Tirumurukarruppatai

Aus Yogawiki

Tirumurukarruppatai (Tamil: திருமுருகாற்றுப்படை; wissenschaftliche Umschrift: Tirumurukāṟṟuppaṭai; auch Thirumurugatrupadai, Tirumurugarruppadai oder Tirumurugaatruppadai) ist ein großes tamilisches Lob- und Wegweisungsgedicht für Murugan, den jugendlichen Gott, der auch als Skanda, Kartikeya und Subrahmanya verehrt wird. Es wird dem Dichter Nakkirar zugeschrieben und eröffnet die Sammlung Pattuppattu, die „Zehn Gesänge“ der klassischen tamilischen Literatur. Seine 317 Verszeilen führen durch Berge, Blütenhaine und heilige Orte zu einer bewegenden Zusage: Der Suchende wird erkannt und freundlich empfangen.

Murugan mit seinen Gefährtinnen auf dem Pfau, Gemälde von Raja Ravi Varma. Das Tirumurukarruppatai preist seine jugendliche Schönheit, seine Kraft und seine Zuwendung zu den Suchenden.

„Fürchte dich nicht! Ich weiß um dein Kommen.“ In dieser Zusage gegen Ende des Gedichts verdichtet sich seine spirituelle Wärme. Ein Mensch ist aufgebrochen, trägt eine Sehnsucht in sich und sucht Zugang zum Göttlichen. Noch ehe er sein Anliegen ganz ausgesprochen hat, wird er wahrgenommen. Murugans überwältigende Größe wird zur Nähe, die Mut schenkt.

Das Tirumurukarruppatai führt zu dieser Begegnung durch eine Welt voller Leben: Die Sonne steigt über dem Meer auf, Bienen summen an Wasserblumen, Glocken und Lieder erfüllen die Festplätze. Zum Schluss rauscht ein Wasserfall durch den Bergwald. Wer sich auf diese Bilder einlässt, kann die Lektüre selbst als Pilgerweg erfahren – als ein langsames Öffnen der Sinne und des Herzens.

Für tamilische Hindus in Deutschland kann die gemeinsame Lektüre religiöse Heimat lebendig halten. Die tamilischen Namen und Bilder erinnern an Verehrung und Familienüberlieferung; die deutsche Übersetzung öffnet sie auch Kindern, Angehörigen und Freunden, die mit einer anderen Sprache aufgewachsen sind. Yoga-Aspiranten begegnen einem frühen, kraftvollen Ausdruck von Bhakti: Mut wächst aus Vertrauen, und der Weg zum Göttlichen beginnt mit einem aufrichtigen Herzen. Dieser Artikel enthält die vollständige deutsche Übersetzung, den Tamiltext und die Umschrift sowie Erläuterungen für die heutige Lektüre.

Bedeutung des Titels: ein Weg zu Murugan

Arruppatai bedeutet eine Wegweisung oder Hinführung. In dieser tamilischen Literaturform führt gewöhnlich ein Sänger, der bei einem großzügigen Herrscher Unterstützung gefunden hat, einen anderen Sänger zu demselben Gönner. Das Tirumurukarruppatai verwandelt dieses Motiv in eine religiöse Einladung: Wer Murugans Gnade erfahren hat, zeigt einem anderen Suchenden den Weg zu ihm. Der Titel lässt sich daher sinngemäß als „Heilige Wegweisung zu Murugan“ verstehen.[1]

Darin liegt ein bis heute berührender Gedanke: Wer Gnade erfahren hat, teilt seine Zuversicht. Der Wegkundige wendet sich dem Menschen zu, der noch sucht. Er beschreibt, was ihn erwartet, und ermutigt ihn zum nächsten Schritt. Diese Haltung macht das Gedicht auch zu einer Einladung an seine Leser: die eigene Erfahrung so weiterzugeben, dass ein anderer Mensch Hoffnung schöpfen kann.

Nakkirar, Entstehung und Überlieferung

Die Textvorlage nennt als Dichter Nakkirar, den Sohn des Kanakkayanar aus Madurai. Das Werk gehört zur klassischen tamilischen Sangam-Überlieferung. Seine genaue Datierung ist umstritten; häufig wird es in die späte klassische Zeit eingeordnet, ungefähr in das 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr., während andere Ansätze eine spätere Entstehung annehmen. Ein einzelnes gesichertes Entstehungsjahr lässt sich nicht nennen.[2]

Das Gedicht besitzt eine doppelte literarische Heimat: Es steht am Anfang der Pattuppattu und wurde zugleich in die elfte Tirumurai aufgenommen. Dadurch verbindet es die klassische tamilische Dichtung mit der späteren shaivischen Hymnenüberlieferung. Bei den unter dem Namen Nakkirar beziehungsweise Nakkiradeva Nayanar überlieferten Werken sind verschiedene Autoren und Überlieferungsschichten zu unterscheiden; die Namensgleichheit beweist keine gemeinsame Autorschaft.[3]

Die religiöse Überlieferung erzählt, Nakkirar habe mit diesem Lied Murugan angerufen, als er mit zahlreichen anderen Menschen in einer Höhle gefangen war; Murugan habe sie befreit. Diese Erzählung bringt das Vertrauen in die rettende Kraft der Verehrung zum Ausdruck. Sie gehört zur Heiligenüberlieferung und ist von den historischen Fragen zur Entstehung des Gedichts zu unterscheiden.[4]

Die sechs Abschnitte des Tirumurukarruppatai

Die folgende Gliederung entspricht der verwendeten Textausgabe. Das Gedicht ist ein zusammenhängender Gesang im Asiriyappa- beziehungsweise Akaval-Stil; seine 317 Zeilen sind keine 317 selbstständigen Strophen.

Abschnitt Zeilen Inhalt
Tirupparankunram 1–77 Murugans Licht und Schönheit, himmlische Frauen, Sieg über Sur und Einladung zum Aufbruch
Tiruchir Alaivay 78–125 Elefantenritt, sechs Gesichter, zwölf Hände und himmlische Musik
Tiruvavinankudi 126–176 Weise, himmlische Musiker und Götter suchen Murugan auf
Tiru Erakam 177–189 Geordnete Verehrung, heilige Feuer, Rezitation und Blumengaben
Kunrutoratal 190–217 „Tanz auf jedem Berg“: Waldleute, Musik, Kuravai-Tanz und göttliche Freude
Palamutircholai 218–317 Vielfältige Verehrungsorte, Anrufung, göttliche Zuwendung und der große Wasserfall

Heilige Landschaft und spätere Pilgertradition

Die heutigen sechs großen Murugan-Pilgerstätten sind eng mit der Wirkungsgeschichte des Gedichts verbunden. Die alten Abschnittstitel lassen sich jedoch nicht überall unmittelbar mit der heutigen Liste gleichsetzen. Kunrutoratal bedeutet zunächst „auf jedem Berg tanzen“ und bezeichnet im Gedicht eine göttliche Tätigkeit. Auch die Gleichsetzung von Erakam mit Swamimalai gehört zur Geschichte der Auslegung. Der letzte Abschnitt weitet den Blick ausdrücklich auf viele Orte der Verehrung.[5]

Mit dem Gedicht verbunden sind unter anderem Thirupparankundram, Alaivay beziehungsweise Tiruchendur und Tiruvavinankudi am Fuß des Berges von Palani. Wer die Verse liest, kann zunächst der Landschaft des Textes folgen: den Wasserblumen, Berghängen und Festplätzen, an denen Menschen Murugan begegnen. Die spätere Pilgertradition erweitert diese Begegnung um ihre eigene reiche Geschichte.

Murugan: Kraft, Erkenntnis und Gnade

Der Murugan des Tirumurukarruppatai ist jugendlicher Geliebter, mächtiger Beschützer und wissender göttlicher Herr. Seine sechs Gesichter bringen unterschiedliche Weisen seiner Zuwendung zum Ausdruck: Sie erhellen, schenken, wachen über die Verehrung, erschließen Verborgenes, kämpfen und freuen sich mit Valli. Seine zwölf Hände machen dieses Wirken sichtbar.

Die Zuwendung gilt im Gedicht auch den Erschöpften: In der großen Anrufung wird Murugan als der gepriesen, der ihnen Hilfe schenkt. Seine jugendliche Kraft verbindet sich mit der Bereitschaft, die Bittenden zu tragen. Darin können Verehrende eine Ermutigung finden, mit ihrer tatsächlichen Lebenssituation vor ihn zu treten – mit Freude und Dankbarkeit ebenso wie mit Müdigkeit und offenen Fragen.

Die Berge, die Musik und die vielen Gestalten der Verehrung bereiten die persönliche Begegnung vor. Am Ende wird der Suchende freundlich angesprochen. Die Bhakti dieses Gedichts lebt von beidem: vom Staunen über göttliche Größe und vom Vertrauen auf göttliche Nähe.

Mit offenem Herzen lesen

Nimm dir für einen Abschnitt Zeit. Lies zunächst die deutsche Bedeutung, höre dann auf den Klang des Tamilischen oder folge der Umschrift. Verweile bei einem Bild, das dich anspricht. Vielleicht ist es die Sonne, vielleicht eine Blütengirlande oder die Hand, die Schutz gewährt. Lass nach dem Lesen einen Augenblick Stille entstehen. So kann aus dem Studium eine persönliche Begegnung mit der Dichtung werden.

Video: Sukadev über Subrahmanya

Eine Einführung zu Subrahmanya ergänzt die Lektüre um einen Zugang aus der Yoga-Vidya-Tradition.

Vollständige deutsche Übersetzung

Die folgende Übersetzung wurde für diese Ausgabe mit KI-Unterstützung direkt aus dem Tamilischen erstellt. Sie gibt das ganze Gedicht in deutscher Prosa wieder und folgt seinen sechs Abschnitten. Die fett gesetzten Zahlen nennen die jeweils übersetzten Originalzeilen. Lange Sätze werden zu gut lesbaren Sinnabschnitten verbunden. Angaben zu Textkorrekturen und zum philologischen Prüfstand finden sich im Quellenabschnitt.

1. Tirupparankunram – Licht, Schönheit und Aufbruch

Zeilen 1–11
Wie die von vielen gepriesene Sonne über dem Meer erscheint, aufsteigt und ihre Bahn zieht, sodass sich die Welt freut, so strahlt sein Licht unaufhörlich bis in weite Ferne. Seine machtvollen Füße tragen jene, die bei ihm Zuflucht suchen; seine großen Hände vernichten die Feinde wie der Donner. Er ist der Gemahl der Frau mit der leuchtenden Stirn und der untadeligen ehelichen Treue.

Dunkle, regenvolle Wolken haben Wasser geschöpft. Am von Licht durchbrochenen Himmel verstreuen sie schwere Tropfen: Der erste Regen fällt auf den kühlen, duftenden Wald. Dort wachsen die Kadamba-Bäume mit ihren mächtigen Stämmen so dicht, dass es unter ihnen dunkel wird. Eine kühle Girlande ihrer kugelrunden Blüten schwingt auf seiner Brust.

Zeilen 12–19
Hoch ragen die großen Berge auf. Dort haben die himmlischen Frauen kleine, schöne, rötliche Füße, die von klingenden Glöckchen umgeben sind, volle Unterschenkel, schlanke Taillen und bambusgleiche Schultern. Ihre feinen Gewänder leuchten, ohne gefärbt worden zu sein, rot wie Indragopa-Insekten. Mehrreihige Gürtel mit vielen Goldplättchen schmücken ihre Hüften. Ihre Schönheit bedarf keiner künstlichen Verschönerung. Sie tragen strahlenden Schmuck aus dem Gold, das seinen Namen vom Jambu-Baum hat; ihre makellosen Körper leuchten weithin.

Zeilen 20–30
Ihre Gefährtinnen ordnen sorgfältig das gleichmäßig gescheitelte, glänzende Haar. Sie stecken kleine Blütenblätter des rotstieligen Vetchi dazwischen, pflücken reine Blütenblätter der grünstieligen Kuvalai-Wasserblume und fügen sie hinzu. An den passenden Stellen befestigen sie das göttliche Stirnjuwel und den Schmuck in Gestalt einer rechtsgewundenen Muschel. Auf der schönen, duftenden Stirn sitzt das Tilaka; darüber senkt sich ein Schmuckstück in Form eines geöffneten Makara-Mauls.

In den sauber und fest gebundenen Haarknoten stecken sie große, kühle Champaka-Blüten. Darauf legen sie leuchtende Büschel der Maruta-Blüten mit dunklen äußeren Blättern und zarten, schopfartigen Blüten. Rote Knospen, die aus dem Wasser an schönen Stängeln emporwachsen, verbinden sie zu einem Kranz und legen ihn ringsum.

Zeilen 31–41
Die leuchtenden jungen Ashoka-Triebe, mit denen ihre schönen Ohren gefüllt sind, bewegen sich auf der Brust über dem feinen Schmuck. Aus hartem, wohlriechendem Sandelholz haben sie eine schöne Paste gerieben. Sie tragen sie auf ihre jungen Brüste auf, die den dicht geschlossenen Knospen des Kongu gleichen, sodass der Auftrag wie duftende Maruta-Blütenbüschel aussieht. Darüber streuen sie den feinen Blütenstaub weit geöffneter Vengai-Blüten.

Sie pflücken kleine, helle Vila-Triebe und werfen sie spielerisch umher. „Lange lebe das mächtige Siegesbanner, auf dem der Hahn sich erhebt!“, rufen sie. Gemeinsam singen sie, bis die herrliche Berglandschaft widerhallt. In solchen Hainen tanzen die himmlischen Frauen.

Zeilen 42–46
In den dicht bewaldeten Berghängen, die selbst die Affen nicht kennen, blühen leuchtende Kantal-Blumen, an die auch keine Bienen herankommen. Einen großen, kühlen Kranz dieser Blüten trägt er auf dem Haupt. Sein langer Speer mit der glänzenden, blattförmigen Spitze drang in das uralte, kalte Meer hinein, wühlte es auf und schlug Sur an der Wurzel nieder.

Zeilen 47–56
Dort ist auch die furchterregende Geisterfrau: mit trockenem, zerzaustem Haar, unregelmäßigen Zähnen, riesigem Maul, rollenden gelbgrünen Augen und entsetzlichem Blick. Eulen mit großen Augen und gefährliche Schlangen hängen an ihren Ohren, die gegen ihre großen Brüste schlagen. Sie hat einen rauen, vorgewölbten Bauch; ihr Gang lässt die Menschen erschauern.

Mit ihren gekrümmten Fingern und scharfen, blutverschmierten Nägeln hat sie die Augen eines schwarzen, stark nach Verwesung riechenden Kopfes ausgegraben und gegessen. Nun hält sie ihn in ihrer großen, mit glänzenden Armreifen geschmückten Hand. Sie besingt das Schlachtfeld des vernichtenden Sieges, bewegt die Schultern und tanzt den Tunankai-Tanz; ihr Mund ist noch vom Verzehr des Fleisches gezeichnet.

Zeilen 57–61
Er griff das gewaltige Wesen an, in dessen einem mächtigen Körper sich zwei Gestalten vereinigten, und ließ es voller Schrecken auseinanderbrechen. Damit die Kraft der Asuras erlosch, fällte er den großen Mangobaum mit seinen herabhängenden Blütenbüscheln bis an die Wurzel. Er ist der jugendliche Herr mit dem roten Speer, dessen Sieg makellos und dessen guter Ruhm unermesslich ist.

Zeilen 62–66
Wenn dein edles Herz sich nach seinen roten Füßen sehnt, wenn du das Gute suchst und aufbrechen möchtest, um in seinem heiligen Bereich zu verweilen, dann wird sich die süße Sehnsucht deines guten Herzens erfüllen. Schon jetzt wirst du das Ziel erreichen, das du dir vorgenommen hast!

Zeilen 67–77
In Kudal steht das weithin sichtbare hohe Banner, das zum Kampf herausfordert. Ein kunstvoll verzierter Ball und eine Puppe hängen daran. Feinde wurden bezwungen; an das starke Tor wagt sich kein Kampf mehr heran. In den untadeligen Marktstraßen hat das Glück seinen Sitz, und die Gassen sind voller hoher Häuser.

Westlich von dieser Stadt liegen weite Felder mit dunklem, feuchtem Boden. Bienen schlafen in den weit geöffneten Lotusblüten mit ihren stacheligen Stängeln. Bei Tagesanbruch trinken sie an den nach Honig duftenden Wasserblumen; wenn die Sonne steigt, summen ihre schön geflügelten Schwärme an den lieblichen Blüten der Bergteiche, die sich wie Augen geöffnet haben. Auf diesem Berg weilt er gern. Und darüber hinaus …

2. Tiruchir Alaivay – die sechs Gesichter und zwölf Hände

Zeilen 78–88
… reitet er auf einem Elefanten, dessen gezeichnete Stirn die Narben des spitzen Treibstachels trägt. Eine unverwelkliche Girlande schwingt zusammen mit dem Stirnschmuck; an beiden Seiten erklingen große Glocken. Sein Schritt ist gewaltig, seine unwiderstehliche Stärke gleicht dem Tod, und er eilt dahin wie der Wind.

Auf dem Haupt des Herrn glänzt die kunstvoll in fünf verschiedenen Formen gearbeitete Krone. Ihre kostbaren, verschiedenartigen Edelsteine blitzen wie Wetterleuchten. Die kunstvoll geformten goldenen Ohrringe hängen herab und schwingen im Glanz; sie funkeln wie die Sterne, die dicht beim weithin leuchtenden hellen Mond bleiben.

Zeilen 89–103
Seine leuchtenden Gesichter erscheinen in den Herzen derer, die mit unerschütterlichem Vorsatz ihre geistige Übung vollenden. Ein Gesicht breitet viele Strahlen aus, damit die von tiefer Dunkelheit erfüllte Welt makellos hell wird. Ein Gesicht wendet sich den Liebenden freundlich zu, wenn sie ihn preisen, freut sich an ihrer Liebe und gewährt ihnen Gaben.

Ein Gesicht wacht über die Opfer der Brahmanen, die von der überlieferten Ordnung der Mantras nicht abweichen. Ein Gesicht ergründet die noch verborgenen Wahrheiten zum Heil der Suchenden und erhellt die Himmelsrichtungen wie der Mond. Ein Gesicht vernichtet die Feinde, bricht ihren Angriff und vollzieht, das Herz von Zorn erfüllt, die Opferfeier auf dem Schlachtfeld. Ein Gesicht lächelt in glücklicher Gemeinschaft mit Valli, der jungen Tochter der Kuravar, deren Taille einer Ranke gleicht. So üben seine sechs Gesichter jedes seine Aufgabe in rechter Ordnung aus.

Zeilen 104–118
Auf seiner schönen, erhabenen Brust hängt eine Halskette; die roten, glückverheißenden Linien reichen bis zu seinen kraftvollen Schultern. Sie strahlen, sind von großem Ruhm erfüllt und wölben sich mächtig empor.

Eine Hand hebt er für die ehrwürdigen Weisen, deren Weg durch den Himmel führt; eine legt er an die Hüfte. Eine Hand ruht auf dem Schenkel, den ein schönes Gewand bedeckt; eine führt den Elefantenstachel. Zwei Hände schwingen den runden Schild und die stählerne Waffe. Eine Hand leuchtet vor seiner Brust; eine erscheint schön neben der Girlande. Eine kreist hoch über ihm, während der Armreif herabgleitet; eine lässt die wohlklingende Glocke ertönen. Eine Hand gießt reichen Regen aus dem dunklen Himmel; eine legt himmlischen Frauen den Hochzeitskranz um. So wirken seine zwölf Hände, jede auf ihre Weise.

Zeilen 119–125
Im Himmel erklingen viele Musikinstrumente. Die festen Hörner schmettern, weiße Muschelhörner erschallen, und die kraftvollen Trommeln dröhnen wie Donner. Der bunt gezeichnete Pfau und das Siegesbanner lassen ihren Ruf hören. Er eilt auf dem Himmelsweg dahin. Nach Alaivay zu ziehen, dessen hohe, erhabene Herrlichkeit die Welt preist, gehört zu seinem bleibenden Wesen. Und darüber hinaus …

3. Tiruvavinankudi – Weise und Götter kommen zusammen

Zeilen 126–137
… kommen die Weisen zuerst zu ihm. Sie tragen Gewänder aus Baumrinde; ihr strahlend weißes Haar ist wie eine rechtsgewundene Muschel aufgebunden. Ihre Gestalt leuchtet makellos. Hirschhäute bedecken ihre abgezehrten Brüste, und unter ihrer Haut treten die Knochen hervor. Viele gute Tage haben sie ohne Nahrung verbracht.

Streit und Feindschaft sind aus ihren Herzen gewichen. Sie besitzen ein Wissen, das selbst die Gelehrten nicht kennen; für die Gelehrten sind sie das höchste Maß. Begierde und heftigen Zorn haben sie überwunden. Ihre klare Schau ist von Leid unberührt, und ihre Natur kennt keine Bedrängnis. Solche Weisen nähern sich ihm in gelassener Klarheit.

Zeilen 138–147
Die Gandharvas tragen makellose, zarte Gewänder, fein wie aufsteigender Rauch. Auf ihren Brüsten liegen schöne Girlanden aus eben geöffneten Knospen. Mit dem Ohr prüfen sie die kunstvoll gespannten Saiten ihrer wohlklingenden Yal-Harfen. Ihr Herz liebt die Harmonie, ihre Rede ist sanft; sie streichen über die süß tönenden Saiten.

Bei ihnen sind makellose Frauen. Ihre Körper kennen keine Krankheit; ihre Haut gleicht den leuchtenden jungen Trieben des Mangobaums. Die feinen Zeichnungen darauf schimmern wie abgeriebenes Gold. Ihr Lächeln ist lieblich, und ihre geschwungenen, vollen Hüften tragen reich gegliederte Gürtel. Gemeinsam erscheinen sie in untadeliger Schönheit.

Zeilen 148–159
Auch der herrliche Vishnu kommt. Sein hohes Banner trägt den Vogel, dessen mächtige, gebogene, vielfach gezeichnete Flügel die Schlangen niederschlagen: jene furchtbaren Schlangen mit hohlen weißen Giftzähnen, die wie Feuer atmen.

Es kommt auch der mächtige Shiva, der rechts das Banner des weißen Stiers emporhält. Seine starken Schultern werden von vielen gepriesen; mit Uma an seiner Seite erstrahlt er. Seine drei Augen blinzeln nicht, und er hat die drei feindlichen Festungen zerstört.

Und es kommt der ruhmreiche Indra mit seinen tausend Augen. Er hat hundert Opfer vollendet und siegt vernichtend im Kampf. Er sitzt auf dem Nacken des Elefanten mit vier erhobenen Stoßzähnen, schönem Gang und großem, lang herabhängendem Rüssel, den dieser nun emporhebt.

Zeilen 160–176
Angeführt von diesen drei weithin gepriesenen Herren, die in dem einen Willen übereinstimmen, die unter dem Schutz der vier großen Gottheiten stehende Welt mit ihren schönen Städten zu bewahren, kommen die Götter. Ihr Anliegen betrifft den Viergesichtigen, den der Lotus hervorgebracht hat, dessen Lebenszeit unermesslich ist: Sie suchen für Brahma die Wiederherstellung seiner Stellung.

Die dreiunddreißig Gottheiten in ihren vier Gruppen erscheinen in einer Klarheit ohne Zwiespalt, hell wie der Tag. Mit ihnen kommen die Wesen der achtzehn hohen Klassen. Sie leuchten wie Sterne am Himmel; sie bewegen sich schnell wie der Wind zwischen den Sternen. Ihre Kraft gleicht Feuer, das im Wind aufflammt; ihre Stimmen sind wie der Donner, der Feuer hervorbrechen lässt. Sie durchziehen den Luftraum, um in ihrer schweren Angelegenheit die ihnen gebührende Hilfe zu erhalten.

Damit sie alle gemeinsam vor ihn treten können, verweilt er für einige Zeit in Avinankudi, zusammen mit seiner Gemahlin, deren Treue unerschütterlich ist. Und darüber hinaus …

4. Tiru Erakam – Rezitation und Verehrung

Zeilen 177–189
… weilt er gern in Erakam. Dort leben die Zweimalgeborenen, die von ihren sechs überlieferten Pflichten nicht abweichen. Sie stammen väterlicher- und mütterlicherseits aus alten, angesehenen Geschlechtern. Achtundvierzig gute Jahre ihrer Jugend haben sie auf dem vorgeschriebenen Weg verbracht; ihr Vorsatz gilt dem rechten Leben. Sie hüten den Schatz der drei heiligen Feuer in ihrer dreifachen Ordnung und sprechen zur rechten Zeit die heiligen Texte.

Ihre feine heilige Schnur ist dreifach geflochten und besteht aus neun Fäden. Sie legen ihr noch feuchtes Gewand an und lassen es am Körper trocknen. Über dem Haupt falten sie die Hände und preisen ihn. Leise sprechen und singen sie die kostbare, überlieferte heilige Formel mit ihren sechs Silben. Sie halten duftende, schöne Blumen empor und freuen sich von Herzen. An diesem Ort wohnt er. Und darüber hinaus …

5. Kunrutoratal – Tanz auf jedem Berg

Zeilen 190–197
… ist da der Velan: Er trägt einen Kranz aus grünen Ranken, zwischen die duftende Früchte, schöne Samenkapseln, wilder Jasmin und weißer Kutalam eingeflochten sind. Wohlriechende Sandelpaste schmückt seine leuchtende Brust.

Die Waldleute mit ihren starken Bogen, deren raues Handwerk das Töten ist, trinken den klaren Honigtrank, der in langen Bambusrohren gereift ist. Mit ihren Verwandten aus den kleinen Bergsiedlungen freuen sie sich und tanzen den Kuravai zum Klang der kleinen Tondaka-Trommel.

Zeilen 198–205
Bei ihnen sind Frauen, die so anmutig gehen wie Pfauen. Ihre Kränze bestehen aus verschieden duftenden Blüten tiefer Bergteiche; mit den Fingern haben sie die Knospen geöffnet, und Bienen umschwärmen die Blumen. Geflochtene Girlanden umschließen ihr Haar.

Zwischen die Blätter und duftenden Blüten des Kullai haben sie weiße Blütenbüschel des rotstieligen Kadamba gesetzt. Große, kühle Blattgewänder, an deren Blüten die Bienen Nahrung finden, tragen sie so, dass sie sich um ihre mit schönen Gürteln geschmückten Hüften bewegen.

Zeilen 206–217
Er selbst ist von roter Farbe und trägt ein rotes Gewand. An seinen Ohren schwingen kühle Ashoka-Triebe mit roten Stielen. Er trägt einen Hüftgurt, Heldenfußringe und einen Vetchi-Blütenkranz. Flöte, Horn und viele kleine Instrumente gehören zu ihm; ebenso der Ziegenbock, der Pfau und das makellose, schöne Hahnenbanner. Er ist hochgewachsen; Armreifen schmücken seine Schultern.

Mit einer Schar, deren süße Stimmen wie Saitenspiel klingen, bewegt er sich im Tanz. An seiner Hüfte ist ein feines, wohlriechendes, kühles, klein gemustertes Gewand befestigt, das bis zum Boden reicht. Seine großen Hände gleichen Trommeln; er reicht sie den vielen rehgleichen Frauen mit den weichen Schultern, umfasst sie und führt den Tanz. Auf jedem Berg zu tanzen gehört zu seinem bleibenden Wesen. Und darüber hinaus …

6. Palamutircholai – Begegnung und Gnade

Zeilen 218–226
… ist er bei den prächtigen Festen, die von Dorf zu Dorf gefeiert werden: Man mischt kleine Hirsekörner mit Blumen, opfert einen Ziegenbock und stellt das Hahnenbanner am gehörigen Platz auf. Er ist an den Orten, die seine Liebenden mit ihrem Lob erfüllen; auf dem Platz, den der Velan für den ekstatischen Verehrungstanz bereitet hat; in Wäldern und Hainen, auf schönen Flussinseln, an Flüssen und Teichen und an vielen anderen Stätten. Er ist auf Plätzen und an Wegkreuzungen, beim frisch blühenden Kadamba-Baum, am Versammlungsort, in der öffentlichen Halle und an der Stätte des heiligen Pfostens.

Zeilen 227–244
Die Kuravar-Frau bereitet den Verehrungsplatz sorgfältig her und richtet das prächtige Hahnenbanner auf. Sie trägt Ghee und weißen Senf auf, spricht leise die heiligen Worte, führt die ehrerbietige Handgeste aus und streut üppige Blumen. Zwei Gewänder von unterschiedlicher Farbe legt sie übereinander an. Sie bindet einen roten Faden um und streut weißen Puffreis aus.

Reinen weißen Reis vermischt sie mit dem Blut eines fetten, kräftigen Ziegenbocks mit starken Beinen. Sie bringt kleine Opfergaben dar und stellt zahlreiche gefüllte Opferkörbe auf. Sie versprengt feinen gelben Kurkuma und wohlriechende Essenzen. Große, kühle, duftende Oleandergirlanden schneidet sie in gleich lange Stücke und hängt sie schwingend auf.

Sie segnet die guten Siedlungen an den Hängen der dicht bewaldeten Berge, lässt duftenden Rauch aufsteigen und singt die Kurinji-Melodie. Schöne Instrumente erklingen zusammen mit dem rauschenden Wasserfall. Sie streut viele verschiedenfarbige Blumen und breitet, erschütternd anzusehen, die mit Blut gerötete Hirse aus. Sie lässt die Murugan-Instrumente ertönen. So ruft sie an der ehrfurchtgebietenden, weiten heiligen Stätte Murugans Gegenwart hervor, sodass selbst die Widersprechenden erbeben.

Zeilen 245–252
Die Verehrenden singen, bis der Tanzplatz widerhallt, setzen viele Hörner an den Mund und lassen die gebogenen Glocken erklingen. Sie preisen Pinimukam, der niemals den Rücken kehrt. Die Bittenden erhalten, was sie ersehnen, und verehren ihn. Dass er an all diesen Orten wohnt, ist mir bekannt.

Wo immer es auch sei: Wenn du ihn zuerst erblickst, preise ihn mit freudigem Gesicht. Falte die Hände, rühme ihn und verneige dich so, dass du seine Füße berührst.

Zeilen 253–260
„Du herrlicher Sechsgestaltiger, den die sechs Mütter hervorbrachten, nachdem einer der fünf dich in seinen Händen empfangen hatte – dort am grünen Bergteich mit blauen Blüten auf dem hohen, gewaltigen Gipfel!

Sohn des Gottes unter dem Banyanbaum! Sohn der Tochter des großen Berges! Tod deiner Feinde! Kind der siegreichen Korravai, die den Kampf gewinnt! Kind der uralten, herrlich geschmückten Göttin! Heerführer mit dem Bogen, den die Himmelswesen verehren!

Zeilen 261–270
Du mit der Girlande auf der Brust! Weiser, der die Schriften kennt! Einzigartiger im Kampf, kraftvoller Held! Kostbarer Schatz der Brahmanen! Berg der Worte der Wissenden! Gemahl der Frauen, Stier unter den Helden!

Herr von großer Würde, dessen mächtige Hand den Speer trägt! Dein Sieg, der den Berg zerschlug, vergeht niemals. Herr der Kurinji-Berglandschaft, deren hohe Gipfel den Himmel berühren! Erster unter den Dichtern guter, von vielen gepriesener Worte! Murugan von großem Namen, den zu erreichen so selten ist! Herr von weithin tönendem Ruhm, der die Sehnsucht seiner Liebenden erfüllt!

Zeilen 271–281
Goldgeschmückter Jüngling, der den Erschöpften Hilfe schenkt! Ehrfurchtgebietender hoher Herr, der mit seiner siegreichen, in heftigen Kämpfen bewährten Brust die Bittenden schützt! Gott von großem Namen, den die Großen preisen! Kraftvoller Held, der Surs Geschlecht vernichtete! Überragender Krieger! Herr!“

Preise ihn ohne Unterlass mit solchen Worten, soweit ich es dir zeigen kann. Und sage: „Deine Größe zu ermessen ist den lebenden Wesen schwer. An deine Füße denkend bin ich gekommen, du unvergleichlich Wissender!“ Noch ehe du dein Anliegen ganz ausgesprochen hast, erkennen sie es …

Zeilen 282–295
… die vielen kleinen Dienerwesen mit ihren unterschiedlichen Gestalten. Sie treten machtvoll auf dem Festplatz hervor und sagen: „Herr, dieser Bittende mit der gereiften Rede verdient dein Erbarmen. Er ist gekommen, weil er deinen reichen Ruhm liebt!“ Mit vielen freundlichen, guten Worten sprechen sie für dich.

Da erscheint er selbst in seiner göttlichen, kraftvoll strahlenden Gestalt, deren Höhe an den Himmel reicht. Er nimmt seine erschreckend erhabene Erscheinung zurück und zeigt dir seine ursprüngliche, duftende, göttliche Jugendschönheit. „Fürchte dich nicht! Sei ohne Sorge! Ich weiß um dein Kommen“, sagt er und schenkt dir liebevolle, gute Worte. In dieser vom dunklen Meer umgebenen Welt lässt er dich unvergleichlich hervortreten und gewährt dir die herrliche, schwer zu erlangende Gabe.

Zeilen 296–317
Er ist der Herr des Berges Palamutircholai. Dort stürzt der Wasserfall aus der Höhe herab, rauschend, als schwenke er viele verschiedenartige Tücher. Er führt Adlerholz mit sich, rollt ganze Sandelholzstämme talwärts, reißt Wurzeln aus und lässt die blühenden, schwankenden Bambuszweige vereinsamt zurück.

An dem hohen, himmelberührenden Berg hängen große, kühle, duftende Honigwaben wie Sonnenscheiben. Die Wassermassen zerbrechen sie und vermischen ihren Inhalt mit vielen reifen Fruchtstücken des Asini-Jackfruchtbaums. Von oben schütteln sie die duftenden Blüten der Naga-Bäume herab. Dunkle Affen und schwarzgesichtige Musukkalai-Affen erzittern vor Kälte. Der Sprühregen lässt große Elefantenkühe mit gefleckten Stirnen frösteln.

Das Wasser umspült die weißen, perlenhaltigen Stoßzähne großer Elefanten und springt weiter. Es wäscht kostbares Gold aus, sodass Gold und Edelsteine in ihren Farben aufleuchten. Es knickt Bananenstauden an der Wurzel und trifft die großen Büschel junger Kokosnüsse, bis sie herabfallen. Die dunklen Fruchtstände der Pfefferranken neigen sich.

Viele sanft schreitende Pfauen mit geflecktem Gefieder erschrecken; wilde Hennen fliehen. Wildschweine und krummfüßige Bären, deren dichtes Fell den dunklen Fasern im Inneren einer großen Palme gleicht, ziehen sich in die Felsspalten zurück. Die starken Wildrinder mit schwarzen Hörnern brüllen. Mit unablässigem Rauschen fällt der Wasserfall aus der Ferne herab: Ihm gehört dieser Berg mit seinen Hainen voller reifer Früchte.

Abschlussformel
Das Tirumurukarruppatai ist vollendet.

Vollständiger Text in tamilischer Schrift

Tempeldarstellung Subrahmanyas mit Valli und Deivayanai. Das Gedicht verbindet göttliche Majestät mit Liebe und jugendlicher Schönheit.

Der tamilische Originaltext umfasst 317 Zeilen. Die Leseabschnitte entsprechen der deutschen Übersetzung; jede Verszeile bleibt einzeln erhalten.

திருமுருகாற்றுப்படை

1. திருப்பரங்குன்றம்

Zeilen 1–11
உலகம் உவப்ப வலன்ஏர்பு திரிதரு
பலர்புகழ் ஞாயிறு கடற்கண் டாஅங்கு
ஓவற இமைக்கும் சேண்விளங்கு அவிரொளி
உறுநர்த் தாங்கிய மதனுடை நோன்றாள்
செறுநர்த் தேய்த்த செல்லுறழ் தடக்கை
மறுவில் கற்பின் வாணுதற் கணவன்
கார்கோள் முகந்த கமஞ்சூல் மாமழை
வாள்போழ் விசும்பில் வள்ளுறை சிதறித்
தலைப்பெயல் தலை இய தண்ணறுங் கானத்து
இருள்படப் பொதுளிய பராரை மராஅத்து
உருள்பூந் தண்டார் புரளும் மார்பினன், -

Zeilen 12–19
மால்வரை நிவந்த சேணுயர் வெற்பிற்
கிண்கிணி கவைஇய ஒண்செஞ் சீறடி,
கணைக்கால் வாங்கிய நுசுப்பின், பணைத்தோள்,
கோபத் தன்ன தோயாப் பூந்துகில்,
பல்காசு நிரைத்த சில்காழ் அல்குல்,
கைபுனைந்து இயற்றாக் கவின்பெறு வனப்பின்,
நாவலொடு பெயரிய பொலம்புனை அவிரிழை,
சேணிகந்து விளங்கும் செயிர்தீர் மேனி,

Zeilen 20–30
துணையோர் ஆய்ந்த இணையீர் ஓதிச்
செங்கால் வெட்சிச் சீறிதழ் இடையிடுபு
பைந்தாட் குவளைத் தூவிதழ் கிள்ளித்
தெய்வ வுத்தியடு வலம்புரி வயின்வைத்துத்
திலகம் தைஇய தேங்கமழ் திருநுதல்
மகரப் பகுவாய் தாழமண் ணுறுத்துத்
துவர முடித்த துகளறு முச்சிப்
பெருந்தண் சண்பகஞ் செரீஇக் கருந்தகட்டு
உளைப்பூ மருதின் ஒள்ளிணர் அட்டிக்
கிளைக்கவின்று எழுதரு கீழ்நீர்ச் செவ்வரும்பு
இணைப்புறு பிணையல் வளைஇத் துணைத்தக

Zeilen 31–41
வண்காது நிறைந்த பிண்டி ஒண்டளிர்
நுண்பூண் ஆகம் திளைப்பத் திண்காழ்
நறுங்குறடு உரிஞ்சிய பூங்கேழ்த் தேய்வை
தேங்கமழ் மருதிணர் கடுப்பக் கோங்கின்
குவிமுகிழ் இளமுலைக் கொட்டி விரிமலர்
வேங்கை நுண்டாது அப்பிக் காண்வர
வெள்ளிற் குறுமுறி கிள்ளுபு தெறியாக்
'கோழி ஓங்கிய வென்றடு விறற்கொடி
வாழிய பெரிது’ என்று ஏத்திப் பலருடன்
சீர்திகழ் சிலம்பகம் சிலம்பப் பாடி
சூரர மகளிர் ஆடும் சோலை

Zeilen 42–46
மந்தியும் அறியா மரன்பயில் அடுக்கத்துச்
சுரும்பும் மூசாச் சுடர்ப்பூங் காந்தட்
பெருந்தண் கண்ணி மிலைந்த சென்னியன், -
பார்முதிர் பனிக்கடல் கலங்கவுள் புக்குச்
சூர்முதல் தடிந்த சுடரிலை நெடுவேல்

Zeilen 47–56
உலறிய கதுப்பின் பிறழ்பற் பேழ்வாய்ச்
சுழல்விழிப் பசுங்கண் சூர்த்த நோக்கின்
கழல்கட் கூகையடு கடும்பாம்பு தூங்கப்
பெருமுலை அலைக்கும் காதின் பிணர்மோட்டு
உருகெழு செலவின் அஞ்சுவரு பேய்மகள்
குருதி ஆடிய கூருகிர்க் கொடுவிரற்
கண்தொட் டுண்ட கழிமுடைக் கருந்தலை
ஒண்டொடித் தடக்கையின் ஏந்தி வெருவர
வென்றடு விறற்களம் பாடித்தோள் பெயரா
நிணம்தின் வாயள் துணங்கை தூங்க

Zeilen 57–61
இருபே ருருவின் ஒருபே ரியாக்கை
அறுவேறு வகையின் அஞ்சுவர மண்டி
அவுணர் நல்வலம் அடங்கக் கவிழிணர்
மாமுதல் தடிந்த மறுவில் கொற்றத்து
எய்யா நல்லிசைச் செவ்வேற் சேஎய்,-

Zeilen 62–66
சேவடி படரும் செம்மல் உள்ளமொடு
நலம்புரி கொள்கைப் புலம்புரிந் துறையும்
செலவுநீ நயந்தனை யாயின், பலவுடன்
நன்னர் நெஞ்சத்து இன்னசை வாய்ப்ப
இன்னே பெறுதிநீ முன்னிய வினையே:

Zeilen 67–77
செருப்புகன்று எடுத்த சேணுயர் நெடுங்கொடி
வரிப்புனை பந்தொடு பாவை தூங்கப்
பொருநர்த் தேய்த்த போரரு வாயில்
திருவீற் றிருந்த தீதுதீர் நியமத்து
மாடமலி மறுகின் கூடற் குடவயின்
இருஞ்சேற்று அகல்வயல் விரிந்துவாய் அவிழ்ந்த
முட்டாள் தாமரைத் துஞ்சி வைகறைக்
கட்கமழ் நெய்தல் ஊதி எற்படக்
கண்போல் மலர்ந்த காமர் சுனைமலர்
அஞ்சிறை வண்டின் அரிக்கணம் ஒலிக்கும்
குன்றமர்ந்து உறைதலும் உரியன் ; அதாஅன்று,

2. திருச்சீர் அலைவாய்

Zeilen 78–88
வைந்நுதி பொருத வடுவாழ் வரிநுதல்
வாடா மாலை ஓடையடு துயல்வரப்
படுமணி இரட்டும் மருங்கின் கடுநடைக்
கூற்றத்து அன்ன மாற்றரு மொய்ம்பின்
கால்கிளர்ந் தன்ன வேழ மேல்கொண்டு
ஐவேறு உருவின் செய்வினை முற்றிய
முடியடு விளங்கிய முரண்மிகு திருமணி
மின்உறழ் இமைப்பின் சென்னிப் பொற்ப
நகைதாழ்பு துயல்வரூஉம் வகையமை பொலங்குழை
சேண்விளங்கு இயற்கை வாண்மதி கவைஇ
அகலா மீனின் அவிர்வன இமைப்பத்

Zeilen 89–103
தாவில் கொள்கைத் தந்தொழில் முடிமார்
மனனேர்பு எழுதரு வாள்நிற முகனே
மாயிருள் ஞாலம் மறுவின்றி விளங்கப்
பல்கதிர் விரிந்தன்று ஒருமுகம்;ஒருமுகம்,
ஆர்வலர் ஏத்த அமர்ந்தினி தொழுகிக்
காதலின் உவந்து வரங்கொடுத் தன்றே;ஒருமுகம்,
மந்திர விதியின் மரபுளி வழாஅ
அந்தணர் வேள்விஓர்க் கும்மே;ஒருமுகம்,
எஞ்சிய பொருள்களை ஏமுற நாடித்
திங்கள் போலத் திசைவிளக் கும்மே;ஒருமுகம்,
செறுநர்த் தேய்த்துச் செல்சமம் முருக்கிக்
கறுவுகொள் நெஞ்சமொடு களம்வேட் டன்றே;ஒருமுகம்
குறவர் மடமகள் கொடிபோல் நுசுப்பின்
மடவரல் வள்ளியடு நகையமர்ந் தன்றே.
ஆங்குஅம் மூவிருமுகனும் முறைநவின்று ஒழுகலின்

Zeilen 104–118
ஆரம் தாழ்ந்த அம்பகட்டு மார்பின்
செம்பொறி வாங்கிய மொய்ம்பின் சுடர்விடுபு
வண்புகழ் நிறைந்து வசிந்துவாங்கு நிமிர்தோள்
விண்செலல் மரபின் ஐயர்க்கு ஏந்தியது
ஒருகை; உக்கம் சேர்த்தியது ஒருகை;
நலம்பெறு கலிங்கத்துக் குறங்கின்மிசை அசைஇயதொருகை;
அங்குசங் கடாவ ஒருகை, இருகை
ஐயிரு வட்டமொடு எஃகு வலந்திரிப்ப, ஒருகை
மார்பொடு விளங்க, ஒருகை
தாரொடு பொலிய, ஒருகை
கீழ்வீழ் தொடியடு மீமிசைக்கொட்ப, ஒருகை
பாடின் படுமணி இரட்ட, ஒருகை
நீனிற விசும்பின் மலிதுளி பொழிய, ஒருகை
வானர மகளிர்க்கு வதுவை சூட்ட,
ஆங்குஅப் பன்னிரு கையும் பாற்படஇயற்ற,

Zeilen 119–125
அந்தரப் பல்லியம் கறங்கத் திண்காழ்
வயிர்எழுந் திசைப்ப, வால்வளை ஞரல,
உரந்தலைக் கொண்ட உருமிடி முரசமொடு
பல்பொறி மஞ்ஞை வெல்கொடி அகவ,
விசும்பஆ றாக விரைசெலல் முன்னி,
உலகம் புகழ்ந்த ஓங்குயர் விழுச்சீர்
அலைவாய்ச் சேறலும் நிலைஇய பண்பேஅதான்று,

3. திருவாவினன்குடி

Zeilen 126–137
சீரை தைஇய உடுக்கையர் சீரொடு
வலம்புரி புரையும் வால்நரை முடியினர்
மாசுஅற இமைக்கும் உருவினர் மானின்
உரிவை தைஇய ஊன்கெடு மார்பின்
என்புஎழுந்து இயங்கும் யாக்கையர் நன்பகல்
பலவுடன் கழிந்த உண்டியர் இகலொடு
செற்றம் நீக்கிய மனத்தினர் யாவதும்
கற்றோர் அறியா அறிவினர் கற்றோர்க்குத்
தாம்வரம்பு ஆகிய தலைமையர் காமமொடு
கடுஞ்சினம் கடிந்த காட்சியர் இடும்பை
யாவதும் அறியா இயல்பினர் மேவரத்
துனியில் காட்சி முனிவர் முற்புக,

Zeilen 138–147
புகைமுகந் தன்ன மாசில் தூவுடை
முகைவாய் அவிழ்ந்த தகைசூழ் ஆகத்துச்
செவிநேர்பு வைத்த செய்வுறு திவவின்
நல்லியாழ் நவின்ற நயனுடை நெஞ்சின்
மென்மொழி மேவலர் இன்னரம்பு உளர,
நோயின்று இயன்ற யாக்கையர் மாவின்
அவிர்தளிர் புரையும் மேனியர் அவிர்தொறும்
பொன்னுரை கடுக்கும் திதலையர் இன்னகைப்
பருமம் தாங்கிய பணிந்தேந்து அல்குல்
மாசில் மகளிரொடு மறுவின்றி விளங்க,

Zeilen 148–159
கடுவொடு ஒடுங்கிய தூம்படை வால்எயிற்று
அழலென உயிர்க்கும் அஞ்சுவரு கடுந்திறல்
பாம்புபடப் புடைக்கும் பல்வரிக் கொடுஞ்சிறைப்
புள்ளணி நீள்கொடிச் செல்வனும், வெள்ளேறு
வலைவயின் உயரிய பலர்புகழ் திணிதோள்
உமையமர்ந்து விளங்கும் இமையா முக்கண்
மூவெயில் முருக்கிய முரண்மிகு செல்வனும்,
நூற்றுப்பத்து அடுக்கிய நாட்டத்து நூறுபல்
வேள்வி முற்றிய வென்றடு கொற்றத்து
ஈரிரண்டு ஏந்திய மருப்பின் எழில்நடைத்
தாழ்பெருந் தடக்கை உயர்த்த யானை
எருத்தம் ஏறிய திருக்கிளர் செல்வனும்,

Zeilen 160–176
நாற்பெருந் தெய்வத்து நன்னகர் நிலைஇய
உலகம் காக்கும் ஒன்றுபுரி கொள்கைப்
பலர்புகழ் மூவரும் தலைவ ராக
ஏமுறு ஞாலந் தன்னில் தோன்றித்
தாமரை பயந்த தாவில் ஊழி
நான்முக ஒருவற் சுட்டிக் காண்வர
பகலிற் றோன்றும் இகலில் காட்சி
நால்வேறு இயற்கைப் பதினொரு மூவரொடு
ஒன்பதிற்று இரட்டி உயர்நிலை பெறீஇயர்
மீன்பூத் தன்ன தோன்றலர் மீன்சேர்பு
வளிகிளர்ந் தன்ன செலவினர் வளியிடைத்
தீயெழுந் தன்ன திறலினர் தீப்பட
உரும்இடித் தன்ன குரலினர் விழுமிய
உறுகுறை மருங்கிந்தம் பெறுமுறை கொண்மார்
அந்தரக் கொட்பினர் வந்துடன் காணத்
தாவில் கொள்கை மடந்தையடு சின்னாள்
ஆவினன்குடி அசைதலும் உரியன்: அதான்று,

4. திரு ஏரகம்

Zeilen 177–189
இருமூன்று எய்திய இயல்பினின் வழாஅது
இருவர்ச் சுட்டிய பல்வேறு தொல்குடி
அறுநான்கு இரட்டி இளமை நல்லியாண்டு
ஆறினிற் கழிப்பிய அறன்நவில் கொள்கை
மூன்றுவகைக் குறித்த முத்தீச் செல்வத்து
இருபிறப் பாளர் பொழுதறிந்து நுவல,
ஒன்பது கொண்ட மூன்றுபுரி நுண்ஞாண்
புலராக் காழகம் புலர உடீஇ,
உச்சிக் கூப்பிய கையினர் தற்புகழ்ந்து
ஆறெழுத்து அடக்கிய அருமறைக் கேள்வி
நாஇயல் மருங்கில் நவிலப் பாடி
விரையுறு நறுமலர் ஏந்திப் பெரிந்துஉவந்து
ஏரகத்து உறைதலும் உரியன்: அதான்று,

5. குன்றுதோறு ஆடல்

Zeilen 190–197
பைங்கொடி நறைக்காய் இடையிடுபு வேலன்
அம்பொதிப் புட்டில் விரைஇக் குளவியடு
வெண்கூ தாளம் தொடுத்த கண்ணியன்
நறுஞ்சாந்து அணிந்த கேழ்கிளர் மார்பின்
கொடுந்தொழில் வல்விற் கொலைஇய கானவர்
நீடமை விளைந்த தேக்கள் தேறல்
குன்றகச் சிறுகுடிக் கிளையுடன் மகிழ்ந்து
தொண்டகச் சிறுபறைக் குரவை அயர

Zeilen 198–205
விரலுளர்ப்பு அவிழ்ந்த வேறுபடு நறுங்கால்
குண்டுசுனை பூத்த வண்டுபடு கண்ணி
இணைத்த கோதை அணைத்த கூந்தல்
முடித்த குல்லை இலையுடை நறும்பூச்
செங்கால் மராஅத்த வாலிணர் இடையிடுபு
சுரும்புணத் தொடுத்த பெருந்தண் மாத்தழை
திருந்துகாழ் அல்குல் திளைப்ப உடீஇ
மயில்கண் டன்ன மடநடை மகளிரொடு

Zeilen 206–217
செய்யன் சிவந்த ஆடையன் செவ்வரைச்
செயலைத் தண்டளிர் துயல்வருங் காதினன்
கச்சினன் கழலினன் செச்சைக் கண்ணியன்
குழலன் கோட்டன் குறும்பல் லியத்தன்
தகரன் மஞ்ஞையன் புகரில் சேவலங்
கொடியன் நெடியன் தொடியணி தோளன்
நரம்பார்த் தன்ன இன்குரல் தொகுதியடு
குறும்பொறிக் கொண்ட நறுந்தண் சாயல்
மருங்கிற் கட்டிய நிலன்நேர்பு துகிலினன்
முழவுறழ் தடக்கையின் இயல ஏந்தி
மென்றோட் பல்பிணை தழீஇத் தலைத்தந்து
குன்றுதொ றாடலும் நின்றதன்பண்பே; அதான்று,

6. பழமுதிர் சோலை

Zeilen 218–226
சிறுதினை மலரொடு விரைஇ மறியறுத்து
வாரணக் கொடியடு வயிற்பட நிறீஇ
ஊரூர் கொண்ட சீர்கெழு விழவினும்,
ஆர்வலர் ஏத்த மேவரும் நிலையினும்,
வேலன் தைஇய வெறியயர் களனும்,
காடும் காவும் கவின்பெறு துருத்தியும்,
யாறும் குளனும் வேறுபல் வைப்பும்,
சதுக்கமும் சந்தியும் புதுப்பூங் கடம்பும்,
மன்றமும் பொதியிலும் கந்துடை நிலையினும்

Zeilen 227–244
மாண்டலைக் கொடியடு மண்ணி அமைவர
நெய்யடு ஐயவி அப்பி ஐதுரைத்துக்
குடந்தம் பட்டுக் கொழுமலர் சிதறி
முரண்கொள் உருவின் இரண்டுடன் உடீஇச்
செந்நூல் யாத்து வெண்பொரி சிதறி
மதவலி நிலைஇய மாத்தாட் கொழுவிடைக்
குருதியடு விரைஇய தூவெள் ளரிசி
சில்பலிச் செய்து பல்பிரப்பு இரீஇச்
சிறுபசு மஞ்சளடு நறுவிரை தெளித்துப்
பெருந்தண் கணவீர நறுந்தண் மாலை
துணையற அறுத்துத் தூங்க நாற்றி
நளிமலைச் சிலம்பின் நன்னகர் வாழ்த்தி
நறும்புகை எடுத்துக் குறிஞ்சி பாடி
இமிழிசை அருவியடு இன்னியம் கறங்க
உருவப் பல்பூதத் தூஉய் வெருவரக்
குருதிச் செந்தினை பரப்பிக் குறமகள்
முருகியம் நிறுத்து முரணினர் உட்க
முருகாற்றுப் படுத்த உருகெழு வியல்நகர்

Zeilen 245–252
ஆடுகளம் சிலம்பப் பாடிப் பலவுடன்
கோடுவாய் வைத்துக் கொடுமணி இயக்கி
ஓடாப் பூட்கைப் பிணிமுகம் வாழ்த்தி
வேண்டுநர் வேண்டியாங்கு எய்தனர் வழிபட
ஆண்டாண்டு உறைதலும் அறிந்த வாறே
ஆண்டாண்டு ஆயினும் ஆக; காண்தக
முந்துநீ கண்டுழி முகனமர்ந்து ஏத்திக்
கைதொழூஉப் பரவிக் காலுற வணங்கி,

Zeilen 253–260
‘நெடும்பெருஞ் சிமையத்து நீலப் பைஞ்சுனை
ஐவருள் ஒருவன் அங்கை ஏற்ப
அறுவர் பயந்த ஆறமர் செல்வ!
ஆல்கெழு கடவுட் புதல்வ! மால்வரை
மலைமகள் மகனே! மாற்றோர் கூற்றே!
வெற்றி வெல்போர்க் கொற்றவை சிறுவ!
இழையணி சிறப்பின் பழையோள் குழவி!
வானோர் வணங்குவில் தானைத் தலைவ!

Zeilen 261–270
மாலை மார்ப! நூலறி புலவி!
செருவில் ஒருவ! பொருவிறல் மள்ள!
அந்தணர் வெறுக்கை! அறிந்தோர் சொல்மலை!
மங்கையர் கணவ! மைந்தர் ஏறே!
வேல்கெழு தடக்கைச் சால்பெருஞ் செல்வ!
குன்றம் கொன்ற குன்றாக் கொற்றத்து
விண்பொரு நெடுவரைக் குறிஞ்சிக் கிழவ!
பலர்புகழ் நன்மொழிப் புலவர் ஏறே!
அரும்பெறல் மரபின் பெரும்பெயர் முருக!
நசையுநர்க்கு ஆர்த்தும் இசைபே ராள!

Zeilen 271–281
அலந்தோர்க்கு அளிக்கும் பொலம்பூண் சேஎய்!
மண்டமர் கடந்தநின் வென்றாடு அகலத்துப்
பரிசிலர்த் தாங்கும் உருகெழு நெடுவேஎள்!
பெரியோர் ஏத்தும் பெரும்பெயர் இயவுள்!
சூர்மருங்கு அறுத்த மொய்ம்பின் மதவலி!
போர்மிகு பொருந! குரிசில்!’ எனப்பல
யானறி அளவையின் ஏத்தி ஆனாது,
‘நின்னளந் தறிதல் மன்னுயிர்க் கருமையின்
நின்னடி உள்ளி வந்தனென்; நின்னொடு
புரையுநர் இல்லாப் புலமை யோய்!’எனக்
குறித்தது மொழியா அளவையிற் குறித்துடன்

Zeilen 282–295
வேறுபல் உருவின் குறும்பல் கூளியர்
சாறுஅயர் களத்து வீறுபெறத் தோன்றி,
‘அளியன் றானே முதுவாய் இரவலன்
வந்தோன் பெரும!நின் வண்புகழ் நயந்து’ என
இனியவும் நல்லவும் நனிபல ஏத்தித்
தெய்வம் சான்ற திறல்விளங்கு உருவின்
வான்தோய் நிவப்பின் தான்வந் தெய்தி
அணங்குசால் உயர்நிலை தழீஇப் பண்டைத்தன்
மணங்கமழ் தெய்வத்து இளநலங் காட்டி,
‘அஞ்சல் ஓம்புமதி; அறிவல்நின் வரவு’ என
அன்புடன் நன்மொழி அளைஇ விளிவின்று
இருள்நிற முந்நீர் வளைஇய உலகத்து
ஒருநீ யாகித் தோன்ற விழுமிய
பெறலரும் பரிசில் நல்கும்மதி பலவுடன்

Zeilen 296–317
வேறுபல் துகிலின் நுடங்கி அகில்சுமந்து
ஆர முழுமுதல் உருட்டி வேரற்
பூவுடை அலங்குசினை புலம்பவேர் கீண்டு
விண்பொரு நெடுவரைப் பரிதியிற் றொடுத்த
தண்கமழ் அலரிறால் சிதைய நன்பல
ஆசினி முதுசுளை கலாவ மீமிசை
நாக நறுமலர் உதிர ஊகமொடு
மாமுக முசுக்கலை பனிப்பப் பூநுதல்
இரும்பிடி குளிர்ப்ப வீசிப் பெருங்களிற்று
முத்துடை வான்கோடு தழீஇத் தத்துற்று
நன்பொன் மணிநிறம் கிளரப்பொன் கொழியா
வாழை முழுமுதல் துமியத் தாழை
இளநீர் விழுக்குலை உதிரத் தாக்கிக்
கறிக்கொடிக் கருந்துணர் சாயப் பொறிப்புற
மடநடை மஞ்ஞை பலவுடன் வெரீஇக்
கோழி வயப்பெடை இரியக் கேழலொடு
இரும்பனை வெளிற்றின் புன்சாய் அன்ன
குரூஉமயிர் யாக்கைக் குடாவடி உளியம்
பெருங்கல் விடரளைச் செறியக் கருந்கோட்டு
ஆமா நல்லேறு சிலைப்பச் சேணின்று
இழுமென இழிதரும் அருவிப்
பழமுதிர் சோலை மலைகிழ வோனே.

Abschlussformel
திருமுருகாற்றுப்படை முற்றிற்று

Vollständiger Text in Umschrift

Die Umschrift folgt dem tamilischen Text in derselben Reihenfolge. Lange Vokale und besondere Konsonanten sind gekennzeichnet. Für das Erlernen der Rezitation ist das gemeinsame Hören und Lesen mit erfahrenen tamilischsprachigen Menschen hilfreich.

tirumurukāṟṟuppaṭai

1. tirupparaṅkuṉṟam

Zeilen 1–11
ulakam uvappa valaṉērpu tiritaru
palarpukaḻ ñāyiṟu kaṭaṟkaṇ ṭāaṅku
ōvaṟa imaikkum cēṇviḷaṅku aviroḷi
uṟunart tāṅkiya mataṉuṭai nōṉṟāḷ
ceṟunart tēytta celluṟaḻ taṭakkai
maṟuvil kaṟpiṉ vāṇutaṟ kaṇavaṉ
kārkōḷ mukanta kamañcūl māmaḻai
vāḷpōḻ vicumpil vaḷḷuṟai citaṟit
talaippeyal talai iya taṇṇaṟuṅ kāṉattu
iruḷpaṭap potuḷiya parārai marāattu
uruḷpūn taṇṭār puraḷum mārpiṉaṉ, -

Zeilen 12–19
mālvarai nivanta cēṇuyar veṟpiṟ
kiṇkiṇi kavaiiya oṇceñ cīṟaṭi,
kaṇaikkāl vāṅkiya nucuppiṉ, paṇaittōḷ,
kōpat taṉṉa tōyāp pūntukil,
palkācu niraitta cilkāḻ alkul,
kaipuṉaintu iyaṟṟāk kaviṉpeṟu vaṉappiṉ,
nāvaloṭu peyariya polampuṉai aviriḻai,
cēṇikantu viḷaṅkum ceyirtīr mēṉi,

Zeilen 20–30
tuṇaiyōr āynta iṇaiyīr ōtic
ceṅkāl veṭcic cīṟitaḻ iṭaiyiṭupu
paintāṭ kuvaḷait tūvitaḻ kiḷḷit
teyva vuttiyaṭu valampuri vayiṉvaittut
tilakam taiiya tēṅkamaḻ tirunutal
makarap pakuvāy tāḻamaṇ ṇuṟuttut
tuvara muṭitta tukaḷaṟu muccip
peruntaṇ caṇpakañ cerīik karuntakaṭṭu
uḷaippū marutiṉ oḷḷiṇar aṭṭik
kiḷaikkaviṉṟu eḻutaru kīḻnīrc cevvarumpu
iṇaippuṟu piṇaiyal vaḷaiit tuṇaittaka

Zeilen 31–41
vaṇkātu niṟainta piṇṭi oṇṭaḷir
nuṇpūṇ ākam tiḷaippat tiṇkāḻ
naṟuṅkuṟaṭu uriñciya pūṅkēḻt tēyvai
tēṅkamaḻ marutiṇar kaṭuppak kōṅkiṉ
kuvimukiḻ iḷamulaik koṭṭi virimalar
vēṅkai nuṇṭātu appik kāṇvara
veḷḷiṟ kuṟumuṟi kiḷḷupu teṟiyāk
'kōḻi ōṅkiya veṉṟaṭu viṟaṟkoṭi
vāḻiya peritu’ eṉṟu ēttip palaruṭaṉ
cīrtikaḻ cilampakam cilampap pāṭi
cūrara makaḷir āṭum cōlai

Zeilen 42–46
mantiyum aṟiyā maraṉpayil aṭukkattuc
curumpum mūcāc cuṭarppūṅ kāntaṭ
peruntaṇ kaṇṇi milainta ceṉṉiyaṉ, -
pārmutir paṉikkaṭal kalaṅkavuḷ pukkuc
cūrmutal taṭinta cuṭarilai neṭuvēl

Zeilen 47–56
ulaṟiya katuppiṉ piṟaḻpaṟ pēḻvāyc
cuḻalviḻip pacuṅkaṇ cūrtta nōkkiṉ
kaḻalkaṭ kūkaiyaṭu kaṭumpāmpu tūṅkap
perumulai alaikkum kātiṉ piṇarmōṭṭu
urukeḻu celaviṉ añcuvaru pēymakaḷ
kuruti āṭiya kūrukirk koṭuviraṟ
kaṇtoṭ ṭuṇṭa kaḻimuṭaik karuntalai
oṇṭoṭit taṭakkaiyiṉ ēnti veruvara
veṉṟaṭu viṟaṟkaḷam pāṭittōḷ peyarā
niṇamtiṉ vāyaḷ tuṇaṅkai tūṅka

Zeilen 57–61
irupē ruruviṉ orupē riyākkai
aṟuvēṟu vakaiyiṉ añcuvara maṇṭi
avuṇar nalvalam aṭaṅkak kaviḻiṇar
māmutal taṭinta maṟuvil koṟṟattu
eyyā nallicaic cevvēṟ cēey,-

Zeilen 62–66
cēvaṭi paṭarum cemmal uḷḷamoṭu
nalampuri koḷkaip pulampurin tuṟaiyum
celavunī nayantaṉai yāyiṉ, palavuṭaṉ
naṉṉar neñcattu iṉṉacai vāyppa
iṉṉē peṟutinī muṉṉiya viṉaiyē:

Zeilen 67–77
ceruppukaṉṟu eṭutta cēṇuyar neṭuṅkoṭi
varippuṉai pantoṭu pāvai tūṅkap
porunart tēytta pōraru vāyil
tiruvīṟ ṟirunta tītutīr niyamattu
māṭamali maṟukiṉ kūṭaṟ kuṭavayiṉ
iruñcēṟṟu akalvayal virintuvāy aviḻnta
muṭṭāḷ tāmarait tuñci vaikaṟaik
kaṭkamaḻ neytal ūti eṟpaṭak
kaṇpōl malarnta kāmar cuṉaimalar
añciṟai vaṇṭiṉ arikkaṇam olikkum
kuṉṟamarntu uṟaitalum uriyaṉ ; atāaṉṟu,

2. tiruccīr alaivāy

Zeilen 78–88
vainnuti poruta vaṭuvāḻ varinutal
vāṭā mālai ōṭaiyaṭu tuyalvarap
paṭumaṇi iraṭṭum maruṅkiṉ kaṭunaṭaik
kūṟṟattu aṉṉa māṟṟaru moympiṉ
kālkiḷarn taṉṉa vēḻa mēlkoṇṭu
aivēṟu uruviṉ ceyviṉai muṟṟiya
muṭiyaṭu viḷaṅkiya muraṇmiku tirumaṇi
miṉuṟaḻ imaippiṉ ceṉṉip poṟpa
nakaitāḻpu tuyalvarūum vakaiyamai polaṅkuḻai
cēṇviḷaṅku iyaṟkai vāṇmati kavaii
akalā mīṉiṉ avirvaṉa imaippat

Zeilen 89–103
tāvil koḷkait tantoḻil muṭimār
maṉaṉērpu eḻutaru vāḷniṟa mukaṉē
māyiruḷ ñālam maṟuviṉṟi viḷaṅkap
palkatir virintaṉṟu orumukam;orumukam,
ārvalar ētta amarntiṉi toḻukik
kātaliṉ uvantu varaṅkoṭut taṉṟē;orumukam,
mantira vitiyiṉ marapuḷi vaḻāa
antaṇar vēḷviōrk kummē;orumukam,
eñciya poruḷkaḷai ēmuṟa nāṭit
tiṅkaḷ pōlat ticaiviḷak kummē;orumukam,
ceṟunart tēyttuc celcamam murukkik
kaṟuvukoḷ neñcamoṭu kaḷamvēṭ ṭaṉṟē;orumukam
kuṟavar maṭamakaḷ koṭipōl nucuppiṉ
maṭavaral vaḷḷiyaṭu nakaiyamarn taṉṟē.
āṅkuam mūvirumukaṉum muṟainaviṉṟu oḻukaliṉ

Zeilen 104–118
āram tāḻnta ampakaṭṭu mārpiṉ
cempoṟi vāṅkiya moympiṉ cuṭarviṭupu
vaṇpukaḻ niṟaintu vacintuvāṅku nimirtōḷ
viṇcelal marapiṉ aiyarkku ēntiyatu
orukai; ukkam cērttiyatu orukai;
nalampeṟu kaliṅkattuk kuṟaṅkiṉmicai acaiiyatorukai;
aṅkucaṅ kaṭāva orukai, irukai
aiyiru vaṭṭamoṭu eḵku valantirippa, orukai
mārpoṭu viḷaṅka, orukai
tāroṭu poliya, orukai
kīḻvīḻ toṭiyaṭu mīmicaikkoṭpa, orukai
pāṭiṉ paṭumaṇi iraṭṭa, orukai
nīṉiṟa vicumpiṉ malituḷi poḻiya, orukai
vāṉara makaḷirkku vatuvai cūṭṭa,
āṅkuap paṉṉiru kaiyum pāṟpaṭaiyaṟṟa,

Zeilen 119–125
antarap palliyam kaṟaṅkat tiṇkāḻ
vayireḻun ticaippa, vālvaḷai ñarala,
urantalaik koṇṭa urumiṭi muracamoṭu
palpoṟi maññai velkoṭi akava,
vicumpaā ṟāka viraicelal muṉṉi,
ulakam pukaḻnta ōṅkuyar viḻuccīr
alaivāyc cēṟalum nilaiiya paṇpēatāṉṟu,

3. tiruvāviṉaṉkuṭi

Zeilen 126–137
cīrai taiiya uṭukkaiyar cīroṭu
valampuri puraiyum vālnarai muṭiyiṉar
mācuaṟa imaikkum uruviṉar māṉiṉ
urivai taiiya ūṉkeṭu mārpiṉ
eṉpueḻuntu iyaṅkum yākkaiyar naṉpakal
palavuṭaṉ kaḻinta uṇṭiyar ikaloṭu
ceṟṟam nīkkiya maṉattiṉar yāvatum
kaṟṟōr aṟiyā aṟiviṉar kaṟṟōrkkut
tāmvarampu ākiya talaimaiyar kāmamoṭu
kaṭuñciṉam kaṭinta kāṭciyar iṭumpai
yāvatum aṟiyā iyalpiṉar mēvarat
tuṉiyil kāṭci muṉivar muṟpuka,

Zeilen 138–147
pukaimukan taṉṉa mācil tūvuṭai
mukaivāy aviḻnta takaicūḻ ākattuc
cevinērpu vaitta ceyvuṟu tivaviṉ
nalliyāḻ naviṉṟa nayaṉuṭai neñciṉ
meṉmoḻi mēvalar iṉṉarampu uḷara,
nōyiṉṟu iyaṉṟa yākkaiyar māviṉ
avirtaḷir puraiyum mēṉiyar avirtoṟum
poṉṉurai kaṭukkum titalaiyar iṉṉakaip
parumam tāṅkiya paṇintēntu alkul
mācil makaḷiroṭu maṟuviṉṟi viḷaṅka,

Zeilen 148–159
kaṭuvoṭu oṭuṅkiya tūmpaṭai vāleyiṟṟu
aḻaleṉa uyirkkum añcuvaru kaṭuntiṟal
pāmpupaṭap puṭaikkum palvarik koṭuñciṟaip
puḷḷaṇi nīḷkoṭic celvaṉum, veḷḷēṟu
valaivayiṉ uyariya palarpukaḻ tiṇitōḷ
umaiyamarntu viḷaṅkum imaiyā mukkaṇ
mūveyil murukkiya muraṇmiku celvaṉum,
nūṟṟuppattu aṭukkiya nāṭṭattu nūṟupal
vēḷvi muṟṟiya veṉṟaṭu koṟṟattu
īriraṇṭu ēntiya maruppiṉ eḻilnaṭait
tāḻperun taṭakkai uyartta yāṉai
eruttam ēṟiya tirukkiḷar celvaṉum,

Zeilen 160–176
nāṟperun teyvattu naṉṉakar nilaiiya
ulakam kākkum oṉṟupuri koḷkaip
palarpukaḻ mūvarum talaiva rāka
ēmuṟu ñālan taṉṉil tōṉṟit
tāmarai payanta tāvil ūḻi
nāṉmuka oruvaṟ cuṭṭik kāṇvara
pakaliṟ ṟōṉṟum ikalil kāṭci
nālvēṟu iyaṟkaip patiṉoru mūvaroṭu
oṉpatiṟṟu iraṭṭi uyarnilai peṟīiyar
mīṉpūt taṉṉa tōṉṟalar mīṉcērpu
vaḷikiḷarn taṉṉa celaviṉar vaḷiyiṭait
tīyeḻun taṉṉa tiṟaliṉar tīppaṭa
urumiṭit taṉṉa kuraliṉar viḻumiya
uṟukuṟai maruṅkintam peṟumuṟai koṇmār
antarak koṭpiṉar vantuṭaṉ kāṇat
tāvil koḷkai maṭantaiyaṭu ciṉṉāḷ
āviṉaṉkuṭi acaitalum uriyaṉ: atāṉṟu,

4. tiru ērakam

Zeilen 177–189
irumūṉṟu eytiya iyalpiṉiṉ vaḻāatu
iruvarc cuṭṭiya palvēṟu tolkuṭi
aṟunāṉku iraṭṭi iḷamai nalliyāṇṭu
āṟiṉiṟ kaḻippiya aṟaṉnavil koḷkai
mūṉṟuvakaik kuṟitta muttīc celvattu
irupiṟap pāḷar poḻutaṟintu nuvala,
oṉpatu koṇṭa mūṉṟupuri nuṇñāṇ
pularāk kāḻakam pulara uṭīi,
uccik kūppiya kaiyiṉar taṟpukaḻntu
āṟeḻuttu aṭakkiya arumaṟaik kēḷvi
nāiyal maruṅkil navilap pāṭi
viraiyuṟu naṟumalar ēntip perintuuvantu
ērakattu uṟaitalum uriyaṉ: atāṉṟu,

5. kuṉṟutōṟu āṭal

Zeilen 190–197
paiṅkoṭi naṟaikkāy iṭaiyiṭupu vēlaṉ
ampotip puṭṭil viraiik kuḷaviyaṭu
veṇkū tāḷam toṭutta kaṇṇiyaṉ
naṟuñcāntu aṇinta kēḻkiḷar mārpiṉ
koṭuntoḻil valviṟ kolaiiya kāṉavar
nīṭamai viḷainta tēkkaḷ tēṟal
kuṉṟakac ciṟukuṭik kiḷaiyuṭaṉ makiḻntu
toṇṭakac ciṟupaṟaik kuravai ayara

Zeilen 198–205
viraluḷarppu aviḻnta vēṟupaṭu naṟuṅkāl
kuṇṭucuṉai pūtta vaṇṭupaṭu kaṇṇi
iṇaitta kōtai aṇaitta kūntal
muṭitta kullai ilaiyuṭai naṟumpūc
ceṅkāl marāatta vāliṇar iṭaiyiṭupu
curumpuṇat toṭutta peruntaṇ māttaḻai
tiruntukāḻ alkul tiḷaippa uṭīi
mayilkaṇ ṭaṉṉa maṭanaṭai makaḷiroṭu

Zeilen 206–217
ceyyaṉ civanta āṭaiyaṉ cevvaraic
ceyalait taṇṭaḷir tuyalvaruṅ kātiṉaṉ
kacciṉaṉ kaḻaliṉaṉ ceccaik kaṇṇiyaṉ
kuḻalaṉ kōṭṭaṉ kuṟumpal liyattaṉ
takaraṉ maññaiyaṉ pukaril cēvalaṅ
koṭiyaṉ neṭiyaṉ toṭiyaṇi tōḷaṉ
narampārt taṉṉa iṉkural tokutiyaṭu
kuṟumpoṟik koṇṭa naṟuntaṇ cāyal
maruṅkiṟ kaṭṭiya nilaṉnērpu tukiliṉaṉ
muḻavuṟaḻ taṭakkaiyiṉ iyala ēnti
meṉṟōṭ palpiṇai taḻīit talaittantu
kuṉṟuto ṟāṭalum niṉṟataṉpaṇpē; atāṉṟu,

6. paḻamutir cōlai

Zeilen 218–226
ciṟutiṉai malaroṭu viraii maṟiyaṟuttu
vāraṇak koṭiyaṭu vayiṟpaṭa niṟīi
ūrūr koṇṭa cīrkeḻu viḻaviṉum,
ārvalar ētta mēvarum nilaiyiṉum,
vēlaṉ taiiya veṟiyayar kaḷaṉum,
kāṭum kāvum kaviṉpeṟu turuttiyum,
yāṟum kuḷaṉum vēṟupal vaippum,
catukkamum cantiyum putuppūṅ kaṭampum,
maṉṟamum potiyilum kantuṭai nilaiyiṉum

Zeilen 227–244
māṇṭalaik koṭiyaṭu maṇṇi amaivara
neyyaṭu aiyavi appi aituraittuk
kuṭantam paṭṭuk koḻumalar citaṟi
muraṇkoḷ uruviṉ iraṇṭuṭaṉ uṭīic
cennūl yāttu veṇpori citaṟi
matavali nilaiiya māttāṭ koḻuviṭaik
kurutiyaṭu viraiiya tūveḷ ḷarici
cilpalic ceytu palpirappu irīic
ciṟupacu mañcaḷaṭu naṟuvirai teḷittup
peruntaṇ kaṇavīra naṟuntaṇ mālai
tuṇaiyaṟa aṟuttut tūṅka nāṟṟi
naḷimalaic cilampiṉ naṉṉakar vāḻtti
naṟumpukai eṭuttuk kuṟiñci pāṭi
imiḻicai aruviyaṭu iṉṉiyam kaṟaṅka
uruvap palpūtat tūuy veruvarak
kurutic centiṉai parappik kuṟamakaḷ
murukiyam niṟuttu muraṇiṉar uṭka
murukāṟṟup paṭutta urukeḻu viyalnakar

Zeilen 245–252
āṭukaḷam cilampap pāṭip palavuṭaṉ
kōṭuvāy vaittuk koṭumaṇi iyakki
ōṭāp pūṭkaip piṇimukam vāḻtti
vēṇṭunar vēṇṭiyāṅku eytaṉar vaḻipaṭa
āṇṭāṇṭu uṟaitalum aṟinta vāṟē
āṇṭāṇṭu āyiṉum āka; kāṇtaka
muntunī kaṇṭuḻi mukaṉamarntu ēttik
kaitoḻūup paravik kāluṟa vaṇaṅki,

Zeilen 253–260
‘neṭumperuñ cimaiyattu nīlap paiñcuṉai
aivaruḷ oruvaṉ aṅkai ēṟpa
aṟuvar payanta āṟamar celva!
ālkeḻu kaṭavuṭ putalva! mālvarai
malaimakaḷ makaṉē! māṟṟōr kūṟṟē!
veṟṟi velpōrk koṟṟavai ciṟuva!
iḻaiyaṇi ciṟappiṉ paḻaiyōḷ kuḻavi!
vāṉōr vaṇaṅkuvil tāṉait talaiva!

Zeilen 261–270
mālai mārpa! nūlaṟi pulavi!
ceruvil oruva! poruviṟal maḷḷa!
antaṇar veṟukkai! aṟintōr colmalai!
maṅkaiyar kaṇava! maintar ēṟē!
vēlkeḻu taṭakkaic cālperuñ celva!
kuṉṟam koṉṟa kuṉṟāk koṟṟattu
viṇporu neṭuvaraik kuṟiñcik kiḻava!
palarpukaḻ naṉmoḻip pulavar ēṟē!
arumpeṟal marapiṉ perumpeyar muruka!
nacaiyunarkku ārttum icaipē rāḷa!

Zeilen 271–281
alantōrkku aḷikkum polampūṇ cēey!
maṇṭamar kaṭantaniṉ veṉṟāṭu akalattup
paricilart tāṅkum urukeḻu neṭuvēeḷ!
periyōr ēttum perumpeyar iyavuḷ!
cūrmaruṅku aṟutta moympiṉ matavali!
pōrmiku poruna! kuricil!’ eṉappala
yāṉaṟi aḷavaiyiṉ ētti āṉātu,
‘niṉṉaḷan taṟital maṉṉuyirk karumaiyiṉ
niṉṉaṭi uḷḷi vantaṉeṉ; niṉṉoṭu
puraiyunar illāp pulamai yōy!’eṉak
kuṟittatu moḻiyā aḷavaiyiṟ kuṟittuṭaṉ

Zeilen 282–295
vēṟupal uruviṉ kuṟumpal kūḷiyar
cāṟuayar kaḷattu vīṟupeṟat tōṉṟi,
‘aḷiyaṉ ṟāṉē mutuvāy iravalaṉ
vantōṉ peruma!niṉ vaṇpukaḻ nayantu’ eṉa
iṉiyavum nallavum naṉipala ēttit
teyvam cāṉṟa tiṟalviḷaṅku uruviṉ
vāṉtōy nivappiṉ tāṉvan teyti
aṇaṅkucāl uyarnilai taḻīip paṇṭaittaṉ
maṇaṅkamaḻ teyvattu iḷanalaṅ kāṭṭi,
‘añcal ōmpumati; aṟivalniṉ varavu’ eṉa
aṉpuṭaṉ naṉmoḻi aḷaii viḷiviṉṟu
iruḷniṟa munnīr vaḷaiiya ulakattu
orunī yākit tōṉṟa viḻumiya
peṟalarum paricil nalkummati palavuṭaṉ

Zeilen 296–317
vēṟupal tukiliṉ nuṭaṅki akilcumantu
āra muḻumutal uruṭṭi vēraṟ
pūvuṭai alaṅkuciṉai pulampavēr kīṇṭu
viṇporu neṭuvaraip paritiyiṟ ṟoṭutta
taṇkamaḻ alariṟāl citaiya naṉpala
āciṉi mutucuḷai kalāva mīmicai
nāka naṟumalar utira ūkamoṭu
māmuka mucukkalai paṉippap pūnutal
irumpiṭi kuḷirppa vīcip peruṅkaḷiṟṟu
muttuṭai vāṉkōṭu taḻīit tattuṟṟu
naṉpoṉ maṇiniṟam kiḷarappoṉ koḻiyā
vāḻai muḻumutal tumiyat tāḻai
iḷanīr viḻukkulai utirat tākkik
kaṟikkoṭik karuntuṇar cāyap poṟippuṟa
maṭanaṭai maññai palavuṭaṉ verīik
kōḻi vayappeṭai iriyak kēḻaloṭu
irumpaṉai veḷiṟṟiṉ puṉcāy aṉṉa
kurūumayir yākkaik kuṭāvaṭi uḷiyam
peruṅkal viṭaraḷaic ceṟiyak karunkōṭṭu
āmā nallēṟu cilaippac cēṇiṉṟu
iḻumeṉa iḻitarum aruvip
paḻamutir cōlai malaikiḻa vōṉē.

Abschlussformel
tirumurukāṟṟuppaṭai muṟṟiṟṟu

Namen, Bilder und Verehrungsformen verstehen

Murugan und seine Namen: Der Text nennt den Gott unter anderem Murugan, Sey und Neduveḷ. Die Bezeichnungen tragen Vorstellungen von Jugend, Größe und göttlicher Kraft. In anderen indischen Überlieferungen ist er als Skanda, Kartikeya und Subrahmanya bekannt. Sein Speer ist im Gedicht eine Waffe des Sieges; für heutige Betrachtungen kann er zugleich an Entschlossenheit und die Klarheit der Unterscheidungskraft erinnern.

Valli und die göttliche Gemahlin: Valli erscheint ausdrücklich als Tochter der Kuravar mit rankenschlanker Taille. Die am Anfang genannte treue Gemahlin wird traditionell mit Deivayanai beziehungsweise Devasena verbunden. So begegnen im Werk unterschiedliche religiöse und landschaftliche Ausdrucksformen der Murugan-Verehrung.

Berge, Blumen und Musik: Kurinji bezeichnet die Berglandschaft und im Zusammenhang der Verehrung auch eine musikalische Weise. Die Pflanzenwelt ist ein wesentlicher Teil der dichterischen Erfahrung. Einige alte Pflanzennamen sind in ihrer tamilischen Form belassen, da eine eindeutige moderne botanische Zuordnung nicht immer selbstverständlich ist. Die Yal ist ein altes tamilisches Saiteninstrument. Kuravai und Tunankai bezeichnen unterschiedliche Tanzformen.

Velan und die Kuravar-Frau: Der Velan ist im betreffenden Abschnitt ein kultischer Verehrer beziehungsweise Ritualspezialist. Die Frau des letzten Abschnitts bereitet den Festplatz, singt und ruft Murugans Gegenwart hervor. Das Gedicht bewahrt nebeneinander brahmanische Rezitation und örtliche Fest- und Verehrungstraditionen. Seine historischen Beschreibungen umfassen auch Tieropfer und Blutgaben; diese sind in der Übersetzung erhalten. Die hier vorgeschlagene heutige Praxis mit Blumen, Gesang und Meditation steht für sich.

Sechs Mütter und göttliche Herkunft: Die Anrufung erinnert an Murugans Geburt und seine sechs mütterlichen Gestalten. Sie nennt ihn außerdem Sohn des Gottes unter dem Banyanbaum, Sohn der Bergtochter und Kind der siegreichen Korravai. Solche Bilder verbinden die Verehrung Murugans mit Shiva, Parvati und der tamilischen Göttinnentradition.

Die sechssilbige Formel: Die Zeilen 186–187 erwähnen eine heilige Formel mit sechs Silben, schreiben sie aber nicht aus. Daher wird an dieser Stelle keine bestimmte Mantra-Fassung in den alten Text eingefügt. Die überlieferten Murugan- und Subrahmanya-Mantras können unabhängig davon im Zusammenhang ihrer jeweiligen Praxis kennengelernt werden.

Die schwer zu erlangende Gabe: Die Schlusszusage spricht von einer kostbaren Gabe, die der Suchende empfängt. Traditionelle Auslegungen beziehen sie auf höchste Gnade und Befreiung. Die Übersetzung bewahrt das offene Bild der Gabe, durch das der Gesang an die Arruppatai-Dichtung von Gönnern und beschenkten Sängern anknüpft.

Tirumurukarruppatai für tamilische Hindus in Deutschland

Ein vertrauter Gottesname kann viele Erinnerungen tragen: die Stimme eines geliebten Menschen, eine Lampe vor dem Hausaltar, den Klang einer Tempelglocke. Für tamilische Hindus in Deutschland kann das Tirumurukarruppatai solche Erinnerungen mit dem heutigen Leben verbinden. Seine Verse dürfen zu einem Ort werden, an dem Herkunft, Familie und persönliche Hingabe zusammenfinden.

Dabei kann jede Generation etwas schenken. Wer die tamilischen Verse kennt, gibt ihren Klang und die mit ihnen verbundenen Erinnerungen weiter. Wer sich über die deutsche Übersetzung nähert, bringt neue Fragen und eigene Erfahrungen mit. Aus beidem kann ein lebendiges Gespräch über das entstehen, was trägt, ermutigt und dem Leben Richtung gibt.

In einer Familie oder einem Lesekreis kann eine Person einige Tamilzeilen vortragen und eine andere anschließend die deutsche Übersetzung lesen. Danach genügt eine einfache Frage: Welches Bild ist dir geblieben? Ein Kind bemerkt vielleicht die Pfauen, ein anderer Mensch den Mut der Suchenden, jemand die freundliche Zusage des Gottes. So entsteht ein Gespräch, in dem unterschiedliche sprachliche Kenntnisse und Lebenserfahrungen Platz haben.

Die Umschrift erleichtert den Einstieg für Menschen, die Tamil noch nicht sicher lesen. Gemeinsames Hören und wiederholtes Lesen lassen den Klang allmählich vertraut werden. Beginne ruhig mit wenigen Zeilen und schenke ihnen Aufmerksamkeit. Ein regelmäßig gemeinsam gelesener Abschnitt kann zu einem schönen Moment der Verbundenheit werden.

Anregungen für Yoga und Meditation

Yoga-Aspiranten begegnen im Tirumurukarruppatai einer Hingabe, die den ganzen Menschen anspricht. Die Augen nehmen Schönheit wahr, die Stimme wird zum Gesang, die Hände bringen Blumen dar, und das Herz richtet sich auf den göttlichen Geliebten. Für die eigene Praxis von Yoga und Meditation liegt darin eine Anregung, aufmerksam und mit innerer Beteiligung zu üben.

Auch die Beziehung zwischen Wegkundigem und Suchendem verdient Beachtung. Ein Mensch empfängt Hilfe und zeigt einem anderen den Weg. Diese Bewegung lässt sich heute in Satsang, Seva und einem großzügigen Umgang mit dem eigenen Wissen weiterführen. Die folgenden Praxisanregungen greifen solche Themen auf und sind als heutige Betrachtungen vom historischen Ritualtext zu unterscheiden.

Gemeinsamer Kirtan und aufmerksames Zuhören machen Hingabe zu einer geteilten Erfahrung.
  • Mit dem Licht beginnen: Lies die Anfangszeilen über die aufgehende Sonne. Sitze danach einige Minuten still und frage dich, was heute Klarheit und Wärme in dein Handeln bringen kann.
  • Eine Zuflucht finden: Lies die Zusage der Zeilen 282–295 langsam. Lass die Worte über Furchtlosigkeit und Angenommensein nachklingen. Ein persönliches Gebet kann daraus entstehen.
  • Aufmerksam durch die Natur gehen: Nimm bei einem Spaziergang einen Baum, einen Vogelruf oder fließendes Wasser bewusst wahr. Die Naturbilder des Gedichts laden zu genauer Wahrnehmung und Dankbarkeit ein.
  • Die Stimme beteiligen: Verbinde die Lektüre mit einem vertrauten Kirtan für Murugan oder Subrahmanya. Höre danach in die Stille hinein und nimm wahr, was der Gesang in dir nachklingen lässt.
  • Selbst Wegweisung schenken: Unterstütze einen Menschen beim Lernen oder Üben. Höre auf seine Fragen und teile eine hilfreiche Erfahrung, ohne ihm einen bestimmten Weg aufzudrängen.

Bei Yoga Vidya findest du weitere Zugänge zu Yoga und seinen Übungswegen sowie praktische Anregungen zu Meditation. Bhakti Yoga kann dabei Herz und Aufmerksamkeit miteinander verbinden: im Singen, in der stillen Verehrung und in einem freundlichen Umgang mit anderen.

Video: Subrahmanya-Kirtan

Dieser im Yoga Wiki bei Subrahmanya eingebundene Kirtan lädt zum Zuhören und Mitsingen ein. Er ergänzt die Lektüre als heutige Gesangspraxis.

Weitere tamilische Schriften im Yoga Wiki

Für die Vertiefung der Murugan-Bhakti führen Tiruppugazh, Kandar Alankaram und Kandar Anubhuti zu weiteren bedeutenden Ausdrucksformen von Lob, Hingabe und spiritueller Erfahrung. Der Artikel Murugan erläutert die Gestalten und Überlieferungen des Gottes; Nakkirar stellt den Dichter vor.

Den literarischen Zusammenhang erschließen Pattuppattu und Perumpanarruppatai. Wer die Vielfalt tamilischer religiöser Dichtung kennenlernen möchte, kann mit Tiruvasagam, Tirumurai und Thirumandiram weiterlesen. Arunachala Puranam führt in eine andere heilige Landschaft. Periya Tirumatal, Tiruppavai und Tiruvaymoli eröffnen Stimmen tamilischer Vishnu-Bhakti; der Tirukkural ergänzt die Lektüre um Weisheit für das menschliche Zusammenleben.

Ein Weg, der mit Vertrauen beginnt

Am Ende des Tirumurukarruppatai steht eine Begegnung, die den langen Weg verwandelt: Der Suchende wird erkannt und freundlich empfangen. Die Macht, die ihn zuerst staunen ließ, spricht ihm nun Mut zu. Wer das Gedicht betend liest, kann sich von dieser Zusage ansprechen lassen: „Fürchte dich nicht! Ich weiß um dein Kommen.“

Nimm ein Bild aus der Lektüre mit in deinen Tag. Beim Anblick des Morgenlichts kannst du dich an Klarheit erinnern, bei einer Blüte an die Schönheit einer einfachen Gabe, beim Rauschen des Wassers an die lebendige Weite des Gedichts. Ein vertrauter Gottesname kann dich begleiten, wenn du still wirst oder neue Kraft für eine Aufgabe sammelst.

Die Wegweisung findet ihre Fortsetzung auch zwischen Menschen. Ein geduldiges Zuhören, ein ermutigendes Wort, eine helfende Hand können etwas von empfangener Güte weitertragen. So darf die Lektüre des Tirumurukarruppatai zu gelebter Hingabe werden: das Herz dem Göttlichen zuwenden und dem Menschen neben dir mit Aufmerksamkeit begegnen.

Siehe auch

Quellen und Hinweise zur Textausgabe

Textgrundlage: Project Madurai, Unicode-E-Text Nr. 0067, Tirumurukarruppatai of Nakkirar, erstmals online am 18. April 2000, Fassung vom 10. August 2021. Diese Ausgabe enthält das vollständige Hauptgedicht mit 317 Zeilen in sechs Abschnitten und die Abschlussformel. Die Zahlen der deutschen Leseabschnitte bezeichnen Originalzeilen, keine selbstständigen Strophen.

Gezielte Textkorrekturen: Zusammengezogene Zeilen wurden wieder getrennt und eingeschobene redaktionelle Zwischenüberschriften vom Gedichttext unterschieden. Beschädigte Zeichen in den Zeilen 39, 111, 285, 291 und 295 sowie die fehlerhafte Wiederholung von „eine Hand“ im Bereich 111–113 wurden anhand der Vergleichsausgabe Nr. 0735 und des Satzanschlusses bereinigt. Die Vorlage wurde nicht zu einer neuen kritischen Edition umgearbeitet; weitere Eigenheiten ihrer Schreibweise bleiben erhalten.

Übersetzung: Die deutsche Gesamtübersetzung wurde eigens für diese Ausgabe mit KI-Unterstützung aus dem Tamilischen erstellt und anschließend sprachlich redigiert. Sie ist keine übernommene deutsche Internetübersetzung. Schwierige Pflanzenbezeichnungen, einzelne mythologische Bezüge und mehrdeutige klassische Wendungen bleiben fachlich prüfbedürftig. Die vollständige Textabdeckung ersetzt keine tamilologische Begutachtung.

Umschrift: Die wissenschaftlich orientierte, schriftnahe Transliteration folgt dem hier wiedergegebenen Tamiltext. Sie unterscheidet unter anderem ā, ī, ū, ē, ō sowie ṭ, ṇ, ḷ, ḻ, ṟ und ṉ. Sie ist eine Lesehilfe; kontextabhängige Lautwerte und regionale Rezitationsweisen werden dadurch nicht vollständig wiedergegeben.

Herkunft und Dank: Die elektronische Erfassung der Hauptvorlage erfolgte durch Mitarbeitende und Schüler der K. A. P. Viswanatham Higher Secondary School in Tiruchirappalli. Project Madurai nennt C. Kesavaraj als Förderer, R. Vasudevan für technische Unterstützung und R. Rajendran für die Koordination; J. Jayanthi, S. Sinnakannan, Sivadayal und Christopher für die Eingabe; Sarala Sandirasegarane für das Korrekturlesen und K. Kalyanasundaram für die Webfassung. Der vollständige Herkunfts- und Weitergabehinweis ist in der verlinkten Originaldatei erhalten. Project Madurai stellt elektronische tamilische Texte als freiwilliges Gemeinschaftsprojekt frei zur Verfügung.

Verwendete Quellen

Einzelnachweise

Seminare und gemeinsame Praxis

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