Unbeteiligtheit

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Unbeteiligtheit - was ist das? Wie geht man damit um? Unbeteiligtheit drückt einen inneren Zustand aus, der ein Zeichen von spirituellem Fortschritt und Gelassenheit sein kann, aber auch ein Zeichen für eine spirituelle Krise. Unbeteiligtheit bedeutet, dass man kein Interesse hat, keine Aufmerksamkeit zeigt, teilnahmslos ist.

lebensfreude, der Gegenpol zu Unbeteiligtheit

Wer einen hohen Grad von spiritueller Verwirklichung hat, der ist tief verankert im Göttlichen. Er weiß, dass hinter allem die eine Höchste Wirklichkeit ist. Er hat kein individuelles Mögen oder Nichtmögen. Er hat volles Vertrauen. So hat er eine Unbeteiligtheit im Sinne, dass er sich um nichts Sorgen macht. Solange er Karma hat, kann er engagiert sein, Emotionen zeigen, viel bewirken. Aber tief im Inneren ist er unbeteiligt.

Unbeteiligtheit kann aber auch etwas anderes bedeuten. Wenn jemand in tiefe Trauer gerutscht ist, einen schweren Verlust erlitten hat, dann kann er in einen Zustand von Unbeteiligtheit rutschen. Solange diese Unbeteiligtheit nicht allzu lange anhält, muss ein Außenstehender sich keine Sorge machen. Aber Unbeteiligtheit gegenüber allem normalen Leben kann auch ein Zeichen eines posttraumatischen Belastungssyndroms sein, einer Depression, eines Burnouts.

Diese Art von Unbeteiligtheit bedarf oft der fachkundigen Therapie. Manchmal hilft auch die Übung von Yoga und Meditation: Wenn die Lebensenergie wieder fließt, die Chakras sich öffnen, man sich selbst und seine Gefühle wieder spürt, findet man zurück zu einer Teilnahme am Leben. Unbeteiligtheit, Apathie, Desinteresse, Teilnahmslosigkeit, können auch ein Symptom für eine schwere physische Erkrankung sein, das behandelbar ist. Zum Beispiel können Vitamin B12-Mangel, Borreliose, Hashimoto-Erkrankung, Eisenmangel, Mangelernährung und Schilddrüsenunterfunktion in diese innere Teilnahmslosigkeit, diese Unbeteiligtheit führen.

Umgang mit Unbeteiligtheit anderer

Vielleicht sind Menschen in deiner Umgebung, die tun so als ob sie etwas nichts angeht. Dabei geht es sie etwas an und sie wirken so unbeteiligt und dich nervt diese Unbeteiligtheit. Du würdest sie gerne mehr einbeziehen. Wie könntest du es tun? Eine gute Möglichkeit ist die Kreisform, du bittest um ein Meeting und dann soll jeder etwas zu dem Projekt sagen, was anliegt. Oder zu Anfang kann man eben nochmal klar machen: "Warum sind wir zusammen? Was ist unser gemeinsames Anliegen? Was ist der Sinn unseres Vereins, unserer Gemeinschaft, unseres Unternehmens? Und was hat diese Abteilung oder die die da sind irgendwo dazu beizutragen?" Und dann kann man jeden einzelnen fragen: "Was denkt ihr? Was denken sie was wir jetzt machen können?" In dem man andere Menschen tatsächlich beteiligt, ihre Meinung hört und auch an Entscheidungen beteiligt verschwindet auch die innere Unbeteiligtheit. Wenn viele Menschen so Unbeteiligt wirken, wurden sie vielleicht auch gar nicht beteiligt. Und du kannst überlegen, wie du sie mehr einbeziehen kannst?

Unbeteiligtheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Unbeteiligtheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Unbeteiligtheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Unbeteiligtheit sind zum Beispiel Outsidertum, Außenstehend, Ausgeschlossenheit, Nichtmitgliedschaft, Distanz, Unberührbarkeit, Unnahbarkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Unbeteiligtheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Unbeteiligtheit sind zum Beispiel Beteiligtheit, Mitgliedschaft, Mitwisserschaft, Interessiertheit, Komplizenschaft, Mittäterschaft, Gaunerbande . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Unbeteiligtheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Unbeteiligtheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Unbeteiligtheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Unbeteiligtheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Leiden

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Unbeteiligtheit sind zum Beispiel das Adjektiv unbeteiligt , sowie das Substantiv Erkennender.

Wer Unbeteiligtheit hat, der ist unbeteiligt beziehungsweise ein Erkennender.

Siehe auch

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