Perumpanarruppatai

Aus Yogawiki

Perumpanarruppatai (Tamil: பெரும்பாணாற்றுப்படை, wissenschaftliche Umschrift: Perumpāṇāṟṟuppaṭai; auch Perumpanarruppatai, Perumpanattruppadai, Perumpanarruppadai) ist ein bedeutendes Werk der klassischen tamilischen Sangam-Literatur und gehört zu den zehn großen Gesängen des Pattuppattu („Zehn Gesänge“). Die Dichtung umfasst 500 Zeilen und wird Kaṭiyalūr Uruttiraṅ Kaṇṇaṉār (கடியலூர் உருத்திரங் கண்ணனார்) zugeschrieben. Im Mittelpunkt steht der Herrscher Toṇṭaimāṉ Iḷantiraiyaṉ (தொண்டைமான் இளந்திரையன்) aus dem Gebiet um das alte Kāñci/Kanchipuram.

Doch das Perumpāṇāṟṟuppaṭai ist viel mehr als ein Lobgedicht auf einen König. Es ist eine große Dichtung des Weges. Ein Barde, der selbst Hunger, Unsicherheit und Entbehrung erfahren hat, begegnet einem anderen Künstler in Not. Weil er inzwischen einen Ort der Gastfreundschaft und Fülle gefunden hat, behält er dieses Wissen nicht für sich. Er beschreibt dem anderen den Weg – durch Wälder und Weideland, über Felder und Wasserlandschaften, durch Dörfer, Handelsorte und heilige Haine bis nach Kāñci und zum Hof des freigebigen Herrschers.

Gerade darin liegt die bleibende Schönheit des Werkes: Wer einen guten Weg gefunden hat, zeigt ihn auch einem anderen. Das Gedicht erzählt von einer Welt, in der Nahrung, Schutz, Musik, Wissen und Großzügigkeit weitergegeben werden. Der Reisende wird nicht nur von Landschaft zu Landschaft geführt, sondern von menschlicher Begegnung zu menschlicher Begegnung. Jäger, Hirten, Bauern, Fischer, Händler, Brahmanen, Künstler, Frauen, Kinder und Krieger erscheinen nicht als abstrakte Figuren, sondern als Teil einer lebendigen, vielfältigen Gesellschaft.

Für tamilische Hindus in Deutschland ist das Perumpāṇāṟṟuppaṭai ein kostbares Stück kulturellen Gedächtnisses. Es lässt eine frühe Schicht tamilischer Sprache, Landschaft, Religiosität und Lebensweise lebendig werden. Für Yoga-Aspiranten kann der Text zugleich zu einer stillen Meditation über den eigenen Lebensweg werden: über Zeiten des Mangels und Zeiten der Fülle, über die Bedeutung guter Wegweiser, über Dharma, Dāna, Seva, Musik, Gastfreundschaft und die Kunst, empfangenen Segen weiterzugeben.

Das Werk lädt dazu ein, das alte Tamilakam nicht als ferne Vergangenheit zu betrachten, sondern als eine Welt, in der Menschen bereits dieselben grundlegenden Fragen bewegten wie heute: Wo finde ich Schutz? Wem kann ich vertrauen? Was macht ein gutes Leben aus? Wie soll mit Besitz und Macht umgegangen werden? Und was gebe ich von dem weiter, was mir selbst geschenkt wurde?


Name und Bedeutung

Der Titel Perumpāṇāṟṟuppaṭai verbindet mehrere tamilische Begriffe. Perum bedeutet „groß“, pāṇar bezeichnet die traditionelle Gemeinschaft wandernder Sänger und Musiker, und āṟṟuppaṭai ist eine besondere Gattung der Sangam-Literatur: ein Wegweisergedicht.

Das Grundmotiv ist ebenso einfach wie menschlich: Ein Künstler hat bei einem großzügigen Gönner Hilfe, Anerkennung und materielle Unterstützung erhalten. Unterwegs begegnet er einem anderen Künstler, der noch in Armut lebt. Statt an seinem eigenen Glück festzuhalten, erklärt er ihm, wohin er gehen soll, welche Wege sicher sind, welche Landschaften er durchqueren wird und wo er Nahrung und Aufnahme finden kann.

Im Perumpāṇāṟṟuppaṭai trägt der angesprochene Barde eine große Yāḻ, das berühmte Saiteninstrument des alten Tamilakam. So wird bereits im Titel deutlich: Dies ist ein Gedicht über Kunst, Wegweisung und Großzügigkeit. Zugleich entsteht eine der eindrucksvollsten literarischen Reisen der frühen tamilischen Literatur.

Man kann deshalb sagen: Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai führt nicht nur zu einem König. Es führt durch eine ganze Welt – und zeigt, wie eine Gesellschaft den Wandernden, den Künstler und den Bedürftigen empfängt.


Stellung im Pattuppattu

Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai gilt traditionell als der vierte der zehn Gesänge des Pattuppattu. Die Project-Madurai-Ausgabe nennt:

  • Dichter: கடியலூர் உருத்திரங் கண்ணனார் – Kaṭiyalūr Uruttiraṅ Kaṇṇaṉār
  • Besungener Herrscher: தொண்டைமான் இளந்திரையன் – Toṇṭaimāṉ Iḷantiraiyaṉ
  • Tiṇai: பாடாண்திணை – Pāṭāṇtiṇai
  • Gattung: ஆற்றுப்படை – Āṟṟuppaṭai
  • Versform: ஆசிரியப்பா – Āciriyappā
  • Umfang: 500 Zeilen

Wie bei vielen Werken der Sangam-Literatur ist die genaue Datierung nicht sicher. Das Werk gehört jedoch eindeutig zum klassischen frühen tamilischen Literaturkorpus, dessen Texte in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung entstanden bzw. in dieser Periode ihre überlieferte Gestalt erhielten. Eine allzu genaue Jahresangabe wäre angesichts der Forschungslage nicht angemessen.

Der Dichter Kaṭiyalūr Uruttiraṅ Kaṇṇaṉār

Kaṭiyalūr Uruttiraṅ Kaṇṇaṉār gehört zu den bedeutenden Namen des Sangam-Korpus. Ihm wird neben dem Perumpāṇāṟṟuppaṭai auch das berühmte Paṭṭiṉappālai zugeschrieben. Seine Dichtung besitzt eine außergewöhnliche Gabe für Bewegung, Raum und sinnliche Genauigkeit. Landschaften werden bei ihm nicht nur benannt – sie werden hörbar, sichtbar und beinahe körperlich erfahrbar.

Im Perumpāṇāṟṟuppaṭai sieht man Wagenräder und Lasttiere, hört Flöten und Trommeln, riecht Rauch und gekochte Speisen, spürt die Hitze trockener Wege und die Kühle wasserreicher Haine. Gerade durch diese Fülle an Einzelheiten entsteht ein großes Ganzes. Der Leser wandert gewissermaßen mit dem Barden.

Dabei ist der Dichter kein bloßer Chronist. Er verwandelt Alltag in Poesie. Ein Kornhaufen kann zum goldenen Berg werden, eine Stadt zum kosmischen Lotus, ein Instrument zum fast lebendigen Körper. So verbindet sich genaue Beobachtung mit poetischer Verwandlung – eine der großen Stärken klassischer tamilischer Dichtung.


Toṇṭaimāṉ Iḷantiraiyaṉ und Kāñci

Der im Gedicht gepriesene Herrscher Toṇṭaimāṉ Iḷantiraiyaṉ gehört zur frühen Geschichte des Toṇṭai-Gebietes um Kāñci. Im Gedicht erscheint er als mächtiger Krieger, Beschützer der Straßen und großzügiger Förderer der Sänger. Das Ideal des Königtums verbindet Stärke und Freigebigkeit: Der Herrscher soll Unrecht fernhalten, Bedürftigen geben, Gelehrte und Künstler ehren und die Sicherheit des Landes gewährleisten.

Kāñci selbst erscheint im Gedicht bereits als große, alte und festliche Stadt. Eine besonders eindrucksvolle Stelle vergleicht die Stadt mit der Lotusblüte, die aus dem Nabel des dunkelblauen Vishnu hervorwächst und Brahma trägt. Damit erhält die Stadt nicht nur politische, sondern auch kosmisch-religiöse Würde.

Religion und heilige Landschaft im Perumpāṇāṟṟuppaṭai

Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai ist kein theologischer Lehrtext und keine spätere Bhakti-Schrift. Dennoch ist das Heilige ganz selbstverständlich in seine Welt eingewoben. Religion erscheint nicht getrennt vom täglichen Leben, sondern in Landschaft, Ritual, Wissen, Tempelorten und Bildern der Götter.

Der Text erwähnt Brahmanen, die den Veda bewahren und rezitieren, Opferpfähle und Asketen, die das heilige Feuer hüten. Besonders eindrucksvoll ist die Passage über den Gott, der auf dem Schlangenlager ruht. Sie wird traditionell mit Vishnu in Tiruveḵkā bei Kāñci verbunden. Der Dichter schildert dort einen kühlen, schattigen Hain, einen Ort des Wassers, der Vegetation und der Verehrung. Das spätere Kanchipuram wurde zu einem der großen Zentren des Vaishnavismus; das Gedicht bewahrt damit eine sehr frühe Erinnerung an die Verbindung dieser Landschaft mit Vishnu.

Auch Muruga erscheint in einem machtvollen Vergleich als siegreicher göttlicher Krieger. Kāñci selbst wird mit dem kosmischen Lotus verglichen, der aus dem Nabel Vishnus hervorgeht und Brahma trägt. Solche Bilder machen deutlich: Für den Dichter besitzt Landschaft nicht nur wirtschaftliche oder politische Bedeutung. Sie kann zugleich heilige Landschaft sein.

Für einen heutigen spirituellen Leser liegt darin eine schöne Anregung. Das Heilige muss nicht erst außerhalb der Welt gesucht werden. Es kann in einem Hain, in einem Fluss, im Klang einer Rezitation, in einer gastfreundlichen Handlung oder in der Erinnerung an einen göttlichen Mythos aufleuchten.


Die Welt des Gedichts

Kaum ein kurzeres Werk der Sangam-Zeit entfaltet ein so weites Panorama des Lebens. Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai führt durch zahlreiche soziale und ökologische Räume und zeigt dabei, wie eng Landschaft, Beruf, Nahrung, Musik und Gemeinschaft miteinander verbunden sind.

Der Dichter beschreibt unter anderem:

  • Musiker und ihre Yāḻ,
  • Handelskarawanen und Salztransporte,
  • bewachte Fernstraßen,
  • befestigte Jägersiedlungen,
  • Hirten mit Rindern, Ziegen und Schafen,
  • Frauen beim Buttermachen und Getreidestampfen,
  • Bauern beim Pflügen, Jäten, Dreschen und Lagern von Reis,
  • Zuckerrohrpressen und ländliche Verarbeitung,
  • Fischer, Teiche, Netze und Angelgeräte,
  • Brahmanensiedlungen mit Veda-Rezitation,
  • einen Hafen mit Schiffen und importierten Pferden,
  • Kokos-, Bananen-, Jackfrucht- und Palmyra-Gärten,
  • heilige Haine und Kultorte,
  • die Straßen und Tore Kāñcis,
  • und schließlich den Hof des freigebigen Herrschers.

Dabei ist die Welt des Gedichts keineswegs nur idyllisch. Es kennt Hunger, Hitze, Wildnis, Kampf und Unsicherheit. Gerade deshalb erhalten Schutz und Gastfreundschaft ein so starkes Gewicht. Ein Becher Wasser, eine Mahlzeit, ein sicherer Weg oder ein Platz zum Ausruhen werden zu Zeichen menschlicher Ordnung.

Das macht das Werk auch heute berührend: Wohlstand zeigt sich nicht nur darin, was eine Gemeinschaft besitzt, sondern darin, wie sie mit dem Fremden, dem Reisenden, dem Künstler und dem Bedürftigen umgeht.


Vollständige deutsche Übersetzung

Die folgende Übertragung erschließt den vollständigen Gang der 500 Zeilen in fortlaufenden Zehnerblöcken. Sie ist bewusst als flüssige deutsche Prosatranslation gestaltet und nicht als metrische Nachdichtung. Ziel ist, die lange Reise des Gedichts, seine Bilder und seine menschliche Wärme im Deutschen gut lesbar werden zu lassen. Pflanzennamen, alte Gerätschaften und einzelne kulturgeschichtliche Begriffe sind im klassischen Tamil nicht immer eindeutig; an solchen Stellen wurde eine sinngenaue, vorsichtige Wiedergabe gewählt.

Zeilen 1–10 – Die große Yāḻ

In der weiten Himmelsfläche verschlingt die vielstrahlige Sonne die sich ausbreitende Finsternis und bringt den Tag hervor. In der erbarmungslosen Hitze des Sommers hat der Pātiri-Baum seine Blätter verloren. Seine große Blüte mit den ausgebreiteten Blütenblättern und das frische Innere der Areka-Blütenscheide liefern dem Dichter Bilder für die kunstvoll gebaute große Yāḻ. Ihre dicht gesetzten kleinen Öffnungen erscheinen wie dunkle Samen; die gespannte Decke ist so glatt gefügt, als wäre sie zusammengeschmolzen. Ihre weite Öffnung gleicht einem Wasserbecken, das in der Hitze ausgetrocknet ist.

Zeilen 11–20 – Das Instrument und der arme Barde

Das geschwungene Ende der Yāḻ erinnert an die junge Mondsichel. Ihre Form ruft den geschmeidigen Unterarm einer Frau mit schmalen Armreifen in Erinnerung; ihre dunklen Teile glänzen wie Edelstein oder Horn, ihre Saiten wie gezogene Goldfäden. Der Barde umfasst das wohlgestimmte Instrument an seinem Leib. Doch in der von Meer umgrenzten Welt findet er keinen, der ihn erhält. Wie ein Vogel, der an einem regenlosen, rauchig wirkenden Berghang von Baum zu Baum nach reifer Frucht sucht, wandert er umher.

Zeilen 21–30 – Begegnung zweier Barden

„O Barde mit mager gewordenem Leib und vom Singen gezeichnetem Mund! Du ziehst mit deiner lärmenden, hungrigen Gefährtenschaft umher. Auch wir kannten diesen alten, bohrenden Hunger. Doch wir haben einen Ort nie versiegender Fülle erreicht. Mit langmähnigen Pferden und kräftigen Elefanten beschenkt kehren wir von dort zurück. Auch du sollst dorthin gehen: zu dem mächtigen Herrscher, dessen Herkunft die Wellen des Meeres umgeben und dessen Ruhm mit dem dunkelblauen, vom Meer umgebenen Vishnu in Verbindung gebracht wird.“

Zeilen 31–40 – Der gerechte Herrscher und das sichere Land

„Unter den großen Herrschern, deren Kriegstrommeln dröhnen und die das Leben der Menschen in der blütenreichen Welt schützen, ist er wie die rechtsgewundene Muschel, die sich aus dem glänzenden Meer erhebt. Sein Ruhm ist frei von Tadel. Sein rotes Zepter steht für gerechte Herrschaft; er weist das Schlechte zurück. Wenn du zu dem vielfach bewaffneten, speertragenden Toṇṭai-Herrscher gehst, wird dein Elend enden. Auf den weiten Wegen seines streng geschützten Landes gibt es keine Räuber, die Reisende erschlagen und ihnen den Besitz rauben.“

Zeilen 41–50 – Ein Weg ohne Furcht

„In seinem Land bedrohen dich weder gewaltige Naturkräfte noch Schlangen oder wilde Tiere wie in gesetzlosen Gegenden. Wo du müde wirst, darfst du ruhen; wo es dir gefällt, darfst du verweilen. Geh also mit frohem Herzen weiter.“ Dann erscheinen die großen Lastwagen der Salz- und Fernhändler: dicke Holzräder, kräftige Achsen, fest verspannte Aufbauten – schwer beladen wie Regenwolken an einem Berg.

Zeilen 51–60 – Händler und Wagenzüge

Die Wagen ziehen in langen Reihen. Ihre Aufbauten erinnern an kleine Hütten; Gefäße und Vorräte sind sorgfältig festgebunden. Frauen mit Kindern begleiten die Fahrt, während starke Zugtiere die Lasten ziehen. Die Händler tragen Kränze aus Neemblättern und kräftige Schulterbänder. Mit ihren massiven Körpern und starken Armen halten sie die Wagen auf dem langen Weg zusammen.

Zeilen 61–70 – Bewachte Fernstraßen

Mehrere Ochsen sind vor die Wagen gespannt. Die Salzleute fahren in geordneten Karawanen durch viele Ortschaften und über weite Strecken. Gefährliche Wegstellen werden bewacht. Bewaffnete Männer sichern die Straßen, auf denen kostbare Güter aus Bergen und vom Meer transportiert werden. Ihre festen Sandalen bedecken die Füße; ihre Brust trägt Spuren alter Kämpfe und abgewehrter Pfeile.

Zeilen 71–80 – Krieger als Schutz der Reisenden

An den Hüften dieser Männer hängen Schwerter; Dolche stecken fest im Gürtel. Ihre starken Schultern und langen Arme erinnern an kampfbereite Helden. Mit Speeren bewaffnet schützen sie Reisende und Packzüge. Esel tragen schwere, wie große Jackfrüchte zusammengebundene Lasten. So wird selbst an schwierigen Straßenkreuzungen der Verkehr durch die weiten Waldgebiete gesichert.

Zeilen 81–90 – Die Hütten der Jäger

Nun führt der Weg in Gegenden, in denen Jäger leben. Ihre Hütten sind aus Ästen, Blättern und Gras errichtet. Eichhörnchen laufen über die Umgebung, und dichte Blattdächer halten die Hitze ab. Auf Tierhäuten ruhen Mütter mit ihren Kindern. Die Siedlungen sind einfach, doch geschickt an das Leben im trockenen Wald angepasst.

Zeilen 91–100 – Nahrung aus dem Wald

Die Frauen der Jäger tragen starke Grabstöcke mit eisernen Spitzen. Sie suchen in harter Erde nach essbaren Wurzeln und sammeln kleine Körner. Unter schattigen Bäumen stampfen sie die Nahrung in Mörsern und schöpfen Wasser aus tiefen Brunnen. In alten, rußgeschwärzten Töpfen kochen sie Fleisch und Körner zu kräftiger Nahrung – Essen für Menschen, die in einer kargen Landschaft leben und arbeiten.

Zeilen 101–110 – Gastfreundschaft und Wildschweinjagd

Erreichst du die Leute des roten Hügellandes und nennst den Namen ihres tapferen Herrn, werden sie dir auf großen Blättern reichlich Speise geben, bis dein Hunger verschwunden ist. Weiter am Weg siehst du Gruben, die Jäger an Wasserstellen angelegt haben. In der Dämmerung verbergen sie sich darin und warten auf Wildschweine mit gebogenen Hauern, die zum Trinken kommen.

Zeilen 111–120 – Hunde, Netze und befestigte Siedlungen

Wenn die nächtliche Jagd keinen Erfolg bringt, ziehen die Jäger am Tag mit scharfmäuligen Hunden durch das Buschland, stellen Netze an engen Durchgängen auf und fangen selbst die langohrigen Hasen, die sich zwischen Dornen verbergen. Hinter schwierigem Gelände liegen stark befestigte Siedlungen. Waffen sind bereit, denn diese Menschen leben an Grenzen, an denen feindliche Angriffe möglich sind.

Zeilen 121–130 – Das Wehrdorf der Jäger

Hohe Wälle, Dornenhecken und feste Tore umschließen die Siedlung. Bögen, Pfeile und kleine Trommeln hängen griffbereit; Wachhunde sind angekettet. Pfähle und Barrieren sichern den Eingang. In diesen rauen, aber gut geschützten Häusern wirst du roten Reis aus trockenem Land und kräftige Beilagen erhalten – auch das Fleisch von Waranen, die die Jagdhunde erbeutet haben.

Zeilen 131–140 – Menschen mit kriegerischem Mut

Hier leben Menschen, deren Mut sich weder durch Elefanten noch durch Schlangen, Gewitter oder gefährliche Wildnis erschüttern lässt. Ihre Lebensweise ist vom Kampf geprägt. Männer mit tigerhafter Kraft und ihren Verwandten dringen in das Gebiet feindlicher Herrscher ein und kehren mit Beute zurück. Das Gedicht zeigt eine Welt, in der Schutz, Jagd, Viehraub und Krieg eng nebeneinanderstehen.

Zeilen 141–150 – Sieg, Trank und Wachsamkeit

Nach erfolgreichen Unternehmungen bringen sie Vieh zurück, trinken den selbst bereiteten Trank und feiern in der Versammlung. Trommeln erklingen, starke Männer schwingen ihre Waffen, doch die Siedlung bleibt wachsam. Danach ändert sich die Landschaft: niedrige, strohgedeckte Hütten und Viehpferche kündigen das Gebiet der Hirten an.

Zeilen 151–160 – Das Land der Hirten

Schafe und Ziegen liegen in den umzäunten Höfen. Noch vor Sonnenaufgang erwacht das Dorf. Die Frauen holen den dicken, in großen Gefäßen gereiften Joghurt hervor und schlagen ihn kräftig, bis sich Schaum und Butter trennen. In sauberen Töpfen sammeln sie die Buttermilch und tragen sie zum Tausch oder Verkauf.

Zeilen 161–170 – Buttermilch, Vieh und Hirse

Eine junge Hirtin mit kleinen Ohrgehängen, kräftigen Armen und sorgfältig gebundenem Haar versorgt ihre Angehörigen. Für den Ertrag ihrer Buttermilch verlangt sie nicht einfach Gold: Sie erwirbt Tiere, eine gute Kuh, ein Kalb oder eine Büffelkuh – lebendigen Besitz, der die Familie ernährt. In den Hirtenhäusern erhält der Reisende grüne Hirse, weich gekocht und mit Milch vermischt.

Zeilen 171–180 – Hirtenmusik im Wald

Der Hirte stützt sich auf seinen langen Stab. Über der Schulter trägt er den Beutel und die Dinge des täglichen Lebens; Blumen aus Wald und Weide schmücken ihn. Mit den Herden verbringt er die Nacht im Freien. Er entzündet ein Feuer, dessen feiner Rauch duftet, und spielt auf seiner dunklen Flöte. Die Melodie des Kuṟiñci-Bereichs erklingt zwischen Bäumen und Vögeln.

Zeilen 181–190 – Von der Weide zum Ackerland

Nach den weiten Weidegebieten kommst du zu Siedlungen mit festen Einfriedungen, Vorratshöfen und landwirtschaftlichen Geräten. Pflüge, Wagen und Gerätschaften stehen in den Höfen. Rauch steigt an hohen Wänden empor wie eine dichte Regenwolke in der Jahreszeit des Monsuns. Das Land wird zunehmend dichter besiedelt und fruchtbarer.

Zeilen 191–200 – Hirsebauern und Pflugfelder

In kleinen, hübschen Dörfern erhältst du Speise aus kurzhalmiger Hirse und Bohnen. Dann öffnen sich die großen Felder der Bauern. Starke Ochsen werden vor die Pflüge gespannt; der breite Pflugschuh dringt tief in den Boden. Scholle um Scholle wird gewendet, bis das Feld für die Saat bereit ist.

Zeilen 201–210 – Das feuchte Marutam-Land

Beim Pflügen fliehen kleine Feldvögel mit ihren Jungen. Dann geht das feste Land in weichen, wasserreichen Boden über. Krebse laufen durch den Schlamm, ihre gegliederten Beine erinnern den Dichter an das Werkzeug eines Schmiedes. In den tiefen Feldern stehen die Bauern im Wasser und bereiten die Flächen für den Reisbau.

Zeilen 211–220 – Blumen, Feldarbeit und Kinder

Arbeiter jäten die Reisfelder und entfernen Wasserpflanzen. Frauen und Männer tragen Kränze aus den Blumen der feuchten Landschaft. Kinder der Feldarbeiter bewegen sich an den Rändern der Äcker. Der Körper der arbeitenden Menschen ist von Schlamm und Staub gezeichnet – ein Bild harter, aber fruchtbarer Arbeit.

Zeilen 221–230 – Reife Reisfelder

Vor den Häusern wird alter Reis zerstampft. Das rhythmische Lied beim Heben und Senken der Stößel ist so kraftvoll, dass selbst Papageien aufschrecken. Um die Siedlungen liegen Felder mit dicht gereiftem roten Reis. Die schweren Ähren beugen sich, und die Ernte verspricht Überfluss.

Zeilen 231–240 – Ernte und Kornberge

Nach dem Schneiden werden die Garben zusammengetragen und gedroschen. Staub und Spreu wirbeln auf; Menschen arbeiten in Gruppen, fast wie eine tanzende Schar. Das Korn wird gereinigt, die Spreu vom Wind fortgetragen. Große Haufen von Getreide leuchten weithin und erscheinen dem Dichter wie ein goldener Berg im Norden.

Zeilen 241–250 – Wohlstand in den Bauerndörfern

In den wohlhabenden Häusern sind Kälber an Pfählen angebunden. Große Vorratsspeicher ragen hoch empor. Kinder rollen kleine, von Hand gefertigte Spielwagen durch die Höfe; wenn sie vom Laufen müde werden, nehmen die Frauen sie an die Brust. In solchen Häusern kennt man den alten, nagenden Hunger kaum.

Zeilen 251–260 – Reis, Geflügel und Zuckerrohr

Der Reisende erhält weißen Reis und schmackhafte Speisen aus den Haushalten der Bauern. Dann erklingt aus der Ferne ein unaufhörlicher Lärm: Zuckerrohrpressen arbeiten in den dicht bewachsenen Anbaugebieten. Ihr Knarren und Dröhnen ist so stark, dass sich selbst große Elefantenherden in den benachbarten Hängen erschrecken könnten.

Zeilen 261–270 – Süßer Saft und das Land der Fischer

Wo der Rauch der Zuckerrohrhäuser aufsteigt, darfst du den frischen, süßen Saft trinken. Danach gelangst du in sandige, wasserreiche Gegenden. Fischerhäuser stehen nahe den Teichen und Kanälen; Dächer und Pfosten sind aus den dort wachsenden Bäumen und Gräsern gefertigt. In dunklem Wasser bewegen sich rotgestreifte Fische und grünliche Garnelen.

Zeilen 271–280 – Teiche, Reis und vergorene Getränke

Selbst wenn der Sommer lange dauert, trocknen die tiefen Teiche nicht aus. Fischerfamilien leben an ihren Ufern, bewahren die Wasserstellen und bereiten Reisgerichte zu. Aus Reis und anderen Zutaten entstehen auch vergorene Getränke, die sorgfältig geklärt werden. Zusammen mit frisch zubereitetem Fisch werden sie Gästen gereicht.

Zeilen 281–290 – Angelhaken und heilige Wasserpflanzen

Ein erfahrener Fischer befestigt die lange Angelrute und die gespannte Schnur. Der gebogene Eisenhaken greift nach großen Vāḷai-Fischen, die in der Tiefe nach Ködern schnappen. An anderen Gewässern achten die Menschen darauf, die schönen, Gott geweihten Blüten nicht zu beschädigen. Die Teiche sind dicht, tief und voller Pflanzen.

Zeilen 291–300 – Lotusreiche Teiche und Veda-Siedlungen

Blaue und rote Wasserblumen breiten sich über alten Teichen aus. Danach erreicht der Reisende saubere Siedlungen, deren Höfe mit frischem Lehm geglättet sind. Kälber sind an kleinen Pfählen angebunden. Hühner und Hunde drängen sich hier nicht zwischen den Häusern. Papageien mit gebogenen Schnäbeln hören die heiligen Rezitationen und scheinen selbst die Laute des Veda nachzuahmen.

Zeilen 301–310 – Speise in den Häusern der Veda-Hüter

In den Wohnstätten der Bewahrer des Veda bereiten Frauen mit Armreifen die Speisen nach überlieferter Ordnung. Duftender Reis wird mit guter Buttermilch und Butter gereicht. Grüne Granatapfelstücke werden mit Gewürzen und aromatischen Blättern zubereitet. Alles wird sorgfältig angerichtet, sodass der Gast eine vielfältige, feine Mahlzeit erhält.

Zeilen 311–320 – Badende Frauen, Opferpfahl und Hafen

Am Wasser spielen und baden Frauen gemeinsam. Ein glänzender Ohrschmuck fällt ins Wasser; ein nach Beute suchender Vogel nimmt das Funkeln wahr und trägt den Gegenstand fort, sodass er schließlich hoch oben nahe einem Opferpfahl leuchtet wie eine kleine Lampe. Danach gelangst du an die Grenze von Nīrppēyaṟṟu, zu einem Hafen, in dem Schiffe liegen und Pferde aus nördlichen Ländern ankommen.

Zeilen 321–330 – Die geschäftige Hafenstadt

Der Hafen ist von Schiffen umgeben; Wasserflächen, Lagerplätze und hohe Gebäude prägen das Bild. In den Straßen leben und arbeiten viele Gruppen von Händlern und Seefahrern. Güter werden bewacht, Tiere gehalten und Waren weitertransportiert. In den wohlhabenden Häusern bewegen sich reich geschmückte Frauen; ihre Gestalt erinnert den Dichter an Pfauen, die auf den Hängen eines großen Berges tanzen.

Zeilen 331–340 – Spiele auf den Häusern und Tavernen am Weg

Auf hochragenden, fast den Himmel berührenden Häusern spielen junge Frauen mit Bällen und anderen Spielen. Ihre goldenen Fußringe klingen, während sie sich bewegen. Am Rand der Hafenstadt stehen Häuser, in denen Palmwein und andere Getränke ausgeschenkt werden. Grüne Fahnen und rote Blumen zeigen diese Orte an. Das Wasser, das beim Spülen aus den Gefäßen läuft, sammelt sich im Hof.

Zeilen 341–350 – Kräftige Speisen und der Leuchtturm

Schweine werden mit Reisbrei und Resten gemästet; später entstehen daraus kräftige Speisen, zu denen starker Trank gereicht wird. Über allem erhebt sich ein hoher Turm. In der Nacht brennt auf ihm ein weithin sichtbares Feuer. Für Schiffe, die auf den dunklen Wassern fahren, ist dieses Licht ein Zeichen des Ufers und des Hafens.

Zeilen 351–360 – Gärten voller Früchte

Verlässt du den Hafen und gehst weiter, kommst du in Gartenlandschaften mit Kokospalmen, Jackfruchtbäumen und duftenden Höfen. Große Jackfrüchte hängen tief an den Stämmen. Zarte Kokosnüsse geben süßes Wasser; reife Bananen, Palmyrafrüchte und andere Früchte stehen in Fülle zur Verfügung.

Zeilen 361–370 – Nahrung für Reisende und wohlhabende Orte

Auch Knollen und andere Feldfrüchte stillen den Hunger. Reisende finden entlang des Weges Nahrung, ohne lange suchen zu müssen. In den wohlhabenden Siedlungen kochen große Töpfe voll Reis. Lange Straßen führen durch Gebiete mit vielen Bäumen und hohen Häusern. Überall zeigt sich eine Fülle, die der Dichter als nahezu unerschöpflich beschreibt.

Zeilen 371–380 – Der Ort des auf der Schlange ruhenden Gottes

Nachdem du viele Gegenden durchquert hast, kommst du zu einem Ort, an dem der Herr auf dem Schlangenlager ruht – eine frühe Anspielung auf Vishnu, traditionell mit Tiruveḵkā bei Kāñci verbunden. Dort dringt die Hitze kaum in die dichten Haine. Kuckucke rufen im Schatten, Kañci-Bäume und lange Ranken wachsen am Wasser. Der feuchte Sand und die von Wasser durchströmten Gärten machen den Ort kühl und lieblich.

Zeilen 381–390 – Freude im heiligen Hain

In den Gärten hängen dunkle Fruchtbüschel. Männer und Frauen verbringen dort festliche Stunden; junge Frauen mit leuchtender Stirn und großen, regenwolkenähnlichen Augen spielen am Tag. Der Platz wirkt wie ein schwer zu erlangender Himmel auf Erden. Wer weiterzieht, soll zuerst den mächtigen Gott verehren und dann mit der dunklen Yāḻ wieder den Weg aufnehmen.

Zeilen 391–400 – Die Vorstadt von Kāñci

Auf dem Weg zur Stadt siehst du Elefantenplätze, an denen Affen nach den Futterballen greifen, die für die großen Tiere bereitet wurden. Starke Pfosten halten die Elefanten. Tiefe Spuren der schweren Wagen und Streitwagen durchziehen die breiten Straßen. Viele Gemeinschaften leben dort. Die Tore der großen Stadt sind lebendig von Menschen, die geben, empfangen, handeln und Rat suchen.

Zeilen 401–410 – Kāñci als kosmische Lotusstadt

Dann erscheint Kāñci. Der Dichter vergleicht die Stadt mit der vielblättrigen Lotusblüte, die aus dem Nabel des hohen, dunkelblauen Vishnu hervortritt und den viergesichtigen Brahma trägt. So wie eine reife Jackfrucht unter vielen Früchten hervorragt, so hebt sich diese alte Stadt aus der weiten, vom Meer umgebenen Welt heraus. Sie ist berühmt für ihre Feste und wird von vielen Menschen verehrt und besucht.

Zeilen 411–420 – Der Herr von Kāñci als Sieger

Die Stadt trägt ihren alten Ruhm wie der Abendhimmel die junge Mondsichel. Der Herrscher wird mit den großen Helden des indischen Epos verglichen, die in einer gewaltigen Schlacht ihre Feinde bezwangen. Mit ungebändigter Heeresmacht stellt er sich denen entgegen, die gegen ihn ziehen. So erscheint der Herr von Kāñci, der freigebige Toṇṭaimāṉ, zugleich als Beschützer und als siegreicher Krieger.

Zeilen 421–430 – Freunde gedeihen, Gegner verlieren ihre Macht

Für die, die seine Freundschaft suchen, ist er Zuflucht; seine Kraft lässt sich nicht leicht überwinden. Die Versammlungsplätze der Feinde veröden, während in den Ländern der Verbündeten Wohlstand wächst. Herrscher, die Freundschaft, Unterstützung oder Schutz suchen, kommen von vielen Seiten zu ihm. Wie Wasser von den Bergen in großen Strömen zusammenfließt, sammeln sich unterschiedliche Könige an seinem Hof.

Zeilen 431–440 – Der Hof voller wartender Herrscher

Die Besucher warten im großen Hof der reichen Stadt auf den passenden Augenblick. Schmiede arbeiten an den schweren Ketten und Beschlägen der Elefanten; der harte Klang des Eisens erschreckt sogar die Vögel auf den Dächern. Die prächtige Stadt glänzt in der weiten Welt wie die Sonne, die sich über den Wassern erhebt.

Zeilen 441–450 – Recht, Bedürftigkeit und die Pflicht des Gebens

Wer eine gerechte Entscheidung sucht, erhält Gehör; wer einen Mangel hat, bekommt Hilfe. Der Herrscher erkennt die Verschiedenheit der Anliegen und gibt den Menschen, was sie benötigen. Seine Aufgabe des Gebens erfüllt er mit festem Herzen. Dichter erhalten die Ehre, die ihnen zusteht. Gegen Feinde dagegen richtet sich seine ganze Kraft: Ihre starken Mauern fallen, und der Sieg gehört ihm.

Zeilen 451–460 – Kriegerischer Ruhm und göttliche Vergleiche

Seine mächtigen Arme weichen nicht von einer Aufgabe zurück, wenn sie einmal übernommen ist. Er ist ein Spross der Toṇṭai-Leute, ein Kämpfer unter Kämpfern und ein Reicher unter den Reichen. Der Dichter vergleicht seine siegreiche Kraft mit Muruga, der den mächtigen Sūran in der weißen Meeresweite bezwang, und mit der furchtgebietenden Siegesgöttin. „Deine unerschöpfliche Freigebigkeit und deinen großen Namen preisend bin ich zu dir gekommen, o Herr. Mögest du lange leben!“

Zeilen 461–470 – Der Herrscher erkennt die Not des Barden

Der Barde lässt seine große Yāḻ nach überlieferter Ordnung erklingen, verneigt sich und lobt den Herrscher. Noch ehe er selbst seine Lage ausführlich erklären kann, hat der König sie verstanden. Er bedenkt die Vergänglichkeit der Welt und handelt sofort. Die alten, zerfetzten Kleider, die wie Moos am Körper hängen, lässt er abnehmen und gibt dem Gast feinen, leuchtenden Stoff aus Kaliṅga, zart wie ein Lebenshauch.

Zeilen 471–480 – Ein königliches Mahl

Ein erfahrener Koch bereitet zahlreiche Fleischstücke und andere Speisen. Dazu kommt großer, sorgfältig ausgewählter roter Reis, weich gekocht, sowie süße und würzige Beilagen. Auf großen, hell glänzenden Gefäßen wird alles ausgebreitet. Der Herrscher sieht jeden Gast freundlich an, bleibt selbst dabei und lässt immer wieder nachreichen, bis wirklich jeder satt und zufrieden ist.

Zeilen 481–490 – Schmuck, Pferde und Wagen

Der Barde erhält kostbaren Schmuck, der wie Mond und Lotus leuchtet. Auch die begleitenden Künstlerinnen werden mit goldenen Girlanden geehrt. Der König schenkt Pferde mit wehender Mähne, vier zusammen für den Wagen gespannt. Dazu gibt er einen prächtigen Streit- oder Reisewagen. Seine Gabe endet nicht mit einem einzigen Geschenk.

Zeilen 491–500 – Großzügige Entlassung und das Bergland

Nachdem er feindliche Heere zerschlagen hat, verteilt der Herrscher auch weitere kostbare Beute und lässt den beschenkten Künstler nicht lange warten: Noch am selben Tag darf er mit seinen Gaben aufbrechen. So groß ist seine Freigebigkeit. Der Schluss wendet den Blick noch einmal in die heilige Landschaft: duftende Berghänge, auf denen Vögel singen, Pfauen tanzen und Blumen fallen; Höfe, an denen Affen ruhen; Asketen, die das rote heilige Feuer hüten; Elefanten mit weißen Stoßzähnen in den Wäldern und hell schimmernde Wasserfälle. Über dieses reiche Bergland herrscht der gepriesene König.

Hinweise zur Übersetzung

Das klassische Tamil des Perumpāṇāṟṟuppaṭai ist stark verdichtet. Viele Sätze erstrecken sich über mehrere Zeilen, und zahlreiche Vergleiche greifen ineinander. Hinzu kommen alte Pflanzen-, Tier-, Speise- und Gerätenamen, deren genaue Identifikation in der Forschung nicht immer einheitlich ist. Die deutsche Übersetzung oben folgt daher dem Sinnzusammenhang der Zehnzeilenblöcke, ohne jeden grammatischen Bruch des Originals künstlich im Deutschen nachzuahmen.

Die poetische Grundbewegung wurde beibehalten: Zuerst steht die Not des wandernden Musikers, dann der Weg durch die verschiedenen Landschaften, anschließend die Annäherung an Kāñci, die Würdigung des Herrschers und schließlich der Empfang des Barden.

Tamilischer Originaltext

Textgrundlage: Project Madurai, Unicode-Ausgabe. Offensichtliche reine Darstellungsfehler einzelner Zeichen wurden behutsam normalisiert; die Zehnermarken entsprechen der verbreiteten Zählung der 500 Zeilen.

அகலிரு விசும்பிற் பாயிருள் பருகிப்
பகல்கான் றெழுதரு பல்கதிர்ப் பருதி
காய்சினந் திருகிய கடுந்திறல் வேனிற்
பாசிலை யழித்த பராஅரைப் பாதிரி
வள்ளிதழ் மாமலர் வயிற்றிடை வகுத்தத
னுள்ளகம் புரையு மூட்டுறு பச்சைப்
பரியரைக் கமுகின் பாளையம் பசும்பூக்
கருவிருந் தன்ன கண்கூடு செறிதுளை
யுருக்கி யன்ன பொருத்துறு போர்வைச்
சுனைவறந் தன்ன விருடூங்கு வறுவாய்ப் 10
பிறைபிறந் தன்ன பின்னேந்து கவைக்கடை
நெடும்பணைத் திரடோண் மடந்தை முன்கைக்
குறுந்தொடி யேய்க்கும் மெலிந்துவீங்கு திவவின்
மணிவார்ந் தன்ன மாயிரு மருப்பிற்
பொன்வார்ந் தன்ன புரியடங்கு நரம்பின்
றொடையமை கேள்வி யிடவயிற் றழீஇ
வெந்தெறற் கனலியடு மதிவலந் திரிதருந்
தண்கடல் வரைப்பிற் றாங்குநர்ப் பெறாது
பொழிமழை துறந்த புகைவேய் குன்றத்துப்
பழுமரந் தேரும் பறவை போலக் 20
கல்லென் சுற்றமொடு கால்கிளர்ந்து திரிதரும்
புல்லென் யாக்கைப் புலவுவாய்ப் பாண!
பெருவறங் கூர்ந்த கானங் கல்லெனக்
கருவி வானந் துளிசொரிந் தாங்குப்
பழம்பசி கூர்ந்தவெம் மிரும்பே ரொக்கலொடு
வழங்கத் தவாஅப் பெருவள னேய்தி
வாலுளைப் புரவியடு வயக்களிறு முகந்துகொண்
டியாமவ ணின்றும் வருதும் நீயிரு
மிருநிலங் கடந்த திருமறு மார்பின்
முந்நீர் வண்ணன் பிறங்கடை யந்நீர்த் 30
திரைதரு மரபி னுரவோ னும்பல்
மலர்தலை யுலகத்து மன்னுயிர் காக்கும்
முரசுமுழங்கு தானை மூவ ருள்ளு
மிலங்குநீர்ப் பரப்பின் வளைமீக் கூறும்
வலம்புரி யன்ன வசைநீங்கு சிறப்பி
னல்லது கடிந்த வறம்புரி செங்கோற்
பல்வேற் றிரையற் படர்குவி ராயிற்
கேளவ னிலையே கெடுகநின் னவல
மத்தஞ் செல்வோ ரலறத் தாக்கிக்
கைப்பொருள் வௌவுங் களவேர் வாழ்க்கைக் 40
கொடியோ ரின்றவன் கடியுடை வியன்புல
முருமும் உரறா தரவுந் தப்பா
காட்டுமாவு முறுகண் செய்யா வேட்டாங்
கசைவுழி யசைஇ நசைவுழித் தங்கிச்
சென்மோ விரவல சிறக்கநின் னுள்ளங்
கொழுஞ்சூட் டருந்திய திருந்துநிலை யாரத்து
முழவி னன்ன முழுமர வுருளி
யெழூஉப்புணர்ந் தன்ன பரூஉக்கை நோன்பார்
மாரிக் குன்றம் மழைசுமந் தன்ன
வாரை வேய்ந்த வறைவாய்ச் சகடம் 50
வேழங் காவலர் குரம்பை யேய்ப்பக்
கோழி சேக்குங் கூடுடைப் புதவின்
முளையெயிற் றிரும்பிடி முழந்தா ளேய்க்குந்
துளையரைச் சீறுர றூங்கத் தூக்கி
நாடக மகளி ராடுகளத் தெடுத்த
விசிவீங் கின்னியங் கடுப்பல் கயிறுபிணித்துக்
காடி வைத்த கலனுடை மூக்கின்
மகவுடை மகடூஉப் பகடுபுறந் துரப்பக்
கோட்டிணர் வேம்பி னேட்டிலை மிடைந்த
படலைக் கண்ணிப் பரேரெறுழ்த் திணிதோண் 60
முடலை யாக்கை முழுவலி மாக்கள்
சிறுதுளைக் கொடுநுக நெறிபட நிரைத்த
பெருங்கயிற் றொழுகை மருங்கிற் காப்பச்
சில்பத வுணவின் கொள்ளை சாற்றிப்
பல்லெருத் துமணர் பதிபோகு நெடுநெறி
யெல்லிடைக் கழியுநர்க் கேம மாக
மலையவுங் கடலவு மாண்பயந் தரூஉ
மரும்பொரு ளருத்துந் திருந்துதொடை நோன்றா
ளடிபுதை யரண மெய்திப் படம்புக்குப்
பொருகணை தொலைச்சிய புண்டீர் மார்பின் 70
விரவுவரிக் கச்சின் வெண்கை யள்வாள்
வரையூர் பாம்பிற் பூண்டுபுடை தூங்கச்
சுரிகை நுழைந்த சுற்றுவீங்கு செறிவுடைக்
கருவி லோச்சிய கண்ணக னெறுழ்த்தோட்
கடம்பமர் நெடுவே ளன்ன மீளி
யுடம்பிடித் தடக்கை யோடா வம்பலர்
தடவுநிலைப் பலவின் முழுமுதற் கொண்ட
சிறுசுளைப் பெரும்பழங் கடுப்ப மிரியற்
புணர்ப்பொறை தாங்கிய வடுவாழ் நோன்புறத்
தணர்ச்செவிக் கழுதைச் சாத்தொடு வழங்கு 80
முல்குடைப் பெருவழிக் கவலை காக்கும்
வில்லுடை வைப்பின் வியன்காட் டியவி
னீளரை யிலவத் தலங்குசினை பயந்த
பூளையம் பசுங்காய் புடைவிரிந் தன்ன
வரிப்புற வணிலொடு கருப்பை யாடா
தியாற்றறல் புரையும் வெரிநுடைக் கொழுமடல்
வேற்றலை யன்ன வைந்நுதி நெடுந்தக
ரீத்திலை வேய்ந்த வெய்ப்புறக் குரம்பை
மான்றோற் பள்ளி மகவொடு முடங்கி
யீன்பிண வொழியப் போகி நோன்கா 90
ழிரும்புதலை யாத்த திருந்துகணை விழுக்கோ
லுளிவாய்ச் சுரையின் மிளிர மிண்டி
யிருநிலக் கரம்பைப் படுநீ றாடி
நுண்பு லடக்கிய வெண்ப லெயிற்றியர்
பார்வை யாத்த பறைதாள் விளவி
னீழன் முன்றி னிலவுரற் பெய்து
குறுங்கா ழுலக்கை யோச்சி நெடுங்கிணற்று
வல்லூற் றுவரி தோண்டித் தொல்லை
முரவுவாய்க் குழிசி முரியடுப் பேற்றி
வாரா தட்ட வாடூன் புழுக்கல் 100
வாடாத் தும்பை வயவர் பெருமக
னோடாத் தானை யண்டொழிற் கழற்காற்
செவ்வரை நாடன் சென்னிய மெனினே
தெய்வ மடையிற் றேக்கிலைக் குவைஇநும்
பைதீர் கடும்பொடு பதமிகப் பெறுகுவிர்
மானடி பொறித்த மயங்கதர் மருங்கின்
வான்மடி பொழுதி னீர்நசைஇக் குழித்த
வகழ்சூழ் பயம்பி னகத்தொளித் தொடுங்கிப்
புகழா வாகைப் பூவி னன்ன
வளைமருப் பேனம் வரவுபார்த் திருக்கு 110
மரைநாள் வேட்ட மழுங்கிற் பகனாட்
பகுவாய் ஞமலியடு பைம்புத லெருக்கித்
தொகுவாய் வேலித் தொடர்வலை மாட்டி
முள்ளரைத் தாமரைப் புல்லிதழ் புரையு
நெடுஞ்செவிக் குறுமுயல் போக்கற வளைஇக்
கடுங்கட் கானவர் கடறுகூட் டுண்ணு
மருஞ்சுர மிறந்த வம்பர்ப் பருந்துபட
வொன்னாத் தெவ்வர் நடுங்க வோச்சி
வைந்நுதி மழுங்கிய புலவுவா யெஃகம்
வடிமணிப் பலகையடு நிரைஇ முடிநாட் 120
சாபஞ் சார்த்திய கணைதுஞ்சு வியனக
ரூகம் வேய்ந்த வுயர்நிலை வரைப்பின்
வரைத்தேன் புரையுங் கவைக்கடைப் புதையடு
கடுந்துடி தூங்குங் கணைக்காற் பந்தர்த்
தொடர்நா யாத்த துன்னருங் கடிநகர்
வாழ்முள் வேலிச் சூழ்மிளைப் படப்பைக்
கொடுநுகந் தழீஇய புதவிற் செந்நிலை
நெடுநுதி வயக்கழு நிரைத்த வாயிற்
கொடுவி லெயினக் குறும்பிற் சேப்பிற்
களர்வள ரீந்தின் காழ்கண் டன்ன 130
சுவல்விளை நெல்லின் செவ்வவிழ்ச் சொன்றி
ஞமலி தந்த மனவுச்சூ லுடும்பின்
வறைகால் யாத்தது வயின்றொறும் பெருகுவிர்
யானை தாக்கினு மரவுமேற் செலினு
நீனிற விசும்பின் வல்லேறு சிலைப்பினுஞ்
சூன்மகள் மாறா மறம்பூண் வாழ்க்கை
வலிக்கூட் டுணவின் வாட்குடிப் பிறந்த
புலிப்போத் தன்ன புல்லணற் காளை
சென்னா யன்ன கருவிற் சுற்றமொடு
கேளா மன்னர் கடிபுலம் புக்கு 140
நாள்ஆ தந்து நறவுநொடை தொலைச்சி
யில்லடு கள்ளின் றோப்பி பருகி
மல்லல் மன்றத்து மதவிடை கெண்டி
மடிவாய்த் தண்ணுமை நடுவட் சிலைப்பச்
சிலைநவி லெறுழ்த்தோ ளோச்சி வலன்வளையூஉப்
பகல்மகிழ் தூங்குந் தூங்கா விருக்கை
முரண்டலை கழிந்த பின்றை மறிய
குளகுஅரை யாத்த குறுங்காற் குரம்பைச்
செற்றை வாயிற் செறிகழிக் கதவிற்
கற்றை வேய்ந்த கழித்தலைச் சாம்பி 150
னதளோன் றுஞ்சுங் காப்பி னுதள
நெடுந்தாம்பு தொடுத்த குறுந்தறி முன்றிற்
கொடுமுகத் துருவையடு வெள்ளை சேக்கு
மிடுமுள் வேலி யெருப்படு வரைப்பி
னள்ளிருள் விடியற் புள்ளெழப் போகிப்
புலிக்குரன் மத்த மொலிப்ப வாங்கி
யாம்பி வான்முகை யன்ன கூம்புமுகி
ழுறையமை தீந்தயிர் கலக்கி நுரைதெரிந்து
புகர்வாய்க் குழிசி பூஞ்சுமட் டிரீஇ
நாண்மோர் மாறு நன்மா மேனிச் 160
சிறுகுழை துயல்வருங் காதிற் பணைத்தோட்
குறுநெறிக் கொண்ட கூந்த லாய்மக
ளளைவிலை யுணவிற் கிளையுட னருத்தி
நெய்விலைக் கட்டிப் பசும்பொன் கொள்ளா
ளெருமை நல்லான் கருநாகு பெறூஉ
மடிவாய்க் கோவலர் குடிவயிற் சேப்பி
னிருங்கிளை ஞெண்டின் சிறுபார்ப் பன்ன
பசுந்தினை மூரல் பாலொடும் பெறுகுவிர்
தொடுதோன் மரீஇய வடுவாழ் நோனடி
விழுத்தண் டூன்றிய மழுத்தின் வன்கை 170
யுறிக்கா வூர்ந்த மறுப்படு மயிர்ச்சுவன்
மேம்பா லுரைத்த வோரி யோங்குமிசைக்
கோட்டவுங் கொடியவும் விரைஇக் காட்ட
பல்பூ மிடைந்த படலைக் கண்ணி
யன்றம ருடுக்கைக் கூழா ரிடையன்
கன்றமர் நிரையடு கானத் தல்கி
யந்நு ணவிர்புகை கமழக் கைம்முயன்று
ஞெலிகோற் கொண்ட பெருவிறல் ஞெகிழிச்
செந்தீத் தோட்ட கருந்துளைக் குழலி
னின்றீம் பாலை முனையிற் குமிழின் 180
புழற்கோட்டுத் தொடுத்த மரற்புரி நரம்பின்
வில்யா ழிசைக்கும் விரலெறி குறிஞ்சிப்
பல்காற் பறவை கிளைசெத் தோர்க்கும்
புல்லார் வியன்புலம் போகி முள்ளுடுத்
தெழுகா டோங்கிய தொழுவுடை வரைப்பிற்
பிடிக்கணத் தன்ன குதிருடை முன்றிற்
களிற்றுத்தாள் புரையுந் திரிமரப் பந்தர்க்
குறுஞ்சாட் டுருளையடு கலப்பை சார்த்தி
நெடுஞ்சுவர் பறைந்த புகைசூழ் கொட்டிற்
பருவ வானத்துப் பாமழை கடுப்பக் 190
கருவை வேய்ந்த கவின்குடிச் சீறூர்
நெடுங்குரற் பூளைப் பூவி னன்ன
குறுந்தாள் வரகின் குறளவிழ்ச் சொன்றிப்
புகரிணர் வேங்கை வீகண் டன்ன
வவரை வான்புழுக் கட்டிப் பயில்வுற்
றின்சுவை மூரற் பெறுவிர் ஞாங்கர்க்
குடிநிறை வல்சிச் செஞ்சா லுழவர்
நடைநவில் பெரும்பகடு புதவிற் பூட்டிப்
பிடிவா யன்ன மடிவாய் நாஞ்சி
லுடுப்புமுக முழுக்கொழு மூழ்க வூன்றித் 200
தொடுப்பெறிந் துழுத துளர்படு துடவை
யரிபுகு பொழுதி னிரியல் போகி
வண்ணக் கடம்பி னறுமல ரன்ன
வளரிளம் பிள்ளை தழீஇக் குறுங்காற்
கறையணற் குறும்பூழ் கட்சிச் சேக்கும்
வன்புல மிறந்த பின்றை மென்றோன்
மிதியுலைக் கொல்லன் முறிகொடிற் றன்ன
கவைத்தா ளலவ னளற்றளை சிதையப்
பைஞ்சாய் கொன்ற மண்படு மருப்பிற்
காரேறு பொருத கண்ணகன் செறுவி 210
னுழாஅ நுண்டொளி நிரவிய வினைஞர்
முடிநா றழுத்திய நெடுநீர்ச் செறுவிற்
களைஞர் தந்த கணைக்கா னெய்தற்
கட்கனழ் புதுப்பூ முனையின் முட்சினை
முகைசூழ் தகட்ட பிறழ்வாய் முள்ளிக்
கொடுங்கான் மாமலர் கொய்துகொண் டவண
பஞ்சாய்க் கோரை பல்லிற் சவட்டிப்
புணர்நார்ப் பெய்த புனைவின் கண்ணி
யீருடை யிருந்தலை யாரச் சூடிப்
பொன்காண் கட்டளை கடுப்பக் கண்பின் 220
புன்காய்ச் சுண்ணம் புடைத்த மார்பி
னிரும்புவடித் தன்ன மடியா மென்றோற்
கருங்கை வினைஞர் காதலஞ் சிறாஅற்
பழஞ்சோற் றமலை முனைஇ வரம்பிற்
புதுவை வேய்ந்த கவிகுடின் முன்றி
லவலெறி யுலக்கைப் பாடுவிறந் தயல
கொடுவாய்க் கிள்ளை படுபகை வெரூஉம்
நீங்கா யாணர் வாங்குகதிர்க் கழனிக்
கடுப்புடைப் பறவைச் சாதியன்ன
பைதற விளைந்த பெருஞ்செந் நெல்லின் 230
தூம்புடைத் திரடா டுமித்த வினைஞர்
பாம்புறை மருதி னோங்குசினை நீழற்
பலிபெறு வியன்கள மலிய வேற்றிக்
கணங்கொள் சுற்றமொடு கைபுணர்ந் தாடுந்
துணங்கையம் பூதந் துகிலுடுத் தவைபோற்
சிலம்பி வானூல் வலந்த மருங்கிற்
குழுமுநிலைப் போரின் முழுமுத றொலைச்சிப்
பகடூர் பிழிந்த பின்றைத் துகடப
வையுந் துரும்பு நீக்கிப் பைதறக்
குடகாற் றெறிந்த குப்பை வடபாற் 240
செம்பொன் மலையிற் சிறப்பத் தோன்றுந்
தண்பணை தழீஇய தளரா விருக்கைப்
பகட்டுஆ ஈன்ற கொடுநடைக் குழவிக்
கவைத்தாம்பு தொடுத்த காழூன் றல்கு
லேணி யெய்தா நீணெடு மார்பின்
முகடுதுமித் தடுக்கிய பழம்பல் லுணவிற்
குமரி மூத்த கூடோங்கு நல்லிற்
றச்சச் சிறாஅர் நச்சப் புனைந்த
வூரா நற்றே ருருட்டிய புதல்வர்
தளர்நடை வருத்தம் வீட வலர்முலைச் 250
செவிவிஅம் பெண்டிர்த் தழீஇப் பாலார்ந்
தமளித் துஞ்சு மழகுடை நல்லிற்
றொல்பசி யறியாத் துளங்கா விருக்கை
மல்லற் பேரூர் மடியின் மடியா
வினைஞர் தந்த வெண்ணெல் வல்சி
மனைவா ழளகின் வாட்டொடும் பெறுகுவிர்
மழைவிளை யாடுங் கழைவள ரடுக்கத்
தணங்குடை யாளி தாக்கலிற் பலவுடன்
கணஞ்சால் வேழங் கதழ்வுற் றாஅங்
கெந்திரஞ் சிலைக்குந் துங்சாக் கம்பலை 260
விசய மடூஉம் புகைசூ ழாலைதொறுங்
கரும்பின் றீஞ்சாறு விரும்பினிர் மிசைமின்
வேழ நிரைத்து வெண்கோடு விரைஇத்
தாழை முடித்துத் தருப்பை வேய்ந்த
குறியிறைக் குரம்பைப் பறியுடை முன்றிற்
கொடுங்காற் புன்னைக் கோடுதுமித் தியற்றிய
பைங்காய் தூங்கும் பாய்மணற் பந்த
ரிளையரு முதியருங் கிளையுடன் துவன்றிப்
புலவுநுனைப் பகழியுஞ் சிலையு மானச்
செவ்வரிக் கயலொடு பச்சிறாப் பிறழும் 270
மையிருங் குட்டத்து மகவொடு வழங்கிக்
கோடை நீடினுங் குறைபட லறியாத்
தோடாழ் குளத்த கோடுகாத் திருக்குங்
கொடுமுடி வலைஞர் குடிவயிற் சேப்பி
னவையா வரிசி யங்களித் துழவை
மலர்வாய்ப் பிழாவிற் புலர வாற்றிப்
பாம்புறை புற்றிற் குரும்பி யேய்க்கும்
பூம்புற நல்லடை யளைஇத் தேம்பட
வெல்லையு மிரவு மிருமறை கழிப்பி
வல்வாய்ச் சாடியின் வழைச்சற விளைந்த 280
வெந்நீர ரரியல் விரலலை நறும்பிழி
தண்மீன் சூட்டொடு தளர்தலும் பெறுகுவிர்
பச்சூன் பெய்த கவல்பிணி பைந்தோற்
கோள்வல் பாண்மகன் றலைவலித் தியாத்த
நெடுங்கழைத் தூண்டி னடுங்கநாண் கொளீஇக்
கொடுவா யிரும்பின் மடிதலை புலம்பப்
பொதியிரை கதுவிய போழ்வாய் வாளை
நீர்நணிப் பிரம்பி னடுங்குநிழல் வெரூஉம்
நீத்துடை நெருங்கயந் தீப்பட மலர்ந்த
கடவு ளண்பூ வடைத லோம்பி 290
யுறைகான் மாறிய வோங்குயர் நனந்தலை
யகலிரு வானத்துக் குறைவி லேய்ப்ப
வரக்கிதழ்க் குவளையடு நீல நீடி
முரட்பூ மலிந்த முதுநீர்ப் பொய்கைக்
குறுந ரிட்ட கூம்புவிடு பன்மலர்
பெருநாள ளமையத்துப் பிணையினிர் கழிமின்
செழுங்கன் றியாத்த சிறுதாட் பந்தர்ப்
பைஞ்சேறு மெழுகிய படிவ நன்னகர்
மனையுறை கோழியடு ஞமலி துன்னாது
வளைவாய்க் கிள்ளை மறைவிளி பயிற்றும் 300
மறைகாப் பாள ருறைபதிச் சேப்பிற்
பெருநல் வானத்து வடவயின் விளங்குஞ்
சிறுமீன் புரையுங் கற்பி னறுநுதல்
வளைக்கை மகடூஉ வயினறிந் தட்ட
சுடர்க்கடைப் பறவைப் பெயர்ப்படு வத்தஞ்
சேதா நறுமோர் வெண்ணெயின் மாதுளத்
துருப்புறு பசுங்காய்ப் போழொடு கறிகலந்து
கஞ்சக நறுமுறி யளை இப் பைந்துணர்
நெடுமரக் கொக்கின் னறுவடி விதிர்த்த
தகைமாண் காடியின் வகைபடப் பெறுகுவிர் 310
வண்ட லாயமொ டுண்டுறைத் தலைஇப்
புனலாடு மகளி ரிட்ட பொலங்குழை
யிரைதேர் மணிச்சிர லிரைசெத் தெறிந்தெனப்
புள்ளார் பெண்ணைப் புலம்புமடற் செல்லாது
கேள்வி யந்தண ரருங்கட னிறுத்த
வேள்வித் தூணத் தசைஇ யவன
ரோதிம விளக்கி னுயர்மிசைக் கொண்ட
வைகுறு மீனிற் பைபயத் தோன்றும்
நீர்ப்பெயற் றெல்லைப் போகிப் பாற்கேழ்
வாலுளைப் புரவியடு வடவளந் தரூஉம் 320
நாவாய் சூழ்ந்த நளிநீர்ப் படப்பை
மாட மோங்கிய மணன்மலி மறுகிற்
பரதர் மலிந்த பல்வேறு தெருவிற்
சிலதர் காக்குஞ் சேணுயர் வரைப்பி
னெல்லுழு பகட்டொடு கறவை துன்னா
ஏழகத் தகரோ டெகினங் கொட்குங்
கூழுடை நல்லிற் கொடும்பூண் மகளிர்
கொன்றை மென்சினைப் பனிதவழ்பவை போற்
பைங்கா ழல்கு னுண்டுகி னுடங்க
மால்வரைச் சிலம்பின் மகிழ்சிறந் தாலும் 330
பீலி மஞ்ஞையி னியலிக் கால
தமனியப் பொற்சிலம் பொலிப்ப வுயர்நிலை
வான்றோய் மாடத்து வரிப்பந் தசைஇக்
கைபுனை குறுந்தொடி தத்தப் பைபய
முத்த வார்மணற் பொற்கழங் காடும்
பட்டின மருங்கி னசையின் முட்டில்
பைங்கொடி நுடங்கும் பலர்புகு வாயிற்
செம்பூத் தூய செதுக்குடை முன்றில்
கள்ளடு மகளிர் வள்ள நுடக்கிய
வார்ந்துகு சின்னீர் வழிந்த குழம்பி 340
னீர்ஞ்சே றாடிய விரும்பல் குட்டிப்
பன்மயிர்ப் பிணவொடு பாயம் போகாது
நென்மா வல்சி தீற்றிப் பன்னாட்
குழிநிறுத் தோம்பிய குறுந்தா ளேற்றைக்
கொழுநிணத் தடியடு கூர்நறாப் பெறுகுவிர்
வான மூன்றிய மதலை போல
வேணி சாத்திய வேற்றருஞ் சென்னி
விண்பொர நிவந்த வேயா மாடத்
திரவின் மாட்டிய இலங்குசுடர் ஞெகிழி
யுரவுநீ ரழுவத் தோடுகலங் கரையுந் 350
துறைபிறக் கொழியப் போகிக் கறையடிக்
குன்றுறழ் யானை மருங்கு லேய்க்கும்
வண்டோட்டுத் தெங்கின் வாடுமடல் வேய்ந்த
மஞ்சண் முன்றின் மணநாறு படப்பைத்
தண்டலை யுழவர் தனிமனைச் சேப்பிற்
றாழ்கோட் பலவின் சூழ்சுளைப் பெரும்பழம்
வீழி றாழைக் குழவித் தீம்நீர்க்
கவைமுலை யிரும்பிடிக் கவுண்மருப் பேய்க்குங்
குலைமுதிர் வாழைக் கூனி வெண்பழந்
திரளரைப் பெண்ணை நுங்கொடு பிறவுந் 360
தீம்பஃ றார முனையிற் சேம்பின்
முளைப்புற முதிர்கிழங் கார்குவிர் பகற்பெயன்
மழைவீழ்ந் தன்ன மாத்தாட் கமுகின்
புடைசூழ் தெங்கின் முப்புடைத் திரள்கா
யாறுசெல் வம்பலர் காய்பசி தீரச்
சோறடு குழிசி யிளக விழூஉம்
வீயா யாணர் வளங்கெழு பாக்கத்துப்
பன்மர நீளிடைப் போகி நன்னகர்
விண்டோய் மாடத்து விளங்குசுவ ருடுத்த
வாடா வள்ளியின் வளம்பல தரூஉம் 370
நாடுபல கழிந்த பின்றை நீடுகுலைக்
காந்தளஞ் சிலம்பிற் களிறுபடிந் தாங்குப்
பாம்பணைப் பள்ளி யமர்ந்தோ னாங்கண்
வெயினுழை பறியாக் குயினுழை பொதும்பர்க்
குறுங்காற் காஞ்சி சுற்றிய நெடுங்கொடிப்
பாசிலைக் குருகின் புன்புற வரிப்பூக்
காரகற் கூவியர் பாகொடு பிடித்த
விழைசூழ் வட்டம் பால்கலந் தவைபோ
னிழறாழ் வார்மண னீர்முகத் துறைப்பப்
புனல்கால் கழீஇய பொழிறொறுந் திரள்காற் 380
சோலைக் கமுகின் சூல்வயிற் றன்ன
நீலப் பைங்குடந் தொலைச்சி நாளும்
பெருமகி ழிருக்கை மரீஇச் சிறுகோட்டுக்
குழவித் திங்கட் கோணேர்ந் தாங்குச்
சுறவுவா யமைத்த சுரும்புசூழ் சுடர்நுத
னறவுபெயர்த் தமர்த்த நல்லெழின் மழைக்கண்
மடவரன் மகளிரொடு பகல்விளை யாடிப்
பெறற்கருந் தொல்சீர்த் துறக்க மேய்க்கும்
பொய்யா மரபிற் பூமலி பெருந்துறைச்
செவ்விகொள் பவரோ டசைஇ யவ்வயி 390
னருந்திறற் கடவுள் வாழ்த்திச் சிறிதுநுங்
கருங்கோட் டின்னிய மியக்கினிர் கழிமின்
காழோ ரிகழ்பதம் நோக்கிக் கீழ
நெடுங்கை யானை நெய்ம்மிதி கவளங்
கடுஞ்சூன் மந்தி கவருங் காவிற்
களிறுகத னடக்கிய வெளிறில் கந்திற்
றிண்டேர் குழித்த குண்டுநெடுந் தெருவிற்
படைதொலை பறியா மைந்துமலி பெரும்புகழ்க்
கடைகால் யாத்த பல்குடி கெழீஇக்
கொடையுங் கோளும் வழங்குநர்த் தடுத்த 400
வடையா வாயின் மிளைசூழ் படப்பை
நீனிற வுருவி னெடியோன் கொப்பூழ்
நான்முக வொருவற் பயந்த பல்லிதழ்த்
தாமரைப் பொகுட்டிற் காண்வரத் தோன்றிச்
சுடும ணோங்கிய நெடுநகர் வரைப்பி
னிழுமென் புள்ளி னீண்டுகிளைத் தொழுதிக்
கொழுமென் சினைய கோளி யுள்ளும்
பழமீக் கூறும் பலாஅப் போலப்
புலவுக் கடலுடுத்த வானஞ் சூடிய
மலர்தலை யுலகத் துள்ளும் பலர்தொழ 410
விழவுமேம் பட்ட பழவிறன் மூதூ
ரவ்வாய் வளர்பிறைச் சூடிச் செவ்வா
யந்தி வானத் தாடுமழை கடுப்ப
வெண்கோட் டிரும்பிணங் குருதி யீர்ப்ப
ஈரைம் பதின்மரும் பொருதுகளத் தவியப்
பேரமர்க் கடந்த கொடுஞ்சி நெடுந்தே
ராராச் செருவி னைவர் போல
வடங்காத் தானையோ டுடன்றுமேல் வந்த
வொன்னாத் தெவ்வ ருலைவிடத் தார்த்துக்
கச்சி யோனே கைவண் டோன்ற 420
னச்சிச் சென்றோர்க் கேம மாகிய
வளியுந் தெறலு மெளிய வாகலின்
மலைந்தோர் தேஎம் மன்றம் பாழ்பட
நயந்தோர் தேஎம் நன்பொன் பூப்ப
நட்புக்கொளல் வேண்டி நயந்திசி னோருந்
துப்புக்கொளல் வேண்டிய துணையி லோருங்
கல்வீ ழருவி கடற்படர்ந் தாங்குப்
பல்வேறு வகையிற் பணிந்த மன்ன
ரிமையவ ருறையுஞ் சிமையச் செவ்வரை
வெண்டிரை கிழித்த விளங்குசுடர் நெடுங்கோட்டுப் 430
பொன்கொழித் திழிதரும் போக்கருங் கங்கைப்
பெருநீர் போகு மிரியன் மாக்க
ளருமரப் பாணியிற் தூங்கி யாங்குத்
தொய்யா வெறுக்கையடு துவன்றுபு குழீஇச்
செவ்வி பார்க்குஞ் செழுநகர் முற்றத்துப்
பெருங்கை யானைக் கொடுந்தொடி படுக்குங்
கருங்கைக் கொல்ல னிரும்புவிசைத் தெறிந்த
கூடத் திண்ணிசை வெரீஇ மாடத்
திறையுறை புறவின் செங்காற் சேவ
லின்றுயி லிரியும் பொன்றுஞ்சு வியனகர்க் 440
குணகடல் வரைப்பின் முந்நீர் நாப்பட்
பகல்செய் மண்டிலம் பாரித் தாங்கு
முறைவேண்டு நர்க்குங் குறைவேண்டு நர்க்கும்
வேண்டுப வேண்டுப வேண்டினர்க் கருளி
யிடைத்தெரிந் துணரு மிருடீர் காட்சிக்
கொடைக்கட னிறுத்த கூம்பா வுள்ளத்
துரும்பில் சுற்றமோ டிருந்தோற் குறுகிப்
பொறிவரிப் புகர்முகந் தாக்கிய வயமான்
கொடுவரிக் குருளை கொளவேட் டாங்குப்
புலவர் பூண்கட னாற்றிப் பகைவர் 450
கடிமதி லெறிந்து குடுமி கொள்ளும்
வென்றி யல்லது வினையுடம் படினு
மொன்றல் செல்லா வுரவுவாட் டடக்கைக்
கொண்டி யுண்டித் தொண்டையோர் மருக
மள்ளர் மள்ள மறவர் மறவ
செல்வர் செல்வ செருமேம் படுந
வெண்டிரைப் பரப்பிற் கடுஞ்சூர்க் கொன்ற
பைம்பூட் சேஎய் பயந்தமா மோட்டுத்
துணங்கையஞ் செல்விக் கணங்குநொடித் தாங்குத்
தண்டா வீகைநின் பெரும்பெய ரேத்தி 460
வந்தேன் பெரும வாழிய நெடிதென
விடனுடைப் பேரியாழ் முறையுளிக் கழிப்பிக்
கடனறி மரபிற் கைதொழூஉப் பழிச்சி
நின்னிலை தெரியா வளவை யந்நிலை
நாவலந் தண்பொழில் வீவின்று விளங்க
நில்லா வுலகத்து நிலைமை தூக்கி
ந்நிலை யணுகல் வேண்டி நின்னரைப்
பாசி யன்ன சிதர்வை நீக்கி
யாவி யன்ன அவிர்நூற் கலிங்க
மிரும்பே ரொக்கலொ டொருங்குட னுடீஇக் 470
கொடுவாள் கதுவிய வடுவாழ் நோன்கை
வல்லோ னட்ட பல்லூன் கொழுங்குறை
யரிசெத் துணங்கிய பெருஞ்செந் நெல்லின்
தெரிகொ ளரிசித் திரணெடும் புழுக்க
லருங்கடித் தீஞ்சுவை யமுதொடு பிறவும்
விருப்புடை மரபிற் கரப்புடை யடிசின்
மீன்பூத் தன்ன வான்கலம் பரப்பி
மகமுறை மகமுறை நோக்கி முகனமர்ந்
தானா விருப்பிற் றானின் றூட்டி
மங்குல் வானத்துத் திங்க ளேய்க்கு 480
மாடுவண் டிமிரா வழல்தவிர் தாமரை
நீடிரும் பித்தை பொலியச் சூட்டி
யுரவுக்கடல் முகந்த பருவ வானத்துப்
பகற்பெயற் றுளியின் மின்னுநிமிர்ந் தாங்குப்
புனையிருங் கதுப்பகம் பொலியப் பொன்னின்
றொடையமை மாலை விறலியர் மலைய
நூலோர் புகழ்ந்த மாட்சிய மால்கடல்
வளைகண் டன்ன வாலுளைப் புரவி
துணைபுணர் தொழில நால்குடன் பூட்டி
யரித்தேர் நல்கியு மமையான் செருத்தொலைத் 490
தொன்னாத் தெவ்வ ருலைவிடத் தொழித்த
விசும்புசெ லிவுளியடு பசும்படை தரீஇ
யன்றே விடுக்குமவன் பரிசி லின்சீர்க்
கின்னர முரலு மணங்குடைச் சாரல்
மஞ்ஞை யாலு மரம்பயி லுறும்பிற்
கலைபாய்ந் துதிர்த்த மலர்வீழ் புறவின்
மந்தி சீக்கு மாதுஞ்சு முன்றிற்
செந்தீப் பேணிய முனிவர் வெண்கோட்டுக்
களிறுதரு விறகின் வேட்கு
மொளிறிலங் கருவிய மலைகிழ வோனே. 500
பெரும்பாணாற்றுப்படை முற்றிற்று.
</poem>

Wissenschaftliche Umschrift

Die Umschrift gibt die tamilische Schrift in einer wissenschaftsnahen, ISO-15919-orientierten Form wieder. Unterschieden werden unter anderem ṭ/ṇ/ḷ/ḻ/ṟ/ṉ sowie lange Vokale ā, ī, ū, ē und ō. Die Umschrift wurde aus dem Unicode-Text erzeugt und anhand der GRETIL/TextGrid-Fassung kontrolliert. Sie bildet primär die Schriftgestalt ab; die tatsächliche historische und moderne Aussprache kann davon abweichen.

akaliru vicumpiṟ pāyiruḷ parukip
pakalkāṉ ṟeḻutaru palkatirp paruti
kāyciṉan tirukiya kaṭuntiṟal vēṉiṟ
pācilai yaḻitta parāaraip pātiri
vaḷḷitaḻ māmalar vayiṟṟiṭai vakuttata
ṉuḷḷakam puraiyu mūṭṭuṟu paccaip
pariyaraik kamukiṉ pāḷaiyam pacumpūk
karuvirun taṉṉa kaṇkūṭu ceṟituḷai
yurukki yaṉṉa poruttuṟu pōrvaic
cuṉaivaṟan taṉṉa viruṭūṅku vaṟuvāyp 10
piṟaipiṟan taṉṉa piṉṉēntu kavaikkaṭai
neṭumpaṇait tiraṭōṇ maṭantai muṉkaik
kuṟuntoṭi yēykkum melintuvīṅku tivaviṉ
maṇivārn taṉṉa māyiru maruppiṟ
poṉvārn taṉṉa puriyaṭaṅku narampiṉ
ṟoṭaiyamai kēḷvi yiṭavayiṟ ṟaḻīi
venteṟaṟ kaṉaliyaṭu mativalan tiritarun
taṇkaṭal varaippiṟ ṟāṅkunarp peṟātu
poḻimaḻai tuṟanta pukaivēy kuṉṟattup
paḻumaran tērum paṟavai pōlak 20
kalleṉ cuṟṟamoṭu kālkiḷarntu tiritarum
pulleṉ yākkaip pulavuvāyp pāṇa!
peruvaṟaṅ kūrnta kāṉaṅ kalleṉak
karuvi vāṉan tuḷicorin tāṅkup
paḻampaci kūrntavem mirumpē rokkaloṭu
vaḻaṅkat tavāap peruvaḷa ṉēyti
vāluḷaip puraviyaṭu vayakkaḷiṟu mukantukoṇ
ṭiyāmava ṇiṉṟum varutum nīyiru
mirunilaṅ kaṭanta tirumaṟu mārpiṉ
munnīr vaṇṇaṉ piṟaṅkaṭai yannīrt 30
tiraitaru marapi ṉuravō ṉumpal
malartalai yulakattu maṉṉuyir kākkum
muracumuḻaṅku tāṉai mūva ruḷḷu
milaṅkunīrp parappiṉ vaḷaimīk kūṟum
valampuri yaṉṉa vacainīṅku ciṟappi
ṉallatu kaṭinta vaṟampuri ceṅkōṟ
palvēṟ ṟiraiyaṟ paṭarkuvi rāyiṟ
kēḷava ṉilaiyē keṭukaniṉ ṉavala
mattañ celvō ralaṟat tākkik
kaipporuḷ vauvuṅ kaḷavēr vāḻkkaik 40
koṭiyō riṉṟavaṉ kaṭiyuṭai viyaṉpula
murumum uraṟā taravun tappā
kāṭṭumāvu muṟukaṇ ceyyā vēṭṭāṅ
kacaivuḻi yacaii nacaivuḻit taṅkic
ceṉmō viravala ciṟakkaniṉ ṉuḷḷaṅ
koḻuñcūṭ ṭaruntiya tiruntunilai yārattu
muḻavi ṉaṉṉa muḻumara vuruḷi
yeḻūuppuṇarn taṉṉa parūukkai nōṉpār
mārik kuṉṟam maḻaicuman taṉṉa
vārai vēynta vaṟaivāyc cakaṭam 50
vēḻaṅ kāvalar kurampai yēyppak
kōḻi cēkkuṅ kūṭuṭaip putaviṉ
muḷaiyeyiṟ ṟirumpiṭi muḻantā ḷēykkun
tuḷaiyaraic cīṟura ṟūṅkat tūkki
nāṭaka makaḷi rāṭukaḷat teṭutta
vicivīṅ kiṉṉiyaṅ kaṭuppal kayiṟupiṇittuk
kāṭi vaitta kalaṉuṭai mūkkiṉ
makavuṭai makaṭūup pakaṭupuṟan turappak
kōṭṭiṇar vēmpi ṉēṭṭilai miṭainta
paṭalaik kaṇṇip parēreṟuḻt tiṇitōṇ 60
muṭalai yākkai muḻuvali mākkaḷ
ciṟutuḷaik koṭunuka neṟipaṭa niraitta
peruṅkayiṟ ṟoḻukai maruṅkiṟ kāppac
cilpata vuṇaviṉ koḷḷai cāṟṟip
pallerut tumaṇar patipōku neṭuneṟi
yelliṭaik kaḻiyunark kēma māka
malaiyavuṅ kaṭalavu māṇpayan tarūu
marumporu ḷaruttun tiruntutoṭai nōṉṟā
ḷaṭiputai yaraṇa meytip paṭampukkup
porukaṇai tolaicciya puṇṭīr mārpiṉ 70
viravuvarik kacciṉ veṇkai yaḷvāḷ
varaiyūr pāmpiṟ pūṇṭupuṭai tūṅkac
curikai nuḻainta cuṟṟuvīṅku ceṟivuṭaik
karuvi lōcciya kaṇṇaka ṉeṟuḻttōṭ
kaṭampamar neṭuvē ḷaṉṉa mīḷi
yuṭampiṭit taṭakkai yōṭā vampalar
taṭavunilaip palaviṉ muḻumutaṟ koṇṭa
ciṟucuḷaip perumpaḻaṅ kaṭuppa miriyaṟ
puṇarppoṟai tāṅkiya vaṭuvāḻ nōṉpuṟat
taṇarccevik kaḻutaic cāttoṭu vaḻaṅku 80
mulkuṭaip peruvaḻik kavalai kākkum
villuṭai vaippiṉ viyaṉkāṭ ṭiyavi
ṉīḷarai yilavat talaṅkuciṉai payanta
pūḷaiyam pacuṅkāy puṭaivirin taṉṉa
varippuṟa vaṇiloṭu karuppai yāṭā
tiyāṟṟaṟal puraiyum verinuṭaik koḻumaṭal
vēṟṟalai yaṉṉa vainnuti neṭuntaka
rīttilai vēynta veyppuṟak kurampai
māṉṟōṟ paḷḷi makavoṭu muṭaṅki
yīṉpiṇa voḻiyap pōki nōṉkā 90
ḻirumputalai yātta tiruntukaṇai viḻukkō
luḷivāyc curaiyiṉ miḷira miṇṭi
yirunilak karampaip paṭunī ṟāṭi
nuṇpu laṭakkiya veṇpa leyiṟṟiyar
pārvai yātta paṟaitāḷ viḷavi
ṉīḻaṉ muṉṟi ṉilavuraṟ peytu
kuṟuṅkā ḻulakkai yōcci neṭuṅkiṇaṟṟu
vallūṟ ṟuvari tōṇṭit tollai
muravuvāyk kuḻici muriyaṭup pēṟṟi
vārā taṭṭa vāṭūṉ puḻukkal 100
vāṭāt tumpai vayavar perumaka
ṉōṭāt tāṉai yaṇṭoḻiṟ kaḻaṟkāṟ
cevvarai nāṭaṉ ceṉṉiya meṉiṉē
teyva maṭaiyiṟ ṟēkkilaik kuvaiinum
paitīr kaṭumpoṭu patamikap peṟukuvir
māṉaṭi poṟitta mayaṅkatar maruṅkiṉ
vāṉmaṭi poḻuti ṉīrnacaiik kuḻitta
vakaḻcūḻ payampi ṉakattoḷit toṭuṅkip
pukaḻā vākaip pūvi ṉaṉṉa
vaḷaimarup pēṉam varavupārt tirukku 110
maraināḷ vēṭṭa maḻuṅkiṟ pakaṉāṭ
pakuvāy ñamaliyaṭu paimputa lerukkit
tokuvāy vēlit toṭarvalai māṭṭi
muḷḷarait tāmaraip pullitaḻ puraiyu
neṭuñcevik kuṟumuyal pōkkaṟa vaḷaiik
kaṭuṅkaṭ kāṉavar kaṭaṟukūṭ ṭuṇṇu
maruñcura miṟanta vamparp paruntupaṭa
voṉṉāt tevvar naṭuṅka vōcci
vainnuti maḻuṅkiya pulavuvā yeḵkam
vaṭimaṇip palakaiyaṭu niraii muṭināṭ 120
cāpañ cārttiya kaṇaituñcu viyaṉaka
rūkam vēynta vuyarnilai varaippiṉ
varaittēṉ puraiyuṅ kavaikkaṭaip putaiyaṭu
kaṭuntuṭi tūṅkuṅ kaṇaikkāṟ pantart
toṭarnā yātta tuṉṉaruṅ kaṭinakar
vāḻmuḷ vēlic cūḻmiḷaip paṭappaik
koṭunukan taḻīiya putaviṟ cennilai
neṭunuti vayakkaḻu niraitta vāyiṟ
koṭuvi leyiṉak kuṟumpiṟ cēppiṟ
kaḷarvaḷa rīntiṉ kāḻkaṇ ṭaṉṉa 130
cuvalviḷai nelliṉ cevvaviḻc coṉṟi
ñamali tanta maṉavuccū luṭumpiṉ
vaṟaikāl yāttatu vayiṉṟoṟum perukuvir
yāṉai tākkiṉu maravumēṟ celiṉu
nīṉiṟa vicumpiṉ vallēṟu cilaippiṉuñ
cūṉmakaḷ māṟā maṟampūṇ vāḻkkai
valikkūṭ ṭuṇaviṉ vāṭkuṭip piṟanta
pulippōt taṉṉa pullaṇaṟ kāḷai
ceṉṉā yaṉṉa karuviṟ cuṟṟamoṭu
kēḷā maṉṉar kaṭipulam pukku 140
nāḷā tantu naṟavunoṭai tolaicci
yillaṭu kaḷḷiṉ ṟōppi paruki
mallal maṉṟattu mataviṭai keṇṭi
maṭivāyt taṇṇumai naṭuvaṭ cilaippac
cilainavi leṟuḻttō ḷōcci valaṉvaḷaiyūup
pakalmakiḻ tūṅkun tūṅkā virukkai
muraṇṭalai kaḻinta piṉṟai maṟiya
kuḷakuarai yātta kuṟuṅkāṟ kurampaic
ceṟṟai vāyiṟ ceṟikaḻik kataviṟ
kaṟṟai vēynta kaḻittalaic cāmpi 150
ṉataḷōṉ ṟuñcuṅ kāppi ṉutaḷa
neṭuntāmpu toṭutta kuṟuntaṟi muṉṟiṟ
koṭumukat turuvaiyaṭu veḷḷai cēkku
miṭumuḷ vēli yeruppaṭu varaippi
ṉaḷḷiruḷ viṭiyaṟ puḷḷeḻap pōkip
pulikkuraṉ matta molippa vāṅki
yāmpi vāṉmukai yaṉṉa kūmpumuki
ḻuṟaiyamai tīntayir kalakki nuraiterintu
pukarvāyk kuḻici pūñcumaṭ ṭirīi
nāṇmōr māṟu naṉmā mēṉic 160
ciṟukuḻai tuyalvaruṅ kātiṟ paṇaittōṭ
kuṟuneṟik koṇṭa kūnta lāymaka
ḷaḷaivilai yuṇaviṟ kiḷaiyuṭa ṉarutti
neyvilaik kaṭṭip pacumpoṉ koḷḷā
ḷerumai nallāṉ karunāku peṟūu
maṭivāyk kōvalar kuṭivayiṟ cēppi
ṉiruṅkiḷai ñeṇṭiṉ ciṟupārp paṉṉa
pacuntiṉai mūral pāloṭum peṟukuvir
toṭutōṉ marīiya vaṭuvāḻ nōṉaṭi
viḻuttaṇ ṭūṉṟiya maḻuttiṉ vaṉkai 170
yuṟikkā vūrnta maṟuppaṭu mayirccuvaṉ
mēmpā luraitta vōri yōṅkumicaik
kōṭṭavuṅ koṭiyavum viraiik kāṭṭa
palpū miṭainta paṭalaik kaṇṇi
yaṉṟama ruṭukkaik kūḻā riṭaiyaṉ
kaṉṟamar niraiyaṭu kāṉat talki
yannu ṇavirpukai kamaḻak kaimmuyaṉṟu
ñelikōṟ koṇṭa peruviṟal ñekiḻic
centīt tōṭṭa karuntuḷaik kuḻali
ṉiṉṟīm pālai muṉaiyiṟ kumiḻiṉ 180
puḻaṟkōṭṭut toṭutta maraṟpuri narampiṉ
vilyā ḻicaikkum viraleṟi kuṟiñcip
palkāṟ paṟavai kiḷaicet tōrkkum
pullār viyaṉpulam pōki muḷḷuṭut
teḻukā ṭōṅkiya toḻuvuṭai varaippiṟ
piṭikkaṇat taṉṉa kutiruṭai muṉṟiṟ
kaḷiṟṟuttāḷ puraiyun tirimarap pantark
kuṟuñcāṭ ṭuruḷaiyaṭu kalappai cārtti
neṭuñcuvar paṟainta pukaicūḻ koṭṭiṟ
paruva vāṉattup pāmaḻai kaṭuppak 190
karuvai vēynta kaviṉkuṭic cīṟūr
neṭuṅkuraṟ pūḷaip pūvi ṉaṉṉa
kuṟuntāḷ varakiṉ kuṟaḷaviḻc coṉṟip
pukariṇar vēṅkai vīkaṇ ṭaṉṉa
vavarai vāṉpuḻuk kaṭṭip payilvuṟ
ṟiṉcuvai mūraṟ peṟuvir ñāṅkark
kuṭiniṟai valcic ceñcā luḻavar
naṭainavil perumpakaṭu putaviṟ pūṭṭip
piṭivā yaṉṉa maṭivāy nāñci
luṭuppumuka muḻukkoḻu mūḻka vūṉṟit 200
toṭuppeṟin tuḻuta tuḷarpaṭu tuṭavai
yaripuku poḻuti ṉiriyal pōki
vaṇṇak kaṭampi ṉaṟumala raṉṉa
vaḷariḷam piḷḷai taḻīik kuṟuṅkāṟ
kaṟaiyaṇaṟ kuṟumpūḻ kaṭcic cēkkum
vaṉpula miṟanta piṉṟai meṉṟōṉ
mitiyulaik kollaṉ muṟikoṭiṟ ṟaṉṉa
kavaittā ḷalava ṉaḷaṟṟaḷai citaiyap
paiñcāy koṉṟa maṇpaṭu maruppiṟ
kārēṟu poruta kaṇṇakaṉ ceṟuvi 210
ṉuḻāa nuṇṭoḷi niraviya viṉaiñar
muṭinā ṟaḻuttiya neṭunīrc ceṟuviṟ
kaḷaiñar tanta kaṇaikkā ṉeytaṟ
kaṭkaṉaḻ putuppū muṉaiyiṉ muṭciṉai
mukaicūḻ takaṭṭa piṟaḻvāy muḷḷik
koṭuṅkāṉ māmalar koytukoṇ ṭavaṇa
pañcāyk kōrai palliṟ cavaṭṭip
puṇarnārp peyta puṉaiviṉ kaṇṇi
yīruṭai yiruntalai yārac cūṭip
poṉkāṇ kaṭṭaḷai kaṭuppak kaṇpiṉ 220
puṉkāyc cuṇṇam puṭaitta mārpi
ṉirumpuvaṭit taṉṉa maṭiyā meṉṟōṟ
karuṅkai viṉaiñar kātalañ ciṟāaṟ
paḻañcōṟ ṟamalai muṉaii varampiṟ
putuvai vēynta kavikuṭiṉ muṉṟi
lavaleṟi yulakkaip pāṭuviṟan tayala
koṭuvāyk kiḷḷai paṭupakai verūum
nīṅkā yāṇar vāṅkukatirk kaḻaṉik
kaṭuppuṭaip paṟavaic cātiyaṉṉa
paitaṟa viḷainta peruñcen nelliṉ 230
tūmpuṭait tiraṭā ṭumitta viṉaiñar
pāmpuṟai maruti ṉōṅkuciṉai nīḻaṟ
palipeṟu viyaṉkaḷa maliya vēṟṟik
kaṇaṅkoḷ cuṟṟamoṭu kaipuṇarn tāṭun
tuṇaṅkaiyam pūtan tukiluṭut tavaipōṟ
cilampi vāṉūl valanta maruṅkiṟ
kuḻumunilaip pōriṉ muḻumuta ṟolaiccip
pakaṭūr piḻinta piṉṟait tukaṭapa
vaiyun turumpu nīkkip paitaṟak
kuṭakāṟ ṟeṟinta kuppai vaṭapāṟ 240
cempoṉ malaiyiṟ ciṟappat tōṉṟun
taṇpaṇai taḻīiya taḷarā virukkaip
pakaṭṭuā īṉṟa koṭunaṭaik kuḻavik
kavaittāmpu toṭutta kāḻūṉ ṟalku
lēṇi yeytā nīṇeṭu mārpiṉ
mukaṭutumit taṭukkiya paḻampal luṇaviṟ
kumari mūtta kūṭōṅku nalliṟ
ṟaccac ciṟāar naccap puṉainta
vūrā naṟṟē ruruṭṭiya putalvar
taḷarnaṭai varuttam vīṭa valarmulaic 250
ceviviam peṇṭirt taḻīip pālārn
tamaḷit tuñcu maḻakuṭai nalliṟ
ṟolpaci yaṟiyāt tuḷaṅkā virukkai
mallaṟ pērūr maṭiyiṉ maṭiyā
viṉaiñar tanta veṇṇel valci
maṉaivā ḻaḷakiṉ vāṭṭoṭum peṟukuvir
maḻaiviḷai yāṭuṅ kaḻaivaḷa raṭukkat
taṇaṅkuṭai yāḷi tākkaliṟ palavuṭaṉ
kaṇañcāl vēḻaṅ kataḻvuṟ ṟāaṅ
kentirañ cilaikkun tuṅcāk kampalai 260
vicaya maṭūum pukaicū ḻālaitoṟuṅ
karumpiṉ ṟīñcāṟu virumpiṉir micaimiṉ
vēḻa niraittu veṇkōṭu viraiit
tāḻai muṭittut taruppai vēynta
kuṟiyiṟaik kurampaip paṟiyuṭai muṉṟiṟ
koṭuṅkāṟ puṉṉaik kōṭutumit tiyaṟṟiya
paiṅkāy tūṅkum pāymaṇaṟ panta
riḷaiyaru mutiyaruṅ kiḷaiyuṭaṉ tuvaṉṟip
pulavunuṉaip pakaḻiyuñ cilaiyu māṉac
cevvarik kayaloṭu pacciṟāp piṟaḻum 270
maiyiruṅ kuṭṭattu makavoṭu vaḻaṅkik
kōṭai nīṭiṉuṅ kuṟaipaṭa laṟiyāt
tōṭāḻ kuḷatta kōṭukāt tirukkuṅ
koṭumuṭi valaiñar kuṭivayiṟ cēppi
ṉavaiyā varici yaṅkaḷit tuḻavai
malarvāyp piḻāviṟ pulara vāṟṟip
pāmpuṟai puṟṟiṟ kurumpi yēykkum
pūmpuṟa nallaṭai yaḷaiit tēmpaṭa
vellaiyu miravu mirumaṟai kaḻippi
valvāyc cāṭiyiṉ vaḻaiccaṟa viḷainta 280
vennīra rariyal viralalai naṟumpiḻi
taṇmīṉ cūṭṭoṭu taḷartalum peṟukuvir
paccūṉ peyta kavalpiṇi paintōṟ
kōḷval pāṇmakaṉ ṟalaivalit tiyātta
neṭuṅkaḻait tūṇṭi ṉaṭuṅkanāṇ koḷīik
koṭuvā yirumpiṉ maṭitalai pulampap
potiyirai katuviya pōḻvāy vāḷai
nīrnaṇip pirampi ṉaṭuṅkuniḻal verūum
nīttuṭai neruṅkayan tīppaṭa malarnta
kaṭavu ḷaṇpū vaṭaita lōmpi 290
yuṟaikāṉ māṟiya vōṅkuyar naṉantalai
yakaliru vāṉattuk kuṟaivi lēyppa
varakkitaḻk kuvaḷaiyaṭu nīla nīṭi
muraṭpū malinta mutunīrp poykaik
kuṟuna riṭṭa kūmpuviṭu paṉmalar
perunāḷa ḷamaiyattup piṇaiyiṉir kaḻimiṉ
ceḻuṅkaṉ ṟiyātta ciṟutāṭ pantarp
paiñcēṟu meḻukiya paṭiva naṉṉakar
maṉaiyuṟai kōḻiyaṭu ñamali tuṉṉātu
vaḷaivāyk kiḷḷai maṟaiviḷi payiṟṟum 300
maṟaikāp pāḷa ruṟaipatic cēppiṟ
perunal vāṉattu vaṭavayiṉ viḷaṅkuñ
ciṟumīṉ puraiyuṅ kaṟpi ṉaṟunutal
vaḷaikkai makaṭūu vayiṉaṟin taṭṭa
cuṭarkkaṭaip paṟavaip peyarppaṭu vattañ
cētā naṟumōr veṇṇeyiṉ mātuḷat
turuppuṟu pacuṅkāyp pōḻoṭu kaṟikalantu
kañcaka naṟumuṟi yaḷai ip paintuṇar
neṭumarak kokkiṉ ṉaṟuvaṭi vitirtta
takaimāṇ kāṭiyiṉ vakaipaṭap peṟukuvir 310
vaṇṭa lāyamo ṭuṇṭuṟait talaiip
puṉalāṭu makaḷi riṭṭa polaṅkuḻai
yiraitēr maṇiccira liraicet teṟinteṉap
puḷḷār peṇṇaip pulampumaṭaṟ cellātu
kēḷvi yantaṇa raruṅkaṭa ṉiṟutta
vēḷvit tūṇat tacaii yavaṉa
rōtima viḷakki ṉuyarmicaik koṇṭa
vaikuṟu mīṉiṟ paipayat tōṉṟum
nīrppeyaṟ ṟellaip pōkip pāṟkēḻ
vāluḷaip puraviyaṭu vaṭavaḷan tarūum 320
nāvāy cūḻnta naḷinīrp paṭappai
māṭa mōṅkiya maṇaṉmali maṟukiṟ
paratar malinta palvēṟu teruviṟ
cilatar kākkuñ cēṇuyar varaippi
ṉelluḻu pakaṭṭoṭu kaṟavai tuṉṉā
ēḻakat takarō ṭekiṉaṅ koṭkuṅ
kūḻuṭai nalliṟ koṭumpūṇ makaḷir
koṉṟai meṉciṉaip paṉitavaḻpavai pōṟ
paiṅkā ḻalku ṉuṇṭuki ṉuṭaṅka
mālvaraic cilampiṉ makiḻciṟan tālum 330
pīli maññaiyi ṉiyalik kāla
tamaṉiyap poṟcilam polippa vuyarnilai
vāṉṟōy māṭattu varippan tacaiik
kaipuṉai kuṟuntoṭi tattap paipaya
mutta vārmaṇaṟ poṟkaḻaṅ kāṭum
paṭṭiṉa maruṅki ṉacaiyiṉ muṭṭil
paiṅkoṭi nuṭaṅkum palarpuku vāyiṟ
cempūt tūya cetukkuṭai muṉṟil
kaḷḷaṭu makaḷir vaḷḷa nuṭakkiya
vārntuku ciṉṉīr vaḻinta kuḻampi 340
ṉīrñcē ṟāṭiya virumpal kuṭṭip
paṉmayirp piṇavoṭu pāyam pōkātu
neṉmā valci tīṟṟip paṉṉāṭ
kuḻiniṟut tōmpiya kuṟuntā ḷēṟṟaik
koḻuniṇat taṭiyaṭu kūrnaṟāp peṟukuvir
vāṉa mūṉṟiya matalai pōla
vēṇi cāttiya vēṟṟaruñ ceṉṉi
viṇpora nivanta vēyā māṭat
tiraviṉ māṭṭiya ilaṅkucuṭar ñekiḻi
yuravunī raḻuvat tōṭukalaṅ karaiyun 350
tuṟaipiṟak koḻiyap pōkik kaṟaiyaṭik
kuṉṟuṟaḻ yāṉai maruṅku lēykkum
vaṇṭōṭṭut teṅkiṉ vāṭumaṭal vēynta
mañcaṇ muṉṟiṉ maṇanāṟu paṭappait
taṇṭalai yuḻavar taṉimaṉaic cēppiṟ
ṟāḻkōṭ palaviṉ cūḻcuḷaip perumpaḻam
vīḻi ṟāḻaik kuḻavit tīmnīrk
kavaimulai yirumpiṭik kavuṇmarup pēykkuṅ
kulaimutir vāḻaik kūṉi veṇpaḻan
tiraḷaraip peṇṇai nuṅkoṭu piṟavun 360
tīmpaḵ ṟāra muṉaiyiṟ cēmpiṉ
muḷaippuṟa mutirkiḻaṅ kārkuvir pakaṟpeyaṉ
maḻaivīḻn taṉṉa māttāṭ kamukiṉ
puṭaicūḻ teṅkiṉ muppuṭait tiraḷkā
yāṟucel vampalar kāypaci tīrac
cōṟaṭu kuḻici yiḷaka viḻūum
vīyā yāṇar vaḷaṅkeḻu pākkattup
paṉmara nīḷiṭaip pōki naṉṉakar
viṇṭōy māṭattu viḷaṅkucuva ruṭutta
vāṭā vaḷḷiyiṉ vaḷampala tarūum 370
nāṭupala kaḻinta piṉṟai nīṭukulaik
kāntaḷañ cilampiṟ kaḷiṟupaṭin tāṅkup
pāmpaṇaip paḷḷi yamarntō ṉāṅkaṇ
veyiṉuḻai paṟiyāk kuyiṉuḻai potumpark
kuṟuṅkāṟ kāñci cuṟṟiya neṭuṅkoṭip
pācilaik kurukiṉ puṉpuṟa varippūk
kārakaṟ kūviyar pākoṭu piṭitta
viḻaicūḻ vaṭṭam pālkalan tavaipō
ṉiḻaṟāḻ vārmaṇa ṉīrmukat tuṟaippap
puṉalkāl kaḻīiya poḻiṟoṟun tiraḷkāṟ 380
cōlaik kamukiṉ cūlvayiṟ ṟaṉṉa
nīlap paiṅkuṭan tolaicci nāḷum
perumaki ḻirukkai marīic ciṟukōṭṭuk
kuḻavit tiṅkaṭ kōṇērn tāṅkuc
cuṟavuvā yamaitta curumpucūḻ cuṭarnuta
ṉaṟavupeyart tamartta nalleḻiṉ maḻaikkaṇ
maṭavaraṉ makaḷiroṭu pakalviḷai yāṭip
peṟaṟkarun tolcīrt tuṟakka mēykkum
poyyā marapiṟ pūmali peruntuṟaic
cevvikoḷ pavarō ṭacaii yavvayi 390
ṉaruntiṟaṟ kaṭavuḷ vāḻttic ciṟitunuṅ
karuṅkōṭ ṭiṉṉiya miyakkiṉir kaḻimiṉ
kāḻō rikaḻpatam nōkkik kīḻa
neṭuṅkai yāṉai neymmiti kavaḷaṅ
kaṭuñcūṉ manti kavaruṅ kāviṟ
kaḷiṟukata ṉaṭakkiya veḷiṟil kantiṟ
ṟiṇṭēr kuḻitta kuṇṭuneṭun teruviṟ
paṭaitolai paṟiyā maintumali perumpukaḻk
kaṭaikāl yātta palkuṭi keḻīik
koṭaiyuṅ kōḷum vaḻaṅkunart taṭutta 400
vaṭaiyā vāyiṉ miḷaicūḻ paṭappai
nīṉiṟa vuruvi ṉeṭiyōṉ koppūḻ
nāṉmuka voruvaṟ payanta pallitaḻt
tāmaraip pokuṭṭiṟ kāṇvarat tōṉṟic
cuṭuma ṇōṅkiya neṭunakar varaippi
ṉiḻumeṉ puḷḷi ṉīṇṭukiḷait toḻutik
koḻumeṉ ciṉaiya kōḷi yuḷḷum
paḻamīk kūṟum palāap pōlap
pulavuk kaṭaluṭutta vāṉañ cūṭiya
malartalai yulakat tuḷḷum palartoḻa 410
viḻavumēm paṭṭa paḻaviṟaṉ mūtū
ravvāy vaḷarpiṟaic cūṭic cevvā
yanti vāṉat tāṭumaḻai kaṭuppa
veṇkōṭ ṭirumpiṇaṅ kuruti yīrppa
īraim patiṉmarum porutukaḷat taviyap
pēramark kaṭanta koṭuñci neṭuntē
rārāc ceruvi ṉaivar pōla
vaṭaṅkāt tāṉaiyō ṭuṭaṉṟumēl vanta
voṉṉāt tevva rulaiviṭat tārttuk
kacci yōṉē kaivaṇ ṭōṉṟa 420
ṉaccic ceṉṟōrk kēma mākiya
vaḷiyun teṟalu meḷiya vākaliṉ
malaintōr tēem maṉṟam pāḻpaṭa
nayantōr tēem naṉpoṉ pūppa
naṭpukkoḷal vēṇṭi nayantici ṉōrun
tuppukkoḷal vēṇṭiya tuṇaiyi lōruṅ
kalvī ḻaruvi kaṭaṟpaṭarn tāṅkup
palvēṟu vakaiyiṟ paṇinta maṉṉa
rimaiyava ruṟaiyuñ cimaiyac cevvarai
veṇṭirai kiḻitta viḷaṅkucuṭar neṭuṅkōṭṭup 430
poṉkoḻit tiḻitarum pōkkaruṅ kaṅkaip
perunīr pōku miriyaṉ mākka
ḷarumarap pāṇiyiṟ tūṅki yāṅkut
toyyā veṟukkaiyaṭu tuvaṉṟupu kuḻīic
cevvi pārkkuñ ceḻunakar muṟṟattup
peruṅkai yāṉaik koṭuntoṭi paṭukkuṅ
karuṅkaik kolla ṉirumpuvicait teṟinta
kūṭat tiṇṇicai verīi māṭat
tiṟaiyuṟai puṟaviṉ ceṅkāṟ cēva
liṉṟuyi liriyum poṉṟuñcu viyaṉakark 440
kuṇakaṭal varaippiṉ munnīr nāppaṭ
pakalcey maṇṭilam pārit tāṅku
muṟaivēṇṭu narkkuṅ kuṟaivēṇṭu narkkum
vēṇṭupa vēṇṭupa vēṇṭiṉark karuḷi
yiṭaitterin tuṇaru miruṭīr kāṭcik
koṭaikkaṭa ṉiṟutta kūmpā vuḷḷat
turumpil cuṟṟamō ṭiruntōṟ kuṟukip
poṟivarip pukarmukan tākkiya vayamāṉ
koṭuvarik kuruḷai koḷavēṭ ṭāṅkup
pulavar pūṇkaṭa ṉāṟṟip pakaivar 450
kaṭimati leṟintu kuṭumi koḷḷum
veṉṟi yallatu viṉaiyuṭam paṭiṉu
moṉṟal cellā vuravuvāṭ ṭaṭakkaik
koṇṭi yuṇṭit toṇṭaiyōr maruka
maḷḷar maḷḷa maṟavar maṟava
celvar celva cerumēm paṭuna
veṇṭiraip parappiṟ kaṭuñcūrk koṉṟa
paimpūṭ cēey payantamā mōṭṭut
tuṇaṅkaiyañ celvik kaṇaṅkunoṭit tāṅkut
taṇṭā vīkainiṉ perumpeya rētti 460
vantēṉ peruma vāḻiya neṭiteṉa
viṭaṉuṭaip pēriyāḻ muṟaiyuḷik kaḻippik
kaṭaṉaṟi marapiṟ kaitoḻūup paḻicci
niṉṉilai teriyā vaḷavai yannilai
nāvalan taṇpoḻil vīviṉṟu viḷaṅka
nillā vulakattu nilaimai tūkki
nnilai yaṇukal vēṇṭi niṉṉaraip
pāci yaṉṉa citarvai nīkki
yāvi yaṉṉa avirnūṟ kaliṅka
mirumpē rokkalo ṭoruṅkuṭa ṉuṭīik 470
koṭuvāḷ katuviya vaṭuvāḻ nōṉkai
vallō ṉaṭṭa pallūṉ koḻuṅkuṟai
yaricet tuṇaṅkiya peruñcen nelliṉ
teriko ḷaricit tiraṇeṭum puḻukka
laruṅkaṭit tīñcuvai yamutoṭu piṟavum
viruppuṭai marapiṟ karappuṭai yaṭiciṉ
mīṉpūt taṉṉa vāṉkalam parappi
makamuṟai makamuṟai nōkki mukaṉamarn
tāṉā viruppiṟ ṟāṉiṉ ṟūṭṭi
maṅkul vāṉattut tiṅka ḷēykku 480
māṭuvaṇ ṭimirā vaḻaltavir tāmarai
nīṭirum pittai poliyac cūṭṭi
yuravukkaṭal mukanta paruva vāṉattup
pakaṟpeyaṟ ṟuḷiyiṉ miṉṉunimirn tāṅkup
puṉaiyiruṅ katuppakam poliyap poṉṉiṉ
ṟoṭaiyamai mālai viṟaliyar malaiya
nūlōr pukaḻnta māṭciya mālkaṭal
vaḷaikaṇ ṭaṉṉa vāluḷaip puravi
tuṇaipuṇar toḻila nālkuṭaṉ pūṭṭi
yarittēr nalkiyu mamaiyāṉ ceruttolait 490
toṉṉāt tevva rulaiviṭat toḻitta
vicumpuce livuḷiyaṭu pacumpaṭai tarīi
yaṉṟē viṭukkumavaṉ parici liṉcīrk
kiṉṉara muralu maṇaṅkuṭaic cāral
maññai yālu marampayi luṟumpiṟ
kalaipāyn tutirtta malarvīḻ puṟaviṉ
manti cīkku mātuñcu muṉṟiṟ
centīp pēṇiya muṉivar veṇkōṭṭuk
kaḷiṟutaru viṟakiṉ vēṭku
moḷiṟilaṅ karuviya malaikiḻa vōṉē. 500
perumpāṇāṟṟuppaṭai muṟṟiṟṟu.

Literarische Schönheit des Perumpāṇāṟṟuppaṭai

Die besondere Kraft des Perumpāṇāṟṟuppaṭai liegt darin, dass der Weg selbst zum Gedicht wird. Nichts ist bloß Hintergrund. Der Klang der Yāḻ, das Knarren eines Wagens, das Schäumen frisch geschlagener Buttermilch, das Stampfen von Reis, der Rauch über den Häusern, das Rufen der Vögel, der Glanz eines Schmuckstücks im Wasser und das Leuchtfeuer am Hafen – all dies lässt eine längst vergangene Welt gegenwärtig werden.

Der Dichter schaut genau hin. Und gerade diese Aufmerksamkeit verwandelt das Alltägliche in etwas Kostbares. Ein Kornhaufen kann wie ein goldener Berg erscheinen. Eine Stadt wird zum kosmischen Lotus. Die große Yāḻ wird so fein beschrieben, als besäße sie selbst einen Körper und ein inneres Leben. Landschaft, Mensch und Kunst sind miteinander verwoben.

Diese Haltung kann auch heute inspirieren: Wer aufmerksam wahrnimmt, entdeckt Fülle an Orten, die sonst gewöhnlich erscheinen. Spiritualität beginnt nicht immer mit außergewöhnlichen Erfahrungen. Sie kann auch mit dem bewussten Sehen, Hören und Würdigen der Welt beginnen.

Gastfreundschaft, Dāna und Dharma

Ein Grundmotiv des ganzen Werkes ist die Frage: Wie begegnen wir einem Menschen, der unterwegs ist und etwas braucht? Auf fast jeder Etappe der Reise spielen Nahrung, Wasser, Schutz und Aufnahme eine Rolle. Der Fremde wird nicht nur geduldet; er wird bewirtet. Der Künstler wird nicht nur angehört; seine Kunst wird anerkannt. Der Bedürftige muss nicht immer erst lange erklären, warum er Hilfe braucht.

Die Vollendung dieses Motivs bildet der Empfang des Barden bei Toṇṭaimāṉ Iḷantiraiyaṉ. Der Herrscher erkennt dessen Not, lässt die zerschlissenen Kleider ersetzen, sorgt für ein reiches Mahl und gibt großzügige Geschenke. In der poetischen Welt des Textes ist Freigebigkeit deshalb nicht bloß persönliche Freundlichkeit. Sie gehört zum Ideal guter Herrschaft.

Für eine heutige hinduistische Lesart erinnert dies an Dāna, das freigebige Geben, an Seva, den selbstlosen Dienst, und an Dharma, das verantwortliche Handeln. Das Gedicht ist kein später philosophischer Kommentar zu diesen Begriffen. Dennoch verkörpert es etwas, das in vielen hinduistischen Traditionen immer wiederkehrt: Besitz und Fähigkeit gewinnen an Sinn, wenn sie dem Wohlergehen anderer dienen.

Auch für Karma-Yoga-Übende liegt darin eine unmittelbare Botschaft. Nicht jede gute Tat muss groß sein. Ein sicherer Weg, ein Essen, ein aufmerksames Zuhören, das Teilen von Wissen oder die Förderung eines Menschen können zu Formen gelebter Spiritualität werden.

Musik, Yāḻ und die Kraft des Klangs

Bemerkenswert ist, dass das Gedicht mit der Yāḻ und dem Barden beginnt – nicht mit Palast, Reichtum oder Macht. Die Kunst steht am Anfang der Reise. Selbst in Armut trägt der Musiker sein Instrument weiter. Seine äußere Lage ist unsicher, doch seine Kunst hat er nicht aufgegeben.

Die Yāḻ gehört zu den großen Symbolen der alten tamilischen Musikkultur. Ihre ausführliche Beschreibung im Perumpāṇāṟṟuppaṭai zeigt, mit welcher Ehrfurcht Klang, Handwerk und musikalische Bildung wahrgenommen wurden. Musik verbindet den einzelnen Künstler mit Gemeinschaft, Erinnerung und Anerkennung.

Für Menschen, die Nāda Yoga, Mantra, Bhajan oder Kirtan praktizieren, kann hierin eine schöne Brücke liegen. Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai selbst ist kein Nāda-Yoga-Text. Doch es erinnert daran, dass Klang Menschen begleiten, trösten, verbinden und verwandeln kann. Manchmal trägt ein Mensch seinen inneren Reichtum lange, bevor die äußere Welt ihn erkennt.

Die Reise als spirituelles Bild

Die Reise des Barden ist zunächst eine ganz konkrete Reise. Dennoch kann ein heutiger Leser sie auch als spirituelles Bild betrachten – solange man diese Deutung nicht mit der ursprünglichen Aussageabsicht des Sangam-Textes verwechselt.

Der Weg beginnt mit Mangel. Dann erscheint ein Wegweiser. Es folgen unbekannte Landschaften, Begegnungen, Gefahren, Nahrung, Rastplätze, heilige Orte und schließlich die Ankunft. Darin können Yoga-Aspiranten einige zeitlose Erfahrungen wiedererkennen:

  • Nicht jede Wegstrecke ist gleich. Zeiten der Trockenheit und Zeiten der Fülle gehören beide zum Leben.
  • Gute Wegweiser sind kostbar. Ein Mensch, der einen Weg kennt, kann einem anderen unnötige Angst und Umwege ersparen.
  • Das Ziel nimmt den Weg nicht hinweg. Die Reise besteht aus vielen einzelnen Begegnungen. Jede kann etwas lehren.
  • Das Heilige begegnet unterwegs. Veda-Rezitation, heiliges Feuer, göttliche Bilder, Wasser, Bäume und menschliche Güte erscheinen mitten in der Welt.
  • Empfangene Fülle darf weiterfließen. Der Grundimpuls des āṟṟuppaṭai besteht gerade darin, einen gefundenen guten Weg nicht für sich zu behalten.
  • Alles Äußere ist vergänglich. Unmittelbar vor der Schilderung der großen Gaben erinnert das Gedicht an die Unbeständigkeit der Welt. Gerade deshalb wird die Frage wichtig, wie Reichtum und Möglichkeiten genutzt werden.

So gelesen, kann das Perumpāṇāṟṟuppaṭai zu einer Meditation über den eigenen Weg werden: Wo stehe ich gerade? Wer hat mir den Weg gezeigt? Was habe ich empfangen? Und wem kann ich selbst zum Wegweiser werden?

Von Mangel zu Fülle – ohne den anderen zu vergessen

Eine der schönsten inneren Bewegungen des Werkes führt von Hunger zu Nahrung, von Unsicherheit zu Schutz und von Armut zu Fülle. Doch die Geschichte endet nicht damit, dass ein Einzelner reich beschenkt wurde. Sie beginnt gerade dort, wo dieser Beschenkte einem anderen begegnet.

Das ist entscheidend. Der erste Barde könnte einfach weitergehen und sich seines eigenen Glücks freuen. Stattdessen wendet er sich dem anderen zu. Er erinnert sich daran, wie Hunger sich anfühlt. Er erkennt die Not des anderen, weil er sie selbst gekannt hat. Aus der eigenen Erfahrung entsteht Mitgefühl – und aus Mitgefühl entsteht Wegweisung.

Darin liegt eine überraschend zeitlose Ethik: Vergiss deine frühere Not nicht, wenn es dir gut geht. Wer selbst Hilfe, Wissen, Freundschaft oder eine spirituelle Praxis empfangen hat, kann daraus die Kraft gewinnen, andere zu unterstützen – nicht bevormundend, sondern wegweisend.

Bedeutung für tamilische Hindus in Deutschland

Für tamilische Hindus in Deutschland kann das Perumpāṇāṟṟuppaṭai weit mehr sein als ein literarhistorisches Dokument. Es verbindet heutige Familien und Gemeinden mit einer sehr alten Schicht tamilischer Sprache und Kultur – mit einer Zeit vor den großen mittelalterlichen Bhakti-Sammlungen wie Tevaram, Tiruvacakam und Nalayira Divya Prabandham.

Gleichzeitig sind bereits Elemente sichtbar, die für spätere hinduistische Kultur Südindiens wichtig bleiben: Vishnu, Muruga, Veda-Rezitation, heiliges Feuer, Festorte, religiöse Landschaften, Musik, Großzügigkeit und Gastfreundschaft.

In der Diaspora kann ein solcher Text unterschiedliche Generationen verbinden. Wer Tamil sicher liest, kann sich dem Original nähern. Wer Tamil nur teilweise lesen kann, findet Unterstützung in der Umschrift. Wer hauptsächlich Deutsch spricht, kann über die Übersetzung Zugang zu den Bildern und Gedanken des Werkes gewinnen. So kann ein alter Text zu einem gemeinsamen Raum werden – zwischen Sprachen, Generationen und Lebenswelten.

Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai erinnert zugleich daran, dass kulturelle Identität nicht nur aus Begriffen und Zugehörigkeiten besteht. Sie lebt in Liedern, Landschaftserinnerungen, Geschichten, Speisen, Pilgerwegen, Formen der Gastfreundschaft und in der Sprache, mit der eine Gemeinschaft die Welt beschreibt.

Inspiration für Yoga-Aspiranten

Für Yoga-Übende liegt der Wert dieses Werkes nicht darin, es nachträglich zu einem klassischen Yogatext zu erklären. Gerade seine Eigenständigkeit macht es interessant. Es zeigt eine Lebenswelt, in der Spiritualität, Alltag, Kunst und Gemeinschaft noch nicht in voneinander getrennte Bereiche zerfallen.

Ein Yoga-Aspirant kann sich vom Perumpāṇāṟṟuppaṭai besonders anregen lassen zu:

  • Achtsamkeit: die Welt mit derselben Genauigkeit wahrzunehmen, mit der der Dichter Pflanzen, Tiere, Menschen und Klänge betrachtet;
  • Dankbarkeit: Nahrung, Schutz und menschliche Hilfe nicht als selbstverständlich zu nehmen;
  • Seva: das eigene Wissen und die eigenen Möglichkeiten zum Wohl anderer einzusetzen;
  • Dāna: Fülle nicht festzuhalten, sondern sinnvoll weiterzugeben;
  • Satsang: die Bedeutung guter Gemeinschaft und hilfreicher Wegbegleiter zu erkennen;
  • Nada: Klang, Musik und Rezitation als Wege innerer Sammlung wertzuschätzen;
  • Dharma: sich zu fragen, wie Verantwortung in der jeweiligen Lebenssituation konkret gelebt werden kann.

So kann die alte Dichtung zu einer modernen spirituellen Frage führen: Wie kann mein eigener Weg so werden, dass er auch für andere hilfreich ist?

Anregungen für die Lektüre

Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai muss nicht in einem Zug gelesen werden. Es eignet sich besonders für eine abschnittsweise Lektüre entlang der Wegstationen: die große Yāḻ, die trockenen Gebiete, Jäger und Hirten, die fruchtbaren Reisfelder, der Hafen, die heiligen Haine bei Kāñci und schließlich der Empfang am Hof.

Wer Tamil lesen kann, mag zunächst einige Zeilen im Original laut sprechen. Danach kann die Umschrift helfen, einzelne Formen genauer zu erfassen; anschließend erschließt die deutsche Übertragung den größeren Zusammenhang. So begegnet man dem Werk nicht nur als historischem Text, sondern auch als Klang und lebendiger Sprache.

Eine einfache kontemplative Übung besteht darin, nach einem Abschnitt kurz innezuhalten und zu fragen: Welche Form von Fülle wird hier beschrieben? Welche Form von Schutz? Welche Form von Geben? Dadurch kann die alte Dichtung eine erstaunliche Nähe zum eigenen Leben gewinnen.

Bleibende Botschaft – den guten Weg weitergeben

Das Perumpāṇāṟṟuppaṭai stammt aus einer Welt, die uns in vielen Einzelheiten fern ist. Und doch führt es zu etwas sehr Gegenwärtigem. Menschen brauchen Nahrung. Menschen brauchen Sicherheit. Künstler brauchen Anerkennung. Reisende brauchen Wegweisung. Gemeinschaften brauchen Großzügigkeit. Und jeder Mensch erlebt Zeiten, in denen er Hilfe empfängt, und Zeiten, in denen er selbst helfen kann.

Vielleicht liegt die tiefste Schönheit des Werkes deshalb nicht in der Pracht des Königs und auch nicht in den reichen Geschenken. Sie liegt in der einfachen Handlung des Barden, der einem anderen sagt: Ich kenne diesen Weg. Ich war selbst in Not. Dort findest du Hilfe. Geh dorthin.

Aus persönlichem Glück wird so geteilte Hoffnung. Aus Erfahrung wird Orientierung. Aus empfangener Hilfe entsteht Hilfe für einen anderen.

Für einen spirituellen Menschen kann dies zu einer stillen Lebensregel werden: Was dir an Gutem begegnet ist, muss nicht bei dir enden. Wenn du Wissen gefunden hast, teile es. Wenn du Trost erfahren hast, werde anderen zum Trost. Wenn du einen hilfreichen Weg kennst, zeige ihn, ohne den anderen zu zwingen. Wenn du Fülle besitzt, lass etwas davon weiterfließen.

So bleibt das Perumpāṇāṟṟuppaṭai über die Jahrhunderte hinweg lebendig: als Lied einer Reise, als Erinnerung an die Würde des Gebens und als Einladung, selbst zu einem guten Wegweiser zu werden.


Siehe auch

Quellen und Textgrundlagen

Editionshinweis: Die elektronische Tamil-Textgrundlage dieser Wiki-Ausgabe folgt Project Madurai. Project Madurai nennt für die Erfassung Mitarbeiter und Schüler der K.A.P. Viswanatham Higher Secondary School in Tiruchirappalli sowie weitere Mitwirkende für Koordination, Korrektur und Web-Ausgabe. Bei der Weiterverwendung der Project-Madurai-E-Textdatei sind die dort angegebenen Quellen- und Weitergabebedingungen zu beachten. Der Quellenlink sollte bei einer Veröffentlichung dieses Artikels erhalten bleiben.

Anmerkung zur Textgestalt

Bei einem mehr als anderthalb Jahrtausende alten Werk sind unterschiedliche Lesarten in Handschriften, gedruckten Editionen und elektronischen Ausgaben unvermeidlich. Die hier wiedergegebene Tamilfassung folgt vorrangig der Unicode-Ausgabe von Project Madurai. Die Umschrift wurde zusätzlich mit der elektronischen GRETIL/TextGrid-Fassung verglichen. Einzelne Schreibvarianten – etwa bei Sandhi, Worttrennung und seltenen Zeichen – können daher von anderen gedruckten Ausgaben abweichen.

Die Zahlen 10, 20, 30 usw. im Originaltext und in der Umschrift markieren jeweils das Ende eines Zehnerblocks und dienen der Orientierung; sie sind keine eigenständigen Versnummern.

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