Vertrauenslosigkeit

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Vertrauenslosigkeit - Ursprung und Umgang. Vertrauenslosigkeit ist ein sehr unangenehmer Zustand, in dem man das Vertrauen in etwas oder in jemanden verloren hat. Meist gerät man in den Zustand der Vertrauenslosigkeit nach einem Vertrauensbruch, nach einer sehr negativen Erfahrung. Vertrauenslosigkeit kann aber auch dann kommen, wenn jemand noch nie gelernt hat, Vertrauen zu haben, vielleicht weil er ohne feste soziale Beziehungen aufgewachsen ist. Manchmal wird in Übersetzungen von buddhistischen Schriften auch Vertrauenslosigkeit als Übersetzen für mangelnder Glaube, mangelndes Vertrauen gebraucht. Ehen können manchmal an Eifersucht scheitern, die natürlich aus Vertrauenslosigkeit kommt, also einen Mangel an Vertrauen. Menschliche Beziehungen brauchen ein gewisses Maß an Vertrauen. Wenn dieses nicht da ist, dann wird es in einer Beziehung schwer. Und je enger Menschen miteinander zusammenwirken, leben, wollen, ums so wichtiger ist eine vertrauensvolle Beziehung. Aber es gilt auch: Jedes Vertrauen kann auch missbraucht werden. Nach einem Vertrauensmissbrauch wieder ins Vertrauen zurückzukommen, ist eine gar nicht so einfache Aufgabe.

Vertrauen ist ein Gegenpol zu Vertrauenslosigkeit

Umgang mit Vertrauenslosigkeit anderer

Vielleicht ist in deiner Umgebung ein Mensch, der wenig Vertrauen in seine Mitmenschen hat. Er fühlt sich überall abgelehnt, denkt alle Menschen seinen misstrauisch, fühlt sich beobachtet oder nicht wertgeschätzt. Wie gehst du damit um? Eine Möglichkeit ist, höre dem Menschen zu. Wenn Menschen jemanden haben, der ihnen zuhört, dann fassen sie auch schnell wieder Vertrauen. Menschen wollen gehört werden und manchmal hilft es, wenn sie über Vertrauensbrüche auch mal sprechen können. Kommunikation ist eine der Bewältigungsstrategien des Menschen bei psychischen Krisen. Aus einem Vertrauensbruch entsteht oft Vertrauenslosigkeit. Aber wenn jemand die Gelegenheit hat, darüber zu sprechen und spürt da ist jemand der wirklich zuhört, dann fasst er auch vielleicht wieder Vertrauen. Ein gesundes Maß an Skepsis ist gut und ein gewisses Maß an Misstrauen, aber ein Grundvertrauen und respektieren ist auch wichtig. Die meisten Menschen kommen wieder zum Vertrauen zurück, wenn sie jemanden haben, auf den sie vertrauen können. Das könntest zum Beispiel du werden.

Vertrauenslosigkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Vertrauenslosigkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Vertrauenslosigkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Vertrauenslosigkeit sind zum Beispiel Unglaube, Zweifel, Eifersucht, Mutmaßung, Vermutung, Neid, Hemmung, Einschränkung, Scheu, Schwarzseherei, Sorge, Besorgnis, Bedenken, Skepsis, Einwand, Unglaube, Verdacht, Vermutung, Einwand, Sorge, Besorgnis .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Vertrauenslosigkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Vertrauenslosigkeit sind zum Beispiel Vertrauen, Trauen, Optimismus, Hoffnung, Gewissheit, Sicherheit, Sich verlassen auf, Überzeugung, Stützen auf, Zählen auf, Abkaufen, Rechnen mit, Erwarten, Voraussetzung, Erwartung, Bedingung, Erfordernis, Verlangen, Unterstellung, Ausgehen von, Vermutung, . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Vertrauenslosigkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Vertrauenslosigkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Vertrauenslosigkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Vertrauenslosigkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Vertrauenslosigkeit sind zum Beispiel das Adjektiv vertrauenslos, das Verb misstrauen, sowie das Substantiv Vertrauensloser.

Wer Vertrauenslosigkeit hat, der ist vertrauenslos beziehungsweise ein Vertrauensloser.

Siehe auch

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