தைக் கிடந்தானே தாலேலோ (7)
51. கச்சொடு பொற்சுரிகை காம்பு கனகவளை
உச்சி மணிச்சுட்டி ஒண்தாள் நிரைப் பொற்பூ
அச்சுதனுக்கு என்று அவனியாள் போத்தந்தாள்
நச்சுமுலை உண்டாய் தாலேலோ
நாராயணா அழேல் தாலேலோ (8)
52. மெய் திமிரும் நானப் பொடியொடு மஞ்சளும்
செய்ய தடங்கண்ணுக்கு அஞ்சனமும் சிந்துரமும்
வெய்ய கலைப்பாகி கொண்டு உவளாய் நின்றாள்
ஐயா அழேல் அழேல் தாலேலோ
அரங்கத்து அணையானே தாலேலோ (9)
53. வஞ்சனையால் வந்த பேய்ச்சி முலை உண்ட
அஞ்சன வண்ணனை ஆய்ச்சி தாலாட்டிய
செஞ்சொல் மறையவர் சேர் புதுவைப் பட்டன் சொல்
எஞ்சாமை வல்லவர்க்கு இல்லை இடர்தானே (10)
1.4: Die Mutter ruft den Mond (54–63)
54. தன்முகத்துச் சுட்டி தூங்கத் தூங்கத் தவழ்ந்து போய்ப்
பொன்முகக் கிண்கிணி ஆர்ப்பப் புழுதி அளைகின்றான்
என்மகன் கோவிந்தன் கூத்தினை இள மா மதீ
நின்முகம் கண்ணுள ஆகில் நீ இங்கே நோக்கிப் போ (1)
55. என் சிறுக்குட்டன் எனக்கு ஒர் இன்னமுது எம்பிரான்
தன் சிறுக்கைகளால் காட்டிக் காட்டி அழைக்கின்றான்
அஞ்சன வண்ணனோடு ஆடல் ஆட உறுதியேல்
மஞ்சில் மறையாதே மா மதீ மகிழ்ந்து ஓடி வா (2)
56. சுற்றும் ஒளிவட்டம் சூழ்ந்து சோதி பரந்து எங்கும்
எத்தனை செய்யிலும் என்மகன் முகம் நேரொவ்வாய்
வித்தகன் வேங்கட வாணன் உன்னை விளிக்கின்ற
கைத்தலம் நோவாமே அம்புலீ கடிது ஓடி வா (3)
57. சக்கரக் கையன் தடங்கண்ணால் மலர விழித்து
ஒக்கலைமேல் இருந்து உன்னையே சுட்டிக் காட்டும் காண்
தக்கது அறிதியேல் சந்திரா சலம் செய்யாதே
மக்கட் பெறாத மலடன் அல்லையேல் வா கண்டாய் (4)
58. அழகிய வாயில் அமுத ஊறல் தெளிவுற
மழலை முற்றாத இளஞ்சொல்லால் உன்னைக் கூகின்றான்
குழகன் சிரீதரன் கூவக் கூவ நீ போதியேல்
புழையில ஆகாதே நின்செவி புகர் மா மதீ (5)
59. தண்டொடு சக்கரம் சார்ங்கம் ஏந்தும் தடக்கையன்
கண் துயில்கொள்ளக் கருதிக் கொட்டாவி கொள்கின்றான்
உண்ட முலைப்பால் அறா கண்டாய் உறங் காவிடில்
விண்தனில் மன்னிய மா மதீ விரைந்து ஓடி வா (6)
60. பாலகன் என்று பரிபவம் செய்யேல் பண்டு ஓர் நாள்
ஆலின் இலை வளர்ந்த சிறுக்கன் அவன் இவன்
மேல் எழப் பாய்ந்து பிடித்துக்கொள்ளும் வெகுளுமேல்
மாலை மதியாதே மா மதீ மகிழ்ந்து ஓடி வா (7)
61. சிறியன் என்று என் இளஞ் சிங்கத்தை இகழேல் கண்டாய்
சிறுமையின் வார்த்தையை மாவலியிடைச் சென்று கேள்
சிறுமைப் பிழை கொள்ளில் நீயும் உன் தேவைக்கு உரியை காண்
நிறைமதீ நெடுமால் விரைந்து உன்னைக் கூகின்றான் (8)
62. தாழியில் வெண்ணெய் தடங்கை ஆர விழுங்கிய
பேழை வயிற்று எம்பிரான் கண்டாய் உன்னைக் கூகின்றான்
ஆழிகொண்டு உன்னை எறியும் ஐயுறவு இல்லை காண்
வாழ உறுதியேல் மா மதீ மகிழ்ந்து ஓடி வா (9)
63. மைத்தடங் கண்ணி யசோதை தன்மகனுக்கு இவை
ஒத்தன சொல்லி உரைத்த மாற்றம் ஒளிபுத்தூர்
வித்தகன் விட்டுசித்தன் விரித்த தமிழ் இவை
எத்தனையும் சொல்ல வல்லவர்க்கு இடர் இல்லையே (10)
1.5: Das Sengirai-Spiel (64–74)
64. உய்ய உலகு படைத்து உண்ட மணிவயிறா
ஊழிதொறு ஊழி பல ஆலின் இலையதன்மேல்
பைய உயோகு-துயில் கொண்ட பரம்பரனே
பங்கய நீள் நயனத்து அஞ்சன மேனியனே
செய்யவள் நின் அகலம் சேமம் எனக் கருதி
செல்வு பொலி மகரக் காது திகழ்ந்து இலக
ஐய எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (1)
65. கோளரியின் உருவங் கொண்டு அவுணன் உடலம்
குருதி குழம்பி எழ கூர் உகிரால் குடைவாய்
மீள அவன்மகனை மெய்ம்மை கொளக் கருதி
மேலை அமரர்பதி மிக்கு வெகுண்டு வரக்
காள நன் மேகமவை கல்லொடு கால் பொழியக்
கருதி வரை குடையாக் காலிகள் காப்பவனே
ஆள எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (2)
66. நம்முடை நாயகனே நான்மறையின் பொருளே
நாவியுள் நற்கமல நான்முகனுக்கு ஒருகால்
தம்மனை ஆனவனே தரணி தலமுழுதும்
தாரகையின் உலகும் தடவி அதன் புறமும்
விம்ம வளர்ந்தவனே வேழமும் ஏழ் விடையும்
விரவிய வேலைதனுள் வென்று வருமவனே
அம்ம எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (3)
67. வானவர்தாம் மகிழ வன் சகடம் உருள
வஞ்ச முலைப்பேயின் நஞ்சம் அது உண்டவனே
கானக வல் விளவின் காய் உதிரக் கருதிக்
கன்று அது கொண்டு எறியும் கருநிற என்கன்றே
தேனுகனும் முரனும் திண்திறல் வெந்நரகன்
என்பவர் தாம் மடியச் செரு அதிரச் செல்லும்
ஆனை எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (4)
68. மத்து அளவுந் தயிரும் வார்குழல் நன்மடவார்
வைத்தன நெய் களவால் வாரி விழுங்கி ஒருங்கு
ஒத்த இணைமருதம் உன்னிய வந்தவரை
ஊரு கரத்தினொடும் உந்திய வெந்திறலோய்
முத்தின் இளமுறுவல் முற்ற வருவதன்முன்
முன்ன முகத்து அணிஆர் மொய்குழல்கள் அலைய
அத்த எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (5)
69. காய மலர்நிறவா கருமுகில் போல் உருவா
கானக மா மடுவிற் காளியன் உச்சியிலே
தூய நடம் பயிலும் சுந்தர என்சிறுவா
துங்க மதக்கரியின் கொம்பு பறித்தவனே
ஆயம் அறிந்து பொருவான் எதிர்வந்த மல்லை
அந்தரம் இன்றி அழித்து ஆடிய தாளிணையாய்
ஆய எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (6)
70. துப்பு உடை ஆயர்கள் தம் சொல் வழுவாது ஒருகால்
தூய கருங்குழல் நற் தோகைமயில் அனைய
நப்பினைதன் திறமா நல் விடை ஏழ் அவிய
நல்ல திறல் உடைய நாதனும் ஆனவனே
தப்பின பிள்ளைகளைத் தனமிகு சோதிபுகத்
தனி ஒரு தேர் கடவித்தாயொடு கூட்டிய என்
அப்ப எனக்கு ஒருகால் ஆடுக செங்கீரை
ஆயர்கள் போரேறே ஆடுக ஆடுகவே (7)
71. உன்னையும் ஒக்கலையிற் கொண்டு தம் இல் மருவி
உன்னொடு தங்கள் கருத்து ஆயின செய்து வரும்
கன்னியரும் மகிழ கண்டவர் கண்குளிர
கற்றவர் தெற்றிவர பெற்ற எனக்கு அருளி
மன்னு குறுங்குடியாய் வெள்ளறையாய் மதில் சூழ்
சோலைமலைக்கு அரசே கண்ணபுரத்து அமுதே
என் அவலம் களைவாய் ஆடுக செங்கீரை
ஏழ் உலகும் உடையாய் ஆடுக ஆடுகவே (8)
72. பாலொடு நெய் தயிர் ஒண் சாந்தொடு சண்பகமும்
பங்கயம் நல்ல கருப்பூரமும் நாறி வர
கோல நறும்பவளச் செந்துவர் வாயினிடைக்
கோமள வெள்ளிமுளை போல் சில பல் இலக
நீல நிறத்து அழகார் ஐம்படையின் நடுவே
நின் கனிவாய் அமுதம் இற்று முறிந்து விழ
ஏலும் மறைப்பொருளே ஆடுக செங்கீரை
ஏழ் உலகும் உடையாய் ஆடுக ஆடுகவே (9)
73. செங்கமலக் கழலிற் சிற்றிதழ் போல் விரலிற்
சேர் திகழ் ஆழிகளும் கிண்கிணியும் அரையிற்
தங்கிய பொன்வடமும் தாள நன் மாதுளையின்
பூவொடு பொன்மணியும் மோதிரமும் கிறியும்
மங்கல ஐம்படையும் தோள்வளையும் குழையும்
மகரமும் வாளிகளும் சுட்டியும் ஒத்து இலக
எங்கள் குடிக்கு அரசே ஆடுக செங்கீரை
ஏழ் உலகும் உடையாய் ஆடுக ஆடுகவே (10)
74. அன்னமும் மின் உருவும் ஆளரியும் குறளும்
ஆமையும் ஆனவனே ஆயர்கள் நாயகனே
என் அவலம் களைவாய் ஆடுக செங்கீரை
ஏழ் உலகும் உடையாய் ஆடுக ஆடுக என்று
அன்னநடை மடவாள் அசோதை உகந்த பரிசு
ஆன புகழ்ப் புதுவைப் பட்டன் உரைத்த தமிழ்
இன்னிசை மாலைகள் இப் பத்தும் வல்லார் உலகில்
எண்திசையும் புகழ் மிக்கு இன்பம் அது எய்துவரே (11)
1.6: Klatsche in die Hände! (75–85)
75. மாணிக்கக் கிண்கிணி ஆர்ப்ப மருங்கின் மேல்
ஆணிப் பொன்னாற் செய்த ஆய்பொன் உடை மணி
பேணி பவளவாய் முத்துஇலங்க பண்டு
காணி கொண்ட கைகளால் சப்பாணி
கருங்குழற் குட்டனே சப்பாணி (1)
76. பொன் அரைநாணொடு மாணிக்கக் கிண்கிணி
தன் அரை ஆட தனிச் சுட்டி தாழ்ந்து ஆட
என் அரை மேல்நின்று இழிந்து உங்கள் ஆயர்தம்
மன் அரைமேல் கொட்டாய் சப்பாணி
மாயவனே கொட்டாய் சப்பாணி (2)
77. பல் மணி முத்து இன்பவளம் பதித்தன்ன
என் மணிவண்ணன் இலங்கு பொற் தோட்டின் மேல்
நின் மணிவாய் முத்து இலங்க நின் அம்மைதன்
அம்மணி மேல் கொட்டாய் சப்பாணி
ஆழியங் கையனே சப்பாணி (3)
78. தூ நிலாமுற்றத்தே போந்து விளையாட
வான் நிலா அம்புலீ சந்திரா வா என்று
நீ நிலா நிற் புகழாநின்ற ஆயர்தம்
கோ நிலாவ கொட்டாய் சப்பாணி
குடந்தைக் கிடந்தானே சப்பாணி (4)
79. புட்டியிற் சேறும் புழுதியும் கொண்டுவந்து
அட்டி அமுக்கி அகம் புக்கு அறியாமே
சட்டித் தயிரும் தடாவினில் வெண்ணெயும் உண்
பட்டிக் கன்றே கொட்டாய் சப்பாணி
பற்பநாபா கொட்டாய் சப்பாணி (5)
80. தாரித்து நூற்றுவர் தந்தை சொற் கொள்ளாது
போர் உய்த்து வந்து புகுந்தவர் மண் ஆளப்
பாரித்த மன்னர் படப் பஞ்சவர்க்கு அன்று
தேர் உய்த்த கைகளால் சப்பாணி
தேவகி சிங்கமே சப்பாணி (6)
81. பரந்திட்டு நின்ற படுகடல் தன்னை
இரந்திட்ட கைம்மேல் எறிதிரை மோதக்
கரந்திட்டு நின்ற கடலைக் கலங்கச்
சரந் தொட்ட கைகளால் சப்பாணி
சார்ங்க விற்கையனே சப்பாணி (7)
82. குரக்கு இனத்தாலே குரைகடல் தன்னை
நெருக்கி அணை கட்டி நீள் நீர் இலங்கை
அரக்கர் அவிய அடு கணையாலே
நெருக்கிய கைகளால் சப்பாணி
நேமியங் கையனே சப்பாணி (8)
83. அளந்து இட்ட தூணை அவன் தட்ட ஆங்கே
வளர்ந்திட்டு வாள் உகிர்ச் சிங்க உருவாய்
உளந் தொட்டு இரணியன் ஒண்மார்வு அகலம்
பிளந்திட்ட கைகளால் சப்பாணி
பேய் முலை உண்டானே சப்பாணி (9)
84. அடைந்திட்டு அமரர்கள் ஆழ்கடல் தன்னை
மிடைந்திட்டு மந்தரம் மத்தாக நாட்டி
வடம் சுற்றி வாசுகி வன்கயிறு ஆகக்
கடைந்திட்ட கைகளால் சப்பாணி
கார்முகில் வண்ணனே சப்பாணி (10)
85. ஆட்கொள்ளத் தோன்றிய ஆயர்தம் கோவினை
நாட்கமழ் பூம்பொழில் வில்லிபுத்தூர்ப் பட்டன்
வேட்கையால் சொன்ன சப்பாணி ஈரைந்தும்
வேட்கையினால் சொல்லுவார் வினை போதுமே (11)
1.7: Die ersten Schritte (86–96)
86. தொடர் சங்கிலிகை சலார்-பிலார் என்னத்
தூங்கு பொன்மணி ஒலிப்பப்
படு மும்மதப் புனல் சோர வாரணம்
பைய நின்று ஊர்வது போல்
உடன் கூடிக் கிண்கிணி ஆரவாரிப்ப
உடை மணி பறை கறங்க
தடந் தாளிணை கொண்டு சார்ங்கபாணி
தளர்நடை நடவானோ (1)
87. செக்கரிடை நுனிக்கொம்பிற் தோன்றும்
சிறுபிறை முளைப் போல
நக்க செந் துவர்வாய்த் திண்ணை மீதே
நளிர் வெண்பல் முளை இலக
அக்குவடம் உடுத்து ஆமைத்தாலி
பூண்ட அனந்தசயனன்
தக்க மா மணிவண்ணன் வாசுதேவன்
தளர்நடை நடவானோ (2)
88. மின்னுக் கொடியும் ஓர் வெண் திங்களும்
சூழ் பரிவேடமுமாய்ப்
பின்னற் துலங்கும் அரசிலையும்
பீதகச் சிற்றாடையொடும்
மின்னிற் பொலிந்த ஓர் கார்முகில் போலக்
கழுத்தினிற் காறையொடும்
தன்னிற் பொலிந்த இருடிகேசன்
தளர்நடை நடவானோ (3)
89. கன்னற் குடம் திறந்தால் ஒத்து ஊறிக்
கணகண சிரித்து உவந்து
முன் வந்து நின்று முத்தம் தரும் என்
முகில்வண்ணன் திருமார்வன்
தன்னைப் பெற்றேற்குத் தன்வாய் அமுதம்
தந்து என்னைத் தளிர்ப்பிக்கின்றான்
தன் எற்று மாற்றலர் தலைகள் மீதே
தளர்நடை நடவானோ (4)
90. முன் நல் ஓர் வெள்ளிப் பெருமலைக் குட்டன்
மொடுமொடு விரைந்து ஓடப்
பின்னைத் தொடர்ந்தது ஓர் கருமலைக் குட்டன்
பெயர்ந்து அடியிடுவது போல்
பன்னி உலகம் பரவி ஓவாப் புகழ்ப்
பலதேவன் என்னும்
தன் நம்பி ஓடப் பின் கூடச் செல்வான்
தளர்நடை நடவானோ (5)
91. ஒரு காலிற் சங்கு ஒரு காலிற் சக்கரம்
உள்ளடி பொறித்து அமைந்த
இரு காலுங் கொண்டு அங்கு அங்கு எழுதினாற்போல்
இலச்சினை பட நடந்து
பெருகாநின்ற இன்ப-வெள்ளத்தின்மேல்
பின்னையும் பெய்து பெய்து
தரு கார்க் கடல்வண்ணன் காமர் தாதை
தளர்நடை நடவானோ (6)
92. படர் பங்கைய மலர்வாய் நெகிழப்
பனி படு சிறுதுளி போல்
இடங் கொண்ட செவ்வாய் ஊறி ஊறி
இற்று இற்று வீழநின்று
கடுஞ் சேக் கழுத்தின் மணிக்குரல் போல்
உடை மணி கணகணென
தடந் தாளிணை கொண்டு சாரங்கபாணி
தளர்நடை நடவானோ (7)
93. பக்கம் கருஞ் சிறுப்பாறை மீதே
அருவிகள் பகர்ந்தனைய
அக்குவடம் இழிந்து ஏறித் தாழ
அணி அல்குல் புடை பெயர
மக்கள் உலகினிற் பெய்து அறியா
மணிக் குழவி உருவின்
தக்க மா மணிவண்ணன் வாசுதேவன்
தளர்நடை நடவானோ (8)
94. வெண் புழுதி மேற் பெய்துகொண்டு அளைந்தது ஓர்
வேழத்தின் கருங்கன்று போல்
தெண் புழுதியாடி திரிவிக்கிரமன்
சிறு புகர்பட வியர்த்து
ஒண் போது அலர்கமலச் சிறுக்கால் உறைத்து
ஒன்றும் நோவாமே
தண் போது கொண்ட தவிசின் மீதே
தளர்நடை நடவானோ (9)
95. திரை நீர்ச் சந்திர மண்டலம் போலச்
செங்கண்மால் கேசவன் தன்
திரு நீர் முகத்துத் துலங்கு சுட்டி
திகழ்ந்து எங்கும் புடைபெயர
பெரு நீர்த் திரை எழு கங்கையிலும்
பெரியதோர் தீர்த்த பலம்
தரு நீர்ச் சிறுச்சண்ணம் துள்ளம் சோரத்
தளர்நடை நடவானோ (10)
96. ஆயர் குலத்தினில் வந்து தோன்றிய
அஞ்சனவண்ணன் தன்னைத்
தாயர் மகிழ ஒன்னார் தளரத்
தளர்நடை நடந்ததனை
வேயர் புகழ் விட்டுசித்தன் சீரால்
விரித்தன உரைக்கவல்லார்
மாயன் மணிவண்ணன் தாள் பணியும்
மக்களைப் பெறுவர்களே (11)
1.8: Komm in meine Arme! (97–107)
97. பொன் இயல் கிண்கிணி சுட்டி புறங் கட்டித்
தன் இயல் ஓசை சலன்-சலன் என்றிட
மின் இயல் மேகம் விரைந்து எதிர் வந்தாற்போல்
என் இடைக்கு ஓட்டரா அச்சோ அச்சோ
எம்பெருமான் வாராய் அச்சோ அச்சோ (1)
98. செங்கமலப் பூவிற் தேன் உண்ணும் வண்டே போல்
பங்கிகள் வந்து உன் பவளவாய் மொய்ப்ப
சங்கு வில் வாள் தண்டு சக்கரம் ஏந்திய
அங்கைகளாலே வந்து அச்சோ அச்சோ
ஆரத் தழுவாய் வந்து அச்சோ அச்சோ (2)
99. பஞ்சவர் தூதனாய்ப் பாரதம் கைசெய்து
நஞ்சு உமிழ் நாகம் கிடந்த நற் பொய்கை புக்கு
அஞ்சப் பணத்தின்மேல் பாய்ந்திட்டு அருள்செய்த
அஞ்சனவண்ணனே அச்சோ அச்சோ
ஆயர் பெருமானே அச்சோ அச்சோ (3)
100. நாறிய சாந்தம் நமக்கு இறை நல்கு என்னத்
தேறி அவளும் திருவுடம்பிற் பூச
ஊறிய கூனினை உள்ளே ஒடுங்க அன்று
ஏற உருவினாய் அச்சோ அச்சோ
எம்பெருமான் வாராய் அச்சோ அச்சோ (4)
101. கழல் மன்னர் சூழக் கதிர் போல் விளங்கி
எழலுற்று மீண்டே இருந்து உன்னை நோக்கும்
சுழலை பெரிது உடைத் துச்சோதனனை
அழல விழித்தானே அச்சோ அச்சோ
ஆழி அங் கையனே அச்சோ அச்சோ (5)
102. போர் ஒக்கப் பண்ணி இப் பூமிப்பொறை தீர்ப்பான்
தேர் ஒக்க ஊர்ந்தாய் செழுந்தார் விசயற்காய்
கார் ஒக்கு மேனிக் கரும் பெருங் கண்ணனே
ஆரத் தழுவாய் வந்து அச்சோ அச்சோ
ஆயர்கள் போரேறே அச்சோ அச்சோ (6)
103. மிக்க பெரும்புகழ் மாவலி வேள்வியிற்
தக்கது இது அன்று என்று தானம் விலக்கிய
சுக்கிரன் கண்ணைத் துரும்பாற் கிளறிய
சக்கரக் கையனே அச்சோ அச்சோ
சங்கம் இடத்தானே அச்சோ அச்சோ (7)
104. என் இது மாயம்? என் அப்பன் அறிந்திலன்
முன்னைய வண்ணமே கொண்டு அளவாய் என்ன
மன்னு நமுசியை வானிற் சுழற்றிய
மின்னு முடியனே அச்சோ அச்சோ
வேங்கடவாணனே அச்சோ அச்சோ (8)
105. கண்ட கடலும் மலையும் உலகு ஏழும்
முண்டத்துக்கு ஆற்றா முகில்வண்ணா ஓ என்று
இண்டைச் சடைமுடி ஈசன் இரக்கொள்ள
மண்டை நிறைத்தானே அச்சோ அச்சோ
மார்வில் மறுவனே அச்சோ அச்சோ (9)
106. துன்னிய பேரிருள் சூழ்ந்து உலகை மூட
மன்னிய நான்மறை முற்றும் மறைந்திடப்
பின் இவ் உலகினில் பேரிருள் நீங்க அன்று
அன்னமது ஆனானே அச்சோ அச்சோ
அருமறை தந்தானே அச்சோ அச்சோ (10)
107. நச்சுவார் முன் நிற்கும் நாராயணன் தன்னை
அச்சோ வருக என்று ஆய்ச்சி உரைத்தன
மச்சு அணி மாடப் புதுவைக்கோன் பட்டன் சொல்
நிச்சலும் பாடுவார் நீள் விசும்பு ஆள்வரே (11)
1.9: Er umarmt mich von hinten (108–117)
108. வட்டு நடுவே வளர்கின்ற மாணிக்க-
மொட்டு நுனையில் முளைக்கின்ற முத்தே போல்
சொட்டுச் சொட்டு என்னத் துளிக்கத் துளிக்க என்
குட்டன் வந்து என்னைப் புறம்புல்குவான்
கோவிந்தன் என்னைப் புறம்புல்குவான் (1)
109. கிண்கிணி கட்டிக் கிறி கட்டிக் கையினிற்
கங்கணம் இட்டுக் கழுத்திற் தொடர் கட்டித்
தன் கணத்தாலே சதிரா நடந்து வந்து
என் கண்ணன் என்னைப் புறம்புல்குவான்
எம்பிரான் என்னைப் புறம்புல்குவான் (2)
110. கத்தக் கதித்துக் கிடந்த பெருஞ்செல்வம்
ஒத்துப் பொருந்திக்கொண்டு உண்ணாது மண் ஆள்வான்
கொத்துத் தலைவன் குடிகெடத் தோன்றிய
அத்தன் வந்து என்னைப் புறம்புல்குவான்
ஆயர்கள் ஏறு என் புறம்புல்குவான் (3)
111. நாந்தகம் ஏந்திய நம்பி சரண் என்று
தாழ்ந்த தனஞ்சயற்கு ஆகி தரணியில்
வேந்தர்கள் உட்க விசயன் மணித் திண்தேர்
ஊர்ந்தவன் என்னைப் புறம்புல்குவான்
உம்பர்கோன் என்னைப் புறம்புல்குவான் (4)
112. வெண்கலப் பத்திரம் கட்டி விளையாடிக்
கண் பல பெய்த கருந்தழைக் காவின் கீழ்ப்
பண் பல பாடிப் பல்லாண்டு இசைப்ப பண்டு
மண் பல கொண்டான் புறம்புல்குவான்
வாமனன் என்னைப் புறம்புல்குவான் (5)
113. சத்திரம் ஏந்தித் தனி ஒரு மாணியாய்
உத்தர வேதியில் நின்ற ஒருவனைக்
கத்திரியர் காணக் காணி முற்றும் கொண்ட
பத்திராகாரன் புறம்புல்குவான்
பார் அளந்தான் என் புறம்புல்குவான் (6)
114. பொத்த உரலைக் கவிழ்த்து அதன்மேல் ஏறி
தித்தித்த பாலும் தடாவினில் வெண்ணெயும்
மெத்தத் திருவயிறு ஆர விழுங்கிய
அத்தன் வந்து என்னைப் புறம்புல்குவான்
ஆழியான் என்னைப் புறம்புல்குவான் (7)
115. மூத்தவை காண முது மணற்குன்று ஏறிக்
கூத்து உவந்து ஆடிக் குழலால் இசை பாடி
வாய்த்த மறையோர் வணங்க இமையவர்
ஏத்த வந்து என்னைப் புறம்புல்குவான்
எம்பிரான் என்னைப் புறம்புல்குவான் (8)
116. கற்பகக் காவு கருதிய காதலிக்கு
இப்பொழுது ஈவன் என்று இந்திரன் காவினில்
நிற்பன செய்து நிலாத் திகழ் முற்றத்துள்
உய்த்தவன் என்னைப் புறம்புல்குவான்
உம்பர்கோன் என்னைப் புறம்புல்குவான் (9)
117. ஆய்ச்சி அன்று ஆழிப் பிரான் புறம்புல்கிய
வேய்த் தடந்தோளி சொல் விட்டுசித்தன் மகிழ்ந்து
ஈத்த தமிழ் இவை ஈரைந்தும் வல்லவர்
வாய்த்த நன்மக்களைப் பெற்று மகிழ்வரே (10)
2.1: Das Guck-guck-Spiel (118–127)
118. மெச்சு ஊது சங்கம் இடத்தான் நல் வேய் ஊதி
பொய்ச் சூதிற் தோற்ற பொறை உடை மன்னர்க்காய்
பத்து ஊர் பெறாது அன்று பாரதம் கைசெய்த
அத் தூதன் அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (1)
119. மலை புரை தோள் மன்னவரும் மாரதரும் மற்றும்
பலர் குலைய நூற்றுவரும் பட்டழிய பார்த்தன்
சிலை வளையத் திண்தேர்மேல் முன்நின்ற செங்கண்
அலவலை வந்து அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (2)
120. காயும் நீர் புக்குக் கடம்பு ஏறி காளியன்
தீய பணத்திற் சிலம்பு ஆர்க்கப் பாய்ந்து ஆடி
வேயின் குழல் ஊதி வித்தகனாய் நின்ற
ஆயன் வந்து அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (3)
121. இருட்டிற் பிறந்து போய் ஏழை வல் ஆயர்
மருட்டைத் தவிர்ப்பித்து வன் கஞ்சன் மாளப்
புரட்டி அந்நாள் எங்கள் பூம்பட்டுக் கொண்ட
அரட்டன் வந்து அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (4)
122. சேப் பூண்ட சாடு சிதறித் திருடி நெய்க்கு
ஆப்பூண்டு நந்தன் மனைவி கடை தாம்பால்
சோப்பூண்டு துள்ளித் துடிக்கத் துடிக்க அன்று
ஆப்பூண்டான் அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (5)
123. செப்பு இள மென்முலைத் தேவகி நங்கைக்குச்
சொப்படத் தோன்றி தொறுப்பாடியோம் வைத்த
துப்பமும் பாலும் தயிரும் விழுங்கிய
அப்பன் வந்து அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (6)
124. தத்துக் கொண்டாள் கொலோ? தானே பெற்றாள் கொலோ?
சித்தம் அனையாள் அசோதை இளஞ்சிங்கம்
கொத்து ஆர் கருங்குழற் கோபால கோளரி
அத்தன் வந்து அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (7)
125. கொங்கை வன் கூனிசொற் கொண்டு குவலயத்
துங்கக் கரியும் பரியும் இராச்சியமும்
எங்கும் பரதற்கு அருளி வன்கான் அடை
அங் கண்ணன் அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (8)
126. பதக முதலைவாய்ப் பட்ட களிறு
கதறிக் கைகூப்பி என் கண்ணா கண்ணா என்ன
உதவப் புள் ஊர்ந்து அங்கு உறுதுயர் தீர்த்த
அதகன் வந்து அப்பூச்சி காட்டுகின்றான்
அம்மனே அப்பூச்சி காட்டுகின்றான் (9)
127. வல்லாள் இலங்கை மலங்கச் சரந் துரந்த
வில்லாளனை விட்டுசித்தன் விரித்த
சொல் ஆர்ந்த அப்பூச்சிப் பாடல் இவை பத்தும்
வல்லார் போய் வைகுந்தம் மன்னி இருப்பரே (10)
Periyalvar Tirumoli 2.2: Die Einladung zum Trinken (128–138)
128. அரவு அணையாய் ஆயர் ஏறே
அம்மம் உண்ணத் துயிலெழாயே
இரவும் உண்ணாது உறங்கி நீ போய்
இன்றும் உச்சி கொண்டதாலோ
வரவுங் காணேன்;வயிறு அசைந்தாய்
வன முலைகள் சோர்ந்து பாயத்
திரு உடைய வாய்மடுத்துத்
திளைத்து உதைத்துப் பருகிடாயே (1)
129. வைத்த நெய்யும் காய்ந்த பாலும்
வடி தயிரும் நறு வெண்ணெயும்
இத்தனையும் பெற்றறியேன்
எம்பிரான் நீ பிறந்த பின்னை
எத்தனையும் செய்யப் பெற்றாய்;
ஏதும் செய்யேன் கதம் படாதே
முத்து அனைய முறுவல் செய்து
மூக்கு உறிஞ்சி முலை உணாயே (2)
130. தந்தம் மக்கள் அழுது சென்றால்
தாய்மார் ஆவார் தரிக்ககில்லார்
வந்து நின்மேற் பூசல் செய்ய
வாழ வல்ல வாசுதேவா
உந்தையார் உன்திறத்தர் அல்லர்
உன்னை நான் ஒன்று உரப்பமாட்டேன்
நந்தகோபன் அணி சிறுவா
நான் சுரந்த முலை உணாயே (3)
131. கஞ்சன்தன்னால் புணர்க்கப்பட்ட
கள்ளச் சகடு கலக்கு அழிய
பஞ்சி அன்ன மெல்லடியால்
பாய்ந்த போது நொந்திடும் என்று
அஞ்சினேன் காண் அமரர் கோவே
ஆயர் கூட்டத்து அளவன்றாலோ
கஞ்சனை உன் வஞ்சனையால்
வலைப்படுத்தாய் முலை உணாயே (4)
132. தீய புந்திக் கஞ்சன் உன்மேல்
சினம் உடையன் சோர்வு பார்த்து
மாயந்தன்னால் வலைப்படுக்கில்
வாழகில்லேன் வாசுதேவா
தாயர் வாய்ச்சொல் கருமம் கண்டாய்
சாற்றிச் சொன்னேன் போகவேண்டா
ஆயர் பாடிக்கு அணிவிளக்கே
அமர்ந்து வந்து என் முலை உணாயே (5)
133. மின் அனைய நுண் இடையார்
விரி குழல்மேல் நுழைந்த வண்டு
இன் இசைக்கும் வில்லிபுத்தூர்
இனிது அமர்ந்தாய் உன்னைக் கண்டார்
என்ன நோன்பு நோற்றாள் கொலோ
இவனைப் பெற்ற வயிறு உடையாள்
என்னும் வார்த்தை எய்துவித்த
இருடிகேசா முலை உணாயே (6)
134. பெண்டிர் வாழ்வார் நின் ஒப்பாரைப்
பெறுதும் என்னும் ஆசையாலே
கண்டவர்கள் போக்கு ஒழிந்தார்
கண்ணிணையால் கலக்க நோக்கி
வண்டு உலாம் பூங்குழலினார் உன்
வாயமுதம் உண்ண வேண்டிக்
கொண்டு போவான் வந்து நின்றார்
கோவிந்தா நீ முலை உணாயே (7)
135. இரு மலை போல் எதிர்ந்த மல்லர்
இருவர் அங்கம் எரிசெய்தாய் உன்
திரு மலிந்து திகழு மார்வு
தேக்க வந்து என் அல்குல் ஏறி
ஒரு முலையை வாய்மடுத்து
ஒரு முலையை நெருடிக்கொண்டு
இரு முலையும் முறை முறையாய்
ஏங்கி ஏங்கி இருந்து உணாயே (8)
136. அங் கமலப் போதகத்தில்
அணி கொள் முத்தம் சிந்தினாற்போல்
செங் கமல முகம் வியர்ப்ப
தீமை செய்து இம் முற்றத்தூடே
அங்கம் எல்லாம் புழுதியாக
அளைய வேண்டா அம்ம விம்ம
அங்கு அமரர்க்கு அமுது அளித்த
அமரர் கோவே முலை உணாயே (9)
137. ஓட ஓடக் கிண்கிணிகள்
ஒலிக்கும் ஓசைப் பாணியாலே
பாடிப் பாடி வருகின்றாயைப்
பற்பநாபன் என்று இருந்தேன்
ஆடி ஆடி அசைந்து அசைந்திட்டு
அதனுக்கு ஏற்ற கூத்தை ஆடி
ஓடி ஒடிப் போய்விடாதே
உத்தமா நீ முலை உணாயே (10)
138. வார் அணிந்த கொங்கை ஆய்ச்சி
மாதவா உண் என்ற மாற்றம்
நீர் அணிந்த குவளை வாசம்
நிகழ நாறும் வில்லிபுத்தூர்ப்
பார் அணிந்த தொல் புகழான்
பட்டர்பிரான் பாடல் வல்லார்
சீர் அணிந்த செங்கண்மால் மேல்
சென்ற சிந்தை பெறுவர் தாமே (11)
Ohrschmuck und mütterliche Geduld (139–151)
139. போய்ப்பாடு உடைய நின் தந்தையும் தாழ்த்தான்
பொரு திறற் கஞ்சன் கடியன்
காப்பாரும் இல்லை கடல்வண்ணா உன்னை
தனியே போய் எங்கும் திரிதி
பேய்ப்பால் முலை உண்ட பித்தனே கேசவ
நம்பீ உன்னைக் காது குத்த
ஆய்ப் பாலர் பெண்டுகள் எல்லாரும் வந்தார்
அடைக்காய் திருத்தி நான் வைத்தேன் (1)
140. வண்ணப் பவளம் மருங்கினிற் சாத்தி
மலர்ப்பாதக் கிண்கிணி ஆர்ப்ப
நண்ணித் தொழும் அவர் சிந்தை பிரியாத
நாராயணா இங்கே வாராய்
எண்ணற்கு அரிய பிரானே திரியை
எரியாமே காதுக்கு இடுவன்
கண்ணுக்கு நன்றும் அழகும் உடைய
கனகக் கடிப்பும் இவையாம் (2)
141. வையம் எல்லாம் பெறும் வார்கடல் வாழும்
மகரக்குழை கொண்டுவைத்தேன்
வெய்யவே காதில் திரியை இடுவன் நீ
வேண்டிய தெல்லாம் தருவன்
உய்ய இவ் ஆயர் குலத்தினில் தோன்றிய
ஒண்சுடர் ஆயர்கொழுந்தே
மையன்மை செய்து இள ஆய்ச்சியர் உள்ளத்து
மாதவனே இங்கே வாராய் (3)
142. வணம் நன்று உடைய வயிரக் கடிப்பு இட்டு
வார்காது தாழப் பெருக்கிக்
குணம் நன்று உடையர் இக் கோபால பிள்ளைகள்
கோவிந்தா நீ சொல்லுக் கொள்ளாய்
இணை நன்று அழகிய இக் கடிப்பு இட்டால்
இனிய பலாப்பழம் தந்து
சுணம் நன்று அணி முலை உண்ணத் தருவன் நான்
சோத்தம் பிரான் இங்கே வாராய் (4)
143. சோத்தம் பிரான் என்று இரந்தாலும் கொள்ளாய்
சுரிகுழலாரொடு நீ போய்க்
கோத்துக் குரவை பிணைந்து இங்கு வந்தால்
குணங்கொண்டு இடுவனோ? நம்பீ
பேர்த்தும் பெரியன அப்பம் தருவன்
பிரானே திரியிட ஒட்டில்
வேய்த் தடந்தோளார் விரும்பும் கருங்குழல்
விட்டுவே நீ இங்கே வாராய் (5)
144. விண்ணெல்லாம் கேட்க அழுதிட்டாய் உன்வாயில்
விரும்பி அதனை நான் நோக்கி
மண்ணெல்லாம் கண்டு என் மனத்துள்ளே அஞ்சி
மதுசூதனே என்று இருந்தேன்
புண் ஏதும் இல்லை உன்காது மறியும்
பொறுத்து இறைப் போது இரு நம்பீ
கண்ணா என் கார்முகிலே கடல்வண்ணா
காவலனே முலை உணாயே (6)
145. முலை ஏதும் வேண்டேன் என்று ஓடி நின்காதிற்
கடிப்பைப் பறித்து எறிந்திட்டு
மலையை எடுத்து மகிழ்ந்து கல்-மாரி
காத்துப் பசுநிரை மேய்த்தாய்
சிலை ஒன்று இறுத்தாய் திரிவிக்கிரமா
திரு ஆயர்பாடிப் பிரானே
தலை நிலாப் போதே உன்காதைப் பெருக்காதே
விட்டிட்டேன் குற்றமே அன்றே? (7)
146. என் குற்றமே என்று சொல்லவும் வேண்டா காண்
என்னை நான் மண் உண்டேனாக
அன்புற்று நோக்கி அடித்தும் பிடித்தும்
அனைவர்க்கும் காட்டிற்றிலையே?
வன் புற்று அரவின் பகைக் கொடி வாமன
நம்பீ உன்காதுகள் தூரும்
துன்புற்றன எல்லாம் தீர்ப்பாய் பிரானே
திரியிட்டுச் சொல்லுகேன் மெய்யே (8)
147. மெய் என்று சொல்லுவார் சொல்லைக் கருதித்
தொடுப்புண்டாய் வெண்ணெயை என்று
கையைப் பிடித்துக் கரை உரலோடு என்னைக்
காணவே கட்டிற்றிலையே?
செய்தன சொல்லிச் சிரித்து அங்கு இருக்கில்
சிரீதரா உன்காது தூரும்
கையிற் திரியை இடுகிடாய் இந்நின்ற
காரிகையார் சிரியாமே (9)
148. காரிகையார்க்கும் உனக்கும் இழுக்கு உற்று என்
காதுகள் வீங்கி எரியில்?
தாரியா தாகில் தலை நொந்திடும் என்று
விட்டிட்டேன் குற்றமே அன்றே?
சேரியிற் பிள்ளைகள் எல்லாரும் காது
பெருக்கித் திரியவும் காண்டி
ஏர் விடை செற்று இளங்கன்று எறிந்திட்ட
இருடிகேசா என்தன் கண்ணே <10>
149. கண்ணைக் குளிரக் கலந்து எங்கும் நோக்கிக்
கடிகமழ் பூங்குழலார்கள்
எண்ணத்துள் என்றும் இருந்து தித்திக்கும்
பெருமானே எங்கள் அமுதே
உண்ணக் கனிகள் தருவன் கடிப்பு ஒன்றும்
நோவாமே காதுக்கு இடுவன்
பண்ணைக் கிழியச் சகடம் உதைத்திட்ட
பற்பநாபா இங்கே வாராய் (11)
150. வா என்று சொல்லி என்கையைப் பிடித்து
வலியவே காதிற் கடிப்பை
நோவத் திரிக்கில் உனக்கு இங்கு இழுக்குற்று என்?
காதுகள் நொந்திடும் கில்லேன்
நாவற் பழம் கொண்டுவைத்தேன் இவை காணாய்
நம்பீ முன் வஞ்ச மகளைச்
சாவப் பால் உண்டு சகடு இறப் பாய்ந்திட்ட
தாமோதரா இங்கே வாராய் (12)
151. வார் காது தாழப் பெருக்கி அமைத்து
மகரக்குழை இட வேண்டிச்
சீரால் அசோதை திருமாலைச் சொன்ன சொல்
சிந்தையுள் நின்று திகழப்
பார் ஆர் தொல் புகழான் புதுவை மன்னன்
பன்னிரு நாமத்தால் சொன்ன
ஆராத அந்தாதிப் பன்னிரண்டும் வல்லார்
அச்சுதனுக்கு அடியாரே (13)
Komm zum Baden! (152–161)
152. வெண்ணெய் அளைந்த குணுங்கும்
விளையாடு புழுதியும் கொண்டு
திண்ணென இவ் இரா உன்னைத்
தேய்த்துக் கிடக்க நான் ஒட்டேன்
எண்ணெய் புளிப்பழம் கொண்டு இங்கு
எத்தனை போதும் இருந்தேன்
நண்ணல் அரிய பிரானே
நாரணா நீராட வாராய் (1)
153. கன்றுகள் ஓடச் செவியிற்
கட்டெறும்பு பிடித்து இட்டால்
தென்றிக் கெடும் ஆகில் வெண்ணெய்
திரட்டி விழுங்குமா காண்பன்
நின்ற மராமரம் சாய்த்தாய்
நீ பிறந்த திருவோணம்
இன்று நீ நீராட வேண்டும்
எம்பிரான் ஓடாதே வாராய் (2)
154. பேய்ச்சி முலை உண்ணக் கண்டு
பின்னையும் நில்லாது என்நெஞ்சம்
ஆய்ச்சியர் எல்லாரும் கூடி
அழைக்கவும் நான் முலை தந்தேன்
காய்ச்சின நீரொடு நெல்லி
கடாரத்திற் பூரித்து வைத்தேன்
வாய்த்த புகழ் மணிவண்ணா
மஞ்சனம் ஆட நீ வாராய் (3)
155. கஞ்சன் புணர்ப்பினில் வந்த
கடிய சகடம் உதைத்து
வஞ்சகப் பேய்மகள் துஞ்ச
வாய் முலை வைத்த பிரானே
மஞ்சளும் செங்கழுநீரின்
வாசிகையும் நறுஞ்சாந்தும்
அஞ்சனமும் கொண்டு வைத்தேன்
அழகனே நீராட வாராய் (4)
156. அப்பம் கலந்த சிற்றுண்டி
அக்காரம் பாலிற் கலந்து
சொப்பட நான் சுட்டு வைத்தேன்
தின்னல் உறுதியேல் நம்பி
செப்பு இள மென்முலையார்கள்
சிறுபுறம் பேசிச் சிரிப்பர்
சொப்பட நீராட வேண்டும்
சோத்தம் பிரான் இங்கே வாராய் (5)
157. எண்ணெய்க் குடத்தை உருட்டி
இளம்பிள்ளை கிள்ளி எழுப்பிக்
கண்ணைப் புரட்டி விழித்துக்
கழகண்டு செய்யும் பிரானே
உண்ணக் கனிகள் தருவன்
ஒலிகடல் ஓதநீர் போலே
வண்ணம் அழகிய நம்பீ
மஞ்சனம் ஆட நீ வாராய் (6)
158. கறந்த நற்பாலும் தயிரும்
கடைந்து உறிமேல் வைத்த வெண்ணெய்
பிறந்ததுவே முதலாகப்
பெற்றறியேன் எம்பிரானே
சிறந்த நற்றாய் அலர் தூற்றும்
என்பதனால் பிறர் முன்னே
மறந்தும் உரையாட மாட்டேன்
மஞ்சனம் ஆட நீ வாராய் (7)
159. கன்றினை வால் ஓலை கட்டி
கனிகள் உதிர எறிந்து
பின் தொடர்ந்து ஓடி ஓர் பாம்பைப்
பிடித்துக்கொண்டு ஆட்டினாய் போலும்
நின்திறத்தேன் அல்லேன் நம்பீ
நீ பிறந்த திரு நன்னாள்
நன்று நீ நீராட வேண்டும்
நாரணா ஓடாதே வாராய் (8)
160. பூணித் தொழுவினிற் புக்குப்
புழுதி அளைந்த பொன்-மேனி
காணப் பெரிதும் உகப்பன்
ஆகிலும் கண்டார் பழிப்பர்
நாண் இத்தனையும் இலாதாய்
நப்பின்னை காணிற் சிரிக்கும்
மாணிக்கமே என்மணியே
மஞ்சனம் ஆட நீ வாராய் (9)
161. கார் மலி மேனி நிறத்துக் கண்ணபிரானை உகந்து
வார் மலி கொங்கை யசோதை மஞ்சனம் ஆட்டிய ஆற்றைப்
பார் மலி தொல் புதுவைக் கோன் பட்டர்பிரான் சொன்ன பாடல்
சீர் மலி செந்தமிழ் வல்லார் தீவினை யாதும் இலரே (10)
Die Krähe soll das Haar kämmen (162–171)
162. பின்னை மணாளனை பேரிற் கிடந்தானை
முன்னை அமரர் முதற் தனி வித்தினை
என்னையும் எங்கள் குடி முழுது ஆட்கொண்ட
மன்னனை வந்து குழல்வாராய் அக்காக்காய்
மாதவன்தன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (1)
163. பேயின் முலை உண்ட பிள்ளை இவன் முன்னம்
மாயச் சகடும் மருதும் இறுத்தவன்
காயாமலர் வண்ணன் கண்ணன் கருங்குழல்
தூய்து ஆக வந்து குழல்வாராய் அக்காக்காய்
தூமணி வண்ணன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (2)
164. திண்ணக் கலத்திற் திரை உறிமேல் வைத்த
வெண்ணெய் விழுங்கி விரைய உறங்கிடும்
அண்ணல் அமரர் பெருமானை ஆயர்தம்
கண்ணனை வந்து குழல்வாராய் அக்காக்காய்
கார்முகில் வண்ணன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (3)
165. பள்ளத்தில் மேயும் பறவை உருக் கொண்டு
கள்ள அசுரன் வருவானைத் தான் கண்டு
புள் இது என்று பொதுக்கோ வாய் கீண்டிட்ட
பிள்ளையை வந்து குழல்வாராய் அக்காக்காய்
பேய் முலை உண்டான் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (4)
166. கற்றினம் மேய்த்துக் கனிக்கு ஒரு கன்றினைப்
பற்றி எறிந்த பரமன் திருமுடி
உற்றன பேசி நீ ஓடித் திரியாதே
அற்றைக்கும் வந்து குழல்வாராய் அக்காக்காய்
ஆழியான்தன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (5)
167. கிழக்கிற் குடி மன்னர் கேடு இலாதாரை
அழிப்பான் நினைந்திட்டு அவ் ஆழிஅதனால்
விழிக்கும் அளவிலே வேர் அறுத்தானைக்
குழற்கு அணி ஆகக் குழல்வாராய் அக்காக்காய்
கோவிந்தன்தன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (6)
168. பிண்டத் திரளையும் பேய்க்கு இட்ட நீர்ச் சோறும்
உண்டற்கு வேண்டி நீ ஓடித் திரியாதே
அண்டத்து அமரர் பெருமான் அழகு அமர்
வண்டு ஒத்து இருண்ட குழல்வாராய் அக்காக்காய்
மாயவன்தன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (7)
169. உந்தி எழுந்த உருவ மலர்தன்னில்
சந்தச் சதுமுகன்தன்னைப் படைத்தவன்
கொந்தக் குழலைக் குறந்து புளி அட்டித்
தந்தத்தின் சீப்பால் குழல்வாராய் அக்காக்காய்
தாமோதரன்தன் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (8)
170. மன்னன்தன் தேவிமார் கண்டு மகிழ்வு எய்த
முன் இவ் உலகினை முற்றும் அளந்தவன்
பொன்னின் முடியினைப் பூ அணைமேல் வைத்துப்
பின்னே இருந்து குழல்வாராய் அக்காக்காய்
பேர் ஆயிரத்தான் குழல்வாராய் அக்காக்காய் (9)
171. கண்டார் பழியாமே அக்காக்காய் கார்வண்ணன்
வண்டு ஆர் குழல்வார வா என்ற ஆய்ச்சி சொல்
விண் தோய் மதில் வில்லிபுத்தூர்க் கோன் பட்டன் சொல்
கொண்டாடிப் பாடக் குறுகா வினை தாமே (10)
Bring ihm einen Hirtenstab (172–181)
172. வேலிக் கோல் வெட்டி விளையாடு வில் ஏற்றி
தாலிக் கொழுந்தைத் தடங்கழுத்திற் பூண்டு
பீலித் தழையைப் பிணைத்துப் பிறகிட்டு
காலிப் பின் போவாற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா
கடல் நிற வண்ணற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (1)
173. கொங்கும் குடந்தையும் கோட்டியூரும் பேரும்
எங்கும் திரிந்து விளையாடும் என்மகன்
சங்கம் பிடிக்கும் தடக்கைக்குத் தக்க நல்
அங்கம் உடையது ஓர் கோல் கொண்டு வா
அரக்கு வழித்தது ஓர் கோல் கொண்டு வா (2)
174. கறுத்திட்டு எதிர்நின்ற கஞ்சனைக் கொன்றான்
பொறுத்திட்டு எதிர்வந்த புள்ளின் வாய் கீண்டான்
நெறித்த குழல்களை நீங்க முன் ஓடிச்
சிறுக்கன்று மேய்ப்பாற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா
தேவபிரானுக்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (3)
175. ஒன்றே உரைப்பான் ஒரு சொல்லே சொல்லுவான்
துன்று முடியான் துரியோதனன் பக்கல்
சென்று அங்குப் பாரதம் கையெறிந்தானுக்குக்
கன்றுகள் மேய்ப்பது ஓர் கோல் கொண்டு வா
கடல்-நிற வண்ணற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (4)
176. சீர் ஒன்று தூதாய்த் திரியோதனன் பக்கல்
ஊர் ஒன்று வேண்டிப் பெறாத உரோடத்தால்
பார் ஒன்றிப் பாரதம் கைசெய்து பார்த்தற்குத்
தேர் ஒன்றை ஊர்ந்தாற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா
தேவபிரானுக்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (5)
177. ஆலத்து இலையான் அரவின் அணை மேலான்
நீலக் கடலுள் நெடுங்காலம் கண்வளர்ந்தான்
பாலப் பிராயத்தே பார்த்தற்கு அருள்செய்த
கோலப் பிரானுக்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா
குடந்தைக் கிடந்தாற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (6)
178. பொற்றிகழ் சித்திரகூடப் பொருப்பினில்
உற்ற வடிவில் ஒரு கண்ணும் கொண்ட அக்
கற்றைக் குழலன் கடியன் விரைந்து உன்னை
மற்றைக் கண் கொள்ளாமே கோல் கொண்டு வா
மணிவண்ண நம்பிக்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (7)
179. மின்னிடைச் சீதை பொருட்டா இலங்கையர்
மன்னன் மணிமுடி பத்தும் உடன் வீழத்
தன் நிகர் ஒன்று இல்லாச் சிலை கால் வளைத்து இட்ட
மின்னு முடியற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா
வேலை அடைத்தாற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (8)
180. தென் இலங்கை மன்னன் சிரம் தோள் துணிசெய்து
மின் இலங்கும் பூண் விபீடண நம்பிக்கு
என் இலங்கும் நாமத்து அளவும் அரசு என்ற
மின் அலங்காரற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா
வேங்கட வாணற்கு ஓர் கோல் கொண்டு வா (9)
181. அக்காக்காய் நம்பிக்குக் கோல் கொண்டு வா என்று
மிக்காள் உரைத்த சொல் வில்லிபுத்தூர்ப் பட்டன்
ஒக்க உரைத்த தமிழ் பத்தும் வல்லவர்
மக்களைப் பெற்று மகிழ்வர் இவ் வையத்தே (10)
Blumen für Krishna (182–191)
182. ஆனிரை மேய்க்க நீ போதி
அருமருந்து ஆவது அறியாய்
கானகம் எல்லாம் திரிந்து உன்
கரிய திருமேனி வாட
பானையிற் பாலைப் பருகிப்
பற்றாதார் எல்லாம் சிரிப்ப
தேனில் இனிய பிரானே
செண்பகப் பூச் சூட்ட வாராய் (1)
183. கரு உடை மேகங்கள் கண்டால்
உன்னைக் கண்டால் ஒக்கும் கண்கள்
உரு உடையாய் உலகு ஏழும்
உண்டாக வந்து பிறந்தாய்
திரு உடையாள் மணவாளா
திருவரங்கத்தே கிடந்தாய்
மருவி மணம் கமழ்கின்ற
மல்லிகைப் பூச் சூட்ட வாராய் (2)
184. மச்சொடு மாளிகை ஏறி
மாதர்கள்தம் இடம் புக்கு
கச்சொடு பட்டைக் கிழித்து
காம்பு துகில் அவை கீறி
நிச்சலும் தீமைகள் செய்வாய்
நீள் திருவேங்கடத்து எந்தாய்
பச்சைத் தமனகத்தோடு
பாதிரிப் பூச் சூட்ட வாராய் (3)
185. தெருவின்கண் நின்று இள ஆய்ச்சி
மார்களைத் தீமை செய்யாதே
மருவும் தமனகமும் சீர்
மாலை மணம் கமழ்கின்ற
புருவம் கருங்குழல் நெற்றி
பொலிந்த முகிற்-கன்று போலே
உருவம் அழகிய நம்பீ
உகந்து இவை சூட்ட நீ வாராய் (4)
186. புள்ளினை வாய் பிளந்திட்டாய்
பொரு கரியின் கொம்பு ஒசித்தாய்
கள்ள அரக்கியை மூக்கொடு
காவலனைத் தலை கொண்டாய்
அள்ளி நீ வெண்ணெய் விழுங்க
அஞ்சாது அடியேன் அடித்தேன்
தெள்ளிய நீரில் எழுந்த
செங்கழுநீர் சூட்ட வாராய் (5)
187. எருதுகளோடு பொருதி
ஏதும் உலோபாய் காண் நம்பீ
கருதிய தீமைகள் செய்து
கஞ்சனைக் கால்கொடு பாய்ந்தாய்
தெருவின்கண் தீமைகள் செய்து
சிக்கென மல்லர்களோடு
பொருது வருகின்ற பொன்னே
புன்னைப் பூச் சூட்ட நீ வாராய் (6)
188. குடங்கள் எடுத்து ஏற விட்டுக்
கூத்தாட வல்ல எம் கோவே
மடம் கொள் மதிமுகத்தாரை
மால்செய வல்ல என் மைந்தா
இடந்திட்டு இரணியன் நெஞ்சை
இரு பிளவு ஆக முன் கீண்டாய்
குடந்தைக் கிடந்த எம் கோவே
குருக்கத்திப் பூச் சூட்ட வாராய் (7)
189. சீமாலிகன் அவனோடு
தோழமை கொள்ளவும் வல்லாய்
சாமாறு அவனை நீ எண்ணிச்
சக்கரத்தால் தலை கொண்டாய்
ஆமாறு அறியும் பிரானே
அணி அரங்கத்தே கிடந்தாய்
ஏமாற்றம் என்னைத் தவிர்த்தாய்
இருவாட்சிப் பூச் சூட்ட வாராய் (8)
190. அண்டத்து அமரர்கள் சூழ
அத்தாணியுள் அங்கு இருந்தாய்
தொண்டர்கள் நெஞ்சில் உறைவாய்
தூமலராள் மணவாளா
உண்டிட்டு உலகினை ஏழும்
ஓர் ஆலிலையிற் துயில் கொண்டாய்
கண்டு நான் உன்னை உகக்கக்
கருமுகைப் பூச் சூட்ட வாராய் (9)
191. செண்பக மல்லிகையோடு
செங்கழுநீர் இருவாட்சி
எண் பகர் பூவும் கொணர்ந்தேன்
இன்று இவை சூட்ட வா என்று
மண் பகர் கொண்டானை ஆய்ச்சி
மகிழ்ந்து உரை செய்த இம் மாலை
பண் பகர் வில்லிபுத்தூர்க் கோன்
பட்டர்பிரான் சொன்ன பத்தே (10)
Der Schutzritus am Abend (192–201)
192. இந்திரனோடு பிரமன்
ஈசன் இமையவர் எல்லாம்
மந்திர மா மலர் கொண்டு
மறைந்து உவராய் வந்து நின்றார்
சந்திரன் மாளிகை சேரும்
சதுரர்கள் வெள்ளறை நின்றாய்
அந்தியம் போது இது ஆகும்
அழகனே காப்பிட வாராய் (1)
193. கன்றுகள் இல்லம் புகுந்து
கதறுகின்ற பசு எல்லாம்
நின்றொழிந்தேன் உன்னைக் கூவி
நேசமேல் ஒன்றும் இலாதாய்
மன்றில் நில்லேல் அந்திப் போது
மதிற் திருவெள்ளறை நின்றாய்
நன்று கண்டாய் என்தன் சொல்லு
நான் உன்னைக் காப்பிட வாராய் (2)
194. செப்பு ஓது மென்முலையார்கள்
சிறுசோறும் இல்லும் சிதைத்திட்டு
அப்போது நான் உரப்பப் போய்
அடிசிலும் உண்டிலை ஆள்வாய்
முப் போதும் வானவர் ஏத்தும்
முனிவர்கள் வெள்ளறை நின்றாய்
இப்போது நான் ஒன்றும் செய்யேன்
எம்பிரான் காப்பிட வாராய் (3)
195. கண்ணில் மணல்கொடு தூவிக்
காலினால் பாய்ந்தனை என்று என்று
எண் அரும் பிள்ளைகள் வந்திட்டு
-இவர் ஆர்?- முறைப்படுகின்றார்
கண்ணனே வெள்ளறை நின்றாய்
கண்டாரொடே தீமை செய்வாய்
வண்ணமே வேலையது ஒப்பாய்
வள்ளலே காப்பிட வாராய் (4)
196. பல்லாயிரவர் இவ் ஊரில்
பிள்ளைகள் தீமைகள் செய்வார்
எல்லாம் உன்மேல் அன்றிப் போகாது
எம்பிரான் நீ இங்கே வாராய்
நல்லார்கள் வெள்ளறை நின்றாய்
ஞானச் சுடரே உன்மேனி
சொல் ஆர வாழ்த்தி நின்று ஏத்திச்
சொப்படக் காப்பிட வாராய் (5)
197. கஞ்சன் கறுக்கொண்டு நின்மேல்
கரு நிறச் செம் மயிர்ப் பேயை
வஞ்சிப்பதற்கு விடுத்தான்
என்பது ஓர் வார்த்தையும் உண்டு
மஞ்சு தவழ் மணி மாட
மதிற் திருவெள்ளறை நின்றாய்
அஞ்சுவன் நீ அங்கு நிற்க
அழகனே காப்பிட வாராய் 6
198. கள்ளச் சகடும் மருதும்
கலக்கு அழிய உதைசெய்த
பிள்ளையரசே நீ பேயைப்
பிடித்து முலை உண்ட பின்னை
உள்ளவாறு ஒன்றும் அறியேன்
ஒளியுடை வெள்ளறை நின்றாய்
பள்ளிகொள் போது இது ஆகும்
பரமனே காப்பிட வாராய் (7)
199. இன்பம் அதனை உயர்த்தாய்
இமையவர்க்கு என்றும் அரியாய்
கும்பக் களிறு அட்ட கோவே
கொடுங் கஞ்சன் நெஞ்சினிற் கூற்றே
செம்பொன் மதில் வெள்ளறையாய்
செல்வத்தினால் வளர் பிள்ளாய்
கம்பக் கபாலி காண் அங்கு
கடிது ஓடிக் காப்பிட வாராய் (8)
200. இருக்கொடு நீர் சங்கிற் கொண்டிட்டு
எழில் மறையோர் வந்து நின்றார்
தருக்கேல் நம்பி சந்தி நின்று
தாய் சொல்லுக் கொள்ளாய் சில நாள்
திருக்காப்பு நான் உன்னைச் சாத்த
தேசு உடை வெள்ளறை நின்றாய்
உருக் காட்டும் அந்தி விளக்கு இன்று
ஒளி கொள்ள ஏற்றுகேன் வாராய் (9)
201. போது அமர் செல்வக்கொழுந்து புணர் திருவெள்ளறையானை
மாதர்க்கு உயர்ந்த அசோதை மகன்தன்னைக் காப்பிட்ட மாற்றம்
வேதப் பயன் கொள்ள வல்ல விட்டுசித்தன் சொன்ன மாலை
பாதப் பயன் கொள்ள வல்ல பத்தர் உள்ளார் வினை போமே (10)
Die Beschwerden der Nachbarinnen (202–212)
202. வெண்ணெய் விழுங்கி வெறுங் கலத்தை
வெற்பிடை இட்டு அதன் ஓசை கேட்கும்
கண்ணபிரான் கற்ற கல்வி தன்னைக்
காக்ககில்லோம் உன்மகனைக் காவாய்
புண்ணிற் புளிப் பெய்தால் ஒக்கும் தீமை
புரை புரையால் இவை செய்ய வல்ல
அண்ணற் கண்ணான் ஓர் மகனைப் பெற்ற
அசோதை நங்காய் உன்மகனைக் கூவாய் (1)
203. வருக வருக வருக இங்கே
வாமன நம்பீ வருக இங்கே
கரிய குழல் செய்ய வாய் முகத்து எம்
காகுத்த நம்பீ வருக இங்கே
அரியன் இவன் எனக்கு இன்று நங்காய்
அஞ்சனவண்ணா அசலகத்தார்
பரிபவம் பேசத் தரிக்ககில்லேன்
பாவியேனுக்கு இங்கே போதராயே (2)
204. திரு உடைப் பிள்ளைதான் தீயவாறு
தேக்கம் ஒன்றும் இலன் தேசு உடையன்
உருக வைத்த குடத்தோடு வெண்ணெய்
உறிஞ்சி உடைத்திட்டுப் போந்து நின்றான்
அருகு இருந்தார் தம்மை அநியாயம்
செய்வதுதான் வழக்கோ? அசோதாய்
வருக என்று உன்மகன் தன்னைக் கூவாய்
வாழ ஒட்டான் மதுசூதனனே (3)
205. கொண்டல்வண்ணா இங்கே போதராயே
கோயிற் பிள்ளாய் இங்கே போதராயே
தெண் திரை சூழ் திருப்பேர்க் கிடந்த
திருநாரணா இங்கே போதராயே
உண்டு வந்தேன் அம்மம் என்று சொல்லி
ஓடி அகம் புக ஆய்ச்சிதானும்
கண்டு எதிரே சென்று எடுத்துக்கொள்ளக்
கண்ணபிரான் கற்ற கல்வி தானே (4)
206. பாலைக் கறந்து அடுப்பு ஏற வைத்துப்
பல்வளையாள் என்மகள் இருப்ப
மேலை அகத்தே நெருப்பு வேண்டிச்
சென்று இறைப்பொழுது அங்கே பேசி நின்றேன்
சாளக்கிராமம் உடைய நம்பி
சாய்த்துப் பருகிட்டுப் போந்து நின்றான்
ஆலைக் கரும்பின் மொழி அனைய
அசோதை நங்காய் உன்மகனைக் கூவாய் (5)
207. போதர் கண்டாய் இங்கே போதர் கண்டாய்
போதரேன் என்னாதே போதர் கண்டாய்
ஏதேனும் சொல்லி அசலகத்தார்
ஏதேனும் பேச நான் கேட்கமாட்டேன்
கோதுகலம் உடைக்குட்டனேயோ
குன்று எடுத்தாய் குடம் ஆடு கூத்தா
வேதப் பொருளே என் வேங்கடவா
வித்தகனே இங்கே போதராயே 6
208. செந்நெல் அரிசி சிறு பருப்புச்
செய்த அக்காரம் நறுநெய் பாலால்
பன்னிரண்டு திருவோணம் அட்டேன்
பண்டும் இப் பிள்ளை பரிசு அறிவன்
இன்னம் உகப்பன் நான் என்று சொல்லி
எல்லாம் விழுங்கிட்டுப் போந்து நின்றான்
உன்மகன் தன்னை அசோதை நங்காய்
கூவிக் கொள்ளாய் இவையும் சிலவே (7)
209. கேசவனே இங்கே போதராயே
கில்லேன் என்னாது இங்கே போதராயே
நேசம் இலாதார் அகத்து இருந்து
நீ விளையாடாதே போதராயே
தூசனம் சொல்லும் தொழுத்தைமாரும்
தொண்டரும் நின்ற இடத்தில் நின்று
தாய்சொல்லுக் கொள்வது தன்மம் கண்டாய்
தாமோதரா இங்கே போதராயே (8)
210. கன்னல் இலட்டுவத்தோடு சீடை
காரெள்ளின் உண்டை கலத்தில் இட்டு
என் அகம் என்று நான் வைத்துப் போந்தேன்
இவன் புக்கு அவற்றைப் பெறுத்திப் போந்தான்
பின்னும் அகம் புக்கு உறியை நோக்கிப்
பிறங்குஒளி வெண்ணெயும் சோதிக்கின்றான்
உன்மகன் தன்னை அசோதை நங்காய்
கூவிக் கொள்ளாய் இவையும் சிலவே (9)
211. சொல்லில் அரசிப் படுதி நங்காய்
சூழல் உடையன் உன்பிள்ளை தானே
இல்லம் புகுந்து என்மகளைக் கூவிக்
கையில் வளையைக் கழற்றிக்கொண்டு
கொல்லையில் நின்றும் கொணர்ந்து விற்ற
அங்கு ஒருத்திக்கு அவ் வளை கொடுத்து
நல்லன நாவற் பழங்கள் கொண்டு
நான் அல்லேன் என்று சிரிக்கின்றானே (10)
212. வண்டு களித்து இரைக்கும் பொழில் சூழ் வருபுனற் காவிரித் தென்னரங்கன்
பண்டு அவன் செய்த கிரீடை எல்லாம் பட்டர்பிரான் விட்டுசித்தன் பாடல்
கொண்டு இவை பாடிக் குனிக்க வல்லார் கோவிந்தன்தன் அடியார்கள் ஆகி
எண் திசைக்கும் விளக்காகி நிற்பார் இணையடி என்தலை மேலனவே (11)
Die Hirtinnen erzählen seine Taten (213–222)
213. ஆற்றில் இருந்து விளையாடுவோங்களைச்
சேற்றால் எறிந்து வளை துகிற் கைக்கொண்டு
காற்றிற் கடியனாய் ஓடி அகம் புக்கு
மாற்றமும் தாரானால் இன்று முற்றும்
வளைத் திறம் பேசானால் இன்று முற்றும் (1)
214. குண்டலம் தாழ குழல் தாழ நாண் தாழ
எண் திசையோரும் இறைஞ்சித் தொழுது ஏத்த
வண்டு அமர் பூங்குழலார் துகிற் கைக்கொண்டு
விண் தோய் மரத்தானால் இன்று முற்றும்
வேண்டவும் தாரானால் இன்று முற்றும் (2)
215. தடம் படு தாமரைப் பொய்கை கலக்கி
விடம் படு நாகத்தை வால் பற்றி ஈர்த்து
படம் படு பைந்தலை மேல் எழப் பாய்ந்திட்டு
உடம்பை அசைத்தானால் இன்று முற்றும்
உச்சியில் நின்றானால் இன்று முற்றும் (3)
216. தேனுகன் ஆவி செகுத்துப் பனங்கனி
தான் எறிந்திட்ட தடம் பெருந்தோளினால்
வானவர் கோன் விட வந்த மழை தடுத்து
ஆனிரை காத்தானால் இன்று முற்றும்
அவை உய்யக் கொண்டானால் இன்று முற்றும் (4)
217. ஆய்ச்சியர் சேரி அளை தயிர் பால் உண்டு
பேர்த்து அவர் கண்டு பிடிக்கப் பிடியுண்டு
வேய்த் தடந்தோளினார் வெண்ணெய் கோள் மாட்டாது அங்கு
ஆப்புண்டு இருந்தானால் இன்று முற்றும்
அடியுண்டு அழுதானால் இன்று முற்றும் (5)
218. தள்ளித் தளர் நடை யிட்டு இளம் பிள்ளையாய்
உள்ளத்தின் உள்ளே அவளை உற நோக்கிக
கள்ளத்தினால் வந்த பேய்ச்சி முலை உயிர்
துள்ளச் சுவைத்தானால் இன்று முற்றும்
துவக்கு அற உண்டானால் இன்று முற்றும் (6)
219. மாவலி வேள்வியில் மாண் உருவாய்ச் சென்று
மூவடி தா என்று இரந்த இம் மண்ணினை
ஒரடி இட்டு இரண்டாம் அடிதன்னிலே
தாவடி இட்டானால் இன்று முற்றும்
தரணி அளந்தானால் இன்று முற்றும் (7)
220. தாழை தண்-ஆம்பற் தடம் பெரும் பொய்கைவாய்
வாழும் முதலை வலைப்பட்டு வாதிப்பு உண்
வேழம் துயர் கெட விண்ணோர் பெருமானாய்
ஆழி பணி கொண்டானால் இன்று முற்றும்
அதற்கு அருள் செய்தானால் இன்று முற்றும் (8)
221. வானத்து எழுந்த மழை முகில் போல் எங்கும்
கானத்து மேய்ந்து களித்து விளையாடி
ஏனத்து உருவாய் இடந்த இம் மண்ணினைத்
தானத்தே வைத்தானால் இன்று முற்றும்
தரணி இடந்தானால் இன்று முற்றும் (9)
222. அங் கமலக் கண்ணன்தன்னை அசோதைக்கு
மங்கை நல்லார்கள் தாம் வந்து முறைப்பட்ட
அங்கு அவர் சொல்லைப் புதுவைக்கோன் பட்டன் சொல்
இங்கு இவை வல்லவர்க்கு ஏதம் ஒன்று இல்லையே (10)
Die Mutter verweigert die Brust (223–233)
223. தன்நேர் ஆயிரம் பிள்ளைகளோடு
தளர்நடைஇட்டு வருவான்
பொன் ஏய் நெய்யொடு பால் அமுது உண்டு ஒரு
புள்ளுவன் பொய்யே தவழும்
மின்நேர் நுண்ணிடை வஞ்சமகள் கொங்கை
துஞ்ச வாய்வைத்த பிரானே
அன்னே உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (1)
224. பொன்போல் மஞ்சனம் ஆட்டி அமுது ஊட்டிப்
போனேன் வருமளவு இப்பால்
வன் பாரச் சகடம் இறச் சாடி
வடக்கில் அகம் புக்கு இருந்து
மின்போல் நுண்ணிடையாள் ஒரு கன்னியை
வேற்றுருவம் செய்து வைத்த
அன்பா உன்னை அறிந்துகொண்டேன்
உனக்கு அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (2)
225. கும்மாயத்தொடு வெண்ணெய் விழுங்கிக்
குடத் தயிர் சாய்த்துப் பருகி
பொய்ம் மாய மருது ஆன அசுரரைப்
பொன்றுவித்து இன்று நீ வந்தாய்
இம் மாயம் வல்ல பிள்ளை- நம்பீ உன்னை
என்மகனே என்பர் நின்றார்
அம்மா உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (3)
226. மைஆர் கண் மட ஆய்ச்சியர் மக்களை
மையன்மை செய்து அவர் பின்போய்
கொய் ஆர் பூந்துகில் பற்றித் தனி நின்று
குற்றம் பல பல செய்தாய்
பொய்யா உன்னைப் புறம் பல பேசுவ
புத்தகத்துக்கு உள கேட்டேன்
ஐயா உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (4)
227. முப்போதும் கடைந்து ஈண்டிய வெண்ணெயி
னோடு தயிரும் விழுங்கி
கப்பால் ஆயர்கள் காவிற் கொணர்ந்த
கலத்தொடு சாய்த்துப் பருகி
மெய்ப்பால் உண்டு அழு பிள்ளைகள் போல
விம்மி விம்மி அழுகின்ற
அப்பா உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (5)
228. கரும்பார் நீள் வயற் காய்கதிர்ச் செந்நெலைக்
கற்றாநிரை மண்டித் தின்ன
விரும்பாக் கன்று ஒன்று கொண்டு விளங்கனி
வீழ எறிந்த பிரானே
சுரும்பார் மென்குழற் கன்னி ஒருத்திக்குச்
சூழ்வலை வைத்துத் திரியும்
அரம்பா உன்னை அறிந்துகொண்டேன்
உனக்கு அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (6)
229. மருட்டார் மென்குழற் கொண்டு பொழில் புக்கு
வாய்வைத்து அவ் ஆயர்தம் பாடி
சுருட்டார் மென்குழற் கன்னியர் வந்து உன்னைச்
சுற்றும் தொழ நின்ற சோதி
பொருள்- தாயம் இலேன் எம்பெருமான் உன்னைப்
பெற்ற குற்றம் அல்லால் மற்று இங்கு
அரட்டா உன்னை அறிந்து கொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (7)
230. வாளா ஆகிலும் காணகில்லார் பிறர்
மக்களை மையன்மை செய்து
தோளால் இட்டு அவரோடு திளைத்து நீ
சொல்லப் படாதன செய்தாய்
கேளார் ஆயர் குலத்தவர் இப் பழி
கெட்டேன் வாழ்வில்லை நந்தன்
காளாய் உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (8)
231. தாய்மார் மோர் விற்கப் போவர் தமப்பன்மார்
கற்றா நிரைப் பின்பு போவர்
நீ ஆய்ப்பாடி இளங் கன்னிமார்களை
நேர்படவே கொண்டு போதி
காய்வார்க்கு என்றும் உகப்பனவே செய்து
கண்டார் கழறத் திரியும்
ஆயா உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (9)
232. தொத்தார் பூங்குழற் கன்னி ஒருத்தியைச்
சோலைத் தடம் கொண்டு புக்கு
முத்தார் கொங்கை புணர்ந்து இரா நாழிகை
மூவேழு சென்றபின் வந்தாய்
ஒத்தார்க்கு ஒத்தன பேசுவர் உன்னை
உரப்பவே நான் ஒன்றும் மாட்டேன்
அத்தா உன்னை அறிந்துகொண்டேன் உனக்கு
அஞ்சுவன் அம்மம் தரவே (10)
233. காரார் மேனி நிறத்து எம்பிரானைக்
கடிகமழ் பூங்குழல் ஆய்ச்சி
ஆரா இன்னமுது உண்ணத் தருவன் நான்
அம்மம் தாரேன் என்ற மாற்றம்
பாரார் தொல்புகழான் புதுவை மன்னன்
பட்டர்பிரான் சொன்ன பாடல்
ஏரார் இன்னிசை மாலைகள் வல்லார்
இருடிகேசன் அடியாரே (11)
Warum schickte ich ihn in den Wald? (234–243)
234. அஞ்சன வண்ணனை ஆயர் கோலக் கொழுந்தினை
மஞ்சனம் ஆட்டி மனைகள்தோறும் திரியாமே
கஞ்சனைக் காய்ந்த கழல் அடி நோவக் கன்றின்பின்
என்செயப் பிள்ளையைப் போக்கினேன்? எல்லே பாவமே (1)
235. பற்றுமஞ்சள் பூசிப் பாவைமாரொடு பாடியிற்
சிற்றில் சிதைத்து எங்கும் தீமை செய்து திரியாமே
கற்றுத் தூளியுடை வேடர் கானிடைக் கன்றின் பின்
எற்றுக்கு என் பிள்ளையைப் போக்கினேன்? எல்லே பாவமே (2)
236. நன்மணி மேகலை நங்கைமாரொடு நாள்தொறும்
பொன்மணி மேனி புழுதியாடித் திரியாமே
கல்மணி நின்று அதிர் கான்- அதரிடைக் கன்றின்பின்
என் மணிவண்ணனைப் போக்கினேன் எல்லே பாவமே (3)
237. வண்ணக் கருங்குழல் மாதர் வந்து அலர் தூற்றிடப்
பண்ணிப் பல செய்து இப் பாடி எங்கும் திரியாமே
கண்ணுக்கு இனியானைக் கான் -அதரிடைக் கன்றின்பின்
எண்ணற்கு அரியானைப் போக்கினேன் எல்லே பாவமே (4)
238. அவ்வவ் இடம் புக்கு அவ் ஆயர் பெண்டிர்க்கு அணுக்கனாய்க்
கொவ்வைக் கனிவாய் கொடுத்துக் கூழைமை செய்யாமே
எவ்வும் சிலை உடை வேடர் கானிடைக் கன்றின் பின்
தெய்வத் தலைவனைப் போக்கினேன் எல்லே பாவமே (5)
239. மிடறு மெழுமெழுத்து ஓட வெண்ணெய் விழுங்கிப் போய்ப்
படிறு பல செய்து இப் பாடி எங்கும் திரியாமே
கடிறு பல திரி கான் -அதரிடைக் கன்றின் பின்
இடற என்பிள்ளையைப் போக்கினேன் எல்லே பாவமே (6)
240. வள்ளி நுடங்கு-இடை மாதர் வந்து அலர் தூற்றிடத்
துள்ளி விளையாடித் தோழரோடு திரியாமே
கள்ளி உணங்கு வெங்கான் -அதரிடைக் கன்றின் பின்
புள்ளின் தலைவனைப் போக்கினேன் எல்லே பாவமே (7)
241. பன்னிரு திங்கள் வயிற்றிற் கொண்ட அப் பாங்கினால்
என் இளங் கொங்கை அமுதம் ஊட்டி எடுத்து யான்
பொன்னடி நோவப் புலரியே கானிற் கன்றின் பின்
என் இளஞ் சிங்கத்தைப் போக்கினேன் எல்லே பாவமே (8)
242. குடையும் செருப்பும் கொடாதே தாமோதரனை நான்
உடையும் கடியன ஊன்று வெம் பரற்கள் உடைக்
கடிய வெங் கானிடைக் கால்- அடி நோவக் கன்றின் பின்
கொடியென் என்பிள்ளையைப் போக்கினேன்:எல்லே பாவமே (9)
243. என்றும் எனக்கு இனியானை என் மணிவண்ணனைக்
கன்றின் பின் போக்கினேன் என்று அசோதை கழறிய
பொன் திகழ் மாடப் புதுவையர்கோன் பட்டன் சொல்
இன் தமிழ் மாலைகள் வல்லவர்க்கு இடர் இல்லையே (10)
Die Freude über seine Heimkehr (244–253)
244. சீலைக் குதம்பை ஒருகாது ஒருகாது
செந்நிற மேற் தோன்றிப்பூ
கோலப் பணைக் கச்சும் கூறை- உடையும்
குளிர் முத்தின் கோடாலமும்
காலிப் பின்னே வருகின்ற கடல்வண்ணன்
வேடத்தை வந்து காணீர்
ஞாலத்துப் புத்திரனைப் பெற்றார் நங்கைமீர்
நானே மற்று ஆரும் இல்லை (1)
245. கன்னி நன் மா மதில் சூழ்தரு பூம்பொழிற்
காவிரித் தென்னரங்கம்
மன்னிய சீர் மதுசூதனா கேசவா
பாவியேன் வாழ்வு உகந்து
உன்னை இளங்கன்று மேய்க்கச் சிறுகாலே
ஊட்டி ஒருப்படுத்தேன்
என்னின் மனம் வலியாள் ஒரு பெண் இல்லை
என்குட்டனே முத்தம் தா (2)
246. காடுகள் ஊடு போய்க் கன்றுகள் மேய்த்து
மறியோடிக் கார்க்கோடற்பூச்
சூடி வருகின்ற தாமோதரா கற்றுத்
தூளி காண் உன் உடம்பு
பேடை மயிற் சாயற் பின்னை மணாளா
நீராட்டு அமைத்து வைத்தேன்
ஆடி அமுதுசெய் அப்பனும் உண்டிலன்
உன்னோடு உடனே உண்பான் (3)
247. கடி ஆர் பொழில் அணி வேங்கடவா கரும்
போரேறே நீ உகக்கும்
குடையும் செருப்பும் குழலும் தருவிக்கக்
கொள்ளாதே போனாய் மாலே
கடிய வெங் கானிடைக் கன்றின் பின் போன
சிறுக்குட்டச் செங் கமல-
அடியும் வெதும்பி உன்கண்கள் சிவந்தாய்
அசைந்திட்டாய் நீ எம்பிரான் (4)
248. பற்றார் நடுங்க முன் பாஞ்சசன்னியத்தை
வாய்வைத்த போரேறே என்
சிற்றாயர் சிங்கமே சீதை மணாளா
சிறுக்குட்டச் செங்கண் மாலே
சிற்றாடையும் சிறுப்பத்திரமும் இவை
கட்டிலின் மேல் வைத்துப் போய்
கற்றாயரோடு நீ கன்றுகள் மேய்த்துக்
கலந்து உடன் வந்தாய் போலும் (5)
249. அஞ்சுடர் ஆழி உன் கையகத்து ஏந்தும்
அழகா நீ பொய்கை புக்கு
நஞ்சு உமிழ் நாகத்தினோடு பிணங்கவும்
நான் உயிர் வாழ்ந்திருந்தேன்
என் செய்ய என்னை வயிறு மறுக்கினாய்?
ஏதும் ஓர் அச்சம் இல்லை
கஞ்சன் மனத்துக்கு உகப்பனவே செய்தாய்
காயாம்பூ வண்ணம் கொண்டாய் (6)
250. பன்றியும் ஆமையும் மீனமும் ஆகிய
பாற்கடல் வண்ணா உன்மேல்
கன்றின் உருவாகி மேய்புலத்தே வந்த
கள்ள அசுரர் தம்மைச்
சென்று பிடித்துச் சிறுக்கைகளாலே
விளங்காய் எறிந்தாய் போலும்
என்றும் என்பிள்ளைக்குத் தீமைகள் செய்வார்கள்
அங்ஙனம் ஆவர்களே (7)
251. கேட்டு அறியாதன கேட்கின்றேன் கேசவா
கோவலர் இந்திரற்குக்
காட்டிய சோறும் கறியும் தயிரும்
கலந்து உடன் உண்டாய் போலும்
ஊட்ட முதல் இலேன் உன்தன்னைக் கொண்டு
ஒருபோதும் எனக்கு அரிது
வாட்டம் இலாப் புகழ் வாசுதேவா உன்னை
அஞ்சுவன் இன்று தொட்டும் (8)
252. திண் ஆர் வெண்சங்கு உடையாய் திருநாள் திரு
வோணம் இன்று எழு நாள்;முன்
பண்நேர் மொழியாரைக் கூவி முளை அட்டிப்
பல்லாண்டு கூறுவித்தேன்
கண்ணாலம் செய்யக் கறியும் கலத்தது
அரிசியும் ஆக்கி வைத்தேன்
கண்ணா நீ நாளைத்தொட்டுக் கன்றின் பின் போகேல்
கோலம் செய்து இங்கே இரு (9)
253. புற்றரவு அல்குல் அசோதை நல் ஆய்ச்சி தன்
புத்திரன் கோவிந்தனைக்
கற்றினம் மேய்த்து வரக் கண்டு உகந்து அவள்
கற்பித்த மாற்றம் எல்லாம்
செற்றம் இலாதவர் வாழ்தரு தென்புது
வை விட்டுசித்தன் சொல்
கற்று இவை பாட வல்லார் கடல்வண்ணன்
கழலிணை காண்பர்களே (10)
Die Sehnsucht der Hirtinnen (254–263)
254. தழைகளும் தொங்கலும் ததும்பி எங்கும்
தண்ணுமை எக்கம் மத்தளி தாழ்பீலி
குழல்களும் கீதமும் ஆகி எங்கும்
கோவிந்தன் வருகின்ற கூட்டம் கண்டு
மழைகொலோ வருகின்றது என்று சொல்லி
மங்கைமார் சாலக வாசல் பற்றி
நுழைவனர் நிற்பனர் ஆகி எங்கும்
உள்ளம் விட்டு ஊண் மறந்து ஒழிந்தனரே (1)
255. வல்லி நுண் இதழ் அன்ன ஆடை கொண்டு
வசை அறத் திருவரை விரித்து உடுத்து
பல்லி நுண் பற்றாக உடைவாள் சாத்தி
பணைக்கச்சு உந்தி பல தழை நடுவே
முல்லை நல் நறுமலர் வேங்கை மலர்
அணிந்து பல் ஆயர் குழாம் நடுவே
எல்லியம் போதாகப் பிள்ளை வரும்
எதிர்நின்று அங்கு இனவளை இழவேன்மினே (2)
256. சுரிகையும் தெறி-வில்லும் செண்டு-கோலும்
மேலாடையும் தோழன்மார் கொண்டு ஓட
ஒரு கையால் ஒருவன்தன் தோளை ஊன்றி
ஆநிரையினம் மீளக் குறித்த சங்கம்
வருகையில் வாடிய பிள்ளை கண்ணன்
மஞ்சளும் மேனியும் வடிவும் கண்டாள்
அருகே நின்றாள் என்பெண் நோக்கிக் கண்டாள்
அது கண்டு இவ் ஊர் ஒன்று புணர்க்கின்றதே (3)
257. குன்று எடுத்து ஆநிரை காத்த பிரான்
கோவலனாய்க் குழல் ஊதி ஊதிக்
கன்றுகள் மேய்த்துத் தன் தோழரோடு
கலந்து உடன் வருவானைத் தெருவிற் கண்டு
என்றும் இவனை ஒப்பாரை நங்காய்
கண்டறியேன் ஏடி வந்து காணாய்
ஒன்றும்நில்லா வளை கழன்று துகில்
ஏந்து இள முலையும் என் வசம் அலவே (4)
258. சுற்றி நின்று ஆயர் தழைகள் இடச்
சுருள்பங்கி நேத்திரத்தால் அணிந்து
பற்றி நின்று ஆயர் கடைத்தலையே
பாடவும் ஆடக் கண்டேன் அன்றிப் பின்
மற்று ஒருவர்க்கு என்னைப் பேசலொட்டேன்
மாலிருஞ்சோலை எம் மாயற்கு அல்லால்
கொற்றவனுக்கு இவள் ஆம் என்று எண்ணிக்
கொடுமின்கள் கொடீராகிற் கோழம்பமே (5)
259. சிந்துரம் இலங்கத் தன் திருநெற்றிமேல்
திருத்திய கோறம்பும் திருக்குழலும்
அந்தரம் முழவத் தண் தழைக் காவின்கீழ்
வரும் ஆயரோடு உடன் வளைகோல் வீச
அந்தம் ஒன்று இல்லாத ஆயப் பிள்ளை
அறிந்து அறிந்து இவ் வீதி போதுமாகில்
பந்து கொண்டான் என்று வளைத்து வைத்துப்
பவளவாய் முறுவலும் காண்போம் தோழீ (6)
260. சாலப் பல் நிரைப் பின்னே தழைக் காவின்கீழ்த்
தன் திருமேனிநின்று ஒளி திகழ
நீல நல் நறுங்குஞ்சி நேத்திரத்தால்
அணிந்து பல் ஆயர் குழாம் நடுவே
கோலச் செந்தாமரைக் கண் மிளிரக்
குழல் ஊதி இசைப் பாடிக் குனித்து ஆயரோடு
ஆலித்து வருகின்ற ஆயப் பிள்ளை
அழகு கண்டு என்மகள் அயர்க்கின்றதே (7)
261. சிந்துரப்-பொடி கொண்டு சென்னி அப்பித்
திருநாமம் இட்டு அங்கு ஓர் இலையந்தன்னால்
அந்தரம் இன்றித் தன் நெறி பங்கியை
அழகிய நேத்திரத்தால் அணிந்து
இந்திரன் போல் வரும் ஆயப்பிள்ளை
எதிர்நின்று அங்கு இனவளை இழவேல் என்ன
சந்தியில் நின்று கண்டீர் நங்கை தன்
துகிலொடு சரிவளை கழல்கின்றதே (8)
262. வலங் காதில் மேல்-தோன்றிப் பூ அணிந்து
மல்லிகை வனமாலை மௌவல் மாலை
சிலிங்காரத்தால் குழல் தாழ விட்டுத்
தீங்குழல் வாய்மடுத்து ஊதி ஊதி
அலங்காரத்தால் வரும் ஆயப் பிள்ளை
அழகு கண்டு என்மகள்
விலங்கி நில்லாது எதிர்நின்று கண்டீர்
வெள்வளை கழன்று மெய்ம் மெலிகின்றதே (9)
263. விண்ணின்மீது அமரர்கள் விரும்பித் தொழ
மிறைத்து ஆயர் பாடியில் வீதியூடே
கண்ணன் காலிப் பின்னே எழுந்தருளக்
கண்டு இளஆய்க் கன்னிமார் காமுற்ற
வண்ணம் வண்டு அமர் பொழிற் புதுவையர்கோன்
விட்டுசித்தன் சொன்ன மாலை பத்தும்
பண் இன்பம் வரப் பாடும் பத்தர் உள்ளார்
பரமான வைகுந்தம் நண்ணுவரே (10)
Govardhana, der siegreiche Schirm (264–274)
264. அட்டுக் குவி சோற்றுப் பருப்பதமும்
தயிர்- வாவியும் நெய்- அளறும் அடங்கப்
பொட்டத் துற்றி மாரிப் பகை புணர்த்த
பொரு மா கடல்வண்ணன் பொறுத்த மலை
வட்டத் தடங்கண் மட மான் கன்றினை
வலைவாய்ப் பற்றிக் கொண்டு குறமகளிர்
கொட்டைத் தலைப் பால் கொடுத்து வளர்க்கும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (1)
265. வழு ஒன்றும் இல்லாச் செய்கை வானவர்கோன்
வலிப்பட்டு முனிந்து விடுக்கப்பட்ட
மழை வந்து எழு நாள் பெய்து மாத் தடுப்ப
மதுசூதன் எடுத்து மறித்த மலை
இழவு தரியாதது ஓர் ஈற்றுப் பிடி
இளஞ் சீயம் தொடர்ந்து முடுகுதலும்
குழவி இடைக் கால் இட்டு எதிர்ந்து பொரும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (2)
266. அம் மைத் தடங்கண் மட ஆய்ச்சியரும்
ஆனாயரும் ஆநிரையும் அலறி
எம்மைச் சரண் ஏன்றுகொள் என்று இரப்ப
இலங்கு ஆழிக் கை எந்தை எடுத்த மலை
தம்மைச் சரண் என்ற தம் பாவையரைப்
புனமேய்கின்ற மானினம் காண்மின் என்று
கொம்மைப் புயக் குன்றர் சிலை குனிக்கும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (3)
267. கடு வாய்ச் சின வெங்கண் களிற்றினுக்குக்
கவளம் எடுத்துக் கொடுப்பான் அவன் போல்
அடிவாய் உறக் கையிட்டு எழப் பறித்திட்டு
அமரர்பெருமான் கொண்டு நின்ற மலை
கடல்வாய்ச் சென்று மேகம் கவிழ்ந்து இறங்கிக்
கதுவாய்ப் பட நீர்முகந்து ஏறி எங்கும்
குடவாய்ப் பட நின்று மழை பொழியும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (4)
268. வானத்தில் உள்ளீர் வலியீர் உள்ளீரேல்
அறையோ வந்து வாங்குமின் என்பவன் போல்
ஏனத்து உரு ஆகிய ஈசன் எந்தை
இடவன் எழ வாங்கி எடுத்த மலை
கானக் களி-யானை தன் கொம்பு இழந்து
கதுவாய் மதம் சோரத் தன் கை எடுத்துக்
கூனற் பிறை வேண்டி அண்ணாந்து நிற்கும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (5)
269. செப்பாடு உடைய திருமால் அவன் தன்
செந்தாமரைக் கைவிரல் ஐந்தினையும்
கப்பு ஆக மடுத்து மணி நெடுந்தோள்
காம்பு ஆகக் கொடுத்துக் கவித்த மலை
எப்பாடும் பரந்து இழி தெள் அருவி
இலங்கு மணி முத்துவடம் பிறழக்
குப்பாயம் என நின்று காட்சிதரும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (6)
270. படங்கள் பலவும் உடைப் பாம்பு- அரையன்
படர் பூமியைத் தாங்கிக் கிடப்பவன் போல்
தடங்கை விரல் ஐந்தும் மலர வைத்துத்
தாமோதரன் தாங்கு தடவரைதான்
அடங்கச் சென்று இலங்கையை ஈடழித்த
அனுமன் புகழ் பாடித் தம் குட்டன்களைக்
குடங்கைக் கொண்டு மந்திகள் கண்வளர்த்தும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (7)
271. சல மா முகில் பல் கணப் போர்க்களத்துச்
சர- மாரி பொழிந்து எங்கும் பூசலிட்டு
நலிவான் உறக் கேடகம் கோப்பவன் போல்
நாராயணன் முன் முகம் காத்த மலை
இலை வேய் குரம்பைத் தவ மா முனிவர்
இருந்தார் நடுவே சென்று அணார் சொறியக்
கொலை வாய்ச் சின வேங்கைகள் நின்று உறங்கும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (8)
272. வன் பேய்முலை உண்டது ஓர் வாய் உடையன்
வன் தூண் என நின்றது ஓர் வன் பரத்தை
தன் பேர் இட்டுக் கொண்டு தரணி தன்னிற்
தாமோதரன் தாங்கு தடவரை தான்
முன்பே வழி காட்ட முசுக் கணங்கள்
முதுகிற் பெய்து தம் உடைக் குட்டன்களைக்
கொம்பு ஏற்றி இருந்து குதி பயிற்றும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (9)
273. கொடி ஏறு செந் தாமரைக் கைவிரல்கள்
கோலமும் அழிந்தில வாடிற்று இல
வடிவு ஏறு திருவுகிர் நொந்தும் இல
மணிவண்ணன் மலையும் ஓர் சம்பிரதம்
முடி ஏறிய மா முகிற் பல் கணங்கள்
முன் நெற்றி நரைத்தன போல எங்கும்
குடி ஏறி இருந்து மழை பொழியும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடையே (10)
274. அரவிற் பள்ளிகொண்டு அரவம் துரந்திட்டு
அரவப்-பகை ஊர்தி அவனுடைய
குரவிற் கொடி முல்லைகள் நின்று உறங்கும்
கோவர்த்தனம் என்னும் கொற்றக் குடைமேல்
திருவிற் பொலி மறைவாணர் புத்தூர்த்
திகழ் பட்டர்பிரான் சொன்ன மாலை பத்தும்
பரவு மனம் நன்கு உடைப் பத்தர் உள்ளார்
பரமான வைகுந்தம் நண்ணுவரே (11)
Krishnas Flötenspiel (275–285)
275. நாவலம் பெரிய தீவினில் வாழும்
நங்கைமீர்கள் இது ஓர் அற்புதம் கேளீர்
தூ வலம்புரி உடைய திருமால்
தூய வாயிற் குழல்-ஓசை வழியே
கோவலர் சிறுமியர் இளங் கொங்கை
குதுகலிப்ப உடல் உள்-அவிழ்ந்து எங்கும்
காவலும் கடந்து கயிறுமாலை
ஆகி வந்து கவிழ்ந்து நின்றனரே (1)
276. இட அணரை இடத் தோளொடு சாய்த்து
இருகை கூடப் புருவம் நெரிந்து ஏறக்
குடவயிறு பட வாய் கடைகூடக்
கோவிந்தன் குழல்கொடு ஊதின போது
மட மயில்களொடு மான்பிணை போலே
மங்கைமார்கள் மலர்க் கூந்தல் அவிழ
உடை நெகிழ ஓர்கையால் துகில் பற்றி
ஒல்கி ஓடு அரிக்கண் ஒட நின்றனரே (2)
277. வான் இளவரசு வைகுந்தக்
குட்டன் வாசுதேவன் மதுரைமன்னன் நந்த-
கோன் இளவரசு கோவலர் குட்டன்
கோவிந்தன் குழல்கொடு ஊதின போது
வான் இளம்படியர் வந்து வந்து ஈண்டி
மனம் உருகி மலர்க்கண்கள் பனிப்பத்
தேன் அளவு செறி கூந்தல் அவிழச்
சென்னி வேர்ப்பச் செவி சேர்த்து நின்றனரே (3)
278. தேனுகன் பிலம்பன் காளியன் என்னும்
தீப்பப் பூடுகள் அடங்க உழக்கிக்
கானகம் படி உலாவி உலாவிக்
கருஞ்சிறுக்கன் குழல் ஊதின போது
மேனகையொடு திலோத்தமை அரம்பை
உருப்பசியர் அவர் வெள்கி மயங்கி
வானகம் படியில் வாய் திறப்பு இன்றி
ஆடல் பாடல் இவை மாறினர் தாமே (4)
279. முன் நரசிங்கமது ஆகி அவுணன்
முக்கியத்தை முடிப்பான் மூவுலகில்
மன்னர் அஞ்சும் மதுசூதனன் வாயிற்
குழலின் ஓசை செவியைப் பற்றி வாங்க
நன் நரம்பு உடைய தும்புருவோடு
நாரதனும் தம் தம் வீணை மறந்து
கின்னர மிதுனங்களும் தம் தம்
கின்னரம் தொடுகிலோம் என்றனரே (5)
280. செம் பெருந் தடங்- கண்ணன் திரள் தோளன்
தேவகி சிறுவன் தேவர்கள் சிங்கம்
நம் பரமன் இந்நாள் குழல் ஊதக்
கேட்டவர்கள் இடர் உற்றன கேளீர்
அம்பரம் திரியும் காந்தப்பர் எல்லாம்
அமுத கீத வலையால் சுருக்குண்டு
நம் பரம் அன்று என்று நாணி மயங்கி
நைந்து சோர்ந்து கைம்மறித்து நின்றனரே (6)
281. புவியுள் நான் கண்டது ஒர் அற்புதம் கேளீர்
பூணி மேய்க்கும் இளங்கோவலர் கூட்டத்து
அவையுள் நாகத்து- அணையான் குழல் ஊத
அமரலோகத்து அளவும் சென்று இசைப்ப
அவியுணா மறந்து வானவர் எல்லாம்
ஆயர்-பாடி நிறையப் புகுந்து ஈண்டிச்
செவி-உணாவின் சுவை கொண்டு மகிழ்ந்து
கோவிந்தனைத் தொடர்ந்து என்றும் விடாரே (7)
282. சிறுவிரல்கள் தடவிப் பரிமாறச்
செங்கண் கோடச் செய்ய வாய் கொப்பளிப்பக
குறுவெயர்ப் புருவம் குடிலிப்பக்
கோவிந்தன் குழல்கொடு ஊதின போது
பறவையின் கணங்கள் கூடு துறந்து
வந்து சூழ்ந்து படுகாடு கிடப்பக்
கறவையின் கணங்கள் கால் பரப்பிட்டுக்
கவிழ்ந்து இறங்கிச் செவி ஆட்டகில்லாவே (8)
283. திரண்டு எழு தழை மழைமுகில் வண்ணன்
செங்கமல மலர் சூழ் வண்டினம் போலே
சுருண்டு இருண்ட குழல் தாழ்ந்த முகத்தான்
ஊதுகின்ற குழல்-ஓசை வழியே
மருண்டு மான்-கணங்கள் மேய்கை மறந்து
மேய்ந்த புல்லும் கடைவாய் வழி சோர
இரண்டு பாடும் துலுங்காப் புடைபெயரா
எழுது சித்திரங்கள் போல நின்றனவே (9)
284. கருங்கண் தோகை மயிற் பீலி அணிந்து
கட்டி நன்கு உடுத்த பீதக ஆடை
அருங்கல உருவின் ஆயர் பெருமான்
அவனொருவன் குழல் ஊதின போது
மரங்கள் நின்று மது தாரைகள் பாயும்
மலர்கள் வீழும் வளர் கொம்புகள் தாழும்
இரங்கும் கூம்பும் திருமால் நின்ற நின்ற
பக்கம் நோக்கி அவை செய்யும் குணமே (10)
285. குழல் இருண்டு சுருண்டு ஏறிய குஞ்சிக்
கோவிந்தனுடைய கோமள வாயிற்
குழல் முழைஞ்சுகளின் ஊடு குமிழ்த்துக்
கொழித்து இழிந்த அமுதப் புனல்தன்னைக்
குழல் முழவம் விளம்பும் புதுவைக்கோன்
விட்டுசித்தன் விரித்த தமிழ் வல்லார்
குழலை வென்ற குளிர் வாயினராகிச்
சாதுகோட்டியுள் கொள்ளப் படுவாரே (11)
Die Mutter beobachtet ihre Tochter (286–296)
286. ஐய புழுதி உடம்பு அளைந்து இவள்
பேச்சும் அலந்தலையாய்ச்
செய்ய நூலின் சிற்றாடை செப்பன்
உடுக்கவும் வல்லள் அல்லள்
கையினில் சிறுதூதை யோடு இவள்
முற்றில் பிரிந்தும் இலள்
பை அரவணைப் பள்ளியானொடு
கைவைத்து இவள்வருமே (1)
287. வாயிற் பல்லும் எழுந்தில மயி
ரும் முடி கூடிற்றில
சாய்வு இலாத குறுந்தலைச் சில
பிள்ளைகளோடு இணங்கி
தீ இணக்கு இணங்கு ஆடி வந்து இவள்
தன் அன்ன செம்மை சொல்லி
மாயன் மா மணிவண்ணன்மேல் இவள்
மால் உறுகின்றாளே (2)
288. பொங்கு வெண்மணல் கொண்டு சிற்றிலும்
முற்றத்து இழைக்கலுறில்
சங்கு சக்கரம் தண்டு வாள் வில்லும்
அல்லது இழைக்கலுறாள்
கொங்கை இன்னம் குவிந்து எழுந்தில
கோவிந்தனோடு இவளைச்
சங்கை யாகி என் உள்ளம் நாள்தொறும்
தட்டுளுப்பு ஆகின்றதே (3)
289. ஏழை பேதை ஓர் பாலகன் வந்து என்
பெண்மகளை எள்கி
தோழிமார் பலர் கொண்டுபோய்ச் செய்த
சூழ்ச்சியை யார்க்கு உரைக்கேன்
ஆழியான் என்னும் ஆழ மோழையில்
பாய்ச்சி அகப்படுத்தி
மூழை உப்பு அறியாது என்னும்
மூதுரையும் இலளே (4)
290. நாடும் ஊரும் அறியவே போய்
நல்ல துழாய் அலங்கல்
சூடி நாரணன் போம் இடம் எல்லாம்
சோதித்து உழிதர்கின்றாள்
கேடு வேண்டுகின்றார் பலர் உளர்
கேசவனோடு இவளைப்
பாடிகாவல் இடுமின் என்று என்று
பார் தடுமாறினதே (5)
291. பட்டம் கட்டிப் பொற்றோடு பெய்து இவள்
பாடகமும் சிலம்பும்
இட்ட மாக வளர்த்து எடுத்தேனுக்கு
என்னோடு இருக்கலுறாள்
பொட்டப் போய்ப் புறப்பட்டு நின்று இவள்
பூவைப் பூவண்ணா என்னும்
வட்ட வார் குழல் மங்கைமீர் இவள்
மால் உறுகின்றாளே (6)
292. பேசவும் தரியாத பெண்மையின்
பேதையேன் பேதை இவள்
கூசமின்றி நின்றார்கள் தம் எதிர்
கோல் கழிந்தான் மூழையாய்
கேசவா என்றும் கேடிலீ என்றும்
கிஞ்சுக வாய் மொழியாள்
வாச வார்குழல் மங்கைமீர் இவள்
மால் உறுகின்றாளே 7
293. காறை பூணும் கண்ணாடி காணும் தன்
கையில் வளை குலுக்கும்
கூறை உடுக்கும் அயர்க்கும் தன்
கொவ்வைச் செவ்வாய் திருத்தும்
தேறித் தேறி நின்று ஆயிரம் பேர்த்
தேவன் திறம் பிதற்றும்
மாறில் மா மணிவண்ணன்மேல் இவள்
மால் உறுகின்றாளே (8)
294. கைத்தலத்து உள்ள மாடு அழியக்
கண்ணாலங்கள் செய்து இவளை-
வைத்து வைத்துக்கொண்டு என்ன வாணிபம்?
நம்மை வடுப்படுத்தும்-
செய்த்தலை எழு நாற்றுப் போல் அவன்
செய்வன செய்துகொள்ள
மைத் தடமுகில் வண்ணன் பக்கல்
வளர விடுமின்களே (9)
295. பெருப் பெருத்த கண்ணாலங்கள் செய்து
பேணி நம் இல்லத்துள்ளே
இருத்துவான் எண்ணி நாம் இருக்க
இவளும் ஒன்று எண்ணுகின்றாள்
மருத்துவப் பதம் நீங்கினாள் என்னும்
வார்த்தை படுவதன்முன்
ஒருப்படுத்து இடுமின் இவளை
உலகளந்தான் இடைக்கே (10)
296. ஞாலம் முற்றும் உண்டு ஆலிலைத் துயில்
நாராயணனுக்கு இவள்
மாலதாகி மகிழ்ந்தனள் என்று
தாய் உரை செய்ததனை
கோலம் ஆர் பொழில் சூழ் புதுவையர்கோன்
விட்டுசித்தன் சொன்ன
மாலை பத்தும் வல்லவர்கட்கு
இல்லை வரு துயரே (11)
Die Tochter ist Krishna gefolgt (297–306)
297. நல்லது ஓர் தாமரைப் பொய்கை
நாண்மலர் மேல் பனி சோர
அல்லியும் தாதும் உதிர்ந்திட்டு
அழகழிந்தால் ஒத்ததாலோ
இல்லம் வெறியோடிற்றாலோ
என்மகளை எங்கும் காணேன்
மல்லரை அட்டவன் பின்போய்
மதுரைப் புறம் புக்காள் கொல்லோ? (1)
298. ஒன்றும் அறிவு ஒன்று இல்லாத
உருவறைக் கோபாலர் தங்கள்
கன்று கால் மாறுமா போலே
கன்னி இருந்தாளைக் கொண்டு
நன்றும் கிறி செய்து போனான்
நாராயணன் செய்த தீமை
என்றும் எமர்கள் குடிக்கு ஓர்
ஏச்சுக்கொல்? ஆயிடுங் கொல்லோ? (2)
299. குமரி மணம் செய்து கொண்டு
கோலம் செய்து இல்லத்து இருத்தி
தமரும் பிறரும் அறியத்
தாமோதரற்கு என்று சாற்றி
அமரர் பதியுடைத் தேவி
அரசாணியை வழிபட்டு
துமிலம் எழப் பறை கொட்டித்
தோரணம் நாட்டிடுங் கொல்லோ? (3)
300. ஒரு மகள் தன்னை உடையேன்
உலகம் நிறைந்த புகழால்
திருமகள் போல வளர்த்தேன்
செங்கண் மால் தான் கொண்டு போனான்
பெரு மகளாய்க் குடி வாழ்ந்து
பெரும்பிள்ளை பெற்ற அசோதை
மருமகளைக் கண்டு உகந்து
மணாட்டுப் புறம்செய்யுங் கொல்லோ? (4)
301. தம் மாமன் நந்தகோபாலன்
தழீஇக் கொண்டு என் மகள் தன்னைச்
செம்மாந்திரே என்று சொல்லி
செழுங் கயற் கண்ணும் செவ்வாயும்
கொம்மை முலையும் இடையும்
கொழும்பணைத் தோள்களும் கண்டிட்டு
இம் மகளைப் பெற்ற தாயர்
இனித் தரியார் என்னுங் கொல்லோ? (5)
302. வேடர் மறக்குலம் போலே
வேண்டிற்றுச் செய்து என்மகளைக்
கூடிய கூட்டமே யாகக்
கொண்டு குடி வாழுங் கொல்லோ?
நாடும் நகரும் அறிய
நல்லது ஓர் கண்ணாலம் செய்து
சாடு இறப் பாய்ந்த பெருமான்
தக்கவா கைப்பற்றுங் கொல்லோ? (6)
303. அண்டத்து அமரர் பெருமான்
ஆழியான் இன்று என்மகளைப்
பண்டப் பழிப்புக்கள் சொல்லிப்
பரிசு அற ஆண்டிடுங் கொல்லோ?
கொண்டு குடி- வாழ்க்கை வாழ்ந்து
கோவலப் பட்டம் கவித்துப்
பண்டை மணாட்டிமார் முன்னே
பாதுகாவல் வைக்குங் கொல்லோ? (7)
304. குடியிற் பிறந்தவர் செய்யும்
குணம் ஒன்றும் செய்திலன் அந்தோ
நடை ஒன்றும் செய்திலன் நங்காய்
நந்தகோபன் மகன் கண்ணன்
இடை இருபாலும் வணங்க
இளைத்து இளைத்து என்மகள் ஏங்கிக்
கடைகயிறே பற்றி வாங்கிக்
கை தழும்பு ஏறிடுங் கொல்லோ? (8)
305. வெண்ணிறத் தோய் தயிர் தன்னை
வெள்வரைப்பின் முன் எழுந்து
கண் உறங்காதே இருந்து
கடையவும் தான்வல்லள் கொல்லோ?
ஒண்ணிறத் தாமரைச் செங்கண்
உலகளந்தான் என்மகளைப்
பண் அறையாப் பணிகொண்டு
பரிசு அற ஆண்டிடுங் கொல்லோ? (9)
306. மாயவன் பின்வழி சென்று வழியிடை மாற்றங்கள் கேட்டு
ஆயர்கள் சேரியிலும் புக்கு அங்குத்தை மாற்றமும் எல்லாம்
தாயவள் சொல்லிய சொல்லைப் தண் புதுவைப் பட்டன் சொன்ன
தூய தமிழ் பத்தும் வல்லார் தூ மணிவண்ணனுக்கு ஆளரே (10)
Rama und Krishna im Undi-Spiel (307–317)
307. என் நாதன் தேவிக்கு அன்று இன்பப்பூ ஈயாதாள்
தன் நாதன் காணவே தண்பூ மரத்தினை
வன் நாதப் புள்ளால் வலியப் பறித்திட்ட
என் நாதன் வன்மையைப் பாடிப் பற
எம்பிரான் வன்மையைப் பாடிப் பற (1)
308. என் வில் வலி கண்டு போ என்று எதிர்வந்தான்
தன் வில்லினோடும் தவத்தை எதிர்வாங்கி
முன் வில் வலித்து முதுபெண் உயிருண்டான்
தன் வில்லின் வன்மையைப் பாடிப் பற
தாசரதி தன்மையைப் பாடிப் பற (2)
309. உருப்பிணி நங்கையைத் தேர் ஏற்றிக் கொண்டு
விருப்புற்று அங்கு ஏக விரைந்து எதிர் வந்து
செருக்கு உற்றான் வீரம் சிதையத் தலையைச்
சிரைத்திட்டான் வன்மையைப் பாடிப் பற
தேவகி சிங்கத்தைப் பாடிப் பற (3)
310. மாற்றுத்தாய் சென்று வனம்போகே என்றிட
ஈற்றுத்தாய் பின்தொடர்ந்து எம்பிரான் என்று அழ
கூற்றுத் தாய் சொல்லக் கொடிய வனம் போன
சீற்றம் இலாதானைப் பாடிப் பற
சீதை மணாளனைப் பாடிப் பற (4)
311. பஞ்சவர் தூதனாய்ப் பாரதம் கைசெய்து
நஞ்சு உமிழ் நாகம் கிடந்த நற் பொய்கை புக்கு
அஞ்சப் பணத்தின்மேல் பாய்ந்திட்டு அருள்செய்த
அஞ்சன வண்ணனைப் பாடிப் பற
அசோதைதன் சிங்கத்தைப் பாடிப் பற (5)
312. முடி ஒன்றி மூவுலகங்களும் ஆண்டு உன்
அடியேற்கு அருள் என்று அவன்பின் தொடர்ந்த
படியில் குணத்துப் பரத நம்பிக்கு அன்று
அடிநிலை ஈந்தானைப் பாடிப் பற
அயோத்தியர் கோமானைப் பாடிப் பற (6)
313. காளியன் பொய்கை கலங்கப் பாய்ந்திட்டு அவன்
நீள்முடி ஐந்திலும் நின்று நடம்செய்து
மீள அவனுக்கு அருள்செய்த வித்தகன்
தோள்-வலி வீரமே பாடிப் பற
தூ மணிவண்ணனைப் பாடிப் பற (7)
314. தார்க்கு இளந்தம்பிக்கு அரசு ஈந்து தண்டகம்
நூற்றவள் சொற்கொண்டு போகி நுடங்கு- இடைச்
சூர்ப்பணகாவைச் செவியொடு மூக்கு அவள்
ஆர்க்க அரிந்தானைப் பாடிப் பற
அயோத்திக்கு அரசனைப் பாடிப் பற (8)
315. மாயச் சகடம் உதைத்து மருது இறுத்து
ஆயர்களோடு போய் ஆநிரை காத்து அணி
வேயின் குழல் ஊதி வித்தகனாய் நின்ற
ஆயர்கள் ஏற்றினைப் பாடிப் பற
ஆநிரை மேய்த்தானைப் பாடிப் பற (9)
316. காரார் கடலை அடைத்திட்டு இலங்கை புக்கு
ஓராதான் பொன்முடி ஒன்பதோடு ஒன்றையும்
நேரா அவன்தம்பிக்கே நீள் அரசு ஈந்த
ஆராவமுதனைப் பாடிப் பற
அயோத்தியர் வேந்தனைப் பாடிப் பற (10)
317. நந்தன் மதலையைக் காகுத்த னைநவின்று
உந்தி பறந்த ஒளியிழை யார்கள்சொல்
செந்தமிழ்த் தென்புது வைவிட்டு சித்தன்சொல்
ஐந்தினோடு ஐந்தும்வல் லார்க்குஅல்லல் இல்லையே (11)
Hanuman spricht zu Sita (318–327)
318. நெறிந்த கருங்குழல் மடவாய் நின் அடியேன் விண்ணப்பம்
செறிந்த மணி முடிச் சனகன் சிலை இறுத்து நினைக் கொணர்ந்தது
அறிந்து அரசு களைகட்ட அருந்தவத்தோன் இடை விலங்கச்
செறிந்த சிலைகொடு தவத்தைச் சிதைத்ததும் ஓர் அடையாளம் (1)
319. அல்லியம்பூ மலர்க்கோதாய் அடிபணிந்தேன் விண்ணப்பம்
சொல்லுகேன் கேட்டருளாய் துணைமலர்க் கண் மடமானே
எல்லியம் போது இனிதிருத்தல் இருந்தது ஓர் இட வகையில்
மல்லிகை மா மாலைகொண்டு அங்கு ஆர்த்ததும் ஓர் அடையாளம் (2)
320. கலக்கிய மா மனத்தனளாய்க் கைகேசி வரம் வேண்ட
மலக்கிய மா மனத்தனனாய் மன்னவனும் மறாது ஒழியக்
குலக்குமரா காடு உறையப் போ என்று விடை கொடுப்ப
இலக்குமணன் தன்னொடும் அங்கு ஏகியது ஓர் அடையாளம் (3)
321. வார் அணிந்த முலை மடவாய் வைதேவீ விண்ணப்பம்
தேர் அணிந்த அயோத்தியர்கோன் பெருந்தேவீ கேட்டருளாய்
கூர் அணிந்த வேல் வலவன் குகனோடும் கங்கைதன்னிற்
சீர் அணிந்த தோழமை கொண்டதும் ஓர் அடையாளம் (4)
322. மான் அமரும் மென்நோக்கி வைதேவீ விண்ணப்பம்
கான் அமரும் கல்-அதர் போய்க் காடு உறைந்த காலத்துத்
தேன் அமரும் பொழிற் சாரல் சித்திரகூடத்து இருப்பப்
பால்மொழியாய் பரதநம்பி பணிந்ததும் ஓர் அடையாளம் (5)
323. சித்திரகூடத்து இருப்பச் சிறுகாக்கை முலை தீண்ட
அத்திரமே கொண்டு எறிய அனைத்து உலகும் திரிந்து ஓடி
வித்தகனே இராமாவோ நின் அபயம் என்று அழைப்ப
அத்திரமே அதன்கண்ணை அறுத்ததும் ஓர் அடையாளம் (6)
324. மின் ஒத்த நுண்- இடையாய் மெய்- அடியேன் விண்ணப்பம்
பொன் ஒத்த மான் ஒன்று புகுந்து இனிது விளையாட
நின் அன்பின் வழிநின்று சிலை பிடித்து எம்பிரான் ஏகப்
பின்னே அங்கு இலக்குமணன் பிரிந்ததும் ஓர் அடையாளம் (7)
325. மைத் தகு மா மலர்க்குழலாய் வைதேவீ விண்ணப்பம்
ஒத்த புகழ் வானரக்கோன் உடன் இருந்து நினைத் தேட
அத்தகு சீர் அயோத்தியர்கோன் அடையாளம் இவை மொழிந்தான்
இத் தகையால் அடையாளம் ஈது அவன் கைம் மோதிரமே (8)
326. திக்கு நிறை புகழாளன் தீ வேள்விச் சென்ற நாள்
மிக்க பெரும் சபை நடுவே வில் இறுத்தான் மோதிரம் கண்டு
ஒக்குமால் அடையாளம் அனுமான் என்று உச்சிமேல்
வைத்துக்கொண்டு உகந்தனளால் மலர்க்குழலாள் சீதையுமே (9)
327. வார் ஆரும் முலை மடவாள் வைதேவி தனைக் கண்டு
சீர் ஆரும் திறல் அனுமன் தெரிந்து உரைத்த அடையாளம்
பார் ஆரும் புகழ்ப் புதுவைப் பட்டர்பிரான் பாடல் வல்லார்
ஏர் ஆரும் வைகுந்தத்து இமையவரோடு இருப்பாரே (10)
Wo ist der Herr zu finden? (328–337)
328. கதிர் ஆயிரம் இரவி கலந்து எறித்தால் ஒத்த நீள்முடியன்
எதிர் இல் பெருமை இராமனை இருக்கும் இடம் நாடுதிரேல்
அதிரும் கழற் பொரு தோள் இரணியன் ஆகம் பிளந்து அரியாய்
உதிரம் அளைந்த கையோடு இருந்தானை உள்ளவா கண்டார் உளர் (1)
329. நாந்தகம் சங்கு தண்டு நாண் ஒலிச் சார்ங்கம் திருச்சக்கரம்
ஏந்து பெருமை இராமனை இருக்கும் இடம் நாடுதிரேல்
காந்தள் முகிழ் விரற் சீதைக்கு ஆகிக் கடுஞ்சிலை சென்று இறுக்க
வேந்தர் தலைவன் சனகராசன்தன் வேள்வியிற் கண்டார் உளர் (2)
330. கொலையானைக் கொம்பு பறித்துக் கூடலர் சேனை பொருது அழியச்
சிலையால் மராமரம் எய்த தேவனைச் சிக்கென நாடுதிரேல்
தலையால் குரக்கினம் தாங்கிச் சென்று தடவரை கொண்டு அடைப்ப
அலை ஆர் கடற்கரை வீற்றிருந்தானை அங்குத்தைக் கண்டார் உளர் (3)
331. தோயம் பரந்த நடுவு சூழலிற் தொல்லை வடிவு கொண்ட
மாயக் குழவி யதனை நாடுறில் வம்மின் சுவடு உரைக்கேன்
ஆயர் மடமகள் பின்னைக்கு ஆகி அடல் விடை ஏழினையும்
வீயப் பொருது வியர்த்து நின்றானை மெய்ம்மையே கண்டார் உளர் (4)
332. நீர் ஏறு செஞ்சடை நீலகண்டனும் நான்முகனும் முறையால்
சீர் ஏறு வாசகஞ் செய்ய நின்ற திருமாலை நாடுதிரேல்
வார் ஏறு கொங்கை உருப்பிணியை வலியப் பிடித்துக்கொண்டு
தேர் ஏற்றிச் சேனை நடுவு போர் செய்யச் சிக்கெனக் கண்டார் உளர் (5)
333. பொல்லா வடிவு உடைப் பேய்ச்சி துஞ்சப் புணர்முலை வாய்மடுக்க
வல்லானை மா மணிவண்ணனை மருவும் இடம் நாடுதிரேல்
பல்லாயிரம் பெருந் தேவிமாரொடு பௌவம் எறி துவரை
எல்லாரும் சூழச் சிங்காசனத்தே இருந்தானைக் கண்டார் உளர் (6)
334. வெள்ளை விளிசங்கு வெஞ்சுடர்த் திருச்சக்கரம் ஏந்து கையன்
உள்ள இடம் வினவில் உமக்கு இறை வம்மின் சுவடு உரைக்கேன்
வெள்ளைப் புரவிக் குரக்கு வெல்கொடித் தேர்மிசை முன்புநின்று
கள்ளப் படைத்துணை ஆகிப் பாரதம் கைசெய்யக் கண்டார் உளர் (7)
335. நாழிகை கூறு இட்டுக் காத்து நின்ற அரசர்கள்தம் முகப்பே
நாழிகை போகப் படை பொருதவன் தேவகி தன் சிறுவன்
ஆழிகொண்டு அன்று இரவி மறைப்பச் சயத்திரதன் தலையைப்
பாழில் உருளப் படை பொருதவன் பக்கமே கண்டார் உளர் (8)
336. மண்ணும் மலையும் மறிகடல்களும் மற்றும் யாவும் எல்லாம்
திண்ணம் விழுங்கி உமிழ்ந்த தேவனைச் சிக்கென நாடுதிரேல்
எண்ணற்கு அரியது ஓர் ஏனம் ஆகி இருநிலம் புக்கு இடந்து
வண்ணக் கருங்குழல் மாதரோடு மணந்தானைக் கண்டார் உளர் (9)
337. கரிய முகில் புரை மேனி மாயனைக் கண்ட சுவடு உரைத்துப்
புரவி முகம்செய்து செந்நெல் ஓங்கி விளை கழனிப் புதுவைத்
திருவிற் பொலி மறைவாணன் பட்டர்பிரான் சொன்ன மாலை பத்தும்
பரவும் மனம் உடைப் பத்தர் உள்ளார் பரமன் அடி சேர்வர்களே (10)
Tirumaliruncholai: Der heilige Berg (338–348)
338. அலம்பா வெருட்டாக் கொன்று திரியும் அரக்கரைக்
குலம் பாழ் படுத்துக் குலவிளக்காய் நின்ற கோன் மலை
சிலம்பு ஆர்க்க வந்து தெய்வ- மகளிர்கள் ஆடும் சீர்ச்
சிலம்பாறு பாயும் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (1)
339. வல்லாளன் தோளும் வாள் அரக்கன் முடியும் தங்கை
பொல்லாத மூக்கும் போக்குவித்தான் பொருந்தும் மலை
எல்லா இடத்திலும் எங்கும் பரந்து பல்லாண்டு ஒலி
செல்லா நிற்கும் சீர்த் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (2)
340. தக்கார் மிக்கார்களைச் சஞ்சலம் செய்யும் சலவரைத்
தெக்கு ஆம் நெறியே போக்குவிக்கும் செல்வன் பொன்மலை
எக் காலமும் சென்று சேவித்திருக்கும் அடியரை
அக் கான் நெறியை மாற்றும் தண் மாலிருஞ் சோலையே (3)
341. ஆனாயர் கூடி அமைத்த விழவை அமரர்தம்
கோனார்க்கு ஒழியக் கோவர்த்தனத்துச் செய்தான் மலை
வான் நாட்டினின்று மாமலர்க் கற்பகத் தொத்து இழி
தேன் ஆறு பாயும் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (4)
342. ஒரு வாரணம் பணி கொண்டவன் பொய்கையில் கஞ்சன்தன்
ஒரு வாரணம் உயிர் உண்டவன் சென்று உறையும் மலை
கரு வாரணம் தன் பிடி துறந்து ஓடக் கடல்வண்ணன்
திருவாணை கூறத் திரியும் தண் மாலிருஞ் சோலையே (5)
343. ஏவிற்றுச் செய்வான் ஏன்று எதிர்ந்து வந்த மல்லரைச்
சாவத் தகர்த்த சாந்து அணி தோள் சதுரன் மலை
ஆவத்-தனம் என்று அமரர்களும் நன் முனிவரும்
சேவித்திருக்கும் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (6)
344. மன்னர் மறுக மைத்துனன்மார்க்கு ஒரு தேரின்மேல்
முன் அங்கு நின்று மோழை எழுவித்தவன் மலை
கொல் நவில் கூர்வேற் கோன் நெடுமாறன் தென்கூடற் கோன்
தென்னன் கொண்டாடும் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (7)
345. குறுகாத மன்னரைக் கூடு கலக்கி வெங் கானிடைச்
சிறுகால் நெறியே போக்குவிக்கும் செல்வன் பொன்மலை
அறுகால் வரி வண்டுகள் ஆயிர நாமம் சொல்லிச்
சிறுகாலைப் பாடும் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (8)
346. சிந்தப் புடைத்துச் செங்குருதி கொண்டு பூதங்கள்
அந்திப் பலி கொடுத்து ஆவத்-தனம் செய் அப்பன் மலை
இந்திர-கோபங்கள் எம்பெருமான் கனி- வாய் ஒப்பான்
சிந்தும் புறவிற் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (9)
347. எட்டுத் திசையும் எண்- இறந்த பெருந் தேவிமார்
விட்டு விளங்க வீற்றிருந்த விமலன் மலை
பட்டிப் பிடிகள் பகடு உரிஞ்சிச் சென்று மாலைவாய்த்
தெட்டித் திளைக்கும் தென் திருமாலிருஞ் சோலையே (10)
348. மருதப் பொழில் அணி மாலிருஞ் சோலை மலைதன்னைக்
கருதி உறைகின்ற கார்க்கடல் வண்ணன் அம்மான்தன்னை
விரதம் கொண்டு ஏத்தும் வில்லிபுத்தூர் விட்டுசித்தன் சொல்
கருதி உரைப்பவர் கண்ணன் கழலிணை காண்பரே (11)
Tirumaliruncholai: Zuflucht beim Herrn (349–359)
349. உருப்பிணி நங்கைதன்னை மீட்பான் தொடர்ந்து ஓடிச் சென்ற
உருப்பனை ஓட்டிக் கொண்டிட்டு உறைத்திட்ட உறைப்பன் மலை
பொருப்பிடைக் கொன்றை நின்று முறி ஆழியும் காசும் கொண்டு
விருப்பொடு பொன் வழங்கும் வியன் மாலிருஞ் சோலையதே (1)
350. கஞ்சனும் காளியனும் களிறும் மருதும் எருதும்
வஞ்சனையில் மடிய வளர்ந்த மணிவண்ணன் மலை
நஞ்சு உமிழ் நாகம் எழுந்து அணவி நளிர் மா மதியைச்
செஞ்சுடர் நா வளைக்கும் திருமாலிருஞ் சோலையதே (2)
351. மன்னு நரகன்தன்னைச் சூழ் போகி வளைத்து எறிந்து
கன்னி மகளிர்தம்மைக் கவர்ந்த கடல்வண்ணன் மலை
புன்னை செருந்தியொடு புன வேங்கையும் கோங்கும் நின்று
பொன்அரி மாலைகள் சூழ் பொழில் மாலிருஞ் சோலையதே (3)
352. மாவலி தன்னுடைய மகன் வாணன் மகள் இருந்த
காவலைக் கட்டழித்த தனிக் காளை கருதும் மலை
கோவலர் கோவிந்தனைக் குற மாதர்கள் பண் குறிஞ்சிப்
பா ஒலி பாடி நடம் பயில் மாலிருஞ் சோலையதே (4)
353. பல பல நாழம் சொல்லிப் பழித்த சிசுபாலன்தன்னை
அலைவலைமை தவிர்த்த அழகன் அலங்காரன் மலை
குல மலை கோல மலை குளிர் மா மலை கொற்ற மலை
நில மலை நீண்ட மலை திருமாலிருஞ் சோலையதே (5)
354. பாண்டவர் தம்முடைய பாஞ்சாலி மறுக்கம் எல்லாம்
ஆண்டு அங்கு நூற்றுவர்தம் பெண்டிர் மேல் வைத்த அப்பன் மலை
பாண் தகு வண்டினங்கள் பண்கள் பாடி மதுப் பருகத்
தோண்டல் உடைய மலை தொல்லை மாலிருஞ் சோலையதே (6)
355. கனங்குழையாள் பொருட்டாக் கணை பாரித்து அரக்கர் தங்கள்
இனம் கழு ஏற்றுவித்த ஏழிற் தோள் எம் இராமன் மலை
கனம் கொழி தெள் அருவி வந்து சூழ்ந்து அகல் ஞாலம் எல்லாம்
இனம் குழு ஆடும் மலை எழில் மாலிருஞ் சோலையதே (7)
356. எரி சிதறும் சரத்தால் இலங்கையினைத் தன்னுடைய
வரி சிலை வாயிற் பெய்து வாய்க் கோட்டம் தவிர்த்து உகந்த
அரையன் அமரும் மலை அமரரொடு கோனும் சென்று
திரிசுடர் சூழும் மலை திரு மாலிருஞ் சோலையதே (8)
357. கோட்டுமண் கொண்டு இடந்து குடங்கையில் மண் கொண்டு அளந்து
மீட்டும் அது உண்டு உமிழ்ந்து விளையாடும் விமலன் மலை
ஈட்டிய பல் பொருள்கள் எம்பிரானுக்கு அடியுறை என்று
ஓட்டரும் தண் சிலம்பாறு உடை மாலிருஞ் சோலையதே (9)
358. ஆயிரம் தோள் பரப்பி முடி ஆயிரம் மின் இலக
ஆயிரம் பைந்தலைய அனந்த சயனன் ஆளும் மலை
ஆயிரம் ஆறுகளும் சுனைகள் பல ஆயிரமும்
ஆயிரம் பூம் பொழிலும் உடை மாலிருஞ் சோலையதே (10)
359. மாலிருஞ்சோலை என்னும் மலையை உடைய மலையை
நாலிரு மூர்த்திதன்னை நால் வேதக்-கடல் அமுதை
மேல் இருங் கற்பகத்தை வேதாந்த விழுப் பொருளின்
மேல் இருந்த விளக்கை விட்டுசித்தன் விரித்தனனே (11)
Tirukkottiyur und die Gottesdiener (360–370)
360. நா அகாரியம் சொல் இலாதவர்
நாள்தொறும் விருந்து ஓம்புவார்
தேவ காரியம் செய்து வேதம்
பயின்று வாழ் திருக்கோட்டியூர்
மூவர்காரியமும் திருத்தும்
முதல்வனைச் சிந்தியாத அப்
பாவகாரிகளைப் படைத்தவன்
எங்ஙனம் படைத்தான் கொலோ (1)
361. குற்றம் இன்றிக் குணம் பெருக்கிக்
குருக்களுக்கு அனுகூலராய்ச்
செற்றம் ஒன்றும் இலாத வண்கையி
னார்கள் வாழ் திருக்கோட்டியூர்த்
துற்றி ஏழ் உலகு உண்ட தூ மணி
வண்ணன் தன்னைத் தொழாதவர்
பெற்ற தாயர் வயிற்றினைப் பெரு
நோய்செய்வான் பிறந்தார்களே (2)
362. வண்ண நல் மணியும் மரகதமும்
அழுத்தி நிழல் எழும்
திண்ணை சூழ் திருக்கோட்டியூர்த் திரு
மாலவன் திருநாமங்கள்
எண்ணக் கண்ட விரல்களால் இறைப்
போதும் எண்ணகிலாது போய்
உண்ணக் கண்ட தம் ஊத்தை வாய்க்குக்
கவளம் உந்துகின்றார்களே (3)
363. உரக மெல் அணையான் கையில் உறை
சங்கம் போல் மட அன்னங்கள்
நிரைகணம் பரந்து ஏறும் செங்
கமல வயற் திருக்கோட்டியூர்
நரகநாசனை நாவிற் கொண்டு அழை
யாத மானிட சாதியர்
பருகு நீரும் உடுக்குங் கூறையும்
பாவம் செய்தன தாம் கொலோ (4)
364. ஆமையின் முதுகத்திடைக் குதி
கொண்டு தூ மலர் சாடிப் போய்த்
தீமை செய்து இளவாளைகள் விளை
யாடு நீர்த் திருக்கோட்டியூர்
நேமி சேர் தடங்கையினானை
நினைப்பு இலா வலி நெஞ்சு உடைப்
பூமி-பாரங்கள் உண்ணும் சோற்றினை
வாங்கிப் புல்லைத் திணிமினே (5)
365. பூதம் ஐந்தொடு வேள்வி ஐந்து
புலன்கள் ஐந்து பொறிகளால்
ஏதம் ஒன்றும் இலாத வண்கையி
னார்கள் வாழ் திருக்கோட்டியூர்
நாதனை நரசிங்கனை நவின்று
ஏத்துவார்கள் உழக்கிய
பாத தூளி படுதலால் இவ்
உலகம் பாக்கியம் செய்ததே (6)
366. குருந்தம் ஒன்று ஒசித்தானொடும் சென்று
கூடி ஆடி விழாச் செய்து
திருந்து நான்மறையோர் இராப்பகல்
ஏத்தி வாழ் திருக்கோட்டியூர்க்
கருந் தடமுகில் வண்ணனைக் கடைக்
கொண்டு கைதொழும் பத்தர்கள்
இருந்த ஊரில் இருக்கும் மானிடர்
எத்தவங்கள் செய்தார் கொலோ (7)
367. நளிர்ந்த சீலன் நயாசலன் அபி
மான துங்கனை நாள்தொறும்
தெளிந்த செல்வனைச் சேவகங் கொண்ட
செங்கண் மால் திருக்கோட்டியூர்க்
குளிர்ந்து உறைகின்ற கோவிந்தன் குணம்
பாடுவார் உள்ள நாட்டினுள்
விளைந்த தானியமும் இராக்கதர்
மீது கொள்ளகிலார்களே (8)
368. கொம்பின் ஆர் பொழில்வாய்க் குயிலினம்
கோவிந்தன் குணம் பாடு சீர்ச்
செம்பொன் ஆர் மதில் சூழ் செழுங் கழ
னி உடைத் திருக்கோட்டியூர்
நம்பனை நரசிங்கனை நவின்று
ஏத்துவார்களைக் கண்டக்கால்
எம்பிரான் தன சின்னங்கள் இவர்
இவர் என்று ஆசைகள் தீர்வனே (9)
369. காசின் வாய்க் கரம் விற்கிலும் கர
வாது மாற்று இலி சோறு இட்டுத்
தேச வார்த்தை படைக்கும் வண்கையி
னார்கள் வாழ் திருக்கோட்டியூர்க்
கேசவா புருடோத்தமா கிளர்
சோதியாய் குறளா என்று
பேசுவார் அடியார்கள் எம்தம்மை
விற்கவும் பெறுவார்களே (10)
370. சீத நீர் புடை சூழ் செழுங் கழனி உடைத் திருக்கோட்டியூர்
ஆதியான் அடியாரையும் அடிமையின்றித் திரிவாரையும்
கோதில் பட்டர்பிரான் குளிர் புதுவைமன் விட்டுசித்தன் சொல்
ஏதம் இன்றி உரைப்பவர் இருடீகேசனுக்கு ஆளரே (11)
Gottesgedenken vor dem Tod (371–380)
371. ஆசைவாய்ச் சென்ற சிந்தையர் ஆகி
அன்னை அத்தன் என் புத்திரர் பூமி
வாச வார் குழலாள் என்று மயங்கி
மாளும் எல்லைக்கண் வாய் திறவாதே
கேசவா புருடோத்தமா என்றும்
கேழல் ஆகிய கேடிலீ என்றும்
பேசுவார் அவர் எய்தும் பெருமை
பேசுவான் புகில் நம் பரம் அன்றே (1)
372. சீயினால் செறிந்து ஏறிய புண்மேல்
செற்றல் ஏறிக் குழம்பு இருந்து எங்கும்
ஈயினால் அரிப்பு உண்டு மயங்கி
எல்லைவாய்ச் சென்று சேர்வதன் முன்னம்
வாயினால் நமோ நாரணா என்று
மத்தகத்திடைக் கைகளைக் கூப்பிப்
போயினால் பின்னை இத் திசைக்கு என்றும்
பிணை கொடுக்கிலும் போக ஒட்டாரே (2)
373. சோர்வினால் பொருள் வைத்தது உண்டாகில்
சொல்லு சொல் என்று சுற்றும் இருந்து
ஆர் வினவிலும் வாய் திறவாதே
அந்த காலம் அடைவதன் முன்னம்
மார்வம் என்பது ஓர் கோயில் அமைத்து
மாதவன் என்னும் தெய்வத்தை நாட்டி
ஆர்வம் என்பது ஓர் பூ இட வல்லார்க்கு
அரவ தண்டத்தில் உய்யலும் ஆமே (3)
374. மேல் எழுந்தது ஓர் வாயுக் கிளர்ந்து
மேல் மிடற்றினை உள் எழ வாங்கிக்
காலும் கையும் விதிர் விதிர்த்து ஏறிக்
கண் உறக்கமது ஆவதன் முன்னம்
மூலம் ஆகிய ஒற்றை எழுத்தை
மூன்று மாத்திரை உள் எழ வாங்கி
வேலை வண்ணனை மேவுதிர் ஆகில்
விண்ணகத்தினில் மேவலும் ஆமே (4)
375. மடி வழி வந்து நீர் புலன்சோர
வாயில் அட்டிய கஞ்சியும் மீண்டே
கடைவழி வாரக் கண்டம் அடைப்பக்
கண் உறக்கமது ஆவதன் முன்னம்
தொடை வழி உம்மை நாய்கள் கவரா
சூலத்தால் உம்மைப் பாய்வதும் செய்யார்
இடைவழியில் நீர் கூறையும் இழவீர்
இருடீகேசன் என்று ஏத்த வல்லீரே (5)
376. அங்கம் விட்டு அவை ஐந்தும் அகற்றி
ஆவி மூக்கினிற் சோதித்த பின்னைச்
சங்கம் விட்டு அவர் கையை மறித்துப்
பையவே தலை சாய்ப்பதன் முன்னம்
வங்கம் விட்டு உலவும் கடற் பள்ளி
மாயனை மதுசூதனை மார்பில்
தங்க விட்டுவைத்து ஆவது ஓர் கருமம்
சாதிப்பார்க்கு என்றும் சாதிக்கலாமே (6)
377. தென்னவன் தமர் செப்பம் இலாதார்
சே அதக்குவார் போலப் புகுந்து
பின்னும் வன் கயிற்றால் பிணித்து எற்றிப்
பின் முன் ஆக இழுப்பதன் முன்னம்
இன்னவன் இனையான் என்று சொல்லி
எண்ணி உள்ளத்து இருள் அற நோக்கி
மன்னவன் மதுசூதனன் என்பார்
வானகத்து மன்றாடிகள் தாமே (7)
378. கூடிக் கூடி உற்றார்கள் இருந்து
குற்றம் நிற்க நற்றங்கள் பறைந்து
பாடிப் பாடி ஓர் பாடையில் இட்டு
நரிப் படைக்கு ஒரு பாகுடம் போலே
கோடி மூடி எடுப்பதன் முன்னம்
கௌத்துவம் உடைக் கோவிந்தனோடு
கூடி ஆடிய உள்ளத்தர் ஆனால்
குறிப்பிடம் கடந்து உய்யலும் ஆமே (8)
379. வாய் ஒரு பக்கம் வாங்கி வலிப்ப
வார்ந்த நீர்க் குழிக் கண்கள் மிழற்றத்
தாய் ஒரு பக்கம் தந்தை ஒரு பக்கம்
தாரமும் ஒரு பக்கம் அலற்ற
தீ ஒரு பக்கம் சேர்வதன் முன்னம்
செங்கண் மாலொடும் சிக்கெனச் சுற்றம்
ஆய் ஒரு பக்கம் நிற்க வல்லார்க்கு
அரவ தண்டத்தில் உய்யலும் ஆமே (9)
380. செத்துப் போவதோர் போது நினைந்து
செய்யும் செய்கைகள் தேவபிரான்மேல்
பத்தராய் இறந்தார் பெறும் பேற்றைப்
பாழித் தோள் விட்டுசித்தன் புத்தூர்க்கோன்
சித்தம் நன்கு ஒருங்கித் திருமாலைச்
செய்த மாலை இவை பத்தும் வல்லார்
சித்தம் நன்கு ஒருங்கித் திருமால் மேல்
சென்ற சிந்தை பெறுவர்கள் தாமே (10)
Gebt den Kindern Gottes Namen (381–390)
381. காசும் கறை உடைக் கூறைக்கும் அங்கு ஓர் கற்றைக்கும்
ஆசையினால் அங்கு அவத்தப் பேர் இடும் ஆதர்காள்
கேசவன் பேர் இட்டு நீங்கள் தேனித்து இருமினோ
நாயகன் நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (1)
382. அங்கு ஒரு கூறை அரைக்கு உடுப்பதன் ஆசையால்
மங்கிய மானிட சாதியின் பேர் இடும் ஆதர்காள்
செங்கண் நெடுமால் சிரீதரா என்று அழைத்தக்கால்
நங்கைகாள் நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (2)
383. உச்சியில் எண்ணெயும் சுட்டியும் வளையும் உகந்து
எச்சம் பொலிந்தீர்காள் என் செய்வான் பிறர் பேர் இட்டீர்?
பிச்சை புக்கு ஆகிலும் எம்பிரான் திருநாமமே
நச்சுமின் நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (3)
384. மானிட சாதியில் தோன்றிற்று ஓர் மானிட சாதியை
மானிட சாதியின் பேர் இட்டால் மறுமைக்கு இல்லை
வான் உடை மாதவா கோவிந்தா என்று அழைத்தக்கால்
நான் உடை நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (4)
385. மலம் உடை ஊத்தையில் தோன்றிற்று ஓர் மல ஊத்தையை
மலம் உடை ஊத்தையின் பேர் இட்டால் மறுமைக்கு இல்லை
குலம் உடைக் கோவிந்தா கோவிந்தா என்று அழைத்தக்கால்
நலம் உடை நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (5)
386. நாடும் நகரும் அறிய மானிடப் பேர் இட்டுக்
கூடி அழுங்கிக் குழியில் வீழ்ந்து வழுக்காதே
சாடு இறப் பாய்ந்த தலைவா தாமோதரா என்று
நாடுமின் நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (6)
387. மண்ணிற் பிறந்து மண் ஆகும் மானிடப் பேர் இட்டு அங்கு
எண்ணம் ஒன்று இன்றி இருக்கும் ஏழை மனிசர்காள்
கண்ணுக்கு இனிய கருமுகில் வண்ணன் நாமமே
நண்ணுமின் நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (7)
388. நம்பி பிம்பி என்று நாட்டு மானிடப் பேர் இட்டால்
நம்பும் பிம்பும் எல்லாம் நாலு நாளில் அழுங்கிப் போம்
செம்பெருந் தாமரைக் கண்ணன் பேர் இட்டு அழைத்தக்கால்
நம்பிகாள் நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (8)
389. ஊத்தைக் குழியில் அமுதம் பாய்வது போல் உங்கள்
மூத்திரப் பிள்ளையை என் முகில் வண்ணன் பேர் இட்டு
கோத்துக் குழைத்துக் குணாலம் ஆடித் திரிமினோ
நாத் தகு நாரணன் தம் அன்னை நரகம் புகாள் (9)
390. சீர் அணி மால் திருநாமமே இடத் தேற்றிய
வீர் அணி தொல்புகழ் விட்டுசித்தன் விரித்த சொல்
ஓர் அணி ஒண் தமிழ் ஒன்பதோடு ஒன்றும் வல்லவர்
பேர் அணி வைகுந்தத்து என்றும் பேணி இருப்பரே (10)
Kandam am Ufer der Ganga (391–401)
391. தங்கையை மூக்கும் தமையனைத் தலையும்
தடிந்த எம் தாசரதி போய்
எங்கும் தன் புகழா இருந்து அரசாண்ட
எம் புருடோத்தமன் இருக்கை
கங்கை கங்கை என்ற வாசகத்தாலே
கடு வினை களைந்திடுகிற்கும்
கங்கையின் கரைமேல் கைதொழ நின்ற
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (1)
392. சலம் பொதி உடம்பின் தழல் உமிழ் பேழ்வாய்ச்
சந்திரன் வெங்கதிர் அஞ்ச
மலர்ந்து எழுந்து அணவும் மணிவண்ண உருவின்
மால் புருடோத்தமன் வாழ்வு
நலம் திகழ் சடையான் முடிக்கொன்றை மலரும்
நாரணன் பாதத் துழாயும்
கலந்து இழி புனலால் புகர் படு கங்கைக்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (2)
393. அதிர் முகம் உடைய வலம்புரி குமிழ்த்தி
அழல் உமிழ் ஆழிகொண்டு எறிந்து அங்கு
எதிர் முக அசுரர் தலைகளை இடறும்
எம் புருடோத்தமன் இருக்கை
சதுமுகன் கையிற் சதுப்புயன் தாளிற்
சங்கரன் சடையினிற் தங்கிக்
கதிர் முகம் மணிகொண்டு இழி புனற் கங்கைக்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (3)
394. இமையவர் இறுமாந்து இருந்து அரசாள
ஏற்று வந்து எதிர் பொரு சேனை
நமபுரம் நணுக நாந்தகம் விசிறும்
நம் புருடோத்தமன் நகர்தான்
இமவந்தம் தொடங்கி இருங்கடல் அளவும்
இரு கரை உலகு இரைத்து ஆடக்
கமை உடைப் பெருமைக் கங்கையின் கரைமேல்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (4)
395. உழுவது ஓர் படையும் உலக்கையும் வில்லும்
ஒண் சுடர் ஆழியும் சங்கும்
மழுவொடு வாளும் படைக்கலம் உடைய
மால் புருடோத்தமன் வாழ்வு
எழுமையும் கூடி ஈண்டிய பாவம் இறைப்
பொழுது அளவினில் எல்லாம்
கழுவிடும் பெருமைக் கங்கையின் கரைமேல்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (5)
396. தலைபெய்து குமுறிச் சலம் பொதி மேகம்
சலசல பொழிந்திடக் கண்டு
மலைப் பெரும் குடையால் மறைத்தவன் மதுரை
மால் புருடோத்தமன் வாழ்வு
அலைப்பு உடைத் திரைவாய் அருந்தவ முனிவர்
அவபிரதம் குடைந்து ஆடக்
கலப்பைகள் கொழிக்கும் கங்கையின் கரைமேல்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (6)
397. விற் பிடித்து இறுத்து வேழத்தை முறுக்கி
மேல் இருந்தவன் தலை சாடி
மற் பொருது எழப் பாய்ந்து அரையனை உதைத்த
மால் புருடோத்தமன் வாழ்வு
அற்புதம் உடைய ஐராவத மதமும்
அவர் இளம்படியர் ஒண் சாந்தும்
கற்பக மலரும் கலந்து இழி கங்கைக்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (7)
398. திரை பொரு கடல் சூழ் திண்மதிற் துவரை
வேந்து தன் மைத்துனன்மார்க்காய்
அரசினை அவிய அரசினை அருளும்
அரி புருடோத்தமன் அமர்வு
நிரை நிரையாக நெடியன யூபம்
நிரந்தரம் ஒழுக்குவிட்டு இரண்டு
கரை புரை வேள்விப் புகை கமழ் கங்கைக்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (8)
399. வட திசை மதுரை சாளக்கிராமம்
வைகுந்தம் துவரை அயோத்தி
இடம் உடை வதரி இடவகை உடைய
எம் புருடோத்தமன் இருக்கை
தடவரை அதிரத் தரணி விண்டு இடியத்
தலைப்பற்றிக் கரை மரம் சாடிக்
கடலினைக் கலங்கக் கடுத்து இழி கங்கைக்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (9)
400. மூன்று எழுத்து அதனை மூன்று எழுத்து அதனால்
மூன்று எழுத்து ஆக்கி மூன்று எழுத்தை
ஏன்று கொண்டு இருப்பார்க்கு இரக்கம் நன்கு உடைய
எம் புருடோத்தமன் இருக்கை
மூன்று அடி நிமிர்த்து மூன்றினிற் தோன்றி
மூன்றினில் மூன்று உரு ஆனான்
கான் தடம்பொழில் சூழ் கங்கையின் கரைமேல்
கண்டம் என்னும் கடிநகரே (10)
401. பொங்கு ஒலி கங்கைக் கரை மலி கண்டத்து
உறை புருடோத்தமன் அடிமேல்
வெங்கலி நலியா வில்லிபுத்தூர்க் கோன்
விட்டுசித்தன் விருப்பு உற்றுத்
தங்கிய அன்பால் செய் தமிழ்- மாலை
தங்கிய நா உடையார்க்குக்
கங்கையிற் திருமால் கழலிணைக் கீழே
குளித்திருந்த கணக்கு ஆமே (11)
திருவரங்கம் (1)
Tiruvarangam: Gottes rettende Taten (402–411)
402. மா தவத்தோன் புத்திரன் போய்
மறிகடல்வாய் மாண்டானை
ஓதுவித்த தக்கணையா
உருவுருவே கொடுத்தான் ஊர்
தோதவத்தித் தூய் மறையோர்
துறைபடியத் துளும்பி எங்கும்
போதில் வைத்த தேன் சொரியும்
புனல் அரங்கம் என்பதுவே (1)
403. பிறப்பு அகத்தே மாண்டு ஒழிந்த
பிள்ளைகளை நால்வரையும்
இறைப் பொழுதில் கொணர்ந்து கொடுத்து
ஒருப்படுத்த உறைப்பன் ஊர்
மறைப் பெருந் தீ வளர்த்திருப்பார்
வருவிருந்தை அளித்திருப்பார்
சிறப்பு உடைய மறையவர் வாழ்
திருவரங்கம் என்பதுவே (2)
404. மருமகன் தன் சந்ததியை
உயிர்மீட்டு மைத்துனன்மார்
உருமகத்தே வீழாமே
குருமுகமாய்க் காத்தான் ஊர்
திருமுகமாய்ச் செங்கமலம்
திருநிறமாய்க் கருங்குவளை
பொரு முகமாய் நின்று அலரும்
புனல் அரங்கம் என்பதுவே (3)
405. கூன் தொழுத்தை சிதகு உரைப்பக்
கொடியவள் வாய்க் கடியசொற்கேட்டு
ஈன்று எடுத்த தாயரையும்
இராச்சியமும் ஆங்கு ஒழிய
கான் தொடுத்த நெறி போகிக்
கண்டகரைக் களைந்தான் ஊர்
தேன்தொடுத்த மலர்ச் சோலைத்
திருவரங்கம் என்பதுவே (4)
406. பெருவரங்கள் அவைபற்றிப்
பிழக்கு உடைய இராவணனை
உரு அரங்கப் பொருது அழித்து இவ்
உலகினைக் கண்பெறுத்தான் ஊர்
குரவு அரும்பக் கோங்கு அலரக்
குயில் கூவும் குளிர் பொழில் சூழ்
திருவரங்கம் என்பதுவே
என் திருமால் சேர்விடமே (5)
407. கீழ் உலகில் அசுரர்களைக்
கிழங்கிருந்து கிளராமே
ஆழி விடுத்து அவருடைய
கரு அழித்த அழிப்பன் ஊர்
தாழை- மடல் ஊடு உரிஞ்சித்
தவள வண்ணப் பொடி அணிந்து
யாழின் இசை வண்டினங்கள்
ஆளம் வைக்கும் அரங்கமே (6)
408. கொழுப்பு உடைய செழுங்குருதி
கொழித்து இழிந்து குமிழ்த்து எறியப்
பிழக்கு உடைய அசுரர்களைப்
பிணம் படுத்த பெருமான் ஊர்
தழுப்பு அரிய சந்தனங்கள்
தடவரைவாய் ஈர்த்துக்கொண்டு
தெழிப்பு உடைய காவிரி வந்து
அடிதொழும் சீர் அரங்கமே (7)
409. வல் எயிற்றுக் கேழலுமாய்
வாள்எயிற்றுச் சீயமுமாய்
எல்லை இல்லாத் தரணியையும்
அவுணனையும் இடந்தான் ஊர்
எல்லியம் போது இருஞ்சிறை வண்டு
எம்பெருமான் குணம் பாடி
மல்லிகை வெண்சங்கு ஊதும்
மதில் அரங்கம் என்பதுவே (8)
410. குன்று ஆடு கொழு முகில் போல்
குவளைகள் போல் குரைகடல் போல்
நின்று ஆடு கணமயில் போல்
நிறம் உடைய நெடுமால் ஊர்
குன்று ஊடு பொழில் நுழைந்து
கொடி இடையார் முலை அணவி
மன்று ஊடு தென்றல் உலாம்
மதில் அரங்கம் என்பதுவே (9)
411. பரு வரங்கள் அவைபற்றிப் படை ஆலித்து எழுந்தானைச்
செரு அரங்கப் பொருது அழித்த திருவாளன் திருப்பதிமேல்
திருவரங்கத் தமிழ்-மாலை விட்டுசித்தன் விரித்தன கொண்டு
இருவர் அங்கம் எரித்தானை ஏத்த வல்லார் அடியோமே (10)
திருவரங்கம் (2)
Tiruvarangam: Der Herr und seine Diener (412–422)
412. மரவடியைத் தம்பிக்கு வான்பணையம் வைத்துப்போய்
வானோர் வாழச்
செரு உடைய திசைக்கருமம் திருத்திவந்து உலகாண்ட
திருமால் கோயில்
திருவடிதன் திருஉருவும் திருமங்கை மலர்க்கண்ணும்
காட்டி நின்று
உரு உடைய மலர்நீலம் காற்று ஆட்ட ஒலிசலிக்கும்
ஒளி அரங்கமே (1)
413. தன் அடியார் திறத்தகத்துத் தாமரையாள் ஆகிலும்
சிதகு உரைக்குமேல்
என் அடியார் அது செய்யார் செய்தாரேல் நன்று செய்தார்
என்பர் போலும்
மன் உடைய விபீடணற்கா மதில் இலங்கைத் திசைநோக்கி
மலர்க்கண் வைத்த
என்னுடைய திருவரங்கற்கு அன்றியும் மற்று ஒருவர்க்கு
ஆள் ஆவரே? (2)
414. கருள் உடைய பொழில் மருதும் கதக் களிறும் பிலம்பனையும்
கடிய மாவும்
உருள் உடைய சகடரையும் மல்லரையும் உடைய விட்டு
ஓசை கேட்டான்
இருள் அகற்றும் எறி கதிரோன் மண்டலத்தூடு ஏற்றி வைத்து
ஏணி வாங்கி
அருள் கொடுத்திட்டு அடியவரை ஆட்கொள்வான் அமரும் ஊர்
அணி அரங்கமே (3)
415. பதினாறாம் ஆயிரவர் தேவிமார் பணிசெய்யத்
துவரை என்னும்
மதில் நாயகராகி வீற்றிருந்த மணவாளர்
மன்னு கோயில்
புது நாள்மலர்க் கமலம் எம்பெருமான் பொன் வயிற்றிற்
பூவே போல்வான்
பொது-நாயகம் பாவித்து இறுமாந்து பொன் சாய்க்கும்
புனல் அரங்கமே (4)
416. ஆமையாய்க் கங்கையாய் ஆழ் கடலாய் அவனியாய்
அரு வரைகளாய்
நான்முகனாய் நான்மறையாய் வேள்வியாய்த் தக்கணையாய்த்
தானும் ஆனான்
சேமம் உடை நாரதனார் சென்று சென்று துதித்து இறைஞ்சக்
கிடந்தான் கோயில்
பூ மருவிப் புள் இனங்கள் புள் அரையன் புகழ் குழறும்
புனல் அரங்கமே (5)
417. மைத்துனன்மார் காதலியை மயிர் முடிப்பித்து அவர்களையே
மன்னர் ஆக்கி
உத்தரைதன் சிறுவனையும் உயக்கொண்ட உயிராளன்
உறையும் கோயில்
பத்தர்களும் பகவர்களும் பழமொழிவாய் முனிவர்களும்
பரந்த நாடும்
சித்தர்களும் தொழுது இறைஞ்சத் திசை-விளக்காய் நிற்கின்ற
திருவரங்கமே (6)
418. குறள் பிரமசாரியாய் மாவலியைக் குறும்பு அதக்கி
அரசுவாங்கி
இறைப்பொழுதில் பாதாளம் கலவிருக்கை கொடுத்து உகந்த
எம்மான் கோயில்
எறிப்பு உடைய மணிவரைமேல் இளஞாயிறு எழுந்தாற்போல்
அரவு-அணையின்
சிறப்பு உடைய பணங்கள்மிசைச் செழுமணிகள் விட்டு
எறிக்கும் திருவரங்கமே (7)
419. உரம் பற்றி இரணியனை உகிர்-நுதியால் ஒள்ளிய மார்வு
உறைக்க ஊன்றிச்
சிரம் பற்றி முடி இடியக் கண் பிதுங்க வாய் அலறத்
தெழித்தான் கோயில்
உரம் பெற்ற மலர்க்கமலம் உலகு அளந்த சேவடி போல்
உயர்ந்து காட்ட
வரம்பு உற்ற கதிர்ச்செந்நெல் தாள்சாய்த்துத் தலைவணக்கும்
தண் அரங்கமே (8)
420. தேவு உடைய மீனமாய் ஆமையாய் ஏனமரி
குறளும் ஆகி
மூ-உருவில் இராமனாய்க் கண்ணனாய்க் கற்கியாய்
முடிப்பான் கோயில்
சேவலொடு பெடை அன்னம் செங்கமல மலர் ஏறி
ஊசல் ஆடிப்
பூ-அணைமேல் துதைந்து எழு செம்பொடி ஆடி விளையாடும்
புனல் அரங்கமே (9)
421. செரு ஆளும் புள்ளாளன் மண்ணாளன் செருச்செயும்
நாந்தம் என்னும்
ஒரு வாளன் மறையாளன் ஓடாத படையாளன்
விழுக்கை யாளன்
இரவு ஆளன் பகலாளன் எனையாளன் ஏழு உலகப்
பெரும் பேராளன்
திருவாளன் இனிதாகத் திருக்கண்கள் வளர்கின்ற
திருவரங்கமே (10)
422. கைந்நாகத்து இடர் கடிந்த கனல் ஆழிப் படை உடையான்
கருதும் கோயில்
தென்நாடும் வடநாடும் தொழநின்ற திருவரங்கத்
திருப்பதியின் மேல்
மெய்ந்நாவன் மெய் அடியான் விட்டுசித்தன் விரித்த தமிழ்
உரைக்க வல்லார்
எஞ்ஞான்றும் எம்பெருமான் இணையடிக்கீழ் இணை பிரியாது
இருப்பர் தாமே (11)
Für die Stunde des Todes (423–432)
423. துப்புடையாரை அடைவது எல்லாம்
சோர்விடத்துத் துணை ஆவர் என்றே
ஒப்பிலேன் ஆகிலும் நின் அடைந்தேன்
ஆனைக்கு நீ அருள் செய்தமையால்
எய்ப்பு என்னை வந்து நலியும்போது அங்கு
ஏதும் நான் உன்னை நினைக்கமாட்டேன்
அப்போதைக்கு இப்போதே சொல்லி வைத்தேன்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (1)
424. சாம் இடத்து என்னைக் குறிக்கொள் கண்டாய்
சங்கொடு சக்கரம் ஏந்தினானே
நா மடித்து என்னை அனேக தண்டம்
செய்வதா நிற்பர் நமன்தமர்கள்
போம் இடத்து உன்திறத்து எத்தனையும்
புகாவண்ணம் நிற்பதோர் மாயை வல்லை
ஆம் இடத்தே உன்னைச் சொல்லி வைத்தேன்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (2)
425. எல்லையில் வாசல் குறுகச் சென்றால்
எற்றி நமன்-தமர் பற்றும்போது
நில்லுமின் என்னும் உபாயம் இல்லை
நேமியும் சங்கமும் ஏந்தினானே
சொல்லலாம் போதே உன் நாமம் எல்லாம்
சொல்லினேன் என்னைக் குறிக்கொண்டு என்றும்
அல்லற் படாவண்ணம் காக்க வேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (3)
426. ஒற்றை விடையனும் நான்முகனும்
உன்னை அறியாப் பெருமையோனே
முற்ற உலகு எல்லாம் நீயே ஆகி
மூன்று எழுத்து ஆய முதல்வனே!ஓ
அற்றது வாழ்நாள் இவற்கு என்று எண்ணி
அஞ்ச நமன்தமர் பற்றல் உற்ற
அற்றைக்கு நீ என்னைக் காக்கவேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (4)
427. பை அரவின் அணைப் பாற்கடலுள்
பள்ளி கொள்கின்ற பரம முர்த்தி
உய்ய உலகு படைக்க வேண்டி
உந்தியிற் தோற்றினாய் நான்முகனை
வைய மனிசரைப் பொய் என்று எண்ணிக்
காலனையும் உடனே படைத்தாய்
ஐய இனி என்னைக் காக்கவேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (5)
428. தண்ணனவு இல்லை நமன்தமர்கள்
சாலக் கொடுமைகள் செய்யாநிற்பர்
மண்ணொடு நீரும் எரியும் காலும்
மற்றும் ஆகாசமும் ஆகி நின்றாய்
எண்ணலாம் போதே உன் நாமம் எல்லாம்
எண்ணினேன் என்னைக் குறிக்கொண்டு என்றும்
அண்ணலே நீ என்னைக் காக்கவேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (6)
429. செஞ்சொல் மறைப்பொருள் ஆகி நின்ற
தேவர்கள் நாயகனே எம்மானே
எஞ்சலில் என்னுடை இன் அமுதே
ஏழ் உலகும் உடையாய் என் அப்பா
வஞ்ச உருவின் நமன்தமர்கள்
வலிந்து நலிந்து என்னைப் பற்றும்போது
அஞ்சலை என்று என்னைக் காக்கவேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (7)
430. நான் ஏதும் உன் மாயம் ஒன்று அறியேன்
நமன்தமர் பற்றி நலிந்திட்டு இந்த
ஊனே புகே என்று மோதும்போது அங்கு
உன்னை நான் ஒன்றும் நினைக்கமாட்டேன்
வான் ஏய வானவர் தங்கள் ஈசா
மதுரைப் பிறந்த மா மாயனே என்
ஆனாய் நீ என்னைக் காக்கவேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (8)
431. குன்று எடுத்து ஆநிரை காத்த ஆயா
கோநிரை மேய்த்தவனே எம்மானே
அன்று முதல் இன்று அறுதியாக ஆதி அஞ் சோதி மறந்து அறியேன்
நன்றும் கொடிய நமன்தமர்கள்
நலிந்து வலிந்து என்னைப் பற்றும்போது
அன்று அங்கு நீ என்னைக் காக்கவேண்டும்
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானே (9)
432. மாயவனை மதுசூதனனை
மாதவனை மறையோர்கள் ஏத்தும்
ஆயர்கள் ஏற்றினை அச்சுதனை
அரங்கத்து அரவணைப் பள்ளியானை
வேயர் புகழ் வில்லிபுத்தூர் மன்
விட்டுசித்தன் சொன்ன மாலை பத்தும்
தூய மனத்தினர் ஆகி வல்லார்
தூ மணிவண்ணனுக்கு ஆளர் தாமே (10)
Das Gebet des unvollkommenen Dieners (433–442)
433. வாக்குத் தூய்மை இலாமையினாலே
மாதவா உன்னை வாய்க்கொள்ள மாட்டேன்
நாக்கு நின்னை அல்லால் அறியாது
நான் அது அஞ்சுவன் என்வசம் அன்று
மூர்க்குப் பேசுகின்றான் இவன் என்று
முனிவாயேலும் என் நாவினுக்கு ஆற்றேன்
காக்கை வாயிலும் கட்டுரை கொள்வர்
காரணா கருளக் கொடியானே (1)
434. சழக்கு நாக்கொடு புன்கவி சொன்னேன்
சங்கு சக்கரம் ஏந்து கையானே
பிழைப்பர் ஆகிலும் தம் அடியார் சொல்
பொறுப்பது பெரியோர் கடன் அன்றே
விழிக்கும் கண்ணிலேன் நின் கண் மற்றல்லால்
வேறு ஒருவரோடு என் மனம் பற்றாது
உழைக்கு ஓர் புள்ளி மிகை அன்று கண்டாய்
ஊழி ஏழ் உலகு உண்டு உமிழ்ந்தானே (2)
435. நன்மை தீமைகள் ஒன்றும் அறியேன்
நாரணா என்னும் இத்தனை அல்லால்
புன்மையால் உன்னைப் புள்ளுவம் பேசிப்
புகழ்வான் அன்று கண்டாய் திருமாலே
உன்னுமாறு உன்னை ஒன்றும் அறியேன்
ஓவாதே நமோ நாரணா என்பன்
வன்மை ஆவது உன் கோயிலில் வாழும்
வைட்டணவன் என்னும் வன்மை கண்டாயே (3)
436. நெடுமையால் உலகேழும் அளந்தாய்
நின்மலா நெடியாய் அடியேனைக்
குடிமை கொள்வதற்கு ஐயுற வேண்டா
கூறை சோறு இவை வேண்டுவதில்லை
அடிமை என்னும் அக் கோயின்மையாலே
அங்கங்கே அவை போதரும் கண்டாய்
கொடுமைக் கஞ்சனைக் கொன்று நின் தாதை
கோத்த வன் தளை கோள் விடுத்தானே (4)
437. தோட்டம் இல்லவள் ஆத் தொழு ஓடை
துடவையும் கிணறும் இவை எல்லாம்
வாட்டம் இன்றி உன் பொன்னடிக் கீழே
வளைப்பு-அகம் வகுத்துக்கொண்டு இருந்தேன்
நாட்டு மானிடத்தோடு எனக்கு அரிது
நச்சுவார் பலர் கேழல் ஒன்று ஆகிக்
கோட்டு மண் கொண்ட கொள்கையினானே
குஞ்சரம் விழக் கொம்பு ஒசித்தானே (5)
438. கண்ணா நான்முகனைப் படைத்தானே
காரணா கரியாய் அடியேன் நான்
உண்ணா நாள் பசி ஆவது ஒன்று இல்லை
ஓவாதே நமோ நாரணா என்று
எண்ணா நாளும் இருக்கு எசுச் சாம
வேத நாள்மலர் கொண்டு உன பாதம்
நண்ணா நாள் அவை தத்துறுமாகில்
அன்று எனக்கு அவை பட்டினி நாளே (6)
439. வெள்ளை வெள்ளத்தின் மேல் ஒரு பாம்பை
மெத்தையாக விரித்து அதன் மேலே
கள்ள நித்திரை கொள்கின்ற மார்க்கம்
காணலாங்கொல் என்று ஆசையினாலே
உள்ளம் சோர உகந்து எதிர் விம்மி
உரோம கூபங்களாய்க் கண்ண நீர்கள்
துள்ளம் சோரத் துயில் அணை கொள்ளேன்
சொல்லாய் யான் உன்னைத் தத்துறுமாறே (7)
440. வண்ண மால் வரையே குடையாக
மாரி காத்தவனே மதுசூதா
கண்ணனே கரி கோள் விடுத்தானே
காரணா களிறு அட்ட பிரானே
எண்ணுவார் இடரைக் களைவானே
ஏத்தரும் பெருங் கீர்த்தியினானே
நண்ணி நான் உன்னை நாள்தொறும் ஏத்தும்
நன்மையே அருள்செய் எம்பிரானே (8)
441. நம்பனே நவின்று ஏத்த வல்லார்கள்
நாதனே நரசிங்கமது ஆனாய்
உம்பர்கோன் உலகு ஏழும் அளந்தாய்
ஊழி ஆயினாய் ஆழி முன் ஏந்திக்
கம்ப மா கரி கோள் விடுத்தானே
காரணா கடலைக் கடைந்தானே
எம்பிரான் என்னை ஆள் உடைத் தேனே
ஏழையேன் இடரைக் களையாயே (9)
442. காமர் தாதை கருதலர் சிங்கம்
காண இனிய கருங்குழற் குட்டன்
வாமனன் என் மரகத வண்ணன்
மாதவன் மதுசூதனன் தன்னைச்
சேம நன்கு அமரும் புதுவையர் கோன்
விட்டுசித்தன் வியன் தமிழ் பத்தும்
நாமம் என்று நவின்று உரைப்பார்கள்
நண்ணுவார் ஒல்லை நாரணன் உலகே (10)
Die Stadt des Leibes ist neu bewacht (443–452)
443. நெய்க் குடத்தைப் பற்றி ஏறும்
எறும்புகள் போல் நிரந்து எங்கும்
கைக் கொண்டு நிற்கின்ற நோய்காள்
காலம் பெற உய்யப் போமின்
மெய்க் கொண்டு வந்து புகுந்து
வேதப் பிரானார் கிடந்தார்
பைக் கொண்ட பாம்பு- அணையோடும்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (1)
444. சித்திரகுத்தன் எழுத்தால்
தென்புலக் கோன் பொறி ஒற்றி
வைத்த இலச்சினை மாற்றித்
தூதுவர் ஓடி ஒளித்தார்
முத்துத் திரைக் கடற் சேர்ப்பன்
மூதறிவாளர் முதல்வன்
பத்தர்க்கு அமுதன் அடியேன்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (2)
445. வயிற்றிற் தொழுவைப் பிரித்து
வன்புலச் சேவை அதக்கிக்
கயிற்றும் அக்கு ஆணி கழித்துக்
காலிடைப் பாசம் கழற்றி
எயிற்றிடை மண்கொண்ட எந்தை
இராப்பகல் ஓதுவித்து என்னைப்
பயிற்றிப் பணிசெய்யக் கொண்டான்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (3)
446. மங்கிய வல்வினை நோய்காள்
உமக்கும் ஓர் வல்வினை கண்டீர்
இங்குப் புகேன்மின் புகேன்மின்
எளிது அன்று கண்டீர் புகேன்மின்
சிங்கப் பிரான் அவன் எம்மான்
சேரும் திருக்கோயில் கண்டீர்
பங்கப்படாது உய்யப் போமின்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (4)
447. மாணிக் குறள் உரு ஆய
மாயனை என் மனத்துள்ளே
பேணிக் கொணர்ந்து புகுத
வைத்துக் கொண்டேன் பிறிது இன்றி
மாணிக்கப் பண்டாரம் கண்டீர்
வலி வன் குறும்பர்கள் உள்ளீர்
பாணிக்க வேண்டா நடமின்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (5)
448. உற்ற உறுபிணி நோய்காள்
உமக்கு ஒன்று சொல்லுகேன் கேண்மின்
பெற்றங்கள் மேய்க்கும் பிரானார்
பேணும் திருக்கோயில் கண்டீர்
அற்றம் உரைக்கின்றேன் இன்னம்
ஆழ்வினைகாள் உமக்கு இங்கு ஓர்
பற்றில்லை கண்டீர் நடமின்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (6)
449. கொங்கைச் சிறு வரை என்னும்
பொதும்பினில் வீழ்ந்து வழுக்கி
அங்கு ஓர் முழையினில் புக்கிட்டு
அழுந்திக் கிடந்து உழல்வேனை
வங்கக் கடல் வண்ணன் அம்மான்
வல்வினை ஆயின மாற்றிப்
பங்கப் படாவண்ணம் செய்தான்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (7)
450. ஏதங்கள் ஆயின எல்லாம்
இறங்கல் இடுவித்து என்னுள்ளே
பீதக வாடைப் பிரனார்
பிரம குருவாகி வந்து
போதில் கமல வன் நெஞ்சம்
புகுந்து என் சென்னித் திடரிற்
பாத இலச்சினை வைத்தார்
பண்டு அன்று பட்டினம் காப்பே (8)
451. உறகல் உறகல் உறகல்
ஒண்சுடர் ஆழியே சங்கே
அற எறி நாந்தக வாளே
அழகிய சார்ங்கமே தண்டே
இறவு படாமல் இருந்த
எண்மர் உலோகபாலீர்காள்
பறவை அரையா உறகல்
பள்ளியறை குறிக்கொண்மின் (9)
452. அரவத்து அமளியினோடும்
அழகிய பாற்கடலோடும்
அரவிந்தப் பாவையும் தானும்
அகம்படி வந்து புகுந்து
பரவைத் திரை பல மோதப்
பள்ளி கொள்கின்ற பிரானைப்
பரவுகின்றான் விட்டுசித்தன்
பட்டினம் காவற் பொருட்டே (10)
Nun lasse ich dich nicht mehr gehen (453–462)
453. துக்கச் சுழலையைச் சூழ்ந்து கிடந்த
வலையை அறப் பறித்துப்
புக்கினிற் புக்கு உன்னைக் கண்டு கொண்டேன் இனிப்
போக விடுவதுண்டே?
மக்கள் அறுவரைக் கல்லிடை மோத
இழந்தவள் தன்வயிற்றிற்
சிக்கென வந்து பிறந்து நின்றாய்!திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (1)
454. வளைத்து வைத்தேன் இனிப் போகலொட்டேன் உன் தன்
இந்திர-ஞாலங்களால்
ஒளித்திடில் நின் திருவாணை கண்டாய் நீ
ஒருவர்க்கும் மெய்யன் அல்லை
அளித்து எங்கும் நாடும் நகரமும் தம்முடைத்
தீவினை தீர்க்கல் உற்றுத்
தெளித்து வலஞ்செய்யும் தீர்த்தம் உடைத் திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (2)
455. உனக்குப் பணி செய்திருக்கும் தவம் உடை
யேன் இனிப் போய் ஒருவன்
தனக்குப் பணிந்து கடைத்தலை நிற்கை நின்
சாயை அழிவு கண்டாய்
புனத்தினைக் கிள்ளிப் புது அவி காட்டி உன்
பொன்னடி வாழ்க என்று
இனத்துக் குறவர் புதியது உண்ணும் எழில்
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (3)
456. காதம் பலவும் திரிந்து உழன்றேற்கு அங்கு ஓர்
நிழல் இல்லை நீர் இல்லை உன்
பாத நிழல் அல்லால் மற்றோர் உயிர்ப்பிடம்
நான் எங்கும் காண்கின்றிலேன்
தூது சென்றாய் குரு பாண்டவர்க்காய் அங்கு ஓர்
பொய்ச்சுற்றம் பேசிச் சென்று
பேதம் செய்து எங்கும் பிணம்படுத்தாய் திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (4)
457. காலும் எழா கண்ண நீரும் நில்லா உடல்
சோர்ந்து நடுங்கிக் குரல்
மேலும் எழா மயிர்க் கூச்சும் அறா என
தோள்களும் வீழ்வு ஒழியா
மால் உகளாநிற்கும் என் மனனே உன்னை
வாழத் தலைப்பெய்திட்டேன்
சேல் உகளாநிற்கும் நீள் சுனை சூழ் திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (5)
458. எருத்துக் கொடி உடையானும் பிரமனும்
இந்திரனும் மற்றும்
ஒருத்தரும் இப் பிறவி என்னும் நோய்க்கு
மருந்து அறிவாரும் இல்லை
மருத்துவனாய் நின்ற மா மணிவண்ணா
மறு பிறவி தவிரத்
திருத்தி உன் கோயிற் கடைப் புகப் பெய் திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (6)
459. அக்கரை என்னும் அனத்தக் கடலுள்
அழுந்தி உன் பேர் அருளால்
இக்கரை ஏறி இளைத்திருந்தேனை அஞ்
சேல் என்று கை கவியாய்
சக்கரமும் தடக்கைகளும் கண்களும்
பீதக ஆடையொடும்
செக்கர் நிறத்துச் சிவப்புடையாய் திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (7)
460. எத்தனை காலமும் எத்தனை ஊழியும்
இன்றொடு நாளை என்றே
இத்தனை காலமும் போய்க் கிறிப்பட்டேன்
இனி உன்னைப் போகலொட்டேன்
மைத்துனன்மார்களை வாழ்வித்து மாற்றலர்
நூற்றுவரைக் கெடுத்தாய்
சித்தம் நின்பாலது அறிதி அன்றே திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (8)
461. அன்று வயிற்றிற் கிடந்திருந்தே அடி
மை செய்யல் உற்றிருப்பன்
இன்று வந்து இங்கு உன்னைக் கண்டுகொண்டேன் இனிப்
போக விடுவதுண்டே?
சென்று அங்கு வாணனை ஆயிரம் தோளும்
திருச் சக்கரம் அதனால்
தென்றித் திசை திசை வீழச் செற்றாய் திரு
மாலிருஞ் சோலை எந்தாய் (9)
462. சென்று உலகம் குடைந்தாடும் சுனைத் திரு
மாலிருஞ் சோலை தன்னுள்
நின்ற பிரான் அடிமேல் அடிமைத் திறம்
நேர்பட விண்ணப்பஞ் செய்
பொன் திகழ் மாடம் பொலிந்து தோன்றும் புது
வைக்கோன் விட்டுசித்தன்
ஒன்றினோடு ஒன்பதும் பாட வல்லார் உல
கம் அளந்தான் தமரே (10)
Freude über Gottes Einzug ins Herz (463–473)
463. சென்னி ஓங்கு தண் திருவேங்
கடம் உடையாய் உலகு
தன்னை வாழ நின்ற நம்பீ
தாமோதரா சதிரா
என்னையும் என் உடைமையையும் உன்
சக்கரப் பொறி ஒற்றிக்கொண்டு
நின் அருளே புரிந்திருந்தேன்
இனி என் திருக்குறிப்பே? (1)
464. பறவை ஏறு பரமபுருடா
நீ என்னைக் கைக்கொண்டபின்
பிறவி என்னும் கடலும் வற்றிப்
பெரும்பதம் ஆகின்றதால்
இறவு செய்யும் பாவக் காடு
தீக்கொளீஇ வேகின்றதால்
அறிவை என்னும் அமுத-ஆறு
தலைப்பற்றி வாய்க்கொண்டதே (2)
465. எம்மனா என் குலதெய்வமே
என்னுடைய நாயகனே
நின்னுளேனாய்ப் பெற்ற நன்மை இவ்
உலகினில் ஆர் பெறுவார்?
நம்மன் போலே வீழ்த்து அமுக்கும்
நாட்டில் உள்ள பாவம் எல்லாம்
சும்மெனாதே கைவிட்டு ஓடித்
தூறுகள் பாய்ந்தனவே (3)
466. கடல் கடைந்து அமுதம் கொண்டு
கலசத்தை நிறைத்தாற்போல்
உடல் உருகி வாய் திறந்து
மடுத்து உன்னை நிறைத்துக்கொண்டேன்
கொடுமை செய்யும் கூற்றமும் என்
கோல்-ஆடி குறுகப் பெறா
தட வரைத் தோள் சக்கரபாணீ
சார்ங்க விற் சேவகனே (4)
467. பொன்னைக் கொண்டு உரைகல் மீதே
நிறம் எழ உரைத்தாற் போல்
உன்னைக் கொண்டு என் நாவகம்பால்
மாற்றின்றி உரைத்துக்கொண்டேன்
உன்னைக் கொண்டு என்னுள் வைத்தேன்
என்னையும் உன்னில் இட்டேன்
என் அப்பா என் இருடீகேசா
என் உயிர்க் காவலனே (5)
468. உன்னுடைய விக்கிரமம்
ஒன்று ஒழியாமல் எல்லாம்
என்னுடைய நெஞ்சகம்பால்
சுவர்வழி எழுதிக்கொண்டேன்
மன் அடங்க மழு வலங்கைக்
கொண்ட இராம நம்பீ
என்னிடை வந்து எம்பெருமான்
இனி எங்குப் போகின்றதே? (6) 6
469. பருப்பதத்துக் கயல் பொறித்த
பாண்டியர் குலபதி போல்
திருப் பொலிந்த சேவடி என்
சென்னியின் மேல் பொறித்தாய்
மருப்பு ஒசித்தாய் மல் அடர்த்தாய்
என்று என்று உன் வாசகமே
உருப் பொலிந்த நாவினேனை
உனக்கு உரித்து ஆக்கினையே (7)
470. அனந்தன்பாலும் கருடன்பாலும்
ஐது நொய்தாக வைத்து என்
மனந்தனுள்ளே வந்து வைகி
வாழச் செய்தாய் எம்பிரான்
நினைந்து என்னுள்ளே நின்று நெக்குக்
கண்கள் அசும்பு ஒழுக
நினைந்திருந்தே சிரமம் தீர்ந்தேன்
நேமி நெடியவனே (8)
471. பனிக் கடலில் பள்ளி- கோளைப்
பழகவிட்டு ஓடிவந்து என்
மனக் கடலில் வாழ வல்ல
மாய மணாள நம்பீ
தனிக் கடலே தனிச் சுடரே
தனி உலகே என்று என்று
உனக்கு இடமாய் இருக்க என்னை
உனக்கு உரித்து ஆக்கினையே (9)
472. தட வரைவாய் மிளிர்ந்து மின்னும்
தவள நெடுங்கொடி போல்
சுடர்- ஒளியாய் நெஞ்சின் உள்ளே
தோன்றும் என் சோதி நம்பீ
வட தடமும் வைகுந்தமும்
மதிற் துவராபதியும்
இட வகைகள் இகழ்ந்திட்டு என்பால்
இடவகை கொண்டனையே (10)
473. வேயர் தங்கள் குலத்து உதித்த
விட்டுசித்தன் மனத்தே
கோயில்கொண்ட கோவலனைக்
கொழுங்குளிர் முகில்வண்ணனை
ஆயர்-ஏற்றை அமரர் கோவை
அந்தணர்தம் அமுதத்தினைச்
சாயை போலப் பாட வல்லார்
தாமும் அணுக்கர்களே (11)
Andal: Tiruppavai – das Gelübde im Margali-Monat (474–503)
474. மார்கழித் திங்கள் மதி நிறைந்த நன்னாளால்
நீராடப் போதுவீர் போதுமினோ நேரிழையீர்
சீர் மல்கும் ஆய்ப்பாடிச் செல்வச் சிறுமீர்காள்
கூர் வேற் கொடுந்தொழிலன் நந்தகோபன் குமரன்
ஏர் ஆர்ந்த கண்ணி யசோதை இளஞ்சிங்கம்
கார் மேனிச் செங்கண் கதிர்மதியம் போல் முகத்தான்
நாராயணனே நமக்கே பறை தருவான்
பாரோர் புகழப் படிந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (1)
475. வையத்து வாழ்வீர்காள் நாமும் நம் பாவைக்குச்
செய்யும் கிரிசைகள் கேளீரோ பாற்கடலுள்
பையிற் துயின்ற பரமன் அடி பாடி
நெய் உண்ணோம் பால் உண்ணோம் நாட்காலே நீராடி
மையிட்டு எழுதோம் மலர் இட்டு நாம் முடியோம்
செய்யாதன செய்யோம் தீக்குறளை சென்று ஓதோம்
ஐயமும் பிச்சையும் ஆம்தனையும் கைகாட்டி
உய்யுமாறு எண்ணி உகந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (2)
476. ஓங்கி உலகு அளந்த உத்தமன் பேர் பாடி
நாங்கள் நம் பாவைக்குச் சாற்றி நீர் ஆடினால்
தீங்கு இன்றி நாடு எல்லாம் திங்கள் மும்மாரி பெய்து
ஒங்கு பெருஞ் செந்நெலூடு கயல் உகளப்
பூங்குவளைப் போதில் பொறிவண்டு கண்படுப்பத்
தேங்காதே புக்கு இருந்து சீர்த்த முலை பற்றி
வாங்கக் குடம் நிறைக்கும் வள்ளற் பெரும் பசுக்கள்
நீங்காத செல்வம் நிறைந்து- ஏலோர் எம்பாவாய் (3)
477. ஆழி மழைக் கண்ணா ஒன்று நீ கை கரவேல்
ஆழியுள் புக்கு முகந்துகொடு ஆர்த்து ஏறி
ஊழி முதல்வன் உருவம்போல் மெய் கறுத்து
பாழியந் தோள் உடைப் பற்பநாபன் கையில்
ஆழிபோல் மின்னி வலம்புரிபோல் நின்று அதிர்ந்து
தாழாதே சார்ங்கம் உதைத்த சரமழைபோல்
வாழ உலகினில் பெய்திடாய் நாங்களும்
மார்கழி நீர் ஆட மகிழ்ந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (4
478. மாயனை மன்னு வடமதுரை மைந்தனைத்
தூய பெருநீர் யமுனைத் துறைவனை
ஆயர் குலத்தினில் தோன்றும் அணி-விளக்கைத்
தாயைக் குடல் விளக்கம் செய்த தாமோதரனை
தூயோமாய் வந்து நாம் தூமலர் தூவித் தொழுது
வாயினால் பாடி மனத்தினால் சிந்திக்க
போய பிழையும் புகுதருவான் நின்றனவும்
தீயினில் தூசு ஆகும் செப்பு-ஏலோர் எம்பாவாய் (5)
479. புள்ளும் சிலம்பின காண் புள்-அரையன் கோயிலில்
வெள்ளை விளி சங்கின் பேர்-அரவம் கேட்டிலையோ?
பிள்ளாய் எழுந்திராய் பேய்முலை நஞ்சு உண்டு
கள்ளச் சகடம் கலக்கு அழியக் கால் ஓச்சி
வெள்ளத்து அரவிற் துயில் அமர்ந்த வித்தினை
உள்ளத்துக் கொண்டு முனிவர்களும் யோகிகளும்
மெள்ள எழுந்து அரி என்ற பேர்-அரவம்
உள்ளம் புகுந்து குளிர்ந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (6)
480. கீசு கீசு என்று எங்கும் ஆனைச்சாத்தன் கலந்து
பேசின பேச்சு- அரவம் கேட்டிலையோ? பேய்ப் பெண்ணே
காசும் பிறப்பும் கலகலப்பக் கைபேர்த்து
வாச நறுங் குழல் ஆய்ச்சியர் மத்தினால்
ஓசை படுத்த தயிர்-அரவம் கேட்டிலையோ?
நாயகப் பெண்பிள்ளாய் நாராயணன்மூர்த்தி
கேசவனைப் பாடவும் நீ கேட்டே கிடத்தியோ?
தேசம் உடையாய் திற-ஏலோர் எம்பாவாய் (7)
481. கீழ்வானம் வெள்ளென்று எருமை சிறு வீடு
மேய்வான் பரந்தன காண் மிக்கு உள்ள பிள்ளைகளும்
போவான் போகின்றாரைப் போகாமல் காத்து உன்னைக்
கூவுவான் வந்து நின்றோம் கோதுகலம் உடைய
பாவாய் எழுந்திராய் பாடிப் பறை கொண்டு
மா வாய் பிளந்தானை மல்லரை மாட்டிய
தேவாதி தேவனைச் சென்று நாம் சேவித்தால்
ஆவா என்று ஆராய்ந்து அருள்- ஏலோர் எம்பாவாய் (8)
482. தூமணி மாடத்துச் சுற்றும் விளக்கு எரியத்
தூமம் கமழத் துயில்-அணைமேல் கண்வளரும்
மாமான் மகளே மணிக் கதவம் தாள் திறவாய்
மாமீர் அவளை எழுப்பீரோ? உன் மகள் தான்
ஊமையோ? அன்றிச் செவிடோ? அனந்தலோ?
ஏமப் பெருந்துயில் மந்திரப் பட்டாளோ?
மா மாயன் மாதவன் வைகுந்தன் என்று என்று
நாமம் பலவும் நவின்று ஏலோர் எம்பாவாய் (9)
483. நோற்றுச் சுவர்க்கம் புகுகின்ற அம்மனாய்
மாற்றமும் தாராரோ வாசல் திறவாதார்?
நாற்றத் துழாய் முடி நாராயணன் நம்மால்
போற்றப் பறை தரும் புண்ணியனால் பண்டு ஒருநாள்
கூற்றத்தின் வாய்வீழ்ந்த கும்பகரணனும்
தோற்றும் உனக்கே பெருந்துயில்தான் தந்தானோ?
ஆற்ற அனந்தல் உடையாய் அருங்கலமே
தேற்றமாய் வந்து திற-ஏலோர் எம்பாவாய் (10)
484. கற்றுக் கறவைக் கணங்கள் பல கறந்து
செற்றார் திறல் அழியச் சென்று செருச் செய்யும்
குற்றம் ஒன்று இல்லாத கோவலர்தம் பொற்கொடியே
புற்றரவு-அல்குற் புனமயிலே போதராய்
சுற்றத்துத் தோழிமார் எல்லாரும் வந்து நின்
முற்றம் புகுந்து முகில்வண்ணன் பேர் பாடச்
சிற்றாதே பேசாதே செல்வப் பெண்டாட்டி நீ
எற்றுக்கு உறங்கும் பொருள்?-ஏலோர் எம்பாவாய் (11)
485. கனைத்து இளங் கற்று- எருமை கன்றுக்கு இரங்கி
நினைத்து முலை வழியே நின்று பால் சோர
நனைத்து இல்லம் சேறு ஆக்கும் நற் செல்வன் தங்காய்
பனித் தலை வீழ நின் வாசற் கடை பற்றி
சினத்தினால் தென் இலங்கைக் கோமானைச் செற்ற
மனத்துக்கு இனியானைப் பாடவும் நீ வாய் திறவாய்
இனித் தான் எழுந்திராய் ஈது என்ன பேர் உறக்கம்
அனைத்து இல்லத்தாரும் அறிந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (12)
486. புள்ளின் வாய் கீண்டானைப் பொல்லா அரக்கனைக்
கிள்ளிக் களைந்தானைக் கீர்த்திமைபாடிப் போய்
பிள்ளைகள் எல்லாரும் பாவைக்-களம் புக்கார்
வெள்ளி எழுந்து வியாழம் உறங்கிற்று
புள்ளும் சிலம்பின காண் போது-அரிக் கண்ணினாய்
குள்ளக் குளிரக் குடைந்து நீராடாதே
பள்ளிக் கிடத்தியோ? பாவாய் நீ நன்னாளால்
கள்ளம் தவிர்ந்து கலந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (13)
487. உங்கள் புழைக்கடைத் தோட்டத்து வாவியுள்
செங்கழுநீர் வாய் நெகிழ்ந்து ஆம்பல் வாய் கூம்பின காண்
செங்கற்பொடிக் கூறை வெண்பற் தவத்தவர்
தங்கள் திருக்கோயிற் சங்கிடுவான் போதந்தார்
எங்களை முன்னம் எழுப்புவான் வாய் பேசும்
நங்காய் எழுந்திராய் நாணாதாய் நாவுடையாய்
சங்கொடு சக்கரம் ஏந்தும் தடக்கையன்
பங்கயக் கண்ணானைப் பாடு-ஏலோர் எம்பாவாய் (14)
488. எல்லே இளங்கிளியே இன்னம் உறங்குதியோ
சில் என்று அழையேன்மின் நங்கைமீர் போதர்கின்றேன்
வல்லை உன் கட்டுரைகள் பண்டே உன் வாய் அறிதும்
வல்லீர்கள் நீங்களே நானே தான் ஆயிடுக
ஒல்லை நீ போதாய் உனக்கு என்ன வேறு உடையை?
எல்லாரும் போந்தாரோ? போந்தார் போந்து எண்ணிக்கொள்
வல் ஆனை கொன்றானை மாற்றாரை மாற்று அழிக்க
வல்லானை மாயனைப் பாடு-ஏலோர் எம்பாவாய் (15)
489. நாயகனாய் நின்ற நந்தகோபனுடைய
கோயில் காப்பானே கொடித் தோன்றும் தோரண
வாயில் காப்பானே மணிக்கதவம் தாள் திறவாய்
ஆயர் சிறுமியரோமுக்கு அறை பறை
மாயன் மணிவண்ணன் நென்னலே வாய்நேர்ந்தான்
தூயோமாய் வந்தோம் துயிலெழப் பாடுவான்
வாயால் முன்னமுன்னம் மாற்றாதே அம்மா நீ
நேய நிலைக் கதவம் நீக்கு-ஏலோர் எம்பாவாய் (16)
490. அம்பரமே தண்ணீரே சோறே அறஞ் செய்யும்
எம்பெருமான் நந்தகோபாலா எழுந்திராய்
கொம்பனார்க்கு எல்லாம் கொழுந்தே குல விளக்கே
எம்பெருமாட்டி யசோதாய் அறிவுறாய்
அம்பரம் ஊடு அறுத்து ஓங்கி உலகு அளந்த
உம்பர் கோமானே உறங்காது எழுந்திராய்
செம்பொற் கழலடிச் செல்வா பலதேவா
உம்பியும் நீயும் உகந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (17)
491. உந்து மத களிற்றன் ஓடாத தோள்-வலியன்
நந்த கோபாலன் மருமகளே நப்பின்னாய்
கந்தம் கமழும் குழலீ கடை திறவாய்
வந்து எங்கும் கோழி அழைத்தன காண் மாதவிப்
பந்தர்மேல் பல்கால் குயில்-இனங்கள் கூவின காண்
பந்தார் விரலி உன் மைத்துனன் பேர் பாடச்
செந்தாமரைக் கையால் சீர் ஆர் வளை ஒலிப்ப
வந்து திறவாய் மகிழ்ந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (18)
492. குத்து விளக்கு எரியக் கோட்டுக்காற் கட்டில்மேல்
மெத்தென்ற பஞ்ச-சயனத்தின் மேல் ஏறிக்
கொத்து அலர் பூங்குழல் நப்பின்னை கொங்கைமேல்
வைத்துக் கிடந்த மலர் மார்பா வாய்திறவாய்
மைத் தடங்கண்ணினாய் நீ உன் மணாளனை
எத்தனை போதும் துயில் எழ ஒட்டாய் காண்
எத்தனை யேலும் பிரிவு ஆற்றகில்லாயால்
தத்துவம் அன்று தகவு-ஏலோர் எம்பாவாய் (19)
493. முப்பத்து மூவர் அமரர்க்கு முன் சென்று
கப்பம் தவிர்க்கும் கலியே துயில் எழாய்
செப்பம் உடையாய் திறல் உடையாய் செற்றார்க்கு
வெப்பம் கொடுக்கும் விமலா துயில் எழாய்
செப்பு அன்ன மென் முலைச் செவ்வாய்ச் சிறு மருங்குல்
நப்பின்னை நங்காய் திருவே துயில் எழாய்
உக்கமும் தட்டொளியும் தந்து உன் மணாளனை
இப்போதே எம்மை நீர் ஆட்டுஏலோர் எம்பாவாய் (20)
494. ஏற்ற கலங்கள் எதிர் பொங்கி மீது அளிப்ப
மாற்றாதே பால் சொரியும் வள்ளற் பெரும் பசுக்கள்
ஆற்றப் படைத்தான் மகனே அறிவுறாய்
ஊற்றம் உடையாய் பெரியாய் உலகினில்
தோற்றமாய் நின்ற சுடரே துயில் எழாய்
மாற்றார் உனக்கு வலி தொலைந்து உன் வாசற்கண்
ஆற்றாது வந்து உன் அடிபணியுமா போலே
போற்றி யாம் வந்தோம் புகழ்ந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (21)
495. அங்கண் மா ஞாலத்து அரசர் அபிமான
பங்கமாய் வந்து நின் பள்ளிக்கட்டிற் கீழே
சங்கம் இருப்பார் போல் வந்து தலைப்பெய்தோம்
கிங்கிணிவாய்ச் செய்த தாமரைப் பூப் போலே
செங்கண் சிறுச் சிறிதே எம்மேல் விழியாவோ?
திங்களும் ஆதித்தியனும் எழுந்தாற்போல்
அங்கண் இரண்டும் கொண்டு எங்கள்மேல் நோக்குதியேல்
எங்கள்மேல் சாபம் இழிந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (22)
496. மாரி மலை முழைஞ்சில் மன்னிக் கிடந்து உறங்கும்
சீரிய சிங்கம் அறிவுற்றுத் தீ விழித்து
வேரி மயிர் பொங்க எப்பாடும் பேர்ந்து உதறி
மூரி நிமிர்ந்து முழங்கிப் புறப்பட்டுப்
போதருமா போலே நீ பூவைப்பூ வண்ணா உன்
கோயில் நின்று இங்ஙனே போந்தருளி கோப்பு உடைய
சீரிய சிங்காசனத்து இருந்து யாம் வந்த
காரியம் ஆராய்ந்து அருள்-ஏலோர் எம்பாவாய் (23)
497. அன்று இவ் உலகம் அளந்தாய் அடி போற்றி
சென்று அங்குத் தென்னிலங்கை செற்றாய் திறல் போற்றி
பொன்றச் சகடம் உதைத்தாய் புகழ் போற்றி
கன்று குணிலா எறிந்தாய் கழல் போற்றி
குன்று குடையா எடுத்தாய் குணம் போற்றி
வென்று பகை கெடுக்கும் நின்கையில் வேல் போற்றி
என்று என்று உன் சேவகமே ஏத்திப் பறை கொள்வான்
இன்று யாம் வந்தோம் இரங்கு-ஏலோர் எம்பாவாய் (24)
498. ஒருத்தி மகனாய்ப் பிறந்து ஓர் இரவில்
ஒருத்தி மகனாய் ஒளித்து வளரத்
தரிக்கிலான் ஆகித் தான் தீங்கு நினைந்த
கருத்தைப் பிழைப்பித்துக் கஞ்சன் வயிற்றில்
நெருப்பு என்ன நின்ற நெடுமாலே உன்னை
அருத்தித்து வந்தோம் பறை தருதி யாகில்
திருத் தக்க செல்வமும் சேவகமும் யாம் பாடி
வருத்தமுந் தீர்ந்து மகிழ்ந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (25)
499. மாலே மணிவண்ணா மார்கழி நீர் ஆடுவான்
மேலையார் செய்வனகள் வேண்டுவன கேட்டியேல்
ஞாலத்தை எல்லாம் நடுங்க முரல்வன
பால் அன்ன வண்ணத்து உன் பாஞ்சசன்னியமே
போல்வன சங்கங்கள் போய்ப்பாடு உடையனவே
சாலப் பெரும் பறையே பல்லாண்டு இசைப்பாரே
கோல விளக்கே கொடியே விதானமே
ஆலின் இலையாய் அருள்-ஏலோர் எம்பாவாய் (26)
500. கூடாரை வெல்லும் சீர்க் கோவிந்தா உன்தன்னைப்
பாடிப் பறைகொண்டு யாம் பெறு சம்மானம்
நாடு புகழும் பரிசினால் நன்றாகச்
சூடகமே தோள்வளையே தோடே செவிப் பூவே
பாடகமே என்று அனைய பல் கலனும் யாம் அணிவோம்
ஆடை உடுப்போம் அதன் பின்னே பாற் சோறு
மூட நெய் பெய்து முழங்கை வழிவாரக்
கூடியிருந்து குளிர்ந்து-ஏலோர் எம்பாவாய் (27)
501. கறவைகள் பின் சென்று கானம் சேர்ந்து உண்போம்
அறிவு ஒன்றும் இல்லாத ஆய்க் குலத்து உன்தன்னைப்
பிறவி பெறுந்தனைப் புண்ணியம் யாம் உடையோம்
குறைவு ஒன்றும் இல்லாத கோவிந்தா உன்தன்னோடு
உறவேல் நமக்கு இங்கு ஒழிக்க ஒழியாது
அறியாத பிள்ளைகளோம் அன்பினால் உன்தன்னைச்
சிறுபேர் அழைத்தனவும் சீறியருளாதே
இறைவா நீ தாராய் பறை- ஏலோர் எம்பாவாய் (28)
502. சிற்றஞ் சிறுகாலே வந்து உன்னைச் சேவித்து உன்
பொற்றாமரை அடியே போற்றும் பொருள் கேளாய்
பெற்றம் மேய்த்து உண்ணும் குலத்திற் பிறந்து நீ
குற்றேவல் எங்களைக் கொள்ளாமல் போகாது
இற்றைப் பறைகொள்வான் அன்று காண் கோவிந்தா
எற்றைக்கும் ஏழ் ஏழ் பிறவிக்கும் உன்தன்னோடு
உற்றோமே ஆவோம் உனக்கே நாம் ஆட்செய்வோம்
மற்றை நம் காமங்கள் மாற்று-ஏலோர் எம்பாவாய் (29)
503. வங்கக் கடல் கடைந்த மாதவனைக் கேசவனைத்
திங்கள்-திருமுகத்துச் சேயிழையார் சென்று இறைஞ்சி
அங்குப் பறைகொண்ட-ஆற்றை அணி புதுவைப்
பைங்கமலத் தண் தெரியல் பட்டர்பிரான் கோதை சொன்ன
சங்கத் தமிழ்மாலை முப்பதும் தப்பாமே
இங்கு இப் பரிசு உரைப்பார் ஈரிரண்டு மால் வரைத் தோள்
செங்கண்-திருமுகத்துச் செல்வத் திருமாலால்
எங்கும் திருவருள் பெற்று இன்புறுவர் எம்பாவாய் (30)
Andal: Nachiyar Tirumoli – Gebet an Kama (504–513)
504. தை ஒரு திங்களும் தரை விளக்கித்
தண் மண்டலம் இட்டு மாசி முன்னாள்
ஐய நுண் மணல் கொண்டு தெரு அணிந்து
அழகினுக்கு அலங்கரித்து அனங்கதேவா
உய்யவும் ஆம்கொலோ? என்று சொல்லி
உன்னையும் உம்பியையும் தொழுதேன்
வெய்யது ஓர் தழல் உமிழ் சக்கரக் கை
வேங்கடவற்கு என்னை விதிக்கிற்றியே (1)
505. வெள்ளை நுண் மணல்கொண்டு தெரு அணிந்து
வெள்வரைப்பதன் முன்னம் துறை படிந்து
முள்ளும் இல்லாச் சுள்ளி எரி மடுத்து
முயன்று உன்னை நோற்கின்றேன் காமதேவா
கள் அவிழ் பூங்கணை தொடுத்துக்கொண்டு
கடல்வண்ணன் என்பது ஓர் பேர் எழுதி
புள்ளினை வாய் பிளந்தான் எனப்து ஓர்
இலக்கினிற் புக என்னை எய்கிற்றியே (2)
506. மத்த நன் நறுமலர் முருக்க மலர்
கொண்டு முப்போதும் உன் அடி வணங்கித்
தத்துவம் இலி என்று நெஞ்சு எரிந்து
வாசகத்து அழித்து உன்னை வைதிடாமே
கொத்து அலர் பூங்கணை தொடுத்துக்கொண்டு
கோவிந்தன் என்பது ஓர் பேர் எழுதி
வித்தகன் வேங்கட வாணன் என்னும்
விளக்கினிற் புக என்னை விதிக்கிற்றியே (3)
507. சுவரில் புராண நின் பேர் எழுதிச்
சுறவ நற் கொடிக்களும் துரங்கங்களும்
கவரிப் பிணாக்களும் கருப்பு வில்லும்
காட்டித் தந்தேன் கண்டாய் காமதேவா
அவரைப் பிராயம் தொடங்கி என்றும்
ஆதரித்து எழுந்த என் தட முலைகள்
துவரைப் பிரானுக்கே சங்கற்பித்துத்
தொழுது வைத்தேன் ஒல்லை விதிக்கிற்றியே (4)
508. வானிடை வாழும் அவ் வானவர்க்கு
மறையவர் வேள்வியில் வகுத்த அவி
கானிடைத் திரிவது ஓர் நரி புகுந்து
கடப்பதும் மோப்பதும் செய்வது ஒப்ப
ஊனிடை ஆழி சங்கு உத்தமர்க்கு என்று
உன்னித்து எழுந்த என் தட முலைகள்
மானிடவர்க்கு என்று பேச்சுப் படில்
வாழகில்லேன் கண்டாய் மன்மதனே (5)
509. உருவு உடையார் இளையார்கள் நல்லார்
ஓத்து வல்லார்களைக் கொண்டு வைகல்
தெருவிடை எதிர்கொண்டு பங்குனி நாள்
திருந்தவே நோற்கின்றேன் காமதேவா
கருவுடை முகில் வண்ணன் காயாவண்ணன்
கருவிளை போல் வண்ணன் கமல வண்ணத்
திரு உடை முகத்தினிற் திருக் கண்களால்
திருந்தவே நோக்கு எனக்கு அருளு கண்டாய் (6)
510. காய் உடை நெல்லொடு கரும்பு அமைத்து
கட்டி அரிசி அவல் அமைத்து
வாய் உடை மறையவர் மந்திரத்தால்
மன்மதனே உன்னை வணங்குகின்றேன்
தேயம் முன் அளந்தவன் திரிவிக்கிரமன்
திருக்கைகளால் என்னைத் தீண்டும் வண்ணம்
சாய் உடை வயிறும் என் தட முலையும்
தரணியில்-தலைப்புகழ் தரக்கிற்றியே (7)
511. மாசு உடை உடம்பொடு தலை உலறி
வாய்ப்புறம் வெளுத்து ஒருபோதும் உண்டு
தேசு உடைத் திறல் உடைக் காமதேவா
நோற்கின்ற நோன்பினைக் குறிக்கொள் கண்டாய்
பேசுவது ஒன்று உண்டு இங்கு எம்பெருமான்
பெண்மையைத் தலை உடைத்து ஆக்கும் வண்ணம்
கேசவ நம்பியைக் கால் பிடிப்பாள்
என்னும் இப் பேறு எனக்கு அருளு கண்டாய் (8)
512. தொழுது முப்போதும் உன் அடி வணங்கித்
தூமலர் தூய்த் தொழுது ஏத்துகின்றேன்
பழுது இன்றிப் பாற்கடல் வண்ணனுக்கே
பணிசெய்து வாழப் பெறாவிடில் நான்
அழுது அழுது அலமந்து அம்மா வழங்க
ஆற்றவும் அது உனக்கு உறைக்கும் கண்டாய்
உழுவதோர் எருத்தினை நுகங்கொடு பாய்ந்து
ஊட்டம் இன்றித் துரந்தால் ஒக்குமே (9)
513. கருப்பு வில் மலர்க் கணைக் காமவேளைக்
கழலிணை பணிந்து அங்கு ஓர் கரி அலற
மருப்பினை ஒசித்துப் புள் வாய்பிளந்த
மணிவண்ணற்கு என்னை வகுத்திடு என்று
பொருப்பு அன்ன மாடம் பொலிந்து தோன்றும்
புதுவையர்கோன் விட்டுசித்தன் கோதை
விருப்பு உடை இன்தமிழ் மாலை வல்லார்
விண்ணவர் கோன் அடி நண்ணுவரே (10)
Zerstöre unsere kleinen Häuser nicht (514–523)
514. நாமம் ஆயிரம் ஏத்த நின்ற
நாராயணா நரனே உன்னை
மாமி தன் மகன் ஆகப் பெற்றால்
எமக்கு வாதை தவிருமே
காமன் போதரு காலம் என்று பங்
குனி நாள் கடை பாரித்தோம்
தீமை செய்யும் சிரீதரா எங்கள்
சிற்றில் வந்து சிதையேலே (1)
515. இன்று முற்றும் முதுகு நோவ
இருந்து இழைத்த இச் சிற்றிலை
நன்றும் கண் உற நோக்கி நாம் கொளும்
ஆர்வந்தன்னைத் தணிகிடாய்
அன்று பாலகன் ஆகி ஆலிலை
மேல் துயின்ற எம் ஆதியாய்
என்றும் உன் தனக்கு எங்கள்மேல் இரக்
கம் எழாதது எம் பாவமே (2)
516. குண்டு நீர் உறை கோளரீ மத
யானை கோள் விடுத்தாய் உன்னைக்
கண்டு மால் உறுவோங்களைக் கடைக்
கண்களால் இட்டு வாதியேல்
வண்டல் நுண் மணல் தெள்ளி யாம் வளைக்
கைகளால் சிரமப் பட்டோம்
தெண் திரைக்கடற் பள்ளியாய் எங்கள்
சிற்றில் வந்து சிதையேலே (3)
517. பெய்யு மா முகில்போல் வண்ணா உன்தன்
பேச்சும் செய்கையும் எங்களை
மையல் ஏற்றி மயக்க உன் முகம்
மாய மந்திரம் தான் கொலோ?
நொய்யர் பிள்ளைகள் என்பதற்கு உன்னை
நோவ நாங்கள் உரைக்கிலோம்
செய்ய தாமரைக் கண்ணினாய் எங்கள்
சிற்றில் வந்து சிதையேலே (4)
518. வெள்ளை நுண் மணல் கொண்டு சிற்றில்
விசித்திரப் பட வீதி வாய்த்
தெள்ளி நாங்கள் இழைத்த கோலம்
அழித்தி யாகிலும் உன் தன் மேல்
உள்ளம் ஓடி உருகலல்லால்
உரோடம் ஒன்றும் இலோம் கண்டாய்
கள்ள மாதவா கேசவா உன்
முகத்தன கண்கள் அல்லவே (5)
519. முற்று இலாத பிள்ளைகளோம் முலை
போந்திலாதோமை நாள்தொறும்
சிற்றில் மேல் இட்டுக் கொண்டு நீ சிறிது
உண்டு திண்ணென நாம் அது
கற்றிலோம் கடலை அடைத்து அரக்
கர் குலங்களை முற்றவும்
செற்று இலங்கையைப் பூசல் ஆக்கிய
சேவகா எம்மை வாதியேல் (6)
520. பேதம் நன்கு அறிவார்களோடு இவை
பேசினால் பெரிது இன் சுவை
யாதும் ஒன்று அறியாத பிள்ளைக
ளோமை நீ நலிந்து என் பயன்?
ஓத மா கடல்வண்ணா உன் மண
வாட்டிமாரொடு சூளறும்
சேது-பந்தம் திருத்தினாய் எங்கள்
சிற்றில் வந்து சிதையேலே (7)
521. வட்ட வாய்ச் சிறுதூதையோடு
சிறுசுளகும் மணலும் கொண்டு
இட்டமா விளையாடுவோங்களைச்
சிற்றில் ஈடழித்து என் பயன்?
தொட்டு உதைத்து நலியேல் கண்டாய்
சுடர்ச் சக்கரம் கையில் ஏந்தினாய்
கட்டியும் கைத்தால் இன்னாமை
அறிதியே கடல்வண்ணனே (8)
522. முற்றத்து ஊடு புகுந்து நின் முகம் காட்டிப் புன்முறுவல் செய்து
சிற்றிலோடு எங்கள் சிந்தையும் சிதைக்
கக் கடவையோ? கோவிந்தா
முற்ற மண்ணிடம் தாவி விண் உற
நீண்டு அளந்து கொண்டாய் எம்மைப்
பற்றி மெய்ப்பிணக்கு இட்டக்கால் இந்தப்
பக்கம் நின்றவர் என் சொல்லார்? (9)
523. சீதை வாயமுதம் உண்டாய் எங்கள்
சிற்றில் நீ சிதையேல் என்று
வீதிவாய் விளையாடும் ஆயர்
சிறுமியர் மழலைச் சொல்லை
வேத வாய்த் தொழிலார்கள் வாழ் வில்லி
புத்தூர் மன் விட்டு சித்தன்தன்
கோதை வாய்த் தமிழ் வல்லவர் குறைவு
இன்றி வைகுந்தம் சேர்வரே (10)
Gib uns die Kleider zurück (524–533)
524. கோழி அழைப்பதன் முன்னம்
குடைந்து நீராடுவான் போந்தோம்
ஆழியஞ் செல்வன் எழுந்தான்
அரவு-அணைமேல் பள்ளி கொண்டாய்
ஏழைமை ஆற்றவும் பட்டோம்
இனி என்றும் பொய்கைக்கு வாரோம்
தோழியும் நானும் தொழுதோம்
துகிலைப் பணித்தருளாயே (1)
525. இது என் புகுந்தது இங்கு? அந்தோ
இப் பொய்கைக்கு எவ்வாறு வந்தாய்?
மதுவின் துழாய் முடி மாலே
மாயனே எங்கள் அமுதே
விதி இன்மையால் அது மாட்டோம்
வித்தகப் பிள்ளாய் விரையேல்
குதிகொண்டு அரவில் நடித்தாய்
குருந்திடைக் கூறை பணியாய் (2)
526. எல்லே ஈது என்ன இளமை?
எம் அனைமார் காணில் ஒட்டார்
பொல்லாங்கு ஈது என்று கருதாய்
பூங்குருந்து ஏறி இருத்தி
வில்லால் இலங்கை அழித்தாய்
வேண்டியது எல்லாம் தருவோம்
பல்லாரும் காணாமே போவோம்
பட்டைப் பணித்தருளாயே (3)
527. பரக்க விழித்து எங்கும் நோக்கிப்
பலர் குடைந்து ஆடும் சுனையில்
அரக்க நில்லா கண்ண நீர்கள்
அலமருகின்றவா பாராய்
இரக்கமேல் ஒன்றும் இலாதாய்
இலங்கை அழித்த பிரானே
குரக்கு-அரசு ஆவது அறிந்தோம்
குருந்திடைக் கூறை பணியாய் 4
528. காலைக் கதுவிடுகின்ற
கயலொடு வாளை விரவி
வேலைப் பிடித்து என்னைமார்கள்
ஓட்டில் என்ன விளையாட்டோ?
கோலச் சிற்றாடை பலவும்
கொண்டு நீ ஏறியிராதே
கோலம் கரிய பிரானே
குருந்திடைக் கூறை பணியாய் (5)
529. தடத்து அவிழ் தாமரைப் பொய்கைத்
தாள்கள் எம் காலைக் கதுவ
விடத் தேள் எறிந்தாலே போல
வேதனை ஆற்றவும் பட்டோம்
குடத்தை எடுத்து ஏறவிட்டுக்
கூத்தாட வல்ல எம் கோவே
படிற்றை எல்லாம் தவிர்ந்து எங்கள்
பட்டைப் பணித்தருளாயே (6)
530. நீரிலே நின்று அயர்க்கின்றோம்
நீதி-அல்லாதன செய்தாய்
ஊரகம் சாலவும் சேய்த்தால்
ஊழி எல்லாம் உணர்வானே
ஆர்வம் உனக்கே உடையோம்
அம்மனைமார் காணில் ஒட்டார்
போர விடாய் எங்கள் பட்டைப்
பூங்குருந்து ஏறியிராதே (7)
531. மாமிமார் மக்களே அல்லோம்
மற்றும் இங்கு எல்லாரும் போந்தார்
தூமலர்க் கண்கள் வளரத்
தொல்லை இராத் துயில்வானே
சேமமேல் அன்று இது சால
சிக்கென நாம் இது சொன்னோம்
கோமள ஆயர் கொழுந்தே
குருந்திடைக் கூறை பணியாய் (8)
532. கஞ்சன் வலைவைத்த அன்று
காரிருள் எல்லிற் பிழைத்து
நெஞ்சு துக்கம் செய்யப் போந்தாய்
நின்ற இக் கன்னியரோமை
அஞ்ச உரப்பாள் அசோதை
ஆணாட விட்டிட்டு இருக்கும்
வஞ்சகப் பேய்ச்சிபால் உண்ட
மசிமையிலீ கூறை தாராய் (9)
533. கன்னியரோடு எங்கள் நம்பி
கரிய பிரான் விளையாட்டைப்
பொன் இயல் மாடங்கள் சூழ்ந்த
புதுவையர்கோன் பட்டன் கோதை
இன்னிசையால் சொன்ன மாலை
ஈரைந்தும் வல்லவர் தாம் போய்
மன்னிய மாதவனோடு
வைகுந்தம் புக்கு இருப்பாரே (10)
Das Kudal-Orakel (534–544)
534. தெள்ளியார் பலர் கைதொழும் தேவனார்
வள்ளல் மாலிருஞ்சோலை மணாளனார்
பள்ளி கொள்ளும் இடத்து அடி கொட்டிடக்
கொள்ளுமாகில் நீ கூடிடு கூடலே (1)
535. காட்டில் வேங்கடம் கண்ணபுர நகர்
வாட்டம் இன்றி மகிழ்ந்து உறை வாமனன்
ஓட்டரா வந்து என் கைப் பற்றித் தன்னொடும்
கூட்டு மாகில் நீ கூடிடு கூடலே (2)
536. பூ மகன் புகழ் வானவர் போற்றுதற்கு
ஆமகன் அணி வாணுதல் தேவகி
மா மகன் மிகு சீர் வசுதேவர்தம்
கோமகன் வரில் கூடிடு கூடலே (3)
537. ஆய்ச்சிமார்களும் ஆயரும் அஞ்சிட
பூத்த நீள் கடம்பு ஏறிப் புகப் பாய்ந்து
வாய்த்த காளியன்மேல் நடம் ஆடிய
கூத்தனார் வரில் கூடிடு கூடலே (4)
538. மாட மாளிகை சூழ் மதுரைப் பதி
நாடி நம் தெருவின் நடுவே வந்திட்டு
ஓடை மா மத யானை உதைத்தவன்
கூடுமாகில் நீ கூடிடு கூடலே (5)
539. அற்றவன் மருதம் முறிய நடை
கற்றவன் கஞ்சனை வஞ்சனையிற்
செற்றவன் திகழும் மதுரைப் பதிக்
கொற்றவன் வரில் கூடிடு கூடலே (6)
540. அன்று இன்னாதன செய் சிசுபாலனும்
நின்ற நீள் மருதும் எருதும் புள்ளும்
வென்றி வேல் விறல்-கஞ்சனும் வீழ முன்
கொன்றவன் வரில் கூடிடு கூடலே (7)
541. ஆவல் அன்பு உடையார் தம் மனத்து அன்றி
மேவலன் விரை சூழ் துவராபதிக்
காவலன் கன்று மேய்த்து விளையாடும்
கோவலன் வரில் கூடிடு கூடலே (8)
542. கொண்ட கோலக் குறள் உருவாய்ச் சென்று
பண்டு மாவலிதன் பெரு வேள்வியில்
அண்டமும் நிலனும் அடி ஒன்றினால்
கொண்டவன் வரில் கூடிடு கூடலே (9)
543. பழகு நான்மறையின் பொருளாய் மதம்
ஒழுகு வாரணம் உய்ய அளித்த எம்
அழகனார் அணி ஆய்ச்சியர் சிந்தையுள்
குழகனார் வரில் கூடிடு கூடலே (10)
544. ஊடல் கூடல் உணர்தல் புணர்தலை
நீடு நின்ற நிறை புகழ் ஆய்ச்சியர்
கூடலைக் குழற் கோதை முன் கூறிய
பாடல் பத்தும் வல்லார்க்கு இல்லை பாவமே (11)
Die Bitte an den Kuckuck (545–555)
545. மன்னு பெரும்புகழ் மாதவன் மா மணி
வண்ணன் மணி-முடி மைந்தன்
தன்னை உகந்தது காரணமாக என்
சங்கு இழக்கும் வழக்கு உண்டே?
புன்னை குருக்கத்தி ஞாழல் செருந்திப்
பொதும்பினில் வாழும் குயிலே
பன்னி எப்போதும் இருந்து விரைந்து என்
பவள-வாயன் வரக் கூவாய் (1)
546. வெள்ளை விளிசங்கு இடங்கையில் கொண்ட
விமலன் எனக்கு உருக் காட்டான்
உள்ளம் புகுந்து என்னை நைவித்து நாளும்
உயிர்ப்பெய்து கூத்தாட்டுக் காணும்
கள் அவிழ் செண்பகப்பூ மலர் கோதிக்
களித்து இசை பாடும் குயிலே
மெள்ள இருந்து மிழற்றி மிழற்றாது என்
வேங்கடவன் வரக் கூவாய் (2)
547. மாதலி தேர் முன்பு கோல்கொள்ள மாயன்
இராவணன் மேல் சர-மாரி
தாய் தலை அற்று அற்று வீழத் தொடுத்த
தலைவன் வர எங்கும் காணேன்
போது அலர் காவிற் புதுமணம் நாறப்
பொறி வண்டின் காமரம் கேட்டு உன்
காதலியோடு உடன் வாழ் குயிலே என்
கருமாணிக்கம் வரக் கூவாய் (3)
548. என்பு உருகி இன வேல் நெடுங் கண்கள்
இமை பொருந்தா பல நாளும்
துன்பக் கடல் புக்கு வைகுந்தன் என்பது ஓர்
தோணி பெறாது உழல்கின்றேன்
அன்பு உடையாரைப் பிரிவு உறு நோயது
நீயும் அறிதி குயிலே
பொன் புரை மேனிக் கருளக் கொடி உடைப்
புண்ணியனை வரக் கூவாய் (4)
549. மென்னடை அன்னம் பரந்து விளையாடும்
வில்லிபுத்தூர் உறைவான் தன்
பொன்னடி காண்பது ஓர் ஆசையினால் என்
பொரு கயற் கண்ணினை துஞ்சா
இன் அடிசிலொடு பால்-அமுது ஊட்டி
எடுத்த என் கோலக் கிளியை
உன்னொடு தோழமைக் கொள்ளுவன் குயிலே
உலகு அளந்தான் வரக் கூவாய் (5)
550. எத் திசையும் அமரர் பணிந்து ஏத்தும்
இருடீகேசன் வலி செய்ய
முத்து அன்ன வெண் முறுவல் செய்ய வாயும்
முலையும் அழகு அழிந்தேன் நான்
கொத்து அலர் காவில் மணித்தடம் கண்படை
கொள்ளும் இளங் குயிலே என்
தத்துவனை வரக் கூகிற்றியாகில்
தலை அல்லால் கைம்மாறு இலேனே (6)
551. பொங்கிய பாற்கடல் பள்ளிகொள்வானைப்
புணர்வது ஓர் ஆசையினால் என்
கொங்கை கிளர்ந்து குமைத்துக் குதுகலித்து
ஆவியை ஆகுலம் செய்யும்
அம் குயிலே உனக்கு என்ன மறைந்து உறைவு?
ஆழியும் சங்கும் ஒண் தண்டும்
தங்கிய கையவனை வரக் கூவில் நீ
சாலத் தருமம் பெறுதி (7)
552. சார்ங்கம் வளைய வலிக்கும் தடக்கைச்
சதுரன் பொருத்தம் உடையன்
நாங்கள் எம் இல்லிருந்து ஒட்டிய கச்சங்கம்
நானும் அவனும் அறிதும்
தேம் கனி மாம் பொழில் செந்தளிர் கோதும்
சிறு குயிலே திருமாலை
ஆங்கு விரைந்து ஒல்லைக் கூகிற்றியாகில்
அவனை நான் செய்வன காணே (8)
553. பைங்கிளி வண்ணன் சிரீதரன் என்பது ஓர்
பாசத்து அகப்பட்டிருந்தேன்
பொங்கு ஒளி வண்டு இரைக்கும் பொழில் வாழ் குயி
லே குறிக்கொண்டு இது நீ கேள்
சங்கொடு சக்கரத்தான் வரக் கூவுதல்
பொன்வளை கொண்டு தருதல்
இங்கு உள்ள காவினில் வாழக் கருதில்
இரண்டத்து ஒன்றேல் திண்ணம் வேண்டும் (9)
554. அன்று உலகம் அளந்தானை உகந்து
அடிமைக்கண் அவன் வலி செய்ய
தென்றலும் திங்களும் ஊடறுத்து என்னை
நலியும் முறைமை அறியேன்
என்றும் இக் காவில் இருந்திருந்து என்னைத்
ததைத்தாதே நீயும் குயிலே
இன்று நாராயணனை வரக் கூவாயேல்
இங்குத்தை நின்றும் துரப்பன் (10)
555. விண் உற நீண்டு அடி தாவிய மைந்தனை
வேற்கண் மடந்தை விரும்பிக்
கண்ணுற என் கடல்-வண்ணனைக் கூவு
கருங்குயிலே என்ற மாற்றம்
பண் உறு நான்மறையோர் புதுவைமன்னன்
பட்டர்பிரான் கோதை சொன்ன
நண் உறு வாசக மாலை வல்லார் நமோ
நாராயணாய என்பாரே (11)
Der Traum von der Hochzeit (556–566)
556. வாரணம் ஆயிரம் சூழ வலஞ்செய்து
நாரணன் நம்பி நடக்கின்றான் என்று எதிர்
பூரண பொற்குடம் வைத்துப் புறம் எங்கும்
தோரணம் நாட்டக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (1)
557. நாளை வதுவை-மணம் என்று நாள் இட்டு
பாளைக் கமுகு பரிசு உடைப் பந்தற் கீழ்
கோளரி மாதவன் கோவிந்தன் என்பான் ஓர்
காளை புகுதக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (2)
558. இந்திரன் உள்ளிட்ட தேவர்-குழாம் எல்லாம்
வந்திருந்து என்னை மகட் பேசி மந்திரித்து
மந்திரக் கோடி உடுத்தி மண-மாலை
அந்தரி சூட்டக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (3)
559. நால்-திசைத் தீர்த்தம் கொணர்ந்து நனி நல்கி
பார்ப்பனச் சிட்டர்கள் பல்லார் எடுத்து ஏத்தி
பூப் புனை கண்ணிப் புனிதனோடு என்தன்னைக்
காப்பு-நாண் கட்டக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (4)
560. கதிர்-ஒளித் தீபம் கலசம் உடன் ஏந்திச்
சதிர் இள மங்கையர் தாம் வந்து எதிர்கொள்ள
மதுரையார் மன்னன் அடிநிலை தொட்டு எங்கும்
அதிரப் புகுதக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (5)
561. மத்தளம் கொட்ட வரி-சங்கம் நின்று ஊத
முத்து உடைத் தாமம் நிரை தாழ்ந்த பந்தற் கீழ்
மைத்துனன் நம்பி மதுசூதன் வந்து என்னைக்
கைத்தலம் பற்றக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (6)
562. வாய் நல்லார் நல்ல மறை ஓதி மந்திரத்தால்
பாசிலை நாணல் படுத்துப் பரிதி வைத்து
காய் சின மா களிறு அன்னான் என் கைப்பற்றி
தீ வலஞ் செய்யக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (7)
563. இம்மைக்கும் ஏழ் ஏழ் பிறவிக்கும் பற்று ஆவான்
நம்மை உடையவன் நாராயணன் நம்பி
செம்மை உடைய திருக்கையால் தாள் பற்றி
அம்மி மிதிக்கக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (8)
564. வரிசிலை வாள் முகத்து என்னைமார் தாம் வந்திட்டு
எரிமுகம் பாரித்து என்னை முன்னே நிறுத்தி
அரிமுகன் அச்சுதன் கைம்மேல் என் கை வைத்துப்
பொரிமுகந்து அட்டக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (9)
565. குங்குமம் அப்பிக் குளிர் சாந்தம் மட்டித்து
மங்கல வீதி வலஞ் செய்து மா மண நீர்
அங்கு அவனோடும் உடன் சென்று அங்கு ஆனைமேல்
மஞ்சனம் ஆட்டக் கனாக் கண்டேன் தோழீ நான் (10)
566. ஆயனுக்காகத் தான் கண்ட கனாவினை
வேயர் புகழ் வில்லிபுத்தூர்க்கோன் கோதை சொல்
தூய தமிழ்மாலை ஈரைந்தும் வல்லவர்
வாயும் நன் மக்களைப் பெற்று மகிழ்வரே (11)
Das Glück des Muschelhorns (567–576)
567. கருப்பூரம் நாறுமோ? கமலப் பூ நாறுமோ?
திருப் பவளச் செவ்வாய்தான் தித்தித்திருக்குமோ?
மருப்பு ஒசித்த மாதவன் தன் வாய்ச்சுவையும் நாற்றமும்
விருப்புற்றுக் கேட்கின்றேன் சொல் ஆழி-வெண்சங்கே (1)
568. கடலிற் பிறந்து கருதாது பஞ்சசனன்
உடலில் வளர்ந்துபோய் ஊழியான் கைத்தலத்
திடரிற் குடியேறி தீய அசுரர்
நடலைப் பட முழங்கும் தோற்றத்தாய் நற் சங்கே (2)
569. தட வரையின் மீதே சரற்கால சந்திரன்
இடை உவாவில் வந்து எழுந்தாலே போல் நீயும்
வட மதுரையார்-மன்னன் வாசுதேவன் கையில்
குடியேறி வீற்றிருந்தாய் கோலப் பெருஞ் சங்கே (3)
570. சந்திர-மண்டலம் போல் தாமோதரன் கையில்
அந்தரம் ஒன்று இன்றி ஏறி அவன் செவியில்
மந்திரம் கொள்வாயே போலும் வலம்புரியே
இந்திரனும் உன்னோடு செல்வத்துக்கு ஏலானே (4)
571. உன்னோடு உடனே ஒரு கடலில் வாழ்வாரை
இன்னார் இனையார் என்று எண்ணுவார் இல்லை காண்
மன் ஆகி நின்ற மதுசூதன் வாயமுதம்
பன்னாளும் உண்கின்றாய் பாஞ்சசன்னியமே (5)
572. போய்த் தீர்த்தம் ஆடாதே நின்ற புணர் மருதம்
சாய்த்து ஈர்த்தான் கைத்தலத்தே ஏறிக் குடிகொண்டு
சேய்த் தீர்த்தமாய் நின்ற செங்கண் மால்தன்னுடைய
வாய்த் தீர்த்தம் பாய்ந்து ஆட வல்லாய் வலம்புரியே (6)
573. செங்கமல நாள்-மலர்மேல் தேன் நுகரும் அன்னம் போல்
செங்கண் கருமேனி வாசுதேவனுடைய
அங்கைத் தலம் ஏறி அன்ன-வசஞ் செய்யும்
சங்கு-அரையா உன் செல்வம் சால அழகியதே (7)
574. உண்பது சொல்லில் உலகு அளந்தான் வாயமுதம்
கண்படை கொள்ளில் கடல்வண்ணன் கைத்தலத்தே
பெண் படையார் உன் மேல் பெரும் பூசல் சாற்றுகின்றார்
பண் பல செய்கின்றாய் பாஞ்சசன்னியமே (8)
575. பதினாறாம் ஆயிரவர் தேவிமார் பார்த்திருப்ப
மது வாயிற் கொண்டாற்போல் மாதவன் தன் வாயமுதம்
பொதுவாக உண்பதனைப் புக்கு நீ உண்டக்கால்
சிதையாரோ உன்னோடு? செல்வப் பெருஞ்சங்கே (9)
576. பாஞ்சசன்னியத்தைப் பற்பநாபனோடும்
வாய்ந்த பெருஞ் சுற்றம் ஆக்கிய வண்புதுவை
ஏய்ந்த புகழ்ப் பட்டர்பிரான் கோதை தமிழ் ஈரைந்தும்
ஆய்ந்து ஏத்த வல்லார் அவரும் அணுக்கரே (10)
Die Wolken als Boten (577–586)
577. விண் நீல மேலாப்பு
விரித்தாற்போல் மேகங்காள்
தெண் நீர் பாய் வேங்கடத்து என்
திருமாலும் போந்தானே?
கண்ணீர்கள் முலைக்குவட்டிற்
துளி சோரச் சோர்வேனைப்
பெண் நீர்மை ஈடழிக்கும்
இது தமக்கு ஓர் பெருமையே? (1)
578. மா முத்தநிதி சொரியும்
மா முகில்காள் வேங்கடத்துச்
சாமத்தின் நிறங்கொண்ட
தாளாளன் வார்த்தை என்னே?
காமத்தீ உள்புகுந்து
கதுவப்பட்டு இடைக் கங்குல்
ஏமத்து ஓர் தென்றலுக்கு
இங்கு இலக்காய் நான் இருப்பேனே? (2)
579. ஒளி வண்ணம் வளை சிந்தை
உறக்கத்தோடு இவை எல்லாம்
எளிமையால் இட்டு என்னை
ஈடழியப் போயினவால்
குளிர் அருவி வேங்கடத்து என்
கோவிந்தன் குணம் பாடி
அளியத்த மேகங்காள்
ஆவி காத்து இருப்பேனே? (3)
580. மின் ஆகத்து எழுகின்ற
மேகங்காள் வேங்கடத்துத்
தன் ஆகத் திருமங்கை
தங்கிய சீர் மார்வற்கு
என் ஆகத்து இளங்கொங்கை
விரும்பித் தாம் நாள்தோறும்
பொன் ஆகம் புல்குதற்கு என்
புரிவுடைமை செப்புமினே (4)
581. வான் கொண்டு கிளர்ந்து எழுந்த
மா முகில்காள் வேங்கடத்துத்
தேன் கொண்ட மலர் சிதறத்
திரண்டு ஏறிப் பொழிவீர்காள்
ஊன் கொண்ட வள்-உகிரால்
இரணியனை உடல் இடந்தான்
தான் கொண்ட சரி-வளைகள்
தருமாகிற் சாற்றுமினே (5)
582. சலங் கொண்டு கிளர்ந்து எழுந்த
தண் முகில்காள் மாவலியை
நிலங் கொண்டான் வேங்கடத்தே
நிரந்து ஏறிப் பொழிவீர்காள்
உலங்கு உண்ட விளங்கனி போல்
உள் மெலியப் புகுந்து என்னை
நலங் கொண்ட நாரணற்கு என்
நடலை-நோய் செப்புமினே (6)
583. சங்க மா கடல் கடைந்தான்
தண் முகில்காள் வேங்கடத்துச்
செங்கண் மால் சேவடிக் கீழ்
அடி-வீழ்ச்சி விண்ணப்பம்
கொங்கை மேல் குங்குமத்தின்
குழம்பு அழியப் புகுந்து ஒருநாள்
தங்குமேல் என் ஆவி
தங்கும் என்று உரையீரே (7)
584. கார் காலத்து எழுகின்ற
கார்முகில்காள் வேங்கடத்துப்
போர் காலத்து எழுந்தருளிப்
பொருதவனார் பேர் சொல்லி
நீர் காலத்து எருக்கின் அம்
பழ இலை போல் வீழ்வேனை
வார் காலத்து ஒருநாள் தம்
வாசகம் தந்தருளாரே (8)
585. மத யானை போல் எழுந்த
மா முகில்காள் வேங்கடத்தைப்
பதியாக வாழ்வீர்காள்
பாம்பு-அணையான் வார்த்தை என்னே
கதி என்றும் தான் ஆவான்
கருதாது ஓர் பெண்-கொடியை
வதை செய்தான் என்னும் சொல்
வையகத்தார் மதியாரே? (9)
586. நாகத்தின் அணையானை
நன்னுதலாள் நயந்து உரை செய்
மேகத்தை வேங்கடக்கோன்
விடு தூதில் விண்ணப்பம்
போகத்தில் வழுவாத
புதுவையர்கோன் கோதை தமிழ்
ஆகத்து வைத்து உரைப்பார்
அவர் அடியார் ஆகுவரே (10)
Der Herr von Tirumaliruncholai (587–596)
587. சிந்துரச் செம்பொடிப் போல்
திருமாலிருஞ்சோலை எங்கும்
இந்திர கோபங்களே
எழுந்தும் பரந்திட்டனவால்
மந்தரம் நாட்டி அன்று
மதுரக் கொழுஞ்சாறு கொண்ட
சுந்தரத்தோளுடையான்
சுழலையினின்று உய்துங் கொலோ? (1)
588. போர்க்களிறு பொரும்
மாலிருஞ்சோலை அம் பூம்புறவில்
தார்க்கொடி முல்லைகளும்
தவள நகை காட்டுகின்ற
கார்க்கொள் பிடாக்கள் நின்று
கழறிச் சிரிக்கத் தரியேன்
ஆர்க்கு இடுகோ? தோழீ
அவன் தார் செய்த பூசலையே (2)
589. கருவிளை ஒண்மலர்காள்
காயா மலர்காள் திருமால்
உரு-ஒளி காட்டுகின்றீர்
எனக்கு உய் வழக்கு ஒன்று உரையீர்
திரு விளையாடு திண் தோள்
திருமாலிருஞ்சோலை நம்பி
வரிவளை இற் புகுந்து
வந்திபற்றும் வழக்கு உளதே? (3)
590. பைம்பொழில் வாழ் குயில்காள்
மயில்காள் ஒண் கருவிளைகாள்
வம்பக் களங்கனிகாள்
வண்ணப் பூவை நறுமலர்காள்
ஐம் பெரும் பாதகர்காள்
அணி மாலிருஞ்சோலை நின்ற
எம்பெருமானுடைய
நிறம் உங்களுக்கு என் செய்வதே? (4)
591. துங்க மலர்ப் பொழில் சூழ்
திருமாலிருஞ்சோலை நின்ற
செங்கண் கருமுகிலின்
திருவுருப் போல் மலர்மேல்
தொங்கிய வண்டினங்காள்
தொகு பூஞ்சுனைகாள் சுனையிற்
தங்கு செந்தாமரைகாள்
எனக்கு ஓர் சரண் சாற்றுமினே (5)
592. நாறு நறும் பொழில்
மாலிருஞ்சோலை நம்பிக்கு நான்
நூறு தடாவில் வெண்ணெய்
வாய்நேர்ந்து பராவி வைத்தேன்
நூறு தடா நிறைந்த
அக்கார அடிசில் சொன்னேன்
ஏறு திருவுடையான்
இன்று வந்து இவை கொள்ளுங் கொலோ? (6)
593. இன்று வந்து இத்தனையும்
அமுது செய்திடப் பெறில் நான்
ஒன்று நூறாயிரமாக்
கொடுத்துப் பின்னும் ஆளும் செய்வன்
தென்றல் மணம் கமழும்
திருமாலிருஞ்சோலை தன்னுள்
நின்றபிரான் அடியேன்
மனத்தே வந்து நேர்படிலே (7)
594. காலை எழுந்திருந்து
கரிய குருவிக் கணங்கள்
மாலின் வரவு சொல்லி
மருள் பாடுதல் மெய்ம்மைகொலோ?
சோலைமலைப் பெருமான்
துவாராபதி எம்பெருமான்
ஆலின் இலைப் பெருமான்
அவன் வார்த்தை உரைக்கின்றதே (8)
595. கோங்கு அலரும் பொழில்
மாலிருஞ்சோலையிற் கொன்றைகள்மேல்
தூங்கு பொன் மாலைகளோடு
உடனாய் நின்று தூங்குகின்றேன்
பூங்கொள் திருமுகத்து
மடுத்து ஊதிய சங்கு ஒலியும்
சார்ங்க வில் நாண்-ஒலியும்
தலைப்பெய்வது எஞ்ஞான்று கொலோ? (9)
596. சந்தொடு காரகிலும்
சுமந்து தடங்கள் பொருது
வந்திழியும் சிலம்பாறு
உடை மாலிருஞ்சோலை நின்ற
சுந்தரனைச் சுரும்பு ஆர்
குழற் கோதை தொகுத்து உரைத்த
செந்தமிழ் பத்தும் வல்லார்
திருமாலடி சேர்வர்களே (10)
Die Qual der Trennung (597–606)
597. கார்க்கோடற் பூக்காள் கார்க்கடல் வண்ணன் என்மேல் உம்மைப்
போர்க் கோலம் செய்து போர விடுத்தவன் எங்கு உற்றான்?
ஆர்க்கோ இனி நாம் பூசல் இடுவது? அணி துழாய்த்
தார்க்கு ஓடும் நெஞ்சந் தன்னைப் படைக்க வல்லேன் அந்தோ (1)
598. மேல்-தோன்றிப் பூக்காள் மேல்-உலகங்களின் மீது போய்
மேல் தோன்றும் சோதி வேத முதல்வர் வலங்கையில்
மேல் தோன்றும் ஆழியின் வெஞ்சுடர் போலச் சுடாது எம்மை
மாற்றோலைப் பட்டவர் கூட்டத்து வைத்துக்கொள்கிற்றிரே? (2)
599. கோவை மணாட்டி நீ உன் கொழுங்கனி கொண்டு எம்மை
ஆவி தொலைவியேல் வாயழகர்தம்மை அஞ்சுதும்
பாவியேன் தோன்றிப் பாம்பு-அணையார்க்கும் தம் பாம்புபோல்
நாவும் இரண்டு உள ஆய்த்து நாணிலியேனுக்கே (3)
600. முல்லைப் பிராட்டி நீ உன் முறுவல்கள் கொண்டு எம்மை
அல்லல் விளைவியேல் ஆழி நங்காய் உன் அடைக்கலம்
கொல்லை அரக்கியை மூக்கு அரிந்திட்ட குமரனார்
சொல்லும் பொய்யானால் நானும் பிறந்தமை பொய் அன்றே? (4)
601. பாடும் குயில்காள் ஈது என்ன பாடல்? நல் வேங்கட-
நாடர் நமக்கு ஒரு வாழ்வு தந்தால் வந்து பாடுமின்
ஆடும் கருளக் கொடி உடையார் வந்து அருள்செய்து
கூடுவராயிடில் கூவி நும் பாட்டுக்கள் கேட்டுமே (5)
602. கண மா மயில்காள் கண்ணபிரான் திருக்கோலம் போன்று
அணி மா நடம் பயின்று ஆடுகின்றீர்க்கு அடி வீழ்கின்றேன்
பணம் ஆடு அரவணைப் பற்பல காலமும் பள்ளிகொள்
மணவாளர் நம்மை வைத்த பரிசு இது காண்மினே (6)
603. நடம் ஆடித் தோகை விரிக்கின்ற மா மயில்காள் உம்மை
நடம்-ஆட்டம் காணப் பாவியேன் நான் ஓர் முதல் இலேன்
குடம் ஆடு கூத்தன் கோவிந்தன் கோ-மிறை செய்து எம்மை
உடை மாடு கொண்டான் உங்களுக்கு இனி ஒன்று போதுமே? (7)
604. மழையே மழையே மண் புறம் பூசி உள்ளாய் நின்று
மெழுகு ஊற்றினாற் போல் ஊற்று நல் வேங்கடத்து உள் நின்ற
அழகப்பிரானார் தம்மை என் நெஞ்சத்து அகப்படத்
தழுவ நின்று என்னைத் ததைத்துக்கொண்டு ஊற்றவும் வல்லையே? (8)
605. கடலே கடலே உன்னைக் கடைந்து கலக்கு-உறுத்து
உடலுள் புகுந்துநின்ற ஊறல் அறுத்தவற்கு என்னையும்
உடலுள் புகுந்துநின்று ஊறல் அறுக்கின்ற மாயற்கு என்
நடலைகள் எல்லாம் நாகணைக்கே சென்று உரைத்தியே? (9)
606. நல்ல என் தோழி நாகணைமிசை நம்பரர்
செல்வர் பெரியர் சிறு மானிடவர் நாம் செய்வதென்?
வில்லி புதுவை விட்டுசித்தர் தங்கள் தேவரை
வல்ல பரிசு வருவிப்பரேல் அது காண்டுமே (10)
Sehnsucht nach dem Herrn von Tiruvarangam (607–616)
607. தாம் உகக்கும் தம் கையிற் சங்கமே போலாவோ
யாம் உகக்கும் எம் கையில் சங்கமும்? ஏந்திழையீர்
தீ முகத்து நாகணைமேல் சேரும் திருவரங்கர்
ஆ முகத்தை நோக்காரால் அம்மனே அம்மனே (1)
608. எழில் உடைய அம்மனைமீர் என் அரங்கத்து இன்னமுதர்
குழல் அழகர் வாய் அழகர் கண் அழகர் கொப்பூழில்
எழு கமலப் பூ அழகர் எம்மானார் என்னுடைய
கழல் வளையைத் தாமும் கழல் வளையே ஆக்கினரே (2)
609. பொங்கு ஓதம் சூழ்ந்த புவனியும் விண்-உலகும்
அங்கு ஆதும் சோராமே ஆள்கின்ற எம்பெருமான்
செங்கோல் உடைய திருவரங்கச் செல்வனார்
எம் கோல்-வளையால் இடர் தீர்வர் ஆகாதே? (3)
610. மச்சு அணி மாட மதில் அரங்கர் வாமனனார்
பச்சைப் பசுந் தேவர் தாம் பண்டு நீர் ஏற்ற
பிச்சைக் குறையாகி என்னுடைய பெய்வளை மேல்
இச்சை உடையரேல் இத் தெருவே போதாரே? (4)
611. பொல்லாக் குறள் உருவாய்ப் பொற் கையில் நீர் ஏற்று
எல்லா உலகும் அளந்து கொண்ட எம்பெருமான்
நல்லார்கள் வாழும் நளிர் அரங்க நாகணையான்
இல்லாதோம் கைப்பொருளும் எய்துவான் ஒத்து உளனே (5)
612. கைப் பொருள்கள் முன்னமே கைக்கொண்டார் காவிரி நீர்
செய்ப் புரள ஓடும் திருவரங்கச் செல்வனார்
எப் பொருட்கும் நின்று ஆர்க்கும் எய்தாது நான் மறையின்
சொற்பொருளாய் நின்றார் என் மெய்ப்பொருளும் கொண்டாரே (6)
613. உண்ணாது உறங்காது ஒலிகடலை ஊடறுத்துப்
பெண் ஆக்கை யாப்புண்டு தாம் உற்ற பேது எல்லாம்
திண்ணார் மதில் சூழ் திருவரங்கச் செல்வனார்
எண்ணாதே தம்முடைய நன்மைகளே எண்ணுவரே (7)
614. பாசி தூர்த்தக் கிடந்த பார்-மகட்குப் பண்டு ஒரு நாள்
மாசு உடம்பில் சீர் வாரா மானம் இலாப் பன்றி ஆம்
தேசு உடைய தேவர் திருவரங்கச் செல்வனார்
பேசியிருப்பனகள் பேர்க்கவும் பேராவே (8)
615. கண்ணாலம் கோடித்துக் கன்னிதன்னைக் கைப்பிடிப்பான்
திண் ஆர்ந்து இருந்த சிசுபாலன் தேசு அழிந்து
அண்ணாந்து இருக்கவே ஆங்கு அவளைக் கைப்பிடித்த
பெண்ணாளன் பேணும் ஊர் பேரும் அரங்கமே (9)
616. செம்மை உடைய திருவரங்கர் தாம் பணித்த
மெய்ம்மைப் பெரு வார்த்தை விட்டுசித்தர் கேட்டிருப்பர்
தம்மை உகப்பாரைத் தாம் உகப்பர் என்னும் சொல்
தம்மிடையே பொய்யானால் சாதிப்பார் ஆர் இனியே? (10)
Bringt mich zu Krishnas Orten (617–626)
617. மற்று இருந்தீர்கட்கு அறியலாகா
மாதவன் என்பது ஓர் அன்புதன்னை
உற்று இருந்தேனுக்கு உரைப்பது எல்லாம்
ஊமையரோடு செவிடர் வார்த்தை
பெற்றிருந்தாளை ஒழியவே போய்ப்
பேர்த்து ஒரு தாய் இல் வளர்ந்த நம்பி
மற் பொருந்தாமற் களம் அடைந்த
மதுரைப் புறத்து என்னை உய்த்திடுமின். (1)
618. நாணி இனி ஓர் கருமம் இல்லை
நால்-அயலாரும் அறிந்தொழிந்தார்
பாணியாது என்னை மருந்து செய்து
பண்டு பண்டு ஆக்க உறுதிராகில்
மாணி உருவாய் உலகு அளந்த
மாயனைக் காணிற் தலைமறியும்
ஆணையால் நீர் என்னைக் காக்க வேண்டில்
ஆய்ப்பாடிக்கே என்னை உய்த்திடுமின். (2)
619. தந்தையும் தாயும் உற்றாரும் நிற்கத்
தனிவழி போயினாள் என்னும் சொல்லு
வந்த பின்னைப் பழி காப்பு அரிது
மாயவன் வந்து உருக் காட்டுகின்றான்
கொந்தளம் ஆக்கிப் பரக்கழித்துக்
குறும்பு செய்வான் ஓர் மகனைப் பெற்ற
நந்தகோபாலன் கடைத்தலைக்கே
நள்-இருட்கண் என்னை உய்த்திடுமின் (3)
620. அங்கைத் தலத்திடை ஆழி கொண்டான்
அவன்முகத்து அன்றி விழியேன் என்று
செங்கச்சுக் கொண்டு கண் ஆடை ஆர்த்துச்
சிறு மானிடவரைக் காணில் நாணும்
கொங்கைத்தலம் இவை நோக்கிக் காணீர்
கோவிந்தனுக்கு அல்லால் வாயில் போகா
இங்குத்தை வாழ்வை ஒழியவே போய்
யமுனைக் கரைக்கு என்னை உய்த்திடுமின். (4)
621. ஆர்க்கும் என் நோய் இது அறியலாகாது
அம்மனைமீர் துழதிப் படாதே
கார்க்கடல் வண்ணன் என்பான் ஒருவன்
கைகண்ட யோகம் தடவத் தீரும்
நீர்க் கரை நின்ற கடம்பை ஏறிக்
காளியன் உச்சியில் நட்டம் பாய்ந்து
போர்க்களமாக நிருத்தம் செய்த
பொய்கைக் கரைக்கு என்னை உய்த்திடுமின். (5)
622. கார்த் தண் முகிலும் கருவிளையும்
காயா மலரும் கமலப் பூவும்
ஈர்த்திடுகின்றன என்னை வந்திட்டு
இருடீகேசன் பக்கல் போகே என்று
வேர்த்துப் பசித்து வயிறு அசைந்து
வேண்டு அடிசில் உண்ணும் போது ஈது என்று
பார்த்திருந்து நெடு நோக்குக் கொள்ளும்
பத்தவிலோசனத்து உய்த்திடுமின் (6)
623. வண்ணம்-திரிவும் மனம்-குழைவும்
மானம் இலாமையும் வாய்வெளுப்பும்
உண்ண லுறாமையும் உள்மெலிவும்
ஓத நீர் வண்ணன் என்பான் ஒருவன்
தண்ணந் துழாய் என்னும் மாலை கொண்டு
சூட்டத் தணியும் பிலம்பன் தன்னைப்
பண் அழியப் பலதேவன் வென்ற
பாண்டிவடத்து என்னை உய்த்திடுமின் (7)
624. கற்றினம் மேய்க்கிலும் மேய்க்கப் பெற்றான்
காடு வாழ் சாதியும் ஆகப் பெற்றான்
பற்றி உரலிடை யாப்பும் உண்டான்
பாவிகாள் உங்களுக்கு ஏச்சுக் கொலோ?
கற்றன பேசி வசவு உணாதே
காலிகள் உய்ய மழை தடுத்துக்
கொற்றக் குடையாக ஏந்தி நின்ற
கோவர்த்தனத்து என்னை உய்த்திடுமின் (8)
625. கூட்டில் இருந்து கிளி எப்போதும்
கோவிந்தா கோவிந்தா என்று அழைக்கும்
ஊட்டக் கொடாது செறுப்பனாகில்
உலகு-அளந்தான் என்று உயரக் கூவு1ம்
நாட்டில் தலைப்பழி எய்தி உங்கள்
நன்மை இழந்து தலையிடாதே
சூட்டு உயர் மாடங்கள் சூழ்ந்துதோன்றும்
துவராபதிக்கு என்னை உய்த்திடுமின். (9)
626. மன்னு மதுரை தொடக்கமாக
வண் துவராபதிதன் அளவும்
தன்னைத் தமர் உய்த்துப் பெய்ய வேண்டித்
தாழ்குழலாள் துணிந்த துணிவை
பொன் இயல் மாடம் பொலிந்து தோன்றும்
புதுவையர்கோன் விட்டுசித்தன் கோதை
இன்னிசையால் சொன்ன செஞ்சொல் மாலை
ஏத்தவல்லார்க்கு இடம் வைகுந்தமே. (10)
Lindert die Krankheit der Liebe (627–636)
627. கண்ணன் என்னும் கருந்தெய்வம்
காட்சிப் பழகிக் கிடப்பேனைப்
புண்ணிற் புளிப் பெய்தாற் போலப்
புறம் நின்று அழகு பேசாதே
பெண்ணின் வருத்தம் அறியாத
பெருமான் அரையிற் பீதக
வண்ண ஆடை கொண்டு என்னை
வாட்டம் தணிய வீசீரே (1)
628. பால்-ஆலிலையில் துயில் கொண்ட
பரமன் வலைப்பட்டு இருந்தேனை
வேலால் துன்னம் பெய்தாற் போல்
வேண்டிற்று எல்லாம் பேசாதே
கோலால் நிரைமேய்த்து ஆயனாய்க்
குடந்தைக் கிடந்த குடம்-ஆடி
நீலார் தண்ணந் துழாய் கொண்டு என்
நெறி மென் குழல்மேல் சூட்டிரே (2)
629. கஞ்சைக் காய்ந்த கருவில்லி
கடைக்கண் என்னும் சிறைக்கோலால்
நெஞ்சு ஊடுருவ வேவுண்டு
நிலையும் தளர்ந்து நைவேனை
அஞ்சேல் என்னான் அவன் ஒருவன்
அவன் மார்வு அணிந்த வனமாலை
வஞ்சியாதே தருமாகில்
மார்விற் கொணர்ந்து புரட்டீரே (3)
630. ஆரே உலகத்து ஆற்றுவார்?
ஆயர்-பாடி கவர்ந்து உண்ணும்
காரேறு உழக்க உழக்குண்டு
தளர்ந்தும் முறிந்தும் கிடப்பேனை
ஆராவமுதம் அனையான் தன்
அமுத வாயில் ஊறிய
நீர்தான் கொணர்ந்து புலராமே
பருக்கி இளைப்பை நீக்கீரே (4)
631. அழிலும் தொழிலும் உருக் காட்டான்
அஞ்சேல் என்னான் அவன் ஒருவன்
தழுவி முழுசிப் புகுந்து என்னைச்
சுற்றிச் சுழன்று போகானால்
தழையின் பொழில்வாய் நிரைப் பின்னே
நெடுமால் ஊதி வருகின்ற
குழலின் தொளைவாய் நீர் கொண்டு
குளிர முகத்துத் தடவீரே (5)
632. நடை ஒன்று இல்லா உலகத்து
நந்தகோபன் மகன் என்னும்
கொடிய கடிய திருமாலால்
குளப்புக்கூறு கொளப்பட்டு
புடையும் பெயரகில்லேன் நான்
போழ்க்கன் மிதித்த அடிப்பாட்டில்
பொடித்தான் கொணர்ந்து பூசீர்கள்
போகா உயிர் என் உடம்பையே (6)
633. வெற்றிக் கருளக் கொடியான்தன்
மீமீது ஆடா உலகத்து
வெற்ற வெறிதே பெற்ற தாய்
வேம்பே ஆக வளர்த்தாளே
குற்றம் அற்ற முலைதன்னைக்
குமரன் கோலப் பணைத்தோளோடு
அற்ற குற்றம் அவை தீர
அணைய அமுக்கிக் கட்டீரே (7)
634. உள்ளே உருகி நைவேனை
உளளோ இலளோ என்னாத
கொள்ளை கொள்ளிக் குறும்பனைக்
கோவர்த்தனனைக் கண்டக்கால்
கொள்ளும் பயன் ஒன்று இல்லாத
கொங்கைதன்னைக் கிழங்கோடும்
அள்ளிப் பறித்திட்டு அவன் மார்வில்
எறிந்து என் அழலைத் தீர்வேனே (8)
635. கொம்மை முலைகள் இடர் தீரக்
கோவிந்தற்கு ஓர் குற்றேவல்
இம்மைப் பிறவி செய்யாதே
இனிப் போய்ச் செய்யும் தவம்தான் என்?
செம்மை உடைய திருமார்வில்
சேர்த்தானேனும் ஒரு ஞான்று
மெய்ம்மை சொல்லி முகம் நோக்கி
விடைதான் தருமேல் மிக நன்றே (9)
636. அல்லல் விளைத்த பெருமானை
ஆயர்பாடிக்கு அணி-விளக்கை
வில்லி புதுவைநகர் நம்பி
விட்டுசித்தன் வியன் கோதை
வில்லைத் தொலைத்த புருவத்தாள்
வேட்கை உற்று மிக விரும்பும்
சொல்லைத் துதிக்க வல்லார்கள்
துன்பக் கடலுள் துவளாரே (10)
Wir haben ihn in Vrindavan gesehen (637–646)
637. பட்டி மேய்ந்து ஓர் காரேறு
பலதேவற்கு ஓர் கீழ்க்-கன்றாய்
இட்டீறு இட்டு விளையாடி
இங்கே போதக் கண்டீரே?
இட்டமான பசுக்களை
இனிது மறித்து நீர் ஊட்டி
விட்டுக் கொண்டு விளையாட
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (1)
638. அனுங்க என்னைப் பிரிவு செய்து
ஆயர்பாடி கவர்ந்து உண்ணும்
குணுங்கு நாறிக் குட்டேற்றைக்
கோவர்த்தனனைக் கண்டீரே?
கணங்களோடு மின் மேகம்
கலந்தாற் போல வனமாலை
மினுங்க நின்று விளையாட
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (2)
639. மாலாய்ப் பிறந்த நம்பியை
மாலே செய்யும் மணாளனை
ஏலாப் பொய்கள் உரைப்பானை
இங்கே போதக் கண்டீரே?
மேலால் பரந்த வெயில்காப்பான்
வினதை-சிறுவன் சிறகு என்னும்
மேலாப்பின் கீழ் வருவானை
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (3)
640. கார்த் தண் கமலக் கண் என்னும்
நெடுங்கயிறு படுத்தி என்னை
ஈர்த்துக் கொண்டு விளையாடும்
ஈசன்தன்னைக் கண்டீரே?
போர்த்த முத்தின் குப்பாயப்
புகர் மால் யானைக் கன்றே போல்
வேர்த்து நின்று விளையாட
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (4)
641. மாதவன் என் மணியினை
வலையிற் பிழைத்த பன்றி போல்
ஏதும் ஒன்றும் கொளத் தாரா
ஈசன்தன்னைக் கண்டீரே?
பீதக-ஆடை உடை தாழ
பெருங் கார்மேகக் கன்றே போல்
வீதி ஆர வருவானை
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (5)
642. தருமம் அறியாக் குறும்பனைத்
தன் கைச் சார்ங்கம் அதுவே போல்
புருவ வட்டம் அழகிய
பொருத்தம் இலியைக் கண்டீரே?
உருவு கரிதாய் முகம் சேய்தாய்
உதயப் பருப்பதத்தின்மேல்
விரியும் கதிரே போல்வானை
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (6)
643. பொருத்தம் உடைய நம்பியைப்
புறம்போல் உள்ளும் கரியானைக்
கருத்தைப் பிழைத்து நின்ற அக்
கரு மா முகிலைக் கண்டீரே?
அருத்தித் தாரா-கணங்களால்
ஆரப் பெருகு வானம் போல்
விருத்தம் பெரிதாய் வருவானை
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (7)
644. வெளிய சங்கு ஒன்று உடையானைப்
பீதக-ஆடை உடையானை
அளி நன்கு உடைய திருமாலை
ஆழியானைக் கண்டீரே?
களி வண்டு எங்கும் கலந்தாற்போல்
கமழ் பூங்குழல்கள் தடந்தோள் மேல்
மிளிர நின்று விளையாட
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (8)
645. நாட்டைப் படை என்று அயன் முதலாத்
தந்த நளிர் மா மலர் உந்தி
வீட்டைப் பண்ணி விளையாடும்
விமலன்தன்னைக் கண்டீரே?
காட்டை நாடித் தேனுகனும்
களிறும் புள்ளும் உடன் மடிய
வேட்டையாடி வருவானை
விருந்தாவனத்தே கண்டோமே (9)
646. பருந்தாள்-களிற்றுக்கு அருள்செய்த
பரமன்தன்னைப் பாரின் மேல்
விருந்தாவனத்தே கண்டமை
விட்டுசித்தன் கோதை சொல்
மருந்தாம் என்று தம் மனத்தே
வைத்துக் கொண்டு வாழ்வார்கள்
பெருந்தாள் உடைய பிரான் அடிக்கீழ்ப்
பிரியாது என்றும் இருப்பாரே (10)
Kulasekhara: Perumal Tirumoli – Wann werde ich ihn sehen? (647–657)
647. இருள் இரியச் சுடர்-மணிகள் இமைக்கும் நெற்றி
இனத்துத்தி அணி பணம் ஆயிரங்கள் ஆர்ந்த
அரவு-அரசப் பெருஞ் சோதி அனந்தன் என்னும்
அணி விளங்கும் உயர் வெள்ளை-அணையை மேவித்
திருவரங்கப் பெரு நகருள் தெண்ணீர்ப் பொன்னி
திரைக் கையால் அடி வருடப் பள்ளிகொள்ளும்
கருமணியைக் கோமளத்தைக் கண்டுகொண்டு என்
கண்ணிணைகள் என்றுகொலோ களிக்கும் நாளே (1)
648. வாய் ஓர் ஈரைஞ்ஞூறு துதங்கள் ஆர்ந்த
வளை உடம்பின் அழல் நாகம் உமிழ்ந்த செந்தீ
வீயாத மலர்ச் சென்னி விதானமே போல்
மேன்மேலும் மிக எங்கும் பரந்ததன் கீழ்
காயாம்பூ மலர்ப் பிறங்கல் அன்ன மாலை
கடி-அரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
மாயோனை மணத்தூணே பற்றி நின்று என்
வாயார என்றுகொலோ வாழ்த்தும் நாளே! (2)
649. எம் மாண்பின் அயன் நான்கு நாவினாலும்
எடுத்து ஏத்தி ஈரிரண்டு முகமும் கொண்டு
எம்மாடும் எழிற்கண்கள் எட்டினோடும்
தொழுது ஏத்தி இனிது இறைஞ்ச நின்ற செம்பொன்-
அம்மான்தன் மலர்க் கமலக் கொப்பூழ் தோன்ற
அணி-அரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
அம்மான்தன் அடியிணைக் கீழ் அலர்கள் இட்டு அங்கு
அடியவரோடு என்றுகொலோ அணுகும் நாளே (3)
650. மாவினை வாய் பிளந்து உகந்த மாலை வேலை
வண்ணனை என் கண்ணனை வன் குன்றம் ஏந்தி
ஆவினை அன்று உயக் கொண்ட ஆயர்-ஏற்றை
அமரர்கள் தம் தலைவனை அந் தமிழின் இன்பப்
பாவினை அவ் வடமொழியை பற்று-அற்றார்கள்
பயில் அரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
கோவினை நா உற வழுத்தி என்தன் கைகள்
கொய்ம்மலர் தூய் என்றுகொலோ கூப்பும் நாளே (4)
651. இணையில்லா இன்னிசை யாழ் கெழுமி இன்பத்
தும்புருவும் நாரதனும் இறைஞ்சி ஏத்த
துணையில்லாத் தொல் மறை நூல்-தோத்திரத்தால்
தொல் மலர்க்கண் அயன் வணங்கி ஓவாது ஏத்த
மணி மாட மாளிகைகள் மல்கு செல்வ
மதில்-அரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
மணிவண்ணன் அம்மானைக் கண்டுகொண்டு என்
மலர்ச் சென்னி என்றுகொலோ வணங்கும் நாளே (5)
652. அளி மலர்மேல் அயன் அரன் இந்திரனோடு ஏனை
அமரர்கள்தம் குழுவும் அரம்பையரும் மற்றும்
தெளி மதி சேர் முனிவர்கள்தம் குழுவும் உந்தித்
திசை திசையில் மலர் தூவிச் சென்று சேரும்
களி மலர் சேர் பொழில்-அரங்கத்து உரகம் ஏறிக்
கண்வளரும் கடல்வண்ணர் கமலக் கண்ணும்
ஒளி மதி சேர் திருமுகமும் கண்டுகொண்டு என்
உள்ளம் மிக என்றுகொலோ உருகும் நாளே (6)
653. மறம் திகழும் மனம் ஒழித்து வஞ்சம் மாற்றி
வன் புலன்கள் அடக்கி இடர்ப் பாரத் துன்பம்
துறந்து இரு முப்பொழுது ஏத்தி எல்லை இல்லாத்
தொல் நெறிக்கண் நிலைநின்ற தொண்டரான
அறம் திகழும் மனத்தவர்தம் கதியை பொன்னி
அணி அரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
நிறம் திகழும் மாயோனை கண்டு என் கண்கள்
நீர் மல்க என்றுகொலோ நிற்கும் நாளே (7)
654. கோல் ஆர்ந்த நெடுஞ்சார்ங்கம் கூனற் சங்கம்
கொலையாழி கொடுந்தண்டு கொற்ற ஒள் வாள்
கால் ஆர்ந்த கதிக் கருடன் என்னும் வென்றிக்
கடும்பறவை இவை அனைத்தும் புறஞ்சூழ் காப்ப
சேல் ஆர்ந்த நெடுங்கழனி சோலை சூழ்ந்த
திருவரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
மாலோனைக் கண்டு இன்பக் கலவி எய்தி
வல்வினையேன் என்றுகொலோ வாழும் நாளே (8)
655. தூராத மனக்காதல்-தொண்டர் தங்கள்
குழாம் குழுமித் திருப்புகழ்கள் பலவும் பாடி
ஆராத மனக் களிப்போடு அழுத கண்ணீர்
மழை சோர நினைந்து உருகி ஏத்தி நாளும்
சீர் ஆர்ந்த முழவு-ஓசை பரவை காட்டும்
திருவரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
போர் ஆழி அம்மானைக் கண்டு துள்ளிப்
பூதலத்தில் என்றுகொலோ புரளும் நாளே! (9)
656. வன் பெரு வானகம் உய்ய அமரர் உய்ய
மண் உய்ய மண்-உலகில் மனிசர் உய்ய
துன்பம் மிகு துயர் அகல அயர்வு ஒன்று இல்லாச்
சுகம் வளர அகம் மகிழும் தொண்டர் வாழ
அன்பொடு தென்திசை நோக்கிப் பள்ளிகொள்ளும்
அணி-அரங்கன் திருமுற்றத்து அடியார் தங்கள்
இன்ப மிகு பெருங் குழுவு கண்டு யானும்
இசைந்து உடனே என்றுகொலோ இருக்கும் நாளே (10)
657. திடர் விளங்கு கரைப் பொன்னி நடுவுபாட்டுத்
திருவரங்கத்து அரவணையிற் பள்ளிகொள்ளும்
கடல் விளங்கு கருமேனி அம்மான்தன்னைக்
கண்ணாரக் கண்டு உகக்கும் காதல்தன்னால்
குடை விளங்கு விறல்-தானைக் கொற்ற ஒள் வாள்
கூடலர்கோன் கொடைக் குலசேகரன் சொற் செய்த
நடை விளங்கு தமிழ்-மாலை பத்தும் வல்லார்
நலந்திகழ் நாரணன்-அடிக்கீழ் நண்ணுவாரே (11)
Diener der Diener Aranganathas (658–667)
658. தேட்டு அருந் திறல்-தேனினைத் தென்
அரங்கனைத் திருமாது வாழ்
வாட்டம் இல் வனமாலை மார்வனை
வாழ்த்தி மால் கொள் சிந்தையராய்
ஆட்டம் மேவி அலந்து அழைத்து அயர்வு-
எய்தும் மெய்யடியார்கள்தம்
ஈட்டம் கண்டிடக் கூடுமேல் அது
காணும் கண் பயன் ஆவதே (1)
659. தோடு உலா மலர்-மங்கை தோளிணை
தோய்ந்ததும் சுடர்-வாளியால்
நீடு மா மரம் செற்றதும் நிரை
மேய்த்ததும் இவையே நினைந்து
ஆடிப் பாடி அரங்க ஓ என்று
அழைக்கும் தொண்டர் அடிப்-பொடி
ஆட நாம் பெறில் கங்கை நீர் குடைந்து
ஆடும் வேட்கை என் ஆவதே? (2)
660. ஏறு அடர்த்ததும் ஏனமாய் நிலம்
கீண்டதும் முன் இராமனாய்
மாறு அடர்த்ததும் மண் அளந்ததும்
சொல்லிப் பாடி வண் பொன்னிப் பேர்-
ஆறு போல் வரும் கண்ண நீர் கொண்டு
அரங்கன் கோயில்-திருமுற்றம்
சேறு செய் தொண்டர் சேவடிச் செழுஞ்
சேறு என் சென்னிக்கு அணிவனே (3)
661. தோய்த்த தண் தயிர் வெண்ணெய் பாலுடன்
உண்டலும் உடன்று ஆய்ச்சி கண்டு
ஆர்த்த தோள் உடை எம்பிரான் என்
அரங்கனுக்கு அடியார்களாய்
நாத் தழும்பு எழ நாரணா என்று
அழைத்து மெய் தழும்பத் தொழுது
ஏத்தி இன்பு உறும் தொண்டர் சேவடி
ஏத்தி வாழ்த்தும் என் நெஞ்சமே (4)
662. பொய் சிலைக் குரல் ஏற்று-எருத்தம்
இறுத்தப் போர்-அரவு ஈர்த்த கோன்
செய் சிலைச் சுடர் சூழ் ஒளித் திண்ண
மா மதில்-தென் அரங்கனாம்
மெய் சிலைக் கருமேகம் ஒன்று தம்
நெஞ்சில் நின்று திகழப் போய்
மெய் சிலிர்ப்பவர் தம்மையே நினைந்து
என் மனம் மெய் சிலிர்க்குமே (5)
663. ஆதி அந்தம் அனந்தம் அற்புதம்
ஆன வானவர் தம்பிரான்
பாத மா மலர் சூடும் பத்தி
இலாத பாவிகள் உய்ந்திடத்
தீதில் நன்னெறி காட்டி எங்கும்
திரிந்து அரங்கன் எம்மானுக்கே
காதல் செய் தொண்டர்க்கு எப் பிறப்பிலும்
காதல் செய்யும் என் நெஞ்சமே (6)
664. கார்-இனம் புரை மேனி நற் கதிர்
முத்த வெண்ணகைச் செய்ய வாய்
ஆர-மார்வன் அரங்கன் என்னும்
அரும் பெருஞ்சுடர் ஒன்றினைச்
சேரும் நெஞ்சினர் ஆகிச் சேர்ந்து
கசிந்து இழிந்த கண்ணீர்களால்
வார நிற்பவர் தாளிணைக்கு ஒரு
வாரம் ஆகும் என் நெஞ்சமே (7)
665. மாலை உற்ற கடற் கிடந்தவன்
வண்டு கிண்டு நறுந்துழாய்
மாலை உற்ற வரைப் பெருந் திரு
மார்வனை மலர்க் கண்ணனை
மாலை உற்று எழுந்து ஆடிப்பாடித்
திரிந்து அரங்கன் எம்மானுக்கே
மாலை உற்றிடும் தொண்டர் வாழ்வுக்கு
மாலை உற்றது என் நெஞ்சமே (8)
666. மொய்த்துக் கண் பனி சோர மெய்கள்
சிலிர்ப்ப ஏங்கி இளைத்து நின்று
எய்த்துக் கும்பிடு நட்டம் இட்டு எழுந்து
ஆடிப் பாடி இறைஞ்சி என்
அத்தன் அச்சன் அரங்கனுக்கு அடி
யார்கள் ஆகி அவனுக்கே
பித்தராம் அவர் பித்தர் அல்லர்கள்
மற்றையார் முற்றும் பித்தரே (9)
667. அல்லி மா மலர்-மங்கை நாதன்
அரங்கன் மெய்யடியார்கள் தம்
எல்லை இல் அடிமைத் திறத்தினில்
என்றும் மேவு மனத்தனாம்
கொல்லி-காவலன் கூடல்-நாயகன்
கோழிக்கோன் குலசேகரன்
சொல்லின் இன்தமிழ் மாலை வல்லவர்
தொண்டர் தொண்டர்கள் ஆவரே (10)
Gottestrunkenheit (668–676)
668. மெய் இல் வாழ்க்கையை மெய் எனக் கொள்ளும் இவ்
வையம்தன்னொடும் கூடுவது இல்லை யான்
ஐயனே அரங்கா என்று அழைக்கின்றேன்
மையல் கொண்டொழிந்தேன் என்தன் மாலுக்கே (1)
669. நூலின் நேர்-இடையார் திறத்தே நிற்கும்
ஞாலம் தன்னொடும் கூடுவது இல்லை யான்
ஆலியா அழையா அரங்கா என்று
மால் எழுந்தொழிந்தேன் என்தன் மாலுக்கே (2)
670. மாரனார் வரி வெஞ் சிலைக்கு ஆட்செய்யும்
பாரினாரொடும் கூடுவது இல்லை யான்
ஆர-மார்வன் அரங்கன் அனந்தன் நல்
நாரணன் நரகாந்தகன் பித்தனே (3)
671. உண்டியே உடையே உகந்து ஓடும் இம்
மண்டலத்தொடும் கூடுவது இல்லை யான்
அண்டவாணன் அரங்கன் வன் பேய்-முலை
உண்ட வாயன்தன் உன்மத்தன் காண்மினே (4)
672. தீதில் நன்னெறி நிற்க அல்லாது செய்
நீதியாரொடும் கூடுவது இல்லை யான்
ஆதி ஆயன் அரங்கன் அந் தாமரைப்
பேதை மா மணவாளன்தன் பித்தனே (5)
673. எம் பரத்தர் அல்லாரொடும் கூடலன்
உம்பர் வாழ்வை ஒன்றாகக் கருதலன்
தம்பிரான் அமரர்க்கு அரங்க நகர்
எம்பிரானுக்கு எழுமையும் பித்தனே (6)
674. எத் திறத்திலும் யாரொடும் கூடும் அச்
சித்தந்தன்னைத் தவிர்த்தனன் செங்கண் மால்
அத்தனே அரங்கா என்று அழைக்கின்றேன்
பித்தனாய் ஒழிந்தேன் எம்பிரானுக்கே (7)
675. பேயரே எனக்கு யாவரும் யானும் ஓர்
பேயனே எவர்க்கும் இது பேசி என்
ஆயனே அரங்கா என்று அழைக்கின்றேன்
பேயனாய் ஒழிந்தேன் எம்பிரானுக்கே (8)
676. அங்கை-ஆழி அரங்கன் அடியிணை
தங்கு சிந்தைத் தனிப் பெரும் பித்தனாய்க்
கொங்கர்கோன் குலசேகரன் சொன்ன சொல்
இங்கு வல்லவர்க்கு ஏதம் ஒன்று இல்லையே (9)
Irgendetwas auf dem Venkatam sein (677–687)
677. ஊன் ஏறு செல்வத்து உடற்பிறவி யான் வேண்டேன்
ஆனேறு ஏழ் வென்றான் அடிமைத் திறம் அல்லால்
கூன் ஏறு சங்கம் இடத்தான் தன் வேங்கடத்துக்
கோனேரி வாழும் குருகாய்ப் பிறப்பேனே (1)
678. ஆனாத செல்வத்து அரம்பையர்கள் தற் சூழ
வான் ஆளும் செல்வமும் மண்-அரசும் யான் வேண்டேன்
தேன் ஆர் பூஞ்சோலைத் திருவேங்கடச் சுனையில்
மீனாய்ப் பிறக்கும் விதி உடையேன் ஆவேனே (2)
679. பின் இட்ட சடையானும் பிரமனும் இந்திரனும்
துன்னிட்டுப் புகல் அரிய வைகுந்த நீள் வாசல்
மின் வட்டச் சுடர்-ஆழி வேங்கடக்கோன் தான் உமிழும்
பொன்-வட்டில் பிடித்து உடனே புகப் பெறுவேன் ஆவேனே (3)
680. ஒண் பவள வேலை உலவு தன் பாற்கடலுள்
கண் துயிலும் மாயோன் கழலிணைகள் காண்பதற்கு
பண் பகரும் வண்டினங்கள் பண் பாடும் வேங்கடத்துச்
செண்பகமாய் நிற்கும் திரு உடையேன் ஆவேனே (4)
681. கம்ப மத யானைக் கழுத்தகத்தின்மேல் இருந்து
இன்பு அமரும் செல்வமும் இவ் அரசும் யான் வேண்டேன்
எம்பெருமான் ஈசன் எழில் வேங்கட மலைமேல்
தம்பகமாய் நிற்கும் தவம் உடையேன் ஆவேனே (5)
682. மின் அனைய நுண்ணிடையார் உருப்பசியும் மேனகையும்
அன்னவர்தம் பாடலொடும் ஆடல் அவை ஆதரியேன்
தென்ன என வண்டினங்கள் பண் பாடும் வேங்கடத்துள்
அன்னனைய பொற்குவடு ஆம் அருந்தவத்தேன் ஆவேனே (6)
683. வான் ஆளும் மா மதி போல் வெண் குடைக்கீழ் மன்னவர்தம்
கோன் ஆகி வீற்றிருந்து கொண்டாடும் செல்வு அறியேன்
தேன் ஆர் பூஞ்சோலைத் திருவேங்கட மலைமேல்
கானாறாய்ப் பாயும் கருத்து உடையேன் ஆவேனே (7)
684. பிறை ஏறு சடையானும் பிரமனும் இந்திரனும்
முறையாய பெரு வேள்விக் குறை முடிப்பான் மறை ஆனான்
வெறியார் தண் சோலைத் திருவேங்கட மலைமேல்
நெறியாய்க் கிடக்கும் நிலை உடையேன் ஆவேனே (8)
685. செடியாய வல்வினைகள் தீர்க்கும் திருமாலே
நெடியானே வேங்கடவா நின் கோயிலின் வாசல்
அடியாரும் வானவரும் அரம்பையரும் கிடந்து இயங்கும்
படியாய்க் கிடந்து உன் பவளவாய் காண்பேனே (9)
686. உம்பர் உலகு ஆண்டு ஒருகுடைக்கீழ் உருப்பசிதன்
அம்பொற் கலை அல்குல் பெற்றாலும் ஆதரியேன்
செம் பவள-வாயான் திருவேங்கடம் என்னும்
எம்பெருமான் பொன்மலைமேல் ஏதேனும் ஆவேனே (10)
687. மன்னிய தண் சாரல் வட வேங்கடத்தான்தன்
பொன் இயலும் சேவடிகள் காண்பான் புரிந்து இறைஞ்சிக்
கொல் நவிலும் கூர்வேற் குலசேகரன் சொன்ன
பன்னிய நூற் தமிழ்-வல்லார் பாங்காய பத்தர்களே (11)
Keine andere Zuflucht: Vittuvakkodu (688–697)
688. தரு துயரம் தடாயேல் உன் சரண் அல்லால் சரண் இல்லை
விரை குழுவும் மலர்ப் பொழில் சூழ் வித்துவக்கோட்டு அம்மானே
அரி சினத்தால் ஈன்ற தாய் அகற்றிடினும் மற்று அவள்தன்
அருள் நினைந்தே அழும் குழவி அதுவே போன்று இருந்தேனே (1)
689. கண்டார் இகழ்வனவே காதலன்தான் செய்திடினும்
கொண்டானை அல்லால் அறியாக் குலமகள் போல்
விண் தோய் மதில் புடை சூழ் வித்துவக்கோட்டு அம்மா நீ
கொண்டாளாயாகிலும் உன் குரைகழலே கூறுவனே (2)
690. மீன் நோக்கும் நீள் வயல் சூழ் வித்துவக்கோட்டு அம்மா என்-
பால் நோக்காயாகிலும் உன் பற்று அல்லால் பற்று இலேன்
தான் நோக்காது எத்துயரம் செய்திடினும் தார்-வேந்தன்
கோல் நோக்கி வாழும் குடி போன்று இருந்தேனே (3)
691. வாளால் அறுத்துச் சுடினும் மருத்துவன்பால்
மாளாத காதல் நோயாளன் போல் மாயத்தால்
மீளாத் துயர் தரினும் வித்துவக்கோட்டு அம்மா நீ
ஆளா உனது அருளே பார்ப்பன் அடியேனே (4)
692. வெங்கண்-திண்களிறு அடர்த்தாய் வித்துவக்கோட்டு அம்மானே
எங்குப் போய் உய்கேன்? உன் இணையடியே அடையல் அல்லால்
எங்கும் போய்க் கரை காணாது எறிகடல்வாய் மீண்டு ஏயும்
வங்கத்தின் கூம்பு ஏறும் மாப் பறவை போன்றேனே (5)
693. செந்தழலே வந்து அழலைச் செய்திடினும் செங்கமலம்
அந்தரம் சேர் வெங்கதிரோற்கு அல்லால் அலராவால்
வெந்துயர் வீட்டாவிடினும் வித்துவக்கோட்டு அம்மா உன்
அந்தமில் சீர்க்கு அல்லால் அகம் குழைய மாட்டேனே (6)
694. எத்தனையும் வான் மறந்த காலத்தும் பைங்கூழ்கள்
மைத்து எழுந்த மா முகிலே பார்த்திருக்கும் மற்று அவை போல்
மெய்த் துயர் வீட்டாவிடினும் வித்துவக்கோட்டு அம்மா என்
சித்தம் மிக உன்பாலே வைப்பன் அடியேனே (7)
695. தொக்கு இலங்கி யாறெல்லாம் பரந்து ஓடித் தொடுகடலே
புக்கு அன்றிப் புறம்நிற்க மாட்டாத மற்று அவை போல்
மிக்கு இலங்கு முகில்-நிறத்தாய் வித்துவக்கோட்டு அம்மா உன்
புக்கு இலங்கு சீர் அல்லால் புக்கிலன் காண் புண்ணியனே (8)
696. நின்னையே தான் வேண்டி நீள் செல்வம் வேண்டாதான்
தன்னையே தான் வேண்டும் செல்வம்போல் மாயத்தால்
மின்னையே சேர் திகிரி வித்துவக்கோட்டு அம்மானே
நின்னையே தான் வேண்டி நிற்பன் அடியேனே (9)
697. வித்துவக்கோட்டு அம்மா நீ வேண்டாயே ஆயிடினும்
மற்று ஆரும் பற்று இலேன் என்று அவனைத் தாள் நயந்து
கொற்ற வேல்-தானைக் குலசேகரன் சொன்ன
நற்றமிழ் பத்தும் வல்லார் நண்ணார் நரகமே (10)
Die Hirtinnen tadeln Krishna (698–707)
698. ஏர் மலர்ப் பூங்குழல் ஆயர் மாதர்
எனைப் பலர் உள்ள இவ் ஊரில் உன்தன்
மார்வு தழுவுதற்கு ஆசையின்மை
அறிந்தறிந்தே உன்தன் பொய்யைக் கேட்டு
கூர் மழை போல் பனிக் கூதல் எய்திக்
கூசி நடுங்கி யமுனை யாற்றில்
வார் மணற் குன்றிற் புலர நின்றேன்
வாசுதேவா உன் வரவு பார்த்தே (1)
699. கெண்டை ஒண் கண் மடவாள் ஒருத்தி
கீழை அகத்துத் தயிர் கடையக்
கண்டு ஒல்லை நானும் கடைவன் என்று
கள்ள-விழியை விழித்துப் புக்கு
வண்டு அமர் பூங்குழல் தாழ்ந்து உலாவ
வாள்முகம் வேர்ப்ப செவ்வாய் துடிப்ப
தண் தயிர் நீ கடைந்திட்ட வண்ணம்
தாமோதரா மெய் அறிவன் நானே (2)
700. கருமலர்க் கூந்தல் ஒருத்திதன்னைக்
கடைக்கணித்து ஆங்கே ஒருத்திதன்பால்
மருவி மனம் வைத்து மற்றொருத்திக்கு
உரைத்து ஒரு பேதைக்குப் பொய் குறித்து
புரிகுழல் மங்கை ஒருத்திதன்னைப்
புணர்தி அவளுக்கும் மெய்யன் அல்லை
மருது இறுத்தாய் உன் வளர்த்தியூடே
வளர்கின்றதால் உன்தன் மாயை தானே. (3)
701. தாய்-முலைப் பாலில் அமுதிருக்கத்
தவழ்ந்து தளர்நடையிட்டுச் சென்று
பேய்-முலை வாய்வைத்து நஞ்சை உண்டு
பித்தன் என்றே பிறர் ஏச நின்றாய்
ஆய்மிகு காதலோடு யான் இருப்ப
யான் விட வந்த என் தூதியோடே
நீ மிகு போகத்தை நன்கு உகந்தாய்
அதுவும் உன் கோரம்புக்கு ஏற்கும் அன்றே. (4)
702. மின்னொத்த நுண்ணிடையாளைக் கொண்டு
வீங்கு இருள்வாய் என்தன் வீதியூடே
பொன்னொத்த ஆடை குக்கூடலிட்டுப்
போகின்ற போது நான் கண்டு நின்றேன்
கண்ணுற்றவளை நீ கண்ணாலிட்டுக்
கை விளிக்கின்றதும் கண்டே நின்றேன்
என்னுக்கு அவளை விட்டு இங்கு வந்தாய்?
இன்னம் அங்கே நட நம்பி நீயே. (5)
703. மற் பொரு தோள் உடை வாசுதேவா
வல்வினையேன் துயில் கொண்டவாறே
இற்றை இரவிடை ஏமத்து என்னை
இன்னணைமேல் இட்டு அகன்று நீ போய்
அற்றை இரவும் ஓர் பிற்றை நாளும்
அரிவையரோடும் அணைந்து வந்தாய்
எற்றுக்கு நீ என் மருங்கில் வந்தாய்?
எம்பெருமான் நீ எழுந்தருளே (6)
704. பையரவின் அணைப் பள்ளியினாய்
பண்டையோம் அல்லோம் நாம் நீ உகக்கும்
மையரி ஒண் கண்ணினாரும் அல்லோம்
வைகி எம் சேரி வரவு ஒழி நீ
செய்ய உடையும் திருமுகமும்
செங்கனிவாயும் குழலும் கண்டு
பொய் ஒரு நாள் பட்டதே அமையும்
புள்ளுவம் பேசாதே போகு நம்பீ (7)
705. என்னை வருக எனக் குறித்திட்டு
இனமலர் முல்லையின் பந்தர்-நீழல்
மன்னி அவளைப் புணரப் புக்கு
மற்று என்னைக் கண்டு உழறா நெகிழ்ந்தாய்
பொன்னிற ஆடையைக் கையிற் தாங்கிப்
பொய்-அச்சம் காட்டி நீ போதியேலும்
இன்னம் என் கையகத்து ஈங்கு ஒரு நாள்
வருதியேல் என் சினம் தீர்வன் நானே (8)
706. மங்கல நல் வனமாலை மார்வில்
இலங்க மயில்-தழைப் பீலி சூடி
பொங்கு இள ஆடை அரையிற் சாத்தி
பூங்கொத்துக் காதிற் புணரப் பெய்து
கொங்கு நறுங் குழலார்களோடு
குழைந்து குழல் இனிது ஊதி வந்தாய்
எங்களுக்கே ஒருநாள் வந்து ஊத
உன் குழலின் இசை போதராதே? (9)
707. அல்லி மலர்த் திருமங்கை கேள்வன்
தன்னை நயந்து இள ஆய்ச்சிமார்கள்
எல்லிப் பொழுதினில் ஏமத்து ஊடி
எள்கி உரைத்த உரையதனைக்
கொல்லி நகர்க்கு இறை கூடற்கோமான்
குலசேகரன் இன்னிசையில் மேவிச்
சொல்லிய இன் தமிழ் மாலை பத்தும்
சொல்ல வல்லார்க்கு இல்லை துன்பந் தானே. (10)
Devakis Klage (708–718)
708. ஆலை நீள் கரும்பு அன்னவன் தாலோ
அம்புயத் தடங் கண்ணினன் தாலோ
வேலை நீர் நிறத்து அன்னவன் தாலோ
வேழப் போதகம் அன்னவன் தாலோ
ஏல வார் குழல் என்மகன் தாலோ
என்று என்று உன்னை என் வாயிடை நிறையத்
தால் ஒலித்திடும் திருவினை இல்லாத்
தாயரிற் கடை ஆயின தாயே (1)
709. வடிக் கொள் அஞ்சனம் எழுது செம் மலர்க்கண்
மருவி மேல் இனிது ஒன்றினை நோக்கி
முடக்கிச் சேவடி மலர்ச் சிறு கருந்தாள்
பொலியும் நீர்-முகிற் குழவியே போல
அடக்கியாரச் செஞ் சிறு விரல் அனைத்தும்
அங்கையோடு அணைந்து ஆணையிற் கிடந்த
கிடக்கை கண்டிடப் பெற்றிலன் அந்தோ
கேசவா கெடுவேன் கெடுவேனே (2)
710. முந்தை நன்முறை அன்பு உடை மகளிர்
முறை முறை தம் தம் குறங்கிடை இருத்தி
எந்தையே என்தன் குலப் பெருஞ் சுடரே
எழு முகிற் கணத்து எழில் கவர் ஏறே
உந்தை யாவன் என்று உரைப்ப நின் செங்கேழ்
விரலினும் கடைக்கண்ணினும் காட்ட
நந்தன் பெற்றனன் நல்வினை யில்லா
நங்கள்கோன் வசுதேவன் பெற்றிலனே. (3)
711. களி நிலா எழில் மதிபுரை முகமும்
கண்ணனே திண்கை மார்வும் திண்தோளும்
தளிர் மலர்க் கருங் குழற் பிறையதுவும்
தடங்கொள் தாமரைக் கண்களும் பொலிந்த
இளமை-இன்பத்தை இன்று என்தன் கண்ணால்
பருகுவேற்கு இவள் தாயென நினைந்த
அளவில் பிள்ளைமை-இன்பத்தை இழந்த
பாவியேன் எனது ஆவி நில்லாதே (4)
712. மருவும் நின் திருநெற்றியிற் சுட்டி
அசைதர மணிவாயிடை முத்தம்
தருதலும் உன்தன் தாதையைப் போலும்
வடிவு கண்டுகொண்டு உள்ளம் உள் குளிர
விரலைச் செஞ் சிறுவாயிடைச் சேர்த்து
வெகுளியாய் நின்று உரைக்கும் அவ் உரையும்
திருவிலேன் ஒன்றும் பெற்றிலேன் எல்லாம்
தெய்வ நங்கை யசோதை பெற்றாளே (5)
713. தண் அந் தாமரைக் கண்ணனே கண்ணா
தவழ்ந்து தளர்ந்ததோர் நடையால்
மண்ணிற் செம்பொடி ஆடி வந்து என்தன்
மார்வில் மன்னிடப் பெற்றிலேன் அந்தோ
வண்ணச் செஞ்சிறு கைவிரல் அனைத்தும்
வாரி வாய்க்கொண்ட அடிசிலின் மிச்சில்
உண்ணப் பெற்றிலேன் ஓ கொடு வினையேன்
என்னை என் செய்யப் பெற்றது எம் மோயே (6)
714. குழகனே என்தன் கோமளப் பிள்ளாய்
கோவிந்தா என் குடங்கையில் மன்னி
ஒழுகு பேர் எழில் இளஞ்சிறு தளிர்போல்
ஒரு கையால் ஒரு முலை-முகம் நெருடா
மழலை மென்னகை இடையிடை அருளா
வாயிலே முலை இருக்க என் முகத்தே
எழில் கொள் நின் திருக் கண்ணினை நோக்கந்
தன்னையும் இழந்தேன் இழந்தேனே! (7)
715. முழுதும் வெண்ணெய் அளைந்து தொட்டு உண்ணும்
முகிழ் இளஞ் சிறுத் தாமரைக் கையும்
எழில்கொள் தாம்பு கொண்டு அடிப்பதற்கு எள்கு
நிலையும் வெண் தயிர் தோய்ந்த செவ்வாயும்
அழுகையும் அஞ்சி நோக்கும் அந் நோக்கும்
அணிகொள் செஞ் சிறுவாய் நெளிப்பதுவும்
தொழுகையும் இவை கண்ட அசோதை
தொல்லை-இன்பத்து இறுதி கண்டாளே (8)
716. குன்றினால் குடை கவித்ததும் கோலக்
குரவை கோத்ததுவும் குடமாட்டும்
கன்றினால் விளவு எறிந்ததும் காலால்
காளியன் தலை மிதித்ததும் முதலா
வென்றி சேர் பிள்ளை நல் விளையாட்டம்
அனைத்திலும் அங்கு என் உள்ளம் உள்குளிர
ஒன்றும் கண்டிடப் பெற்றிலேன் அடியேன்
காணுமாறு இனி உண்டெனில் அருளே. (9)
717. வஞ்சம் மேவிய நெஞ்சு உடைப் பேய்ச்சி
வரண்டு நார் நரம்பு எழக் கரிந்து உக்க
நஞ்சம் ஆர்தரு சுழிமுலை அந்தோ
சுவைத்து நீ அருள்செய்து வளர்ந்தாய்
கஞ்சன் நாள் கவர் கருமுகில் எந்தாய்
கடைப்பட்டேன் வறிதே முலை சுமந்து
தஞ்ச மேல் ஒன்றிலேன் உய்ந்திருந்தேன்
தக்கதே நல்ல தாயைப் பெற்றாயே (10)
718. மல்லை மா நகர்க்கு இறையவன்தன்னை
வான் செலுத்தி வந்து ஈங்கு அணை மாயத்து
எல்லையில் பிள்ளை செய்வன காணாத்
தெய்வத் தேவகி புலம்பிய புலம்பல்
கொல்லி காவலன் மால் அடி முடிமேல்
கோலமாம் குலசேகரன் சொன்ன
நல்லிசைத் தமிழ் மாலை வல்லார்கள்
நண்ணுவார் ஒல்லை நாரணன் உலகே (11)
Das Wiegenlied für Rama (719–729)
719. மன்னு புகழ்க் கௌசலைதன் மணிவயிறு வாய்த்தவனே
தென் இலங்கைக் கோன் முடிகள் சிந்துவித்தாய் செம்பொன் சேர்
கன்னி நன் மா மதில் புடைசூழ் கணபுரத்து என் கருமணியே
என்னுடைய இன்னமுதே இராகவனே தாலேலோ (1)
720. புண்டரிக மலரதன்மேல் புவனி எல்லாம் படைத்தவனே
திண் திறலாள் தாடகைதன் உரம் உருவச் சிலை வளைத்தாய்
கண்டவர்தம் மனம் வழங்கும் கணபுரத்து என் கருமணியே
எண் திசையும் ஆளுடையாய் இராகவனே தாலேலோ (2)
721. கொங்கு மலி கருங்குழலாள் கௌசலைதன் குல மதலாய்
தங்கு பெரும் புகழ்ச்சனகன் திரு மருகா தாசரதீ
கங்கையிலும் தீர்த்த மலி கணபுரத்து என் கருமணியே
எங்கள் குலத்து இன்னமுதே இராகவனே தாலேலோ (3)
722. தாமரை மேல் அயனவனைப் படைத்தவனே தயரதன்தன்
மா மதலாய் மைதிலிதன் மணவாளா வண்டினங்கள்
காமரங்கள் இசைபாடும் கணபுரத்து என் கருமணியே
ஏமருவும் சிலை வலவா இராகவனே தாலேலோ (4)
723. பார் ஆளும் படர் செல்வம் பரத நம்பிக்கே அருளி
ஆரா அன்பு இளையவனோடு அருங்கானம் அடைந்தவனே
சீர் ஆளும் வரை மார்பா திருக் கண்ணபுரத்து அரசே
தார் ஆரும் நீண் முடி என் தாசரதீ தாலேலோ (5)
724. சுற்றம் எல்லாம் பின் தொடரத் தொல் கானம் அடைந்தவனே
அற்றவர்கட்கு அருமருந்தே அயோத்தி நகர்க்கு அதிபதியே
கற்றவர்கள்தாம் வாழும் கணபுரத்து என் கருமணியே
சிற்றவைதன் சொற் கொண்ட சீராமா தாலேலோ (6)
725. ஆலின் இலைப் பாலகனாய் அன்று உலகம் உண்டவனே
வாலியைக் கொன்று அரசு இளைய வானரத்துக்கு அளித்தவனே
காலின் மணி கரை அலைக்கும் கணபுரத்து என் கருமணியே
ஆலி நகர்க்கு அதிபதியே அயோத்திமனே தாலேலோ (7)
726. மலையதனால் அணை கட்டி மதில்-இலங்கை அழித்தவனே
அலை கடலைக் கடைந்து அமரர்க்கு அமுது அருளிச் செய்தவனே
கலை வலவர்தாம் வாழும் கணபுரத்து என் கருமணியே
சிலை வலவா சேவகனே சீராமா தாலேலோ (8)
727. தளை அவிழும் நறுங் குஞ்சித் தயரதன்தன் குல மதலாய்
வளைய ஒரு சிலையதனால் மதில்-இலங்கை அழித்தவனே
களை கழுநீர் மருங்கு அலரும் கணபுரத்து என் கருமணியே
இளையவர்கட்கு அருள் உடையாய் இராகவனே தாலேலோ (9)
728. தேவரையும் அசுரரையும் திசைகளையும் படைத்தவனே
யாவரும் வந்து அடி வணங்க அரங்கநகர்த் துயின்றவனே
காவிரி நல் நதி பாயும் கணபுரத்து என் கருமணியே
ஏ வரி வெஞ்சிலை வலவா இராகவனே தாலேலோ (10)
729. கன்னி நன் மா மதில் புடைசூழ் கணபுரத்து என் காகுத்தன்
தன் அடிமேல் தாலேலோ என்று உரைத்த தமிழ்மாலை
கொல் நவிலும் வேல் வலவன் குடைக் குலசேகரன் சொன்ன
பன்னிய நூல் பத்தும் வல்லார் பாங்காய பத்தர்களே (11)
Dasharathas Klage (730–740)
730. வன் தாளின் இணை வணங்கி வளநகரம்
தொழுது ஏத்த மன்னன் ஆவான்
நின்றாயை அரியணை மேல் இருந்தாயை
நெடுங் கானம் படரப் போகு
என்றாள் எம் இராமாவோ உனைப் பயந்த
கைகேசி தன் சொற் கேட்டு
நன்றாக நானிலத்தை ஆள்வித்தேன்
நன்மகனே உன்னை நானே (1)
731. வெவ்வாயேன் வெவ்வுரை கேட்டு இருநிலத்தை
வேண்டாதே, விரைந்து வென்றி
மைவாய களிறொழிந்து தேரொழிந்து
மாவொழிந்து வனமே மேவி
நெய்வாய வேல் நெடுங்கண் நேரிழையும்
இளங்கோவும் பின்பு போக
எவ்வாறு நடந்தனை? எம் இராமாவோ
எம்பெருமான் என் செய்கேனே (2)
732. கொல் அணை வேல் வரி நெடுங் கண் கௌசலைதன்
குல மதலாய் குனி வில் ஏந்தும்
மல் அணைந்த வரைத் தோளா வல் வினையேன்
மனம் உருக்கும் வகையே கற்றாய்
மெல் அணைமேல் முன் துயின்றாய் இன்று இனிப்போய்
வியன் கான மரத்தின் நீழற்
கல் அணைமேல் கண் துயிலக் கற்றனையோ?
காகுத்தா கரிய கோவே (3)
733. வா போகு வா இன்னம் வந்து ஒருகாற்
கண்டுபோ மலராள் கூந்தல்
வேய்போலும் எழில்-தோளி தன்பொருட்டா
விடையோன்தன் வில்லைச் செற்றாய்
மா போகு நெடுங் கானம் வல்வினையேன்
மனம் உருக்கும் மகனே இன்று
நீ போக என் நெஞ்சம் இரு பிளவாய்ப்
போகாதே நிற்குமாறே (4)
734. பொருந்தார் கை வேல்-நுதிபோல் பரல் பாய
மெல்லடிகள் குருதி சோர
விரும்பாத கான் விரும்பி வெயில் உறைப்ப
வெம் பசிநோய் கூர இன்று
பெரும்பாவியேன் மகனே போகின்றாய்
கேகயர்கோன் மகளாய்ப் பெற்ற
அரும்பாவி சொற் கேட்ட அருவினையேன்
என் செய்கேன் அந்தோ யானே (5)
735. அம்மா என்று உகந்து அழைக்கும் ஆர்வச்சொல்
கேளாதே அணி சேர் மார்வம்
என் மார்வத்திடை அழுந்தத் தழுவாதே
முழுசாதே மோவாது உச்சி
கைம்மாவின் நடை அன்ன மென்னடையும்
கமலம் போல் முகமும் காணாது
எம்மானை என் மகனை இழந்திட்ட
இழிதகையேன் இருக்கின்றேனே (6)
736. பூ மருவு நறுங்குஞ்சி புன்சடையாப்
புனைந்து பூந் துகில் சேர் அல்குற்
காமர் எழில் விழல் உடுத்து கலன் அணியாது
அங்கங்கள் அழகு மாறி
ஏமரு தோள் என் புதல்வன் யான் இன்று
செலத்தக்க வனம் தான் சேர்தல்
தூ மறையீர் இது தகவோ? சுமந்திரனே
வசிட்டனே சொல்லீர் நீரே (7)
737. பொன் பெற்றார் எழில் வேதப் புதல்வனையும்
தம்பியையும் பூவை போலும்
மின் பற்றா நுண்மருங்குல் மெல்லியல் என்
மருகியையும் வனத்திற் போக்கி
நின் பற்றா நின் மகன் மேல் பழி விளைத்திட்டு
என்னையும் நீள் வானில் போக்க
என் பெற்றாய்? கைகேசி இரு நிலத்தில்
இனிதாக இருக்கின்றாயே (8)
738. முன் ஒரு நாள் மழுவாளி சிலைவாங்கி
அவன்தவத்தை முற்றும் செற்றாய்
உன்னையும் உன் அருமையையும் உன் மோயின்
வருத்தமும் ஒன்றாகக் கொள்ளாது
என்னையும் என் மெய்யுரையும் மெய்யாகக்
கொண்டு வனம் புக்க எந்தாய்
நின்னையே மகனாகப் பெறப் பெறுவேன்
ஏழ் பிறப்பும் நெடுந்தோள் வேந்தே! (9)
739. தேன் நகு மா மலர்க் கூந்தற் கௌசலையும்
சுமித்திரையும் சிந்தை நோவ
கூன் உருவின் கொடுந்தொழுத்தை சொற்கேட்ட
கொடியவள்தன் சொற்கொண்டு இன்று
கானகமே மிக விரும்பி நீ துறந்த
வளநகரைத் துறந்து நானும்
வானகமே மிக விரும்பிப் போகின்றேன்
மனு-குலத்தார் தங்கள் கோவே (10)
740. ஏர் ஆர்ந்த கரு நெடுமால் இராமனாய்
வனம் புக்க அதனுக்கு ஆற்றாத்
தார் ஆர்ந்த தடவரைத் தோள் தயரதன் தான்
புலம்பிய அப் புலம்பல்தன்னை
கூர் ஆர்ந்த வேல் வலவன் கோழியர்கோன்
குடைக் குல சேகரன் சொற் செய்த
சீர் ஆர்ந்த தமிழ்மாலை இவை வல்லார்
தீ நெறிக்கண் செல்லார் தாமே (11)
Ramas Geschichte in Tillai Chitrakutam (741–751)
741. அங்கண் நெடு மதில் புடை சூழ் அயோத்தி என்னும்
அணி நகரத்து உலகு அனைத்தும் விளக்கும் சோதி
வெங் கதிரோன் குலத்துக்கு ஓர் விளக்காய்த் தோன்றி
விண் முழுதும் உயக் கொண்ட வீரன்தன்னைச்
செங்கண் நெடுங் கரு முகிலை இராமன்தன்னைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
எங்கள் தனி முதல்வனை எம்பெருமான்தன்னை
என்று கொலோ கண் குளிரக் காணும் நாளே (1)
742. வந்து எதிர்ந்த தாடகைதன் உரத்தைக் கீறி
வரு குருதி பொழிதர வன்கணை ஒன்று ஏவி
மந்திரம் கொள் மறை முனிவன் வேள்வி காத்து
வல்லரக்கர் உயிர் உண்ட மைந்தன் காண்மின்
செந்தளிர்வாய் மலர் நகை சேர் செழுந்தண் சோலைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
அந்தணர்கள் ஒரு மூவாயிரவர் ஏத்த
அணிமணி-ஆசனத்து இருந்த அம்மான் தானே (2)
743. செவ்வரி நற் கருநெடுங்கண் சீதைக்கு ஆகிச்
சினவிடையோன் சிலையிறுத்து மழுவாள் ஏந்தி
வெவ்வரி நற் சிலைவாங்கி வென்றி கொண்டு
வேல்வேந்தர் பகை தடிந்த வீரன்தன்னைத்
தெவ்வர் அஞ்சு நெடும்புரிசை உயர்ந்த பாங்கர்த்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
எவ்வரி வெஞ்சிலைத் தடக்கை இராமன் தன்னை
இறைஞ்சுவார் இணையடியே இறைஞ்சினேனே. (3)
744. தொத்து அலர் பூஞ் சுரிகுழல்-கைகேசி சொல்லால்
தொல் நகரம் துறந்து துறைக் கங்கைதன்னைப்
பத்தி உடைக் குகன் கடத்த வனம் போய்ப் புக்கு
பரதனுக்குப் பாதுகமும் அரசும் ஈந்து
சித்திரகூடத்து இருந்தான்தன்னை இன்று
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
எத்தனையும் கண்குளிரக் காணப் பெற்ற
இருநிலத்தார்க்கு இமையவர் நேர் ஒவ்வார்தாமே (4)
745. வலி வணக்கு வரை நெடுந்தோள் விராதைக் கொன்று
வண் தமிழ் மா முனி கொடுத்த வரி-வில் வாங்கி
கலை வணக்கு நோக்கு அரக்கி மூக்கை நீக்கி
கரனோடு தூடணன்தன் உயிரை வாங்கி
சிலை வணக்கி மான் மறிய எய்தான்தன்னைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
தலை வணக்கிக் கைகூப்பி ஏத்தவல்லார்
திரிதலால் தவமுடைத்துத் தரணிதானே (5)
746. தனம் மருவு வைதேகி பிரியல் உற்று
தளர்வு எய்திச் சடாயுவை வைகுந்தத்து ஏற்றி
வனம் மருவு கவியரசன் காதல் கொண்டு
வாலியைக் கொன்று இலங்கைநகர் அரக்கர்கோமான்
சினம் அடங்க மாருதியாற் சுடுவித்தானைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
இனிது அமர்ந்த அம்மானை இராமன்தன்னை
ஏத்துவார் இணையடியே ஏத்தினேனே. (6)
747. குரை கடலை அடல் அம்பால் மறுக எய்து
குலை கட்டி மறுகரையை அதனால் ஏறி
எரி நெடு வேல் அரக்கரொடும் இலங்கை வேந்தன்
இன்னுயிர் கொண்டு அவன்தம்பிக்கு அரசும் ஈந்து
திருமகளோடு இனிது அமர்ந்த செல்வன்தன்னைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
அரசு-அமர்ந்தான் அடி சூடும் அரசை அல்லால்
அரசு ஆக எண்ணேன் மற்று அரசு தானே (7)
748. அம் பொன் நெடு மணிமாட அயோத்தி எய்தி
அரசு எய்தி அகத்தியன்வாய்த் தான் முன் கொன்றான்
தன் பெருந்தொல் கதை கேட்டு மிதிலைச் செல்வி
உலகு உய்யத் திரு வயிறு வாய்த்த மக்கள்
செம் பவளத் திரள்வாய்த் தன் சரிதை கேட்டான்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
எம்பெருமான் தன்சரிதை செவியால் கண்ணால்
பருகுவோம் இன்னமுதம் மதியோம் ஒன்றே (8)
749. செறி தவச் சம்புகன்தன்னைச் சென்று கொன்று
செழு மறையோன் உயிர் மீட்டு தவத்தோன் ஈந்த
நிறை மணிப் பூண் அணியும் கொண்டு இலவணன் தன்னைத்
தம்பியால் வான் ஏற்றி முனிவன் வேண்டத்
திறல் விளங்கும் இலக்குமனைப் பிரிந்தான்தன்னைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
உறைவானை மறவாத உள்ளந்தன்னை
உடையோம் மற்று உறுதுயரம் அடையோம் அன்றே (9)
750. அன்று சராசரங்களை வைகுந்தத்து ஏற்றி
அடல் அரவப் பகையேறி அசுரர்தம்மை
வென்று இலங்கு மணி நெடுந்தோள் நான்கும் தோன்ற
விண் முழுதும் எதிர்வரத் தன் தாமம் மேவி
சென்று இனிது வீற்றிருந்த அம்மான்தன்னைத்
தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
என்றும் நின்றான் அவன் இவனென்று ஏத்தி நாளும்
இறைஞ்சுமினோ எப்பொழுதும் தொண்டீர் நீரே (10)
751. தில்லைநகர்த் திருச்சித்ரகூடந் தன்னுள்
திறல் விளங்கு மாருதியோடு அமர்ந்தான் தன்னை
எல்லை இல் சீர்த் தயரதன்தன் மகனாய்த் தோன்றிற்று
அது முதலாத் தன் உலகம் புக்கது ஈறா
கொல் இயலும் படைத் தானைக் கொற்ற ஒள்வாள்
கோழியர்கோன் குடைக் குலசேகரன் சொற் செய்த
நல் இயல் இன் தமிழ்மாலை பத்தும் வல்லார்
நலந் திகழ் நாரணன் அடிக்கீழ் நண்ணுவாரே (11)
Tirumalisai: Tiruchanda Viruttam – Gott, Welt und Hingabe (752–871)
752. பூ நிலாய ஐந்துமாய் புனற்கண் நின்ற நான்குமாய்
தீ நிலாய மூன்றுமாய் சிறந்த கால் இரண்டுமாய்
மீ நிலாயது ஒன்றும் ஆகி வேறு வேறு தன்மையாய்
நீ நிலாய வண்ணம் நின்னை யார் நினைக்க வல்லரே? (1)
753. ஆறும் ஆறும் ஆறுமாய் ஓர் ஐந்தும் ஐந்தும் ஐந்துமாய்
ஏறு சீர் இரண்டும் மூன்றும் ஏழும் ஆறும் எட்டுமாய்
வேறு வேறு ஞானம் ஆகி மெய்யினோடு பொய்யுமாய்
ஊறொடு ஓசையாய ஐந்தும் ஆய ஆய மாயனே (2)
754. ஐந்தும் ஐந்தும் ஐந்தும் ஆகி அல்லவற்று உளாயுமாய்
ஐந்து மூன்றும் ஒன்றும் ஆகி நின்ற ஆதிதேவனே
ஐந்தும் ஐந்தும் ஐந்தும் ஆகி அந்தரத்து அணைந்து நின்று
ஐந்தும் ஐந்தும் ஆய நின்னை யாவர் காண வல்லரே? (3)
755. மூன்று முப்பது ஆறினோடு ஓர் ஐந்தும் ஐந்தும் ஐந்துமாய்
மூன்று மூர்த்தி ஆகி மூன்று மூன்று மூன்று மூன்றுமாய்
தோன்று சோதி மூன்றுமாய் துளக்கம் இல் விளக்கமாய்
ஏன்று என் ஆவியுள்புகுந்தது என் கொலோ? எம் ஈசனே (4)
756. நின்று இயங்கும் ஒன்று அலா உருக்கள் தோறும் ஆவியாய்
ஒன்றி உள்கலந்து நின்ற நின்ன தன்மை இன்னது என்று
என்றும் யார்க்கும் எண் இறந்த ஆதியாய் நின் உந்திவாய்
அன்று நான்முகற் பயந்த ஆதிதேவன் அல்லையே? (5)
757. நாகம் ஏந்து மேரு வெற்பை நாகம் ஏந்து மண்ணினை
நாகம் ஏந்தும் ஆக மாகம் மாகம் ஏந்து வார்புனல்
மாகம் ஏந்து மங்குல் தீ ஓர் வாயு ஐந்து அமைந்து காத்து
ஏகம் ஏந்தி நின்ற நீர்மை நின்கணே இயன்றதே (6)
758. ஒன்று இரண்டு மூர்த்தியாய் உறக்கமோடு உணர்ச்சியாய்
ஒன்று இரண்டு காலம் ஆகி வேலை ஞாலம் ஆயினாய்
ஒன்று இரண்டு தீயும் ஆகி ஆயன் ஆய மாயனே
ஒன்று இரண்டு கண்ணினானும் உன்னை ஏத்த வல்லனே? (7)
759. ஆதி ஆன வானவர்க்கும் அண்டம் ஆய அப்புறத்து
ஆதி ஆன வானவர்க்கும் ஆதி ஆன ஆதி நீ
ஆதி ஆன வான வாணர் அந்த-காலம் நீ உரைத்தி
ஆதி ஆன காலம் நின்னை யாவர் காண வல்லரே (8)
760. தாது உலாவு கொன்றை மாலை துன்னு செஞ்சடைச் சிவன்
நீதியால் வணங்கு பாத நின்மலா நிலாய சீர்
வேத வாணர் கீத வேள்வி நீதியான கேள்வியார்
நீதியால் வணங்குகின்ற நீர்மை நின்கண் நின்றதே (9)
761. தன்னுளே திரைத்து எழும் தரங்க வெண் தடங்கடல்
தன்னுளே திரைத்து எழுந்து அடங்குகின்ற தன்மை போல்
நின்னுளே பிறந்து இறந்து நிற்பவும் திரிபவும்
நின்னுளே அடங்குகின்ற நீர்மை நின்கண் நின்றதே (10)
762. சொல்லினால் தொடர்ச்சி நீ சொலப்படும் பொருளும் நீ
சொல்லினால் சொலப்படாது தோன்றுகின்ற சோதி நீ
சொல்லினால் படைக்க நீ படைக்க வந்து தோன்றினார்
சொல்லினால் சுருங்க நின் குணங்கள் சொல்ல வல்லரே? (11)
763. உலகுதன்னை நீ படைத்தி உள் ஒடுக்கி வைத்தி மீண்டு
உலகுதன்னுளே பிறத்தி ஓரிடத்தை அல்லையால்
உலகு நின்னொடு ஒன்றி நிற்க வேறு நிற்றி ஆதலால்
உலகில் நின்னை உள்ள சூழல் யாவர் உள்ள வல்லரே? (12)
764. இன்னை என்று சொல்லல் ஆவது இல்லை யாதும் இட்டிடைப்
பின்னை கேள்வன் என்பர் உன் பிணக்கு உணர்ந்த பெற்றியோர்
பின்னை ஆய கோலமோடு பேரும் ஊரும் ஆதியும்
நின்னை யார் நினைக்க வல்லர் நீர்மையால் நினைக்கிலே? (13)
765. தூய்மை யோகம் ஆயினாய் துழாய்-அலங்கல் மாலையாய்
ஆமை ஆகி ஆழ்கடற் துயின்ற ஆதிதேவ நின்
நாமதேயம் இன்னது என்ன வல்லம் அல்ல ஆகிலும்
சாம வேத கீதனாய சக்ரபாணி அல்லையே? (14)
766. அங்கம் ஆறும் வேதம் நான்கும் ஆகி நின்று அவற்றுளே
தங்குகின்ற தன்மையாய் தடங்கடற் பணத்தலை
செங்கண் நாகணைக் கிடந்த செல்வம் மல்கு சீரினாய்
சங்க வண்ணம் அன்ன மேனி சார்ங்கபாணி அல்லையே? (15)
767. தலைக் கணம் துகள் குழம்பு-சாதி சோதி தோற்றமாய்
நிலைக் கணங்கள் காண வந்து நிற்றியேலும் நீடு இரும்
கலைக் கணங்கள் சொற் பொருள் கருத்தினால் நினைக்கொணா
மலைக் கணங்கள் போல் உணர்த்தும் மாட்சி நின்தன் மாட்சியே (16)
768. ஏக மூர்த்தி மூன்று மூர்த்தி நாலு மூர்த்தி நன்மை சேர்
போக மூர்த்தி புண்ணியத்தின் மூர்த்தி எண் இல் மூர்த்தியாய்
நாக மூர்த்தி சயனமாய் நலங் கடற் கிடந்து மேல்
ஆக மூர்த்தி ஆய வண்ணம் என் கொல்? ஆதிதேவனே (17)
769. விடத்த வாய் ஒர் ஆயிரம் இராயிரம் கண் வெந்தழல்
விடுத்து வீழ்வு இலாத போகம் மிக்க சோதி தொக்க சீர்
தொடுத்து மேல் விதானமாய பௌவ-நீர் அராவணைப்
படுத்த பாயல் பள்ளிகொள்வது என்கொல் வேலைவண்ணனே (18)
770. புள்ளது ஆகி வேதம் நான்கும் ஓதினாய் அது அன்றியும்
புள்ளின்வாய் பிளந்து புட் கொடிப் பிடித்த பின்னரும்
புள்ளை ஊர்தி ஆதலால் அது என்கொல் மின் கொள் நேமியாய்
புள்ளின் மெய்ப் பகைக் கடல் கிடத்தல் காதலித்ததே? (19)
771. கூசம் ஒன்றும் இன்றி மாசுணம் படுத்து வேலை-நீர்
பேச நின்ற தேவர் வந்து பாட முன் கிடந்ததும்
பாசம் நின்ற நீரில் வாழும் ஆமையான கேசவா
ஏச அன்று நீ கிடந்தவாறு கூறு தேறவே (20)
772. அரங்கனே தரங்க நீர் கலங்க அன்று குன்று சூழ்
மரங்கள் தேய மாநிலம் குலுங்க மாசுணம் சுலாய்
நெருங்க நீ கடைந்தபோது நின்ற சூரர் என் செய்தார்?
குரங்கை ஆள் உகந்த எந்தை கூறு தேற வேறு இதே (21)
773. பண்டும் இன்றும் மேலுமாய் ஒர் பாலனாகி ஞாலம் ஏழ்
உண்டு மண்டி ஆலிலைத் துயின்ற ஆதிதேவனே
வண்டு கிண்டு தண் துழாய்-அலங்கலாய் கலந்த சீர்ப்
புண்டரீகப் பாவை சேரும் மார்ப பூமிநாதனே (22)
774. வால் நிறத்து ஓர் சீயமாய் வளைந்த வாள்-எயிற்றவன்
ஊன் நிறத்து உகிர்த்தலம் அழுத்தினாய் உலாய சீர்
நால்-நிறத்த வேதநாவர் நல்ல யோகினால் வணங்கு
பால்-நிறக் கடற்கிடந்த பற்பநாபன் அல்லையே? (23)
775. கங்கை நீர் பயந்த பாத-பங்கயத்து எம் அண்ணலே
அங்கை ஆழி சங்கு தண்டு வில்லும் வாளும் ஏந்தினாய்
சிங்கமாய தேவதேவ தேன் உலாவு மென் மலர்-
மங்கை மன்னி வாழும் மார்ப ஆழி மேனி மாயனே (24)
776. வரத்தினிற் சிரத்தை மிக்க வாள்-எயிற்று மற்றவன்
உரத்தினிற் கரத்தை வைத்து உகிர்த்தலத்தை ஊன்றினாய்
இரத்தி நீ-இது என்ன பொய்?-இரந்த மண் வயிற்றுளே
கரத்தி உன் கருத்தை யாவர் காண வல்லர்? கண்ணனே (25)
777. ஆணினோடு பெண்ணும் ஆகி அல்லவோடு நல்லவாய்
ஊணொடு ஓசை ஊறும் ஆகி ஒன்று அலாத மாயையாய்
பூணி பேணும் ஆயன் ஆகி பொய்யினோடு மெய்யுமாய்
காணி பேணும் மாணியாய்க் கரந்து சென்ற கள்வனே (26)
778. விண் கடந்த சோதியாய் விளங்கு ஞான மூர்த்தியாய்
பண் கடந்த தேசம் மேவு பாவநாச நாதனே
எண் கடந்த யோகினோடு இரந்து சென்று மாணியாய்
மண் கடந்த வண்ணம் நின்னை யார் மதிக்க வல்லரே? (27)
779. படைத்த பார் இடந்து அளந்து அது உண்டு உமிழ்ந்து பௌவ நீர்
படைத்து அடைத்து அதிற் கிடந்து முன் கடைந்த பெற்றியோய்
மிடைத்த மாலி மாலிமான் விலங்கு காலன்-ஊர் புகப்
படைக்கலம் விடுத்த பல் படைத் தடக்கை மாயனே (28)
780. பரத்திலும் பரத்தை ஆதி பௌவ நீர் அணைக் கிடந்து
உரத்திலும் ஒருத்திதன்னை வைத்து உகந்து அது அன்றியும்
நரத்திலும் பிறத்தி நாத ஞானமூர்த்தி ஆயினாய்
ஒருத்தரும் நினாது தன்மை இன்னது என்ன வல்லரே? (29)
781. வானகமும் மண்ணகமும் வெற்பும் ஏழ் கடல்களும்
போனகம் செய்து ஆலிலைத் துயின்ற புண்டரீகனே
தேன் அகஞ்செய் தண் நறும் மலர்த் துழாய் நன் மாலையாய்
கூன் அகம் புகத் தெறித்த கொற்ற வில்லி அல்லையே? (30)
782. காலநேமி காலனே கணக்கு இலாத கீர்த்தியாய்
ஞாலம் ஏழும் உண்டு பண்டு ஒர் பாலன் ஆய பண்பனே
வேலை வேவ வில் வளைத்த வெல் சினத்த வீர நின்
பாலர் ஆய பத்தர் சித்தம் முத்தி செய்யும் மூர்த்தியே (31)
783. குரக்கினப் படை கொடு குரை கடலின் மீது போய்
அரக்கர் அங்கு அரங்க வெஞ்சரம் துரந்த ஆதி நீ
இரக்க மண் கொடுத்தவற்கு இரக்கம் ஒன்றும் இன்றியே
பரக்க வைத்து அளந்து கொண்ட பற்பபாதன் அல்லையே? (32)
784. மின் நிறத்து எயிற்று அரக்கன் வீழ வெஞ்சரம் துரந்து
பின்னவற்கு அருள் புரிந்து அரசு-அளித்த பெற்றியோய்
நன்னிறத்து ஒர் இன்சொல் ஏழை பின்னை கேள்வ மன்னு சீர்ப்
பொன் நிறத்த வண்ணன் ஆய புண்டரீகன் அல்லையே? (33)
785. ஆதி ஆதி ஆதி நீ ஒர் அண்டம் ஆதி ஆதலால்
சோதியாத சோதி நீ அது உண்மையில் விளங்கினாய்
வேதம் ஆகி வேள்வி ஆகி விண்ணினோடு மண்ணுமாய்
ஆதி ஆகி ஆயன் ஆய மாயம் என்ன மாயமே? (34)
786. அம்பு உலாவு மீனும் ஆகி ஆமை ஆகி ஆழியார்
தம்பிரானும் ஆகி மிக்கது அன்பு மிக்கு அது அன்றியும்
கொம்பு அராவு நுண்மருங்குல் ஆயர்-மாதர் பிள்ளையாய்
எம்பிரானும் ஆய வண்ணம் என்கொலோ? எம் ஈசனே (35)
787. ஆடகத்த பூண்-முலை யசோதை ஆய்ச்சி பிள்ளையாய்
சாடு உதைத்து ஓர் புள்ளது ஆவி கள்ள தாய பேய்மகள்
வீட வைத்த வெய்ய கொங்கை ஐய பால் அமுதுசெய்து
ஆடகக் கை மாதர் வாய்-அமுதம் உண்டது என்கொலோ? (36)
788. காய்த்த நீள் விளங்கனி உதிர்த்து எதிர்ந்த பூங் குருந்தம்
சாய்த்து மா பிளந்த கைத் தலத்த கண்ணன் என்பரால்
ஆய்ச்சி பாலை உண்டு மண்ணை உண்டு வெண்ணெய் உண்டு பின்
பேய்ச்சி பாலை உண்டு பண்டு ஓர் ஏனம் ஆய வாமனா (37)
789. கடம் கலந்த வன்கரி மருப்பு ஒசித்து ஒர் பொய்கைவாய்
விடம் கலந்த பாம்பின் மேல் நடம் பயின்ற நாதனே
குடம் கலந்த கூத்தன் ஆய கொண்டல்வண்ண தண்துழாய்
வடம் கலந்த மாலை மார்ப காலநேமி காலனே (38)
790. வெற்பு எடுத்து வேலை-நீர் கலக்கினாய் அது அன்றியும்
வெற்பு எடுத்து வேலை-நீர் வரம்பு கட்டி வேலை சூழ்
வெற்பு எடுத்த இஞ்சி சூழ் இலங்கை கட்டழித்த நீ
வெற்பு எடுத்து மாரி காத்த மேகவண்ணன் அல்லையே? (39)
791. ஆனை காத்து ஒர் ஆனை கொன்று அது அன்றி ஆயர்-பிள்ளையாய்
ஆனை மேய்த்தி ஆனெய் உண்டி அன்று குன்றம் ஒன்றினால்
ஆனை காத்து மை-அரிக் கண் மாதரார் திறத்து முன்
ஆனை அன்று சென்று அடர்த்த மாயம் என்ன மாயமே (40)
792. ஆயன் ஆகி ஆயர்-மங்கை வேய தோள் விரும்பினாய்
ஆய நின்னை யாவர் வல்லர் அம்பரத்தொடு இம்பராய்?
மாய மாய மாயை கொல்? அது அன்றி நீ வகுத்தலும்
மாய மாயம் ஆக்கினாய் உன் மாயம் முற்றும் மாயமே (41)
793. வேறு இசைந்த செக்கர் மேனி நீறு அணிந்த புன்சடைக்
கீறு திங்கள் வைத்தவன் கை வைத்த வன்கபால் மிசை
ஊறு செங் குருதியால் நிறைத்த காரணந்தனை
ஏறு சென்று அடர்த்த ஈச பேசு கூசம் இன்றியே (42)
794. வெஞ்சினத்த வேழ வெண் மருப்பு ஒசித்து உருத்த மா
கஞ்சனைக் கடிந்து மண் அளந்துகொண்ட காலனே
வஞ்சனத்து வந்த பேய்ச்சி ஆவி பாலுள் வாங்கினாய்
அஞ்சனத்த வண்ணன் ஆய ஆதிதேவன் அல்லையே? (43)
795. பாலின் நீர்மை செம்பொன் நீர்மை பாசியின் பசும் புறம்
போலும் நீர்மை பொற்பு உடைத் தடத்து வண்டு விண்டு உலாம்
நீல நீர்மை என்று இவை நிறைந்த காலம் நான்குமாய்
மாலின் நீர்மை வையகம் மறைத்தது என்ன நீர்மையே? (44)
796. மண்ணுளாய் கொல்? விண்ணுளாய் கொல்? மண்ணுளே மயங்கி நின்று
எண்ணும் எண் அகப்படாய் கொல்? என்ன மாயை நின் தமர்
கண்ணுளாய் கொல்? சேயை கொல்? அனந்தன்மேல் கிடந்த எம்
புண்ணியா புனந்துழாய்-அலங்கல் அம் புனிதனே (45)
797. தோடு பெற்ற தண் துழாய்-அலங்கல் ஆடு சென்னியாய்
கோடு பற்றி ஆழி ஏந்தி அஞ்சிறைப் புள் ஊர்தியால்
நாடு பெற்ற நன்மை நண்ணம் இல்லையேனும் நாயினேன்
வீடு பெற்று இறப்பொடும் பிறப்பு அறுக்குமோ சொலே (46)
798. காரொடு ஒத்த மேனி நங்கள் கண்ண விண்ணின் நாதனே
நீர் இடத்து அராவணைக் கிடத்தி என்பர் அன்றியும்
ஓர் இடத்தை அல்லை எல்லை இல்லை என்பர் ஆதலால்
சேர்வு-இடத்தை நாயினேன் தெரிந்து இறைஞ்சுமா சொலே (47)
799. குன்றில் நின்று வான் இருந்து நீள் கடற் கிடந்து மண்
ஒன்று சென்று அது ஒன்றை உண்டு அது ஒன்று இடந்து பன்றியாய்
நன்று சென்ற நாளவற்றுள் நல் உயிர் படைத்து அவர்க்கு
அன்று தேவு அமைத்து அளித்த ஆதிதேவன் அல்லையே? (48)
800. கொண்டை கொண்ட கோதை மீது தேன் உலாவு கூனி கூன்
உண்டை கொண்டு அரங்க ஓட்டி உள் மகிழ்ந்த நாதன் ஊர்
நண்டை உண்டு நாரை பேர வாளை பாய நீலமே
அண்டை கொண்டு கெண்டை மேயும் அந் தண் நீர் அரங்கமே (49)
801. வெண் திரைக் கருங் கடல் சிவந்து வேவ முன் ஒர் நாள்
திண் திறற் சிலைக்கை வாளி விட்ட வீரர் சேரும் ஊர்
எண் திசைக் கணங்களும் இறைஞ்சி ஆடு தீர்த்த நீர்
வண்டு இரைத்த சோலை வேலி மன்னு சீர் அரங்கமே (50)
802. சரங்களைத் துரந்து வில் வளைத்து இலங்கை மன்னவன்
சிரங்கள் பத்து அறுத்து உதிர்த்த செல்வர் மன்னு பொன்-இடம்
பரந்து பொன் நிரந்து நுந்தி வந்து அலைக்கும் வார் புனல்
அரங்கம் என்பர் நான்முகத்து அயன் பணிந்த கோயிலே (51)
803. பொற்றை உற்ற முற்றல் யானை போர் எதிர்ந்து வந்ததைப்
பற்றி உற்று மற்று அதன் மருப்பு ஒசித்த பாகன் ஊர்
சிற்றெயிற்று முற்றல் மூங்கில் மூன்று தண்டர் ஒன்றினர்
அற்ற பற்றர் சுற்றி வாழும் அந்தண் நீர் அரங்கமே (52)
804. மோடியோடு இலச்சையாய சாபம் எய்தி முக்கணான்
கூடு சேனை மக்களோடு கொண்டு மண்டி வெஞ்சமத்து
ஓட வாணன் ஆயிரம் கரங் கழித்த ஆதி மால்
பீடு கோயில் கூடு நீர் அரங்கம் என்ற பேரதே (53)
805. இலைத் தலைச் சரம் துரந்து இலங்கை கட்டழித்தவன்
மலைத் தலைப் பிறந்து இழிந்து வந்து நுந்து சந்தனம்
குலைத்து அலைத்து இறுத்து எறிந்த குங்குமக் குழம்பினோடு
அலைத்து ஒழுகு காவிரி அரங்கம் மேய அண்ணலே (54)
806. மன்னு மா மலர்க் கிழத்தி வைய மங்கை மைந்தனாய்
பின்னும் ஆயர் பின்னை தோள் மணம் புணர்ந்து அது அன்றியும்
உன்ன பாதம் என்ன சிந்தை மன்ன வைத்து நல்கினாய்
பொன்னி சூழ் அரங்கம் மேய புண்டரீகன் அல்லையே? (55)
807. இலங்கை மன்னன் ஐந்தொடு ஐந்து பைந்தலை நிலத்து உக
கலங்க அன்று சென்று கொன்று வென்றி கொண்ட வீரனே
விலங்கு நூலர் வேத நாவர் நீதியான கேள்வியார்
வலங் கொளக் குடந்தையுள் கிடந்த மாலும் அல்லையே? (56)
808. சங்கு தங்கு முன் கை நங்கை கொங்கை தங்கல் உற்றவன்
அங்கம் மங்க அன்று சென்று அடர்த்து எறிந்த ஆழியான்
கொங்கு தங்கு வார் குழல் மடந்தைமார் குடைந்த நீர்
பொங்கு தண் குடந்தையுள் கிடந்த புண்டரீகனே (57)
809. மரம் கெட நடந்து அடர்த்து மத்த யானை மத்தகத்து
உரம் கெடப் புடைத்து ஒர் கொம்பு ஒசித்து உகந்த உத்தமா
துரங்கம் வாய் பிளந்து மண் அளந்த பாத வேதியர்
வரம் கொளக் குடந்தையுள் கிடந்த மாலும் அல்லையே? (58)
810. சாலி வேலி தண் வயல் தடங்கிடங்கு பூம்பொழில்
கோல மாடம் நீடு தண் குடந்தை மேய கோவலா
காலநேமி வக்கரன் கரன் முரன் சிரம் அவை
காலனோடு கூட விற்குனித்த வில்-கை வீரனே (59)
811. செழுங் கொழும் பெரும்பனி பொழிந்திட உயர்ந்த வேய்
விழுந்து உலர்ந்து எழுந்து விண் புடைக்கும் வேங்கடத்துள் நின்று
எழுந்திருந்து தேன் பொருந்து பூம்பொழில் தழைக் கொழும்
செழுந் தடங் குடந்தையுள் கிடந்த மாலும் அல்லையே? (60)
812. நடந்த கால்கள் நொந்தவோ? நடுங்க ஞாலம் ஏனமாய்
இடந்த மெய் குலுங்கவோ? இலங்கு மால் வரைச் சுரம்
கடந்த கால் பரந்த காவிரிக் கரைக் குடந்தையுள்
கிடந்தவாறு எழுந்திருந்து பேசு வாழி கேசனே (61)
813. கரண்டம் ஆடு பொய்கையுள் கரும் பனைப் பெரும் பழம்
புரண்டு வீழ வாளை பாய் குறுங்கொடி நெடுந்தகாய்
திரண்ட தோள்-இரணியன் சினங் கொள் ஆகம் ஒன்றையும்
இரண்டு கூறு செய்து உகந்த சிங்கம் என்பது உன்னையே (62)
814. நன்று இருந்து யோக நீதி நண்ணுவார்கள் சிந்தையுள்
சென்று இருந்து தீவினைகள் தீர்த்த தேவதேவனே
குன்று இருந்த மாடம் நீடு பாடகத்தும் ஊரகத்தும்
நின்று இருந்து வெஃகணைக் கிடந்தது என்ன நீர்மையே? (63)
815. நின்றது எந்தை ஊரகத்து இருந்தது எந்தை பாடகத்து
அன்று வெஃகணைக் கிடந்தது என் இலாத முன்னெலாம்
அன்று நான் பிறந்திலேன் பிறந்த பின் மறந்திலேன்
நின்றதும் இருந்ததும் கிடந்ததும் என் நெஞ்சுளே (64)
816. நிற்பதும் ஒர் வெற்பகத்து இருப்பும் விண் கிடப்பதும்
நற்பெருந் திரைக் கடலுள் நான் இலாத முன்னெலாம்
அற்புதன் அனந்த-சயனன் ஆதிபூதன் மாதவன்
நிற்பதும் இருப்பதும் கிடப்பதும் என் நெஞ்சுளே (65)
817. இன்று சாதல் நின்று சாதல் அன்றி யாரும் வையகத்து
ஒன்றி நின்று வாழ்தல் இன்மை கண்டும் நீசர் என்கொலோ
அன்று பார் அளந்த பாத-போதை உன்னி வானின்மேல்
சென்று சென்று தேவராய் இருக்கிலாத வண்ணமே? (66)
818. சண்ட மண்டலத்தின் ஊடு சென்று வீடு பெற்று மேல்
கண்டு வீடு இலாத காதல்-இன்பம் நாளும் எய்துவீர்
புண்டரீக-பாத புண்ய-கீர்த்தி நும் செவி மடுத்து
உண்டு நும் உறுவினைத் துயருள் நீங்கி உய்ம்மினோ (67)
819. முத்திறத்து வாணியத்து இரண்டில் ஒன்றும் நீசர்கள்
மத்தராய் மயங்குகின்றது இட்டு அதில் இறந்து போந்து
எத்திறத்தும் உய்வது ஓர் உபாயம் இல்லை உய்குறில்
தொத்து இறுத்த தண் துழாய் நன் மாலை வாழ்த்தி வாழ்மினோ (68)
820. காணிலும் உருப் பொலார் செவிக்கு இனாத கீர்த்தியார்
பேணிலும் வரந்தர மிடுக்கு இலாத தேவரை
ஆணம் என்று அடைந்து வாழும் ஆதர்காள் எம் ஆதிபாற்
பேணி நும் பிறப்பு எனும் பிணக்கு அறுக்ககிற்றிரே (69)
821. குந்தமோடு சூலம் வேல்கள் தோமரங்கள் தண்டு வாள்
பந்தமான தேவர்கள் பரந்து வானகம் உற
வந்த வாணன் ஈரைஞ்ஞூறு தோள்களைத் துணித்த நாள்
அந்த அந்த ஆகுலம் அமரரே அறிவரே (70)
822. வண்டு உலாவு கோதை மாதர் காரணத்தினால் வெகுண்டு
இண்ட வாணன் ஈரைஞ்ஞூறு தோள்களைத் துணித்த நாள்
முண்டன் நீறன் மக்கள் வெப்பு மோடி அங்கி ஓடிடக்
கண்டு நாணி வாணனுக்கு இரங்கினான் எம் மாயனே (71)
823. போதில் மங்கை பூதலக் கிழத்தி தேவி அன்றியும்
போது தங்கு நான்முகன் மகன் அவன் மகன் சொலில்
மாது தங்கு கூறன் ஏறது ஊர்தி என்று வேத நூல்
ஓதுகின்றது உண்மை அல்லது இல்லை மற்று உரைக்கிலே (72)
824. மரம் பொதச் சரம் துரந்து வாலி வீழ முன் ஒர் நாள்
உரம் பொதச் சரம் துரந்த உம்பர்-ஆளி எம்பிரான்
வரம் குறிப்பில் வைத்தவர்க்கு அலாது வானம் ஆளிலும்
நிரம்பு நீடு போகம் எத்திறத்தும் யார்க்கும் இல்லையே (73)
825. அறிந்து அறிந்து வாமனன் அடியிணை வணங்கினால்
செறிந்து எழுந்த ஞானமோடு செல்வமும் சிறந்திடும்
மறிந்து எழுந்த தெண் திரையுள் மன்னு மாலை வாழ்த்தினால்
பறிந்து எழுந்து தீவினைகள் பற்று அறுதல் பான்மையே (74)
826. ஒன்றி நின்று நற்றவம் செய்து ஊழி ஊழிதோறு எலாம்
நின்று நின்று அவன் குணங்கள் உள்ளி உள்ளம் தூயராய்ச்
சென்று சென்று தேவதேவர் உம்பர் உம்பர் உம்பராய்
அன்றி எங்கள் செங்கண் மாலை யாவர் காண வல்லரே? (75)
827. புன் புல வழி அடைத்து அரக்கு-இலச்சினை செய்து
நன் புல வழி திறந்து ஞான நற் சுடர்கொளீஇ
என்பு இல் எள்கி நெஞ்சு உருகி உள் கனிந்து எழுந்தது ஓர்
அன்பில் அன்றி ஆழியானை யாவர் காண வல்லரே? (76)
828. எட்டும் எட்டும் எட்டுமாய் ஒர் ஏழும் ஏழும் ஏழுமாய்
எட்டும் மூன்றும் ஒன்றும் ஆகி நின்ற ஆதிதேவனை
எட்டின் ஆய பேதமோடு இறைஞ்சி நின்று அவன் பெயர்
எட்டு எழுத்தும் ஓதுவார்கள் வல்லர் வானம் ஆளவே (77)
829. சோர்வு இலாத காதலால் தொடக்கு அறா மனத்தராய்
நீர் அராவணைக் கிடந்த நின்மலன் நலங் கழல்
ஆர்வமோடு இறைஞ்சி நின்று அவன் பேர் எட்டு எழுத்துமே
வாரம் ஆக ஓதுவார்கள் வல்லர் வானம் ஆளவே (78)
830. பத்தினோடு பத்துமாய் ஒர் ஏழினோடு ஒர் ஒன்பதாய்
பத்து-நால் திசைக்கண் நின்ற நாடு பெற்ற நன்மையாய்
பத்தின் ஆய தோற்றமோடு ஒர் ஆற்றல் மிக்க ஆதிபால்
பத்தராம் அவர்க்கு அலாது முத்தி முற்றல் ஆகுமே? (79)
831. வாசி ஆகி நேசம் இன்றி வந்து எதிர்ந்த தேனுகன்
நாசம் ஆகி நாள் உலப்ப நன்மை சேர் பனங்கனிக்கு
வீசி மேல் நிமிர்ந்த தோளின் இல்லை ஆக்கினாய் கழற்கு
ஆசை ஆம் அவர்க்கு அலால் அமரர் ஆகல் ஆகுமே? (80)
832. கடைந்த பாற்கடற் கிடந்து காலநேமியைக் கடிந்து
உடைந்த வாலி தன் தனக்கு உதவ வந்து இராமனாய்
மிடைந்த ஏழ் மரங்களும் அடங்க எய்து வேங்கடம்
அடைந்த மால பாதமே அடைந்து நாளும் உய்ம்மினோ (81)
833. எத்திறத்தும் ஒத்து நின்று உயர்ந்து உயர்ந்த பெற்றியோய்
முத்திறத்து மூரி நீர் அராவணைத் துயின்ற நின்
பத்து உறுத்த சிந்தையோடு நின்று பாசம் விட்டவர்க்கு
எத்திறத்தும் இன்பம் இங்கும் அங்கும் எங்கும் ஆகுமே (82)
834. மட்டு உலாவு தண் துழாய்-அலங்கலாய் பொலன் கழல்
விட்டு வீழ்வு இலாத போகம் விண்ணில் நண்ணி ஏறினும்
எட்டினோடு இரண்டு எனும் கயிற்றினால் மனந்தனைக்
கட்டி வீடு இலாது வைத்த காதல் இன்பம் ஆகுமே (83)
835. பின் பிறக்க வைத்தனன் கொல்? அன்றி நின்று தன் கழற்கு
அன்பு உறைக்க வைத்த நாள் அறிந்தனன் கொல் ஆழியான்?
தன் திறத்து ஒர் அன்பிலா அறிவு இலாத நாயினேன்
என் திறத்தில் என்கொல் எம்பிரான் குறிப்பில் வைத்ததே? (84)
836. நச்சு-அரா அணைக்கிடந்த நாத பாத-போதினில்
வைத்த சிந்தை வாங்குவித்து நீங்குவிக்க நீ இனம்
மெய்த்தன் வல்லை ஆதலால் அறிந்தனன் நின் மாயமே
உய்த்து நின் மயக்கினில் மயக்கல் என்னை மாயனே (85)
837. சாடு சாடு பாதனே சலம் கலந்த பொய்கைவாய்
ஆடு அராவின் வன்பிடர் நடம் பயின்ற நாதனே
கோடு நீடு கைய செய்ய பாதம் நாளும் உள்ளினால்
வீடனாக மெய் செயாத வண்ணம் என்கொல்? கண்ணனே (86)
838. நெற்றி பெற்ற கண்ணன் விண்ணின் நாதனோடு போதின்மேல்
நற்றவத்து நாதனோடு மற்றும் உள்ள வானவர்
கற்ற பெற்றியால் வணங்கு பாத நாத வேத நின்
பற்று அலால் ஒர் பற்று மற்றது உற்றிலேன் உரைக்கிலே (87)
839. வெள்ளை வேலை வெற்பு நாட்டி வெள் எயிற்று அராவு அளாய்
அள்ளலாக் கடைந்த அன்று அருவரைக்கு ஓர் ஆமையாய்
உள்ள நோய்கள் தீர் மருந்து வானவர்க்கு அளித்த எம்
வள்ளலாரை அன்றி மற்று ஒர் தெய்வம் நான் மதிப்பனே? (88)
840. பார் மிகுத்த பாரம் முன் ஒழிச்சுவான் அருச்சுனன்
தேர் மிகுத்து மாயம் ஆக்கி நின்று கொன்று வென்றிசேர்
மாரதர்க்கு வான் கொடுத்து வையம் ஐவர் பாலதாம்
சீர் மிகுத்த நின் அலால் ஒர் தெய்வம் நான் மதிப்பனே? (89)
841. குலங்களாய ஈரிரண்டில் ஒன்றிலும் பிறந்திலேன்
நலங்களாய நற்கலைகள் நாலிலும் நவின்றிலேன்
புலன்கள் ஐந்தும் வென்றிலேன் பொறியிலேன் புனித நின்
இலங்கு பாதம் அன்றி மற்று ஒர் பற்று இலேன் எம் ஈசனே (90)
842. பண் உலாவு மென் மொழிப் படைத் தடங்கணாள் பொருட்டு
எண் இலா அரக்கரை நெருப்பினால் நெருக்கினாய்
கண் அலால் ஒர் கண் இலேன் கலந்த சுற்றம் மற்று இலேன்
எண் இலாத மாய நின்னை என்னுள் நீக்கல் என்றுமே (91)
843. விடைக் குலங்கள் ஏழ் அடர்த்து வென்றி வேற்-கண் மாதரார்
கடிக் கலந்த தோள் புணர்ந்த காலி ஆய வேலை-நீர்
படைத்து அடைத்து அதில் கிடந்து முன் கடைந்த நின்தனக்கு
அடைக்கலம் புகுந்த என்னை அஞ்சல் என்ன வேண்டுமே (92)
844. சுரும்பு அரங்கு தண் துழாய் துதைந்து அலர்ந்த பாதமே
விரும்பி நின்று இறைஞ்சுவேற்கு இரங்கு அரங்கவாணனே
கரும்பு இருந்த கட்டியே கடல் கிடந்த கண்ணனே
இரும்பு அரங்க வெஞ்சரம் துரந்த வில் இராமனே (93)
845. ஊனில் மேய ஆவி நீ உறக்கமோடு உணர்ச்சி நீ
ஆனில் மேய ஐந்தும் நீ அவற்றுள் நின்ற தூய்மை நீ
வானினோடு மண்ணும் நீ வளங் கடற் பயனும் நீ
யானும் நீ அது அன்றி எம்பிரானும் நீ இராமனே (94)
846. அடக்கு அரும் புலன்கள் ஐந்து அடக்கி ஆசையாம் அவை
தொடக்கு அறுத்து வந்து நின் தொழிற்கண் நின்ற என்னை நீ
விடக் கருதி மெய்செயாது மிக்கு ஒர் ஆசை ஆக்கிலும்
கடற் கிடந்த நின் அலால் ஒர் கண்ணிலேன் எம் அண்ணலே (95)
847. வரம்பு இலாத மாய மாய வையம் ஏழும் மெய்ம்மையே
வரம்பு இல் ஊழி ஏத்திலும் வரம்பு இலாத கீர்த்தியாய்
வரம்பு இலாத பல் பிறப்பு அறுத்து வந்து நின்கழல்
பொந்துமா திருந்த நீ வரம்செய் புண்டரீகனே (96)
848. வெய்ய ஆழி சங்கு தண்டு வில்லும் வாளும் ஏந்து சீர்க்
கைய செய்ய போதில் மாது சேரும் மார்ப நாதனே
ஐயில் ஆய ஆக்கை-நோய் அறுத்து வந்து நின் அடைந்து
உய்வது ஓர் உபாயம் நீ எனக்கு நல்க வேண்டுமே (97)
849. மறம் துறந்து வஞ்சம் மாற்றி ஐம்புலன்கள் ஆசையும்
துறந்து நின்கண் ஆசையே தொடர்ந்துநின்ற நாயினேன்
பிறந்து இறந்து பேர் இடர்ச் சுழிக்கணின்று நீங்குமா
மறந்திடாது மற்று எனக்கு மாய நல்க வேண்டுமே (98)
850. காட்டி நான் செய் வல்வினைப் பயன்தனால் மனந்தனை
நாட்டி வைத்து நல்ல-அல்ல செய்ய எண்ணினார் எனக்
கேட்டது அன்றி என்னது ஆவி பின்னை கேள்வ நின்னொடும்
பூட்டி வைத்த என்னை நின்னுள் நீக்கல் பூவை வண்ணனே (99)
851. பிறப்பினோடு பேர் இடர்ச் சுழிக்கண் நின்றும் நீங்கும் அஃது
இறப்ப வைத்த ஞான நீசரைக் கரைக்கொடு ஏற்றுமா
பெறற்கு அரிய நின்ன பாத-பத்தி ஆன பாசனம்
பெறற்கு அரிய மாயனே எனக்கு நல்க வேண்டுமே (100)
852. இரந்து உரைப்பது உண்டு வாழி ஏம நீர் நிறத்து அமா
வரம் தரும் திருக்குறிப்பில் வைத்தது ஆகில் மன்னு சீர்
பரந்த சிந்தை ஒன்றிநின்று நின்ன பாத-பங்கயம்
நிரந்தரம் நினைப்பதாக நீ நினைக்க வேண்டுமே (101)
853. விள்வு இலாத காதலால் விளங்கு பாத-போதில் வைத்து
உள்ளுவேனது ஊன நோய் ஒழிக்குமா தெழிக்கு நீர்ப்
பள்ளி மாய பன்றி ஆய வென்றி வீர குன்றினால்
துள்ளுநீர் வரம்பு செய்த தோன்றல் ஒன்று சொல்லிடே (102)
854. திருக் கலந்து சேரும் மார்ப தேவதேவ தேவனே
இருக் கலந்த வேத நீதி ஆகி நின்ற நின்மலா
கருக் கலந்த காளமேக மேனி ஆய நின் பெயர்
உருக் கலந்து ஒழிவிலாது உரைக்குமாறு உரைசெயே (103)
855. கடுங் கவந்தன் வக்கரன் கரன் முரன் சிரம் அவை
இடந்து கூறு செய்த பல் படைத் தடக்கை மாயனே
கிடந்து இருந்து நின்று இயங்கு போதும் நின்ன பொற்கழல்
தொடர்ந்து மீள்வு இலாதது ஒர் தொடர்ச்சி நல்க வேண்டுமே (104)
856. மண்ணை உண்டு உமிழ்ந்து பின் இரந்து கொண்டு அளந்து மண்
கண்ணுள் அல்லது இல்லை என்று வென்ற காலம் ஆயினாய்
பண்ணை வென்ற இன்சொல் மங்கை கொங்கை தங்கு பங்கயக்
கண்ண நின்ன வண்ணம் அல்லது இல்லை எண்ணும் வண்ணமே (105)
857. கறுத்து எதிர்ந்த காலநேமி காலனோடு கூட அன்று
அறுத்த ஆழி சங்கு தண்டு வில்லும் வாளும் ஏந்தினாய்
தொறுக் கலந்த ஊனம் அஃது ஒழிக்க அன்று குன்றம் முன்
பொறுத்த நின் புகழ்க்கு அலால் ஒர் நேசம் இல்லை நெஞ்சமே (106)
858. காய் சினத்த காசி மன்னன் வக்கரன் பவுண்டிரன்
மாசினத்த மாலி மான் சுமாலி கேசி தேனுகன்
நாசம் உற்று வீழ நாள் கவர்ந்த நின் கழற்கு அலால்
நேச பாசம் எத் திறத்தும் வைத்திடேன் எம் ஈசனே (107)
859. கேடு இல் சீர் வரத்தினாய்க் கெடும் வரத்து அயன் அரன்
நாடினோடு நாட்டம்-ஆயிரத்தன் நாடு நண்ணினும்
வீடது ஆன போகம் எய்தி வீற்றிருந்த போதிலும்
கூடும் ஆசை அல்லது ஒன்று கொள்வனோ குறிப்பிலே? (108)
860. சுருக்குவாரை இன்றியே சுருங்கினாய் சுருங்கியும்
பெருக்குவாரை இன்றியே பெருக்க மெய்து பெற்றியோய்
செருக்குவார்கள் தீக்குணங்கள் தீர்த்த தேவதேவன் என்று
இருக்கு வாய் முனிக் கணங்கள் ஏத்த யானும் ஏத்தினேன் (109)
861. தூயனாயும் அன்றியும் சுரும்பு உலாவு தண் துழாய்
மாய நின்னை நாயினேன் வணங்கி வாழ்த்தும் ஈதெலாம்
நீயும் நின் குறிப்பினிற் பொறுத்து நல்கு வேலை-நீர்ப்
பாயலோடு பத்தர் சித்தம் மேய வேலை வண்ணனே (110)
862. வைது நின்னை வல்லவா பழித்தவர்க்கும் மாறில் போர்
செய்து நின்ன செற்றத் தீயில் வெந்தவர்க்கும் வந்து உனை
எய்தல் ஆகும் என்பர் ஆதலால் எம் மாய நாயினேன்
செய்த குற்றம் நற்றமாகவே கொள் ஞால-நாதனே (111)
863. வாள்கள் ஆகி நாள்கள் செல்ல நோய்மை குன்றி மூப்பு எய்தி
மாளும் நாள் அது ஆதலால் வணங்கி வாழ்த்து என் நெஞ்சமே
ஆளது ஆகும் நன்மை என்று நன்குணர்ந்து அது அன்றியும்
மீள்வு இலாத போகம் நல்க வேண்டும் மால பாதமே (112)
864. சலம் கலந்த செஞ்சடைக் கறுத்த கண்டன் வெண்தலைப்
புலன் கலங்க உண்ட பாதகத்தன் வன் துயர் கெட
அலங்கல் மார்வில் வாச நீர் கொடுத்தவன் அடுத்த சீர்
நலங்கொள் மாலை நண்ணும் வண்ணம் எண்ணு வாழி நெஞ்சமே (113)
865. ஈனமாய எட்டும் நீக்கி ஏதம் இன்றி மீதுபோய்
வானம் ஆள வல்லையேல் வணங்கி வாழ்த்து என் நெஞ்சமே
ஞானம் ஆகி ஞாயிறு ஆகி ஞால முற்றும் ஓர் எயிற்று
ஏனமாய் இடந்த மூர்த்தி எந்தை பாதம் எண்ணியே (114)
866. அத்தன் ஆகி அன்னை ஆகி ஆளும் எம் பிரானுமாய்
ஒத்து ஒவ்வாத பல் பிறப்பு ஒழித்து நம்மை ஆட்கொள்வான்
முத்தனார் முகுந்தனார் புகுந்து நம்முள் மேவினர்
எத்தினால் இடர்க்கடற் கிடத்தி ஏழை நெஞ்சமே? (115)
867. மாறு செய்த வாள்-அரக்கன் நாள் உலப்ப அன்று இலங்கை
நீறு செய்து சென்று கொன்று வென்றி கொண்ட வீரனார்
வேறு செய்து தம்முள் என்னை வைத்திடாமையால் நமன்
கூறுசெய்து கொண்டு இறந்த குற்றம் எண்ண வல்லனே? (116)
868. அச்சம் நோயொடு அல்லல் பல் பிறப்பு அவாய மூப்பு இவை
வைத்த சிந்தை வைத்த ஆக்கை மாற்றி வானில் ஏற்றுவான்
அச்சுதன் அனந்த கீர்த்தி ஆதி அந்தம் இல்லவன்
நச்சு நாகனைக் கிடந்த நாதன் வேத கீதனே (117)
869. சொல்லினும் தொழிற்கணும் தொடக்கு அறாத அன்பினும்
அல்லும் நன் பகலினோடும் ஆன மாலை காலையும்
அல்லி நாள்-மலர்க் கிழத்தி நாத பாத-போதினைப்
புல்லி உள்ளம் விள்வு இலாது பூண்டு மீண்டது இல்லையே (118)
870. பொன்னி சூழ் அரங்கம் மேய பூவை-வண்ண மாய கேள்
என்னது ஆவி என்னும் வல்வினையினுட் கொழுந்து எழுந்து
உன்ன பாதம் என்ன நின்ற ஒண்சுடர்க் கொழுமலர்
மன்ன வந்து பூண்டு வாட்டம் இன்றி எங்கும் நின்றதே (119)
871. இயக்கு அறாத பல் பிறப்பில் என்னை மாற்றி இன்று வந்து
உயக்கொள் மேகவண்ணன் நண்ணி என்னிலாய தன்னுளே
மயக்கினான் தன் மன்னு சோதி ஆதலால் என் ஆவி தான்
இயக்கு எலாம் அறுத்து அறாத இன்ப வீடு பெற்றதே (120)
Tondaradippodi: Tirumalai – der Name und die Gnade (872–916)
872. காவலிற் புலனை வைத்து
கலிதன்னைக் கடக்கப் பாய்ந்து
நாவலிட்டு உழிதர்கின்றோம்
நமன்-தமர் தலைகள் மீதே
மூவுலகு உண்டு உமிழ்ந்த
முதல்வ நின் நாமம் கற்ற
ஆவலிப்பு உடைமை கண்டாய்
அரங்க மா நகருளானே (1)
873. பச்சை மா மலை போல் மேனி
பவளவாய் கமலச் செங்கண்
அச்சுதா அமரர் ஏறே
ஆயர் தம் கொழுந்தே என்னும்
இச் சுவை தவிர யான் போய்
இந்திர-லோகம் ஆளும்
அச் சுவை பெறினும் வேண்டேன்
அரங்க மா நகருளானே (2)
874. வேத நூற் பிராயம் நூறு
மனிசர் தாம் புகுவரேலும்
பாதியும் உறங்கிப் போகும்
நின்றதிற் பதினையாண்டு
பேதை பாலகன் அது ஆகும்
பிணி பசி மூப்புத் துன்பம்
ஆதலால் பிறவி வேண்டேன்
அரங்க மா நகருளானே (3)
875. மொய்த்த வல்வினையுள் நின்று
மூன்று எழுத்து உடைய பேரால்
கத்திரபந்தும் அன்றே
பராங்கதி கண்டு கொண்டான்
இத்தனை அடியர் ஆனார்க்கு
இரங்கும் நம் அரங்கன் ஆய
பித்தனைப் பெற்றும் அந்தோ
பிறவியுள் பிணங்குமாறே (4)
876. பெண்டிரால் சுகங்கள் உய்ப்பான்
பெரியது ஓர் இடும்பை பூண்டு
உண்டு இராக் கிடக்கும் அப்போது
உடலுக்கே கரைந்து நைந்து
தண் துழாய்-மாலை மார்பன்
தமர்களாய்ப் பாடி ஆடி
தொண்டு பூண்டு அமுதம் உண்ணாத்
தொழும்பர்சோறு உகக்குமாறே (5)
877. மறம் சுவர் மதில் எடுத்து
மறுமைக்கே வெறுமை பூண்டு
புறம் சுவர் ஓட்டை மாடம்
புரளும் போது அறிய மாட்டீர்
அறம் சுவர் ஆகி நின்ற
அரங்கனார்க்கு ஆட் செய்யாதே
புறஞ் சுவர்க் கோலஞ் செய்து
புள் கௌவக் கிடக்கின்றீரே (6)
878. புலை-அறம் ஆகி நின்ற
புத்தொடு சமணம் எல்லாம்
கலை அறக் கற்ற மாந்தர்
காண்பரோ? கேட்பரோ தாம்?
தலை அறுப்பு உண்டும் சாவேன்
சத்தியம் காண்மின் ஐயா
சிலையினால் இலங்கை செற்ற
தேவனே தேவன் ஆவான் (7)
879. வெறுப்பொடு சமணர் முண்டர்
விதி இல் சாக்கியர்கள் நின்பால்
பொறுப்பு அரியனகள் பேசில்
போவதே நோயது ஆகி
குறிப்பு எனக்கு அடையும் ஆகில்
கூடுமேல் தலையை ஆங்கே
அறுப்பதே கருமம் கண்டாய்
அரங்க மா நகருளானே (8)
880. மற்றும் ஓர் தெய்வம் உண்டே?
மதி இலா மானிடங்காள்
உற்றபோது அன்றி நீங்கள்
ஒருவன் என்று உணர மாட்டீர்
அற்றம் மேல் ஒன்று அறியீர்
அவன் அல்லால் தெய்வம் இல்லை
கற்றினம் மேய்த்த எந்தை
கழலிணை பணிமின் நீரே (9)
881. நாட்டினான் தெய்வம் எங்கும்
நல்லது ஓர் அருள்தன்னாலே
காட்டினான் திருவரங்கம்
உய்பவர்க்கு உய்யும் வண்ணம்
கேட்டிரே நம்பிமீர்காள்
கெருடவா கனனும் நிற்கச்
சேட்டைதன் மடியகத்துச்
செல்வம் பார்த்து இருக்கின்றீரே (10)
882. ஒரு வில்லால் ஓங்கு முந்நீர்
அடைத்து உலகங்கள் உய்யச்
செருவிலே அரக்கர்கோனைச்
செற்ற நம் சேவகனார்
மருவிய பெரிய கோயில்
மதில்-திருவரங்கம் என்னா
கருவிலே திரு இலாதீர்
காலத்தைக் கழிக்கின்றீரே (11)
883. நமனும் முற்கலனும் பேச
நரகில் நின்றார்கள் கேட்க
நரகமே சுவர்க்கம் ஆகும்
நாமங்கள் உடையன் நம்பி
அவனது ஊர் அரங்கம் என்னாது
அயர்த்து வீழ்ந்து அளிய மாந்தர்
கவலையுள் படுகின்றார் என்று
அதனுக்கே கவல்கின்றேனே (12)
884. எறியும் நீர் வெறிகொள் வேலை
மாநிலத்து உயிர்கள் எல்லாம்
வெறிகொள் பூந்துளவ மாலை
விண்ணவர்கோனை ஏத்த
அறிவு இலா மனிசர் எல்லாம்
அரங்கம் என்று அழைப்பராகில்
பொறியில் வாழ் நரகம் எல்லாம்
புல் எழுந்து ஒழியும் அன்றே (13)
885. வண்டினம் முரலும் சோலை
மயிலினம் ஆலும் சோலை
கொண்டல் மீது அணவும் சோலை
குயிலினம் கூவும் சோலை
அண்டர்கோன் அமரும் சோலை
அணி திருவரங்கம் என்னா
மிண்டர்பாய்ந்து உண்ணும்சோற்றை
விலக்கி நாய்க்கு இடுமின் நீரே (14)
886. மெய்யர்க்கே மெய்யன் ஆகும்
விதி இலா என்னைப் போலப்
பொய்யர்க்கே பொய்யன் ஆகும்
புட்கொடி உடைய கோமான்
உய்யப்போம் உணர்வினார்கட்கு
ஒருவன் என்று உணர்ந்த பின்னை
ஐயப்பாடு அறுத்துத் தோன்றும்
அழகன் ஊர் அரங்கம் அன்றே (15)
887. சூதனாய்க் கள்வனாகித்
தூர்த்தரோடு இசைந்த காலம்
மாதரார் கயற்கண் என்னும்
வலையுள் பட்டு அழுந்துவேனைப்
போதரே என்று சொல்லிப்
புந்தியுள் புகுந்து தன்பால்
ஆதரம் பெருக வைத்த
அழகன் ஊர் அரங்கம் அன்றே (16)
888. விரும்பி நின்று ஏத்த மாட்டேன்
விதி இலேன் மதி ஒன்று இல்லை
இரும்புபோல் வலிய நெஞ்சம்
இறை-இறை உருகும் வண்ணம்
சுரும்பு அமர் சோலை சூழ்ந்த
அரங்க மா கோயில் கொண்ட
கரும்பினைக் கண்டு கொண்டு என்
கண்ணினை களிக்குமாறே (17)
889. இனி திரைத் திவலை மோத
எறியும் தண் பரவை மீதே
தனி கிடந்து அரசு செய்யும்
தாமரைக்கண்ணன் எம்மான்
கனி இருந்தனைய செவ்வாய்க்
கண்ணனைக் கண்ட கண்கள்
பனி-அரும்பு உதிருமாலோ
என் செய்கேன் பாவியேனே? (18)
890. குடதிசை முடியை வைத்துக்
குணதிசை பாதம் நீட்டி
வடதிசை பின்பு காட்டித்
தென்திசை இலங்கை நோக்கிக்
கடல்-நிறக் கடவுள் எந்தை
அரவணைத் துயிலுமா கண்டு
உடல் எனக்கு உருகுமாலோ
என் செய்கேன் உலகத்தீரே? (19)
891. பாயும் நீர் அரங்கந் தன்னுள்
பாம்பு-அணைப் பள்ளிகொண்ட
மாயனார் திரு நன் மார்வும்
மரகத-உருவும் தோளும்
தூய தாமரைக் கண்களும்
துவர்-இதழ்ப் பவள-வாயும்
ஆய சீர் முடியும் தேசும்
அடியரோர்க்கு அகலல் ஆமே? (20)
892. பணிவினால் மனமது ஒன்றிப்
பவள-வாய் அரங்கனார்க்குத்
துணிவினால் வாழ மாட்டாத்
தொல்லை நெஞ்சே நீ சொல்லாய்
அணியின் ஆர் செம்பொன் ஆய
அருவரை அனைய கோயில்
மணி அனார் கிடந்தவாற்றை
மனத்தினால் நினைக்கல் ஆமே? (21)
893. பேசிற்றே பேசல் அல்லால்
பெருமை ஒன்று உணரல் ஆகாது
ஆசற்றார் தங்கட்கு அல்லால்
அறியல் ஆவானும் அல்லன்
மாசற்றார் மனத்துளானை
வணங்கி நாம் இருப்பது அல்லால்
பேசத்தான் ஆவது உண்டோ?
பேதை நெஞ்சே நீ சொல்லாய் (22)
894. கங்கையிற் புனிதம் ஆய
காவிரி நடுவுபாட்டுப்
பொங்குநீர் பரந்து பாயும்
பூம்பொழில் அரங்கந் தன்னுள்
எங்கள் மால் இறைவன் ஈசன்
கிடந்தது ஓர் கிடக்கை கண்டும்
எங்ஙனம் மறந்து வாழ்கேன்?
ஏழையேன் ஏழையேனே (23)
895. வெள்ள-நீர் பரந்து பாயும்
விரி பொழில் அரங்கந் தன்னுள்
கள்வனார் கிடந்தவாறும்
கமல நன் முகமும் கண்டும்
உள்ளமே வலியை போலும்
ஒருவன் என்று உணர மாட்டாய்
கள்ளமே காதல் செய்து உன்
கள்ளத்தே கழிக்கின்றாயே (24)
896. குளித்து மூன்று அனலை ஓம்பும்
குறிகொள் அந்தணமை தன்னை
ஒளித்திட்டேன் என்கண் இல்லை
நின்கணும் பத்தன் அல்லேன்
களிப்பது என் கொண்டு? நம்பீ
கடல்வண்ணா கதறுகின்றேன்
அளித்து எனக்கு அருள்செய் கண்டாய்
அரங்க மா நகருளானே (25)
897. போதெல்லாம் போது கொண்டு உன்
பொன்னடி புனைய மாட்டேன்
தீதிலா மொழிகள் கொண்டு உன்
திருக்குணம் செப்ப மாட்டேன்
காதலால் நெஞ்சம் அன்பு
கலந்திலேன் அது தன்னாலே
ஏதிலேன் அரங்கர்க்கு எல்லே
என் செய்வான் தோன்றினேனே? (26)
898. குரங்குகள் மலையை நூக்கக்
குளித்துத் தாம் புரண்டிட்டு ஓடித்
தரங்க நீர் அடைக்கல் உற்ற
சலம் இலா அணிலும் போலேன்
மரங்கள் போல் வலிய நெஞ்ச
வஞ்சனேன் நெஞ்சு தன்னால்
அரங்கனார்க்கு ஆட் செய்யாதே
அளியத்தேன் அயர்க்கின்றேனே (27)
899. உம்பரால் அறியல் ஆகா
ஒளியுளார் ஆனைக்கு ஆகிச்
செம் புலால் உண்டு வாழும்
முதலைமேல் சீறி வந்தார்
நம் பரம் ஆயது உண்டே?
நாய்களோம் சிறுமை ஓரா
எம்பிராற்கு ஆட் செய்யாதே
என் செய்வான் தோன்றினேனே (28)
900. ஊர் இலேன் காணி இல்லை
உறவு மற்று ஒருவர் இல்லை
பாரில் நின் பாத மூலம்
பற்றிலேன் பரம மூர்த்தி
காரொளி வண்ணனே என்
கண்ணனே கதறுகின்றேன்
ஆர் உளர் களைகண்? அம்மா
அரங்க மா நகருளானே (29)
901. மனத்தில் ஓர் தூய்மை இல்லை
வாயில் ஓர் இன்சொல் இல்லை
சினத்தினால் செற்றம் நோக்கித்
தீவிளி விளிவன் வாளா
புனத்துழாய் மாலையானே
பொன்னி சூழ் திருவரங்கா
எனக்கு இனிக் கதி என் சொல்லாய்?
என்னை ஆளுடைய கோவே (30)
902. தவத்துளார் தம்மில் அல்லேன்
தனம் படைத்தாரில் அல்லேன்
உவர்த்த நீர் போல என்தன்
உற்றவர்க்கு ஒன்றும் அல்லேன்
துவர்த்த செவ்வாயினார்க்கே
துவக்கு அறத் துரிசன் ஆனேன்
அவத்தமே பிறவி தந்தாய்
அரங்க மா நகருளானே (31)
903. ஆர்த்து வண்டு அலம்பும் சோலை
அணி திரு அரங்கந் தன்னுள்
கார்த் திரள் அனைய மேனிக்
கண்ணனே உன்னைக் காணு
மார்க்கம் ஒன்று அறியமாட்டா
மனிசரில் துரிசனாய
மூர்க்கனேன் வந்து நின்றேன்
மூர்க்கனேன் மூர்க்கனேனே (32)
904. மெய் எல்லாம் போக விட்டு
விரிகுழலாரிற் பட்டுப்
பொய் எல்லாம் பொதிந்து கொண்ட
போழ்க்கனேன் வந்து நின்றேன்
ஐயனே அரங்கனே உன்
அருள் என்னும் ஆசை தன்னால்
பொய்யனேன் வந்து நின்றேன்
பொய்யனேன் பொய்யனேனே (33)
905. உள்ளத்தே உறையும் மாலை
உள்ளுவான் உணர்வு ஒன்று இல்லாக்
கள்ளத்தேன் நானும் தொண்டாய்த்
தொண்டுக்கே கோலம் பூண்டு
உள்ளுவார் உள்ளிற்று எல்லாம்
உடன் இருந்து அறிதி என்று
வெள்கிப்போய் என்னுள்ளே நான்
விலவு அறச் சிரித்திட்டேனே (34)
906. தாவி அன்று உலகம் எல்லாம்
தலைவிளாக்கொண்ட எந்தாய்
சேவியேன் உன்னை அல்லால்
சிக்கெனச் செங்கண் மாலே
ஆவியே அமுதே என்தன்
ஆருயிர் அனைய எந்தாய்
பாவியேன் உன்னை அல்லால்
பாவியேன் பாவியேனே (35)
907. மழைக்கு அன்று வரை முன் ஏந்தும்
மைந்தனே மதுர ஆறே
உழைக் கன்றே போல நோக்கம்
உடையவர் வலையுள் பட்டு
உழைக்கின்றேற்கு என்னை நோக்காது
ஒழிவதே உன்னை யன்றே
அழைக்கின்றேன் ஆதிமூர்த்தி
அரங்கமா நகருளானே (36)
908. தெளிவிலாக் கலங்கல் நீர் சூழ்
திருவரங்கத்துள் ஓங்கும்
ஒளியுளார் தாமே யன்றே
தந்தையும் தாயும் ஆவார்?
எளியது ஓர் அருளும் அன்றே
என் திறத்து? எம்பிரானார்
அளியன் நம் பையல் என்னார்
அம்மவோ கொடியவாறே (37)
909. மேம் பொருள் போக விட்டு
மெய்ம்மையை மிக உணர்ந்து
ஆம் பரிசு அறிந்துகொண்டு
ஐம்புலன் அகத்து அடக்கிக்
காம்பு அறத் தலை சிரைத்து உன்
கடைத்தலை இருந்து வாழும்
சோம்பரை உகத்தி போலும்
சூழ் புனல் அரங்கத்தானே (38)
910. அடிமையிற் குடிமை இல்லா
அயல் சதுப்பேதிமாரிற்
குடிமையிற் கடைமை பட்ட
குக்கரில் பிறப்பரேலும்
முடியினில் துளபம் வைத்தாய்
மொய் கழற்கு அன்பு செய்யும்
அடியரை உகத்தி போலும்
அரங்க மா நகருளானே 39
911. திருமறுமார்வ நின்னைச்
சிந்தையுள் திகழ வைத்து
மருவிய மனத்தர் ஆகில்
மா நிலத்து உயிர்கள் எல்லாம்
வெருவு உறக் கொன்று சுட்டிட்டு
ஈட்டிய வினையரேலும்
அருவினைப் பயன துய்யார்
அரங்க மா நகருளானே (40)
912. வானுளார் அறியல் ஆகா
வானவா என்பர் ஆகில்
தேனுலாம் துளப மாலைச்
சென்னியாய் என்பர் ஆகில்
ஊனம் ஆயினகள் செய்யும்
ஊனகாரகர்களேலும்
போனகம் செய்த சேடம்
தருவரேல் புனிதம் அன்றே (41)
913. பழுது இலா ஒழுகல்-ஆற்றுப்
பல சதுப்பேதிமார்கள்
இழிகுலத்தவர்களேலும்
எம் அடியார்கள் ஆகில்
தொழுமின் நீர் கொடுமின் கொண்மின்
என்று நின்னோடும் ஒக்க
வழிபட அருளினாய் போல்
மதில்-திருவரங்கத்தானே (42)
914. அமர ஓர் அங்கம் ஆறும்
வேதம் ஓர் நான்கும் ஓதித்
தமர்களிற் தலைவராய
சாதி-அந்தணர்களேலும்
நுமர்களைப் பழிப்பர் ஆகில்
நொடிப்பது ஓர் அளவில் ஆங்கே
அவர்கள்தாம் புலையர் போலும்
அரங்க மா நகருளானே (43)
915. பெண் உலாம் சடையினானும்
பிரமனும் உன்னைக் காண்பான்
எண் இலா ஊழி ஊழி
தவம் செய்தார் வெள்கி நிற்ப
விண் உளார் வியப்ப வந்து
ஆனைக்கு அன்று அருளை ஈந்த
கண்ணறா உன்னை என்னோ?
களைகணாக் கருதுமாறே (44)
916. வள எழும் தவள மாட
மதுரை மா நகரந் தன்னுள்
கவள மால் யானை கொன்ற
கண்ணனை அரங்க-மாலைத்
துளவத் தொண்டு ஆய தொல் சீர்த்
தொண்டரடிப் பொடி சொல்
இளைய புன் கவிதையேலும்
எம்பிராற்கு இனியவாறே (45)
Tondaradippodi: Tiruppalli Eluchi – erwache, Herr von Arangam (917–926)
917. கதிரவன் குணதிசைச் சிகரம் வந்து அணைந்தான்
கனை இருள் அகன்றது காலை அம் பொழுதாய்
மது விரிந்து ஒழுகின மா மலர் எல்லாம்
வானவர் அரசர்கள் வந்து வந்து ஈண்டி
எதிர்திசை நிறைந்தனர் இவரொடும் புகுந்த
இருங் களிற்று ஈட்டமும் பிடியொடு முரசும்
அதிர்தலில் அலை-கடல் போன்றுளது எங்கும்
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே (1)
918. கொழுங்கொடி முல்லையின் கொழு மலர் அணவிக்
கூர்ந்தது குண-திசை மாருதம் இதுவோ
எழுந்தன மலர் அணைப் பள்ளிகொள் அன்னம்
ஈன்பணி நனைந்த தம் இருஞ் சிறகு உதறி
விழுங்கிய முதலையின் பிலம் புரை பேழ்வாய்
வெள் எயிறு உற அதன் விடத்தினுக்கு அனுங்கி
அழுங்கிய ஆனையின் அருந்துயர் கெடுத்த
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே (2)
919. சுடர்-ஒளி பரந்தன சூழ் திசை எல்லாம்
துன்னிய தாரகை மின்னொளி சுருங்கிப்
படர் ஒளி பசுத்தனன் பனி மதி இவனோ
பாயிருள் அகன்றது பைம் பொழிற் கமுகின்
மடலிடைக் கீறி வண் பாளைகள் நாற
வைகறை கூர்ந்தது மாருதம் இதுவோ
அடல்-ஒளி திகழ் தரு திகிரி அம் தடக்கை
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே (3)
920. மேட்டு இள மேதிகள் தளை விடும் ஆயர்கள்
வேய்ங்குழல் ஓசையும் விடை மணிக் குரலும்
ஈட்டிய இசை திசை பரந்தன வயலுள்
இரிந்தன சுரும்பினம் இலங்கையர் குலத்தை
வாட்டிய வரிசிலை வானவர் ஏறே
மா முனி வேள்வியைக் காத்து அவபிரதம்
ஆட்டிய அடு திறல் அயோத்தி எம் அரசே
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே. (4)
921. புலம்பின புட்களும் பூம் பொழில்களின் வாய்
போயிற்றுக் கங்குல் புகுந்தது புலரி
கலந்தது குணதிசைக் கனைகடல் அரவம்
களி வண்டு மிழற்றிய கலம்பகம் புனைந்த
அலங்கல் அம் தொடையல் கொண்டு அடியிணை பணிவான்
அமரர்கள் புகுந்தனர் ஆதலில் அம்மா
இலங்கையர்கோன் வழிபாடு செய் கோயில்
எம்பெருமான் பள்ளி எழுந்தருளாயே. (5)
922. இரவியர் மணி நெடுந் தேரொடும் இவரோ
இறையவர் பதினொரு விடையரும் இவரோ
மருவிய மயிலினன் அறுமுகன் இவனோ
மருதரும் வசுக்களும் வந்து வந்து ஈண்டி
புரவியொடு ஆடலும் பாடலும் தேரும்
குமர-தண்டம் புகுந்து ஈண்டிய வெள்ளம்
அருவரை அனைய நின் கோயில் முன் இவரோ
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே (6)
923. அந்தரத்து அமரர்கள் கூட்டங்கள் இவையோ
அருந்தவ முனிவரும் மருதரும் இவரோ
இந்திரன் ஆனையும் தானும் வந்து இவனோ
எம்பெருமான் உன கோயிலின் வாசல்
சுந்தரர் நெருக்க விச்சாதரர் நூக்க
இயக்கரும் மயங்கினர் திருவடி தொழுவான்
அந்தரம் பார் இடம் இல்லை மற்று இதுவோ
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே (7)
924. வம்பவிழ் வானவர் வாயுறை வழங்க
மாநிதி கபிலை ஒண் கண்ணாடி முதலா
எம்பெருமான் படிமக்கலம் காண்டற்கு
ஏற்பன ஆயின கொண்டு நன் முனிவர்
தும்புரு நாரதர் புகுந்தனர் இவரோ
தோன்றினன் இரவியும் துலங்கு ஒளி பரப்பி
அம்பர தலத்தினின்று அகல்கின்றது இருள் போய்
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே (8)
925. ஏதம் இல் தண்ணுமை எக்கம் மத்தளி
யாழ் குழல் முழவமோடு இசை திசை கெழுமி
கீதங்கள் பாடினர் கின்னரர் கெருடர்கள்
கெந்தருவர் அவர் கங்குலுள் எல்லாம்
மாதவர் வானவர் சாரணர் இயக்கர்
சித்தரும் மயங்கினர் திருவடி தொழுவான்
ஆதலில் அவர்க்கு நாள்-ஓலக்கம் அருள
அரங்கத்தம்மா பள்ளி எழுந்தருளாயே. (9)
926. கடி-மலர்க் கமலங்கள் மலர்ந்தன இவையோ
கதிரவன் கனைகடல் முளைத்தனன் இவனோ
துடியிடையார் சுரி குழல் பிழிந்து உதறித்
துகில் உடுத்து ஏறினர் சூழ் புனல் அரங்கா
தொடை ஒத்த துளவமும் கூடையும் பொலிந்து
தோன்றிய தோள் தொண்டரடிப்பொடி என்னும்
அடியனை அளியன் என்று அருளி உன் அடியார்க்கு
ஆட்படுத்தாய் பள்ளி எழுந்தருளாயே (10)
Tiruppan: Amalan Adipiran – die Schau der göttlichen Gestalt (927–936)
927. அமலன் ஆதிபிரான் அடியார்க்கு என்னை ஆட்படுத்த
விமலன் விண்ணவர்கோன் விரையார் பொழில் வேங்கடவன்
நிமலன் நின்மலன் நீதி வானவன்
நீள் மதில் அரங்கத்து அம்மான் திருக்
கமல பாதம் வந்து என் கண்ணின் உள்ளன ஒக்கின்றதே (1)
928. உவந்த உள்ளத்தனாய் உலகம் அளந்து அண்டம் உற
நிவந்த நீள் முடியன் அன்று நேர்ந்த நிசாசரரைக்
கவர்ந்த வெங்கணைக் காகுத்தன் கடியார்
பொழில் அரங்கத்து அம்மான் அரைச்
சிவந்த ஆடையின் மேல் சென்றது ஆம் என சிந்தனையே (2)
929. மந்தி பாய் வட வேங்கட மா மலை வானவர்கள்
சந்தி செய்ய நின்றான் அரங்கத்து அரவின் அணையான்
அந்தி போல் நிறத்து ஆடையும் அதன்
மேல் அயனைப் படைத்தது ஓர் எழில்
உந்தி மேலது அன்றோ அடியேன் உள்ளத்து இன்னுயிரே (3)
930. சதுர மா மதில் சூழ் இலங்கைக்கு இறைவன் தலை பத்து
உதிர ஓட்டி ஓர் வெங்கணை உய்த்தவன் ஓதவண்ணன்
மதுர மா வண்டு பாட மா மயில்
ஆடு அரங்கத்து அம்மான் திரு வயிற்று
உதர பந்தம் என் உள்ளத்துள் நின்று உலாகின்றதே (4)
931. பாரம் ஆய பழவினை பற்று அறுத்து என்னைத் தன்
வாரம் ஆக்கி வைத்தான் வைத்தது அன்றி என் உள் புகுந்தான்
கோர மாதவம் செய்தனன் கொல்?
அறியேன் அரங்கத்து அம்மான் திரு
ஆர மார்வு அது அன்றோ அடியேனை ஆட்கொண்டதே (5)
932. துண்ட வெண் பிறையன் துயர் தீர்த்தவன் அஞ்சிறைய-
வண்டு வாழ் பொழில் சூழ் அரங்க நகர் மேய அப்பன்
அண்டரண்ட பகிரண்டத்து ஒரு
மா நிலம் எழு மால் வரை முற்றும்
உண்ட கண்டம் கண்டீர் அடியேனை உயக் கொண்டதே (6)
933. கையின் ஆர் சுரி சங்கு அன லாழியர் நீள் வரைபோல்
மெய்யனார் துளப விரையார் கமழ் நீள் முடி எம்
ஐயனார் அணி அரங்கனார் அர
வின் அணைமிசை மேய மாயனார்
செய்ய வாய் ஐயோ என்னைச் சிந்தை கவர்ந்ததுவே (7)
934. பரியன் ஆகி வந்த அவுணன் உடல் கீண்ட அமரர்க்கு
அரிய ஆதிப்பிரான் அரங்கத்து அமலன் முகத்துக்
கரிய ஆகிப் புடை பரந்து
மிளிர்ந்து செவ்வரி ஓடி நீண்ட அப்
பெரிய ஆய கண்கள் என்னைப் பேதைமை செய்தனவே (8)
935. ஆல மா மரத்தின் இலைமேல் ஒரு பாலகனாய்
ஞாலம் ஏழும் உண்டான் அரங்கத்து அரவின் அணையான்
கோல மா மணி-ஆரமும் முத்துத்
தாமமும் முடிவு இல்லது ஓர் எழில்
நீல மேனி ஐயோ நிறைகொண்டது என் நெஞ்சினையே (9)
936. கொண்டல்வண்ணனைக் கோவலனாய் வெண்ணெய்
உண்ட வாயன் என் உள்ளம் கவர்ந்தானை
அண்டர்கோன் அணி-அரங்கன் என் அமுதினைக்
கண்ட கண்கள் மற்று ஒன்றினைக் காணாவே (10)
Madhurakavi: Kanninun Siruttambu – Hingabe an Nammalvar (937–947)
937. கண்ணி நுண் சிறுத் தாம்பினால் கட்டு உண்ணப்
பண்ணிய பெரு மாயன் என் அப்பனில்
நண்ணித் தென் குருகூர் நம்பி என்றக்கால்
அண்ணிக்கும் அமுது ஊறும் என் நாவுக்கே (1)
938. நாவினால் நவிற்று இன்பம் எய்தினேன்
மேவினேன் அவன் பொன்னடி மெய்ம்மையே
தேவு மற்று அறியேன் குருகூர் நம்பி
பாவின் இன்னிசை பாடித் திரிவனே (2)
939. திரிதந்து ஆகிலும் தேவபிரான் உடைக்
கரிய கோலத் திருவுருக் காண்பன் நான்
பெரிய வண் குருகூர் நகர் நம்பிக்கு ஆள்-
உரியனாய் அடியேன் பெற்ற நன்மையே (3)
940. நன்மையால் மிக்க நான்மறையாளர்கள்
புன்மை ஆகக் கருதுவர் ஆதலில்
அன்னையாய் அத்தனாய் என்னை ஆண்டிடும்
தன்மையான் சடகோபன் என் நம்பியே (4)
941. நம்பினேன் பிறர் நன்பொருள் தன்னையும்
நம்பினேன் மடவாரையும் முன் எலாம்
செம்பொன் மாடத் திருக் குருகூர் நம்பிக்கு
அன்பனாய் அடியேன் சதிர்த்தேன் இன்றே (5)
942. இன்று தொட்டும் எழுமையும் எம்பிரான்
நின்று தன் புகழ் ஏத்த அருளினான்
குன்ற மாடத் திருக் குருகூர் நம்பி
என்றும் என்னை இகழ்வு இலன் காண்மினே (6)
943. கண்டு கொண்டு என்னைக் காரிமாறப் பிரான்
பண்டை வல் வினை பாற்றி அருளினான்
எண் திசையும் அறிய இயம்புகேன்
ஒண் தமிழ்ச் சடகோபன் அருளையே (7)
944. அருள் கொண்டாடும் அடியவர் இன்புற
அருளினான் அவ் அரு மறையின் பொருள்
அருள்கொண்டு ஆயிரம் இன் தமிழ் பாடினான்
அருள் கண்டீர் இவ் உலகினில் மிக்கதே (8)
945. மிக்க வேதியர் வேதத்தின் உட்பொருள்
நிற்கப் பாடி என் நெஞ்சுள் நிறுத்தினான்
தக்க சீர்ச் சடகோபன் என் நம்பிக்கு ஆட்-
புக்க காதல் அடிமைப் பயன் அன்றே (9)
946. பயன் அன்று ஆகிலும் பாங்கு அலர் ஆகிலும்
செயல் நன்றாகத் திருத்திப் பணி கொள்வான்
குயில் நின்று ஆர் பொழில் சூழ் குருகூர் நம்பி
முயல்கின்றேன் அவன் மொய் கழற்கு அன்பையே (10)
947. அன்பன் தன்னை அடைந்தவர்கட்கு எல்லாம்
அன்பன் தென் குருகூர் நகர் நம்பிக்கு
அன்பனாய் மதுரகவி சொன்ன சொல்
நம்புவார் பதி வைகுந்தம் காண்மினே (11)
Werk, Dichter und Überlieferung
Eine Sammlung vieler Stimmen
Das Nalayira Divya Prabandham hat keinen einzelnen Verfasser. Seine Hauptwerke werden den zwölf Alvars zugeschrieben. Die historische Einordnung der Dichter ist nicht in allen Einzelheiten sicher; häufig wird für ihre Wirkungszeit ungefähr das 6. bis 9. Jahrhundert genannt. Traditionelle Lebensgeschichten verwenden teilweise andere, religiös begründete Zeitrechnungen. Geschichte und Heiligenüberlieferung sollten deshalb als unterschiedliche Zugänge gelesen werden.[1]
Die shrivaishnavische Überlieferung verbindet die Sammlung und Wiedergewinnung der Hymnen mit Nathamuni. Seine Begegnung mit Liedern Nammalvars und die Wiederentdeckung des verlorenen Bestandes werden in einer Heiligenlegende erzählt. Daraus lässt sich kein moderner Editionsbericht mit gesicherten einzelnen Arbeitsschritten ableiten. Die Bezeichnung „tamilischer Veda“ bringt den hohen religiösen Rang der Sammlung zum Ausdruck: Tamilische Hymnendichtung wird hier als Zugang zur Offenbarung und als Grundlage gelebter Gottesverehrung verstanden.[2]
Die zwölf Alvars
Zu den zwölf gehören Poygai Alvar, Bhudattalvar, Pey Alvar, Tirumalishai, Nammalvar, Madhurakavi, Kulashekara, Periyalvar, Andal, Tondaradippodi, Tiruppan Alvar und Tirumangai Alvar. Gebräuchliche Umschriften variieren erheblich: So erscheinen Alvar, Azhvar und Āḻvār sowie Periyalvar, Periyazhvar und Periyāḻvār nebeneinander. Die Werke selbst bieten einen verlässlicheren Zugang zu den dichterischen Stimmen als eine vorschnelle Angleichung aller Lebensgeschichten.
Andal, Periyalvar und Nammalvar
Andal ist die Dichterin der Tiruppavai und der Nachiyar Tirumoli. Ihre Lieder eröffnen unterschiedliche Räume der Hingabe: das gemeinschaftliche Erwachen zum Gottesdienst und die intensive, persönlich erlebte Sehnsucht nach dem göttlichen Geliebten. Periyalvar, auch Vishnuchitta genannt, entfaltet besonders die mütterliche Liebe zu Krishna. Nammalvars Tiruvaymoli gehört mit 1.102 Versen zu den umfangreichsten Einzelwerken der Sammlung.
Der spätere Ramanuja-Hymnus
Die hier verwendete Zählung enthält am Ende das Iramanuca Nurrantati, auch Ramanuja Nutrandadi, von Tiruvarangattu Amutanar. Seine 108 Verse verehren Ramanuja. Amutanar gehört nicht zu den zwölf Alvars; dieser spätere Text darf daher nicht stillschweigend einem von ihnen zugeschrieben werden. Die Sammelbezeichnung „Lieder der zwölf Alvars“ ist eine Kurzbezeichnung des Kanons, keine genaue Verfasserangabe für jeden Bestandteil der vorliegenden Ausgabe.
Aufbau des Nalayira Divya Prabandham
Die folgende Übersicht folgt den Gesamtbereichen der verwendeten Project-Madurai-Reihe 621–624. Andere Ausgaben ordnen die Sammlungsblöcke anders an oder zählen lange Gedichte anders. Der Titel „Viertausend“ darf deshalb nicht mit 4.000 gleich langen, unabhängig voneinander abgegrenzten Strophen verwechselt werden. Besonders die beiden Madal-Gedichte erfordern einen Abgleich von Werk und Wortlaut, nicht nur von Nummern.
| Werk | Zugeschriebener Dichter | Gesamtbereich dieser Zählung |
|---|---|---|
| Tiruppallandu | Periyalvar | 1–12 |
| Periyalvar Tirumoli | Periyalvar | 13–473 |
| Tiruppavai | Andal | 474–503 |
| Nachiyar Tirumoli | Andal | 504–646 |
| Perumal Tirumoli | Kulashekara | 647–751 |
| Tirucchanda Viruttam | Tirumalishai | 752–871 |
| Tirumalai | Tondaradippodi | 872–916 |
| Tiruppalli Elucchi | Tondaradippodi | 917–926 |
| Amalan Adipiran | Tiruppan Alvar | 927–936 |
| Kanninun Siruttambu | Madhurakavi | 937–947 |
| Periya Tirumoli | Tirumangai Alvar | 948–2031 |
| Tirukkuruntandakam | Tirumangai Alvar | 2032–2051 |
| Tiruneduntandakam | Tirumangai Alvar | 2052–2081 |
| Mutal Tiruvantati | Poygai Alvar | 2082–2181 |
| Irantam Tiruvantati | Bhudattalvar | 2182–2281 |
| Munram Tiruvantati | Pey Alvar | 2282–2381 |
| Nanmukan Tiruvantati | Tirumalishai | 2382–2477 |
| Tiruviruttam | Nammalvar | 2478–2577 |
| Tiruvasiriyam | Nammalvar | 2578–2584 |
| Periya Tiruvantati | Nammalvar | 2585–2671 |
| Tiru Elu Kutrirukkai | Tirumangai Alvar | 2672, ein längeres Gedicht |
| Siriya Tirumadal | Tirumangai Alvar | als 2673–2712 angekündigt; Nummerierung im digitalen Text abweichend |
| Periya Tirumadal | Tirumangai Alvar | 2713–2790 |
| Tiruvaymoli | Nammalvar | 2791–3892 |
| Iramanuca Nurrantati | Tiruvarangattu Amutanar | 3893–4000 |
Pasuram, Antati und Taniyan
Ein Pasuram ist hier ein Hymnenvers. Antati bezeichnet eine dichterische Verkettung, bei der das Ende einer Strophe mit dem Anfang der nächsten verbunden wird. Taniyans sind gesonderte einführende Lobverse auf Dichter oder Werk; sie sind von den gezählten Hauptversen zu unterscheiden. Auch Überschriften, metrische Angaben und spätere Verehrungsformeln gehören nicht automatisch zur Stimme des ursprünglichen Gedichts.
Zentrale Lehren und spirituelle Bedeutung

Der unermessliche Gott lässt sich lieben
Im Anfang des Nalayira Divya Prabandham steht ein bemerkenswerter Segenswunsch: Der Verehrer bittet um Schutz für die Füße des Herrn. Die Verehrung nimmt die Gestalt sorgender Liebe an. Es geht nicht darum, Vishnu als hilflos zu erklären. Die Liebe ist so innig, dass sie selbst dem Allmächtigen Wohlergehen wünscht. Diese Haltung wird in der Tradition als Mangalashasana, das Darbringen glückverheißender Segenswünsche, verstanden.
Vatsalya: Gott als Kind
In den Krishna-Liedern schaut die Mutter auf Zehen, Hände, Augen, Mund und Locken. Sie bereitet ein Bad, singt ein Wiegenlied, lockt den Mond herbei und bittet das Kind, endlich Milch zu trinken. Zugleich weiß das Lied, dass dieses Kind die Welten in sich trägt. Die mütterliche Liebe, Vatsalya Bhava, macht die Größe des Göttlichen nicht kleiner; sie lässt diese Größe in einer persönlichen Beziehung aufleuchten.
Auch körperliche Einzelheiten gehören zu dieser Dichtung. Milch, Speichel, Staub, Schweiß und kindliches Wasserlassen werden nicht aus der heiligen Nähe ausgeschlossen. Eine Übersetzung sollte solche Stellen weder unnötig ausschmücken noch verbergen. Die Zärtlichkeit der Lieder schließt den wirklichen Leib des Kindes ein.
Dienst und Zugehörigkeit
Die Verse 3–9 sprechen von einer Gemeinschaft der Dienenden. Kainkarya, liebevoller Dienst, erscheint in ganz konkreten Tätigkeiten: singen, schmücken, Aufgaben erfüllen, am Fest teilnehmen, Speise und Kleidung als Gabe empfangen. Dabei enthalten die alten Lieder auch Grenzen zwischen Gruppen und klare religiöse Loyalitäten. Ihre geschichtliche Sprache sollte nicht in eine unterschiedslos moderne Weltoffenheit umgeschrieben werden. Für die heutige Praxis lässt sich daraus die Frage gewinnen: Diene ich aus Liebe oder nur um eines Vorteils willen?
Gnade, Zuflucht und der Gottesname
Die wiederholte Anrufung „Namo Narayanaya“ verbindet den Gesang mit Mantra und Japa. Bereits im Tiruppallandu ist der Name ein öffentliches Bekenntnis und eine Einladung, gemeinsam zu singen. Die spätere shrivaishnavische Theologie entfaltet Prapatti, die vertrauensvolle Zuflucht, besonders systematisch. Bei der Lektüre ist es hilfreich, die poetischen Aussagen der Hymnen und die späteren theologischen Begriffsbildungen miteinander ins Gespräch zu bringen, ohne beide gleichzusetzen.
Tempel und innere Sammlung
Orte wie Arangam, Venkata, Kudandai und Villiputtur sind im Nalayira Divya Prabandham keine austauschbaren Kulissen. Sie gehören zur persönlichen und gemeinschaftlichen Beziehung zur Gottheit. Die Tradition der Divya Desams verbindet die Lieder mit verehrten Heiligtümern. Die innere Hinwendung beim Lesen kann den Respekt vor dieser äußeren, gemeinschaftlichen Praxis vertiefen.
Eine eigene vishnuitische Stimme
Das Werk gehört zum Vaishnavismus und zum Umfeld der späteren Vishishtadvaita-Tradition. Es ist keine Sammlung tantrischer Ritualanweisungen und kein Lehrbuch des Kundalini Yoga. Querverweise auf Agama, Pancharatra und andere indische Schriften dienen dem Vergleich und der Orientierung. Die Beziehung von Seele und Narayana sollte weder pauschal als Advaita ausgelegt noch mit den Lehren tamilischer Shiva-Hymnen gleichgesetzt werden.
Hinweise zu Namen und Bildern der übersetzten Lieder
| Ausdruck | Bedeutung im Zusammenhang |
|---|---|
| Kannan, Krishna, Govinda, Keshava, Madhava | Namen des verehrten Krishna; der jeweilige Name trägt eigene erzählerische und religiöse Bezüge. |
| Mal, Tirumal, Narayana | Benennungen Vishnus. Tiru ist ein ehrendes, mit Heiligkeit und Glück verbundenes Wort; eine einzige deutsche Übersetzung passt nicht an jede Stelle. |
| Yashoda, Nanda, Devaki, Vasudeva | Yashoda und Nanda gehören zur Hirtenfamilie, in der Krishna aufwächst; Devaki und Vasudeva sind seine leiblichen Eltern. Vasudeva als Gottesname und Vasudeva als Vatername sind im Deutschen durch den Zusammenhang zu unterscheiden. |
| Diskus, Muschelhorn, Sharnga, Nandaka | Vishnus Diskus, sein Muschelhorn, sein Bogen und sein Schwert. Der Diskus erscheint als Zeichen göttlicher Macht und in den Erzählungen auch als Waffe. |
| Hiranya | Hiranyakashipu, der durch Narasimha bezwungene Asura. Sein Sohn ist Prahlada. |
| Bali, Mahabali; Vamana, Trivikrama | Der König, der dem göttlichen Zwerg Land gewährt, und Vishnu als Zwerg beziehungsweise als die Welt durchmessender Herr. |
| Die Fünf; die Hundert; Vijaya, Dhananjaya, Partha | Die Pandavas und ihre Gegner im Mahabharata; die drei zuletzt genannten Namen bezeichnen Arjuna. |
| Arangam, Venkata, Kudandai, Putuvai | Srirangam, der heilige Venkata-Berg, Kumbakonam und im Kontext Periyalvars Srivilliputtur. |
| Sengirai | Ein traditioneller Abschnitt der Kindheitsdichtung: Das kleine Kind hebt und bewegt beim Spiel den Kopf und den Körper. „Wiege dich“ ist hier eine sinngemäße Wiedergabe des wiederholten Zurufs, keine Yogaübung. |
| „Stier der Hirten“, „kleiner Löwe“ | Kraftvolle poetische Kosenamen; sie verbinden kindliche Liebenswürdigkeit mit königlicher oder schützender Stärke. |
Örtlich unsichere Stellen
Vers 28 verwendet muttam in einer Beschreibung des kindlichen Körpers; „zarter verborgener Körperteil“ gibt die körperbezogene Lesart zurückhaltend wieder. Die erste Hälfte von Vers 29 ist syntaktisch unsicher und entsprechend markiert. Einzelne Bezeichnungen für Kinderschmuck, besonders in den Versen 45, 51, 73 und 112, lassen sich ohne speziellen Kommentar nicht in jedem Detail eindeutig bestimmen. Hier stehen vorsichtige gegenständliche Wiedergaben. Die genannten Unsicherheiten betreffen die Wortdeutung; sie sind keine absichtlich weggelassenen Strophen.
Das Nalayira Divya Prabandham in der eigenen Praxis

Die folgenden Anregungen sind heutige Hilfen für das Lesen und Üben. Sie ersetzen keine überlieferte shrivaishnavische Rezitationsordnung.
- Einen Vers wirklich hören: Lies einen Segensvers langsam auf Deutsch. Höre anschließend, wenn möglich, eine traditionelle tamilische Rezitation derselben Stelle. Lass Klang und Bedeutung zusammenwirken, bevor du weiterliest.
- Mit einem Segenswunsch beginnen: Der Anfang des Tiruppallandu kann dazu anregen, die eigene Praxis mit Dankbarkeit zu eröffnen. Frage nicht zuerst, was du erhalten möchtest. Wende dich für einen Augenblick mit freier Zuneigung dem verehrten Göttlichen zu.
- Eine heilige Gestalt betrachten: Die Beschreibung Krishnas von den Füßen bis zum Haar bietet eine Abfolge für aufmerksames Lesen. Verweile bei einem Bild, statt sämtliche Einzelheiten als technische Visualisierungsanweisung aufzufassen.
- Dienst konkret werden lassen: Verbinde die Lektüre mit einer kleinen hilfreichen Handlung: eine Mahlzeit bereiten, einen gemeinsamen Raum pflegen, jemandem aufmerksam zuhören. So erhält die Sprache des Dienens eine alltägliche Gestalt.
- Auch Sehnsucht zulassen: Spirituelle Praxis muss nicht jeden Tag von freudiger Gewissheit getragen sein. Die Sammlung öffnet Raum für die ehrliche Anrede Gottes. Ein stilles Gebet kann ebenso zu ihr passen wie ein jubelndes Lied.
Weiterführende Einstiege findest du bei Yoga und Meditation sowie in den Artikeln Bhakti Yoga, Hingabe, Gebet und Japa.
Videos zu Vishnu und Bhakti Yoga
Vishnu – Namen, Gestalten und Verehrung
Der folgende im Yoga-Vidya-Wiki eingebundene Vortrag bietet eine allgemeine Einführung zu Vishnu. Er ist keine fortlaufende Auslegung des Nalayira Divya Prabandham.
Bhakti Yoga – die neun Formen der Hingabe
Dieser Vortrag zu Bhakti-Praktiken kann die persönliche Beschäftigung mit Singen, Erinnern und Dienen ergänzen.
Quellen und editorische Hinweise
Verwendete tamilische Hauptquellen
- Project Madurai, E-Text 621: tamilischer Text, Teil 1, tatsächlicher Bereich 1–947.
- Project Madurai, E-Text 622: tamilischer Text, Teil 2, Bereich 948–2081.
- Project Madurai, E-Text 623: tamilischer Text, Teil 3, tatsächlicher Werkbereich 2082–2790. Der Seitenkopf nennt abweichend 2082–2970.
- Project Madurai, E-Text 624: tamilischer Text, Teil 4, tatsächlicher Werkbereich 2791–4000. Der Seitenkopf nennt abweichend 2971–4000.
- Project Madurai, E-Text 7: ältere Unicode-Ausgabe des Bereichs 2032–2790, ergänzend zur Dokumentation der Text- und Nummerierungsüberlieferung.
- Project Madurai, E-Text 5, Teil 1, ältere Ausgabe der Periyalvar-Hymnen. Die bereitgestellte Textbeilage wurde zur örtlichen Gegenprüfung herangezogen; eine vollständige Kollation sämtlicher Fassungen wurde nicht durchgeführt.
Die tamilischen Dateien der Reihe 621–624 nennen die Tamil Virtual Academy als Lieferantin des tamilischen Textes und Dr. K. Kalyanasundaram für die Herstellung der HTML- und PDF-Ausgaben. Sie stehen im Zusammenhang mit der von Kausalya Hart bereitgestellten englischen Übersetzung. Die deutsche Übersetzung hier wurde am tamilischen Text formuliert; sie ist keine vollständige Übertragung der englischen Hart-Ausgabe. Die ursprünglichen Quellenkopftexte sind in den zugehörigen Textbeilagen beziehungsweise im Quellenarchiv erhalten.
Texterfassung und Nummerierung
Alle vier tamilischen Hauptdateien wurden bis zu ihrem jeweiligen Ende erfasst. Ihre Digitalisierung ist gut nutzbar, aber nicht fehlerfrei. Beispielsweise trägt Tirumalai 2 nochmals die Gesamtnummer 872, und in Teil 2 steht an einer Stelle 11287 statt der erwarteten 1128. Der Beginn der Tiruvaymoli enthält eine längere Verschiebung der Gesamtzahlen. Beim Siriya Tirumadal stimmen angekündigter Nummernbereich und tatsächliche Gliederung ebenfalls nicht überein. In den vollständigen Textbeilagen bleiben diese Quellenzahlen sichtbar. Aus einer bloßen Ziffernlücke wurde kein verlorener Vers rekonstruiert.
Die deutsche Übersetzung umfasst alle Haupttexte bis zur Schlussnummer 4000. Das Tiruppallandu enthält zwölf Verse; die abweichende Zwischenüberschrift und verschobene lokale Zählung der Datei 621 wurden nicht als neue Werkgrenze übernommen. Die Besonderheiten der Madal-Zählung sowie ergänzte oder berichtigte Quelleneinträge werden in den betreffenden Fortsetzungsartikeln dokumentiert. Der Anhang des vierten Artikels enthält gesondert nummerierte Taniyans; sie zählen nicht zu den Hauptversen.
Die Ausgabe ist eine vollständige, redaktionell durchgesehene deutsche Leseübertragung der bezeichneten Textgrundlage mit überprüfter Textabdeckung, keine historisch-kritische Edition sämtlicher Handschriften und Kommentartraditionen. Unsichere Lesungen bleiben an Ort und Stelle kenntlich. Die spirituellen Anregungen der Redaktion stehen außerhalb der übersetzten Gedichte.
Transliteration
Die Transliteration wurde regelbasiert aus dem jeweiligen tamilischen Unicode-Text abgeleitet. Sie unterscheidet unter anderem ṭ/ṇ/ḷ, ṟ, ṉ und ḻ und bezeichnet lange Vokale durch ā, ī, ū, ē und ō. Sie bildet Schriftzeichen ab, nicht sämtliche kontextabhängigen Lautwerte des gesprochenen Tamil. Getrennt- und Zusammenschreibung folgt der Quelle; problematische Lesarten werden durch Umschrift nicht behoben. Sanskritnamen im deutschen Fließtext dürfen deshalb anders aussehen als ihre schriftnahe tamilische Transliteration.
Weiterführende Zugänge
- Project Madurai: Werkverzeichnis – Nachweis der elektronischen Ausgaben.
- Acharya.org: Nalayira Divyaprabandham – shrivaishnavische Textausgaben und Rezitationshilfen. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass zur Verständlichkeit getrennte Wörter in der Rezitation wieder verbunden werden.
- Swami Sivananda: Lives of Saints, Abschnitt über die Alvars; ein traditioneller spiritueller Zugang, keine kritische Textedition.
Mediennachweis
Die Bilddateinamen dieser Ausgabe wurden über die Dateiauskunft des Yoga-Vidya-Wikis geprüft. Die Videoeinbindungen sind in den Wiki-Artikeln Vishnu, Bhakti Yoga, Narayana, Krishna, Lakshmi und Ramanuja belegt. Die Seminarfeed-Adressen sind in den Artikeln Vishnu, Bhakti Yoga, Indische Schriften, Japa und Ramanuja belegt. Dies prüft die Einbindung und Herkunft; künftige Verfügbarkeit externer Videos oder aktuelle Seminarangebote können sich ändern.
- ↑ Alvar im Yoga-Vidya-Wiki, Überblick zu Dichtern, Werken und traditioneller Verehrung. Die dort wiedergegebenen Heiligenlegenden sind von historischer Datierung zu unterscheiden.
- ↑ Naalayira Divya Prabandham, Überblick zur kanonischen Sammlung, Nathamuni-Überlieferung und liturgischen Bedeutung; zur Textgliederung maßgeblich sind die unten genannten tamilischen Project-Madurai-Ausgaben.
Siehe auch
Tamilische Hymnen und ihre Dichter
Alvar · Periyalvar · Andal · Nammalvar · Tirumangai Alvar · Tiruppallandu · Tiruppavai · Nachiyar Tirumoli · Tiruvaymoli
Tradition und Praxis
Vishnu · Narayana · Krishna · Rama · Lakshmi · Ramanuja · Vaishnavismus · Vishishtadvaita · Bhakti Yoga · Prapatti · Japa · Meditation
Verwandte Lesewelten und vergleichende Lektüre
Bhagavad Gita · Bhagavata Purana · Tiruvasagam · Tirumantiram · Agama · Pancharatra · Vijnana Bhairava Tantra · Shiva Sutra · Kularnava Tantra · Shiva Samhita · Gheranda Samhita · Hatha Yoga Pradipika
Diese Werke gehören unterschiedlichen Gattungen und Traditionen an. Die Verweise laden zur vergleichenden Beschäftigung ein; sie behaupten keine unmittelbare literarische Abhängigkeit.
Seminare bei Yoga Vidya
Bhakti Yoga
- 08.11.2026 - 08.11.2026 Diwali - das Fest des Lichts
Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien. Diwali ist das Lichterfest zur Öffnung des Herzens und der Entfaltung allumfassender Liebe. 20:00 Uhr…- Sukadev Bretz
- 08.11.2026 - 08.11.2026 Diwali - das Fest des Lichts
Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien. Diwali ist das Lichterfest zur Öffnung des Herzens und der Entfaltung allumfassender Liebe. 20:00 Uhr…
Mantras und Musik
- 08.11.2026 - 13.11.2026 Gong Ausbildung
Möchtest du den Gong, dieses machtvolle Instrument näher kennenlernen? In der Gong Ausbildung bei Yoga Vidya lernst du, Gongs professionell einzusetze…- Maik Hofmeister, Jeannine Hofmeister
- 10.11.2026 - 10.11.2026 Mantra-Konzert
Aleah Gandarvika & Friends
18:45-19:45 Uhr- Aleah Gandarvika
Indische Schriften
- 26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung
Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…- Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
- 01.01.2027 - 10.01.2027 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A1 - Jnana Yoga und Vedanta
Kompakte, vielseitige Weiterbildung für Yogalehrer rund um Jnana Yoga und Vedanta.
Tauche tief ein ins Jnana Yoga und Vedanta, studiere die indischen S…- Vedamurti Dr Olaf Schönert
Die Angebote unterstützen die heutige Praxis; sie sind keine speziellen Kurse zur Prabandham-Rezitation. Yoga und Meditation bieten weitere Zugänge.
Schlussgedanke: Das Herz darf antworten
Das Nalayira Divya Prabandham beginnt mit einem Segensruf. Noch bevor es eine Frage beantwortet, öffnet es eine Beziehung: Der Mensch schaut auf das Göttliche und möchte ihm mit seinem ganzen Herzen Gutes wünschen. Später wird daraus ein Wiegenlied, eine Bitte, ein Ruf nach Nähe, ein freudiger Dienst. Die Liebe findet immer neue Worte.
Vielleicht genügt für heute ein einziger Vers. Sprich ihn langsam, höre auf sein Bild und lass danach einen Augenblick Stille entstehen. Du musst nicht jede Anspielung sofort verstehen. Wo Aufmerksamkeit warm und Hingabe aufrichtig wird, kann das Lied anfangen, in deinem eigenen Leben weiterzuklingen.