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'''Vegane Ernährung '''
'''Vegane Ernährung ''' Vegane Ernährung ist wichtig aus verschiedenen Gründen. Es gibt [[ökologisch]]e Gründe, [[ethisch]]e Gründe, es gibt [[gesundheit]]liche Gründe und [[meditativ]]e Gründe.


==Video Vegane Ernährung ==
[[Datei:Vegan Mitgefühl Barmherzigkeit Nicht Verletzen.jpg|thumb| Vegane Ernährung - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]
 
== Gründe für eine vegane Ernährung ==
 
===Ökologische Gründe für vegane Ernährung===
Die [[Erde]] ist ein kleiner [[Planet]], und es gibt so viele Menschen. Wenn man diese vielen Milliarden Menschen dauerhaft ernähren will, ohne die Welt in die ökologische Katastrophe zu bringen, sollten alle [[vegan]] leben. Und jeder Mensch, der eine vegane Ernährung pflegt, hilft anderen, nicht [[Hunger]]s sterben zu müssen. So viele ökologische Probleme kommen durch die Fleischindustrie. Die [[Massentierhaltung]] führt zu Klimagasen über die Gülle und die Ausdünstungen von Kühen und anderen Tieren. Der größte Teil des [[Getreide]]s und der Sojabohnen werden inzwischen an die Tiere verfüttert. Du brauchst nur ein Zehntel der Anbaufläche, um die Nährstoffe aus [[Pflanzen]] zu bekommen, als wenn du sie über den „[[Umweg]]“ über die Tiere bekommst. Die [[Erde]] kann nur dauerhaft existieren als Lebensgrundlage für Menschen - und letztlich Tiere -  wenn Menschen vegan werden.
 
===Ethische Gründe===
Natürlich, auch [[ökologisch]] zu leben ist ethisch, aber es geht auch um die Tierethik. Tiere sind fühlende Wesen, sind [[Schmerz]] empfindende Wesen, sind mitfühlende Wesen. Und der Mensch unterjocht und macht zum [[Sklave]]n gerade die besonders freundlichen Tiere. Schau mal einer Kuh in die Augen, streichle mal eine Kuh. Schau mal den Hühnern in die Augen, und nimm mal Kontakt zu Hühnern auf, oder mit Schafen, mit Ziegen und so weiter. So freundliche Tiere! Und diese werden in Gefangenschaft gesteckt, werden getötet, geschlachtet und so weiter.  
 
'''Eier'''
 
Oder für [[Eier]] werden Legebatterien errichtet. Und selbst die sogenannte „natürliche Haltung“ von Hennen heißt oft nur ein paar Quadratzentimeter mehr Platz. Und wenn mal wieder eine Vogelgrippe droht, dann müssen die auch wieder alle in einen Raum gepfercht werden. Oder es müssen Hunderttausende geschlachtet werden, weil es eben durch die Massentierhaltung immer häufiger Vogelgrippe gibt (und diese auf den Menschen übergehen kann). Und um Hennen für die Eier zu bekommen, braucht es Küken. Die Hälfte der Küken ist männlich, und es heißt „sie müssen geschreddert werden“. Geschreddert heißt: umgebracht werden.
 
[[Datei:Cow-Rind-Tierhaltung.jpg|thumb| Vegane Ernährung - erläutert vom [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Standpunkt aus]]
 
'''Fisch'''
 
[[Fisch]]e haben Schmerzempfinden. Wenn Fische an der Angel sind, ist es so, als ob man dir einen Fleischerhaken in den [[Gaumen]] hineindrückt und dann daran zieht. Grässlich. Grausam. Fische, die in großen Netzen aus dem [[Wasser]] gezogen werden, schreien um ihr Leben. Nicht mit Worten, aber man sieht es! Sie [[kämpfen]] um ihr Leben, sie ersticken mühsam. [[Grausam]]. Die Weltmeere werden durch das Überfischen durch den Menschen immer ärmer.
 
'''Milchprodukte'''   
 
Auch [[Milchprodukte]] sind unethisch. Die Kühe könnten bis zu 30 Jahren leben, aber sie werden nach 6 Jahren geschlachtet. Es würde ökonomisch und [[ökologisch]] keinen Sinn machen, die Kühe bis 30 Jahre zu halten: Die Kühe können nur dann Milch geben, wenn auch Kälber da sind. Die Hälfte der Kälber ist männlich. Man kann auch nicht ständig mehr Milchkühe haben. Die Milcherzeugung ist notwendigerweise mit Fleischerzeugung, und so mit [[Grausamkeit]] verbunden. Und aus hygienischen Gründen muss das Kalb nach der [[Geburt]] von der Mutterkuh getrennt werden, damit man eben die Milch haben kann. Grausam. Milch ist letztlich Grausamkeit. Die ethischen Gründe für vegane Ernährung beziehen sich also auf Tierrechte und [[Ökologie]].
 
===Gesundheitliche Gründe===
Es gibt noch weitere Gründe. Es gibt einige [[Studien]], die zeigen: [[Vegan]] ist die gesündeste aller Ernährungsformen. Ob ein bisschen [[Fleisch]] und ein bisschen Milch [[ungesund]] wäre, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Ein Übermaß an Fleisch, ein Übermaß an [[Milchprodukte]]n und ein Übermaß an [[Eier]]n ist in jedem Fall zu viel. Vermutlich, wenn man ein Zehntel der Menge an Fleisch/Milch/Eiern isst, die in [[Deutschland]] üblich ist, dann wäre es nicht ungesund. Aber vollständig vegan zu leben, ist in jedem Fall auch  nicht ungesund. Es ist vor allem gesund für die [[Umwelt]] und die [[Tiere]]. Daher solltest du vollständig vegan sein.
 
===Meditative Gründe===
Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] gibt es noch einen zusätzlichen Grund, mindestens [[vegetarisch]] zu sein. Im Yoga sagen wir: [[Nahrung]] hat einen Einfluss auf die [[Psyche]]. Und es gilt, sich [[sattwig]] zu ernähren, und das erhebt die Psyche. Wenn du Fleisch isst, dann isst du das [[Leiden]] der Tiere mit, das hat einen Einfluss auf deinen [[Geist]]. Auch wenn du Milch isst, isst du das Leiden der Kühe und der Kälber mit, und auch das hat einen Einfluss auf deinen Geist! Viele Gründe für eine vegane Ernährung!
 
Mehr dazu findest du auf unserer Internetseite [https://www.yoga-vidya.de Yoga Vidya], auch mit vielen Rezepten und vielen Tipps, wie du auch Mangelerscheinungen vermeiden kannst. Alles zu finden auf [https://www.yoga-vidya.de Yoga Vidya].
 
=== Video Vegane Ernährung ===


Kurzes Vortragsvideo über '' Vegane Ernährung '':
Kurzes Vortragsvideo über '' Vegane Ernährung '':
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Autor/Sprecher: [[Sukadev Bretz]], Seminarleiter zu [https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakras].
Autor/Sprecher: [[Sukadev Bretz]], Seminarleiter zu [https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/chakra/ Chakras].


== Vegane Ernährung Audio Vortrag==
=== Vegane Ernährung Audio Vortrag ===


Hier die Audiospur des oberen Videos zu '' [[Vegan]]e Ernährung '':
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== Vegane Ernährung im Yoga – Ethik, Karma, Gesundheit und spirituelle Entwicklung ==
 
=== Vegane Ernährung – ganzheitlich, ethisch und bewusst leben ===
 
Vegane Ernährung ist aus yogischer Sicht ein zentraler Baustein für Gesundheit, Mitgefühl und geistige Klarheit. Sie verbindet ökologische Verantwortung, ethisches Handeln, körperliches Wohlbefinden und spirituelle Entwicklung.
 
=== Vegane Ernährung und Ahimsa – Gewaltlosigkeit im Alltag ===
 
Ein zentrales yogisches Prinzip, das die vegane Ernährung unmittelbar berührt, ist [[Ahimsa]], die Gewaltlosigkeit. Ahimsa ist das erste der Yamas im Raja Yoga und bedeutet, keinem Lebewesen durch Gedanken, Worte oder Handlungen Schaden zuzufügen. Eine vegane Lebensweise ist eine konsequente Umsetzung von Ahimsa im Alltag, da sie vermeidet, Leid, Ausbeutung und Tod von Tieren indirekt zu unterstützen.
 
=== Vegane Ernährung und Karma ===
 
Aus yogischer Sicht ist jede Handlung mit karmischen Wirkungen verbunden. Wer Produkte konsumiert, die auf Leid basieren, nimmt dieses Leid subtil in sein eigenes Energiesystem auf. Vegane Ernährung wird daher als Möglichkeit gesehen, negatives Karma zu reduzieren und Mitgefühl aktiv zu leben.
 
Das Prinzip von [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] beschreibt Ursache und Wirkung auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene.
 
=== Sattwige Ernährung und geistige Klarheit ===
 
Im Yoga wird Nahrung nicht nur nach Nährstoffen, sondern auch nach ihrer Wirkung auf den Geist beurteilt. Eine vegane, möglichst naturbelassene Ernährung gilt als überwiegend sattwig – sie fördert Klarheit, Ruhe, Mitgefühl und Konzentration. Schwere, stark verarbeitete oder gewaltbehaftete Nahrung verstärkt hingegen Rajas (Unruhe) und Tamas (Trägheit).
 
Das Konzept der drei [[Gunas]] (Sattva, Rajas, Tamas) ist zentral für das yogische Ernährungsverständnis und wird im Yoga Wiki ausführlich erklärt.
 
=== Vegane Ernährung und Gesundheit aus wissenschaftlicher Sicht ===
 
Neben den yogischen Argumenten gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien (veröffentlicht von der [https://www.who.int World Health Organization (WHO)]] zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit), die die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen veganen Ernährung belegen. Dazu gehören ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes Typ 2 und bestimmte Krebsarten. Entscheidend ist dabei eine ausgewogene Zusammenstellung der Nahrung mit Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen.
 
Die [https://www.dge.de Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)] liefert fundierte Informationen zur pflanzenbasierten Ernährung.
 
=== Vegane Ernährung im Yoga-Alltag ===
 
Viele Yogis und Yoginis berichten, dass ihnen eine [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/ vegane Ernährung] hilft, leichter zu meditieren, bewusster zu atmen und sensibler für innere Prozesse zu werden. Gerade in intensiven Meditationsphasen oder während Yogalehrer-Ausbildungen wird vegane oder mindestens vegetarische Ernährung empfohlen, um den Geist ruhig und klar zu halten.


==Siehe auch==
==Siehe auch==
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=== [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/vegane-ernaehrung/ Vegane Ernährung Seminare]===
=== [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/vegane-ernaehrung/ Vegane Ernährung Seminare]===


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[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]
[[Kategorie:Bewusst Leben Lexikon]]
[[Kategorie:Hülsenfrucht]]
[[Kategorie:Ernährung]]
[[Kategorie:Vegan]]

Aktuelle Version vom 20. Januar 2026, 10:22 Uhr

Vegane Ernährung Vegane Ernährung ist wichtig aus verschiedenen Gründen. Es gibt ökologische Gründe, ethische Gründe, es gibt gesundheitliche Gründe und meditative Gründe.

Vegane Ernährung - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Gründe für eine vegane Ernährung

Ökologische Gründe für vegane Ernährung

Die Erde ist ein kleiner Planet, und es gibt so viele Menschen. Wenn man diese vielen Milliarden Menschen dauerhaft ernähren will, ohne die Welt in die ökologische Katastrophe zu bringen, sollten alle vegan leben. Und jeder Mensch, der eine vegane Ernährung pflegt, hilft anderen, nicht Hungers sterben zu müssen. So viele ökologische Probleme kommen durch die Fleischindustrie. Die Massentierhaltung führt zu Klimagasen über die Gülle und die Ausdünstungen von Kühen und anderen Tieren. Der größte Teil des Getreides und der Sojabohnen werden inzwischen an die Tiere verfüttert. Du brauchst nur ein Zehntel der Anbaufläche, um die Nährstoffe aus Pflanzen zu bekommen, als wenn du sie über den „Umweg“ über die Tiere bekommst. Die Erde kann nur dauerhaft existieren als Lebensgrundlage für Menschen - und letztlich Tiere - wenn Menschen vegan werden.

Ethische Gründe

Natürlich, auch ökologisch zu leben ist ethisch, aber es geht auch um die Tierethik. Tiere sind fühlende Wesen, sind Schmerz empfindende Wesen, sind mitfühlende Wesen. Und der Mensch unterjocht und macht zum Sklaven gerade die besonders freundlichen Tiere. Schau mal einer Kuh in die Augen, streichle mal eine Kuh. Schau mal den Hühnern in die Augen, und nimm mal Kontakt zu Hühnern auf, oder mit Schafen, mit Ziegen und so weiter. So freundliche Tiere! Und diese werden in Gefangenschaft gesteckt, werden getötet, geschlachtet und so weiter.

Eier

Oder für Eier werden Legebatterien errichtet. Und selbst die sogenannte „natürliche Haltung“ von Hennen heißt oft nur ein paar Quadratzentimeter mehr Platz. Und wenn mal wieder eine Vogelgrippe droht, dann müssen die auch wieder alle in einen Raum gepfercht werden. Oder es müssen Hunderttausende geschlachtet werden, weil es eben durch die Massentierhaltung immer häufiger Vogelgrippe gibt (und diese auf den Menschen übergehen kann). Und um Hennen für die Eier zu bekommen, braucht es Küken. Die Hälfte der Küken ist männlich, und es heißt „sie müssen geschreddert werden“. Geschreddert heißt: umgebracht werden.

Vegane Ernährung - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Fisch

Fische haben Schmerzempfinden. Wenn Fische an der Angel sind, ist es so, als ob man dir einen Fleischerhaken in den Gaumen hineindrückt und dann daran zieht. Grässlich. Grausam. Fische, die in großen Netzen aus dem Wasser gezogen werden, schreien um ihr Leben. Nicht mit Worten, aber man sieht es! Sie kämpfen um ihr Leben, sie ersticken mühsam. Grausam. Die Weltmeere werden durch das Überfischen durch den Menschen immer ärmer.

Milchprodukte

Auch Milchprodukte sind unethisch. Die Kühe könnten bis zu 30 Jahren leben, aber sie werden nach 6 Jahren geschlachtet. Es würde ökonomisch und ökologisch keinen Sinn machen, die Kühe bis 30 Jahre zu halten: Die Kühe können nur dann Milch geben, wenn auch Kälber da sind. Die Hälfte der Kälber ist männlich. Man kann auch nicht ständig mehr Milchkühe haben. Die Milcherzeugung ist notwendigerweise mit Fleischerzeugung, und so mit Grausamkeit verbunden. Und aus hygienischen Gründen muss das Kalb nach der Geburt von der Mutterkuh getrennt werden, damit man eben die Milch haben kann. Grausam. Milch ist letztlich Grausamkeit. Die ethischen Gründe für vegane Ernährung beziehen sich also auf Tierrechte und Ökologie.

Gesundheitliche Gründe

Es gibt noch weitere Gründe. Es gibt einige Studien, die zeigen: Vegan ist die gesündeste aller Ernährungsformen. Ob ein bisschen Fleisch und ein bisschen Milch ungesund wäre, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Ein Übermaß an Fleisch, ein Übermaß an Milchprodukten und ein Übermaß an Eiern ist in jedem Fall zu viel. Vermutlich, wenn man ein Zehntel der Menge an Fleisch/Milch/Eiern isst, die in Deutschland üblich ist, dann wäre es nicht ungesund. Aber vollständig vegan zu leben, ist in jedem Fall auch nicht ungesund. Es ist vor allem gesund für die Umwelt und die Tiere. Daher solltest du vollständig vegan sein.

Meditative Gründe

Im Yoga gibt es noch einen zusätzlichen Grund, mindestens vegetarisch zu sein. Im Yoga sagen wir: Nahrung hat einen Einfluss auf die Psyche. Und es gilt, sich sattwig zu ernähren, und das erhebt die Psyche. Wenn du Fleisch isst, dann isst du das Leiden der Tiere mit, das hat einen Einfluss auf deinen Geist. Auch wenn du Milch isst, isst du das Leiden der Kühe und der Kälber mit, und auch das hat einen Einfluss auf deinen Geist! Viele Gründe für eine vegane Ernährung!

Mehr dazu findest du auf unserer Internetseite Yoga Vidya, auch mit vielen Rezepten und vielen Tipps, wie du auch Mangelerscheinungen vermeiden kannst. Alles zu finden auf Yoga Vidya.

Video Vegane Ernährung

Kurzes Vortragsvideo über Vegane Ernährung :

Autor/Sprecher: Sukadev Bretz, Seminarleiter zu Kundalini Yoga und Chakras.

Vegane Ernährung Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Vegane Ernährung :

Vegane Ernährung im Yoga – Ethik, Karma, Gesundheit und spirituelle Entwicklung

Vegane Ernährung – ganzheitlich, ethisch und bewusst leben

Vegane Ernährung ist aus yogischer Sicht ein zentraler Baustein für Gesundheit, Mitgefühl und geistige Klarheit. Sie verbindet ökologische Verantwortung, ethisches Handeln, körperliches Wohlbefinden und spirituelle Entwicklung.

Vegane Ernährung und Ahimsa – Gewaltlosigkeit im Alltag

Ein zentrales yogisches Prinzip, das die vegane Ernährung unmittelbar berührt, ist Ahimsa, die Gewaltlosigkeit. Ahimsa ist das erste der Yamas im Raja Yoga und bedeutet, keinem Lebewesen durch Gedanken, Worte oder Handlungen Schaden zuzufügen. Eine vegane Lebensweise ist eine konsequente Umsetzung von Ahimsa im Alltag, da sie vermeidet, Leid, Ausbeutung und Tod von Tieren indirekt zu unterstützen.

Vegane Ernährung und Karma

Aus yogischer Sicht ist jede Handlung mit karmischen Wirkungen verbunden. Wer Produkte konsumiert, die auf Leid basieren, nimmt dieses Leid subtil in sein eigenes Energiesystem auf. Vegane Ernährung wird daher als Möglichkeit gesehen, negatives Karma zu reduzieren und Mitgefühl aktiv zu leben.

Das Prinzip von Karma beschreibt Ursache und Wirkung auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene.

Sattwige Ernährung und geistige Klarheit

Im Yoga wird Nahrung nicht nur nach Nährstoffen, sondern auch nach ihrer Wirkung auf den Geist beurteilt. Eine vegane, möglichst naturbelassene Ernährung gilt als überwiegend sattwig – sie fördert Klarheit, Ruhe, Mitgefühl und Konzentration. Schwere, stark verarbeitete oder gewaltbehaftete Nahrung verstärkt hingegen Rajas (Unruhe) und Tamas (Trägheit).

Das Konzept der drei Gunas (Sattva, Rajas, Tamas) ist zentral für das yogische Ernährungsverständnis und wird im Yoga Wiki ausführlich erklärt.

Vegane Ernährung und Gesundheit aus wissenschaftlicher Sicht

Neben den yogischen Argumenten gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien (veröffentlicht von der World Health Organization (WHO)] zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit), die die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen veganen Ernährung belegen. Dazu gehören ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes Typ 2 und bestimmte Krebsarten. Entscheidend ist dabei eine ausgewogene Zusammenstellung der Nahrung mit Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) liefert fundierte Informationen zur pflanzenbasierten Ernährung.

Vegane Ernährung im Yoga-Alltag

Viele Yogis und Yoginis berichten, dass ihnen eine vegane Ernährung hilft, leichter zu meditieren, bewusster zu atmen und sensibler für innere Prozesse zu werden. Gerade in intensiven Meditationsphasen oder während Yogalehrer-Ausbildungen wird vegane oder mindestens vegetarische Ernährung empfohlen, um den Geist ruhig und klar zu halten.

Siehe auch

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