Ayushya Homa – Lebenssegen zum ersten Geburtstag gemäß Homa Sangraha
Ayushya Homa – Lebenssegen zum ersten Geburtstag gemäß Homa Sangraha ist ein Feueropfer, mit dem Eltern ihrem Kind zum vollendeten ersten Lebensjahr langes Leben, Schutz und eine gute weitere Entwicklung wünschen. Die Familie feiert, dass das Kind ein Jahr in ihrer Mitte gelebt hat, und vertraut seinen kommenden Weg den göttlichen Kräften an. Die Segensworte werden persönlich: Der Geburtsstern des Kindes wird verehrt, die Eltern reichen ihm einen geweihten Anteil weichen Reises, und die Ritualleitung spricht ihm Lebenskraft zu. Die Feier schließt mit Gaben an die Hüter der Richtungen und mit Wünschen für Strahlkraft, Nahrung und Lebensdauer.
Die hier ausgearbeitete Abdapurti-Fassung folgt dem Homa Sangraha von Pandit Srirama Ramanuja Achari und seiner Feuerordnung des Krishna-Yajurveda. Ihr Sankalpa nennt den Beginn des zweiten Lebensjahres, den Geburtsmonat und den Geburtsstern. Den Termin stimmt die Familie daher anhand des Janma-Nakshatra mit der Ritualleitung ab; eine feste Uhrzeit oder Jahreszeit gibt das Kapitel nicht vor. Ein Elternteil übernimmt die Rolle des Yajamana, ein kundiger Acharya leitet die Feier, und Angehörige können am vorbereiteten Feuerplatz zuhause oder im Tempel teilnehmen. Diese konkrete Anleitung gilt dem ersten Geburtstag; spätere Geburtstagsfeiern benötigen einen entsprechend angepassten Vorsatz.
Vorbereitung
Die Ritualleitung ist mit der vedischen Rezitation und mit der Feuerführung vertraut; der Yajamana spricht den Vorsatz, trägt die Feier und bringt unter Anleitung die Gaben dar. Eine helfende Person reicht Wasser und Opferstoffe. Eine zweite ritualkundige Person kann die Brahma-Rolle übernehmen; das Handbuch erlaubt dafür auch einen symbolischen Sitz. Die Rezitationen sind ohne vedische Tonzeichen wiedergegeben. Ihre Akzentführung gehört zur mündlichen Einweisung.
An einem geeigneten Feuerplatz können die Angehörigen um das Homa Kunda sitzen. Zuhause eignet sich ein offener Hof oder ein sicher eingerichteter, gut belüfteter Ritualplatz; im Tempel ein dafür vorgesehener Opferbereich. Die Wahl des Ortes ist eine praktische Einrichtung dieser Anleitung, keine im Kapitel vorgeschriebene bestimmte Tempelanlage. Halte Kleidung und brennbare Gegenstände vom Feuer fern; Zange, sichere Ablage und geeignetes Löschmittel stehen bereit.
Bereite vor:
- Sauberen Kunda auf feuerfester Unterlage, Erde oder Reismehl, trockenes Brennholz, Zündmittel und eine kleine feuerfeste Metallschale.
- Zwölf kleine Hölzer mit Baumwollfaden für das Anfangsbündel, drei zusätzliche Begrenzungshölzer und weitere Hölzer zum Unterhalten des Feuers.
- Darbha für Umrandung, Gefäßunterlagen und Reinigungen, zwei unbeschädigte Halme für den Reinigungsring sowie gegebenenfalls ein Bündel für den symbolischen Brahma-Sitz.
- Ghee (bzw. Pflanzenöl), ein wärmebeständiges Gefäß, einen kleinen Schöpflöffel und einen größeren Opferlöffel; genügend Substanz für Haupt-, Anfangs- und Schlussgaben.
- Ein gesondertes Wassergefäß für Punyahavachana, Besprenggefäß, Pranita-Patra, sauberes Wasser und Auffangschalen.
- Ein Ganesha-Bild oder eine kleine wasserfeste Murti, Blumen, Akshata, Sandelpaste, Kumkum, Girlande, Weihrauch, Lampe und Arati-Schale sowie ein kleines Stück Ritualkampfer mit geeignetem Halter für das Kampferlicht.
- Vegetarische Speisegabe, Früchte, Tambula und Dakshina; Sitze westlich und südlich des Feuers.
Pflanzenöl ist eine heutige vegane Alternative zum Ghee; diese Anpassung verändert weder die Sanskrittexte noch ihre wörtliche Bedeutung. Die variable Orts- und Kalenderangabe des Sankalpa wird hier ausdrücklich als heutige Anpassung in deutscher Sprache gesprochen; der jeweils besondere Ritualvorsatz bleibt vollständig erhalten.
Zusätzlich erforderlich sind ein zweites, mit Wasser gefülltes Haupt-Kalasha für Varuna und die lebensspendenden Gottheiten, frisch gekochter ungewürzter weicher Reis, ein sauberes Schälchen und ein eigener Löffel für den Kindesanteil, acht kleine Portionen Puffreis und eine Darbha-Unterlage im Nordosten. Eine bleibende Geburtstagsgabe liegt bereit. Sorge für genügend Ghee (bzw. Pflanzenöl) für die zehn Verse des Ayushya-Sukta, die einzelne Geburtsstern-Gabe, die dreiundfünfzig Jayadi-Gaben und den gesamten Feuerrahmen; zwei kleine Charu-Gaben eröffnen den Hauptteil. Die Ritualleitung bestimmt den Geburtsstern vor Beginn. Während der längeren Rezitation hält eine Bezugsperson das Kind bequem außerhalb des Rauch- und Hitzebereichs; sie kann sich mit ihm jederzeit etwas weiter entfernen.
Die persönliche Nakshatra-Gabe verwendet hier den vollständigen Abschnitt des Geburtssterns aus dem Nakshatra Sukta im Sukta Sangraha desselben Autors. Die nachfolgende Liste ist eine Auswahlhilfe: Es wird allein der Geburtsstern des Kindes verehrt und geopfert. Die im Ayushya-Kapitel nur als Möglichkeit genannten zusätzlichen Feuergaben mit Segensversen werden nicht eingeschoben; sämtliche dort anschließenden persönlichen Schlusssegen sind dagegen ausgeschrieben.
Vollständiger Ablauf
1. Guru und Frieden
Mit gefalteten Händen sprechen.
gurur brahmā gurur viṣṇur gurur devo maheśvaraḥ |
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devā bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ |
sthirair aṅgais tuṣṭuvāṃsas tanūbhir vyaśema devahitaṃ yad āyuḥ ||
svasti na indro vṛddhaśravāḥ | svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ |
svasti nas tārkṣyo ariṣṭanemiḥ | svasti no bṛhaspatir dadhātu ||
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ ||
Bedeutung: Verehrung dem Guru, in dem Schöpfer, Erhalter und Verwandler und unmittelbar das höchste Brahman verehrt werden. Ihr Götter: Mögen wir Gutes hören und sehen; mit festen Gliedern und Körpern mögen wir, euch preisend, die zugedachte Lebenszeit erfüllen. Indra, Pushan, Tarkshya und Brihaspati mögen uns Wohlergehen schenken. Mit Gaben und Verehrung nähern wir uns dem göttlichen Mitra: Möge er uns Freundschaft gewähren; mögen wir mit unseren Menschen hundert Herbste leben.
2. Zustimmung der Versammlung
Die Ritualleitung grüßt die Anwesenden; der Yajamana legt die vorbereitete Dankesgabe vor die Ritualkundigen und bittet um Zustimmung. Die Versammlung gibt ihre Zustimmung mit eigenen Worten.
namaḥ sadase namaḥ sadasaspataye namaḥ sakhīnām |
purogāṇāṃ cakṣuṣe namo dive namaḥ pṛthivyai ||
saprathā sabhāṃ me gopāya | ye ca sabhyāḥ sabhāsadaḥ |
tān indriyāvataḥ kuru | sarvam āyur upāsatām ||
aśeṣa he pariṣad bhavatpādamūle mayā samarpitām imāṃ sauvarṇīṃ yatkiñcid dakṣiṇām api yathoktadakṣiṇām iva svīkṛtya āyuṣyahomakarma kartuṃ yogyatāsiddhim anugṛhāṇa ||
Bedeutung: Verehrung der Versammlung, ihrem Vorsteher und den vorangehenden Freunden; Verehrung dem Himmel und der Erde. Weitreichende Versammlung, beschütze mich und stärke die hier Sitzenden, damit sie ihre volle Lebenszeit erfüllen. Geehrte Versammlung, nehmt diese nach meinen Möglichkeiten dargebrachte Dakshina an und gewährt mir eure Zustimmung, das Ayushya-Homa auszuführen.
3. Den ersten Geburtstag widmen – Sankalpa
Ein Elternteil als Yajamana nennt Ort, Datum, Namen und Geburtsstern des Kindes. Sprich den folgenden Vorsatz in der Sohn-Fassung. Für eine Tochter spricht die Ritualleitung im ersten betreffenden Satz asyā mama kumāryāḥ statt asya mama kumārasya; der nächste Satz beginnt asyāḥ kumāryā abdapūrtau statt asya kumārasyābdapūrtau. Alle weiteren Formeln bleiben unverändert; die wiedergegebenen Segensverse bewahren die traditionelle grammatische Form.
tad eva lagnaṃ sudinaṃ tad eva tārābalaṃ candrabalaṃ tad eva |
vidyābalaṃ daivabalaṃ tad eva lakṣmīpate te 'ṅghriyugaṃ smarāmi ||
hariḥ oṃ tat sat | śrīgovinda śrīgovinda śrīgovinda |
asyāṃ śubhatithau mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyartham |
asya mama kumārasya vedoktāyurabhivṛddhyartham apamṛtyudoṣaparihārārthaṃ sarvāriṣṭaśāntyarthaṃ sarvābhīṣṭasiddhyartham |
asya kumārasyābdapūrtau dvitīyavarṣādau janmamāse janmarkṣe ca yo doṣaḥ samajani taddoṣaparihārārtham |
āyurdevatāprasādasiddhyartham āyurdevatāprasādena dīrghāyurabhivṛddhyartham āyuṣyahomākhyaṃ karma kariṣye |
tadaṅgatvena nirvighnena parisamāptyartham ādau vighneśvarapūjāṃ kariṣye |
tadaṅgatvenāntaḥkaraṇaśuddhyarthaṃ śarīraśuddhyarthaṃ maṇḍapaśuddhyarthaṃ sarvopakaraṇaśuddhyarthaṃ svastipuṇyāhavācanaṃ kariṣye ||
Bedeutung: Herr der Lakshmi, das Gedenken deiner Füße ist günstige Zeit, Sternen- und Mondkraft, Wissenskraft und göttliche Kraft. Hari, Om, das ist die Wirklichkeit; Govinda, Govinda, Govinda. An diesem günstigen Tag vollziehe ich zur Läuterung meiner Verfehlungen und zur Freude des höchsten Herrn das Ayushya-Homa für mein Kind: für die im Veda erbetene Lebensdauer, zur Abwehr vorzeitigen Todes, zur Befriedung alles Widrigen und zur Erfüllung des Ersehnten. Bei Vollendung seines ersten Jahres und Beginn des zweiten, in seinem Geburtsmonat und Geburtsstern, mögen ungünstige Einflüsse weichen. Ich bitte um die Gnade der lebensspendenden Gottheit und durch sie um langes Leben. Zunächst verehre ich Ganesha und vollziehe die Wasserweihe für Herz, Körper, Platz und Geräte.
4. Ganesha betrachten und einladen
Stelle ein Ganesha-Bild oder eine kleine Murti neben den Hauptplatz. Betrachte seine Gestalt und lege Duft, Akshata und Blüten davor.
gajānanaṃ bhūtagaṇādisevitaṃ kapitthajambūphalasārabhakṣaṇam |
umāsutaṃ śokavināśakāraṇaṃ namāmi vighneśvarapādapaṅkajam ||
ekadantaṃ śūrpakarṇaṃ gajavaktraṃ mahodaram |
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ dhyāyet siddhivināyakam ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ śrīmahāgaṇapataye namaḥ |
dhyāyāmi āvāhayāmi sthāpayāmi gandhākṣatapuṣpāṇi samarpayāmi ||
Bedeutung: Ich verehre die Lotusfüße des Herrn der Hindernisse: den Elefantengesichtigen, von den Scharen der Wesen Bedienten, den Genießer der Kapittha- und Jambufrüchte, Umas Sohn, der Kummer lindert. Ich betrachte Siddhivinayaka mit einem Stoßzahn, weiten Ohren und großem Leib, Schlinge und Stachel tragend. Verehrung dem großen Ganapati: Ich betrachte dich, lade dich ein, richte dir einen Platz ein und bringe Duft, Reis und Blumen dar.
| Gabe | Handlung | Rezitation | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| Ganesha-Gabe 1: Sitz | Lege etwas Akshata als Sitzzeichen vor Ganesha. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । āsanaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir einen Sitz dar. |
| Ganesha-Gabe 2: Fußwasser | Gib einen Löffel Fußwasser in die Auffangschale. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । pādyaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser für die Füße dar. |
| Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser | Biete einen Löffel Ehrenwasser in der Auffangschale an. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । arghyaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Ehrenwasser dar. |
| Ganesha-Gabe 4: Mundwasser | Gib einen Löffel Mundwasser in die Auffangschale. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । ācamanīyaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser zum Spülen des Mundes dar. |
| Ganesha-Gabe 5: Bad | Besprenge eine wasserfeste Murti leicht; vor einem Bild genügt eine symbolische Wassergabe in die Auffangschale. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । snānaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir ein Bad dar. |
| Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad | Biete nach dem Bad erneut einen Löffel Mundwasser an. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । snānānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir nach dem Bad erneut Mundwasser dar. |
| Ganesha-Gabe 7: Gewand | Lege Akshata als Zeichen des Gewandes vor Ganesha. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । vastrārtham akṣatān samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen eines Gewandes dar. |
| Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur | Lege Akshata als Zeichen der heiligen Schnur vor Ganesha. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । upavītārtham akṣatān samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen der heiligen Schnur dar. |
| Ganesha-Gabe 9: Schmuck | Lege Akshata als Zeichen des Schmuckes vor Ganesha. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । ābharaṇārtham akṣatān samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen des Schmuckes dar. |
| Ganesha-Gabe 10: Duft | Bringe etwas Sandelpaste an der Murti oder auf dem Gabenteller dar. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । divyagandhān dhārayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir heilige Düfte dar. |
| Ganesha-Gabe 11: Kumkum | Gib etwas Kumkum zur dargebrachten Sandelpaste. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । gandhasyopari kuṅkumaṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Kumkum über der Duftpaste dar. |
| Ganesha-Gabe 12: Girlande | Lege die Blütengirlande vor Ganesha oder um die Murti. | oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ । puṣpamālāṃ samarpayāmi ॥ |
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir eine Blütengirlande dar. |
5. Ganeshas Namen
Bei jedem Namen eine Blüte oder etwas Akshata darbringen.
oṃ sumukhāya namaḥ |
oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāya namaḥ |
oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāya namaḥ |
oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ |
oṃ vināyakāya namaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ |
oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ bālacandrāya namaḥ |
oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ |
oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ |
oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ siddhivināyakāya namaḥ |
oṃ vighneśvarāya namaḥ |
Bedeutung: Verehrung dem freundlich Angesichtigen, dem Einzahnigen, dem Rötlichbraunen, dem Elefantenohrigen, dem Hängebäuchigen, dem Gewaltigen, dem König der Hindernisse, dem Führer, dem Rauchbannerträger, dem Herrn der Scharen, dem den jungen Mond Tragenden, dem Elefantengesichtigen, dem mit gebogenem Rüssel, dem mit siebförmigen Ohren, Heramba, Skandas älterem Bruder, dem Führer zum Gelingen und dem Herrn der Hindernisse.
6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
Nacheinander Weihrauch und Lampe vor Ganesha zeigen, Wasser anbieten, die Speise vor ihn stellen, erneut Wasser darbringen und Tambula hinlegen.
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pratyakṣadīpaṃ darśayāmi |
dhūpadīpānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | naivedyaṃ nivedayāmi |
naivedyānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | tāmbūlaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung: Ganapati, ich lasse dich den Duft des Weihrauchs empfangen, zeige dir das Licht und biete Mundwasser an. Ich bringe dir die vorbereitete Speise, danach nochmals Mundwasser und schließlich Tambula dar.
7. Lichtkreis und Gebet
Mit der Arati-Lampe vor Ganesha kreisen, sie sicher abstellen und Wasser darbringen. Danach mit gefalteten Händen beten.
oṃ ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ānandakarpūranīrājanaṃ sandarśayāmi |
karpūranīrājanānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vighneśvarāya varadāya surapriyāya lambodarāya sakalāya jagaddhitāya |
nāgānanāya śrutiyajñavibhūṣitāya gaurīsutāya gaṇanātha namo namaste ||
vakratuṇḍa mahākāya koṭisūryasamaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvam eva śaraṇaṃ mama |
tasmāt kāruṇyabhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
āvāhanaṃ na jānāmi naiva jānāmi pūjanam |
visarjanaṃ na jānāmi kṣamasva puruṣottama ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ vināyaka |
yat kṛtaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||
Bedeutung: Wir erkennen den Einzahnigen und meditieren über den mit gebogenem Rüssel; der Stoßzahntragende möge unseren Geist erleuchten. Ich zeige dir das freudige Kampferlicht und reiche erneut Wasser. Verehrung dem gabenreichen, von den Göttern geliebten Ganesha, Gauris Sohn, der für das Wohl der Welt sorgt und durch Veda und Opfer verherrlicht wird. Du von großem Leib und dem Glanz unzähliger Sonnen: Mögen meine Handlungen ohne Hindernisse gelingen. Du bist meine Zuflucht; behüte mich aus Mitgefühl. Ich kenne die rechte Einladung, Verehrung und Verabschiedung nicht vollkommen: Vergib mir. Was an Mantra, Handlung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen.
8. Ganeshas vorbereitende Verehrung abschließen
Lege eine letzte Blüte vor Ganesha und verneige dich. Das Bild bleibt als verehrtes Bild am Platz; die eigens eingeladene Gegenwart dieser vorbereitenden Puja wird verabschiedet.
oṃ gaṇapataye namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||
Bedeutung: Verehrung Ganapati. Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.
9. Die Ritualleitung wählen – Ritvik-Varana
Berühre sauberes Wasser. Ein Elternteil als Yajamana bittet die vorbereitete Ritualleitung, den gesamten Ritus zu führen.
asmin āyuṣyahomakarmaṇi sakalakarma kartuṃ ācāryaṃ tvāṃ vṛṇe ||
Bedeutung: Ich wähle dich zum Acharya, um alle Handlungen dieses Ayushya-Homa auszuführen.
10. Varuna anrufen
Die Ritualleitung berührt das Wassergefäß mit Darbha.
imaṃ me varuṇa śrudhī havam adyā ca mṛḍaya | tvām avasyur ā cake |
tat tvā yāmi brahmaṇā vandamānas tad ā śāste yajamāno havirbhiḥ |
aheḍamāno varuṇeha bodhy uruśaṃsa mā na āyuḥ pra moṣīḥ ||
asmin kumbhe puṇḍarīkākṣarūpaṃ varuṇaṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||
Bedeutung: Varuna, höre heute meinen Ruf und sei gnädig; ich suche deinen Schutz. Mit Gebet und Gaben nähere ich mich dir. Sei uns ohne Zorn gegenwärtig, Weitgepriesener, und verkürze unser Leben nicht. In diesem Gefäß betrachte und rufe ich Varuna in der Gestalt des Lotusäugigen an.
11. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
Lege zuerst eine Blüte oder etwas Akshata als Sitzzeichen vor das Varuna-Gefäß. Jede Wassergabe in das Auffanggefäß geben; bei Gewand und Schnur Akshata hinlegen, danach Duft und Blüten.
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | snānaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | gandhaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | puṣpaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung: Verehrung Varuna. Ich bringe dir einen Sitz, Ehrenwasser, Fußwasser, Mundwasser und Badewasser dar; Reiskörner als Gewand und heilige Schnur, Duft und Blumen.
12. Varunas Namen und letzte Gaben
Zu jedem Namen eine Blüte oder Akshata darbringen; anschließend Weihrauch und Lampe zeigen, eine Speise und Tambula anbieten und mit dem Kampferlicht kreisen.
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ pracetase namaḥ | oṃ surūpiṇe namaḥ |
oṃ apāṃpataye namaḥ | oṃ makaravāhanāya namaḥ | oṃ jalādhipataye namaḥ |
oṃ pāśahastāya namaḥ | oṃ śvetachatrāya namaḥ | oṃ anekamaṇibhūṣitāya namaḥ | oṃ jhaṣāsanāya namaḥ |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | karpūranīrājanaṃ darśayāmi |
oṃ jalabimbāya vidmahe nīlapuruṣāya dhīmahi tan no varuṇaḥ pracodayāt |
oṃ namo namaste astu sphaṭikaprabhāya suśvetavastrāya sumaṅgalāya |
supāśahastāya jhaṣāsanāya jalādhināthāya varuṇāya namo namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Varuna, dem Weisen, Schöngestaltigen, Herrn der Gewässer, auf dem Makara Reitenden, Wasserherrn, Schlingenträger, mit weißem Schirm und vielen Juwelen Geschmückten, auf dem Wassertier Sitzenden. Ich bringe Rauch, Licht, Speise, Tambula und das kreisende Licht dar. Wir betrachten den im Wasser Erscheinenden und meditieren über den blauen Purusha; Varuna möge uns erleuchten. Wiederholte Verehrung dem kristallhellen, weißgekleideten, glückverheißenden Herrn des Wassers.
13. Die Anwesenden stimmen ein
Die Ritualleitung berührt die Gefäßöffnung mit Darbha. Sie spricht jeweils den ersten Satz; die Anwesenden antworten mit dem zweiten.
śivā āpaḥ santu | santu śivā āpaḥ |
saumanasyam astu | astu saumanasyam |
akṣataṃ cāriṣṭam astu | astv akṣatam ariṣṭam |
bhavadbhir anujñātaḥ puṇyāhaṃ vācayiṣye | vācyatām ||
Bedeutung: Mögen die Wasser segensreich sein – sie seien segensreich. Möge freundlicher Sinn herrschen – freundlicher Sinn herrsche. Möge Unversehrtheit und Wohlergehen sein – Unversehrtheit und Wohlergehen seien. Mit eurer Zustimmung werde ich den heilsamen Tag ausrufen – rufe ihn aus.
14. Punyaha, Svasti und Riddhi
Die Ritualleitung spricht die Verse und die jeweilige Bitte an die Anwesenden. Die drei kurzen Antworten werden jeweils dreimal gesprochen; sie stehen hier vollständig.
punas tvādityā rudrā vasavaḥ samindhatām | punar brahmāṇo vasunītha yajñaiḥ |
ghṛtena tvaṃ tanvaṃ vardhayasva | satyāḥ santu yajamānasya kāmāḥ ||
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya puṇyāhaṃ bhavanto bruvantu |
oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu |
svasti mitrāvaruṇā svasti pathye revati | svasti na indraścāgniśca svasti no adite kṛdhi |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya svasti bhavanto bruvantu |
oṃ svastir astu | oṃ svastir astu | oṃ svastir astu |
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya ṛddhiṃ bhavanto bruvantu |
oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu ||
Bedeutung: Adityas, Rudras, Vasus und die kundigen Opfernden mögen dich erneut entzünden, o Wohlstandsbringer. Durch Ghee mögest du wachsen; des Yajamanas Wünsche mögen wahr werden. Sprecht diesem Yajamana einen segensreichen Tag zu: Om, es sei ein segensreicher Tag. Mitra, Varuna, Pathya, Indra, Agni und Aditi mögen Wohlergehen schenken: Om, Wohlergehen sei. Mit verehrenden Gaben mögen wir gedeihen und hundert Herbste mit unseren Menschen leben: Om, Gedeihen sei.
15. Segenswünsche über dem Gefäß
Bei jedem kurzen Segenswunsch etwas Wasser auf das Gefäß tropfen.
śāntir astu | puṣṭir astu | tuṣṭir astu | vṛddhir astu | avighnam astu | āyuṣyam astu | ārogyam astu |
oṃ śivam astu | oṃ śivaṃ karmāstu | oṃ karmasamṛddhir astu | oṃ dharmasamṛddhir astu |
oṃ vedasamṛddhir astu | oṃ śāstrasamṛddhir astu | oṃ dhanadhānyasamṛddhir astu |
oṃ putrapautrasampad astu | oṃ iṣṭasampad astu ||
Bedeutung: Friede, Nahrung, Zufriedenheit, Wachstum, Hindernisfreiheit, Lebenskraft und Gesundheit seien. Mögen Wohl und heilsames Handeln, Gelingen des Werks, Wachstum des Dharma, des Veda und der Lehre, Wohlstand an Geld und Getreide, Wohlergehen von Kindern und Enkeln und das Ersehnte gedeihen.
16. Belastendes abgeben
Etwas Wasser südwestlich neben dem Ritualplatz in eine Schale tropfen.
oṃ sakalāriṣṭanirasanam astu |
oṃ yat pāpaṃ rogaṃ śokam akalyāṇaṃ tad dūre pratihatam astu ||
Bedeutung: Mögen alle Widrigkeiten weichen. Mögen Verfehlung, Krankheit, Kummer und Unheil ferngehalten werden.
17. Die Segnung weitet sich
Wieder auf das Gefäß tropfen und anschließend die folgenden Segensverse sprechen.
sarvaśobhanam astu | sarvāḥ sampadaḥ santu |
oṃ śaṃ no astu dvipade śaṃ catuṣpade | oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |
ā brahman brāhmaṇo brahmavarcasī jāyatām asmin rāṣṭre rājanya iṣavyaḥ śūro mahāratho jāyatām |
dogdhrī dhenur voḍhānaḍvān āśuḥ saptiḥ purandhir yoṣā jiṣṇū ratheṣṭhāḥ sabheyo yuvāsya yajamānasya vīro jāyatām |
nikāme nikāme naḥ parjanyo varṣatu phalinyo na oṣadhayaḥ pacyantāṃ yogakṣemo naḥ kalpatām |
indraḥ sunītī saha mā punātu | somaḥ svastyā varuṇaḥ samīcyā |
yamo rājā pramṛṇābhiḥ punātu mā | jātavedā morjayantyā punātu | oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ |
tac chaṃ yor āvṛṇīmahe | gātuṃ yajñāya | gātuṃ yajñapataye |
daivī svastir astu naḥ | svastir mānuṣebhyaḥ | ūrdhvaṃ jigātu bheṣajam |
śaṃ no astu dvipade | śaṃ catuṣpade ||
Bedeutung: Möge alles Gute und jede heilsame Fülle wachsen; Wohl den Zweibeinern und den Vierbeinern, Friede, Friede, Friede. Der folgende vedische Wunsch spricht in den Bildern seiner gesellschaftlichen Welt: Mögen wissende Brahmanen, fähige Beschützer, milchgebende Kühe, tragfähige Rinder, schnelle Pferde, tatkräftige Frauen und gemeinschaftsfähige junge Menschen gedeihen. Möge Regen zur rechten Zeit fallen, mögen Pflanzen Früchte tragen und Erwerb und Bewahrung gesichert sein. Indra, Soma, Varuna, Yama und Agni mögen uns läutern. Wir erbitten das Heil und den Zugang zum Opfer und seinem Herrn: Wohlergehen den Menschen, Aufwachsen der Heilpflanzen, Wohl allen zwei- und vierbeinigen Wesen.
18. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
Die Ritualleitung spricht die erste Bitte, die Teilnehmenden die Antwort. Dann wird Varuna aus diesem Gefäß entlassen; mit dem Wasser werden Personen, Platz und Geräte leicht besprengt.
svāminaḥ manaḥ samādhīyatām | samāhitamanasaḥ sma |
prasīdantu bhavantaḥ | prasannāḥ sma |
varuṇāya namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato 'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||
satyaṃ śuddhaṃ tapaḥ śuddhaṃ jñānaśuddhaṃ tathaiva ca |
sarvabhūtadayāśuddhaṃ jalaśuddhaṃ ca pañcamam ||
adbhir gātrāṇi śuddhyanti buddhir jñānena śuddhyati |
vidyātapobhyāṃ bhūtātmā manaḥ satyena śuddhyati ||
Bedeutung: Sammelt euren Geist – wir sind gesammelt. Seid freundlich gestimmt – wir sind freundlich gestimmt. Verehrung Varuna: Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort, zu Wohlergehen und erneuter Wiederkehr. Ob rein oder unrein und in welcher Lage auch immer: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, wird innen und außen rein. Wahrheit, Askese, Erkenntnis und Mitgefühl mit allen Wesen läutern; Wasser ist das fünfte reinigende Mittel. Wasser reinigt den Körper, Erkenntnis den Verstand, Bildung und Übung das eigene Wesen, Wahrheit den Geist.
19. Varuna im Hauptgefäß anrufen
Fülle ein zweites, eigenes Kalasha mit frischem Wasser; stelle es geschmückt mit Duft, Reis und Blumen am Hauptplatz auf. Dieses Hauptgefäß bleibt bis zum persönlichen Schlusssegen stehen. Die Ritualleitung berührt es mit Darbha und ruft Varuna an.
imaṃ me varuṇa śrudhī havam adyā ca mṛḍaya | tvām avasyur ā cake |
tat tvā yāmi brahmaṇā vandamānas tad ā śāste yajamāno havirbhiḥ |
aheḍamāno varuṇeha bodhy uruśaṃsa mā na āyuḥ pra moṣīḥ ||
asmin kumbhe puṇḍarīkākṣarūpaṃ varuṇaṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||
Bedeutung: Varuna, höre heute meinen Ruf und sei gnädig; ich suche deinen Schutz. Mit Gebet und Gaben nähere ich mich dir. Sei uns ohne Zorn gegenwärtig, Weitgepriesener, und verkürze unser Leben nicht. In diesem Gefäß betrachte und rufe ich Varuna in der Gestalt des Lotusäugigen an.
20. Varuna im Hauptgefäß empfangen
Lege zuerst eine Blüte oder etwas Akshata als Sitzzeichen vor das Hauptgefäß. Jede Wassergabe in das Auffanggefäß geben; bei Gewand und Schnur Akshata hinlegen, danach Duft und Blüten.
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | snānaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | gandhaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | puṣpaṃ samarpayāmi ||
Bedeutung: Verehrung Varuna. Ich bringe dir einen Sitz, Ehrenwasser, Fußwasser, Mundwasser und Badewasser dar; Reiskörner als Gewand und heilige Schnur, Duft und Blumen.
21. Die Verehrung Varunas vollenden
Zu jedem Namen eine Blüte oder Akshata darbringen; anschließend Weihrauch und Lampe zeigen, eine Speise und Tambula anbieten und mit dem Kampferlicht kreisen.
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ pracetase namaḥ | oṃ surūpiṇe namaḥ |
oṃ apāṃpataye namaḥ | oṃ makaravāhanāya namaḥ | oṃ jalādhipataye namaḥ |
oṃ pāśahastāya namaḥ | oṃ śvetachatrāya namaḥ | oṃ anekamaṇibhūṣitāya namaḥ | oṃ jhaṣāsanāya namaḥ |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | karpūranīrājanaṃ darśayāmi |
oṃ jalabimbāya vidmahe nīlapuruṣāya dhīmahi tan no varuṇaḥ pracodayāt |
oṃ namo namaste astu sphaṭikaprabhāya suśvetavastrāya sumaṅgalāya |
supāśahastāya jhaṣāsanāya jalādhināthāya varuṇāya namo namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Varuna, dem Weisen, Schöngestaltigen, Herrn der Gewässer, auf dem Makara Reitenden, Wasserherrn, Schlingenträger, mit weißem Schirm und vielen Juwelen Geschmückten, auf dem Wassertier Sitzenden. Ich bringe Rauch, Licht, Speise, Tambula und das kreisende Licht dar. Wir betrachten den im Wasser Erscheinenden und meditieren über den blauen Purusha; Varuna möge uns erleuchten. Wiederholte Verehrung dem kristallhellen, weißgekleideten, glückverheißenden Herrn des Wassers.
22. Die lebensspendenden Gottheiten einladen – Avahana
Berühre das Hauptgefäß mit Darbha und wende dich dem Kind mit ruhigem, freundlichem Blick zu. Sprich zuerst die beiden Verse an Agni, danach die Einladungsformeln; dabei wird noch keine Feuergabe dargebracht.
āyuṣ ṭe viśvato dadhad ayam agnir vareṇyaḥ |
punas te prāṇa āyāti parā yakṣmaṃ suvāmi te ||
āyurdā agne haviṣo juṣāṇo ghṛtapratīko ghṛtayonir edhi |
ghṛtaṃ pītvā madhu cāru gavyaṃ piteva putram abhi rakṣatād imam ||
asmin kumbhe āyurdevatām āvāhayāmi sthāpayāmi |
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ | iha gacchata iha tiṣṭhata ||
Bedeutung: Dieser erwählenswerte Agni möge dir von allen Seiten Lebensdauer schenken. Deine Lebenskraft kehre wieder; die Krankheit treibe ich von dir fort. Lebensspendender Agni, erfreue dich an der Opfergabe; Ghee sei dein Antlitz und dein Ursprung. Nachdem du das süße, schöne, von der Kuh stammende Ghee getrunken hast, beschütze diesen wie ein Vater seinen Sohn. In diesem Gefäß rufe ich die lebensspendende Gottheit an und richte ihr einen Platz ein. Verehrung den lebensspendenden Gottheiten: Kommt hierher und bleibt hier.
23. Die Gottheit des Geburtssterns begrüßen
Wähle ausschließlich die Zeile des Geburtssterns des Kindes. Sprich die dortige Verehrung und lege eine Blüte zum Hauptgefäß. Die Zuordnungen folgen der Tabelle des Ayushya-Kapitels; der Name wird im in der Quelle vorgesehenen Namensformular eingesetzt.
Ashvini
oṃ aśvibhyām namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Ashvins, der Gottheit des Geburtssterns Ashvini.
Bharani
oṃ yamāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Yama, der Gottheit des Geburtssterns Bharani.
Krittika
oṃ agnaye namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Agni, der Gottheit des Geburtssterns Krittika.
Rohini
oṃ brahmaṇe namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Brahma, der Gottheit des Geburtssterns Rohini.
Mrigashirsha
oṃ candrāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Chandra, der Gottheit des Geburtssterns Mrigashirsha.
Ardra
oṃ rudrāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Rudra, der Gottheit des Geburtssterns Ardra.
Punarvasu
oṃ adityai namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Aditi, der Gottheit des Geburtssterns Punarvasu.
Pushya
oṃ bṛhaspataye namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Brihaspati, der Gottheit des Geburtssterns Pushya.
Ashlesha
oṃ nāgebhyaḥ namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Nagas, der Gottheit des Geburtssterns Ashlesha.
Magha
oṃ pitṛbhyaḥ namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Ahnen, der Gottheit des Geburtssterns Magha.
Purva Phalguni
oṃ bhagāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Bhaga, der Gottheit des Geburtssterns Purva Phalguni.
Uttara Phalguni
oṃ aryamṇe namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Aryaman, der Gottheit des Geburtssterns Uttara Phalguni.
Hasta
oṃ ādityāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Aditya, der Gottheit des Geburtssterns Hasta.
Chitra
oṃ viśvakarmaṇe namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Vishvakarman, der Gottheit des Geburtssterns Chitra.
Svati
oṃ vāyave namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Vayu, der Gottheit des Geburtssterns Svati.
Vishakha
oṃ indrāgnibhyām namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Indra und Agni, der Gottheit des Geburtssterns Vishakha.
Anuradha
oṃ mitrāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Mitra, der Gottheit des Geburtssterns Anuradha.
Jyeshtha
oṃ indrāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Indra, der Gottheit des Geburtssterns Jyeshtha.
Mula
oṃ nirṛtaye namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Nirriti, der Gottheit des Geburtssterns Mula.
Purva Ashadha
oṃ adbhyaḥ namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Wasser, der Gottheit des Geburtssterns Purva Ashadha.
Uttara Ashadha
oṃ viśvebhyo devebhyaḥ namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Vishvedevas, der Gottheit des Geburtssterns Uttara Ashadha.
Shravana
oṃ viṣṇave namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Vishnu, der Gottheit des Geburtssterns Shravana.
Dhanishtha
oṃ vasubhyaḥ namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Vasus, der Gottheit des Geburtssterns Dhanishtha.
Shatabhisha
oṃ varuṇāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Varuna, der Gottheit des Geburtssterns Shatabhisha.
Purva Bhadrapada
oṃ ajaikapade namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Aja Ekapad, der Gottheit des Geburtssterns Purva Bhadrapada.
Uttara Bhadrapada
oṃ ahirbudhnyāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Ahirbudhnya, der Gottheit des Geburtssterns Uttara Bhadrapada.
Revati
oṃ pūṣṇe namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Pushan, der Gottheit des Geburtssterns Revati.
24. Die lebensspendenden Gottheiten mit Gaben ehren – Upacharas
Lege bei jedem der folgenden ehrenden Dienste eine Blüte oder eine kleine Menge Akshata zum Hauptgefäß. Biete nacheinander einen Sitz, Fußwasser, Ehrenwasser, Mundwasser, Badewasser, Gewand, Schnur, Duft und Blumen an; die Wassergaben kommen in die Auffangschale. Zeige Rauch und Licht, stelle eine Speise und Tambula hin und kreise zuletzt mit der Lampe. Die Namenformel gilt bei jeder Gabe. Die sichtbaren Gaben und ihre Reihenfolge entsprechen den allgemeinen Upacharas dieses Handbuchs.
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
25. Die Vorbilder langen Lebens verehren
Bringe zu jeder Namensanrufung eine Blüte oder Akshata dar. Die Reihe erinnert an Gestalten, deren Leben in der Überlieferung von außergewöhnlicher Dauer und Treue zur göttlichen Aufgabe geprägt ist.
aśvatthāmne namaḥ |
balaye namaḥ |
vyāsāya namaḥ |
hanumate namaḥ |
vibhīṣaṇāya namaḥ |
kṛpācāryāya namaḥ |
śrīparaśurāmāya namaḥ |
prahlādāya namaḥ |
dhruvāya namaḥ |
āyuṣyapradamahābhāgamārkaṇḍeyāya namaḥ |
Bedeutung: Verehrung Ashvatthaman, Bali, Vyasa, Hanuman, Vibhishana, Kripacharya, Parashurama, Prahlada, Dhruva, dem ehrwürdigen Markandeya, der langes Leben gewährt.
26. Das Hauptgefäß als heiligen Lebensraum betrachten – Kalasha-Puja
Berühre das Hauptgefäß mit Darbha. Die folgenden Verse betrachten sein Wasser als Gegenwart der Gottheiten, der Veden, Flüsse und heiligen Orte.
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |
mūle tatra sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtāḥ ||
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |
ṛgvedo 'tha yajurvedaḥ sāmavedo hy atharvaṇaḥ |
aṅgaiś ca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ ||
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvati |
narmade sindhu kāveri jale 'smin sannidhiṃ kuru ||
puṣkarādyāni tīrthāni gaṅgādyāḥ saritas tathā |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
atra gāyatrī sāvitrī śāntiḥ puṣṭikarī tathā |
āyantu yajamānasya duritakṣayakārakāḥ ||
imā āpaḥ śivāḥ santu śuddhāḥ śubhāś ca nirmalāḥ |
pāvanaṃ śītalaṃ caiva pūtaṃ sūryasya raśmibhiḥ ||
pūtaṃ brahmapavitreṇa pūtam indrasunītibhiḥ |
varuṇaḥ svastyā punātu yamo dharmeṇa punātu mām ||
sarvatīrthajalaṃ puṇyaṃ pāvanaṃ sarvakāraṇam |
viṣṇupādodbhavaṃ śuddhaṃ sarvamaṅgaladāyinam ||
sarvasamudrāḥ saritas tīrthāni ca nagā hradāḥ |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
āpaḥ sumitriyāḥ santu bhavantv oṣadhayas tava |
āpo rakṣantu tvāṃ nityam āpo nārāyaṇaḥ svayam ||
Bedeutung: Am Mund des Gefäßes ist Vishnu, an seinem Hals Rudra, an seiner Wurzel Brahma; in seiner Mitte wohnen die göttlichen Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Kontinenten. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda samt ihren Hilfswissenschaften ruhen im Wasser. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Alle heiligen Badeplätze und Flüsse mögen zum Frieden der Welt und zur Läuterung kommen. Gayatri, Savitri, Frieden und nährende Kraft mögen die Verfehlungen des Yajamana lösen. Dieses kühle, reine Wasser sei heilsam, von den Sonnenstrahlen geläutert. Brahmas Heiligkeit, Indras gute Führung, Varunas Wohlergehen und Yamas Dharma mögen mich reinigen. Das Wasser aller heiligen Stätten, aus Vishnus Füßen entspringend, schenke alles Gute. Alle Meere, Flüsse, heiligen Stätten, Berge und Seen mögen zum Frieden der Welt kommen. Wasser und Kräuter seien dir freundlich; das Wasser beschütze dich, denn es ist Narayana selbst.
27. Boden und Linien
Glätte den gereinigten, mit Erde oder Reismehl vorbereiteten Boden des Kunda. Ziehe mit dem Löffelstiel drei Linien von Süden nach Norden, dann drei kreuzende Linien von Westen nach Osten. Je Linie erklingt eine Anrufung. Nimm eine kleine Prise aus der Mitte und lege sie außerhalb südwestlich ab; besprenge den Boden mit einer wassergetauchten Blüte.
oṃ rudrāya namaḥ |
oṃ viṣṇave namaḥ |
oṃ indrāya namaḥ |
oṃ yamāya namaḥ |
oṃ brahmaṇe namaḥ |
oṃ somāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Rudra, Vishnu, Indra, Yama, Brahma und Soma. Die sechs Linien werden so als geordneter Platz des göttlichen Geschehens ausgezeichnet.
28. Feuer einsetzen
Lege kleine Hölzer bereit. Entzünde das Feuer in einer geeigneten kleinen Metallschale, führe sie dreimal um den vorgesehenen Feuerplatz und bringe die Flamme auf die Hölzer. Vergegenwärtige Agni als aus Vishnus Mund hervorgehend. Für dieses Götteropfer wird die im Namensanhang angegebene Feuerbenennung Havyavahana verwendet: der Träger der Opfergaben.
candramā manaso jātaḥ | cakṣoḥ sūryo ajāyata |
mukhād indraścāgniśca | prāṇād vāyur ajāyata ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ havyavāhananāmānam agniṃ sthāpayāmi ||
Bedeutung: Aus seinem Geist entstand der Mond, aus seinem Auge die Sonne; aus seinem Mund Indra und Agni, aus seinem Atem Vayu. Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Ich errichte das Feuer mit dem Namen Havyavahana, der Träger der Opfergaben.
Besprenge die für das Übertragen der Flamme benutzte Schale mit Wasser und Akshata und stelle sie südöstlich ab. Nähre das Feuer mit kleinen Hölzern. Lege Darbha-Bündel um das Kunda: im Osten und Westen zeigen die Spitzen nach Norden; im Süden und Norden zeigen sie nach Osten. Nördlich des Feuers liegen auf einer Darbha-Unterlage zunächst umgedreht und paarweise die Opferlöffel, Gefäß für Ghee (bzw. Pflanzenöl), Besprenggefäß und Pranita-Patra; dazu das mit einem Faden gebundene Bündel von zwölf Brennhölzern. Das Handbuch gestattet statt dieses Bündels auch drei Hölzer. In der hier beschriebenen Hauptfolge wird das Zwölferbündel verwendet; sein Faden wird vor dem Einlegen entfernt.
29. Brahma-Sitz
Wenn eine zweite ritualkundige Person die Brahma-Rolle übernimmt, bitte sie, auf dem Sitz südlich des Feuers Platz zu nehmen. Fehlt sie, lege dort ein Darbha-Bündel oder eine Blüte hin und sprich die zweite Formel als stellvertretende Anrufung. Diese Alternative ist im Handbuch selbst vorgesehen.
asmin āyuṣyahomakarmaṇi brahmāṇaṃ tvāṃ vṛṇe |
oṃ khaṃ brahmaṇe namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||
Bedeutung: Ich wähle dich für die Brahma-Aufgabe in diesem Ayushya-Homa. Om, Kham, Verehrung Brahma; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein. Bei einer anwesenden Brahma-Person wird nur die erste, beim symbolischen Sitz nur die zweite Formel gesprochen.
30. Wasser und Pranita-Gefäß
Fülle das Besprenggefäß. Führe zwei unbeschädigte, etwa eine Handspanne lange Darbha-Spitzen durch das Wasser, gieße es in das östlich bereitgestellte Pranita-Patra und fülle das Besprenggefäß erneut. Lege Akshata und eine Blüte ins Pranita-Patra und rufe Varuna darin an. Dieses Gefäß bleibt bis zum Abschluss stehen.
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||
Bedeutung: Om, Vam, Verehrung Varuna; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein.
Gieße das geschmolzene Ghee (bzw. Pflanzenöl) über zwei Darbha-Spitzen ins Gefäß für Ghee (bzw. Pflanzenöl) und prüfe es auf Fremdkörper. Führe den aus zwei Halmen gebildeten Darbha-Reinigungsring mit Daumen und Ringfinger beider Hände durch das Ghee (bzw. Pflanzenöl); löse den Knoten und gib die Halme ins Feuer. Stelle das Gefäß für Ghee (bzw. Pflanzenöl) kurz über eine südöstlich herausgenommene Glut beziehungsweise an eine dort bereitgestellte Wärmequelle, führe einen brennenden Darbha-Halm oder dünnen Span darum und zeige die Dhenu-Mudra. Bilde die Dhenu-Mudra: Die Spitze des linken kleinen Fingers berührt den rechten Ringfinger, die des rechten kleinen Fingers den linken Ringfinger; der linke Zeigefinger berührt den rechten Mittelfinger und der rechte Zeigefinger den linken Mittelfinger. Die Daumen berühren sich. Halte die miteinander verschränkten Hände über das Ghee (bzw. Pflanzenöl); die vier Fingerpaare bilden das Bild eines Euters. Stelle das Gefäß wieder ab und bringe die Glut mit der Zange zurück. Wärme die Opferlöffel über dem Feuer, streife sie mit Darbha ab, wärme sie erneut, besprenge sie und lege sie rechts bereit. Lege je ein Begrenzungsholz südlich, westlich und nördlich des Feuers. Diese drei Hölzer werden im Abschluss ausdrücklich dargebracht.
31. Zustimmung der göttlichen Kräfte
Besprenge mit einer wassergetauchten Blüte zuerst den südlichen, dann den westlichen, dann den nördlichen Rand und zuletzt rings um das Feuer.
oṃ adite ’numanyasva |
oṃ anumate ’numanyasva |
oṃ sarasvate ’numanyasva |
oṃ deva savitaḥ prasuva ||
Bedeutung: Aditi, erteile deine Zustimmung. Anumati, erteile deine Zustimmung. Sarasvati, erteile deine Zustimmung. Göttlicher Savitar, setze das Opfer in Bewegung.
32. Agni-Nyasa
Betrachte den Feuerlaut Ram im Herzen. Berühre nacheinander Herz, Kopf, Scheitel, beide Schultern und die Augenpartie; bei der sechsten Zeile klatsche leicht in die Hände. Bei der letzten Zeile mit Fingerschnippen einen Kreis um den Kopf andeuten.
oṃ raṃ hṛdayāya namaḥ |
oṃ rīṃ śirase svāhā |
oṃ rūṃ śikhāyai vaṣaṭ |
oṃ raiṃ kavacāya huṃ |
oṃ rauṃ netratrayāya vauṣaṭ |
oṃ raḥ astrāya phaṭ |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar om iti digbandhaḥ ||
Bedeutung: Ram: Verehrung dem Herzen. Rim: Darbringung dem Kopf. Rum: Weihe des Scheitels. Raim: Schutzpanzer. Raum: Weihe der drei Augen. Rah: Schutzkraft. Mit Erde, Zwischenraum, Himmel und Om werden die Richtungen gesammelt und begrenzt. Die Endlaute sind rituelle Ausrufe; hier werden keine Gaben ins Feuer gegeben.
33. Agni betrachten
Sitze ruhig vor der Flamme und vergegenwärtige Agnis im Vers geschilderte Gestalt.
meṣārūḍhaṃ ca vakrāṅgaṃ jātavedasamanvayam |
dviśīrṣakaṃ saptahastaṃ tripādaṃ saptajihvakam ||
varadaṃ śaktipāṇiṃ ca bibhrāṇaṃ sruksruvau tathā |
abhītidaṃ carmadharaṃ vāme cājyadharaṃ kare ||
catvāri śṛṅgā trayo 'sya pādā dve śīrṣe sapta hastāso 'sya |
tridhā baddho vṛṣabho roravīti maho devo martyān āviveśa |
eṣa hi devaḥ pradiśo 'nu sarvāḥ pūrvo hi jātaḥ sa u garbhe antaḥ |
sa vijāyamānaḥ sa janiṣyamāṇaḥ pratyaṅmukhās tiṣṭhati viśvatomukhaḥ |
he agne prāṅmukho deva mamābhimukho bhava ||
Bedeutung: Ich betrachte Agni auf dem Widder, mit zwei Köpfen, sieben Händen, drei Füßen und sieben Zungen: Er gewährt Gaben und Furchtlosigkeit, trägt Speer, Opferlöffel, Schild und Gheegefäß. Der vedische Vers schaut das heilige Feuer als viergehörnten, dreifüßigen, zweiköpfigen, siebenhändigen Stier, dreifach gebunden und in die Sterblichen eingegangen. Die Gottheit durchdringt alle Richtungen, war vor allem Geborenen und ist in jedem werdenden Leben gegenwärtig. Agni, wende dich mir freundlich zu. Die bildreichen Verse lassen Agni als Träger der heiligen Worte und Gaben gegenwärtig werden.
34. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
Gib bei den ersten acht Namen Akshata um das Feuer, beginnend im Osten und weiter im Uhrzeigersinn. Die folgenden Verehrungen richten sich an das Opferwesen, das eigene Selbst und die Gemeinschaft.
oṃ agnaye namaḥ | oṃ jātavedase namaḥ | oṃ sahojase namaḥ | oṃ ajirāprabhave namaḥ |
oṃ vaiśvānarāya namaḥ | oṃ naryāpase namaḥ | oṃ paṅktirādhase namaḥ | oṃ visarpiṇe namaḥ |
oṃ śrīyajñapuruṣāya namaḥ | oṃ ātmane namaḥ |
sarvebhyaḥ śrīvaiṣṇavebhyo namaḥ | sarvebhyo brāhmaṇebhyo namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Agni, dem Kenner der Geburten, dem Machtvollen, dem rasch Aufleuchtenden, dem allen Menschen Zugehörigen, dem für die Menschen Wirkenden, dem die Opferreihe Gedeihen Lassenden und dem Sich-Ausbreitenden. Verehrung dem Opfer-Purusha, dem Atman, allen Vaishnavas und den Brahmanen.
35. Hüter der Richtungen
Lege je eine Blüte in Osten, Südosten, Süden, Südwesten, Westen, Nordwesten, Norden und Nordosten.
oṃ indrāya namaḥ | oṃ agnaye namaḥ | oṃ yamāya namaḥ | oṃ nirṛtaye namaḥ |
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ vāyave namaḥ | oṃ somāya namaḥ | oṃ īśānāya namaḥ ||
Bedeutung: Verehrung Indra, Agni, Yama, Nirriti, Varuna, Vayu, Soma und Ishana als Hütern der acht Richtungen.
36. Brennholz darbringen
Der Yajamana erhebt sich, wendet sich zum Brahma-Sitz und spricht die erste Zeile. Die anwesende Brahma-Person antwortet mit der zweiten. Beim symbolischen Sitz spricht die Ritualleitung beide Teile als Ritualdialog. Lege das vorbereitete, vom Faden gelöste Bündel behutsam ins Feuer.
asmin āyuṣyahomakarmaṇi brahmann idhmam ādhāsye |
ādhatsva ||
Bedeutung: Brahman, in diesem Ayushya-Homa werde ich das Brennholz einlegen. – Lege es ein.
37. Erste Ghee-Ströme und Gaben
Gieße einen dünnen Strahl Ghee (bzw. Pflanzenöl) von Nordwesten nach Südosten, während du Prajapati innerlich anrufst; den zweiten von Südwesten nach Nordosten für Indra. Es folgen die drei Weltenrufe und dann die beiden Anteilsgaben für Agni und Soma. Jede Gabe fällt auf svaha; die anschließende Formel spricht den Verzicht auf Eigentum an der Gabe aus.
oṃ prajāpataye svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ indrāya svāhā | indrāya idaṃ na mama |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyave idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāya idaṃ na mama |
oṃ agnaye svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ somāya svāhā | somāya idaṃ na mama ||
Bedeutung: Prajapati und Indra gilt die jeweilige Darbringung. Erde – Agni; Zwischenraum – Vayu; Himmel – Surya. Danach gelten die Anteilsgaben Agni und Soma. Bei jeder Darbringung: Dies ist ihm dargebracht, nicht mein.
38. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
Bringe eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) im südlichen, eine im nördlichen und eine im mittleren Feuerteil dar. Dann sprich den Vorsatz zur Bereinigung und bringe eine weitere Gabe in der Mitte dar; berühre anschließend sauberes Wasser.
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama |
asmin āyuṣyahomakarmaṇi saṅkalpaprabhṛti etatkṣaṇaparyantaṃ madhye sambhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||
Bedeutung: Erde – Agni; Zwischenraum – Vayu; Himmel – Surya: Dies ist ihnen dargebracht, nicht mein. Für mögliche Unzulänglichkeiten seit dem Vorsatz bis zu diesem Augenblick vollziehe ich die bereinigende Darbringung. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gilt diese Gabe, nicht mir.
39. Den Opferreis bereiten – Charu
Halte den frisch gekochten, ungewürzten Reis in einem eigenen sauberen Gefäß bereit. Führe das Gefäß bei der ersten Formel kurz über die Wärme des Feuers, besprenge den Reis bei der zweiten mit Wasser und beträufle ihn bei der dritten mit Ghee (bzw. Pflanzenöl). Verwende dafür den größeren Opferlöffel. Bewahre eine kleine, unberührte Portion für das Kind und eine weitere für die spätere Gabe im Nordosten auf. Nimm zum Essen niemals Reis, der bereits im Feuer lag.
agnaye tvā juṣṭaṃ nirvapāmi |
agnaye tvā juṣṭaṃ prokṣāmi |
agnaye tvā juṣṭam abhighārayāmi ||
Bedeutung: Für Agni richte ich dich als willkommene Gabe zu. Für Agni besprenge ich dich als willkommene Gabe. Für Agni begieße ich dich als willkommene Gabe mit Ghee.
40. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 1
Bringe mit dem Vers eine kleine Portion des bereiteten Charu ins Feuer. Die Gabe fällt auf das abschließende svaha.
āyuṣ ṭe viśvato dadhad ayam agnir vareṇyaḥ |
punas te prāṇa āyāti parā yakṣmaṃ suvāmi te ||
svāhā ||
Bedeutung: Dieser erwählenswerte Agni möge dir von allen Seiten Lebensdauer schenken. Deine Lebenskraft kehre wieder; die Krankheit treibe ich von dir fort. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
41. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 2
Bringe mit dem Vers eine kleine Portion des bereiteten Charu ins Feuer. Die Gabe fällt auf das abschließende svaha.
āyurdā agne haviṣo juṣāṇo ghṛtapratīko ghṛtayonir edhi |
ghṛtaṃ pītvā madhu cāru gavyaṃ piteva putram abhi rakṣatād imam ||
svāhā ||
Bedeutung: Lebensspendender Agni, erfreue dich an der Opfergabe; Ghee sei dein Antlitz und dein Ursprung. Nachdem du das süße, schöne, von der Kuh stammende Ghee getrunken hast, beschütze diesen wie ein Vater seinen Sohn. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
42. Ishana um Lebensdauer bitten
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
yo brahmā brahmaṇā ujjahāra prāṇaiḥ śiraḥ kṛttivāsāḥ pinākī |
īśāno devaḥ sa na āyur dadhātu tasmai juhomi haviṣā ghṛtena ||
svāhā ||
Bedeutung: Er, der als Brahma mit heiliger Kraft das Haupt mitsamt den Lebenskräften emporhob, der mit einem Fell Bekleidete und Träger des Pinaka-Bogens: Dieser göttliche Ishana möge uns Lebensdauer schenken. Ihm bringe ich Ghee als Opfergabe dar. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
43. Von den Fesseln des Todes frei werden
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
vibhrājamānaḥ sarirasya madhyād rocamāno gharmarucir ya āgāt |
sa mṛtyupāśān apanudya ghorān ihāyuṣe no ghṛtam attu devaḥ ||
svāhā ||
Bedeutung: Der Strahlende, der aus der Mitte der Wasser hervortrat, leuchtend mit der Glut der Wärme: Nachdem er die furchtbaren Schlingen des Todes vertrieben hat, möge dieser Gott hier zu unserer Lebensdauer das Ghee annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
44. Das göttliche Lebenslicht ehren
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
brahmajyotir brahmapatnīṣu garbhaṃ yam ādadhāt pururūpaṃ jayantam |
suvarṇarambhagraham arkam arcyaṃ tam āyuṣe vardhayāmo ghṛtena ||
svāhā ||
Bedeutung: Den Embryo, den das Licht des Brahman in die Gefährtinnen Brahmans legte, vielgestaltig und siegreich – den verehrungswürdigen Arka, hier Suvarnarambhagraha genannt –, ehren und stärken wir mit Ghee um des Lebens willen. Der ungewöhnliche Beiname bleibt als Name erhalten. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
45. Die göttliche Mutter um Leben bitten
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
śriyaṃ lakṣmīm aubalām ambikāṃ gāṃ ṣaṣṭhīṃ ca yām indrasenety udāhuḥ |
tāṃ vidyāṃ brahmayoniṃ surūpām ihāyuṣe tarpayāmo ghṛtena ||
svāhā ||
Bedeutung: Sie, die man Shri, Lakshmi, Aubala, Ambika, Gau, Shashthi und Indrasena nennt: Diese schön gestaltete Erkenntniskraft, deren Ursprung Brahman ist, erfreuen wir hier mit Ghee um des Lebens willen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
46. Die Töchter Dakshas verehren
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
dākṣāyaṇyaḥ sarvayonyaḥ sayonyaḥ sahasraśo viśvarūpā virūpāḥ |
sasūnavaḥ sapatayaḥ sayūthyā āyuṣe no ghṛtam idaṃ juṣantām ||
svāhā ||
Bedeutung: Die Töchter Dakshas, Ursprünge aller Wesen und miteinander verwandt, tausendfach, allgestaltig und verschieden gestaltet, mögen mit ihren Söhnen, Gatten und Scharen dieses Ghee zu unserer Lebensdauer annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
47. Die unberechenbaren himmlischen Scharen besänftigen
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
divyā gaṇā bahurūpāḥ purāṇā āyuśchido naḥ pramathnantu vīrān |
tebhyo juhomi bahudhā ghṛtena mā naḥ prajāṃ rīriṣo mota vīrān ||
svāhā ||
Bedeutung: Die alten himmlischen Scharen von vielerlei Gestalt, die Leben verkürzen und unsere kräftigen Menschen bedrängen können: Ihnen bringe ich auf vielfache Weise Ghee dar. Schädige weder unsere Nachkommen noch unsere kräftigen Menschen. Die erste Zeile ist hier sinngemäß als Benennung der zu besänftigenden Kräfte wiedergegeben; das Schutzanliegen spricht die zweite Zeile ausdrücklich aus. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
48. Den Ursprung und Hüter der Welt anrufen
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
ekaḥ purastād ya idaṃ babhūva yato babhūva bhuvanasya gopāḥ |
yam apyeti bhuvanaṃ sāmparāye sa no havir ghṛtam ihāyuṣe 'ttu devaḥ ||
svāhā ||
Bedeutung: Der Eine, der vor allem dies war, aus dem der Hüter der Welt hervorging und in den die Welt beim Hingang eingeht: Dieser Gott möge hier unsere Ghee-Gabe für ein langes Leben annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
49. Die göttlichen Scharen und Ahnen ehren
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
vasūn rudrān ādityān maruto 'tha sādhyān ṛbhūn yakṣān gandharvāṃś ca pitṝṃś ca viśvān |
bhṛgūn sarpāṃś cāṅgiraso 'tha sarvān ghṛtaṃ hutvā svāyuṣyā mahayāma śaśvat ||
svāhā ||
Bedeutung: Die Vasus, Rudras, Adityas, Maruts und Sadhyas, die Ribhus, Yakshas, Gandharvas und alle Ahnen, die Bhrigus, Schlangen und sämtliche Angiras ehren wir immerfort für eine gute Lebensdauer, indem wir Ghee darbringen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
50. Bei Vishnu Schutz suchen
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
viṣṇo tvaṃ no antamaḥ śarma yaccha sahantya |
pra te dhārā madhuścuta utsaṃ duhrate akṣitam ||
svāhā ||
Bedeutung: Vishnu, du uns Nächster, Mächtiger, gewähre uns Schutz. Deine süß fließenden Ströme lassen die unversiegbare Quelle strömen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
51. Rudra um Schonung und Bewahrung bitten
Rezitiere diesen Vers des Ayushya-Sukta und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar.
mā naḥ stoke tanaye mā na āyuṣi mā no goṣu mā no aśveṣu rīriṣaḥ |
vīrān mā no rudra bhāmito 'vadhīr haviṣmanto namasā vidhema te ||
svāhā ||
Bedeutung: Rudra, schädige uns nicht an Kind und Nachkommenschaft, nicht an Lebenszeit, Kühen und Pferden. Töte unsere kräftigen Menschen nicht in deinem Zorn; mit Opfergaben und Verehrung dienen wir dir. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
52. Eine Gabe für den Geburtsstern – Nakshatra-Mantra
Wähle ausschließlich den vollständigen Abschnitt für den Geburtsstern des Kindes. Rezitiere alle seine Zeilen und bringe am abschließenden svaha eine kleine Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Die Auswahl stammt aus dem Nakshatra-Sukta des Sukta Sangraha und füllt die im Ayushya-Kapitel genannte individuelle Nakshatra-Rezitation aus. Die übrigen Sternbilder werden bei dieser Feier nicht rezitiert.
Krittika
agnir naḥ pātu kṛttikāḥ |
nakṣatraṃ devam indriyam |
idam āsāṃ vicakṣaṇam |
havir āsaṃ juhotana |
yasya bhānti raśmayo yasya ketavaḥ |
yasyemā viśvā bhuvanāni sarvā |
sa kṛttikābhir abhisaṃvasānaḥ |
agnir no devas suvite dadhātu ||
svāhā ||
Bedeutung: Agni möge uns und die Krittikas schützen, dieses göttliche, machtvolle Sternbild. Das ist ihre sichtbare Erscheinung; bringt ihnen die Opfergabe dar. Dessen Strahlen und Lichtzeichen leuchten, dem all diese Welten gehören: Agni, der bei den Krittikas wohnt, möge uns Wohlergehen schenken. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Rohini
prajāpate rohiṇī vetu patnī |
viśvarūpā bṛhatī citrabhānuḥ |
sā no yajñasya suvite dadhātu |
yathā jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
rohiṇī devyudagāt purastāt |
viśvā rūpāṇi pratimodamānā |
prajāpatiṃ haviṣā vardhayantī |
priyā devānām upayātu yajñam ||
svāhā ||
Bedeutung: Prajapati, Rohini, deine Gattin, möge kommen: vielgestaltig, groß und von wunderbarem Glanz. Sie möge unser Opfer zum Wohlergehen führen, damit wir mit kräftiger Nachkommenschaft viele Herbste erleben. Göttin Rohini ist im Osten aufgegangen und erfreut sich an allen Gestalten. Indem sie Prajapati durch die Opfergabe stärkt, möge die den Göttern Liebe zum Opfer kommen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Mrigashirsha
somo rājā mṛgaśīrṣeṇa āgann |
śivaṃ nakṣatraṃ priyam asya dhāma |
āpyāyamāno bahudhā janeṣu |
retaḥ prajāṃ yajamāne dadhātu |
yat te nakṣatraṃ mṛgaśīrṣam asti |
priyaṃ rājan priyatamaṃ priyāṇām |
tasmai te soma haviṣā vidhema |
śan na edhi dvipade śaṃ catuṣpāde ||
svāhā ||
Bedeutung: König Soma ist mit Mrigashirsha gekommen; das heilvolle Sternbild ist sein geliebter Wohnsitz. Vielfach unter den Menschen zunehmend, möge er dem Opfernden Zeugungskraft und Nachkommenschaft schenken. Dein Sternbild Mrigashirsha, König Soma, ist dir besonders lieb unter allem Lieben. Dir bringen wir die Gabe dar: Sei den Zweibeinern und den Vierbeinern zum Heil. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Ardra
ārdrayā rudraḥ prathamā na eti |
śreṣṭho devānāṃ patiraghniyānām |
nakṣatram asya haviṣā vidhema |
mā naḥ prajāṃ rīriṣan mota vīrān |
heti rudrasya pari ṇo vṛṇaktu |
ārdrā nakṣatraṃ juṣatāṃ havir naḥ |
pramuñcamānau duritāni viśvā |
apāghaśaṃsaṃ nudatām arātim ||
svāhā ||
Bedeutung: Mit Ardra kommt Rudra zuerst zu uns, der Beste der Götter, Herr der Unverletzlichen. Seinem Sternbild bringen wir die Gabe dar; er möge weder unsere Nachkommen noch unsere kräftigen Menschen schädigen. Rudras Geschoss möge uns umgehen; das Sternbild Ardra nehme unsere Gabe an. Die beiden mögen uns von allem Unheil befreien und böse Rede und Feindseligkeit vertreiben. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Punarvasu
punar no devy aditiḥ spṛṇotu |
punarvasū naḥ punar etāṃ yajñam |
punar no devā abhiyantu sarve |
punaḥ punar vo haviṣā yajāmaḥ |
evā na devy aditir anarvā |
viśvasya bhartrī jagataḥ pratiṣṭhā |
punarvasū haviṣā vardhayantī |
priyaṃ devānām apyetu pāthaḥ ||
svāhā ||
Bedeutung: Die Göttin Aditi möge uns wieder beglücken; Punarvasu möge erneut zu unserem Opfer kommen. Alle Götter mögen wieder zu uns kommen; immer wieder verehren wir euch mit der Gabe. So möge die unbehinderte Göttin Aditi, Trägerin des Alls und Halt der Welt, Punarvasu durch die Gabe stärkend, zum geliebten Anteil der Götter gelangen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Pushya
bṛhaspatiḥ prathamaṃ jāyamānaḥ |
tiṣyaṃ nakṣatram abhi saṃbabhūva |
śreṣṭho devānāṃ pṛtanāsu jiṣṇuḥ |
diśo'nu sarvā abhayan no astu |
tiṣyaḥ purastād uta madhyato naḥ |
bṛhaspatir naḥ paripātu paścāt |
bādhetāṃ dveṣo abhayaṃ kṛṇutām |
suvīryasya patayaḥ syāma ||
svāhā ||
Bedeutung: Brihaspati, als Erster geboren, hat sich mit dem Sternbild Tishya verbunden, der Beste der Götter, siegreich in den Kämpfen. In allen Richtungen sei uns Furchtlosigkeit. Tishya schütze uns vorne und in der Mitte, Brihaspati beschütze uns von hinten. Beide mögen Feindschaft abwehren und Furchtlosigkeit schaffen. Mögen wir kräftige Nachkommenschaft besitzen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Ashlesha
idaṃ sarpebhyo havir astu juṣṭam |
āśreṣā yeṣām anuyanti cetaḥ |
ye antarikṣaṃ pṛthivīṃ kṣiyanti |
te nas sarpāso havam āgamiṣṭhāḥ |
ye rocane sūryasyāpi sarpāḥ |
ye divaṃ devīm anusañcaranti |
yeṣām āśreṣā anuyanti kāmam |
tebhyas sarpebhyo madhumaj-juhomi ||
svāhā ||
Bedeutung: Den Schlangen sei diese Gabe willkommen, deren Willen die Ashleshas folgen. Die den Luftraum und die Erde bewohnen, mögen unserem Ruf bereitwillig folgen. Den Schlangen im Lichtbereich der Sonne, die den göttlichen Himmel durchwandern und deren Wunsch die Ashleshas folgen, bringe ich die süße Gabe dar. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Magha
upahūtāḥ pitaro ye maghāsu |
manojavasas sukṛtas sukṛtyāḥ |
te no nakṣatre havam āgamiṣṭhāḥ |
svadhābhir yajñaṃ prayataṃ juṣantām |
ye agnidagdhā ye'nagnidagdhāḥ |
ye'mullokaṃ pitaraḥ kṣiyanti |
yāṃś ca vidma yāṃ u ca na pravidma |
maghāsu yajñaṃ sukṛtaṃ juṣantām ||
svāhā ||
Bedeutung: Die Ahnen in Magha sind eingeladen: gedankenschnell, gut handelnd und von guten Taten getragen. Sie mögen unserem Ruf im Sternbild folgen und die bereitete Opfergabe mit ihren Svadha-Gaben annehmen. Die vom Feuer Bestatteten und die nicht vom Feuer Bestatteten, die Ahnen, die jene Welt bewohnen, die wir kennen und die wir nicht kennen: Sie mögen das wohl bereitete Opfer in Magha annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Uttara Phalguni
gavāṃ patiḥ phalgunīnām asi tvam |
tad aryaman varuṇa mitra cāru |
taṃ tvā vayaṃ sanitāraṃ sanīnām |
jīvā jīvantam upa saṃviśema |
yenemā viśvā bhuvanāni sañjitā |
yasya devā anusaṃyanti cetaḥ |
aryamā rājājaraḥ tuviṣmān |
phalgunīnām ṛṣabho roravīti ||
svāhā ||
Bedeutung: Du bist der Herr des Viehs und der Phalgunis; lieblich ist das, Aryaman, Varuna und Mitra. Zu dir, dem Erwerber der Gaben, mögen wir Lebenden als zu einem Lebenden kommen. Durch ihn sind alle diese Welten gewonnen; seinem Willen folgen die Götter. König Aryaman, der nicht altert und kraftvoll ist, brüllt als Stier der Phalgunis. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Purva Phalguni
śreṣṭho devānāṃ bhagavo bhagāsi |
tat tvā viduḥ phalgunīs tasya vittāt |
asmabhyaṃ kṣatram ajaraṃ suvīryam |
gomad aśvavad upasannudeha |
bhago ha dātā bhaga it pradātā |
bhago devīḥ phalgunīr āviveśa |
bhagasyettaṃ prasavaṃ gamema |
yatra devais sadhamādaṃ madema ||
svāhā ||
Bedeutung: Du bist der Beste der Götter, ehrwürdiger Bhaga. Die Phalgunis kennen dich; nimm davon Kenntnis. Gib uns unvergängliche Herrschaft und kraftvolle Nachkommenschaft, reich an Kühen und Pferden; komme nahe und schenke. Bhaga ist der Geber und Freigebige; Bhaga ist in die göttlichen Phalgunis eingegangen. Mögen wir zu Bhagas Antrieb gelangen, wo wir mit den Göttern beim gemeinsamen Mahl froh sind. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Hasta
āyātu devaḥ savitopayātu |
hiraṇyayena suvṛtā rathena |
vahan hastaṃ subhaṃ vidmanāpasam |
prayacchantaṃ papuriṃ puṇyam accha |
hastaḥ prayaccha tvam ṛtaṃ vasīyaḥ |
dakṣiṇena pratigṛbhṇīma enat |
dātāram adya savitā videya |
yo no hastāya prasuvāti yajñam ||
svāhā ||
Bedeutung: Gott Savitar möge kommen und sich nähern auf seinem goldenen, gut rollenden Wagen. Er trägt Hasta, den glücklichen, kundig wirkenden, spendenden und erfüllenden Stern, zum Heilvollen hin. Hasta, schenke das bessere unsterbliche Gut; mit der rechten Hand nehmen wir es entgegen. Möge ich heute Savitar als Geber finden, der unser Opfer für Hasta in Bewegung setzt. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Chitra
tvaṣṭā nakṣatram abhyeti citrām |
subhaṃ sasaṃyuvatiṃ rocamānām |
niveśayann amṛtān martyāṃś ca |
rūpāṇi piṃśan bhuvanāni viśvā |
tan nas tvaṣṭā tad u citrā vicaṣṭām |
tan nakṣatraṃ bhūridā astu mahyam |
tan naḥ prajāṃ vīravatīṃ sanotu |
gobhir no aśvaiḥ samanaktu yajñam ||
svāhā ||
Bedeutung: Tvashtar kommt zum Sternbild Chitra, der glücklichen, gemeinsam verbundenen, leuchtenden. Er gibt Unsterblichen und Sterblichen ihren Platz und gestaltet die Formen aller Welten. Tvashtar und Chitra mögen uns beachten; dieses Sternbild sei mir ein reicher Geber. Es schenke uns kräftige Nachkommenschaft und verbinde unser Opfer mit Kühen und Pferden. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Svati
vāyur nakṣatram abhyeti niṣṭyām |
tigmaśṛṅgo vṛṣabho roruvāṇaḥ |
samīrayan bhuvanā mātariśvā |
apa dveṣāṃsi nudatām arātīḥ |
tanno vāyus tad u niṣṭyā śṛṇotu |
tan nakṣatram bhūridā astu mahyam |
tanno devāso anujānantu kāmam |
yathā tarema duritāni viśvā ||
svāhā ||
Bedeutung: Vayu kommt zum Sternbild Nishtya, als scharfgehörnter, brüllender Stier. Matarishvan bewegt die Welten; er möge Feindschaft und feindliche Mächte vertreiben. Vayu und Nishtya mögen uns hören; dieses Sternbild sei mir ein reicher Geber. Die Götter mögen unserem Wunsch zustimmen, damit wir alles Widrige durchschreiten. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Vishakha
dūram asmac chatravo yantu bhītāḥ |
tad indrāgnī kṛṇutāṃ tad viśākhe |
tanno devā anumadantu yajñam |
paścāt purastād abhayan no astu |
nakṣatrāṇām adhipatnī viśākhe |
śreṣṭhāv indrāgnī bhuvanasya gopau |
viṣūcaḥ śatrūn apabādhamānau |
apa kṣudhaṃ nudatām arātim ||
svāhā ||
Bedeutung: Unsere Gegner mögen sich fürchten und weit von uns fortgehen; das mögen Indra und Agni sowie die beiden Vishakhas bewirken. Die Götter mögen unser Opfer gutheißen. Hinten und vorne sei uns Furchtlosigkeit. Die beiden Vishakhas sind Herrinnen der Sternbilder; Indra und Agni sind die vorzüglichen Hüter der Welt. Sie mögen die Gegner ringsum abwehren und Hunger und Feindseligkeit vertreiben. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Anuradha
ṛdhyāsma havyair namasopasadya |
mitraṃ devaṃ mitradheyan no astu |
anūrādhān haviṣā vardhayantaḥ |
śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
citraṃ nakṣatram udagāt purastāt |
anūrādhā sa iti yad vadanti |
tan mitra eti pathibhir devayānaiḥ |
hiraṇyayair vitatair antarikṣe ||
svāhā ||
Bedeutung: Mit Opfergaben und verehrender Annäherung mögen wir gedeihen; Gott Mitra möge uns Freundschaft verleihen. Indem wir Anuradha durch die Gabe stärken, mögen wir hundert Herbste mit kräftiger Nachkommenschaft leben. Das leuchtende Sternbild ist im Osten aufgegangen, das man Anuradha nennt. Mitra kommt zu ihm auf goldenen Götterwegen, die durch den Luftraum gespannt sind. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Jyeshtha
indro jyeṣṭhām anu nakṣatram eti |
yasmin vṛtraṃ vṛtratūrye tatāra |
tasmin vayam amṛtam duhānāḥ |
kṣudhan tarema duritiṃ duriṣṭim |
purandarāya vṛṣabhāya dhṛṣṇave |
aṣāḍhāya sahamānāya mīḍhuṣe |
indrāya jyeṣṭhā madhumad duhānā |
uruṃ kṛṇotu yajamānāya lokam ||
svāhā ||
Bedeutung: Indra folgt dem Sternbild Jyeshtha, in dem er Vritra im Kampf überwand. Indem wir dort Unsterbliches schöpfen, mögen wir Hunger, Elend und Missgeschick überwinden. Für Indra, den Burgenbrecher, den kühnen Stier, den Unbesiegbaren, Überwältigenden und Freigebigen, möge Jyeshtha Süßes hervorbringen und dem Opfernden weiten Lebensraum schaffen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Mula
mūlaṃ prajāṃ vīravatīṃ videya |
parācyetu nirṛtiḥ parācā |
gobhir nakṣatraṃ paśubhiḥ samaktam |
ahar bhūyād yajamānāya mahyam |
ahar no adya suvite dadātu |
mūlaṃ nakṣatram iti yad vadanti |
parācīṃ vācā nirṛtiṃ nudāmi |
śivaṃ prajāyai śivam astu mahyam ||
svāhā ||
Bedeutung: Möge ich durch Mula kräftige Nachkommenschaft finden. Nirriti, das Verderben, gehe fern von uns weg. Das mit Kühen und Vieh verbundene Sternbild sei mir, dem Opfernden, ein guter Tag. Was man das Sternbild Mula nennt, möge uns heute den Tag zum Wohlergehen geben. Mit dem Wort weise ich Nirriti von uns fort. Heil sei der Nachkommenschaft, Heil sei mir. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Purva Ashadha
yā divyā āpaḥ payasā saṃbabhūvuḥ |
yā antarikṣa uta pārthivīr yāḥ |
yāsām aṣāḍhā anuyanti kāmam |
tā na āpaś śaṃ syonā bhavantu |
yāśca kūpyā yāśca nādyās samudriyāḥ |
yāśca vaiśantīr uta prāsacīr yāḥ |
yāsām aṣāḍhā madhu bhakṣayanti |
tā na āpaḥ śaṃ syonā bhavantu ||
svāhā ||
Bedeutung: Die himmlischen Wasser, die mit nährendem Saft entstanden sind, die Wasser im Luftraum und die irdischen, deren Wunsch die Ashadhas folgen, mögen uns heilsam und wohltuend sein. Die Wasser der Brunnen, Flüsse und Meere, der Teiche und der strömenden Gewässer, deren Süße die Ashadhas genießen, mögen uns heilsam und wohltuend sein. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Uttara Ashadha
tanno viśve upa śṛṇvantu devāḥ |
tad aṣāḍhā abhisaṃyantu yajñam |
tan nakṣatraṃ prathatāṃ paśubhyaḥ |
kṛṣir vṛṣṭir yajamānāya kalpatām |
śubhrāḥ kanyā yuvatayas supeśasaḥ |
karmakṛtas sukṛto vīryāvatīḥ |
viśvān devān haviṣā vardhayantīḥ |
aṣāḍhāḥ kāmam upāyantu yajñam ||
svāhā ||
Bedeutung: Alle Götter mögen uns hören; die Ashadhas mögen zum Opfer kommen. Das Sternbild gedeihe zum Wohl des Viehs; Ackerbau und Regen mögen dem Opfernden günstig sein. Die hellen Jungfrauen, jungen, schönen, tatkräftigen, gut handelnden und starken, die alle Götter durch die Gabe stärken: Die Ashadhas mögen unserem Wunsch gemäß zum Opfer kommen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Shravana
śṛṇvanti śroṇām amṛtasya gopām |
puṇyām asyā upaśṛṇomi vācam |
mahīṃ devīṃ viṣṇupatnīm ajūryām |
pratīcīm enāṃ haviṣā yajāmaḥ |
tredhā viṣṇur urugāyo vicakrame |
mahīṃ divaṃ pṛthivīm antarikṣam |
tac chroṇaiti śrava icchamānā |
puṇyaṃ ślokaṃ yajamānāya kṛṇvatī ||
svāhā ||
Bedeutung: Man hört Shrona, die Hüterin des Unsterblichen. Ich höre ihre heilige Stimme. Die große Göttin, die nicht alternde Gattin Vishnus, die uns zugewandt ist, verehren wir mit der Gabe. Vishnu, der Weitschreitende, durchmaß in drei Schritten den weiten Himmel, die Erde und den Luftraum. Ihm folgt Shrona, nach Ansehen verlangend und dem Opfernden heiligen Ruhm schaffend. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Dhanishtha
aṣṭau devā vasavas somyāsaḥ |
catasro devīr ajarāḥ śraviṣṭhāḥ |
te yajñaṃ pāntu rajasaḥ purastāt |
saṃvatsarīṇam amṛtaṃ svasti |
yajñaṃ naḥ pāntu vasavaḥ purastāt |
dakṣiṇato'bhiyantu śraviṣṭhāḥ |
puṇyan nakṣatram abhi saṃviśāma |
mā no arātir aghaśaṃsāgann ||
svāhā ||
Bedeutung: Die acht göttlichen, Soma liebenden Vasus und die vier nicht alternden Göttinnen Shravishtha mögen das Opfer von vorne, vom Luftraum her, schützen: das durch das Jahr währende, unvergängliche Heil. Die Vasus mögen unser Opfer von vorne schützen; die Shravishthas mögen von Süden her kommen. Wir treten in das heilvolle Sternbild ein; Feindseligkeit und böse Rede mögen nicht zu uns gelangen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Shatabhisha
kṣatrasya rājā varuṇo'dhirājaḥ |
nakṣatrāṇāṃ śatabhiṣag vasiṣṭhaḥ |
tau devebhyaḥ kṛṇuto dīrgham āyuḥ |
śataṃ sahasrā bheṣajāni dhattaḥ |
yajñan no rājā varuṇa upayātu |
tanno viśve abhi saṃyantu devāḥ |
tanno nakṣatraṃ śatabhiṣag juṣāṇam |
dīrgham āyuḥ pratirad bheṣajāni ||
svāhā ||
Bedeutung: Varuna ist König der Herrschaft, der Oberkönig; Shatabhishaj ist das vorzüglichste der Sternbilder. Beide schaffen den Göttern lange Lebensdauer und tragen Hunderte, Tausende von Heilmitteln. König Varuna möge zu unserem Opfer kommen; alle Götter mögen zu uns kommen. Das wohlgesinnte Sternbild Shatabhishaj möge langes Leben und Heilmittel vermehren. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Purva Bhadrapada
aja ekapād udagāt purastāt |
viśvā bhūtāni pratimodamānaḥ |
tasya devāḥ prasavaṃ yanti sarve |
proṣṭhapadāso amṛtasya gopāḥ |
vibhrājamānas samidhāna ugraḥ |
ā'ntarikṣam aruhad agan dyām |
taṃ sūryaṃ devam ajam ekapādam |
proṣṭhapadāso anuyanti sarve ||
svāhā ||
Bedeutung: Aja Ekapad ist im Osten aufgegangen und freut sich an allen Wesen. Alle Götter folgen seinem Antrieb, ebenso die Proshthapadas, Hüter des Unsterblichen. Strahlend, entflammt und gewaltig stieg er in den Luftraum auf und gelangte zum Himmel. Ihm, dem Sonnengott Aja Ekapad, folgen alle Proshthapadas. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Uttara Bhadrapada
ahirbudhniyaḥ prathamā na eti |
śreṣṭho devānām uta mānuṣāṇām |
tam brāhmaṇās somapās somyāsaḥ |
proṣṭhapadāso abhirakṣanti sarve |
catvāra ekam abhi karma devāḥ |
proṣṭhapadāsa iti yān vadanti |
te budhniyaṃ pariṣadyaṃ stuvantaḥ |
ahiṃ rakṣanti namasopasadya ||
svāhā ||
Bedeutung: Ahirbudhnya kommt zuerst zu uns, der Beste unter Göttern und Menschen. Ihn schützen alle Proshthapadas, die priesterlichen, Soma trinkenden, Soma liebenden. Vier Götter wenden sich einer Handlung zu, die man Proshthapadas nennt. Sie preisen den in der Tiefe Weilenden, der im Kreis sitzt, und hüten die Schlange, indem sie sich ihr mit Verehrung nähern. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Revati
pūṣā revaty anveti panthām |
puṣṭipatī paśupā vājabastyau |
imāni havyā prayatā juṣāṇā |
sugair no yānair upayātāṃ yajñam |
kṣudrān paśūn rakṣatu revatī naḥ |
gāvo no aśvāṃ anvetu pūṣā |
annaṃ rakṣantau bahudhā virūpam |
vājaṃ sanutāṃ yajamānāya yajñam ||
svāhā ||
Bedeutung: Pushan und Revati folgen dem Weg, die Herren des Gedeihens, Hüter des Viehs und Behälter der Nahrungskraft. Sie mögen diese bereiteten Gaben annehmen und auf gut fahrenden Wagen zu unserem Opfer kommen. Revati schütze unser Kleinvieh; Pushan folge unseren Kühen und Pferden. Beide schützen die vielfältige Nahrung und gewinnen dem Opfernden Nahrungskraft und Opferglück. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Ashvini
tad aśvināv aśvayujopayātām |
śubhaṅgamiṣṭhau suyamebhir aśvaiḥ |
svaṃ nakṣatraṃ haviṣā yajantau |
madhvā sampṛktau yajuṣā samaktau |
yau devānāṃ bhiṣajau havyavāhau |
viśvasya dūtāv amṛtasya gopau |
tau nakṣatraṃ jujuṣāṇopayātāṃ |
namo'śvibhyāṃ kṛṇumo'śva yugbhyāṃ ||
svāhā ||
Bedeutung: Die beiden Ashvins mögen mit dem Sternbild Ashvayuj kommen, bereit, zum Glanz zu gelangen, mit ihren gut gelenkten Pferden. Sie verehren ihr eigenes Sternbild mit der Gabe, mit Süße verbunden und durch die Opferformel vereint. Die beiden Ärzte der Götter, Träger der Opfergaben, Boten des Alls und Hüter des Unsterblichen mögen erfreut zum Sternbild kommen. Den Ashvins, den beiden Pferdegespannträgern, erweisen wir Verehrung. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Bharani
apa pāpmānaṃ bharaṇīr bharantu |
tad yamo rājā bhagavān vicaṣṭām |
lokasya rājā mahato mahān hi |
sugan naḥ panthām abhayaṃ kṛṇotu |
yasmin nakṣatre yama eti rājā |
yasminn enam abhyaṣiñcanta devāḥ |
yad asya citraṃ haviṣā yajāma |
apa pāpmānaṃ bharaṇīr bharantu ||
svāhā ||
Bedeutung: Die Bharanis mögen Unheil forttragen; der ehrwürdige König Yama möge darauf achten. Er, der König der großen Welt, ist groß. Er mache uns den Weg gut gangbar und furchtlos. In dem Sternbild, in dem König Yama geht und in dem die Götter ihn gesalbt haben, verehren wir seine leuchtende Gestalt mit der Gabe. Die Bharanis mögen Unheil forttragen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
53. Den Jayadi-Abschluss beginnen
Nimm den Opferlöffel auf. Die anschließenden drei Folgen umfassen zusammen dreiundfünfzig Gaben Ghee (bzw. Pflanzenöl).
hariḥ oṃ tat sat | asyāṃ śubhatithau etat āyuṣyahomakarmasamṛddhyarthaṃ jayādihomaṃ kariṣye ||
Bedeutung: Hari, Om, das ist die Wirklichkeit. An diesem günstigen Tag vollziehe ich Jayadi-Homa zur Erfüllung dieses Ayushya-Homa.
54. Zwölf Jaya-Gaben
Bringe bei jedem Svaha eine kleine Gabe dar. Die Kräfte des Denkens, die Zeit und die heiligen Gesänge werden in die Vollendung der Handlung einbezogen.
Jayadi-Gabe 1
cittañ ca svāhā | cittāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Gedankeninhalt gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 2
cittiś ca svāhā | cittyā idaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Denken gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 3
ākūtañ ca svāhā | ākūtāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Vorsatz gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 4
ākūtiś ca svāhā | ākūtyā idaṃ na mama ||
Bedeutung: Der Absicht gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 5
vijñātañ ca svāhā | vijñātāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Erkannten gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 6
vijñānañ ca svāhā | vijñānāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Der Erkenntnis gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 7
manaś ca svāhā | manasa idaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Geist gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 8
śakvarīś ca svāhā | śakvarībhya idaṃ na mama ||
Bedeutung: Den Shakvari-Versen gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 9
darśaś ca svāhā | darśāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Neumond gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 10
pūrṇamāsaś ca svāhā | pūrṇamāsāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Vollmond gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 11
bṛhañ ca svāhā | bṛhata idaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Brihat-Gesang gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 12
rathantarañ ca svāhā | rathantarāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Dem Rathantara-Gesang gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
55. Prajapatis Gabe des Sieges verehren
Bringe die dreizehnte Jayadi-Gabe dar.
prajāpatir jayān indrāya vṛṣṇe prāyacchad ugraḥ pṛtanājyeṣu |
tasmai viśaḥ samanam amanta sarvāḥ sa ugraḥ sa hi havyo babhūva svāhā |
prajāpataya idaṃ na mama ||
Bedeutung: Prajapati verlieh dem kraftvollen Indra Siege, dem Gewaltigen in den Schlachten. Alle Völker beugten sich ihm in Achtung; er wurde mächtig und der Gabe würdig. Svaha; dies gilt Prajapati, nicht mir.
56. Die achtzehn weiteren Abhyatana-Gaben
Bringe zu jeder Formel einmal Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der Rudra-Gabe 27 und nach der Ahnen-Gabe 31 berühre jeweils sauberes Wasser.
Jayadi-Gabe 14: Agni
agnir bhūtānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | agnaya idaṃ ||
Bedeutung: Agni ist Herr der Wesen. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Agni.
Jayadi-Gabe 15: Indra
indro jyeṣṭhānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | indrāyedaṃ ||
Bedeutung: Indra ist Herr der Höchsten. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Indra.
Jayadi-Gabe 16: Yama
yamaḥ pṛthivyā adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | yamāyedaṃ ||
Bedeutung: Yama ist Herr der Erde. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Yama.
Jayadi-Gabe 17: Vayu
vāyur antarikṣasya adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | vāyava idaṃ ||
Bedeutung: Vayu ist Herr des Zwischenraums. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Vayu.
Jayadi-Gabe 18: Surya
sūryo divo adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | sūryāyedaṃ ||
Bedeutung: Surya ist Herr des Himmels. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Surya.
Jayadi-Gabe 19: Chandra
candramā nakṣatrāṇām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | candramasa idaṃ ||
Bedeutung: Chandra ist Herr der Sterne. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Chandra.
Jayadi-Gabe 20: Brihaspati
bṛhaspatir brahmaṇo adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | bṛhaspataya idaṃ ||
Bedeutung: Brihaspati ist Herr des heiligen Wortes. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Brihaspati.
Jayadi-Gabe 21: Mitra
mitraḥ satyānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | mitrāyedaṃ ||
Bedeutung: Mitra ist Herr der Wahrheiten. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Mitra.
Jayadi-Gabe 22: Varuna
varuṇo 'pām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | varuṇāyedaṃ ||
Bedeutung: Varuna ist Herr der Wasser. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Varuna.
Jayadi-Gabe 23: Samudra
samudraḥ srotyānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | samudrāyedaṃ ||
Bedeutung: Samudra ist Herr der Flüsse. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Samudra.
Jayadi-Gabe 24: Nahrung
annaṃ sāmrājyānām adhipatis tan mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | annāyedaṃ ||
Bedeutung: Nahrung ist Herr der Herrschaften. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Nahrung.
Jayadi-Gabe 25: Soma
soma oṣadhīnām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | somāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Soma ist Herr der Pflanzen. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Soma, nicht mir.
Jayadi-Gabe 26: Savitar
savitā prasavānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | savitra idaṃ ||
Bedeutung: Savitar ist Herr der Antriebe. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Savitar.
Jayadi-Gabe 27: Rudra
rudraḥ paśūnām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | rudrāyedaṃ ||
Bedeutung: Rudra ist Herr der Lebewesen. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Rudra.
Jayadi-Gabe 28: Tvashtar
tvaṣṭā rūpāṇām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | tvaṣṭra idaṃ ||
Bedeutung: Tvashtar ist Herr der Gestalten. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Tvashtar.
Jayadi-Gabe 29: Vishnu
viṣṇuḥ parvatānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | viṣṇava idaṃ ||
Bedeutung: Vishnu ist Herr der Berge. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Vishnu.
Jayadi-Gabe 30: Maruts
maruto gaṇānām adhipatayas te mām avantu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | marudbhya idaṃ ||
Bedeutung: Die Maruts sind die Herren der Scharen. Sie mögen mich behüten in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Maruts.
Jayadi-Gabe 31: Ahnen
pitaraḥ pitāmahāḥ pare 'vare tatās tatāmahā idam āvata | asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | pitṛbhya idaṃ ||
Bedeutung: Väter, Großväter, fernere und nähere Ahnen, Urväter: Steht uns hier bei. Schützt uns in geistlicher und weltlicher Kraft, in Segensgebet, priesterlichem Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; dies gilt den Ahnen.
57. Die zweiundzwanzig Rashtrabhrit-Gaben
Bringe je eine kleine Gabe bei Svaha dar. Gandharva und Apsaras erscheinen in diesen Versen als göttliche Kräfte von Feuer, Sonne, Mond, Opfer, Geist, Wind, Welt, Regen, Tod und Verlangen; sie werden um Schutz der geistlichen und weltlichen Ordnung gebeten.
Jayadi-Gabe 32
ṛtāṣāḍ ṛtadhāmāgnir gandharvas tasyauṣadhayo apsarasa ūrjo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | agnaye gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Agni, der die Ordnung durchsetzt und in Wahrheit ruht, ist Gandharva. Die Pflanzen sind seine Apsaras, genannt die Nährenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 33
tābhyaḥ svāhā | oṣadhībhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Pflanzen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 34
saṃhito viśvasāmā sūryo gandharvas tasya marīcayo apsarasa āyuvo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | sūryāya gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Surya, der Verbundene und vom All Besungene, ist Gandharva. Seine Strahlen sind Apsaras, genannt die Lebenskräfte. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 35
tābhyaḥ svāhā | marīcibhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Sonnenstrahlen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 36
suṣumnaḥ sūryaraśmiś candramā gandharvas tasya nakṣatrāṇy apsaraso bekurayo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | candramase gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Der huldvolle, von Sonnenstrahlen erhellte Mond ist Gandharva. Die Sterne sind seine Apsaras, genannt Bekuraya. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 37
tābhyaḥ svāhā | nakṣatrebhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Sternen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 38
bhujyuḥ suparṇo yajño gandharvas tasya dakṣiṇā apsarasas stavā nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | yajñāya gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Das schützende, gut geflügelte Opfer ist Gandharva. Die Dankesgaben sind seine Apsaras, genannt die Lobpreisungen. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 39
tābhyaḥ svāhā | dakṣiṇābhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Dankesgaben als Apsaras.
Jayadi-Gabe 40
prajāpatir viśvakarmā mano gandharvas tasyark-sāmāny apsaraso vahnayo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | manase gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Der Geist als Prajapati, der alles gestaltet, ist Gandharva. Die Rik- und Saman-Verse sind seine Apsaras, genannt die Tragenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 41
tābhyaḥ svāhā | ṛksāmebhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Rik- und Saman-Versen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 42
iṣiro viśvavyacā vāto gandharvas tasyāpo apsaraso mudā nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | vātāya gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Der kräftige, allumfassende Wind ist Gandharva. Die Wasser sind seine Apsaras, genannt die Freuden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 43
tābhyaḥ svāhā | adbhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Wassern als Apsaras.
Jayadi-Gabe 44
bhuvanasya pate yasya ta upari gṛhā iha ca |
sa no rāśvājyāniṃ rāyaspoṣaṃ suvīryaṃ saṃvatsarīṇāṃ svastiṃ svāhā | bhuvanasya pataya idaṃ ||
Bedeutung: Herr der Welt, dessen Wohnstätten oben und hier sind: Schenke uns unvermindertes Gedeihen, Fülle, Heldenkraft und Wohlergehen durch das Jahr. Svaha; diese Gabe gilt dem Herrn der Welt.
Jayadi-Gabe 45
parameṣṭhy adhipatir mṛtyur gandharvas tasya viśvam apsaraso bhuvo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | mṛtyave gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Der höchste Gebieter, Mrityu, ist Gandharva. Das All ist seine Apsaras, genannt die Welten. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 46
tābhyaḥ svāhā | viśvasmā apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Welten als Apsaras.
Jayadi-Gabe 47
sukṣitiḥ subhūtir bhadrakṛt suvarvān parjanyo gandharvas tasya vidyuto apsaraso ruco nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | parjanyāya gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Parjanya, mit guter Wohnstatt und gutem Gedeihen, heilwirkend und lichtvoll, ist Gandharva. Die Blitze sind seine Apsaras, genannt die Leuchtenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 48
tābhyaḥ svāhā | vidyudbhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Blitzen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 49
dūrehetir amṛḍayo mṛtyur gandharvas tasya prajā apsaraso bhīruvo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | mṛtyave gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Der fern treffende, unerbittliche Tod ist Gandharva. Die Geschöpfe sind seine Apsaras, genannt die Furchtsamen. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 50
tābhyaḥ svāhā | prajābhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den Geschöpfen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 51
cāruḥ kṛpaṇakāśī kāmo gandharvas tasyādhayo apsarasaḥ śocayantīr nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | kāmāya gandharvāyedaṃ ||
Bedeutung: Der anziehende, verlangend blickende Kama ist Gandharva. Die bekümmernden Gedanken sind seine Apsaras, genannt die Brennenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 52
tābhyaḥ svāhā | ādhibhyo apsarobhya idaṃ ||
Bedeutung: Svaha; diese Gabe gilt den bekümmernden Gedanken als Apsaras.
Jayadi-Gabe 53
sa no bhuvanasya pate yasya ta upari gṛhā iha ca |
uru brahmaṇe 'smai kṣatrāya mahi śarma yaccha svāhā | bhuvanasya pataye brahmaṇa idaṃ ||
Bedeutung: Herr der Welt, dessen Wohnstätten oben und hier sind: Gewähre dieser geistlichen und weltlichen Kraft weiten, großen Schutz. Svaha; dies gilt Brahman, dem Herrn der Welt.
58. Prajapati und die drei Welten
Bringe zuerst Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Prajapati dar; danach folgen drei kleine Gaben Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni, Vayu und Surya.
prajāpate na tvad etāny anyo viśvā jātāni pari tā babhūva |
yatkāmās te juhumas tan no astu vayaṃ syāma patayo rayīṇāṃ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama ||
Bedeutung: Prajapati, niemand außer dir umfasst alle diese entstandenen Wesen. Was wir mit dieser Darbringung erbitten, möge uns zuteilwerden; mögen wir über die für unser Leben nötigen Güter verfügen. Diese Gabe gilt dir, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Die weiteren Gaben gelten Agni, Vayu und Surya, nicht mir.
59. Svishtakrit
Bringe bei svaha eine kleine Portion des bereiteten Opferreises, mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) beträufelt ins Feuer dar. Halte den für das Kind reservierten, unberührten Reis getrennt.
yad asya karmaṇo 'tyarīricaṃ yad vā nyūnam ihākaram |
agniṣ ṭat sviṣṭakṛd vidvān sarvaṃ sviṣṭaṃ suhutaṃ karotu svāhā |
agnaye sviṣṭakṛta idaṃ na mama ||
Bedeutung: Was ich bei dieser Handlung übermäßig oder unvollständig getan habe: Agni, der alles weiß und die Opfergabe gut vollendet, möge es zu einer wohl dargebrachten Gabe machen. Agni Svishtakrit gehört diese Gabe, nicht mir.
60. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
Bestreiche die drei Begrenzungshölzer mit etwas Ghee (bzw. Pflanzenöl). Gib zuerst das mittlere, westliche Holz ins Feuer, dann die beiden anderen. Fülle den größeren Opferlöffel mit vier kleinen Schöpflöffeln Ghee (bzw. Pflanzenöl), halte den kleinen darüber und lasse einen ruhigen Strom ins Feuer fließen. Danach folgt die zweite, einzelne Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl).
svāhā | vasubhyo rudrebhya ādityebhyaḥ saṃsrāvabhāgebhya idaṃ na mama |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||
Bedeutung: Svaha: Den Vasus, Rudras und Adityas als Empfängern des gemeinsamen Ghee-Stroms gehört diese Gabe, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gehört diese Gabe, nicht mir.
61. Nicht bemerkte Fehler übergeben
Der Yajamana spricht den Vorsatz. Bringe zuerst drei kleine Gaben Ghee (bzw. Pflanzenöl) mit den drei Ausgleichsversen dar; anschließend folgen drei weitere Gaben mit den Weltenworten. Jede Gabe fällt auf Svaha.
asmin āyuṣyahomakarmaṇy avijñātaprāyaścittādīni kariṣye |
anājñātaṃ yad ajñātaṃ yajñasya kriyate mithu |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
puruṣasaṃmito yajño yajñaḥ puruṣasaṃmitaḥ |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
yat pākatra manasā dīnadakṣā na yajñasya manvate martāsaḥ |
agniṣ ṭad dhotā kratuvid vijānan yajiṣṭho devān kratuśo yajāti svāhā | agnaya idaṃ na mama ||
oṃ bhūḥ svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyave idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāya idaṃ na mama ||
Bedeutung: In diesem Ayushya-Homa vollziehe ich die Bereinigung für nicht erkannte Unzulänglichkeiten. Was beim Opfer wissentlich oder unwissentlich verkehrt geschieht, bringe du, Agni, in Ordnung; du kennst es, wie es wirklich ist. Das Opfer entspricht dem Purusha und der Purusha dem Opfer. Was wir Sterblichen mit unreifem Geist und begrenztem Können nicht richtig verstehen, möge Agni als kundiger Opfernder zur rechten Zeit den Göttern darbringen. Jede dieser Gaben gilt Agni, nicht mir. Danach: Om, Erde, Svaha; Agni gilt dies, nicht mir. Om, Zwischenraum, Svaha; Vayu gilt dies, nicht mir. Om, Himmel, Svaha; Surya gilt dies, nicht mir.
62. Die abschließende Ausgleichsgabe sprechen
Bringe nach dem Vorsatz drei kleine Gaben Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar, je eine bei Svaha.
asmin āyuṣyahomakarmaṇi madhye saṃbhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyave idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāya idaṃ na mama ||
Bedeutung: Für alle möglicherweise während dieses Ayushya-Homa entstandenen Mängel bringe ich die abschließende Ausgleichsgabe dar. Om, Erde, Svaha: Agni gilt dies, nicht mir. Om, Zwischenraum, Svaha: Vayu gilt dies, nicht mir. Om, Himmel, Svaha: Surya gilt dies, nicht mir.
63. Purnahuti
Fülle den größeren Opferlöffel mit der abschließenden Gabe Ghee (bzw. Pflanzenöl). Sprich den Text und bringe die Gabe einmal bei agnaye vauṣaṭ dar; beim vorausgehenden svāhā wird nicht schon eine zweite Gabe gegossen.
asya āyuṣyahomakarmaṇaḥ sampūrṇaphalaprāptyarthaṃ havyavāhananāmāgnau pūrṇāhutiṃ hoṣyāmi |
tadanantaraṃ sāṅgatasiddhyarthaṃ vasordhārāṃ hoṣyāmi |
oṃ pūrṇāhutim uttamāṃ juhoti | sarvaṃ vai pūrṇāhutiḥ | sarvam evāpnoti |
atho iyaṃ vai pūrṇāhutiḥ | asyām eva pratitiṣṭhati svāhā | agnaye vauṣaṭ ||
Bedeutung: Für die vollständige Frucht dieses Ayushya-Homa bringe ich im Feuer Havyavahana die volle Schlussgabe dar; danach den Ghee-Strom zur Ganzheit des Rituals. Die höchste volle Gabe wird dargebracht. Die volle Gabe ist das Ganze; sie erreicht das Ganze, und in ihr gründet die Vollendung. Svaha; dem Agni die Darbringung!
64. Vasordhara
Lasse mit dem folgenden Vers einen dünnen, gleichmäßigen Strom Ghee (bzw. Pflanzenöl) ins Feuer fließen; beende ihn mit svaha.
oṃ sapta te agne samidhaḥ sapta jihvāḥ sapta ṛṣayaḥ sapta dhāma priyāṇi |
sapta hotrāḥ saptadhā tvā yajanti sapta yonīr āpṛṇasva ghṛtena svāhā |
agnaye saptavata idaṃ na mama ||
Bedeutung: Sieben sind deine Brennhölzer, Agni, sieben deine Zungen, sieben die Seher und sieben die geliebten Stätten. Sieben Opfernde verehren dich siebenfach; erfülle die sieben Ursprungsstätten mit Ghee. Dem siebenfachen Agni gilt diese Gabe, nicht mir.
65. Abschließendes Besprengen
Sammle den Atem ruhig, ohne erzwungenes Anhalten. Besprenge mit einer Blüte den südlichen, westlichen und nördlichen Rand und zuletzt rings um das Feuer.
adite 'nvamaṃsthāḥ |
anumate 'nvamaṃsthāḥ |
sarasvate 'nvamaṃsthāḥ |
deva savitaḥ prāsāvīḥ ||
Bedeutung: Aditi, du hast zugestimmt. Anumati, du hast zugestimmt. Sarasvati, du hast zugestimmt. Göttlicher Savitar, du hast das Opfer in Bewegung gesetzt.
66. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
Lege eine Blüte zum Pranita-Gefäß und sprich die Entlassung.
varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam |
yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||
Bedeutung: Verehrung Varuna; möge die Verehrung angenommen sein. Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.
67. Wasser in die Richtungen geben
Gieße jeweils ein wenig Pranita-Wasser nach Osten, Süden, Westen und Norden in geeignete Auffangschalen oder auf sauberen Boden. Bei der fünften Formel sprenge etwas nach oben, ohne andere zu treffen. Die praktische Verwendung von Auffangschalen dient dem sauberen Ablauf.
prācyāṃ diśi devā ṛtvijo mārjayantām |
dakṣiṇasyāṃ diśi māsāḥ pitaro mārjayantām |
pratīcyāṃ diśi gṛhāḥ paśavo mārjayantām |
udīcyāṃ diśy āpa oṣadhayo mārjayantām |
ūrdhvāyāṃ diśi yajñaḥ saṃvatsaro yajñapatir mārjayantām ||
Bedeutung: Im Osten mögen Götter und Opferpriester läutern; im Süden die Monate und Ahnen; im Westen die Häuser und Tiere; im Norden Wasser und Pflanzen; in der oberen Richtung das Opfer, das Jahr und der Herr des Opfers.
68. Agni danken und nach innen zurücknehmen
Schaue noch einmal auf das Feuer. Sprich Agnis Gayatri und das Gebet um den guten Weg; führe dann die Hände zum Herzen.
oṃ vaiśvānarāya vidmahe lālīlāya dhīmahi tan no 'gniḥ pracodayāt |
agne naya supathā rāye asmān viśvāni deva vayunāni vidvan |
yuyodhy asmaj juhurāṇam eno bhūyiṣṭhāṃ te nama uktiṃ vidhema ||
oṃ agnaye namaḥ | agnim ātmany udvāsayāmi ||
Bedeutung: Wir erkennen Vaishvanara, den allen Wesen gegenwärtigen Agni, und meditieren über den Flammenden; Agni möge uns erleuchten. Agni, führe uns auf gutem Weg zur Fülle; du kennst alle Wege. Halte die krumme Verfehlung von uns fern; dir bringen wir reichen Dank dar. Verehrung Agni: Ich nehme deine rituell angerufene Gegenwart in mein Inneres zurück.
69. Die Schlussgebete
Sprich die Schlussgebete mit gefalteten Händen.
namaste gārhapatyāya namaste dakṣiṇāgnaye |
nama āhavanīyāya mahāvedyai namo namaḥ ||
kāṇḍadvayopapādyāya karmabrahmasvarūpiṇe |
svargāpavargarūpāya yajñeśāya namo namaḥ ||
yajñeśācyuta govinda mādhavānanta keśava |
kṛṣṇa viṣṇo hṛṣīkeśa vāsudeva namo 'stu te ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ hutāśana |
yad dhutaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||
prāyaścittāny aśeṣāṇi tapaḥkarmātmakāni vai |
yāni teṣām aśeṣāṇāṃ kṛṣṇānusmaraṇaṃ param ||
yasya smṛtyā ca nāmoktyā japahomakriyādiṣu |
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tam acyutam ||
pramādāt kurvatāṃ karma pracyavetādhvareṣu yat |
smaraṇād eva tad viṣṇoḥ sampūrṇaṃ syād iti śrutiḥ ||
śrīkṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa ||
Bedeutung: Verehrung dem Hausfeuer, dem südlichen Feuer, dem Opferfeuer und dem großen Altar. Verehrung dem Herrn des Opfers, den die beiden Bereiche des Veda – Handlung und Erkenntnis – erschließen, der Himmel und Befreiung bedeutet. Herr des Opfers, Achyuta, Govinda, Madhava, Ananta, Keshava, Krishna, Vishnu, Hrishikesha und Vasudeva: Dir meine Verehrung. Feuer, was an Mantra, Ausführung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen. Unter allen bereinigenden Übungen gilt das Gedenken an Krishna als höchste. Achyuta verehre ich, dessen Erinnerung und Namensnennung das Unvollständige in Japa, Homa und weiteren Handlungen zur Ganzheit führen. Was durch Unachtsamkeit misslingt, findet im Gedenken an Vishnu seine Vollendung. Heiliger Krishna, Krishna, Krishna!
70. Das Kind mit dem Opferreis segnen
Ein Elternteil hält das Kind bequem und in sicherem Abstand zum Feuer. Biete ihm eine kleine, abgekühlte Portion des unberührt zurückbehaltenen weichen Reises an, soweit es diese vertraute Nahrung bereits essen kann. Die Speise ist der Hutashesha, der nach der Darbringung verbleibende geweihte Anteil. Falls das Kind nicht essen möchte, bleiben Reisschale und Segenswort vor ihm; dies ist eine heutige Anpassung. Die Gebetsform bewahrt das me und mā, „mein“ und „mich“, der Sanskritfassung; das Elternteil spricht stellvertretend für das Kind.
āyur asi | tat te prayacchāmi | āyuṣmad astu me mukham |
āyuṣmac chiro astu me | āyuṣmān viśvataḥ pratyaṅ |
āyuṣā saṃpipṛgdhi mā ||
Bedeutung: Du bist Leben. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von langem Leben erfüllt, mein Haupt sei von langem Leben erfüllt; ganz und gar sei ich von Lebensdauer getragen. Erfülle mich mit Leben.
71. Geborgenheit zusprechen
Ein Elternteil berührt sanft und ohne Druck die bekleidete Bauchmitte des Kindes. Die Ritualleitung spricht den Schutzvers. Das Handbuch nennt die Berührung des Nabels; die Berührung über der Kleidung ist die praktische Ausführung dieser Anleitung.
yata indra bhayāmahe tato no abhayaṃ kṛdhi |
maghavañ chagdhi tava tan na ūtaye vidviṣo vimṛdho jahi ||
Bedeutung: Indra, wovor wir uns fürchten, daraus mache uns furchtlos. Großzügiger, hilf uns mit deiner Kraft; überwinde die feindlichen, bedrängenden Mächte zu unserem Schutz.
72. Den Hütern der Richtungen Nahrung darbringen – Balidana
Lege außerhalb des Feuers je eine kleine Handvoll Puffreis in die genannten acht Richtungen, beginnend im Osten und weiter im Uhrzeigersinn. Verwende kleine Schälchen, wenn der Boden die Gaben nicht aufnehmen soll. Die Gaben werden abgelegt, nicht verbrannt.
oṃ indrāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ agnaye namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ yamāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ nairṛtaye namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ varuṇāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ vāyave namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ somāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ īśānāya namaḥ | idaṃ te baliṃ ||
Bedeutung: Verehrung Indra im Osten, Agni im Südosten, Yama im Süden, Nairrita im Südwesten, Varuna im Westen, Vayu im Nordwesten, Soma im Norden und Ishana im Nordosten. Bei jedem Namen: Diese Bali-Gabe gilt dir.
73. Den letzten Reis im Nordosten ablegen
Lege die zweite zurückbehaltene Portion des Opferreises auf Darbha im Nordosten des Ritualplatzes. Sprich den Rudra-Vers; gieße danach etwas Wasser dazu und streue Akshata. Ein feuerfester Teller hält die Gabe am Platz zusammen.
mā naḥ stoke tanaye mā na āyuṣi mā no goṣu mā no aśveṣu rīriṣaḥ |
vīrān mā no rudra bhāmito 'vadhīr haviṣmanto namasā vidhema te ||
Bedeutung: Rudra, schädige uns nicht an Kind und Nachkommenschaft, nicht an Lebenszeit, Kühen und Pferden. Töte unsere kräftigen Menschen nicht in deinem Zorn; mit Opfergaben und Verehrung dienen wir dir.
74. Das Geburtstagsgeschenk überreichen
Die Quelle sieht für das Kind ein Paar Ohrringe als Geschenk vor. Überreiche es den Eltern zur Aufbewahrung; eine andere bleibende Gabe für das Kind ist eine heutige Alternative. Dieser Schritt enthält kein Ohrdurchstechen.
75. Segen für Leuchtkraft
Das Elternteil spricht stellvertretend für das Kind; die Anwesenden hören gesammelt zu. Hier folgen keine weiteren Feuergaben.
tejo 'si | tat te prayacchāmi | tejasvad astu me mukham |
tejasvac chiro astu me | tejasvān viśvataḥ pratyaṅ |
tejasā saṃpipṛgdhi mā ||
Bedeutung: Du bist Leuchtkraft. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von Leuchtkraft erfüllt, mein Haupt sei von Leuchtkraft erfüllt; ganz und gar sei ich davon getragen. Erfülle mich mit Leuchtkraft.
76. Segen für Kraft
Das Elternteil spricht stellvertretend für das Kind; die Anwesenden hören gesammelt zu. Hier folgen keine weiteren Feuergaben.
ojo 'si | tat te prayacchāmi | ojasvad astu me mukham |
ojasvac chiro astu me | ojasvān viśvataḥ pratyaṅ |
ojasā saṃpipṛgdhi mā ||
Bedeutung: Du bist Kraft. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von Kraft erfüllt, mein Haupt sei von Kraft erfüllt; ganz und gar sei ich davon getragen. Erfülle mich mit Kraft.
77. Segen für Nahrung und Lebenssaft
Das Elternteil spricht stellvertretend für das Kind; die Anwesenden hören gesammelt zu. Hier folgen keine weiteren Feuergaben.
payo 'si | tat te prayacchāmi | payasvad astu me mukham |
payasvac chiro astu me | payasvān viśvataḥ pratyaṅ |
payasā saṃpipṛgdhi mā ||
Bedeutung: Du bist Nahrung und Lebenssaft. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von Nahrung und Lebenssaft erfüllt, mein Haupt sei von Nahrung und Lebenssaft erfüllt; ganz und gar sei ich davon getragen. Erfülle mich mit Nahrung und Lebenssaft.
78. Segen für Lebensdauer
Das Elternteil spricht stellvertretend für das Kind; die Anwesenden hören gesammelt zu. Hier folgen keine weiteren Feuergaben.
āyur asi | tat te prayacchāmi | āyuṣmad astu me mukham |
āyuṣmac chiro astu me | āyuṣmān viśvataḥ pratyaṅ |
āyuṣā saṃpipṛgdhi mā ||
Bedeutung: Du bist Leben. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von langem Leben erfüllt, mein Haupt sei von langem Leben erfüllt; ganz und gar sei ich von Lebensdauer getragen. Erfülle mich mit Leben.
79. Dem Kind ein langes Leben zusprechen – Ashirvada
Die Ritualleitung wendet sich jetzt unmittelbar an das Kind und spricht den fünfteiligen Lebenssegen. Die Eltern können dabei eine Hand schützend auf den Rücken des Kindes legen.
agnir āyuṣmān sa vanaspatibhir āyuṣmān tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
soma āyuṣmān sa oṣadhibhir āyuṣmān tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
yajña āyuṣmān sa dakṣiṇābhir āyuṣmān tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
brahmāyuṣmat tad brāhmaṇair āyuṣmat tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
devā āyuṣmantas te 'mṛtenāyuṣmantas tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi ||
Bedeutung: Agni ist langlebig, durch die Bäume ist er langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Soma ist langlebig, durch die Pflanzen ist er langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Das Opfer ist langlebig, durch die Dankesgaben ist es langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Das heilige Wissen ist langlebig, durch seine kundigen Träger ist es langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Die Götter sind langlebig, durch das Unsterbliche sind sie langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben.
80. Die Gegenwart am Hauptgefäß verabschieden
Lege eine Blüte zum Hauptgefäß, verneige dich und verabschiede die lebensspendenden Gottheiten, die Gottheit des Geburtssterns und Varuna mit eigenen Worten. Das ist der ausdrücklich ergänzte praktische Abschluss der Gefäßanrufungen. Lege die Blüte beziehungsweise das Darbha-Bündel des symbolischen Brahma-Sitzes beiseite; ist dort eine Person, danke ihr. Überreiche der Ritualleitung die vereinbarte Dakshina.
Nachklang
Lass Feuer und Lampen unter Aufsicht ausbrennen. Entnimm die Asche erst nach vollständigem Erkalten. Teile die unversehrten Speisegaben als Prasad. Reines, unvermischtes Ritualwasser kann an eine Pflanze oder auf sauberen Boden gegeben werden; Wasser mit Asche, Öl oder sonstigen Rückständen wird getrennt entsorgt und nicht getrunken. Reinige die Gefäße und bewahre die Kultgegenstände auf. Diese Hinweise beschreiben den praktischen Umgang nach der Feier.
Als persönliche Anregung nach der Feier können die Eltern dem Kind einige schlichte Worte sagen: „Wir freuen uns, dass du da bist. Wir werden dich begleiten.“ Eine solche Zusage setzt den Lebenssegen im Alltag fort – durch Zeit, Geduld und liebevolle Aufmerksamkeit.
Zusammenhängende Rezitation
IAST
Die Nummern entsprechen den Handlungsschritten. Bedingte Formeln und Wiederholungen sind im Ablauf bezeichnet.
1. Guru und Frieden
gurur brahmā gurur viṣṇur gurur devo maheśvaraḥ |
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devā bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ |
sthirair aṅgais tuṣṭuvāṃsas tanūbhir vyaśema devahitaṃ yad āyuḥ ||
svasti na indro vṛddhaśravāḥ | svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ |
svasti nas tārkṣyo ariṣṭanemiḥ | svasti no bṛhaspatir dadhātu ||
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ ||
2. Zustimmung der Versammlung
namaḥ sadase namaḥ sadasaspataye namaḥ sakhīnām |
purogāṇāṃ cakṣuṣe namo dive namaḥ pṛthivyai ||
saprathā sabhāṃ me gopāya | ye ca sabhyāḥ sabhāsadaḥ |
tān indriyāvataḥ kuru | sarvam āyur upāsatām ||
aśeṣa he pariṣad bhavatpādamūle mayā samarpitām imāṃ sauvarṇīṃ yatkiñcid dakṣiṇām api yathoktadakṣiṇām iva svīkṛtya āyuṣyahomakarma kartuṃ yogyatāsiddhim anugṛhāṇa ||
3. Den ersten Geburtstag widmen – Sankalpa
tad eva lagnaṃ sudinaṃ tad eva tārābalaṃ candrabalaṃ tad eva |
vidyābalaṃ daivabalaṃ tad eva lakṣmīpate te 'ṅghriyugaṃ smarāmi ||
hariḥ oṃ tat sat | śrīgovinda śrīgovinda śrīgovinda |
asyāṃ śubhatithau mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyartham |
asya mama kumārasya vedoktāyurabhivṛddhyartham apamṛtyudoṣaparihārārthaṃ sarvāriṣṭaśāntyarthaṃ sarvābhīṣṭasiddhyartham |
asya kumārasyābdapūrtau dvitīyavarṣādau janmamāse janmarkṣe ca yo doṣaḥ samajani taddoṣaparihārārtham |
āyurdevatāprasādasiddhyartham āyurdevatāprasādena dīrghāyurabhivṛddhyartham āyuṣyahomākhyaṃ karma kariṣye |
tadaṅgatvena nirvighnena parisamāptyartham ādau vighneśvarapūjāṃ kariṣye |
tadaṅgatvenāntaḥkaraṇaśuddhyarthaṃ śarīraśuddhyarthaṃ maṇḍapaśuddhyarthaṃ sarvopakaraṇaśuddhyarthaṃ svastipuṇyāhavācanaṃ kariṣye ||
4. Ganesha betrachten und einladen
gajānanaṃ bhūtagaṇādisevitaṃ kapitthajambūphalasārabhakṣaṇam |
umāsutaṃ śokavināśakāraṇaṃ namāmi vighneśvarapādapaṅkajam ||
ekadantaṃ śūrpakarṇaṃ gajavaktraṃ mahodaram |
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ dhyāyet siddhivināyakam ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ śrīmahāgaṇapataye namaḥ |
dhyāyāmi āvāhayāmi sthāpayāmi gandhākṣatapuṣpāṇi samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 1: Sitz
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 5: Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | snānānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 7: Gewand
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 9: Schmuck
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ābharaṇārtham akṣatān samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 10: Duft
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | divyagandhān dhārayāmi ||
Ganesha-Gabe 11: Kumkum
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | gandhasyopari kuṅkumaṃ samarpayāmi ||
Ganesha-Gabe 12: Girlande
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | puṣpamālāṃ samarpayāmi ||
5. Ganeshas Namen
oṃ sumukhāya namaḥ |
oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāya namaḥ |
oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāya namaḥ |
oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ |
oṃ vināyakāya namaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ |
oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ bālacandrāya namaḥ |
oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ |
oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ |
oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ siddhivināyakāya namaḥ |
oṃ vighneśvarāya namaḥ |
6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | pratyakṣadīpaṃ darśayāmi |
dhūpadīpānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | naivedyaṃ nivedayāmi |
naivedyānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | tāmbūlaṃ samarpayāmi ||
7. Lichtkreis und Gebet
oṃ ekadantāya vidmahe vakratuṇḍāya dhīmahi tan no dantiḥ pracodayāt |
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ | ānandakarpūranīrājanaṃ sandarśayāmi |
karpūranīrājanānantaraṃ punar ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vighneśvarāya varadāya surapriyāya lambodarāya sakalāya jagaddhitāya |
nāgānanāya śrutiyajñavibhūṣitāya gaurīsutāya gaṇanātha namo namaste ||
vakratuṇḍa mahākāya koṭisūryasamaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvam eva śaraṇaṃ mama |
tasmāt kāruṇyabhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
āvāhanaṃ na jānāmi naiva jānāmi pūjanam |
visarjanaṃ na jānāmi kṣamasva puruṣottama ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ vināyaka |
yat kṛtaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||
8. Ganeshas vorbereitende Verehrung abschließen
oṃ gaṇapataye namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||
9. Die Ritualleitung wählen – Ritvik-Varana
asmin āyuṣyahomakarmaṇi sakalakarma kartuṃ ācāryaṃ tvāṃ vṛṇe ||
10. Varuna anrufen
imaṃ me varuṇa śrudhī havam adyā ca mṛḍaya | tvām avasyur ā cake |
tat tvā yāmi brahmaṇā vandamānas tad ā śāste yajamāno havirbhiḥ |
aheḍamāno varuṇeha bodhy uruśaṃsa mā na āyuḥ pra moṣīḥ ||
asmin kumbhe puṇḍarīkākṣarūpaṃ varuṇaṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||
11. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | snānaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | gandhaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | puṣpaṃ samarpayāmi ||
12. Varunas Namen und letzte Gaben
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ pracetase namaḥ | oṃ surūpiṇe namaḥ |
oṃ apāṃpataye namaḥ | oṃ makaravāhanāya namaḥ | oṃ jalādhipataye namaḥ |
oṃ pāśahastāya namaḥ | oṃ śvetachatrāya namaḥ | oṃ anekamaṇibhūṣitāya namaḥ | oṃ jhaṣāsanāya namaḥ |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | karpūranīrājanaṃ darśayāmi |
oṃ jalabimbāya vidmahe nīlapuruṣāya dhīmahi tan no varuṇaḥ pracodayāt |
oṃ namo namaste astu sphaṭikaprabhāya suśvetavastrāya sumaṅgalāya |
supāśahastāya jhaṣāsanāya jalādhināthāya varuṇāya namo namaḥ ||
13. Die Anwesenden stimmen ein
śivā āpaḥ santu | santu śivā āpaḥ |
saumanasyam astu | astu saumanasyam |
akṣataṃ cāriṣṭam astu | astv akṣatam ariṣṭam |
bhavadbhir anujñātaḥ puṇyāhaṃ vācayiṣye | vācyatām ||
14. Punyaha, Svasti und Riddhi
punas tvādityā rudrā vasavaḥ samindhatām | punar brahmāṇo vasunītha yajñaiḥ |
ghṛtena tvaṃ tanvaṃ vardhayasva | satyāḥ santu yajamānasya kāmāḥ ||
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya puṇyāhaṃ bhavanto bruvantu |
oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu | oṃ puṇyāham astu |
svasti mitrāvaruṇā svasti pathye revati | svasti na indraścāgniśca svasti no adite kṛdhi |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya svasti bhavanto bruvantu |
oṃ svastir astu | oṃ svastir astu | oṃ svastir astu |
ṛdhyāsma havyair namasopasadya | mitraṃ devaṃ mitradheyaṃ no astu |
anurādhān haviṣā vardhayantaḥ | śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
bho brāhmaṇāḥ asya yajamānasya ṛddhiṃ bhavanto bruvantu |
oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu | oṃ ṛddhir astu ||
15. Segenswünsche über dem Gefäß
śāntir astu | puṣṭir astu | tuṣṭir astu | vṛddhir astu | avighnam astu | āyuṣyam astu | ārogyam astu |
oṃ śivam astu | oṃ śivaṃ karmāstu | oṃ karmasamṛddhir astu | oṃ dharmasamṛddhir astu |
oṃ vedasamṛddhir astu | oṃ śāstrasamṛddhir astu | oṃ dhanadhānyasamṛddhir astu |
oṃ putrapautrasampad astu | oṃ iṣṭasampad astu ||
16. Belastendes abgeben
oṃ sakalāriṣṭanirasanam astu |
oṃ yat pāpaṃ rogaṃ śokam akalyāṇaṃ tad dūre pratihatam astu ||
17. Die Segnung weitet sich
sarvaśobhanam astu | sarvāḥ sampadaḥ santu |
oṃ śaṃ no astu dvipade śaṃ catuṣpade | oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |
ā brahman brāhmaṇo brahmavarcasī jāyatām asmin rāṣṭre rājanya iṣavyaḥ śūro mahāratho jāyatām |
dogdhrī dhenur voḍhānaḍvān āśuḥ saptiḥ purandhir yoṣā jiṣṇū ratheṣṭhāḥ sabheyo yuvāsya yajamānasya vīro jāyatām |
nikāme nikāme naḥ parjanyo varṣatu phalinyo na oṣadhayaḥ pacyantāṃ yogakṣemo naḥ kalpatām |
indraḥ sunītī saha mā punātu | somaḥ svastyā varuṇaḥ samīcyā |
yamo rājā pramṛṇābhiḥ punātu mā | jātavedā morjayantyā punātu | oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ |
tac chaṃ yor āvṛṇīmahe | gātuṃ yajñāya | gātuṃ yajñapataye |
daivī svastir astu naḥ | svastir mānuṣebhyaḥ | ūrdhvaṃ jigātu bheṣajam |
śaṃ no astu dvipade | śaṃ catuṣpade ||
18. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
svāminaḥ manaḥ samādhīyatām | samāhitamanasaḥ sma |
prasīdantu bhavantaḥ | prasannāḥ sma |
varuṇāya namaḥ | yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato 'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||
satyaṃ śuddhaṃ tapaḥ śuddhaṃ jñānaśuddhaṃ tathaiva ca |
sarvabhūtadayāśuddhaṃ jalaśuddhaṃ ca pañcamam ||
adbhir gātrāṇi śuddhyanti buddhir jñānena śuddhyati |
vidyātapobhyāṃ bhūtātmā manaḥ satyena śuddhyati ||
19. Varuna im Hauptgefäß anrufen
imaṃ me varuṇa śrudhī havam adyā ca mṛḍaya | tvām avasyur ā cake |
tat tvā yāmi brahmaṇā vandamānas tad ā śāste yajamāno havirbhiḥ |
aheḍamāno varuṇeha bodhy uruśaṃsa mā na āyuḥ pra moṣīḥ ||
asmin kumbhe puṇḍarīkākṣarūpaṃ varuṇaṃ dhyāyāmi āvāhayāmi ||
20. Varuna im Hauptgefäß empfangen
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | āsanaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | arghyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | pādyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | ācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | snānaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | vastrārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | upavītārtham akṣatān samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | gandhaṃ samarpayāmi |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | puṣpaṃ samarpayāmi ||
21. Die Verehrung Varunas vollenden
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ pracetase namaḥ | oṃ surūpiṇe namaḥ |
oṃ apāṃpataye namaḥ | oṃ makaravāhanāya namaḥ | oṃ jalādhipataye namaḥ |
oṃ pāśahastāya namaḥ | oṃ śvetachatrāya namaḥ | oṃ anekamaṇibhūṣitāya namaḥ | oṃ jhaṣāsanāya namaḥ |
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | dhūpam āghrāpayāmi | dīpaṃ darśayāmi | naivedyaṃ nivedayāmi | tāmbūlaṃ samarpayāmi | karpūranīrājanaṃ darśayāmi |
oṃ jalabimbāya vidmahe nīlapuruṣāya dhīmahi tan no varuṇaḥ pracodayāt |
oṃ namo namaste astu sphaṭikaprabhāya suśvetavastrāya sumaṅgalāya |
supāśahastāya jhaṣāsanāya jalādhināthāya varuṇāya namo namaḥ ||
22. Die lebensspendenden Gottheiten einladen – Avahana
āyuṣ ṭe viśvato dadhad ayam agnir vareṇyaḥ |
punas te prāṇa āyāti parā yakṣmaṃ suvāmi te ||
āyurdā agne haviṣo juṣāṇo ghṛtapratīko ghṛtayonir edhi |
ghṛtaṃ pītvā madhu cāru gavyaṃ piteva putram abhi rakṣatād imam ||
asmin kumbhe āyurdevatām āvāhayāmi sthāpayāmi |
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ | iha gacchata iha tiṣṭhata ||
23. Die Gottheit des Geburtssterns begrüßen
Ashvini – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ aśvibhyām namaḥ ||
Bharani – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ yamāya namaḥ ||
Krittika – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ agnaye namaḥ ||
Rohini – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ brahmaṇe namaḥ ||
Mrigashirsha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ candrāya namaḥ ||
Ardra – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ rudrāya namaḥ ||
Punarvasu – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ adityai namaḥ ||
Pushya – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ bṛhaspataye namaḥ ||
Ashlesha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ nāgebhyaḥ namaḥ ||
Magha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ pitṛbhyaḥ namaḥ ||
Purva Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ bhagāya namaḥ ||
Uttara Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ aryamṇe namaḥ ||
Hasta – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ ādityāya namaḥ ||
Chitra – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ viśvakarmaṇe namaḥ ||
Svati – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ vāyave namaḥ ||
Vishakha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ indrāgnibhyām namaḥ ||
Anuradha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ mitrāya namaḥ ||
Jyeshtha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ indrāya namaḥ ||
Mula – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ nirṛtaye namaḥ ||
Purva Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ adbhyaḥ namaḥ ||
Uttara Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ viśvebhyo devebhyaḥ namaḥ ||
Shravana – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ viṣṇave namaḥ ||
Dhanishtha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ vasubhyaḥ namaḥ ||
Shatabhisha – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ varuṇāya namaḥ ||
Purva Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ ajaikapade namaḥ ||
Uttara Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ ahirbudhnyāya namaḥ ||
Revati – nur bei diesem Geburtsstern
oṃ pūṣṇe namaḥ ||
24. Die lebensspendenden Gottheiten mit Gaben ehren – Upacharas
Sitz
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Fußwasser
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Ehrenwasser
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Mundwasser
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Badewasser
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Gewand
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Heilige Schnur
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Duft
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Blumen
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Rauch
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Licht
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Speise
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Tambula
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
Lampenrunde
oṃ āyurdevatābhyo namaḥ ||
25. Die Vorbilder langen Lebens verehren
aśvatthāmne namaḥ |
balaye namaḥ |
vyāsāya namaḥ |
hanumate namaḥ |
vibhīṣaṇāya namaḥ |
kṛpācāryāya namaḥ |
śrīparaśurāmāya namaḥ |
prahlādāya namaḥ |
dhruvāya namaḥ |
āyuṣyapradamahābhāgamārkaṇḍeyāya namaḥ |
26. Das Hauptgefäß als heiligen Lebensraum betrachten – Kalasha-Puja
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |
mūle tatra sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtāḥ ||
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |
ṛgvedo 'tha yajurvedaḥ sāmavedo hy atharvaṇaḥ |
aṅgaiś ca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ ||
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvati |
narmade sindhu kāveri jale 'smin sannidhiṃ kuru ||
puṣkarādyāni tīrthāni gaṅgādyāḥ saritas tathā |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
atra gāyatrī sāvitrī śāntiḥ puṣṭikarī tathā |
āyantu yajamānasya duritakṣayakārakāḥ ||
imā āpaḥ śivāḥ santu śuddhāḥ śubhāś ca nirmalāḥ |
pāvanaṃ śītalaṃ caiva pūtaṃ sūryasya raśmibhiḥ ||
pūtaṃ brahmapavitreṇa pūtam indrasunītibhiḥ |
varuṇaḥ svastyā punātu yamo dharmeṇa punātu mām ||
sarvatīrthajalaṃ puṇyaṃ pāvanaṃ sarvakāraṇam |
viṣṇupādodbhavaṃ śuddhaṃ sarvamaṅgaladāyinam ||
sarvasamudrāḥ saritas tīrthāni ca nagā hradāḥ |
āyantu lokaśāntyarthaṃ duritakṣayakārakāḥ ||
āpaḥ sumitriyāḥ santu bhavantv oṣadhayas tava |
āpo rakṣantu tvāṃ nityam āpo nārāyaṇaḥ svayam ||
27. Boden und Linien
oṃ rudrāya namaḥ |
oṃ viṣṇave namaḥ |
oṃ indrāya namaḥ |
oṃ yamāya namaḥ |
oṃ brahmaṇe namaḥ |
oṃ somāya namaḥ ||
28. Feuer einsetzen
candramā manaso jātaḥ | cakṣoḥ sūryo ajāyata |
mukhād indraścāgniśca | prāṇād vāyur ajāyata ||
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ havyavāhananāmānam agniṃ sthāpayāmi ||
29. Brahma-Sitz
asmin āyuṣyahomakarmaṇi brahmāṇaṃ tvāṃ vṛṇe |
oṃ khaṃ brahmaṇe namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||
30. Wasser und Pranita-Gefäß
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam ||
31. Zustimmung der göttlichen Kräfte
oṃ adite 'numanyasva |
oṃ anumate 'numanyasva |
oṃ sarasvate 'numanyasva |
oṃ deva savitaḥ prasuva ||
32. Agni-Nyasa
oṃ raṃ hṛdayāya namaḥ |
oṃ rīṃ śirase svāhā |
oṃ rūṃ śikhāyai vaṣaṭ |
oṃ raiṃ kavacāya huṃ |
oṃ rauṃ netratrayāya vauṣaṭ |
oṃ raḥ astrāya phaṭ |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar om iti digbandhaḥ ||
33. Agni betrachten
meṣārūḍhaṃ ca vakrāṅgaṃ jātavedasamanvayam |
dviśīrṣakaṃ saptahastaṃ tripādaṃ saptajihvakam ||
varadaṃ śaktipāṇiṃ ca bibhrāṇaṃ sruksruvau tathā |
abhītidaṃ carmadharaṃ vāme cājyadharaṃ kare ||
catvāri śṛṅgā trayo 'sya pādā dve śīrṣe sapta hastāso 'sya |
tridhā baddho vṛṣabho roravīti maho devo martyān āviveśa |
eṣa hi devaḥ pradiśo 'nu sarvāḥ pūrvo hi jātaḥ sa u garbhe antaḥ |
sa vijāyamānaḥ sa janiṣyamāṇaḥ pratyaṅmukhās tiṣṭhati viśvatomukhaḥ |
he agne prāṅmukho deva mamābhimukho bhava ||
34. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
oṃ agnaye namaḥ | oṃ jātavedase namaḥ | oṃ sahojase namaḥ | oṃ ajirāprabhave namaḥ |
oṃ vaiśvānarāya namaḥ | oṃ naryāpase namaḥ | oṃ paṅktirādhase namaḥ | oṃ visarpiṇe namaḥ |
oṃ śrīyajñapuruṣāya namaḥ | oṃ ātmane namaḥ |
sarvebhyaḥ śrīvaiṣṇavebhyo namaḥ | sarvebhyo brāhmaṇebhyo namaḥ ||
35. Hüter der Richtungen
oṃ indrāya namaḥ | oṃ agnaye namaḥ | oṃ yamāya namaḥ | oṃ nirṛtaye namaḥ |
oṃ varuṇāya namaḥ | oṃ vāyave namaḥ | oṃ somāya namaḥ | oṃ īśānāya namaḥ ||
36. Brennholz darbringen
asmin āyuṣyahomakarmaṇi brahmann idhmam ādhāsye |
ādhatsva ||
37. Erste Ghee-Ströme und Gaben
oṃ prajāpataye svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ indrāya svāhā | indrāya idaṃ na mama |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyave idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāya idaṃ na mama |
oṃ agnaye svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ somāya svāhā | somāya idaṃ na mama ||
38. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama |
asmin āyuṣyahomakarmaṇi saṅkalpaprabhṛti etatkṣaṇaparyantaṃ madhye sambhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||
39. Den Opferreis bereiten – Charu
agnaye tvā juṣṭaṃ nirvapāmi |
agnaye tvā juṣṭaṃ prokṣāmi |
agnaye tvā juṣṭam abhighārayāmi ||
40. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 1
āyuṣ ṭe viśvato dadhad ayam agnir vareṇyaḥ |
punas te prāṇa āyāti parā yakṣmaṃ suvāmi te ||
svāhā ||
41. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 2
āyurdā agne haviṣo juṣāṇo ghṛtapratīko ghṛtayonir edhi |
ghṛtaṃ pītvā madhu cāru gavyaṃ piteva putram abhi rakṣatād imam ||
svāhā ||
42. Ishana um Lebensdauer bitten
yo brahmā brahmaṇā ujjahāra prāṇaiḥ śiraḥ kṛttivāsāḥ pinākī |
īśāno devaḥ sa na āyur dadhātu tasmai juhomi haviṣā ghṛtena ||
svāhā ||
43. Von den Fesseln des Todes frei werden
vibhrājamānaḥ sarirasya madhyād rocamāno gharmarucir ya āgāt |
sa mṛtyupāśān apanudya ghorān ihāyuṣe no ghṛtam attu devaḥ ||
svāhā ||
44. Das göttliche Lebenslicht ehren
brahmajyotir brahmapatnīṣu garbhaṃ yam ādadhāt pururūpaṃ jayantam |
suvarṇarambhagraham arkam arcyaṃ tam āyuṣe vardhayāmo ghṛtena ||
svāhā ||
45. Die göttliche Mutter um Leben bitten
śriyaṃ lakṣmīm aubalām ambikāṃ gāṃ ṣaṣṭhīṃ ca yām indrasenety udāhuḥ |
tāṃ vidyāṃ brahmayoniṃ surūpām ihāyuṣe tarpayāmo ghṛtena ||
svāhā ||
46. Die Töchter Dakshas verehren
dākṣāyaṇyaḥ sarvayonyaḥ sayonyaḥ sahasraśo viśvarūpā virūpāḥ |
sasūnavaḥ sapatayaḥ sayūthyā āyuṣe no ghṛtam idaṃ juṣantām ||
svāhā ||
47. Die unberechenbaren himmlischen Scharen besänftigen
divyā gaṇā bahurūpāḥ purāṇā āyuśchido naḥ pramathnantu vīrān |
tebhyo juhomi bahudhā ghṛtena mā naḥ prajāṃ rīriṣo mota vīrān ||
svāhā ||
48. Den Ursprung und Hüter der Welt anrufen
ekaḥ purastād ya idaṃ babhūva yato babhūva bhuvanasya gopāḥ |
yam apyeti bhuvanaṃ sāmparāye sa no havir ghṛtam ihāyuṣe 'ttu devaḥ ||
svāhā ||
49. Die göttlichen Scharen und Ahnen ehren
vasūn rudrān ādityān maruto 'tha sādhyān ṛbhūn yakṣān gandharvāṃś ca pitṝṃś ca viśvān |
bhṛgūn sarpāṃś cāṅgiraso 'tha sarvān ghṛtaṃ hutvā svāyuṣyā mahayāma śaśvat ||
svāhā ||
50. Bei Vishnu Schutz suchen
viṣṇo tvaṃ no antamaḥ śarma yaccha sahantya |
pra te dhārā madhuścuta utsaṃ duhrate akṣitam ||
svāhā ||
51. Rudra um Schonung und Bewahrung bitten
mā naḥ stoke tanaye mā na āyuṣi mā no goṣu mā no aśveṣu rīriṣaḥ |
vīrān mā no rudra bhāmito 'vadhīr haviṣmanto namasā vidhema te ||
svāhā ||
52. Eine Gabe für den Geburtsstern – Nakshatra-Mantra
Krittika – nur bei diesem Geburtsstern
agnir naḥ pātu kṛttikāḥ |
nakṣatraṃ devam indriyam |
idam āsāṃ vicakṣaṇam |
havir āsaṃ juhotana |
yasya bhānti raśmayo yasya ketavaḥ |
yasyemā viśvā bhuvanāni sarvā |
sa kṛttikābhir abhisaṃvasānaḥ |
agnir no devas suvite dadhātu ||
svāhā ||
Rohini – nur bei diesem Geburtsstern
prajāpate rohiṇī vetu patnī |
viśvarūpā bṛhatī citrabhānuḥ |
sā no yajñasya suvite dadhātu |
yathā jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
rohiṇī devyudagāt purastāt |
viśvā rūpāṇi pratimodamānā |
prajāpatiṃ haviṣā vardhayantī |
priyā devānām upayātu yajñam ||
svāhā ||
Mrigashirsha – nur bei diesem Geburtsstern
somo rājā mṛgaśīrṣeṇa āgann |
śivaṃ nakṣatraṃ priyam asya dhāma |
āpyāyamāno bahudhā janeṣu |
retaḥ prajāṃ yajamāne dadhātu |
yat te nakṣatraṃ mṛgaśīrṣam asti |
priyaṃ rājan priyatamaṃ priyāṇām |
tasmai te soma haviṣā vidhema |
śan na edhi dvipade śaṃ catuṣpāde ||
svāhā ||
Ardra – nur bei diesem Geburtsstern
ārdrayā rudraḥ prathamā na eti |
śreṣṭho devānāṃ patiraghniyānām |
nakṣatram asya haviṣā vidhema |
mā naḥ prajāṃ rīriṣan mota vīrān |
heti rudrasya pari ṇo vṛṇaktu |
ārdrā nakṣatraṃ juṣatāṃ havir naḥ |
pramuñcamānau duritāni viśvā |
apāghaśaṃsaṃ nudatām arātim ||
svāhā ||
Punarvasu – nur bei diesem Geburtsstern
punar no devy aditiḥ spṛṇotu |
punarvasū naḥ punar etāṃ yajñam |
punar no devā abhiyantu sarve |
punaḥ punar vo haviṣā yajāmaḥ |
evā na devy aditir anarvā |
viśvasya bhartrī jagataḥ pratiṣṭhā |
punarvasū haviṣā vardhayantī |
priyaṃ devānām apyetu pāthaḥ ||
svāhā ||
Pushya – nur bei diesem Geburtsstern
bṛhaspatiḥ prathamaṃ jāyamānaḥ |
tiṣyaṃ nakṣatram abhi saṃbabhūva |
śreṣṭho devānāṃ pṛtanāsu jiṣṇuḥ |
diśo'nu sarvā abhayan no astu |
tiṣyaḥ purastād uta madhyato naḥ |
bṛhaspatir naḥ paripātu paścāt |
bādhetāṃ dveṣo abhayaṃ kṛṇutām |
suvīryasya patayaḥ syāma ||
svāhā ||
Ashlesha – nur bei diesem Geburtsstern
idaṃ sarpebhyo havir astu juṣṭam |
āśreṣā yeṣām anuyanti cetaḥ |
ye antarikṣaṃ pṛthivīṃ kṣiyanti |
te nas sarpāso havam āgamiṣṭhāḥ |
ye rocane sūryasyāpi sarpāḥ |
ye divaṃ devīm anusañcaranti |
yeṣām āśreṣā anuyanti kāmam |
tebhyas sarpebhyo madhumaj-juhomi ||
svāhā ||
Magha – nur bei diesem Geburtsstern
upahūtāḥ pitaro ye maghāsu |
manojavasas sukṛtas sukṛtyāḥ |
te no nakṣatre havam āgamiṣṭhāḥ |
svadhābhir yajñaṃ prayataṃ juṣantām |
ye agnidagdhā ye'nagnidagdhāḥ |
ye'mullokaṃ pitaraḥ kṣiyanti |
yāṃś ca vidma yāṃ u ca na pravidma |
maghāsu yajñaṃ sukṛtaṃ juṣantām ||
svāhā ||
Uttara Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
gavāṃ patiḥ phalgunīnām asi tvam |
tad aryaman varuṇa mitra cāru |
taṃ tvā vayaṃ sanitāraṃ sanīnām |
jīvā jīvantam upa saṃviśema |
yenemā viśvā bhuvanāni sañjitā |
yasya devā anusaṃyanti cetaḥ |
aryamā rājājaraḥ tuviṣmān |
phalgunīnām ṛṣabho roravīti ||
svāhā ||
Purva Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
śreṣṭho devānāṃ bhagavo bhagāsi |
tat tvā viduḥ phalgunīs tasya vittāt |
asmabhyaṃ kṣatram ajaraṃ suvīryam |
gomad aśvavad upasannudeha |
bhago ha dātā bhaga it pradātā |
bhago devīḥ phalgunīr āviveśa |
bhagasyettaṃ prasavaṃ gamema |
yatra devais sadhamādaṃ madema ||
svāhā ||
Hasta – nur bei diesem Geburtsstern
āyātu devaḥ savitopayātu |
hiraṇyayena suvṛtā rathena |
vahan hastaṃ subhaṃ vidmanāpasam |
prayacchantaṃ papuriṃ puṇyam accha |
hastaḥ prayaccha tvam ṛtaṃ vasīyaḥ |
dakṣiṇena pratigṛbhṇīma enat |
dātāram adya savitā videya |
yo no hastāya prasuvāti yajñam ||
svāhā ||
Chitra – nur bei diesem Geburtsstern
tvaṣṭā nakṣatram abhyeti citrām |
subhaṃ sasaṃyuvatiṃ rocamānām |
niveśayann amṛtān martyāṃś ca |
rūpāṇi piṃśan bhuvanāni viśvā |
tan nas tvaṣṭā tad u citrā vicaṣṭām |
tan nakṣatraṃ bhūridā astu mahyam |
tan naḥ prajāṃ vīravatīṃ sanotu |
gobhir no aśvaiḥ samanaktu yajñam ||
svāhā ||
Svati – nur bei diesem Geburtsstern
vāyur nakṣatram abhyeti niṣṭyām |
tigmaśṛṅgo vṛṣabho roruvāṇaḥ |
samīrayan bhuvanā mātariśvā |
apa dveṣāṃsi nudatām arātīḥ |
tanno vāyus tad u niṣṭyā śṛṇotu |
tan nakṣatram bhūridā astu mahyam |
tanno devāso anujānantu kāmam |
yathā tarema duritāni viśvā ||
svāhā ||
Vishakha – nur bei diesem Geburtsstern
dūram asmac chatravo yantu bhītāḥ |
tad indrāgnī kṛṇutāṃ tad viśākhe |
tanno devā anumadantu yajñam |
paścāt purastād abhayan no astu |
nakṣatrāṇām adhipatnī viśākhe |
śreṣṭhāv indrāgnī bhuvanasya gopau |
viṣūcaḥ śatrūn apabādhamānau |
apa kṣudhaṃ nudatām arātim ||
svāhā ||
Anuradha – nur bei diesem Geburtsstern
ṛdhyāsma havyair namasopasadya |
mitraṃ devaṃ mitradheyan no astu |
anūrādhān haviṣā vardhayantaḥ |
śataṃ jīvema śaradaḥ savīrāḥ |
citraṃ nakṣatram udagāt purastāt |
anūrādhā sa iti yad vadanti |
tan mitra eti pathibhir devayānaiḥ |
hiraṇyayair vitatair antarikṣe ||
svāhā ||
Jyeshtha – nur bei diesem Geburtsstern
indro jyeṣṭhām anu nakṣatram eti |
yasmin vṛtraṃ vṛtratūrye tatāra |
tasmin vayam amṛtam duhānāḥ |
kṣudhan tarema duritiṃ duriṣṭim |
purandarāya vṛṣabhāya dhṛṣṇave |
aṣāḍhāya sahamānāya mīḍhuṣe |
indrāya jyeṣṭhā madhumad duhānā |
uruṃ kṛṇotu yajamānāya lokam ||
svāhā ||
Mula – nur bei diesem Geburtsstern
mūlaṃ prajāṃ vīravatīṃ videya |
parācyetu nirṛtiḥ parācā |
gobhir nakṣatraṃ paśubhiḥ samaktam |
ahar bhūyād yajamānāya mahyam |
ahar no adya suvite dadātu |
mūlaṃ nakṣatram iti yad vadanti |
parācīṃ vācā nirṛtiṃ nudāmi |
śivaṃ prajāyai śivam astu mahyam ||
svāhā ||
Purva Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
yā divyā āpaḥ payasā saṃbabhūvuḥ |
yā antarikṣa uta pārthivīr yāḥ |
yāsām aṣāḍhā anuyanti kāmam |
tā na āpaś śaṃ syonā bhavantu |
yāśca kūpyā yāśca nādyās samudriyāḥ |
yāśca vaiśantīr uta prāsacīr yāḥ |
yāsām aṣāḍhā madhu bhakṣayanti |
tā na āpaḥ śaṃ syonā bhavantu ||
svāhā ||
Uttara Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
tanno viśve upa śṛṇvantu devāḥ |
tad aṣāḍhā abhisaṃyantu yajñam |
tan nakṣatraṃ prathatāṃ paśubhyaḥ |
kṛṣir vṛṣṭir yajamānāya kalpatām |
śubhrāḥ kanyā yuvatayas supeśasaḥ |
karmakṛtas sukṛto vīryāvatīḥ |
viśvān devān haviṣā vardhayantīḥ |
aṣāḍhāḥ kāmam upāyantu yajñam ||
svāhā ||
Shravana – nur bei diesem Geburtsstern
śṛṇvanti śroṇām amṛtasya gopām |
puṇyām asyā upaśṛṇomi vācam |
mahīṃ devīṃ viṣṇupatnīm ajūryām |
pratīcīm enāṃ haviṣā yajāmaḥ |
tredhā viṣṇur urugāyo vicakrame |
mahīṃ divaṃ pṛthivīm antarikṣam |
tac chroṇaiti śrava icchamānā |
puṇyaṃ ślokaṃ yajamānāya kṛṇvatī ||
svāhā ||
Dhanishtha – nur bei diesem Geburtsstern
aṣṭau devā vasavas somyāsaḥ |
catasro devīr ajarāḥ śraviṣṭhāḥ |
te yajñaṃ pāntu rajasaḥ purastāt |
saṃvatsarīṇam amṛtaṃ svasti |
yajñaṃ naḥ pāntu vasavaḥ purastāt |
dakṣiṇato'bhiyantu śraviṣṭhāḥ |
puṇyan nakṣatram abhi saṃviśāma |
mā no arātir aghaśaṃsāgann ||
svāhā ||
Shatabhisha – nur bei diesem Geburtsstern
kṣatrasya rājā varuṇo'dhirājaḥ |
nakṣatrāṇāṃ śatabhiṣag vasiṣṭhaḥ |
tau devebhyaḥ kṛṇuto dīrgham āyuḥ |
śataṃ sahasrā bheṣajāni dhattaḥ |
yajñan no rājā varuṇa upayātu |
tanno viśve abhi saṃyantu devāḥ |
tanno nakṣatraṃ śatabhiṣag juṣāṇam |
dīrgham āyuḥ pratirad bheṣajāni ||
svāhā ||
Purva Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
aja ekapād udagāt purastāt |
viśvā bhūtāni pratimodamānaḥ |
tasya devāḥ prasavaṃ yanti sarve |
proṣṭhapadāso amṛtasya gopāḥ |
vibhrājamānas samidhāna ugraḥ |
ā'ntarikṣam aruhad agan dyām |
taṃ sūryaṃ devam ajam ekapādam |
proṣṭhapadāso anuyanti sarve ||
svāhā ||
Uttara Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
ahirbudhniyaḥ prathamā na eti |
śreṣṭho devānām uta mānuṣāṇām |
tam brāhmaṇās somapās somyāsaḥ |
proṣṭhapadāso abhirakṣanti sarve |
catvāra ekam abhi karma devāḥ |
proṣṭhapadāsa iti yān vadanti |
te budhniyaṃ pariṣadyaṃ stuvantaḥ |
ahiṃ rakṣanti namasopasadya ||
svāhā ||
Revati – nur bei diesem Geburtsstern
pūṣā revaty anveti panthām |
puṣṭipatī paśupā vājabastyau |
imāni havyā prayatā juṣāṇā |
sugair no yānair upayātāṃ yajñam |
kṣudrān paśūn rakṣatu revatī naḥ |
gāvo no aśvāṃ anvetu pūṣā |
annaṃ rakṣantau bahudhā virūpam |
vājaṃ sanutāṃ yajamānāya yajñam ||
svāhā ||
Ashvini – nur bei diesem Geburtsstern
tad aśvināv aśvayujopayātām |
śubhaṅgamiṣṭhau suyamebhir aśvaiḥ |
svaṃ nakṣatraṃ haviṣā yajantau |
madhvā sampṛktau yajuṣā samaktau |
yau devānāṃ bhiṣajau havyavāhau |
viśvasya dūtāv amṛtasya gopau |
tau nakṣatraṃ jujuṣāṇopayātāṃ |
namo'śvibhyāṃ kṛṇumo'śva yugbhyāṃ ||
svāhā ||
Bharani – nur bei diesem Geburtsstern
apa pāpmānaṃ bharaṇīr bharantu |
tad yamo rājā bhagavān vicaṣṭām |
lokasya rājā mahato mahān hi |
sugan naḥ panthām abhayaṃ kṛṇotu |
yasmin nakṣatre yama eti rājā |
yasminn enam abhyaṣiñcanta devāḥ |
yad asya citraṃ haviṣā yajāma |
apa pāpmānaṃ bharaṇīr bharantu ||
svāhā ||
53. Den Jayadi-Abschluss beginnen
hariḥ oṃ tat sat | asyāṃ śubhatithau etat āyuṣyahomakarmasamṛddhyarthaṃ jayādihomaṃ kariṣye ||
54. Zwölf Jaya-Gaben
Jayadi-Gabe 1
cittañ ca svāhā | cittāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 2
cittiś ca svāhā | cittyā idaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 3
ākūtañ ca svāhā | ākūtāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 4
ākūtiś ca svāhā | ākūtyā idaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 5
vijñātañ ca svāhā | vijñātāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 6
vijñānañ ca svāhā | vijñānāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 7
manaś ca svāhā | manasa idaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 8
śakvarīś ca svāhā | śakvarībhya idaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 9
darśaś ca svāhā | darśāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 10
pūrṇamāsaś ca svāhā | pūrṇamāsāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 11
bṛhañ ca svāhā | bṛhata idaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 12
rathantarañ ca svāhā | rathantarāyedaṃ na mama ||
55. Prajapatis Gabe des Sieges verehren
prajāpatir jayān indrāya vṛṣṇe prāyacchad ugraḥ pṛtanājyeṣu |
tasmai viśaḥ samanam amanta sarvāḥ sa ugraḥ sa hi havyo babhūva svāhā |
prajāpataya idaṃ na mama ||
56. Die achtzehn weiteren Abhyatana-Gaben
Jayadi-Gabe 14: Agni
agnir bhūtānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | agnaya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 15: Indra
indro jyeṣṭhānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | indrāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 16: Yama
yamaḥ pṛthivyā adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | yamāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 17: Vayu
vāyur antarikṣasya adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | vāyava idaṃ ||
Jayadi-Gabe 18: Surya
sūryo divo adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | sūryāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 19: Chandra
candramā nakṣatrāṇām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | candramasa idaṃ ||
Jayadi-Gabe 20: Brihaspati
bṛhaspatir brahmaṇo adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | bṛhaspataya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 21: Mitra
mitraḥ satyānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | mitrāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 22: Varuna
varuṇo 'pām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | varuṇāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 23: Samudra
samudraḥ srotyānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | samudrāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 24: Nahrung
annaṃ sāmrājyānām adhipatis tan mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | annāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 25: Soma
soma oṣadhīnām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | somāyedaṃ na mama ||
Jayadi-Gabe 26: Savitar
savitā prasavānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | savitra idaṃ ||
Jayadi-Gabe 27: Rudra
rudraḥ paśūnām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | rudrāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 28: Tvashtar
tvaṣṭā rūpāṇām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | tvaṣṭra idaṃ ||
Jayadi-Gabe 29: Vishnu
viṣṇuḥ parvatānām adhipatiḥ sa mām avatu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | viṣṇava idaṃ ||
Jayadi-Gabe 30: Maruts
maruto gaṇānām adhipatayas te mām avantu asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | marudbhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 31: Ahnen
pitaraḥ pitāmahāḥ pare 'vare tatās tatāmahā idam āvata | asmin brahmann asmin kṣatre 'syām āśiṣy asyāṃ purodhāyām asmin karmann asyāṃ devahūtyāṃ svāhā | pitṛbhya idaṃ ||
57. Die zweiundzwanzig Rashtrabhrit-Gaben
Jayadi-Gabe 32
ṛtāṣāḍ ṛtadhāmāgnir gandharvas tasyauṣadhayo apsarasa ūrjo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | agnaye gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 33
tābhyaḥ svāhā | oṣadhībhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 34
saṃhito viśvasāmā sūryo gandharvas tasya marīcayo apsarasa āyuvo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | sūryāya gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 35
tābhyaḥ svāhā | marīcibhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 36
suṣumnaḥ sūryaraśmiś candramā gandharvas tasya nakṣatrāṇy apsaraso bekurayo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | candramase gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 37
tābhyaḥ svāhā | nakṣatrebhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 38
bhujyuḥ suparṇo yajño gandharvas tasya dakṣiṇā apsarasas stavā nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | yajñāya gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 39
tābhyaḥ svāhā | dakṣiṇābhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 40
prajāpatir viśvakarmā mano gandharvas tasyark-sāmāny apsaraso vahnayo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | manase gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 41
tābhyaḥ svāhā | ṛksāmebhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 42
iṣiro viśvavyacā vāto gandharvas tasyāpo apsaraso mudā nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | vātāya gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 43
tābhyaḥ svāhā | adbhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 44
bhuvanasya pate yasya ta upari gṛhā iha ca |
sa no rāśvājyāniṃ rāyaspoṣaṃ suvīryaṃ saṃvatsarīṇāṃ svastiṃ svāhā | bhuvanasya pataya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 45
parameṣṭhy adhipatir mṛtyur gandharvas tasya viśvam apsaraso bhuvo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | mṛtyave gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 46
tābhyaḥ svāhā | viśvasmā apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 47
sukṣitiḥ subhūtir bhadrakṛt suvarvān parjanyo gandharvas tasya vidyuto apsaraso ruco nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | parjanyāya gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 48
tābhyaḥ svāhā | vidyudbhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 49
dūrehetir amṛḍayo mṛtyur gandharvas tasya prajā apsaraso bhīruvo nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | mṛtyave gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 50
tābhyaḥ svāhā | prajābhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 51
cāruḥ kṛpaṇakāśī kāmo gandharvas tasyādhayo apsarasaḥ śocayantīr nāma | sa idaṃ brahma kṣatraṃ pātu tā idaṃ brahma kṣatraṃ pāntu tasmai svāhā | kāmāya gandharvāyedaṃ ||
Jayadi-Gabe 52
tābhyaḥ svāhā | ādhibhyo apsarobhya idaṃ ||
Jayadi-Gabe 53
sa no bhuvanasya pate yasya ta upari gṛhā iha ca |
uru brahmaṇe 'smai kṣatrāya mahi śarma yaccha svāhā | bhuvanasya pataye brahmaṇa idaṃ ||
58. Prajapati und die drei Welten
prajāpate na tvad etāny anyo viśvā jātāni pari tā babhūva |
yatkāmās te juhumas tan no astu vayaṃ syāma patayo rayīṇāṃ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyava idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāyedaṃ na mama ||
59. Svishtakrit
yad asya karmaṇo 'tyarīricaṃ yad vā nyūnam ihākaram |
agniṣ ṭat sviṣṭakṛd vidvān sarvaṃ sviṣṭaṃ suhutaṃ karotu svāhā |
agnaye sviṣṭakṛta idaṃ na mama ||
60. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
svāhā | vasubhyo rudrebhya ādityebhyaḥ saṃsrāvabhāgebhya idaṃ na mama |
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā | prajāpataya idaṃ na mama ||
61. Nicht bemerkte Fehler übergeben
asmin āyuṣyahomakarmaṇy avijñātaprāyaścittādīni kariṣye |
anājñātaṃ yad ajñātaṃ yajñasya kriyate mithu |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
puruṣasaṃmito yajño yajñaḥ puruṣasaṃmitaḥ |
agne tad asya kalpaya tvaṃ hi vettha yathātathaṃ svāhā | agnaya idaṃ na mama |
yat pākatra manasā dīnadakṣā na yajñasya manvate martāsaḥ |
agniṣ ṭad dhotā kratuvid vijānan yajiṣṭho devān kratuśo yajāti svāhā | agnaya idaṃ na mama ||
oṃ bhūḥ svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyave idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāya idaṃ na mama ||
62. Die abschließende Ausgleichsgabe sprechen
asmin āyuṣyahomakarmaṇi madhye saṃbhāvitasamastadoṣaprāyaścittārthaṃ sarvaprāyaścittaṃ hoṣyāmi |
oṃ bhūḥ svāhā | agnaye idaṃ na mama |
oṃ bhuvaḥ svāhā | vāyave idaṃ na mama |
oṃ suvaḥ svāhā | sūryāya idaṃ na mama ||
63. Purnahuti
asya āyuṣyahomakarmaṇaḥ sampūrṇaphalaprāptyarthaṃ havyavāhananāmāgnau pūrṇāhutiṃ hoṣyāmi |
tadanantaraṃ sāṅgatasiddhyarthaṃ vasordhārāṃ hoṣyāmi |
oṃ pūrṇāhutim uttamāṃ juhoti | sarvaṃ vai pūrṇāhutiḥ | sarvam evāpnoti |
atho iyaṃ vai pūrṇāhutiḥ | asyām eva pratitiṣṭhati svāhā | agnaye vauṣaṭ ||
64. Vasordhara
oṃ sapta te agne samidhaḥ sapta jihvāḥ sapta ṛṣayaḥ sapta dhāma priyāṇi |
sapta hotrāḥ saptadhā tvā yajanti sapta yonīr āpṛṇasva ghṛtena svāhā |
agnaye saptavata idaṃ na mama ||
65. Abschließendes Besprengen
adite 'nvamaṃsthāḥ |
anumate 'nvamaṃsthāḥ |
sarasvate 'nvamaṃsthāḥ |
deva savitaḥ prāsāvīḥ ||
66. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam |
yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca ||
67. Wasser in die Richtungen geben
prācyāṃ diśi devā ṛtvijo mārjayantām |
dakṣiṇasyāṃ diśi māsāḥ pitaro mārjayantām |
pratīcyāṃ diśi gṛhāḥ paśavo mārjayantām |
udīcyāṃ diśy āpa oṣadhayo mārjayantām |
ūrdhvāyāṃ diśi yajñaḥ saṃvatsaro yajñapatir mārjayantām ||
68. Agni danken und nach innen zurücknehmen
oṃ vaiśvānarāya vidmahe lālīlāya dhīmahi tan no 'gniḥ pracodayāt |
agne naya supathā rāye asmān viśvāni deva vayunāni vidvan |
yuyodhy asmaj juhurāṇam eno bhūyiṣṭhāṃ te nama uktiṃ vidhema ||
oṃ agnaye namaḥ | agnim ātmany udvāsayāmi ||
69. Die Schlussgebete
namaste gārhapatyāya namaste dakṣiṇāgnaye |
nama āhavanīyāya mahāvedyai namo namaḥ ||
kāṇḍadvayopapādyāya karmabrahmasvarūpiṇe |
svargāpavargarūpāya yajñeśāya namo namaḥ ||
yajñeśācyuta govinda mādhavānanta keśava |
kṛṣṇa viṣṇo hṛṣīkeśa vāsudeva namo 'stu te ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ hutāśana |
yad dhutaṃ tu mayā deva paripūrṇaṃ tad astu te ||
prāyaścittāny aśeṣāṇi tapaḥkarmātmakāni vai |
yāni teṣām aśeṣāṇāṃ kṛṣṇānusmaraṇaṃ param ||
yasya smṛtyā ca nāmoktyā japahomakriyādiṣu |
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande tam acyutam ||
pramādāt kurvatāṃ karma pracyavetādhvareṣu yat |
smaraṇād eva tad viṣṇoḥ sampūrṇaṃ syād iti śrutiḥ ||
śrīkṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa ||
70. Das Kind mit dem Opferreis segnen
āyur asi | tat te prayacchāmi | āyuṣmad astu me mukham |
āyuṣmac chiro astu me | āyuṣmān viśvataḥ pratyaṅ |
āyuṣā saṃpipṛgdhi mā ||
71. Geborgenheit zusprechen
yata indra bhayāmahe tato no abhayaṃ kṛdhi |
maghavañ chagdhi tava tan na ūtaye vidviṣo vimṛdho jahi ||
72. Den Hütern der Richtungen Nahrung darbringen – Balidana
oṃ indrāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ agnaye namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ yamāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ nairṛtaye namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ varuṇāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ vāyave namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ somāya namaḥ | idaṃ te baliṃ |
oṃ īśānāya namaḥ | idaṃ te baliṃ ||
73. Den letzten Reis im Nordosten ablegen
mā naḥ stoke tanaye mā na āyuṣi mā no goṣu mā no aśveṣu rīriṣaḥ |
vīrān mā no rudra bhāmito 'vadhīr haviṣmanto namasā vidhema te ||
75. Segen für Leuchtkraft
tejo 'si | tat te prayacchāmi | tejasvad astu me mukham |
tejasvac chiro astu me | tejasvān viśvataḥ pratyaṅ |
tejasā saṃpipṛgdhi mā ||
76. Segen für Kraft
ojo 'si | tat te prayacchāmi | ojasvad astu me mukham |
ojasvac chiro astu me | ojasvān viśvataḥ pratyaṅ |
ojasā saṃpipṛgdhi mā ||
77. Segen für Nahrung und Lebenssaft
payo 'si | tat te prayacchāmi | payasvad astu me mukham |
payasvac chiro astu me | payasvān viśvataḥ pratyaṅ |
payasā saṃpipṛgdhi mā ||
78. Segen für Lebensdauer
āyur asi | tat te prayacchāmi | āyuṣmad astu me mukham |
āyuṣmac chiro astu me | āyuṣmān viśvataḥ pratyaṅ |
āyuṣā saṃpipṛgdhi mā ||
79. Dem Kind ein langes Leben zusprechen – Ashirvada
agnir āyuṣmān sa vanaspatibhir āyuṣmān tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
soma āyuṣmān sa oṣadhibhir āyuṣmān tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
yajña āyuṣmān sa dakṣiṇābhir āyuṣmān tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
brahmāyuṣmat tad brāhmaṇair āyuṣmat tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi |
devā āyuṣmantas te 'mṛtenāyuṣmantas tena tvāyuṣāyuṣmantaṃ karomi ||
Devanagari
Die Nummern entsprechen den Handlungsschritten. Bedingte Formeln und Wiederholungen sind im Ablauf bezeichnet.
1. Guru und Frieden
गुरुर् ब्रह्मा गुरुर् विष्णुर् गुरुर् देवो महेश्वरः ।
गुरुः साक्षात् परं ब्रह्म तस्मै श्रीगुरवे नमः ॥
भद्रं कर्णेभिः शृणुयाम देवा भद्रं पश्येमाक्षभिर् यजत्राः ।
स्थिरैर् अङ्गैस् तुष्टुवांसस् तनूभिर् व्यशेम देवहितं यद् आयुः ॥
स्वस्ति न इन्द्रो वृद्धश्रवाः । स्वस्ति नः पूषा विश्ववेदाः ।
स्वस्ति नस् तार्क्ष्यो अरिष्टनेमिः । स्वस्ति नो बृहस्पतिर् दधातु ॥
ऋध्यास्म हव्यैर् नमसोपसद्य । मित्रं देवं मित्रधेयं नो अस्तु ।
अनुराधान् हविषा वर्धयन्तः । शतं जीवेम शरदः सवीराः ॥
2. Zustimmung der Versammlung
नमः सदसे नमः सदसस्पतये नमः सखीनाम् ।
पुरोगाणां चक्षुषे नमो दिवे नमः पृथिव्यै ॥
सप्रथा सभां मे गोपाय । ये च सभ्याः सभासदः ।
तान् इन्द्रियावतः कुरु । सर्वम् आयुर् उपासताम् ॥
अशेष हे परिषद् भवत्पादमूले मया समर्पिताम् इमां सौवर्णीं यत्किञ्चिद् दक्षिणाम् अपि यथोक्तदक्षिणाम् इव स्वीकृत्य आयुष्यहोमकर्म कर्तुं योग्यतासिद्धिम् अनुगृहाण ॥
3. Den ersten Geburtstag widmen – Sankalpa
तद् एव लग्नं सुदिनं तद् एव ताराबलं चन्द्रबलं तद् एव ।
विद्याबलं दैवबलं तद् एव लक्ष्मीपते ते ऽङ्घ्रियुगं स्मरामि ॥
हरिः ॐ तत् सत् । श्रीगोविन्द श्रीगोविन्द श्रीगोविन्द ।
अस्यां शुभतिथौ ममोपात्तसमस्तदुरितक्षयद्वारा श्रीपरमेश्वरप्रीत्यर्थम् ।
अस्य मम कुमारस्य वेदोक्तायुरभिवृद्ध्यर्थम् अपमृत्युदोषपरिहारार्थं सर्वारिष्टशान्त्यर्थं सर्वाभीष्टसिद्ध्यर्थम् ।
अस्य कुमारस्याब्दपूर्तौ द्वितीयवर्षादौ जन्ममासे जन्मर्क्षे च यो दोषः समजनि तद्दोषपरिहारार्थम् ।
आयुर्देवताप्रसादसिद्ध्यर्थम् आयुर्देवताप्रसादेन दीर्घायुरभिवृद्ध्यर्थम् आयुष्यहोमाख्यं कर्म करिष्ये ।
तदङ्गत्वेन निर्विघ्नेन परिसमाप्त्यर्थम् आदौ विघ्नेश्वरपूजां करिष्ये ।
तदङ्गत्वेनान्तःकरणशुद्ध्यर्थं शरीरशुद्ध्यर्थं मण्डपशुद्ध्यर्थं सर्वोपकरणशुद्ध्यर्थं स्वस्तिपुण्याहवाचनं करिष्ये ॥
4. Ganesha betrachten und einladen
गजाननं भूतगणादिसेवितं कपित्थजम्बूफलसारभक्षणम् ।
उमासुतं शोकविनाशकारणं नमामि विघ्नेश्वरपादपङ्कजम् ॥
एकदन्तं शूर्पकर्णं गजवक्त्रं महोदरम् ।
पाशाङ्कुशधरं देवं ध्यायेत् सिद्धिविनायकम् ॥
ॐ भूर् भुवः सुवः श्रीमहागणपतये नमः ।
ध्यायामि आवाहयामि स्थापयामि गन्धाक्षतपुष्पाणि समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 1: Sitz
ॐ गं गणपतये नमः । आसनं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
ॐ गं गणपतये नमः । पाद्यं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
ॐ गं गणपतये नमः । अर्घ्यं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
ॐ गं गणपतये नमः । आचमनीयं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 5: Bad
ॐ गं गणपतये नमः । स्नानं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
ॐ गं गणपतये नमः । स्नानानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 7: Gewand
ॐ गं गणपतये नमः । वस्त्रार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
ॐ गं गणपतये नमः । उपवीतार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 9: Schmuck
ॐ गं गणपतये नमः । आभरणार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 10: Duft
ॐ गं गणपतये नमः । दिव्यगन्धान् धारयामि ॥
Ganesha-Gabe 11: Kumkum
ॐ गं गणपतये नमः । गन्धस्योपरि कुङ्कुमं समर्पयामि ॥
Ganesha-Gabe 12: Girlande
ॐ गं गणपतये नमः । पुष्पमालां समर्पयामि ॥
5. Ganeshas Namen
ॐ सुमुखाय नमः ।
ॐ एकदन्ताय नमः ।
ॐ कपिलाय नमः ।
ॐ गजकर्णकाय नमः ।
ॐ लम्बोदराय नमः ।
ॐ विकटाय नमः ।
ॐ विघ्नराजाय नमः ।
ॐ विनायकाय नमः ।
ॐ धूमकेतवे नमः ।
ॐ गणाध्यक्षाय नमः ।
ॐ बालचन्द्राय नमः ।
ॐ गजाननाय नमः ।
ॐ वक्रतुण्डाय नमः ।
ॐ शूर्पकर्णाय नमः ।
ॐ हेरम्बाय नमः ।
ॐ स्कन्दपूर्वजाय नमः ।
ॐ सिद्धिविनायकाय नमः ।
ॐ विघ्नेश्वराय नमः ।
6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
ॐ गं गणपतये नमः । धूपम् आघ्रापयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । प्रत्यक्षदीपं दर्शयामि ।
धूपदीपानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । नैवेद्यं निवेदयामि ।
नैवेद्यानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ गं गणपतये नमः । ताम्बूलं समर्पयामि ॥
7. Lichtkreis und Gebet
ॐ एकदन्ताय विद्महे वक्रतुण्डाय धीमहि तन् नो दन्तिः प्रचोदयात् ।
ॐ गं गणपतये नमः । आनन्दकर्पूरनीराजनं सन्दर्शयामि ।
कर्पूरनीराजनानन्तरं पुनर् आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ विघ्नेश्वराय वरदाय सुरप्रियाय लम्बोदराय सकलाय जगद्धिताय ।
नागाननाय श्रुतियज्ञविभूषिताय गौरीसुताय गणनाथ नमो नमस्ते ॥
वक्रतुण्ड महाकाय कोटिसूर्यसमप्रभ ।
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्वकार्येषु सर्वदा ॥
अन्यथा शरणं नास्ति त्वम् एव शरणं मम ।
तस्मात् कारुण्यभावेन रक्ष रक्ष गणाधिप ॥
आवाहनं न जानामि नैव जानामि पूजनम् ।
विसर्जनं न जानामि क्षमस्व पुरुषोत्तम ॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं विनायक ।
यत् कृतं तु मया देव परिपूर्णं तद् अस्तु ते ॥
8. Ganeshas vorbereitende Verehrung abschließen
ॐ गणपतये नमः । यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ॥
9. Die Ritualleitung wählen – Ritvik-Varana
अस्मिन् आयुष्यहोमकर्मणि सकलकर्म कर्तुं आचार्यं त्वां वृणे ॥
10. Varuna anrufen
इमं मे वरुण श्रुधी हवम् अद्या च मृडय । त्वाम् अवस्युर् आ चके ।
तत् त्वा यामि ब्रह्मणा वन्दमानस् तद् आ शास्ते यजमानो हविर्भिः ।
अहेडमानो वरुणेह बोध्य् उरुशंस मा न आयुः प्र मोषीः ॥
अस्मिन् कुम्भे पुण्डरीकाक्षरूपं वरुणं ध्यायामि आवाहयामि ॥
11. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः । आसनं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । अर्घ्यं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । पाद्यं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । स्नानं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । वस्त्रार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । उपवीतार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । गन्धं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । पुष्पं समर्पयामि ॥
12. Varunas Namen und letzte Gaben
ॐ वरुणाय नमः । ॐ प्रचेतसे नमः । ॐ सुरूपिणे नमः ।
ॐ अपांपतये नमः । ॐ मकरवाहनाय नमः । ॐ जलाधिपतये नमः ।
ॐ पाशहस्ताय नमः । ॐ श्वेतछत्राय नमः । ॐ अनेकमणिभूषिताय नमः । ॐ झषासनाय नमः ।
ॐ वं वरुणाय नमः । धूपम् आघ्रापयामि । दीपं दर्शयामि । नैवेद्यं निवेदयामि । ताम्बूलं समर्पयामि । कर्पूरनीराजनं दर्शयामि ।
ॐ जलबिम्बाय विद्महे नीलपुरुषाय धीमहि तन् नो वरुणः प्रचोदयात् ।
ॐ नमो नमस्ते अस्तु स्फटिकप्रभाय सुश्वेतवस्त्राय सुमङ्गलाय ।
सुपाशहस्ताय झषासनाय जलाधिनाथाय वरुणाय नमो नमः ॥
13. Die Anwesenden stimmen ein
शिवा आपः सन्तु । सन्तु शिवा आपः ।
सौमनस्यम् अस्तु । अस्तु सौमनस्यम् ।
अक्षतं चारिष्टम् अस्तु । अस्त्व् अक्षतम् अरिष्टम् ।
भवद्भिर् अनुज्ञातः पुण्याहं वाचयिष्ये । वाच्यताम् ॥
14. Punyaha, Svasti und Riddhi
पुनस् त्वादित्या रुद्रा वसवः समिन्धताम् । पुनर् ब्रह्माणो वसुनीथ यज्ञैः ।
घृतेन त्वं तन्वं वर्धयस्व । सत्याः सन्तु यजमानस्य कामाः ॥
भो ब्राह्मणाः अस्य यजमानस्य पुण्याहं भवन्तो ब्रुवन्तु ।
ॐ पुण्याहम् अस्तु । ॐ पुण्याहम् अस्तु । ॐ पुण्याहम् अस्तु ।
स्वस्ति मित्रावरुणा स्वस्ति पथ्ये रेवति । स्वस्ति न इन्द्रश्चाग्निश्च स्वस्ति नो अदिते कृधि ।
भो ब्राह्मणाः अस्य यजमानस्य स्वस्ति भवन्तो ब्रुवन्तु ।
ॐ स्वस्तिर् अस्तु । ॐ स्वस्तिर् अस्तु । ॐ स्वस्तिर् अस्तु ।
ऋध्यास्म हव्यैर् नमसोपसद्य । मित्रं देवं मित्रधेयं नो अस्तु ।
अनुराधान् हविषा वर्धयन्तः । शतं जीवेम शरदः सवीराः ।
भो ब्राह्मणाः अस्य यजमानस्य ऋद्धिं भवन्तो ब्रुवन्तु ।
ॐ ऋद्धिर् अस्तु । ॐ ऋद्धिर् अस्तु । ॐ ऋद्धिर् अस्तु ॥
15. Segenswünsche über dem Gefäß
शान्तिर् अस्तु । पुष्टिर् अस्तु । तुष्टिर् अस्तु । वृद्धिर् अस्तु । अविघ्नम् अस्तु । आयुष्यम् अस्तु । आरोग्यम् अस्तु ।
ॐ शिवम् अस्तु । ॐ शिवं कर्मास्तु । ॐ कर्मसमृद्धिर् अस्तु । ॐ धर्मसमृद्धिर् अस्तु ।
ॐ वेदसमृद्धिर् अस्तु । ॐ शास्त्रसमृद्धिर् अस्तु । ॐ धनधान्यसमृद्धिर् अस्तु ।
ॐ पुत्रपौत्रसम्पद् अस्तु । ॐ इष्टसम्पद् अस्तु ॥
16. Belastendes abgeben
ॐ सकलारिष्टनिरसनम् अस्तु ।
ॐ यत् पापं रोगं शोकम् अकल्याणं तद् दूरे प्रतिहतम् अस्तु ॥
17. Die Segnung weitet sich
सर्वशोभनम् अस्तु । सर्वाः सम्पदः सन्तु ।
ॐ शं नो अस्तु द्विपदे शं चतुष्पदे । ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ।
आ ब्रह्मन् ब्राह्मणो ब्रह्मवर्चसी जायताम् अस्मिन् राष्ट्रे राजन्य इषव्यः शूरो महारथो जायताम् ।
दोग्ध्री धेनुर् वोढानड्वान् आशुः सप्तिः पुरन्धिर् योषा जिष्णू रथेष्ठाः सभेयो युवास्य यजमानस्य वीरो जायताम् ।
निकामे निकामे नः पर्जन्यो वर्षतु फलिन्यो न ओषधयः पच्यन्तां योगक्षेमो नः कल्पताम् ।
इन्द्रः सुनीती सह मा पुनातु । सोमः स्वस्त्या वरुणः समीच्या ।
यमो राजा प्रमृणाभिः पुनातु मा । जातवेदा मोर्जयन्त्या पुनातु । ॐ भूर् भुवः सुवः ।
तच् छं योर् आवृणीमहे । गातुं यज्ञाय । गातुं यज्ञपतये ।
दैवी स्वस्तिर् अस्तु नः । स्वस्तिर् मानुषेभ्यः । ऊर्ध्वं जिगातु भेषजम् ।
शं नो अस्तु द्विपदे । शं चतुष्पदे ॥
18. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
स्वामिनः मनः समाधीयताम् । समाहितमनसः स्म ।
प्रसीदन्तु भवन्तः । प्रसन्नाः स्म ।
वरुणाय नमः । यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ।
अपवित्रः पवित्रो वा सर्वावस्थां गतो ऽपि वा ।
यः स्मरेत् पुण्डरीकाक्षं स बाह्याभ्यन्तरः शुचिः ॥
सत्यं शुद्धं तपः शुद्धं ज्ञानशुद्धं तथैव च ।
सर्वभूतदयाशुद्धं जलशुद्धं च पञ्चमम् ॥
अद्भिर् गात्राणि शुद्ध्यन्ति बुद्धिर् ज्ञानेन शुद्ध्यति ।
विद्यातपोभ्यां भूतात्मा मनः सत्येन शुद्ध्यति ॥
19. Varuna im Hauptgefäß anrufen
इमं मे वरुण श्रुधी हवम् अद्या च मृडय । त्वाम् अवस्युर् आ चके ।
तत् त्वा यामि ब्रह्मणा वन्दमानस् तद् आ शास्ते यजमानो हविर्भिः ।
अहेडमानो वरुणेह बोध्य् उरुशंस मा न आयुः प्र मोषीः ॥
अस्मिन् कुम्भे पुण्डरीकाक्षरूपं वरुणं ध्यायामि आवाहयामि ॥
20. Varuna im Hauptgefäß empfangen
ॐ वं वरुणाय नमः । आसनं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । अर्घ्यं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । पाद्यं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । आचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । स्नानं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । वस्त्रार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । उपवीतार्थम् अक्षतान् समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । गन्धं समर्पयामि ।
ॐ वं वरुणाय नमः । पुष्पं समर्पयामि ॥
21. Die Verehrung Varunas vollenden
ॐ वरुणाय नमः । ॐ प्रचेतसे नमः । ॐ सुरूपिणे नमः ।
ॐ अपांपतये नमः । ॐ मकरवाहनाय नमः । ॐ जलाधिपतये नमः ।
ॐ पाशहस्ताय नमः । ॐ श्वेतछत्राय नमः । ॐ अनेकमणिभूषिताय नमः । ॐ झषासनाय नमः ।
ॐ वं वरुणाय नमः । धूपम् आघ्रापयामि । दीपं दर्शयामि । नैवेद्यं निवेदयामि । ताम्बूलं समर्पयामि । कर्पूरनीराजनं दर्शयामि ।
ॐ जलबिम्बाय विद्महे नीलपुरुषाय धीमहि तन् नो वरुणः प्रचोदयात् ।
ॐ नमो नमस्ते अस्तु स्फटिकप्रभाय सुश्वेतवस्त्राय सुमङ्गलाय ।
सुपाशहस्ताय झषासनाय जलाधिनाथाय वरुणाय नमो नमः ॥
22. Die lebensspendenden Gottheiten einladen – Avahana
आयुष् टे विश्वतो दधद् अयम् अग्निर् वरेण्यः ।
पुनस् ते प्राण आयाति परा यक्ष्मं सुवामि ते ॥
आयुर्दा अग्ने हविषो जुषाणो घृतप्रतीको घृतयोनिर् एधि ।
घृतं पीत्वा मधु चारु गव्यं पितेव पुत्रम् अभि रक्षताद् इमम् ॥
अस्मिन् कुम्भे आयुर्देवताम् आवाहयामि स्थापयामि ।
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः । इह गच्छत इह तिष्ठत ॥
23. Die Gottheit des Geburtssterns begrüßen
Ashvini – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अश्विभ्याम् नमः ॥
Bharani – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ यमाय नमः ॥
Krittika – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अग्नये नमः ॥
Rohini – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ ब्रह्मणे नमः ॥
Mrigashirsha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ चन्द्राय नमः ॥
Ardra – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ रुद्राय नमः ॥
Punarvasu – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अदित्यै नमः ॥
Pushya – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ बृहस्पतये नमः ॥
Ashlesha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ नागेभ्यः नमः ॥
Magha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ पितृभ्यः नमः ॥
Purva Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ भगाय नमः ॥
Uttara Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अर्यम्णे नमः ॥
Hasta – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ आदित्याय नमः ॥
Chitra – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ विश्वकर्मणे नमः ॥
Svati – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ वायवे नमः ॥
Vishakha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ इन्द्राग्निभ्याम् नमः ॥
Anuradha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ मित्राय नमः ॥
Jyeshtha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ इन्द्राय नमः ॥
Mula – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ निरृतये नमः ॥
Purva Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अद्भ्यः नमः ॥
Uttara Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ विश्वेभ्यो देवेभ्यः नमः ॥
Shravana – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ विष्णवे नमः ॥
Dhanishtha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ वसुभ्यः नमः ॥
Shatabhisha – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ वरुणाय नमः ॥
Purva Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अजैकपदे नमः ॥
Uttara Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ अहिर्बुध्न्याय नमः ॥
Revati – nur bei diesem Geburtsstern
ॐ पूष्णे नमः ॥
24. Die lebensspendenden Gottheiten mit Gaben ehren – Upacharas
Sitz
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Fußwasser
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Ehrenwasser
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Mundwasser
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Badewasser
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Gewand
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Heilige Schnur
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Duft
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Blumen
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Rauch
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Licht
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Speise
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Tambula
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
Lampenrunde
ॐ आयुर्देवताभ्यो नमः ॥
25. Die Vorbilder langen Lebens verehren
अश्वत्थाम्ने नमः ।
बलये नमः ।
व्यासाय नमः ।
हनुमते नमः ।
विभीषणाय नमः ।
कृपाचार्याय नमः ।
श्रीपरशुरामाय नमः ।
प्रह्लादाय नमः ।
ध्रुवाय नमः ।
आयुष्यप्रदमहाभागमार्कण्डेयाय नमः ।
26. Das Hauptgefäß als heiligen Lebensraum betrachten – Kalasha-Puja
कलशस्य मुखे विष्णुः कण्ठे रुद्रः समाश्रितः ।
मूले तत्र स्थितो ब्रह्मा मध्ये मातृगणाः स्मृताः ॥
कुक्षौ तु सागराः सर्वे सप्तद्वीपा वसुन्धरा ।
ऋग्वेदो ऽथ यजुर्वेदः सामवेदो ह्य् अथर्वणः ।
अङ्गैश् च सहिताः सर्वे कलशाम्बु समाश्रिताः ॥
गङ्गे च यमुने चैव गोदावरी सरस्वति ।
नर्मदे सिन्धु कावेरि जले ऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
पुष्कराद्यानि तीर्थानि गङ्गाद्याः सरितस् तथा ।
आयन्तु लोकशान्त्यर्थं दुरितक्षयकारकाः ॥
अत्र गायत्री सावित्री शान्तिः पुष्टिकरी तथा ।
आयन्तु यजमानस्य दुरितक्षयकारकाः ॥
इमा आपः शिवाः सन्तु शुद्धाः शुभाश् च निर्मलाः ।
पावनं शीतलं चैव पूतं सूर्यस्य रश्मिभिः ॥
पूतं ब्रह्मपवित्रेण पूतम् इन्द्रसुनीतिभिः ।
वरुणः स्वस्त्या पुनातु यमो धर्मेण पुनातु माम् ॥
सर्वतीर्थजलं पुण्यं पावनं सर्वकारणम् ।
विष्णुपादोद्भवं शुद्धं सर्वमङ्गलदायिनम् ॥
सर्वसमुद्राः सरितस् तीर्थानि च नगा ह्रदाः ।
आयन्तु लोकशान्त्यर्थं दुरितक्षयकारकाः ॥
आपः सुमित्रियाः सन्तु भवन्त्व् ओषधयस् तव ।
आपो रक्षन्तु त्वां नित्यम् आपो नारायणः स्वयम् ॥
27. Boden und Linien
ॐ रुद्राय नमः ।
ॐ विष्णवे नमः ।
ॐ इन्द्राय नमः ।
ॐ यमाय नमः ।
ॐ ब्रह्मणे नमः ।
ॐ सोमाय नमः ॥
28. Feuer einsetzen
चन्द्रमा मनसो जातः । चक्षोः सूर्यो अजायत ।
मुखाद् इन्द्रश्चाग्निश्च । प्राणाद् वायुर् अजायत ॥
ॐ भूर् भुवः सुवः हव्यवाहननामानम् अग्निं स्थापयामि ॥
29. Brahma-Sitz
अस्मिन् आयुष्यहोमकर्मणि ब्रह्माणं त्वां वृणे ।
ॐ खं ब्रह्मणे नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ॥
30. Wasser und Pranita-Gefäß
ॐ वं वरुणाय नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ॥
31. Zustimmung der göttlichen Kräfte
ॐ अदिते ऽनुमन्यस्व ।
ॐ अनुमते ऽनुमन्यस्व ।
ॐ सरस्वते ऽनुमन्यस्व ।
ॐ देव सवितः प्रसुव ॥
32. Agni-Nyasa
ॐ रं हृदयाय नमः ।
ॐ रीं शिरसे स्वाहा ।
ॐ रूं शिखायै वषट् ।
ॐ रैं कवचाय हुं ।
ॐ रौं नेत्रत्रयाय वौषट् ।
ॐ रः अस्त्राय फट् ।
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ इति दिग्बन्धः ॥
33. Agni betrachten
मेषारूढं च वक्राङ्गं जातवेदसमन्वयम् ।
द्विशीर्षकं सप्तहस्तं त्रिपादं सप्तजिह्वकम् ॥
वरदं शक्तिपाणिं च बिभ्राणं स्रुक्स्रुवौ तथा ।
अभीतिदं चर्मधरं वामे चाज्यधरं करे ॥
चत्वारि शृङ्गा त्रयो ऽस्य पादा द्वे शीर्षे सप्त हस्तासो ऽस्य ।
त्रिधा बद्धो वृषभो रोरवीति महो देवो मर्त्यान् आविवेश ।
एष हि देवः प्रदिशो ऽनु सर्वाः पूर्वो हि जातः स उ गर्भे अन्तः ।
स विजायमानः स जनिष्यमाणः प्रत्यङ्मुखास् तिष्ठति विश्वतोमुखः ।
हे अग्ने प्राङ्मुखो देव ममाभिमुखो भव ॥
34. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
ॐ अग्नये नमः । ॐ जातवेदसे नमः । ॐ सहोजसे नमः । ॐ अजिराप्रभवे नमः ।
ॐ वैश्वानराय नमः । ॐ नर्यापसे नमः । ॐ पङ्क्तिराधसे नमः । ॐ विसर्पिणे नमः ।
ॐ श्रीयज्ञपुरुषाय नमः । ॐ आत्मने नमः ।
सर्वेभ्यः श्रीवैष्णवेभ्यो नमः । सर्वेभ्यो ब्राह्मणेभ्यो नमः ॥
35. Hüter der Richtungen
ॐ इन्द्राय नमः । ॐ अग्नये नमः । ॐ यमाय नमः । ॐ निरृतये नमः ।
ॐ वरुणाय नमः । ॐ वायवे नमः । ॐ सोमाय नमः । ॐ ईशानाय नमः ॥
36. Brennholz darbringen
अस्मिन् आयुष्यहोमकर्मणि ब्रह्मन्न् इध्मम् आधास्ये ।
आधत्स्व ॥
37. Erste Ghee-Ströme und Gaben
ॐ प्रजापतये स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ।
ॐ इन्द्राय स्वाहा । इन्द्राय इदं न मम ।
ॐ भूः स्वाहा । अग्नये इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायवे इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्याय इदं न मम ।
ॐ अग्नये स्वाहा । अग्नये इदं न मम ।
ॐ सोमाय स्वाहा । सोमाय इदं न मम ॥
38. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
ॐ भूः स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायव इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्यायेदं न मम ।
अस्मिन् आयुष्यहोमकर्मणि सङ्कल्पप्रभृति एतत्क्षणपर्यन्तं मध्ये सम्भावितसमस्तदोषप्रायश्चित्तार्थं सर्वप्रायश्चित्तं होष्यामि ।
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ॥
39. Den Opferreis bereiten – Charu
अग्नये त्वा जुष्टं निर्वपामि ।
अग्नये त्वा जुष्टं प्रोक्षामि ।
अग्नये त्वा जुष्टम् अभिघारयामि ॥
40. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 1
आयुष् टे विश्वतो दधद् अयम् अग्निर् वरेण्यः ।
पुनस् ते प्राण आयाति परा यक्ष्मं सुवामि ते ॥
स्वाहा ॥
41. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 2
आयुर्दा अग्ने हविषो जुषाणो घृतप्रतीको घृतयोनिर् एधि ।
घृतं पीत्वा मधु चारु गव्यं पितेव पुत्रम् अभि रक्षताद् इमम् ॥
स्वाहा ॥
42. Ishana um Lebensdauer bitten
यो ब्रह्मा ब्रह्मणा उज्जहार प्राणैः शिरः कृत्तिवासाः पिनाकी ।
ईशानो देवः स न आयुर् दधातु तस्मै जुहोमि हविषा घृतेन ॥
स्वाहा ॥
43. Von den Fesseln des Todes frei werden
विभ्राजमानः सरिरस्य मध्याद् रोचमानो घर्मरुचिर् य आगात् ।
स मृत्युपाशान् अपनुद्य घोरान् इहायुषे नो घृतम् अत्तु देवः ॥
स्वाहा ॥
44. Das göttliche Lebenslicht ehren
ब्रह्मज्योतिर् ब्रह्मपत्नीषु गर्भं यम् आदधात् पुरुरूपं जयन्तम् ।
सुवर्णरम्भग्रहम् अर्कम् अर्च्यं तम् आयुषे वर्धयामो घृतेन ॥
स्वाहा ॥
45. Die göttliche Mutter um Leben bitten
श्रियं लक्ष्मीम् औबलाम् अम्बिकां गां षष्ठीं च याम् इन्द्रसेनेत्य् उदाहुः ।
तां विद्यां ब्रह्मयोनिं सुरूपाम् इहायुषे तर्पयामो घृतेन ॥
स्वाहा ॥
46. Die Töchter Dakshas verehren
दाक्षायण्यः सर्वयोन्यः सयोन्यः सहस्रशो विश्वरूपा विरूपाः ।
ससूनवः सपतयः सयूथ्या आयुषे नो घृतम् इदं जुषन्ताम् ॥
स्वाहा ॥
47. Die unberechenbaren himmlischen Scharen besänftigen
दिव्या गणा बहुरूपाः पुराणा आयुश्छिदो नः प्रमथ्नन्तु वीरान् ।
तेभ्यो जुहोमि बहुधा घृतेन मा नः प्रजां रीरिषो मोत वीरान् ॥
स्वाहा ॥
48. Den Ursprung und Hüter der Welt anrufen
एकः पुरस्ताद् य इदं बभूव यतो बभूव भुवनस्य गोपाः ।
यम् अप्येति भुवनं साम्पराये स नो हविर् घृतम् इहायुषे ऽत्तु देवः ॥
स्वाहा ॥
49. Die göttlichen Scharen und Ahnen ehren
वसून् रुद्रान् आदित्यान् मरुतो ऽथ साध्यान् ऋभून् यक्षान् गन्धर्वांश् च पितॄंश् च विश्वान् ।
भृगून् सर्पांश् चाङ्गिरसो ऽथ सर्वान् घृतं हुत्वा स्वायुष्या महयाम शश्वत् ॥
स्वाहा ॥
50. Bei Vishnu Schutz suchen
विष्णो त्वं नो अन्तमः शर्म यच्छ सहन्त्य ।
प्र ते धारा मधुश्चुत उत्सं दुह्रते अक्षितम् ॥
स्वाहा ॥
51. Rudra um Schonung und Bewahrung bitten
मा नः स्तोके तनये मा न आयुषि मा नो गोषु मा नो अश्वेषु रीरिषः ।
वीरान् मा नो रुद्र भामितो ऽवधीर् हविष्मन्तो नमसा विधेम ते ॥
स्वाहा ॥
52. Eine Gabe für den Geburtsstern – Nakshatra-Mantra
Krittika – nur bei diesem Geburtsstern
अग्निर् नः पातु कृत्तिकाः ।
नक्षत्रं देवम् इन्द्रियम् ।
इदम् आसां विचक्षणम् ।
हविर् आसं जुहोतन ।
यस्य भान्ति रश्मयो यस्य केतवः ।
यस्येमा विश्वा भुवनानि सर्वा ।
स कृत्तिकाभिर् अभिसंवसानः ।
अग्निर् नो देवस् सुविते दधातु ॥
स्वाहा ॥
Rohini – nur bei diesem Geburtsstern
प्रजापते रोहिणी वेतु पत्नी ।
विश्वरूपा बृहती चित्रभानुः ।
सा नो यज्ञस्य सुविते दधातु ।
यथा जीवेम शरदः सवीराः ।
रोहिणी देव्युदगात् पुरस्तात् ।
विश्वा रूपाणि प्रतिमोदमाना ।
प्रजापतिं हविषा वर्धयन्ती ।
प्रिया देवानाम् उपयातु यज्ञम् ॥
स्वाहा ॥
Mrigashirsha – nur bei diesem Geburtsstern
सोमो राजा मृगशीर्षेण आगन्न् ।
शिवं नक्षत्रं प्रियम् अस्य धाम ।
आप्यायमानो बहुधा जनेषु ।
रेतः प्रजां यजमाने दधातु ।
यत् ते नक्षत्रं मृगशीर्षम् अस्ति ।
प्रियं राजन् प्रियतमं प्रियाणाम् ।
तस्मै ते सोम हविषा विधेम ।
शन् न एधि द्विपदे शं चतुष्पादे ॥
स्वाहा ॥
Ardra – nur bei diesem Geburtsstern
आर्द्रया रुद्रः प्रथमा न एति ।
श्रेष्ठो देवानां पतिरघ्नियानाम् ।
नक्षत्रम् अस्य हविषा विधेम ।
मा नः प्रजां रीरिषन् मोत वीरान् ।
हेति रुद्रस्य परि णो वृणक्तु ।
आर्द्रा नक्षत्रं जुषतां हविर् नः ।
प्रमुञ्चमानौ दुरितानि विश्वा ।
अपाघशंसं नुदताम् अरातिम् ॥
स्वाहा ॥
Punarvasu – nur bei diesem Geburtsstern
पुनर् नो देव्य् अदितिः स्पृणोतु ।
पुनर्वसू नः पुनर् एतां यज्ञम् ।
पुनर् नो देवा अभियन्तु सर्वे ।
पुनः पुनर् वो हविषा यजामः ।
एवा न देव्य् अदितिर् अनर्वा ।
विश्वस्य भर्त्री जगतः प्रतिष्ठा ।
पुनर्वसू हविषा वर्धयन्ती ।
प्रियं देवानाम् अप्येतु पाथः ॥
स्वाहा ॥
Pushya – nur bei diesem Geburtsstern
बृहस्पतिः प्रथमं जायमानः ।
तिष्यं नक्षत्रम् अभि संबभूव ।
श्रेष्ठो देवानां पृतनासु जिष्णुः ।
दिशोऽनु सर्वा अभयन् नो अस्तु ।
तिष्यः पुरस्ताद् उत मध्यतो नः ।
बृहस्पतिर् नः परिपातु पश्चात् ।
बाधेतां द्वेषो अभयं कृणुताम् ।
सुवीर्यस्य पतयः स्याम ॥
स्वाहा ॥
Ashlesha – nur bei diesem Geburtsstern
इदं सर्पेभ्यो हविर् अस्तु जुष्टम् ।
आश्रेषा येषाम् अनुयन्ति चेतः ।
ये अन्तरिक्षं पृथिवीं क्षियन्ति ।
ते नस् सर्पासो हवम् आगमिष्ठाः ।
ये रोचने सूर्यस्यापि सर्पाः ।
ये दिवं देवीम् अनुसञ्चरन्ति ।
येषाम् आश्रेषा अनुयन्ति कामम् ।
तेभ्यस् सर्पेभ्यो मधुमज्-जुहोमि ॥
स्वाहा ॥
Magha – nur bei diesem Geburtsstern
उपहूताः पितरो ये मघासु ।
मनोजवसस् सुकृतस् सुकृत्याः ।
ते नो नक्षत्रे हवम् आगमिष्ठाः ।
स्वधाभिर् यज्ञं प्रयतं जुषन्ताम् ।
ये अग्निदग्धा येऽनग्निदग्धाः ।
येऽमुल्लोकं पितरः क्षियन्ति ।
यांश् च विद्म यां उ च न प्रविद्म ।
मघासु यज्ञं सुकृतं जुषन्ताम् ॥
स्वाहा ॥
Uttara Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
गवां पतिः फल्गुनीनाम् असि त्वम् ।
तद् अर्यमन् वरुण मित्र चारु ।
तं त्वा वयं सनितारं सनीनाम् ।
जीवा जीवन्तम् उप संविशेम ।
येनेमा विश्वा भुवनानि सञ्जिता ।
यस्य देवा अनुसंयन्ति चेतः ।
अर्यमा राजाजरः तुविष्मान् ।
फल्गुनीनाम् ऋषभो रोरवीति ॥
स्वाहा ॥
Purva Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
श्रेष्ठो देवानां भगवो भगासि ।
तत् त्वा विदुः फल्गुनीस् तस्य वित्तात् ।
अस्मभ्यं क्षत्रम् अजरं सुवीर्यम् ।
गोमद् अश्ववद् उपसन्नुदेह ।
भगो ह दाता भग इत् प्रदाता ।
भगो देवीः फल्गुनीर् आविवेश ।
भगस्येत्तं प्रसवं गमेम ।
यत्र देवैस् सधमादं मदेम ॥
स्वाहा ॥
Hasta – nur bei diesem Geburtsstern
आयातु देवः सवितोपयातु ।
हिरण्ययेन सुवृता रथेन ।
वहन् हस्तं सुभं विद्मनापसम् ।
प्रयच्छन्तं पपुरिं पुण्यम् अच्छ ।
हस्तः प्रयच्छ त्वम् ऋतं वसीयः ।
दक्षिणेन प्रतिगृभ्णीम एनत् ।
दातारम् अद्य सविता विदेय ।
यो नो हस्ताय प्रसुवाति यज्ञम् ॥
स्वाहा ॥
Chitra – nur bei diesem Geburtsstern
त्वष्टा नक्षत्रम् अभ्येति चित्राम् ।
सुभं ससंयुवतिं रोचमानाम् ।
निवेशयन्न् अमृतान् मर्त्यांश् च ।
रूपाणि पिंशन् भुवनानि विश्वा ।
तन् नस् त्वष्टा तद् उ चित्रा विचष्टाम् ।
तन् नक्षत्रं भूरिदा अस्तु मह्यम् ।
तन् नः प्रजां वीरवतीं सनोतु ।
गोभिर् नो अश्वैः समनक्तु यज्ञम् ॥
स्वाहा ॥
Svati – nur bei diesem Geburtsstern
वायुर् नक्षत्रम् अभ्येति निष्ट्याम् ।
तिग्मशृङ्गो वृषभो रोरुवाणः ।
समीरयन् भुवना मातरिश्वा ।
अप द्वेषांसि नुदताम् अरातीः ।
तन्नो वायुस् तद् उ निष्ट्या शृणोतु ।
तन् नक्षत्रम् भूरिदा अस्तु मह्यम् ।
तन्नो देवासो अनुजानन्तु कामम् ।
यथा तरेम दुरितानि विश्वा ॥
स्वाहा ॥
Vishakha – nur bei diesem Geburtsstern
दूरम् अस्मच् छत्रवो यन्तु भीताः ।
तद् इन्द्राग्नी कृणुतां तद् विशाखे ।
तन्नो देवा अनुमदन्तु यज्ञम् ।
पश्चात् पुरस्ताद् अभयन् नो अस्तु ।
नक्षत्राणाम् अधिपत्नी विशाखे ।
श्रेष्ठाव् इन्द्राग्नी भुवनस्य गोपौ ।
विषूचः शत्रून् अपबाधमानौ ।
अप क्षुधं नुदताम् अरातिम् ॥
स्वाहा ॥
Anuradha – nur bei diesem Geburtsstern
ऋध्यास्म हव्यैर् नमसोपसद्य ।
मित्रं देवं मित्रधेयन् नो अस्तु ।
अनूराधान् हविषा वर्धयन्तः ।
शतं जीवेम शरदः सवीराः ।
चित्रं नक्षत्रम् उदगात् पुरस्तात् ।
अनूराधा स इति यद् वदन्ति ।
तन् मित्र एति पथिभिर् देवयानैः ।
हिरण्ययैर् विततैर् अन्तरिक्षे ॥
स्वाहा ॥
Jyeshtha – nur bei diesem Geburtsstern
इन्द्रो ज्येष्ठाम् अनु नक्षत्रम् एति ।
यस्मिन् वृत्रं वृत्रतूर्ये ततार ।
तस्मिन् वयम् अमृतम् दुहानाः ।
क्षुधन् तरेम दुरितिं दुरिष्टिम् ।
पुरन्दराय वृषभाय धृष्णवे ।
अषाढाय सहमानाय मीढुषे ।
इन्द्राय ज्येष्ठा मधुमद् दुहाना ।
उरुं कृणोतु यजमानाय लोकम् ॥
स्वाहा ॥
Mula – nur bei diesem Geburtsstern
मूलं प्रजां वीरवतीं विदेय ।
पराच्येतु निरृतिः पराचा ।
गोभिर् नक्षत्रं पशुभिः समक्तम् ।
अहर् भूयाद् यजमानाय मह्यम् ।
अहर् नो अद्य सुविते ददातु ।
मूलं नक्षत्रम् इति यद् वदन्ति ।
पराचीं वाचा निरृतिं नुदामि ।
शिवं प्रजायै शिवम् अस्तु मह्यम् ॥
स्वाहा ॥
Purva Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
या दिव्या आपः पयसा संबभूवुः ।
या अन्तरिक्ष उत पार्थिवीर् याः ।
यासाम् अषाढा अनुयन्ति कामम् ।
ता न आपश् शं स्योना भवन्तु ।
याश्च कूप्या याश्च नाद्यास् समुद्रियाः ।
याश्च वैशन्तीर् उत प्रासचीर् याः ।
यासाम् अषाढा मधु भक्षयन्ति ।
ता न आपः शं स्योना भवन्तु ॥
स्वाहा ॥
Uttara Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
तन्नो विश्वे उप शृण्वन्तु देवाः ।
तद् अषाढा अभिसंयन्तु यज्ञम् ।
तन् नक्षत्रं प्रथतां पशुभ्यः ।
कृषिर् वृष्टिर् यजमानाय कल्पताम् ।
शुभ्राः कन्या युवतयस् सुपेशसः ।
कर्मकृतस् सुकृतो वीर्यावतीः ।
विश्वान् देवान् हविषा वर्धयन्तीः ।
अषाढाः कामम् उपायन्तु यज्ञम् ॥
स्वाहा ॥
Shravana – nur bei diesem Geburtsstern
शृण्वन्ति श्रोणाम् अमृतस्य गोपाम् ।
पुण्याम् अस्या उपशृणोमि वाचम् ।
महीं देवीं विष्णुपत्नीम् अजूर्याम् ।
प्रतीचीम् एनां हविषा यजामः ।
त्रेधा विष्णुर् उरुगायो विचक्रमे ।
महीं दिवं पृथिवीम् अन्तरिक्षम् ।
तच् छ्रोणैति श्रव इच्छमाना ।
पुण्यं श्लोकं यजमानाय कृण्वती ॥
स्वाहा ॥
Dhanishtha – nur bei diesem Geburtsstern
अष्टौ देवा वसवस् सोम्यासः ।
चतस्रो देवीर् अजराः श्रविष्ठाः ।
ते यज्ञं पान्तु रजसः पुरस्तात् ।
संवत्सरीणम् अमृतं स्वस्ति ।
यज्ञं नः पान्तु वसवः पुरस्तात् ।
दक्षिणतोऽभियन्तु श्रविष्ठाः ।
पुण्यन् नक्षत्रम् अभि संविशाम ।
मा नो अरातिर् अघशंसागन्न् ॥
स्वाहा ॥
Shatabhisha – nur bei diesem Geburtsstern
क्षत्रस्य राजा वरुणोऽधिराजः ।
नक्षत्राणां शतभिषग् वसिष्ठः ।
तौ देवेभ्यः कृणुतो दीर्घम् आयुः ।
शतं सहस्रा भेषजानि धत्तः ।
यज्ञन् नो राजा वरुण उपयातु ।
तन्नो विश्वे अभि संयन्तु देवाः ।
तन्नो नक्षत्रं शतभिषग् जुषाणम् ।
दीर्घम् आयुः प्रतिरद् भेषजानि ॥
स्वाहा ॥
Purva Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
अज एकपाद् उदगात् पुरस्तात् ।
विश्वा भूतानि प्रतिमोदमानः ।
तस्य देवाः प्रसवं यन्ति सर्वे ।
प्रोष्ठपदासो अमृतस्य गोपाः ।
विभ्राजमानस् समिधान उग्रः ।
आऽन्तरिक्षम् अरुहद् अगन् द्याम् ।
तं सूर्यं देवम् अजम् एकपादम् ।
प्रोष्ठपदासो अनुयन्ति सर्वे ॥
स्वाहा ॥
Uttara Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
अहिर्बुध्नियः प्रथमा न एति ।
श्रेष्ठो देवानाम् उत मानुषाणाम् ।
तम् ब्राह्मणास् सोमपास् सोम्यासः ।
प्रोष्ठपदासो अभिरक्षन्ति सर्वे ।
चत्वार एकम् अभि कर्म देवाः ।
प्रोष्ठपदास इति यान् वदन्ति ।
ते बुध्नियं परिषद्यं स्तुवन्तः ।
अहिं रक्षन्ति नमसोपसद्य ॥
स्वाहा ॥
Revati – nur bei diesem Geburtsstern
पूषा रेवत्य् अन्वेति पन्थाम् ।
पुष्टिपती पशुपा वाजबस्त्यौ ।
इमानि हव्या प्रयता जुषाणा ।
सुगैर् नो यानैर् उपयातां यज्ञम् ।
क्षुद्रान् पशून् रक्षतु रेवती नः ।
गावो नो अश्वां अन्वेतु पूषा ।
अन्नं रक्षन्तौ बहुधा विरूपम् ।
वाजं सनुतां यजमानाय यज्ञम् ॥
स्वाहा ॥
Ashvini – nur bei diesem Geburtsstern
तद् अश्विनाव् अश्वयुजोपयाताम् ।
शुभङ्गमिष्ठौ सुयमेभिर् अश्वैः ।
स्वं नक्षत्रं हविषा यजन्तौ ।
मध्वा सम्पृक्तौ यजुषा समक्तौ ।
यौ देवानां भिषजौ हव्यवाहौ ।
विश्वस्य दूताव् अमृतस्य गोपौ ।
तौ नक्षत्रं जुजुषाणोपयातां ।
नमोऽश्विभ्यां कृणुमोऽश्व युग्भ्यां ॥
स्वाहा ॥
Bharani – nur bei diesem Geburtsstern
अप पाप्मानं भरणीर् भरन्तु ।
तद् यमो राजा भगवान् विचष्टाम् ।
लोकस्य राजा महतो महान् हि ।
सुगन् नः पन्थाम् अभयं कृणोतु ।
यस्मिन् नक्षत्रे यम एति राजा ।
यस्मिन्न् एनम् अभ्यषिञ्चन्त देवाः ।
यद् अस्य चित्रं हविषा यजाम ।
अप पाप्मानं भरणीर् भरन्तु ॥
स्वाहा ॥
53. Den Jayadi-Abschluss beginnen
हरिः ॐ तत् सत् । अस्यां शुभतिथौ एतत् आयुष्यहोमकर्मसमृद्ध्यर्थं जयादिहोमं करिष्ये ॥
54. Zwölf Jaya-Gaben
Jayadi-Gabe 1
चित्तञ् च स्वाहा । चित्तायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 2
चित्तिश् च स्वाहा । चित्त्या इदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 3
आकूतञ् च स्वाहा । आकूतायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 4
आकूतिश् च स्वाहा । आकूत्या इदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 5
विज्ञातञ् च स्वाहा । विज्ञातायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 6
विज्ञानञ् च स्वाहा । विज्ञानायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 7
मनश् च स्वाहा । मनस इदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 8
शक्वरीश् च स्वाहा । शक्वरीभ्य इदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 9
दर्शश् च स्वाहा । दर्शायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 10
पूर्णमासश् च स्वाहा । पूर्णमासायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 11
बृहञ् च स्वाहा । बृहत इदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 12
रथन्तरञ् च स्वाहा । रथन्तरायेदं न मम ॥
55. Prajapatis Gabe des Sieges verehren
प्रजापतिर् जयान् इन्द्राय वृष्णे प्रायच्छद् उग्रः पृतनाज्येषु ।
तस्मै विशः समनम् अमन्त सर्वाः स उग्रः स हि हव्यो बभूव स्वाहा ।
प्रजापतय इदं न मम ॥
56. Die achtzehn weiteren Abhyatana-Gaben
Jayadi-Gabe 14: Agni
अग्निर् भूतानाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । अग्नय इदं ॥
Jayadi-Gabe 15: Indra
इन्द्रो ज्येष्ठानाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । इन्द्रायेदं ॥
Jayadi-Gabe 16: Yama
यमः पृथिव्या अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । यमायेदं ॥
Jayadi-Gabe 17: Vayu
वायुर् अन्तरिक्षस्य अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । वायव इदं ॥
Jayadi-Gabe 18: Surya
सूर्यो दिवो अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । सूर्यायेदं ॥
Jayadi-Gabe 19: Chandra
चन्द्रमा नक्षत्राणाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । चन्द्रमस इदं ॥
Jayadi-Gabe 20: Brihaspati
बृहस्पतिर् ब्रह्मणो अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । बृहस्पतय इदं ॥
Jayadi-Gabe 21: Mitra
मित्रः सत्यानाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । मित्रायेदं ॥
Jayadi-Gabe 22: Varuna
वरुणो ऽपाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । वरुणायेदं ॥
Jayadi-Gabe 23: Samudra
समुद्रः स्रोत्यानाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । समुद्रायेदं ॥
Jayadi-Gabe 24: Nahrung
अन्नं साम्राज्यानाम् अधिपतिस् तन् माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । अन्नायेदं ॥
Jayadi-Gabe 25: Soma
सोम ओषधीनाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । सोमायेदं न मम ॥
Jayadi-Gabe 26: Savitar
सविता प्रसवानाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । सवित्र इदं ॥
Jayadi-Gabe 27: Rudra
रुद्रः पशूनाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । रुद्रायेदं ॥
Jayadi-Gabe 28: Tvashtar
त्वष्टा रूपाणाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । त्वष्ट्र इदं ॥
Jayadi-Gabe 29: Vishnu
विष्णुः पर्वतानाम् अधिपतिः स माम् अवतु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । विष्णव इदं ॥
Jayadi-Gabe 30: Maruts
मरुतो गणानाम् अधिपतयस् ते माम् अवन्तु अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । मरुद्भ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 31: Ahnen
पितरः पितामहाः परे ऽवरे ततास् ततामहा इदम् आवत । अस्मिन् ब्रह्मन्न् अस्मिन् क्षत्रे ऽस्याम् आशिष्य् अस्यां पुरोधायाम् अस्मिन् कर्मन्न् अस्यां देवहूत्यां स्वाहा । पितृभ्य इदं ॥
57. Die zweiundzwanzig Rashtrabhrit-Gaben
Jayadi-Gabe 32
ऋताषाड् ऋतधामाग्निर् गन्धर्वस् तस्यौषधयो अप्सरस ऊर्जो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । अग्नये गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 33
ताभ्यः स्वाहा । ओषधीभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 34
संहितो विश्वसामा सूर्यो गन्धर्वस् तस्य मरीचयो अप्सरस आयुवो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । सूर्याय गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 35
ताभ्यः स्वाहा । मरीचिभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 36
सुषुम्नः सूर्यरश्मिश् चन्द्रमा गन्धर्वस् तस्य नक्षत्राण्य् अप्सरसो बेकुरयो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । चन्द्रमसे गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 37
ताभ्यः स्वाहा । नक्षत्रेभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 38
भुज्युः सुपर्णो यज्ञो गन्धर्वस् तस्य दक्षिणा अप्सरसस् स्तवा नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । यज्ञाय गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 39
ताभ्यः स्वाहा । दक्षिणाभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 40
प्रजापतिर् विश्वकर्मा मनो गन्धर्वस् तस्यर्क्-सामान्य् अप्सरसो वह्नयो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । मनसे गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 41
ताभ्यः स्वाहा । ऋक्सामेभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 42
इषिरो विश्वव्यचा वातो गन्धर्वस् तस्यापो अप्सरसो मुदा नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । वाताय गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 43
ताभ्यः स्वाहा । अद्भ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 44
भुवनस्य पते यस्य त उपरि गृहा इह च ।
स नो राश्वाज्यानिं रायस्पोषं सुवीर्यं संवत्सरीणां स्वस्तिं स्वाहा । भुवनस्य पतय इदं ॥
Jayadi-Gabe 45
परमेष्ठ्य् अधिपतिर् मृत्युर् गन्धर्वस् तस्य विश्वम् अप्सरसो भुवो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । मृत्यवे गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 46
ताभ्यः स्वाहा । विश्वस्मा अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 47
सुक्षितिः सुभूतिर् भद्रकृत् सुवर्वान् पर्जन्यो गन्धर्वस् तस्य विद्युतो अप्सरसो रुचो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । पर्जन्याय गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 48
ताभ्यः स्वाहा । विद्युद्भ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 49
दूरेहेतिर् अमृडयो मृत्युर् गन्धर्वस् तस्य प्रजा अप्सरसो भीरुवो नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । मृत्यवे गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 50
ताभ्यः स्वाहा । प्रजाभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 51
चारुः कृपणकाशी कामो गन्धर्वस् तस्याधयो अप्सरसः शोचयन्तीर् नाम । स इदं ब्रह्म क्षत्रं पातु ता इदं ब्रह्म क्षत्रं पान्तु तस्मै स्वाहा । कामाय गन्धर्वायेदं ॥
Jayadi-Gabe 52
ताभ्यः स्वाहा । आधिभ्यो अप्सरोभ्य इदं ॥
Jayadi-Gabe 53
स नो भुवनस्य पते यस्य त उपरि गृहा इह च ।
उरु ब्रह्मणे ऽस्मै क्षत्राय महि शर्म यच्छ स्वाहा । भुवनस्य पतये ब्रह्मण इदं ॥
58. Prajapati und die drei Welten
प्रजापते न त्वद् एतान्य् अन्यो विश्वा जातानि परि ता बभूव ।
यत्कामास् ते जुहुमस् तन् नो अस्तु वयं स्याम पतयो रयीणां स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ।
ॐ भूः स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायव इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्यायेदं न मम ॥
59. Svishtakrit
यद् अस्य कर्मणो ऽत्यरीरिचं यद् वा न्यूनम् इहाकरम् ।
अग्निष् टत् स्विष्टकृद् विद्वान् सर्वं स्विष्टं सुहुतं करोतु स्वाहा ।
अग्नये स्विष्टकृत इदं न मम ॥
60. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
स्वाहा । वसुभ्यो रुद्रेभ्य आदित्येभ्यः संस्रावभागेभ्य इदं न मम ।
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा । प्रजापतय इदं न मम ॥
61. Nicht bemerkte Fehler übergeben
अस्मिन् आयुष्यहोमकर्मण्य् अविज्ञातप्रायश्चित्तादीनि करिष्ये ।
अनाज्ञातं यद् अज्ञातं यज्ञस्य क्रियते मिथु ।
अग्ने तद् अस्य कल्पय त्वं हि वेत्थ यथातथं स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
पुरुषसंमितो यज्ञो यज्ञः पुरुषसंमितः ।
अग्ने तद् अस्य कल्पय त्वं हि वेत्थ यथातथं स्वाहा । अग्नय इदं न मम ।
यत् पाकत्र मनसा दीनदक्षा न यज्ञस्य मन्वते मर्तासः ।
अग्निष् टद् धोता क्रतुविद् विजानन् यजिष्ठो देवान् क्रतुशो यजाति स्वाहा । अग्नय इदं न मम ॥
ॐ भूः स्वाहा । अग्नये इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायवे इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्याय इदं न मम ॥
62. Die abschließende Ausgleichsgabe sprechen
अस्मिन् आयुष्यहोमकर्मणि मध्ये संभावितसमस्तदोषप्रायश्चित्तार्थं सर्वप्रायश्चित्तं होष्यामि ।
ॐ भूः स्वाहा । अग्नये इदं न मम ।
ॐ भुवः स्वाहा । वायवे इदं न मम ।
ॐ सुवः स्वाहा । सूर्याय इदं न मम ॥
63. Purnahuti
अस्य आयुष्यहोमकर्मणः सम्पूर्णफलप्राप्त्यर्थं हव्यवाहननामाग्नौ पूर्णाहुतिं होष्यामि ।
तदनन्तरं साङ्गतसिद्ध्यर्थं वसोर्धारां होष्यामि ।
ॐ पूर्णाहुतिम् उत्तमां जुहोति । सर्वं वै पूर्णाहुतिः । सर्वम् एवाप्नोति ।
अथो इयं वै पूर्णाहुतिः । अस्याम् एव प्रतितिष्ठति स्वाहा । अग्नये वौषट् ॥
64. Vasordhara
ॐ सप्त ते अग्ने समिधः सप्त जिह्वाः सप्त ऋषयः सप्त धाम प्रियाणि ।
सप्त होत्राः सप्तधा त्वा यजन्ति सप्त योनीर् आपृणस्व घृतेन स्वाहा ।
अग्नये सप्तवत इदं न मम ॥
65. Abschließendes Besprengen
अदिते ऽन्वमंस्थाः ।
अनुमते ऽन्वमंस्थाः ।
सरस्वते ऽन्वमंस्थाः ।
देव सवितः प्रासावीः ॥
66. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
वरुणाय नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ।
यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ॥
67. Wasser in die Richtungen geben
प्राच्यां दिशि देवा ऋत्विजो मार्जयन्ताम् ।
दक्षिणस्यां दिशि मासाः पितरो मार्जयन्ताम् ।
प्रतीच्यां दिशि गृहाः पशवो मार्जयन्ताम् ।
उदीच्यां दिश्य् आप ओषधयो मार्जयन्ताम् ।
ऊर्ध्वायां दिशि यज्ञः संवत्सरो यज्ञपतिर् मार्जयन्ताम् ॥
68. Agni danken und nach innen zurücknehmen
ॐ वैश्वानराय विद्महे लालीलाय धीमहि तन् नो ऽग्निः प्रचोदयात् ।
अग्ने नय सुपथा राये अस्मान् विश्वानि देव वयुनानि विद्वन् ।
युयोध्य् अस्मज् जुहुराणम् एनो भूयिष्ठां ते नम उक्तिं विधेम ॥
ॐ अग्नये नमः । अग्निम् आत्मन्य् उद्वासयामि ॥
69. Die Schlussgebete
नमस्ते गार्हपत्याय नमस्ते दक्षिणाग्नये ।
नम आहवनीयाय महावेद्यै नमो नमः ॥
काण्डद्वयोपपाद्याय कर्मब्रह्मस्वरूपिणे ।
स्वर्गापवर्गरूपाय यज्ञेशाय नमो नमः ॥
यज्ञेशाच्युत गोविन्द माधवानन्त केशव ।
कृष्ण विष्णो हृषीकेश वासुदेव नमो ऽस्तु ते ॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं हुताशन ।
यद् धुतं तु मया देव परिपूर्णं तद् अस्तु ते ॥
प्रायश्चित्तान्य् अशेषाणि तपःकर्मात्मकानि वै ।
यानि तेषाम् अशेषाणां कृष्णानुस्मरणं परम् ॥
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या जपहोमक्रियादिषु ।
न्यूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे तम् अच्युतम् ॥
प्रमादात् कुर्वतां कर्म प्रच्यवेताध्वरेषु यत् ।
स्मरणाद् एव तद् विष्णोः सम्पूर्णं स्याद् इति श्रुतिः ॥
श्रीकृष्ण कृष्ण कृष्ण ॥
70. Das Kind mit dem Opferreis segnen
आयुर् असि । तत् ते प्रयच्छामि । आयुष्मद् अस्तु मे मुखम् ।
आयुष्मच् छिरो अस्तु मे । आयुष्मान् विश्वतः प्रत्यङ् ।
आयुषा संपिपृग्धि मा ॥
71. Geborgenheit zusprechen
यत इन्द्र भयामहे ततो नो अभयं कृधि ।
मघवञ् छग्धि तव तन् न ऊतये विद्विषो विमृधो जहि ॥
72. Den Hütern der Richtungen Nahrung darbringen – Balidana
ॐ इन्द्राय नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ अग्नये नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ यमाय नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ नैरृतये नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ वरुणाय नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ वायवे नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ सोमाय नमः । इदं ते बलिं ।
ॐ ईशानाय नमः । इदं ते बलिं ॥
73. Den letzten Reis im Nordosten ablegen
मा नः स्तोके तनये मा न आयुषि मा नो गोषु मा नो अश्वेषु रीरिषः ।
वीरान् मा नो रुद्र भामितो ऽवधीर् हविष्मन्तो नमसा विधेम ते ॥
75. Segen für Leuchtkraft
तेजो ऽसि । तत् ते प्रयच्छामि । तेजस्वद् अस्तु मे मुखम् ।
तेजस्वच् छिरो अस्तु मे । तेजस्वान् विश्वतः प्रत्यङ् ।
तेजसा संपिपृग्धि मा ॥
76. Segen für Kraft
ओजो ऽसि । तत् ते प्रयच्छामि । ओजस्वद् अस्तु मे मुखम् ।
ओजस्वच् छिरो अस्तु मे । ओजस्वान् विश्वतः प्रत्यङ् ।
ओजसा संपिपृग्धि मा ॥
77. Segen für Nahrung und Lebenssaft
पयो ऽसि । तत् ते प्रयच्छामि । पयस्वद् अस्तु मे मुखम् ।
पयस्वच् छिरो अस्तु मे । पयस्वान् विश्वतः प्रत्यङ् ।
पयसा संपिपृग्धि मा ॥
78. Segen für Lebensdauer
आयुर् असि । तत् ते प्रयच्छामि । आयुष्मद् अस्तु मे मुखम् ।
आयुष्मच् छिरो अस्तु मे । आयुष्मान् विश्वतः प्रत्यङ् ।
आयुषा संपिपृग्धि मा ॥
79. Dem Kind ein langes Leben zusprechen – Ashirvada
अग्निर् आयुष्मान् स वनस्पतिभिर् आयुष्मान् तेन त्वायुषायुष्मन्तं करोमि ।
सोम आयुष्मान् स ओषधिभिर् आयुष्मान् तेन त्वायुषायुष्मन्तं करोमि ।
यज्ञ आयुष्मान् स दक्षिणाभिर् आयुष्मान् तेन त्वायुषायुष्मन्तं करोमि ।
ब्रह्मायुष्मत् तद् ब्राह्मणैर् आयुष्मत् तेन त्वायुषायुष्मन्तं करोमि ।
देवा आयुष्मन्तस् ते ऽमृतेनायुष्मन्तस् तेन त्वायुषायुष्मन्तं करोमि ॥
Deutsche Bedeutung
Die Nummern entsprechen den Handlungsschritten. Bedingte Formeln und Wiederholungen sind im Ablauf bezeichnet.
1. Guru und Frieden
Verehrung dem Guru, in dem Schöpfer, Erhalter und Verwandler und unmittelbar das höchste Brahman verehrt werden. Ihr Götter: Mögen wir Gutes hören und sehen; mit festen Gliedern und Körpern mögen wir, euch preisend, die zugedachte Lebenszeit erfüllen. Indra, Pushan, Tarkshya und Brihaspati mögen uns Wohlergehen schenken. Mit Gaben und Verehrung nähern wir uns dem göttlichen Mitra: Möge er uns Freundschaft gewähren; mögen wir mit unseren Menschen hundert Herbste leben.
2. Zustimmung der Versammlung
Verehrung der Versammlung, ihrem Vorsteher und den vorangehenden Freunden; Verehrung dem Himmel und der Erde. Weitreichende Versammlung, beschütze mich und stärke die hier Sitzenden, damit sie ihre volle Lebenszeit erfüllen. Geehrte Versammlung, nehmt diese nach meinen Möglichkeiten dargebrachte Dakshina an und gewährt mir eure Zustimmung, das Ayushya-Homa auszuführen.
3. Den ersten Geburtstag widmen – Sankalpa
Herr der Lakshmi, das Gedenken deiner Füße ist günstige Zeit, Sternen- und Mondkraft, Wissenskraft und göttliche Kraft. Hari, Om, das ist die Wirklichkeit; Govinda, Govinda, Govinda. An diesem günstigen Tag vollziehe ich zur Läuterung meiner Verfehlungen und zur Freude des höchsten Herrn das Ayushya-Homa für mein Kind: für die im Veda erbetene Lebensdauer, zur Abwehr vorzeitigen Todes, zur Befriedung alles Widrigen und zur Erfüllung des Ersehnten. Bei Vollendung seines ersten Jahres und Beginn des zweiten, in seinem Geburtsmonat und Geburtsstern, mögen ungünstige Einflüsse weichen. Ich bitte um die Gnade der lebensspendenden Gottheit und durch sie um langes Leben. Zunächst verehre ich Ganesha und vollziehe die Wasserweihe für Herz, Körper, Platz und Geräte.
4. Ganesha betrachten und einladen
Ich verehre die Lotusfüße des Herrn der Hindernisse: den Elefantengesichtigen, von den Scharen der Wesen Bedienten, den Genießer der Kapittha- und Jambufrüchte, Umas Sohn, der Kummer lindert. Ich betrachte Siddhivinayaka mit einem Stoßzahn, weiten Ohren und großem Leib, Schlinge und Stachel tragend. Verehrung dem großen Ganapati: Ich betrachte dich, lade dich ein, richte dir einen Platz ein und bringe Duft, Reis und Blumen dar.
Ganesha-Gabe 1: Sitz
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir einen Sitz dar.
Ganesha-Gabe 2: Fußwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser für die Füße dar.
Ganesha-Gabe 3: Ehrenwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Ehrenwasser dar.
Ganesha-Gabe 4: Mundwasser
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Wasser zum Spülen des Mundes dar.
Ganesha-Gabe 5: Bad
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir ein Bad dar.
Ganesha-Gabe 6: Mundwasser nach dem Bad
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir nach dem Bad erneut Mundwasser dar.
Ganesha-Gabe 7: Gewand
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen eines Gewandes dar.
Ganesha-Gabe 8: Heilige Schnur
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen der heiligen Schnur dar.
Ganesha-Gabe 9: Schmuck
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Reiskörner als Zeichen des Schmuckes dar.
Ganesha-Gabe 10: Duft
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir heilige Düfte dar.
Ganesha-Gabe 11: Kumkum
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir Kumkum über der Duftpaste dar.
Ganesha-Gabe 12: Girlande
Verehrung Ganapati. Ich bringe dir eine Blütengirlande dar.
5. Ganeshas Namen
Verehrung dem freundlich Angesichtigen, dem Einzahnigen, dem Rötlichbraunen, dem Elefantenohrigen, dem Hängebäuchigen, dem Gewaltigen, dem König der Hindernisse, dem Führer, dem Rauchbannerträger, dem Herrn der Scharen, dem den jungen Mond Tragenden, dem Elefantengesichtigen, dem mit gebogenem Rüssel, dem mit siebförmigen Ohren, Heramba, Skandas älterem Bruder, dem Führer zum Gelingen und dem Herrn der Hindernisse.
6. Rauch, Licht, Speise und Tambula
Ganapati, ich lasse dich den Duft des Weihrauchs empfangen, zeige dir das Licht und biete Mundwasser an. Ich bringe dir die vorbereitete Speise, danach nochmals Mundwasser und schließlich Tambula dar.
7. Lichtkreis und Gebet
Wir erkennen den Einzahnigen und meditieren über den mit gebogenem Rüssel; der Stoßzahntragende möge unseren Geist erleuchten. Ich zeige dir das freudige Kampferlicht und reiche erneut Wasser. Verehrung dem gabenreichen, von den Göttern geliebten Ganesha, Gauris Sohn, der für das Wohl der Welt sorgt und durch Veda und Opfer verherrlicht wird. Du von großem Leib und dem Glanz unzähliger Sonnen: Mögen meine Handlungen ohne Hindernisse gelingen. Du bist meine Zuflucht; behüte mich aus Mitgefühl. Ich kenne die rechte Einladung, Verehrung und Verabschiedung nicht vollkommen: Vergib mir. Was an Mantra, Handlung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen.
8. Ganeshas vorbereitende Verehrung abschließen
Verehrung Ganapati. Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort, zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.
9. Die Ritualleitung wählen – Ritvik-Varana
Ich wähle dich zum Acharya, um alle Handlungen dieses Ayushya-Homa auszuführen.
10. Varuna anrufen
Varuna, höre heute meinen Ruf und sei gnädig; ich suche deinen Schutz. Mit Gebet und Gaben nähere ich mich dir. Sei uns ohne Zorn gegenwärtig, Weitgepriesener, und verkürze unser Leben nicht. In diesem Gefäß betrachte und rufe ich Varuna in der Gestalt des Lotusäugigen an.
11. Wasser, Gewand, Duft und Blumen für Varuna
Verehrung Varuna. Ich bringe dir einen Sitz, Ehrenwasser, Fußwasser, Mundwasser und Badewasser dar; Reiskörner als Gewand und heilige Schnur, Duft und Blumen.
12. Varunas Namen und letzte Gaben
Verehrung Varuna, dem Weisen, Schöngestaltigen, Herrn der Gewässer, auf dem Makara Reitenden, Wasserherrn, Schlingenträger, mit weißem Schirm und vielen Juwelen Geschmückten, auf dem Wassertier Sitzenden. Ich bringe Rauch, Licht, Speise, Tambula und das kreisende Licht dar. Wir betrachten den im Wasser Erscheinenden und meditieren über den blauen Purusha; Varuna möge uns erleuchten. Wiederholte Verehrung dem kristallhellen, weißgekleideten, glückverheißenden Herrn des Wassers.
13. Die Anwesenden stimmen ein
Mögen die Wasser segensreich sein – sie seien segensreich. Möge freundlicher Sinn herrschen – freundlicher Sinn herrsche. Möge Unversehrtheit und Wohlergehen sein – Unversehrtheit und Wohlergehen seien. Mit eurer Zustimmung werde ich den heilsamen Tag ausrufen – rufe ihn aus.
14. Punyaha, Svasti und Riddhi
Adityas, Rudras, Vasus und die kundigen Opfernden mögen dich erneut entzünden, o Wohlstandsbringer. Durch Ghee mögest du wachsen; des Yajamanas Wünsche mögen wahr werden. Sprecht diesem Yajamana einen segensreichen Tag zu: Om, es sei ein segensreicher Tag. Mitra, Varuna, Pathya, Indra, Agni und Aditi mögen Wohlergehen schenken: Om, Wohlergehen sei. Mit verehrenden Gaben mögen wir gedeihen und hundert Herbste mit unseren Menschen leben: Om, Gedeihen sei.
15. Segenswünsche über dem Gefäß
Friede, Nahrung, Zufriedenheit, Wachstum, Hindernisfreiheit, Lebenskraft und Gesundheit seien. Mögen Wohl und heilsames Handeln, Gelingen des Werks, Wachstum des Dharma, des Veda und der Lehre, Wohlstand an Geld und Getreide, Wohlergehen von Kindern und Enkeln und das Ersehnte gedeihen.
16. Belastendes abgeben
Mögen alle Widrigkeiten weichen. Mögen Verfehlung, Krankheit, Kummer und Unheil ferngehalten werden.
17. Die Segnung weitet sich
Möge alles Gute und jede heilsame Fülle wachsen; Wohl den Zweibeinern und den Vierbeinern, Friede, Friede, Friede. Der folgende vedische Wunsch spricht in den Bildern seiner gesellschaftlichen Welt: Mögen wissende Brahmanen, fähige Beschützer, milchgebende Kühe, tragfähige Rinder, schnelle Pferde, tatkräftige Frauen und gemeinschaftsfähige junge Menschen gedeihen. Möge Regen zur rechten Zeit fallen, mögen Pflanzen Früchte tragen und Erwerb und Bewahrung gesichert sein. Indra, Soma, Varuna, Yama und Agni mögen uns läutern. Wir erbitten das Heil und den Zugang zum Opfer und seinem Herrn: Wohlergehen den Menschen, Aufwachsen der Heilpflanzen, Wohl allen zwei- und vierbeinigen Wesen.
18. Sammlung, Entlassung Varunas und Besprengen
Sammelt euren Geist – wir sind gesammelt. Seid freundlich gestimmt – wir sind freundlich gestimmt. Verehrung Varuna: Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort, zu Wohlergehen und erneuter Wiederkehr. Ob rein oder unrein und in welcher Lage auch immer: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, wird innen und außen rein. Wahrheit, Askese, Erkenntnis und Mitgefühl mit allen Wesen läutern; Wasser ist das fünfte reinigende Mittel. Wasser reinigt den Körper, Erkenntnis den Verstand, Bildung und Übung das eigene Wesen, Wahrheit den Geist.
19. Varuna im Hauptgefäß anrufen
Varuna, höre heute meinen Ruf und sei gnädig; ich suche deinen Schutz. Mit Gebet und Gaben nähere ich mich dir. Sei uns ohne Zorn gegenwärtig, Weitgepriesener, und verkürze unser Leben nicht. In diesem Gefäß betrachte und rufe ich Varuna in der Gestalt des Lotusäugigen an.
20. Varuna im Hauptgefäß empfangen
Verehrung Varuna. Ich bringe dir einen Sitz, Ehrenwasser, Fußwasser, Mundwasser und Badewasser dar; Reiskörner als Gewand und heilige Schnur, Duft und Blumen.
21. Die Verehrung Varunas vollenden
Verehrung Varuna, dem Weisen, Schöngestaltigen, Herrn der Gewässer, auf dem Makara Reitenden, Wasserherrn, Schlingenträger, mit weißem Schirm und vielen Juwelen Geschmückten, auf dem Wassertier Sitzenden. Ich bringe Rauch, Licht, Speise, Tambula und das kreisende Licht dar. Wir betrachten den im Wasser Erscheinenden und meditieren über den blauen Purusha; Varuna möge uns erleuchten. Wiederholte Verehrung dem kristallhellen, weißgekleideten, glückverheißenden Herrn des Wassers.
22. Die lebensspendenden Gottheiten einladen – Avahana
Dieser erwählenswerte Agni möge dir von allen Seiten Lebensdauer schenken. Deine Lebenskraft kehre wieder; die Krankheit treibe ich von dir fort. Lebensspendender Agni, erfreue dich an der Opfergabe; Ghee sei dein Antlitz und dein Ursprung. Nachdem du das süße, schöne, von der Kuh stammende Ghee getrunken hast, beschütze diesen wie ein Vater seinen Sohn. In diesem Gefäß rufe ich die lebensspendende Gottheit an und richte ihr einen Platz ein. Verehrung den lebensspendenden Gottheiten: Kommt hierher und bleibt hier.
23. Die Gottheit des Geburtssterns begrüßen
Ashvini – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Ashvins, der Gottheit des Geburtssterns Ashvini.
Bharani – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Yama, der Gottheit des Geburtssterns Bharani.
Krittika – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Agni, der Gottheit des Geburtssterns Krittika.
Rohini – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Brahma, der Gottheit des Geburtssterns Rohini.
Mrigashirsha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Chandra, der Gottheit des Geburtssterns Mrigashirsha.
Ardra – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Rudra, der Gottheit des Geburtssterns Ardra.
Punarvasu – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Aditi, der Gottheit des Geburtssterns Punarvasu.
Pushya – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Brihaspati, der Gottheit des Geburtssterns Pushya.
Ashlesha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Nagas, der Gottheit des Geburtssterns Ashlesha.
Magha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Ahnen, der Gottheit des Geburtssterns Magha.
Purva Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Bhaga, der Gottheit des Geburtssterns Purva Phalguni.
Uttara Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Aryaman, der Gottheit des Geburtssterns Uttara Phalguni.
Hasta – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Aditya, der Gottheit des Geburtssterns Hasta.
Chitra – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Vishvakarman, der Gottheit des Geburtssterns Chitra.
Svati – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Vayu, der Gottheit des Geburtssterns Svati.
Vishakha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Indra und Agni, der Gottheit des Geburtssterns Vishakha.
Anuradha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Mitra, der Gottheit des Geburtssterns Anuradha.
Jyeshtha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Indra, der Gottheit des Geburtssterns Jyeshtha.
Mula – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Nirriti, der Gottheit des Geburtssterns Mula.
Purva Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Wasser, der Gottheit des Geburtssterns Purva Ashadha.
Uttara Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Vishvedevas, der Gottheit des Geburtssterns Uttara Ashadha.
Shravana – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Vishnu, der Gottheit des Geburtssterns Shravana.
Dhanishtha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Vasus, der Gottheit des Geburtssterns Dhanishtha.
Shatabhisha – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Varuna, der Gottheit des Geburtssterns Shatabhisha.
Purva Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Aja Ekapad, der Gottheit des Geburtssterns Purva Bhadrapada.
Uttara Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Ahirbudhnya, der Gottheit des Geburtssterns Uttara Bhadrapada.
Revati – nur bei diesem Geburtsstern
Verehrung Pushan, der Gottheit des Geburtssterns Revati.
24. Die lebensspendenden Gottheiten mit Gaben ehren – Upacharas
Sitz
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Fußwasser
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Ehrenwasser
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Mundwasser
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Badewasser
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Gewand
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Heilige Schnur
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Duft
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Blumen
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Rauch
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Licht
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Speise
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Tambula
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
Lampenrunde
Verehrung den lebensspendenden Gottheiten.
25. Die Vorbilder langen Lebens verehren
Verehrung Ashvatthaman, Bali, Vyasa, Hanuman, Vibhishana, Kripacharya, Parashurama, Prahlada, Dhruva, dem ehrwürdigen Markandeya, der langes Leben gewährt.
26. Das Hauptgefäß als heiligen Lebensraum betrachten – Kalasha-Puja
Am Mund des Gefäßes ist Vishnu, an seinem Hals Rudra, an seiner Wurzel Brahma; in seiner Mitte wohnen die göttlichen Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Kontinenten. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda samt ihren Hilfswissenschaften ruhen im Wasser. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Alle heiligen Badeplätze und Flüsse mögen zum Frieden der Welt und zur Läuterung kommen. Gayatri, Savitri, Frieden und nährende Kraft mögen die Verfehlungen des Yajamana lösen. Dieses kühle, reine Wasser sei heilsam, von den Sonnenstrahlen geläutert. Brahmas Heiligkeit, Indras gute Führung, Varunas Wohlergehen und Yamas Dharma mögen mich reinigen. Das Wasser aller heiligen Stätten, aus Vishnus Füßen entspringend, schenke alles Gute. Alle Meere, Flüsse, heiligen Stätten, Berge und Seen mögen zum Frieden der Welt kommen. Wasser und Kräuter seien dir freundlich; das Wasser beschütze dich, denn es ist Narayana selbst.
27. Boden und Linien
Verehrung Rudra, Vishnu, Indra, Yama, Brahma und Soma. Die sechs Linien werden so als geordneter Platz des göttlichen Geschehens ausgezeichnet.
28. Feuer einsetzen
Aus seinem Geist entstand der Mond, aus seinem Auge die Sonne; aus seinem Mund Indra und Agni, aus seinem Atem Vayu. Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Ich errichte das Feuer mit dem Namen Havyavahana, der Träger der Opfergaben.
29. Brahma-Sitz
Ich wähle dich für die Brahma-Aufgabe in diesem Ayushya-Homa. Om, Kham, Verehrung Brahma; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein. Bei einer anwesenden Brahma-Person wird nur die erste, beim symbolischen Sitz nur die zweite Formel gesprochen.
30. Wasser und Pranita-Gefäß
Om, Vam, Verehrung Varuna; möge die Verehrung durch alle Darbringungen angenommen sein.
31. Zustimmung der göttlichen Kräfte
Aditi, erteile deine Zustimmung. Anumati, erteile deine Zustimmung. Sarasvati, erteile deine Zustimmung. Göttlicher Savitar, setze das Opfer in Bewegung.
32. Agni-Nyasa
Ram: Verehrung dem Herzen. Rim: Darbringung dem Kopf. Rum: Weihe des Scheitels. Raim: Schutzpanzer. Raum: Weihe der drei Augen. Rah: Schutzkraft. Mit Erde, Zwischenraum, Himmel und Om werden die Richtungen gesammelt und begrenzt. Die Endlaute sind rituelle Ausrufe; hier werden keine Gaben ins Feuer gegeben.
33. Agni betrachten
Ich betrachte Agni auf dem Widder, mit zwei Köpfen, sieben Händen, drei Füßen und sieben Zungen: Er gewährt Gaben und Furchtlosigkeit, trägt Speer, Opferlöffel, Schild und Gheegefäß. Der vedische Vers schaut das heilige Feuer als viergehörnten, dreifüßigen, zweiköpfigen, siebenhändigen Stier, dreifach gebunden und in die Sterblichen eingegangen. Die Gottheit durchdringt alle Richtungen, war vor allem Geborenen und ist in jedem werdenden Leben gegenwärtig. Agni, wende dich mir freundlich zu. Die bildreichen Verse lassen Agni als Träger der heiligen Worte und Gaben gegenwärtig werden.
34. Acht Feueraspekte und die Anwesenden
Verehrung Agni, dem Kenner der Geburten, dem Machtvollen, dem rasch Aufleuchtenden, dem allen Menschen Zugehörigen, dem für die Menschen Wirkenden, dem die Opferreihe Gedeihen Lassenden und dem Sich-Ausbreitenden. Verehrung dem Opfer-Purusha, dem Atman, allen Vaishnavas und den Brahmanen.
35. Hüter der Richtungen
Verehrung Indra, Agni, Yama, Nirriti, Varuna, Vayu, Soma und Ishana als Hütern der acht Richtungen.
36. Brennholz darbringen
Brahman, in diesem Ayushya-Homa werde ich das Brennholz einlegen. – Lege es ein.
37. Erste Ghee-Ströme und Gaben
Prajapati und Indra gilt die jeweilige Darbringung. Erde – Agni; Zwischenraum – Vayu; Himmel – Surya. Danach gelten die Anteilsgaben Agni und Soma. Bei jeder Darbringung: Dies ist ihm dargebracht, nicht mein.
38. Drei Welten und vorbereitende Bereinigung
Erde – Agni; Zwischenraum – Vayu; Himmel – Surya: Dies ist ihnen dargebracht, nicht mein. Für mögliche Unzulänglichkeiten seit dem Vorsatz bis zu diesem Augenblick vollziehe ich die bereinigende Darbringung. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gilt diese Gabe, nicht mir.
39. Den Opferreis bereiten – Charu
Für Agni richte ich dich als willkommene Gabe zu. Für Agni besprenge ich dich als willkommene Gabe. Für Agni begieße ich dich als willkommene Gabe mit Ghee.
40. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 1
Dieser erwählenswerte Agni möge dir von allen Seiten Lebensdauer schenken. Deine Lebenskraft kehre wieder; die Krankheit treibe ich von dir fort. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
41. Agni um Lebensdauer bitten – Hauptgabe 2
Lebensspendender Agni, erfreue dich an der Opfergabe; Ghee sei dein Antlitz und dein Ursprung. Nachdem du das süße, schöne, von der Kuh stammende Ghee getrunken hast, beschütze diesen wie ein Vater seinen Sohn. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
42. Ishana um Lebensdauer bitten
Er, der als Brahma mit heiliger Kraft das Haupt mitsamt den Lebenskräften emporhob, der mit einem Fell Bekleidete und Träger des Pinaka-Bogens: Dieser göttliche Ishana möge uns Lebensdauer schenken. Ihm bringe ich Ghee als Opfergabe dar. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
43. Von den Fesseln des Todes frei werden
Der Strahlende, der aus der Mitte der Wasser hervortrat, leuchtend mit der Glut der Wärme: Nachdem er die furchtbaren Schlingen des Todes vertrieben hat, möge dieser Gott hier zu unserer Lebensdauer das Ghee annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
44. Das göttliche Lebenslicht ehren
Den Embryo, den das Licht des Brahman in die Gefährtinnen Brahmans legte, vielgestaltig und siegreich – den verehrungswürdigen Arka, hier Suvarnarambhagraha genannt –, ehren und stärken wir mit Ghee um des Lebens willen. Der ungewöhnliche Beiname bleibt als Name erhalten. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
45. Die göttliche Mutter um Leben bitten
Sie, die man Shri, Lakshmi, Aubala, Ambika, Gau, Shashthi und Indrasena nennt: Diese schön gestaltete Erkenntniskraft, deren Ursprung Brahman ist, erfreuen wir hier mit Ghee um des Lebens willen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
46. Die Töchter Dakshas verehren
Die Töchter Dakshas, Ursprünge aller Wesen und miteinander verwandt, tausendfach, allgestaltig und verschieden gestaltet, mögen mit ihren Söhnen, Gatten und Scharen dieses Ghee zu unserer Lebensdauer annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
47. Die unberechenbaren himmlischen Scharen besänftigen
Die alten himmlischen Scharen von vielerlei Gestalt, die Leben verkürzen und unsere kräftigen Menschen bedrängen können: Ihnen bringe ich auf vielfache Weise Ghee dar. Schädige weder unsere Nachkommen noch unsere kräftigen Menschen. Die erste Zeile ist hier sinngemäß als Benennung der zu besänftigenden Kräfte wiedergegeben; das Schutzanliegen spricht die zweite Zeile ausdrücklich aus. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
48. Den Ursprung und Hüter der Welt anrufen
Der Eine, der vor allem dies war, aus dem der Hüter der Welt hervorging und in den die Welt beim Hingang eingeht: Dieser Gott möge hier unsere Ghee-Gabe für ein langes Leben annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
49. Die göttlichen Scharen und Ahnen ehren
Die Vasus, Rudras, Adityas, Maruts und Sadhyas, die Ribhus, Yakshas, Gandharvas und alle Ahnen, die Bhrigus, Schlangen und sämtliche Angiras ehren wir immerfort für eine gute Lebensdauer, indem wir Ghee darbringen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
50. Bei Vishnu Schutz suchen
Vishnu, du uns Nächster, Mächtiger, gewähre uns Schutz. Deine süß fließenden Ströme lassen die unversiegbare Quelle strömen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
51. Rudra um Schonung und Bewahrung bitten
Rudra, schädige uns nicht an Kind und Nachkommenschaft, nicht an Lebenszeit, Kühen und Pferden. Töte unsere kräftigen Menschen nicht in deinem Zorn; mit Opfergaben und Verehrung dienen wir dir. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
52. Eine Gabe für den Geburtsstern – Nakshatra-Mantra
Krittika – nur bei diesem Geburtsstern
Agni möge uns und die Krittikas schützen, dieses göttliche, machtvolle Sternbild. Das ist ihre sichtbare Erscheinung; bringt ihnen die Opfergabe dar. Dessen Strahlen und Lichtzeichen leuchten, dem all diese Welten gehören: Agni, der bei den Krittikas wohnt, möge uns Wohlergehen schenken. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Rohini – nur bei diesem Geburtsstern
Prajapati, Rohini, deine Gattin, möge kommen: vielgestaltig, groß und von wunderbarem Glanz. Sie möge unser Opfer zum Wohlergehen führen, damit wir mit kräftiger Nachkommenschaft viele Herbste erleben. Göttin Rohini ist im Osten aufgegangen und erfreut sich an allen Gestalten. Indem sie Prajapati durch die Opfergabe stärkt, möge die den Göttern Liebe zum Opfer kommen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Mrigashirsha – nur bei diesem Geburtsstern
König Soma ist mit Mrigashirsha gekommen; das heilvolle Sternbild ist sein geliebter Wohnsitz. Vielfach unter den Menschen zunehmend, möge er dem Opfernden Zeugungskraft und Nachkommenschaft schenken. Dein Sternbild Mrigashirsha, König Soma, ist dir besonders lieb unter allem Lieben. Dir bringen wir die Gabe dar: Sei den Zweibeinern und den Vierbeinern zum Heil. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Ardra – nur bei diesem Geburtsstern
Mit Ardra kommt Rudra zuerst zu uns, der Beste der Götter, Herr der Unverletzlichen. Seinem Sternbild bringen wir die Gabe dar; er möge weder unsere Nachkommen noch unsere kräftigen Menschen schädigen. Rudras Geschoss möge uns umgehen; das Sternbild Ardra nehme unsere Gabe an. Die beiden mögen uns von allem Unheil befreien und böse Rede und Feindseligkeit vertreiben. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Punarvasu – nur bei diesem Geburtsstern
Die Göttin Aditi möge uns wieder beglücken; Punarvasu möge erneut zu unserem Opfer kommen. Alle Götter mögen wieder zu uns kommen; immer wieder verehren wir euch mit der Gabe. So möge die unbehinderte Göttin Aditi, Trägerin des Alls und Halt der Welt, Punarvasu durch die Gabe stärkend, zum geliebten Anteil der Götter gelangen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Pushya – nur bei diesem Geburtsstern
Brihaspati, als Erster geboren, hat sich mit dem Sternbild Tishya verbunden, der Beste der Götter, siegreich in den Kämpfen. In allen Richtungen sei uns Furchtlosigkeit. Tishya schütze uns vorne und in der Mitte, Brihaspati beschütze uns von hinten. Beide mögen Feindschaft abwehren und Furchtlosigkeit schaffen. Mögen wir kräftige Nachkommenschaft besitzen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Ashlesha – nur bei diesem Geburtsstern
Den Schlangen sei diese Gabe willkommen, deren Willen die Ashleshas folgen. Die den Luftraum und die Erde bewohnen, mögen unserem Ruf bereitwillig folgen. Den Schlangen im Lichtbereich der Sonne, die den göttlichen Himmel durchwandern und deren Wunsch die Ashleshas folgen, bringe ich die süße Gabe dar. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Magha – nur bei diesem Geburtsstern
Die Ahnen in Magha sind eingeladen: gedankenschnell, gut handelnd und von guten Taten getragen. Sie mögen unserem Ruf im Sternbild folgen und die bereitete Opfergabe mit ihren Svadha-Gaben annehmen. Die vom Feuer Bestatteten und die nicht vom Feuer Bestatteten, die Ahnen, die jene Welt bewohnen, die wir kennen und die wir nicht kennen: Sie mögen das wohl bereitete Opfer in Magha annehmen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Uttara Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
Du bist der Herr des Viehs und der Phalgunis; lieblich ist das, Aryaman, Varuna und Mitra. Zu dir, dem Erwerber der Gaben, mögen wir Lebenden als zu einem Lebenden kommen. Durch ihn sind alle diese Welten gewonnen; seinem Willen folgen die Götter. König Aryaman, der nicht altert und kraftvoll ist, brüllt als Stier der Phalgunis. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Purva Phalguni – nur bei diesem Geburtsstern
Du bist der Beste der Götter, ehrwürdiger Bhaga. Die Phalgunis kennen dich; nimm davon Kenntnis. Gib uns unvergängliche Herrschaft und kraftvolle Nachkommenschaft, reich an Kühen und Pferden; komme nahe und schenke. Bhaga ist der Geber und Freigebige; Bhaga ist in die göttlichen Phalgunis eingegangen. Mögen wir zu Bhagas Antrieb gelangen, wo wir mit den Göttern beim gemeinsamen Mahl froh sind. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Hasta – nur bei diesem Geburtsstern
Gott Savitar möge kommen und sich nähern auf seinem goldenen, gut rollenden Wagen. Er trägt Hasta, den glücklichen, kundig wirkenden, spendenden und erfüllenden Stern, zum Heilvollen hin. Hasta, schenke das bessere unsterbliche Gut; mit der rechten Hand nehmen wir es entgegen. Möge ich heute Savitar als Geber finden, der unser Opfer für Hasta in Bewegung setzt. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Chitra – nur bei diesem Geburtsstern
Tvashtar kommt zum Sternbild Chitra, der glücklichen, gemeinsam verbundenen, leuchtenden. Er gibt Unsterblichen und Sterblichen ihren Platz und gestaltet die Formen aller Welten. Tvashtar und Chitra mögen uns beachten; dieses Sternbild sei mir ein reicher Geber. Es schenke uns kräftige Nachkommenschaft und verbinde unser Opfer mit Kühen und Pferden. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Svati – nur bei diesem Geburtsstern
Vayu kommt zum Sternbild Nishtya, als scharfgehörnter, brüllender Stier. Matarishvan bewegt die Welten; er möge Feindschaft und feindliche Mächte vertreiben. Vayu und Nishtya mögen uns hören; dieses Sternbild sei mir ein reicher Geber. Die Götter mögen unserem Wunsch zustimmen, damit wir alles Widrige durchschreiten. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Vishakha – nur bei diesem Geburtsstern
Unsere Gegner mögen sich fürchten und weit von uns fortgehen; das mögen Indra und Agni sowie die beiden Vishakhas bewirken. Die Götter mögen unser Opfer gutheißen. Hinten und vorne sei uns Furchtlosigkeit. Die beiden Vishakhas sind Herrinnen der Sternbilder; Indra und Agni sind die vorzüglichen Hüter der Welt. Sie mögen die Gegner ringsum abwehren und Hunger und Feindseligkeit vertreiben. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Anuradha – nur bei diesem Geburtsstern
Mit Opfergaben und verehrender Annäherung mögen wir gedeihen; Gott Mitra möge uns Freundschaft verleihen. Indem wir Anuradha durch die Gabe stärken, mögen wir hundert Herbste mit kräftiger Nachkommenschaft leben. Das leuchtende Sternbild ist im Osten aufgegangen, das man Anuradha nennt. Mitra kommt zu ihm auf goldenen Götterwegen, die durch den Luftraum gespannt sind. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Jyeshtha – nur bei diesem Geburtsstern
Indra folgt dem Sternbild Jyeshtha, in dem er Vritra im Kampf überwand. Indem wir dort Unsterbliches schöpfen, mögen wir Hunger, Elend und Missgeschick überwinden. Für Indra, den Burgenbrecher, den kühnen Stier, den Unbesiegbaren, Überwältigenden und Freigebigen, möge Jyeshtha Süßes hervorbringen und dem Opfernden weiten Lebensraum schaffen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Mula – nur bei diesem Geburtsstern
Möge ich durch Mula kräftige Nachkommenschaft finden. Nirriti, das Verderben, gehe fern von uns weg. Das mit Kühen und Vieh verbundene Sternbild sei mir, dem Opfernden, ein guter Tag. Was man das Sternbild Mula nennt, möge uns heute den Tag zum Wohlergehen geben. Mit dem Wort weise ich Nirriti von uns fort. Heil sei der Nachkommenschaft, Heil sei mir. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Purva Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
Die himmlischen Wasser, die mit nährendem Saft entstanden sind, die Wasser im Luftraum und die irdischen, deren Wunsch die Ashadhas folgen, mögen uns heilsam und wohltuend sein. Die Wasser der Brunnen, Flüsse und Meere, der Teiche und der strömenden Gewässer, deren Süße die Ashadhas genießen, mögen uns heilsam und wohltuend sein. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Uttara Ashadha – nur bei diesem Geburtsstern
Alle Götter mögen uns hören; die Ashadhas mögen zum Opfer kommen. Das Sternbild gedeihe zum Wohl des Viehs; Ackerbau und Regen mögen dem Opfernden günstig sein. Die hellen Jungfrauen, jungen, schönen, tatkräftigen, gut handelnden und starken, die alle Götter durch die Gabe stärken: Die Ashadhas mögen unserem Wunsch gemäß zum Opfer kommen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Shravana – nur bei diesem Geburtsstern
Man hört Shrona, die Hüterin des Unsterblichen. Ich höre ihre heilige Stimme. Die große Göttin, die nicht alternde Gattin Vishnus, die uns zugewandt ist, verehren wir mit der Gabe. Vishnu, der Weitschreitende, durchmaß in drei Schritten den weiten Himmel, die Erde und den Luftraum. Ihm folgt Shrona, nach Ansehen verlangend und dem Opfernden heiligen Ruhm schaffend. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Dhanishtha – nur bei diesem Geburtsstern
Die acht göttlichen, Soma liebenden Vasus und die vier nicht alternden Göttinnen Shravishtha mögen das Opfer von vorne, vom Luftraum her, schützen: das durch das Jahr währende, unvergängliche Heil. Die Vasus mögen unser Opfer von vorne schützen; die Shravishthas mögen von Süden her kommen. Wir treten in das heilvolle Sternbild ein; Feindseligkeit und böse Rede mögen nicht zu uns gelangen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Shatabhisha – nur bei diesem Geburtsstern
Varuna ist König der Herrschaft, der Oberkönig; Shatabhishaj ist das vorzüglichste der Sternbilder. Beide schaffen den Göttern lange Lebensdauer und tragen Hunderte, Tausende von Heilmitteln. König Varuna möge zu unserem Opfer kommen; alle Götter mögen zu uns kommen. Das wohlgesinnte Sternbild Shatabhishaj möge langes Leben und Heilmittel vermehren. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Purva Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
Aja Ekapad ist im Osten aufgegangen und freut sich an allen Wesen. Alle Götter folgen seinem Antrieb, ebenso die Proshthapadas, Hüter des Unsterblichen. Strahlend, entflammt und gewaltig stieg er in den Luftraum auf und gelangte zum Himmel. Ihm, dem Sonnengott Aja Ekapad, folgen alle Proshthapadas. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Uttara Bhadrapada – nur bei diesem Geburtsstern
Ahirbudhnya kommt zuerst zu uns, der Beste unter Göttern und Menschen. Ihn schützen alle Proshthapadas, die priesterlichen, Soma trinkenden, Soma liebenden. Vier Götter wenden sich einer Handlung zu, die man Proshthapadas nennt. Sie preisen den in der Tiefe Weilenden, der im Kreis sitzt, und hüten die Schlange, indem sie sich ihr mit Verehrung nähern. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Revati – nur bei diesem Geburtsstern
Pushan und Revati folgen dem Weg, die Herren des Gedeihens, Hüter des Viehs und Behälter der Nahrungskraft. Sie mögen diese bereiteten Gaben annehmen und auf gut fahrenden Wagen zu unserem Opfer kommen. Revati schütze unser Kleinvieh; Pushan folge unseren Kühen und Pferden. Beide schützen die vielfältige Nahrung und gewinnen dem Opfernden Nahrungskraft und Opferglück. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Ashvini – nur bei diesem Geburtsstern
Die beiden Ashvins mögen mit dem Sternbild Ashvayuj kommen, bereit, zum Glanz zu gelangen, mit ihren gut gelenkten Pferden. Sie verehren ihr eigenes Sternbild mit der Gabe, mit Süße verbunden und durch die Opferformel vereint. Die beiden Ärzte der Götter, Träger der Opfergaben, Boten des Alls und Hüter des Unsterblichen mögen erfreut zum Sternbild kommen. Den Ashvins, den beiden Pferdegespannträgern, erweisen wir Verehrung. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
Bharani – nur bei diesem Geburtsstern
Die Bharanis mögen Unheil forttragen; der ehrwürdige König Yama möge darauf achten. Er, der König der großen Welt, ist groß. Er mache uns den Weg gut gangbar und furchtlos. In dem Sternbild, in dem König Yama geht und in dem die Götter ihn gesalbt haben, verehren wir seine leuchtende Gestalt mit der Gabe. Die Bharanis mögen Unheil forttragen. Svaha: die Gabe sei dargebracht.
53. Den Jayadi-Abschluss beginnen
Hari, Om, das ist die Wirklichkeit. An diesem günstigen Tag vollziehe ich Jayadi-Homa zur Erfüllung dieses Ayushya-Homa.
54. Zwölf Jaya-Gaben
Jayadi-Gabe 1
Dem Gedankeninhalt gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 2
Dem Denken gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 3
Dem Vorsatz gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 4
Der Absicht gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 5
Dem Erkannten gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 6
Der Erkenntnis gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 7
Dem Geist gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 8
Den Shakvari-Versen gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 9
Dem Neumond gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 10
Dem Vollmond gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 11
Dem Brihat-Gesang gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
Jayadi-Gabe 12
Dem Rathantara-Gesang gilt diese Gabe. Svaha; dies ist nicht mein.
55. Prajapatis Gabe des Sieges verehren
Prajapati verlieh dem kraftvollen Indra Siege, dem Gewaltigen in den Schlachten. Alle Völker beugten sich ihm in Achtung; er wurde mächtig und der Gabe würdig. Svaha; dies gilt Prajapati, nicht mir.
56. Die achtzehn weiteren Abhyatana-Gaben
Jayadi-Gabe 14: Agni
Agni ist Herr der Wesen. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Agni.
Jayadi-Gabe 15: Indra
Indra ist Herr der Höchsten. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Indra.
Jayadi-Gabe 16: Yama
Yama ist Herr der Erde. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Yama.
Jayadi-Gabe 17: Vayu
Vayu ist Herr des Zwischenraums. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Vayu.
Jayadi-Gabe 18: Surya
Surya ist Herr des Himmels. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Surya.
Jayadi-Gabe 19: Chandra
Chandra ist Herr der Sterne. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Chandra.
Jayadi-Gabe 20: Brihaspati
Brihaspati ist Herr des heiligen Wortes. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Brihaspati.
Jayadi-Gabe 21: Mitra
Mitra ist Herr der Wahrheiten. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Mitra.
Jayadi-Gabe 22: Varuna
Varuna ist Herr der Wasser. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Varuna.
Jayadi-Gabe 23: Samudra
Samudra ist Herr der Flüsse. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Samudra.
Jayadi-Gabe 24: Nahrung
Nahrung ist Herr der Herrschaften. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Nahrung.
Jayadi-Gabe 25: Soma
Soma ist Herr der Pflanzen. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Soma, nicht mir.
Jayadi-Gabe 26: Savitar
Savitar ist Herr der Antriebe. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Savitar.
Jayadi-Gabe 27: Rudra
Rudra ist Herr der Lebewesen. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Rudra.
Jayadi-Gabe 28: Tvashtar
Tvashtar ist Herr der Gestalten. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Tvashtar.
Jayadi-Gabe 29: Vishnu
Vishnu ist Herr der Berge. Er behüte mich in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Vishnu.
Jayadi-Gabe 30: Maruts
Die Maruts sind die Herren der Scharen. Sie mögen mich behüten in geistlicher und weltlicher Kraft, in diesem Segensgebet, priesterlichen Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; die Gabe gilt Maruts.
Jayadi-Gabe 31: Ahnen
Väter, Großväter, fernere und nähere Ahnen, Urväter: Steht uns hier bei. Schützt uns in geistlicher und weltlicher Kraft, in Segensgebet, priesterlichem Dienst, Werk und Götterruf. Svaha; dies gilt den Ahnen.
57. Die zweiundzwanzig Rashtrabhrit-Gaben
Jayadi-Gabe 32
Agni, der die Ordnung durchsetzt und in Wahrheit ruht, ist Gandharva. Die Pflanzen sind seine Apsaras, genannt die Nährenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 33
Svaha; diese Gabe gilt den Pflanzen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 34
Surya, der Verbundene und vom All Besungene, ist Gandharva. Seine Strahlen sind Apsaras, genannt die Lebenskräfte. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 35
Svaha; diese Gabe gilt den Sonnenstrahlen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 36
Der huldvolle, von Sonnenstrahlen erhellte Mond ist Gandharva. Die Sterne sind seine Apsaras, genannt Bekuraya. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 37
Svaha; diese Gabe gilt den Sternen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 38
Das schützende, gut geflügelte Opfer ist Gandharva. Die Dankesgaben sind seine Apsaras, genannt die Lobpreisungen. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 39
Svaha; diese Gabe gilt den Dankesgaben als Apsaras.
Jayadi-Gabe 40
Der Geist als Prajapati, der alles gestaltet, ist Gandharva. Die Rik- und Saman-Verse sind seine Apsaras, genannt die Tragenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 41
Svaha; diese Gabe gilt den Rik- und Saman-Versen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 42
Der kräftige, allumfassende Wind ist Gandharva. Die Wasser sind seine Apsaras, genannt die Freuden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 43
Svaha; diese Gabe gilt den Wassern als Apsaras.
Jayadi-Gabe 44
Herr der Welt, dessen Wohnstätten oben und hier sind: Schenke uns unvermindertes Gedeihen, Fülle, Heldenkraft und Wohlergehen durch das Jahr. Svaha; diese Gabe gilt dem Herrn der Welt.
Jayadi-Gabe 45
Der höchste Gebieter, Mrityu, ist Gandharva. Das All ist seine Apsaras, genannt die Welten. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 46
Svaha; diese Gabe gilt den Welten als Apsaras.
Jayadi-Gabe 47
Parjanya, mit guter Wohnstatt und gutem Gedeihen, heilwirkend und lichtvoll, ist Gandharva. Die Blitze sind seine Apsaras, genannt die Leuchtenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 48
Svaha; diese Gabe gilt den Blitzen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 49
Der fern treffende, unerbittliche Tod ist Gandharva. Die Geschöpfe sind seine Apsaras, genannt die Furchtsamen. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 50
Svaha; diese Gabe gilt den Geschöpfen als Apsaras.
Jayadi-Gabe 51
Der anziehende, verlangend blickende Kama ist Gandharva. Die bekümmernden Gedanken sind seine Apsaras, genannt die Brennenden. Er und seine Apsaras mögen geistliche und weltliche Kraft behüten. Svaha.
Jayadi-Gabe 52
Svaha; diese Gabe gilt den bekümmernden Gedanken als Apsaras.
Jayadi-Gabe 53
Herr der Welt, dessen Wohnstätten oben und hier sind: Gewähre dieser geistlichen und weltlichen Kraft weiten, großen Schutz. Svaha; dies gilt Brahman, dem Herrn der Welt.
58. Prajapati und die drei Welten
Prajapati, niemand außer dir umfasst alle diese entstandenen Wesen. Was wir mit dieser Darbringung erbitten, möge uns zuteilwerden; mögen wir über die für unser Leben nötigen Güter verfügen. Diese Gabe gilt dir, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Die weiteren Gaben gelten Agni, Vayu und Surya, nicht mir.
59. Svishtakrit
Was ich bei dieser Handlung übermäßig oder unvollständig getan habe: Agni, der alles weiß und die Opfergabe gut vollendet, möge es zu einer wohl dargebrachten Gabe machen. Agni Svishtakrit gehört diese Gabe, nicht mir.
60. Begrenzungshölzer und gemeinsamer Ghee-Strom
Svaha: Den Vasus, Rudras und Adityas als Empfängern des gemeinsamen Ghee-Stroms gehört diese Gabe, nicht mir. Erde, Zwischenraum und Himmel: Prajapati gehört diese Gabe, nicht mir.
61. Nicht bemerkte Fehler übergeben
In diesem Ayushya-Homa vollziehe ich die Bereinigung für nicht erkannte Unzulänglichkeiten. Was beim Opfer wissentlich oder unwissentlich verkehrt geschieht, bringe du, Agni, in Ordnung; du kennst es, wie es wirklich ist. Das Opfer entspricht dem Purusha und der Purusha dem Opfer. Was wir Sterblichen mit unreifem Geist und begrenztem Können nicht richtig verstehen, möge Agni als kundiger Opfernder zur rechten Zeit den Göttern darbringen. Jede dieser Gaben gilt Agni, nicht mir. Danach: Om, Erde, Svaha; Agni gilt dies, nicht mir. Om, Zwischenraum, Svaha; Vayu gilt dies, nicht mir. Om, Himmel, Svaha; Surya gilt dies, nicht mir.
62. Die abschließende Ausgleichsgabe sprechen
Für alle möglicherweise während dieses Ayushya-Homa entstandenen Mängel bringe ich die abschließende Ausgleichsgabe dar. Om, Erde, Svaha: Agni gilt dies, nicht mir. Om, Zwischenraum, Svaha: Vayu gilt dies, nicht mir. Om, Himmel, Svaha: Surya gilt dies, nicht mir.
63. Purnahuti
Für die vollständige Frucht dieses Ayushya-Homa bringe ich im Feuer Havyavahana die volle Schlussgabe dar; danach den Ghee-Strom zur Ganzheit des Rituals. Die höchste volle Gabe wird dargebracht. Die volle Gabe ist das Ganze; sie erreicht das Ganze, und in ihr gründet die Vollendung. Svaha; dem Agni die Darbringung!
64. Vasordhara
Sieben sind deine Brennhölzer, Agni, sieben deine Zungen, sieben die Seher und sieben die geliebten Stätten. Sieben Opfernde verehren dich siebenfach; erfülle die sieben Ursprungsstätten mit Ghee. Dem siebenfachen Agni gilt diese Gabe, nicht mir.
65. Abschließendes Besprengen
Aditi, du hast zugestimmt. Anumati, du hast zugestimmt. Sarasvati, du hast zugestimmt. Göttlicher Savitar, du hast das Opfer in Bewegung gesetzt.
66. Varuna aus dem Pranita-Patra entlassen
Verehrung Varuna; möge die Verehrung angenommen sein. Ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zu Heil, Wohlergehen und erneuter Wiederkehr.
67. Wasser in die Richtungen geben
Im Osten mögen Götter und Opferpriester läutern; im Süden die Monate und Ahnen; im Westen die Häuser und Tiere; im Norden Wasser und Pflanzen; in der oberen Richtung das Opfer, das Jahr und der Herr des Opfers.
68. Agni danken und nach innen zurücknehmen
Wir erkennen Vaishvanara, den allen Wesen gegenwärtigen Agni, und meditieren über den Flammenden; Agni möge uns erleuchten. Agni, führe uns auf gutem Weg zur Fülle; du kennst alle Wege. Halte die krumme Verfehlung von uns fern; dir bringen wir reichen Dank dar. Verehrung Agni: Ich nehme deine rituell angerufene Gegenwart in mein Inneres zurück.
69. Die Schlussgebete
Verehrung dem Hausfeuer, dem südlichen Feuer, dem Opferfeuer und dem großen Altar. Verehrung dem Herrn des Opfers, den die beiden Bereiche des Veda – Handlung und Erkenntnis – erschließen, der Himmel und Befreiung bedeutet. Herr des Opfers, Achyuta, Govinda, Madhava, Ananta, Keshava, Krishna, Vishnu, Hrishikesha und Vasudeva: Dir meine Verehrung. Feuer, was an Mantra, Ausführung und Hingabe fehlt, mögest du als vollständig annehmen. Unter allen bereinigenden Übungen gilt das Gedenken an Krishna als höchste. Achyuta verehre ich, dessen Erinnerung und Namensnennung das Unvollständige in Japa, Homa und weiteren Handlungen zur Ganzheit führen. Was durch Unachtsamkeit misslingt, findet im Gedenken an Vishnu seine Vollendung. Heiliger Krishna, Krishna, Krishna!
70. Das Kind mit dem Opferreis segnen
Du bist Leben. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von langem Leben erfüllt, mein Haupt sei von langem Leben erfüllt; ganz und gar sei ich von Lebensdauer getragen. Erfülle mich mit Leben.
71. Geborgenheit zusprechen
Indra, wovor wir uns fürchten, daraus mache uns furchtlos. Großzügiger, hilf uns mit deiner Kraft; überwinde die feindlichen, bedrängenden Mächte zu unserem Schutz.
72. Den Hütern der Richtungen Nahrung darbringen – Balidana
Verehrung Indra im Osten, Agni im Südosten, Yama im Süden, Nairrita im Südwesten, Varuna im Westen, Vayu im Nordwesten, Soma im Norden und Ishana im Nordosten. Bei jedem Namen: Diese Bali-Gabe gilt dir.
73. Den letzten Reis im Nordosten ablegen
Rudra, schädige uns nicht an Kind und Nachkommenschaft, nicht an Lebenszeit, Kühen und Pferden. Töte unsere kräftigen Menschen nicht in deinem Zorn; mit Opfergaben und Verehrung dienen wir dir.
75. Segen für Leuchtkraft
Du bist Leuchtkraft. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von Leuchtkraft erfüllt, mein Haupt sei von Leuchtkraft erfüllt; ganz und gar sei ich davon getragen. Erfülle mich mit Leuchtkraft.
76. Segen für Kraft
Du bist Kraft. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von Kraft erfüllt, mein Haupt sei von Kraft erfüllt; ganz und gar sei ich davon getragen. Erfülle mich mit Kraft.
77. Segen für Nahrung und Lebenssaft
Du bist Nahrung und Lebenssaft. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von Nahrung und Lebenssaft erfüllt, mein Haupt sei von Nahrung und Lebenssaft erfüllt; ganz und gar sei ich davon getragen. Erfülle mich mit Nahrung und Lebenssaft.
78. Segen für Lebensdauer
Du bist Leben. Das reiche ich dir. Mein Antlitz sei von langem Leben erfüllt, mein Haupt sei von langem Leben erfüllt; ganz und gar sei ich von Lebensdauer getragen. Erfülle mich mit Leben.
79. Dem Kind ein langes Leben zusprechen – Ashirvada
Agni ist langlebig, durch die Bäume ist er langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Soma ist langlebig, durch die Pflanzen ist er langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Das Opfer ist langlebig, durch die Dankesgaben ist es langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Das heilige Wissen ist langlebig, durch seine kundigen Träger ist es langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben. Die Götter sind langlebig, durch das Unsterbliche sind sie langlebig; mit dieser Lebenskraft segne ich dich zu langem Leben.
Quellen und verwandte Anleitungen
- Pandit Srirama Ramanuja Achari: Homa Sangraha – Based on Krishna Yajur Veda, Simha Publications, 7. November 2024: „Ayushya Homah“, S. 65–70; allgemeine Vorbereitung und Feuerordnung S. 3–21; vollständiges Jayadi-Homa mit Abschluss S. 125–133. Volltext.
- Derselbe: Sukta Sangraha, August 2024, „Ayushya Suktam“ und „Ayushya-Mantrani“, S. 31–34; Parallelfassung des Hymnus und der Lebenssegen; vollständige Abschnitte des Nakshatra Sukta, S. 45–53, zur individuellen Geburtsstern-Darbringung. Volltext. Die Agni-Einleitungsverse sind in der Taittiriya Samhita 1.3.14.4 überliefert; die kurze Lebensgabe und die Segensreihe werden im Handbuch mit Taittiriya Brahmana 2.7.7 verbunden.
- Ayushya Suktam, Stotra Nidhi, Textfassung vom 23. Juli 2024; Text. Vergleich der Wortformen vibhrājamānaḥ, arcyam, āyuśchidaḥ und pitṝn. Die Sanskrittexte stehen ohne Rezitationsakzente; die besondere Wortgruppe suvarṇarambhagraham wird als überlieferter Beiname bewahrt.
- Bei der Reisgabe wechselt die lateinische Umschrift des Handbuchs zu te, während der Devanagari-Text wie die anschließende Segensreihe me bewahrt. Hier stehen beide Schriften einheitlich in dieser überlieferten Ich-Form; ein Elternteil spricht stellvertretend für das Kind. Die deutsche Fassung erklärt diese Perspektive unmittelbar am Schritt.
- Die individuelle Nakshatra-Rubrik wird mit dem vollständigen Abschnitt des betreffenden Sternbilds aus dem Sukta Sangraha ausgeführt. Die Zuordnung der Phalguni-Verse folgt der Gottheit: Bhaga zu Purva Phalguni, Aryaman zu Uttara Phalguni. Die beiden Zwischenüberschriften im Sukta Sangraha sind gegenüber der Gottheitentabelle des Homa Sangraha vertauscht. Die vedischen Verse wurden mit Nakshatra Suktam, Sanskrit Documents, verglichen; Vollmond, Neumond und Abhijit gehören nicht zur hier verwendeten Auswahl der 27 Geburtssterne.
- Die Darstellung mit bekleideter Bauchberührung, freiwilliger kindgerechter Reisgabe, Geschenk zur Aufbewahrung sowie der deutsch gesprochenen Verabschiedung am Hauptgefäß sind heutige praktische Anpassungen. Das gesamte Feueropfer, die dreiundfünfzig Jayadi-Gaben und die besonderen Schlusssegen bleiben erhalten.
- Dhenu Mudra: Die Fingerkontakte folgen der Beschreibung „Dhenu-Mudra“ der Natha-Tradition.
- Ayushya Homa · Abdapurti · Ayushya Sukta · Nakshatra · Annaprashana mit Dhanya-Lakshmi-Puja · Maha Mrityunjaya Homa gemäß Homa Sangraha
- Übersicht der ausführlichen Ritualanleitungen
Video und Seminare
Swasti Vachana und Shanti Mantra: ergänzende vedische Segensrezitationen aus der Homa-Praxis bei Yoga Vidya.
Hinduistische Rituale
- 20.12.2026 - 20.12.2026 Gita Jayanti
Die Bhagavad Gita hat Geburtstag. Immer Ende November bis Mitte Dezember, abhängig von der Mondphase, wird Gita Jayanti gefeiert. Wir wollen den Geburt…- Vani Devi Beldzik
- 26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung
Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…- Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
Mantras und Musik
- 27.11.2026 - 29.11.2026 Entdecke und verstehe die Musik in dir
Du liebst Yoga und Klaviermusik? Dann lass dich im Klavier-Yoga-Seminar von Jnanadev David Iannis herzöffnenden Klavierkompositionen in deiner Yogaprax…- Jnanadev David Ianni
- 29.11.2026 - 06.12.2026 Mantra Yogalehrer/in Ausbildung Intensivwoche mit Narendra und Katyayani
Lerne systematisch Yogastunden mit Mantra-Begleitung zu geben. Mantras können die Wirkung der Yogaübungen verstärken, vertiefen, harmonisieren. Mantr…- Narendra Hübner, Katyayani