Andacht

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Entfaltung und Einschmelzung innerer Gesichte

Artikel aus: Heinrich Zimmer, Kunstform und Yoga im indischen Kultbild, 1987, S. 96 bis 103

Tara Yantra

Andacht - Einheit von Kultbild und Selbst

Yantra der Künstlerin Birgit Shakumthala Schnebel

Die Entwicklung innerer Gesichte kulminiert im gewöhnlichen Kultakte mit der Übertragung des Schaubildes auf das Yantra. Dann setzt die äußere Verehrung des nunmehr belebten Yantra ein, die mit der Zurücknahme der »Gottheit des Herzens« in das Herz des Gläubigen ihren Abschluß findet. Es liegt psychologische Weisheit in dem fundamentalen Satze, den die Tantras bezüglich der Andacht zum Kultbilde lehren: »Nur solange Dhyana dauert, dauert Puja (Verehrung)«. Durch den Akt der Einsetzung des Odems (Pranapratishtha), den dieses Prinzip in sich schließt, wird dem Gläubigen bei jedem Kultakt, den er verrichtet, die letzte Wahrheit der Tantras vor Augen geführt: daß er selbst das Göttliche (Brahman) sei, das Eines ohne ein Zweites ist (Ekam Advitiyam). Das letzte Ziel, sich selbst als göttlich (Brahman) zu wissen und alles Kultes entraten zu können, wird hier durch die Aktion der Andacht vorweggenommen und durch sie implicite anerkannt.

Dem Gläubigen wird eine Handlung auferlegt, die das Wissen um diesen letzten Sinn voraussetzt und in sich darstellt, die nur von einem Erleuchteten gefunden und als ein Sakrament eingesetzt werden konnte, um noch nicht Erleuchtete durch ihre Übung mählich in seinen eigenen Stand der Erleuchtung zu erheben. Der Gläubige macht den Kern seines eigenen Wesens, die »Gottheit im Herzen« zum Kern des figuralen Yantras, das ohne dieses Leben, das er ihm verleiht, ein Nichts ist. Aber mit dem Odem der »Gottheit im Herzen« durch Pranapratishtha belebt ist das figurale Yantra dank der Bedeutung der attributhaft-anschaulichen Gotteserscheinung, die in ihm besteht, Hieroglyphe der Erscheinungswelt und bezeichnet mit seiner Gestalt in symbolischer Konzentration das Reich der Maya unter göttlichem Aspekte, das dem unerleuchteten Bewußtsein als Widerpart des eigenen Selbst erscheint.

Im Kultbild ist, wenn es richtig — das heißt mit Dhyana und Pranapratishtha — verehrt wird, eine notwendige Paradoxie angelegt: seinem Kern nach ist es nichts anderes als der innerste Kern des Andächtigen selbst, beide sind ein und dasselbe; solange aber der Andächtige vor ihm in verehrendem Gestus verharrt, ist es gegenüber ihm als dem Einen ein Anderes. Die Weisheit der Kultordnung liegt darin, daß diese Paradoxie dem Gläubigen mit jedem Kultakte wieder aufgedrängt wird, bis die in ihr beschlossene Lösung: »Das bist du« (Tat Tvam Asi), die dem Andächtigen jedesmal als Tat in der Einsetzung des Odems implicite aufgegeben ist, ihn explicite als überwältigende Erfahrung, als ein letztes Wissen durchdringt. Womit aller Kult ein Ende hat, und das Kultbild belanglos und überflüssig wird wie irgendein anderes Werkzeug (Yantra), dessen Hilfe man nach Gebrauch entraten kann.

Matangi Yantra der Künstlerin Birgit Shakumthala Schnebel

Der ganze Akt der Andacht zum Kultbild ist nicht vom menschlichen Maya-befangenen Bewußtsein aus konzipiert und geordnet, — wie könnte er auch sonst mit dem Anspruch auftreten, eben dieses Bewußtsein aufzuheben? Zum Kern göttlicher Offenbarung gehörig drückt er in der Sprache der Handlungen, die er enthält, das Geheimnis göttlichen brahmanhaften Seins aus. Er heißt die Seele (Jiva), die im Wahn des Gegensatzes von Ich und Welt befangen ist, von der brahmanhaften Situation aus agieren, damit sich ihr mählich die Paradoxie zwischen dieser Situation und der Aktion, die in ihr vollzogen wird, entschleiere. Womit der Bann der Unwissenheit (Avidya) zerspringt, und das Brahman aus seinem von Maya umdunkelten Stande als weltbefangene Einzelseele (Jiva) in sein wahres Sein heimkehrt.

Das psychologische Prinzip dieser seelenführenden Andachtstechnik ist, den Gläubigen als Handelnden auf die höhere Ebene zu stellen, die er als Erkennender und Wissender erreichen soll. Aus dem Tun erwächst das Sein, das wiederholte Handeln gestaltet das Wesen, der Wandel kristallisiert sich aus zum Wissen, in dem das neue Sein und Wesen um sich selbst weiß. — Dieses Prinzip erwächst aus derselben Anschauung, die im Rahmen indischer Wiedergeburtslehre der Idee vom Karma ihren Rang angewiesen hat: nach ihr sind die Gedanken und Handlungen früherer Leben die Saat, die sich in die Frucht seelischer Reife oder Betörtheit, geistiger Erleuchtung oder Verdunklung umsetzt. Der werdende Buddha (Bodhisattva) kommt durch eine äonenlange Vorbereitungslaufbahn, in der er mit immer reinerem Herzen alles erlebt, und alles erlitten hat, was zu erleben möglich ist, und seinen Sinn begriffen hat, zwangsläufig zur Reife der allerhöchsten Erleuchtung, die Allwissenheit bedeutet. In seinem letzten Leben pflückt er als erleuchteter Buddha die Frucht der Erkenntnis vom Baume der Vollendung seines Wesens, dessen »Wurzeln des Guten« er in allen früheren Existenzen gepflanzt hat.

Maya - der Schein der Illusion

Der Erleuchtete, der vollkommene Yogin, der das Ende seiner Bahn erreicht hat, weiß sich im Stande reiner undifferenzierter Göttlichkeit: der Gegensatz von Ich und Nicht-Ich (Welt) ist für ihn ein aufgehobener Schein, das Brahman ist in ihm zu sich selbst heimgekehrt. Für ihn ist die Lehre, daß das attributlose Göttliche sich mit eigener Maya bindet und so sich in lustvollem Spiel (Lila) zur unterschiedlichen Erscheinungswelt entfaltet hat, nicht letzte Wahrheit. Er sieht in ihr den großen Schein, der für das Maya-umfangene Bewußtsein Wahrheit ist. Die Lehre von der göttlichen Kraft (Shakti), die zur Erscheinungsfülle auseinandertritt und sich selbst in ihr anschaut, ist für ihn die untere Wahrheit, die aufgehoben wird, wenn er dieses Spiel der Shakti als Schein (Maya) durchschaut. Die Technik der Andacht zum Kultbild stellt die schwebende Brücke dar, die vom Ufer der Scheinwahrheit zum jenseitigen Gestade der letzten Wahrheit hinüberführt, und hat darum in ihrer notwendigen Paradoxie an beiden Ufern teil.

Shakti - die Entfaltungskraft

Auf einer unteren Stufe der Andacht begnügt sich der Gläubige damit, sich selbst und die Welt als Entfaltungsformen ein und derselben göttlichen Kraft (Shakti) zu empfinden, ohne deren unterschiedliche Erscheinungsformen — sich und das Kultbild — aktuell in eines zu schmelzen. Er weiß Ich und Welt in ihrer göttlichen Essenz als ein und dasselbe, ohne durch weitere Yogaübung zur Überwindung des Schein-Gegensatzes von Welt und Ich, der das Bewußtsein bedeutet, vorzudringen, um die Identität göttlichen Seins jenseits unterschiedlicher Erscheinungsform, die er verschleiert, in überwältigender Unmittelbarkeit zu erfahren.

Einheit von Seher und Gesicht - Heimkehr des Brahman

Will er zur Überwindung dieses Gegensatzes vordringen, so sieht er sich der Aufgabe gegenüber, die beiden Pole der Entfaltung göttlichen Wesens zum Schein: Ich und Welt in eines zu schmelzen. Das heißt: er muß das innere Gesicht der Gottheit seines Herzens, die Hieroglyphe des Göttlichen als sinnlicher Weltentfaltung, in sein Sehen aufsaugen: Seher und Gesicht müssen in eines zusammenschwinden. Das Bhagavata-Purana lehrt, wie dieser Resorptionsprozeß des inneren Schaubildes vollzogen werden kann, in dem der Yogin nichts mehr zu schauen braucht und in völliger Ineinssetzung (Samadhi) mit seinem Gesicht die Gottheit seines Herzens als Wesenswesen alles Lebenden, als sein eigenes Wesen lebt: »Wie Licht taucht in Licht und nicht von ihm zu scheiden ist.«

Brahman

Die Heimkehr des Brahman, das im menschlichen Bewußtsein durch Maya gebunden ist, zu seinem reinen Stande vollzieht sich in zwei Etappen: der anfänglichen Entfaltung und Fixierung seiner kosmisch-göttlichen Erscheinungsform vor dem inneren Gesicht oder unter Zuhilfenahme eines ihm konformen Yantras folgt die Einschmelzung dieses göttlich-personalen Gebildes in den Bildner, ins innere Auge. Der Gegensatz des Ein und Anderen hebt sich auf und damit auch die Möglichkeit aller Aussage, da ohne Gegensätzlichkeit keine Grenzen da sind, die ja Inhalt aller Aussage sind. — Dieser Yogaprozeß der Einschmelzung des entfalteten Gesichtes muß sich vom figuralen Kultbilde lösen oder muß es auflösen. Er findet jedenfalls an seiner sinnlichen Erscheinung keinen Wegweiser zu ihrer Einschmelzung, — eher den Widerstand, den alle Form in ihrem Dasein einem Versuch, sie aufzulösen, bietet.

Anders beim linearen Yantra. Es umgreift Typen verschiedener Art. Mit dem einen dient es dem gewöhnlichen Kultakt, der sich mit der Verehrung des Göttlichen in einem seiner sinnlich greifbaren Aspekte begnügt, ein anderer reicht weiter in seiner seelenführenden Bedeutung. Er bildet mit seinen konzentrischen Ringen und Flächen die typischen Formen der Entfaltung des reinen göttlichen Wesens zum Scheine ab, die man unterschiedliche Formen des Bewußtseins oder Bilder der Welt nennen kann. Ich-Bewußtsein und Welt sind ja nur zwei Namen für dieselbe Sache. Ein Yantra dieser Art ist in seinem konzentrischen Aufbau vom Mittelpunkte bis zu seinem äußeren Rande ein Bild des Göttlichen, das sich spielend entfaltet, und stellt den Adepten seiner Geheimlehre vor die Aufgabe, die Mannigfaltigkeit seiner Formen auf seine Mitte hin einzuschmelzen. Diese Mitte ist das Göttliche in seinem reinen unentfalteten Stande, und als diese Mitte soll der Gläubige sich selbst wissen. Er selbst ist ja das Brahman, das sich mit seiner eigenen Maya spielend in die Bande menschlichen Bewußtseins geschlagen hat.

In der ruhigen Form eines solchen linearen Yantras höherer Art ist eine Dynamik sinnfällig angelegt, die dem figuralen Kultbild abgeht. Das figurale Kultbild wie das ihm entsprechende innere Gesicht widerstrebt in seiner Form dem Abbau, dieses lineare Yantra fordert dazu auf. Um sich in seiner Entfaltung und Einschmelzung als Brahman zu erfahren, nimmt der Andächtige — durch Einweihung belehrt — wie beim figuralen Gebilde die Tatsache seiner eigenen Göttlichkeit gedanklich vorweg, um sie dann im Prozeß der Schau überwältigend zu erfahren. Er identifiziert sich selbst mit der Mitte aller Mitten dieses Liniengefüges, mit dem Punkt in der Mitte, aus dessen Ruhe die Bewegung aller Linien strahlt und sich in Wellen ausbreitet, — mit dem Brahman als Ursprung aller Erscheinungsformen. Im »Gange der Entfaltung« (Srishti-Krama) entwickelt er vor seinem inneren Auge aus diesem Punkt in linearen Symbolen (die sich mit figuralen Elementen füllen lassen) das Spiel der Maya in seinen feinen und stofflich gröberen Entfaltungsformen bis an den äußeren Rand. In diesem entfalteten Gebilde schaut er die Welt in ihren verschiedene Aspekten, schaut er sein eigenes Ich mit seinen unterschiedlichen Sphären sinnlichen und spirituellen Lebens, schaut er das Göttliche in mannigfachen personalen Erscheinungsformen.

Dieser ersten Etappe schrittweisen Aufbaus folgt der ebenso schrittweise zu vollziehende Abbau des Entfalteten: der »Gang der Einschmelzung« (Laya-Krama). Durch ihn schwindet das Unterschiedliche linearer Gestalt in das Eine zusammen: in den Punkt der Mitte (Bindu), aus dem es sich entfaltet hat. Schließlich schwindet auch er. Hier wird mit anderen Mitteln, die dem Bedürfnis nach Anschauung greifbar entgegenkommen, dasselbe Ziel angestrebt, das die Dhyana-Vorschrift des Bhagavata-Purana dem Yogin setzt, wenn sie ihn den Blick vom punkthaft konzentrierten Bilde des Gottes ins Leere richten heißt, um im Erlöschen des Gesichts den Unterschied von Seher und Gesicht aufzugeben.

Ein solches lineares Gebilde, das die Dynamik der Entfaltung und Einschmelzung seiner Formen in sich birgt, ist ein Leitschema zur Abwicklung einer entsprechenden inneren Bilderfolge und ist eben darum ein bloßes Werkzeug des Yogin — ein Yantra. Der vorgeschrittene Yogin mag seiner entraten. Ein buddhistischer Tantratext empfiehlt dem Andächtigen auf der letzten, höchsten Stufe eine Übung der Bildentwicklung und -einschmelzung, die auf ein lineares Gebilde als Unterlage verzichtet und zu ihrem Ausgangspunkt den Nabel des Adepten nimmt. Aus ihm entwickelt seine Schau einen vierblättrigen Lotus als Symbol der Erscheinungswelt. Jedes seiner Blätter bedeutet eines der vier Elemente, aus denen die Erscheinungswelt besteht: Erde, Wasser, Feuer, Luft, und ein blauer Punkt in ihrer Mitte stellt das fünfte und feinste dar: den Äther.

Alle fünf Symbole der Elemente sollen die Silbenzeichen (Mantras) tragen, die das Wesen der fünf Elemente im Reiche des Schalles ausdrücken. — Der Entfaltung dieses Schaubildes folgt seine Einschmelzung (Laya-Krama). Ihre innere Ordnung richtet sich nach einer Grundanschauung der indischen Kosmogonie. Seit den Veden wird über die Entfaltung des undifferenzierten Göttlichen zur Erscheinungswelt gelehrt: die fünf Elemente sind stufenweise Abwandlungen von immer größerer materialer Dichtigkeit, in die das unentfaltet-attributlos göttliche Sein sich umgesetzt hat. Aus dem feinsten Wandlungszustand, dem ätherischen, spaltet sich die kompaktere Luft ab, aus ihr entwickelt sich das Feuer, aus dem Feuer Wasser und aus dem Wasser schließlich die Erde als sinnlich-substantiellste Wandlungsform des Göttlich-Unanschaulichen.

Lotus - Symbol der Reinheit

Diesen Prozeß der Weltentfaltung kehrt der Yogin in der Ebene seines inneren Gesichtes um. Er läßt die unterschiedliche Welt, die er aus seinem Nabel entfaltet hat, wieder ins Unterschiedslose zusammensinken. Damit erfährt er sich selbst unmittelbar als das reine Göttliche (Brahman), das er in Wahrheit ist. Er hat die Situation dieser Göttlichkeit vorweggenommen, als er im Prozeß der Bildentfaltung die Welt symbolisch vereinfacht aus seinem Nabel hervorgehen ließ. Das ist hoher göttlicher Gestus. Und er bestätigt sich in unmittelbarer Erfahrung, daß diese göttliche Situation wahrhaft sein Teil ist, daß sie den Kern seines Wesens ausmacht und nicht Maya-gebundene Menschlichkeit, die er überwinden will: — Brahman-gleich läßt er die entfaltete Erscheinungswelt zusammenschmelzen:

Blatt um Blatt des entfalteten Lotus schrumpft ineinander, bis im fortschreitenden Gange der Einschmelzung der Welt das letzte, vierte Blatt — Symbol der Luft — mitsamt dem zugehörigen Mantra in den blauen Punkt der Mitte, den Äther zurücksinkt. Dann fixiert der Yogin diesen blauen Punkt, während er sich zugleich (wie schon bei den voraufgehenden Akten der Einschmelzung) dem Rhythmus geregelter Atemzüge hingibt, bis die Vision einer reinen, wolkenlos klaren, ganz leeren Himmelsfläche sich vor ihm unabsehbar breitet. Diese Vision ist — als völlig konturleer und formlos — das Abbild des attributlos-undifferenzierten Göttlichen. Zu ihm ist der Yogin in dieser Folge innerer Anschauungen heimgekehrt. Er erfährt sein eigenes Wesen als das Wesen dieser reinen kristallenen Leere, in deren Gestaltlosigkeit die lotusgleiche Erscheinungswelt, als die er sich selbst entfaltet hat, zerschmolzen ist.

Siehe auch

Kapitel 1: Einleitung - Indisches Kultbild und klassische Kunst (Indische Kunst)
Kapitel 2: Yoga und figurales Kultbild
2.1 Die Andacht zum fuguralen Kultbild - Pratima
2.2 Äußeres Sehen und inneres Schauen (Visualisierung)
Kapitel 3: Yoga und lineares Kultbild - Yantra und Mandala
3.1 Das lineare Gebilde in Magie und Kult (Symbol)
3.2 Entfaltung und Einschmelzung innerer Gesichte (Andacht)
3.3 Lineare Yantras mit figuraler Füllung - Lamaistische Mandalas (Mahasukha)
3.4 Der Boro Budur - ein Mandala (Borobudur)
3.5 Das rein lineare Yantra
Yantra der Künstlerin Birgit Shakumthala Schnebel
3.5.1 Figurales Kultbild und lineares Yantra (Bild)
3.5.2 Die Formensprache des rein linearen Yantra (Form)
3.5.3 Das Shri Yantra
Kapitel 4: Zeichensprache und Proportion im Kanon indischer Kunst (Zeichensprache)
Kapitel 5: Der Ort des Kultbildes in der Welt des Gläubigen (Offenbarung)
Schlussbetrachtung von Kunstform und Yoga im indischen Kultbild

Literatur

Weblinks

Seminare