Bhajan

Aus Yogawiki

Bhajan (Sanskrit: भजन bhajana n.) bedeutet wörtlich "Verehrung mit Musik und Gesang", Lied, Gesang, Lobpreis der verschiedenen Aspekte Gottes. Ein oder mehrere Vorsänger singen jeweils eine Zeile eines Bhajans und die Anwesenden singen diese nach. Häufig sind die Textzeilen lediglich Namen Gottes. Deswegen richten sie die Sänger auf Gott aus und erfüllen ihr Herz mit Liebe.

Gemeinsam Bhajan singen

"Bhajan" ist die Hindi Aussprache des Sanskritwortes "Bhajana". Bhajan kommt vom Sanskrit Wortstamm भज, bhaj, „verehren". Bhajan ist außerdem ein indischer Name, der auch bei Yoga Vidya als spiritueller Name vergeben wird. Ein bekannter Yoga Meister war z.B. Yogi Bhajan. Bei Yoga Vidya ist Bhajan Noam ein beliebter Seminarleiter und Ausbildungsleiter für Tibetische Klangmassage, Fußreflexzonen Massage, Prana Heilung, Reiki und vieles mehr.

Bhajanhalle des Sivananda-Ashram in Rishikesh

Bhajan

Swami Sivananda

Auszug aus dem Buch "Bhakti und Sankirtan" von Swami Sivananda (Hrsg.: The Divine Life Society, 2007), S. 35-38

Bhajan ist die Verehrung Gottes. Gott ist Wahrheit. Gott ist Liebe. Gott ist Licht. Gott ist Frieden. Gott, Liebe, Frieden, Wahrhaftigkeit, Erkenntnis, Glückseligkeit und Sein sind nur Synonyme. Ich will es nochmal verdeutlichen. Dieses Eine Höchste Wesen, das in unserem Herzen als innerer Lenker weilt, das weder Anfang, Mitte noch Ende kennt, dieses Alldurchdringende, dieses Unveränderliche, das in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Seiende, dieser Svayambhu (der aus Sich Selbst heraus Seiende), dieses Svatantra (ungebunden) Seiende, dieses aus Sich Selbst Strahlende, das ist Gott.

Bhajan ist Meditation auf Gott. Bhajan ist Upasana. Kurz gesagt, alle Methoden, die den Bhakta hin zu Gottes Antlitz führen sind Bhajan. Japa (Wiederholung Seines Namens), Sankirtan (Lobpreisen Seines Namens, allein oder in Gemeinschaft), Gebete, all das wird Bhajan genannt.

Ein Leben ohne Bhajan ist nutzlos, meine lieben Freunde. Ein Leben ohne Verehrung ist trist und freudlos. Es ist eher eine Last. So wie die Null nichts ist ohne die Eins zu Beginn, so ist das Leben nichts ohne Bhajan, auch wenn du allen Reichtum der Welt dein Eigen nennst. Diese Welt ist ein langer Traum, Anitya – frei von Leid und Sorgen. Die einzige Essenz ist Gott.

Der Pfad der Verehrung beginnt mit Riten. Wenn der Geist des Bhaktas vollkommen in seinem Objekt des Bhajans, in seine Ishthadevata, versunken ist, braucht es kein Schwenken von Lichtern, keine Sandelholzpaste, keine Glocken. Vrindavan ist allgegenwärtig. Sein Herz ist Sevakunja, wo Krishna mit Radha weilt. Welch großartiger Bewusstseinszustand in Hingabe ist das. Der Bhatka erfährt Parabhakti, höchste Hingabe. Alle Riten erübrigen sich für solch einen außergewöhnlichen Bhakta. Doch für Anfänger sind Riten sehr hilfreich, um Bhakti zu entwickeln. Sie sollten auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Alle Religionen haben den ihnen eigenen Stil von Bhajan. Das Ziel ist dasselbe, nur die Wege sind verschieden. Das Wesentliche ist in allen Religionen gleich, nur das Unwesentliche ist verschieden. Unwissende und kleingeistige Menschen streiten sich um Unwesentliches und übersehen den Kern aller Religionen. Warum zählst du die Blätter? Iss die Mango! Jede Religion verlangt von dem Aspiranten Reinheit, einen guten Charakter, Barmherzigkeit, Liebe, Wahrhaftigkeit und das Erstreben von Gottesbewusstsein.

Selbst Vögel, Bäume, Bäche, Flüsse, Ozeane, Wind, Sonne, Mond und Sterne vollbringen Bhajan in Stille. Sie wiederholen Seinen Namen. Flüsse wiederholen Bhum, Bhum, Bhum. Der Wind flüstert OM, OM, OM. Die Wellen des Ozeans wiederholen Hari Om oder Soham. Der Klang von Hari Om kommt aus jedem Vogelschnabel. Selbst Züge, Maschinen und Fabriken wiederholen Hari Om Tat Sat. Merke dir das gut.

Wer Bhajan praktiziert möchte ewigen Frieden, Unsterblichkeit und Freiheit aus dem leidvollen Rad von Geburt und Tod erlangen. Die Welt und ihre Objekte führen nur zu Leid, nicht zu Freude. Die Welt ist Bhrantisukha, Täuschung, Illusion, Irritation. Das innere Antahkarana (Geist) ist ein kochender Kessel. Bhajan vernichtet die drei Arten von Tapa - Adhyatma, Adhibhauta und Adidaiva; löst die Knoten (Granthis) des Unwissens und vernichtet die fünf Leiden und die drei Doshas des Geistes. Bhajan trägt den Bhakta hin zu Paramdham. Der Bhakta genießt die Herrlichkeit (Aisvarya) Gottes und trinkt den Nektar der Unsterblichkeit. Er genießt Salokya, Samipya, Sarupya und Sayujya Mukti.

Nun, liebe Freunde, steht auf. Rüstet euch. Seid ernsthaft und wahrhaftig. Singt Seinen Namen stets: Hari Om, Sitaram oder Radheshyam. Habt Seinen Namen stetig im Gedächtnis. Spürt Seine Präsenz in allem, in jedem Antlitz. Erkennt Ihn. Das ist eure höchste Pflicht. Meditieret auf Ihn. Läutert eure Herzen, indem ihr der Menschheit mit Nishkamya Bhava und mit Narayana Bhava dient. Liebt alle. Seid zu allen freundlich. Kontrolliert die widerlichen Indriyas. Sprecht die Wahrheit. Entwickelt Demut, Geduld sowie den Geist von Dienen und Selbsthingabe. Bewahrt Virya. Gott ist dir nahe in deinem Herzen. Er ist stets bereit, dich zu umarmen. Lebt in Ihm. Verschmelzt mit Ihm. Taucht tief hinein. Genießt die Früchte eures Bhajans nun. Haftet an Seinem Namen wie ein Blutegel. Praktiziert stetig Kirtan. Singt mit Prem und Bhava, eure Herzen öffnend:

"Sunaja Sunaja Sunaja Krishna, Tu Gitavala Jnana Sunaja Krishna; Bol Hari Bol Hari, Hari Bol, Kesava, Madhava, Govinda Bol."

Das ist die Essenz von Bhajan. Das sind die Früchte von Bhajan. Werde ein Yogi, ein Munindra, ein Jnani oder ein Bhagavata. Möge das göttliche Licht aus euren Gesichtern strahlen! Möge die göttliche Harmonie eure Herzen und euer ganzes Wesen erfüllen!

Sukadev über Bhajan

Bhajan bedeutet zuteilen, verehren, heutzutage steht der Ausdruck für Lieder zur Verehrung Gottes. Bhajan kann in verschiedenen Kontexten Unterschiedliches bedeuten. Bhajans sind zum Beispiel die besonderen Lieder von großen Heiligen, vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Nira Kabir, Surdas, sie alle haben großartige Bhajans komponiert und in einem bestimmten Kontext sind diese Lieder dieser großen mittelalterlichen Bhaktas als Bhajans bezeichnet. Es sind Bhajans mit großer Liebe, mit großer Hingabe. Viele indische Kirtans heißen ja einfach "Ehrerbietung an Gott", aber die Bhajans haben philosophische Bedeutung, sie haben Gebetscharakter, sie sind Beschreibungen, aber sie sind besonders auch Ausdruck der Liebe des Menschen zu Gott.

Im weiteren Sinn sind Bhajans alle Lieder, die etwas länger sind und die man zusammen singt. Kirtans sind die Lieder, die man im Wechsel singt. Kirtan heißt, einer singt vor, die anderen singen nach. Das ist in Indien die verbreitetste Weise des Gesanges, Wechselgesang, Kirtan-Gesang. Bhajans sind längere Lieder, wo entweder nur einer vorsingst und die anderen hören zu oder es werden Liedblätter ausgeteilt und man singt dann zusammen. Bei Yoga Vidya gebrauchen wir Bhajan und Kirtan in diesem Sinn. Kirtan ist Wechselgesang und Bhajans sind längere Lieder, die man zusammen singt. Dann gibt es wieder andere Definitionen, es gibt auch Traditionen, bei denen ist jeder religiöse oder spirituelle Gesang Bhajan.

Oder es gibt auch die Sikh-Tradition, wo wiederum Bhajan eine eigenständige Bedeutung hat. Jetzt bei Yoga Vidya, Bhajans – Lieder zur Verehrung Gottes, die einen komplexeren Text und eine wunderschöne Übersetzung haben, die man normalerweise zusammen singt. Bhajans sind meistens nicht auf Sanskrit, sie sind auf Hindi oder auch auf einem Dialekt des Hindi, weil sie eben in neuerer Zeit komponiert wurden. "Neuer" heißt in Indien, seit dem indischen Mittelalter. Sie sind daher nicht mehr im klassischen Sanskrit, sie sind populäre Lieder und deshalb meist in Hindi. Es mag den einen oder anderen Bhajan auch auf Sanskrit geben, es gibt auch Bhajans in anderen Sprachen. Bhajan ist längeres spirituelles Lied in einer der indischen Sprachen, mit wunderschöner Bedeutung, großer Hingabe an Gott, Verehrung Gottes, zur Öffnung des Herzens.

Bhajan, Kirtan, Mantra Singen, Mantra Rezitation, Chanting, Nada Yoga

Bhajan Singen

Bhajan, Kirtan, Mantra Singen, Mantra Rezitation, Chanting sind alles Formen von spirituellen Liedern. Oft werden in Indien die Ausdrücke Bhajan, Kirtan und Mantra-Rezitation synonym verwendet, d.h. sie bedeuten das gleiche. Die folgende Unterscheidung ist daher nur bedingt gültig - sie wird der Wortverwendung nicht überall gerecht. Sie ist dennoch hilfreich:

  • Chanting (vom Englischen "Chanting=Gesang" ist jede Art des Singens von religiösen bzw. spirituellen Liedern in jeder Sprache. Chanting ist also der Oberbegriff
  • Mantra Singen (Mantra Chanting): Jede Form des Singens in einer indischen Sprache kann als Mantra-Singen bezeichnet werden
  • Mantra Rezitation: Das Rezitieren von Mantras in einfachen Melodien, die typischerweise nur 3, maximal 4 verschiedene Noten umfasst. Mantra Rezitationen haben einen Grundton, typischerweise sehr einfache Rhythmen, zu denen normalerweise keine Rhythmusinstrumente verwendet werden und auch nicht geklatscht wird. Rezitationen können umfassen Mantra Rezitationen und Rezitationen klassischer Texte. Als Mantra Rezitationen werden bezeichnet
  • Kirtan, wörtlich "Wiederholung" ist Wechselgesang, d.h. einer oder mehrere Sänger singen eine Zeile vor, alle Anwesenden singen nach. Kirtan kann auch das häufige Singen immer wieder der gleichen Texte sein. Kirtan wird meist begleitet von Melodie-Instrumenten, Oberton-Instrumenten, Rhyhtmus-Instrumenten. Melodie-Instrumente sind z.B. Harmonium, Vina und Sitar. Rhythmus-Instrumente sind z.B. Tablas, Tamburin, Mridanga. Bekanntestes Oberton-Instrument ist die Tanpura.
  • Bhajans sind komplexere spirituelle Lieder. Bhajans werden typischerweise von einem Musiker/Bhakta oder auch einer Musikgruppe gesungen. Die Anwesenden können den Bhajans entweder ehrerbietig lauschen und sich von der Musik in spirituelle Erfahrungen heben lassen. Oder die Anwesenden können die Bhajans selbst mitsingen. Hier ein paar Charakteristika von Bhajans im Unterschied zu Kirtan:
    • Bhajans haben komplexere Melodien, Ragas
    • Bhajans haben komplexere Rhythmen, Talas
    • Bhajans haben komplexere Texte, die auch meist eine sehr komplexe Bedeutung haben
  • Nada Yoga ist der Yoga des Klanges. Nada Yoga umfasst Antar Nada Yoga und Bahir Nada Yoga. Antar Nada Yoga ist die Praxis des Meditierens über die inneren Klänge, auch Anahata Klänge bezeichnet und spielt im Kundalini Yoga und Hatha Yoga, auch der Hatha Yoga Pradipika, eine große Rolle. Bahir Nada Yoga ist der Yoga der Musik. Die klassische indische Musik wird auch als Nada Yoga bezeichnet.

Verschiedene Bhajan Traditionen

Klassische Bhajans

Bhajans erwecken Hingabe

In der Zeit des 15.-17. Jahrhunderts gab es eine große Krishna Bhakti Bewegung im Vaishnavismus. Dabei gab es einige große Bhaktas, die großartige Lieder komponiert und gesungen haben. Deren Kompositionen werden als klassische Bhajans bezeichnet. Einige davon wurden vom Sikh Guru Nanak in das Heilige Buch der Sikhs, in das Guru Granth Sahib, aufgenommen. Als klassische Bhajans werden die Lieder folgender Bhaktas bezeichnet:

  • Kabir: Dieser Bhakta lebte ca. 1440-1518 und verband Vaishnava Bhakti mit islamischer Mystik. Bekanntester Bhajan von Kabir ist Chadaria Jhini Re Jhini
  • Mira: Diese große Mystikerin und Krishna Verehrerin lebte ca. 1498-1557 in Rajasthan. Bekanntester Bhajan von Mira bzw. Meera ist Mane Chakar Rakho Ji
  • Tulsidas: Dieser große Rama Verehrer lebte ca. 1532-1623. Er verfasste viele bekannte Texte, z.B. die Hanuman Chalisa und

die Ramcharitmanas, eine Nacherzählung der Ramayana von Valmiki. Zu den bekannteren Bhajans von Tulsidas gehört Shri Ramachandra Kripalu Bhaju Man

Klassische Bhajans sind meist in älteren Varianten von Hindi geschrieben.

Modernere Bhajans

Im 19. Jahrhundert begannen indische Reformbewegungen, die europäisches Gedankengut bzw. das Gedankengut der Aufklärung verbinden wollten mit indischer Spiritualität. Aus dieser Tradition stammen insbesondere Brahma Samaj und Arya Samaj. Dabei entstanden Lieder, die religionsübergreifend gemeint waren und von Angehörigen verschiedenster Religionen wie Christentum, Islam, Hinduismus, Sikhismus gemeinsam gesungen werden können. Diese wahrhaft ökumenischen Lieder werden auch als Bhajans bezeichnet.

Bhajans bei Yoga Vidya

Bei Yoga Vidya werden komplexere Lieder als Bhajans bezeichnet. Kirtans sind die kürzeren Lieder, meist auf Sanskrit, manchmal auch auf Hindi. Bhajans sind die längeren Lieder, meist auf Hindi bzw. Variationen des Hindi, manchmal auch auf Sanskrit. Was bei Yoga Vidya meist als Bhajan bezeichnet wird, wird in den Sivananda Yoga Vedanta Zentren als "Sunday Prayers" bezeichnet, da sie in den Sivananda Yoga Vedanta Zentren meist am Sonntag im Satsang gesungen werden. Bei Yoga Vidya werden die Bhajans etwas seltener, in Bad Meinberg oft am Mittwoch Morgen, gesungen.

Zu den häufig gesungenen Bhajans bei Yoga Vidya gehören:

  • Prema Mudita: Singe den göttlichen Namen mit einem Geist erfüllt von Liebe und Freude
  • Adi Divya: Ehrerbietung dem ursprünglichen göttlichen Licht
  • Brahmamurari, auch Linga Ashtakam bzw. Lingashtakam bezeichnet: Verehrung Gottes als Linga, als göttliches Licht
  • Nama Ramayana: Die Ramayana Geschichte in einem langen und großartigen Bhajan
  • Jaya Jagadisha Hare: Ehrerbietung dem Herrn des Universums, auch als Arati Text verwendbar
  • He Prabho: Oh Gott, der du Wonne gibst, bitte gib mir Weisheit und höchste Erkenntnis - dieser Bhajan wird in Indien sehr häufig religionsübergreifend gesungen
  • Hanuman Chalisa: Die 40 Strophen bzw. Verse zur Verehrung von Hanuman

Bekannte Menschen mit dem Namen Bhajan

Yogi Bhajan, Begründer von 3HO

Yogi Bhajan

Yogi Bhajan lebte von 1929-2004 und ist der Begründer der 3HO Bewegung ("Happy, Healthy and Holy" Organisation). Geburtsname Harbhajan Singh Puri, auch beaknnt als Harbhajan Singh Khalsa Yogiji. Yogi Bhajan war ein Yoga Meister aus der Tradition der Sikhs. Yogi Bhajan lernte und praktizierte bereits in jungen Jahren Yoga. Er nannte den von ihm gelehrten Yoga Kundalini Yoga.

Yogi Bhajans Kindheit und Jugend

Yogi Bhajan war Sohn eines Sikh Arztes. Er wurde geboren in Kot Harkarn in der Nähe der Stadt Gujranwala. Damals gehörte diese Region zu Indien, heute zu Pakistan. im damaligen Indien und heutigen Pakistan. Yogi Bhajan entwickelt schon früh Interesse an Yoga, Medizin und Naturheilkunde. Sein Yoga Meister hieß Sant Hazara Singh.

Frühes Erwachsenenalter von Yoga Bhajan

Yogi Bhajan besuchte einige Yoga Meister in ihren Ashrams im Himalaja und anderen Gebieten Indiens. Er studierte Wirtschaftswissenschaften. Nach Abschluss seines Studiums ging er in den Staatsdienst.

Yogi Bhajans Reise in den Westen

1968 wurde er nach Kanada eingeladen. Er lehrte Yoga und indische Philosophie an der Universität in Toronto. Dann ging er nach Los Angeles, wo er die 3HO Organisation gründete: 3H steht für die 3 Hs Healthy, Happy, Holy: Gesund, glücklich, heilig. Holy wird von deutschen 3HO Anhängern heutzutage meist als "ganzheitlich" übersetzt. Yogi Hari errichtete seinen Lebensmittelpunkt in Kalifornien, wohin auch seine Frau und Kinder hinzogen. Er lehrte Kundalini Yoga in einer speziellen, von ihm selbst entwickelten Form.

1980 erlangte Yogi Bhajan den akademischen Grad eines Doktors der Philosophie (Dr. phil. bzw. PH.D.). Seitdem reiste Yogi Bhajan unermüdlich lehrend und beratend durch die Welt, um Yog zu verbreiten.

Yogi Bhajan verließ am 6.10.2004 in Espanola / New Mexiko seinen stofflichen Körper.

Bhajan Noam

Bhajan Noam

Bhajan Noam ist beliebter Seminar- und Ausbildungsleiter bei Yoga Vidya. Bhajan Noam unterrichtet unter anderem Seminare zu folgenden Themen:

Bhajan Noam ist Autor von folgenden Büchern:

  • Die Nacht mit Elia - Chassidisches Manifest, ISBN 978-3-00-027486-2
  • SHASTRAS - Meistertexte: Bhajan schreibt auf 240 Seiten über schwergewichtige Lebensthemen verständlich und mit Leichtigkeit und Seelentiefe. Die Texte sind Anregung zum eigenen Forschen und Erfahren. Die Botschaft: Jeder ist selbst verantwortlich für sein Leben. Jeder ist geborgen in den Armen Gottes. In einer geborgenen Freiheit wächst der Mensch - und er findet letztlich zurück zum unaussprechlichen Wunder.

Siehe auch

Literatur

  • Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)
  • Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)
  • Swami Sivananda, Bhakti und Sankirtan, Hrsg.: The Divine Life Society, 2007
  • Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)
  • Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)
  • Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)
  • Swami Sivananda, Autobiographie von Swami Sivananda (1999)
  • Swami Sivananda, Shrimad Bhagavad Gita. Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda (1998)
  • Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)
  • Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)
  • Swami Sivananda, Sadhana – Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit
  • Swami Sivananda: Feste und Fastentage im Hinduismus, Yoga Vidya Verlag
  • Yoga Vidya Kirtan Textheft

Weblinks

Seminare

Mantras und Musik

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Bhakti Yoga

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Multimedia

Bhajan - Lied

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Bhakti Yoga – Hingabe zu Gott entwickeln

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Bhakti Yoga – mit Gottesliebe zur Gelassenheit

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