Apathie

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Apathie - Definition und praktische Lebenshilfe. Apathie ist eine Art Teilnahmslosigkeit, eine Stumpfheit, eine stumpfe Gleichgültigkeit. Apathie kommt vom Griechischen páthos(πάθος) ‘Gemütsbewegung, Leidenschaft, Leid’. Apathie ist die Abwesenheit von Gefühlsbewegung. Apathie ist aber die Abwesenheit von Gefühl.

Lachen ist die beste Medizin, manchmal auch hilfreich bei Apathie

Apathie ist im Gegenteil ein als sehr unangenehm erlebtes Gefühl der Stumpfheit. Apathie kann durch Überforderung, durch Trauma, durch großen Verlust, durch Depression oder Enttäuschung entstehen. Apathie kann auch ein Resultat einer Krankheit oder Hungersnot sein. Apathie, welche ohne größeren Grund kommt, kann auf eine Sinnkrise hindeuten. Wenn man sich der Sinnfrage stellt, kommt man manchmal aus dem Zustand der Apathie heraus. Wenn Apathie durch Überforderung kommt, kann die Übung von Yoga und Meditation neue Energie, neue Inspiration und neue Lebenslust bringen.

Umgang mit Apathie Anderer

1. Möglichkeit

Manchmal sind Menschen teilnahmslos. Sie sind apathisch. Sie scheinen sich nicht für das zu interessieren, was gerade anliegt. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten was du tun kannst. Die eine Möglichkeit wäre nichts zu machen. Manchmal ist es am besten, wenn man etwas ignoriert. Man muss nicht immer etwas tun. Manchmal werden Menschen das tun, was zu tun ist, ohne dass sie gleich enthusiastisch sind. Und manchmal geht es dich auch nichts an.

2. Möglichkeit

Die zweite Möglichkeit wäre mit dem Menschen zu sprechen. Manchmal wollen Menschen gehört werden. Wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Ansichten nicht wichtig sind, dass auf ihre Anliegen keine Rücksicht genommen wird, dass ihre Vorschläge keinen Sinn machen, wenn sie frustriert sind dann werden sie auch apathisch und engagieren sich nicht. Wenn du sie fragst, was für sie wichtig ist und du Interesse an ihren Anliegen zeigst, dann können sie vielleicht eher mit deinen Anliegen umgehen. In diesem Sinne ist Apathie manchmal ein Zeichen dafür, dass du Menschen zuhören solltest.

3. Möglichkeit

Die dritte Möglichkeit wäre, dass du mit den Menschen darüber sprichst, worum es geht. Warum macht man das, was zu machen ist? Welchen Sinn hat das?

Was bewirkt es für Andere? Was bewirkt es für die Menschen, die daran beteiligt sind? Manchmal haben Menschen neues Engagement und neue Lebensenergie, wenn sie wissen wofür etwas getan werden soll. Also schwärme den Menschen vor, wozu es gut ist und beziehe ihre Anliegen mit ein und bemühe dich auch die Vorschläge der Anderen mit zu berücksichtigen. So kommt plötzlich ein neuer Enthusiasmus ins Team. Natürlich ist manchmal Apathismus auch ein medizinisches Problem.

Menschen, die plötzlich apathisch werden sollte man auffordern mal den Arzt aufzusuchen und Vitamin B12, Eisen, Vitamin D, Schilddrüsenhormone, Blutdruck, Zuckerspiegel usw. prüfen zu lassen, denn wenn die Apathie auf einem körperlichen Leiden beruht, dann ist es gut, das medizinisch behandeln zu lassen. Und manchmal ist Apathie ein Zeichen für eine klinische Depression auch die Bedarf einer fachkundlichen Behandlung.

Apathie in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Apathie gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Apathie - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Apathie sind zum Beispiel Lethargie, Trägheit, Laschheit, Antriebslosigkeit, Ruhe, Stabilität, Beständigkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Apathie - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Apathie sind zum Beispiel Antrieb, Energie, Elan, Hyperaktivität, Übermotivation, Neugier . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Apathie, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Apathie, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Apathie stehen:

Eigenschaftsgruppe

Apathie kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Apathie sind zum Beispiel das Adjektiv apathisch , sowie das Substantiv Apathischer.

Wer Apathie hat, der ist apathisch beziehungsweise ein Apathischer.

Siehe auch

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