Tataka

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1. Tataka , Sanskrit तटाक taṭāka, See, Teich. Tataka ist ein Sanskritwort und bedeutet See, Teich.

2.Tataka oder Taraka (Sanskrit: ताड़का) Tadaka oder Thataka ("Krähen Dämonin") war in dem hinduistischen Epos Ramayana eine Yaksha Prinzessin. Ihr Vater, Suketu war ein Yakshakönig, der sich strenger Askese (Tapas) unterzog, um dadurch den Wunsch nach einem Kind erfüllt zu bekommen. Suketu wünschte sich einen Sohn, doch Brahma segnete ihn mit einer starken und hübschen Tochter. Der Dämonenkönig Sumali warb um sie und bekam sie zur Frau. Sie hatten zwei Söhne, Maricha und Subahu, und eine Tochter, Kaikesi.

3. Tataka, ( Sanskrit ताटका tāṭakā f. ) Name einer Dämonin, die von Rāma getötet wurde.

Rama tötet den Dämon Tataka.

Tataka und die Rishis

Tataka und Sumali planten, Kaikesi mit dem Rishi Vishrava zu vermählen damit die Nachkommenschaft Macht über die drei Welten erhalten würde. Sie arrangierten ein Treffen der Tochter mit Vishrava, und obwohl der Rishi bereits verheiratet war, verliebte er sich in Kaikesi. Durch Kaikesi kamen der mächtige Dämonenkönig von Lanka, Ravana, Vibhishana, Kumbhakarna und Surpanakha zu ihren wichtigen Rollen im unsterblichen Epos Ramayana.

Rishi Agastya verfluchte Suketu und Sumali zum Tode. Tataka nahm mit Hilfe ihres Sohnes Subahu Rache an dem Weisen. So zogen sie den Ärger des Rishis auf sich. Agastya verfluchte Tataka dazu, ihre Schönheit zu verlieren, Mutter und Sohn verfluchte er, grausame, menschenfressende Wesen (Rakshasas) zu werden. Der Fluch verwandelte Tataka in eine hässliche, furchterregende Menschenfresserin. Tataka lebte nun in der Nähe von Malaja und Karusha in einem Wald, wo die Flüsse Ganges und Sarayu zusammenfließen. Das Gebiet bekam den Namen ‚Tatakawald‘. Sie tyrannisierte jeden, der es wagte einen Fuß in den Wald zu setzten.

Rama und Lakshmana helfen Vishvamitra gegen Tataka

Als Revanche für den Fluch schikanierten Tataka und Subahu die Rishis. Sie zerstörten deren Feueropfer mit Regen aus Fleisch und Blut. Brahmarishi Vishvamitra war einer der Hauptleidtragenden von Tatakas Plagen. Er machte sich auf den Weg zu Dasharatha, den König von Kosala, und bat ihn um Hilfe. Der König entschied, zwei seiner vier Söhne, Rama und Lakshmana, in den Wald zu schicken, um Vishvamitra und sein Feueropfer zu schützen.

Vishvamitra und die beiden Prinzen kamen in den Tatakawald und der Weise bat Rama, die Dämonin zu töten, um die Rishis von ihrem Terror zu befreien. Rama war unschlüssig, er wollte keine Frau töten. So entschloss er sich, sie zu verstümmeln, indem er ihr die Hände abschlug. Ihre dämonischen Kräfte nutzend wandelte sie ihre Gestalt, verschwand und attackierte weiterhin, nun unsichtbar, die Rishis. Vishvamitra erinnerte Rama daran, dass er als Prinz die Pflicht habe, dem Land zum Wohle zu dienen, gleichgültige welche persönliche Einstellung er zu einer Sache habe. Auch wenn Tataka eine Frau war, so terrorisierte sie eine Region, und Rama habe die Pflicht, die Menschen im Land zu schützen, indem er die Terroristen tötete. Das Böse hat kein Geschlecht, keine Kaste und keinen Glauben. Rama tötete Tataka, indem er einen Pfeil in ihr Herz schoss.

Danach versuchten Maricha und Subahu die Opfer Vishvamitras zu zerstören. Rama warnte sie, doch sie lachten Rama aus und nannten ihn ‚nur einen Jungen‘. Rama schoss seine Pfeile auf die Störenfriede. Subahu wurde getötet. Maricha wurde von dem Pfeil in die Brust getroffen und weit auf das Meer hinausgeschleudert. Durch diese Tat erhielt Rama den Segen Vishvamitras und aller auf dem Opferplatz versammelten Rishis.

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