Atri

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Atri: (Sanskrit: अत्रि atri adj. u. m.) alles verzehrend; Esser, Verschlingender; einer der sieben Saptarshi (vedische Seher), der mehrere vedische Hymnen über Agni, Indra, die Ashvins und Vishvadevas verfasst hat. Das 5. Mandala des Rigveda wird den Atris zugeschrieben, einer Familie vedischer Weiser; ein Stern im Großen Bären bzw. Großen Wagen. Goldstücker berichtet: "In der epischen Zeit wurde er als einer der zehn Prajapatis, die Götter der Schöpfung, dargestellt.

Rama, Sita und Lakshmana besuchen Atri und Anasuya.

Es steht geschrieben, dass die Prajapatis von Manu erschaffen wurden, zu dem Zweck, das ganze Universum zu erschaffen. Zu einer späteren Zeit gilt er als einer der geist-geborenen Söhne von Brahma und auch als einer der sieben Rishis, die die Herrschaft von Svayambhuva, des ersten Manus, verwalteten. Es wird auch erwogen, ob er nicht die Herrschaft des zweiten Manus, Svarochisha, oder des siebten, Vaivasvata geführt hat. Atri heiratete Anasuya, die Tochter von Daksha und sie bekamen den Sohn Durvasas." In dem Ramayana wird berichtet, dass Rama und Sita Atri und Anasuya in ihrer Einsiedelei im Süden von Chitrakuta besuchten. In den Puranas war er auch der Vater von Soma, dem Mond und dem asketischen Dattatreya.

Ramas Wanderung

Auszug aus der Übersetzung des Ramayana von Swami Sivananda, Divine Life Society, 1996.

Rama verließ Chitrakuta. Er dachte an seinen Auftrag und wollte nach Dandaka weiterziehen. So kam er zu Atris Ashram. Der Weise verehrte Rama und gab ihm Wurzeln und Früchte zu essen. Danach sagte Atri zu Rama: „Lass Sita meine Frau Anasuya besuchen“. Daraufhin ging Sita zu Anasuya und verbeugte sich vor ihr. Anasuya gab Sita Schmuck, Kleider und Kosmetika. Sie sagte zu Janaki: "Mit Hilfe dieser Kosmetika wirst du ewig schön bleiben. Erfülle deine Pflicht als Gattin, folge Rama überall hin. Möge Rama sicher nach Hause zurückkehren, zusammen mit dir!“ Rama verabschiedete sich von Atri. Die Asketen zeigten Rama den Weg in den dunklen Wald. Sie sagten zu Rama: „Dieser Wald wimmelt von furchtbaren Rakshasas, die sich vom Fleisch der Asketen ernähren, rotte sie aus.“ Danach betrat Rama zusammen mit Sita und Lakshmana den dunklen Wald.

Siehe auch

Literatur

Multimedia

Geschichten aus der Ramayana

Andere Informationen: Atri , Sanskrit अत्रि atri, verzehrend; m. Name eines Weisen, Pl. seiner Nachkommen. Atri ist ein Sanskritwort und bedeutet verzehrend; m. Name eines Weisen, Pl. seiner Nachkommen.

Shiva Murti im Dakshinamurti madurai Tempel


Verschiedene Schreibweisen für Atri

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben, ebenso wie auch modernere indische Sprachen wie Hindi, Bengali, Gujarati, Panjabi, Urdu. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Atri auf Devanagari wird geschrieben " अत्रि ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " atri ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " atri ", in der Velthuis Transliteration " atri ", in der modernen Internet Itrans Transkription " atri ".

Video zum Thema Atri

Atri ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des Yoga. Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, Meditation und Spiritualität

Ähnliche Sanskrit Wörter wie Atri

Hier einige Links zu Sanskritwörtern, die entweder vom Sanskrit oder vom Deutschen her ähnliche Bedeutung haben wie Atri oder im Deutschen oder Sanskrit im Alphabet vor oder nach Atri stehen:

Siehe auch

Quelle

Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen

Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch

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