Untertauchen

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Untertauchen Untertauchen drückt aus, dass man unter eine Wasseroberfläche geraten ist. Wenn du ins Wasser springst, dann tauchst du unter. Im übertragenen Sinne können Menschen auch untertauchen, wenn sie nicht erkannt werden wollen. Auch von einigen Yogameistern heißt es, dass sie nach großer Bekanntheit für einige Jahre wieder untergetaucht sind.

Nach dem Untertauchen steigen eigene Themen immer wieder auf, schaue Dir diese an mit Hilfe von Yogatechniken

Untertauchen

Man kann unter die Meereswellen tauchen. Das Wort untertauchen kann aber noch mehr Bedeutungen haben:

(1) Man kann jemand anderen untertauchen.

(2) Ein Gegenstand, den man ins Meer geworfen hat, kann untertauchen und verschwindet damit.

(3) Untertauchen kann auch ganz allgemein heißen, dass jemand vom Blickfeld verschwindet. So kann jemand in einer Menschenmenge, in einem Menschengewühl untertauchen.

(4) Untertauchen kann auch heißen, nach einer Straftat zu verschwinden, um strafrechtlicher Verfolgung zu entgehen.

(5) Manche Prominente möchten manchmal auch einfach untertauchen, weil sie wieder Privatsphäre] haben wollen. So kann Untertauchen auch bedeuten, aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu verschwinden. Oder manche tauchen z.B. nach einer Affäre vollständig unter.

Auch von einigen Yogameistern heißt es, dass sie nach großer Bekanntheit für einige Jahre wieder untergetaucht sind. So sagen manche, dass der große Vedanta Meister Shankaracharya um 820. n.Chr. nicht mit 32 Jahren gestorben ist, sondern nur untergetaucht ist, um in Ruhe zu meditieren. Oder der von Paramahamsa Yoganananda immer wieder erwähnte Mahavatar Babaji ist immer nur kurzzeitig sichtbar für wenige seiner Verehrer - dann taucht er wieder unter.

Wenn du ins Wasser springst, dann tauchst du unter

Im übertragenen Sinne können Menschen auch untertauchen, wenn sie nicht erkannt werden wollen. Oder Verbrecher tauchen unter. Auch Heilige tauchen manchmal unter, wenn sie für eine Weile Ruhe suchen und nicht so viel mit anderen zutun haben wollen. Auch Wünsche können manchmal untertauchen, so dass du dir mancher Wünsche nicht mehr bewusst bist. Manchmal erleben das spirituelle Aspiranten, dass bestimmte Neigungen in ihrem Charakter vorübergehend verschwunden sind. Vielleicht denken sie den Wunsch diese Gier ist jetzt verschwunden. Aber nachher stellen sie fest, er ist nur untergetaucht und er taucht wieder auf die Oberfläche auf.

Mit Yoga Schwingungsebene erhöhen

Manchmal sind bestimmte Neigungen und Handlungstendenzen vorübergehend weg. Aber auch sie sind nur untergetaucht und sie kommen wieder an die Oberfläche. Manchmal muss man sich bewusst machen, dass durch Überschwingung eine andere geistliche Entwicklung entsteht. Im Yoga sprechen wir von verschiedenen Frequenzen. Angenommen du hast eine sehr niedrige Schwingungsfrequenz, dann werden niedere Aspekte des Geistes, niedere Wünsche und auch Depressivität oder niedere Emotionen wie Hass, Ärger, Eifersucht und so weiter stärker.

Wenn du durch Yoga Praxis und Meditation deine Energie auf eine höhere Ebene bringst, dann sind diese Wünsche, Emotionen und so weiter vorübergehend nicht da. Aber du musst wissen, dass sie wiederauftauchen können. Sie sind noch nicht ganz aufgelöst. Sie sind nur untergetaucht. Dadurch, dass du eine höhere Schwingungsebene hast, ist dieses Untertauchen so weit, dass du es gar nicht mehr bemerkst. Tief in dir schlummert aber noch alles Mögliche.

Wenn du z.B. deine Yoga Praxis intensivierst, dann bist du plötzlich ein freundlicher, mitfühlender Mensch, jemand, der voller Freude ist, der irgendwo die Erfahrung der Einheit und der Verbundenheit hat. Ein Mensch der Liebe, des Mitgefühls, des Wohlwollens und der Gelassenheit. Vielleicht hast du auch Berufungserlebnisse, mit denen du großartiges bewirken willst. Dann kann es sein, dass aus irgendwelchen Gründen du deine spirituelle Praxis vernachlässigst, vielleicht, weil du dich besonders engagieren musst, vielleicht, weil du ein Unfall oder Krankheit hattest oder weil Menschen dich gebraucht haben oder einfach, weil du von dieser Energie so beseelt warst, dass du einfach weniger praktiziert hast. Wenn dann dein Energielevel sinkt, dann ist das, was untergetaucht ist plötzlich wieder an der Oberfläche.

Eigene Themen bearbeiten, wenn diese auftauchen

Wenn das Wasser sinkt, dann kommt vieles, was nicht mehr sichtbar war an die Oberfläche. Sinkt der Schwingungslevel, dann taucht das langsam wieder auf, was untergetaucht war. Jetzt musst du aufpassen, dass du dich nicht mit dem Untergetauchten identifizierst und dass du dann abtauchst und deine spirituellen Praktiken ganz aufgibst.

Es kann Z.B. sein, das es durch intensive spirituelle Praxis ein Untertauchen gibt. Ich habe die Praxis etwas reduziert, da ist manches wiederaufgetaucht, wieder an die Oberfläche gekommen. Ich sollte dies jetzt bearbeiten, anschauen und wieder intensiv praktizieren. Mein Schwingungslevel wird dann wieder ein anderer und dann ist alles wieder gut.

Video Untertauchen

Hier findest du einen Videovortrag über Untertauchen :

Autor/Sprecher: Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Seminarleiter zu den Themen Yoga und Meditation.

Untertauchen Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Untertauchen :


Untertauchen in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Untertauchen gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Untertauchen - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Untertauchen sind zum Beispiel verschwinden, durchbrennen, fliehen, flüchten, unsichtbar werden, unter Wasser gehen .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

  • verschwinden, durchbrennen, fliehen, flüchten, unsichtbar werden.

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

  • unter Wasser gehen

Antonyme Untertauchen - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Untertauchen sind zum Beispiel sich zeigen, präsent sein, sich konfrontieren, dominieren, sich aufdrängen . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Untertauchen, die eine positive Konnotation haben:

  • sich zeigen, präsent sein, sich konfrontieren

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Untertauchen, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

  • dominieren, sich aufdrängen

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Untertauchen stehen:

Eigenschaftsgruppe

Untertauchen kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Untertauchen sind zum Beispiel das Adjektiv untertauchend, das Verb untertauchen, sowie das Substantiv Untertauchender.

Wer Untertauchen hat, der ist untertauchend beziehungsweise ein Untertauchender.

Siehe auch

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