Ashvatthaman

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Ashvatthaman (Sanskrit: अश्वत्थामन् aśvatthāman m.) wörtl.: "der die Stärke (Sthaman) eines Pferdes (Ashva) hat", ein Held aus dem Epos Mahabharata, Sohn von Drona und Kripa, der zu den drei letzten Überlebenden des Volkes der Kauravas gehört. Der Legende nach soll er unsterblich sein und gehört damit zu den sieben Chiranjivins. Sein Vatername ist Draunayana.

Krieg mit den Pandavas

Nach dem letzten großen Krieg, in dem Duryodhana tödlich verwundet wurde, waren Ashvatthaman und die zwei Krieger Kripa und Kritavarman die einzigen Überlebenden des Kaurava Volkes. Ashvatthaman wurde zum Befehlshaber. Er war sehr leidenschaftlich in seiner Feindseligkeit gegenüber den Pandavas und begehrte seinen Vater Drona zu rächen, der von Dhrishtadyumna ermordet worden war. Die drei überlebenden Kauravas fielen nachts in das Pandava Lager ein. Sie fanden Dhrishtadyumna schlafend vor, und Ashvatthaman trampelte ihn zu Tode, als er so darniederlag. Dann tötete er Shikhandin, den anderen Sohn von Drupada und auch die andernen fünf jungen Sohne der Pandavas. Er trug ihre Köpfe zu dem sterbenden Duryodhana.

Dann tötete er Parikshit mit einer himmlischen Waffe, der Brahmastra, als dieser sich noch ungeboren im Mutterleib befand. Durch den Gebrauch dieser Waffe zog er den Fluch von Krishna auf sich, der Parikshit wieder ins Leben brachte. Am nächsten Morgen floh er mit seinen Kameraden, Draupadi aber tobte nach Rache für den Tod ihrer Kinder. Yudhishthira beschwichtigte seine Mutter, dass Ashvatthaman ein Brahmane war, und bat um dessen Leben. Draupadi stimmte zu, dem sühnenden Blutvergießen Einhalt zu gewähren, unter der Bedingung, dass der wertvolle und schützende Juwel, den Ashvatthaman auf seinem Kopf trug, ihr geschenkt werde. Bhima, Arjuna und Krishna nahmen dann die Verfolgung auf. Arjuna und Krishna überholten den Kommandanten und zwangen ihn dazu, den Juwel abzugeben. Dann brachten sie den kostbaren Stein zu Draupadi, die ihn dann Yudhishthira überreichte. Dieser trug den Stein dann für immer auf seinem Kopf.

Siehe auch

Literatur