Dandaka

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Sita, Rama, Lakshmana und Hanuman auf einem Tempelfries in Kumbakonam, Tamil Nadu

Dandaka (Sanskrit दण्डक daṇḍaka m. Stier, Deichsel, Fahnenstock auf einem Wagen; eine Art Krampf; der Wald von Dandaka, der zwischen Godavari und Narmada lag. Er hatte eine beträchtliche Größe. Manche Passagen des Ramayanas legen dar, dass der Wald sogleich im Süden von Yamuna anfängt. Hier erlebten Rama und seine Frau Sita viele Abenteuer. Er wird beschrieben als "eine Wildnis, in der unzählige Einsiedeleien verstreut sind, obwohl wilde Bestien und Rakshasas überall lauern".

Dandaka soll eine weite Region gewesen sein, die zwischen Godavari und Narmada lag. Manche Passagen der Ramayana sagen sogar aus, dass der Dandaka Wald südlich von der Yamuna begann und bis nach Südindien reichte. Eigentlich müsste es korrekt heißen Dandakaranya, der Aranya, also der Wald des Dandaka. Dandaka ist eigentlich der Name eines Sohns von Ikshvaku. Dieser hatte nämlich den Zorn des Rishis Bhargava auf sich gezogen, wodurch sein Land unbewohnbar wurde und in einen Aranya, einen Wald, verwandelt wurde. Dandakaranya bzw. Dandaka Aranya ist also der Wald des Dandaka. In den Ramayana Übersetzungen wird meist vom Dandaka Wald, englisch Dandaka Forest, gesprochen.

Sukadev über Dandaka

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Dandaka

Dandaka ist der Name eines Waldes zwischen Narmada und Godavari, also im südlichen Teil von Indien. Dandaka war ein Wald, in dem Rama und Sita und Lakshmana einige Jahre verbracht hatten. Rama wurde ja ins Exil geschickt für einige Jahre und so musste er das Königreich mit der Hauptstadt Ayodhya verlassen und zog sehr viel weiter nach Süden, eben in den Dandaka-Wald. Dandaka war also im südlichen Indien und gehörte zum Königreich Lanka. Lanka ist zwar eine Insel südlich von Indien, aber sie wurde beherrscht von Ravana, dem Dämonenkönig, und Ravana hatte ein größeres Königreich und dazu gehörte eben auch die südliche Hälfte oder ein südlicher Teil von Indien.

Und so gehörte auch der Dandaka-Wald zum Königreich von Ravana. Und so gab es im Dandaka-Wald auch verschiedene Dämonen und diese Dämonen drangsalierten auch und störten die Rishis und die Weisen, die im Dandaka-Wald waren. Dandaka war nämlich auch ein heiliger Ort, er war ein Ort, wo Menschen hingingen, um Yoga zu praktizieren, zu meditieren, um Gottverwirklichung zu suchen. Und so gingen auch Rama und Sita und Lakshmana dorthin und Rama, Sita und Lakshmana beschützten auch die Weisen dort. Dies missfiel den [[[Rakshasa|Rakshasas]] bzw. den Asuras um Ravana herum und so führte das Ganze zu den Komplikationen, die schließlich auch dazu führten, dass Ravana die Sita entführte. Mehr darüber findest du auf unseren Internetseiten, auf www.yoga-vidya.de. Dort kannst du nachschauen unter "Dandaka" und dort findest du mehr Informationen über Dandaka, diesen Wald, und du findest auch natürlich die ganze Ramayana nacherzählt, du findest alles Kandas, alle Kapitel, der Ramayana nacherzählt, und auch über hundert Beschreibungen der wichtigen Personen in der Ramayana und eben auch über den Dandaka-Wald.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

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