Aranath

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Aranath war der 18. Jain Tirthankara des derzeitigen ZeitaltersAvasarpini. Der Jain-Philosophie nach wurde Aranath ein Siddha – eine erleuchtete Seele, die all ihr Karma vernichtet hatte. Er wurde als Sohn von Kaiser Sudarshan und Königin Devi Rani in Hastinapur in der Ikshvaku Dynastie geboren. Sein Geburtstag fällt auf den zehnten Tag des Migsar Krishna Monats im Hinduistischen Kalender.

Flicka: Tirthankara-Statue in einem Jain-Tempel in Mumbai / Indien Copyright

Die Legende von Aranath

In einer früheren Inkarnation war Aranath´s Seele der Kaiser Dhanpati von Susima, einer Stadt in der Mahavideh-Region. Als Kaiser Dhanpati führte er die Diksha von Samvar Muni und viele weitere, tief spirituelle Praktiken durch. Diese tiefe spirituelle Praxis und seine Hingabe verhalfen ihm zum Erlangen von Tirthankar-nam-and-gotra-Karma. Er reinkarnierte anschließend in die Graiveyak-Dimension der Götter. Von dieser Dimension der Götter stieg er wieder hinab in den Leib der Königin Maha Devi (Devi Rani), die Frau des Kaisers Sudarshan von Hastinapur. Neben den 14 großen Träumen, die der Königin das Konzept des Tirthankara weissagten, hatte Maha Devi noch einen weiteren Traum. Als sie mit Aranath schwanger war, träumte sie von einem mit Edelsteinen besetzten Rad (Arah). So nannten der Kaiser Sudarshan und seine Frau Maha Devi ihren Sohn nach der Geburt zunächst Arah Kumar.

Als Arah Kumar noch jung war, wurde er mit vielen schönen Prinzessinnen verheiratet. Später krönte ihn Kaiser Sudarshan zum König und übergab ihm sein Reich, bevor er selbst zum Asket wurde. Arah Kumar war ein warmherziger und mächtiger Herrscher, der sich um die ihm Anvertrauten mit rechter Fürsorge kümmerte. So regierte er einige Jahre in seiner Region, dennoch war seine Macht und sein Ruhm weit über die Grenzen hinaus bekannt. Während seiner Herrschaft fand die Scheibenwaffe "Chakra" den Weg in seine Armee und so eroberte er die Welt und alle sechs Kontinente mit seiner mächtigen Armee. Er wurde zum Chakravarti. Er zählte danach fast 32.000 Könige, die zu seinem Hofe gehörten.

Nach langer und erfolgreicher Herrschaft sinnierte Aranath eines Tages über den immer währenden Wechsel der Jahreszeiten. Dieser intensive Gedanke an die natürlichen Verläufe regten in ihm eine Kette der Sublimierung von Gedanken an, was ein vollständiges Loslösen aller Anhaftungen in ihm zur Folge hatte. Als logische Folge daraus entsagte er allem Reichtum, Wohlhaben und Ruhm und wurde selbst zu einem Asketen. Er begann rigoros, sich der spirituellen Praxis zu verschreiben und reiste an viele verschieden Orte. Nach langer und weiter Reise erreichte er nach drei Jahren den Sahasramra-Dschungel, weitab von Hastinapur, wo er lange regierte. Er stand also im Sahasramra-Dschungel unter einem Mangobaum und meditierte. Im Feuer der Meditation verbrannte er alle vier verunreinigenden Karmas: die Illusion, die Blockade des Wissens und der Wahrnehmung, sowie die Hinderung der eigenen Kraft. Nach und nach erreichte er so das Nirvana. Als er das Nirvana erreichte war sein erster Diskurs, dies mit anderen Menschen zu teilen, in dem er aufzeigte, wie man Anhaftung und Abneigung überwinden konnte.

Tausende Menschen folgten ihm und wurden zu Mönchen, selbst seine 32 engsten Vertrauten vom Hofe, angeführt von Kumbh. Kumbh verbrachte eine sehr lange Zeit von mehreren tausend Jahren damit, umherzureisen und seinen religiösen Glauben zu propagieren und anderen Menschen nahe zu bringen. Am Ende seiner Reise erreichte er Sammethshikhar und gelangte dort ebenso ins Nirvana.

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