Getriebenheit

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Getriebenheit - was ist das? Wie geht man damit um? Getriebenheit ist ein Gefühl, gedrängt zu werden, in eine Richtung gedrückt zu werden. Getriebenheit ist eine innere Unruhe, die sich oft auch in körperlicher Unrast, unruhigem Atem und NervoLink-Textsität, schnellen Augenbewegungen, unruhiger Sitzhaltung und Schlafstörungen zeigen kann.

Gelassenheit ist ein Gegenpol zu Getriebenheit

Getriebenheit kann kommen durch konkrete Handlungen anderer, z.B. des Chefs und der Kollegen. Dann fühlt man sich getrieben, gedrängt. Getriebenheit kann auch kommen durch konkrete Ziele, die man hat: Man möchte etwas erreichen, fühlt sich innerlich getrieben, dafür tätig zu sein. Hier ist Getriebenheit wie eine unbewusste, verinnerlichte Motivation, die einem hilft, sein Ziel anzugehen und zu erreichen.

Es gibt jedoch auch eine weniger schöne Getriebenheit, ein unbestimmtes Gefühl von Getriebenheit: Man spürt eine innere Unruhe, man fühlt, man müsse etwas tun, weiß nicht was und warum. Das Gefühl von Getriebenheit ist auch ein Kennzeichen für Manie sowie für eine Phase der bipolaren Störung. Getriebenheit kann aber auch einfach eine vorübergehende Erfahrung sein, wenn es vieles gibt, was man zu tun hat. Manchmal muss man sich bewusst vornehmen, wieder zur Ruhe zu kommen, z.B. durch die Übung von Yoga und Meditation. So kommt man aus dieser Erfahrung der Getriebenheit wieder raus.

Umgang mit Getriebenheit Anderer

Vielleicht gibt es in deiner Umgebung jemanden, den du als sehr getrieben empfindest. Er kommt nicht zur Ruhe, tut ständig etwas und du merkst, dass er irgendwie gestresst ist. Irgendwie würdest du ihm gerne helfen, dass er zur Ruhe kommt. Aber es gilt erst einmal zu überlegen, woher diese Getriebenheit kommt. Es gibt Menschen, die haben eine Art Berufung, die haben das Gefühl, dass sie irgendetwas bewirken müssen und das treibt sie dazu ständig aktiv zu sein.

Manchmal beruht Getriebenheit auf einer tiefen Inspiration. Bei dieser Art von Getriebenheit muss man nichts machen. Bei dieser Art von Getriebenheit kann man dem Menschen helfen und ihn bewundern. Andere Formen von Getriebenheit gibt es aber auch, zum Beispiel, wenn sich jemand verrannt hat in eine Idee, die aber nicht weiterhilft. Eventuell kannst du ihm dort helfen sich neu zu orientieren.

Manchmal gibt es eine Getriebenheit, weil Menschen Hilfe vermissen. Vielleicht müsstest du ihm oder ihr helfen. Vielleicht kannst du ihm auch helfen, um Hilfe zu bitten. Im Allgemeinen musst dir aber auch bewusst sein, dass manche Menschen aktiver sind als Andere. Und wenn jemand ständig aktiv ist und das im vollen Gleichgewicht und mit Inspiration, dann muss man ihm die Getriebenheit nicht negativ auslegen. Es gibt gemütlichere Menschen und es gibt Menschen, die das Gefühl haben eine wichtige Aufgabe zu haben. Die wirken dann vielleicht getriebener.

Getriebenheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Getriebenheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Getriebenheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Getriebenheit sind zum Beispiel Besessenheit, Rastlosigkeit, Unruhe, Dynamik, Leidenschaft, Antrieb .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Getriebenheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Getriebenheit sind zum Beispiel Ruhe, Entspannung, Apathie, Gleichgültigkeit, Koma . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Getriebenheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Getriebenheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Getriebenheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Getriebenheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Unruhe

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Getriebenheit sind zum Beispiel das Adjektiv getrieben, das Verb treiben, sowie das Substantiv Getriebener.

Wer Getriebenheit hat, der ist getrieben beziehungsweise ein Getriebener.

Siehe auch

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