Yoga der Gottesliebe

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Yoga der Gottesliebe Yoga der Gottesliebe – So könnte man den Yogaausdruck „Bhakti Yoga“ übersetzen. Bhakti heißt Hingabe und Gottesliebe.

Yoga der Gottesliebe - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Der Yoga der Gottesliebe ist die systematische Übung, um Liebe zu Gott zu kultivieren, stärker werden zu lassen und so Gotteserfahrungen zu machen und schließlich mit Gott zu verschmelzen. Bhakti Yoga ist ein Yogaweg. Yoga bedeutet immer auch spirituelle Praxis und Entwicklung. Im Yoga sagen wir: Auch Gottesliebe kann kultiviert werden. Du kannst Praktiken üben, um die Gottesliebe zu intensivieren.

Die neuen Praktiken des Yogas der Gottesliebe

Im Bhakti Yoga (Yoga der Gottesliebe) werden neun Bhakti Praktiken genannt. Auch die Navamalika genannt. Letztlich die Girlande der neuen Praktiken. Diese neuen Praktiken des Yogas der Gottesliebe sind:

Shravana – Erste Praxis um Gottesliebe zu kultivieren

Der Yoga der Gottesliebe empfiehlt Shravana, Hören von Geschichten über Gott und Heilige. Heutzutage kann das auch heißen, dass du dir Videos über die großen Meister anschaust oder Biographien über sie liest. Viele Menschen sind durch „Die Autobiographie eines Yogis“ auf den spirituellen Weg gekommen und sind in Gottesliebe entbrannt. Viele, wenn sie die Biographie von Swami Sivananda lesen „Sivananda – Ein moderner Heiliger“, fühlen wie die Gottesliebe in ihnen entfacht wird. Wann immer du ein bisschen trockener bist und merkst, dass diese Herzensliebe nicht mehr da ist, lies über die großen Meister und Heilige.

Yoga der Gottesliebe - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Kirtana im Yoga der Gottesliebe

Kirtan ist das Singen von spirituellen Liedern, Mantrasingen, singen des Lobpreises Gottes. Gerade, wenn du mit vielen Menschen zusammen singst und dabei dein Herz sprechen lässt, entflammt dein Herz in Liebe und Hingabe zu Gott. Mache das immer wieder. Und natürlich kannst du dir heutzutage auch über CDs, Internet, mp3s oder Internetvideos Mantras anhören, die dich auch die Gottesliebe kultivieren lassen. Manche lieben es auch einfach mit einem Harmonium oder der Gitarre Mantras zu singen und diese zu begleiten.

Smarana im Yoga der Gottesliebe

Smarana heißt die Gegenwart Gottes bewusst machen. Da gibt es viele Methoden. Smarana heißt wörtlich erinnern. Im Yoga der Gottesliebe wird zum Beispiel gesagt: Sprich ein Gebet. Sprich zu Gott. Sprich mit Gott. Lausche Gott. Schaue in die Natur und siehe in der Natur das Göttliche. Siehe Gott im Schönen und Großartigen. Hänge an mehreren Stellen Bilder auf, die für dich für Gott stehen, von großen Meistern und Heiligen. All das kann dir helfen dich an Gott zu erinnern. Das ist Smarana.

Vandana im Yoga der Gottesliebe

Vandana heißt verneigen, eine Ehrerbietung. Du kannst zum Beispiel einen Altar haben und vor deiner Meditation verneige dich. Du kannst an verschiedene Stellen Murtis (Götterfiguren) aufstellen und dich verneigen. Wenn du irgendwo einen Kirchturm, eine Moschee oder eine Synagoge siehst, verneige dich. Mindestens kannst du den Kopf verneigen oder in Indien natürlich volle Verneigung. Verneigen hilft Gottesliebe zu spüren.

Archana – Rituelle Gottesverehrung

Im Yoga der Gottesliebe spielt auch rituelle Gottesverehrung eine wichtige Rolle. Es gibt Pujas, Homas, Arati, christliche Gottesdienste, heilige Kommunion, Naturrituale, buddhistische Rituale und so weiter. Yoga ist ja religionsübergreifend. Du kannst dir religiöse Rituale aussuchen. Damit kannst du Gottesliebe kultivieren und erfahren.

Pada Sevana im Yoga der Gottesliebe

Padasevana heißt wörtlich „Dienst zu Füßen Gottes“. Konkret heißt es Altardienst zu machen. Habe einen Altar bei dir. Richte einen Altar ein, der für dich für Gott steht. Du kannst ihn einfach gestalten, klassisch. Oder du kannst ihn komplex, großartig, wie im Barock, verspielt wie im Rokoko, klar wie im Zen gestalten. Yoga der Gottesliebe will vom Herzen her gehen. Habe mindestens ein vielleicht sogar mehrere Altare bei dir zuhause. In jedem Fall einen Hauptaltar, wo du regelmäßig eine Kerze anzündest, sie vor dem Altar schwenkst und so weiter. Durch diesen Altardienst kannst du die Liebe zu Gott immer wieder entflammen lassen.

Lass die Gottesliebe immer weiter werden in Dasya, Sakhya und Atma Nivedana

Dasya heißt Dienst zu Gott. Alles, was du tust, widme es Gott. Vielleicht diene auch dem Werk Gottes in der Kirchengemeinde, Ashram (Yogazentrum) oder wo auch immer. Diene der spirituellen Tradition. Diene auch den Armen, Kranken, deinen Mitmenschen. Mache alles, was du tust, als Gottesdienst. So erfährst du die göttliche Gegenwart.

Diese ganzen Bhakti Yoga Praktiken des Yogas der Gotteslieben kulminieren in Sakhya Bhav, dass du spürst Gott ist dein Freund, deine Freundin. Du fühlst dich freundschaftlich mit Gott verbunden. Du weißt, du kannst auf Gott zählen. Und du weißt, Gott ist immer da. Das wird irgendwann in Atma Nivedana erblühen, vollkommene Selbsthingabe, Verschmelzung mit Gott.

Ja, das war in ein paar Worten der Yoga der Gottesliebe. Wir haben bei Yoga Vidya regelmäßig Bhakti Yoga Seminare. Auf unserer Internetseite findest du viel mehr über Bhakti Yoga. Gehe auf Yoga Viya Seminare, dort findest du die Seminare. Oder gib auf Yoga VidyaBhakti Yoga“ ein, da findest du noch sehr viel mehr über den Yoga der Gottesliebe.

Video Yoga der Gottesliebe

Hier findest du ein Vortragsvideo über Yoga der Gottesliebe :

Autor/Sprecher: Sukadev Bretz, Seminarleiter zu Kundalini Yoga und Chakras.

Yoga der Gottesliebe Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Yoga der Gottesliebe :

Siehe auch

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