Verdacht

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Verdacht - Etymologie, Überlegungen und Tipps. Verdacht ist ein Wort mit mehreren Bedeutungen:

Vertrauen ist ein Gegenpol zu Verdacht

(1) Verdacht kann sein die Vermutung eines schuldhaften Vergehens. Verdacht bedeutet hier so etwas Ähnliches wie Argwohn. Man kann einen leisen Verdacht haben, einen schlimmen Verdacht, einen schwachen Verdacht. Manchmal erweist sich der Verdacht als unbegründet und ungerechtfertigt. Manchmal bestätigt sich aber auch ein Verdacht. Bei Gewaltverbrechen muss die Staatsanwaltschaft schon auf Verdacht hin tätigt werden. Man kann auch Verdacht schöpfen, also misstrauisch werden. Manche Menschen sind auch über allen Verdacht erhaben - man traut ihnen also nichts Schlechtes zu.

(2) Verdacht ist umgangssprachlich auch eine Vermutung, eine Annahme. Z.B. gibt es den Verdacht auf Krebs oder Tuberkulose. Manchmal kauft man auch mal auf Verdacht etwas. Auf Verdacht bedeutet also, das man annimmt, dass etwas richtig ist. Man sollte vorsichtig sein, andere zu verdächtigen. Meistens ist es klüger, das Gute in anderen zu sehen - und trotzdem vorsichtig und umsichtig zu sein. Und manchen Verdacht versucht man besser rechtzeitig aufzuklären, anstatt ihn lange schwelen zu lassen.

Umgang mit Verdacht anderer

Vielleicht ist in deiner Umgebung ein Mensch, der einen Verdacht gegen dich hegt. Und du spürst das irgendwo und du weißt dieser Verdacht ist nicht gerechtfertigt. Du überlegst jetzt wie du damit umgehst? Eine Möglichkeit wäre es einfach zu ignorieren. Sei offen, sei ehrlich und lege deine Karten auf den Tisch. Konfrontiere den Menschen nicht damit, durch deine Offenheit kannst du den Verdacht wiederlegen.

Eine zweite Möglichkeit wäre den Menschen direkt anzusprechen und ihm mitzuteilen, dass du das Gefühl hast, dort ist irgendwo ein Misstrauen. Ob er vielleicht irgendeinen Verdacht hat und ob du darauf eingehen könntest. Manchmal hilft es das direkt anzusprechen. Manchmal hilft es auch dem Menschen Wertschätzung zu zeigen, wenn man einem Menschen Wertschätzung zeigt und etwas für den anderen tut, dann wird der andere merken, dass man es ehrlich und ernst meint.

Aber es gibt auch Menschen die bisher wenige andere hatten die ihnen Gutes getan haben. Wenn man ihnen etwas Gutes tut, dann hegen sie gleich den Verdacht, man würde etwas von ihnen wollen. In diesem Fall kann man darauf eingehen und kann sagen, ich will dir einfach etwas Gutes tun. Ich erwarte nichts von dir, ich tue es einfach, denn mir hat auch schon mal jemand in einer ähnlich schwierigen Situation etwas Gutes getan und dem Menschen geht es bis heute gut. Deshalb kann ich ihm den Gefallen nicht zurückzahlen und deshalb will ich dir gerne den Gefallen tun. Wenn du so erklärst, warum du etwas tust, vielleicht weil jemand anderes dir etwas Gutes getan hat und du es weiter geben willst, dann verstehen die Menschen das eher. Sie werden dann weniger denken, das sie dich irgend eines Hintergedanken verdächtigen müssen.

Verdacht in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Verdacht gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Verdacht - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Verdacht sind zum Beispiel Unterstellung, Vorahnung, Sorge, Angst, Skepsis, Befürchtung, Mutmaßung, Indiz, Anhaltspunkt, Signal, Andeutung, Hinweis, Vermutung, Annahme, Spekulation, Hypothese .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Verdacht - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Verdacht sind zum Beispiel Wissen, Sicherheit, Vertrauen, Kenntnis, Überblick, Informiertheit, Bestimmtheit, Festgefahrenheit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Verdacht, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Verdacht, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Verdacht stehen:

Eigenschaftsgruppe

Verdacht kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Verdacht sind zum Beispiel das Adjektiv verdächtig, das Verb verdächtigen, sowie das Substantiv Verdächtiger.

Wer Verdacht hat, der ist verdächtig beziehungsweise ein Verdächtiger.

Siehe auch

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