Sankt Ursula

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Sankt Ursula, auch Ursula von Köln genannt, wurde in der Bretagne geboren. Der Legende nach war sie berühmt für ihre Schönheit und Weisheit. Sie verschrieb sich schon früh der ewigen Jungfräulichkeit. Durch ihren Vater, den christlichen König Maurus, wurde sie mit dem englischen Fürstensohn Ætherius verlobt. Ursula erbat eine dreijährige Frist bis zur Hochzeit, in der zum einen Ætherius im christlichen Glauben unterrichtet und getauft werden sollte und sie zum anderen genügend Zeit für die Vorbereitung hatte. Ursula starb, wie ihr durch den Engel Gottes prophezeit wurde, auf ihrer Reise mit ihren Gefährtinnen einen Märtyrertod in Köln um ca. 304 oder 451.

Statue von Sankt Ursula in der Sankt Ursula Kirche in Köln; Urheber: Hans Peter Schaefer Copyright

Die Legende von Sankt Ursula

Die Verlobung und Sankt Ursulas Bedingungen

In der Bretagne lebte ein christlicher König namens Maurus. Seine Tochter Ursula war schön und weise und hatte sich Gott zuliebe ewige Keuschheit gelobt. Im ganzen Land sprach man über ihre Schönheit und Weisheit, so sehr, dass die Kunde bis zu dem heidnischen König in England vordrang. Dieser schickte einen Boten zu König Maurus und bat ihn, ihm seine Tochter als Gemahlin für seinen Sohn zu geben. Maurus erschrak, denn der König war ungläubig und dazu im Land sehr mächtig und einflussreich, und Maurus fürchtete, er würde sich an ihm rächen, wenn er ihm Ursula nicht gäbe. Er sprach mit Sankt Ursula darüber und sie berieten sich. Sie schlug folgendes vor: Gewährt der heidnische König ihr drei Bitten, so lässt sie sich gerne auf eine Hochzeit ein. Er solle ihr zehntausend Jungfrauen an die Seite geben. Er solle ihr Schiffe bauen, damit sie für drei Jahre Unterhaltung und außerdem Zeit für die Vorbereitung habe. Außerdem solle sich der Königssohn taufen lassen. Dann würde sie ihn nach drei Jahren zum Gemahl nehmen. Als der Königssohn diese Botschaft hörte, verliebte er sich sehr in sie aufgrund ihrer Weisheit. Er willigte ein und begann sofort, Jungfrauen zu sammeln und Schiffe zu bauen und ließ sich taufen. Sankt Ursula rief Gott um Unterstützung an.

Sankt Ursula mit ihren Gefährten und der Prophezeiung

Der Königssohn schickte Sankt Ursula ihre Jungfrauen. Sie freute sich und sprach mit ihnen über den christlichen Glauben. Die Heiden unter ihnen ließen sich daraufhin taufen. Alle hatten reichlich Unterhaltung auf den Schiffen. Sankt Ursulas Vater gab ihnen viele Ritter, Gesinde und Bischöfe mit.

Der Wind trieb die Schiffe Richtung Gallien und schließlich nach Köln. Dort erschien Sankt Ursula ein Engel und überbrachte ihr die Botschaft, dass sie hier würde gemartert werden. Allerdings würde sie vorher noch nach Rom kommen. Als Sankt Ursula dies hörte, machte sie sich mit ihrem Gefolge auf Richtung Basilia nahe Rom. Von dort aus liefen sie zu Fuß nach Rom weiter. Dort war gerade Ciriakus Papst und dieser stammte aus Sankt Ursulas Heimatland. Als er von der herannahenden Schar hörte, eilte er ihnen mit Priestern entgegen. Er taufte viele unter ihnen, die noch nicht getauft waren. In der Nacht sprach eine Stimme zu Ciriakus und sagte ihm, er würde mit Sankt Ursula und den Jungfrauen zusammen gemartert werden und er solle mit ihnen fahren. Er sprach sofort mit den Kardinälen und bat sie, einen anderen Papst einzusetzen, und fuhr mit den Jungfrauen mit.

Als die Schar aus Rom fortzog, wurden sie begleitet von einem Kardinal namens Vincentius, einem Erzbischof von Antiochia und zwei weiteren Bischöfen. Der heidnische König von England starb im fünften Jahr und sein Sohn, den man mit Sankt Ursula verlobt hatte, wurde König. Er war inzwischen sehr fromm geworden und wartete nur auf die Rückkehr von Sankt Ursula. Da erschien ihm ein Engel Gottes und sagte ihm, er solle nach Köln fahren und dort seine Braut treffen und mit ihr zusammen gemartert werden. Der König brach sofort auf und fuhr, zusammen mit seiner Mutter, seiner Schwester und einem Bischof, nach Köln.

Martyrium

Als sie ankamen, war dort ein großes Heer an Ungläubigen versammelt. Das Heer der heiligen Jungfrauen von Sankt Ursula kämpfte erbittlich gegen die Heiden. Diese jedoch töteten alle Jungfrauen und Männer, die Bischöfe, arm und reich. Als der Anführer der Heiden Sankt Ursulas Schönheit sah, bat er sie, zu seiner Frau zu werden, und dafür würde er sie am Leben lassen. Sankt Ursula jedoch reagierte so ablehnend, dass er sie noch an Ort und Stelle tötete und ihre Seele zu den Ewigen Freuden fuhr.

Siehe auch

Literatur

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