Introvertiertheit

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Introvertiertheit : Was bedeutet das Wort Introvertiertheit? In welchem Kontext gebraucht man dieses Wort? Wozu ist Introvertiertheit eine gute Bezeichnung? Was sind Synonyme und Antonyme von Introvertiertheit? Introvertiertheit heißt Orientierung nach innen. Introvertiertheit ist eine Persönlichkeitseigenschaft. Zusammen mit Extravertiertheit ist Introvertiertheit eine der fünf Dimensionen der Persönlichkeit im Konzept der Big Five. Wenn man weiß, wo man steht auf der Skala Introvertiertheit/Extravertiertheit, wird vieles im Leben leichter. Und wenn man weiß, wie viel oder wenig seine Mitmenschen Extravertiertheit bzw. Introvertiertheit besitzen, vermeidet man viele Missverständnisse. Es gibt auch Menschen, die sind zyklisch introvertiert und extravertiert im Wechsel.

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Introvertiertheit als hilfreiche Tugend

Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

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Introversion, Extraversion, auch Introvertiertheit, Extravertiertheit, sind zwei Pole der menschlichen Persönlichkeit. Es gibt ja das sogenannte Big-Five-Modell, das ist ein Modell der modernen Psychologie, welches menschliche Persönlichkeit und Psyche in fünf Dimensionen erfasst. Und eine der fünf Dimensionen ist Extraversion, Introversion. Eine andere Dimension ist übrigens auch Offenheit für Neues, eine dritte Dimension ist Verträglichkeit, eine vierte ist Sorgfalt und eine fünfte ist Neurotizität. Heute soll es aber gehen zu Introvertiertheit.

Introvertiertheit ist also eine der fünf Dimensionen der menschlichen Psyche und eine gar nicht mal wenig wichtige Dimension. Es ist hilfreich, wenn du selbst weißt, ob du mehr introvertiert bist oder ob du eher extravertiert bist und es ist auch hilfreich, wenn du weißt, ob die Menschen um dich herum eher introvertiert sind oder extravertiert sind. Wenn Menschen eine große Introvertiertheit haben als Grundbestandteil der Persönlichkeit, dann brauchen sie immer wieder ihre Ruhe, sie müssen immer wieder Zeiten haben, wo sie allein für sich sind und wo sie in Ruhe sich regenerieren können.

Wenn jemand eher extravertiert ist, dann braucht er immer wieder neue Anregungen durch andere. Angenommen, ein Extravertierter trifft keine neuen Menschen, dann trocknet er aus. Angenommen, ein Introvertierter muss immer wieder neue Menschen kennenlernen, das erschöpft ihn und belastet ihn. Introvertierte Menschen sind also solche, die gerne auch für sich alleine sind, introvertierte Menschen sind auch Menschen, die gut wirken können, wenn sie auch allein im Büro sind. Für einen introvertierten Menschen ist der ideale freie Tag, wo sie alleine für sich sind, vielleicht mit dem Partner zusammen, vielleicht mit den Kindern, vielleicht auch mal mit Mutter oder Vater, aber nicht unbedingt mit immer wieder neuen Leuten.

Ein Mensch, der hohe Introvertiertheit hat, der braucht zur Regeneration manchmal das Alleinsein, das Ruhigsein. Ein extravertierter Mensch braucht Anregung durch andere. Wenn ein extravertierter Mensch einen idealen freien Tag haben will, dann will er Menschen treffen, mit neuen Menschen etwas machen, etwas Neues und Außergewöhnliches machen. So hat Introvertiertheit schon eine große Bedeutung und ist wichtig. Jetzt überlege selbst, bist du eher jemand, der introvertiert ist? Nach einer jetzt nicht repräsentativen Studie sind etwa 25 Prozent der Menschen eher introvertiert, etwa 25 Prozent ist eher extravertiert, und nochmal 25 Prozent hat Phasen, die mehr introvertiert sind und mal mehr extravertiert sind, man könnte auch sagen, zyklisch introvertiert, extravertiert, und ein weiteres Viertel ist irgendwo dazwischen. Überlege, wie ist es bei dir?

Und wie ist es mit deinem Partner, deiner Partnerin? Wie ist es mit deinen Kollegen, deinem Chef, deinen Mitarbeitern, deinen Nachbarn? Es kann helfen, mit anderen besser umzugehen, wenn du weißt, ob sie eher introvertiert sind oder extravertiert. Und Introvertiertheit spielt auch eine Rolle im Umgang z.B. in einem Ashram. Ich lebe ja in einem Ashram, in einer spirituellen Lebensgemeinschaft und da ist es auch wichtig, zu erkennen, dass es Menschen gibt, die eher introvertiert sind. Die werden von den Extravertierten in spirituellen Gemeinschaften manchmal als eher herzlos bezeichnet, weil die nicht so schnell auf andere zugehen, aber sie haben ein sehr tiefes Herz und eine tiefe Liebe

Manchmal bezeichnen die introvertierten Menschen die Extravertierten eher als oberflächlich. All die Introvertierten verstehen das nicht, dass die Extravertierten auf jeden zugehen, mit jedem sprechen und schnell jemandem sagen, dass sie eine Freundschaft mit ihm aufbauen wollen oder sie ganz schnell umarmen. Aber extravertierte Menschen und intravertierte Menschen haben beide große Tiefe und große Liebe, sie äußern sie nur auf unterschiedliche Weise. Spiritualität wird anders gelebt von introvertierten und extravertierten Menschen. Und ich sage immer, überlege, wie sieht dein spiritueller Weg aus? Nicht einer, wo du nur tust, was du magst, aber einer, wo du so spirituell lebst, wie es der spirituellen Entwicklung am besten entspricht.

Introvertiertheit und Depression

Introvertiertheit und Depression, was haben die beiden miteinander zu tun? Introvertiertheit ist eines der verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale, die sich auch in empirischer Forschung gezeigt haben. Es gibt Menschen, die sind introvertierter, es gibt Menschen, die sind extravertierter. Introversion heißt, dass Menschen Energie bekommen, indem sie weniger mit anderen sprechen. Ein Extravertierter ist außenorientiert, ein Introvertierter ist eher nach innen orientiert. Und tatsächlich ist das eine Temperamentsache, die man in Menschen finden kann. Es gibt solche, die sind stark introvertiert, es gibt solche, die sind stark extravertiert, es gibt viele, die irgendwas dazwischen sind und es gibt solche, die sind manchmal introvertierter und manchmal extravertierter.

Tatsächlich ist es so, dass die extravertierten Menschen eine größere Neigung dazu haben, glücklich zu sein. Die extravertierten Menschen sind solche, die mehr Freude ausstrahlen und auch mehr Freude erfahren. Extravertierte Menschen sind oft auch mehr die enthusiastischeren und sind auch oft die optimistischeren. Die introvertierten Menschen dagegen sind solche, die eher ruhig und bedächtig sind. Die introvertierten Menschen sind oft solche, die mehr Ruhe brauchen. Die introvertierten Menschen sind diejenigen, die auch Dinge tiefer durchblicken, tiefer durchschauen und eben manchmal auch feststellen, was so alles schiefgehen kann.

Eine Gesellschaft braucht beides, introvertierte und extravertierte Menschen. Die Introvertierten denken tiefer, die introvertierten Menschen denken etwas gründlicher, die introvertierten Menschen haben oft den längeren Atem, die introvertierten Menschen sind diejenigen, die bei einem Thema längere Zeit bleiben können. Dagegen die extravertierten Menschen sind solche, die schneller abgelenkt werden. Tatsächlich haben auch in Job-Interviews oft die Extravertierten die besseren Karten, sie werden eher eingestellt, obgleich die Introvertierten oft diejenigen sind, die langfristig mehr bewirken.

Oft sind Ingenieure eher introvertiert und auch die Finanzbeamten und die Finanzchefs sind eher introvertiert, und die Werbefachleute sind eher extravertiert. Das stimmt nicht immer, aber eine gewisse Überschneidung gibt es dort. Introvertierte Menschen sind gerade in einer Gesellschaft, wo Extraversion einen hohen Stellenwert hat, eher geneigt, in die Depressivität zu gehen. Erstens sind sie introvertiert, zweitens wird ihnen oft nicht die Zeit gelassen, in sich Ruhe zu finden, drittens haben sie auch im Büro oft Schwierigkeiten, ihre Ruhe zu haben und in Ruhe zu arbeiten.

Gerade in der heutigen Zeit, wo kaum jemand längere Zeit an einer Sache arbeiten kann, haben es die Introvertierten manchmal etwas schwerer. Die Extravertierten mit ihrer schnellen Anpassungsgabe bzw. schnellen Sprunggabe haben es dort etwas leichter. Aber die Introvertierten, die brauchen etwas mehr Zeit und Ruhe, bei einer Sache zu bleiben. Und dadurch, dass dann die Introvertierten einen gewissen Anpassungszwang haben, sie sollten optimistischer sein, sie sollten mehr nach außen gehen, sie sollten mehr mit anderen Leuten sprechen, sie sollen mehr kommunizieren, das führt dann noch mehr zu einer gewissen Überforderung oder mindestens dazu, dass sie sich nicht so regenerieren können und ihre Kraft und ihre besonderen Talente leben können und ausleben können.

Was macht man jetzt damit? Also, ein Introvertierter kann lernen, in sich glücklich zu sein. Es gibt ja die berühmten Stoiker, die vermutlich durchaus eine Neigung zur Introversion hatten, die haben nämlich gesagt: "Mache dein Glück nicht abhängig von dem, was nicht unter deiner Kontrolle ist. Lernen es, zufrieden in dir selbst zu sein. Lerne es, Glück zu haben, in dir selbst. Du brauchst gar nicht so viel Äußeres, lerne es, glücklich zu sein." Als zweites sollte natürlich auch ein introvertierter Mensch lernen, mit anderen in Kontakt zu treten, heutzutage ist ja fast alles irgendwo Abstimmung und es gibt so viele Meetings, so viele Gespräche, ein Introvertierter muss auch das lernen und kann es auch lernen.

Ein Introvertierter sollte dabei auch lernen, sich Zeit zu nehmen für sich selbst. Du kannst z.B. in deinem Kalender auch Termine mit dir selbst ausmachen, du kannst dort schreiben: "Ein oder zwei Stunden nachdenken über das und das." Oder eine halbe Stunde oder eine Stunde oder zwei oder drei Stunden. Blockiere dir Zeiten, wo du allein für dich bist und wo du gründlich nachdenken kannst, wo du gründlich etwas bearbeiten kannst, wo du nachher glücklich bist: "Ja, das habe ich erledigt." Der introvertierte Mensch freut sich, wenn er eine Weile für sich alleine ist, etwas wirklich gründlich bearbeiten kann und es dann auch abschließen kann. Mache nicht die Alles-Oder-Nichts-Philosophie im Sinne von, "ich kriege ja gar nichts, was ich mache, also hat es eh keinen Sinn", sondern mache daraus eine Philosophie, "ich mache das, was möglich ist und was nicht möglich ist, geht halt nicht".

Und wenn du mit einem Introvertierten zusammen bist, sei es als Kollege, sei es Partner, sei es in deinem Verein oder Initiative, dann achte darauf oder respektiere, dass er oder sie öfters mal Ruhe braucht, allein arbeiten will, nicht gestört werden will. Zu vereinbarten Zeiten, wo man gesagt hat, mal lässt ihn allein wirken, lässt man ihn auch allein wirken. Der Extravertierte hat keine Probleme, wenn der Extravertierte jemanden hat, der einfach ins Büro reinrennt, der Extravertierte freut sich darüber. Der Introvertierte, der mag das nicht, der mag, dass man Termine ausmacht, dass man sich an Prozeduren hält, dass man vorher sich ankündigt, mindestens an der Tür klopft usw. Der Extravertierte freut sich über jede Möglichkeit, abgelenkt zu werden, ist toll. In diesem Sinne, achte die besonderen Fähigkeiten des Introvertierten.

Oder angenommen, du lebst in einer Partnerschaft, wenn der Introvertierte nach Hause kommt, muss er erst mal eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde für sich sein. Er will nicht gleich vom ganzen Tag sprechen, er will dir nicht zuhören, das ist kein Zeichen, dass er dich nicht mehr liebt, sondern es heißt einfach, er braucht einen Moment Ruhe, er muss einen Moment Dinge verarbeiten, für sich sein, vielleicht liest er im Internet, vielleicht liest er in der Zeitung, vielleicht isst er irgendwas, irgendwas macht er für sich. Er will nicht sprechen, auf niemand einzelnen eingehen, das gilt es, zu respektieren. Und verwechsle auch nicht Introversion gleich mit Depressivität, das gilt insbesondere, wenn du jemanden hast, der mal introvertierter und mal extravertierter ist oder wenn du selbst mal introvertierter und mal extravertierter bist.

Zwar gibt es durchaus Untersuchungen, die zeigen, dass die Extravertierten insgesamt glücklicher sind, aber die Introvertierten können zufriedener sein. Das ist ein Unterschied, Glücksgefühl und Zufriedenheit. Introvertierte, wenn man sie fragt, "bist du glücklich", die schauen einen ein bisschen schräg an: "Was soll das, ist es so wichtig, glücklich zu sein?" Wenn man sie fragt, "bist du zufrieden", da kann man etwas mehr mit anfangen. Oder wenn man sie fragt, "ist dein Leben sinnvoll", da können sie etwas mit anfangen.

Der Extravertierte, wenn man ihn fragt, "bist du zufrieden", das macht für ihn keinen Sinn: "Warum zufrieden, ich will glücklich sein." Also, vermutlich diese unterschiedlichen Gesichtspunkte, Introversion, Extraversion, auch was im Leben wichtig ist, das gilt es, zu beachten. Und verwechsle daher nicht, wenn der Introvertierte eigentlich zufrieden ist und irgendwo selbstgenügsam ist, ein bisschen seine Ruhe haben will, dann muss der noch lange nicht depressiv sein. Und selbst bei dir selbst, wenn du aus einer extravertierten Phase in eine introvertierte Phase kommst, dann heißt das nicht, dass du deshalb unglücklich bist und in einer Depression.

Ich glaube z.B., dass ein großer Teil der Menschen, denen irgendwo eine zyklothyme Persönlichkeit als Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wird, vielleicht sogar manche, von denen es heißt, sie seien manisch-depressiv, dass die eigentlich einen Wechsel haben zwischen Introversion und Extraversion. Es gibt Phasen, da sind sie introvertierter und Phasen, da sind sie extravertierter. Und für beide muss man lernen, dann unterschiedlich zu wirken. Ein Introvertierter macht anderes als ein Extravertierter. Wenn die gleiche Person mal introvertierte und mal extravertierte Phasen hat, muss sie überlegen: "Wie lebe ich die extravertierte Phase auf eine gute Weise, ohne es manisch zu übersteigern? Und wie lebe ich eine introvertierte Phase auf eine Weise, die auch angemessen, gut ist, Zufriedenheit mir bringt und anderen und sinnvoll ist?" Ich halte es für wichtig, dass man versteht, was Introvertiertheit ist, was Introversion ist, du solltest wissen, bist du, ist dein Partner introvertiert oder extravertiert, zyklisch introvertiert, extravertiert oder irgendwo in der Mitte. Es kann dir sehr helfen, mit anderen gut zurechtzukommen und mit dir gut zurechtzukommen und manchmal nicht Introvertiertheit mit Depression zu verwechseln.

Introvertiertheit - Antonyme und Synonyme

Persönlichkeitsmerkmale und Tugenden versteht man am besten in ihrer Beziehung zueinander. Hier einige Hinweise, wie man Introvertiertheit in Beziehung zu anderen Fähigkeiten und Verhaltensweisen sowie in Bezug auf Laster sehen kann:

Ähnliche Eigenschaften wie Introvertiertheit - Synonyme

Ähnliche Eigenschaften wie Introvertiertheit, also Synonyme zu Introvertiertheit sind z.B. Reserviertheit, Zurückhaltung, Schweigsamkeit.

Ausgleichende Eigenschaften

Jede Eigenschaft, jede Tugend, die übertrieben wird, wird zu einer Untugend, zu einem Laster, einer nicht hilfreichen Eigenschaft. Introvertiertheit übertrieben kann ausarten z.B. in Unzugänglichkeit, Verschlossenheit, Menschenscheu, Kontaktarmut, [[]]. Daher braucht Introvertiertheit als Gegenpol die Kultivierung von Extravertiertheit, Aufgeschlossenheit, Kommunikationsfreudigkeit, Umgänglichkeit, Liebenswürdigkeit.

Gegenteil von Introvertiertheit - Antonyme

Zu jeder Eigenschaft gibt es ein Gegenteil. Hier Möglichkeiten für Gegenteil von Introvertiertheit, Antonyme zu Introvertiertheit :

Introvertiertheit Antonyme auf einen Blick

Direktheit Antonyme (Gegenteile) auf einen Blick:

  • Introvertiertheit sind Extravertiertheit, Aufgeschlossenheit, Kommunikationsfreudigkeit, Umgänglichkeit, Liebenswürdigkeit, Angeberei, Effekthascherei, Imponiergehabe,.

Introvertiertheit als Teil von Tugendengruppen, Persönlichkeitsfaktoren und Temperamenten

Entwicklung von Introvertiertheit

Introvertiertheit kann man sehen als eine positive Eigenschaft. Vielleicht willst du ja Introvertiertheit als Fähigkeit in dir zu stärken. Hierzu einige Tipps:

  • Nimm dir vor, eine Woche lang diese Eigenschaft der Introvertiertheit mehr zum Ausdruck zu bringen.
  • Du kannst z.B. den Entschluss fassen: "Während der nächsten Woche will ich Introvertiertheit bewusst kultivieren. Ich freue mich darauf, in einer Woche ein introvertierterer Mensch zu sein."
  • Nimm dir vor, jeden Tag mindestens etwas zu tun, was Introvertiertheit ausdrückt. Lebe jeden Tag so, als ob du diese Eigenschaft besitzt - und handle entsprechend.
  • Wenn du morgens aufwachst, dann sage eine Affirmation, z.B.: "Ich entwickle Introvertiertheit."
  • Am Tag wiederhole immer wieder eine Autosuggestion, Affirmation wie z.B.: Ich bin introvertiert."

Affirmationen zum Thema Introvertiertheit

Hier einige Affirmationen für mehr Introvertiertheit. Unter dem Stichwort "Affirmation" und "Wunderaffirmationen" erfährst du mehr zu Funktion und Wirkungsweise von Affirmationen. Nicht alle unten aufgeführten Affirmationen passen - nutze diejenigen, die für dich stimmig erscheinen.

Klassische Autosuggestion für Introvertiertheit Hier die klassische Autosuggestion:

  • Ich bin introvertiert.

Im Yoga verbindet man das gerne mit einem Mantra. Denn ein Mantra lässt die Affirmation stärker werden:

  • Ich bin introvertiert. Om Om Om.
  • Ich bin ein Introvertierter, eine Introvertierte OM.

Entwicklungsbezogene Affirmation für Introvertiertheit Manche Menschen fühlen sich als Scheinheiliger oder als Heuchler, wenn sie sagen "Ich bin introvertiert " - und sie sind es gar nicht. Dann hilft eine entwicklungsbezogene Affirmation:

  • Ich entwickle Introvertiertheit.
  • Ich werde introvertiert.
  • Jeden Tag werde ich introvertierter.
  • Durch die Gnade Gottes entwickle ich jeden Tag mehr Introvertiertheit.

Dankesaffirmation für Introvertiertheit :

  • Ich danke dafür, dass ich jeden Tag introvertierter werde.

Wunderaffirmationen Introvertiertheit Du kannst es auch mit folgenden Affirmationen probieren:

  • Bis jetzt bin ich noch nicht sehr introvertiert. Und das ist auch ganz verständlich, ich habe gute Gründe dafür. Aber schon bald werde ich Introvertiertheit entwickeln. Jeden Tag wird diese Tugend in mir stärker werden.
  • Ich freue mich darauf, bald sehr introvertiert zu sein.
  • Ich bin jemand, der introvertiert ist.

Gebet für Introvertiertheit

Auch ein Gebet ist ein machtvolles Mittel, um eine Tugend zu kultivieren. Hier ein paar Möglichkeiten für Gebete für mehr Introvertiertheit:

  • Lieber Gott, bitte gib mir mehr Introvertiertheit.
  • Oh Gott, ich verehre dich. Ich bitte dich darum, dass ich ein introvertierter Mensch werde.
  • Liebe Göttliche Mutter, ich danke dir. Ich danke dir dafür, dass ich jeden Tag die Tugend Introvertiertheit mehr und mehr zum Ausdruck bringe.

Frage dich: Was müsste ich tun, um Introvertiertheit zu entwickeln?

Du kannst dich auch fragen:

  • Was müsste ich tun, um Introvertiertheit zu entwickeln?
  • Wie könnte ich introvertiert werden?
  • Lieber Gott, bitte zeige mir den Weg zu mehr Introvertiertheit.
  • Angenommen, ich will introvertiert sein, wie würde ich das tun?
  • Angenommen, ich wäre introvertiert, wie würde sich das bemerkbar machen?
  • Angenommen, ein Wunder würde geschehen, und ich hätte morgen Introvertiertheit kultiviert, was hätte sich geändert? Wie würde ich fühlen? Wie würde ich denken? Wie würde ich handeln? Als introvertierter Mensch, wie würde ich reagieren, mit anderen kommunizieren?

Siehe auch

Eigenschaften im Alphabet vor Introvertiertheit

Eigenschaften im Alphabet nach Introvertiertheit

Literatur

Weblinks

Seminare

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