Große Khechari Mudra

Aus Yogawiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Große Khechari Mudra, das auch Hals-Khechari oder Kaki Mudra genannt wird, ist eines der Hals-Mudras und gehört zur Gruppe der Khechari Mudras. Es wird weiterhin noch das Kleine Khechari Mudra unterschieden, wo lediglich die Zunge nach hinten gerollt wird. Auch für diese Mudra solltest du bereits über regelmäßige Vorübungen von Pranayama, Asana und Meditation verfügen.

Übungsvideo - Große Khechari Mudra

Sukadev erläutert in diesem Videovortrag, wie du das Große Khechari Mudra am wirkungsvollsten üben kannst.


Begleittext zu Übungsvideo - Große Khechari Mudra

Khechari heißt wörtlich „Wandern im Himmel“, „Ausdehnung nach oben“, man könnte es auch Himmels-Mudra nennen, sich öffnen nach oben. Es gibt verschiedene Variationen von Khechari Mudra. Das kleine Khechari Mudra zählt zu den Zungen-Mudras. Dafür rollst du die Zunge nach hinten, also die Zunge in Richtung Gaumen. Und das große Khechari Mudra beinhaltet typischerweise das kleine Khechari Mudra, aber heißt auch, den Kopf leicht oder stärker nach hinten zu geben. Großes Khechari Mudra öffnet nach oben und wie alle Hals-Mudras aktiviert es Vishuddha Chakra, öffnet die Sushumna, wirkt auch auf Vishnu Granthi und harmonisiert Udana Vayu. Eine Menge von Fachausdrücken und ich muss schon sagen, du solltest diese kennen, bevor du mit diesen Mudras übst.

Übungsanleitung: Zunächst atmest du vollständig aus, dann atmest du ein, füllst die Lungen zu dreiviertel oder etwas mehr, dann hältst du die Luft an, du gibst den Kopf leicht nach hinten oder stärker nach hinten, du gibst die Zungenspitze nach hinten Richtung Kehle und bei geschlossenen oder leicht geöffneten Augen schaust du nach oben durch den Punkt zwischen den Augenbrauen nach oben. Du kannst das auch verbinden mit Mula Bhanda und Uddiyana Bandha, so fließt das Prana nach oben und gleichzeitig stellst du dir vor, dass von oben Licht in dich hineinströmt. Halte die Luft so lange an, wie du kannst und danach atme wieder aus.

Das ist also das große Khechari Mudra, das du auch während der Meditation üben kannst. Es gibt Menschen, da stellt es sich von allein ein. Sie meditieren und plötzlich geht der Kopf nach hinten und bleibt hinten. Wenn das geschieht, lasse es zu. Oder du kannst es auch üben. Manche Menschen spüren, dass die Qualität der Meditation größer wird, wenn sie mindestens ein paar Minuten den Kopf nach hinten geben und sich so öffnen für die Energie nach oben.

Großes Khechari Mudra kannst auch mal ausprobieren während der Anhaltephase bei der Wechselatmung oder auch bei Kapalabhati und es gibt manche Pranayamas, wie Shitali, Sitkari, Brahmari, Murccha, die man gerne auch übt mit großem Khechari Mudra. Auch Maha Mudra und andere kombinierten Mudras verbindet man mit dieser großen Khechari.

Weblink


Siehe auch

Seminare

Energiearbeit

29. Dez 2017 - 31. Dez 2017 - Kundalini Yoga Einführung
Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (Yoga Atemübungen), einfache Variationen von…
Manuel Luda,
29. Dez 2017 - 01. Jan 2018 - Kundalini Yoga Intensiv Praxis
Intensives Praktizieren der im Mittelstufen-Seminar gelernten Übungen für noch tiefere Erfahrung und Erweiterung des Bewusstseins ohne viel Theorie. Lade dich so richtig auf mit Energie und fühl…
Sukadev Bretz,Radharani Birkner,Shaktipriya Vogt,

Kundalini Yoga

29. Dez 2017 - 31. Dez 2017 - Kundalini Yoga Einführung
Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (Yoga Atemübungen), einfache Variationen von…
Manuel Luda,
29. Dez 2017 - 01. Jan 2018 - Kundalini Yoga Intensiv Praxis
Intensives Praktizieren der im Mittelstufen-Seminar gelernten Übungen für noch tiefere Erfahrung und Erweiterung des Bewusstseins ohne viel Theorie. Lade dich so richtig auf mit Energie und fühl…
Sukadev Bretz,Radharani Birkner,Shaktipriya Vogt,


Seminare zum Thema bzw. im indirekten Zusammenhang

Links

Stichwörter

Literatur