Aktive Meditation: Eine emotions- und achtsamkeitsfokussierte Methode als Basis einer "wahrnehmenden" Gesundheitsförderung

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Universität Herdecke | Sommerakademie für integrative Medizin | 27. Juli – 03. August 2013 | Motto: Wie nehmen wir Gesundes wahr?

Überlegungen, Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus drei wissenschaftlichen Untersuchungen zur Wirkungserforschung der Dynamischen und der Kundalini Meditation von OSHO

Von Dr. Dwariko Pfeifer

Kundalini Yogastunde bei Yoga Vidya

Das Motto dieser Sommerakademie, „Wie nehmen wir Gesundes wahr?“ erinnert unmittelbar an die Gesundheitstheorie von Antonowsky, die mehr als dreißig Jahre nach ihrer ersten Formulierung auf immer mehr Resonanz trifft. Seine Konzeption von Gesundheit erweitert nicht nur die pathogenetische Zentrierung, er formuliert darüber hinaus eine neue Konzeption von Gesundheit, in der die einfache Dichotomie von Gesundheit und Krankheit zugunsten eines Kontinuummodells von Gesundheit aufgegeben wird. Damit wird nicht nur impliziert, dass es positive Ausprägungen von Gesundheit gibt, sondern dass die Bewegungen auf dem Gesundheitskontinuum in eine positive und eine negative Richtung zu erklären sind. Im Alltag wird Gesundheit auch 2013 immer noch überwiegend mit Indikatoren für Krankheit definiert, bzw. wahrgenommen. Das Konzept der Salutogenese trifft den Nerv der Zeit insofern, als es die Frage impliziert, ob und inwieweit wir, die Gesellschaft, die Vertreter der Medizin und des Gesundheitswesens überhaupt, Gesundheit als Ausdruck von Wohlbefinden und sogar Glück wahrnehmen. Wie sieht sie aus, unsere ganz persönliche Wahrheit, unsere Wahrheitssuche, auf die wir uns möglicherweise mithilfe der jahrtausendealten Weisheitslehre der Meditation begeben? Innehalten. Zu sich kommen. Zu einem Pol der Ruhe inmitten einer aus den Fugen geratenen Welt, inmitten eines hektischen, nervösen Lebens werden? Alle Kulturen haben Methoden entwickelt, die dieses Kunststück gelingen und den Weg zur Mitte erreichen lassen. Mal schweigend, mal tanzend, mal, wie bei den Bewegungsmeditationen von OSHO ganzheitlich aktiv, schüttelnd, ausagierend, sprechend und springend erproben Menschen heutzutage, ob sich diese Wege auch in der Gegenwart bewähren.

Meditation ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wobei sich Meditation als Inspirationsquelle nicht nur für Psychologen, Psychotherapeuten oder Mediziner, sondern auch als Kraftquellentraining und achtsamkeitsschulendes, Potenziale förderndes Konzept erweist. Aktive Meditationsmethoden wie die Dynamische- oder die Kundalini-Praxis weisen als Burnout- und Stressprophylaxe oder als Therapieansatz einen paradox-komplexen Weg zur Mitte. Wollte man diese aktiven Meditationsmethoden mit einem Satz umreißen, müsste er lauten: Erhebe dich schleunigst vom Arbeitsplatz und beginne, dich zu bewegen! Ich selbst erhielt diesen Impuls vor 25 Jahren durch die Bekanntschaft mit Meditierenden, deren Lebensfreude und gelassene, friedfertige und witzige Art mir gefielen. Ich fragte mich: Worin besteht das Geheimnis dieser Haltung? Heute weiß ich es: Sie bewegten sich weg vom Ego, der Wurzel aller inneren und äußeren Krisen, rein in die Tiefen der aktiven Meditation.

Beeinflusst sind diese im wahrsten Sinne des Wortes „bewegenden“ Bewegungsmeditationen und das Programm der 21-Tage-Meditationsprozesse von der atemfokussierten Vipassana („befreiende Einsicht“), der ältesten indischen Meditationsmethode. Mittlerweile belegen drei Studien, ergänzt durch Berichte aus Psychosomatischen und Rehabilitationskliniken und Praxen sowie auch aus Unternehmen und Verbänden, dass die beiden dialektischen Meditationsmethoden von OSHO, die Dynamische Meditation und die Kundalini Meditation eine „starke Medizin“ entfalten. Die Teilnehmer reichen vom Polizisten über den Soldaten, die Pflegekraft und den Psychotherapeuten, die Ärztin und den Problemschüler bis hin zum Topmanager, erfolgreichen Unternehmer, zu manchem Prominenten und zu Wissenschaftlern wie mir.

Daniel Goleman, Anhänger der von Jon Kabat-Zinn entwickelten MBSR-Methode, entwickelte aufgrund seiner diesbezüglichen Erfahrungen das Thema seines Bestsellers „Emotionale Intelligenz“, in dem er mit der Überschätzung des rationalen Denkens abrechnet und die Missachtung des Intuitiven im westlichen Denken aufzeigt. Emotionale Intelligenz wiederum gilt in unseren Breitengraden als Synonym für etwas, dass der Buddhismus als die Urquelle seelischer Gesundheit ansieht: Achtsamkeit („Sati“). Diese Achtsamkeit stellt eine nichtbewusste schulbare Qualität dar, die auf dem Zeuge-Sein basiert, wie es in den aktiven Meditationsmethoden trainiert wird. Dazu gehören die aktiven Phasen der Vorbereitung (Weg), die stillen Phasen des Seins und die integrierenden Phasen des Feierns („celebrate vourself and the other“). Ziel der Übungen ist das Wahrnehmen. Wie nehmen wir uns wahr? Das Wahrnehmen der Gefühle vom Scheitel bis zum kleinen Zeh, vom chaotischen Ausatmen bis zum Stehen in Stille, vom „Machen“ des Schüttelns bis zum Zulassen, im Wechsel vom Tun zum Nicht-Tun (Wu-Wei). Das alles, ohne darüber nachzudenken, zu urteilen, sich mit anderen zu vergleichen und im eigenen Tempo, ohne abzubrechen?

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Sowohl die Dynamische wie auch die Kundalini-Praxis schulen uns, nicht mehr blind auf alles anzuspringen und zu reagieren, was wir verspüren. Wir steigen aus dem Reiz-Reaktionsschema aus. Dazu trägt die zweite Phase des Ausagierens bei: Hier können sich Affekte und angestaute oder blockierte Verspannungen lösen, hier darf sich die Energie entladen, die in der dritten Phase wieder nach innen gelenkt wird. So bewahrt man die Kraft und gewinnt Freiraum für die Auflösung seelischer Leiden. Voraussetzung ist eine hohe Bereitschaft etwas Neues zu erfahren und auszuprobieren, das ein neues Lebensgefühl im Hier und Jetzt ermöglicht und zu wahrer Selbsterkenntnis führt. Zu dem „Sati“ der fokussierten achtsamkeitsbasierten Methoden gesellt sich das „Samma“, die Erinnerung an die Verbundenheit mit der Quelle. Gemäß den letzten Worten Buddhas: „Sammasati“ – Erinnere dich daran, dass du ein Buddha bist. Eine freie, moderne Übersetzung dieser letzten Worte lautet: „Ich bin nicht die Konditionierung und die Prägung, die mich krank machen oder leiden lassen. Ich bin die alles akzeptierende Gegenwart, ein Moment in Zeit und Raum. Ich weiß, dass aus diesem Moment der nächste geboren wird.“

Als erklärter Fan des „Sammasati“ erkläre ich mir diesen meditativen Heilansatz folgendermaßen: Die aktiven Meditationsmethoden (Dynamische/Kundalini) sind ein effektiver Mix östlicher und westlicher Ansätze, die bei allem Gewicht der Geistesschulung an die Selbstverantwortung appellieren und Freiheitsgrade zulassen. Vielleicht weckt dies verschüttete Kräfte der Selbstregulierung und Gesundheit. Die Ergebnisse der Wirkungsforschung zu den beiden Meditationen zeigen ergänzend zu denen der anderen Studien, dass diese Methoden die körperlichen und seelischen Funktionen des Menschen nachhaltig verändern und zu neuen Erfahrungen, Erlebnisweisen und Bewusstseinszuständen führen können. Bessere Gesundheit, innere Klarheit und Konzentration, wachsende Sozial- und Gesundheitskompetenz und mehr Wachheit im Alltag sind nur einige der positiven Ergebnisse, die durch kontinuierliche Meditationspraxis angestoßen werden können. Die vorliegenden Studien geben erstmals einen Einblick darin, welche Wirkungsweisen der Meditation wissenschaftlich fundiert festgestellt werden können. Nachhaltige Gesundheit ist auf ein integrales Verständnis von Behandlung und Heilung sowie auf Gesundheitsförderung in Unternehmen, Schulen und Kindergärten angewiesen, basierend auf den Erfahrungen mit Meditation. Die Grundüberlegungen für das Zusammenspiel von Bewusstseinsentfaltung, Meditation und Gesundheit, bzw. Gesundheitsförderung, zeigt die folgende Abbildung.

Abbildung 1: Die schöne neue Welt des Paradoxen und ihr jahrtausendealtes Fundament

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An diese schließt sich ein für die Sommerakademie bearbeiteter Auszug aus der soeben erschienenen Studie zur Kundalini Meditation an. Der Text startet mit einem Praxisbeispiel, gibt Auszüge aus Interviews mit Teilnehmern des 21-Tage-Meditationsprozesses und Ergebnisse der Fragebogenerhebung wieder. Eines ist sicher: Der Weg, Gesundes wahrzunehmen, geht über die Wahrnehmung des Kranken, die Wahrnehmung des Leidens und die Wahrnehmung der Leiden erzeugenden Gedanken weit hinaus. Dreh- und Angelpunkt ist das wahrnehmende Bewusstsein im gegenwärtigen Moment.

Bei beiden Methoden (Dynamische und Kundalini) handelt es sich um fokussierte Achtsamkeitsmeditationen mit der Aufmerksamkeitslenkung auf den Körper, die Emotionen und den Gedankenfluss. Das entspricht einem Feuerwerk von Erfahrungen mit allen Sinnen. Dieses Embodiment auf der körperlichen, psychischen und geistigen Ebene verursacht die Wirkung: „volle Leere“, Stille, Transzendenz. Ihr Wert liegt eindeutig in der emotionslösenden, Körper und Geist entspannenden, ganzheitlich-integralen Achtsamkeitsschulung, in der Dialektik von Bewegung und Stille. Die schöne Welt des Paradoxen erschließt sich durch die Komplexität der aktiven Phasen 1 bis 3. Eine Annahme, die anhand der vorliegenden Datenerhebung und ihrer statistischen Auswertung mittels Korrelationsanalyse signifikant bestätigt werden kann.

Exkurs: Erfahrungen mit der Schüttelmeditation

Auszug aus: Aktive Meditation. Bewegung und Stille – eine Studie zur Wirkungsweise der Kundalini Meditation von OSHO. Verlag Pro Business 2013 Wenn Bruni T. am Abend eines Arbeitstages in dem firmeneigenen Auto des ambulanten Pflegedienstes, für den sie tätig ist, ihr Heim in einem kleinen Städtchen an der Unterweser erreicht, zieht sie sich in ihr Zimmer zurück und „schüttelt erst einmal“. Danach fühlt sie sich wie neugeboren. Je öfter sie schüttelt, desto ruhiger, gelassener und innerlich freundlicher gestimmt kann die Pflegekraft daraufhin ihre Patiententour absolvieren und desto zufriedener, so berichtet sie, sind ihre Patienten. Am Start ihrer täglichen Tour setzt die Siebenundsechzigjährige zu einem simplen Perspektivwechsel an: „Ich stelle mir jedes Mal vor, dass ich zum ersten Mal zu diesem Patienten fahre. Ich sage mir: Ich kenne diesen Menschen gar nicht. Ich entdecke heute etwas Neues. Mit dieser Einstellung absolviere ich meinen Pflegedienst. Diese Haltung habe ich mir durch die Kundalini Meditation angeeignet.“ Über 15 Monate - wirklich so lange? - lang zeichnete Bruni T. ihre Erfahrungen mit dieser Meditationsmethode schriftlich auf und setzte sich fast täglich mit der Skepsis ihrer Kolleginnen und ihres Ehemannes auseinander. Dennoch ließ sie sich nicht von ihrer „Schüttelmeditation“ abbringen.

Abbildung 2: Bruni T (Pflegekraft) im Kreis ihrer Kollegen, aufgenommen in einer Gesundheitswerkstatt® 2012

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Der Funke springt über!

Meditation ist Bestandteil der Arbeit in den Gesundheitswerkstätten. Meditiert wird im Rahmen des betrieblichen Gesundheitszirkels, in Peergroups und allein. Bruni T. macht sich ihre Notizen (Auszug siehe unten). Auf diesem Weg zu ihrer eigenen Mitte haben PFEIFER&WOLSKI (2012) Bruni T. wissenschaftlich begleitet, auftauchende Fragen beantwortet und gemeinsam mit ihr meditiert. Als totale Meditationsanfängerin konnte sie durch diesen Übungsprozess für sich drei sehr wichtige Erfahrungen sammeln: das bewusste Loslassen, die De-Identifikation mit den Gedanken und die urteilsfreie Akzeptanz von allem, wie es sich aktuell zeigt. Sie weiß heute, dass es bei der Meditation im Grunde um etwas denkbar Simples geht, nämlich um die Wahrnehmung und Akzeptanz der unmittelbaren Gegenwart. Möglich wurden diese Erfahrungen durch ein Projekt der Gesundheitsförderung ihres Arbeitgebers, des Preisträgers 2011 des vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration ausgeschriebenen „Ideenwettbewerbs für die Pflege“, der sie zur Teilnahme an einem Gesundheitsprojekt benannte.

Abbildung 3: Meditationstagebuch

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Sie wurde für die Ausbildung zum betrieblichen Gesundheitsberater von der Arbeit freigestellt und lernte neben der „Progressiven Muskelentspannung“ nach Jacobsen und dem „Autogenen Training“ nach Schulz, auch die Kundalini Meditation kennen, die sie „Schüttelmeditation“ nennt. Bei Bruni T. und ihren Kolleginnen führte das Erlernen dieser Techniken zu Verhaltensänderungen. Nach Angaben ihrer Chefin sind alle Mitarbeiter psychomental gesundet, können besser mit Belastungen und Konflikten umgehen und fühlen sich weniger überfordert und gestresst. Die gesteigerte Achtsamkeit im Hier und Jetzt bewirkt laut den Aussagen der Inhaberin des Pflegedienstes, selbst examinierte Krankenschwester und PDL, eine Steigerung der Motivation und Arbeitszufriedenheit, führt zu einer Verbesserung des Betriebsklimas und einer Senkung der krankheitsbedingten Ausfalltage. Für Bruni T. und ihre Kolleginnen bildet die Meditationsmethode seither einen wichtigen Anker, mit dem sie belastende Einflüsse ihres Arbeitsalltags „loswerden“ können. Diese Erfahrungen und dieses Wissen gibt die engagierte Fachkraft gern an die Kolleginnen oder Kolleginnen anderer Pflegeeinrichtungen weiter. Ihr Ratschlag lautet schlicht: „Mach mal was Neues, schüttel doch mal!“ (PFEIFER & WOLSKI 2012)

Meditation und Beobachtungsschulung

Die Kundalini Methode kann als eine spezifische Form der Aufmerksamkeitslenkung und Beobachtung betrachtet werden, als ein dialektischer, offener und absichtsloser Selbstaktualisierungsprozess zwischen Bewegung, Schwingung und Stille. Dabei wird die Aufmerksamkeit innerhalb der Zeitspanne von einer Stunde sowohl auf ablaufende externale Einflüsse als auch auf internale Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen der Gegenwart gerichtet. Automatische Reaktionen werden unterlassen, Impulse beobachtet und weder bewertet noch abgelehnt. Dadurch wird eine innere Haltung zu den äußeren und inneren Erlebnisinhalten geschult, in welcher der Praktizierende immer mehr die Position eines unabhängigen, neutralen Beobachters einnimmt. Im Laufe der fortschreitenden Praxis baut sich die Fähigkeit auf, sich von dem gewohnten Reiz-Reaktions-Schema zu distanzieren. Die Wahrnehmung der momentanen „reinen“, wahren Wirklichkeit wird kultiviert. Diese Beobachtungsschulung schärft nicht nur die Wahrnehmungsfähigkeit „im Moment“, sie macht auch handlungsfähiger: „Aufmerksamkeit ist notwendig – nicht Verurteilung, und durch Aufmerksamkeit geschieht Transformation von alleine, spontan.“ (OSHO 1995)

Meditation, Gesundheit und Wohlbefinden

Gegenwärtig gilt ein Mensch, der meditiert, als gesund: körperlich, geistig und seelisch. Meditierer weisen ein höheres Maß an psychischer Gesundheit auf als die Bevölkerung insgesamt, gemessen an psychologischen Standardskalen. Das zeigt sich in besseren zwischenmenschlichen Beziehungen,höherer Selbstachtung, geringerer Angst und Sorge, einem klareren Selbstbild, einem stärkeren Engagement für andere und einer insgesamt positiveren Lebenseinstellung (NEWBERG 2003). Studien aus der Transpersonalen Psychologie unterstützen die These, dass transpersonale Erfahrungen gesundheitsförderlich wirken. Durch die Schulung der Wahrnehmung wird das Selbstvertrauen Meditierender gestärkt, das für seine Handlungen, sein „Tun“, von Bedeutung ist. Parallel dazu kultiviert er die Eigenschaft des „Loslassens“, das „transpersonale Vertrauen“, welches für die Lebensweise eine Rolle spielt (BELSCHNER 2000). Mit dieser Haltung reiht sich der Meditierer in ein Ordnungssystem ein, das ihn einerseits als handelndes, nicht automatisiertes menschliches Wesen und andererseits als ein sich vertrauensvoll in ein größeres Ganzes gebendes Wesen beschreiben lässt. Die Grundeinstellung lautet: „Alles ist richtig, so wie es gerade ist.“

Meditation ist eine starke Medizin

ORME/JOHNSON (1987) berichten, dass 69,4% der über 40-jährigen Versicherten, die regelmäßig meditieren, weniger krankheitsbedingte Ausfalltage melden. Die Inzidenzrate war für alle erhobenen Krankheitsbilder (Herz- und Infektionskrankheiten, psychische Erkrankungen des Nervensystems) deutlich geringer. Aus einer metaanalytischen Untersuchung von FERGUSON (1980) mit über 50 Studien (N=9700) geht hervor, dass die Angst mindernde Wirkung von Meditation zu deren stärksten Wirkungen gehört. Meditative Methoden rufen unmittelbare und ängerfristige (nachhaltige) Veränderungen hervor. Sie können mit der Effektivität anderer Entspannungsverfahren verglichen werden (LINDEN 1993). Meditative Techniken und Methoden stellen im Entspannungsbereich eine interessante Alternative zum Biofeedback, zur Progressiven Muskelrelaxation und zur Hypnose dar (GRAWE et al. 1994).

Die Abwesenheit psychischer Störungen, subjektives Wohlbefinden, eine gute Emotionsregulierung und ein stabiles Selbstwertgefühl zählen beispielsweise zu den wichtigen Faktoren psychischer Gesundheit. Effekte, die sich durch kontinuierliches Üben der Kundalini Meditation einstellen. Aus eigener Erfahrung bei der Einführung verschiedener Meditationsmethoden in Unternehmen, können wir die positive Wirkung auf die psychomentale Gesundheit bestätigen (siehe auch Exkurs). Auch Anfänger berichten bereits nach kurzer Übungszeit davon, die „eigene Mitte“ gefunden zu haben. Ferner werden Effekte wie körperliche und seelische Entspannung, stärker werdendes Selbstvertrauen und die Zunahme transpersonalen Vertrauens genannt. Dazu zählt sehr wesentlich das „Loslassen“ von Ängsten und Sorgen. Meditation wird als Verbesserung der eigenen Lebensqualität erfahren und führt zu Freude, Glück und „Vertrauen in die Existenz“ oder „Verbundenheit mit einem größeren Ganzen“ (PFEIFER & WOLSKI 2010). Die Inhaberin des ambulanten Pflegedienstes „Helfende Hände“ in Brake/Unterweser zeigte sich im Anschluss an ein Pilotprojekt der Gesundheitsförderung für ihre Mitarbeiter erfreut über die positive Wirkung auf die psycho-mentale Gesundheit ihrer Beschäftigten. Meditation lehrt die Übenden, wie sie aus ihren Gedankenschleifen aussteigen und sich ins „Hier und Jetzt“ zurückholen können. Ihr Leben wird lebendiger, spontaner und intensiver.

Impressionen aus dem 21-Tage-Meditations-Prozess: Probanden berichten (Auszug)

TN 1: „Ich habe festgestellt, dass ich beim Schütteln viel mehr rauslassen kann. Mehr das Positive sehen als das Negative, ist gerade mein Thema. ... Ich richte mich noch immer auf die Meditation ein, lerne, wie ich mit ihr umgehe. Das tut mir auch gut. Ich überlege auch, ob ich das zu Hause weitermache mit der CD, wenn ich von der Arbeit komme, das muss ich dann aber richtig einrichten.“

TN 2: „Ich bin auch so ganz beseelt. Merke, dass da doch schon ein Prozess in mir ist, der mich immer tiefer in so eine Ruhe hineinbringt. Auch wenn draußen um mich herum ein Orkan wütet. Ich merke, dass ein ruhiger Kern da ist.“

TN 3: „Ja, mir geht es auch so, dass es mir schwer fällt, jetzt zu akzeptieren, dass die Gruppe zu Ende ist. Und dann habe ich so das Gefühl, was mache ich denn jetzt weiter, fange ich eine neue an? Oder was passiert dann als Nächstes? Weil ich glaube, dass es in der Gruppe einfacher ist, zu meditieren. Es ist quasi wie so ein Container, der auch da ist. Für mich ist die Erfahrung, dass ich tiefer sinke, wenn ich in der Gruppe meditiere, wertvoll.“

TN 4: „Ich war im Ungleichgewicht und dadurch extrem empfindlich. Dann habe ich festgestellt, dass ich mich trotz der vielen Teilnehmer auf mich konzentrieren konnte. Ich habe mich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Meine innere Befindlichkeit hat sich verbessert.“

TN 3: „Die Antworten auf der Skala auf den Fragebögen, die ihr uns zur Verfügung gestellt habt, finde ich interessant – das variiert. So an einem Punkt, dass ich mal mehr mal weniger den Unterschied gemerkt habe. Interessant sind so kreative Ideen während der Meditation. Wo z.B. meine Beobachterin manchmal genervt wahr, weil ich mich dann natürlich immer wieder ertappt habe, dass ich in meinen Filmen drin bin. Und dann hat die Beobachterin gesagt: O.K., wir setzen uns jetzt mal alle auf die Wolke und die Gedanken ziehen an uns vorbei.“

TN 5: „Mit hat die Meditation sehr gut getan, muss ich sagen. Ich leide seit mehreren Jahren unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, war deshalb auch schon in Therapie. Phasenweise geht es mir auch dann nicht so gut. Weil ich dann starke Suizidgedanken habe. Bin mit diesen auch in die Meditation gegangen. Habe phasenweise, bevor ich in den 21-Tage-Prozess der Meditation gegangen bin, diese Gedanken auch gehabt. Auch andere destruktive Gedanken, die mir halt nicht gut tun. Nach der Meditation habe ich halt festgestellt, dass ich mich von diesen gelöst habe und mich befreien konnte. Und auch generell, dass ich im gesamten Tag weniger Ängste habe. Mich einfach auch wohler fühle. Und auch im Alltag mehr zu mir selber finde. Die Kundalini Meditation hat mir auf jeden Fall sehr viel Halt gegeben. Sodass ich die Meditation auf jeden Fall weiter machen will.“

TN 3: „Die Beobachterin ist stärker geworden, hat sich verselbstständigt im Laufe der 21 Tage. Sodass ich immer klarer bin und noch besser beobachten kann. Ich finde diese Nachhaltigkeit gut. Durch diese 21 Tage kommt mehr Tiefe.“

TN 6: „Ich fand es auch mal wieder ganz schön für mich, wieder in meine Kraft zu kommen. Irgendwie bin ich immer froh, dass ich in meiner Power bin und nicht abrutsche.“

TN 1: „Hier bleibt mir der Raum. Es ist wichtig und dass ich in so einer Energie bin. Ich könnte mir aber auch vorstellen, alleine zu sein. In der Gruppe zu meditieren, ist bei dieser Meditation nicht so wichtig.“

TN 2: „Ich habe es mir leichter vorgestellt. Aber die Anbindung an die 21 Tage hat mir eine Brücke gebaut.“

TN 2: “Bei mir ist das dann so, dass die Achtsamkeit geschult wird, wenn ich weiß, dass die Fragen kommen. Dann achte ich hinterher darauf und bin bewusster.“

Abbildung 4: Meditation als unbestimmter dialektischer Transformationsprozess der in sich Methode, Weg und Sein vereint

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Zusammenfassung

Beeindruckend offen und engagiert sprechen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen. Die Interviewpartner greifen auf die Kundalini Meditation zurück, wenn sie das Gefühl haben, mit einer Situation nicht so ganz zurechtzukommen, bei familiären oder beruflichen Konflikten, wenn negative Gefühle und Emotionen psychischen Druck und Stress erzeugen oder sich körperliche Symptome zeigen. Die Meditationsmethode und das Meditieren in der Gruppe, in einem „Buddha- oder Energiefeld“, hilft ihnen dabei, zur Ruhe zu kommen, Klarheit zu erhalten, in die eigene Mitte zu gelangen und Kontakt mit der eigenen Kraftquelle aufnehmen oder wiederherstellen zu können.

Körper und Geist fühlen sich klarer und frischer an, das Da-Sein wird als kreativer und freudvoller erfahren. Die Teilnehmer sprechen über größere innere Ruhe, tiefere Gelassenheit, höhere Toleranz und Akzeptanz, Entspannung, größere Verbundenheit und mehr Vertrauen sowie eine Abnahme der Ängste. Das gemeinsame Meditieren und der häufig anschließende informelle oder formelle Erfahrungsaustausch über die gemachten Beobachtungen (Sharing) sind dabei, genau wie die Anleitungen der Meditation, von erheblichem Wert.

Die Akzeptanz bestehenden Verhältnissen und Situationen oder den eigenen Unzugänglichkeiten gegenüber steigt, ebenso wie die Gelassenheit, Dinge so zu nehmen, wie sie sind und nicht zwanghaft alles kontrollieren und ändern zu wollen. Die Beobachtung der Meditationsübung steigert die Achtsamkeit und das Gewahrwerden. Die Erfahrung, mit welchem Konflikt oder welcher Verletzung auch immer, nicht allein zu stehen, die damit verbundenen Gefühle spüren und tragen (auch ertragen) nicht nur zu müssen, sondern auch zu können und dabei gehalten zu sein, nicht verloren zu gehen, motiviert die Teilnehmer dazu, kontinuierlich zu meditieren.

Abbildung 5: Phasenmodell der Kundalini Meditation (Dialektik: 60 Min. 30 Min. Bewegung – 30 Min. Stille)

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Diese Praxis der 21-Tage-Meditation sorgt für das Entstehen von mehr Vertrauen in den eigenen Lebensfluss, fördert Lebensmut, Lebensfreude und Lebensenergie.

Eine Übersicht aus den Studien (Auszug)

Fragebogenerhebung

Die Fragebogenerhebung wurde unternommen, um mehrere Hypothesen zu prüfen. Anhand der Antworten von 609 Teilnehmern konnten die erwarteten positiven Zusammenhänge der Meditationspraxis mit den Variablen Motivation, Achtsamkeit, Gesundheit, psychisches Wohlbefinden, Entspannung, Lebensqualität, Selbstregulierung, Internalisierung und Schulung des Beobachters/Zeugen, höchst signifikant bestätigt werden. Die Kultivierung der Meditationspraxis bringt in den gegenwärtigen Moment, verändert die Lebenseinstellung und die Lebensqualität. Die Auswirkungen der Übungspraxis auf personale und transpersonale Meditationszustände vertiefen sich je nach Länge der Praxis. Die Zielvariablen „Achtsamkeit“, „Verbundenheit“, „Erholungsfähigkeit“, „Haltungswechsel“, „Beobachter“, „Gedanken- und Energiefluss“ zeigen bei Anfängern, Fortgeschrittenen und Experten hoch signifikante Ergebnisse.

Teilnehmende Beobachtung / Wahrnehmungsbogen

Die Teilnehmende Beobachtung ermöglichte die Begleitung von zehn Probanden beim Durchlauf eines 21-tägigen-Meditationsprozesses. Der Verlauf dieses Prozesses wurde mithilfe skalierter Fragen festgehalten. Der Beobachtungsbogen diente der Überprüfung der Achtsamkeit und der Wahrnehmungsfähigkeit der Teilnehmer, bezogen auf die einzelne Übung und auf alle Übungsstunden im Zeitverlauf. Bei dem überwiegenden Teil der Probanden handelte es sich um Langzeitmeditierende mit einer Praxis von mehr als zehn und bis hin zu 40 Jahren. Die durchschnittliche Praxis beträgt 17 Jahre. Hier interessierten Veränderungen der Meditationspraxis innerhalb von 21 Tagen anhand folgender Zielvariablen: „Offenheit“, „Körperwahrnehmung“, „Konzentration“, „Ablenkung“, „Dialektik“, „Aufmerksamkeitslenkung“, „Akzeptanz“, „Gelassenheit“, „Verbundenheit“, „Hingabe“, „Loslassen“, „Gegenwärtigsein“ und „Selbstkontakt“. Eine Teilnehmerin unterbrach aus familiären Gründen zweimal den Übungszyklus. Alle anderen nahmen regelmäßig teil.

Zwischen der Meditationspraxis und ihrer Wirkung besteht ein kausaler Zusammenhang. Die Effekte nehmen je nach Länge und Intensität der Meditationspraxis zu. Sind es zu Beginn eventuell nur winzige Momente eines vom Alltagsbewusstsein abweichenden Zustandes, bewirken diese dennoch ein gesteigertes Interesse, machen neugierig und motivieren, den Meditationsweg in den Alltag zu integrieren. Daran ist das Bedürfnis geknüpft, diese transpersonalen Momente, anders ausgedrückt: dieses non-duale Da-Sein, die Erfahrung der „Verbundenheit mit etwas größerem Ganzen“, mit in den Alltag nehmen zu können. Achtsames Beobachten, die Fähigkeit, immer mehr im Moment der Gegenwart verweilen zu können und sich über Gedanken, Gefühle und Körpersensationen gewahr zu werden, wird als Anstieg der Lebensqualität bewertet.

Der vorliegende Text wurde für dieses Handout leicht verändert der aktuell erschienenen sozialpsychologisch angelegten wissenschaftlichen Untersuchung entnommen (Pfeifer/Wolski//Aktive Meditation: Bewegung und Stille//Berlin 2013). Die Angaben ergänzen die bekannten Ergebnisse der Meditationsforschung und die Studie zur Wirkungsweise der Dynamischen Meditation von OSHO aus dem Jahr 2010.

Die „Kundalini-Studie“ stellt einen Beitrag zum grundlegenden Verständnis aktiver Meditationsmethoden dar und verdeutlicht deren transformierendes Potenzial dadurch, dass erstmals Meditationseffekte der Kundalini-Praxis (Achtsamkeit, Selbstregulierung, Gesundheit etc.), mit einer Fragebogenerhebung an einer großen Stichprobe erfasst wurden.

Das folgende Foto entstand auf einer Gesundheitswerkstatt®, in der die Teilnehmer verschiedene Meditationsmethoden kennenlernten. Wegen plötzlichen Ausfalls der Kinderbetreuung brachte die Mutter ihre kleine Tochter nach der Mittagspause mit in die Gruppe. Das Mädchen nahm interessiert an der Meditation teil. Im Gegensatz zur Mutter kannte die kleine Tochter die Meditation aus dem Kindergarten!!! Es zeigt sich deutlich, dass durch die Kundalini-Meditationsmethode und -praxis Aufmerksamkeitsmechanismen und Achtsamkeitspotenziale verändert werden. Dass diese Veränderungen mit spezifischen Hirnzuständen verknüpft sind, also mit dauerhaften Modifikationen von Hirnfunktionen, belegen die Neurowissenschaftler und weisen darauf hin, dass Aufmerksamkeit einen weit unterschätzten Faktor darstellt.

Abbildung 6: Meditation Gesundheitswerkstatt „mit Kind

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So geht es beispielsweise in der Kundalini Meditation um Geistestraining. Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Gewahrsein: diese Qualitäten des Seins basieren auf der jahrtausendealten Lehre des Buddha. Aktive Meditationsmethoden bilden durch ihre Dialektik die Brücke für den westlichen Verstand. Kontinuierliche Praxis mündet in den meditationsgeschulten reinen Beobachter. Achtsamkeit und Beobachter sind zwei Seiten ein- und derselben Medaille. Die Fähigkeit zu Versenkung und Selbsttranszendenz korrespondiert mit der Fähigkeit, zu emittieren (Loslassen von Anhaftungen, Herausgeben von belastenden Inhalten, seien es Gedanken oder Gefühle).

Die Emissionsfähigkeit beeinflusst entscheidend den Atemverlauf in der ersten Phase der Meditation. Jedes Ausatmen hilft dabei, Blockaden zu lösen und „Altes“ loszulassen. Je intensiver die Anweisung „chaotisches Ausatmen“ beachtet wird, desto „leerer“ macht sich der Meditierende und wird dadurch offen für neue Erfahrungen. Auch die Intensität der Hingabe an die nächsten beiden Phasen (Ausagieren von Emotionen, Gefühlen und Gedanken mit vollem Körpereinsatz (Phase 2) und Zentrierung in einer Kombination von Mantra-Sprechen und Springen (Phase 3) verbindet gemeinsam mit der ersten Phase die Vorbereitungszeit und den Vorbereitungsweg für die „eigentliche“ Meditationsphase, die Phase Vier.

Abbildung 7: Meditationseffekte nach 28 Tagen (n=609)

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Die schöne neue Welt des Paradoxen

Wenn Erfahrungen im Hirn Glückshormone ausschütten sollen, wenn Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin für flüchtige veränderte erweiterte Bewusstseinszustände sorgen und später durch das stetige Üben in stabile Seinszustände transformiert werden –, wenn dieser Vorgang stattfinden soll, müssen nach den Forschungen des Neurobiologen Prof. Hüther folgende Bedingungen erfüllt sein: Die Erfahrungen werden immer gleichzeitig auf der kognitiven emotionalen und körperlichen Ebene verankert und aneinander gekoppelt. Genau diese Bedingungen erfüllt die Dynamische Meditation als emotionslösende, Körper und Geist entspannende Methode der Achtsamkeitsschulung. Wesentlich dabei: die innere Haltung und die Bereitschaft, Neues einzuladen.

Abbildung 8: Absorptions- und Emissionsfähigkeit in % (n=609)

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Der abschließende Blick zeigt: Achtsamkeit und Zeuge-Sein entsprechen sich und bilden die Basis für Transformation.

Abbildung 9: Meditation = Transformation

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(Ausgewählte) Literatur

  • Antonowsky, A. (1997): Salutogenese. Zur Entmystizifierung der Gesundheit. Tübingen
  • Belschner, W. (2000): Integrale Gesundheit. Zur Integration einer transpersonalen Psychologie in die akademische Psychologie. In: Belschner, W. & Gottwald, P. (Hrsg.) Gesundheit und Spiritualität. Transpersonale Studien 1. Oldenburg
  • Bergomi, C. (2007): Achtsamkeit, buddhistische Meditation und psychische Gesundheit. Bern
  • Bosák, C. K. / Jack, M. (2005): Ergebnisse der Tanztherapie sowie der dynamischen Bewegungsmeditationen in der Psychosomatischen Klinik. Eine Untersuchung an der Klinik Buching der LVA Schwaben.
  • Davidson, R. (2012): Warum wir fühlen, wie wir fühlen. München
  • Faltermaier, T. (1994): Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitshandeln. Weinheim
  • Goleman, D. (1997): Wege zur Meditation. Innere Stärken durch östliche und westliche Lehren. München
  • Kabat-Zinn, J. (2006): Gesund durch Meditation. Frankfurt/Main
  • Ott, U. (2010): Meditation für Skeptiker. München
  • OSHO(1980): The orange Book. Die Osho Meditationen für das 21. Jahrhundert. Zürich
  • OSHO (2007): Meditationsführer. 60 Meditationstechniken. München
  • Pfeifer, D. (2009): Der weite Raum. Meditation als Kernstück betrieblicher Gesundheitsförderung. Marburg
  • Pfeifer, D. / Wolski, M. (2010): Dialektik von Chaos und Stille. Eine Studie zur Wirkungsweise der Dynamischen Meditation Oshos. Berlin (leider vergriffen)
  • Pfeifer, D. / Wolski, M. (2012): Abschlussbericht „Installierung und Qualifizierung eines Gesundheitszirkels im ambulanten Pflegedienst „Helfende Hände“. Köln-Brake-Hannover
  • Pfeifer, D. / Wolski, M. (2012): Vom Betriebssport zum Kraftquellentraining. PP Präsentation. Beispiele aus der Praxis für Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG Dienstleistungszentrum Köln
  • Pfeifer, D./Wolski, M. (2013): Aktive Meditation. Bewegung und Stille. Eine Studie zur Wirkungsweise der Kundalini Meditation von OSHO. Berlin.
  • Pfeifer, D. (2014): Aktive Meditation. Eine achtsamkeits- und emotionsfokussierte Methode für Gestresste (Erscheinungsdatum Mai 2014).
  • Pfeifer, D. (2014): Handbuch für meditative Arbeitsgestaltung. Beispiele aus der Praxis (Erscheinungsdatum Okt. 2014).
  • Singer, W. / Ricard, M. (2008): Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog. Frankfurt/Main
  • Spitzer, M. (2007: Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. München
  • Trojan, A. / Legewie, E. (2000): Nachhaltige Gesundheit und Entwicklung – Leitbilder, Politik und Praxis der Gestaltung gesundheitsförderlicher Umwelt- und Lebensbedingungen. Frankfurt/Main
  • Winkler,J. (2001): Das Heilpotential transpersonaler Erfahrung. Fachklinik Heiligenfeld. Bad Kissingen

Zur Autorin

Dr. Dwariko Pfeifer

  • Gesundheits- und Meditationswissenschaftlerin // Spezialgebiet: Bewegungsmeditation
  • Meditations- und Entspannungstherapeutin, Anerkennung durch Krankenkassen
  • Durchführung von Gesundheitsprojekten, Gesundheitstagen, Gesundheits- und Meditations- und Achtsamkeitswerkstätten in Unternehmen

Siehe auch

Seminare

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