Resigniertheit

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Resigniertheit - was ist das? Wie geht man damit um? Resigniertheit ist ein andauernder Zustand der Resignation, der Hoffnungslosigkeit. Resigniertheit meint, dass man glaubt, nichts mehr bewirken zu können und aufhört sich zu engagieren. Resigniertheit kann auch heißen, dass man sich in sein Schicksal ergibt. Das Substantiv Resigniertheit steht (2016) nicht im Duden. Es ist das Substantiv zum existierenden Adjektiv resigniert. Das Wort resigniert bedeutet bedrückt, betrübt, frustriert. Resigniert kann aber auch heißen, dass man sich in sein Schicksal ergeben hat. Nach einer Phase vergeblicher Anstrengung, kann man sich resigniert zurückziehen. Das Adjektiv resigniert kommt vom Verb resignieren, verzichten, sich in sein Schicksal ergeben, sich abfinden.

lebensfreude, der Gegenpol zu Resigniertheit

Umgang mit Resigniertheit bei Anderen

Vielleicht kennst du einen Menschen, der resigniert ist. Vielleicht hast du auch ein neues Team übernommen und du spürst dort Resigniertheit unter deinen Mitarbeitern. Vielleicht bist du in eine neue Firma gekommen und bist erschreckt über die Resigniertheit dort. Du kannst Resigniertheit nicht mit einem Mal ändern. Du kannst neue Ideen hineinbringen. Du kannst selbst das Eine oder Andere probieren. Und die beste Weise über Resigniertheit hinauszuwachsen ist zu zeigen, dass ein neuer Ansatz erfolgsversprechend ist. Du kannst es selbst zeigen. Oder du kannst einen Menschen dazu motivieren, selbst etwas zu probieren oder zumindest anzuregen.

Wenn du feststellst, dass Menschen doch etwas tun können, dann gehen sie aus der Resigniertheit heraus. Man sagt auch, dass Stress erlernte Hilflosigkeit ist. Resigniertheit ist eine Form von Hilflosigkeit. Aber nicht alle Menschen leiden unter dieser Resigniertheit. Es gibt auch Menschen, die durch eine gewisse Resigniertheit einen gewissen Frieden gefunden haben. Und auch das darf man nicht vergessen. Nicht umsonst gibt es das Gelassenheitsgebet, welches besagt: "Bitte Gott, gib mir die Geduld und die Gelassenheit, das hinzunehmen, was ich nicht ändern kann. Gib mir die Kraft und den Mut, das zu verändern, was ich verändern kann. Und gib mir die Weisheit zwischen Beiden zu unterscheiden."

In diesem Sinne kann es auch sein, dass Menschen festgestellt haben, dass es einiges gibt, was sie nicht ändern können und das auch akzeptieren. Resigniertheit muss nicht nur negativ sein. Und es ist manchmal gut auch zu sehen, dass man mehr ändern kann als man denkt. Selbstwirksamkeit kann manchmal gegen Resigniertheit eine Hilfe sein. Aber wir können auch nicht alles ändern. Eine gewisse freundliche Resigniertheit in Verbindung mit Selbstwirksamkeit, in Verbindung mit einer Offenheit, ist eine gute Sache.

Resigniertheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Resigniertheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Resigniertheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Resigniertheit sind zum Beispiel Depression, Sinnlosigkeit, Verzweiflung, Entmutigung, Nachdenklichkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Resigniertheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Resigniertheit sind zum Beispiel Hoffnung, Glaube, Vertrauen, Unverantwortlichkeit, Leichtsinn, Verantwortungslosigkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Resigniertheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Resigniertheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Resigniertheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Resigniertheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Leiden

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Resigniertheit sind zum Beispiel das Adjektiv resigniert, das Verb resignieren, sowie das Substantiv Resignierer.

Wer Resigniertheit hat, der ist resigniert beziehungsweise ein Resignierer.

Siehe auch

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