Verspotten

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Verspotten - Überlegungen und Tipps. Verspotten bedeutet boshaft über jemanden lachen. Verspotten bedeutet verhöhnen, auslachen. Verspotten kann man Menschen schwer treffen. Man sagt zwar: Schadenfreude ist die schönste Freude. Aber Schadenfreude gehört auch zu den fiesesten Freuden. Man sollte Menschen, denen es nicht so gut geht, nicht verspotten. Verspotten sollte man eher Menschen in Machtpositionen. Spott ist die Macht des kleinen Mannes (und der kleinen Frau), um die da oben etwas kleiner erscheinen zu lassen. Wer schon mal verspottet wurde, der weiß, wie beißend und verletzend dieser Spott ist.

Mitgefühl ist eine Hilfe beim Umgang mit Verspotten

Umgang mit Verspotten durch andere

Angenommen in deiner Umgebung ist jemand der Andere verspottet. Wie gehst du damit um? Wenn du selbst das Opfer des Spotts bist, würde ich dir raten das als Lernaufgabe zu nehmen. Swami Sivananda der große Yogameister hat gesagt: "Trage Schmähung. Trage Kränkung. Höchstes Yoga." In diesem Sinne lerne es gelassen mit Anderen umzugehen die dich verspotten. Behalte deine Würde. Bleibe cool. Sei gelassen. Sei souverän. Wenn du inmitten des Spotts eines Anderen gelassen, cool und souverän reagieren kannst, dann wirst du in der Achtung anderer steigen.

Du musst dich nicht darüber ärgern. Du musst nicht keifen. Du musst nicht schimpfen. Vielleicht hofft der Andere, dass du so reagierst, erweise ihm diesen Gefallen nicht. Lasse dich auch später nicht zu lange vom Spott des Anderen bedrücken. Gib dem Menschen, der dir böse mitgespielt hat, nicht nachher die Macht über dich. Es ist unter deiner Würde dem Menschen, der dir nicht wohlgesinnt ist, zu viel Zeit, Energie und Emotionen zu geben.

Du kannst dem Menschen unter vier Augen sagen, dass du diese Art der Kommunikation nicht wertschätzt. Eventuell kannst du auch mit dem Vorgesetzten desjenigen sprechen.

Wenn jetzt der Spott des Anderen einen Dritten betrifft insbesondere jemanden mit geringem Selbstwertgefühl oder jemanden, der keine starke Position hat, dann solltest du diesem Beistehen. Du kannst sagen: "Das ist eine Art der Kommunikation, die wir hier nicht haben sollten. Persönliche Beleidigungen gehören hier nicht her. Können wir bitte wieder etwas sachlicher werden. Können wir wieder zurück zum Thema gehen?" Öffentlicher Spott über einen Anderen der anwesend ist sollte man nicht dulden insbesondere wenn der Verspottete schon insgesamt schwach ist.

Falls es dir nicht gelingt während des Meetings oder während der Zusammenkunft einzuschreiten, dann kannst du demjenigen, der verspottet hat nachher sagen, dass du diese Art der Kommunikation nicht wertschätzt und, dass es das Zusammenhalten des Kollegiums sprengen könnte. Du könntest zu dem Vorgesetzen desjenigen sprechen und ihn darauf aufmerksam machen, dass das nicht gut ist und ihn darum bitten das abzustellen.

Du könntest demjenigen, der verspottet wurde anschließend sagen, dass du das Verhalten des Anderen unmöglich findest und du kannst ihm auch sagen, dass es dir leid tut, dass du ihm nicht hattest beistehen können, wie du eigentlich hättest beistehen wollen.

Also lerne Spott gegenüber dir hinzunehmen und damit umzugehen. Sieh es als Lektion in Gelassenheit. Spott gegenüber einem Anderen sieh es als Lernlektion, dass du dich darin engagierst

Verspotten in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Verspotten gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Verspotten - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Verspotten sind zum Beispiel Spott, Satire, Parodie, Übertreibung, Verhöhnung, Gewitzel, auslachen, aufziehen, belächeln, sich lustig machen, ärgern, schadenfroh sein, witzig machen, hochnehmen, necken, feixen, scherzen, Scherz treiben, Spaß machen .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Verspotten - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Verspotten sind zum Beispiel Applaudieren, Genehmigen, Empfehlen, Ernst nehmen, Bewundern, Anbeten, Bescheinigen, Gratulieren, Vergöttern, Wertschätzen, Preisen, Folgen, Lieben, Respektieren, Vergötterung, Anbetung . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Verspotten, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Verspotten, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Verspotten stehen:

Eigenschaftsgruppe

Verspotten kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Verspotten sind zum Beispiel das Adjektiv verspottet, das Verb verspotten, sowie das Substantiv Verspotteter.

Wer Verspotten hat, der ist verspottet beziehungsweise ein Verspotteter.

Siehe auch

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