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Xenophobie


Xenophobie - Überlegungen und Tipps als praktische Lebenshilfe. Xenophobie bedeutet wörtlich Angst vor allem Fremden. Xenophobie kommt vom griechischen ξενοφοβία Fremdenangst, von ξένοςxénos Fremder und φοβία phobía Angst, Furcht. Heutzutage wird unter Xenophobie nicht hauptsächliche die Fremdenangst verstanden, sondern Fremdenfeindlichkeit, auch Fremdenhass. Xenophobie ist insbesondere Ausländerfeindlichkeit.

Liebe hilft beim Umgang mit Xenophobie

Xenophobie hat evolutionsbiologische Wurzeln: Wen man nicht kennt, der könnte gefährlich werden. Das galt auch und gerade in der Steinzeit. Innerhalb der Gruppe hat man sich geholfen. Aber wenn die Mitglieder eines anderen Stammes in die Nähe kamen, konnte es gefährlich werden. So hat die Natur eine gewisse Xenophobie dem Menschen in die Wiege gelegt.

Auch Menschenaffen, z.B. Schimpansen, können Xenophobie haben und die Mitglieder eines anderen Stammes, einer anderen Gruppe, bekämpfen. Der Mensch hat gelernt, in größeren Gruppen zusammenzuleben. Er kann es lernen, alle zu akzeptieren, wertzuschätzen, als Mitglied der gleichen Familie. Wenn man andere als fremd einschätzt, dann kommt Ablehnung und Feindlichkeit ziemlich schnell.

Wenn man aber erkennt, dass alle Menschen miteinander verwandt sind, dass alle Kulturen voneinander gelernt haben und dass wir in einem globalen Dorf leben, dann gibt es nichts wirklich Fremdes mehr, das man hassen sollte. Xenophobie ist also etwas, das man überwinden kann und sollte. Liebe und Mitgefühl sind ein gutes Gegenmittel gegen Xenophobie. Und Liebe und Mitgefühl können entstehen, wenn man andere besser kennen lernt.


Video zum Thema Umgang mit Xenophobie

Hier ein Vortragsvideo mit ein paar Gedanken zum Thema Umgang mit Xenophobie - was tun, wenn in deiner Umgebung Menschen sind, die Ausländerfeindlichkeit ausdrücken:

Xenophobie ist die Ablehnung von allem Fremden, auch die Ablehnung von fremden Menschen. Xenophobie kann man auch übersetzen mit "Fremdenhass" oder "Ausländerfeindlichkeit". Leider ein Phänomen, das überall auf der Welt bekannt ist, und das auch – es ist jetzt 2016 – auch in Deutschland wieder stärker geworden ist. Xenophobie ist irgendwo im Menschen verankert, denn die Menschen sind immer schon Wesen gewesen, die andere Volksstämme bekämpft haben. Der Mensch hat gute Gründe, evolutionsbiologische Gründe, Fremden gegenüber irgendwo misstrauisch zu sein. Aber heute muss das nicht sein. Man kann lernen fremden Menschen mit Respekt zu begegnen.

Wir sind in der heutigen Zeit, wo zumindest vom theoretischen Anspruch gesagt wird: Alle Menschen sind gleich. Allen Menschen kommt die gleiche Würde zugute. Und du selbst kannst zeigen, dass du mit unterschiedlichen Menschen gut umgehen kannst. Suche doch die Nähe von Menschen anderer Nationen. Sprich mal mit dem türkischen Geschäftsinhaber oder mit der bosnischen Verkäuferin. Im Urlaub sprich mit den Einheimischen. Wann immer du einen Amerikaner, einen Franzosen, einen Russen, einen Polen siehst, sprich mit ihm. Xenophobie verschwindet am besten durch Vertrautheit. Und genauso, wenn du jemanden siehst, der Xenophobie hat, dann kannst du überlegen, ob du ihn nicht einfach mal vertraut machst mit einem Ausländer aus einem anderen Land, den du gut kennst. Xenophobie verschwindet am besten durch mitmenschliche Erfahrung.

Xenophobie in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Xenophobie gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Xenophobie - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Xenophobie sind zum Beispiel Fremdenhass, Rassenhass, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung, Missbilligung, Erniedrigung, Schande, Desavouierung, Eigennützigkeit, Eigenliebe, Eigennutz .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Xenophobie - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Xenophobie sind zum Beispiel Hingezogenheit, Zärtlichkeit, Anhänglichkeit, Gefühl, Herzenswärme, Herzlichkeit, Hingabe, Hingebung, Leidenschaft, Verbundenheit, Verliebtheit, Gefälligkeit, Hinneigung, Innigkeit, Liebe, Aufopferung . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Xenophobie, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Xenophobie, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Xenophobie stehen:

Eigenschaftsgruppe

Xenophobie kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Xenophobie sind zum Beispiel das Adjektiv xenophob , sowie das Substantiv Xenophober.

Wer Xenophobie hat, der ist xenophob beziehungsweise ein Xenophober.

Siehe auch

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