Periya Tirumatal

Aus Yogawiki

Periya Tirumatal (Tamil: பெரிய திருமடல், wissenschaftliche Umschrift: Periya Tirumaṭal; auch Periya Tirumadal und Periya Thirumadal) ist das „Große heilige Madal-Gedicht“ von Tirumangai Alvar. Es gehört zum Nalayira Divya Prabandham, dem großen tamilischen Hymnenkanon der Alvar-Heiligen. Im Mittelpunkt steht eine Liebe zu Vishnu, die nicht bei Bewunderung stehen bleibt: Die Sprecherin sehnt sich nach seiner Nähe, erinnert sich an seine Schönheit und trägt sogar ihre Klage vor ihn. Dieser Artikel bietet eine deutsche Gesamtübersetzung, den vollständigen tamilischen Text und seine Umschrift.

Vishnu ist der geliebte göttliche Herr des Periya Tirumatal. Die vielen Namen und Tempel des Gedichts eröffnen unterschiedliche Zugänge zu seiner Gegenwart.

Für tamilische Hindus in Deutschland kann das Gedicht eine Brücke zwischen vertrauter Gebetssprache und deutschsprachigem Alltag sein. Tamilische Verse lassen Erinnerungen an Tempel, Feste und die Stimmen früherer Generationen lebendig werden; die deutsche Übersetzung lädt Kinder, Angehörige und Freunde zum gemeinsamen Verstehen ein. Wer über Yoga zur indischen Spiritualität gefunden hat, begegnet hier einem reichen Ausdruck von Bhakti: Auch Sehnsucht, Verletzlichkeit und die Frage nach Gottes Nähe dürfen Teil des spirituellen Weges sein.

Das Periya Tirumatal stellt eine Frage, die auch heute berühren kann: Was geschieht, wenn die Sehnsucht nach dem Göttlichen das ganze Leben erfasst? Für die Liebende sprechen Meer, Mond und Vogelruf von dem einen, den sie vermisst. Wer langsam liest, kann entdecken, wie aufmerksam Liebe macht – und wie ein Gedicht helfen kann, das eigene Herz besser zu verstehen.

Autor, Geschichte und Überlieferung

Tirumangai Alvar, auch Kaliyan und Parakalan genannt, gehört zu den zwölf Alvars der südindischen Vishnu-Verehrung. Historisch wird sein Wirken häufig dem 8. Jahrhundert zugeordnet; die religiösen Lebensgeschichten folgen eigenen Überlieferungen. Zu seinen Werken gehört auch die Periya Tirumoli. Das kleinere Schwesterwerk des Periya Tirumatal heißt Ciriya Tirumatal, „Kleines heiliges Madal-Gedicht“.[1]

Das Periya Tirumatal ist im Iyarpa-Teil des Nalayira Divya Prabandham überliefert. Es umfasst 297 Verszeilen und bildet metrisch ein zusammenhängendes Gedicht im Kalivenpa-Versmaß. In einer verbreiteten Zählung wird es in 78 Abschnitte gegliedert, mit den Sammlungsnummern 2713–2790. Die folgende Ausgabe übernimmt diese 78 Leseabschnitte. Sätze und Bilder reichen häufig über ihre Grenzen hinaus.[2]

Innerhalb des Vaishnavismus und insbesondere der sri-vaishnavischen Tradition erschließen die Alvar-Hymnen die Beziehung zwischen dem Menschen und Narayana durch Dichtung, Erinnerung und Verehrung. Im Periya Tirumatal wird der Tempel von Tirunaraiyur zum entscheidenden Ort der Begegnung. Die Sprecherin sieht den Herrn, und dieses Sehen verändert ihre ganze Welt.[3]

Was bedeutet Madal?

Madal bezeichnet hier ein Motiv der älteren tamilischen Liebesdichtung: Ein zurückgewiesener Liebender macht seine Liebe öffentlich und kündigt einen Ritt auf einem aus Palmblättern oder Palmrippen gefertigten Reittier an. So soll seine unerfüllte Liebe im ganzen Ort bekannt werden. Die Sprecherin des Periya Tirumatal überschreitet dabei die von ihr selbst erwähnte Konvention, nach der Frauen einen solchen Schritt nicht unternehmen.[4]

Tirumangai spricht in der Rolle einer Liebenden, traditionell Parakala Nayaki genannt. Die dramatische Sprache dieser Rolle gehört zur Bhakti-Dichtung. Ihr Protest richtet sich an den Geliebten, den sie nicht vergessen kann. Gerade noch preist sie seine Heldentaten; kurz darauf kündigt sie an, dieselben Geschichten zu seinem öffentlichen Nachteil zu erzählen. Lob und Klage stehen in einer spannungsvollen Beziehung.

Wie sich das Gedicht entfaltet

Zu Beginn öffnet sich ein kosmischer Tempelraum: Himmel und Sterne bilden den Baldachin, Sonne und Mond die Lampen, das Meer den Fächer. Dann erklärt die Sprecherin leidenschaftlich, warum sie die unmittelbare Freude der Liebe begehrt. Es folgen die Geschichten von Frauen, die für ihre Liebe Hindernisse überwanden, die Erinnerung an den Darshan in Tirunaraiyur, der Schmerz der Trennung und eine Folge heiliger Orte. Am Ende steht die entschlossene Ankündigung des Madal.

Die Aussagen über Befreiung, Askese und Liebesfreude sollten aus dieser dramatischen Situation heraus gelesen werden. Hier spricht eine Liebende, für die keine ferne Verheißung die gegenwärtige Nähe des Geliebten ersetzen kann. Das Gedicht entfaltet ein Gespräch der Sehnsucht mit Gott. Seine körperlichen Liebesbilder geben dieser Sehnsucht Wärme und Dringlichkeit und bleiben in der Übersetzung erhalten.

Video: Vishnu und die göttliche Gegenwart

Eine Einführung zu Vishnu ergänzt die Begegnung mit dem göttlichen Geliebten des Gedichts.

Deutsche Übersetzung

Die folgende deutsche Gesamtübersetzung wurde für diese Ausgabe mit KI-Unterstützung unmittelbar aus dem tamilischen Text erstellt; sie wurde nicht aus einer deutschen Internetübersetzung übernommen. Sie gibt das Gedicht in deutscher Prosa wieder. Hinweise zur Textgrundlage und zum philologischen Prüfstand stehen im Quellenabschnitt. Die Erläuterungen nach dem Gedicht sind vom übersetzten Werktext getrennt.

Anrufung und vorangestellte Verehrungsstrophen

Anrufung
Heil!
Verehrung dem ehrwürdigen Ramanuja!

Erste Einzelstrophe – Pillai Tirunaraiyur Araiyar zugeschrieben
Ihr Frauen mit den schönen Stirnen! Wenn Nambi von Naraiyur,
den die Himmelswesen und die Lotusgöttin in der goldenen Welt verehren,
meinen Zustand auf dieser beständigen Erde sieht und dennoch kein Erbarmen hat,
dann werde ich kommen und den Madal-Ritt unternehmen!

Zweite Einzelstrophe
Damit alle aufsteigenden alten Taten schwinden, hat er sich meiner entschlossen und gnädig angenommen:
der Gnadenregen von Kuraiyal, der mich beherrscht und lehrt, dass es keine andere Zuflucht gibt
als die Füße des Herrn von Arangam mit seinen schönen goldenen Mauern.
Seine mächtigen Hände mit Schwert und Schild wohnen beständig in meinem Herzen, dem Herzen seines Dieners.

Das große Madal-Gedicht

1
Auf dem beständigen Schlangenlager liegt er wie ein gewaltiger Berg: mitten im göttlichen Glanz der Edelsteine, welche die Häupter der strahlenden, vielfach gezeichneten Schlange mit ihren tausend Mäulern krönen. Seine funkelnden, mit Edelsteinen besetzten Makara-Ohrringe werfen Licht nach allen Seiten.

2
Über ihm breitet sich der von dicht gedrängten Sternen erhellte Himmel als Baldachin aus. Die beiden großen Himmelslichter sind als leuchtende Lampen entzündet. Das wogende Meer fächelt ihm mit seinen zahllosen Wellen Kühlung zu. Und die Erdgöttin …

3
… schmückt seine unvergänglichen roten Lotusfüße, mit denen er sie einst ausgemessen hat, mit einem Blütenkranz aus den Sternen des Himmels. Ihr Haar gleicht den Regenwolken; der hohe Berg des südlichen Königs und der heilige Berg im Norden …

4
… bilden ihre beiden Brüste. Diese göttliche Frau mit dem Gang eines Schwans streicht mit ihren eigenen Händen über seine beiden Füße. Er aber liegt da und hat sich in den tiefen, bewusst gewählten Schlaf des Yoga versenkt.

5
Dann erblüht in der Rundung seines Nabels ein großer, unvergänglicher Lotus voller Licht. Auf dieser Blüte erschafft er zuerst den Viergesichtigen. Dieser wiederum bringt die vier Veden hervor. Und diese Veden …

6
… lehren doch die vier hohen Lebensziele dieser Welt: rechtes Handeln, Wohlstand, Freude und Befreiung. Von den vieren soll das letzte verhindern, dass man wiederkehrt. Wer diesen alten Weg begehrt, nimmt herabgefallene Früchte und dürre Blätter …

7
… als einzige Nahrung zu sich und quält seinen Leib. Solche Menschen schlafen in dicht gefügten Laubhütten, setzen sich der unablässigen Glut der brennenden Sonne aus und liegen in wasserreichen Teichen. Nachdem sie so gelebt haben, verlassen sie hier ihren Körper und steigen empor.

8
Man sagt, sie seien den alten Weg gegangen. Doch außer solchen Worten haben wir nie gehört: Zu dieser bestimmten Zeit hat dieser bestimmte Mensch jenes Ziel erlangt! Wenn es das wirklich gibt, dann …

9
… nennt uns jene, die durch eine solche kleine Öffnung mitten in der Scheibe der unerbittlich strahlenden Sonne hindurch auf den alten Weg gelangten, den man Befreiung nennt! Ohne jemanden nennen zu können, wiederholen sie nur dieselbe Behauptung. Sollen wir etwa diese Menschen mit ihrem engen, unwissenden Denken belehren? Lassen wir das beiseite!

10
Seht dagegen jene, die sich auf dem zuvor genannten Weg des rechten Handelns bemüht haben: Sie gelangen in die goldene Stadt des tausendäugigen Königs der Himmelswesen, wo die Unsterblichen sie mit Lobgesängen ehren. Dort ist ein prachtvoller, strahlender Thron, getragen von mächtigen, reißenden Löwen.

11
Auf diesem beständigen Löwenthron sitzen sie. Mädchen mit langen, schwertgleichen Augen schwingen ihre Fächer; deren Haarbüschel entfalten sich und bewegen eine zarte, blütenduftende Brise. Neben ihnen sitzen sanfte Frauen mit blitzschmaler Taille, deren weißes Lächeln …

12
… wie eben aufkeimendes Mondlicht vor ihnen erblüht. Sie trinken deren rehgleiche Blicke. Rundherum stehen Haine der goldenen, reich blühenden Wunschbäume; von den stets blühenden Mandara-Bäumen tropft süßer Nektar.

13
In diesen Hainen summen Bienen lieblich. Dort spielen sie mit Frauen, deren bekränztes Haar der Pracht eines Pfauenschweifs gleicht, deren große Augen kühl wie Regen und deren Taillen wie Blitze sind. Wenn sie wünschen, begeben sie sich auf einen edelsteinbesetzten Boden mit Rubinschmuck …

14
… und blitzhellen Kristallrändern, in eine Halle aus rotem Gold auf festen Korallensäulen. Sie lauschen dem vielfältigen, süßen Gesang der himmlischen Tänzerinnen mit dem Schwanengang und ihrem Harfenspiel und freuen sich daran. Hoch im weiten Himmel …

15
… erheben sich blitzend helle Paläste, an denen Regenwolken entlangziehen und die den weiß strahlenden Mond berühren. Dort werden dauerhafte Edelsteinlampen befestigt. Auf dem Lager, das die Frauen mit den regenkühlen Augen auf mannigfaltige, kunstvolle Weise ausgebreitet haben …

16
… öffnen sich die Riegel der mit Fenstern umgebenen Türen. Herein kommt die Brise, bestäubt mit feinem, duftendem Pollen blauer Wasserblumen, die unter den Bewegungen der Schwäne zerdrückt worden sind. Sie streift die Schultern mit einer duftenden Mandara-Blüte; aus den Blüten der Wunschbäume …

17
… folgen ihr edelsteingleiche Bienen. Die süße, junge Blütenbrise tritt ein und trocknet die kostbare Sandelpaste auf den jungen Brüsten. Die Männer legen ihre Hände auf die unvergleichlich schönen, blitzschmalen Taillen; auf den jungen, aufgerichteten Brüsten …

18
… erklingen die kostbaren goldenen Halsketten. Mit innerlich schmelzendem Herzen trinken sie die rehgleichen Blicke der so schönen, großäugigen Himmelsfrauen, deren Augen niemals blinzeln, und genießen den süßen Nektar ihres lieblichen Lächelns. Ist nicht eben dies …

19
… die Frucht jenes rechten Handelns? Und auch der kostbare Wohlstand dient derselben Art von Freude. Darum wollen wir unmittelbar auf dem beständigen Weg der Liebe bleiben! Zwar heißt es von Frauen mit rehgleichen Blicken und dem Gang eines Schwans, sie würden, selbst wenn üble Nachrede sie trifft, um eines Mannes willen …

20
… keinen Madal-Ritt unternehmen. Eine solche Aussage haben wir in der südlichen Überlieferung gehört. Wir erkennen sie jedoch nicht als verbindlich an; wir haben uns für den beständigen Weg der nördlichen Überlieferung entschieden! Wer diesen nicht will, kennt auch nicht die Wirkung der reichen Sandelpaste vom Potiyil-Berg des südlichen Königs …

21
… und weiß nicht, was sie einer Liebenden antut. Solche Menschen schmelzen nicht beim süßen Klang der Bambusflöte des Hirten; sie vergehen nicht, wenn die Glocke am mächtigen Stier klagt. Wenn oben auf der Palme der kleine Ruf des weiblichen Anril-Vogels erklingt …

22
… denken sie nicht an den Geliebten, und ihr Leib schmilzt nicht vor Sehnsucht dahin. Sie ermüden nicht, wenn das reine Mondlicht, das der Mond hoch am Himmel ausgießt, ihren Körper wie ein langes Feuer verbrennt. Wenn der Liebesgott Blumenpfeile auf seinen beständigen Bogen legt und abschießt …

23
… treten sie nicht, vom goldblassen Glanz der Liebeskrankheit gezeichnet, auf die Straße. Sie schlafen auf ihrem Blumenlager, während die sanfte junge Brise ihre mit kleinen Blüten geschmückten Haare, ihre Hüften und weichen Brüste streichelt. Mögen solche goldgleichen Frauen nur noch mehr Wohlergehen genießen! Doch jener königliche Krieger …

24
… gab auf Befehl seines Vaters die Herrschaft auf. Er ließ die goldene Stadt klagend zurück, wandte sich ab und verließ sein beständiges, fruchtbares Reich. In allen Richtungen flimmerten Luftspiegelungen wie leuchtende Wagen; er trat hinaus …

25
… in einen mörderischen, glühenden Wald voll versengter Steine und berstender Bambusrohre, wo Wirbelwinde umherfuhren und Geister mit faltigen Bäuchen umherirrten. Über den Boden, den die erbarmungslose Sonne mit ihrer Hitze verbrannt hatte, ging mit ihren weichen, baumwollzarten Füßen …

26
… hinter König Rama jene göttliche Frau her, die Vaidehi heißt und den Gang eines Schwans besitzt. Ist sie ihm nicht gefolgt? Und jene Jungfrau namens Vegavati, mit langen dunklen Augen, rotem Mund, rehgleichem Blick und blitzschmaler Taille …

27
… konnte ihren Geliebten, der ihr so teuer war wie das eigene Leben, nicht finden: Ihr älterer Bruder hatte ihn fortgebracht. Sie ging dorthin, achtete den Bruder nicht und wies ihn heftig zurück. Mitten im Schwertkampf ergriff sie die Hand ihres Helden mit den steinharten Schultern und kehrte mit ihm zurück …

28
… und vereinigte sich mit seiner goldglänzenden Brust. Hat sie das nicht getan? Und Dhananjaya, der unvergleichliche Sieger, Spross des Kuru-Geschlechts, mit dem langen, blitzenden, tödlichen Speer, der Herr des guten Landes, durch das die schöne Ganga ihr Wasser ausbreitet …

29
… wurde von der jungen Tochter des Schlangenkönigs umfangen. Sie legte ihre tief verwurzelte Scham, ihre Furcht und ihre Zurückhaltung ab. So eng, dass sich die Spitzen ihrer Brüste an ihn drückten, umschlang sie seinen goldberggleichen Körper und nahm ihn mit in ihre eigene …

30
… schöne Stadt, wo sie glücklich mit ihm zusammenlebte. Habt ihr diese Geschichte nicht aus den alten Erzählungen gehört? Und Bana, der mächtige Schwertkönig der Asuras, glich an Macht Purandara, dem Zerstörer der goldenen Stadt im umgebenden Meer.

31
Seine Tochter war so schön, dass es unter den Mädchen der Welt keine ihresgleichen gab. Durch ihre Freundin, die ihr so teuer war wie das eigene Leben, ließ sie den geliebten Nachkommen unseres Herrn herbeiholen: des wundertätigen Herrn mit dem kühlen Tulasi-Schmuck und den edelsteinberggleichen Schultern, der mir Unglücklicher …

32
… all dies zugefügt hat, des Königs mit den vier gewaltigen, berggleichen Armen. Die Freundin brachte seinen geliebten Nachkommen durch Zauberkunst fort und zu dem Mädchen. Wie viel anhaltendes, großes Glück genoss diese dann mit ihm! Und diese Geschichten …

33
… hört ihr etwa erst von mir, ihr Unverständigen? Was soll ich noch sagen? Die goldgleiche Tochter des beständigen Bergkönigs, die Uma heißt, mit rotem Mund und einem edelsteingleichen Lächeln, das wie weißes Mondlicht strahlt, diese göttliche Frau mit dem Schwanengang und der beweglichen Taille …

34
… ließ ihren goldenen Leib abmagern. Sie bezwang ihre fünf Sinne durch Entbehrung, trug ihr dichtes Haar als schwere verfilzte Flechten und ging durch eine solche strenge Askese. Er aber schlägt mit den Händen seiner tausend Arme den Takt; die Himmelsrichtungen …

35
… leuchten und sprühen Feuer. Sein emporgehobener, mit klingenden Fußringen geschmückter Fuß steigt über die sieben goldenen Welten hinaus und wirbelt noch darüber. Die beständigen Weltberge, der Wind und die Sterne drehen sich zusammen mit ihm, während er sich im Tanz bewegt: der mit Asche geschmückte Tänzer, der den tödlichen Dreizack trägt. Ging sie nicht hin und schmiegte sich an seine goldene Brust?

36
Wollte ich all dies ausführlich erzählen, würde daraus ein ganzes Bharata! Hört nun, wie ich mein eigenes schweres Leid beschreibe. In Tirunaraiyur, wo Vedengelehrte wohnen und große Haine sich ausbreiten, ging ich durch das Tor des goldglänzenden Tempelbaus, der wie ein gewaltiger Berg emporragt.

37
Ich blickte hin, sodass meine Augen sich erfreuten. Und wie ich hinsah, erschienen mir die heilige Brust des Königs, sein Mund, seine beiden Füße, seine herrlichen Handflächen und seine Augen wie ein ganzer Hain goldglänzender Lotusblumen, der auf einem Edelsteinberg erblüht war.

38
Sie blitzten und spendeten Licht. Die herabfallende heilige Schnur, die Armreifen, die beständigen Ohrringe, die Halskette und die hohe Krone strahlten; das Kronjuwel funkelte, als breite es hellen Sonnenschein aus. Neben diesem beständigen Smaragdberg stand …

39
… eine zarte junge Kletterpflanze: ein Schwan, ein Reh, ein prächtiger Pfau; dazwischen ein Blitz, zwei junge Bambusrohre, zwei zusammengehörige runde Schalen, eine reife rote Tontai-Frucht und ein Paar Kendai-Fische.

40
Ich erkannte damals nicht einmal, dass diese heilige Gestalt dort stand. Mein Herz, mein Verstand, meine zueinandergehörigen Armreifen und mein goldener Hüftgürtel blieben dort zurück, als ich fortging. Seither braust das beständige, wogende Meer; und das vom Mond ausgegossene …

41
… liebliche Mondlicht, seine ausgebreiteten Strahlen, ist allein für mich sengend heiß geworden. Warum hat es seine eigene Natur verlassen? Die Brise streicht durch den Duft des üppigen Sandelholzes auf dem Potiyil-Berg des südlichen Königs und zieht durch diese Welt, um die Herzen zu erfreuen.

42
Doch für mich weht selbst diese süße, junge Blütenbrise wie Feuer! Der leise Ruf des weiblichen Anril-Vogels aus seinem stacheligen Nest hoch auf der Palme wird meinem Herzen zu einer zerschneidenden Säge. Was soll ich tun?

43
Der Liebesgott mit den steinharten Schultern biegt seinen Zuckerrohrbogen. Er legt die tödlichen Blumenpfeile an, fügt sie fest ein und zieht die Sehne weit über seine Schulter zurück. Auf mich Einsame schießt er, und gerade mein Herz hat er zum Ziel genommen!

44
Ist denn niemand da, der mich davor schützt? Ich Törichte gleiche einer duftenden Blüte an einer Ranke im steinigen Wald: Niemand empfängt ihren köstlichen Wohlgeruch; sie fällt nutzlos auf den ewig unfruchtbaren Boden.

45
Meine Weiblichkeit, meine Schönheit, meine Brüste: Wenn sie die goldene Brust dessen nicht berühren dürfen, der wie ein goldener Berg in Kannapuram steht, des kraftvollen Herrn der beständigen Lotusgöttin – was sollen sie dann? Sie sind mir nur eine nutzlose Last.

46
Sie altern vor meinen Augen. Kennt ihr denn kein dauerhaft wirksames Heilmittel, das sie vor dem Vergehen bewahrt? Am dichten, kräftigen Nacken eines mächtigen Stiers hängt, mit einer starken Kette befestigt, eine Glocke, deren Glanz die Augen der Mädchen aufleuchten lässt. Am Abend …

47
… schwingt ihr Klöppel ohne Unterlass. Selbst ihr lieblicher Klang dringt nur für mein Ohr grausamer als eine tödliche Stahlklinge ein und macht meine Qual unerträglich. Sagt mir: Wie kann ich mich davor schützen? Derjenige, der dies verursacht hat, ist …

48
… der König, dessen Brust duftende Tulasi schmückt, der Wolkenfarbene, der einst den großen Mond aus der Umklammerung befreite, der die leuchtende Farbe der kleinen, duftenden Kaya-Blüte besitzt. Über das Meer, das seiner eigenen Farbe gleicht, baute er mit Bergen eine Brücke.

49
Im gewaltigen, grausamen Kampf schoss er seine Pfeile ab, sodass die zehn goldenen Kronen König Ravanas dahinrollten. Dieser Held schickte ihn in das südliche Reich des Todes. Und den Asura, der den Himmel des tausendäugigen Königs und die goldene Welt der Himmelswesen …

50
… durch die Kraft seiner eigenen Arme an sich gerissen hatte, vernichtete er später in der Gestalt eines Löwen mit flammenden Augen. Er tötete ihn nicht im offenen, erbitterten Kampf, sondern packte den Gewalttätigen an seinem edelsteingeschmückten Haarschopf, zog ihn heran …

51
… und legte ihn auf seinen Schoß. Mit scharfen Krallen spaltete er dessen goldglänzende Brust und erwarb Ruhm: der Held, dessen mächtige Hand die blitzende Wurfscheibe als Waffe trägt. Als einst die große uralte Wasserflut diese strahlende weite Erde verschlungen hatte …

52
… tauchte er wiederum als Eber hinein, hob sie auf der scharfen Spitze seines gebogenen Hauers empor und trug sie heraus – dieser wundertätige Herr! Den beständigen Berg im Norden nahm er als Quirl, die gewaltige Schlange als Seil. Die beiden strahlenden Himmelslichter, der Himmel und die übrigen glänzenden Gestirne …

53
… drehten sich mit ihm, während er den Berg herumwirbelte. Er gab den Himmelswesen den süßen Unsterblichkeitstrank und nahm ihnen ihr anhaltendes Leid: dieser Freigebige! Und außerdem verbarg er seine eigene Gestalt so, dass niemand sie erkennen konnte, und erschien dort als …

54
… kleiner Zwerg, als junger Brahmanenschüler. Er trat in das goldglänzende Opfer des Mahabali ein, gewann durch seine List das Herz dieses Königs unter den kriegerischen Herrschern und machte es weich. „Drei Schritte Land, die ich mit meinen eigenen Füßen ausmessen werde …

55
… gib mir, König!“, sprach er. Kaum hatte der andere erklärt: „Ich habe es dir gegeben!“, da wuchs seine blitzende Edelsteinkrone bis an den Himmel. Sein emporgehobener goldener Fuß mit dem klingenden Fußring überschritt alle sieben Welten …

56
… und streckte sich so weit aus, dass die feindlichen Asuras erbebten. So gewann er, indem er Mahabali überlistete, diese beständige weite Erde als seine eigene Welt: dieser Herr der mächtigen Füße! Er ist der Gemahl der blitzschlanken Göttin auf dem Lotus, der goldene Berg in Vinnagaram.

57
Er ist der kämpferische Stier im blühenden Kudandai, wo die Ponni Edelsteine anschwemmt; der Berg aus roter Koralle im südlichen Kurungudi; der Freigebige im beständigen, kühlen Cherai. Im wasserreichen, schönen Vayalali, wo Schwäne auf großen Blüten schlafen …

58
… ist er mein süßer Nektar; in Evvul der große Berg; in Kannamangai mit seinen unversehrten Mauern der Wunschbaum. Er ist der Blitz, die beiden Himmelslichter, das Gold auf der steinernen Höhe in Vellarai, der Smaragd, unser kämpferischer Stier in Putkuli.

59
Er ist unser großer Edelstein im beständigen Arangam, der Bräutigam der Pinnai in Vallaval, der Ungeborene in Per, der Glanz eines unversehrten Edelsteins, der im uralten Meerwasser ruht. Er ist Mal in meinem Herzen, der Herr von Idavendai.

60
Er ist der Wunderbare im beständigen Kadalmallai, der leuchtende Edelstein auf den Häuptern der Himmelswesen, der machtvolle Held von Tankal. Er ist die Wirklichkeit, die andere nicht aus eigener Kraft erkennen; die Perle, der Schwan, der Fisch, der Löwe, der kostbare Veda.

61
Er ist die göttliche Gestalt, die einst diese Welt verschlang; unser Wunderbarer, der im engen Zwischenraum von Kovalur wohnt; das Kind, das an der Brust der Dämonin trank, bis sie aufschrie. Er ist das aufsteigende Licht von Alundur, wo Schwäne im Schlamm nach Nahrung suchen.

62
Er ist mein kostbarer Herr in Chitrakutam im südlichen Tillai, unser wundertätiger Meister auf Vengadam, wo Blitze leuchten und Regenwolken entlangziehen; der König, der Bräutigam von Maliruncholai, der die tödliche Wurfscheibe als Waffe trägt. In Kottiyur …

63
… ist er Hari in jener herrlichen Gestalt; in Tirumeyyam die Flut süßen Nektars; in Indalur der heilige Herr; im befestigten Kanchi der mächtige Löwe von Velukkai; unser kraftvoller Jüngling im beständigen Padagam; in Vehka …

64
… ruht er im tiefen, bewusst gewählten Yogaschlaf. Er ist jener Herr in Uragam, unser starker Stier im Ashtabhujakaram, der Herr, der mein Herz geraubt hat, der Erste der Himmelswesen, die Leuchte von Mulikkalam.

65
Er ist jener Herr von Adanur, der alles regiert und ausmisst; er ist das Gestern, das Heute und das Morgen. Auf Nirmalai ist er die beständigen vier Veden. Er ist der südliche Herr von Pullani, die tamilische Sprache und die Sprache des Nordens. In Nangur …

66
… ist er der Bräutigam des beständigen, edelsteingleichen hohen Tempels; der volle Mond von Talaichangam mit seinen schönen Wassern; Kannan, den ich verehre, der Herr von Kannapuram; der Bräutigam des beständigen, edelsteingleichen hohen Tempels im südlichen Naraiyur.

67
Wenn ich diesen starken Helden mit den steinharten Schultern dort sehe, ihn mit gefalteten Händen verehre und ihm meinen ganzen Zustand schildere, und unser Herr mir dann dennoch seine Gnade und seine Brust nicht schenkt, werde ich ihn öffentlich nennen: in den Vierteln der Frauen mit den blitzschmalen Taillen und dort, wo die Vedengelehrten wohnen …

68
… vor seinen eigenen Dienern, in den Versammlungen der Könige mit tödlichen Speeren, die über die ganze Erde herrschen, und überall im Land. Allen werde ich erzählen, wie es um ihn steht! Wie er einst im Viertel der Hirtinnen mit den blitzschmalen Taillen heimlich …

69
… die dicht geflochtene Tür öffnete und hineinging, wie er Joghurt und Butter verschlang, bis sein Bauch gefüllt war, und wie die jungen Frauen mit ihren großen, fischgleichen Augen ihn ertappten und mit einem festen, geflochtenen Seil an den Mörser banden!

70
Wie er bei einem Fest der Hirten die Gestalt eines solchen gewaltigen Wesens annahm und die riesigen Mengen Reis, die auf dicht gedrängten Wagen herbeigebracht wurden …

71
… vor aller Augen ganz allein restlos hinunterschlang – so werde ich es deutlich erzählen! Und wie er als Bote mächtiger Könige in die große Versammlung der Herrscher …

72
… ging und sich dort von ihnen schmähen ließ! Wie die Trommeln unablässig dröhnten und er zur Augenfreude der Frauen …

73
… als vielbesprochener Tänzer wieder und wieder den Topftanz aufführte, sodass man geringschätzig fragte: „Was ist das für einer?“ Auch von dieser Erniedrigung werde ich erzählen!

74
Und von der Herrin aus dem südlichen Lanka, der Frau aus dem Geschlecht der Rakshasas, der leiblichen Schwester König Ravanas, die scharfe Zähne hatte …

75
… und vor Zorn glühte: Surpanakha. Von Liebe überwältigt, verlor sie ihre Kraft; ihr Körper wurde goldblass, als ihr Begehren erwachte und anwuchs.

76
Sie begehrte ihn, doch er geriet in Zorn, schnitt ihr die Nase ab und blieb dabei unbeugsam – auch das werde ich sagen! Und Tataka, die einem gewaltigen Berg glich …

77
… und ihresgleichen nicht hatte: Mit welcher harten Kraft er sie um des großen Weisen willen in das südliche Reich des Todes schickte! An diese und an weitere Taten, die sich gar nicht alle …

78
… aufzählen lassen, will ich erinnern und sie der ganzen Welt bekannt machen. Ich werde den Madal besteigen, gefertigt aus der schönen, beständigen Palme, die emporgeschossen ist, hoch aufragt und ihren Glanz ausbreitet!

Abschlussformel
Die heiligen Füße Tirumangai Alvars sind meine Zuflucht.

Vollständiger Text in tamilischer Schrift

Die 78 Abschnitte enthalten alle 297 Gedichtzeilen. Anrufung, Einzelstrophen und Abschlussformel stehen zusätzlich davor beziehungsweise danach.

Anrufung
ஸ்ரீ:
ஸ்ரீமதே ராமானுஜாய நம:

Erste Einzelstrophe
தனியன்
பிள்ளைத் திருநறையூர் அரையர் அருளிச்செய்தது
பொன்னுலகில் வானவரும் பூமகளும் போற்றிசெய்யும்
நன்னுதலீர். நம்பி நறையூரர், - மன்னுலகில்
என்னிலைமை கண்டு மிரங்காரே யாமாகில்,
மன்னு மடலூர்வன் வந்து.

Zweite Einzelstrophe
மூளும் பழவினையெல்லாம அகல முனிந்தருளி
ஆளும் குறையல் அருள் மாரி அம்பொன் மதில் அரங்கர்
தாள் என்றி மற்று ஓர் சரண் இல்லை என்று தரும் தடக்கை
வாளும் பலகையுமே அடியென் என் நெஞ்சம் மன்னியதே

கலி வெண்பா

1
மன்னிய பல்பொறிசேர் ஆயிரவாய் வாளரவின்,
சென்னி மணிக்குடுமித் தெய்வச் சுடர்நடுவுள்,
மன்னிய நாகத் தணைமேலோர் மாமலைபோல்,
மின்னும் மணிமகர குண்டலங்கள் வில்வீச,

2
துன்னிய தாரகையின் பேரொளிசேர் ஆகாசம்,
என்னும் விதானத்தைன் கீழால், - இருசுடரை
மின்னும் விளக்காக ஏற்றி, மறிகடலும்
பன்னு திரைக்கவரி வீச, - நிலமங்கை

3
தன்னை முனநாள் அளவிட்ட தாமரைபோல்,
மன்னிய சேவடியை வானியங்கு தாரகைமீன்,
என்னும் மலர்ப்பிறையால் ஏய்ந்த, - மழைக்கூந்தல்
தென்னன் உயர்பொருப்பும் தெய்வ வடமலையும்,

4
என்னும் இவையே முலையா வடிவமைந்த,
அன்ன நடைய அணங்கே, - அடியிணையைத்
தன்னுடைய அங்கைகளால் தான்தடவத் தான்கிடந்து,ஓர்
உன்னிய யோகத் துறக்கம் தலைக்கொண்ட

5
பின்னை,தன் னாபி வலயத்துப் பேரொளிசேர்,
மன்னிய தாமரை மாமலர்ப்பூத்து, அம்மலர்மேல்
முன்னம் திசைமுகனைத் தான்படைக்க, மற்றவனும்
முன்னம் படைத்தனன் நான்மறைகள், - அம்மறைதான்

6
மன்னும் அறம்பொருள் இன்பம்வீ டென்றுலகில்,
நன்னெறிமேம் பட்டன நான்கன்றே, - நான்கினிலும்
பின்னையது பின்னைப் பெயர்த்தரு மென்பது,ஓர்
தொன்னெறியை வேண்டுவார் வீழ்கனியும் ஊழிலையும்,

7
என்னும் இவையே நுகர்ந்துடலம் தாம்வருந்தி,
துன்னும் இலைக்குரம்பைத் துஞ்சியும், - வெஞ்சுடரோன்
மன்னும் அழல்நுகர்ந்தும் வண்தடத்தின் உட்கிடந்தும்,
இன்னதோர் தன்மையராய் ஈங்குடலம் விட்டெழுந்து,

8
தொன்னெறிக்கட் சென்றார் எனப்படும் சொல்லல்லால்,
இன்னதோர் காலத் தினையா ரிதுபெற்றார்,
என்னவும் கேட்டறிவ தில்லை - உளதென்னில்
மன்னுங் கடுங்கதிரோன் மண்டலத்தின் நன்னடுவுள்,

9
அன்னதோர் இல்லியி னூடுபோய், - வீடென்னும்
தொன்னெறிக்கட் சென்றாரைச் சொல்லுமின்கள் சொல்லாதே,
அன்னதே பேசும் அறிவில் சிறுமனத்து,ஆங்
கன்னவரைக் கற்பிப்போம் யாமே?, - அதுநிற்க,

10
முன்னம்நான் சொன்ன அறத்தின் வழிமுயன்ற,
அன்னவர்த்தாம் காண்டீர்க்க ளாயிரக்கண் வானவர்கோன்,
பொன்னகரம் புக்கமரர் போற்றிசைப்ப, - பொங்கொளிசேர்
கொன்னவிலும் கோளரிமாத் தாஞ்சுமந்த கோலம்சேர்,

11
மன்னிய சிங்கா சனத்தின்மேல், - வாணொடுங்கண்
கன்னியரா லிட்ட கவரிப் பொதியவிழ்ந்து,ஆங்
கின்னளம்பூந் தென்றல் இயங்க, - மருங்கிருந்த
மின்னனைய நுண்மருங்குல் மெல்லியலார் வெண்முறுவல்,

12
முன்னம் முகிழ்த்த முகிழ்நிலா வந்தரும்ப,
அன்னவர்த்தம் மானோக்க முண்டாங் கணிமலர்சேர்,
பொன்னியல் கற்பகத்தின் காடுடுத்த மாடெல்லாம்,
மன்னிய மந்தாரம் பூத்த மதுத்திவலை,

13
இன்னைசை வண்டமரும் சோலைவாய் மாலைசேர்,
மன்னிய மாமயில்போல் கூந்தல், - மழைத்தடங்கண்
மின்னிடையா ரோடும் விளையாடி-வேண்டிடத்து,
மன்னும் மணித்தலத்து மாணிக்க மஞ்சரியின்,

14
மின்னின் ஒளிசேர் பளிங்கு விளிம்படுத்த,
மன்னும் பவளக்கால் செம்பொஞ்செய் மண்டபத்துள்,
அன்ன நடைய அரம்பயர்த்தம் வகைவளர்த்த
இன்னிசையாழ் பாடல்கேட் டின்புற்று, - இருவிசும்பில்

15
மன்னும் மழைதழும் வாணிலா நீண்மதிதோய்,
மின்னி னொளிசேர் விசும்பூரும் மாளிகைமேல்,
மன்னும் மளிவிளக்கை மாட்டி, - மழைக்கண்ணார்
பன்னு விசித்திரமாப் பாப்படுத்த பள்ளிமேல்,

16
துன்னிய சாலேகம் சூழ்கதவம் தாள்திறப்ப,
அன்னம் உழக்க நெறிந்துக்க வாள்நீலச்,
சின்ன நறுந்தாது சூடி, - ஓர் மந்தாரம்
துன்னும் நறுமலரால் தோள்கொட்டி, கற்பகத்தின்

17
மன்னும் மலர்வாய் மணிவண்டு பின்தொடர
இன்னிளம்பூந் தென்றல் புகுந்து,ஈங்க் கிளைமுலைமேல்
நன்னருஞ் சந்தனச் சேறுலர்த்த, - தாங்கருஞ்சீர்
மின்னிடைமேல் கைவைத் திருந்தேந் திளைமுலைமேல்,

18
பொன்னரும் பாரம் புலம்ப, - அகங்குழைந்தாங்
கின்ன வுருவின் இமையாத் தடங்கண்ணார்,
அன்னவர்த்தம் மானோக்கம் உண்டாங் கணிமுறுவல்,
இன்னமுதம் மாந்தி யிருப்பர், - இதுவன்றே

19
அன்ன அறத்தின் பயனாவது?, ஒண்பொருளும்
அன்ன திறத்ததே ஆதலால், - காமத்தின்
மன்னும் வழிமுறையே நிற்றும்நாம் மானோக்கின்
அன்ன நடையார் அலரேச ஆடவர்மேல்,

20
மன்னும் மடலூரார் என்பதோர் வாசகமும்,
தென்னுறையில் கேட்டறிவ துண்டு, - அதனை யாம்தெளியோம்,
மன்னும் வடநெறியே வேண்டினோம்-வேண்டாதார்
தென்னன் பொதியில் செழுஞ்சந் தனக்குழம்பின்,

21
அன்னதோர் தன்மை அறியாதார், - ஆயன்வேய்
இன்னிசை ஓசைக் கிரங்காதார், மால்விடையின்
மன்னும் மணிபுலம்ப வாடாதார், - பெண்ணைமேல்
பின்னுமவ் வன்றில் பெடைவாய்ச் சிறுகுரலுக்கு,

22
உன்னி யுடலுருகி நையாதார், - உம்பவர்வாய்த்
துன்னி மதியுகுத்த தூநிலா நீணெருப்பில்,
தம்முடலம் வேவத் தளராதார், - காமவேள்
மன்னும் சிலைவாய் மலர்வாளி கோத்தெய்ய,

23
பொன்னொடு வீதி புகாதார், - தம் பூவணைமேல்
சின்ன மலர்க்குழலும் அல்குலும் மென்முலையும்,
இன்னிள வாடை தடவத்தாம் கண்டுயிலும்,
பொன்னனையார் பின்னும் திருவுறுக-போர்வேந்தன்

24
தன்னுடைய தாதை பணியால் அரசொழிந்து,
பொன்னகரம் பின்னே புலம்ப வலங்கொண்டு,
மன்னும் வளநாடு கைவிட்டு, - மாதிரங்கள்
மின்னுருவில் விண்டோ ர் திரிந்து வெளிப்பட்டு

25
கன்நிறைந்து தீய்ந்து கழையுடைத்து கால்சுழன்று,
பின்னும் திரைவயிற்றுப் பேயே திரிந்துலவா,
கொன்னவிலும் வெங்கானத் தூடு,-கொடுங்கதிரோன்
துன்னு வெயில்வறுத்த வெம்பரமேல் பஞ்சடியால்,

26
மன்னன் இராமன்பின் வைதேவி என்றுரைக்கும்,
அன்ன நடைய அணங்கு நடந்திலளே?,
பின்னும் கருநெடுங்கண் செவ்வய்ப் பிணைநோக்கின்,
மின்னனைய நுண்மருங்குல் வேகவதி என்றுரைக்கும்

27
கன்னி,தன் இன்னுயிராம் காதலனைக் காணது,
தன்னுடைய முந்தோன்றல் கொண்டேகத் தாஞ்சென்று,அங்
கன்னவனை நோக்கா தழித்துரப்பி, - வாளமருள்
கன்ன்வில்தோள் காளையைக் கைப்பிடித்து மீண்டும்போய்,

28
பொன்னவிலும் ஆகம் புணர்ந்திலளே?, பூங்கங்கை
முன்னம் புனல்பரக்கும் நன்னாடன், மின்னாடும்
கொன்னவிலும் நீள்வேல் குருக்கள் குலமதலை,
தன்னிகரொன் றில்லாத வென்றித் தனஞ்சயனை,

29
பன்னாக ராயன் மடப்பாவை, - பாவைதன்
மன்னிய நாணச்சம் மடமென் றிவையகல,
தன்னுடைய கொங்கை முகநெரிய, - தான் அவன்றன்
பொன்வரை ஆகம் தழீஇக்கொண்டு போய்,தனது

30
நன்னகரம் புக்கு நயந்தினிது வாழ்ந்ததுவும்,
முன்னுரையில் கேட்டறிவ தில்லையே?, - சூழ்கடலுள்,
பொன்னகரம் செற்ற புரந்தரனோ டேரொக்கும்,
மன்னவன் வாணன் அவுணர்க்கு வாள்வேந்தன்,

31
தன்னுடைய பாவை உலகத்துத் தன்னொக்கும்,
கன்னியரை யில்லாத காட்சியாள், - தன்னுடைய
இன்னுயிர்த் தோழியால் எம்பெருமான் ஈன்துழாய்,
மன்னும் மணிவரைத்தோள் மாயவன், - பாவியேன்

32
என்னை இதுவிளைத்த ஈரிரண்டு மால்வரைத்தோள்,
மன்னவன்றன் காதலனை மாயத்தால் கொண்டுபோய்,
கன்னிதன்பால் வைக்க மற்றவனோ டெத்தனையோ,
மன்னிய பேரின்பம் எய்தினாள், - மற்றிவைதான்

33
என்னாலே கேட்டீரே ஏழைகாள்? என்னுரைக்கேன்,
மன்னும் மலையரயன் பொற்பாவை, - வாணிலா
மின்னும் மணிமுறுவல் செவ்வாய் உமையென்னும்,
அன்ன நடைய அணங்கு நுடங்கிடைசேர்,

34
பொன்னுடம்பு வாடப் புலனைந்தும் நொந்தகல,
தன்னுடைய கூழைச் சடாபாரம் தாந்தரித்து,ஆங்
கன்ன அருந்தவத்தி னூடுபோய், - ஆயிரந்தோள்
மன்னு கரதலங்கள் மட்டித்து, மாதிரங்கள

35
மின்னி எரிவீச மேலெடுத்த சூழ்கழற்கால்
பொன்னுலகம் ஏழும் கடந்தும்பர் மேல்சிலும்ப
மன்னு குலவரையும் மாருதமும் தாரகையும்,
தன்னி னுடனே சுழலச் சுழன்றாடும்,
கொன்னவிலும் மூவிலைவேல் கூத்தன் பொடியாடி,
அன்னவன்றன் பொன்னகலம் சென்றாங் கணைந்திலளே?,

36
பன்னி யுரைக்குங்கால் பாரதமாம்-பாவியேற்கு
என்னுறுநோய் யானுரைப்பக் கேண்மின், இரும்பொழில்சூழ்
மன்னு மறையோர் திருநறையூர் மாமலைபோல்,
பொன்னியலும் மாடக் கவாடம் கடந்துபுக்கு,

37
என்னுடைய கண்களிப்ப நோக்கினேன், - நோக்குதலும்
மன்னன் திருமர்பும் வாயும் அடியிணையும்,
பன்னு கரதலமும் கண்களும், - பங்கயத்தின்
பொன்னியல் காடோ ர் மணிவரைமேல் பூத்ததுபோல்,

38
மின்னி ஒளிபடைப்ப வீழ்நாணும் தோள்வளையும்,
மன்னிய குண்டலமும் ஆரமும் நீண்முடியும்,
துன்னு வெயில்விரித்த சூளா மணியிமைப்ப,
மன்னும் மரகதக் குன்றின் மருங்கே, - ஓர்

39
இன்னிள வஞ்சிக் கொடியொன்று நின்றதுதான்,
அன்னமாய் மானாய் அணிமயிலாய் ஆங்கிடையே,
மின்னாய் இளவேய் இரண்டாய் இணைச்செப்பாய்,
முன்னாய தொண்டையாய்க் கொண்டை குலமிரண்டாய்,

40
அன்ன திருவுருவம் நின்ற தறியாதே,
என்னுடைய நெஞ்சும் அறிவும் இனவளையும்,
பொன்னியலும் மேகலையும் ஆங்கொழியப் போந்தேற்கு
மன்னும் மறிகடலும் ஆர்க்கும், - மதியுகுத்த

41
இன்னிலா விங்கதிரும் என்றனக்கே வெய்தாகும்.
தன்னுடைய தன்மை தவிரத்தான் எங்கொலோ, -
தென்னன் பொதியில் செழுஞ்சந்தின் தாதளைந்து,
மன்னிவ் வுலகை மனங்களிப்ப வந்தியங்கும்,

42
இன்னிளம்பூந் தென்றலும் வீசும் எரியெனக்கே,
முன்னிய பெண்ணைமேல் முள்முளரிக் கூட்டகத்து,
பின்னுமவ் வன்றில் பெடைவாய்ச் சிறுகுரலும்,
என்னுடைய நெஞ்சுக்கோ ரீர்வாளாம் எஞ்செய்கேன்

43
கன்னவில்தோள் காமன் கருப்புச் சிலைவளைய,
கொன்னவிலும் பூங்கணைகள் கோத்தௌப் பொதவணைந்து,
தன்னுடைய தோள்கழிய வாங்கி, - தமியேன்மேல்
என்னுடைய நெசே இலக்காக எய்கின்றான்,

44
பின்னிதனைக் காப்பீர்தாம் இல்லையே, - பேதையேன்
கன்னவிலும் காட்டகத்தோர் வல்லிக் கடிமலரின்,
நன்னறு வசமற் றாரானும் எய்தாமே,
மன்னும் வறுநிலத்து வாளாங் குகுத்ததுபோல்,

45
என்னுடைய பெண்மையும் என்நலனும் என்முலையும்,
மன்னு மலர்மங்கை மைந்தன், கணபுரத்துப்
பொன்மலைபோல் நின்றவன்றன் பொன்னகலம் தோயாவேல்
என்னிவைதான்? வாளா எனக்கே பொறையாகி,

46
முன்னிருந்து மூக்கின்று,மூவாமைக் காப்பதோர்
மன்னும் மருந்தறிவி ரில்லையே? - மல்விடையின்
துன்னு பிடரெருத்துத் தூக்குண்டு, வன்தொடரால்
கன்னியர் கண்மிளிரக் கட்டுண்டு, மாலைவாய்

47
தன்னுடைய நாவொழியா தாடும் தனிமணியின்,
இன்னிசை ஓசையும் வந்தென் செவிதனக்கே,
கொன்னவிலு மெஃகில் கொடிதாய் நொடிதாகும்,
என்னிதனைக் காக்குமா சொல்லீர்?, இதுவிளைத்த

48
மன்னன் நறுந்துழாய் வாழ்மார்வன் - மாமதிகோள்
முன்னம் விடுத்த முகில்வண்ணன் - காயாவின்
சின்ன நறும்பூந் திகழ்வண்ணன் - வண்ணம்போல்
அன்ன கடலை மலையிட் டணைகட்டி,

49
மன்னன் இராவணனை மாமண்டு வெஞ்சமத்து,
பொன்முடிகள் பத்தும் புரளச் சரந்துரந்து
தென்னுலகம் ஏற்றுவித்த சேவகனை, - ஆயிரங்கண்
மன்னவன் வானமும் வானவர்த்தம் பொன்னும்லகும்,

50
தன்னுடைய தோள்வலியால் கைக்கொண்ட தானவை
பின்னோர் அரியுருவ மகி எரிவிழித்து,
கொன்னவிலும் வெஞ்சமதுக் கொல்லாதே, - வல்லாளன்
மன்னும் மணிக்குஞ்சி பற்றி வரவீர்த்து,

51
தன்னுடைய தாள்மேல் கிடாத்தி, - அவனுடைய
பொன்னகலம் வள்ளுகிரால் போழ்ந்து புகழ்படைத்த
மின்னலங்கும் ஆழிப் படைத்தடக்கை வீரனை,
மின்னிவ் வகலிடத்தை மாமுதுநீர் தான்விழுங்க,

52
பின்னுமோர் ஏனமாய் புக்கு வளைமருப்பில்,
கொன்னவிலும் கூர்நுதிமேல் வைத்தெடுத்த கூத்தனை,
மன்னும் வடமலையை மத்தாக மாசுணத்தால்
மின்னும் இருசுடரும் விண்ணும் பிறங்கொளியும்

53
தன்னின் உடனே சுழ்ல மலைதிரித்து,ஆங்கு
இன்னமுதம் வானவரை யூட்டி, அவருடைய
மன்னும் துயர்க்கடிந்த வள்ளலை, மற் றன்றியும்,
தன்னுருவ மாரும் அறியாமல் தானங்கோர்,

54
மன்னும் குறளுருவில் மாணியாய், - மாவலிதன்
பொன்னியலும் வேள்விக்கண் புக்கிருந்து, போர்வேந்தர்
மன்னை மனங்கொள்ள வஞ்சித்து நெஞ்சுருக்கி,
என்னுடைய பாதத்தால் யானளப்ப மூவடிமண்,

55
மன்னா. தரு கென்று வாய்திறப்ப, - மற்றவனும்
என்னால் தரப்பட்ட தென்றலுமே, அத்துணைக்கண்
மின்னார் மணிமுடிபோய் விண்தடவ, மேலெடுத்த
பொன்னார் கனைகழற்கால் ஏழுலகும் போய்க்கடந்து, அங்

56
கொன்னா அசுரர் துளங்கச் செலநீட்டி,
மன்னிவ் வகலிடத்தை மாவலியை வஞ்சித்து,
தன்னுலகம் ஆக்குவித்த தாளானை, - தாமரைமேல்
மின்னிடையாள் நாயகனை விண்ணகருள் பொன்மலையை,

57
பொன்னி மணிகொழிக்கும் பூங்குடந்தைப் போர்விடையை,
தென்னன் குறுங்குடியுள் செம்பவளக் குன்றினை,
மன்னிய தண்சேறை வள்ளலை, - மாமலர்மேல்
அன்னம் துயிலும் அணிநீர் வயலாலி,

58
என்னுடைய இன்னமுடகி எவ்வுள் பெருமலையை,
கன்னி மதிள்சூழ் கணமங்கைக் கற்பகத்தை,
மின்னை இருசுடரை வெள்ளறையுள் கல்லறைமேல்
பொன்னை, மரகத்தைப் புட்குழியெம் போரேற்றை,

59
மன்னும் அரங்கத்தெம் மாமணியை, - வல்லவாழ்
பின்னை மணாளனை பேரில் பிறப்பிலியை,
தொன்னீர்க் கடல்கிடந்த தோளா மணிச்சுடரை,
என்மனத்து மாலை இடவெந்தை ஈசனை,

60
மன்னும் கடன்மல்லை மாயவனை, - வானவர்தம்
சென்னி மணிச்சுடரைத் தண்கால் திறல்வலியை,
தன்னைப் பிறரறியாத் தத்துவத்தை முத்தினை,
அன்னத்தை மீனை அரியை அருமறையை,

61
முன்னிவ் வுலகுண்ட மூர்த்தியுயை, - கோவலூர்
மன்னும் இடைகழியெம் மாயவனை, பேயலறப்,
பின்னும் முலையுண்ட பிள்ளையை, - அள்ளல்வாய்
அன்னம் இரைதேர் அழுந்தூர் எழும்சுடரை,

62
தெந்தில்லைச் சித்திர கூடத்தென் செல்வனை, -
மின்னி மழைதவழும் வேங்கடத்தெம் வித்தகனை,
மன்னனை மாலிருஞ் சோலை மணாளனை,
கொன்னவிலும் ஆழிப் படையானை, - கோட்டியூர்

63
அன்ன வுருவில் அரியை, திருமெய்யத்து
இன்னமுத வெள்ளத்தை இந்தளூர் அந்தணனை,
மன்னும் மதிட்கச்சி வேளுக்கை யாளரியை,
மன்னிய பாடகத்தெம் மைந்தனை, - வெஃகாவில்,

64
உன்னிய யோகத் துறக்கத்தை, ஊரகத்துள்
அன்னவனை அட்ட புயகரத்தெம் ஆனேற்றை,
என்னை மனங்கவர்ந்த ஈசனை, - வானவர்த்தம்
முன்னவனை மூழிக் களத்து விளக்கினை,

65
அன்னவனை ஆதனூர் ஆண்டாளக்கும் ஐயனை,
நென்னலை யின்றினை நாளையை, - நீர்மலைமேல்
மன்னும் மறைநான்கும் ஆனானை, புல்லாணித்
தென்னன் தமிழி வடமொழியை, நாங்கூரில்

66
மன்னும் மணிமாடக் கோயில் மணாளனை,
நன்னீர்த் தலைச்சங்க நான்மதியை, - நான்வணங்கும்
கண்ணனைக் கண்ண புரத்தானை, தென்னறையூர்
மன்னும் மணிமாடக் கோயில் மணாளனை,

67
கன்னவில்தோள் காளையைக் கண்டாங்குக் கைதொழுது
என்னிலைமை யெல்லாம் அறிவித்தால் எம்பெருமான்,
தன்னருளும் ஆகமும் தாரானேல், - தன்னைநான்
மின்னிடையார் சேரியிலும் வேதியர்க்கள் வாழ்விடத்தும்,

68
தன்னடியார் முன்பும் தரணி முழுதாளும்,
கொன்னவிலும் வேல்வேந்தர் கூட்டத்தும் நாட்டகத்தும்
தன்னிலைமை யெல்லாம் அறிவிப்பன், - தான்முனநாள்
மின்னிடை யாய்ச்சியர்த்தம் சேரிக் களவிங்கண்,

69
துன்னு படல்திறந்து புக்கு, - தயிர்வேண்ணெய்
தன்வயி றார விழுங்க, கொழுங்கயல்கண்
மன்னும் மடவோர்கள் பற்றியோர் வான்கயிற்றால்
பின்னும் உரலோடு கட்டுண்ட பெற்றிமையும்,

70
அன்னதோர் பூதமாய் ஆயர் விழவின்கண்
துன்னு சகடத்தால் புக்க பெருஞ்சோற்றை,

71
முன்னிருந்து முற்றத்தான் துற்றிய தெற்றெனவும்
மன்னர் பெருஞ்சவையுள் வாழ்வேந்தர் தூதனாய்,

72
தன்னை யிகழ்ந்துரைப்பத் தான்முனநாள் சென்றதுவும்,
மன்னு பறைகறங்க மங்கையர்த்தம் கண்களிப்ப,

73
கொன்னவிலும் கூத்தனாய்ப் பேர்த்தும் குடமாடி,
என்னிவ னென்னப் படுகின்ற ஈடறவும்,

74
தென்னிலங்கை யாட்டி அரக்கர் குலப்பாவை,
மன்னன் இராவணன்றன் நல்தங்கை, - வாளெயிற்றுத்

75
துன்னு சுடுசினத்துச் சூர்ப்பணகா சோர்வெய்தி,
பொன்னிறங் கொண்டு புலர்ந்தெழுந்த காமத்தால்,

76
தன்னை நயந்தாளைத் தான்முனிந்து மூக்கரிந்து,
மன்னிய திண்ணெனவும்-வாய்த்த மலைபோலும்,

77
தன்னிகரொன் றில்லாத தாடகையை, மாமுனிக்காகத்
தென்னுலகம் ஏற்றுவித்த திண்டிறலும்-மற்றிவைதான்

78
உன்னி யுலவா வுலகறிய வூர்வன்நான்,
முன்னி முளைத்தெழுந் தோங்கி யொளிபரந்த,
மன்னியம்பூம் பெண்ணை மடல்.

Abschlussformel
திருமங்கையாழ்வார் திருவடிகளே சரணம்.

Vollständiger Text in Umschrift

Die schriftnahe Umschrift folgt denselben Zeilen und derselben Abschnittsfolge wie der tamilische Text. Für die Rezitation ist das gemeinsame Lesen mit einer erfahrenen tamilischsprachigen Person hilfreich.

Anrufung
srī:
srīmatē rāmāṉujāya nama:

Erste Einzelstrophe
taṉiyaṉ
piḷḷait tirunaṟaiyūr araiyar aruḷicceytatu
poṉṉulakil vāṉavarum pūmakaḷum pōṟṟiceyyum
naṉṉutalīr. nampi naṟaiyūrar, - maṉṉulakil
eṉṉilaimai kaṇṭu miraṅkārē yāmākil,
maṉṉu maṭalūrvaṉ vantu.

Zweite Einzelstrophe
mūḷum paḻaviṉaiyellāma akala muṉintaruḷi
āḷum kuṟaiyal aruḷ māri ampoṉ matil araṅkar
tāḷ eṉṟi maṟṟu ōr caraṇ illai eṉṟu tarum taṭakkai
vāḷum palakaiyumē aṭiyeṉ eṉ neñcam maṉṉiyatē

kali veṇpā

1
maṉṉiya palpoṟicēr āyiravāy vāḷaraviṉ,
ceṉṉi maṇikkuṭumit teyvac cuṭarnaṭuvuḷ,
maṉṉiya nākat taṇaimēlōr māmalaipōl,
miṉṉum maṇimakara kuṇṭalaṅkaḷ vilvīca,

2
tuṉṉiya tārakaiyiṉ pēroḷicēr ākācam,
eṉṉum vitāṉattaiṉ kīḻāl, - irucuṭarai
miṉṉum viḷakkāka ēṟṟi, maṟikaṭalum
paṉṉu tiraikkavari vīca, - nilamaṅkai

3
taṉṉai muṉanāḷ aḷaviṭṭa tāmaraipōl,
maṉṉiya cēvaṭiyai vāṉiyaṅku tārakaimīṉ,
eṉṉum malarppiṟaiyāl ēynta, - maḻaikkūntal
teṉṉaṉ uyarporuppum teyva vaṭamalaiyum,

4
eṉṉum ivaiyē mulaiyā vaṭivamainta,
aṉṉa naṭaiya aṇaṅkē, - aṭiyiṇaiyait
taṉṉuṭaiya aṅkaikaḷāl tāṉtaṭavat tāṉkiṭantu,ōr
uṉṉiya yōkat tuṟakkam talaikkoṇṭa

5
piṉṉai,taṉ ṉāpi valayattup pēroḷicēr,
maṉṉiya tāmarai māmalarppūttu, ammalarmēl
muṉṉam ticaimukaṉait tāṉpaṭaikka, maṟṟavaṉum
muṉṉam paṭaittaṉaṉ nāṉmaṟaikaḷ, - ammaṟaitāṉ

6
maṉṉum aṟamporuḷ iṉpamvī ṭeṉṟulakil,
naṉṉeṟimēm paṭṭaṉa nāṉkaṉṟē, - nāṉkiṉilum
piṉṉaiyatu piṉṉaip peyarttaru meṉpatu,ōr
toṉṉeṟiyai vēṇṭuvār vīḻkaṉiyum ūḻilaiyum,

7
eṉṉum ivaiyē nukarntuṭalam tāmvarunti,
tuṉṉum ilaikkurampait tuñciyum, - veñcuṭarōṉ
maṉṉum aḻalnukarntum vaṇtaṭattiṉ uṭkiṭantum,
iṉṉatōr taṉmaiyarāy īṅkuṭalam viṭṭeḻuntu,

8
toṉṉeṟikkaṭ ceṉṟār eṉappaṭum collallāl,
iṉṉatōr kālat tiṉaiyā ritupeṟṟār,
eṉṉavum kēṭṭaṟiva tillai - uḷateṉṉil
maṉṉuṅ kaṭuṅkatirōṉ maṇṭalattiṉ naṉṉaṭuvuḷ,

9
aṉṉatōr illiyi ṉūṭupōy, - vīṭeṉṉum
toṉṉeṟikkaṭ ceṉṟāraic collumiṉkaḷ collātē,
aṉṉatē pēcum aṟivil ciṟumaṉattu,āṅ
kaṉṉavaraik kaṟpippōm yāmē?, - atuniṟka,

10
muṉṉamnāṉ coṉṉa aṟattiṉ vaḻimuyaṉṟa,
aṉṉavarttām kāṇṭīrkka ḷāyirakkaṇ vāṉavarkōṉ,
poṉṉakaram pukkamarar pōṟṟicaippa, - poṅkoḷicēr
koṉṉavilum kōḷarimāt tāñcumanta kōlamcēr,

11
maṉṉiya ciṅkā caṉattiṉmēl, - vāṇoṭuṅkaṇ
kaṉṉiyarā liṭṭa kavarip potiyaviḻntu,āṅ
kiṉṉaḷampūn teṉṟal iyaṅka, - maruṅkirunta
miṉṉaṉaiya nuṇmaruṅkul melliyalār veṇmuṟuval,

12
muṉṉam mukiḻtta mukiḻnilā vantarumpa,
aṉṉavarttam māṉōkka muṇṭāṅ kaṇimalarcēr,
poṉṉiyal kaṟpakattiṉ kāṭuṭutta māṭellām,
maṉṉiya mantāram pūtta matuttivalai,

13
iṉṉaicai vaṇṭamarum cōlaivāy mālaicēr,
maṉṉiya māmayilpōl kūntal, - maḻaittaṭaṅkaṇ
miṉṉiṭaiyā rōṭum viḷaiyāṭi-vēṇṭiṭattu,
maṉṉum maṇittalattu māṇikka mañcariyiṉ,

14
miṉṉiṉ oḷicēr paḷiṅku viḷimpaṭutta,
maṉṉum pavaḷakkāl cempoñcey maṇṭapattuḷ,
aṉṉa naṭaiya arampayarttam vakaivaḷartta
iṉṉicaiyāḻ pāṭalkēṭ ṭiṉpuṟṟu, - iruvicumpil

15
maṉṉum maḻaitaḻum vāṇilā nīṇmatitōy,
miṉṉi ṉoḷicēr vicumpūrum māḷikaimēl,
maṉṉum maḷiviḷakkai māṭṭi, - maḻaikkaṇṇār
paṉṉu vicittiramāp pāppaṭutta paḷḷimēl,

16
tuṉṉiya cālēkam cūḻkatavam tāḷtiṟappa,
aṉṉam uḻakka neṟintukka vāḷnīlac,
ciṉṉa naṟuntātu cūṭi, - ōr mantāram
tuṉṉum naṟumalarāl tōḷkoṭṭi, kaṟpakattiṉ

17
maṉṉum malarvāy maṇivaṇṭu piṉtoṭara
iṉṉiḷampūn teṉṟal pukuntu,īṅk kiḷaimulaimēl
naṉṉaruñ cantaṉac cēṟulartta, - tāṅkaruñcīr
miṉṉiṭaimēl kaivait tiruntēn tiḷaimulaimēl,

18
poṉṉarum pāram pulampa, - akaṅkuḻaintāṅ
kiṉṉa vuruviṉ imaiyāt taṭaṅkaṇṇār,
aṉṉavarttam māṉōkkam uṇṭāṅ kaṇimuṟuval,
iṉṉamutam mānti yiruppar, - ituvaṉṟē

19
aṉṉa aṟattiṉ payaṉāvatu?, oṇporuḷum
aṉṉa tiṟattatē ātalāl, - kāmattiṉ
maṉṉum vaḻimuṟaiyē niṟṟumnām māṉōkkiṉ
aṉṉa naṭaiyār alarēca āṭavarmēl,

20
maṉṉum maṭalūrār eṉpatōr vācakamum,
teṉṉuṟaiyil kēṭṭaṟiva tuṇṭu, - ataṉai yāmteḷiyōm,
maṉṉum vaṭaneṟiyē vēṇṭiṉōm-vēṇṭātār
teṉṉaṉ potiyil ceḻuñcan taṉakkuḻampiṉ,

21
aṉṉatōr taṉmai aṟiyātār, - āyaṉvēy
iṉṉicai ōcaik kiraṅkātār, mālviṭaiyiṉ
maṉṉum maṇipulampa vāṭātār, - peṇṇaimēl
piṉṉumav vaṉṟil peṭaivāyc ciṟukuralukku,

22
uṉṉi yuṭaluruki naiyātār, - umpavarvāyt
tuṉṉi matiyukutta tūnilā nīṇeruppil,
tammuṭalam vēvat taḷarātār, - kāmavēḷ
maṉṉum cilaivāy malarvāḷi kōtteyya,

23
poṉṉoṭu vīti pukātār, - tam pūvaṇaimēl
ciṉṉa malarkkuḻalum alkulum meṉmulaiyum,
iṉṉiḷa vāṭai taṭavattām kaṇṭuyilum,
poṉṉaṉaiyār piṉṉum tiruvuṟuka-pōrvēntaṉ

24
taṉṉuṭaiya tātai paṇiyāl aracoḻintu,
poṉṉakaram piṉṉē pulampa valaṅkoṇṭu,
maṉṉum vaḷanāṭu kaiviṭṭu, - mātiraṅkaḷ
miṉṉuruvil viṇṭō r tirintu veḷippaṭṭu

25
kaṉniṟaintu tīyntu kaḻaiyuṭaittu kālcuḻaṉṟu,
piṉṉum tiraivayiṟṟup pēyē tirintulavā,
koṉṉavilum veṅkāṉat tūṭu,-koṭuṅkatirōṉ
tuṉṉu veyilvaṟutta vemparamēl pañcaṭiyāl,

26
maṉṉaṉ irāmaṉpiṉ vaitēvi eṉṟuraikkum,
aṉṉa naṭaiya aṇaṅku naṭantilaḷē?,
piṉṉum karuneṭuṅkaṇ cevvayp piṇainōkkiṉ,
miṉṉaṉaiya nuṇmaruṅkul vēkavati eṉṟuraikkum

27
kaṉṉi,taṉ iṉṉuyirām kātalaṉaik kāṇatu,
taṉṉuṭaiya muntōṉṟal koṇṭēkat tāñceṉṟu,aṅ
kaṉṉavaṉai nōkkā taḻitturappi, - vāḷamaruḷ
kaṉṉviltōḷ kāḷaiyaik kaippiṭittu mīṇṭumpōy,

28
poṉṉavilum ākam puṇarntilaḷē?, pūṅkaṅkai
muṉṉam puṉalparakkum naṉṉāṭaṉ, miṉṉāṭum
koṉṉavilum nīḷvēl kurukkaḷ kulamatalai,
taṉṉikaroṉ ṟillāta veṉṟit taṉañcayaṉai,

29
paṉṉāka rāyaṉ maṭappāvai, - pāvaitaṉ
maṉṉiya nāṇaccam maṭameṉ ṟivaiyakala,
taṉṉuṭaiya koṅkai mukaneriya, - tāṉ avaṉṟaṉ
poṉvarai ākam taḻīikkoṇṭu pōy,taṉatu

30
naṉṉakaram pukku nayantiṉitu vāḻntatuvum,
muṉṉuraiyil kēṭṭaṟiva tillaiyē?, - cūḻkaṭaluḷ,
poṉṉakaram ceṟṟa purantaraṉō ṭērokkum,
maṉṉavaṉ vāṇaṉ avuṇarkku vāḷvēntaṉ,

31
taṉṉuṭaiya pāvai ulakattut taṉṉokkum,
kaṉṉiyarai yillāta kāṭciyāḷ, - taṉṉuṭaiya
iṉṉuyirt tōḻiyāl emperumāṉ īṉtuḻāy,
maṉṉum maṇivaraittōḷ māyavaṉ, - pāviyēṉ

32
eṉṉai ituviḷaitta īriraṇṭu mālvaraittōḷ,
maṉṉavaṉṟaṉ kātalaṉai māyattāl koṇṭupōy,
kaṉṉitaṉpāl vaikka maṟṟavaṉō ṭettaṉaiyō,
maṉṉiya pēriṉpam eytiṉāḷ, - maṟṟivaitāṉ

33
eṉṉālē kēṭṭīrē ēḻaikāḷ? eṉṉuraikkēṉ,
maṉṉum malaiyarayaṉ poṟpāvai, - vāṇilā
miṉṉum maṇimuṟuval cevvāy umaiyeṉṉum,
aṉṉa naṭaiya aṇaṅku nuṭaṅkiṭaicēr,

34
poṉṉuṭampu vāṭap pulaṉaintum nontakala,
taṉṉuṭaiya kūḻaic caṭāpāram tāntarittu,āṅ
kaṉṉa aruntavatti ṉūṭupōy, - āyirantōḷ
maṉṉu karatalaṅkaḷ maṭṭittu, mātiraṅkaḷa

35
miṉṉi erivīca mēleṭutta cūḻkaḻaṟkāl
poṉṉulakam ēḻum kaṭantumpar mēlcilumpa
maṉṉu kulavaraiyum mārutamum tārakaiyum,
taṉṉi ṉuṭaṉē cuḻalac cuḻaṉṟāṭum,
koṉṉavilum mūvilaivēl kūttaṉ poṭiyāṭi,
aṉṉavaṉṟaṉ poṉṉakalam ceṉṟāṅ kaṇaintilaḷē?,

36
paṉṉi yuraikkuṅkāl pāratamām-pāviyēṟku
eṉṉuṟunōy yāṉuraippak kēṇmiṉ, irumpoḻilcūḻ
maṉṉu maṟaiyōr tirunaṟaiyūr māmalaipōl,
poṉṉiyalum māṭak kavāṭam kaṭantupukku,

37
eṉṉuṭaiya kaṇkaḷippa nōkkiṉēṉ, - nōkkutalum
maṉṉaṉ tirumarpum vāyum aṭiyiṇaiyum,
paṉṉu karatalamum kaṇkaḷum, - paṅkayattiṉ
poṉṉiyal kāṭō r maṇivaraimēl pūttatupōl,

38
miṉṉi oḷipaṭaippa vīḻnāṇum tōḷvaḷaiyum,
maṉṉiya kuṇṭalamum āramum nīṇmuṭiyum,
tuṉṉu veyilviritta cūḷā maṇiyimaippa,
maṉṉum marakatak kuṉṟiṉ maruṅkē, - ōr

39
iṉṉiḷa vañcik koṭiyoṉṟu niṉṟatutāṉ,
aṉṉamāy māṉāy aṇimayilāy āṅkiṭaiyē,
miṉṉāy iḷavēy iraṇṭāy iṇaicceppāy,
muṉṉāya toṇṭaiyāyk koṇṭai kulamiraṇṭāy,

40
aṉṉa tiruvuruvam niṉṟa taṟiyātē,
eṉṉuṭaiya neñcum aṟivum iṉavaḷaiyum,
poṉṉiyalum mēkalaiyum āṅkoḻiyap pōntēṟku
maṉṉum maṟikaṭalum ārkkum, - matiyukutta

41
iṉṉilā viṅkatirum eṉṟaṉakkē veytākum.
taṉṉuṭaiya taṉmai tavirattāṉ eṅkolō, -
teṉṉaṉ potiyil ceḻuñcantiṉ tātaḷaintu,
maṉṉiv vulakai maṉaṅkaḷippa vantiyaṅkum,

42
iṉṉiḷampūn teṉṟalum vīcum eriyeṉakkē,
muṉṉiya peṇṇaimēl muḷmuḷarik kūṭṭakattu,
piṉṉumav vaṉṟil peṭaivāyc ciṟukuralum,
eṉṉuṭaiya neñcukkō rīrvāḷām eñceykēṉ

43
kaṉṉaviltōḷ kāmaṉ karuppuc cilaivaḷaiya,
koṉṉavilum pūṅkaṇaikaḷ kōttaup potavaṇaintu,
taṉṉuṭaiya tōḷkaḻiya vāṅki, - tamiyēṉmēl
eṉṉuṭaiya necē ilakkāka eykiṉṟāṉ,

44
piṉṉitaṉaik kāppīrtām illaiyē, - pētaiyēṉ
kaṉṉavilum kāṭṭakattōr vallik kaṭimalariṉ,
naṉṉaṟu vacamaṟ ṟārāṉum eytāmē,
maṉṉum vaṟunilattu vāḷāṅ kukuttatupōl,

45
eṉṉuṭaiya peṇmaiyum eṉnalaṉum eṉmulaiyum,
maṉṉu malarmaṅkai maintaṉ, kaṇapurattup
poṉmalaipōl niṉṟavaṉṟaṉ poṉṉakalam tōyāvēl
eṉṉivaitāṉ? vāḷā eṉakkē poṟaiyāki,

46
muṉṉiruntu mūkkiṉṟu,mūvāmaik kāppatōr
maṉṉum maruntaṟivi rillaiyē? - malviṭaiyiṉ
tuṉṉu piṭareruttut tūkkuṇṭu, vaṉtoṭarāl
kaṉṉiyar kaṇmiḷirak kaṭṭuṇṭu, mālaivāy

47
taṉṉuṭaiya nāvoḻiyā tāṭum taṉimaṇiyiṉ,
iṉṉicai ōcaiyum vanteṉ cevitaṉakkē,
koṉṉavilu meḵkil koṭitāy noṭitākum,
eṉṉitaṉaik kākkumā collīr?, ituviḷaitta

48
maṉṉaṉ naṟuntuḻāy vāḻmārvaṉ - māmatikōḷ
muṉṉam viṭutta mukilvaṇṇaṉ - kāyāviṉ
ciṉṉa naṟumpūn tikaḻvaṇṇaṉ - vaṇṇampōl
aṉṉa kaṭalai malaiyiṭ ṭaṇaikaṭṭi,

49
maṉṉaṉ irāvaṇaṉai māmaṇṭu veñcamattu,
poṉmuṭikaḷ pattum puraḷac caranturantu
teṉṉulakam ēṟṟuvitta cēvakaṉai, - āyiraṅkaṇ
maṉṉavaṉ vāṉamum vāṉavarttam poṉṉumlakum,

50
taṉṉuṭaiya tōḷvaliyāl kaikkoṇṭa tāṉavai
piṉṉōr ariyuruva maki eriviḻittu,
koṉṉavilum veñcamatuk kollātē, - vallāḷaṉ
maṉṉum maṇikkuñci paṟṟi varavīrttu,

51
taṉṉuṭaiya tāḷmēl kiṭātti, - avaṉuṭaiya
poṉṉakalam vaḷḷukirāl pōḻntu pukaḻpaṭaitta
miṉṉalaṅkum āḻip paṭaittaṭakkai vīraṉai,
miṉṉiv vakaliṭattai māmutunīr tāṉviḻuṅka,

52
piṉṉumōr ēṉamāy pukku vaḷaimaruppil,
koṉṉavilum kūrnutimēl vaitteṭutta kūttaṉai,
maṉṉum vaṭamalaiyai mattāka mācuṇattāl
miṉṉum irucuṭarum viṇṇum piṟaṅkoḷiyum

53
taṉṉiṉ uṭaṉē cuḻla malaitirittu,āṅku
iṉṉamutam vāṉavarai yūṭṭi, avaruṭaiya
maṉṉum tuyarkkaṭinta vaḷḷalai, maṟ ṟaṉṟiyum,
taṉṉuruva mārum aṟiyāmal tāṉaṅkōr,

54
maṉṉum kuṟaḷuruvil māṇiyāy, - māvalitaṉ
poṉṉiyalum vēḷvikkaṇ pukkiruntu, pōrvēntar
maṉṉai maṉaṅkoḷḷa vañcittu neñcurukki,
eṉṉuṭaiya pātattāl yāṉaḷappa mūvaṭimaṇ,

55
maṉṉā. taru keṉṟu vāytiṟappa, - maṟṟavaṉum
eṉṉāl tarappaṭṭa teṉṟalumē, attuṇaikkaṇ
miṉṉār maṇimuṭipōy viṇtaṭava, mēleṭutta
poṉṉār kaṉaikaḻaṟkāl ēḻulakum pōykkaṭantu, aṅ

56
koṉṉā acurar tuḷaṅkac celanīṭṭi,
maṉṉiv vakaliṭattai māvaliyai vañcittu,
taṉṉulakam ākkuvitta tāḷāṉai, - tāmaraimēl
miṉṉiṭaiyāḷ nāyakaṉai viṇṇakaruḷ poṉmalaiyai,

57
poṉṉi maṇikoḻikkum pūṅkuṭantaip pōrviṭaiyai,
teṉṉaṉ kuṟuṅkuṭiyuḷ cempavaḷak kuṉṟiṉai,
maṉṉiya taṇcēṟai vaḷḷalai, - māmalarmēl
aṉṉam tuyilum aṇinīr vayalāli,

58
eṉṉuṭaiya iṉṉamuṭaki evvuḷ perumalaiyai,
kaṉṉi matiḷcūḻ kaṇamaṅkaik kaṟpakattai,
miṉṉai irucuṭarai veḷḷaṟaiyuḷ kallaṟaimēl
poṉṉai, marakattaip puṭkuḻiyem pōrēṟṟai,

59
maṉṉum araṅkattem māmaṇiyai, - vallavāḻ
piṉṉai maṇāḷaṉai pēril piṟappiliyai,
toṉṉīrk kaṭalkiṭanta tōḷā maṇiccuṭarai,
eṉmaṉattu mālai iṭaventai īcaṉai,

60
maṉṉum kaṭaṉmallai māyavaṉai, - vāṉavartam
ceṉṉi maṇiccuṭarait taṇkāl tiṟalvaliyai,
taṉṉaip piṟaraṟiyāt tattuvattai muttiṉai,
aṉṉattai mīṉai ariyai arumaṟaiyai,

61
muṉṉiv vulakuṇṭa mūrttiyuyai, - kōvalūr
maṉṉum iṭaikaḻiyem māyavaṉai, pēyalaṟap,
piṉṉum mulaiyuṇṭa piḷḷaiyai, - aḷḷalvāy
aṉṉam iraitēr aḻuntūr eḻumcuṭarai,

62
tentillaic cittira kūṭatteṉ celvaṉai, -
miṉṉi maḻaitavaḻum vēṅkaṭattem vittakaṉai,
maṉṉaṉai māliruñ cōlai maṇāḷaṉai,
koṉṉavilum āḻip paṭaiyāṉai, - kōṭṭiyūr

63
aṉṉa vuruvil ariyai, tirumeyyattu
iṉṉamuta veḷḷattai intaḷūr antaṇaṉai,
maṉṉum matiṭkacci vēḷukkai yāḷariyai,
maṉṉiya pāṭakattem maintaṉai, - veḵkāvil,

64
uṉṉiya yōkat tuṟakkattai, ūrakattuḷ
aṉṉavaṉai aṭṭa puyakarattem āṉēṟṟai,
eṉṉai maṉaṅkavarnta īcaṉai, - vāṉavarttam
muṉṉavaṉai mūḻik kaḷattu viḷakkiṉai,

65
aṉṉavaṉai ātaṉūr āṇṭāḷakkum aiyaṉai,
neṉṉalai yiṉṟiṉai nāḷaiyai, - nīrmalaimēl
maṉṉum maṟaināṉkum āṉāṉai, pullāṇit
teṉṉaṉ tamiḻi vaṭamoḻiyai, nāṅkūril

66
maṉṉum maṇimāṭak kōyil maṇāḷaṉai,
naṉṉīrt talaiccaṅka nāṉmatiyai, - nāṉvaṇaṅkum
kaṇṇaṉaik kaṇṇa purattāṉai, teṉṉaṟaiyūr
maṉṉum maṇimāṭak kōyil maṇāḷaṉai,

67
kaṉṉaviltōḷ kāḷaiyaik kaṇṭāṅkuk kaitoḻutu
eṉṉilaimai yellām aṟivittāl emperumāṉ,
taṉṉaruḷum ākamum tārāṉēl, - taṉṉaināṉ
miṉṉiṭaiyār cēriyilum vētiyarkkaḷ vāḻviṭattum,

68
taṉṉaṭiyār muṉpum taraṇi muḻutāḷum,
koṉṉavilum vēlvēntar kūṭṭattum nāṭṭakattum
taṉṉilaimai yellām aṟivippaṉ, - tāṉmuṉanāḷ
miṉṉiṭai yāycciyarttam cērik kaḷaviṅkaṇ,

69
tuṉṉu paṭaltiṟantu pukku, - tayirvēṇṇey
taṉvayi ṟāra viḻuṅka, koḻuṅkayalkaṇ
maṉṉum maṭavōrkaḷ paṟṟiyōr vāṉkayiṟṟāl
piṉṉum uralōṭu kaṭṭuṇṭa peṟṟimaiyum,

70
aṉṉatōr pūtamāy āyar viḻaviṉkaṇ
tuṉṉu cakaṭattāl pukka peruñcōṟṟai,

71
muṉṉiruntu muṟṟattāṉ tuṟṟiya teṟṟeṉavum
maṉṉar peruñcavaiyuḷ vāḻvēntar tūtaṉāy,

72
taṉṉai yikaḻnturaippat tāṉmuṉanāḷ ceṉṟatuvum,
maṉṉu paṟaikaṟaṅka maṅkaiyarttam kaṇkaḷippa,

73
koṉṉavilum kūttaṉāyp pērttum kuṭamāṭi,
eṉṉiva ṉeṉṉap paṭukiṉṟa īṭaṟavum,

74
teṉṉilaṅkai yāṭṭi arakkar kulappāvai,
maṉṉaṉ irāvaṇaṉṟaṉ naltaṅkai, - vāḷeyiṟṟut

75
tuṉṉu cuṭuciṉattuc cūrppaṇakā cōrveyti,
poṉṉiṟaṅ koṇṭu pularnteḻunta kāmattāl,

76
taṉṉai nayantāḷait tāṉmuṉintu mūkkarintu,
maṉṉiya tiṇṇeṉavum-vāytta malaipōlum,

77
taṉṉikaroṉ ṟillāta tāṭakaiyai, māmuṉikkākat
teṉṉulakam ēṟṟuvitta tiṇṭiṟalum-maṟṟivaitāṉ

78
uṉṉi yulavā vulakaṟiya vūrvaṉnāṉ,
muṉṉi muḷaitteḻun tōṅki yoḷiparanta,
maṉṉiyampūm peṇṇai maṭal.

Abschlussformel
tirumaṅkaiyāḻvār tiruvaṭikaḷē caraṇam.

Bilder und Namen verstehen

Lakshmi-Gemälde bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Im Gedicht erscheint die göttliche Gefährtin in einer Folge zarter Naturbilder.

Die weibliche Stimme: Die Sprecherin trägt ihre ganze Empfindung vor den göttlichen Geliebten. Leserinnen und Leser können dieser Stimme unabhängig vom eigenen Geschlecht folgen. Die literarische Rolle eröffnet einen Raum für Empfänglichkeit, Vertrauen und Hingabe.

Die Gefährtin neben dem Smaragdberg: In Abschnitt 39 wird die Schönheit der Göttin durch Schwan, Reh, Pfau, Blitz, Bambus, Schalen, rote Frucht und Fische ausgedrückt. Gemeint sind ihre Haltung und Bewegungen, ihre Gestalt, Arme, Brüste, Lippen und Augen. Die Sprecherin ist so von Vishnu überwältigt, dass sie die neben ihm stehende Göttin zunächst nicht bewusst wahrnimmt.

Die Frauen der Erzählungen: Vaidehi ist Sita, die Rama in den Wald begleitet. Dhananjaya bezeichnet Arjuna; die Tochter des Schlangenkönigs ist Ulupi. Banas Tochter ist Usha, deren Geliebter Aniruddha durch die Hilfe ihrer Freundin zu ihr gelangt. Uma beziehungsweise Parvati gewinnt die Nähe Shivas durch ihre entschlossene Askese. Die Geschichten werden als Beispiele dafür aufgerufen, dass Liebe Hindernisse überwindet.

Göttliche Namen und Erscheinungen: Mal, Tirumal, Kannan und Narayana verweisen im Gedicht auf den verehrten Herrn. Die Ebergestalt ist Varaha, die Löwengestalt Narasimha, der kleine Brahmanenschüler Vamana. Kannan ist Krishna. Die Fülle der Gestalten lässt die Sprecherin immer neue Erinnerungen an den einen Geliebten finden.

Die heiligen Orte: Die lange Reihe von Tempeln verankert die Liebe in einer begehbaren Landschaft. Arangam verweist auf Srirangam, Vengadam auf den heiligen Berg bei Tirupati, Kudandai auf Kumbakonam. Die Ortsnamen wurden in der Übersetzung überwiegend in einer gut lesbaren Form bewahrt. Eine Lesung kann so zur inneren Pilgerreise werden: Jeder Name erinnert an eine andere Weise göttlicher Nähe.

Klage und Lob: Am Schluss deutet die Sprecherin vertraute Geschichten provokant um. Der Butterdieb Krishna, der Bote und der Tänzer werden zu Beispielen, die sie öffentlich gegen ihn vorbringen will. Auch die gewaltsamen Episoden um Surpanakha und Tataka gehören zu dieser Anklagerede. Die Perspektive der Sprecherin bleibt in der Übersetzung erhalten; sie wird nicht nachträglich zu einer glatten Lobeshymne umgeschrieben.

Periya Tirumatal im heutigen spirituellen Leben

Ein altes Gedicht wird lebendig, wenn wir ihm Zeit geben. Vielleicht bleibt zuerst nur ein Bild: das Meer, das dem Herrn Kühlung zufächelt; ein Herz, das im Tempel zurückbleibt; oder ein Gottesname, der nach dem Lesen weiterklingt. Solche Bilder können eine Meditation begleiten, ohne dass jede schwierige Stelle sofort erklärt sein muss.

Für tamilische Familien in Deutschland bietet sich eine gemeinsame Lesung an: Eine Person liest einen kurzen Abschnitt auf Tamil, eine andere die deutsche Fassung. Danach darf jede und jeder sagen, welches Bild berührt hat. So entsteht ein Gespräch zwischen Generationen und Sprachen. Wer Tamil noch lernt, kann mit der Umschrift beginnen und sich den Klang von erfahrenen Lesenden zeigen lassen.

Für Yoga-Aspiranten eröffnet das Gedicht einen Zugang zu Bhakti Yoga. Neben Aufmerksamkeit und Disziplin darf die persönliche Beziehung zum Göttlichen wachsen. Sehnsucht kann zu Gebet werden; Dankbarkeit zu Kirtan; das Bedürfnis nach Nähe zu einer freundlichen, zugewandten Haltung im Alltag. Die folgenden Anregungen sind heutige Praxisvorschläge, keine zusätzlichen Vorschriften des Gedichts.

Gemeinsames Singen und Zuhören im Satsang können Hingabe über Sprachgrenzen hinweg erfahrbar machen.
  • Langsam lesen: Wähle wenige zusammenhängende Abschnitte. Lies zunächst die deutsche Bedeutung und höre anschließend auf den Rhythmus des Tamilischen.
  • Ein Bild bewahren: Verweile einige Minuten bei einem Bild aus dem Gedicht, etwa beim kosmischen Schlangenlager oder bei den Lotusfüßen. Lass daraus eine ruhige, persönliche Betrachtung entstehen.
  • Aufrichtig beten: Wenn du möchtest, sprich Freude, Zweifel oder Sehnsucht in eigenen Worten vor deinem Ishta Devata aus. Du musst keine fremde Gefühlsstärke nachahmen.
  • Gemeinsam lernen: Verbinde die Lektüre mit Satsang, einem Tempelbesuch oder dem Gespräch mit Menschen, die in der tamilischen Bhakti-Tradition zu Hause sind.
  • Liebe im Alltag ausdrücken: Lass der Lesung eine kleine Handlung der Seva folgen: aufmerksam zuhören, einen Menschen unterstützen oder Zeit schenken. So erhält die Beschäftigung mit dem Text eine konkrete, menschliche Gestalt.

Wer seine Praxis vertiefen möchte, findet bei Yoga Vidya Informationen zu Yoga und seinen Übungswegen sowie Anregungen zu Meditation. Das Periya Tirumatal lädt dazu ein, dabei das Herz mitzunehmen: wach, empfänglich und bereit, sich berühren zu lassen.

Video: Bhakti und Hingabe

Eine Betrachtung über Bhakti lädt dazu ein, die Lektüre mit der eigenen Erfahrung von Hingabe zu verbinden.

Weitere tamilische Schriften im Yoga Wiki

Wer die Welt der Alvar-Dichtung weiter erkunden möchte, findet im Nalayira Divya Prabandham den größeren Zusammenhang. Die Periya Tirumoli führt zu weiteren Hymnen Tirumangais; Tiruvaymoli und Tiruppavai eröffnen andere Stimmen tamilischer Vishnu-Bhakti. Acharya Hridayam vertieft den Zugang zur sri-vaishnavischen Auslegungstradition.

Für eine Begegnung mit anderen tamilischen Ausdrucksformen der Spiritualität bieten sich Tiruvasagam, Tirumurai und Thirumandiram an. Erzählungen über Heilige und göttliches Wirken finden sich im Periya Puranam, im Thiruvilaiyadal Puranam und im Arunachala Puranam. Der Tirukkural ergänzt diese religiöse Dichtung um eine große tamilische Weisheitstradition für das menschliche Zusammenleben.

Ein Herz, das die Nähe sucht

Am Ende des Periya Tirumatal bleibt die Stimme einer Liebenden, die ihre Sehnsucht offen ausspricht. Das Gedicht verlangt von seinen Lesenden keine bestimmte Stimmung. Es lädt dazu ein, aufmerksam zu werden: für die Schönheit einer göttlichen Gestalt, für einen vertrauten Namen, für das, was im eigenen Inneren nach Antwort sucht.

Ob ein tamilischer Vers am Hausaltar erklingt, ein deutscher Absatz im Kreis der Familie gelesen wird oder ein Bild aus dem Gedicht in der Meditation nachwirkt: Jede dieser Begegnungen kann einen stillen Raum im Alltag öffnen. Vielleicht beginnt Hingabe heute mit wenigen Minuten ungeteilter Aufmerksamkeit. Vielleicht zeigt sie sich danach in einem freundlichen Wort, in Geduld oder im Mut, einem Menschen wirklich zuzuhören. So darf die Lektüre weiterklingen – als Liebe, die das Leben berührt.

Siehe auch

Textgrundlage und Hinweise zur Ausgabe

Grundlage des tamilischen Textes ist Project Madurai, Nalayira Tivya Pirapantam, Part 4, Unicode-Ausgabe, zuletzt überarbeitet am 5. August 2021. Übernommen sind das ganze Periya Tirumatal, die beiden vorangestellten Einzelstrophen, die Anrufung und der Abschluss. Die Widmungs- und Verehrungsformeln gehören zum überlieferten Editionsrahmen und werden nicht als Teil der 297 Gedichtzeilen gezählt.

Zwei in dieser elektronischen Fassung fehlende Zeilen zum Tanz Shivas wurden am Anfang von Abschnitt 35 nach dem anderweitig überlieferten Tamiltext ergänzt: „மின்னி எரிவீச …“ und „பொன்னுலகம் ஏழும் …“. Der Wortlaut ist in der unten genannten Vergleichsquelle belegt. Die beiden ersten irrtümlichen Sammlungsnummern der Project-Madurai-Datei wurden als 2713 und 2714 eingeordnet; die vorliegende Darstellung verwendet durchgehend die werkinterne Zählung 1–78. Unterstriche, die in einigen Wörtern die Silbe நு ersetzen, wurden entsprechend wiederhergestellt. Weitere Eigenheiten der Schreibweise wurden weitgehend bewahrt.

Die Umschrift folgt dem hier wiedergegebenen Tamiltext zeilenweise. Sie unterscheidet unter anderem lange und kurze Vokale sowie ṭ, ṇ, ḷ, ḻ, ṟ und ṉ. Sie ist eine schriftnahe Transliteration, keine genaue Anleitung zur regionalen Aussprache; Tamil க, ச, த und ப können im gesprochenen Zusammenhang anders klingen als ihre Umschrift k, c, t und p vermuten lässt.

Die deutsche Übersetzung umfasst sämtliche 78 Abschnitte einschließlich der ergänzten Zeilen und der begleitenden Verehrungsstrophen. Einzelne schwierige Wörter, die syntaktische Zuordnung langer Bildfolgen und beschädigte Schreibungen der elektronischen Vorlage bleiben philologisch prüfbedürftig. Die Ausgabe bietet einen vollständigen Zugang zur gewählten Textfassung, ersetzt jedoch keine kommentierte kritische Edition.

Verwendete Quellen

Herkunftshinweis der elektronischen Textgrundlage

Der folgende Herkunfts- und Weitergabehinweis von Project Madurai wird zur Textgrundlage bewahrt:

நாலாயிரத் திவ்வியப் பிரபந்தம், பாகம் 4
திருமங்கையாழ்வார் பாசுரங்கள் (பாடல்கள் 2032-2790)
nAlAyira tivya pirapantam -part 4 (verses 2032-2790)
tirumangkai AzvAr's periya tirumozi
In tamil script, unicode/utf-8 format

Acknowledgement:
Our Sincere thanks go to Dr.K. Kalyanasundaram for his assistance in the preparation of this work.
This webpage presents Etext in Tamil script in Unicode encoding (utf-8 format).

© Project Madurai, 1998-2021.
Project Madurai is an open, voluntary, worldwide initiative devoted to preparation
of electronic texts of tamil literary works and to distribute them free on the Internet.
Details of Project Madurai are available at the website
https://www.projectmadurai.org/
You are welcome to freely distribute this file, provided this header page is kept intact.

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Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (…
Arjuna Wingen